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Title-Tag – Auswirkungen der Markennennung im Titel

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Title-Tag: Was ist das?

Das Title-Tag dient als Seitentitel und gibt den Internetnutzern auf den ersten Blick zu erkennen, auf welchen Inhalt die Seite Bezug nimmt. Der Title-Tag gilt als einer der wichtigsten Faktoren, um Suchergebnisseiten zu ranken. Im Kern sollte er Informationen darüber liefern, welche inhaltlichen Themen die Seite überhaupt anspricht. Darüber hinaus sollte klar werden, für welche Zielgruppe die Seite vorwiegend bestimmt ist. Der Name der Domain bzw. der Marke sollte ebenfalls vorhanden sein.

Die Marke im Title-Tag: Welcher Nutzen wird geschaffen?

Beim Erstellen einer Website stehen Sie bereits beim Titel vor einer ersten relevanten Entscheidung: Denn wenn Sie im Title-Tag nach dem Seitennamen nur wenige zusätzliche Zeichen eingeben, können Sie dadurch Ihren Onlineauftritt auf einfache Art für Suchmaschinen optimieren. Wenn Sie die Marke oder den Domainnamen hinter Ihre gewählte Überschrift schreiben, werden Sie nicht nur schneller gefunden, sondern erleichtern den Nutzern von Suchmaschinen auch die Zuordnung der Informationen, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.

Gastbeitrag_Title-Tag

Gute Gründe für das Optimieren des Title-Tag

Durch das Optimieren des Title-Tag steigern Sie die Neugierde der Nutzer, die Ihre Seite bei Google finden. Außerdem erreicht Ihre Seite bessere Platzierungen bei Suchmaschinen und wird korrekt in den Suchergebnissen angezeigt. Der Aufbau und die Formulierung des Title-Tag sollten darauf ausgelegt sein, dass Suchende zum Klick auf Ihre Website animiert werden. Langfristig soll eine Optimierung dabei helfen, Ihre Marke zu etablieren.

Aufbau eines gelungenen Title-Tags

Gehen Sie strukturiert vor, wenn sie die Marke in den Title-Tag einfügen möchten. Anstelle von:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das?</title>

schreiben Sie etwa:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das? | markentrainer.de</title>

Wichtig ist, dass die Marke nach dem Titel eingegeben und am besten optisch von ihm getrennt wird. Bei Suchmaschinen wird nun als fette Überschrift Folgendes angezeigt:

„Die Marke im Title-Tag: was bringt mir das? | markentrainer.de“

Lehrgang Produktmanager

Worauf Sie außerdem achten sollten

Vermeiden Sie es, den Markennamen in Großbuchstaben auszuschreiben, wenn dieser sich aus mehr als einem Wort zusammensetzt. Andernfalls besteht das Risiko, dass Google Ihren Markennamen nicht anzeigen wird.
Auch auf Konsistenz in der Schreibweise sollten Sie achten. Da das Hinzufügen der Marke den Titel verlängert, ist es von Bedeutung, die empfohlene Länge von 60 bis 70 Zeichen, abhängig von der jeweiligen Suchmaschine, nicht zu überschreiten. Verwenden Sie längere Titel, kann es je nach Suchmaschine passieren, dass Ihr Markenname nicht vollständig angezeigt wird und somit vom Internetuser nicht sofort erkannt wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich an die Zeichenbeschränkung halten. Auf diese Weise können Sie allen Suchenden Ihre Angebote präsentieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, von welcher Marke bzw. Website die angezeigten Angebote stammen.

Die Marke im Title-Tag: Eine optische Abkürzung

Da für die meisten Suchanfragen gefühlt unendlich viele Ergebnisse ermittelt und angezeigt werden, können Sie sich mit der Marke im Title-Tag positiv von anderen Ergebnissen abheben. Diese Art der Titelgestaltung zeigt Suchenden auf einen Blick, ob Ihre Seite ihrer Suchabsicht entspricht. Die Marke fungiert als optische Abkürzung: ohne dass überhaupt mehr Informationen herangezogen werden müssen, ist klar, ob Ihre Seite gute Angebote zur Suchanfrage bietet, Hintergrundwissen oder Tutorials bereitstellt oder die eine oder andere Verschwörungstheorie zum Thema Title-Tag auf Lager hat.

Erfolgreiches Markenmanagement
Mo, 10.02. - Di, 11.02.2020
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Mi, 17.06. - Do, 18.06.2020
Köln
Mi, 28.10. - Do, 29.10.2020
Köln
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Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Checkliste: Was muss Ihr Title-Tag leisten?

Ein guter Title-Tag muss…

·         das zentrale Keyword der Seite enthalten

·         relativ am Anfang Ihr Keyword beinhalten

·         den Nutzer ansprechen und zum Klick motivieren

·         die maximale Länge von 60 bis 70 Zeichen einhalten

·         die Begrenzung von 512 Pixel in der Breite einhalten, um nicht abgeschnitten zu werden (hat eine Nicht-Bewertung zur Folge)

·         den erwartbaren Inhalt Ihrer Seite ankündigen

·         am Ende die Marke nennen, durch eine Pipe oder einen Bindestrich getrennt

Die Marke im Title-Tag: Fazit

Selbst wenn Suchende schlussendlich nicht auf Ihr Ergebnis klicken sollten, wird diesen Ihre Marke trotzdem besser im Gedächtnis bleiben. Denn jede Suchanfrage, bei der die Marke im Titel angezeigt und somit von Suchenden gesehen wird, stellt für Sie zusätzliche Werbung ohne großen Aufwand dar. Und wenn jemand direkt nach Ihrer Marke sucht, ist eine Erwähnung in allen Titeln Ihrer Website unter SEO-kritischen Gesichtspunkten ein zusätzlicher Gewinn für Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Es bringt also nur Vorteile mit sich, wenn Sie Ihren Title-Tag wie beschrieben optimieren und somit bei den Internetusern längerfristig in Erinnerung bleiben.

#Title-Tag #TitleTag #Title #Titel #Marke #Markennennung #SEO #Suchmaschinenoptimierung #Suchmaschine

Die vier Hidden Champions des Paid Advertisings

Die vier Hidden Champions des Paid Advertisings
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Wenn es um Paid Advertising geht, denken die meisten sofort an Google oder Facebook. Dabei vergessen sie oft, dass es auch abseits des Mainstreams Plattformen gibt, die Werbung anbieten. Dort eröffnet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Bing

bing
Quelle: bing

Verschiedene Dienste wie Yahoo oder MSN nutzen nicht Google, sondern Bing als Suchmaschine. Bing hat zwar weniger User als Google, trotzdem sind dort viele potenzielle Kunden unterwegs. Die Kampagnenstruktur, Anzeigengruppen und Form der Anzeigen sind nahezu identisch, weshalb Google-Kampagnen einfach gespiegelt werden können. Da Bing gerne stiefmütterlich behandelt wird, sind der Wettbewerb und somit auch die Klickpreise viel geringer. Viele Agenturen und Kunden von Bing berichten, dass die Kaufbereitschaft bei Bing-Nutzern höher ist als die von Google-Nutzern. Außerdem gibt es bei Microsoft Ads die Möglichkeit des LinkedIn-Profile-Targetings. Anhand folgender Merkmale können Unternehmen Anzeigen ausrichten:

  • Arbeitgeber
  • Unternehmensbranche
  • Berufliche Qualifikation
  • Konkrete Jobposition

Das Targeting ist vor allem im B2B-Bereich interessant, da hoch spezialisierte Branchen (z. B. IT, Gesundheitswesen) angesprochen werden können. Hier liegt also einiges an Potenzial versteckt, welches sich zu entdecken lohnt. 

YouTube

YouTube
Quelle: YouTube

Der Videokonsum steigt immer weiter an, der durchschnittliche Nutzer sieht sich jeden Tag bis zu 40 Minuten lang Inhalte auf YouTube an. Auf YouTube gibt es beispielsweise ein Anzeigenformat, bei dem man nicht pro Ausstrahlung zahlt, sondern nur, wenn der Nutzer mindestens 30 Sekunden der Anzeige anschaut oder daraufklickt. Die Cliplänge ist in diesem Fall nicht relevant; sie kann zwischen 5 Sekunden und 50 Minuten andauern. Wichtig sind bei den Spots die ersten 5 Sekunden. Hier muss das Produkt den Zuschauer abholen, da es bei manchen Anzeigeformaten die Möglichkeit gibt, sie zu überspringen. Kampagnen können auf eine definierte Zielgruppe ausgerichtet werden, sodass nur interessierte Nutzer die Anzeige sehen. Bei YouTube ist allerdings wichtig, in gutes Videomaterial zu investieren. Es sollte ferner im Sinne des Content-Marketings und Storytellings eine Geschichte erzählen, um den Nutzer bei der Stange zu halten.

Pinterest

Pinterest
Quelle: Pinterest

Bezahlte Werbung auf Pinterest ist in Deutschland nicht weit verbreitet. Pinterest ist eine Online-Pinnwand, bei der die Bilder kachelförmig angeordnet werden. Diese Pinnwand kann frei gestaltet, an ein Thema geknüpft und geteilt werden. Die Werbeanzeigen auf Pinterest werden in die Reihe von Bildern eingespielt. So unterscheiden sie sich kaum von den organischen Bildkacheln. Die Stärke von Pinterest ist, dass User mit einer konkreten Intention nach neuen Ideen suchen. Dabei sind sie offen gegenüber unbekannten Marken und Produkten, was Unternehmen für sich nutzen können. Sie sollten allerdings beachten, auch regelmäßig werbefreie Inhalte zu posten, die den Nutzern einen Mehrwert bieten. Folgende Themen sind auf Pinterest besonders interessant für den User:

  • Beauty
  • DIY-Produkte
  • Interieur
  • Kochen
  • Fitness
  • Mode

Für Unternehmen dieser Branchen ist Pinterest auf jeden Fall einen Blick wert.

