Schlagwort-Archive: Digital Marketing

6 Tipps für ein modernes Internet-Marketing

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Wer seine Produkte und Leistungen online vermarkten will, muss sich Gehör verschaffen: Internet-Marketing, auch Online Marketing oder digitales Marketing genannt, umfasst alle Marketingstrategien und -instrumente, die im Web eingesetzt werden und Sie bei unterschiedlichen Zielsetzungen unterstützen. Während es einigen Unternehmen darum geht, möglichst viele Besucher auf den eigenen Content aufmerksam zu machen und das Engagement der Nutzer zu erhöhen, möchten andere eine digitale Marke aufbauen oder die Conversionrate steigern. Aber was genau macht Sie im Netz erfolgreich und auf welche Instrumente des modernen Internet-Marketing sollten Sie nicht verzichten? Wir verraten Ihnen 6 hilfreiche Tipps, um die eigene Online-Präsenz zu optimieren und sich erfolgreich bei Ihren Zielgruppen zu positionieren.

Internet-Marketing Tipps

Internet-Marketing Tipp #1: Grenzen Sie Ihre Zielgruppen ein

Die meisten Unternehmen, die sich mehr Sichtbarkeit im Web wünschen, möchten am liebsten gleich loslegen, um schnelle Resultate zu erzielen. Doch stattdessen sollten Sie langfristig denken und sich die Zeit nehmen, Ihre Zielgruppen genau zu definieren, damit alle zukünftigen Marketingmaßnahmen auf einer soliden Basis stehen. Jedes noch so raffinierte Internet-Marketing-Konzept läuft nämlich unweigerlich ins Leere, wenn Sie an potenziellen Käufern vorbeiplanen und die Interessen Ihrer Kunden nicht berücksichtigen. Erst, wenn Sie Ihre Wunschkunden in allen Facetten visualisiert haben, können Sie die gesamte Customer Journey nachvollziehen, geeignete Kommunikationskanäle festlegen und eine passende Zielgruppenansprache erarbeiten. Außerdem sparen Sie durch eine detaillierte Zielgruppenanalyse in Zukunft viel Zeit und finanzielle Ressourcen, die sonst in die Gewinnung irrelevanter Kundengruppen geflossen wären.

Profi-Tipp: Modernes Internet-Marketing lebt von einer individuellen Ansprache der User! Aber wie genau ticken Ihre Kunden eigentlich, welche Probleme haben sie und welche Leistungen wünschen sie sich? Nutzen Sie das Persona-Konzept, um ein besseres Verständnis für Ihre Zielgruppen zu entwickeln. In unserem praxisorientierten Workshop zur Persona-Entwicklung lernen Sie, unternehmens-spezifische Personas zu entwickeln und den Bedürfnissen Ihrer Kundschaft nachzuspüren.

Internet-Marketing Tipp #2: Optimieren Sie Ihre Webseite für digitale Suchmaschinen (SEO)

Wenn es um effizientes Internet-Marketing geht, führt kein Weg an Google vorbei: Der Suchmaschinengigant ist und bleibt bei Nutzern aller Altersgruppen beliebt und ist dadurch für Unternehmen jeglicher Branchen von großem Interesse. Sie können noch so viel Herzblut in Ihre eigene Website gesteckt haben – all der Arbeitsaufwand nützt Ihnen letztendlich wenig, wenn Sie nicht auch im Netz zu relevanten Suchbegriffen gefunden werden. Nur wer Sie kennt, kann auch von Ihnen kaufen. Deshalb sind kontinuierliche Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Ihre Sichtbarkeit im Internet unerlässlich und halten enormes marktwirtschaftliches Potenzial bereit, auf das Sie nicht verzichten sollten. Insbesondere die ersten drei Suchmaschinenergebnisse stehen laut Eyetracking-Studien im Fokus der Nutzer – nach unten hin nimmt das Interesse an den dargebotenen Treffern immer weiter ab. Finden Sie die passenden Suchbegriffe für Ihr Unternehmen – das sind solche, nach denen Ihre Kunden suchen würden – und optimieren Sie Ihren Content pro Seite auf ein bis zwei dieser Keywords.

Profi-Tipp: Ohne eine aufwendige Keyword-Recherche ist erfolgreiches Internet-Marketing kaum denkbar. Diese erfordert neben einem hohen Maß an technischem Know-how zudem den Umgang mit zahlreichen, teils kostspieligen Analyseprogrammen. Die meisten Unternehmen vertrauen deshalb bei der Keyword-Analyse auf eine spezialisierte SEO-Agentur.

