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SEO für Anfänger – 5 hilfreiche Tipps

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Wer mit seiner Homepage, seinem Blog oder seinem Online Shop relevant sein will, muss im Internet gefunden werden – deshalb ist SEO für Anfänger und erfahrene Marketer gleichermaßen relevant. Vor allem Menschen, die sich noch nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt haben, schrecken vor Begriffen wie „SEO-Maßnahmen“ oder „Suchmaschinenoptimierung“ oft ein wenig zurück. Aber: Basics in der Suchmaschinenoptimierung können auch Anfänger umsetzen.

Im Folgenden geben wir Ihnen 5 hilfreiche SEO Tipps, die auch von Anfängern mit wenig Aufwand umgesetzt werden können. In einigen Fällen zeigt sich: viele Details sind für manche Webseitenbetreiber selbstverständlich, werden jedoch nicht direkt mit SEO in Verbindung gebracht.

SEO Tipps für Anfänger

Tipp Nr. 1: Relevante Keywords definieren

Keywords sind Begriffe, mit denen die Suchmaschinennutzer nach den Inhalten suchen, die sie interessieren. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um sich hierbei selbst zu beobachten, stellt schnell fest, dass die Begriffe, die in die Suchmaschinen eingetippt werden, nicht immer leserfreundlich sind. Klassische Beispiele hierfür sind:

  • Kaffeemaschine günstig
  • Weg Frankfurt Stockholm
  • Tipps Haushalt

Um für diese häufig genutzten Suchanfragen gefunden zu werden, ist es jedoch wichtig, wenn exakt diese Kombinationen auch in den Texten auf der betreffenden Homepage vorkommen. Die Kunst ist es daher, sowohl leserfreundlich als auch suchmaschinenoptimiert zu schreiben. Hin und wieder sind natürlich auch Stoppworte erlaubt, um den Lesefluss zu verbessern.

Besonders für SEO-Anfänger ist es empfehlenswert für die Auswahl der relevanten Keywords verschiedene Tools zu Rate ziehen, wie etwa den Keywordplaner von Google. Hier können zahlreiche mögliche Keywords eingegeben werden, um das Suchvolumen und den Wettbewerb herauszufinden. Begriffe, die häufig gesucht werden, können als relevant eingestuft werden. Je geringer dabei der Wettbewerb, desto besser die Chancen auf gute Rankings.

Basierend auf den ausgewählten Keywords muss dann „nur“ noch getextet werden. Doch Vorsicht: vor allem für Keywords und deren Auftauchen im Fließtext gilt, dass Quantität nicht mit Qualität gleichzusetzen ist! Auch die Position der Keywords und deren Dichte muss berücksichtigt werden. Die meisten Experten raten in Bezug auf den Einbau der Keywords, die 3-Prozent-Marke nicht zu überschreiten.

Tipp Nr. 2: Inhalte erstellen und strukturieren

Stehen die Keywords fest, ist es an der Zeit, diese im Text einzubauen. Wer sein SEO-Ergebnis verbessern und den Lesefluss optimieren möchte, sollte jedoch nicht auf einen reinen Fließtext setzen, sondern stattdessen auch mehrere Zwischenüberschriften (H2, H3 usw.) einbauen. Damit die Suchmaschinen zudem verstehen, dass es sich beim entsprechenden Text um einen Inhalt handelt, der mit Hinblick auf das betreffende Keyword von hoher Relevanz ist, ist es zudem ratsam, das besagte Keyword auch in den Zwischenüberschriften und am Anfang des Textes einzubauen.

Zusätzlich lohnt es sich, im Falle von Aufzählungen auf sogenannte Bullet Points zu setzen. Diese bieten dem Leser die Möglichkeit, sich noch besser im Text zu orientieren und auf den ersten Blick die Inhalte zu erfassen, die besonders wichtig sind.

Je besser ein Text strukturiert und je harmonischer die Keywords verbaut wurden, umso besser stehen die Chancen, dass die Webseite vergleichsweise weit oben in den Suchergebnissen erscheint. Selbstverständlich profitiert hiervon auch der Leser. Ihn erwarten eine klare Struktur und die Chance, sich – dank verschiedener Zwischenüberschriften und Aufzählungen – noch besser orientieren zu können.

Tipp Nr. 3: Bilder optimieren

Beim SEO für Anfänger spielen nicht nur Texte, sondern auch Bilder eine wichtige Rolle. Hierbei handelt es sich um einen Aspekt, der leider von vielen Webseitenbetreibern immer noch unterschätzt wird. Für eine schnelle Ladezeit der Webseite sind zunächst einmal möglichst kleine Dateigrößen empfehlenswert.

Damit Bilder im Zuge einer Suchmaschinennutzung ebenfalls berücksichtigt werden, ist es unter anderem wichtig, Alt-Texte zu vergeben. Diese sollten aussagekräftig sein und relevante Keywords widerspiegeln. Ein klassisches Beispiel: wurde ein Bild von einem bestimmten Smartphone gepostet und NICHT benannt, weiß die Suchmaschine nicht, welchem Themenbereich bzw. welcher Anfrage das Foto zuzuordnen ist. Die Folge: es wird übergangen. Damit genau das nicht passiert, ist es wichtig, im Zusammenhang mit der Darstellung von Bildern auf der eigenen Webseite auf dieses Detail zu achten.

Tipp Nr. 4: die mobile Darstellung der Website

Ein hoher Nutzerkomfort und ein gutes SEO-Ranking gehören zusammen. Dies wird vor allem daran deutlich, dass Seiten, die für eine mobile Nutzung – zum Beispiel über Smartphones – optimiert wurden, meist besser ranken.

Das sogenannte Responsive Design ist für moderne Homepages unerlässlich. Immer mehr Menschen rufen Inhalte, wie zum Beispiel Nachrichten oder Online-Shops, bequem von unterwegs aus ab. Wer hier vor dem Lesen zunächst noch die Seite anpassen, zoomen und schieben muss, ist schnell frustriert und wechselt zu einer anderen Webseite. Daher lohnt es sich, sowohl mit Hinblick auf einen hohen Nutzerkomfort und eine bessere Suchmaschinenplatzierung, Wert auf ein modernes Responsive Design zu legen.

Tipp Nr. 5: Tools zur Analyse nutzen

Wer als SEO-Anfänger wissen möchte, ob er bereits all seine Möglichkeiten für ein optimales SEO-Ergebnis ausnutzt, kann auf die Vorteile verschiedener SEO-Tools zurückgreifen. Diese prüfen die angegebenen Seiten auf unterschiedliche SEO-Faktoren und zeigen mögliche Optimierungspotenziale auf.

Unter anderem können je nach Tool folgende Aspekte überprüft werden:

  • Nutzerkomfort
  • Technische Fehler
  • Onpage-Optimierung
  • Verwendung einschlägiger Keywords

Gerade wenn – wie zum Beispiel bei einem Blog – regelmäßig Inhalte verändert werden, ist es sinnvoll, einen entsprechenden Check in regelmäßigen Abständen durchzuführen.

So kann das passende SEO-Tool dafür sorgen, dass die jeweilige Seite immer „up to date“ ist. Da viele SEO-Tools mittlerweile auf der Basis eines nutzerfreundlichen Preis-Leistungsverhältnisses bzw. manchmal sogar kostenlos angeboten werden, ist es definitiv ratsam, die verschiedenen Analyseoptionen miteinander zu vergleichen. Sie weisen explizit auf bestehende SEO-Probleme einer Webseite hin und können so dabei helfen, schnell einer möglicherweise schlechten Suchmaschinenplatzierung entgegenzuwirken.

Suchmaschinenoptimierung – Ein Überblick

Suchmaschinenoptimierung – Ein Überblick
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An der Suchmaschinenoptimierung, oder englisch search engine optimization (SEO), führt für Unternehmen in der heutigen Zeit kein Weg mehr vorbei. Der Kunde von heute sucht sämtliche Informationen, wie beispielsweise Produktinformationen vor einem Kauf, über eine Suchmaschine – kein Wunder also das „Googeln“ mittlerweile auch in den Duden aufgenommen wurde.

Genau deshalb ist es das Ziel jedes Unternehmens, möglichst hoch im Ranking einer Suchmaschine zu erscheinen und somit die Reichweite der eigenen Webseite zu erhöhen. Als Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden deshalb alle Maßnahmen bezeichnet, die das Ranking der eigenen Webseite in den Suchergebnissen verbessern.

Suchmaschinenoptimierung

Warum Suchmaschinenoptimierung wichtig ist!

Eine aktuelle Studie ergibt, dass Social Media Marketing Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) in Europa abgehängt hat, zumindest was die Verbreitung angeht. Marketingleiter sollten jedoch auf keinen Fall den Fehler machen, die Suchmaschinen als Marketingkanal zu vernachlässigen. Es gibt wichtige Gründe, die Suchmaschinenoptimierung  nach wie vor extrem wichtig machen - für viele Unternehmen vielleicht sogar wichtiger als Social Media.

1. Reichweite

Manche Social Media-Kanäle leiden in Deutschland unter einer geringen Reichweite. Twitter zählt, trotz des enormen Hypes um den Microblog, zu dieser Kategorie. Ca. 300.000-500.000 aktive deutsche Accounts, von denen ein großer Teil aus dem Marketing- oder Medienumfeld stammt, zeigen, wie wenig Twitter bisher wirklich in der Alltagswelt der Deutschen angekommen ist. Suchmaschinen, allen voran Google, erreichen dagegen ca. 80-90% der Internetnutzer. Eine gute Platzierung bei Suchmaschinen ist nach wie vor ein Garant für hohen Traffic auf der Website.

2. Zeitpunkt der Ansprache

Wer in Suchmaschinen sucht, hat ein akutes Bedürfnis. Studien zeigen, dass vor 90% aller Kaufprozesse Recherche in Suchmaschinen stattfindet. Über eine hohe Google-Platzierung oder eine gut gestaltete Keyword-Anzeige wird der Besucher genau in dem Moment angesprochen, in dem er aktiv nach den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen sucht. Besser geht es nicht mehr. In den Social Media dagegen stößt der Nutzer entweder durch Zufall auf ein Angebot, wird durch Werbung darauf hingewiesen oder erhält eine Empfehlung seiner Freunde. In jedem Fall hat er kein aktives Bedürfnis. Dieser Unterschied stellt einen der größten Vorteile des Suchmaschinenmarketing dar.

