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Azubi Marketing: die besten 8 Tipps für Ihren Erfolg

Azubi Marketing ist heutzutage für alle Ausbildungsbetriebe wichtig. Unabhängig von Branche, Produkt und Ausrichtung, eines haben alle Unternehmen gemeinsam: Für eine langfristig erfolgreiche Arbeit sind Azubis notwendig. Allerdings liegt genau da ein großes Problem. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der freien Ausbildungsplätze kaum verändert. Die Anzahl der Bewerber jedoch sinkt bei vielen Unternehmen Jahr für Jahr. Ein erfolgreiches Azubi Marketing steuert dieser Entwicklung entgegen. Und sorgt ganz nebenbei dafür, dass Sie sich echte Top-Azubis ins Unternehmen holen können. Im Folgenden erfahren Sie, warum das Azubi Marketing von Bedeutung ist und wie Sie hier punkten können.

Warum ist Azubi Marketing wichtig?

Für Unternehmen ist die Suche nach geeignetem Nachwuchs in den letzten Jahren immer wichtiger, aber auch komplizierter geworden. Der Anteil der Schüler, die nach ihrem Schulabschluss eine Ausbildung starten wollen, hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Immer öfter zieht es zum Beispiel Abiturienten in ein Studium, anstatt in eine Ausbildung. Für Unternehmen kann das ein Nachteil sein. Gute Azubis sind maßgeblich für den Fortbestand in der Zukunft erforderlich. Die jungen und innovativen Kräfte sorgen oftmals für wichtige Fortschritte oder bringen gute Ideen ein. Umso wichtiger, dass sich diese vielversprechenden Talente durch gezieltes Azubi Marketing für Ihr Unternehmen entscheiden – und nicht für einen Studienplatz oder gar die Konkurrenz.

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Die 8 besten Tipps: So können Sie Azubis ansprechen und für sich gewinnen

Wenn Sie Auszubildende ansprechen und überzeugen wollen, sollten Sie einige Dinge beachten. Wir zeigen Ihnen im Folgenden die sieben besten Tipps, mit denen Sie Ihre Erfolge in der Rekrutierung deutlich steigern können.

Azubi Marketing Grundlagen

1. Passende Kanäle wählen: Fischen Sie im richtigen Teich

Natürlich sind die guten und traditionellen Stellenanzeigen noch immer ein Weg für die Rekrutierung. Sie sollten jedoch bedenken, dass junge Menschen vor allem in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Hier verbringen die Schüler und Absolventen teilweise einen großen Teil ihrer Freizeit. Optimal also, um genau hier mit dem Azubi Marketing anzusetzen. Auf sich aufmerksam machen können Sie auf ganz unterschiedlichen Kanälen. Zu diesen gehören zum Beispiel:

  • Instagram
  • Snapchat
  • YouTube
  • Twitter
  • Facebook
  • LinkedIn
  • XING

Wichtig: Facebook ist in dieser Hinsicht ein gewisser Sonderfall. Zwar ist die Reichweite hier sehr groß, allerdings nicht unbedingt in der jüngeren Generation. Im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken wie Instagram oder Snapchat ist das Durchschnittsalter der Facebook-Nutzer wesentlich höher.

2. Ansprache: Immer an die Zielgruppe anpassen

Möchten Sie bei den jungen Menschen Eindruck hinterlassen, sollten Sie Ihre Ansprache anpassen. Dieser Punkt ist speziell in sozialen Medien wichtig. Hier basiert die Ansprache weniger auf einem professionellen Ansatz. Humor und Lockerheit sind durchaus gestattet. Zudem sollten Sie überlegen, wie Sie Ihre möglichen Bewerber ansprechen wollen. Speziell bei Snapchat und Co. stehen Ihre Chancen mit einem „Sie“ eher schlecht. Mit einem „Du“ erreichen Sie bei der jungen Generation häufig mehr. Zudem sollten Sie versuchen, den Nachwuchs möglichst unterhaltsam und informativ anzusprechen. Schnöde Fakten zu Ihrem Unternehmen werden hier nicht zum Erfolg führen.

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3. Keine Theorie: Blick hinter die Kulissen gewähren

Eine weitere Möglichkeit für das Azubi Marketing ist der Einblick in die Praxis. Sie sollten möglichen Interessenten also einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Das muss nicht immer in Form eines Tages der offenen Tür geschehen. Stattdessen können Sie auch hier auf die Kraft der sozialen Netzwerke setzen. Mit kurzen Videos zum Alltag in Ihrem Unternehmen können Sie im besten Fall viele Bewerber auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen und für die Ausbildung begeistern. Eine weitere Alternative ist ein Unternehmensblog. Hier informieren Sie die möglichen Bewerber vor allem schriftlich und nicht in Form von Videos. Eine Kombination beider Wege ist natürlich ebenfalls möglich.

4. Azubi Marketing durch die Hintertür: Zusammenarbeit mit Vereinen

Besonders kreative Recruiter gehen bei ihrem Azubi Marketing noch einen Schritt weiter. Hier kommt zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Vereinen in Frage. Im kleinen Rahmen können hier zum Beispiel Sponsorings von Trikots oder Bandenwerbungen realisiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht zudem darin, die Mannschaften zu Besuchen in das eigene Unternehmen einzuladen. In der Regel sind die Vereine für derartige Aktionen offen. Die Kosten für Ihr Unternehmen halten sich bei der Zusammenarbeit mit regionalen Jugendvereinen meist in Grenzen. Gleichzeitig können Sie aktiv genau die Altersgruppe ansprechen, die Sie ansprechen möchten.

5. Aktiv werden in Schulen oder auf Elternabenden

Einen großen Einfluss auf die Wahl des Ausbildungsplatzes haben für junge Menschen die Eltern. Viele Schüler fragen ihre Mutter oder ihren Vater um Rat, ob und wo eine Ausbildung am meisten Sinn ergeben könnte. Genau hier können Sie als Unternehmen ansetzen. Es spricht nichts dagegen, zum Beispiel auf einem Elternabend in der Schule Flyer zu verteilen oder sogar selbst zu Gast zu sein. Das geht natürlich auch im Rahmen digitaler Treffen. So können Sie die Eltern auf Ihr Unternehmen hinweisen und dafür sorgen, dass diese ihren Eindruck an den Nachwuchs weitergeben. Wichtig: Eltern achten bei der Wahl des Ausbildungsplatzes meist auf ganz andere Dinge als die Kinder. Für die Eltern sind vor allem die Sicherheiten und Rahmenbedingungen interessant. Klären Sie also über mögliche Aufstiegschancen, die Arbeitsbelastung oder attraktive Vorteile der Ausbildung auf.

6. Zusammenarbeit mit den richtigen Online-Plattformen

Neben den Stellenanzeigen in Zeitungen oder Ähnlichem sollten Sie auf die Zusammenarbeit mit Online-Plattformen setzen. Viele Anbieter haben sich auf die Suche nach Nachwuchskräften spezialisiert. Hier können Sie meist nicht nur einfach eine Anzeige schalten, sondern ein ganzes Unternehmensprofil darstellen. Je mehr Informationen Sie zur Verfügung stellen, desto leichter fällt es, Interesse an Ihrem Unternehmen zu wecken und Bewerbungen zu generieren.

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7. Mutig sein: Mit spektakulären Kampagnen Aufmerksamkeit erzeugen

Für mutige Unternehmer kommen im Azubi Marketing auch besonders spektakuläre Kampagnen in Frage. Diese Kampagnen legen den Fokus darauf, provokativ und auffällig zu sein. So sorgen Sie für Gesprächsstoff und dafür, dass Ihr Unternehmen auch bei jungen Leuten in aller Munde ist. Wie genau Sie diese Kampagnen umsetzen, ist Ihnen überlassen. Sowohl für Anzeigen als auch für größere Aktionen über Plakate gilt: Seien Sie kreativ.

8. Behalten Sie die Bewertungen von (ehemaligen) Mitarbeitern im Blick

Da sich Ausbildungssuchende sich unter anderem über Seiten wie Kununu, Indeed und andere Jobportale über eine Ausbildungsstelle informieren, spielen Rezensionen und Co. für das Azubi Marketing eine wichtige Rolle.

Auf diesen Seiten finden die angehenden Azubis Bewertungen und Einblicke über die Arbeit in einem Unternehmen. Da die Rezensionen von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern verfasst wurden, wirken diese besonders authentisch und glaubhaft. Zudem gibt es die Möglichkeit, Treffer nach verschiedenen Positionen zu Filtern, sodass die Personen direkt nach Erfahrungen von anderen Auszubildenden suchen können. Die Bewertungen können demnach einen großen Einfluss auf die Entscheidung der jungen Menschen haben.

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Achten Sie daher regelmäßig auf Rezensionen, um zu sehen, wie Ihre früheren und derzeitigen Mitarbeiter über Ihr Unternehmen sowie Atmosphäre, Arbeitsbedingungen, Gehalt etc. denken. Dies gibt Ihnen somit die Möglichkeit zu sehen, ob und welche Aspekte noch verbessert werden könnten.

Um die Entstehung von negativen Kritiken von Anfang an zu vermeiden, empfiehlt es sich direkt Ihre Mitarbeiter anzusprechen und um Feedback zu bitten. Auch anonyme interne Umfragen könnten dazu dienen, mehr über die Zufriedenheit der Beschäftigen zu erfahren.

Zur Generierung von positiven Bewertungen können Sie sowohl Ihre Mitarbeiter und zufriedene Azubis als auch Praktikanten um eine Bewertung bitten.

Fazit: Möglichkeiten ausschöpfen und Top-Talente sichern

Das Azubi Marketing ist für viele Unternehmen noch Neuland. Das Verhalten der Bewerber hat sich in den letzten Jahren allerdings massiv verändert. Unternehmen müssen selbst aktiv werden, um hochqualifizierten Nachwuchs von sich überzeugen zu können. Andernfalls entscheiden sich die besten Talente wohlmöglich für die Konkurrenz. Sie müssen nicht immer Unsummen in das Azubi Marketing investieren. Wichtiger ist, dass Sie kreativ sind und den jungen Leuten genau die Informationen bieten, die sie suchen. Authentizität ist der Schlüssel, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

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Arbeitgebermarke erfolgreich gestalten – so werden Unternehmen attraktiv

Eine Arbeitgebermarke ist heute elementar. Viele Unternehmen kennen das Problem: sie befinden sich auf der Suche nach neuen Mitarbeitern und bemerken, dass sich der Arbeitsmarkt im Laufe der Zeit verändert hat. Wo sich früher noch potenzielle Arbeitnehmer beim Unternehmen bewarben, erscheint es heute fast umgekehrt. Unter anderem hat auch der so oft zitierte Fachkräftemangel dafür gesorgt, dass Arbeitgeber sich heute attraktiv präsentieren müssen, um ihre Chancen auf verlässliche, kompetente und loyale Mitarbeiter zu erhöhen. Ein Begriff, der in diesem Zusammenhang immer wieder fällt ist die Arbeitgebermarke. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Und wie kann eine überzeugende Arbeitgebermarke dabei helfen, das eigene Unternehmen voranzubringen?

Definition: Was ist eine Arbeitgebermarke?

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei einer Arbeitgebermarke um die Art, wie potenzielle Bewerber ein Unternehmen, das Stellen ausschreibt, wahrnehmen. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch der Begriff „Employer Branding“ verwendet.

Anders ausgedrückt: eine überzeugende Arbeitgebermarke kann dafür sorgen, dass sich viele kompetente Bewerber auf eine Stellenausschreibung melden, da sie wissen, dass das betreffende Unternehmen beispielsweise für Modernität, eine geringe Fluktuation und ein positives Miteinander steht. Welche Faktoren den betreffenden Bewerbern im Einzelnen wichtig sind, entscheiden natürlich die individuellen Schwerpunkte.

Gibt es einen Unterschied zwischen Arbeitgebermarke und Arbeitgeberimage?

Die Antwort lautet: Ja. Beim Arbeitgeberimage handelt es sich um einen Bereich, der vom Arbeitgeber weit weniger aktiv beeinflusst wird als die Arbeitgebermarke. Das Image entwickelt sich meist ohne das direkte Zutun des betreffenden Unternehmens. Ein Beispiel: wer sich als Unternehmen auf höherpreisige Produkte, elegante Verkaufsräume und Co. spezialisiert hat, wird oft mit einem wohlhabenden Kundenklientel und weiteren charakteristischen Attributen verbunden.

Die Arbeitgebermarke wird – unter anderem durch die Aktionen der beauftragten Marketingabteilung – aktiv beeinflusst. Oft werden besondere „Pluspunkte“, wie zum Beispiel Weiterbildungen, ein positives Betriebsklima, Gratifikationen und Co. im Rahmen von Berufsmessen, Karriere-Webseiten und Stellenausschreibungen nach außen getragen.

Employer Branding Manager

Welche Ziele werden mit einer attraktiven Arbeitgebermarke verbunden?

Bei dem Wunsch, eine attraktive Arbeitgebermarke zu schaffen, handelt es sich heutzutage um weitaus mehr als einen kurzlebigen Trend. Im Gegenteil! Vor allem in großen Unternehmen kümmern sich mittlerweile sogar separate Marketingabteilungen darum, den betreffenden Arbeitgeber besonders ansprechend wirken zu lassen und die Kommunikation dahingehend zu verbessern.

Das oberste Ziel ist es, auf diese Weise mehr Bewerber am mittlerweile hart umkämpften Arbeitsmarkt auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und Bewerbungen zu generieren. Es kommt zudem darauf an, möglichst qualifizierte Arbeitskräfte anzusprechen, die zu den Werten des Unternehmens passen und sich ideal für die ausgeschriebenen Positionen eignen.

Eine Arbeitgebermarke dient neben der Gewinnung neuer Arbeitskräfte aber auch der Bindung der vorhandenen Belegschaft. Indem eine Arbeitgebermarke geschaffen wird, mit der sich die Arbeitnehmer identifizieren, steigt die Loyalität zum Arbeitgeber und die Fluktuation kann gesenkt werden.

Ziele einer Arbeitgebermarke

Wieso ist eine Arbeitgebermarke wichtig?

In einer Zeit der wachsenden Konkurrenz hat es sich als besonders hilfreich herausgestellt, wenn Arbeitgeber auf unterschiedlichen Ebenen von sich überzeugen können. Denn: je attraktiver ein Arbeitgeber wirkt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei ihm unter anderem auch Fachkräfte bewerben werden, die das Unternehmen weiterbringen. Oder anders: wer auf seine Bewerbungen Zusagen von mehreren Firmen erhalten hat, wird sich zu einer hohen Wahrscheinlichkeit das Unternehmen aussuchen, das am attraktivsten wirkt.

Die Zeiten, in denen ausschließlich die Arbeitgeber mit den besten Gehaltsangeboten hier punkten konnten, sind vorbei. Heute geht der Trend in eine vollkommen andere Richtung. Vielen Arbeitnehmern, auch in leitenden Positionen, ist es wichtig, von einer gesunden Work Life Balance und einem positiven Betriebsklima zu profitieren. Nur wenige suchen sich ihren Arbeitgeber noch ausschließlich nach dem Monatsgehalt aus.

Daher ist es wichtig, hier ein wenig die Perspektive zu wechseln und sich zu fragen, was ein Bewerber von seinem „Traumjob“ erwartet und inwieweit diese Erwartungen möglicherweise erfüllt (oder sogar übertroffen) werden können.

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Wie erarbeitet man eine Marke als Arbeitgeber?

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke kann Zeit in Anspruch nehmen. Zudem ist es unter anderem wichtig, sich diesem Thema mit einer gesunden Selbstreflektion zu widmen und gegebenenfalls nachzubessern, wenn sich im Laufe der Zeit etwaiges Optimierungspotenzial zeigt.

In der Regel werden Marketingmitarbeiter mit dieser Aufgabe betraut. Das Festlegen bzw. das Ziel einer bestimmten Arbeitgebermarke geschieht jedoch auf mehreren Ebenen. Oft handelt es sich bei der angestrebten Arbeitgebermarke um das Produkt etlicher Beratungsgespräche, unter anderem natürlich auch mit der Geschäftsführung.

Arbeitgebermarke reflektieren

Folgende Fragen sind beispielsweise von entscheidender Bedeutung:

  • Welche Vorteile bietet unser Unternehmen einem Arbeitnehmer bzw. welche Vorteile könnten wir in Zukunft bieten?
  • Wo liegen unsere Stärken?
  • Wie stehen wir im Vergleich zur Arbeitgeber-Konkurrenz da?
  • Weshalb sollte sich ein Bewerber für uns entscheiden?

Wurde die „perfekte“ Arbeitgebermarke abgesteckt, ist es an der Zeit, sich mit den weiteren Details, und vor allem mit der Frage „Wie können wir dieses Ziel erreichen?“ auseinanderzusetzen.

Hier werden unter anderem auch oft die Mitarbeiter in den Personalabteilungen mit ins Boot geholt. Immerhin sind sie es, die das betreffende Unternehmen auf Messen und in Bewerbungsgesprächen vertreten. Wer es hier schafft, ein ganzheitliches Vorgehen zu entwickeln und dieses noch dazu umzusetzen, baut nach und nach eine Arbeitgebermarke auf, deren Erfolg natürlich auch in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden sollte.

Vor allem eine – im Vergleich zu den Vormonaten – geringere Anzahl an Bewerbern kann ein Hinweis darauf sein, dass andere Unternehmen in diesem Bereich attraktiver wirken.

Wo kann die Marke kommuniziert werden?

Wie bereits erwähnt, kann eine bestehende Arbeitgebermarke – im persönlichen Gespräch – vor allem auf Karriere-Veranstaltungen und im Bewerbungsgespräch kommuniziert werden. Die Möglichkeiten, die das Online Marketing jedoch heutzutage bietet, sollten auch im Zusammenhang mit einer erfolgreichen Arbeitgebermarke nicht unterschätzt werden. Immerhin handelt es sich bei Homepages, Social Media Auftritten, XING- und LinkedIn-Profilen oft um die ersten Berührungspunkte – wenn auch „nur“ virtuell.

Hier ist es wichtig, einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen. Im Gegenzug sorgen veraltete Webseiten, ein Ignorieren von Kontaktaufnahmen (in Form von Rückfragen zur Stellenausschreibung) und weitere „Störfaktoren“ dafür, dass die besagte Attraktivität eher zu wünschen übriglässt. Die Möglichkeiten, die eine Webseite sowie das Social Media Recruiting gerade mit Hinblick auf eine optimale Präsentation eines Unternehmens bieten, sind vielseitig, sollten jedoch auch genutzt werden.

Einige Details, die auf potenzielle Bewerber besonders attraktiv wirken, sind unter anderem:

  • aussagekräftige Social Media Kanäle
  • eine gute Erreichbarkeit und vergleichsweise rasche Antworten auf Rückfragen
  • regelmäßige Postings
  • positive Bewertungen in einschlägigen Portalen
  • eine moderne Homepage
  • ein Blick „hinter die Kulissen“ (zum Beispiel in Form von Mitarbeiterinterviews und Vorstellungen).

Oft hilft es in diesem Zusammenhang übrigens auch, andere Abteilungen – außer der bereits erwähnten Marketingabteilung zu involvieren. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Umfrage, in der unter anderem Fragen wie „Was finden Sie an unserem Unternehmen attraktiv?“ oder „Wie unterscheiden wir uns als Arbeitgeber von anderen?“ in den Fokus gerückt werden? Derartige Vorgehensweisen sind manchmal aussagekräftiger als allgemeine Studien und Statistiken.

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Fazit

Grundsätzlich ist es, gerade mit Hilfe der modernen Möglichkeiten, eigentlich nicht schwer, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen und zu pflegen. Wer es schafft, ein ganzheitliches Konzept zu verfolgen, die ihm zur Verfügung stehenden Kanäle zu nutzen und Rücksicht auf aktuelle Trends rund um den Arbeitgebermarkt zu nehmen, kann in vielseitiger Hinsicht punkten und unter anderem viele kompetente Mitarbeiter anziehen.

Doch Vorsicht! Auch die „perfekteste“ Arbeitgebermarke sollte im Laufe der Zeit hinterfragt und gegebenenfalls überarbeitet werden. Immerhin verändert sich gleichzeitig der Markt kontinuierlich. Neue Unternehmen werden zu Konkurrenten und sorgen für mehr Auswahl für potenzielle Bewerber. Und auch die Erwartungen der potenziellen Bewerber sind nicht in Stein gemeißelt. Daher ist es an der Zeit, spätestens jetzt zu reagieren und so die Weichen für zufriedene, kompetente und loyale Mitarbeiter in der Zukunft zu stellen.

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Social Media Recruiting: So sprechen Sie Bewerber in den sozialen Netzwerken an

Social Media Recruiting ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des Recruiting-Prozesses geworden. Zahlreiche Bewerber setzen bei der Suche nach Aufträgen oder Beschäftigung auf die sozialen Netzwerke. Auch Unternehmen sollten daher Social Media für Ihr Personalmarketing nutzen. Für Sie als Unternehmer bedeutet das Social Media Recruiting eine vergleichsweise sehr effektive Möglichkeit, neues Personal für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Nicht umsonst wird das Social Media Recruiting auch als Personalmanagement 4.0 bezeichnet. Doch welche Schritte müssen Sie hierbei beachten? Wie finden Sie die passenden Kanäle und welche Vorteile bringt diese Art der Personalsuche?

Definition: Was ist Social Media Recruiting?

Vereinfacht gesagt beschreibt der Begriff Social Media Recruiting unterschiedliche Maßnahmen im Personalmanagement. Diese Art des Personalmanagements ist im Vergleich zur klassischen Bewerbersuche jedoch deutlich moderner. Genutzt werden vor allem die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn. Hier können Unternehmen unzählige Menschen erreichen und so gezielt Bewerber ansprechen, die zum eigenen Unternehmen passen. Maßgeblich entscheidend für den Erfolg des Social Media Recruitings ist die Wahl der passenden Kanäle, die richtige Art der Kommunikation und eine gute Analyse-Fähigkeit auf Seiten der Recruiter. 

Werkzeuge im Social Media Recruiting

Um die Erfolgsaussichten zu steigern, nutzen Unternehmen beim Social Media Recruiting heutzutage zahlreiche unterschiedliche Werkzeuge. Im Prinzip sind diese mit den klassischen Maßnahmen aus dem Personalmanagement vergleichbar. Auch in den sozialen Netzwerken können Sie zum Beispiel ganz regulär Stellenausschreibungen oder Ähnliches schalten. Darüber hinaus bieten Ihnen die sozialen Netzwerke die Möglichkeit, mit Influencern zu kooperieren und so auf Ihr Unternehmen und die zu besetzenden Berufe aufmerksam zu machen. Ebenfalls viel genutzt wird das sogenannte Active Sourcing, welches vor allem in den Berufsnetzwerken wie LinkedIn oder XING effektiv ist. Hier können Sie die Daten der User im Netzwerk analysieren und so geeignete Kandidaten direkt ansprechen. Alternativ können Sie auch auf das Content Marketing setzen. Hier ziehen Sie die Aufmerksamkeit möglicher Bewerber durch Inhalte rund um die Arbeit oder Ausbildung in Ihrem Unternehmen auf sich.

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Wie wählt man die passenden Kanäle?

Grundsätzlich sind Sie beim Social Media Recruiting natürlich ganz frei. Das heißt: Sie können entscheiden, welche Kanäle Sie für Ihr Vorhaben nutzen. Zur Verfügung stehen reihenweise Optionen wie etwa:

  • LinkedIn
  • XING
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • Twitter

Zwischen den einzelnen Kanälen gibt es aber natürlich deutliche Unterschiede. Nicht überall sind die Menschen aus den gleichen Intentionen angemeldet. Dazu aber im weiteren Verlauf noch mehr. Zunächst einmal sollten Sie beachten, dass Ihre Zielgruppe natürlich auf dem jeweiligen Kanal vertreten sein muss. Zusätzlich dazu sollte das soziale Netzwerk auch zu Ihrem Unternehmen passen. Ein sehr wichtiger Punkt ist bei der Wahl der passenden Kanäle zudem die Kommunikation in den einzelnen Netzwerken.

Social Media Recruiting mit LinkedIn und XING

LinkedIn und XING sind für Personaler in gewisser Weise ein großer Spielplatz. Der Vorteil dieser Netzwerke liegt darin, dass sie sich auf die Arbeitswelt fokussieren. Hier wird professionelles Networking betrieben und viele Mitglieder melden sich an, um neue berufliche Herausforderungen zu entdecken. Personaler haben hier also in der Theorie leichtes Spiel. Als Recruiter sollten Sie aber auch die Feinheiten der Plattformen beachten. Genutzt werden LinkedIn und XING sowohl zu Hause als auch bei der Arbeit. Die Nutzer sind in der Regel eine Mischung aus erfahrenen und jungen Professionals, die in der Regel ausgewählte Beiträge aufmerksam verfolgen.

Damit Sie mit Ihrem Social Media Recruiting erfolgreich sind, sollten Sie diese Feinheiten allesamt berücksichtigen. Ziehen Sie die Aufmerksamkeit der User auf sich. Zum Beispiel durch beeindruckende Fakten oder Daten. Darüber hinaus sollten Sie auch auf mögliche weitere Karrierechancen in Ihrem Unternehmen hinweisen. Wichtig: Die Kommunikation auf LinkedIn und XING sollte professionell verlaufen. Andernfalls könnten die möglichen Bewerber eher abgeschreckt werden.

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Social Media Recruiting mit Facebook und Instagram

Ganz anders gestaltet sich das Social Media Recruiting auf Facebook oder Instagram. In diesen beiden Netzwerken melden sich vornehmlich Menschen an, um ihre Freizeit hier zu verbringen. Die Jobsuche und Karriere stehen nicht im Fokus. Das bedeutet aber nicht, dass Sie hier keine Bewerber erreichen können. Im Gegenteil. Facebook besitzt mehr als zwei Milliarden Nutzer. Allein in Deutschland sind mehrere Millionen Menschen in diesem sozialen Netzwerk registriert. Für Recruiter eine hervorragende Ausgangslage.

Anders als in den Business-Netzwerken XING und LinkedIn, sollten Sie bei Facebook auf die etwas lockere Art der Kommunikation setzen. Die Interaktionen in diesem sozialen Netzwerk beruhen vor allem auf Meinungen oder Neuigkeiten. Facebook gilt als sehr kommunikatives Netzwerk. Ihre Beiträge regen also möglicherweise schnell viele Nutzer zu Reaktionen an. Allerdings nur dann, wenn sie hervorstechen. Achten Sie daher auf hochwertige Inhalte, die Nutzer zum Lachen oder Staunen bringen. Beiträge rund um den Arbeitsalltag und zu offenen Stellen können die zudem bewerben, um mehr Reichweite zu erlangen.

Noch einmal etwas anders sollten Sie in dem sozialen Netzwerk Instagram vorgehen. Hier steht der visuelle Eindruck im Vordergrund. Setzen Sie also auf authentisches, ansprechendes Bildmaterial. Mit Insta-Stories können Sie außerdem Einblicke in den Ausbildungs- oder Unternehmensalltag gewähren. So steigern Sie das Interesse potenzieller Bewerber.

Herausforderungen und Vorteile des Social Media Recruitings

Die Herausforderungen beim Social Media Recruiting liegen auf der Hand. Sie müssen zunächst einmal ermitteln, in welchem Netzwerk Ihre Zielgruppe bevorzugt unterwegs ist. Zusätzlich sollten Sie sich auf die Art der Kommunikation fokussieren. Gerade bei Facebook oder Instagram ist das Recruiting oftmals schwerer als in den Business-Netzwerken. Potenzielle Bewerber verfolgen Ihre Seite möglicherweise vor allem aufgrund der Produkte oder Dienstleistungen. Diese „Freizeitbeschäftigung“ müssen Sie mit Hilfe Ihrer Recruiter in ein Job-Interesse umwandeln. Die Chance: Sie können auch Menschen erreichen, die bereits einen Vollzeitjob haben und sich gar nicht auf Berufsportalen „tummeln“. Auch die müssen Sie in den sozialen Netzwerken dann jedoch erreichen und ansprechen.

Gleichermaßen bietet das Social Media Recruiting aber ebenfalls Vorteile. Die Verbindung zwischen Recruiter und Bewerber ist deutlich intensiver als im klassischen Bewerbungsverfahren. Geprägt ist der Austausch durch eine schnelle und kurze Kommunikation, die auch vom Bewerber durch Fragen aufrechterhalten werden kann. Ein weiterer Vorteil, den Sie explizit bei XING oder LinkedIn genießen, ist die Auswertung der Nutzerdaten. Beim Active Sourcing können Sie so gezielt Bewerber ansprechen, die aufgrund ihrer Angaben zu Ihrem Unternehmen passen könnten. Das steigert die Chancen auf ein erfolgreiches Social Media Recruiting natürlich erheblich.

Social Media Recruiting

Fazit

Social Media Recruiting ist eine zeitgemäße Art, um potenzielle Bewerber auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und anzusprechen. Analysieren Sie zunächst, welche sozialen Netzwerke sich für Ihr Recruiting eignen und werfen Sie ruhig auch einen Blick auf die Maßnahmen der Mitbewerber. Daraus können Sie viel über die Art der Kommunikation und die Bildsprache lernen, die bei der Zielgruppe ankommen. Wenn Sie Facebook, LinkedIn und Co. richtig nutzen, haben Sie so die Chance, vielversprechende Bewerber anzulocken.

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Employer Branding: Mobile Recruiting wird immer wichtiger

Das Motto „Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter“ stellt unverkennbar heraus, dass es für Unternehmen überlebenswichtig ist, fähige Mitarbeiter zu rekrutieren und diese langfristig an die Organisation zu binden.

 Ausgangslage für Mobile Recruiting

Doch wie gelingt es Unternehmen, die richtigen Personen für sich zu begeistern? Die Antwort auf diese Frage ist ein Employer Banding Konzept, das die Attraktivität als Arbeitgeber herausstellt.

Idealerweise wird das Unternehmensimage mit Visionen, Werten und Zielen unverwechselbar dargestellt, so dass sich die passenden Bewerber in diesem wiederfinden und sich als Konsequenz daraus für den entsprechenden Arbeitgeber entscheiden.

Auf diese Weise haben Unternehmen die Chance, Problematiken wie dem Fachkräftemangel und den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels vorzubeugen. Auch steigt die Motivation und Arbeitsqualität der Arbeitnehmer, je besser die Identifikation mit dem eigenen Arbeitgeber ist.

 

Aktuelle Studie zum Employer Branding

Der Bewerbungsprozess an sich ist im Rahmen des Employer Branding nicht außer Acht zu lassen. Die Jobsuchmaschine „Indeed“ befragte 1000 Jobsuchende nach ihren bevorzugten Vorgehensweisen der Stellensuche und fand dabei heraus, dass durchschnittlich 60 Prozent ihr Smartphone oder Tablet nutzen, um nach offenen Vakanzen zu suchen und sich über potenzielle Arbeitgeber kundig zu machen. Bei der jüngsten Interessensgruppe, den 18 bis 24-Jährigen, liegt dieser Wert sogar bei 80 Prozent.

Smartphone- und Tabletnutzung bei der Jobsuche

Quelle: Indeed-Umfrage „Ohne Smartphone oder Tablet geht nichts mehr auf dem Arbeitsmarkt“

Vorwiegend werden über Smartphone und Tablet Online-Jobportale aufgerufen. Mehr als 38 Prozent der mobilen Jobsucher greifen darüber hinaus auf entsprechende Apps zurück. Jeder fünfte Bewerber gab an, ergänzend zu einem stationären Computer, mobile Geräte zum direkten Versand von Bewerbungen zu nutzen. Unternehmen, die mit dem Trend gehen und ihren Bewerbern qualitativ hochwertige Lösungen zur mobilen Bewerbung anbieten haben demnach langfristig einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Sie sprechen unter Umständen Personen an, die sich über ein unflexibleres, zeitintensiveres Standardverfahren nicht beworben hätten, denn nur wenige Bewerber nehmen sich übermäßig viel Zeit für den Bewerbungsprozess.

Anforderungen an ein Mobile Recruiting

Aus dieser Studie ergibt sich die Anforderung, dass das Recruiting Portal eines Unternehmens diese Spe­zi­fi­ka berücksichtigt. Hierfür gibt es verschiedene Alternativen:

Nutzung von Responsive Design in der Karriereseite

Die Nutzung eines Responsive Designs ermöglicht den Zugriff auf Karriereseiten mit Tablets und Smartphones. Die relevante Zielgruppe kann sich die Informationen mobil abrufen. Mit Hilfe der Webseite http://ami.responsivedesign.is/ kann man überprüfen, inwieweit die Inhalte auf Mobilgeräten ordnungsgemäß angezeigt werden.

Responsive Design

Nutzung von Apps

Wie bereits zuvor erwähnt, nutzen einige Bewerber bei ihrer Suche nach einem passenden Arbeitsplatz speziell dafür konzipierte Apps. Über diese Apps lassen sich verschiedene Stellenangebote aufrufen, die Auskunft über die Voraussetzungen, Konditionen und Anforderungen einer Stelle geben. Filter hinsichtlich verschiedener Branchen, dem Arbeitsort und der Aktualität einer Anzeige, sind in der Regel vorhanden. Einige Apps bieten dem Bewerber darüber hinaus die Möglichkeit, über die Anmeldung in einem persönlichen Account, Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern aufzunehmen. Anbieter von guten App-Lösungen sind beispielsweise die „Agentur für Arbeit“ und „meinestadt.de“.

Apps für Stellenangebote

 

Nutzung von Social Media, aufgerufen über das Smartphone

Nicht nur im privaten Umfeld nimmt die Relevanz von Facebook, Twitter und Co. zu. Immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um potenzielle Bewerber über das Unternehmen, freie Vakanzen und Entwicklungschancen zu informieren. Im Folgenden sind ausgewählte DAX-Unternehmen aufgeführt, die über Facebook mit Jobsuchenden in Kontakt stehen:

Neues Seminar: Recruiting 2.0 – Social Media im Personalmarketing

Der Social Media Trend macht auch vor der Personalbranche nicht halt. Gerade in den jungen Zielgruppen gehören die Social Networks mittlerweile zum Alltag. Aber nicht nur die Digital Natives unterhalten sich über aktuelle und potenzielle Arbeitgeber, tauschen Erfahrungen aus und bewerten auf speziellen Portalen. über berufliche Netzwerke wie XING oder LinkedIn lassen sich auch Berufserfahrene und sogar Führungskräfte mit jahrelanger Managementerfahrung ansprechen. Blogs, Social Networks oder Content-Dienste wie YouTube bieten völlig neue Möglichkeiten für das Personalmarketing. Grund genug für Personaler, sich eingehend mit den Möglichkeiten des Social Media Recruiting zu beschäftigen.

Unser neues Seminar "Recruiting 2.0 - Social Media im Personalmarketing" setzt genau dort an. In diesem Seminar lernen Personaler, worauf es bei der Bewerberansprache über soziale Netzwerke ankommt, wie sie ihr Unternehmen optimal im Web 2.0 positionieren und wie sich über Facebook, Twitter und Co. eine starke Arbeitgebermarke aufbauen lässt.

Das Seminar "Recruiting 2.0 - Social Media im Personalmarketing" findet erstmalig am 21.09.2011 in Köln statt. Die Seminarleiterin, Frau Maria Linage, trainiert und berät als Personalexpertin Unternehmen im Bereich Personalmarketing in den sozialen Medien. Das Seminar richtet sich an Personalverantworliche, Recruiter, Personalentwickler sowie Geschäftsführer.

Da die Teilnehmerzahl auf 7 beschränkt ist und das Thema stark nachgefragt wird, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung unter http://marketinginstitut.biz/seminare.asp?seminar=Recruiting.

Bildquelle: istockphoto.com