Internet-Marketing Tipp #3: Setzen Sie auf Content-Marketing

Im Internet-Marketing geht es darum, Nutzern einen Mehrwert zu bieten und sich dadurch von anderen Unternehmen abzugrenzen. Content-Marketing ist das ideale Instrument, um sich mit relevanten Inhalten an den Touchpoints Ihrer Zielgruppen zu präsentieren und die Customer Journey dadurch zu Ihren Gunsten zu beeinflussen. Ein regelmäßig gepflegter Blog mit gut recherchierten, professionell aufbereiteten Texten inklusive ausdrucksstarkem Bildmaterial wirkt sich nicht nur vorteilhaft auf Ihre Ranking-Position in den Suchmaschinen aus, sondern hilft Ihnen zusätzlich bei Markenaufbau und Kundenbindung. Wer sich regelmäßig bei Ihnen auf hohem Niveau zu einem bestimmten Themengebiet informieren kann, vertraut auf Ihre Expertise und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem loyalen Käufer.

Profi-Tipp: Machen Sie es Ihren Lesern so einfach wie möglich, Ihren Content zu konsumieren, indem Sie den Text in übersichtliche Zwischenabschnitte mit aussagekräftigen Überschriften gliedern und komplexe Sachverhalte durch Infografiken oder Videos erläutern. Wie sich durch raffinierte Inhalte qualitative Reichweite gewinnen lässt, zeigen Ihnen unsere erfahrenen Referenten im Workshop zum Content-Marketing.

Internet-Marketing Tipp #4: Nutzen Sie Social-Media-Kanäle

Eine weitere Möglichkeit, um erfolgreiches Internet-Marketing zu betreiben und Ihre Sichtbarkeit im Web zu erhöhen, sind die zahlreichen sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn oder Video-Portale wie YouTube. Finden Sie heraus, wo sich Ihre Zielgruppen bevorzugt aufhalten, und seien Sie dort präsent! Für einen gelungenen Auftritt in den sozialen Netzwerken sollten Sie im Voraus eine Social-Media-Marketing-Strategie erarbeiten, die Ihre unternehmensspezifischen Ziele definiert, einen Kommunikationsleitfaden enthält und festlegt, wie Sie als Marke wahrgenommen werden möchten und welche Botschaften dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Basics über sinnvolle Aktivitäten in den sozialen Medien lernen Sie in unserem Kompaktseminar Social Media Marketing (SMM).

Profi-Tipp: Eine Multichannel-Verwertung Ihrer redaktionellen Inhalte über die sozialen Medien ist sinnvoll, um mit bestehendem Content ein neues Publikum zu erreichen (Content-Seeding). Nutzen Sie darum stets alle zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle und denken Sie daran, Ihren Content an die Anforderungen des jeweiligen Mediums anzupassen.

Internet-Marketing Tipp #5: Führen Sie regelmäßige Erfolgsmessungen durch

Wie erfolgreich ist Ihr Internet-Marketing? Um herauszufinden, wie sich der Traffic auf Ihrer Website zusammensetzt, welche Besucher Sie über die sozialen Medien erreichen und wie die Performance Ihres Online-Shops ausfällt, benötigen Sie Instrumente zur Erfolgskontrolle aller Marketingaktivitäten. Für die Webanalyse bieten sich Online-Tools wie Google Analytics an, um das Verhalten Ihrer Kunden im Netz besser zu verstehen und daraus wertvolle Optimierungspotenziale abzuleiten.

Profi-Tipp: Wie lässt sich Effektivität im Internet-Marketing messbar machen? Dazu sollten Sie sogenannte Conversions, also Zielvorhaben wie einen Kaufabschluss oder eine Newsletter-Anmeldung, sowie Kennzahlen (Key Performance Indicators / KPIs) definieren, die Ihnen einen Überblick über Ihre Marketing-Ziele erlauben.

