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E-Commerce: Das sind die wichtigsten Faktoren für Seriosität

E-Commerce: Das sind die wichtigsten Faktoren für Seriosität
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E-Commerce

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Egal, ob es sich um einen Händler für das Equipment jugendlicher Skateboarder oder einen Modehändler für gestandene Führungskräfte handelt: Seriosität ist der Schlüssel zum Erfolg eines Online-Shops. Denn nur ein konsequent verfolgtes Konzept dazu sorgt dafür, dass die Zielgruppen einem Anbieter im E-Commerce ihre Käufergunst schenken. Dass sie diesen als seriös wahrnehmen und ihm somit vertrauen, ist also nicht der einzige Erfolgsfaktor, aber eine unverzichtbare Zutat im Erfolgsrezept. Damit ist Seriosität gleichermaßen ein zentraler Schlüssel in vielen Geschäftsbereichen, beispielsweise dem Marketing, der Neukundenakquise, dem Webdesign und vielen mehr. Letzteres lässt die Frage aufkommen, wie Seriosität auf der Shop-Seite dargestellt werden kann? Der folgende Beitrag liefert die Antworten.

Was Seriosität bedeutet – und was Vertrauen damit zu tun hat

Laut Definition handelt es sich bei der Seriosität um ein Attribut, welches ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit sowie Glaubwürdigkeit nach sich zieht. Seriosität kann eine Charaktereigenschaft sein, also bei Personen auftreten, aber eben auch bei juristischen Personen wie Unternehmen und ihren Angeboten.

Wird eine Marke aufgebaut und soll als seriös wahrgenommen werden, so geht die Zielgruppe davon aus,

  • dass sie aufrichtig handelt,
  • professionell ist,
  • ein gewisses Verantwortungsbewusstsein besitzt und
  • sich authentisch präsentiert.

Es ist also eine Kombination unterschiedlicher Faktoren, die dafür sorgen, dass ein Unternehmen (nicht nur) im E-Commerce Seriosität ausstrahlt. Mit dem Vertrauen ist aber das wichtigste Stichwort gefallen. Denn unter dem Strich geht es immer darum, auf die Zielgruppe vertrauenswürdig zu wirken.

Dass das Vertrauen und damit auch die Seriosität im E-Commerce eine so wichtige Rolle spielt, liegt an den Besonderheiten, welche diese Branche mit sich bringt. Denn hier können die Kunden die Produkte nicht vorher ansehen, in die Hand nehmen oder an- beziehungsweise ausprobieren, wie das in einem herkömmlichen Shop möglich ist. Es fehlt die Haptik und ebenso der persönliche Kontakt zum Verkäufer im Rahmen einer persönlichen Beratung.

Für die Zielgruppe bedeutet das weniger Möglichkeiten, um die Qualität, Passform und weitere Aspekte des Produktes vor dem Kauf zu überprüfen. Sie muss dem Händler daher einen gewissen Vertrauensvorschuss einräumen.

Seriosität in Zeiten der Internetkriminalität

Internetkriminalität

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Aber nicht nur die fehlende Haptik macht das Vertrauen im E-Commerce umso wichtiger, sondern auch die zunehmende Bedrohung durch Internetkriminalität. Dass der E-Commerce eine so rasant wachsende Branche ist, lockt schließlich immer mehr Betrüger an.

So existieren beispielsweise „Fake-Shops“, bei denen Kunden etwas bestellen und bezahlen – die Ware trifft jedoch niemals ein und das Geld ist trotzdem weg. Oder es ist beim Kauf notwendig, gewisse Daten anzugeben, die anschließend vom Händler missbraucht werden. Oder die Produkte werden zwar geliefert, haben aber eine minderwertige Qualität und weichen stark von der Beschreibung ab. Neben diesen Beispielen gibt es weitere Ansatzpunkte für Internetkriminalität im Bereich E-Commerce.

Für die Unternehmen besteht die Herausforderung deshalb darin, sich von unseriösen Anbietern abzuheben und die Kunden zu überzeugen, bei ihnen zu kaufen. Somit ist Seriosität ein wichtiger Grundpfeiler der Neukundenakquise. Hat sich ein Kunde tatsächlich zum ersten Kauf in einem Online-Shop überwunden, müssen natürlich auch die Produkte sowie der Service überzeugen, um anschließend die Kundenbindung zu meistern. Dabei spielt die Seriosität ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die grundlegenden Faktoren

Seriosität bedeutet für Online-Händler somit, vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen zu müssen. Das gilt nicht nur, aber eben auch für die konkrete Shopgestaltung. Die Optik, Inhalte und auch strukturelle oder technische Details entscheiden zu großen Teilen darüber, ob die Website als seriös wahrgenommen wird und die Kunden einen Kauf in Erwägung ziehen – oder eben nicht. Hierbei sind folgende Faktoren besonders relevant:

Domain bzw. URL

Damit ein potenzieller Kunde überhaupt auf die Shop-Seite gelangt, muss er entweder eine URL eingeben oder auf einen entsprechenden Link klicken. In jedem Fall wird er also in Kontakt mit der Domain kommen und bewusst oder unbewusst entscheiden, ob diese für ihn seriös klingt oder nicht.

  • Einerseits ist hierbei die Second-Level-Domain wichtig, sprich der Besucher wird darauf achten, wie der „Markenname“ klingt und ob dieser für ihn Seriosität ausstrahlt.
  • Andererseits verknüpfen die Internetuser auch die Top-Level-Domain unwillkürlich mit seriösen oder unseriösen Assoziationen. So werden beispielsweise URLs mit heimischer Länderkennung (.de) oder globale Webseiten (.com) als seriöser wahrgenommen, im Gegensatz zu ausländischen Domains oder den modernen Alternativen.

