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Unternehmen effektiv vermarkten: Mit diesen wichtigen Tipps gelingt es Ihnen

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Marketing ist ein wesentlicher Aspekt für den Erfolg eines Unternehmens. Ob Startup oder etablierte Marke, effektive Marketingstrategien können Wachstum fördern, Kundenloyalität aufbauen und Ihr Unternehmen auf einem überfüllten Markt differenzieren. Hier sind Schlüsseltipps, um Ihr Unternehmen effektiv zu vermarkten.

Verstehen Sie Ihr Publikum

Es ist entscheidend, Ihr Geschäftspublikum zu verstehen, um Ihre Marketingstrategien effektiv anzupassen. Beginnen Sie mit Marktforschung, um demografische Daten wie Alter, Geschlecht, Standort und Einkommensniveau zu sammeln. Nutzen Sie Umfragen, Interviews und Fokusgruppen, um Einblicke in ihre Vorlieben, Bedürfnisse und Herausforderungen zu gewinnen. Beobachten Sie soziale Medien und Online-Foren, um ihre Gespräche und Meinungen zu verstehen. Analysieren Sie Kundenfeedback und Bewertungen für direkte Einblicke in ihre Erfahrungen mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen. Verfolgen Sie Kaufmuster und -verhalten durch Verkaufsdaten. Durch Zusammenstellung und Analyse dieser Informationen können Sie detaillierte Kundenpersonas erstellen und gezielte, wirkungsvolle Marketingstrategien entwickeln, die bei Ihrem Publikum Anklang finden.

Entwickeln Sie eine starke Markenidentität

Ihre Marke ist mehr als nur ein Logo oder ein Slogan. Es ist die gesamte Erfahrung, die Ihre Kunden mit Ihrem Unternehmen machen. Eine starke Markenidentität zu entwickeln bedeutet, ein einzigartiges Image und eine Stimme für Ihr Unternehmen zu schaffen, die bei Ihrer Zielgruppe Anklang findet. Diese Konsistenz in der Markenbildung hilft, Anerkennung und Loyalität im Laufe der Zeit aufzubauen.

Nutzen Sie Digitale Werkzeuge

Digitale Werkzeuge für das Business-Marketing strategisch zu nutzen bedeutet, Online-Plattformen einzusetzen, um Sichtbarkeit, Engagement und Konversion zu erhöhen. Beginnen Sie mit der Erstellung einer benutzerfreundlichen Website, die für Suchmaschinen optimiert ist (SEO), um organischen Traffic zu erhöhen. Nutzen Sie soziale Medien, um mit Ihrem Publikum zu interagieren und Inhalte auf den einzigartigen Stil und die Demografie jeder Plattform abzustimmen. E-Mail-Marketing kann für personalisierte Kommunikation verwendet werden, um gezielte Werbeaktionen und Updates zu versenden.

Pay-Per-Click (PPC)-Werbung und Social-Media-Anzeigen bieten präzise Targeting-Optionen, um spezifische Zielgruppen zu erreichen. Analysetools sind wichtig, um die Leistung Ihrer digitalen Kampagnen zu verfolgen und Einblicke für die Optimierung zu erhalten. Betreiben Sie Content-Marketing, indem Sie Blogs, Videos und Infografiken verwenden, um Wert zu bieten und Autorität zu etablieren. Erforschen Sie schließlich aufkommende Technologien wie KI für personalisierte Erlebnisse und Automatisierung, um Effizienz und Wirkung in Ihren digitalen Marketinganstrengungen zu maximieren. Dokumentenspeicher- und -verwaltungstools wie zum Beispiel zum Teilen von PDF-Dateien können helfen, Dokumente einfacher zu speichern und zu senden, ob zwischen Teammitgliedern oder zum Teilen mit Kunden.

Erstellen Sie Qualitätsinhalte

Content-Marketing ist ein strategischer Ansatz, der darauf abzielt, wertvolle, relevante und konsistente Inhalte zu erstellen und zu verbreiten, um eine klar definierte Zielgruppe anzuziehen und zu binden. Dies kann durch Blogs, Videos, Podcasts oder Infografiken geschehen. Qualitativ hochwertige Inhalte bereitzustellen kann helfen, Ihr Unternehmen als einen Meinungsführer in Ihrer Branche zu etablieren.

Unternehmen effektiv vermarkten

Nutzen Sie E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing bleibt eine effektive Methode, um mit Kunden und Interessenten zu kommunizieren. Es ermöglicht Ihnen, Ihr Publikum direkt in ihren Posteingängen mit Updates, Werbeaktionen und personalisierten Inhalten zu erreichen. Segmentieren Sie Ihre E-Mail-Listen, um zielgerichtetere und relevantere Nachrichten an verschiedene Kundengruppen zu liefern. 6. Investieren Sie in Suchmaschinenoptimierung (SEO) SEO ist die Praxis, Ihre Website zu optimieren, um in den Suchmaschinenergebnissen für Ihr Geschäft relevante Schlüsselwörter höher zu ranken. Dies erhöht Ihre Online-Sichtbarkeit und treibt organischen Verkehr auf Ihre Website. Konzentrieren Sie sich darauf, qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen, relevante Schlüsselwörter zu verwenden und sicherzustellen, dass Ihre Website benutzerfreundlich ist.

Engagieren Sie sich im Community Aufbau

Eine Community um Ihre Marke aufzubauen, kann Loyalität und Mundpropaganda fördern. Dies kann durch Online-Foren, soziale Mediengruppen oder die Ausrichtung von Veranstaltungen geschehen. Sich mit Ihrer Community zu beschäftigen und die Interaktion zwischen Ihren Kunden zu fördern, kann ein Zugehörigkeitsgefühl und Fürsprache für Ihre Marke schaffen.

Nutzen Sie Daten, um Entscheidungen zu

Treffen Datenanalytik ist entscheidend für Unternehmen in der heutigen datengesteuerten Welt. Sie bietet tiefe Einblicke in das Kundenverhalten, Markttrends und Geschäftsleistung und ermöglicht fundierte Entscheidungsfindung. Durch die Analyse von Daten können Unternehmen Muster und Präferenzen erkennen und ihre Produkte, Dienstleistungen und Marketingstrategien effektiver an die Bedürfnisse der Kunden anpassen.

Es hilft, Betriebsabläufe zu optimieren, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Datenanalytik ermöglicht auch prädiktive Modellierung, die Unternehmen hilft, Marktentwicklungen und Kundenanforderungen vorauszusehen, um der Konkurrenz voraus zu sein. Sie unterstützt das Risikomanagement und fördert Innovationen, indem sie Möglichkeiten für neue Produkte oder Markterweiterungen aufzeigt, was sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Geschäftswachstum und Nachhaltigkeit macht.

Kollaborieren und Vernetzen

Kollaboration im Geschäftsleben bietet zahlreiche Vorteile, fördert Innovation, Ressourcenteilung und erweiterte Marktreichweite. Wenn Unternehmen zusammenarbeiten, kombinieren sie ihre Stärken, was es ihnen ermöglicht, größere Projekte anzugehen und neue Kundensegmente zu erschließen. Diese Synergie kann zu innovativen Lösungen führen, die aus unterschiedlichen Perspektiven und Fachkenntnissen entstehen. Kollaboration führt oft zu Kosteneinsparungen, da Partner Ressourcen und Ausgaben teilen können. Es öffnet auch Türen zum Lernen und zur Kompetenzentwicklung, da Teams aus verschiedenen Hintergründen Wissen und Erfahrungen teilen. Netzwerkmöglichkeiten nehmen zu und bieten Zugang zu neuen Märkten, Branchen und potenziellen Kunden. Letztendlich kann Kollaboration zu gesteigerter Effizienz, Wachstumschancen und erhöhter Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt führen.

Beobachten und Anpassen

Um Ihr Geschäft zu überwachen und anzupassen, ist es wesentlich, Markttrends, Kundenfeedback und Wettbewerbsdynamik im Auge zu behalten. Analysieren Sie regelmäßig wichtige Leistungsindikatoren (KPIs), um die Gesundheit Ihres Unternehmens zu beurteilen und Bereiche zu identifizieren, die Verbesserungen benötigen. Nutzen Sie Kundenfeedback durch Umfragen, soziale Medien und direkte Kommunikation, um deren sich entwickelnde Bedürfnisse und Vorlieben zu verstehen. Behalten Sie Branchentrends und technologische Fortschritte im Blick, um voraus zu sein. Seien Sie bereit, Strategien zu ändern, neue Marketingkanäle zu erforschen und Ihre Produkt- oder Dienstleistungsangebote in Reaktion auf sich ändernde Marktbedingungen zu innovieren. Flexibilität und Reaktionsfähigkeit sind entscheidend, um Relevanz zu bewahren und langfristigen Erfolg in einem dynamischen Geschäftsumfeld zu erzielen.

