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Sponsoring – nicht nur im Sport eine feine Sache

Sponsoring – nicht nur im Sport eine feine Sache
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Sponsoring war bis vor einigen Jahren fast ausschließlich im Sport Gang und Gäbe. Heute ist die besondere Form des Marketings in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens präsent. Vor allem im Zusammenhang mit Influencern, die Social Media, YouTube und Co. nutzen, ergeben sich für Sponsoren ganz neue Möglichkeiten. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Sponsoring von klassischer Werbung unterscheidet, welche Vorteile es hat, als Sponsor aufzutreten und was dabei zu beachten ist.

Was heißt Sponsoring?

Unter Sponsoring versteht man die Förderung von Einzelpersonen, Personengruppen, Organisationen oder Veranstaltungen. Dabei kann die Förderung sowohl einen gemeinnützigen als auch einen kommerziellen Charakter haben. Der Sponsor lässt dem Gesponserten eine marktgerechte Zuwendung zukommen, die aus Finanzmitteln, Sachmitteln, Dienstleistungen oder einer Kombination daraus bestehen kann. Im Gegenzug erhält der Sponsor das Recht auf Nennung, Produktplatzierung oder Werbung. Im Rahmen von Sponsoring werden also Leistung und Gegenleistung erbracht.

Arten von Sponsoring

Die bekannteste Art des Sponsoring ist wohl das Sportsponsoring. Prominente Beispiele dafür sind die Trikotwerbung, für die werbende Unternehmen bis zu mehreren Millionen Euro pro Saison ausgeben, oder Werbespots in Pausen von Live-Übertragungen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Erscheinungsformen des Sponsoring:

  • Kunst- und Kultursponsoring: Dabei stehen anstatt der Verkaufsförderung meist positive Effekte auf das Image Vordergrund, die sich das Unternehmen durch ein Sponsoring erhofft.
  • Soziales und Umweltsponsoring umfassen Leistungen gegenüber gemeinnützigen Institutionen, Projekte und Einrichtungen, welche sich für das soziale Miteinander, den Umweltschutz oder die Entwicklungshilfe einsetzen.
  • Parteiensponsoring, das sich von Parteispenden unterscheidet und bei welchem das Leistungsgebende Unternehmen im Rahmen von Danksagungen genannt werden. Ziel ist, eine gewisse Einflussnahme auf die Politik zu nehmen.
  • Wissenschaftssponsoring, bei dem Forschungsprojekte von Unternehmen finanziert werden, die nicht im direkten Interesse dieses liegen. Ein Sponsoren-Unternehmen wird im Gegenzug namentlich genannt, beispielsweise im Rahmen einer Danksagung der Wissenschaftler.

Ziele im Sponsoring

Mit dem Sponsoring können verschiedene Marketingziele bedient werden. Auf der Ebene der Reichweite ist speziell die Reichweite der Medienarbeit des Gesponserten relevant. Hier kann mit einer intelligenten Strategie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis erzeugt werden. Die Reichweite des Gesponserten kommt damit dem Sponsor indirekt zu gute. Daher richtet sich in vielen Fällen tatsächlich der Wert des Sponsorships nach der Medialen Reichweite.

Auch auf der Zielebene der Interaktion kann Sponsoring einen Mehrwert liefern. Gerade die integrierten Hospitality Leistungen bieten im B2B-Umfeld die Möglichkeit, Kundenbindung und Kontaktpflege voranzubringen.

Eine direkte Verknüpfung mit Absatz- und Umsatzzielen ist beim Sponsoring nur der Fall, wenn rund um den Gesponserten eine Kommerzialisierung von Leistungen für den Besucher machbar ist. Dies wiederum ist sehr schwierig abzubilden. Daher steht diese Zieldimension in aller Regel beim Sponsoring nicht im Fokus.

Imagetransfer zwischen Sponsor und Gesponsortem

Während normale Werbung direkt und ohne Umweg für etwas wirbt, versucht man im Rahmen des Sponsorings eine positive Verbindung zwischen Sponsor und Gesponsertem herzustellen. Es soll ein Imagetransfer stattfinden, von dem im Idealfall beide Seiten profitieren. Damit sich ein nachhaltiger Nutzen einstellt, ist Sponsoring in der Regel eine langfristige Partnerschaft und unterscheidet sich somit auch in diesem Punkt von konventionellen Werbemaßnahmen.

Damit Sponsoring einen positiven Einfluss auf die Marke, ihre Bekanntheit sowie Wahrnehmung und damit letztlich natürlich auch auf den Umsatz ausüben kann, müssen die Partner zueinander passen. Nur dann kann ein glaubwürdiger Bezug hergestellt werden. Die wechselseitige Beziehung zwischen Sponsor und Gesponsertem bezeichnet man als Sponsorship, oder wie in Deutschland eben üblich als Sponsoring. Sponsoring ergänzt und unterstützt andere Kommunikationsinstrumente und muss daher zur Unternehmensstrategie passen.

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Sponsoring gehört zum gesellschaftlichen Leben

Noch immer ist es vor allem der Sport, der mit Sponsoring assoziiert wird. Sowohl im Spitzen- als auch im Amateursport ist es allgegenwertig. Vor allem der Breitensport wäre ohne wohlwollende Sponsoren kaum möglich. Hier zeigt sich der Förderungscharakter, der beim Sponsoring ebenfalls eine Rolle spielt, am stärksten. Anders als in der Fußballbundesliga, wo es um Millionen geht, handeln viele lokale Sponsoren nicht nur aus wirtschaftlichem Kalkül, sondern auch aus sozialem Antrieb. Erst ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Leben ermöglicht viele gemeinnützige Einrichtungen und regionale Veranstaltungen.

Auch im digitalen Bereich ist das Sponsoring zu einer festen Größe geworden. Insbesondere Influencer sind dafür empfänglich und bestreiten nicht selten den größten Teil der Einnahmen durch Sponsorengelder. Schon verhältnismäßig kleine Instagramer und YouTuber können unterstützt werden, indem man ihnen Produkte kostenlos zur Verfügung stellt. Als Sponsor sollten Sie im Vorfeld nicht nur genau prüfen, wer zu Ihrer Marke passt, sondern auch eindeutig klären, welche Gegenleistung Sie für das Sponsoring erhalten. Es geht schon mit der gelegentlichen Markennennung los, man kann aber beispielsweise auch das Logo einblenden lassen. In jedem Fall sollten Sie auf eine ordentliche Kennzeichnung achten.

Sponsoring ist anerkannt und weniger störend

Michael Bernecker,,Auch mit Werbekennzeichnung profitieren Sie davon, dass Werbebotschaften, die durch Sponsoring übermittelt werde, erwiesenermaßen länger im Gedächtnis bleiben als Botschaften durch direkte Werbemaßnahmen." – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Sponsoring ist nicht nur eine Möglichkeit, die vielfach verbreitete Werbeblindheit zu umgehen, sondern ermöglicht mitunter überhaupt erst die Ansprache von Zielgruppen, die über klassische Wege heute gar nicht mehr erreichbar sind. Auch das bekannte Sportsponsoring ist nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil man damit beispielsweise im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch nach 20:00 Uhr noch eine Vielzahl an Zuschauern erreichen kann, obwohl mit Erklingen des Tagesschaugongs bei ARD und ZDF eigentlich gar keine Fernsehwerbung mehr gezeigt werden darf.

Je größer und bekannter ein Unternehmen, desto mehr Sponsorenanfragen gehen ein. Bei der Auswahl geeigneter Kandidaten sollten Sie auf drei wesentliche Dinge achten:

  1. Zielgruppe: Die Zielgruppe des Sponsors und des Gesponserten sollten möglichst eng beieinanderliegen. Je größer die Schnittmenge, desto geringer der Streuverlust, der auch beim Sponsoring eine Rolle spielt. Als Kamerahersteller macht es einfach wenig Sinn einen Gartenblogger zu unterstützen. Macht hingegen ein YouTuber, der Fototutorials anbietet, Werbung für Ihre Spiegelreflexkamera, dann stehen die Chancen bedeutend besser, dass das Sponsoring sich auch für Sie auszahlt.
  2. Reichweite: So gut ein Sponsorship auch passen mag: Erst wenn der Gesponserte eine relevante Reichweite nachweise kann, ist das Geschäft auch für den Sponsor interessant. Natürlich ist die Reichweite auch das Hauptkriterium, wenn es um die Preisgestaltung geht.
  3. Story: Mit der Story ist die thematische Identifikation gemeint. So kann ein Mietwagenverleiher zum Beispiel den Roadtrip eines Reisebloggers unterstützen. Das ist eine schlüssige, authentische und glaubwürdige Partnerschaft, die auch für die Blogleser Relevanz hat und deshalb nicht negativ aufgegriffen wird.

Kampagnenmanagement
Mi, 04.09. - Do, 05.09.2019
Köln
Mi, 04.12. - Do, 05.12.2019
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
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Leider ausgebucht.

Erfolgsmessung von Sponsoring

Die Erfolgsmessung von Sponsoring-Maßnahmen setzt voraus, dass sich der Erfolg quantifizieren lässt. Dafür ist es notwendig, im Vorfeld konkrete Ziele zu definieren, die durch das Sponsoring erreicht werden sollen. Erst dann können mithilfe von Messmethoden wie dem Sponsor-Meter der Europäischen Sponsoring-Börse oder dem Sponsoring-Navigator der Technischen Universität Dresden Aussagen zur Wirkung des Sponsorings gemacht werden.

Aber auch wenn Zahlen vorliegen, lässt sich der Erfolg nicht immer quantifizieren. Das gilt vor allem für den Imagetransfer. Wenn ein Automobilhersteller kulturelle Festspiele sponsert, dann lässt sich eben nicht wirklich sagen, wie viele der Zuschauer, die den Sponsor wahrgenommen haben, deshalb tatsächlich ein Auto gekauft haben. Doch darum geht es häufig gar nicht. Stattdessen will der Sponsor mit der Maßnahme vor allem seine Reputation verbessern. Gerade in diesem Zusammenhang wird deutlich, dass Sponsoring in eine ausgefeilte Marketingstrategie eingebunden werden muss, um langfristig wirklich erfolgreich zu sein.

Fazit: Sponsoring hat sich im Marketing etabliert

Sponsoring ist nicht nur im Großen möglich, wie zum Beispiel im Sport, sondern auch im Kleinen. Unabhängig vom Budget bietet diese Form des Marketings so gut wie jedem Unternehmen die Möglichkeit, die eigene Marke bekannter zu machen. So kann man vielfach bereits durch die Bereitstellung von Produkten erste Kooperationen eingehen. Sponsoring ist gesellschaftlich akzeptiert und mittlerweile häufig erfolgreicher als klassische Werbung, die zunehmend negative Assoziationen hervorruft. Zum Teil lassen sich vergleichbare Zielgruppen durch Sponsoring sogar kostengünstiger erreichen als durch Anzeigen und Spots. Je mehr Geld im Spiel ist, desto wichtiger wird die Erfolgsmessung.

Marketingkongress – 69. Blue Monday Lounge

Marketingkongress – 69. Blue Monday Lounge
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Am 20. März 2017 geht die Blue Monday Lounge in die 69. Runde. Auf dem breit gefächerten Kongress kommen Fachleute aus den verschiedensten Bereichen zusammen: Wirtschaft, Medien, Politik, Sport, Kunst und Kultur. Das Thema in diesem Jahr lautet „Nationales & Internationales (Sport-) Sponsoring“.

Blue Monday Lounge 2017Marketinginstrument Sponsoring

Sponsoring hat sich als Begriff längst im deutschen Sprachgebrauch etabliert. Es bedeutet, dass ein Unternehmen bestimmte Veranstaltungen, Projekte, Vereine oder Personen unterstützt. Am häufigsten – und mit der meisten Medienwirkung – tritt Sponsoring im Sport auf. Auf Trikots oder als Bannerwerbung in Stadien ist Sponsoring beispielsweise nicht wegzudenken. Das Ziel des Sponsorings ist letztlich für beide Seiten: Wirkung erzielen. Die begünstigten Vereine, Personen oder Projekte profitieren ebenso von der Medienpräsenz, wie die unterstützenden Unternehmen.

Als Marketinginstrument ist Sponsoring in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Gerade die zunehmende Berichterstattung und Begeisterung, die sportliche Großereignisse begleiten, tragen dazu bei, Sponsoring für Marketeer interessant zu machen. Denn durch die Unterstützung eines Sportvereins oder Sportereignisses ist die eigene Marke bei den Zuschauern ständig präsent und das noch dazu in einem positiven Kontext. Anders als explizite Werbebotschaften, die oft als störend oder aufdringlich empfunden werden, ist Sponsoring ein Testimonial des Athleten oder Vereins. Die Werbung wirkt dadurch glaubwürdiger. Über Merchandising werden schließlich sogar die Sportfans selbst zu Werbeträgern für das Unternehmen – Stichwort Trikots.

Impulse bei der Blue Monday Lounge

Um aus dem Sponsoring einen Erfolg für das Marketing des Unternehmens zu ziehen, gibt es einige Dinge zu beachten. Bei der diesjährigen Blue Monday Lounge wird das Thema Sponsoring daher umfassend behandelt. Den Einstieg bildet Herr Prof. Dr. Bernecker mit seinem Einführungsvortrag zum Thema „Auf den Spuren von Red Bull und Co. – Sportsponsoring 4.0“. Gerade im Fußball ist Sponsoring allgegenwärtig – und mit der Verbindung von Red Bull und dem Fußballverein RB Leipzig in der Saison 2016/17 brandaktuell. In weiteren Vorträgen wird die Entwicklung von Sportsponsoring und dessen Bedeutung thematisiert. Beides sind wichtige Grundlagen, um die Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten besser verstehen zu können. Außerdem wird die Integration in die Unternehmenskommunikation ebenso wie die Wirkung von Sponsoring beleuchtet. In der Expertenrunde zum Abschluss der Blue Monday Lounge wird schließlich über die Chancen und Risiken des Sponsoring als Marketinginstrument diskutiert.

Bei dem Wirtschafts- und Medienkongress in der Alten Federnfabrik trifft Moderator Werner Hansch in Talks und Interviews auf hochkarätige Experten. Dabei sind unter anderem Frank Sahler, Marketing- und Vertriebsleiter des 1. FC Köln, Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH, Alexander Jobst, Marketingvorstand des FC Gelsenkirchen Schalke 04, und Dr. Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender beim Deutschen Olympischen Sportbund. Über 1.000 Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Sport kommen bei diesem Kongress mit Sportanbietern, Fans, Agenturen, PR- und Marketingstrategen sowie Medien zusammen. Die Blue Monday Lounge findet am Montag, den 20. März 2017, ab 14 Uhr statt.

Informationen und Tickets: www.blue-monday-lounge.de

Prof. Dr. Michael Bernecker auf dem Podium der 69. Blue Monday Lounge

Prof. Dr. Michael Bernecker auf dem Podium der 69. Blue Monday Lounge
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Blue Monday Lounge 2017

Das globale Thema "Nationales & Internationales (Sport-) Sponsoring" als erfolgreiches Marketinginstrument ist in aller Munde und Thematik der 69. Ausgabe der Blue Monday Lounge am 20. März 2017 in Düsseldorf.

Warum (Sport-)Marketing so erfolgreich ist diskutieren bei dem Wirtschafts- und Medienkongress in der Alten Federnfabrik hochkarätige Experten in Talks und Interviews mit Moderator Werner Hansch. Über 1.000 Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Sport bringen an diesem Kongress Wirtschaftsentscheider mit Sportanbietern, Fans, Agenturen, PR- und Marketingstrategen sowie Medien zusammen.

Ausführliche Infos zum Programm sowie Tickets unter www.blue-monday-lounge.de.

Für Sie gelesen: Ambush Marketing: Grundlagen Strategien Wirkungen

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Ambush Marketing: Grundlagen Strategien Wirkungen

Mit diesem Buchtitel stellt Gerd Nufer eine unglaublich spannende und berechtigte Frage. Denn gerade im Jahr einer Fußball-WM diskutiert die Marketingwelt über Erfolge und Potenziale im Sponsoring. Unstrittig ist - und da sind sich Praktiker und Wissenschaftler einig - das Sponsoring gerade vor dem Hintergrund der Akzeptanz- und Wirkungsprobleme klassischer Kommunikationsinstrumente (Anzeigen, TV-Spots, Banner-Werbung) ein Kommunikationsinstrument für die Zukunft darstellt. Die mit Abstand größte Bedeutung kommt dabei nach wie vor dem Bereich des Sport-Sponsoring zu: Sponsoren wollen von der Begeisterung des Sports profitieren, die Multiplikator-Effekte der medialen Berichterstattung nutzen und einen positiven Imagetransfer und eine Steigerung des Bekanntheitsgrades für ihre Marken erzielen.

Als (eine) Folge steigender Kosten und Sponsoring-Fees im Sport hat sich in den letzten Jahren ein neues Marketing-Instrument etabliert: Ambush Marketing. Bei dieser "günstigen Alternative" zum Sponsoring versuchen Unternehmen, von den Potenzialen und Wirkungen eines sportlichen Großereignisses (z.B. Fußball-WM, Olympische Spiele) zu profitieren, ohne dafür jedoch die (finanziellen) Pflichten eines offiziellen Sponsors einzugehen.

Gerd Nufer stellt in seinem Buch das Kommunikationsinstrument Ambush Marketing in den Mittelpunkt. Sein Buch kann ohne Übertreibung als die bisher umfassendste Arbeit zu diesem Thema bewertet werden. Dem Autor gelingt es, das Instrument mit all seinen Vor- und Nachteilen durchaus kritisch zu reflektieren. Sowohl durch seine Ausführungen und Erkenntnisse als auch durch die vielfältigen Beispiele und Bilder aus der Praxis liefert der Autor einen umfassenden Vergleich zwischen Sport-Sponsoring und Ambush Marketing.

Beeindruckend ist dabei vor allem seine umfassende empirische Studie, die er bei der Fußball WM 2006 durchgeführt hat.

FAZIT: Alle Marketing-Praktiker, die sich im Bereich Sport-Marketing betätigen, sollten das Buch von Nufer unbedingt lesen. Zudem würde ich allen Marketing- und Sport-Studenten die Lektüre absolut empfehlen.

Das war der Kölner Marketingtag 2010

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Das Marketing-Event des Jahres 2010 im Raum Köln ist vorüber. Der Kölner Marketingtag 2010 war ein voller Erfolg - über 170 begeisterte Teilnehmer, eine super Location und interessante Vorträge, garniert mit viel Zeit zum Networken und natürlich kölschem Fingerfood.

Wir haben die ganze Zeit über live getwittert. Aber nicht nur wir, auch zahlreiche Teilnehmer haben über Twitter vom Kölner Marketingtag berichtet. In den Pausen ergaben sich so viele interessante Gespräche über Social Media Marketing, aber natürlich auch über andere Themen rund um das Marketing.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Referenten, Teilnehmern und Sponsoren. Fär das nächste Jahr lassen wir uns natürlich wieder etwas ganz besonderes einfallen - Sie dürfen gespannt sein.

Hier noch ein paar Bilder vom Marketingtag. Weitere Aufnahmen finden Sie in unserem Fotoalbum auf Facebook.

Der Geschäftsführer der 1. FC Köln Marketing- und Vertriebs-GmbH Lars Nierfeld, bei seinem Vortrag zur Kundenkommunikation beim 1. FC Köln:

Die Speaker des zweiten Vortragsblocks "Event und Sponsoring": Prof. Dr. Gerd Nufer, Dr. Kerstin Weihe und Verena Deller von INVERTO:

Der Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker bei seinem spannenden Keynote zum Social Media Marketing:

INVERTO – Partner des Kölner Marketingtags 2010

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In dieser Blog-Reihe stellen wir Ihnen unsere Partner und Sponsoren des diesjährigen Kölner Marketingtags vor. Heute hat sich Frau Verena Deller von der INVERTO AG unseren Fragen gestellt.

1. Stellen Sie Ihr Unternehmen bitte in einem kurzen Absatz vor.

Die INVERTO AG ist eine international tätige Unternehmensberatung, die Ihre Kunden in allen Fragen des strategischen Einkaufs unterstützt. Mit rund 90 Mitarbeitern an acht Standorten weltweit zählen wir zu den führenden auf Einkauf und Supply-Management spezialisierten Unternehmensberatungen in Europa. Zu unseren Kunden zählen marktführende Mittelständler, Konzerne aus Industrie, Handel und Pharma sowie die weltweit größten Private-Equity-Unternehmen. Im Laufe unserer 10jährigen Beraterhistorie haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Marketing-Kosten nicht ausreichend durch den Einkauf bearbeitet werden. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Transparenz und Struktur in den Bedarfen zu schaffen und setzen in kurzer Zeit beachtliche Einsparungen um. Dabei begleiten wir unsere Kunden vor allem in der Umsetzung der neuen Prozesse bzw. bei der Umstellung auf neue Lieferanten.

2. Welche Vorteile bietet Ihre Dienstleistung für Marketeers? Warum lohnt es sich, sich damit auseinanderzusetzen?

Die Geschäftsführung schaut zunehmend genauer hin, wofür das Marketing-Budget ausgegeben wird und ob die gesetzten Kommunikationsziele auch erreicht werden. Eine gute Marketingperformance ist entscheidend, d.h. die größtmögliche Wirkung mit dem geringsten Mitteleinsatz zu erreichen. Daran werden Marketing-Verantwortliche heutzutage gemessen. Wir unterstützen unsere Kunden indem wir als Einkaufsberatung für sie die besten Dienstleister zu den besten Konditionen zu finden, dabei schlagen wir nicht nur Lieferanten vor sondern begleiten auch in der Umsetzung und beraten zum Beispiel was Service- und Nutzungsrechtevereinbarungen betrifft. Vielfach bedeutet dies, sich auch die Prozesse anzuschauen um etwa die Zusammenarbeit mit Agenturen effizienter zu gestalten. Wir kümmern uns allerdings nicht nur um die Kostenseite sondern schaffen es auch die Marketingeinnahmen zu erhöhen, indem wir verbesserte Werbekostenzuschläge mit den Lieferanten verhandeln.

3. Wo sehen Sie die wesentlichen Herausforderungen im Marketing 2010?

Die heutigen Kommunikationskanäle sind nahezu grenzenlos. Noch nie gab es so viele Wege Kunden anzusprechen. Social Media Marketing und Mobiles Marketing sind auf dem Vormarsch. Nun müssen diese Kanäle sinnvoll vernetzt werden und auch Kampagnen auf Basis von Online und Offline-Daten geplant werden. Dort stehen einige Unternehmen noch am Anfang, denn es geht zunehmend weniger darum schöne Broschüren und Kataloge zu haben, sondern Marketing muss noch persönlicher und interaktiver werden.

Darüber hinaus zwingt der restriktive Sparkurs in einigen Unternehmen nun viele Marketing-Profis dazu Prioritäten zu setzen. Es stehen immer weniger Mittel für die gleichen Aufgabe-stellungen bereit.

4. Welcher Bereich des Marketings wird aus Ihrer Sicht am stärksten unterschätzt?

Marketingcontrolling und -einkauf sind häufig noch zuwenig professionell. Es wird zwar mit einem Vergleich der Ist- und Soll-Budgetdaten gearbeitet, jedoch sind weitere Kennzahlen, wie etwa der Marketing-ROI bisher zu wenig etabliert. Nur die Wenigsten können ad Hoc über die Preis- oder Umsatzentwicklung Ihrer Lieferanten ausgeben. Hierfür wird bisher zuwenig Manpower bereitgestellt oder es fehlen die notwendigen Systemzugänge. Dem Marketing mangelt es an einigen Stellen noch an einem kaufmännischen Gewissen. Dabei sind solche Zahlen entscheidend, um zum Beispiel das nächste Marketing-Budget auf solider Basis zu planen.

Auch in der Werbeerfolgskontrolle haben viele Unternehmen noch Nachholbedarf und das kann teuer werden: Wer zu spät erkennt, dass er auf das falsche Pferd gesetzt hat, hat womöglich schon viel Budget verbraucht, was an anderer Stelle sinnvoller einzusetzen gewesen wäre.

5. Welche Bedeutung haben Networking Events wie der Kölner Marketingtag im Marketing heute?

Die Auswahl an Events ist groß. Unsere Devise ist es nicht auf möglichst vielen Veranstaltungen zu sein sondern auf den Richtigen! Dabei spielt neben dem Teilnehmern und dem Programm auch die vom Veranstalter geschaffene Atmosphäre eine wichtige Rolle. Die Leute müssen gerne kommen und bleiben, damit sich gute Gespräche finden.

Für mehr Informationen zu den Leistungen besuchen Sie die Website der Firma INVERTO AG: http://www.inverto.com.

Sponsoring nach wie vor attraktiv

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Die Investitionen in Sponsoring bleiben stabil. Aktuell investieren deutsche Unternehmen ca. 4,2 Mrd. Euro in Sponsoring-Projekte. Obwohl die Zufriedenheit der Befragten recht hoch ist (ca. 80% äußern sich zufrieden mit ihren Erfahrungen), werden die Ausgaben in absehbarer Zeit nicht nennenswert erhöht. Erst 2012 sollen die Investitionen leicht wachsen, auf 4,4 Mr. Euro.

Im Medien-Sponsoring behauptet sich das Internet mit großem Abstand vor mobilen Anwendungen und Public Viewing. Sponsoring in Tageszeitungen und im Kino zählen zu den Verlierern, so die überwiegende Meinung der Befragten.

Im Sport-Sponsoring, dem Hauptbetätigungsfeld im Sponsoring, zählen Fußball, Handball und Beachvolleyball zu den Spitzenreitern. Radsport hingegen gehört zu den großen Verlierern, 69% der Befragten glauben, dass die Investitionen hier zurückgehen werden. Ähnliches, wenn auch in etwas geringerem Ausmaß, gilt für Motorsport und Formel 1-Sponsoring.

Quelle: Horizont 12/2010

Übrigens: Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Ihre Marke mit Sponsoring systematisch aufbauen können, sollten Sie den Vortrag von Dr. Kerstin Weihe vom Deutschen Institut für Marketing auf dem Kölner Marketingtag 2010 besuchen. Die Marketing-Expertin wird dort direkt aus der Praxis berichten, wie sich Sponsoring in den Marketing-Mix integrieren lässt und wie Unternehmen den größten Nutzen aus Sponsoring-Aktivitäten ziehen können.