Schlagwort-Archive: Ranking

Core Web Vitals – was dahinter steckt und wie man sie umsetzt

Die Core Web Vitals beschäftigen Webseitenbetreiber seit geraumer Zeit. Hierbei handelt es sich um wichtige Details bzw. Google Kennzahlen, mit deren Hilfe die User Experience einer Seite bewertet werden soll. Genauer gesagt bestehen die Core Web Vitals aus drei verschiedenen Säulen. Wer es hier schafft, den richtigen Fokus zu setzen, kann nicht nur dafür sorgen, dass Google die eigene Seite als hochwertiger einstuft, sondern bietet seinen virtuellen Besuchern einen noch höheren Nutzerkomfort.

Die neuen Schwerpunkte treten ab Juni 2021 in Kraft und könnten dafür sorgen, dass einige Seitenbetreiber hier noch ein wenig nacharbeiten müssen. Doch welche Bereiche rücken durch die Core Web Vitals nun genau in den Fokus? Und was gilt es, im Zusammenhang mit einem möglichst hohen Nutzerkomfort zu beachten?

Core Web Vitals

Welche Bereiche sind betroffen und welche Bedeutung haben die Core Web Vitals genau?

Die Core Web Vitals sind nicht über Nacht entstanden. Vielmehr stand ihre Entwicklung schon in der Mitte des Jahres 2020 im Raum. Das Ziel: eine noch bessere Erfahrung für den User. Die Core Web Vitals ersetzen die bisherigen Google Richtlinien nicht, sondern ergänzen sie. Doch was ist hier eigentlich genau neu?

Die folgenden drei Punkte werden im Rahmen der Bewertung einer Internetseite durch Google von nun an mehr in den Fokus gerückt:

  1. LCP
    LCP steht für „Largest Contentful Paint“ und steht für die Zeit, die es braucht, um das größte zu ladende Element auf der Seite anzuzeigen.
  2. FID
    FID ist die Abkürzung für „First Input Delay“ und gibt an, wie lange der Server braucht, um auf die erste Interaktion des Nutzers zu reagieren. Welcher Art besagte Interaktion ist, ist im ersten Schritt irrelevant. Hier muss es beispielsweise nicht um einen Klick auf einen bestimmten Button gehen. Mit „Interaktion“ ist auch schon das erste Herunterscrollen auf einer Seite gemeint. Generell wird mit den Details rund um den FID angegeben, wie schnell eine Seite auf eine solche Interaktion reagieren kann.
  3. CLS
    Der CLS, der „Cumulative Layout Shift“, zeigt – verallgemeinernd ausgedrückt – an, wie stabil eine Seite ist. Als „instabil“ gelten hier vor allem die Seiten, die sich noch während des Ladeprozesses immer wieder verändern und neu anpassen. Genau das kann – ab einem bestimmten Punkt – sehr verwirrend und diffus wirken.

Die Tragweite der Core Web Vitals sollte nicht vernachlässigt werden. Je überzeugender die entsprechenden Werte sind und je besser sie damit von Google eingeschätzt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Seite im Ranking, also in den Google-Suchergebnissen, weiter nach oben rückt.

Neben den Core Web Vitals spielen nach wie vor natürlich auch noch andere Faktoren, wie zum Beispiel ein überzeugendes Responsive Design und die Suchmaschinenoptimierung, eine wichtige Rolle. Anhand der Tatsache, dass mittlerweile jedoch immer mehr Bereiche einfließen, zeigt sich, wie wichtig es Google mehr und mehr wird, den Komfort für seine Nutzer zu erhöhen.

Es wäre jedoch falsch, davon auszugehen, dass lediglich die Betreiber größerer Webseiten auf optimierte Core Web Vitals Wert legen sollten. Im Gegenteil! Die entsprechenden Bereiche spielen für jede Seite eine Rolle, wenn es darum geht, sich gegen die Masse der Mitbewerber zu behaupten und im Idealfall in der Suchmaschine weiter oben angezeigt zu werden. Im Rahmen einer modernen Suchmaschinenoptimierung darf entsprechend ein Blick auf die Core Web Vitals nicht fehlen.

