Schlagwort-Archive: Marken

Luxusmarken – Was steckt hinter dem Erfolgskurs luxuriöser Marken?

Luxusmarken – Was steckt hinter dem Erfolgskurs luxuriöser Marken?
4.3, 29 Bewertungen

Ob Autos, Uhren, Handtaschen oder luxuriöse Spirituosen. Jeder hat ab und zu das Bedürfnis sich etwas zu leisten, was nicht selten den Budgetrahmen sprengt. Frauen träumen von der Luxustasche, die so viel wie ein Kleinwagen kostet und Männer wünschen sich das Pendant aus der Automobilbranche. Auch wenn hier nur von Vorurteilen die Rede ist, hat wohl jeder schon mal ähnliche „Luxusgedanken“ gehabt. Luxusmarken wie Hermès, Porsche und Chanel haben die Welt erobert. Jeder kennt sie und viele möchten an ihnen teilhaben. Luxusmarken sind ständige Begleiter in unserem Alltag und ihre Logos sind in den Köpfen fest verankert. In Deutschland ist Porsche die bekannteste Luxusmarke, gefolgt von der Parfüm- und Modefirma Chanel, dem Uhrenhersteller Rolex und dem Autoproduzent Rolls-Royce. Insbesondere reiche Amerikaner und Premiumkunden aus den Schwellenländern kurbeln den Markt der Luxusgüter an. Die wichtigste Absatzregion ist jedoch Europa mit 32 %. Auch das Internetgeschäft mit Luxusgütern boomt. Der persönliche Gebrauch hat sich seit 2012 laut einer Studie auf fast 16 Milliadren Euro verdoppelt.

 

Presseanfragen

Als Marketingexperten geben Mitarbeiter des Deutschen Institut für Marketing nicht nur Seminare und Vorträge, sondern auch regelmäßig Interviews in Zeitungen, TV und Radio. Mit über 500 Interviews in allen deutschen Fernsehsendern und regionalen und überregionalen Zeitungen, Fachzeitschriften und Radiosendern haben wir Journalisten und Redaktionen unterstützt. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir stehen gerne, schnell und kompetent, mit unserem Fachwissen zur Verfügung.


Für Presseanfragen & Expertenstatements hier klicken!

In unserem Video erläutern wir Ihnen verständlich, was unter Luxusmarketing zu verstehen ist.

Die Herausforderung einer erfolgreichen Markenführung von Luxusmarken besteht unter anderem darin, die Gradwanderung zwischen Begehrlichkeit und Verfügbarkeit zu managen. Doch was zeichnet Luxusmarken eigentlich aus, was macht ihren Erfolgskurs aus und welche psychologischen Aspekte stecken hinter dem Verlangen nach teuren Luxusgütern?

1. Definition – Luxusmarken

Luxusmarken unterscheiden sich im Gegensatz zu herkömmlichen Marken und zu Premiummarken dahingehend, dass sie einen hohen Grad an Individualität und Bekanntheit aufweisen und meist in Handarbeit hergestellt werden. Sie differenzieren sich durch den besonderen Charakter, ein Unikat zu sein. Luxusmarken zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie einen hohen emotionalen Wert besitzen (Statussymbol, Prestigefunktion) und im hochpreisigen Segment liegen. Die „Mitte“ der Markenhierarchie, also die Marken im mittleren Preissegment, zeichnet sich wiederum durch einen hohen Standardisierungsgrad aus und wird am Massenmarkt zur Verfügung gestellt.

Luxusmarken

2. Was macht erfolgreiche Luxusmarken aus?

Erfolgreiche Luxusmarken schaffen es nicht nur, sich von der Konkurrenz zu differenzieren, sondern sie lösen auch eine Faszination in der Zielgruppe aus. Während es bei Produkten um Qualität geht, ist bei Marken die jeweilige Einschätzung der Qualität ausschlaggebend. Erfolgreiche Marken sind unverwechselbar und heben sich im Bewusstsein der Kunden durch wesentliche Unterscheidungsmerkmale von anderen Marken ab. Dabei ist nicht nur die Bekanntheit in der Zielgruppe wichtig, sondern auch die Kundenbindung und eine nachhaltige Kundentreue. Das Unternehmen selbst schafft, anhand eines erfolgreichen Markenmanagements, die Basis für den Erfolg von Marken. Im Rahmen der Markenführung sollte demnach das Management umfangreiche Regeln für das gesamte Unternehmen vorgeben. Marken machen bei Luxusgüterherstellern einen wesentlichen Teil des Unternehmenswertes aus. Folglich bedarf es einer sorgfältigen und präzisen Markenführung, um den Erfolg der Marke zu gewährleisten. Dabei ist die Massenproduktion und eine zu schnelle Verfügbarkeit von Luxusprodukten genau der falsche Weg. Luxusprodukte und ihre Marken sollten für die Kunden exklusiv bleiben und nicht im Massengeschäft verschwinden. Ein weiteres Erfolgsmerkmal bei Luxusmarken ist das dezente Verpackungsdesign. Die Verpackungen zeichnen sich oft durch wenig Informationen aus und verzichten auf pompöses Design. Es sollen keine Kaufanreize geschaffen werden, die über den Markennamen hinaus gehen. Weiterhin ist der Verkaufsort der Ware wichtig. Luxusmarken sind nicht überall anzutreffen und legen Wert auf das Umfeld im Verkauf. In der folgenden Tabelle sind die Top 10 der erfolgreichsten Luxusmarken weltweit aus den Bereichen Mode, Autos und Uhren zusammengestellt.

3. Fakten zum Luxusmarkt

In der Abbildung sehen Sie die zehn wertvollsten Luxusmarken weltweit im Jahr 2016.

Wertvollsten Luxusmarken Ranking

Die jährliche Studie „BrandZ“ des Marktforschungsunternehmens Millward Brown hat im Jahr 2015 die 100 wertvollsten Marken der Welt vorgestellt. Im Bereich Luxusgüter führt das französische Luxuswaren-Unternehmen Louis Vuitton das Top-10 Ranking mit einem Markenwert von 27.445 Millionen US-Dollar an. Im Jahr 2016 ist der Markenwert laut Statista bereits auf 28.508 Millionen US-Dollar angestiegen. Zweitwertvollste Luxusmarke ist laut der Studie Hermès, welche im Jahr 2015 auf einen Markenwert von 18,938 Millionen US-Dollar zurück blicken konnte und im Jahr 2016 einen Markenwert von 19.821 Millionen US-Dollar umfasst. Auf Platz drei liegt, mit einem Markenwert von 13,800 Millionen US-Dollar, die italienische Mode-Marke Gucci. Der Markenwert von Gucci ist im Jahr 2016 auf 12.592 Millionen US-Dollar gesunken. Prada und Burberry haben 2016 die Rangplätze getauscht. Die Luxusmarken auf den Plätzen neun und zehn haben sich im Vergleich zu 2015 verändert. Den neunten Platz belegt 2016 Tiffany mit einem Markenwert von 2.468 Millionen US-Dollar und auf dem zehnten Platz ist Christian Dior mit einem Markenwert von 2.066 Millionen US-Dollar.

