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Live Shopping – Hintergründe und Tipps zum E-Commerce Trend

Bei Live Shopping handelt es sich in der heutigen Zeit um eine „moderne Form“ von Teleshopping. Immerhin basiert das Verkaufen hier auf demselben Prinzip, das viele Kinder der 90er noch von einschlägigen TV Sendern kennen dürften.

Im Gegensatz zum Fernseher spielen heute jedoch die sozialen Netzwerke eine wichtige Rolle. Denn: Live Shopping findet vor allem auf Instagram, YouTube und anderen einschlägigen Plattformen statt. Doch was ist eigentlich das Besondere an dieser Art von Werbung? Und worauf sollte beim Erstellen der entsprechenden Kampagnen geachtet werden? Die folgenden Abschnitte geben Klarheit.

An wen richten sich Live Shopping Kampagnen?

Live Shopping Kampagnen richten sich vor allem an diejenigen, die sich oft in den Sozialen Netzwerken aufhalten und hier entsprechend aktiv sind. Die Zielgruppe ist – im Vergleich zu TV-Werbespots – etwas jünger und internetaffin.

Daher erklärt es sich von selbst, weshalb sich dies unter anderem auch in der Produktpalette, für die im Rahmen von Live Shopping Kampagnen geworben wird, widerspiegelt. Vor allem Werbung für Kleidung und Kosmetik eignet sich hervorragend dazu, um im Rahmen von Live Shopping präsentiert zu werden.

Live Shopping als internationaler Trend

Bevor das moderne Live Shopping hierzulande bekannt (und beliebt) wurde, erfreute es sich bereits in anderen Ländern einer besonderen Beliebtheit. Vor allem in den USA lassen es sich viele Unternehmen schon lange nicht nehmen, ihre Produkte auf diese Weise an den Mann (oder an die Frau) zu bringen.

Der Erfolg gibt der Strategie Recht. Immerhin ist es auf diese Art möglich, individuell und persönlich zu werben und auf die Kommentare der virtuellen Besucher einzugehen. Denn: im Gegensatz zum Teleshopping besteht beim Shopping über die Sozialen Netzwerke für Chance, die Chatfunktion zu aktivieren und sich so aktiv mit den Interessenten auszutauschen.

Sicherlich auch aufgrund des großen Erfolges, der in den USA mit dieser Art von Marketing verbunden ist, hat es das Live Shopping auch hier geschafft, seinen Siegeszug anzutreten.

Ihnen fehlt das nötige Know-how?

Dass Unternehmen ohne Online-Präsenz im Jahr 2021 kein modernes Marketing betreiben können, ist bei den meisten Marketing-Verantwortlichen mittlerweile angekommen. Das neue Feld sind nun seit geraumer Zeit die sozialen Medien. Kundinnen und Kunden können in den Netzwerken persönlicher angesprochen werden und durch Kommentar- und Chatfunktionen rückt das Unternehmen näher an seine Zielgruppe heran. Um professionelles Marketing mit Erfolg auch im Social Media Bereich umsetzen zu können, braucht es eine strategische Umsetzung und messbaren Erfolg. Unser Seminar Social Media Marketing vermittelt Ihnen praktisches Werkzeug zur erfolgreichen Planung einer Social Media Strategie. Sichern Sie sich Ihren Platz!

Wie funktioniert Live Shopping genau?

Wie bereits erwähnt, erinnert das moderne Live Shopping in gewisser Weise an das Teleshopping der 1990er Jahre. Ein Moderator oder eine Moderatorin bewirbt ein bestimmtes Produkt live und vor laufender Kamera – eben nur nicht im TV, sondern auf einer Social Media Plattform. Im Idealfall sollte die Verkaufskampagne ein paar Tage vorher angekündigt worden sein, damit diejenigen, die sich für das Unternehmen und/oder das Produkt interessieren, auch rechtzeitig einschalten.

Wie lange das Event dauert und wie detailreich sich das Live Shopping gestaltet, ist natürlich vom Unternehmen bzw. vom Vertrag mit dem Influencer, der als Testimonial oder Moderator auftritt, abhängig. Von vergleichsweise kurzen Spots bis hin zu längeren Auftritten ist hier alles möglich.

Ein Aspekt, der dazu führt, dass sich das Live Shopping deutlich von klassischem Teleshopping unterscheidet, ist die Interaktion. Während das Produkt vorgestellt wird, haben die Zuschauer (sofern die entsprechende Funktion freigeschaltet ist) die Möglichkeit, Feedback zu geben und Fragen zu stellen.

Dies bietet dem Moderator die Chance, direkt auf die entsprechenden Details einzugehen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. „Ganz nebenbei“ lässt sich auf diese Weise auch die persönliche Verbindung zu einer Marke stärken.

Während des Live Shoppings (und selbstverständlich auch noch danach) hat die Zielgruppe die Möglichkeit, das betreffende Produkt zu kaufen. Aufgrund der zahlreichen Vorteile (s. u.), die diese Art des Shoppings mit sich bringt, haben sich schon jetzt viele Unternehmen dazu entschlossen, ihre Produkte auf diese Art zu verkaufen – nicht ausschließlich, aber als ein Bestandteil eines umfassenden Marketingkonzepts.

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Welche Vorteile bietet Live Shopping genau?

Live Shopping hat – gerade in der Corona Pandemie – dafür gesorgt, dass der Kontakt zwischen Kunden und ihren Lieblingsunternehmen bzw. -marken nicht komplett zum Erliegen kam. Doch auch nach der Pandemie ist es natürlich möglich, von den umfassenden Vorteilen, die das Live Shopping bietet, zu profitieren.

Die folgenden Punkte zeigen, wie vielseitig die positiven Einflüsse sein können, die sich aus dieser Art des Verkaufens ergeben.

Live Shopping

Ein hohes Maß an Flexibilität

Live Shopping Events in den Sozialen Netzwerken lassen sich weitestgehend unabhängig von Öffnungszeiten und wahlweise auch recht spontan planen. Immerhin müssen die Verkaufsräume nicht aufwendig auf Kundenbesuch vorbereitet werden. Wer möchte, kann – beispielsweise als Influencer – Kleidung, Make Up und Co. aus dem eigenen Wohnzimmer heraus präsentieren.

Eine vergleichsweise günstige Form von Marketing

Live Shopping Veranstaltungen lassen sich vergleichsweise günstig umsetzen. Klar: wird ein erfolgreicher Influencer engagiert, kann dies dafür sorgen, dass das zur Verfügung stehende Budget stark belastet wird. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, weitaus standardisierter zu starten und auf eigene Mitarbeiter zu setzen. Viele freuen sich darüber, dass ihr Arbeitsbereich auf derart kreative Weise erweitert wird. Zudem erweist sich Live Shopping auch meist als günstigere Alternative zu aufwendigen Produktpräsentationen und Modenschauen vor Ort.

Live Shopping Events wirken authentisch

… und zwar vor allem deswegen, weil das Publikum den Inhalt des Streams maßgeblich mitbestimmen kann. Fragen, Kommentare und Co. können nicht abgesprochen werden. Um möglichst zeitnah antworten bzw. reagieren zu können, empfiehlt es sich immer, ein solches Live Shopping Event mindestens mit zwei Moderatoren zu veranstalten. Während einer spricht, kümmert sich der andere um die eingehenden Fragen, sortiert gegebenenfalls aus und leitet diese an den „Haupt-Moderator“ weiter. Diejenigen, die sich auf die Freundlichkeit ihrer Community verlassen können, sind hier klar im Vorteil. Sie wissen meist genau, dass auf sie (und ihre Zuschauer) ein spannendes Event wartet, das nicht durch unhöfliche Kommentare u. ä. gestört wird.

Die betreffenden Marken werden „persönlicher“

Viele Verbraucher kaufen seit Jahren beim selben Unternehmen. Erhält dieses plötzlich ein Gesicht, wirkt der komplette Verkaufsprozess oft noch persönlicher. Genau dieser Aspekt kann sich positiv auf die Kundenbindung auswirken. Denn: fühlen sich die Zuschauer während einer Live Shopping Veranstaltung wohl, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim nächsten Mal wieder einschalten, hoch. Die Folge: Sie werden mit noch mehr Produkten einer Marke, für die sie sich ohnehin interessieren, konfrontiert. Eine ausbaufähige Win-Win-Situation!

Ein Einstieg in das Live Shopping lohnt sich auch für Unternehmen mit einer langen Firmengeschichte

Live Shopping lohnt sich doch ohnehin nur für moderne Start-Ups!“ – Wirklich? Hierbei handelt es sich um einen klassischen Trugschluss. Denn: selbstverständlich haben auch Marken, die schon lange am Markt aktiv sind, die Möglichkeit, ihre Umsätze – je nach Zielgruppe – mit Hilfe von Live Shopping zu steigern.

Genau hierin liegt vermutlich auch das „Geheimnis“ dieser Art von Marketing: sie lässt sich im Zusammenhang mit den unterschiedlichsten Branchen, weitgehend ortsunabhängig und individuell nutzen – und kann dafür sorgen, dass auf einmal noch mehr Menschen auf die eigenen Produkte aufmerksam werden.

Damit möglichst umfassend von den oben genannten Vorteilen profitiert werden kann, lohnt es sich – sowohl für alteingesessene Unternehmen als auch für Start Ups – die folgenden Tipps zu berücksichtigen:

  • Eine stabile Internetverbindung stellt die Basis für ein erfolgreiches Live Shopping. Wer möchte sich schon beim Einkaufen über ruckelnde Bilder ärgern müssen?
  • Wer als Moderator beim Live Shopping auftritt, sollte sich auf viele Rückfragen vorbereiten, um kompetent zu wirken (Influencer und andere Personen, die nicht allzu tief im Thema sind, sollten entsprechend geschult bzw. in die Materie eingeführt werden).
  • Selbstverständlich sollte die Atmosphäre, in der verkauft wird, anschaulich gestaltet sein. Ein aufgeräumter Hintergrund ist das A und O.
  • Eine positive Grundstimmung wirkt sich meist auch positiv auf das Shoppingerlebnis aus. „Störenfriede“, die andere beschimpfen oder anderweitig negativ auffallen, sollten blockiert werden.
  • Hin und wieder ein „Call to Action“ kann helfen, den Zuschauer an seinen etwaigen Einkauf „zu erinnern“.
  • Wer verkaufen möchte, sollte auf Augenhöhe bleiben. Ein sympathisches Auftreten hilft nicht nur im „echten“ Laden, sondern auch beim Live Shopping.
  • Um den Stressfaktor beim Live Shopping ein wenig herunterzuschrauben, ist es von Vorteil, mindestens zu zweit an den Start zu gehen. Während Person Nr. 1 spricht und mit den Zuschauern interagiert, kümmert sich Person Nr. 2 um alles, was hinter der Kamera wichtig wird.

Zu guter Letzt gilt das altbekannte Motto „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!“. Klar: jeder wünscht sich sicherlich das „perfekte“ Live Shopping Erlebnis für sich und seine Zuschauer. Sollte etwas nicht glattgehen, bedeutet dies jedoch nicht zwangsläufig, dass dem betreffenden Unternehmen geschadet worden wäre. Hier gilt: durchatmen und die Nerven nicht verlieren. Je öfter Events dieser Art veranstaltet werden, desto mehr Routine schleicht sich meist auch ein und desto höher wird der Spaßfaktor und Erfolg für alle Beteiligten.

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Katharina Silberbach – Geschäftsführerin milaTEC

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 50

Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77

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Die größten Social Media Mythen

Vor über 15 Jahren wurde die Social Media Plattform Facebook gegründet und der Erfolg von sozialen Netzwerken reißt seit dem nicht ab. Auch im Marketing sind soziale Medien aus dem Schatten von Online Marketing getreten und bilden seit geraumer Zeit einen eigenen Schwerpunkt im Expertenwissen von Marketeers. Und obgleich Social Media in aller Munde ist (und sein sollte) halten sich einige Vorurteile hartnäckig. Diese Social Media Mythen können dazu führen, dass Social Media Marketing falsch angegangen wird und Strategien fehlschlagen. Wir haben 20 Social Media Mythen, Vorurteile und Halbwahrheiten für Sie gesammelt und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie sich Schwierigkeiten im Umgang mit Social Media umschiffen lassen.

