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Die besten Werbegeschenke für Ihr Unternehmen

Die besten Werbegeschenke für Ihr Unternehmen
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Es gibt sie in jeder vorstellbareren Art und Weise und jeder hat sie bereits in der Hand gehabt: Werbegeschenke. Beinahe jedes Unternehmen setzt als Marketingmaßnahme auf mit dem eigenen Logo bedruckte Stifte, gebrandete USB-Sticks oder sogar individualisierte Bluetooth-Lautsprecher als Werbegeschenk. Wir stellen Ihnen die besten Werbegeschenke vor und erklären, welchen Nutzen sie für Unternehmen haben und warum sie so beliebt sind.

Werbegeschenke: Nutzen und Vorteil

Wie der Name bereits vermuten lässt, sind Werbegeschenke dazu da, das Unternehmen zu bewerben. Das kann einerseits durch die Akquise neuer Kunden geschehen, andererseits können Werbeartikel auch als Instrument zur Kundenbindung verwendet werden. Wenn ein Kunde Ihrem Unternehmen positiv gegenübersteht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er dieses weiterempfiehlt und erneut ein Produkt oder eine Dienstleistung über Ihr Unternehmen bezieht. Eine positive Wahrnehmung kann beispielsweise durch Werbeartikel erzielt werden. Geschenke sind persönlicher, als beispielsweise Rabatte und schaffen Sympathie. Durch den häufigen Kontakt mit dem Werbegeschenk wird zwangsläufig die Assoziation zwischen der Freude über die Nützlichkeit des Werbegeschenks und Ihrem Unternehmen entstehen. Somit können Sie von positiven Ausstrahlungseffekten für Ihr Unternehmensimage und, in harten Zahlen ausgedrückt, von Kaufempfehlungen und Wiederholungskäufe profitieren.

Um es kurz Zusammenzufassen Werbegeschenke bieten Ihnen folgende Vorteile:

  • Die Beziehung zum Kunden wird verbessert
  • Die Bekanntheit der Marke wird erhöht
  • Präsenz beim Kunden im Alltag
  • Das Werbegeschenk generiert kontinuierlich Kontakte
  • Der Erinnerungswert wird gestützt
  • Das Preis-Nutzen-Verhältnis ist positv

Was Sie bei Werbegeschenken beachten müssen

Bilden Sie unbedingt Ihren Firmennamen auf Ihren Werbegeschenken ab. Um den positiven Effekt zu verstärken, können Sie auch eine kurze Botschaft einbringen. Lassen Sie Ihre Werbeartikel individuell bedrucken, um aus der Masse herauszustechen.

Damit (potenzielle) Kunden Werbegeschenke positiv annehmen, ist es wichtig, dass diese qualitativ sehr hochwertig sind und zum Unternehmen sowie zur Branche passen. Ein Automobilunternehmen könnte beispielsweise einen USB-Stick in Form eines Autos verwenden, wohingegen mit dem Logo bedruckte Fleece-Decken ungeeignet wären. Für Möbel- oder Matratzengeschäfte würden Fleece-Decken hingegen optimal zum Produktsortiment passen.

Top-Werbegeschenke Nr. 1: Der Stift

Werbegeschenk Stift

Absoluter Klassiker ist nach wie vor der bedruckte Stift. Weil so viele Unternehmen individuell bedruckte Stifte als Werbegeschenke besitzen, ist es wichtig, mit der Qualität und einem guten Schreibgefühl aus der Masse hervorzustechen. Setzen Sie auf Metall statt Plastik und achten Sie auf Qualitäts- statt Massenware.

Hier finden Sie einige Beispiele & Lieferanten 

Top-Werbegeschenke Nr. 2: USB-Sticks

Noch ein Klassiker der Werbegeschenke: USB-Sticks, zum Beispiel in einer geschützten und stylischen Dose, sind immer noch ein praktischer Weg, Daten von A nach B zu transferieren. Da sie ähnlich wie Stifte aber schnell verloren gehen, freuen sich Ihre Beschenkten garantiert über dieses tolle Gadget.

Hier finden Sie einige witzige USB Sticks!

Top-Werbegeschenke Nr. 3: Laptop-Rucksack

Ein ausgefallenes und relativ kostspieliges Werbegeschenk ist ein Laptop-Rucksack. Mit Stauraum und gepolsterter Laptop-Tasche ist er der perfekte Business-Begleiter und ein ideales Geschenk für strategische Partner und Stammkunden.

Hier gibt es einige schöne Beispiele für Laptop-Taschen.

Top-Werbegeschenke Nr. 4: Tragetasche

Werbegeschenk Tasche

Tragetaschen sind einer der elementaren Gegenstände, die jeder zu Hause hat und die häufig als Werbegeschenk genutzt werden. Auch hier gilt: Wenn sie sich in Form und Qualität von herkömmlichen Tragetaschen-Werbegeschenke unterscheiden, wird Ihre individuell bedruckte Tasche für Eindruck sorgen.

Top-Werbegeschenke Nr. 5: Thermobecher

Das schwarze Gold des Büroalltags ist der Kaffee. Damit der Kaffee schön heiß bleibt, bieten sich Thermobecher an. Auch für unterwegs sind die Becher optimal geeignet und werden aufgrund ihrer Nützlichkeit den Empfängern eines solchen Werbegeschenks große Freude bereiten.

Top-Werbegeschenke Nr. 6: Haftnotizen

Selbstklebende Haftzettel sind einer der kleinen Alltagshelfer, die dabei helfen, Aufgaben zu strukturieren und Termine zu behalten. Weil sie so nützlich sind, werden Haftnotizblöcke von Privatpersonen wie Unternehmen gleichsam häufig genutzt. Ihre Kunden werden Ihren gebrandeten Haftnotizblock lieben!

Top-Werbegeschenke Nr. 7: Powerbank

Powerbanks können in manchen Situationen zu echten Lebensrettern avancieren und sind unter den Technik-Gadgets ein Must-have. Sie bieten zusätzliche Akkuladung, falls das Smartphone einmal schlapp machen sollte. Ihre Kunden werden Ihnen danken, sobald Ihre Powerbank ihnen den Akkustand rettet.

Top-Werbegeschenke Nr. 8: Kleidersack

Ein ausgefallenes und exklusives Werbegeschenk ist der Kleidersack. Mit einem Kleidersack können Anzüge, Kostüme, Hemden und Blusen knitterfrei und mottengeschützt aufbewahrt werden. Außerdem eignen sie sich optimal zum Transport von Business-Outfits. Für Business-Kunden in der Tourismus-Branche ein echtes Highlight.

Top-Werbegeschenke Nr. 9: Süßigkeiten

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Aber auch Ihre Geschäfts- und Kundenbeziehungen können positiv von süßen Leckereien als Werbegeschenke beeinflusst werden. Süßigkeiten als Ergänzung einer Geschenkbox runden das Gesamtbild ab und eignen sich besonders gut als Willkommenspaket für neue Mitarbeiter oder um im eigenen Haus oder am Messestand ausgelegt zu werden.

Top-Werbegeschenke Nr. 10: USB-Ventilator

Ein weiteres nützliches Tech-Gadget für das Büro ist ein Hand-Ventilator, der die von Ihnen Beschenkten an heißen Sommertagen abkühlt. Auch wenn es ein eher kostspieliges Werbegeschenk ist, wird ein gebrandeter USB-Ventilator bei Ihren Kunden und Geschäftspartnern Eindruck schinden.