Amazon

amazon
Quelle: amazon

Wenn Kunden auf der Suche nach einem bestimmten Produkt sind, bemühen sie nicht zwangsläufig eine Suchmaschine wie Google oder Bing. Oft geben sie das Produkt direkt in den Suchschlitz auf der jeweiligen E-Commerce-Plattform ein. Schaltet ein Unternehmen nur Suchmaschinenanzeigen, entgehen ihm deshalb potenzielle Kunden. Abhilfe schaffen Anzeigen auf Amazon, beispielsweise in Form eines Banners, der bei der Produktliste ganz oben erscheint. Eine Alternative ist, Produkte als Sponsored Products auf der Ergebnisseite hervorzuheben. Auch am Rand oder auf einer Produktseite ist eine Platzierung von Werbeanzeigen möglich. Bevor Unternehmen allerdings eine Anzeige auf Amazon schalten, sollten sie ihre Produkte optimieren. Denn dann sind die Kampagnen erfolgreicher. Dazu gehört zum einen, dass ein Produkt gute Bilder, Texte und Rezensionen aufweist. Diese erhöhen nämlich die Click-Trough- und Conversion-Rate des Produkts, was sich auch auf die Kampagne auswirkt. Zum anderen sollte die Produktseite auf relevante Keywords optimiert sein. Amazon spielt nur dann Werbeanzeigen zu einem Suchbegriff aus, wenn das Keyword auch auf der Produktseite vorkommt.

Neben diesen vier Hidden Champions gibt es noch viele weitere Kanäle, auf die sich ein genauerer Blick lohnt. Im Whitepaper von eology "Paid Advertising – Dein Guide für performancestarke Kampagnen" erfahren Interessierte mehr über diese Kanäle und bekommen Tipps für die erfolgreiche Durchführung von Online-Werbekampagnen.

Über die Autorin

Ann-Kathrin Grottke hat ihr Medienmanagementstudium mit dem Bachelor abgeschlossen und ist Teil des eology-Marketing-Teams. Sie kümmert sich um die Verbreitung des gesammelten eology-Wissens, indem sie ihr Know-how in Magazinen, Blogs und Zeitschriften teilt.

Weihnachtswerbung

Weihnachtswerbung
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Weihnachten steht vor der Tür und so hält auch die Weihnachtswerbung wieder Einzug in unseren Alltag. In Deutschland werden Weihnachtskampagnen immer beliebter. Große Einzelhändler, wie Edeka, Kaufland, Penny und noch viele weitere sind bereits auf den Zug aufgesprungen und nutzen die emotionale Zeit, um jedes Jahr eine neue Weihnachtskampagne rauszubringen. Dagegen ist die Weihnachtswerbung in Amerika schon seit langer Zeit populär. Doch was ist eigentlich das Besondere an der Weihnachtswerbung? Weihnachten ist die Zeit der Nächstenliebe. Weihnachtskampagnen möchten die Menschen emotional berühren und nutzen dafür die Familien geprägte Zeit. In den Kampagnen sollen starke Gefühle erzeugt werden, die zu einer großen Wirkung führen. Wir stellen Ihnen unsere favorisierten nationalen und internationalen Kampagnen vor! Möchten Sie selber Werbung gestalten? Hier haben wir einige Tipps für Sie!

Weihnachten steht natürlich auch im Jahre 2019 wieder für Emotionen, Geschenke, Familie und Heimat. Wie in den letzten Jahren starten schon im November die ersten Spots, um uns auf Weihnachten einzustimmen. Die Ereignisse haben sich wieder überschlagen und die schönsten Emotionen wurden erneut aufgebaut! Unsere Auswahl in diesem Jahr:

Weihnachtswerbung 2019

1. Galaxus Weihnachtswerbung: "Vorfreude ist die schönste Freude"

Galaxus ist der größte Online-Shop der Schweiz und führt ein wachsendes Sortiment für fast alle Bedürfnisse. In der diesjährigen Weihnachtswerbung finden wir uns in einer total harmonischen Studioaufnahme der Schweizer Musiker Stefanie Heinzmann, Carlos Leal, Fabienne Louves und Baschi wieder. Doch ganz harmonisch endet sie nicht! Aber sehen Sie selbst...

2. Kaufland Weihnachtswerbung: "Das Gute in Dir"

Am 18. Dezember kommt der 9. Teil der Star Wars Saga in die Kinos. Passend dazu appelliert Kaufland an die gute Seite der Menschen – gerade an Weihnachten.

3. Aldi Süd Weihnachtswerbung: "Weihnachtsklassiker"

Wer kennt es nicht – in der Vorweihnachtszeit laufen die Weihnachtsklassiker Tatsächlich Liebe, Kevin allein zu Haus und Stirb Langsam nicht nur einmal im Fernsehprogramm. Aldi Süd nutzt nun diese Bekanntheit und schreibt die bekannten Filme einfach ein wenig um.

4. Migros Weihnachtswerbung: "Mimi die Eule lernt fliegen"

Für einander da sein – Das ist gerade in der Weihnachtszeit für viele Menschen wichtig. Der diesjährige Werbespot vom Detailhändler Migros zeigt genau das. Eine Werbung mit Gänsehaut-Garantie!

5. Bärenmarke Weihnachtswerbung: "Nichts geht über Frohe Weihnachten"

Eine Neuverfilmung des uralten, schwarz-weiß Weihnachtspots von Bärenmarke soll dieses Jahr wieder alte Emotionen wecken. Der vermeintliche Albtraum eines kleinen Mädchen wendet sich durch die kuschelige Werbefigur von Bärenmarke doch noch zum Guten. Am Ende kündigt Bärenmarke gemeinsam mit Steiff an 3.000 Kuschelbären an Kinder zu spenden.

6. Milka Weihnachtswerbung: "Gib denen die von Herzen geben!"

Danke sagen – Gerade denen, die uns jeden Tag unterstützen und helfen. In diesem herzzerreißenden Werbespot tut ein kleines Mädchen genau das. Ein tauber Hausmeister arbeitet rund um die Uhr, damit der Auftritt des Schulchors auch stattfinden kann. Als Dank bekommt der alte Mann einen Schokoladen-Weihnachtsmann von Milka und ein Dankeschön in Gebärdensprache.

7. Manor Weihnachtswerbung: "Manor Special Christmas"

Die Weihnachtselfen sind auf Tour, um zu kontrollieren, ob schon überall Geschenke angekommen sind. Mit Entsetzen müssen Sie feststellen, dass in einem Haus keinerlei Weihnachtsdeko aufgehangen wurde und der Weihnachtsbaum noch eingepackt ist. Da muss was dazwischen gekommen sein! Auf der Suche nach dem Grund hält sie ein Storch auf, der den Grund für den Zeitmangel in das Haus gebracht hat: Ein Baby. Um den Eltern die Dekoarbeit und das Geschenkekaufen abzunehmen, gehen die Elfen bei Manor einkaufen. Die erschöpften Eltern danken es den Elfen mit einem breiten Lächeln.

Weihnachtswerbung 2018

1. ALDI Weihnachtswerbung: "Weihnachtsbeleuchtung"

ALDI hat Anfang November einen kurzen TV-Spot zur Weihnachtsbeleuchtung veröffentlicht. Darin regt sich ein aufgebrachter Nachbar über das Auto auf, das seine EInfahrt blockiert, wird aber von der schönen Weihnachtsbeleuchtung am Haus überrascht. Der Werbeslogan in dem TV-Spot lautet dazu: "Einfach Weihnachtsstimmung anknipsen."

2. Penny Weihnachtswerbung: "Weihnachten braucht nicht viel. Nur Liebe."

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das drückt auch Penny in seinem emotionalen Werbespot aus. Im Mittelpunkt des Videoclips steht eine Mutter mit ihrem Sohn Emil. Er ist großer Fan der Antarktis und wünscht sich sehnlichst, dort einmal hinzukommen. Da die Mutter jedoch nicht viel Geld besitzt, kann sie ihrem Sohn nicht alles bieten, was er sich wünscht. Das macht ihn in manchen Situationen traurig. Zu Heiligabend hat die Mutter liebevoll einen Arktis-Spielplatz für ihren Sohn nachgebaut, über den er sich unglaublich freut. Damit appelliert Penny daran, dass Geld zum Fest der Liebe keine Rolle spielen sollte.

3. Amazon Weihnachtswerbung: "Can you feel it?"

Die singenden Amazon-Pakete sind wieder da und kündigen lautstark das Weihnachtsfest an. „When you look around, the whole world is coming together now – can you feel it?” heißt es dabei. Übersetzt bedeutet dies also, dass sich die ganze Welt zu Weihnachten vereint. Auf der ganzen Welt sind die singenden Pakete unterwegs und verbreiten Weihnachtsstimmung. Das zeigt auch, wie wichtig Amazon als internationaler Versandhandel ist.

4. Kaufland Weihnachtswerbung: "Wir sind offizieller Ausstatter des Weihnachtsmannes"

Kaufland bewirbt in diesem Weihnachtswerbespot seine Zuverlässigkeit und große Auswahl. Der Weihnachtsmann hat allmählich Feierabend, doch bei der Frage seiner Frau, ob er an die Einkäufe gedacht hat, wird er hektisch. Schnell steigt er in seinen Schlitten und fährt zu Kaufland, wo er nicht nur Lebensmittel, sondern auch Geschenke kaufen kann. Auffällig in diesem Clip ist, dass der Weihnachtsmann mit seiner Familie sehr modern lebt. Er fliegt einen Hightech-Schlitten und besitzt sogar ein Smartphone. Dadurch kann sich der Zuschauer besser mit dem Weihnachtsmann identifizieren.

Seminar Kampagnenmanagement

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Kampagnenmanagement
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Mi, 29.04. - Do, 30.04.2020
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5. Toys"R"Us Weihnachtswerbung: "Artig sein lohnt sich wieder"

In diesem Clip wirbt Toys“R“Us für seinen diesjährigen Weihnachtskatalog. Eine Familie mit drei Kindern sitzt gemeinsam am Esstisch. Plötzlich verkündet der älteste Sohn, die Spülmaschine einräumen zu wollen. Die Tochter steht daraufhin auf, um ihr Zimmer aufzuräumen. Als der jüngste Sohn fragt, ob er noch Gemüse haben dürfe, ist die Verwunderung der Eltern komplett. Die Erklärung für das Verhalten der Kinder folgt sogleich: Der neue Weihnachtskatalog von Toys"R"Us ist da. Damit ihre Wünsche daraus erfüllt werden, wollen die Kinder besonders artig sein.