Zusammenfassend erfordert effektives Marketing Ihres Unternehmens eine Kombination aus Verständnis für Ihr Publikum, Aufbau einer starken Markenidentität, Nutzung digitaler Plattformen und kontinuierlicher Anpassung an Veränderungen. Indem Sie diese Tipps umsetzen, können Sie eine kraftvolle Marketingstrategie erstellen, die Wachstum und Erfolg für Ihr Unternehmen fördert. Denken Sie daran, dass das Wesen effektiven Marketings in echtem Engagement bei Ihrem Publikum liegt, indem Sie Wert bieten und dauerhafte Beziehungen aufbauen. Wir hoffen, dieser Artikel hat dazu beigetragen, Marketingstrategien klar und prägnant zu erklären und wird Ihnen in Zukunft für den Erfolg Ihres Unternehmens nützlich sein.

Personalized Marketing – personalisierte Kundenerlebnisse als Schlüssel zum Erfolg

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Das Personalized Marketing ist kein neuer Begriff der Marketingwelt, sonderngeistert“ in dieser bereits seit einigen Jahren umher. Die Bedeutung des personalisierten Marketings hat dabei jedoch stetig zugenommen und tut dies noch immer. Nicht zuletzt, weil es sich um ein für Marketer mächtiges Werkzeug handelt. Hier erfahren Sie, um was es sich beim Personalized Marketing genau handelt, wo die Vorteile liegen und welche Herausforderungen Ihnen begegnen können.

Online Marketing Manager DIM Online-Lehrgang

Definition: Was ist Personalized Marketing? 

Personalized Marketing ist im deutschsprachigen Raum auch als personalisiertes Marketing oder Individualmarketing bekannt. Wie der Name bereits vermuten lässt, zielt diese besondere Marketingstrategie darauf ab, die jeweiligen Kunden und Interessenten auf persönlicher Ebene zu erreichen. 

Die wichtigste Grundlage hierfür sind verschiedene Daten, auf Basis derer individuelle Botschaften an jeden Kunden verschickt werden können. Durch die enormen Fortschritte in der Sammlung und Auswertung von Daten, ist das personalisierte Marketing in den vergangenen Jahren zu einer immer leichter zu nutzenden Strategie geworden. 

Die Wurzeln dieser liegen bereits in den frühen 1990er-Jahren. Zur damaligen Zeit begannen die Entwickler damit, durch die HTML-Aufrufe die Besucher ihrer Webseite zu zählen. Heute basiert der Erfolg oder Misserfolg im Personalized Marketing vor allem auf der Sammlung, Klassifizierung, Analyse, Transfer und Skalierbarkeit der jeweiligen Daten.

Arten von Personalized Marketing 

Um Ihre Kunden persönlich anzusprechen, können Sie auf verschiedene Arten des Personalized Marketings zurückgreifen. In allen Fällen bilden vor allem umfangreiche Datensammlungen die wichtigste Grundlage. 

Personalisieren können Sie im Kontakt mit den Kunden so zum Beispiel die Form und die jeweilige Ansprache. Gleichzeitig können Sie den Ort oder die Uhrzeit individuell anpassen, ebenso wie den möglichen Kanal, auf dem die Botschaft an Ihre Kunden übermittelt wird. Selbstverständlich kann zudem der Inhalt der Nachricht angepasst und zum Beispiel durch persönliche Produktempfehlungen personalisiert werden. 

  • Form 
  • Ort 
  • Ansprache 
  • Inhalt 
  • Kanal 
  • Uhrzeit 

Für die Personalisierung der Werbebotschaft stehen Ihnen zudem unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. So können Sie unter anderem auf personalisierte App-Inhalte, E-Mails oder Empfehlungen für Produkte im E-Commerce zurückgreifen.

Vorteile 

Nicht ohne Grund ist das personalisierte Marketing aus der Marketing-Welt heutzutage nicht mehr wegzudenken. Sowohl Unternehmen als auch Kunden profitieren von einigen Vorteilen:

Personalized Marketing
  • Bessere und intensivere Kundenbindung 

Der wichtigste und größte Vorteil des Personalized Marketings ist die bessere sowie intensivere Kundenbindung. Durch die personalisierten Dienste und Dienstleistungen können Sie Ihre Kunden langfristig an sich binden und gleichzeitig auf deren Seite für ein hohes Zufriedenheitsgefühl sorgen. 

Interessant zu wissen: Der Trend zum sogenannten Hyper-Personalizing nimmt seit einigen Jahren immer mehr Fahrt auf. Hier geht es darum, die Kundenbindung noch weiter zu verstärken und noch intensiver auf deren Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. 

  • Steigerung der Umsätze 

Zufriedene Kunden kommen zurück. Und kaufen im besten Fall beim zweiten Mal noch einmal etwas mehr als beim ersten Versuch. Davon abgesehen sorgt das personalisierte Marketing aber auch aus einem anderen Blickwinkel für eine Steigerung der Umsätze. 

Sie können den jeweiligen Geschmack Ihrer Kunden exakt nachvollziehen, wenn die unterschiedlichen Datenquellen intelligent miteinander kombiniert werden. Passende Produkte oder Services können Sie Ihren Kunden somit sehr gezielt anbieten und nachhaltig die Umsätze steigern. 

Ein wichtiger Faktor ist in diesem Zusammenhang die langfristige Kommunikation mit den Kunden. Ein Unternehmen, welches relevant mit seinen Kunden kommunizieren kann, wird zwangsläufig deren Aktivitätsrate erhöhen. Auch dies sorgt dafür, dass Umsätze und Einnahmen gesteigert werden können. 

  • Erarbeitung eines Wettbewerbsvorteils 

Kunden nehmen die personalisierte Darbietung von Inhalten und Produkten unterschiedlich wahr. Ein nicht geringer Teil aller Kunden fühlt sich durch korrekte und passende Empfehlungen durchaus wertgeschätzt. Ebenso, wie durch eine persönliche Ansprache. 

Der Vorteil: Sie können sich einen Wettbewerbsvorteil sichern und dafür sorgen, dass Ihre Kunden zufrieden bei Ihnen bleiben. Der Kunde hat das Gefühl, als würde Ihr Unternehmen dessen Bedürfnisse wirklich gut kennen. Es gibt somit keinen Grund, zu einem anderen Anbieter der Konkurrenz zu wechseln. 

  • Höhere Entscheidungsqualität der Kunden und Verkürzung des Entscheidungsprozesses 

Aus Sicht des Kunden ist das personalisierte Marketing vor allem deshalb ein Vorteil, weil es enorm viel Zeit einsparen kann. Nicht wenige Online-Shops bieten heutzutage hunderttausende Produkte. Es ist nahezu unmöglich, sich mit diesen allen intensiv vertraut zu machen. Dank der persönlichen Inhalte ist dies jedoch nicht notwendig. Es wird eine Vorauswahl auf Unternehmensseite getroffen, die zu einer höheren Entscheidungsqualität auf Seiten der Kunden führt. 

Gleichzeitig werden auch die Entscheidungsprozesse deutlich geschrumpft, da die richtigen und relevanten Produkte weitaus schneller aufgespürt werden können. 

  • Verringerung des Streuverlustes 

Zu guter Letzt ist als großer Vorteil die Verringerung der Streuverluste zu nennen. Marketing-Aktivitäten sind aus Sicht der Unternehmen nahezu immer mit Streuverlusten verbunden. Soll heißen: Eine Werbung im Fernsehen erreicht zwar viele Menschen, jedoch möglicherweise nur einen geringen Teil der wirklich relevanten Zielgruppe. 

Viele Investitionen im Marketing verpuffen somit ohne jeglichen Effekt. Das Personalized Marketing hilft dabei, diese Streuverluste auf ein Minimum zu reduzieren. Das bedeutet auch: Unnötige Kosten werden eingespart und können zum Beispiel für hochwertigere personalisierte Angebote genutzt werden.

Herausforderungen bei personalisierten Marketingstrategien 

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass die datengesteuerte Personalisierung den Ruf als eher komplexe Marketingstrategie genießt. Irritieren lassen sollten Sie sich von diesem Ruf nicht. Es ist jedoch richtig, dass gewisse Herausforderungen mit dem Personalized Marketing verbunden sind:

Personalized Marketing
  • Richtige Interpretation der wichtigen Daten 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im personalisierten Marketing in der Sammlung und Auswertung von Daten. Wichtig ist hierbei jedoch, sich ausschließlich auf die wirklich wichtigen Daten zu stürzen und diese korrekt zu interpretieren. 

Ein klassisches Beispiel: Sie sollten sich selbst hinterfragen, ob der Wohnort Ihrer Kundschaft für Ihr Produkt wirklich relevant ist. Bei einem Fernsehgerät ist dies nicht der Fall. Anders kann es bei einem Produkt wie einem Rasenmäher sein, für den sich vor allem Personen mit einem eigenen Garten interessieren. 

  • Subtile Sammlung von Daten ohne Belästigung der Kunden 

Die hohe Kunst des Personalized Marketings liegt darin, die Daten der Kunden möglichst subtil zu erfassen. Auf keinen Fall sollten diese mit der Angabe Ihrer Daten belästigt werden. So können Kundenbefragungen ein probates Mittel zur Beschaffung von Daten sein, sollten jedoch nicht ununterbrochen durchgeführt werden. 

Die große Alternative zu den Befragungen der Kunden liegt in der Analyse des Nutzerverhaltens. Hierbei handelt es sich generell um die deutlich subtilere Variante. Gleichzeitig sollten Sie bedenken, dass auch hier Kunden durchaus kritische Gedanken haben können. Zum Beispiel dann, wenn Ihnen eine Anzeige eines Produktes gezeigt wird, für das sie sich erst kürzlich interessiert haben. 

  • Einplanen ausreichender Ressourcen 

Gerade weil es im Bereich der Personalisierung heutzutage viele Möglichkeiten der Automatisierung gibt, unterschätzen Unternehmen die benötigten Ressourcen - in gleich mehrfacher Hinsicht. Sowohl der Zeitaufwand als auch die Personalkosten und die eigentlichen Kosten der einzelnen Bausteine der Strategie müssen bedacht werden. 

Sie sollten auf jeden Fall genügend Ressourcen einplanen und sicherstellen, dass Sie auch längerfristig über die ausreichenden Mittel verfügen. Das personalisierte Marketing wird nur dann ein Erfolg, wenn Sie sich diesem ausreichend intensiv widmen können.

Beispiele zu personalisiertem Marketing

Für das Personalized Marketing lassen sich mühelos zahlreiche Beispiele entdecken. Der absolute Klassiker ist die kundenorientierte E-Mail. Hier verschicken Sie ausgewählte Inhalte wie Newsletter oder Produktempfehlungen direkt an den jeweiligen Kunden. Darüber hinaus können Sie auch auf die personalisierte Werbung setzen und so individuelle Banner mit Inhalten präsentieren, die direkt auf Ihren Kunden zugeschnitten sind. 

Ein weiteres Beispiel für die Personalisierung findet sich mit den Produktempfehlungen. Diese können sogar zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Customer Journey erfolgen. So können Sie bereits während der Auswahl in Ihrem Online-Shop passende Empfehlungen bereitstellen. Ergänzend dazu lassen sich diese auch noch einmal am Point-of-Sale integrieren. 

Weitere Beispiele für das Personalized Marketing stellen heutzutage die persönlichen App-Inhalte oder auch unterschiedliche Preise für Dienstleistungen sowie Produkte für Privat- und Unternehmenskunden dar.

Unsere nächsten Seminartermine

Erweitern Sie Ihr Expertenwissen und perfektionieren Sie Ihre Fähigkeiten im Bereich Marketing, indem Sie an unseren geplanten Seminaren teilnehmen. Hier Erfahren Sie alles Wichtige zu den anstehenden Seminarterminen:

Fazit 

Unternehmen können es sich heutzutage nicht mehr leisten, auf das personalisierte Marketing zu verzichten. Die Nutzer sind es mittlerweile fast gewohnt, ausschließlich relevante und für sie interessante Anzeigen ausgespielt zu bekommen. Unternehmen können hierfür auf unterschiedliche Daten und Formen der Übermittlung zurückgreifen. Gleichzeitig sollten Sie die Herausforderungen nicht unterschätzen. 

Kunden sollten im Personalized Marketing auf keinen Fall belästigt werden. Zudem ist es wichtig, die richtigen Informationen zum passenden Zeitpunkt bereitzustellen. Gelingt Ihnen dies, kann sich das Individualmarketing zu einem wahren Booster für die Kundenbindung und die Umsätze entwickeln.

Sie möchten Ihre Marketingkenntnisse erweitern?

Lassen Sie sich von unserem Experten beraten.

Michael BerneckerMichael Bernecker

Tel.: +49 (0)800 - 99 555 15
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#PersonalizedMarketing #personalisiertesMarketing #Kundenerlebnisse

Marketingstrategien entwickeln beim DIM

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Strategisches Marketing gewinnt in einer sich immer schneller verändernden und globaler werdenden Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Gesättigte Märkte, die Globalisierung der Angebote und eine Stagnation der Nachfrage sind nur einige ausgewählte Ursachen und Beispiele dafür, dass sich die Wettbewerbsbedingungen in nahezu allen Branchen verändert und vor allem verschärft haben. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sind eine strategische Planung und insbesondere eine langfristige Orientierung marktgerichteter Konzepte zu unverzichtbaren Bestandteilen unternehmerischer Tätigkeit geworden, die in jedem Businessplan berücksichtigt werden sollten.

Unsere Leistungen für Ihre Marketingstrategie

Wir unterstützen Sie innerhalb des gesamten Prozesses im strategischen Marketing (siehe unten "Theorie des strategischen Marketing"). Zusammengefasst lassen sich drei Leistungsbereiche definieren:

  • Die strategische Analyse
  • Die strategische Planung
  • Die Bewertung, Auswahl und Implementierung von Strategien

Strategische Analyse

Jede strategische Entscheidung hängt grundsätzlich von der Beurteilung der Situation auf dem Markt sowie der eigenen Lage eines Unternehmens ab. Den ersten Schritt eines strategischen Marketingprozesses bildet also eine strategische Analyse, in der beide Bereiche, das heißt das eigene Unternehmen sowie die Markt- und Umweltsituation, Beachtung finden und systematisch analysiert werden.

Leistungen des DIM:

Analyse der Unternehmensumwelt:

Aufgabe der Umweltanalyse ist es, möglichst vollständige, sichere und genaue Informationen über das betriebliche Umfeld zur Verfügung zu stellen.

    • Makroumweltanalysen (generelle und globale Umwelt)
    • Mikroumweltanalysen (Aufgabenumwelt eines Unternehmens)

Unternehmensanalysen:

Das Ziel besteht darin, ein möglichst genaues und objektives Bild der Ressourcen und Potenziale des eigenen Unternehmens aufzuzeigen.

    • Quantitative Analyse anhand von festen Fakten z.B. aus dem Rechnungswesen
    • Qualitative Analyse der Unternehmensleistungen am Markt und der eigenen Potenziale

Beispielleistungen

  • Kernkompetenzanalysen
  • SWOT-Normstrategien
  • Szenariotechniken
  • Zielgruppenanalysen und -segmentierungen

Marketingleiter/in (DIM)

Marketingleiter (DIM)

Strategische Planung

Die Phase der strategischen Planung stellt den Kernbereich des Strategischen Marketing dar. Ausgehend von den in der Analysephase gewonnenen Informationen und Erkenntnissen über das Unternehmen, seine Umwelt und den Markt gilt es, eine Marketingstrategie zu entwickeln, die der Erreichung der gesetzten strategischen Zielsetzungen dient.

Leistungen des DIM:

  • Wachstums-, Stabilisierungs- und Schrumpfungsstrategien
  • Unternehmensgesamtstrategien (corporate strategies)
  • Geschäftsbereichsstrategien (business strategies)

Beispielleistungen

  • Balanced Scorecard
  • Portfolioanalysen
  • GAP-Analysen
  • Scoringanalysen

Bewertung, Auswahl und Implementierung

Die Bewertung und Auswahl von Strategiealternativen sind im strategischen Managementprozess eng miteinander verbunden. Ohne eine vorherige Bewertung ist eine Auswahl von Strategien nicht möglich, andererseits findet eine Bewertung in der Regel mit dem Ziel einer anschließenden Auswahl strategischer Alternativen statt.

Leistungen des DIM:

  • Bewertung von Strategiemöglichkeiten anhand von quantitativen (ökonomisch begründeten) und qualitativen Kriterien (insbesondere Durchführbarkeit und Konsistenz)
  • Unterstützung in der Implementierung von Strategien und Methoden

Beispielleistungen

  • Checklistenmethoden
  • Strategieprofil-Methode
  • Wirkungsrelationsanalysen
  • Change Management Seminare

Ihr Nutzen durch eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Marketing

Sicherheit

Verschaffen Sie sich einen fundierten Überblick über Märkte, Wettbewerber und die eigenen Kompetenzen. Mit dem gewonnenen Wissen sichern Sie die späteren strategischen Entscheidungen erfolgreich ab.

Objektivität

Schalten Sie den Faktor "Betriebsblindheit" aus. Unsere Experten beurteilen die vorliegenden Fakten frei von betriebsbedingten Erfahrungen und eröffnen so neue Wege für Ihr Marketing.

Zielorientierung

Alle erarbeiten Marketing-Strategien zeichnen sich durch ein hohes Maß an Ziel- und Umsetzungsorientierung aus. Die Experten des DIM legen großen Wert darauf, Ihre Visionen zu realisieren.

Aufgaben des Strategischen Marketing

Konkret lassen die folgenden Anforderungen an die Unternehmen die Bedeutung einer strategischen Marketingplanung und eines strategischen Handelns erkennen:

  • Frühzeitige Identifikation der langfristigen Trends und Entwicklungen, um das unternehmerische Risiko zu reduzieren.
  • Vermeiden von Gefahren und Nutzen von Chancen durch aktive Beeinflussung der Märkte durch Werbung.
  • Ersatz kurzfristiger Konzepte durch strategische Konzepte zum Aufbau von Erfolgspotenzialen für eine langfristige Existenzsicherung und Profitabilität.
  • Nicht nur Reaktion auf vergangene Trends, sondern Orientierung an Anforderungen und Bedürfnissen der Kunden, um zukunftsfähige Erfolgspotenziale aufzubauen und die langfristige Zufriedenheit der Kunden zu fördern.

Das Deutsche Institut für Marketing unterstützt Sie bei den wichtigsten Aufgaben, Konzepten und Instrumenten des Strategischen Marketing und der Werbung. Unser Ziel liegt in der Auswahl, Gestaltung und Umsetzung verschiedener Strategie-Tools, die zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Zielgruppe passen.

Umsetzung einer Marketingstrategie

Grundsätzlich umfasst das strategische Marketing die Summe aller Aufgaben, die sich mit der Analyse, Planung, der Ausführung und Kontrolle von Marketingstrategien beschäftigen. Dabei stellen diese Aufgaben-Bausteine einen logisch aufeinander aufbauenden Prozess dar. Das Deutsche Institut für Marketing begleitet Ihr Unternehmen auf allen Ebenen dieses Prozesses, um Ihre Marketingziele zu erreichen.

Strategische Planung:

  • Strategische Analyse des Status-Quo
  • Formulierung strategischer Ziele
  • Entwicklung möglicher Marketingstrategien zur Erreichung der formulierten Ziele

Implementierung der Strategie (Schnittstelle zwischen strategischem und operativem Marketing):

  • Bewertung und Auswahl von Strategien
  • Operationalisierung der Marketingstrategien (Übersetzung der strategischen Richtlinien und Leitmaxime in konkrete Handlungsanweisungen)
  • Information und Instruktion der verantwortlichen Mitarbeiter

Strategische Kontrolle (Erfolgsbewertung und Ausgangspunkt für Neuplanungen):

  • Aufdeckung von Abweichungen durch eine Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Größen
  • Abweichungsanalyse
  • Optimierungsansätze

Unsere passenden Seminare

Lernen Sie in unseren Seminaren wertvolles Know-how von Experten aus den Bereichen Marketing, Management und Business Development! Informieren Sie sich hier über anstehende Termine und Inhalte:

Eigenschaften des Strategischen Marketings

  • Zukunftsorientierung: Strategische Entscheidungen sind auf bestimmte Ziel- und Soll-Vorgaben gerichtet und sollten entsprechend zukünftige Entwicklungen antizipieren und aus diesen Prognosen geeignete Maßnahmen ableiten.
  • Geltungsbereich: Strategisches Marketing kann sich auf unterschiedliche organisatorische Ebenen in einer Unternehmung beziehen. Dabei erstreckt sich der Planungs- und Geltungsbereich von strategischen Geschäftseinheiten (z.B. Produktgruppen) über die verschiedenen Funktions- und Geschäftsbereiche eines Unternehmens, bis hin zu der Konzernebene insgesamt, die es strategisch auszurichten gilt. Wichtig ist dabei insbesondere, die verschiedenen Einheiten in ihren strategischen Grundsätzen und Ausrichtungen grundlegend aufeinander abzustimmen.
  • Zuständigkeit: Strategisches Marketing umfasst eine Vielzahl an Aktivitäten, die von unterschiedlichen Personengruppen im Unternehmen durchzuführen sind. So beispielsweise auch die Festlegung strategischer Ziele, die Analyse der unternehmensinternen und -externen Gegebenheiten oder die Ableitung von konkreten Maßnahmenpaketen und Handlungsempfehlungen. Dabei erfolgt eine Zuordnung von Aufgaben und Verantwortungen zum einen funktionsbezogen, indem Analyse-Tätigkeiten beispielsweise durch die Marktforschungsabteilung eines Unternehmens übernommen werden. Alternativ wird die Aufgabenverteilung häufig über den jeweiligen Geltungsbereich determiniert. So übernimmt der verantwortliche Produktmanager in einem Unternehmen beispielsweise die analysierenden und strategieplanenden Aufgaben für sein Produkt bzw. Produktionsprogramm, bevor ein Produkt auf den Markt gebracht und dem Kunden angeboten werden kann.

Sie benötigen Hilfe bei Ihrer Marketingstrategie?

Unsere Experten helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)800 - 99 555 15
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Marketing Funnel – So macht man aus Leads Kunden

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Der Marketing Funnel beschreibt die Phasen bis zur Kaufentscheidung eines Kunden. Bevor sich Kunden tatsächlich für den Kauf eines Produktes entscheiden, sind sie erst einmal Interessenten. Genau an dieser Stelle wartet eine der größten Herausforderungen. Denn längst nicht jeder Interessent wird auch wirklich zu einem Kunden. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, die Phasen des Marketing Funnel gezielt zu steuern und das Kaufverhalten positiv zu beeinflussen. Welche Phasen gibt es? Und welchen Nutzen können Sie als Unternehmer aus dem Marketing Funnel ziehen? Exakt das erfahren Sie im Folgenden.

Definition: Was ist der Marketing Funnel?

Der Marketing Funnel ist eines der bekanntesten Marketing-Tools überhaupt. Entworfen wurde der Ansatz bereits im Jahre 1898 vom US-Amerikaner Elias St. Elmo Lewis. Bis heute setzen zahlreiche Unternehmen, Agenturen und Marketing-Experten auf dieses Basismodell. Bezeichnet wird der Marketing Funnel oftmals auch als Sales Funnel, Conversion Funnel oder Marketing Trichter. Gemeint ist dabei immer das Gleiche. Unterteilt wird der Marketing Funnel in verschiedene Phasen. Im Folgenden sehen Sie, wie die einzelnen Phasen definiert werden:

  • Awareness: Die Awareness bezieht sich auf das Bewusstsein für Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen. In dieser ersten Phase geht es also darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Interest: Haben Sie die Aufmerksamkeit gewonnen, folgt mit dem Interest die zweite Phase. In dieser sorgen Sie dafür, dass Sie das Interesse der potenziellen Kunden wecken.
  • Consideration: Etwas präziser geht es nun in die nächste Phase, der Consideration. In dieser Phase festigt sich das Interesse und der Kunde hat bereits bestimmte Produkte im Hinterkopf, für die er sich stark interessiert.
  • Intent: Einen Schritt weiter ist der Marketing Funnel in der Intent-Phase. Hier entsteht die Kaufabsicht Ihres Kunden. Aus dem bloßen Interesse für die Produkte wird also der Entschluss, eines oder mehrere davon zu erwerben.
  • Evaluation: Kurz vor dem eigentlichen Kaufabschluss steht die Evaluation. Hier geht es um die detaillierte Auseinandersetzung des Kunden mit den Produkten. Dieser vergleicht und bewertet, welches Produkt den eigenen Vorstellungen entspricht.
  • Purchase: Die finale Phase im Marketing Funnel ist die Purchase-Phase. Also die Phase, in der letztendlich der Kaufabschluss des Kunden erfolgt.
Marketing Funnel

Welche Marketing-Maßnahmen werden in welcher Phase eingesetzt?

Jede einzelne Phase im Marketing Funnel verfolgt ihren ganz eigenen „Auftrag“. Entweder soll sie das Interesse des Kunden wecken, diesen genauer informieren oder eben für den Kaufabschluss sorgen. Die große Kunst liegt darin, in den richtigen Phasen des Funnels auf die passenden (Online-)Marketing-Maßnahmen zu setzen. Im Folgenden sehen Sie, welche Herangehensweisen geeignet sind. Übrigens: Alle Maßnahmen in den unterschiedlichen Phasen haben eines gemeinsam. Sie sollten diese immer passend zu Ihrer Zielgruppe nutzen.

Awareness- und Interest-Phase

In der Awareness- und Interest-Phase kommen identische Maßnahmen zum Einsatz. Dabei sind Sie allerdings nicht auf einige wenige Maßnahmen beschränkt. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Denken Sie daran: Sie wollen in dieser Phase Aufmerksamkeit erzeugen und gleichzeitig das Interesse der potenziellen Kunden auf sich ziehen. Gut geeignet sein können für diese Ziele zum Beispiel Außenwerbungen in Städten oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Darüber hinaus können Sie aber auch eigene (Online-)Events veranstalten, mit Newslettern auf sich aufmerksam machen oder Werbung in sozialen Medien schalten. Auch Fernsehwerbung, Werbung in Printmedien, Newsletter oder Videos bieten sich an – alles, was Aufmerksamkeit und Interesse erzeugt, ist hier erlaubt.

Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager (DIM)

Erreichen Sie Ihre Kunden zielgenau und gewinnen Sie digital mehr Leads! Unser Online-Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager (DIM) vermittelt Ihnen die notwendingen Methoden, Tools und Skills, um Performacne Kampagnen erfolgreich umzusetzen und Ihre Zielgruppe effizient zu erreichen.

Performance Marketing Manager

Consideration- & Intent-Phase

Entscheidend sind die Consideration- und Intent-Phase. Auch hier kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. Diese unterscheiden sich jedoch von den Maßnahmen aus der Awareness- und Interest-Phase. Nachdem der potenzielle Kunde auf Ihr Produkt aufmerksam geworden ist, soll es in seinem Mindset verankert werden, sodass der Interessent Ihr Produkt im Hinterkopf behält und bei seiner Kaufabsicht berücksichtigt. Consideration können Sie beispielsweise durch Remarketing-Kampagnen oder produktbezogenen Content in Social Media steigern. Den Intent fördern Sie zum Beispiel durch besondere Angebote für die jeweiligen Produkte. Aber auch eBooks und Webinare zum Produkt oder einem produktbezogenen Themenbereich können hier hilfreich sein, um die Kaufabsicht zu festigen.

Evaluation- & Purchase-Phase

In der Evaluation- und Purchase-Phase befindet sich der Kunde gewissermaßen auf der Zielgeraden. Hier geht es darum, die letzten Fragen aus dem Weg zu räumen oder vielleicht sogar einen Test vor dem Kauf zu ermöglichen. Gut geeignet sind hierfür zum Beispiel Demonstrationen der Produkte. Hierfür können Sie eigene Workshops oder Events durchführen, in denen die Kunden schon vor dem Kauf mit Ihren Produkten „in Berührung“ kommen. Auch Artikel oder Posts von Influencern oder Mitarbeitern, die das Produkt testen, bieten sich in dieser Phase an. Etwas weniger aufwendig sind zum Beispiel Product-Sheets mit allen Fakten zu den einzelnen Produkten oder FAQs, die alle gängigen Fragen abdecken, damit dem Kauf nichts mehr im Wege steht. Denken Sie für eine reibungslose Purchase-Phase daran, den Kauf- bzw. Bestellvorgang so nutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Ansonsten kann es auch in dieser Phase noch zum Abbruch des Kaufabschlusses kommen.

Nutzen des Marketing Funnel

Der Marketing Funnel bringt Unternehmern und Marketing-Profis einen großen Nutzen im Arbeitsalltag. Abgebildet wird durch den Funnel der idealtypische Ablauf eines Kaufprozesses. Marketeer können dadurch passende Marketingmaßnahmen für die einzelnen Phasen identifizieren und eine sinnvolle Verknüpfung der Maßnahmen herstellen, um den Erfolg über den gesamten Kaufprozess hinweg zu maximieren. So steuern Sie den Kaufprozess gezielt und werden zum optimalen Begleiter für Interessenten bis hin zum Abschluss.

Unsere passenden Seminare

Wenn Sie erfolgsversprechende Strategien und Konzepte im Marketing kennenlernen wollen, sind unsere Seminare genau das richtige für Sie! Informieren Sie sich hier über Inhalte und kommende Termine:

Fazit: Nutzen Sie die Möglichkeiten des Marketing Funnels

Obwohl schon viele, viele Jahre alt, ist der Marketing Funnel noch immer ein nützliches Tool. Auch heute werden Sie mühelos zahlreiche Unternehmen finden, in denen genau dieser Ansatz noch zum Einsatz kommt. Möglicherweise werden verschiedene Phasen angepasst oder leicht verändert. Die Basis des Marketing Funnels ist aber grundsätzlich immer identisch. Natürlich nicht ohne Grund! Dieses Tool bietet Ihnen einige Möglichkeiten und ist ein hilfreicher Begleiter im Marketing. Sie können effektiv in den verschiedenen Phasen auf Ihre Kunden einwirken. So begleiten Sie diese bis zur Kaufentscheidung, indem Sie alle Informationen zum Produkt bereitstellen und Fragen aus dem Weg räumen. Für die einzelnen Phasen stehen Ihnen jeweils unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung. Ihrer Kreativität ist in den meisten Fällen keine Grenze gesetzt. Im Gegenteil: Speziell in den ersten Phasen können Sie mit besonders kreativen Einfällen oftmals stark punkten.

Sie möchten das Kaufverhalten Ihrer Kunden gezielt steuern?

Unsere Marktforschungs- und Marketingexperten wissen, wie das gelingt! Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Beratern helfen und kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Lock In Effekt – Kundenbindung durch cleveres Management

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Im Marketing stellt sich häufig die Frage, wie Kunden möglichst effektiv und erfolgreich an Unternehmen gebunden werden können. Ein Effekt, von dem in diesem Zusammenhang besonders häufig die Rede ist, ist der sogenannte Lock In Effekt.

Aber worum handelt es sich hierbei eigentlich genau? Und weshalb ist der Lock In Effekt derart erfolgversprechend, wenn es darum geht, auf der Basis von Emotionen zu werben? Die folgenden Abschnitte zeigen auf, welche Ursachen sich hinter dem Effekt verbergen und welche Strategien dabei helfen können, maximal von ihm zu profitieren.

Was ist der Lock In Effekt?

In der heutigen Zeit, in der die Konkurrenz in nahezu allen Branchen immer stärker wird, ist es für Unternehmen zunehmend von entscheidender Bedeutung, ihre Kunden langfristig zu binden. Eine bewährte Methode, um eine enge Kundenbindung zu erreichen, ist der sogenannte "Lock In Effekt". Einfach erklärt, beschreibt dieser Begriff die Abhängigkeit eines Kunden an ein bestimmtes Unternehmen oder eine bestimmte Marke. Dieses Abhängigkeitsverhältnis sorgt dafür, dass ein Wechsel zu einem anderen Anbieter nur schwer oder gar nicht vorstellbar ist.

Mit dem sogenannten Lock In Effekt wird das Verhältnis zwischen einem Verbraucher und einer Marke beziehungsweise einem Dienstleister beschrieben. Häufig ist hier auch vom „Anbinde-Effekt“ die Rede. Ein Detail, das im Hinblick auf den Lock In Effekt eine wichtige Rolle spielt, ist die Kostenfrage. Oder anders: Die Bindung zu einem bestimmten Anbieter ist hier vor allem deswegen so eng, weil ein Wechsel zu einem anderen Anbieter für den Kunden nicht wirtschaftlich (oder zumindest sehr aufwendig) wäre. Viele halten dementsprechend aus Bequemlichkeit am jeweiligen Status Quo fest.

Aufgrund der Umstände entscheidet sich ein Verbraucher dann oft dafür, bei seinem aktuellen Anbieter zu bleiben. Dieser profitiert insofern, als dass das Verhältnis zu seinem Kunden vergleichsweise sicher ist. Weil der Lock In Effekt im Hinblick auf seine Tragweite und die hieraus resultierende Kundenbindung auf keinen Fall unterschätzt werden sollte, bauen viele Unternehmen ihr Marketingkonzept mittlerweile zum Teil auf ihm auf.

Grundsätzlich gilt, dass Lock In Effekte in allen Bereichen des Vertriebs, sowohl im Zusammenhang mit Produkten als auch bei Dienstleistungen, auftreten können.

Lock In Effekt

Ursachen von Lock In Effekten

Damit der Lock In Effekt überhaupt funktionieren kann, braucht es verschiedene Wechselbarrieren. Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um Störfaktoren, die dafür sorgen, dass ein Kunde es als zu aufwendig oder zu teuer empfindet, zu einem anderen Anbieter zu wechseln.  Es gibt verschiedene Gründe, warum der Lock in Effekt auftreten kann.

Eine der bekanntesten Wechselbarrieren sind Wechselkosten. Das bedeutet: Erweisen sich die Kosten, die bei einem Wechsel entstehen, für den Verbraucher als zu hoch, entscheidet dieser sich häufig dazu, bei seinem aktuellen Anbieter zu bleiben. Wie anhand dieses Beispiels ersichtlich ist, ist es auch hier wieder der finanzielle Faktor, der zu einem großen Teil zur Kundenbindung beitragen kann. Die Ursachen von Lock In Effekten können sich jedoch auf viele unterschiedliche Bereiche erstrecken. Die folgenden Beispiele befassen sich mit den häufigsten Gründen dafür, weshalb Kunden vor einem Wechsel zurückschrecken:

  1. Hohe Wechselkosten: Beim Wechsel auf ein alternatives Produkt oder eine andere Plattform sind erheblichen Kosten verbunden, sei es finanziell, zeitlich oder in Bezug auf den Lernaufwand, fühlen man sich oft dazu verpflichtet, beim aktuellen Anbieter zu bleiben.
  2. Technologischer Lock In: Wenn eine Person in eine bestimmte Technologie oder Plattform investiert hat, ist es oft schwierig, zu einem anderen Anbieter zu wechseln, da dies mit zusätzlichen Kosten und Aufwand verbunden sein kann.
  3. Vertragsbindung: Langfristige Verträge oder Mitgliedschaften können einen Lock In Effekt erzeugen, da Kunden spezifisch an das Unternehmen gebunden sind, solange der Vertrag läuft.
  4. Kundenloyalität und Vertrauen: Kundenbindung kann auch durch starke Kundenloyalität und Vertrauen in eine Marke entstehen. Wenn die Kundschaft mit einem Unternehmen zufrieden sind und positive Erfahrungen gemacht haben, wird es ihnen erschwert, sich nach neuen Anbietern umzuschauen.
  5. Netzwerkeffekte: Produkte oder Dienstleistungen gewinnen an Wert, je mehr Menschen sie nutzen. Dadurch entsteht eine Vernetzung, so dass der Kunde oder das Unternehmen gebunden wird, das bereits eine große Community hat.
  6. Gewöhnungseffekt: Oft gewöhnen sich Kunden an bestimmte Produkte, Marken oder Plattformen und entwickeln Bequemlichkeit im Umgang damit. Andere Anbieter erfordern Anpassungen und möglicherweise den Verzicht auf vertraute Funktionen, was viele Menschen zögern lässt.
  7. Spezifische Investitionen in Zubehör oder Erweiterungen: Wenn zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen rund um ein bestimmtes System erworben werden, möchte man wahrscheinlich nicht, dass diese Investitionen bei einem Anbieterwechsel wertlos werden. Es wird versucht Kunden durch das eigene Angebot zu binden und der gewollte Anbinde-Effekt erzielt.

Beispiele für Wechselbarrieren durch den Lock In Effekt

Interessanterweise zeigt ein Blick auf den geschäftlichen Alltag, dass sich manche Lock In Effekte gut steuern lassen, andere weitestgehend spontan entstehen. Hin und wieder sorgen auch die finanzielle Situation und die wirtschaftliche Lage innerhalb einer Gesellschaft dafür, dass manchen Verbrauchern nichts anderes übrigbleibt, als zu einem „Opfer“ des Lock In Effekts zu werden. Ein typisches Beispiel hierfür sind die gestiegenen Strompreise. Selbstverständlich ist es möglich, zu versuchen, im Alltag Strom zu sparen. Dennoch ist es bis zu einem gewissen Grad unumgänglich, die Strompreissteigerungen des jeweils aktuellen Anbieters hinzunehmen, vor allem dann, wenn die Einstiegspreise als Neukunde bei anderen Anbietern noch deutlich über diesem Level liegen.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch im Hinblick auf den Wohnungsmarkt ab. Viele Menschen wünschen sich in der heutigen Zeit, sich räumlich zu vergrößern und gleichzeitig in einer Stadt mit einer hohen Lebensqualität zu wohnen. Aufgrund der Tatsache, dass auch die Mieten aktuell immer weiter steigen, sehen sich viele jedoch gezwungen, in ihrer alten Wohnung zu bleiben.

  • Mobiltelefone und App - Ökosystem: Benutzer, die sich für ein bestimmtes Mobiltelefon und dessen App-Ökosystem (z. B. iOS oder Android) entschieden haben, könnten an den jeweiligen App Store, gekaufte Apps und die Integration mit anderen Geräten und Diensten gebunden sein. Ein Wechsel zu einem anderen Betriebssystem würde den Verlust dieser Investitionen bedeuten und könnte den Lock In erzielen.
  • Treueprogramme: Viele Unternehmen bieten Treueprogramme an, bei denen Punkte gesammelt und diese gegen Prämien oder Rabatte eingetauscht werden können. Dadurch entsteht die Lock In Situation, so dass Kunden bestrebt sind, ihre aktuelle Vergünstigung zu behalten, anstatt zu einem anderen Anbieter zu wechseln.
  • Zahlungssysteme: Einzelhändler oder E-Commerce-Unternehmen, die sich für ein bestimmtes Zahlungssystem entschieden haben, könnten aufgrund der technischen Integration und Vertragsbindungen Schwierigkeiten haben, zu einem anderen Zahlungsanbieter zu wechseln.

Spezifische Unternehmen, welche durch den Lock In Effekt, Kunden an sich binden:

  1. Apple mit dem Ökosystem: Apple hat ein geschlossenes Ökosystem entwickelt, das Hardware, Betriebssysteme (iOS, macOS), Software (iTunes, App Store) und Dienste (iCloud) umfasst. Wenn Kunden einmal durch Smartphones in das Apple-Ökosystem investiert haben, sind sie möglicherweise weniger bereit, zu anderen Plattformen zu wechseln, da sie Apps, Musik und andere Inhalte besitzen, die nicht auf anderen Geräten oder Betriebssystemen verfügbar sind. So entsteht eine starke Wechselbarriere. Das Unternehmen Apple, das zu einem großen Teil auf Produktkomptabilität setzt und sich somit vom Rest der Mitbewerber abhebt. Apple Produkte sind in der Regel nicht mit den Produkten anderer Marken kombinierbar.
  2. Microsoft Office: Office ist eine der am häufigsten verwendeten Software-Suiten für Produktivitätsanwendungen. Viele Unternehmen nutzen Word, Excel und PowerPoint als Standardsoftware für ihre Büroarbeiten. Bestehende Kunden, die auf diese Software angewiesen sind und viele Dateien in den Microsoft-Formaten erstellt haben, könnten Schwierigkeiten haben, mit einer anderen Office-Suite zu arbeiten, da ein Wechsel nicht kompatibel und Formatierung möglicherweise nicht nahtlos übertragen werden können. Nicht beim selben Anbieter zu bleiben, wäre unwirtschaftlich für das Unternehmen.
  3. Amazon: Amazon bietet eine Prime-Mitgliedschaft an, die neben kostenlosem Versand auch Zugang zu Amazon Prime Video, Musik und weiteren Diensten bietet. Kunden, die von den Vorteilen der Prime-Mitgliedschaft profitieren und in den Amazon-Ökosystem gebunden sind, könnten weniger geneigt sein, zu anderen Online-Händlern zu wechseln, da sie dieser kein Mehrwert bieten würde.
  4. Gaming-Konsolen: Unternehmen wie Sony mit der PlayStation oder die Xbox bieten exklusive Spiele und Funktionen für ihre Konsolen an. Gamer könnten aufgrund dieser exklusiven Inhalten und der bereits erworbenen digitalen Spielebibliothek weniger geneigt sein, andere Plattformen zu nutzen.
  5. Soziale Medien: Plattformen wie Facebook und Instagram nutzen den Lock In Effekt, indem sie ein soziales Netzwerk aufbauen, in dem Menschen ihre Verbindungen, Fotos und Inhalte pflegen. Es ist für Nutzer schwierig, zu einer anderen Plattform zu gehen, ohne ihre Kontakte und die mit ihnen verbundenen Inhalte zu verlieren.

Online Marketing Manager (DIM)

Online Marketing Manager

Strategien zum Aufbau des Lock In Effekts im Marketing

Eine Lock-in-Strategie zu entwickeln, schaffen Unternehmen wie folgt:

  1. Kundenorientierung: Ein exzellenter Kundenservice und die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden schaffen eine starke Kundenbindung. Kunden sollten das Gefühl haben, dass ihre Anliegen gehört und ernstgenommen werden.Eine herausragende Kundenorientierung ist ein entscheidender Faktor für den Aufbau des Lock In Effekts. Ein exzellenter Kundenservice geht über die bloße Erfüllung von Kundenanfragen hinaus. Es bedeutet, proaktiv auf Kunden zuzugehen, ihre Bedürfnisse zu antizipieren und ihnen Lösungen anzubieten, noch bevor sie danach fragen. Unternehmen sollten auf Kundenbeschwerden und -feedback schnell und angemessen reagieren, um das Vertrauen der Kunden zu stärken und ihnen das Gefühl zu geben, dass ihre Anliegen ernstgenommen werden.

    Darüber hinaus ist es wichtig, dass Unternehmen eine offene Kommunikation mit ihren Kunden pflegen. Indem sie transparent über Produktaktualisierungen, Änderungen in den Geschäftsbedingungen oder etwaige Probleme informieren, schaffen sie Vertrauen und zeigen, dass sie die Beziehung zu ihren Kunden wertschätzen.

  2. Innovationsbereitschaft: Unternehmen sollten stets offen für technologische Fortschritte und neue Ideen sein. Eine veraltete Technologie kann den Kunden dazu veranlassen, zu einem Wettbewerber zu wechseln. Im Innovationskontext beinhaltet der Aufbau des Lock In Effekts die gezielte Förderung von Kundenloyalität durch kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung des Angebots. Der Effekt wird verstärkt, indem innovative Funktionen oder Dienstleistungen eingeführt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zugeschnitten sind. Die Implementierung von personalisierten Features, die den Kunden im Laufe der Zeit einen stetig wachsenden Nutzen bieten, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diese in der Zukunft nur ungern zu einem anderen Anbieter wechseln. Ein weiterer Ansatz besteht darin, ein starkes Ökosystem von Produkten oder Dienstleistungen aufzubauen, das eine nahtlose Integration und Interoperabilität ermöglicht, was die Hemmschwelle für einen Wechsel erhöht.
  3. Transparenz und Fairness: Verträge und Abonnements sollten transparent gestaltet sein, ohne versteckte Klauseln oder unerwartete Kosten. Kunden schätzen Fairness und werden eher langfristig an das Unternehmen gebunden. Eine Offenlegung von Vertrags- und Nutzungsbedingungen sowie potenziellen Einschränkungen ist förderlich, für eine langfristige und gesunde Kundenbeziehung. Darüber hinaus ist es entscheidend, faire Praktiken zu fördern, um Kunden nicht durch unlautere Mittel an das Unternehmen zu binden. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Lock In Effekt erfordert die Gewährleistung von Wahlfreiheit für Kunden und die Möglichkeit, leicht zwischen Produkten oder Dienstleistungen zu wechseln, falls sich ihre Bedürfnisse ändern
  4. Mehrwert schaffen: Bieten Sie den Kunden kontinuierlich etwas Einzigartiges und Relevantes. Ein effektiver Ansatz besteht darin, exklusive Inhalte oder Funktionen anzubieten, die nur für langjährige Kunden verfügbar sind. Dies könnte beispielsweise Zugang zu Premium-Ressourcen, erweiterten Serviceoptionen oder maßgeschneiderten Empfehlungen beinhalten, die auf vergangener Nutzung oder individuellen Vorlieben basieren. Personalisierte Angebote, sei es in Form von maßgeschneiderten Produktempfehlungen oder speziellen Rabatten, unterstreichen das Gefühl, dass das Unternehmen die Kunden wirklich versteht und schätzt. Auch zusätzliche Funktionen oder Tools, die im Laufe der Zeit eingeführt werden, können den Nutzen des Produkts oder der Dienstleistung steigern und den Kunden dazu ermutigen, langfristig dabei zu bleiben. Ein solcher Mehrwert schafft nicht nur Kundenloyalität, sondern auch eine emotionale Bindung an die Marke, die es für Konkurrenten schwer macht, diese Verbindung zu unterbrechen.

Der Lock in Effekt aus Sicht des Kunden

Im ersten Schritt ist es selbstverständlich hilfreich, wenn sich Verbraucher darüber bewusst sind, dass der Lock In Effekt überhaupt existiert. Das kann dabei helfen, in Zukunft aufmerksamer zu sein und sich gegebenenfalls zur Wehr zu setzen. Auch die Politik ist mittlerweile auf diese Art von Kundenbindung aufmerksam geworden und steht ihr teilweise skeptisch gegenüber. Ziel ist es, trotz Lock In Effekt einen fairen Wettbewerb gewährleisten zu können und neue Regelungen aufzustellen, um letztendlich auch Verbraucher zu schützen und zu sensibilisieren. Häufig gerät in diesem Zusammenhang auch in Vergessenheit, dass sich die beteiligten Unternehmen bis zu einem gewissen Grad selbst schädigen können.

Aufgrund der Tatsache, dass die Bezeichnung Lock In Effekt noch vergleichsweise jung ist und dementsprechend wenig in diesem Bereich geforscht wurde, ist davon auszugehen, dass sich hier in Zukunft noch einiges bewegen wird.

Bis es soweit ist, haben Verbraucher jedoch auch die Möglichkeit, sich bestmöglich zu schützen. Die folgenden drei Tipps helfen weiter:

  1. Es lohnt sich so gut wie immer, Preise zu vergleichen. Der Wechsel von einer Versicherung zur anderen erweist sich meist als unkomplizierter als zu Beginn angenommen. Auch Onlinevergleiche über das Internet können dabei helfen, Zeit und letztendlich auch Geld zu sparen.
  2. Wer flexibel bleiben möchte, sollte sich tendenziell für Verträge mit eher kurzen Laufzeiten entscheiden. Die Mitgliedsbeiträge, die in diesem Zusammenhang aufgerufen werden, mögen etwas höher sein. Dennoch bieten Bindungen dieser Art deutlich mehr Flexibilität.
  3. Auch mit Hinblick auf den Bereich der Produktkompatibilität handelt es sich bei „Flexibilität“ um ein wichtiges Stichwort. Selbstverständlich entscheidet jeder Verbraucher selbst, ob und inwieweit er sich markentechnisch einschränken lassen möchte. Dennoch ist die Frage nach dem eigenen Anspruch und im Hinterfragen individueller Erwartungen hier sicherlich aktueller denn je.

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Fazit - Kundenbindung durch den Lock In Effekt

Der Lock In Effekt ist ein wichtiges Konzept im Marketing, das Unternehmen nutzen, um Kunden langfristig an sich zu binden und im Wettbewerb zu bestehen. Verschiedene Ursachen, wie technologische Bindungen, Vertragsbindung, Kundenloyalität, Netzwerkeffekte und hohe Wechselkosten, können zu einem Lock In führen. Menschen gewöhnen sich oft an bestimmte Marken oder Plattformen und scheuen Veränderungen aufgrund der Bequemlichkeit und den Investitionen, die sie bereits in ein bestimmtes Unternehmen getätigt haben. Beispiele für den Lock In Effekt gibt es in verschiedenen Branchen. Unternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon und Gaming-Konsolen-Anbieter nutzen ihre geschlossenen Systeme und exklusiven Inhalte, um Kundschaft an sich zu binden. Soziale Medienplattformen setzen auf die Pflege von sozialen Verbindungen und Inhalten, um den Lock In Effekt zu verstärken. Um den Lock In Effekt zu erreichen, setzen Unternehmen auf kundenorientierten Service, Innovation, Transparenz, Fairness und die Bereitstellung zusätzlicher Mehrwerte für ihre Abnehmer. Es ist wichtig für Unternehmen, den Lock In Effekt ethisch und verantwortungsbewusst einzusetzen, um eine langfristige und verbesserte Kundenbindung zu erreichen, ohne zu einer ungewollten Bindung zu zwingen.

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Bastian FoersterBastian Foerster

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Social Washing – Umstrittene Marketing Strategien für das Image einer Marke

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Durch Social Washing wollen Unternehmen ihr Image polieren und eine vermeintliche soziale Verantwortung vermitteln, ohne tatsächlich nachhaltige soziale Bemühungen zu unternehmen. Dabei werden sporadische Wohltätigkeitsaktionen oder oberflächliche Umweltschutzmaßnahmen übertrieben dargestellt, um von möglichen negativen Auswirkungen der Unternehmenspraktiken abzulenken. Hierbei handelt es sich um die Annahme, dass sich ein Unternehmen – in welcher Form auch immer – nur deswegen als sozial gibt, weil es Sympathien bei seiner Zielgruppe sammeln möchte.

Die genauen Ziele, die mit Social Washing verbunden sein können, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Manchmal spielt der Nachhaltigkeitsgedanke, manchmal eine vorgeschobene Queer-Freundlichkeit, eine Rolle. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Marke über die Sozialen Netzwerke gut dastehen zu lassen.

Was bedeutet Social Washing?

Beim Social Washing handelt es sich um eine Marketingstrategie, die dabei helfen soll, das Image einer Marke bzw. eines Unternehmens zu verbessern. Social Washing ist eine Form von Täuschung, die von Unternehmen angewendet wird, um das Image ihrer Marke aufzubessern und beim Konsumenten den Eindruck zu erwecken, dass sie soziale Verantwortung übernehmen. Bei Social Washing stellen Unternehmen ihre Bemühungen um soziale oder umweltbezogene Angelegenheiten übertrieben oder irreführend dar, um von möglichen negativen Auswirkungen ihrer Geschäftspraktiken abzulenken.

Unternehmen, die Social Washing betreiben, könnten zum Beispiel vereinzelte wohltätige Spenden oder geringfügige Umweltschutzmaßnahmen in den Vordergrund rücken, während sie gleichzeitig größere, sozial und ökologisch schädliche Aktivitäten hinter verschlossenen Türen durchführen. Auf diese Weise versuchen sie, das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen, indem sie ein scheinbar sozial engagiertes Image präsentieren. Auch dann, wenn sich ein Unternehmen immer wieder für Diversität stark macht, intern aber fast nur Menschen einer bestimmten Nationalität in Führungspositionen arbeiten, handelt es sich um ein klares Anzeichen dafür, dass auf diese Marketingstrategie gesetzt wird. Oder anders: Marken, die auf Social Washing setzen, arbeiten (und werben) nach dem Motto „Mehr Schein als Sein.“.

Welche Arten von Social Washing gibt es? Green, Blue, Pink

Wer sich ein wenig genauer mit dem Phänomen Social Washing auseinandersetzt, stellt schnell fest, dass es sich hierbei „nur“ um einen Oberbegriff handelt. Genaugenommen lässt sich Social Washing in die Bereiche Green-, Blue- und Pinkwashing aufteilen. „Washing“ steht in all diesen Fällen dafür, dass das betreffende Unternehmen sein Image „waschen“ bzw. „reinwaschen“ möchte. Als Mittel dienen Kampagnen, in denen sich die betreffenden Marken beispielsweise besonders nachhaltig, divers oder feministisch zeigen – zumindest nach außen.

Die drei Washing Arten unterscheiden sich wie folgt voneinander:

Beim Greenwashing gibt sich ein Unternehmen besonders umweltfreundlich, obwohl dies nicht den Tatsachen entspricht. Ein typisches Beispiel: Ein Unternehmen aus dem Bereich der Massentierhaltung beteuert, wie wichtig es ist, umwelt- und tierfreundlich zu produzieren und versucht so, sich gegen den Rest der Mitbewerber zu behaupten.

Im Zusammenhang mit Bluewashing setzen sich Unternehmen (zumindest vordergründig) für die Werte ein, die von der UN vertreten werden. Hier wäre es zum Beispiel denkbar, dass eine Kaufhauskette, die Produkte verkauft, die auf der Basis von Kinderarbeit und unter unfairen Bedingungen hergestellt werden, immer wieder betont, wie wichtig es ist, optimale Arbeitsbedingungen zu unterstützen. Die Bezeichnung bezieht sich auf die blaue Farbe der UN.

Wer Pinkwashing betreibt, unterstützt vordergründig die LGBTQIA+ Community. Offiziell geht es darum, die Sichtbarkeit der Community – zum Beispiel durch Verpackungen im Regenbogen Design – zu erhöhen. Diejenigen, die sich jedoch die Mühe machen, ein wenig hinter die Fassade zu blicken, stellen schnell fest, dass es den betreffenden Unternehmen weitestgehend egal ist, wie sich der Kampf für mehr Gleichberechtigung in Zukunft entwickeln wird. In einer Zeit, in der so viele Menschen für mehr Toleranz kämpfen, macht es jedoch einen guten Eindruck, wenn sich hier auch größere Marken anschließen. Und genau das wissen natürlich auch die Firmen, die Pinkwashing betreiben.

Social Washing und Social Media

Soziale Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung und Förderung von Social Washing Praktiken durch Unternehmen. In den letzten Jahren hat der Vormarsch von Social Media diese Praktik begünstigt, da es Unternehmen eine effektive Plattform bietet, um ihre vermeintlichen sozialen Bemühungen einem breiten Publikum zu präsentieren und somit potenzielle Kunden zu beeinflussen. Doch zugleich ermöglichen soziale Medien auch unabhängigen Stimmen, kritische Fragen zu stellen und Aufklärung über Social Washing Taktiken zu betreiben.

Social Media Manager (DIM)

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

Social Washing erkennen

Oftmals fällt es schwer, Social Washing auf den ersten (oder auf den zweiten) Blick zu erkennen, da die entsprechenden Werbebotschaften oft gut getarnt werden. Wer wissen möchte, ob es dem betreffenden Unternehmen tatsächlich um Umweltschutz, Diversität, Feminismus usw. geht, sollte sich ein wenig Zeit nehmen, um sich etwas genauer mit der Geschichte der betreffenden Marke auseinanderzusetzen.

Die folgenden Details spielen eine wichtige Rolle und sollten bei der Erkennung von Social Washing berücksichtigt werden:

  1. Nur, weil sich ein Unternehmen als nachhaltig bezeichnet, muss dies nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen. Derartige Begriffe sind nicht geschützt und können dementsprechend von jedem genutzt werden.
  2. Es gibt einige einschlägige Siegel, die an Unternehmen verliehen werden, die sich auf besondere Weise in unterschiedlichen Bereichen auszeichnen. Wenn eine Firma besagte Siegel vorweisen kann, handelt es sich hierbei um ein gutes Zeichen, da sie von unabhängigen Institutionen vergeben und kontrolliert werden.
  3. Gibt es bestimmte Quellen, auf die sich das werbende Unternehmen bei seinen Aussagen beruft? Wie seriös sind diese? Vor allem dann, wenn auf der Basis wissenschaftlicher (und dementsprechend fundierter) Quellen gearbeitet wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die Absichten, die hinter der Werbekampagne stecken, ernst sind.
  4. Wenn ein Unternehmen sich nur zu bestimmten Zeiträumen und Daten, wie zum Beispiel der „Pride Week“ sozial zeigt, kann dies auch ein Hinweis darauf sein, dass es sich bei den entsprechenden Kampagnen um Social Washing handelt. Denn: Eine Marke, der es wichtig ist, andere zu unterstützen, bindet ihr Engagement in der Regel nicht an bestimmte Daten.

Zu guter Letzt kann es auch helfen, sich als Verbraucher auf sein persönliches Bauchgefühl zu verlassen und sich bei Interesse ein wenig genauer zu erkundigen. Die Antworten auf Fragen, wie zum Beispiel „Wie engagieren Sie sich für Minderheiten, faire Arbeitsbedingungen, usw.?“ helfen dabei, die Situation ein wenig klarer zu sehen.

Social Washing im Marketing vermeiden

Unternehmen, die langfristig Kunden an sich binden möchten, sollten es sich zur Aufgabe machen, Social Washing bestmöglich zu vermeiden. Immerhin handelt es sich letztendlich auch um eine Frage der Authentizität. Wer seine Kunden immer wieder enttäuscht, weil er vorgibt, beispielsweise besonders wohltätig zu sein, muss wahrscheinlich schnell erkennen, dass es sich hierbei um die falsche Vorgehensweise handelt.

Denn: Vielen Kunden ist es nicht mehr so wichtig wie früher, nur günstig zu shoppen. Weitaus wichtiger ist es ihnen oft, bei einem Unternehmen einzukaufen, mit dem sie sich identifizieren können. Wer seine Vertrauenswürdigkeit als Unternehmen dementsprechend untermauern möchte, sollte Social Washing auf jeden Fall vermeiden.

Beispiel von Social Washing

Wer Social Washing erkennen möchte, sollte sich ein wenig Zeit nehmen, um sich mit einigen typischen Beispielen aus diesem Bereich auseinanderzusetzen. Somit fällt es leicht, bei bestimmten Anhaltspunkten zumindest ein wenig stutzig zu werden und bei Bedarf genauer hinzuschauen.

Beispiel Nr. 1: Ein Unternehmen, das in seinem Sortiment ausschließlich auf Fast Fashion setzt, verweist in seiner Werbung darauf, wie wichtig es ist, sich für Nachhaltigkeit in der Modeindustrie stark zu machen.

Beispiel Nr. 2: Eine Kaufhauskette, die Kleidung unter unfairen Bedingungen herstellen lässt, interviewt ihre Arbeiter in den verschiedenen Produktionsstätten, die offenbar „alle rundum zufrieden“ mit ihrem Arbeitgeber sind.

Beispiel Nr. 3: Eine Firma ruft zum Pride Month verschiedene Kampagnen im Regenbogen Design ins Leben, setzt sich jedoch ansonsten nicht für die Rechte von Queers ein. Hier kann gegebenenfalls Pinkwashing vorliegen. Andererseits stellt ein solches Vorgehen eine gute Möglichkeit dar, die Regenbogenflagge mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. In einem solchen Fall lohnt es sich, zumindest etwas genauer hinzuschauen. Folgt das Unternehmen nur einem Trend? Oder geht es der betreffenden Marke tatsächlich darum, soziales Engagement zu zeigen?

Wie gerade anhand des letzten Beispiels ersichtlich ist, lässt sich nicht immer zu 100 Prozent herausfinden, ob ein Unternehmen mit seinem Einsatz ernste Absichten hegt oder nicht. Daher wäre es natürlich auch falsch, vorschnell zu urteilen. Nicht jeder, der sich für die Gemeinschaft stark macht, verfolgt ausschließlich Marketingziele.

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Fazit - Glaubhafte Kampagnen für ein gutes Image

Social Media hat es geschafft, die Welt des Marketings grundlegend zu verändern. Die Möglichkeiten, die sich bieten, wenn es darum geht, sich und sein Unternehmen zu präsentieren, sind im Laufe der Zeit immer vielseitiger geworden. Aber: Nicht alle Inhalte, die gepostet werden, sind gleichzeitig auch authentisch und echt.

Der Erfolg von Social Washing zeigt sich – wenn überhaupt – jedoch nur kurzfristig. Denn: Verbraucher erkennen oft vergleichsweise schnell, wie ernst eine Marke ihre Werbebotschaften meint. Wurde das Vertrauen der Kunden in dieser Hinsicht einmal missbraucht, ist es schwer, dieses wieder herzustellen. Gleichzeitig wäre es jedoch falsch, ausschließlich „das Schlechte“ in Unternehmen, die sich offensichtlich engagieren, zu sehen. Es gibt immerhin viele Möglichkeiten, sich für die so oft zitierte Gute Sache starkzumachen.

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Bastian FoersterBastian Foerster

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