Den richtigen Namen auszuwählen, ist daher essentiell, um die Domain beziehungsweise URL von Vornherein seriöser wirken zu lassen.

Die Sprache der Zielgruppe

Nachdem ein User auf der Webseite gelandet ist, wird er sich die Inhalte genauer ansehen. Diese müssen die Zielgruppe ansprechen, denn es macht durchaus einen Unterschied, ob es sich etwa um eine jugendliche Person oder eine Führungskraft im mittleren Alter handelt. Bevor es also an die inhaltliche Gestaltung der Webseite geht, ist es wichtig, eine entsprechende Analyse durchzuführen. Hierbei gilt es, Fragen zu beantworten, wie:

  • Wer ist unsere Zielgruppe?
  • Wie spricht sie?
  • Wie erreichen wir sie?
  • Was sind „No-Gos“ für die Zielgruppe?
  • Welche typischen Wörter oder Redewendungen nutzt sie?
  • Wie wirkt die Sprache natürlich?

Letzterer Punkt bedeutet, dass das gesamte Auftreten des Online-Shops stimmig sein muss. Wer beispielsweise ein altmodisches Design wählt, aber mit „hipper“ Jugendsprache punkten möchte, hat kein authentisches Auftreten und wirkt somit eher abschreckend auf die Zielgruppe. Es geht darum, ein stimmiges Gesamtbild zu kreieren und hierbei eben auch die passende Sprache zu wählen.

Wichtig ist zudem, alle diese Fragen in regelmäßigen Abständen zu stellen, denn sowohl die Zielgruppe als auch ihr „Slang“ können sich ändern und daher müssen auch die Inhalte immer wieder angepasst werden. Ziel ist eine Kommunikation auf Augenhöhe und dabei macht es durchaus einen Unterschied, ob mit der Generation Y kommuniziert werden soll, mit den Babyboomers oder einer anderen Generation.

Aber nicht nur das Alter ist wichtig, sondern auch die Branche, die soziale Schicht und viele weitere Faktoren spielen eine grundlegende Rolle, wenn es um die Wahl der „richtigen“ Sprache geht.

Die Klarheit des Designs

Das Design muss dementsprechend ebenfalls zur Zielgruppe passen. Die Farben, die gewählten Grafiken und Bilder, sowie viele weitere Faktoren der Optik müssen ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Empfehlenswert ist, sich von einem professionellen Webdesigner eine individuelle Shop-Seite erstellen zu lassen, welche auf der Zielgruppenanalyse sowie dem Branding des Unternehmens basiert.

Ein austauschbares Design ohne persönliches Profil, kann hingegen einen weniger seriösen Eindruck bei den potenziellen Kunden hinterlassen und verringert somit die Chance, dass diese ihren ersten Kauf tätigen sowie zu Stammkunden werden. Das Design ist sozusagen das „Gesicht“ des Online Shops und deshalb darf hier nicht an der falschen Stelle gespart werden.

An diesem Punkt müssen also verschiedene Faktoren wie Zahnräder eines Uhrwerks ineinandergreifen. Neben dem Branding und der Anpassung an die Zielgruppe handelt es sich dabei auch um die sogenannte User Experience – kurz UX. Ziel ist, für die (potenziellen) Kunden ein hervorragendes Benutzererlebnis zu kreieren, sodass diese gerne auf der Website bleiben sowie zu dieser zurückkommen.

Der Shop muss übersichtlich sein und professionell wirken. Gleichzeitig können bewusst psychologische „Trigger“ eingesetzt werden, um die User zu einer gewissen Handlung zu ermutigen, beispielsweise einer Bestellung. Je besser die UX gestaltet ist, desto geringer ist die Absprungrate. Wichtig ist daher, ein User Interface Design zu kreieren, welches die Zielgruppe anspricht und in ihr Vertrauen weckt, also Seriosität ausstrahlt.

Virtual Assistent

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Angaben und Kontaktmöglichkeiten

Nicht jeder Kunde wirft vor einem Kauf einen Blick in das Impressum oder die Kontaktmöglichkeiten eines Webshops. Dennoch ist es wichtig, dass diese bei Bedarf auf dem Portal zu finden sind – und zwar auf den ersten Blick. Das ist beim Impressum sogar gesetzlich vorgeschrieben.

  • Bestenfalls handelt es sich hierbei um ein Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland, denn ein ausländisches Impressum weckt in vielen Usern eine gewisse Skepsis.
  • Zumindest aber sollte es Kontaktmöglichkeiten zu Ansprechpartnern in der eigenen Sprache geben.
  • Weiterhin sollte mehr als eine Option zur Kontaktaufnahme existieren und dabei auch möglichst unkomplizierte Varianten. Hierzu kann ein Kontaktformular, ein E-Mail-Support, eine Service-Hotline oder – ganz modern – der Kundensupport via Chat beziehungsweise Messenger gehören. Der Kunde muss das Gefühl haben, jederzeit bei Fragen oder Problemen einen kompetenten Ansprechpartner zu haben.
  • Auch die Qualität der Service-Leistungen muss im Fall der Fälle überzeugen. Der Kundenservice ist daher häufiger Bestandteil von Kundenbewertungen und einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, sich ein seriöses Image aufzubauen.

Rechtschreibung und Content-Qualität

Diese Grundregel für Seriosität ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: Eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik alleine sorgt zwar noch nicht dafür, dass der Online Shop seriös wirkt, doch sie ist hierfür eine unverzichtbare Grundlage. Wer in schlechtem Deutsch schreibt, wirkt sofort unseriös und somit ist die Hemmschwelle für potenzielle Interessenten sehr hoch, hier dennoch einen Kauf zu tätigen.

