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Plakatwerbung: Der Anti-Trend zu Onlineanzeigen?

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Ist Plakatwerbung out, wo es doch Google AdWords, Online-Bannerwerbung und Co. gibt? Ganz und gar nicht! Außenwerbung, zu der auch die Plakatwerbung gehört, hat selbst im digitalen Zeitalter nicht an Bedeutung verloren. Je nach Branche und Zielgruppe kann Plakatwerbung die Werbewirkung von Onlineanzeigen teilweise sogar übertreffen.

Was ist Plakatwerbung?

Plakatwerbung gehört zur Kategorie Out-of-Home-Werbung. Anders als auf den ersten Blick erwartet, hat diese Art der Werbung deutlich mehr Facetten zu bieten. Die unterschiedlichen Ausführungen der Plakatwerbung (Litfaßsäule, Großflächenplakate usw.) haben jedoch eins gemeinsam: Um möglichst viele Personen zu erreichen, werden die Plakate gezielt an infrastrukturellen Knotenpunkten (Hauptverkehrsstraßen, öffentlichen Plätzen usw.) platziert.

Prof. Dr. Michael Bernecker

"Wo erreicht man seine Kunden? Dort, wo sie jeden Tag unterwegs sind – am Bahnhof und an viel befahrenen Kreuzungen auf dem Weg zur Arbeit oder in der Innenstadt beim Einkaufen." – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Das typische Plakat zeigt ein anschaulich präsentiertes Produkt, das mit einem kurzen und prägnanten Claim/Werbeslogan untermalt wird. Die Plakatwerbung hat immer zum Ziel, den Bekanntheitsgrad einer Marke und/oder die Verkaufszahlen zu steigern.

Wissenswert: Der Ursprung der heutigen Plakatwerbung, die Litfaßsäule, ist eine Erfindung des Berliner Ernst Litfaß. Zwischen 1855 und 1950 war die Litfaßsäule ein wichtiger Bestandteil der Out-of-home-Werbung, wurde aber bald darauf von Großflächenplakaten abgelöst. Der Grund: Die Großflächenplakate boten wesentlich mehr Platz, um die Werbebotschaft zu übermitteln. Zudem garantierten und garantieren Großflächenplakate eine deutlich bessere Lesbarkeit.

Was macht ein gutes Plakat aus?

Den Erfolg von Plakatwerbung macht zunächst die Gestaltung des Plakats an sich aus:

  • Ist das Motiv plakativ, intelligent, emotional und neu?
  • Ist die Botschaft einfach, verständlich und überzeugend?
  • Sind Grafik und Typographie auffallend und ästhetisch?
  • Nutzt das Motiv die Stärken des Werbeträgers aus?

Darüber hinaus sagen auch folgende Aspekte etwas über den Erfolg aus:

  • Ist die Mediastrategie originell?
  • Schöpft sie die Möglichkeiten der Außenwerbung beispielhaft aus?
  • Hat der Medieneinsatz das Kommunikationsziel optimal erreicht?
  • Wurde die Außenwerbung effektiv mit anderen Medien vernetzt?
Online Marketing Manager

Plakatwerbung – Vor- und Nachteile

Da Passanten Werbung über Plakat eher unbewusst wahrnehmen, hat die Plakatwerbung nicht nur eine Menge direkter, sondern auch indirekter Vorteile zu bieten. Es reicht schon ein sehr kurzer Augenblick des aktiven Sehens, damit die Zielgruppe die einprägsame Werbebotschaft erfasst. Zudem ermöglicht die Plakatwerbung einen direkten Kundenkontakt. Der direkte Kundenkontakt ist zu erreichen über einen einfachen Werbeslogan, Werbebilder, einen integrierten QR-Code, usw.

+ da Radio- und Fernsehwerbung aktiv wahrgenommen wird, wird sie von vielen Verbrauchern oft als störend empfunden. Bei der Plakatwerbung ist das nicht der Fall, da diese Art der Werbung eher im Vorübergehen aufgeschnappt wird. Die übermittelnde Werbebotschaft schleicht sich regelrecht unbemerkt in das Kurzzeitgedächtnis der Passanten.

+ Plakatwerbung hat eine enorme Reichweite zu bieten. Sie kann zum Bewerben lokal beschränkter Angebote verwendet werden, aber auch für überregionale Dienstleistungen und Produkte.

+ der attraktive TKP (Tausend-Kontakt-Preis) bzw. CPM (Cost-per Mille) macht Plakatwerbung zu einem äußerst wirtschaftlichen Werbemedium.

+ der Streuverlust bei Plakatwerbung ist nur sehr minimal. Werden Plakate ausgehängt, ist mit Ablauf einer Woche davon auszugehen, dass gut 90 % der Zielgruppe die Werbebotschaft wahrgenommen haben.

+ gilt es eine Zielgruppe in einem lokalen Einzugsgebiet zu erreichen, ist Plakatwerbung eine gute Wahl, da mit dieser Art Werbung eine flächendeckende Präsenz gut aufgebaut werden kann. Bei der Planung der Werbekampagne dürfen aber eventuelle lokale Besonderheiten nicht vergessen werden.

+ Plakatwerbung bietet nicht nur eine Vielzahl an Werbemöglichkeiten (Selbstdarstellung, Vergrößerung des Bekanntheitsgrads und Übermittlung der Werbebotschaft), sondern stellt auch die Schnittstelle dar, mit deren Hilfe verschiedene Werbekanäle miteinander vereint werden können.

Tipp: Kleinflächige Plakate lassen sich eher zielgruppenorientiert einsetzen.

- wie bei allen anderen Werbeformen kann Wiederholung auch bei der Plakatwerbung problematisch werden. Vor allem, da diese Art der Werbung nicht aktiv wahrgenommen wird, sondern eher unbewusst. Hier besteht die Gefahr, dass das Plakat zwar gesehen, aber auch ganz schnell wieder vergessen wird.

- Plakate werden oft nur im Vorübergehen war genommen. Aus diesem Grund muss die zu übermittelnde Werbebotschaft auf einfache und schnell merkbare Informationen reduziert werden.

- die Wahrnehmung des Menschen ist nun mal begrenzt und genau hier liegt das Problem. In der Stadt und auf dem Land, einfach überall gibt es Sichtpunkte. Sichtpunkte mit denen Plakate in direkter Konkurrenz stehen. Daher ist es unerlässlich, dass sich die Plakate mithilfe einer auffallenden Gestaltung deutlich von der Umgebung abheben.

- gedruckte Plakate sind immer an bestimmte Termine oder Kampagnen gebunden, wodurch nur eine einmalige Verwendung möglich ist.

- Plakate sind Tag und Nach den Einflüssen der Witterung ausgesetzt. Aus diesem Grund kann deren Erscheinungsbild stark leiden.

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Plakatwerbung: Die unterschiedlichen Formen

Plakatwerbung taucht in verschiedenen Formen auf, denn Plakat ist nicht gleich Plakat. Hier erfahren Sie mehr zu den Variationen:

Ganzstellen(Ganzsäulen)/Superposter: Hierbei handelt es sich um eine Litfaßsäule, die mit der Werbebotschaft nur eines Werbetreibenden versehen ist. Aufgrund der runden Form kann die Werbebotschaft von allen Seiten gut gelesen werden. Im Vergleich zu den anderen Formen der Plakatwerbung können Ganzstellen einzeln gebucht werden, was den Vorteil hat, dass die Zielgruppenansprache effizienter wird.

Mega-Poster/Blow-up/Riesenposter: Riesenposter, Blow-up und Mega-Poster werden ebenfalls der Plakatwerbung zugeordnet. Hierbei sind die Poster klassischerweise nicht aus Papier, sondern einem wetterresistenten Material gefertigt, wie zum Beispiel PVC. Das Riesenposter wird entweder auf einer Hauswand angebracht oder in einem Baugerüst, direkt an einem hoch frequentierten Knotenpunkt in der Innenstadt. Je nach Verwendungszweck kann die Größe des Riesenposters zwischen ein paar und mehreren 100 Quadratmetern variieren.

