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Shitstorm – Wie das Netz sich aufregt und was man dagegen tun kann

Shitstorm – Wie das Netz sich aufregt und was man dagegen tun kann
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Der Shitstorm ist ein von Unternehmen gefürchtetes Phänomen in sozialen Netzwerken. Häufig sind missglückte Werbekampagnen der Anstoß für eine Welle schlechter Kritik, die über Kanäle wie Facebook oder Twitter über das Unternehmen hereinbricht. In dem Fall heißt es: Schnell und besonnen reagieren. Denn ein Shitstorm kann einen langfristigen Schaden am Unternehmensimage verursachen.

1. Was ist ein Shitstorm?

Ein sogenannter „Shitstorm“ ist eine Welle öffentlicher Kritik an Unternehmen oder Personen in einem Kommunikationsmedium des Internets, wie den Sozialen Medien oder Blogs. Das Internet ist für alle offen, es gibt also kaum Einschränkungen bzw. Zugangsvoraussetzungen. Das bedeutet, dass man auf Social Media Plattformen, wie Facebook, Instagram oder in Blogs, seine Meinung frei äußern kann. Wer seine Identität nicht preisgeben möchte, kann sogar anonym bleiben. Dadurch sinkt die Hemmschwelle für Äußerungen, die der Schreibende unter anderen Umständen unterlassen würde. Oft führen öffentliche Aussagen von Mitarbeitern oder Werbekampagnen eines Unternehmens dazu, dass sich hunderte oder tausende Nutzer im Internet beschweren.

2. Wie entsteht ein Shitstorm?

Die Entstehung von Shitstorms gegenüber Unternehmen ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ein möglicher Grund kann die Enttäuschung des Kunden über ein Produkt oder den Service eines Herstellers sein. Zudem könnte es an einem unprofessionellen oder missverständlichen Auftritt des Unternehmens in der Öffentlichkeit liegen. Des Weiteren kann ein Shitstorm durch die Verletzung ethischer oder moralischer Standards des Unternehmens hervorgerufen werden. Dies ist der häufigste Auslöser von Shitstorms. Unethisches Verhalten kann dadurch zustande kommen, dass Firmen sich gegenüber Kunden arrogant verhalten oder Personen durch öffentliche Äußerungen oder Werbekampagnen kränken. Ein weiterer Auslöser für einen Shitstorm kann ein sogenannter Rant sein. Ein Rant ist eine „elektronische Wutrede" in den sozialen Medien, die von einem unzufriedenen Kunden erstellt und publiziert wird. Wenn dadurch die Meinung vieler anderer getroffen wird, folgen zustimmende Kommentare und die negative Kritik wird weiterverbreitet.

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3. Phasen eines Shitstorms

Der Shitstorm unterteilt sich immer in verschiedene Phasen. Vergleichbar ist der Ablauf hier mit der Krise eines Unternehmens. Laut dem berühmten Vier-Phasen-Modell der Unternehmenskrisen teilt sich diese in vier Phasen. Ähnlich ist es auch bei einem Shitstorm. Dieser lässt sich in die folgenden Phasen unterteilen:

  • Anfangsphase
  • Wendepunkt
  • Akute Phase
  • Post-Phase
Shitstorm Phasen

Anfangsphase

Die Anfangsphase eines Shitstorms ist in der Regel geprägt durch Unauffälligkeit. Wirklich eklatante Auswirkungen sind auf Seiten des Unternehmens noch nicht spürbar. Auch die Öffentlichkeit hat zu diesem Zeitpunkt in der Regel noch keine wirkliche Kenntnis von der jeweiligen Kritik. Sollten die möglichen Folgen hier richtig eingeschätzt werden, bestehen in der Anfangsphase für Unternehmen viele Optionen, um dem aufkommenden Sturm entgegenzuwirken. Das Problem: Die Anfangsphase eines Shitstorms ist aufgrund der geringen Resonanz kaum spürbar. Vergleichbar also mit einem ganz leichten Nieselregen, der noch kein echtes Gewitter vermuten lässt.

Wendepunkt

Die zweite Phase eines Shitstorms ist geprägt durch den Wendepunkt. Durch einen bestimmten Auslöser vergrößert sich die Kritik spürbar. Noch immer kann es allerdings sein, dass der Zustand innerhalb des Unternehmens nicht richtig wahrgenommen wird. Möglich ist es zudem, dass sich die angespannte Situation auch zu diesem Zeitpunkt noch einmal zurückentwickelt. Der Nieselregen hat also ein wenig zugenommen. Latente Angst vor einem donnernden Unwetter ist aber bisher nicht vorhanden. Immerhin könnten sich die Wolken auch schnell wieder verziehen.

Akute Phase

Geschieht dies nicht, tritt der Shitstorm in die akute Phase ein. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, sollten zu diesem Zeitpunkt alle Alarmglocken kräftig schrillen. Geprägt ist diese Phase durch eine offensive Kommunikation gegen das jeweilige Unternehmen. Nicht selten geprägt von Wut und enormen Entgleisungen. Die Krise ist sowohl intern im Unternehmen als auch extern in der Öffentlichkeit deutlich zu spüren. Der Fokus der Öffentlichkeit kann zu diesem Zeitpunkt stark auf dem jeweiligen Unternehmen liegen. Unter Umständen sind nicht alle Handlungsspielräume so großflächig wie üblich vorhanden. Aktives agieren ist somit kaum mehr möglich. Stattdessen müssen die Konzerne überwiegend reagieren. Wichtig ist dabei allerdings in jeglicher Hinsicht, dass dies schnell geschieht.

Post-Phase

Die Post-Phase bietet den Unternehmen nach den schnellen Handlungen die Möglichkeit zum Durchatmen. Die Kommunikation gegenüber dem Konzern normalisiert sich wieder. Unternehmen sollten diesen Zeitpunkt nutzen, um die letzte Krise genau zu analysieren. So ermitteln Sie neue Präventionsstrategien für kommende Krisen, aber auch Pläne, wie neue Krisen möglicherweise noch effektiver gelöst werden können. Diese neuen Strategien können sich für das Unternehmen gleich in doppelter Hinsicht lohnen. So können die neuen Krisen gelöst werden, ohne hierfür zusätzliche Gelder in die Hand zu nehmen. Dass ein Shitstorm ansonsten sehr teure Auswirkungen haben kann, musste zum Beispiel Computerhersteller „DELL“ kennenlernen. Das Unternehmen reagierte auf einen Shitstorm im Jahre 2005 mit der Einstellung zahlreicher Spezialisten, die in den sozialen Netzwerken individuell auf die Kundenbeschwerden eingingen. So konnte „DELL“ sein Image letztendlich zwar verbessern, investierte dafür aber laut eigenen Angaben rund 150 Millionen Euro.

4. Beurteilung eines Shitstorms

Shitstorm ist nicht gleich Shitstorm. Das klingt zunächst etwas verwirrend. Aber nicht jeder Shitstorm ist für Unternehmen identisch schwerwiegend. Jeder Shitstorm sollte deshalb genau beurteilt werden. Von Bedeutung sind dabei das Ausmaß, die Persistenz oder die Relevanz. Diese Kriterien helfen Ihnen einzuschätzen, ob es sich beim Shitstorm um einen kleinen Schauer oder ein handfestes Unwetter handelt. Je nach Beurteilung des Shitstorms können Sie dann überlegen, wie Sie genau vorgehen möchten.

Ausmaß

Von großer Bedeutung ist es, das gesamte Ausmaß des Shitstorms nachvollziehen zu können. Hierfür können Sie zum Beispiel die Negativkommentare unter Ihren Beiträgen prüfen. Zusätzlich liefert meist auch die gesteigerte Aktivität im Vergleich zur normalen Interaktion einen Hinweis auf das Ausmaß des Shitstorms.

Persistenz

Die Persistenz beschreibt im Falle eines Shitstorms die Beständigkeit der Kommentare. Hier prüfen Sie also, wie lange sich die negativen Kommentare bereits ziehen. Sind diese erst von kurzer Dauer, stehen die Chancen gut, dass Sie die Situation noch kontrollieren können. Sie sollten also frühzeitig einschreiten.

Relevanz

Wie relevant die negativen Kommentare letztendlich sind, hängt von gleich mehreren Faktoren ab. Zum einen natürlich von der Reichweite und Nutzeranzahl im jeweiligen Netzwerk. Ein großes soziales Netzwerk wie Facebook etwa besitzt mehr als zwei Milliarden Mitglieder. Aus einem kleinen „Shitstürmchen“ kann hier innerhalb weniger Stunden eine echte Shitstorm-Lawine werden. Zusätzlich hängt die Relevanz aber auch davon ab, wie vielen Leuten die Beiträge letztendlich zugänglich sind.

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5. Folgen eines Shitstorms und Einfluss auf das Unternehmensimage

Ein Shitstorm kann sich auf das Image des Unternehmens unterschiedlich auswirken. Zum einen kann unethisches Verhalten und ein darauf folgender Shitstorm dazu führen, dass treue Kunden zur Konkurrenz wechseln. Je mehr der Shitstorm von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, etwa durch die Berichterstattung in Online-Zeitungen oder im Rundfunk, desto heikler ist die Situation für das Unternehmen. Denn die Reaktion des Unternehmens muss dann schnell und öffentlichkeitswirksam erfolgen, um die Wogen zu glätten. Auch von Stakeholdern wird ein Shitstorm und der Umgang des Unternehmens mit der Kritik beobachtet. Im Schlimmsten Fall verliert ein Unternehmen nicht nur Kunden, sondern auch Kooperationspartner.

Zum anderen kann ein Shitstorm aber auch eine Chance für das Unternehmen darstellen, indem Kunden näher an das Unternehmen gebunden werden. Eine geschickte Kommunikation kann die Glaubwürdigkeit des Unternehmens erhöhen. Wenn sich die öffentliche Meinung phasenweise gegen sie wendet, zeugt es von Mut, Souveränität und vor allem Kreativität, sich auf das Medienspektakel einzulassen. Manchmal birgt dieser Moment auch die Chance, sich in einem anderen Licht zu präsentieren. Dass alteingesessene Unternehmen durchaus ein neues Image vertragen können, hat das Beispiel Jägermeister gezeigt. Früher noch das das langweilige Altherrengetränk, gilt der Kräuterschnaps nun schon seit vielen Jahren als einer der der angesagten Partydrinks. Die wichtigsten Punkte, die ein Unternehmen, aber auch eine Privatperson bei einem Shitstorm berücksichtigen sollte, sind:

  1. Anerkennung der medialen Meinung als Tatsache
  2. Kritische Auseinandersetzung mit den Vorhaltungen / Entwicklung von Verständnis
  3. Ehrlich und offen auf die Kritik antworten.
  4. Änderungsvorschläge umsetzen.
  5. Versprechen einhalten.

Wer diese Punkte erfüllt und auf Ratschläge sowie auf Kritik offen und ehrlich eingeht, hat eine gute Chance, den Shitstorm schnell zu beenden.

6. Beispiel für einen Shitstorm im Internet

Ein Shitstorm, der sich rasend schnell über die ganze Welt verbreitete geschah Anfang Januar 2018. H&M, die weltweit bekannte schwedische Modemarke, hatte letztes Jahr mit einer für rassistisch empfundenen Werbung im Netz für Unruhen gesorgt. In der Werbung war ein dunkelhäutiger Junge zusehen, der einen Hoodie trug mit der Aufschrift: „Coolest Monkey in the Jungle“. Es ist seit langem klar, dass vor noch nicht allzu langer Zeit das Wort „Affe“ als eine rassistische Beleidigung gegenüber dunkelhäutigen Menschen verwendet wurde. Nach heftigster Kritik im Netz entfernte H&M die Werbung aus dem Internet und entschuldigte sich dort aufrichtig. Nicht selten hatten verschiedene Mode-Label, wie z.B. Zara, schon in vorherigen Jahren für Skandale gesorgt.

Durch diesen Skandal rutsche die H&M Aktie auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren. In Südafrika mussten vorübergehend alle Filialen geschlossen werden, nach dem Demonstranten bereits drei Läden verwüstet hatten. Auch bekannte Stars, wie der Musikkünstler The Weeknd, schrieben in den sozialen Medien, dass sie in Zukunft nicht mehr mit H&M arbeiten werden.

Shitstorm Beispiel

Bildquelle: Twitter/TheWeeknd

7. Wie verhält man sich als Betroffener eines Shitstorms?

Es gibt bestimmte Grundregeln, die man beachten sollte, wenn es zu einem Shitstorm kommt. Wichtig ist, dass das Unternehmen schnell reagiert, da die erste Antwort auf Kritik innerhalb weniger Stunden erwartet wird. Um eine schnelle Reaktion gewährleisten zu können, sollte das Social Media Monitoring geschärft werden. Dieses sollte 24 Stunden, 7 Tage die Woche aktiv sein, da viele Shitstorms nachts oder am Wochenende beginnen. Durch diese Überwachungssoftware soll Rund-um-die-Uhr eine Kontrolle stattfinden. Wer kein Risiko eingehen möchte, kann auch eine Social-Media-Agentur beauftragen oder sich seine eigene Fachkompetenz ins Unternehmen holen.