Internet-Marketing Tipp #6: Bleiben Sie neugierig und kreativ

Geniales Internet-Marketing lebt von Kreativität! Ihr Internet-Marketing sollte niemals zur Routine werden – bewahren Sie sich stattdessen die Freude daran, einen Mehrwert für Ihre Kunden zu schaffen und überlegen Sie sich immer neue Wege, um dieses Ziel zu erreichen. So können Sie zum Beispiel 404-Fehler zu einem Marketinginstrument umwandeln, indem Sie dort beliebte Produkte Ihres Online-Shops präsentieren oder die meistgelesenen Blogbeiträge verlinken. Verändern Sie die Frequenz Ihrer Postings, experimentieren Sie mit Inhalten und Titeln oder schauen Sie einmal, was die Konkurrenz so treibt und womit Ihre Wettbewerber besonders erfolgreich sind. Internet-Marketing ist kein statisches Projekt, sondern ein schnelllebiger, dynamischer Prozess: Der Trend von heute kann morgen bereits ein alter Hut sein.

Profi-Tipp: Wenn Sie das Beste aus Ihrem digitalen Marketing-Mix herausholen möchten, dann bleiben Sie unbedingt neugierig, testen Sie viel und wenden Sie neue Erkenntnisse direkt an, um Ihre Internetpräsenz laufend zu optimieren. Als Institut ist das DIM auf branchenübergreifende Marketing-Weiterbildungen spezialisiert, die überzeugende Ergebnisse liefern. Sie möchten sich ortsunabhängig und flexibel fortbilden? Dann sind unsere Zertifikatslehrgänge eine unkomplizierte Alternative, die Sie bequem online absolvieren können.

Digital Brand Manager (DIM)

Digital Branding – Wichtiger Erfolgsfaktor im Markenaufbau

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Das Branding dient dem Aufbau und der Verbreitung der eigenen Marke. Im Digital Branding werden hierfür die digitalen Kanäle genutzt. Weil die Digitalisierung fortschreitet, ist das Digital Branding für Unternehmen mittlerweile unumgänglich. Im Verlaufe der Digitalisierung wurde es so zum wichtigsten Erfolgsfaktor im Markenaufbau. Wie wird beim Digital Branding vorgegangen und was sind die kritischen Details zur erfolgreichen Umsetzung?

Digital Branding
Über die digitalen Verbreitungswege erhält der Markenaufbau eine größere Reichweite. Pixabay.com © mohamed_hassan

Vorgehensweise und zentrale Kriterien beim Digital Branding

Ein Paradebeispiel für ausgefeiltes Digital Branding sind die Arbeiten von Instyle Productions im Markenaufbau und der PR. Die Agentur agiert global und vollzieht seit Jahren Marketingmaßnahmen für Unternehmen. Erfolg und Popularität hat die Agentur klaren Konzepten zu verdanken, die im Branding genutzt werden. Zudem hat die Agentur erkannt, dass in heutigen Zeiten der Fokus im Markenaufbau auf die digitalen Kanäle gelegt werden muss. Unter dem Motto „Think Digital“ reagiert die Agentur auf die Veränderungen in der Wertschöpfungskette, die sich in den letzten Jahren stärker manifestieren und entwickelt zielgruppengerechte Designs für ideales Digital Branding.

An vorderster Stelle bei diesem Ablauf steht eine strategisch durchgeplante Markenentwicklung, die sich von dem herkömmlichen Offline-Branding kaum unterscheidet:

  1. Der Marke einen Namen zuordnen und die Marke visualisieren.
  2. Marke mit ihren Angeboten und Alleinstellungsmerkmalen positionieren.
  3. Strategie zur Verbreitung der Marke entwickeln.

Anschließend wird die Marke verbreitet. Angebote werden beworben, Flyer ausgehangen, Slogans platziert. In den Verbreitungswegen unterscheidet sich das Digital Branding vom analogen Branding jedoch erheblich. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten, der eigenen Zielgruppe ein individualisiertes Markenerlebnis zu offerieren. Zudem ist die Menge der Customer Touchpoints – Kontaktpunkte mit Kunden – beim Digital Branding wesentlich höher. Weil die Konkurrenz aufgrund der einfachen Unternehmensgründung über das Internet zahlreich ist, ist es notwendig, aus sämtlichen Kanälen zu schöpfen. Diese müssen im Digital Branding hochqualitativ, kreativ und einzigartig mit Inhalten bespielt werden.

