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Das CETA Abkommen – Neue Ansatzpunkte für Ihr Business Development

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CETA - Business DevelopmentAm 21.9.2017 tritt das viel diskutierte CETA Abkommen vorläufig in Kraft. Die EU und Kanada haben 7 Jahre verhandelt. Der größte Teil des Abkommens findet damit Anwendung. Nationale – in einigen Fällen auch die regionalen – Parlamente in den EU-Ländern müssen CETA noch zustimmen, damit es uneingeschränkt gültig wird.

 

Doch welche Auswirkungen hat das CETA Abkommen und wie können KMUs die Möglichkeiten, die CETA bietet, erfolgreich nutzen? Welche neuen Chancen bzw. Geschäftsmöglichkeiten und Ansätze für das Business Development ergeben sich?

Was bedeutet das CETA Abkommen für Europa?

Durch CETA wird/werden…

  • …ca. 90% der Zollabgaben abgeschafft,
  • …europäische Unternehmen in Kanada wettbewerbsfähiger,
  • …europäischen Unternehmen die Bewerbung um öffentliche Aufträge in Kanada erleichtert,
  • …der kanadischen Dienstleistungsmarkt für EU-Unternehmen geöffnet,
  • …Märkte für europäische Lebensmittel- und Getränkeausfuhren geöffnet,
  • …traditionelle Lebensmittel und Getränke („geografische Angaben“) vor Nachahmung in Kanada geschützt,
  • …es europäischen Fachkräften erleichtert, in Kanada zu arbeiten,
  • …die gegenseitige Anerkennung einiger Qualifikationen ermöglicht,
  • …europäischen und kanadischen Investoren verlässliche Bedingungen geboten,
  • …es europäischen Unternehmen erleichtert, in Kanada zu investieren,
  • …der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft, Innovatoren und Künstlern geholfen.

Das CETA Abkommen als Chance für das Business Development

Jedes Unternehmen sollte sich daher im Rahmen seiner Business Development Aktivitäten die Frage stellen, inwieweit der kanadische Markt unter diesen Bedingungen vielleicht für Exporte oder Direktinvestitionen interessanter wird.

Hierfür macht eine strukturierte Markt- und Business Opportunity Analyse Sinn. Die Bewertung der Marktattraktivität des kanadischen Marktes sollte daher unternehmens- und branchenspezifisch durchgeführt werden. Hierfür bietet sich die folgende Checkliste an (zum Herunterladen als Excel-Datei bitte das Bild anklicken).

Checkliste CETA - Marktanalyse Kanada

Möchten Sie mehr erfahren? Unser Lehrgang „Business Development Manager (DIM)“ und unser Seminar Business Development bieten strukturierte und systematische Ansätze für Business Development Aktivitäten.

Business Development Manager (DIM)

Business Development
Mi, 10.07. - Do, 11.07.2019
Köln
Ausgebucht.
Mi, 09.10. - Do, 10.10.2019
Köln
Legende:
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#CETA #BusinessDevelopment #Marktanalyse #Kanada

 

Geschäftsmodell – Mit dem Business Modell Canvas Ihr Geschäft besser verstehen

Geschäftsmodell – Mit dem Business Modell Canvas Ihr Geschäft besser verstehen
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Das Geschäftsmodell bildet die strukturelle Grundlage eines jeden geschäftlichen Vorhabens. Egal, ob Sie ein Start-Up, ein Business Development Manager, Produktverantwortlicher oder für Innovationen zuständig sind. Der Business Modell Canvas schafft Ihnen Transparenz über die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Märkte bearbeiten.

Über die grundsätzliche Bedeutung des Geschäftsmodells ist man sich unter Experten einig, jedoch gilt dies nicht für eine einheitliche Definition, sowie die einzelnen Komponenten und Bestandteile. Der Begriff des Geschäftsmodells und seine Eigenschaften befinden sich immer wieder im Wandel, weshalb diese Arbeit vorerst ein Überblick über das Konzept eines Geschäftsmodells gibt.

Definition Geschäftsmodell

In der Praxis hat sich nach Osterwalder eine eingängige Definition für Geschäftsmodelle etabliert:

„Die Art und Weise wie ein Unternehmen seine Märkte bearbeitet wird als Geschäftsmodell bezeichnet.“

Diese Kurzdefinition lässt sich wie folgt mit Substanz füllen:

  • Ein Geschäftsmodell enthält eine Beschreibung, welchen Nutzen Kunden oder Partner des Unternehmens aus der Verbindung mit einem Unternehmen ziehen können. Dieser Teil eines Geschäftsmodells wird Positionierung genannt. Beantwortet wird die Frage: Welchen Nutzen stiftet das Unternehmen?
  • Ein Geschäftsmodell ist gleichzeitig eine Architektur der Wertschöpfung, es geht also darum, wie der Nutzen für die Kunden generiert wird. Diese Architektur beinhaltet eine Beschreibung des CRM, der Vertriebskanäle, der Kernprozesse und Ressourcen. Beantwortet wird die Frage: Wie wird die Leistung in welcher Konfiguration erstellt?
  • Neben dem „Was“ und dem „Wie“ beschreibt das Geschäftsmodell auch, wie die Ertragsstruktur des Anbieters aufgebaut ist. Die zukünftigen Einnahmen entscheiden über den Wert des Geschäftsmodells und damit über seine Nachhaltigkeit. Beantwortet wird die Frage: Wodurch wird Geld verdient? Dies ist das tragende Element des Geschäftsmodells und damit aller Marketingmaßnahmen.

Ein alternatives und eher wissenschaftlich abgeleitetes Verständnis setzt sich zunächst mit den Begriffen „Geschäft“ und „Modell“ auseinander.

Ein Geschäft ist demnach:

„Ein Produkt- und / oder Leistungsgruppe mit eigenem Marktauftritt, welches mehr oder weniger starke markt- und ressourcenmäßige Synergien mit anderen Geschäften aufweist.“

Ein Modell beschreibt

„eine vereinfachte Abbildung der Wirklichkeit, die aus Elementen und deren Verknüpfung besteht.“

Abgeleitet aus diesen unterteilten Definitionen kann man ein Geschäftsmodell definieren als

„eine vereinfachte Abbildung einer auf Gewinn abzielenden Unternehmung“, welche sich aus den „wesentlichen […] Elementen und deren Verknüpfung“ zusammensetzt.

Bei Betrachtung der verschiedensten Begriffsverständnisse stellt man allerdings fest, dass diese sich auf fünf Kernaussagen festlegen. Die folgende Abbildung stellt diese systematisch dar:

Geschäftsmodell Definitionen nach SchallmoAbb. 1: Bestandteile von Geschäftsmodell-Definitionen nach Schallmo

Aus diesen einzelnen Bestandteilen lässt sich nun zusammenfassend eine weitgehend wissenschaftliche Definition eines Geschäftsmodells erstellen:

„Ein Geschäftsmodell ist die Grundlogik eines Unternehmens, die beschreibt, welcher Nutzen auf welche Weise für Kunden und Partner gestiftet wird. Ein Geschäftsmodell beantwortet die Frage, wie der gestiftete Nutzen in Form von Umsätzen an das Unternehmen zurückfließt. Der gestiftete Nutzen ermöglicht eine Differenzierung gegenüber Wettbewerbern, die Festigung von Kundenbeziehungen und die Erzielung eines Wettbewerbsvorteils.“

Komponenten eines Geschäftsmodells

Ein Geschäftsmodell lässt sich in verschiedene Komponenten zerlegen. Einen alternativen und fortschrittlicheren Ansatz zur Darstellung dieser Bausteine bietet der Business Modell Canvas von Pigneur und Osterwalder. Dazu wird das Geschäftsmodell in neun grundlegende Bausteine unterteilt. Als Grundlage und Organisation dieses Aufbaus wird das sogenannte „Canvas Modell“ verwendet. Dieses Modell zeigt die verschiedenen Bausteine und stellt diese miteinander in Verbindung.

