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Mit Scrum erfolgreich zum agilen Projektmanagement

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Sie möchten in Ihrem Unternehmen agiles Projektmanagement einführen? Sie suchen nach einer geeigneten Methode? Oder Sie haben schon von Scrum gehört, aber noch keine genaue Vorstellung davon? Erfahren Sie, wie Scrum funktioniert und wie Sie damit Ihr Projekt sicher ins Ziel führen.

Was ist Scrum?

Scrum ist eine agile Methode der Teamarbeit. Die Teammitglieder arbeiten nach festgelegten Regeln eigenverantwortlich zusammen und stimmen ihre Arbeitsergebnisse schrittweise in kurzen Zeitabschnitten untereinander ab. So fokussieren Sie sich auf schnelle Umsetzung und dynamische Prozesse. Dazu zerlegen Sie die Komplexität Ihres Projekts, in dem Sie es in kleinere Einheiten herunterbrechen und sich wiederholende Arbeitsprozesse solange fortführen, bis das Projektziel erreicht ist. Wesentliche Teile der Projektanforderungen und mögliche Lösungsansätze bleiben zu Beginn bewusst unklar. Anstatt mit starren und detailgenauen Lasten- und Pflichtenheften, arbeitet das Scrum-Team in sogenannten Sprints nach dem Prinzip von Transparenz, Abgleich und Anpassung.

Für welche Projekte eignet sich die Methode?

Ursprünglich stammt Scrum aus dem Bereich der agilen Softwareentwicklung. Von daher liegt nah, dass sich das Tool besonders für die Entwicklung von innovativen Produkten oder Dienstleistungen eignet. Vor allem, wenn Sie noch nicht so genau wissen, was und wie etwas am Ende herauskommen soll. Prinzipiell ermöglicht Ihnen diese Methode jedoch auch, anders gelagerte Projektaufgaben anzugehen. Drei Begriffe stehen im Fokus: Rollen, Artefakte und Ereignisse. Rollen differenzieren die einzelnen Funktionen der Teammitglieder. Artefakte unterstützen, um Anforderungen und Arbeitsergebnisse zu dokumentieren. In Scrum kommt das Team in regelmäßigen Zeitabschnitten zusammen. Dabei plant es die Projektschritte, bespricht noch abzuarbeitende bzw. erledigte Aufgaben. Retrospektiv schaut das Team, welche potenziellen Verbesserungen sich im Ablauf und der Zusammenarbeit ergeben haben. Diese Zusammenkünfte nennt man Ereignisse.

Scrum

Die drei Scrum-Rollen

Ein Scrum-Team besteht aus den folgenden drei Rollen:

  • Product Owner
  • Entwicklungsteam
  • Scrum Master

Als Product Owner verantworten Sie in Scrum-Projekten den Produkterfolg. Sie stehen sowohl für die Nutzer des Produktes als auch für die Stakeholder. Also für alle, die Interessen am Produkterfolg haben. In dieser Rolle entscheiden Sie über die Eigenschaften des Produktes. Sie priorisieren die Vorgehensweise und erläutern Ihrem Entwicklerteam die notwendigen Schritte. Sie halten regelmäßig Rücksprache mit den Stakeholdern. So eruieren Sie iterativ, welche Bedürfnisse und Wünsche existieren. Diese Erkenntnisse tragen Sie dann in Ihr Scrum-Team. Wichtig: Formulieren Sie Anforderungen möglichst aus der Anwendersicht.

Die Größe des Entwicklungsteams ergibt sich abhängig von den Anforderungen. Es sollten mindestens drei aber höchstens neun Mitglieder sein. Die Spanne muss alle benötigten Kompetenzen abdecken, den Koordinierungsaufwand jedoch in Grenzen halten. Das Team liefert dem Product Owner die von ihm gewünschten Produktfunktionalitäten in der von ihm festgelegten Reihenfolge. Es verantwortet zudem die Einhaltung vereinbarter Qualitätsstandards. Dabei organisiert sich in Scrum-Projekten das Entwicklungsteam selbst und arbeitet interdisziplinär.

In der Rolle als Scrum Master sorgen Sie zugleich als Coach dafür, dass Scrum funktioniert und gelingt. Sie arbeiten mit dem Entwicklungsteam zusammen, ohne aber selbst dazuzugehören. Sie erläutern die Regeln, überprüfen, ob sie eingehalten werden und kümmern sich, wenn Probleme auftreten. Etwa in Form mangelnder Kommunikation oder gestörter Zusammenarbeit. Als Scrum Master geben Sie allerdings keine Arbeitsanweisungen und besitzen keinerlei disziplinarische Handhabe.

Die drei Scrum-Artefakte

Um den Projektfortschritt für alle Beteiligten transparent zu steuern und zu dokumentieren, nutzen Sie drei sogenannte Artefakte:

  • Product Backlog
    Hier versammeln sich sämtliche Eigenschaften und Funktionen, die das Produkt haben soll. Zu Projektbeginn stellt sich die Liste eher grob dar. Durch regelmäßigen Austausch zwischen Stakeholdern, Product Owner und Entwicklungsteam, gestaltet sich das Product Backlog im Projektverlauf immer detaillierter.
  • Sprint Backlog
    Anstehende Aufgaben und Anforderungen notiert das Team im Sprint Backlog. Diese arbeitet das Entwicklungsteam in einem vorgegebenen Zeitintervall, dem Sprint, ab. Ein Sprint in Scrum-Projekten dauert max. 4 Wochen, üblicherweise 14 Tage.
  • Product Increment
    Das am Ende eines Sprints erzielte Teilergebnis nennt man Product Increment. In diesem Zwischenstadium sind alle bis dahin umgesetzten Arbeiten der vorangegangenen Sprints enthalten. Wichtig: Am Ende eines jeden Sprints muss das vorliegende Inkrement als "Done" bewertet sein.

Die vier Scrum-Ereignisse

Ein Scrum-Prozess verläuft in Ereignissen, die festen Zeitfenstern (Timebox) folgen. Man unterscheidet vier Ereignisse:

  • Sprint Planning
    Hier legt das Scrum-Team fest, welche Aufgaben im nächsten Sprint wie erledigt werden sollen. Dieses Sprint-Ziel ergibt sich aus den Einträgen im Product Backlog und den vom Product Owner gesetzten Prioritäten. Außerdem: an der Stelle formuliert das Team klar, wann eine Aufgabe als erledigt gilt und ein Teilergebnis (Product Increment) als „Done“ klassifiziert wird.
  • Daily Scrum
    In täglichen Zusammenkünften von etwa 15 Minuten berichtet jedes Teammitglied, was es seit dem letzten Daily Scrum erledigt hat. Und was es bis zum nächsten Daily Scrum noch zu tun gibt. Auch berichtet es von etwaigen Arbeitsbehinderungen. Hier unterstützt der Scrum Master, die vorliegenden Störungen zu beseitigen. Auf dem „Sprint-Burndown-Chart“ wird der Projektstatus sichtbar und, ob sich das Team noch im vorgegebenen Zielkorridor befindet.
  • Sprint Review
    Zum Abschluss eines Sprints stellt das Team im Review dem Product Owner Ergebnisse und Teil-Produkte vor. Dieser prüft, ob die vereinbarten Kriterien eingehalten wurden und der Definition „Done“ entsprechen. Fällt seine Überprüfung positiv aus, gilt das Sprint-Ergebnis als abgenommen. Der Eintrag im Sprint Backlog kann abgehakt werden. Hierdurch aktualisiert sich zugleich der Product Backlog. Dieser Prozess wiederholt sich bis zur abschließend fertigen Produktentwicklung.
  • Sprint-Retrospektive
    Sie unterstützt den Lernprozess für künftige Projekte. Dazu tauschen sich zwischen einem Sprint Review und dem nächsten Sprint Planning die Teammitglieder aus. Diskutiert werden bspw. Aspekte wie Zusammenarbeit, Abläufe oder Kommunikation. Das Team hält fest, was für den nächsten Sprint verbessert werden sollte.
Agiler Projektmanager