Außenwerbung – Durch das Auge ins Kundenherz

Außenwerbung – Durch das Auge ins Kundenherz
4.9, 7 Bewertungen

Kann Außenwerbung noch funktionieren? In Zeiten von Onlinewerbung und dem ständigen Blick aufs Smartphone scheint es unwahrscheinlich, dass Plakate noch einen nennenswerten Effekt erzielen. Doch auch, wenn Werbung nicht immer den besten Ruf genießt, ist Außenwerbung nach wie vor ein wirksames Mittel, um aufzufallen und im Gedächtnis der Kunden zu bleiben – vorausgesetzt, sie wird richtig eingesetzt.

Denn es kommt nicht nur auf die Aufmerksamkeit der Menschen an. Wird zu sehr provoziert, ist das Ergebnis öffentliche Kritik. Dabei geht es auch anders: Interaktive Außenwerbung ist eine Möglichkeit, den Menschen aufzufallen, ohne unnötige Provokationen oder aggressive Slogans einsetzen zu müssen.

Außenwerbung: Darum ist sie nach wie vor wertvoll

Lohnt sich Außenwerbung heutzutage überhaupt noch, wenn man doch auf Facebook zielgruppengenaue Ads schalten kann? Die Antwort auf diese Frage ist ein definitives „Ja“.

Denn ein Großteil der Bevölkerung ist täglich im öffentlichen Raum unterwegs und damit der Außenwerbung ausgesetzt. Wichtig ist, dass die Werbefläche gezielt ausgewählt wird, damit die Botschaft auch überzeugen kann. Wie bei jeder Werbung geht es nicht primär darum, möglichst viele Menschen zu erreichen, sondern insbesondere diejenigen, die zur Zielgruppe gehören.

Außenwerbung muss Aufmerksamkeit erregen

Wer Außenwerbung für sich nutzen will, steht vor einer großen Herausforderung: Er muss aus der Masse von Plakaten und Aufstellern herausstechen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Denn nur dann kann die Werbung auch ihren Zweck erfüllen und Verbraucher von einer Kaufentscheidung überzeugen. Aber kaum jemand kann sich an das letzte Plakat erinnern, das er gesehen hat, geschweige denn an die letzten drei oder fünf.

Werbung muss also bewusst wahrgenommen werden. Das ist leichter gesagt als getan, denn die Verbraucher sehen sich einer regelrechten Übersättigung durch Werbung gegenüber: Prospekte, Flyer, E-Mails, Plakate, Werbespots im Fernsehen, Banner auf Webseiten… Die Zahl der Werbekontakte liegt zwischen einigen 100 bis über 10.000, und das jeden Tag.

Anders als immer wieder befürchtet, haben Smartphones kaum einen Einfluss darauf, ob Außenwerbung wahrgenommen wird. Weniger als 10% der Passanten haben ihren Blick starr auf das Display gerichtet, während über 80% ihr Handy gar nicht nutzen. Werden Plakate nicht wahrgenommen, liegt die Ursache dafür also nicht in der Smartphonenutzung von Fußgängern.

Seminar „Grundlagen Marketingplanung & -konzeption“

Sie möchten nicht nur Ihre Werbemaßnahmen, sondern den gesamten Marketingbereich effizient gestalten? Lernen Sie im Seminar „Grundlagen Marketingplanung & -konzeption“, wie Sie erfolgreiches Marketing umsetzen. Informationen zu den Inhalten udn Terminen finden Sie hier:

Grundlagen Marketingplanung & -konzeption

Mi, 07.11. - Fr, 09.11.2018
Köln
Mo, 28.01. - Mi, 30.01.2019
Köln
Mi, 22.05. - Fr, 24.05.2019
Köln
Mo, 28.10. - Mi, 30.10.2019
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Im Vordergrund der Außenwerbung: Die Botschaft

Wenn Außenwerbung durch eine spannende Story auffällt und im Gedächtnis bleibt, können daraus aber ebenfalls Probleme entstehen: Die Menschen erinnern sich an die Werbung, nicht aber an das Produkt. Es kann also passieren, dass sich eine Figur in der Werbung ins Gedächtnis einbrennt und dabei gleichzeitig der eigentlichen Werbebotschaft alle Kraft nimmt.

Werbetreibende müssen deshalb einen Balanceakt bewältigen: Werbung muss auffallen, um zu wirken. Sie muss attraktiv sein und einen Mehrwert bieten, dabei das Produkt hervorheben und zugleich nicht so aggressiv sein, dass die Verbraucher negativ reagieren.

Die Kunst besteht also darin, Aufmerksamkeit zu erhalten und gleichzeitig das auffallende Element fest mit der Werbebotschaft zu verknüpfen. Dies stellt besonders hohe Anforderungen an das Storytelling der Werbebotschaft.

Außenwerbung – Auffallen um jeden Preis?

Nur aufzufallen reicht nicht aus, wenn Außenwerbung auch erfolgreich sein soll. Zwei Punkte sind entscheidend, damit eine Kampagne nicht nach hinten losgeht:

  • Provokante Inhalte müssen gut durchdacht sein.
  • Juristische Bedingungen müssen eingehalten werden.

Kaum etwas erregt so viel Aufmerksamkeit wie provokante Inhalte. Allerdings ist Vorsicht geboten. Das rechte Maß an Provokation sorgt dafür, dass eine Werbung diskutiert und sogar kritisiert wird und damit im Bewusstsein der Verbraucher bleibt. Ein Zuviel führt hingegen nicht zum Ziel und kann dem Ansehen eines Unternehmens schaden. Ein gutes Beispiel ist das Thema Sexismus: In den letzten Jahren hat sich ein stark ausgeprägtes Bewusstsein dafür entwickelt, ob Werbung insbesondere Frauen zu Objekten reduziert. In Berlin geht man sogar noch einen Schritt weiter. Hier verbieten immer mehr Bezirke Außenwerbung mit spärlich bekleideten Frauen. Ein sensibler Umgang mit kritischen Themen ist also nötig, um nur das gewünschte Maß an Aufmerksamkeit zu erzielen.

Auch juristische Bedingungen müssen eingehalten werden. Bestimmte Produkte wie Alkohol oder Tabak dürfen aus Jugendschutzgründen nur unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum beworben werden. Auch setzen sich verschiedene Organisationen dafür ein, dass als belästigend empfundene Außenwerbung nicht mehr an öffentlichen Orten angebracht werden darf, wo Menschen nicht die Möglichkeit haben, ihr aus dem Weg zu gehen. Im Einzelnen obliegt es den Bundesländern und Gemeinden, Richtlinien zu erlassen.

Außenwerbung: Schneller, höher, weiter kann nicht lange gut gehen

Wie jede Form der Werbung steht auch die Außenwerbung vor einem großen Problem: Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Menschen wird immer radikaler geführt. Je mehr Werbung es gibt, desto knapper ist diese Ressource, und desto vehementer wird sie umkämpft.

Dies führt zu einer Abwärtsspirale: Funktioniert ein aggressiver Slogan oder eine Provokation, springen schnell viele Unternehmen auf diesen Zug auf. Als Ergebnis sind die Menschen wiederum bald übersättigt und stumpfen ab. Um dem entgegen zu wirken, werden die folgenden Werbekampagnen immer extremer gestaltet, um die schwindende Aufmerksamkeit zu halten. Die „Geiz ist geil“-Kampagne ist ein gutes Beispiel für diese Entwicklung.

Während einige dem Effekt dieser Kampagne Respekt zollen, befürchten andere die nächste Runde im Abwärtstrend. Werbung kann nicht unbegrenzt immer aggressiver und lauter gestaltet werden. Nicht zuletzt stärkt dies auch den schlechten Ruf, den Werbung noch immer trägt.

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Außenwerbung – Was bringt die Zukunft?

Eines ist klar: Außenwerbung muss sich verändern, um auch in Zukunft zu wirken. Es reicht nicht mehr, nur Plakate aufzuhängen. Stattdessen geht der Trend klar in Richtung digitaler und interaktiver Außenwerbung.