Geschäftsmodell: Business Modell CanvasAbb. 2: Der Business Modell Canvas

Das Fundament des Canvas-Modells bildet die Beschreibung der Erlös- und Kostenstruktur.
Die Einnahmenquellen bezeichnen die mögliche Ausschöpfung der Zahlungsbereitschaft der Kunden. Um dieses Ziel zu erreichen, können verschiedene Möglichkeiten zur Erschließung von Einnahmequellen herangezogen werden. Der Verkauf von Wirtschaftsgütern, die Erhebung von Mitgliedsgebühren oder der Vertrieb von Lizenzen sind nur einige Beispiele. Grundsätzlich bietet jede der verschiedenen Möglichkeiten einen eigenen Handlungsrahmen zur Preisgestaltung. Die Arten der Preisgestaltung werden dabei in feste und variable Preise unterteilt.

Die Kostenstruktur beschreibt wiederum die wichtigsten Kosten, die beim Betrieb eines Geschäftsmodells anfallen. Obwohl es das Ziel sein sollte, so wenig Kosten wie nur möglich zu produzieren, sollte man hierbei grundlegend zwischen zwei verschiedenen Geschäftsmodellen unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es Unternehmen, die kostenorientiert handeln und dabei den Schwerpunkt auf das Minimieren der Kosten legen. Auf der anderen Seite existieren aber auch wertorientierte Geschäftsmodelle, deren Ziel es ist, möglichst qualitativ hochwertige Angebote zu schaffen. Im letzteren Fall entstehen grundsätzlich höhere Kosten. Es muss also immer eine Beziehung zu den Werten und Schlüsselaktivitäten hergestellt werden, denn gerade diese verursachen Kosten und machen ihre Betrachtung unabdinglich.

Auf der Basis dieses Fundamentes fußen die beiden strukturellen Hälften des Geschäftsmodells. Die linke Hälfte beschreibt die Effizienz und stellt die Schlüsselpartner, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselressourcen und Kostenstruktur dar.
Die rechte Hälfte stellen die Kundenbeziehungen, Kanäle, Kundensegmente und Einnahmequellen dar und fasst somit die Werte des Unternehmens zusammen. Die Wertangebote des Geschäftsmodells bilden dabei die Schnittstelle der beiden Hälften.

 

Business Model Canvas Seminar

Lernen Sie alles über Geschäftsmodelle und wie Sie diese optimal einsetzen und implementieren. All das und vieles mehr erfahren Sie in unserem Business Model Canvas Seminar. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte.

Business Model Canvas Seminar
Do, 27.06.2019
Köln
Do, 21.11.2019
Köln
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Die Kundensegmente bilden den Kern des Geschäftsmodells und daher empfiehlt es sich, die potentiellen Kunden und Zielgruppen in Segmente zu unterteilen, sodass verschiedene Bedürfnisse und Verhaltensweisen erkennbar und unterscheidbar werden. Dabei werden ebenfalls die differenziert zu nutzenden Vertriebskanäle, Arten von Kundenbeziehungen und die verschiedenen Rentabilitäten in den Segmenten beschrieben. Dies hat zur Folge, dass ein Geschäftsmodell somit auf die verschiedenen potentiellen Kunden optimal ausgerichtet ist.

Das Wertangebot des Geschäftsmodells stellt die Erfüllung der Kundenbedürfnisse dar. Es beschreibt den Nutzen, den das Produkt oder die Dienstleistung einem Kunden liefert und bildet dessen Grund, sich für ein bestimmtes Unternehmen zu entscheiden. Hier spricht die Ausführung von einem Leistungspaket oder Zusammenschluss des Angebotes. Dieses Leistungspaket schöpft demnach einen Wert für das jeweilige Kundensegment und kann dies auf unterschiedliche Art und Weise tun. Beispielsweise kann durch die Entwicklung einer Neuheit eine völlig neue und innovative Branche geschaffen werden. Weiterhin kann aber auch durch maßgeschneiderte Produkte oder Dienstleistungen eine exakte Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden realisiert werden. Das Anbieten eines schon vorhandenen Wertes zu einem geringeren Preis oder eine zusätzliche Risikominderung in Form eines Rückgaberechts stellen weitere Möglichkeiten dar, um ein schon vorhandenes Wertangebot zu verbessern.

Die Kanäle beschreiben die Kommunikations-, Distributions- und Verkaufskanäle. Dieser Punkt bildet also die Berührungspunkte mit dem Kunden und soll vor allem die Aufmerksamkeit auf die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens lenken. Hierbei existieren verschiedene Kanaltypen. Diese werden grundsätzlich in direkte und indirekte Kanäle unterteilt. Als die direkten Kanäle können direkte Verkaufsabteilungen oder auch der reine Internetvertrieb gesehen werden. Indirekte Methoden stellen die Kontaktaufnahme zum Kunden über Partnerfilialen oder Großhändler dar. Die Ausführung von Osterwalder und Pigneur beschreibt die Aufgaben dieser verschiedenen Kanäle weiter durch fünf Phasen. Dabei geht es von der Erzielung der Aufmerksamkeit über die Hilfe zur Bewertung der angebotenen Leistung, zum Kauf, der Vermittlung und der Betreuung nach diesem getätigten Kauf.

Einen weiteren Punkt stellen die Kundenbeziehungen dar, welche eine Aussage über die Art der Beziehung mit dem einzelnen Kundensegment geben. Dabei kann die Beziehung von persönlich bis hin zu automatisiert beschrieben werden und verschiedene Motive verfolgen. Die Kundenakquise, Kundenpflege und Verkaufssteigerungen bilden hierbei die Hauptmotive. Diese verschiedenen Arten der Beziehungen haben großen Einfluss auf die spätere Erfahrung mit dem Produkt oder der Dienstleistung und dem Unternehmen. Grundsätzlich hängt die Art der Kundenbeziehung erheblich von dem zu bearbeitenden Markt ab. Auf einem weitestgehend gesättigten Markt macht es nur wenig Sinn, aggressive Kundenakquise zu betreiben. In diesem Fall sollte der Fokus beispielsweise auf die Pflege des vorhandenen Kundenstamms gelegt werden.

Das Beschreiben der Schlüsselressourcen zeigt die Ressourcen auf, die es einem Unternehmen ermöglichen, ein Wertangebot zu schaffen und das Kundenbedürfnis zu befriedigen. Dabei können, je nach Geschäftsmodell, verschiedene Schlüsselressourcen nötig sein. Die verschiedenen Ressourcen werden dabei in physisch, intellektuell, menschlich und finanziell aufgeteilt. Für Unternehmen können dies beispielsweise Produktionsstandorte, Personalausstattung oder auch Kredite zur Finanzierung darstellen. Ob die Ressourcen dem Unternehmen gehören oder eventuell nur geleast sind, spielt hierbei keine Rolle.

Die Schlüsselaktivitäten beschreiben die wichtigsten Aktivitäten, die für ein Unternehmen notwendig sind, um ein funktionierendes Geschäftsmodell zu betreiben. Ähnlich wie die Schlüsselressourcen tragen diese Aktivitäten erheblich zur Werterstellung bei. Auch hier findet eine Kategorisierung statt. Die verschiedenen Aktivitäten können in Produktion, Problemlösung und Plattform bzw. Netzwerk gegliedert werden. Die Aktivität der Produktion stellt dabei die Herstellung und Auslieferung eines Produktes dar, wohingegen die Problemlösung durch die Entwicklung von individuellen Kundenlösungen beschrieben wird. Aktivitäten zur Schaffung einer Plattform oder eines Netzwerkes werden benötigt, um Geschäftsmodelle zu entwickeln, die auf einer solchen Plattform oder einem Netzwerk basieren.

