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Whitepaper – Wie Sie ein Whitepaper nach vorne bringt

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Ein Whitepaper ist ein wertvolles Instrument, um Ihr Unternehmen im Internet zu positionieren und gegenüber der Konkurrenz zu bestehen. Es handelt sich um ein hochwertiges Dokument, das tiefgehende Informationen zu einem spezifischen Thema liefert und als Download verfügbar ist. Durch das Erstellen und Veröffentlichen eines Whitepapers können Sie nicht nur wertvolle Leads generieren, sondern auch Ihre Glaubwürdigkeit stärken.

Was ist ein Whitepaper?

Ein Whitepaper (auch White Paper) ist ein Marketinginstrument (Content Marketing), um insbesondere im B2B Marketing Kunden in der Informationsphase der Customer Journey mit fachlichen Informationen überwiegend über das Internet zu versorgen. In einem Whitepaper können Lösungen für komplexe Fragestellung, Produkte oder generell innovative Themen aus der Unternehmensperspektive dargestellt werden. Ein Whitepaper wird häufig im Leadmanagement eingesetzt, um die Generierung von Kundendaten zu unterstützen. Es befasst sich mit einem bestimmten Thema und erklärt dieses ausführlich. Whitepaper werden häufig also Download auf der Website angeboten.

In einem Whitepaper werden komplexe Inhalte anschaulich und zielgruppengerecht aufbereitet. Lernen Sie in unserem Info-Video, wie Sie dabei vorgehen können:

Inhalte eines Whitepapers

Ein Whitepaper wird in aller Regel in der Informationsphase eines (potenziellen) Kunden eingesetzt. Um nun den richtigen Inhalt eines Whitepapers zu bestimmen, macht es immer Sinn, sich in die Rolle des Kunden zu versetzen. Wir empfehlen, sich herfür eine Persona zu erstellen, damit Sie mehr Transparenz über die Zielgruppe des Whitepapers erhalten.

Klären Sie bei der Erstellung eines Whitepapers immer folgende Fragen:

    • Für wen soll das Whitepaper sein?
    • Ist der Leser ein Entscheider, Berater oder Anwender?
    • Welche Vorkenntnisse hat er?
    • In welcher Phase des Entscheidungsprozesses befindet er sich?
    • Welche Fragen hat er?
    • Welche Inhalte wollen wir ihm transportieren?
    • Um welche Art des Problems handelt es sich?
    • Was soll er mit dem Whitepaper machen?
    • Was soll er mit dem Whitepaper machen, nachdem er es gelesen hat?
    • Welche Lösung bieten wir dem Leser an?

Mit Hilfe dieser Fragen haben Sie die Möglichkeit, sich an die Inhalte und demnach auch an den Aufbau des Whitepapers heranzumachen.

Aufbau eines Whitepapers

Ein Whitepaper sollte immer den Kontext des Kunden berücksichtigen und einen roten Pfaden aufweisen. Ziel sollte es demnach sein, so exzellenten Content anzubieten, dass der (potenzielle) Kunde das Whitepaper gerne liest, weiterleitet und empfiehlt.

Eine mögliche Gliederung für ein Whitepaper kann so aussehen:

    1. Titel, Deckblatt etc.
    2. Management Summary
    3. Vorstellung Problem / Fragestellung / Hypothese
    4. Darlegung der Sachlage / Kontext / Besonderheiten
    5. Vorgehensweise und Problemlösung
    6. Fazit / Call-to-Action
    7. Anhang (Unternehmensbeschreibung, „Über den Autor“ etc.

Vorlage für ein Whitepaper

Viele suchen nach eine Vorlage für ein Whitepaper, um direkt mit der Erstellung beginnen zu können. Dies ist aus den oben geschilderten Gründen nicht ganz einfach. Es gibt grundlegend zwei Varianten für Whitepaper: Hochformat in Form eines Berichtes (z.B. Word-Dokument / PDF), oder in Form einer Präsentation (z.B. PowerPoint). Die Wahl des richtigen Formats bzw. der richtigen Vorlage hängt u.a. von der Zielgruppe und den zu vermittelnden Inhalten ab. Auch die Länge des Whitepapers sollte zur Zielgruppe passen und deren Informationsbedarf decken. In der Regel haben Whitepaper eine Länge von 10 bis 25 DIN A4 Seiten in der PDF-Berichtsvariante. Unsere Empfehlung: Erstellen Sie sich Ihre eigene Vorlage auf Basis der Thematik und der Zielgruppe und orientieren Sie sich an der oben genannten Beispielgliederung. Außerdem ist es sinnvoll, die Vorlage für Ihr Dokument im Corporate Design Ihres Unternehmens zu gestalten.

Nutzen eines Whitepapers als Kommunikationsinstrument im Marketing

Ein White Paper ist vielseitig einsetzbar. Es dient der einseitigen Kommunikation mit Interessenten und kann online leichter als je zuvor verbreitet werden.

Michael Bernecker

„Mit einem White Paper kann ein Unternehmen seine Expertise für ein bestimmtes Fachgebiet demonstrieren. Es ist für das Branding deshalb anzuraten, White Paper in die Content Strategie zu integrieren.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Die Vorteile eins White Papers auf einen Blick:

  • Positionierung als Experte
  • Lead-Generierung
  • Content-Marketing
  • Branding
  • Qualifizierung von Kundenanfragen
  • Geringe Kosten, effiziente Verbreitung

Es bietet Ihnen die Möglichkeit, sich als Experte in einem Themengebiet zu positionieren. Denn Publikationen sind ein guter Weg, sich Ansehen und Gehör zu verschaffen.

Darüber hinaus können Sie mit Hilfe des White Papers ausgezeichnet die Kontaktdaten von Interessenten akquirieren. Stellen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vor und fordern Sie potenzielle Kunden dazu auf, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Dies kann manuell per E-Mail oder Telefon geschehen, aber auch über ein Kontaktformular oder einen E-Mailverteiler.

Auch kann das White Paper genutzt werden, um die Kundenanfragen im Vorfeld zu qualifizieren. Kommunizieren Sie dazu genau, für wen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung von Vorteil ist. Erwägen Sie auch, wer nicht zu Ihren Wunschkunden gehört. Auf diese Weise können Sie im Anschluss sehr effizient mit den generierten Leads arbeiten.

Ein White Paper kann zudem ein Element einer Content Marketing Strategie sein. Wenn es mit nützlichen Informationen gespickt ist, werden andere Webmaster es wiederum gerne ihren eigenen Lesern präsentieren. So bekommen Sie die Möglichkeit, externe Besucher zu generieren. Hier gibt es einige Schnittmengen mit einer professionellen Suchmaschinenoptimierung.

Zudem ist ein solches Vorgehen sehr zuträglich bei dem Aufbau und der Festigung einer Marke. Ihr White Paper sollten Sie deshalb mit großer Sorgfalt erstellen und unbedingt mit Ihrem Logo, sowie einem Link zu Ihrer Website versehen.

Ein weiterer Vorteil von White Papern ist, dass sie bereits mit geringem Aufwand und kleinem Budget erstellt und vermarktet werden können. Die Barrieren sind niedrig und der potenzielle Nutzen enorm. Als PDF vermarktet entfallen Kosten für Produktion und Versand vollkommen. Diese Kosten müssen Sie nicht länger auf Ihre Kunden umlegen, was die Reichweite nachhaltig erhöht.

3 Beispiele für eine effiziente Verbreitung Ihres Whitepapers

Der erste Schritt muss immer die Definition eines konkreten Ziels sein. Was wollen Sie mit dem Whitepaper erreichen?

Hier einige Beispiele für relevante Messwerte:

    • Reichweite
    • Downloads
    • Opt-Ins
    • Anrufe
    • Neukunden
    • Verlinkungen
    • Klicks auf eingebaute Links

Machen Sie es dem Besucher so leicht wie möglich, Ihr Whitepaper lesen zu können. Wenn Sie es beispielsweise zur Lead-Generierung verwenden, sollten Sie bei der Eintragung in Ihre E-Mail Newsletter nicht zu viele Daten abfragen.

Vergessen Sie nicht, dass Sie es wahrscheinlich mit einem Interessenten zu tun haben, der Sie und Ihr Angebot nicht kennt. Die Frage nach der Anschrift ist beispielsweise ungewöhnlich und sollte vermieden werden, da sie die Eintragungsrate reduziert. Wenn es um die E-Mailadresse geht, sollten Sie nur diese und eventuell den Nachnamen erfragen.

Im Idealfall entwerfen Sie eine Landing Page, die ausschließlich auf die Verbreitung des Whitepapers abzielt. Stellen Sie hier markant die Vorteile für den Besucher dar und geben Sie ihm möglichst keine Chance, sich durch andere Inhalte ablenken zu lassen.

Den eigenen Traffic effektiv nutzen

Mit Ihrer Webseite haben Sie bereits eine wertvolle Ressource geschaffen. Hier tummeln sich Menschen, die sich für Sie und Ihre Arbeit interessieren. Dies ist die perfekte Zielgruppe für Ihr Whitepaper. Hier werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine positive Resonanz erhalten, also beginnen Sie hier.

Machen Sie sich Gedanken darüber, an welcher Stelle man Ihre Leser geschickt auf das Whitepaper hinweisen kann. Dies kann beispielsweise flächendeckend über ein Popup, oder in der Sidebar der Webseite passieren. Alternativ können Sie gezielte Hinweise in relevanten Textpassagen einbauen.

Externen Traffic einkaufen

Das Internet ist voller Menschen, die Ihr Whitepaper lesen wollen. Sie wissen jedoch nicht, dass es existiert. Zwei Plattformen die, je nach Zielgruppe, bestens geeignet sind um das zu ändern, sind Facebook und das Google Suchnetzwerk. Über das Schalten einer guten Werbeanzeige bekommen Sie viel Aufmerksamkeit und können kosteneffizient ein großes Publikum erreichen.

Legen Sie hier jedoch ein Augenmerk darauf, dass Sie die Performance Ihrer Anzeige überwachen und ständig verbessern. Oft machen kleine Veränderungen den Unterschied zwischen einer profitablen und einer unprofitablen Kampagne aus.

Content Marketing

Sie sind ein Experte auf Ihrem Gebiet und haben sich bei der Erstellung des Whitepapers ins Zeug gelegt. In Ihrer Branche gibt es bereits viele Webseitenbetreiber, die zahlreiche Besucher anziehen. Nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil. Diese Menschen sind auf der Suche nach guten Inhalten für Ihre Leser und haben ein Interesse daran, sich mit Kollegen zu vernetzen.

