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Marketing im Handwerk – So sprechen Sie Ihre Kunden richtig an!

Marketing im Handwerk – So sprechen Sie Ihre Kunden richtig an!
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Marketing im Handwerk wird in Zeiten der steigenden Wettbewerbsdichte und Digitalisierung immer wichtiger. Denn auch für Handwerksunternehmen wird es zunehmend schwieriger, am Markt gegen die Konkurrenz zu bestehen und Kunden für sich zu gewinnen. Aufgrund der Digitalisierung sowie der steigenden Markttransparenz haben Kunden die Möglichkeit, sich zahlreiche Informationen und Vergleiche über einen Betrieb im Internet einzuholen. Auch für Handwerker wird es immer schwieriger, Kunden zu gewinnen und über die richtigen Kanäle anzusprechen. Marketing im Handwerk bietet den Handwerksbetrieben daher die Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu differenzieren und effektiv neue Kunden zu generieren.

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Inhaltsverzeichnis

Immer aktuell! Wir ergänzen Ihnen regelmäßig neue Tipps!

Marketing im Handwerk

Wir haben Ihnen hier hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Kunden in der heutigen Zeit erreichen und effektiv ansprechen können. Zusätzlich können Sie sich unsere Checkliste zum Marketing im Handwerk in unserem Shop herunterladen.

Marketing im Handwerk – Ausgangslage klären

Um die verschiedenen Marketingmaßnahmen für Ihr Handwerksunternehmen nutzen zu können, sollte zunächst eine Auseinandersetzung mit der Ausgangslage Ihres Unternehmens erfolgen. Ist bereits ein strategischer Plan bzw. ein Marketingplan vorhanden? Welche Aktivitäten wurden in der Vergangenheit durchgeführt und in welcher Region agiert Ihr Unternehmen mit seinen Leistungen? Beantworten Sie die Fragen für Ihr Unternehmen und prüfen Sie, ob Sie alle notwendigen Maßnahmen bereits getroffen haben.

Fragen zur Strategie Ihres Handwerkbetriebs:

  • Wie würden Sie Ihre momentanen Marketingaktivitäten insgesamt bewerten?
  • Haben Sie bzw. Ihr Unternehmen einen strategischen Plan bzw. Marketingplan?
  • Haben Sie ein festes Budget, oder entscheiden Sie im Alltagsablauf, ob Sie etwas machen?
  • Welche Aktivitäten haben Sie in den letzten Monaten durchgeführt!
  • Welche Region decken Sie ab?
  • Mit welchen Industriepartnern arbeiten Sie überwiegend?
  • Haben Sie eine Spezialisierung?
  • Haben Sie einen Laden / Ausstellung?

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Zielgruppe definieren und identifizieren

Nachdem Sie die grundlegenden Fragen beantwortet und die Basis für Ihre Marketingaktivitäten geschaffen haben, beschäftigen Sie sich im zweiten Schritt intensiv mit Ihrer Zielgruppe. Die Identifikation und Auseinandersetzung mit der Zielgruppe ist im Marketing daher besonders wichtig, um die verschiedenen Marketingmaßnahmen entsprechend den Bedürfnissen und Wünschen der Zielgruppe anpassen zu können. Nur wenn Sie Ihre Zielgruppe genau kennen, können Sie Ihre Kommunikation Erfolg versprechend gestalten, um neue Kunden zu gewinnen. Zur Analyse der Zielgruppe sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Wem sollen die Leistungen angeboten werden? Handelt es sich bei den Kunden eher um Privat- oder um Firmenkunden? Kennen Sie die Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen Ihrer Kunden? Haben Sie eine unternehmenseigene Kundendatenbank, um Informationen den jeweiligen Kunden zuordnen zu können? Erst wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, können Sie Ihre Marketingaktivitäten im Handwerk optimal auf die Zielgruppe ausrichten und für Ihren Unternehmenserfolg nutzen.

Fragen zu Ihren Kunden:

  • Haben Sie Ihren Zielmarkt eindeutig identifiziert und segmentiert?
  • Wer sind Ihre Kunden? (Privatkunden / Firmenkunden / Wohnungsbaugesellschaften)?
  • Nutzen Sie Multiplikatoren? (Architekten, Planer)
  • Wie genau kennen Sie Ihre Zielgruppe bzw. deren Ansprüche und Wünsche?
  • Haben Sie ein Kundenbefragung (Insgesamt / nach einem Auftrag) durchgeführt?
  • Haben Sie eine Kundendatenbank?
  • Gibt es in Ihrem Unternehmen Richtlinien für die Bearbeitung von Kundenanfragen (z.B. Telefonleitfaden)?

 

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Kommunikationsinstrumente analysieren und nutzen

Nachdem Sie nun die Ausgangslage Ihres Unternehmens und Ihre Kunden bestimmt haben, analysieren Sie in einem nächsten Schritt Ihre Kommunikation und Präsentation nach Außen. Wie sieht es mit einem einheitlichen Auftreten aus? Tragen alle Mitarbeiter des Unternehmens die gleiche Kleidung? Sind die Mitarbeiter in die Kundengewinnung miteingebunden? Doch nicht nur die Kultur Ihres Unternehmens, sondern auch die bisherigen Marketingmaßnahmen sollten einmal genauer betrachtet werden: Gibt es eine Unternehmensbroschüre und setzen Sie diese auch aktiv in der Kommunikation mit ein? Sind Sie auch über das Internet für Ihre Kunden sichtbar, z.B. mit einer eigenen Unternehmenswebsite? Werden Sie auch bei Google direkt gefunden oder stehlen Ihnen Ihre Konkurrenten dort die guten Platzierungen? Insbesondere das Internet wird von vielen Kunden als Hauptinstrument zur Informationsbeschaffung und zur Suche nach einem Dienstleister genutzt. Eine gute Platzierung in den Google Suchergebnissen ist daher von großer Bedeutung für die Neukundengewinnung jedes Handwerkbetriebs.

Neben einer starken Internetpräsenz und einem ansprechenden und einheitlichen Auftreten nach Außen, sollten zudem auch zukünftige Ziele definiert werden. Wie viele Kunden möchten Sie in den nächsten 12 Monaten gewinnen? Wie viel Umsatz möchten Sie dadurch generieren? Setzen Sie sich klar definierte Unternehmensziele und kommunizieren Sie diese auch an die entsprechenden Mitarbeiter.

Fragen zu Ihrer Kommunikation mit dem Kunden:

  • Setzen Sie eine aktuelle Unternehmensbroschüre oder -präsentation als Kommunikationsinstrument ein?
  • Haben Sie eine Homepage und wird Ihre Homepage laufend und erkennbar aktualisiert?
  • Sind auf Ihrer Homepage Ihre Zielkunden (bzw. Ihr Zielsegment) sofort ersichtlich?
  • Kann man Sie bei Google finden?
  • Inwieweit sind Ihre Mitarbeiter in die Kundengewinnung und -betreuung eingebunden?
  • Haben Sie ein einheitliches Auftreten? (Auto, Berufsbekleidung,..)
  • Finden Sie genügend Mitarbeiter?
  • Haben Sie in den letzten 12 Monaten neue Kunden gewonnen?
  • Welche Ziele haben Sie für die nächsten 12 Monate?

Wenn Sie also voll motiviert und mit großen Zielen in das neue Jahr 2016 starten wollen, dann helfen Ihnen unsere Tipps für eine moderne Kundenansprache und ein erfolgreiches Marketing im Handwerk sicher weiter. Sollten dennoch einmal Schwierigkeiten auftreten oder sollten Sie in einer Sackgasse stecken, dann steht Ihnen unser erfahrenes Marketingteam gerne beratend zur Seite.

Marketing-Tipps, die Sie direkt umsetzen können!

Neben den strukturellen Aufgaben im Marketing eines Handwerkbetriebes wollen wir natürlich nicht die Umsetzungsmaßnahmen vernachlässigen. Daher finden Sie hier unsere besten Marketingtricks für den Handwerksbetrieb.

 

Sie brauchen Hilfe bei Ihrer Marketingstrategie? Wir unterstützen Sie gerne. Rufen Sie uns an!

Marketing im Handwerk Tipp #1: Fahrzeugwerbung

Das beste Marketinginstrument eines durchschnittlichen Handwerkbetriebes ist das eigene Fahrzeug. Das war nicht nur teuer, sondern ist auch täglich beim Kunden präsent. Daher ist dies bestimmt immer sauber, aufgeräumt und von Weitem schon als Ihr Werbefahrzeug zu identifizieren. Bekleben Sie das Fahrzeug mit auffälligen Klebefolien oder verwenden Sie Magnetschilder, die sie je nach Situation austauschen können. Viele Industriepartner bieten Ihnen dabei Unterstützung und Support an.

Marketing im Handwerk

Gira - Werbeleistung

Marketing im Handwerk

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Marketing für Handwerker

Marketing im Handwerk Tipp #2: Local SEO

Optimieren Sie Ihren lokalen Auftritt in den Suchergebnissen (Local SEO). Tragen Sie sich auf jeden Fall in Google My Business ein. Das sind die neuen Gelben Seiten. Und das Beste daran: Das Ganze ist umsonst. Mit einem Eintrag in Google My Business sind Sie für die potenziellen Kunden in Ihrer Region zu finden. Testen Sie es selber einmal aus: Suchen Sie Ihr Handwerk in Google. Und? Werden Sie in Ihrer Region angezeigt? Mit Google My Business sind Sie bei Google Maps präsent und Sie können leichter für Kunden gefunden werden. Ergänzen Sie Ihre Kontaktinformationen, Bildmaterial und Ihr Angebot.

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Weitere Infos finden Sie in unserem Beitrag Local SEO.

Marketing im Handwerk Tipp #3: Ihre Immobilie in Szene setzen

Regionale Sichtbarkeit ist für Handwerksbetriebe elementar und wichtig. Viele Handwerksbetriebe haben einen Standort (Betriebsgebäude, Werkstatt oder Ladenlokal) der als sichtbare Visitenkarte funktioniert. Daher ist es umso entscheidender, dass die Firmengebäude in Schuss sind, kein Investitionsstau herrscht und je nach Gewerk beispielhaft sein muss. D.h. ein Malerbetrieb der in einer Immobilie sitzt, die seit 20 Jahren nicht mehr renoviert wurde, sendet natürlich einentsprechendes Bild aus. Der Betrieb sollte auch an der Immobilie sichtbar sein. Eine Fahne oder eine Leuchtreklame für die dunkle Jahreszeit bringt konkrete Reichweite für den Handwerksbetrieb. Nutzen Sie Ihre Immobilie für Ihr Marketing! Eine bessere Werbung für gibt es nicht!