Fazit

Agile Methoden übertreffen nachweislich klassische Ansätze im Projektmanagement hinsichtlich des Projekterfolgs. Als Anwender sollten Sie dennoch berücksichtigen, dass die Methode von Menschen angewendet wird. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sich die Lehrbuchversion nicht immer 1:1 auf jedes Projekt anwenden lässt. Nutzen Sie das Tool, dann liegen folgende zehn Vorteile von Scrum auf Ihrer Seite:

  1. Sie reduzieren Komplexität, in dem Sie Ihr Projekt in kleine Einheiten zerlegen.
  2. Sie fokussieren sich auf relevante Produkteigenschaften und die zu erledigenden Aufgaben.
  3. Sie nehmen Änderungswünsche und neue Entwicklungen rechtzeitig auf.
  4. Sie treiben Ihr Scrum-Projekt in dynamischen Schritten „in time“ zum Ziel.
  5. Sie steuern und dokumentieren kontinuierlich und transparent.
  6. Sie erkennen schnell Fehlentwicklungen und reagieren frühzeitig auf Störungen.
  7. Sie halten alle Beteiligten zeitnah im gegenseitigen Austausch.
  8. Sie sorgen dafür, dass alle im Scrum-Team wissen, was sie bis wann zu tun haben.
  9. Sie fördern eine sich selbstorganisierende und interdisziplinäre Arbeitsweise.
  10. Sie lernen gemeinsam für Ihr nächstes Scrum-Projekt.

Unsere passenden Seminare

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#Scrum #AgilesProjektmanagement #Agilität #AgileMethode

Design Thinking – agil zum Ziel!

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Design Thinking zählt zu den agilen Arbeitsmethoden, die ihren Ursprung oftmals im Bereich der Softwareentwicklung haben. Mit dieser Methode fokussieren Sie die Entwicklung von Lösungsansätzen komplexer Problemstellungen aus Sicht der Anwender oder Nutzer. Die methodische Herangehensweise zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass Sie bspw. bei der Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen von deren Bedürfnissen und Erwartungshaltungen ausgehen. Als strukturierte und prozessorientierte Methode können Sie diese auch in vielen anderen (nicht professionellen) Arbeits- und Lebensbereichen anwenden.

Design Thinking – So läuft es ab

Design Thinking fußt auf einer zunächst bewertungsfreien Grundhaltung. Gemäß des aus der Antike bekannten und Sokrates zugewiesenen Ausspruchs „Ich weiß, dass ich nicht(s) weiß“, starten Sie quasi ohne Vorurteilswissen. Darüber hinaus profitiert diese Methode von kollaborativer Zusammenarbeit, Offenheit für Feedback und der fokussierten Kunden- bzw. Anwenderperspektive. Design Thinking durchläuft sechs Prozessschleifen:

  • Problem verstehen
  • Beobachten
  • Standpunkt festlegen
  • Ideen kreieren
  • Prototyp entwickeln
  • Testen

Insbesondere wiederholen sich die letzten beiden Phasen häufiger. Generell folgt Design Thinking einem iterativen Prozess – es können sich demnach theoretisch alle Phasen (mehrmals) wiederholen, bis eine finale Lösung gefunden ist.

Design Thinking Prozess

Design Thinking: Was ist das Problem?

Starten Sie den Prozess damit, zunächst genau das Problem zu verstehen. Entwickeln Sie dazu im Team ein gemeinsames Verständnis. Einfache Fragen helfen, den Kern der angestrebten Lösung herauszuarbeiten:

  • Um was geht es?
  • Wer hat den Nutzen bzw. wer profitiert von der Lösung?
  • Welche Rahmenbedingungen existieren?
  • Was soll die Lösung am Ende bewirken?

Design Thinking beginnt mit dem berühmten unbeschriebenen, weißen Blatt Papier. Schieben Sie Ihre Vorannahmen und Vorurteile beiseite und starten Sie wirklich bei Null. Der Prozess verläuft umso erfolgsversprechender, je weniger Sie zum Start eine (Vor-)Ahnung von dem haben, was am Ende herauskommen soll.

Design Thinking: Beobachten Sie genau

Erfolgreiches Design Thinking braucht eine solide Entscheidungsbasis. Beobachten Sie deshalb genau und tauchen Sie in die Welt Ihrer Kunden ein. Stellen Sie relevante Daten zusammen, die zu dem im ersten Schritt erarbeiteten Problemverständnis passen (könnten).

  • Um welchen Markt geht es und wie tickt er?
  • Mit wem stehen Sie im Wettbewerb und wie geht die Konkurrenz vor?
  • Recherchieren Sie (nicht nur im Internet).
  • Hören Sie sich als Inspirationshilfe themenrelevante Vorträge an.
  • Fragen Sie Kunden, Partner, Stakeholder, Lieferanten oder andere Menschen, die etwas zu dem Thema beitragen können.
  • Beobachten Sie intensiv das Verhalten Ihrer Kunden. Erkennen Sie Muster (Frequenz/ Intensität/Zeiten), Vorlieben oder andere Nutzungskriterien?

Tragen Sie alle Erkenntnisse sorgfältig zusammen und verdichten Sie die Informationen.

Empfehlung: Nutzen Sie (agile) Techniken zur Strukturierung und Visualisierung. So erkennen Sie leichter die Zusammenhänge. Für die ersten beiden Phasen im Design Thinking bietet sich methodisch zum Beispiel der Ansatz von „Jobs-to-be-done“ an.

Design Thinking Intensivworkshop

Neben unserem Design Thinking Intensivworkshop bieten wir zahlreiche weitere Seminare rund um die Themen Marketing, Business Development und Projektmanagement an. Informieren Sie sich hier zu den Terminen und Inhalten:

Design Thinking: Ihr Standpunkt

Design Thinking ist Teamwork. Bringen Sie deshalb Ihr Team auf einen gemeinsamen Wissensstand. Entwickeln Sie mit Hilfe von Hypothesen ein tiefergehendes Verständnis für den Kunden und sein zu lösendes Problem. Nehmen Sie einen Standpunkt ein, von dem aus Sie zusammen einen klaren Kundenblick auf mögliche Lösungsansätze werfen können. Als Hilfskonstrukt erstellen Sie bspw. eine Persona. Dahinter steckt die facettenreiche und möglichst konkrete Beschreibung (Einstellungen, Motive, Verhalten) eines möglichen Kunden. Wichtig: an der Stelle wird keine Zielgruppe definiert! Allerdings steht die Persona für eine repräsentative Person aus Ihrer Zielgruppe. Finden Sie die Antwort auf die beiden wichtigen Fragen:

  • Welches Problem Ihres Kunden lösen Sie?
  • Und wie möchten Sie es lösen?

Beim Design Thinking geht darum, sich tief und empathisch in den Kunden hineinzudenken und hineinzufühlen. Entdecken Sie daher ganzheitlich seine wirklichen Bedürfnisse, Wünsche, aber auch Sorgen.