Zwar ist es durchaus auch als ausländische Plattform möglich, eine große Vertrauenswürdigkeit auszustrahlen. Vor allem global bekannte Marken können von ihrer Internationalität sogar profitieren. Allerdings sind dann eben eine korrekte Übersetzung sowie ein deutschsprachiger Support umso wichtiger, um die Skepsis der Nutzer abzubauen. Kundenbewertungen spielen hierbei ebenfalls eine essentielle Rolle – sei es auf der Webseite selbst, in Internetforen oder auf unabhängigen Testportalen.

Bewertungen und „Social Proof“

Das bedeutet aber nicht, dass dieser „Social Proof“, sei er durch Kundenbewertungen oder andere Maßnahmen, nicht auch bei inländischen Anbietern wichtig ist. Eine Bewertungsfunktion ist daher mittlerweile im E-Commerce auf den meisten Webseiten zu finden.

  • Dabei kann es sich entweder um eine Bewertung einzelner Produkte handeln, was aber nur sinnvoll ist, wenn das Sortiment wiederkehrende Angebote umfasst.
  • Oder die Bewertung bezieht sich auf den Online Shop im Allgemeinen. Gerne wird hierbei auf namhafte Partner gesetzt, die entsprechende Siegel sowie die Möglichkeit zur Abgabe und dem Einsehen von Bewertungen offerieren. Das erhöht zusätzlich die Seriosität.
  • Natürlich ist es aber auch möglich, eine eigene Funktion zu integrieren. Das bringt den Vorteil mit sich, auf negative Kommentare reagieren zu können.

Schlussendlich muss also jeder Online‑Händler abwägen, welche Variante im eigenen Fall sinnvoll ist. Auf den „Social Proof“ zu verzichten, stellt angesichts der großen Konkurrenz, die mittlerweile im E-Commerce herrscht, aber keine Option dar.

Siegel, Prüfzeichen und Co

Viele Nutzer halten gezielt Ausschau nach solchen Siegeln – vor allem, wenn sie das erste Mal bei einem Shop bestellen. Solche Prüfzeichen strahlen insofern Seriosität aus, als dass der Online-Shop durch einen unabhängigen Anbieter überprüft und für gut befunden wurde. Sie bescheinigen etwa eine sichere Datenübertragung, die Wahrung von Daten- oder Jugendschutzstandards, einen guten Kundenservice oder eine hohe Servicequalität. In einigen Fällen werden dazu Testkäufe von unabhängigen Instituten getätigt, um verschiedene Kriterien zu überprüfen. Zusätzlich können in vielen Fällen – wie erwähnt – auch Bewertungen von anderen Kunden oder Testberichte eingesehen werden.

Gerade für Shops, welche neu am Markt und somit als Marke noch nicht bekannt sind, können von der Bekanntheit solcher Siegel und Labels profitieren. Denn diese verfügen über eine hohe Vertrauenswürdigkeit, welche sozusagen auf die Webseite abfärbt, sobald sich hierauf ein entsprechendes Shopsiegel befindet. Es gehört somit zu den wichtigsten Instrumenten für (mehr) Seriosität im E‑Commerce.

Die Bezahlmöglichkeiten

Bezahlmöglichkeiten

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Vor dem Kauf wandert der Blick der potenziellen Kunden zudem fast immer auf die Bezahlarten. Ziel ist, ihnen auch hier ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, dass sie ihr Geld zurückbekommen, falls die Ware nicht eintrifft oder nicht gefällt. Aus diesem Grund erfreuen sich Zahlungsanbieter wie PayPal großer Beliebtheit, die einen zusätzlichen Käuferschutz bieten.

Weiterhin ist es wichtig, verschiedene Zahlungsarten zur Auswahl anzubieten. Neben der Vorauskasse oder Zahlung per Kreditkarte ist dabei auch jene auf Rechnung oder per Nachnahme zu empfehlen, denn diese Varianten erhöhen ebenfalls die Sicherheit für den Kunden und bauen somit Vertrauen auf.

Reklamationen und Rückversand

Mit den richtigen Bezahlarten wissen die Kunden also, dass ihre bestellten Produkte auch tatsächlich geliefert werden oder ansonsten zumindest ihr Geld nicht verloren ist. Dennoch möchten sie vor dem Kauf wissen, welche Möglichkeiten sie haben, wenn die Ware nicht ihren Vorstellungen entspricht, nicht passt, beschädigt ist oder aus anderen Gründen reklamiert werden soll.

Die Möglichkeit zu einem kostenlosen Rückversand spielt daher für viele Menschen eine wichtige Rolle bei ihren Kaufentscheidungen. Umso wichtiger ist es für jeden Shop, die Reklamationen sowie den Rückversand möglichst unkompliziert zu gestalten. Dieser Vorteil muss zudem auf dem Webportal richtig kommuniziert werden, beispielsweise direkt unter der Produktbeschreibung oder als Unterseite, die auf einen Blick auffindbar ist – ebenso wie das Impressum. Auch hier kommt also wieder die UX ins Spiel.

Produktfotos und -informationen

Die Produktbeschreibung leitet zum nächsten Punkt über: Da der Kunde die Ware vor dem Kauf nicht anfassen oder mit eigenen Augen sehen kann, möchte er möglichst genau wissen, wie die Produkte aussehen, welche Qualität sie haben, wie die Passform ist, etc. Es ist daher wichtig, ihm umfassende Informationen zum Produkt zur Verfügung zu stellen.