Für viele Unternehmen ist es unerlässlich, Partnerschaften mit anderen Unternehmen oder Institutionen einzugehen. Damit die Schlüsselaktivitäten ausgeführt werden können, müssen Schlüsselpartnerschaften eingegangen werden. Diese gegebenenfalls vorhandenen Kooperationen können verschiedene Ziele haben. Optimierungen durch Mengenvorteile, Minderung von Risiken und Unsicherheiten oder die Akquise von bestimmter Ressourcen und Aktivitäten stellen hierbei die Hauptfaktoren dar. Die explizite Beschreibung dieser Partnerschaften führt dazu, dass diese überprüft und in bestimmten Fällen sogar angepasst werden können.

Business Development Manager (DIM)

 

Externe Einflussfaktoren

Neben den genannten internen Bausteinen eines Geschäftsmodells spielen auch die externen Einflüsse eine erhebliche Rolle. Da die wirtschaftlichen Zusammenhänge immer weiter wachsen und die Unternehmensumwelt immer komplexer wird, neue Technologien entwickelt werden und dadurch grundlegend neue Wertangebote geschaffen werden, ist es zwingend notwendig, das direkte Umfeld einer Unternehmung genauer zu betrachten.

Die Unternehmensumwelt setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Es bieten sich die Umfeld-, Branchen-, Markt- und Wettbewerbsanalyse an.

Die Umfeldanalyse betrachtet dabei das Umfeld der Unternehmung hinsichtlich technologischer, regulativer, ökonomischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Demgegenüber erfassen die Branchen- und Marktanalyse die Marktstrukturen, das Nachfrageverhalten und die verschiedenen, schon existierenden Branchen. Die Wettbewerbsanalyse beschäftigt sich hingehend mit dem Verhalten des Wettbewerbs und dessen Intensität.

Methoden zur Entwicklung eines Geschäftsmodells

Die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells ist häufig eine wesentliche Aufgabenstellung im Business Development Management. Die Vorgehensweise lässt sich dabei grundsätzlich in die Schritte Mobilisieren, Verstehen, Gestalten, Implementieren und Durchführen abgrenzen. Dieser Prozess lässt sich allerdings an die Bedürfnisse eines Unternehmens anpassen und darf nicht als starrer Rahmen gesehen werden.

Geschäftsmodell: Schritte der Entwicklung

Die Mobilisierungs-Phase kennzeichnet das Definieren des Ziels eines Geschäftsmodells durch das beteiligte Projektteam. Hierbei ist es zwingend notwendig, dass das mitwirkende Team aus den verschiedensten Abteilungen und Managementebenen zusammengesetzt ist. Nur so ist eine differenzierte Betrachtung möglich. Außerdem sollte das Canvas-Geschäftsmodell von Anfang an, also bereits in dieser Phase, als Kommunikationsbasis implementiert und kommuniziert werden.

Die nächste Phase bildet das Verstehen und enthält eine Vielzahl von Analyse- und Recherchearbeiten. Den Schwerpunkt bildet hierbei die direkte Umgebung des Geschäftsmodells. Marktsegmente sollen analysiert, Experten interviewt und konkurrierende Geschäftsmodelle genauestens betrachtet werden. Es geht darum, zuerst das Umfeld genauer zu betrachten, um dann in der nächsten Phase das Geschäftsmodell zu gestalten.

Das Gestalten des Geschäftsmodells bildet das Kernelement in diesem Prozess. Hier gilt es, das Vorhaben so genau wie möglich unter Berücksichtigung der vorangegangen Phasen, zu beschreiben. Auch an dieser Stelle sollten verschiedenste Sichtweisen mit in den Prozess einbezogen werden, um ein möglichst neues und innovatives Modell zu erschaffen. Osterwalder und Pigneur empfehlen hier, nicht zu kurzfristig zu denken, sondern das Modell langfristig zu betrachten, da es eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt bis ein Geschäftsmodell am Markt etabliert ist und erste Gewinne erwirtschaftet.

Die eigentliche Umsetzung wird durch die Phase der Implementierung beschrieben. In dieser Phase empfiehlt sich ein Geschäftsplan, der als Grundlage für die Ausarbeitungen dient. Weiterhin sollte das Geschäftsmodell so implementiert werden, dass eine schnelle Anpassung an eventuelle Kritik oder Fehlentscheidungen schnell möglich ist.

Der letzte Schritt wird durch das Durchführen des Geschäftsmodells beschrieben. Das Geschäft ist nun in den Markt eingeführt worden und es gilt die Reaktion des Marktes zu erfassen und das Vorhaben gegebenenfalls auf diese anzupassen. Hier empfehlen sich unterschiedliche Workshops mit Mitarbeitern aus den verschiedenen Bereichen, um die Veränderungen zu erfassen und umgehend auf diese reagieren zu können.

Tool für die Entwicklung eines Geschäftsmodells

Prinzipiell bevorzugen wir für die Entwicklung von Geschäftsmodellen individuelle Workshops, um alle Akteure, die für die Entwicklung des Geschäftsmodells wichtig sind, zusammenzubringen und sich über die verschiedenen Elemente des Geschäftsmodells auszutauschen. So entwickeln wir das Geschäftsmodell Rollen- und Fragen-basiert weiter. Ein hervorragendes Online-Tool für diese Entwicklungsarbeit bietet die Webseite https://canvanizer.com.

Geschäftsmodell Canvanizer

Auf der Webseite existieren verschiedene Tools, um Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu diskutieren. In der Kategorie „Business“ ist auch der Business Modell Canvas zu finden. Die Webseite ist kostenlos und stellt die verschiedenen Tools über den Webbrowser dar. Um ein Geschäftsmodell zu erstellen, vergibt man einfach einen Titel und trägt die E-Mailadresse ein, schon kann man das Modell ausfüllen und bearbeiten.

#Geschäftsmodell #Business Development #BusinessModellCanvas

 

 

Ansoff-Matrix – Die beste Business Development Struktur!

Ansoff-Matrix – Die beste Business Development Struktur!
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Die Ansoff-Matrix ist auch heute noch immer eine passende und hilfreiche Struktur, um Business Development Strategien zu systematisieren! Die Ansoff-Matrix bietet eine gute Struktur, um verschiedene Wachstumsmöglichkeiten für ein Unternehmen zu strukturieren und relevante Produkt-Markt-Kombination für das Unternehmen zu identifizieren und wachstumsstrategische Optionen zu selektieren. Daher ist die Anwendung der Wachstumsmatrix nach Ansoff ein gutes Business DeveBusiness Development Manager (DIM)lopment Tool.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung und Anwendungsgebiete der Ansoff-Matrix
  2. Marktdurchdringungsstrategie
  3. Marktentwicklungsstrategie
  4. Produktentwicklungsstrategie
  5. Diversifikationsstrategie
  6. Ansoff-Matrix: Vorgehensweise
  7. Vor- und Nachteile der Ansoff-Matrix

Zielsetzung und Anwendungsgebiete der Ansoff-Matrix

Die Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff unterstützt die Konzeption von Wachstumsüberlegungen eines Unternehmens. Hierzu unterscheidet das Verfahren zwei grundsätzliche Dimensionen, auf denen ein Unternehmen sich weiterentwickeln und wachsen kann: Das eigene Produkt- und Leistungsprogramm und die Märkte oder Marktsegmente auf denen es tätig ist bzw. in Zukunft sein wird. Marktfeldstrategien legen entsprechend fest, mit welchen Produkten oder (Dienst-)Leistungen ein Unternehmen auf welchen Märkten tätig sein will. Die im Rahmen der Marktfeldstrategien generell möglichen Produkt-Markt-Kombinationen werden hierzu in Form einer Vier-Felder-Matrix dargestellt. Als theoretischer Rahmen bietet diese Matrix dem strategischen Management eine grundsätzliche Übersicht möglicher marktfeldstrategischer Optionen sowie anschließend die Abbildung und Einordnung der ausgewählten Wachstumskurse. Die Ansoff-Matrix findet insbesondere in der Planung von Marketingstrategien Anwendung, so dass es sich hier um ein typisches Verfahren zur Entwicklung von Funktionsbereichsstrategien handelt. Hierzu lassen sich Marketingprogramme mittels der Ansoff-Matrix relativ übersichtlich in Hinblick auf verschiedene Wachstumsrichtungen abstimmen. Sehr vereinfacht ausgedrückt beantwortet das Verfahren hierzu die folgenden Fragestellungen: Warum, wo und wie wachse ich?

