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E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing
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Regelmäßig landen E-Mails in den Posteingängen von Kunden, die Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten möchten und zuvor den Newsletter eines Unternehmens abonniert haben. Insbesondere über Smartphones wird man heutzutage als Kunde schnell über neue Angebote oder Rabattaktionen informiert. Neben den firmeneigenen Webseiten gehören E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen. Durch den Versand von elektronischen Nachrichten können Kunden und Interessenten schnell, regelmäßig und kostengünstig erreicht werden.

Welche Herangehensweisen können beim E-Mail-Marketing unterschieden werden? Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten und welche Erfolgsfaktoren machen ein gewinnbringendes E-Mail-Marketing aus? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag rundum das Thema E-Mail-Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. E-Mail-Marketing Definition
  2. E-Mail-Marketing - Seminar
  3. E-Mail-Marketing - Vorgehensweisen
  4. Impulse für Ihr E-Mail-Marketing
  5. E-Mail-Marketing - Inhalte
  6. E-Mail-Marketing - Empfänger
  7. E-Mail-Marketing - Versand
  8. E-Mail-Marketing - Design
  9. E-Mailing vs. Newsletter
  10. E-Mail-Marketing Controlling
  11. Aktuelle E-Mail Marketing-Studien
  12. E-Mail-Marketing - Rechtliche Aspekte
  13. E-Mail-Marketing - Erfolgsfaktoren
  14. E-Mail-Marketing - Vorteile
  15. Fazit
  16. Tipps

E-Mail-Marketing – Definition

Das E-Mail-Markting nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Marketing ein und ist dabei Teil eines größeren Komplex von Marketing-Maßnahmen, die unter dem Begriff Online-Marketing zusammengefasst werden können. Innerhalb des Online-Marketing kann das E-Mail-Marketing dabei dem Direktmarketing zugeordnet werden.

E-Mail-Marketing ist eine Ausprägung des Direktmarketings auf elektronischem Weg. Als eine Komponente im Online-Marketing-Mix wird E-Mail-Marketing eingesetzt, um in Kontakt mit Interessensgruppen eines Unternehmens zu treten. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter.

Synonym finden auch die Begriffe Web-Marketing oder Internet-Marketing Verwendung. Mithilfe von Mails kann der direkte Dialog mit den Kunden oder neuen Interessenten hergestellt werden. Als eine Säule des Online-Marketing-Mix können Unternehmen mittels E-Mail-Marketing die eigene Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden generieren und bereits bestehende Kunden an das eigene Unternehmen binden.

E-Mail-Marketing – Seminar

Im E-Mail-Marketing gibt es ständig Veränderungen und neue Trends. Um Ihnen einen strukturierten und fundierten Überblick zu geben, bietet das Deutsche Institut für Marketing ein 1-tägiges Kompakt-Seminar und Coaching zum E-Mail-Marketing an.

E-Mail Marketing Seminar
Di, 19.11.2019
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

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E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen

Unternehmen, die ihre Nachrichten an einzelne Personen richten, betreiben eine so genannte one-to-one-Kommunikation. In der one-to-one-Kommunikation stehen folglich die einzelnen Kundenbeziehungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mittels einer one-to-one-Kommunikation können Kunden mit relativ geringem Aufwand individuell angesprochen und die angebotenen Produkte auf sie abgestimmt werden. Werden E-Mails an beliebig viele Personen gerichtet, so spricht man von einer one-to-many-Kommunikation. Als Konsequenz ist bei der one-to-many-Kommunikation eine persönliche Ausrichtung des Inhalts an den Kunden nicht möglich. Somit können für die Kunden keine individuellen Angebote erstellt werden. Der Versand einer großen Anzahl an elektronischen Nachrichten kann nur mit entsprechenden Tools umgesetzt werden.

Impulse für Ihr E-Mail-Marketing

Der CRM Anbieter Salesforce hat einige Fakten zum E-Mail Marketing zusammengestellt. Hier ein paar Leitfragen für ihre E-Mail-Marketing Strategie:

  1. Die Betreffzeile ist wichtig und kann die Öffnugnsrate positiv beeinflussen.
  2. Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt bei 50% der erhaltenen E-Mails.
  3. Eine kurze Betreffzeile und vor allem personalisierte Betreffzeilen erhöhen die Öffnungsrate deutlich
  4. Montags haben E-Mails die höchste Öffnungsrate.
  5. Animierte GIFs aktivieren stärker, aber werden nur selten eingesetzt.
  6. Leads, die durch E-Mail-Marketing generiert werden, scheinen insbeonsdere im B2B-Marketing qualitativer zu sein.
  7. Immer mehr Newsletterempfänger lesen Newsletter auf einem Mobilgerät.
  8. Die Budgets im E-Mail-Marketing steigen an.
  9. Grundlegende Vorraussetzung für modernes E-Mail-Marketing ist ein funktionales und gepflegtes CRM-System.

E-Mail-Marketing - Inhalte

Folgende sieben Kriterien sind für die Inhalt-Erstellung wichtig:

  1. Relevanz für die Empfänger deutlich machen: Konzentrieren Sie sich auf ein spezielles Thema und legen Sie dieses deutlich dar.
  2. Above-the-Fold-Space nutzen: Positionieren Sie die wichtigsten Bausteine direkt nach oben, sodass sie direkt auffallen.
  3. Passende Handlungsaufforderungen einfügen: Machen Sie dem Leser deutlich, was er tun soll und was er für sein Handeln bekommt.
  4. Bilder mit Datei-Namen versehen: Kennzeichnen Sie die Bilder mit einem entsprechenden Datei-Namen, damit der Leser den Inhalt des Bildes versteht, sollte das Bild nicht geladen werden.
  5. Spam-Begriffe vermeiden: Benutzen Sie keine Begriffe, die mit Geld oder Gewinn zutun haben, damit Ihr Newsletter auch im richtigen Posteingang landet und nicht als Spam gewertet wird.
  6. Social Media-Shares ermöglichen: Fügen Sie eine Funktion zum Teilen ein, damit der Leser die Möglichkeit hat, den Newsletter zu publizieren.
  7. Personalisiert schreiben: Der Empfänger fühlt sich sofort angesprochen, wenn er seinen Namen liest. Fügen sie daher in der Anrede den Namen des Empfängers ein.

 

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E-Mail-Marketing - Empfänger

Bei der Auswahl der Empfänger sind zwei relevant Aspekte zu beachten:

  1. Empfängerliste muss aktuell sein: Aktualisieren Sie regelmäßig die Empfängerliste, damit alle Daten und Änderungen dokumentiert sind und Sie abgemeldete Mitglieder nicht mehr kontaktieren.
  2. Empfänger nach Merkmalen gliedern: Bilden Sie verschiedene Empfängerlisten, damit der Newsletter mit passendem Inhalt an die richtige Zielgruppe versendet wird.

E-Mail-Marketing - Versand

Ein fehlerfreier Versand sollte fünf Aspekte beinhalten:

  1. Angemessener Betreff: Der Betreff sollte interessant sein und nicht mehr als 40-60 Zeichen betragen.
  2. Pre-Header nutzen: Wenn Sie Informationen unterbringen möchten, die nicht in die Betreff-Zeile passen, fügen Sie diese dem Pre-Header hinzu.
  3. Absender festlegen: Die Adresse und Namen des Absenders sollten korrekt und vertrauenswürdig sein.
  4. Newsletter vor dem Versand testen: Bevor Sie den Newsletter versenden, sollten Sie jede Funktion, die der Newsletter beinhaltet, prüfen.
  5. Versandzeitpunkt bestimmen: Versenden Sie Ihre Mail mit Berücksichtigung des Empfängers zu einem passenden Zeitpunkt.

