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POS-Material im Frühjahr

POS-Material im Frühjahr
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Am 20. März ist Frühlingsanfang für den Einzelhandel ein wichtiges Datum. Wenn sich die ersten warmen Sonnenstrahlen zeigen und die Tage länger werden, steigt bei den Verbrauchern die Kauflust. Die Innenstädte locken mit attraktiven Frühlings-Angeboten und neuen Kollektionen passend zur Jahreszeit. Umso wichtiger ist es für Unternehmer, im Frühjahr mit saisonbezogener Werbung auf den eigenen Point of Sale aufmerksam zu machen. Der Point of Sale ist der Verkaufspunkt für Ihre Produkte oder Dienstleistungen und somit der Ort, den Sie durch gezieltes Marketing bewerben möchten.

Den Außenbereichen kommt dabei eine besondere Rolle zu. Durch gezielte Kaufanreize lenken Sie das Interesse auf Ihren Point of Sale, kurbeln den Verkauf an und grenzen sich von der Konkurrenz ab. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Ihre Marketingkommunikation mit POS Material verbessern und welche Werbemittel im Außenbereich eine hohe Wirkung erzielen.

POS Material im Frühjahr

Mit POS-Material im Außenbereich werben

Ob Ladengeschäft, Apotheke oder Gastronomie: Die Außenwerbung bildet die Basis für eine erfolgreiche Verkaufsförderung. Mit attraktiv gestalteten Außenbereichen machen Sie Passanten aufmerksam und regen Spontankäufe an. Ziel der Außenwerbung ist es, die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen und Ihr Unternehmen langfristig in Erinnerung zu rufen.

POS-Material dient dabei als werbewirksamer Blickfänger. Der Begriff POS-Material bezeichnet Werbeträger zur Verkaufsförderung am Point of Sale. In den Außenbereichen sind das zum Beispiel Kundenstopper, Schaukästen und Kreidetafeln. Ihr Vorteil: Sie sind flexibel einsetzbar und lassen sich passend zur Jahreszeit individuell gestalten.

Wichtig ist bei der Außenwerbung immer der vermittelte Gesamteindruck. Es sollte ein harmonisches Bild entstehen, das Ihr Sortiment und Gesamtkonzept gut repräsentiert. So wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe und machen Lust auf mehr.

Das richtige POS-Material im Frühjahr

Die ersten warmen Sonnenstrahlen können Sie gezielt nutzen, um Ihre Außenwerbung stark in Szene zu setzen. Das helle Licht hebt Strukturen hervor und lässt die Farben leuchten. Die ideale Grundlage also, um Ihre Produkte effektiv zu bewerben.

Im Frühjahr bieten sich dazu umweltfreundliche, naturbelassene Materialien wie Holz an. Plakatrahmen oder Kreidetafeln mit Holzrahmen eignen sich besonders für Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Marktstände. Das Naturmaterial Holz zeugt von handgemachter Qualität und Regionalität. Somit vermitteln Sie ein gastfreundliches, einladendes Bild von Ihrem Betrieb.

Ideal zum Werben und Informieren im Frühjahr ist auch POS-Material aus Acrylglas. Das transparente, lichtdurchlässige Material lässt Ihre Werbung wortwörtlich im besten Licht erstrahlen. Das UV-stabile, bruchsichere Material eignet sich auch für wechselhaftes Wetter.

Mit POS-Material aus Aluminium unterstreichen Sie wiederum Ihren Qualitätsanspruch. Die strahlende Optik zeugt von Hochwertigkeit und Qualität. Ein weiterer Vorteil: POS Material aus Aluminium ist wetterfest und lässt sich durch das geringe Eigengewicht einfach transportieren.

Welches POS-Material für welchen Standort?

Mit gut gewähltem POS-Material schaffen Sie einen attraktiven Rahmen für Ihre Werbebotschaft. Sie erhöhen die Reichweite Ihrer Werbung und vermitteln den Kunden einen authentischen Eindruck von Ihrem Angebot. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Werbemittel für Außenbereiche vor.

  • Kundenstopper: Diese klappbaren Gehwegaufsteller haben einen hohen Aufmerksamkeitswert für potenzielle Kunden. Ein schneller Plakatwechsel ist durch das praktische Klapprahmensystem jederzeit möglich. An wechselhaften Frühjahrstagen sind Ihre Plakate mit wetterfesten Kundenstoppern optimal geschützt.
  • Kreidetafelaufsteller: Kreidetafeln sind mittels Kreidemarker individuell beschriftbar und zeugen von handgemachter Qualität. Sie bieten ein Höchstmaß an Flexibilität und eignen sich insbesondere für Hotellerie und Gastronomie. Vor allem Modelle mit Holzrahmen vermitteln ein einladendes, gastfreundliches Erscheinungsbild.
  • Prospekthalter mit Deckel: Diese praktischen Acrylglas-Halterungen schützen Prospekte und Broschüren vor Feuchtigkeit und Schmutz. Nutzen Sie Prospekthalter, um Ihr POS-Material auch außerhalb der Geschäftszeiten zur Verfügung zu stellen. Durch Platzierung in Griffhöhe motivieren Sie Ihre Kunden zum Zugreifen.
  • Schaukästen: Diese verschließbaren Infokästen sind ein hervorragendes Mittel zum Werben und Informieren im Außenbereich. Nutzen Sie den Schaukasten zur Präsentation von Informationen, aktuellen Angeboten und Speisekarten. Ein integriertes Schloss bietet Schutz vor unbefugtem Zugriff.
  • Fahrradständer mit Werbung: Fahrradständer werden von Einzelhändlern als POS-Material häufig vergessen – dabei bieten sie dem Kunden einen konkreten Nutzen und werden somit gern angenommen. Bei steigenden Temperaturen im Frühjahr wird das Fahrrad wieder vermehrt genutzt, sodass Fahrradständer mit individuell bedruckter Werbefläche eine hohe Werbewirkung erzielen.