 

Wie Ihr Unternehmen wachsen kann erfahren Sie in unserem Business Development Seminar!

Die Ansoff-Matrix zeigt dem Unternehmen Wachstumsmöglichkeiten auf, die sich aus verschiedenen Kombinationen von Produkten und Märkten ergeben. Die Gliederung erfolgt zweidimensional, wobei zwischen bestehenden und neuen Produkten (Leistungen) auf der einen Seite sowie bestehenden und neuen Märkten auf der anderen Seite unterschieden wird. Im Ergebnis ergeben sich aus diesen Kombinationen vier mögliche Wachstumsstrategien, die in der folgenden Abbildung dargestellt werden:

Ansoff-Matrix

Aus der Ansoff-Matrix leiten sich nun einzelne wachstumsorientierte Marktstrategien ab, die geeignet sind, um das vorhandene Marktpotenzial eines Geschäftsfeldes besser auszuschöpfen. Die verschiedenen Marktstrategien sind mit einem unterschiedlichen Risiko bzw. Wachstumspotenzial versehen.

Ansoff-Matrix Risiken und Wchstumsimpulse

Marktdurchdringungsstrategie

Im Rahmen einer Marktdurchdringungsstrategie versucht ein Unternehmen mit den vorhandenen Leistungen, die Märkte, auf denen das Unternehmen bereits tätig ist, weiter zu durchdringen.

Potenzielle Möglichkeiten der Marktdurchdringung sind:

  • Abwerbung der Konkurrenzkunden (z.B. durch eine konkurrenzorientierte Preisstellung oder durch eine Intensivierung der Werbung),
  • Intensivierung der Verwendung bei bestehenden Kunden (z.B. durch eine Vergrößerung der Verpackungseinheiten oder durch eine Beschleunigung des Ersatzbedarfs),
  • Gewinnung von Kunden, die das Produkt bisher noch nicht verwendet haben (z.B. über eine verbesserte Distribution oder eine stärkere Bekanntmachung des Produktes).

Ansoff-Matrix

Wenn man diese Möglichkeiten im Rahmen eines Business Development Workshops einmal konsequent durchspielt, kommen zahlreiche Optionen für die Marktdurchdringung in Frage. Hier einige konkrete Ansatzpunkte:

Wachstumstipp #1: Wachstumssteigerne Preisstrategie

In vielen B2B-Branchen stagniert das Wachstum, da die Anbieter eine hohe Schwelle für insbesondere kleinere und jüngere Unternehmen aufbauen. Die Investitionskosten. Investitionskosten kann man jedoch auch anders abbilden, indem die Anschaffungskosten gestreckt oder direkt verdeckt refinanziert werden. Anstatt eine Maschine für zum Beispiel 50.000 Euro zu verkaufen, kann diese mit einem Wartungsvertrag gekoppelt über eine Laufzeit von zum Beispiel 48 Monaten an den Kunden verleast oder vermietet werden. Mit dieser Art von Geschäftsmodell hat das Unternehmen RANK XEROX den Fotokopierer in den Markt als Innovation eingeführt. Die Hemmschwelle sinkt für die Investition in ein langlebiges und notwendiges Investitionsgut. Daher macht es Sinn in seinem eigenen Geschäftsfeld diese Option zu untersuchen.

Wachstumstipp #2: Kontinuierliche Preisanpassungen

Preise müssen erhöht werden. Diese sehr einfache Maßnahme ergibt sich durch ein wenig Grundlagenwissen. Umsatz ist gleich Preis mal Menge. Oder mathematisch U = p * x. Um mehr Umsatz zu generieren, kann die Menge und/oder der Preis erhöht werden. In vielen Unternehmen existiert eine unnatürliche Angst vor Preiserhöhungen. Mit Hilfe kontinuierlicher Preiserhöhungen können die Marktgegebenheiten  besser ausgenutzt werden. Dabei sollte man natürlich vorher einmal die Preislagen der eigenen Marken und Produkte erfassen und den Preisspielraum auch nutzen. In den meisten Märkten ist eher Intransparenz an der Tagesordnung, daher fällt eine Preiserhöhung von 2-3 % fast nie auf.

Wachstumstipp #3: Cross-Selling: Mehr Verkaufen

Die Online-Händler machen es vor: „Kunden die dieses Produkt gekauft haben, haben auch das gekauft.“ Viele Unternehmen beschweren sich zwar über den Wettbewerb aus dem Internet, nutzen die darin enthaltenen Potenziale aber leider nicht aus. Versuchen Sie passende Kombinationen zu finden. Der Schuhhändler, der zu den Schuhen keine Pflegemittel verkauft, und der Maschinenbauer, der zur Maschine keinen Wartungsvertrag anbietet, sind fahrlässig. In jedem Geschäftsmodell gibt es Möglichkeiten, Zusatzverkäufe zu tätigen.

Wachstumstipp #4: Up-Selling: Besser verkaufen

Vielfach informieren sich Kunden über ein Produkt und fragen dann genau dieses an. Die Situation scheint einfach. Der Kunde kennt das Produkt und hat einen Preispunkt gelernt. Aktives Verkaufen setzt aber eine ordentliche Situationsanalyse voraus. Was braucht der Kunde wirklich? Kann man ihm nicht vielleicht doch etwas Höherwertigeres anbieten, um seinen Bedarf besser zu erfüllen? Die Automobilindustrie macht es uns vor. Zusatzausstattungen und Zubehör führen hinterher immer zu einem höheren Verkaufspreis als anfänglich gedacht. Auch das Happy Meal von McDonald’s ist ein schönes Beispiel für ein gekonntes Up-Selling: Statt eines Burgers kauft der Kunde einen Burger, eine Portion Pommes und ein Getränk.

Wachstumstipp #5: Vertriebsaktivierung

In vielen Unternehmen ist der Vertrieb nicht immer eng geführt und kontinuierlich entwickelt worden. Ein Projekt zur Vertriebsaktivierung kann Wachstumsimpulse auslösen und dafür sorgen, dass die Vertriebsarbeit effektiver und effizienter abläuft. Incentiveprogramme haben oftmals eine starke Wirkung, um aus einem passiven einen aktiven Vertrieb zu machen.

Wachstumstipp #6: Neue Vertriebspartner

Um ein Marktsegment besser zu durchdringen, können zusätzliche Vertriebspartner helfen. Da die meisten B2B-Märkte intransparent sind und durch Beziehungsgeflechte gekennzeichnet sind, kann die Gewinnung von weiteren Vertriebspartnern eines Vertriebskanals eine gute Möglichkeit sein, weiter zu wachsen ohne sich selber zu kannibalisieren.

