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Stacey Matrix – Orientierung bei unsicheren Problemlagen

Die Stacey Matrix, benannt nach dem britischen Professor für Management Ralph D. Stacey, leistet in ihrer Ursprungsform eine strukturierende Hilfestellung bei der Auswahl von Managementstrategien unter Unsicherheit. In der Praxis finden Sie die Stacey Matrix häufig auch im engen Zusammenhang mit dem sog. Cynefin-Framework, das 1999 von Dave Snowden entwickelt wurde. Beide Ansätze ordnen Problemsituationen nach den vier Problemlagen „einfach“, „kompliziert“, „komplex“ und „chaotisch“.

Stacey Matrix und Cynefin-Framework

Die Stacey Matrix visualisiert in ihrer schematischen Darstellung insbesondere den Zusammenhang zwischen Anforderung (Was) und Lösungsansatz (Wie). Darüber hinaus gibt Ihnen das Cynefin-Framework für jede der vier Cluster spezifische Handlungsempfehlungen (z.B. agieren, reagieren, analysieren oder probieren). Diese unterscheiden sich abhängig von der jeweiligen Einordnung. Eine praktische Anwendung findet sich in der Kombination von Stacey Matrix und Cynefin-Framework, wenn es beispielsweise um die Frage geht, welche (agile) Arbeitsmethode zur Lösung welcher Problemsituation eingesetzt werden soll. Hier zeigt sich, dass bei einfacher Problemstellung noch traditionelle Methoden als Lösungsansatz ausreichen, während bei zunehmenden komplexen bis hin zu chaotischen Situationen vermehrt agile Methoden (z.B. Scrum, Kanban Board oder Design Thinking) vorteilhaft erscheinen.

Stacey Matrix „Wie-Achse“ und „Was-Achse“

Streng genommen stellt sich die Stacey Matrix zunächst weniger als eine Matrix, denn mehr als ein Koordinatensystem mit zwei Achsen dar. Dabei wird die horizontale Achse „Wie-Achse“ und die vertikale Achse als „Was-Achse“ bezeichnet.

  • Wie-Achse: Mit welcher Methode kann eine Problemstellung so gelöst werden, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt wird? Dabei kann die potenzielle Lösung in ihrer Ausprägung „klar und bekannt“ aber auch „unbekannt und völlig neu“ sein.
  • Was-Achse: Mit welchem Problem sind wir konfrontiert und was ist die konkrete Aufgabenstellung? Diese kann sich entweder als „klar und eindeutig“ oder als „unklar und mehrdeutig“ herausstellen.

In dieses zweidimensionale Koordinatensystem lassen sich dann diagonal von links unten nach rechts oben die vier Kategorien „einfach“, „kompliziert“, „komplex“ und „chaotisch“ abtragen, so dass die Stacey Matrix entsteht. Je weiter man auf dieser Diagonalen nach rechts oben wandert, desto weiter entfernt man sich aus der Komfortzone, in der sowohl Problemstellungen als auch mögliche Lösungen noch überschaubar sind.

Stacey Matrix

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Stacey Matrix - einfach, kompliziert, komplex und chaotisch

Folgend werden die in der Stacey Matrix verwendeten Kategorien bzgl. ihres inhaltlichen Verständnisses näher definiert:

  • Bei einer einfachen Aufgabenstellung können Sie ohne großen Aufwand das Problem beschreiben und auf bekannte Lösungen zurückgreifen. Diese Lösungen haben sich in vergleichbaren Problemlagen bereits bewährt und bieten deshalb eine relativ hohe Gewissheit und Vorhersagbarkeit in Bezug auf die erfolgreiche Lösung der Aufgabe. So können Sie beispielsweise auf Basis von „Best Practices“, vorliegender Checklisten oder einer eher traditionellen Projektmanagement-Methode die Problemlösung zügig angehen und vorantreiben.
  • Komplizierte Problemfelder erkennen Sie daran, dass eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten mit einer jeweilig bestimmten Kausalität verknüpft sind. Hier ist die Vielzahl dafür verantwortlich, dass Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen, tiefergehend analysieren und planvoll vorgehen sollten.
  • Komplexe Umgebungen sind dadurch gekennzeichnet, dass viele Variablen in gegenseitiger Wechselwirkung zueinanderstehen. In dem Fall hilft Ihnen auch eine weitreichende Analyse nicht weiter. Es ist Ihnen unmöglich, genaue Vorhersagen zu treffen. Hier wird nur die Vorgehensweise von „Trial and Error“ dazu führen, aus aufgestellten Hypothesen und den jeweilig resultierenden Ergebnissen sukzessiv zu lernen.
  • Gemeinhin verstehen wir unter Chaos den Zustand völliger Unordnung. In einer solchen Situation sind weder die exakten Anforderungen noch die Spuren eines möglichen Lösungskorridors zu erkennen. Um im Chaos Klarheit und zunehmende Sicherheit zu gewinnen, sind in erster Linie schnelles Handeln und ein experimentelles Vorgehen von Nöten. Langwierige Analysen oder endlose Diskussionen über das Für und Wider wirken eher kontraproduktiv und führen nicht zum Ziel.
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Stacey Matrix – Beispiel Digitalisierung

Die Stacey Matrix können Sie beispielsweise heranziehen, wenn Sie sich dem tieferen Verständnis von Digitalisierung für Ihr Unternehmen nähern möchten. Digitalisierung stellt für viele nicht nur eine große Herausforderung in Bezug auf die „Wie-Achse“, sondern auch bereits in Bezug auf die „Was-Achse“ dar. Mit folgenden Gedankenschritten gelangen Sie auf der Diagonalen von „kompliziert“ über „komplex“ bis unter Umständen hin zum Punkt „chaotisch“:

  • Digitalisierung ist schon gar nicht einfach aber auch nicht nur kompliziert. Bereits die Implementierung einer Softwarelösung in Verbindung mit digital automatisiert gesteuerten Prozessen (z.B. Kundendialog, Customer Journey), bewirkt eine sofortige wechselseitige Beeinflussung relevanter Parameter (Informations-. Kommunikations- und Kaufverhalten). Damit ist bereits der Tatbestand einer komplexen Herausforderung gegeben.
  • Gerade in noch verhältnismäßig jungen und dynamischen Problemräumen, wie der der Digitalisierung, existiert noch kein breites gemeinsames Verständnis. Damit wandert man in der Stacey Matrix automatisch auf der vertikalen „Was-Achse“ nach oben (unklare und mehrdeutige Anforderung).
  • In Verbindung mit der Erkenntnis, dass auch das „Wie“ noch eher „unbekannt“ wenn nicht gar „völlig neu“ ist, führt ein solch fehlendes Verständnis in der Logik der Stacey Matrix in eine chaotische Problemlage.

Stacey Matrix und Cynefin-Framework Handlungsanweisungen

Anstatt mit einer schnellen, Hauptsache digitalen Umsetzung zu starten, nehmen Sie sich die Zeit, zunächst gemeinsam im Unternehmen zu verstehen, was digitale Transformation eigentlich für Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeitenden, Ihre Branche und Ihren Markt konkret bedeutet. Erst dann ist nach und nach ein zielgerichtetes, effektives und effizientes Handeln möglich. In Verbindung von Stacey Matrix und Cynefin-Framework werden den vier Zuständen folgende verschiedene Handlungsalternativen zugeschrieben:

  • Einfacher Problemkontext: Fakten feststellen (wahrnehmen), Auswahl bekannter Regeln vornehmen (klassifizieren) und als Lösung „Best Practice“ anwenden.
  • Komplizierter Problemkontext: Fakten einschätzen, entdeckte Zusammenhänge analysieren, Ziele formulieren, priorisieren, planen, umsetzen und kontrollieren.
  • Komplexer Problemkontext: Experimentieren, Hypothesen anhand der wahrgenommenen Ergebnisse überprüfen, Erkenntnisse entweder adaptieren oder aber neue Hypothesen aufstellen.
  • Chaotischer Problemkontext: schnelles Handeln um Wirkung zu erzeugen, die Auswirkungen wahrnehmen und sichern, darauf weitere stabilisierende Aktionen aufbauen und versuchen schnellstmöglich in Richtung Komplexität zu gelangen.

