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Mobile First Strategie – Darum lohnt es sich für Ihre Webseite

Das Internet und der Umgang mit selbigem hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Ein Aspekt, der in diesem Zusammenhang immer wieder auffällt, ist, dass sich die Art der Nutzung des www deutlich verändert hat. Während es früher noch üblich war, über einen Desktop PC im Internet zu surfen, nutzen heutzutage etliche Menschen ihre Smartphones, um die entsprechenden Inhalte abzurufen.
Und exakt an dieser Stelle setzt die Mobile First Strategie an!

Mobile First Strategie

Was bedeutet Mobile First?

Die Bezeichnung „Mobile First“ steht in gewisser Weise für sich. Sie zeigt klar an, worauf bei der Erstellung einer Webseite und deren Pflege Wert gelegt wird: eine ansprechende Anzeige auf dem Display. (Gleichzeitig steht das „First“ übrigens auch dafür, dass es in technischer Hinsicht einfacher ist, zunächst die mobile Seite und dann die Desktop Variante zu erstellen.)
Wer möchte sich schon über Seiten ärgern müssen, die zunächst in die richtige Position gezoomt werden müssen, um alle Inhalte übersichtlich zu erkennen? Die Aufgabe der Seitenersteller (oder der Unternehmen, die diese mit der Pflege ihrer Internetpräsenz beauftragen) ist es nun, hier für einen hohen Nutzerkomfort zu sorgen.
Damit Bilder und Schrift weiterhin leserlich angezeigt werden und auch im Zusammenhang mit der Seitennavigation keine Wünsche offenbleiben, wurde das Konzept der Mobile First Strategie ins Leben gerufen. Das Prinzip, das sich hierhinter verbirgt, ist einfach. Es geht darum, das Layout der „großen Seiten“ im ersten Schritt auf die kleineren Displays zu übertragen und dann anzupassen.
Das Ziel: es geht nicht darum, die Bilder und den Textbereich „einfach nur kleiner“ zu machen, sondern vielmehr darum, eine mobile und komfortable Version der jeweiligen Seite zu schaffen. Danach wird die Webseite an die großen Endgeräte angepasst. Auf Basis dieser Reihenfolge lassen sich Inhalte weitaus übersichtlicher darstellen und an die (mittlerweile durchaus hohen) Erwartungen der Nutzer anpassen.

Mobile First Strategie: Ein Blick auf die Umsetzung

Im Idealfall wird die Mobile First Strategie dann angewendet, wenn (noch) keine Webseite besteht. Wer die mobilen Inhalte „first“ gestaltet, ist automatisch gezwungen, nach dem Motto „weniger ist mehr“ zu agieren.
Der Fokus liegt dann unter anderem auf den folgenden Punkten:

  • ein klares Design
  • eine übersichtliche Menüführung
  • schnelle Ladezeiten
  • wenige Bilder
  • eine direkte Darstellung der wichtigen Inhalte
  • "effektiveres" Surfen für den Kunden (und dementsprechend ein gesteigerter Nutzerkomfort)

Oder anders: es fällt weitaus leichter, eine „kleine Webseite“ auf die große Desktop Variante zu übertragen als sich in umgekehrter Reihenfolge beschränken zu müssen.

 

Welche Vorteile bietet die Mobile First Strategie im (Internet-) Alltag?

Um die Vorteile, die mit der Mobile First Strategie einhergehen, verstehen zu können, ist es wichtig, hier ein wenig mehr hinter die Fassade zu blicken. Grundsätzlich gilt, dass sich der Webseitenbetreiber auf Basis der Mobile First Variante verstärkt auf die wesentlichen Inhalte fokussiert.
Auch auffällige, besonders detaillierte Details gehören hier der Vergangenheit an. Stattdessen könnte das System ein wenig mit „Back to the roots“ beschrieben werden.
Hieraus ergeben sich dann genau die Vorteile, die die Mobile First Strategie so besonders machen. Denn: eine Webseite, die derart „einfach“ aufgebaut ist, lädt schneller. Gleichzeitig führt sie den Besucher im Idealfall schneller an sein Ziel und beeindruckt durch eine verständliche und nachvollziehbare Menüführung. (Achtung! Da der Nutzer hier wenig von der Optik der Seite abgelenkt wird und sich besser auf den eigentlichen Content konzentrieren kann, ist es natürlich wichtig, dass dieser auch überzeugt.)
Genau dieser Aspekt kann genutzt werden, um den Nutzerkomfort der Seite zu unterstreichen. Passen alle Faktoren zusammen, kann sichergestellt werden, dass der User – auch beim ersten Besuch – genau das findet, was er sucht.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Mobile First Strategie in den kommenden Jahren immer wichtiger werden wird. Um diese Aussage zu untermauern, reicht es aus, einen Blick auf die Statistiken zu werfen. An ihnen zeigt sich, wie deutlich sich das Nutzerverhalten der Menschen, die beispielsweise im Internet shoppen, verändert hat. Immer mehr Verbraucher shoppen von unterwegs aus. Umso besser, wenn sie eine Seite erwartet, die mit Hinblick auf Anzeige und Nutzung keine Wünsche offenlässt.
Der psychologische Effekt sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Denn: diejenigen, die sich auf einer Seite unwohl fühlen, werden tendenziell weniger in Kauflaune geraten als diejenigen, die von einem hohen Komfortfaktor profitieren.