Design Thinking: Ideen finden

In der nächsten Phase von Design Thinking spüren Sie nun mögliche Lösungen auf. Auf den erarbeiteten Grundlagen generieren Sie viele Ideen, verwerfen viele davon und wählen letztlich nur wenige Ideen aus. Nutzen Sie auch hier weitere unterstützende Techniken und Tools, die Ihre Kreativität fördern. Der vielleicht schwierigste Part dieser Phase: Sie dürfen sich für den anstehenden Schritt nur auf eine einzige Idee (ohne Varianten) festlegen.

Design Thinking: Prototypen bauen

In der vorletzten Phase von Design Thinking bauen Sie auf Basis Ihrer (einen) ausgewählten Idee einen Prototyp. Dieser hat nicht den Anspruch, perfekt zu sein. Er kann relativ simpel gestaltet werden und soll lediglich einen ersten Eindruck seines Könnens vermitteln. Die wichtigen Rückmeldungen Ihres Kunden nutzen Sie, die Lösung weiterzuentwickeln. Bei einer Softwarelösung, einem einfachen Produkt oder einer Dienstleistung kann so ein Prototyp leichter umzusetzen sein, als bspw. bei der Entwicklung eines wasserstoffgetriebenen Raketenflugzeugs. Letztlich ist entscheidend, gemeinsam mit den Erfahrungen des Kunden herauszufinden, wie eine funktionale Lösung aussehen könnte. Vom einfach skizzierten Workflow über programmierte Dummies bis hin zum Modellbau ist hier alles denkbar.

Zertifizierter Produktmanager

Design Thinking: Testen, testen, testen

Dem Testen kommt beim Design Thinking eine äußerst wichtige Bedeutung zu. Denn mit den vom Kunden erhaltenen Rückmeldungen gehen Sie nochmals an den Prototyp heran. So treiben Sie die Entwicklung weiter und nähern sich Schritt für Schritt der finalen Problemlösung. Vielleicht müssen Sie auch nochmal eine ganz andere Idee entwickeln. Oder es stellt sich heraus, dass das Verständnis der Problemstellung nicht richtig entwickelt wurde. Dann sind ggf. auch die Schritte zwei, drei oder vier zu wiederholen. Schlimmstenfalls starten Sie wieder bei Null.

Design Thinking: Erfolgsfaktoren

Damit Design Thinking gelingt, beachten Sie die folgenden sechs wichtigen Erfolgsfaktoren:

  • Ihr Team vereint möglichst viele verschiedene Erfahrungshorizonte. Völlig neue Ideen entstehen am ehesten, wenn verschiedene Disziplinen zusammenkommen und aus unterschiedlichen Perspektiven die Herausforderung beleuchten.
  • Das Team durchlebt alle Phasen des Projekts selbst. Einzelne Aufgaben werden nicht extern delegiert. Design Thinking lebt davon, das Projekt gemeinsam zum Erfolg zu führen. So sind alle Teammitglieder involviert und übernehmen Verantwortung.
  • Insbesondere in der kreativen Innovationsphase sollten Sie unbedingt auch „verrückte“ Ideen zulassen. Lösen Sie voreilige Ideenbremsen. Die Methode lädt gerade dazu ein, die potenzielle Kraft ausgefallener Einfälle nicht gleich mit negativen Bewertungen im Keim zu ersticken.
  • Show don´t tell: Diese provozierende Aufforderung sorgt für die schnelle Umsetzung neuer Ideen. So kommen Innovation und Kreativität möglichst rasch in die Kraft und können realisiert werden. „Besser unperfekt gestartet als perfekt gezögert“.
  • Die beste Idee gewinnt: Der Prozess gelingt nur mit Kollaboration auf Augenhöhe. Die Bewertung einer Idee erfolgt nicht hierarchisch. Es gewinnt die Idee, die für alle am meisten Erfolg verspricht – selbst wenn sie vom frisch eingestellten Junior kommt.
  • Keine Angst vor Rückschritten: Scheuen Sie sich nicht, wenn nötig auch nochmals weiter zurückzugehen. Ihre beste Idee nützt nichts, wenn Sie nicht wirklich das Problem verstanden haben.

Design Thinking schafft die Basis für Ihre Positionierung

Design Thinking ist ein agiler Ansatz, der bei der Entwicklung von Lösungen die Kundenperspektive ins Zentrum Ihrer Überlegungen stellt. Über sich wiederholende Feedbackschleifen nähern Sie sich mit der Methode so schrittweise der besten Lösung an. Die drei wesentlichen Vorteile von Design Thinking sind:

  • Die Basis eines gemeinsamen und soliden Problemverständnisses aus Kundenperspektive verringert die Gefahr, an der erwarteten Lösung vorbei zu entwickeln.
  • Regelmäßige Feedbackschleifen und die iterative Vorgehensweise sorgen dafür, dass innerhalb des Design Thinking Prozesses jeweils neue Erkenntnisse bis hin zur finalen Lösung berücksichtigt werden können.
  • Sich vor der Erstellung des Prototyps auf eine einzige Idee festzulegen, diszipliniert und schützt davor, sich zu verzetteln.

Nach dem erfolgreichen Durchleben aller Phasen, sollten Sie ein Ergebnis erarbeitet haben, mit dem Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden erfüllen. Zugleich schaffen Sie damit die Basis, sowohl Ihre Positionierung als auch Ihre Kommunikation stringent und effizient zu gestalten.

Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Implementierung agiler Methoden.

Unsere erfahrenen Marketingspezialisten und Marktforschungsexperten helfen Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch!

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#DesignThinking #Positionierung #Persona #AgilesMarketing #Produktmanager

Augmented Reality Marketing

Wer „Augmented Reality Marketing” hört, denkt oft als erstes an Spiele, die „zum Greifen“ nah sind. Mit ein wenig Fantasie fällt es jedoch nicht allzu schwer, sich eine Verbindung von Marketing und Augmented Reality vorzustellen. Es kann von großem Vorteil sein, die neuartigen Technologien zu nutzen, um die Vorstellungen der Käufer in spe anzuregen und die Kauflust zu steigern.

Definition

Augmented Reality“ (abgekürzt AR) bedeutet soviel wie „Erweiterte Realität“. Das bedeutet: Die tatsächliche Umgebung wird mit digitalen Inhalten verknüpft. Frei nach dem Motto „Stellen Sie sich vor, wie XY aussehen könnte!“ ist es so oft leichter, die Interessenten zu begeistern. Dementsprechend war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis AR den Sprung von der Gaming-Szene ins Online Marketing schaffen würde.

Ein klassisches Beispiel: Eine Immobilie soll verkauft werden, ist jedoch noch nicht fertig. Anstatt den Interessenten lediglich über die Baustelle zu führen, kann es sinnvoll sein, auf Augmented Reality zu setzen. So lassen sich beispielsweise Küche, Möbel und Co. einblenden und der zukünftige Käufer kann sich noch ein wenig besser vorstellen, wie das Endergebnis aussehen wird. Vor allem Menschen, denen es schwerfällt, sich beispielsweise Baufortschritte vorzustellen, können von dieser Art des Marketings profitieren.

Wie kann AR im Marketing eingesetzt werden?

Diese Frage stellen sich viele Verkäufer und Marketing-Agenturen. Denn: Auch wenn es sich beim Augmented Reality Marketing – zumindest in Deutschland – noch um ein vergleichsweise junges Phänomen handelt, haben bereits viele Unternehmen erkannt, wie viel Potenzial dahintersteckt.

Die Möglichkeiten, die sich mit der AR Technik verbinden lassen, zeigen sich auf den unterschiedlichsten Ebenen.