In der nachfolgenden Abbildung haben wir die Luxusmarken aus dem Jahr 2016 aufgeführt.

Luxusmarken4. Tradition als Erfolgsgeschichte

Was macht besonders Luxusmarken so erfolgreich? Durch die Globalisierung und die Vernetzung durch das Internet ist der Einfluss von Luxusmarken gestiegen. Dabei sind erfolgreiche Unternehmen aus dem Bereich Bekleidung, Schmuck und Uhren meist traditionsreiche Familienunternehmen, die auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück- blicken können. Familienunternehmen aus dem Bereich Luxusgüter kommunizieren dabei ihre traditionsreiche Geschichte in der Werbung, um Vertrauen bei den Kunden zu schaffen und ihre Qualitätsstandards hervorzuheben. Louis Vuitton als Hersteller für Luxustaschen und Reisegepäck kann beispielsweise auf zahlreichen Geschichten zurückblicken. Die besonders robusten Gepäckstücke sollen dabei nach dem Untergang der Titanic noch im Nordatlantik geschwommen sein, nachdem das Schiff 1912 samt den Besitzern gesunken ist. Die Erfolgsgeschichte von Modelegende Coco Chanel, die Gründerin der französischen Luxusmarke, wurde sogar verfilmt. Solche Familienunternehmen haben viele Jahrzehnte hinweg eine strikte Markenpolitik betrieben, aus der ein Markenmythos entstanden ist. Diese Mythen, die rund um die Traditionsunternehmen bestehen, tragen somit maßgeblich zu der Faszination ihrer Marken bei.

5. Luxusmarken und Social Media

Wie können auch Luxusmarken von der Digitalisierung und sozialen Medien profitieren? Das Luxussegment steht im Hinblick auf das digitale Zeitalter vor einer Herausforderung. Zahlreiche Luxusmarken distanzieren sich bewusst von dem Thema Social Media Marketing, da sie befürchten, durch die Präsenz auf Social Media Kanälen an Exklusivität zu verlieren. Auf der anderen Seite ist es für sie jedoch unumgänglich, sich an das neue Kommunikationsverhalten ihrer Zielgruppe anzupassen. Demnach sollten Luxusmarken die Chance nutzen, in der Online-Welt präsent zu sein, um nicht an Bedeutung zu verlieren. Für die Online-Vermarktung von Luxusmarken eignen sich dabei besonders Foto-basierte Social Media Kanäle wie Instagram oder Pinterest. Durch solche Plattformen kann ein mit „Window-Shopping“ vergleichbares Erlebnis geschaffen und viele potenzielle Kunden angesprochen werden. Durch die Präsenz auf Social Media ist es für Luxusmarken möglich, Loyalität mit interessierten Kunden, die im Moment noch nicht über das entsprechende Budget verfügen, aber es vielleicht in Zukunft werden, aufzubauen. Auch Blogger sind für Luxusmarken vermehrt die Basis für eine erfolgreiche Social Media Strategie. Dabei profitieren Luxusmarken von der großen Reichweite, die bekannte Blogger haben und bleiben gleichzeitig authentisch. Moët kooperiert mit vielen Instagram-Bloggern. Damit Luxusmarken das volle Potenzial von Social Media ausschöpfen können, sollten sie entsprechende Kanäle nicht dazu nutzen, ausschließlich Werbebotschaften zu verbreiten, sondern insbesondere der Dialog mit den Kunden ist für den Erfolg ausschlaggebend. Twitter nutzt Bugatti besonders intensiv und Bottega Veneta beispielsweise setzt auf Facebook. Wichtig bei der Nutzung von Social Media in Kombination mit Luxusmarken ist die Unnahbarkeit. Rabattgutscheine und Verlosungen sollen daher nicht in Bezug auf Luxusmarken eingesetzt werden.

 

Sie möchten mehr über ein erfolgreiches Markenmanagement erfahren? Dann besuchen Sie unser Seminar!

6. In diesen Kategorien funktionieren Luxusmarken besonders gut

Die klassische Marktaufteilung in Discount, Mittellage, Premium lässt sich nahezu immer auch mit der Kategorie Luxus ergänzen. Eine überdurchschnittliche Zahlungsbereitschaft beim Kunden vorausgesetzt, kann in nahezu jeder Branche ein Luxussegment geschaffen werden. Besonders erfolgreich ist dies bisher in den Kategorien Automobil, Möbel, Mode und Schmuck erfolgt. Insbesondere für Betten und Matratzen wird über 50.000 Euro ausgegeben. Luxusautos, Luxusuhren und Luxusmode scheint bei ausgewählten Zielgruppen eine besondere Wirkung zu haben.

  • Automobilmarken wie Bentley, Bugatti, Ferrari, Rolls Royce, McLarren, Aston Martin, Lamborghini haben das Luxussegment erfolgreich besetzt.
  • Bei Luxusuhren können Marken wie Rolex, Omega, Breitling, Hublot, Omega oder Chopard überzeugen.
  • Im Modesegment setzen sich die klassischen Modemarken wie Dior, Chanel, Gucci, Prada vom Rest des Marktes deutlich ab.

Luxusmarken

7. Die Psychologie hinter den Luxusmarken

Luxusmarken wecken bei den Kunden Begehrlichkeit. Meist erfolgt der Kauf eines bestimmten Luxusprodukts nur einmal im Leben. Dabei werden Luxusmarken meist konsumiert, um sich als Belohnung etwas Besonderes zu leisten. Darüber hinaus geben Luxusmarken die Möglichkeit, sich selbst auszudrücken und spiegeln demnach häufig die eigene Persönlichkeit wider. Menschen, die besonders viel Wert auf Statussymbole legen, kommunizieren mit den gekauften Produkten ein entsprechendes Bild nach außen. Somit besteht für sie die Möglichkeit, sich einer bestimmten sozialen Schichten zugehörig zu fühlen und sich im Hinblick auf ihr soziales Umfeld von der Masse abzuheben. Infolgedessen können die Käufer von Luxusmarken signalisieren, dass sie zu einer bestimmten sozialen Gruppe angehören. Dementsprechend definieren sich viele Menschen über Luxusmarken und identifizieren sich mit den Werten, für die ein bestimmtes Luxuslabel steht. Nutzer von Luxusmarken charakterisieren sich selber über einige typische Kernaussagen. Dies sind mit fallender Priorität:

  1. „Ich bin stolz auf das, was ich bisher in meinem Leben erreicht habe.“
  2. „Es macht mir Freude, schöne Dinge zu besitzen.“
  3. „Ich probiere immer wieder gerne etwas Neues aus.“
  4. „Typisch für mich ist, das Leben zu genießen.“

Kunden von Luxusmarken sind geprägt von Besitz- und Konsumfreude. Die Luxuskunden legen Wert auf Qualität, Langlebigkeit, Design, Exklusivität und Tradition.