3. Selektion in der Suchmaschine

Werbeanzeigen bei Facebook lassen sich hervorragend zielen: die Empfänger der Werbebotschaft lassen sich nach Wohnort, Alter, Geschlecht, Interessen und weiteren Kriterien selektieren. Das funktioniert jedoch nur, wenn der Nutzer ensprechende Angaben in seinem Profil gemacht hat. Wie lässt sich aber jemand herausfinden, der potenziell Interesse einer Meisterschulung hat oder einen MBA berufsbegleitend machen möchte? Nur anhand des Alters? Das wird sehr hohe Streuverluste hervorrufen. Für viele Kampagnen funktioniert diese Art der Selektion daher nicht, ganz im Gegensatz zu Suchwort-Anzeigen in Suchmaschinen.

Niemand belügt den Suchschlitz von Google!

Prof. Dr. Michael Bernecker

4. Langfristige Effekte des SEO

Eine hohe Google-Position bleibt mit etwas Arbeit jahrelang erhalten. Das Unternehmen profitiert so jeden Tag von der investierten Arbeit. Die Effekte von Social Media-Kampagnen sind dagegen eher kurzfristig. Die Aktionen schlagen zwar hohe Wellen, die aber auch schnell wieder abflachen. So werden ständig neue Aktionen erforderlich, was aber schnell die Grenze zur Nutzerverärgerung überschreitet. Die Effekte der Suchmaschinenoptimierung sind deutlich langfristiger angelegt.

5. Adressgewinnung

Tausende von Facebook-Fans oder Twitter-Followern sind toll, bleiben aber genau das: Facebook-Fans und Twitter-Follower. Es handelt sich dabei nicht um Besucher der Unternehmenswebsite und schon gar nicht um nachfassbare Adressen (Leads). Das Ganze geht nur so lange gut, wie Facebook und Twitter mitspielen. Sollten sich nämlich die Regeln der Netzwerke ändern (was regelmäßig passiert), könnte sich der Spielraum deutlich einschränken oder im Extremfall die Fanseite ohne Vorwarnung gelöscht werden. Dann sind mit einem Schlag alle Fans weg.

Suchmaschinen bringen direkt Besucher auf die Website. Dort können sie sich in den Newsletter eintragen oder Kontaktanfragen stellen. Die so gewonnenen Adressen gehören zum Unternehmenskapital und hängen nicht vom Goodwill irgendeines Netzwerkbetreibers in Übersee ab.

6. Controllingmöglichkeiten

Suchmaschinenmarketing lässt sich, je nach Ausprägung sehr gut kontrollieren. Bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung lässt sich genau messen, welche Platzierung für welches Keyword wie viele Besucher und daraus resultierende Kontaktanfragen generiert. Dabei ist der Einsatz einschlägiger SEO Tools hilfreich. So können relativ schnell erfolgversprechende Keywords identifiziert und die Bemühungen darauf fokussiert werden. Noch besser funktioniert das Controlling bei den Keyword-Anzeigen. Jedes Keyword, jede Anzeigenvariante, jede Platzierung im Werbenetzwerk lässt sich genau nachvollziehen, was den monetären Einsatz sowie das Ergebnis angeht.

Diese 6 Punkte machen deutlich, wie wichtig Suchmaschinen immer noch für Unternehmen aller Art sind. Gute Platzierungen in den Ergebnissen und ausgefeilte Anzeigenkampagnen gehören zu den Grundlagen der Online-Marketing-Strategie und sollten nicht zugunsten von Social Media geopfert werden. Denn erfolgreiches Online-Marketing besteht aus einem Mix der verschiedenen Instrumente. Zu denen gehört Social Media zweifellos auch -“ aber eben nicht statt, sondern zusätzlich zu anderen Instrumenten.

Welche Suchmaschinen gibt es?

Am deutschen Markt haben sich drei Suchmaschinen etabliert. Zum einen Google als eindeutiger Marktführer, weshalb sich auch die weiteren Ausführungen überwiegend auf Google beziehen, und zum anderen Yahoo und Bing.Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Übersicht der gängigsten Suchmaschinen:

Merken

Merken

Gegenwärtig verteidigt Google seine Stellung als Marktführer. Das Unternehmen wurde 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet und hat seinen Hauptsitz in den USA. Der erste von zehn Unternehmensgrundsätzen lautet: „Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst.“ Tatsächlich ist Google in 194 Ländern weltweit präsent. Im August 2004 wagte Google den Gang an die Börse. Seine Marktmacht verleiht dem Unternehmen hohen Einfluss. Ursprünglich lautete der Name der Suchmaschine „BackRub“. Google stammt vom mathematischen Ausdruck „Googol“ für die Zahl 1 mit hundert Nullen ab und steht für die Strukturierung einer unendlichen Datenmenge.

Google - Suchmaschinenoptimierung

Google

Als eine der jüngeren Suchmaschinen wurde Bing von Microsoft entwickelt. Zunächst war von 2009 bis 2012 nur die Beta-Version verfügbar. Im Jahr 2012 wurde das Design modernisiert sowie Soziale Netzwerke stärker eingebunden, indem eine weitere Suchleiste Informationen aus Sozialen Netzwerken liefert. Zudem besteht die Möglichkeit der Anmeldung über ein Microsoft-Konto.

Bing - Suchmaschinenoptimierung

Bing

Yahoo hat sich als erste Suchmaschine weltweit durchgesetzt. Sie wurde im Jahr 1994 von David Filo und Jerry Yang gegründet. Zwei Jahre später folgte ihr Börsengang. Usprünglich legten die Gründer einen Katalog bestehender Internetseiten an, der unter dem Namen „Jerry and David´s Guide to the World Wide Web“ bekannt war. Daraus entwickelten sie letztlich eine Suchmaschine. Als Freemail Anbieter stellt Yahoo außerdem unlimitierten Speicherplatz zur Verfügung.

Yahoo - Suchmaschinenoptimierung

Yahoo

Die Suchmaschine von T-Online wird von Google zur Verfügung gestellt. Nachdem T-Online unter der Deustchen Telecom AG eingeführt wurde, gehört T-Online seit Ende 2015 zur Stöer Digital Publishing GmbH mit Sitz in Darmstadt. Seit 2000 ist T-online an der Börse. Da T-Online neben der Suchmaschine hauptsächlich als Informationsportal genutzt wird, handelt es sich um ein deutschlandweites Netzwerk. Zusätzlich zu E-Mail Service und E-Commerce stellt T-Online täglich 500 Artikel über aktuelle Themen bereit.

T-Online - Suchmaschinenoptimierung

T-Online

Im Jahr 1996 wurde Ask von Garret Gruener und David Warthen gegründet. Bis Februar 2006 war Ask vor allem in den USA unter dem Namen „Ask Jeeves“ bekannt. Ask ist im Besitz des US-amerikanischen Internetunternehmens InterActiveCorp (IAC). Die Suchmaschine unterscheidet sich im Wesentlichen durch eine Option von ihrer Konkurrenz: der Eingabe vollständiger Fragen in das Suchfeld.

Ask - Suchmaschinenoptimierung

Ask

Web.de ist sowohl Suchmaschine, E-Mail Dienstleister als auch Portal. Im Jahr 1995 wurde es als Webverzeichnis von den Brüdern Matthias und Michael Greve als Teil der Cinetic Medientechnik GmbH gegründet und vier Jahre später aus der Gesellschaft ausgegliedert. Seit 2000 ist Web.de ein börsennotiertes Unternehmen. Inzwischen gehört es zur 1&1 Mail & Media GmbH.

Web.de - Suchmaschinenoptimierung

Web.de

Der amerikanische Medienkonzern AOL hat seinen Sitz in New York City. Unter dem Namen „Quantum Computer Services“ wurde das Unternehmen im Jahr 1985 von Steve Case gegründet. Später erfolgten zwei Namensänderungen, zuerst in America Online und letztlich in die gegenwärtige Bezeichnung AOL. Zunächst fokussierte AOL sich auf Macintosh-User der Apple Kundschaft als Zielgruppe bis eine Erweiterung um Verwender der Microsoft Windows-Betriebssysteme folgte.

AOL - Suchmaschinenoptimierung

AOL

Yandex ist ein russisch-niederländisches Unternehmen mit Sitz in Amsterdam in den Niederlanden sowie in Moskau in Russland, das im Jahr 1997 gegründet wurde. Innerhalb Russlands ist Yandex die beliebteste Suchmaschine. Es wurde bereits 1993 speziell für die russische Sprache entwickelt. Eine englische Ausführung ist seit 2010 verfügbar. Im Jahr 2011 ging Yandex an die New Yorker Börse. Neben der Suchmaschinenfunktion bietet Yandex einen Online-Übersetzer, den Yandex.Browser und Yandex.Maps, Dienste für Internetwerbung, einen E-Mail-Dienst, einen AppStore für Android und Clouddienste.

Yandex - Suchmaschinenoptimierung

Yandex

Die Rangfolge in den Suchergebnissen wird durch Algorithmen bestimmt. Diese Ranking-Algorithmen werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, um Manipulationen zu vermeiden bzw. zu verringern und die Ergebnisse immer aktuell zu halten. Trotz dieser regelmäßigen Änderungen konnten einige sichere Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung identifiziert werden. Um die Suchmaschinenoptimierung verstehen zu können, sollte zunächst die Aufgabe bzw. das Ziel von Suchmaschinen betrachtet werden. Das Hauptziel einer Suchmaschine ist es, zu einem bestimmten Begriff relevante und qualitative Ergebnisse zu identifizieren, mit denen der Nutzer möglichst zufrieden ist. Sie sollen dem Nutzer einen Mehrwert zu seiner Suche liefern.

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Was gibt es bei der Suchmaschinenoptimierung zu beachten?