Großflächenplakate: Großflächenplakate werden üblicherweise an Knotenpunkten aufgestellt. Knotenpunkten an denen ein möglichst hoher Kundenverkehr herrscht, wie zum Beispiel an Hauptstraßen, im Bereich des Bahnhofs oder direkt vor Einkaufszentren. So ist sichergestellt, dass ein möglichst breites Publikum erreicht wird. Durch die unterschiedlichen Preiskategorien beim Mieten einer Großfläche kann man auch mit kleinem Budget Plakatwerbung betreiben.

Plakatwerbung_Streetbox
Plakatwerbung

CLP (City-Light-Poster): City-Light-Poster werden hinter Vitrinen aufgehängt, die beleuchtet sind, wodurch die Blicke vorbeigehender Passanten geradezu magisch angezogen werden. Diese Vitrinen sind entweder als freistehende Variante in Fußgängerzonen aufgestellt oder werden in dem Bereich eines Bahnhofs oder der Innenstadt an Wänden aufgehängt. CLP zeichnet eine große Reichweite aus, man muss aber dementsprechend mehr investieren, als bei anderen Varianten der Plakatwerbung.

Allgemeinstellen: Bei Allgemeinstellen handelt es sich um Litfaßsäulen, die von mehreren Werbetreibenden gemeinsam gemietet wurden. Litfaßsäulen dieser Kategorie stehen überall in der Stadt verteilt besonders in den Bereichen von Wohngebieten. Üblicherweise werden mithilfe von Allgemeinstellen Konzerte, Theaterprogramme und andere Veranstaltungen angekündigt.

CLB (City-Light-Boards)/Mega-Lights: CLBs sind in der Regel nur in Großstädten an stark frequentierten Straßen zu finden. City-Light-Boards haben einen ca. 2,5 Meter hohen Fuß an dem eine hinterleuchtete Plakatwechselanlage angebracht ist. Meistens zeigt die Plakatwechselanlage Werbung unterschiedlicher Unternehmen.

CLS (City-Light-Säulen): Bei den City-Light-Säulen handelt es sich um Verwandte der klassischen Litfaßsäule. Sie meist ausgeleuchtet und stehen üblicherweise an hoch frequentierten Knotenpunkten in der Fußgängerzone oder der Innenstadt.

Plakatwerbung und ihre Wirkungsweise

Offizielle Marktforschungen bestätigen, dass Außenwerbung mithilfe von Plakaten von Konsumenten als ansprechender und wesentlich unaufdringlicher wahrgenommen wird, als beispielsweise Pop-Ups. Man kann schon fast sagen, dass diese Art der Werbung eine gewisse Sympathie ausstrahlt. Eben darum ist Plakatwerbung ein effektives Mittel, Dienstleistungen, Produkte oder Events zu bewerben und gleichzeitig dabei die Marke positiv zu unterstützen.

Trends in der Plakatwerbung

Auch die Plakatwerbung ist in Bewegung! Plakatwerbung ist mehr als ein einfacher Anschlag an einer Litfaßsäule oder eine Plakatwand. Aktuell lassen sich verschiedene Trends identifizieren:

  1. Analog + Digital in der Kombination
  2. Digitalisierung ist in der Normalität angekommen
  3. Dynamische Werbemittel sind im kommen
  4. Daten für die Mediaplanung = Echtzeitdaten und Standortdaten
  5. Verknüpfung der Außenwerbung über die Customer Journey mit anderen Kanälen

#Plakatwerbung #Außenwerbung #Marketing

Super Bowl Werbung – Die besten TV-Spots

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Super Bowl Werbung in Zahlen

Der Superbowl ist in den USA eines der wichtigsten und patriotischsten Sportereignisse, das durchschnittlich 111 Millionen Amerikaner live vor ihren Fernsehern mitverfolgen. Da weltweit sogar über 800 Millionen Fernsehzuschauer erwartet werden, nutzen auch in diesem Jahr wieder namhafte Unternehmen verschiedenster Branchen das Event, um dem Riesenpublikum möglichst kreative Werbespots zu präsentieren. Die Möglichkeit, Millionen von Menschen durch Super Bowl Werbung zu erreichen, lassen sich Unternehmen circa 5 Millionen Euro pro 30-sekündigen Werbespot kosten.

Kurz vor, während und Tage nach dem Super Bowl diskutieren Millionen von Amerikanern, welcher Werbespot wie gut war.
Es gibt jedes Jahr einen regelrechten Wettbewerb darum, welches Unternehmen den aufwändigsten, auffälligsten oder kritischsten Werbespot produziert hat, um das größtmögliche Stück vom Aufmerksamkeits-Kuchen zu erhalten. Besonders emotionale Spots erzählen meist eine ausgeklügelte Geschichte (Storytelling), die hochwertig inszeniert wird.

Wir stellen Ihnen eine Auswahl der besten Werbespots vor!

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Super Bowl Werbung 2020

Der 54. Super Bowl findet zwischen den San Francisco 49ers und den Kansas City Chiefs statt. Als Austragungsort wurde das Hard Rock Stadium in Miami, Florida ausgewählt. Beide Teams besitzen bekannte Stars, die schon häufig Gesicht verschiedener Werbekampagnen waren. Ein Großteil der diesjährigen Super Bowl Werbungen kommen jedoch auch ohne bekannte Persönlichkeiten aus. Das benötigte Budget für die aufwendigen und teuren Spots kann meist nur von großen Konzernen aufgebracht werden, doch es gibt in diesem Jahr zwei Neuerungen. Zum einen wurden endlich deutsche Unternehmen auf die steigende Aufmerksamkeit von Football in Deutschland aufmerksam und passten dementsprechend ihre Werbespots an das Sportevent an, zum anderen wird die große Aufmerksamkeit nun auch für politische Zwecke genutzt. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl, der besten Super Bowl Werbungen 2020 zusammengestellt:

1. Parship

Chio Tortillas begleitet schon längere Zeit Footballspiele mit den Kult-Footballkommentatoren Patrick Esume und Icke Dommisch. Für den Super Bowl war der Partnervermitler Parship nun jedoch sehr präsent während der diesjährigen Super Bowl Unterbrechungen. Auffällig war die Vielzahl der sehr kurzen Spots, indem meist ein Footballspieler oder zumindest der eiförmige Ball neben den typisch attraktiven Singles zu sehen war. Bei den Footballfans vor den Fernsehgeräten bekamen die flüchtigen Werbespots jedoch viel Kritik ab.

2. Porsche – The Heist

Als deutscher Autobauer präsentiert sich Porsche dem amerikanischen Markt. Sportlich, innovativ, schnell – Das versucht der Werbespots den Kunden über Porsche zu verraten. Doch er wird auch dafür verwendet das neue elektrische Modell den Porsche Taycan vorzustellen. Dazu jagen die vergangenen Verkaufsschlager das neue Modell durch die Straßen Deutschlands. Der Spot spielt nämlich in Zuffenhausen, am Hauptsitz des Autobauers.

3. Doritos – The Cool Ranch

Schauspieler und Fernsehproduzent Sam Elliot ist die Hauptfigur des Werbespots. Als cooler Cowboy tritt er in eine dreckige Bar ein und bestellt sich einen Drink. Dann zitiert er mit seiner markanten Stimme den Text vom Lied Old Town Road, das in vielen Ländern 2019 auf Platz 1 der Charts stand. Ein witziger und einprägsamer Werbespot zugleich.

4. Pepsi – Zero Sugar. Done Right.

Auch in diesem Jahr versucht Pepsi Kunden von Coca-Cola zu bekehren. Mit dem Song "Paint it black" von den Rolling-Stones gesungen von Missy Elliott und Grammy-Gewinnerin H.E.R. färben sich in der Werbung alle roten Dosen zu schwarzen Pepsi-Dosen. Der Grund dieser Werbung ist die neue zuckerfreie Variante der Pepsi-Cola, die ausschließlich in einer schwarzen Dose erhältlich sein wird.

5. Budweiser – Typical American

Was ist typisch amerikanisch? Am Super Bowl Sunday ist es auf jedenfall ungesundes Fastfood und Bier – am besten das von Budweiser. Das sagt uns nämlich der Werbespot des Bierherstellers. Dafür engagierten sie extra die Oscar-prämierte Regisseurin Kathryn Bigelow. Eine Mischung aus ganz normalen Menschen und hochgejubelten Stars nehmen an dem Spot teil. Was sie alle gemeinsam haben ist das Budweiser in ihren Händen.