  1. Erfolgreiches Marketing ist zu einem großen Teil mit Emotionen verbunden. Exakt an dieser Stelle setzt auch das Augmented Reality Marketing an. Die Käufer können sich auf Basis der entsprechenden Technik in gewisser Weise in die Zukunft versetzen und sich so noch besser vorstellen, welche Vorzüge ihnen der Kauf des jeweiligen Produkts bieten würde.
  2. Augmented Reality muss nicht zwangsläufig nur im 1:1 Gespräch genutzt werden. Bei der Technik handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, um als Unternehmen auch auf Messen Aufmerksamkeit zu generieren. Auf diese Weise ist es möglich, viele Interessenten zu erreichen. Immerhin erregt allein die Tatsache, dass Kunden eine VR Brille tragen und sich in gewisser Weise „charakteristisch bewegen“ schon Aufmerksamkeit. AR Marketing funktioniert eben auf unterschiedlichen Ebenen.
  3. Augmented Reality kann natürlich auch innerhalb einer Marketingabteilung dazu eingesetzt werden, um an Messeständen und Co. zu arbeiten. Hier ist es sinnvoll, die Perspektive zu wechseln und sich zu fragen, unter welchen Voraussetzungen sich Interessenten am Stand besonders wohlfühlen würden.

Kurz: Die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf den Einsatz von Augmented Reality im Marketing zeigen, sind vielseitig und gehen weit über das Anregen der Fantasie von Außenstehenden hinaus. Unternehmen, die auf diese Art des Marketings setzen, werden oft als besonders modern wahrgenommen und erscheinen allein deswegen interessanter als die Mitbewerber. Kunden möchten immerhin auf unterschiedlichen Ebenen begeistert werden.

Augmented Reality Marketing

Zertifikatslehrgang Marketingleiter/in (DIM)

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Welche Vorteile bietet AR?

Da Augmented Reality bei Weitem nicht so kostenintensiv ist, wie oft angenommen, sind immer mehr Unternehmen auf diese Art des Marketings aufmerksam geworden. Neben dem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis bietet AR Werbung jedoch noch weitere Vorzüge:

  1. Um Augmented Reality Marketing zu nutzen, braucht es nicht zwangsläufig die berühmte Brille. Wer möchte, kann die entsprechende Technik auch auf Tablets und Smartphones nutzen. Die jeweiligen Endgeräte müssen dann nur auf den entsprechenden Bereich gehalten werden und der digitale Inhalt, zum Beispiel eine komplett eingerichtete Küche, wird angezeigt.
  2. Der Kontakt mit den betreffenden Objekten bzw. Produkten wird aktiver. Der Kunde kann sich komplett auf das Endergebnis fokussieren, ohne seine Fantasie anstrengen zu müssen.
  3. Es fällt leichter, eine Verbindung zwischen Marke und Konsument zu schaffen.
  4. Selbstverständlich ist es auch möglich, das AR Marketing mit anderen Marketingmaßnahmen zu verbinden. Besonders beliebt ist hierbei eine Kopplung zwischen AR und Social Media. Viele Kunden sind von ihrem ganz persönlichen Werbeerlebnis ohnehin so begeistert, dass sie das Ganze von sich aus auf Plattformen wie Facebook und Instagram posten. Viel günstiger kann Werbung fast schon nicht funktionieren.
  5. Augmented Reality Marketing lässt sich bei Weitem nicht nur beim Verkauf von Häusern nutzen. Mit ein wenig Fantasie können auch weitaus kleinere Artikel über AR beworben werden.
Augmented Reality

Beispiele

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Augmented Reality Marketing um eine Form der Werbung, die nicht an ein spezifisches Produkt gebunden ist. Vielmehr ist es möglich, die Technik in den unterschiedlichsten Bereichen zu verwenden. Die folgenden Beispiele stellen nur einen kleinen Auszug aus einer langen Liste an Optionen dar. Doch allein hieran wird bereits sichtbar, dass AR genau genommen an keine bestimmte Branche oder ein bestimmtes Produkt gebunden ist.

  • Virtuelle Showrooms

Virtuelle Showrooms eignen sich dazu, um die unterschiedlichsten Arten von Artikeln zu präsentieren. Und auch wenn diese Marketinginstrumente ursprünglich im Bereich der Mode genutzt wurden, kommen sie heute weitaus umfangreicher zum Einsatz. Viele Unternehmen integrieren sie auch in ihre Messepräsentationen. Wer parallel dazu auf Augmented Reality Marketing setzt, kann beispielsweise einen – ansonsten leeren – Raum mit digitalen Inhalten bestücken und entweder einem oder mehreren Interessenten gleichzeitig zeigen.

  • Häuser- und Wohnungstouren

Gerade wenn es darum geht, Neubauten zu verkaufen, die gerade erst in der Entstehung sind, fällt es oft schwer, sich das jeweilige Endergebnis mit Möbeln und Co. vorzustellen. Auch hier kann AR helfen. Selbst wenn die virtuelle Einrichtung nicht mit der Einrichtung übereinstimmt, die der Kunde letztendlich wählt, hilft diese Art von Marketing dabei, sich die entsprechenden Räumlichkeiten etwas wohnlicher (und dementsprechend attraktiver) vorzustellen.

  • Make-Up-Produkte und -Filter

Hierbei handelt es sich um eine Art von Augmented Reality Marketing, die viele Menschen schon benutzt haben, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass es sich um eine Art von AR handelte. Das Prinzip, dass sich hierhinter verbirgt, ist einfach: Die Nutzer halten die Kamera ihres Smartphones vor ihr Gesicht und sehen auf dem Display beispielsweise, wie sie einen bestimmten Lippenstift tragen oder wie ihr Gesicht mit Hundeohren u. ä. aussehen würde. Was manchmal als Spielerei in Social Media gewertet wird, erfüllt je nach App auch Marketingzwecke – nämlich dann, wenn ein Filter mit einem bestimmten Produkt verbunden wird, das dann über einen verlinkten Online-Shop gekauft werden kann.

  • Bannerwerbung und Co.

Diese Form der Werbung ist in Deutschland noch vergleichsweise neu und erinnert ein wenig an die bekannten Handyspiele, bei denen Realität und digitale Inhalte verschwimmen. Wer mit seinem Smartphone durch die Fußgängerzone geht und das Display auf einen bestimmten Bereich richtet, sieht Werbebotschaften. Diese können, je nach Design, durchaus individuell sein. Je „echter“ sie in das Umfeld eingearbeitet werden, desto beeindruckender ist oft auch der Effekt. Viele Unternehmen spielen mit der Sinnestäuschung und lassen Slogans und Logos aus dem Bürgersteig auftauchen.

Augmented Reality

Viele Marketing Agenturen haben sich im Laufe der Zeit auf AR Marketing spezialisiert und bieten die entsprechenden Optionen für ihre Kunden an. Wer sich auf der Suche nach Lösungen befindet, die exakt an seine Zielgruppe angepasst wurden, kann mit einem kompetenten Partner an seiner Seite nichts falsch machen.

Seminare, die Sie interessieren können:

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Fazit

Augmented Reality Marketing spielt in Deutschland aktuell noch keine große Rolle. Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch, dass sich dies in den kommenden Monaten und Jahren durchaus verändern kann. Vor allem auf Messen gibt es immer mehr Unternehmen, die auf diese besondere Art der Werbung setzen.

Viele von ihnen sind positiv überrascht, da das Budget für die entsprechenden Maßnahmen weitaus niedriger ist, als oft angenommen. So lässt sich AR Marketing unter anderem auch schon via Smartphone und Tablet umsetzen. Ein besonders futuristisches Erlebnis entsteht natürlich unter der Nutzung der bekannten VR-Brillen. Aufgrund der Komptabilität mit anderen Arten von Marketing lässt sich AR auch meist super in bereits bestehende Kampagnen integrieren.

