Schlagwort-Archive: EInzelhandel

Vollsortiment – Unterschiedliche Zielgruppen ansprechen

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Mit einem breitgefächerten Sortiment verschiedene Zielgruppen ansprechen – diese Idee steckt hinter einem Vollsortiment. Statt ausschließlich Produkte einer bestimmten Warengruppe anzubieten, werden im Vollsortiment eine Vielzahl an Warengruppen geboten. So kennt man es zum Beispiel aus großen Warenhäusern, Möbelhäusern, Supermärkten oder von Elektronikhändlern. Doch was genau macht ein Vollsortiment so attraktiv und welche Herausforderungen gilt es abzuwägen?

Vollsortiment – Definition

Ein Vollsortiment ist aus verschiedenen Warengruppen zusammengesetzt und spricht daher die unterschiedlichsten Zielgruppen an: Denken Sie beispielsweise an ein gut sortiertes Warenhaus, in dem Sie von Schreibwaren über Kleidung bis hin zu Geschirr so gut wie alles finden, oder an ein Möbelhaus, in dem Sie von der Küche bis zum Wohnzimmer Ihre komplette Einrichtung kaufen können. Händler mit Spezialsortiment haben demgegenüber in puncto Produktvielfalt oft das Nachsehen und versuchen, den großen Anbietern über Preispolitik und clevere Marketingaktionen die Käufer abzuwerben. Welche Breite Sie für Ihr Sortiment wählen, hat direkte Auswirkungen auf Ihr POS-Marketing und Ihre Zielgruppenkommunikation.

Vollsortiment Sortimentsgestaltung

Vollsortiment vs. Fachsortiment – Wo liegen die Unterschiede?

Verschiedene Handelsketten setzen auf ein Vollsortiment als Kundenmagnet, etwa in der Möbelindustrie oder im Elektronikhandel. Neben bekannten Markenartikeln und hochpreisigen Produkten werden auf der Verkaufsfläche meist auch Produkte aus einem niedrigeren Preissegment angeboten. Die aufwendige Warenpräsentation ist darauf ausgerichtet, anspruchsvolle Kunden zu überzeugen und sich von Händlern mit Spezialsortiment abzugrenzen. Extras wie die persönliche Beratung runden das Angebot ab. Allerdings steigen mit dem umfangreichen Vollsortiment und den Bemühungen um ein kundenfreundliches Ambiente auch die Kosten für Miete, Lagerung und Personal, was wiederum die Preise oftmals in die Höhe treibt.

Im Gegensatz dazu bieten Händler mit Fachsortiment ein relativ begrenztes Warensortiment, wie beispielsweise Küchenfachhändler oder spezialisierte HiFi-Händler, die sich auf eine Warengruppe spezialisiert haben. Die Positionierung dieser Händler erfolgt über die hohe Expertise für den jeweiligen Produktbereich, der im Vollsortiment nicht immer gegeben ist.

Vollsortiment clever vermarkten dank Zielgruppenorientierung

Wie sich ein Vollsortiment dank intelligenter Zielgruppenorientierung clever vermarkten lässt, zeigen beispielsweise große Supermarktketten wie Edeka und Rewe. Beide Unternehmen haben Trendthemen wie vegetarische Ernährung, Bio-Produkte, frische Snacks und Regionalität früh und konsequent aufgegriffen, ganz zur Freude der Konsumenten. Lokal auf Kundenvorlieben reagieren zu können, ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil der Vollsortimenter und sorgt für höhere Umsätze. Darüber hinaus sind die klassischen Supermärkte darum bemüht, ihre Eigenmarken weiterzuentwickeln, um den Preiskampf mit den Discountern aufnehmen zu können. So wird das Vollsortiment um attraktive Produkte ergänzt, deren Preise sich teilweise nicht oder nur unwesentlich von denen der Discounter unterscheiden.