Anhand dieser Handlungsanweisungen können Sie sehr anschaulich nachvollziehen, wie sich das Thema Digitalisierung Schritt für Schritt weiter in unser Alltagsleben integrieren wird. So gesehen sind auch 25 Jahre Internet im Vergleich zu Entwicklungen anderer Technologien noch eher ein kurzer Zeitraum. Als Sidestep mit aktuellem Bezug sei an der Stelle auf die mitunter chaotisch anmutenden Bewältigungsstrategien im Umgang mit Covid 19 erinnert.

Fazit

Die Stacey Matrix stellt ein geeignetes und nützliches Instrument dar, mit dem Sie sich in neuen Problemräumen schneller orientieren können. Zusammen mit den Handlungsalternativen aus dem Cynefin-Framework, dient Ihnen dies als Navigationshilfe zur Bewältigung Ihrer unternehmerischen Herausforderungen. Vor allem in komplizierten, komplexen oder gar chaotischen Entscheidungssituationen sorgt die Stacey Matrix für mehr Klarheit.

Selbst wenn durch diese erste bloße Einordnung zunächst noch keine Probleme gelöst werden, so braucht es doch gerade in unsicheren Problemlagen Führung und Sicherheit. Dies schaffen Sie nur, wenn Sie wissen, was zu tun ist. Letztlich visualisiert die Stacey Matrix unterschiedliches organisatorisches Handeln und fördert dessen Verständnis. Zusätzlich bietet sie Ihnen einen guten Startpunkt für Reflexionen über die Einflussfaktoren von Kundenwünschen und innovativer Technologien in Bezug auf die eigene bestehende Realität Ihres Unternehmens.

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OKR (Objectives and Key Results ): Das müssen Sie wissen

OKR ist eine der meistgenutzten Management-Methoden aus der Reihe der zahlreichen Methoden, die den Erfolg und die Effektivität im Unternehmen steigern sollen. Hier werden Ziele definiert, die jedoch nicht nur für das komplette Unternehmen, sondern auch die einzelnen Mitarbeiter gelten. Der Gedanke: Nicht nur die Zielsetzung ist erforderlich, sondern auch der konkrete Weg der Umsetzung sollte festgehalten werden. Ein enorm spannender Ansatz. Und wir zeigen Ihnen im Folgenden alles, was Sie über die OKR-Methode wissen müssen.

OKR Definition: Was ist die OKR-Methode?

OKR ist die Abkürzung für Objektives and Key Results. Hinter diesen Begriffen steht eine weit verbreitete Management-Methode. Die Ziele in der OKR-Methode werden klar definiert. Diese gelten allerdings nicht nur für das gesamte Unternehmen, sondern werden auf die einzelnen Mitarbeiter heruntergebrochen (Objectives). Der Grundgedanke hinter der Methode lautet, dass die Zieldefinierung allein für das Erreichen dieser Ziele nicht ausreicht. Auch die Umsetzung spielt in der OKR-Methode eine wichtige Rolle. Deshalb wird gleichzeitig festgelegt, woran der Erfolg überhaupt gemessen werden kann (Key Results). Festgelegt werden die Ziele dabei immer für einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum, also zum Beispiel für ein Quartal. Durch die genaue Zieldefinierung und die Umsetzung der Ziele strebt diese Methode eine Förderung des Commitment der Mitarbeiter an. Nicht zuletzt wird die Motivation der Mitarbeiter durch die vielen kleinen Erfolgserlebnisse gesteigert, die sich beim Erreichen der Ziele einstellen.