Die Produktfotos müssen professionell, aussagekräftig und natürlich sein, sprich sie dürfen die Farben, Passform oder Materialien nicht verfälschen. Gleichzeitig sollten sie zum Branding und der Zielgruppe passen. Besser als reine Produktfotos sind also solche, die ein Produkt im Einsatz zeigen.

Die Produktinformationen können schließlich weitergehende Details beinhalten, welche sich nur durch das Foto nicht erkennen lassen. Dazu gehören Informationen zu den Materialien oder eben der Passform. Je genauer der Kunde einschätzen kann, wie das Produkt (an ihm) aussehen wird, desto höher ist die Chance, dass er es kauft.

Für Waren wie Elektronik sind dabei natürlich andere Aspekte wichtig als für Kleidung oder immaterielle Güter wie Software. Jeder Online-Shop muss daher ein individuelles Konzept für seine Produktfotos sowie -informationen finden, das gleichermaßen informativ sowie zur Marke passend ist – und dieses konstant beibehalten.

Die korrekte Werbedosis

Zuletzt ist natürlich das Marketing wichtig – einerseits, um überhaupt Kunden auf die Webseite zu locken. Andererseits kann es aber auch der Vertrauensbildung dienen. Es ist daher wichtig, die Zielgruppe zu erreichen und richtig anzusprechen. Allerdings ist das richtige Maß gefragt. Denn wer zu viel Werbung betreibt, sozusagen „Guerilla-Marketing“, wirkt unseriös.

Selbiges gilt etwa für den Umgang mit einem Newsletter. Selbst, wenn sich der Empfänger freiwillig zu dessen Empfang angemeldet hat, sollte er nicht mit Informationen überflutet werden. Zudem wird der Newsletter als Spam wahrgenommen, wenn der Kunde ihn nach einem Kauf erhält, ohne ihn gezielt abonniert zu haben. Das ist zwar verboten, doch dieses Verbot wird häufig durch einen versteckten Haken während der Kaufabwicklung oder weitere Tricks umgangen. Bei der Werbung gilt daher das Motto: Qualität statt Quantität!

Zusammenfassung

Abschließend lässt sich also festhalten: Eine gute Shop-Seite ist immer auch eine seriöse Shop-Seite. Seriosität alleine reicht zwar für den Erfolg noch nicht aus, stellt aber die wichtigste Grundlage dar, um Neukunden gewinnen, Stammkunden binden und sich langfristig am Mart halten zu können.

Wichtig ist dann aber natürlich, dass auch die Kaufabwicklung, der Kundensupport sowie die Produkte selbst im weiteren Verlauf überzeugen. Das spiegelt sich in einer hohen Kundenzufriedenheit wider und daraufhin auch in positiven Bewertungen sowie einer größeren Markenbekanntheit. Diese sorgen wiederum dafür, dass der Shop mehr Seriosität ausstrahlt – und so beginnt eine Aufwärtsspirale zum Erfolg.

Wer also von Anfang an darauf achtet, dass alle genannten Aspekte des Online-Shops seriös wirken, und natürlich auch seriös ist, der genießt beste Perspektiven in der wachsenden E-Commerce-Branche.

Stolperfallen im Wachstum – durch Erfolg im E-Commerce entstehende Herausforderungen

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Ein Unternehmen im E-Commerce zu gründen ist nur der erste Schritt – größere, geschäftliche Herausforderungen warten, wenn Online-Händler erstmalig Erfolge feiern und mit Reinvestitionen die Unternehmung vergrößern.

E-Commerce als großer Wachstumsmarkt

Die gesamte E-Commerce-Branche ist Schritt für Schritt immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Laut vieler Erhebungen kommt eine große Zahl der am schnellsten wachsenden Unternehmen aus diesem Sektor. Laut einer Studie der Financial Times gehört eine deutsche Startup-Agentur, namentlich die Strategisten von „best it“, zu den 500 wachstumsstärksten Unternehmen der Welt im letzten Wirtschaftsjahr.

Ebenso ist der gesamte Markt an sich ein riesiger Wachstumssektor. Die Umsätze in Deutschland sind alleine im B2C-Bereich in den letzten acht Jahren um über 100 Prozent gestiegen. Insbesondere, wo leicht verfügbare Technologien und unkomplizierte Geschäftsmodelle wie Dropshipping den Einstieg erleichtern, ist der E-Commerce ein attraktiver Sektor für Unternehmer geworden.

Zwar ist speziell für Gründer das Thema Wachstum ein Hauptfokus und einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg – doch ein automatischer Zusammenhang besteht nicht. Denn insbesondere mit einem exponentiellen Wachstum gehen Risiken einher.

Da eine schnelle Wachstumsrate große Herausforderungen für die Geschäftsführung – und insbesondere bei Start-ups für die gesamte Belegschaft – entstehen lässt, ist der richtige Umgang mit der Expansion essentiell. Ein überproportionales Wachstum ist also sowohl erfreulich, als auch potentiell gefährlich, wenn nicht richtig reagiert wird. Dabei gibt es verschiedene Stolperfallen, die sorgfältig abgewogen sein wollen.

E-Commerce Onlinekauf

Mögliche Expansionspotentiale finden

Grundsätzlich lautet die Faustregel für die ersten schwarzen Zahlen: Reinvestition, wenn das organische Wachstum vom Unternehmen getragen werden soll. Doch wenn nicht nur eine potentiell kurzlebige Welle des Erfolges entstehen soll, ist es auch wichtig, weiter nach neuen Potentialen zu suchen, mit denen man das Angebot breiter aufstellen kann.

Speziell im E-Commerce ist dies natürlich eine besondere Herausforderung, da sich erste Erfolge häufig auf einige wenige, bestimmte Alleinstellungsmerkmale auf einem Nischenmarkt zurückführen lassen.