Die Billiganbieter wiederum reagieren auf den Branchendruck mit immer mehr exklusiven Markenartikeln, die aggressiv beworben werden, und investieren für ein hochwertigeres Image zudem hohe Summen in Filialerweiterungen und aufwändige Renovierungsprogramme. Denn billig allein zeiht längst nicht mehr: Verbraucher erwarten eine angenehme Aufenthaltsqualität und eine solide Auswahl an Waren.

Vorteile eines Vollsortiments

Das Vollsortiment hat den großen Vorteil, dass Kunden alles an einem Ort finden: Mit nur einer Einkaufstour kann der komplette Wocheneinkauf erledigt, eine rundum neue Garderobe ausgesucht oder die Wohnung von oben bis unten eingerichtet werden. So lässt sich das Einkaufserlebnis für den Kunden besonders bequem gestalten.

Zudem überzeugt die große Auswahl des Vollsortiments. Kunden haben meist die Wahl zwischen Produkten verschiedener Preiskategorien, von Premiumprodukten zu hohen Preisen bis hin zu günstigeren Alternativen oder Eigenmarken. Dadurch lässt sich durch ein Vollsortiment eine breitgefächerte Zielgruppe ansprechen.

Digital Brand Manager (DIM)

Herausforderungen eines Vollsortiments

Eine der größten Herausforderungen des Vollsortiments besteht darin, trotz vielseitiger Produkte eine qualitative Beratung bieten zu können. Händler mit Fachsortiment kennen sich meist bis ins Detail mit ihren Produkten aus und können Kunden gezielt, individuell und zuverlässig beraten. Im Vollsortiment sind Verkäufer für eine größere Palette an Marken und Produkten zuständig. Händler mit Vollsortiment sollten deshalb dafür sorgen, dass Mitarbeitende stets gut geschult werden, wenn neue Produkte ins Sortiment aufgenommen werden oder sich Produktfeatures ändern.

Darüber hinaus stehen auch die Vollsortimenter im Wettbewerb mit dem Online-Handel. Online finden Kunden alle Produkte, die sie suchen und profitieren noch dazu von der bequemen Lieferung nach Hause. Stationäre Händler sollten daher das Kauferlebnis vermarkten – vor Ort kann der Kunde die Ware anfassen und ausprobieren. Zusätzlich sind Serviceleistungen, wie Lieferung nach Hause, Beratung oder Reparatur ein Muss, um sich vom Online-Handel abzuheben und die Fachsortimenter zu übertreffen.

Fazit

Händler mit Vollsortiment werden sich immer ähnlicher, die Unterschiede zwischen den einzelnen Händlern schwinden allmählich. Wenn Preis und Angebot sich angleichen, entscheiden der Kundenservice und das Ambiente des Point of Sale in Zukunft darüber, wer im ständigen Kopf-an-Kopf-Rennen die Nase vorn hat. Einkaufen im Handel vor Ort muss durch den anhaltenden Wettbewerb mit dem Online-Handel noch stärker zu einem Erlebnis werden.

Bemühen Sie sich verstärkt darum, ein positives Einkaufserlebnis an Ihrem Point of Sale zu schaffen und Ihren Kunden neben einem abwechslungsreichen Vollsortiment hochwertiges Entertainment zu bieten. Mit dem Seminar „Trade Marketing“ setzen Sie Ihre Verkaufsförderungs-Tools noch gewinnbringender ein, generieren neue Kunden und steigern Ihren Umsatz!

#Vollsortiment #Fachsortiment #StationärerHandel #Sortiment #Produktauswahl #Kundenerlebnis

Mit Werbeballons den PoS in Szene setzen

Mit Werbeballons den PoS in Szene setzen
5, 4 Bewertungen

Den PoS in Szene zu setzen, gehört für Einzelhändler genauso zum Alltag wie für große Handelsketten. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden beginnt nämlich bereits damit, das eigene Ladengeschäft bereits von außen möglichst einladend wirken zu lassen. Nicht nur zur Neueröffnung sollten Sie sich daher immer mal etwas Neues einfallen lassen, um Kunden in das Geschäft zu locken. Bei Verkaufsaktionen und zu besonderen Anlässen bieten sich dafür beispielsweise Werbeballons, ein Glücksrad oder Aufsteller vor dem Geschäft an.

