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Dialogmarketing – Mittels Kundeninteraktion zur messbaren Reaktion

Dialogmarketing – Mittels Kundeninteraktion zur messbaren Reaktion
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Die Welt des Marketing verändert sich permanent und entwickelt sich immer weiter. Die Erkenntnis, dass personalisiertes Marketing mehr Erfolge erzielt und individuelle Ansprachen mehr Wirkung zeigen, existiert schon seit einiger Zeit. Deswegen entwickelte sich das Massenmarketing hin zum Direktmarketing. Kauf- sowie Kundenverhalten haben sich geändert und mit ihnen auch die Marketingmaßnahmen. So steht nun die Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen im Fokus des Dialogmarketing. Was Dialogmarketing auszeichnet und inwiefern es Teil des Direktmarketing ist, erfahren Sie hier.

Definition Dialogmarketing – was ist das eigentlich?

Dialogmarketing ist der neue Oberbegriff des modernen Marketing. Es umfasst alle interaktiven Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Dialogmarketing ist nicht von Direktmarketing abzugrenzen, sondern stellt eine Weiterentwicklung beziehungsweise einen Teilaspekt davon dar. Beides geschieht personalisiert und ist auf das Interesse des Kunden ausgerichtet. Der Kunde wird direkt, zum Beispiel mithilfe personenbezogener Angebote wie Geburtstagsmails, angesprochen.

Dialogmarketing geht einen Schritt weiter und zeichnet sich durch die Interaktion aus. Es findet also ein Dialog zwischen Ihnen als Unternehmen und Ihrem Kunden statt. Ziel ist es, eine Reaktion des Kunden zu generieren, die zudem messbar ist. Response-Elemente und Call-to-Actions (CTA) verhelfen Ihnen zu einem wechselseitigen Austausch. Das kann in Form von Rückrufen, dem Scannen von QR-Codes, der Anmeldung zu einem Newsletter oder durch das einfache Klicken auf eine Werbeanzeige passieren. Verschiedene Rabattaktionen und andere finanzielle oder emotionale Anreize können Ihnen außerdem helfen, Kunden zu einer sogenannten Response zu bewegen.

Dialogmarketing

Kernaspekt des Dialogmarketing ist also die Absicht, eine interaktive Beziehung zwischen Ihnen und dem Kunden zu entwickeln und messbare Reaktionen hervorzurufen. Zwar liegt der Ursprung des Dialogmarketing in der immer größer werdenden Digitalisierung, aber neben den Online-Möglichkeiten ist auch der ganz klassische Dialog face-to-face oder via Telefon ein Teil davon.

Prof. Dr. Michael Bernecker"Der Vorteil von Dialogmarketing besteht vor allem darin, dass Marketingmaßnahmen durch die Kundenantwort oder Reaktion direkt messbar werden. Dadurch können Sie personenbezogene Daten auswerten sowie analysieren und mithilfe dieser Kennzahlen Optimierungspotenziale schnell sichten! So ist die heutige Erfolgskontrolle Ihrer Marketingaktivitäten noch einfacher!"

– Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Ziele des Dialogmarketing

Aus diesem Grund muss Dialogmarketing immer darauf ausgerichtet sein, eine messbare Response zu generieren. Dadurch können Sie unter anderem die Kundenbindung und -beziehung stärken. Sammeln Sie Adressen und gewinnen so Neukunden. Durch die Schaffung verschiedener Touchpoints soll die Leadgenerierung verbessert werden. Das oberste Ziel ist es, eine interaktive Kundenbeziehung aufzubauen und somit erfolgreiches Leadmanagement zu betreiben. Weiterhin kann Dialogmarketing Ihnen dabei helfen, die Markenbekanntheit Ihres Unternehmens zu erhöhen. Es geht darum, dass Sie positiv von Ihren Kunden wahrgenommen werden und somit Ihr Image durch eine starke Kundenbeziehung fördern.

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Formen des Dialogmarketing

Dialogmarketing kann über klassisches Marketing genauso gut wie über Online Marketing betrieben werden, solange die Möglichkeit einer Antwort seitens des Kunden besteht.