6. OTTO Weihnachtswerbung: "Weihnachten ist alles drin"

Die Weihnachtsspots von OTTO zeigt verschiedene kleine Pannen, die rund um Weihnachten passieren können. Angebranntes Weihnachtsessen, ein zu großer Tannenbaum, ein Kurzschluss durch die viele Weihnachtsbeleuchtung... Gleichzeitig gibt es aber auch schöne Momente, wie das gemeinsame Familienessen oder einen weihnachtlichen Campingausflus. OTTO will damit verdeutlichen, dass es die kleinen, unkonventionellen und unperfekten Weihnachtsmomente sind, die die Festtage so einzigartig machen.

7. Samsung Weihnachtswerbung: "Getrennt und doch zusammen"

Weihnachten, das Fest der Liebe. Die Zeit, zu der die ganze Familie zusammenkommt – normalerweise. Denn für einige ist es nicht möglich, das Weihnachtsfest mit den Liebsten zu verbringen, weil zum Beispiel die Tochter in einem anderen Land unterrichtet oder der Vater auf Expedition am Nordpol unterwegs ist. Samsung stellt sich in diesem Spot als Verbindung derer dar, die weit voneinander entfernt sind. So ist es nun für die Menschen, die Weihnachten nicht zu Hause verbringen, möglich, durch die Geräte von Samsung mit der Familie zu kommunizieren.

8. Lidl Weihnachtswerbung: "Kids Gone"

Der Weihnachtsabend ist gekommen und zu Beginn des Weihnachtsspots von Lidl werden mehrere verschiedene Szenen gezeigt, in denen unterschiedliche Streitsituationen zu sehen sind. Zwei Personen streiten sich über eine Autopanne, ein Pärchen streitet sich am Essenstisch, Menschen streiken. Dabei werden immer wieder die Reaktionen von Kindern gezeigt. Denn sie müssen das Ganze mit ansehen und sind offensichtlich traurig darüber, wie sich zum Beispiel ihre Eltern gegenseitig anschreien – dies wird auch durch den Song, der im Hintergrund des Werbespots läuft, untermalt. Umgeben von Hass und Wut schauen die Kinder in den Himmel und sehen eine schwebende Insel und machen sich wie hypnotisiert auf den Weg zu ihr. Dort angekommen bauen die Kinder eine Brücke aus Geschenken, die zu der sorgenfreien Insel führt. Diese zerfällt allerdings sobald die aufgebrachten Eltern dort ankommen, die nach ihren Kindern gesucht hatten. Der Spot soll zeigen, dass es an Weihnachten um Liebe und Familie geht und nicht um Hass, Empörung oder Geschenke.

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9. Nordgreen Weihnachtswerbung: "It's About Time"

Nordgreen hat zum Dreh des Spots zwei unterschiedlichste Zweier-Paare zu einer Art Interview eingeladen: Mutter oder Vater mit Kind, zwei gute Freunde, Eheleute oder Pärchen. Sie werden getrennt gefragt, was das schönste Geschenk war, das sie je verschenkt haben, und das sie je geschenkt bekommen haben. Häufig denken sie, dass das beste Geschenk, was sie verschenkt haben, materielle Dinge waren, wie zum Beispiel ein iPad, Kopfhörer oder ein Fahrrad. Im Anschluss wird den Teilnehmern des Interviews ein Video gezeigt, in dem der jeweils andere des Duos das beste Geschenk benennt, was er je bekommen hat. In den Videos sprechen die Teilnehmer jedoch nicht von den materiellen Dingen, sondern von emotionalen Erlebnissen mit dem jeweils anderen. Somit will Nordgreen darauf aufmerksam machen, dass die wichtigsten, schönsten und persönlichsten Geschenke nicht käuflich sind. Nordgreen betont schon in dem Titel des Spots, dass das schönste Geschenk vielmehr die Zeit ist, die wir miteinander verbringen.

10. Edeka Weihnachtswerbung: "Wie viel Weihnachten darf es sein?"

Der Weihnachtsspot von Edeka ist sehr unterhaltsam, fröhlich und humorvoll gestaltet. Zunächst wirkt es so, als wäre es ein ganz normaler Tag in einer Edeka-Filiale. Doch plötzlich leuchtet ein Schild auf mit der Aufschrift: „Wie viel Weinachten darf es sein?“. Unter dem Schild steht ein Schalthebel, der von einer Skala von 0-100% reicht. Der erste Kunde traut sich und setzt den Hebel auf 50%. Aus dem Nichts verwandelt sich der Einkaufsladen in ein riesiges Theater. Die Regale fangen an sich zu bewegen, Elfen laufen durch den Laden, Engel erscheinen aus den Wänden und Lebkuchenmänner fahren durch die Gegend. Als der nächste Kunde den Hebel auf 80% setzt, kommt der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten aus der Wand gefahren. Als dann noch ein Kunde den Hebel auf 100% setzt, ist der Laden nicht mehr zu erkennen. Es schneit in der ganzen Edeka-Filiale und Nussknacker performen zu dem Lied, welches ein großer Chor singt.

11. Aldi Süd Weihnachtswerbung: "Weihnachtsbeleuchtung"

Der Weihnachtsspot von Aldi ist mal etwas anders als die meisten Werbespots. Während des Werbefilms ist die Kamera lediglich auf ein Gebäude gerichtet, welches durch viele bunte Lichterketten und Figuren im Takt eines elektronischen Songs beleuchtet wird. Dabei nimmt die Intensität der Beleuchtung immer mehr zu, bis am Ende des Spots zu erkennen ist, dass das beleuchtete Gebäude eine Aldi Filiale ist.

12. Coca-Cola Weihnachtswerbung: "Teilt eure Weihnachtsfreude!"

Coca-Cola stimmt auch dieses Jahr das Weihnachtsfest wieder mit dem Coke Weihnachtsklassiker „Holidays are coming“ an. Dabei wechseln die Szenen ständig zwischen der Aufnahme, in der „The Kingdom Choir“ den Song singt, und dem Weihnachtsmann, der an seinem Schreibtisch sitzt mit einem aufgeschlagenen, dicken Buch vor sich eine Cola trinkt und gerade die Coca-Cola Weihnachtstrucks losgeschickt hat, um die Menschen zu bescheren. Coca-Cola ruft dazu auf, bei dieser Besinnlichkeit die Weihnachtsfreude mit allen zu teilen.

13. Zalando Weihnachtswerbung: "Weihnachten. Immer in mode."

Zu Anfang des Weihnachtsspots wird ein Baby gezeigt und ein Text wird eingeblendet, in dem steht, dass es sein erstes Weihnachtsfest ist. Dann beginnt ein Chor „Stille Nacht Heilige Nacht“, eines der wohl bekanntesten Weihnachtslieder, zu singen. Zunächst singt eine Gruppe junger Menschen den Anfang des Liedes. Auch hier wird wieder der Text eingeblendet, in dem steht, wie viele Weihnachten der Hauptsänger der Gruppe schon erlebt hat. Danach setzt eine etwas ältere Gruppe ein und setzt den Song fort. Dieses System wird so immer fortgeführt und auch die Sprachen, in der das Lied gesungen wird, wechseln. Dabei fällt besonders die Kleidung auf, die die Menschen der verschiedenen Altersgruppen tragen, durch die verschiedenen bunten Farben und Variationen der Kleidung. Dadurch möchte Zalando darauf aufmerksam machen, dass ihr Sortiment für jede Altersgruppe ansprechend ist. Das Lied wird von einem 107-jährigen Mann zu Ende gesungen, der das Baby auf dem Arm hält.

Weihnachtswerbung 2017

Weihnachtswerbung Nr. 1: Edeka – #heimkommen

In dem berührenden Weihnachtswerbespot geht es um einen Großvater, der Weihnachten Jahr für Jahr alleine verbringt. Erst, als er seinen Tod vortäuscht, machen sich seine Kinder und Enkel auf den Weg zu ihm. Als der Großvater sie dort in Empfang nimmt, ist die Freude riesig und alle feiern gemeinsam Weihnachten. Der Spot soll daran erinnern, sich Zeit für die Familie zu nehmen, weil diese Zeit kostbar und begrenzt ist.

Weihnachtswerbung Nr. 2: IKEA – Wo ist Opa? / Jesus / The Only One

Unter dem Motto “Auf alles eingerichtet” geht IKEA mit einer Kampagne dem Jahresende entgegen. "Wo ist Opa" und "Jesus" stellen die Hauptteile der Kampagne dar. Das Ziel der Kampagne soll sein, den Menschen Inspiration zu geben, neu über ihr Wohnzimmer nachzudenken und ihnen eine unkomplizierte und entspannte Weihnachtszeit zu bereiten. Bestandteil der Ikea-Weihnachtskampagne 2017 ist auch ein eigens produziertes Lied, das heruntergeladen werden kann.

Weihnachtswerbung Nr. 3: Penny – Weihnachten. Zeit, sich zu versöhnen.

Penny ruft in seiner emotionalen Weihnachtskampagne „Der Weg“ zur Versöhnung auf. Kern der Kampagne ist ein heftiger Streit zwischen Mutter und Tochter, der in der Zeit um Weihnachten beendet werden soll. Penny betont in seiner Weihnachtswerbung, wie weit und beschwerlich der Weg zur Versöhnung erscheinen kann, zeigt aber, dass sich die Überwindung lohnt. Penny appelliert damit an seine Kunden, das Weihnachtsfest zur Versöhnung mit seinen Liebsten zu nutzen. Teil der bewegenden Kampagne ist neben dem Film auch ein Gewinnspiel mit Versöhnungsanreiz.

Weihnachtswerbung Nr. 4: Amazon – Lächeln schenken

Nachdem ein Mädchen seiner Mutter mit einem Handyvideo von sich ein Lächeln schenkt, möchte auch die Mutter ihrer Tochter “Freude schenken”. Die bei Amazon bestellten, im Lager aufbewahrten und mit dem Amazon-Logo bedruckten großen und kleinen Pakete werden vermenschlicht und stimmen auf den Laufbändern den Klassiker „Give a little bit“ der britischen Band Supertramp an. Auf den verschiedenen Transportwegen durch die ganze Welt sorgen sie mit dem Hit für Stimmung. Mit der Übergabe des Geschenkpaketes an das kleine Mädchen durch den Boten gelingt es Amazon, dem Mädchen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern und ein Lächeln zu verschenken.

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Weihnachtswerbung Nr. 5: Ebay - Feiere Weihnachten wie kein anderer. Denn du bist wie kein anderer.