Verbreitungskanäle im Digital Marketing

Digital Marketing
Neben der Website als Grundstein sind die Sozialen Netzwerke und das Newsletter-Marketing zwei relevante Verbreitungskanäle. Pixabay.com © geralt

Die Website dient als Visitenkarte eines Unternehmens. Bereits hier bestehen Möglichkeiten, die offline nicht gegeben sind. Verkauft ein Unternehmen mehrere Produkte oder Dienstleistungen, bei denen die Zielgruppen variieren, ist entsprechend der jeweiligen Zielgruppe und des Produkts ein individueller Aufbau der Web-Kategorien möglich: Farben, Logo-Gestaltung und Ansprache der Zielgruppe sind verschieden gestaltbar.

Neben der Website sind die Sozialen Medien im Digital Branding gefragt:

  • YouTube
  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • TikTok

Diese und weitere Soziale Netzwerke erlauben aufgrund der vielen aktiven Nutzer ein reichweitenstarkes Marketing. Der Vorteil, dass Nutzer durch die Verwendung der Sozialen Netzwerke viele Daten über und von sich preisgeben, stellt hohe Datenmengen zur Verfügung. Aufgrund dieser sogenannten „Big Data“ haben Unternehmen ein Fundament, auf dem sie Werbekampagnen mit höherer Präzision schalten. Doch nicht nur für Werbungen sollten Unternehmen die Sozialen Netzwerke nutzen: Soziale Medien sind in erster Linie ein Kommunikationsmedium für Freunde und Bekannte untereinander. Unternehmen, die diesem Konzept folgen, indem sie z. B. interne Einblicke gewähren und ihre Ideale und Wertvorstellungen an die Masse herantragen, gewinnen in den Sozialen Medien an Sympathie. Soziale Netzwerke sind also erst in zweiter oder dritter Linie ein Instrument zur Ausspielung bezahlter Werbeanzeigen. In erster Instanz sind sie für den organischen Markenaufbau durch regelmäßige Posts, Stories und andere Beitragsarten sinnvoll.

Ein weiterer Verbreitungskanal im Digital Branding ist das Newsletter Marketing. Kunden, die sich in den Mail-Verteiler eines Unternehmens eintragen, erhalten Newsletter zugespielt. Durch E-Mail-Marketing-Tools lassen sich die Newsletter individualisieren. Tagging als Funktion erlaubt es, den Nutzern Interessen zuzuteilen, um interessenbasierte Newsletter auszuspielen. Auf analogem Verbreitungsweg wäre das nicht realisierbar. Hat ein Kunde ein Magazin abonniert und bekommt es zugeschickt, dann erhält er dasselbe Magazin wie alle anderen Kunden. Schließlich kann nicht jedes Magazin im Druck individualisiert werden. Bei Newslettern ist es allerdings anders: Durch den digitalen Verbreitungsweg werden nur Newsletter gestaltet und versandt, die zu den Interessen der Kunden passen.

Weitere Verbreitungskanäle im Digital Branding erschließen sich im Zuge der lokalen Suchmaschinenoptimierung (Local SEO) durch die Business-Einträge in den Suchmaschinen. Hier kann in Form eines Reputationsmanagements positiv zum Markenaufbau beigetragen werden. Zusätzliche Werbemöglichkeiten bieten Gastbeiträge und Kooperationen mit anderen Unternehmen.

Qualität ist im Digital Branding entscheidend

Präzises branding
Bedingt durch starke Konkurrenz ist ein qualitativ konsistentes und hochwertiges Digital Branding wichtig. Pixabay.com © Megan_Rexazin

Weil die Konkurrenz durch die Digitalisierung branchenintern und branchenübergreifend für sämtliche Unternehmen zunimmt, ist Qualität im Digital Branding eine zentrale Anforderung. Sämtliche Marketing-Maßnahmen müssen konsistent auf allen passenden Kanälen wiedergegeben werden. Dies ist eine Herausforderung, denn bei der Nutzung von bis zu acht Kanälen kann es in der Vermittlung der Werbebotschaften zu Widersprüchen kommen. Ein inhaltlich sinnvolles Marketing ist an allen Customer Touchpoints essenziell, damit das Digital Branding widerspruchslos und wirkungsvoll verläuft.

