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Influencer Marketing – Der Einfluss von Meinungsmachern

Influencer Marketing – Der Einfluss von Meinungsmachern
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Mit dem Wandel auf den Märkten und der Gesellschaft durch die Digitalisierung verändern sich auch die Maßnahmen im Marketing. Influencer Marketing ist eine neue Werbeform, die durch ihre hohe Effizienz sehr lukrativ für viele Unternehmen ist. Mithilfe des Einflusses und der Reichweite von Influencern, zu deutsch "Beeinflussern" oder "Meinungsmacher", soll die Marketing-Strategie ausgebaut und mehr Aufmerksamkeit generiert werden. Da zwischen den Influencern und ihren Followern eine hohe Vertrauensbasis besteht, gilt diese Marketingmaßnahme als eine mit hohem Potenzial.

1. Definition – Influencer Marketing

Influencer sind Meinungsmacher, die in sozialen Netzwerken aktiv sind und eine gewisse Anzahl an loyalen Followern haben. Sie sind gerade für Unternehmen interessant, da ihre Empfehlungen und Meinung von den eigenen Fans geschätzt und beachtet werden. Sie können ihre Follower beeinflussen. Glaubwürdigkeit wird vielen Influencern zugesprochen, wodurch sich ihr Einfluss auf Marken verstärkt. Wenn die Zielgruppe mit der des Unternehmens übereinstimmt, kann eine Zusammenarbeit erfolgreich werden. Gearbeitet wird anhand von Beurteilungen und Bewertungen gegenüber der Leistung der Unternehmen. Eine aktuelle Studie zum Influencer Marketing von Influry (siehe Kapitel 3) hat gezeigt, dass gerade bei Jugendlichen im Alter von 14 - 17 Jahren Produktpräsentationen durch Influencer eine hohe Glaubwürdigkeit haben. Noch wirksamer sind jedoch Empfehlungen von Freunden und Bekannten bzw. Kundenbewertungen auf Produktseiten.

Artverwandte Begriffe von Influencern sind zum einen Testimonials und zum anderen Markenbotschafter. Bei Ersteren handelt es sich um bekannte Persönlichkeiten, die sich für ein Produkt oder eine Marke gegen Bezahlung aussprechen und sie entsprechend vermarkten. Die entsprechenden Persönlichkeiten gelten dabei für einen festgelegten Zeitraum als „Gesicht der Marke“, sodass das auftragsgebende Unternehmen bzw. dessen Produkte mit der Werbe-Persönlichkeit assoziiert werden. Demzufolge ist es von besonderer Bedeutung, dass das Image des Unternehmens mit dem des Testimonials korrespondiert. Beispiele für Testimonials sind der Formel 1-Rennfahrer Nico Rosberg und der Sänger Iggy Pop, die in diversen Werbe-Kampagnen der Deutschen Bahn zu sehen sind.

Der Begriff Markenbotschafter hingegen bezieht sich auf (bekannte) Persönlichkeiten, die sich aus eigener Überzeugung und dabei ohne Bezahlung für ein Produkt oder eine Marke aussprechen. Somit können selbst Kunden oder Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens Markenbotschafter sein. Beispielsweise erhielt vor wenigen Jahren jeder Kunde, der ein Apple-Produkt kaufte, einen kostenfreien Sticker mit dem Apfel-Logo des Unternehmens dazu. Diesen klebten sich viele der damaligen Kunden an verschiedene Geräte und Gegenstände. Dadurch verbreiteten sie das Logo von Apple aus eigener Überzeugung, wodurch das Unternehmen weiter an Bekanntheit erlangte. Auch hier sollte das Image des Unternehmens mit dem des Markenbotschafters zusammenpassen, um eine begünstigende Wirkung für die Marke oder das vermarktete Produkt zu erzielen.

2. Was ist ein Influencer? - Arten von Influencern

Ein Influencer ist im allgemeinen eine Person, die mit ihren Inhalten (Text, Bild, Audio oder Video) über Social Media Kanäle ihre Zielgruppe erreicht und damit eine eigene soziale Reichweite erzeugt.

Influencer lassen sich zum einen hinsichtlich ihrer Reichweite und zum anderen nach den drei „Digital Influence“-Dimensionen von Brian Solis in vier übergeordnete Klassen einteilen. Spricht man von Brian Solis „Digital Influence“-Dimensionen handelt es sich dabei um Reach, Relevance und Resonance.

Reach bezieht sich auf die qualitative und quantitative Reichweite eines Influencers. Anhänger, Follower  der Abonnenten dienen hierbei als qualitative Messgröße. Auf der anderen Seite dienen die  Glaubwürdigkeit und das Image des Influencers als quantitative Messgröße.

Geht es darum, inwieweit ein Fan / Follower den Aussagen eines Influencers Vertrauen schenkt und dem Grad der Autorität eines Influencers, spricht man von der Relevance.

Die dritte Dimension, die sogenannte Resonance, zeigt das Engagement eines Influencers. Das bedeutet, wie intensiv und häufig der Influencer mit seinen Followern interagiert und beispielsweise Kommentare entgegenbringt.

Nano-Influencer:

Nano-Influencer verfügen über eine eher geringe Reichweite, aber ein hohes Maß an Erfahrung  in Bezug auf das auserwählte Themengebiet. Mit 50 bis 10.000 Followern gehören sie zu jener Art von Influencern, die nur über eine kleine soziale Gruppe verfügen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre hohe Glaubwürdigkeit und Autorität aus und haben damit in einer engen Zielgruppe eine hohe Resonanz.

Micro-Influencer:

Micro-Influencer verfügen im Schnitt über 10.001 bis 25.000 Follower. Innerhalb dieser sozialen Gruppe befinden sich überwiegend sehr treue und themenaffine Anhänger. Es handelt sich hierbei um Experten einer speziellen Branche, Fragestellung oder Themengebiets, die oft als Blogger oder ‚Special Interest‘-Youtubern agieren. Ein Micro-Influencer weist einen hohen Grad an Interaktionen mit seinen Followern auf und versucht somit eine langfristige Beziehung aufzubauen.

Macro-Influencer:

Macro-Influencer verfügen über eine länder- und kontinentübergreifende Reichweite und dementsprechend über einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die hohe Frequenz an Postings, welche den Followern ein Gefühl von Aktualität vermitteln soll. Verfügt der Influencer über mehr als 100.000 Follower, handelt es sich hierbei um die Kategorie Macro-Influencer.

Mega-Influencer:

Mega-Influencer sind das Nonplusultra unter den Influencern, die eine Gefolgschaft von Followern im höheren siebenstelligen Bereich vermelden können. Meist handelt es sich hierbei um Stars, Schauspieler, Prominente oder Sportler, die durch ihre täglichen Medienauftritte auch in den sozialen Medien eine hohe Bekanntheit und viele Fans verbuchen können. Meist zeigen Mega-Influencer aber ein vergleichsweise gereinges Engagement im Vergleich zu den anderen  Arten der Influencer.

3. Warum Influencer Marketing wirkt

Eine Studie von G&J hat einige interessante Inisghts zum Influencer Marketing geliefert:

Influencer Marketing erzeugt Reichweite und Aufmerksamkeit:

Den Followern fällt auf, wenn ein Influencer eine Marke erwähnt, wobei sie die konkrete Botschaft der Influencer auch eindeutig der werbenden Marke zuordnen. Mit einem Zuwachs von 34,8 Prozent schaffen Influencer-Kampagnen damit in hohem Maße Aufmerksamkeit für eine Marke.

Influencer Marketing hilft scheinbar bei der Steigerung der Markenbekanntheit:

In der Folge wird die Brand Awareness um durchschnittlich 17,3 Prozent gesteigert, bei vorher eher unbekannten Marken kann die Bekanntheit sogar mehr als verdoppelt werden.

Influencer Marketing emotionalisiert und bietet Interaktionen:

Die Influencer-Kooperationen bauen eine starke Nähe zwischen Marke und Follower auf, sichtbar in deutlich gesteigerten Werten für Sympathie, Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Marke.

Influencer Marketing kann Impulse für den Vertrieb liefern:

Die Kaufbereitschaft für eine Marke wird durch Influencer-Kooperationen im Schnitt um 29 Prozent gesteigert, die Weiterempfehlungsbereitschaft sogar um 37 Prozent.

 

Einfluss von Influencern

4. Aktuelle Influencer Marketing-Studien

Da es sich bei Influencer Marketing um ein recht neues Konzept handelt, gibt es dazu bisher kaum Studien. Im Folgenden sind einige der wenigen Studienergebnisse prägnant zusammengefasst.

Econsultancy Studie 2019/2020

Eine Befragung von 1.173 Marketeers  und 500 Endkunden  hat gezeigt, dass Authentizität und Transparenz die beiden wichtigsten Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Influenzers sind.

  • 90% der befragten Marketingexperten sagen, dass der Nachweis der Authentizität für die Zukunft des Influencer-Marketings entscheidend ist
  • 85% der Befragten sagen, dass die Engagement-Daten die wichtigste Erfolgsmetrik für das Influencer-Marketing
  • Fake-Follower sind das das größte Problem im Influencer Marketing
  • 61% der befragten Endkunden im Alter von 18 bis 34 bestätigten, dass Sie beim Kauf von Produkten schon von Influencern beeinflusst wurden.

Studie „Bedeutung von Influencer Marketing in Deutschland 2017“

Die Studie, die im Auftrag vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und INFLURY GmbH im Jahre 2017 entstand, umfasst die Bedeutung, Nutzung und Wirkung von Influencer Marketing in Deutschland. Ziel dieser Studie war es, aus der Sicht des Online-Nutzers sowohl eine Übersicht zur Situation des Influencer Marketings in Deutschland zu erhalten, sowie die Werbewirkung, Akzeptanz und die Einschätzungen von Trends zu ermitteln. Bei der online-repräsentativen Primärdatenerhebung wurden insgesamt 1.604 Online-Nutzer über 14 Jahren befragt. Die Stichprobe wurde zudem in Social Media-affine Shopper und Influencer-affine Shopper unterteilt. Unter Social Media-affinen Shopper werden jene Nutzer verstanden, die angegeben haben, durch Social Media auf ein Produkt oder einen Service aufmerksam geworden zu sein. Die Influencer-affinen Shopper sind dagegen jene Nutzer, die angegeben haben, Produktempfehlungen von Influencern bewusst wahrzunehmen.

Ein wesentliches Ergebnis dieser Studie war, dass 68% der Befragten schon mal auf ein Produkt über Social Media aufmerksam geworden sind. Die wichtigsten Social-Media-Kanäle sind dabei Facebook (52%) und YouTube (37%). Instagram (15%) liegt hinter WhatsApp (22%) auf Platz 4.

Grundsätzlich wird laut der Studie deutlich, dass Influencer einen hohen Einfluss auf die Produktwahrnehmung der Nutzer haben. So gaben 38 Prozent der Social Media-affinen Nutzer (n = 1.103) an, dass sie das Produkt, welches sie online sahen, über einen Influencer präsentiert bekommen haben. 15% der Social Media-affinen suchen sogar aktiv bei Influencern nach Produktinformationen. Die Gründe, sich bei Influencern direkt zu informieren, sehen die Nutzer hauptsächlich in dem Gefühl der persönlichen Ansprache (29%) sowie in der guten Erklärung der Vor- und Nachteile des Produktes (28%). In Bezug auf die befragten Influencer-affinen Shopper (n = 422) ergab sich zudem, dass jeder sechste 14- bis 29-jährige Online-Nutzer später bewusst ein Produkt kauft, das von Influencern präsentiert wurde.

Den größten Einfluss haben Influencer allgemein auf die Bereiche Ernährung, Mode, Beauty sowie Technik. Die Ernährung ist dabei ein altersübergreifendes Thema.

Auch die Glaubwürdigkeit der Influencer wurde in der Studie erhoben. Fast ein Drittel der befragten Online-Nutzer gab an, dass Produktvorstellungen von Influencern und Experten im Internet besonders glaubwürdig sind. Noch glaubwürdiger sind laut den Usern nur Empfehlungen von Freunden und Bekannten (63%) sowie Bewertungen von Kunden auf Produktseiten (48%).

Studie „The Impact of Influencer Marketing on Perception and Experience of Unknown, Weak and Strong Brands”

Ziel dieser Studie vom Institut für Marken- und Kommunikationsforschung (IMK) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht war es, den Einfluss von Influencer Marketing auf die Wahrnehmung starker, schwacher und unbekannter Marken zu ermitteln. Im Rahmen dessen wurde Caro Daur repräsentativ als Influencer ausgewählt, Nivea als starke und Rival de Loop als schwache Marke. Durch die Befragung von insgesamt 127 Menschen wurde die Wahrnehmung der entsprechenden Marken sowohl vor als auch nach dem Sichten des Instagram Posts von Caro Daur mit dem Produkt ermittelt.

Die Studie hat ergeben, dass Influencer Marketing einen nachweisbaren Effekt auf die Wahrnehmung von sowohl starken als auch schwachen Marken hat. Im Vergleich zu ersteren ist der Effekt auf schwache Marken allerdings auffällig größer. Diese unterschiedliche Effektstärke resultiert daraus, dass das Wahrnehmungsbild von starken Marken bereits verfestigt und somit konsistent ist. Das bedeutet, dass die Konsumenten Produkte dieser starken Marke ohnehin kaufen würden, ganz gleich, ob sie über einen Influencer beworben wird oder nicht. Auf die Wahrnehmung einer schwachen Marke, von der Konsumenten noch nicht ganz überzeugt sind, hat das Influencer Marketing hingegen einen nachweislich stärkeren Effekt. Resultierend daraus nehmen die Konsumenten entsprechend beeinflusst wahr und verfestigen ihre Einstellung zur jeweiligen Marke bzw. dem Produkt. Ist die Marke unbekannt, hat dessen Vermarktung durch einen Influencer nur insofern einen Effekt, als dass dieser Marke die am stärksten wahrgenommenen Charakteristika des Influencers zugeschrieben werden. Demnach sollten die Aktivitäten des Influencers mit den Produkten der jeweiligen Marke vereinbar sein, um ein entsprechendes Wahrnehmungsbild in den Köpfen der Menschen zu (ver-)festigen.

Daten & Fakten zum Influencer Marketing von der American Marketing Association und dem Influencer Marketing Hub

  • 84% der Unternehmen, die Influencer Marketing betreiben, messen die Wirkung und somit den Erfolg der Produkt- oder Markenvermarktung durch den Influencer mithilfe der Engagement Rate (Erfassung von Likes, Shares und Comments, um Interaktion der Nutzer mit dem Influencer vor dem Hintergrund der Produktvermarktung nachzuvollziehen)
  • Für jeden Dollar, den die Unternehmen in Influencer Marketing investieren, erhalten sie im Durchschnitt $7.65 an Earned Media Value (Wert, der für das Unternehmen durch eine Werbeform erzielt und von den Nutzern der Medien über Transaktionen generiert wird. Dieser errechnet sich losgelöst von der offiziellen Kommunikation, wie z.B. via Influencer Marketing)
  • 2/3 der Marketingfachmänner von verschiedenen Unternehmen sagen, dass sie ihre Investition in Influencer Marketing in den nächsten 12 Monaten (Stand Anfang 2018) steigern werden
  • In 2015 gab es 3.6 Millionen gesponsorte Influencer Posts; Ende 2018 waren es bereits 24.2 Millionen Influencer Posts
  • 84% der Marketingexperten sagen, dass Influencer Marketing gewinnbringend für das Unternehmen ist
  • 55% sagen zudem, dass Influencer Marketing „bessere“ Kunden im Sinne von potenziell loyaleren und langfristig überzeugten Konsumenten bringt
  • In 2016 eröffneten 335 neue Influencer Marketing Plattformen und Agenturen; in 2017 öffneten 420 neue solcher Agenturen und Plattformen

Studie über die Glaubwürdigkeit von Influencern

Den meisten Social Media Nutzern sollte mittlerweile geläufig sein, dass Influencer mit Werbung Geld verdienen. Trotzdem genießen diese eine erstaunlich hohe Glaubwürdigkeit. Vor allem im Vergleich zu anderen Werbekanälen.

Grafik Influry Influencer Marketing

Studie Influry Influencer Marketing 2017. Welche Quellen sind für Internetnutzer, die Produktinfos suchen, besonders glaubwürdig, © Influry 2017

Laut einer Studie von Influry Influencer Marketing 2017 vertrauen Menschen am meisten den Produktempfehlungen von Freunden und Bekannten (63%), als zweitglaubwürdigste Quellen werden Kundenbewertungen auf Produktseiten eingeschätzt (48%), gefolgt von Produktempfehlungen von Influencern (29%). Damit wird Influencer Marketing als deutlich glaubwürdiger eingeschätzt, als Anzeigen in Zeitschriften (12%) oder Spots im TV (7%).

Wichtig beim Influencer Marketing ist allerdings, dass das angeworbene Produkt zu dem Influencer und seinen Themen passt. Ist dies nicht der Fall – so haben verschiedene Untersuchungen ergeben – verliert dieser an Glaubwürdigkeit.

5. Themenfelder und Plattformen im Influencer Marketing

Influencer Marketing findet in vielen verschiedenen Themenbereichen statt. Es gibt einige große Gebiete, jedoch können auch Nischenbranchen interessant sein, da dort die Gefahr von Mitläufern und inaktiven Fans geringer ist. In folgenden Bereichen gibt es eine Vielzahl von Influencern:

  • Mode
  • Gaming
  • Ernährung
  • Beauty
  • Spaß
  • Musik
  • Fitness
  • Fußball

Die meistgenutzten Plattformen sind Instagram, Facebook und YouTube. Doch auch Twitter, Snapchat, Pinterest und eigene Blogs können Fans auf sich ziehen. Fast jeder Influencer nutzt mehrere Kanäle, um insgesamt mehr Reichweite zu erzielen.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten und den Einsatz von Influencern erfahren? In unserem Social Media Seminar finden Sie den notwendigen Input!

6. Influencer Marketing: Einteilung der Influencer nach Anzahl an Followern

Die Unterscheidung der Influencer anhand ihrer Reichweite ist vor allem für Influencer-Kampagnen (das heißt, sowohl für Influencer Relations als auch für Influencer Marketing) wichtig. Je nachdem, welche relevante Zielgruppe angesprochen werden soll, ist es nötig, die passenden Influencer auszusuchen. Nur dann kann eine Influencer-Marketing-Kampagne erfolgversprechend werden. Die Influencer lassen sich daher aufgrund ihrer Follower-Zahl in Gruppen unterteilen. Jede dieser Gruppen hat zudem einen unterschiedlichen „digitalen Einfluss“. Die Unterteilung sieht wie folgt aus:

Nano-Influencer:

Alle Influencer mit einer Follower-Zahl von 50 bis 10.000 gehören zu den Nano-Influencern. Ihnen wird von einer relativ kleinen sozialen Gruppe eine bedeutende Erfahrung in Bezug auf spezielle Themen zugeschrieben. Obwohl die Nano-Influencer eine eher geringe Reichweite besitzen, können sie einen hohen Einfluss auf ihre Follower haben. Die Glaubwürdigkeit der Nano-Influencer ist besonders hoch, da sie zum Teil viele ihrer Follower noch persönlich kennen. Für Unternehmen sind Nano-Influencer daher ziemlich interessant. Gerade in Bezug auf die Bezahlbarkeit, sind diese Influencer bedeutend rentabler, denn sie sind deutlich günstiger für Unternehmen, als Macro- oder Mega-Influencer. Auch die Interaktionsrate, die Posts von Nano-Influencern mit sich ziehen, ist meist größer, als die der Influencer mit höherer Follower-Zahl. Mit Hilfe dieser kleinen, aber feinen Influencer-Gruppe wird zwar ein vergleichsweise geringes, dafür allerdings besonders interessiertes Publikum angesprochen.

Micro-Influencer:

Micro-Influencer besitzen eine Follower-Zahl von 10.001 bis 25.000. Auch sie haben eine relativ große Nähe zu und dementsprechende Glaubwürdigkeit bei ihren Followern. Sie sind meist Experten auf ihrem Gebiet und verbreiten somit eine gewisse Authentizität. Die Interaktionsrate ist auch bei den Mirco-Influencern relativ groß. Sie beeinflussen, wie die Nano-Influencer, nicht global, sondern regional. Für Unternehmen ist es somit schwer, eine riesige Reichweite zu erreichen, wie es mit den Mega-Influencern möglich wäre. Doch ein sinnvoller Einsatz von Micro-Influencern kann Unternehmen helfen, den ROI zu steigern.

Mid-Level-Influencer:

Unter Mid-Level werden all jene Influencer verstanden, die eine Follower-Zahl von 25.001 bis 100.000 haben. Diese Kategorie von Influencern hat eine noch größere Reichweite und ist meist auf mehreren Social-Media-Kanälen bekannt. Mid-Level Influencer sind so gut wie immer Fachmänner in den Branchen, mit den Sie sich beschäftigen. Viele Unternehmen wie L`Oreal oder Daniel Wellington arbeiten mit solchen Influencern zusammen und nutzen diese als Werbeträger für ihre neuesten Produkte. Aufgrund des recht hohen Bekanntheitsgrades und der Reichweite in Sozialen Medien ist diese Methode sehr effizient.

Macro-Influencer:

Bei einem Influencer mit über 100.000 Followern redet man von sogenannten „Macro-Influencern“. Diese sind meist Länder- und auch Kontinent-übergreifend bekannt. Influencer aus diesem Bereich posten häufig mehrere Beiträge wöchentlich. Das Vertrauen der Zuhörer ist hoch und das spiegelt sich auch in den Likes und Kommentaren wider. Macro-Influencer beschäftigen sich im Gegensatz zu Micro-Influencern, die sich nur auf bestimmte kleinere Themen beziehen, mit breiten Themenfeldern wie Mode, Musik, Kosmetik oder ähnlichem. Neben der großen Reichweite ist für Unternehmen bei Macro-Influencern die hohe Professionalität von Vorteil.

Mega-Influencer:

Die Spitze des Eisbergs bilden die Mega-Influencer mit über 1 Millionen Followern. Diese begegnen uns täglich im Internet, in Zeitungen, auf Plakaten und jeglichen anderen Werbearten. Meist besitzen diese Mega-Influencer schon einen Prominenten- oder VIP-Status und sind weltweit bekannt. In den häufigsten Fällen sind es Sportler, wie ein Thomas Müller, oder Youtuber, wie zum Beispiel Bianca Heinicke mit ihrem Kanal „BibisBeautyPalace“, welche in ihren Gebieten Profis sind. Mega-Influencer posten fast täglich etwas auf Ihrem Account und machen dabei oft Werbung, die dadurch natürlich von einem großen Publikum gesehen wird. Wenn Sie mit einem Mega-Influencer eine Kooperation beabsichtigen, planen Sie ein großes Budget mit ein.

Influencer Marketing

7. Vergütungen und Werbeformen beim Influencer Marketing

Der Verdienst eines Influencers je Post hängt im Wesentlich von zwei verschiedenen Faktoren ab: der Reichweite sowie der Zielgruppe des jeweiligen Influencers. So lässt sich sagen, dass je höher die Reichweite ist, desto mehr verdient ein Influencer an einem Post. Lässt sich der Großteil der Follower dabei der Zielgruppe des Unternehmens zuordnen, hat dies ebenfalls einen begünstigenden Effekt auf die Bezahlung des Influencers. Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Authentizität sowie Kompetenz des Influencers und seines/ ihres Posts. Schließlich sollen diese mithilfe des Influencer Marketings nicht wie eine vom Unternehmen gesteuerte Werbung wirken, sondern eher wie eine persönliche Empfehlung bzw. eine Darstellung der eigenen Vorlieben sowie Überzeugen des Influencers. Gelingt dies, schlägt sich das Posting in einer entsprechenden Bezahlung nieder. Die folgende Darstellung zeigt, wie hoch die Bezahlung eines Influencers, bei gegebenen Bedingungen, je Anzahl der Follower ausfallen kann.

Quelle: thoughtcatalog

Es gibt nicht nur eine Methode, wie Influencer ihr Geld verdienen. Folgende Möglichkeiten bieten sich einem Influencer bzw. einem Unternehmen an:

  • Produktvorstellungen
  • Produktempfehlungen
  • Unboxing
  • Hashtag-Setzung
  • Produkte (Kleidung) "tragen"
  • Direktvertrieb (Affiliate Marketing)

8. Rechtlicher Rahmen

Generell gilt, dass eine kommerzielle Kommunikation stets als solche gekennzeichnet werden muss, um keine rechtswidrige Schleichwerbung darzustellen. Indizien für Schleichwerbung können beispielsweise sein, dass der Influencer Kaufempfehlungen ausspricht oder das Produkt ausschließlich positiv bewirbt. Wurde tatsächlich eine Schleichwerbung veröffentlicht, so drohen hohe Geldstrafen bis zu mehreren Tausend Euro und Abmahnungen. Um eine Vertragsstrafe zu verhindern, empfiehlt es sich als werbendes Unternehmen eine Kennzeichnungspflicht mit den jeweiligen Influencern vertraglich abzuregeln.

Die Werbekennzeichnung wird dann notwendig, wenn ein bestimmter Beitrag von Dritten wirtschaftlich motiviert wurde und dementsprechend keine Neutralität gegeben ist. Außerdem muss Content dann als Werbung gekennzeichnet werden, wenn eine Einflussnahme vorliegt oder ein Produkt zu kommerziellen Zwecken in den Fokus gerückt wird. Auch der Geldwert eines gestellten Produktes ist entscheidend. So muss ein Content, der ein gestelltes Produkt mit einem Wert von über Eintausend Euro beinhaltet, als Werbung gekennzeichnet werden.

9. Die erfolgreichsten Influencer in Deutschland (Stand: 12.06.2019)

Modeblogger: Pia Wurtzbach (Instagram: 8.569.067)

Pia Wurtzbach

Gaming: Gronkh (YouTube: 4.861.044)

Beauty: Bibis Beauty Palace (Instagram: 6.561.001)

bibisbeautypalace

Spaß: Lisa and Lena (Instagram: 14.706.748)

Lisa und Lena

Musik: Kontor.TV (YouTube: 5.089.333)

Fitness: Pamela Reif (Instagram: 4.247.008)

Pamela Reif

Fußball: Toni Kroos (Instagram: 20.948.015)

Sonstiges: Faktastisch (Instagram: 7.114.511)

10. Case: Influencer-Marketing-Kampagne "Kwitt"

Wie erfolgreich Influencer-Marketing-Kampagnen sein können, zeigt ein Projekt der Volksbanken Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit geno kom, Kontor Digital Media, Heimat und Lucky Shareman. Bei der im Jahr 2018 durchgeführten Kampagne war das vorrangige Ziel die Steigerung der Bekanntheit der Smartphone-Bezahllösung „Kwitt“. Zudem sollten die Kunden durch gezielte Maßnahmen dazu bewegt werden, Kwitt aktiv selbst zu nutzen. Für die Kampagne wurden Micro-, Mid-, Macro- und Mega-Influencer ausgewählt, die Reichweiten von bis zu 2,5 Millionen Followern besitzen. Die Maßnahmen der Influencer sahen wie folgt aus: Zuerst erklärten die Influencer auf ihrem Kanal die Kwitt-Funktionen und kündigten eine Challenge an. Um die Follower zu kleinen Geldspenden per Kwitt zu aktivieren, durfte die Community den Influencern Herausforderungen stellen. Umso höher die Spende ausfiel, desto schwieriger die Challenge. Die Challenges kamen bei der Community gut an, denn die Influencer wagten sich an die großen Herausforderungen und bewiesen dabei Mut und Humor (siehe z.B. rewinstagram, kobexmone oder auch 2Bough). Die Spenden gingen dafür zur Gänze an eine von insgesamt 80 Stiftungen und Organisationen, wie beispielsweise an die Kindernothilfe.

Insgesamt erreichten auf Instagram 110 Beiträge der Influencer über 11,2 Millionen Kontakte und um die 523.000 Interaktionen. Mit insgesamt 207 Instagram-Stories wurden sogar 27,4 Millionen Follower erreicht. Auf YouTube generierten die insgesamt 39 hochgeladenen Videos rund 22 Millionen Views und 289.000 Interaktionen. Durch die Emotionalität der Kampagne ergab sich ein positiver Effekt auf die Markenwahrnehmung des Dienstleistungsangebots „Kwitt“. Die gesamte Kampagne wurde somit zu einem viralen Hit. Tageszeitungen und Radiosender wurden auf die Influencer-Marketing-Kampagne mit dem Hashtag #daskannstdukwitten aufmerksam und trugen zu dem weitreichenden Erfolg maßgeblich bei. Aufgrund dieses Erfolgs konnte nach der Kampagne ein Anstieg der Neuregistrierungen für Kwitt im Vergleich zum Vorquartal von 21% registriert werden. Sechsmal so viele Nutzer ordneten nach der Kampagne die Kwitt-Funktionen den Volksbanken und Raiffeisenbanken zu.

11. Sechs Tipps für erfolgreiches Influencer Marketing

Tipp #1 für Ihr Influencer Marketing: Nicht übereilt ins Influencer Marketing starten

Unternehmen, die Influencer Marketing "einfach drauf los" betreiben, gehen ein großes Risiko ein. Unüberlegte Maßnahmen führen schnell zu einem Misserfolg und oft geht damit auch der Spott der Community einher.

Tipp #2 für Ihr Influencer Marketing: Eine Strategie ausarbeiten

Überlegen Sie genau, welche Influencer zu Ihrem Unternehmen und Ihren Marketingkampagnen passen. Wichtig ist auch zu prüfen, welche Themen die Influencer bedienen und welche Zielgruppe sie ansprechen.

Tipp #3 für Ihr Influencer Marketing: Den Effekt des Influencer Marketing abwägen

Prominente YouTuber und Blogger sind als Influencer begehrt, da sie viel Reichweite mitbringen und großen Einfluss auf das Markenbewusstsein ihrer Community haben. Der erzielte Effekt ist aber meist nur von kurzer Dauer. Überlegen Sie daher im Vorfeld, wie Sie das Meiste aus der Influencer Kampagne herausholen und die Effekte gezielt für nachfolgende Marketingmaßnahmen nutzen können.

Tipp #4 für Ihr Influencer Marketing: Micro-Influencer identifizieren

Einen nachhaltigeren Effekt kann die Zusammenarbeit mit Mikro-Influencern bringen. Diese haben im Vergleich zu den Stars zwar eine kleine, dafür aber klar umrissene Community, die sich oft intensiv mit den Beiträgen der Influencer auseinandersetzt. Die Chance, sie langfristig zu Kunden zu machen, ist dadurch größer.

Tipp #5 für Ihr Influencer Marketing: Influencer und Content Marketing verknüpfen

Influencer sollten fest in die Content Strategie Ihres Unternehmens integriert werden. Setzen Sie Influencer mittelfristig auf verschiedenen Kanälen ein, damit sie als Gesicht und Stimme Ihres Unternehmens wahrgenommen werden.

Tipp #6 für Ihr Influencer Marketing: Keine Schleichwerbung machen

Die Sorge, die Kennzeichnung gesponserter Beiträge könnte deren Wirkung verringern, ist unbegründet. Im Gegenteil: Ungekennzeichnete Influencer Beiträge kommen bei der Community nicht gut an. Schleichwerbung ist also nicht erfolgsversprechend.

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Wie die Digitalisierung den Geschäftsalltag vereinfacht

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Selbst für die Fachleute im Bereich des Marketings macht die Digitalisierung vieles – wenn nicht gar alles – einfacher. Viele Marketingbereiche wären heute gar nicht überschaubar, gäbe es keine digitalen Hilfen. Doch auch abseits dieser klaren Statistik- und Erfolgshelfer bieten digitale Lösungen im täglichen Geschäftsleben eine große Hilfestellung. Doch wie sieht diese aus und welche Vorteile lassen sich dadurch nutzen?

Digitale Helfer erleichtern den Geschäftsalltag ungemein - dies betrifft fast alle Bereiche. Bildquelle: @ Headway / Unsplash.com

Finanzen: Neue Produkte vereinfachen das Wirtschaften

Viele Fachleute sind täglich unterwegs. Trotzdem müssen diverse Dinge dauerhaft nachgehalten werden. Früher sah es so aus: Der Spezialist rief von unterwegs aus im Betrieb an, um zu fragen, ob der Geschäftspartner, mit dem er den Termin hat, eigentlich schon die letzte Rechnung beglichen hat. Und heute? Es reicht das Smartphone, die entsprechende App und mit einem Fingerabdruck oder Passwort wird der Geldeingang schnell von der Eingangstreppe zum Termin aus geprüft. Insgesamt wurden die Aufgaben rund um die Finanzen deutlich einfacher:

  • Konten – sie sind längst digital und von überall aus verwaltbar. Oft werden nicht einmal mehr zweite Geräte benötigt, da die TAN ebenfalls über das Smartphone generiert werden können.
  • Apps und Tools – sie gehen Hand in Hand mit den Konten, sofern diese es zulassen. Zum Einen ist das Banking über die Apps erst möglich geworden, denn die Zugänge laufen natürlich auf den Geräten über eine App. Tools erlauben aber auch, direkt zu wissen, wenn Gelder eingehen oder wenn andere Kontenbewegungen stattfinden.
  • Schnittstellen – über Schnittstellen wird die Vernetzung erst möglich. Die Schnittstellen können gleich ins Buchhaltungsprogramm führen, aber auch andere Banking- und Finance-Apps integrieren.

Doch selbst für den kleinen Selbstständigen ist die Digitalisierung in diesem Bereich ungemein hilfreich, denn sie erlaubt es auch, Überweisungen von jedem Ort aus zu tätigen oder Rechnungen gleich einzuscannen und in der Banking-App freizugeben.

Erfolgsmessungen im Marketing: Daten sind alles

Es gibt das Sprichwort, dass das Internet frei ist, da alle mit ihren Daten bezahlen. Für das Marketing gilt das tatsächlich, denn die Daten sind es, die Auskunft über Kampagnen, Nutzerverhalten, Interessen und vieles mehr geben. Diese Erhebungen sind ohne entsprechende automatisierte Auswertungen jedoch gar nicht mehr möglich. Hier gilt:

  • Conversion Rate – nur durch die Auswertungen des Nutzerverhaltens lässt sich feststellen, wie viele Besucher eines Angebots sich auch tatsächlich dafür entschieden haben. Für die Conversion Optimierung existieren zudem zahlreiche Tools, die wichtige Vorhaben wie Split-Tests heute spielend einfach gestalten.
  • Newsletter – auch hier offenbaren Daten die manchmal ernüchternden Zahlen: Wie häufig wird ein Newsletter wirklich geöffnet und gelesen? Wie viele Empfänger reagieren auf ihn - und wie viele Empfänger löschen ihn ungeöffnet? Anhand dieser Daten lassen sich Empfehlungen für die Zukunft ableiten, die wiederum durch Split-Tests optimiert werden. Durch leistungsfähige CRM-Systeme lassen sich die Informationen über einzelne Kunden zudem bündeln, um diesen den bestmöglichen Service bieten zu können.

Das sind natürlich nur einige Beispiele. Rund um die Erfolgsmessung im Marketing gibt es diverse Tools und Hilfsmittel, da einzelne Plattformen wieder unterschiedlich ausgewertet werden müssen. Die Nutzergruppe auf Facebook unterscheidet sich von der, die über Google-Advertising angesprochen wird. Und wer noch YouTube, Blogs oder Twitter mit ins Boot holt, der muss auch hier die Daten spezifisch bewerten.

Steuern und Buchhaltung: Durch Programme alles im Griff

Es gibt vermutlich einen Geschäftsbereich, der den meisten Selbstständigen besonders wenig Freude bereitet: Die Buchhaltung. Zu ihr gehören natürlich auch die jährlichen Steuern. Das liegt aber mit daran, dass bis zur Digitalisierung sämtliche Aufgaben in diesem Bereich höchst umständlich waren. Je nach Anforderung mussten Zahlen einzeln übertragen werden, Rechnungen wurden in zig Ordner abgeheftet und bei der jährlichen Steuer musste dieser Wust an Unterlagen und Aufzeichnungen zuerst wieder überblickt werden. Und heute?

  • Buchhaltungsprogramme – sie helfen nicht nur dabei, die Buchhaltung schnell und ordentlich in den Griff zu bekommen, sie haben auch weitere Vorteile. Je nach Programm ist ein komplettes Rechnungsprogramm inbegriffen, über welches nun die Rechnungen verfasst und gleich korrekt eingebucht werden können. Mit Schnittstellen versehen greifen sie auf das Konto zu und sortieren die Zahlungseingänge den versandten Rechnungen zu – und buchen sie somit.
  • Ortsunabhängig – viele Buchhaltungsprogramme bieten zugleich Apps für das Tablet oder das Smartphone. So können Belege auch von unterwegs aus fotografiert und korrekt abgelegt werden. Das spart viel Zeit, denn niemand muss mehr nach einer Geschäftsreise den Berg an Quittungen und Belegen per Hand eintragen. Einmal eingescannt und in die Cloud geschickt, kann die Buchhaltung zu Hause alles sogleich erledigen – oder aber, der Selbstständige bucht die Belege direkt beim Hochladen.
  • Steuern – ob im Großen oder Kleinen: Steuerprogramme unterstützen bei der Einkommenssteuer, dem Jahresabschluss, bei der Umsatzsteuer und vielem mehr. Wer keine Bilanz erstellen muss, der kann selbst mit dem vom Staat herausgegebenen Elsterportal fast mühelos seine Steuer erledigen. Wer sich ein Programm anschafft, der sollte darauf achten, dass es mit dem Buchhaltungsprogramm verknüpft werden kann. So werden die Zahlen gleich übernommen.

Abseits dieser Möglichkeiten gibt es weitere digitale Helfer, die mitunter bei der Buchhaltung helfen. Sämtliche To-Do-Listen und virtuellen Kalender, die plattformübergreifend verknüpft werden können, unterstützen indirekt dabei. Beispielsweise, indem sie rechtzeitig daran erinnern, dass der Termin zur Steuererklärung ansteht.

Automatisierte Auswertungen helfen dabei, schnell die richtigen Schlüsse zu ziehen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Im Marketing ist entsprechende Software heute unverzichtbar. Bildquelle: @ Adeolu Eletu / Unsplash.com

Fazit - die digitalen Helfer sind unverzichtbar

Gerade im Marketing ist die Digitalisierung unverzichtbar, da schließlich die Aufgaben heute ebenso digitaler Natur sind. Während der örtliche Bäcker noch jeden Kunden einzeln nach dem Alter oder den Interessen fragen kann, ist dies bei einem Unternehmen mit einem Onlineshop kaum machbar. Kampagnen können nur anhand der digital erhobenen Daten ausgewertet werden. Doch auch im alltäglichen Betrieb hinter geschlossenen Türen ist die Digitalisierung eine ungemeine Hilfe. Die Buchhaltung ist dank ihr deutlich einfacher geworden und auch die Steuern lassen sich virtuell schnell anfertigen.

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Rahmenvertrag Managed Training Services durch das DIM

Suchen Sie nach einer umfangreichen Lösung für Ihr Qualifizierungs- oder Akademieprogramm? Unsere Managed Training Services bieten Ihnen professionelle und zugleich günstige Services für ein modernes Bildungsmanagement. Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam einzelne Weiterbildungsmodule, Lernpfade oder gesamte Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme.

Aus der Zusammenarbeit mit sowohl mittelständischen Unternehmen als auch Konzernen haben wir ein umfangreiches Erfahrungswissen, welche Themen, Formate und Lösungen wirklich funktionieren. Unsere Beratungs- und Umsetzungsmodule helfen Ihnen schnell und effizient zu mehr Wirksamkeit.

Unsere Rahmenvertragsleistungen im Bereich Weiterbildung

Wir schnüren für Sie ein passendes Paket an Leistungen!

Weiterbildungsberatung für Ihre TeilnehmerInnen
Sie suchen die richtigen Formate, Inhalte und Trainer? Wir beraten Ihre MitarbeiterInnen bei der Auswahl der passgenauen Qualifizierungen und entwickeln mit Ihnen die notwendigen Lernpfade. Über 50.000 TeilnehmerInnen wurden von uns in den letzten Jahren beraten, begleitet und gecoacht. Sprechen Sie mit uns über die Entwicklung spezifischer Kompetenzmatrizen für Ihr Unternehmen.

Veranstaltungsmanagement
Wir managen Ihre Weiterbildungsveranstaltungen und -formate. Ob Indivualcoachig, Workshop oder Großveranstaltung. Wir realisieren moderne Weiterbildungsformate effizient und kostengünstig auf Top-Niveau. Wir arbeiten europaweit mit Contentanbietern zusammen und haben so Zugriff auf alle notwendigen Trainingsbereiche. Sprechen Sie uns an. Wir haben 3.000 Weiterbildungsthemen im Zugriff und managen auch große Weiterbildungsbedarfe.

Passgenaue Bildungsangebote und -programme
Wir entwickeln für Sie Bildungsangebote und -programme. Passgenau, flexibel und qualitativ führend. Sie suchen eine Expertenkarriere für erfahrene Manager, ein TOP-Executive-Programm oder ein breites und leistungsorientiertes Qualifikationsprogramm für Ihre gesamte Mannschaft? Sprechen Sie mit uns über Ihre Konzepte!

Produktion und Management E-Learning
Die Digitalisierung macht auch vor der Weiterbildung nicht halt. Wir begleiten und konzipieren für Sie Digitalisierungsansätze sowie digitale Weiterbildungskonzepte von der Auswahl eines Learning Managements Systems über die Produktion von Inhalten bis hin zur Begleitung von innovativen Konzepten. Videocontent, Textcontent oder interaktive Lösungen – wir haben umfangreiche Lösungen im Einsatz.

Teilnehmermanagement Weiterbildung
Mit unserem Teilnehmermanagement können Sie sicher sein, dass das gesamte Procedere der Logistik rund um Einladung, Buchung, Abrechnung, Organisation sowie Controlling und Follow-up von und für TeilnehmerInnen vor, während und nach den Weiterbildungen rund läuft.

Trainer- und Partnermanagement
Unser Trainer- und Partnermanagement stellt sicher, dass Sie die Vielfalt der Kunden-Lieferantenbeziehungen auf einen Kontakt fokussieren können. Von der Auswahl, Planung, Durchführung und Koordination verschiedener Trainer und Berater bis zur Verwaltung von Terminen, Ressourcen, Räumen, Lehr- und Lernmitteln erhalten Sie einen Komplett-Service. Natürlich bilden wir für Sie auch die notwendigen Compliance-Themen ab: Scheinselbständigkeit, Künstlersozialabgabe, DSGVO und QM-Management sind Beispiele, die durch uns abgedeckt sind.

Prozess- und Qualitätsmanagement
Wir bilden mit Ihnen gemeinsam die notwendigen Abwicklungsprozesse ab und arbeiten gegebenenfalls auch in Ihr SAP-System hinein. Mit unseren zertifizierten Lösungen realisieren wir mit Ihnen ein umfangreiches KPI-gesteuertes Qualitätsmanagement.

Bildungsmarketing
Wir unterstützen Sie bei Ihrem internen Bildungsmarketing durch passgenaue Konzepte, Umsetzungshilfen und eine intelligente Teilnehmeraktivierung. Ein modernes Weiterbildungskonzept ist ein wesentliches Asset im Employer Branding.

Transfersicherung und Umsetzungskompetenz
Aus der Bildungsveranstaltung rein in den Alltag. Wir arbeiten mit modernen Tools, um einen optimalen Transfererfolg der Weiterbildungsveranstaltungen zu realisieren.

Michael BerneckerProf. Dr. Michael Bernecker

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 00
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77

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Jonas GranJonas Gran

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
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Ann-Carolin Kieper

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77

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Marketing-Trends 2020 – Agil, intelligent und emotional

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Marketing-Trends kann man ignorieren, für sich nutzen oder einfach nur beobachten. Sie nicht zu kennen ist fahrlässig.

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Die Veränderungen im Kundenverhalten, die stetige Digitalisierung und die Veränderungen von Branchen und Märkten sind nur schwer zu ignorieren. Doch welche konkreten Veränderungen gibt es, welche davon sind für eine Branche relevant und wie sollte man damit umgehen?

Wir haben diese Frage versucht zu beantworten!

In unserem Webinar Marketing-Trends 2020 stellen wir Ihnen die aus unserer Sicht relevanten Trends des Jahres 2020 vor. Für den Blick in die Kristallkugel haben wir verschiedene Studien ausgewertet, über 80 Trends analysiert und die relevantesten ausgewählt.

In diesem Trend-Dokument finden Sie zunächst eine kurze Hinarbeitung zu der elementaren Frage, wie sollte man mit Trends umgehen. Die dann von uns vorgestellten Trends im Einzelnen:

Natürlich sollte jedes Unternehmen für sich reflektieren, wie es mit diesen Trends umgehen möchte. Einige Leitfragen helfen hierzu weiter:

  • Welche neuen Trends gibt es oder kündigen sich an?
  • Welche neuen Apps und Technologien kommen auf den Markt?
  • Wie verändert sich Ihre Zielgruppe?
  • Welchen Content nehmen Menschen gerne von den verschiedensten Plattformen auf?
  • Welche aktuellen Themen und Diskussionen gibt es gerade?

Sie finden hier den Foliensatz:

 

Webinarfolien Marketing Trends 2020 - Jetzt kostenlos downloaden

Seminar Business Development

Sie möchten innovative Geschäftsideen entwickeln und neue Geschäftsfelder erschließen? Dann ist unser 2-tägiges Business Development Seminar das Richtige für Sie. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte:

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Nebenberuflich Marketing Consultant – Erfolg durch Digitalisierung

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Die Anzahl berufstätiger Menschen in Deutschland, die einen Zweit- oder Nebenjob ausüben, steigt kontinuierlich. Im digitalen Zeitalter bietet vor allem der Marketingbereich gute Jobperspektiven.

Die Bedeutung strategischer Marketingplanung

In einer immer globaler werdenden Wirtschaft gewinnt strategisches Marketing zunehmend an Bedeutung. Die Wettbewerbsbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren in fast allen Branchen verändert. Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen und Weiterentwicklungen sind eine strategische Planung in Verbindung mit einem marktgerichteten Konzept wichtiger Bestandteil unternehmerischer Gestaltung und sollten deshalb im Businessplan auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Marketingstrategien und Brandingkonzepte werden in der Regel von einem Marketing Consultant in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Unternehmen entwickelt. In diesem Zusammenhang übernimmt ein Marketing Consultant eine beratende Funktion, indem Unternehmen und Organisationen bei der Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen unterstützt werden. Die Entwicklung effizienter Marketingstrategien zählt dabei zu den Kernaufgaben eines Marketing Consultants. An der Erstellung eines detaillierten Marketingplans sind diese Marketingspezialisten maßgeblich beteiligt.

Marketing Consultant

Das Ziel einer Marketingplanung besteht darin, das Unternehmen bei der Vermarktung seiner Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen. Im Zuge der Entwicklung wirksamer Marketingstrategien wird die Marketingbotschaft des Auftraggebers vom Marketing Consultant analysiert, sodass der aktuelle Marketingbedarf ermittelt werden kann.

Die Tätigkeit eines Marketingberater/in kann sowohl im Angestelltenverhältnis oder im Rahmen einer nebenberuflichen Selbständigkeit ausgeübt werden. Als nebenberuflich selbständig gelten Personen, die neben einem Hauptjob als Angestellte/r eine zusätzliche Tätigkeit ausüben, die alle Kriterien der Selbständigkeit erfüllt.

Selbstständigkeit in Deutschland

In Deutschland handelt es sich bei mehr als der Hälfte aller Existenzgründungen um eine sogenannte Teil-Selbstständigkeit. Dabei sehen sich auch diese Existenzgründer vor einigen Herausforderungen, denn wer selbstständig arbeitet, geht auch rechtliche und steuerliche Verpflichtungen ein. So müssen sich die Selbstständigen beispielsweise auch um Steuern, Versicherungen und ihre Buchhaltung selbst kümmern, was für viele Laien, vor allem in der Marketing Branche zur Hürde wird. Im Bereich Buchhaltung und Fakturierung gibt es dabei Tools, die zeitsparend genutzt werden können. Eine kostenlose Alternative zu zahlungspflichtigen Programmen stellt beispielsweise ein Online-Rechnungsgenerator dar. Rechnungsvorlagen können dabei im Allgemeinen auch offline verwendet werden, um mit einem Textverarbeitungsprogramm wie Word, Excel oder OpenOffice Rechnungen zu erstellen.

Vielfältige Jobperspektiven im Marketingbereich

Die nebenberufliche Selbstständigkeit im Marketingbereich stellt eine Alternative für alle Studienabgänger dar, die Marketing oder verwandte Studiengänge wie Werbung, Wirtschaftskommunikation oder PR studiert haben. Ein Nebenjob im Marketing kann auch während des Studiums als zusätzliche Einnahmequelle dienen. Die Marketingbranche ist für ihre Vielfältigkeit bekannt und bietet erfolgreichen Studienabsolventen die unterschiedlichsten Berufsmöglichkeiten.

Aufgrund zunehmender Digitalisierung werden Marketing Consultants vorwiegend im Online-Marketing-Bereich eingesetzt. Der Aufgabenbereich besteht vor allem in der Beratung und Anleitung bei der Umsetzung von Marketingstrategien. Neben fachlicher Kompetenz werden für diese Tätigkeit auch eine hohe Affinität zum Internet sowie eine ausgeprägte Kommunikationsstärke vorausgesetzt. Zu den benötigten Skills zählen außerdem strategisches und ergebnisorientiertes Denken und Organisationstalent. Gute Marktkenntnisse sind ebenso erforderlich wie eine adäquate Krisenkommunikation. Unternehmen und Agenturen, die Marketing Consultants beschäftigen, erwarten, dass die Mitarbeiter ständig über die neuesten Marketingentwicklungen informiert sind, sodass das Thema Weiterbildung in diesem Beruf eine wichtige Rolle spielt.

Die Höhe des monatlichen Bruttoeinkommens von Marketing Consultants ist von der Branche, der Größe des Unternehmens sowie von der Region abhängig. Darüber hinaus haben Ausbildung und Berufserfahrung des Mitarbeiters einen Einfluss auf die Gehaltsstruktur.

Title-Tag – Auswirkungen der Markennennung im Titel

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Title-Tag: Was ist das?

Das Title-Tag dient als Seitentitel und gibt den Internetnutzern auf den ersten Blick zu erkennen, auf welchen Inhalt die Seite Bezug nimmt. Der Title-Tag gilt als einer der wichtigsten Faktoren, um Suchergebnisseiten zu ranken. Im Kern sollte er Informationen darüber liefern, welche inhaltlichen Themen die Seite überhaupt anspricht. Darüber hinaus sollte klar werden, für welche Zielgruppe die Seite vorwiegend bestimmt ist. Der Name der Domain bzw. der Marke sollte ebenfalls vorhanden sein.

Die Marke im Title-Tag: Welcher Nutzen wird geschaffen?

Beim Erstellen einer Website stehen Sie bereits beim Titel vor einer ersten relevanten Entscheidung: Denn wenn Sie im Title-Tag nach dem Seitennamen nur wenige zusätzliche Zeichen eingeben, können Sie dadurch Ihren Onlineauftritt auf einfache Art für Suchmaschinen optimieren. Wenn Sie die Marke oder den Domainnamen hinter Ihre gewählte Überschrift schreiben, werden Sie nicht nur schneller gefunden, sondern erleichtern den Nutzern von Suchmaschinen auch die Zuordnung der Informationen, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.

Gastbeitrag_Title-Tag

Gute Gründe für das Optimieren des Title-Tag

Durch das Optimieren des Title-Tag steigern Sie die Neugierde der Nutzer, die Ihre Seite bei Google finden. Außerdem erreicht Ihre Seite bessere Platzierungen bei Suchmaschinen und wird korrekt in den Suchergebnissen angezeigt. Der Aufbau und die Formulierung des Title-Tag sollten darauf ausgelegt sein, dass Suchende zum Klick auf Ihre Website animiert werden. Langfristig soll eine Optimierung dabei helfen, Ihre Marke zu etablieren.

Aufbau eines gelungenen Title-Tags

Gehen Sie strukturiert vor, wenn sie die Marke in den Title-Tag einfügen möchten. Anstelle von:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das?</title>

schreiben Sie etwa:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das? | markentrainer.de</title>

Wichtig ist, dass die Marke nach dem Titel eingegeben und am besten optisch von ihm getrennt wird. Bei Suchmaschinen wird nun als fette Überschrift Folgendes angezeigt:

„Die Marke im Title-Tag: was bringt mir das? | markentrainer.de“

Worauf Sie außerdem achten sollten

Vermeiden Sie es, den Markennamen in Großbuchstaben auszuschreiben, wenn dieser sich aus mehr als einem Wort zusammensetzt. Andernfalls besteht das Risiko, dass Google Ihren Markennamen nicht anzeigen wird.
Auch auf Konsistenz in der Schreibweise sollten Sie achten. Da das Hinzufügen der Marke den Titel verlängert, ist es von Bedeutung, die empfohlene Länge von 60 bis 70 Zeichen, abhängig von der jeweiligen Suchmaschine, nicht zu überschreiten. Verwenden Sie längere Titel, kann es je nach Suchmaschine passieren, dass Ihr Markenname nicht vollständig angezeigt wird und somit vom Internetuser nicht sofort erkannt wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich an die Zeichenbeschränkung halten. Auf diese Weise können Sie allen Suchenden Ihre Angebote präsentieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, von welcher Marke bzw. Website die angezeigten Angebote stammen.

Die Marke im Title-Tag: Eine optische Abkürzung

Da für die meisten Suchanfragen gefühlt unendlich viele Ergebnisse ermittelt und angezeigt werden, können Sie sich mit der Marke im Title-Tag positiv von anderen Ergebnissen abheben. Diese Art der Titelgestaltung zeigt Suchenden auf einen Blick, ob Ihre Seite ihrer Suchabsicht entspricht. Die Marke fungiert als optische Abkürzung: ohne dass überhaupt mehr Informationen herangezogen werden müssen, ist klar, ob Ihre Seite gute Angebote zur Suchanfrage bietet, Hintergrundwissen oder Tutorials bereitstellt oder die eine oder andere Verschwörungstheorie zum Thema Title-Tag auf Lager hat.

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Checkliste: Was muss Ihr Title-Tag leisten?

Ein guter Title-Tag muss…

  • das zentrale Keyword der Seite enthalten
  • relativ am Anfang Ihr Keyword beinhalten
  • den Nutzer ansprechen und zum Klick motivieren
  • die maximale Länge von 60 bis 70 Zeichen einhalten
  • die Begrenzung von 512 Pixel in der Breite einhalten, um nicht abgeschnitten zu werden (hat eine Nicht-Bewertung zur Folge)
  • den erwartbaren Inhalt Ihrer Seite ankündigen
  • am Ende die Marke nennen, durch eine Pipe oder einen Bindestrich getrennt

Die Marke im Title-Tag: Fazit

Selbst wenn Suchende schlussendlich nicht auf Ihr Ergebnis klicken sollten, wird diesen Ihre Marke trotzdem besser im Gedächtnis bleiben. Denn jede Suchanfrage, bei der die Marke im Titel angezeigt und somit von Suchenden gesehen wird, stellt für Sie zusätzliche Werbung ohne großen Aufwand dar. Und wenn jemand direkt nach Ihrer Marke sucht, ist eine Erwähnung in allen Titeln Ihrer Website unter SEO-kritischen Gesichtspunkten ein zusätzlicher Gewinn für Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Es bringt also nur Vorteile mit sich, wenn Sie Ihren Title-Tag wie beschrieben optimieren und somit bei den Internetusern längerfristig in Erinnerung bleiben.

#Title-Tag #TitleTag #Title #Titel #Marke #Markennennung #SEO #Suchmaschinenoptimierung #Suchmaschine

Collaboration-Tools — gemeinsam Großes erreichen

Collaboration-Tools — gemeinsam Großes erreichen
5, 7 Bewertungen

Collaboration-Tools verändern die heutige Arbeitswelt: Sie ermöglichen eine effizientere Kommunikation, eine bessere Absprache im Team sowie eine koordinierte Bearbeitung von anfallenden Aufgaben und Projekten. Diese Form der computergestützten Zusammenarbeit hat die Art und Weise, wie Teams miteinander arbeiten, nachhaltig beeinflusst. Grundprinzip aller Tools, die sich diesem Segment zuordnen lassen, ist der Informationsaustausch und die Kommunikation von Personen.

Was sind Collaboration-Tools?

Der Begriff „Collaboration-Tools“ bezeichnet übergreifend jede Form der digitalen oder technisch unterstützten Zusammenarbeit. Hierbei handelt es sich häufig um Apps oder andere Formen von Software, die es Personen ermöglichen, zeitgleich auf dieselben Dateien zuzugreifen. Häufig werden diese Tools zwecks Präsentationen, Meetings oder für Konferenzen parallel mit anderen Medien genutzt, um Sachverhalte für Gesprächspartner verständlicher machen zu können. Einige Tools bieten weitere interne Funktionen, die dies unterstützen und es beispielsweise ermöglichen, Notizen für die weitere Bearbeitung zu hinterlassen. Somit bieten diese Tools eine Plattform, um auf digitaler Ebene miteinander zu interagieren und so effizienter an gemeinsamen Projekten zu arbeiten.

Collaboration-Tools
Collaboration-Tool Microsoft Office 365
Digital Brand Manager (DIM)

Welche Vorteile bieten Collaboration-Tools?

Die Modernisierung der interaktiven Arbeit bringt einige wichtige Vorteile mit sich. So können räumlich getrennte Teams weiterhin effizient an denselben Aufgaben arbeiten. Zudem bieten sie die Möglichkeit, Kompetenzen und Kenntnisse durch die gemeinsame Bearbeitung zu vermitteln und erweitern daher ebenfalls das Bildungsangebot. Aus diesem Grund erfreuen sich diese Tools nicht nur bei Berufstätigen, sondern auch bei Studenten und Schülern zunehmender Beliebtheit. Letztere profitieren ebenfalls von den genannten Vorteilen, wenn sie zum Beispiel gemeinsame Arbeiten verfassen müssen oder sich von Kommilitonen dabei unterstützen lassen, sich neues Wissen anzueignen. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der durch die zahlreichen Vorteile der Collaboration-Tools ermöglicht wird, ist das sogenannte „Home Office“. Kann der Arbeitsplatz aufgrund von Krankheit oder anderer Faktoren nicht aufgesucht werden, bieten diese Tools die Möglichkeit, Büro-, Verwaltungs- und Planungstätigkeiten interaktiv mit anderen Angestellten auch von zu Hause aus wahrzunehmen.

Collaboration-Tools
Microsoft Office 365 Anwendungen

Die Nachteile der Collaboration-Tools

Wie in vielen anderen Lebensbereichen, die aufgrund der Digitalisierung stärker verknüpft und zugänglicher geworden sind, bieten auch Collaboration-Tools Grund zur Diskussion, wenn es um die Privatsphäre und den Datenschutz geht. Die allgegenwärtige Zugänglichkeit von Projekten und Teils streng vertraulichen Informationen bedarf eines verstärkten Schutzes und diverser Sicherheitsmaßnahmen, um vor unrechtmäßiger Vervielfältigung, Sabotage oder anderen Formen des Informationsmissbrauchs geschützt zu sein. Trotz diverser interner Schutzmaßnahmen, die diese Programme bieten, ist ein ausnahmsloser Schutz jedoch keineswegs gewährleistet. Ein weiterer Kritikpunkt, der im Kontext mit Collaboration-Tools diskutiert wird, ist die zunehmende Überwachung und Kontrolle (der Arbeitsleistung). Neben dem Vorteil möglicher Effizienzsteigerungen können sie auch zur Folge haben kann, dass Mitarbeiter verstärkt unter psychischem Druck stehen.

Seminar Agiles Marketing - Methoden und Tools

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Fazit

Collaboration-Tools haben den Arbeitsmarkt nachhaltig verändert und revolutioniert. Es handelt sich demnach nicht nur um eine Phrase mit Collaborations tools, wenn die Vorteile der digitalen Zusammenarbeit hervorgehoben werden. In vielen Bereichen profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber von ihren Vorzügen. Aus diesem Grund ist Software dieser Art bereits zum festen Bestandteil der Arbeitswelt geworden. Die Vorzüge sind jedoch unter Vorbehalt berechtigter Risiken zu genießen, da diese Tools nicht uneingeschränkt vor Missbrauch zu schützen sind und eine unverhältnismäßige Überwachung begünstigen. Schlussendlich sind Collaboration-Tools daher differenziert zu betrachten und keineswegs rein positiv oder völlig negativ zu werten. Die Vor- und Nachteile sollten stets abgewogen werden und möglichen Risiken im Vorfeld vorgebeugt werden.