Daher ist es eine große Herausforderung, für eine Erweiterung des Tätigkeitsfeldes die richtigen Potentiale zu erkennen. Ein vollständiger Pivot ist hierbei die risikoreichste Entscheidung und ist meistens eher der Retter in der Not. Doch auch neue Angebote, die sich nur leicht vom ersten Erfolgsmodell unterscheiden, können fehlschlagen.

Des Weiteren haben Betriebe insbesondere im Dienstleistungssektor häufig gerade deshalb Erfolg, weil sie sich sehr zeitnah und direkt um die Wünsche der Kunden kümmern können. Bei einem schlagartigen Wachstum oder der Erweiterung des Angebotes könnte dieser qualitative Geschäftsvorteil an Priorität oder Durchführbarkeit leiden.

Gerade diese Flexibilität wird immer schwieriger, wenn der Betrieb wächst. Entscheidungswege werden länger, Kommunikation verlangsamt sich und Befugnisse von Mitarbeitern, die im direkten Kundenkontakt stehen, nehmen ab.

Online Marketing Manager

Früh mit den Operationen beginnen

Wenn sich Erfolg am Horizont abzeichnet und erste Kennzahlen bestätigen, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet, ist ein entscheidender Faktor die Zeit, die man verstreichen lässt, bevor es zu den ersten Schritten der Anpassung kommt. Reagiert man zu spät, kommt es zu einer Anhäufung von Baustellen. Dieser wirtschaftliche Sanierungsstau macht es dann deutlich schwerer, den neuen Anforderungen zu entsprechen. Optimal ist natürlich, von Anfang an einen Plan zu haben, mit dem man auf eine Ausweitung der Unternehmung vorbereitet ist.

Da jeder einzelne Bereich im Unternehmen bei einem starken Wachstumsschub mehr, neue oder größere Aufgaben bewältigen muss, wird keine Abteilung von den Veränderungen verschont. Je nach Größe des Unternehmens fällt die Komplexität der Anpassungen also individuell unterschiedlich aus.

Das Ziel aller Anstrengungen sollte sein, organisches Wachstum zu garantieren. Alle Bereiche des Unternehmens sollten also gleichmäßig und nachhaltig mitwachsen.

Rechtlich sicher aufgestellt sein – und bleiben

Rechtliche E-Commerce HerausforderungenDie Impressumspflicht und die grundlegenden Informationen, die jedes auf E-Commerce spezialisierte Portal dort angeben muss, sollten allgemein bekannt sein. Doch dadurch ergibt sich eine typische Stolperfalle, in die Unternehmer treten können: Wenn das Impressum nach Veränderungen in der Unternehmensstruktur nicht entsprechend angepasst wird, fehlen im schlimmsten Fall genauso Informationen, wie bei einem von vornherein nicht wasserdicht geprüftem Impressum.

Ein Beispielfall wäre, wenn ein Unternehmen nach einem erfolgreichen Start aus Expansionszwecken eine Beteiligung an einem anderen Betrieb eingeht. Diesbezüglich besteht nämlich ebenfalls Kennzeichnungspflicht im Impressum, denn sonst besteht das Risiko, dass eine unangenehme Überraschung in Form einer Abmahnung ins Haus flattert. Derartige Faktoren, die einen guten Überblick für das Ganze erfordern, können im Rahmen eines guten Businessplans beispielsweise periodisch oder auf bestimmte Auslöser hin überprüft werden.

Dieser Plan ist besonders wichtig und sollte auch bei chaotischen Wachstumsphasen, bei denen schnelle Reaktionen gefragt sind, nicht vernachlässigt werden. Eine ordnungsgemäße Prüfung auf alle rechtlichen Aspekte ist bei jedem Schritt empfehlenswert. Wichtige Bereiche, in denen eine rechtlich einwandfreie Position sichergestellt werden sollte, sind:

  • Urheber- und Markenrecht: Durch den hohen Innovationsdruck auf Wachstumsmärkten darf hier kein Fehler gemacht werden.
  • Datenschutz entsprechend der DSGVO: Wenn Geschäftsprozesse wachsen oder ausgelagert werden, kann ein sicherer Umgang mit den Daten plötzlich Lücken haben.
  • Kundenkontakt (Impressum, AGBs): Siehe oben – auch bei Angebotserweiterungen stets erneut prüfen, ob rechtliche Voraussetzungen noch entsprechend eingehalten werden.
  • NDAs und Arbeitsverträge: Wenn in einem umkämpften Sektor Erfolge erzielt werden, möchten andere Marktteilnehmer oft ein Stück vom Know-how-Kuchen haben oder werben sogar gezielt Mitarbeiter ab. Dagegen kann man sich beispielsweise mit einer Wettbewerbsklausel absichern.

Multichannel als Chance oder Risiko

Für eine möglichst umfassende Marktabdeckung, auch nach einem auf Online-Vertrieb ausgerichteten Einstieg in den Sektor, fällt aktuell häufig das Stichwort Multi- oder Omnichannel. Wenn sich ein Unternehmen am Markt mit einem bestimmten Produkt etabliert hat und als Marke in den Köpfen von Konsumenten präsent ist, kann eine Ausweitung der angebotenen Vertriebswege durchaus die richtige Entscheidung sein. Vermehrt ist dieser Schritt für Betriebe interessant, die vom Einzel- oder Fachhandel den Schritt zum Online-Shop wagen – im Zuge der Digitalisierung stehen zahlreiche konventionelle Geschäfte vor dieser Herausforderung.