Von der ersten Antwort an ist zu beachten, dass die Kommunikation offen, ehrlich und direkt stattfindet. Das Unternehmen sollte sich für das Fehlverhalten entschuldigen, wenn die Kritik berechtigt ist. Die Kunden und die Öffentlichkeit erwarten von dem Unternehmen eine Entschuldigung, wenn es sich falsch oder unethisch verhalten hat. Hier sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die Entschuldigung niemals mit einer Rechtfertigung oder Bedingung verknüpft sein darf. Sonst wirkt sie unaufrichtig und verfehlt ihren Zweck.

Zudem sollte externe Hilfe gesucht werden, wenn die Hintergründe des Shitstorms unverständlich sind, wie beispielsweise eine wenig bekannte Kultur. Wenn das Anliegen der Kritiker nicht verstanden wird, kann es dazu führen, dass der Shitstorm mit falschen oder ungewollt provokanten Antworten verschlimmert wird. Eine weitere Verhaltensregel ist, dass die Beiträge, in denen das Unternehmen beschimpft wird, nicht gelöscht werden sollten. Durch dieses Vorgehen wird der Verfasser nur umso mehr verärgert. Schlussendlich ist es wichtig, aus dem Shitstorm etwas für den eigenen Umgang mit Kritik zu lernen.

8. Fazit

Es ist schwierig für Unternehmen Shitstorms komplett zu verhindern. Menschen haben unterschiedliche Sichtweisen und auch verschiedene Erwartungen an ein Unternehmen oder Produkt. Es ist entscheidend, einen Shitstorm in seiner Entstehung zu beobachten und schnell sowie angemessen zu reagieren. Vor allem ehrlich sollte die Kommunikation sein. Außerdem kommt es darauf an, dass das Unternehmen seine Position und Verhaltensweisen vernünftig begründen kann, sodass die Kunden nicht das Gefühl haben, von dem Unternehmen ignoriert oder vernachlässigt zu werden.

Fest steht: Nur wenn Konzerne, Institutionen und Privatpersonen des öffentlichen Lebens - aber auch ihre allzu oft anonymen Kritiker - öffentliche Vorhaltungen, Klarstellungen und Krisenbewältigungen mit einer Prise Humor führen, besteht die Aussicht, dass auch der stärkste Shitstorm irgendwann nachlässt und sich als laues Lüftchen verzieht.

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Insta Story richtig nutzen – so funktioniert’s!

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Ohne Insta Story kommt kein Social Media Manager mehr aus. Viele Unternehmen wissen, dass es in der heutigen Zeit schwer ist, Marketing ohne die Sozialen Netzwerke zu betreiben. Ein Instagram Account wird hier von einigen Werbe-Experten schon als „Must-have“ angesehen. Kein Wunder! Immerhin bieten sich hier zahlreiche Möglichkeiten, um auf die eigene Marke und die eigenen Produkte aufmerksam zu machen. Ein besonders beliebtes Mittel hierfür: die sogenannte Insta Story. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Was ist eine Instagram Story und weshalb handelt es sich hierbei um ein wichtiges Tool auf Instagram, mit dem es möglich ist, noch mehr Aufmerksamkeit auf ein Produkt bzw. eine Botschaft zu lenken? Die folgenden Abschnitte zeigen auf, was es mit Insta Stories auf sich hat und worauf Sie beim Erstellen achten sollten.

milaTEC Insta Story

Was ist eine Insta Story?

Hinter der Bezeichnung Insta Story steckt mehr als nur ein Trend. Die Funktion, bei der kurze Videos oder Beiträge für einen begrenzten Zeitraum gepostet werden, haben sich fest etabliert. Mit ihrer Hilfe ist es unter anderem möglich, die potenzielle Zielgruppe noch besser abzuholen. Wer sich ein wenig genauer mit besagten Instagram Stories auseinandersetzt, fühlt sich möglicherweise ein wenig an Snapchat erinnert. Denn: auch hier ist es möglich, sowohl Videos als auch Fotos zuzufügen und diese für einen bestimmten Zeitraum (24 Stunden) präsent zu halten. Welche Inhalte hier genau gepostet werden, bleibt dem Instagram Nutzer überlassen. Neben Videos und Fotos kann unter andrem auch auf die Boomerang-Funktion und weitere Extras zurückgegriffen werden.

Im Unterschied zu Fotos und Videos, die auf klassische Weise als Beitrag gepostet werden, können die Stories nicht öffentlich kommentiert werden, Nutzer können allerdings mithilfe von Quick Reactions auf die Stories reagieren oder eine Direktnachricht senden.

Zudem sind die Stories gut sichtbar sind, da sie auf dem Startbildschirm von Instagram oben angezeigt werden. Direkt nach dem Öffnen der App erscheinen die neuesten Stories, so dass der Nutzer unmittelbar in die Stories einsteigen kann. Wer die Funktion für sein Instagram Marketing nutzt, kann unter anderem auch seine eigene Reichweite erhöhen – und letztendlich neue Kunden generieren.

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Wen erreicht man mit Instagram Stories?

Grundsätzlich gilt, dass die Instagram Stories all denjenigen angezeigt werden, die auch das betreffende Instagram Profil abonniert haben bzw. die sich auf die Suche nach einschlägigen Hashtags begeben – sofern diese in die Story integriert wurden.

Es gibt jedoch noch einige weitere Faktoren, die mit Hinblick auf das Erreichen einer bestimmten Zielgruppe eine wichtige Rolle spielen. Zunächst gilt es, die Zeit der Veröffentlichung zu beachten. Ebenso wie bei anderen Sozialen Netzwerken lässt sich so oft sicherstellen, dass mehr Leute auf die betreffenden Inhalte klicken. Denn für mehr Reichweite auf Basis der Insta Stories ist es unter anderem entscheidend, wann die eigene Zielgruppe online ist und wie genau die Posting-Zeiten hierauf abgestimmt werden.

Weiterhin ist es mittlerweile auch möglich, Hashtags und sogar Standorte zu einem Bestandteil der eigenen Insta Story werden zu lassen. Auf diese Weise lässt sich die Sichtbarkeit ebenfalls weiter erhöhen.

Vor allem dann, wenn die Reichweite einer Seite ohnehin schon hoch ist und die Abonnenten der betreffenden Seite gern aktiv werden, kann es sich unter anderem auch lohnen, eine Umfrage in die Story zu integrieren. Hier muss – je nach Fragestellung – nur „ja“ oder „nein“ angeklickt werden. Wenig Aufwand, aber eine hohe Aussagekraft und noch dazu die Chance, die Ergebnisse der besagten Umfrage möglicherweise auch für das eigene Produktportfolio zu nutzen.

Zu guter Letzt können natürlich auch spannende Inhalte dabei helfen, die Reichweite der eigenen Insta Story noch weiter zu steigern. Wer es beispielsweise von einem Unternehmen gewohnt ist, mit tollen News und aussagekräftigen Bildern unterhalten zu werden, klickt gern auch weitestgehend „blind“ auf die nächste Story. Am besten ist es, beim Posten von klassischen Beiträgen und Stories eine gewisse Regelmäßigkeit einzuführen. Viele Instagram Nutzer, die dann wissen, dass Ihr Unternehmen beispielsweise jeden Donnerstag eine Story postet, warten im Idealfall schon darauf, mit den neuesten Angeboten und/ oder Trends versorgt zu werden.

Zusatztipp: Wem es schwerfällt, diese Regelmäßigkeit einzuhalten, kann unter anderem auch auf Tools setzen, mit deren Hilfe Social Media Inhalte geplant und – zur angegebenen Zeit – automatisch gepostet werden.

Wie gestaltet man Instagram Stories erfolgreich?

Zunächst gilt: eine erfolgreiche, ansprechende Insta Story ist kein Hexenwerk! Dennoch ist es sinnvoll, sich mit einigen Grundregeln auseinanderzusetzen. Neben den bereits erwähnten spannenden Inhalten und der Regelmäßigkeit ist es wichtig, die folgenden Tipps zu beachten:

  1. Insta Stories wirken immer dann harmonisch, wenn sie sich auf angenehme Weise in den Rest des Accounts einfügen. Besser gesagt: die Stories sollten die Bilder der Timeline ergänzen und – im Idealfall – mit dem gleichen Stil aufwarten.
  2. Nicht zu viele Extras verwenden. Auch wenn es verführerisch ist, Hashtags, Sticker, Filter und Co. einzusetzen: in einigen Fällen gilt hier „Weniger ist mehr“. Achten Sie auf einen stimmigen Gesamteindruck und überladen Sie Ihre Stories nicht. Mit ein wenig Übung werden Sie ein Gefühl für das richtige Maß entwickeln.
  3. Instagram Stories sollten abwechslungsreich und ansprechend bleiben. So stellt es immer eine angenehme Abwechslung dar, wenn zwischen Bildern und Videos variiert wird. Nutzen Sie Insta Stories außerdem, um sich nahbar zu zeigen: Ihre Mitarbeiter sind bei der Vorstellung neuer Produkte oder Leistungen gefragt.
  4. Wer Umfragen erstellt, sollte den Fokus nicht nur darauf legen, dass die potenziellen Kunden mit dem Unternehmen agieren, sondern sich auch mit den Ergebnissen beschäftigen. Möglicherweise verbergen sich hier spannende Inspirationen, die im Zusammenhang mit einem neuen Produkt beachtet werden können, oder die als Anregung für eine neue Promotion dienen. Beliebt sind zum Beispiel „This or that“-Stories, bei denen Nutzer zwischen zwei Bildern bzw. Produkten wählen. So erhalten Sie einen Einblick in die Beliebtheit Ihrer Produkte.
Insta Story Dos und Donts

Fazit

Mittlerweile haben viele Unternehmen erkannt, dass ein Verzicht auf Instagram Stories bedeuten würde, wertvolles Potenzial zu verschenken.

Die Vorteile der Insta Stories liegen auf der Hand:

  • Insta Stories bieten abwechslungsreiche Gestaltungsmöglichkeiten
  • Die Stories sind direkt sichtbar und erzielen hohe Reichweiten
  • Die Interaktion der Nutzer kann vergleichsweise einfach angeregt werden

Daher ist es für viele zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht nur die klassischen Postings, sondern auch die Stories für ihre Zwecke zu nutzen. Schon nach einer kurzen Übungsphase und nachdem Sie sich mit den entsprechenden Funktionen vertraut gemacht haben, können Sie Ihren Instagram Kanal so noch vielseitiger, frischer und moderner nutzen. Besondere Inhalte, spannende News und alles, was möglichst schnell vermittelt werden muss, gehört in die Insta Story!

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LinkedIn Marketing – Wie Sie in wenigen Schritten Ihr Karrierenetzwerk aufbauen

LinkedIn Marketing – Wie Sie in wenigen Schritten Ihr Karrierenetzwerk aufbauen
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Mit LinkedIn Marketing können Sie ganz einfach Ihr Unternehmensimage pflegen und sich sowohl mit Geschäftspartnern als auch Mitarbeitern vernetzen. Mit rund 722 Millionen Usern weltweit und über 16 Millionen Nutzern in der DACH-Region ist LinkedIn mittlerweile eines der etabliertesten Netzwerke, um das Networking eines Unternehmens auf das nächste Level zu bringen. Hochwertige Inhalte und vor allem zielgruppenorientierte Werbeanzeigen helfen Ihnen, die Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen zu steigern.

1. Definition und Bausteine von LinkedIn Marketing

LinkedIn ist ein US-amerikanisches soziales Netzwerk für Unternehmen und Privatpersonen, das Vertriebszwecken und dem Karriereaufbau dient. Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, sich auf dem Portal von LinkedIn ein Unternehmensprofil anzulegen, sich dort mit seinen Mitarbeitern zu verbinden und somit als geschlossenes Team aufzutreten. Auf LinkedIn ist es für Unternehmen ebenfalls möglich, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Außerdem stellt LinkedIn die Option bereit, Stellenausschreibungen für offene Arbeitsplätze zu veröffentlichen. Durch das stetig wachsende Netzwerk ist es somit einfach, zielgerichtet neue Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen.

LinkedIn bietet mit der kostenfreien Version eine gute Grundlage, Ihr Unternehmensprofil zu erstellen und aufzubauen. Mit einem Upgrade auf ein Premium Profil ist es für Unternehmer möglich, noch mehr Informationen zum Unternehmen einzustellen, Mitarbeiter Kommentare schreiben zu lassen und visuelle Eindrücke, wie Grafiken und verlinkte Videos, einzubauen.

LinkedIn Marketing Grafik

2. Eine Unternehmensseite für das LinkedIn Marketing aufbauen

Auf einer LinkedIn Unternehmensseite finden Besucher wichtige Informationen über ein Unternehmen übersichtlich dargestellt. Es ist wichtig, Ihre Seite zu optimieren und immer up-to-date zu halten. So gehen Sie bei der Erstellung Ihrer Unternehmensseite vor:

Schritt 1:

Rufen Sie die Seite für LinkedIn Marketing Solutions auf und klicken Sie auf „Create your Page“. Nun geben Sie Ihren offiziellen Unternehmensnamen ein und Ihre zugehörige gewünschte URL, unter der man später Ihr Unternehmensprofil finden soll.