Digitale Displays ermöglichen bewegte Formate in der Werbung anstelle statischer Bilder. Mithilfe von Kameras reagieren die Displays auf die Bewegung der Menschen und können so zielgerichtet Clips abspielen. Der Einsatz von QR-Codes oder, eine elegantere Methode, von Apps wie Shazam oder Usnap erschafft eine Brücke von der Außenwerbung direkt zum Online-Angebot. 86% der Bevölkerung kennen diesen Mechanismus, und 51% der Menschen haben dies bereits genutzt.

Damit ist klar: Außenwerbung ist nach wie vor ein wichtiger Faktor – wenn er richtig eingesetzt wird und mit der Zeit geht.

Plakatwerbung: Der Anti-Trend zu Onlineanzeigen?

Plakatwerbung: Der Anti-Trend zu Onlineanzeigen?
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Ist Plakatwerbung out, wo es doch Google AdWords, Online-Bannerwerbung und Co. gibt? Ganz und gar nicht! Außenwerbung, zu der auch die Plakatwerbung gehört, hat selbst im digitalen Zeitalter nicht an Bedeutung verloren. Je nach Branche und Zielgruppe kann Plakatwerbung die Werbewirkung von Onlineanzeigen teilweise sogar übertreffen.

Was ist Plakatwerbung?

Plakatwerbung gehört zur Kategorie Out-of-Home-Werbung. Anders als auf den ersten Blick erwartet, hat diese Art der Werbung deutlich mehr Facetten zu bieten. Die unterschiedlichen Ausführungen der Plakatwerbung (Litfaßsäule, Großflächenplakate usw.) haben jedoch eins gemeinsam: Um möglichst viele Personen zu erreichen, werden die Plakate gezielt an infrastrukturellen Knotenpunkten (Hauptverkehrsstraßen, öffentlichen Plätzen usw.) platziert.

Prof. Dr. Michael Bernecker

„Wo erreicht man seine Kunden? Dort, wo sie jeden Tag unterwegs sind – am Bahnhof und an viel befahrenen Kreuzungen auf dem Weg zur Arbeit oder in der Innenstadt beim Einkaufen.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Das typische Plakat zeigt ein anschaulich präsentiertes Produkt, das mit einem kurzen und prägnanten Claim/Werbeslogan untermalt wird. Die Plakatwerbung hat immer zum Ziel, den Bekanntheitsgrad einer Marke und/oder die Verkaufszahlen zu steigern.

Wissenswert: Der Ursprung der heutigen Plakatwerbung, die Litfaßsäule, ist eine Erfindung des Berliner Ernst Litfaß. Zwischen 1855 und 1950 war die Litfaßsäule ein wichtiger Bestandteil der Out-of-home-Werbung, wurde aber bald darauf von Großflächenplakaten abgelöst. Der Grund: Die Großflächenplakate boten wesentlich mehr Platz, um die Werbebotschaft zu übermitteln. Zudem garantierten und garantieren Großflächenplakate eine deutlich bessere Lesbarkeit.

Was macht ein gutes Plakat aus?

Den Erfolg von Plakatwerbung macht zunächst die Gestaltung des Plakats an sich aus:

  • Ist das Motiv plakativ, intelligent, emotional und neu?
  • Ist die Botschaft einfach, verständlich und überzeugend?
  • Sind Grafik und Typographie auffallend und ästhetisch?
  • Nutzt das Motiv die Stärken des Werbeträgers aus?

Darüber hinaus sagen auch folgende Aspekte etwas über den Erfolg aus:

  • Ist die Mediastrategie originell?
  • Schöpft sie die Möglichkeiten der Außenwerbung beispielhaft aus?
  • Hat der Medieneinsatz das Kommunikationsziel optimal erreicht?
  • Wurde die Außenwerbung effektiv mit anderen Medien vernetzt?
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Plakatwerbung – Vor- und Nachteile

Da Passanten Werbung über Plakat eher unbewusst wahrnehmen, hat die Plakatwerbung nicht nur eine Menge direkter, sondern auch indirekter Vorteile zu bieten. Es reicht schon ein sehr kurzer Augenblick des aktiven Sehens, damit die Zielgruppe die einprägsame Werbebotschaft erfasst. Zudem ermöglicht die Plakatwerbung einen direkten Kundenkontakt. Der direkte Kundenkontakt ist zu erreichen über einen einfachen Werbeslogan, Werbebilder, einen integrierten QR-Code, usw.

+ da Radio- und Fernsehwerbung aktiv wahrgenommen wird, wird sie von vielen Verbrauchern oft als störend empfunden. Bei der Plakatwerbung ist das nicht der Fall, da diese Art der Werbung eher im Vorübergehen aufgeschnappt wird. Die übermittelnde Werbebotschaft schleicht sich regelrecht unbemerkt in das Kurzzeitgedächtnis der Passanten.

+ Plakatwerbung hat eine enorme Reichweite zu bieten. Sie kann zum Bewerben lokal beschränkter Angebote verwendet werden, aber auch für überregionale Dienstleistungen und Produkte.

+ der attraktive TKP (Tausend-Kontakt-Preis) bzw. CPM (Cost-per Mille) macht Plakatwerbung zu einem äußerst wirtschaftlichen Werbemedium.

+ der Streuverlust bei Plakatwerbung ist nur sehr minimal. Werden Plakate ausgehängt, ist mit Ablauf einer Woche davon auszugehen, dass gut 90 % der Zielgruppe die Werbebotschaft wahrgenommen haben.

+ gilt es eine Zielgruppe in einem lokalen Einzugsgebiet zu erreichen, ist Plakatwerbung eine gute Wahl, da mit dieser Art Werbung eine flächendeckende Präsenz gut aufgebaut werden kann. Bei der Planung der Werbekampagne dürfen aber eventuelle lokale Besonderheiten nicht vergessen werden.

+ Plakatwerbung bietet nicht nur eine Vielzahl an Werbemöglichkeiten (Selbstdarstellung, Vergrößerung des Bekanntheitsgrads und Übermittlung der Werbebotschaft), sondern stellt auch die Schnittstelle dar, mit deren Hilfe verschiedene Werbekanäle miteinander vereint werden können.

Tipp: Kleinflächige Plakate lassen sich eher zielgruppenorientiert einsetzen.

wie bei allen anderen Werbeformen kann Wiederholung auch bei der Plakatwerbung problematisch werden. Vor allem, da diese Art der Werbung nicht aktiv wahrgenommen wird, sondern eher unbewusst. Hier besteht die Gefahr, dass das Plakat zwar gesehen, aber auch ganz schnell wieder vergessen wird.

Plakate werden oft nur im Vorübergehen war genommen. Aus diesem Grund muss die zu übermittelnde Werbebotschaft auf einfache und schnell merkbare Informationen reduziert werden.

die Wahrnehmung des Menschen ist nun mal begrenzt und genau hier liegt das Problem. In der Stadt und auf dem Land, einfach überall gibt es Sichtpunkte. Sichtpunkte mit denen Plakate in direkter Konkurrenz stehen. Daher ist es unerlässlich, dass sich die Plakate mithilfe einer auffallenden Gestaltung deutlich von der Umgebung abheben.

gedruckte Plakate sind immer an bestimmte Termine oder Kampagnen gebunden, wodurch nur eine einmalige Verwendung möglich ist.

Plakate sind Tag und Nach den Einflüssen der Witterung ausgesetzt. Aus diesem Grund kann deren Erscheinungsbild stark leiden.