Social Media Mythos #1 - Facebook ist tot

Glaubt man dem Internet stirbt Facebook seit dem es existiert. Bereits drei Jahren nach der Gründung des weltweit größten sozialen Netzwerkes finden sich Kommentare im Internet, die sich dafür aussprechen, Facebook würde sterben und nicht weiter wachsen. Doch ganz im Gegenteil: Facebook wächst stetig und die Zahl der aktiven Nutzer*innen bleibt konstant. Zur Klärung: aktive Nutzer*innen bezeichnet Facebook jene Personen, die innerhalb von 28 Tagen mindesteins einmal auf Facebook aktiv waren, sprich einen Post geliked, kommentiert oder einer Gruppe beigetreten sind. Nutzende, die diesen „Soll“ nicht erfüllen, tauchen in Facebooks Statistiken nicht auf und zeigen, dass Facebook alles andere als tot ist. Was stimmt ist die Aussage, dass sich Facebook verändert, und zwar demografisch betrachtet. Nutzende, die sich kurz nach der Gründung von Facebook angemeldet haben, sind mit Facebook gealtert und ja – man kann es nicht verleugnen – es melden sich heute weniger junge Menschen an als noch vor 10 Jahren. Gleichwohl sollten Sie beachten, dass die Nutzer*innen, die aktuell aktiv auf Facebook sind, auch die kaufkräftigste Zielgruppe ist! Hier liegt Potenzial, dass Sie nutzen sollten. Facebook ist nicht tot!

Die Social Media Mythen auf dem Prüfstand! Felix Beilharz und Prof. Dr. Michael Bernecker diskutieren über die größten Social Media Mythen und klären auf!

Social Media Mythos #2 - Social Media Marketing eignet sich nicht für das B2B-Marketing

In der Werbebranche ist Social Media Marketing im B2B-Marketing heutzutage kaum wegzudenken. Wenn es darum geht neue Produkte und Dienstleistungen zu bewerben, werden mittlerweile neben den klassischen Werbemitteln zunehmend mehr Influencer herangezogen und erfolgreich eingesetzt.
Im Gegensatz zum B2C-Bereich ist die potenziellen Kundschaft im B2B-Bereich tendenziell kritischer. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass in diesem Sektor meist kostspieligere Produkte und Dienstleistungen beworben werden. Daher sollte die entsprechende Werbekampagne und deren Ziele gut durchdacht und perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Zudem sollte rational und nicht emotional geworben werden, um sachlich mit Fakten zu überzeugen, denn so lässt sich auf lange Sicht Vertrauen der Kundschaft aufbauen. Die Wahl eines passenden Werbekanals und gegebenenfalls eines Influencers spielt natürlich auch eine sehr große Rolle. Dieser sollte glaubhaft sein und zum Unternehmen und dem Produkt bzw. der Dienstleistung passen, damit die Werbebotschaft authentisch übermittelt werden kann.
Social Media Marketing kann also auch im B2B-Bereich erfolgreich eingesetzt werden. Es setzt jedoch voraus, dass die entsprechende Kampagne akribisch durchgeplant sein muss, denn im Gegensatz zum B2C-Bereich wird hier auf engerem Raum an zielgerichtetere Kunden geworben.

Social Media Mythos #3 - Webseiten sind überflüssig, wenn man Social Media Marketing betreibt

In einigen Branchen und vor allem in der Startup-Szene zeigt sich eine Tendenz weg von einer eigenen Webseite und einem auf dieser eingebunden Webshops hin zu einem reinen Social Media-Auftritt. Es ist jedoch unumstritten, dass die meisten Kundinnen und Kunden Suchmaschinen – und dabei vor allem Google – nutzen, um sich über Produkte zu informieren und diese zu erwerben. Unternehmen, die auf Webseiten gänzlich verzichten erreichen diese Kundinnen und Kunden nicht. Es lässt sich natürlich argumentieren, dass diese Unternehmen eben jene Kundinnen und Kunden nicht erreichen wollen bzw. in ihnen nicht die richtige Zielgruppe sehen, allerdings geht diese Strategie wohl nur für eine kleine Branche. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass man sich vom jeweiligen Social Media-Kanal abhängig macht. Eine Änderung der Nutzungsbedingungen oder Einstellungen kann dann dazu führen, dass die Social Media-Unternehmen an Reichweite einbüßen, ihren Shop neu aufstellen müssen oder mehr Ressourcen in ihr Social Media Marketing investieren müssen.

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Social Media Mythos #4 - Social Media Marketing ist kostenlos

Weit gefehlt! Diesem Mythos verfallen besonders viele Unwissende und müssen schnell feststellen, dass Social Media Marketing leider nicht kostenlos ist. Denn selbst wenn das eigentliche Veröffentlichen von Werbung auf sozialen Medien kein Geld kostet, so kostet es Zeit. Sind Sie als Marketingleitung nicht bereit Zeit zu investieren, ist Ihr Social Media Marketing möglicherweise kostenlos, allerdings wird es Ihnen keine Erfolge einspielen oder Leads generieren und dann ist auch die wenig investierte Zeit verschwendet. Führen Sie sich daher unbedingt vor Augen, dass sich Social Media Marketing nur dann auszahlt, wenn Sie einzahlen – sei dies in Form von Geld, Zeit oder anderen Ressourcen.

Social Media Mythos #5 - Mit einem Social Media Funnel kann jeder erfolgreich sein

Mit Social Media quasi über Nacht erfolgreich werden. Dass das geht, suggerieren uns täglich diverse Menschen in den sozialen Netzwerken. Mit einer Produktreihe, die Zielgruppe über Social Media ansprechen, für das Produkt gewinnen und anschließend einen Kauf abwickeln, ist die Strategie hinter diesem Vorgehen. Von einem Social Media Funnel sprechen Marketeers dann, wenn sämtliche Touchpoints der Customer Journey innerhalb sozialer Netzwerke liegen. Der Funnel wird stets als Trichterform abgebildet, wodurch dargestellt werden soll, dass nicht alle Menschen, die in der ersten Phase angesprochen werden, auch am Ende einen Kauf abschließen. Wie bereits erläutert kann es fatal sein, sich nur auf Social Media zu verlassen und seinen Marketing Funnel nicht noch durch andere Kanäle, wie offline Marketing oder um die eigene Webseite zu ergänzen. Gerade im B2B-Marketing empfehlen unsere Expertinnen und Experten einen weiterreichenden Funnel, der über Social Media hinaus geht. Gleichzeitig kann der Social Media Funnel durchaus aus hier angewendet werden, wenn es darum geht bei Ihrer Kundschaft nachzufassen, Bekanntheit aufzubauen oder sich als Person/Unternehmen mit Expertise zu positionieren.

Social Media Mythos #6 - Ohne Influencer bleibt Social Media Marketing nutzlos

Influencer-Marketing ist ein spezifischer Bereich von Social Media Marketing. Influencer sind Personen, die soziale Netzwerke nutzen, um über ihre Reichweite und Präsenz im Internet Produkte zu bewerben. Sie können jedoch auch ganze Lebensstile (z.B.: Vegan-Leben) vermarkten, in dem sie diese öffentlich vorleben. Unternehmen nutzen die Reichweite von Influencern, um ihre Produkte durch sogenannte native Ads vermarkten zu lassen. Dabei wird nicht direkt deutlich, dass es sich um werblichen Inhalt handelt, und die Influencer berichten ihre eigenen Erfahrungen mit dem Produkt. Wobei es mittlerweile verpflichtend ist, im Video die Information einzublenden, dass es sich um Werbung handelt. Influencer erreichen darüber hinaus auch „nur“ ihre eigene Zielgruppe. Deckt sich diese nicht mit Ihrer, lohnt sich die Kooperation mit (Micro-) Influencern eher nicht. Gleichzeitig sollten Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie bereit sind zu investieren, um einen passenden Influencer mit Ihrer Zielgruppe zu finden. Natürlich gilt, wie bei jeder guten Marketing Strategie: auf den Mix kommt es an. Nur mit Influencern zu werden, wäre sicherlich der falsche weg und Sie machen sich abhängig. Eine Kombination aus unterschiedlichen Social Media Marketing-Strategien kann Sie allerdings direkt zu Ihrem Ziel führen.

Unsere Social Media Seminare

Sie möchten möchten Ihr Wissen zum Social Media Marketing oder zu einem spezifischen Themenfeld vertiefen? Bei unseren Social Media Marketing Seminaren werden Sie fündig!

Einen kompakten Überblick bekommen Sie im Grundlagen Seminar. Im Facebook Marketing und Instagram Marketing Seminar vermitteln wir Ihnen Insights und strategische Ansätze spziell zu den einzelnen Kanälen. Im B2B Marketing Seminar erhalten Sie hilfreiche Ansätze und Methoden, um Ihre B2B Zielgruppe erfolgreich zu erreichen. Informieren Sie sich jetzt uns sichern Sie sich einen Platz:

Social Media Mythos #7 - In sozialen Medien kann kein Vertrieb getätigt werden

Nein, wieso nicht? Social Selling hat die ursprünglichen Vertriebsarten im Direkt Marketing, wie der Kaltakquise im digitalen Raum gänzlich ersetzt. Wichtig ist, den Status des Kunden zu kennen und daraufhin passenden Inhalte und Angebote zu machen. Dabei unterstützt Sie das DIM Marketing Canvas:
In der ersten Phase, der Aktivierungsphase ist es Ihre Aufgabe in das Blickfeld Ihrer potenziellen Kundschaft zu kommen. Sorgen Sie dafür, dass Sie bei zukünftigen Problemen (Kaufabsichten) ins Gedächtnis kommen. In dieser Phase zählt ein starker USP und eine hohe Reichweite. In der zweiten Phase müssen Sie Ihren Kundinnen und Kunden mit Kaufabsicht ein passendes Angebot unterbreiten. Die Informationsphase ist Ihre Möglichkeit Ihre Kundschaft von sich und Ihrem Angebot zu überzeugen. Interaktion ist hier das Stichwort, auf das Sie Ihren Fokus legen sollten. In der dritten Phase, der Aktionsphase schaltet sich der Vertrieb aktiv ein und ist dafür zuständig einen Reibungslosen Kaufabschluss zu ermöglichen. Machen Sie es Ihren Kundinnen und Kunden einfach, sich mit Ihnen in Kontakt zu setzen – auch auf Social Media. Stellen Sie den Kundennutzen klar heraus.

Marketing Canvas

Social Media Mythos #8 - XING ist tot

Auch wenn Xing, anders als LinkedIn, eher in der DACH-Region vertreten ist, hat Xing derzeit eine internationale Nutzerschaft von etwa 20 Millionen monatlichen Nutzerinnen und Nutzer (Stand: Juli 2021) und ist damit weit davon entfernt als „tot“ bezeichnet werden zu können. Auf der Plattform sind etwa 16 Millionen deutschsprachige Mitglieder angemeldet. Etwa die Hälfte der Nutzerschaft hat ein relativ hohes monatliches Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000 Euro. Die andere Hälfte hat mit der Nutzung der Plattform zumindest das Potential ebenfalls ein hohes Einkommen zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu Social Media Plattformen wie Instagram oder TikTok, sind auf XING verhältnismäßig zahlungsfähigere und -willigere Nutzerinnen und Nutzer unterwegs. Diese können auch mithilfe von XINGs diversen Werbetools zielgerichtet erreicht werden.