Schritt 2:

Fügen Sie im nächsten Schritt Ihr Unternehmenslogo ein. Durch das Firmenlogo wirkt die LinkedIn-Seite ansprechender und erhöht den Wiedererkennungswert. Achten Sie darauf, dass das Logo der richtigen Größe entspricht, damit es optimal dargestellt wird.

Schritt 3:

Im dritten Schritt verfassen Sie eine Beschreibung zu Ihrem Unternehmen. Überlegen Sie sich sorgfältig, welche Aspekte Sie in der Unternehmensbeschreibung aufnehmen und beachten Sie dabei, dass die ersten 156 von 2.000 verfügbaren Zeichen später für das Snippet in Google genutzt werden.

Schritt 4:

Im folgenden Schritt tragen Sie die restlichen Unternehmensinformationen ein, wie Unternehmensgröße, Gründungsdatum, Standort und Spezialgebiete. Diese Informationen sollten stets aktuell sein, damit Geschäftspartner und potenzielle Bewerber immer auf dem neuesten Stand sind.

Schritt 5:

Im finalen Schritt können Sie überprüfen, wie Ihr Unternehmensprofil für Besucher und Kunden aussieht, indem Sie auf den „Go to member view“ Button klicken. Wenn Sie damit zufrieden sind, können Sie mit dem „Publish“ Button Ihre eigne Seite veröffentlichen.

LinkedIn Marketing Profil Deutshes Institut für Marketing

3. Welche Arten von Content eignen sich für LinkedIn?

Für Ihr LinkedIn Marketing kommt im Grunde Content jeglicher Art infrage. Sie haben also die freie Wahl zwischen informativen Texten, Videos, Grafiken oder reinen Bildern. Hierzu gibt es einige interessante Entwicklungen und Feststellungen. So gilt für die sozialen Netzwerke generell, dass Postings mit Bildern zu deutlich mehr Kommentaren bzw. Interaktionen der Nutzer führen als Postings mit reinem Text. Speziell für LinkedIn gilt zudem, dass dort sogenannte Kollagen aus drei bis vier Bildern in einem Beitrag für gute Interaktionen sorgen können. Das gilt vor allem für die Unternehmensseiten im Netzwerk. Achten sollten Sie bei Ihren Posts darauf, dass diese im Optimalfall individuelle Fotos beinhalten. Stockbilder haben viele User mittlerweile schon gesehen, das Engagement bzw. die Interaktionsrate dürfte somit deutlich geringer ausfallen. Profi-Tipp: Hervorheben können Sie Ihre Posts auf LinkedIn auch durch Highlights wie PDFs oder PowerPoint.

Bei allen Posts sollten Sie zudem überlegen, ob Sie anstelle einer Grafik oder eines Bildes auch ein Video einbauen können. Video-Content gilt bei LinkedIn als besonders effektiv und effektiver als alle anderen Arten von Content im Netzwerk. Darüber hinaus sorgt der LinkedIn-Algorithmus dafür, dass direkt auf der Plattform gehostete Videos priorisiert werden. Durch Ihr kurzes Video können Sie sich also einen deutlichen Vorteil verschaffen. Ebenfalls interessant: Videos werden auf LinkedIn automatisch abgespielt, sobald der Nutzer über dieses scrollt. Somit ist Ihrem Video bereits „von Natur“ aus eine größere Aufmerksamkeit sicher als den anderen Content-Arten wie Texten oder Bildern.

Was sind die Erfolgsfaktoren für Content bei LinkedIn?

Wie erfolgreich Sie mit Ihrem Content bei LinkedIn unterwegs sind, hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Neben der eigentlichen Art des Contents sollten Sie auch darauf achten, dass die folgenden Punkte erfüllt werden:

  • Posten Sie relevante und vor allem aktuelle Inhalte
  • Nutzen Sie aussagekräftige Überschriften
  • Sorgen Sie mit einem Bild oder Video für einen „Eyecatcher“ und erhöhte Aufmerksamkeit
  • Heben Sie wichtige Punkte, Zahlen oder Fakten in den Posts hervor
  • Achten Sie darauf, kurze und prägnante Inhalte zu posten, nutzen Sie Umbrüche
  • Eröffnen Sie den Post mit einer Frage oder einer provozierenden Aussage
  • Bauen Sie LinkedIn-Umfragen in Ihre Postings ein
  • Nutzen Sie wenige, aber relevante Hashtags und verlinken Sie zum Beispiel Personen oder Seiten, die Sie erwähnen
  • Interagieren Sie zügig mit den Usern, um die Interaktionsrate zu erhöhen

Auf LinkedIn wird jedem User ein gewisses „Überangebot“ an Content bereitgestellt. LinkedIn ist hier also nicht anders zu betrachten als andere soziale Netzwerke. Für die beste Aufmerksamkeit sorgen Sie mit relevanten und vor allem aktuellen Inhalten. Diese sollten Sie schon mit aussagekräftigen Überschriften interessant gestalten. Das regt User dazu an, Ihren Content überhaupt näher zu betrachten. Darüber hinaus können Sie mit weiteren „Eyecatchern“ für Aufmerksamkeit sorgen. Hierzu gehören zum Beispiel Videos oder Bilder. Wie bereits erwähnt, sorgen diese in der Regel für eine deutlich erhöhte Antwortbereitschaft der Nutzer.

Ebenfalls darauf achten sollten Sie, wichtige Zahlen oder Fakten in den Posts gesondert hervorzuheben. Es empfiehlt sich zudem, wenn Sie auf kurze und prägnante Inhalte setzen. Eine Textwüste wird nicht dafür sorgen, dass User Ihre Posts gerne durchlesen. Um die Interaktionsrate zusätzlich zu steigern, können Sie auch auf die LinkedIn-Umfragen setzen oder Ihre Posts mit einer Frage oder einer provozierenden Aussage einleiten. Unbedingt sollten Sie zudem zügig auf mögliche Kommentare oder Rückfragen der User reagieren. So zeigen Sie Erreichbarkeit und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Interaktionsrate weiter steigt.

LinkedIn Marketing Ziele

4. Tipps für Ihr LinkedIn Marketing

LinkedIn Marketing Tipp #1:

Verbinden Sie sich mit Ihren Mitarbeitern. Durch diese erhält Ihr Unternehmen mehr Aufmerksamkeit von neuen Kontakten. Außerdem sind Ihre Mitarbeiter die wichtigsten Befürworter für Ihr Unternehmen.

LinkedIn Marketing Tipp #2:

Um auf LinkedIn ein möglichst großes Publikum zu erreichen und Ihre Follower-Zahlen wachsen zu lassen, sollten Sie regelmäßig Beiträge veröffentlichen. Teilen Sie zum Beispiel Blogbeiträge, Firmennews oder Produktneuheiten auf LinkedIn.

LinkedIn Marketing Tipp #3:

Nutzen Sie auch visuelle Darstellungsmittel, wie Bilder und Videos, um sich von der Masse abzuheben. Besonders Videos generieren viele Aufrufe und steigern dadurch die Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen.

LinkedIn Marketing-Seminar

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5. LinkedIn Marketing mit Werbeanzeigen

Im LinkedIn Marketing spielen Werbeanzeigen eine wichtige Rolle, um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen und neue Kunden zu gewinnen. Verschiedene Anzeigenformate ermöglichen es Ihnen, Ihre LinkedIn Ads ansprechend und abwechslungsreich zu gestalten. Es ist ratsam, die einzelnen Werbeformate strategisch zu kombinieren, um deren Effektivität zu steigern.

Das einfachste Format sind Text Ads. Es handelt sich um Textanzeigen, die oben rechts in der Desktopansicht erscheinen und ein kleines Bild sowie einen kurzen Text beinhalten.

Ein Format für eine optisch noch ansprechendere Werbeanzeige sind die Display Ads. Diese grafischen Banner sind sehr auffällig und aufmerksamkeitsstark. Die Display Ads werden ebenfalls in der rechten Seitenleiste der Desktopansicht angezeigt.

Ein weiteres und das wohl stärkste Anzeigenformat sind die Dynamic Ads. Für diese dynamischen Anzeigen werden Informationen des LinkedIn Benutzers verwendet, um eine personalisierte Botschaft zu generieren.

Zwei weitere nützliche Formate LinkedIn Werbeanzeigen sind zum einen die Sponsored InMails. Hierbei handelt es sich um private personalisierte Mails, welche direkt im Postfach des Benutzers landen. Zum anderen gibt es die Option der Sponsored Content Werbung. Bei diesem Format werden Ihre gesponserten Beiträge direkt im Feed des LinkedIn Benutzers angezeigt.

LinkedIn Marketing Sponsored Content

Außerdem gibt es noch die Carousel Image Ads. Hierbei handelt es sich um ein Karusell-Format bei dem bis zu 10 Bilder oder Videos in einer einzigen Werbeanzeige vorgeführt werden können. Diese Bilder und Videos können dann zusätzlich mit Links verknüpft werden.

Eine weitere Variante sind die Follower Ads. Bei diesem Format wird das Bild des LinkedIn-Nutzers neben dem Logo des werbetreibenden Unternehmens angezeigt mit dem Aufruf, der Seite zu folgen. Zudem gibt es noch die Spotlight Ads. Auch hier wird das Bild des Nutzers neben dem Firmenlogo angezeigt und es gibt den Aufruf, eine bestimmte Handlung auszuführen. Der Button führt den Nutzer auf die Webseite, wo er sich für den Newsletter anmelden soll oder ähnliches.

Für die Verwaltung der Werbeanzeigen gibt es auch bei LinkedIn einen Kampagnen-Manager bzw. Werbeanzeigenmanager. Dieser soll dabei helfen, auf Basis der Marketingziele eine zielorientierte Kampagne zu erstellen. Anhand der gewünschten Marketingziele die Sie eingeben, wie z.B. die Generierung von neuen Leads, zeigt LinkedIn Ihnen an, welche Werbeformate (z.B. Dynamic Ads oder Text Ads) Sie am besten nutzen sollten, damit Ihre Kampagne auf LinkedIn eine hohe Reichweite hat und den gewünschten Effekt erzielt. Derzeit bietet LinkedIn diese Funktion für die Unterziele: Webseitenbesucher, Engagement, Videoaufrufe und Lead-Generierung an.

Ziele des LinkedIn Marketing

LinkedIn Marketing bietet für Sie als Webmaster oder Unternehmer zahlreiche spannende Möglichkeiten. Es handelt sich um eine Plattform, auf der in der Regel hochwertige Leads möglich sind. Zudem finden Sie hier einen passenden Kanal, um Corporate Influencer zu finden und zu nutzen oder Ihre Markenbekanntheit zu stärken. Welche Ziele Sie mit Ihrem LinkedIn Marketing verfolgen, sollten Sie dabei im Vorfeld klar definieren. Ein Vorteil: Aus der direkten Reaktion (oder ausbleibenden Reaktion) der Nutzer, lassen sich erfolgreiche Methoden oftmals schnell erkennen.

So sollten Sie als übergeordnetes Ziel des LinkedIn Marketings immer den Ansatz verfolgen, Ihren Content weiter zu verbessern. So können Sie gleichzeitig auch Ihr Branchenwissen unter Beweis stellen und in der Regel schneller bzw. leichter zu Leads kommen. Direkt auf der Plattform können Sie als Unternehmen zudem verschiedene Kampagnenziele für Ihr LinkedIn Marketing definieren:

  • Brand Awareness: Eine Brand-Awareness-Kampagne bei LinkedIn zielt vor allem auf viele Impressionen ab. Diese Kampagnen basieren meist auf einfachen Mitteln und verfolgen das Ziel, Ihre Marke bekannter zu machen.
  • Webseitenbesucher: Ebenfalls ein weit verbreitetes Ziel des LinkedIn Marketing sind die Webseitenbesucher. Mit Ihren Kampagnen sorgen Sie also dafür, dass Ihre Unternehmensseite mehr Besucher erhält.
  • Conversions: LinkedIn bietet auch speziell optimierte Kampagnen an, die auf Handlungen auf Ihrer Webseite optimiert sind. Hierbei kann es sich um unterschiedliche Aktionen handeln, wie etwa der Download einer Datei oder das Ausfüllen eines Formulars für die Lead-Generierung.
  • Engagement: Mit einer Engagement-Kampagne können Sie bei LinkedIn dafür sorgen, dass Ihre Beiträge eine höhere Reichweite durch erhöhtes Engagement der User erreichen.
  • Leads: Die Lead-Kampagnen sind eine der am meisten genutzten Methoden, um Leads auf LinkedIn zu generieren. Hier können Sie Formulare verwenden, die im Vorfeld mit Profildaten ausgefüllt werden.
  • Videoaufrufe: Mit speziellen Video-Kampagnen auf CPV-Basis (Cost per View) können Sie dafür sorgen, dass Ihre Videos auf LinkedIn häufiger angesehen werden.
Employer Branding Manager

6. Targeting im LinkedIn Marketing

LinkedIn Marketing bietet einem Unternehmen die Möglichkeit, Nutzer gezielt anzusprechen. Für die Ausrichtung auf eine Zielgruppe können verschiedene Kriterien festgelegt werden. Dazu gehört zunächst die Region oder die Profilsprache des Nutzers. So können zum Beispiel ausschließlich Personen im Umkreis Ihres Unternehmens angesprochen werden oder bewusst Menschen außerhalb Ihres Einzugsgebietes targetiert werden. Eine weitere Option ist die Ausrichtung basierend auf dem Arbeitgeber. Hier können Sie Personen je nach Unternehmensgröße oder Branche ansprechen oder die Follower Ihres Unternehmens auswählen und so gezielt Kontakte erreichen.