Seminar Grundlagen Marketingplanung & -konzeption

Plakatwerbung und Co. zielführend gestalten? Lernen Sie im Seminar „Grundlagen Marketingplanung & -konzeption“, wie Sie Ihre Marketingmaßnahmen erfolgreich umsetzen. Infromieren Sie sich hier über die genauen Inhalte und Termine:

Grundlagen Marketingplanung & -konzeption

Mi, 07.11. - Fr, 09.11.2018
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Mo, 28.01. - Mi, 30.01.2019
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Mi, 22.05. - Fr, 24.05.2019
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Plakatwerbung: Die unterschiedlichen Formen

Plakatwerbung taucht in verschiedenen Formen auf, denn Plakat ist nicht gleich Plakat. Hier erfahren Sie mehr zu den Variationen:

Ganzstellen(Ganzsäulen)/Superposter: Hierbei handelt es sich um eine Litfaßsäule, die mit der Werbebotschaft nur eines Werbetreibenden versehen ist. Aufgrund der runden Form kann die Werbebotschaft von allen Seiten gut gelesen werden. Im Vergleich zu den anderen Formen der Plakatwerbung können Ganzstellen einzeln gebucht werden, was den Vorteil hat, dass die Zielgruppenansprache effizienter wird.

Mega-Poster/Blow-up/Riesenposter: Riesenposter, Blow-up und Mega-Poster werden ebenfalls der Plakatwerbung zugeordnet. Hierbei sind die Poster klassischerweise nicht aus Papier, sondern einem wetterresistenten Material gefertigt, wie zum Beispiel PVC. Das Riesenposter wird entweder auf einer Hauswand angebracht oder in einem Baugerüst, direkt an einem hoch frequentierten Knotenpunkt in der Innenstadt. Je nach Verwendungszweck kann die Größe des Riesenposters zwischen ein paar und mehreren 100 Quadratmetern variieren.

Großflächenplakate: Großflächenplakate werden üblicherweise an Knotenpunkten aufgestellt. Knotenpunkten an denen ein möglichst hoher Kundenverkehr herrscht, wie zum Beispiel an Hauptstraßen, im Bereich des Bahnhofs oder direkt vor Einkaufszentren. So ist sichergestellt, dass ein möglichst breites Publikum erreicht wird. Durch die unterschiedlichen Preiskategorien beim Mieten einer Großfläche kann man auch mit kleinem Budget Plakatwerbung betreiben.

CLP (City-Light-Poster): City-Light-Poster werden hinter Vitrinen aufgehängt, die beleuchtet sind, wodurch die Blicke vorbeigehender Passanten geradezu magisch angezogen werden. Diese Vitrinen sind entweder als freistehende Variante in Fußgängerzonen aufgestellt oder werden in dem Bereich eines Bahnhofs oder der Innenstadt an Wänden aufgehängt. CLP zeichnet eine große Reichweite aus, man muss aber dementsprechend mehr investieren, als bei anderen Varianten der Plakatwerbung.

Allgemeinstellen: Bei Allgemeinstellen handelt es sich um Litfaßsäulen, die von mehreren Werbetreibenden gemeinsam gemietet wurden. Litfaßsäulen dieser Kategorie stehen überall in der Stadt verteilt besonders in den Bereichen von Wohngebieten. Üblicherweise werden mithilfe von Allgemeinstellen Konzerte, Theaterprogramme und andere Veranstaltungen angekündigt.

CLB (City-Light-Boards)/Mega-Lights: CLBs sind in der Regel nur in Großstädten an stark frequentierten Straßen zu finden. City-Light-Boards haben einen ca. 2,5 Meter hohen Fuß an dem eine hinterleuchtete Plakatwechselanlage angebracht ist. Meistens zeigt die Plakatwechselanlage Werbung unterschiedlicher Unternehmen.

CLS (City-Light-Säulen): Bei den City-Light-Säulen handelt es sich um Verwandte der klassischen Litfaßsäule. Sie meist ausgeleuchtet und stehen üblicherweise an hoch frequentierten Knotenpunkten in der Fußgängerzone oder der Innenstadt.

Plakatwerbung und ihre Wirkungsweise

Offizielle Marktforschungen bestätigen, dass Außenwerbung mithilfe von Plakaten von Konsumenten als ansprechender und wesentlich unaufdringlicher wahrgenommen wird, als beispielsweise Pop-Ups. Man kann schon fast sagen, dass diese Art der Werbung eine gewisse Sympathie ausstrahlt. Eben darum ist Plakatwerbung ein effektives Mittel, Dienstleistungen, Produkte oder Events zu bewerben und gleichzeitig dabei die Marke positiv zu unterstützen.

Bannerwerbung – ein wichtiges Werbemittel im Netz!

Bannerwerbung – ein wichtiges Werbemittel im Netz!
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Bannerwerbung ist im World Wide Web allgegenwärtig. Wann waren sie zuletzt auf einer Webseite, auf der kein Werbebanner zu finden war? Nicht jedes Banner erfüllt allerdings seinen Zweck. Die Grundzüge der Bannerwerbung und wie man sie effektiv einsetzt, erfahren Sie im Folgenden.

Bannerwerbung im Netz – das steckt dahinter:

Das Wort Bannerwerbung erklärt sich selbst: Es handelt sich dabei um Werbung auf einem Banner. Natürlich funktioniert dieses Prinzip auch für die Schaltung von digitalen Werbeanzeigen im Internet. Mit der Bannerwerbung im Netz können Sie so zum Beispiel spezielle Angebote auf Ihrer Webseite präsentieren oder Ihre eigene Webseite auf anderen Internetseiten bewerben.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Die Bannerwerbung gehört zu den ältesten Werbeformen des Internets. Ihre Attraktivität für Unternehmen ist seither ungebrochen, da sich mit gut konzipierten Display-Kampagnen effizient Kunden erreichen lassen. Besonders auf der eigenen Webseite sollte man daher nicht auf Werbebanner verzichten.“  Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Die möglichen Werbebanner lassen sich dabei in verschiedene Varianten unterteilen. Es gibt statisch dargestellte und dynamische Bannerwerbung im Internet. Bei den statischen Bannern handelt es sich um einfache Grafiken, oft gepaart mit einem kurzen Text. Bei den dynamischen Bannern sind dagegen auch bewegte Bilder, zum Beispiel als Video oder Animation, zu sehen. In der Regel beinhalten die gezeigten Banner einen Button der zu einem Klick aufruft. Diese Art der Aufforderung nennt sich „Call to Action“. Die Positionierung dieser digitalen Anzeigen variiert, oftmals werden sie aber am Rand der jeweiligen Webseite oder im Textverlauf dargestellt. Die Bannerwerbung im Internet hat also folgende Merkmale:

  • sie sind statisch oder dynamisch.
  • sie enthält eine Klick-Aufforderung.
  • sie befindet sich oft am Rand einer Webseite.

Da die Werbebanner auf dem Display des Users erscheinen, gehören sie zu dem Spektrum des sogenannten Display Advertising:

Bannerwerbung verfolgt ein simples Ziel!

Werbung, also auch Bannerwerbung im Internet, hat natürlich den Zweck, die größtmögliche Aufmerksamkeit bei der gewünschten Zielgruppe zu erregen. Auf diese Weise können Sie nicht nur neue Kunden gewinnen, Sie können so auch Ihre Marke auf dem Markt positionieren. Erfolgreiche Unternehmen nutzen diese Möglichkeit darüber hinaus dafür, das Image der Firma zu stärken oder zum Beispiel, um für begrenzte Rabatte und andere Sonderaktionen zu werben. Wie bereits erwähnt, enthalten die digitalen Werbebanner meistens eine Aufforderung zum Klicken. Dabei handelt es sich beispielsweise um das Abonnieren eines Newsletters oder den Besuch des jeweiligen Online-Shops. Das Hauptziel von Bannerwerbung ist daher eine Interaktion mit der möglichen Kundschaft.