Erstellen Sie eine Liste aller interessanten Webseiten, auf denen sich potenzielle Interessenten tummeln. Recherchieren Sie die Kontaktdaten des Betreibers und melden Sie sich bei ihm. Entwerfen Sie eine individuelle E-Mail, oder greifen Sie direkt zum Telefon. In vielen Fällen finden Sie einen Weg, wie eine Win-Win Situation geschaffen werden kann.

Whitepaper Beispiele und Empfehlungen

Bei der Vielfalt von Informationen im Internet ist es oft eine Herausforderung, qualitativ hochwertige und informative Inhalte zu finden. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen in diesem Abschnitt eine sorgfältig ausgewählte Sammlung von Whitepapern von unserem Kooperationspartner contentmanager.de. Die Whitepaper sind ein wahrer Schatz an Fachwissen und Einblicken in verschiedene Themen aus dem Marketing und E-Commerce.

Unser Ziel ist es, Ihnen regelmäßig die neuesten und relevantesten Whitepaper vorzustellen, damit Sie stets auf dem Laufenden bleiben und von den tiefgreifenden Analysen und fundierten Erkenntnissen profitieren können. Ob Sie sich für die neuesten Trends, detaillierte Branchenanalysen oder innovative Lösungsansätze interessieren, hier finden Sie eine vielseitige Auswahl an Whitepapern, die sowohl informieren als auch inspirieren.

Wir laden Sie ein, diesen Bereich regelmäßig zu besuchen, da wir kontinuierlich neue und interessante Whitepaper hinzufügen werden.

Whitepaper: Marktüberblick Software für virtuelle Events

Der Marktüberblick Software für virtuelle Events von contentmanager.de bietet eine umfassende Analyse und einen Vergleich von 17 führenden Anbietern von Software für virtuelle Events. Dieser detaillierte Leitfaden beleuchtet Schlüsselaspekte wie Unternehmensinformationen, USPs, Branchenexpertise, Leistungsportfolios, rechtliche Kriterien und Preisansätze. Er dient als wertvolle Entscheidungshilfe für die Auswahl der passenden Softwarelösung, indem er die Stärken und Besonderheiten jeder Software hervorhebt und aufzeigt, wie diese Lösungen individuelle Anforderungen erfüllen können.

Unsere passenden Seminare

In unserem Marketing Seminaren lernen Sie, wie Sie eine effektive Marketingstrategie entwickeln und Ihren Content zielgruppengerecht aufbereiten können. Informieren Sie sich hier über Inhalte und die nächsten Termine:

Fazit - Whitepaper sind in der Marketingstrategie sehr effektiv

Mit einem Whitepaper können Sie eine skalierbare Werbekampagne für sich als Person, für Ihr Produkt, oder für Ihre Dienstleistung aufbauen. Einmal richtig geplant, entwerfen Sie so ein System, welches dauerhaft neue Interessenten zu Ihnen bringt.

Damit nichts dem Zufall überlassen wird, bieten wir Ihnen unsere Unterstützung an. Wir begleiten Sie bei der Planung, der Erstellung und der Vermarktung Ihres Whitepapers. Melden Sie sich jetzt und positionieren Sie sich als Experte in Ihrer Branche!

Sie möchten ansprechende Inhalte für Ihre Zielgruppe erstellen?

Lassen Sie sich von unserer Content Marketing Expertin beraten!

Jennifer FischerJennifer Fischer

Tel.: +49 (0)800 - 99 555 15
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#Whitepaper #ContentMarketing #Leadgenerierung #ContentStrategie

Content Hub – Der Knotenpunkt im Content Marketing

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In den vergangenen Jahren ist das Content Marketing in der Bedeutung für Unternehmen massiv gestiegen. Oftmals unterschätzt werden jedoch die „Begleiterscheinungen“, die ein geordnetes und strukturiertes Content Marketing mit sich bringt. Leiden auch Sie darunter, kann der Content Hub die perfekte Abhilfe schaffen.

Wenn Sie jetzt Fragezeichen über dem Kopf haben, keine Sorge. Der folgende Artikel klärt detailliert darüber auf, was ein Content Hub ist und wie Ihnen dieser helfen kann. Zudem zeigen wir Ihnen die Vorteile auf und liefern Ihnen Ansätze, Ihren eigenen Content Hub zu erstellen.

Was ist ein Content Hub?

Obwohl der Content Hub ein zentraler Bestandteil einer gut durchdachten Content Strategie sein sollte, wird dieser oftmals unterschätzt und missverstanden. Vielfach wird ein solcher Hub einfach als Blog bezeichnet. Das trifft den Sinn und Zweck jedoch nicht vollständig. Ähnlichkeiten gibt es aber durchaus. So dient ein Content Hub vorwiegend als „Pool“ des eigenen Contents. Betrachten können Sie dieses als eine Art Sammelbecken. In diesem sind sämtliche Inhalte der Content Strategie gebündelt. Es ist also ganz gleich, ob es sich um werbliche Texte, reine Informations- und News-Texte oder Artikel für die sozialen Medien handelt. Sie alle finden im Content Hub ihren Platz.

Der Gedanke dahinter: Die User sollen möglichst einfach und zentral alle Informationen finden, die sie möglicherweise benötigen. Genau diese zentrale Stelle wird vom Content Hub gebildet. Unschwer zu erkennen: Der Ursprung des Begriffs liegt im Englischen. Frei übersetzt ins Deutsche könnte der Hub als Inhalts-Kontenpunkt bezeichnet werden, also die zentrale Anlaufstelle, wo relevante Inhalte zusammenlaufen.

Jener Knotenpunkt ist deutlich höher anzusetzen als der einfache, klassische Blog eines Unternehmens. Zwar bekommen die User auch dort Informationen, vorwiegend sollen diese jedoch das Interesse am Konzern oder den Produkten fördern. Der Blog stellt deshalb lediglich einen Bestandteil bzw. untergeordneten Bereich des Content Hubs dar.

Content Marketing Manager (DIM)

Content Marketing Manager

Content Hub und Hub-Seite: Achtung, nicht identisch

Eine wichtige Differenzierung muss bei der Bezeichnung Hub mit Blick auf verschiedene Bereiche des Contents vorgenommen werden. Der Content Hub bezeichnet das zentrale Sammelbecken, welches alle Inhalte eines Unternehmens bzw. einer Marke bündelt.

Dazu gibt es die sogenannten Hub-Seiten. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eigene große Sammelbecken, sondern kleinere Content-Pools innerhalb des großen Content Hubs. Ein wesentlicher Unterschied ist dabei die Tatsache, dass die Hub-Seiten jeweils einen Themenbereich ausführlich behandeln. Genau das ist bei den Content Hubs nicht der Fall.

Welche Content-Typen unter anderem in einem Hub zusammengefasst werden, ist ganz Ihnen und Ihrer jeweiligen Strategie überlassen. Im Folgenden haben wir einige der am häufigsten genutzten Content-Arten aufgelistet. Diese können allesamt gleichermaßen im Content Hub gesammelt werden:

  • Blogartikel
  • Ratgeber
  • Pressemitteilungen
  • Glossare
  • Studien
  • eBooks
  • Webinare
  • Tutorial-Videos
  • Podcasts
  • Bilder
  • Infografiken

Funktionen eines Content Hubs im Content Marketing

Kurz gesagt kann die Funktion eines Content Hubs im Content Marketing nicht hoch genug gewertet werden. Diese bieten nicht nur eine bessere Übersicht für die Nutzer, sondern können gleichzeitig auch den Gesamteindruck der User in die Höhe treiben. Immerhin agiert ein gut sortierter Content Hub auch als erster, gut sortierter Berührungspunkt der Nutzer mit einer Marke bzw. einem Unternehmen und ist somit ein zentraler Bestandteil der Customer Journey.

Die übergeordnete Funktion ist dabei durchaus vergleichbar mit der eines Blog-Beitrags. So sollen die User durch den Hub genau die Informationen bekommen, die sie just in diesem Moment benötigen. Damit dies gelingt ist es wichtig, die Wünsche und Bedürfnisse der User frühzeitig zu erkennen. Natürlich müssen Sie die Erwartungen und Bedürfnisse Ihrer Buyer Personas kennen, um diese im eigenen Hub auch konkret abdecken zu können.

Unterstützend wirkt sich ein gut aufgestellter Content Hub im Marketing speziell mit Blick auf das Vertrauen und die Markenpräsenz aus. Letztere profitiert unter anderem durch eine längere Veweildauer der User und dadurch, dass diese oftmals vertikal auf einer Webseite weitersurfen. Mit Blick auf das Vertrauen profitieren Sie ebenfalls durch die Markenwahrnehmung. Bestenfalls werden Sie als transparenter Informationsgeber wahrgenommen. Das steigert unweigerlich das Vertrauen in Ihre Marke.

Der Content Hub erfüllt aber noch weitere Funktionen. So können Sie Ihre Reichweite bestenfalls deutlich erhöhen. Dies kann sich wiederum förderlich auf zahlreiche weitere Sektionen ausweichen. Darüber hinaus behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Inhalte und die User Journey. Liegen die Inhalte hingegen nur auf externen Plattformen, wie etwa YouTube, und werden im Content Management nicht eigenständig verwaltet, können mögliche Änderungen im Algorithmus schnell zu Nachteilen führen.

Vorteile eines Content Hubs

Das Einrichten eines Content Hubs kann zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Diese haben wir hier einmal aufgelistet, gehen auf diese im weiteren Verlauf jedoch noch genauer ein.

  • Zentrale Sammlung verbessert Verwaltung und Übersicht
  • Schnelle Zielführung der User
  • Abdecken der gesamten User Journey
  • Verbesserung der User Experience
  • Einfachere Auswertung des Nutzerverhaltens
  • Content Hub kann positive Auswirkungen auf SEO haben
Content Hub Vorteile

Zentrale Sammelstelle für alle Inhalte der Content Strategie

Ein wesentlicher Vorteil eines Content Hubs ergibt sich bereits aus dessen übergeordneter Funktion. So dient dieser als zentrale Sammelstelle für alle Inhalte der Content Strategie. Das bedeutet auch: Alle Inhalte befinden sich an nur einem einzigen Ort. Übersichtlicher und leichter könnte die Verwaltung des Contents also kaum sein.

Dieser Vorteil ist umso wichtiger, wenn es sich um große Unternehmen handelt, wo oftmals zahlreiche Personen in den Prozess der Content Strategie involviert sind. Die Übersicht leidet deutlich - und damit auch die Verwaltung. Ein Content Hub schafft hier clever und schnell Abhilfe. Es lohnt sich deshalb, gleich von Beginn an auf diesen zu setzen.

