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Marktuntersuchung – Ihre Basis für unternehmerischen Erfolg

Sie möchten ein Startup gründen? Ein neues Produkt launchen? Oder einen neuen Markt erobern? Mit einer Marktuntersuchung legen Sie die Basis für Ihren unternehmerischen Erfolg. Wozu sie nützt, welche Methoden es gibt und wie sich die Marktuntersuchung begrifflich von der Marktforschung abgrenzt, das erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Marktbezogene Informationen sammeln

Auf Märkten treffen vorrangig Angebot und Nachfrage aufeinander. Wollen Sie ein Produkt auf den Markt bringen und dort verkaufen, müssen Sie Entscheidungen treffen, teils mit großer Tragweite. Ob als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen oder als Konsument – Sie sollten Ihren Markt kennen. In diesem Kontext versteht man unter einer Marktuntersuchung, die allgemeine Beschaffung von marktbezogenen Informationen.

Warum Marktuntersuchung?

Aus Konsumentensicht erschließt sich der Sinn einer Marktuntersuchung sofort. Wenn Sie einen Beamer für Ihr Heimkino kaufen möchten, werden Sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zunächst Google bemühen. Sie wollen wissen, welche Beamer es gibt, von welchen Herstellern, mit welchen Produkteigenschaften, zu welchem Preis. Vielleicht möchten Sie das Gerät nicht direkt im Internet bestellen, sondern vorher anschauen und testen. Dazu müssen Sie Händleradressen möglichst in Ihrer Wohnumgebung recherchieren. Es wird klar: Sie brauchen und beschaffen sich Informationen, um am Ende Ihre Kaufentscheidung treffen zu können.

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Marktuntersuchung als Basis Ihrer unternehmerischen Entscheidungen

Als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen stehen Sie vor einer ungleich komplexeren Aufgabe. Da Sie von Ihrer Geschäftstätigkeit leben, müssen Sie Chancen und Risiken abwägen. Sie planen, wie viel Absatz und wie viel Umsatz Sie mit Ihrem Angebot erzielen können. Auf diesen Annahmen beruht ihr Geschäftsmodell. Dies quantifizieren und qualifizieren Sie in Ihrem Businessplan, der nicht zuletzt auch die Basis für die etwaige Finanzierung durch Fremdkapital darstellt. Zudem benötigen Sie Informationen, wenn Sie Entscheidungen zu Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation treffen wollen. Formulieren Sie Ihre Unternehmens- und Marketingstrategie, können Sie das nicht, ohne Ihre eigene Marktposition zu kennen. Kurzum: Die Ergebnisse Ihrer Marktuntersuchung sollen Ihnen eine möglichst valide Grundlage für Ihre unternehmerischen Entscheidungen liefern.

  • Eine Marktuntersuchung sowie die Analyse Ihres Marktumfeldes sind die Wissensgrundlage für Ihre strategische Unternehmensplanung.
  • Sie erkennen anhand einer Marktuntersuchung rechtzeitig Chancen und Risiken für Ihr Unternehmen. So können Sie agieren statt reagieren.
  • Märkte sind dynamisch und verändern sich. Führen Sie Ihre Marktuntersuchung kontinuierlich und systematisch durch. So lernen Sie sukzessiv die größten Einflussfaktoren auf Ihr Unternehmen und mögliche Auswirkungen kennen.

Marktuntersuchung – so gehen Sie vor

Marktuntersuchung

Grundsätzlich können Sie bei einer Marktuntersuchung unsystematisch (Markterkundung) oder systematisch (Marktforschung) vorgehen. Sie erkennen hieran die Abgrenzung zwischen Marktuntersuchung und Marktforschung: Die Marktforschung ist die systematische Form einer Marktuntersuchung.