8. Exklusivität vs. Massenware

Seit den letzten Jahren ist in der Modebranche eine neue Entwicklung zu erkennen. Diese wird dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzen zwischen Massenware und Exklusivität, Haute-Couture und Streetwear verschwimmen. Der Trend begann damit, dass die schwedische Modekette H&M im Jahr 2004 verkündete, dass es eine Kooperation mit Mode-Papst Karl Lagerfeld geben wird. Seitdem kooperierte H&M schon mit zwölf weiteren, namhaften Designern und der Hype um die erschwinglichen Teile scheint von Jahr zu Jahr immer größer zu werden. Dabei ist eine solche Kooperation eine Win-Win-Situation für beide Beteiligte. Nicht nur H&M kann mit entsprechenden PR-Aktionen den Umsatz steigern, sondern auch die Designer profitieren von der Zusammenarbeit, da der ein oder andere H&M-Kunde auch ein potenzieller Käufer des Designer-Labels ist. Zudem parodieren junge Designer aktuelle Labels wie Hermès, Kenzo und Céline. Dabei müssen die bekannten Labels für Wortspiele herhalten, welche die Luxusmarken zwar etwas verfremden, aber dennoch erkennbar machen. So wird aus Hermès „Homiès“, aus Céline wird „Féline“ und aus der Marke Kenzo wird „Dunzo“. Die verfremdeten Logos werden anschließend auf Pullover, T-Shirts und Mützen gedruckt und von modebewussten Kunden gekauft. Was auf den ersten Blick eine billige Kopie ist, hat dabei nicht nur modische Großstädter überzeugt, sondern auch Prominente lassen sich mit den jungen Labels ablichten. Um billige Kopien kann es sich bei den hippen Labels somit nicht handeln. Vielmehr sprechen die jungen Designer eine Hommage an ihre Vorbilder aus.

Luxusmarken

9. Luxus online

Käufer von Luxus-Produkten und -Marken nutzen bevorzugt das Internet. Mittlerweile sind 60 % der Luxusmarken im Internet vertreten. Das hat eine Studie von Microsoft Advertising herausgefunden.
Im vergangenen Jahr wurden Luxus-Marken im Wert von drei Milliarden Dollar online abgesetzt. Kein Wunder, denn der Luxus-Liebhaber ist ein Heavy User der neuen Medien:

  • 80% nutzen E-Mail als Kommunikationsinstrument.
  • 70% betreiben Online-Shopping.
  • Web 2.0-Applikationen wie Social Communities, Videos etc. sind ebenfalls überdurchschnittlich beliebt.
  • 92% nutzen das Internet, um sich über ihre Lieblings-Luxusmarken zu informieren.

Diese Erkenntnisse widersprechen deutlich den „Unkenrufern“, die bisher gerne behaupteten, Internetuser wollen kein Geld ausgeben und das Internet eigne sich nur für Preisvergleiche und Billig-Artikel. Gerade hochpreisige Luxusartikel finden einen enormen Markt mit großem Interesse im Internet. Ein Drittel der Befragten gab sogar an, es gebe noch zu wenig Werbung für Luxusgüter im Internet. “Zu wenig Werbung“ als Kundenaussage… das sollte sich manch Skeptiker mal auf der Zunge zergehen lassen!

Quelle: „Lovers of Luxury – The Role of digital media for luxury brands in Europe & Germany“, microsoft.com

10. Faszination der Luxusmarke

Erfolgreiche (Luxus-) Marken lösen eine Faszination bei ihren Zielgruppen aus. Für den einen ist es eine exklusive Uhr und für den anderen ein luxuriöser Sportwagen. Viele Luxusmarken haben dabei eins gemeinsam: sie sind aus traditionsreichen Unternehmen entstanden und verfolgen schon seit Jahrzehnten eine strikte Markenpolitik, die einen Mythos um sie gesponnen hat. In der Schnelllebigkeit des digitalen Zeitalters stellen die qualitativ hochwertigen Produkte von Luxusmarken eine Konstante dar, die nicht dem schnellen Konsum dient, sondern noch über Jahrzehnte hinweg bestehen wird. Doch zwischen der jüngeren und älteren Zielgruppe lassen sich einige Unterschiede in der Faszination der Luxusmarke aufführen. Laut dem Münchener Forschungsunternehmen Facit Research ist für die jüngere Generation die Außenwirkung besonders wichtig. Dabei geht diese über die Tradition hinaus. Unabhängigkeit, Leichtigkeit, Spannung, Rebellion und Abenteuer lauten die Ansprüche an Luxusmarken. Die beiden Werte Glaubwürdigkeit und Erfolg sind bei den 20 bis 39-Jährigen besonders wichtig. Laut einer Studie geben diese im Jahr mehr als 5.000€ für Luxusmode aus. Dafür verzichtet die jüngere Zielgruppe verstärkt auf Produkte des alltäglichen Bedarfs. Für die ältere Zielgruppe ist dagegen die Verlässlichkeit hochwertiger Marken relevant. Zusätzlich achten diese auf Werte wie Perfektion, Qualität, Prestige, Echtheit und Zuverlässigkeit. Im Kontext der jüngeren Zielgruppe ist folgendes Profil besonders interessant: „Fashion-Fürsten“. Die Zielgruppe zeichnet sich durch eine Risikobereitschaft und Spontanität aus. Verschiedene Print- und Onlinemedien sind für die Zielgruppe interessant. Anregungen zu Luxusmarken sammeln junge Luxuskäufer zusätzlich auch in Fachgeschäften und Boutiquen.

Das sind die Lieblingsmarken vom DIM-Team

DIM Lieblings-Luxusmarken

11. Luxusmarken in der Automobilbranche – Luxusautos

Im Luxussegment tummeln sich einige Marken, die sich vom Massen- und Premiummarkt deutlich differenzieren. Das Luxussegement ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gewachsen und mit einigen Marken neu bestückt worden.

Ferrari – Roter Luxus aus Italien

Luxusmarken

Ferrari ist der real gewordene Sportwagentraum in rot. Keine andere italienische Automarke hat so einen Nimbus wie die Luxusmarke Ferrari. Ferrari, gegründet 1947 vom Rennfahrer Enzo Ferrari, hat das Sportwagensegment aus Maranello heraus geprägt. Luxus pur sind nicht nur die Sportwagen, sondern auch unzählige Spin-off Produkte, die mit dem Ferrari Logo aus der Masse in die Luxusliga katapultiert werden.