Für nativ digitale Unternehmen, die von Anfang an im E-Commerce angesiedelt sind, ist ein Hinzufügen nicht virtueller Vertriebswege nicht immer notwendig. Aber nicht zuletzt die erfolgreiche Expansion von Marktführern wie Amazon in die physische Point of Sale Ebene zeigt, dass es durchaus eine Möglichkeit ist, die eigene Marke auszuweiten.

Doch es bestehen auch Risiken: Die Komplexität, beispielsweise im Bereich Logistik, steigt enorm an, wenn ein weiterer Absatzkanal hinzugefügt wird. Das erhöht die Kosten für die Steuerung und Verwaltung des gesamten Vertriebs – eine Sicherheit, ob durch die Ausweitung auf weitere Kanäle auch zu mehr Umsätzen führt, die diese Kosten ausgleichen, ist nicht gegeben. Auch sollte man bei initialen Erfolgen nicht unüberlegt reagieren: Wenn mit mangelndem Know-how nur aus Gründen der Eile der Einstieg in den Point-of-Sale-Vertrieb misslingt, kann sich dies negativ auf die Marke oder das gesamte Unternehmen auswirken.

Reine E-Commerce-Betriebe sind häufig in dieser Sphäre zu Hause und haben ein Angebot, das darauf zugeschnitten ist. Das Know-how für eine erfolgreiche Etablierung weiterer Kanäle ist nicht immer automatisch vorhanden und muss daher mit großem Aufwand Schritt für Schritt gelernt oder teuer hinzugekauft werden.

Das Risiko der Kannibalisierung, also, dass der neu hinzugefügte Absatzkanal den bisherigen nahezu vollständig ablöst, ist nur selten ein Problem, wenn vom Onlinehandel ausgegangen wird. Je nach Art des Produktes oder der Dienstleistung ist jedoch eine Marktanalyse empfehlenswert, bevor mit der Einführung von Multichannel-Vertrieb Fehler gemacht werden.

Skalierbarkeit bewahren

Im Prinzip fallen alle genannten Punkte zumindest teilweise auch in den Bereich der Skalierbarkeit. Bei jeder wirtschaftlichen Entscheidung, insbesondere unter organisatorischen Gesichtspunkten, sollte geprüft werden, welchen Einfluss die geplante Maßnahme auf die Skalierbarkeit des Unternehmens haben kann.

Das Hinzufügen einer neuen Abteilung beispielsweise kann zu Beginn einer Unternehmung noch einen recht trivialen Schritt darstellen. Aber sobald ein großes Wachstum registriert wird, muss man als Unternehmer darauf reagieren und beispielsweise mehr Manpower hinzufügen. Je breiter das Team dann aufgestellt ist, desto teurer und komplexer wird dieser Vorgang.

Da junge Unternehmen immer auf derartige Wachstumsphasen vorbereitet sein sollten, muss bei jeder Änderung in der Unternehmensstruktur die Skalierbarkeit im Hinterkopf behalten werden. Selbst bei größerem Marktvolumen sollte die Effizienz der Prozesse beibehalten werden können.

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Content für den Online Shop

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Content für den Online Shop braucht jeder Shopbetreiber. Um seine Produkte bzw. Dienstleistungen über das Internet zu verkaufen, braucht es einen Online Shop, der sich aus der Masse der Mitbewerber abhebt. Nur dann, wenn die hohen Ansprüche der Kunden erfüllt werden, verweilen diese auch länger auf der betreffenden Seite – und kaufen dort ein.

Die Frage, die es in diesem Zusammenhang jedoch natürlich auch zu beantworten gilt, ist die, wann Content für den Online Shop als „gelungen“ angesehen werden kann. Was braucht es, damit es den Kunden Spaß macht, im Sortiment zu stöbern?

Im Folgenden soll auf die wesentlichen Charakteristika eingegangen werden, die einen hochwertigen Online Shop ausmachen. Denn: so gut das Angebot auch sein mag – wenn es keinen Spaß macht, einen virtuellen Shop zu besuchen, ist die Absprungrate, auch in Richtung Konkurrenz, hoch.

Content Online Shop

Woraus besteht eigentlich Content für den Online Shop?

„Content“ lässt sich mit dem Begriff „Inhalt“ übersetzen. Content für den Online Shop bedeutet jedoch mehr als lediglich das Aufführen der wichtigsten Kriterien eines Produkts. Wer heute im Internet einkauft, möchte nicht nur Marken kennenlernen, sondern auch ein umfassendes Shoppinggefühl auf der Basis mehrerer Ebenen erleben.

„Nur“ Text reicht in diesem Zusammenhang schon lange nicht mehr aus, um einen potenziellen Kunden zu erreichen.

Vielmehr besteht hochwertiger Content für den Online Shop im Wesentlichen aus mehreren verschiedenen Faktoren.

Content für den Online Shop #1: Die Produktbilder

Produktbilder spielen mit Hinblick auf Content für den Online Shop eine maßgebliche Rolle. Mittlerweile wurde dies von den meisten Unternehmen erkannt, so dass vor allem größere Shops auf Produktfotografen zurückgreifen, die es verstehen, ihre entsprechenden Artikel gekonnt in Szene zu setzen. Nicht zuletzt wissen Marketingexperten seit Instagram und Co. von der Macht der Bilder und perfektionieren ihre Kampagnen in der entsprechenden Richtung.

Kurz: Ziel sollte es sein, den Kunden sprichwörtlich auf den ersten Blick zu erreichen. Bilder werden oft früher wahrgenommen als Text. Binnen Sekunden entscheiden wir, was uns interessiert und was nicht.