Wachstumstipp #6: Zusätzliche Vertriebswege

Im Rahmen der Digitalisierung sind in den letzten Jahren E-Commerce Plattformen wichtiger geworden. In vielen Segmenten und Teilmärkten ist noch immer großer Nachholbedarf bei der Bearbeitung der digitalen Vertriebswege erkennbar. Oftmals segmentieren Vertriebskanäle auch verschiedene Märkte. Mit einer zusätzlichen Nutzung weiterer Wege kann so weiter gewachsen werden. Multichannel Vertrieb hat auch in Zukunft noch weitere Potenziale.

Wachstumstipp #7: Artverwandte Kundensegmente ansprechen

Vielfach haben sich Unternehmen gerade im B2B-Bereich auf Branchensegmente spezialisiert. Eine Expansion und vertriebliche Ansprache von artverwandten Segmenten kann eine sinnvolle Wachstumsstrategie im Rahmen der Marktdurchdringung sein.

Wachstumstipp #8: Produktvarianten entwickeln

Eine gute Möglichkeit zu wachsen, ist es mit Hilfe von Produktvariationen den Markt besser abzubilden. Mit Varianten und Optionen können so die bestehenden Märkte besser durchdrungen werden. Oftmals besteht zwar die Angst, dass sich die Produktvarianten  gegenseitig kannibalisieren. Wenn die Produktvarianten jedoch über ein Segment gesteuert werden, dann kann diese Gefahr eingegrenzt werden.

Wachstumstipp #9: Mit Produktvarianten Preisbänder besetzen

In vielen Märkten existieren Preisbereiche, sogenannte Preisbänder, die den Markt über die Produkte segmentieren. Mit Hilfe von Produktvarianten kann man diese Marktsegmente besetzen. Ein Discount Produkt, ein Produkt oder eine Marke für die mittlere Preislage und ein Premium Produkt können so den Markt besser abbilden und erzeugen zusätzliches Wachstum.

Marktentwicklungsstrategie

Bei der Marktentwicklungsstrategie sollen für vorhandene Leistungen neue Märkte erschlossen werden. In Abhängigkeit von der Definition des bisher bearbeiteten Marktes können neue Märkte für ein Unternehmen aus räumlicher, verwendungsbezogener oder kundenbezogener Sicht gewonnen werden. Entsprechend bieten sich folgende strategische Optionen einer Marktentwicklung an:

  • Neue (regionale) Markträume: Das Unternehmen kann seine Aktivitäten räumlich ausdehnen. So kann beispielsweise ein Unternehmen, das seine Produkte bisher nur regional angeboten hat, seine Aktivitäten auf den überregionalen, nationalen oder internationalen Markt ausdehnen.
  • Schaffung neuer Verwendungszwecke: Durch eine gezielte Ausweitung der Eignung eines Produktes über seine ursprüngliche Verwendung hinaus können neue Marktpotenziale erschlossen werden. Beispielsweise ist Sportbekleidung neben der ursprünglichen Nutzung seit einiger Zeit auch im Alltags- und Freizeitbereich angesagt (z.B. Turnschuhe, Jogginghosen und Leggins).
  • Gewinnung neuer Verwender: Hier sollen für die bestehenden Produkte neue Zielgruppen bzw. Segmente erschlossen werden. Dies könnte beispielsweise durch leichte Modifikationen des Produktes oder der Preisstellung erfolgen oder aber durch neue, abnehmerspezifische Absatzwege erfolgen.

Wachstumstipp #1: Neue regionale Märkte entwickeln

Die regionale Marktbearbeitung ist ein häufig unterschätztes Wachstumsfeld. Auch wenn wir über Globalisierung sprechen und globale Märkte vom Wachstumspotenzial am attraktivsten erscheinen, so kann eine Intensivierung der Marktbearbeitungsaktivitäten mit einem regionalen Fokus weitere Wachstumsimpulse liefern.

Wachstumstipp #2: Neue Vertriebswege

Oftmals differenzieren Vertriebswege auch Märkte oder Geschäftsfelder. Die Ansprache von neuen Vertriebspartnern kann neue Märkte öffnen. Gerade im B2B-Umfeld fokussieren sich Unternehmen auf den etablierten mehrstufigen Vertrieb. Die Ansprache von Resellern und Vertriebspartnern mit digitalen Vertriebskanälen kann hier neue Geschäftsfelder schaffen.

Produktentwicklungsstrategie

Die Produktentwicklung ist eine Strategieoption aus dem Produktmanagement, um auf vorhandenen Märkten zusätzlich neue Leistungen anzubieten. Es geht hierbei also um die Erweiterung bzw. Optimierung des Absatzprogramms. Dabei kann es durchaus auch sinnvoll sein, degenerierte Produkte zu eliminieren. Entscheidungen im Rahmen der Produktenwicklungsstrategie hängen eng mit dem angestrebten Innovationsgrad eines Unternehmens zusammen. Grundlegend kann hierbei zwischen

  • echten Innovationen (originäre Produkte, die es bisher so noch nicht gab – z.B. das erste Fahrrad),
  • quasi-neuen Produkten (neuartige Produkte, die auf einer Veränderung oder Ausweitung der Eigenschaften bereits existierender Produkte bestehen – z.B. ein Mountainbike) oder
  • sog. Me-too-Produkten (Nachahmungsprodukte, die sich vom Original meist nur marginal, z.B. durch die Namensgebung oder die äußere Gestaltung unterscheiden – z.B. der x-te Schokoriegel)

unterschieden werden.

Diversifikationsstrategie

Die Strategie der Diversifikation ist mit Sicherheit die risikoreichste Variante, bietet allerdings auch die größten Wachstumspotenziale und sollte deswegen allein wegen der Risikogesichtspunkte nicht sofort abgelehnt werden. Unter Diversifikation ist die Betätigung einer Unternehmung mit neuen Produkten auf für sie neuen Märkten zu verstehen. Bei dieser Strategie sind drei Alternativen denkbar:

  • Horizontale Diversifikation: Dabei wird das bisherige Produkt- und Leistungsprogramm um verwandte Angebote erweitert. Eine solche Verwandtschaft kann durch den Einsatz gleicher Verfahren bzw. Produktionstechnologien, gleicher Materialien und/oder durch gleiche Abnehmer gegeben sein. Beispiel: Ein Bierhersteller produziert neben seinen diversen Biersorten auch ein Fruchtsaftgetränk.
  • Vertikale Diversifikation: Bei einer vertikalen Diversifikation wird eine Ausweitung des bisherigen Angebots um vor- oder nachgelagerte Wirtschaftsstufen vorgenommen. Die dahinter stehende Idee besteht darin, den eigenen Anteil an der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen. Ziel dabei ist es, das Absatz- und/oder Beschaffungsrisiko zu vermindern. Beispiel: Ein Schokoladenhersteller betreibt eine eigene Kakaoplantage.
  • Laterale Diversifikation: Bei der lateralen Diversifikation stößt ein Unternehmen in völlig neuartige Produkt- und Markträume vor. Dabei stehen die neuen Leistungen in keinem Zusammenhang mit den bisherigen Angeboten des Unternehmens. Ein Beispiel für diese strategische Option besteht darin, dass ein Automobilkonzern auch Kleidung herstellt und verkauft.

Ansoff-Matrix: Vorgehensweise

Die Anwendung der Ansoff-Matrix zur Entwicklung von Wachstumsfeldern sieht idealtypisch folgendes phasenorientierte Vorgehen vor:

Ansoff-Matrix

Die erste Phase bildet die Analyse der Ausgangssituation als grundsätzliche Basis für die strategische Planung. (Die Notwendigkeit ist bereits umfassend in Kapitel 3 beschrieben worden). Hierzu bietet sich der Einsatz der SWOT-Analyse an, um interne Stärken und Schwächen sowie externe Chancen und Risiken in die Planung von Wachstumsfeldern berücksichtigen zu können.