Seminare zum Thema User Centric Design

Sie möchten Ihre Website oder Landingpage kundenzentriert gestalten und die User Experience verbessern? Dann sind unsere Seminare Customer Centricity & Experience und UX Design genau die Richtigen. Infomieren Sie sich hier über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Tipps zur Implementierung der Core Web Vitals

Um eine Optimierung im Bereich der Core Web Vitals zu erreichen, ist es sinnvoll, die einzelnen Punkte am besten nach und nach abzuarbeiten.

In Bezug auf den LCP, bei dem gemessen wird, wie lange es braucht, das größte Element auf einer Seite zu laden, ist es im ersten Schritt wichtig, genau dieses Element ausfindig zu machen. Handelt es sich um Beispiel um ein Bild oder ein Video kann es schon helfen, die Dateigröße zu verringern oder sich für ein anderes Format zu entscheiden.

Um den FID-Wert zu optimieren, ist es sinnvoll, Dateien gegebenenfalls inline zu laden. Auf diese Weise kann die Zeitspanne zwischen Aktion und Reaktion der Seite oft verringert werden. Das Laden spielt schlussendlich auch im Hinblick auf eine Verbesserung des CLS eine wichtige Rolle. Dabei kann es helfen, beispielsweise Schriftarten vorzuladen. Damit es auf der Seite zu keinen Verschiebungen kommt, die das komplette Design „sprengen“, hilft es oft auch, auf chronologische Ladeprozesse zu setzen.

Weitere Tipps in der Übersicht

  1. Das Bildformat WebP kann dabei helfen, Bilder verlustfrei zu komprimieren. Gerade im Verhältnis zu PNG und JPEG ergeben sich hier mitunter deutliche Unterschiede.
  2. HTML-, CSS- oder JavaScript-Codes, die nicht benötigt werden, entfernen.
  3. Nicht zu viele Seiteninhalte von Drittanbietern verwenden. Diese können zu längeren Ladezeiten führen.
  4. Layouts und Menüführungen sollten vor dem jeweiligen Inhalt geladen werden. Auf diese Weise fungieren die betreffenden Bereiche als „Platzhalter“ und ploppen nicht spontan auf.

Wer sich ein wenig genauer mit den Tipps rund um Core Web Vitals auseinandersetzt, bemerkt schnell, dass es Google hier sicherlich nicht darum geht, die Seitenbetreiber zu ärgern. Stattdessen können die Tipps tatsächlich dabei helfen, den Nutzerkomfort auf der eigenen Seite nachhaltig zu erhöhen.

Performance Marketing Manager DIM

Performance Marketing Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang

Im Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager (DIM) lernen Sie, wie Sie Performance auf Google steigern und mit den richtigen KPIs messbar machen. Sie können jederzeit anfangen, sowie zeit- und ortsunabhängig lernen. Informieren Sie sich jetzt über unser Angebot!

Fazit

Der Erfolg einer Webseite wird heute im Wesentlichen durch ihre Position in den Suchergebnissen bestimmt. Hierbei ist es wichtig, die jeweils aktuellen Vorgaben zu kennen. Diese haben wiederrum einen merklichen Einfluss darauf, ob eine Seite vergleichsweise weit oben oder unten angezeigt wird.

Unabhängig davon, ob eine neue Seite gerade erstellt wird oder ob es darum geht, die Core Web Vitals einer bestehenden Internetpräsenz zu checken: ein hoher Nutzerkomfort lässt sich nicht an nur einem Punkt ausmachen. Vielmehr ist es die Berücksichtigung mehrerer Faktoren, die den Nutzerkomfort und den Erfolg einer Webseite steigern. Wer keine Lust darauf hat, sich selbst mit Core Web Vitals und Co. zu befassen, kann seine Seite selbstverständlich auch von professionellen Marketingagenturen betreuen lassen. Diese bringen nicht nur den jeweiligen Status Quo in Erfahrung, sondern zeigen auch auf, wie die entsprechenden Werte möglicherweise noch verbessert werden können.

Sie benötigen Hilfe bei der Gestaltung und Optimierung Ihrer Webseite?