E-Mail-Marketing - Design

Es gibt sieben Kriterien, die Sie bei der Gestaltung des Designs beachten sollten:

  1. Vorlage im Responsive Desgin verwenden: Indem Sie die Vorlage im Responsive Design erstellen, stellen Sie sicher, dass die E-Mail auf allen Endgeräten optimal dargstellt ist und zum Beispiel auch auf Mobilgeräten und Tabletts fehlerfrei angezigt wird.
  2. Breite festlegen: Berücksichtigen Sie, dass eineige E-Mail-Programme die Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px. anzeigen.
  3. Corporate Design einalten: Benutzen Sie kein neues Design, sondern richten Sie dieses an Ihrer Corporate Identity aus. So stellen Sie sicher, dass die Kunden Sie wieder erkennen.
  4. Richtigen Zeichensatz verwenden: Achten Sie auf die Darstellung der Sonderzeichen in der HTML-Version.
  5. Whitespace benutzen: Mit der Verwendung von Farbflächen, lenken Sie den Blick Ihrer Leser auf das Wesentliche.
  6. Webversion verlinken: Jedes E-Mail-Programm hat eine andere Darstellungsweise. Die Webseite hingegen wird immer universell dargestellt, daher sollte Ihre Webseit in dem Newsletter vorkommen.
  7. Textversion anbieten: Damit Sie sicher gehen können, dass alle Empfänger Ihren Newsletter optimiert erhalten, können Sie Textversionen anbieten.

E-Mailing vs. Newsletter

Unternehmen, die mit ihren Kunden in Kontakt stehen und eine moderne Kundenpflege betreiben möchten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei sind im Rahmen eines erfolgsorientierten E-Mail-Marketing verschiedene Herangehensweisen denkbar. Somit kann eine Unterscheidung zwischen dem Einsatz von E-Mails und dem klassischen Newsletter vorgenommen werden. E-Mailing bezeichnet dabei den unregelmäßigen Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Kunden und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn im Rahmen eines Produktlaunch die Aufmerksamkeit der Kunden gefragt ist.

Im Gegensatz zum E-Mailing erfolgt der Versand von Newslettern in regelmäßigen Abständen. Newsletter können dabei als elektronische Rundschreiben charakterisiert werden, die Informationen und Mitteilungen beinhalten und via Internet an die Adressaten versandt werden. Mithilfe von Newslettern haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Überblick über für sie relevante, aktuelle Geschehnisse oder bevorstehende Events zu verschaffen. Innerhalb einer Mailing-Kampagne werden die Kunden in der Regel zu konkreten Handlungen aufgefordert. Mithilfe von Call-to-Action Elementen können die Kunden beispielsweise mit dem Einsatz von Hyperlinks auf die firmeneigene Landing-Page weitergeleitet werden. Call-to-Action wird deshalb eingesetzt, weil der Kunde nach der Wahrnehmung einer Werbebotschaft somit die Möglichkeit hat, das umworbene Produkt zu kaufen oder sich in einer anderen Form mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 

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E-Mail-Marketing Controlling

E-Mail-Marketing gebietet, wie jede andere Form des Marketing, auch die Notwendigkeit des Controlling. Wahllos E-Mails zu verschicken in der Hoffnung auf eine gute Performance wird selten zum Erfolg führen. In Bezug auf das E-Mail-Marketing haben sich einige Kennzahlen (KPI's - Key Performace Indikatoren) eingebürgert. Diese Kennzahlen sind aus unserer Sicht am wichtigsten:

  • Responserate: Der Begriff der Responserate ist auch aus anderen Gebieten des Direktmarketing bekannt. Es handelt sich hierbei um die Quote der Antworten, Bestellungen, Kontaktaufnahmen usw. auf ein spezielles Mailing. Vor der Erstellung des Mailings muss daher geklärt werden, was als Response gewünscht wird.
  • Öffnungsrate: E-Mail-spezifisch ist dagegen die Öffnungsrate. Gelangt eine E-Mail in den Posteingang, sieht der Empfänger meist nur den Betreff und den Absender. Hier entscheidet er, ob er die E-Mail öffnet oder zumindest überfliegt. Die Öffnungsrate ist demnach das Verhältnis zwischen versendeten und geöffneten Nachrichten. Unterschieden wird zwischen der Brutto-Öffnungsrate, die sich auf das Verhältnis zwischen abgesendeten und geöffneten Mails bezieht und der Netto-Öffnungsrate, die nur die tatsächlich angekommenen Nachrichten in die Messung einbezieht. Die Messung der geöffneten E-Mail erfolgt dabei meist über die in der E-Mail integrierten Bilder. Wenn die E-Mail geöffnet wird, werden die Bilder heruntergeladen und im E-Mail-Controlling-Tool erfasst. So kann die Häufigkeit der heruntergeladenen Pixel gemessen werden. Öffnet ein Empfänger die E-Mail mehrmals, fließt dies in die Mehrfachöffnungsrate ein.
  • Klickrate: Befinden sich in der E-Mail weiterführende Links, muss die Rate der Klicks auf diese Links gemessen werden. Auch hier ist zwischen Brutto-Klickrate und Mehrfach-Klickrate zu unterscheiden. Befinden sich in der E-Mail mehrere Links und klickt ein Empfänger mehr als einen davon an, fließt das in die Mehrfach-Klickrate ein.
  • Bouncerate: In jedem Datenbestand befinden sich mehr oder weniger viele „tote“ E-Mail-Adressen, also Adressen, die nicht mehr existieren oder die nicht mehr abgerufen werden. Existiert eine Adresse nicht mehr, sendet der Server eine Fehlermeldung an den Absender. Gute E-Mail-Programme erkennen diese toten Adressen und löschen sie automatisch aus dem Verteiler. Dadurch wird der Datenbestand zwar optisch kleiner, dafür steigen aber die Qualität und die Klickraten. Es ist auch zu beachten, dass manche Provider bei Mailings mit vielen Fehlermeldungen misstrauisch werden und diese als Spam blockieren. Ein vernünftiges Bounce-Management zahlt sich daher für das Unternehmen aus.

Professionelle Mailing-Programme messen die wichtigsten Kennzahlen automatisch. Auch Google Analytics bietet die Option, Links auf Webseiten oder in E-Mails nachzuverfolgen.

Immer wieder wird im E-Mail Marketing nach sogenannten KPI´s gefragt. Key Performance Indikatoren (KPIs) werden in verschiedenen Studien ausgewiesen und regelmäßig diskutiert.

Die wichtigsten KPI´s im E-Mail Marketing sind immer noch die Öffnungsrate und die Klickrate. Diese beiden Kennzahlen werden von vielen Online-Marketing Managern genutzt, um die Effizienz der eigenen E-Mail Marketing Kampagnen zu messen. Weitere KPI´s sind die Zustellrate, Conversion Rate, Abmelderate, Bouncerate und die Click-Through-Rate. Die wichtigsten Kennzahlen haben wir zuvor schon vorgestellt. Wenn man die KPI´s eines E-Mail Newsletters einmal richtig systematisiert, dann lassen sich drei Klassen von KPI´s unterscheiden:

Reichweiten-KPI:

Die Reichweite eines E-Mail Newsletters gibt prinzipiell einen Hinweis darüber, wie viele Kontakte mit der angesprochenen Zielgruppe (Empfänger) erreicht wurden. Dies ist grundsätzlich eine eher quantitative Größe, die noch keine Aussage über die wirkliche Auseinandersetzung mit den Inhalten zulässt. Doch wenn ich nur eine kleine Reichweite habe, dann kann ich auch keine großartigen Transaktion erwarten. Typische KPI´s sind hier:

  • Anzahl Newsletterempfänger / Abonnenten (Zustellrate)
  • Anzahl An- und Abmeldungen (An- und Abmelderate)
  • Bouncerate (Anzahl fehlgeschlagener Zustellungen)
  • Als relativer KPI: Kosten pro Empfänger

Interaktion-KPI:

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierten und damit hochwertigeren Auseinandersetzung mit den Inhalten des E-Mail Newsletters. Interaktionen sind das Ergebnis der Kommunikationsmaßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit der E-Mail auseinandergesetzt hat. Hier sind interessant:

  • Öffnungsrate
  • Click-Through-Rate der Inhalte
  • Als relativer Interaktions-KPI: Kosten pro gelesenem Newsletter

Transaktion-KPI:

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen die finale Wirkung des E-Mail Newlsetters zu identifizieren und zu messen.

  • Conversions (Anzahl Käufe, Anfragen, Anmeldungen etc.)
  • Als relative Kennzahl: Kosten pro Conversion

Es empfiehlt sich das Controlling möglichst einfach zu gestalten und damit auf jeder Ebene (Reichweite, Interaktion, Transaktion) nur eine Kennzahl zu erheben und den Prozess danach zu managen.