Im Folgenden werden verschiedene Formen und Möglichkeiten des Dialogmarketing aufgezeigt:

Techniken des Dialogmarketing

Eine Möglichkeit ist beispielsweise das E-Mail-Marketing. Darunter fallen allgemeine Mailings sowie auch Newsletter. Auf Ihrer Unternehmenswebsite können Sie, beispielsweise mit Hilfe verschiedener Call-to-Action-Elemente auf Ihrem Blog oder auch einer Chatbot-Funktion, Responses generieren. Auch die klassische Printwerbung kann durch die Platzierung von QR-Codes als Kanal des Direktmarketing eingesetzt werden. Selbst die einfache postalische Antwort des Kunden gehört dazu, auch wenn dieser hier selbst sehr aktiv werden muss.

Letztendlich gibt es eine Unmenge an Möglichkeiten, um Reaktionen im Dialogmarketing hervorzurufen. Sie sollten sich jedoch nicht nur für eine dieser Möglichkeiten entscheiden – die Kombination ist der Schlüssel zum Erfolg! Setzen Sie auf verschiedene Kanäle und verbinden Sie diese miteinander. Schaffen Sie mehrere Response-Möglichkeiten und Touchpoints, um es Ihren Kunden so einfach wie möglich zu machen, mit Ihnen zu interagieren!

Marketingleiter

Sechs Tipps für ein professionelles Dialogmarketing

1. Zielgruppendefinition und Personalisierung

Für eine individuelle Ansprache reicht es nicht, den Kunden, beispielsweise in Mailings, lediglich mit dem Namen anzusprechen und schon ist die Massenmail personalisiert. Sie müssen Ihre Zielgruppe sowie deren Wünsche und Bedürfnisse kennen, um sie richtig ansprechen zu können. Geben Sie Ihren Kunden einen echten Mehrwert!

2. Einfache Kontaktmöglichkeiten

Wie bereits erwähnt, ist es sinnvoll, verschiedene Berührungspunkte zu schaffen und dabei mehrere Kanäle zu nutzen. Wichtig ist jedoch bei all diesen Kanälen, dass sie eine einfache Reaktion und Antwort ermöglichen – beispielsweise durch einen einfachen Klick oder das Scannen des QR-Codes. Leiten Sie Ihre Kunden nicht unnötig durch eine komplizierte und lange Abfrage diverser Daten.

4. Permanenter Prozess im Leadmanagement

Das Kundenbeziehungsmanagement hört nie auf! Sie wollen Ihre Kunden bei sich behalten? – dann kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Maßnahmen und bleiben Sie dran!

5. Zieldefinition

Überlegen Sie sich vorher, was Sie erreichen möchten. Möchten Sie beispielsweise neue Kunden gewinnen oder vor allem die Kundenbindung stärken? Legen Sie im Vorfeld fest, wie Sie das messen können! Die Datenqualität ist von großer Wichtigkeit – erheben Sie nicht einfach alles, sondern die richtigen Daten, um Ihre Ziele zu messen!

6. Rechtliche Rahmenbedingungen kennen!

Kennen Sie die rechtlichen Bedingungen der Datenerhebung! Achten Sie beispielsweise bei der Sammlung von E-Mail-Adressen auf die Einwilligung und Bestätigung des Kunden. Die DSGVO hat hier eindeutige Richtlinien aufgestellt, an die Sie sich halten sollten!

Erfolgskontrolle im Dialogmarketing

Durch Dialogmarketing ist das Controlling Ihrer Marketingmaßnahmen einfacher als früher! Dabei können Sie auf diverse Tools wie Google Analytics, Piwik, Adobe oder auch comScore zurückgreifen. Legen Sie Ihre KPIs im Vorfeld fest und werten Sie die verschiedenen Kennzahlen aus. So können Sie Ihre Marketingarbeit analysieren und spiegeln. Kennzahlen können beispielsweise die Öffnungsraten von E-Mails, die Klickraten bei Bannern und Ads, die Absprungraten auf Ihrer Website und viele weitere sein. Betreiben Sie erfolgreiches Tracking – wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Marketingziele von Beginn an so formulieren, dass sie auch messbar sind.