Unsere Experten helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Katharina SilberbachKatharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
E-Mail senden

#CoreWebVitals #Webseitengestaltung #Webentwicklung #Google #SEO

Black Hat Sith – SEO Contest Ergebnis: Das finale Ranking und unsere Erkenntnisse

Der SEO Contest des Jahrhundertsommers ist beendet und das Online Marketing Team des DIM ist über den Gewinn sehr erfreut. Wir haben die Challenge in den letzten noch einmal Revue passieren lassen. Unser guter Start mit Platzierungen auf den oberen Rängen war Ansporn, auch am Ende vorne mit dabei zu sein. Durch die fiktiven Keywords „Black Hat Sith“ und „White Hat Jedi“ erhielten wir lauter Ideen für mögliche Themen und Inhalte. Da fiel es leicht, die Themengebiete der Black Hat und White Hat SEO Maßnahmen abdecken. Das Thema der Challenge, Star Wars, erhöhte zusätzlich den Spaßfaktor.

So war der SEO Contest aufgebaut

Ausrichter des hochdotierten, deutschlandweiten SEO Contest war Cinestock. Das Ziel des SEO Contests (Search Engine Optimization Contest, Suchmaschinenoptimierungs-Wettbewerb) lautete: Mit den fiktiven Keywords "Black Hat Sith" und "White Hat Jedi" in den Suchergebnissen einer Suchmaschine möglichst weit vorne gelistet zu werden. Im Zeitraum zwischen dem 27.08. und dem 31.08.2018 wurden jeweils bis zu 40 Punkte für die Bestplatzierten vergeben. Am Ende zählte das Gesamtergebnis nach den 5 Wertungstagen.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Der Wettbewerb hat uns noch einmal Impulse gegeben, unsere Online Marketing Dienstleistungen offensiver zu bewerben und war sowohl für unsere Kunden als auch für unser Team ein gutes Signal für die Leistungsfähigkeit unseres Online Marketing Teams.“

- Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing.

Hier unsere Black Hat Sith Platzierungen auf einen Blick:

  • Tag 1: 40 Punkte
  • Tag 2: 40 Punkte
  • Tag 3: 40 Punkte
  • Tag 4: 39 Punkte
  • Tag 5: 39 Punkte
Gewinner SEO Contest Black Hat Sith

1. Platz SEO Contest Black Hat Sith

Insgesamt konnten wir somit den ersten Platz mit nach Hause nehmen!

Unser Beitrag zu White Hat Jedi konnte ebenfalls eine gute Platzierung realisieren. Hier nehmen wir den 5. Platz mit nach Hause.

SEO Contest: White Hat Jedi Platz 5

Platz 5: SEO Contest White Hat Jedi

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern des SEO Contest, Cinestock, und bei allen Unterstützern unseres Beitrags.

Welche Erkenntnisse nehmen wir aus dem SEO Contest für uns mit?

1. Starke Domain wirkt

Durch unsere von Beginn an gute Platzierung zu dem Begriff Black Hat Sith haben wir gemerkt, dass besonders eine starke Domain mit einer bereits vorhandenen hohen Reichweite und Vertrauen wichtig für ein gutes Ranking ist. Dies war auch bei dem Beitrag um den Begriff White Hat Jedi sehr auffällig, da dieser ohne viel Mühe immer unter den Top 10 lag.

2. Backlinks erhöhen den Erfolg

Wie uns auch vorher schon bekannt war, sind Backlinks für ein gutes Ranking hilfreich. Besonders wichtig sind hierbei vertrauenswürdige Seiten, die idealerweise auch eine gute Reichweite erzielen.

3. Interne Verlinkungen

Interne Verlinkungen werden ab und an unterschätz, sind aber für das Ranking in den Suchergebnissen entscheidend. Wir haben interne Verlinkungen vor allem zu themenverwandten Beiträgen und Seiten gesetzt.

4. Content, Content, Content

Durch das Tool von Dynapso konnten wir stündlich das Ranking unseres Beitrags verfolgen. Besonders die tägliche Pflege des Beitrags führte zu einer kontinuierlich hohen Platzierung. Zur Pflege des Beitrags gehörte täglich neuer Content, zum einen durch unsere täglichen Tagebucheinträge und zum anderen durch weiterführende Informationen rund um das Thema SEO und Star Wars. Zusätzlicher Video Content, Bilder und eine klare Strukturierung des Inhalts über ein Inhaltsverzeichnis unterstützen die Lesbarkeit des Beitrags.

5. Social Signals

Durch eine Verknüpfung des Blogbeitrags mit Postings auf Facebook und YouTube setzten wir Social Signals und erhöhten so die Reichweite und Verbreitung des Beitrags. Des Weiteren unterstützten wir mit einem Gewinnspiel auf dem Kölner Marketingtag die Verbreitung des Blogbeitrags.