Aktuelle E-Mail-Marketing Studien

E-Mail Marketing wird seit Jahren durch unterschiedliche Studienbetreiber im Fokus gehalten. Damit stehen immer wieder aktualisierte Daten und Prognosen zur Verfügung. Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Studien:

Studie E-Mail für Dich - Insights zur privaten Kommunikation im DACH-Raum

Ein Studie von IUM unter jeweils 1.000 Befragten aus D,A,CH hat Insights zur digitalen Kommunikation im Jahr 2017 geliefert.

E-Mail sind immer noch der digitale Kommunikationsweg, auf den die Kunden am wenigsten verzichten können. Deutsche Konsumenten gehen zwar mit dem Kanal kritischer um als Kunden aus der Schweiz oder Österreich, aber trotzdem werden e-Mail sehr häufig gelesen und weiter geleitet. Was die e-Mail als Marketinginstrument wiederum sehr interessant macht.

Studie „Digitale Trends 2017“ von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben 14.000 Marketingverantwortliche zu den Digitalen Trends 2017 befragt. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Marketing-Budgets für dieses Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar 47 Prozent der Befragten ihr Budget im E-Mail-Marketing verringern wollen, 46 Prozent hingegen planen das Budget in diesem Bereich zu erhöhen. Ein klarer Trend für oder gegen das E-Mail-Marketing zeichnet sich demnach nicht ab. Alle Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen.

Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post 2016

Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post weist einige interessante Fakten zum eMail- Marketing aus:

E-Mail-Marketing bleibt das beliebteste Instrument unter den Onlinemedien und knackt dank der zahlreichen Neueinsteiger die 2-Mrd.- Euro-Marke (+ 8 Prozent). Damit landet es auf Platz 1 der digitalen Teilmärkte. Platz 2 teilen sich mit 1,6 Mrd. Euro das vergleichsweise teure Display- und Video-Advertising (+ 6 Prozent) sowie das Suchmaschinenmarketing (+ 12 Prozent), beide mit ebenfalls gestiegenen Nutzerzahlen und Budgets.

Im Bereich Crossmediale Kommunikation wird E-Mail-Marketing gerne mit Klassischen Anzeigen und Social Media Aktivitäten kombiniert

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot. Hier geht’s zur Studie.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Dabei gab es einige relevante Insights für das E-Mail-Marketing:

  • Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.
  • Die befragten Unternehmen wollen sowohl die Budgets für ihre Newsletter (33%) als auch für klassische Kampagnen-Werbemails (43%) erhöhen.
  • Die Hauptaktivitäten im E-Mail-Marketing zielen bei den meisten Unternehmen wie schon 2015 auf die Gewinnung von E-Mail-Abonnenten ab. Erst an zweiter Stelle liegt die Datenauswertung, um mehr über Kunden zu lernen.
  • Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen im Cross-Marketing. Also der Zusammenführung der Daten aus den verschiedenen Online-Kanälen. Das Motto lautet: E-Mail goes Social.
  • Die wichtigsten crossmedialen Themen für das E-Mail-Marketing sind Social Media, Landingpages und das Mobile Marketing.

Lesen Sie mehr in der Studie.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal E-Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Es geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. Zum Thema RoPo veröffentlicht übrigens Google unter www.full-value-of-search.de immer wieder Zahlen und Fakten. Je nach Branche beträgt der Anteil der RoPo-Kunden bis zu 23%.

Aber zurück zur E-Mail-Studie: 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet.

Diese Studie zeigt, welches Potenzial in einer vernünftigen Integration der verschiedenen Marketing-Kanäle liegt.

Quelle: iBusiness

Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016

Die Studie "Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016" von Mapp Digital zeigt die wichtige Bedeutung von E-Mails auf. Fast alle Befragten erheben E-Mail-Adressen (94%) und nutzen den Kanal extensiv (90%) in der Kommunikation mit Kunden. Responsive Design scheint im E-Mail-Marketing zum Standard geworden zu sein. 91% der Unternehmen setzen auf mobile optimierte E-Mails. Die Optimierung und Anpassung der E-Mail Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden scheint für viele Unternehmen nach wie vor ein großes Problem zu sein: 48 % der Unternehmen bieten personalisierte Inhalte auf ihrer Webseite, aber nur 23 % der Unternehmen personalisieren ihre E-Mails.

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Die Studie weist einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

  • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
  • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
  • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
  • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Die Gesamtstudie kann hier heruntergeladen werden.

E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte

Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen im Rahmen des Versands von Mailings oder Newslettern einige Richtlinien beachtet werden, da sonst Abmahnungen oder Strafen folgen können. Generell ist in Deutschland der Versand von E-Mails mit werblichem Inhalt nur innerhalb gewisser Einschränkungen erlaubt.

Werden E-Mails zu werblichen Zwecken unaufgefordert, dass heißt ohne Einwilligung, an die Empfänger verschickt, handelt es sich um so genannten Spam. Spam-Mails werden meist in Masse versendet, beinhalten Werbung und sollen dazu verleiten, eine Webseite zu öffnen oder einen Kauf zu tätigen. Laut Gesetzgebung werden Massen-Mails, die keine Abmeldemöglichkeit besitzen, deren Adresse oder Absender nicht klar erkennbar bzw. falsch ist, die eine irreführende Betreffzeile nutzen und die gestohlene E-Mail Adressen verwenden, als Spam aufgefasst. Werbliche E-Mails dürfen nur an diejenigen Empfänger versandt werden, die zuvor dem Erhalt zugestimmt haben.

Gerne wird auch vergessen, dass §5 TMG auch für e-Mail Newsletter eine Impressumspflicht vorsieht. Dies muss direkt angegeben oder verlinkt sein.

Eine solche Zustimmung erfolgt dabei in der Regel durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens erhalten Nutzer, die sich mit ihren E-Mail Adressen in einen Verteiler eingetragen haben, anschließend eine Bestätigungsmail. Eine solche Mail fordert die Nutzer anschließend auf, ihre Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der jeweiligen E-Mail Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adressen können mit Rechtssicherheit verwendet werden.

Gerade im E-Mail Marketing herrscht viel Unsicherheit über die rechtlich zulässigen Möglichkeiten. Daher lohnt es sich die einschlägigen Urteile hierzu regelmäßig zu verfolgen. Einige interessante Urteile aus den letzten Monaten finden Sie hier:

 

Streitwert bei E-Mail Werbung an Rechtsanwaltskanzlei = 1.000 Euro

Das Landgericht München hält einen Streitwert von 1.000,- Euro angemessen für eine einzelne E-Mail eines Seminaranbieters an eine Rechtsanwaltskanzlei. (LG München II vom 12.05.2017, Az. 6T1583/17)

Einwilligung in E-Mail Werbung verfällt nicht!

Das Amtsgericht Hamburg hat in einem Urteil geklärt, dass eine Einwilligung in E-Mail Werbung nicht verfällt, auch wenn diese schon einige Jahre zurückliegt und der Empfänger regelmäßig Werbe-E-Mails erhalten hat. (Urteil v. 24.8.2016 Az. 9C 106/16)  Az. 9C 106/16

Einwilligung verfällt wenn über einen längeren Zeitraum kein Werbemails versendet wurden!

Das Landgericht München hat in einem ähnlichen Fall entscheiden, dass wenn zwischen Einwilligung und erstmaligem Versenden der Werbemail ein längerer Zeitraum verstreicht, diese neu eingeholt werden muss. Hier ging es um einen Zeitraum von 18 Monaten. (Urteil vom 08.04.2010 17 HK O 138/10) HK O 138/10

Auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen muss eine Werbeeinwilligung vorliegen!

Immer häufiger wird nach dem Kauf in einem Online Shop anschließend noch eine Kundenzufriedenheitsabfrage per E-Mail durchgeführt. Dass OLG Dresden hat klar gestellt, dass auch hierfür eine Einverständniserklärung vorliegen muss. (Urt. v. 24.04.2016 – Az. 14 U 1773/13).

Unterlassungserklärungen im E-Mail-Marketing müssen auch eingehalten werden.

