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Mit Scrum erfolgreich zum agilen Projektmanagement

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Sie möchten in Ihrem Unternehmen agiles Projektmanagement einführen? Sie suchen nach einer geeigneten Methode? Oder Sie haben schon von Scrum gehört, aber noch keine genaue Vorstellung davon? Erfahren Sie, wie Scrum funktioniert und wie Sie damit Ihr Projekt sicher ins Ziel führen.

Was ist Scrum?

Scrum ist eine agile Methode der Teamarbeit. Die Teammitglieder arbeiten nach festgelegten Regeln eigenverantwortlich zusammen und stimmen ihre Arbeitsergebnisse schrittweise in kurzen Zeitabschnitten untereinander ab. So fokussieren Sie sich auf schnelle Umsetzung und dynamische Prozesse. Dazu zerlegen Sie die Komplexität Ihres Projekts, in dem Sie es in kleinere Einheiten herunterbrechen und sich wiederholende Arbeitsprozesse solange fortführen, bis das Projektziel erreicht ist. Wesentliche Teile der Projektanforderungen und mögliche Lösungsansätze bleiben zu Beginn bewusst unklar. Anstatt mit starren und detailgenauen Lasten- und Pflichtenheften, arbeitet das Scrum-Team in sogenannten Sprints nach dem Prinzip von Transparenz, Abgleich und Anpassung.

Für welche Projekte eignet sich die Methode?

Ursprünglich stammt Scrum aus dem Bereich der agilen Softwareentwicklung. Von daher liegt nah, dass sich das Tool besonders für die Entwicklung von innovativen Produkten oder Dienstleistungen eignet. Vor allem, wenn Sie noch nicht so genau wissen, was und wie etwas am Ende herauskommen soll. Prinzipiell ermöglicht Ihnen diese Methode jedoch auch, anders gelagerte Projektaufgaben anzugehen. Drei Begriffe stehen im Fokus: Rollen, Artefakte und Ereignisse. Rollen differenzieren die einzelnen Funktionen der Teammitglieder. Artefakte unterstützen, um Anforderungen und Arbeitsergebnisse zu dokumentieren. In Scrum kommt das Team in regelmäßigen Zeitabschnitten zusammen. Dabei plant es die Projektschritte, bespricht noch abzuarbeitende bzw. erledigte Aufgaben. Retrospektiv schaut das Team, welche potenziellen Verbesserungen sich im Ablauf und der Zusammenarbeit ergeben haben. Diese Zusammenkünfte nennt man Ereignisse.

Scrum

Die drei Scrum-Rollen

Ein Scrum-Team besteht aus den folgenden drei Rollen:

  • Product Owner
  • Entwicklungsteam
  • Scrum Master

Als Product Owner verantworten Sie in Scrum-Projekten den Produkterfolg. Sie stehen sowohl für die Nutzer des Produktes als auch für die Stakeholder. Also für alle, die Interessen am Produkterfolg haben. In dieser Rolle entscheiden Sie über die Eigenschaften des Produktes. Sie priorisieren die Vorgehensweise und erläutern Ihrem Entwicklerteam die notwendigen Schritte. Sie halten regelmäßig Rücksprache mit den Stakeholdern. So eruieren Sie iterativ, welche Bedürfnisse und Wünsche existieren. Diese Erkenntnisse tragen Sie dann in Ihr Scrum-Team. Wichtig: Formulieren Sie Anforderungen möglichst aus der Anwendersicht.

Die Größe des Entwicklungsteams ergibt sich abhängig von den Anforderungen. Es sollten mindestens drei aber höchstens neun Mitglieder sein. Die Spanne muss alle benötigten Kompetenzen abdecken, den Koordinierungsaufwand jedoch in Grenzen halten. Das Team liefert dem Product Owner die von ihm gewünschten Produktfunktionalitäten in der von ihm festgelegten Reihenfolge. Es verantwortet zudem die Einhaltung vereinbarter Qualitätsstandards. Dabei organisiert sich in Scrum-Projekten das Entwicklungsteam selbst und arbeitet interdisziplinär.

In der Rolle als Scrum Master sorgen Sie zugleich als Coach dafür, dass Scrum funktioniert und gelingt. Sie arbeiten mit dem Entwicklungsteam zusammen, ohne aber selbst dazuzugehören. Sie erläutern die Regeln, überprüfen, ob sie eingehalten werden und kümmern sich, wenn Probleme auftreten. Etwa in Form mangelnder Kommunikation oder gestörter Zusammenarbeit. Als Scrum Master geben Sie allerdings keine Arbeitsanweisungen und besitzen keinerlei disziplinarische Handhabe.

Die drei Scrum-Artefakte

Um den Projektfortschritt für alle Beteiligten transparent zu steuern und zu dokumentieren, nutzen Sie drei sogenannte Artefakte:

  • Product Backlog
    Hier versammeln sich sämtliche Eigenschaften und Funktionen, die das Produkt haben soll. Zu Projektbeginn stellt sich die Liste eher grob dar. Durch regelmäßigen Austausch zwischen Stakeholdern, Product Owner und Entwicklungsteam, gestaltet sich das Product Backlog im Projektverlauf immer detaillierter.
  • Sprint Backlog
    Anstehende Aufgaben und Anforderungen notiert das Team im Sprint Backlog. Diese arbeitet das Entwicklungsteam in einem vorgegebenen Zeitintervall, dem Sprint, ab. Ein Sprint in Scrum-Projekten dauert max. 4 Wochen, üblicherweise 14 Tage.
  • Product Increment
    Das am Ende eines Sprints erzielte Teilergebnis nennt man Product Increment. In diesem Zwischenstadium sind alle bis dahin umgesetzten Arbeiten der vorangegangenen Sprints enthalten. Wichtig: Am Ende eines jeden Sprints muss das vorliegende Inkrement als "Done" bewertet sein.

Die vier Scrum-Ereignisse

Ein Scrum-Prozess verläuft in Ereignissen, die festen Zeitfenstern (Timebox) folgen. Man unterscheidet vier Ereignisse:

  • Sprint Planning
    Hier legt das Scrum-Team fest, welche Aufgaben im nächsten Sprint wie erledigt werden sollen. Dieses Sprint-Ziel ergibt sich aus den Einträgen im Product Backlog und den vom Product Owner gesetzten Prioritäten. Außerdem: an der Stelle formuliert das Team klar, wann eine Aufgabe als erledigt gilt und ein Teilergebnis (Product Increment) als „Done“ klassifiziert wird.
  • Daily Scrum
    In täglichen Zusammenkünften von etwa 15 Minuten berichtet jedes Teammitglied, was es seit dem letzten Daily Scrum erledigt hat. Und was es bis zum nächsten Daily Scrum noch zu tun gibt. Auch berichtet es von etwaigen Arbeitsbehinderungen. Hier unterstützt der Scrum Master, die vorliegenden Störungen zu beseitigen. Auf dem „Sprint-Burndown-Chart“ wird der Projektstatus sichtbar und, ob sich das Team noch im vorgegebenen Zielkorridor befindet.
  • Sprint Review
    Zum Abschluss eines Sprints stellt das Team im Review dem Product Owner Ergebnisse und Teil-Produkte vor. Dieser prüft, ob die vereinbarten Kriterien eingehalten wurden und der Definition „Done“ entsprechen. Fällt seine Überprüfung positiv aus, gilt das Sprint-Ergebnis als abgenommen. Der Eintrag im Sprint Backlog kann abgehakt werden. Hierdurch aktualisiert sich zugleich der Product Backlog. Dieser Prozess wiederholt sich bis zur abschließend fertigen Produktentwicklung.
  • Sprint-Retrospektive
    Sie unterstützt den Lernprozess für künftige Projekte. Dazu tauschen sich zwischen einem Sprint Review und dem nächsten Sprint Planning die Teammitglieder aus. Diskutiert werden bspw. Aspekte wie Zusammenarbeit, Abläufe oder Kommunikation. Das Team hält fest, was für den nächsten Sprint verbessert werden sollte.
Agiler Projektmanager

Fazit

Agile Methoden übertreffen nachweislich klassische Ansätze im Projektmanagement hinsichtlich des Projekterfolgs. Als Anwender sollten Sie dennoch berücksichtigen, dass die Methode von Menschen angewendet wird. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sich die Lehrbuchversion nicht immer 1:1 auf jedes Projekt anwenden lässt. Nutzen Sie das Tool, dann liegen folgende zehn Vorteile von Scrum auf Ihrer Seite:

  1. Sie reduzieren Komplexität, in dem Sie Ihr Projekt in kleine Einheiten zerlegen.
  2. Sie fokussieren sich auf relevante Produkteigenschaften und die zu erledigenden Aufgaben.
  3. Sie nehmen Änderungswünsche und neue Entwicklungen rechtzeitig auf.
  4. Sie treiben Ihr Scrum-Projekt in dynamischen Schritten „in time“ zum Ziel.
  5. Sie steuern und dokumentieren kontinuierlich und transparent.
  6. Sie erkennen schnell Fehlentwicklungen und reagieren frühzeitig auf Störungen.
  7. Sie halten alle Beteiligten zeitnah im gegenseitigen Austausch.
  8. Sie sorgen dafür, dass alle im Scrum-Team wissen, was sie bis wann zu tun haben.
  9. Sie fördern eine sich selbstorganisierende und interdisziplinäre Arbeitsweise.
  10. Sie lernen gemeinsam für Ihr nächstes Scrum-Projekt.

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#Scrum #AgilesProjektmanagement #Agilität #AgileMethode

Scrum Retrospektive

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Den Begriff der Retrospektive dürften die meisten Menschen kennen. Dieser bezeichnet einen Rückblick auf bereits geschehene Ereignisse. Die Scrum Retrospektive bildet dabei keine Ausnahme. Auch in diesem Fall wird noch einmal ein Rückblick auf zurückliegende Ereignisse geworfen. Welche Regeln dabei gelten und welche Ziele verfolgt werden, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Zudem werfen wir einen Blick auf die einzelnen Phasen der Scrum Retrospektive und geben ein paar nützliche Tipps. 

Scrum Retrospektive Definition 

Bei der Scrum Retrospektive handelt es sich um ein regelmäßiges Treffen des Scrum-Teams, bei welchem ein Rückblick auf die zurückliegenden Sprints geworfen wird. Das Treffen dient also vornehmlich dem Austausch der Beteiligten, die sich hier über die verschiedenen Prozesse, Herausforderungen, Werkzeuge oder Beziehungen austauschen. Der wohl wichtigste Bestandteil der Scrum Retrospektive ist jedoch die Reflexion der bisherigen Erfahrungen. 

Welche Beteiligten an der Scrum Retrospektive teilnehmen, ist nicht allgemein definiert. In der Regel sind die Entwickler und der Scrum-Master dabei. Oftmals nehmen aber zum Beispiel auch die Product Owner an den Meetings teil. Handelt es sich um eine Team Retrospektive, sind ausschließlich die Vertreter des Teams dabei. In diesem Fall wird also auf die Teilnahme des Scrum Masters und des Product Owners verzichtet. Bei einer sogenannten Overall Retrospektive wiederum, sind jeweils ein Vertreter des Teams, der Scrum Master, der Product Owner und die Manager der Linien mit dabei. 

Regeln

Ganz ohne feste Regeln geht es bei der Scrum Retrospektive nicht. Allerdings ist hier kein umfangreicher Regelkatalog erforderlich. Stattdessen sind vor allem zwei Regeln von großer Bedeutung: 

  • Die goldene Regel: Die goldene Regel der Scrum Retrospektive lautet, dass sich alle Teilnehmer mit Wertschätzung und Respekt begegnen sollten. Die Team-Arbeit steht im Vordergrund, so dass sich alle Teilnehmer mit ihrem besten Wissen und den besten Fähigkeiten in das Meeting einbringen sollten. Harsche Kritik oder Schuldzuweisungen sind nicht gewünscht. 
  • Die Vegas-Regel: Angelehnt an den berühmten Spruch: „Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas“, gilt auch bei der Scrum Retrospektive die Regel: Was hier gesprochen wird, bleibt ausschließlich bei den Teilnehmern des Meetings. Immerhin basiert der gesamte Ansatz der Scrum Retrospektive auf dem Grundsatz des Vertrauens. 

Ziele

Mit der Scrum Retrospektive werden unterschiedliche Ziele verfolgt. Grundsätzlich sind die Meetings dafür geeignet, um die Abläufe und Inhalte zu verbessern. Mögliche „Bottlenecks“ können identifiziert werden und deren Auswirkungen auf die weiteren Arbeiten thematisiert werden. Darüber hinaus liegt ein weiteres Ziel darin, die Kommunikation zwischen Scrum Master, den Entwicklern und dem Produkt Owner kontinuierlich zu verbessern. Zudem bietet jedes Meeting den Raum für Feedbacks im Team und liefert Platz zur Beseitigung von Missverständnissen. 

Phasen

Unterteilen lässt sich die Scrum Retrospektive generell in fünf allgemeine Phasen.:

1. Das Ankommen

Erschaffen werden sollte für das Meeting eine angenehme und angemessen Atmosphäre. Die Mitarbeiter sollten sich in der Atmosphäre wohlfühlen, zudem sollte sich jeder Teilnehmer gerne aktiv an der Diskussion beteiligen wollen. Hierfür ist es ratsam, zu Beginn eine kurze „Check-In-Frage“ zu stellen, bei der jeder Teilnehmer bereits zum ersten Mal etwas sagen kann. Während des Ankommens werden zudem auch die Ziele der Retrospektive definiert und vom Scrum Master die jeweilige Methode für den Austausch festgelegt. 