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Das Smartphone ist immer mit dabei und stets griffbereit. Das bedeutet für Sie, dass auch Ihre Online Marketing ManagerWebseite von überall aus aufgerufen werden kann - jeder Zeit. Kundinnen und Kunden erwarten, dass sie Produkte, Dienstleistungen und Informationen einfach, unkompliziert und auf den ersten Blick einsehen, bestellen und abrufen können. Für eine Umsetzung der Mobile First Strategie braucht es eine Strategie und Maßnahmen mit denen Online-Marketing umgesetzt werden kann. Im Online-Zertifikatslehrgang "Online Marketing Manager/in (DIM)" erarbeiten Sie, wie Sie eine effektive Online-Marketing-Strategie aufbauen, welche Tools und Instrumente im Online-Marketing relevant sind und wie Sie Ihre Kundinnen und Kunden im digitalen Raum ansprechen und erreichen. Dabei sind Sie in Ihrem Lerntempo völlig frei und entscheiden individuell für sich selbst, wann und wie Sie lernen. Die Online-Module stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung und können von Ihnen im eigenen Tempo bearbeitet werden. Auch auf Materialen und wichtige Literatur haben Sie dauerhaft Zugriff. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Wie bewertet Google die Mobile First Strategie?

Eine berechtigte Frage! Immerhin ist es von Vorteil, wenn die eigene Webpräsenz nicht „nur“ von den Webseitenbesuchern, sondern auch von der größten Suchmaschine geschätzt wird. Hierbei gilt: auch Google nutzt die Mobile First Strategie mittlerweile als Faktor, um eine Seite zu bewerten.
Wer hier auf die richtigen Details setzt, kann also dafür sorgen, dass sich sein Google Ranking verbessert. Im Idealfall sollten natürlich weder mobile, noch Desktop Version, Wünsche offenlassen.

Bestands- und Neukunden mit der Mobile First Strategie überzeugen

Wie bereits erwähnt, bestimmt die Grundstimmung, in der sich der Webseitenbesucher befindet, wie dieser sich schlussendlich verhält. Daher handelt es sich bei der Mobile First Strategie um einen wichtigen Punkt, der unter anderem auch für gesteigerte Umsätze usw. sorgen kann.
Ein Detail, an dem die Effektivität der Mobile First Strategie vergleichsweise gut abgelesen werden kann, ist die Absprungrate. Oft entscheidet sich binnen weniger Augenblicke, ob sich ein Verbraucher durch einen Online Shop bzw. eine Webseite angesprochen fühlt oder nicht. Eine hohe Absprungrate zeigt auf, dass die Chance auf einen guten, ersten Eindruck möglicherweise nicht genutzt wurde.
Im Gegensatz kann eine effektiv umgesetzte Mobile First Strategie für eine bessere Conversion Rate sorgen.
Es wäre übrigens falsch, seine Mobile First Strategie ausschließlich mit dem Ziel, Neukunden zu überzeugen, auszurichten. Denn: selbstverständlich wollen auch bestehende Kunden immer wieder neu gewonnen werden. Die Konkurrenz ist groß.

Schritt für Schritt zur effektiven Mobile First Strategie

Damit die Mobile First Strategie funktionieren kann, ist es wichtig, einige Punkte zu beachten. Die folgenden Schritte zeigen auf, welche Aspekte hier besonders in den Fokus gerückt werden sollten.

Die passende Zielgruppe

Wer seine Kunden (und seine potenziellen Kunden) ansprechen möchte, sollte deren Vorlieben und Erwartungen kennen. Dementsprechend ist es vor der Umsetzung der Mobile First Strategie wichtig, sich mit Fragen, wie zum Beispiel „Wen möchte ich ansprechen?“ und „Was spielt für meine Zielgruppe eine besonders große Rolle?“ auseinanderzusetzen.

Webseiteninhalte anpassen

Basierend auf den Antworten zu den in Punkt 1 genannten Fragen ist es nun an der Zeit, den Content, der auf der Seite angezeigt werden soll, anzupassen. Hierzu gehört es auch, Inhalte zurückzustellen, um andere noch besser in den Fokus treten zu lassen. Je mehr Infos zur Zielgruppe vorliegen, desto detaillierter lässt sich hier vorgehen.

Auf Responsive Design setzen

Bei Responsive Designs handelt es sich um unglaublich praktische Hilfen, wenn es darum geht, eine Seite an mobile Endgeräte anzupassen. Denn: unabhängig von deren Art sorgen die Designs dafür, dass sich der Bildschirm bzw. dessen Darstellung an die Inhalte anpasst. Hinter dem gesteigerten Nutzerkomfort stecken teilweise komplexe technische Systeme, in deren Zusammenhang die Details rund um das jeweils verwendete Gerät abgefragt werden, um im Umkehrschluss die „perfekte Darstellung“ zu demonstrieren. Im Idealfall gegen Mobile First Strategie und Responsive Design ineinander über.

 

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Die Nachfrage nach Mobile First ist im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich gewachsen. Moderne Seiten, die auf eine Mobile First Strategie aufbauen, gehören nicht mehr zu den Ausnahmen, sondern vielmehr zur Regel.
Wer keine Lust darauf hat, sich mit der Umsetzung zu befassen, kann selbstverständlich auch auf die Vorzüge einer professionellen Marketing Agentur setzen. Auch mit Hinblick auf bereits bestehende Seiten, die noch nicht optimiert wurden, ist es hier in den meisten Fällen möglich, schnelle, unkomplizierte Lösungen zu finden, die sowohl die Webseitenbetreiber als auch die Besucher begeistern.