Das Konzept für den PoS muss stimmen

Um die Attraktivität des PoS für Kunden zu maximieren, sollte vorab ein Konzept entwickelt werden, das die optische Gestaltung der Verkaufsfläche plant. Ein bisschen Deko hier und ein paar Werbeartikel da sind wenig überzeugend. Darum steht die Planung aller Elemente, sowie die farbliche Abstimmung im Mittelpunkt. Displays, Werbeplakate und -banner, Teppiche und Ballons, sind Elemente, die dem Kunden zuerst ins Auge fallen. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Elemente für ein stimmiges Gesamtbild sorgen und zur Marke passen. Halten Sie sich bei der Farbgestaltung daher am besten an das Corporate Design: Logos sollten identisch sein, Farben sollten aufeinander abgestimmt sein und Schriftzüge sollten sich nicht unterscheiden. Ein stimmiges Gesamtbild sorgt im Endeffekt nicht nur für mehr Aufmerksamkeit, sondern auch für einen positiven ersten Eindruck.

Werbeballons

Besondere Aktionen am PoS in Szene setzen

Sie eröffnen ein neues Ladengeschäft oder feiern ein Jubiläum? Sie starten den Sommer Sale oder eine Weihnachtsaktion? Dann machen Sie auf diese Events aufmerksam! Und zwar online ebenso wie offline. Kündigen Sie Ihre Aktion auf der Website und in Social Media an und begleiten Sie die Verkaufsaktion mit Fotos und Videos bei Facebook und Instagram. Damit potenzielle Kunden den Weg ins Geschäft finden, sind optische Eyecatcher gefragt. Werbeballons und -banner sind eine wunderbare Möglichkeit, Ihren PoS aus der Masse hervorstechen zu lassen. Ein Bogen aus Luftballons, der den Eingang umrahmt und ein Banner, das den Anlass der Aktion verkündet, ergeben ein absolutes Dreamteam. Gerade Luftballons fallen direkt ins Auge – besonders, wenn Sie die Luftballons bedrucken lassen, zum Beispiel mit einer Botschaft und Ihrem Logo. Um den analogen Werbeballon mit der heutigen digitalen Welt zu verbinden, ist es zudem möglich, noch QR-Codes darauf zu drucken. Durch das Einscannen können Kunden auf eine Landingpage geführt und mit zusätzlichen Informationen versorgt werden.

Natürlich können Werbeballons auch als Giveaway eingesetzt werden, wenn dies zu Ihrem Unternehmen passt. Vor allem Kinder freuen sich über Luftballons und locken so die ganze Familie zum PoS. Sie können an jeden Ballon zusätzlich einen Flyer oder Rabattgutschein binden, um einen erneuten Besuch in Ihrem Geschäft anzustoßen. So haben sowohl die Kleinen als auch deren Eltern etwas von diesem Werbegeschenk.

Nachhaltigkeit bewahren

Für jede Verkaufsaktion neue Werbemittel zu kaufen, ist nicht nur ein hoher Kostenfaktor, sondern erzeugt auch hohe Mengen an Müll. Wer nachhaltig agieren möchte, sollte daher versuchen, auf wiederverwendbares oder recyclebares Werbematerial zu setzen. Wie wäre es beispielsweise mit Ballons aus 100% Naturlatex, die biologisch abbaubar sind? In der Unternehmensfarbe und mit Ihrem Logo bedruckt können diese zu verschiedenen Anlässen genutzt werden. Wenn Sie grünes Marketing betreiben möchten, sollten Sie hingegen den Kauf von Folienballons vermeiden, da diese zu einem sehr großen Teil aus Plastik bestehen.