2. Das Sammeln von Informationen

Die zweite Phase ist das Sammeln von Informationen. Umgesetzt wird dies zum Beispiel mit Hilfe von verschiedenen Fragen, die sich auf die zurückliegenden Sprints beziehen. Ermittelt wird so unter anderem, was in den Sprints gut gelaufen ist und was eher weniger erfreulich verlief. 

3. Das Entwickeln von Erkenntnissen

Die dritte Phase baut auf dem Sammeln der Informationen aus der zweiten Phase auf. In dieser Phase geht es um das Entwickeln von Erkenntnissen. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass konkrete Ursachen ermittelt werden sollten und nicht nur Maßnahmen für mögliche Symptome. 

4. Das Festlegen von Maßnahmen

Nach dem Entwickeln der Erkenntnisse und den damit verbundenen Maßnahmen werden diese für die kommenden Sprints festgehalten und bestimmt. 

5. Der Abschluss

Der Abschluss der Retrospektive ist vor allem für den Moderator hilfreich. Besprochen wird hier, was beim jeweiligen Treffen gut lief und was beim nächsten Mal verbessert werden könnte. Der Moderator kann diese Anregungen nutzen und die Retrospektive für die Vorbereitung des nächsten Treffens berücksichtigen. 

Scrum Retrospektive

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Tipps

Damit die Scrum Retrospektive wirklich den gewünschten Erfolg bringt, sollten neben den Regeln und Zielen weitere Dinge beachtet werden. Im Folgenden haben wir ein paar Tipps formuliert, die bei der Durchführung der Meetings helfen können:

  • Neutralen Moderator bestimmen

Der Moderator der Scrum Retrospektive ist maßgeblich für den Erfolg und den Nutzen dieser Meetings verantwortlich. Der Moderator sollte neutral sein und so zum Beispiel auch ausgeglichene Redezeiten ermöglichen. Sämtliche eigenen Empfindungen und Meinungen dürfen den Moderator bei der Moderation der Meetings nicht beeinflussen.

  • Die Themen sind variabel

Es ist nicht ratsam, für die Scrum Retrospektive einen vorgefertigten „Fahrplan“ zu nutzen. Vielmehr geht es darum, aktuelle und relevante Themen abzuarbeiten. Was wirklich wichtig ist, wird in der Scrum Retrospektive nahezu automatisch thematisiert werden. Es ist nicht erforderlich, sich einen Katalog mit mehreren Themen und Gesprächspunkten vorzubereiten.

  • Konstruktive Reflexion

Überprüft werden sollten in jeder Retrospektive auch die Maßnahmen der vorherigen Meetings. Macht es noch Sinn, diese weiter anzuwenden oder sollten diese möglichst wieder überarbeitet werden? Generell gilt, dass der Nutzen der Retrospektiven für jeden Teilnehmer klar ersichtlich sein sollte. Ist er dies nicht, sollte für die weiteren Meetings etwas verändert werden.

  • Feste Zeiten nutzen

Während die Themen variabel sind, gilt dies in der Scrum Retrospektive nicht für die Zeiten. Jedes Team sollte einen festen Zeitraum nutzen können. Ratsam ist es, hier zunächst einen Zeitraum von beispielsweise zehn Minuten einzuräumen. Anschließend kann der Moderator fragen, ob der Zeitraum um zwei, drei oder fünf Minuten verlängert werden soll.

Fazit

Die Scrum Retrospektive ist eine optimale Ergänzung zum Scrum Board oder einer „stillen Teamarbeit“. Die Meetings werden zu einem festen Termin veranstaltet und dienen dazu, die letzten Sprints noch einmal Revue passieren zu lassen. Charakterisiert sind diese Meetings vor allem durch einen überschaubaren Kreis der Teilnehmer. Zudem müssen mit der goldenen Regel und der sogenannten Vegas-Regel nur zwei wirkliche Regeln beachtet werden. Deren Einhaltung ist allerdings elementar und grundlegend für den Erfolg der Retrospektiven verantwortlich. Achten Sie zudem darauf, auch jede der Retrospektiven für die Verbesserung zu nutzen und so spätere Retrospektiven noch etwas effizienter zu gestalten. 

Haben Sie Fragen zur Scrum Retrospektive? Kontaktieren Sie uns gerne!

Bastian Foerster

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Scrum Board – das Must-Have im modernen Marketing

Eine treffende Organisation und eine genaue Übersicht sind im Marketing von größter Bedeutung. Genau aus diesen Gründen erfreuen sich die Scrum Boards im Marketing größter Beliebtheit. Vereinfacht gesagt bietet Ihnen dieses die Möglichkeit, den Status eines oder mehrerer Projekte zu überwachen. Daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile. Was ein Scrum Board genau ist, welchen Nutzen es mit sich bringt und welche Elemente vorhanden sein müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Definition: Was ist ein Scrum Board?

Ein Scrum Board ist eine Unterstützung, die heutzutage aus den meisten Marketingabteilungen nicht mehr wegzudenken ist. Mit Hilfe eines solchen Boards lassen sich eines oder mehrere Projekte überprüfen und der Status einsehen. Darüber hinaus unterstützt das Scrum Board dabei, allen am Projekt Beteiligten den gleichen Wissensstand zu vermitteln. In der Regel kommt ein Scrum Board vor allem zum Einsatz, um sogenannte Sprintplanungen für die jeweiligen Projekt-Teams aufzustellen. Damit unterscheidet sich das Scrum Board von seinem nahen Verwandten, dem Kanban Board. Letzteres dient vor allem dazu, aktuell laufende Arbeiten zu verwalten und zu managen. 

Wie ein Scrum Board genau aufgebaut wird, ist grundsätzlich jedem Ersteller selbst überlassen. In aller Regel werden farbliche Kennzeichnungen wie unterschiedliche Karten oder Farben genutzt. Aber auch funktionale Kennzeichen sind möglich. Wie umfangreich das Scrum Board dabei gestaltet wird, ist ebenfalls variabel. Viele Marketingexperten schwören darauf, das Scrum Board so übersichtlich wie möglich zu halten und dieses demnach auf nur wenige Punkte zu reduzieren. Unterschiede gibt es zudem in der allgemeinen Darstellung: Während viele Marketingexperten ein Scrum Board am Computer bzw. digital einrichten, muss in anderen Fällen das klassische Whiteboard herhalten.

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Elemente eines Scrum Boards

Die Elemente eines Scrum Boards sind nicht fest vorgegeben, sondern sollten bestenfalls individuell für die Projekte und Projektmitglieder bestimmt werden. Generell gilt dabei, dass die Struktur so übersichtlich wie möglich gehalten werden sollte. Die simpelste Form eines Scrum Boards ist auf drei Elemente reduziert: Zum einen Arbeiten, die erledigt werden müssen. Zum anderen Arbeiten, die bereits erledigt wurden oder erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Mit Hilfe der verschiedenen Aufgabenkarten können diese einfach dem jeweiligen Status zugeordnet werden. 