Auf Grundlage der neuen Markenplattform „Kauf bunter.“ startet eBay seine diesjährige Weihnachtskampagne. Mit „Feiere Weihnachten wie kein anderer. Denn du bist wie kein anderer.“ möchte eBay die Menschen motivieren und inspirieren, ihr persönliches Weihnachten so zu gestalten und zu feiern, wie sie es am liebsten mögen und wie es ihre persönliche Seite am besten zum Ausdruck bringt.

Weihnachtswerbung Nr. 6: M&S – Paddington and The Christmas Visitor

In der rührenden Werbung, die in den britischen Medien zu sehen ist, spielt der Bär Paddington die Hauptrolle. Der kleine Bär bemerkt in der Nacht einen Einbrecher auf dem Dach, der überall in der Stadt Weihnachtsgeschenke gestohlen hat – den er aber für den Weihnachtsmann hält. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um die Geschenke zurückzubringen. Als der Einbrecher sieht, wie sehr die Kinder sich über ihre Geschenke freuen, wird ihm bewusst, dass er einen Fehler gemacht hat und er erkennt die wahre Bedeutung von Weihnachten.

Weihnachtswerbung Nr. 7: Aldi UK– Kevin The Carrot

Im Nachfolgerspot der Vorjahreskampagne ist Kevin The Carrot zurück und auf der Suche nach der Liebe. Dort, wo die Kampagne letztes Jahr aufgehört hat, findet der diesjährige Spot Anschluss, in einem luxuriösen Speisewagen. Am Ende der Festtagstafel im Speisewagen liegt Karotte Katie, aber um an sie heranzukommen, hat Kevin einen holprigen Weg über Gabeln, Champagnerkorken und herumfliegenden Erbsen zu bestreiten. Der süße Weihnachtsspot lässt den Zuschauer zum Fest der Liebe schmunzeln.

Weihnachtswerbung Nr. 8: Tesco UK

In Tescos Weihnachtsspot dreht sich alles um den Truthahn. Die chaotischen Szenen an Weihnachten kommen bestimmt vielen Familien bekannt vor. Es überrascht wohl weniger, dass die Botschaft des Supermarkt-Spots ist, dass das gemeinsame Essen wichtiger Bestandteil des Weihnachtsfestes ist. Egal, wie Kunden ihr Weihnachtsfest gestalten möchten, und was sie dazu alles benötigen, Tesco ist für sie alle da.

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Weihnachtswerbung Nr. 9: Toys “R” Us

Der lustige 30-Sekunden-Spot stellt die Giraffe Geoffrey, die einen eigenen Toys “R” Us Store betreibt, in den Fokus. Am Weihnachtsabend erwartet die Giraffe einen besonderen Gast: Den Weihnachtsmann, der nachdem er seinen Schlitten festgemacht hat, die Geschenke für die Kinder in Geoffreys Store besorgt. Als er den Laden verlässt, sind die Rentiere verschwunden, aber glücklicherweise ist Geoffrey zur Stelle.

Weihnachtswerbung Nr. 10: John Lewis

John Lewis' Werbung dreht sich um die Freundschaft zwischen dem Jungen Joe und dem imaginären Monster unter seinem Bett, Moz, das ihn nachts auf Trab hält. Als Moz bemerkt, dass die nächtlichen Aktionen Joe tagsüber müde machen, beschließt Moz ihm zu Weihnachten eine Nachtlampe zum besseren Einschlafen zu schenken. Aber mit dem Anknipsen der Lampe verschwindet auch Moz…

Weihnachtswerbung Nr. 11: Aldi

Der Weihnachtsspot von ALDI setzt auf die Vielfältigkeit seiner Kunden, Jung und Alt, Single oder Pärchen. Verschiedene Personen greifen in dem TV-Spot nach Produkten aus dem Kühlschrank: die Butter zum Backen, die Weihnachtsgans, den Schokoladenkuchen, Pralinen oder eine Flasche Champagner. Die Botschaft: ALDI bietet jeden Tag und auch zu Weihnachten für die vielfältigen Bedürfnisse der Kunden die passenden Produkte und hohe Qualität.

Weihnachtswerbung Nr. 12: Galeria Kaufhof - „,Von Herz zu Herz – Gemeinsam ein Fest“

Der Weihnachtswerbespot der Warenhauskette steht für den Geist der Weihnacht und die Magie des Festes, mit der sich Herzen öffnen lassen. Galeria Kaufhof öffnet dazu ein Weihnachtsbuch, in dem sich auf den jeweiligen Seiten winterliche Szenarien aufklappen und mit jeder neuen Seite Tiere sich streiten oder alleine durch die Landschaft ziehen. Nachdem der Bär aus Frust an alle Bewohner des Waldes Briefumschläge verteilt hat, machen sich alle gemeinsam auf eine Reise und feiern schließlich friedlich gemeinsam Weihnachten. Erst im Beisammensein mit anderen wird der Sinn von Weihnachten deutlich.

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Weihnachtswerbung Nr. 13: Coca-Cola

In der Weihnachtszeit kann es mit Baumschmücken, Backen und Geschenke verpacken schon mal stressig werden. Das hat auch der Junge in Coca-Colas Weihnachtswerbespot erkannt und stellt den beschäftigten Personen jeweils im Geheimen eine Cola-Flasche zur „Entspannung“ bereit und wartet auf deren Reaktionen. Als er sieht, wie überrascht sie sind und wie sehr sie sich über die Cola-Flasche freuen, zaubert es ihm ein Lächeln ins Gesicht.

Weihnachtswerbung Nr. 14: Kaufland – „Wer gut isst, streitet nicht“

Auch Kaufland setzt bei seinem Weihnachtswerbespot auf seine vielfältigen Kunden. Viele verschiedene Personen mit verschiedenem (sozialen) Hintergrund sitzen in der Weihnachtszeit gemeinsam an einer langen, reichhaltig gedeckten Tafel und essen gemeinsam. Trotz der unterschiedlichen Charaktere verstehen sich alle am Tisch, da sie alle zusammen gut essen.

Weihnachtswerbung Nr. 15: Deutsche Bahn – Menschen verbinden

Der Weihnachtswerbespot erzählt von dem Jungen Jonathan und seiner Weihnachtspost an den Weihnachtsmann. Auf seinem Weg zum Kindergarten trifft er täglich auf den Obdachlosen Anton, für den sich außer Jonathan keiner zu interessieren scheint. Als Weihnachten näher rückt, merkt Jonathan schnell, dass Anton das Weihnachtsfest ganz allein verbringen wird. Daher wünscht sich der Junge auf seinem Wunschzettel an den Weihnachtsmann ein schönes Weihnachtsfest für Anton. Als am Weihnachtsabend die ganze Familie zusammenkommt, fragt sich Jonathan, wie es Anton gerade geht und ob sein Wunsch an den Weihnachtsmann erfüllt werden konnte.

Weihnachtswerbung Nr. 16: Apple

Wir sehen in Apples Weihnachtsspot eine Besitzerin eines iPhones und von AirPods, die tanzend durch den Schnee in einer Innenstadt läuft. In der Musik versunken läuft sie dabei plötzlich einem Mann in die Arme, dem sie dann einen ihrer Ohrstöpsel übergibt und mit dem sie die Musik teilt. Durch die Ohrstöpsel verbunden tanzen sie gemeinsam durch den Schnee. Die Botschaft: An Weihnachten sollen wir einander bewegen.

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Weihnachtswerbung Nr. 17: Rewe - Die wichtigste Zutat für Weihnachten bist du

Im Fokus des Weihnachtswerbespots steht die Reise eines Sohnes nach Hause zu seinen Eltern, die sich gleichzeitig mitten in den Weihnachtsvorbereitungen befinden. Dabei werden beide Handlungsstränge durch eine Split-Screen-Mechanik verknüpft, sodass die Zubereitung des Weihnachtsessens mit den einzelnen Reiseetappen des Sohnes verbunden wird. Schließlich findet die Familie am reichlich gedeckten Festtagstisch zusammen. Der Spot soll das bekannte heimelige Weihnachtsgefühl von Wärme und Verbundenheit mit der Familie verdeutlichen und enthält gleichzeitig die Botschaft, dass der Kunde bei Rewe immer an erster Stelle steht.

Weihnachtswerbung 2016

1. #Zeitschenken - EDEKA Weihnachtswerbung

Der Weihnachtsspot #Zeitschenken knüpft inhaltlich an die Weihnachtswerbung #heimkommen vom letzten Jahr an. EDEKA zeigt in dem Video, wie wichtig es ist, sich Zeit für seine Familie und Freunde zu nehmen. Weil man Zeit nicht verpacken kann, ist der Appell der Werbung, Zeit zu verschenken.

2. Coca Cola Weihnachtswerbung 2016 - Holidays are coming

Coca Cola startet auch dieses Jahr wieder seine traditionelle Weihnachtskampagne mit dem Kult-Testimonial Santa Claus. Zum 20. Mal schickt Coca Cola Trucks auf die Reise. Der Appell von Coca Cola ist, seine persönlichen Weihnachtshelden zu ehren und an alle zu denken, die das Weihnachtsfest zu dem machen, was es ist.

3. M&S 2016 Christmas Ad - Christmas with love from Mrs Claus

Der Weihnachtsspot erzählt von einem kleinen Jungen, der für seine Schwester zu Weihnachten etwas besonderes machen möchte und schreibt Mrs Claus. Mrs Claus unterstützt Santa in letzter Minute vor Weihnachten. Mrs Claus präsentiert Wärme, Einfühlungsvermögen und Humor auf eine zeitgemäße Weise. Sie repräsentiert die Anstrengungen, die die Kunden aufwenden, um die Weihnachtszeit außergewöhnlich zu machen. Weiterhin symbolisiert sie die Liebe und das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches die Kunden an Weihnachten erleben möchten.

4. John Lewis Christmas Advert 2016 - BusterTheBox

In dieser Weihnachtswerbung bekommt ein Mädchen ein Trampolin zu Weihnachten geschenkt. Doch sie ist nicht die Einzige, die das Weihnachtsgeschenk liebt. Es geht in dem Video um Geschenke, die alle lieben und die verbinden. Die Freude über ein tolles Geschenk steht im Fokus.

5. Waitrose Christmas TV ad 2016 - #HomeForChristmas

Dieser Werbespot zeigt ein Vögelchen, welches jedes Jahr eine Reise unternimmt. Ein kleines Mädchen wartet jährlich an Weihnachten auf die Rückkehr des Vogels. Das Video zeigt wie schön es ist, an Weihnachten zu Hause zu sein und Zeit mit den Liebsten zu verbringen.