6. Amazon Alexa

Was haben wir eigentlich in der Zeit vor Alexa gemacht? Dieser Fragestellung geht diese Super Bowl Werbung auf den Grund. Der Spot wird von der Moderatorin und Komikerin Ellen DeGeneres ergänzt. Erfahren Sie hier, was Amazon glaubt, wie die Menschen vor der Sprachsteuerung Alexa gelebt haben:

7. Cheetos – Where It All Began

In den 90er Jahren brachte der Rapper MC Hammer seinen Hit "U can't touch this" auf den Markt. Aber wie entstand der Song? Natürlich mit der Hilfe von Cheetos. Im Teaser für die diesjährige Cheetos Super Bowl Werbung erfahren wir die Entstehung des Hits in einer einzigartigen Version.

8. Trump – Stronger, Safer, More Prosperous

Gut 10 Millionen Dollar soll Trump für seine 60 Sekunden Werbung bezahlt haben. Dabei teilt er seine Zeit auf zwei verschiedene Spots auf. Beide sind sehr emotional. In ihnen zeigt er, was er bereits alles für die USA getan hat und sagt noch so einiges tolles vorraus.

9. Michael Bloomberg

Als ehemaliger Bürgermeister von New York gilt Michael Bloomberg als einer der reichsten Menschen der Welt. Er wird als Kandidat für die Demokraten in der Präsidenschaftswahl gegen Donald Trump antreten. Auch er setzt in seiner Super Bowl Werbung, die ihn rund 10 Mio. Dollar gekostet hat, auf Emotionen und positioniert sich klar gegen die Waffenlobby der USA.

Die Vorbereitungen aller American Football Fans weltweit sind schon in vollem Gange, denn am 03. Februar ist es endlich wieder soweit: Beim 53. Super Bowl stehen sich in diesem Jahr die New England Patriots und die Los Angeles Rams gegenüber. Das Spiel beginnt um 22:45 Uhr MEZ und wird dieses Jahr im im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta, Georgia ausgetragen. Jedes Jahr konkurrieren renommierte amerikanische und internationale Unternehmen um den inoffiziellen Titel "Beste Super Bowl Werbung".

Super Bowl Werbung 2019

1. Pepsi - More Than OK

Coca Cola oder Pepsi Cola? Darüber welche der beiden Erfrischungsgetränke besser schmeckt, gibt es keine einheitliche Meinung. Trotzdem ist die Bezeichnung "Coke" als Gattungsbegriff für Cola etabliert. Mit dem diesjährigen Spot versucht Pepsi diesen Gedankengang zu brechen und sie von Coca-Cola zu differenzieren. Um dieses Ziel zu erreichen ist nach Meinung der Protagonisten Pepsi mehr als nur OK. Bei der Wahl der Testimonials sparte Pepsi nicht mit ihrem Budget und engagierte gleich drei Hochkaräter. Neben den Musikern Lil Jon und Cardi B tritt noch der Schauspieler und Komiker Steve Carell auf. Viel Humor, gute Musik und gute Akteure machen diesen Werbespot besonders.

2. Budweiser - Wind Never Felt Better

Letztes Jahr spielte noch Stella Artois einen Werbespot bei dem sie auf die Wichtigkeit für Umweltschutz aufmerksam machte. Dieses Jahr versucht Budweiser mit seinem Werbespot auf den selben Zug aufzuspringen. Dabei verliert Budweiser nicht viele Worte, sondern lässt die Kulisse für sich sprechen. Ein süßer Hund, dessen Ohren im Wind hin und her flattern, formt einen schlichten, aber runden Werbespot.

3. Avocados From Mexico - Chorus

Der Avocado-Importeur Avocados from Mexico brilliert mit einem witzigen Spot. In nur 15 Sekunden zaubern sie jedem Zuschauer ein Lächeln auf die Lippen. Stargast des Spots ist Kristin Chenoweth. Die US-amerikanische Musicaldarstellerin und Schauspielerin singt drei Hunden in selbstironischer Weise den Jingle des Unternehmens vor. Die drei bekommen das sicher genau so gut hin!

4. Kia - The Great Unknowns

Weder Humor noch Storytelling sind dieses Jahr Teil des Kia Werbespots. Ein Auto ist auch überhaupt nicht zu sehen. Das triste Bild aus alten Fernsehbildschirmen betont optimal die Worte eines Kindes. Der Junge stellt sich die Frage, was denn passieren würde, wenn die millionenschweren Gehaltschecks der Stars in den Super Bowl Werbespots an normale Menschen gezahlt werden würde. Gute Frage!

5. Olay - Killer Skin

Dieser Werbespot ist keinesfalls für die ganze Familie oder zum alleine Anschauen. Die Hautcrememarke findet eine klasse Mischung aus Grusel und Humor. Die Schauspielerin Sarah Michelle Gellar spielt dabei die Hauptrolle, die vorallem durch Gruselfilme bekannt geworden ist. Ob es die Creme von Olay schafft den Mörder abzuwehren, können Sie im Spot sehen.

6. DEVOUR Frozen Food - Uncensored

Dieser etwas längere Werbespot kommt von dem Fertiggerichtehersteller Devour. Wie in vielen Werbespots setzt auch hier die Marke auf Humor. Sehr ironisch werden die Devour Produkte in den Vordergrund gehoben. Einer Sucht zu entkommen ist wohl nur sehr schwer möglich.

7. Bubly - Michael Bublé wants a Bubly

Dieser Teaser auf den kompletten Werbespot lässt nur Gutes erhoffen. Michael Bublé ist Stargast dieser Super Bowl Werbung. Der vierfache Grammy-Preisträger mit über 41,7 Millionen verkauften Tonträgern schaut in diesem Werbespot etwas bedröppelt aus der Wäsche. Wie ein motziges Kind versucht er alle Bubly-Dosen mit einem Filtzstift in Bublé-Dosen zu verwandeln. Abwarten, wie der vollständige Werbespot ablaufen wird, doch es ist zu vermuten, dass er trotz dieser Mamuthaufgabe nicht aufgeben wird.

8. Jaguar Land Rover - #FresnoProud

Der Grund für diese Super Bowl Werbung ist die Kooperation von Jaguar und Land Rover. Die Werbung steht ganz im Zeichen der neuen Produktionsstätte dieser Zusammenarbeit. Hochhäuser, das historisches Stadtschild, sowie die idylische Natur rund herum zeigt die Vorteile der Stadt. Wer möchte ab jetzt nicht mehr dort arbeiten?

9. Stella Artois - The Dude

Zu Beginn dieser Super Bowl Werbung fühlt man sich zurückversetzt in die Sex In The City Filme. Sarah Jessica Parker tritt mit der Filmmusik in ein Restaurant ein. Dass die Dame dann statt des gewohnten Cocktails ein Stella Artois bestellt, bringt das ganze Restaurant durcheinander. Später tritt noch Jeff Bridges ein, der die selbe ungewohnte Bestellung tätigt. Mit dem letzten Satz “Changing can do a little good” bezieht sich Jeff Bridges den Werbespot vom letzten Jahr, als es darum ging auf die Umwelt zu achten. Alles in allem ist Stella Artois eine amüsante Werbung gelungen.

Super Bowl Werbung 2018

Die meisten Unternehmen setzen auf den Überraschungseffekt und veröffentlichen Ihren Werbespot erst kurz vor dem Tag des Super Bowls, häufig sogar erst während der Live-Übertragung. Dennoch veröffentlichen viele Unternehmen schon kurze Teasers ihrer Super Bowl Werbung oder kündigen sie zumindest an, um im besten Fall schon einmal etwas Buzz zu erzeugen. Stella Artois war dieses Jahr das erste Unternehmen, welches den kompletten Spot seiner diesjährigen Super Bowl Werbung schon vorzeitig veröffentlicht hat.

1. Stella Artois

Das Brauereiunternehmen Stella Artois, Teil der weltgrößten Brauereigruppe Anheuser-Busch, nutzt die Reichweite der Super Bowl Werbung dieses Jahr für einen guten Zweck. Der Werbespot mit Schauspieler Matt Damon als Werbefigur kontrastiert die Selbstverständlichkeit, mit der Menschen aus Industrieländern jeden Tag dutzende von Litern Wasser verbrauchen, mit dem Wassermangel, der in ärmeren Ländern vorherrscht. Stella Artois bewirbt Biergläser in limitierter Auflage, für die bei jedem Kauf 3$ an water.org gespendet wird. Die Hilfsorganisation water.org verspricht im Gegenzug, einer in einem Entwicklungsland lebenden Person  frisches Wasser für fünf Jahre zur Verfügung zu stellen. Man sollte aber natürlich nicht vergessen, dass die limitierten Biergläser stolze 13$ kosten. Der Verkauf lohnt sich zusätzlich zum lobenswerten Grundgedanken der Kooperation also auch finanziell für die Brauerei.