Die Aufgabenkarte enthält ebenfalls unterschiedliche Elemente. In der Regel ist hier ein Titel oder eine Aufgabenbeschreibung zu finden. Darüber hinaus sollten auch die Priorität und der mögliche Aufwand formuliert werden. Hilfreich ist es zudem, mögliche Abhängigkeiten darzustellen. So ist immer ersichtlich, wenn eine Aufgabe aufgrund einer nicht beendeten vorherigen Aufgabe noch nicht bearbeitet werden kann. Zur besseren Übersicht haben wir die möglichen Elemente des Scrum Boards hier einmal aufgelistet: 

  • User-Stories: Die Spalte für die User-Stories sollte eine Kurzbeschreibung der jeweiligen Aufgabe enthalten. 
  • To Do: In diese Spalte werden Aufgaben einsortiert, die noch erledigt werden müssen. Aufgaben mit höherer Priorität sollten oben in der Spalte stehen. 
  • Doing (WIP): In der Spalte Doing sind die Aufgaben einsortiert, die gerade bearbeitet werden (Work in Progress). 
  • Test: Die Test-Spalte wird genutzt, um Projekte vor dem Launch oder der Veröffentlichung in einer Testumgebung zu prüfen und dies hier darzustellen. 
  • Done: Die Spalte für erledigte Aufgaben bildet die letzte Kategorie-Spalte des Scrum Boards. Ziel ist es, alle Aufgaben früher oder später in die Done-Spalte verschieben zu können.
Scrum Board

Nutzen eines Scrum Boards

Klar: Der wohl größte Nutzen der Scrum Boards liegt darin, den Status eines oder mehrerer Projekte sofort überprüfen zu können. Das ist jedoch längst nicht der einzige Vorteil. Überprüfen lässt sich anhand der verschiedenen Prioritäten und Aufgaben auch, ob das Team derzeit an den richtigen Dingen arbeitet oder seinen Fokus lieber anderweitig ausrichten sollte. Wesentlich erforderlich ist hierfür ein dauerhaft nachvollziehbarer Aufbau im Scrum Board. Die wichtigste User Story und die dazugehörigen Aufgaben sollten ganz oben stehen. Sind hier dann langfristig keine Fortschritte zu erkennen, für untere Aufgaben aber schon, deutet dies auf eine verschobene Priorisierung hin. 

Einen großen Nutzen bieten die Scrum Boards im Marketing zudem bei der Kontrolle der Zusammenarbeit. Da die einzelnen Teammitglieder auf Aufgaben verteilt werden, lässt sich deren Bearbeitung leicht nachvollziehen. So ergibt sich oftmals ein genauer Blick darauf, ob die Zusammenarbeit im Team gut läuft oder hier mehrere Einzelkämpfer nebeneinander arbeiten. In diesem Zusammenhang lässt sich zudem die mögliche Unterstützung von Teammitgliedern durch andere Teammitglieder nennen. Klemmt ein Projekt an einer Stelle, weil der Mitarbeiter nicht weiterkommt, können die anderen Teammitglieder dies mit dem Scrum Board nachvollziehen und Unterstützung leisten.

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Tipps zur Umsetzung

Das Scrum Board kann ein mächtiges Werkzeug sein. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass dieses auch effektiv umgesetzt wird. Genau aus diesem Grund wollen wir Ihnen zusätzlich noch ein paar Tipps für die Umsetzung mit an die Hand geben. Es kann zum Beispiel hilfreich sein, durch kurze und effektive Meetings das Scrum Board zu unterstützen. Alle Mitarbeiter werden auf den aktuellen Stand gebracht und mögliche Problemstellen identifiziert. Darüber hinaus sollte ein Scrum-Board-Admin bestimmt werden, der möglichst als einziger Beteiligter die vollen Zugriffsrechte für das jeweilige Board erhält. 

Darüber hinaus sollte die Aufgabe natürlich möglichst detailliert erstellt werden. Je mehr Informationen für die Mitglieder bereitstehen, desto effektiver wird sich die Aufgabe meistern lassen. Die dafür notwendigen Ressourcen sollten möglichst realistisch eingeschätzt und zugeordnet werden, um hier keine Komplikationen zu fördern. Generell gilt zudem, dass das Scrum Board so umfangreich wie nötig, aber so übersichtlich wie möglich gestaltet werden sollte. 

  • Ergänzende Kommunikation durch kurze, effektive Meetings 
  • Bestimmen Sie einen Scrum-Board-Admin 
  • Aufgaben möglichst detailliert erstellen 
  • Ressourcen realistisch einschätzen und zuordnen 
  • So umfangreich wie nötig, so übersichtlich wie möglich

Fazit

Für ein agiles Marketing ist das Scrum Board eigentlich unverzichtbar. Dieses liefert stetig einen aktuellen Überblick über die Projekte und deren Status. Darüber hinaus können mögliche Schwachstellen identifiziert und beseitigt werden. Wichtig für die effektive Nutzung eines Scrum Boards ist der strukturierte Aufbau, der so übersichtlich wie möglich, aber auch so umfangreich wie nötig gestaltet werden sollte. Hilfreich kann es zudem sein, die Kommunikation rund um das Projekt mit kurzen und prägnanten Meetings zu unterstützen.

Sie haben Fragen zum Thema Scrum Board? Kontaktieren Sie uns gerne!

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#ScrumBoard #Scrum #Board #Marketing #Projektmanagement #Agilität #agil

Planning Poker: Alles Wichtige zum Scrum Poker

Planning Poker ist eine hilfreiche Methode für die Aufwandsschätzung, denn wohl jeder von uns weiß, dass es nicht immer einfach ist, den Aufwand für etwas genau einzuschätzen. Das trifft im Privaten zu, aber vor allem auch im Beruflichen. Viele Unternehmen müssen Produkte oder Projekte entwickeln und benötigen hierfür einen präzisen Überblick über den zu erwartenden Aufwand. Diese Herausforderung wird umso schwerer, wenn es sich um ein gänzlich neues und unbekanntes Projekt handelt. Planning Poker setzt genau an dieser Stelle an und hilft als agiles Verfahren beim Einschätzen des Aufwands. Angenehmer Nebeneffekt: Der Spaß bleibt in diesem Fall nicht auf der Strecke. Was mit Planning Poker gemeint ist und wie dieses funktioniert, zeigen wir im Folgenden.

Definition: Was ist Planning Poker?

Planning Poker wird oftmals auch als Scrum Poker bezeichnet, da es sich um eine agile Methode zur Aufwandsschätzung handelt.

Wie der Name bereits vermuten lässt, werden beim Planning Poker keine klassischen Schätzungen vorgenommen. Das Prinzip gleicht eher einem Spiel. Die Mitglieder des jeweiligen Teams schätzen hierbei den Aufwand und die Komplexität der anfallenden Aufgaben. Beim Planning Poker kommen hierfür Spielkarten ins Spiel, die mit unterschiedlichen Zahlenwerten belegt sind. Anhand dieser Zahlenwerte können alle Teilnehmer ihre Einschätzungen vorlegen.

Für wen eignet sich die Methode?