Marketing im Handwerk Tipp #4: Ihre Visitenkarte mit Bild

Bilder sind schnelle Schüsse ins Gehirn! Doch wie schießen auch Sie mit Ihrer Visitenkarte? Die meisten Handwerksbetriebe nutzen das Potenzial ihrer Visitekarte nicht aus. Dabei sind Visitenkarten einfach zu gestalten, preisgünstig und jederzeit einsetzbar. Natürlich werden Sie jetzt sagen, ist doch klar: Auf die Visitenkarte kommt mein Name, Anschrift und Telefonnummer. Aber schauen Sie doch mal auf Ihren Schreibtisch bzw. in Ihr Visitenkartenmäppchen. Wie viele Visitenkarten liegen da, wo Sie sich nicht mehr entsinnen können, wer das nochmal war. Menschen lernen nun einmal mit Bildern schneller als nur mit Text. Ein Foto auf der Visitenkarte erhöht die Merkfähigkeit des Betrachters. So fallen Sie besser auf und bleiben länger im Gedächtnis. Egal, ob Sie ein Elektriker, Malermeister oder Tischler sind. Ein Bild auf der Visitenkarte hilft Ihnen weiter. So auch unsere folgenden Beispiele des Holztechnik Spezialisten im Innenausbau MOprojects und des Möbel- und Innenraumgestalters StauNraum. Diese Beispiele liefern Ihnen Impulse und Anregungen für Ihren Auftritt.

Marketing im Handwerk

Marketing im Handwerk Tipp #5: Achten Sie auf Ihre Online-Reputation

Es ist unbestritten, dass Empfehlungen für den durchschnittlichen Handwerksbetrieb von essentieller Bedeutung sind. In früheren Zeiten war es möglich, seinen Ertrag durch die Stammkundschaft zu sichern. Zusätzlich konnte man durch Werbung in den üblichen Printmedien, wie z.B. die Gelben Seiten, ab und an Neukundschaft gewinnen. In der heutigen Zeit hat sich dies relativiert. Auch die Stammkundschaft nutzt das Internet wodurch sich Handwerksbetriebe mit einem deutlich größeren Wettbewerb konfrontiert sehen. Das Googeln von alternativen Dienstleistern ist für den durchschnittlichen Konsumenten zum Alltag geworden. An dieser Stelle ist die Präsenz Ihres eigenen Unternehmens von höchster Bedeutung. Haben Sie schon einmal Ihren eigenen Namen gegoogelt? Hier erscheint oft der „Google My Business“-Eintrag Ihres Unternehmens. Unabhängig davon, ob Sie diesen selbst erstellt haben oder Google die Daten von selbst generiert. Dieser Eintrag beinhaltet die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben und Unternehmen ein Feedback mitzuteilen. Wenn Sie keine Bewertungen haben ist dies zunächst einmal in Ordnung. Aber was passiert, wenn Sie mal eine Bewertung von einem unzufriedenen Kunden erhalten? Dann steht dort nur eine negative 1-Sterne Bewertung. Sie sollten Ihre Kunden daher unbedingt dazu animieren, diese Möglichkeit auch zu nutzen. Um weitere Bewertungen zu generieren haben sich für uns insbesondere drei effektive Portale herauskristallisiert: Facebook, Google und Yelp. Um hier neue Bewertungen zu generieren empfiehlt es sich, Buttons auf der eigenen Webseite zu integrieren, die zu einer Bewertung animieren und zu der entsprechenden Bewertungsseite des Portals führen. Im Folgenden finden Sie unsere Empfehlungsbuttons als Beispiel. Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn Sie diesen Ihren Freunden und Bekannten weitermepfehlen würden!

Marketing im Handwerk Tipp #6: Tragen Sie sich in lokale Online-Portale ein.

Im lokalen Umfeld werden für Handwerksbetriebe alternative Plattformen jenseits der Gelben Seiten immer attraktiver. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Portalen, in denen sich ein Handwerksbetrieb kostenlos eintragen kann. Diese Webseiten sind in aller Regel so optimiert, dass sie immer dann zum Zuge kommen, wenn ein Besucher nach lokalen Ergebnissen sucht. Da dies bei den meisten Handwerksbetrieben der Fall ist, ist diese Marketingoption sehr interessant.

Sehr wichtig ist, dass die Daten, die in diese Portale eingetragen werden, immer konsistent sind, d.h. die Firmierung, Straße, PLZ, Ort und Öffnungszeiten müssen immer gleich geschrieben werden. Formulierungen, wie Elektro Müller in dem einen Portal und Elektrobetrieb Müller in dem anderen sind für die Suchmaschinen verwirrend und daher kontraproduktiv. Einige Portale, die man als Handwerksbetrieb überprüfen und sich dort registrieren sollte sind beispielsweise:

  • Stadtbranchenbuch
  • Meine Stadt
  • Cycle
  • Poitoo
  • Dialo
  • GoYellow
  • Wo gibt's was

Es reicht einen kostenlosen Account anzulegen. Sie sollten keine gebührenpflichtigen Accounts anlegen.

Marketing im Handwerk Tipp #7: E-Mail Signatur mit Werbung

Heutzutage werden viele Angebote nur noch als E-Mail versendet. Auch weiterführende Kommunikation findet fast ausschließlich über den E-Mail Account statt. Achten Sie daher auf eine E-Mail Signatur, die auch Ihre wesentlichen Informationen transportiert. Neben den allgemeinen Daten, wie Name, Adresse, Telefonnummer und Webseite, sollten Sie auch Zusatzinformationen einbauen. So können Sie beispielsweise folgende Informationen integrieren:

  • Marken, die Sie führen
  • Hinweise auf aktuelle Angebote
  • Verknüpfung zu Ihren Social Media Kanälen
  • Hinweise auf Aktionen oder Events

Hier einige Beispiele unserer E-Mail Signaturen:

Marketing im Handwerk

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Marketing im Handwerk Tipp #8: Zeigen Sie sich im Netz!

Die Digitalisierung ist nicht mehr wegzudefinieren. Wir alle nutzen das Internet mehr oder weniger intensiv. Auch Ihre Kunden tun dies. Daher sollte ein Handwerksunternehmen auf jeden Fall eine Webseite haben. Die Webseite sollte professionell aussehen, modern sein und dem potenziellen Kunden relativ schnell zeigen, was das Unternehmen kann. Wie bei einer Visitenkarte sollte also auch die Webseite alle Kontaktdaten des Unternehmens beinhalten, das Logo zeigen und direkt auch den Standort des Unternehmens. Wie in einer Imagebroschüre sollten dann auch die einzelnen Leistungen, das Team mit Bild, sowie die Historie des Unternehmens und die Erfolge (Referenzen) vorgestellt werden. Schließlich funktioniert eine professionelle Webseite wie ein Vertriebsflyer und kann durch geeignete Maßnahmen in den Suchmaschinen besser gefunden werden. Ist die Webseite eines Handwerkbetriebes informativ, ansprechend und technisch einwandfrei programmiert, erhöht sie die Sichtbarkeit des Betriebes im Internet und kann zusätzliche Anfragen oder Kontakt generieren. Eine moderne Webseite ist daher mittlerweile ein Muss für alle Handwerksbetriebe.

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Marketing im Handwerk Tipp #9: Machen Sie Ihre Webseite responsiv

Die Nutzung von Mobiltelefonen ist allgegenwärtig geworden. Immer mehr Traffic im Internet wird durch Mobile Surfer verursacht und die Zahl der Zugriffe auf Webseiten mit Mobilgeräten steigt kontinuierlich an. Stellen Sie sich vor, ein Kunde sucht nach einem Notdienst, weil seine Elektrik ausgefallen ist. Er wird natürlich zu seinem Mobiltelefon greifen und nach einem Notdienst oder Elektriker suchen. Dann sollte Ihre Webseite auch im Display des Telefons fehlerfrei angezeigt werden. Leider sind immer noch viele Webseiten nicht responsiv. D.h. sie passen sich von der Größe her nicht an das Telefon an. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Webseite diesen Standards entspricht. Mit dem Tool ami.responsivedesign können Sie Ihre Webseite direkt testen.

Marketing im Handwerk

Marketing im Handwerk Tipp #10: Die Baustellenplane

Zeigen Sie, dass Sie da sind! Eine Baustellenplane sollte für jeden Handwerksbetrieb Pflicht sein. Schnell angebracht und gut sichtbar zeigt die Baustellenplane allen Nachbarn Ihres Bauherren, dass Sie an der Baustelle präsent sind. Eigentlich ganz einfach. Trotzdem oftmals nicht im Einsatz. Natürlich gibt es gelegentlich Bauherren, die dies nicht wünschen. Aber die Argumente sind doch sicherlich auf Ihrer Seite: Der Großhändler, der die Ware liefert muss erkennen, dass Sie auf der Baustelle sind. Gelegentlich wechselnde Monteure finden die Baustelle einfacher. Mit diesen Argumenten lässt sich eine Baustellenplane sicherlich anbringen. Viele Industriepartner stellen Handwerksbetrieben Baustellenplanen oftmals subventioniert oder gar kostenlos zur Verfügung. Beim Einsatz sollte man darauf achten, dass das Monteur-Team immer eine saubere und unbeschädigte Plane dabei hat und diese auch beim Einrüsten der Baustelle gut sichtbar befestigt.

Baustellenplane

Marketing im Handwerk Tipp #11: Arbeiten und gut aussehen

Kleider machen Leute. Auch auf der Baustelle! In den letzten Jahren hat sich bei vielen Handwerksbetrieben die Erkenntnis durchgesetzt, dass Kunden genauso funktionieren, wie alle anderen Menschen auch. Aus dem Auftreten wird - auch wenn es nicht immer korrekt ist - auf die Leistung geschlossen. Der Monteur mit dreckigen Schuhen, dreckiger und zerrissener Hose, speckigem T-Shirt sowie schlecht sitzender Hose mit Blick auf das Maurerdekollete ist sicherlich nicht mehr angemessen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter ordentlich und sauber gekleidet sind. Zudem sollten Ihr Firmenlogo und der Name des Mitarbeiters gut erkennbar sein. Ihr Auftreten und das Ihrer Mitarbeiter prägt das Bild beim Kunden. Hinerlassen Sie ein Positives!

Marketing im Handwerk Tipp #12: Erstellen Sie eine Facebook-Seite

Kann heute überhaupt ein Unternehmen auf Facebook verzichten? Das Social Media Netzwerk hat eine riesige Reichweite und viele Menschen nutzen Facebook täglich. Warum also nicht als Handwerker eine eigene Facebook-Fanpage erstellen? Über Facebook kann die eigene Zielgruppe leicht erreicht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen intensiven Kontakt mit potenziellen Kunden aufzubauen. Handwerker können beispielsweise ihre verrichtete Arbeit posten und so ihre Leistungen gegenüber ihren Kunden transparenter gestalten. Nebenbei wird durch Interaktion neue Kundschaft gewonnen. Mit einer stetigen Pflege des Profils ist es möglich, viele Chancen und große Potenziale in der Interaktion mit der Zielgruppe zu nutzen, auch für Handwerker.
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Marketing im Handwerk Tipp #13: Nutzen Sie Facebook-Werbeanzeigen

Passend zur Facebook-Seite bietet sich auch die Schaltung von Werbeanzeigen über Facebook an. Mit spezifischen Auswahlmöglichkeiten können Sie die Zielgruppe genau definieren und Ihre Marketingmaßnahmen planen. So erzielen Sie mehr Reichweite und Seitenaufrufe. Dabei bieten sich zwei Werbegründe besonders an: Kunden- und Mitarbeitergewinnung.

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Marketing im Handwerk Tipp #14: Mitarbeiter gewinnen

Der Fachkräftemangel macht vielen Handwerksbetrieben zu schaffen. Werden Sie deshalb aktiv und bauen Sie sich ein Image als attraktiver Arbeitgeber auf. Geben Sie mithilfe von Social Media Einblicke in Ihren Arbeitsalltag und stellen Sie Ihr Team vor, damit Interessenten einen Eindruck von Ihrem Betrieb gewinnen. Außerdem sollten Sie verschiedene Online- und Offlinemaßnahmen einsetzen, um offene Stellen zu bewerben. Hilfreiche Tipps rund um Ihr Personalmarketing finden Sie auch im kostenlosen E-Book "Personalmarketing für handwerkliche Betriebe".