Schneller Zugang zu Informationen für die User

Gerade im direkten Vergleich mit den Blog-Artikeln wird ein weiterer Vorteil des Content Hubs deutlich. Die Blog-Artikel werden in der Regel chronologisch auf einer Übersichtsseite präsentiert. Läuft es für den User schlecht, muss sich dieser erst über mehrere Seiten voller Beiträge klicken, bevor der gewünschte Themenkomplex gefunden wird.

Mit einem Content Hub kann dieser Prozess deutlich beschleunigt werden. Auch die Nutzer profitieren schließlich davon, dass sich der gesamte Content an nur einem zentralen Knotenpunkt überblicken lässt. Dies resultiert in einem deutlichen schnelleren Zugang zu den gesuchten Informationen und zu einer höheren Zufriedenheit der Besucher.

Abdecken der gesamten User Journey

Ein weiterer Vorteil des Content Hubs liegt in der umfangreichen Begleitung Ihrer Nutzer. Sie können diese vollständig begleiten. Ganz gleich, um welche Art von Besuchern es sich handelt. So spricht ein gut sortierter Content Hub diejenigen an, die sich zum ersten Mal mit Ihrer Marke oder den Produkten beschäftigen. Gleichzeitig stellt dieser aber auch eine Anlaufstelle für Personen dar, die sich bereits mit bestimmten Themen auskennen.

Der große Vorteil: Verstehen Sie die Erwartungen und Ihre User im Allgemeinen, können Sie die Journey ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Sie können beispielsweise passende Links einbauen und die User so zu weiteren Themenkomplexen leiten. Idealerweise können Sie so nicht nur die Zufriedenheit der Nutzer erhöhen, sondern gleichzeitig eigene Vorteile in Form von erhöhten Conversions bzw. Leads ziehen.

Verbesserung der User Experience

Ein weiterer Vorteil ist die Verbesserung der User Experience. Diese ergibt sich nahezu zwangsläufig daraus, dass Sie die gesamte User Journey begleiten. Insbesondere in der heutigen Zeit kann die Verbesserung der Customer Experience als enorm wichtiger Faktor bezeichnet werden. Nutzer sind es gewohnt, Informationen im Internet schnell aufzuspüren.

Ist der Weg zu den Infos bei Ihnen zu lang, führt dieser unweigerlich zur Konkurrenz. Arbeitet diese transparenter, haben Sie einen möglichen Kunden unter Umständen für immer verloren. Die Nutzer sollten so leicht wie möglich an die Informationen kommen, die sie suchen.

Ohne Zweifel eine eher undankbare Aufgabe. Kein User wird sich nach einiger Zeit daran erinnern, dass Ihre Webseite über eine übersichtliche Navigation verfügt. Sehr wohl aber wird dies der Fall sein, wenn er sich bei Ihnen gerade nicht zurechtfinden kann.

Auswertung des Nutzerverhaltens wird erleichtert

Ungemein hilfreich ist der Content Hub auch bei der Auswertung des Nutzerverhaltens. Es fällt Ihnen mit diesem „Tool“ also deutlich leichter, die Intentionen und Erwartungen Ihrer Nutzer zu verstehen. Sie können leicht auswerten, an welchen Stellen die User weitere Klicks durchgeführt haben oder wo der Absprung von Ihrer Seite erfolgt ist.

Dadurch, dass der Content Hub den Content zentral bündelt, können Sie diesen auch deutlich bequemer und effizienter auswerten. So können Sie nach und nach Ihre Zielgruppe immer genauer kennenlernen und dadurch bessere Inhalte für diese bereitstellen.

Positive Auswirkungen auf SEO-Bewertungen möglich

In gleich mehrfacher Hinsicht kann sich ein Content Hub auch positiv auf die SEO-Bewertungen bzw. das Ranking auswirken. Zum einen können Sie mit diesem oftmals geschickt die Time on Page verlängern, also die Zeit, die Nutzer auf Ihrer Seite verbringen. Für Suchmaschinen ein positives Signal, denn offensichtlich stellt Ihre Webseite genügend spannende und informative Inhalte zur Verfügung, um die User zum Verweilen zu animieren. Auch die Anzahl der User steigert sich durch eine bessere Sichtbarkeit bei Google und der Traffic steigt an.

Auf der anderen Seite hilft der Content Hub auch den Suchmaschinen dabei, die Zusammenhänge der Webseite besser zu verstehen. Genau das lieben die „Roboter“ von Google und Co. Logische Zusammenhänge, die klar auf den Inhalt und die Struktur einer Seite schließen lassen. Für die Suchmaschine ein gutes Signal dafür, dass Sie offensichtlich ein Experte in Ihrem Gebiet sind. Genau diese Ergebnisse mögen die Suchmaschinen.

Content Hub erstellen

Bevor der Content Hub seine volle „Magie“ entfalten kann, muss dieser erstellt werden. Auf den ersten Blick ergibt sich so eine ganze Menge Arbeit. Dies ist jedoch nur ein Bruchteil im Vergleich zu dem, was Sie an Zeit durch einen geordneten Content Hub einsparen können. Wie Sie bei der Erstellung des Hubs konkret vorgehen sollten, können Sie im Folgenden lesen:

Content Hub Erstellung

1. Einrichtung und Ausrichtung bestimmen

Eine der wichtigsten Fragen rund um den Content Hub bezieht sich auf die Positionierung. Sie sollten sich bereits frühzeitig darüber im Klaren sein, auf welche Art und Weise Sie den Hub platzieren wollen. Möglichkeiten gibt es reichlich. So können Sie diesen zum Beispiel als eigene Unterseite Ihrer Hauptdomain anlegen. Alternativ können Sie eine Subdomain zu Ihrer Webseite einrichten oder, im Falle von besonders großen Unternehmen, sogar eine eigene Webseite für den Content Hub erstellen.

Neben der Einrichtung sollten Sie sich auch mit der Ausrichtung Ihres Hubs vertraut machen. Bedeutet: Wie stark soll der Hub mit der eigenen Webseite verknüpft werden? Gerade bei kleineren Unternehmen ist die enge Verknüpfung oftmals enorm wichtig. Größere Konzerne sind hingegen meist nicht auf diese enge Verbindung angewiesen.

2. Ziele klar definieren

Ein wichtiger Faktor bei der Erstellung des Content Hubs ist die klare Definition der Ziele. Diese können sich oftmals bereits aus der Vision bzw. Mission eines Unternehmens geben. Der Content Hub sollte an diese Zielformulierung antreffen. Sie sollten sich also zum Beispiel damit befassen, was Ihr Content Hub genau präsentieren soll und welche übergeordnete Mission dieser verfolgt.

So kann der Content Hub möglicherweise einzig für die Information der Nutzer dienen. In anderen Fällen ist es passender, diesem auch einen gewissen kommerziellen Charakter zu verleihen. Auf jeden Fall sollten Sie versuchen, die Performance des jeweiligen Contents zu messen.

3. Gestaltungsgrundlage schaffen

Im weiteren Verlauf geht es darum, eine Gestaltungsgrundlage für den Hub zu schaffen. Jetzt ist also vor allem die kreative Arbeit gefragt. Zunächst einmal sollten Sie sich mit dem groben optischen Aufbau und einem möglichen Layout des Hubs beschäftigen. Hierzu gehört zum Beispiel die Frage, welche einzelnen Medien-Typen in diesem untergebracht werden sollen. Ratsam ist es dabei, sich frühzeitig zu überlegen, wie viele unterschiedliche Typen insgesamt genutzt werden sollen. Nach dieser Anzahl legen Sie die möglichen Teilbereiche fest.

Nicht außer Acht lassen sollten Sie zudem die Navigation für die User. Diese sollten sich jederzeit schnell orientieren können. Eine übersichtliche Navigation fällt also ebenfalls in diesen Bereich.

4. Zielgruppe und Themen kennenlernen

Unersetzlich für das Erstellen des Content Hubs ist das genaue Kennenlernen der Zielgruppe und der relevanten Themen. Bedienen können Sie sich hierfür der traditionellen Keyword-Recherche. Auf diese Art und Weise finden Sie heraus, welche Themen die Nutzer in welcher Phase umtreiben, interessieren und ihre Ansprüche erfüllen.

5. Inhalts- und Content-Planung

Sobald die wichtigen Themen und Keywords ermittelt wurden, geht es an die detailliertere Inhalts- und Content-Planung. Zunächst einmal sollten Sie die gesamten Keywords an einem Punkt sammeln - am besten in einem sogenannten Redaktionsplan. Hier können Sie Ihren Content detailliert planen und gleichzeitig festhalten, welche Medien-Typen, Suchintentionen hinter den Keywords oder Zuständigkeiten von Bedeutung sind.

Zusätzlich können Sie den Content-Plan bzw. Redaktionsplan dazu nutzen, um den Status der einzelnen Inhalte sowie deren Priorität zu ordnen.

6. Design-Feinschliff

Bevor der Content Hub auf die große Reise geschickt werden kann, sollten Sie diesem noch einmal einem Design-Feinschliff unterziehen. In diesem Part sollten Sie also beispielsweise darauf achten, dass der Hub einheitlich Ihrer Marke oder Ihrem Unternehmen zugeordnet werden kann. Gelingen kann dies zum Beispiel über identische Farben, Fonts oder Ähnliches.

Gleichzeitig ist es wichtig, dem User mit dem Design möglichst effektiv weiterzuhelfen. Machen Sie sich Gedanken über die Positionierung von Buttons, des Logos oder weiteren Elementen. Behalten Sie dabei immer im Hinterkopf, dass sich der Nutzer möglichst schnell orientieren können sollte.

7. Launch und Analyse

Sind alle bisherigen Schritte erledigt, kann der offizielle Launch des Content Hubs erfolgen. Wichtig für Sie: Die Arbeit ist damit nicht getan. Stattdessen sollten Sie durchgehend eine Analyse durchführen und den Hub unter Umständen überarbeiten. So können sich Interessen und Keywords mit der Zeit ändern. Gleichzeitig können Sie mit Hilfe einer Analyse herausfinden, welche Content-Typen besonders gut oder besonders schlecht ankommen.

Unsere passenden Seminare

Wenn Sie erfolgsversprechende Strategien und Konzepte im Online Marketing kennenlernen wollen, sind unsere Seminare genau das richtige für Sie! Informieren Sie sich hier über Inhalte und kommende Termine:

Kontinuierliche Analyse und Optimierung des Content Hubs

Die Analyse des Content Hubs sollte nicht unterschätzt werden. Es handelt sich hierbei um einen elementaren Bestandteil des Hubs. Sie sollten die Leistungen des Hubs laufend analysieren und auf den Ergebnissen basierend neue Möglichkeiten für Strategien entwickeln.