Eine einmal unterschriebene Unterlassungserklärung hat auch nach mehreren Jahren noch Bestand. Eine Werbeagentur hat im Jahre 2011 eine Unterlassungserklärung wegen unerwünschter E-Mail Werbung unterschrieben. Hier wurde eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro festgehalten. 2014 erhielt die Gegenseite eine weitere Werbemail. Anfang Januar 2017 veröffentlichte das OLG Hamm das dementsprechende Urteil. Die Beklagte musste die Vertragsstrafe zahlen. Daher ist es unabdingbar, dass man, falls man eine Unterlassungserklärung abgibt, diese auch penibel einhält. (Urt. v. 25.11.2016 - Az. 9 U 66/15)

Klären Sie Ihre Vorgehensweise, insbesondere das Einholen einer Einverständniserklärung, mit Ihrem Anwalt.

E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Mailing-Kampagne ist die Qualität des Verteilers, also der Adressdatenbank, auf die das Unternehmen beim Versand der E-Mails zurückgreift. Dafür ist eine erfolgreiche Akquise von E-Mail Adressen erforderlich, die durch das bereits zuvor beschriebene Double-Opt-In-Verfahren generiert werden können.

Die Voraussetzung, dass eine E-Mail oder ein Newsletter die aufgezeigte Wirkung auch entfaltet, ist, dass sie von den anvisierten Zielgruppen auch gelesen wird. Zunächst muss sie hierzu in das Postfach der Empfänger gelangen, was angesichts von Firewalls und Spam-Filtern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings stellt das Erreichen des Postfaches auch noch nicht den endgültigen Erfolgsfaktor dar.

Die Entscheidung, ob ein Empfänger eine eingehende E-Mail oder einen Newsletter auch liest, hängt ganz wesentlich von der Überschrift bzw. der Betreffzeile ab, die im E-Mail-Client sichtbar ist. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich durch gute Inhalte aus. Interessante Inhalte, die durch einen Mix aus Texten und Bildern bestehen, haben den Vorteil, dass sie bei den Empfängern Interesse wecken. E-Mails mit hochwertigen Inhalten verleiten nicht nur zum Öffnen der entsprechenden Mail, sondern auch zum Klick auf den darin enthaltenen Link. Folglich kann mit interessanten Inhalten die Klickrate auf die Landing-Page erhöht werden, was einen wesentlichen Erfolgsfaktor einer E-Mail-Marketing Kampagne darstellt. Da die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, also Smartphones oder Tablets, zunehmend steigt, sollten die im Rahmen von E-Mail-Marketing versandten Mails auch entsprechend kompatibel sein. Mithilfe einer geeigneten Software kann im Anschluss an die Mailing-Kampagne eine umfassende Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing – Vorteile

E-Mail-Marketing stellt bei vielen Unternehmen einen fixen Bestandteil des Marketing-Mix dar und das nicht ohne Grund. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing bietet E-Mail-Marketing zahlreiche Vorteile.

  • Der Versand von E-Mails ist kostengünstig, da nicht nur Portokosten gespart werden können sondern auch Materialkosten, die beim Direktmailing für Papier und Umschläge anfallen.
  • Darüber hinaus ist E-Mail-Marketing wesentlich schneller, da E-Mails im Gegensatz zu herkömmlichen Mailings binnen weniger Sekunden im Postfach des Empfängers landen. Demnach ist der Zeitaufwand deutlich geringer und das Handling wesentlich einfacher.
  • Professionelle E-Mail-Marketing-Tools machen darüber hinaus auch die anschließende Erfolgskontrolle deutlich einfacher. Fragen wie: Wie viele E-Mails wurden geöffnet, auf welche Links wurde geklickt und wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können mithilfe von geeigneten Software-Programmen beantwortet werden.
  • Auch können durch die Nutzung des Opt-In-Verfahrens Streuverluste vermieden werden, da nur Adressen von Personen genutzt werden, die dem Empfang von E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben. Dementsprechend ist auch die Aufmerksamkeit der Empfänger höher, was anschließend zu einer höheren Rücklaufquote führt.
  • Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zudem auch die Adressdatenbank einfacher auf aktuellem Stand gehalten werden, da die Nutzer von Mailings oder Newslettern ihre Daten über ein entsprechendes Formular selber berichtigen bzw. aktualisieren können.
  • E-Mail-Marketing stellt ein Kommunikationsinstrument dar, welches nicht nur zeitlich sondern auch thematisch sehr flexibel eingesetzt werden kann. E-Mails, vor allem HTML-E-Mails, sind sehr stark gestalt- und personalisierbar. So können nicht nur farbliche Hervorhebungen und Links, sondern auch Bilder und interaktive Elemente, wie Formulare oder Animationen, die E-Mail erweitern.

 

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Fazit

E-Mail-Marketing stellt eine Marketing-Maßnahme dar, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und umfassende Kundenbindung zu betreiben. Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen unterschieden werden. Während bei der one-to-one-Kommunikation einzelne Personen adressiert werden, sprechen Unternehmen, die eine one-to-many-Kommunikation betreiben, beliebig viele Personen an. Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zwischen dem Einsatz von E-Mails oder Newslettern unterschieden werden. Herkömmliche E-Mails werden unregelmäßig und insbesondere dann versandt, wenn das Unternehmen auf Neuheiten, wie die Einführung eines neuen Produktes, hinweisen möchten. Der Versand von Newslettern erfolgt jedoch in regelmäßigen Abständen und verfolgt das Ziel, die Kunden über aktuelle Geschehnisse oder Events zu informieren. Mailing-Kampagnen fordern die Empfänger meist zu konkreten Handlungen, wie beispielsweise das Öffnen eines Links, auf. In Deutschland ist der Versand von werblichen Inhalten nur dann erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt von entsprechenden Mails auch explizit zugestimmt hat. Dabei kommt zumeist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zum Einsatz. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines zielführenden E-Mail-Marketing ist eine hohe Qualität der verwendeten Adressen, da so Streuverluste vermieden werden können. Darüber hinaus wecken insbesondere interessante Inhalte das Interesse der Empfänger und tragen somit zu einer erhöhten Klickrate auf die E-Mail und entsprechende Links bei. Mithilfe geeigneter Kennzahlen kann anschließend ein Controlling der E-Mail-Marketing Kampagne vorgenommen werden. Mithilfe von E-Mail-Marketing können Kosten gespart, eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert und verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Somit zählen E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen für Unternehmen.

 

=> 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können:

Beim E-Mail Marketing ist ein wesentlicher Schritt, einen eigenen Verteiler aufzubauen. Da sich dies häufig schwieriger gestaltet als vorher vermutet, haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, wie Sie schneller E-Mail Listen anlegen können.

1. Fragen, Fragen, Fragen

Fragen Sie einfach Ihre Kunden. So kann ein Einzelhändler zum Beispiel an der Kasse jeden einzelnen Kunden nach seiner E-Mail Adresse fragen und diese erfassen. Dann noch eine Bestätigungsmail (Opt-In) senden und schon ist dies auch rechtssicher. So kann ein täglicher Nachschub kontinuierlich gesichert werden.

2. Listen auslegen für Ihr E-Mail Marketing

Viele Unternehmen führen Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen durch. Mit Hilfe einer einfachen Liste: „Wenn Sie von uns regelmäßig Informationen wünschen, dann tragen Sie sich einfach in diese Liste ein und wir nehmen Sie in unseren Newsletter auf“. Kunden und Interessenten werden dies, wenn sie Interesse haben, auch tun. Sammeln Sie jedoch diese Listen, damit Sie später nachweisen können, dass der Kunde sich selbst in die Liste eingetragen hat. Die Bestätigungsmail nicht vergessen und schon können Sie regelmäßig neue E-Mail Adressen sammeln.

3. Kontakte und Visitenkarten nutzen

Haben Sie regelmäßig geschäftlichen Kontakt auf Messen, bei Vertriebsterminen oder Veranstaltungen? Dann nutzen Sie diese Kontakte! Viele sammeln die Visitenkarten einfach nur und warten darauf, dass sie eine Kontaktaufnahme erhalten. Senden Sie einfach dem Kontakt, der Ihnen eine Visitenkarte gegeben hat, eine E-Mail. Bedanken Sie sich für das Gespräch und informieren Sie ihn darüber, dass sie ihn nun regelmäßig über die Entwicklungen bei Ihnen und Ihrem Unternehmen informieren und in den Newsletter aufnehmen. So wird aus einem einfachen ersten Kontakt ein kontinuierlicher Newsletter Empfänger. Sollte Ihr Kontakt dies nicht wollen, dann war der Termin wohl nichts!