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Presse- und Interviewanfragen

 

Als Marketingexpert:innen geben wir vom Deutschen Institut für Marketing unser Wissen regelmäßig in Interviews für Zeitungen, TV und Radio weiter. Mit über 500 Interviews und Beiträgen in relevanten deutschen Fernsehsendern und regionalen und überregionalen Zeitungen, Fachzeitschriften und Radiosendern haben wir Journalist:innen und Redaktionen in den letzten Jahren unterstützt. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir stehen gerne, schnell und kompetent mit unserem Fachwissen zur Verfügung.

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Definition of Done: Erklärung, Nutzen und Beispiele

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Ein Grund für Konflikte in Unternehmen ist oftmals ein mangelndes Einverständnis darüber, wann ein Projekt oder eine Idee als umgesetzt bezeichnet werden kann. Schätzt die eine Abteilung dies bereits als erledigt ein, könnte eine andere Abteilung den Fall ganz anders bewerten. Missverständnisse, Konflikte und damit vielleicht auch nachhaltige Probleme könnten die Folge sein. Mit der Definition of Done können Sie genau an dieser Stelle ansetzen und nachhaltige Schwierigkeiten umgehen. Um was es sich bei der Definition of Done handelt, wann diese zum Einsatz kommt und welchen Nutzen diese hat, erläutern wir im Folgenden.

Definition: Was ist Definition of Done?

Vereinfacht gesagt lässt sich eine Definition of Done (DoD) mit einer Checkliste vergleichen. Wer beispielsweise im Haushalt Aufgaben erledigen muss, kann diese auf einer Checkliste sammeln und Stück für Stück nach der Erfüllung abhaken. Da in diesem Fall nur eine Person an der Bewertung und Erfüllung der Aufgaben beteiligt ist, herrscht immer Klarheit darüber, wann die Aufgabe erfüllt wurde. Anders sieht es in Unternehmen und Multiprojektmanagement aus. Hier herrschen oftmals unterschiedliche Verständnisse, wenn es darum geht, ob eine Aufgabe bereits fertiggestellt wurde. Die Definition of Done schafft hierbei Abhilfe. Gesammelt werden auf dieser Checkliste alle Aktivitäten, die für jede User Story abgehakt werden müssen.

Vorrangig verfolgt die Definition of Done damit zwei große Ziele. Zum einen soll die Abstimmung zwischen dem Product Owner und dem Entwicklungsteam verfeinert werden. Auf der anderen Seite soll die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden. Weitere Vorteile ergeben sich durch den Einsatz. So sinkt etwa das Konfliktpotenzial wenn Einigkeit darüber herrscht, wann eine Aufgabe oder Teilaufgabe als erledigt betrachtet werden kann.

Nutzen

Schon aus der Definition ergibt sich, dass die Definition of Done einen vielseitigen Nutzen vorweisen kann. Generell ist ein gemeinsames Verständnis von Aufgaben, deren Bearbeitung und der Bewertung der Ergebnisse für die Arbeit in Teams oder Projekten unerlässlich. Neben der möglichen Konfliktvermeidung ergibt sich aus dem Nutzen ein weiterer Vorteil. Durch das gemeinsame Verständnis der Prozesse und Aufgaben können verschiedene Personen mit fast gleichbleibender Qualität an unterschiedliche Aufgaben arbeiten. Sollten neue Mitglieder in die Teams integriert werden, hilft die Definition of Done bei der Eingliederung. Ein weiterer Vorteil des Nutzens ist die Tatsache, dass auch teamübergreifend besser kommuniziert und gearbeitet werden kann. Darüber hinaus wird durch die DoD gewährleistet, dass jede Unteraufgabe entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Projektes umgesetzt wird.

Ganz besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Eingliederung des Teams. Die Definition of Done sollte bestenfalls nicht allein vom Produkt Owner vorgeben werden. Stattdessen empfiehlt es sich, diese gemeinsam im Team zu erarbeiten. Auf diesem Wege wird das „Commitment“ des Teams gesteigert, so dass die beteiligten Personen leidenschaftlich für das Projekt einstehen. Achten Sie zudem darauf, dass jeder der Beteiligten stets einen aktuellen Überblick über den Fortschritt des Prozesses hat. Die Definition of Done könnte also beispielsweise als übersichtliche Checkliste im Konferenz- oder Projektraum an der Wand veröffentlicht werden.

Definition of Done

Wann wird Definition of Done genutzt?

Die Definition of Done wird klassischerweise vor allem in der Informatik oder Software-Entwicklung eingesetzt. Schon längst ist diese aber nicht mehr nur auf diese Bereiche begrenzt. Auch in der agilen Projektabwicklung und Scrum Projekten ist die DoD etabliert. Wer mit der DoD arbeiten möchte, sollte diese gemeinsam mit dem Team so früh wie möglich erarbeiten. Warum, dürfte auf der Hand liegen. Für ein Team wäre es unmöglich, mit der Arbeit voranzukommen, wenn keine Definition vorliegt, wann eine Aufgabe erledigt ist. Zusätzlich wäre es dann unmöglich abzuschätzen, wie viel Arbeit überhaupt in die Aufgabe oder die jeweilige Sprintwoche investiert werden muss.

Unbedingt beachten müssen Sie, dass die Definition of Done nicht dauerhaft in „Stein gemeißelt“ sein muss. Es kann hilfreich sein, diese regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Das muss nicht unmittelbar nach einer Sprintwoche geschehen, sollte aber ein stetiger Prozess sein. Auf diesem Wege können sie einfach Fehler für künftige Projekte ausmerzen oder den Arbeitsaufwand geschickt mindern. Noch vor einigen Jahren etwa legte man bei der Gestaltung einer Webseite vor allem Wert auf die Darstellung am Desktop. Immer wichtiger wurde dann jedoch die mobile Darstellung. Die Definition of Done hätte in diesem Verlauf also dahingehend angepasst werden sollen, dass neue Webseiten direkt für mobile Endgeräte optimiert werden. Andernfalls würden die Webseiten klassisch erstellt werden und würden dann allesamt eine Optimierung für die mobilen Endgeräte benötigen.

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Scrum Master

Definition of Done Beispiele

Die Definition of Done kommt vor allem in der Informatik zum Einsatz. Beispielsweise etwa bei der Entwicklung einer neuen Software oder beim Re-Design einer Webseite. In diesem Fall werden zunächst die einzelnen Aufgaben definiert und dann in der Checkliste zusammengefasst. Abteilungsübergreifend kann diese Liste ausgeweitet werden. Eine beispielhafte und verkürzte Checkliste für das Re-Design einer Webseite haben wir im Folgenden aufgeführt:

  • Designvorschlag durch Design-Abteilung erstellt
  • Sicherung vorhandener Daten durch Back-Up
  • Verfassen des neuen Webseiten-Codes (bestenfalls im Pair Programming)
  • Überprüfung des Codes durch Code-Review
  • Einhalten der Coding Standards und Guidelines erfüllt
  • Einhaltung der Compliance Vorgaben vollständig erfüllt
  • Tests auf der Stage wurden für Mobile und Desktop erfolgreich durchgeführt
  • Keine kritischen Bugs und Probleme nach Test aufgetreten
  • Übertragung der Test-Umgebung auf die Live-Umgebung der Webseite abgeschlossen

Einer der Vorteile aus dem Beispiel wird sofort ersichtlich. Zwar sind einzelne Bestandteile der DoD oftmals projektspezifisch. Viele der Unteraufgaben lassen sich jedoch auch problemlos auf andere Aufgaben übertragen und allgemein verwenden. So könnte die Checkliste aus dem Beispiel für das Re-Design für alle künftigen Re-Designs übernommen werden.

