Marketing 4.0 – Modernes Marketing

Marketing 4.0 – Modernes Marketing
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Im Marketing gibt es ständig neue Entwicklungen und so kommt es, dass es verschiedene Phasen vor dem modernen Ansatz des Marketing 4.0 gab. Mit Marketing 4.0 liegt nun der Fokus auf den Bedürfnissen und Werten der Kunden in Verbindung mit der Digitalisierung. Vor allem ist die Information und Motivation der Käufer essentiell. Eine wichtige Rolle spielen hierbei neue Technologien, Dienste und Anwendungen.

Marketing 4.0 ist ein Mix aus klassischen Methoden und der Digitalisierung, die die neuen komplexen Prozesse durch Automatisierung vereinfacht. Die Ursache liegt darin, dass die traditionellen Marketing-Methoden heutzutage ihre Wirkung verloren haben. Außerdem wird der Kunde in den Marketingprozess mit eingebunden, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und seine Kaufabsicht zu beeinflussen. Dadurch entwickelt sich eine Beziehung zwischen dem Kunden und der Marke des Unternehmens. Ebenfalls neu im Marketing 4.0 ist die Abschaffung des klassischen Sender-Empfänger-Modells, da die Kunden im Internet dem Unternehmen direktes Feedback geben.

 

Marketing 4.0

1. Die Geschichte des Marketings Auf dem Weg zum modernen Marketing 4.0

Der Weg zum Marketing 4.0 begann im Marketing 1.0, auch „Ära der Produktorientierung“ genannt. Im Fokus stand das Produkt und die Aktivitäten zielten auf die klassische Vermarktung des Produkts ab. Im Marketing 2.0 kippte der Schwerpunkt auf den Konsumenten, der durch das Produkt eine Verbesserung seines Lebens haben sollte. Der Produktnutzen wurde nebensächlich, deshalb auch der Name „Ära der Emotionen“. In der „Ära der Werte“, in der dritten Phase vor dem Marketing 4.0, beginnt der Mensch im Mittelpunkt zu stehen und Kundenmanagement wird durch den Verlust der marktorientierten Unternehmensführung wichtiger. Für Unternehmen nimmt die Aufgabe, einen positiven Beitrag für die Welt zu leisten, immer mehr an Bedeutung zu.

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2. Digitalisierung im Marketing 4.0 – Die „Marketing Revolution“

Eine große Rolle im Marketing 4.0 nimmt die Digitalisierung in Verbindung mit den neuen Technologien ein. Es entstehen neue Bereiche des Marketings, z.B. Content-Marketing. Durch Social Media wächst der Bereich der PR und des Imagemanagements, wohingegen Verkaufsorientierung an Bedeutung abnimmt. Neue Entwicklungen im Marketing 4.0 sind Social Software, Web 3.0, semantische Suche und GFA Gates, Cloud-Computing, Mobile Computing und das Internet der Dinge. Durch die Digitalisierung hat sich das Marketing revolutioniert; neu ist eine Online-Offline Integration in der Kommunikation zwischen den Kunden und Unternehmen.

3. Marketing 4.0 nach Philip Kotler – Zufriedenheit reicht nicht

Durch die Nutzung dynamischer Marktveränderungen im Marketing 4.0 wollen Unternehmen mehr potenzielle Kunden erreichen und diese ins eigene Marketing integrieren. Nach Kotler ist es nicht mehr ausreichend, den Kunden nur zufriedenzustellen; er muss begeistert von der Leistung des Unternehmens sein und dahinterstehen. Der Einsatz von Marken soll die Emotionen „vermenschlichen“. In Zeiten von Marketing 4.0 und der Digitalisierung sollten Unternehmen das Offline-Marketing nicht zu stark vernachlässigen. Es muss eine Balance zwischen Online und Offline bestehen, damit das Erlebnis so angenehm wie möglich gestaltet wird. Die drei wichtigsten Techniken des Marketing 4.0 sind Digitale Apps, CRM Modelle und Bindungsmodelle. Oberste Priorität hat die Kundenzufriedenheit.

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4. Industrie 4.0 – Ein innovatives Geschäftsmodell in Verbindung mit Marketing

Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt der deutschen Bundesregierung. Hauptmerkmale sind eingebettete Systeme sowie selbstständig arbeitende Maschinen, die eigenständig entscheiden. Ein Beispiel ist die Entwicklung des 3D Druckers. Durch die Vernetzung der Systeme und mit Chips ausgestatteten Gegenständen entstehen komplexe Strukturen und das Internet der Dinge

Einsatzgebiete der Industrie 4.0 sind:

  • Fabrikation
  • Mobilität
  • Gesundheit
  • Klima und Energie

5. Agiles Marketing 4.0 – Schnelligkeit und Flexibilität

Die Wirtschaft ist ein ständiger Prozess, sie bleibt niemals stehen und die Umweltbedingungen ändern sich schnell und schlagartig. Um in solchen Wettbewerben zu überleben, müssen Unternehmen agile Techniken anwenden. Im agilen Marketing 4.0 muss man schnell genug sein, ansonsten hinkt man dem Tempo der Kunden hinterher und verliert an Relevanz. Die Kunden möchte ständig neuen und relevanten Content aufnehmen, gleichzeitig muss das Unternehmen aus vergangenen Fehlern lernen. Flexible Prozesse und die Nähe zur Zielgruppe, besonders durch Social Media, stehen im agilen Marketing 4.0 im Mittelpunkt, wodurch wieder die Wichtigkeit der Digitalisierung erkennbar ist.

Marketing 4.0

6. Leanmanagement – Dezentralisierung und Simultanisierung

Grundprinzip des Leanmanagements ist durch die Dezentralisierung und Simultanisierung unternehmsintern und unternehmensübergreifend eine stärkere Kundenorientierung bei konsequenter Kostensenkung für die gesamte Unternehmensführung herbeizuführen. Verschwendung soll vermieden werden, wodurch auch überflüssige Tätigkeiten entfallen. Dezentralisierung erfolgt unternehmensintern durch die Aufteilung und Lösung von Aufgaben und Verantwortungen im Team und unternehmensübergreifend werden ausgewählte Tätigkeiten outgesourced. Bei der unternehmensinternen Simultanisierung geht es um die gleichzeitige Ausführung von Prozessen und unternehmensübergreifend besteht eine Parallelisierung zwischen dem Unternehmen und Beteiligten der Herstellung.

Hauptprinzipien des Leanmanagement im Marketing sind:

  • Konzentration auf eigene Stärken
  • Optimierung von Geschäftsprozessen
  • Ständige Qualitätsverbesserung
  • Interne Kundenorientierung
  • Dezentrale Strukturen
  • Offener Umgang mit Informationen und Feedback

7. Fazit – Marketing 4.0

Digitalisierung ist das Schlüsselwort im Marketing 4.0. Durch Technologien und Entwicklungen sind Unternehmen gefordert, ihr Marketing anzupassen. Bisherige Strategien, Prozesse und Abläufe müssen überdacht werden, ebenso entstehen neue Bereiche des Marketings.

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