Eine weitere Möglichkeit, Werbeanzeigen zu platzieren, bezieht sich auf die Rolle im Unternehmen. Sie können bestimmte Tätigkeitsbereiche und Karrierestufen für Ihre Zielgruppe auswählen. So ist es möglich, beispielsweise nur Entscheider in Unternehmen anzusprechen oder nur Berufseinsteiger.

Darüber hinaus können Sie in den Zielgruppeneinstellungen auch persönliche Informationen der Nutzer berücksichtigen. Hierzu zählen das Alter, die Ausbildung, Interessen und Kenntnisse. All diese Auswahlkriterien helfen Ihnen, Ihre Zielgruppe sehr genau zu bestimmen und Ihre Werbeanzeigen genau an die gewünschten Personen auszuspielen.

LinkedIn Ads Zielgruppe

Weitere Targetingmöglichkeiten

Zwei weitere Möglichkeiten des Targetings ermöglichen eine passgenaue Ausrichtung der Werbeanzeigen. Hierzu zählen die sogenannten „Lookalike Audiences“ und die „Audience Templates“. Bei den Lookalike Audiences analysiert LinkedIn an, mit wem Sie sich verknüpft haben und wer Ihre Kunden sind. Anhand dieser Informationen werden dann ähnliche Zielgruppen identifiziert, welche daraufhin Ihre Werbeanzeigen sehen. Durch diese Alternative zum demografischen Targeting werden die Streuverluste verringert und die Conversions steigen.

Die zweite Alternative sind die Audience Templates. Gerade für Neulinge und Einsteiger im LinkedIn Marketing sind diese sehr praktisch, da es dort zahlreiche vordefinierte Zielgruppen gibt, unter denen man wählen kann. Dies spart vor allem Zeit und Neueinsteiger sammeln erste Erfahrungen. Die vordefinierten Zielgruppen sind unterschiedlich nach Alter, Beruf, Erfahrung, Interessen und anderen Kriterien unterteilt.

LinkedIn Ads Zielsetzung

7. Fazit LinkedInMarketing

LinkedIn Marketing ist eine wertvolle Quelle für heutige Unternehmen, um ihr Karrierenetzwerk im Internet zu vergrößern. Für potenzielle Bewerber ist LinkedIn ein praktisches Netzwerk, um Eindrücke und Informationen über Unternehmen zu sammeln. Doch auch Geschäftskunden sind verstärkt auf LinkedIn aktiv und nutzen die Möglichkeit zum Austausch.

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Pinterest Marketing – So nutzen Sie Pinterest für Ihr Unternehmen

Pinterest Marketing – So nutzen Sie Pinterest für Ihr Unternehmen
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Pinterest ist in den letzten Jahren auch in Deutschland immer beliebter geworden – daher haben Unternehmen Pinterest Marketing als Chance für sich erkannt. Als Ergänzung zur Social Media Strategie mit Facebook und Instagram sind die Möglichkeiten mit dieser Plattform sehr interessant. Ein guter Zeitpunkt also, um sich mit Pinterest näher zu beschäftigen.

Pinterest Marketing

Was steckt hinter Pinterest?

Auch mit Blick auf das eigene Pinterest Marketing hilft es, sich mit der Plattform und ihren Nutzern einmal etwas näher zu beschäftigen. Gegründet wurde Pinterest im Jahre 2010 als visuelle Suchmaschine. Das Prinzip ist hier also ähnlich wie bei Google, nur dass in der Suche Bilder statt Webseiten angezeigt werden. Die Plattform dient Nutzern dazu, Inspirationen für verschiedene Bereiche des Lebens auf Pinnwänden zu sammeln. So setzt sich auch der Name zusammen: Pin (dt. Stecknadel) und Interest (dt. Interesse). Nutzer können eigene Pinnwände zu Themen ihrer Wahl erstellen und Pins von anderen Nutzern darauf „repinnen“, also speichern. Pinnwänden und Nutzern kann man bei Pinterest auch folgen, ähnlich wie bei Facebook oder Instagram.

Pinterest Suchvorschläge

Wer nutzt Pinterest?

Aber wer nutzt Pinterest? Diese Frage lässt sich recht einfach beantworten: Rund 442 Millionen aktive Nutzer verzeichnet das Netzwerk. In Deutschland wird Pinterest von über 13 Millionen Menschen genutzt und auch hier ist die Tendenz steigend! Die hohe Aktivität der Nutzer zeigt sich beispielsweise daran, dass in Deutschland täglich 4 Millionen Inhalte auf Pinterest gespeichert werden.

Interessant zu wissen ist dabei, dass 69 Prozent der Nutzer weiblich und 25 Prozent männlich sind. Dadurch überwiegen noch immer die weiblichen Nutzerinnen, dennoch ist bei den Registrierungen der Männer ein Anstieg zu beobachten. Der Großteil der Pinterest Nutzer ist zwischen 18 und 44 Jahren alt. Und: Rund 74 Prozent aller Seitenaufrufe erfolgen über ein mobiles Endgerät. Wie so oft, gilt auch beim Pinterest Marketing, dass die Optimierung vor allem auf das mobile Nutzererlebnis ausgerichtet sein sollte. Ebenfalls interessant ist, dass die Interaktionen mit organischen Pinterest Shopping Pins im Jahr 2020 um 44 Prozent gestiegen ist. Kurzum: Das Potenzial ist riesig. Die Key-Facts zu den Nutzern von Pinterest haben wir hier noch einmal aufgeführt:

  • 442 Millionen aktive Nutzer weltweit
  • Rund 74% mobile Zugriffe
  • Mehr weibliche als männliche Nutzer
  • Userkreis zwischen 18 und 44 Jahre alt
  • Hohes Kaufinteresse

Für wen lohnt sich Pinterest Marketing?

Ähnlich wie Instagram eignet sich Pinterest im Grunde für alle Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen optisch gut aufbereiten, da die Bilder erst einmal wichtiger sind, als der dazugehörige Text. Außerdem lohnt sich das Pinterest Marketing, wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen zum Thema Lifestyle passen. Denn Lifestyle ist das große Thema, um das sich die meisten Pins drehen. Darunter gehören dann verschiedene Bereiche, wie Wohnen, Sport, Freizeit, Mode oder Hobbies. Sie können also Möbel und Mode über Pinterest vermarkten, aber auch Lebensmittel, Autos oder Kursangebote. Überprüfen Sie, ob Ihre Konkurrenz bei Pinterest vertreten ist und schauen Sie sich auch an, wie gut ähnliche Produkte bei den Nutzern ankommen. Häufig bietet Pinterest ein nicht zu unterschätzendes Potenzial, weil weniger Wettbewerb herrscht, als beispielsweise bei Facebook. Allerdings ist Pinterest Marketing nicht die richtige Wahl, wenn Sie schnell große Erfolge erzielen möchten, denn eine nennenswerte Reichweite muss man sich erst einmal durch regelmäßiges Pinnen aufbauen.

Pinterest Seminar

Im kompakten Pinterest Seminar lernen Sie die Funktionsweise von Pinterest kennen, erfahren alles Wichtige zur erfolgreichen Nutzung der Plattform und nehmen zahlreiche Praxistipps für Ihr Pinterest Marketing mit.

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Ziele im Pinterest Marketing

Wer sich für Pinterest Marketing entscheidet, tut dies oft aus unterschiedlichen Beweggründen heraus. Hierbei wird schnell klar, dass es ganz sicher falsch wäre, diese Art von Werbung ausschließlich mit einer Steigerung des Bekanntheitsgrades einer Webseite zu verbinden. Denn: die Möglichkeiten sind hier – eine fundierte Marketingstrategie vorausgesetzt – weitaus flexibler als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag.

So ist es mit Hilfe der passenden Strategie unter anderem möglich, die folgenden Ziele durch Pinterest Marketing zu erreichen:

1. Mehr Traffic
Eine individuell ausgearbeitete Pinterest Kampagne kann dabei helfen, mehr Traffic für die eigene Homepage oder den Online-Shop zu generieren. Hieraus ergeben sich dann oft (ganz nebenbei) noch weitere Vorteile, wie zum Beispiel mehr Bestellungen im Shop oder mehr Anmeldungen für den Newsletter.

2. Mehr Umsatz
Pinterest Kampagnen, die den Nutzer auf die eigene Homepage führen, können durchaus verkaufsfördernd wirken. Gerade dann, wenn regelmäßig gepinnt wird und so ein gewisser Bezug zur Marke aufgebaut wird, lässt sich dieser Effekt wunderbar zur Erfolgssteigerung nutzen.

3. Ein gesteigerter Bekanntheitsgrad
Mehr Fans auf Pinterest bzw. mehr Menschen, die die Homepage und den Online-Shop besuchen, gehen natürlich auch mit einem gesteigerten Bekanntheitsgrad einher. Und: bekannter zu werden, bedeutet unter anderem auch, den eigenen Kundenstamm kontinuierlich zu erweitern.

4. Werbung mit einem gewissen „Nachhall-Effekt“
Jeder Facebook-Nutzer weiß sicherlich, wie schnelllebig soziale Netzwerke sein können. Während – gerade bei Facebook – Beiträge in einer vergleichsweise hohen Frequenz auftauchen, erfreuen sich bei Pinterest auch ältere Posts oft noch einer besonderen Beliebtheit. Hier scheinen sich die Uhren – im positiven Sinne – ein wenig langsamer zu drehen.

Kurz: wer sich auf der Suche nach einem Marketing-Kanal befindet, der möglichst langfristige Effekte ermöglicht und gleichzeitig gute Voraussetzungen für mehr Kunden, mehr Umsatz und einen gesteigerten Bekanntheitsgrad schafft, sollte seine Fühler unbedingt in Richtung Pinterest ausstrecken! Neben anderen bekannten sozialen Netzwerken handelt es sich hierbei um eine Plattform, die mit Hinblick auf ein funktionierendes Marketing nicht unterschätzt werden sollte.

Besonders wichtig: eine individuelle Pinterest Marketingstrategie

Hier unterscheidet sich Pinterest nicht von anderen sozialen Netzwerken: wer marketingtechnisch auch auf lange Sicht erfolgreich sein will, braucht eine entsprechende Strategie. Diese sollte selbstverständlich immer an das betreffende Unternehmen angepasst sein.

Doch welche Fragen bzw. Punkte müssen eigentlich im Rahmen einer solchen Strategie „abgearbeitet“ werden? Hier ist es in jedem Fall wichtig, sich ein wenig Zeit zu nehmen, um die entsprechende Kampagne so spezifisch wie möglich auszuarbeiten.

Die folgenden Überlegungen helfen bei der Suche nach der „perfekten“ Strategie weiter:

  • Welche Ziele möchte ich mit meiner Pinterest Kampagne erreichen? Was ist mir wichtig?
  • Wie setzt sich meine Zielgruppe zusammen? Wen möchte ich ansprechen? Und wer könnte sich für meine Produkte begeistern?
  • Wie muss ein Pin gestaltet sein, damit er möglichst viel Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit auf sich zieht?
  • Wie sollten Pins gestaltet sein, damit sie mein Unternehmen authentisch darstellen?
  • Gibt es möglicherweise Tools, die das Posten von Pins erleichtern können?
  • Welche „Pin-Frequenz“ passt gut zu meiner Zielgruppe?
  • Gibt es möglicherweise Kampagnen, mit denen ein Pinterest-Kanal noch weiter unterstützt werden kann?

Basierend auf diesen und weiteren Fragen lässt sich nach und nach eine Kampagne erstellen, die nicht nur zu den eigenen Vorstellungen passt, sondern noch dazu erfolgversprechend ist. Es lohnt sich in jedem Fall, Zeit in die Ausarbeitung der Strategie zu investieren und auch bestehende Strategien zu überdenken, wenn sich zeigt, dass Optimierungspotenzial vorhanden ist.

Der Einstieg ins Pinterest Marketing

Um Pinterest Marketing betreiben zu können, benötigen Sie zunächst ein Unternehmensprofil auf der Plattform. Wie bei anderen sozialen Netzwerken kann man einen Namen, einen Benutzernamen, ein Profilbild, eine Webseite und ein Impressum festlegen. Am besten wählen Sie als Profilbild das Firmenlogo, um einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen. Auch der Link zur Unternehmenswebseite ist ein Muss – auch bei den Pins selbst. Sobald Sie die wichtigsten Informationen hinterlegt haben, legen Sie Pinnwände an. Als Möbelhändler bietet es sich zum Beispiel an, für jeden Wohnbereich und jede Möbelkategorie eine Pinnwand zu erstellen. Wenn Sie verschiedene Kurse anbieten, sollten Sie auch hier passend zu den Themen eigene Boards anlegen. Und dann heißt es: pinnen, pinnen, pinnen. Erstellen Sie einen Pin, indem Sie ein Bild auswählen, einen Titel und eine Beschreibung verfassen, eine verknüpfte URL hinzufügen sowie eine Pinnwand auswählen. Damit Sie dabei den größten Effekt erzielen, ist eine sorgfältige Planung ratsam. Überlegen Sie sich im Vorfeld, wann Sie welche Inhalte veröffentlichen – und beobachten Sie, zu welchem Zeitpunkt Sie am meisten Nutzer erreichen. Entsprechend können Sie Ihre Pinterest Aktivitäten danach ausrichten.