2. Mountain Dew und Doritos

Die Tortillachips-Marke Doritos und das Softgetränk Mountain Dew, beide Subbrands von PepsiCo, liefern sich im gemeinsamen Werbespot ein verbales Duell, welcher Artikel der bessere wäre. Die Marken werden von jeweils prominenten Befürwortern vertreten: Peter Dinklage steigt für Doritos in den Ring, während Morgan Freeman für Mountain Dew verteidigen wird. In einem Rapduell zwischen Feuer und Eis liefern sich die beiden einen harten Schlagabtausch. Sehen Sie selbst!

3. Budweiser

Auch in diesem Jahr fährt Budweiser, wie Stella Artois eine Marke von Arnheuser-Busch, mit einer emotionalen Super Bowl Werbung auf, die die Biermarke als Freund des amerikanischen Volkes inszenieren soll. Der Spot zeigt, wie der Budweiser extra früh morgens seine Abfüllanlage umstellt, um in die fast fertigen Bierdosen Wasser statt Bier einzufüllen. Diese werden dann landesweit an bedürftige Städte in Amerika verschickt, die beispielsweise von dem im Spot erwähnten Sturm von der Außenwelt abgeschnitten sind.

4. Peta

Was passiert wenn ein hochdotierter Manager der Fleischindustrie auf dem Beichstuhl eines Priesters Platz nimmt? PETA nutzt die Plattform des Super Bowls dieses Jahr für ein politisches Statement und fordert dazu auf, auf Fleischkonsum zu verzichten. Ein zugegebenermaßen kontroverser Spot, der qualitativ auf Spielfilm-Niveau ist.

5. Pringles

Pringles, eine Marke von Kellogg, setzt auf einen humorvollen Spot, in welchem ein Team eines Filmstudios in der Pause eine neue Verwendungsmöglichkeiten für die Stapelchips entdeckt: Sie stapeln unterschiedliche Pringles-Sorten und staunen verwundert über die Kombinationsmöglichkeiten der Stapelchips.

6. M&Ms

M&Ms, eine bekannte Marke von Mars Inc, holte sich für ihren Werbespot prominente Unterstützung ins Boot. Danny De Vito schlüpft in die Rolle eines roten M&M, welcher sich darüber beklagt, heute bereits dreimal von einem Menschen gegessen werden zu wollen. Auf seinen Wunsch hin, ein Mensch zu werden, verwandelt sich der rote M&M in den 1,47m kleinen Schauspieler Danny DeVito. Dieser freut sich darüber, dass ihn kein Mensch mehr verspeisen möchte, wird dann aber im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Sie interessieren sich für das Seminar Kampagnenmanagement? Hier finden Sie die Termine für 2019:

Super Bowl Werbung 2017

Wir haben die Top 10 der besten Werbespots zum Super Bowl 2017 für Sie zusammengestellt. Schauen Sie sich alle zehn Spots in unserer Playlist an:

1. Intel Super Bowl-Spot – Brady Everyday

Intel zeigt die Funktionsweise seiner 360° Wiederholungstechnik, die erstmalig im vergangenen Jahr beim Super Bowl eingesetzt wurde. Die neue Videotechnik zeigt, wie selbst die morgendliche Routine von Tom Brady, Quarterback der New England Patriots, zu einem spektakulären Ereignis werden kann.

2. Mercedes AMG GT Roadster Super Bowl Commercial – Easy Driver

Mit einer Neuauflage des Filmklassikers „Easy Rider“ aus dem Jahr 1969 präsentiert Mercedes seinen neuen Sportwagen AMG GT Roadster dem amerikanischen Publikum als neues Statussymbol des American Dream. Die Subbrand AMG feiert in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum und konnte sogar Peter Fonda, der auch Hauptdarsteller im Originalfilm war, für den Werbespot gewinnen. Wir finden: Großes Kino mit Starbesetzung und viel Humor!

3. Audi Super Bowl Ad 2017 – Daughter

Ein weiterer deutscher Auto-Hersteller hat ebenfalls keine Mühen gescheut und setzt unter dem Motto „Fortschritt ist für jeden da“ ein Zeichen für gleiche Löhne bei Männern und Frauen. In dem Spot begleitet ein Vater seine Tochter zum Seifenkistenrennen. Während Sie ihre männlichen Konkurrenten einen nach dem anderen hinter sich lässt, hört man wie sich ihr Vater Gedanken über die ungleiche Behandlung von Frauen in der Gesellschaft macht. Laut einer aktuellen Studie erhalten Frauen in den USA immer noch 21% weniger Gehalt als Männer.

4. Budweiser verweist auf seine deutschen Wurzeln – Born The Hard Way

Budweiser sendet mit seinem Werbespot ein klares Zeichen in Richtung Präsident Donald Trump zur Debatte über die Einwanderungspolitik. Der Spot erzählt die Geschichte von Mitgründer Adolphus Busch und seiner Überfahrt von Hessen über den Atlanktik nach Amerika. Dort ist man nicht sehr erfreut über seine Ankunft. Doch er schlägt sich bis nach St. Louis durch – dem heutigen Hauptsitz der Anheuser-Busch Brauerei. Ein sehr interessanter Spot mit historischem Hintergrund.

5. Mr. Clean Super Bowl Ad – Cleaner Of Your Dreams

In der Super Bowl Werbung sorgt Mr. Clean für Gefühlschaos bei den weiblichen Zuschauern. Ganz in weiß wird Mr. Clean als perfekter Ehemann vorgestellt, der durch seine Hilfe im Haushalt Putzen zu einem Erlebnis macht… Aber überzeugen Sie sich selbst!

6. Wix.com Super Bowl Commercial – Big Game First Spot

Wix.com bietet ein cloudbasiertes Baukastensystem für die Erstellung von Websites an, das dem Kunden eine flexible Anpassung der Website ermöglicht. Der Restaurantbesitzer im Clip braucht nach einem kurzen aber actiongeladenen Besuch von Jason Statham („The Transporter“) und Gal Gadot („Fast & Furious“) definitiv ein neues Lokal und eine neue Website! Wir würden ihm empfehlen, die beiden in Zukunft nicht mehr zu bedienen.

7. Mc Donald’s: Super Bowl LI – There’s a BigMac For That

McDonald’s ist offizieller Partner des Super Bowl und stellt in dem musikalisch unterstrichenen Video den neuen BigMac in drei verschiedenen Größen vor. Je nach Appetit ist der BigMac nun für kurze Zeit in der passenden Größe erhältlich. Für welchen würden Sie sich entscheiden?

8. Airbnb setzt politisches Statement – We Accept

Airbnb nutzt das spektakuläre Event, um ein politisches Statement zu setzen. Das Video zeigt Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Alter und Geschlecht gefolgt von dem Slogan „We Accept“. Auf Twitter kündigte Airbnb-Gründer Brian Chesky außerdem an, in den nächsten 5 Jahren 100.000 Übergangswohnungen für Bedürftige anzubieten. Im Spot distanziert sich Airbnb klar von der aktuellen Einwanderungspolitik der USA.

9. Kritik an Donald Trumps Haarpracht – It’s A 10 Hair Care Super Bowl Commercial

Die Frisur des US-Präsidenten Donald Trump musste schon einige Kritik vor allem in sozialen Netzwerken aushalten. Nun nutzt der Hersteller von Haarpflegeprodukten die Aufmerksamkeit für Werbung in eigener Sache. Ganz nach dem Motto „Du hast die Haare schön!“ werden die Zuschauer dazu aufgerufen Trumps schreckliche Frisur durch eine eigene schöne Haarpracht auszugleichen.

10. 2017 Kia Niro – Hero’s Journey

In dem Werbespot mit Schauspielerin Melissa McCarthey zeigt Kia wie schwer (bzw. leicht) es sein kann, die Umwelt zu schützen. Der neue Kia Niro mit effizientem Hybridantrieb soll es nun ermöglichen, Umweltschutz zu betreiben ohne an nervenaufreibenden Protestaktionen teilnehmen zu müssen.