Social Media Mythos #9 - Zu viele Plattformen zu bespielen ist besser als zu wenige

Dieser Mythos ist trügerisch. Ja, es kann effizient sein mehrere Kanäle zu bespielen, allerdings gilt dies nicht ausnahmslos. Stellen Sie im Social Media Marketing Qualität nicht unter Quantität! Es ist absolut relevant qualitative Beiträge zu verfassen und diese überlegt in passenden Kanälen zu posten. Posten Sie Ihre Beiträge eher achtlos und ungeplant auf vielen Kanälen, kann dies dazu führen, dass dieser Post keine Reichweite erzieht und das Interesse der Zielgruppe nicht weckt. Tun Sie dies zu oft, merkt das der Algorithmus (Edge-Rank bei Facebook) und wird Ihre Beiträge tendenziell weniger Leuten ausspielen. Sie erkennen – achtloses Posten hat für Sie nur Nachteile. Konzentrieren Sie sich gerade am Anfang auf einen oder zwei Kanäle, die Sie bespielen wollen und nutzen Sie Redaktionspläne für eine übersichtliche Planung.

Social Media Mythos #10 - Seriöse Unternehmen brauchen kein Social Media Marketing

Je nachdem wo man die Grenze zu seriös zieht, ist dieser Mythos vielleicht wahr - zugegeben. Allerdings sind diesem Verständnis zufolge Banken, große Automobilkonzerne und sämtliche DAX-Unternehmen unseriös. Lassen Sie sich vom lockeren Charakter der Social Media Plattformen nicht abschrecken. Social Media Marketing gehört 2021 in Ihren Marketing Mix und dessen Bedeutung wird zukünftig nicht ab sondern weiterhin zunehmen. Gehen Sie mit Planung und einer systematischen Strategie an Social Media Marketing heran, um sich und Ihre Mitarbeitenden nicht zu überfordern. Starten Sie mit einem Unternehmensprofil in einem sozialen Netzwerk, in dem Ihre Zielgruppe aktiv ist und testen Sie, welche Beiträge für Ihre Kundinnen und Kunden am interessantesten sind. Lassen Sie sich nicht vom Erfolg anderer viel größerer Firmen blenden, sondern ziehen Sie Ihre Strategie durch – dann werden auch Sie mit Social Media Marketing Erfolge einfachen.

Das ist die Meinung von Marketing Experten: Fakt oder Fiktion? Im zweiten Teil befassen sich Felix Beilharz und Prof. Dr. Michael Bernecker mit weiteren Social Media Mythen, die im Internet kursieren und räumen gleich damit auf.

Social Media Mythos #11 - Social Media Marketing sind einfach zu bedienen

Bitte streichen Sie diesen Mythos aus Ihrem Gedächtnis – denn er entspricht nicht der Wahrheit! Social Media Marketing, das ohne systematische Planung, ausgeklügelte Strategie und strukturelles Controlling durchgeführt wird, ist nichts wert! Wer im Social Media strategische ziele erreichen will, braucht eine zukunftsfähige Strategie sowie effiziente Tools und Maßnahmen. Zu dieser Social Media Strategie gehört als erster Schritt eine klare Festlegung der Ziele. Anschließend müssen Sie Ihre Zielgruppe analysieren und klar umreißen sowie sich Ihrer Ressourcen vor Augen führen. In einem nächsten Schritt legen Sie Ihren kontextualen Rahmen fest und bestimmten Kernthemen, die Sie zum Inhalt Ihres Contents machen wollen. Auch das Format Ihres Contents sollten Sie vorab festlegen. Planen Sie nur Veröffentlichungen auf Text-Basis oder wollen Sie Bilder und Videos posten? Diese Entscheidung hängt dabei auch von dem Kanal ab, in welchem Sie aktiv sein wollen. Mit der Wahl des Kanals fällt auch eine Entscheidung im Bereich der Tonalität bzw. der Ansprache, mit welcher Sie auf Ihre Kunden zugehen. Auf LinkedIn oder XING setzen die meisten Unternehmen auf das höfliche Sie, auf Facebook oder Instagram verwendet man im Marketing immer häufiger das persönliche Du. Um Ihre Social Media Aktivitäten stets zu optimieren und anzupassen, braucht es ein kontinuierliches Controlling bzw. einer genauen Erfolgsmessung. Hierbei spielen KIPs eine entscheidende Rolle. Sie sehen, es bedarf einer sorgfältigen Planung für die Umsetzung von Marketing-Aktivitäten im Social Media Bereich, um wirklich erfolgreich zu sein. Social Media nebenbei zu betreiben oder die Aufgabe Personen ohne spezifische Qualifikationen zu übertragen, würde der gesamten Marketing-Strategie. Denn – bedenken Sie – im Gesamtkontext des Marketing Mix ist auch das Social Media Marketing nur ein Teil des Ganzen.

Social Media Strategie Canvas

Social Media Mythos #12 - Reichweitenaufbau geht schnell und bringt direkt neue Kunden

Unternehmen, die unbedacht an Social Media Marketing herantreten, versprechen sich von bereits minimalem Aufwand einen großen bahnbrechenden Erfolg und einen enormen Kundenzuwachs. Allerdings lässt dieser Erfolg häufig erstmal auf sich warten. Das Erstellen einer Facebook-Seite oder einem Instagram-Profil reicht nicht aus, um mehr Reichweite zu generieren. Es braucht Zeit, damit Ihre Zielgruppe auf Sie aufmerksam wird und Sie müssen dieser regelmäßig spannenden Content bieten, damit Ihre Kundinnen und Kunden das Interesse an Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten gewinnen. Reichweitenaufbau braucht also Zeit und ein bisschen Geduld!

Social Media Mythos #13 - Es zählen nur generierte Leads

Social Media ist nur dann erfolgreich, wenn es Leads, also gezielte Kaufabsichten erzielt – dass sagt der Mythos. Doch diese Sicht auf soziale Medien schränkt Sie ein. Im Social Media Marketing geht es (natürlich) auch darum die Gewinnmargen höher zutreiben, mehr Kunden zugewinnen oder mehr Produkte zu vermarkten.
Doch die beiden Hauptziele sind Neukundengewinnung und vor allem Kundenbindung. Es geht also weniger, um konkreten Gewinn als viel mehr darum Kundinnen und Kunden an das Unternehmen zu binden und Vertrauen aufzubauen. Am Ende sind es nämlich zufriedene Kunden, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen kaufen. Zielen Sie daher nicht nur auf Leads ab, sondern bauen Sie eine Verbindung zu Ihren Zielgruppe auf und treten Sie mit dieser in Kontakt. Die häufigsten Ziele, die mittels Social Media Marketing erreicht werden sollen, sehen Sie in der anstehenden Grafik:

Ziele Social Media Marketing

Social Media Mythos #14 - Follower sind Follower

Schon mal was vom Facebook Edge-Rank gehört? Nein – dann lassen Sie uns Ihnen den Unterschied zwischen Followern und Followern erklären. Der Edge-Rank sorgt dafür, dass nicht allen Ihrer Follower und Fans in den sozialen Medien alle Ihre Postings ausgespielt werden. Der Edge-Rank ist ein Facebook-Algorithmus, der erkennt, welche Themen die Follower interessieren und setzt auf deren Newsfeed (die Startseite von Facebook) vermehrt jene Themen, die die Nutzenden sehen wollen. Für Sie bedeutet das, dass Ihre Postings nicht automatisch bei allen Ihren Fans angezeigt werden. Ein Follower ist also nicht direkt eine Person, die Ihren Post sieht. Follower ist daher nicht gleich Follower. Daher sollten Sie Ihren Content nicht immer gleich halten, sondern auch mal thematische „Ausflüge“ machen und auch mal leichten Content posten.

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Social Media Mythos #15 - Social Media Marketing funktioniert wie Offline-Marketing

Umgehen Sie den Fehler und erstellen Sie eigens für Social Media Beiträge. Pressemitteilungen gehören nicht auf Facebook und Co! Nutzen Sie Wettbewerbsanalysen, um zu überprüfen, auf welchen Kanälen Wettbewerber vertreten sind und welchen Content Sie produzieren. Bei guten Content geht es vor allem um das Ansprechen der richtigen Zielgruppe – Ihrer Zielgruppe. Veröffentlichen Sie Beiträge nicht nach dem Motto „Viel hilft viel“, sondern über legen Sie ich, welche Inhalte für Ihre Zielgruppe interessant sind oder diese generell ansprechen.

Social Media Mythos #16 - Social Media Marketing ist nutzlos, wenn es keinen Umsatz erzielt

Der große Nutzen in Social Media Marketing liegt in gewisser Maße im Verborgenen. Es geht weniger um direkt erzielten Umsatz, der in den sozialen Medien erwirtschaftet wird, sondern auch um andere Aspekte, wie zum Beispiel: Marken-Image oder Employer-Branding.
Um seiner Marke ein Image zu verleihen, muss festgehalten werden, welcher Lebensstile und welche Gefühle mit der Marke in Verbindung gebracht werden. Anschließend gilt es diese durch Branding im Marketing zu vermitteln. Ein wesentlicher Kernaspekt des Brandings ist ein klar definierter USP – ein Unique Selling Point. Hier hinter steht die Frage. Was macht unser Unternehmen/ unsere Dienstleistung/ unser Produkt einzigartig und hebt uns von der Konkurrenz ab. Um dabei die Beziehung zu Kundinnen und Kunden nicht aus den Augen zu verlieren, sollte der Kundennutzen innerhalb des USP verankert sein. Es muss auf den ersten Blick erkennbar sein, warum Ihr Produkt das richtige für die Zielgruppe ist.

Social Media Mythos #17 - Ein Social Media Post ist schnell erstellt

Ja, es ist möglich einen Beitrag innerhalb von fünf Minuten zu erstellen, jedoch ist dies ein sehr unrealistischer Plan. Um diesen Zeitrahmen einzuhalten, müssten Sie sofort wissen, was Sie posten wollen und bereits Material (in Text-, Bild- oder Video-Format) vorliegen haben. Aus Erfahrung können wir Ihnen sagen: ein guter Post braucht, wie jedes andere Produkt, Zeit und Planung. Um nicht unter Druck arbeiten zu müssen und um zu vermeiden Beiträge auf die Schneller kreieren zu müssen hilft ein simples Tool: der Redaktionsplan. Diesen erstellen Sie bereits zwei bis vier Wochen im Voraus und legen fest, wann Sie welche Beiträge veröffentlichen wollen. Der Redaktionsplan hilft Ihnen Ihren Content zu strukturieren und zu planen. Er ermöglicht es Ihnen Bilder, Videos und Texte vorab vorzubereiten und zum geplanten Zeitpunkt einen fertigen Post vorliegen zu haben.

Social Media Mythos #18 - "Unsere Zielgruppe gibt es in den sozialen Medien nicht

Wer diese Aussage trifft, steht mit Social Media Marketing noch ganz Anfang. Denn zu behaupten die eigene Zielgruppe sei nicht in den sozialen Medien aufzufinden, ist eine glatte Fehleinschätzung. Vielleicht ist die Zielgruppe nicht auf TikTok oder Instagram zu finden, da Sie tendenziell älter ist – dann findet man Sie garantiert auf Facebook. Vertreibt man eher im B2B-Bereich, dann sind Facebook und Co nicht unbedingt die ertragreichsten Plattformen, da diese eher für den B2C-Sektor nützlich sind. Dies bedeutet aber nicht, dass Sie für den B2B-Bereich gänzlich uninteressant sind. Andere Unternehmen finden Sie allerdings auf Social Media Plattformen, wie LinkedIn oder XING. Und sollten Ihre Kunden auch dort nicht aktiv sein, dann bleibt Ihnen immer noch WhatsApp. Dieser Messenger-Dienst hat in gewissem Maßen die SMS abgelöst und ist in Deutschland der weitverbreitetste Anbieter im Verschicken von Nachrichten. WhatsApp gehört zum Facebook-Konzern und seine Funktionen wachsen immer weiter. Relativ neu sind die, die Facebook- oder Instagram-Stories angelehnt sind. Unternehmen können zwar (noch) keine Werbung auf WhatsApp schalten, allerdings können Sie den Messenger-Dienst nutzen, um Ihren Kunden Nachrichten zukommen zu lassen. Dies funktioniert ähnlich wie ein Newsletter. Kunden melden sich mit Ihrer Telefonnummer für die Rundschreiben an und werden anschließend mit in den Verteiler aufgenommen. Hierüber können Kunden dann mit Infos versorgt werden oder über aktuelle Meldungen informiert werden. Weitere Möglichkeiten, wie Unternehmen WhatsApp nutzen sind:

  • Terminvereinbarungen machen / bestätigen
  • Beschwerdemanagement
  • Rückgabemanagement
  • Buchungen annehmen / bestätigen

Lassen Sie in Bezug auf Social Media nichts unversucht. Auch Ihre Zielgruppe ist in den sozialen Medien aktiv!