Pin erstellen

Posts auf Pinterest bewerben – so geht’s!

Viele Unternehmen, die ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten, entscheiden sich früher oder später dafür, auf Pinterest Werbung zu schalten. Auf diese Weise lässt sich die eigene Reichweite teilweise deutlich erhöhen. Damit Pinterest Marketing dieser Art jedoch auch funktioniert, ist es wichtig, einige „Grundregeln“ zu beachten. Denn: je besser die Anzeige an die eigenen Ziele und die Marke angepasst wurde, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich nachhaltige Erfolge zeigen. Hier „einfach nur nach Gefühl“ zu gehen, reicht nicht aus. Die folgenden Schritte zeigen auf, wie Sie auf Pinterest werben können und welche Punkte Sie im Detail beachten sollten.

Schritt Nr. 1: Werbekampagne erstellen

Das Erstellen einer Werbekampagne auf Pinterest ist vergleichsweise einfach. Sie klicken auf „Anzeigen“ und anschließend auf „Anzeige erstellen“. Nun wählen Sie ein Kampagnenziel aus und können die weiteren Details der Werbekampagne bestimmen. Geben Sie der Kampagne eine aussagekräftige Bezeichnung damit Sie beim Schalten verschiedener Werbekampagnen den Überblick behalten und schneller finden, was Sie suchen.

Schritt Nr. 2: Anzeigengruppe erstellen

Geben Sie auch der Anzeigengruppe einen Namen und gehen Sie dann weiter zur Targetierung. Es ist wichtig, sich über die Zielgruppe für die Kampagne schon im Vorfeld Gedanken zu machen. Als nächstes legen Sie Ihr Budget und den Zeitraum fest. Wie bei Facebook beispielsweise haben Sie auch hier die Wahl zwischen Tagesbudget und Laufzeitbudget. Die Auslieferung können Sie benutzerdefiniert gestalten oder automatisch von Pinterest steuern lassen.

Schritt Nr. 3: Pin zum Bewerben auswählen

Sie können nun einen neuen Pin zum Bewerben erstellen oder vorhandene Pins auswählen, die Sie bewerben möchten. Die Details der ausgewählten Pins können Sie überprüfen und die Ziel-URL festlegen. Denken Sie auch daran, einen Anzeigennamen zu vergeben, der mit dem Kampagnen- und Anzeigengruppennamen zusammenpasst. Anschließend klicken Sie auf „Starten“.

Schritt Nr. 4: Fehler beheben

Wie bei anderen sozialen Netzwerken erfolgt auch bei Pinterest eine Prüfung der Werbekampagne. Sollten erforderliche Informationen fehlen oder beim Erstellen der Kampagne ein Fehler aufgetreten sein, werden Ihnen die entsprechenden Fehlermeldungen angezeigt und können behoben werden.

Schritt Nr. 5: Ergebnisse überprüfen

Überprüfen Sie regelmäßig den Erfolg Ihrer Pinterest Kampagnen, um herauszufinden, wo Sie noch etwas verbessern können und worauf Sie beim Erstellen neuer Kampagnen direkt achten sollten. Gerade, wenn Sie mit dem Pinterest Marketing erst anfangen, lohnt es sich, ein bisschen herum zu probieren, um Ihre Zielgruppen und deren Interessen besser kennenzulernen.

Social Media Manager

Tipps für das Pinterest Marketing: So wird es erfolgreich

Um Pinterest effektiv für Ihr Unternehmen nutzen zu können, ist es, wie bei anderen sozialen Netzwerken auch, wichtig, eine Strategie zu entwickeln und die Aktivitäten zu planen. Einige Tipps helfen Ihnen dabei, das Meiste aus Ihrem Pinterest Marketing herauszuholen:

Pinterest Marketing Tipp #1: Anzahl der Pins entscheidet über den Erfolg

Gearbeitet wird bei Pinterest mit den sogenannten Pins, die von Unternehmen oder Privatpersonen gepostet werden können. Hierbei handelt es sich um eine Grafik, die nach Belieben gestaltet werden kann. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Anzahl der Pins entscheidend für den Erfolg ist. Konkret heißt das: Es empfiehlt sich, möglichst oft zu posten und sich nicht auf einen Beitrag pro Tag zu beschränken. Hilfreich können in diesem Zusammenhang unterschiedliche Tools sein, mit denen die Pins automatisch zu festgelegten Zeiten gepostet werden können. Tipp: Vorher sollte eine Analyse durchgeführt werden, wann die meisten User bei Pinterest aktiv sind oder wann die Konkurrenz möglichst wenige Beiträge postet.

Pinterest Marketing Tipp #2: Die korrekte Bildgröße beachten

Damit die Pins möglichst ansprechend sind, muss die Bildgröße beachtet werden. Pinterest selber macht hierzu die Angabe, dass die Grafiken über Mindestbreite von 600 Pixeln verfügen sollten. Darüber hinaus liegt das beste Format laut dem Unternehmen bei 2:3 oder 1:3,5. Ein Bild mit den Maßen 600 x 900 Pixel wäre dementsprechend optimal, aber auch eine Grafik mit 800 x 1.200 Pixel könnte verwendet werden.

Pinterest Beispiel-Pin

Pinterest Marketing Tipp #3: Pin-Beschreibungen für User optimieren

Wie schon erwähnt, funktioniert Pinterest im Prinzip nicht anders als Google oder andere Suchmaschinen. Neben der Anzahl der Pins ist also auch die Beschreibung und Definition der Pins für den Erfolg im Pinterest Marketing verantwortlich. Die Beschreibungen darf ruhig detailliert ausfallen. Hier gilt die Vorgabe: Mehr Text in der Beschreibung ist besser als zu wenig Text. Zusätzlich sollte auf die Verwendung passender Keywords in Titel und Beschreibung geachtet werden. Aber Vorsicht: Werbeinformationen oder Handlungsaufforderungen lieber sparsam einsetzen. Ebenso sollten keine Hashtags verwendet werden. Und: Die Groß- und Kleinschreibung spielt bei Pinterest ebenfalls eine wichtige Rolle.

Pinterest Marketing Tipp #4: Repins sichern gute Sichtbarkeit in den Suchergebnissen

Pinterest legt in den Suchergebnissen vor allem viel Wert darauf, dass relevante Ergebnisse angezeigt werden. Wird der eigene Post also von einem anderen User gerepinnt (also auf einer Pinnwand gesichert), bewertet Pinterest dies positiv. Die eigene Herangehensweise sollte also dahingehend ausgerichtet werden, dass möglichst viele User die eigenen Beiträge pinnen und speichern. Hier kommt es auch auf die Kreativität des Unternehmens an. Je kreativer und ansprechender die Beiträge, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein User diese repinnt. Statt langweiliger Informationen sollten für einen Verkauf so zum Beispiel Grafiken genutzt werden, die ein Produkt im Einsatz zeigen oder anderweitig besonders in Szene setzen.

Pinterest Marketing Tipp #5: Abwechslungsreiche Pins

Pinnen Sie nicht nur Fotos! Schöpfen Sie die Möglichkeit aus, verschiedene Inhalte zu posten, um ein abwechslungsreiches und ansprechendes Profil vorzuweisen. Pinnen Sie auch Infografiken, GIFs oder Videos. Infografiken vereinen eine ansprechende Optik und die Darstellung von Informationen. Für erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen ist das ein empfehlenswertes Format. GIFS und Videos bringen Abwechslung in den Pinterest-Feed und dienen als Hingucker. Gerade Videos können Sie außerdem nutzen, um Ihre Produkte „in Aktion“ zu präsentieren.

Fazit: Pinterest Marketing effektiv umsetzen

Das Pinterest Marketing bringt für Werbetreibende ein großes Potenzial mit sich. Die Konkurrenz ist überschaubar, gleichzeitig kann auf einen enorm großen Nutzerkreis zurückgegriffen werden. Wichtig für den Erfolg ist dabei, dass die eigenen Beiträge auch für die Bedürfnisse der User optimiert werden. Je besser dies gelingt, desto besser werden die eigenen Beiträge von Pinterest gewertet – und das sorgt wiederum für eine große Sichtbarkeit.

Sie möchten mit professionellem Social Media Marketing durchstarten?

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Social Media Redaktionsplan – wichtige Facts rund um ein hilfreiches Must-have

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Social Media Redaktionsplan heißt die Wunderwaffe für eine erfolgreiche Präsenz in den sozialen Netzwerken. Social Media spielen in der heutigen Zeit für Unternehmen jeder Größe eine wichtige Rolle. Damit auch wirklich alle Vorteile von Facebook, Instagram und Co. ausgenutzt werden können, ist es wichtig, regelmäßig gute Inhalte zu präsentieren, die – im Idealfall – zur jeweiligen Zielgruppe passen. Mit der Hilfe eines Social Media Redaktionsplans können Posts noch besser geplant werden. Als Unternehmen profitieren Sie so von einem optimalen Überblick und können Ihr Social Media Marketing noch besser für Ihren individuellen Erfolg nutzen.

Hierbei gilt, je besser die entsprechende Strategie ausgearbeitet ist, desto mehr Vorteile bieten sich auch mit dem dazugehörigen Redaktionsplan. Daher sollte hier strukturiert vorgegangen werden. Etwaige Verbesserungen und deren Erfolge lassen sich mit einem sauber geführten Social Media Redaktionsplan jedoch noch besser bewerten und überblicken.

Was ist ein Social Media Redaktionsplan?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einem Social Media Redaktionsplan um einen Plan, mit dessen Hilfe sich die Social Media Inhalte eines Unternehmens noch besser vorbereiten und einsetzen lassen.

Doch welche Informationen sollten hier eigentlich vermerkt werden? Am einfachsten ist es, einen individuellen Social Media Redaktionsplan wie einen Kalender aufzubauen bzw. einen klassischen Kalender entsprechend mit den jeweiligen Informationen zu bestücken. Besonders beliebt sind mittlerweile einschlägige Tools, die die entsprechenden Infos ganz einfach abfragen, so dass keine Details in Vergessenheit geraten. So wird unter anderem festgelegt:

  • wer Beiträge erstellen soll
  • wer Posts freigibt
  • ob ein bestimmter Post vor der Veröffentlichung noch bearbeitet werden muss oder nicht
  • wann Beiträge veröffentlicht werden
  • welche Medien, wie zum Beispiel Bilder oder Videos, integriert werden.

Aber: auch wenn es grundlegende Infos gibt, die in jeden vollständigen Social Media Redaktionsplan gehören, müssen natürlich auch individuelle Charakteristika berücksichtigt werden. Daher sind die erwähnten Grundkategorien bzw. Überlegungen nicht in Stein gemeißelt, sondern lassen sich problemlos an die Gegebenheiten im jeweiligen Unternehmen anpassen.

Worin liegt der Nutzen eines Social Media Redaktionsplans?Social Media Redaktionsplan

Grundsätzlich profitieren die Nutzer eines Social Media Redaktionsplans vor allem von einem hohen Maß an Transparenz. Sie können – auf der Basis einer optimalen Aufgabenverteilung – gewährleisten, dass die Mitarbeiter, die mit Aufgaben rund um Facebook und Co. betraut sind, immer genau wissen, welche Arbeiten sie erledigen müssen. So stellen Sie sicher, dass Fristen eingehalten werden und es nicht zu Flauten auf Ihren Social Media Kanälen kommt.

Zudem kann auch etwaiges Optimierungspotenzial über den Social Media Redaktionsplan ausfindig gemacht werden. Folgende Fragen helfen dabei, noch erfolgreicher in den sozialen Netzwerken zu agieren und das zur Verfügung stehende Potenzial auszuschöpfen:

  • Lassen sich eventuell Arbeitsschritte sparen?
  • Sind alle Mitarbeiter mit den passenden Rechten ausgestattet?
  • Könnte es sich lohnen, Posts in Zukunft mit weiteren Medien, wie zum Beispiel GIFs oder Videos, zu arbeiten?

Videos für Social Media selbst produzieren

Sie möchten Ihr Video-Marketing selbst betreiben? In unserem Seminar "Videos für Social Media selbst produzieren" zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Video-Marketing erfolgreich selbst in die Hand nehmen und auf Ihrem Social Media Kanal durchstarten! Informieren Sie sich hier über aktuelle Termine und Inhalte:

Welche weiteren Vorteile bietet ein Social Media Redaktionsplan?

Die Vorteile eines Social Media Redaktionsplans gehen noch weit über die erwähnten Punkte hinaus. Unabhängig davon, welche Punkte genau in dem Redaktionsplan aufgeführt werden, profitieren Sie unter anderem auch von:

  • dem guten Gefühl regelmäßig auf Social Media vertreten zu sein (wichtig ist hierbei natürlich, dass die vermerkten Termine auch eingehalten werden!)
  • einer überzeugenden Übersichtlichkeit der einzelnen Vorgänge
  • mehr Ordnung und Struktur.