4. Guten Content nutzen, um mit einem In-Page Formular Adressen zu sammeln

Haben Sie auf Ihrer Webseite interessante Inhalte? Guter Content interessiert die Menschen. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Leser und bauen Sie ein E-Mail Feld direkt in die Blogbeiträge mit ein. Eine einfache Aufforderung „Möchten Sie regelmäßig solche interessanten Informationen haben, dann registrieren Sie sich in unserem Newsletter!“ als Call-to-Action hilft. So konvertieren Sie mit Content Marketing Ihre Besucher in langfristige Interessenten Ihres Newsletters.

5. Nutzen Sie ein Checkout Pop-up für Ihr E-Mail Marketing

Nutzen Sie die Besucher Ihrer Webseite, um an neue E-Mail Adressen zu kommen. Natürlich werden Sie vielleicht einen Menüpunkt „Newsletter“ auf Ihrer Webseite haben, doch wie viele Menschen tragen sich dort ein? Seien sie etwas mutiger. Wenn sich ein Besucher mit den Inhalten Ihrer Webseite intensiv auseinander gesetzt hat und dann die Seite verlässt, hilft ein Pop-Up Fenster, um ihn für den Newsletter zu aktivieren. So sammeln Sie ohne Belästigung kontinuierlich E-Mail Adressen.

E-Mail Marketing

6. Remarketing-Kampagnen zur Sammlung von E-Mail Adressen

Viele Besucher Ihrer Webseite suchen im Anschluss noch zusätzliche Informationen zu Ihren Leistungen und besuchen ebenfalls weitere Webseiten. Was halten Sie davon, wenn Sie in diesem Suchprozess weiter präsent sind? Mit einer Remarketing Kampagne ist dies einfach möglich. Mit Hilfe eines Cookies kann der Besucher Ihrer Webseite im Anschluss auf anderen Webseiten identifiziert werden und Ihr Werbebanner wird eingeblendet. Das Beste daran ist, nur wenn der Besucher auf diesen Banner klickt, entstehen Kosten und der Besucher wird auf das Registrierungsformular Ihres Newsletters weitergeleitet. Somit bietet dieses Instrument eine schöne Möglichkeit, Ihre Besucher auch noch nachträglich zu aktivieren.

7. In fremde Newsletter einbuchen

Auch fremde themenverwandte Newsletter sind eine gute Möglichkeit, weitere Abonnenten zu gewinnen. Buchen Sie sich zum Beispiel in einen Newsletter eines Fachmagazins Ihrer Branche ein und bieten Sie Mehrwertinformationen an, um Downloads und E-Mail Adressen zu generieren. Gerade im B2B-Marketing ist dies eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Email-Adressen zu sammeln und einmalige Werbekontakte zu kontinuierlichen Interessenten zu machen. Zudem erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die Kommunikation mit potenziellen Kunden.

8. XING für die Sammlung von E-Mail Adressen nutzen

Auch wenn es immer wieder negiert wird. Auch Nutzer von Social Media Kanälen haben E-mail Adressen und lesen E-Mail Newsletter. Kontaktieren Sie Ihre XING Kontakte und stellen Sie Ihren E-Mail Newsletter vor. Dies kann auch schon geschehen, wenn Sie zur Kontaktaufnahme aufgefordert werden. Sie sollten Ihre Kontakte jedoch nicht ohne Rückmeldung einfach in Ihren Newsletter Verteiler aufnehmen. Dies ist von vielen Nutzern nicht erwünscht. Senden Sie Ihren Kontakten einfach eine kurze Erläuterung, was in Ihrem Newsletter passiert, warum es sich lohnt diesen zu abbonieren und stellen Sie einen Anmeldelink zur Verfügung. Dies ist ausreichend und in diesem Kanal angemessen. Hier finden Sie übrigens unser XING-Profil.

9. LinkedIn als E-Mail Lieferant

LinkedIn ist mittlerweile das größte businessorientierte Social Network der Welt. Auch hier können Sie Ihre Kontakte auffordern, Downloads ankündigen, in verschiedenen Gruppen Ihren Newsletter vorstellen und damit weitere E-Mail Adressen sammeln.

10. Slideshare als Leadgenerierung

Slideshare ist für alle Powerpoint Junkies eine Offenbarung. Sie können dort e-Books, Präsentationen und Dokumente hochladen. Slideshare bietet hierzu einen Leadgenerierungsdienst an. Wer die Präsentation herunterladen möchte, wird zur Abgabe seiner Daten aufgefordert. So können sachbezogene Informationen und weitere E-Mail Adressen gesammelt werden. Hier finden Sie unseren Slideshare-Kanal.

11. Bounces und Abmeldungen managen

Bei der Gewinnung von Newsletter Abbonenten sollte man auch nicht vergessen, die Fedbacks aus den Versendungen zu bearbeiten. Nur wenn man den Newsletterverteiler regelmäßig pflegt, kann dieser auch sinnvoll weiter entwickelt werden.

Wenn sich jemand bei Ihrem Newsletter abmelden möchte, dann fragen Sie nach den Gründen dafür. Dies ist durchaus legitim, darf aber keinesfalls eine verpflichtende Angabe sein. Eine umfassende Auswahl an Abmeldegründen sollte bereits vorgegeben sein, ein Freifeld werden die wenigsten ausfüllen. Um den Kontakt trotz Abmeldung zu halten, kann versucht werden, ihn in einen anderen Kanal zu überführen – man spricht dabei von Opt-Over Hinweise auf Profile in sozialen Netzwerken sind hierbei normal.

Überprüfen Sie auch Bounces. Warum konnte der Newsletter nciht zugesetllt werden? Existiert die eMail Adresse noch? Wenn nicht, kann sie vielleicht aktualsiert werden.

 

Sie möchten sich umfangreich über das Thema Online Marketing beraten lassen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Achten Sie beim Sammeln der E-Mail Adressen immer darauf, dass dies rechtskonform geschieht. Wir hier im Deutschen Institut für Marketing haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Aber wir gehen auch seriös damit um. Dann funktioniert E-Mail-Marketing auch!

 

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#emailmarketing #newsletter #emailmarketingverteiler #onlinemarketing #om

Neue E-Mail Versandlösung: Campaign.Plus

Neue E-Mail Versandlösung: Campaign.Plus
5, 2 Bewertungen
In Zeiten von Social Media Marketing über Kanäle wie Facebook, Instagram & Co, wird das E-Mail-Marketing bei dem ein oder anderen Marketeer im Marketing-Mix schon mal gerne hinten angestellt. Doch E-Mail-Marketing ist auch in der heutigen Zeit noch ein wichtiges Instrument, um sich in der Datenflut des Internets von Konkurrenten abzuheben. Das Newsletter-Tool Campaign.Plus ist erst seit kurzer Zeit auf dem Markt und für Nutzer mit bis zu 1.000 E-Mails monatlich kostenfrei verfügbar. Es besteht die Möglichkeit, einen kostenlosen Test-Account anzulegen, um sich mit dem Tool vertraut zu machen. Campaign.Plus unterstützt Sie dabei, personalisierte Nachrichten ohne großen Aufwand an eine breite Masse von Geschäfts-Kontakten zu versenden. Egal, ob Sie neue Kunden akquirieren, bestehende Kunden an Ihr Unternehmen binden oder lediglich Vereinsmitglieder zur Jahresversammlung einladen möchten, eine professionelle Newsletter-Software erleichtert Ihnen den Versand erheblich. Mit der Auswahl des richtigen Tools ist es sogar möglich, das Ergebnis des Newsletters zu optimieren. Aus diesem Grund sollte die Wahl des richtigen Tools gut überlegt sein, da es die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung des E-Mail Marketing bildet. Wir haben die neue E-Mail Versandlösung Campaign.Plus für Sie getestet und nach folgenden Kriterien bewertet:

1.    Benutzerfreundlichkeit

Das Tool ist insgesamt sehr übersichtlich gestaltet und lässt sich für die gebotene Vielzahl an Funktionen einfach bedienen. Durch die am linken Seitenrand fixierte Navigationsleiste hat der Nutzer jederzeit Zugriff auf alle Funktionen des Tools. Durch Anklicken einer Rubrik werden auch die Unterseiten angezeigt. Nachdem sich der Nutzer über die Webseite angemeldet hat, gelangt er zunächst zum Dashboard des Tools. Dort erhält er eine Übersicht, sowie ausgewählte Statistiken zu den zuletzt versandten Nachrichten: Campaign.Plus