Welche Super Bowl Kampagne gefällt Ihnen am besten? Kennen Sie noch weitere Kampagnen?

#nfl #superbowl #werbung

Title-Tag – Auswirkungen der Markennennung im Titel

Title-Tag: Was ist das?

Das Title-Tag dient als Seitentitel und gibt den Internetnutzern auf den ersten Blick zu erkennen, auf welchen Inhalt die Seite Bezug nimmt. Der Title-Tag gilt als einer der wichtigsten Faktoren, um Suchergebnisseiten zu ranken. Im Kern sollte er Informationen darüber liefern, welche inhaltlichen Themen die Seite überhaupt anspricht. Darüber hinaus sollte klar werden, für welche Zielgruppe die Seite vorwiegend bestimmt ist. Der Name der Domain bzw. der Marke sollte ebenfalls vorhanden sein.

Die Marke im Title-Tag: Welcher Nutzen wird geschaffen?

Beim Erstellen einer Website stehen Sie bereits beim Titel vor einer ersten relevanten Entscheidung: Denn wenn Sie im Title-Tag nach dem Seitennamen nur wenige zusätzliche Zeichen eingeben, können Sie dadurch Ihren Onlineauftritt auf einfache Art für Suchmaschinen optimieren. Wenn Sie die Marke oder den Domainnamen hinter Ihre gewählte Überschrift schreiben, werden Sie nicht nur schneller gefunden, sondern erleichtern den Nutzern von Suchmaschinen auch die Zuordnung der Informationen, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.

Gastbeitrag_Title-Tag

Gute Gründe für das Optimieren des Title-Tag

Durch das Optimieren des Title-Tag steigern Sie die Neugierde der Nutzer, die Ihre Seite bei Google finden. Außerdem erreicht Ihre Seite bessere Platzierungen bei Suchmaschinen und wird korrekt in den Suchergebnissen angezeigt. Der Aufbau und die Formulierung des Title-Tag sollten darauf ausgelegt sein, dass Suchende zum Klick auf Ihre Website animiert werden. Langfristig soll eine Optimierung dabei helfen, Ihre Marke zu etablieren.

Aufbau eines gelungenen Title-Tags

Gehen Sie strukturiert vor, wenn sie die Marke in den Title-Tag einfügen möchten. Anstelle von:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das?</title>

schreiben Sie etwa:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das? | markentrainer.de</title>

Wichtig ist, dass die Marke nach dem Titel eingegeben und am besten optisch von ihm getrennt wird. Bei Suchmaschinen wird nun als fette Überschrift Folgendes angezeigt:

„Die Marke im Title-Tag: was bringt mir das? | markentrainer.de“

Worauf Sie außerdem achten sollten

Vermeiden Sie es, den Markennamen in Großbuchstaben auszuschreiben, wenn dieser sich aus mehr als einem Wort zusammensetzt. Andernfalls besteht das Risiko, dass Google Ihren Markennamen nicht anzeigen wird.
Auch auf Konsistenz in der Schreibweise sollten Sie achten. Da das Hinzufügen der Marke den Titel verlängert, ist es von Bedeutung, die empfohlene Länge von 60 bis 70 Zeichen, abhängig von der jeweiligen Suchmaschine, nicht zu überschreiten. Verwenden Sie längere Titel, kann es je nach Suchmaschine passieren, dass Ihr Markenname nicht vollständig angezeigt wird und somit vom Internetuser nicht sofort erkannt wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich an die Zeichenbeschränkung halten. Auf diese Weise können Sie allen Suchenden Ihre Angebote präsentieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, von welcher Marke bzw. Website die angezeigten Angebote stammen.

Die Marke im Title-Tag: Eine optische Abkürzung

Da für die meisten Suchanfragen gefühlt unendlich viele Ergebnisse ermittelt und angezeigt werden, können Sie sich mit der Marke im Title-Tag positiv von anderen Ergebnissen abheben. Diese Art der Titelgestaltung zeigt Suchenden auf einen Blick, ob Ihre Seite ihrer Suchabsicht entspricht. Die Marke fungiert als optische Abkürzung: ohne dass überhaupt mehr Informationen herangezogen werden müssen, ist klar, ob Ihre Seite gute Angebote zur Suchanfrage bietet, Hintergrundwissen oder Tutorials bereitstellt oder die eine oder andere Verschwörungstheorie zum Thema Title-Tag auf Lager hat.

Checkliste: Was muss Ihr Title-Tag leisten?

Ein guter Title-Tag muss…

  • das zentrale Keyword der Seite enthalten
  • relativ am Anfang Ihr Keyword beinhalten
  • den Nutzer ansprechen und zum Klick motivieren
  • die maximale Länge von 60 bis 70 Zeichen einhalten
  • die Begrenzung von 512 Pixel in der Breite einhalten, um nicht abgeschnitten zu werden (hat eine Nicht-Bewertung zur Folge)
  • den erwartbaren Inhalt Ihrer Seite ankündigen
  • am Ende die Marke nennen, durch eine Pipe oder einen Bindestrich getrennt

Die Marke im Title-Tag: Fazit

Selbst wenn Suchende schlussendlich nicht auf Ihr Ergebnis klicken sollten, wird diesen Ihre Marke trotzdem besser im Gedächtnis bleiben. Denn jede Suchanfrage, bei der die Marke im Titel angezeigt und somit von Suchenden gesehen wird, stellt für Sie zusätzliche Werbung ohne großen Aufwand dar. Und wenn jemand direkt nach Ihrer Marke sucht, ist eine Erwähnung in allen Titeln Ihrer Website unter SEO-kritischen Gesichtspunkten ein zusätzlicher Gewinn für Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Es bringt also nur Vorteile mit sich, wenn Sie Ihren Title-Tag wie beschrieben optimieren und somit bei den Internetusern längerfristig in Erinnerung bleiben.

#Title-Tag #TitleTag #Title #Titel #Marke #Markennennung #SEO #Suchmaschinenoptimierung #Suchmaschine

Die vier Hidden Champions des Paid Advertisings

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Wenn es um Paid Advertising geht, denken die meisten sofort an Google oder Facebook. Dabei vergessen sie oft, dass es auch abseits des Mainstreams Plattformen gibt, die Werbung anbieten. Dort eröffnet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Bing

bing
Quelle: bing

Verschiedene Dienste wie Yahoo oder MSN nutzen nicht Google, sondern Bing als Suchmaschine. Bing hat zwar weniger User als Google, trotzdem sind dort viele potenzielle Kunden unterwegs. Die Kampagnenstruktur, Anzeigengruppen und Form der Anzeigen sind nahezu identisch, weshalb Google-Kampagnen einfach gespiegelt werden können. Da Bing gerne stiefmütterlich behandelt wird, sind der Wettbewerb und somit auch die Klickpreise viel geringer. Viele Agenturen und Kunden von Bing berichten, dass die Kaufbereitschaft bei Bing-Nutzern höher ist als die von Google-Nutzern. Außerdem gibt es bei Microsoft Ads die Möglichkeit des LinkedIn-Profile-Targetings. Anhand folgender Merkmale können Unternehmen Anzeigen ausrichten:

  • Arbeitgeber
  • Unternehmensbranche
  • Berufliche Qualifikation
  • Konkrete Jobposition

Das Targeting ist vor allem im B2B-Bereich interessant, da hoch spezialisierte Branchen (z. B. IT, Gesundheitswesen) angesprochen werden können. Hier liegt also einiges an Potenzial versteckt, welches sich zu entdecken lohnt. 

YouTube

YouTube
Quelle: YouTube

Der Videokonsum steigt immer weiter an, der durchschnittliche Nutzer sieht sich jeden Tag bis zu 40 Minuten lang Inhalte auf YouTube an. Auf YouTube gibt es beispielsweise ein Anzeigenformat, bei dem man nicht pro Ausstrahlung zahlt, sondern nur, wenn der Nutzer mindestens 30 Sekunden der Anzeige anschaut oder daraufklickt. Die Cliplänge ist in diesem Fall nicht relevant; sie kann zwischen 5 Sekunden und 50 Minuten andauern. Wichtig sind bei den Spots die ersten 5 Sekunden. Hier muss das Produkt den Zuschauer abholen, da es bei manchen Anzeigeformaten die Möglichkeit gibt, sie zu überspringen. Kampagnen können auf eine definierte Zielgruppe ausgerichtet werden, sodass nur interessierte Nutzer die Anzeige sehen. Bei YouTube ist allerdings wichtig, in gutes Videomaterial zu investieren. Es sollte ferner im Sinne des Content-Marketings und Storytellings eine Geschichte erzählen, um den Nutzer bei der Stange zu halten.