6. Jeder Moment ein Fest - Kaufland

In dem Werbespot wird ein kleines Mädchen gezeigt, welches einen besonderen Plan hat, die Familie an Weihnachten zu überraschen. Der Appell von Kaufland in dem Video ist, jeden Moment und das gemütliche Beisammensein der Familie zu genießen.

7. PENNY macht Weihnachtswunder wahr - Familie Hellmann

In dem Weihnachtsspot von PENNY leben die beiden Kinder eines älteren Paars im Ausland. Zu Weihnachten werden sie von ihren Kindern und Enkelkindern überrascht. Der Appell des Videos ist, dass das Schönste an Weihnachten das Zusammensein mit den Liebsten ist und man diese Zeit genießen soll. In diesem Zusammenhang verschenkt PENNY 100 Gutscheine, damit Familien das Weihnachtsfest zusammen verbingen können.

8. Heathrow Airport Christmas Ad 2016 #ComingHome

Das Video zeigt zwei Bären, die von ihrer Reise zu Weihnachten nach Hause kommen. In der Ankunftshalle verwandeln sich die Bären in Menschen und werden von ihren Enkeln begrüßt. Die Werbekampagne symbolisiert durch die Bären, wie schön es ist, an Weihnachten nach Hause zu kommen.

9. Mercedes Benz 4MATIC - Snow Date

In der Weihnachtswebrung von Mercedes Benz hat ein junges Pärchen ein Kinodate. Die Wetterbedingungen machen das Treffen fast unmöglich. Doch mit dem 4MATIC bringt der Vater seinen Sohn sicher und schnell zu dem Kino. Der Appell des Videos ist, dass das Auto einem alles ermöglicht, was man nicht verpassen darf.

10. Come together - H&M

In der Weihnachtswerbung von H&M verkündet der Schaffner eines Zuges mit Schlafwagen am Morgen des 25. Dezembers, dass der Zug eine Verspätung von über elf Stunden hätte. Der Schaffner lädt die Gäste zu einem Weihnachtsbrunch ein. Dafür wird alles weihnachtlich dekoriert und die Reisenden kommen sich näher. Die Aussage des Videos ist, dass an Weihnachten alle zusammen kommen sollen.

11. Apple Christmas Ad 2016 Frankie's Holiday

Der Werbesport von Apple zeigt Frankie, der an den Weihnachtstagen einsam ist. Er möchte das Weihnachtsfest lieber mit anderen verbringen und macht sich auf den Weg in ein Dorf. Mit Unterstützung seines iPhones möchte er ein Weihnachtsständchen vortragen. Mit seiner blassen Haut und den Schrauben am Hals, an denen er Glühbirnen anschließt, schreckt er die Leute ab. Als ihm eine seiner Lampen ausgeht, hilft ihm ein kleines Mädchen die Lampe wieder zum Leuchten zu bringen und animiert die anderen mitzusingen. Der Appell des Videos ist, dass man sein Herz für jeden öffnen soll. Welche Weihnachtskampagne gefällt Ihnen am besten? Kennen Sie noch weitere Kampagnen?   >>> Hier finden Sie unseren Blogbeitrag über das Storytelling mit EDEKA, DB und IKEA aus 2015. #Weihnachtswerbung #Weihnachtskampagnen #Weihnachten

Reklame muss hängen bleiben – Die Tricks der Werbepsychologie

Reklame muss hängen bleiben – Die Tricks der Werbepsychologie
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Werbung soll möglichst jeden erreichen und nicht nur das. Sie soll uns auch nicht mehr loslassen und zum Kauf bewegen. In Zeiten der regelrechten Reizüberflutung ist es aber gar nicht mehr so einfach, aus der Masse herauszustechen. Firmen, die ihr Produkt an den Mann oder die Frau bringen wollen, müssen also verstehen, wie man möglichst einprägsame Werbung macht, die im Kopf bleibt und zum Kauf bewegt – oder zumindest eine Agentur engagieren, die sich darauf spezialisiert hat. Mit Werbepsychologie kann man das Kaufverhalten zu einem gewissen Grad lenken, wenn man sein Handwerk versteht.

Werbepsychologie

Was Werbung können soll

Werbung hat durch Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende, eine riesige Entwicklung durchgemacht. Heute können wir auf einen riesigen Wissensfundus zurückgreifen. Daraus kann man drei wichtige Werbemodelle ableiten.

Das wohl Bekannteste kennt man unter dem Kürzel „AIDA“. Die Abkürzung steht für Attention, Interest, Desire und Action. Die Aufmerksamkeit beim Käufer wird geweckt, danach wird echtes Interesse aufgebaut. Aufmerksamkeit und Interesse führen zu Verlangen und enden in der finalen Handlung, dem Kauf.

Spinnt man das Modell AIDA weiter, landet man bei PPPP, kurz für Picture, Promise, Prove, Push. Hier wird mit bildlichen Darstellungen gearbeitet. Aus dieser Darstellung sollte sich ein Versprechen ableiten lassen, das schließlich im nächsten Schritt eingehalten wird. Am Ende steht die Aufforderung zur Handlung, also dem Kauf.

Das nächste Modell heißt Unique Selling Point, kurz USP. Frei übersetzt, bedeutet es so viel wie „Alleinstellungsmerkmal“. Es ist das wichtigste Element einer Werbekampagne und sollte deren Aufhänger sein.

Emotion als Entscheidungsfaktor

Vernunft spielt bei der Entscheidung, ob man sich ein Produkt kauft oder nicht, nur eine untergeordnete Rolle. Das menschliche Gehirn arbeitet sehr assoziativ, interpretativ und selektiv. Das hat zur Folge, dass man meistens nicht rational, sondern emotional handelt. Wissenschaftler vermuten, dass uns gerade einmal nur 0,1 Prozent, von dem was das Gehirn gerade tut, bewusst ist. Den Rest verarbeitet es unbewusst. Dabei sind wir häufig die letzten, die mitbekommen, was das Gehirn gerade vorhat.

Gerade deshalb sollten sich Werbefachleute vor allem mit den Emotionen potenzieller Kunden befassen und die tieferliegenden Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe bedienen. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass Menschen dazu tendieren nach einem Kauf, ihre Entscheidung zu rechtfertigen – vor sich sowie vor anderen.

Am Anfang war der Wunsch (Top-down-Prozess)

Werbung funktioniert am besten bei uns, wenn wir auf der Suche sind. Hier kommt auch wieder unser Unterbewusstsein ins Spiel, denn manchmal wissen wir gar nicht, dass wir überhaupt auf der Suche nach etwas sind. Beispielsweise reicht es einfach nur aus, wenn ein Bekannter oder eine Bekannte uns die neuste Anschaffung vorgeführt hat. Das kann ein neuer Pullover oder das aktuelle Smartphone sein. Daraufhin behält man selbst die Schaufenster und Mobilfunkläden genauer im Auge.

Auffallen um jeden Preis (Bottom-up-Prozess)

Egal, ob man Produkte oder Dienstleistungen verkauft, ein Alleinstellungsmerkmal ist sehr wichtig für funktionierende Werbepsychologie. Deshalb muss man auch hier kreativ werden, damit die Werbung durch Besonderheiten auffällt. Dazu gehören eingängige und manchmal auch provozierende Slogans, ungewöhnliche Bilder und Humor.

Ein roter Faden sollte trotz aller Kreativität dennoch erkennbar sein und sich im kompletten Corporate Design widerspiegeln. Das bedeutet nicht nur auf der Homepage, in den Sozialen Medien, sondern auch bei den Give-Aways. Denn kreative Werbegeschenke sind nicht nur wichtig, um Kunden zu halten, sondern auch um sie zu gewinnen. In jedem Fall ist das Wichtigste, einen Mittelweg aus Originalität und Massentauglichkeit zu finden.

Werbung

…aber nicht nerven

Die Werbebranche ist im stetigen Wandel. Natürlich gibt es etwa bei Fernsehwerbung fast schon so etwas wie feste Strukturen, wie beispielsweise Sendezeit, Kanal, etc. Von diesen Faktoren hängt ab, wie erfolgreich ein TV-Spot am Ende ist.

Bei Internetwerbung sieht es dagegen ganz anders aus. Man hat das Gefühl, dass sich die Werbung hier noch schneller wandelt. Vor ein paar Jahren konnte man möglicherweise noch mit Werbebannern ordentlich Clicks erzielen. Heutzutage sind die potenziellen Kunden doch fast schon „bannerblind“ geworden. Auch bei den sogenannten Layer Ads, die sich meist über den kompletten Bildschirm erstrecken, achten die User häufig eher auf das X in der Ecke, um die Anzeige zu schließen.

Viel effektiver ist da in Zeiten von Social Media das virale Marketing, Guerilla Marketing oder auch das Influencer Marketing, bei dem Influencer die zu bewerbenden Produkte testen. Erfolgversprechend sind auch kleine Videoclips, die zunächst nicht nach Werbung aussehen oder auf der Meta-Ebene hinter die Kulissen der Marketing-Kampagne schauen.

„Heavy Users“

20 Prozent der Konsumenten sind für 80 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Das sogenannte Pareto Prinzip ist in der Werbebranche eine weit verbreitete Beobachtung. Bestandskunden sollten bei der Stange gehalten werden. Deshalb wird die Werbung in vielen Fällen auch auf diesen „Stammkundenstamm“ zugeschnitten. Diese Konsumenten akquirieren Neukunden im Bekanntenkreis, als positive Begleiterscheinung.

Beispielsweise Kinder, die ihre Eltern beobachten und sehen, wie zufrieden diese mit dem Produkt oder der Dienstleistung sind, nutzen als Erwachsene häufig das gleiche Produkt. Weil sie emotional damit verbunden sind. Der Verstand schaltet ab. Die Werbung funktioniert!

Fazit

Es ist wirklich erstaunlich, wie Reklame es mithilfe von Werbepsychologie schafft, in den Köpfen zu bleiben und zum Kaufen anzuregen. Es bleibt auf jeden Fall spannend zu beobachten in welche Richtung sich die Werbung noch entwickeln wird. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass sich ja auch die Medien, die die Werbung tragen, ständig verändern, allen voran das Internet.

Printmailing – zukunftsfähig, statt veraltet!