Social Media Mythos #19 - Soziale Medien sind geschützte Räume

In sozialen Medien geben Sie die Kontrolle ab. Sobald Ihr Beitrag öffentlich wird, kann er von allen Menschen gesehen, geteilt und kommentiert werden. Natürlich hofft man im Marketing stets auf das Beste – sprich viele Likes, positive Kommentare und Neukunden, die auf einen Aufmerksam werden. Die Realität ist jedoch nicht immer so einfach. Viele im Social Media aktive Unternehmen haben schon mal einen so genannten Shitstorm erlebt. Dabei handelt es sich um ein massenhaftes Auftreten von negativen Kommentaren und öffentlicher Kritik im Internet, meistens in Social Media. Tritt eine solche Situation ein, heißt es mit Fingerspitzengefühl arbeiten. Lassen Sie negative Kritik Ihrerseits nicht unkommentiert, sondern treten Sie mit den Kunden in Kontakt. Rechtfertigungen sind im Rahmen eines Shitstorms auch völlig unangebracht und potenzieren den Konflikt meistens nur. Eine offene Entschuldigung ist meistens der richte Weg raus aus einer Lawine an Negativ-Kommentaren.

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Social Media Mythen #20 - In sozialen Medien wird Werbung gepostet

Soziale Medien sind Netzwerke, in denen Menschen anderen Menschen folgen wollen, Interessen teilen möchten und in Kontakt treten wollen. Was Sie dort nicht sehen wollen ist Werbung! Niemand öffnet Facebook, Instagram oder TikTok, um plumpe Werbebotschaften zu sehen, für die er sich nicht interessiert. Als Unternehmen, das Social Media Marketing betreiben will, sollten Sie diese Botschaft stets im Hinterkopf habe: Kreieren Sie Content, der nicht wie Werbung aussieht! Posten Sie leichte, witzige Beiträge, die keinen werblichen Inhalt haben oder nicht auf Ihr Produkt abzielen. Posts dieser Art erlangen viel häufiger hohe Interaktionszahlen – sprich viele Kommentare und Likes, was zur Folge hat, dass Ihre Seite beliebt wird und mehr Menschen Ihrem Unternehmen folgen. Best Practice Beispiele dieser Art kommen zum Beispiel von der schwedischen Möbelhauskette IKEA. Werden Sie kreativ!

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Unsere Experten helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Facebook Advertising

Wer eine Facebook Seite betreibt und sich fragt, wie er diese möglicherweise etwas sichtbarer machen kann, stößt schnell auf das Facebook Advertising. Hierbei handelt es sich um eine Form von Werbung, mit deren Hilfe unter anderem der Bekanntheitsgrad in dem sozialen Netzwerk unterstützt werden soll.  

Doch für wen lohnt es sich überhaupt, in Facebook Advertising zu investieren? Und worauf sollte beim Erstellen von Kampagnen und Co. geachtet werden? 

Definition 

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei Facebook Advertising um Maßnahmen, die genutzt werden können, um die eigene Facebook Seite bekannter zu machen. Facebook bietet in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, Kampagnen zu erstellen, die genau dieses Ziel fokussieren. Werden die Einstellungen besagter Kampagne optimal an die Zielgruppe angepasst, kann Facebook Advertising unter anderem zu mehr Followern verhelfen und zu mehr Reaktionen auf die entsprechenden Posts führen.  

Social Media Manager

Zertifikatslehrgang Social Media Marketing

Facebook, Instagram, LinkedIN und vieles mehr. In diesem Online-Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM) lernen Sie, wie Sie Social Media Kampagnen aufsetzen, effektiv steuern und kontrollieren. Starten Sie jederzeit!

Für wen lohnt sich Facebook Advertising? 

Grundsätzlich handelt es sich bei Facebook Advertising um eine Form von Marketing, die sowohl von kleinen als auch von großen Unternehmen genutzt werden kann – und zwar weitestgehend unabhängig von der jeweiligen Branche. Dementsprechend lohnt sich Facebook Advertising für alle, die ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten. Damit dieses Ziel jedoch auch auf der Basis eines überzeugenden Preis-Leistungsverhältnisses erreicht wird, ist es wichtig, nicht nur „irgendwie“, sondern individuell zu werben.  

Dies bedeutet in erster Hinsicht, dass die jeweilige Kampagne auch an die Zielgruppe des Unternehmens angepasst sein muss (s. a. „Tipps“).  

Facebook Advertising

Welche Werbeformate gibt es?  

Im Laufe der Zeit sind die Möglichkeiten, die sich mit Hinblick auf individuelles Werben auf Facebook ergeben, deutlich vielseitiger geworden. In dem sozialen Netzwerk geht es schon lange nicht mehr nur darum, klassische Anzeigen zu schalten. Die folgenden Werbeformate sind besonders beliebt, wenn es darum geht, seine eigene Zielgruppe möglichst effektiv zu erreichen:  

  • Image Ads 

Dieses Werbeformat eignet sich vor allem dann, wenn der Fokus vor allem auf der bildlichen Darstellung liegt. Frei nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte!“ kann es sich in vielen Fällen lohnen, hauptsächlich auf das jeweilige Design zu setzen. Auch besondere Aktionen kommen mit dem passenden Bild als „Catcher“ oft gut zur Geltung. 

  • Video Ads 

Bewegte Bilder stellen auch in den Sozialen Netzwerken immer noch eine beliebte Abwechslung dar. Sie tauchen in der Timeline als Highlights auf und können – je nach individueller Gestaltung – die Aufmerksamkeit des Adressaten fesseln.  

  • Messenger Ads 

Die entsprechenden Werbebotschaften werden in diesem Fall per Messenger versendet. Selbstverständlich steckt hierhinter ein System. Immerhin wäre es wenig zielführend, die Werbebotschaften an „irgendwen“ zu versenden. Adressaten sind in der Regel die Personen, die die betreffende Seite auch geliked haben bzw. hier aktiv sind.  

  • Event Ads 

Mit Hilfe von Event Ads soll auf spezielle Veranstaltungen eines Unternehmens hingewiesen werden. Der Begriff „Veranstaltung“ bzw. „Event“ ist hier jedoch breitgefächert. Denn: auch für die Veröffentlichung eines Albums oder eines neuen Produkts kann ein virtuelles Event angelegt werden. Der Fantasie sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt.  

  • Job Ads 

Auch eine Stellenanzeige kann als Werbung dienen. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn sich das Unternehmen über ein positives Image freuen kann und die betreffende Anzeige potenzielle Mitarbeiter/-innen in spe auf sympathische Weise anspricht.  

Die Liste an Werbeformaten, auf die im Zusammenhang mit Facebook zurückgegriffen werden kann, ist lang und wird sicherlich auch in Zukunft noch erweitert werden. Wer sich dementsprechend auf der Suche nach einer Möglichkeit befindet, seine Erfolge in den Bereichen Social Media weiter auszubauen, sollte sich fragen, wie er die Individualität seiner Marketingmaßnahmen noch weiter unterstreichen kann.  

Grundsätzlich ist immer wichtig, dass die Werbeformate an das Ziel und den Inhalt der Anzeige angepasst werden. Nur so kann das volle Potenzial dieser Marketingmaßnahme auch tatsächlich wirken.  

Welche Targetingmöglichkeiten gibt es?

Die Nutzung unterschiedlicher Targetingmöglichkeiten bietet den betreffenden Unternehmen die Chance, ihre Werbekampagnen noch zielgerichteter werden zu lassen. Oder anders: wer Facebook Advertising betreibt, kann über eine einfache Menüführung festlegen, wem die betreffenden Inhalte angezeigt werden sollen.  

Zu den wichtigsten Details, die hierbei abgefragt werden, gehören die folgenden Punkte: 

  • demografische Angaben 
  • Interessen, wie zum Beispiel Gruppen, Hobbys, Likes usw. 
  • der Wohnort 
  • das Geschlecht und das Alter 
  • der Beziehungsstatus 
  • (sofern angegeben) der Arbeitsplatz. 

Basierend auf diesen Angaben fällt es meist leicht, den klassischen „Durchschnittskunden“ zu beschreiben. Es ist durchaus sinnvoll, in die Erstellung und in den Feinschliff der Kampagne ein wenig Zeit zu investieren. Je genauer alle Details festgelegt werden, desto erfolgversprechender ist letztendlich auch das Facebook Advertising. 

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, sich beim Erstellen der Kampagnen rund um Facebook Advertising von einer professionellen Marketingagentur helfen zu lassen.  

Unsere Seminare zum Thema Social Media Marketing 

Festigen Sie Ihr Wissen zum Thema  Facebook Advertising und Targeting mit sozialen Medien. In unseren Seminaren vermitteln wir Ihnen, wie Sie Ihre Zielgruppe effektiv mit Facebook, Instagram und Co.  erreichen. Wir haben die passenden Seminare:  Facebook Marketing und Instagram Marketing  - nutzen Sie die Kanäle effektiv für Ihre Social Media Aktivitäten. Informieren Sie sich hier über alle Termine und genaue Inhalte:

Tipps für die Umsetzung

Die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Facebook Advertising zeigen, sind vielseitig. Umso wichtiger ist es, die folgenden Tipps zu beachten, um auch wirklich das Maximum aus den einzelnen Marketingaktionen herausholen und von einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis profitieren zu können:  

1. Ein Ziel festlegen 

Wer erfolgreich sein möchte, sollte besagten Erfolg auch messen können. Dies gelingt jedoch nur dann, wenn ein Ziel festgelegt wurde. Was soll mit den Werbemaßnahmen erreicht werden? Mehr Reaktionen? Mehr Follower? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes?  

2. Kampagnen überwachen 

Kampagnen sind nicht in Stein gemeißelt. Sollte sich im Laufe der Zeit zeigen, dass ein bestimmtes Vorgehen nicht funktioniert, spricht nichts dagegen, nachzujustieren 

3. Targeting Möglichkeiten ausnutzen 

Wie bereits im Abschnitt „Welche Targetingmöglichkeiten gibt es?“ beschrieben, lassen sich Kampagnen individuell anpassen. Genau diese einzelnen Punkte gilt es, auch zu nutzen, um die eigene Zielgruppe noch besser zu erreichen und – im schlimmsten Fall – kein Geld zu verschwenden.  

4. Ansprechende Bilder und Texte nutzen 

Damit Interessenten auf eine Anzeige klicken, muss diese ansprechend gestaltet sein. Daher ist es wichtig, hier keine Kompromisse einzugehen und Beiträge zu schaffen, die Lust auf mehr machen. Auch der Bereich der Emotionen sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Allzu auffälliges und übertriebenes Clickbait wird jedoch ebenfalls nicht gern gesehen. Es gilt, den „goldenen Mittelweg“ zu finden.  

5. Kampagnen analysieren 

Facebook bietet viele Möglichkeiten, wenn es darum geht, den Erfolg von Kampagnen nachzuhalten. Gerade dann, wenn regelmäßig geschaltet werden soll, ist es wichtig, die letzten Werbemaßnahmen mit Hinblick auf ihren Erfolg (oder Misserfolg) zu überprüfen, um so gegebenenfalls für die Zukunft zu lernen.  

Fazit: Facebook Advertising kann - sofern es akribisch und korrekt betrieben wird -  die eigene Seite sichtbarer machen. Damit genau das jedoch funktioniert, ist es umso wichtiger, die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk mit Hinblick auf Kampagneneinstellungen und Co. anbietet, auch zu nutzen und die eigenen Erfolge regelmäßig zu kontrollieren.  

Erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit Facebook Advertising!