Im weiteren Verlauf stellt sich die Frage, ob das Unternehmen die Bereitschaft zeigt, in eine technisch hochqualitative Ausführung des Marketings zu investieren. Die Website muss responsiv programmiert sein und neueste Technologien wie HTML 5 und CSS 3 zum Einsatz kommen. Eine zusätzliche Entwicklung von Apps für Mobiltelefone ist ein Entgegenkommen für die Nutzer, das ebenfalls zu einer größeren Reichweite beiträgt. Zum verbesserten Markenaufbau ist regelmäßig von Visualisierungen Gebrauch zu machen – ob in Form von Illustrationen oder Videos. Auf der Höhe der Zeit sind aktuell Animationsfilme, weil sie Sachverhalte einfach veranschaulichen.

Ein weiteres populäres Thema für Unternehmen im Digital Branding ist das Influencer Marketing. Dabei können prominente Personen eingebunden werden, um Werbung für eine Marke zu machen. Die Reichweite ist enorm, aber die Konversions lassen hier häufig zu wünschen übrig, weil Prominente und Stars eine breite Zielgruppe haben. Gezielter lässt sich die Marke durch Micro Influencer aufbauen. Ein Micro-Influencer, der spezialisiert auf Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens ist oder verwandte Themen behandelt, könnte Werbung im Namen des Unternehmens machen. Ferner existiert eine dritte Art von Influencern, von der heutzutage selten Gebrauch gemacht wird: Die Corporate Influencer. Hierbei handelt es sich um Mitarbeiter, die vom Unternehmen als Influencer aufgebaut werden, um mit fachlicher Expertise maximal glaubwürdig die Marke zu vertreten.

Wie Sie Open Badges auf Ihren Social Media Profilen aktiv nutzen

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Grundsätzlich können Sie Ihr Open Badge direkt aus der Badge-E-Mail-Benachrichtigung teilen oder über den sogenannten Badgr Backpack (hierzu benötigen Sie einen Badgr-Account). Wie dies beispielhaft funktioniert, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

1. Open Badge aus Badge-E-Mail-Benachrichtigung verwenden

Klicken Sie dazu auf einen der Icons der Social Media Netzwerke (z. B. Facebook) in Ihrer erhaltenen E-Mail von Badgr (siehe Abbildung oben).

Beispiel Facebook: Klicken Sie auf das Facebook-Icon, öffnet sich ein Browser-Fenster zum Teilen des Badges (siehe nächste Abbildung). Zum Teilen müssen Sie auf Facebook angemeldet sein. Hier haben Sie verschiedene Optionen, Ihren Open Badge zu teilen (z. B. im NewsFeed, Ihrer Story oder als private Nachricht).

Open Badge Facebook

Beispiel LinkedIn: Auch bei LinkedIn haben Sie verschiedene Optionen, Ihren Open Badge zu teilen (z. B. im NewsFeed oder als private Nachricht). Der Empfänger kann direkt auf das Open Badge klicken und sieht die Metadaten Ihrer digitalen Auszeichnung.

LinkedIn Open Badge

2. URL des Open Badge direkt nutzen

Sie haben ferner die Möglichkeit, die URL Ihres Open Badges zu teilen. Dies ermöglicht Ihnen beispielsweise, das Open Badge Ihrem LinkedIn Profil als „Qualifikation“ hinzuzufügen und permanent für Besucher sichtbar zu machen. Der große Vorteil ist hierbei, dass Ihr Badge nicht nach kurzer Zeit im NewsFeed  verschwindet.

Die URL können Sie direkt aus der E-Mail herauskopieren mit einem Rechtsklick auf das Open Badge und dann „Hyperlink kopieren“. Alternativ klicken Sie auf Ihr Badge. Es öffnet sich das Fenster Ihrer Auszeichnung auf der Badgr Plattform. Kopieren Sie nun die Webadresse (URL).

DIM Open Badge URL

Im nächsten Schritt gehen Sie auf Ihr LinkedIn Profil. Unter „Profil bearbeiten“ klicken Sie auf den Reiter „Werdegang“ und dann „Bescheinigungen und Zertifikate“.

Es öffnet sich das Fenster Zertifizierung. Füllen Sie dieses aus, fügen Sie die URL unter „Credential URL“ ein und klicken Sie auf „Speichern“. Nun können Besucher Ihre digitale Auszeichnung sehen und dessen Erwerbskriterien nachvollziehen (siehe folgende Abbildungen).

Open Badge LinkedIn
Open Badge Zertifikate LinkedIn
Open Badge Nachweis LinkedIn

3. Nutzung über Badgr Backpack

Mit einem Badgr Account stehen Ihnen weitere Funktionalitäten zur Verfügung. Zum einen können Sie hier Ihre Badges sammeln und als Collection Ihren Qualifizierungspfad darstellen.