Vereinfacht gesagt eignet sich Planning Poker für alle Unternehmen und Abteilungen, die den Aufwand für etwas einschätzen müssen. Im klassischen Sinne wurde Planning Poker vor allem bei der Softwareentwicklung eingesetzt. Mittlerweile findet das Verfahren aber auch in vielen anderen Branchen und Bereichen Anwendung. Integriert werden sollten in die Spielrunden möglichst alle am Produkt oder Projekt beteiligten Abteilungen. Darüber hinaus werden oftmals auch die externen Auftraggeber integriert, um diesen einen Überblick zu ermöglichen. Je nach Unternehmen kommen oftmals auch die sogenannten „Scrum Master“ zum Einsatz, die hier in der Planungsrunde die Rolle des Moderators übernehmen.

Ablauf/Durchführung

Bevor es losgehen kann, müssen die Spielrunden und die Spielkarten erst einmal vorbereitet werden. Zur Vorbereitung gehört zum Beispiel das Definieren der anfallenden Aufgaben. Zudem muss ein spezielles Kartendeck erstellt werden. Nach der Spielrunde werden die Resultate im Rahmen einer Ergebnisfindung ermittelt.

  • Vorbereitung der Spielrunde und Spielkarten
  • Durchführung der Spielrunden
  • Ermittlung der Ergebnisse
Planning Poker

Vorbereitung der Spielrunde und Spielkarten

Die Grundvoraussetzung für die Spielrunden beim Planning Poker liegt in der Definition der Aufgaben. Je größer das Projekt, desto mehr Aufgaben müssen eingeschätzt werden. Und umso länger wird die Spielrunde insgesamt dauern. Wurden die Aufgaben klar definiert, können die Spielkarten erstellt oder ausgeteilt werden. Wichtig: Bei der Definition der Aufgaben sollten Sie so präzise wie möglich Vorgehen. Nur dann ist die Einschätzung der Komplexität am Ende auch wirklich vielversprechend.

Die Spielkarten beim Planning Poker

Die Spielkarten sind beim Planning Poker der wichtigste Bestandteil. Diese dienen zum Schätzen des Aufwands der jeweiligen Aufgabe. Insgesamt besteht ein Set beim Planning Poker standardmäßig aus 13 Spielkarten. Die einzelnen Spielkarten und ihre Bedeutungen haben wir hier aufgeführt:

  •  0: Der geringste Aufwand - die Aufgabe ist so gut wie abgehakt
  • 0.5: sehr geringer Aufwand
  • 1-5: tendenziell Aufgaben mit eher geringem Aufwand
  • 8-13: Aufgaben mit mittlerem Aufwand
  • 13: Aufgabe mit maximalem Aufwand, die innerhalb des festgelegten Zeitraums erfüllt werden kann
  • 20 + 40: Komplexe Aufgaben, die in Unteraufgaben aufgeteilt werden sollten
  • 100: umfangreicher Aufwand, der zum aktuellen Zeitpunkt nicht genau einschätzt werden kann
  • Fragezeichen-Karte: Keine Einschätzung möglich, da zum Beispiel die Expertise in diesem Bereich fehlt
  • Kaffeetassen-Karte: Wie sollte es anders sein? Die Kaffeetassen-Karte wird gelegt, wenn die Spieler eine Pause wünschen.

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Durchführung der Spielrunden

Für die Spielrunden beim Planning Poker erhält jeder Teilnehmer einen eigenen Satz der Spielkarten. Der jeweilige Moderator stellt nun die Aufgaben vor und liefert ein paar weitere Details und Informationen. Eröffnet wird dann eine kurze Diskussionsrunde, in der zum Beispiel mögliche Fragen beantwortet werden können. Ist diese Diskussionsrunde beendet, legen alle Mitspieler ihre Karte für die Einschätzung des Aufwands auf den Tisch. Zunächst mit der jeweiligen Zahl nach unten, also verdeckt. Aufgedeckt werden die Zahlenwerte anschließend von allen Spielteilnehmern gleichzeitig. Eine Beeinflussung durch andere Werte soll so verhindert werden. Gleichzeitig fördert das verdeckte Ablegen der Karte, dass alle Spielteilnehmer offen ihre Einschätzung kundtun.

Ermittlung der Ergebnisse

Nach jeder Bewertungsrunde erfolgt eine Auswertung der Ergebnisse. Generell sind dabei drei unterschiedliche Ausgänge möglich:

  • Konsens: Ein Konsens liegt vor, wenn alle Spielteilnehmer die gleiche Aufwandsschätzung umgedreht haben.
  • Geringe Abweichungen: Liegen die Schätzwerte eng beieinander, liegen lediglich geringe Abweichungen vor. In diesem Fall wird der Mittelwert der Schätzungen als Grundlage genommen.
  • Dissens: Bei einem Dissens sind die Abweichungen der Spielteilnehmer groß. Die Teilnehmer mit dem höchsten Wert und dem niedrigsten Wert können ihre Gründe darstellen und erhalten Input von den anderen Teilnehmern. Abgestimmt wird dann erneut. Und zwar bis ein Konsens erreicht wurde.
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Vorteile

Planning Poker ist eine sehr interessante Methode der agilen Aufwandsschätzung. Nicht zuletzt deshalb, weil sie einige Vorteile aufweisen kann. Die Aufwandsschätzung ist hier einfach, gleichzeitig durch die gemeinsame Schätzung aber auch sehr effektiv. Ein Begleiteffekt: Die Einschätzungen werden besser von den Mitarbeitern akzeptiert, da sie diese selbst abgegeben haben. Während der Diskussionsrunden wird zudem der Ideenaustausch gefördert. Ebenso das Teambuilding und der Lernaspekt. Mitarbeiter, die sich oftmals mit ihren Meinungen zurückhalten, werden beim Planning Poker ebenfalls direkt mit eingebunden. Dadurch kommen Sichtweisen zum Vorschein, die unter anderen Umständen möglicherweise verborgen geblieben wären. Nicht zuletzt sorgt der spielerische Charakter für zusätzlichen Spaß. Meetings zur Aufwandsschätzung dürften von den Mitarbeitern künftig also wesentlich freudiger erwartet werden.

  • Einfache und schnelle Schätzung des Aufwands
  • Hohe Qualität durch die gemeinsamen Schätzrunden
  • Große Akzeptanz bei den Mitarbeitern
  • Förderung des Ideenaustauschs
  • Förderung von Teambuilding und des Lernaspekts
  • Integration von zurückhaltenden Mitarbeitern
  • Aufdecken neuer Sichtweisen
  • Spielerischer Charakter sorgt für Spaß
Planning Poker

Fazit: Unbedingt ausprobieren

Die Meetings zur Aufwandsschätzung von Aufgaben und Projekten sind nicht unbedingt für ihren hohen Unterhaltungswert bekannt. Planning Poker ist eine interessante Möglichkeit, um diese „eingerosteten“ Strukturen etwas aufzulockern. Die Vorbereitung gelingt vergleichsweise einfach, die Funktionsweise ist zudem enorm effektiv. Zahlreiche Mitarbeiter und ihre Meinungen können in die Bewertung des Aufwands mit einbezogen werden. So ergeben sich weitere Vorteile wie eine vergrößerte Akzeptanz, das Aufdecken neuer Sichtweisen oder auch die Förderung des Teambuildings. Gerade auch die Mitarbeiter, die sich normalerweise mit ihren Meinungen zurückhalten, werden aktiv in den Prozess integriert. Eine hohe Qualität in der Schätzung ist normalerweise die Folge. Wer bislang ausschließlich auf „trockene“ Planungsrunden gesetzt hat, sollte diese neue Herangehensweise also durchaus ausprobieren.