WerbeballonsWerbeballons online kaufen

Der Onlineshop promobedarf.de bietet Ihnen ein umfassendes Angebot an Werbeballons. Mit hochwertiger Made-in-Germany Qualität bietet er Ihnen ausgezeichnete Produkte mit einem vollkommen blickdichten Druck. Sollten Sie kurzfristig Ihren Bedarf an Werbeballons decken müssen, ist es möglich mit dem Expressversandt innerhalb von 24h Ihre Ware zu erhalten. Der Standardversand wird vom Anbieter gratis angeboten. Auch andere Werbemittel bietet Ihnen der Onlineshop mit mehr als 10 Jahren Erfahrung an. Mit jeder Bestellung erhalten Sie einen direkten Ansprechpartner mit Durchwahl und direkter E-Mail-Adresse.

Schrift, Farben und Logo können online aufeinander abgestimmt werden. Dabei ist es möglich, die Druckfarbe passend zur Firmenfarbe individuell nach PANTONE auszuwählen und ein kostenloses Produktmuster anzufordern. Über den Onlineshop können Sie auch Herzballons bedrucken lassen. Je nach Anlass passen diese noch besser als klassische runde Ballons und sorgen für einen wunderbaren Hingucker.

POS-Material im Frühjahr

POS-Material im Frühjahr
4.8, 4 Bewertungen

Am 20. März ist Frühlingsanfang für den Einzelhandel ein wichtiges Datum. Wenn sich die ersten warmen Sonnenstrahlen zeigen und die Tage länger werden, steigt bei den Verbrauchern die Kauflust. Die Innenstädte locken mit attraktiven Frühlings-Angeboten und neuen Kollektionen passend zur Jahreszeit. Umso wichtiger ist es für Unternehmer, im Frühjahr mit saisonbezogener Werbung auf den eigenen Point of Sale aufmerksam zu machen. Der Point of Sale ist der Verkaufspunkt für Ihre Produkte oder Dienstleistungen und somit der Ort, den Sie durch gezieltes Marketing bewerben möchten.

Den Außenbereichen kommt dabei eine besondere Rolle zu. Durch gezielte Kaufanreize lenken Sie das Interesse auf Ihren Point of Sale, kurbeln den Verkauf an und grenzen sich von der Konkurrenz ab. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Ihre Marketingkommunikation mit POS Material verbessern und welche Werbemittel im Außenbereich eine hohe Wirkung erzielen.

POS Material im Frühjahr

Mit POS-Material im Außenbereich werben

Ob Ladengeschäft, Apotheke oder Gastronomie: Die Außenwerbung bildet die Basis für eine erfolgreiche Verkaufsförderung. Mit attraktiv gestalteten Außenbereichen machen Sie Passanten aufmerksam und regen Spontankäufe an. Ziel der Außenwerbung ist es, die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen und Ihr Unternehmen langfristig in Erinnerung zu rufen.

POS-Material dient dabei als werbewirksamer Blickfänger. Der Begriff POS-Material bezeichnet Werbeträger zur Verkaufsförderung am Point of Sale. In den Außenbereichen sind das zum Beispiel Kundenstopper, Schaukästen und Kreidetafeln. Ihr Vorteil: Sie sind flexibel einsetzbar und lassen sich passend zur Jahreszeit individuell gestalten.

Wichtig ist bei der Außenwerbung immer der vermittelte Gesamteindruck. Es sollte ein harmonisches Bild entstehen, das Ihr Sortiment und Gesamtkonzept gut repräsentiert. So wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe und machen Lust auf mehr.

Das richtige POS-Material im Frühjahr

Die ersten warmen Sonnenstrahlen können Sie gezielt nutzen, um Ihre Außenwerbung stark in Szene zu setzen. Das helle Licht hebt Strukturen hervor und lässt die Farben leuchten. Die ideale Grundlage also, um Ihre Produkte effektiv zu bewerben.