Aufgrund der Vorteile und Potenziale, die eine gute Platzierung der Webseite in der Trefferliste ermöglicht, versuchen Webseitenbetreiber bereits zu Beginn dies durch Suchmaschinenoptimierung zu erreichen – doch was muss dabei nun alles beachtet werden? Google berücksichtigt zur Bestimmung der Relevanz einer Seite grundsätzlich zwei Faktoren und zwar die Onpage- und die Offpage-Faktoren. Onpage-Faktoren sind relativ gut zu beeinflussen, da sie sich unmittelbar auf die Gestaltung der eigenen Homepage beschränken. Im Gegensatz dazu sind die Offpage-Faktoren, schwieriger zu beeinflussen. Neben diesen beiden Faktoren müssen mittlerweile jedoch einige weitere Ranking-Faktoren berücksichtigt werden, wie beispielsweise das Besucherverhalten. Hinsichtlich des Besucherverhaltens werden insbesondere die Verweildauer des Nutzers auf einer Webseite und die Absprungrate (Bounce Rate) betrachtet. Dies hat also zur Folge, dass die Qualität von Webseiten mit einer geringen Verweildauer und einer hohen Absprungrate von Google als qualitativ schlechter angesehen werden und im Ranking nach unten rutschen. Ein weiterer neuer Faktor der berücksichtigt wird sind sog. Social Signals, d.h. Aktivitäten der Nutzer in sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook-Shares. Wird eine Facebook-Seite häufiger geshared als eine vergleichbare Seite, stellt dies einen positiven Aspekt dar. Allerdings ist die Wirkung von Social Signals im Bezug auf das Suchmaschinen-Ranking umstritten.

Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung?

Das Vorgehen bei der Suchmaschinenoptimierung lässt sich in sechs Dimensionen einteilen.

  1. Keyword-Analyse:

    Bei der Suchmaschinenoptimierung werden zu Beginn die Keywords (Schlüsselwörter) analysiert, d.h. die Wörter, die Nutzer in den Suchmaschinen eingeben, werden näher betrachtet. Im Fokus steht deshalb die Perspektive des Suchenden. Im ersten Schritt wird nach möglichen Stichworten gesucht, die für den Suchenden relevant sein können. Informationen ergeben sich zum einen aus einer Analyse der eigenen Webseite. Ein geeignetes Analyseprogramm identifiziert die Keywords, die die Nutzer in der Suchmaschine eingeben und anschließend auf die Webseite gelangen. Dies kann beispielweise über verschiedene Keywordrecherche-Tools erfolgen. Zum anderen kann das Vorschlagwerkzeug der Suchmaschine (Google Suggest) genutzt werden. Ein weiteres sehr bekanntes Tool zur Keyword-Analyse ist der Keyword-Planner von Google AdWords. Bei der Auswahl der Keywords spielt das Suchvolumen und die Höhe des Wettbewerbs eine Rolle. Wurden die Keywords unter diesen Gesichtspunkten definiert, ist es das Ziel, dass das Unternehmen anschließend unter diesen relevanten Keywords in der Suchmaschine erscheint. Deshalb werden im nächsten Schritt, nachdem die relevanten Suchworte identifiziert wurden, die Webseitentexte auf diese Keywords optimiert.

  2. Konkurrenz-Analyse

    Bei der Suchmaschinenoptimierung macht es Sinn, ebenfalls zu schauen, welche Wettbewerber für die identifizierten Begriffe ranken und auf welche Keywords diese optimieren. Die Anzahl der Treffer zu einem bestimmten Keyword geben einen ersten Anhaltspunkt über die Intensität des Wettbewerbes. Gibt es also relativ wenige Treffer zu einem Keyword, ist es einfacher, auf die oberen Plätze zu kommen. Detailliertere Informationen ergibt die Analyse der ersten Treffer, die auf Ihr Keyword ranken. Teilweise ergeben sich daraus sogar noch weitere Keywords, die zuvor nicht identifiziert wurden.

  3. Onpage-Faktoren

    Für die Festlegung der Rangfolge in den Suchergebnissen werden zudem die Onpage-Faktoren berücksichtigt. Es gibt verschiedene Onpage-Faktoren, von denen einige im Folgenden beispielhaft erläutert werden. Ein Faktor stellt das Alter der Domain dar, welches Informationen über die Qualität der Webseite gibt. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen Meta-Tags. Dabei handelt es sich um Angaben, die sich im Kopfbereich der Webseite befinden und beispielsweise Auskunft über den Webseiteninhalt geben, jedoch für den Besucher unsichtbar sind. Das wichtigste Element für die Suchmaschinenoptimierung ist der Title-Tag, dies bedeutet, dass die für das Unternehmen wichtigsten Keywords in den Titel integriert sind. Eine optimale Wortanzahl sind fünf bis sieben Wörter. Generell gilt, dass eine Webseite fehlerfrei programmiert werden sollte und die Überschriften und Zwischenüberschriften korrekt formatiert sind.

    Hier finden Sie 10 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung!

  4. Content

    Ein weiterer wesentlicher Faktor der Onpage-Optimierung ist die Vermeidung von duplicate Content. Suchmaschinen, legen großen Wert darauf, Ihren Nutzern einzigartigen Content zur Verfügung zu stellen. Es sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, hochwertige und unique Inhalte zu erstellen. Kopierte oder doppelte Inhalte werden gnadenlos abgestraft. Da stellt sich aber bei einigen die Frage, welche Inhalte es gibt und welcher Content relevant ist? Gute Inhalte können beispielsweise ausführliche Beschreibungstexte von Produkten oder Dienstleistungen sein. Eine gute Möglichkeit, um regelmäßig neuen Content auf der Webseite zu platzieren bieten zudem Blogs oder News-Seiten. Blogbeiträge werden auf ein bestimmtes Keyword optimiert und helfen dabei, die gesamte Webseite zu dem Themenbereich zu stärken. Wichtig hierbei ist der thematische Bezug zur Webseite und zum Kerngeschäft. Eine Optimierung auf Keywords, die ansonsten keinen Bezug zum Thema der Webseite haben, wird niemals den gewünschten Erfolg versprechen. Eine weitere Möglichkeit zur Erstellung von Content sind Pressemitteilungen, die über das Internet gestreut werden. Das Ziel bei der Online PR-Arbeit ist es, durch informative Inhalte von anderen Seiten erwähnt zu werden und so eine höhere Reichweite zu erzielen. Zudem fließt dieser Faktor in die sogenannte Offpage-Optimierung mit ein.

  5. Offpage-Faktoren

    Die Offpage-Faktoren beeinflussen ebenfalls das Suchmaschinenranking, liegen jedoch nicht auf der Seite selbst. Informationen über Algorithmen, nach denen die Faktoren gewichtet werden, sind nicht bekannt. Einen wichtigen Faktor stellt der PageRank dar, der sich aus der Anzahl und der Qualität der Links ergibt, die auf die eigene Webseite führen. Zum Linkaufbau setzte man zu Beginn auf Linklisten, in die man sich eintrug und einen Backlink erhielt. Auch gekaufte Links aus dem Ausland waren früher ein bewährtes Mittel, um in den Google Suchergebnissen schnell nach oben zu kommen. Diese Methodik hat Google mittlerweile erkannt und durch Updates abgestraft. Heute setzt man zunächst darauf, bestehende Linkquellen zu erschließen, d.h. sich beispielweise sich auf den Webseiten von Kunden, Zulieferer, Partner etc. zu verlinken. Besonders gut ist es, wenn die Backlinks aus unterschiedlichen Quellen stammen, die selbst als qualitativ hochwertig gelten.

  6. Local SEO

    Local SEO bezeichnet die Suchmaschinenoptimierung für lokale Suchergebnisse. Alle Suchanfragen mit einem lokalen Bezug werden in den Suchergebnissen mit einer Map und Routen-Infos dargestellt. Beim local SEO ist es besonders wichtig, einheitliche und vollständige Daten zur Adresse, zu Öffnungszeiten, zur Telefonnummer etc. bereitzustellen. Das Google My Business Profil spielt hier eine entscheidende Rolle. Mehr zum Thema local SEO und die Rolle von Branchenverzeichnissen finden Sie in unserem Beitrag dazu.

  7. Social Signals

    Generell stellen Social Signals Backlinks aus sozialen Netzwerken dar. Da Experten vermuten, dass diese zukünftig an Relevanz gewinnen, spielen sie bei der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Es müssen Strategien entwickelt werden, um von den Nutzern in den sozialen Netzwerken erwähnt zu werden.

  8. Controlling

    Die Rankingziele sollten in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Auch hierbei gibt es verschiedene Tools zur Unterstützung, die das Ranking erfassen. Ebenfalls sollten die Keywords und die Plätze der Konkurrenz regelmäßig überprüft werden. Neben den Keywords allein, sollte jeden Webseite über ein Tracking-Tool verfügen, wie beispielsweise Google Analytics, eTracker oder piwik. Diese Controlling-Tools ermöglichen das Überwachen des Webseiten-Traffics und lassen eine Analyse der Benutzer zu. Auch für den Bereich Social Media gibt es nützliche Instrumente, die das Monitoring der Maßnahmen in den sozialen Netzwerken erleichtern.

Hier finden Sie eine Übersicht über die besten kostenlosen SEO-Tools!

Suchmaschinenoptimierung: Tipps für den ersten Einstieg

Jeder fängt mal klein an, so heißt es gelegentlich. Wenn man das Internet regelmäßig durchforstet, dann findet man viele Diskussionen und "Geheimtipps". Oftmals lassen sich diese Tipps nur umsetzen, wenn die Basics bei der Suchmaschinenoptimierung schon beachtet worden sind. Anbei unsere Tipps für den Einstieg:

  • Domainname: Der richtige Domainname ist immer noch hilfreich: Kommt das Keyword im Domainnamen vor? Beispiel: www.obst-und-gemuese.de
  • Dateinamen: Benennen Sie die Dateien auf ihrer Webseite richtig! Enthalten Ihre Dateinamen wichtige Keywords? Beispiel: www.obst-und-gemuese.de/birnen.htm
  • Titel: Nicht nur der Dateiname, sondern auch der Seitentitel ist wichtig: Hat Ihre Homepage einen Titel, der Ihre Keywords umfasst? Beispiel: <title>Obst-und-Gemüse.de - Alles über Obst und Gemüse</title>
  • Meta-Tags: Haben Sie die Meta-Tags gesetzt? Profi-Tipp: Verwenden Sie keine Begriffe im Keywords-Tag, die auf der Seite nicht erscheinen!
  • Design: Verwenden Sie noch Frames? Ist ihre Webseite immer noch nicht Handytauglich? Profi-Tipp: Suchmaschinen haben große Probleme mit Frames. Der erste Schritt zur Optimierung ist die Umstellung auf ein suchmaschinenfreundlicheres Layout!
  • Überschriften: Text als Überschrift nur fett machen reicht nicht. Verwenden Sie Keywords in den Überschriften h1 bis h6? Beispiel: <h1>Rotkohl - ein gesundes Gemüse</h1>
  • Interne Verlinkung: Sind Ihre Seiten optimal untereinander verlinkt? Profi-Tipp: Setzen Sie Keywords als Linktext, also „Weiter zum Kapitel über Karotten” anstelle von „Hier geht’s weiter”.
  • Keyword-Optimierung: Optimieren Sie eine Seite auf 1-2 Keywords, anstatt alle Seiten auf alle Keywords auszurichten. Profi-Tipp: Unter dem Stichwort „Keyword Densitiy” können Sie im Internet überprpfen, wie oft Ihre Keywords auf Ihrer Seite vorkommen.
  • Externe Verlinkung: Verlinken möglichst viele Seiten auf Ihr Projekt? Profi-Tipp: Je mehr externe (themenverwandte) Links Sie sammeln können, desto besser.
  • Das Wichtigste: Content! Ihre Seite muss interessanten, einzigartigen und attraktiven Inhalt bieten. Dies ist die Grundlage für all Ihre Optimierungsbemühungen.