Weitere Infos finden Sie hier: Ferrari

Bentley – Sportlimousine mit englischem Flair

Luxusmarken

Bentley war als Automobilmarke in den 80er und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts nahezu in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Als Hoflieferant der britischen Krone konnte Bentley aber den Markennimbus einer Luxusmarke aufrecht erhalten. Als Sportwagenmarke hat die Marke Bentley im Luxussegment zwischen 1920 und 1998 überstanden. Erst mit der Übernahme der Marke Bentley durch Volkswagen wurde die Marke und die Produkte wieder stärker von Rolls Royce getrennt und bekam ein Eigenleben. Die aktuellen Modelle Continental, Flying Spur, Mulsanne und der neue Bentayga profilieren die Luxusmarke Bentley wieder im TOP Segment.

Alle Infos zu Bentley finden Sie hier: Bentley Motors

Maybach – Die gescheiterte Luxusmarke

Luxusmarken

Die Marke Maybach wurde 1909 gegründet und ging 1960 in Daimler Benz auf. 2002 wurde die Marke als Luxusmarke durch DaimlerChrysler reaktiviert. Bis 2013 wurden 3000 Fahrzeuge in zwei verschiedenen Modellen produziert. Die Marke hatte die Aufgabe als Luxusmarke im DaimlerChrysler Konzern das Produktportfolio nach oben abzurunden. Die Marke konnte sich jedoch nicht wirtschaftlich erfolgreich positionieren. Mittlerweile fungiert die Marke als Option für die S-Klasse.

Weitere Infos finden Sie hier: Maybach

Rolls Royce – BMW’s Fang für Könige und Scheichs

LuxusmarkenRolls Royce gründete 1990 mit BMW ein Unternehmen mit dem Ziel zivile Stahltriebwerke für den weltweiten Markt zu entwickeln. Seit 2000 ist Rolls Royce Motor Cars ein Teil des BMW-Konzerns. Rolls Royce zählt zu dem exklusivsten Hersteller von Luxusautomobilen weltweit. Die Positionierung der Marke wird durch die Traditionsgeschichte untersützt. Die Besonderheit von Rolls Royce liegt in der Handarbeit jedes Auto. Die Handarbeit erfolgt entsprechend individueller Kundenwünsche.

Alle Infos finden Sie hier: Rolls Royce

Aston-Martin – Nicht nur James Bond steht drauf

LuxusmarkenAston Martin ist ein britischer Sportwagenhersteller und wurde 1913 von Lionel Martin und Robert Mamford gegründet. Anspruch der Marke war es, Rennwagen für die Straße zu bauen. Aston Martin beteiligte sich am Autorennsport. In der 100-jährigen Firmengeschichte hat Aston Martin weniger als 20.000 Fahrzeuge gebaut. Der Grund darfür liegt in dem großen Anteil an Handarbeit. Die Marke steht für besondere Designkonzepte.

Weitere Infos finden Sie hier: Aston Martin

Bugatti – Mit über 1.000 PS kein Volkswagen mehr

LuxusmarkenDie Produktion von Bugatti lief von 1909 bis 1963. Die Fahrzeuge gehören zu den erfolgreichsten Rennwagen sowie zu den edelsten Sportwagen und Limousinen. 1998 übernahm Volkswagen sämtliche Markenrechte von Bugatti. Das Aushängeschild von Bugatti ist das Modell Bugatti Veyron. Ein luxuriöser Sportwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400km/h und 1.001 PS. Dieses Modell war jedoch zu keinem Zeitpunkt lukrativ.

Weitere Infos finden Sie hier: Bugatti

Lamborghini – Der Supersportler

LuxusmarkenDer italienische Automobilhersteller Lamborghini produziert seit 1963 Sportwagen in Kleinserie. Lamborghini gehört seit 1998 als Teil der Audi AG zum Volkswagen-Konzern. Das Firmenlogo zeigt einen Kampfstier als Symbol für Stärke. Die Modelpalette des Luxus-Sportwagen-Herstellers umfasst zwei Grundmodelle. Den Huracán als Einsteigermodell und den Aventador als Topmodell. Zwischen 1987 und 1993 war Lamborghini der Konkurrent von Ferrari in der Formel 1.

Alle Infos finden Sie hier: Lamborghini

McLaren – Von der Rennstrecke in die Vorstadtgarage

McLarenMcLaren ist ein Hersteller von Supersportwagen in Kleinserie. Seit 1994 produziert McLaren verschiedene Modelle in Kooperationen für die Formel 1. Die ersten Rennerfolge erzielte McLaren in den 1960er und 1970er Jahren. McLaren F1 ist das erste Carbon-Straßenfahrzeug der Welt und wurde zwischen 1993 und 1998 produziert. Der 12C gilt als erstes entwickeltes und gebautes Serienfahrzeug von McLaren seit dem F1. Die Produktion erfolgte zwischen 2009 und 2014.

Weitere Infos finden Sie hier: McLaren

12. Luxusuhren – Das TOP Ranking 2018

Welche Luxusuhren trägt man, welche werden am häufigsten verkauft und welche Brand sollte man im Auge haben? Das zeigt das Ranking des Uhrenportals Chronext. Eigentlich schräg, da Luxusuhren eben keine Massenprodukte sind, aber überall präsent sind. Aus diesem Grund ist die aktuelle Verkaufsliste von Chronext lediglich ein Indikator und keine ultimative Liste der besten Uhren.  Ein schneller Blick zeigt: Rolex, Omega, TAG Heuer und Breitling machen das Rennen, Nomos und Cartier landen Überraschungsplätze.Luxusmarken: Ranking Luxusuhren

 

Teilen Sie Ihr Wissen mit anderen!

Teilen Sie Ihr Wissen mit anderen!

#luxusmarken #marken #markenführung

Personal Branding – sich selbst zur Marke machen

Personal Branding – sich selbst zur Marke machen
4.8, 105 Bewertungen

Promis wie Sängerin Christina Aguilera, Model Heidi Klum oder Ex-Fußballer David Beckham haben eines gemeinsam: Wiedererkennungswert. Sie haben es verstanden, sich selbst zu gefragten Influencern zu machen und zu einer Marke zu erheben, die sofort erkennbar und unverwechselbar ist. Genau dieser Effekt ist mit Personal Branding gemeint. Nicht nur Produkte können einen starken Namen führen (z. B. Apple, Coca-Cola oder Ferrari), sondern auch Menschen. Durch das Personal Branding wird darauf hingearbeitet, in der Öffentlichkeit über ein positives Image sowie über eine hohe Reputation zu verfügen.

Definition: Was ist Personal Branding?

Beim Personal Branding geht es darum, eine Personen-Marke zu etablieren. Es steht also statt eines Unternehmens und seiner Produkte ein Mensch im Vordergrund, der vermarktet werden soll.  Durch das Auftreten sowie Marketing- und Content-Kampagnen soll die Person auf eine bestimmte Art und Weise wahrgenommen werden, beispielsweise als Experte für ein Fachgebiet. Die Marke und ihre Werte sind dementsprechend eng mit der Persönlichkeit, den Kompetenzen und der Reputation der Person verknüpft.