Für Bannerwerbung gibt es verschiedene Abrechnungsmöglichkeiten

Die Monetarisierung spielt selbstverständlich eine sehr große Rolle, wenn es um das Schalten von Bannerwerbung geht. Aber Vorsicht, nicht der Werbetreibende verdient, sondern derjenige, der das Banner auf seiner Webseite einbaut. Doch wie lässt sich mit einer solchen Anzeige im Internet genau Geld verdienen? Die gängigsten Abrechnungsmethoden für das Schalten von Bannerwerbung sind die folgenden:

  • Tausend-Kontakt-Preis(TKP)
  • Cost per Click(CPC)
  • Cost per Lead(CPL)

Online Marketing Manager

 

In den meisten Fällen im Online-Marketing funktioniert das mit dem sogenannten Tausend-Kontakt-Preis (TKP). Dabei handelt es um eine mathematische Formel zur Berechnung des Preises für ein Werbebanner, welches 1000-mal angezeigt wird. Jedoch handelt es sich dabei um eine eher ungenaue Methode, da der tatsächliche Nutzen des Banners nicht zur Geltung kommt. Deutlich effizienter für den Werbetreibenden sind dagegen andere Abrechnungsmodelle, wie zum Beispiel Cost per Click (CPC) oder Cost pro Lead (CPL). Letzteres greift nur, wenn der potenzielle Kunde auch wirklich aufgrund des Banners die gewünschte Aktion auf der eigenen Webseite durchführt.

Bannerwerbung – gibt es auch Nachteile?

Leider kann Bannerwerbung auch Nachteile haben. Aufgrund der hohen Präsenz solcher Werbeanzeigen im Internet fühlen sich einige User von Bannerwerbung genervt oder gar belästigt. Dem können Sie allerdings mit besonders effizienten, also zielgruppengerechten Werbebannern leicht entgegenwirken. Eine hohe Auffälligkeit der Anzeige steigert die Aufmerksamkeit der Internetuser ebenfalls deutlich. Das heißt, ein dynamisches Banner erweckt natürlich mehr Aufmerksamkeit, als ein statisches Werbebanner.

Der Einsatz von Ad-Blockern ist ebenfalls ein Nachteil für Bannerwerbung, denn er verhindert häufig, dass die Werbeanzeigen überhaupt auf dem Display der User erscheinen.

Bannerwerbung – der Unterschied zu Pop-ups:

Die beiden Online-Werbemittel Bannerwerbung und Pop-up weisen auf den ersten Blick viele Gemeinsamkeiten auf. Für Laien handelt es sich dabei – einfach ausgedrückt – um Werbeanzeigen. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Arten, im Netz zu werben. Ein Werbebanner ist konstant auf dem Display der User eingeblendet, wohingegen das Pop-up beim Besuch der Webseite in einem separaten Browserfenster erscheint. Nicht selten überlagert das neue Fenster dabei die eigentliche Webseite komplett. Das ist auch der Grund dafür, warum die sogenannten Pop-ups die User noch mehr stören, als die Schaltung von Bannerwerbung.

 Seminar Grundlagen Marketingplanung & -konzeption

Eignen Sie sich im dreitägigen Seminar „Grundlagen Marketingplanung & -konzeption“ fundiertes Basiswissen im Bereich Marketing an, um Ihre Werbe- und Marketingmaßnahmen zielführend zu gestalten. Mehr Informationen und Termine:

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Köln
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Bannerwerbung im Internet – das Fazit:

Mit der Schaltung von Bannerwerbung lässt sich bei der gewünschten Zielgruppe Aufmerksamkeit erzielen. Ein Werbebanner, welches auf dem Display der User erscheint, ist die digitale Version des klassischen Banners. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Varianten dieses Werbemittels, die statischen und die dynamischen Werbebanner. Mit beiden Methoden können Sie nicht nur Neukunden generieren, Sie können auch Ihre Position auf dem Markt festigen. Es gibt im sogenannten Display-Marketing verschiedene Abrechnungsmodelle. Auch Nachteile existieren, so zum Beispiel eine Abneigung der Nutzer gegenüber solcher Werbebanner oder Ad-Blocker, die Bannerwerbung unterdrücken. Beim sparsamen Einsatz und einer zielgruppenorientierten Gestaltung der Bannerwerbung können aber meist große Erfolge erzielt werden.

Werbung als Herausforderung – Mit Planung auf Erfolgskurs

Werbung als Herausforderung – Mit Planung auf Erfolgskurs
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Werbung wird zu unterschiedlichen Zwecken betrieben: Die Bekanntheit des Unternehmens fördern, Absätze steigern, eine neue Zielgruppe erschließen… Eine aussichtsreiche Werbekampagne erfordert nur wenige Schritte und ist durch zahlreiche Werbemittel und über die verschiedensten Medien möglich. Wer die Zielgruppe kennt und sich über die Werbebotschaft im Klaren ist, kann selbst mit kleinem Etat bei effektiver Planung optimale Ergebnisse erzielen.

1. Was Werbung ist und welche Bedeutung sie hat

Werbung soll die Aufmerksamkeit der Zielgruppe durch eine bestimmte Botschaft wecken und sie zum Handeln animieren, wie zum Beispiel ein Produkt zu kaufen oder eine Dienstleistung zu buchen. Daneben dient die Werbung auch der Bekanntmachung von neuen Unternehmen oder Produkten sowie der Imagepflege und dem Abgrenzen von Mitbewerbern und Konkurrenten. Hierbei stehen dem Werbenden verschiedene Werkzeuge und Mittel zur Verfügung, die entweder einzeln oder in Kombination angewandt werden. Hauptzweck ist das Beeinflussen von Menschen, um Bedürfnisse zu wecken oder auch neue Bedarfskomplexe zu erzeugen.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Wer sich am Markt gegen seine Mitbewerber durchsetzen möchte, braucht gute Werbung. Das heißt: Eine zielgruppengerechte Ansprache und relevante Kanäle sind ein Muss.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Wer wirbt, sollte sich über Folgendes bewusst sein: Erfolgreiche Werbung erfordert ebenso Respekt vor der Zielgruppe wie die Beachtung von deren Privatsphäre. Das wird durch eine unaufdringliche Präsenz und den Verzicht auf übertriebene Selbstdarstellung oder falsche Versprechen erreicht.

Tipps für Ihre erfolgreiche Werbekampagne

2. Werbung – Vom Marktschreier zur modernen Wirtschaftswerbung

Ihre Wurzeln findet Werbung nach Meinung von Historikern bereits in der Antike. Auflistung von Waren auf Tafeln aus Babylon dienen als Beispiel für die ersten Mittel, mit denen Händler um ihre Kunden warben. Auch Marktschreier soll es im Altertum bereits gegeben haben. In Schwung kam die Werbung aber erst durch die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert, der die beliebige Vervielfältigung ermöglichte. Bis zur ersten Anzeigenwerbung sollten dann aber doch noch fast 200 Jahre vergehen. Erst um 1660 herum kamen Werbeanzeigen für Bücher, später dann auch für Arznei- und Heilmittel sowie für Tabak und Wein auf. Mit Beginn der Industrialisierung gegen Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich die Anzeigenwerbung als Mittel zur Beeinflussung von Kunden sowie zur Abgrenzung von Konkurrenzunternehmen durch. Im Zuge dessen wurde im Jahr 1841 die erste Werbeagentur, eigentlich eine Agentur für Anzeigenvermittlung, in Philadelphia gegründet. Damit war die moderne Wirtschaftswerbung geboren. Meilensteine in Deutschland waren unter anderem die Freigabe des Anzeigenwesens um 1850, die Erfindung der Anschlagsäule durch Ernst Litfaß um 1855 und die Gründung der ersten Anzeigenvermittlung durch Ferdinand Haasenstein ebenfalls im Jahr 1855.