Ein schwammiges, schlecht belichtetes Bild sorgt nur dafür, dass das Interesse am Produkt schwindet, da unweigerlich Rückschlüsse auf dessen Qualität gezogen werden. Daher: Nutzen Sie lediglich hochwertige Produktbilder in Ihrem Shop und setzen Sie diese ruhig auch auf anderen Plattformen bzw. sozialen Netzwerken, um bei den Fans Ihrer Marke gegebenenfalls einen Wiedererkennungswert zu erzeugen.

 

Produktbild
Quelle: www.zalando.de

Content für den Online Shop #2: Produktvideos im Online Shop

Nicht für alle, aber für manche Produktarten bietet es sich durchaus an, in den Content für den Online Shop auch Videos zu integrieren.

Dies gilt vor allem dann, wenn mit den bewegten Bildern gezeigt werden kann, wie ein bestimmter Artikel verwendet wird. Besonders wichtig ist es auch hier wieder, auf ein hohes Maß an Qualität (vor allem im Zusammenhang mit Bild UND Ton) zu achten.

Wer plant, auch langfristig auf die Vorteile von Videos bzw. Filmen zu setzen, hat zudem die Möglichkeit, beispielsweise seinen YouTube Kanal mit dem entsprechenden Online Shop zu verbinden und so ganz nebenbei sein Netzwerk zu erweitern.

Mit Hinblick auf die Auswahl der Videothemen bieten sich jedoch durchaus noch mehr Bereiche als die grundlegenden Infos zu den jeweiligen Produkten an. Vielleicht gibt es Fragen, die seitens Ihrer Kunden immer wieder zu einem bestimmten Artikel gestellt werden? Greifen Sie genau diese Fragen auf, beantworten Sie sie in einem kurzen Film und passen Sie den Content für den Online Shop noch besser an Ihre Zielgruppe an!

Produktvideo
Quelle: www.zalando.de

Content für den Online Shop #3: Produktbeschreibungen im Shop

Wer sich einmal selbst beim Shoppen im Internet beobachtet hat, weiß, dass Produktbeschreibungen in der Regel nur bis zu einem bestimmten Punkt gelesen werden. Oder anders: die meisten Nutzer überfliegen die Beschreibungen zu Produkten häufig. Sollte dieser Content für den Online Shop also tendenziell weniger beachtet werden? Nein! Denn: Er bietet nicht nur eine hervorragende Grundlage, sich von den Mitbewerbern abzuheben, sondern auch ein enorm hohes Potenzial, wenn es um das Ranking in den Suchmaschinenseiten geht.

Experten wissen: wer hier auf die „richtige“ Länge und die passenden Keywords zurückgreift, kann es schaffen, in Zukunft besser gerankt zu werden.

Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang vor allem, zu wissen, wonach die potenzielle Zielgruppe auf der Suche ist bzw. wie sie nach den eigenen Produkten sucht.

Für die „perfekte“ Produktbeschreibung im Online Shop gilt daher:

  • Geben Sie Ihrem Kunden nie das Gefühl, ein Text sei nur für die Suchmaschine geschrieben worden.
  • Arbeiten Sie mit Aufzählungen, um den Textfluss ein wenig aufzulockern.
  • Bleiben Sie authentisch.
  • Führen die die Hauptvorteile des Produkts auf, ohne sich in einem allzu langen Fließtext zu verlieren.
Lehrgang Produktmanager

Content für den Online Shop #4: der Chatbot

Viele Unternehmen bieten ihren Nutzern aktuell bereits so genannte Chatbots an. Diese eignen sich vor allem dann, wenn es darum geht, möglichst schnell den Weg zu einem bestimmten Produkt zu finden oder eine Frage vergleichsweise rasch beantwortet zu bekommen.

Chatbots öffnen sich oft automatisch in der unteren rechten Ecke des Bildschirmrands, können jedoch auch so installiert werden, dass sie erst aktiv aufgerufen werden müssen, zum Beispiel durch ein Klicken auf die Schaltfläche „Chat“.

Hier hat der Nutzer die Möglichkeit, eine direkte Frage zu stellen, die dann entweder ausschließlich vom Bot oder nach einer kurzen Begrüßung von einem echten Mitarbeiter beantwortet wird. Aufgrund der Tatsache, dass nicht jeder virtuelle Einkäufer es bevorzugt, binnen der ersten Sekunden mit einem „Wie kann ich Ihnen helfen?“ begrüßt zu werden, kann es sinnvoll sein, den Bot erst starten zu lassen, wenn dies der Kunde via Mausklick wünscht. Ansonsten läuft der Online Shop Gefahr, dass die Seite vergleichsweise früh wieder verlassen wird.

Online Marketing Seminar

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Last but not least: Content für den Online Shop darstellen

Immer mehr Menschen shoppen im Internet über mobile Endgeräte. Smartphones und Tablets sind so beliebt wie nie, wenn es darum geht, die virtuellen Warenhäuser zu stürmen. Ein besonderer Fokus sollte daher immer auch auf der Darstellung des Contents liegen. Niemand möchte sich beim Einkaufen über zu groß (oder zu klein) geratene Bilder und abgeschnittene Zeilen ärgern.

Achten Sie daher immer darauf, dass die Ansicht Ihres Online Shops auch an die mobilen Endgeräte angepasst bzw. optimiert wurde.

So schaffen Sie die perfekte Grundlage dafür, dass sich Ihr Kunde ab dem ersten Besuch wohlfühlt und Lust darauf hat, Ihr Sortiment und Ihre Marke kennenzulernen.