Open Badge Certificate

Zum anderen haben Sie z. B. die Möglichkeit einen Einbettungscode (siehe Abbildung unten) zu kopieren und das Open Badge damit auf Ihrer Website einzubetten.

Ihr Zertifikat downloaden können Sie ebenfalls, um sich dieses beispielsweise hochauflösend auszudrucken.

Open Badge Embed Code

Selbstverständlich erhalten Sie vom Deutschen Institut für Marketing zusätzlich Ihr offizielles DIM-Zertifikat in Papierform.

 

Hier können Sie das "How To" zu Open Badges als PDF kostenlos downloaden!

#OpenBadge #DIM #digitaleAuszeichnung

Wie die Digitalisierung den Geschäftsalltag vereinfacht

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Selbst für die Fachleute im Bereich des Marketings macht die Digitalisierung vieles – wenn nicht gar alles – einfacher. Viele Marketingbereiche wären heute gar nicht überschaubar, gäbe es keine digitalen Hilfen. Doch auch abseits dieser klaren Statistik- und Erfolgshelfer bieten digitale Lösungen im täglichen Geschäftsleben eine große Hilfestellung. Doch wie sieht diese aus und welche Vorteile lassen sich dadurch nutzen?

Digitale Helfer erleichtern den Geschäftsalltag ungemein - dies betrifft fast alle Bereiche. Bildquelle: @ Headway / Unsplash.com

Finanzen: Neue Produkte vereinfachen das Wirtschaften

Viele Fachleute sind täglich unterwegs. Trotzdem müssen diverse Dinge dauerhaft nachgehalten werden. Früher sah es so aus: Der Spezialist rief von unterwegs aus im Betrieb an, um zu fragen, ob der Geschäftspartner, mit dem er den Termin hat, eigentlich schon die letzte Rechnung beglichen hat. Und heute? Es reicht das Smartphone, die entsprechende App und mit einem Fingerabdruck oder Passwort wird der Geldeingang schnell von der Eingangstreppe zum Termin aus geprüft. Insgesamt wurden die Aufgaben rund um die Finanzen deutlich einfacher:

  • Konten – sie sind längst digital und von überall aus verwaltbar. Oft werden nicht einmal mehr zweite Geräte benötigt, da die TAN ebenfalls über das Smartphone generiert werden können.
  • Apps und Tools – sie gehen Hand in Hand mit den Konten, sofern diese es zulassen. Zum Einen ist das Banking über die Apps erst möglich geworden, denn die Zugänge laufen natürlich auf den Geräten über eine App. Tools erlauben aber auch, direkt zu wissen, wenn Gelder eingehen oder wenn andere Kontenbewegungen stattfinden.
  • Schnittstellen – über Schnittstellen wird die Vernetzung erst möglich. Die Schnittstellen können gleich ins Buchhaltungsprogramm führen, aber auch andere Banking- und Finance-Apps integrieren.

Doch selbst für den kleinen Selbstständigen ist die Digitalisierung in diesem Bereich ungemein hilfreich, denn sie erlaubt es auch, Überweisungen von jedem Ort aus zu tätigen oder Rechnungen gleich einzuscannen und in der Banking-App freizugeben.

Erfolgsmessungen im Marketing: Daten sind alles

Es gibt das Sprichwort, dass das Internet frei ist, da alle mit ihren Daten bezahlen. Für das Marketing gilt das tatsächlich, denn die Daten sind es, die Auskunft über Kampagnen, Nutzerverhalten, Interessen und vieles mehr geben. Diese Erhebungen sind ohne entsprechende automatisierte Auswertungen jedoch gar nicht mehr möglich. Hier gilt:

  • Conversion Rate – nur durch die Auswertungen des Nutzerverhaltens lässt sich feststellen, wie viele Besucher eines Angebots sich auch tatsächlich dafür entschieden haben. Für die Conversion Optimierung existieren zudem zahlreiche Tools, die wichtige Vorhaben wie Split-Tests heute spielend einfach gestalten.
  • Newsletter – auch hier offenbaren Daten die manchmal ernüchternden Zahlen: Wie häufig wird ein Newsletter wirklich geöffnet und gelesen? Wie viele Empfänger reagieren auf ihn - und wie viele Empfänger löschen ihn ungeöffnet? Anhand dieser Daten lassen sich Empfehlungen für die Zukunft ableiten, die wiederum durch Split-Tests optimiert werden. Durch leistungsfähige CRM-Systeme lassen sich die Informationen über einzelne Kunden zudem bündeln, um diesen den bestmöglichen Service bieten zu können.

Das sind natürlich nur einige Beispiele. Rund um die Erfolgsmessung im Marketing gibt es diverse Tools und Hilfsmittel, da einzelne Plattformen wieder unterschiedlich ausgewertet werden müssen. Die Nutzergruppe auf Facebook unterscheidet sich von der, die über Google-Advertising angesprochen wird. Und wer noch YouTube, Blogs oder Twitter mit ins Boot holt, der muss auch hier die Daten spezifisch bewerten.

Steuern und Buchhaltung: Durch Programme alles im Griff

Es gibt vermutlich einen Geschäftsbereich, der den meisten Selbstständigen besonders wenig Freude bereitet: Die Buchhaltung. Zu ihr gehören natürlich auch die jährlichen Steuern. Das liegt aber mit daran, dass bis zur Digitalisierung sämtliche Aufgaben in diesem Bereich höchst umständlich waren. Je nach Anforderung mussten Zahlen einzeln übertragen werden, Rechnungen wurden in zig Ordner abgeheftet und bei der jährlichen Steuer musste dieser Wust an Unterlagen und Aufzeichnungen zuerst wieder überblickt werden. Und heute?

  • Buchhaltungsprogramme – sie helfen nicht nur dabei, die Buchhaltung schnell und ordentlich in den Griff zu bekommen, sie haben auch weitere Vorteile. Je nach Programm ist ein komplettes Rechnungsprogramm inbegriffen, über welches nun die Rechnungen verfasst und gleich korrekt eingebucht werden können. Mit Schnittstellen versehen greifen sie auf das Konto zu und sortieren die Zahlungseingänge den versandten Rechnungen zu – und buchen sie somit.
  • Ortsunabhängig – viele Buchhaltungsprogramme bieten zugleich Apps für das Tablet oder das Smartphone. So können Belege auch von unterwegs aus fotografiert und korrekt abgelegt werden. Das spart viel Zeit, denn niemand muss mehr nach einer Geschäftsreise den Berg an Quittungen und Belegen per Hand eintragen. Einmal eingescannt und in die Cloud geschickt, kann die Buchhaltung zu Hause alles sogleich erledigen – oder aber, der Selbstständige bucht die Belege direkt beim Hochladen.
  • Steuern – ob im Großen oder Kleinen: Steuerprogramme unterstützen bei der Einkommenssteuer, dem Jahresabschluss, bei der Umsatzsteuer und vielem mehr. Wer keine Bilanz erstellen muss, der kann selbst mit dem vom Staat herausgegebenen Elsterportal fast mühelos seine Steuer erledigen. Wer sich ein Programm anschafft, der sollte darauf achten, dass es mit dem Buchhaltungsprogramm verknüpft werden kann. So werden die Zahlen gleich übernommen.

Abseits dieser Möglichkeiten gibt es weitere digitale Helfer, die mitunter bei der Buchhaltung helfen. Sämtliche To-Do-Listen und virtuellen Kalender, die plattformübergreifend verknüpft werden können, unterstützen indirekt dabei. Beispielsweise, indem sie rechtzeitig daran erinnern, dass der Termin zur Steuererklärung ansteht.

Automatisierte Auswertungen helfen dabei, schnell die richtigen Schlüsse zu ziehen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Im Marketing ist entsprechende Software heute unverzichtbar. Bildquelle: @ Adeolu Eletu / Unsplash.com

Fazit - die digitalen Helfer sind unverzichtbar

Gerade im Marketing ist die Digitalisierung unverzichtbar, da schließlich die Aufgaben heute ebenso digitaler Natur sind. Während der örtliche Bäcker noch jeden Kunden einzeln nach dem Alter oder den Interessen fragen kann, ist dies bei einem Unternehmen mit einem Onlineshop kaum machbar. Kampagnen können nur anhand der digital erhobenen Daten ausgewertet werden. Doch auch im alltäglichen Betrieb hinter geschlossenen Türen ist die Digitalisierung eine ungemeine Hilfe. Die Buchhaltung ist dank ihr deutlich einfacher geworden und auch die Steuern lassen sich virtuell schnell anfertigen.