Gerade mit Hinblick auf den letztgenannten Punkt ist es sinnvoll, den einzelnen Mitarbeitern, die im Bereich Social Media aktiv sind, die Möglichkeit zum Abhaken ihrer Aufgaben zu geben. So ist auf den ersten Blick ersichtlich, welche Bereiche am Ende des Tages noch erledigt werden müssen. Dadurch entsteht für das gesamte Social Media Team mehr Transparenz, sodass Ressourcen optimal geplant und verteilt werden können.

Welche Informationen sollten in keinem Social Media Plan fehlen?

Der Vorteil eines Social Media Redaktionsplans liegt unter anderem darin, dass eine solche Auflistung individuell gestaltet werden kann. Aber es gibt auch einige Punkte, die in keinem Dokument dieser Art fehlen sollten. So braucht es für den maximalen Erfolg vor allem:

  • das Thema des jeweiligen Postings
  • das Datum, an dem der Post veröffentlicht werden soll
  • den Kanal bzw. die Kanäle zur Veröffentlichung
  • eventuelle zusätzliche Inhalte, wie zum Beispiel Bilder oder Videos
  • die zuständigen Personen, die für die Vorbereitung, das Posten und die Endkontrolle verantwortlich sind.

Ein vollständiger Social Media Redaktionsplan sollte dabei helfen, die entsprechenden Abläufe zu optimieren und keine Fragen mehr offenlassen. Selbstverständlich kann es auch nötig sein, den besagten Plan mit Hinblick auf dieses Ziel immer wieder anzupassen. Hier sind die Unternehmen im Vorteil, die sich in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel einmal im Quartal mit einer möglichen Überarbeitung des Redaktionsplans befassen.

Social Media Manager

Tools zur Optimierung

Wer seinen Social Media Redaktionsplan nicht nur nutzen möchte, um Verantwortlichkeiten zu verteilen und eine stetige Posting-Frequenz zu gewährleisten, sollte das Optimierungspotenzial verschiedener Tools ausschöpfen. Denn mithilfe des Redaktionsplans können Sie den Erfolg Ihres Contents steigern.

Klassische Tools, die sich hierbei in der Vergangenheit bewährt haben, sind unter anderem FB Insights und FanpageKarma. Sie bieten die Chance, besonders erfolgreiche Inhalte auszuwerten und die jeweils optimalen Postingzeiten zu ermitteln. Wer sich eigenständig und ohne die entsprechenden Tools auf die Suche nach diesen und weiteren spezifischen Informationen begibt, muss oft viel Zeit investieren. Mit den modernen Anwendungen ist es ganz einfach möglich, sich einen optimalen Überblick zu verschaffen und die Inhalte unter besten Voraussetzungen zu streuen, um ihren Erfolg zu maximieren. Andernfalls werden Zeit und Budget in Social Media Aktivitäten gesteckt, die wenig bis gar keinen Effekt erzielen.

Ob bzw. auf welche Tools im Rahmen der jeweiligen Planung zurückgegriffen wird, ist jedoch auch vom individuellen Geschmack abhängig. Viele Anwendungen bieten hierbei den Vorteil, dass sie sich miteinander koppeln lassen. So erhalten Sie einen detaillierten Einblick in das Nutzungsverhalten und die Vorlieben Ihrer Zielgruppe. Dieses Wissen sollten Sie in die Erstellung des Redaktionsplan und die Konzeption der Inhalte einfließen lassen.

Fazit

Ein Social Media Redaktionsplan ist ein praktisches Tool, um Social Media Inhalte für verschiedene Kanäle vorauszuplanen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Zielgruppen regelmäßig mit spannendem Content versorgt werden und profitieren von einer besseren Verteilung Ihrer unternehmensinternen Ressourcen. Wenn Sie den Erfolg Ihres Social Media Marketing steigern möchten, sollten Sie in die Erstellung Ihres Redaktionsplans Tools zur Performance-Optimierung einfließen lassen. So wissen Sie, welche Inhalte zu welchem Zeitpunkt bei Ihrer Zielgruppe ankommen.

Sie möchten mit Social Media Marketing durchstarten?

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#SocialMediaMarketing #SocialMediaRedaktionsplan #ContentMarketing #Facebook #Instagram #YouTube

Social Media Strategie: Mit dem Strategie Canvas zum Erfolg

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Eine Social Media Strategie ist für die operative und agile Marketingplanung unabdingbar. Eine Strategie hilft insbesondere dabei, in agilen Umfeldern Leitplanken zu haben und richtet die Social Media Aktivitäten strukturiert auf die wesentlichen Unternehmensziele aus. Mit dem DIM Social Media Strategie Canvas lassen sich Social Media Strategien systematisch, strukturiert und kollaborativ entwickeln. In diesem Beitrag teilen wir unsere Erfahrungen mit Ihnen, zeigen Ihnen worauf es bei der Entwicklung einer Social Media Strategie ankommt und warum es sinnvoll sein kann, auf die externe Hilfe von Experten zu bauen.

Experteninterview: Insights und Tipps direkt vom Profi

Online Marketing Experte und Gründer des Labels "Rough & Loyal" Lukas Paas ist im Interview mit Prof. Dr. Michael Bernecker und spricht über die Konzeption, Planung und Umsetzung von Social Media Strategien und wie Sie unser Strategie Canvas dafür nutzen können.

Social Media Strategie: Was ist das überhaupt?

Eine Social Media Strategie umfasst die Konzeption und schriftliche Ausarbeitung eines strukturierten Plans aller Social Media Maßnahmen zur Realisierung der Marketingziele. Die Social Media Strategie leistet somit einen Beitrag zur langfristigen Erreichung der Unternehmensziele mithilfe der sozialen Medien. So werden die Umsetzung und Implementierung der Marketingkonzepte auf dieser Ebene mithilfe der Nutzung sozialer Netzwerke verfolgt.

Als Teilaspekt der gesamten Marketing-Strategie unterstützt die Social Media Strategie die Kommunikation des Unternehmens und trägt grundlegend zur gesamten Positionierung im Netz bei. Eine effiziente Planung ist der Grundbaustein – ohne eine durchdachte Strategie werden die Budgets und Ressourcen zumeist nur vergeudet, da viele Komponenten und Kundenbedürfnisse übersehen werden.

Ziel ist es, Ihre Zielgruppe durch relevanten Content zu erreichen und somit Ihre Unternehmensziele zu verwirklichen. Allein hier müssen Sie sich schon einige Fragen stellen – was sind Ihre Unternehmensziele? Wer ist Ihre Zielgruppe? Welchen Content erwarten Ihre Kunden? Wo erreichen Sie Ihre Zielgruppe? Diese und viele weitere Themen müssen bei der Erarbeitung einer Social Media Strategie geklärt werden. Durch einen systematischen Redaktionsplan können Sie Ihre Social Media Maßnahmen strukturieren und detailliert festhalten, welche Aktivitäten zu welchem Zeitpunkt notwendig sind.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

Warum macht eine Social Media Strategie Sinn?

Heutzutage ist der Großteil der Bevölkerung und somit Ihrer Kunden in den sozialen Medien anzutreffen. Facebook verzeichnet beispielsweise insgesamt 2,7 Milliarden aktive Nutzer und auch andere soziale Medien erzeugen annähernd hohe Reichweiten. Hinzu kommt, dass die Welt der sozialen Medien quasi niemals schläft – Nutzer sind 24/7 online! Inzwischen ist wahrscheinlich fast jeder Ihrer Kunden in irgendeinem sozialen Netzwerk angemeldet, sei es Facebook, Instragram, Twitter und Co. oder auch berufliche Netzwerke wie LinkedIn oder XING – welche vor allem im B2B Bereich vermehrt genutzt werden. Einige werden jetzt vielleicht anmerken, dass ältere Zielgruppen die sozialen Medien nicht nutzen. Auch das ist längst nicht mehr der Fall: Senioren sind auf Social Media Plattformen aktiver, als man annimmt.

Das bedeutet also, dass auch Sie in den sozialen Medien aktiv sein müssen – und wenn Sie es jetzt noch nicht sind, dann müssen Sie es dringend werden! Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen Sie dafür eine zielführende Social Media Strategie. Erweitern Sie Ihre Reichweite und seien Sie für Ihre Kunden jederzeit präsent!

Seminar Social Media Marketing (SMM)

Sie möchten alles zum Thema Social Media Marketing wissen? In unserem Seminar Social Media Marketing schaffen wir einen Überblick über die wichtigsten Fragen im Social Media Marketing. Das Seminar aktualisieren wir selbstverständlich immer wieder und passen es an neue Trends und Möglichkeiten an. Informieren Sie sich hier über die Inhalte und Termine:

Nehmen wir einmal an, Ihr Unternehmensziel ist die Diversifikation. Sie möchten Ihren Markt erweitern und möglichst die breite Masse ansprechen. Dafür sollten Sie dann zunächst einmal Ihre Markenbekanntheit erhöhen, das ist somit Ihr grundlegendes Marketingziel. Wo, wenn nicht in den sozialen Medien, haben Sie solch eine hohe Reichweite? Das Web 2.0 hat eine viel größere Vernetzung als die traditionellen Medien, Beiträge werden geteilt und Feedback und Diskussionen entstehen schneller als in der realen Welt. Genau deshalb ist es jedoch wichtig, dass Sie nicht einfach irgendeine Online Kampagne auf allen Kanälen streuen. Um Ihr Image und Ihre Bekanntheit zu verbessern, müssen Sie mit gut geplantem und auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Content zum richtigen Zeitpunkt punkten. Mithilfe einer Social Media Strategie sortieren Sie alle Ihre Maßnahmen und sorgen für ein einheitliches und positives Bild im Netz.

Mit dem Strategie Canvas zu einer erfolgreichen Social Media Strategie

Wir haben für Sie den DIM Social Media Strategie Canvas entwickelt, mit dessen Hilfe Sie an die Entwicklung einer erfolgreichen Social Media Strategie strukturiert herangehen können. Nachfolgend erläutern wir die einzelnen Elemente des Strategie Canvas und deren Möglichkeiten.

Social Media Strategie Canvas
Hier können Sie den Social Media Strategie Canvas als PDF runter laden: Social Media Strategie Canvas

1. Ziele

Setzten Sie sich konkrete Ziele, die Sie mithilfe der Social Media Kanäle erreichen möchten!
Die Zielsetzung ist der Grundbaustein für den Aufbau einer erfolgreichen Social Media Strategie, deshalb darf sie auch im Social Media Strategie Canvas nicht fehlen. Überlegen Sie sich, was genau Sie mit Hilfe der sozialen Medien bewirken möchten: Möchten Sie die Bekanntheit steigern, das Image verbessern, neue Zielgruppen ansprechen, den Umsatz steigern oder die Kundenbindung? Wichtig ist, dass Sie qualitative sowie auch quantitative Ziele definieren und achten Sie darauf, diese Ziele klar und präzise zu formulieren. Überlegen Sie sich im Vorfeld auch, wie Sie mithilfe der verschiedenen Social Media Kanäle diese Ziele erreichen bzw. unterstützen können.

2. Zielgruppen

Zielgruppendefinition – konkret in Bezug auf die Social Media Kanäle
Eine Zielgruppendefinition ist elementar für alle Social Media Marketing Maßnahmen. Die Strategie kann nur dann optimal auf die Kunden ausgerichtet werden, wenn man diese sowie deren Bedürfnissen, Wünsche und Interessen genau kennt. Überlegen Sie sich, wen Sie ansprechen wollen. Vielleicht möhten Sie auch nur eine von mehreren Zielgruppen Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung mithilfe der Social Media Strategie ansprechen – legen Sie dies von Anfang an fest! Anhand von gesammelten Informationen und Daten zu Ihrer Zielgruppe ist es hilfreich, Personas zu entwickeln und diese kontinuierlich zu aktualisieren. Diese helfen Ihnen dabei, die Zielgruppe noch besser zu verstehen und die Maßnahmen passgenau an diesen zu entwickeln.

3. Ressourcen

Ressourcen kennen und nutzen!
Um neue Unternehmensziele effizient formulieren zu können und Ihre Social Media Strategie mit eigenen Mitteln erfolgreich umzusetzen, sollten Sie vorher Ihre aktuelle Situation analysieren. Was sind Ihre verfügbaren Ressourcen? Welche Kompetenzen kann Ihr Team vorweisen? Welche Tools und Dienstleistungen stehen Ihnen zur Verfügung? Wie hoch ist Ihr Budget? All diese Fragen sollten Sie sich stellen und die Antworten im Strategie Canvas sammeln. Sofern Sie weitere Ressourcen benötigen, sollten Sie diese von vornherein mit einplanen, seien es personelle Ressourcen oder Tools, die Sie für eine effiziente Umsetzung benötigen.

4. Content: Themen und Inhalte

Generieren Sie abwechslungsreichen und vor allem interessanten Content!
Eine Grundregel ist, dass Ihr Content nicht nur aus werblichen Inhalten bestehen darf! Fragen Sie sich zunächst einmal selbst, was Sie suchen, wenn Sie in den sozialen Medien unterwegs sind – suchen Sie nach Werbung für neue Produkte oder Dienstleistungen? Wahrscheinlich eher nicht! Social Media dient der Unterhaltung, der Ideenfindung, der Anregung und dem Austausch. Das bedeutet, Content im Sinne von Dauerwerbung und Spam führt sie hier nicht zum Erfolg. Natürlich schalten Sie auch Online Kampagnen für Ihre Kunden und werben für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung – dabei ist jedoch der richtige Mix sowie Abwechslung der Schlüssel zum Erfolg.