2.    Adressmanagement

Mit Hilfe des Navigationsmenüs gelangt der User über die Kategorie "Empfänger" zum Adressmanagement des Tools. Hier hat der Nutzer die Möglichkeit, neue Kontaktdaten in das Newsletter-Tool einzupflegen. Bei der Aufnahme neuer Kontakte in die Datenbank bietet Campaign.Plus außerdem die folgenden drei Optionen:
  • Einzelnen Empfänger anlegen
  • Empfängerliste hochladen
  • Mit Dritt-Anwendung synchronisieren
Das Tool bietet somit die Möglichkeit, ganze Empfängerlisten aus anderen Datenbanken zu importieren, sowie die direkte Anbindung und Synchronisation mit bereits im Betrieb verwendeten Dritt-Anwendungen, wie z.B. CRM-Systemen. Für die Integration von Online-Shops werden aktuell die gängigen Shopsysteme, Magento, Shopware und xt:Commerce, unterstützt. Campaign.Plus Shop-Anbindung

3.    Templates & Personalisierung

Für professionelles E-Mail Marketing ist eine personalisierte Ansprache das A und O. Damit Sie die Empfänger Ihres Newsletters richtig ansprechen können, bietet Campaign-Plus eine Template-Funktion. Templates sind Formatvorlagen, die individuell angelegt werden können und durch Platzhalter ein Grundgerüst der E-Mail vorgeben. Das ermöglicht dem Nutzer Freiräume für Name, Vorname, Adresse, Abmelde-URL, sowie eine Web-Ansicht-URL zu lassen. Diese werden vor dem Versand des Newsletters automatisiert durch die entsprechenden Daten des Empfängers ersetzt und ermöglichen eine auch beim Versand von Massenmailings eine personalisierte Ansprache. Die Erstellung individueller Templates erfolgt über den HTML-Editor, der eine Vorschau der E-Mail in Form einer Live-Ansicht liefert. Bilder und andere Dateien können ebenfalls in die Templates eingebunden werden. Hier sind Grundkenntnisse in der HTML-Sprache erforderlich.

4.    An- und Abmeldungen

Der richtige Umgang mit An- und Abmeldungen eines Newsletters ist eine der Kernfunktionen einer guten E-Mail-Marketingsoftware. Bei der Anmeldung für einen Newsletter sollte immer darauf geachtet werden, dass das Double-Opt-In-Verfahren angewandt wird, um rechtliche Streitigkeiten zu vermeiden. Hiermit ist gemeint, dass der Nutzer nach der Anmeldung in einem Verteiler anschließend eine Nachricht mit der Möglichkeit der Bestätigung erhält. Bei der Abmeldung ist das Confirmed-Opt-Out-Verfahren üblich, bei dem die Abmeldung aus dem Verteiler durch eine E-Mail bestätigt wird. Campaign.Plus bietet hier bei der Template-Erstellung einen Platzhalter, der auf eine Abmelde-URL führt.   ▶ Jetzt E-Learning Kit zum Thema "E-Mail Marketing" buchen und Newsletter optimieren!

5.    Analyse- und Testing-Tools

Um nachhaltiges E-Mail-Marketing zu betreiben, ist es unbedingt notwendig, vergangene Kampagnen zu analysieren, positive und negative Faktoren zu identifizieren und künftige Mailings entsprechend zu optimieren. Das Tool bietet Ihnen dabei Unterstützung in Form von zwei Analyse-Tools. Die Newsletter-Software liefert Ihnen einerseits Daten über die Endgeräte-Verteilung, sodass Sie stets den Überblick behalten, wo Ihre E-Mails gelesen werden. Auf Basis der Verteilung können E-Mail-Design, Werbebotschaften und Landingpages je nach Endgerät angepasst werden. Weitere wichtige Informationen liefert die sogenannte Klick-Map, die grafisch aufbereitet darstellt, welche Bereiche Ihrer E-Mail beim Empfänger für besondere Aufmerksamkeit sorgen. So finden Sie heraus, welche Bereiche beim nächsten Mailing attraktiver gestaltet werden sollten. Die Newsletter-Software bietet außerdem die Möglichkeit, Splittests in Form von A/B-Tests durchzuführen. Hierbei wird eine leicht abgeänderte Variante gegen die Originalversion der E-Mail getestet, um im Anschluss zu sehen, welche der beiden Nachrichten z.B. mehr Klicks generiert hat.

6.    Zustellbarkeit

Ein besonderer Fokus sollte außerdem auf das Thema Zustellbarkeit gelegt werden, denn damit die E-Mails tatsächlich zugestellt werden, ist viel technisches Know-how und organisatorischer Aufwand notwendig. Beispielsweise müssen Mail-Server über eine Zertifizierung verfügen, damit die Massenversendungen nicht fälschlicherweise durch Spam-Filter aussortiert werden. Durch die Mitgliedschaft in der Certified Senders Alliance (CSA) verspricht Campaign.Plus eine durchschnittliche Zustellquote von 95%. Vertrauensvolle sowie unseriöse Empfänger können den White- bzw. Blacklists manuell hinzugefügt werden, um die Zustellbarkeit zusätzlich zu erhöhen.  

7.    Fazit

Das Tool Campaign.Plus bietet nützliche Funktionen einer professionellen Newsletter-Software, wie den Import von Kontaktlisten, die Erstellung individueller Templates, eine Anbindung an den Online-Shop, sowie Statistiken zur Zustellquote und Endgeräte-Verteilung. Dank der Ab- & Anmeldefunktion und der Zuordnung zu Black- & Whitelists erfüllt es elementare Bestandteile einer professionellen E-Mail Software. Insgesamt ist Campaign.Plus sehr übersichtlich strukturiert und einfach zu bedienen. Campaign.Plus verfügt über verschiedene Leistungspakete und Preisoptionen. Weitere Informationen und Preise sowie die unverbindliche Testversion finden Sie unter:

E-Mail Software Campaign Plus

#Onlinemarketing #Emailmarketing

Lean Marketing – Geschwindigkeit schlägt Qualität

Lean Marketing – Geschwindigkeit schlägt Qualität
4.5, 19 Bewertungen

Gerade bei Neu- und Ausgründungen stellt das Marketing eine der größten Herausforderungen dar. Häufig sorgt dies für schlaflose Nächte und nachdenkliche Arbeitstage. Das Risiko, viel Geld im falschen Kanal einzusetzen und dann zu verlieren ist nicht gerade gering. Denn bei Neugründungen ist Geld und Zeit ein kritischer Faktor und sollte daher richtig eingesetzt werden. Dabei gleichzeitig nicht nur neue Kunden zu generieren, sondern das Marketing auch als Marktforschungswerkzeug zu verwenden und dadurch die Produkte sowie den Service zu verbessern, ist der Idealfall. Auf den ersten Blick sieht es schwer aus, aber durch den richtigen Einsatz von Lean Marketing ist das möglich.

lean_marketing

Was ist Lean Marketing?

Das Managementkonzept des Lean Marketing, versucht, durch das Überdenken von vorhandenen Marketingstrukturen, neue Stoßrichtungen für die Entwicklung innovativer Unternehmenskonzepte darzulegen.

Ziele des Lean Marketing

Schneller. Besser. Effizienter. Das sind die Kernziele des Lean Marketing. Im traditionellen Marketing stehen Vorteile des Produkts und der daraus resultierende Mehrwert für den Kunden im Fokus. Die Herausforderung dabei ist es, die richtige Zielgruppe zu erkennen und über die richtigen Kanäle anzusprechen. Es werden also im Vorfeld Analysen durchgeführt, die dabei helfen, die Zielgruppe und die Kommunikationskanäle zu bestimmen. Nach den Auswertungen setzt ein Unternehmen dann alles auf eine Karte und hofft auf ein zielführendes Ergebnis. Entweder das Vorgehen klappt oder es klappt nicht. Wie im klassischen Marketing soll auch im Lean Marketing der möglichst perfekte „Fit“ zwischen Zielgruppe, Anzeige und Placement erreicht werden. Allerdings fallen hier lange Planungen im Voraus weg, man will direkt ins kalte Wasser springen und Ziele dadurch schneller und kostengünstiger erreichen.