Pinterest

Pinterest
Quelle: Pinterest

Bezahlte Werbung auf Pinterest ist in Deutschland nicht weit verbreitet. Pinterest ist eine Online-Pinnwand, bei der die Bilder kachelförmig angeordnet werden. Diese Pinnwand kann frei gestaltet, an ein Thema geknüpft und geteilt werden. Die Werbeanzeigen auf Pinterest werden in die Reihe von Bildern eingespielt. So unterscheiden sie sich kaum von den organischen Bildkacheln. Die Stärke von Pinterest ist, dass User mit einer konkreten Intention nach neuen Ideen suchen. Dabei sind sie offen gegenüber unbekannten Marken und Produkten, was Unternehmen für sich nutzen können. Sie sollten allerdings beachten, auch regelmäßig werbefreie Inhalte zu posten, die den Nutzern einen Mehrwert bieten. Folgende Themen sind auf Pinterest besonders interessant für den User:

  • Beauty
  • DIY-Produkte
  • Interieur
  • Kochen
  • Fitness
  • Mode

Für Unternehmen dieser Branchen ist Pinterest auf jeden Fall einen Blick wert.

Amazon

amazon
Quelle: amazon

Wenn Kunden auf der Suche nach einem bestimmten Produkt sind, bemühen sie nicht zwangsläufig eine Suchmaschine wie Google oder Bing. Oft geben sie das Produkt direkt in den Suchschlitz auf der jeweiligen E-Commerce-Plattform ein. Schaltet ein Unternehmen nur Suchmaschinenanzeigen, entgehen ihm deshalb potenzielle Kunden. Abhilfe schaffen Anzeigen auf Amazon, beispielsweise in Form eines Banners, der bei der Produktliste ganz oben erscheint. Eine Alternative ist, Produkte als Sponsored Products auf der Ergebnisseite hervorzuheben. Auch am Rand oder auf einer Produktseite ist eine Platzierung von Werbeanzeigen möglich. Bevor Unternehmen allerdings eine Anzeige auf Amazon schalten, sollten sie ihre Produkte optimieren. Denn dann sind die Kampagnen erfolgreicher. Dazu gehört zum einen, dass ein Produkt gute Bilder, Texte und Rezensionen aufweist. Diese erhöhen nämlich die Click-Trough- und Conversion-Rate des Produkts, was sich auch auf die Kampagne auswirkt. Zum anderen sollte die Produktseite auf relevante Keywords optimiert sein. Amazon spielt nur dann Werbeanzeigen zu einem Suchbegriff aus, wenn das Keyword auch auf der Produktseite vorkommt.

Neben diesen vier Hidden Champions gibt es noch viele weitere Kanäle, auf die sich ein genauerer Blick lohnt. Im Whitepaper von eology "Paid Advertising – Dein Guide für performancestarke Kampagnen" erfahren Interessierte mehr über diese Kanäle und bekommen Tipps für die erfolgreiche Durchführung von Online-Werbekampagnen.

Über die Autorin

Ann-Kathrin Grottke hat ihr Medienmanagementstudium mit dem Bachelor abgeschlossen und ist Teil des eology-Marketing-Teams. Sie kümmert sich um die Verbreitung des gesammelten eology-Wissens, indem sie ihr Know-how in Magazinen, Blogs und Zeitschriften teilt.

Reklame muss hängen bleiben – Die Tricks der Werbepsychologie

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Werbung soll möglichst jeden erreichen und nicht nur das. Sie soll uns auch nicht mehr loslassen und zum Kauf bewegen. In Zeiten der regelrechten Reizüberflutung ist es aber gar nicht mehr so einfach, aus der Masse herauszustechen. Firmen, die ihr Produkt an den Mann oder die Frau bringen wollen, müssen also verstehen, wie man möglichst einprägsame Werbung macht, die im Kopf bleibt und zum Kauf bewegt – oder zumindest eine Agentur engagieren, die sich darauf spezialisiert hat. Mit Werbepsychologie kann man das Kaufverhalten zu einem gewissen Grad lenken, wenn man sein Handwerk versteht.

Werbepsychologie

Was Werbung können soll

Werbung hat durch Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende, eine riesige Entwicklung durchgemacht. Heute können wir auf einen riesigen Wissensfundus zurückgreifen. Daraus kann man drei wichtige Werbemodelle ableiten.

Das wohl Bekannteste kennt man unter dem Kürzel „AIDA“. Die Abkürzung steht für Attention, Interest, Desire und Action. Die Aufmerksamkeit beim Käufer wird geweckt, danach wird echtes Interesse aufgebaut. Aufmerksamkeit und Interesse führen zu Verlangen und enden in der finalen Handlung, dem Kauf.

Spinnt man das Modell AIDA weiter, landet man bei PPPP, kurz für Picture, Promise, Prove, Push. Hier wird mit bildlichen Darstellungen gearbeitet. Aus dieser Darstellung sollte sich ein Versprechen ableiten lassen, das schließlich im nächsten Schritt eingehalten wird. Am Ende steht die Aufforderung zur Handlung, also dem Kauf.

Das nächste Modell heißt Unique Selling Point, kurz USP. Frei übersetzt, bedeutet es so viel wie „Alleinstellungsmerkmal“. Es ist das wichtigste Element einer Werbekampagne und sollte deren Aufhänger sein.

Emotion als Entscheidungsfaktor

Vernunft spielt bei der Entscheidung, ob man sich ein Produkt kauft oder nicht, nur eine untergeordnete Rolle. Das menschliche Gehirn arbeitet sehr assoziativ, interpretativ und selektiv. Das hat zur Folge, dass man meistens nicht rational, sondern emotional handelt. Wissenschaftler vermuten, dass uns gerade einmal nur 0,1 Prozent, von dem was das Gehirn gerade tut, bewusst ist. Den Rest verarbeitet es unbewusst. Dabei sind wir häufig die letzten, die mitbekommen, was das Gehirn gerade vorhat.

Gerade deshalb sollten sich Werbefachleute vor allem mit den Emotionen potenzieller Kunden befassen und die tieferliegenden Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe bedienen. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass Menschen dazu tendieren nach einem Kauf, ihre Entscheidung zu rechtfertigen – vor sich sowie vor anderen.

Am Anfang war der Wunsch (Top-down-Prozess)

Werbung funktioniert am besten bei uns, wenn wir auf der Suche sind. Hier kommt auch wieder unser Unterbewusstsein ins Spiel, denn manchmal wissen wir gar nicht, dass wir überhaupt auf der Suche nach etwas sind. Beispielsweise reicht es einfach nur aus, wenn ein Bekannter oder eine Bekannte uns die neuste Anschaffung vorgeführt hat. Das kann ein neuer Pullover oder das aktuelle Smartphone sein. Daraufhin behält man selbst die Schaufenster und Mobilfunkläden genauer im Auge.

Auffallen um jeden Preis (Bottom-up-Prozess)

Egal, ob man Produkte oder Dienstleistungen verkauft, ein Alleinstellungsmerkmal ist sehr wichtig für funktionierende Werbepsychologie. Deshalb muss man auch hier kreativ werden, damit die Werbung durch Besonderheiten auffällt. Dazu gehören eingängige und manchmal auch provozierende Slogans, ungewöhnliche Bilder und Humor.

Ein roter Faden sollte trotz aller Kreativität dennoch erkennbar sein und sich im kompletten Corporate Design widerspiegeln. Das bedeutet nicht nur auf der Homepage, in den Sozialen Medien, sondern auch bei den Give-Aways. Denn kreative Werbegeschenke sind nicht nur wichtig, um Kunden zu halten, sondern auch um sie zu gewinnen. In jedem Fall ist das Wichtigste, einen Mittelweg aus Originalität und Massentauglichkeit zu finden.