Im Folgenden listen wir beispielhaft einige Arten von Content auf, mit denen Sie in Ihrer Social Media Strategie punkten können:

  • Storytelling: Nutzer lieben unterhaltsame Geschichten!
  • Humor: Memes und Witze kommen immer gut an!
  • Interessante Nachrichten, Fakten, etc.
  • Schöne Bilder, Zitate, etc.
  • Gewinnspiele
  • Vorstellung neuer Produkte und Innovationen
  • Anleitungen und Hilfe zu aktuellen Angeboten
  • Tipps und Tricks
  • Teamvorstellungen und „behind the scenes“ des Unternehmens
  • Videos
  • Online-Kampagnen
  • User Generated Content
  • Verlinkungen (bspw. zu interessanten Blogbeiträgen oder Produkten)

Es gibt noch viele weitere Ideen, wie Sie Ihre Kundschaft unterhalten und Ihre Social Media Strategie erfolgreich ausbauen können. Wichtig ist, dass Sie klare Botschaften kommunizieren. Versuchen Sie nicht überall Werbung zu verstecken, sondern liefern Sie Ihren Kunden einen echten Mehrwert! Nur wenn Sie transparent bleiben, schaffen Sie Vertrauen. Bauen Sie ein Netzwerk beziehungsweise eine Community auf, die Ihren Kunden einen Austausch ermöglicht. Entwickeln Sie kreativen Content und machen Sie Ihren Social Media Auftritt mithilfe einer professionellen und strukturierten Social Media Strategie zu einem echten Erlebnis!

5. Formate

Formatauswahl an der Zielgruppe ausrichten
Diese besprochenen Formate und Arten von Content sollten Sie gezielt und in Abhängigkeit von Ihrer Zielgruppe einsetzen. Wenn Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden kennen, können Sie diese Auswahl viel leichter treffen. Je nach Netzwerk sind zudem eine unterschiedliche Strategie und andere Format notwendig! Das liegt auch daran, dass dort jeweils verschiedene Funktionen zur Verfügung stehen. Alleine dadurch, dass Instagram oder Pinterest auf den Postings von Bildern beruht und TikTok auf Videos setzt, sind hier ganz andere Formate von Nöten als beispielsweise für Facebook oder LinkedIn.

6. Ansprache / Tonalität / Guidelines

Die richtige Kundenansprache wirkt wahre Wunder!
Die Tonalität in den sozialen Medien ist größtenteils lockerer als beispielsweise über E-Mails oder über den klassischen Weg. Nichtsdestotrotz gibt es deutliche zielgruppenrelevante Unterschiede in der richtigen Kundenansprache und der passenden Tonalität. Gibt es zudem andere Richtlinien, auf die Sie achten müssen? An welche Guidelines müssen Sie sich zwingend halten, um ein positives Bild zu schaffen?

7. Kanäle

Auswahl des geeigneten Kanals!
Je nach Zielgruppe und je nach Branche eignen sich sehr unterschiedliche Plattformen – auch außerhalb der allgemein genutzten! Es ist von besonderer Bedeutung, dass Sie die richtigen Kanäle auswählen sowie mehrere Kanäle miteinander kombinieren. Welche dieser Kanäle passen zu Ihrer Zielgruppe? Berücksichtigen Sie in Ihrer Entscheidung nicht nur, welche sozialen Netzwerke am häufigsten genutzt werden, sondern wo Ihre Zielgruppe vermehrt aktiv ist. Die wichtigsten Social Media Kanäle sind immer noch Facebook, Instagram, Twitter, TikTok, YouTube, Snapchat, Pinterest und Co. oder im B2B Bereich zudem LinkedIn und XING – dennoch sind in manchen Bereichen, zum Beispiel in der Gaming-Branche, andere Plattformen wie Twitch führend.

8. Monitoring / Erfolgsmessung

Social Media Monitoring für langfristigen Erfolg
Wie bereits erwähnt, ist die Zieldefinition ein bedeutender Erfolgsfaktor. Legen Sie vorher genau fest, was erreicht werden soll! Richten Sie die Strategie entlang den Unternehmenszielen aus und definieren Sie die KPIs so, dass sie stets messbar sind. Das Controlling der Social Media Strategie kann nur gewährleistet werden, wenn die Maßnahmen und deren Erfolg messbar sind – so können mögliche Optimierungspotenziale einfacher gesichtet werden. Welche Tools nutzen Sie, um Ihren Erfolg zu messen? Im Bereich der Analysetools ist Google Analytics weiterhin Marktführer, aber auch andere Tracking-Tools wie Piwik, Matomo und viele mehr stehen Ihnen hier zur Verfügung. Verschaffen Sie sich einen kategorisierten Überblick über Ihre Möglichkeiten und Tools!

Seminar Performance Marketing

Sie möchten die wichtigsten Methoden beherrschen, um Ihren Erfolg, also Ihre Performance, optimal zu messen? In unserem Seminar Performance Marketing lernen Sie das Grundkonzept der Performance Messung, der Zielformulierung und der strukturierten Umsetzung der Performance Kampagnen kennen. Informieren Sie sich hier über die Inhalte und Termine:

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Social Media Strategie: Weitere Tipps

Mit dem Social Media Strategie Canvas ist die Grundlage einer erfolgreichen Social Media Strategie bereits geschaffen. Im Folgenden erläutern wir noch zwei grundsätzliche Erfolgsfaktoren, die Sie beachten sollten.

Konkurrenz- und Wettbewerbsanalysen

Setzen Sie auf Benchmarking! Analysieren Sie die Social Media Strategien Ihrer Konkurrenz und lernen Sie daraus. Was machen Ihre Mitstreiter derselben Branche? Auf welche Strategien setzen sie? Welche Strategien nutzen Unternehmen anderer Branchen – können Sie von deren Social Media Strategien auch etwas lernen? Welche Strategien sind generell erfolgreich? Durch Konkurrenz- und Wettbewerbsanalysen gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse über erfolgsversprechende Social Media Strategien. Weiterhin können Sie durch Marktanalysen Nischen entdecken. Studieren Sie erfolgreiche Konzepte und lernen Sie daraus!

Seien Sie immer up-to-date und arbeiten Sie als Team!

Hier gilt wie in keinem anderen Marketingsegment: Seien Sie up-to-date! Die sozialen Medien laufen 24/7 und ständig gibt es etwas Neues. Sie müssen immer auf dem neuesten Stand sein und das schaffen Sie nur, wenn sie erfolgreiche Teamarbeit leisten!

Social Media Strategie: Externe Unterstützung – warum?

Eine Social Media Strategie ist nicht „mal eben“ entwickelt – es bedarf Erfahrung und Geduld! Bei der Planung einer Social Media Strategie können schnell zentrale Komponenten übersehen werden und das kann Sie letztendlich viel Geld kosten! Natürlich kostet auch eine professionelle Social Media Strategie Geld – doch die zahlt sich am Ende auch wirklich aus!

Die Herausforderung im Bereich Social Media ändern sich ständig, deshalb müssen aktuelle Trends frühzeitig erkannt und genutzt werden. Die Entwicklung einer Strategie ist zudem zeitintensiv und deshalb nicht für jedes Unternehmen handlebar. Durch externe Unterstützung kann diese Zeit eingespart werden.

Sich externe Hilfe zu holen heißt nicht, die Arbeit komplett abzugeben – die Strategie wird gemeinsam mit Ihnen geplant und entwickelt. Experten wissen jedoch worauf es ankommt und achten darauf, dass alle Komponenten mit einbezogen werden. So werden die Marketingmaßnahmen mit geeigneten Tools umgesetzt. Die Social Media Welt ist komplex und Unternehmen können bei der Entwicklung einer geeigneten Strategie schnell den Überblick darüber verlieren, worauf es wirklich ankommt. Deshalb ist eine professionelle Koordination unbedingt notwendig und führt langfristig zum Unternehmenserfolg.

Die Experten von milaTEC, der Digitalagentur des Deutschen Instituts für Marketing, entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine professionelle und zielführende Social Media Strategie. Unsere Digitalagentur unterstützt Sie bei der Planung und späteren Umsetzung Ihrer unternehmensindividuellen Social Media Strategie, direkt angeknüpft an Ihre Unternehmensziele! Wir erarbeiten zusammen Marketingkonzepte und formulieren Ziele, welche dann durch bewährte Maßnahmen auf diversen Social Media Kanälen implementiert werden.

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TikTok Marketing – So nutzen Sie den Hypekanal für Ihr Marketing

TikTok Marketing – So nutzen Sie den Hypekanal für Ihr Marketing
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TikTok ist eine der am schnellsten wachsenden Apps der heutigen Zeit und wird auf mobilen Endgeräten der „Generation Z“ inzwischen regelmäßig genutzt. Die Social Media App erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Doch wie können Sie als Unternehmen auch von dieser Plattform profitieren und sich den Hype zunutze machen? In diesem Beitrag klären wir über die wichtigsten Funktionen auf und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr TikTok Marketing erfolgreich gestalten können.

TikTok – was steckt hinter der App?

TikTok ist DIE Social Media Plattform der Generation Z und erhält aktuell immer mehr Aufmerksamkeit. Vor allem für Teenager ist die App kaum noch wegzudenken. TikTok ist ein videobasiertes soziales Netzwerk und kann im weitesten Sinne als eine Art Mischung aus Instagram und Snapchat verstanden werden – nur eben mit dem speziellen Fokus auf Videos. Die App zählt zu den weltweit am häufigsten heruntergeladenen Apps im Play Store und zeigt alleine dadurch ihr riesiges Potenzial für das Marketing. Für Marketer lohnt sich also ein Blick auf diese App – vor allem wenn Sie hauptsächlich junge Zielgruppen erreichen möchten.

Die integrierte Videofunktion der App ist sehr vielfältig – so können Sie mit der Karaoke Funktion aus einer riesigen Musikbibliothek den passenden Song auswählen, visuelle Effekte einbauen, Filter nutzen, Videos schneiden, die Geschwindigkeit von Aufnahme und Wiedergabe anpassen (wie beispielsweise Slow-Motion-Funktionen) sowie vieles mehr. Wie auch auf Instagram, Facebook oder Twitter können Beiträge geliked, kommentiert und geteilt werden. Auch bietet sich die Möglichkeit eines privaten oder öffentlichen Profils. Videos sind meist 15 Sekunden lang, können aber auch bis zu 60 Sekunden lang andauern.

Historie und Entwicklung der App

TikTok kam 2016 auf den Markt und wurde von der chinesischen Muttergesellschaft Beijing Bytedance Technology herausgebracht – in China selbst heißt die App übrigens noch Douyin. Die Plattform wird oft auch als Videoportal für Lippensynchronisation bezeichnet – das liegt vor allem an der damaligen App „musical.ly“, welche das Unternehmen Bytedance 2017 aufgekauft hatte. TikTok und musical.ly fusionierten daraufhin zu einer gemeinsamen Applikation.

Mittlerweile nutzen unzählige Teenager und junge Erwachsene auf der ganzen Welt diese App. Influencer gestalten bzw. unterstützen ihr persönliches Branding mit Hilfe von TikTok. Durch die Schaltung von kurzen Videos und der Teilnahme an sogenannten Hashtag Challenges, die immer wieder neu hinzukommen, bieten Nutzer Anderen die Möglichkeit, an ihrem Leben teilzuhaben. Durch die hohe Reichweite und Relevanz bietet sich die App aber auch sehr gut für die eigene Unternehmensvermarktung an.

Zahlen, Daten, Fakten zu TikTok

Anfang dieses Jahres, im Mai 2020, knackte der Social Media Gigant die 2 Milliarden Grenze an Downloads. Insgesamt berichtet TikTok von mehr als 100 Millionen Nutzern in Europa, die mindestens einmal pro Monat aktiv sind. In Deutschland verzeichnet die Plattform mittlerweile 10,7 Millionen Nutzer – im Vergleich: Instagram zählt 20 Millionen Nutzer in Deutschland.

TikTok wird vor allem von Menschen im Alter von 16-24 Jahren genutzt und dokumentiert in diesem Altersbereich 69% der Nutzer. Außerdem zeigt sich, dass TikTok vor allem bei weiblichen Nutzern beliebt ist – diese machen 60% der User aus. Da die App noch relativ „neu“ auf dem digitalen Markt ist, wird sich die Weiterentwicklung dieses Alterstrends noch zeigen – in China hat sich der Altersdurchschnitt seit der Einführung der App beispielsweise nach oben verschoben, da die Nutzer geblieben sind.

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Grundlagen des TikTok Marketing

TikTok Marketing

Wenn Sie als Unternehmen von dem Erfolg der App profitieren möchten, dann müssen Sie zunächst einmal prüfen, ob Ihre Themen in dem Kontext funktionieren. Falls das zutrifft, müssen Sie Ihre Zielgruppe mit kreativen und emotionalen Inhalten erreichen – die klassische Pressemitteilung funktioniert hier nicht. Lifestyle, Kommunikation, Musik, Mode und verwandte Themen sind für das TikTok Marketing relevant und geeignet. Wie bereits erwähnt, sind sogenannte Challenges auf TikTok besonders beliebt – Stars und Influencer nehmen daran teil sowie viele anderes User. Wenn Sie sich als Unternehmen in diesen Kontext einbringen, werden Sie zu einer sympathischen und zielgruppennahen Marke – nutzen Sie also die möglichen TikTok Aktivitäten! Da TikTok Video Only ist, müssen Sie effizientes Video Marketing betreiben, um potenzielle Kunden anzusprechen.