Ziele und Zielgruppen von Personal Branding

Warum betreibt jemand eigentlich diesen Aufwand bezüglich des Personal Brandings? Als Hauptziele werden von vielen vor allem der Aufbau eines positiven Images sowie die Verbesserung der eigenen Reputation genannt. Wer sich selbst zur Marke erheben möchte, dem geht es darum:

  • die eigenen Erfolge sowie seine Qualifikation und Kompetenz nach außen hin bekannt zu machen;
  • die eigene Positionierung deutlich zu machen (beispielsweise zur Verbesserung der beruflichen Möglichkeiten);
  • eine bewusste Inszenierung/Darstellung der eigenen Person zum Zweck der Selbstvermarktung durchzuführen;
  • die Erarbeitung eines Expertenstatus zu einem ganz speziellen Themenbereich;
  • das Erringen der Meinungsführerschaft (z. B. als Influencer).

Die Zielgruppen sind von der Person abhängig, die Personal Branding verwendet. Das können die eigenen Follower sein, die man dank eines starken Namens erreicht und die man mit Details aus dem eigenen Leben oder auch mit ganz bestimmten Informationen zum eigenen Thema versorgen kann. Die Zielgruppe können aber auch potenzielle Kunden sein, denen man über seine Kanäle bestimmte Produkte schmackhaft macht. Nicht selten verschwimmen die Zielgruppen. Follower tendieren schnell dazu, ein Produkt zu kaufen, das ihnen im Video oder auf einem Bild ihres Idols vorgestellt wurde.

Wie funktioniert Personal Branding?

Das wichtigste Stichwort im Bereich Personal Branding ist die Selbstvermarktung. Um nichts anderes geht es, wenn man sich dazu entschließt, diesen Weg zu gehen. Allerdings gelingt das nur, wenn man:

  • zu einem ganz speziellen Thema hohe Fachkompetenz besitzt;
  • in der Lage ist, sich selbst zu präsentieren;
  • hohe Verbindlichkeit vermittelt;
  • gewillt ist, auch für Werte einzustehen;
  • mit dem eigenen Namen für etwas einstehen möchte;
  • eine große Fangemeinde besitzt bzw. sich diese erarbeiten kann;
  • über eine gute Vernetzung verfügt (auch zu den Medien).

All diese Eigenschaften finden sich bei den oben genannten Persönlichkeiten und versetzen sie in die Lage, als Influencer ganz eigene Visionen, Ideen und Werte an andere weiterzugeben. Sie nutzen ihr Personal Branding also dazu, die Follower an ihren Gedanken, Zielen und auch an ihrem Geschmack teilhaben zu lassen.Am ehesten führt die Selbstvermarktung zum Erfolg, wenn die Person ein optimales Gleichgewicht zwischen Fachkompetenz, Charakter und Kommunikationsfähigkeit besitzt.

Es geht beim Personal Branding prinzipiell darum, die eigenen Follower und damit potenzielle Kunden mithilfe des eigenen Wesens und Wissens von einem Produkt oder einer Meinung zu überzeugen. Dabei muss es sich nicht um Produkte handeln, sondern beispielsweise auch darum, sich verstärkt für etwas einzusetzen (z. B. Umwelt- und Tierschutz). Gerade in diesem Bereich sind viele Persönlichkeiten des öffentlichen oder kulturellen Lebens engagiert und setzen ihren Namen gezielt ein. Als Beispiel kann etwa der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore gelten. Al Gore wurde nach seiner Amtszeit zu einem bekannten Vorkämpfer für den Umweltschutz.

Seminar Erfolgreiches Markenmanagement

Wenn Sie mehr über die professionelle Präsentation und Gestaltung Ihrer Marke erfahren möchten, informieren Sie sich über unser Seminar „Erfolgreiches Markenmanagement“:

Erfolgreiches Markenmanagement
Mo, 12.08. - Di, 13.08.2019
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Personal Branding – Selbstvermarktungsstrategie für Unternehmen und Personen

Die Grundfrage beim Personal Branding lautet, warum sich Kunden dazu entschließen, ein Produkt bei einer bestimmten Firma zu kaufen, zu einem Fachmediziner zu gehen oder die Dienste eines Fachhandwerkers in Anspruch zu nehmen. Sie handeln so, weil sie demjenigen vertrauen, um seine Fähigkeiten wissen oder ihn gar persönlich kennen. Die entsprechenden Personen oder Unternehmen haben also in der Öffentlichkeit ein bestimmtes Standing, einen guten Ruf und damit ein ganz spezielles Personal Branding.

Schon lange ist zudem bekannt, dass sich mit bekannten Persönlichkeiten gutes Geld verdienen lässt. Deshalb arbeiten immer mehr Unternehmen inzwischen nicht nur an der Optimierung ihres eigenen Markennamens, sondern nutzen darüber hinaus das Personal Branding bekannter Persönlichkeiten, um so für ihre Produkte zu werben. Meist geschieht dies heute über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube oder Instagram. Und der Erfolg spricht für die Methode. Was Stars für Modetrends setzen, als Pflege- oder Nahrungsmittel verwenden oder in Form von Produkten anpreisen, wird als gut empfunden. Also werden diese Dinge auch von den Followern gekauft.

4 Tipps, wie man sich ein Personal Branding erarbeitet

Man wird nicht über Nacht und schon gar nicht ohne gezielte Maßnahmen zu einer eigenen Marke. Damit man irgendwann ein Personal Branding besitzt, sind einige Dinge zu beachten. Es gibt verschiedene Tipps, wie sich Personal Branding umsetzen lässt, um damit erfolgreich zu werden. Die hier genannten Vorschläge bilden die Grundlagen:

  1. Sich selbst finden: Wer ist man? Was möchte man erreichen? Was sind die eigenen Fähigkeiten?
  2. Positionierung: Welche Motive und Wünsche haben die Kunden oder Follower? Welche Probleme können für Kunden bzw. Follower gelöst werden?
  3. Selbstvermarktung: Werbung auf allen digitalen Kanälen, Linksetzung, Fachdiskussionen, etc.
  4. Pflege der eigenen Marke: Weiterentwicklung, Kontaktpflege, Reagieren auf Feedback.

Die Vor- und Nachteile von Personal Branding

Ein Vorteil des Personal Brandings ist, dass man auf diese Weise zu einem erfolgreichen Werbeträger werden kann. Unternehmen suchen stets nach bekannten Gesichtern und sind daher bereit, hohe Summen für deren Dienste zu zahlen. Hat man als eigene Marke erst einmal einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreicht, kann man sich häufig aussuchen, mit welchen Unternehmen man zusammenarbeiten möchte und ist dementsprechend in der Lage, finanzielle Forderungen zu stellen. Hinzu kommt, dass solch eine Persönlichkeit tatsächlich über ein großes Maß an Einfluss verfügt. Immerhin haben wichtige Personen viele Millionen Follower und diese sind beeinflussbar.

Aber auch die Nachteile des Personal Brandings sollten nicht unberücksichtigt bleiben. Wer es einmal geschafft hat, sich durch kluge Selbstvermarktung zu einer eigenen Marke zu machen, der muss dafür sorgen, dass er im Gespräch bleibt und seine Fans bzw. Follower täglich neu mit interessanten Inhalten versorgt. Dieser Umstand kann einen unglaublichen Leistungsdruck erzeugen. Wer durch seinen Namen in der Öffentlichkeit steht und ständig präsent ist, der muss oft ein sehr eingeschränktes Privatleben in Kauf nehmen. Ein unrühmliches und tragisches Beispiel hierfür ist Lady Diana, die letztlich auch ihrer medialen Präsenz zum Opfer fiel. Deshalb gilt es, ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen und dafür zu sorgen, dass man sich trotz großem Bekanntheitsgrad Freiräume für Privates offenhält.

Ebenfalls von Nachteil ist es, dass durch die extreme Vernetzung jeder noch so kleine Fehltritt sofort geahndet wird. Jüngstes Beispiel könnte die bekannte US-Schauspielerin Roseanne Barr sein. Sie hat durch einen einzigen Post in den sozialen Netzwerken ihren bis dahin guten Namen fast vollständig eingebüßt. Als Inhaber eines Personal Brandings kann man nicht mehr vollkommen frei agieren, sondern muss jede Geste, jedes Wort und jeden Schritt auf die Goldwaage legen. Ein guter Ruf und das damit verbundene Personal Branding sind unglaublich schnell verspielt.

#PersonalBranding #Influencer #Werbeträger

7 Schritte, um eine unwiderstehliche Marke aufzubauen

7 Schritte, um eine unwiderstehliche Marke aufzubauen
1.6, 7 Bewertungen

Hier erfahren Sie, was genau eine Marke ausmacht und welche Vorteile sie bringt. Darüber hinaus finden Sie hilfreiche Tipps, um eine Marke zu konzipieren und zu erschaffen. So wird Ihre Marke unwiderstehlich!

Es ist der Traum eines jeden Unternehmers: Eine starke Marke etablieren, deren Produkte einem aus der Hand gerissen haben. Bis dahin ist es jedoch ein langer Weg, auf dem riesige Summen für Marketing investiert werden müssen – oder? Falsch!

Eine Marke zu etablieren, ist auch für aufstrebende Unternehmer möglich. Wir werden Ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie auch Sie dieses Ziel erreichen können.

Für Sie hätte das eine Reihe von attraktiven Vorteilen. Stellen Sie sich einmal vor, dass Ihre Marke den Markt dominiert und ein Sinnbild für diesen wird, wie es beispielsweise Labello geschafft hat. Nur die wenigsten Menschen verwenden den Begriff Lippenpflegestift. Ein durchschlagender Erfolg, der die Vormachtstellung auf viele Jahre garantiert.

Was genau ist eine Marke?

Der deutsche Markenverband wurde bereits im Jahre 1903 gegründet. Marken und Markenzeichen gab es jedoch bereits deutlich früher. Was eine Marke ist, kann unterschiedlich gedeutet werden. Ist es die eingetragene Wortmarke? Vielleicht ein Logo oder Schriftzug? Ein Symbol auf einem Produkt?
Nein, die Marke ist viel mehr.

Eine Marke transportiert Vertrauen, gibt dem Kunden eine Identifikationsmöglichkeit und stiftet Wiedererkennungswert. Mit einer Marke kann ein Kunde einen Lifestyle repräsentieren, bewussten Konsum zur Schau stellen und sicherstellen, dass er eine gute Qualität einkauft.

Bekannte Marken sind nicht nur Coca Cola & Co. Auch das Siegel „Made in Germany“ und der VW Golf sind Marken, die bei dem Käufer Emotionen auslösen und positiv behaftet sind. Aber auch kleine Betriebe, wie der Italiener um die Ecke, der Hausarzt oder ein Anwalt, können sukzessive eine starke Marke aufbauen.

Diese hilft dabei, ein wohlwollendes Bild in den Köpfen der Zielgruppe auszulösen, die Akquisekosten für Neukunden zu reduzieren und die Reputation nachhaltig zu verbessern. Eine Marke bringt nicht nur Renommee, sondern steigert vor allem den Umsatz und den Zulauf.

So bauen Sie Ihre Marke auf

Der Aufbau einer Marke geschieht weder über Nacht, noch zufällig. Es bedarf eines soliden Plans, einer durchdachten Ausführung, sowie etwas Geduld. Man muss den Menschen Zeit geben, sich an die neue Marke zu gewöhnen, sie zu erproben und neue Verhaltensmuster zu entwickeln.

Nachfolgend haben wir eine Anleitung für Sie entworfen, welche Ihnen als Leitfaden dient.

Marke aufbauen – Schritt 1: Entwerfen Sie einen Plan

Bevor Sie mit dem Aufbau einer Marke beginnen, müssen Sie definieren, wofür Ihre Marke überhaupt stehen soll. Welche Aussage soll sie transportieren, welches Gefühl bei der Zielgruppe auslösen? Entwickeln Sie eine klare Vision und schreiben Sie diese nieder.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Beim Aufbau einer Marke ist die Vision elementar. Nur wenn Sie Ihr Ziel kennen, werde Sie dort ankommen können.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Seien Sie dabei so detailliert wie möglich. Wie viele Menschen sollen Ihre Marke kennen? In welchen Situationen soll sie die Kaufentscheidung beeinflussen?

Marke aufbauen – Schritt 2: Alleinstellungsmerkmale definieren

Nun da Sie wissen, in welche Richtung Sie sich entwickeln wollen, ist es an der Zeit die Weichen dafür zu stellen. Wenn Sie oder Ihr Unternehmen zu einer Marke werden wollen, müssen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale deutlich herausarbeiten.

Was unterscheidet Sie von Ihrer Konkurrenz? Was machen Sie besser und weshalb sollte man bei Ihnen Kunde werden?

Sollte Ihnen hier nicht auf Anhieb etwas einfallen, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie an dieser Stelle Nachholbedarf haben.

Marke aufbauen – Schritt 3: Einen Slogan entwickeln

Marke und Slogan gehen Hand in Hand. Slogans sind in der Werbeindustrie nicht mehr wegzudenken. Sie bleiben im Kopf und sind bestens geeignet, um eine Markenbotschaft zu transportieren. Auch Sie sollten einen Slogan entwickeln.