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Trotz des zunehmenden Fokus auf webbasierte Werbemaßnahmen ist das Printmailing auch in der heutigen Zeit ein wichtiges Mittel zur Werbekommunikation, das seine Daseinsberechtigung keinesfalls verloren hat. Heutzutage wird vor allem online für Produkte und Dienstleistungen geworben und potenzielle sowie bestehende Kunden werden von einer Welle an Newsletter- und anderen E-Mail-Benachrichtigungen täglich überhäuft. Klassisches Printmailing wird daher von vielen Unternehmen allzu oft unterschätzt und als veraltete Maßnahme abgestempelt. Es bietet jedoch entscheidende Vorzüge gegenüber Online-Werbekonzepten. Die Wirkung moderner, digitaler Werbung kann durch den gezielten Einsatz von Printmailing ergänzt werden. Hierdurch können wichtige Synergieeffekte zur Optimierung von Werbestrategien zu begünstigen werden.

Mischkonzepte, statt Extreme

Ein Risiko, dass bei der Fokussierung auf Online-Werbekommunikation besteht, ist die sinkende Aufmerksamkeit der Rezipienten. Oft wird eine E-Mail beispielsweise gar nicht erst geöffnet oder nur unaufmerksam gelesen, wenn deutlich wird, dass es sich um eine Werbemaßnahme handelt. Insbesondere aufgrund der großen Masse an Werbekontakten im Internet resignieren viele Kunden sehr schnell, wenn Sie eine E-Mail mit Werbeinhalt erhalten und verschieben diese oft direkt in den Spam-Ordner. Einen Brief hingegen muss der Empfänger aktiv öffnen, wodurch er ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt, als einer von hundert E-Mails im digitalen Postfach. Jede der beiden Vorgehensweisen hat ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Deshalb lohnt sich eine Mischung aus digitaler und analoger Kommunikation – zumal sich online und offline bestens verknüpfen lassen. Über einen QR-Code auf dem postalischen Schreiben motivieren Sie Kunden beispielsweise zum Wechsel vom Offline-Kanal zu einem Online-Kanal.

Digital kontaktieren und durch Printmailing ködern

Um Kunden heutzutage trotz Zeitknappheit und einem Überfluss an Informationen erfolgreich anzusprechen, ist ein durchdachtes Kommunikationskonzept unverzichtbar. Kunden sollten entsprechend ihrer Lukrativität und Kaufkraft über mehrere Ebenen „angesprochen“ werden. Im ersten Schritt eignet sich die Kontaktaufnahme über kosten- und zeiteffiziente Online-Werbung. Dieser Schritt kann bereits zum Erfolg führen, jedoch ist auch im Falle des Scheiterns der Werbemaßnahme ein Kontakt entstanden. Sollte der erfolgreiche Kontakt zum jeweiligen Kunden von erhöhter Bedeutung sein, z.B. bei treuen Bestandskunden, bietet es sich an, im zweiten Schritt auf ein Printmailing zurückzugreifen. Aufgrund des ersten Kontakts wird die Neugier erzeugende Wirkung eines verschlossenen Briefs noch weiter verstärkt. Zudem signalisiert eine postale Zustellung den Einsatz des Unternehmens. Auch wenn eine erste Interaktion nicht zum Kauf geführt hat, sollte dies keineswegs als grundsätzliches Scheitern interpretiert werden, sondern kann als Beginn der Customer Journey verstanden werden.

Umsetzung eines Printmailings

Bei der Umsetzung des Printmailings gilt es diverse Auflagen, Formate und Individualisierungen abzustimmen und anzupassen. Zur Unterstützung der Erstellung von Printmailings können deshalb Druckereien und andere Dienstleister im Kopier- und Druckbereich hinzugezogen werden. Somit werden die eigenen Mitarbeiter logistisch sowie zeitlich zu entlastet. Die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister sorgt meist auch dafür, dass Sie hohen Qualitätsstandards gerecht werden können. Einige Anbieter bieten zudem zusätzliche Services und Dienstleistungen an, welche die Planung und Konzeption des Printmailings noch weiter vereinfachen. Dadurch wird das Werbekonzept noch zeitgemäßer machen. Das Druck- und Kopierzentrum Tiedeke bietet beispielsweise einen Express-Service, sodass ein hochwertiges Mailing auch kurzfristig aufgesetzt und versendet werden kann. Die Druckerei in Hamburg nutzt hierzu ein Digitaldruckverfahren. Es stellt eine schnellere und flexiblere Alternative zum klassischen Offsetdruck bei vergleichbarer Qualität dar. Im Zusammenhang mit dem hauseigenen Lieferservice wird so zügig die Umsetzung von Aufträgen gesichert.

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Fazit zum Printmailing

Abschließend ist festzustellen, dass Printbasierte Werbemethoden wie das Printmailing eine wichtige Ergänzung zu den aktuellen vorwiegend webbasierten Maßnahmen darstellen. Kunden schätzen nach wie vor die persönliche, individuelle Behandlung, die klassische Werbeformate suggerieren. Zusätzlich machen Dienstleister das Werbemedium im Printformat durch diverse Services auch in der heutigen Zeit relevant und konkurrenzfähig. Eine gut konzeptionierte Werbestrategie sollte sich deshalb die Vorzüge diverser Medien zu Nutze machen, um sich besondere Wettbewerbsvorteile und eine starke Kundenbindung zu sichern.

 

Cross Marketing – Präsent auf „allen“ Kanälen

Cross Marketing – Präsent auf „allen“ Kanälen
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Wer sich ein wenig mit der Geschichte des klassischen Marketings befasst, erkennt schnell, dass das so genannte Cross Marketing hier schon eine Rolle spielte, noch bevor es diese Bezeichnung überhaupt gab.

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Form der Werbung, die über mehrere Kanäle gesendet wird und sich im Idealfall sogar ergänzt. Immer im Fokus: die Vermarktung eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung.

Während es vor Jahrzehnten noch Radiowerbung und Zeitungsanzeigen waren, die im Zentrum des Cross Marketing standen, werden heutzutage selbstverständlich verstärkt Online-Kanäle genutzt, um den Kunden zu erreichen. Vor allem auch die Tatsache, dass viele Verbraucher einen Großteil des Tages unterwegs UND online verbringen, hat zu einer kleinen Revolution des Cross Marketings beigetragen. Wer seine potenziellen Kunden heute auf moderne Weise erreichen möchte, setzt auf eine ideale Kombination, ein individuelles „Crossing“ und selbstverständlich die passenden Produkte.

Cross Marketing in seiner ursprünglichen Form

Schon Mitte der 20er Jahre erkannte man, wie effektiv es sein kann, seine Kunden in gleich mehreren Alltagsbereichen „abzuholen“. Als dann im Laufe der 1940er Jahre in den USA zudem der Fernseher in Privathaushalten immer präsenter wurde, veränderte sich auch das Cross Marketing. Unternehmen hatten nun immerhin die Möglichkeit, nicht nur über Zeitung und Radio, sondern auch über die bewegten Bilder ihre Kunden zu erreichen.

Ein Blick auf die Entwicklung in Deutschland zeigt jedoch, dass ein intensiveres Cross Marketing hier erst vergleichsweise spät, vor allem in den 1990er Jahren, eine große Rolle spielte. Doch auch schon vorher hatten einige Unternehmen entdeckt, wie effektiv es sein kann, ein Produkt oder eine Dienstleistung sowohl über Radio als auch über Zeitungsanzeigen anzupreisen.

Der Beginn des Internet-Zeitalters hob dann jedoch auch das Cross Marketing noch einmal auf eine vollkommen neue Stufe und eröffnete neue Möglichkeiten. Newsletter, Bannerwerbung, Mails und Co., all diese Faktoren sorgten schlussendlich nach und nach dafür, dass der Kunde auf einmal noch besser erreicht werden konnte.

Cross Marketing: Wie funktioniert es?

Effektives Cross Marketing zu betreiben bedeutet jedoch nicht, sein Produkt lediglich über verschiedene Kanäle zu bewerben und damit eine vergleichsweise große Zielgruppe zu erreichen. Wer hier effektiv arbeiten möchte, legt seinen Fokus unter anderem auf einen hohen Authentizitätsfaktor.

Das bedeutet, dass die verschiedenen Werbebotschaften sich nicht nur gegenseitig ergänzen sollten, sondern auch einen gewissen Wiedererkennungswert liefern müssen. Gleichzeitig ist es natürlich auch wichtig, dass die Art der Übermittlung zur Marke passt. Kurz: Cross Marketing ist vor allem dann effektiv, wenn das betreffenden Unternehmen seiner Markenphilosophie treu bleibt.

Und genau hierin liegt auch das Geheimnis, wenn es um die Wahl der passenden Kanäle geht. Die Wege des Cross Marketings sollten hierbei immer an die Zielgruppe und deren Nutzungsgewohnheiten angepasst werden. Während jüngere Verbraucher heutzutage in der Regel wunderbar via Facebook und Co. oder über Außenwerbung, zum Beispiel bei Festivals und ähnlichen Events, erreicht werden können, so sind es vor allem ältere Kunden, die sich eher durch Zeitungs- und Radiowerbung angesprochen fühlen.

Cross Marketing

Cross Marketing als „Puzzle“

Als eine der „goldenen Regeln“ im Cross Marketing gilt zudem, dass die verschiedenen Werbebotschaften, auf welchem Weg sie auch immer kommuniziert werden, zueinander passen. Einheitliche Aussagen sind hierbei ebenso wichtig wie ein wiedererkennbarer Stil. Egal, ob locker, sachlich oder besonders auffällig: der Stil, der vom Verbraucher mit der Marke verbunden wird, sollte auf jedem genutzten Kanal auch beibehalten werden.

Dies gilt selbstverständlich auch für den Einsatz von Bildern bzw. Logos. Denn: Werbebotschaften, zum Beispiel auf Plakaten, werden oft nur beiläufig wahrgenommen. Daher sollte auf den ersten Blick ersichtlich sein, um welches Produkt es sich jeweils handelt.

Viele Unternehmen setzen mittlerweile jedoch bei Weitem nicht mehr auf den ausschließlichen Wiedererkennungseffekt der Marke, sondern gehen noch einen Schritt weiter, indem sie die verschiedenen Akteure des Cross Marketing noch weiter miteinander verbinden. Ein Detail, welches hierbei eine besonders wichtige Rolle spielt, ist der QR Code. Dieser kann auf ein Online-Gewinnspiel oder eine Umfrage hinweisen und den Verbraucher so noch weiter „beschäftigen“. Der Effekt: der potenzielle Kunde profitiert von einer aktiven Teilnahme und integriert die Marke so ganz nebenbei in seinen weiteren Alltag.

