Fragebogen erstellen – So wird jede Studie zum Erfolg!

Fragebogen erstellen – So wird jede Studie zum Erfolg!
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Fragebogen erstellenOb Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit, Produktwünsche oder Kritik am Service, fast jede Marktforschung basiert auf einem Fragebogen. Hinzu kommt, dass Unternehmen ständig auf Feedback durch Kunden und Angestellte angewiesen sind. Die gewünschte Kritik bekommt man zuverlässig durch regelmäßige Umfragen. Dazu ist der passende Fragebogen von essenzieller Wichtigkeit. Da stellt sich die Frage, wie soll man einen professionellen Fragebogen erstellen? Richtige und wertvolle Ergebnisse einer Umfrage hängen maßgeblich von der richtigen Fragestellung ab. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass der Proband den Fragebogen problemlos verstehen und bearbeiten kann. Um dies zu gewährleisten, sollten alle relevanten Informationen vorhanden sein, sodass sich der Proband ein Urteil bilden kann. Es ist weiterhin hilfreich, wenn sich die eigene Meinung den Antwortmöglichkeiten zuordnen lässt.

 

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Bastian Foerster

Herr Bastian Foerster

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Beim erfolgreichen Fragebogen erstellen gibt es ein 5-stufiges Verfahren, nachdem sich der Prozess gliedern lässt:

  1. Inhalte und Strategie
  2. Fragenformen und Antwortmöglichkeiten
  3. Fragenformulierung
  4. Aufbau des Fragebogens
  5. Formale Gestaltung des Fragebogens

Beginnend mit der Definitionsphase erarbeiten Sie sich Schritt für Schritt alle wichtigen Details für die Fragebogenerstellung. Die kleinteilige Schrittweise garantiert, dass alle grundlegenden Aussagen und Fragestellungen mehrfach auf ihre Machbarkeit und Zielführung überprüft werden.

So können Sie einen professionellen Fragebogen erstellen:

1. Inhalte und Strategie

Zu Beginn der Fragebogenerstellung steht das inhaltliche Ziel der Befragung im Fokus. Legen Sie zunächst die Problemstellung Ihrer Marktforschung möglichst detailliert fest. Daraus ergeben sich dann klar definierte Untersuchungsziele, die wiederum eindeutige Fragestellungen zulassen. Je prägnanter die ersten beiden Statements formuliert werden, desto leichter lassen sich daraus verständliche und zielführende Fragen für den Fragebogen entwickeln. Es ist wichtig, die Frageninhalte schon im ersten Schritt festzulegen, damit die Ergebnisse die Untersuchungsziele erfüllen. Als weiterer Teilschritt der Definitionsphase 1 sollte über die Umsetzungsform der Befragung entschieden werden. Es gilt aus hochstandardisierten und offeneren Verfahren die passende Methode zu wählen. Die getroffene Wahl hat einen großen Einfluss auf die Fragebogenerstellung. Während bei hochstandardisierten Varianten alle Probanden die gleichen Fragen und Antworten präsentiert bekommen, wird bei geringerer Standardisierung die Befragung offener gestaltet.

Lehrgang Gepr. betrieblicher Marktforscher (DIM)

2. Fragenformen und Antwortmöglichkeiten

Sind Frageninhalte und Befragungsstrategie geklärt, werden im nächsten Schritt die passende Fragenform und Antwortmöglichkeiten für den Fragebogen festgelegt. Dabei unterscheidet man zwischen direkten und indirekten, sowie offenen und geschlossenen Fragen. So werden die Probanden entweder mit einem eindeutigen Sachverhalt konfrontiert oder man formuliert die Frage subtiler, um statt plakativer Aussagen die persönliche Meinung abzufragen. Offene Fragen verlangen eine selbstformulierte Antwort der Probanden, während geschlossene Fragen Antwortmöglichkeiten vorgeben. Hierbei kann man Mehrfachnennung zulassen oder über verschiedene Messskalen eine Bewertung erfragen. Tipp: Als Ergänzung des Fragebogens ist es möglich, den Probanden ebenfalls nach der Wahrscheinlichkeit der Weiterempfehlung zu fragen. Das Ergebnis spiegelt die Kundenzufriedenheit meist sehr eindeutig wider und gibt im Zusammenhang mit den weiteren Ergebnissen, ein umfassendes Bild von Wünschen und Vorstellungen.

 

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3. Fragenformulierung

Im folgenden Schritt rückt die eigentliche Fragebogenerstellung näher. Auf Grundlage der Frageninhalte und -form werden nun die Fragen formuliert. Jede Fragestellung sollte leicht verständlich und eindeutig sein. Relevante Informationen kann man gegebenenfalls hervorheben, sowie Fachbegriffe kurz definieren. Dabei ist auf eine neutrale Formulierung zu achten und doppelte Verneinung sowie inhaltliche Überschneidungen sind zu vermeiden. Sprachlich und inhaltlich sollte jeder Fragebogen zur Zielgruppe passen. Je kürzer und prägnanter der Fragentext, desto übersichtlicher für den Probanden. Aus diesem Grund sollte nur eine Frage pro Zeile gestellt werden. Im Wesentlichen gilt, dass Klarheit und Einfachheit die beiden wichtigsten Kriterien sind.