Werbung

…aber nicht nerven

Die Werbebranche ist im stetigen Wandel. Natürlich gibt es etwa bei Fernsehwerbung fast schon so etwas wie feste Strukturen, wie beispielsweise Sendezeit, Kanal, etc. Von diesen Faktoren hängt ab, wie erfolgreich ein TV-Spot am Ende ist.

Bei Internetwerbung sieht es dagegen ganz anders aus. Man hat das Gefühl, dass sich die Werbung hier noch schneller wandelt. Vor ein paar Jahren konnte man möglicherweise noch mit Werbebannern ordentlich Clicks erzielen. Heutzutage sind die potenziellen Kunden doch fast schon „bannerblind“ geworden. Auch bei den sogenannten Layer Ads, die sich meist über den kompletten Bildschirm erstrecken, achten die User häufig eher auf das X in der Ecke, um die Anzeige zu schließen.

Viel effektiver ist da in Zeiten von Social Media das virale Marketing, Guerilla Marketing oder auch das Influencer Marketing, bei dem Influencer die zu bewerbenden Produkte testen. Erfolgversprechend sind auch kleine Videoclips, die zunächst nicht nach Werbung aussehen oder auf der Meta-Ebene hinter die Kulissen der Marketing-Kampagne schauen.

„Heavy Users“

20 Prozent der Konsumenten sind für 80 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Das sogenannte Pareto Prinzip ist in der Werbebranche eine weit verbreitete Beobachtung. Bestandskunden sollten bei der Stange gehalten werden. Deshalb wird die Werbung in vielen Fällen auch auf diesen „Stammkundenstamm“ zugeschnitten. Diese Konsumenten akquirieren Neukunden im Bekanntenkreis, als positive Begleiterscheinung.

Beispielsweise Kinder, die ihre Eltern beobachten und sehen, wie zufrieden diese mit dem Produkt oder der Dienstleistung sind, nutzen als Erwachsene häufig das gleiche Produkt. Weil sie emotional damit verbunden sind. Der Verstand schaltet ab. Die Werbung funktioniert!

Fazit

Es ist wirklich erstaunlich, wie Reklame es mithilfe von Werbepsychologie schafft, in den Köpfen zu bleiben und zum Kaufen anzuregen. Es bleibt auf jeden Fall spannend zu beobachten in welche Richtung sich die Werbung noch entwickeln wird. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass sich ja auch die Medien, die die Werbung tragen, ständig verändern, allen voran das Internet.

Printmailing – zukunftsfähig, statt veraltet!

Trotz des zunehmenden Fokus auf webbasierte Werbemaßnahmen ist das Printmailing auch in der heutigen Zeit ein wichtiges Mittel zur Werbekommunikation, das seine Daseinsberechtigung keinesfalls verloren hat. Heutzutage wird vor allem online für Produkte und Dienstleistungen geworben und potenzielle sowie bestehende Kunden werden von einer Welle an Newsletter- und anderen E-Mail-Benachrichtigungen täglich überhäuft. Klassisches Printmailing wird daher von vielen Unternehmen allzu oft unterschätzt und als veraltete Maßnahme abgestempelt. Es bietet jedoch entscheidende Vorzüge gegenüber Online-Werbekonzepten. Die Wirkung moderner, digitaler Werbung kann durch den gezielten Einsatz von Printmailing ergänzt werden. Hierdurch können wichtige Synergieeffekte zur Optimierung von Werbestrategien zu begünstigen werden.

Mischkonzepte, statt Extreme

Ein Risiko, dass bei der Fokussierung auf Online-Werbekommunikation besteht, ist die sinkende Aufmerksamkeit der Rezipienten. Oft wird eine E-Mail beispielsweise gar nicht erst geöffnet oder nur unaufmerksam gelesen, wenn deutlich wird, dass es sich um eine Werbemaßnahme handelt. Insbesondere aufgrund der großen Masse an Werbekontakten im Internet resignieren viele Kunden sehr schnell, wenn Sie eine E-Mail mit Werbeinhalt erhalten und verschieben diese oft direkt in den Spam-Ordner. Einen Brief hingegen muss der Empfänger aktiv öffnen, wodurch er ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt, als einer von hundert E-Mails im digitalen Postfach. Jede der beiden Vorgehensweisen hat ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Deshalb lohnt sich eine Mischung aus digitaler und analoger Kommunikation – zumal sich online und offline bestens verknüpfen lassen. Über einen QR-Code auf dem postalischen Schreiben motivieren Sie Kunden beispielsweise zum Wechsel vom Offline-Kanal zu einem Online-Kanal.

Digital kontaktieren und durch Printmailing ködern

Um Kunden heutzutage trotz Zeitknappheit und einem Überfluss an Informationen erfolgreich anzusprechen, ist ein durchdachtes Kommunikationskonzept unverzichtbar. Kunden sollten entsprechend ihrer Lukrativität und Kaufkraft über mehrere Ebenen „angesprochen“ werden. Im ersten Schritt eignet sich die Kontaktaufnahme über kosten- und zeiteffiziente Online-Werbung. Dieser Schritt kann bereits zum Erfolg führen, jedoch ist auch im Falle des Scheiterns der Werbemaßnahme ein Kontakt entstanden. Sollte der erfolgreiche Kontakt zum jeweiligen Kunden von erhöhter Bedeutung sein, z.B. bei treuen Bestandskunden, bietet es sich an, im zweiten Schritt auf ein Printmailing zurückzugreifen. Aufgrund des ersten Kontakts wird die Neugier erzeugende Wirkung eines verschlossenen Briefs noch weiter verstärkt. Zudem signalisiert eine postale Zustellung den Einsatz des Unternehmens. Auch wenn eine erste Interaktion nicht zum Kauf geführt hat, sollte dies keineswegs als grundsätzliches Scheitern interpretiert werden, sondern kann als Beginn der Customer Journey verstanden werden.

Umsetzung eines Printmailings

Bei der Umsetzung des Printmailings gilt es diverse Auflagen, Formate und Individualisierungen abzustimmen und anzupassen. Zur Unterstützung der Erstellung von Printmailings können deshalb Druckereien und andere Dienstleister im Kopier- und Druckbereich hinzugezogen werden. Somit werden die eigenen Mitarbeiter logistisch sowie zeitlich zu entlastet. Die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister sorgt meist auch dafür, dass Sie hohen Qualitätsstandards gerecht werden können. Einige Anbieter bieten zudem zusätzliche Services und Dienstleistungen an, welche die Planung und Konzeption des Printmailings noch weiter vereinfachen. Dadurch wird das Werbekonzept noch zeitgemäßer machen. Das Druck- und Kopierzentrum Tiedeke bietet beispielsweise einen Express-Service, sodass ein hochwertiges Mailing auch kurzfristig aufgesetzt und versendet werden kann. Die Druckerei in Hamburg nutzt hierzu ein Digitaldruckverfahren. Es stellt eine schnellere und flexiblere Alternative zum klassischen Offsetdruck bei vergleichbarer Qualität dar. Im Zusammenhang mit dem hauseigenen Lieferservice wird so zügig die Umsetzung von Aufträgen gesichert.

Seminar Kampagnenmanagement

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Fazit zum Printmailing

Abschließend ist festzustellen, dass Printbasierte Werbemethoden wie das Printmailing eine wichtige Ergänzung zu den aktuellen vorwiegend webbasierten Maßnahmen darstellen. Kunden schätzen nach wie vor die persönliche, individuelle Behandlung, die klassische Werbeformate suggerieren. Zusätzlich machen Dienstleister das Werbemedium im Printformat durch diverse Services auch in der heutigen Zeit relevant und konkurrenzfähig. Eine gut konzeptionierte Werbestrategie sollte sich deshalb die Vorzüge diverser Medien zu Nutze machen, um sich besondere Wettbewerbsvorteile und eine starke Kundenbindung zu sichern.

 

Cross Marketing – Präsent auf „allen“ Kanälen

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Wer sich ein wenig mit der Geschichte des klassischen Marketings befasst, erkennt schnell, dass das so genannte Cross Marketing hier schon eine Rolle spielte, noch bevor es diese Bezeichnung überhaupt gab.

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Form der Werbung, die über mehrere Kanäle gesendet wird und sich im Idealfall sogar ergänzt. Immer im Fokus: die Vermarktung eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung.