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Definition of Done: Erklärung, Nutzen und Beispiele

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Ein Grund für Konflikte in Unternehmen ist oftmals ein mangelndes Einverständnis darüber, wann ein Projekt oder eine Idee als umgesetzt bezeichnet werden kann. Schätzt die eine Abteilung dies bereits als erledigt ein, könnte eine andere Abteilung den Fall ganz anders bewerten. Missverständnisse, Konflikte und damit vielleicht auch nachhaltige Probleme könnten die Folge sein. Mit der Definition of Done können Sie genau an dieser Stelle ansetzen und nachhaltige Schwierigkeiten umgehen. Um was es sich bei der Definition of Done handelt, wann diese zum Einsatz kommt und welchen Nutzen diese hat, erläutern wir im Folgenden.

Definition: Was ist Definition of Done?

Vereinfacht gesagt lässt sich eine Definition of Done (DoD) mit einer Checkliste vergleichen. Wer beispielsweise im Haushalt Aufgaben erledigen muss, kann diese auf einer Checkliste sammeln und Stück für Stück nach der Erfüllung abhaken. Da in diesem Fall nur eine Person an der Bewertung und Erfüllung der Aufgaben beteiligt ist, herrscht immer Klarheit darüber, wann die Aufgabe erfüllt wurde. Anders sieht es in Unternehmen und Multiprojektmanagement aus. Hier herrschen oftmals unterschiedliche Verständnisse, wenn es darum geht, ob eine Aufgabe bereits fertiggestellt wurde. Die Definition of Done schafft hierbei Abhilfe. Gesammelt werden auf dieser Checkliste alle Aktivitäten, die für jede User Story abgehakt werden müssen.

Vorrangig verfolgt die Definition of Done damit zwei große Ziele. Zum einen soll die Abstimmung zwischen dem Product Owner und dem Entwicklungsteam verfeinert werden. Auf der anderen Seite soll die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden. Weitere Vorteile ergeben sich durch den Einsatz. So sinkt etwa das Konfliktpotenzial wenn Einigkeit darüber herrscht, wann eine Aufgabe oder Teilaufgabe als erledigt betrachtet werden kann.

Nutzen

Schon aus der Definition ergibt sich, dass die Definition of Done einen vielseitigen Nutzen vorweisen kann. Generell ist ein gemeinsames Verständnis von Aufgaben, deren Bearbeitung und der Bewertung der Ergebnisse für die Arbeit in Teams oder Projekten unerlässlich. Neben der möglichen Konfliktvermeidung ergibt sich aus dem Nutzen ein weiterer Vorteil. Durch das gemeinsame Verständnis der Prozesse und Aufgaben können verschiedene Personen mit fast gleichbleibender Qualität an unterschiedliche Aufgaben arbeiten. Sollten neue Mitglieder in die Teams integriert werden, hilft die Definition of Done bei der Eingliederung. Ein weiterer Vorteil des Nutzens ist die Tatsache, dass auch teamübergreifend besser kommuniziert und gearbeitet werden kann. Darüber hinaus wird durch die DoD gewährleistet, dass jede Unteraufgabe entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Projektes umgesetzt wird.

Ganz besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Eingliederung des Teams. Die Definition of Done sollte bestenfalls nicht allein vom Produkt Owner vorgeben werden. Stattdessen empfiehlt es sich, diese gemeinsam im Team zu erarbeiten. Auf diesem Wege wird das „Commitment“ des Teams gesteigert, so dass die beteiligten Personen leidenschaftlich für das Projekt einstehen. Achten Sie zudem darauf, dass jeder der Beteiligten stets einen aktuellen Überblick über den Fortschritt des Prozesses hat. Die Definition of Done könnte also beispielsweise als übersichtliche Checkliste im Konferenz- oder Projektraum an der Wand veröffentlicht werden.

Definition of Done

Wann wird Definition of Done genutzt?

Die Definition of Done wird klassischerweise vor allem in der Informatik oder Software-Entwicklung eingesetzt. Schon längst ist diese aber nicht mehr nur auf diese Bereiche begrenzt. Auch in der agilen Projektabwicklung und Scrum Projekten ist die DoD etabliert. Wer mit der DoD arbeiten möchte, sollte diese gemeinsam mit dem Team so früh wie möglich erarbeiten. Warum, dürfte auf der Hand liegen. Für ein Team wäre es unmöglich, mit der Arbeit voranzukommen, wenn keine Definition vorliegt, wann eine Aufgabe erledigt ist. Zusätzlich wäre es dann unmöglich abzuschätzen, wie viel Arbeit überhaupt in die Aufgabe oder die jeweilige Sprintwoche investiert werden muss.

Unbedingt beachten müssen Sie, dass die Definition of Done nicht dauerhaft in „Stein gemeißelt“ sein muss. Es kann hilfreich sein, diese regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Das muss nicht unmittelbar nach einer Sprintwoche geschehen, sollte aber ein stetiger Prozess sein. Auf diesem Wege können sie einfach Fehler für künftige Projekte ausmerzen oder den Arbeitsaufwand geschickt mindern. Noch vor einigen Jahren etwa legte man bei der Gestaltung einer Webseite vor allem Wert auf die Darstellung am Desktop. Immer wichtiger wurde dann jedoch die mobile Darstellung. Die Definition of Done hätte in diesem Verlauf also dahingehend angepasst werden sollen, dass neue Webseiten direkt für mobile Endgeräte optimiert werden. Andernfalls würden die Webseiten klassisch erstellt werden und würden dann allesamt eine Optimierung für die mobilen Endgeräte benötigen.