Unsere Experten der Digitalagentur milaTEC helfen Ihnen gerne bei der Konzeption und Umsetzung zielorientierter Facebook-Kampagnen! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
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#FacebookAdvertising #Targeting #FacebookAds

Micro-Influencer: Das sollten Sie wissen

Micro-Influencer gehören zu dem seit einigen Jahren vorherrschenden Trend des Influencer-Marketing. Mittlerweile hat sich das Marketing in Zusammenarbeit mit Influencern fest etabliert und wird sowohl von großen als auch kleineren Unternehmen genutzt. Kein Wunder, denn einige Influencer erreichen mehrere Millionen Menschen. Unternehmen, die ihre Reichweite steigern wollen, sind hier also genau richtig. Mittlerweile fokussieren sich viele Konzerne aber auch auf die sogenannten Micro-Influencer. Und das oftmals mit noch größerem Erfolg. Was aber genau sind die Micro-Influencer? Und wie gelingt es, dass diese trotz geringerer Anhängerzahlen oftmals höhere Conversion-Raten liefern? Genau das erfahren Sie im Folgenden.

Definition: Was sind Micro-Influencer?

Micro-Influencer sind in gewisser Weise die neuen Stars im Influencer-Marketing. Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es hier nicht um Influencer mit beeindruckend hohen Follower-Zahlen. Berühmte Personen wie Toni Kroos, Dagi Bee oder Pamela Reif sind also gewiss keine Micro-Influencer. Stattdessen handelt es sich dabei um Influencer, die über eine eher kleine Anzahl an Abonnenten verfügen. Als Faustregel gilt der Bereich zwischen 5.000 und 50.000 Anhängern.

In der Praxis hat sich rund um die Micro-Influencer ein interessantes Bild gezeichnet. In der Regel haben diese eine deutlich höhere Engagement-Rate als Influencer mit wesentlich höheren Follower-Zahlen. Und das spürbar. Schätzungen zufolge soll sich die Engagement-Rate der Micro-Influencer rund 60 Prozent über der Engagement-Rate der Macro-Influencer befinden.

Warum sich die Zusammenarbeit mit Micro-Influencern lohnt

Aufgrund der sehr hohen Engagement-Rate ist die Zusammenarbeit mit den Micro-Influencern für Unternehmen besonders interessant. Speziell dann, wenn diese einen ganz bestimmten Kundenkreis ansprechen wollen. Aus der Zusammenarbeit mit den Micro-Influencern ergeben sich insgesamt aber mehrere Vorteile:

  • Wesentlich höhere Engagement-Rate als bei Macro-Influencern
  • Kosten für Kooperationen in der Regel deutlich geringer als bei Macro-Influencern
  • Micro-Influencer gelten oftmals als Experten in ihren Nischen
  • Nähe zu den Followern und Expertenwissen als gute Kombination für Werbepartner
  • Abonnenten und Konsumenten vertrauen Micro-Influencern eher als Macro-Influencern
  • Leidenschaft der Micro-Influencer oftmals höher
  • Micro-Influencer haben meist ein Interesse an langfristigen Partnerschaften
Micro-Influencer

Wie spricht man Influencer richtig an?

Vor der Ansprache der Influencer ist es für Sie wichtig, diese erst einmal ausfindig zu machen. Dafür haben Sie ganz unterschiedliche Möglichkeiten. In den sozialen Netzwerken können Sie sich zum Beispiel erst einmal unter den Followern Ihrer Marke umsehen. Möglicherweise findet sich hier bereits der eine oder andere Micro-Influencer mit einem Interesse für Ihr Unternehmen. Das wäre natürlich der Optimalfall. Hilfreich können bei der Suche nach den Influencern aber auch passende Hashtags sein. Sie sollten also identifizieren, welche Hashtags besonders oft im Zusammenhang mit Ihrer Branche oder Ihren Produkten genutzt werden. Eine dritte Möglichkeit ist die einfache Suche im Internet. So stoßen Sie auf die Webseiten der Influencer, die oftmals mit deren Profilen in den sozialen Netzwerken verknüpft sind. Sie können also einfach prüfen, wie viele Follower der Influencer besitzt und welche Inhalte dieser postet. So bekommen Sie ein erstes Gefühl dafür, ob eine Kooperation passend wäre.

Die Kontaktaufnahme gestaltet sich mit den Micro-Influencern oftmals ebenfalls unkompliziert. In der Regel stehen keine größeren Agenturen oder Ähnliches hinter den Personen. Somit können Sie sich direkt an den Influencer wenden. Micro-Influencer geben sich oftmals bereits mit kleineren Vergütungen, Testprodukten oder Gratisprodukten zufrieden. Die Kosten für eine Kooperation sind dadurch in der Regel geringer als bei der Zusammenarbeit mit prominenten Influencern. Aufbauen können Sie den Kontakt per E-Mail oder direkt über die Nachrichten-Funktion im sozialen Netzwerk und kontaktieren den Influencer dort. Wichtig ist dabei: Schreiben Sie eine individuelle, persönliche Nachricht, keine langweilige, unpersönliche Standard-Anfrage.

Content Marketing Manager (DIM)

Content Marketing Manager (DIM) - Online-Zertifikatslehrgang

Der Online-Zertifikatslehrgang Content Marketing Manager (DIM) vermittelt Ihnen verständlich und umfassend die wichtigsten Ansätze, Strategien und Ziele des Content Marketing. Steigen Sie jederzeit ein und bilden Sie sich flexibel, berufsbegleitend oder von zu Hause aus weiter! Informieren Sie sich jetzt über den Zertifikatslehrgang.

Was macht ein gutes Briefing aus?

Ist der passende Micro-Influencer gefunden und die Kooperation komm zustande, müssen Sie diesen natürlich noch briefen. Das ist ein ungemein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit und legt den Grundstein für den Erfolg. Lassen Sie dem Influencer zu freie Hand, kann dies möglicherweise zu einem negativen Effekt führen. Sie sollten dem Influencer deshalb alle relevanten Informationen zur Verfügung stellen, die er benötigt. Besprechen Sie zudem im Detail, was Ihre Erwartungen und Vorstellungen sind. Hilfreich ist es auch, den Influencer über die Ziele aufzuklären, die Sie gemeinsam mit ihm erreichen wollen. Das Briefing selbst sollte vor allem persönlich verfasst sein und somit auch individuell auf jeden Micro-Influencer zugeschnitten werden.

Inhaltlich sollten Sie im Briefing alle Informationen zur jeweiligen Kampagne liefern. Auf welchen sozialen Netzwerken soll diese ausgerollt werden? Wann fordern Sie erste Entwürfe vom Influencer? Und von wann bis wann soll die Kampagne überhaupt laufen? Ebenso sollten Sie eine kleine Übersicht mit den Punkten zusammenstellen, die unbedingt umgesetzt oder vermieden werden sollen. Da es durchaus denkbar ist, dass der Micro-Influencer Ihr Produkt noch nicht kennt, sollten Sie ihm dieses natürlich genau vorstellen. Nur so können Sie letztendlich auch das Interesse an einer Zusammenarbeit erhöhen. Ebenfalls wichtig: Sie sollten die Micro-Influencer mit Ihrem Briefing zwar unterstützen, nicht aber zu sehr einschränken. Oftmals ist es die Authentizität der Influencer, die bei den Abonnenten gut ankommt. Schränken Sie diese durch ein zu umfangreiches Briefing ein, könnte sich dies negativ auf die Kampagne auswirken. Zudem kommt es bei den Influencern nicht gut an, wenn ihnen die eigene Kreativität komplett untersagt wird. Wenn Sie an einer langfristigen, erfolgreichen Zusammenarbeit interessiert sind, sollten Sie daher vor allem auf einen ehrlichen Austausch setzen und gemeinsam mit dem Micro-Influencer die Kampagne gestalten.

Social Media Seminare beim DIM

Unser Influencer Marketing Seminar vermittelt Ihnen die grundlegenden Aspekte für die erfolgreiche Zusammenarbeit u.a. mit Micro-Influencern. Lernen Sie außerdem, wie Sie ins unseren Seminaren Facebook Marketing und LinkedIn Marketing Ihre Zielgruppe erreichen. Für den kompakten Einstieg  ins Social Media Markting, empfehlen wir unser Social Media Seminar. Informieren Sie sich jetzt über Termine und Inhalte:

Fazit

Micro-Influencer sind für viele Unternehmen deutlich bessere Partner als Macro-Influencer. Dies hat gleich mehrere Gründe. Einer davon ist die meist authentische und vor allem fachlich basierte Arbeit der Micro-Influencer. Hinzu kommen eine meist deutlich leichtere Kontaktaufnahme und geringere Kosten im Vergleich zur Zusammenarbeit mit Macro-Influencern. Die Suche nach passenden Kooperationspartnern können Sie sich auf verschiedenen Wegen einfach machen. Anschließend sollten Sie in einem Briefing genau formulieren, was Sie vom Micro-Influencer erwarten und was nicht. Es empfiehlt sich zudem, im Anschluss an die Kampagne eine genau Auswertung vorzunehmen. So können Sie Ihre Ergebnisse als Lernprozess nutzen und künftige Kampagnen von Beginn an optimiert aufsetzen.

Sie möchten erfolgreiche Influencer-Kampagnen starten?

Unsere Experten der Digitalagentur milaTEC helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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#MicroInfluencer #InfluencerMarketing #SocialMediaMarketing

Was ist Social Media Marketing?

Social Media Marketing umfasst mehr als die Einrichtung einer Facebook Fanpage und die gelegentliche Veröffentlichung einiger Fotos bei Instagram. Erfolgreiche Social Media Manager gehen mit einer Strategie an die Auswahl und Bespielung der Social Media Kanäle heran und setzen auf die ständige Messung Ihrer Erfolge, um die zuvor gesteckten Ziele zu erreichen.

1. Was ist Social Media Marketing? – Die Definition

Für die Definition von Social Media Marketing muss erstmal ein Basiswissen über das Online Marketing vorhanden sein. Denn Social Media Marketing ist ein Teil des Online Marketing Mix. Basis im Online Marketing Mix bildet die eigene Webseite. Darüber hinaus werden die verschiedenen Instrumente, die Hauptziele und die vorgelagerten Ziele darin veranschaulicht. Online Marketing beschreibt die zielgerichteten Aktivitäten und Prozesse verschiedener Unternehmensbereiche, die online durchgeführt werden, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu liefern.

Doch was ist jetzt eigentlich Social Media Marketing?

Social Media Marketing beschreibt die Strategien und Taktiken, um die unterschiedlichen sozialen Netzwerke so einzusetzen, dass die Erreichung der Unternehmensziele möglich ist.

2. Social Media Marketing – Strategie

Social Media Marketing ist in den letzten Jahren nun erwachsen geworden. Die Ansprüche der User und auch der Unternehmen sind deutlich gestiegen und das Motto: „Wir machen mal eben ein bisschen Facebook und Instagram“ sollte eigentlich vorbei sein.Die Strategie im Social Media Marketing ist die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Eigene Umfragen haben gezeigt, dass es an dieser Stelle noch sehr viel Potenzial auszuschöpfen gibt: Nur 39,7 Prozent deutscher Unternehmen besitzen eine schriftlich ausgearbeitete Social Media Marketing Strategie.

Die Social Media Studie des DIM hat zwar gezeigt, dass hier eine deutliche Besserung in Sicht ist, aber trotzdem fehlt vielen noch der strategische Zugang zum Thema Social Media.

  • Wo sollen wir anfangen?
  • Wie sollen wir das machen?
  • Welche Kanäle passen zu uns?

Das sind einige Fragen, mit denen sich viele beschäftigen, die die Social Media Plattformen für ihr Marketing einsetzen möchten.

Social Media Strategie Canvas

Das Social Media Strategie Canvas können Sie hier als PDF herunterladen!

Mit dem Social Media Strategie Canvas vom Deutschen Institut für Marketing lassen sich die Social Media Aktivitäten sehr gut strategisch angehen.

3. Social Media Agentur – milaTEC bietet Ihnen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Social Media Marketing, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Social Media Konzept können die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen eingebunden werden. Nutzen Sie dafür externes Social Media Know-how!