Gezielte Verkaufsförderung mit POS-Material

Mit einer durchdachten Außenwerbung bewerben Sie im Frühjahr erfolgreich Ihren Point of Sale. Nutzen Sie die ersten Sonnenstrahlen und die positive Stimmung aus, um den Umsatz anzukurbeln. Ob dekorativer Klapprahmen, rustikale Kreidetafel oder großflächig bedruckter Fahrradständer: Mit gezielt eingesetztem POS-Material ist Ihnen die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden sicher.

Hilfe, eine Schaufensterpuppe beobachtet mich!

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Die Analyse von Käuferströmen wird im Einzelhandel insbesondere von größeren Filialisten gelegentlich als Marktforschungsprojekt initialisiert. Aktuell diskutieren dies insbesondere deutsche Medien unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes und unterstellen den Filialisten, dass sie ihre Kunden ausspionieren. Worum geht es eigentlich wirklich?

Grundsätzlich besteht im Einzelhandel ein Informationsdefizit darüber, wie Endkunden ihren Kaufprozess steuern, auf welchen Wegen sie sich durch das Geschäft bewegen und welche Anforderungen sie an das Layout und das Bestücken von Einzelhandelsflächen haben.

Kunde

Eine Möglichkeit, diese Fragen zu beantworten, kann durch Beobachtungen von Kunden realisiert werden. Im Regelfall werden Probanden offen befragt und durch Interviewer beim Einkaufen begleitet. Diese erstellen einen Laufplan und ein „Tagebuch“. Diese Daten werden dann analysiert und ausgewertet, um das Ladenlayout und die Positionierung der Kategorien anzupassen.

In den USA hat sich der Marktforscher Paco Underhill damit einen Namen gemacht, dass er über Jahrzehnte hinweg Kunden beim Shoppen gefilmt hat und dieses Kaufverhalten dann ausgewertet hat. Diese Erkenntnisse haben moderne Shoplayouts positiv beeinflusst:

Why We Buy: The Science of Shopping--Updated and Revised for the Internet, the Global Consumer, and Beyond

Warum kaufen wir?: Die Psychologie des Konsums

Dieses Filmen bzw. Beobachten der Kunden wird klassischerweise über Kameras realisiert, die den Kameras aus Diebstahl- und Überwachungsanlagen ähneln. Aktuell sorgt die italiensche Firma ALMAX für Aufregung, da diese eine Schaufensterpuppe anbietet, die eine Kamera eingebaut hat. Die mit dieser Puppe erhobenen Daten werden dann durch eine spezielle Auswertungssoftware analysiert und so für Interpretationen durch die Marketingverantwortlichen aufbereitet. Mit einem überschaubaren Aufwand können so Optimierungen in den Geschäften durchgeführt werden, mit denen sich die Kunden wohler fühlen und die somit für mehr Umsatz sorgen. Shoppen macht dann noch mehr Spaß!

Eine positive Entwicklung für den Einzelhandel!?

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Für die gestiegenen Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel ab 100 Quadrathmetern, einschließlich der Discounter Aldi, Lidl und Norma, gibt es zwei Gründe: Zum einen standen den Händlern zwei Verkaufstage mehr zur Verfügung als im letzten Jahr. Zum anderen haben sich die Preissteigerungen vor allem in Bezug auf Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke weiter fortgesetzt. Diese beiden Gruppen sind mit sechs Prozent stark betroffen. Die allgemeine Preissteigerung liegt lediglich bei 2,6 Prozent.

Die Discounter verzeichnen im Gegensatz zu dem Brachendurchschnitt mit einem Plus von sieben Prozent einen doppelt so hohen Umsatzzuwachs. Aus dem Handelspanel lässt sich schlussfolgern, dass deutsche Verbraucher den Großteil ihrer alltäglichen Konsumgüter bei den Discountern einkaufen. Dabei ist die Tendenz steigend. Im Bereich der Werbeausgaben sind ebenfalls die Discounter als Wachstumstreiber anzusehen. Die Werbeausgaben des Handels stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent an.

Die Verbraucher scheinen ihr Kaufverhalten an die gestiegenen Preise anzupassen. Im Bereich der gesunden Ernährung geben nur noch 29 Prozent der Befragten an auf diesen Zusatznutzen zu achten. Im Jahr 2007 war es noch jeder Dritte. Auch die Angabe "für naturreine Produkte mehr ausgeben zu wollen" sank um zwei Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Die reifere Verbraucherschicht ist hiervon weniger betroffen. Hier sind wesentlich weniger Schnäppchenjäger zu finden.

Quelle: Absatzwirtschaft.de