Optimieren Sie anschließend den Content Hub, denken Sie vor allem daran, nicht nur Text-Content zu verwenden. So sind Videos in der jüngeren Vergangenheit zu einem mächtigen Werkzeug geworden, um die Aufmerksamkeit der User zu gewinnen. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Bedeutet: Sie sollten die Augen und Ohren immer offen halten, um etwaige Veränderungen schnell aufgreifen zu können. Bei der Analyse und Optimierung Ihres Content Hubs gibt es zahlreiche Tools, die Sie einsetzen können um die Arbeit zu erleichtern.

Beispiele für gelungene Content Hubs

Beispiele für gelungene Content Hubs lassen sich speziell bei den großen Unternehmen dieser Welt mühelos finden. Konzern-Riesen wie Google, Adidas oder L’Oréal nutzen diese bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Im Folgenden haben wir ein paar überzeugende und ansprechende Beispiele verlinkt:

Unschwer zu erkennen: Die einzelnen Hubs sind zum Teil ganz unterschiedlich gestaltet. Die Sparkasse sticht hier besonders hervor. Während die meisten Content Hubs vor allem langfristig ausgelegt sind, wird dieser stets aktuell an die Geschehen angepasst.

Fazit

Das klare Fazit lautet: Haben Sie bisher noch keinen Content Hub eingerichtet, wird es höchste Zeit. Mit diesem können Sie nicht nur Vorteile für sich selbst generieren, sondern vor allem für Ihre Nutzer und potenziellen Kunden. Sie schaffen ein großes „Sammelbecken“ für Ihren Content und decken idealerweise alle Intentionen und Interessen der User ab. Je gezielter, strukturierter und analysierter Sie dabei vorgehen, desto höher sind die Aussichten auf einen langfristigen Erfolg.

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung einer Content Marketing Strategie!

Lassen Sie sich von unserer Expertin beraten.

Jennifer FischerJennifer Fischer

Tel.: +49 (0)800 - 99 555 15
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Content Marketing – Was man wissen sollte!

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Ohne Content Marketing ist das Online Marketing heute nicht mehr möglich. Alle Unternehmen, die Kunden begeistern und sich einen guten Ruf aufbauen wollen, müssen mit einem funktionellen Content Marketing arbeiten. Denn nur so gelingt es, sich von den zahlreichen Wettbewerbern abzuheben und Kunden von sich zu beeindrucken.

Content Marketing Definition: Was genau ist Content Marketing eigentlich?

Wer im Online Marketing Akzente setzen und durch Inhalte überzeugen will, kommt nicht ohne Content Marketing aus. Streng genommen ist Content Marketing eine Technik, die einen beratenden und informellen, aber auch einen unterhaltenden Charakter hat. Content Marketing lässt sich folgendermaßen definieren:

„Content Marketing beschreibt die Nutzung von nachhaltigen, kundenrelevanten Informationen zur Erreichung und Aktivierung einer Zielgruppe mit dem Ziel, die Produkte und/oder das Unternehmen zu positionieren bzw. die Bereiche Marketing und Vertrieb zu unterstützen.“

Einfach gesagt dreht sich im Content Marketing alles um eins: Content. Es ist eine Marketingstrategie, die darauf abzielt, wertvolle und relevante Inhlate zu erstellen, zu veröffentlichen und zu verbreiten, um potenzielle Kunden anzuziehen, zu binden und langfristig profitable Aktionen zu fördern. Mithilfe von Content Marketing werden also gezielt Kunden angesprochen und können als Stammkunden gewonnen werden. Zudem dient die Technik dazu, ein bestimmtes Produkt auf dem Markt bekannt zu machen.

Um diese Ziele zu erreichen, können im Content Marketing verschiedene Instrumente und Formate zum Einsatz kommen:

  • Blogbeiträge
  • Videos
  • Social Media Posts
  • Whitepaper
  • Infografiken
  • Umfangreiche E-Books
  • Studien
  • Fundierte Ratgeber
  • Gezielte Umfragen
  • Unterhaltsame Spiele
  • Personalisierte E-Mails
Content Marketing Formate

Der Fokus liegt auf der Erstellung von Inhalten, die das Publikum ansprechen und eine Beziehung zwischen der Marke und den Verbrauchern aufbauen. Ziel ist es, das Vertrauen und das Interesse der Zielgruppe zu gewinnen, um langfristige Kundenbeziehungen zu entwickeln und den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen zu steigern. Zum Thema Content Marketing im Online Bereich bestehen ganz unterschiedliche Meinungen. So setzen die einen auf die sozialen Netzwerke, andere erreichen ihre Ziele wiederum durch suchmaschinenoptimierte Texte. Auch der Aufbau von Links ist ein beliebtes und bewährtes Mittel, um durch Content Marketing ins Gespräch zu kommen und im Gedächtnis zu bleiben.

Content Marketing Seminar beim DIM

Lernen Sie im Content Marketing Seminar, wie Sie Ihre Content Marketing Strategie ausarbeiten und konkret umsetzen. Unser Fachexperte zeigt Ihnen zudem hilfreiche Tools und zahlreiche Beispiele aus der Praxis. Informieren Sie sich hier über unser Seminar Content Marketing oder sichern Sie sich jetzt einen Platz für das zweitägige Content Marketing Seminar:

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Welche Bedeutung hat Content Marketing im Online Marketing und SEO?

Content Marketing ist kein Hype, der kurzzeitig für Aufsehen sorgt. Es bezeichnet vielmehr eine Wende, wenn es um Werbung und deren Inhalte im Internet geht. Content Marketing ist ein effektives Werbemittel geworden, um mit guten Inhalten überzeugen und die Zielgruppe gezielt ansprechen zu können.

Ist Content Marketing eine Revolution oder eine Evolution? Vermutlich beides! Fest steht, dass diese Form der Werbung immer wieder neue Wege geht. Viele Menschen fühlen sich jedoch von Werbung überflutet und das nicht erst seit heute. Die Kritik an der übermäßigen Werbung begann schon in den 80er Jahren, als die privaten Fernsehsender Werbung in ihr Programm aufnahmen. Die zunehmende Nutzung des Internets brachte eine wahre Flut von Werbung mit sich – und zwar in allen möglichen Varianten. Ein Großteil der User fühlte sich belästigt und reagierte genervt und abweisend. Nun lag es an den Online-Händlern, Werbung wieder interessant und spannend für die jeweilige Zielgruppe zu gestalten und aus der Masse hervorzustechen. Das gelingt bis heute durch gut gemachtes Content Marketing. Die Bedeutung von Content Marketing ist gestiegen, denn nach wie vor ist das Internet das einzige Medium, um Millionen von potenziellen Kunden ständig zu erreichen. Umso wichtiger ist es, Content Marketing gezielt einzusetzen, denn wenn einmal aufs falsche Pferd gesetzt wird, kann das gravierende Folgen für Unternehmen haben. Wer das Potenzial des Online Marketing unterschätzt, muss sich nicht wundern, wenn der angestrebte Erfolg und die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Allerdings ist es schwer, einen guten Mittelweg zwischen einer Werbeüberflutung und einer informativen Werbung zu finden.

Mittlerweile ist diese inhaltsfokussierte Online Marketing Strategie etabliert und sollte fester Bestandteil eines jeden Marketing Konzepts sein. Denn auch Suchmaschinen wie Google lieben hochwertigen Content, der den Konsumenten einen Mehrwert bietet. Wenn Nutzer durch guten Content das finden, was Sie bei Google gesucht haben, bewertet Google dies positiv und belohnt mit einem guten Ranking. Content Marketing als Teil der Suchmaschinenoptimierung generiert Reichweite und Bekanntheit. Mit den verschiedenen Instrumenten und Formaten können Kunden in den verschiedenen Phasen der Customer Journey angesprochen und abgeholt werden. Eine gute Content Strategie zahlt sich also auf vielen Ebenen des Online Marketings aus.

Content Marketing Agentur - milaTEC bietet Ihnen professionellen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Content Marketing Strategien, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Content Marketing Konzept können Sie die die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen einbinden. Nutzen Sie dafür externes Content Marketing Know-how.

Ein Social Media Jahr dauert nur einen Monat! Content Marketing Agenturen können auf diese Veränderungen schnell reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Content Marketing Agentur schon seit Jahren Kunden bei ihren Content Marketing Aktivitäten:

  • Einrichtung und Betreuung neuer Kanäle
  • Management von Owned, Paid und Earned Content
  • Seeding von Content Marketing Kampagnen über Social Media Kanäle
  • Fortlaufende Betreuung von Content Marketing Maßnahmen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp, wir managen und begleiten Ihre Content Marketing Maßnahmen.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Content Marketing Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

Content Marketing Strategien

In vielen Unternehmen stellt das Content Marketing immer noch eine Adhoc-Aufgabe dar und wird neben dem Tagesgeschäft nach Bedarf ausgeführt. Um die knappen Ressourcen systematisch zu nutzen und sie effektiver und effizienter einzusetzen, hilft ein strukturierter Prozess. Im Content Marketing ist es von zentraler Bedeutung, eine passende Strategie zu definieren. Woran orientiert sich eine gute Content Marketing Strategie?

  • An der eigenen Meinung
  • An den gesteckten Zielen
  • An den geplanten Inhalten
  • Am Geschmack der potenziellen Kunden

Bevor es daran geht, die richtige Strategie zu finden, müssen Unternehmen sich mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen:

  • Welche Zielgruppe soll durch das Content Marketing angesprochen werden?
  • Welches Medium ist besonders gut geeignet?
  • Wo soll das Unternehmen auf dem Markt seinen Platz finden?

Anschließend gilt es für Unternehmen, sich mit einem passenden Online-Konzept zu beschäftigen. Relevante Fragen sind beispielsweise:

  • Wie soll die Zielgruppe angesprochen werden?
  • Wie wird diese bestimmte Zielgruppe erreicht?
  • Ist es notwendig, aussagekräftige Inhalte zu haben?
  • Welche Rolle sollen Emotionen spielen?

Die Beantwortung dieser Fragen zeigt die Richtung einer Content Marketing Strategie an und entscheidet darüber, ob sich mit dem gewählten Content Marketing Erfolge realisieren lassen.

Damit eine gezielte und übersichtliche Content Marketing Strategie entstehen kann, hat das Deutsche Institut für Marketing die 6 DIMensionen des Content Marketing Prozesses entwickelt. Mit Hilfe dieses Kreislaufs haben Sie die Möglichkeit, Ihr Content Marketing einfach und übersichtlich in Ihren Unternehmensalltag zu implementieren.