Ein Social Media Jahr dauert einen Monat. Denn es gibt ständig neue Entwicklungen und Trends. Social Media Agenturen sind näher dran und helfen Ihnen, darauf zu reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Social Media Agentur schon seit Jahren Kunden bei ihren Social Media Aktivitäten:

  • Einrichtung neuer Kanäle
  • Werbekampagnen über Social Media
  • Fortlaufende Betreuung von sozialen Kanälen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Social Media Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Social Media Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

4. Social Media Marketing – Ziele

Nur mit einer guten Zielformulierung kann das Unternehmen seine Aktivitäten entsprechend ausrichten. Ziele sind also für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend. Ziele im Social Media Marketing können unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Oft stehen „weichere“ Ziele, wie Bekanntheit, Imageverbesserung oder Kundenbindung im Vordergrund; direkt messbarer Abverkauf von Produkten stellt (noch) eher die Ausnahme dar.

 

 

Ziele Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

Gemäß der DIM Studie Social Media Marketing 2018 sind die Top-Ziele, die Unternehmen mit Social Media Marketing verfolgen:

  • Neukundengewinnung
  • Kundenbindung
  • Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit
  • Unterstützung der Online Marketing Ziele
  • Dialog mit Kunden
  • Verbessertes Marken- und Produktimage

5. Social Media Seminar

Offline war gestern! Lernen Sie in unserem Social Media Seminar die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen kennen und bringen Sie Ihre Social Media Aktivitäten auf den aktuellsten Stand! Informieren Sie sich jetzt:

6. Zielgruppen im Social Media Marketing

Social Media Aktivitäten richten sich immer an Zielgruppen. Nicht umsonst ist die Reichweite vieler Social Media Plattformen an eine gute User Experience gebunden. Also nur Beiträge, die auch auf ein Interesse von Nutzern der Plattform treffen, werden seitens der Plattformen gepusht und ausgespielt. Eine gute Zielgruppenkenntnis ist daher ein Erfolgsfaktor für eine passende Social Media Strategie.

Viele Social Media Manager tun sich jedoch schwer, die einzelnen Zielgruppen exakt zu benennen und dann auch in ihrer Strategie zu berücksichtigen. Dies liegt zum einen daran, dass vielfach mehrere Zielgruppen angesprochen werden müssen und zum anderen nur ein diffuses Verständnis von Zielgruppen existiert.

Die klare Abgrenzung und Beschreibung von Zielgruppen – als Gesamtheit jener Personen, an die marketingpolitische Maßnahmen gerichtet werden sollen, aus der Gesamtmenge der Stakeholder – ist wichtig für die strategische Planung der Social Media Aktivitäten. Denn nur wenn klar ist, wer erreicht werden soll, können die Instrumente und Inhalte auch im Social Media Marketing effizient eingesetzt werden. Je präziser eine Zielgruppe definiert werden kann, desto geringer ist der Streuverlust. Die Definition von Zielgruppen muss sich dabei selbstverständlich an den Zielen der Unternehmenskommunikation orientieren.

Gleichzeitig können Social Media Aktivitäten genutzt werden, um die Zielgruppen des Unternehmens besser kennen zu lernen. Zum einen bieten die Social Media Plattformen gute Insights in Besucherdaten und zum anderen kann man aus den Reaktionen und Aktivitäten der Besucher einiges über die eigenen Zielgruppen lernen.

Betrachtet man ein Unternehmen als vernetzte Einheit, dann können zum Beispiel verschiedene Zielgruppen für Social Media Aktivitäten adressiert werden: Kunden, Mitarbeiter, potenzielle Mitarbeiter, regionaler Wirtschaftsraum, Presse sowie die Allgemeine Öffentlichkeit. Regionale Kommunen, Land und Staat sowie Interessensvertreter stehen in der Bedeutung für das Social Media Marketing sicherlich erst in zweiter Reihe – soziale Netzwerke bilden hier nicht den vorrangigen Kommunikationskanal. Dennoch können Unternehmen auch hier allgemeinere Informationen durch Veröffentlichung streuen, was die eigentliche Kommunikation vereinfachen kann. Wettbewerber, eigene Anteilseigner und die eigene Geschäftsführung sollten zwar bei den Entscheidungen bezüglich der Aktivitäten in sozialen Medien auch im Auge behalten werden, schließlich werden diese Gruppen mit Sicherheit auch über diese Kanäle Informationen beziehen, aber als präferiertes Kommunikationsmittel können soziale Netzwerke nicht zählen.

DIM Persona Profiler

Die Bestimmung und Beschreibung von Zielgruppen gelingt im Rahmen einer Social Media Strategie recht gut über den Ansatz einer Persona. Eine Persona ist ein Repräsentant einer ausgewählten Zielgruppe. Wir vom Deutschen Institut für Marketing haben dazu einen Persona Profiler entwickelt. Mit diesem Tool wird die Erstellung einer Persona und damit die Beschreibung der Zielgruppe erleichtert.

Mit Hilfe der Persona kann auch die Entscheidung über den richtigen Social Media Kanal besser getroffen werden. Es muss nicht immer Facebook oder Instagram sein, viele Zielgruppen bewegen sich in spezifischen Communities. Wenn man dort präsent ist, dann kann man seine Zielgruppen sicherlich einfacher erreichen.

7. Social Media Marketing – Instrumente

Bei der Auswahl der Social Media Marketing Instrumente gilt es, einige wichtige Fragen zu beantworten und die Aspekte anschließend entsprechend umzusetzen.

Welche Kanäle…

  • … passen zu den angestrebten Zielen?
  • … werden von den Zielgruppen in ausreichendem Maße genutzt?
  • … sind finanziell und technisch handhabbar?
  • … passen zu dem (gewünschten) Unternehmensimage?
  • … sind ausreichend etabliert, um größere Investitionen zu rechtfertigen?
  • … bieten ausreichende Rechtssicherheit?
  • … lassen sich dauerhaft von Ihnen bespielen?

 

Auswahl Social Media Marketing Instrumente

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

7.1. Facebook Marketing

Facebook ist wahrscheinlich das bekannteste Social Media Netzwerk. Die Facebook-Unternehmensseite steht im Mittelpunkt und kann dazu genutzt werden, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen. Das Unternehmen kann über die Facebook-Seite mit den Kunden in Kontakt treten, Umfragen erstellen, auf Nutzerbeiträge oder -fragen antworten, Bilder, Videos und Beiträge posten – alle diese Aktivitäten können Unternehmen über ihre Seite vornehmen.

Vorteil von Facebook ist, dass sowohl große und bekannte als auch kleine und eher unbekannte Marken ihre Aufmerksamkeit erhöhen können. Bestehende und potenzielle Kunden nutzen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Facebook. Auch der Wettbewerb könnte bereits bei Facebook vertreten sein, sodass eine Nichtnutzung dieses Social Media Netzwerks gegenüber der Konkurrenz einen Nachteil darstellt. Facebook Posts sollten die Zielgruppe ansprechen und möglichst einfach verfasst sein. Interessant gestaltete Beiträge enthalten zudem oft zusätzliche Medienformate wie Fotos oder Videos.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass 85,5% der Studienteilnehmer Facebook als Social Media Marketing Instrument nutzen.

Immer wieder hören wir in unseren Seminare und Vorträgen, dass Facebook doch tot sei. Die aktuellen Zahlen zeigen da etwas anderes. Hier Zahlen aus dem Januar 2020:

  • 2,9 Mrd. Menschen nutzen aktiv (min. 1x im Monat) einen Facebook Dienst (Facebook, Instagram, Whatsapp)
  • 2,3 Mrd. Menschen nutzen einen dieser Dienste pro Tag
  • 140 Millionen aktive Unternehmen auf Facebook
  • 21,1 Milliarden Dollar Umsatz im 4. Qrtl. 2019

Natürlich hat sich in den letzten drei Jahren die Nutzung von Facebook auf Unternehmensseite deutlich geändert. Hat man sich vor einigen Jahren noch intensiv mit dem Publizieren von Inhalten auseinandergesetzt, so wächst nun die Nutzung von Facebook Ads, da die generische Reichweite immer weiter zurückgegangen ist.

 

7.2. Blog Marketing

Neben Facebook stellen auch Blogs ein etabliertes Social Media Instrument dar. Hauptaufgabe des Blogs ist die regelmäßige Weitergabe von Informationen. Große Blogs, die häufig Beiträge posten, ziehen die Besucher immer wieder an.

Es gibt mehrere Arten von Blogs:

  • Corporate Blogs
  • Service Blogs
  • Knowledge Blogs
  • Themen-Blogs
  • Kampagnen-Blogs
  • Produkt- und Marken-Blogs

7.3. Microblogging

Twitter ist als Microblogging-Dienst eine Zwischenstufe zwischen Blog und Social Network. Die Webseite Twitter stellt nach Facebook und Google den drittgrößten Traffic-Lieferanten dar. Ein angemeldeter Nutzer kann kurze Nachrichten verfassen und abschicken. Nutzer können dann von anderen abonniert werden. Auch Anmeldungen und Interaktionen von Unternehmen sind möglich. Grundsätzlich sind die Tweets auf 280 Zeichen beschränkt. Der Microblogging-Dienst handelt so eher von der schnellen Information, als ausführliche Diskussionen.

Vorteil von Twitter ist u. a. die hohe Interaktion, aber auch die enorme Schnelligkeit. Aktuelle Ereignisse werden so immer häufiger zuerst auf Twitter veröffentlicht, als auf anderen Kanälen. Twitter lebt, wie auch alle anderen sozialen Netzwerke, von der Interaktivität. Nutzer nehmen so an Gesprächen teil, folgen anderen Nutzern und teilen interessante Inhalte. Die Funktion „ReTweet“ ist an dieser Stelle von besonderer Bedeutung.

7.4. Videoplattformen

YouTube lässt sich zu Google zählen und ist weltweitdie mit Abstand größte Video-Datenbank. Die Nutzung der Videoplattform ist kostenlos und es kann unbegrenzt Videomaterial hochgeladen werden. Hochgeladene Dateien sind dann von der Öffentlichkeit einsehbar. In der Regel müssen die hochgeladenen Videos noch extern, wie beispielsweise über Facebook oder Twitter, promotet werden. Über den „Embed“-Code können Videos auch in Blogbeiträge eingebunden werden.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass gut 70% der befragten Unternehmen planen, in Zukunkt häufiger Viedoinhalte zu publizieren. Damit sind Videos in Zukunft die Kommunikationsart Nummer 1 im Social Media Marketing.

Wenn die verschiedenen Social Media Kanäle miteinander verknüpft werden, entsteht hohes Potenzial. Trotz geringerem Aufwand durch die Verknüpfung ist eine höhere Reichweite möglich. Videos, die einen Mehrwert liefern, funktionieren am besten. Dabei kann es sich um einen Nutzwert handeln, aber auch einfach um lustige, kuriose oder aufregende Inhalte, die der reinen Unterhaltung bzw. Zeitvertreibung dienen.

7.5. Relevanz der Social Media Instrumente

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt mithilfe der Nutzungshäufigkeiten und Wichtigkeitsbeurteilungen auf, welche Social Media Instrumente heutzutage Pflicht sind und welche eher zur Kategorie "Kann" oder "Kür" zählen:
Pflicht-Instrumente: Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, XING, LinkedIn.
Kann-Instrumente: Google+, Instagram, Nutzer- und Diskussionsforen, eigene Communities,
Podcasts, Kununu, Slideshare, Live-Chat, WhatsApp, Pinterest, Wikis, Vimeo
Kür-Instrumente: Tumblr, Flickr, Yelp, Snapchat, Social Bookmarkings

Diese Einteilung zeigt auf, welche Instrumente unbedingt in das Portfolio mit aufgenommen
werden müssen, welche Instrumente durchaus Sinn machen können und welche nicht
unbedingt eine Rolle spielen, jedoch – in Abhängigkeit von der Zielgruppe – durchaus als
Abgrenzung zum Wettbewerb dienen können.