Vorgehen beim Einsatz von Lean Marketing (was kann getestet werden)

Da auf eine detailierte Vorabplanung verzichtet wird, muss nun also getestet werden, auf welche Werbung der Nutzer anspringt. Das Vorgehen dabei ist Folgendes:

  1. Ziele definieren:
    Im ersten Schritt erfolgt die Definition eines Ziels.
  2. Hypothesen aufstellen:
    Als nächstes wird eine Hypothese aufgestellt, wie man dieses Ziel erreichen möchte. Dafür können Erfahrungswerte, alte Analysen oder zuvor durchgeführte, aktuelle, kleinere Marktanalysen herangezogen werden.
  3. Test-Szenario aufstellen:
    Im Folgenden wird ein Test-Szenario angefertigt. Dadurch soll die Hypothese überprüft werden. Zwei unterschiedliche Zielgruppen werden nun mithilfe eines kleinen Budgets geprüft.
  4. Test durchführen:
    Durchführung des Tests in einer kurzen Zeitspanne.
  5. Auswerten und Strategie anpassen: Im Zuge der Auswertung wird geprüft, ob die Hypothese verifiziert werden kann. Entsprechend des Ergebnisses kann das Folgebudget zugewiesen und die Strategie angepasst werden.

Im Lean Marketing werden A/B-Tests also auf verschiedene Bereiche angewendet, und während die Kampagne bereits läuft, Optimierungen vorgenommen. Dadurch können während des Prozesses die besten Kombinationen herausgearbeitet werden. Wie bei jedem anderen Konzept stehen auch beim Vorgehen im Lean Marketing einige Gedanken im Vordergrund. Diese sind Folgende:

  • Das Feedback der Nutzer bzw. Kunden ist besonders wichtig und ist ausschlaggebend.
  • Der kontinuierliche Lernprozess des Unternehmens.
  • Das schnelle Reagieren auf Test-Ergebnisse.
lean_marketing_grafik

Was kann im Lean Marketing getestet werden?

Im Marketing wurden in der Vergangenheit hauptsächlich Landingpages getestet. Der Lean Marketing-Ansatz ist umfassender, denn er wendet das A/B-Testing auch auf andere Bereiche an. Bereiche die im Lean Marketing häufig getestet werden sind:

Landingpages:

Als Landingpage bezeichnet man eine Webseite, auf die ein Nutzer gelangt, nachdem er auf einen Link in einer E-Mail, einen Werbebanner oder auf einen Eintrag in einer Suchmaschine geklickt hat. Jede Landingpage wird speziell erstellt und hat nur ein einziges Ziel. Eine Landingpage soll kein Schönheitspreis gewinnen, sondern die Conversion-Rate steigen. Deshalb ist es nötig, jedes Element einer Landingpage zu testen, um zu überprüfen, was zu einer höheren Conversion-Rate beiträgt. Google Analytics bietet eine Kartegorie an, die solche Tests für Landingpages ermöglicht. Folgende Elemente können getestet werden:

  • Text
  • Bilder
  • Buttons
  • Produktabbildung
  • Siegel (Trusted Shop etc.)
  • Call to Action
  • Hintergrund

E-Mail Marketing:

Das E-Mail-Marketing dient dazu, die bestehenden Kundenkontakte auszubauen und zu festigen. Dies geschieht, wie der Name schon verrät, über das Versenden von E-Mails. Auch hier können E-Mails besser als andere gestaltet und aufgebaut sein. Moderne Email-Versandanbieter ermöglichen diese Tests bereits. Dabei werden verschiedene Mails an eine kleine Gruppe der Empfänger geschickt, z. B. 10% der Kunden. Die Mail, welche die höchste Öffnungs- und Klickrate aufweist, wird dann an die restlichen 90% der Empfänger versendet. Elemente die hier getestet werden können, sind:

  • Absende-Adresse
  • Betreffzeile (sehr wichtig!)
  • Anrede (Vorname, Nachname)
  • Bild A, Bild B, beide Bilder oder keine Bilder
  • Call-to-Action
  • Textlänge
  • Versandzeit
  • Signatur

Anzeigen:

Auch Anzeigen, wie zum Beispiel Facebook Anzeigen oder Google AdWords Anzeige, können getestet werden und ebenso wie bei den Vorgängern, können auch hier verschiedene Elemente überprüft werden. Der Erfolg solcher Anzeigen kann mithilfe bestimmter Kriterien ermittelt werden. Klickrate, Cost-per-Click und Conversion-Rate sind einige davon. Die Auswertung erfolgt über das Webinterface des Anbieters.

  • Anzeige
  • Text
  • Verlinkung
  • Keywords
  • Anzeigen-Erweiterung
  • Targeting (Geografie, Demografie, Interessen etc.)

Wichtige Grundprinzipien im Lean Marketing

  • Der Kunde ist im Fokus.
  • Glauben Sie den Fakten!
  • Geschwindigkeit schlägt Qualität.
  • Teile das Ganze in kleinere Schritte/Tests auf!
  • Lernen ist ein kontinuierlicher Prozess.
  • Unter Umständen kann das Kunden-Feedback eine tiefgreifende Kursänderung in der Produktentwicklung und/oder den Marketingmaßnahmen erfordern à Strategie schnell und nachhaltig anpassen!

Fazit

Besonders für Startups und für das Agieren in neuen Märkten ist Lean Marketing eine gute Möglichkeit, das Marketing sinnvoll zu steuern. Durch das Aufteilen des Gesamten in kleinere Teilaufgaben wird das Budget nicht mit einem mal investiert. Man kann jeder Teilaufgabe einen Teil des Budgets zur Verfügung stellen. Durch diese Teilaufgaben und die häufig unterschiedlich aussehenden Tests, kann die für das Unternehmen perfekte Kombination herausgearbeitet werden.

#LeanMarketing #Marketing

E-Learning Kit „E-Mail Marketing“

E-Learning Kit „E-Mail Marketing“
5, 1 Bewertungen

E-Mail Marketing gehört zu den effektivsten Werbemöglichkeiten. Kunden und Interessenten werden durch den Versand von E-Mails gezielt, schnell und regelmäßig erreicht. Dabei zählt das E-Mail Marketing zu einer kostengünstigen Werbeform im Rahmen des Online Marketings. Unternehmen können Kunden über Angebote und Rabattaktionen innerhalb kürzester Zeit informieren. In unserem E-Learning Kit zeigen wir Ihnen, wie man E-Mail Marketing zu Marketingzwecken richtig und effektiv einsetzen kann. Sie lernen, worauf es bei der Nutzung von E-Mail Marketing ankommt und welche Möglichkeiten sich für Unternehmen bieten.

Buchen Sie das Kit für nur 24,90 € inkl. MwSt.

 Welchen Nutzen bietet Ihnen das E-Learning Kit "E-Mail Marketing"?

  • Sie lernen, wie Sie mit E-Mail Marketing erfolgreich Kunden ansprechen.
  • Erfahren Sie, wie Sie noch erfolgreicher beim Einsatz von E-Mail Marketing werden.
  • Sie erhalten einen strukturierten Überblick über die Vorgehensweise im Marketing.
  • Sie bekommen Belege und Fakten über die verschiedenen Elemente im E-Mail Marketing.
  • Sie erhalten einige Best-Practice-Beispiele.

Unser E-Learning Kit ist für Sie genau richtig, wenn Sie:

  • Einen schnellen Überblick über die Grundlagen des E-Mail Marketing erfahren möchten.
  • In Ihrem Unternehmen E-Mail Marketing als Instrument etablieren möchten.
  • Ihr E-Mail Marketing reflektieren möchten und neue Impulse benötigen.
  • Auf die Erfahrung von über 10 Jahren Anwendung zugreifen möchten.