  • Markterkundung
    Bei dieser eher unsystematischen Vorgehensweise einer Marktuntersuchung werten Sie bspw. Kundengespräche, Besuchsberichte des Außendienstes oder auch Marktberichte aus der Fachpresse aus. Selbst wenn Sie diese Daten kontinuierlich in Ihrem CRM-System pflegen, so grenzt sich diese Vorgehensweise von der der Marktforschung klar ab.
  • Marktforschung
    Hierbei untersuchen Sie Ihren Markt systematisch, meist mit wissenschaftlichen Methoden. Das kann bezogen auf einen Zeitpunkt erfolgen, zum Beispiel mit einer einmaligen Kundenbefragung. Dann spricht man von einer Marktanalyse. Sie können Ihren Markt auch zeitraumbezogen untersuchen. Beispielsweise mit einem Panel, Diese Vorgehensweise nennt man Marktbeobachtung.

Systematische Markterkundung - Primärforschung und Sekundärforschung

Methodisch differenzieren Sie bei der systematischen Marktuntersuchung nach dem primären und dem sekundären Forschungsansatz. Im Kern lässt sich der Unterschied auf die herangezogenen Quellen zurückführen. Bei der Primärforschung erheben Sie die Daten selbst, ggf. auch mit Unterstützung eines Marktforschungsinstituts. Bei der Sekundärforschung ziehen Sie Daten zur Analyse heran, die bereits in anderem Zusammenhang erhoben wurden.

Primärforschung

Damit verfolgen Sie in erster Linie das Ziel, möglichst aktuelle und auf Ihre individuell-spezifischen Fragestellungen bezogene Ergebnisse zu erhalten. Mit Primärforschung betreiben Sie per se mehr Aufwand. Sowohl hinsichtlich des exakt ausformulierten Untersuchungsgegenstands als auch bezogen auf die Erhebung und Auswertung der Daten. Es existieren vielfältige Möglichkeiten der systematischen Marktuntersuchung. Grundsätzlich können Sie in dem Zusammenhang zwischen drei Arten von Studien differenzieren:

      • Explorative Studien verschaffen Ihnen einen Überblick bezüglich der Fragestellung zu einem neuen Thema. Nicht selten werden diese Ergebnisse als Vorlage für Folgestudien verwendet. Sie entwickeln zum Beispiel ein neues Produkt. Dann führen Sie zu einem entwickelten Prototyp als explorative Marktuntersuchung Kundeninterviews durch.
      • Explanative Studien stellen einen kausalen Zusammenhang zwischen zwei zu untersuchenden Variablen her. Es geht hier um die Offenlegung von Wirkungs-zusammenhängen. Möchten Sie beispielsweise herausfinden, ob sich das Verpackungsdesign positiv auf den Absatz auswirkt? Dann analysieren Sie dies innerhalb Ihrer explanativen Marktuntersuchung in Form eines A/B Tests.
      • Deskriptive Studien unterstützen Sie bei der Untersuchung von Einstellungen und Meinungen. Aus den Ergebnissen können Sie statistisch fundierte Rückschlüsse, bezogen auf einen Untersuchungsgegenstand, ziehen. Oftmals werden sie in den Umfeldern von Marketing, Produktentwicklung und Vertrieb verwendet. Ein Beispiel: Fragen Sie bei Ihrer deskriptiven Marktuntersuchung Ihre männlichen Kunden, ob sie lieber schwarze oder bunte Socken tragen. Unterscheiden Sie die Antworten nach Alter, Status und vielleicht nach generellem Kleidungsstil. Daraus können Sie Rückschlüsse ziehen, ob in Ihrem Kundenklientel bunte Socken gute Absatzchancen besitzen.

Sekundärforschung

Bei diesem Forschungsansatz verlassen Sie sich bei Ihrer Marktuntersuchung darauf, dass Ihnen bereits erhobene Daten bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen. Sie müssen die Daten zwar nicht mehr selbst erheben. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die passend relevanten Daten für Ihre Fragestellung zu finden. Zwei Quellen können Sie unterscheiden:

          • Daten aus innerbetrieblichen Informationsquellen. Zum Beispiel den Bereichen Controlling, Marketing oder Vertrieb. Diese Daten sind sicher verlässlich und relevant, beziehen sich aber meist auf den IST-Zustand bzw. auf zurückliegende Zeiträume. Für zukunftsorientierte Fragestellungen dient diese Form der Marktuntersuchung nur bedingt.
          • Bei außerbetrieblichen Quellen beziehen Sie Daten bspw. aus externen Wirtschaftsberichten oder bedienen sich Statistiken von Verbänden wie der IHK. Bezogen auf spezifische Fragestellungen werden Ihnen solchen Informationen für Ihre Marktuntersuchung ggf. nur ergänzende oder vergleichende Hinweise geben können.
Zertifikatslehrgang Business Development Manager (DIM)

Fazit

Mit einer Marktuntersuchung verschaffen Sie sich eine informationsbasierte Grundlage für Ihre weitreichenden Unternehmensentscheidungen. Relevante Daten können Sie einerseits selbst erheben und verarbeiten (Primärforschung). Hierbei unterstützen Marktforschungsinstitute bei Methoden und der Auswertung explorativer, explanativer oder deskriptiver Studien. Andererseits können Sie auf bestehende, auch innerbetriebliche Daten zurückgreifen (Sekundärforschung). Wirtschaftsverbände wie die IHK, das statistische Bundesamt oder branchenspezifische Institutionen stellen Ergebnisse ihrer regelmäßigen Marktuntersuchungen zur Verfügung.

Abhängig von Fragestellung und Anforderungen müssen Sie entscheiden, welche Art der Erhebung und welche Quellen Sie zum Ziel führen. Denn auf dieser Datenbasis erstellen Sie Ihre Marktprognose und treffen strategische Entscheidungen wie z.B. die Gestaltung Ihres absatzpolitischen Instrumentariums. Systematische Primärforschung (Marktforschung) bietet den Vorteil, dass Sie aktuelle Daten erhalten, die spezifisch auf Ihre individuellen Zielsetzungen ausgerichtet sind. Der Aufwand ist vergleichsweise höher, als wenn Sie lediglich auf bestehende Informationen zurückgreifen. Entscheidend ist, wie sehr diese Daten Ihre aktuellen Herausforderungen und Absichten tatsächlich abbilden. Ergebnisse der eher unsystematischen Markterkundung, wie sie bspw. im CRM erfasst werden, dienen meist der Abbildung, Steuerung und Optimierung operativer Geschäftsprozesse. Auch diese Informationen können Sie selbstverständlich zur Entscheidungsfindung heranziehen.

Sie benötigen professionelle Unterstützung bei Ihrer Marktuntersuchung?

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Bastian FoersterBastian Foerster

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#Marktuntersuchung #Primärforschung #Sekundärforschung #Marktforschung

Luxusmarketing – Wie Sie sich vom Markt attraktiv differenzieren

Luxus ist in nahezu jedem Geschäftsfeld eine interessante Strategie, um Marken im Wettbewerb kreativ zu differenzieren und im Sinne einer Blue Ocean Strategie neue Geschäftssegmente zu identifizieren, die Produkte und Leistungen aus dem direkten Wettbewerbsumfeld bewegen.

Die beliebtesten Kategorien für Luxusmarketing-Strategien sind sicherlich Mode, Automobil, Uhren, aber auch in allen anderen kundennahen Marktsegmenten ist Luxus ein interessanter Treiber für Marketing.

Die wichtigsten Aspekte zum Luxusmarketing finden Sie in unserem Erklärvideo:

Das Deutsche Institut für Marketing berät Sie gerne, um Ihr Luxusmarketing zu strukturieren und weiter zu entwickeln!

Seminar Strategisches Marketing

In unserem Seminar Strategisches Marketing lernen Sie die grundlegenden Aufgaben, Zielen und Methoden des Strategischen Marketings kennen. Das ermöglicht Ihnen die eigenen Marketing-Aktivitäten zukunftsweisend zu konzeptionieren und mit geeigneten Instrumenten Erfolgspotenziale im Marketing zu identifizieren. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte!

Luxus mit Substanz füllen (Markenpositionierung)

Die Herausforderung einer erfolgreichen Markenführung von Luxusmarken besteht unter anderem darin, die Gratwanderung zwischen Begehrlichkeit und Verfügbarkeit zu managen. Doch was zeichnet Luxusmarken eigentlich aus? Was determiniert ihren Erfolgskurs und welche psychologischen Aspekte stecken hinter dem Verlangen nach teuren Luxusgütern?

Luxusmarketing

Luxus entlang der Customer Journey erlebbar machen

Luxusmarketing steht immer vor der Herausforderung, ein einheitliches Luxuserlebnis zu realisieren. Nichts ist schlimmer als ein uneinheitliches Markenversprechen, wenn Produktleistung und Kommunikations- und Vertriebserlebnis nicht übereinstimmen. Ein Luxusprodukt benötigt Service auf Luxusniveau, Luxus-Vertriebspartner und eine einheitliche Vorstellung davon, mit welchen Ansätzen man eigentlich arbeiten möchte. Die Herausforderung besteht demnach darin, neben den gewohnten Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen für Kunden ein besonderes Erlebnis herzustellen. Auch digitale Kanäle werden immer häufiger im Luxusmarketing integriert. Doch passt da jeder Kanal? Wie kann man Influencer Marketing, Social Media Marketing und klassisches Luxusmarketing nutzen und so den mühsam formulierten und aufgebauten Positionierungsansatz für Kunden auch jederzeit erlebbarer machen? Luxusmarketing umfasst immer mehr als nur eine eindimensionale, bildorientierte Kommunikation.

Sprechen Sie mit uns! Wir reflektieren mit Ihnen eine wirkungsgetriebene Strategie für Ihr Luxusmarketing.

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Luxus mit Vertriebspartnern gemeinsam leben

Wenn der Vertriebspartner den Luxusgedanken nicht transportiert, vielleicht nicht die richtigen Mitarbeiter hat und auch am POS nicht die Ansprüche erfüllt, die man erfüllen möchte, beschädigt das langfristig eine Luxuspositionierung. Doch nicht immer ist der Direktvertrieb der richtige Weg. Multichannel-Marketing für Luxusprodukte ist weltweit eine Herausforderung, mit der Sie in Ihrem Luxusmarketing sinnvoll aktiv sein können.

Digital Brand Manager (DIM)

Unsere Unterstützung für Ihr Luxusmarketing

Luxusmarketing setzt sich bewusst von klassischem Marketing ab! Reflektieren Sie mit uns in einem Luxusmarketing-Workshop Ihre Markenpotenziale, das digitale Umfeld und Ihre Ertrags- und Wettbewerbspotenziale. Strategisch getrieben und praktisch in der Umsetzung, erhalten Sie eine Reflektion und Insights Ihrer Marketingaktivitäten.

Sie möchten Maßnahmen im Luxusmarketing aufbauen oder strategisch neu ausrichten und benötigen Unterstützung?

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#Luxusmarketing #Marketing #Marketingaktivitäten #Luxusmarken #Markenpositionierung

So entwerfen Sie die perfekte Marketingstrategie für Ihr Unternehmen

Eine ausgeklügelte Marketingstrategie ist für Konzerne unverzichtbar. Schließlich entscheidet gerade diese darüber, nach welchen Zielgruppen, Marktentwicklungen und Trends alle Betriebsaktivitäten ausgerichtet werden sollen. Dieser Bereich ist grundsätzlich für die Positionierung und Imagebildung einer Firma verantwortlich. Deshalb müssen die Verantwortlichen grundlegend immer zwei Fragen beantworten können: Was erwartet das Zielpublikum und wie kann das Unternehmen diese Bedürfnisse bestmöglich erfüllen? Dabei darf sich die Marketingabteilung aber nicht nur am aktuellen Ist-Zustand und dem Verhalten der Konkurrenz orientieren. Maßnahmen müssen auch immer auf die Zukunft ausgelegt sein. Die Herausforderung im Marketing liegt also darin, verschiedene Paradigmen, Interessen und Vorgaben unter einen Hut zu bekommen. Deshalb führt für Firmen kein Weg an einer nachhaltigen Strategie vorbei. Doch wie soll diese aussehen? Wir liefern Ihnen Impulse für Ihr Unternehmen.

Werten Sie Ihre Daten aus!

In den Zeiten ohne das Internet war Marketing an sich eine recht einfache Angelegenheit: Ein eingängiger Slogan, ein bisschen Fernsehwerbung hier, ein paar Zeitungsanzeigen dort und alles möglichst zeitgleich ausspielen. Mit dem World Wide Web ist heutzutage jedoch ein weiterer Kanal hinzugekommen, der Unternehmen viele neue Möglichkeiten bietet. Beispielsweise können Sie viel mehr Informationen über das Verhalten Ihrer anvisierten Kunden sammeln – vorausgesetzt, Sie wissen, wie Sie die Bewegungen Ihrer Nutzer im Online-Bereich aussagekräftig auswerten. Kurz gesagt: Durch den Siegeszug des Internets ist Marketing viel analytischer und Daten-lastiger geworden als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Dennoch dürfen Offline-Elemente weiterhin nicht außer Acht gelassen werden. Bei einer erfolgreichen Marketingstrategie müssen deshalb beide Seiten zusammenspielen.

Marketingstrategie entwerfen

Strategisches Marketing Seminar

Im Seminar Strategisches Marketing lernen Sie, eine strategische Perspektive im Hinblick auf Ihr Marketing zu entwickeln und die eigenen Aktivitäten zukunftsweisend zu konzeptionieren. Hier erfahren Sie mehr über die genauen Inhalte und Termine:

Wichtige Offline-Elemente

Auch wenn das Internet in Sachen Marketing mittlerweile als „the place to be“ gilt, dürfen Sie analoge Elemente bei Ihrer Strategie nicht vernachlässigen. Die wichtigsten sind u. a.:

  • Zeitungsanzeigen: Der Klassiker schlechthin. Dennoch geht hier der Trend längst nicht mehr nur zu riesigen Bannern, die komplette Seiten zupflastern. Vielmehr heißt das Zauberwort Storytelling. Versuchen Sie in Zeitschriften und Zeitungen gezielt Pressemitteilungen zu veröffentlichen, die Neuigkeiten beinhalten und gleichzeitig Nähe zu den Lesern aufbauen.
  • Flyer und Broschüren: Einfach zu verteilen, feiern die handlichen Papierbögen gerade ein Comeback. Vor allem im Regionalmarketing erzielen sie eine präzise Reichweite. Zudem sind Kataloge und Co. schnell an Geschäftspartner und Kunden verschickt. Doch Achtung: Bei einer breitgefächerten Verteilung kann es zu Streuverlusten kommen.
  • Banner und Plakate: Obwohl Printwerbung vor ein paar Jahren noch der Tod prophezeit wurde, fallen Ihnen beim Gang durch die Stadt sicherlich noch immer große Plakate auf. Kein Wunder, schließlich stechen die bunt bedruckten Flächen einfach ins Auge. Um von deren Marketingwirkung zu profitieren, helfen Ihnen diese zehn Regeln der Plakatgestaltung

So nutzen Sie das Internet als Werbeplattform

Dennoch hat, wie schon erwähnt, in Sachen Marketing mittlerweile das Internet als Plattform Nummer 1 die Oberhand gewonnen. Doch wie können Sie im digitalen Raum Ihre Strategie konkret umsetzen? Mit diesen Elementen klappt es garantiert:

  • In Ihre Internetseite investieren: Ihr Unternehmen besitzt bereits einen Online-Auftritt? Das ist bereits die halbe Miete. Doch wie oft wird der Content aktualisiert? Kaum? Das ist schlecht. Um im World Wide Web zum einen überhaupt gefunden zu werden und zum anderen mit der Konkurrenz mitzuhalten, müssen Sie Ihre Inhalte regelmäßig analysieren und ggf. aktualisieren. Setzen Sie hier am besten auf SEO-Maßnahmen, die Ihre Rankings nachhaltig verbessern.
  • Auftritte in den sozialen Netzwerken: Wenn Ihre Firma bisher noch nicht bei Facebook oder Twitter unterwegs war, wird es höchste Zeit. Schließlich informieren sich viele Nutzer nicht nur bei Google, sondern besuchen zusätzlich gezielt entsprechende Firmenprofile in Social Media. Wichtig ist jedoch auch hier, dass die jeweiligen Seiten nachhaltig verwaltet und aktualisiert werden. Dafür muss zusätzliches Budget und Personal eingeplant sein.
  • Datenanalyse mit Hilfe von ERP: Vielleicht ist Ihnen solch ein System bereits aus dem Arbeitsalltag bekannt. Wenn nicht, kann es sich als hilfreiche Marketing-Investition erweisen. Denn mit ERP lassen sich nicht nur Fertigungsprozesse automatisieren. Auch die Datenauswertung wird zum Kinderspiel. Arbeiten Sie bei der Auswertung von Online-Zugriffen oder Klicks aktuell noch mit mehreren Tools gleichzeitig, ist ERP die All-in-One-Lösung. So liegen Ihnen Daten in Echtzeit vor. Zudem können Sie alle Informationen auf einer zentralen Plattform hinterlegen. Der zentrale Zugriff verbessert Abstimmungsprozesse und das spart unterm Strich zusätzlich Zeit und Geld. Wenn Sie sich außerdem für ein ERP-System auf Cloud-Basis entscheiden, können Sie marketingrelevante Informationen immer und überall abrufen.
Marketingstrategie im Team entwerfen

Holen Sie sich das Beste aus beiden Welten

Eine optimale Marketingstrategie besteht heutzutage gleichermaßen aus offline und online Elementen. Wichtig ist jedoch, dass sie beide Komponenten aufeinander abstimmen und Maßnahmen nicht nur treffen, um einem kurzfristigen Trend hinterherzurennen. Seien Sie dennoch kreativ und nutzen Sie ungeahnte Möglichkeiten, die Ihnen Werkzeuge wie ERP-Systeme eröffnen.

Social Media Tools – Die TOP Tools für Ihr Social Media Marketing

Social Media gehören zum Alltag der meisten Menschen und sind somit auch ein großer Bestandteil der Marketingstrategien vieler Unternehmen. So schnelllebig die heutige Zeit ist, so schnell ändern sich auch die Anwendungsmöglichkeiten und Trends in den sozialen Netzwerken. Als werbetreibendes Unternehmen ist es daher wichtig zu wissen, welche Social Media Plattform für welche Zielgruppe am gefragtesten ist. Als Hilfestellung in Punkto Social Media Marketing gibt es zahlreiche Social Media Tools auf dem Markt, die Unternehmen die Bereitstellung und Analyse von Beiträgen erleichtern.

Damit Sie sich im Dschungel der Social Media Tool-Vielfalt zurechtfinden, stellen wir Ihnen heute die Top Tools vor:

Social Media Tools #1: Hootsuite

Hootsuite ist ein Tool, um den gesamten Social Media Prozess zu managen sowie diesen durch Automatisierung zu ergänzen und zu verbessern. Hootsuite gilt mit mehr als 10 Millionen Kunden als eines der beliebtesten Social Media Tools und ist besonders für die gute Integration von Twitter bekannt.  Mit Hootsuite können Beiträge veröffentlicht, geplant und darüber hinaus Anfragen von Followern direkt beantwortet werden. Der Nutzer erhält einen detaillierten Überblick über alle Social-Media-Kanäle, sodass er diese einfach verwalten und steuern kann. Besonders für Twitter bietet Hootsuite praktische Funktionen, wie zum Beispiel die Einbindung von RSS-Feeds, um so automatisch interessante Artikel zu teilen. Anpassbare Analysen ermöglichen eine zielgerichtete Überwachung sowie Kontrolle der Aktivitäten. Algorithmen ermitteln den idealen Zeitpunkt für das Posten der Beiträge, die dann über die Auto-Planung veröffentlicht werden können. Da die Beiträge so zur idealen Zeit gepostet werden, führt dies zu einer enormen Reichweitensteigerung. Diese Methode ist vor allem bei Twitter sehr erfolgreich. Aufgrund der Komplexität und vielfältigen Möglichkeiten ist dieses Tool eher für Experten geeignet.

Hootsuite

Social Media Tools #2: Buffer

Buffer ist ein Social Media Tool, welches sich auf die Steuerung und zeitliche Planung von Posts und Tweets fokussiert. Buffer ist im Vergleich zu Hootsuite sehr viel einfacher gestaltet und kann daher bereits Anfänger beim Social Media Management unterstützen. Buffer bedient alle gängigen Social Media Kanäle, wie Facebook, Instagram, LinkedIn usw. Mit Buffer lassen sich ebenfalls Post im Vorfeld planen und automatisiert posten, sodass Sie jederzeit auf Ihren Social Media Kanälen aktiv sind. Eine sehr praktische Funktion ist „Re-Buffer this Post“, wodurch Posts, die keine hohe Reichweite erzielt haben, erneut gepostet werden können. Buffer ermittelt mittels Algorithmen dann automatisch die Zeit, in der der Post die meisten Nutzer erreicht. Die Reports sind sehr simpel gestaltet und beschränken sich auf die wichtigsten KPIs. Besonders hilfreich ist das integrierte Bildbearbeitungstool Pablo. Vorteil von Buffer ist ganz klar die Einfachheit und die gute kostenlose Version. Für mehr Funktionen und die Möglichkeit, mehrere Benutzer den Zugriff auf die Kanäle zu gewährleisten, ist auch hier die kostenpflichtige Version notwendig. In der Pro Version ist es möglich, RSS-Feeds einzubinden. Buffer ist leider nicht in einer deutschsprachigen Version verfügbar und im Vergleich zu Hootsuite mit weniger Zusatzfunktionen ausgestattet. Hier entscheiden die persönlichen Anforderungen an das Tool, welches am besten zum Umfang der Social Media Aktivitäten passt.

DSGVO und Social Media - Was müssen Sie beachten?

Ab dem 25.05.18 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) europaweit in Kraft. Besonders im Bereich Social Media gab es viele Schlagzeilen im Bezug zur DSGVO. Erfahren Sie in diesem Video die aktuellsten Informationen rund um die DSGVO und die Handhabung der neuen Regelungen in den sozialen Netzwerken.

Social Media Tools #3: Storyheap

Storyheap ist das Tool für die Organisation und Planung von Storybeiträgen. Aktuell gibt es über Instagram und Snapchat nicht die Möglichkeit, Storybeiträge vom Desktop aus zu steuern und zu posten. Hier setzt Storyheap ein. Mit Hilfe dieses Tool können Storybeiträge vom Web aus veröffentlicht werden. Des Weiteren kann der genaue Zeitpunkt entweder selbst oder durch einen Algorithmus bestimmt werden. Über das Bearbeitungstool Storyheap Studio können die Beiträge direkt bearbeitet und individuell angepasst werden. Besonders auf Instagram und Snapchat sind sogenannte „Takeovers“ sehr beliebt. Das bedeutet, dass ein Influencer zum Beispiel den Instagram Kanal einer offiziellen Seite übernimmt. Mit Hilfe des Autopiloten werden Posts gleichzeitig in mehreren Storys veröffentlicht. Storyheap hat natürlich auch Analysetools integriert, worüber die Nutzer Storybeiträge einfach vergleichen und so die Reichweite der Posts verbessern können. Nachteil von Storyheap ist, dass aktuell nur die Storys von Instagram und Snapchat unterstützt werden. Die Story bei Facebook kann durch dieses Social Media Tool nicht bearbeitet werden. Generell ist es ein sehr hilfreiches Tool und in der größten Version mit einer unlimitierten Anzahl von Posts mit 99$ pro Monat von den Kosten her überschaubar. Storyheap ist allerdings auch nur in einer englischsprachigen Version verfügbar.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

Social Media Tools #4: Fanpage Karma

Fanpage Karma ist ein gutes Social Media Tool im Bereich des Monitorings und der Analyse. Ähnlich wie bei den bereits vorgestellten Tools können über Fanpage Karma Beiträge geplant, gepostet und auf Kommentare geantwortet bzw. darauf reagiert werden. Vorteil dieses Tools ist, dass einzelne Funktionen, wie zum Beispiel der Bereich Monitoring, separat buchbar sind und somit selbst entschieden werden kann, wo der Schwerpunkt dieses Tools liegen soll. Besonders der Bereich des Monitorings ist für Unternehmen hilfreich, da hier nicht nur die eigenen Aktivitäten beobachtet werden können, sondern auch die Aktivitäten der Wettbewerber. So hat man stets im Visier, was auf den Social Media Kanälen passiert und kann zum Beispiel mit Hilfe des Shitstorm Alerts auf problematische Posts direkt reagieren.

Fanpage Karma

Social Media Tools #5: Canva

Canva deckt im Vergleich zu den vorherigen Social Media Tools einen ganz anderen Bereich ab. Besonders für Unternehmen, die wenig Know-how im Bereich der Bildbearbeitung haben, ist dieses Tool sehr hilfreich. Über Canva lassen sich, ähnlich wie bei Photoshop, Bilder bearbeiten und so für die Posts in Social Media aufbereiten. Zusätzlich zur reinen Bildbearbeitung bietet Canva auch eine Vielzahl von Vorlagen für jegliche Marketingaktivitäten an. Darunter fallen Präsentationen, Broschüren, Flyer uvm. Ein Grundstock an Vorlagen und Bildbearbeitungstools ist kostenlos. In der Premium Version sind eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten vorhanden, die die Kommunikation mit dem Kunden erleichtern.

Social Media Tools

Social Media Tools #6: Google Trends

Google Trends ist kein Tool, das per se für die Unterstützung von Social Media Aktivitäten gedacht ist, jedoch trotzdem sehr hilfreich, um aktuelle Trends in den Medien überwachen zu können. Große Trends und meistgesuchte Keywords in einzelnen Posts als Thema aufzugreifen, ist für die Erreichung einer hohen Reichweite sehr hilfreich. Google Trends zeigt aktuelle Trends und Begriffe mit dem höchsten Suchvolumen an, sodass der Nutzer für jede Branche die aktuellsten Themen bestimmen kann. Besonders für Unternehmen, die Kunden mit sehr unterschiedlichen Fachgebieten betreuen, kann dieses Tool hilfreich sein, um die Zielgruppe mit den richtigen Themen anzusprechen.

Google Trends

Social Media Tools – Fazit

Die Entscheidung, welche und wie viele Tools für das eigene Social Media Management notwendig sind, muss sehr individuell getroffen werden. Wichtig ist, bei der Entscheidung die Menge der Posts in der Woche und die Anzahl der Kanäle zu kalkulieren, da hier Preisunterschiede je nach Social Media Tool entstehen. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor ist die Anzahl der mitwirkenden Personen an einem Projekt, da viele kostenlose Versionen jeweils nur einen Zugang auf die Kanäle anbieten.

Möchten Sie noch intensiver in die Welt der sozialen Netzwerke und der Management Strategien mit Hilfe von Social Media Tools eintauchen? Dann nehmen Sie doch an unserem Seminar zum „Social Media“ teil.

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KISS – Keep it simple stupid!

Hat "Sex sells" ausgedient? Ein Wandel im Marketing zeichnet sich ab. Wo früher erotische Bilder lockten, sprechen heute Tatsachen. Heute wollen aufgeklärte Verbraucher sachlich informiert statt verführt werden. Die neue Marketingdevise lautet "simple sells".

Nach einer aktuellen Studie wird der Begriff "simple" jetzt über 64 Prozent häufiger unter Marketers verwendet als noch im Jahr 2005. Dieser Trend zeichnet sich mittlerweile deutlich in der Produktentwicklung ab. Google machte vor Jahren den Anfang. Daraus folgte, dass sich immer mehr Unternehmen auf das Kernangebot konzentrierten und auf viele Funktionen verzichteten. Weiterlesen