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Mobile Optimierung – Holen Sie mit Mobile Optimierung noch mehr aus Smartphone und Tablet raus

Wie die Bezeichnung schon sagt, geht es bei Mobile Optimierung darum, Inhalte, die über mobile Endgeräte, wie zum Beispiel über das Smartphone oder ein Tablet angezeigt werden, ansprechend, gut lesbar und nutzerfreundlich darzustellen.
Vor dem Hintergrund, dass es immer wichtiger wird, die hohen Ansprüche von Webseitenbesuchern zu erfüllen, gilt es – gerade für Unternehmen – hier keine Kompromisse einzugehen.
Doch worauf sollte im Zuge von Mobile Optimierung überhaupt geachtet werden? Und wie kann ein entsprechendes Augenmerk dabei helfen, eventuell sogar den Umsatz zu steigern?

Responsive Design_Monitore

Was versteht man unter Mobile Optimierung?

Mobile Optimierung bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass die Inhalte einer Webseite bzw. eines Online Shops ideal an die Größe von Smartphone Displays und Co. angepasst werden. Hierbei kann es sich um eine besondere Herausforderung handeln, da die Durchmesser der Displays (im Vergleich zum Desktop) deutlich kleiner sind und viele Homepages auf eine horizontale Ausrichtung setzen, während der Display von Smartphones eine vertikale Ausrichtung verlangt.
Auch in Bezug auf die Bedienung ergeben sich hier deutliche Unterschiede. So kann der Nutzer/ die Nutzerin eines Smartphones/ eines Tablets auf die bequeme Touchfunktion setzen, während am PC (oder am Laptop) die Maus genutzt wird.

Selbstverständlich sollte – gerade bei den deutlich kleineren Displays und der entsprechenden Darstellung auch Wert auf eine nutzerfreundliche Menüführung gelegt werden. Zu kleine Buttons, unübersichtliche Darstellungen oder spontane Pop Ups können ansonsten dafür sorgen, dass der Webseitenbesucher auf ein Feld klickt, das er eigentlich nicht auswählen wollte. Passiert dies öfter, macht sich schnell Frust breit.

Zu guter Letzt erstreckt sich der Bereich der Mobile Optimierung auch auf die optimale Performance einer Seite. Oder anders: gerade dann, wenn die Internetverbindung unterwegs möglicherweise langsamer ist, ist es wichtig, dass die Seite dennoch schnell lädt. Sind Bilder zu groß, kann der Aufbau schnell ins Stocken geraten. Die Folge: der Nutzerkomfort leidet.

Mobile Optimierung_Tipps

Wer in all diesen Bereichen auf der sicheren Seite sein möchte, sollte seine Internetpräsenz entsprechend anpassen. Besonders oft fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Responsive Design. Dieses bewirkt, dass sich eine Seite bis ins Detail an die kleineren Bildschirme anpasst. Kurz nach der „Live-Schaltung“ ist es wichtig, die Inhalte kurz mit der Desktop Version gegenzuchecken, um sicherzustellen, dass auch wirklich alles übernommen wurde. Diejenigen, die sich nicht mit Responsive Design auseinandersetzen möchten, können sich auch dazu entschließen, eine separate, mobile Webseite zu erstellen. In diesem Zusammenhang werden die entsprechenden Inhalte einfach auf eine eigene, mobile URL übertragen.

Kurz: Unter dem Begriff „Mobile Optimierung“ werden alle Aktivitäten zusammengefasst, die es braucht, um die Inhalte einer Desktop Webseite auf Tablets, Smartphones und Co. anzuzeigen. Besagte Aktivitäten beziehen sich unter anderem auf die Art der Darstellung, die Bedienung und auf die Schnelligkeit einer Seite. Da immer mehr Menschen online UND mobil unterwegs sind, lohnt es sich definitiv, hier als Webseitenbetreiber etwas Zeit zu investieren. Wer sich nicht selbst um die jeweilige Umsetzung kümmern möchte, kann sich natürlich auch dazu entschließen, eine professionelle Marketingagentur mit den Tätigkeiten zu beauftragen.

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Warum ist Mobile Optimierung so wichtig?

Leider gibt es einige Unternehmen, die den Bereich der Mobilen Optimierung immer noch vernachlässigen. Frei nach dem Motto: „Die meisten Kunden kommen doch ohnehin über den klassischen PC auf meine Seite!“ (meist entspricht dies nicht den Tatsachen!) wird das Projekt „Mobile Optimierung“ oft verschoben.
Schade. Denn: eine Seite, die über ein Smartphone oder ein Tablet aufgerufen wird, jedoch „zerschossen“ und dementsprechend unaufgeräumt wirkt, sorgt schnell für Frust. Potenzielle Kunden, die jedoch eigentlich einkaufen wollten, sollten selbstverständlich alles andere als gefrustet sein.
Es gibt viele Gründe, die für eine frühzeitige Mobile Optimierung sprechen. Die folgenden Punkte helfen weiter:

  1. Eine Webseite, die auf die mobile Nutzung optimiert wurde, wirkt kompetent. Unter anderem auch deswegen, weil der erfahrene Internetnutzer mittlerweile an entsprechend angepasste Darstellungen gewohnt ist. Seiten, die hier negativ herausstechen, hinterlassen einen schlechten Eindruck und laden dementsprechend nicht zum Kauf von Produkten u. ä. ein.
  2. Auch wenn es sich ein wenig „traditionell“ anhören mag: es gibt oft tatsächlich keine Chance für einen zweiten Eindruck. In Bezug auf Internetseiten bedeutet dies, dass auch niedrige Preise ein minderwertiges „Website Oufit“ oft nicht wieder gutmachen können. Vielmehr ist es wichtig, dass der gesamte Rahmen stimmt.
  3. Mobile Optimierung steht für einen hohen Nutzerkomfort. Dieser sollte auch in psychologischer Hinsicht nicht unterschätzt werden. Denn: fühlt sich der Webseitenbesucher wohl, verweilt er oft auch länger auf der Seite.
  4. Die mobile Internetnutzung wird immer wichtiger. Egal, ob in der Bahn oder in der Freizeit: Jeden Tag werden etliche Inhalte über Smartphones abgerufen. Daher ist es umso wichtiger, hier nachzubessern bzw. eine Seite von Grund auf optimiert aufzubauen, um wichtige Mitglieder der eigenen Zielgruppe weiter halten zu können.
  5. Mobil optimierte Webseiten werden vom Google Bot erkannt und dementsprechend positiv gewertet. Immerhin geht es der Suchmaschine unter anderem darum, ihren Nutzern vor allem hochwertige Inhalte zu bieten.
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Auf welche Aspekte sollte man bei der Mobile Optimierung besonders achten?

Damit eine Mobile Optimierung als „komplett“ angesehen werden kann, ist es wichtig, die folgenden Kriterien zu beachten.

  • Texte, die auf der Seite angezeigt werden, sollten in jedem Fall so groß geschrieben sein, dass sie ohne Zoomen gelesen werden können. Zudem ist es wichtig, auf das Verhältnis zwischen kleinen und großen Schriftgrößen zu achten. Auf zu detailreiche Schriften sollte verzichtet werden, da diese – gerade in mobilen Ansichten – den Lesefluss stören können.
  • Der Abstand zwischen Buttons und Links spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier geht es nicht nur darum, optische Ansprüche zu erfüllen, sondern auch darum, „falschen Klicks“ vorzubeugen. Liegen die Verlinkungen zu nahe beieinander, ist es oft schwer, den jeweiligen Favoriten zu treffen.
  • Mobile Optimierung bedeutet auch, dass es nicht mehr nötig ist, nach links und rechts zu schieben, da die Breite entsprechend angepasst wurde.
  • Es gibt zahlreiche Software Produkte, die exakt an die hohen Erwartungen in Bezug auf eine mobile Darstellung von Inhalten zugeschnitten wurden. Hier gilt es, keine Kompromisse einzugehen. Eine Software, die nicht entsprechend angepasst ist, sollte – gerade mit Hinblick auf einen hohen Nutzerkomfort – nicht zum Einsatz kommen.
  • Wenn die Inhalte einer Homepage nachträglich geändert wurden, ist es immer sinnvoll, die jeweilige Darstellung am mobilen Endgerät kurz zu checken. Somit wird sichergestellt, dass keine Fehler übersehen werden.

Die Details, die mit Hinblick auf eine ansprechende Mobile Optimierung beachtet werden müssen, zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen. Wer sich nicht mit Anpassungen, dargestellten Inhalten und den Kriterien für einen hohen Nutzerkomfort auseinandersetzen möchte, kann sich auch von einer Marketingagentur unterstützen lassen.

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Mobile Webseite – 8 Tipps für zufriedene Besucher

Eine Mobile Webseite braucht jeder Webseitenbetreiber. Kaum ein Mensch in Deutschland lebt noch ohne Smartphone. Die kleinen Helfer sind in beinahe jeder Hosentasche zu finden und begleiten uns rund um die Uhr. Sehr häufig werden sie benutzt um Webinhalte abzurufen. Eine Mobile Webseite zu haben, ist daher längst Pflicht, doch was heißt das und worauf muss man dabei achten?
Wir haben 8 Tipps aus der Praxis, die Sie in jedem Fall beachten sollten, wenn Sie Ihren Besuchern einen reibungslosen Ablauf bieten wollen.

Über 50 Millionen Menschen nutzen in Deutschland regelmäßig ein Smartphone zum Browsen. Je nach Branche kommen schon jetzt mehr Besucher über ein mobiles Endgerät auf eine Webseite, als mit einem Desktop Computer. Google ist das bewusst und die Mobiltauglichkeit einer Webseite ist längst ein Faktor für die Präsenz in den Suchergebnissen geworden.

Wer keine Mobile Webseite hat, verliert Tag für Tag Interessenten und sollte das schleunigst ändern.

Mobile Webseite Tipp #1: Responsives Webdesign ist besser als eine separate Seite

Einige Unternehmen haben die Herausforderung des mobilen Zeitalters erkannt. Ihre Reaktion war die Erstellung einer separaten Mobile Webseite. Kommt beispielsweise ein Besucher über das Smartphone auf die Webseite, wird er auf eine andere Seite umgeleitet, welche für Besucher mit Endgeräten mit kleinem Bildschirm entworfen wurde. Das ist umständlich, kann zu Nachteilen bei der Suchmaschinenoptimierung führen und bedeutet einen großen Aufwand.

Besser ist es, wenn die Webseite responsiv ist. Sie passt sich also automatisch an die Größe des Bildschirms des Endgerätes an. Bei den vielen verschiedenen Größen der Computer-Bildschirme, Tablets und Smartphones ist das ein enormer Vorteil.

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Mobile Webseite Tipp #2: Eine kurze Ladezeit

Wir stehen alle unter Stress und wollen zügig die gewünschten Informationen finden. Auch eine Mobile Webseite soll diese Anforderung erfüllen. Eine lange Ladezeit ist besonders am Smartphone nervig. Zudem ist leider die Verbindung oft nicht ideal, sodass Sie alle Register ziehen sollten, um die Ladezeit für die Mobile Webseite möglichst gering zu halten.