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Fazit: Förderung des Verständnisses

Die Definition of Done löst ein für viele Unternehmen schwerwiegendes Problem. Das Verständnis darüber, wann eine Aufgabe erledigt ist, ist längst nicht immer identisch. Oftmals können sich daraus horrende Folge-Schwierigkeiten ergeben. Mit der Definition of Done werden die Aufgaben im Vorfeld durch das Team definiert und ein gemeinsames Verständnis darüber geschaffen, wann die Aufgabe als erledigt betrachtet werden kann. Zahlreiche Vorteile sind die Folge. Durch den Einbezug der Mitarbeiter steigt das Commitment, zudem können die Arbeitsprozesse in der Regel spürbar beschleunigt werden. Einsetzen lässt sich die DoD schon längst nicht mehr nur im Bereich der Informatik und Software-Entwicklung. Übertragbar ist das Prinzip auf nahezu jede Branche und jedes Projekt.

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Prince2Agile: Definition, Bestandteile und Erklärung

Im Projektmanagement haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Anwendungsmethoden einen Namen machen können. Eine der bekanntesten Methoden ist das Prince2Agile, welches auf einem verbesserten Projektmanagement-System aus längst vergangenen Zeiten basiert. Heute wird ein Prince2-Zertifikat in vielen Ländern für Projektmanager oder Projektleiter als Standard angesehen. Ohne eine entsprechende Zertifizierung sind derartige Jobs zum Beispiel in Großbritannien denkbar schwer zu bekommen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie sich Prince2Agile definiert, welche Bestandteile die Methodik aufweist und was Sie noch darüber wissen sollten.

Prince2Agile Definition: Was ist Prince2Agile?

Für die Definition des Princ2Agile lohnt sich der Blick zurück in die Vergangenheit. Bereits im Jahre 1989 wurde das Programm Prince2 von der britischen Regierung in Auftrag gegeben. Dieses sollte dazu dienen, um bisher gesammelte Projekterfahrungen zu dokumentieren, zu bewerten und anschließend eine Art Framework zu erarbeiten. Mit Hilfe dieses Frameworks sollten bisher gemachte Fehler bei künftigen Projekten vermieden werden. Entwickelt wurde die Methode „Prince“ schließlich als neuer Standard für IT-Projekte der Regierung. Innerhalb weniger Jahre wurde deutlich, dass sich die Methodik auch außerhalb der IT-Bereiche anwenden lässt. Die Methode wurde deshalb verbessert, vereinfacht und im Jahre 1996 als Projektmanagement-Methode Prince2 veröffentlicht. Mittlerweile handelt es sich dabei um eine der am häufigsten genutzten und gelehrten Projekt-Management-Methodiken überhaupt.

Aus dieser Methodik wiederum hat sich das Prince2Agile entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Art Leitlinie, mit der die Anpassungen in der Projektumgebung für agile Aufgaben optimiert werden kann. Das besondere: Prince2Agile kann mit zahlreichen Frameworks wie Kanban oder SCRUM genutzt werden und stellt so eine optimale Ergänzung zu diesen oftmals IT-limitierten Frameworks dar.

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Bestandteile

Die Prince2-Methodik besteht aus unterschiedlichen Bestandteilen. Jedes der insgesamt vier Bestandteile ist dabei von großer Bedeutung.

  • Grundprinzipien
  • Themen
  • Prozesse
  • Anpassung an die Projektumgebung

Die Prince2 Grundprinzipien
Ein elementarer Bestandteil der Prince2Agile-Methodik sind die insgesamt sieben Grundprinzipien. Diese Grundprinzipien werden als Leitsätze verstanden und sind dementsprechend zwingend einzuhalten. Dies gilt für alle Prince2-Projekte - unabhängig davon, in welchem Bereich diese initiiert werden sollen.

Prince2 Themen
Der zweite wichtige Bestandteil sind die Themen. Auch hiervon sind insgesamt wieder sieben Stück in der Methodik zu finden. Diese Themen geben vor, welche Inhalte im Projekt umgesetzt werden wollen. Bezeichnet werden die sieben Themen deshalb oftmals auch als Projektstruktur.

Prince2 Prozesse
Ergänzend zu den sieben Themen gehören zur Prince2Agile-Methodik auch sieben Prozesse. Diese legen fest, wie die genaue Ablaufplanung der einzelnen Themen aussieht. Festgelegt wird also, wer im Projekt für welche Arbeiten zuständig ist, wer welche Inhalte erstellen muss und ähnliches.

Anpassung an die Projektumgebung
Der wohl wichtigste Bestandteil der Prince2-Methodik ist die Anpassung an die Projektumgebung. Dieser Teil legt fest, dass der Projektmanager die Methodik für sämtliche Projektumgebungen passend gestalten muss.

Prince2Agile

Agile Aspekte

Im Projektmanagement hat sich längst die Erkenntnis durchgesetzt, dass Projekte agil bearbeitet werden sollten. Verstanden wird darunter die Fähigkeit, Prozesse zeitnah und möglichst flexibel handhaben zu können. Unbeeindruckt von möglichen äußeren Einflüssen sorgt die Agilität dafür, dass auch im Falle von überraschenden Entwicklungen eine passende Reaktion erfolgen kann. Bezogen auf die Produktion etwa bedeutet Agilität, dass in kurzen Zyklen Produkte auf den Markt gebracht werden, der Produzent das Feedback des Marktes aufnimmt und mögliche Änderungen zügig umsetzt.

Agile Aspekte sind auch in der Prince2Agile-Methodik zu finden. Und das sogar in einem spürbaren Ausmaß. So wird der Kunde ins Zentrum der Bemühungen gestellt: Die sogenannte User-Fokussierung. Ein agiler Aspekt der Prince2-Methodik ist zudem die Kurzfristigkeit. Eben jene ist es, die einen Prozess oder ein Projekt erst agil werden lässt. Immerhin wird auf lange Entwicklungs- und Planungsphasen verzichtet und bei Bedarf auf kurzfristige Anpassungen schnell reagiert. Genau hier kommt ein weiterer agiler Aspekt der Methodik ins Spiel. Die Anpassungsfähigkeit oder Änderungsfähigkeit. Nur mit Hilfe von Anpassungen und Änderungen lassen sich Fehler aus vorherigen Projekten oder Projektphasen in den kommenden Phasen und Projekten vermeiden.

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Fazit

Die Princ2Agile-Methodik kann durchaus als einer der großen Fortschritte im Projektmanagement bezeichnet werden. Mit Hilfe dieser Methodik lassen sich Anpassungen definieren, mit denen das Projektmanagement bzw. die Initiierung von Projekten künftig erfolgreicher gehandhabt werden kann. Auf Fehler aus vorherigen Prozessen wird flexibel und agil reagiert. Künftige Prozesse werden auf diesem Wege optimiert und effizienter gestaltet. Geprägt ist Prince2Agile von verschiedenen Bestandteilen, wobei die Anpassungen an die Projektumgebung in der Regel die größten Herausforderungen für den Projektleiter mit sich bringen. Klar definiert werden müssen jedoch auch die Themen, die Grundprinzipien und die Prozesse.