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3. Werbung und ihre verschiedenen Formen

Werbung kann abhängig von der Art des Unternehmens, des Produkts, der Zielgruppe und der Werbebotschaft unterschiedliche Formen annehmen. Innerhalb einer Werbekampagne stehen Unternehmen verschiedene Gestaltungsmittel und Medien zur Verfügung. Die gängigsten Werbemittel sind:

  • Plakate und Schilder
  • Anzeigen
  • Flyer und Aufkleber
  • Merchandising-Produkte
  • TV- und Radiospots
  • Werbegeschenke

Als Werbeträger eignen sich:

  • Fernsehen und Radio (Rundfunkwerbung)
  • Zeitschriften, Tageszeitungen, Fachpresse, Anzeigenblätter, Flyer (Print- und Anzeigenwerbung)
  • Websites, Werbebanner, Newsletter, Werbemailing (Internetwerbung)
  • Fahrzeuge, Hauswände, Bauplanen (Außenwerbung)
  • Direct Mailing per Post und Direct Calling per Telefon (Direktwerbung)

Wer für seine Produkte oder sein Unternehmen wirbt, sollte nicht vergessen, dass jeder Kontakt mit potenziellen Kunden positive oder negative Werbung sein kann. Neben den üblichen Werbekanälen spielen daher das Corporate Design, das Bild des Unternehmens nach außen und der Internetauftritt keine unwesentliche Rolle. Außerdem kann Public Relations (PR) zu Werbezwecken eingesetzt werden.

Corporate Design bezeichnet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens und ist ein wirksames Instrument, um sich von anderen abzuheben und wiedererkennbar zu machen. Mit einem gelungenen Corporate Design kann sich ein Unternehmen werbewirksam präsentieren. Entscheidend hierbei ist die einheitliche Gestaltung von beispielsweise Geschäftspapieren, Visitenkarten, Arbeitskleidung und Internetseiten. Außerdem gehört dazu ein einprägsames und einzigartiges Logo, das den Wiedererkennungswert steigert. Das Corporate Design ist eine kostengünstige Variante der Werbung, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht als solche wahrgenommen wird.

Der Auftritt des Unternehmens einschließlich seiner Mitarbeiter nach außen kann sowohl positive als auch negative Werbung sein. Ein beleuchtetes Firmenlogo oder ein Schriftzug an der Fassade und die Werbung an Fahrzeugen sind unaufdringliche Mittel, um Kunden über die Existenz des Unternehmens zu informieren. Gepflegte Firmenräume oder Ladengeschäfte und freundliche, kompetente Mitarbeiter können für regionale Anbieter manch teure Werbekampagne überflüssig machen, wenn dadurch Mund-zu-Mund-Propaganda entsteht. Das Gleiche gilt leider auch für das Gegenteil, wobei dieser Effekt nicht gewünscht ist.

Im Internetauftritt eines Unternehmens sollte sich das Corporate Design wiederfinden, unabhängig davon, ob es sich um die eigene Webseite, Werbebanner auf anderen Seiten, die Social-Media-Kanäle oder um E-Mails handelt. Logo, Firmenname und Kontaktdaten werden prominent präsentiert, um den Wiedererkennungswert zu steigern und dem Kunden die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Als positive Werbung für ein Unternehmen oder ein Produkt muss die entsprechende Webseite aktuell gehalten und nutzerfreundlich gestaltet werden.

Public Relations (PR) ist eng mit der Werbung verwandt und eignet sich sehr gut zur Unterstützung von Werbemaßnahmen. Berichte über das Unternehmen oder ein Produkt in relevanten Print- oder Rundfunkmedien erreichen zumeist eine große Anzahl an Interessenten und Kunden und belasten dabei kaum das Werbebudget.

4. Erfolgversprechende Werbung planen

Damit Werbung ihren Zweck erfüllt und nicht ins Leere läuft, ist eine sorgfältige Planung notwendig, die jedoch nur wenige Schritte erfordert:

  • Zielgruppe eingrenzen
  • Budget planen
  • Werbemaßnahmen planen
  • Zeitpunkt für die Werbemaßnahmen planen
  • Erfolgskontrolle
  • Wiederholung

Das Eingrenzen der Zielgruppe ist unbedingt notwendig, da sonst im schlimmsten Fall Geld für Werbung ausgegeben wird, die den richtigen Kundenkreis verfehlt. Zunächst ist es wichtig zu hinterfragen, wer Bedarf an dem Produkt oder der Dienstleistung hat. Grundlegende Aspekte hierbei sind zum Beispiel die Altersklasse, das Geschlecht, der Bildungsgrad und das Absatzgebiet.

Das Budget ist entscheidend für die Auswahl der Werbemaßnahmen. Nicht jedem Unternehmen stehen für die Werbung hohe Summen zur Verfügung. Durch eine gute Planung unter Einbeziehung von kostenlosen oder kostengünstigen Werbemitteln können dennoch erfolgreiche Kampagnen gestartet werden.

Nachdem die Zielgruppe konkret definiert wurde und das Budget feststeht, können geeignete Werbemaßnahmen ausgewählt werden. Hierfür muss beispielsweise folgendes hinterfragt werden: Welche Zeitungen oder Zeitschriften liest die Zielgruppe? Welche Fernseh- oder Radioprogramme werden konsumiert? Wird das Internet genutzt und lohnen sich damit Social-Media-Aktivitäten oder Werbebanner auf Webseiten? Sind PR-Aktivitäten und Messeauftritte sinnvoll?

Die Realisierung der Werbemaßnahmen erfordert einen geeigneten Zeitpunkt, um die Zielgruppe zu erreichen. Sollen zum Beispiel Familien mit Kindern angesprochen werden, sind Zeitungsinserate in den Schulferien wenig zielführend. Ebenso werden Berufstätige tagsüber selten Fernsehwerbung anschauen. Sinnvoll ist es außerdem, Werbemaßnahmen zu besonderen Anlässen zu planen, die zum Produkt oder zum Unternehmen passen.

Langfristige und zukünftige Werbemaßnahmen erfordern eine sorgfältige Erfolgskontrolle zum Beispiel durch Analysen der Verkäufe, Auswertung der Online- und Social-Media-Aktivitäten, Rankings sowie Kundenbefragung bei Online-Bestellungen. Nur so kann festgestellt werden, ob die Werbung Wirkung gezeigt und schließlich zum Ziel geführt hat.

Da einzelne Werbemaßnahmen in der Regel nur kurzfristigen Erfolg bringen, sind Wiederholungen notwendig, nachdem der Werbeerfolg gemessen wurde. Hierbei müssen nicht zwangsläufig die gleichen Werbemittel und Werbeträger genutzt werden wie zu Beginn der Kampagne.

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5. Erfolgreiche Werbung – Fazit

Um erfolgreiche Werbung zu starten, kann bereits ein geringes Werbebudget ausreichen. Entscheidend ist eine sorgfältige Planung der Kampagnen. Durch die Eingrenzung der Zielgruppe, die entsprechende Auswahl der Werbemittel sowie den geeigneten Zeitpunkt für die Werbekampagne steigern Sie den Erfolg maßgeblich. Eine ständige Erfolgskontrolle und die Wiederholung der Werbemaßnahmen sorgen zusätzlich dafür, langfristig positive Effekte aus der Werbung zu schöpfen.

Englische Werbeslogans – Oft missverstanden, aber trotzdem erfolgreich?

Englische Werbeslogans – Oft missverstanden, aber trotzdem erfolgreich?
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Englische Werbeslogans haben längst Einzug die Marketingwelt gehalten. Um sich abzuheben von der Konkurrenz und Kunden trotz der Reizüberflutung im Supermarkt, im Internet und im Fernsehen für sich zu begeistern, werden häufig englische Werbeslogans verwendet. Auch Denglisch, also eine Mischung aus Deutsch und Englisch, im Slogan ist eine gängige Methode, um einen ausgefallenen Claim für ein Produkt zu entwickeln. Doch verstehen die Kunden diese fremdsprachigen Phrasen und Wortspiele überhaupt?