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Bestandteile der OKR-Methode

Die OKR-Methode ist eine detaillierte und präzise Management-Methode. Damit diese jedoch auch funktioniert, müssen alle Bestandteile vorhanden sein. Grundsätzlich besteht die OKR-Methode aus drei übergeordneten Bereichen:

  • Gesamtübersicht
  • Zielsetzungen & Ergebniskennzahlen
  • Berücksichtigungen

In jedem der Bereiche werden unterschiedliche Fragen definiert, mit denen Zielsetzung, Erfolg, Hindernisse oder Ergebniskennzahlen genau bestimmt werden können. Maßgeblich für den Erfolg der Methode verantwortlich ist hier das präzise Arbeiten. Je genauer die Vorgaben in den einzelnen Bereichen, desto leichter wird es Ihnen und Ihren Mitarbeitern fallen, die gesteckten Ziele zu erreichen.

OKR Template

Gesamtübersicht

Die Gesamtübersicht dient als grobe Übersicht über die OKR-Methode. In diesem Bereich stellen Sie die berühmte Frage nach dem „Warum?“. Zunächst wird also definiert, warum die Marke oder das Unternehmen überhaupt vorhanden ist, was das „eigene“ Warum genau ist und worin die Kernziele bestehen. Die übergeordnete Frage lautet also: Warum sind wir hier?

Zusätzlich dazu gibt es in der Gesamtübersicht den Bereich der Zieldefinition. Hier lautet die übergeordnete Frage: Was sind unsere Ziele? Beantwortet wird in diesem Bereich zum Beispiel, wo Sie am Ende stehen wollen, welches endgültige Ziel Sie haben oder was Sie als Team, im Unternehmen oder als Einzelperson erreichen wollen. Definiert wird in der Gesamtübersicht zudem, wie Erfolg in Ihrem Fall definiert wird. Die übergeordnete Frage lautet hier: „Wie sieht Erfolg aus?“ Sie definieren also Ihre eigene Definition vom Erfolg, legen aber auch fest, woran Sie den Erfolg konkret festmachen können.

Zielsetzungen & Ergebniskennzahlen

Der zweite große Bereich in der OKR-Methode sind die Zielsetzungen und Ergebniskennzahlen. Für die Zielsetzungen wird genau definiert, welche ehrgeizigen Ziele Ihr Unternehmen verfolgt und was Sie im jeweiligen Zeitraum erreichen wollen. Mit Blick auf die Ergebniskennzahlen sollten Sie zunächst überlegen, wie Sie das Erreichen der Zielsetzungen überwachen und messen können. Darüber hinaus sollten Sie spezifische Messergebnisse festlegen, mit denen Sie prüfen können, ob einzelne Ziele erreicht werden konnten.

Berücksichtigungen

Ein sehr wichtiger Bestandteil der OKR-Methode ist der Bereich der Berücksichtigungen. Hier wird also aufgeführt, was Sie zusätzlich für das Erreichen der Ziele berücksichtigen müssen. Im positiven wie im negativen Sinne. Deshalb unterteilt sich diese Sektion in die Befähigungen und die Blockierer. Bei den Befähigungen wird zum Beispiel überlegt, auf welchem Wege Sie den Erfolg beschleunigen können. Gleichzeitig können Sie definieren, welche Faktoren Ihnen beim Erreichen der Ergebniskennzahlen behilflich sein können.

Der Bereich der Blockierer ist hingegen das genaue Gegenteil. Hier prüfen Sie, was für Sie auf dem Weg zu Ihren Zielen hinderlich sein könnte. Sie definieren also, welche Hürden und Hindernisse Ihnen im Weg stehen oder stehen könnten.