 

Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

8. Social Media Marketing – Monitoring

Täglich werden Facebook, Twitter und Co. mit unzähligen neuen Beiträgen überschwemmt. Social Media Monitoring kann dabei helfen, die laufenden Aktivitäten der eigenen Follower und Fans über bestimmte Schlüsselwörter zu verfolgen und so einen Überblick zu erhalten. Anhand der Ergebnisse aus dem Social Media Monitoring wird ersichtlich, wie sich die Unternehmensseite, die bisherigen Nutzerzahlen und die Interaktion entwickeln. Die Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigen, dass fast zwei Drittel aller Befragten ein Monitoring bzw. Controlling ihrer Social Media Marketing Aktivitäten durchführen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht dabei systematisch vor und nutzt zum Beispiel Kennzahlen zur Analyse der Aktivitäten.

Unterschieden wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Monitoring-Programmen. Auch gibt es interne Tools der Netzwerke wie:

  • Facebook Insights
  • YouTube Analytics
  • Twitter Analytics

Externe Tools sind:

  • Iconosquare
  • FanpageKarma
  • SocialBench
  • SocialBakers
  • SocialBros
  • Hootsuite

Google Alerts ist ebenfalls empfehlenswert. Das Programm schickt eine Benachrichtigung, sobald das vorher festgelegte Suchwort bei Google eingegeben wird. Der eigene Firmenname, der Name der Wettbewerber, Produktnamen, relevante Themen, die Namen entlassener Mitarbeiter etc. sollten für den Alert eingerichtet werden.

Weitere Monitoring Tools, wie Socialmention, durchsuchen in Echtzeit die Newsstreams verschiedener Social Media Kanäle und informieren den Beobachter kontinuierlich über alle Aktivitäten. Das Tool untersucht verschiedene Bereiche im Netz, wie Blogs und Microblogs oder Bookmarks.

Socialmention bietet neben dem breiten Suchspektrum auch die Möglichkeit komplexere Analysen durchzuführen. Untersucht werden so auch:

  • Stimmungslage
  • Reichweite
  • „Viralität“ des Begriffs
  • Die Häufigkeit, mit der der Begriff im Netz erwähnt wird

Das Tool Socialmention eignet sich für einen ersten kostenlosen Einstieg sehr gut. Entscheidend ist aber auch, dass immer nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit und kein vollständiges Bild dargestellt wird. Private Nutzerprofile bleiben nämlich verschlossen und werden somit nicht berücksichtigt.

9. Social Media Marketing – Kennzahlen

Dilemma der Social Media Kommunikation

Um verwertbare Auswertungen zu erstellen und den Erfolg des Social Media Marketing messen zu können, helfen Kennzahlen.

Allgemeine Kennzahlen, die Ergebnisse über die Reichweite liefern, sollten in jedem Fall erhoben werden. Die Reichweite von Kommunikationsmaßnahmen informiert darüber, wie viele Personen der angesprochenen Zielgruppe erreicht wurden. Dazu zählen z. B..:

  • Anzahl Facebook-Fans
  • Anzahl Twitter-Follower
  • Anzahl Mitglieder in der XING-Gruppe
  • Anzahl Blog-Besucher
  • Anzahl YouTube-Views
  • Website-Traffic
  • Google-Ranking

Neben der Reichweitenkennzahl gibt es noch die Interaktionskennzahl, die angibt, welche Aktivität mit der Zielgruppe stattgefunden hat. Bei einer Interaktion hat sich der Kontakt bereits intensiver mit dem Kommunikationsmittel auseinandergesetzt. Beispiele für Interaktionskennzahlen sind:

  • Shares
  • Likes
  • Kommentare
  • Retweets /@-Erwähnungen
  • Anzahl neue Fans / Follower

Mithilfe von transaktionsbezogenen Kennzahlen kann schließlich die finale Wirkung der Kommunikationsmaßnahmen identifiziert und gemessen werden. Sie geben somit Rückschlüsse darüber, ob Ihre gewählte Social Media Strategie zielführend ist.

Zu diesen Kennzahlen zählen u. a.:

  • Conversion Rate
  • Cost-per-order (CPO)
  • Umsatz
  • Downloads
  • Backlinks

Problematisch ist, dass sich nicht alle Ziele in Kennzahlen ausdrücken lassen. Mit einigen Überlegungen können Unternehmen jedoch meist einen großen Teil der gewünschten Zielvorgaben abdecken.

10. Social Media Marketing – Fazit

Die Social Media zählen heutzutage zum Lebensalltag der allermeisten Menschen und sind vorerst nicht mehr wegzudenken. Änderungen, die mit Social Media verbunden sind, gibt es ständig. Auch Trends entwickeln sich, sodass einige Social Media Plattformen gefragter sind als andere. Obwohl Social Media Marketing eine strategische Planung und ein hohes Maß an Know-how erfordert, bietet es zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen.

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Social Media Kampagne: In 4 Schritten zu erfolgreichen Kampagnen

Eine erfolgreiche Social Media Kampagne aufzusetzen, ist das Ziel jedes Social Media Managers. Denn die sozialen Netzwerke sind schon längst mehr als nur eine Verbindung zu alten und neuen Freunden. Facebook, Instagram und Co. bieten auch für Unternehmen eine hervorragende Plattform, um Interessenten anzusprechen und mit Kunden in Kontakt zu treten. Mit einer gezielten Social Media Kampagne sind in vielerlei Hinsicht oftmals beeindruckende Ergebnisse möglich. Dafür müssen Sie bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung allerdings einiges beachten. Was genau, zeigen Ihnen unsere vier Schritte zur erfolgreichen Social Media Kampagne.

Social Media Kampagne

1. Planung der Social Media Kampagne: Definieren von Zielen, Zielgruppen und Co.

Vor dem praktischen Start der Social Media Kampagne müssen Sie sich erst ein paar theoretischen Aufgaben stellen. Die Planung der Kampagne ist der erste Schritt. Fokussieren sollten Sie sich dabei vor allem auf die folgenden drei Fragen:

  • Welches Ziel verfolgen Sie mit der Kampagne?
  • Welche Werbebotschaft möchten Sie vermitteln?
  • Welche Zielgruppe sprechen Sie an?

Definieren können Sie für Ihre Social Media Kampagne ganz unterschiedliche Ziele. Ein Ziel könnte zum Beispiel die Steigerung von Leads oder Verkäufen sein. Ein anderes Ziel ist möglicherweise die Erweiterung des eigenen Bekanntheitsgrades. Die zu Beginn abgesteckten Ziele sind für Ihre Kampagne der wichtigste Richtungsweiser und werden auch in der Nachbereitung noch einmal aufgegriffen. Ebenfalls überlegen sollten Sie sich, welche Werbebotschaft Sie übermitteln wollen und welche Zielgruppe konkret angesprochen wird. Speziell die Zielgruppe ist dabei von großer Bedeutung. Da nicht alle Zielgruppen von gleichen Faktoren angesprochen werden, legt diese Entscheidung maßgeblich die weiteren Maßnahmen fest.

2. Vorbereitung: Stecken Sie den Rahmen für die Kampagne ab

Im zweiten Schritt können Sie sich konkreter mit der Vorbereitung Ihrer Social Media Kampagne beschäftigen. Hier stecken Sie also gewissermaßen den Rahmen Ihrer Kampagne ab. Festlegen sollten Sie zuerst die relevanten Kanäle. Denken Sie dabei an die festgelegte Zielgruppe. Ein jüngeres Publikum wird tendenziell eher über Kanäle wie Instagram oder TikTok angesprochen. Eine ältere Zielgruppe können Sie meist auch bei Facebook antreffen. Geht es eher um eine Social Media Kampagne im Zuge des Employer Branding, so sind auch LinkedIn und XING vielversprechende Kanäle.

Sobald die relevanten Werbekanäle feststehen, geht es an die Vorbereitungen der Bilder oder Videos für Ihre Postings und Anzeigen. Auch hier spielt die Zielgruppe bei der Auswahl der Motive und der Bildsprache eine wichtige Rolle.Genau das Gleiche gilt für Ihre Anzeigentexte. Sie sollten zum Beispiel die Ansprache in den Texten klären oder deren Länge festlegen. Kurzum: Sie bereiten die Anzeigentexte sorgsam vor und erstellen diese passend zu Ihrer Zielgruppe.

Social Media Seminare

Entdecken Sie unsere Seminare zum Thema Social Media. Lernen Sie im Seminar Social Media kompakt alle grundlegende Aspekte und Strategien. Sie möchten sich zu einem spezifischen Kanal weiterbilden? Lernen Sie z.B. im Instagram Marketing Seminar, wie Sie erfolgreich Instagram in Ihre Marketingstrategie integrieren und Ihre Werbemaßnahmen auf Instagram starten können. Hier finden Sie die nächsten Termine unserer Social Media Seminare:

3. Durchführung der Social Media Kampagne: Rein in die Praxis

Im dritten Schritt sind wir jetzt in der Praxis angekommen. Hier führen Sie die Social Media Kampagne durch. Hilfreich ist es, die Postings im Vorfeld zu planen. Sie sollten sich also genaue Zeitpunkte für die Auslieferung der Kampagnen überlegen. Hilfreich hierfür ist ein Blick auf die Aktivitätszeiten der Nutzer in den sozialen Netzwerken. Aktiv werden sollten Sie vor allem dann, wenn auch die Nutzer aktiv sind.

Eine große Rolle während der Kampagnenlaufzeit spielt auch das Monitoring. Sie sollten die Auslieferungen und Zahlen regelmäßig überprüfen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass sich die Kampagne von allein zum Erfolg steuert. Mit Hilfe des Monitorings können Sie zum Beispiel erkennen, ob ein Posting weiterhin Erfolg bringt oder die Reaktionszahlen eingebrochen sind. So können Sie auch innerhalb der laufenden Kampagne kleine Fehler korrigieren und die Auslieferung wenn nötig anpassen.

4. Nachbereitung der Kampagne: Spannend und hilfreich zugleich

Einer der wichtigsten Parts der Social Media Kampagne ist die Nachbereitung beziehungsweise Auswertung. Einer der häufigsten Gründe für nicht erfolgreiche Kampagnen liegt in der fehlenden Auswertung vorheriger Kampagnen. Hier schließt sich der Kreis zu den anfangs definierten Zielen. Sie prüfen jetzt also einfach, ob oder wie weit Sie Ihr Ziel erreichen konnten. Auswerten sollten Sie zudem, wo mögliches Verbesserungspotenzial liegt. Halten Sie aber unbedingt auch fest, was Ihnen in der Kampagne besonders gut gelungen ist. Aus allen Fehlern und positiven Entscheidungen können und sollten Sie für weitere Kampagnen lernen. Stück für Stück dürften Sie so von Kampagne zu Kampagne immer größere Erfolge feststellen können.

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Faktoren einer erfolgreichen Social Media Kampagne

Erfolg und Misserfolg liegen bei einer Social Media Kampagne oftmals nah beieinander. Es kann an Kleinigkeiten liegen, ob Ihre Kampagne „viral“ geht oder lediglich von einer kleinen Gruppe an Personen wahrgenommen wird. Grundsätzlich sollten Sie sich bei einer Kampagne in den sozialen Netzwerken auch an deren Prinzipien orientieren. Das bedeutet: Beobachten und verstehen Sie Ihre Zielgruppe genau. Darüber hinaus können und sollten Sie die Aktivitäten Ihrer Konkurrenz unter die Lupe nehmen. Was funktioniert hier gut? Wo hat sich der Konkurrent eher vertan? Diese Beobachtungen können Sie für Ihre eigene Social Media Kampagne gut nutzen. Ausrichten sollten Sie Ihre Kampagne zudem abwechslungsreich. Gerade in den sozialen Netzwerken ist die Interaktionsrate von großer Bedeutung. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Zielgruppe teilt, liked und kommentiert, was das Zeug hält.