Bedeutung von Content Marketing für KMUs

„Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich als Content-King beweisen, denn es kommt nicht immer auf die Größe an!“

Klein, aber fein. Weniger ist mehr. Kleinvieh macht auch Mist. Jemanden um den kleinen Finger wickeln. Es gibt viele Redewendungen, die uns daran erinnern, die Kleinen nicht zu vergessen – und vor allem nicht zu unterschätzen. Die Markentrainer Werbeagentur haben uns ein paar wichtige Kleinigkeiten zum Thema Content-Marketing zusammen gestellt, die Ihr Unternehmen garantiert nicht mehr klein aussehen lassen. Zuerst einmal die Vorteile für KMUs: Warum sollte Ihr Unternehmen Content-Marketing betreiben und was springt dabei für Sie raus? Um mit gutem Content Aufmerksamkeit zu erzeugen, reicht auch Kleingeld. Man braucht einfach nur ein kleines bisschen Kreativität und etwas Kompetenz, um seinen Blog mit wertvollen Inhalten zu füllen. Ideal also für KMUs – Fachwissen kostet nichts (wenn Sie es sich selbst aneignen) und das niedrige Budget kann somit anderweitig investiert werden. Es lohnt sich vor allem auch, die sozialen Netzwerke zu nutzen, denn die stellen für Ihr Unternehmen eine Art kostenlose Werbeplattform dar. Hier haben Sie die Chance, dass Ihr Hochglanz-Content gelesen und verbreitet wird. Sie erreichen Ihre Kunden dort nicht nur einfacher und in größerer Reichweite, sondern auch in einer früheren Phase der Kaufentscheidung. Und noch ein kleiner Tipp: Smart ist sexy. Guter Content bietet dem Kunden im Optimalfall einen Mehrwert, und das macht Ihr Produkt bzw. Ihr Unternehmen attraktiv. Jetzt wissen Sie, dass Sie in Sachen Content nicht klein beigeben sollten. Hier sind ein paar Marketing-Ziele, die Sie mit qualitativ guten Inhalten auch als KMU erreichen können.

  • Die Besucherzahl auf Ihrer Website erhöhen: Dieser Punkt ist so gut wie selbsterklärend: Lesen Nutzer lieber Fachbeiträge oder Werbung?  Ist doch selbstverständlich, dass die Werbung den Kürzeren zieht. Guter Content bedeutet also glückliche Leser, die man wiedersieht.
  • Webseite optimieren: Nicht nur Kunden, sondern auch Suchmaschinen finden Content, der Kompetenz beweist, sehr anziehend. Mittlerweile sind hochwertige Inhalte auf Webseiten ein wichtiges Rankingkriterium für Google und Co.
  • Die Marke zum Promi machen: Abschreiben ist einfach. Einzigartig sein ist die Herausforderung. Liefern Sie Ihren Kunden etwas, das Ihre Marke ausmacht. Das Ziel ist, dass Ihre Marke einen gewissen Bekanntheitsgrad erhält und mit einem bestimmten Themengebiet in Verbindung gebracht wird.
  • Eine Fan-Community aufbauen: Sobald Ihr Unternehmen Alleinstellungsmerkmale entwickelt hat, können Sie mithilfe Ihrer Fans und Influencer eine Community aufbauen. Diese Community erweckt Ihre Marke zum Leben und gewinnt durch Teilen und Liken an Online-Aktivität.
  • Einen Expertenstatus aufbauen: Wie bereits erwähnt: User stehen auf Expertise. Wenn Sie intelligente Beiträge bringen, werden sie gelesen. Wenn sie gelesen werden, werden Sie bekannt und – je nach Qualität der Beiträge – auch geschätzt.
  • Leads gewinnen, Kunden gewinnen, Kunden binden: Damit sind wir sozusagen beim finalen Ziel angelangt. Der eigentliche Grund, warum Sie Content-Marketing betreiben sollten, ist es, Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu verkaufen. Das erreichen Sie aber nur über einen langfristigen Zeitraum. Geduld und Ehrgeiz machen sich also bezahlt.

Wie man sieht, ist Content-Management etwas für Groß und Klein. Als KMU wird man aber nie an die finanziellen Möglichkeiten der großen Unternehmen rankommen. Aber Geld ist nicht immer das, was zählt. Content bedeutet eben auch, Charakter zu zeigen.

Ziele im Content Marketing

Im Content Marketing gibt es verschiedene Ziele, die Unternehmen erreichen möchten. Die wichtigsten Ziele sind:

  • Steigerung der Markenbekanntheit: Durch die Erstellung von hochwertigen Inhalten, die die Zielgruppe ansprechen, wird eine höhere Sichtbarkeit und Bekanntheit der Marke generiert.
  • Generierung von Leads: Durch die Schaffung von Inhalten, die die Zielgruppe ansprechen, werden potenzielle Kunden angezogen und in Leads umgewandelt.
  • Steigerung der Kundenbindung: Durch die Erstellung von Inhalten, die auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe abgestimmt sind, können langfristige Kundenbeziehungen aufgebaut und gestärkt werden.
  • Erhöhung der Verkaufszahlen: Durch die Erstellung von Inhalten, die die Zielgruppe ansprechen und den Mehrwert der Produkte oder Dienstleistungen hervorheben, kann die Kaufbereitschaft der Kunden gesteigert werden.
  • Verbesserung der Suchmaschinenpositionierung: Durch die Erstellung von SEO Inhalten und die Nutzung relevanter Keywords kann die Positionierung der Website in den Suchmaschinenergebnissen verbessert werden.
  • Positionierung als Experte: Durch die Erstellung von Inhalten, die das Wissen und die Expertise des Unternehmens demonstrieren, kann das Unternehmen als Experte in seiner Branche positioniert werden.
  • Erhöhung der Social Media Präsenz: Durch die Erstellung von Inhalten, die für Social Media Plattformen optimiert sind, verbessert sich die Präsenz in den sozialen Netzwerken.

Diese Ziele sind jedoch nicht unabhängig voneinander und können sich gegenseitig beeinflussen. Eine gezielte Content Marketing Strategie sollte darauf abzielen, diese Ziele auf eine integrierte und koordinierte Weise zu erreichen. Content Marketing ist eine strategische Disziplin, die auf langfristigen Erfolg abzielt. Es erfordert Geduld, da der Erfolg nicht kurzfristig erzielt wird, sondern auf lange Sicht gesehen die Ziele erreicht.

Content Marketing Strategie - Zum Erfolg in 6 Schritten

Modernes Content Marketing: Sechs DIMensionen für eine erfolgreiche Umsetzung

DIMension 1 - Positionierung und Zielsetzung

Vor der Implementierung einer Content Marketing Strategie in ein Unternehmen gilt es, Ziele für diese zu definieren. Für viele Unternehmen besteht an dieser Stelle schon die erste Hürde, da die anvisierten Ziele mit der Positionierung des Unternehmens übereinstimmen müssen. Um die eigene Position auf dem Markt zu bestimmen, können diese einfachen Fragen helfen:

  • Wofür stehen wir eigentlich?
  • Was macht uns besonders?
  • Was unterscheidet uns von der Konkurrenz?
  • Wie sehen uns die Kunden?

Nachdem diese Fragen beantwortet wurden, können Ziele entwickelt werden. Content Marketing soll ein bestimmtes Ziel erfüllen und dies sollte jedes Unternehmen ständig vor Augen haben. So ist es sinnvoll, zu gewissen Themenbereichen für die eigene Zielgruppe präsent zu sein. Benutzt ein Kunde beispielweise die Suchmaschine, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren, kann die direkte Positionierung als Anbieter für Inhalte zu diesem Thema den Kunden direkt binden. Eines sollte aber unbedingt beachtet werden - Content Marketing stellt keinen direkten vertrieblichen Ansatz dar! Es dient eben vielmehr der Unterstützung des sogenannten Branding Effekts. Das Ziel im Content Marketing sollte es also immer sein, die Position des Unternehmens mit dahingehend ausgerichteten Inhalten den Zielgruppen zu vermitteln. Doch nach welchen Begriffen sucht der potenzielle Kunde rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Eine Keyword-Recherche kann hier Licht ins Dunkel bringen. Durch die Sammlung potenzieller Suchbegriffe und die Abfrage des Suchvolumens stellt diese Methode schnell wichtige Themenbereiche heraus.

DIMension 2 - Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse

Neben der richtigen Positionierung und der passenden Zielsetzung bildet das Durchführen einer Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse einen wichtigen Aspekt im Content Marketing. Grundlage für zielgerichteten Content ist die Erkenntnis über die Eigenschaften der eigenen Zielgruppe. Diese Analyse wird genutzt, um die typischen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu ermitteln. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf den Bestandskunden liegen, sondern auch auf potenziellen Neukunden. Weiterhin sollten Ihre Inhalte auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von B2B- und B2C-Kunden ausgerichtet sein. Hier unterscheiden sich die Bedürfnisse weitgehend. So verlangen B2B-Kunden häufig nach Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit, Risikominimierung oder Sicherheit, während B2C-Kunden Ihren Fokus auf Bequemlichkeit, Preise, Problemlösung oder Unterhaltung legen.

Oft ist es schwierig, sich so detailliert und auf wirklichen Fakten basiert mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Abhilfe schafft hier das vom Deutschen Institut für Marketing entwickelte Persona Profile. Es hilft dabei, die wesentlichen Elemente und Informationen einer Zielgruppenbeschreibung zusammenzutragen und übersichtlich darzustellen. Ist dieses Profil einmal ausführlich angelegt und kommuniziert worden, herrscht meist ein klares und verständliches Bild der Zielgruppe.

DIM Persona Profiler

DIMension 3 – Themenfindung / Agendasetting

Ausschlaggebend für die Themenfindung ist zum einen die eigene Positionierung, zum anderen aber auch das Interesse des Kunden. Nachdem diese Punkte in Schritt 1 und 2 behandelt wurden, geht es jetzt konkret an das Erstellen von Inhalten. Damit Content auch den gewünschten Erfolg erzielt, sollte dieser einige Eigenschaften aufweisen:

  • Unterhaltend
  • Außergewöhnlich
  • Inspirierend
  • Einzigartig
  • Glaubwürdig
  • Teilbar

Zusammenfassend sollte der Content von so guter Qualität sein, dass er von der gewünschten Zielgruppe gelesen und sogar geteilt wird. Inhalte können hierbei nicht nur in Form von Texten entstehen: Bilder, Videos, Umfragen, Präsentationen oder Case Studies können hier eine Alternative zu herkömmlichen Textwüsten darstellen.

DIMension 4 – Content Produktion

Die Content-Produktion beinhaltet unter anderem die kontinuierliche Produktion von qualitativen Content. Für viele Unternehmen stellt dies eine große Herausforderung dar. Woher soll ein Unternehmen die vielen und verschiedenen Inhalte nehmen? Eine weitere wichtige Frage, die es zu beantworten gilt: Make or buy? Soll ein interner Verfasser für die Realisierung der Inhalte zuständig sein oder entscheiden Sie sich für einen externen Zulieferer wie z. B. einem freiberuflichen Texter oder Grafiker. Diese Abwägung sollte vor allem von den zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängen, aber auch von der Qualifizierung des eigenen Personals.