Business Development Manager

Vorteile der OKR-Methode

Die OKR-Methode wäre natürlich nicht so beliebt, wenn sie keine Vorteile mit sich bringen würde. Die wesentlichen Vorteile liegen dabei vor allem in den folgenden Punkten:

  • Transparenz für alle Teammitglieder
  • Steigerung von Commitment und Zufriedenheit der Mitarbeiter
  • Verbesserte Kommunikation zwischen den Abteilungen
  • Präziserer Fokus auf die konkreten Ziele

Ein großer Vorteil für Ihr Team ist die gesteigerte Transparenz. Alle Teammitglieder können die angestrebten Ziele überprüfen und genau nachvollziehen, wie diese erreicht werden sollen. Jeder Mitarbeiter weiß somit genau, was von ihm erwartet wird. Der Mitarbeiter kann sich zudem exakt auf das Ziel konzentrieren, das ihm für den jeweiligen Zeitraum gesetzt wurde. Eine Steigerung des Commitment ist die Folge. Zusätzlich steigern Sie die Zufriedenheit der Mitarbeiter, wenn diese ihre Ziele besser kennen, verstehen und vor allem erreichen können. Indem sich eher Erfolgserlebnisse einstellen, steigt auch die Zufriedenheit im Team.

Ein weiterer großer Vorteil: Sie erhöhen den Fokus Ihrer Mitarbeiter. Diese wollen ihre eigenen Ziele erreichen und arbeiten demnach deutlich fokussierter. Hierfür ist es wichtig, dass Sie genaue Ziele definieren und zum Beispiel mit konkreten Zahlen für die einzelnen Quartale arbeiten. Insgesamt schaffen Sie durch das deutlich fokussiertere Arbeiten und den engen Austausch auch eine verbesserte Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Abteilungen.

Fazit

Viele Management-Methoden legen die Zieldefinition als Grundlage fest. Das Besondere an der OKR-Methode ist zum einen die detaillierte Definition der Ziele, die nicht nur für das Unternehmen an sich gilt, sondern für jedes Team und jeden Mitarbeiter Ziele festlegt. Zum anderen zeichnet sich die OKR-Methode dadurch aus, dass Ziele nur in Verbindung mit Kennzahlen aufgestellt werden. Vage Zielvorgaben gehören damit der Vergangenheit an. Stattdessen können Mitarbeiter fokussiert und zielgerichtet an die Arbeit gehen – und werden durch die Erfolgserlebnisse beim Erreichen der Zielvorgaben motiviert.

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Social Media Tools – Die TOP Tools für Ihr Social Media Marketing

Social Media gehören zum Alltag der meisten Menschen und sind somit auch ein großer Bestandteil der Marketingstrategien vieler Unternehmen. So schnelllebig die heutige Zeit ist, so schnell ändern sich auch die Anwendungsmöglichkeiten und Trends in den sozialen Netzwerken. Als werbetreibendes Unternehmen ist es daher wichtig zu wissen, welche Social Media Plattform für welche Zielgruppe am gefragtesten ist. Als Hilfestellung in Punkto Social Media Marketing gibt es zahlreiche Social Media Tools auf dem Markt, die Unternehmen die Bereitstellung und Analyse von Beiträgen erleichtern.

Damit Sie sich im Dschungel der Social Media Tool-Vielfalt zurechtfinden, stellen wir Ihnen heute die Top Tools vor:

Social Media Tools #1: Hootsuite

Hootsuite ist ein Tool, um den gesamten Social Media Prozess zu managen sowie diesen durch Automatisierung zu ergänzen und zu verbessern. Hootsuite gilt mit mehr als 10 Millionen Kunden als eines der beliebtesten Social Media Tools und ist besonders für die gute Integration von Twitter bekannt.  Mit Hootsuite können Beiträge veröffentlicht, geplant und darüber hinaus Anfragen von Followern direkt beantwortet werden. Der Nutzer erhält einen detaillierten Überblick über alle Social-Media-Kanäle, sodass er diese einfach verwalten und steuern kann. Besonders für Twitter bietet Hootsuite praktische Funktionen, wie zum Beispiel die Einbindung von RSS-Feeds, um so automatisch interessante Artikel zu teilen. Anpassbare Analysen ermöglichen eine zielgerichtete Überwachung sowie Kontrolle der Aktivitäten. Algorithmen ermitteln den idealen Zeitpunkt für das Posten der Beiträge, die dann über die Auto-Planung veröffentlicht werden können. Da die Beiträge so zur idealen Zeit gepostet werden, führt dies zu einer enormen Reichweitensteigerung. Diese Methode ist vor allem bei Twitter sehr erfolgreich. Aufgrund der Komplexität und vielfältigen Möglichkeiten ist dieses Tool eher für Experten geeignet.