Englische Werbeslogans oft missverstanden

Englische Werbeslogans, Beispiel Lindt

„Nice to sweet you“, „Come in and find out” oder “Drive the change” – Englische Werbeslogans sollen modern und international wirken. Außerdem verstehen doch (fast) alle in Deutschland Englisch, oder etwa doch nicht? Auch wenn Werbeslogans meist nur aus einem einzigen kurzen Satz bestehen, gibt es laut Umfragen oft Verständnisprobleme bei englischen Claims. Der von Douglas genutzte Slogan „Come in and find out” gilt mittlerweile bereits als Klassiker der missverstandenen Werbesprüche – oft übersetzt als „Komm rein und finde wieder raus“. Dass das nicht die gewünschte Botschaft sein kann, liegt wohl nahe. Ebenso Wortspiele wie Lindts Slogan „Nice to sweet you“ anstelle von „Nice to meet you” verstehen deutsche Konsumenten allzu häufig nicht.

Aber: Englische Werbeslogans wirken – Englisch lernen lohnt sich

Paradoxer Weise sind zwar viele Deutsche nicht in der Lage, die englischen Werbeslogans richtig zu übersetzen – dennoch kommen sie häufig gut an. Die positive Wirkung englischer Claims in der Werbung hängt zum einen damit zusammen, dass Englisch als Weltsprache Offenheit und Internationalität suggeriert und dadurch modern und „cool“ wirkt. Zum anderen stammen viele Marken aus den Vereinigten Staaten oder Großbritannien und werden oft als Statussymbol oder Trendsetter wahrgenommen. Diese Wahrnehmung wird auch über die Sprache – im Markennamen sowie in der Werbung – vermittelt. Durch englische Werbesprüche als „hippe“ Marke oder innovatives Produkt zu erscheinen, machen sich auch deutsche Unternehmen zu eigen. Mal mehr und mal weniger erfolgreich.

Doch nicht nur in der Werbung ist Englisch mittlerweile fester Bestandteil des deutschen Alltags. Produktbezeichnungen und bestimmte Ausdrücke schwappen in den alltäglichen Sprachgebrauch über. Dass wir googeln, wo wir am besten shoppen gehen und dabei Selfies machen können, ist ein Beispiel dafür. Und nicht zuletzt ist auch im Berufsleben Englisch oftmals ein Muss. Fusionierungen mit ausländischen Firmen oder die Ausweitung auf internationale Märkte machen Sprachkenntnisse nicht nur nützlich, sondern zur Pflicht. Es empfiehlt sich, sich nicht auf sein Schulenglisch zu verlassen, sondern auch im Privaten seine Englischkenntnisse voranzutreiben und zu verbessern. Diverse Lösungen zum Sprachenlernen von Apps bis zu Englisch Nachhilfe online sind verfügbar. Effektiv Sprachen lernen funktioniert aber am besten in der direkten Kommunikation – Sprechen und Hörverstehen sind so effektiv erlernbar. Auf die Vorteile, die das persönliche Lernen mit einem Lehrer mit sich bringt, setzt Preply. Hier können Nutzer einen Nachhilfelehrer finden, entweder in ihrer Nähe für persönliche Nachhilfestunden in Englisch und Co. oder in der virtuellen Welt, nämlich über Skype. So hat jeder die Möglichkeit, seine Englischkenntnisse zu verbessern.

Das macht einen guten Werbeslogan aus

Werbeslogans bestehen üblicherweise aus einem kurzen Satz, der möglichst eingängig und kreativ sein soll. Slogans verfolgen drei grundlegende Ziele:

  • Aufmerksamkeit erregen
  • Den Marken- / Produktkern widerspiegeln
  • Die Marke / das Produkt im Gedächtnis der Kunden verankern

An einen guten Slogan erinnert man sich auch Wochen oder sogar Jahre später noch – Das wollen Unternehmen erreichen. Damit der Claim einprägsam ist, sollte er möglichst kurz und verständlich sein. Zungenbrecher oder Fremdwörter sorgen dafür, dass Kunden über den Werbeslogan „stolpern“, er ihnen also nicht leicht über die Lippen geht und dadurch auch nicht im Gedächtnis hängen bleibt.

Außerdem taugt auch der coolste Slogan nichts, wenn er nicht mit dem Produkt oder der Marke in Zusammenhang steht. Denn dann behalten Kunden zwar den Satz an sich, denken dabei aber nicht an das Unternehmen, das dahintersteckt. Somit verfehlt der Slogan sein Potenzial, die Markenbekanntheit zu steigern und das Produkt ins Mindset der Kunden zu befördern, sodass sie sich beim nächsten Kauf für das Produkt mit eben diesem Slogan entscheiden. Der Werbeslogan sollte also den Kern der Marke oder des Produktes enthalten. Der Unique Selling Point sollte durch den Werbespruch transportiert werden. Bei BMW zum Beispiel ist das „Freude am Fahren“, bei Audi „Vorsprung durch Technik“. Bei diesen beiden Beispielen liegt das Hauptaugenmerk auf komplett unterschiedlichen Aspekten, einmal auf dem Fahrspaß, den ein Auto von BMW verspricht, und einmal auf technischer Innovation, die Audi anpreist.

Fazit: Englische Werbeslogans mit Vorsicht genießen

Englische Werbeslogans werden zwar nicht immer richtig verstanden, werden von Kunden aber häufig als positiv wahrgenommen. Im Gegensatz zu deutschen Slogans wirken sie oft einfallsreicher und moderner. Dennoch sollten Unternehmen darauf achten, nicht nur einen eingängigen, gut klingenden Werbeslogan zu entwickeln. Nur wenn Kunden den Claim auch mit dem Unternehmen bzw. der Marke oder dem Produkt in Verbindung bringen, ist ein erfolgreicher Werbeslogan entstanden. Es lohnt sich daher, durch Marktforschung verschiedene Slogans zu testen, ehe man Kunden damit konfrontiert.

Wie funktioniert effektive Radiowerbung?

Wie funktioniert effektive Radiowerbung?
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Nicht nur große Konzerne, sondern auch immer mehr kleine Betriebe setzen auf Radiowerbung. In einer Zeit, in der uns das Radio kontinuierlich begleitet, handelt es sich bei einem Spot dieser Art um ein wichtiges Marketinginstrument. Während visuelle Werbung in der Hektik des Alltags oft übersehen wird, bietet die Audio Werbung vollkommen neue Möglichkeiten.

Durch den Einsatz bestimmter Charakteristika und das Befolgen einiger Tipps wird Werbung im Radio einzigartig. Wer dementsprechend eine Marke im Rahmen einer Kampagne bekannt machen möchte, sollte überlegen, einen Teil seines Werbebudgets auch in Radiowerbung zu investieren. Basierend auf einer umfassenden Zielgruppenanalyse, spannenden Inhalten und der richtigen Sendezeit lassen sich hier oft besonders überzeugende Ergebnisse realisieren.

Wichtig: Radiowerbung muss sich abheben

Radiowerbung darf nicht langweilig sein. Und genau hierin liegt das Erfolgsgeheimnis. Der perfekte Radiospot ist so interessant, dass er nicht nur durch die Ausstrahlung, sondern auch durch Mundpropaganda weitergetragen wird. Frei nach dem Motto: „Hast Du schon gehört…?“ tauschen sich potenzielle Kunden über den Spot aus und „werben“ damit zusätzlich für die entsprechende Marke.