Im Frühjahr bieten sich dazu umweltfreundliche, naturbelassene Materialien wie Holz an. Plakatrahmen oder Kreidetafeln mit Holzrahmen eignen sich besonders für Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Marktstände. Das Naturmaterial Holz zeugt von handgemachter Qualität und Regionalität. Somit vermitteln Sie ein gastfreundliches, einladendes Bild von Ihrem Betrieb.

Ideal zum Werben und Informieren im Frühjahr ist auch POS-Material aus Acrylglas. Das transparente, lichtdurchlässige Material lässt Ihre Werbung wortwörtlich im besten Licht erstrahlen. Das UV-stabile, bruchsichere Material eignet sich auch für wechselhaftes Wetter.

Mit POS-Material aus Aluminium unterstreichen Sie wiederum Ihren Qualitätsanspruch. Die strahlende Optik zeugt von Hochwertigkeit und Qualität. Ein weiterer Vorteil: POS Material aus Aluminium ist wetterfest und lässt sich durch das geringe Eigengewicht einfach transportieren.

Welches POS-Material für welchen Standort?

Mit gut gewähltem POS-Material schaffen Sie einen attraktiven Rahmen für Ihre Werbebotschaft. Sie erhöhen die Reichweite Ihrer Werbung und vermitteln den Kunden einen authentischen Eindruck von Ihrem Angebot. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Werbemittel für Außenbereiche vor.

  • Kundenstopper: Diese klappbaren Gehwegaufsteller haben einen hohen Aufmerksamkeitswert für potenzielle Kunden. Ein schneller Plakatwechsel ist durch das praktische Klapprahmensystem jederzeit möglich. An wechselhaften Frühjahrstagen sind Ihre Plakate mit wetterfesten Kundenstoppern optimal geschützt.
  • Kreidetafelaufsteller: Kreidetafeln sind mittels Kreidemarker individuell beschriftbar und zeugen von handgemachter Qualität. Sie bieten ein Höchstmaß an Flexibilität und eignen sich insbesondere für Hotellerie und Gastronomie. Vor allem Modelle mit Holzrahmen vermitteln ein einladendes, gastfreundliches Erscheinungsbild.
  • Prospekthalter mit Deckel: Diese praktischen Acrylglas-Halterungen schützen Prospekte und Broschüren vor Feuchtigkeit und Schmutz. Nutzen Sie Prospekthalter, um Ihr POS-Material auch außerhalb der Geschäftszeiten zur Verfügung zu stellen. Durch Platzierung in Griffhöhe motivieren Sie Ihre Kunden zum Zugreifen.
  • Schaukästen: Diese verschließbaren Infokästen sind ein hervorragendes Mittel zum Werben und Informieren im Außenbereich. Nutzen Sie den Schaukasten zur Präsentation von Informationen, aktuellen Angeboten und Speisekarten. Ein integriertes Schloss bietet Schutz vor unbefugtem Zugriff.
  • Fahrradständer mit Werbung: Fahrradständer werden von Einzelhändlern als POS-Material häufig vergessen – dabei bieten sie dem Kunden einen konkreten Nutzen und werden somit gern angenommen. Bei steigenden Temperaturen im Frühjahr wird das Fahrrad wieder vermehrt genutzt, sodass Fahrradständer mit individuell bedruckter Werbefläche eine hohe Werbewirkung erzielen.

Gezielte Verkaufsförderung mit POS-Material

Mit einer durchdachten Außenwerbung bewerben Sie im Frühjahr erfolgreich Ihren Point of Sale. Nutzen Sie die ersten Sonnenstrahlen und die positive Stimmung aus, um den Umsatz anzukurbeln. Ob dekorativer Klapprahmen, rustikale Kreidetafel oder großflächig bedruckter Fahrradständer: Mit gezielt eingesetztem POS-Material ist Ihnen die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden sicher.

Hilfe, eine Schaufensterpuppe beobachtet mich!