In der anschließenden zweiten Phase werden dann die verschiedenen Strategieoptionen dargestellt, die sich einem Unternehmen bieten. Hierzu werden die vier skizzierten Wachstumsstrategien nach Ansoff auf das eigene Unternehmen übertragen. Hierzu ist es hilfreich, zunächst das aktuell bearbeitete Produkt-Markt-Feld zu skizzieren, um die Ausgangslage zu bestimmen. Im Anschluss wird dann jeder Quadrant, der eine allgemeine Wachstumsstrategie beschreibt, für das eigene Unternehmen individualisiert.

Phase drei beinhaltet die Auswahl geeigneter zielgerichteter Wachstumsstrategien. Hierbei werden die vier grundsätzlichen Wachstumsmöglichkeiten hinsichtlich der festgelegten Unternehmensstärken und -schwächen sowie der externen (positiven sowie negativen) Herausforderungen bewertet. In der finalen vierten Phase wird die gesamte Wachstumsstrategie für die weiteren (operativen) Schritte zusammengefasst und kompakt abgebildet.

Vor- und Nachteile der Ansoff-Matrix

Auch für die Ansoff-Matrix werden sowohl die Einsatzmöglichkeiten in der Praxis als auch die Ergebnisse dieses Verfahrens in einer kritischen Beurteilung diskutiert:

Vorteile der Ansoff-Matrix:

  • Leicht einzusetzendes Instrument zur strategischen Planung des Leistungsprogramms
  • Gute Entscheidungsvorbereitung durch die übersichtliche Abbildung strategischer Optionen
  • Unmittelbare Handlungsempfehlungen
  • Große Akzeptanz und hoher Bekanntheitsgrad: Das Instrument wird seit Jahrzehnten erfolgreich in der Praxis eingesetzt

Nachteile der Ansoff-Matrix:

  • Unterstellung einer einseitigen Wachstumsorientierung
  • Keine Berücksichtigung der Marktteilnehmer durch die Strategieoptionen
  • Allgemeine Wachstumgsstrategien mitunter stark vereinfacht dargestellt:
    • Kosten steigen mit wachsender Marktdurchdringung exponentiell
    • Die höhere Risikobewertung der Markt- gegenüber der Produktentwicklung ist nicht allgemein gültig
  • Nur zwei Dimensionen – keine Variationsmöglichkeiten
  • Keine allgemein gültigen Regeln zur Auswahl einer Strategie
  • Ausgewählte Wachstumsstrategien sind durch ergänzende Analysen zu verifizieren

Ansoff-Matrix

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#ansoff #ansoffmatrix #businessdevelopment

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Lean Business Development

Lean Business Development
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Die Lean-Welle hat in den letzten Jahren nicht nur die Produktionen deutscher Unternehmen durchdrungen, sondern auch die Management-Funktionen bedingt. Die Digitalisierung hat die Geschwindigkeit, in der Businessprozesse realisiert werden, massiv verkürzt.

Stand in den 2000ern für ein Business Launch noch ein Zeitfenster von drei bis fünf Jahren zur Verfügung und Investoren akzeptierten Businesspläne mit einer Dauer von fünf bis 10 Jahren, sind wir heute mit einer Verkürzung auf eine Dauer von drei bis maximal vier Jahren konfrontiert. Des Weiteren haben sich Marktprozesse massiv beschleunigt, sodass Innovationsvorsprünge auch nur noch ein bis zwei Jahre halten und den Druck hin zu Business Development Prozessen massiv erhöhen.

Lean Business Development

Tools wie Design Thinking versprechen eine höhere Kundenorientierung und eine insgesamt schnelle Realisierung. Der Begriff des Lean Business Development scheint sich in diesem Zusammenhang immer mehr zu etablieren.

Lean Business Development unterscheidet sich von klassischen Business Development Ansätzen dadurch, dass die Prozesse iterative schneller und damit agiler konzipiert sind.
Abgeleitet aus den Grundprinzipien des Leanmanagements ergeben sich für das Lean Business Development folgende Grundprinzipien:

Business Development

1. Ausrichtung aller Tätigkeiten auf den Kunden

Kundenorientierung gemäß Lean Business Development ist die Kernfunktion eines Geschäftsmodells. Erfolgreiche Geschäftsmodelle beinhalten immer einen besonderen Kundennutzen bzw. stiften für die relevanten Zielgruppen einen Nutzen, der sie bewegt, überproportionale Gegenleistungen (Zahlungen) zu leisten. Insbesondere bei digitalen Geschäftsmodellen geht es also nicht um technische Machbarkeit, sondern um Nutzen für den Kunden. Customer Centricity ist damit ein wichtiger Faktor im Lean Business Development.

2. Konzentration auf die eigenen Stärken

Die Fokussierung auf die eigenen Kernkompetenzen führt zu einer Optimierung aller Prozesse und Leistungen, die sich idealerweise im Kundennutzen wiederfinden. Die Entwicklung von Stärken und deren Einsatz im Geschäftsmodell ist damit ein wesentliches Element im Lean Management.

3. Optimierung von Geschäftsprozessen

Geschäftsprozesse, also die Art und Weise ein Geschäft betrieben wird, beschreiben die prozessuale Sicht innerhalb des Lean Business Development. Geschäftsprozesse müssen daher sauber am Kundennutzen ausgerichtet, konkret moduliert und beschrieben sowie kontinuierlich optimiert werden. Innovationen der Optimierung von Geschäftsprozessen bieten eine deutliche Verbesserung der Gesamtleistung.

4. Ständige Verbesserung der Qualität (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, KVP)

„Die Leistung, die heute erbracht wird, ist die schlechteste Möglichkeit für die Zukunft.“ Dieser Leitsatz beschreibt die Sichtweise im Lean Business Development: Durch kontinuierliche Optimierung der Qualität aus der Sicht des Kunden die Leistung des gesamten Geschäftsmodells kontinuierlich verbessern.

5. Interne Kundenorientierung als Unternehmensleitbild

Auch interne Kunden gehören zum Konzept des Lean Business Development. Nur wenn die eigene Organisation in die Business Development Prozesse eingebunden ist, kann sich der Business Development Prozess kontinuierlich weiterentwickeln. Es kommt darauf an, was gemacht wird, wie es gemacht wird und wie das Business Development in die Unternehmens-DNA eingebunden ist. Als Bestandteil des Unternehmensleitbildes ist Business Development langfristig erfolgreich.

6. Eigenverantwortung, Empowerment und Teamarbeit

Nicht Tools, sondern Menschen sind die wesentlichen Treiber im Business Development. Die Entwicklung von Kunden, neuen Produkten oder neuen Märkten kann nur erfolgen, wenn gemeinsam im Team an dieser Entwicklung gearbeitet wird. Business Development Strukturen sind Strukturen, die quer durch die Organisation über verschiedene Hierarchiestufen und Abteilungsgrenzen hinweg funktionieren. Daher sind die Eigenverantwortung der involvierten Mitarbeiter, Empowerment und das Miteinander relevant und wichtig.

7. Dezentrale, kundenorientierte Strukturen

Business Development hat sich in vielen Umsetzungsstrukturen eher dezentral und kundenorientiert ausgeprägt. Ist Business Development in Linienfunktionen mit eingebunden, kann es das Potenzial nur bedingt ausspielen und wird oftmals auf eine Einzelfunktionen reduziert.

8. Führen ist Service am Mitarbeiter

Lean Business Development benötigt Unternehmer im Unternehmen. Mitarbeiter müssen nicht gemanagt werden, sondern durch Führung die Möglichkeit erhalten, ihre Potenziale zu nutzen. Ausgerichtet auf den Kundennutzen muss der Mitarbeiter die Möglichkeit haben, die eigenen Stärken und Potenziale auf den Kunden auszurichten. Führungskräfte bieten dazu den Rahmen und die Möglichkeiten und unterstützen als „Coach“ den Mitarbeiter an den richtigen Stellen.