Ebenfalls speziell in den Social Media Kampagnen erforderlich ist eine Moderation. Sie sollten nicht einfach Postings veröffentlichen und sich dann gedanklich von der Kampagne verabschieden. Ohne ein aktives Engagement von Ihrer Seite wird der Kundenkontakt schnell abbrechen oder gar nicht erst entstehen. Sie sollten also gewisse Ressourcen für die Moderation Ihrer Kampagne einplanen. Der gewiss wichtigste Erfolgsfaktor für eine Social Media Kampagne ist allerdings Ihr Fleiß und Engagement. Sie sollten nicht davon ausgehen, über Nacht zu großer Bekanntheit zu gelangen. Das kann passieren, gilt aber nur für Ausnahmefälle. In den meisten Fällen bedeutet eine Social Media Kampagne viel Arbeit, Leidenschaft und Authentizität. Auch wenn sich zu Beginn nicht gleich die ganz großen Erfolge einstellen, sollten Sie am Ball bleiben.

Fazit

Es ist durchaus verlockend, sich – gerade dann, wenn die Zahlen stagnieren – eine bestimmte Anzahl an Instagram-Followern zu kaufen. Immerhin sind diese, je nach Anbieter, nicht teuer und ersparen einen „manuellen“ Aufbau. Mit dem besagten Kauf ist jedoch ein hohes Risiko verbunden. Im schlimmsten Fall kann es sogar sein, dass der komplette Kanal gesperrt wird.

Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte ehrlich zu seinen Followern und auch zu sich selbst sein und an seinem Kanal arbeiten. Spannende Inhalte, die optimal auf die Zielgruppe zugeschnitten sind, helfen weitaus mehr als Likes, die lediglich aufgrund einer finanziellen Gegenleistung abgegeben werden. Und wer ehrlich ist, weiß auch, dass es weitaus mehr Spaß macht, sich dann über die echten Likes und Kommentare zu freuen.

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Inbound Marketing: Definition, Anwendung, Möglichkeiten

Das Inbound Marketing ist eine der vielen Disziplinen des Marketings. In der Online Marketing Szene wird der Begriff seit einigen Jahren verstärkt propagiert. Doch was umfasst diese Disziplin eigentlich und wie funktioniert Inbound Marketing? Sollte sich eine durchschnittliche Marketingabteilung mit dem Thema auseinandersetzen? Den Vorteil dieser Marketingform sehen viele Unternehmen in der subtilen Kundenansprache mithilfe hochwertiger Inhalte anstelle von plakativen Werbebotschaften. Im Folgenden wollen wir uns das Inbound Marketing einmal detailliert ansehen und dabei auch prüfen, welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt und welche Erfolgsfaktoren es zu beachten gilt.

Definition: Darum geht es beim Inbound Marketing

"Das Inbound Marketing verfolgt generell den Ansatz, dass die User und WebseiteProf. Dr. Michael Berneckernbesucher durch mehrwertige Inhalte in Kunden umgewandelt werden bzw. ein Produkt oder Angebot überhaupt erst einmal entdecken können."

Prof. Dr. Michael Bernecker - Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing

Dabei geht Inbound Marketing davon aus, dass auf Seiten des Kunden ohnehin Interesse für ein bestimmtes Produkt besteht. Und genau diese Lücke zwischen Interesse und dem Auffinden des Produktes wird durch das Inbound Marketing geschlossen. Ist der Kunde auf der Suche nach einem bestimmten Produkt, können Sie sich mit Ihrem Angebot durch ein gelungenes Inbound Marketing einen klaren Vorteil verschaffen.

Der Toolanbieter Hubspot, der sich im Kern als Content Marketing Plattform für Webseiten etabliert hat, pusht seit einigen Jahren den Begriff des Inbound Marketing. Hubspot selbst definiert den Begriff als Technik, die zum Ziel hat, vom Kunden gefunden zu werden und eben nicht, dass Marketingaktivitäten in Richtung Kunde strukturiert werden, um diese zu aktivieren (Outbound Marketing).

Doch ist das wirklich so revolutionär neu? Im Marketing unterscheiden wir im Rahmen der Ansprache des Kunden grundsätzlich verschiedene Wirkungsphasen. Klassische Werbung zielt darauf ab, den Kunden zu aktivieren, Bekanntheit auszulösen und damit Kunden zu Handlungen zu aktivieren, wie zum Beispiel informieren oder kaufen. Im Gegensatz dazu sprechen wir von Vertrieb, wenn wir gezielt Kunden ansprechen.

In den letzten Jahren ist das Inbound Marketing zunehmend beliebter geworden, was vor allem durch den „unterschwelligen“ Charakter begründet werden kann. Während zum Beispiel das E-Mail-Marketing  oder das Vertriebsmarketing aktiv auf den Kunden oder User zugehen, ist es beim Inbound Marketing anders. Hier bringt der User bereits das notwendige Interesse mit und muss von Ihnen nur noch mit hochwertigen und nützlichen Inhalten versorgt werden. Im Vergleich zu den genannten Formen des Outbound Marketing besteht damit beim Inbound Marketing eine größere Aussicht auf Erfolg.

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Inbound Marketing vs. Leadmanagement

Im Callcenter Kontext unterscheidet man die Begriffe Inbound Calls und Outbound Calls. Inbound Kampagnen oder Maßnahmen basieren auf der Idee, dass der Kunde sich meldet und die Kampagne aktiviert, während bei Outbound Kampagnen der Kunde aktiv angesprochen wird. Die Besetzung des Begriffes Inbound Marketing ist also nicht wirklich neu. Wenn man es genau nimmt, ist der oben beschriebene Ansatz von Hubspot eigentlich auch gar kein Marketingsansatz, sondern ein Kommunikationsansatz, d. h. Hubspot reduziert das Marketing sehr stark auf Online-Kommunikation über eine Website. Üblicherweise ist das aber genau unser grundsätzliches Verständnis von Online Marketing, also alle Aktivitäten eines Unternehmens entlang der Wirkungskette Aktivierung, Information, Transaktion über digitale Medien.

Im Kern hat Hubspot einen neuen Begriff zum Thema Leadmanagement etabliert. Da in Hubspot ein einfaches CRM-System etabliert ist, kann man hier auch den Kontext sehr einfach herstellen: Leads werden über verschiedenen Maßnahmen generiert, mit Hilfe von Hubspot auf der Webseite weiter qualifizert und stehen dann für die weitere Bearbeitung zur Verfügung. Daher ist der Inbound Marketing Begriff nach Hubspot also eher mit dem Begriff des Leadmanagement (Lead-Generierung, Lead Nurturing, Lead Qualifizierung) gleichzusetzen. Damit ist Inbound Marketing ein Teilbereich des Performance Marketing.

Inbound Marketing: Wie lässt es sich umsetzen und was ist zu beachten?

Der wesentliche Schlüssel zum Erfolg ist beim Inbound Marketing der Content. Nur durch einen qualitativ hochwertigen Inhalt können die Besucher so weit an die Hand genommen werden, dass sie anschließend einen Kauf durchführen. Mehrwert können die Texte und Inhalte zum Beispiel dadurch bekommen, dass Bilder, Tabellen oder Info-Grafiken integriert werden. Je mehr interessante Informationen der User schon auf einen Blick erhält, desto besser stehen die Chancen darauf, dass er tiefer in den Text einsteigt – der erste wichtige Schritt zum Lead. Darüber hinaus zielt das Inbound Marketing aber auch darauf ab, möglichst viele Besucher zum eigenen Thema zu lotsen. Hierfür liegt der Grund auf der Hand: Je mehr Besucher den Weg zu Ihrem Content finden, desto größer sind Ihre Chancen auf einen Verkauf. Es macht also durchaus Sinn, das Inbound Marketing mit den sozialen Netzwerken zu kombinieren.

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Reichweite für das Inbound Marketing durch Social Media steigern

Die sozialen Netzwerke sind nicht nur ein Treffpunkt für nahezu alle Menschen, sondern vor allem eine riesige Marketing-Maschine. Jeder Seitenbetreiber kann seine Reichweite durch die sozialen Netzwerke in der Regel sehr gut steigern, wenn er sich an die richtigen Vorgaben und Ansätze hält. Im Zusammenhang mit dem Inbound Marketing kann der Ansatz der mehrwertigen Inhalte für die sozialen Netzwerke ganz einfach übernommen werden. Info-Grafiken und Co. bieten sich gerade hier oftmals an, da mit diesen im News-Feed der User schnell Aufmerksamkeit generiert werden kann.

Gleichzeitig sollten Sie aber auch bedenken, dass mehrwertiger Content in einer Suchmaschine normalerweise nicht mit mehrwertigem Content in einem sozialen Netzwerk zu vergleichen ist. Sie sollten dafür sorgen, dass ihr Artikel „viral“ geht und von möglichst vielen Menschen gelesen wird. Ein paar trockene Fakten zu diesem oder jenem Produkt werden dabei kaum behilflich sein. Stattdessen sollten Sie unterhaltsamen Content bieten, den die Menschen gerne mit ihren Freunden teilen möchten. Werden diese Ansätze korrekt in die Tat umgesetzt, kann die Kombination aus Inbound Marketing und sozialen Netzwerken für einen sprunghaften Anstieg bei den Verkäufen und Leads sorgen.

Bedenken Sie jedoch: Das Social Media Marketing ist kein Kinderspiel, sondern durchaus zeitintensiv. Immerhin geht es nicht darum, einfach nur Inhalte in die Welt hinauszuschreien. Vielmehr bedarf es der strategischen Planung und kontinuierlichen Umsetzung. Außerdem sollte eine Art Community gebildet werden, was wiederum nahezu täglichen Kontakt mit den Usern erfordert.

Mehrwertiger Content für Inbound Marketing: Wie mache ich es?

Bei einem Blick auf die Anforderungen für den mehrwertigen Content im Inbound Marketing fällt auf, dass diese ziemlich stark mit den Vorgaben im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) übereinstimmen. Das hat einen recht simplen Grund, denn auch SEO zielt natürlich in gewisser Hinsicht auf einen qualitativ hochwertigen Content mit Mehrwert ab. Hilfreich ist es beim Inbound Marketing zum Beispiel, wenn für die Produktbilder und andere Grafiken Alt-Tags gesetzt werden. Diese ermöglichen es, dass sich die Grafiken auch über die Bildersuche der Suchmaschine finden lassen. Darüber hinaus sollte unbedingt auf die Meta-Daten des Artikels geachtet werden. Diese kurzen Snippets sind in der Suchmaschine zu sehen und spielen beim Anlocken der Besucher eine große Rolle. Ein interessantes Snippet zielt darauf ab, den Usern kurze und prägnante Stichpunkte zu präsentieren, mit denen seine Neugierde geweckt wird.

Darüber hinaus lässt sich hochwertiger Content zum Beispiel auch an einer übersichtlichen Struktur erkennen. Gerade bei längeren Artikeln sollte beispielsweise darauf geachtet werden, diesen mit Überschriften oder Absätzen zu unterteilen. Ansonsten entsteht schnell eine „Textwüste“, durch die sich vermutlich nur die wenigsten User kämpfen wollen. Das Gute: Der Selbsttest ist in diesem Fall einfach, denn als Betreiber haben Sie auf derartige Textriesen wahrscheinlich ebenfalls keine Lust.

Fazit: Mit dem Inbound Marketing clever zum Erfolg kommen

Inbound Marketing wird oftmals als sehr elegante Form des Marketings bezeichnet. Das gilt vor allem deshalb, weil diese Form des Marketings nicht auf den Kunden zugeht – sondern vielmehr darauf wartet, dass der Kunde eine eigene Suche startet. Genau an dieser Stelle setzt das Inbound Marketing an. Den Usern und zukünftigen Kunden werden möglichst viele interessante und wichtige Fakten präsentiert, durch die er im besten Fall aktiv wird und das jeweilige Produkt erwirbt. Was einfach klingt, ist im Hintergrund mit einer ganzen Menge Arbeit verbunden. Sie müssen dafür sorgen, dass Sie immer aktuelle Inhalte präsentieren, mit denen Besucher auf Ihre Seite gelockt werden. Darüber hinaus sollten Sie an die Suchmaschinenoptimierung und die Macht der sozialen Medien denken. Berücksichtigen Sie alle wichtigen Aspekte, kann das Inbound Marketing aber ein sehr cleverer Weg zum Erfolg sein.

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