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Title-Tag – Auswirkungen der Markennennung im Titel

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Title-Tag: Was ist das?

Das Title-Tag dient als Seitentitel und gibt den Internetnutzern auf den ersten Blick zu erkennen, auf welchen Inhalt die Seite Bezug nimmt. Der Title-Tag gilt als einer der wichtigsten Faktoren, um Suchergebnisseiten zu ranken. Im Kern sollte er Informationen darüber liefern, welche inhaltlichen Themen die Seite überhaupt anspricht. Darüber hinaus sollte klar werden, für welche Zielgruppe die Seite vorwiegend bestimmt ist. Der Name der Domain bzw. der Marke sollte ebenfalls vorhanden sein.

Die Marke im Title-Tag: Welcher Nutzen wird geschaffen?

Beim Erstellen einer Website stehen Sie bereits beim Titel vor einer ersten relevanten Entscheidung: Denn wenn Sie im Title-Tag nach dem Seitennamen nur wenige zusätzliche Zeichen eingeben, können Sie dadurch Ihren Onlineauftritt auf einfache Art für Suchmaschinen optimieren. Wenn Sie die Marke oder den Domainnamen hinter Ihre gewählte Überschrift schreiben, werden Sie nicht nur schneller gefunden, sondern erleichtern den Nutzern von Suchmaschinen auch die Zuordnung der Informationen, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.

Gastbeitrag_Title-Tag

Gute Gründe für das Optimieren des Title-Tag

Durch das Optimieren des Title-Tag steigern Sie die Neugierde der Nutzer, die Ihre Seite bei Google finden. Außerdem erreicht Ihre Seite bessere Platzierungen bei Suchmaschinen und wird korrekt in den Suchergebnissen angezeigt. Der Aufbau und die Formulierung des Title-Tag sollten darauf ausgelegt sein, dass Suchende zum Klick auf Ihre Website animiert werden. Langfristig soll eine Optimierung dabei helfen, Ihre Marke zu etablieren.

Aufbau eines gelungenen Title-Tags

Gehen Sie strukturiert vor, wenn sie die Marke in den Title-Tag einfügen möchten. Anstelle von:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das?</title>

schreiben Sie etwa:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das? | markentrainer.de</title>

Wichtig ist, dass die Marke nach dem Titel eingegeben und am besten optisch von ihm getrennt wird. Bei Suchmaschinen wird nun als fette Überschrift Folgendes angezeigt:

„Die Marke im Title-Tag: was bringt mir das? | markentrainer.de“

Lehrgang Produktmanager

Worauf Sie außerdem achten sollten

Vermeiden Sie es, den Markennamen in Großbuchstaben auszuschreiben, wenn dieser sich aus mehr als einem Wort zusammensetzt. Andernfalls besteht das Risiko, dass Google Ihren Markennamen nicht anzeigen wird.
Auch auf Konsistenz in der Schreibweise sollten Sie achten. Da das Hinzufügen der Marke den Titel verlängert, ist es von Bedeutung, die empfohlene Länge von 60 bis 70 Zeichen, abhängig von der jeweiligen Suchmaschine, nicht zu überschreiten. Verwenden Sie längere Titel, kann es je nach Suchmaschine passieren, dass Ihr Markenname nicht vollständig angezeigt wird und somit vom Internetuser nicht sofort erkannt wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich an die Zeichenbeschränkung halten. Auf diese Weise können Sie allen Suchenden Ihre Angebote präsentieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, von welcher Marke bzw. Website die angezeigten Angebote stammen.

Die Marke im Title-Tag: Eine optische Abkürzung

Da für die meisten Suchanfragen gefühlt unendlich viele Ergebnisse ermittelt und angezeigt werden, können Sie sich mit der Marke im Title-Tag positiv von anderen Ergebnissen abheben. Diese Art der Titelgestaltung zeigt Suchenden auf einen Blick, ob Ihre Seite ihrer Suchabsicht entspricht. Die Marke fungiert als optische Abkürzung: ohne dass überhaupt mehr Informationen herangezogen werden müssen, ist klar, ob Ihre Seite gute Angebote zur Suchanfrage bietet, Hintergrundwissen oder Tutorials bereitstellt oder die eine oder andere Verschwörungstheorie zum Thema Title-Tag auf Lager hat.

Erfolgreiches Markenmanagement
Mo, 10.02. - Di, 11.02.2020
Köln
Mi, 17.06. - Do, 18.06.2020
Köln
Mi, 28.10. - Do, 29.10.2020
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Checkliste: Was muss Ihr Title-Tag leisten?

Ein guter Title-Tag muss…

·         das zentrale Keyword der Seite enthalten

·         relativ am Anfang Ihr Keyword beinhalten

·         den Nutzer ansprechen und zum Klick motivieren

·         die maximale Länge von 60 bis 70 Zeichen einhalten

·         die Begrenzung von 512 Pixel in der Breite einhalten, um nicht abgeschnitten zu werden (hat eine Nicht-Bewertung zur Folge)

·         den erwartbaren Inhalt Ihrer Seite ankündigen

·         am Ende die Marke nennen, durch eine Pipe oder einen Bindestrich getrennt

Die Marke im Title-Tag: Fazit

Selbst wenn Suchende schlussendlich nicht auf Ihr Ergebnis klicken sollten, wird diesen Ihre Marke trotzdem besser im Gedächtnis bleiben. Denn jede Suchanfrage, bei der die Marke im Titel angezeigt und somit von Suchenden gesehen wird, stellt für Sie zusätzliche Werbung ohne großen Aufwand dar. Und wenn jemand direkt nach Ihrer Marke sucht, ist eine Erwähnung in allen Titeln Ihrer Website unter SEO-kritischen Gesichtspunkten ein zusätzlicher Gewinn für Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Es bringt also nur Vorteile mit sich, wenn Sie Ihren Title-Tag wie beschrieben optimieren und somit bei den Internetusern längerfristig in Erinnerung bleiben.

#Title-Tag #TitleTag #Title #Titel #Marke #Markennennung #SEO #Suchmaschinenoptimierung #Suchmaschine

POS Verkaufsförderung – so werben Sie erfolgreich

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Mit POS Verkaufsförderung bilden Sie die Grundlage für eine kontinuierliche Umsatzsteigerung. Die aktive Bewerbung der eigenen Produkte und Dienstleistungen steht besonders bei neu gegründeten Unternehmen oben auf der Prioritätenliste. Das Ziel ist es, durch Verkaufsförderung bekannter zu werden und beim Kunden einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

POS Verkaufsförderung

Was bedeutet Verkaufsförderung?

Unter dem Begriff POS Verkaufsförderung versteht man sämtliche Maßnahmen zur Förderung des Absatzes. Beispiele hierfür sind Warenträger, die Produkte in den Fokus stellen, Werbebanner, Sale-Aktionen sowie Events. Je genauer die verkaufsfördernde Maßnahme auf den Kunden abgestimmt wird, desto besser ist das Ergebnis.
Sie erzielen dadurch Erst- und Folgekäufe, verbessern die Erlebnis beim Kauf und erhöhen die Kundenfrequenz. Ferner regen Sie Spontankäufe und den Abverkauf von Produkten an. Langfristig stärken Sie die Interaktion mit Ihren Kunden und erhöhen den Bekanntheitsgrad Ihrer Marke.

Beispiele für eine gelungene Verkaufsförderung am POS

Für die POS Verkaufsförderung stehen Ihnen eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verfügung. Folgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Maßnahmen für den POS vor:
• Übersichtliche Verkaufsraumgestaltung
Strukturieren Sie den Verkaufsraum mit Warenpräsentationssystemen und helfen Sie Ihren Besuchern bei der Orientierung. Mit modularen Warenpräsentationssystemen wie z. B. den Easycubes kann die Warenpräsentation flexibel nach dem Arena-Prinzip aufgebaut werden. Durch das Arena-Prinzip soll es dem Kunden ermöglicht werden, schon vom Eingangsbereich aus das gesamte Geschäft überblicken zu können.

• Zusatzinformationen in Form von Prospekten, Katalogen und Flyern
Mit Printmedien ergänzen Sie das Produkt-Angebot um zusätzliche Informationen. Stellen Sie Prospekte und Flyer mit Angeboten direkt am Eingang auf, um die Rate von Spontan- und Zusatzeinkäufen zu erhöhen. Ansprechende Flyer- und Prospektständer animieren die Besucher zum Zugreifen.

• Kostenlose Produktproben und Verkostungen
Nicht nur das Auge isst mit - Kostenlose Häppchen laden zum Probieren ein und erhöhen die Kaufwahrscheinlichkeit beim Kunden.

• Rabattierungen und Sonderpreise
Die Motivation zu Spontankäufen steigt durch die Rabattierung von Produkten. Gerade im Außenbereich sind Kundenstopper und Plakatständer geeignete Werbeträger, um vor dem Geschäft die Aufmerksamkeit von Laufkundschaft zu gewinnen.

• Gewinnspiele und Verlosungen

Gewinnspiele erregen besondere Aufmerksamkeit beim Kunden und verbessern die Interaktion. Vor allem, wenn jedes Los dem Kunden einen Gewinn bringt, ist die Bereitschaft für einen Kauf höher.

Produktmanager

Verkaufsförderung im Handel und in der Gastronomie

Mit gezielten Maßnahmen steigern Sie Ihren Umsatz und ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf Ihr Geschäft. Für jede Branche ist die POS Verkaufsförderung ein wichtiger Teil, um Marke und Produkt im besten Licht darzustellen. Verkaufsfördernde Maßnahmen schaffen den perfekten Rahmen für Apotheken, Supermarkt und Modefachhandel.

Trade Marketing - Verkaufsfrderung aktuell
Mi, 26.02. - Do, 27.02.2020
Köln
Mo, 25.05. - Di, 26.05.2020
Köln
Di, 03.11. - Mi, 04.11.2020
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
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#POS #POSVerkaufsführung #PointOfSale #Verkaufsführung #Verkaufsort #Verkaufen #Werbung

Strategieworkshop – Konzeption und Gestaltung

Strategieworkshop – Konzeption und Gestaltung
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Ein Strategieworkshop ist im Rahmen der Unternehmensentwicklung regelmäßig ein Baustein, um im Business Development wesentliche Schritte anzustoßen. Sie möchten einen Strategieworkshop durchführen? Dann können wir Ihnen sicherlich weiterhelfen.

Das Deutsche Institut für Marketing begleitet seit Jahren Strategieworkshops und hat hier einen umfangreichen Erfahrungsschatz, über die erfolgreiche und damit nachhaltige Gestaltung von Strategieworkshops gesammelt. Ein Strategieworkshop ist ein hilfreiches Instrument, um in einem sich stark verändernden Marktumfeld die strategische Ausrichtung eines Unternehmens zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Ein Strategieworkshop kann in sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen zur Klärung der Situation und neuen Ausrichtung beitragen.

 

Sie brauchen externen Input für Ihren Strategieworkshop? Hier gibt es unsere Unterstützung!

Ausgangssituation für einen Strategieworkshop

Die Klärung der Ausgangssituation ist für einen Strategieworkshop sehr wichtig, damit die Diskussionen innerhalb des Workshops einen gerichteten Weg gehen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Ausgangslage für einen Strategieworkshop sehr unterschiedlich sein kann. In den letzten Jahren haben wir für folgende Ausgangssituationen Strategieworkshops begleitet:

  • Weiterentwicklung der Bearbeitung eines Geschäftsfeldes
  • Entwicklung neuer Geschäftsmodelle
  • Strategische Kompensation von wegfallenden Kunden / Märkten
  • Fusion von Unternehmen und die damit verbundene Neuausrichtung
  • Innovationsworkshop für neue Produktwelten
  • Business Development für ein Geschäftsfeld
  • Digitalisierungsstrategie (Industrie 4.0, Handwerk 4.0)
  • Neue Führungskräfte mit einem anderen Ansatz
  • Zukunftswerkstatt

Diese Trigger für einen Strategieworkshop sind bei der Konzeption dieses Workshops zu berücksichtigen. Eine klare Auftragsklärung steht am Anfang eines Strategieworkshops. Natürlich kann man sich auch "mal" zusammensetzen, aber das wird sicherlich nicht die gewünschten nachhaltigen Erfolge für die Strategieentwicklung liefern. Reflektieren Sie daher die allgemeine Ausgangslage und machen Sie diese auch den Teilnehmern transparent.

 

Klärung der genauen Auftragslage nötig? Wir helfen Ihnen gerne!

Was ein Strategieworkshop liefern kann und was nicht

Ein Strategieworkshop liefert ihnen eine Plattform für eine offene Diskussion über die strategische Ausrichtung des Unternehmens bzw. des relevanten Unternehmensbereiches. Sie erhalten verschiedene Sichtweisen der beteiligten Personen zu einer unstrukturierten Problemlage oder Ausgangsituation. Der Strategieworkshop ist eher nicht dafür geeignet, Alltagssituationen besser zu strukturieren. Operative Excellence erzeugen Sie mit anderen Formaten. Gelegentlich kommt es vor, dass Führungskräfte einen Strategieworkshop verwenden, um ihre Sichtweise auf bestimmte Konzepte bei einem Leitungskreis durchzusetzen. Auch hier liefert der Strategieworkshop nur bedingt eine Lösung. Ein Strategieworkshop hilft komplexe und festgefahrene Situationen zu klären und neue Wege anzugehen. Immer wenn Problem und Herausforderungen im Unternehmen existieren und nicht richtig strukturiert angepackt werden, dann ist ein Strategieworkshop die richtige Wahl. Mithilfe einer externen fachkundigen Begleitung steigern Sie zudem den Erfolg Ihres Strategieworkshops.

Die passenden Teilnehmer für einen Strategieworkshop

Ein Strategieworkshop lebt von fachlicher Tiefe und Kommunikation. Daher sollte im Strategieworkshop für eine Vielfalt von Erfahrungen, Sichtweisen und hierarchischen Strukturen gesorgt werden. Strategische Entscheidungen sind grundsätzlich Entscheidungen der Geschäftsleitung. D.h. ein Strategieworkshop ohne eine Geschäftsführung macht wenig Sinn. Bei elementaren Themen sollte neben der Geschäftsführung auch der erweiterte Leitungskreis im Strategieworkshop integriert werden. Hinzu kommen unter Umständen die Sozialpartner (Betriebsrat, Personalrat) und Fachexperten aus den relevante Abteilungen. Ein externer Input durch einen Referenten und Moderator bringt nochmals eine fachliche Expertise in einen Strategieworkshop, der die eigen Sichtweise in einen anderen Kontext bringen kann. Unverzichtbar ist in einem Strategieworkshop jedoch eine Person, die die Diskussion und den Ablauf im Workshop moderiert und leitet. Dies sollte unbedingt eine Person von außerhalb sein, da ein Betroffener keine neutrale Expertise mitbringt.

Einen Strategieworkshop planen

Gute Vorbereitung ist bei einem Strategieworkshop die halbe Miete. Nehmen Sie sich Zeit und sprechen Sie uns an. Wir planen mit Ihnen strukturiert und systematisch Ihren Strategieworkshop. Mit unserem Workshop Canvas sind Sie gut vorbereitet und können mit unseren Beratern Ihren Workshop effizient strukturieren. So berücksichtigen Sie die wesentlichen DIMensionen eines Workshops: Ziele, Teilnehmer, Moderator, Material, Vorbereitung, Einladung, Ablauf und Nachbereitung!

Workshop Canvas

Ablauf eines Strategieworkshops

Ein professioneller Ablauf eines Strategieworkshops erfolgt systematisch in 3 DIMensionen:

1. Vorbereitung

In der Vorbereitungsphase sollte Ausgangslage, Teilnehmer und Ziel des Strategieworkshops geklärt und transparent gestaltet werden.

2. Durchführung

Der Strategieworkshop wird in aller Regel zwei- bis dreitägig konzipiert. Ein eintägiger Workshop leidet zu sehr unter Zeitdruck. Um strategische Optionen zu entwickeln und zu diskutieren benötigt man eine Auszeit vom allgemeinen Alltag und vor allen Dingen Zeit. Eine Strategiediskussion unter Zeitdruck führt sicherlich nicht zum Ziel und bringt wenig. Des Weiteren sollte der Strategieworkshop außerhalb der normalen Bürosituation erfolgen. Natürlich entstehen einige Kosten, wenn man mit 10 bis 15 Personen mehrere Tage in einem Seminarhotel tagt, aber der nachhaltige Effekt ist deutlich besser. Der Workshop an sich beginnt immer mit einer Aktivierungsphase in der alle Teilnehmer abgeholt und in das Thema integriert werden. Danach sollte eine Standortbestimmung und Aufgabenklärung erfolgen. Die eigentliche Entwicklung von strategischen Alternativen und die Diskussion dieser machen den Hauptteil einer Strategiediskussion aus. Darauf aufbauend erfolgt dann ein Actionplanning, um die nachhaltige Umsetzung nach dem Workshop sicherzustellen.

3.Nachbereitung und Transfersicherung

Die Ergebnisse des Workshops sollten von einer neutralen Person dokumentiert und ausgearbeitet werden. Im Workshop selber werden Aufgaben geplant und Verantwortliche für die weiteren Schritte bestimmt. Die Ergebnisse dieser Teilprojekte werden mit etwas Abstand in einem Follow-Up-Workshop nochmals bearbeitet.

Methoden im Strategieworkshop

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es immer wieder strategische Ansätze und Methoden gibt, die einen Strategieworkshop beflügeln. Doch man sollte keinen Ansatz um des Ansatzes Willens bevorzugen. Je nach Aufgabenstellung kommen verschiedene strategische Methoden zum Tragen. In den letzten Jahren haben sich vor allem folgende Ansätze für uns bewährt:

  • Geschäftsmodell Modulating
  • Marketing Canvas
  • Design Thinking

Elementar und wichtig ist jedoch die spezifische Ausgangslage für den Strategieworkshop. Das Problem weist auf die passende Methode hin und nicht umgekehrt.

 

Sprechen Sie mit uns! Wir konzipieren mit Ihnen einen passenden Strategieworkshop

Wann ist ein Strategieworkshop erfolgreich?

Die Beurteilung, ob ein Strategieworkshop erfolgreich ist oder nicht muss natürlich im Nachhinein individuell erfolgen. Man kann jedoch einige Indizien aus den Anforderungen ableiten. Ziel eines Strategieworkshops muss es eher sein, Handlungsoptionen zu diskutieren. Final sollten dann die Optionen ausgewählt werden, die:

  • Zum Unternehmen und seinen Ressourcen / Kompetenzen passen,
  • eine hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit besitzen,
  • den Blick auf die Zukunft richten und nicht Altes bewahren,
  • eine hohe Akzeptanz der Beteiligten aufweisen
  • im Ablauf wertschätzend und offen mit den Teilnehmern entwickelt wurden,
  • einen realistischen Ressourcenaufwand beinhalten, sowie
  • zu einer nachhaltige Stärkung des Unternehmens beitragen

Sie haben Interesse an einem Strategieworkshop? Sprechen Sie uns an!

Jonas GranHerr Jonas Gran

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#businessdevelopment #strategieworkshop #dimstrategieworkshop

Konkurrenzmarktforschung – Ein wichtiger Baustein im Business Development

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Die Konkurrenzmarktforschung (englisch Competitive Intelligence) ist ein Bestandteil der Absatzmarktforschung, welcher sich mit der Analyse des Marktes in Form der Wettbewerber befasst. Insbesondere innerhalb der Geschäftsfeldanalyse im Business Development ist die Konkurrenzmarktforschung unerlässlich, um geeignete Strategien zu entwickeln. Ziele der Konkurrenzmarktforschung umfassen unter anderem Stärken und Schwächen der Angebote, Produkte und Dienstleistungen von Konkurrenten. Insbesondere in Branchen, die einem permanenten Wandel und stetigen Entwicklungen unterzogen sind, ist die Konkurrenzmarktforschung häufig überlebenswichtig, denn sie ermöglich Unternehmen eine frühzeitige Anpassung ihrer Strategie an veränderte Wettbewerbsstrukturen.

Definition Konkurrenzmarktforschung

Im Rahmen der Konkurrenzmarktforschung werden mit qualitativen und quantitativen Methoden die Marktbearbeitung und -erschließung durch konkurrierende Unternehmen analysiert. Dabei werden die Konditionen bestimmt, unter denen Mitbewerber ihre Produkte und Leistungen veräußern. Weiterhin werden auch die Bekanntheit, das Image, die Qualität und der Produktnutzen erforscht. Mithilfe der Konkurrenzmarktforschung können Unternehmen rechtzeitig ihre Wettbewerbstrategie an sich ändernde Gegebenheiten adjustieren und durch Informationen über Mitbewerber eventuelle Wettbewerbsvorteile erlangen.

Business Development
Mi, 22.01. - Do, 23.01.2020
Köln
Mi, 22.04. - Do, 23.04.2020
Köln
Mi, 26.08. - Do, 27.08.2020
Köln
Mi, 09.12. - Do, 10.12.2020
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
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Leider ausgebucht.

Konkurrenzmarktforschung: Ablauf

Zuerst werden alle relevanten Marktdaten systematisch erfasst, aufbereitet, interpretiert und abschließend präsentiert. Dabei spielt die Sekundärforschung in der Regel eine bedeutendere Rolle als die Primärforschung. Anders als bei der Primärforschung werden hier bereits erhobene Daten und realisierte Marktforschungsprojekte erfasst und zusammengetragen.

Dann ist es wichtig, alle Unternehmen aufzulisten, die zu den direkten Wettbewerben zählen. Im nächsten Schritt wird nun ermittelt, welche Mitbewerber Kunden als wichtig erachten. Oftmals gibt es hier unerwartete Einsichten. Die erstellte Liste sollte um diese und Anbieter aus komparablen Gebieten ergänzt werden. Hilfreich bei der Ermittlung der Wettbewerber sind dabei folgende Fragen:

  • Mit wie vielen Wettbewerbern konkurriert das Unternehmen?
  • Welche Wettbewerber bieten dieselben oder artverwandte Produkte an?
  • Warum handelt es sich bei den identifizierten Unternehmen um aktuelle Wettbewerber?
  • Auf welchem Markt konkurriert das Unternehmen mit den identifizierten Wettbewerben?
  • Gibt es bei den betrachteten Konkurrenten Ähnlichkeiten?

Nach der Identifizierung und Charakterisierung der Wettbewerber werden diese im nächsten Schritt segmentiert. Identifizierte konkurrierende Anbieter werden in intern homogene und untereinander heterogene Gruppen eingeteilt, so genannte Anbietercluster. Um Maßnahmen für den Umgang mit der Konkurrenz zu implementieren, ist es von Bedeutung, vorab die relevanten Stärken und Schwächen der Konkurrenz-Unternehmen mit den Leistungen des eigenen Unternehmens zu vergleichen.

Um die Konkurrenzverhältnisse schlüssig aufzubereiten, sind Kennwerte wichtig. Marktanteil, Zahl und Stärke sowie die Verhaltensweise der konkurrierenden Unternehmen sind erste Ansatzpunkte der Konkurrenzmarktforschung. Weiterhin sollten auch Pläne der Konkurrenz mit in die Analyse einbezogen werden. Die Umsetzung einer neuen Preisstrategie, neue Produkt-Launches und Vermarktungen oder auch Expansionen in neue Märkte sind z.B. relevante Informationen für eine bessere Entscheidungsgrundlage.

Ablauf Konkurrenzmarktforschung

Informationsquellen der Konkurrenzmarktforschung

Eine Recherche über die Tätigkeiten der Konkurrenz lässt sich durch viele verfügbare öffentliche Quellen von Kunden, Lieferanten, Medien, über verschiedene Datenbanken oder auch über die Social Media bewerkstelligen. Durch die Einrichtung eines Google Alerts mit den Namen der Wettbewerber übermittelt Google automatisch alle Neuigkeiten zum gewünschten Unternehmen. Darüber hinaus bieten öffentlich abrufbare Publikationen der Konkurrenz wie beispielsweise Geschäftsberichte, Newsletter, Produktkataloge sowie veröffentlichte Presseartikel einen Ansatz für die Konkurrenzmarktforschung.

Zertifikatslehrgang Business Development Manager (DIM)

Konkurrenzmarktforschung: ein ausschließlicher Fokus auf die Wettbewerber ist gefährlich

Wichtig zu erwähnen ist, dass bei einer Strategieplanung eine ausschließliche Fokussierung nur auf die Wettbewerber nicht ausreichend ist. Weitere Faktoren wie das generelle wirtschaftliche Wachstum und geschäftliche Risiken sollte man nicht außer Acht lassen. Am Beispiel einer großen Tageszeitung wird dies deutlich: Im Jahr 2008 gab es in Denver, Colorado zwei große Tageszeitungen – die Rocky Mountain News, mit 150 Jahren die älteste Tageszeitung, und die Denver Post. Ein Jahr darauf wurde die letzte Ausgabe der Rocky Mountain News publiziert. Gründe für den Niedergang waren eine zu starke Fokussierung auf die Konkurrenz und dass Eilmeldungen explizit zurückgehalten wurden, damit die konkurrierende Tageszeitung diese nicht plagiiert und selbst veröffentlicht. Dieses Beispiel veranschaulicht, dass nicht nur ausschließlich Stärken, Schwächen, Möglichkeiten und Bedrohungen verglichen mit der Konkurrenz mit einbezogen werden sollten.

Bundesverband Markt- und Wettbewerbsanalyse

Der Bundesverband Markt- und Wettbewerbsanalyse (dcif e.V.) ist der Verband für Professionals im Bereich Competitive Intelligence (CI) bzw. Konkurrenzmarktforschung. Mitglieder sind Unternehmen, Fach- und Führungskräfte aus allen innerbetrieblichen Funktionen mit Markt- und Wettbewerbsbezug sowie externe Dienstleister. Durch den Verband wurde ein neuer Arbeitskreis „CI-Einführung“ initialisiert. Am 17.09.2019 von 10:30-18:00 Uhr findet das nächste Treffen in den Räumlichkeiten der Deutschen Telekom AG in Bonn statt. Interessierte sind herzlich willkommen.

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Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
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#Konkurrenzmarktforschung #CompetitiveIntelligence #Absatzmarktforschung #BusinessDevelopment #Geschäftsfeldanalyse #Geschäftsfeldentwicklung

Geschäftsfeldanalyse – die perfekte Organisation des Unternehmens

Geschäftsfeldanalyse – die perfekte Organisation des Unternehmens
5, 8 Bewertungen

Eine Geschäftsfeldanalyse ist das Resultat eines Abgrenzungsprozesses, in dem das Unternehmensumfeld gegliedert wird, um verschiedene Strategien zu entwickeln.  Mit einem Geschäftsfeld ist eine isolierte Analyseeinheit aus dem kompletten Geschäft eines Unternehmens definiert. Es entsteht durch die Zusammenfassung von untereinander gleichartiger Produkt- oder Marktkombinationen. Viele Unternehmen bieten ein breites Angebotsspektrum und agieren auf verschiedenen Märkten mit unterschiedlichen Zielgruppen, für die es individueller Marketingstrategien bedarf.

Geschäftsfeldanalyse – Definition

Strategische Geschäftsfelder sind eigenständige Abschnitte in einem Unternehmen, für die besondere Strategien entwickelt werden, um Erfolg zu gewährleisten. Jedes Geschäftsfeld enthält verschiedene Bereiche und hat eine andere Stellung zum Wettbewerb. Einzelne Geschäftsfelder sind zum Beispiel die Kundenakquise oder der Bestellvorgang. Beim Bestellvorgang können Prozesse unter anderem vereinfacht werden, indem Kundenbestellungen einheitlich online bearbeitet werden.

Die Grundidee der Marktsegmentierung ist die Aufteilung des Gesamtmarktes in homogene Teilmärkte. Hauptaspekte bei der Segmentierung von Geschäftsfeldern sind Kunden, Produkte, Wettbewerber und die Unternehmens-Ressourcen. Alle Geschäftsfelder werden dabei unabhängig voneinander untersucht. Es können allerdings auch Interdependenzen zwischen einzelnen Teilbereichen bestehen, die in der Einteilung berücksichtigt werden müssen. Die nachfolgenden Fragen können bei der Geschäftsfeldeinteilung helfen: Wie viele Bereiche sollen tatsächlich abgegrenzt werden? Auf Basis welcher Kriterien soll diese Abgrenzung durchgeführt werden? Wichtig ist auch, dass nicht zu viele Geschäftsfelder abgegrenzt werden, damit ein Unternehmen den Überblick über Wechselwirkungen zwischen einzelnen Geschäftsfeldern behält.

Ziele einer Geschäftsfeldanalyse

Das Hauptziel jedes Unternehmens ist es, in einem strategischen Geschäftsfeld gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu erzielen. Dies kann durch die folgenden drei Marketing-Strategien ermöglicht werden: die Qualitätsführerschaft, die Preisführerschaft und die Zeitführerschaft. Ziel der jeweiligen Strategien ist es, entweder der führende oder kostengünstigste Wettbewerber am Gesamtmarkt zu werden oder den optimalen Zeitpunkt der Markteinführung von neuen Produkten zu finden.

Business DevelopmentMichael Bernecker kann nur strukturiert erfolgen, wenn die konkreten Geschäftsfelder analysiert werden und die notwendigen Maßnahmen dadurch einen strategischen Fokus haben.

– Prof. Dr. Michael Bernecker, GF Deutsches Institut für Marketing

 

Nutzen einer Geschäftsfeldanalyse

Ziel einer Geschäftsfeldanalyse ist es, Erfolgspotenziale der einzelnen Einheiten zu ermitteln und dafür passende Strategien zu entwickeln. Ein übergeordneter Zweck ist die Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen. Einfluss darauf können aktuelle und potenzielle Wettbewerber, Anbieter von Substituten, Vorlieferanten und Kunden haben.

Seminar Business Development

Mit der Geschäftsfeldanalyse Ihr Unternehmen weiterentwickeln – Im Seminar Business Development lernen Sie die nötigen Strategien und Tools kennen:

Business Development
Mi, 22.01. - Do, 23.01.2020
Köln
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Zwei Arten der Analyse – Inside-Out und Outside-In

Weiterhin kann die Abgrenzung von strategischen Geschäftsfeldern auf zwei unterschiedlichen Wegen erfolgen: Entweder über eine Untersuchung des aktuellen Geschäfts im Unternehmen selbst („Inside-out-Prozess“) oder über die Abgrenzung anhand einer stärkeren Nutzung der Aspekte Kunden, Produkte, Wettbewerber und Ressourcen („Outside-in-Prozess“). Mithilfe des „Inside-out-Ansatzes“ werden neue Anwendungsfelder gesucht, für die Lösungen angeboten werden können. Kennzeichen ist hierbei eine stärkere Ressourcenorientierung, also der Fokus auf die Leistungen, die das Unternehmen erbringen kann. Anhand der Ansoff-Matrix werden strategische Geschäftsfelder gebildet, die sichtbar machen, in welchen Geschäftsfeldern das Unternehmen derzeit noch nicht tätig ist.

Im Gegensatz dazu umschreibt die „Outside-In-Methode“ eine stärkere Bedürfnisorientierung dem Kunden gegenüber und eine stärkere Orientierung am Markt. Weiterhin ist die Branchenentwicklung von großer Relevanz sowie Marketingimpulse, deren Ideen und Vorstellungen vom Kunden ausgehen.

Man kann die Geschäftsfeldanalyse unter festgelegten und konkreten Fragestellungen durchführen. Andererseits ist auch eine freie Herangehensweise mit dem Ziel möglich, die Geschäftsfelder zu optimieren. Dabei können beispielsweise folgende Fragen gestellt werden:

  • Arbeitet das Unternehmen dem digitalen Zeitalter angemessen?
  • In welchen Bereichen wird ein Mehraufwand für die Mitarbeiter generiert?
  • Welches Geschäftsfeld ist am profitabelsten?
  • Bei welchem Geschäftsfeld sind die Kosten höher als der Ertrag?

Vorgehen - Geschäftsfeldanalyse in fünf Phasen

Unterteilt werden kann der Aufbau einer Geschäftsfeldanalyse in fünf Phasen.

5 Phasen der Geschäftsfeldanalyse

  1. In der ersten Phase der strategischen Planung wird die aktuelle Situation analysiert. Darunter fällt der Ist-Zustand des Unternehmens sowie der Umwelt, weshalb diese Phase auch als Bestandsaufnahme bezeichnet wird. Mithilfe der Unternehmens- und Umweltanalyse werden die Risiken und Chancen der Unternehmensgeschäftsfelder, die sehr relevant für die Zukunft sind, ermittelt. Dabei liegt der Fokus auf der Umweltentwicklung, den Absatz- und Beschaffungsmärkten sowie dem Wettbewerb. Durch eine Gegenüberstellung eines Geschäftsfelds mit demselben eines Konkurrenten, kann durch eine Stärken-Schwächen-Analyse die aktuelle Situation ermittelt werden.
  2. Die zweite Phase resultiert aus den Ergebnissen der Unternehmens- und Umweltanalyse. Basierend auf den zuvor gesammelten Daten werden die unternehmerische Ausrichtung und die Geschäftsziele formuliert.
  1. In der dritten Phase wird die Unternehmensstrategie ausgearbeitet. Die passende Strategie ergibt sich aus den Unternehmenszielen und den Gegebenheiten im Unternehmen sowie auf dem Markt.
  2. In Phase vier werden Möglichkeiten besprochen, wie bei eventuellen Risiken Rückschläge minimiert oder eliminiert werden können. Diese Phase dient auch als Präventionsmaßnahme und dient dazu, die Unternehmensstrategie zukunftssicher zu gestalten.
  3. Die fünfte und letzte Phase ist die Umsetzungsphase. Mithilfe von fachkundigen Führungskräften und Managementinformationssystemen wird die Strategie ausgeführt. Das Controlling ermöglicht einen störungsfreien Ablauf, ist für die operative Planung zuständig und überwacht die gesamte Entwicklung.

Sie möchten eine professionelle Geschäftsfeldanalyse durchführen? Wir sind Ihr Partner!

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Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Fazit

Eine Geschäftsfeldanalyse hilft dabei, ein Unternehmen in verschiedene Subsysteme zu gliedern und zu strukturieren. Diese Analyse wird eingesetzt, um Vorgänge innerhalb des Unternehmens zu optimieren und fehlerhafte Prozesse zu minimieren oder, wenn möglich, gänzlich zu eliminieren. Zu diesem Zweck werden für jedes Geschäftsfeld besondere Strategien entwickelt. Vorteilhaft ist dabei, dass das Unternehmen nicht als Ganzes betrachtet wird, sondern individuell auf einzelne Teilbereiche durch passende Strategien eingegangen werden kann.

#Geschäftsfeldanalyse #DIMGeschäftsfeldanalyse #BusinessDevelopment

Beschaffungsmarketing – Bezugsmärkte und Lieferanten beeinflussen

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1. Definition Beschaffungsmarketing

Das Beschaffungsmarketing zielt auf die Beeinflussung von Lieferanten und Bezugsmärkten ab, um einerseits die gewünschten Waren zu den günstigsten Konditionen zu erhalten sowie andererseits Beziehungen zu wichtigen Lieferanten aufzubauen und zu pflegen. Um die relevanten Beschaffungsquellen und Lieferanten identifizieren und beeinflussen zu können, gehört zum Beschaffungsmarketing im ersten Schritt die (Beschaffungs-)Marktforschung. Mithilfe der gesammelten Informationen über die Beschaffungsmärkte, die agierenden Lieferanten, also Beschaffungsquellen, und die Beschaffungskonditionen lässt sich das Beschaffungsmarketing zielführend gestalten.

Beschaffungsmarketing

2. Bestandteile des Beschaffungsmarketings

Das Beschaffungsamrketing setzt sich aus fünf elementaren Bestandteilen zusammen. Das Ziel ist es, die beschaffungspolitischen Instrumente strategisch sinnvoll einzusetzen. Dazu gehören:

  • Bezugsmengenpolitik
  • Beschaffungspreispolitik
  • Qualitätspolitik
  • Bezugswegepolitik
  • Beschaffungswerbung

Diese Instrumente bestimmen das Machtverhältnis zwischen dem Beschaffenden, also dem Einkäufer, und dem verkaufenden Unternehmen.

2.1. Bestandteile des Beschaffungsmarketings #1: Bezugsmengenpolitik

Die Bezugsmengenpolitik bezieht sich auf die Bestellmenge, die bei einem Lieferanten angefordert wird. Um die Höhe der Bestellmenge zu ermitteln, müssen die Bedarfsmenge und die vorhandenen Lagerbestände bekannt sein. Es ergibt sich dann folgende Rechnung:

Bestellmenge = Bedarfsmenge - Lagerbestand

Es ist wichtig, dass der Lieferant die bestellten Mengen fristgerecht und in der gewünschten Qualität liefern kann, um den reibungslosen Ablauf der Produktion nicht zu gefährden. Einfluss auf die Bestellmenge nehmen aber auch die Beschaffungskosten. Dazu gehören der Einkaufspreis der bestellten Ware, Lieferkosten, Lagerhaltungskosten und Beschaffungsaufwendungen, wie beispielsweise Lieferantensuche, Verhandlungen und Fracht sowie Zinsen.

Das Ziel der Bezugsmengenpolitik ist es, die Gesamtkosten der Beschaffung durch die strategisch sinnvolle Planung und Kalkulation der Bestellmengen zu minimieren. Während höhere Bestellmengen meist mit geringeren Einkaufspreisen und Lieferkosten verbunden sind, steigen dabei die Lagerkosten und der Zins.

2.2. Bestandteile des Beschaffungsmarketings #2: Beschaffungspreispolitik

Im Fokus der Beschaffungspreispolitik steht das Bestreben, die unmittelbaren Beschaffungskosten zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen verschiedene Strategien zur Verfügung. Zum einen hat das beschaffende Unternehmen die Möglichkeit, eine Preisdruckpolitik einzusetzen. Demnach gibt das Unternehmen dem Lieferanten Fest- oder Zielpreise vor, um den Beschaffungspreis zu drücken. Der Erfolg dieser Strategie hängt allerdings davon ab, ob das beschaffende Unternehmen zu den Haupt-Abnehmern des Lieferanten gehört. Angewendet wir diese Strategie oft bei standardisierten Waren, die der Abnehmer auch von anderen Lieferanten beziehen könnte.

Zum anderen kann das beschaffende Unternehmen eine Preismotivationsstrategie anwenden. Hierbei versucht das beschaffende Unternehmen, die Preisvorgaben des Lieferanten auf Basis langjähriger Geschäftsbeziehungen und mithilfe von Sonderrabatten zu verringern. Diese Strategie erfordert die sorgfältige Pflege der Beziehungen zu den Lieferanten.

Will ein Unternehmen knappe Güter beschaffen, ist eine dritte Strategie möglich. Bei der Preissogstrategie willigt das beschaffende Unternehmen ein, höhere Sonderpreise zu zahlen, um die Lieferwilligkeit des Lieferanten zu beeinflussen.

2.3. Bestandteile des Beschaffungsmarketings #3: Qualitätspolitik

Bei der Qualitätspolitik dreht sich alles um die Qualität der zu beschaffenden Ware. Die Aufgaben in diesem Bereich umfassen die Festlegung von Qualitätsmerkmalen und die Überprüfung und Sicherung der Güter. Indem Qualitätszertifikate, wie bestimmte DIN Normen, gefordert werden, soll die Qualitätspolitik sichergestellt werden. Hochwertige Waren zu beschaffen, ist für ein Unternehmen entscheidend, um die eigenen Qualitätsstandards halten zu können und die Kundenzufriedenheit mit den Produkten oder Leistungen nicht zu gefährden.

2.4. Bestandteile des Beschaffungsmarketings #4: Bezugswegepolitik

Die Bezugswege spielen im Beschaffungsmarketing eine wichtige Rolle, da sie Einfluss auf die Dauer und die Länge der Beschaffungskette haben. In der Bezugswegepolitik wird entschieden, welche Stufen in den Bezugsweg einbezogen werden sollen. Vorzugsweise werden Waren auf direktem Wege über den Hersteller bezogen, um möglichst kurze Beschaffungswege zu haben. Oftmals ist aber auch der Verkauf über Beschaffungsmittler üblich. Dann gilt es, den bestmöglichen Lieferanten nach Kriterien, wie Lieferzeit, Qualität oder Preis, auszuwählen.

2.5. Bestandteile des Beschaffungsmarketings #5: Beschaffungswerbung

Zu guter Letzt ist auch die Beschaffungswerbung Teil des Beschaffungsmarketings. Hierbei wird die Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Lieferanten genutzt, um deren Verkaufsverhalten zu beeinflussen. So kann das beschaffende Unternehmen beispielsweise auf seinen spezifischen Bedarf aufmerksam machen, um die Anzahl der Anbieter zu vergrößern und aus den Angeboten das Beste wählen zu können. Die Beschaffungswerbung kann auch dazu dienen, Qualitätsanforderungen zu kommunizieren. Die Kommunikation findet vor allem dann persönlich statt, wenn ein Unternehmen mit einem Lieferanten bereits zusammenarbeitet. Medien, wie Fachzeitschriften oder Pressemeldungen, hingegen richten sich vordergründig an potenzielle Lieferanten, mit denen noch keine Geschäftsbeziehung besteht.

3. Entwicklung des Beschaffungsmarketing

Durch die Globalisierung hat das Beschaffungsmarketing seinen heutigen Stellenwert erlangt. Die Vernetzung von nationalen Märkten hat dazu geführt, dass die Anzahl möglicher Zulieferer deutlich gestiegen ist. Internationale Lieferanten treten in Konkurrenz zueinander, wo zuvor nur nationale Wettbewerber zu beachten waren. Doch auch für beschaffende Unternehmen hat sich die Situation verändert, weil das Beschaffungsmarketing komplexer geworden ist. Bei der Kalkulation der Bezugswege- , der Bestellmengen- und auch der Beschaffungspreispolitik, also der Finanzen, sind die Besonderheiten der verschiedenen Beschaffungsmärkte zu beachten, beispielsweise die Lieferbedingungen ausländischer Bezugsquellen oder Importzölle.

Beschaffungsmarketing Bezugswege

4. Beschaffungsmarketing: So läuft der Prozess ab

Wie das Beschaffungsmarketing gestaltet wird, hängt wesentlich von der Art der benötigten Güter ab. Nicht nur Waren, sondern auch Dienstleistungen, Kapital oder Humanressourcen können zu beschaffen sein. Der Aufwand im Beschaffungsprozess ist vor allem bei Erstkäufen sehr hoch, weil noch keine Basis an Bezugsquellen und meist noch kein Bestand an Gütern vorhanden sind. Der Beschaffungsprozess besteht aus folgenden Schritten:

  • Bedarfsermittlung
  • Analyse des Beschaffungsmarktes und Recherche nach potenziellen Bezugsquellen
  • Bewertung der Bezugsquellen
  • Einholen von Angeboten bei relevanten Lieferanten
  • Lieferantenauswahl
  • Abstimmung des Bestellverfahrens
  • Bewertung der gelieferten Güter und Feedback an den Lieferanten

Zunächst muss das Unternehmen seinen Bedarf ermitteln. Dazu gehört eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Ressourcen sowie die Kalkulation, welche Ressourcen zusätzlich beschafft werden müssen. Im Zuge der Bedarfsermittlung sollte auch festgelegt werden, welche Mengen benötigt werden und welche Eigenschaften die Waren erfüllen müssen, um den Qualitätsstandards zu genügen.

Anschließend gilt es, den Beschaffungsmarkt zu analysieren. Wie viele Bezugsquellen stehen zur Verfügung? Wie knapp sind die Güter, die beschafft werden müssen? Wie hoch sind die gängigen Beschaffungskosten? Diese Fragen gehören zu den wichtigsten, die ein beschaffendes Unternehmen untersuchen sollte. Im Zuge dessen werden außerdem potenzielle Bezugsquellen recherchiert.

Die potenziellen Bezugsquellen sollten sorgfältig analysiert werden, um bewerten zu können, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt oder nicht. Zuverlässigkeit, Qualitätsmanagement und Garantien können zum Beispiel Kriterien für die Analyse sein. Bei den relevanten Lieferanten werden anschließend Angebote eingeholt.

Nach eingehender Prüfung der Angebote nehmen die Unternehmen Kontakt zu einem oder mehreren Zulieferern auf. Sobald die Auswahl getroffen wurde, wird der Bestellprozess mit dem Lieferanten abgestimmt und die Bestellung aufgegeben. Liegt die bestellte Ware vor, sollte diese mithilfe der Qualitätsanforderungen geprüft werden. Das gilt nicht nur für den Ersteinkauf. Auch bei einem positiven Ergebnis der Warenkontrolle empfiehlt es sich, dem Zulieferer ein Feedback zu geben. So pflegt das Unternehmen die Beziehung zum Lieferanten und ebnet den Weg für zukünftige Maßnahmen des Beschaffungsmarketings. Fällt die Kontrolle der Waren negativ aus, kann das den Anstoß geben, um über alternative Strategien im Logistik-Bereich nachzudenken, wie einen Lieferantenwechsel, Recycling oder Eigenproduktion.

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5. Beschaffungsmarketing – Fazit

Wer langfristig erfolgreich im Beschaffungsmarketing sein möchte, sollte sinnvoll in Lieferantenbeziehungen investieren. Sowohl der Lieferant, als auch der Beschaffer profitieren von einem guten Kontakt miteinander. Wer die einzelnen Bestandteile des Beschaffungsmarketings einhält und richtig nutzt, kann daraus einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz für sich schaffen.

Business Development Framework

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Für die Umsetzung eines Business Development Konzeptes bietet sich ein strategisches Framework an, das die Implementierung zielführend fördert. Durch diese Rahmenbedingungen schafft man die Basis, um die Business Development Einheit strategisch und operativ im Unternehmen zu etablieren.

Business Development Framework

Die Schlüsselelemente eines Business Development Konzeptes umfassen folgende Komponenten:

  1. Zieldefinition und Ressourcen
  2. Kommunikation und Schnittstellen
  3. Teambuilding
  4. Aktivitäten
  5. Netzwerkbildung
  6. Anreizsysteme

Die Schlüsselelemente im Einzelnen

Business Development Framework

1. Zieldefinition und Ressourcen

Elementar für eine Business Development Strategie ist eine klare Zieldefinition. Auf der Basis einer umfassenden Analyse der aktuellen Situation und der relevanten Umweltbedingungen sollte eine Zielkonzeption entwickelt werden, die die Entwicklung eines neuen oder bestehenden Geschäftsfeldes zum Inhalt hat. Dieses Set an strategischen Zielen muss einen visionären Charakter besitzen, im Management-Team committed sein und damit konkret formuliert auch Umsetzungsleitlinien darstellen. In diesem Zusammenhang ist es elementar und wichtig, Transparenz über das Geschäftsmodell des Unternehmens zu haben und dementsprechend im Austausch mit den relevanten Zielgruppen im Unternehmen belastbare Ziele zu identifizieren, zu operationalisieren und ein Bewusstsein hinsichtlich der Relevanz zu erzeugen. Gemäß der Zieldefinition müssen individuelle und Team-KPIs entwickelt werden, um den Erfolg und die damit verbundene Zielerreichung messbar zu machen.

Gleichzeitig muss jedoch auch die Ressourcenausstattung einer Business Development Einheit geklärt werden: Eine Zieldefinition ohne Klärung der zur Verfügung stehenden Ressourcen ist nicht zielführend, da kein einheitliches Verständnis von Mitteln und damit verbundenem angestrebten Impact vorhanden ist. Erst wenn ein Management klärt, was es bereit ist, für definierte Ziele zu investieren, kann auch eine relevante Ausrichtung des Business Development Konzeptes erzeugt werden.

2. Kommunikation

Business Development ist zwangsläufig mit Innovationen verbunden. Ob es sich nun um neue Zielgruppen, neue Marktsegmente, neue Produkte oder Lösungen handelt, ist zunächst unerheblich. Wirklich wichtig ist die Kommunikation dieser innovativen Themen innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Viele Business Development Einheiten haben im internen Kontext mit vielen Hindernissen und Herausforderungen zu tun, da ihre Aktivitäten nicht zum Kerngeschäft gehören und gelegentlich auch Erfolgsfaktoren des Kerngeschäfts infrage gestellt werden. Daher ist eine Kommunikation in Richtung Geschäftsführung, Top-Führungskräfte sowie die operativen Bereiche des Unternehmens unerlässlich, um eine entsprechende Sensibilisierung zu erzielen und Potenziale zu verdeutlichen. Aber auch externe Zielgruppen / Stakeholder, u.a. Partnerorganisationen und Multiplikatoren, gilt es, kommunikativ einzubinden. Nur so können Innovationen erfolgreich im Markt positioniert werden.

Die Definition der Zielgruppen, der entsprechenden Kommunikationswege sowie der Kommunikationsinhalte müssen dabei stets unter Berücksichtigung der Business Development Ziele erfolgen. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit der Business Development Einheit und der zuständigen Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich.

3. Teambuilding

Business Development Strategien und Konzepte sind immer eine Teamleistung. Natürlich ist in vielen Unternehmen das Thema Business Development auf eine Person fokussiert. Erfolgreiche Business Innovationen erfordern jedoch eine geschlossene und effektive Teamarbeit: Viele Business Innovationen müssen nicht nur im Team realisiert, sondern auch mit der Geschäftsführung oder im gesamten Unternehmen committet werden. Ohne ein passendes Team kann eine Business Development Strategie niemals in die Umsetzung gehen.

Eine Business Development Strategie weist vielfach komplexe Fragestellungen und unsichere Kontexte auf. Dadurch ist eine komplexe Zusammenarbeit mit vielfältigen Aufgabenstellungen notwendig. Eine erfolgreiche Business Development Strategie setzt sich nur durch, wenn vielfältige Informationen gesammelt und verarbeitet werden, um so im Team zu einer passenden Lösung zu kommen. Das Team ist vielfach DER Erfolgsfaktor bei den essenziellen Schritten in der Umsetzung.

4. Aktivitäten

Ein zentraler Bestandteil der Business Development Strategie ist die Ableitung konzeptioneller Maßnahmen, mithilfe derer die Umsetzung ausgerichtet und somit das strategische Konzept realisiert werden kann. Die Strategie sollte dementsprechend die elementaren Aktivitäten beinhalten. Ein Strategiepapier ohne Umsetzungsaktivitäten scheitert regelmäßig. Dieses Konzept umfasst demnach geplante Maßnahmen und konkrete Aktivitäten, die das Business Development mit entsprechenden Innovationen fördern. Hierzu gehören insbesondere auch Aktivitäten rund um das Innovation Scouting, d.h. die Identifizierung von Trends und darauf aufbauenden neuen oder angepassten Geschäftsfeldern.

5. Netzwerkbildung

Bei der Verfolgung einer Business Development Strategie wagt sich ein Unternehmen regelmäßig auf neues Terrain. Neue Produkte, neue Märkte oder allgemein eine neue Art, Geschäft zu betreiben, stellt Unternehmen regelmäßig vor Herausforderungen und erfordert es, entsprechende Problemlösungskompetenzen zu entwickeln. Business Development Strategien basieren nicht auf der Idee, bestehende Prozesse zu optimieren, sondern neue Prozesse zu implementieren. Dementsprechend benötigen Unternehmen vielfältige Multiplikatorenkontakte und/oder externe Partnerschaften und Supporter innerhalb des zu durchdringenden Geschäftsfeldes und außerhalb des bestehenden Geschäftes. Aus diesem Grund lautet die klare Empfehlung, dass sich alle wachstumsorientierten Unternehmen in Netzwerken einbringen, diese bei neuen Vorhaben stets aktivieren und so für die eigene Business Development Strategie nutzen sollten.

Die Netzwerkbildung muss sowohl intern als auch extern erfolgen, was gerade in vielen hierarchisch strukturierten Konzernen mit deutlichen Herausforderungen verbunden ist. Daher bilden zum Beispiel viele Unternehmen Startup Hubs oder Digital Hubs, um die Zusammenarbeit mit externen Partnern zu vereinfachen. Hierdurch können Business Development Konzepte jenseits klassischer Linienstrukturen und Silos aktiv zum Laufen gebracht werden.

Im internen Verhältnis ist es zunächst wichtig, die relevanten Fachbereiche und Personen zu identifizieren, die für eine erfolgreiche Realisierung einer Business Development Strategie notwendig sind. Die so entstehende interne Infrastruktur schöpft dann insbesondere durch regelmäßigen Austausch und ein strukturiertes Wissensmanagement das größte Potenzial aus.

Sowohl bei der externen als auch bei der internen Netzwerkbildung sollte der Fokus immer darauf liegen, wer inwieweit die Potenziale fördern und zur Weiterentwicklung beitragen kann. Dies beeinflusst den letztendlichen Erfolg solcher Netzwerke für die eigenen Business Development Ziele.

6. Anreizsysteme

Um Business Development Aktivitäten nachhaltig sicherzustellen, müssen eben diese honoriert werden. Entsprechende Anreizsysteme sollten hierbei für jegliche Akteure, die an Business Development beteiligt sind, transparent dargestellt werden. Hierdurch wird ein Bewusstsein für Business Development geschaffen und beeinflusst im besten Falle die Kultur eines Unternehmens. Zusammen mit einer gesteigerten Wertschätzung auf der individuellen Ebene können solche Anreiz- bzw. Belohnungssysteme das Business Development eines Unternehmens signifikant positiv beeinflussen. Um die verschiedenen Akteure möglichst passgenau anzusprechen, sollten die Anreize verschiedene Dimensionen umfassen, beispielsweise finanzielle Entlohnung, Karriere-Relevanz oder Anerkennung bzw. Wertschätzung in immaterieller Form.

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Business Development Framework – Fazit

Die beschriebenen sechs Schlüsselelemente bilden die Basis für die Konzeption und Entwicklung einer passgenauen Business Development Strategie. Sie bieten ein Framework für die Arbeit und die konkrete Konzeptentwicklung mit der Berücksichtigung der Rahmenfaktoren. Im Zusammenwirken sorgen die Schlüsselelemente für eine systemische, organisationale und individuelle Abdeckung und gewährleisten somit die Entwicklung einer ganzheitlichen Business Development Strategie.