Eine sehr effektive Methode zur Produktion von gutem Content bieten persönliche Events. Weiterbildungskongresse dienen der Zielgruppe als gute Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und Netzwerke aufzubauen. Auch die schon angesprochenen Case Studies können genutzt werden. Bei der Erstellung von Case Studies bieten diese Leitfragen Ihnen eine Orientierung:

  • Welches Problem lag vor?
  • Wer hatte das Problem?
  • Wer hat das Problem gelöst?
  • Wie wurde es gelöst?
  • Was waren die Erfolge?
  • Was kann ich daraus lernen?

Beachten Sie aber, dass die Content Erstellung regelmäßig erfolgen muss. Nur so kann die Zielgruppe auch langfristig erreicht werden. Legen Sie Ihre Strategie also auf einen längeren Zeitraum an und handeln Sie nicht impulsartig.

Einen tieferen Einblick in Themen und Tools zur Cotent-Erstellung erhalten Sie im Content Marketing Seminar.

DIMension 5 – Content Streuung

Da das Erreichen möglichst vieler Kunden ausschlaggebend für den Erfolg eines qualifizierten Contents ist, steht in dieser DIMension die Verbreitung im Vordergrund. Hierbei gilt es diverse online, aber auch offline Kanäle zu berücksichtigen. Dabei eignen sich die verschiedenen Arten des Contents ganz unterschiedlich für die spezifischen Kanäle. Case-Studies und textliche Inhalte sind vor allem für das Suchmaschinenmarketing interessant. Für Bilder und Videos eignen sich die sozialen Medien hervorragend. Vor allem für Videos ist es sinnvoll einen eigenen YouTube Kanal anzulegen.

Wichtig hierbei: Viel hilft viel! Sind Ihre Inhalte einmal erstellt, können Sie diese großflächig auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen verteilen. Ob Facebook, Twitter, YouTube oder LinkedIn - Jeder dieser Kanäle bringt seine eigenen Vor- und Nachteile für Ihre Zielgruppe mit. Testen Sie die unterschiedlichen Medien und entscheiden Sie für sich, welcher die größte Effizienz bewirkt.

DIMension 6 – Erfolgsmessung und Steuerung

Erfolg muss gemessen werden! Die Erfolgsmessung und Steuerung bilden den letzten Schritt der sechs DIMensionen für ein erfolgreiches Content Marketing. Unterschiedliche Indikatoren ermöglichen die Messung des Erfolges: Website-Traffic, Shares in sozialen Netzwerken, Anzahl generierter Leads oder Ergebnisse einer Kundenzufriedenheitsbefragung. Meist stellen die Reportings jedoch einen etwas ungenauen Wert dar. Dies liegt daran, dass einige Seiten sich z.B.  nur auf die Beschaffung von Traffic durch Google beziehen, obwohl der eigentliche Content auch über andere Kanäle, wie Social Media, verbreitet wurde.

Implementieren Sie direkt zu Anfang Ihrer Content Marketing Strategie ein Webmastertool, wie beispielsweise Google Analytics. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Besucher anhand der Quelle direkt zu identifizieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von wesentlich umfangreicheren Tools wie Xovi oder Sistrix.

Content Marketing Manager (DIM)

Content Marketing Manager

Content Marketing im B2B-Bereich

Im B2B-Bereich ist die wesentliche Herausforderung des Content Marketing die innere Einstellung der meisten Führungskräfte. Im B2B-Bereich dominiert im Vergleich zum B2C-Bereich der Vertrieb das Marketing. Denn in den meisten B2B-Unternehmen denkt man Abschluss- und vertriebsorientiert und weniger an Begriffe wie Positionierung und Markenaufbau. Der Umweg, über Content dem Kunden nichts mehr zu verkaufen, sondern ihn kaufen zu lassen, ist daher oftmals mit vielfältigen internen Diskussionen verbunden. Diese Diskussion ist meistens mit der Sinnfrage bzw. der Messbarkeit verbunden. So zum Beispiel die lapidare Frage, was bringt das denn? Oder wie viel Umsatz bzw. wie viele Abschlüsse machen wir damit? In aller Regel stellt dies den Haupteinwand gegen das Content Marketing dar. Um dies aufzubrechen muss die Zielfrage zunächst konkret geklärt werden. Mit Hilfe von gutem Content lässt sich Reichweite bei der relevante Zielgruppe erzeugen. Guter Content der ebenfalls sinnvoll gestreut wird, ermöglicht somit neue Kontaktpunkte mit den relevanten Zielgruppen. Dies kann natürlich gemessen werden, jedoch nicht mit der Zielgröße Umsatz sondern mit Kennzahlen wie Reichweite oder Kosten pro 1000 Kontakte. Diese Kenngrößen lassen damit einen Vergleich zu klassischen Vertriebsaktivitäten zu.

In einem weiteren Schritt kann beim Content Marketing die Frage gestellt werden, inwieweit eine nachhaltige Interaktion mit dem Interessenten bzw. potenziellen Kunden entsteht. D.h. wird von dem potenziellen Lead eine Interaktion in Form eines Vertriebsgespräches, Telefonanrufes oder Downloads ausgelöst. Zudem kann man natürlich entlang der Customer Journey zum Thema Umsatz und Aufträge gelangen. Langfristig betrachtet generiert Content Marketing mehr Kundenkontakte, Anfragen und Aufträge. Ob aus einem Lead aber ein realer Kunde wird, hängt dann oft nicht mehr vom Content ab, sondern wie gut der Vertrieb agiert. Schlechte Vertriebsmitarbeiter und schlechte Unternehmensleistungen sind natürlich der Tod von Content Marketing und nicht umgekehrt.

B2B Content Marketing Strategie

Content Marketing wird zumeist begonnen, weil man sich von der Viralität der Inhalte viel verspricht. Kostenlose Reichweite in den Sozialen Medien ist der wesentliche Treiber. Doch nachhaltig ist dies in aller Regel nicht. Ein witziges Video macht noch lange keine B2B-Marke aus. Diverse Studien zeigen, dass eine strategische Vorgehensweise auch im Content Marketing sehr wichtig ist. So offebart der jährliche Content Marketing Report aus dem Jahr 2021, dass erfolgreiche Unternehmen überproportional häufiger eine Content Marketing Strategie haben, passende Tools nutzen und die Performance ihres Contents auch messen.

Eine Content Marketing Strategie umfasst alle geplanten Maßnahmen die das B2B-Unternehmen zur Erreichung seiner strategischen Content Ziele benötigt. Damit ist die Content Marketing-Strategie ein Element der Marketing- bzw. Kommunikationsstrategie. Nimmt man den strategischen und nachhaltigen Ansatz des Content Marketing ernst, dann muss sich eine Content Marketing-Strategie aus den Marketing- bzw. Markenzielen ableiten. So stellt sich zum Beispiel die Frage, wenn eine Marke in den digitalen Kanälen aktiv sein will, welche Themenlandschaften sie abbilden möchte. Hierzu ist eine ausdifferenzierende Gestaltung des oftmals fokussierten Markenbildes notwendig. Im Rahmen des Content Marketing kann so eine Interessenslandschaft des Kunden mit der Marke besetzt werden. In der strategischen Planung einer Content Marketing-Aktivität ist es also elementar, mit Hilfe einer Keywordanalyse das Umfeld der Marke zu analysieren, um so Hinweise für die notwendigen Content Elemente zu erhalten. Eine sinnvolle Content Marketing-Strategie im B2B-Bereich sollte gemäß der sechs DIMensionen erfolgen.

Ausgewählte B2B Content Marketing Maßnahmen

Die Umsetzung der strategischen Optionen kann über verschiedenen Content Marketing Maßnahmen erfolgen. Im B2B-Bereich haben sich in den letzten Monaten verschiedene Content Elemente etabliert. Interessanter Weise ist es jedoch so, dass in den meisten Unternehmen ein monoinstrumentaler Ansatz verfolgt wird.

Zu den Maßnahmen einer nachhaltigen Content Marketing-Strategie zählen verschiedenste Instrumente. Ein mögliches Instrument sind Infografiken, welche anschaulich Wissen vermitteln und den Nutzer dazu bringen, den Content zu teilen. Darüber hinaus stellt ein eigener Blog eine gute Möglichkeit dar, regelmäßig neue Inhalte auf Ihrer Website zu veröffentlichen. Dies sorgt dafür, dass die Unternehmens-Website für Besucher und Suchmaschinen attraktiver wird. Eine weitere, häufig eingesetzte Maßnahme, auch im B2B-Bereich, sind Gewinnspiele. Diese binden den Kunden aktiv ein und es ist durchaus möglich, über den viralen Effekt neue Zielgruppen zu erreichen und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Weitere Content Marketing Maßnahmen können auch Präsentationen / Slideshares, Online-Tools oder How To-Videos sein.

B2B Content Marketing mit Produktkonfiguratoren

Produktkonfiguratoren sind gerade im B2B-Marketing eine beliebte Option, um eine Interaktion mit Kunden auszulösen. Bekannt aus dem Automobilbereich, wo jeder große Hersteller einen Produktkonfigurator auf der Website hat, bietet sich dieses Tool auch im B2B-Bereich an. Der Interessent setzt sich mit den Leistungen auseinander, entdeckt vielleicht die passenden Features und lernt seinen Bedarf und die Lösung des Unternehmens gut kennen. Damit bereitet der Produktkonfigurator schon den weiteren vertrieblichen Schritt vor. Aus einem allgemeinen Interessenten wird ein qualifizierter Lead, da der Kunde sich selbst offenbart, seinen Bedarf mitteilt und damit einen Einstieg ins Vertriebsgespräch liefert.

Content Marketing im B2B mit Webinaren

Auch Webinare stellen eine gute und vor allem sehr moderne Möglichkeit dar, Content zu verbreiten. Sie bieten eine ideale Möglichkeit, das Informationsbedürfnis der Kunden zu stillen und eine Interaktion mit der Zielgruppe zu den Fachthemen zu ermöglichen. Webinare erreichen neben der hohen Reichweite bei der Durchführung ebenfalls eine Reichweite durch die Downloads des präsentierten Materials.

Webinar

B2B Content Marketing mit Case Studies

Case Studies sind insbesondere im B2B-Umfeld beliebt. Mit einer Case Study kann der Beleg geführt werden, dass das angebotene Produkt bzw. die Lösung bereits erfolgreich implementiert wurde. Eine Case Study gliedert sich regelmäßig in die folgenden Punkte:

Was war das Problem?
Wie sah die Lösung aus?
Wie wurde die Lösung implementiert?
Was war der Erfolg?