 


Aus dem Inhalt / Lehrplan

A) 6 Videolektionen (insgesamt 67 Minuten)

  1. Einstieg und Überblick zum modernen E-Mail-Marketing (27:45)
  2. Welche Inhalte gehören in eine E-Mail? (16:30)
  3. Aufbau von Reichweite (5:51)
  4. Rechtliche Rahmenbedingungen (9:48)
  5. Controlling (4:55)
  6. Fazit (3:40)

B) Alle Inhalte als eBook (PDF, 48 Folien)

C) Eine Transferhilfe, mit der Sie die Inhalte optimal in Ihrem Unternehmen umsetzen können! (PDF, 7 Seiten)

 

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In unserem E-Learning Kit mit unserem Experten Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, erhalten Sie einen umfangreichen Überblick über die Möglichkeiten, die Ihnen E-Mail Marketing bietet. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Unternehmen im E-Mail Marketing entsprechend repräsentieren und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind. Mit Hilfe zahlreicher Beispiele erhalten Sie alles Notwendige an die Hand, um die Informationen selbst in der Praxis anwenden zu können.

 

>>> Hier können Sie das E-Learning Kit "E-Mail Marketing" buchen!

#emailmarketing #onlinemarketing #elearning

FAQ des Werbe- und Marketingrechts auf dem Kölner Marketingtag 2013 – Dr. Markus Robak

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RA Dr. Markus Robak - Medienspezialist der JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft GmbH

„FAQ des Werbe- und Marketingrechts - aktuelle Fälle aus der Rechtsprechung“

Jonas RA

Rechtsanwalt Dr. Makus Robak setzte in seinem Vortrag vier Schwerpunkte:

  • E-Mail
  • Social Media Content
  • Bildrechte
  • Gewinnspiele – Teilnahme an Kauf knüpfen?

Sein Thema wurde vom Publikum sehr interessiert verfolgt und er beantwortete Fragen bereits während des spannenden Vortrages.

E-Mail

Herr Dr. Robak erläuterte zum Erstaunen eines teilweise hörbar verwunderten Publikums, dass das Zusenden von Werbemails ausschließlich nach der Einholung einer ausdrücklichen Einwilligung erlaubt ist.

Somit stellt bereits das Zusenden einer ersten E-Mail, SMS, MMS und Co. ein Verstoß gegen § 7 UWG dar.

Weiterhin machte er deutlich, dass Werbetreibende im Falle einer Streitigkeit in der Beweispflicht sind und daher dauerhaft in der Lage sein sollten nachzuweisen, dass eine entsprechende Einwilligung vorliegt.

Social Media Content

Beim Thema „Social Media Content“ ging es um die Frage: „Darf urheberrechtlich geschützter Content verlinkt werden?“

Hier machte Dr. Robak den Zuhörern kurz klar, dass es hierauf keine pauschale Antwort gibt, sondern der genaue Umstand ausschlaggebend ist: So ist es beispielsweise erlaubt ein YouTube Video so zu verlinken, dass sich ein neues Fenster für den User öffnet, um es abzuspielen. Im Gegensatz dazu ist es aktuell nicht erlaubt ein fremdes Video ohne Erlaubnis so auf der eigenen Website einzubauen, dass es beim Abspielen aussieht wie ein Teil des eigenen Webauftritts. Das Thema wurde aktuell dem EuGH zur Entscheidung vorgelegt – wir können gespannt auf das Ergebnis sein. Schön war an der Stelle dann aber sein Einschub: „Wo kein Kläger, da kein Richter!“

Bildrechte

RA Dr. Markus Robak

Weiterhin gab er den Teilnehmern Informationen zum Thema Bildrechte an die Hand. So regierte ein Teil des Publikums auch hier wieder erstaunt, als er deutlich machte, dass  jede abgebildete Person eine Einwilligung für die Nutzung des Bildes erteilen muss. Auch das Gerücht, dass es ab einer bestimmten Personenzahl eine Sonderregel gibt, welche von der Einholung der Einwilligung befreit, verneinte Dr. Robak deutlich. Zu herrlichem Gelächter führte eine Publikumsfrage, ob dies denn auch für Mitarbeiter gelte.

Gewinnspielwerbung

Hier erfreute der Redner das Publikum mit der Erläuterung, dass inzwischen die Kopplung von Gewinnspielen an einen Kauf erlaubt ist. Noch vor nicht so langer Zeit war dies rechtlich nicht gestattet. Als typisches Bespiel nannte er hier „Code im Deckel“- Aktionen. Doch auch hier gibt es Grenzen. So ist beispielsweise die Erhöhung des Verkaufspreises ebenso unzulässig wie sogenanntes übertriebenes Anlocken.

Facebook verbietet allerdings die Kopplung von dem Klick auf „Gefällt mir“ und der Teilnahme an einem Gewinnspiel. Ein solches kann auf Facebook durchgeführt, müsse aber anders umgesetzt werden.

Laden Sie sich jetzt die Präsentation herunter oder lesen Sie jetzt gleich ganze Präsentation:

Call-to-action-Phrasen wirkungsvoll gestalten

Call-to-action-Phrasen wirkungsvoll gestalten
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Eine Online-Marketing-Kampagne sollte in der Regel eine so genannte Call to action-Phrase beinhalten, also eine Aufforderung an den Besucher, etwas zu tun. Das kann z.B. ein Kauf sein, ein Download, eine Anmeldung oder eine sonstige Handlung, die als Ziel der Kampagne definiert wird.

Was gute und erfolgreiche Call-to-action-Phrasen ausmacht, wurde in verschiedenen Studien identifiziert sowie von Anwendern für die Jahre zusammengetragen.

Erfolgreiche CTA-Elemente

  • verwenden die Sprache des Besuchers
  • bieten einen starken Anreiz
  • machen klar, was genau der Besucher tun soll
  • erzeugen schnelle Handlungen durch künstliche Verknappung
  • sind auffällig platziert, nicht versteckt
  • sind sowohl als Bild als auch als Text enthalten, für alle Fälle
  • vermitteln schnell und prägnant die gewünschte Aktion

Solche und zahlreiche weitere Informationen erhalten Sie regelmäßig, aktuell und von Experten ausgewählt in unserem kostenlosen DIM-Newsletter.

Melden Sie sich gleich an!

(Call to action-Phrase in action :-))

Checkliste zum Thema Mobile E-Mail-Marketing!

Checkliste zum Thema Mobile E-Mail-Marketing!
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Rein statistisch besitzt heute jeder fünfte Deutsche zwei Handys oder zumindest zwei Mobilfunkkarten. Kein anderes Informationsmedium erreicht ansonsten diesen Wert. Und auch die Anzahl an webfähigen Endgeräten steigt stetig an, wobei die Tarife für das mobile Internet stetig sinken. Mittlerweile übersteigen sogar die Umsätze aus mobilen Internetzugängen und mobiler E-Mail die Umsätze aus SMS- und MMS-Versand.

Diese Faktoren lassen das Mobile E-Mail-Marketing in der Unternehmenskommunikation immer wichtiger erscheinen. Jedoch ist bei dem Versand von E-Mails auf das Handy in einigen Aspekten vorsicht geboten. Aus diesem Grund im Folgenden eine Checkliste mit den wichtigsten, zu beachtenden Aspekten.

Die Vorbereitung:

  • Zunächst sollten Sie prüfen wie hoch der Prozentsatz Ihrer Zielgruppe ist, der mobile E-Mails nutzt.
  • Es ist abzuwägen, ob es sich lohnt während der Newsletter-Anmeldung nach der mobilen E-Mail-Nutzung zu fragen und ein weiteres Format für das Handy anzubieten.

Der Inhalt:

  • Der Inhalt muss erwünscht und relevant sein. Nicht angeforderte Newsletter stören auf dem Handy viel mehr als auf dem PC. Dies könnte eine negative Einstellung zum Unternehmen zur Folge haben.
  • Service-Mails, auf welche man im Bedarfsfall zurückgreifen kann, sind gefragt.
  • Konzentrieren Sie sich auf den Betreff und den Absendernamen. Hier muss die Aufmerksamkeit erregt werden, da die darstellbare Zeichenmenge von Gerät zu Gerät variiert.
  • Die Auswahl von Videos, Fotos oder Grafiken sollten gut durchdacht sein. Die Datenübertragung ist langsam und teuer.
  • Bieten Sie einen alternnativen Rückkanal an.

Der Umfang:

  • Der Text sollte nicht länger als zwei oder drei Absätze sein.
  • Wenn Sie einen Link zu einer alternativen Darstellung einbinden möchten, sollte der Link möglichst kurz sein und nicht am Anfang stehen.
  • Die wichtigsten Informationen sollte "above the fold" stehen, d.h. ohne zu scrollen im Bildschirm zu sehen sein.

Quelle: Internet World Business