Hootsuite

Social Media Tools #2: Buffer

Buffer ist ein Social Media Tool, welches sich auf die Steuerung und zeitliche Planung von Posts und Tweets fokussiert. Buffer ist im Vergleich zu Hootsuite sehr viel einfacher gestaltet und kann daher bereits Anfänger beim Social Media Management unterstützen. Buffer bedient alle gängigen Social Media Kanäle, wie Facebook, Instagram, LinkedIn usw. Mit Buffer lassen sich ebenfalls Post im Vorfeld planen und automatisiert posten, sodass Sie jederzeit auf Ihren Social Media Kanälen aktiv sind. Eine sehr praktische Funktion ist „Re-Buffer this Post“, wodurch Posts, die keine hohe Reichweite erzielt haben, erneut gepostet werden können. Buffer ermittelt mittels Algorithmen dann automatisch die Zeit, in der der Post die meisten Nutzer erreicht. Die Reports sind sehr simpel gestaltet und beschränken sich auf die wichtigsten KPIs. Besonders hilfreich ist das integrierte Bildbearbeitungstool Pablo. Vorteil von Buffer ist ganz klar die Einfachheit und die gute kostenlose Version. Für mehr Funktionen und die Möglichkeit, mehrere Benutzer den Zugriff auf die Kanäle zu gewährleisten, ist auch hier die kostenpflichtige Version notwendig. In der Pro Version ist es möglich, RSS-Feeds einzubinden. Buffer ist leider nicht in einer deutschsprachigen Version verfügbar und im Vergleich zu Hootsuite mit weniger Zusatzfunktionen ausgestattet. Hier entscheiden die persönlichen Anforderungen an das Tool, welches am besten zum Umfang der Social Media Aktivitäten passt.

DSGVO und Social Media - Was müssen Sie beachten?

Ab dem 25.05.18 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) europaweit in Kraft. Besonders im Bereich Social Media gab es viele Schlagzeilen im Bezug zur DSGVO. Erfahren Sie in diesem Video die aktuellsten Informationen rund um die DSGVO und die Handhabung der neuen Regelungen in den sozialen Netzwerken.

Social Media Tools #3: Storyheap

Storyheap ist das Tool für die Organisation und Planung von Storybeiträgen. Aktuell gibt es über Instagram und Snapchat nicht die Möglichkeit, Storybeiträge vom Desktop aus zu steuern und zu posten. Hier setzt Storyheap ein. Mit Hilfe dieses Tool können Storybeiträge vom Web aus veröffentlicht werden. Des Weiteren kann der genaue Zeitpunkt entweder selbst oder durch einen Algorithmus bestimmt werden. Über das Bearbeitungstool Storyheap Studio können die Beiträge direkt bearbeitet und individuell angepasst werden. Besonders auf Instagram und Snapchat sind sogenannte „Takeovers“ sehr beliebt. Das bedeutet, dass ein Influencer zum Beispiel den Instagram Kanal einer offiziellen Seite übernimmt. Mit Hilfe des Autopiloten werden Posts gleichzeitig in mehreren Storys veröffentlicht. Storyheap hat natürlich auch Analysetools integriert, worüber die Nutzer Storybeiträge einfach vergleichen und so die Reichweite der Posts verbessern können. Nachteil von Storyheap ist, dass aktuell nur die Storys von Instagram und Snapchat unterstützt werden. Die Story bei Facebook kann durch dieses Social Media Tool nicht bearbeitet werden. Generell ist es ein sehr hilfreiches Tool und in der größten Version mit einer unlimitierten Anzahl von Posts mit 99$ pro Monat von den Kosten her überschaubar. Storyheap ist allerdings auch nur in einer englischsprachigen Version verfügbar.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