Und – so einfach es klingen mag – Radiowerbung muss „anders“ sein! Vor allem muss sie ihr individuelles Alleinstellungsmerkmal vergleichsweise früh ausspielen. Damit ist der Hörer im Idealfall gefesselt und verspürt auch nicht die geringste Lust, den Sender zu wechseln.

Radiowerbung mit Musik – gute Stimmung für Werbebotschaften

Wer die Gefühlslage seiner Hörer beeinflussen möchte, entscheidet sich für Radiowerbung mit Musik. Durch diesen vergleichsweise einfachen Trick ist es möglich, die Aufmerksamkeit der Hörer auf sich zu ziehen. Musik verfügt hierbei über die Fähigkeit, sowohl Spannung als auch gute Laune zu erzeugen.

Wichtig ist dennoch auch immer, dass die jeweilige Musik zur Intention des Spots passt. Auch die Zielgruppe sollte in diesem Zusammenhang nicht außer Acht gelassen werden.

Besonders ansprechend können auch Kompositionen wirken, die den Namen des werbenden Unternehmens implizieren. Eingängige Melodien im Mix mit einer klaren Botschaft laden nicht selten zum Mitsingen ein – und ein Ohrwurm bedeutet, dass Ihr Unternehmen oder Ihre Marke im Kopf des Hörers verankert ist.

Radiowerbung in Verbindung mit Gewinnspielen

Menschen lieben es, zu gewinnen. Wieso also nicht klassische Radiowerbung mit einem attraktiven Gewinnspiel verbinden? Damit in diesem Zusammenhang nicht alle Regeln und Teilnahmebedingungen im Spot erklärt werden müssen, reicht ein kurzer Verweis auf die jeweilige Homepage des betreffenden Unternehmens. Fazit: der Hörer kann selbst aktiv werden, lernt die Marke auf einer anderen Ebene kennen und wird – im Idealfall – nicht nur Gewinnspielteilnehmer, sondern auch Kunde.

Seminar „Grundlagen Marketingplanung & -konzeption“

Sie starten gerade erst mit Ihren Marketingaktivitäten? Informieren Sie sich über unser Seminar „Grundlagen Marketingplanung & -konzeption“:

Grundlagen Marketingplanung & -konzeption

Mi, 07.11. - Fr, 09.11.2018
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Mo, 28.01. - Mi, 30.01.2019
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Mi, 22.05. - Fr, 24.05.2019
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Mo, 28.10. - Mi, 30.10.2019
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Radiowerbung sollte den Hörer ansprechen und alltagsnahe Geschichten erzählen

Seien wir ehrlich: Wegen Radiowerbung schaltet niemand sein Radio ein. Vielmehr geht es den meisten Hörern darum, entweder ihrer Lieblingsmusik zu lauschen oder spannenden Geschichten zuzuhören. Doch wie wäre es zur Abwechslung mal damit, potenzielle Kunden zu überraschen? Radiowerbung wird gerade dann als besonders positiv wahrgenommen, wenn sie ein Lächeln auf das Gesicht zaubert.

Doch wie genau kann der Hörer direkt angesprochen werden? Wie ist es möglich, ein Gefühl des Verständnisses hervorzurufen? Besonders wichtig ist nicht nur der passende Inhalt der Werbung, sondern auch die Tageszeit, zu der diese ausgestrahlt wird. So bietet sich beispielsweise die Möglichkeit folgender Sendezeiten und Themen:

  • In der Zeit zwischen 07:00 Uhr und 08:00 Uhr morgens einen Spot zum Thema „Stau im Berufsverkehr“ schalten.
  • Mittags einen Sprecher über das Essen in der Kantine sinnieren lassen.
  • Abends die Fahrt ins Fitnessstudio zum Hauptthema machen.

Je nach Branche, Unternehmen und Produkt ergeben sich spezifische Lösungen, die die jeweilige Zielgruppe ansprechen können. Erfolgversprechend können auch regional ausgerichtete Radiospots sein. Regionale Radiosender erzielen zwar mitunter geringere Reichweiten als überregionale Sender, genießen aber eine starke Treue der Hörer und gewährleisten eine regionale Höreransprache.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Radiowerbung behauptet sich durch ihre Eingängigkeit und eignet sich besonders für regionale Unternehmen, um sich gegenüber Mitbewerbern hervorzutun.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Übrigens: Auch im Bereich der Radiowerbung spielt der Faktor „Humor“ eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wer seine Hörer mit einem Lächeln aus dem Spot entlässt, bleibt demnach oft in besonders guter Erinnerung.

Wiederkehrende Radiowerbung

Das vollkommene Potenzial effektiver Radiowerbung wird leider in vielen Fällen nicht komplett ausgenutzt. Hilfreich ist es daher oft, einige Minuten nach dem Abspielen eines Spots nochmals auf diesen hinzuweisen. Besonders gut funktioniert diese Taktik, wenn der Sprecher der Werbung über eine derart charakteristische Stimme verfügte, dass ein gewisser Wiedererkennungswert gegeben ist. Hier reicht es in der Regel schon, einen zweiten Spot von kurzer Dauer, also lediglich wenigen Sekunden einspielen zu lassen.

Charakteristische Wiedererkennungstöne in der Radiowerbung

Radiowerbung kann nicht den Faktor der Corporate Identity nutzen? Weit gefehlt! Akustische Töne bieten oft einen ebenso hohen Wiedererkennungswert wie ein Logo. Daher macht es auch durchaus für kleine Unternehmen Sinn, sich mit derartigen Tönen auseinanderzusetzen und diese im Rahmen der Spots zu nutzen. Sinnvoll ist es hier, die Klänge in jedem Fall am Anfang, gegebenenfalls auch am Ende der Werbung zu platzieren. Ein solcher Standard hilft nicht nur beim Aufbau einer eigenen Marke, sondern unterstreicht auch den Wiedererkennungswert. Unerlässlich ist es selbstverständlich, hier eine gewisse Kontinuität walten zu lassen, um dieses Werbemittel gezielt und effektiv einsetzen zu können.

Online Marketing Manager

Besonders beliebt: Prominente Stimmen in der Radiowerbung

Viele Prominente lassen sich auch als Sprecher im Bereich der Radiowerbung buchen. Hierbei ist es – sowohl für das Unternehmen als auch für den Sprecher – jedoch wichtig, authentisch zu bleiben. Oder anders: Der Prominente sollte zur Marke passen. Zudem ist es natürlich auch von Vorteil, wenn die Stimme von den Hörern direkt zugeordnet werden kann.

Sinnvoll kann es deshalb sein, sich nicht ausschließlich in der Riege der deutschen Schauspieler umzublicken. Generell lohnt sich auch ein Blick über den Tellerrand. So sind es erfahrungsgemäß oft die Synchronstimmen amerikanischer Schauspieler, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Fazit zur Radiowerbung

Effektive Radiowerbung ist definitiv kein Hexenwerk, erfordert jedoch einen idealen Mix aus einer fesselnden Idee und dem Verständnis für die jeweilige Zielgruppe. Damit diese die Botschaft des Spots umfassend wahrnimmt und Lust darauf hat, ihre Lebenszeit in das Hören der Werbebotschaft zu investieren, gilt es, kreativ zu werden.

Vor allem dann, wenn Radiowerbung sich vom Rest der Mitbewerber abhebt und individuell gestaltet ist, ist sie tendenziell erfolgreicher. Generell gilt es, einen Mix zu schaffen aus:

  • einem unverkennbaren Wiedererkennungswert
  • einer eingängigen Melodie
  • fesselnden Stimmen
  • einer alltagsnahen Story
  • der passenden Sendezeit

So kann die Investition in Radiowerbung die Hörer fesseln und den Spot zum Erfolg für das Unternehmen werden lassen.