Während es vor Jahrzehnten noch Radiowerbung und Zeitungsanzeigen waren, die im Zentrum des Cross Marketing standen, werden heutzutage selbstverständlich verstärkt Online-Kanäle genutzt, um den Kunden zu erreichen. Vor allem auch die Tatsache, dass viele Verbraucher einen Großteil des Tages unterwegs UND online verbringen, hat zu einer kleinen Revolution des Cross Marketings beigetragen. Wer seine potenziellen Kunden heute auf moderne Weise erreichen möchte, setzt auf eine ideale Kombination, ein individuelles „Crossing“ und selbstverständlich die passenden Produkte.

Cross Marketing in seiner ursprünglichen Form

Schon Mitte der 20er Jahre erkannte man, wie effektiv es sein kann, seine Kunden in gleich mehreren Alltagsbereichen „abzuholen“. Als dann im Laufe der 1940er Jahre in den USA zudem der Fernseher in Privathaushalten immer präsenter wurde, veränderte sich auch das Cross Marketing. Unternehmen hatten nun immerhin die Möglichkeit, nicht nur über Zeitung und Radio, sondern auch über die bewegten Bilder ihre Kunden zu erreichen.

Ein Blick auf die Entwicklung in Deutschland zeigt jedoch, dass ein intensiveres Cross Marketing hier erst vergleichsweise spät, vor allem in den 1990er Jahren, eine große Rolle spielte. Doch auch schon vorher hatten einige Unternehmen entdeckt, wie effektiv es sein kann, ein Produkt oder eine Dienstleistung sowohl über Radio als auch über Zeitungsanzeigen anzupreisen.

Der Beginn des Internet-Zeitalters hob dann jedoch auch das Cross Marketing noch einmal auf eine vollkommen neue Stufe und eröffnete neue Möglichkeiten. Newsletter, Bannerwerbung, Mails und Co., all diese Faktoren sorgten schlussendlich nach und nach dafür, dass der Kunde auf einmal noch besser erreicht werden konnte.

Cross Marketing: Wie funktioniert es?

Effektives Cross Marketing zu betreiben bedeutet jedoch nicht, sein Produkt lediglich über verschiedene Kanäle zu bewerben und damit eine vergleichsweise große Zielgruppe zu erreichen. Wer hier effektiv arbeiten möchte, legt seinen Fokus unter anderem auf einen hohen Authentizitätsfaktor.

Das bedeutet, dass die verschiedenen Werbebotschaften sich nicht nur gegenseitig ergänzen sollten, sondern auch einen gewissen Wiedererkennungswert liefern müssen. Gleichzeitig ist es natürlich auch wichtig, dass die Art der Übermittlung zur Marke passt. Kurz: Cross Marketing ist vor allem dann effektiv, wenn das betreffenden Unternehmen seiner Markenphilosophie treu bleibt.

Und genau hierin liegt auch das Geheimnis, wenn es um die Wahl der passenden Kanäle geht. Die Wege des Cross Marketings sollten hierbei immer an die Zielgruppe und deren Nutzungsgewohnheiten angepasst werden. Während jüngere Verbraucher heutzutage in der Regel wunderbar via Facebook und Co. oder über Außenwerbung, zum Beispiel bei Festivals und ähnlichen Events, erreicht werden können, so sind es vor allem ältere Kunden, die sich eher durch Zeitungs- und Radiowerbung angesprochen fühlen.

Cross Marketing

Cross Marketing als „Puzzle“

Als eine der „goldenen Regeln“ im Cross Marketing gilt zudem, dass die verschiedenen Werbebotschaften, auf welchem Weg sie auch immer kommuniziert werden, zueinander passen. Einheitliche Aussagen sind hierbei ebenso wichtig wie ein wiedererkennbarer Stil. Egal, ob locker, sachlich oder besonders auffällig: der Stil, der vom Verbraucher mit der Marke verbunden wird, sollte auf jedem genutzten Kanal auch beibehalten werden.

Dies gilt selbstverständlich auch für den Einsatz von Bildern bzw. Logos. Denn: Werbebotschaften, zum Beispiel auf Plakaten, werden oft nur beiläufig wahrgenommen. Daher sollte auf den ersten Blick ersichtlich sein, um welches Produkt es sich jeweils handelt.

Viele Unternehmen setzen mittlerweile jedoch bei Weitem nicht mehr auf den ausschließlichen Wiedererkennungseffekt der Marke, sondern gehen noch einen Schritt weiter, indem sie die verschiedenen Akteure des Cross Marketing noch weiter miteinander verbinden. Ein Detail, welches hierbei eine besonders wichtige Rolle spielt, ist der QR Code. Dieser kann auf ein Online-Gewinnspiel oder eine Umfrage hinweisen und den Verbraucher so noch weiter „beschäftigen“. Der Effekt: der potenzielle Kunde profitiert von einer aktiven Teilnahme und integriert die Marke so ganz nebenbei in seinen weiteren Alltag.

Generell handelt es sich, gerade bei besagten Gewinnspielen, um ein Mittel des Cross Marketing, welches sich einer extremen Beliebtheit erfreut. Egal, ob auf Verpackungen, im Fernsehen oder auf Flyern: wer bereits Fan eines Produktes ist, lässt sich die Gelegenheit auf einen kleinen (oder großen) Gewinn oft nicht entgehen.

Ein weiteres, seit längerer Zeit genutztes, Beispiel: der Verweis auf die eigenen Webseite im Rahmen einer Radiowerbung: „Besuchen Sie uns auch unter www. … .de!“.

Die Vorteile des Cross Marketings in der Übersicht

Sowohl kleine als auch große Unternehmen haben das Cross Marketing mittlerweile in ihre Werbemaßnahmen integriert. Besonders bezeichnend ist es in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es DAS klassische Cross Marketing nicht gibt. Je nach Unternehmen und Philosophie lohnt es sich hierbei, auf andere Kanäle und Vorgehensweisen zu setzen, um letzten Endes auch authentisch zu bleiben.

Wer es dann geschafft hat, sich für die richtigen Kanäle, Botschaften und einen regelmäßigen Turnus zu entscheiden, profitiert in der Regel von:

  • einer besseren Erreichbarkeit seiner potenziellen Kunden
  • einer gesteigerten Interaktion (zum Beispiel im Zusammenhang mit Gewinnspielen)
  • einem höheren Bekanntheitsgrad seiner Marke
  • der Möglichkeit, Werbeaktionen noch besser einzusetzen und seine Kunden in verschiedenen Bereichen des Alltags zu erreichen.

Wo es früher noch nötig war, Werbung vergleichsweise punktuell einzusetzen, bietet Cross Marketing die Möglichkeit, noch tiefer, aber immer noch keineswegs aufdringlich in den Alltag der Kunden Einzug zu halten. So hört der Verbraucher zum Beispiel morgens beim Kaffeetrinken einen Werbespot über das Radio und sieht während der Busfahrt zur Arbeit auf dem Smartphone das entsprechende Werbebanner.

Um all diese Vorteile für sich nutzen zu können, ist es jedoch nach wie vor wichtig, den Nutzen den Kunden in den Fokus zu rücken. Nur so ist sichergestellt, dass Cross Marketing nicht als „Störenfried im Alltag“, sondern als echte, nützliche Informationsquelle angesehen wird.

Unternehmensübergreifendes Cross Marketing

Beim unternehmensübergreifenden Cross Marketing handelt es sich um eine Besonderheit, die unter anderem natürlich voraussetzt, dass es sich bei den entsprechenden Akteuren nicht um konkurrierende Unternehmen handelt. Dennoch sollten sich die entsprechenden Zielgruppen ähneln, im Idealfall sogar überschneiden.

Das Ziel: das Erreichen einer noch größeren Gruppe potenzieller Kunden. Die jeweiligen Kampagnen charakterisieren sich dann unter anderem oft durch spezielle „Packages“, die die Produkte beider Unternehmen beinhalten und sowohl über Marke A als auch über Marke B beworben werden.

Besonders für kleine, noch unbekannte Unternehmen handelt es sich beim unternehmensübergreifenden Cross Marketing oft um eine wunderbare Chance, beispielsweise mit der Hilfe eines „Branchenriesen“, der ohnehin oft viel Vertrauen genießt, einen noch besseren Zugang zur Öffentlichkeit zu erhalten.