#Prince2Agile #Prince2Methodik #Agil #AgilesProjektmanagement #Scrum

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Blogcharts 2021: Die Top-10-Beiträge des DIM-Blogs

Auch im Jahr 2021 standen Unternehmen wieder vor einigen Herausforderungen, die nicht nur mit der anhaltenden Pandemie zusammenhängen. Für Marketeer war das Jahr besonders wegen der vielen Google Updates spannend, die in zahlreichen Branchen Rankings komplett durcheinandergewürfelt haben. In Sachen Unternehmenskommunikation war vor allem das Thema Gendern allgegenwärtig. Nun blicken auch wir auf das vergangene Jahr zurück – mit den Top-10-Beiträgen aus dem DIM-Blog. Viele, viele spannende Themen aus den Bereichen Business Development, Agiles Projektmanagement, Performance Marketing und mehr haben die User bereichert.

Top 1: Zielgruppen definieren

Erneut befindet sich der Beitrag zur Zielgruppendefinition auf dem ersten Platz. Sie kennen den Beitrag noch nicht? Dann lesen Sie jetzt mehr darüber, wie Sie Ihre relevanten Zielgruppen definieren – es wird Sie in der Strategieentwicklung und bei Ihren Marketingmaßnahmen voranbringen:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/zielgruppen-definieren/

Top 2: Corporate Identity

Eine starke Corporate Identity gehört zum Erfolg einer Marke oder eines Unternehmens dazu. Umso wichtiger, sich Wissen darüber anzueignen, was ein einheitliches Auftreten ausmacht und wie man dieses schafft. Hier geht’s zum Beitrag:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/corporate-identity/

Top 3: Agiles Projektmanagement

Agilität gehört für zukunftsorientierte Unternehmen zum Geschäftsalltag dazu. Kein Wunder also, dass sich viele Lesende in diesem Jahr für das agile Projektmanagement interessiert haben. In unserem umfassenden Beitrag erfahren Sie mehr über die Unterschiede zum klassischen Projektmanagement, den Grundprinzipien und den Vorteilen:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/agiles-projektmanagement/

Unsere passenden Seminare

Das Thema Agilität interessiert Sie? Erfahren Sie mehr in unserem Agiles Projektmanagement Seminar! Darin erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Techniken und Methoden des agilen Projektmanagements. Zudem wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Projekte an ein dynamisches Umfeld anpassen sowie flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren können.
Im Seminar Agiles Marketing können Sie hingegen sehen, wie agile Methoden auch im Marketing eingebunden werden können. Infomieren Sie sich jetzt über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Top 4: Werbeplan

Mit dem Werbeplan zu erfolgreichen Kampagnen: In diesem Beitrag führen wir 10 Punkte auf, die Sie in Ihrem Werbeplan berücksichtigen sollten.

https://www.marketinginstitut.biz/blog/werbeplan/

Top 5: Influencer Marketing

Das Influencer Marketing ist längst kein kurzlebiges Phänomen, sondern ein fester Bestandteil vieler Marketingstrategien. Auch in diesem Jahr haben sich viele User über das Thema informiert. Erfahren auch Sie mehr über den Einsatz von Influencern im Marketing:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/influencer-marketing/

Influencer Marketing

Top 6: Mobile First Strategie

Was ist Mobile First? Und wie setzt man diese Strategie um? Diese Fragen haben zahlreiche User zu unserem Blogbeitrag rund um die Mobile First Strategie geführt. Lesen Sie darin, warum Mobile First unentbehrlich ist und welche Aspekte dabei zu beachten sind:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/mobile-first-strategie/

Top 7: Kommunikationspolitik

Kommunikation ist im marketing-Mix zentral. Im Blog erklären wir, welche Bestandteile zur Kommunikationspolitik gehören, welche Ziele im Fokus stehen und welche Aufgaben damit verbunden sind:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/kommunikationspolitik/

Top 8: Customer Journey

Die Reise der Kunden beschäftigt Unternehmen jeder Branche. Aber wie genau nutzt man die Customer Journey und wie erstellt man überhaupt eine Customer Journey Map? Lesen Sie das uns mehr im Beitrag nach:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/customer-journey/

Customer Journey

Top 9: Scrum

Und noch ein agiles Thema hat es in die Top-10-Blogbeiträge geschafft: im Beitrag zu Scrum werden die Rollen, Ereignisse und Artefakte erklärt. Wenn auch Sie mehr zur Anwendung und den Vorteilen von Scrum wissen möchten, finden Sie hier den passenden Beitrag:

https://www.marketinginstitut.biz/blog/scrum/

Scrum Master:in Zertifizierung (DIM)

Agiles Arbeiten ist so wichtig wie noch nie! In unserem neuen Zertifikatslehrgang Scrum Master:in lernen Sie relevante Inhalte des Scrum Prozesses und somit auch die agile Arbeitsweise genauer kennen. Nach Beendigung erhalten Sie eine DIM-Zertifizierung zum / zur Scrum Master:in. Informieren Sie sich jetzt!

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Top 10: Marktsegmentierung

Für eine fundierte, zukunftsfähige Marketingstrategie ist es wichtig, den Markt zu kennen. Die Marktsegmentierung hilft dabei, das relevante Geschäftsfeld besser greifen und zielgereichtet bearbeiten zu können.

https://www.marketinginstitut.biz/blog/marktsegmentierung/

Im nächsten Jahr dürfen Sie sich weiterhin auf spannende Beiträge rund um Strategien, Methoden und Trends freuen. Wenn Sie keine Top-Beiträge mehr verpassen möchten, melden Sie sich für unseren Newsletter an.

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Wir beraten Sie gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch!

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Multiprojektmanagement: Definition, Herausforderungen & die besten Tools

Der geschäftliche Alltag ist vielerorts geprägt von Projekten und dem dazugehörigen Projektmanagement. Dies kann schon im Einzelfall umfangreich ausfallen. Noch umfangreicher wird es, wenn gleich mehrere Projekte parallel bearbeitet werden müssen. Das sogenannte Multiprojektmanagement ist also gewissermaßen das „Projektmanagement für Fortgeschrittene“. Im Folgenden verraten wir Ihnen, welche Aufgaben und Herausforderungen das Multiprojektmanagement bereithält. Zusätzlich zeigen wir fünf clevere Tools auf, die Ihnen die Arbeit im Multiprojektmanagement deutlich erleichtern können.

Definition: Was ist Multiprojektmanagement?

Für die Multiprojektmanagement Definition können wir uns einer vorhandenen DIN-Norm orientieren. Die DIN 69909 erklärt, dass Multiprojektmanagement ein „organisatorischer und prozessualer Rahmen für das Management mehrerer einzelner Projekte“ ist. Und weiter: „Das Multiprojektmanagement kann in Form von Programmen oder Projektportfolios organisiert werden. Dazu gehört insbesondere die Koordinierung mehrerer Projekte bezüglich ihrer Abhängigkeiten und gemeinsamer Ressourcen.“ Multiprojektmanager müssen also mehrere Projekte gleichzeitig betreuen und organisieren - und dafür sorgen, dass die operativen und strategischen Entscheidungen in die gleiche Richtung verlaufen. Unterscheiden lässt sich das Multiprojektmanagement in die folgenden Bereiche:

  • Programmmanagement: Klare Zielvorgaben sollen im Verbund mehrerer Programme erreicht werden
  • Projektportfoliomanagement: Führung und Organisation einzelner Projekte, die mit einer vordefinierten Gruppe an Ressourcen/Mitteln umgesetzt werden soll

Aufgaben im Multiprojektmanagement

Die Aufgaben im Multiprojektmanagement sind vielseitig und stellen sich in ganz unterschiedlichen Bereichen. Eine wichtige Aufgabe ist in der Regel das Management der Ressourcen. Die Mitarbeiter oder auch Arbeitsmittel können Ressourcen sein, die nur begrenzt zur Verfügung stehen. Durch die Bearbeitung mehrerer Projekte parallel können sich hier also leicht Konflikte ergeben. Diese gilt es nicht nur zu lösen, sondern bestenfalls bereits im Vorfeld zu eliminieren. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Abstimmung der einzelnen Projekte mit projektübergreifenden Bereichen. Hierzu kann zum Beispiel das Qualitätsmanagement gehören. Die Abstimmung sollte hier möglichst präzise erfolgen. Im schlechtesten Fall werden die projektübergreifenden Bereiche sonst überlastet, was zu massiven Verzögerungen führen kann.