Mobile Webseite Tipp #3: Eine gut lesbare Schrift

Auf einem kleinen Smartphone ist es wichtig, dass die Schrift gut leserlich und groß angezeigt wird. Das schont die Augen und trägt zu einer besseren Auffassung des Inhaltes bei. Erschwerend kommt hinzu, dass Smartphonenutzer oft nicht im ruhigen Büro sind, sondern beispielsweise in der wackelnden Bahn sitzen und das Lesen so zusätzlich erschwert wird. Wer es Nutzern durch eine gut lesbare Schrift einfacher macht, die Inhalte zu konsumieren, erhöht die Nutzerfreundlichkeit und Verweildauer erheblich.

Mobile Webseite Tipp #4: Die richtige Bildgröße

Michael Bernecker„Bilder tragen ungemein zum Verständnis komplexer Sachverhalte bei. Auf einer Mobilen Webseite sollte man sie jedoch mit Bedacht einsetzen.“ - Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

 

Sind sie zu klein, können sie nur schwer erkannt werden. Sind sie groß, geht das in der Regel mit einer hohen Dateigröße einher. Diese verlängert die Ladezeit und schröpft das Datenvolumen der Besucher. Aus diesem Grund sollten Sie Bilder, die nicht unbedingt notwendig sind, lieber von der Mobilen Webseite entfernen.

Mobile Webseite Tipp #5: Den Content dem Nutzungskontext anpassen

Je nach Thema und Branche ist der Benutzungskontext sehr unterschiedlich. Dieser sollte unbedingt beachtet werden, wenn Sie Ihre Mobile Webseite erstellen.

Ein Unternehmen, welches Kochrezepte zur Verfügung stellt, muss beispielsweise damit rechnen, dass Besucher gerade im Supermarkt stehen und schnell wissen wollen, welche Zutaten sie einkaufen sollen. Die essentiellen Informationen sollten also auf den ersten Blick erkennbar sein. Große Bilder und lange Einleitungen sind hier fehl am Platz.

Mobile Webseite Tipp #6: Große klickbare Buttons

Wer mit dem Smartphone eine Mobile Webseite ansteuert, ärgert sich ungemein, wenn versehentlich Links angeklickt werden und Buttons zu klein für den Daumen sind. Achten Sie daher besonders darauf, dass alle Navigationselemente, Formulare und Links ausreichend groß und klar zu erkennen sind.

Mobile Webseite Tipp #7: Animierte Inhalte testen

Videos und animierte Inhalte können auf einer Mobile Webseite zum Problem werden. Gelegentlich werden sie in der falschen Größe, oder gar nicht angezeigt. Falls Sie solche Inhalte verwenden, sollten Sie in jedem Fall von verschiedenen Endgeräten testen, ob diese angezeigt und sauber abgespielt werden können.

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Mobile Webseite Tipp #8: Die geringe Displayfläche sinnvoll nutzen

Der Bildschirm eines Smartphones ist klein. Sie sollten dafür Sorge tragen, dass die vorhandene Fläche optimal genutzt werden kann. Vermeiden Sie deshalb nervige Popups und große Werbeblöcke, die den gesamten Bildschirm bedecken. Langfristig wird das Ihrer Marke schaden und die Besucher von Ihrer Webseite vergraulen.

Fazit

Das Zeitalter des Smartphones stellt Unternehmer vor neue Herausforderungen. Jedoch bietet es auch viele tolle Möglichkeiten, den Kontakt zum potentiellen Kunden herzustellen. Wer sich hier richtig positioniert, wird große Vorteile der Konkurrenz gegenüber haben und leichter Neukunden gewinnen können.

Ihre potentiellen Kunden haben den ganzen Tag ihr Smartphone in der Hosentasche. Mit einer Mobile Webseite eröffnen Sie ihnen die Möglichkeit, Sie zu besuchen! Seien Sie mutig, wagen Sie Veränderung und gehen Sie mit der Zeit. Falls Sie auf Ihrem Weg Unterstützung benötigen, freuen wir uns sehr über eine Kontaktaufnahme.

Mobile Marketing – Wie das Smartphone das Marketing verändert

Kaum jemand ist heute noch ohne mobiles Endgerät unterwegs – Kein Wunder also, dass Mobile Marketing für Unternehmen so attraktiv ist. Die neuen Medien und die sich rasant weiterentwickelnden Technologien verändern unser Leben zusehends. Es gehen immer mehr Menschen mit mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablets ins Internet. Laut einer Studie, bezogen auf die Bundesrepublik Deutschland, stieg die Internetnutzung in den letzten drei Jahren generell um 3 Prozent-Punkte von 78 Prozent auf 81 Prozent. Eine mobile Internetnutzung zeigt deutlichere Zuwachszahlen, von 54 Prozent (2015) auf 64 Prozent (2017), also um 10 Prozent. (D21-Digital-Index 2017 / 2018 der Initiative D21 e. V.)

Das Marketing und insbesondere die Unternehmenskommunikation bzw. Werbung müssen sich diesen Gegebenheiten anpassen. Webseiten sind auf die Nutzung mit mobilen Endgeräten auszurichten, z.B. bei der Gestaltung von Werbebannern oder die Versendung von Gutscheinen in Form von Codes per SMS oder E-Mail an den Kunden.