Business Development

9. Offene Informations- und Feedback-Prozesse

Offene Informations- und Feedbackprozesse sind für das Unternehmen und Lean Business Development wichtig. Durch den Abbau von Hierarchiegrenzen und eine offene Kommunikationskultur können Business Development Prozesse kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dies bedeutet Transparenz der Informationsprozesse und kontinuierliche Feedbackprozesse, um damit Fehler identifizieren, vermeiden und beheben zu können. Mit der passenden Fehlerkultur kann Lean Business Development auch funktionieren.

10. Einstellungs- und Kulturwandel im Unternehmen (Kaikaku)

Lean Business Development verändert Unternehmen auf unterschiedlichen Ebenen. Die Einstellung der Mitarbeiter zur eigenen Arbeit, den eigenen Fähigkeiten und Prozessen werden beeinflusst. In aller Regel hat Lean Business Development organisatorische Veränderungen zur Konsequenz und bietet eine neue Kultur der Arbeit und Weiterentwicklung. Nicht der Status quo über die Vergangenheit prägt das Unternehmen, sondern die Zukunft. Das Unternehmen ist auf Veränderung und auf die Vorstellung der Stakeholder ausgerichtet. Und so kann eine Lean Business Development Kultur entstehen.

Weiterbildung Business Development Manager (DIM) – Starten Sie sofort!

Weiterbildung Business Development Manager (DIM) – Starten Sie sofort!
4.4, 16 Bewertungen

Starten Sie noch heute Ihren Zertifikatslehrgang „Business Development Manager (DIM)“. Die Weiterbildung Business Development bietet Ihnen das nötige Rüstzeug, verschafft Ihnen einen Überblick und gibt Ihnen eine Struktur vor, um in der Funktion des Business Development Managers Unternehmen und deren Geschäftsfelder mit zu gestalten. Melden Sie sich jetzt an und beschleunigen Sie Ihre Karriere im Business Development!

Lean Business Development

Beschreibung der Weiterbildung Business Development Manager (DIM)

Die zentralen Aufgaben eines Business Development Manager sind die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und der Zugang zu neuen Geschäftsideen und Märkten. Weiterhin regelt er den Auf- und Ausbau von Kundensegmenten und neuen Geschäftsbeziehungen, gestaltet die strategischen Optionen und ist verantwortlich für die Umsetzung im Unternehmen. Die Weiterbildung Business Development Manager vermittelt das Wissen und die notwendigen Tools, um als Business Development Manager zu agieren. Der Zertifikatslehrgang Business Development Manager (DIM) besteht aus 21 Live-Webinaren. Ein Webinar dauert ca. 60 Minuten. Sie erhalten Transferhilfen zu jedem Modul und zusätzlich zwei Lehrbriefe inklusive Checklisten. Ferner erhalten Sie einen Zugang, der Ihnen 12 Monate Zugriff auf den DIM Online-Campus gewährt. Damit steht einer erfolgreichen Weiterbildung nichts mehr im Weg.

Struktur der Weiterbildung Business Development Manager (DIM)

  • 21 Online-Module (2 Live-Module pro Woche)
  • Starttermin: Jederzeit
  • Transferhilfen pro Modul
  • Zugang zum DIM Online-Campus (18 Monate)
  • Zwei ausführliche Lehrbriefe inklusive Checklisten
  • Online-Abschlussprüfung im Multiple-Choice-Format
  • Anerkanntes Zertifikat

Business Development - Was ist eigentlich...?

Inhalte der Weiterbildung Business Development Manager (DIM)

  1. Basiswissen Business Development
  2. Geschäftsmodelle beschreiben und entwickeln
  3. Trends und Entwicklungen im Business Development
  4. Standortbestimmung von Business Units und Geschäftsmodellen
  5. Markt- und Kundenanalyse
  6. Strategie und Konzeption im Business Development
  7. Strategische Grundmuster (Gesetze im Business)
  8. Business Development Konzepte beurteilen und bewerten
  9. Blue Ocean Modell
  10. Kunden „entwickeln“
  11. Innovationen entwickeln
  12. Marktdurchdringung und -entwicklung
  13. Produkt Launch Management
  14. Brand Management im Business Development
  15. Kampagnenmanagement
  16. Change Prozesse managen
  17. Growth Hacking
  18. Online Aktivitäten im Business Development
  19. Internationalisierung managen
  20. Work of Leaders – Der Business Development Manager als Führungskraft
  21. Controlling von Business Development Maßnahmen

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren! Sie suchen nach zusätzlicher Weiterbildung im Bereich Business Development? Es gibt bei uns auch die Möglichkeit ein Business Development Seminar zu besuchen.

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Digitalisierungscheck – Wir unterstützen Sie bei der Digitalisierung!

Digitalisierungscheck – Wir unterstützen Sie bei der Digitalisierung!
4.7, 11 Bewertungen

Digitalisierungscheck

Wie gut sind Sie für die Digitalisierung aufgestellt? Wo liegen für Sie Chancen und Risiken der Digitalisierung? Beschäftigen Sie sich mit der Digitalisierung und den Auswirkungen auf Ihr Unternehmen?

Ihr

Digitalisierungscheck

Made by DIM!

Unsere Berater überprüfen mit Ihnen gemeinsam Ihre Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken im Zusammenhang der neuen Entwicklungen in Ihrer Branche. Ob Digitalisierung, Industrie 4.0, neue Geschäftsmodelle oder der Einfluss von Social Media, E-commerce und Online-Marketing – Sie sollten mit uns Kontakt aufnehmen! Wir begleiten Sie bei den schwierigen Fragen des Business Development und unterstützen Sie bei der Umsetzung.

  • Sie sind ein kleines (bis 50 Mitarbeiter) oder mittelständisches Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter)?
  • Der Unternehmenssitz befindet sich in Nordrhein-Westfalen?
  • Sie möchten sich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen?

Dann können wir Ihnen mit Hilfe von Förderprogrammen bis zu 50% der Kosten für einen Digitalisierungscheck fördern lassen. So erhalten Sie einen guten Überblick über Ihren Status Quo und Möglichkeiten, die Digitalisierung für Ihr Unternehmen aktiv zu gestalten.

 

Das Deutsche Institut für Marketing bietet Ihnen mit dem Digitalisierungscheck:

Digitalisierung

  • Kompetente und erfahrene Betreuung
  • Ermittlung des Digitalisierungsgrades Ihres Unternehmens
  • Ausblick auf Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft
  • Modernes Business Development
  • Unterstützung durch erfahrene Moderatoren (20 Jahre Erfahrung im Business Development)
  • Umsetzungskompetenz und Professionalität

Sprechen Sie uns an! Wir ermitteln mit Ihnen Ihre aktuelle Situation und gestalten mit Ihnen Ihre Digitalisierungschancen!

 

Die Themen beim Digitalisierungscheck

Die Ausprägungen der Digitalisierung sowie die individuelle Betroffenheit durch die Entwicklungen der Digitalisierung sind in vielen Branchen und bei den meisten Unternehmen vielfältig und sehr spezifisch. Daher gibt es unterschiedlichste Fragestellungen, die im Rahmen des Digitalisierungsschecks mit Ihnen diskutiert, analysiert und beurteilt werden können:

  • Wie verändert die Digitalisierung Ihre Branche bzw. Ihr Unternehmen?
  • Welche neuen Möglichkeiten bietet die Digitalisierung in der Kundenansprache?
  • Wie können wir kundenzentrierte Prozesse digitalisieren?
  • Wie können wir unsere unternehmerischen Kernbereiche digitalisieren?
  • Wie können wir lean und agiler werden?
  • Risiko Check – Welche Risiken kommen auf uns zu?
  • Wie gestalten wir den Vertrieb 4.0?