Case Studies lassen sich sehr gut einsetzen, um Adressen zu sammeln und damit Interessenten zu generieren.

B2B Content Marketing KPI's

Die Erfolgsmessung von Content Marketing steckt bei vielen B2B-Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Trotzdem sollten bei der Einführung von Content Marketing KPI's - also Key Performance Indikatoren - definiert werden. Für jedes Content Element lassen sich drei Arten von KPI's definieren:

  • Reichweitenorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Das Content Seeding führt zu Kontakten mit potenziellen Kunden. Kennzahlen die diese eher quantitative Leistung des Content Marketing abbilden sind daher Kennzahlen, wie Visits, Auflage oder Einblendungen. Diese Kennzahlen geben die Möglichkeit, dass die potenzielle Zielgruppe mit dem Content Element in Kontakt gekommen sein könnte.
  • Interaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Interaktionen des Kunden, also eine bewusste Auseinadersetzung mit dem Content Element, wie zum Beispiel das Lesen, Hören, Anschauen, Klicken führt zu einem Lehr- und Lerneffekt und ist die Vorrausetzung für die bewusste Verarbeitung des Kommunikationsimpulses. Nur, wenn der Nutzer sich mit dem Content wirklich auseinandersetzt, kann dieser auch einen Marketingeffekt erzeugen.  Kennzahlen wie die durchschnittliche Besuchszeit auf einer Seite, Klicks oder Abruf von Inhalten sind hier passendes KPI's.
  • Transaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Transaktionsorientierte KPI's helfen den Abschluss bzw. die vertriebliche Leistung von Content Marketing abzubilden. Langfristig sorgt Content Marketing für Transaktionen. Dies können zum Beispiel die Anzahl der Bestellungen oder der Umsatz pro Content Element sein.

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Content Marketing Trends

Content Marketing ist noch ein junges Trendthema im Bereich des Online Marketing. Dennoch entwickelte sich diese Disziplin genauso dynamisch wie Social Media Marketing und Online Marketing insgesamt. Daher macht es Sinn, sich die wichtigsten Trends und Entwicklungen im Bereich Content Marketing anzuschauen, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung für das eigene Unternehmen sicherzustellen.

Content Marketing Trend Nr. 1: Information Overload

Bedingt durch den kontinuierlichen Zuwachs an Social Media Plattformen steigt auch kontinuierlich der vorhandene Content an – Content, Content, Content überall. Die Zunahme des Contents „verstopft“ mittlerweile die Kommunikationskanäle der User. Einzelne Social Media Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, haben mittlerweile Feedcodes entwickelt, um Content zu filtern und den kontinuierlichen Content-Strom einzudämmen. Daher muss für Content Marketing im Jahr 2017 eine andere Strategie gewählt werden, als noch im Jahr 2010 oder 2015. Guter Content entlang der markenrelevanten Customer Journey funktioniert immer noch. Eine dezidierte Analyse über hochwertigen Content, um in der relevanten Zielgruppe mehr Reichweite, mehr Interaktionen und damit auch zwangsläufig mehr Transaktionen zu generieren, ist daher sehr wichtig. Fazit: Auch wenn die Content-Menge in allen Kanälen zunimmt, setzt sich qualitativer und passender Content immer noch durch.

Content Marketing Trend Nr. 2: Bewegtbild schlägt Text

Kunden schauen statt zu lesen. Zu einer modernen Content Marketing Strategie gehören heutzutage eben nicht nur Text und Bildmaterial, sondern auch Bewegtbilder, wie z.B. Videos. Videos erhalten in Social Media Plattformen deutlich mehr Reichweite. Unternehmen können mit Videos und Bildmaterial das Markenerlebnis für den digitalen Kunden abrunden.

Content Marketing Trend Nr. 3: Die richtigen Kanäle

Social Media Plattformen kommen und gehen. Eine Analyse der diversen Social Media Plattformen offenbart, dass es Trends und Emtwicklungen gibt, auch auf der Plattformebene. Nicht jede Plattform konnte dem anfänglichen Hype standhalten. Daher muss man im Rahmen einer Content Marketing Strategie die Streukanäle immer mal wieder aktualisieren und reflektieren. Ist Twitter noch der passende Kommunikationskanal? Macht Snapchat für unser Unternehmen tatsächlich Sinn? Sollte man in einem der stagnierenden Kanäle, wie XING oder Pinterest, noch aktiv sein? Auch MySpace war einmal eine führende Plattform, die den Charakter hatte, dass man dort unbedingt vertreten sein muss. Heute ist es eher eine Plattform, die, wenn überhaupt, für ein spezielles Segment sinnvoll ist. Hinzu kommt, dass einige Social Media Kanäle nur in bestimmten Ländern aktiv genutzt werden bzw. dort einen wesentlichen Stellenwert haben, wie z.B. WeChat in China oder vK.com in Russland.

Content Marketing Trend Nr. 4: Mobile Content

Seien Sie mobil! Der mobile Traffic im Internet hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Kaum ein Kommunikationsinstrument hat so einen Stellenwert erlangt wie das Smartphone. Immer weniger User nutzen das Internet über die klassischen stationären Desktop-PCs. Dafür sind Smartphones omnipräsent. Content sollte also im Rahmen der Content Marketing Strategie immer auch den mobilen Charakter berücksichtigen. Welchen Content benötigen Menschen, wenn Sie mobil unterwegs sind? Welches Content Element ist für einen Smartphone User wichtig? Diese Fragen sollte man explizit bei der Content Marketing Strategie berücksichtigen.

Content Marketing Manager (DIM)

Content Marketing Manager

Gelungene Content Marketing Beispiele

Beispiele für ein gutes Content Marketing gibt es viele, aber nicht alle Beispiele kommen auch für das eigene Unternehmen in Frage. Eine Möglichkeit ist es, sich mit relevanten Fragen zu beschäftigen. Ein Hersteller für Blumendünger stellt beispielsweise an seine Kunden die Frage: „Sollen Ihre Rosen wirklich so aussehen?“ und zeigt dazu ein Bild von Rosen, die die Köpfe hängen lassen oder die Blüten verlieren. Die Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, werden neugierig und wollen natürlich in Erfahrung bringen, welche Lösung der Hersteller anbietet. Ein gutes Beispiel für gelungenes Content Marketing sind Videos, die zeigen, wie ein bestimmtes Produkt gefertigt wird. Der User kann praktisch live miterleben, wie Produkte produziert werden. Mit passender Musik im Hintergrund, wird es nicht allzu schwer, dieses Produkt auch zu verkaufen. Immer wieder interessant ist der Vorher-Nachher-Effekt, der sich für viele Produkte anwenden lässt. Ein Hersteller für Farben kann diesen Effekt ebenso für sein Content Marketing nutzen, wie auch ein Shop für Raumausstattung und ein Kosmetikunternehmen. Soll eine junge, hippe Zielgruppe angesprochen werden, dann darf das Content Marketing unterhaltsam, bunt, schrill und mit der passenden Musik untermalt sein. Soll Content Marketing in erster Linie informativ sein, dann sind Bildergalerien, Grafiken, ein guter Text und auch Fragebögen interessante Elemente. Für einen Online-Shop, der Bekleidung anbietet, kommt ein Ratgeber wie auch eine eigene Kolumne oder ein Gewinnspiel in Frage. Beim Content Marketing ist es wichtig, die richtige Mischung zu finden und mehrere Elemente geschickt miteinander zu verknüpfen. Der User, der auf eine bestimmte Seite klickt, will informiert und unterhalten werden. Wenn beides gelingt – ohne aufdringlich zu wirken – dann hat Content Marketing sein Ziel erreicht. Weitere schöne Beispiele zum Content Marketing finden sich im Netz zuhauf. Hier sind einige Impulse, die auch für mittelständische Unternehmen gute Ideen liefern können:

1. Blendtec punktet schon seit Jahren mit Video Content Marketing

Wie zeigt man die technische Überlegenheit und Kernkompetenz seines Produktes? Eine Frage die sich viele Unternehmen stellen hat die Firma witzig und eloquent umgesetzt. Der CEO des Mixerherstellers zeigt regelmäßig, wie stabil und kraftvoll der Mixer ist, indem er iPhones, Ipads und andere technische Produkte in seinen Mixern zerkleinert. Der Lohn: Fast 1 Mio. Follower auf seinen Channel und angeblich 700% Umsatzplus innerhalb von 5 Jahren.

2. Liebherr - Mr. Torque

Den Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „B2B-Kommunikation“ hat Liebherr gewonnen. Liebherr hat zur Einführung des neuen Drehbohrgeräts LB 44 „Mr. Torque“ eine neue Kampagne raus gebracht. Der Lohn: 4.442.418 User insgesamt, 42.221 Likes und 23% Fan-Wachstum. Dank der Kampagne wurden mehrere LB-44 Drehbohrgeräte verkauft – jeder im Wert von ca. 2 Millionen Euro.

3. Hornbach – Herrenzimmer

Hornbach hat eine Online Tutorial-Serie für außergewöhnliche Bauprojekte gestartet. Dazu zählen Waldlaufsimulator, Bierbach, Anti-Spa, Angeloase und ein Hoversessel. In den Tutorials ist die Projekt- und Sortimentskompetenz von Hornbach zu erkennen und die Zielgruppe der Hobby-Handwerker wird deutlich angesprochen. Hornbach zeigt mit der Serie, dass sie selbst die extremsten Projekte umsetzen können.

4. Freeletics – Fintessvideos

Die Fitness-App von Freeletics bietet intensive Workouts und individuelle Trainingspläne an. Freeletics wirbt mit verschiedenen Erfolgsstorys von Nutzern der App. Das erste Video von Levent „15 Weeks Body Transformation“ hat über 8 Mio. Aufrufe. Das Video zeigt den Mehrwert des Programms. Dabei richtet sich die App an ein eher junges Publikum, deren Lebensmodell sich aus freier Arbeit und unbegrenzter Mobilität zusammensetzt. Die Bilder, Videos und Anleitungen in der App sprechen den inneren Schweinhund an und motivieren.

5. Schwarzkopf – Haarwaschmittel

Auf der Schwarzkopf-Webseite positioniert sich Schwarzkopf als Haarwaschmittel-Produzent und Haarpflege-Berater. Schwarzkopf bietet verschiedene Tutorials und Artikel zu den Themen Haarpflege, Styling und Trend-Looks an. Auf alle Fragen rund um das Thema Haare liefern die Schwarzkopf-Experten eine Antwort. Bei der Umsetzung hat sich Schwarzkopf stark an Inhalten und der Optik klassischer Fashion-Maganzine orientiert. Die Inhalte stehen hier im Vordergrund.