Unser Fazit nach dem SEO Contest

Insgesamt fällt unser Fazit zum SEO Contest von Cinestock sehr positiv aus. Zu den interessanten fiktiven Keywords konnte leicht Content produziert werden. Schon nach kurzer zeit war das ganze SEO Team im Star Wars Fieber! Besonders freuen wir uns natürlich über unseren tollen Erfolg, den ersten Platz zum Keyword "Black Hat Sith" belegt zu haben. Das bestätigt unserem Team, dass wir über breites SEO Know-how verfügen und gute Arbeit leisten. Schade war allerdings, dass die finalen Platzierungen zuerst nur über das Live Video über Facebook bekannt gegeben und erst einige Tage später im Magazin von Cinestock veröffentlicht wurden.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu Ihren Platzierungen und vor allem zu der guten und kreativen Arbeit im Rahmen der SEO Challenge.

Für uns war es eine tolle Erfahrung, unsere Kenntnisse im Bereich der Suchmaschinenoptimierung aufzufrischen und die Wirkung von direkten Maßnahmen auszutesten.

Welche Onlineshops haben die beste Auffindbarkeit? – Der ORI der zehn beliebtesten Onlineshops

Zur Weihnachtszeit sind Onlineshops besonders gefragt. Man entgeht dem stressigen Stadttrubel und kann ganz gemütlich alle Weihnachtseinkäufe von Zuhause erledigen. Doch welchen Onlineshop nutzen User für ihre Einkäufe?

Das ist zum einen immer von den angebotenen Produkten abhängig, zum anderen aber auch von der Auffindbarkeit der verschiedenen Shops im Web und der Nutzung von Social Media Kanälen. Nur durch eine gute Auffindbarkeit der Shops und eine gezielte Nutzung der Social Networks können potenzielle Kunden angesprochen und eine sogenannte Online-Reichweite aufgebaut werden.

Um unterschiedliche Onlineshops zu analysieren haben wir, das Deutsche Institut für Marketing, den ORI (Online-Reichweiten-Index) entwickelt und genutzt. Er ermittelt, wie stark die Reichweite eines Onlineshops im Internet ist. Dazu werden die Website, Facebook-, Twitter- und Google+-Auftritt, sowie der Youtube Kanal des Shops analysiert. Verallgemeinert kann man sagen, dass ein Onlineshop mit einem höheren Wert im Index auch mehr Personen und Fans über das Internet erreicht, als ein Shop, der im Vergleich schlechter abschneidet.

Welcher Onlineshop momentan die höchste Online-Reichweite hat, erfahren sie im Folgenden und sie werden überrascht sein, was für Ergebnisse der Vergleich zehn beliebter Onlineshops ergeben hat.

Die mit Abstand höchste Reichweite im Netz erzielte H&M, vor allem durch die verstärkte Nutzung der Social Media Kanäle. Keiner der anderen Shops ist im Social Web auch nur ansatzweise so stark aufgestellt. H&M beweist sich als wahrer Social Media Experte. Regelmäßige, optimierte Postings und eine Menge an Engagement auf verschiedenen Kanälen haben H&M unzählige Follower und Abonnenten beschert. Dieser Shop besetzt verdienterweise den ersten Platz in unserem Ranking.

Auf dem zweiten Platz – überraschenderweise noch vor Zalando – positioniert sich Otto. Die Website brilliert durch ein weit gefächertes Produktportfolio und spricht auf diesem Wege eine Vielzahl von Leuten an. Zudem hat Otto eine extrem hohe Auffindbarkeit über verschiedenste Keywords im Web und kann auf voller Linie mit seiner Website überzeugen. Das Unternehmen setzt einen klaren Fokus, da ganze 76% der gesamten Online-Reichweite durch die Website generiert werden.

Zalando ist zwar in aller Munde, erreicht online jedoch nicht die erwartete Reichweite. Zum einen, weil der Shop auf Twitter noch nicht so stark ist, wie die Konkurrenten auf den ersten beiden Plätzen des Rankings, zum anderen, da der Onlineshop noch an der Auffindbarkeit der Website arbeiten kann. Enttäuschenderweise können wir Zalando in unserem Ranking nur die Bronze-Medaille verleihen und somit einen dritten Platz.