Suchmaschinenoptimierung: Ein Fazit

Aufgrund der hohen Bedeutung und dem täglichen Einsatz von Suchmaschinen spielt die Suchmaschinenoptimierung für Webseitenbetreiber eine wichtige Rolle. Die Betreiber müssen ihre Webseiten auf relevante Keywords optimieren und auch weitere Faktoren beachten, die das Ranking der Suchergebnisse beeinflussen. Mit Hilfe einer kontinuierlichen Suchmaschinenoptimierung und regelmäßigen Anpassungen, kann die Platzierung der eigenen Webseite in den Suchergebnissen verbessert werden und somit die Reichweite gesteigert werden. Ergänzende Maßnahmen, wie z.B. die Suchmaschinenwerbung, unterstützen die SEO-Arbeit und sorgen für zusätzlichen Traffic auf der Webseite.

 

Ausgewählte Referenzen im Bereich SEO:

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Welche Vorteile bietet SEO?

Welche Vorteile bietet SEO?
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Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) beschreibt eine Online-Marketing-Methode, die das Ziel verfolgt, die Sichtbarkeit einer Webseite zu steigern und dadurch mehr Besucher für die Webseite zu generieren. Die Optimierung bezieht sich ausschließlich auf das Ranking von unbezahlten Ergebnissen im organischen Suchmaschinenranking und schließt somit bezahlte Werbeanzeigen aus. Dadurch wird eine klare Abgrenzung zur Suchmaschinenwerbung (SEA) gezogen, welche bezahlte Anzeigen von Unternehmen über dem organischen Ranking erscheinen lässt. Die Suchmaschinenoptimierung bringt Webseitenbetreibern viele Vorteile und hat sich daher fest in der Marketing-Welt etabliert. Im Folgenden werden die Vorteile von SEO genauer erklärt.

Vorteile von SEO

Die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung

Die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und stellt heutzutage ein nicht mehr wegzudenkendes Element des Online-Marketings dar. Da Suchmaschinen wie Google der Dreh- und Angelpunkt für jegliche Informationsbeschaffung der Menschen sind und sie ihnen Wissen zu allen möglichen Themen, wie beispielsweise Sport, Finanzen, Handel und Wissenschaft vermitteln, spielen sie eine entscheidende Rolle in den ersten Phasen der Customer Journey. Mithilfe einer optimierten Webseite, die hohe Rankings zu viel genutzten Keywords aufweist, können Kunden bereits früh auf ihrer „Reise“ auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Selbst, wenn noch kein konkretes Kaufinteresse besteht, sondern nur Recherche betrieben wird, ergibt sich für Unternehmen eine echte Chance, neue Kunden für sich zu gewinnen.

Konkrete Vorteile von SEO

1. Erhöhte Sichtbarkeit

Wie bereits erwähnt ist das Hauptziel von SEO eine Verbesserung der Auffindbarkeit der eigenen Webseite in Suchmaschinen durch eine hohe Rankingposition. Bemerkenswert ist, dass SEO im Online-Marketing sogar einen höheren Stellenwert einnimmt als SEA, da viele Nutzer den organischen Suchmaschinenergebnissen mehr Vertrauen schenken als bezahlter Werbung. Die bestplatzierten Treffer weisen somit die größte Vertrauenswürdigkeit und die höchste Klickrate auf. Da viele Unternehmen um die vordersten Plätze in den Suchergebnissen konkurrieren, lohnt sich professionelle Unterstützung. Ein SEO Experte weiß, worauf es bei der Onpage- und Offpage-Optimierung ankommt und kann die notwendigen Maßnahmen gleich umsetzen. Gute Rankings helfen so dabei, Interessenten und potenzielle Kunden auf die Unternehmenswebseite aufmerksam zu machen.

2. Gesteigerter Website Traffic

Rankings auf der ersten Ergebnisseite von Google oder bing sorgen nicht nur für eine höhere Sichtbarkeit. Oft ist der Treffer in der Suchmaschine der erste Kontaktpunkt zwischen Kunde und Unternehmen. Durch gute Rankings steigern Sie also den Traffic für Ihre Webseite – und zwar nachhaltig.

Ein weiterer Vorteil: Kriterien der Suchmaschinenoptimierung sind eng verbunden mit einer hohen Nutzerfreundlichkeit. Das heißt für Webseitenbetreiber: Wer seine Webseite für Suchmaschinen optimiert, macht sie meist wie von selbst auch attraktiver für die Nutzer. Barrierefreiheit, abwechslungsreiche Inhalte oder die mobile Nutzbarkeit werden nicht nur von Suchmaschinen positiv gewertet, sondern helfen zusätzlich dabei, den durch die Suchmaschine generierten Traffic auf der Webseite zu halten.

Website Traffic durch SEO

3.    Return on Investment

Zu den Vorteilen von SEO zählt auch ein positiver Effekt für den Return on Investment. Durch erhöhte Sichtbarkeit und stets zunehmenden Website Traffic steigt der Return on Investment (ROI), welcher eine betriebswirtschaftliche Kennzahl zur Messung der Rendite einer unternehmerischen Tätigkeit darstellt. Die Rendite kann durch verkaufte Produkte des Onlineshops, durch Anmeldungen zu Webinaren oder durch andere Transaktionen entstehen. Die Investition in SEO-Maßnahmen macht sich dadurch bezahlt!

Insgesamt ist erkennbar, dass die drei strategisch wichtigsten SEO-Ziele aufeinander aufbauen. Denn eine erhöhte Sichtbarkeit in einer Suchmaschine bedingt einen höheren Website Traffic bei Unternehmen, welcher dem Anbieter wiederum neue Kontaktpunkte mit Kunden eröffnet. Folglich wird das Online-Geschäft zunehmend rentabler und der ROI steigt.

Suchmaschinenoptimierung vs. Suchmaschinenwerbung

Die professionelle Optimierung einer Website ist für Unternehmen zwar mit Kosten verbunden, jedoch bringt SEO meist einen nachhaltigeren Erfolg als die bezahlte Suchmaschinenwerbung. Setzt ein Unternehmen Google Ads ein, so macht sich dies bei den Besucherströmen meist deutlich bemerkbar. Allerdings sind Keywords mit einem hohen Suchvolumen häufig mit hohen Klickpreisen verbunden. Wer also erfolgreiche Anzeigen schalten möchte, muss mitunter ein großes Budget zur Hand nehmen.

Hat man jedoch eine Webseite mit aufwändigen Inhalten und einem Mehrwert für die Besucher erstellt und Wert auf SEO gelegt, so liegt ein stabiles Grundgerüst für gute organische Rankings vor. Wer dieses Grundgerüst durch kontinuierliche SEO-Maßnahmen pflegt, sichert sich einen langfristigeren Erfolg als bei dem kurzfristigen Anstieg der Besucherzahlen durch SEA. Somit zahlt sich SEO besonders für kleine und mittelständige Unternehmen aus, für die Suchmaschinen oft die wichtigste Quelle darstellen, um Neukunden zu gewinnen.

Fazit

Die Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage für jedes Unternehmen ein relevanter Aspekt im Online-Marketing, um sich im Kampf gegen die Wettbewerber durchzusetzen und Interessenten auf die eigenen Leistungen oder Produkte aufmerksam zu machen. Durch einen höheren Website Traffic steigen außerdem die Chancen, erfolgreiche Kaufabschlüsse zu erzielen und so den Umsatz des Unternehmens zu steigern.

Online Marketing Studien im Überblick

Online Marketing Studien im Überblick
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Online-Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre potenziellen Kunden gezielt im Internet anzusprechen. Dabei sind Begriffe wie SEO, SEA und E-Mail-Marketing für die meisten Unternehmen keine Fremdwörter mehr. Um dennoch den Themenbereich etwas näher zu durchleuchten, sind in den letzten Monaten einige Online Marketing Studien erschienen. Die Studien liefern unter anderem wertvolle Hinweise über die wachstumsstärksten Kanäle, welche Besonderheiten im Hinblick auf den Einsatz von mobilen Endgeräten zu beachten sind und wie die Kunden entsprechende Online-Marketing-Maßnahmen bewerten. Die neueste Studie von 2020 beschäftigt sich mit der Entwicklung des E-Commerce.

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Wir haben Ihnen aktuelle Internet Marketing Studien zusammengetragen. So erhalten Sie einen schnellen Überblick und können die Studien als Anregung für Ihre Online Marketing Maßnahmen nutzen.

⇒ Online Marketing Studie 2020

Digital Commerce Research Network Studie der ibi research

Die im Rahmen der Studie "Handel im Wandel" durchgeführte Studie verdeutlicht, welche Auswirkungen das Internet auf das Kaufverhalten der Kunden hat. Knapp mehr als die Hälfte (51%) der Befragten, kaufen im Internet ein. Lediglich drei Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie über das Internet keine Produkte beziehen. Weiter shoppen knapp ein Viertel der Befragten zweimal wöchentlich online, wobei mit steigender Anzahl der im Haushalt lebenden Personen die Präferenz fürs Online-Shopping wächst.  Weitere Keyfacts:

  • Gütesiegel, Gutscheine und günstige Preise beeinflussen die Kaufentscheidung und sind auschlaggebend für die Kundengewinnung
  • durchschnittlich 18 % schicken das Produkt wieder retour. Hauptgrund ist ein nicht passendes Produkt
  • die Kaufentscheidung ist kanalunabhängig. Der Kunde wünscht sich ein reibungloses Kundenerlebnis innerhalb des Kaufprozesses

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier: ibi research.