Generell handelt es sich, gerade bei besagten Gewinnspielen, um ein Mittel des Cross Marketing, welches sich einer extremen Beliebtheit erfreut. Egal, ob auf Verpackungen, im Fernsehen oder auf Flyern: wer bereits Fan eines Produktes ist, lässt sich die Gelegenheit auf einen kleinen (oder großen) Gewinn oft nicht entgehen.

Ein weiteres, seit längerer Zeit genutztes, Beispiel: der Verweis auf die eigenen Webseite im Rahmen einer Radiowerbung: „Besuchen Sie uns auch unter www. … .de!“.

Die Vorteile des Cross Marketings in der Übersicht

Sowohl kleine als auch große Unternehmen haben das Cross Marketing mittlerweile in ihre Werbemaßnahmen integriert. Besonders bezeichnend ist es in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es DAS klassische Cross Marketing nicht gibt. Je nach Unternehmen und Philosophie lohnt es sich hierbei, auf andere Kanäle und Vorgehensweisen zu setzen, um letzten Endes auch authentisch zu bleiben.

Wer es dann geschafft hat, sich für die richtigen Kanäle, Botschaften und einen regelmäßigen Turnus zu entscheiden, profitiert in der Regel von:

  • einer besseren Erreichbarkeit seiner potenziellen Kunden
  • einer gesteigerten Interaktion (zum Beispiel im Zusammenhang mit Gewinnspielen)
  • einem höheren Bekanntheitsgrad seiner Marke
  • der Möglichkeit, Werbeaktionen noch besser einzusetzen und seine Kunden in verschiedenen Bereichen des Alltags zu erreichen.

Wo es früher noch nötig war, Werbung vergleichsweise punktuell einzusetzen, bietet Cross Marketing die Möglichkeit, noch tiefer, aber immer noch keineswegs aufdringlich in den Alltag der Kunden Einzug zu halten. So hört der Verbraucher zum Beispiel morgens beim Kaffeetrinken einen Werbespot über das Radio und sieht während der Busfahrt zur Arbeit auf dem Smartphone das entsprechende Werbebanner.

Um all diese Vorteile für sich nutzen zu können, ist es jedoch nach wie vor wichtig, den Nutzen den Kunden in den Fokus zu rücken. Nur so ist sichergestellt, dass Cross Marketing nicht als „Störenfried im Alltag“, sondern als echte, nützliche Informationsquelle angesehen wird.

Unternehmensübergreifendes Cross Marketing

Beim unternehmensübergreifenden Cross Marketing handelt es sich um eine Besonderheit, die unter anderem natürlich voraussetzt, dass es sich bei den entsprechenden Akteuren nicht um konkurrierende Unternehmen handelt. Dennoch sollten sich die entsprechenden Zielgruppen ähneln, im Idealfall sogar überschneiden.

Das Ziel: das Erreichen einer noch größeren Gruppe potenzieller Kunden. Die jeweiligen Kampagnen charakterisieren sich dann unter anderem oft durch spezielle „Packages“, die die Produkte beider Unternehmen beinhalten und sowohl über Marke A als auch über Marke B beworben werden.

Besonders für kleine, noch unbekannte Unternehmen handelt es sich beim unternehmensübergreifenden Cross Marketing oft um eine wunderbare Chance, beispielsweise mit der Hilfe eines „Branchenriesen“, der ohnehin oft viel Vertrauen genießt, einen noch besseren Zugang zur Öffentlichkeit zu erhalten.

Digital Signage – Innovative Kundenerlebnisse schaffen

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In Zeiten des Information Overload ist der Konsument ständigen Reizüberflutungen ausgesetzt. Aus diesem Grund müssen Unternehmen durch externe Kommunikation auffallen und das Interesse der Konsumenten wecken. Die Digital Signage Methodik ist in diesem Rahmen besonders erfolgsversprechend. Doch was genau wird unter dem Begriff Digital Signage verstanden? Und wie wird Digital Signage am besten eingesetzt?

 

1. Digital Signage - Erklärung

Digital Signage – im Deutschen digitale Beschilderung – umfasst die Digitalisierung klassischer Werbemittel. Ein entscheidendes Merkmal digitaler Beschilderungen ist die Möglichkeit, individuelle Botschaften und Werbeinhalte über die digitalen Displays darzustellen. Sie werden im Marketing für Werbeinhalte oder zur Verkaufsförderung im stationären Handel eingesetzt. Zudem können die digitalen Displays zur Informationsvermittlung oder zur Unterhaltung dienen. Klassischerweise werden Digital Signage Lösungen an Flughäfen und Bahnhöfen eingesetzt, um Passagiere zeitpunktrelevant mit Fahr- und Flugplaninformationen zu informieren. Zur Überbrückung von Wartezeiten können auch unterhaltsame Inhalte abgespielt werden, denn dadurch können Wartezeiten mit der bewussten Wahrnehmung verkürzt werden. Infotainment und Digital Signage Lösungen können also auch an U-Bahnhöfen oder an der Kasse im Supermarkt nützlich sein. Werbebotschaften, die auf digitalen Displays zum richtigen Zeitpunkt am Point of Sale angezeigt werden, können das Konsumentenverhalten beeinflussen und einen erhöhten Verkauf erzielen.

Bei Digital Signage wird zwischen dem Innen- und Außenbereich, sowie zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Lösungen unterschieden. Bei der kommerziellen Form steht die Vermarktung eines Produktes oder einer Dienstleistung im Vordergrund. Weiterhin ist die Kommunikationsform eine Eigenschaft von Digital Signage. Man unterscheidet zwischen dem Eye-Catcher, dem Informationsmedium und dem Dialogmedium. Um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen, werden Eye-Catcher eingesetzt. Eye-Catcher im Rahmen von Digital Signage sollen möglichst viele Personen ansprechen, sodass ein Produkt möglichst häufig wahrgenommen wird und so die Produktbekanntheit steigt. Da es am Point of Sale vor allem um die Kenntnis eines Produktes geht, werden Eye-Catcher dort vermehrt eingesetzt. Bei den Informationsmedien werden vor allem kleine Personengruppen angesprochen, indem Emotionen transportiert und Sympathien geweckt werden. Dieses Medium wird vor allem im Abverkauf und in öffentlichen Bereichen zur Informationsvermittlung eingesetzt. Die dritte Kommunikationsform, Dialogmedien, ist eine Interaktion zwischen dem Medium und dem Rezipienten. Diese Kommunikationsform wird im folgenden Kapitel detaillierter erläutert.

2. Interaktivität bei Digital Signage

Beim interaktiven Digital Signage geht es um die Einbindung der Nutzer. Die Kunden sollen auf die Inhalte reagieren können und so Teil des Digital Signage werden. Dadurch bleibt der Inhalt bzw. der Prozess im Gedächtnis der Nutzer. Häufig werden Touch-Displays angewendet, um die Interaktion einzubinden. Dabei können Kunden über die berührungsempfindliche Oberfläche Einfluss auf die dargestellten Inhalte nehmen. Digital Signage mit Touch-Display werden bereits häufig in Hotels oder Banken eingesetzt. In Hotels dienen sie zum Beispiel der Informationsvermittlung, wobei der Nutzer mithilfe des Touch-Displays die benötigten Informationen abrufen kann. Neben den Touch-Displays kann auch das Smartphone als Interaktionsmedium dienen. Mithilfe des Smartphones können Nutzer an weitere Informationen gelangen, oder die Inhalte auf einem Präsentationsgerät sogar steuern. Zur methodischen Vorgehensweise werden QR-Codes, iBeacons (eine Art kleiner Netzwerksender, mit dem Smartphones identifiziert und verfolgt werden können) und NFC (eine drahtlose Nahbereichstechnologie, die eine einfache und sichere Kommunikation zwischen elektronischen Geräten ermöglicht) verwendet, damit Nutzer beim Digital Signage reagieren und interagieren können. Mithilfe des QR-Codes können dem Rezipienten weitere, bestimmte Inhalte schnell präsentiert werden. Der QR-Code kann auf Internetadressen führen, sodass der Interessent zum Beispiel direkt auf die Online Webseite des Unternehmens gelangt. Durch die Kombination von iBeacons oder NFC mit Digital Signage Lösungen können Daten von Smartphone Nutzern übertragen werden. Somit können dem Rezipienten individuell angepasste Botschaften übermittelt werden. Dabei nehmen Informationen zu Kauf- und Suchhistorien oder die Besuchsfrequenz im Geschäft Einfluss.

Interaktive Digital Signage Lösungen, also Dialogmedien, zielen darauf ab, das Interesse der Nutzer am Produkt zu wecken, Orientierungshilfe zu geben oder Daten der Nutzer aufzunehmen. Interaktive Digital Signage werden oft auf Messen, Flughäfen oder in Einkaufszentren eingesetzt, und dienen dort der Orientierungshilfe.

3. Erfolgversprechendes Digital Signage

Die Anwendung von Digital Signage Technologien ist ein entscheidender Schritt, um Kundenerlebnisse innovativ zu gestalten und eine erfolgreiche Kundenkommunikation aufzubauen. Jedoch müssen einige Aspekte beachtet werden, damit das maximale Erfolgspotential mit Digital Signage ausgeschöpft wird und Enttäuschungen vermieden werden können. Zudem zeigen die Vorteile dieser Methodik warum sich der Aufwand lohnt, Digital Signage überhaupt zu implementieren. 

3.1 Tipps für die Anwendung

Für erfolgreiches Digital Signage sollen die folgenden Schritte bei der Implementierung und der Durchführung einer Kampagne über digitale Beschilderung unterstützen. Zunächst sollten drei allgemeine Aspekte beachtet werden: die Platzierung, das Branding und die Botschaft. Eine optimale Platzierung des Digital Signage führt zu einer Gewinnmaximierung. Dabei ist die Art der Nutzung der digitalen Beschilderung zu beachten. Denn bei der Implementierung von Sensoren oder QR-Codes ist eine andere Platzierung erfolgreicher, als bei einer nicht interaktiven digitalen Beschilderung. Digital Signage Maßnahmen sollten das Markenimage stärken. Dazu ist es wichtig, die eigene Marke zu kennen, um entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Im Rahmen des Branding ist die Botschaft der Digital Signage Maßnahme wichtig. Die besten Inhalte wecken nicht nur das Interesse des Publikums, sondern bringen es zudem zum Handeln. Die folgenden Schritte zeigen konkret, welche Fragen zur Erstellung, Umsetzung und Untersuchung der bereits genannten Aspekte – die richtige Platzierung, das geeignete Branding und die passende Botschaft – beachtet werden sollen:

Ziele definieren: Was ist das Ziel der Digital Signage Maßnahme? Was soll  erreicht werden? Wieso soll dieses Ziel erreicht werden?