Esprit schneidet besonders schlecht ab und landet bei unserem Vergleich auf dem letzten Platz. Gründe dafür sind unter anderem, dass das Unternehmen keinen Twitter-Account besitzt und dass der Youtube-Channel nur knapp über 1.000 Abonnenten aufweist. Auch die Website hat noch Verbesserungspotenzial, was ihre Online-Reichweite angeht. Vor allem zur Weihnachtszeit ist dies schade, da durch die schlechte Auffindbarkeit des Shops einige Geschenkkäufe vermutlich bei den Mitbewerbern getätigt werden. Der Shop hat im SEO Bereich sicherlich noch einiges an Potenzial.

Auffallend war auch, dass H&M und Tchibo keine Social Media Buttons auf der Startseite ihrer Websites eingebaut haben. Lediglich im Footer sind Links zu den einzelnen Kanälen zu finden. Obwohl Tchibo auch hier nur auf Twitter, den eigenen Blog und die Facebook Seite verweist. Youtube und Google+ werden außen vor gelassen. Der Google+ Button fehlt auch auf der Startseite von Bonprix, was vermutlich daran liegt, dass der Kanal nicht so stark genutzt wird, da alle anderen Social Media Kanäle zu finden sind.

Die Social Media Kanäle werden von allen Shops auch unterschiedlich genutzt. Die technisch orientierten Conrad, Cyberport und Notebooksbilliger nutzen besonders Videos für ihre Postings, welche selbstverständlich sehr passend zu ihrem Produktportfolio sind. Sie unterscheiden sich dennoch. Cyberport beispielsweise bedient sich einer sehr persönlichen witzigen Ansprache der Kunden und gibt den Usern auch immer wieder Einblicke in die Welt der Mitarbeiter und des Unternehmens. Notebooksbilliger hingegen setzt extrem auf Gewinnspiele, die sich vor allem in der Adventszeit in Form eines Adventskalenders anbieten.

Im Hinblick auf die Facebook Postings fiel auch auf, dass Bonprix und H&M fast ausschließlich extrem kurze Postings veröffentlichen. Bei Bonprix geschieht dies in Form einer Schlagzeile oder eines Satzes geschmückt mit einem Bild oder Link. H&M nutzt überschriftenähnliche Schlagzeilen, die in Großbuchstaben dargestellt werden und setzt darunter Maximal einen kurzen Satz mit einem Bild oder einem Link. Hinzu kommt jedoch noch der Faktor, dass der Shop vermehrt thematisch passende und für H&M relevante Hashtags in seinen Postings nutzt.

Erwähnenswert ist zudem der Youtube-Channel von Notebooksbilliger, mit fast 600 Videos online. Der ORI Gewinner H&M ist der einzige Onlineshop der mehr Videos auf Youtube geuploadet hat. Außerdem aufgefallen ist die ansprechende Kurzbeschreibung von Conrad auf Twitter. Durch die Zeilen „Hier twittert Conrad: 91 Jahre jung, mehr als 600.000 Produkte auf dem Buckel…“ werden User zum schmunzeln gebracht und die Kurzbeschreibung ist effektiv genutzt.

Wie die restlichen Onlineshops abgeschnitten haben, können Sie unserer Infografik entnehmen.

Die Top-Erfolgstreiber für den CRM-Erfolg

Der Spielplatz auf dem Firmen ihren Kunden begegnen, verändert sich dieser Tage - und damit auch das CRM.

Wie unwichtig die Software ist, deutet das Zehn-Punkte-Rankig für CRM-Erfolgstreiber im Jahresgutachten 2007 des CRM Expertenrats an. Nur auf Platz 9 rangiert hier die Technik. Wichtig sind heute andere Dinge. In der dritten, wenn nicht vierten Phase von CRM liegen die Grundlagen, die in einer konzentrierteren und systematischen Kundendatenerfassung bestanden, lange schon hinter den Aspiranten. Was für viele ein Lippenbekenntnis war, und auch heute erst von wenigen Unternehmen gelebt wird, die Ausrichtung auf den Kunden, ist der nächste große Schritt im CRM.

Das resultierende Ranking der Erfolgstreiber für den CRM-Erfolg sieht folgendermaßen aus:

  1. Firmenkunden
  2. Kundenwissen
  3. Prozesse
  4. Kundenstrategie
  5. Service
  6. Kundenbindung und -entwicklung
  7. Controlling
  8. Vertriebssteuerung
  9. Software
  10. Interessentenmangement