1. Mobile Marketing – Definition

Mobile Marketing stellt einen Teilbereich des Online Marketing dar. Im Rahmen einer marktorientierten Unternehmensführung bieten auch neueste Technologien der kabellosen Datenübertragung sowie der Mobilfunkempfänger eine immens wachsende Zahl von Möglichkeiten.

Prof. Dr. Michael BerneckerMobile Marketing umfasst Planung, Durchführung und Kontrolle aller Marketingaktivitäten unter Nutzung von Technologien der Datenübertragung auf mobile Endgeräten.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Das Neue am Mobile Marketing ist also weniger die grundsätzliche Ausrichtung des Unternehmens im Sinne des Marketings, sondern die Nutzung der sich bietenden neuen Möglichkeiten und das spezielle Eingehen auf geändertes Konsumentenverhalten, insbesondere in der Kommunikation.

2. Vorteile des Mobile Marketing

Ein herausragender Vorteil des Mobile Marketing liegt aus Sicht des Unternehmens in der ständigen und ortsungebundenen Erreichbarkeit der Konsumenten. Der moderne Mensch hat sein wichtigstes Kommunikationsmedium praktisch immer dabei, und seine Bereitschaft, dieses auch beinahe permanent zu nutzen, wächst zusehends.

Unternehmen haben verstärkt die Möglichkeit, ihre Botschaften speziell auf den Adressaten zuzuschneiden und in Kontakt zu treten. Die angesprochene Zielperson wiederum kann unmittelbar darauf reagieren und eine direkte Interaktion kann so initiiert werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, standortbezogen zu werben. Hierzu muss das Unternehmen den Standort des Kunden ermitteln und auch ermitteln dürfen, um ihm die eigenen Leistungen anzubieten. Natürlich ist der hier entstehende Effekt auch davon abhängig, dass die momentane Umgebung des Adressaten in einem sinnvollen Zusammenhang zu der beworbenen Leistung steht.

Von besonderer Bedeutung sind hierbei Permission Marketing und Native Advertising. Das Permission Marketing hat zur Aufgabe, die Einwilligung der Adressaten für die Zusendung von Werbebotschaften zu bekommen. Erklärt der Konsument seine Bereitschaft dazu, kann das Unternehmen gezielt Werbeimpulse setzen, welche auch die Interessen des Adressaten wiederspiegeln und damit eher als Serviceleistung denn als Werbung wahrgenommen wird. Zudem vermindert die Zielperson die Menge unerwünschter Werbung, die nur zu einer Reaktanz führt.

Native Advertising wiederum personalisiert Werbung und stimmt diese speziell auf den Nutzer ab. Dies empfindet der Adressat eher als positiv, da er in den Prozess mit eingebunden ist und davon bestenfalls sogar profitiert.

3. Einschränkungen im Mobile Marketing

Eine zu hohe Werbefrequenz auch bei den neuen Medien bringt leicht auch Ablehnung und Widerstand bei den so Angesprochenen hervor. Um dem entgegen zu wirken, sollten die Instrumente wohl dosiert genutzt und mit Inhalten gefüllt werden, die dem Adressaten auch tatsächlich einen Nutzen und Mehrwert versprechen. Hier spielt der Location Based Service eine besondere Rolle.

Auch in technischer Hinsicht gilt es für das werbende Unternehmen einige Hürden zu nehmen. Mit der parallelen Nutzung sehr unterschiedlicher Endgeräte, wie Smartphone, Tablet oder PCs, kommen ganz besondere technische und gestalterische Herausforderungen auf die Unternehmen zu. Aufgrund der verschiedenen Displaygrößen müssen die Informationen angepasst werden. Besonders bei Bildern kommt es hier zu Schwierigkeiten, da eine optimale Auflösung und Qualität anzustreben ist. Gleiches gilt für die Internetpräsenz, also die klassische Homepage der Unternehmung. Auch sie benötigt eine flexible Displayanpassung und Strukturierung. Damit wird das sogenannte Responsive Webdesign angesprochen, das einen dynamischen Aufbau von Webseiten verspricht. Beispielsweise erscheint Werbung hierbei zwischen den Seiteninhalten und nicht an einem seitlichen Rand.

Mobile Marketing gerät hierzulande hinsichtlich eines mangelnden Datenschutzes immer wieder in die Kritik. Unternehmen versuchen möglichst umfassend Daten der Nutzer zu sammeln, um Werbung daraufhin bestmöglich personalisieren zu können. Viele Anwender zeigen sich jedoch damit nicht einverstanden, fortlaufend eigene Daten an Unternehmen oder Mobilfunkanbieter zu übertragen.

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4. Der richtige Zeitpunkt für Ihr Mobile Marketing ist wichtig – DIM Marketing Canvas

Vor dem Hintergrund, dass die Zielgruppe über mobile Endgeräte beinahe rund um die Uhr und in jeder relevanten Phase des Leistungserwerbs im Sinne des Customer Journey erreichbar ist, bieten sich die Instrumente des Mobile Marketing hervorragend zur Einflussnahme an.

Um erfolgreich zu agieren, müssen die Marketingaktivitäten auf die Bedürfnisse der Kunde zum richtigen Zeitpunkt angepasst werden. Eine strukturierte Herangehensweise an das Marketing bietet der DIM Marketing Canvas, der alle relevanten Aspekte auf Kundenseite mit den entsprechenden Schritten auf Unternehmensseite zusammenbringt.