Zielgruppe kennen: Wer ist meine Zielgruppe? Was sind die demographischen, psychographischen und kaufverhaltensbezogenen Merkmale der Zielgruppe? Was sind die Bedürfnisse der Zielgruppe? Welche Erwartungen hat meine Zielgruppe an das Unternehmen / die Marke?

Inhalt bestimmen: Was ist die zentrale Botschaft? Wie kann diese kreativ, zielgruppengerecht und markenorientiert gestaltet werden? Welche Kommunikationsform soll dazu verwendet werden (Dialogorientiert oder Interaktiv)?

Call-to-action: Zu welcher Handlung soll das Publikum aufgefordert werden (z.B.  „Folge uns auf Facebook“)?  Welche Handlungsaufforderung passt zur Botschaft?

Standorte wählen: Welche Kommunikationsform soll das Digital Signage bieten? Soll die digitale Beschilderung das Interesse wecken? Soll das Publikum reagieren und interagieren? Wo halten sich die Kunden am längsten auf? Welcher Standort ist zur Zielerreichung am sinnvollsten?

Feedback annehmen: Haben Kollegen Verbesserungsvorschläge? Können andere Wege die Botschaft effektiver vermarkten? Was sind die Rückmeldungen des Publikums? Werden die Handlungsaufforderungen umgesetzt?

Erfolg messen: Welche Methoden können zur Messung des zu Beginn festgelegten Ziels verwendet werden? Wie können alle drei KPI-Dimensionen Reichweite, Interaktion und Transaktion – gemessen werden?

3.2 Vorteile zur Verwendung von Digital Signage

Neben Digital Signage Lösungen gibt es zahlreiche andere Methoden, um Werbebotschaften zu vermitteln. Im Folgenden werden jedoch aussagekräftige Gründe aufgeführt, die für die Verwendung von digitaler Beschilderung sprechen.

Anpassung in Echtzeit

Die digitale Übertragung ermöglicht einen schnellen Wechsel des Inhalts und damit auch die Anpassung an aktuelle Ereignisse. Mit Digital Signage können also Reaktionen oder Botschaften an aktuelle Informationen angepasst und geschaltet werden.

Zielgruppenorientierte Kundenansprache

Mit der Option, die Kunden zielgruppengerecht anzusprechen, können unterschiedliche Kundenwünsche erfüllt werden. Zudem präsentieren sich Unternehmen, die Digital Signage nutzen, modern und kundenfreundlich. Digital Signage schafft außerdem eine angenehme Atmosphäre.

Neukundengewinnung

Durch eine kundengerechte Erklärung komplizierter Geräte oder Dienstleistungen werden neue Kunden angelockt. Diesbezüglich schafft auch die Kombination aus Informationsvermittlung und Werbung bzw. Unterhaltung eine hohe Akzeptanz beim Kunden.

Günstige Methode

Digital Signage ist, abgesehen von relativ hohen Anschaffungskosten, im Gegensatz zu anderen Marketingmaßnahmen, günstig. Trotz hoher Zielgruppengenauigkeit werden vergleichsweise geringe Kosten verursacht. Zudem fallen keine Druckkosten an und Digital Signage bietet mehr Werbefläche.

Nutzung der Schaufensterflächen

Mit Anwendung von Digital Signage bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit, Schaufenster-flächen auch außerhalb der Öffnungszeiten zu nutzen.

 

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4. Digital Signage Trends 2019

Das klassische Digital Signage ist mittlerweile eine oft eingesetzte und weit verbreitete Marketingmaßnahme. Doch nun wird das klassische bzw. auch das interaktive Digital Signage immer stärker mit innovativen Technologien kombiniert, sodass sich auch für die digitale Beschilderung immer wieder neue Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten ergeben. So gibt es nun „intelligente“ Digital Signage – sie werden mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet. Im Folgenden werden vier Trends für 2019 beleuchtet, die neben der innovativen Technik auch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Digital Signage zeigen.

4.1 Touchscreens

Digital Signage, die mit Multitouch-Technologie ausgestattet sind, ermöglichen eine professionelle Kundenkommunikation. Durch bekannte Gesten können interaktive Anwendungen bedient werden. Der Trend zeigt im nächsten Schritt interaktive Self-Service Lösungen. Diese können zur Produktpräsentation oder zur Kundenberatung am Point of Sale umgesetzt werden. Virtuelle Regale können das Sortiment vor Ort erweitern, und es zudem auch außerhalb der Öffnungszeiten, als interaktive Schaufenster, verfügbar machen.

4.2 Deep Analytics

Vor allem bei der Außenwerbung mit Digital Signage ist die Erfolgsmessung schwierig. Dabei soll zumeist ein grober Schätzwert die Wahrnehmung der Werbung beim Publikum darstellen. Mit dem Einsatz von innovativer Technologie ist es nun jedoch möglich, genau zu messen, wie viele Personen ihre Aufmerksamkeit auf die Werbung der digitalen Beschilderung lenken. Näherungs-Sensoren, wie zum Beispiel Kameras mit Gesichtserkennung, ermöglichen eine detaillierte Erfolgsmessung. Mithilfe dieser Methodik kann genau gemessen werden, ob eine Person sich in Reichweite befindet und ob sie auf das Zielmedium schaut. Zudem kann anhand der Mimik das Geschlecht, das Alter und die Stimmung der Person mithilfe von Algorithmen gemessen werden.

Zusätzlich zur Reichweiten-Messung können bei interaktivem Digital Signage, genauer bei Digital Signage mit Touchdisplay, die Berührungen der Personen gemessen werden. Dadurch lässt sich genau messen, welche Inhalte wie lange angesehen wurden. Durch die Kombination aus der Technologie des Touchdisplays und der Gesichtserkennung kann außerdem gemessen werden, wie viele Personen auf welche Inhalte reagieren. Somit lässt sich basierend auf konkreten Messungen eine zielgerichtete Kampagne erstellen, die dauerhaft optimiert werden kann.

4.3 Produkterkennung

Ein weiterer Trend für 2019 ist die interaktive Produkterkennung im stationären Handel durch Digital Signage. Dabei kann der Kunde selbst ein beliebiges Produkt scannen. Ihm werden dann die Produktinformationen auf dem Display angezeigt. Das Display kann damit die genaue Position des Produktes direkt auf dem Bildschirm angeben und der Kunde kann durch ein Touchdisplay weiter mit dem Digital Signage interagieren und sich relevante Informationen anzeigen lassen. Verschiedene Technologien, wie zum Beispiel QR-Codes oder RFID-Chips, können zur Erkennung des Produktes angewendet werden.

5. Praxisbeispiele

Die folgenden drei Unternehmensbeispiele stellen die erfolgreiche Anwendung von Digital Signage im B2C Kontext dar.

5.1 Sephora

Die Kosmetikkette Sephora zeigt, wie man Digital Signage in Kombination mit innovativer Technologie im Innenbereich effektiv anwendet. Mithilfe eines virtuellen Simulators können Kunden die Kosmetik digital testen. Die Kunden können zum Beispiel eine Lidschattenfarbe auf dem Touchscreen auswählen und sehen dann die Farbe auf den Augenlidern im Display. Das Display fungiert somit als Spiegel. Das Bild bewegt sich perfekt mit den Bewegungen des Kunden und passt sich dem Licht an. Dadurch erhöht sich die Kundenzufriedenheit und die Wahrscheinlichkeit von Produktrückgaben verringert sich.

5.2 British Airways

Mit der Verwendung von Digital Signage schaltete British Airways eine erfolgreiche Kampagne: Die digitale Beschilderung wurde mit den Fluginformationen des Unternehmens verknüpft, sodass das abgebildete Kind zu den Flugzeugen hoch zeigte, als sie vorbeiflogen. Zudem zeigte das Digital Signage die Flugnummer und die Destination des Fluges an. Diese Maßnahme verdeutlicht die perfekte Kombination von Unterhaltung (Entertainment) und Informationsvermittlung – Infotainment.

5.3 Hjärtat

Auch die schwedische Apotheke Hjärtat erstellte ein Digital Signage im Außenbereich. Die digitale Beschilderung wurde mit einem eingebauten Rauchmelder in Einkaufsstraßen aufgestellt. Bei vorbeilaufenden Rauchern löste der Rauchmelder das Husten der auf der Werbetafel abgebildeten Person aus. Danach wurden einige Produkte, die helfen sollen mit dem Rauchen aufzuhören, auf der Werbetafel dargestellt.

6. Empfehlung zur Nutzung von Digital Signage

Die optimale Nutzung von Digital Signage gelingt durch das nahtlose Einfügen der Digital Signage Methodik in die Content- und Marketingstrategie. Dabei soll für den Einsatz von Digital Signage keine neue Strategie erstellt werden, sondern der Erweiterung dieser Strategie dienen. Aufgrund vermehrter Touchpoints mit dem Kunden ermöglicht die Digital Signage Lösung innovative Kundenkommunikation und -erlebnisse. Hierzu tragen vor allem technologische Innovationen bei. Der Einsatz von interaktiven Digital Signage Lösungen ist eine Art, Kundenerlebnisse zu schaffen und Kunden letztendlich zu binden. Zudem bietet die Kombination aus KI-Technologie und Digital Signage vielfältige Möglichkeiten zur Schaffung von unvergesslichen Kundenerlebnissen.

Zusammenfassend lassen sich mit der Nutzung von Digital Signage mehr Kunden gewinnen, indem ein effektives und unterhaltsames Medium bereitgestellt wird. Außerdem begeistert Digital Signage das Publikum, indem es relevante und aktuelle Informationen sendet, die Zeit sparen und Fehler minimieren. Aus diesem Grund gilt Digital Signage, gerade in Zeiten der ständigen Reizüberflutung der Konsumenten, als zielführende Lösung.