⇒ Online Marketing Studien 2017

Global Digital Report 2017

Der Global Digital Report 2017 stellt die aktuelle Situation in den Bereichen Internet, Mobile, Social & Co vor und kommt zu der Erkenntnis, dass die digitale Welt in einem rasantem Tempo weiter wächst. Einige Fakten aus der Studie:

  • 50 % der weltweiten Bevölkerung haben Zugang zum Internet (3,77 Mrd. Internet Nutzer).
  • 66 % der weltweiten Bevölkerung sind Mobile Nutzer.
  • Es gibt 2,56 Milliarden Social Media Nutzer (34 % der Weltbevölkerung).
  • 41 % der Deutschen (33,0 Millionen Menschen) nutzen Social-Media-Plattformen mindestens einmal im Monat.
  • Die generelle Nutzung von Social Media ist in Deutschland etwas anders verteilt, als im internationalen Vergleich. An erster Stelle findet sich YouTube, das von 69 % genutzt wird, gefolgt von Facebook (61 %) und WhatsApp (55 %). Tumblr landet auf dem letzten Platz.
  • Monatlich wird Facebook in Deutschland von 33 Millionen Anwendern, also rund 40 % der Bevölkerung, mindestens einmal verwendet. Davon nutzen 64 % Facebook täglich und 85 Prozent mobil.

Alle Ergebnisse können Sie hier nachlesen: Global Digital Report 2017

Digitale Trends 2017 von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben im Rahmen der Studie „Digitale Trends 2017“ 14.000 Marketingverantwortliche in Unternehmen und Agenturen zu ihren Budgets und den größten Potenzialen im Digitalen Markt befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass 2017 die Budgets für Social Media Marketing, Content Marketing und die Personalisierung von Inhalten gesteigert werden. Dies steht im Einklang mit der Einschätzung, dass sich Unternehmen von ihrer Konkurrenz abheben, die das Kundenerlebnis verbessern und fesselnde Inhalte schaffen. Weniger investiert wird in die Bereiche Affiliate Marketing, Suchwerbung und Sales-Enablement.

Die ausführlichen Ergebnisse gibt es hier: Digitale Trends 2017 von Adobe.

⇒ Online Marketing Studien 2016

Digital-Marketing Trends 2016 von absolit

Im Rahmen der Studie von dem Beratungsunternehmen absolit wurden 172 Internet Marketing Verantwortliche von mittleren und großen Unternehmen aus den Branchen Handel, Tourismus, Versicherungen und B2B-Unternehmen befragt. Laut der Studienergebnisse sind E-Mails und Suchmaschinen wachstumsstärkste Kanäle im digitalen Marketing und erhalten die meisten Zusatzinvestitionen. Demnach planen 46 Prozent ihr Budget für E-Mail- und Suchmaschinenmarketing zu erhöhen. Insbesondere der Handel profitiert laut den Studienergebnissen von E-Mail-Marketing-Maßnahmen, da durch sie fast ein Viertel des Umsatzes generiert wird. Die Kurzversion der Studie finden Sie hier: Digital-Marketing-Trends 2016 von absolit.

Studie zum Thema Online-Marketing von der Hochschule Offenburg

Im Rahmen der Studie haben Prof. Dr. Christopher Zerres und Kai Israel von der Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg 162 kleine und mittelständische Unternehmen der Region Ortenau zu ihrer Nutzung von Online-Marketing-Maßnahmen befragt und entsprechende Faktoren aufgedeckt, die das Online-Marketing dieser Unternehmen erfolgreich macht. Die Studienergebnisse zeigen, dass im Bereich Online-Marketing viele Potenziale noch ungenutzt bleiben, obwohl die meisten Unternehmen die Bedeutung von Social Media und firmeneigenen Websites erkannt haben. Die von KMUs am meisten genutzten Online-Maßnahmen sind laut der Studie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und E-Mail-Werbung. Die Studie deckt zusätzlich suchmaschinenrelevante Faktoren auf, indem 2.138 Websites kleiner und mittelständischer Unternehmen durchleuchtet wurden.

Die vollständigen Studienergebnisse stehen hier zum kostenlosen Download bereit: Online-Marketing Studie Hochschule Offenburg.

 

Online Marketing Trends 2016 finden Sie hier!

Studie zum Thema Online-Marketing von Hotelmarken in Deutschland von DISCAVO

Die Hotelsuchmaschine DISCAVO hat die 20 größten Hotelketten Deutschlands zu ihren Online-Marketing-Aktivitäten (SEO, SEA, Social Media) befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass viele deutsche Hotelmarken im Hinblick auf das Thema Online-Marketing nur „mangelhaft“ aufgestellt sind und demnach viele Potenziale nicht nutzen. Laut Andri Fried, Head of Online Marketing von DISCAVO, machen nur die wenigsten Hotelketten von einer kanalübergreifenden Online-Marketing-Strategie Gebrauch.

Zu den ausführlichen Studienergebnissen gelangen Sie hier: Online-Marketing Studie von DISCAVO.

Studie „How do customers conduct searches on Google using a mobile device?” von Mediative

Im Rahmen der Eye-Tracking-Studie von dem Marketing- und Marktforschungsunternehmen Mediative wurde das Augen- und Sehverhalten von 49 Personen genauer unter die Lupe genommen. Die Studie untersucht das Verhalten der Konsumenten mit mobilen Endgeräten, indem die Augenbewegungen der Probanden auf dem Bildschirm während einer Google-Anfrage und den einzelnen Klicks getrackt wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Probanden auf mobilen Endgeräten im Schnitt 87 Sekunden länger brauchen, bis sie den ersten Klick tätigen. Die Studie führt dabei als Grund auf, dass der Knowledge Graph von Google in der mobilen Ansicht nicht am rechten Bildschirmrand erscheint, wie es bei der Desktop-Variante der Fall ist, sondern oberhalb der Suchergebnisse. Auch bei der Nutzung von mobilen Endgeräten bleibt das erste Suchergebnis das Wichtigste.

Die gesamten Studienergebnisse können Sie sich hier herunterladen: Eye-Tracking-Studie von Mediative.

Digital Consumer 2016 von Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research

In der Studie von der Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research wurden 1.100 Kunden in Deutschland im Rahmen eines Online-Fragebogens zu den Themen Online-Werbung, Mobile-Advertising und Omnichannel befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Kunden Retargeting, beispielsweise mithilfe von Cookies, eher kritisch gegenüber stehen und das so genannte CRM-Targeting, bei dem bereits vorhandene Kundendaten aus dem CRM-System verwendet werden, bevorzugen. Darüber hinaus hat die Bedeutung von Omnichannel-Ansätzen zugenommen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich 74 Prozent der Probanden online Produktinformationen einholen und anschließend den Kauf in einem stationären Geschäft tätigen. Auch Mobile Devices etablieren sich laut der Studie zunehmend als Kommunikationskanal, wobei die befragten Kunden Werbung auf mobilen Endgeräten eher kritisch bewerten.

Hier stehen Ihnen die ausführlichen Studienergebnisse zum Download bereit: Digital Customer von Cintellic Consulting Group.

"Digital Connections Whitepaper" von Tradedoubler

Damit Online Marketeers erfolgreich Kaufabschlüsse im Internet generieren können, sollten Sie das Einkaufsverhalten der Konsumenten nachvollziehen können. Die Studie "Digital Connections" aus dem Hause Tradedoubler untersucht eben dieses Kaufverhalten und stellt dieses in Schaubildern verständlich dar. Weiterhin werden auch die Sichtweisen von erwachsenen Konsumenten aus neun europäischen Ländern aufgezeigt. Im Rahmen dieser Umfrage zum Internet Marketing wurden 4.493 Konsumenten zwischen 16 bis 64 Jahren aus den Ländern Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden und der Schweiz befragt. Das Ergebnis dieser umfassenden Studie eröffnet einen sehr interessanten Blickwinkel auf die Costumer Journey.

Das Whitepaper hierzu erhalten Sie unter folgendem Link: "Digital Connections Whitepaper" von Tradedoubler

Studie „Online Marketing bei deutschen Shops 2016“ von Aufgesang

Der Dienstleister Aufgesang veröffentlicht im August 2016 seine neue Studie zum Internet Marketing bei deutschen Online-Shops. Die Studie, die nun zum sechsten Mal durchgeführt wurde, hat 200 der größten Online-Shops bezüglich der eingesetzten Online Marketing Instrumente analysiert. Die Studie zeigt die folgenden Kernpunkte:

  • Die Google Suche ist der wichtigste Traffic-Kanal für die Online-Shops. 85,32 % des Traffics kommt aus den Suchmaschinen.
  • Der Traffic der Universal Search (u. a. Bilder, Video, Shopping etc.) ist leicht gesunken (ca. 9,64 %).
  • Der Traffic, der über AdWords generiert wird, liegt bei 5,03 % – Tendenz weiter sinkend.
  • Facebook ist ein relevanter Traffic-Lieferant geworden.
  • Pinterest ist erstmals mit einem Anteil von 0,53 % in der Studie vertreten. Der Traffic über Pinterest findet hauptsächlich in den Bereichen Möbel (5,54 %), Heimwerker (2,43 %), Büro (1,88 %) und Kleidung (1,16 %) statt.
  • Google+ hat insgesamt an Anteil verloren.

Weitere Studieninfos gibt es hier: E-Commerce Studie von Aufgesang

Online Marketing Studie im technischen Mittelstand 2016 von Saxoprint

Die Onlinedruckerei Saxoprint hat eine Studie unter 960 Marketingverantwortlichen von mittelständischen Unternehmen veröffentlicht. Dabei wurde ein weiterhin steigender Anteil der Online-Werbung im Kommunikations-Mix der Unternehmen festgestellt. Die klassischen Kanäle sind zwar immer noch stark vertreten, aber die Offline-Kanäle holen auf. Auch im Social Media Umfeld engagieren sich Unternehmen immer mehr. Dabei ist Facebook weiterhin die Plattform mit dem höchsten Nutzungsanteil.