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Die Analyse von Käuferströmen wird im Einzelhandel insbesondere von größeren Filialisten gelegentlich als Marktforschungsprojekt initialisiert. Aktuell diskutieren dies insbesondere deutsche Medien unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes und unterstellen den Filialisten, dass sie ihre Kunden ausspionieren. Worum geht es eigentlich wirklich?

Grundsätzlich besteht im Einzelhandel ein Informationsdefizit darüber, wie Endkunden ihren Kaufprozess steuern, auf welchen Wegen sie sich durch das Geschäft bewegen und welche Anforderungen sie an das Layout und das Bestücken von Einzelhandelsflächen haben.

Kunde

Eine Möglichkeit, diese Fragen zu beantworten, kann durch Beobachtungen von Kunden realisiert werden. Im Regelfall werden Probanden offen befragt und durch Interviewer beim Einkaufen begleitet. Diese erstellen einen Laufplan und ein „Tagebuch“. Diese Daten werden dann analysiert und ausgewertet, um das Ladenlayout und die Positionierung der Kategorien anzupassen.

In den USA hat sich der Marktforscher Paco Underhill damit einen Namen gemacht, dass er über Jahrzehnte hinweg Kunden beim Shoppen gefilmt hat und dieses Kaufverhalten dann ausgewertet hat. Diese Erkenntnisse haben moderne Shoplayouts positiv beeinflusst:

Why We Buy: The Science of Shopping--Updated and Revised for the Internet, the Global Consumer, and Beyond

Warum kaufen wir?: Die Psychologie des Konsums

Dieses Filmen bzw. Beobachten der Kunden wird klassischerweise über Kameras realisiert, die den Kameras aus Diebstahl- und Überwachungsanlagen ähneln. Aktuell sorgt die italiensche Firma ALMAX für Aufregung, da diese eine Schaufensterpuppe anbietet, die eine Kamera eingebaut hat. Die mit dieser Puppe erhobenen Daten werden dann durch eine spezielle Auswertungssoftware analysiert und so für Interpretationen durch die Marketingverantwortlichen aufbereitet. Mit einem überschaubaren Aufwand können so Optimierungen in den Geschäften durchgeführt werden, mit denen sich die Kunden wohler fühlen und die somit für mehr Umsatz sorgen. Shoppen macht dann noch mehr Spaß!

Eine positive Entwicklung für den Einzelhandel!?

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Für die gestiegenen Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel ab 100 Quadrathmetern, einschließlich der Discounter Aldi, Lidl und Norma, gibt es zwei Gründe: Zum einen standen den Händlern zwei Verkaufstage mehr zur Verfügung als im letzten Jahr. Zum anderen haben sich die Preissteigerungen vor allem in Bezug auf Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke weiter fortgesetzt. Diese beiden Gruppen sind mit sechs Prozent stark betroffen. Die allgemeine Preissteigerung liegt lediglich bei 2,6 Prozent.

Die Discounter verzeichnen im Gegensatz zu dem Brachendurchschnitt mit einem Plus von sieben Prozent einen doppelt so hohen Umsatzzuwachs. Aus dem Handelspanel lässt sich schlussfolgern, dass deutsche Verbraucher den Großteil ihrer alltäglichen Konsumgüter bei den Discountern einkaufen. Dabei ist die Tendenz steigend. Im Bereich der Werbeausgaben sind ebenfalls die Discounter als Wachstumstreiber anzusehen. Die Werbeausgaben des Handels stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent an.

Die Verbraucher scheinen ihr Kaufverhalten an die gestiegenen Preise anzupassen. Im Bereich der gesunden Ernährung geben nur noch 29 Prozent der Befragten an auf diesen Zusatznutzen zu achten. Im Jahr 2007 war es noch jeder Dritte. Auch die Angabe "für naturreine Produkte mehr ausgeben zu wollen" sank um zwei Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Die reifere Verbraucherschicht ist hiervon weniger betroffen. Hier sind wesentlich weniger Schnäppchenjäger zu finden.

Quelle: Absatzwirtschaft.de