Genauso wichtig ist die Abstimmung zwischen den einzelnen Projekten. Gerade dann, wenn diese von einander abhängig sind oder aufeinander aufbauen, ist eine gute Koordination von enormer Bedeutung. Hilfreich ist es zudem, wenn innerhalb der Projekte gewisse Synergieeffekte erkennbar sind. Bestenfalls sollten Sie diese schon vor den eigentlichen Projektstarts ausfindig gemacht haben.

Multiprojektmanagement

Herausforderungen im Multiprojektmanagement

Wenig überraschend ist das Multiprojektmanagement mit einigen Herausforderungen verbunden. Generell bewegt sich das Multiprojektmanagement in einem spannungsgeladenen Umfeld. Auf der einen Seite stehen die operativen Herausforderungen. Hierzu gehören die angesprochenen Aufgaben rund um Ressourcenkonflikte, zeitliche Herausforderungen und die generell wirtschaftliche Abwicklung der Projekte. Auf der anderen Seite stehen die strategischen Herausforderungen, die mit diesen in Einklang gebracht werden müssen. Zu den strategischen Herausforderungen gehört zum Beispiel das Setzen des richtigen Schwerpunkts. Aus diesen beiden großen Bereichen ergeben sich wiederum zahlreiche weitere kleinere Herausforderungen.

Unsere Strategie & Management Seminare

In unseren Seminaren zum Thema Strategie und Management liegt der Fokus auf der Entwicklung, Planung, Durchführung und Durchsetzung zielführender Strategien im Marketing und Management. Einen passenden Einstieg bietet unser Strategisches Marketing Seminar.
Möchten Sie hingegen mehr zu agilen Methoden im Marketing kennen lernen, ist unser agiles Marketing-Seminar das Richtige für Sie.
Falls Sie jedoch erfahren möchten, wie Sie die Performance Ihrer Marketing-Aktivitäten erfolgreich messen, ist unser Performance Marketing Seminar die optimale Lösung. Mehr zu den Terminen und genauen Inhalten:

Die Projekte laufen oftmals in ganz verschiedenen Unternehmensbereichen, was speziell das Koordinieren der einzelnen Ressourcen kompliziert machen kann. Darüber hinaus ist das Projektmanagement stets agil und beweglich. Das bedeutet, dass sich die Priorität und die Bedeutung für die Unternehmensstrategie der einzelnen Projekte durchaus ändern kann. Zusätzlich müssen Sie beachten, dass die Projektkosten nicht nur das Projekt-Budget, sondern auch das Gesamtbudget einhalten. Diese Aufgabe wird umso schwerer, da die Projektumgebungen immer internationaler werden. Es wird mehr gefordert, gleichzeitig hat die Konkurrenz zugelegt. Auch die Berichtsanforderungen sind deutlich umfangreicher als noch vor einigen Jahren. Ein paar der Herausforderungen im Multiprojektmanagement haben wir hier übersichtlich aufgeführt:

  • Harmonische Verbindung zwischen operativen und strategischen Plänen schaffen
  • Ressourcen aus verschiedenen Unternehmensbereichen müssen möglicherweise koordiniert werden
  • Priorität und Bedeutung der Projekte für die Strategie können sich ändern
  • Projektkosten müssen im Kostenplan und Gesamtbudget bleiben
  • Die Projekte können voneinander abhängig sein
  • Berichtsanforderungen nehmen zu

Inhouse Schulung Agiles Projektmanagement

Hat dieser Beitrag Ihr Interesse für Agiles Projektmanagement geweckt oder Sie möchten mehr Agilität in Ihre derzeitigen Unternehmensprozesse implementieren? Dann ist unser Agiles Projektmanagement Seminar genau das Richtige! Dort erhalten Sie einen umfassenden Einblick in den wichtigen Aspekten, Techniken und Prinzipien des agilen Projektmanagements. Unsere Inhouse Schulungen sind auf Ihre Bedürfnisse angepasst und werden in enger Absprache mit unseren Fachexperten auf konzipiert.
Für eine Anfrage bezüglich eines Angebotes nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Probleme im Multiprojektmanagement

Es liegt schon fast in der Natur der Sache, dass sich bei der parallelen Bearbeitung mehrerer Projekte Probleme und Überraschungen ergeben können. Generell lässt sich ein Großteil dieser Probleme im Planungsprozess bereits aus dem Weg räumen. Je genauer Sie in der Projektplanung vorgehen, desto weniger Überraschungen werden Ihnen im weiteren Verlauf begegnen. Zu den häufigsten Problemen im Multiprojektmanagement gehören vor allem die Terminverschiebungen und Konflikte rund um die Ressourcen. Darüber hinaus kann es aber zum Beispiel auch weitere Probleme wie ungewollte Kostensteigerungen oder Abweichungen von der gewünschten Qualität geben.

Eine Vielzahl dieser Probleme hat die gleichen Ursachen. Oftmals fehlt es der Leitung schlichtweg an der erforderlichen Übersicht über die Projekte und die Ressourcen. Ebenso werden möglicherweise falsche Prioritäten und Ausrichtungen verfolgt. Schon allein deshalb lohnt es sich meist, im Multiprojektmanagement auf erfahrenere Kräfte zurückzugreifen.

Die besten Tools zum Managen mehrerer Projekte

Eine weitere Möglichkeit, um sich die Arbeit im Multiprojektmanagement zu erleichtern, sind die Multiprojektmanagement Tools. Heutzutage wimmelt es nur so vor Projektmanagement-Tools, von denen die meisten auch für das Managen mehrerer Projekte parallel geeignet sind. Gute Tools können vom gesamten Team genutzt werden, da diese eine hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen. Quasi im gleichen Atemzug sorgt dies in der Regel auch für eine gesteigerte Produktivität. Darüber hinaus spielen natürlich die verschiedenen Funktionen eine Rolle. Die Übersicht sollte hier in Echtzeit erfolgen, um möglichst immer einen guten Überblick zu haben. Darüber hinaus sollten Sie die Ressourcenplanungen, das Reporting oder auch die zeitliche Darstellung aller Projekte gebündelt in der Software handhaben können. Um Ihnen hier ein wenig Inspiration zu liefern, haben wir die besten Multiprojetmanagement Tools hier einmal aufgeführt:

  • Asana
  • Wrike
  • Planta Portfolio
  • MS Project for the Web
  • awork
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Fazit

Das Multiprojektmanagement bringt spannende und ganz eigene Herausforderungen mit sich. Die wohl größte Herausforderung ist hier die Koordination von knappen Ressourcen wie Arbeitskräften, Verbrauchsmitteln und insbesondere der Zeit. Nur mit einer guten Kommunikation und Übersicht ist es möglich, mehrere Projekte parallel erfolgreich führen zu können. Hilfreich sind deshalb, noch mehr als im klassischen Projektmanagement, die Multiprojektmanagement Tools. Mit diesen können Sie einen großen Teil der Arbeit erleichtern und insbesondere rund um die Koordination einige Vorteile nutzen.

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