Die komplette Studie finden Sie hier: Marketingstudie von Saxoprint

Sie kennen noch weitere Online Marketing Studien, die wir hier nicht mit aufgelistet haben? Dann kontaktieren Sie uns gerne und wir schauen uns Ihre Studie an!

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#onlinemarketing #onlinemarketingstudien #SEM

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SEO Marketing – Warum SEO in den modernen Marketing-Mix gehört!

SEO Marketing – Warum SEO in den modernen Marketing-Mix gehört!
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Ist SEO im modernen Marketing sinnvoll? Diese Frage wird uns regelmäßig gestellt und wir haben schon oft diese Diskussion mit unseren Kunden geführt. Was macht mehr Sinn: weiter in Anzeigenwerbung zu investieren oder ein Budget für SEO Marketing zur Verfügung zu stellen?

Um die Vorteile von SEO Marketing zu klären, muss man zunächst einmal klären, was SEO Marketing überhaupt ist, wofür es eingesetzt werden kann und wie man bei einem erfolgreichen SEO Marketing vorgeht.

Seminar Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Sie möchten Techniken lernen, mit denen Sie Ihre Rankingpositionen in den Suchergebnissen bei Google verbessern können? Dann ist unser Seminar Suchmaschinenoptimierung genau das Richtige!  Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen finden Sie hier: 

Was ist SEO Marketing eigentlich?

Das Kürzel SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization). SEO beschäftigt sich also mit der Frage, wie eine Webseite so optimiert werden kann, dass sie in Suchmaschinen wie Google oder Bing gefunden wird und entsprechend Webseitenbesucher erhält. Marketing dagegen beschäftigt sich mit der Frage, wie die Aktivitäten des Unternehmens in Richtung verschiedener externer und interner Zielgruppen ihre Wirkung entfalten kann, um so einen Mehrwert für das Unternehmen, die Kunden und die weiteren Zielgruppen zu entwickeln. Damit scheint klar zu sein, was man unter SEO Marketing versteht.

Michael BerneckerSEO Marketing setzt sich mit der Optimierung von Webseiten auseinander. Zentrales Ziel ist es, dass die unternehmensrelevanten Ziele und Aktivitäten ihre gewünschte Wirkung (Reichweite) mit Hilfe von Suchmaschinen in der gewünschten Zielgruppe erreichen.

Prof. Dr. Michael Bernecker

Alle Maßnahmen, die nun dazu dienen, die Webseite eines Unternehmens in den sogenannten generischen Suchergebnissen von Google für die unternehmensrelevanten Keywords nach oben zu bringen, stellen die Aktivitätsseite des SEO Marketing dar. Typische Maßnahmen des SEO Marketing sind:

1. Strategisches SEO Marketing
Zu strategischen SEO Marketing Fragestellungen, die sich aus dem Marketingmix ableiten lassen, ist insbesondere die Frage relevant, für welche Themen, Problemstellungen und Produkte man bei der relevanten Zielgruppe präsent sein möchte. Aus dieser Frage leitet sich in der Regel eine Keywordrecherche ab, um damit zu klären, zu welchen Suchbegriffen des Kunden man relevant sein möchte. Darauf aufbauend stellt sich die Frage, mit welchem Content man eine Webseite bestücken und in welchem Rahmen der Webseite man sich bewegen möchte, damit die Suchmaschine diese Inhalte sauber indiziert und ausspielt, wenn der relevante Kunde nach den zuvor festgelegten Keywords sucht.

2. Onpage Optimierung
Ein weiteres SEO Betätigungsfeld sind die Onpage Optimierungen der Webseite. Suchmaschinen wie Google & Co haben sehr spezifische Anforderungen an eine Webseite, damit sie diese indizieren und in den eigenen Algorithmus integrieren können. Alle Optimierungen, die auf der Webseite selber stattfinden helfen im SEO Marketing dabei, die Webseite in den generischen Ergebnissen besser zu platzieren. Zu solchen Onpage Optimierungen gehören z.B. technische, inhaltliche oder Strukturthemen der Webseite.

3. Offpage Optimierung
Ein weiterer wichtiger Punkt im SEO Marketing sind die sogenannten Offpage Optimierungen, die außerhalb der eigentlichen Webseite ablaufen. Google berücksichtigt beim Ranking von Inhalten auch die Relevanz des Inhaltes in der Web-Welt. Ein Messkriterium für die Relevanz ist die Frage, wie viele Links auf eine Webseite eingehen und ausgehen und wie die Webseite mit der Web-Welt verknüpft ist. Ziel der Offpage Optimierungen sind Verlinkung zu generieren und die Webseite besser zu verknüpfen.

Diese prinzipiellen SEO Maßnahmen gehören als Instrumente zum SEO Marketing. Die detaillierten Vorgehensweisen und Einzelaktivitäten verändern sich und werden regelmäßig angepasst. Daher ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung des SEO Marketing unabdingbar und auch erfahrene SEOs bilden sich kontinuierlich weiter.

 

Sie möchten alle Bereiche des SEO Marketing abdecken? Wir unterstützen Sie dabei!

Was kann man mit SEO Marketing erreichen?

Mit SEO Marketing lassen sich über Suchmaschinen mehr Reichweite, mehr Interaktion und damit langfristig mehr Kunden und Transaktionen generieren.

Suchmaschinen wie Google und Bing werden täglich genutzt, um Informationen zu suchen. Nach Eingabe der Suche werden die relevanten Seiten zu dem eingegebenen Suchbegriff auf der Suchergebnis-Seite dargestellt. Das Suchergebnis einer Suchmaschine besteht aus anzeigenrelevanten Informationen und dem generischen Suchergebnis. Für die ausgespielten Anzeigen zahlt man kontinuierlich klickbasiert an Google. Für generische Ergebnisse und dem damit erzeugten Traffic nichts. Daher sind viele Unternehmen sehr daran interessant, in den relevanten Suchergebnissen aufzutauchen und so im Kontext des Kunden vorhanden zu sein. Ein potenzieller Kunde, der sich dann für weitere Informationen interessiert, kann auf der Webseite konvertiert werden -  in einen Lead oder direkten Umsatz. Mit SEO Marketing kann sich das Unternehmen damit in der relevanten Zielgruppe positionieren, kann Interaktionen auslösen und das führt langfristig zu Buchungen und Umsatz. Dadurch, dass SEO Marketing sehr nachhaltig ist und sich gut an die Unternehmensgröße und Strategie anpassen lässt, ist diese Disziplin insbesondere für junge Unternehmen interessant, die sich im Markt etablieren möchten. Aber auch Unternehmen, die stets auf Neukunden angewiesen sind, sollten SEO Marketing betreiben. SEO Marketing ist im Rahmen des Online Marketing eine relevante Größe mehr Umsatz zu erzeugen.

Für wen ist SEO Marketing sinnvoll?

SEO Marketing ist für alle Unternehmen hilfreich, deren Kern-Zielgruppe im Rahmen der Customer Journey für die Informations- oder Kaufphase Suchmaschinen nutzen. Somit ist SEO Marketing sicherlich für alle E-Commerce Anbieter relevant, da langfristig Traffic, der über SEO Marketing zustande kommt, günstiger ist als Traffic, der über Suchmaschinenwerbung (SEA) Maßnahmen generiert wird.

SEO Marketing ist auch für Freiberufler oder Fachspezialisten interessant, die sich positionieren und ein Themenfeld sauber besetzen müssen. Mithilfe von SEO Marketing und einer spezifischen Fachexpertise können so Interessenten aufmerksam gemacht werden.

Auch im B2B Marketing spielt SEO eine große Rolle, da auch im Businessumfeld Suchmaschinen intensiv genutzt werden, um sich über Lösungen zu informieren, Anbieter zu identifizieren und Anfragen auszulösen.

SEO Marketing ist für Unternehmen weniger sinnvoll, wenn diese keine spezifische Zielgruppe haben, das Suchvolumen zu den relevanten Themen und Produkten bei Google sehr gering ist und/oder die anvisierte Zielgruppe heterogen und wenig internetaffin ist.

Braucht man für SEO Marketing eine Agentur?

Eine sehr spannende Frage ist, ob man für SEO Marketing eine Agentur benötigt. Um hier eine passende Antwort zu geben, sollte man die Situation abwägen, in der sich das Unternehmen befindet. In größeren Organisationen, die sich zum Beispiel auf E-Commerce ausgerichtet haben,  macht es vermutlich Sinn, sich intern SEO Marketing Know-how anzueignen und die notwendigen Aktivitäten mit eigenem, fest angestelltem Personal umzusetzen. In den meisten Fällen ist dies jedoch ineffizient, da SEO Marketing lediglich ein Bestandteil im Online Marketing ist und die Rüstkosten bzw. die Lernkurve im SEO Marketing so lang ist, das im Zweifelsfalle eine SEO Marketing Agentur zur günstigeren Alterbnative wird. Hinzu kommt die Fragestellung, ob man am Arbeitsmarkt überhaupt einen kompetenten SEO Manager bekommt. Was sicherlich eine gute Lösung ist, ist die interne Existenz eines SEO Verantwortlichen, der je nach Bedeutung mit einer externen SEO Marketing Agentur zusammenarbeitet und als Schnittstelle „auf Augenhöhe“ fungiert. Dies bietet eine gute Konstruktion, da damit die relevanten Fachkenntnisse im Unternehmen vorhanden und die Agentur gut gesteuert werden kann. Hierfür ist es jedoch unabdingbar, dass der interne Mitarbeiter sich auch kontinuierlich in SEO Marketing weiterbildet.

 

Sie möchten Ihr SEO Marketing in guten Händen wissen? Wir sind für Sie da!