DIM Marketing Canvas IT-Marketing

In der Aktivierungsphase besteht aus Sicht des Kunden kein Bedarf, und Informationen werden lediglich passiv verarbeitet. Das Unternehmen sollte sich in dieser Phase geeignet positionieren und dem Adressaten mitteilen, was das Unternehmen ausmacht und welche Leistung es dem Kunden bieten kann, um das Bedürfnis auf Kundenseite zu wecken und ins Mindset des Kunden zu gelangen.

In der Informationsphase hat der Kunde sein Problem erkannt, ohne jedoch eine Lösung zu haben. Darum sucht er jetzt aktiv nach der Problemlösung. Durch geeigneten Einsatz des Mobile Marketing kann das Unternehmen den Kunden nun zu einer Handlung anregen. Hier setzt ein sogenanntes Touchpoint-Management an, welches idealerweise durch Location Based Service ergänzt wird.

Die Aktionsphase bilden den letzten Schritt im DIM Marketing Canvas. Der Kunde kennt die Lösung zu seinem Problem und stellt aktive Anfragen. Daher ist nun auch der Vertrieb gefragt. Das Unternehmen muss die Abwicklung der Anfragen managen, mit dem Ziel, eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen. Nur dann kommt es zu einem erfolgreichen Abschluss und möglichen Folge-Abschlüssen. Schnell und individuell reagieren zu können, bilden nun entscheidende Erfolgsfaktoren. Auch das kann eine Stärke des Mobile Marketing darstellen.

Mit dem DIM Marketing Canvas sind die Wechselwirkungen aus Kundensituation und Marketingaktivität übersichtlich dargestellt. Beantwortet man die kundenbezogenen Fragen, ebenso wie die unternehmensbezogenen Fragen, wird die Entscheidungsfindung erheblich erleichtert und können konkrete Empfehlungen für das Mobile Marketing getroffen werden.

5. Eine Besonderheit im Mobile Marketing: Location Based Service

Location Based Service beschreibt einen wichtigen Teil des Mobile Marketing. Es geht um die standortbezogene Kommunikation verbunden mit einem speziellen Service. Die Abhängigkeit vom Standort des Kunden bildet bereits eine erste einschränkende Selektion. Das Marketing erreicht nur potenzielle Kunden, und diesen erleichtert es die Orientierung und erhöht die Relevanz und das Serviceangebot. Insgesamt können so eine höhere Zufriedenheit sowie eine höhere Zahlungsbereitschaft erzielt werden. Zu typischen mobilen Diensten zählen unter anderem der Preisvergleich direkt vor Ort und der City-Navigator.

Location Based Services unterteilen sich in drei verschiedene Sparten und zwar in Location Based Advertising, Location Based Shopping und Location Based Games.

Mobile Marketing - Location Based Marketing

Innerhalb des Location Based Advertising geht es primär um Werbung. Aufgrund der Abhängigkeit vom Standort kommt es zu relativ geringen Streuverlusten. Die Umsetzung geschieht z.B. mittels unternehmenseigenen Applications und ähnlichen Diensten. Solche Apps werden gerne im Handel oder in der Gastronomie eingesetzt und bieten zusätzliche Preisnachlässe oder spezielle Informationen. Zum Beispiel hat zeitweise Subway in Großbritannien MMS an Passanten in direkter Nähe verschickt, um diese zu einem spontanen Besuch anzuregen.

Location Based Shopping setzt typischer Weise Apps als Shoppingbegleiter ein. Zur Erleichterung des Einkaufs werden dem Nutzer die besten, nächsten und günstigsten Geschäfte in der näheren Umgebung angezeigt. Als Beispiel kann die App SHOPNOW der sprylab technologies GmbH zählen. Sie liefert dem Nutzer personalisierte Angebote und Informationen zu den jeweiligen Geschäften. Dabei basiert es auf einem Bonussystem, bei dem der Nutzer durch Betreten des jeweiligen Geschäftes oder auch Kauf eines Produktes Punkte sammeln kann. Dieses Projekt wurde letztendlich allerdings aufgrund mangelnder Partner, die sich daran beteiligten, eingestellt. Ein anderes Beispiel ist die Applikation Yelp. Hier tauschen die Nutzer Bewertungen von Geschäften, Restaurants, Bars und Tankstellen aus.

Schließlich bilden Location Based Games ein drittes Segment des Location Based Marketing. Hierbei geht es um Spiele, die den Standort des Anwenders nutzen, damit dieser spielen kann. Die wohl bekannteste Anwendung dieses Prinzip heißt Pokémon Go. Der Spieler bewegt sich durch die reale Welt, um auf seinem Smartphone virtuelle Figuren zu fangen. Dazu muss er bestimmte Orte in der realen Welt besuchen, um zusätzliche Items zu bekommen. Diese Orte platzierten die Entwickler zunächst zufällig, aber Unternehmen hatten die Möglichkeit, sich einen solchen Stops zu kaufen und diesen an ihrem Standort zu platzieren. Dadurch kamen die Anwender zu ihnen, um Items einzusammeln, und die Unternehmen hatten potenzielle Kunden angelockt. Manche Stops mussten sogar wieder entfernt werden, da der enorme Spielerandrang für Probleme sorgte.  

