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PEST-Analyse: Definition, Nutzen und Einflussfaktoren

Bei der PEST-Analyse handelt es sich um eine weit verbreitete Analyse im Bereich des Projektmanagements, aber auch in der Unternehmensführung. Das grobe Ziel besteht darin, verschiedene Einflussfaktoren auf das Unternehmen oder Projekt zu ermitteln und deren Auswirkungen zu berechnen. Im Folgenden geben wir eine genaue Erklärung über die Definition, den Nutzen und die verschiedenen Einflussfaktoren.

Definition: Was ist die PEST-Analyse?

Der Name PEST-Analyse lässt beim ersten Hinhören nichts Gutes erhoffen. Wohl auch deshalb verwenden viele Menschen lieber den Begriff STEP-Analyse. Doch keine Sorge: Es handelt sich hierbei nicht um eine Analyse aus dem Gesundheitswesen. Stattdessen hat die PEST-Analyse ihren Ursprung in der Unternehmensentwicklung. Die Bezeichnung PEST ist dabei lediglich eine Abkürzung und steht im Englischen für Political Economic Socio-Cultural and Technical Change. Gemeint sind damit die unterschiedlichen Einflussfaktoren, die der PEST-Analyse zugrunde liegen. Diese werden mitsamt ihren Auswirkungen ermittelt, um die Ausrichtungen, Chancen und Risiken für Projekte oder ganze Unternehmensstrategien festzulegen. Als Untersuchungsgegenstand gilt dabei die unmittelbare Umgebung des jeweiligen Projektes oder Unternehmens. Die vier Einflussfaktoren im Überblick:

  • Politische Einflussfaktoren
  • Wirtschaftliche Einflussfaktoren
  • Sozio-kulturelle Einflussfaktoren
  • Technologische Einflussfaktoren
PEST-Analyse

Politische Einflussfaktoren

Einer der Einflussfaktoren bei der PEST-Analyse sind die politischen Einflussfaktoren. Je nach Projekt oder Unternehmen können diese massiv sein. Gemeint sind mit den politischen Einflussfaktoren zum Beispiel Änderungen in der Regierung durch neue Wahlen. Aber auch rechtliche Vorschriften oder Beschränkungen werden zu den politischen Einflussfaktoren gezählt. Ebenso wie der Wegfall von möglichen Unterstützern in der Politik oder die Schwächung der Lobby-Arbeit.

  • Regierungsänderungen durch neue Wahlen
  • Rechtliche Beschränkungen und Vorschriften
  • Wegfall von politischen Unterstützern
  • Schwächungen der Lobby

Wirtschaftliche Einflussfaktoren

Neben den politischen Einflussfaktoren sind auch die wirtschaftlichen Einflussfaktoren bei der PEST-Analyse von Bedeutung. Auch in diesem Fall kommen ganz unterschiedliche Faktoren unter dem Oberbegriff der wirtschaftlichen Einflussfaktoren zusammen. So kann es sich hierbei zum Beispiel um generelle Einflüsse wie etwa die Veränderung der Kaufkraft oder auch durch die Internationalisierung handeln. Ebenfalls Teil der wirtschaftlichen Einflussfaktoren sind die wirtschaftlichen Entwicklungen, mögliche Risiken im wirtschaftlichen Handel oder auch die Abhängigkeit von Kredit- und Geldgebern.

  • Veränderung der Kaufkraft
  • Globalisierung
  • Wirtschaftliche Entwicklungen einzelner Branchen und Nationen
  • Abhängigkeit von Geld- und Kreditgebern
  • Risiken im wirtschaftlichen Handel
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Sozio-kulturelle Einflussfaktoren

Nicht zu unterschätzen sind bei der PEST-Analyse die sozio-kulturellen Einflussfaktoren. Diese spielen insbesondere dann eine wichtige Rolle, wenn es sich um langfristige Projekte oder Unternehmenspläne handelt. Ein gutes Beispiel hierfür sind mögliche Tabu-Themen in der Gesellschaft. Erotik und Sexualität wurden vor einigen Jahren noch deutlich konservativer behandelt als zur heutigen Zeit. Ein derartiger Wandel ist für den Einfluss auf das jeweilige Projekt nicht zu unterschätzen. Ebenfalls zu den sozio-kulturellen Einflussfaktoren können aber auch mögliche Trends oder die Alters- und Kundenstruktur gezählt werden. Nicht zu vergessen sind zudem zwischenmenschliche Konflikte oder ethnische und kulturelle Unterschiede. Einige Projekte oder Produkte können in einigen Ländern aufgrund der kulturellen Gewohnheiten deutlich kritischer betrachtet, oder sogar abgelehnt werden.

  • Einstellung zu gesellschaftlichen Themen (Tabu-Themen)
  • Mögliche Trends
  • Alters- und Kundenstruktur
  • Zwischenmenschliche Konflikte
  • Ethnische und kulturelle Unterschiede

Technologische Einflussfaktoren

Der Einfluss der technologischen Faktoren wurde speziell in den vergangenen Jahren deutlich unterstrichen. Neue Technologien haben massive Auswirkungen auf Projekte. Hierbei kann es sich um positive und negative Auswirkungen handeln. Genau das Gleiche gilt für einzelne Neuentwicklungen von bereits vorhandenen Technologien oder für den Zugang zu alternativen Technologien für mögliche Handelsvorteile. Auch technologische Abhängigkeiten wie etwa im Zuge der Robotic oder das fehlende Vertrauen bei der Einführung neuer Technologien müssen hier analysiert werden.

  • Einfluss neuer Technologien und technologischer Neuentwicklungen
  • Zugang zu alternativen Technologien für mögliche operative Vorteile
  • Technologische Abhängigkeiten
  • Mangelndes Vertrauen bei der Einführung neuer Technologien

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Nutzen

Die PEST-Analyse hat einen vielseitigen Nutzen. In erster Linie dient diese dafür, um mögliche Chancen und Risiken zu ermitteln, die das Projekt begleiten. Die zu erwartenden Auswirkungen auf das Projekt werden aufgeführt und anschließend Maßnahmen ergriffen, um diese zu umgehen. Wichtig ist die PEST-Analyse demnach vor allem in der Anfangsphase eines Projektes, da so alle relevanten Informationen gesammelt und verarbeitet werden können. Die Daten dienen im weiteren Verlauf dazu, das gesamte Projekt zu strukturieren. Aber: Nach einer gewissen Zeit empfiehlt sich die Durchführung der Analyse erneut. So können mögliche Veränderungen oder Neuauswirkungen erkannt und bewertet werden.

PESTEL-Analyse

Sehr geläufig ist heutzutage auch die sogenannte PESTEL-Analyse. In diesem Fall handelt es sich um eine Erweiterung der PEST-Analyse. Bei der PESTEL-Analyse kommen zwei weitere Elemente ins Spiel: Die ökologischen Einflussfaktoren (Ecological) und die rechtlichen Einflussfaktoren (Legal). Zu den ökologischen Faktoren gehören unter anderem Faktoren wie mögliche Umweltvorgaben, die Infrastruktur, Entsorgung oder die Energiequellen. Zu den rechtlichen Einflussfaktoren gehören unter anderem verschiedene Gesetzgebungen, Verbote wie ein Werbeverbot oder auch steuerrechtliche Faktoren.

Fazit

Bei der PEST-Analyse handelt es sich um ein vielseitiges und wichtiges Werkzeug im Projektmanagement. Zahlreiche Einflussfaktoren werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Projekt ermittelt und entsprechende Maßnahmen geplant. Was im „kleinen Kreis“ für die Projekte möglich ist, lässt sich jedoch auch auf die größere Bühne der Unternehmensführung übertragen. Ratsam ist es dabei in allen Fällen, die PEST-Analyse möglichst in der Anfangsphase eines Projektes durchzuführen, um so einen Überblick über die wesentlichen Anforderungen und Chancen zu erhalten. Je strukturierter und gewissenhafter die PEST-Analyse durchgeführt wird, desto weniger Unstimmigkeiten und Probleme ergeben sich in der Regel im weiteren Verlauf des Projektes.

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#PESTAnalyse #Einflussfaktoren #BusinessDevelopment #Analyse #Politik #Wirtschaft #Technologie #SozioKultur

Change Management – der Veränderungsprozess als Chance

Change Management hat immer und immer wieder Konjunktur. Beispielhaft stehen wir sowohl als Gesellschaft, als auch als einzelne Personen vor Herausforderungen wie:

  • Digitalisierung und technischem Fortschritt
  • Einer anstehenden Energiewende in Verbindung mit einem tiefgreifenden ökonomischen Strukturwandel
  • Einem gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Wandel
  • Alternativen Formen von „New Work“, neu gedacht sowohl in Zeiten eines gesellschaftlichen Wertewandels als auch in Folge einer Corona-Pandemie.

Der Lauf der Zeit lässt sich in der Regel kaum aufhalten – solchen einschneidenden Veränderungen sollte man daher professionell, analytisch und konsequent mit Change Management begegnen.

Change Management – Historie

Change Management wendeten erstmals der Amerikaner Fritz Roethlisberger und der Australier George Elton Mayo in den 1930er Jahren im Zusammenhang mit dem Bereich der Organisationsentwicklung an. Die Optimierung von Effektivität (tun wir die richtigen Dinge?) und Effizienz (tun wir die Dinge richtig?) sollte letztlich zu einer Steigerung von Leistung und Produktivität führen.

Change Management kam dann folgend auch in den 1970er, 80er und 90er Jahre eine große Bedeutung zu. Angesichts zunehmend herausfordernder ökonomischer sowie technologisch fortschreitender Entwicklungen, waren es in erster Line Beratungsfirmen, die im Zuge sog. Reengineering-Programme eine konsequente Neuausrichtung von Geschäftsprozessen anstießen. Damit sollten mit Blick auf Kosten, Qualität, Service oder Durchlaufzeiten von Arbeitsvorgängen deutlich bessere Kennzahlen erreicht werden.

Mit Change Management verbindet man im 21. Jahrhundert gemeinhin Forderungen nach Agilität, Flexibilität oder einem lebenslangen Lernen. Ganz allgemein gesprochen ist Veränderungsbereitschaft gefragt. Sowohl Unternehmen und Organisationen als insbesondere auch die für sie arbeitenden Menschen sind an dieser Stelle gefordert, Change Management zu organisieren und zu gestalten.

Change Management – Definition

Change Management verfolgt das Ziel, eine kontinuierliche Anpassung von

  • Strukturen
  • Prozesse und
  • Verhaltensweisen

dauerhaft zu vollziehen. Kurz gesagt, es geht beim Change Management um einen planvollen Managementprozess, der ausgehend von einem bestehenden Ausgangszustand in einem definierten Zielzustand mündet.

Change-Management-Prozess

Change Management vs. Organisationsentwicklung

Change Management geht historisch gesehen auf die Ansätze der Organisationsentwicklung zurück. Beiden Begriffen gemein ist ein Verständnis von Veränderungsmanagement, das ökonomische Ziele von Unternehmen (z.B. Steigerung der Produktivität oder Gewinnmaximierung) zunehmend mit sozialen Zielen der Belegschaft (bspw. Wertschätzung, stärkere Einbindung in Prozesse und Work-Life Balance) in Einklang zu bringen versucht.

Organisation als System

Die Mitte der 50er Jahre geborenen Anfänge der Organisationsentwicklung wollten eine Organisation als solche und ihre einzelnen Bestandteile (wie Maschinen, Menschen, Prozesse, Verfahren und Werte) künftig weniger getrennt betrachten, sondern mehr als Einheit verstehen. In diesem Kontext entstanden erstmals die Begrifflichkeiten von Arbeits- und Mitarbeiterzufriedenheit. Trotz dieses vermehrten Bezugs zur Umwelt, bleibt die Organisationsentwicklung grundsätzlich stärker bei Veränderungsprozessen, die sich mit einem vergleichbar längeren Zeitbezug originär auf eine Organisation ausrichten.

Zusammenfassend lässt sich die inhaltliche Ausrichtung von Organisationsentwicklung mit folgenden Punkten skizzieren:

  • Veränderungen werden als langfristige Prozesse gesehen, welche in die bestehende Organisation implementiert werden sollen.
  • Ziel ist die effektive und effiziente Verbindung von ökonomischen Unternehmenszielen mit Arbeits- und Mitarbeiterzufriedenheit.
  • Die Belegschaft wird maßgeblich bei der Entwicklung der angestrebten Veränderungsziele eingebunden.
Change Management

Change Management – ganzheitlich und integrierter Ansatz

Change Management versteht sich im Vergleich und in Abgrenzung dazu als ganzheitlicher und integrierter, stärker managementorientierter Ansatz. Dabei werden insbesondere die auch außerhalb der Organisation liegenden Bezugsgrößen aktiv in den Fokus gerückt. Beispielhaft seien hier der Klimawandel, neu entwickelte Technologien oder die angestrebte Energiewende genannt.

Weil sich Change Management als strukturierter und zeitlich determinierter Managementprozess versteht, folgen die Methoden entsprechend den grundlegenden Abläufen eines vorausschauend unternehmerischen Handelns. Das heißt konkret:

  • Analyse des Status quo, dessen Bewertung und Feststellen des qualifizierten Veränderungsbedarfs
  • Definition von Zielen, geeignete Strategien und Maßnahmen erarbeiten
  • Angestrebte Veränderungen kommunizieren, Akzeptanz bei der Belegschaft schaffen
  • Veränderungsprozesse gestalten, moderieren und umsetzen
  • Prozessfortschritte dokumentieren, analysieren und kontrollieren

An der Stelle verbindet sich Change Management auch zunehmend mit agilen Arbeitsmethoden wie bspw. Scrum.

Scrum Master Zertifizierung

Scrum-Master Zertifizierung (DIM)

Sie haben Interesse an einer Scrum Master Zertifizierung? Dann sind Sie bei uns richtig! Scrum ist ein agiles Rahmenwerk, das Teams dazu befähigt, prozessorientiert und fokussiert zu arbeiten. Das Scrum Framework ist in vielen unterschiedlichen Konzepten und Branchen einsetzbar und passt sich den gegebenen Bedingungen an. Hierdurch wird seine Agilität sichtbar, die es einersets mitbringt und andererseits schafft. Innerhalb des Scrum Frameworks arbeiten verschiedene Rollen gemeinsam an einem Produkt und streben kontinuierlicher Verbesserung entgegen.

Herausforderungen des Change Managements

Change Management bedeutet, Prozesse zu initiieren, zu gestalten, zu moderieren und umzusetzen, welche ungewohnt, noch wenig bekannt und damit neu sind. Grundsätzlich fallen derartige Veränderungen schwer. Egal, ob im beruflichen oder privatem Umfeld stellen uns solche Lebensphasen vor Herausforderungen. Elisabeth Kübler-Ross hat 1969 mit ihrem Modell einen 7-stufigen Prozess beschrieben, der das menschliche emotionale Verhalten in Veränderungssituation in Form einer sog. Veränderungskurve beschreibt. Diese Phasen sind:

  1. Schockphase als erste Reaktion auf eine anstehende Veränderung, gefolgt von innerem Widerstand.
  2. Verneinungsphase, in der sich der innere Widerstand zu einer heftigen Abwehrreaktion entwickelt.
  3. In der Trauerphase wird realisiert, dass Widerstand und Abwehr nicht erfolgreich sind und es dominiert die Trauer über den Verlust des Altbewährten.
  4. Die Abschiedsphase läutet die Bereitschaft ein, loszulassen.
  5. In der Akzeptanzphase entwickelt sich langsam die Einsicht, sich konstruktiv mit den anstehenden Veränderungen zu befassen.
  6. Testphase: Hier bringt man sich erstmals aktiv in den laufenden Change-Prozess ein. Neue Dinge werden ausprobiert, um die Veränderung mitzugestalten.
  7. Mit der Integrationsphase wird die angestrebte Veränderung zur Realität. Die neue Situation ist nun vertrauter. Nach und nach stabilisieren sich die angestrebten Veränderungen im Alltag.

Zusätzlich zählen zu den Herausforderungen im Change Management alle jene Faktoren, die auch sonst im Management-Alltag zu Stolperfallen werden können: zu wenig Klarheit, keine Prioritäten und kaum konkrete Zielformulierung, zu wenig Transparenz und dadurch auch keine (breite) Akzeptanz.

Change Management – Drei wesentliche Erfolgsfaktoren

Damit Change Management gelingt, sollte der damit verbundene Managementprozess klar strukturiert werden. Drei Erfolgsfaktoren sind dabei von elementarer Bedeutung:

  • Ziele möglichst SMART (spezifisch, messbar, attraktiv, terminiert) definieren und formulieren.
  • Mitarbeiter*innen beteiligen: Sie sind von den gewünschten Veränderungen meist unmittelbar betroffen und müssen diese mittragen. Nur mit ihnen kann der Change-Prozess gelingen. Daher ist Transparenz, Moderation und Überzeugungskraft gefragt.
  • Planvoll vorgehen: Eine klar strukturierte Planung unterstützt die Umsetzung der einzelnen Veränderungsschritte. Dazu gehört insbesondere auch eine realistische Ressourcenplanung.

Darüber hinaus spielen die generelle Unternehmens- und Fehlerkultur, das im Unternehmen praktizierte Konfliktmanagement sowie Mitarbeiterführung und Führungsqualitäten eine entscheidende Rolle.

Change Management verstehen und implementieren: unsere passenden Seminare für Sie

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Change Management - Vorgehensweise

Zu den häufig verwendeten Modellen zur Strukturierung des Change Managements gehört das 5-Phasen-Modell von Wilfried Krüger. Es basiert wiederum auf dem 3-Phasen-Modell (Auflockern, Hinüberleiten, Verfestigen) von Kurt Lewin und dem populären 8-Stufen-Modell von John Kotter. Krüger verbindet die Vorteile beider Modelle und postuliert, dass innerhalb seiner fünf Phasen eine gewisse Flexibilität bestehen müsse. Demnach ist es bei der Durchführung von Change Management auch erlaubt, in frühere Phasen zurückzufallen.

Change Management nach dem 5-Phasen-Modell von Krüger

  1. Initialisierung: Schaffen Sie mit einer IST-Analyse eine geeignete Ausgangslage. Erkennen Sie Ihren konkreten Veränderungsbedarf und implementieren Sie einen oder mehrere qualifizierte Change Manager.
  2. Konzeption: Bestimmen Sie Projektverantwortliche. Diese erarbeiten Konzepte und darauf aufbauend einen abgestimmten Maßnahmenkatalog.
  3. Mobilisierung: Kommunizieren Sie möglichst früh und transparent. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit der Veränderungsbereitschaft in der Belegschaft.
  4. Umsetzung: Stellen Sie Teams zusammen, die die geplanten Maßnahmen umsetzen. Projektverantwortliche (z.B. Product Owner) überprüfen die Fortschritte und sorgen für eine bedarfsgerechte Anpassung der Vorgehensweise.
  5. Verstetigung: Der Change Prozess ist erfolgreich abgeschlossen. Schaffen Sie aber ein Bewusstsein dafür, dass das einzig Stetige der Wandel ist und weitere Veränderungen kommen werden.

Zum Themenbereich Change Management gibt es weitere vergleichbare Modelle (z.B. ADKAR-Modell von Jeff Hiatt). Sie unterscheiden sich dabei im Wesentlichen lediglich durch ihre Tiefe, Differenzierung und gesetzten Schwerpunkte. Einigkeit besteht darin, dass es sich bei Change Management um einen kontinuierlichen und strukturierten Managementprozess handelt. Inwieweit dieser eher top-down (Kotter), flexibel (Krüger) oder stärker belegschaftsorientiert (Hiatt) gestaltet wird, hängt von individuellen Faktoren wie Unternehmens- und Fehlerkultur, Führungsgrundätzen und dem konkreten Veränderungsbedarf ab.

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#Changemarketing #Marketing #Marketingstrategie #Veränderung #Fortschritt

Differenzierungsstrategie – Was Sie alles wissen müssen

Bei der Differenzierungsstrategie handelt es sich um eine Wettbewerbsstrategie, die in der heutigen Zeit von vielen Unternehmen genutzt wird, um ihre Stellung am Markt zu verteidigen. Alternativen hierzu sind die Kostenführerschafts- und die Nischenstrategie. Doch welche Details sollten in Bezug auf besagte Differenzierungsstrategie eigentlich beachtet werden? Und wie ist es beispielsweise möglich, besagte Differenzierungsstrategie von der Kostenführerschaft abzugrenzen?  

Die gute Nachricht ist in jedem Fall, dass die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Wettbewerbsstrategien klar definiert sind. Unternehmen, die sich beispielsweise dazu entschlossen haben, hier entsprechend tätig zu werden, haben somit die Möglichkeit, strukturiert vorzugehen. Wer keine Lust oder Zeit hat, sich eingehend mit dem Kreieren einer erfolgreichen Differenzierungsstrategie auseinanderzusetzen, kann hiermit auch eine professionelle Marketingagentur beauftragen.

Definition

Um etwas genauer zu verstehen, was sich hinter einer Differenzierungsstrategie verbirgt, sollte sich im ersten Schritt mit deren Zielen auseinandersetzen. Diese bestehen vor allem darin, sich auf Basis individueller Produkte und Leistungen von den Mitbewerbern abzuheben und so für die Kunden zum „perfekten Ansprechpartner“ im jeweiligen Bereich zu werden. (Weitere Details zu den Zielen der Differenzierungsstrategie wurden im Abschnitt „Ziele“ (s. u.) zusammengetragen.) Besondere Alleinstellungsmerkmale können sich hierbei auf unterschiedlichen Ebenen zeigen. Die folgenden Details können dabei helfen, sich eine optimale Stellung am Markt zu sichern.  

  • eine besondere Qualität 
  • ein ansprechendes Design 
  • bestimmte Extras, die die Produkte der Konkurrenz vielleicht nicht bieten 
  • ein positives Image, das dafür sorgt, dass das betreffende Produkt bei seiner Zielgruppe zu einer Art Trend wird 
  • ein umfangreicher Service, der sicherstellt, dass die Kunden immer optimal betreut werden.  

Je nachdem, wie ausgeprägt die oben genannten Punkte erfüllt werden, kann es durchaus sein, dass ein Unternehmen bzw. ein Produkt so exklusiv wird, dass es sich nur wenige leisten können, es zu kaufen. Viele Marken müssen dann versuchen, genau diese Exklusivität mit höheren Preisen wieder aufzufangen. Denn: Die Entwicklungen von Produkten und die Pflege eines bestimmten Images kann zu einem hohen Kostenfaktor werden.  

Die Tatsache, dass es sich jedoch nicht jeder leisten kann, einen Artikel, der auf der Basis einer Differenzierungsstrategie beworben wird, zu kaufen, sorgt meist bei der jeweiligen Zielgruppe für eine zusätzliche Attraktivität. Klassische Beispiele für Artikel dieser Art kommen aus dem Luxussegment. Hierbei kann es sich unter anderem um besonders teure Autos, Mode oder Hotels handeln. 

Differenzierungsstrategie beim Kunden

So anziehend die entsprechenden Produkte und Leistungen auch wirken mögen, haben sie dennoch für die betreffenden Unternehmen einen Nachteil. Denn: Der Markt ist meist vergleichsweise klein. Viele Verbraucher mögen die Artikel als „attraktiv“ empfinden, sind jedoch nicht in der Lage, sich diese leisten zu können. Sobald die Kaufkraft der Zielgruppe schwindet oder ein Unternehmen mit Hinblick auf seine Leistungen enttäuscht, ist das Risiko hoch, dass die Umsätze einbrechen. Somit ist eine Marke, die in vollem Umfang auf die Differenzierungsstrategie setzt, nicht nur von ihren eigenen Leistungen, sondern auch von den Geschehnissen am Markt abhängig. Inflation und Co. können dafür sorgen, dass sich die Zielgruppe vielleicht schnell umorientieren und bei einem der günstigeren Anbieter kaufen muss.

Differenzierungsstrategie und Kostenführerschaft – worin liegen die Unterschiede? 

Würde es einen klassischen Gegenspieler zur Differenzierungsstrategie geben, würde es sich hierbei sicherlich um die Kostenführerschaft handeln. Während es im Rahmen der Differenzierungsstrategie – wie erwähnt – wichtig ist, sich ein hohes Maß an Exklusivität zu wahren, wird im Zusammenhang mit der Kostenführerschaft ein anderer Fokus gelegt. 
Hier sollen – auf der Basis niedriger Herstellungskosten – möglichst niedrige Preise für die Kunden ermöglicht werden. Oder anders: Sehr günstige Preise sollen dafür sorgen, dass sich die Verbraucher für die eigenen Produkte und gegen die Konkurrenz entscheiden. 
Damit auf Basis der Kostenführerschaft angeboten werden kann, müssen verschiedene Punkte gewährleistet werden.  

  1. Die günstigen Konditionen, die im Zuge der Kostenführerschaft eine wichtige Rolle spielen, basieren oft zu einem großen Teil auf der Produktion großer Mengen. 
  2. Die Herstellungskosten, die im Zuge der Produktion anfallen, werden von den betreffenden Unternehmen meist akribisch überwacht. Gleichzeitig ist man hier kontinuierlich auf der Suche nach Verbesserungsvorschlägen, die dabei helfen, noch mehr einzusparen.  

Kurz: Das Unternehmen muss in jedem Fall effizient anbieten, um die niedrigen Preise am Markt überhaupt halten zu können. Ein Aspekt, der mit Hinblick auf den Bereich der Kostenführerschaft nicht unterschätzt werden sollte, ist natürlich, dass auch Kunden, die vergleichsweise wenig zahlen, eine angemessene Qualität erwarten. Viele Experten sprechen daher im Zusammenhang mit der Differenzierungsstrategie nicht mehr ausschließlich von niedrigen Preisen, sondern vielmehr von einem kundenfreundlichen Preis-Leistungsverhältnis. 
Besagte Strategie kann zudem nicht nur auf Basis günstiger Preise, sondern auch mit Hinblick auf attraktive Konditionen bei Finanzierungsangeboten, realisiert werden.  

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen Unternehmen, die auf Differenzierungsstrategie bzw. auf Kostenführerschaft setzen, ist die jeweilige Verkaufsmenge. Auch wenn die Marge bei Unternehmen, die möglichst billig verkaufen, oft kleiner ist, sind die Verkaufszahlen meist deutlich höher.

Weiterbildung Marktforschung Differenzierungsstrategie

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Ziele der Differenzierungsstrategie

Eines der Hauptziele, die auf Basis einer Differenzierungsstrategie verfolgt werden, ist es, exklusive Produkte und Leistungen anzubieten und so zum „besten Anbieter“ in einer bestimmten Sparte zu werden. Die Attraktivität der eigenen Marke soll hier durch verschiedene Details, wie zum Beispiel eine besondere Hochwertigkeit, ein hoher Qualitätsanspruch oder ein umfassender Service, unterstrichen werden. 
Gleichzeitig wäre es in diesem Zusammenhang jedoch auch falsch, von standardisierten Zielen zu sprechen. Denn: Wie genau die Zielsetzung eines Unternehmens gestaltet ist, ist im Wesentlichen natürlich auch von den zu verkaufenden Produkten abhängig. Eine Luxus-Hotelkette legt hier beispielsweise sicherlich oft einen anderen Fokus als eine Automobilmarke. 

Die Hauptziele, die mit Hilfe einer effektiven Differenzierungsstrategie verfolgt werden sollen, lassen sich jedoch wie folgt zusammenfassen:  

  • Die betreffende Marke möchte für ihre Zielgruppe quasi zum exklusiven „Sinnbild“ für Ihre Kundschaft werden.  
  • Die Exklusivität der einzelnen Produkte und Leistungen wird unter anderem durch einen hohen Preis betont. 
  • Selbstverständlich verfolgt ein Unternehmen, das auf die Differenzierungsstrategie baut, auch wirtschaftliche Ziele. Der oben erwähnte, hohe Preis dient dementsprechend nicht nur dazu, ein gewisses Kundenklientel anzusprechen, sondern soll auch die teilweise hohen Herstellungskosten decken.  
  • Die – meist vergleichsweise kleine Zielgruppe – soll bestmöglich gehalten werden. Ein „Abwandern“ der Kunden zur Konkurrenz könnte einem Unternehmen, das ausschließlich auf die Differenzierungsstrategie baut, nachhaltig wirtschaftlich schaden.  

Wer sich unsicher darüber ist, ob eine Differenzierungsstrategie die richtige Lösung für die eigenen Produkte bzw. die Geschäftsidee darstellt, sollte sich in jedem Fall von einer professionellen Marketingagentur beraten lassen, um etwaige Risiken so gering wie möglich zu halten.

Differenzierungsstrategie

In welchen Bereichen kann sich ein Unternehmen differenzieren?

Hierbei handelt es sich um eine berechtigte Frage. Immerhin gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Besonderheiten eines Unternehmens am Markt zu betonen. Eines der klassischsten Beispiele ist sicherlich ein Produkt, das in dieser Form noch nicht angeboten wurde. 
Es wäre jedoch ein wenig zu kurz gedacht, sich ausschließlich auf diesen Bereich zu fokussieren. Es gibt weitaus mehr Möglichkeiten, an Alleinstellungsmerkmalen für das eigene Unternehmen zu arbeiten.  

  1. Besondere Services
    Viele Kunden wissen es zu schätzen, wenn sie beispielsweise auch nach dem Kauf eines Produkts noch umfassend betreut werden.  
  2. Spezielle Designs
    Auch wenn im Zusammenhang mit einem bestimmten Produkt „das Rad nicht neu erfunden wurde“, ist es möglich, auf den Faktor der Differenzierung zu setzen, indem beispielsweise ein bestimmtes Design in den Fokus gerückt wird. Ein hoher Wiedererkennungswert im Mix mit der bereits mehrfach erwähnten Exklusivität ist hier schon viel wert. 
  3. Limited Editions
    Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, sogar innerhalb des eigenen Sortiments für eine Differenzierung zu sorgen. Werden manche Produkte nur in einer geringen Anzahl hergestellt, wirken sie meist noch erstrebenswerter auf eine bestimmte Zielgruppe.  
  4. Besonders zuvorkommende Mitarbeiter
    Wie wohl sich ein Kunde im Kontakt mit einem Unternehmen fühlt, ist zu einem großen Teil von seinen Mitarbeitern abhängig. Auch freundliches, kompetentes und aufgeschlossenes Personal kann Teil einer funktionierenden Differenzierungsstrategie sein.  
  5. Auszeichnungen
    Wer mit Zertifikaten und Auszeichnungen aufwarten kann, sollte diese nicht vor seinen Kunden verstecken. Es gibt in der heutigen Zeit viele Möglichkeiten, diese „Extras“ auf harmonische Weise in die eigene Homepage einzubauen.  
  6. Eine individuelle Preisstrategie
    Zugegeben: Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, die vor allem besonders mutige und innovative Unternehmen anspricht. Wie wäre es mit einer Versteigerung anstatt des klassischen Verkaufs?  

Inwieweit sich ein Unternehmen von seinen Mitbewerbern am Markt differenzieren kann, ist natürlich auch immer von der jeweiligen Sparte/ der Branche abhängig. Einem Verkäufer von Luxusautos stehen hier andere Möglichkeiten offen als einem Unternehmen, das sich beispielsweise auf den Verkauf besonders exklusiver Küchen fokussiert hat. 
Wer sich jedoch dazu entschlossen hat, seine persönlichen Alleinstellungsmerkmale bestmöglich zum eigenen Erfolg zu nutzen, verfügt über die Basis, die es braucht, um seine individuelle Differenzierungsstrategie auszuarbeiten.

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Strategisches Marketing

Strategisches Marketing gewinnt in einer sich immer schneller verändernden und globaler werdenden Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Gesättigte Märkte, die Globalisierung der Angebote und eine Stagnation der Nachfrage sind nur einige ausgewählte Ursachen und Beispiele dafür, dass sich die Wettbewerbsbedingungen in nahezu allen Branchen verändert und vor allem verschärft haben. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sind eine strategische Planung und insbesondere eine langfristige Orientierung marktgerichteter Konzepte zu unverzichtbaren Bestandteilen unternehmerischer Tätigkeit geworden. In vielen Unternehmen wird das strategische Marketing heutzutage im Bereich Business Development oder Unternehmensentwicklung angesiedelt.

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Konkret lassen die folgenden Anforderungen an die Unternehmen die Bedeutung einer strategischen Marketingplanung und eines strategischen Handelns erkennen:

  • Frühzeitige Identifikation der langfristigen Trends und Entwicklungen, um das unternehmerische Risiko zu reduzieren.
  • Vermeiden von Gefahren und Nutzen von Chancen durch aktive Beeinflussung der Märkte.
  • Ersatz kurzfristiger Konzepte durch strategische Konzepte zum Aufbau von Erfolgspotenzialen für eine langfristige Existenzsicherung und Profitabilität.
  • Nicht nur Reaktion auf vergangene Trends, sondern Orientierung an Kundenbedürfnissen und -anforderungen, um zukunftsfähige Erfolgspotenziale aufzubauen.

Inhaltsverzeichnis

Strategisches Marketing: Definition

Strategisches Marketing: Aufgaben

Strategisches Marketing: Eigenschaften

Strategisches Marketing: Der Marketing Strategie Canvas des DIM

Strategisches Marketing - Definition

Strategische Planungen sind eigentlich für jeden von uns etwas ganz Alltägliches. Schon die Entscheidung, wie man zur Arbeit kommt, hat einen strategischen Charakter. Wähle ich den schnellsten Weg mit dem Auto oder fahre ich mit dem Fahrrad und kann mich so schon am Morgen aktiv betätigen und tue gleichzeitig etwas für die Umwelt? Das Ziel dieser Entscheidung ist dasselbe, aber es ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten und Wege, um dieses Ziel zu erreichen.

Ausgehend von diesem sehr einfachen Beispiel stellt sich also die Frage, durch welche wesentlichen Merkmale sich Strategien im Allgemeinen charakterisieren und kennzeichnen lassen. Damit verbunden sind gleichzeitig die Fragen, wann, wieso und in welcher Form Strategien im unternehmerischen Kontext zum Einsatz kommen und welche Aufgaben dem strategischen Marketing zukommen.

Marketing Buch

 

Obwohl die Bedeutung einer strategisch-orientierten Unternehmensführung inzwischen allgemein erkannt wird, existiert nach wie vor eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen und Begriffsauffassungen. Aus etymologisch-historischer Sicht geht die Bezeichnung „Strategie“ auf die griechischen Begriffe „Stratos“ (Das Heer) und „Agein“ (Führen) zurück. Bereits aus der Übertragung dieser Überlegungen auf die Betriebswirtschaftslehre lässt sich der Kerngedanke strategischen Denkens sehr gut erkennen. Ausgehend von seinen historischen Wurzeln finden strategische Überlegungen im betriebswirtschaftlichen Kontext erstmals im Rahmen der Spieltheorie Anwendung. Dort entspricht die Strategie eines Spielers einem vollständigen Plan, der für alle denkbaren Situationen eine geeignete Wahlmöglichkeit hat. Strategisches Denken lässt sich also mit einem Schachspiel vergleichen: Den größten Erfolg hat derjenige, der die Entwicklung des Spiels am besten erkennt und die Schritte seiner Mitspieler nie außer Acht lässt. Dieser Plan, bei dem der Spieler sowohl die eigenen als auch die gegnerischen Aktivitäten gleichzeitig und vorausschauend berücksichtigt, wird „Strategie“ genannt (vgl. Welge / Al-Laham 2003 S.12-13).

Vergleichbar zu den angeführten Beispielen ist auch unternehmerisches Handeln dem Wesen nach zweck- und zielorientiert, das heißt, das unternehmerische Verhalten ist auf die Erreichung von Zielen, hier Marketingziele, ausgerichtet.

Entsprechend lassen sich Strategien als ein geplantes Maßnahmenbündel der Unternehmung zur Erreichung ihrer (langfristigen) Ziele definieren.

Insofern lassen sich die Ziele eines Unternehmens metaphorisch gesprochen als die angestrebten Wunschorte oder Positionen begreifen (Frage: „Wo wollen wir hin?“). Den Ausgangspunkt dieser strategischen Zielplanung bildet die aktuelle Ist-Position eines Unternehmens. Eine Antwort auf die hier relevante Frage „Wo stehen wir heute?“ gilt es, im Rahmen der strategischen Analyse zu finden.

Mit der strategischen Ist-Position und den Zielsetzungen sind Anfang- sowie Endpunkt markiert. Ausgehend von diesen Voraussetzungen und Zielvorgaben fixieren Strategien die grundsätzliche Vorgehensweise. Sie legen somit den notwendigen Handlungsrahmen fest, der sicherstellt, dass alle operativen Maßnahmen und taktischen Marketinginstrumente auch zielführend eingesetzt werden. Um in der gerade angeführten Metapher zu bleiben, lassen sich strategische Entscheidungen als Route oder als Stoßrichtung verstehen, die eine Antwort auf die Frage „Wie kommen wir dahin?“ bzw. „Was muss zur Erreichung der gewünschten Zielpositionen getan werden?“ geben. Insofern lassen sich Strategien als mittel- bis langfristig wirkender Handlungsplan definieren, der den Weg zur strategischen Zielposition festlegt. Die operativen Maßnahmen können dann mit Beförderungsmitteln verglichen werden, so dass die Frage „Was müssen wir dafür einsetzen?“ hier sehr treffend ist.

Business Development Manager

 

Der dargestellte Zusammenhang lässt bereits eine wichtige Eigenschaft von Marketingstrategien erkennen: Strategien stellen hierarchische Konstrukte dar. Sie stehen somit in einem bestimmten Mittel-Zweck-Verhältnis zu den anderen Komponenten des Strategischen Marketing. Dieser Zusammenhang zwischen Ist-Position, Zielen, Strategien und operativen Maßnahmen ist in der folgenden Abbildung auch grafisch dargestellt:

Strategisches Marketing

Diese Abbildung bringt bereits eine wesentliche Funktion von Strategien zum Ausdruck: Strategien besitzen eine Steuerungs- und Lenkungsfunktion. Ziele stellen eine wichtige Grundlage zweckorientierten Handelns dar. Allerdings lassen sich gewünschte Positionen und Ergebnisse nicht einfach in operatives Handeln umsetzen, sondern ein zielorientierter Mitteleinsatz bedarf einer strategischen Lenkung. Nur strategiegeleitet lässt sich ein konsequenter Maßnahmenplan entwickeln und umsetzen. Insofern kann man Strategien auch als Handlungsanweisungen mit Richtlinien-Charakter bezeichnen, die dazu da sind, unternehmerische Entscheidungen zu fokussieren bzw. den Mitteleinsatz im Unternehmen zu kanalisieren. Dabei erfüllen Strategien ihre Lenkungs- und Steuerungsleistung umso besser, je vollständiger das Strategiekonzept festgelegt ist.

Wichtig ist dabei allerdings, Marketingstrategien nicht als starre Vorschriften zu verstehen. Vielmehr ist strategie-orientiertes Verhalten dadurch charakterisiert, dass ein zieladäquater Kanal (Handlungsrahmen) vorgegeben wird, in dem sich der Instrumentaleinsatz aus Effizienzgründen schrittweise und nach vorgegebenen Lösungswegen vollzieht. Gleichzeitig erlaubt dieser Handlungsrahmen aber auch notwendige taktische Anpassungen und Spielräume, die etwa bei möglichen Änderungen der Markt- und Umweltkonstellationen (z.B. unvorhergesehene Wettbewerbsaktivitäten) notwendig werden, ohne dabei allerdings den vorgesehenen und direkten Weg zum Ziel grundsätzlich zu gefährden.

Mit ihrer Steuerungs- und Lenkungsfunktion ist bereits ein entscheidendes Merkmal von Strategien bestimmt worden. Darüber hinaus lässt sich die Tatsache, dass Strategien in der Regel aus einer Reihe miteinander verbundener Einzelentscheidungen bestehen, als weiteres konstruktives Merkmal einer Strategie festhalten: Marketingstrategien basieren auf einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen und -entscheidungen eines Unternehmens, die zueinander in einem stimmigen und beständigen Verhältnis stehen (müssen). Damit Marketingstrategien ihre Lenkungsfunktion erfüllen können, ist es notwendig, strategiegeleitetes Handeln auf mehreren Strategie-Ebenen festzulegen.

Das folgende Beispiel verdeutlicht diesen Zusammenhang:

Ein Unternehmen plant die Verdoppelung seines Marktanteils in den nächsten zehn Jahren. Um diese Zielsetzung verwirklichen zu können, sind neben einer Verbesserung der Produktqualität und einer Intensivierung der kommunikativen Aktivitäten (Werbung, PR-Arbeit etc.) auch Ansätze für eine strategische Neukundengewinnung notwendig, wobei jede dieser Strategien für sich genommen, wiederum komplexe Maßnahmenbündel darstellen.

Ergänzend lässt sich das hier zugrundeliegende Strategieverständnis durch die drei folgenden Merkmale weiter charakterisieren:

  1. Langfristiger Charakter: Marketingstrategien stellen Grundsatzregelungen mittel- bis langfristig geltender Art dar. Dabei geht man in der Regel von einem Strategie- und Planungshorizont von drei bis fünf Jahren aus. Sie lassen sich entsprechend ihrem Wesen nach als konstante Vorgaben, Richtlinien oder Leitmaxime charakterisieren, durch die eine bestimmte Stoßrichtung des unternehmerischen Handelns determiniert wird. In Ihrer Fristigkeit bzw. in ihrem Bindungszeitraum ist auch ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen strategischen Marketingentscheidungen und taktischen Marketingmaßnahmen zu sehen. Während letztere auf laufende Maßnahmen innerhalb kurzer Planperioden (Monat/ Jahr) ausgerichtet sind und entsprechend auch ein situationsbedingtes Reagieren vorsehen und ermöglichen, zeichnen sich Marketingstrategien insbesondere durch ihre strukturbestimmende, konstitutive Art aus. Entsprechend sind Strategien – im Gegensatz zu operativen Maßnahmen – auch schwer zu korrigieren, wobei in dieser Konstanz auch eine wesentliche Voraussetzung für eine systematische Vorgehensweise zu sehen ist.
  2. Umweltbezogenheit: Bei der Strategie-Entwicklung reicht es nicht aus, nur die unternehmensinterne Situation zu betrachten. Marketingstrategien werden nicht im luftleeren Raum entworfen und festgelegt, sondern sollten immer auch die externen Gegebenheiten und Herausforderungen eines Unternehmens berücksichtigen. Im Kern geht es bei einer strategischen Entscheidung somit darum, eine möglichst optimale Stimmigkeit („Fit“) zwischen den Ressourcen und Potenzialen eines Unternehmens und den Chancen und Risiken des Marktes und der Unternehmensumwelt zu erreichen. Nach dieser Argumentation stellt die Umweltanalyse (neben der Unternehmensanalyse) einen unverzichtbaren Bestandteil des strategischen Marketing dar.
  3. Strategien treffen Aussagen zur Ressourcenallokation: Im Zuge ihrer Umsetzung bzw. Auflösung werden Marketingstrategien in Politiken und Maßnahmenpakete konkretisiert und umgesetzt. Damit verbunden ist auch im Rahmen der Budgetierung die Verteilung von Ressourcen – wie z.B. finanziellen Mitteln, Personalkapazitäten – auf die einzelnen Marketingkamgagnen und Maßnahmen.

Grundlagen Marketing

Strategisches Marketing - Aufgaben

Durch die bisherigen Ausführungen sind wichtige Inhalte und Komponenten des Strategischen Marketing bereits bestimmt. Ausgehend von dieser inhaltlichen Definition entsteht die Frage nach den wesentlichen Aufgaben. Diese lässt sich durch eine funktionsorientierte Betrachtung beantworten:

Strategisches Marketing umfasst die Summe aller Aufgaben, die sich mit der Analyse, Planung, der Ausführung und Kontrolle von Strategien im Marketing beschäftigen. Dabei stellen diese Aufgaben-Bausteine einen logisch aufeinander aufbauenden Prozess dar, der in der folgenden Abbildung visualisiert wird:

Strategisches Marketing - Aufgaben

Der Darstellung ist zu entnehmen, dass die Planungs-Aufgabe weiter in ihre wesentlichen Bestandteile Strategische Analyse sowie Strategie-Entwicklung zu konkretisieren ist. Beide Aspekte haben maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens.

Die bekanntesten Strategisches Marketingtools im Rahmen der Strategischen Analyse sind:

Weitere Marketingtools finden sich hier.

Die obige Abbildung zeigt zudem den Prozesscharakter des strategischen Marketing. Dabei stellt die Strategie-Implementierung die Schnittstelle zwischen strategischem und operativem Marketing dar. Ausgehend von den vorgegebenen strategischen Grundsatzregelungen kann und soll die Taktik des unternehmerischen Handelns ziel- und zweckorientiert erfolgen. Die Umsetzung der strategischen Entscheidungen in taktische bzw. operative Maßnahmen erfordert allerdings zunächst eine Operationalisierung der, in der Regel recht abstrakten, Grundsatzregelungen. Hierzu werden die strategischen Richtlinien und Leitmaxime in konkrete Handlungsanweisungen übersetzt. In diesem Zusammenhang erfolgt dann auch eine Information und Instruktion der verantwortlichen Mitarbeiter.

Den Abschluss im Strategieprozess bildet die Kontroll-Phase. Kontrolle beinhaltet in erster Linie die Aufdeckung von Abweichungen durch eine Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Größen sowie die Analyse von Abweichungsursachen. Auffällige Abweichungen sind daraufhin zu prüfen, ob sie die Einleitung von Korrekturmaßnahmen oder grundsätzliche Planrevisionen erfordern. Die Kontrolle bildet mit ihren Informationen zugleich den Ausgangspunkt für die Neuplanung und damit den neu beginnenden Strategieprozess. Nachdem Kontrolle ohne Planung nicht möglich ist, weil sie sonst keine planmäßigen Soll-Vorgaben hätte, und andererseits jeder neue Planungszyklus nicht ohne Kontrollinformationen über die Zielerreichung beginnen kann, bezeichnet man Planung und Kontrolle auch als Zwillingsfunktionen. Planung und Kontrolle sind gewissermaßen untrennbar miteinander verzahnt.

Strategisches Marketing - Eigenschaften

Damit das Strategische Marketing auch wirklich seinen Sinn und Zweck erfüllen kann, sollte auf einige wichtige Eigenschaften geachtet werden:

    • Zukunftsorientierung: Strategische Marketingentscheidungen sind auf bestimmte Ziel- und Soll-Vorgaben gerichtet und sollten entsprechend zukünftige Entwicklungen des Marktes antizipieren und aus diesen Prognosen geeignete Marketingmaßnahmen ableiten.
    • Geltungsbereich: Strategisches Marketing kann sich auf unterschiedliche organisatorische Ebenen in einer Unternehmung beziehen. Dabei erstreckt sich der Planungs- und Geltungsbereich von Strategischen Geschäftseinheiten (z.B. Produktgruppen), Geschäftsmodellen über die verschiedenen Funktions- und Geschäftsbereiche eines Unternehmens bis hin zu der Konzernebene insgesamt, die es strategisch auszurichten gilt. Wichtig ist dabei insbesondere, die verschiedenen Einheiten in ihren strategischen Grundsätzen und Ausrichtungen grundlegend aufeinander abzustimmen.
    • Zuständigkeit: Strategisches Marketing umfasst eine Vielzahl an Aktivitäten, die von unterschiedlichen Personengruppen im Unternehmen durchzuführen sind. So beispielsweise die Festlegung strategischer Ziele, die Analyse der unternehmensinternen und -externen Gegebenheiten oder die Ableitung von konkreten Maßnahmenpaketen und Handlungen aus den Strategien. Dabei erfolgt eine Zuordnung von Aufgaben und Verantwortungen zum einen funktionsbezogen, indem Analyse-Tätigkeiten beispielsweise durch die Marktforschungsabteilung eines Unternehmens übernommen werden. Alternativ wird die Aufgabenverteilung häufig über den jeweiligen Geltungsbereich determiniert. So übernimmt der verantwortliche Produktmanager beispielsweise die analysierenden und strategieplanenden Aufgaben für sein Produkt bzw. Produktionsprogramm.

Strategisches Marketing: Der Marketing Strategie Canvas des DIM

Damit Sie Ihre Marketingaktivitäten strategisch vorbereiten und planen zu können, haben wir für Sie den Marketing Strategie Canvas entwickelt. Dieser hilft Ihnen, Ihr strategisches Marketing auf eine zielführende Basis zu stellen:

Marketing Strategie Canvas 1

Marketing Strategie Canvas 1Marketing Strategie Canvas 1Marketing Strategie Canvas 1Marketing Strategie Canvas 1Point of SaleYouTube MarketingMarketing Strategie Canvas 1Marketing Strategie Canvas 1Marketing Strategie Canvas 1Merken

Merken

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Sind die grundsätzlichen Basisaspekte zur Positionierung, zur Nutzenstiftung und zur Zielgruppe geklärt, lassen sich mit Hilfe der "ToDo's" Maßnahmen in den einzelnen Phasen (vgl. hierzu auch den DIM Marketing Canvas) definieren und entsprechende KPIs zur Erfolgsmessung festlegen. Diese Planung hilft Ihnen dabei, langfristig Ihre Ziele zu erreichen und ständige Optimierungen durchzuführen.

Marketing Strategie Canvas 2

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Startegisches Marketing Seminar

Sie möchten Ihr Marketing strategisch erfolgreich ausrichten und sich am Markt nachhaltig positionieren? Dann ist unser Seminar Strategisches Marketing genau richtig. Praxisnah und interaktiv werden Ihnen die wesentlichen strategischen Konzepte und Methoden vermittelt, um Ihre Marketing auch in der VUCA-Welt auf Erfolgskurs zu bringen. Weitere Informationen und die Seminartermine finden Sie hier:

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Market Finder – globale Märkte und dessen Potenziale entdecken

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen international agieren und Ihre Marketingstrategien an die einzelnen Märkte genau anpassen? Der Market Finder ist DAS Tool für Start-ups und Gründer. Mithilfe der Unterstützung dieses Google Tools können Sie weltweit neue Märkte entdecken und vergleichen. Welche Möglichkeiten das Tool bietet und wie Sie es verwenden können, erfahren Sie hier.

Was ist der Market Finder?

Der Market Finder ist ein Google Tool der Plattform „Think with Google“. Google‘s eigene Werbeplattform brachte das Tool in Deutschland zusammen mit dem Bundesverband Deutsche Startups heraus. Der Market Finder richtet sich somit primär an Startups und Gründer kleiner und mittelständiger Unternehmen. Gemeinsam mit seinem Partner liefert Google hier ein Tool, dass der Entdeckung neuer Märkte dienen soll. So können Sie weltweit neue Märkte erschließen und Ihren Kundenstamm ausbauen.

Market Finder

Vor allem da Google‘s Keyword Planner seine Funktionen bei einem geringeren Werbebudget eingeschränkt hat, lohnt es sich bei der Diversifikation Ihres Unternehmens auf den Market Finder zurückzugreifen. Dieser unterstützt Sie bei der Erweiterung Ihres Geschäftsfeldes in Auslandsmärkte. Durch die Chance, globale Märkte anhand mehrerer Kennzahlen hinsichtlich ihres Erfolgspotenzials zu analysieren, unterstützt das Tool Sie bei der Expansion. Mithilfe des Market Finder werden wichtige Informationen zu Ihrem Geschäftsbetrieb gesammelt und daraus angepasste Empfehlungen für Ihren Verkauf generiert. Diese Informationen bestehen beispielsweise aus Details über das Nutzerverhalten sowie länderbezogenen Daten.

Der Market Finder ist eine Art Hilfsmittel für den Export, der Ihnen das nötige Know-how im internationalen Handel vermittelt. Das geschieht unter anderem anhand verschiedener Lernmodule und spezieller Werkzeuge des Tools. So können Sie sich beispielsweise das monatige Suchvolumen sowie das Potenzial von bis zu 100 Keywords ausgeben lassen und diese mit anderen Ländern vergleichen. Erkunden Sie globale Märkte und stellen Sie Ihre Zielmärkte in einen direkten Vergleich!

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Was kann Google’s Market Finder?

Wie bereits erwähnt, können Sie mithilfe des Market Finder weltweit neue Märkte erschließen. Unter anderem gelingt dies dadurch, dass Sie sich zu Ihren Keywords das Suchvolumen und Potenzial für mehrere Länder und Regionen ausgeben lassen können. So können Sie Ihre Wunschmärkte direkt miteinander vergleichen. Durch Analysen zu Ihrem Zielmarkt, wie beispielsweise zum Nachfrageverhalten nach den Produkten in fremden Märkten sowie Kundenpotenzialanalysen, erfahren Sie, wie erfolgsversprechend die Internationalisierung Ihres Unternehmens in den jeweiligen Regionen ist. Im Bereich E-Commerce sehen Sie beispielsweise anhand des Suchvolumens, dass ein von Ihnen angebotenes Produkt in Ihrer Zielregion besonders häufig gesucht wird. Das bedeutet, die Nachfrage scheint in diesem Zielmarkt sehr hoch zu sein.

Weiterhin erlaubt das Tool Ihnen, einen eigenen Unternehmensplan zu entwickeln und an Ihren Betrieb anzupassen. Zusätzlich bietet sich Ihnen die Möglichkeit, sich anhand von E-Learning Modulen in den Bereichen Online Marketing und E-Commerce schulen zu lassen und Antworten auf Fragen rund um das Thema Export und Internationalisierung zu erhalten.

Der Market Finder hat den Vorteil, dass er die meisten Insights aus den eigenen Quellen ziehen kann. Durch detailliertes datenbasiertes Marketing können diese Kennzahlen genutzt werden, um Prognosen für die Wachstumschancen von Unternehmen zu formulieren.

Nutzung des Market Finder - Anwendung

Um den Market Finder nutzen zu können, brauchen Sie zuallererst einen Google Account. Nachdem Sie sich mit Ihrem Google Profil angemeldet haben, stehen Ihnen verschiedene Funktionen zur Verfügung.

In der Menüleiste finden Sie unter anderem die Funktion „Neue Möglichkeiten erkunden“. Hier können Sie unter „Edit“ die Informationen zu Ihrem Unternehmen eintragen und die URL Ihrer Webseite angeben. Der Market Finder entwickelt dann automatisch Produktkategorien aus den Keywords Ihrer Webseite. Diese können Sie jedoch auch modifizieren.

Unter „Land auswählen“ suchen Sie dann zunächst drei Länder aus, die Sie miteinander vergleichen möchten. Das sind Ihre Zielmärkte, die sich durch „Markt hinzufügen“ noch mit weiteren Ländern vergleichen lassen. Unter Keywords können Sie bis zu 100 Keywords eintragen und miteinander vergleichen. Hier wird Ihnen auch das exakte Suchvolumen angezeigt sowie weitere Keywords vorgeschlagen. So sehen Sie die Kennzahlen Ihres Marktes sowie der anderen Märkte. Weiterhin ist es möglich, sich das Potenzial der Keywords anzeigen zu lassen.

Folgende grundlegende Kennzahlen werden Ihnen im Market Finder angezeigt und sind länderspezifisch vergleichbar:

  • Potenzial: Potenzial eines möglichen Keywords für ein Land im Verhältnis zu den anderen, von Ihnen ausgewählten, Ländern bzw. Regionen (aus Anzahl von Suchanfragen und CPC errechnet)
  • Monatliches Suchvolumen: Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat
  • Empfohlenes Gebot: Zeigt Ihnen das von Google Ads empfohlene Gebot für Ihr Keyword an
  • Ease of Doing Business Index Rang: Der Ease of Doing Business ist ein von der Weltbank jährlich neu entwickelter Index und umfasst die weltweit größte Studie zur Unternehmensregulation. Im Market Finder wird der Rang des jeweiligen Landes dargestellt

Weitere Funktionen

Das Tool bietet zudem weitere Kennzahlen wie das Nettoeinkommen pro Haushalt, Landesprofile, ökonomische Profile sowie Kennzahlen zum Onlineprofil, Kaufverhalten und Werbung. Mithilfe der Kennzahlen können Sie Ihre Chancen im Export und der Internationalisierung Ihres Unternehmens besser einschätzen.

Der Menüpunkt „Vorbereitungen treffen“ hat die Funktion, Sie bei der Planung Ihrer Ressourcen zu unterstützen. Auch hier erhalten Sie Erklärungen und Hilfe zu bestimmten Themen wie beispielsweise Kundenbetreuung, Lokalisierung sowie Steuern und vielem mehr. Der Market Finder schlägt Ihnen zudem passende Artikel, Studien, Interviews und Übersichten vor. Auch Checklisten helfen können Sie als Hilfe nutzen.

Vorteile des Market Finder

Vor allem Startups stehen bei der Unternehmensgründung sowieso schon vor einer großen Herausforderung. Für die Internationalisierung des Unternehmens werden diese Herausforderungen in der Regel noch größer. Oft fehlt es an Expertenwissen sowie vor allem auch an den notwendigen Ressourcen.

Mithilfe des Market Finder können Sie Ihre Diversifikation an den jeweiligen Markt besser anpassen. Beispielsweise können Sie sich auch Tipps zu Zahlungs- und Liefermethoden, dem Online Marketing oder der Kundenbetreuung einholen. Der Market Finder schlägt Ihnen hier diverse Hilfsmittel vor. Auch werden Sie über aktuelle Trends informiert und können Ihre Marketingstrategie daran anpassen. Durch den direkten Vergleich ist es Ihnen möglich, mit den richtigen Methoden in den internationalen Handel besser einzusteigen. Sie können neue Märkte über digitale Kanäle besser erkunden und werden so bei der Neukundengewinnung unterstützt. Zudem ist der Market Finder ein noch kostenloses Google Tool.

Natürlich ist der Market Finder nicht der Allrounder und Alleskönner für Ihre Diversifikation auf dem internationalen Markt, sondern ein nützliches Hilfsmittel für den Vergleich der verschiedenen Zielmärkte. Als Unternehmen müssen Sie ein ausgebildetes Team von Experten auf die Geschäftsfeldentwicklung ansetzen und das Unternehmenswachstum so fördern.

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Schwachstellen des Google Tools

Da der Keyword Planner von Google AdWords bei einem geringeren Webbudget für kleinere Unternehmen nicht mehr in allen seinen Funktionen nutzbar ist, scheint der Market Finder eine gute Alternative. Allerdings hat das kostenlose Tool auch einige Schwachstellen, die man in Kauf nehmen muss.

Zum einen zeigt das Tool Keywords, die nicht automatisch vom Google Translator übersetzt werden können, nicht an. Dasselbe gilt auch für Markennamen und nicht übersetzbare Synonyme des Keywords. Auch werden Keywords mit einem Suchvolumen unter 200 nicht mit in die Analyse aufgenommen.

Fazit

Letztendlich ist der Market Finder von Google und seinem Partner Bundesverband Deutsche Startups ein hilfreiches Instrument für Startups bzw. Gründer kleiner und mittlerer Unternehmen, die sich auf dem internationalen Markt vergrößern wollen. Durch die vielen Anregungen, Checklisten, Studien und Lernmodule können Anfänger sowie auch Fachleute ihr Wissen erweitern und die Hilfe der Plattform bei Fragen nutzen. Anhand der Analysefunktionen können Potenziale von Auslandsmärkten verglichen werden und die Wachstumschancen für Unternehmen so besser prognostiziert werden.

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Familienunternehmen: Chancen und Herausforderungen

Nicht nur in Deutschland stellen Familienunternehmen überwiegend die volkswirtschaftliche Basis dar: In Summe sind es hierzulande etwa vier Millionen familiengeführte Unternehmen. Doch vor welchen Herausforderungen stehen diese Unternehmen heute? Und wie kann ein zukunftsorientiertes Konzept aussehen? Erfahren Sie mehr dazu, welch große Bedeutung Familienunternehmen haben, vor welchen Herausforderungen sie stehen und mit welchen Konzepten ihnen der fortschreitende Generationenwechsel gelingen kann.

Was ist ein Familienunternehmen?

Die Suche nach einer einheitlich exakten Definition für Familienunternehmen gestaltet sich durchaus als schwierig. Zudem existiert die Auffassung, statt einer strikt definitorischen Trennung zwischen Familien- und Nichtfamilienunternehmen sei es sinnvoller, den Blick stärker auf die Einflussmöglichkeiten der Familien zu richten. Hierbei schaut man bspw. auf die Verteilung von Stimmrechten, die Positionen im Aufsichtsrat und Management. So zählt bspw. BMW zu den größten Familienunternehmen. Die dahinterstehende Familie Quandt ist jedoch nicht im operativen Management aktiv, sondern nimmt entscheidenden Einfluss durch entsprechende Aufsichtsratsmandate und aktienbasierte Stimmrechte.

Die Stiftung Familienunternehmen unterscheidet in ihrem Verständnis zwischen:

  1. Familienkontrollierten Unternehmen
    Hier liegt die Kontrolle des Familienunternehmens bei einer überschaubaren Anzahl von Familienmitgliedern in Form natürlicher Einzelpersonen.
  2. Eigentümergeführten Unternehmen
    Im Unterschied zu den familienkontrollierten Unternehmen zeichnet sich diese Art der Unternehmensführung dadurch aus, dass wenigstens einer der Eigentürmer auch mit der Unternehmensleitung des Familienunternehmens beauftragt ist.

Beide so differenzierten Unternehmensformen ergeben zusammen laut Stiftung die Summe aller Familienunternehmen in Deutschland. Die Bandbreite wird nochmal deutlicher, wenn Sie sich vor Augen führen, dass führende Familienunternehmen wie eben BMW, Volkswagen oder Aldi ebenso dazu gehören, wie etwa ein familiengeführtes Bekleidungshaus oder der örtliche Elektrohändler um die Ecke. Relevante Aspekte wie

  • Tragweite und Verantwortung unternehmerischer Entscheidungen
  • direkte oder indirekte Einflussmöglichkeiten
  • Ausgestaltung von Aufbau- und Ablauforganisation

könnten für die genannten Familienunternehmen nicht unterschiedlicher sein. Und somit erklärt es sich, dass Sie bei der Suche nach einer einheitlichen Definition auch nicht so schnell fündig werden.

Seminar: Grundlagen Marketing

Professionelles Marketing ist entscheidend für unternehmerischen Erfolg! In unserem Seminar Grundlagen Marketing eignen Sie sich fundiertes Marketingwissen an. Sie lernen die wichtigsten Marketingstrategien und Umsetzungsinstrumente kennen. Informieren Sie sich jetzt über genaue Inhalte und aktuelle Termine:

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Bedeutung von Familienunternehmen

Familienunternehmen besitzen in Deutschland sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich einen sehr hohen Stellenwert. Laut der Stiftung Familienunternehmen mit Sitz in München zählen 90 Prozent der Firmen in Deutschland zu den sogenannten familienkontrollierten Unternehmen. Mehr als 200 dieser Unternehmen erwirtschaften einen Umsatz von einer Milliarde Euro oder mehr. In Summe generieren Familienunternehmen 52 Prozent der volkswirtschaftlich gezählten Umsätze (2017 = 2,8 Billion Euro) und verantworten ca. 58 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Im Zeitraum von 2007 bis 2016 stieg die Anzahl von Mitarbeitern in den 500 größten Familienunternehmen in Deutschland um 23 Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhten nicht familienkontrollierte Dax-Unternehmen die Zahl ihrer Mitarbeiter um nur vier Prozent.

Familienunternehmen Chancen und Herausforderungen

Nachfolgeregelung als Herausforderung für Familienunternehmen

Das vorrangige Ziel eines Familienunternehmens ist es, den unternehmerischen Erfolg von Generation zu Generation fortzuschreiben. So erklärt sich die existenzielle Bedeutung einer geordneten und frühzeitig eingeleiteten Nachfolgeregelung. Folgende wichtige Punkte sollten Unternehmer in dem Zusammenhang beachten:

  • Klärung von Rolle und Funktion der Familie im Unternehmen
  • Definition und Besetzung relevanter Schnittstellen zwischen Familie und Unternehmen
  • Aufbau einer kompetenten Führungsstruktur sowie einer frühzeitig angestoßenen Nachfolgeregelung für das Familienunternehmen
  • Antwort auf die Frage nach Unternehmenswachstum, ohne Kontrollverlust zu erleiden

In einem Familienunternehmen stehen sich zwei soziale Systeme gegenüber, die nicht unbedingt miteinander kompatibel sein müssen. Denn eine Familie und ein Unternehmen gründen sich i.d.R. aus vollkommen verschiedenen Motiven. Damit vereinen sich in einem Familienunternehmen auch all jene gespannten Verhältnisse, wie sie in jeder guten Familie vorkommen. In Verbindung mit den hohen Anforderungen an eine erfolgreiche Unternehmensführung, bildet sich in diesem Spannungsfeld nicht zuletzt bei den Regelungen der Nachfolge ein hoher Stressfaktor.

Da sich Interesse, Bereitschaft, Motivation und Kompetenz in den eigenen familiären Reihen finden lassen müssen, ergibt sich zudem ein nur sehr spitzer Suchkorridor. Manchmal tendiert dieser im Falle einer fehlenden Nachkommenschaft auch gänzlich gegen Null. Das bedeutet dann i.d.R. das Ende eines Familienunternehmens.

Familienunternehmen und Wettbewerb

Wie alle Unternehmen, sehen sich auch Familienunternehmen mit den komplexen Aufgaben einer nachhaltigen Unternehmensführung konfrontiert:

Sich dem kontinuierlichen Wandel zu stellen, erscheint gerade für traditionsreiche und über mehrere Generationen existierende Familienunternehmen eine zusätzliche Herausforderung zu sein. Nicht selten passiert es, dass wichtige Entwicklungen zu spät bemerkt werden und letztlich nur noch reagiert, nicht aber mehr agiert werden kann.

Dabei liegen die Wettbewerbsvorteile von Familienunternehmen häufig in folgenden Punkten begründet:

  • Es besteht eine hohe zumindest regionale Bekanntheit
  • Verbraucher vertrauen Familienunternehmen und sehen sie als besonders glaubwürdig an
  • Familienunternehmen gelten als attraktiver Arbeitgeber in der Region

Spielen Sie diese Vorteile für sich und Ihr Familienunternehmen aus. Zeigen Sie sympathische Präsenz, unterstützen Sie regionale Aktivitäten und bleiben Sie mit den Menschen der Region in Kontakt.

Marketingleiter

Modernes Konzept für Familienunternehmen

Zu einem tragfähigen Konzept für Familienunternehmen gehören damit zum einen die familiäre und zum anderen die unternehmerische Perspektive. Beide sind letztlich untrennbar miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Aufgrund der inhaltlichen Verschiedenheit sollte man sie dennoch separat betrachten.

Familiäre Perspektive

Hier geht es um die sehr menschliche Sicht auf die Dinge. Abseits von Kompetenzen und Fertigkeiten spielen im familiären Kontext oft personenbezogene Konstellationen eine erhebliche Rolle. So nehmen tradierte Machtverhältnisse, falsche Rollenverständnisse oder überhöhte Erwartungshaltungen in Familienunternehmen eine mitunter noch größere Bedeutung ein als in Nichtfamilienunternehmen. Im Rahmen eines Konzeptes für Familienunternehmen gehört es zwingend dazu, sich dieser Thematik offen zu stellen. Insbesondere, wenn Nachfolgereglungen getroffen werden.

Unternehmerische Perspektive

Um von Entwicklungen auf den Märkten nicht negativ überrascht zu werden, installieren Sie in Ihrem Familienunternehmen moderne und geeignete Frühwarnsystem. Sie helfen Ihnen, sich anbahnende Veränderungen rechtzeitig wahrzunehmen und agieren zu können. Zudem unterstützt eine zugewandte und innovationsfreudige Haltung dabei, Trends nicht zu verpassen. Gewähren Sie zudem auch Nichtfamilienmitgliedern Handlungs- und Gestaltungsspielraum. Schaffen Sie in Ihrem Familienunternehmen eine Vertrauenskultur und beziehen Sie bei anstehenden Veränderungen immer mehrere Entscheidungsträger mit ein.

Für die konkrete Umsetzung eines für Ihr Familienunternehmen geeigneten Konzeptes dürfen und sollten Sie auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Zahlreiche auf Familienunternehmen spezialisierte Beratungen kennen Ihre Herausforderungen. Aus jahrelanger Erfahrung unterstützen wir sie kompetent, so dass Sie die Wettbewerbsfähigkeit, Ertragskraft sowie den Wert Ihres Familienunternehmens nachhaltig steigern können.

Seminar: Marketing und Vetriebscontrolling

Sie möchten mehr über professionelle Erfolgskontrolle erfahren? Im Seminar Marketing und Vertriebscontrolling des Deutschen Instituts für Marketing vermitteln wir Ihnen, wie Sie die Effizienz Ihrer Marketingaktivitäten messen und verbessern können! Informieren Sie sich hier über die genauen Inhalte und aktuelle Termine:

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Agiles Business Development – durch flexible Unternehmensentwicklung wettbewerbsfähig bleiben

Die Marktsituation verändert sich ständig und neue Geschäftsmodelle müssen entwickelt werden, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Business Development ist inzwischen für jedes Unternehmen ein grundlegender Prozess. Die Digitalisierung ist kein Trend mehr, Märkte verändern sich rasant, Marktsättigungen werden viel schneller erreicht. Agiles Business Development wird deshalb immer wichtiger.

Agiles Business Development – was ist das eigentlich?

Business Development bedeutet Geschäftsfeldentwicklung. Die systematische Unternehmensentwicklung dient langfristig dem Geschäftsfeldwachstum. Agiles Business Development ist die flexible und schnelle Weiterentwicklung beziehungsweise Anpassung eines Unternehmens an neue Umstände.

Agiles Business Development bedeutet, dass neue und innovative Wege in der Unternehmensentwicklung gegangen werden müssen. Die Nutzung agiler Methoden und Prinzipien sorgt dafür, dass Sie flexiblere Lösungen schaffen können. Der klassische Weg funktioniert nicht immer, Märkte verändern sich andauernd und Veränderungen sind teilweise unvorhersehbar. Ständig gibt es neue Trends und Entwicklungen. Folglich muss das Business Development auch schneller und vor allem flexibler werden. Starre Planungen und langfristige Strategien wirken nicht mehr. Eine schnelle Anpassungsfähigkeit ist die Basis des Agilen Business Development. Der Kunde und dessen Wünschen stehen dabei im Mittelpunkt.

Schauen wir uns allein die aktuelle weltweite Corona-Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen an. Viele Unternehmen befinden sich in einer wirtschaftlichen Krise und jeder von Ihnen musste sich auf die ein oder andere Weise umstellen. Elementar in einer solchen Situation sind agile Methoden im Business Development. Es hätte Ihnen nichts gebracht, eine lange Planung für ein neues Geschäftsmodell zu beginnen. Eine schnelle Reaktion war erforderlich und im Zuge der Geschäftsfeldentwicklung somit ein Agiles Business Development.

Generell erschließt ein Business Development Manager neue Geschäftsfelder und trägt zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei. Das bedeutet, dass er Veränderungs- und Wachstumsprozesse managt. Zum Business Development gehört weiterhin eine ständige Konkurrenz- und Marktanalyse. Neue Wachstumsmärkte können dadurch frühzeitig identifiziert werden und Unternehmensbereiche verändert sowie ausgelagert werden.

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Agiles Business Development: Methoden und Werkzeuge

Agiles Business Development ist die Kombination agiler Prinzipien mit den Maßnahmen der Geschäftsfeldentwicklung bzw. des Business Developments. Nur so kann auf unvorhersehbare Veränderungen optimal reagiert werden. Durch ein organisiertes System und die Vernetzungen diverser Abteilungen eines Unternehmens können schnelle und passende Reaktionen im Agilen Business Development gewährleistet werden.

Business Development Seminar

Sie möchten Ihr Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln? Im Business Development Seminar des Deutschen Instituts für Marketing lernen Sie die wichtigsten Strategien und deren Umsetzung kennen. Sie lernen, welche Instrumente und Ansätze Sie für das Management Ihrer Unternehmensentwicklung nutzen können und welche Herausforderungen auf Sie zu kommen. Informieren Sie sich hier über die genauen Inhalte und aktuelle Termine:

Agile Projekte kennt man ursprünglich aus der Softwareentwicklung (SCRUM). Durch die Digitalisierung müssen aber auch andere Bereiche auf agile Prinzipien umsteigen. Agiles Business Development verzichtet auf langwierige strategische Planungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf ein strategisches Vorgehen verzichten und einfach „irgendetwas“ ausprobieren, um so schnell und flexibel wie möglich auf Veränderungen zu reagieren. Statt einem großen und lang geplanten Business Development Projekt, setzt Agiles Business Development auf viele kleine Projekte. Durch ein solches agiles Projektmanagement mit kurzen Projektarbeiten werden Sie flexibel.

Business Development Framework

Für die Implementierung einer Business Development Strategie benötigen Sie einen strukturierten Ansatz. Das Deutsche Institut für Marketing bietet Ihnen mit dem Business Development Framework eine Hilfe, um zu Ihrer Agilen Business Development Strategie zu gelangen.

Business Development Framework

Um Ihr eigenes Unternehmen sowie Ihr Geschäftsfeld weiterzuentwickeln, müssen Sie sich im Laufe der Zeit immer wieder anpassen und neu erfinden. Dafür sollten Sie Ihr aktuelles Geschäftsmodell überprüfen und diesen IST-Zustand immer wieder mit Ihren Unternehmenszielen abgleichen. Sie benötigen ein professionelles Agiles Business Development, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Elementar für ein erfolgreiches Agiles Business Development ist die Evaluation und Erfolgskontrolle Ihrer Strategien! Aufgrund der flexiblen und schnellen Anpassung der Business Development Strategien kommt der Validierung hier eine noch wichtigere Rolle zu. Spiegeln Sie also immer wieder Ihre Arbeit und entwickeln Sie sich so weiter!

Auch die Methoden des agilen Marketing sollten Sie für Ihr Agiles Business Development nutzen. Agile Prinzipien entwickeln sich aus dem wachsenden Fokus auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Kundenorientierung ist die Basis erfolgreicher Geschäftsfeldentwicklungen. Sie müssen sich ständig neu anpassen, um diesen Bedürfnissen gerecht zu bleiben! Ziel ist es, einen maximalen Mehrwert für den Kunden zu schaffen.

Agiles Marketing – Methoden und Tools

Lernen Sie die Methoden und Werkzeuge des agilen Marketing kennen! In unserem Seminar Agiles Marketing – Methoden und Tools lernen Sie, wie Sie schnell und kundenfokussiert agile Strategien umsetzen können. In unserem Methoden-Workshop erhalten Sie Hands-on Insights in agile Ansätze zur Weiterentwicklung Ihrer Marketingarbeit. Über die genauen Inhalte und aktuelle Termine können Sie sich hier informieren:

Fünf Grundsätze für Ihr agiles Business Development Management

Agiles Business Development

1. Schnelligkeit und Flexibilität

Es gibt nicht die eine vorgefertigte Strategie für alle Situationen. Kern agilen Business Developments ist die schnelle Anpassung an Veränderungen. Seien Sie offen für Umschwünge in Ihrem Unternehmen und gehen Sie flexibel auf neue Trends oder wirtschaftliche Veränderungen ein!

2. Strategische Organisation und Vernetzung

Für ein professionelles Agiles Business Development müssen Sie ein funktionierendes System haben. Nur durch die optimale Vernetzung verschiedener Arbeitsbereiche werden Sie mit agilen Methoden erfolgreich.

3. Customer Centricity

Die Bedürfnisse Ihrer Kunden sollten im Mittelpunkt Ihres Handelns stehen. Geschäftsfeldentwicklungen können nur zum Erfolg führen, wenn Sie für Ihren Kunden einen Mehrwert schaffen.

4. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter

Agile Innovationsprozesse kommen nur durch motivierte Mitarbeiter zustande. Sorgen Sie dafür, dass die Motivation aufrechterhalten wird. Neue Ideen werden so schneller und auf einem höheren Niveau generiert.

5. Evaluation

Wie in jedem Prozess im Bereich des Marketing, müssen auch die Methoden und Strategien des agilen Business Developments auf ihren Erfolg hin kontrolliert werden. Nur so wissen Sie, ob Ihre Projekte zur Geschäftsfeldentwicklung positiv beitragen.

Fazit: Agiles Business Development

Das Wort „agil“ stammt aus dem lateinischen (agilis) und beschreibt Flexibilität, Anpassungsfähigkeit sowie die Eigenschaften, beweglich und schnell zu sein. Agiles Business Development verfolgt somit die Strategie, das Geschäftsfeld bzw. die Geschäftsfelder schnell an neuen Anforderungen anzupassen und flexibel neue Möglichkeiten einer erfolgreichen Geschäftsfeldentwicklung zu identifizieren. Deshalb muss Agiles Business Development schließlich viele Komponenten beachten und bedarf einer sehr guten Organisation, dem wechselseitigen Austausch verschiedener Abteilungen sowie der ständigen Überprüfung von Zwischenergebnissen.

Das DIM als Ihr Partner für Agiles Business Development

Das Deutsche Institut für Marketing begleitet Sie bei Ihrer Unternehmensentwicklung. Unsere Experten kennen die agilen Methoden, die in der heutigen Zeit für ein erfolgreiches Agiles Business Development notwendig sind.

Sie benötigen Unterstützung für ein Agiles Business Development?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch!

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Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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