Mit welchen Fragen setzen Sie sich gerade auseinander?

 

Was Sie im Rahmen des Digitalisierungschecks erhalten:

Unser Digitalisierungscheck ist ein bewährtes Beratungskonzept und stützt sich auf eine strukturierte Vorgehensweise. Auf der Basis vielfältiger Beratungs- und Umsetzungskonzepte hat das DIM in den letzten Jahren sehr viel Erfahrung und ein gutes Vorgehensmodell entwickelt. Wir begleiten Sie erfolgreich und gestalten mit Ihnen passende Lösungen für die Digitalisierung. Sie erhalten…

  • … einen guten Überblick über Ihren Stand in der Digitalisierung
  • … eine Übersicht über Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung
  • … eine Entscheidungsgrundlage für Digitalisierungsfragen

 

Unsere eingesetzten Methoden beim Digitalisierungscheck

Wir arbeiten mit modernsten Methoden der Innovationsforschung und des Business Development. Passgenau für Ihre Situation erstellen wir Ihnen ein adäquates Vorgehensmodell. Folgende Tools kommen u.a. zum Einsatz:

Im Rahmen eines Strategieworkshops sensibilisieren wir Sie und Ihr Team für die Digitalisierung, analysieren mit Ihnen dann gemeinsam Ihre aktuellen Stärken und Schwächen bezogen auf die Digitalisierung, reflektieren die aktuellen Chancen und Risiken und bieten Ihnen damit eine gute Diskussionsgrundlage für die weitere Entwicklung.

MB no.5„Viele Unternehmen agieren noch sehr zurückhaltend in Bezug auf die Digitalisierung. Dies geschieht meist aus Unwissenheit und Angst vor Veränderungen, die das gesamte Unternehmen betreffen. Dabei bietet die Digitalisierung große Chancen für Unternehmen, auch für kleine und mittelständische. Wir unterstützen Sie bei dem Prozess und erarbeiten mit Ihnen die für Sie passende Digitalisierungsstrategie – passend, professionell und zukunftsfähig.“

 

Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

 

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne beraten wir Sie, wie sie mit dem Förderinstrument Digitalisierungscheck und unseren Kompetenzen die Digitalisierung Ihres Unternehmens vorantreiben können.

 

Gehen Sie mit uns das Thema Digitalisierung an!

Business Development studieren – Ein Überblick über aktuelle Studiengänge

Business Development studieren – Ein Überblick über aktuelle Studiengänge
4.3, 3 Bewertungen

Das Business Development Studium richtet sich an alle, die sich mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Unternehmen beschäftigen und sich für Veränderungs- und Wachstumsprozesse begeistern. Studiengänge zu diesem Bereich sind noch eher die Ausnahme. Dabei beinhaltet Business Development häufig Tätigkeitsfelder aus anderen Unternehmensbereichen, wie die Erschließung und den Ausbau neuer Geschäftsfelder. Bisher galt dies meist als reine Vertriebstätigkeit. Wenn Sie Business Development studieren konzentrieren Sie sich aber auf die ganzheitliche Dynamik der internationalen Wirtschaftswelt.

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Da sich der Beruf des Business Development Managers mit den drei Kernbereichen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement beschäftigt, findet man auch bei den angebotenen Studiengängen drei Schwerpunkte: Vertriebsorientiert, Produktorientiert und Marektingorientiert. Mögliche Arbeitsbereiche als Business Development Manager können Folgende sein:

  • Marketing und Werbung
  • Vertrieb
  • Organisation und Planung
  • Management und Unternehmensführung

Business Development Manager (DIM)

 

Sie möchten Business Development studieren? Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Business Development Studiengänge vor, die aktuell an Hochschulen angeboten werden.

 

>>> Hier finden Sie 5 wichtige Business Development Tipps!

1. Online-Zertifikatslehrgang – Business Development Manager (DIM)

Das Deutsche Institut für Marketing bietet den online-basierten Zertifikatslehrgang „Business Development Manager (DIM)“ als schnelle, intensive und vor allem komplett flexible Alternative zu den nachfolgend vorgestellten Studiengängen an.
Als Business Development Manager arbeiten Sie gemeinsam mit der Geschäftsführung an der Entwicklung neuer Märkte und Geschäftsfelder sowie der Ansprache neuer Kundensegmente. Megatrends wie die Digitalisierung und Industrie 4.0 greifen Sie für Ihr Unternehmen auf und sichern so dessen langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Das nötige Rüstzeug für die kommenden Herausforderungen vermittelt Ihnen unser Zertifikatslehrgang.

Alle Infos zum Business Development Manager (DIM) finden Sie hier: Business Development Manager (DIM)

2. Management & Business Development – Leuphana Uni Lüneburg

Business Development studieren

Die Leuphana Universität Lüneburg bietet den Masterstudiengang „Management & Business Development“ an. Ziel des Studiengangs ist es, dass Studierende ein Verständnis von Wandel erlangen und über geeignete strategische und operative Managementansätze verfügen. Dabei erwerben die Studierenden ein Verständnis über den Wandel von Organisationen und deren Umfeld. Die Studierenden setzen das theoretische Wissen in Praxisprojekten und Fallstudien um.

Weitere Infos gibt es hier: Master Management & Business Development

3. Business Development Management – Europäische FH

Business Development studieren

Business Development studieren: Dazu bietet die Europäische Fachhochschule den dualen Masterstudiengang „Business Development Management“ an. Das duale Studienkonzept gewährleistet die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Schwerpunktsthemen in dem Studiengang „Business Development Management“ setzen sich aus folgenden Inhalten zusammen:

  • Innovations- und Vertriebsmanagement
  • Kunden- und Qualitätsmanagement
  • Management von Geschäftsfeldern

Infos zu dem Studiengang gibt’s hier: Business Development Management

4. International Business Development – Hochschule Reutlingen

Business Development Studieren

Studierende erlernen in dem Masterstudiengang „International Business Development“ an der ESB Business School alles rund um die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Dabei bietet das Studium eine Mischung aus Theorie und Praxis. Inhalte des Studiums umfassen folgende Aspekte:

  • Wie erfolgt die Bewertung von innovativen Geschäftsfeldern?
  • Welche Relevanz haben die Bereiche Produktmanagement, Marketing, Vertrieb und Kundenbetreuung im Business Development?

Hier finden Sie alle weitere Infos: International Business Development

 

5. Entrepreneurship & Business Development – Frankfurt University

Business Development studieren

Frankfurt University of Applied Sciences bietet den berufsbegleitenden Master „Entrepreneurship & Business Development“ an. In diesem Studiengang erlernen die Studierenden komplexe Strategien von Methoden der Geschäftsfeld- und Unternehmensentwicklung zu gestalten. Business Development studieren bietet die Möglichkeit, nach dem Master eine Führungsposition in einem wachsenden Unternehmen zu übernehmen oder selbst ein Unternehmen zu gründen.

Weitere Infos finden Sie hier: Entrepreneurship & Business Development

6. Business Development – Steinbeis Business Academy

Business Development studieren

Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Business Development“ an der Steinbeis-Hochschule Berlin zielt auf eine Karriere als Führungskraft ab. Ziel des Studiengangs ist es, Kenntnisse im Rahmen einer ganzheitlichen ausgerichteten Unternehmensführung zu erweitern. Dabei stärken Studierende Ihre persönlichen Kompetenzen durch die Aneignung aktueller Managementtools und Führungstechniken. Studierende haben die Möglichkeit zwischen folgenden Pflichtfächern zu wählen:

  • General Management
  • Public Management
  • Social, Healthcare and Education Management

Alle Infos gibt es hier: Business Development

 

>>> Studium abgeschlossen? Hier finden Sie alle Infos zu unserem Business Development Seminar!

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