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Mitarbeiterbefragung – Einsatz, Vorgehensweise und Tipps

Mitarbeiterbefragung – Einsatz, Vorgehensweise und Tipps
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Mitarbeiterbefragungen verbessern in regelmäßigen Abständen – unabhängig ob im Großunternehmen oder im Kleinbetrieb – das allgemeine Betriebsklima. Sie erhöhen nicht nur die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter, sondern ermöglichen auch eine attraktivere Gestaltung der Arbeitsumgebung und eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Das Deutsche Institut für Marketing berät und unterstützt Sie dahingehend gerne bei der Umsetzung: Vom Erheben der Daten bis zur Auswertung Ihrer Mitarbeiterbefragung.

1. Definition und Ziele einer Mitarbeiterbefragung

Werden innerhalb von Unternehmen Befragungen durchgeführt, bei denen es sich ausschließlich um unternehmensinterne Sachverhalte (z.B. die Mitarbeitermotivation) handelt, so werden diese als „Mitarbeiterbefragung“ bezeichnet. Mitarbeiterbefragungen zählen somit zu den Instrumenten der internen Kommunikation.

Eine Mitarbeiterbefragung hat häufig zum Ziel, durch die Erhebung von Daten die Personalebene sowie die Unternehmensstrukturen auf ihre Effizienz hin zu überprüfen. Die aus einer solchen Befragung gewonnenen Erkenntnisse können die Basis für Veränderungsprozesse im Unternehmen bilden. Es geht in erster Linie darum, eine Analyse des Ist-Zustandes in einem Unternehmen zu erstellen. Dies geschieht durch die Befragung selbst (Diagnosefunktion). Daran anschließend folgen weitere Maßnahmen, wie die Ableitung notwendiger Veränderungen (Interventionsfunktion).

Prof. Dr. Michael Bernecker„In vielen Branchen ist es schwierig, neue, gute Mitarbeiter zu finden. Wenn man ein gutes Team hat, ist es daher umso wichtiger, dieses zu halten. Eine Mitarbeiterbefragung bietet dahingehend die optimale Basis, um das Arbeitsklima und mögliches Optimierungspotenzial zu erkennen.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Deshalb wird die Mitarbeiterbefragung auch als Hilfsmittel für die sogenannte partizipative Unternehmensführung bezeichnet. Sie bezieht die Mitarbeiter also bei wichtigen Entscheidungen mit ein und bietet ihnen die Möglichkeit, Feedback zu geben.

2. Ablauf von Mitarbeiterbefragungen

In der Regel handelt es sich um eine schriftliche Mitarbeiterbefragung anhand eines Fragebogens, die von der Geschäftsführung in Auftrag gegeben wird. Je nach Größe des Unternehmens oder Willen der Führungsebene findet solch eine Befragung einmal oder mehrmals pro Jahr statt. Vor der eigentlichen Umsetzung der Befragung wird dieses Szenarium geplant. Hierfür wird eine Person für die Projektleitung beauftragt, welche sich erfahrungsgemäß mit den Abteilungsleitern zusammenschließt.

Im nächsten Schritt wird ein Projektplan erstellt, der sämtliche Unternehmenswünsche beinhaltet, wie auch die Projektzeit, Datenschutzpunkte, Fragebogeninhalte, Einladung, Druck und Versand der Fragebögen, gewünschter Zeitraum zur Datenerfassung sowie das Datum der Ergebnisübergabe. Der Zeitpunkt der Mitarbeiterbefragung muss gut überlegt sein. Die Teilnahmequote ist um einiges höher, wenn die Befragung außerhalb von Schulferien, besonderen Feiertagen oder Urlaubszeiten stattfindet.

Zur Anwendung kommen Papierfragebögen oder elektronische Befragungsmaßnahmen. Setzt man auf elektronische Befragungen, stellt das Unternehmen sicher, dass jeder Mitarbeiter die notwendigen Mittel besitzt, an dieser Umfrage teilzunehmen. Zudem ist hinreichend Vorlaufzeit einzuplanen, sodass jeder Mitarbeiter rechtzeitig darüber informiert ist.

Relativ kurz sollte der Zeitraum zwischen dem Ende der Mitarbeiterbefragungen und der Berichtsauswertung sein. Unternehmen, die zu lange für die Analyse brauchen, verschwenden wertvolle Zeit, in der bereits Verbesserungen eintreten könnten. Zudem geht die Bereitschaft etwas zu ändern nach und nach verloren. Beobachten die Mitarbeiter, dass sie ernstgenommen werden, verbessert dies zunehmend das Betriebsklima, die allgemeine Zufriedenheit und den Erfolg des ganzen Unternehmens.

Eine Mitarbeiterbefragung betrifft sämtliche Mitarbeiter eines Unternehmens. Dazu zählen neben den festangestellten Personen auch Praktikanten, Zeitarbeiter, Langzeitkranke, Azubis und die Geschäftsführung. Vom Produktmanager bis hin zum Reinigungspersonal hat jeder das Recht auf seine Meinung. Nur dann ist eine Mitarbeiterbefragung glaubhaft und nützlich für die komplette Gemeinschaft. Zu beachten gilt ferner, dass der Unternehmer verpflichtet ist, den Betriebsrat rechtzeitig über die Mitarbeiterbefragung zu informieren. Dies besagt die Informationspflicht nach § 80 Absatz 2 BetrVG. Eine reine Information wird nicht empfohlen; der Betriebsrat wird im besten Falle von Anfang an in das Prozedere eingebunden. Wird die Befragung gegen den Willen des Betriebsrats durchgeführt, könnte dies dem Betriebsklima schaden und die Befragung in ein negatives Licht stellen. Bindet man wichtige Personen bereits in die Planung ein, wirkt dies auf die restlichen Mitarbeiter vertrauenswürdiger.

3. Voraussetzungen für eine gute Mitarbeiterbefragung

Wie erhält man aussagekräftige Antworten im Rahmen einer Befragung der Mitarbeiter? Damit dieses Instrument funktioniert und das Ziel des Unternehmens erreicht wird, sind verschiedene Faktoren zu beachten. Bei der Ausarbeitung einer Mitarbeiterbefragung sollte vor allem darauf geachtet werden, dass:

  1. die Zielsetzung klar ist – welche Informationen sind gewünscht? Was soll verändert werden?
  2. Vorgesetzte eingebunden sinddadurch wird die Unterstützung für das Projekt gesichert und der Stellenwert der Befragung gesteigert. Auch im Hinblick auf eine spätere Maßnahmenumsetzung hilft die frühzeitige Einbindung der Vorgesetzten bei einer komplikationsfreien Durchführung.
  3. der Datenschutz gewährleistet ist – Mitarbeiter antworten nur bei gewährleisteter Anonymität offen. Es können dafür Personen eingebunden werden, die das Vertrauen der Belegschaft innehaben, um somit die Anonymität bezüglich ihrer Daten glaubhaft nachzuweisen.
  4. offene Kommunikation im Unternehmen stattfindet – eine frühzeitige Information an die Mitarbeiter verhindert Spekulationen und Ängste.
  5. die Freiwilligkeit betont wirdkein Mitarbeiter sollte sich gezwungen fühlen, an der Befragung teilzunehmen. Da die Freiwilligkeit der Teilnahme unumgänglich ist, sollte die Wichtigkeit der Teilnahme klar kommuniziert werden, sodass die Vorteile jedem bewusst werden.
  6. die Gestaltung des Fragebogens kompetent durchgeführt wird – so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig.
  7. eine detaillierte Auswertung stattfindet – die Festlegung von Kriterien, wie Unternehmensbereiche oder Personengruppen, ist Teil der Zielsetzung.
  8. die Ergebnisse der Befragung intern veröffentlicht werden – eine transparente Vorgehensweise stärkt die Motivation und das Vertrauen der Mitarbeiter.
  9. eventuelle Rückfragen der Mitarbeiter möglich sind – dies zeigt die Wertschätzung gegenüber der Arbeitnehmerschaft.
  10. mögliche Umsetzungsmaßnahmen zeitnah in Angriff genommen werden – dies zeigt den Willen, Veränderungs- und Optimierungsprozesse anzugehen.

Eine derartige oder ähnliche Strukturierung der Arbeitnehmerbefragung gewährleistet einen jederzeit transparenten und nachvollziehbaren Prozess. Eine Befragung, die schlecht vorbereitet, intransparent und vor allem ohne sichtbare Folgen bleibt, ist kontraproduktiv.

3.1 Ziele vor der Mitarbeiterbefragung festlegen

Vor Beginn der Mitarbeiterbefragung werden Ziele festgelegt. Beispielsweise Messziele, Veränderungsziele oder Kommunikationsziele. Fragen, die ins Leere laufen, kosten die Mitarbeiter unnötig Zeit.

Diese Tipps helfen bei der Mitarbeiterbefragung:

  • Neutrale Fragestellungen
  • Klar formulierte und leicht verständliche Fragen
  • Antworten, die sich eindeutig zuordnen lassen
  • Fragen, die nicht pauschalisieren

Mitarbeiter sind oft neugierig und möchten wissen, warum eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt wird. Ist dies nicht klar, machen sich wiederum Ängste breit. Manche glauben, es handelt sich um einen Schritt in Richtung Personalabbau oder Gehaltskürzungen. Eine Mitarbeiterbefragung sollte niemals auf Kosten der Mitarbeiter geschehen, sondern die Gemeinschaft verbessern. Eine klare und transparente Kommunikation zu den Zielen des Projektes nimmt den Mitarbeitern die Angst. Außerdem werden diese dadurch ermutigt, am Prozess teilzunehmen.

Die klassischen W-Fragen kommen hier zum Einsatz:

  • Warum wird befragt?
  • Wann findet die Mitarbeiterbefragung statt?
  • Wer wird befragt?
  • Wie wird befragt?

3.2 Nach der Mitarbeiterbefragung handeln

Sämtliche Themen der Mitarbeiterbefragung werden danach unterschiedlich aufgearbeitet, um die Struktur zu verbessern. Hierfür eignen sich Maßnahmen wie Expertengruppen, Großgruppenveranstaltungen, Teamworkshops oder Diskussionsrunden. Die Mitarbeiter sollten noch tiefer eingebunden werden und an der Umstrukturierung teilnehmen dürfen. Damit fühlen sich alle Beteiligten angehört; dies erhöht im Endeffekt den Erfolg des kompletten Unternehmens.

3.3 Personalverantwortliche im Bereich Mitarbeiterbefragung weiterbilden

Da eine Mitarbeiterbefragung in den Bereich Personal gehört, ist es für Unternehmen sinnvoll, den Personalverantwortlichen zu ermöglichen, sich in diesem Bereich weiterzubilden. Es gibt spezielle Schulungsangebote, durch die das notwendige Wissen vermittelt wird, um eine Befragung der Mitarbeiter kompetent durchzuführen. Diese Investition wird sich für das Unternehmen früher oder später in Form von wichtigen Veränderungsprozessen und zufriedener Mitarbeiter auszahlen.

Auch wir beraten Sie und/oder Ihren Personalverantwortlichen gerne zur Durchführung Ihrer Mitarbeiterbefragungen!

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4. Zweck einer Mitarbeiterbefragung

Eine Mitarbeiterbefragung ist ein Instrument, um dem Unternehmen wertvolle Hinweise auf verbesserungswürdige Teilbereiche der Unternehmensstruktur zu liefern. Am häufigsten werden solche Befragungen genutzt, um Erkenntnisse zu den folgenden Bereichen zu erhalten:

  • Unternehmensklima
  • Wissensmanagement
  • Personalentwicklung
  • Personalbindung
  • betriebliche Gesundheitsförderung
  • Entgelte und Nebenleistungen
  • Unternehmensführung
  • Work-Life-Balance

Die wichtigste Funktion einer Befragung unter Mitarbeitern liegt in ihrem Potenzial, als Basis für wichtige Veränderungsprozesse dienen zu können.

Als Beispiel kann die Einschätzung bezüglich des Betriebsklimas mittels einer Mitarbeiterbefragung dienen. Aus den gegebenen Antworten lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, mit welchen Maßnahmen das Klima verbessert werden kann. Wenn sich die Mitarbeiter im schlecht ausgestatteten Pausenraum unwohl fühlen, kann eine Umgestaltung helfen. Auch ein neuer Kaffeevollautomat kann Wunder wirken.

Ein wichtiger Bereich im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung ist die Personalebene. Fühlen sich Mitarbeiter wahrgenommen? Sorgt sich der Personalverantwortliche um eine angemessene Förderung seiner Belegschaft? Gibt es genügend Fortbildungsangebote? Werden zu viele oder zu wenige Mitarbeitergespräche geführt? Wie schätzen diese die Entscheidungsstrukturen ein? Mit gezielten Fragen lassen sich sehr schnell Schwachpunkte finden, die einer Veränderung bedürfen.

Befragungen zur Entlohnung und vom Unternehmen gezahlter Lohnnebenleistungen lassen wichtige Aufschlüsse zu eventuellen Anreizen zu. Eine Mitarbeiterbefragung bei Autoherstellern wie Porsche, Mercedes oder Volkswagen würde vermutlich zeigen, dass die jährlich gezahlte Erfolgsbeteiligung Mitarbeiter sehr motiviert. Bei einem anderen Unternehmen ist es vielleicht eine spezielle Urlaubsregelung, die für Zufriedenheit oder für eine schlechte Atmosphäre sorgt.

Der Bereich Work-Life-Balance gewinnt in vielen Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Eine Mitarbeiterbefragung kann zeigen, ob das Unternehmen genügend Maßnahmen ergreift, um ein gutes Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben zu gewährleisten. Hier könnten neue Arbeitszeitmodelle oder eine betriebliche Kinderbetreuung für eine Verbesserung der Situation sorgen.

5. Mitarbeiterbefragung oder persönliches Gespräch?

Mitarbeiterbefragung oder persönliches GesprächKritiker von Mitarbeiterbefragungen betonen, dass diese überflüssig seien, wenn es nur genügend persönliche Gespräche mit den Mitarbeitern gibt. Allerdings merken Befürworter dieser Methode an, dass ein persönliches Gespräch selten durchstrukturiert geführt wird. Deshalb könne es eine Befragung mithilfe eines Fragebogens nicht ersetzen.

Selbstverständlich ist ein gut geführtes Gespräch zwischen Chef und Mitarbeiter nützlich. Allerdings wird zumindest der Angestellte auf bestimmte Fragen nicht ehrlich antworten. Davon hält ihn das Abhängigkeitsverhältnis ab, in dem er sich befindet.

Bei der Befragung hingegen kann der Mitarbeiter vollkommen anonym bleiben und muss keine Repressalien fürchten, wenn er eine negative Antwort äußert. Deshalb sollte jedes Unternehmen zumindest in regelmäßigen Abständen eine Mitarbeiterbefragung durchführen.

6. Fünf DIM-Tipps für erfolgreiche Mitarbeiterbefragungen

Tipp #1 für Ihre Mitarbeiterbefragung: Relevante Befragungsthemen beachten

Machen Sie sich im Vorfeld detaillierte Gedanken, welche Themenbereiche Sie abfragen möchten. Auch eine umfassende Befragung, die sämtliche relevante Bereiche abdeckt, bietet sich an. Hierbei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Mitarbeiterbefragung nicht zu langatmig wird, da dies sonst zu Verzerrungseffekten bei der Datenerhebung führen könnte. Es bietet sich ebenfalls an, regelmäßig die allgemeine Arbeitssituation zu erfassen, um Benchmarks zu erhalten und zusätzlich zu beliebigen Zeitpunkten Mitarbeiterbefragungen mit spezifischen Themen durchzuführen.

Tipp #2 für Ihre Mitarbeiterbefragung: Ergebnisse pro Abteilung berücksichtigen

Brechen Sie die Ergebnisse auf die Abteilungen herunter, sodass Sie Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen feststellen können. Möglicherweise unterscheiden sich dabei die Gründe für die (Un-)Zufriedenheit. Feedbackgespräche pro Abteilung können sich für die Ergebnisauswertung als äußerst hilfreich erweisen. Je individueller und maßgeschneiderter die Handlungsmaßnahmen nach der Durchführung einer Mitarbeiterbefragung sind, desto zufriedener und motivierter sind auch die Mitarbeiter.

Tipp #3 für Ihre Mitarbeiterbefragung: Erwartungen der Mitarbeiter erfüllen

Wenn Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen, dann wecken Sie damit immer Erwartungen bei den Mitarbeitern. Sie sollten daher identifizierte Verbesserungspotentiale tatsächlich umsetzen und dies gegenüber der Belegschaft kommunizieren. Werden keine Verbesserungen nach einer Mitarbeiterbefragung realisiert, kann das verstärkt zu Frustrationen unter den Mitarbeitern führen. Dies sorgt in der Folge für eine erhöhte Unzufriedenheit und Demotivation der Mitarbeiter, was sich nachteilig auf das gesamte Unternehmen auswirkt. Zeigt man den Mitarbeitern mit Taten, dass Ihre Meinungen zählen und Sie einen wichtigen Teil des Unternehmens darstellen, hat dies dagegen rein positive Effekte.

Tipp #4 für Ihre Mitarbeiterbefragung: DISG verknüpfen

Jeder Mensch reagiert, je nach Persönlichkeitstyp, anders auf die gegebenen Arbeitsbedingungen. Das DISG-Profil zeigt mit Hilfe von vier verschiedenen Persönlichkeitstypen auf, wie sich Personen in Arbeits- und Stresssituationen individuell verhalten. Dadurch werden persönliche Antriebs- und Motivationsaspekte sichtbar. Wenn Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen möchten, kann Ihnen die Aufnahme des DISG-Modells in die Befragung die Ergebnisanalyse deutlich erleichtern. Zudem werden darauf aufbauende Maßnahmen erfolgversprechender.

Tipp #5 für Ihre Mitarbeiterbefragung: Employee Net Promoter Score einbinden (eNPS)

Integrieren Sie den Employee Net Promoter Score (eNPS) in Ihre Mitarbeiterbefragung. Hierdurch erfahren Sie, inwieweit die Mitarbeiter das Unternehmen als Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Daraus lässt sich auch die Gesamtzufriedenheit der Mitarbeiter ableiten. Sinnvoll ist es zudem, den eNPS in regelmäßigen Abständen abzufragen, um Benchmarks zu erhalten und langfristige Veränderungen wahrzunehmen. Die Entwicklung der Mitarbeiterzufriedenheit wird somit anhand eines Wertes identifiziert. Schwächen können damit frühzeitig ermittelt und behoben werden. Zusätzlich kann im Anschluss an den eNPS eine offene Frage gestellt werden, um den Grund für die jeweilige Bewertung herauszufinden.

7. Fazit Mitarbeiterbefragung

Mitarbeiterbefragungen stoßen Diskussionen in einem Unternehmen an und sind ein wichtiges Instrument, um notwendige Veränderungen überhaupt zu erkennen und zu begreifen. Die Anonymität kehrt durchaus Problematiken hervor, die sonst unbeachtet geblieben wären. Jeder Unternehmer sollte sich diesem mächtigen Werkzeug bedienen und damit alle unternehmensrelevanten Bereiche analysieren.

„Mit Hilfe von Mitarbeiterbefragungen können Sie Bereiche in Ihrem Unternehmen mit besonderem Entwicklungspotenzial identifizieren und somit die Zufriedenheit sowie das Engagement Ihrer Mitarbeiter maßgeblich steigern. Da die Mitarbeiter einen entscheidenden Erfolgsfaktor für das gesamte Unternehmen darstellen, gilt es, die aus der Befragung abgeleiteten Handlungsmaßnahmen zielführend umzusetzen. Nur dann erreichen Sie ein positives Arbeitsklima, dass sich auf alle Unternehmensbereiche gewinnversprechend auswirkt.“ – Corinna Scheffen, Projektassistentin am Deutschen Institut für Marketing

#Mitarbeiterbefragung #Arbeitsklima

Omnibusbefragung

Omnibusbefragung
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Der Begriff Omnibusbefragung ist etwas irreführend, da wohl in vielen Köpfen Assoziationen zu typischen Omnibussen entstehen. Doch mit unangenehmen, im Bus stattfindenden Befragungen hat eine Omnibusbefragung in der Regel nichts zu tun. In der Marktforschung ist diese Forschungsmethode schon seit Jahren etabliert. Sie bietet die Möglichkeit, ohne großen Aufwand einfache Befragungen durchzuführen. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff und wer kann davon profitieren?

 

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Was ist eine Omnibusbefragung?

Unter Omnibusbefragungen versteht man eine Art der Mehrthemenbefragungen. Diese wird häufig als Methode der Primärforschung in der Markt- oder Sozialforschung verwendet. Der Name leitet sich vom lateinischen omnibus ab und beschreibt eine Befragung „für alle“. Im Gegensatz zu einer Einzel- oder Spezialbefragung, in der nur ein Themenbereich pro Befragung abgehandelt wird, ist diese Befragungsform auf die parallele Behandlung mehrerer Themen innerhalb einer Befragung ausgelegt.

Ein gleichbleibender Teilnehmerkreis wird so parallel zu verschiedenen Themen befragt. Wichtig ist hierbei, dass die Zielgruppen der Auftraggeber übereinstimmen. Aus diesem Grund bildet für Omnibusbefragungen meist ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung die Stichprobe. Interessierte Personen oder Unternehmen haben die Möglichkeit, sich mit wenigen eigenen Fragen einem Standardfragebogen anzuschließen, der von einem Marktforschungsinstitut erstellt und durchgeführt wird. Einzelne Unternehmen können sich also an die geplante Befragung eines größeren Instituts anhängen, ohne selbst die gewünschte Befragung durchzuführen. Die Institute bieten den auftraggebenden Unternehmen sozusagen an, „noch in den Omnibus mit einsteigen zu können“.

Erst wenn gleichzeitig mehrere Auftraggeber vorhanden sind, sprechen die meisten Marktforschungsinstitute von einer Omnibusbefragung. Diese Methode bietet sich vor allem an, wenn der Umfang und die Anzahl der Fragen, die eingegliedert werden sollen, relativ gering sind. Die Themenbereiche sollten also nicht mehr als fünf bis zehn Fragen umfassen und die Problemstellung sollte gut abgegrenzt sein.

Um die Teilnehmer oder Haushalte für die Befragung auszuwählen, wird in der Regel ein Zufallprinzip angewendet, zum Beispiel das „random route“-Prinzip oder der Geburtstagsschlüssel. Die meisten Institute bieten die Marktforschungsmethoden CAPI, CATI und die Online-Befragung an. Aus der angewandten Befragungsmethode, Anzahl und Umfang der Fragen und der Stichprobengröße ergeben sich dann die Kosten der Teilnahme für den Auftraggeber.

 

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Welche Vorteile hat die Omnibusbefragung?

Der große Vorteil einer Omnibusbefragung ist eine erhebliche Kostenersparnis. Die organisatorischen Fixkosten können nämlich gesenkt werden, wenn Fragen mehrerer Auftraggeber zusammengefasst werden. So werden die Basiskosten auf die teilnehmenden Auftraggeber aufgeteilt und diese können sich den Aufwand einer eigenen Untersuchung sparen. Kosten für zum Beispiel die Feldarbeit oder die Erhebung der demografischen Merkmale der Befragten fallen bei einer Omnibusbefragung nur einmal an.
Stehen diverse kurze Fragenprogramme an, die normalerweise auf mehrere Auftraggeber verteilt würden, empfiehlt es sich, Gebrauch von der Methode der Omnibusbefragung zu machen. Mehrere Befragungen werden zu einem Fragebogen zusammengefasst, so dass nur ein Auftrag notwendig ist und somit der Aufwand, der ansonsten entstehen würde, geringer ist.

Vorteilhaft ist weiterhin, dass durch die Kombination mehrerer Themen auch eine größere Bandbreite von Personen angesprochen wird. Bei themenspezifischen Befragungen besteht der Teilnehmerkreis oftmals ausschließlich aus Personen, die sich für das abgefragte Thema interessieren. Der „Themenbias“, der so entstehen kann, wird bei der Omnibusbefragung reduziert. Der Grund hierfür ist, dass dieselben Teilnehmer Fragen zu verschiedenen Themen beantworten. So geben diese ihre Meinung auch zu Themen ab, die sie vielleicht nicht direkt zur Teilnahme motiviert hätten.

Die regelmäßige Durchführung stellt einen weiteren Vorteil dar. Eine routinierte Vorgehensweise ermöglicht eine gute Organisation und Effizienz der Befragungen. Es können also sowohl Kosten als auch Zeit eingespart werden. Viele Anbieter bieten die Omnibusbefragungen sehr regelmäßig an, teilweise sogar wöchentlich. Vor allem bei kurzfristig auftretenden Problemen stellt dies einen enormen Vorteil dar, da ein schneller Überblick über das Themenfeld gewonnen werden kann.

Die Abwechslung verschiedener Themen kann außerdem zu einer angenehmen und günstigen Gesprächsatmosphäre beitragen. Auch eventuellen Ermüdungserscheinungen bei den Befragten wird so etwas entgegengewirkt. Wenn zwischen verschiedenen Themen gewechselt wird, gestaltet sich die Befragung abwechslungsreicher und interessanter als wenn sich ein Teilnehmer über einen langen Zeitraum mit demselben Thema beschäftigen muss.

Auch unerwünschte Verzerrungen, die unbewusst auftreten können, können im Vergleich zur intensiven Beschäftigung mit einem Befragungsinhalt reduziert werden. Durch die geschickte Kombination der Fragen und Themen kann eine bessere Realitätsnähe gewährleistet werden. Der Interviewer läuft so nicht Gefahr, die einzelnen Themen zu intensiv zu besprechen. Der Wechsel zwischen verschiedenen Befragungsinhalten erfordert eine gewisse gedankliche Flexibilität, die solche Verzerrungen unwahrscheinlicher macht.

 

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Was sind die Nachteile einer Omnibusbefragung?

Die Teilnahme spezieller Zielgruppen an einer Omnibusbefragung kann allerdings auch zu Problemen führen. Interessieren sich Teile der Stichprobe weniger für bestimmte Themenbereiche einer Befragung kann es sein, dass ungenaue oder wenig überdachte Antworten abgegeben werden.

Außerdem kann es bei einem Mehrthemen-Fragebogen zu einer Überstrahlung von Fragekomplexen kommen. So kann beispielsweise ein Themenblock, der eventuell inhaltlich oder vom Aufbau her weniger interessant ist, im Vergleich zu anderen Abschnitten etwas abfallen. Wichtig ist also, dies bei der Erstellung des beigesteuerten Fragenblocks im Hinterkopf zu behalten und diesen ansprechend zu gestalten. Doch selbst wenn der eigene Beitrag optimal gestaltet ist, kann ein insgesamt zu langer Fragebogen Ermüdungserscheinungen bei den Befragten hervorrufen. Hierauf sollte allerdings das durchführende Marktforschungsinstitut Acht geben.

Von Nachteil kann natürlich auch sein, dass die Anzahl der eigenen Fragen bei der Teilnahme an einer Omnibusbefragung sehr beschränkt ist. Besteht der Bedarf nach mehr Informationen, sollte über die Durchführung einer eigenen Studie nachgedacht werden. Natürlich sind die Auftraggeber auch gebunden an die festgelegten Termine, die durch das Marktforschungsinstitut festgelegt werden. Liegen die Termine nicht optimal, muss eventuell auch auf eine alleinstehende Befragung ausgewichen werden.

 

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Omnibusbefragung: Beispiel-Anbieter

  • DocCheck
    Grundgesamtheit: 3 HCP-Zielgruppen nach Wahl: Allgemeinmediziner; Apotheker oder PTAs in Deutschland
    Methode: Online
  • EMNIDbus (TNS Infratest)
    Grundgesamtheit: deutschsprachige Bevölkerung 14+
    Methode: CATI oder CAPI
  • IMAS International
    Grundgesamtheit: deutsche Bevölkerung ab 16
    Methode: face-to-face
  • YouGov Deutschland
    Grundgesamtheit: diverse unterschiedliche Stichproben in Deutschland
    Methode: Online

 

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Fazit

Omnibusbefragungen sind eine Form der Mehrthemenbefragung, die mit sehr geringem Aufwand verbunden sind. Marktforschungsinstitute fügen Fragenblöcke von verschiedenen Auftraggebern in einem Fragebogen zusammen und lassen diesen von einer repräsentativen Stichprobe beantworten. Vor allem die finanzielle und zeitliche Belastung ist für den Auftraggeber sehr viel geringer, als wenn er eine eigenständige Studie durchführen muss. Wenn der Umfang der gestellten Fragen eher gering ist, bietet es sich an, an einer Omnibusbefragung teilzunehmen. So können relevante Probleme sehr zügig und vergleichsweise günstig bearbeitet werden.

#omnibusbefragung #mehrthemenbefragung #marktforschung

Online-Befragung

Online-Befragung
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Eine in der heutigen Zeit sehr wichtige Methode der Marktforschung ist die Online-Befragung. Alles, was Sie zum Thema Online-Befragung wissen sollten, erfahren Sie in unserem vierten Blogbeitrag aus der Serie „Methoden der Marktforschung“!

 

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Befragungen über das Internet gewinnen zunehmend an Bedeutung und sind heutzutage die beliebteste Methode, um Informationen über Zielgruppen zu sammeln. Dies liegt nicht zuletzt an der Einfachheit und Flexibilität dieses Instruments.

Online Befraung

Was ist eine Online-Befragung?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Online-Befragungen: Die E-Mail- und die www-Befragung. Die E-Mail-Befragung entspricht im Wesentlichen der schriftlichen Befragung. Der einzige Unterschied liegt darin, dass der Fragebogen nicht auf dem Postweg zugestellt, sondern per E-Mail versendet wird. Die Probanden haben die Möglichkeit, den Fragebogen auszudrucken, zu beantworten und den Fragebogen z.B. per E-Mail, per Fax oder auf dem Postweg zurückzusenden.

Die klassischere und beliebtere Befragungsart ist jedoch die www-Befragung: Hier wird ein Online-Fragebogen programmiert, der über einen Hyperlink erreichbar ist. Dieser wird meist im Rahmen eines personalisierten Anschreibens per E-Mail an die Zielpersonen übermittelt. Der Proband hat die Möglichkeit, den Hyperlink anzuklicken und die Fragen direkt am Bildschirm zu beantworten. Der Online-Fragebogen wird dabei in der Regel an das Corporate Design der durchführenden Institution angepasst und enthält auf mehreren (thematischen) Bildschirmseiten alle Fragen zum Untersuchungsgegenstand.

Ähnlich wie bei schriftlichen Befragungen, eignen sich Online-Befragungen insbesondere bei Themen mit geringem Erklärungsbedarf. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass bei einer Online-Umfrage kein Interviewer anwesend ist, der bei Fragen behilflich sein kann. Im Online-Fragebogen selbst hat man die Möglichkeit, ergänzende Informationen, wie z.B. Bilder, Videos oder Tondateien, vorzuführen, was den Spielraum im Vergleich zu anderen Befragungsmethoden erheblich erweitert. Zudem kann man beispielsweise die Reihenfolge der Fragen randomisieren, um mögliche Kontext-Effekte, z.B. Priming, zu minimieren.

 

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Die Vorteile der Online-Befragung

Online-Befragungen sind nicht umsonst die derzeit beliebteste Befragungsmethode, denn sie bieten gegenüber alternativen Methoden entscheidende Vorteile:

  • Geringe Kosten: Da sowohl die Befragung selbst als auch die Datensammlung digital erfolgen, bieten Online-Befragungen einen nicht unerheblichen Kostenvorteil. Hinzu kommt, dass kein Interviewer eingesetzt wird und keine Fremdkosten, beispielsweise für das Porto und den Versand, anfallen.
  • Geringer Zeitaufwand: Online-Befragungen lassen sich schneller realisieren als Face-to-Face-, telefonische oder schriftliche Befragungen. Diese Zeiteinsparungen fangen bei der Programmierung des Online-Fragebogens an und enden in der Datenerfassung, die automatisiert und in digitaler Form vorliegt. Darüber hinaus stehen die Ergebnisse immer in Echtzeit zur Verfügung und ermöglichen Zwischenauswertungen und zeitnahe Reaktionen ohne größeren Aufwand.
  • Hohe Reichweite: Eine Ansprache über E-Mail bietet den Vorteil, dass man eine hohe Reichweite erzielen kann. So ist es ohne großen Aufwand möglich, auch internationale Kunden in der ganzen Welt ohne Zeitverlust anzusprechen und zur Teilnahme zu motivieren. Darüber hinaus können auch schwer zu erreichende Zielpersonen befragt werden, da Online-Befragungen durch räumliche und zeitliche Ungebundenheit charakterisiert sind.
  • Keine Beeinflussung durch einen Interviewer (Interviewer-Effekt): Analog zu schriftlichen Befragungen wird eine Beeinflussung durch den Interviewer bei Online-Umfragen ausgeschlossen.
  • Möglichkeit, ergänzende Materialien vorzuführen: Online-Befragungen erlauben die Einbindung zusätzlicher Informationen, z.B. Bilder, Videos oder Tonaufzeichnungen. Hierdurch ergeben sich mehr Möglichkeiten als bei alternativen Befragungsmethoden.

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Die Nachteile der Online-Befragung

Neben den Vorteilen weist die Erhebungsmethode auch einige Nachteile auf:

  • Anonyme Befragungssituation: Durch die relativ anonyme Befragungssituation besteht die Gefahr, dass die Probanden unseriös antworten und die Ergebnisse somit verzerrt werden.
  • Mangelnde Kontrolle der Befragungssituation: Da es keine Kontrollmöglichkeit seitens der Auftraggeber bzw. der durchführenden Institution gibt, kann man nicht mit Sicherheit sagen, wer den Fragebogen letztendlich beantwortet hat.
  • Unzureichende Informationen über die Grundgesamtheit: Im Rahmen einiger Studien erlauben Online-Befragungen keine genauen Informationen über die Grundgesamtheit. Dieses Problem ist insbesondere bei solchen Studien zu verorten, die beispielsweise über die eigene Website beworben werden und keine persönliche Einladung zur Teilnahme versendet wurde.
  • Verzerrungseffekte: Bei dieser Methode besteht immer das Problem einer möglichen Verzerrung durch die Selbstselektion der Teilnehmer.

Vor- und Nachteile Online-Befragung

 

 

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Einsatzgebiete der Online-Befragung

Online-Befragungen sind heutzutage die beliebteste Befragungsmethode. Sie eignet sich insbesondere dann, wenn die Online-Kontaktdaten der Zielgruppe bekannt sind. In der Regel werden jüngere Probanden besser über das Internet erreicht als ältere Personen. Um diesem Problem vorzubeugen, werden sie oftmals mit schriftlichen Befragungen kombiniert, um Zielpersonen aller Altergruppen zu erreichen. Ähnlich wie bei der schriftlichen Befragung, kommt dem Anschreiben eine große Bedeutung zu.

Online-Befragungen beim Deutschen Institut für Marketing

Das Deutsche Institut für Marketing verfügt über langjährige Erfahrungen in Online-Befragungen. Der mit dem Kunden abgestimmte Fragebogen wird auf dem Server des DIM programmiert und an das individuelle Corporate Design des Auftraggebers angepasst. Wir arbeiten ausschließlich mit SSL-verschlüsselten Befragungsseiten, um die Anonymität Ihrer Zielprobanden zu wahren. Eine Kontrolle des Rücklaufs und der Zwischenergebnisse ist jederzeit möglich.

 

Sie möchten mehr über die Marktforschung beim Deutschen Institut für Marketing wissen?

Erfahren Sie alles Wissenswerte – von den angebotenen Methoden über die verschiedenen Studiendesigns bis hin zur Vorgehensweise und Referenzen. Hier informieren!

 

Hier gelangen Sie zu Teil 1 unserer Blogserie "Methoden der Marktforschung!"

 

#methodendermarktforschung #onlinebefragung #befragungsformen #marktforschungsmethoden #marktforschung

Telefonische Befragung

Telefonische Befragung
4.8, 4 Bewertungen

Teil 3 unserer Blogreihe „Methoden der Marktforschung“ beschäftigt sich mit der telefonischen Befragung. Alle relevanten Informationen zu dieser Befragungsform haben wir Ihnen in diesem Blogbeitrag zusammengefasst. Die telefonische Befragung wird auch heutzutage noch häufig eingesetzt, um effizient und relativ kostengünstig an Informationen zu gelangen.

Telefonische Befragung

 

Was ist eine telefonische Befragung?

Bei einer telefonischen Befragung werden die Probanden von einem Interviewer telefonisch kontaktiert und zum interessierenden Sachverhalt befragt. Es besteht also ein mittelbarer persönlicher Kontakt zwischen Interviewer und Proband. Wie bei Face-to-Face-Befragungen können telefonische Befragungen von vollständig bis überhaupt nicht standardisiert reichen. In den meisten Fällen werden über das Telefon jedoch standardisierte Befragungen durchgeführt.

 

Sie suchen einen Umsetzungspartner für eine telefonische Befragung? Nehmen Sie Kontakt mit unserem Marktforschungsexperten auf!

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Die telefonische Befragung findet oftmals Verwendung, wenn Informationen kurzfristig eingeholt werden müssen, da der Organisationsaufwand geringer ist als beispielsweise bei Face-to-Face-Befragungen. Voraussetzung ist hier, dass die Zielgruppe telefonisch erreichbar ist, was nicht immer der Fall sein muss (beispielweise bei berufstätigen Privathaushalten). In der Regel findet diese Befragungsform computergestützt statt, d.h. der Interviewer liest die Fragen von einem Online-Fragebogen ab und trägt die Antworten des Probanden direkt dort ein. Diese Form wird auch als CATI (Computer Assisted Telephone Interview) bezeichnet. Immer seltener werden die gegebenen Antworten zunächst handschriftlich notiert und später in eine digitale Form übertragen.

 

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich Marktforschung beim DIM erhalten Sie hier!

Die Vorteile der telefonischen Befragung

Diese Marktforschungsmethode weist gegenüber anderen Erhebungsformen spezifische  Vorteile auf:

  • Kostengünstige Befragungsform: Die Realisierung einer telefonischen Befragung ist mit erheblich weniger Kosten verbunden als z.B. eine Face-to-Face-Befragung. Fehlversuche kosten fast nichts, es muss kein Besuchsaufwand betrieben werden und es können so mehr Daten in kürzerer Zeit erhoben werden. Wenn Interviewer räumlich zentralisiert arbeiten, fällt die Schulung und Steuerung sowie eine Kontrolle durch einfaches, unbemerktes Hineinschalten eines Supervisors in das Gespräch leicht.
  • Schnellere Verfügbarkeit der Ergebnisse: Durch die direkte Eingabe der Daten in den Computer sind die Ergebnisse schnell verfügbar und immer auf einem aktuellen Stand.
  • Unmittelbare Hilfestellungen sind möglich: Wie bei einer persönlichen Befragung ergibt sich durch die Interviewsituation die Möglichkeit, Sachverhalte zu erklären, falls der Proband Rückfragen bzw. Verständnisschwierigkeiten hat.
  • Nachfragen sind möglich: Ebenfalls ermöglicht die Gesprächssituation zwischen Interviewer und Proband, dass der Telefoninterviewer Sachverhalte genauer erfragen kann. Die Zahl der Informationen, die man somit erhalten kann, fallen demnach größer aus als im Falle von schriftlichen oder Online-Befragungen.
  • Hohe Ausschöpfung: Die telefonische Befragung ermöglicht in der Regel eine hohe Stichprobenausschöpfung, da auch solche Personen erreicht werden können, die man beispielsweise persönlich oder per E-Mail nicht erreichen würde. So lassen sich z.B. auch im Telefonbuch nicht verzeichnete Personen per RDD (Random-Digit-Dialing) erreichen. RDD bedeutet dabei, dass die Telefonnummern durch eine Software randomisiert zusammengestellt werden.

Lehrgang Gepr. betrieblicher Marktforscher (DIM)

Die Nachteile der telefonischen Befragung

Trotz einer großen Anzahl von Vorteilen weist die telenonische Befragung auch eine Reihe von Nachteilen auf:

  • Geringe Auskunftsbereitschaft: Im Vergleich zur persönlichen Befragung ist die Befragungssituation wesentlich anonymer. Durch diesen Umstand ist die Auskunftsbereitschaft der Probanden in der Regel geringer.
  • Begrenzte Fragebogenlänge: Durch die relativ anonyme Befragungssituation wird auch die Fragebogenlänge limitiert. Meist ist die Aufmerksamkeit der Probanden schon nach kurzer Zeit überstrapaziert, was im Vorfeld der Fragebogenerstellung bedacht werden muss. Telefoninterviews sollten tendenziell nicht länger als 15 Minuten dauern.
  • Kein Einsatz visueller Stimuli: Die telefonische Befragung ist die einzige Befragungsmethode, bei der man keine visuellen Stimuli einsetzen kann.
  • Interviewer-Effekt: Ähnlich wie bei Face-to-Face-Befragungen kann der Interviewer das Antwortverhalten des Probanden beeinflussen, so dass dieser beispielsweise sozial erwünscht antwortet und es somit zu Ergebnisverzerrungen kommt.

Vor- und Nachteile telefonische Befragung

 

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Einsatzgebiete von telefonischen Befragungen

Telefonische Befragungen werden überwiegend im Rahmen von quantitativen Studien eingesetzt. Es lassen sich relativ viele Informationen in relativ kurzer Zeit und bei relativ hoher Ausschöpfung gewinnen. Telefoninterviews finden aber auch zum Teil im Rahmen qualitativer Studien Verwendung. So lassen sich beispielsweise Experteninterviews mithilfe von Telefoninterviews effizient durchführen. Durch die steigende Zahl an Mobiltelefonen und dem gleichzeitigen Rückgang von Festnetzanschlüssen ist die Zahl der telefonisch durchgeführten B2C-Studien in den letzten Jahren rückläufig. Im Rahmen von B2B-Studien sind Telefonbefragungen aber nach wie vor eine bewährte Methode, um relevante Informationen der Zielgruppe effizient und relativ kostengünstig zu gewinnen.

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Telefonische Befragungen beim Deutschen Institut für Marketing

Das Deutsche Institut für Marketing blickt auf eine langjährige Erfahrung im Bereich telefonischer Befragungen zurück. Mit einem festen Stamm an Telefoninterviewern haben wir bereits mehr als 40 Studien mithilfe von Telefoninterviews durchgeführt. Im Vorfeld jedes Projektes werden die Telefoninterviewer umfassend geschult und mit den Besonderheiten der jeweiligen Studie vertraut gemacht. Jeder Anruf(versuch) wird in einer Liste inklusive des Gesprächsergebnisses dokumentiert. Die Interviews werden stichprobenartig durch einen Supervisor kontrolliert und es finden regelmäßig Feedbackrunden statt. So stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden die bestmögliche Datenqualität liefern.

 

Sie interessieren sich für die gesamte Blogserie? Hier gelangen Sie zu Teil 1!

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Erinnerung: Business Development Insight – Nehmen Sie noch bis zum 30. April 2015 an DER Befragung zum Trendthema 2015 teil!

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Business Development Manager aufgepasst! Business DevelopmentNehmen Sie noch bis zum 30. April 2015 an unserer Studie Business Development Insight teil! Die Studie verfolgt das zentrale Ziel, ein umfangreiches Bild des Business Development in der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie maßgeblich zu den Erkenntnissen hinsichtlich dieses Trendthemas bei. Zudem gewinnen Sie neue Impulse für Ihre tägliche Arbeit.

Hier geht es zum Fragebogen!

Befragung: Business Development Insight

Ihre Teilnahme an der Befragung wird nicht länger als 15 Minuten dauern und ist selbstverständlich anonym. Als Dankeschön für die Teilnahme erhält jeder Teilnehmer exklusive Kurzergebnisse der Studie per E-Mail. Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung!

Wir möchten uns schon jetzt ganz herzlich für die Teilnahme bedanken!

Jetzt an unserer Befragung teilnehmen!

Sie möchten sich als Business Development Manager weiterbilden? Besuchen Sie unser Seminar!

Das DIM überreicht dem Kölner Zoo zum wiederholten Mal das Siegel für eine hohe Besucherzufriedenheit

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Im Zoo

Das Deutsche Institut für Marketing hat auch in diesem Herbst – in einer jährlich wiederholenden Besucherbefragung – über 430 Besucher des Kölner Zoos zu ihren Einstellungen und Meinungen bezüglich verschiedener Aspekte des Kölner Zoos befragt. Im Rahmen der Studie wurde, neben der Gesamtzufriedenheit und der Weiterempfehlungsabsicht, unter anderem die Meinung zur Vielfalt an Tieren, den Gehegen, der Kinderfreundlichkeit des Zoos, der Gastronomie und dem Zoo-Shop abgefragt.

Die Befragung zeigt einmal mehr, dass die intensiven Bemühungen des Zoos, sich immer weiter zu verbessern, erfolgreich sind. Das liegt auch daran, dass die Wünsche der Besucher erfasst und anschließend konsequent umgesetzt werden.

Die Ergebnisse der Besucherbefragung

Für die Jahre 2010 bis 2014 bescheinigt das Deutsche Institut für Marketing dem Kölner Zoo insgesamt eine Gesamtzufriedenheit mit der Note 1,76 und einer Weiterempfehlungsabsicht von 96,3 %.

Für diese sehr guten Umfragewerte wurde heute dem kaufmännischen Vorstand des Kölner Zoos, Herrn Christopher Landsberg, im Beisein der Presse ein Gütesiegel durch Prof. Dr. Michael Bernecker verliehen.

Der Vorstand des Kölner Zoos, Herr Christopher Landsberg, kommentiert das Ergebnis der Studie wie folgt: „Die Tatsache, dass wir uns im Vergleich zum letzten Jahr weiter steigern konnten, freut uns sehr. Es zeigt sich, dass unsere stetigen Weiterentwicklungen, wie der neue Clemenshof und das neu renovierte ZOO Restaurant, gut von den Besuchern angenommen werden.“

Der Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, zieht folgendes Fazit: „Als Freund des Kölner Zoos freue ich mich sehr über das positive Ergebnis der Befragung. Diese Ergebnisse sind das Resultat eines effektiven und konstruktiven Umgangs mit den Befragungsergebnissen.“

 

Ihre Meinung: Social Media Marketing 2010

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Social Media Marketing ist momentan in aller Munde. Wie gehen Sie mit dieser Form des Onlinemarketing in Ihrem Unternehmen um?

Wir führen bis zum 03.01.2010 wieder eine Kurzbefragung durch. Diesmal interessiert uns der aktuelle Hype um Facebook, Twitter und Co. Wie geht Ihr Unternehmen, wie gehen Sie mit Social Media Marketing um?

Anbei finden Sie den Link: http://www.dim-marktforschung.de/index.php?id=smm

Ab Mitte Januar finden Sie hier die Ergebnisse der Befragung.