Noch mehr Marketing-Maßnahmen lernen Sie in unserem Online Marketing Seminar kennen. Informieren Sie sich jetzt über die Inhalte und aktuelle Termine:

6. Mobile Marketing – Wie entwickelt es sich weiter?

Prognosen über Entwicklungen, die vor allem vom technischen Fortschritt abhängen, sind hoch spekulativ. Folgende Entwicklungen scheinen aber unausweichlich:

  • Die Bedeutung des Smartphones für jeden einzelnen Menschen wird weiter zunehmen.
  • Bots (Computerprogramme, die weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeiten, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein) werden besser und häufiger zum Einsatz kommen.
  • Accelerated Mobile Pages zur schnelleren und übersichtlicheren Webgestaltung werden sich vermehrt durchsetzen.
  • Der Einsatz von Algorithmen in Apps in Form des sogenannten Predictive Analytics und Machine Learning wird zunehmen.
  • Intelligente Push-Nachrichten zur Reaktivierung von Nutzern werden zunehmen.
  • Social Media wird sich einzig auf mobile Endgeräte
  • Sicherheit und Datenschutz werden sehr bestimmende Themen und mobile Betrugsaktivitäten werden zunehmen.

Mobile Marketing wird in jedem Fall für Unternehmen immer interessanter!

Employer Branding: Mobile Recruiting wird immer wichtiger

Das Motto „Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter“ stellt unverkennbar heraus, dass es für Unternehmen überlebenswichtig ist, fähige Mitarbeiter zu rekrutieren und diese langfristig an die Organisation zu binden.

 Ausgangslage für Mobile Recruiting

Doch wie gelingt es Unternehmen, die richtigen Personen für sich zu begeistern? Die Antwort auf diese Frage ist ein Employer Banding Konzept, das die Attraktivität als Arbeitgeber herausstellt.

Idealerweise wird das Unternehmensimage mit Visionen, Werten und Zielen unverwechselbar dargestellt, so dass sich die passenden Bewerber in diesem wiederfinden und sich als Konsequenz daraus für den entsprechenden Arbeitgeber entscheiden.

Auf diese Weise haben Unternehmen die Chance, Problematiken wie dem Fachkräftemangel und den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels vorzubeugen. Auch steigt die Motivation und Arbeitsqualität der Arbeitnehmer, je besser die Identifikation mit dem eigenen Arbeitgeber ist.

 

Aktuelle Studie zum Employer Branding

Der Bewerbungsprozess an sich ist im Rahmen des Employer Branding nicht außer Acht zu lassen. Die Jobsuchmaschine „Indeed“ befragte 1000 Jobsuchende nach ihren bevorzugten Vorgehensweisen der Stellensuche und fand dabei heraus, dass durchschnittlich 60 Prozent ihr Smartphone oder Tablet nutzen, um nach offenen Vakanzen zu suchen und sich über potenzielle Arbeitgeber kundig zu machen. Bei der jüngsten Interessensgruppe, den 18 bis 24-Jährigen, liegt dieser Wert sogar bei 80 Prozent.

Smartphone- und Tabletnutzung bei der Jobsuche

Quelle: Indeed-Umfrage „Ohne Smartphone oder Tablet geht nichts mehr auf dem Arbeitsmarkt“

Vorwiegend werden über Smartphone und Tablet Online-Jobportale aufgerufen. Mehr als 38 Prozent der mobilen Jobsucher greifen darüber hinaus auf entsprechende Apps zurück. Jeder fünfte Bewerber gab an, ergänzend zu einem stationären Computer, mobile Geräte zum direkten Versand von Bewerbungen zu nutzen. Unternehmen, die mit dem Trend gehen und ihren Bewerbern qualitativ hochwertige Lösungen zur mobilen Bewerbung anbieten haben demnach langfristig einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Sie sprechen unter Umständen Personen an, die sich über ein unflexibleres, zeitintensiveres Standardverfahren nicht beworben hätten, denn nur wenige Bewerber nehmen sich übermäßig viel Zeit für den Bewerbungsprozess.

Anforderungen an ein Mobile Recruiting

Aus dieser Studie ergibt sich die Anforderung, dass das Recruiting Portal eines Unternehmens diese Spe­zi­fi­ka berücksichtigt. Hierfür gibt es verschiedene Alternativen:

Nutzung von Responsive Design in der Karriereseite

Die Nutzung eines Responsive Designs ermöglicht den Zugriff auf Karriereseiten mit Tablets und Smartphones. Die relevante Zielgruppe kann sich die Informationen mobil abrufen. Mit Hilfe der Webseite http://ami.responsivedesign.is/ kann man überprüfen, inwieweit die Inhalte auf Mobilgeräten ordnungsgemäß angezeigt werden.

Responsive Design

Nutzung von Apps

Wie bereits zuvor erwähnt, nutzen einige Bewerber bei ihrer Suche nach einem passenden Arbeitsplatz speziell dafür konzipierte Apps. Über diese Apps lassen sich verschiedene Stellenangebote aufrufen, die Auskunft über die Voraussetzungen, Konditionen und Anforderungen einer Stelle geben. Filter hinsichtlich verschiedener Branchen, dem Arbeitsort und der Aktualität einer Anzeige, sind in der Regel vorhanden. Einige Apps bieten dem Bewerber darüber hinaus die Möglichkeit, über die Anmeldung in einem persönlichen Account, Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern aufzunehmen. Anbieter von guten App-Lösungen sind beispielsweise die „Agentur für Arbeit“ und „meinestadt.de“.

Apps für Stellenangebote

 

Nutzung von Social Media, aufgerufen über das Smartphone

Nicht nur im privaten Umfeld nimmt die Relevanz von Facebook, Twitter und Co. zu. Immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um potenzielle Bewerber über das Unternehmen, freie Vakanzen und Entwicklungschancen zu informieren. Im Folgenden sind ausgewählte DAX-Unternehmen aufgeführt, die über Facebook mit Jobsuchenden in Kontakt stehen: