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Wirksame Marketingmaßnahmen – 9 Beispiele, die immer funktionieren!

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In der heutigen schnelllebigen Welt ist es entscheidend, die richtige Marketingstrategie zu wählen, um die Reichweite zu erhöhen und Ihr Unternehmen effektiv am Markt zu positionieren. Wir haben einige Beispiele für wirksame Marketingmaßnahmen gesammelt, die immer funktionieren und wirkungsvoll sind. Doch es ist wichtig zu betonen, dass nicht jede Maßnahme für jedes Unternehmen gleich gut geeignet ist. Ein individuell angepasstes Marketingkonzept ist essenziell, um die spezifischen Ziele Ihres Unternehmens zu erreichen.

Die Devise „Wir machen mal was und dann sollen Milliardenumsätze kommen!“ führt selten zum Erfolg. Vielmehr ist es notwendig, Marketing immer strategisch und nachhaltig zu betreiben, um langfristige Erfolge zu erzielen. Es geht darum, Maßnahmen sorgfältig zu planen, durchzuführen und kontinuierlich anzupassen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und sich erfolgreich im Markt zu behaupten.

Man sollte daher einige Kernfragen vorab klären:

Was wollen wir eigentlich? Neue Kunden, andere Kunden? Mehr Aufmerksamkeit, mehr Kontakte für den Vertrieb? Oder vielleicht doch sogar weniger Kunden, die mehr Umsatz und Ertrag versprechen?

Wir haben bereits für einige verschiedenen Segmente Marketingmaßnahmen zusammengefasst:

  • Die besten Marketingmaßnahmen für Kanzleien finden Sie hier.
  • Die besten Marketingmaßnahmen für Autohäuser finden Sie hier.
  • Die besten Marketingmaßnahmen für Ärzte finden Sie hier.
  • Die besten Marketingmaßnahmen für Handwerker finden Sie hier.

Sie interessieren sich für weitere wirksame Marketingmaßnahmen oder haben immer noch nicht genug? Dann sind hier einige Tipps zu Marketingmaßnamen, die wirklich funktionieren:

Wirksame Marketingmaßnahmen 1: Eine eigene Webseite

Eine eigene Webseite gehört heutzutage einfach dazu. Jedoch beobachten wir immer wieder, dass Webseiten häufig nicht den modernen Standards genügen. Ein Online-Jahr dauert nur 3 Monate. Das heißt wenn Ihre Webseite schon 5 Jahre alt ist, ist sie in der Online-Welt eigentlich schon 20 Jahre alt. Eine moderne Webseite sollte natürlich auf Mobilgeräten funktionieren, interaktive Funktionen aufweisen und zum Anruf anregen oder Anfragen einleiten. Überprüfen Sie doch mal Ihre eigene Webseite: Wie sieht sie aus? Modern, innovativ oder vielleicht doch eher altbacken, traditionell und nicht wirklich spannend?

„Wir realisieren mit unserem Webseiten-Team 20 bis 30 neue Webseiten für mittelständische Unternehmen im Jahr. Dabei haben wir umfangreiche Erfahrungen gesammelt und können eine hochwirksame Webseite für unsere Kunden umsetzen, die mehr Aufmerksamkeit, mehr Anfragen und letztendlich auch mehr Umsatz realisiert. Sprechen Sie uns für ein Projekt einfach an. Übrigens: Seit Februar 2020 auch mit einem attraktiven Förderpaket und bis zu 50% Subventionierung."

Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

Suchmaschinenmarketing

Um Ihr Unternehmen erfolgreich im digitalen Raum zu positionieren und viele Menschen zu erreichen, ist eine Auseinandersetzung mit Suchmaschinenmarketing (SEM) unerlässlich. Dies gilt insbesondere, wenn es um die Marketingmaßnahme 'eigene Website' geht. Suchmaschinenmarketing, ein integraler Bestandteil des Online-Marketings, umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit in Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um mit Ihrer Website eine hohe Anzahl von Besuchern zu gewinnen und Ihr Unternehmen erfolgreich im digitalen Markt zu positionieren.

SEM teilt sich in zwei Hauptbereiche: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA). Beide Bereiche sind essenziell, um die Reichweite Ihrer digitalen Werbung zu maximieren und Ihre Marketingaktivitäten effektiv zu gestalten. Durch gezielte SEO- und SEA-Strategien können Sie sicherstellen, dass Ihr Unternehmen die gewünschte Zielgruppe erreicht und sich im digitalen Umfeld erfolgreich behauptet.

Wirksame Marketingmaßnahmen

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung, im Englischen als Search Engine Optimization bekannt und daher oft als SEO abgekürzt, zielt darauf ab, die Sichtbarkeit einer Webseite in den organischen Suchergebnissen zu verbessern. Anders als manche Werbemaßnahmen, ist SEO nicht direkt durch monetäre Mittel beeinflussbar. Im Laufe der Jahre wurden jedoch verschiedene Rankingfaktoren von Suchmaschinen identifiziert, die den heutigen SEO-Prozess prägen.

Im Folgenden möchten wir drei zentrale Aspekte der SEO näher beleuchten:

  1. Keyword-Analyse und -Recherche: Diese sind entscheidende Rankingfaktoren, da sie die inhaltliche Relevanz einer Webseite widerspiegeln. Keywords können aus einem Wort oder mehreren Wörtern bestehen. Man unterscheidet dabei zwischen:
    • Short-Tail-Keywords (1-2 Wörter)
    • Long-Tail- oder Nischen-Keywords (aneinandergereihte Wörter)
    • Brand-Keywords (z.B. "DIM", "BMW" ...)
    • Transaktionsbezogene Keywords (z.B. "Hüpfburg bestellen")
    • Geografische Keywords (z.B. "Schwimmbad in Köln")

    Die Kundensicht ist bei der Erstellung von Keywords entscheidend. Beispielsweise wäre es für einen Elektrohersteller wenig sinnvoll, das Keyword "Waschvollautomaten" anstelle von "Waschmaschinen" zu nutzen, da letzteres häufiger gesucht wird.

    Die Hauptbeurteilungsfaktoren für Keywords sind deren Relevanz, Suchvolumen und Konkurrenz. Der Prozess der Keyword-Recherche umfasst die Schritte: Inspiration/Sammlung, Qualifizierung und Auswahl.

    Zahlreiche Tools unterstützen die Keyword-Analyse und -Recherche, darunter viele kostenlose Angebote von Google, wie Google Trends, Google Search Console oder Google Keyword Planner.

  2. Onpage-Optimierung: Hierbei geht es um die Optimierung der eigenen Webseite. Wichtige Rankingkriterien umfassen:
    • Einbindung von Keywords
    • Informative Texte
    • Regelmäßige Aktualisierung des Inhalts
    • Schnelle Ladezeiten
    • Nutzung interner Verlinkungen zur Erhöhung der Verweildauer der Besucher
    • Ausfüllen von Alt-Texten für Bilder und Videos mit dem Haupt-Keyword
    • Meta Title und Description mit dem Haupt-Keyword versehen

    Ein Tipp: Relevanter Text sollte nicht in Bildern versteckt werden, da Suchmaschinen Texte in Bildern nicht effektiv lesen können. Das Einbinden von Grafiken ist jedoch sinnvoll, um auch über die Bildersuche gefunden zu werden.

  3. Offpage-Optimierung: Diese bezieht sich auf externe Faktoren, insbesondere auf Backlinks. Verlinkungen von anderen vertrauenswürdigen Webseiten signalisieren Suchmaschinen die Glaubwürdigkeit der eigenen Seite. Vorsicht ist jedoch bei der Auswahl von Verlinkungen geboten. Durch PR-Arbeit und das Teilen von Inhalten in sozialen Medien kann Aufmerksamkeit erregt und Backlinks generiert werden.

Suchmaschinenwerbung

Suchmaschinenwerbung, auch bekannt als Search Engine Advertising (SEA), ist ein wesentlicher Bestandteil des digitalen Marketings. Das Ziel von SEA ist es, die Sichtbarkeit einer Webseite durch bezahlte Werbeanzeigen in den Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen. Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) basiert SEA auf bezahlten Kampagnen, wodurch unmittelbare Sichtbarkeit und gezielte Reichweite erzielt werden können.

Wir möchten nun drei Schlüsselaspekte der Suchmaschinenwerbung näher betrachten:

  1. Keyword-Auswahl und Gebotsstrategie: Die Auswahl der richtigen Keywords ist entscheidend für den Erfolg einer SEA-Kampagne. Hierbei werden Keywords ausgewählt, die potenzielle Kunden wahrscheinlich bei der Suche verwenden. Es gibt verschiedene Arten von Keywords, ähnlich wie bei SEO:
    • Generische Keywords (z.B. "Laptop", "Smartphone")
    • Markenspezifische Keywords (z.B. "Apple iPhone", "Lenovo ThinkPad")
    • Produkt- oder dienstleistungsspezifische Keywords (z.B. "günstige Flüge", "Online-Rechtsberatung")

    Die Gebotsstrategie ist ebenfalls wesentlich. Sie bestimmt, wie viel man bereit ist, pro Klick auf eine Anzeige zu zahlen, und beeinflusst somit die Anzeigenposition und die Sichtbarkeit.

  2. Anzeigengestaltung und -optimierung: Die Gestaltung ansprechender Anzeigen ist von zentraler Bedeutung. Hierzu gehören:
    • Klare und direkte Botschaften
    • Starke Call-to-Action-Elemente (z.B. "Jetzt kaufen", "Mehr erfahren")
    • Verwendung von Ad Extensions, um zusätzliche Informationen wie Standort, Telefonnummer oder Zusatzlinks einzubinden
    • Regelmäßige Überprüfung und Optimierung der Anzeigentexte und -formate, um die Leistung zu verbessern und die Kosten zu optimieren

    Ziel ist es, die Nutzer nicht nur anzusprechen, sondern sie auch zum Klicken zu bewegen.

  3. Performance-Monitoring und -Analyse: Um den Erfolg der Suchmaschinenwerbung zu messen und zu verbessern, ist ein kontinuierliches Monitoring und eine detaillierte Analyse unerlässlich. Hierbei werden folgende Faktoren berücksichtigt:
    • Klickrate (Click-Through-Rate, CTR)
    • Konversionsrate (wie oft führt ein Klick zu einer gewünschten Aktion, z.B. Kauf)
    • Kosten pro Klick (Cost per Click, CPC)
    • Return on Investment (ROI)

    Tools wie Google Ads bieten umfassende Analysefunktionen, um die Leistung der Anzeigen zu überwachen und Anpassungen vorzunehmen.

Wirksame Marketingmaßnahmen 2: Autowerbung

Ja tatsächlich! Autowerbung ist in vielen Unternehmen tatsächlich noch sehr wirksam und beliebt. Ob Handwerksbetrieb, Anwaltskanzlei oder Zahnarztpraxis: Hier ist Autowerbung häufig noch ein wirksames Marketingtool. Z.B. der auffälliger Smart unser Digitalagentur milaTec: Er ist ein aktives Marketingtool und fällt auf. Sorgen Sie für Aufmerksamkeit und Reichweite in Ihrer Region und wenn Sie schon so viel Geld für ein Auto ausgeben dann soll das auch erfolgreich funktionieren.

milaTEC Smart

Wir realisieren für Sie jegliche Autobeschriftungen gemeinsam mit unseren Partnern. Sprechen Sie uns an!

Wirksame Marketingmaßnahmen 3: Google MyBusiness

Die Gelben Seiten sind tot! Heutzutage googelt doch jeder! Genau dafür gibt es einen Google MyBusiness Account. Ein kurzer Test: Suchen Sie nach Ihrem Unternehmen bei Google. Sie werden sehen, dass Ihr Google MyBusiness Account ausgespielt wird. Haben Sie diesen eingerichtet, gibt es dort u.a. Bilder, Produktabbildungen und Bewertungen.

Nutzen Sie auch alle Möglichkeiten, die Ihr Google MyBusiness Account bietet? Rufen Sie uns an (0221 – 99 555 10-0) oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Unser Team unterstützt Sie dabei, alles aus Ihrem Google MyBusiness Account herauszuholen und so Anfragen zu generieren.

DIM Google MyBusiness 1
DIM Google MyBusiness 2

Wirksame Marketingmaßnahmen 4: Social Media Ads

Facebook ist tot, TikTok ist Blödsinn und Instagram ist nur für nette Bilder? Leider hört man solche Aussagen permanent. Diese Aussagen sind schlichtweg falsch. Nutzen Sie die Reichweite der Social Media Plattformen für Ihr Geschäft im Rahmen eines effektiven Social-Media-Marketing! Egal, ob Sie Mitarbeiter suchen, in der Region bekannter werden wollen oder vielleicht konkret einzelne Unternehmen und Mitarbeiter ansprechen möchten: Social Media bieten Ihnen einen Zugang zu (neuen) Zielgruppen und eine sehr moderne und interaktive Art und Weise, Ihre Ziele zu realisieren.

Die Wahl der richtigen Plattform und der passenden Inhalte ist entscheidend. Beim Social-Media-Marketing geht es darum, die richtigen Kanäle zu wählen und Inhalte zu kreieren, die Mehrwert bieten. Ihre Werbebotschaft sollte dabei auf die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe abgestimmt sein, um effektiv zu kommunizieren und langfristige Beziehungen aufzubauen.

Nele Silberbach

„Haben Sie schon LinkedIn oder Facebook Ads genutzt? Wir begleiten Sie bei der Implementierung, den ersten Schritten und sorgen so für Performance in Ihren Social Media Ads.“

Nele Silberbach, Social Media- & Content Marketing bei milaTEC

Wirksame Marketingmaßnahmen 5: E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing funktioniert für uns nicht.“ Leider hört man solche Aussagen immer wieder, die jedoch nicht der Realität entsprechen. In nahezu allen Studien über Performance Marketing und Wirksamkeit zählt E-Mail-Marketing zu den effizientesten Business-Instrumenten. Es bietet eine hervorragende Plattform für Mobile Marketing, da E-Mails häufig auf mobilen Geräten gelesen werden. Durch den Einsatz von E-Mail Newslettern lassen sich Produkte und Dienstleistungen nicht nur kommunizieren, sondern auch effektiv und zielgerichtet bewerben. Wir bieten Ihnen umfassende Unterstützung bei der Implementierung von E-Mail-Marketing-Maßnahmen. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine rechtssichere Nutzung, um das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewährleisten und eine nachhaltige Kommunikation zu sichern.

Informieren Sie sich hier Über ein modernes E-Mail-Marketing.

Wirksame Marketingmaßnahmen 6: Content Marketing

Berichten Sie über sich, aktivieren Sie Ihre eigenen Mitarbeiter, Partner und Kunden! In unserer Kommunikationsgesellschaft erwarten alle mehr Kommunikation, Austausch und Interaktion als je zuvor. Durch Social Media Kanäle haben Sie die Möglichkeit, Ihre Corporate Identity zu stärken und Ihre Bekanntheit zu steigern, indem Sie die Reichweite erhöhen und online sichtbar werden. Nutzen Sie Ihre Webseite, Facebook oder Instagram, um über die Aktivitäten Ihres Unternehmens, konkrete Maßnahmen, Produkte und Erfolge zu berichten. Ihre Werbebotschaft kann auf diese Weise authentisch vermittelt werden und Leads generieren, indem Sie Ihre Kunden teilhaben lassen an dem, was Sie machen. Natürlich müssen Sie nicht rund um die Uhr online sein – dafür gibt es professionelle Tools, Checklisten, Redaktionspläne und konkrete Dienstleistungen. Möchten Sie Content-Marketing selbst realisieren? Unser Lehrgang zum Content Marketing Manager bietet flexible Online-Weiterbildungsmöglichkeiten, die Sie direkt umsetzen können, für mehr Reichweite, Interaktion und Transaktion.

Online Marketing Manager DIM Online-Lehrgang

Wirksame Marketingmaßnahmen 7: Verkaufsförderung

Am Point of Sale (POS) präsent zu sein, ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Marketingkonzepts. Wo kauft Ihr Kunde? Wo trifft er seine Kaufentscheidung und wie können Sie diese Entscheidung erleichtern? Rabatt-Coupons oder On-Pack-Maßnahmen können für Konsumgüterhersteller die richtige Werbestrategie sein. Doch wie gestaltet sich wirksame Verkaufsförderung für Dienstleister oder kleine Unternehmen? Hier kommt das Affiliate Marketing ins Spiel, ein effektiver Weg, Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Dieses Konzept beruht darauf, andere Webseiten dazu zu bringen, Ihre Leistungen und Produkte zu bewerben, indem sie dafür eine Provision erhalten.

Überlegen Sie auch, wie Sie auf Ihrer eigenen Webseite Ihre Produkte und Dienstleistungen besser präsentieren können, um Kunden zum Kauf zu animieren. Eine gut durchdachte Verbindung von Marketing und Vertrieb kann den Unterschied ausmachen. Indem Sie sich intensiv mit Ihren Kunden und deren Customer Journey auseinandersetzen, lernen Sie, was diese benötigen und erwarten, um bei Ihnen effizienter und schneller einzukaufen. Verkaufsförderung in der heutigen Zeit erfordert ein tiefes Verständnis der Kundenbedürfnisse und die richtige Anwendung moderner Marketinginstrumente.

Unsere nächsten Seminartermine

Erweitern Sie Ihr Expertenwissen und perfektionieren Sie Ihre Fähigkeiten im Bereich Marketing, indem Sie an unseren geplanten Seminaren teilnehmen. Hier Erfahren Sie alles Wichtige zu den anstehenden Seminarterminen:

Wirksame Marketingmaßnahmen 8: Empfehlungsmarketing

„Wir haben kein Marketing gemacht, unsere Kunden haben uns empfohlen.“ Sagen Sie das auch öfter? Natürlich sollen uns alle Benutzer und Kunden empfehlen. Dieses Empfehlungsmarketing sollte man jedoch auch strategisch und systematisch angehen, um die Kundenbindung zu stärken und gleichzeitig Neukunden zu gewinnen. Es geht darum, dass bestehende Kunden nicht nur einmalig empfehlen, sondern Ihr Unternehmen kontinuierlich erreichen und neue Kundenkreise erschließen. Warten Sie nicht auf den Zufall, sondern gehen Sie das Thema aktiv an! Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen Konzepte, wie Sie sowohl online als auch offline mehr Empfehlungen erzeugen können. Hierzu bieten wir gebündelte Informationen und bewährte Strategien zum Thema Empfehlungsmarketing, um Ihr Kundenempfehlungsnetzwerk effektiv auszubauen. Rufen Sie uns an, um Ihr Vorhaben zum Empfehlungsmarketing zu besprechen.

Marketingmaßnahmen 9: Events & Veranstaltungen

Eine der besten Plattformen für zielführende Interaktionen mit Kunden sind Events und Veranstaltungen. Planen Sie diese sowohl online als auch offline, um in direkten Kontakt mit Ihren Kunden zu treten. Veranstalten Sie beispielsweise einen Tag der offenen Tür, eine Fußball-EM-Party, einen Kongress, ein Seminar oder eine Abendveranstaltung mit neuen Inputs, eine Produktpräsentation oder Hausmesse. All diese Formate haben im modernen Marketing, sowohl im Bereich des Online-Marketings als auch im traditionellen Bereich, einen großen Stellenwert.

Aber seien Sie sich gewiss: Von nichts kommt nichts! Um die richtigen Marketingmaßnahmen effektiv zu nutzen, müssen Sie diese mit Ihren Events und Veranstaltungen verknüpfen. Integrieren Sie E-Mail-Marketing, Social Media Maßnahmen und Empfehlungsmarketing in Ihre Planung. So stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden nicht nur von der Veranstaltung erfahren, sondern auch teilnehmen und im Nachgang darüber sprechen. Dieses Zusammenspiel verschiedener Marketingkanäle trägt dazu bei, den Erfolg Ihrer Veranstaltungen zu maximieren.

Womit haben Sie gute Erfahrungen gemacht? Haben Sie weitere Tipps? Wir freuen uns auf Ihren Input.

Schauen Sie sich auch einmal auf unserer Webseite um. Wir haben vielfältige Tipps und Tricks für Ihr Marketing.

Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung wirksamer Marketingmaßnahmen?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

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Network Marketing – Die Macht des Netzwerks

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Das Network Marketing ist als Vertriebsform in den vergangenen Jahren zu viel Ruhm und Ehre gekommen. Zahlreiche Unternehmen setzen auch heute noch erfolgreich auf diese Vertriebsstruktur, während sich andere Konzerne von dieser verabschiedet haben. Es bleibt die spannende Frage, um was es sich beim Network Marketing, das auch als Strukturvertrieb bezeichnet wird, genau handelt. Wir klären im Folgenden auf und geben zudem wichtige Tipps für die praktische Umsetzung. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf prominente Anhänger des Network Marketings.

Was ist Network Marketing?

Network Marketing gibt es nicht erst seit wenigen Jahren. Diese Form des Vertriebs hat sich bereits über Jahrzehnte hinweg im Marketing etabliert. Dennoch ist es so, dass durch die Digitalisierung ein neuer Aufschwung durch den Sektor gegangen ist. Spätestens seit der Jahrtausendwende ist das Network Marketing deutlich mehr Menschen ein Begriff.

Bezeichnet wird dieses in Deutschland auch als Strukturvertrieb und ist damit gewissermaßen eine untergeordnete Form des klassischen Direktvertriebs. Der Direktvertrieb baut in der Regel auf die traditionelle Rolle von Firma und Angestellten. Beim Network Marketing kommen überwiegend freiberufliche Vertriebspartner zum Einsatz.

Der Gedanke hinter dem Network Marketing ist simpel: Die persönlichen Netzwerke der jeweiligen Vertriebspartner sollen als Wegweiser für den Erfolg dienen. Die Idee: Kunden trauen einem persönlichen Kontakt oder einer Empfehlung (Empfehlungsmarketing) eines Freundes eher als den Aussagen der Werbung. Da das Network Marketing vom Vertriebschef einer Firma aus über mehrere Ebenen aufgebaut werden kann, wird dieses international auch als Multi-Level-Marketing (MLM) bezeichnet.

Die einzelnen Vertriebspartner werden für ihre Arbeit im Zuge des Vertriebs der Dienstleistungen oder des Produktes belohnt. Generiert ein Vertriebspartner Umsätze für das Unternehmen, erhält dieser eine Vergütung in Form von einer Provision.

Das Besondere: Wurde der Vertriebspartner von einem anderen Vertriebspartner angeworben, wird auch dieser prozentual am Umsatz beteiligt. Traditionell gilt es so, dass die Vertriebspartner auf einem höheren Rang auch höhere Einnahmen generieren. Nicht selten ist es sogar so, dass die Partner auf höheren Stufen selbst nur noch begrenzt aktiv Waren oder Dienstleistungen verkaufen.

Auf einen Blick: Das zeichnet das Network Marketing aus

  • Spezialform des Direktvertriebs
  • Verkauf von Waren oder Dienstleistungen ohne Zwischenstation direkt an den Kunden
  • Persönliche Netzwerke der Vertriebspartner werden genutzt
  • Vertriebspartner arbeiten oftmals auf freiberuflicher Basis
  • Provision der Vertriebspartner für generierte Umsätze
  • Nicht allein durch die Einführung neuer Teilnehmer überlebensfähig (Unterschied zu Schneeballsystemen)

Marketingleiter/in (DIM)

Marketingleiter

Vorteile von Network Marketing

Das Network Marketing bietet einige Vorteile. Sowohl aus der Sicht des Unternehmens als auch aus Sicht der weiteren Beteiligten wie der Vertriebspartner:

  • Einnahmemöglichkeiten für Vertriebspartner auf mehreren Ebenen
  • Aufbau großer Vertriebsstrukturen möglich
  • Zusätzliche Marketing-Ausgaben können reduziert werden
  • Flexible Ausübung der Tätigkeit möglich
  • Oftmals hohes Engagement der Vertriebspartner

Einnahmemöglichkeiten für Vertriebspartner auf mehreren Ebenen

Einer der größten Vorteile des Network Marketings ist die Tatsache, dass Einnahmen auf mehreren Ebenen erzielt werden können. Gerade in der Anfangszeit bildet der Verkauf der Waren oder Dienstleistungen die wesentliche Einnahmequelle der Vertriebspartner. Diese können jedoch nach und nach weitere Vertriebspartner unter sich gewinnen und so eine zusätzliche Einnahme durch die Provisionsbeteiligungen schaffen.

Aufbau großer Vertriebsstrukturen möglich

Gerade im Network Marketing gelingt der Aufbau großer Vertriebsstrukturen in der Regel vergleichsweise leicht. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes kann sich enorm auszahlen. Die Vertriebler erhalten nicht nur Provisionen für die eigenen Verkäufe, sondern auch für die Umsätze, die durch von ihnen geworbene Vertriebspartner erzielt werden.

Diese wiederum haben ebenfalls ein Interesse daran, ein eigenes Vertriebssystem aufzubauen. Mit einer entsprechend großen Vertriebsstruktur sind hier beachtliche Einnahmen möglich.

Zusätzliche Marketing-Ausgaben können reduziert werden

Durch den Aufbau der voneinander unabhängigen Vertriebsstrukturen einzelner Partner können die Unternehmen hinter dem Network Marketing die zusätzlichen Marketing-Ausgaben oftmals spürbar reduzieren. Nicht selten verzichten diese Unternehmen vollständig auf Werbeanzeigen oder Ausstrahlungen im Fernsehen, zumal diese der Idee des Network Marketings zuwiderlaufen würden. Immerhin sollen neue Kunden durch das persönliche Vertrauen überzeugt werden und nicht durch eine möglichst unterhaltsame Werbeanzeige.

Flexible Ausübung der Tätigkeit möglich

Aus Sicht der Vertriebspartner ist ein weiterer großer Vorteil die flexible Ausübung der Tätigkeit. Gerade im Network Marketing agieren die Partner vollkommen unabhängig vom Unternehmen. So müssen diese nicht zu wöchentlichen Meetings in der Zentrale erscheinen und als freiberufliche Unternehmer auch keine Rechtfertigungen gegenüber Vorgesetzten äußern. Darüber hinaus gibt es in der Regel keine festen Arbeitszeiten, so dass die Tätigkeit im Vertrieb gut mit den eigenen Lebensvorstellungen vereinbart werden kann.

Die hohe Flexibilität macht es zudem möglich, den Einstieg erst einmal nebenberuflich zu versuchen und so das Risiko zu Beginn zu minimieren.

Oftmals hohes Engagement der Vertriebspartner

Ein oftmals unterschätzter Vorteil des Network Marketings ist zudem das häufig hohe Engagement der Vertriebspartner. Dieses basiert nicht allein auf dem Antrieb, sich eine möglichst große Vertriebsstruktur aufbauen zu können. Vielmehr steht hier oftmals auch eine persönliche Beziehung zum jeweiligen Produkt oder der Dienstleistung im Fokus.

Nicht selten sind die freiberuflichen Vertriebspartner ursprünglich selbst Kunden gewesen und haben sich vom Produkt derart überzeugen lassen, dieses künftig selbst zu vertreiben. Bessere Voraussetzungen für den erfolgreichen Vertrieb kann es kaum geben. Das hohe Engagement und die damit verbundene Leidenschaft sind ein maßgeblicher Aspekt für einen erfolgreichen Vertrieb im Network Marketing.

Wie funktioniert Network Marketing?

Ein wichtiges Kennzeichen des Network Marketings ist die Tatsache, dass der Verkauf von Waren oder Dienstleistungen direkt und ohne Zwischenschritte (z.B. Läden) an den Kunden stattfindet. Verglichen wird das Network Marketing oftmals mit dem unseriösen und illegalen Schneeballsystem. In der Art weisen die Konzepte gewisse Ähnlichkeiten auf. Der große Unterschied liegt jedoch darin, dass bei einem seriösen Network Marketing der Verkauf des jeweiligen Produktes im Vordergrund steht. Schneeballsysteme sind wiederum nur dann überlebensfähig, wenn immer wieder neue Mitglieder in die Struktur eingebracht werden können.

Der organisatorische Aufbau im Network Marketing ist mit einem traditionellen Pyramidensystem vergleichbar. Die oberste Instanz bildet hier beispielsweise ein Unternehmen mit seiner Vertriebsabteilung. In dieser sind möglicherweise ein paar wenige Mitarbeiter festangestellt und bauen unter sich jeweils mehrere Vertriebspartner auf.

Ein wichtiger Aspekt des Network Marketings ist das sogenannte "Upline-Downline"-Konzept. Die Upline bezieht sich auf die Person, die jemanden rekrutiert hat, während die Downline die Vertriebspartner umfasst, die von der rekrutierten Person eingeführt wurden. Die Upline profitiert in der Regel von den Verkäufen der Downline und erhält eine Provision auf deren Umsatz. Dieser Anreiz schafft ein System, in dem die Vertriebspartner bestrebt sind, ihr Team zu erweitern und zu unterstützen, da sie dadurch ihre eigenen Einkommensmöglichkeiten erhöhen.

Wichtig hierbei zu wissen ist, dass im Network Marketing enorm flache Hierarchien vorherrschen. Die übergeordneten Netzwerkmitglieder besitzen gegenüber den untergeordneten Mitgliedern keine Weisungsbefugnis, sondern sind vor allem für deren Einarbeitung zuständig.

Wird ein Produkt oder eine Dienstleistung durch den Verkäufer verkauft, erhält dieser basierend auf einem Vergütungsplan einen Teil der Gesamtprovision. Ein weiterer Teil fließt an den sogenannten Förderer. Also die Person, die den jeweiligen Vertriebspartner angeworben hat. Sofern beteiligt, werden jeder Ebene der Struktur Provisionen zugesprochen. Partner auf einer höheren Ebene können so Einnahmen durch mehrere unter ihnen angeordnete Partner und deren Vertriebsstrukturen generieren.

Network Marketing

Tipps für erfolgreiches Network Marketing

Zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass auch beim Network Marketing ein Erfolg nicht immer garantiert ist. Im Folgenden sind deshalb einmal fünf wichtige Tipps zu finden, die für einen erfolgreichen Strukturvertrieb berücksichtigt werden sollten.

#1 Kundenzufriedenheit in den Fokus stellen

Der wohl wichtigste Erfolgsfaktor für das Network Marketing ist die Kundenzufriedenheit. Die Kunden sollten das eigene Produkt oder die Dienstleistung nicht nur anständig finden, sondern dieses bestenfalls freiwillig einer Vielzahl an weiteren Freunden empfehlen. Genau hier setzt ein wichtiger Aspekt des Network Marketings an. Viele der Kunden werden selbst zu Vertrieblern und können so die eigenen Einnahmen deutlich erhöhen und Geld verdienen. Dies wird jedoch nur gelingen, wenn es sich um zufriedene Kunden handelt, die sowohl vom Vertriebspartner als auch dem Produkt selbst begeistert sind.

#2 Geduldig bleiben

Wer selbst als Vertriebspartner in das Network Marketing einsteigen möchte, sollte eine gewisse Geduld mitbringen. Produkte verkaufen kann in der Anfangszeit schwerfallen. Wie so oft, stellt sich der Erfolg in der Regel erst mit zunehmender Erfahrung ein. Genau das Gleiche gilt für den Aufbau eines erfolgreichen Vertriebsnetzwerks.

Wichtig zu beachten ist zudem, dass gerade die Anfangszeit beim Einstieg schwerfallen kann. Genau deshalb ist es in vielen Fällen ratsam, den Sprung in das Network Marketing auf freiberuflicher Basis erst einmal nebenberuflich zu starten. Mit einem sicheren Standbein im Rücken wird der Druck, der gerade zu Beginn meist enorm hoch ist, deutlich gemindert.

#3 Vorsicht vor Spannungen im Familien- und Freundeskreis

Vertriebspartner beginnen mit dem Aufbau der Vertriebsstrukturen meistens im nahestehenden Personenkreis. In der Regel bedeutet dies vor allem: Im Familien- und Freundeskreis. Diesen Gruppen wird das jeweilige Produkt oder die Dienstleistung also zuerst vorgestellt. Natürlich mit dem Ziel, diese mindestens vom Kauf überzeugen zu können.

Gerade hier ist jedoch ein wenig Vorsicht geboten. Angeboten werden sollten Familien und Freunden nur Produkte, die keine Spannungen in der Beziehung bedeuten können. Dies geschieht häufig schneller als gedacht, wenn zum Beispiel zweifelhafte Dienstleistungen vertrieben werden oder Produkte nicht den versprochenen Nutzen bringen. Es ist ratsam, bei der Auswahl potenzieller Interessenten sorgfältig und bedacht vorzugehen.

#4 Seriös über Produkt oder Dienstleistung aufklären

Der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen kann im Network Marketing aus mehreren Gründen ins Stocken geraten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei häufig die Tatsache, dass Menschen das Network Marketing mit einem Schneeballsystem verwechseln. Während Letzteres einen denkbar schlechten Ruf mit sich herumträgt, kann das Network Marketing als seriöse Vertriebsform bezeichnet werden und ist legal.

Dieser Unterschied sollte unbedingt klar gemacht werden, wenn sich Vertriebspartner im Verkauf oder dem Aufbau eines eigenen Netzwerks befinden. Darüber hinaus ist es wichtig, die Kunden über Produkte oder Dienstleistungen umfangreich und seriös aufzuklären. Sollte sich im weiteren Verlauf herausstellen, dass diese nicht den versprochenen Zweck erfüllen, kann dies starke Auswirkungen auf die weitere Glaubwürdigkeit und den Erfolg des Vertriebspartners haben.

#5 Stetig weiterbilden

Wer heute im Network Marketing erfolgreich ist, hat keine Garantie dafür, dass sich dies in den nächsten Jahren nicht ändert. Umso wichtiger ist es, sich stetig weiterzubilden, Schulungen zu nutzen und die Augen für neue Entwicklungen und Trends offen zu halten. Nur so wird es möglich sein, langfristig im Vertrieb erfolgreich zu sein.

Beispiele

Eine ganze Reihe von Beispielen kann auf internationaler Ebene im Bereich des Network Marketings genannt werden. Im Folgenden sind einige der bekanntesten Unternehmen aufgeführt.

Network Marketing Beispiele

Tupperware

Der vielleicht bekannteste Name rund um das Network Marketing ist Tupperware. Das Unternehmen im Hintergrund, die Tupperware Brands Corporation, wurde bereits im Jahre 1946 gegründet. Der Konzern revolutionierte mit seiner Form des Vertriebs den damaligen Verkauf von Küchen- und Haushaltsartikeln. Sogenannte „Tupperpartys“ wurden von den Vertriebspartnern veranstaltet und direkt in den Wohnungen und Häusern der Kunden durchgeführt.

Nachdem es für den Konzern bis zum Jahr 2000 vergleichsweise gut lief, haben die Geschäfte seit dem jedoch stark an Fahrt verloren. 2023 gab das Unternehmen eine Gewinnwarnung ab und warnte gleichzeitig vor einer möglichen Insolvenz.

Deutsche Vermögensberatung

Insbesondere in Deutschland kann auch die Deutsche Vermögensberatung als prominentes Beispiel für den Strukturvertrieb bezeichnet werden. Der Konzern wurde im Jahre 1975 gegründet und ist im Bereich der Finanzdienstleistungen und Versicherungen aktiv. Mehrere zehntausend sogenannter Vermögensberater beraten mehrere Millionen Kunden und bilden damit einen der größten Strukturvertriebe Europas.

Mary Kay

Ebenfalls aus den USA stammt das bekannte Unternehmen Mary Kay, welches vor allem dekorative Kosmetik und Pflegeprodukte vertreibt. Das Prinzip ist dabei vergleichbar mit dem von Tupperware, so dass auch hier auf einen maximal engen Austausch mit den Kunden gesetzt wird. Bezeichnet werden die Schönheitsberaterinnen von Mary Kay im Englischen als Beauty Consultants. Diese besuchen die Kunden zuhause, führen Produkte vor und ermöglichen das Testen dieser. Der Konzern ist bereits seit 1963 aktiv und bietet seine Produkte seit 1986 in Deutschland an.

Avon Products

Das Unternehmen Avon Products ist ebenfalls ein Beispiel für einen Strukturvertrieb im Kosmetikbereich. 1886 wurde das Unternehmen gegründet. Der Hauptsitz befindet sich mittlerweile jedoch nicht mehr in New York, sondern in London. In Deutschland vertreibt Avon seine Produkte über die Avon-Beraterinnen, die auch als Avon-Ladies bezeichnet werden. Seit 2019 ist Avon Products Teil der Natura & Co, einem brasilianischen Kosmetikkonzern.

LR Health & Beauty Systems

Bei der LR Health & Beauty Systems handelt es sich um eines der größten deutschen Unternehmen im Bereich des Network Marketings. Wie der Name bereits verrät, beschäftigt sich der Konzern mit Sitz in Ahlen mit dem Vertrieb von Gesundheits- und Schönheitsprodukten. Wie das Unternehmen in der Vergangenheit mitteilte, sollen mehrere hunderttausend selbstständige LR-Berater im Vertrieb aktiv sein.

Herbalife

Ebenfalls eines der bekanntesten Network Marketing Unternehmen ist die Herbalife International Inc, die ihren rechtlichen Hauptsitz auf den Cayman Islands führt, operativ aber in Los Angeles beheimatet ist. Der Konzern vertreibt Kosmetika, Nahrungsergänzungsmittel und Diätprodukte und setzt dabei auf ein großes Netzwerk unabhängiger Vertriebspartner. Jahrelang diente Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo dem Unternehmen als Markenbotschafter.

Unsere passenden Seminare

Unsere Seminare vermitteln Ihnen alle wichtigen Fähigkeiten und das nötige Know-how für Erfolg in Marketing und Vertrieb. Informieren Sie sich hier über Inhalte und die nächsten Termine:

Fazit

Das Network Marketing ist eine mittlerweile alteingesessene Form des Vertriebs, die jedoch noch immer ihre Berechtigung hat. Zahlreiche bekannte Unternehmen sind Beispiele dafür, wie erfolgreich auf diesem Wege große Strukturen aufgebaut werden können. Wichtig ist dabei der Aspekt, dass der Verkauf des jeweiligen Produktes im Vordergrund stehen muss. Andernfalls ist keine echte Abgrenzung zum Schneeballsystem möglich. Seriöse Strukturen können auf dieser Grundlage im Network Marketing aber gebildet werden und Beteiligten zu einem soliden Einkommen verhelfen.

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Unser Experte berät Sie gerne.

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)800 - 99 555 15
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#NetworkMarketing #MultiLevelMarketing #Empfehlungsmarketing

Google Bewertungen generieren – die besten Tipps

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Google Bewertungen nehmen einen hohen Stellenwert im Kaufverhalten von Online-Usern ein. Auch Sie haben sich vor dem Kauf eines Produktes vermutlich schon einmal über den Verkäufer informiert und dazu dessen Google Bewertungen durchgelesen. Die Bewertungen von Kunden sind ein mächtiges Werkzeug in der heutigen Geschäftswelt. Sowohl regional als auch überregional sind Bewertungen oftmals ein starker Faktor bei der Steigerung von Umsätzen und Verkäufen. Doch wie können Sie vertrauenswürdige und echte Google Bewertungen generieren? Unser Ratgeber im Folgenden zeigt Ihnen alle Tricks!

Warum sind Google Bewertungen für Unternehmen wichtig?

Google Bewertungen sind im Zuge des Empfehlungsmarketing ein maßgeblicher Faktor für Ihren Erfolg im Netz. Zum einen aufgrund des regionalen Bezuges. Mittlerweile spielt dieser auch für Nutzer eine wichtige Rolle. Potenzielle Kunden informieren sich häufig mithilfe von Suchmaschinen über regionale Anlaufstellen für Dienstleistungen und Produkte. Klar, dass die Unternehmen mit einer starken Gesamtbewertung klar im Vorteil sind. Mit den Google Bewertungen sorgen Sie also effektiv für einen stärkeren Kundenzuwachs. Im besten Fall somit auch für mehr Umsatz und mehr Gewinn.

Darüber hinaus sind die Google Bewertungen maßgeblich für Ihre Sichtbarkeit in der Suchmaschine wichtig. Google registriert es als positiv, wenn Menschen Ihr Unternehmen positiv bewerten. Vor allem bei Suchanfragen mit lokalem Bezug zeigt Google über den Dienst Google My Business Unternehmensprofile in der Nähe an. Hier stechen Sie als Unternehmen mit vorhandenen Bewertungen und einer guten Gesamtnote klar hervor. Dafür sorgen bereits die kleinen Sternchen von Google. Im Handumdrehen wird aus einem unauffälligen Suchergebnis so ein Aufmerksamkeitsmagnet.

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Der Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM) unterrichtet Sie in 23 Online-Modulen und 3 Lehrbriefen zu allen wichtigen Gebieten des Online Marketings. Sie können jederzeit anfangen, sowie zeit- und ortsunabhängig lernen. Informieren Sie sich jetzt über unser Angebot!

Die besten Tipps: So generieren Sie effektiv Google Bewertungen

Grundsätzlich ist es einfach, das eigene Unternehmen für Google My Business zu registrieren. Genau das ist die Grundlage, um überhaupt für Bewertungen durch die Kunden in Frage zu kommen. Legen Sie einen Standort für Ihr Unternehmen an und geben Sie dort alle wichtigen Daten, wie Telefonnummer, Webseite oder Öffnungszeiten, an. Nach dem Einrichten Ihres Unternehmensstandortes folgt dann die eigentliche Herausforderung: Wie lassen sich nun Google Bewertungen generieren? Genau dafür haben wir einige Tipps für Sie:

  • Qualitätsmanagement als Grundlage ansehen
  • Profil bei Google My Business optimieren
  • Bitten Sie Ihre Stammkunden um Hilfe
  • Auf die Bewertungsmöglichkeit hinweisen
  • Schaffen Sie Anreize für Bewertungen durch die Kunden
Google Bewertungen generieren

Wichtige Grundlage: Das Qualitätsmanagement

Oftmals vergessen, aber eine der wichtigsten Grundlagen, ist das Qualitätsmanagement. Warum, dürfte auf der Hand liegen. Vertreiben Sie hochwertige und zuverlässige Produkte, ist das die beste Werbung für Ihr Unternehmen. Genau das Gleiche gilt natürlich bei der Qualität Ihrer Dienstleistungen. Je besser Sie Ihre Arbeit erledigen, desto zufriedener sind die Kunden. Und desto wahrscheinlicher ist natürlich eine positive Bewertung bei Google. Sie sollten Ihren eigenen Service, Ihre Produkte oder Dienstleistungen also laufend hinterfragen, kritisch betrachten und verbessern. So legen Sie durch Ihr Qualitätsmanagement bereits den ersten Grundstein für erfreuliche Google Bewertungen.

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Optimieren Sie Ihr Profil bei Google My Business

Auch der Auftritt Ihres Unternehmens spielt für die potenziellen Kunden natürlich eine wichtige Rolle. Um möglichst präzise und ansprechend von Google gelistet zu werden, sollten Sie deshalb Ihr Profil bei Google My Business optimieren. Sie sollten so viele Unternehmensinformationen hinzufügen wie möglich. Im besten Fall teilen Sie Google alle gefragten Informationen zu Ihrem Unternehmen mit. Zusätzlich sollten Sie die Produkte in Ihrem Account sorgfältig anlegen und auf ansprechende Bilder achten. Auch das Profil bei Google My Business kann somit als einer der Grundsteine für die Google Bewertungen angesehen werden. Klar: Auch Sie würden vermutlich lieber ein Unternehmen bewerten, das einen professionellen Eindruck hinterlässt.

Google Bewertungen generieren: Stammkunden helfen oftmals gerne

Jeder fängt irgendwann einmal klein an. Wenn Sie Google Bewertungen generieren wollen, gilt das ebenfalls. Wenn Sie selbst nicht aktiv werden, werden Sie eine ganze Weile warten müssen, bis die ersten Kunden vor allem positives Feedback mitteilen. Oftmals schreiben viele Menschen dann eine Bewertung, wenn ihnen etwas negativ aufgefallen ist. Längst nicht jeder Mensch bewertet hingegen einen reibungslosen Ablauf von Einkauf oder Reklamation. Einfach deshalb, weil viele Menschen dies schlichtweg erwarten. Möchten Sie ein wenig nachhelfen, können Sie Ihre Stammkunden um Hilfe bitten. Diese sind meist hilfsbereit und erklären sich in der Regel gerne dazu bereit, Ihr Unternehmen zu bewerten. Wenig überraschend sollten Sie sich natürlich vor allem an die Stammkunden wenden, von denen Sie eine positive Bewertung erhoffen. Je nach Größe Ihres Unternehmens könnten Sie natürlich zu Beginn auch Freunde oder die Familie bitten, eine Bewertung abzugeben. Im besten Fall haben diese Ihre Waren oder Dienstleistungen dann natürlich wirklich erworben bzw. in Anspruch genommen.

Google Seminare Google Ads und Google Analytics

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Auf die Bewertungsmöglichkeit aufmerksam machen

Natürlich ist es logisch: Je mehr Sie für die Bewertungsmöglichkeit werben, desto eher werden Sie neue Bewertungen generieren. Machen Sie also auf Ihr Goolge My Business Profil aufmerksam. Setzen Sie beispielsweise auf der Webseite einen Link zu Google, sodass Kunden direkt eine Bewertung schreiben können. Auch in Social Media Posts oder im Newsletter können Sie zum Bewerten aufrufen. Doch nicht nur online können Sie für die Bewertungsmöglichkeit werben. Offline haben Sie zum Beispiel mit Hilfe von QR-Codes in Printmedien, auf Flyern und Co. die Chance, Ihre Kunden aktiv zu einer Bewertung zu motivieren.

Keine Bewertung in Aussicht? Helfen Sie nach!

Sollten Sie keine wirklichen Fortschritte bei der Anzahl der Bewertungen erkennen, können Sie weitere Anreize schaffen. Nachhelfen können Sie zum Beispiel mit Rabatten, Gutscheinen oder Gewinnspielen. Bewerten Kunden Ihr Unternehmen, sichern sich diese die Chance auf einen Rabatt für ihren nächsten Einkauf. Oder die Kunden haben die Chance, an einem Gewinnspiel für einen Einkaufsgutschein oder Ähnlichem teilzunehmen. Hier können Sie kreativ sein. Sie sollten aber unbedingt etwas finden, dass Ihre Kunden gerne eine Bewertung über Sie verfassen lässt.

Fazit: Google Bewertungen sind von großer Bedeutung

Local SEO hat in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Das zeigt beispielsweise auch der Ausbau von Google My Business, wo es mittlerweile auch möglich ist, Beiträge zu verfassen und Leistungen zu beschreiben. Mit Hilfe von Google Bewertungen haben Sie die Chance, bei Suchanfragen mit lokalem Bezug verstärkt auf sich aufmerksam zu machen. Die Bewertungen sorgen nicht nur für eine erhöhte Sichtbarkeit, sondern betreiben für Sie meist auch „aktiv“ Kundenakquise. Überzeugen Ihre Bewertungen, wird das tendenziell viele Neukunden anziehen. Sie sollten hierfür selbst aber den Grundstein legen. Natürlich ist ein qualitativ hochwertiges Angebot erforderlich. Zudem können Sie auf die Mithilfe von Stammkunden setzen oder Ihre Kunden durch verschiedene Extras zu Bewertungen animieren.

Sie möchten durch professionelles Local SEO neue Kunden gewinnen?

Katharina SilberbachUnsere Marketingexperten von der milaTEC Digitalagentur unterstützen Sie dabei! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Produktbewertungen: Wie Sie mehr und bessere Bewertungen generieren

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Produktbewertungen sind in Zeiten des Online Shoppings allgegenwärtig. Bewertungen zu den angebotenen Produkten ermöglichen es dem Kunden, einfacher Vergleiche zu ziehen und sich somit fundierter für einen bestimmten Artikel zu entscheiden.

Besonders praktisch (und authentisch) für Kunden ist hierbei natürlich, dass im Zusammenhang mit Produktbewertungen von echten Erfahrungen profitiert werden kann. Bei der Suche nach einem bestimmten Artikel muss ein Kunde nicht mehr zwangsläufig auf Werbeaussagen vertrauen, sondern kann Vorteile aus den Erlebnissen anderer Käufer ziehen. Weil es sich bei Produktbewertungen um Meinungen realer Kunden handelt, wird diesen oftmals mehr Glaubwürdigkeit zugesprochen als standardisierten Werbeversprechen.

Keine Frage: gute Produktbewertungen können durchaus verkaufsfördernd sein. Doch was, wenn die Kunden offensichtlich keine Lust darauf haben, ein gekauftes Produkt überhaupt zu bewerten? Und wie sollte sich ein Unternehmen verhalten, dessen Produkte negativ bewertet werden? Im Folgenden soll auf die wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit Produktbewertungen eingegangen werden.

Was sind Produktbewertungen?

Bei Produktbewertungen handelt es sich um öffentliche Erfahrungsberichte von Kunden zu Produkten, die in einem Online Shop oder auf einem Online Marktplatz, wie Amazon, abgegeben werden können. Für Kunden bieten sie die Möglichkeit, ihr Urteil über ein Produkt zu teilen und so anderen Interessenten bei der Kaufentscheidung zu helfen.

Produktbewertungen als Entscheidungshilfen Online Shopping

Produktbewertungen zeichnen sich durch folgende Aspekte aus:

  • Emotionalität
  • Subjektivität
  • oft kurze bis mittellange Schilderungen
  • zusätzliche Sterne- oder Ratingoptionen
  • Angaben zu weiteren Bewertungen des Schreibers

Kunden bewerten die entsprechenden Produkte nach ihrem eigenen Empfinden, sodass Bewertungen immer subjektiv und je nach Produkt auch sehr emotional ausfallen. Daher kann es außerdem sein, dass sich die verschiedenen Bewertungen teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Angaben zu weiteren Bewertungen des Bewertungsschreibers gibt es beispielsweise bei Google My Business, wo man alle Bewertungen eines Nutzers anschauen kann. Das hilft anderen Nutzern dabei, sich ein Bild von dem Bewertungsschreiber zu machen und die entsprechende Produktbewertung noch besser einschätzen zu können.

Amazon Produktvergleich
Screenshot Amazon Produktvergleich mit Bewertungen

Wie Unternehmen Produktbewertungen nutzen können

Für Unternehmen stellen positive Produktbewertungen eine Art der Werbung dar, denn gute Bewertungen können andere Kunden zum Kauf motivieren. In Verbindung mit den allseits beliebten Sternen können Produktbewertungen zudem als Gütesiegel auf der Webseite genutzt werden.

Produktbewertungen, die auch negative Aspekte aufgreifen, sollten hingegen vor allem als Form des Feedbacks gesehen werden. Nicht jeder unzufriedene Kunde macht sich die Mühe, seine Gedanken zu einem bestimmten Artikel in einer Mail an den Kundenservice zu formulieren. Viele bevorzugen es stattdessen, ihre Meinung öffentlich kundzutun und anderen Kunden entweder Empfehlungen auszusprechen oder diese „vorzuwarnen“. Unternehmen sollten die Kanäle, auf denen ihre Produkte bewertet werden, deshalb stets im Blick haben und auf negative Bewertungen reagieren. Wenn sich Beschwerden zu einem Produkt häufen, ist der Product Owner zu informieren, um das Problem zu untersuchen und zu beheben.

Sie möchten für Ihr Unternehmen selbst mehr bessere Bewertungen generieren? Im Seminar Produktmanagement lernen Sie hilfreiche Methoden und Strategien kennen. Mehr zu den genauen Inhalten und Terminen erfahren Sie hier:

Wie und wo werden Produktbewertungen abgegeben?

Wer sich mit dem Aufbau von kleinen und großen Online Shops befasst, erkennt schnell, dass das Internet mit Produktbewertungen überflutet zu sein scheint. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Kunden verschiedene Optionen an, ihre Meinung öffentlich kundzutun.

Amazon Produktbewertung

Screenshot Amazon Produktbewertung

Ein absoluter Klassiker: der Online Shop. Wo wäre es sinnvoller, einen Artikel zu bewerten, als hier? Es kann sich dabei um den eigenen Online Shop des Herstellers handeln oder aber um einen Online Marktplatz, wie Amazon, Otto oder Zalando, wo die Produkte ebenfalls erhältlich sind. Die meisten Online Shops setzen hierbei auf ein typisches Bewertungssystem mit Sternen, Pluszeichen oder ähnlichem. Aufgabe des Bewertenden ist es, eine bestimmte Anzahl von Sternen zu vergeben und dann im Idealfall noch einen dazugehörigen Text zu verfassen, der die Meinung noch detaillierter wiedergibt. Genau hierbei handelt es sich um einen wichtigen Punkt. Denn: Produktbewertungen mit Ausführungen, so kurz sie auch sein mögen, werden von potenziellen Käufern in der Regel als vertrauenswürdiger angesehen, als solche, bei denen lediglich eine bestimmte Anzahl an Sternen angeklickt wurde.

Auch die sozialen Netzwerke haben sich im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Anlaufstelle für Produktbewertungen entwickelt. Sie werden vor allem dann genutzt, wenn der Online Shop keine Möglichkeit zur Bewertung bietet. Wer sich entsprechend informieren möchte, muss jedoch zum Beispiel bei Facebook oft ein wenig suchen. Bewertungskommentare finden sich unter anderem unter Werbeposts und aktuellen Aktionen. Hat der Seiteninhaber die Funktion der Besucherbeiträge freigeschaltet, kann es sich auch lohnen, hier nachzusehen.

Die Bewertungen bei Google My Business beziehen sich häufig auf das Unternehmen und seine Serviceleistungen, doch auch hier können sich Kunden mit ihrem Feedback natürlich auf ein bestimmtes Produkt beziehen.

Wie kann man Kunden am besten auffordern, Bewertungen abzugeben?

Studien belegen, dass Kunden ihre Meinung zu einem Produkt eher kundtun, wenn sie unzufrieden waren bzw. sind. Zufriedene Kunden brauchen häufig einen Anstoß, um ein Produkt zu bewerten.

Doch wie gestaltet man eine solche Aufforderung zur Bewertung am besten? Hierbei haben sich im Laufe der Zeit vor allem zwei Vorgehensweisen bewährt. Wer die Bereitschaft zu Produktbewertungen bei seinen Kunden steigern möchte, setzt hier in der Regel auf:

  • eine direkte Aufforderung zur Bewertung
  • das Verknüpfen von Produktbewertungen mit Gewinnspielen.

Im Zusammenhang mit der direkten Aufforderung zur Produktbewertung ist es wichtig, mit Bedacht vorzugehen. Wer hier allzu penetrant agiert, handelt ebenso falsch wie ein Unternehmen, welches an vergleichsweise versteckter Stelle auf die Möglichkeit einer Bewertung seiner Artikel verweist.

Idealerweise eignen sich Newsletter, Rechnungen und Lieferscheine dazu, einen Kunden auf die Möglichkeit der Produktbewertung hinzuweisen. Viele Online Shops schicken Kunden einige Tage nach dem Versand des Produkts eine E-Mail mit der Bitte, das Produkt zu bewerten. Sinnvoll ist es hierbei zudem, den Kunden im selben Schritt über seine entsprechenden Vorteile zu informieren, wenn dieser eine Bewertung abgibt. Oder anders: was hat der Kunde davon, seine Zeit in eine Bewertung im Idealfall natürlich mit Text zu investieren? Einigen Verbrauchern reicht es hierbei nicht, lediglich auf die Möglichkeit eines verbesserten Einkaufserlebnisses in der Zukunft verwiesen zu werden.

Daher hat sich hier eine direkte Verbindung zwischen Produktbewertungen und Gewinnspielen als besonders sinnvoll erwiesen. Frei nach dem Motto „Wer bewertet, hüpft in den Lostopf!“ ergeben sich hier für den Kunden oft ganz besondere Anreize, Sterne, Punkte oder Ähnliches zu verteilen. Besonders wichtig ist es hierbei natürlich, diese Möglichkeit und den entsprechenden potenziellen Gewinn auch umfassend zum Beispiel in den sozialen Netzwerken zu verteilen. Gleichzeitig muss der jeweilige Gewinn selbstverständlich auch zum eigenen Produkt passen. Nur so ist sichergestellt, dass das Interesse an der Teilnahme besonders hoch ist.

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Besondere Tipps für mehr und bessere Produktbewertungen

Es ist meist gar nicht schwer, die Anzahl seiner Produktbewertungen zu steigern. Schwieriger ist es natürlich, dabei vor allem positive Bewertungen auszulösen. Wichtig ist, hier eine Strategie zu entwickeln, die optimal zum Unternehmen passt. Daher gilt:

Produktbewertungen generieren – Tipp #1: Aktiv um Bewertungen bitten

Getreu nach dem Motto „Von nichts kommt nichts“ sollten Sie aktiv zum Bewerten aufrufen. Bereiten Sie eine E-Mail vor, die Kunden einige Tage nach Erhalt des Produkts zugeschickt wird. Außerdem sollte die Bewertungsfunktion im Online Shop selbst möglichst präsent dargestellt werden.

Produktbewertungen generieren – Tipp #2: Das Bewerten so leicht wie möglich machen

Erst das Login suchen und dann die Bewertungsoption? Machen Sie es Kunden so leicht wie möglich, ein Produkt zu bewerten. Am besten geht das mit einem direkten Link in einer E-Mail. Denn: Je länger der Bewertungsprozess dauert, desto mehr Kunden springen vorzeitig ab.

Produktbewertungen generieren – Tipp #3: Einen Anreiz bieten

Schicken Sie Kunden nicht einfach den Link zur Bewertungsmöglichkeit, sondern bieten Sie einen Anreiz für das Bewerten. Neben der Aussicht auf ein verbessertes Einkaufserlebnis kann das die automatische Teilnahme an einem Gewinnspiel sein. Eine andere Möglichkeit, Produktbewertungen zu generieren, sind Rabatte. Gewähren Sie dem Bewertungsschreiber einen kleinen Rabatt auf seinen nächsten Einkauf, so gewinnen Sie eine neue Bewertung dazu und steigern die Chance, dass der Kunde bald noch einmal bei Ihnen kauft.

Produktbewertungen generieren – Tipp #4: Auch analog Bewertungen anregen

Auch, wenn Produktbewertungen ein Phänomen des Online Shoppings sind, kann auch analog auf die Möglichkeit zur Bewertung hingewiesen werden. Ein Hinweis auf dem Kassenbon, ein QR-Code auf der Einkaufstüte oder dem Etikett sorgen dafür, dass Sie mehr Bewertungen von den Kunden erhalten, die im Geschäft vor Ort einkaufen.

Produktbewertungen generieren – Tipp #5: Mit Kritik professionell umgehen

Zunächst einmal gilt: Negative Produktbewertungen nie löschen. Das erzeugt beim Bewertungsschreiber und den Lesern einen negativen Eindruck. Ein sachliches Reagieren ist hier das A und O! Sollten sich die negativen Produktbewertungen häufen, ist es wichtig, über den Tellerrand zu schauen und mit anderen Abteilungen, zum Beispiel mit dem Qualitätsmanagement zusammenzuarbeiten, um eine schnelle Lösung zu finden.

Wie geht man mit schlechten Produktbewertungen um?

Keine Frage: Unternehmen, die die Möglichkeit zu Produktbewertungen anbieten, hoffen natürlich auf positives Feedback. Dennoch kann es trotz eines hohen Qualitätsstandards natürlich auch passieren, dass der individuelle Geschmack eines Kunden nicht getroffen wird und eine Bewertung entsprechend schlecht ausfällt.

Eine angemessenes Beschwerdemanagement ist in dem Fall unerlässlich. Zunächst gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren, denn: ein gewisser Prozentsatz an negativen Bewertungen ist sogar vollkommen in Ordnung. Unternehmen und Produkte mit 100% Zufriedenheit (und zum Beispiel mehreren tausenden Bewertungen) werden manchmal verdächtigt, sich ihre positiven Produktbewertungen „erkauft“ zu haben bzw. negative Bewertungen zu löschen. Einige negative Statements können daher sogar den Authentizitätsfaktor einer Marke unterstreichen.

Umgang mit negativen Produktbewertungen

Zum professionellen Umgang mit negativen Produktbewertungen gehören die folgenden Tipps:

  1. Eine negative Produktbewertung sollte nie persönlich genommen werden. Emotionale Antworten oder gar Beschimpfungen sind hier absolut fehl am Platz! Der Kunde nutzt die Möglichkeit, seinen Artikel zu bewerten und das ist sein gutes Recht. Bleiben Sie höflich, auch, wenn sich der Kunde aufgrund seiner Aufgebrachtheit gegebenenfalls im Ton vergreift.
  2. Ein professioneller Umgang mit negativen Produktbewertungen steht an erster Stelle. Daher gilt es, im ersten Schritt Verständnis für die jeweilige Situation und das Empfinden des Kunden aufzubringen. Der jeweilige Text sollte hierbei nicht standardisiert klingen, sondern ehrlich und authentisch verfasst sein.
  3. Nun gilt es, auch ehrlich zu sich selbst zu sein: hat der Kunde recht? Ist die Produktbewertung gerechtfertigt? Gegebenenfalls sollte diese Frage im Team diskutiert werden.
  4. Im letzten Schritt geht es natürlich darum, eine passende Lösung anzubieten. Macht das erneute Zusenden des Produktes Sinn? Soll das Geld zurückerstattet werden? Was wünscht der Kunde? Durch schnelles Reagieren auf eine Beschwerde lassen sich viele Kunden besänftigen. Daher sollte ein Unternehmen nie zu viel Zeit vergehen lassen, bevor Lösungsvorschläge angeboten werden.

Absolut niemals sollten negative Produktbewertungen gelöscht oder ignoriert werden. Hier würde vergleichsweise schnell der Eindruck entstehen, die Meinung des Kunden würde nicht ernst genommen oder das Unternehmen würde versuchen, etwaige Missstände zu verheimlichen.

Fazit – Produktbewertungen

Bei Produktbewertungen handelt es sich um eine ideale Möglichkeit, ehrliches Feedback – egal, ob im ersten Schritt positiv oder negativ – einzuholen, um letzten Endes auch das eigene Angebot verbessern zu können. Positive Bewertungen können den Absatz eines Produktes ankurbeln und sind eine Art Werbung durch die Kunden. Zudem kann auch gerade eine negative Produktbewertung die Chance darstellen, sich im Bereich Qualitäts- und Beschwerdemanagement bewusst von der Konkurrenz abzuheben und einen Kunden mit Hilfe eines professionellen Umgangs noch besser und länger an sich zu binden.  

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Wie wirken Bewertungen auf Kunden?

Sie sind allgegenwärtig. Ob auf Google oder Amazon, auf Facebook, Tripadvisor oder Trustpilot, Bewertungen gehören zu unserem Alltag. Doch orientieren wir uns überhaupt daran? Haben sie einen spürbaren Einfluss auf unser Kaufverhalten? Und was kann ich tun, um selbst positive Bewertungen zu erhalten?

Sterne-Bewertungen - Wie wirken sie auf Kunden?

Bewertungsmarketing im Web

Diese und ähnliche Fragestellungen sind es, die Unternehmer, insbesondere Betreiber von Webshops, beantworten müssen, wenn sie sich Gedanken um ihr Bewertungsmarketing machen. Denn die Wirkung von Rezensionen ist nicht zu unterschätzen:

  • Über 90 Prozent aller Kunden orientieren sich vor einem Kauf an den Bewertungen.
  • Bei über 85 Prozent der Kunden steigern Bewertungen das Vertrauen in ein Produkt.
  • 90 Prozent der Leser von Bewertungen geben diese als wichtigstes Entscheidungskriterium an
  • Positive Bewertungen erhöhen die Conversion-Rate um rund 30 Prozent

Unternehmer tun also gut daran, sich schon frühzeitig mit Bewertungen, den zugrunde liegenden Systemen und deren Auswirkungen auseinanderzusetzen. Denn schlechte, unrechtmäßige oder falsche Bewertungen lassen sich nur schwer wieder aus dem Netz entfernen.

Marketinginstrument Bewertungen

Die Jagd nach guten Bewertungen kann im Grunde genommen gar nicht früh genug beginnen. Möglichkeiten gibt es viele. Stammkunden beispielsweise lassen sich im persönlichen Gespräch animieren. Auch eine einfache Bitte um die Abgabe einer Bewertung nach erfolgtem Kauf kann zum Erfolg führen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich der Hilfe eines Dienstleisters im Bewertungs-Management zu versichern. Profis wie Fivestar-Marketing können gezielt eingesetzt werden, um die eigene Reputation zu verbessern, Attacken der Konkurrenz zu begegnen und den Start eines neuen Produktes oder einer innovativen Dienstleistung zu fördern.

Verbraucher glauben Verbrauchern

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Bewertungen Wirkung auf uns haben. Wir glauben schlicht eher anderen Menschen, als der Werbung. Die Gründe dafür sind biologischer Natur, liegen aber auch in unserer Erfahrung begründet:

Als Herdentiere sind wir Menschen auf die Meinung anderer angewiesen. Auf diese Art finden wir heraus, was für die Gruppe gut ist und können so auch unser eigenes Überleben sichern. Unsere Erfahrung sagt uns aber auch, dass Werbung keine verlässliche Informationsquelle ist. Da wir uns bei einem Kauf dennoch gerne rückversichern, wenden wir uns von der Werbung ab und den Bewertungen zu.

Diesen Umstand können clevere Unternehmer zu ihrem Vorteil nutzen. Wer über eine gute Reputation verfügt, hat es wesentlich leichter, Kunden von seinen Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen. Die Hürde ist nicht hoch und die Mittel dazu sind in jedem Fall vorhanden. Ob ein Unternehmen diesen Weg geht, ob es sich professioneller Hilfe versichert oder selbstständig Maßnahmen zum Erwerb von Bewertungen entwickelt, ist schlussendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Kundenbewertungen – Fluch oder Segen?

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Kundenbewertungen beeinflussen die Kaufentscheidungen von Kunden heutzutage immer mehr. Jeder kennt bekannte Bewertungsseiten wie tripadvisor, zoover oder HolidayCheck und der ein oder andere hat vielleicht sogar schon einmal selbst eine Bewertung abgegeben. Im Bereich Reisen ist HolidayCheck mit 17 Mio. Besuchern im Monat führendes Bewertungsportal. Aber auch Bewertungssysteme wie eKomi oder Gütesiegel von trustedshops sind für das Thema Kundenbewertung von Relevanz und genießen großes Vertrauen. Für Unternehmen, die im stetig wachsenden Online-Markt erfolgreich sein möchten, sind Anbieter- und Produktbewertungen heutzutage unerlässlich. Sie leiten die Kunden meist direkt zur relevanten Webseite weiter und generieren neue Käufer. Kundenbewertungen sind somit viel effektiver als die gängige Werbung.

Doch was macht Kundenbewertungen so effektiv? Welche Bedeutung haben sie für potenzielle Kunden und wie können Unternehmen Kundebewertungen nutzen, um noch erfolgreicher zu werden? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag zum Thema Kundenbewertungen.

Kundenbewertungen online

Laut der Studie „Die Psychologie des Bewertens“, durchgeführt von der TOMORROW FOCUS Media GmbH, haben 74,4% der Befragten schon einmal eine Online-Bewertung abgegeben. Allerdings lesen 34,5% lieber Kundenbewertungen, als dass sie selbst eine abgeben würden. Dabei kommt den Kundenbewertungen besonders in der Tourismus-Branche eine hohe Bedeutung zu. Für die meisten Menschen stellt der Urlaub eine besonders wertvolle Zeit dar, die nicht selten mit einigen Kosten verbunden ist. Da ist es verständlich, dass sie, am Urlaubsziel angekommen, keine bösen Überraschungen erleben wollen. Eine gute Möglichkeit, um sich vorab zu informieren, sind somit die Bewertungen von Vorgängern. Für Reiseveranstalter und Hotelbetreiber sind Kundenbewertungen heutzutage demnach wichtiger als tolle Fotos in Reisemagazinen. Neben dem Thema Urlaub und Reisen (61,7%) stehen bei den Kundenbewertungen Online-Händler (61.3%) sowie Restaurants, Cafés und Bars (46,9%) ganz oben. Frauen bewerten dabei eher Reisen, Restaurants, Ärzte und Bekleidung. Männer hingegen bevorzugen die Bewertung von Elektronik. Der Großteil der Befragten gibt dabei eine Online-Bewertung vorzugsweise über den PC oder Laptop ab.

Beispiel einer positiven Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Kundenbewertungen – Einfluss auf die Kunden

Kundenbewertungen stellen für Unternehmen einen Türöffner für neue Kunden dar, indem sie Orientierung geben und Vertrauen schaffen. Sie geben neuen Kunden die Gelegenheit, sich einen Überblick über die vielzähligen Angebote und Möglichkeiten des Online-Handels zu verschaffen. Darüber hinaus steigern sie das Vertrauen der Kunden. Kundenbewertungen werden im Gegensatz zu der Werbung mit ihren Slogans und Versprechen von unabhängigen Personen abgegeben und stammen nicht vom Unternehmen selbst. Somit nehmen Kunden diese als authentischer und ehrlicher wahr.