Seminar Performance Marketing

Sie möchten Ihr Controlling erfolgreich umsetzen? In unserem Seminar Performance Marketing befassen Sie sich mit dem Grundkonzept der Performance Messung. Sie lernen verschiedene Methoden kennen, um den Erfolg also die Performance Ihrer Marketingmaßnahmen zu messen sowie zu verbessern. Informieren Sie sich hier über die genauen Inhalte und aktuelle Termine:

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Das DIM als Ihr Partner für professionelles Dialogmarketing

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Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Direktmarketing – Alles Wissenswerte zur individualisierten Ansprache Ihrer (potenziellen) Kunden

Direktmarketing – Alles Wissenswerte zur individualisierten Ansprache Ihrer (potenziellen) Kunden
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Das Direktmarketing ist eines der Kommunikationsinstrumente (neben den Instrumenten des Online-Marketing, Sponsoring und Eventmarketing), welches in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Die hohen Wachstumsraten des Direktmarketing lassen sich vor allem auf folgende Bestimmungsfaktoren zurückführen:

  • Dynamische Marktentwicklung mit zunehmender Wettbewerbsintensität
  • Informationsüberlastung der Konsumenten
  • Kostensteigerung beim Einsatz von Außendienstmitarbeitern
  • Entwicklung innovativer Kommunikationstechnologien

Seminar Direktmarketing im B2B-Vertrieb

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Definition Direktmarketing

Direktmarketing oder Direktkommunikation umfasst alle Aktivitäten, die einer unmittelbaren und personalisierten Interaktion mit aktuellen und potenziellen Kunden dienen. Wichtiges Merkmal ist hierbei die weitestgehend individualisierte Ansprache des Zielkontakts.

Zielsetzungen mit Direktmarketing

Neben der Gewinnung von Neukunden liegt die Zielsetzung von Direktmarketing vor allem in der intensiveren Betreuung von vorhandenen Kunden, wodurch die Kundennähe verbessert und die Kundenbindung erhöht werden soll. Da in den letzten Jahren gerade der Gedanke der Kundenbindung und des Kundenbeziehungsmanagements (CRM – Customer Relationship Management) für Anbieter von Leistungen an Bedeutung gewonnen hat, rückte auch das Direktmarketing wieder verstärkt in das Interesse der Unternehmen. Auch die Fortschreitung technischer Entwicklungen hat den möglichen Datenbestand von und über Kunden, z.B. durch Kundenkarten und elektronische Erfassung von Einkaufsgewohnheiten, erheblich erweitert, was wiederum die Möglichkeiten für eine personalisierte und individualisierte Ansprache der Zielgruppen verbessert.

Zur persönlichen Kommunikation zählen demnach alle Kommunikationsmaßnahmen, bei denen die Beeinflussungswirkungen durch einen direkten Kontakt mit den Konsumenten realisiert werden sollen. Eine solche direkte Ansprache aktueller oder potenzieller Kunden ist mit Hilfe unterschiedlicher Maßnahmen möglich.

Seminar Grundlagen Marketing

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Erscheinungsformen des Direktmarketing

Grundlegend können die folgenden drei Erscheinungsformen des Direktmarketing unterschieden werden:

Passives Direktmarketing: Hier geht es darum, dass Konsumenten auf das Leistungsangebot eines Unternehmens aufmerksam gemacht werden, ohne dass durch das Medium selbst ein direkter Kundendialog entsteht (z.B. durch Werbebriefe, Mailings, Flyer und Produktbroschüren).

Direktmarketing Beispiel

Reaktionsorientiertes Direktmarketing: Mit der Ansprache eines Kunden wird diesem eine direkte Möglichkeit zur Reaktion gegeben und damit der Dialog zwischen Anbieter und Nachfrager initiiert. Dies ist beispielsweise bei Werbebriefen mit Rückantwortkarten, TV- und Radiospots, bei denen eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme eingeblendet bzw. genannt wird sowie bei Zeitschriftenanzeigen mit Antwortcoupons der Fall.

Direktmarketing Beispiel 2

Interaktionsorientiertes Direktmarketing: Diese dritte Möglichkeit ist dadurch gekennzeichnet, dass Anbieter und Nachfrager in einen unmittelbaren Dialog eintreten und somit ein gegenseitiger Informationsfluss realisiert wird. Möglich ist dies insbesondere in Form eines persönlichen, direkten Gesprächs zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden (z.B. über Außendienstmitarbeiter oder Telefonhotline).

Diese Formen der Direktkommunikation unterscheiden sich hinsichtlich verschiedener Merkmale:

Direktmarketing Formen

Maßnahmen des Direktmarketing

Maßnahmen des Direktmarketing nutzen vielfach die gleichen Medien wie die klassische Mediakommunikation, Multimediakommunikation, Public Relations und persönliche Kommunikation. Die folgende Abbildung gibt zu verschiedenen Ausgestaltungen hinsichtlich Kommunikationsträger und -mittel Beispiele.

Direktmarketing Maßnahmen

Mit ca. 9,0 Mrd. € ist dabei Online-Marketing das am stärksten genutzte Instrument im Direktmarketing, gefolgt von Anzeigenwerbung (8,5 Mrd. €) und Fernsehwerbung (7,2 Mrd. €) basierend auf den Aufwendungen für Dialogmarketing im Jahr 2016 (Quelle: Deutsche Post – Dialogmarketing-Monitor 2017).

Vor- und Nachteile des Direktmarketing

Die Vorteile des Direktmarketing sind, das eine damit ermöglichte, gezielte Ansprache der Zielgruppen besser auf die zunehmend differenzierten Märkte und den vermehrten Wunsch der Kunden nach einer individuellen Ansprache eingeht, wobei sich auch Streuverluste weitestgehend vermeiden lassen. Zudem sind im Vergleich zum klassischen Verkauf die Kosten deutlich geringer.

Als Nachteil muss betrachtet werden, dass dem Direktmarketing aus Gründen des Daten- und Verbraucherschutzes Grenzen gesetzt sind und die Nachfrager zunehmend kritisch mit Reaktanz auf diese Form der Kommunikation reagieren.

Zertifikatslehrgang Content Marketing Manager (DIM)

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„Der Marketingratgeber: 99 Telefontipps“ – Ab sofort erhältlich

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Ab sofort ist „Der Marketingrategeber: 99 Telefontipps“ von Hanspeter Reiter, herausgegeben von Prof. Dr. Michael Bernecker, erhältlich. Dieser praxisorientierte Ratgeber hilft Lesern dabei, anhand von Tipps und Tricks die Kunst des erfolgreichen Telefonierens zu perfektionieren, um im Berufsalltag souveräne und überzeugende Telefonate führen zu können.

Aufbau des Marketingratgebers „99 Telefontipps“

Der Marketingratgeber: 99 TelefontippsDer Marketingratgeber besteht aus 99 wertvollen Tipps, die jeweils einen bestimmten Aspekt des Telefonierens beleuchten. Unterteilt sind die Tipps in folgende Kategorien:

  • Vorbereitung des Telefonats
  • Das Telefongespräch
  • Nachbereitung des Telefonats
  • Sprache und Stimme
  • Besonderheiten bei Inbound-Telefonaten
  • Besonderheiten bei Outbound-Telefonaten

Somit lernen Leser jede Phase eines Telefongesprächs besser kennen und können anhand der praxisorientierten Tipps unmittelbar an ihren eigenen Telefonaten arbeiten. Sich besser auf geplante Telefontermine einzustellen wird dadurch beispielsweise leichter, ebenso wie das sichere Auftreten bei eingehenden Telefongesprächen.

Das Besondere: Der Marketingratgeber bietet zu jedem Tipp eine kurze Umsetzungscheckliste und einen Notizbereich, in dem Leser Erfahrungen, Formulierungen und Erfolge festhalten können. Somit wird der Ratgeber zum praktischen Hilfsmittel für den Arbeitsalltag!

Für wen eignet sich „Der Marketingratgeber: 99 Telefontipps“?

Dieser Marketingratgeber ist ein nützliches Tool für die Umsetzung im Arbeitsalltag – und damit für alle geeignet, die im geschäftlichen Kontext Telefonieren. Das gilt natürlich allen voran für Vertriebsmitarbeiter und Servicemitarbeiter. Doch auch in Marketingabteilungen, in Agenturen oder im Büromanagement wird täglich mehrfach telefoniert. Selbständige und kleine Unternehmen befinden sich ebenfalls in der Position, ihre Telefonkommunikation selbst zu gestalten – ein professionelles Callcenter ist in den seltensten Fällen involviert. Am Telefon zu überzeugen und Gespräche in die gewünschte Richtung führen zu können, ist daher für all diese Personen entscheidend.

Michael Bernecker„Telefonieren muss im Berufsleben jeder, aber wie viele machen es richtig? Das Potenzial für eine überzeugende Kommunikation per Telefon wird oftmals nicht ausgeschöpft.“

– Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing

Über den Autor

Marketingexperte Prof. Dr. Michael Bernecker hat gemeinsam mit Kommunikationsexperte und „Dialog-Profi“ Hanspeter Reiter den praxisorientierten Ratgeber ins Leben gerufen. Seit 40 Jahren ist Autor Hanspeter Reiter im Marketing aktiv und gibt regelmäßig Telefontrainings für Unternehmen und Mitarbeiter verschiedenster Branchen. Der „Marketingratgeber: 99 Telefontipps“ ist sein sechstes Fachbuch zur Telefon-Kommunikation.

„Der Marketingratgeber: 99 Telefontipps“ ist ab sofort erhältlich.

Lettershop – Tüten Sie noch selber ein oder lassen Sie eintüten?

Lettershop – Tüten Sie noch selber ein oder lassen Sie eintüten?
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Mailings gehören immer noch zu den wichtigsten Marketing-Tools in vertriebsorientierten mittelständischen Unternehmen. Bei der Umsetzung und Realisierung stellt sich sehr oft die Frage, ob man die Mailings selber machen oder einen Dienstleister beauftragen soll. Ein Lettershop ist dabei der passende Dienstleister, um Mailings in größeren Auflagen zu realisieren. Leistungen hunderter Lettershops sind im Direktmarketing unverzichtbar geworden. Für einen Laien ist der Prozess des Versendens von Briefen oder Katalogen eine einfache und überschaubare Tätigkeit. Sobald jedoch 1.000, 10.000 oder 100.000 Briefe und Kataloge zu versenden sind, ist ein professioneller Prozess, den Lettershops bieten, unverzichtbar.

Lettershop Definition

„Ein Lettershop ist ein Unternehmen oder Unternehmensbereich, der Dienstleistungen für den Versand von Mailings und Postmassensendungen anbietet.“

Leistungen, die von Lettershops angeboten werden

Die folgenden Dienstleistungen bieten Lettershops im Zusammenhang mit Mailings an:

Adressselektion

Häufig wird für Mailings auf existierende Adressbestände zugegriffen. Diese Bestände sind qualitativ nicht immer auf dem neuesten Stand und müssen daher überprüft, angereichert und gelegentlich weiter qualifiziert werden. Die meisten Lettershops bieten so eine Dienstleistung an.

Individualisierung von Aussendungen

Individualisierung von Mailings sind wesentliche Bestandteile im Direktmarketing. Hierbei wird ein Anschreiben, zum Beispiel hinsichtlich der Adresse und Anrede, individualisiert. Diese Individualisierung erfolgt häufig durch Tintenstrahl- oder Laserbedruckung. Die Selektion und Individualisierung ist in aller Regel eine wichtige Aufgabe eines Lettershops.

Drucken

Der individualisierte Druck von Anschreiben und Werbemittelbestandteilen ist ein weiteres Element, das von vielen Lettershops angeboten wird. Diese übernehmen dabei die Rolle von größeren Druckereien oder arbeiten mit solchen zusammen. Teilweise haben Lettershops auch eigene Druckabteilungen, die Druckaufgaben in hohen Stückzahlen übernehmen.

Kuvertieren

Ein gutes Mailing besteht aus einem Anschreiben, einer Versandhülle, einem Werbemittel und einem Feedbackinstrument (Rücksendekarte o. ä.). Diese müssen zusammengestellt und kuvertiert werden. Das maschinelle Kuvertieren ist eine wesentliche Aufgabe von Lettershops.

Porto-Optimierung

Der Versand von Mailings in großen Stückzahlen verursacht insbesondere durch das Porto hohe Kosten. Verschiedene Postdienstleister bieten bzw. fordern bei verschiedenen Mengen unterschiedliche Optionen und Bedingungen. Unter Umständen müssen Mailings vorsortiert werden, um bestimmte Porto-Staffeln in Anspruch nehmen zu können. Diese Dienstleistungen werden auch von Lettershops angeboten.

Auslieferung

Einen einzelnen Brief kann man sicherlich selbst ohne großen Aufwand zum Briefkasten bringen. Bei einer Stückzahl von 100.000 Briefen wird es dagegen nicht mehr so einfach. Die Auslieferung von Briefen in großen Stückzahlen gehört daher auch zu den Standarddienstleistungen von Lettershops.

Kosten eines Lettershops

Die Kosten, die bei der Beauftragung eines Lettershops anfallen, lassen sich grundsätzlich in drei Klassen einteilen: zum Einen handelt es sich um die anfallenden Portokosten. Daneben entstehen Druck- und Materialkosten sowie die Dienstleistungskosten des Lettershops.

Portokosten

Der Versand von Post-Mailings verursacht auch in großen Auflagen die klassischen Portokosten, die in aller Regel nicht über den Lettershop bezahlt werden.  Klassischerweise begleichen die Kunden die Portokosten direkt beim Postdienstleister. Gelegentlich managed der Lettershop diese Kosten für den Auftraggeber.

Materialkosten

Materialkosten fallen in aller Regel für Papier, Umschläge, Werbemittelbeilagen etc. an. Entweder werden diese Werbemittel vom Auftraggeber bereitgestellt oder der Lettershop steuert diese bei, d.h. er beschafft Umschläge, Werbemittel etc. und stellt diese dann, meist mit einem Aufschlag, dem Kunden in Rechnung.

Dienstleistungskosten

Für die Betreuung des Auftrages, die Abwicklung, die Kuvertierung und Versendung der Mailings sowie die Adressselektion benötigt der Lettershop Zeit. Diese Zeit vergütet der Kunde in der Regel durch ein Honorar, welches mengenmäßig kalkuliert wird: Mit steigender Auflage steigen auch die Dienstleistungskosten für den Lettershop.

Auswahl eines Lettershops

Lettershops werden in der Regel regional beauftragt. Die Leistungen und die Standards sind häufig sehr stark vergleichbar. Es kann aber trotzdem entscheidende Unterschiede zwischen verschiedenen Lettershops geben. Die Professionalität eines Lettershops kann mit den folgenden Punkten überprüft werden:

  • Maschinenpark: Verschaffen Sie sich einen kurzen Überblick über den Maschinenpark. Wenn Sie nur gelegentlich Mailings in kleineren Mengen versenden, ist dieser Aspekt sicher nicht entscheidend. Jedoch ändert sich dies, wenn Sie beispielsweise täglich 150.000 Briefe versenden möchten.
  • Datenschutz: Beim Versand von Mailings wird immer mit persönlichen Daten gearbeitet. Daher ist das Thema Datenschutz von besonderer Bedeutung. Wie geht der Lettershop mit diesem Thema um? Gibt es Unterstützung für Sie und existiert ein interner Datenschutzbeauftragter?
  • Referenzen: Für wen hat der Lettershop bisher gearbeitet? Welche Erfahrungen haben diese Kunden gemacht? Wird der Lettershop empfohlen? Ist das Unternehmen nachhaltig am Markt vertreten? Auch diese Fragen sollten Sie bei der Entscheidung für einen Lettershop berücksichtigen.

#DirektMailing #DirektMarketing #Lettershop #Mailing

Lexikon Kommunikationspolitik – Werbung – Direktmarketing & Integrierte Kommunikation

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Das Lexikon Kommunikationspolitik herausgegeben von Klaus Brüne, Susanne Czech-Winkelmann, Berhard Heidel und Jakob Weinberg erweckt zunächst den Anschein eventuell nicht umfangreich genug zu sein. Bei näherer Betrachtung wird jedoch klar, dass wirklich alle wichtigen Fachbegriffe aus dem breiten Umfeld der Kommunikationspolitik darin enthalten sind.

Der Autor versteht es sehr gut die Begriffe knapp und verständlich zu erläutern. Der Leser weiß danach genau das, was er wissen muss, um mit diesem Begriff arbeiten zu können.

Lexikon Kommunikationspolitik

Lexikon Kommunikationspolitik

Die 216 Seiten des Werkes sind voll gepackt mit Wissen im Bereich Kommunikationspolitik. Ergänzt werden die Ausführungen durch Abbildungen und Beispiele, die das Verständnis nochmals erleichtern.

Dieses Buch richtet sich sowohl an Studenten als auch an Praktiker in diesem Bereich.

Verlag: Deutscher Fachverlag

Preis: 68,00 Euro

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Prospektwerbung wird trotz des klaren Werbecharakters positiv wahrgenommen!

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Laut einer aktuellen Studie greifen werbeaffine Verbraucher gerne zu einfachen Werbeblättchen. Dabei liegen Prospekte in ihrer Beliebtheit weit vor Anzeigenblättern und Sonntagszeitungen. Diese Studie gibt vor allem den Marketingentscheidern und Mediaplanern einen guten Überblick über die Wirkung der Direktmarketingmedien.

Die Verbraucher schätzen die Art der Werbung, welche klar und ehrlich ankommt, wie die Prospektwerbung. Deren Wirkung wird oftmals unterschätzt, vor allem da die Zielgruppe durch Werbeverweigerer sehr eingeschränkt scheint.

Dabei bestätigen 43,5 Prozent der Befragten, die direkt zugestellten Prospekte regelmäßig zu lesen. Im Gegensatz dazu widmen sich nur 9,2 Prozent der Befragten den Anzeigenblättern sowie den Sonntagszeitungen.

Das größte Problem im Bereich der Prospektwerbung liegt in der Zustellung. Es geschieht zu oft, dass die Prospekte am Gartenzaun oder in einem Hausflur enden und nicht direkt in die Briefkästen geworfen werden. Demnach besteht die Gefahr, dass fast 90 Prozent der Ausgaben nicht bei den Konsumenten ankommen.

Dennoch schneidet die Prospektwerbung mit einem Wirkungsgrad von 42,7 Prozent am besten unter den Direktmarketingmedien ab und wird von 75,7 Prozent der werbeaffinen Deutschen als positiv wahrgenommen.

Quelle: HORIZONT Nr. 26

Ein Standardwerk in neuer Auflage.

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Für Direktmarketing-Interessierte gibt es im deutschsprachigen Raum eigentlich nur eine Referenzquelle.

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Der Autor Heinrich Holland hat mit der dritten Auflage seines Werkes Direktmarketing eine überarbeitete Fassung geliefert, die die aktuellen Tendenzen und Trends im Direktmarketing sinnvoll abbildet. Ein Werk, dass in jedes Regal von Direktmarketingprofis gehört. Wissenschaftlich strukturiert und in der Praxis fundiert mit zahlreichen Anwendungsbeispielen. 480 Seiten die sich lohnen.

Holland, H.: Direktmarketing - Im Dialog mit dem Kunden, 3. Auflage Vahlen Verlag, ISBN 978-3-8006-3609-9

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