Schwarzkopf - Beispiel Cotent Marketing

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Content Marketing – Ein Fazit

Das Content Marketing hat viele Unternehmen vor eine große Herausforderung gestellt. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sollten beteiligte Personen von Anfang an in diesen Prozess mit einbezogen werden. Ein interner Workshop hilft dabei, das Content Marketing konzeptionell aufzubereiten, eine Vision zu entwickeln und ein Commitment zwischen den Beteiligten zu schaffen. Somit ist die Vorgehensweise strukturiert geplant und der Content kann auch langfristig regelmäßig zur Verfügung gestellt werden.

Paid Content: Definition, Tipps & Möglichkeiten

Der Paid Content hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker im Internet ausgebreitet. Um neue Zielgruppen erschließen zu können, investieren Unternehmen immer häufiger in ihr Content Marketing. Eine gute Entscheidung, schließlich wird ein Großteil aller Geschäfte schon längst online und digital abgewickelt. Doch was genau ist Paid Content eigentlich? Genau diese Frage wollen wir im Folgenden beantworten. Zudem geben wir Ihnen noch ein paar nützliche Tipps an die Hand und zeigen, weshalb Sie nicht nur ausschließlich auf den Paid Content setzen sollten. 

Paid Content

Definition: Was ist Paid Content? 

 Der Begriff Paid Content wird häufig mit dem Begriff Paid Media gleichgesetzt und kennt sogar die Bezeichnung als Bought Media. Vereinfacht gesagt handelt es sich hierbei um alle kostenpflichtigen Instrumente des Marketings im Internet. Der Paid Content bezieht sich dabei speziell auf den Content-Bereich und bezeichnet hier Content, der beworben oder bezahlt wird. Es lassen sich also im Prinzip zwei Definitionen für den Paid Content festhalten. Unterschieden wird dabei zwischen den folgenden Arten: 

  • Beworbene Social-Media-Posts 
  • Social-Media-Posts in Kooperation mit Influencern 

Beworbene Social-Media-Posts 

 Eine Form des Paid Content sind die Social-Media-Posts, die von Ihnen in den sozialen Netzwerken beworben werden. Hierbei sollten Sie vor allem darauf achten, gehaltvolle Postings zu liefern. Das meint, dass diese mit Inhalten gefüllt werden sollten. Ein einfaches Werbebanner wird hier kaum für Aufmerksamkeit sorgen. Stattdessen sollten Sie dieses zum Beispiel mit einem spannenden Fakt oder einer interessanten Aussage in Szene setzen. 

Social-Media-Posts in Kooperation mit Influencern 

 Eine weitere Form des Paid Content bezieht auch die Social-Media-Posts, die in Kooperation mit Influencern entstehen. Hier produzieren Sie den Content also nicht selbst, sondern bezahlen hierfür an den Influencer, eine Agentur oder ein Unternehmen. Speziell in den vergangenen Jahren ist diese Form des Paid Content häufiger geworden.

Warum sollte man Organic und Paid Content mixen? 

Paid Content ist in seinen unterschiedlichen Ausführungen eine wunderbare Option, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber Vorsicht: Sie sollten nicht ausschließlich auf den Paid Content setzen. Dieser eignet sich optimal dazu, um die Nutzer erst einmal auf Ihren eigenen Content (zum Beispiel Landing Page) aufmerksam zu machen. Das ist in vielen Fällen notwendig, da die organische Reichweite in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken ist. Viele User, die sich möglicherweise für Ihr Produkt interessieren, bekommen dieses also gar nicht zu Gesicht. Geeignet ist der Paid Content aber auch dafür, um neue Zielgruppen zu erschließen. Große Potenziale der sozialen Netzwerke sind in vielen Fällen nicht ausgeschöpft. Hier hilft der Paid Content, die gewünschten Zielgruppen zu erreichen. 

Content Marketing Manager (DIM)

Content Marketing Manager (DIM) - Online-Zertifikatslehrgang

Der Online-Zertifikatslehrgang Content Marketing Manager (DIM) vermittelt Ihnen verständlich und umfassend die wichtigsten Ansätze, Strategien und Ziele des Content Marketing. Steigen Sie jederzeit ein und bilden Sie sich flexibel, berufsbegleitend oder von zu Hause aus weiter! Informieren Sie sich jetzt über den Zertifikatslehrgang.

Worauf sollte man bei Content-Kooperationen achten? 

Eine erfolgreiche Content-Kooperation besteht aus weit mehr als nur ein paar erfolgreichen Postings. Bereits vor dem Start der Kooperation sollten Sie genau überlegen, welche Influencer zu Ihrer Marke oder Ihren Produkten wirklich passen könnten. Treffen Sie hier die falsche Wahl, kann dies im schlechtesten Fall negative Auswirkungen haben. Statt nur mit ausbleibenden Zugriffen müssen Sie dann möglicherweise auch noch mit negativen Rückmeldungen fertig werden. Zwingend erforderlich ist zudem ein gutes Briefing. Je präziser Sie dieses ausarbeiten, desto geringer ist das Risiko für ungewünschte Zwischenfälle oder Fehler. Sie sollten Ihrem Kooperationspartner also genau mitteilen, was Sie von ihm erwarten und fordern. 

Darüber hinaus sollten Sie jederzeit das Monitoring der Posts bedenken. Dies ist speziell in der Anfangsphase einer Kampagne wichtig, aber auch im weiteren Verlauf. Fallen Ihnen hier Fehler auf, sollten Sie diese schleunigst korrigieren. Ebenso ist es unabdingbar, die Postings und die gesamte Kooperation zu analysieren und auszuwerten. Für zukünftige Kooperationen können Sie so auf Erfahrungswerte zurückgreifen und möglicherweise ein optimiertes Briefing vorlegen. Das wiederum führt im besten Falle auch zu einer optimierten Kampagne und optimierten Erfolgen.

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Fazit: Nutzen Sie die Chancen des Paid Content 

 Rein organische Posts haben es in den sozialen Netzwerken zunehmend schwerer. Die Timelines und Feeds der User werden feiner sortiert, die organische Reichweite hat dadurch spürbar abgenommen. Eine Möglichkeit, diesen Trend zu bekämpfen, ist der Paid Content. Sie greifen in diesem Fall auf bezahlten Content zurück und können zwischen verschiedenen Ausführungen wählen. Optimal ist es dabei, wenn Sie den Paid Content mit Ihren eigenen Inhalten verbinden. Sie sollten den Paid Content nutzen, um Aufmerksamkeit beim User zu erzeugen und diesen so auf Ihre eigenen Inhalte zu bringen. Gerade dann, wenn Sie mit Influencern kooperieren, sollten Sie an ein geordnetes und klares Briefing denken. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, die Posts stetig im Auge zu behalten und nach der Kampagne detailliert auszuwerten. Für künftige Kooperationen können Sie aus möglichen Fehlern der Vergangenheit lernen und Ihre Erfolge so stetig optimieren. 

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Unsere Experten der Digitalagentur milaTEC helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Jetzt neu: Zertifikatslehrgang „Content Marketing Manager (DIM)“

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Marketing soll Kunden ansprechen, sie auf das Unternehmen und seine Leistungen aufmerksam machen, dazu unterhalten und informieren. Marketingmitarbeiter brauchen dafür vor allem eins: Guten Content!

Beim Deutschen Institut für Marketing haben wir bereits einige Zertifikatslehrgänge aus dem Online-Bereich gelauncht (z.B. Online-Marketing Manager (DIM)  und Facebook Marketing (DIM)). Und auf vielfachen Wunsch erweitern wir unser Portfolio ab dem 16. Oktober 2017 um den Zertifikatslehrgang "Content Marketing Manager (DIM)".

Content Marketing Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang des Deutschen Institut für Marketing

Ablauf des Lehrgangs "Content Marketing Manager (DIM)"

Der Zertifikatslehrgang umfasst 10 Live-Module plus Präsentationsfolien und Transferhilfen zu jedem Modul. Ein ausführlicher Lehrbrief rundet den Lehrgang ab, bietet Beispiele, Checklisten und weiterführende Informationen. Von Basiswissen über Content Strategien, Zielgruppenfindung und -ansprache sowie Scheduling bis hin zur Erfolgsmessung deckt der Lehrgang alle wichtigen Themen aus dem Bereich Content Marketing ab.

Selbstverständlich können Sie sich wieder auf unsere gewohnten Leistungen verlassen. Wir ermöglichen Ihnen also auch in diesem Lehrgang, zeitlich und räumlich flexibel – wann Sie wollen, wo Sie wollen und wie schnell Sie wollen – zu lernen. Die einstündigen Webinare führen wir zuerst live durch. Das erste Modul startet am Montag, dem 16. Oktober 2017, um 16 Uhr. Im Anschluss an jeden Live-Termin sind die Module dann auch über unseren DIM Online-Campus als hochwertig aufbereitete Aufzeichnung abrufbar. Zum Abschluss des Lehrgangs legen Sie eine Prüfung im Multiple-Choice-Format ab. Für die ca. 60 Fragen haben Sie eine Stunde Zeit.

 

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Inhalte des Lehrgangs "Content Marketing Manager (DIM)"

  1. Basiswissen Content Marketing - Was ist das und warum brauchen wir das?
  2. Content Marketing als zentrales Element des Inbound Marketing - Blogs, Social Media und Co.
  3. Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung - Bei Google ganz oben dabei
  4. Strategie und Ziele - Sechs DIMensionen für erfolgreiches Content Marketing
  5. Zielgruppenfindung und -ansprache - CBM, Personas, DiSG etc.
  6. Content Planung - Agendasetting und Storytelling
  7. Content Produktion und Streuung - B2B vs. B2C
  8. Erfolgsmessung sowie Tipps zur Conversion Optimierung (Best Practice Beispiele)
  9. Organisation und Verantwortlichkeiten im Content Marketing - Wer macht das alles?
  10. Aktuelle Trends, nützliche Tools und Fazit

 

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Weitere Informationen zum Lehrgang "Content Marketing Manager (DIM)"

Zum Lehrgang "Content Marketing Manager (DIM)" können Sie sich ab sofort anmelden. Das erste Live-Webinar wird am Montag, dem 16. Oktober, um 16.00 Uhr stattfinden. Der Zugriff zum DIM-Online Campus, der Teil des Lehrgangspakets ist, steht ab Anmeldung für mindestens 12 Monate zur Verfügung.

Sie brauchen mehr Informationen? Die finden Sie auf der Lehrgangsseite. Oder rufen Sie uns gerne an, die Kontaktdaten Ihres Ansprechpartners finden Sie in der rechten Randspalte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

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