Laut der Studie „Die Psychologie des Bewertens“ dienen Online-Bewertungen für 91,0% der Befragten als Orientierung. Mithilfe von Rezensionen ist es möglich, sich durch die Vielzahl an Angeboten zu navigieren und sich für das richtige Produkt zu entscheiden. Zusätzlich gaben 81,0% der befragten Personen an, dass mithilfe von Kundebewertungen ihr Vertrauen in das Produkt steigt. Für 78,3% der Befragten üben Kundenbewertungen letztendlich einen Einfluss auf ihre Kaufentscheidung aus. Positive Bewertungen steigern also die Kaufbereitschaft der Kunden deutlich. Kundenbewertungen dienen allerdings für 54,2% auch einfach als Inspiration, wenn sie auf der Suche nach einem neuen Produkt sind. Darüber hinaus sind, im Hinblick auf den Einfluss von Online-Bewertungen auf die Kaufentscheidung, positive und negative Bewertungen in gleicher Hinsicht hilfreich.

Kundenbewertungen einbinden

Für Unternehmen, die noch kein entsprechendes Kundebewertungssystem besitzen, aber gerne ein solches in ihren Online-Shop einbinden möchten, ist es für den Erfolg ausschlaggebend, sich für das richtige System zu entscheiden. Doch nach welchen Anhaltpunkten sollte man bei seiner Entscheidung vorgehen? Besonders wichtig ist, dass Kunden das Bewertungssystem leicht verstehen können. Dabei bietet sich beispielsweise ein Sterne- oder Schulnotensystem an. Generell hat sich ein 5-Sterne-System etabliert. Zusätzlich muss eine Entscheidung über die richtige „Variante“ getroffen werden. Soll es ein eindimensionales System werden, welches nur die Vergabe von Punkten bzw. Sternen ermöglicht? Oder doch lieber ein zweidimensionales System, das neben der Abgabe einer Punkte-Bewertung auch das Verfassen von einem Rezensionstext ermöglicht? Amazon bietet dabei ein gutes Beispiel, warum die Entscheidung für ein zweidimensionales System durchaus sinnvoll ist. Das Kundenbewertungssystem von Amazon hat großen Erfolg und kaum einer schaut vor dem Kauf nicht einmal in den Rezensionsbereich hinein. Um sich vor dem Missbrauch von Bewertungen zu schützen, ist es außerdem ratsam, sich für ein transaktionsbasiertes Kundenbewertungssystem zu entscheiden. Dieses gewährleistet, dass ausschließlich Kunden, die auch das entsprechende Produkt gekauft oder die Dienstleistung tatsächlich in Anspruch genommen haben, eine Bewertung abgeben dürfen. Dies schafft zusätzliches Vertrauen in die Glaubwürdigkeit von Rezensionen.

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Kundenbewertungen – Einfluss auf Unternehmen

Nicht nur Kunden profitieren von Online-Bewertungen, sondern, wie eben schon kurz dargestellt, auch Unternehmen. Sie haben mithilfe von Online-Bewertungen die Möglichkeit, kostenlos die Stärken und Schwächen ihrer Produkte kennenzulernen. Unternehmen bekommen anhand von Kundenbewertungen kostenloses Feedback zu den eigenen Produkten, dem Service und der Organisation und haben somit die Gelegenheit, diese zu verbessern. Da Kunden zudem oft gesättigt von Werbung sind, stellen Kundebewertungen ein günstiges und effektives Werbemittel für Unternehmen dar.

Online-Bewertungen beeinflussen zudem die Suchmaschinenoptimierung (SEO), da durch sie User-Generated Content entsteht. Je größer die Anzahl an positiven Bewertungen für einen Artikel ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Artikel auch in der internen Werbung besser dasteht. Bei der Entscheidung, welches Suchergebnis dem Suchenden ausgespielt wird, greifen Suchmaschinen auf verschiedene Faktoren zurück. Mit positiven Bewertungen wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Produkt als erstes gefunden wird.

 

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Wie generiert man (gute) Kundenbewertungen?

Das Ziel von Unternehmen muss es sein, den Anteil der Kunden zu erhöhen, die durch Empfehlungen gewonnen wurden. Dies kann im Rahmen des Empfehlungsmarketing passieren. Um viele Kundenbewertungen zu bekommen, sollte man als Unternehmen die Kunden aktiv dazu auffordern, eine Bewertung abzugeben. Dabei ist es entscheidend, die Barrieren für das Abgeben einer Bewertung möglichst niedrig zu halten. Nach Möglichkeit sollte der Kunde auch ohne Profilanmeldung eine Bewertung verfassen können. Darüber hinaus ist es für Unternehmen wichtig, den Fokus auf diejenigen Kunden zu legen, die auf Social-Media-Kanälen besonders aktiv sind, denn auch auf diesen Kanälen werden Feedbacks abgegeben. Besonders aktiven Kunden sollte folglich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Klar ist jedoch auch, dass man nicht nur positive Bewertungen erhalten wird. Dabei stellt sich die Frage, wie man als Unternehmen am besten auf negative Kundenbewertungen reagiert. Besonders effektiv ist es, einen negativen Kommentar oder eine schlechte Bewertung mit etwas Positivem zu kompensieren. Wenn ein Unternehmen auf negative Kommentare reagiert, signalisiert es, dass es bereit ist, sich professionell mit Kritik auseinanderzusetzen. Darüber hinaus Kunden weiterempfohlen zu werden. Dies kann beispielsweise mithilfe von Aufklebern geschehen, die Kunden dazu auffordern, das Unternehmen auf seinen Social-Media Kanälen oder entsprechenden Bewertungsseiten zu beurteilen.

 

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Woran erkenne ich gefälschte Kundenbewertungen?

Die zahlreichen Vorteile von Kundenbewertungen für Unternehmen bringen natürlich auch die Gefahr mit sich, dass gefälschte Bewertungen abgegeben werden und Unternehmen sogar Agenturen beauftragen, die gezielt positive Kommentare verfassen. Allerdings ist man als Kunde den gefälschten Kundenbewertungen nicht schutzlos ausgesetzt, sondern kann diese mit wenigen Hinweisen identifizieren. Grundsätzlich ist schon das bloße Wissen, dass zahlreiche Bewertungen gefälscht sind, Hilfe genug. Man sollte somit Kundenbewertungen mit einem kritischen Auge betrachten und gegebenenfalls hinterfragen. Zusätzlich kann man Ausschau nach ähnlichen Wörtern und Satzstrukturen halten, die in mehreren Rezensionen auftauchen, um von Computern generierte Bewertungen zu identifizieren. Auch bei einer ungewöhnlich erscheinenden Anzahl von Sternen sollte man misstrauisch werden und sich die Bewertungen ein wenig genauer anschauen. Gefälschte Kundenbewertungen sind zudem mit vielen Verben ausgeschmückt und holen in der Regel weit aus. Gekaufte Bewertungen, die von professionellen Agenturen geschrieben werden, sind allerdings deutlich schwieriger zu identifizieren. Bewertungen, die gegen Geld überschwänglich positiv geschrieben werden, stellen jedoch Schleichwerbung dar und sind laut dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) nicht zulässig. Zusätzlich gibt es bei vielen Bewertungsportalen so genannte „Content-Teams“, die nach einer automatisch ablaufenden Kontrolle Kommentare und Bewertungen noch einmal prüfen, um somit gefälschte Kommentare zu verhindern.

Fazit

Kundenbewertungen bieten den Kunden auf der Suche nach dem für sie passenden Produkt viele Vorteile. Kunden haben die Möglichkeit, Vertrauen in das Produkt oder die Dienstleistung aufzubauen. Online-Bewertungen geben ihnen Orientierung und führen sie zu dem für sie geeigneten Angebot. Allerdings sollten Kunden, die Rat in den Online-Bewertungen suchen, die Gefahr von gefälschten Kundenbewertungen nicht außer Acht lassen. Darüber hinaus profitieren auch Unternehmen von den Bewertungen ihrer Kunden. Unternehmen können mithilfe von positiven Bewertungen ihr Suchmaschinenmarketing verbessern und erhalten durch die Bewertungen wertvolle Informationen über die Kundenzufriedenheit. Sie gewinnen kostenloses Feedback, was es ihnen ermöglicht, ihre Produkte oder ihren Service kontinuierlich zu verbessern.

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Professionelles Empfehlungsmarketing

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Empfehlungsmarketing sollte nicht nur nebenbei, sondern professionell betrieben werden. Nur 22 Prozent aller Unternehmen messen regelmäßig ihre Empfehlungsrate. Bei den weniger erfolgreichen Unternehmen tun dies sogar nur 16 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer telefonischen Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft im Rahmen des Excellence Barometers 2007. Viele Unternehmer sprechen immer wieder davon, dass sie sich auf die Empfehlungen ihrer Kunden verlassen, gute Leistungen anbieten und keine Werbung nötig haben. Das ist sicherlich interessant und richtig, allerdings auch unprofessionell und in einem hohen Maße fahrlässig.

So geht Empfehlungsmarketing professionell

Jetzt fragen Sie sich bestimmt, was denn der Unterschied zwischen

Empfehlungsmarketing und professionellem Empfehlungsmarketing ist?

Es gibt viele Wege, Empfehlungen zu erhalten, mit Empfehlungen umzugehen und Kontakte aus Empfehlungen in echte Kundenkontakte und Kundenaufträge zu überführen. Dies sollte man sowohl offline als auch online professionell betreiben.

Aktive und passive Empfehlungen

Zunächst können Sie im Empfehlungsmarketing zwischen AKTIVEN und PASSIVEN Empfehlungen unterscheiden.

Aktive Empfehlungen sind dabei solche Empfehlungen, bei denen ein potenzieller neuer, und zwar konkreter Kunde ins Spiel kommt. Entweder Ihr Kunde erzählt Ihnen von diesem Kontakt oder er spricht mit diesem Kontakt über Ihre Leistung. Sie sind also in diesen Empfehlungsprozess integriert. Ein Kunde empfiehlt Sie und Ihre Leistungen aktiv weiter.

Unter passiven Empfehlungen versteht man Referenzschreiben oder Testimonials. Bei dieser Art von Empfehlungsmarketing ist auf der ersten Ebene, also der Ebene der Referenzgewinnung, kein konkreter Kunde im Fokus. In diesem Fall nutzen Sie ehemalige oder aktuelle Kunden passiv. Weiterlesen