Online Shop gestalten – 7 Tipps für die Umsetzung

Online Shop gestalten – 7 Tipps für die Umsetzung
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Sicherlich wollten Sie schon einmal etwas in einem Online Shop bestellen, haben die Seite aber kurz nach dem Aufruf wieder verlassen, da Sie sich darauf nicht zurechtgefunden haben. Sei es wegen zu vieler Elemente, Pop-Ups oder ähnlichem. Damit es Kunden in Ihrem Online Shop nicht genauso machen, gibt es einiges zu berücksichtigen. Welche Aspekte Sie beachten sollten, wenn Sie einen ansprechenden Online Shop gestalten möchten und wie Sie diese am besten umsetzen, haben wir Ihnen in unseren Tipps zusammengestellt.

Online Shop gestalten – Tipp 1: Responsives Design integrieren

Die Mehrheit der Internetnutzer ist täglich über Mobilgeräte online. Aus diesem Grund ist es unbedingt ratsam, Ihren Online Shop mit einem responsiven Design zu optimieren. Kunden können so auch von unterwegs, zum Beispiel über ihr Smartphone, Produkte in Ihrem Online Shop bestellen. Sowohl inhaltlich als auch strukturell wird eine Webseite oder ein Online Shop durch ein responsives Design angepasst.

Online Shop gestalten – Tipp 2: Keyword in jedem Seitentitel

Um von (potenziellen) Kunden bei Google oder Bing gefunden zu werden, sollten Sie Ihren Content für Suchmaschinen optimieren. Dazu sollten Sie zunächst wichtige Keywords identifizieren, für die Sie bei Google ranken möchten. Wichtig ist, dass diese Keywords in den Seitentiteln enthalten sind und sich auf die jeweiligen Produkte beziehen. So weiß Google, dass Ihr Online Shop zu dem ausgewählten Keyword passt. Folglich verbessert sich Ihr Ranking in den Suchergebnissen von Google und Co. und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Interessenten auf Sie aufmerksam werden und Ihren Online Shop besuchen.

Online Shop gestalten – Tipp 3: Call-to-Actions einsetzen

Mit Call-to-Action-Elementen fordern Sie die Nutzer Ihres Online Shops konkret zu einer Handlung auf. Call-to-Action-Buttons können Sie ganz leicht in Ihren Online Shop integrieren und Nutzer damit zur Interaktion in Ihrem Online Shop animieren, um sie schließlich in Richtung eines Kaufes zu führen. Call-to-Actions können dabei verschiedene Ziele haben:

  • Download, zum Beispiel von Produktkatalogen
  • Kontaktaufnahme
  • Registrierung, zum Beispiel für einen Newsletter
  • (Test-)Kauf

Online Shop gestalten – Tipp 4: Usability beachten

Um einen Online Shop ansprechend zu gestalten, sollten Sie großen Wert auf die Usability Ihres Shops legen. Das bedeutet, dass Ihr Online Shop leicht zu bedienen und übersichtlich gestaltet sein sollte. Auch zu viele Punkte in der Navigationsleiste können dazu führen, dass Nutzer den Überblick verlieren, nicht schnell genug finden, was sie suchen und den Online Shop daraufhin verlassen. Nehmen Sie die Rolle des Nutzers ein und überlegen Sie sich, wie Sie Ihren Online Shop am besten gestalten, um den (potenziellen) Kunden in Ihrem Online Shop zu halten. Hier erfahren Sie mehr über optimierte Usability und die User Experience auf Webseiten.

Online Shop gestalten – Tipp 5: Bilder mit Menschen einsetzen

Ein wichtiger Tipp für Ihren Online Shop: Menschen sprechen Menschen an. Achten Sie daher bei der Gestaltung Ihres Online Shops darauf, nicht nur freigestellte Produktbilder zu verwenden, sondern Bilder und Videos mit Menschen einzufügen. Ein sympathisches Gesicht lenkt den Blick des Nutzers auf sich und spricht diesen direkt an. Damit lassen Sie Ihren Online Shop und gleichzeitig Ihr Unternehmen ansprechend und vertrauensvoll erscheinen.

Online Shop gestalten – Tipp 6: Integrieren Sie Trust Signale

Damit Nutzer in einem Online Shop bestellen, benötigen sie ein gewisses Maß an Vertrauen gegenüber dem Online Shop und dem Unternehmen, das dahintersteht. Mit dem Einsatz von Trust Signalen, wie Zertifikaten oder Gütesiegeln, steigern Sie das Vertrauen Ihrer (potenziellen) Kunden in Ihren Online Shop. Gleichzeitig führt die sichtbare Platzierung von Trust Symbols in Ihrem Online Shop zu vermehrten Produktkäufen.

Online Shop gestalten – Tipp 7: Einbauen von Social Media Share Buttons

Im Idealfall sind Ihre Webseite, Ihr Online Shop und Ihre Social Media-Kanäle stark miteinander verknüpft. So gelangen Social Media-Nutzer schnell auf Ihre Homepage oder umgekehrt. Indem Sie Social Share Buttons auf Ihrer Webseite und in Ihrem Online Shop einbauen, erzeugen Sie ganz leicht Aufmerksamkeit auf verschiedenen Kanälen. Sie können die Share-Funktion auch einfach am Rand Ihres Online Shops mitlaufen lassen oder aber an einer Stelle im oberen Teil der Seite einbinden, wo die Buttons gut sichtbar sind.

Ein kompetenter und erfahrener Dienstleister in der Gestaltung von Online Shops ist die 3W FUTURE - Webagentur aus Leipzig. Neben Online-Marketing-Maßnahmen ist sie Experte für die Gestaltung und Einbindung von Online Shops, für Produktfotografie und Bildbearbeitung.

Wenn Sie nicht nur über einen professionellen Online Shop Ihre Produkte verkaufen möchten, sondern auch die Instrumente der Verkaufsförderung besser kennenlernen und für sich nutzen möchten, melden Sie sich zu unserem Trade Marketing Seminar an!