Social Media Tools #4: Fanpage Karma

Fanpage Karma ist ein gutes Social Media Tool im Bereich des Monitorings und der Analyse. Ähnlich wie bei den bereits vorgestellten Tools können über Fanpage Karma Beiträge geplant, gepostet und auf Kommentare geantwortet bzw. darauf reagiert werden. Vorteil dieses Tools ist, dass einzelne Funktionen, wie zum Beispiel der Bereich Monitoring, separat buchbar sind und somit selbst entschieden werden kann, wo der Schwerpunkt dieses Tools liegen soll. Besonders der Bereich des Monitorings ist für Unternehmen hilfreich, da hier nicht nur die eigenen Aktivitäten beobachtet werden können, sondern auch die Aktivitäten der Wettbewerber. So hat man stets im Visier, was auf den Social Media Kanälen passiert und kann zum Beispiel mit Hilfe des Shitstorm Alerts auf problematische Posts direkt reagieren.

Fanpage Karma

Social Media Tools #5: Canva

Canva deckt im Vergleich zu den vorherigen Social Media Tools einen ganz anderen Bereich ab. Besonders für Unternehmen, die wenig Know-how im Bereich der Bildbearbeitung haben, ist dieses Tool sehr hilfreich. Über Canva lassen sich, ähnlich wie bei Photoshop, Bilder bearbeiten und so für die Posts in Social Media aufbereiten. Zusätzlich zur reinen Bildbearbeitung bietet Canva auch eine Vielzahl von Vorlagen für jegliche Marketingaktivitäten an. Darunter fallen Präsentationen, Broschüren, Flyer uvm. Ein Grundstock an Vorlagen und Bildbearbeitungstools ist kostenlos. In der Premium Version sind eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten vorhanden, die die Kommunikation mit dem Kunden erleichtern.

Social Media Tools

Social Media Tools #6: Google Trends

Google Trends ist kein Tool, das per se für die Unterstützung von Social Media Aktivitäten gedacht ist, jedoch trotzdem sehr hilfreich, um aktuelle Trends in den Medien überwachen zu können. Große Trends und meistgesuchte Keywords in einzelnen Posts als Thema aufzugreifen, ist für die Erreichung einer hohen Reichweite sehr hilfreich. Google Trends zeigt aktuelle Trends und Begriffe mit dem höchsten Suchvolumen an, sodass der Nutzer für jede Branche die aktuellsten Themen bestimmen kann. Besonders für Unternehmen, die Kunden mit sehr unterschiedlichen Fachgebieten betreuen, kann dieses Tool hilfreich sein, um die Zielgruppe mit den richtigen Themen anzusprechen.

Google Trends

Social Media Tools – Fazit

Die Entscheidung, welche und wie viele Tools für das eigene Social Media Management notwendig sind, muss sehr individuell getroffen werden. Wichtig ist, bei der Entscheidung die Menge der Posts in der Woche und die Anzahl der Kanäle zu kalkulieren, da hier Preisunterschiede je nach Social Media Tool entstehen. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor ist die Anzahl der mitwirkenden Personen an einem Projekt, da viele kostenlose Versionen jeweils nur einen Zugang auf die Kanäle anbieten.

Möchten Sie noch intensiver in die Welt der sozialen Netzwerke und der Management Strategien mit Hilfe von Social Media Tools eintauchen? Dann nehmen Sie doch an unserem Seminar zum „Social Media“ teil.

Wandel im Markt – Inwieweit sind Sie davon betroffen?

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise bleibt ein Wandel auf dem Wirtschaftsmarkt nicht aus. Inwieweit haben Sie Veränderungen wahrgenommen? Haben Sie in Ihrem Unternehmen bereits Prognosen für das Jahr 2010 aufgestellt? Und sehen Sie in dem nächsten Jahr Chancen oder Risiken für Ihr Unternehmen?

Wir empfehlen zweimal im Jahr ein Meeting mit der Geschäftsführung bei dem die folgenden Fragen beantwortet werden sollten. Sie sollten dabei Ihre momentane Wahrnehmung auf den Märkten, Ihre Prognose sowie die Chancen und Risiken für Ihr Unternehmen erörtern.

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