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Definition of Done Beispiele

Die Definition of Done kommt vor allem in der Informatik zum Einsatz. Beispielsweise etwa bei der Entwicklung einer neuen Software oder beim Re-Design einer Webseite. In diesem Fall werden zunächst die einzelnen Aufgaben definiert und dann in der Checkliste zusammengefasst. Abteilungsübergreifend kann diese Liste ausgeweitet werden. Eine beispielhafte und verkürzte Checkliste für das Re-Design einer Webseite haben wir im Folgenden aufgeführt:

  • Designvorschlag durch Design-Abteilung erstellt
  • Sicherung vorhandener Daten durch Back-Up
  • Verfassen des neuen Webseiten-Codes (bestenfalls im Pair Programming)
  • Überprüfung des Codes durch Code-Review
  • Einhalten der Coding Standards und Guidelines erfüllt
  • Einhaltung der Compliance Vorgaben vollständig erfüllt
  • Tests auf der Stage wurden für Mobile und Desktop erfolgreich durchgeführt
  • Keine kritischen Bugs und Probleme nach Test aufgetreten
  • Übertragung der Test-Umgebung auf die Live-Umgebung der Webseite abgeschlossen

Einer der Vorteile aus dem Beispiel wird sofort ersichtlich. Zwar sind einzelne Bestandteile der DoD oftmals projektspezifisch. Viele der Unteraufgaben lassen sich jedoch auch problemlos auf andere Aufgaben übertragen und allgemein verwenden. So könnte die Checkliste aus dem Beispiel für das Re-Design für alle künftigen Re-Designs übernommen werden.

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Fazit: Förderung des Verständnisses

Die Definition of Done löst ein für viele Unternehmen schwerwiegendes Problem. Das Verständnis darüber, wann eine Aufgabe erledigt ist, ist längst nicht immer identisch. Oftmals können sich daraus horrende Folge-Schwierigkeiten ergeben. Mit der Definition of Done werden die Aufgaben im Vorfeld durch das Team definiert und ein gemeinsames Verständnis darüber geschaffen, wann die Aufgabe als erledigt betrachtet werden kann. Zahlreiche Vorteile sind die Folge. Durch den Einbezug der Mitarbeiter steigt das Commitment, zudem können die Arbeitsprozesse in der Regel spürbar beschleunigt werden. Einsetzen lässt sich die DoD schon längst nicht mehr nur im Bereich der Informatik und Software-Entwicklung. Übertragbar ist das Prinzip auf nahezu jede Branche und jedes Projekt.

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Prince2Agile: Definition, Bestandteile und Erklärung

Im Projektmanagement haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Anwendungsmethoden einen Namen machen können. Eine der bekanntesten Methoden ist das Prince2Agile, welches auf einem verbesserten Projektmanagement-System aus längst vergangenen Zeiten basiert. Heute wird ein Prince2-Zertifikat in vielen Ländern für Projektmanager oder Projektleiter als Standard angesehen. Ohne eine entsprechende Zertifizierung sind derartige Jobs zum Beispiel in Großbritannien denkbar schwer zu bekommen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie sich Prince2Agile definiert, welche Bestandteile die Methodik aufweist und was Sie noch darüber wissen sollten.

Prince2Agile Definition: Was ist Prince2Agile?

Für die Definition des Princ2Agile lohnt sich der Blick zurück in die Vergangenheit. Bereits im Jahre 1989 wurde das Programm Prince2 von der britischen Regierung in Auftrag gegeben. Dieses sollte dazu dienen, um bisher gesammelte Projekterfahrungen zu dokumentieren, zu bewerten und anschließend eine Art Framework zu erarbeiten. Mit Hilfe dieses Frameworks sollten bisher gemachte Fehler bei künftigen Projekten vermieden werden. Entwickelt wurde die Methode „Prince“ schließlich als neuer Standard für IT-Projekte der Regierung. Innerhalb weniger Jahre wurde deutlich, dass sich die Methodik auch außerhalb der IT-Bereiche anwenden lässt. Die Methode wurde deshalb verbessert, vereinfacht und im Jahre 1996 als Projektmanagement-Methode Prince2 veröffentlicht. Mittlerweile handelt es sich dabei um eine der am häufigsten genutzten und gelehrten Projekt-Management-Methodiken überhaupt.

Aus dieser Methodik wiederum hat sich das Prince2Agile entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Art Leitlinie, mit der die Anpassungen in der Projektumgebung für agile Aufgaben optimiert werden kann. Das besondere: Prince2Agile kann mit zahlreichen Frameworks wie Kanban oder SCRUM genutzt werden und stellt so eine optimale Ergänzung zu diesen oftmals IT-limitierten Frameworks dar.

Unsere passenden Seminare

Das Thema Agilität interessiert Sie? Erfahren Sie mehr in unserem Agiles Projektmanagement Seminar! Darin erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Techniken und Methoden des agilen Projektmanagements. Zudem wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Projekte an ein dynamisches Umfeld anpassen sowie flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren können.
Im Seminar Agiles Marketing können Sie hingegen sehen, wie agile Methoden auch im Marketing eingebunden werden können. Infomieren Sie sich jetzt über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Bestandteile

Die Prince2-Methodik besteht aus unterschiedlichen Bestandteilen. Jedes der insgesamt vier Bestandteile ist dabei von großer Bedeutung.

  • Grundprinzipien
  • Themen
  • Prozesse
  • Anpassung an die Projektumgebung

Die Prince2 Grundprinzipien
Ein elementarer Bestandteil der Prince2Agile-Methodik sind die insgesamt sieben Grundprinzipien. Diese Grundprinzipien werden als Leitsätze verstanden und sind dementsprechend zwingend einzuhalten. Dies gilt für alle Prince2-Projekte - unabhängig davon, in welchem Bereich diese initiiert werden sollen.

Prince2 Themen
Der zweite wichtige Bestandteil sind die Themen. Auch hiervon sind insgesamt wieder sieben Stück in der Methodik zu finden. Diese Themen geben vor, welche Inhalte im Projekt umgesetzt werden wollen. Bezeichnet werden die sieben Themen deshalb oftmals auch als Projektstruktur.

Prince2 Prozesse
Ergänzend zu den sieben Themen gehören zur Prince2Agile-Methodik auch sieben Prozesse. Diese legen fest, wie die genaue Ablaufplanung der einzelnen Themen aussieht. Festgelegt wird also, wer im Projekt für welche Arbeiten zuständig ist, wer welche Inhalte erstellen muss und ähnliches.

Anpassung an die Projektumgebung
Der wohl wichtigste Bestandteil der Prince2-Methodik ist die Anpassung an die Projektumgebung. Dieser Teil legt fest, dass der Projektmanager die Methodik für sämtliche Projektumgebungen passend gestalten muss.

Prince2Agile

Agile Aspekte

Im Projektmanagement hat sich längst die Erkenntnis durchgesetzt, dass Projekte agil bearbeitet werden sollten. Verstanden wird darunter die Fähigkeit, Prozesse zeitnah und möglichst flexibel handhaben zu können. Unbeeindruckt von möglichen äußeren Einflüssen sorgt die Agilität dafür, dass auch im Falle von überraschenden Entwicklungen eine passende Reaktion erfolgen kann. Bezogen auf die Produktion etwa bedeutet Agilität, dass in kurzen Zyklen Produkte auf den Markt gebracht werden, der Produzent das Feedback des Marktes aufnimmt und mögliche Änderungen zügig umsetzt.