Die Zukunft des SEO Marketing

Das SEO Marketing hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. In den ersten Jahren war es noch sehr einfach und schnell, mit SEO Maßnahmen erfolgreich zu sein. Mittlerweile verlagert sich der Schwerpunkt jedoch auf den zweiten Bestandteil des Wortes – die Marketingaktivitäten. im Mittelpunkt von SEO Maßnahmen stehen heute klassische Fragestellungen aus dem Marketing: Welche Zielgruppe möchten wir ansprechen? Wie möchten wir uns positionieren? Mit welchen Problemen ist unser Kunde konfrontiert? Wie aktivieren wir Ihn, in einen Kaufprozess einzusteigen? Diese Fragestellungen werden interessanterweise auch heute noch von vielen SEO Agenturen nicht bedient. In vielen Fällen geht es bei vielen SEO Agenturen immer noch ausscließlich um Linkbuilding und Maßnahmen, wie man mit geringen Kosten und schnell / kurzfristig auf die erste Seite bei Google kommt. Da mittlerweile in nahezu jeder Kategorie viele Anbieter das SEO Marketing für sich erkannt haben, kommt es nun darauf an, die Maßnahmen konkreter auf die Aktivitäten auszurichten und SEO als einen Bestandteil des gesamten Online Marketing zu betrachten. Die Suchmaschinenoptimierung ist immer noch ein guter Bestandteil, um Traffic für eine Webseite zu generieren, sollte aber nur eine Art der Linkquelle sein. SEO wird auch in den nächsten Jahren noch eine große Bedeutung haben, auch wenn es als Spezialdisziplin besser in die Marketingaktivitäten eingebunden sein muss.

Seminar Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Unser Seminar Suchmaschinenoptimierung vermittelt Ihnen tiefgehende Kenntnisse, umsetzbare Strategien, Checklisten, und Tipps & Tricks aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung. Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen finden Sie hier: 

SEO Contest: Suchmaschinenoptimierung im Rahmen eines Wettbewerbs

Wettbewerbe, wie ein SEO Contest bieten den Unternehmen und den Suchmaschinenbetreibern die Möglichkeit Schwachstellen in den Such- und Bewertungsverfahren bzw. in den eigenen SEO-Maßnahmen zu identifizieren. Ein solcher Contest bietet den Webseitenbetreibern die Möglichkeit neue Strategien im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung auszuprobieren und die Wirkung bestehender Strategien zu beobachten.

In einem SEO Contest (Search Engine Optimization Contest, Suchmaschinenoptimierungs-Wettbewerb) versuchen die Teilnehmer mit fiktiven Wörtern/Keywords möglichst weit vorne bei einer Suchmaschine gelistet zu werden. Die Website, die an einem bestimmten Stichtag oder nach einem definierten Punktesystem auf dem 1. Platz der Suchmaschine, beispielweise bei Google, erscheint, gewinnt den SEO Contest.

Aktuell findet der SEO Contest von Cinestock statt, in dem es darum geht entweder für das fiktive Keyword Black Hat Sith oder White Hat Jedi im generischen Suchergebnis von Google.de zu ranken.

#SEO #Suchmaschinenmarketing

Title-Tag – Auswirkungen der Markennennung im Titel

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Title-Tag: Was ist das?

Das Title-Tag dient als Seitentitel und gibt den Internetnutzern auf den ersten Blick zu erkennen, auf welchen Inhalt die Seite Bezug nimmt. Der Title-Tag gilt als einer der wichtigsten Faktoren, um Suchergebnisseiten zu ranken. Im Kern sollte er Informationen darüber liefern, welche inhaltlichen Themen die Seite überhaupt anspricht. Darüber hinaus sollte klar werden, für welche Zielgruppe die Seite vorwiegend bestimmt ist. Der Name der Domain bzw. der Marke sollte ebenfalls vorhanden sein.

Die Marke im Title-Tag: Welcher Nutzen wird geschaffen?

Beim Erstellen einer Website stehen Sie bereits beim Titel vor einer ersten relevanten Entscheidung: Denn wenn Sie im Title-Tag nach dem Seitennamen nur wenige zusätzliche Zeichen eingeben, können Sie dadurch Ihren Onlineauftritt auf einfache Art für Suchmaschinen optimieren. Wenn Sie die Marke oder den Domainnamen hinter Ihre gewählte Überschrift schreiben, werden Sie nicht nur schneller gefunden, sondern erleichtern den Nutzern von Suchmaschinen auch die Zuordnung der Informationen, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.

Gastbeitrag_Title-Tag

Gute Gründe für das Optimieren des Title-Tag

Durch das Optimieren des Title-Tag steigern Sie die Neugierde der Nutzer, die Ihre Seite bei Google finden. Außerdem erreicht Ihre Seite bessere Platzierungen bei Suchmaschinen und wird korrekt in den Suchergebnissen angezeigt. Der Aufbau und die Formulierung des Title-Tag sollten darauf ausgelegt sein, dass Suchende zum Klick auf Ihre Website animiert werden. Langfristig soll eine Optimierung dabei helfen, Ihre Marke zu etablieren.

Aufbau eines gelungenen Title-Tags

Gehen Sie strukturiert vor, wenn sie die Marke in den Title-Tag einfügen möchten. Anstelle von:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das?</title>

schreiben Sie etwa:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das? | markentrainer.de</title>

Wichtig ist, dass die Marke nach dem Titel eingegeben und am besten optisch von ihm getrennt wird. Bei Suchmaschinen wird nun als fette Überschrift Folgendes angezeigt:

„Die Marke im Title-Tag: was bringt mir das? | markentrainer.de“

Worauf Sie außerdem achten sollten

Vermeiden Sie es, den Markennamen in Großbuchstaben auszuschreiben, wenn dieser sich aus mehr als einem Wort zusammensetzt. Andernfalls besteht das Risiko, dass Google Ihren Markennamen nicht anzeigen wird.
Auch auf Konsistenz in der Schreibweise sollten Sie achten. Da das Hinzufügen der Marke den Titel verlängert, ist es von Bedeutung, die empfohlene Länge von 60 bis 70 Zeichen, abhängig von der jeweiligen Suchmaschine, nicht zu überschreiten. Verwenden Sie längere Titel, kann es je nach Suchmaschine passieren, dass Ihr Markenname nicht vollständig angezeigt wird und somit vom Internetuser nicht sofort erkannt wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich an die Zeichenbeschränkung halten. Auf diese Weise können Sie allen Suchenden Ihre Angebote präsentieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, von welcher Marke bzw. Website die angezeigten Angebote stammen.

Die Marke im Title-Tag: Eine optische Abkürzung

Da für die meisten Suchanfragen gefühlt unendlich viele Ergebnisse ermittelt und angezeigt werden, können Sie sich mit der Marke im Title-Tag positiv von anderen Ergebnissen abheben. Diese Art der Titelgestaltung zeigt Suchenden auf einen Blick, ob Ihre Seite ihrer Suchabsicht entspricht. Die Marke fungiert als optische Abkürzung: ohne dass überhaupt mehr Informationen herangezogen werden müssen, ist klar, ob Ihre Seite gute Angebote zur Suchanfrage bietet, Hintergrundwissen oder Tutorials bereitstellt oder die eine oder andere Verschwörungstheorie zum Thema Title-Tag auf Lager hat.

Checkliste: Was muss Ihr Title-Tag leisten?

Ein guter Title-Tag muss…

  • das zentrale Keyword der Seite enthalten
  • relativ am Anfang Ihr Keyword beinhalten
  • den Nutzer ansprechen und zum Klick motivieren
  • die maximale Länge von 60 bis 70 Zeichen einhalten
  • die Begrenzung von 512 Pixel in der Breite einhalten, um nicht abgeschnitten zu werden (hat eine Nicht-Bewertung zur Folge)
  • den erwartbaren Inhalt Ihrer Seite ankündigen
  • am Ende die Marke nennen, durch eine Pipe oder einen Bindestrich getrennt

Die Marke im Title-Tag: Fazit

Selbst wenn Suchende schlussendlich nicht auf Ihr Ergebnis klicken sollten, wird diesen Ihre Marke trotzdem besser im Gedächtnis bleiben. Denn jede Suchanfrage, bei der die Marke im Titel angezeigt und somit von Suchenden gesehen wird, stellt für Sie zusätzliche Werbung ohne großen Aufwand dar. Und wenn jemand direkt nach Ihrer Marke sucht, ist eine Erwähnung in allen Titeln Ihrer Website unter SEO-kritischen Gesichtspunkten ein zusätzlicher Gewinn für Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Es bringt also nur Vorteile mit sich, wenn Sie Ihren Title-Tag wie beschrieben optimieren und somit bei den Internetusern längerfristig in Erinnerung bleiben.

#Title-Tag #TitleTag #Title #Titel #Marke #Markennennung #SEO #Suchmaschinenoptimierung #Suchmaschine

Shopware SEO Basics – Erste Schritte und Maßnahmen nachhaltiger Suchmaschinenoptimierung

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Ihr Onlineshop bietet alles was Kunden sich wünschen und das zu einem richtig guten Preis? Trotzdem verirrt sich kaum ein Besucher in Ihren Shop und Ihre Verkäufe sind nicht kostendeckend? Dieses Problem lässt sich mit Ihren Positionen auf Google und anderen Suchmaschinen erklären. Es ist schlicht und ergreifend so, dass Sie schlecht zu finden sind oder nicht von den richtigen Kunden gefunden werden. Mit effektiver Suchmaschinenoptimierung lässt sich dies ändern. Wir befassen uns speziell mit wirksamen SEO-Maßnahmen für Shopware Shops und erklären an einfachen Beispielen, was Sie für bessere Rankings unternehmen können.

Shopware SEO Basics

Das erste Haus am Platz

„Lage, Lage, Lage“ – das sind die drei wichtigsten Kriterien, nach denen Ladenbesitzer den Ort für Ihr Geschäft aussuchen sollten. Und in gewisser Weise gilt dies auch für Onlineshops. Die Fußgängerzone einer Stadt ist oftmals Ihre Einkaufsmeile. Hier gibt es ganz automatisch die meisten Besucher. Hier reiht sich Geschäft an Geschäft. Dank zahlreicher Parkplätze in der Umgebung, Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie Möglichkeiten zum Relaxen auf stressigen Einkaufstouren machen jene Geschäfte, die direkt an der Straße liegen, den meisten Umsatz – selbst ohne das beste Angebot, die beste Qualität, das beste Preis-Leistungsverhältnis. Um es konkret zu sagen: Eine Eisdiele, die drei Querstraßen der Fußgängerzone „versteckt“ ist, wird es schwer haben, wenn direkt neben all den attraktiven Geschäften in der Einkaufspassage drei andere Eisdielen um die Gunst der Kunden werben.

