DIM Marketing Canvas – Kunde und Unternehmen zusammenbringen

DIM Marketing Canvas – Kunde und Unternehmen zusammenbringen
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Marketingaktivitäten von Unternehmen stehen stets im Bezug zur Zielgruppe. Um erfolgreich agieren zu können, muss ein Unternehmer wissen, welche Bedürfnisse der Kunde hat und welche Marketing-Maßnahme zu welchem Zeitpunkt dazu passt. Natürlich ist auf Unternehmerseite nicht nur wichtig zu wissen, welche Aktivitäten durchgeführt werden sollten, sondern auch zu überprüfen, wie der Erfolg dieser Marketing-Aktivitäten tatsächlich aussieht. Eine strukturierte Herangehensweise an das Marketing bietet der DIM Marketing Canvas, der alle relevanten Aspekte auf Kundenseite mit den entsprechenden Schritten auf Unternehmensseite zusammenbringt.

DIM Marketing Canvas

1. Aktivierungsphase und Positionierung

Die Customer Journey, also der Weg, den der Kunde bis zum Kauf eines Produktes oder der Buchung einer Leistung geht, beginnt mit der Aktivierungsphase. Zu diesem Zeitpunkt besteht aus Kundensicht kein Bedarf und Informationen werden lediglich passiv verarbeitet. Als Unternehmen erfolgt in dieser Phase die Positionierung. Unter Berücksichtigung der Persona sollte festgelegt und kommuniziert werden, was das Unternehmen ausmacht und was es für den Kunden leisten kann, um das Bedürfnis auf Kundenseite zu wecken und ins Mindset des Kunden zu gelangen. Auf den Kunden bezogen gilt es zu analysieren, in welcher Situation er sich befindet und wie man sein Bewusstsein für den Bedarf auslösen kann. Der entscheidende KPI zur Erfolgsmessung ist hierbei die Reichweite, etwa zum Bekanntheitsgrad oder der Empfängerzahl.

2. Informationsphase und Marketing

In der zweiten Phase des DIM Marketing Canvas stehen sich die Informationsphase des Kunden und das Marketing des Unternehmens gegenüber. Der Kunde hat sein Problem erkannt, kennt dessen Lösung aber nicht. Darum sucht er in dieser Phase aktiv nach der Problemlösung. Durch geeignete Marketingmaßnahmen kann das Unternehmen den Kunden nun zu einer Handlung animieren. Dazu ist es an dieser Stelle wichtig, die Suche des Kunden zu analysieren und die Touchpoints mit dem eigenen Unternehmen zu kennen. Basierend auf dieser Analyse wählt das Unternehmen die zu bespielenden Kanäle und setzt auf Touchpointmanagement, um noch sichtbarer zu werden und den Kunden auf die Problemlösung aufmerksam zu machen. Der Erfolg dieser Maßnahmen wird an der Interaktion gemessen, die mit den Kunden über die zielgruppenrelevanten Kanäle zustande kommt.

3. Aktionsphase und Vertrieb

Im DIM Marketing Canvas bilden die Aktionsphase und der Vertrieb den letzten Schritt. Der Kunde kennt nun die Lösung zu seinem Problem und stellt eine aktive Anfrage. Beim Unternehmen ist daher der Vertrieb gefragt. Das Unternehmen muss die Abwicklung der Anfragen managen, mit dem Ziel, eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen. Nur dann kommt es zu einem erfolgreichen Abschluss und möglichen Folge-Abschlüssen. Zur Abwicklung der Anfrage gehören das Pricing sowie der Ort und die Art des Abschlusses. Der Preis ist auch auf Kundenseite ein wichtiges Kriterium. Zu identifizieren ist etwa, ob der Preis bekannt ist und ob dieser von der Zielgruppe gezahlt werden kann. Die KPI für die Vertriebsmaßnahmen ist die Transaktion, also beispielsweise der erzielte Umsatz oder die Anzahl der generierten Conversions.

Einsatz des DIM Marketing Canvas

Wieso ist der DIM Marketing Canvas sinnvoll für die Praxis? Unternehmen haben oft eine konkrete Vorstellung davon, wie ihre Marketingaktivitäten aussehen sollen. Dabei vergessen sie aber, dass die Gestaltung und das Timing der Maßnahmen vom Kunden abhängen sollten, damit der gewünschte Erfolg auch tatsächlich eintritt. Mit dem DIM Marketing Canvas sind die Wechselwirkungen der Kundensituation und der Entscheidungen im Unternehmen übersichtlich dargestellt. Beantwortet man die Fragen, die den Kunden betreffen, ebenso wie die Unternehmensbezogenen Fragen, wird die Entscheidungsfindung erheblich erleichtert.
Zudem ermöglicht dieses Tool ein verbessertes Controlling der Marketing- und Vertriebsaktivitäten, da in jeder der drei Phasen Zielkennzahlen zu den Dimensionen Reichweite, Interaktion und Transaktion zugeordnet werden können.

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Katharina Silberbach DIMUnsere Marketingexperten stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf!

Frau Katharina Silberbach

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