Agile Aspekte sind auch in der Prince2Agile-Methodik zu finden. Und das sogar in einem spürbaren Ausmaß. So wird der Kunde ins Zentrum der Bemühungen gestellt: Die sogenannte User-Fokussierung. Ein agiler Aspekt der Prince2-Methodik ist zudem die Kurzfristigkeit. Eben jene ist es, die einen Prozess oder ein Projekt erst agil werden lässt. Immerhin wird auf lange Entwicklungs- und Planungsphasen verzichtet und bei Bedarf auf kurzfristige Anpassungen schnell reagiert. Genau hier kommt ein weiterer agiler Aspekt der Methodik ins Spiel. Die Anpassungsfähigkeit oder Änderungsfähigkeit. Nur mit Hilfe von Anpassungen und Änderungen lassen sich Fehler aus vorherigen Projekten oder Projektphasen in den kommenden Phasen und Projekten vermeiden.

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Fazit

Die Princ2Agile-Methodik kann durchaus als einer der großen Fortschritte im Projektmanagement bezeichnet werden. Mit Hilfe dieser Methodik lassen sich Anpassungen definieren, mit denen das Projektmanagement bzw. die Initiierung von Projekten künftig erfolgreicher gehandhabt werden kann. Auf Fehler aus vorherigen Prozessen wird flexibel und agil reagiert. Künftige Prozesse werden auf diesem Wege optimiert und effizienter gestaltet. Geprägt ist Prince2Agile von verschiedenen Bestandteilen, wobei die Anpassungen an die Projektumgebung in der Regel die größten Herausforderungen für den Projektleiter mit sich bringen. Klar definiert werden müssen jedoch auch die Themen, die Grundprinzipien und die Prozesse.

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Blogcharts 2021: Die Top-10-Beiträge des DIM-Blogs

Auch im Jahr 2021 standen Unternehmen wieder vor einigen Herausforderungen, die nicht nur mit der anhaltenden Pandemie zusammenhängen. Für Marketeer war das Jahr besonders wegen der vielen Google Updates spannend, die in zahlreichen Branchen Rankings komplett durcheinandergewürfelt haben. In Sachen Unternehmenskommunikation war vor allem das Thema Gendern allgegenwärtig. Nun blicken auch wir auf das vergangene Jahr zurück – mit den Top-10-Beiträgen aus dem DIM-Blog. Viele, viele spannende Themen aus den Bereichen Business Development, Agiles Projektmanagement, Performance Marketing und mehr haben die User bereichert.

Top 1: Zielgruppen definieren

Erneut befindet sich der Beitrag zur Zielgruppendefinition auf dem ersten Platz. Sie kennen den Beitrag noch nicht? Dann lesen Sie jetzt mehr darüber, wie Sie Ihre relevanten Zielgruppen definieren – es wird Sie in der Strategieentwicklung und bei Ihren Marketingmaßnahmen voranbringen:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/zielgruppen-definieren/

Top 2: Corporate Identity

Eine starke Corporate Identity gehört zum Erfolg einer Marke oder eines Unternehmens dazu. Umso wichtiger, sich Wissen darüber anzueignen, was ein einheitliches Auftreten ausmacht und wie man dieses schafft. Hier geht’s zum Beitrag:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/corporate-identity/

Top 3: Agiles Projektmanagement

Agilität gehört für zukunftsorientierte Unternehmen zum Geschäftsalltag dazu. Kein Wunder also, dass sich viele Lesende in diesem Jahr für das agile Projektmanagement interessiert haben. In unserem umfassenden Beitrag erfahren Sie mehr über die Unterschiede zum klassischen Projektmanagement, den Grundprinzipien und den Vorteilen:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/agiles-projektmanagement/

Unsere passenden Seminare

Das Thema Agilität interessiert Sie? Erfahren Sie mehr in unserem Agiles Projektmanagement Seminar! Darin erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Techniken und Methoden des agilen Projektmanagements. Zudem wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Projekte an ein dynamisches Umfeld anpassen sowie flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren können.
Im Seminar Agiles Marketing können Sie hingegen sehen, wie agile Methoden auch im Marketing eingebunden werden können. Infomieren Sie sich jetzt über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Top 4: Werbeplan

Mit dem Werbeplan zu erfolgreichen Kampagnen: In diesem Beitrag führen wir 10 Punkte auf, die Sie in Ihrem Werbeplan berücksichtigen sollten.

https://www.marketinginstitut.biz/blog/werbeplan/

Top 5: Influencer Marketing

Das Influencer Marketing ist längst kein kurzlebiges Phänomen, sondern ein fester Bestandteil vieler Marketingstrategien. Auch in diesem Jahr haben sich viele User über das Thema informiert. Erfahren auch Sie mehr über den Einsatz von Influencern im Marketing:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/influencer-marketing/

Influencer Marketing

Top 6: Mobile First Strategie

Was ist Mobile First? Und wie setzt man diese Strategie um? Diese Fragen haben zahlreiche User zu unserem Blogbeitrag rund um die Mobile First Strategie geführt. Lesen Sie darin, warum Mobile First unentbehrlich ist und welche Aspekte dabei zu beachten sind:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/mobile-first-strategie/

Top 7: Kommunikationspolitik

Kommunikation ist im marketing-Mix zentral. Im Blog erklären wir, welche Bestandteile zur Kommunikationspolitik gehören, welche Ziele im Fokus stehen und welche Aufgaben damit verbunden sind:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/kommunikationspolitik/

Top 8: Customer Journey

Die Reise der Kunden beschäftigt Unternehmen jeder Branche. Aber wie genau nutzt man die Customer Journey und wie erstellt man überhaupt eine Customer Journey Map? Lesen Sie das uns mehr im Beitrag nach:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/customer-journey/

Customer Journey

Top 9: Scrum

Und noch ein agiles Thema hat es in die Top-10-Blogbeiträge geschafft: im Beitrag zu Scrum werden die Rollen, Ereignisse und Artefakte erklärt. Wenn auch Sie mehr zur Anwendung und den Vorteilen von Scrum wissen möchten, finden Sie hier den passenden Beitrag:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/scrum/

Scrum Master:in Zertifizierung (DIM)

Agiles Arbeiten ist so wichtig wie noch nie! In unserem neuen Zertifikatslehrgang Scrum Master:in lernen Sie relevante Inhalte des Scrum Prozesses und somit auch die agile Arbeitsweise genauer kennen. Nach Beendigung erhalten Sie eine DIM-Zertifizierung zum / zur Scrum Master:in. Informieren Sie sich jetzt!

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Top 10: Marktsegmentierung

Für eine fundierte, zukunftsfähige Marketingstrategie ist es wichtig, den Markt zu kennen. Die Marktsegmentierung hilft dabei, das relevante Geschäftsfeld besser greifen und zielgereichtet bearbeiten zu können.

https://www.marketinginstitut.biz/blog/marktsegmentierung/

Im nächsten Jahr dürfen Sie sich weiterhin auf spannende Beiträge rund um Strategien, Methoden und Trends freuen. Wenn Sie keine Top-Beiträge mehr verpassen möchten, melden Sie sich für unseren Newsletter an.

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