In der virtuellen Fußgängerzone der Welt

Kommen wir mit unserem Beispiel zurück zu Ihrem Onlineshop, dann lässt sich die Fußgängerzone mit der ersten Seite bei Google vergleichen. Die Top-Position bei dieser Suchmaschine, die in Deutschland über 90% aller Suchanfragen im Internet auf sich vereint, markieren das erste Haus am Platz. Die dritte Querstraße beginnt spätestens auf Seite Drei des Suchriesen. Wussten Sie, dass wiederum über 90% aller Suchenden bereits auf der ersten Google-Seite fündig werden? Dies ist also ganz klar Ihr „Place to be“. Auf diesen Seiten befinden sich die meisten Besucher. Hier wird eingekauft und hier wird Geld verdient. Das Gute: Mit sinnvoller Suchmaschinenoptimierung ziehen Sie mit Ihrem Shopware Shop auf die besten Plätze.

Wie Ihr Shopware Shop dort einzieht

Googles Fußgängerzone hat für jeden Suchbegriff in der Regel 10 Plätze. Diese sind heiß begehrt und hart umkämpft. Anders als offline geht es abseits von Google Ads allerdings nicht darum, die höchste Miete zu bezahlen, um eine gute Position zu besitzen. Online entscheiden die Optimierung, die Relevanz der Suchbegriffe, technische Faktoren, die Page Speed und zuletzt das Nutzerverhalten darüber, ob und wie lange Ihr Shopware Shop auf der ersten Seite bei Google und anderen Suchmaschinen für ein Keyword rankt.

Wie SEO Sie in die Fußgängerzone bringt

Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilbereich von Online-Marketing und bezieht sich auf viele Faktoren, die die Ergebnisse bei Google beeinflussen können. Die wichtigsten Bereiche professioneller Suchmaschinenoptimierung sind:

  • Onpage-Optimierung meint alles in Ihrem Shopware Shop selbst. Dazu zählen informierende Texte, interne Verlinkungen oder die Pflege der Meta-Daten
  • Offpage-Optimierung bezeichnet alles Externe. Hierzu zählen Backlinks oder Maßnahmen zu Kundenbindung.
  • Conversion-Optimierung kümmert sich um alles, was hilft, die Kauftätigkeit eines Kunden, der Ihre Seite bereits gefunden hat, auch zu einem guten Ende zu bringen. Da es hier aber um das Auffinden Ihres Shops gehen soll, befasst sich unser Ratgeber mit den erstgenannten Optimierungsfaktoren.

Die wichtigsten Tipps für Shopware-SEO

Seriöse Suchmaschinenoptimierung versteht sich als etwas Kontinuierliches, bei dem auch etwas Geduld gefragt ist. Strategien rund um Texte und Bilder müssen sich entwickeln, Links erst Ihre Wirkung entfalten. Doch ein funktionales Konzept zur Optimierung zahlt sich aus. Im Gegensatz zu Werbung mit Google Ads sind erreichte Suchbegriffe für alle nachhaltig, die stets am Ball bleiben. Top-Platzierungen sind nicht in Stein gemeißelt, doch wer vorne steht und weiter an seinem Shopware Shop arbeitet, hat wenig zu befürchten. Als ersten Anhaltspunkt haben wir die wichtigsten konkreten Maßnahmen zusammengefasst. Diese und viele andere Punkte sind im Zusammenspiel wesentlich für erfolgreiche Platzierungen.

Onlineshop SEO

Metadaten – Ihr Versprechen an potentielle Kunden

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und eben jener bildet sich bei Google-Nutzern innerhalb der ersten 5 Sekunden durch Erblicken der SERPS. Deswegen ist es essentiell, alles Wichtige zu Ihrem Angebot im Meta-Title (ca. 70 Zeichen) und in der Meta-Description (ca. 145 Zeichen) prägnant auf den Punkt gebracht zu formulieren. Viele verlassen sich dabei auf das Aida-Prinzip oder heben sich durch Sonderzeichen hervor.

Texte – einfaches Medium mit großer Wirkung

Texte in Ihrem Shopware Shop sind wichtig: Sie geben Kunden alle nötigen Informationen, können unterhaltsam sein und regen bestenfalls zum Einkauf an. Darüber hinaus zieht der Suchalgorithmus von Google jede Menge Daten aus Ihren Texten. Vergessen Sie nicht: Die Suchanfrage bei Google basiert auf Text. Diese mit Text zu beantworten erscheint da nur logisch und ist wesentlicher Teil jeder professionellen Suchmaschinenoptimierung. Mit Texten lassen sich ganze Universen an Keywords rund um Ihre Produkte bauen, die idealerweise dann alle die vorderen Plätze der Suchmaschine besiedeln. Entscheidend ist allerdings, dass die Texte wirklich sinnvoll sind, zu Ihnen passen, die Probleme der Kunden aufnehmen und weiterhelfen. Dazu sollten sie passende und gut strukturierte Inhalte bereitstellen. Sinnvoll dazu sind die Überschriften H1 bis H6 sowie Aufzählungen oder Nummerierungen. Ein Text beinhaltet außerdem Links zu internen Seiten, die ebenfalls einen Mehrwert für Kunden und Suchmaschine stiften können. Profis optimieren Textbeiträge nach dem WDF*IDF Prinzip.

Bilder unterstützen Texte sinnvoll

Zu einem durchdachten Content-Konzept gehören selbstverständlich auch Bilder. Die Bilderkennung bei Google wird zwar ständig verbessert, manuell im Dateinamen zu beschreiben, was das Bild zeigt, ist für Shopware Shop-Besitzer mit Optimierungsansprüchen trotzdem unerlässlich. Zuletzt gehört zu den Bildern Ihres Shops ein Img-Tag, das diesen weitere, hilfreiche Attribute schenkt. Das Img-Tag wird wichtig, wenn ein Bild auf einem Endgerät des Benutzers nicht lädt oder Blinde sich das Tag vorlesen lassen. Zuletzt lassen sich auch hier Keywords unterbringen. Vergessen Sie außerdem nicht, Bilder so zu komprimieren, dass sie in Ihrem Shopware Shop scharf genug sind, um gut auszusehen, allerdings nicht zu große Dateien geladen werden müssen.

Google mag Sprechende URLs

Dass URLs sprechen müssen, ist ein SEO-Fakt. Wichtig ist, dass Shopware-Besitzer wissen, wie ihre Shopsoftware die URL automatisch generiert. Dies läuft nach dem Prinzip von Domain/Hauptkategorie/Unterkategorie/ Produktname ab. Noch sprechender wäre allerdings eine Aufforderung wie Domain/Produktname-günstig-kaufen. Keinesfalls sollten Ihre URLs scheinbar wahllose Produktnummern oder Buchstabensalat enthalten.

Crawling leicht gemacht – Wegweiser für den Google Bot

Wenn Ihr Shopware Shop das erste Mal von Google bewertet wird, macht sich der Google Bot für künftige Besuche eine kleine Karte, um sich dann schneller zurechtzufinden. Kehrt er aber zurück und bemerkt, dass seine Karte hoffnungslos veraltet ist, wird er das Ihrem Shop anlasten und Sie entsprechend weniger gut beurteilen, wenn es um die ersten Plätze bei Google geht. Was sich geändert hat, sollten Sie Ihm also vorab erklären. Nutzen Sie dazu 301-Weiterleitungen. Dadurch wird kein Crawling-Budget des Bots verschwendet, da direkt mitgeteilt wird, wenn sich URL-Pfade in Ihrem Shopware Shop geändert haben sollten.

Eine gute Crawlbarkeit sichert Ihnen außerdem eine Robots.txt. Sie bestimmt, welche Bereiche sich der Bot genau ansehen soll, da diese eventuell besonders nutzerrelevant sind. Zum Glück sind Shopware Shops standardmäßig mit einer optimierten Robots.txt ausgestattet. Diese gilt es im Sinne der Suchmaschinenoptimierung anzupassen. Schnelles und effizientes Erkunden kann der Google Bot zuletzt dank der Sitemap.xml. Im Idealfall verrät die Robots.txt, wo diese zu finden ist. Mit Hilfe der Sitemap lernt der Crawler die Struktur Ihres Shopware Shops kennen und kann ungeachtet von allem, was ablenkt Ihre Seite durchforsten und bewerten. Und der Google Bot honoriert es, wenn Sie ihm bei seiner Arbeit Effizienz ermöglichen. Auch die Sitemap.xml leistet Shopware standardisiert.

Responsive Design – responsive SEO

Die mobile Ausgabe Ihrer Shopware-Seiten wird immer wichtiger und fließt stark in die Bewertung von Google mit ein. Registriert der Suchriese auf mobilen Endgeräten also eine positive Nutzererfahrung, ist das für Ihre Platzierungen gut. Registriert die Suchmaschine Absprünge und negative Nutzererfahrungen, wirkt sich das auch nachteilig auf Ihre Suchergebnisse aus. Wer mit dem Smartphone Ihren Shopware Shop besucht, sollte also genauso einkaufen können, als säße er daheim vor dem Dektop-PC.

Professionelle Suchmaschinenoptimierung für Shopware Shops

Wer seinen Shopware Shop professionell optimieren möchte, der muss tatsächlich an zahlreiche Dinge denken und etliche Stellschrauben richtig bedienen können. Er befasst sich mit der Frage, wie er Duplicate Content und Keyword Kannibalismus vermeidet, gute Inhalte zur Verfügung stellt und hat die Ladezeiten seines Shops im Blick. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit mehreren Plugins, um Erfolge zu messen und Schwachstellen aufzuspüren, sowie zuletzt mit nachhaltigem Linkbuilding und der internen Verlinkung seines Shopware Shops. Natürlich bleibt da die Frage nicht aus, wann es Sinn macht, sein Shopware SEO in professionelle Hände zu legen, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Fakt ist: Effiziente Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, damit Ihr Shopware Shop in die Fußgängerzone des Internets einzieht und auf den vordersten Plätzen zu finden ist. Wann professionelle Suchmaschinenoptimierung Sinn macht, besprechen wir von der arboro GmbH gerne persönlich mit Ihnen. Unverbindlich steht Ihnen der Shopware zertifizierte Full-Service E-Commerce Partner gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Shopware SEO zur Verfügung.