Aktuell gibt es in Deutschland nur für ausgewählte Unternehmen die Möglichkeit zur kostenpflichtigen Anzeigenschaltung. Diese Self-Serve Ad Plattform ist in anderen Ländern jedoch schon für kleinere Unternehmen verfügbar. Momentan müssen solche Unternehmen in Deutschland zuerst eine Bewerbung für die Ad Plattform verschicken. Wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, bis diese Funktion auch für deutsche Unternehmen vollständig und frei nutzbar ist.

Eine zentrale Frage, die Sie sich als Unternehmen zum Thema TikTok Marketing stellen sollten, ist die nach der Relevanz. Denn dieser Kanal ist nicht unbedingt für jedes Unternehmen relevant und zielführend. Außerdem ist Social Media Marketing zeitaufwendig, also ermitteln Sie Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit für den jeweiligen Kanal im Vorfeld! Fragen Sie sich: Wer ist Ihre Zielgruppe? Wen möchten Sie erreichen? Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie an? – Passen diese in die TikTok Welt der Generation Z? Was ist Ihr Marketingziel? Evaluieren Sie Ihre Erfolgschancen im Vorfeld und wählen Sie daran angeknüpft die richtige Strategie für Ihr Marketing aus.

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TikTok Funktionen im Überblick – Nutzungsmöglichkeiten und Besonderheiten

Um erfolgreiches TikTok Marketing betreiben zu können, müssen Sie sich als Unternehmen mit den verschiedenen Funktionen und deren Möglichkeiten vertraut machen. Im Folgenden werden drei wichtige und grundlegende Eigenschaften der App sowie deren Nutzungsmöglichkeiten kurz vorgestellt:

1. Profilnutzung

Wie auch auf den meisten anderen Social Media Plattformen müssen Sie zunächst ein Profil einrichten. Dieses können Sie auf öffentlich oder privat stellen. Anders als auf Instagram, Twitter oder Facebook verzeichnet TikTok einen großen Anteil sogenannter passiver Profile – diese User suchen nach Unterhaltung und Inspiration, posten aber selbst nicht unbedingt eigene Videos. Für Sie als Unternehmen ist es zudem wichtig, für alle Social Media Profile bestenfalls denselben Namen und dasselbe Profilbild zu nutzen – so schaffen Sie einen hohen Wiedererkennungswert!

2. Der Feed

TikTok unterteilt sich in zwei Feeds: der „Folge ich“ und der „Für dich“ Feed. Für das TikTok Marketing ist der „Für dich“ Feed von besonderer Bedeutung, da dieser den Nutzern aufgrund bestimmter Kategorien themenrelevante Videos anzeigt – anhand eines Algorithmus wird so passender Content für den Nutzer zur Verfügung gestellt. So können Sie also auch User erreichen, die Ihnen nicht aktiv folgen. Durch Hashtags können TikTok Nutzer in der „Entdecken“-Funktion zudem nach Videos zu bestimmten Themen eigenständig suchen – versehen Sie Ihre Videos also immer mit relevanten Hashtags!

3. Videoarten und Extras

TikTok Videos sollten im Idealfall 15 Sekunden, können jedoch bis zu 60 Sekunden lang sein. Meistens drehen sich die Videos um Challenges, Humor (Stand-up-Comedy, Musik, Tanz) – aber auch Mode- und Kosmetikthemen sowie Bastelvideos finden hier ihr Zuhause. Beispielsweise stellen Influencer und User Ihre Lieblingsprodukte vor oder binden diese direkt in Challenges ein. Vergessen Sie nicht: TikTok ist Mobile Only und fokussiert sich dabei ausschließlich auf Videos!

Dementsprechend haben sich die verschiedensten Videoformate entwickelt. Neben Challenges gibt es auch andere, weit verbreitete Videoformate wie „Reaction“-Videos, in denen User auf Videos anderer User reagieren und ihren eigenen Content einspielen können.

Was macht TikTok besonders?

Im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen geht es bei TikTok nicht um die Follower, Likes oder ähnliche nutzerbezogene Komponenten. Was TikTok besonders macht, ist der Fokus auf den Content – nicht der User steht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern der Content und somit die Unterhaltung. Das zeigt auch der Algorithmus des „Für dich“-Feeds, der sich lediglich am Content ausrichtet und dem User solche Videos vorschlägt, die thematisch und inhaltlich zu seinem Sehverhalten passen! So erreichen Videos hier auch schneller und länger eine hohe Reichweite in anderen sozialen Netzwerken. Es geht um die pure Unterhaltung sowie Originalität – aus diesem Grund ist es für Unternehmen auch weniger problematisch als auf anderen Social Media Plattformen, wenn ihre Videos amateurhaft aussehen, solange diese authentisch sind. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Zielgruppe Spaß hat, sich Ihre Videos anzuschauen – egal ob Amateurvideo oder professionelle Werbekampagne!

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TikTok Marketingziele und strategische Einbindung in die Plattform

TikTok lässt sich für Ihr Unternehmensmarketing vielseitig nutzen – vor allem dann, wenn Sie genau diese Zielgruppe der sogenannte "Generation Z" erreichen möchten. Im B2C Bereich eröffnen sich Ihnen viele Möglichkeiten! Im B2B Bereich wird sich TikTok Marketing aktuell jedoch nicht unbedingt für Sie auszahlen. Vor allem in einem geschäftlichen B2C Kontext, in welchem Sie junge Zielgruppen ansprechen wollen, ist TikTok sehr lohnenswert. Das bedeutet, insbesondere Lifestyle und Modemarken sind in diesem Kontext sehr interessant. Aber auch die Suche nach geeigneten neuen Mitarbeitern für Ihr Unternehmen lässt sich mit Recruiting-Videos durch diesen Kanal gut unterstützen.

TikTok Marketing lässt sich vielseitig nutzen und verfolgt grob drei Ziele: Reichweite, Interaktion und Transaktion. Was ist Ihr persönliches Marketingziel? Möchten Sie mit TikTok Ihr Branding neu gestalten? Möchten Sie Ihre Markenbekanntheit erhöhen? Wollen Sie Ihr Produkt der Generation Z verkaufen? Möchten Sie Ihr Image für diese Zielgruppe verbessern? Dann ist TikTok Marketing genau das richtige für Sie. Durch die Ausrichtung der App am Content können Sie mit Ihren Videos sehr schnell eine hohe Reichweite erzielen – und das auch ohne eine große Anzahl von Followern! Ihrem Content Marketing kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Anhand von „Reaction“-Videos können Sie mit Ihrer Zielgruppe interagieren und das auf einer persönlichen und authentischen Ebene. Die strategische Einbindung dieser TikTok Marketingziele lässt sich grob in drei Bausteine aufteilen:

1. User Generated Content (UCG)

Regen Sie Ihre Zielgruppe dazu an, Videos mit Ihren Produkten oder in Verbindung mit Ihrer Dienstleistung aufzunehmen und zu posten. Das können Sie beispielsweise mithilfe von Challenges umsetzen. Seien Sie kreativ und entwickeln Sie eigene Challenges – denken Sie allerdings daran, diese mit relevanten und einzigartigen Hashtags zu versehen! Nur so werden Sie auch gefunden und können eine hohe Reichweite erzielen. Sie können das Ganze beispielsweise zusätzlich auch mit einem Gewinnspiel verbinden.

Ein gutes Beispiel für UCG TikTok Marketing liefert hier das Modeunternehmen H&M. Mit der Hashtag Challenge #GetTheLook forderte das Unternehmen TikTok User auf, zu dessen aktuellen Kollektion ein Tanzvideo zu drehen. Dafür mussten die User natürlich auch bei H&M einkaufen und ein direkter Link führte sie auch schon auf die Landing Page des Online-Shops. Mit dieser Challenge generierte das Modeunternehmen 134,3 Millionen Aufrufe und erzielte durch das Mitmachen der Nutzer eine Unmenge an User Generated Content.

2. Influencer Marketing

Um solch einen UGC noch zu verstärken und Challenges ans Laufen zu bringen, eignet sich auch das Influencer Marketing. Zwar ist TikTok besonders auf den Content fokussiert, jedoch kann Influencer Marketing auch hier vielversprechend sein. Denn Stars und Influencer genießen einen besonderen Status in den sozialen Medien und werden deshalb besonders häufig nachgeahmt. Finden Sie heraus, wer zu Ihrem Produkt passt und überzeugen mit einer kreativen Idee!

3. Eigene Teilnahme

Natürlich ist das alles nicht immer so einfach – insbesondere bei der Unmenge an Challenges, die bereits auf der Plattform existieren und neu hinzukommen. Deshalb ist eine andere Möglichkeit, um Ihren Kanal bzw. Ihre Marke in Szene zu setzen und Reichweite zu generieren, schlichtweg die eigene Teilnahme. Das bedeutet, dass Sie nicht direkt damit starten müssen, eine eigene Challenge zu entwickeln. Machen Sie bei Challenges mit, die bereits eine hohe Reichweite haben und generieren Sie unterhaltsame Videos. Weiterhin können Sie auch eigene Videos drehen, die nicht unbedingt direkt eine Challenge abbilden – versuchen Sie durch Humor und Kreativität Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Natürlich gibt es auch schlechte Beispiele, in denen Unternehmen Aufmerksamkeit nur durch einen Skandal auf sich ziehen und eher schlecht in Erinnerung bleiben. Das bedeutet, Sie sollten zwar authentisch sein, sich aber vorher trotzdem gut überlegen, was Sie genau machen. TikTok Marketing bedeutet Marketing in Echtzeit und erlaubt auch weniger professionelle Videos – das heißt aber nicht, dass Sie als Unternehmen wild drauf los posten sollten, ohne eine zugrunde gelegte Marketingstrategie! Passen Sie Ihre Social Media Strategie an den jeweiligen Kanal an.

Vor- und Nachteile von TikTok Marketing im Überblick

Diese Besonderheiten der App, wie Marketing in Echtzeit und der Fokus auf den Content, führen zu unterschiedlichen Vor- und Nachteilen im TikTok Marketing. Die folgende Abbildung fasst diese noch einmal zusammen. Ob und inwiefern Sie TikTok Marketing für Ihr Unternehmen nutzen sollten, hängt von der Relevanz der App für Ihre Marketingziele ab und muss individuell entschieden werden.

TikTok Marketing Vor- und Nachteile

Insgesamt ermöglicht TikTok Marketing den Aufbau einer hohen Reichweite – und das viel schneller als die meisten anderen Social Media Apps. Dadurch, dass die Plattform noch relativ „neu“ ist, können Sie als Unternehmen innovatives Marketing betreiben und Ihrer Kreativität in der Videokreation freien Lauf lassen. Das ist vor allem im B2C Bereich erfolgversprechend.

Im B2B-Bereich eröffnen sich hier eher noch wenig Möglichkeiten – alleine aus dem Grund, dass die Plattform größtenteils von 16 - 24 jährigen genutzt wird. Zurzeit gibt es außerdem noch keine ausgereifte Monitoring Funktion für Ihre Marketingaktivitäten – Marketingerfolge sind also noch schwer kontrollierbar. Social Media Marketing ist nicht „mal eben“ gemacht – das kostet Zeit! Da TikTok ein videobasiertes Netzwerk ist, kann sich die investierte Zeit hier nochmals intensivieren. Wichtig ist, dass Sie permanent posten – das bedeutet aber auch, auf aktuelle Trends schnell zu reagieren, weshalb lange Strategieplanungen nicht immer möglich sind – Agilität ist also vorausgesetzt.

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Fazit

TikTok Marketing ist Real-Time-Marketing und erfordert Spontanität sowie Kreativität. Die App gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit und bietet somit auch für das Marketing ein großes Potenzial. Allerdings ist die Social Media Plattform nicht für jedes Unternehmen geeignet bzw. relevant. Hinter einem professionellen TikTok Marketing steckt viel Arbeit, die sich aber auszahlt – sofern Sie für Ihre Zielgruppe sowie Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung relevant ist. Ist das der Fall, lohnt es sich für Unternehmen jetzt auf den Zug aufzusteigen. Vor allem in Bezug auf Werbefunktionen und bezahlte Ads ist die App noch im Wachstum – neue Möglichkeiten werden aber sehr wahrscheinlich in kürzester Zeit verfügbar sein. Denn die Anzahl an Nutzern der App stieg in den letzten Monaten und Jahren rasant an.

Wichtig für Ihr TikTok Marketing ist vor allem eins: Bleiben Sie dran! Im Idealfall müssen Sie täglich einen neuen Beitrag posten, an Challenges teilnehmen oder eigene Kampagnen ansetzen. Lassen Sie sich dabei von anderen Accounts Ihrer Mitbewerber inspirieren. Mit welchen Strategien sind andere Unternehmen erfolgreich? Können Sie diese Strategien auch für sich nutzen?

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