Ein besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, Ihre Alleinstellungsmerkmale zu kommunizieren. Darüber hinaus sollte Ihr Slogan kurz und einprägsam sein.

Marke aufbauen – Schritt 4: Ihr Corporate Design

Eine Marke schafft Wiedererkennungswert. Damit Sie das tun kann, müssen Sie jedoch dem Auge die Chance dazu geben. Ein durchdachtes Corporate Design ist hier essenziell. Verwenden Sie dieselben Farben, Schriftarten und Formulierungen in Ihrem Logo, auf Ihrer Website, Ihrem Briefkopf und in Ihren Werbematerialien.

Grenzen Sie sich auch hier von Ihrer direkten Konkurrenz ab. Werfen Sie einen Blick auf die Gestaltung Ihrer Mitbewerber und finden Sie Ihren eigenen Weg.

Marke aufbauen – Schritt 5: Ihre Corporate Identity / Corporate Image

Für eine erfolgreiche Marke darf auch das Selbstbild des Unternehmens, also die Corporate Identity, nicht vernachlässigt werden. Wie sehen Sie sich und Ihre Rolle im Markt? Wie wollen Sie vom Kunden wahrgenommen und in Erinnerung behalten werden? Hier braucht es klare Definitionen und Versprechen an Sie selbst und an Ihre Zielgruppe.

Bedienen Sie sich hier Ihrer Alleinstellungsmerkmale und entwerfen Sie eine Firmenidentität um diese herum. Eine stets gleichbleibende und verlässliche Qualität ist hier sehr wichtig.

Business Development Manager (DIM)

Marke aufbauen – Schritt 6: Treten Sie in Kontakt mit Ihrer Zielgruppe

Nur wenn Ihre Marke Ihrer Zielgruppe bekannt ist, werden Sie durch sie profitieren können. Kommunizieren Sie also Ihre Stärken, Ihren Slogan und Ihr Angebot so präzise wie möglich an die richtigen Empfänger.

Um dies zu erreichen, stehen Ihnen viele verschiedene Instrumente zur Verfügung. Vor allem Online-Anzeigen bestechen durch eine hohe Effektivität. Diese rührt daher, dass die Zielgruppe ausgezeichnet targetiert werden kann.

Aber auch herkömmliche Marketingkanäle können, je nach Geschäftsmodell und Zielgruppe, enorm zur Markenbildung beitragen.

Sie sind sich unsicher welcher Kanal der richtige für Sie ist? Sprechen Sie uns an und wir helfen Ihnen gerne!

Prof. Dr. Michael BerneckerKontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung:

Tel.: +49 (0)221 – 99 555 10 0  Fax: +49 (0)221 – 99 555 10 77

E-Mail: info@Marketinginstitut.BIZ

Marke aufbauen – Schritt 7: Möglichkeit zur Identifizierung bieten

Wenn Sie es schaffen, dass sich Ihre Kunden mit Ihnen und Ihrer Marke identifizieren, können Sie sich neuer Stammkundschaft gewiss sein. Am effektivsten erreichen Sie dies, wenn Sie ihnen die Möglichkeit geben, einen Teil zur Weiterentwicklung der Marke und der Produkte beizutragen.

Fragen Sie regelmäßig nach Feedback und nehmen Sie Kritikpunkte ernst. Sie bieten Ihnen die Chance, sich zu verbessern. Zudem wird ein Kunde, dessen Kritik gehört und geachtet wird, sich geschätzt vorkommen und positiv darauf reagieren. Lassen Sie eine beidseitige Kommunikation zu. Anstatt stets nur zu senden, sollten Sie hin und wieder auf Empfang gehen.

Seminar Markenmanagement

Sie möchten mehr zum Aufbau Ihrer Marke, der Verankerung im Unternehmen und dem Markencontrolling erfahren? Im zweitägigen Seminar „Markenmanagement“ lernen Sie praxisnah alles Wichtige zur Gestaltung und Führung Ihrer Marke. Informieren Sie sich jetzt über die Inhalte und Termine:

Erfolgreiches Markenmanagement
Mo, 12.08. - Di, 13.08.2019
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Marke – Fazit

Auf dem Weg zu einer starken Marke werden Sie sich als Person und Unternehmer weiterentwickeln. Sie werden Ihre Angebote und Ihre Vorgehensweise verbessern und eine Beziehung zu der Zielgruppe aufbauen. Zudem wird Ihre Positionierung geschärft.

Es werden sich viele Synergieeffekte auftun, die das Potenzial haben, Ihr Geschäft zu beflügeln. Warten Sie nicht länger auf den Zufall, sondern arbeiten Sie auf Ihr Ziel hin. Wir unterstützen Sie dabei!

Das Geheimnis der Markenwahl – Warum Menschen bestimmte Marken kaufen!

Das Geheimnis der Markenwahl – Warum Menschen bestimmte Marken kaufen!
4.8, 8 Bewertungen

Wie funktioniert das eigentlich, dass ein Kunde zum Markenfan wird? Warum gefällt uns eine Marke besser als die andere? Warum passt eine Marke zu uns und warum eine andere nicht?

Auf diese spannenden Fragen gibt das Neuromarketing eine passende Antwort!

“People do choose their brands in the same way they choose their friends“ (King 1973)

Auf der Annahme aufbauend, dass Marken eine Persönlichkeit besitzen, vertreten verschiedene Forschungsgruppen die Meinung, dass Menschen Beziehungen zu Marken gleichermaßen erleben wie zu anderen Menschen. Eine Marke fungiert hier als lebendiger Beziehungspartner, beispielsweise als Freund, wie Henkel mit dem Slogan „a brand like a friend“ transportiert. Einige Forscher betonen in diesem Zusammenhang die Relevanz emotionaler Bindungen für die Beziehung zwischen Mensch und Marke, die mit geeigneten Werbemaßnahmen entstehen können.

Die Kongruenzhypothese

Die auf Levy (1959) und Lecky (1945) zurückzuführende Kongruenzhypothese besagt, dass Menschen ein Bedürfnis haben, ihre tatsächliche oder gewünschte Persönlichkeit auszudrücken.  Demzufolge streben Konsumenten nach einer Übereinstimmung der Markenpersönlichkeit mit ihrer eigenen Persönlichkeit. Mehrere Forschungen bestätigen die Annahme, dass eine größtmögliche Übereinstimmung zwischen dem Selbstkonzept (Selbstbild) des Konsumenten und der Markenpersönlichkeit eine Präferenz für eine Marke auslöst. Ob hierbei das tatsächliche, ideale oder soziale Selbstkonzept den Ausschlag gibt, hängt von der Kaufsituation und dem angestrebten Nutzen ab, beispielsweise ob der Kunde das Produkt privat oder öffentlich konsumiert.

Michael BerneckerMenschen kaufen Marken die zu ihnen passen. Marken können die eigene Persönlichkeit und Position manifestieren oder auch ein Idealbild wiederspiegeln. Demonstrativer Konsum wirkt auch im Jahr 2017.