Marketing im Handwerk Tipp #15: Zeigen Sie Ihre Telefonnummer

Eine Telefonnummer gehört immer noch zu den bevorzugten Kontaktkanälen von Kunden und Bewerbern. Zeigen Sie daher auf Ihrer Webseite, auf Ihrem Fahrzeug und in Ihren Unterlagen immer direkt auch Ihre Telefonnummer.
Vor einigen Jahren hat einmal ein Mitarbeiter eines Elektrounternehmens zu uns gesagt: „Das ist doch Quatsch: Kunden schauen immer im Impressum nach der Telefonnummer, das reicht!“
Da kann man natürlich recht haben, aber er sucht sie ja meistens da, weil er sie woanders nicht findet. Daher sollte man die Telefonnummer direkt auf der Startseite oben anzeigen lassen, dann muss der Kunde nicht solange suchen.

Marketing im Handwerk Tipp #16: Posten Sie Ihre Stellenangebote bei Facebook

Kennen Sie schon die Job Funktion bei Facebook?

Facebook bietet diese Funktionalität auch für Handwerksunternehmen an. Wenn Sie dort einen Job posten, dann werden alle Ihre „Fans“ informiert und Sie haben die Möglichkeit die Anzeige noch für kleines Geld in der Region auszuspielen. Einfach gemacht mit großer Wirkung!

Marketing im Handwerk Tipp #17: Nutzen Sie Facebook Gruppen für Stellenangebote

Es gibt in jeder Region verschiedene Facebook Gruppen die sich mit Jobs im Bereich Vollzeit, Teilzeit, Nebenjobs oder Minijobs auseinandersetzen. Werden Sie zunächst Mitglied in diesen Gruppen und schauen Sie sich einmal dort um: Passt das zu Ihnen? Werden ähnliche Jobangebote dort gepostet? Wie gehen andere Nutzer mit den Anzeigen um? Wenn das alles für Sie passt, dann posten Sie Ihre Stellenanzeigen dort hinein. Natürlich nicht alle auf einmal, sondern regelmäßig und auf mehrere Tage verteilt. So werden Bewerber auf Sie aufmerksam!

Marketing im Handwerk Tipp #18: Optimieren Sie Ihre Webseite mit Lighthouse

Ist Ihre Webseite schnell? Verursacht sie Fehler? Wie können Sie Ihre Webseite aus technischer Sicht weiterentwickeln?
Google bietet mit seinem Dienst Lighthouse ein mächtiges Analysetool. Testen Sie gemeinsam mit Ihrem Dienstleiter Ihre Webseite. Wie schneidet Ihre Seite bei der Performance ab? Wie gut sind Sie im SEO? Lighthouse bietet Ihnen vielfältige Insights und konkrete Hinweise, wie Ihre Webseite technisch optimiert werden kann.

So rufen Sie Lighthouse auf:
Nutzen Sie den Chrome Browser und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Ihre Webseite. Auf der rechten Seite Ihres Monitors blendet sich ein Fenster ein. Suchen Sie sich im Menü die Funktion Lighthouse. Dann können Sie Ihre Webseite untersuchen und analysieren.

Lighthouse

Suchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Online-Aktivitäten? Das Team der Digitalagentur Milatec erstellt Ihnen gerne eine Analyse und berät Sie bei der Weiterentwicklung Ihrer Webseite.

Katharina SilberbachFrau Katharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Marketing im Handwerk Tipp #19: Lassen Sie sich bei Google empfehlen

Viele Handwerksbetriebe leben von Empfehlungen! Das kann man auch noch pushen und positiv beeinflussen. Warum bitten Sie Ihre Kunden nicht auch Ihnen eine Empfehlung bei Google zu schreiben? Wir sind das doch alle gewohnt. Egal, ob man bei Amazon oder Ebay was gekauft hat, immer kommt hinterher die Bitte ein Feedback zu geben.
Sie können zum Beispiel von Google MyBusiness ein Link an Ihre Kunden versenden und die können direkt eine Sternebewertung dort abgeben.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, dann würden wir uns natürlich auch über eine Sternebewertung auf unserem Google MyBusiness Profil freuen: http://bit.ly/bewertung-dim

Marketing im Handwerk Tipp #20: Sie sind nicht Ihr eigener Kunde

Vielfach schließt man von sich auf andere!

Wenn Ihnen etwas gefällt oder eben auch nicht gefällt, dann sollten Sie nicht unbedingt davon ausgehen, das dies bei Ihren Kunden genauso ist. Wenn Sie vielleicht sagen, ich schaue mir keine Kundenbewertungen an, dann können Sie nicht davon ausgehen, dass Ihre Kunden das nicht tun. Viele nutzen solche Bewertungen, um sich einen Überblick über die Leistungsfähigkeit eines Handwerkbetriebes zu verschaffen. Schauen Sie über den Tellerrand, informieren Sie sich und schon erweitern Sie Ihren Horizont!

Laden Sie sich hier unsere Checkliste zum Marketing im Handwerk herunter!

#marketingimhandwerk #digitalisierung #handwerksmarketing #modernekundenansprache

Influencer Marketing – Der Einfluss von Meinungsmachern

Influencer Marketing – Der Einfluss von Meinungsmachern
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Mit dem Wandel auf den Märkten und der Gesellschaft durch die Digitalisierung verändern sich auch die Maßnahmen im Marketing. Influencer Marketing ist eine neue Werbeform, die durch ihre hohe Effizienz sehr lukrativ für viele Unternehmen ist. Mithilfe des Einflusses und der Reichweite von Influencern, zu deutsch "Beeinflussern" oder "Meinungsmacher", soll die Marketing-Strategie ausgebaut und mehr Aufmerksamkeit generiert werden. Da zwischen den Influencern und ihren Followern eine hohe Vertrauensbasis besteht, gilt diese Marketingmaßnahme als eine mit hohem Potenzial.

1. Definition – Influencer Marketing

Influencer sind Meinungsmacher, die in sozialen Netzwerken aktiv sind und eine gewisse Anzahl an loyalen Followern haben. Sie sind gerade für Unternehmen interessant, da ihre Empfehlungen und Meinung von den eigenen Fans geschätzt und beachtet werden. Sie können ihre Follower beeinflussen. Glaubwürdigkeit wird vielen Influencern zugesprochen, wodurch sich ihr Einfluss auf Marken verstärkt. Wenn die Zielgruppe mit der des Unternehmens übereinstimmt, kann eine Zusammenarbeit erfolgreich werden. Gearbeitet wird anhand von Beurteilungen und Bewertungen gegenüber der Leistung der Unternehmen. Eine aktuelle Studie zum Influencer Marketing von Influry (siehe Kapitel 3) hat gezeigt, dass gerade bei Jugendlichen im Alter von 14 - 17 Jahren Produktpräsentationen durch Influencer eine hohe Glaubwürdigkeit haben. Noch wirksamer sind jedoch Empfehlungen von Freunden und Bekannten bzw. Kundenbewertungen auf Produktseiten.

Artverwandte Begriffe von Influencern sind zum einen Testimonials und zum anderen Markenbotschafter. Bei Ersteren handelt es sich um bekannte Persönlichkeiten, die sich für ein Produkt oder eine Marke gegen Bezahlung aussprechen und sie entsprechend vermarkten. Die entsprechenden Persönlichkeiten gelten dabei für einen festgelegten Zeitraum als „Gesicht der Marke“, sodass das auftragsgebende Unternehmen bzw. dessen Produkte mit der Werbe-Persönlichkeit assoziiert werden. Demzufolge ist es von besonderer Bedeutung, dass das Image des Unternehmens mit dem des Testimonials korrespondiert. Beispiele für Testimonials sind der Formel 1-Rennfahrer Nico Rosberg und der Sänger Iggy Pop, die in diversen Werbe-Kampagnen der Deutschen Bahn zu sehen sind.

Der Begriff Markenbotschafter hingegen bezieht sich auf (bekannte) Persönlichkeiten, die sich aus eigener Überzeugung und dabei ohne Bezahlung für ein Produkt oder eine Marke aussprechen. Somit können selbst Kunden oder Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens Markenbotschafter sein. Beispielsweise erhielt vor wenigen Jahren jeder Kunde, der ein Apple-Produkt kaufte, einen kostenfreien Sticker mit dem Apfel-Logo des Unternehmens dazu. Diesen klebten sich viele der damaligen Kunden an verschiedene Geräte und Gegenstände. Dadurch verbreiteten sie das Logo von Apple aus eigener Überzeugung, wodurch das Unternehmen weiter an Bekanntheit erlangte. Auch hier sollte das Image des Unternehmens mit dem des Markenbotschafters zusammenpassen, um eine begünstigende Wirkung für die Marke oder das vermarktete Produkt zu erzielen.

2. Was ist ein Influencer? - Arten von Influencern

Ein Influencer ist im allgemeinen eine Person, die mit ihren Inhalten (Text, Bild, Audio oder Video) über Social Media Kanäle ihre Zielgruppe erreicht und damit eine eigene soziale Reichweite erzeugt.

Influencer lassen sich zum einen hinsichtlich ihrer Reichweite und zum anderen nach den drei „Digital Influence“-Dimensionen von Brian Solis in vier übergeordnete Klassen einteilen. Spricht man von Brian Solis „Digital Influence“-Dimensionen handelt es sich dabei um Reach, Relevance und Resonance.

Reach bezieht sich auf die qualitative und quantitative Reichweite eines Influencers. Anhänger, Follower  der Abonnenten dienen hierbei als qualitative Messgröße. Auf der anderen Seite dienen die  Glaubwürdigkeit und das Image des Influencers als quantitative Messgröße.

Geht es darum, inwieweit ein Fan / Follower den Aussagen eines Influencers Vertrauen schenkt und dem Grad der Autorität eines Influencers, spricht man von der Relevance.

Die dritte Dimension, die sogenannte Resonance, zeigt das Engagement eines Influencers. Das bedeutet, wie intensiv und häufig der Influencer mit seinen Followern interagiert und beispielsweise Kommentare entgegenbringt.

Nano-Influencer:

Nano-Influencer verfügen über eine eher geringe Reichweite, aber ein hohes Maß an Erfahrung  in Bezug auf das auserwählte Themengebiet. Mit 50 bis 10.000 Followern gehören sie zu jener Art von Influencern, die nur über eine kleine soziale Gruppe verfügen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre hohe Glaubwürdigkeit und Autorität aus und haben damit in einer engen Zielgruppe eine hohe Resonanz.

Micro-Influencer:

Micro-Influencer verfügen im Schnitt über 10.001 bis 25.000 Follower. Innerhalb dieser sozialen Gruppe befinden sich überwiegend sehr treue und themenaffine Anhänger. Es handelt sich hierbei um Experten einer speziellen Branche, Fragestellung oder Themengebiets, die oft als Blogger oder ‚Special Interest‘-Youtubern agieren. Ein Micro-Influencer weist einen hohen Grad an Interaktionen mit seinen Followern auf und versucht somit eine langfristige Beziehung aufzubauen.

Macro-Influencer:

Macro-Influencer verfügen über eine länder- und kontinentübergreifende Reichweite und dementsprechend über einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die hohe Frequenz an Postings, welche den Followern ein Gefühl von Aktualität vermitteln soll. Verfügt der Influencer über mehr als 100.000 Follower, handelt es sich hierbei um die Kategorie Macro-Influencer.

Mega-Influencer:

Mega-Influencer sind das Nonplusultra unter den Influencern, die eine Gefolgschaft von Followern im höheren siebenstelligen Bereich vermelden können. Meist handelt es sich hierbei um Stars, Schauspieler, Prominente oder Sportler, die durch ihre täglichen Medienauftritte auch in den sozialen Medien eine hohe Bekanntheit und viele Fans verbuchen können. Meist zeigen Mega-Influencer aber ein vergleichsweise gereinges Engagement im Vergleich zu den anderen  Arten der Influencer.

3. Warum Influencer Marketing wirkt

Eine Studie von G&J hat einige interessante Inisghts zum Influencer Marketing geliefert:

Influencer Marketing erzeugt Reichweite und Aufmerksamkeit:

Den Followern fällt auf, wenn ein Influencer eine Marke erwähnt, wobei sie die konkrete Botschaft der Influencer auch eindeutig der werbenden Marke zuordnen. Mit einem Zuwachs von 34,8 Prozent schaffen Influencer-Kampagnen damit in hohem Maße Aufmerksamkeit für eine Marke.

Influencer Marketing hilft scheinbar bei der Steigerung der Markenbekanntheit:

In der Folge wird die Brand Awareness um durchschnittlich 17,3 Prozent gesteigert, bei vorher eher unbekannten Marken kann die Bekanntheit sogar mehr als verdoppelt werden.

Influencer Marketing emotionalisiert und bietet Interaktionen:

Die Influencer-Kooperationen bauen eine starke Nähe zwischen Marke und Follower auf, sichtbar in deutlich gesteigerten Werten für Sympathie, Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Marke.

Influencer Marketing kann Impulse für den Vertrieb liefern:

Die Kaufbereitschaft für eine Marke wird durch Influencer-Kooperationen im Schnitt um 29 Prozent gesteigert, die Weiterempfehlungsbereitschaft sogar um 37 Prozent.

 

Einfluss von Influencern

4. Aktuelle Influencer Marketing-Studien

Da es sich bei Influencer Marketing um ein recht neues Konzept handelt, gibt es dazu bisher kaum Studien. Im Folgenden sind einige der wenigen Studienergebnisse prägnant zusammengefasst.

Econsultancy Studie 2019/2020

Eine Befragung von 1.173 Marketeers  und 500 Endkunden  hat gezeigt, dass Authentizität und Transparenz die beiden wichtigsten Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Influenzers sind.

  • 90% der befragten Marketingexperten sagen, dass der Nachweis der Authentizität für die Zukunft des Influencer-Marketings entscheidend ist
  • 85% der Befragten sagen, dass die Engagement-Daten die wichtigste Erfolgsmetrik für das Influencer-Marketing
  • Fake-Follower sind das das größte Problem im Influencer Marketing
  • 61% der befragten Endkunden im Alter von 18 bis 34 bestätigten, dass Sie beim Kauf von Produkten schon von Influencern beeinflusst wurden.

Studie „Bedeutung von Influencer Marketing in Deutschland 2017“

Die Studie, die im Auftrag vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und INFLURY GmbH im Jahre 2017 entstand, umfasst die Bedeutung, Nutzung und Wirkung von Influencer Marketing in Deutschland. Ziel dieser Studie war es, aus der Sicht des Online-Nutzers sowohl eine Übersicht zur Situation des Influencer Marketings in Deutschland zu erhalten, sowie die Werbewirkung, Akzeptanz und die Einschätzungen von Trends zu ermitteln. Bei der online-repräsentativen Primärdatenerhebung wurden insgesamt 1.604 Online-Nutzer über 14 Jahren befragt. Die Stichprobe wurde zudem in Social Media-affine Shopper und Influencer-affine Shopper unterteilt. Unter Social Media-affinen Shopper werden jene Nutzer verstanden, die angegeben haben, durch Social Media auf ein Produkt oder einen Service aufmerksam geworden zu sein. Die Influencer-affinen Shopper sind dagegen jene Nutzer, die angegeben haben, Produktempfehlungen von Influencern bewusst wahrzunehmen.

Ein wesentliches Ergebnis dieser Studie war, dass 68% der Befragten schon mal auf ein Produkt über Social Media aufmerksam geworden sind. Die wichtigsten Social-Media-Kanäle sind dabei Facebook (52%) und YouTube (37%). Instagram (15%) liegt hinter WhatsApp (22%) auf Platz 4.

Grundsätzlich wird laut der Studie deutlich, dass Influencer einen hohen Einfluss auf die Produktwahrnehmung der Nutzer haben. So gaben 38 Prozent der Social Media-affinen Nutzer (n = 1.103) an, dass sie das Produkt, welches sie online sahen, über einen Influencer präsentiert bekommen haben. 15% der Social Media-affinen suchen sogar aktiv bei Influencern nach Produktinformationen. Die Gründe, sich bei Influencern direkt zu informieren, sehen die Nutzer hauptsächlich in dem Gefühl der persönlichen Ansprache (29%) sowie in der guten Erklärung der Vor- und Nachteile des Produktes (28%). In Bezug auf die befragten Influencer-affinen Shopper (n = 422) ergab sich zudem, dass jeder sechste 14- bis 29-jährige Online-Nutzer später bewusst ein Produkt kauft, das von Influencern präsentiert wurde.

Den größten Einfluss haben Influencer allgemein auf die Bereiche Ernährung, Mode, Beauty sowie Technik. Die Ernährung ist dabei ein altersübergreifendes Thema.

Auch die Glaubwürdigkeit der Influencer wurde in der Studie erhoben. Fast ein Drittel der befragten Online-Nutzer gab an, dass Produktvorstellungen von Influencern und Experten im Internet besonders glaubwürdig sind. Noch glaubwürdiger sind laut den Usern nur Empfehlungen von Freunden und Bekannten (63%) sowie Bewertungen von Kunden auf Produktseiten (48%).

Studie „The Impact of Influencer Marketing on Perception and Experience of Unknown, Weak and Strong Brands”

Ziel dieser Studie vom Institut für Marken- und Kommunikationsforschung (IMK) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht war es, den Einfluss von Influencer Marketing auf die Wahrnehmung starker, schwacher und unbekannter Marken zu ermitteln. Im Rahmen dessen wurde Caro Daur repräsentativ als Influencer ausgewählt, Nivea als starke und Rival de Loop als schwache Marke. Durch die Befragung von insgesamt 127 Menschen wurde die Wahrnehmung der entsprechenden Marken sowohl vor als auch nach dem Sichten des Instagram Posts von Caro Daur mit dem Produkt ermittelt.

Die Studie hat ergeben, dass Influencer Marketing einen nachweisbaren Effekt auf die Wahrnehmung von sowohl starken als auch schwachen Marken hat. Im Vergleich zu ersteren ist der Effekt auf schwache Marken allerdings auffällig größer. Diese unterschiedliche Effektstärke resultiert daraus, dass das Wahrnehmungsbild von starken Marken bereits verfestigt und somit konsistent ist. Das bedeutet, dass die Konsumenten Produkte dieser starken Marke ohnehin kaufen würden, ganz gleich, ob sie über einen Influencer beworben wird oder nicht. Auf die Wahrnehmung einer schwachen Marke, von der Konsumenten noch nicht ganz überzeugt sind, hat das Influencer Marketing hingegen einen nachweislich stärkeren Effekt. Resultierend daraus nehmen die Konsumenten entsprechend beeinflusst wahr und verfestigen ihre Einstellung zur jeweiligen Marke bzw. dem Produkt. Ist die Marke unbekannt, hat dessen Vermarktung durch einen Influencer nur insofern einen Effekt, als dass dieser Marke die am stärksten wahrgenommenen Charakteristika des Influencers zugeschrieben werden. Demnach sollten die Aktivitäten des Influencers mit den Produkten der jeweiligen Marke vereinbar sein, um ein entsprechendes Wahrnehmungsbild in den Köpfen der Menschen zu (ver-)festigen.

Daten & Fakten zum Influencer Marketing von der American Marketing Association und dem Influencer Marketing Hub

  • 84% der Unternehmen, die Influencer Marketing betreiben, messen die Wirkung und somit den Erfolg der Produkt- oder Markenvermarktung durch den Influencer mithilfe der Engagement Rate (Erfassung von Likes, Shares und Comments, um Interaktion der Nutzer mit dem Influencer vor dem Hintergrund der Produktvermarktung nachzuvollziehen)
  • Für jeden Dollar, den die Unternehmen in Influencer Marketing investieren, erhalten sie im Durchschnitt $7.65 an Earned Media Value (Wert, der für das Unternehmen durch eine Werbeform erzielt und von den Nutzern der Medien über Transaktionen generiert wird. Dieser errechnet sich losgelöst von der offiziellen Kommunikation, wie z.B. via Influencer Marketing)
  • 2/3 der Marketingfachmänner von verschiedenen Unternehmen sagen, dass sie ihre Investition in Influencer Marketing in den nächsten 12 Monaten (Stand Anfang 2018) steigern werden
  • In 2015 gab es 3.6 Millionen gesponsorte Influencer Posts; Ende 2018 waren es bereits 24.2 Millionen Influencer Posts
  • 84% der Marketingexperten sagen, dass Influencer Marketing gewinnbringend für das Unternehmen ist
  • 55% sagen zudem, dass Influencer Marketing „bessere“ Kunden im Sinne von potenziell loyaleren und langfristig überzeugten Konsumenten bringt
  • In 2016 eröffneten 335 neue Influencer Marketing Plattformen und Agenturen; in 2017 öffneten 420 neue solcher Agenturen und Plattformen

Studie über die Glaubwürdigkeit von Influencern

Den meisten Social Media Nutzern sollte mittlerweile geläufig sein, dass Influencer mit Werbung Geld verdienen. Trotzdem genießen diese eine erstaunlich hohe Glaubwürdigkeit. Vor allem im Vergleich zu anderen Werbekanälen.

Grafik Influry Influencer Marketing

Studie Influry Influencer Marketing 2017. Welche Quellen sind für Internetnutzer, die Produktinfos suchen, besonders glaubwürdig, © Influry 2017

Laut einer Studie von Influry Influencer Marketing 2017 vertrauen Menschen am meisten den Produktempfehlungen von Freunden und Bekannten (63%), als zweitglaubwürdigste Quellen werden Kundenbewertungen auf Produktseiten eingeschätzt (48%), gefolgt von Produktempfehlungen von Influencern (29%). Damit wird Influencer Marketing als deutlich glaubwürdiger eingeschätzt, als Anzeigen in Zeitschriften (12%) oder Spots im TV (7%).

Wichtig beim Influencer Marketing ist allerdings, dass das angeworbene Produkt zu dem Influencer und seinen Themen passt. Ist dies nicht der Fall – so haben verschiedene Untersuchungen ergeben – verliert dieser an Glaubwürdigkeit.

5. Influencer Marketing 2020 - Prof. Dr. Michael Bernecker im Interview mit Mohamad Chouchi

Influencer Marketing entwickelt sich dynamisch weiter. Handelte es sich zunächst um eine Nische (Blogger-Relations) hat es sich mit der Verbreitung der Social Media Kanäle zu einem Mainstream Thema und einer ernstzunehmenden Vermarktungsart entwickelt. Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, stand Mohamad Chouchi Rede und Antwort!

Hier geht es zum Beitrag auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/pulse/influencer-marketing-2020-interview-mit-dem-prof-dr-michael-chouchi 

6. Themenfelder und Plattformen im Influencer Marketing

Influencer Marketing findet in vielen verschiedenen Themenbereichen statt. Es gibt einige große Gebiete, jedoch können auch Nischenbranchen interessant sein, da dort die Gefahr von Mitläufern und inaktiven Fans geringer ist. In folgenden Bereichen gibt es eine Vielzahl von Influencern:

  • Mode
  • Gaming
  • Ernährung
  • Beauty
  • Spaß
  • Musik
  • Fitness
  • Fußball

Die meistgenutzten Plattformen sind Instagram, Facebook und YouTube. Doch auch Twitter, Snapchat, Pinterest und eigene Blogs können Fans auf sich ziehen. Fast jeder Influencer nutzt mehrere Kanäle, um insgesamt mehr Reichweite zu erzielen.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten und den Einsatz von Influencern erfahren? In unserem Social Media Seminar finden Sie den notwendigen Input!

7. Influencer Marketing: Einteilung der Influencer nach Anzahl an Followern

Die Unterscheidung der Influencer anhand ihrer Reichweite ist vor allem für Influencer-Kampagnen (das heißt, sowohl für Influencer Relations als auch für Influencer Marketing) wichtig. Je nachdem, welche relevante Zielgruppe angesprochen werden soll, ist es nötig, die passenden Influencer auszusuchen. Nur dann kann eine Influencer-Marketing-Kampagne erfolgversprechend werden. Die Influencer lassen sich daher aufgrund ihrer Follower-Zahl in Gruppen unterteilen. Jede dieser Gruppen hat zudem einen unterschiedlichen „digitalen Einfluss“. Die Unterteilung sieht wie folgt aus:

Nano-Influencer:

Alle Influencer mit einer Follower-Zahl von 50 bis 10.000 gehören zu den Nano-Influencern. Ihnen wird von einer relativ kleinen sozialen Gruppe eine bedeutende Erfahrung in Bezug auf spezielle Themen zugeschrieben. Obwohl die Nano-Influencer eine eher geringe Reichweite besitzen, können sie einen hohen Einfluss auf ihre Follower haben. Die Glaubwürdigkeit der Nano-Influencer ist besonders hoch, da sie zum Teil viele ihrer Follower noch persönlich kennen. Für Unternehmen sind Nano-Influencer daher ziemlich interessant. Gerade in Bezug auf die Bezahlbarkeit, sind diese Influencer bedeutend rentabler, denn sie sind deutlich günstiger für Unternehmen, als Macro- oder Mega-Influencer. Auch die Interaktionsrate, die Posts von Nano-Influencern mit sich ziehen, ist meist größer, als die der Influencer mit höherer Follower-Zahl. Mit Hilfe dieser kleinen, aber feinen Influencer-Gruppe wird zwar ein vergleichsweise geringes, dafür allerdings besonders interessiertes Publikum angesprochen.

Micro-Influencer:

Micro-Influencer besitzen eine Follower-Zahl von 10.001 bis 25.000. Auch sie haben eine relativ große Nähe zu und dementsprechende Glaubwürdigkeit bei ihren Followern. Sie sind meist Experten auf ihrem Gebiet und verbreiten somit eine gewisse Authentizität. Die Interaktionsrate ist auch bei den Mirco-Influencern relativ groß. Sie beeinflussen, wie die Nano-Influencer, nicht global, sondern regional. Für Unternehmen ist es somit schwer, eine riesige Reichweite zu erreichen, wie es mit den Mega-Influencern möglich wäre. Doch ein sinnvoller Einsatz von Micro-Influencern kann Unternehmen helfen, den ROI zu steigern.

Mid-Level-Influencer:

Unter Mid-Level werden all jene Influencer verstanden, die eine Follower-Zahl von 25.001 bis 100.000 haben. Diese Kategorie von Influencern hat eine noch größere Reichweite und ist meist auf mehreren Social-Media-Kanälen bekannt. Mid-Level Influencer sind so gut wie immer Fachmänner in den Branchen, mit den Sie sich beschäftigen. Viele Unternehmen wie L`Oreal oder Daniel Wellington arbeiten mit solchen Influencern zusammen und nutzen diese als Werbeträger für ihre neuesten Produkte. Aufgrund des recht hohen Bekanntheitsgrades und der Reichweite in Sozialen Medien ist diese Methode sehr effizient.

Macro-Influencer:

Bei einem Influencer mit über 100.000 Followern redet man von sogenannten „Macro-Influencern“. Diese sind meist Länder- und auch Kontinent-übergreifend bekannt. Influencer aus diesem Bereich posten häufig mehrere Beiträge wöchentlich. Das Vertrauen der Zuhörer ist hoch und das spiegelt sich auch in den Likes und Kommentaren wider. Macro-Influencer beschäftigen sich im Gegensatz zu Micro-Influencern, die sich nur auf bestimmte kleinere Themen beziehen, mit breiten Themenfeldern wie Mode, Musik, Kosmetik oder ähnlichem. Neben der großen Reichweite ist für Unternehmen bei Macro-Influencern die hohe Professionalität von Vorteil.

Mega-Influencer:

Die Spitze des Eisbergs bilden die Mega-Influencer mit über 1 Millionen Followern. Diese begegnen uns täglich im Internet, in Zeitungen, auf Plakaten und jeglichen anderen Werbearten. Meist besitzen diese Mega-Influencer schon einen Prominenten- oder VIP-Status und sind weltweit bekannt. In den häufigsten Fällen sind es Sportler, wie ein Thomas Müller, oder Youtuber, wie zum Beispiel Bianca Heinicke mit ihrem Kanal „BibisBeautyPalace“, welche in ihren Gebieten Profis sind. Mega-Influencer posten fast täglich etwas auf Ihrem Account und machen dabei oft Werbung, die dadurch natürlich von einem großen Publikum gesehen wird. Wenn Sie mit einem Mega-Influencer eine Kooperation beabsichtigen, planen Sie ein großes Budget mit ein.

Influencer Marketing

8. Vergütungen und Werbeformen beim Influencer Marketing

Der Verdienst eines Influencers je Post hängt im Wesentlich von zwei verschiedenen Faktoren ab: der Reichweite sowie der Zielgruppe des jeweiligen Influencers. So lässt sich sagen, dass je höher die Reichweite ist, desto mehr verdient ein Influencer an einem Post. Lässt sich der Großteil der Follower dabei der Zielgruppe des Unternehmens zuordnen, hat dies ebenfalls einen begünstigenden Effekt auf die Bezahlung des Influencers. Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Authentizität sowie Kompetenz des Influencers und seines/ ihres Posts. Schließlich sollen diese mithilfe des Influencer Marketings nicht wie eine vom Unternehmen gesteuerte Werbung wirken, sondern eher wie eine persönliche Empfehlung bzw. eine Darstellung der eigenen Vorlieben sowie Überzeugen des Influencers. Gelingt dies, schlägt sich das Posting in einer entsprechenden Bezahlung nieder. Die folgende Darstellung zeigt, wie hoch die Bezahlung eines Influencers, bei gegebenen Bedingungen, je Anzahl der Follower ausfallen kann.

Quelle: thoughtcatalog

Es gibt nicht nur eine Methode, wie Influencer ihr Geld verdienen. Folgende Möglichkeiten bieten sich einem Influencer bzw. einem Unternehmen an:

  • Produktvorstellungen
  • Produktempfehlungen
  • Unboxing
  • Hashtag-Setzung
  • Produkte (Kleidung) "tragen"
  • Direktvertrieb (Affiliate Marketing)

9. Rechtlicher Rahmen

Generell gilt, dass eine kommerzielle Kommunikation stets als solche gekennzeichnet werden muss, um keine rechtswidrige Schleichwerbung darzustellen. Indizien für Schleichwerbung können beispielsweise sein, dass der Influencer Kaufempfehlungen ausspricht oder das Produkt ausschließlich positiv bewirbt. Wurde tatsächlich eine Schleichwerbung veröffentlicht, so drohen hohe Geldstrafen bis zu mehreren Tausend Euro und Abmahnungen. Um eine Vertragsstrafe zu verhindern, empfiehlt es sich als werbendes Unternehmen eine Kennzeichnungspflicht mit den jeweiligen Influencern vertraglich abzuregeln.

Die Werbekennzeichnung wird dann notwendig, wenn ein bestimmter Beitrag von Dritten wirtschaftlich motiviert wurde und dementsprechend keine Neutralität gegeben ist. Außerdem muss Content dann als Werbung gekennzeichnet werden, wenn eine Einflussnahme vorliegt oder ein Produkt zu kommerziellen Zwecken in den Fokus gerückt wird. Auch der Geldwert eines gestellten Produktes ist entscheidend. So muss ein Content, der ein gestelltes Produkt mit einem Wert von über Eintausend Euro beinhaltet, als Werbung gekennzeichnet werden.

10. Die erfolgreichsten Influencer in Deutschland (Stand: 12.06.2019)

Modeblogger: Pia Wurtzbach (Instagram: 8.569.067)

Pia Wurtzbach

Gaming: Gronkh (YouTube: 4.861.044)

Beauty: Bibis Beauty Palace (Instagram: 6.561.001)

bibisbeautypalace

Spaß: Lisa and Lena (Instagram: 14.706.748)

Lisa und Lena

Musik: Kontor.TV (YouTube: 5.089.333)

Fitness: Pamela Reif (Instagram: 4.247.008)

Pamela Reif

Fußball: Toni Kroos (Instagram: 20.948.015)

Sonstiges: Faktastisch (Instagram: 7.114.511)

11. Case: Influencer-Marketing-Kampagne "Kwitt"

Wie erfolgreich Influencer-Marketing-Kampagnen sein können, zeigt ein Projekt der Volksbanken Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit geno kom, Kontor Digital Media, Heimat und Lucky Shareman. Bei der im Jahr 2018 durchgeführten Kampagne war das vorrangige Ziel die Steigerung der Bekanntheit der Smartphone-Bezahllösung „Kwitt“. Zudem sollten die Kunden durch gezielte Maßnahmen dazu bewegt werden, Kwitt aktiv selbst zu nutzen. Für die Kampagne wurden Micro-, Mid-, Macro- und Mega-Influencer ausgewählt, die Reichweiten von bis zu 2,5 Millionen Followern besitzen. Die Maßnahmen der Influencer sahen wie folgt aus: Zuerst erklärten die Influencer auf ihrem Kanal die Kwitt-Funktionen und kündigten eine Challenge an. Um die Follower zu kleinen Geldspenden per Kwitt zu aktivieren, durfte die Community den Influencern Herausforderungen stellen. Umso höher die Spende ausfiel, desto schwieriger die Challenge. Die Challenges kamen bei der Community gut an, denn die Influencer wagten sich an die großen Herausforderungen und bewiesen dabei Mut und Humor (siehe z.B. rewinstagram, kobexmone oder auch 2Bough). Die Spenden gingen dafür zur Gänze an eine von insgesamt 80 Stiftungen und Organisationen, wie beispielsweise an die Kindernothilfe.

Insgesamt erreichten auf Instagram 110 Beiträge der Influencer über 11,2 Millionen Kontakte und um die 523.000 Interaktionen. Mit insgesamt 207 Instagram-Stories wurden sogar 27,4 Millionen Follower erreicht. Auf YouTube generierten die insgesamt 39 hochgeladenen Videos rund 22 Millionen Views und 289.000 Interaktionen. Durch die Emotionalität der Kampagne ergab sich ein positiver Effekt auf die Markenwahrnehmung des Dienstleistungsangebots „Kwitt“. Die gesamte Kampagne wurde somit zu einem viralen Hit. Tageszeitungen und Radiosender wurden auf die Influencer-Marketing-Kampagne mit dem Hashtag #daskannstdukwitten aufmerksam und trugen zu dem weitreichenden Erfolg maßgeblich bei. Aufgrund dieses Erfolgs konnte nach der Kampagne ein Anstieg der Neuregistrierungen für Kwitt im Vergleich zum Vorquartal von 21% registriert werden. Sechsmal so viele Nutzer ordneten nach der Kampagne die Kwitt-Funktionen den Volksbanken und Raiffeisenbanken zu.

12. Sechs Tipps für erfolgreiches Influencer Marketing

Tipp #1 für Ihr Influencer Marketing: Nicht übereilt ins Influencer Marketing starten

Unternehmen, die Influencer Marketing "einfach drauf los" betreiben, gehen ein großes Risiko ein. Unüberlegte Maßnahmen führen schnell zu einem Misserfolg und oft geht damit auch der Spott der Community einher.

Tipp #2 für Ihr Influencer Marketing: Eine Strategie ausarbeiten

Überlegen Sie genau, welche Influencer zu Ihrem Unternehmen und Ihren Marketingkampagnen passen. Wichtig ist auch zu prüfen, welche Themen die Influencer bedienen und welche Zielgruppe sie ansprechen.

Tipp #3 für Ihr Influencer Marketing: Den Effekt des Influencer Marketing abwägen

Prominente YouTuber und Blogger sind als Influencer begehrt, da sie viel Reichweite mitbringen und großen Einfluss auf das Markenbewusstsein ihrer Community haben. Der erzielte Effekt ist aber meist nur von kurzer Dauer. Überlegen Sie daher im Vorfeld, wie Sie das Meiste aus der Influencer Kampagne herausholen und die Effekte gezielt für nachfolgende Marketingmaßnahmen nutzen können.

Tipp #4 für Ihr Influencer Marketing: Micro-Influencer identifizieren

Einen nachhaltigeren Effekt kann die Zusammenarbeit mit Mikro-Influencern bringen. Diese haben im Vergleich zu den Stars zwar eine kleine, dafür aber klar umrissene Community, die sich oft intensiv mit den Beiträgen der Influencer auseinandersetzt. Die Chance, sie langfristig zu Kunden zu machen, ist dadurch größer.

Tipp #5 für Ihr Influencer Marketing: Influencer und Content Marketing verknüpfen

Influencer sollten fest in die Content Strategie Ihres Unternehmens integriert werden. Setzen Sie Influencer mittelfristig auf verschiedenen Kanälen ein, damit sie als Gesicht und Stimme Ihres Unternehmens wahrgenommen werden.

Tipp #6 für Ihr Influencer Marketing: Keine Schleichwerbung machen

Die Sorge, die Kennzeichnung gesponserter Beiträge könnte deren Wirkung verringern, ist unbegründet. Im Gegenteil: Ungekennzeichnete Influencer Beiträge kommen bei der Community nicht gut an. Schleichwerbung ist also nicht erfolgsversprechend.

#InfluencerMarketing #ModernesMarketing

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15 Post-Corona-Thesen – was 488 Marketeers berichten

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Die weltweite Corona-Pandemie hat für jeden von uns eine Veränderung bedeutet – für die einen mehr und die anderen weniger. Auch im Bereich des Marketings haben wir diese Veränderungen deutlich gespürt. Doch wie wird es aussehen, wenn wir Covid-19 überstanden haben? Wird alles zum Alten zurückkehren, bleibt vieles so bestehen oder verstärkt sich manches umso mehr? Im folgenden Beitrag stellen wir 15 Post-Corona-Thesen vor.

Befragung zu 15 Post-Corona-Thesen

Beim Digital Marketing Day 0720 des Deutschen Instituts für Marketing wurden die Besucher zu 15 Post-Corona-Thesen befragt. In diesem Beitrag werden die Thesen sowie die Ergebnisse der Befragung dargestellt. Erfahren Sie, was andere von der Post-Corona-Zeit in Bezug auf die Marketingwelt erwarten!

An dieser Stelle sagen wir zudem allen, die an der Umfrage teilgenommen haben:
Danke!

Die Teilnehmer des Digital Marketing Day 0720 sollten über 15 Post-Corona-Thesen abstimmen. Dabei konnten sie wählen zwischen „Stimme zu“, „Stimme nicht zu“ und „Bin unschlüssig“

1. These: Digitalisierung wird weiterhin nur ein Trend bleiben!

77,7 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage nicht zu. Es scheint unwahrscheinlich, dass die Digitalisierung nur ein Trend bleiben wird. Mit der Zeit erweitern sich die Möglichkeiten der digitalen Welt immer mehr. Gerade zu aktuellen Zeiten in der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen gezwungen, sich weiterzentwickeln. Für viele scheint es deshalb wahrscheinlich unsinnig, dass die Nutzung der verschiedenen digitalen Möglichkeiten und Tools nach Corona wieder abnehmen sollte.

2. These: Intensivierung des digitalen Wettbewerbs!

Ganze 92,6 Prozent der befragten Teilnehmer des Digital Marketing Day 0720 stimmen dieser Aussage zu und erwarten einen stärkeren Wettbewerb in der digitalen Welt! Wenn die Digitalisierung zunimmt, dann wird sich mit ihr ganz sicher auch der digitale Wettbewerb intensivieren.

3. These: Mehr Innovationen und neue Geschäftsmodelle!

Auch hier waren die Marketeers sich einig: 92,6 Prozent gehen davon aus, dass es in der kommenden Zeit mehr Innovationen und neue Geschäftsideen geben wird. Niemand stimmte mit „Stimme nicht zu“ ab. Geht man davon aus, dass der Wettbewerb zunimmt, dann müssen sich Unternehmen mehr denn je durch neue Innovationen und Geschäftsmodelle Wettbewerbsvorteile verschaffen.

4. These: Social Media wird bleiben!

93,8 Prozent der Befragten stimmen dieser These zu. Aktuell boomt die Welt der Social Media. Instagram, Facebook und Co. sind inzwischen zu zentralen Plattformen geworden, auf denen sich Unternehmen vermarkten können. Die Mehrheit ist sich sicher, dass das auch weiterhin so bleiben wird. Wahrscheinlich nimmt gerade jetzt der Trubel um die bekannten Social Media Plattformen nochmals zu.

5. These: "Purpose" wird ein wichtiger Treiber in Premium-Segmenten!

Die Mehrheit der Digital Marketing Day 0720 Teilnehmer stimmt dieser These mit 62,6 Prozent zu! 34,4 Prozent der Befragten sind sich jedoch unschlüssig. Wird Purpose-Marketing wirklich zu einem zentraler Erfolgsfaktor in Premium-Segmenten?

6. These: Marken und Unternehmen müssen achtsamer werden!

92,1 Prozent der befragten Marketeers des DMD gehen davon aus, dass Marken und Unternehmen auch in Zukunft achtsamer werden müssen. Auf die Corona-Krise waren nur die wenigsten Unternehmen vorbereitet und mussten deshalb teilweise starke Rückschläge einstecken. In Zukunft werden sich wahrscheinlich einige Unternehmen auf unerwartete Situationen besser vorbereiten und vorsichtiger sein.

7. These: Marketingbudgets werden digitaler!

84,2 Prozent sagen ja! Das scheint auch im Hinblick auf die, von der Mehrheit erwartete, Intensivierung des digitalen Wettbewerbs schlüssig. Schon vor der Corona-Krise zeigte sich ein größer werdendes Marketingbudget für digitale Maßnahmen. Die Mehrheit der Befragten ist davon überzeugt, dass sich dies durch die aktuelle Situation noch verstärken wird.

8. These: Remote First – Homeoffice wird zum neuen #Normal!

52,1 Prozent der Besucher denkt, dass das Arbeiten im Homeoffice auch nach der Corona-Krise ein normales Arbeitsumfeld darstellen wird. Hier stimmen 16,2 Prozent nicht zu und 31,7 Prozent sind sich unschlüssig. Schwer einschätzbar! Da kommt es natürlich auch auf die Branche an. Wir werden sehen, was in Zukunft #Normal ist.

9. These: Menschen und Unternehmen werden weniger mobil sein!

Wird die Corona-Pandemie auch nach ihrem Abklingen die Mobilität einschränken? 53,2 Prozent stimmen dieser These nicht zu. Ein Viertel der Befragten (25,9 Prozent) sieht das anders und denkt, dass die Mobilität sinken wird.

10. These: Der Zugang zu Kunden im B2B-Bereich wird noch schwieriger!

Bei dieser These scheiden sich die Geister. Die Mehrheit, 38,2 Prozent, denkt nicht, dass sich der Kontakt mit den B2B-Kunden verschlechtern wird. Fast ein Drittel (29 Prozent) kann sich das jedoch vorstellen – das andere Drittel ist sich unsicher. Im Zuge der verstärkten Digitalisierung durch die Corona-Krise scheint es für die meisten noch unklar zu sein, inwiefern sich das auf Geschäfte mit B2B-Kunden auswirken kann.

11. These: Anforderungen an Arbeits-, Entscheidungs- und Informationsgeschwindigkeit sowie -flexibilität steigen!

94,7 Prozent der befragten Teilnehmer des Digital Marketing Day 0720 erwarten genau das! Durch die veränderten Situationsbedingungen mussten und müssen sich immer noch viele Unternehmen anpassen und neu erfinden. Aus diesem Grund werden wahrscheinlich auch die Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität verschiedener Arbeitsprozesse steigen.

12. These: Führung wird wichtiger!

Das denken zumindest 76,3 Prozent der Teilnehmer. Aber wird dies eine Auswirkung der Covid-19-Pandemie sein oder eine generelle Entwicklung von Unternehmensstrukturen? So oder so erwartet die Mehrheit, dass Führung eine immer wichtiger werdende Rolle darstellt.

13. These: Agile Prinzipien werden normal!

Jeder musste sich in dieser seltsamen Zeit anpassen. Genau das musste auch der Bereich des Marketings! 83,6 Prozent der befragten Marketeers sind sich einig, dass agile Prinzipien bald zum ganz normalen Alltag dazugehören werden.

14. These: Mehr staatliche Steuerung!

Knapp über die Hälfte, 51,9 Prozent, denkt nicht, dass es dazu kommen wird. Im Zuge der Pandemie sind viele Branchen vom Staat abhängig. Große Fluglinien, wie Lufthansa und Condor, könnten sich ohne staatliche Hilfe nicht weiter halten. Aber werden deshalb in Zukunft deutlich mehr Maßnahmen und Aktivitäten durch die Hand des Staates gesteuert? 35,7 Prozent können nicht einschätzen, wie sich die staatliche Steuerung letztendlich entwickeln wird.

15. These: German Angst – Datenschutz "Made in Germany" wird Standard!

German Angst – wird der Stereotyp der angstbehafteten Deutschen zum Standard für den Bereich Datenschutz? Die befragten Marketeers sind sich uneinig, 37,4 Prozent stimmen der These zu, 26 Prozent jedoch nicht – und der Rest ist sich unschlüssig. Aufgrund der Krise mussten Unternehmen sowie Privatpersonen in diversen Bereichen auf digitale Möglichkeiten zurückgreifen. Dadurch wurde auch das Thema Datenschutz wiederbelebt. Inwiefern das Angststereotyp der Deutschen für den Datenschutz zum Standard wird, wird sich zeigen.

Das DIM als Ihr Partner

Die Anforderungen steigen, das zeigt auch die Umfrage. Wir sind Experten im Bereich Marketing und unsere erfahrenen Marketingberater unterstützen Sie gerne bei Ihren Projekten. So schöpfen Sie das ganze Potenzial Ihrer Marke aus. Das DIM bietet Ihnen viele Vorteile:

  • Unsere Fachexperten spiegeln professionell Ihre Marketingarbeit
  • Feedback von erfahrenen Markenberatern
  • Unsere Marketingberater haben Erfahrungen in den notwendigen Prozessschritten und Umsetzungskonzepten
  • Durch neutrale Moderatoren sind wir auf die Moderationsprozesse und zu erreichenden Ziele fokussiert

Die erfahrenen Senior-Berater des Deutschen Instituts für Marketings begleiten Ihr Projekt von der Planung über die Entwicklung bis hin zur Implementierung. In den letzten Jahren haben wir zahlreiche Marketingprojekte realisiert.

Prof. Dr. Michael Bernecker

Prof. Dr. Michael Bernecker ist Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing in Köln. Der Marketingprofi forscht, berät und trainiert im Kompetenzfeld Marketing & Online Marketing. Seine Kernkompetenz wird geprägt durch sein umfangreiches Fachwissen gepaart mit einer konsequenten unternehmerischen Sichtweise und der Fähigkeit, auch komplexe Sachverhalte zielgruppenadäquat zu kommunizieren.

Bastian Foerster

Bastian Foerster ist Projektleiter am Deutschen Institut für Marketing in Köln. Als Experte für Datenerhebungen und statistische Analysen zu Studienzwecken liefert er fundierte Informationen, die als Basis für marketing- und unternehmensrelevante Entscheidungen dienen. Er hat bereits eine Vielzahl an Projekten auf den Gebieten Imageanalyse, Erfolgs- und Wirkungskontrolle sowie Kundenzufriedenheitsmessung realisiert.

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16, E-Mail senden

Prof. Dr. Nikola Ziehe

Frau Prof. Dr. Nikola Ziehe trainiert als Fachreferentin und Trainerin am Deutschen Institut für Marketing in Köln. Als Expertin für Strategisches Management, Change Management, Strategisches Marketing, Pricing, Werbung und Efficient Consumer Response, bietet sie handlungsorientierte und praxiserprobte Lösungen.

Dipl.-Kffr. Claudia Harich

Diplom-Kauffrau Claudia Harich trainiert am Deutschen Institut für Marketing als Expertin die Bereiche Vertrieb, Marketing und Präsentation. Ihre fachliche Qualifikation basiert auf Ihrer langjährigen Tätigkeit als Führungskraft in internationalen Konzernen sowie ihrer Praxis als Geschäftsführerin eines Trainings- und Coachingunternehmens.

Torsten Pyzalski

Torsten Pyzalski ist Honorardozent und Mitarbeiter am Deutschen Institut für Marketing in Köln. Nach langjähriger Praxis in internationalen Industrieunternehmen mit Führungspositionen in Marketing und Werbung diverser Branchen ist er für das Deutsche Institut für Marketing primär als Trainer mit den Themen Marketing und Führung sowie DiSG®-Persönlichkeitsprofil tätig.

#PostCoronaThesen #Corona #whatsnext #Marketing #DigitalMarketingDay #DMD0720 #Digitalisierung #Veränderung

Wie die Digitalisierung den Geschäftsalltag vereinfacht

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Selbst für die Fachleute im Bereich des Marketings macht die Digitalisierung vieles – wenn nicht gar alles – einfacher. Viele Marketingbereiche wären heute gar nicht überschaubar, gäbe es keine digitalen Hilfen. Doch auch abseits dieser klaren Statistik- und Erfolgshelfer bieten digitale Lösungen im täglichen Geschäftsleben eine große Hilfestellung. Doch wie sieht diese aus und welche Vorteile lassen sich dadurch nutzen?

Digitale Helfer erleichtern den Geschäftsalltag ungemein - dies betrifft fast alle Bereiche. Bildquelle: @ Headway / Unsplash.com

Finanzen: Neue Produkte vereinfachen das Wirtschaften

Viele Fachleute sind täglich unterwegs. Trotzdem müssen diverse Dinge dauerhaft nachgehalten werden. Früher sah es so aus: Der Spezialist rief von unterwegs aus im Betrieb an, um zu fragen, ob der Geschäftspartner, mit dem er den Termin hat, eigentlich schon die letzte Rechnung beglichen hat. Und heute? Es reicht das Smartphone, die entsprechende App und mit einem Fingerabdruck oder Passwort wird der Geldeingang schnell von der Eingangstreppe zum Termin aus geprüft. Insgesamt wurden die Aufgaben rund um die Finanzen deutlich einfacher:

  • Konten – sie sind längst digital und von überall aus verwaltbar. Oft werden nicht einmal mehr zweite Geräte benötigt, da die TAN ebenfalls über das Smartphone generiert werden können.
  • Apps und Tools – sie gehen Hand in Hand mit den Konten, sofern diese es zulassen. Zum Einen ist das Banking über die Apps erst möglich geworden, denn die Zugänge laufen natürlich auf den Geräten über eine App. Tools erlauben aber auch, direkt zu wissen, wenn Gelder eingehen oder wenn andere Kontenbewegungen stattfinden.
  • Schnittstellen – über Schnittstellen wird die Vernetzung erst möglich. Die Schnittstellen können gleich ins Buchhaltungsprogramm führen, aber auch andere Banking- und Finance-Apps integrieren.

Doch selbst für den kleinen Selbstständigen ist die Digitalisierung in diesem Bereich ungemein hilfreich, denn sie erlaubt es auch, Überweisungen von jedem Ort aus zu tätigen oder Rechnungen gleich einzuscannen und in der Banking-App freizugeben.

Erfolgsmessungen im Marketing: Daten sind alles

Es gibt das Sprichwort, dass das Internet frei ist, da alle mit ihren Daten bezahlen. Für das Marketing gilt das tatsächlich, denn die Daten sind es, die Auskunft über Kampagnen, Nutzerverhalten, Interessen und vieles mehr geben. Diese Erhebungen sind ohne entsprechende automatisierte Auswertungen jedoch gar nicht mehr möglich. Hier gilt:

  • Conversion Rate – nur durch die Auswertungen des Nutzerverhaltens lässt sich feststellen, wie viele Besucher eines Angebots sich auch tatsächlich dafür entschieden haben. Für die Conversion Optimierung existieren zudem zahlreiche Tools, die wichtige Vorhaben wie Split-Tests heute spielend einfach gestalten.
  • Newsletter – auch hier offenbaren Daten die manchmal ernüchternden Zahlen: Wie häufig wird ein Newsletter wirklich geöffnet und gelesen? Wie viele Empfänger reagieren auf ihn - und wie viele Empfänger löschen ihn ungeöffnet? Anhand dieser Daten lassen sich Empfehlungen für die Zukunft ableiten, die wiederum durch Split-Tests optimiert werden. Durch leistungsfähige CRM-Systeme lassen sich die Informationen über einzelne Kunden zudem bündeln, um diesen den bestmöglichen Service bieten zu können.

Das sind natürlich nur einige Beispiele. Rund um die Erfolgsmessung im Marketing gibt es diverse Tools und Hilfsmittel, da einzelne Plattformen wieder unterschiedlich ausgewertet werden müssen. Die Nutzergruppe auf Facebook unterscheidet sich von der, die über Google-Advertising angesprochen wird. Und wer noch YouTube, Blogs oder Twitter mit ins Boot holt, der muss auch hier die Daten spezifisch bewerten.

Steuern und Buchhaltung: Durch Programme alles im Griff

Es gibt vermutlich einen Geschäftsbereich, der den meisten Selbstständigen besonders wenig Freude bereitet: Die Buchhaltung. Zu ihr gehören natürlich auch die jährlichen Steuern. Das liegt aber mit daran, dass bis zur Digitalisierung sämtliche Aufgaben in diesem Bereich höchst umständlich waren. Je nach Anforderung mussten Zahlen einzeln übertragen werden, Rechnungen wurden in zig Ordner abgeheftet und bei der jährlichen Steuer musste dieser Wust an Unterlagen und Aufzeichnungen zuerst wieder überblickt werden. Und heute?

  • Buchhaltungsprogramme – sie helfen nicht nur dabei, die Buchhaltung schnell und ordentlich in den Griff zu bekommen, sie haben auch weitere Vorteile. Je nach Programm ist ein komplettes Rechnungsprogramm inbegriffen, über welches nun die Rechnungen verfasst und gleich korrekt eingebucht werden können. Mit Schnittstellen versehen greifen sie auf das Konto zu und sortieren die Zahlungseingänge den versandten Rechnungen zu – und buchen sie somit.
  • Ortsunabhängig – viele Buchhaltungsprogramme bieten zugleich Apps für das Tablet oder das Smartphone. So können Belege auch von unterwegs aus fotografiert und korrekt abgelegt werden. Das spart viel Zeit, denn niemand muss mehr nach einer Geschäftsreise den Berg an Quittungen und Belegen per Hand eintragen. Einmal eingescannt und in die Cloud geschickt, kann die Buchhaltung zu Hause alles sogleich erledigen – oder aber, der Selbstständige bucht die Belege direkt beim Hochladen.
  • Steuern – ob im Großen oder Kleinen: Steuerprogramme unterstützen bei der Einkommenssteuer, dem Jahresabschluss, bei der Umsatzsteuer und vielem mehr. Wer keine Bilanz erstellen muss, der kann selbst mit dem vom Staat herausgegebenen Elsterportal fast mühelos seine Steuer erledigen. Wer sich ein Programm anschafft, der sollte darauf achten, dass es mit dem Buchhaltungsprogramm verknüpft werden kann. So werden die Zahlen gleich übernommen.

Abseits dieser Möglichkeiten gibt es weitere digitale Helfer, die mitunter bei der Buchhaltung helfen. Sämtliche To-Do-Listen und virtuellen Kalender, die plattformübergreifend verknüpft werden können, unterstützen indirekt dabei. Beispielsweise, indem sie rechtzeitig daran erinnern, dass der Termin zur Steuererklärung ansteht.

Automatisierte Auswertungen helfen dabei, schnell die richtigen Schlüsse zu ziehen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Im Marketing ist entsprechende Software heute unverzichtbar. Bildquelle: @ Adeolu Eletu / Unsplash.com

Fazit - die digitalen Helfer sind unverzichtbar

Gerade im Marketing ist die Digitalisierung unverzichtbar, da schließlich die Aufgaben heute ebenso digitaler Natur sind. Während der örtliche Bäcker noch jeden Kunden einzeln nach dem Alter oder den Interessen fragen kann, ist dies bei einem Unternehmen mit einem Onlineshop kaum machbar. Kampagnen können nur anhand der digital erhobenen Daten ausgewertet werden. Doch auch im alltäglichen Betrieb hinter geschlossenen Türen ist die Digitalisierung eine ungemeine Hilfe. Die Buchhaltung ist dank ihr deutlich einfacher geworden und auch die Steuern lassen sich virtuell schnell anfertigen.

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Weiterbildungsberatung für Ihre TeilnehmerInnen
Sie suchen die richtigen Formate, Inhalte und Trainer? Wir beraten Ihre MitarbeiterInnen bei der Auswahl der passgenauen Qualifizierungen und entwickeln mit Ihnen die notwendigen Lernpfade. Über 50.000 TeilnehmerInnen wurden von uns in den letzten Jahren beraten, begleitet und gecoacht. Sprechen Sie mit uns über die Entwicklung spezifischer Kompetenzmatrizen für Ihr Unternehmen.

Veranstaltungsmanagement
Wir managen Ihre Weiterbildungsveranstaltungen und -formate. Ob Indivualcoachig, Workshop oder Großveranstaltung. Wir realisieren moderne Weiterbildungsformate effizient und kostengünstig auf Top-Niveau. Wir arbeiten europaweit mit Contentanbietern zusammen und haben so Zugriff auf alle notwendigen Trainingsbereiche. Sprechen Sie uns an. Wir haben 3.000 Weiterbildungsthemen im Zugriff und managen auch große Weiterbildungsbedarfe.

Passgenaue Bildungsangebote und -programme
Wir entwickeln für Sie Bildungsangebote und -programme. Passgenau, flexibel und qualitativ führend. Sie suchen eine Expertenkarriere für erfahrene Manager, ein TOP-Executive-Programm oder ein breites und leistungsorientiertes Qualifikationsprogramm für Ihre gesamte Mannschaft? Sprechen Sie mit uns über Ihre Konzepte!

Produktion und Management E-Learning
Die Digitalisierung macht auch vor der Weiterbildung nicht halt. Wir begleiten und konzipieren für Sie Digitalisierungsansätze sowie digitale Weiterbildungskonzepte von der Auswahl eines Learning Managements Systems über die Produktion von Inhalten bis hin zur Begleitung von innovativen Konzepten. Videocontent, Textcontent oder interaktive Lösungen – wir haben umfangreiche Lösungen im Einsatz.

Teilnehmermanagement Weiterbildung
Mit unserem Teilnehmermanagement können Sie sicher sein, dass das gesamte Procedere der Logistik rund um Einladung, Buchung, Abrechnung, Organisation sowie Controlling und Follow-up von und für TeilnehmerInnen vor, während und nach den Weiterbildungen rund läuft.

Trainer- und Partnermanagement
Unser Trainer- und Partnermanagement stellt sicher, dass Sie die Vielfalt der Kunden-Lieferantenbeziehungen auf einen Kontakt fokussieren können. Von der Auswahl, Planung, Durchführung und Koordination verschiedener Trainer und Berater bis zur Verwaltung von Terminen, Ressourcen, Räumen, Lehr- und Lernmitteln erhalten Sie einen Komplett-Service. Natürlich bilden wir für Sie auch die notwendigen Compliance-Themen ab: Scheinselbständigkeit, Künstlersozialabgabe, DSGVO und QM-Management sind Beispiele, die durch uns abgedeckt sind.

Prozess- und Qualitätsmanagement
Wir bilden mit Ihnen gemeinsam die notwendigen Abwicklungsprozesse ab und arbeiten gegebenenfalls auch in Ihr SAP-System hinein. Mit unseren zertifizierten Lösungen realisieren wir mit Ihnen ein umfangreiches KPI-gesteuertes Qualitätsmanagement.

Bildungsmarketing
Wir unterstützen Sie bei Ihrem internen Bildungsmarketing durch passgenaue Konzepte, Umsetzungshilfen und eine intelligente Teilnehmeraktivierung. Ein modernes Weiterbildungskonzept ist ein wesentliches Asset im Employer Branding.

Transfersicherung und Umsetzungskompetenz
Aus der Bildungsveranstaltung rein in den Alltag. Wir arbeiten mit modernen Tools, um einen optimalen Transfererfolg der Weiterbildungsveranstaltungen zu realisieren.

Michael BerneckerProf. Dr. Michael Bernecker

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 00
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77

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Jonas GranJonas Gran

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
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Ann-Carolin Kieper

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Marketing-Trends 2020 – Agil, intelligent und emotional

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Marketing-Trends kann man ignorieren, für sich nutzen oder einfach nur beobachten. Sie nicht zu kennen ist fahrlässig.

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Die Veränderungen im Kundenverhalten, die stetige Digitalisierung und die Veränderungen von Branchen und Märkten sind nur schwer zu ignorieren. Doch welche konkreten Veränderungen gibt es, welche davon sind für eine Branche relevant und wie sollte man damit umgehen?

Wir haben diese Frage versucht zu beantworten!

In unserem Webinar Marketing-Trends 2020 stellen wir Ihnen die aus unserer Sicht relevanten Trends des Jahres 2020 vor. Für den Blick in die Kristallkugel haben wir verschiedene Studien ausgewertet, über 80 Trends analysiert und die relevantesten ausgewählt.

In diesem Trend-Dokument finden Sie zunächst eine kurze Hinarbeitung zu der elementaren Frage, wie sollte man mit Trends umgehen. Die dann von uns vorgestellten Trends im Einzelnen:

Natürlich sollte jedes Unternehmen für sich reflektieren, wie es mit diesen Trends umgehen möchte. Einige Leitfragen helfen hierzu weiter:

  • Welche neuen Trends gibt es oder kündigen sich an?
  • Welche neuen Apps und Technologien kommen auf den Markt?
  • Wie verändert sich Ihre Zielgruppe?
  • Welchen Content nehmen Menschen gerne von den verschiedensten Plattformen auf?
  • Welche aktuellen Themen und Diskussionen gibt es gerade?

Sie finden hier den Foliensatz:

 

Webinarfolien Marketing Trends 2020 - Jetzt kostenlos downloaden

Seminar Business Development

Sie möchten innovative Geschäftsideen entwickeln und neue Geschäftsfelder erschließen? Dann ist unser 2-tägiges Business Development Seminar das Richtige für Sie. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte:

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Nebenberuflich Marketing Consultant – Erfolg durch Digitalisierung

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Die Anzahl berufstätiger Menschen in Deutschland, die einen Zweit- oder Nebenjob ausüben, steigt kontinuierlich. Im digitalen Zeitalter bietet vor allem der Marketingbereich gute Jobperspektiven.

Die Bedeutung strategischer Marketingplanung

In einer immer globaler werdenden Wirtschaft gewinnt strategisches Marketing zunehmend an Bedeutung. Die Wettbewerbsbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren in fast allen Branchen verändert. Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen und Weiterentwicklungen sind eine strategische Planung in Verbindung mit einem marktgerichteten Konzept wichtiger Bestandteil unternehmerischer Gestaltung und sollten deshalb im Businessplan auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Marketingstrategien und Brandingkonzepte werden in der Regel von einem Marketing Consultant in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Unternehmen entwickelt. In diesem Zusammenhang übernimmt ein Marketing Consultant eine beratende Funktion, indem Unternehmen und Organisationen bei der Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen unterstützt werden. Die Entwicklung effizienter Marketingstrategien zählt dabei zu den Kernaufgaben eines Marketing Consultants. An der Erstellung eines detaillierten Marketingplans sind diese Marketingspezialisten maßgeblich beteiligt.

Marketing Consultant

Das Ziel einer Marketingplanung besteht darin, das Unternehmen bei der Vermarktung seiner Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen. Im Zuge der Entwicklung wirksamer Marketingstrategien wird die Marketingbotschaft des Auftraggebers vom Marketing Consultant analysiert, sodass der aktuelle Marketingbedarf ermittelt werden kann.

Die Tätigkeit eines Marketingberater/in kann sowohl im Angestelltenverhältnis oder im Rahmen einer nebenberuflichen Selbständigkeit ausgeübt werden. Als nebenberuflich selbständig gelten Personen, die neben einem Hauptjob als Angestellte/r eine zusätzliche Tätigkeit ausüben, die alle Kriterien der Selbständigkeit erfüllt.

Selbstständigkeit in Deutschland

In Deutschland handelt es sich bei mehr als der Hälfte aller Existenzgründungen um eine sogenannte Teil-Selbstständigkeit. Dabei sehen sich auch diese Existenzgründer vor einigen Herausforderungen, denn wer selbstständig arbeitet, geht auch rechtliche und steuerliche Verpflichtungen ein. So müssen sich die Selbstständigen beispielsweise auch um Steuern, Versicherungen und ihre Buchhaltung selbst kümmern, was für viele Laien, vor allem in der Marketing Branche zur Hürde wird. Im Bereich Buchhaltung und Fakturierung gibt es dabei Tools, die zeitsparend genutzt werden können. Eine kostenlose Alternative zu zahlungspflichtigen Programmen stellt beispielsweise ein Online-Rechnungsgenerator dar. Rechnungsvorlagen können dabei im Allgemeinen auch offline verwendet werden, um mit einem Textverarbeitungsprogramm wie Word, Excel oder OpenOffice Rechnungen zu erstellen.

Vielfältige Jobperspektiven im Marketingbereich

Die nebenberufliche Selbstständigkeit im Marketingbereich stellt eine Alternative für alle Studienabgänger dar, die Marketing oder verwandte Studiengänge wie Werbung, Wirtschaftskommunikation oder PR studiert haben. Ein Nebenjob im Marketing kann auch während des Studiums als zusätzliche Einnahmequelle dienen. Die Marketingbranche ist für ihre Vielfältigkeit bekannt und bietet erfolgreichen Studienabsolventen die unterschiedlichsten Berufsmöglichkeiten.

Aufgrund zunehmender Digitalisierung werden Marketing Consultants vorwiegend im Online-Marketing-Bereich eingesetzt. Der Aufgabenbereich besteht vor allem in der Beratung und Anleitung bei der Umsetzung von Marketingstrategien. Neben fachlicher Kompetenz werden für diese Tätigkeit auch eine hohe Affinität zum Internet sowie eine ausgeprägte Kommunikationsstärke vorausgesetzt. Zu den benötigten Skills zählen außerdem strategisches und ergebnisorientiertes Denken und Organisationstalent. Gute Marktkenntnisse sind ebenso erforderlich wie eine adäquate Krisenkommunikation. Unternehmen und Agenturen, die Marketing Consultants beschäftigen, erwarten, dass die Mitarbeiter ständig über die neuesten Marketingentwicklungen informiert sind, sodass das Thema Weiterbildung in diesem Beruf eine wichtige Rolle spielt.

Die Höhe des monatlichen Bruttoeinkommens von Marketing Consultants ist von der Branche, der Größe des Unternehmens sowie von der Region abhängig. Darüber hinaus haben Ausbildung und Berufserfahrung des Mitarbeiters einen Einfluss auf die Gehaltsstruktur.