4. Aufbau des Fragebogens

Der vorletzte Schritt der Fragebogenerstellung beschäftigt sich mit der sinnvollen Reihenfolge der Fragen und Länge des Fragebogens. Einleitend gibt man einige Informationen zur durchführenden Institution, Zweck und Ziel der Befragung, Angaben, wie die Ergebnisse genutzt werden und wie viel Zeit von Nöten ist. Damit baut man Vertrauen zum Probanden auf. Zu Beginn der eigentlichen Befragungen soll nun, wie bei einem guten Buch, weiteres Interesse geweckt werden. Wenn die Einleitungsfragen motivieren, macht jeder Proband gerne weiter. Thematisch gegliedert und logisch aufeinander aufbauend, ergibt im Idealfall eine Frage die andere und es entstehen keine langen Denkpausen oder Widerstände beim Bearbeiten. Demographische oder sensible Fragen stehen besser am Ende eines Themengebietes oder des gesamten Fragebogens. Es trägt zur Übersichtlichkeit und Motivation bei, dem Probanden zu Beginn mitzuteilen, wie viel Zeit man in etwa für die Beantwortung der Fragen braucht. Außerdem kann man je nach Länge eine kurze Übersicht zum Aufbau hinzufügen, sodass der Proband weiß, an welcher Stelle er im Fragebogen steht.

 

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5. Formale Gestaltung des Fragebogens

Zum Abschluss gilt es den Fragebogen in einem passenden Design zu präsentieren. Die formale Gestaltung des Fragebogens hängt dabei sowohl vom genutzten Medium, der Länge, als auch der Zielgruppe ab. Die gedruckte Form des Fragebogens sollte klar strukturiert und ansprechend gestaltet sein. Dabei kann man einzelne Bereiche farblich absetzen, kleinere Logos, Grafiken und Bilder zum besseren Verständnis einsetzen. Bei der Programmierung von Onlineformaten ist darauf zu achten, dass der Fragebogen auf allen gängigen verfügbaren Geräten (Laptop, Smartphone, Tablett) problemlos zu bearbeiten ist. Bei einem Interview hängt die Gestaltung der Befragung maßgeblich von der gewählten Befragungsstrategie ab. Je offener das Verfahren, desto freier können die Fragen gestellt werden. Dennoch sollten die Rahmenbedingungen, wie Zeit und Zweck, definiert sein und der ausgearbeitete Fragebogen bietet die nötige Struktur. Zu guter Letzt: selbst den Fragebogen als Proband austesten, bevor er freigegeben wird.

eLearning Kit „Professionelle Fragebogenerstellung“

E-Learning-Kit Professionelle FragebogenerstellungZusätzlich gibt es im Shop noch das eLearning Kit „professionelle Fragebogenerstellung“. Dort findet man weitere hilfreiche Tipps und Tricks sowie die Aufzeichnungen der zweiteiligen Webinarreihe „Der Fragebogen“. Daneben erhalten Sie konkrete Fragebogenbeispiele und Checklisten für die einzelnen Arbeitsphasen. Es unterstützt den beruflichen Alltag mit Mustervorlagen sowie formellen Hilfestellungen und bietet weiterhin eine klar strukturierte Arbeitsanleitung, die Fehler vermeidet. Das gesamte eLearning Kit „professionelle Fragebogenerstellung“ und weitere Informationen gibt es in unserem Shop zum Download.

Für wen eignet sich das eLearning Kit „Professionelle Fragebogenerstellung“?

Sie möchten einen Fragebogen erstellen, um Informationen über Ihre Kunden oder Mitarbeiter zu erhalten? Ihnen fehlt dazu jedoch die Erfahrung, das Wissen oder die Zeit? Das eLearning Kit „professionelle Fragebogenerstellung“ bietet für alle Personen Unterstützung, die in ihrem beruflichen Alltag einen Fragebogen erstellen möchten. Es eignet sich sowohl, wenn sie sich lediglich einen kurzen Überblick über die Schritte der Fragebogenerstellung verschaffen möchten, als auch, wenn sie konkrete Vorlagen oder Beispiele benötigen.

Das eLearning Kit „Professionelle Fragebogenerstellung“ bietet folgende Inhalte

  • 120 Minuten Webinaraufzeichnung „Der Fragebogen“ mit den dazugehörigen Folien
  • Erläuterung von Befragungsstrategien und Befragungsformen des Fragebogens
  • Eine inhaltliche Erläuterung sowie eine übersichtliche Darstellung der einzelnen Schritte der Fragebogenerstellung
  • Beispiele und Orientierungsmöglichkeiten zu Aufbau, Form und Art der Fragen
  • Tipps zur Vorgabe verschiedener Antwortmöglichkeiten innerhalb des Fragebogens
  • Konkrete Fragebogenbeispiele zur Anregung
  • Fragebogen Muster für eine direkte Umsetzung Ihres Fragebogens
  • Formelle Hilfestellung bezüglich der Länge des Fragebogens, der Reihenfolge der Fragen etc.
  • Checklisten zur sofortigen Anwendung des Fragebogens

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Fragebogen erstellen

Das eLearning Kit „professionelle Fragebogenerstellung“ berücksichtigt verschiedene Formen der Befragung und geht auf inhaltliche und formale Kriterien ein. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, sowohl in Videoform als auch in Form eines eBooks, bietet eine strukturierte und genaue Vorgehensweise, die sich direkt umsetzten lässt. Drei Fragebogenbeispiele geben die Tipps außerdem auf anschauliche Weise wieder. Zudem zeigen zwei Checklisten zur inhaltlichen und formalen Gestaltung die notwendigen Kriterien zur Fragebogenerstellung auf einen Blick.

Somit bietet das eLearning Kit „Professionelle Fragebogenerstellung“ alle nützlichen Tipps zur direkten Umsetzung Ihres Fragebogens. Sie finden das eLearning Kit „professionelle Fragebogenerstellung“ sowie weitere Informationen zum Thema in unserem Shop zum Download.

 

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