– Prof. Dr. Michael Bernecker – GF Deutsches Institut für Marketing 

Kongruenz mit dem tatsächlichem Selbst:

Das Streben nach Kongruenz lässt sich zum Einen auf das Selbstkonsistenz-Motiv zurückführen. Konsistenztheorien tragen hierbei eine relevante Rolle als Erklärungsansatz für das Kaufverhalten. Diese nehmen an, dass Menschen danach streben, ein möglichst widerspruchsfreies, konsistentes Bild im Hinblick auf das tatsächliche Selbst aufrechtzuerhalten und die Persönlichkeit vor Veränderungen zu schützen. So präferiert beispielsweise ein Sportler einen Sportwagen, um sein tatsächliches Selbst auszudrücken.

Kongruenz mit dem idealem Selbst:

Zum Anderen zeigt das Selbstwertgefühl-Motiv innerhalb der Theorie der Selbst-Diskrepanz eine Erklärung für das Streben nach Kongruenz. Dieser Ansatz besagt, dass starke Diskrepanzen zwischen idealem und tatsächlichem Selbst ein niedriges Selbstwertgefühl bedingen. Der Theorie folgend strebt der Mensch danach, diese Diskrepanz zu minimieren und nähert sich entsprechend seinem idealen Selbstkonzept. Die Präferenz für eine Marke ergibt sich somit, wenn die Persönlichkeit einer Marke sich kongruent zum idealen Selbstkonzept verhält. Der Konsument ergänzt durch die Marke eine Eigenschaft, die er selbst gerne besitzen würde. Beispielsweise kauft sich ein unsportlicher Mensch Nike Turnschuhe, um Sportlichkeit nach außen zu transportieren oder entwickelt eine Präferenz für einen Sportwagen.

Kongruenz mit dem sozialen Selbst:

Das „soziale Selbstkonzept“ beinhaltet das wahrgenommene Bild, das andere Menschen von einer Person haben. So präferiert ein Konsument einen Sportwagen, weil er meint, dass er von anderen Menschen als sportlich wahrgenommen wird.

Letzten Endes erzeugt die personifizierte Selbstdarstellung einer Marke die Präferenz beim Kunden. Der Kongruenzhypothese folgend betonen Marketeer hierzu, dass eine Klassifizierung der Persönlichkeitsmerkmale im Rahmen der psychografischen Segmentierung sinnvoll sein kann.

#Marke #Markenpräferenz #Kongruenzhypothese

Content Marketing auf dem Kölner Marketingtag 2013 – Prof. Dr. Michael Bernecker

Content Marketing auf dem Kölner Marketingtag 2013 – Prof. Dr. Michael Bernecker
5, 1 Bewertungen

Prof. Dr. Michael Bernecker – Geschäftsführer Deutsches Institut für Marketing
„Content Marketing – Was man von Red Bull und Co. lernen kann“

Prof. Dr. Bernecker - Content Marketing

Nach einer einstündigen Mittagspause mit Networking, Fingerfood und Suppe startete der zweite Vortragsblock mit dem Vortrag von Prof. Dr. Michael Bernecker.

Er stellte die Wichtigkeit Marketing als ganzheitlichen Ansatz zu betrachten deutlich heraus und strukturierte den Prozess in drei Steps:

  1. Reichweite
  2. Interaktion
  3. Transaktion

Das Content Marketing ist als Werbung zu betrachten, die nicht wie Werbung aussieht. Mit seinen Praxisbeispielen der Marken Red Bull und Coca Cola brachte er den Teilnehmern das Thema nah.

Ferner stellte er die unterschiedlichen Content Typen vor, die es zu unterscheiden gilt:

  • Owned Media – als Content, den das Unternehmen selber generiert
  • Paid Media – Content von anderen Plattformen, über welchen Unternehmen in Kontakt kommen
  • Earned Content – wenn der Konsument selber zum Kanal wird

Prof. Dr. Bernecker ging hier auch auf die Basics ein:

  • Wer sind unsere Kunden?
  • Wer sind die potenziellen Kunden?
  • Welche Probleme & Bedürfnisse haben diese?
Prof. Bernecker

Welcher Content passt zum Unternehmen?

  • Texte
  • Bilder
  • Audio
  • Videos
  • Anwendungen (Konfigurator, Rechner und Co.)
  • Downloads
  • Gewinnspiele
  • Umfragen

Er gab den Teilnehmern mit seinen zahlreichen Beispielen tolle Denkanstöße mit auf den Weg. „Wenn Menschen später freiwillig mit Ihrer Kappe herumlaufen, haben Sie es geschafft!“, so Prof. Dr. Bernecker.

Ein toller Tipp aus dem Vortrag:

Wer anschauliche Infografiken sucht, sollte sich bei Pinterest umsehen. Hier gibt es zu unzähligen Themen fantastisch gestaltete Schaubilder!

Fazit:

Fünf goldene Regeln für eine erfolgreiche Umsetzung des Content Marketing:

  1. Nützliche und unterhaltende Inhalte müssen gebrandete Inhalte deutlich überwiegen
  2. „Leichter“ Content, der es wert ist, geteilt zu werden
  3. Anpassung des Contents an die verschiedenen Kanäle
  4. Veröffentlichung von suchmaschinenoptimiertem Content
  5. Die Kommunikationsgewohnheiten der Zielgruppe berücksichtigen

Laden Sie sich jetzt die Präsentation herunter oder sehen Sie sich diese direkt hier an:

Spannende Einblicke – Permission Marketing – Jens Hermes – Speaker auf dem KMT 2013

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Hier nun unser zweiter Beitrag in der Interviewreihe mit unseren Speakern des Kölner Marketingtags 2013.

Jens Hermes spricht auf dem KMT 2013 am 16.05.2013 über das Thema:
„Permission Marketing als Chance – die Marke Camel geht neue Wege“

Wir haben ihm fünf spannende Fragen gestellt:

  • Bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor.
Jens Hermes

Mein Name ist Jens Hermes, ich arbeite als Director Planning & Development bei der Japan Tobacco International Germany GmbH. In meiner Funktion bin ich verantwortlich für die Konsumenten- und Handelsaktivitäten auf dem deutschen Markt. Internationale Top-Marken wie Camel, Winston und Benson& Hedges gehören zu unserem Portfolio.

  • Ihr Vortrag dreht sich um das Permission Marketing. Auf welche Inhalte dürfen wir uns freuen?

Marketing für Tabakprodukte ist in Zeiten, in denen über Rauchverbote und absolute Werbeverbote diskutiert wird, zu einer echten Herausforderung geworden. War beispielsweise ‚Freiheit‘ eines der Kernwerte der Marke Camel in den 80 Jahren, so hat sich zwischenzeitlich nicht nur die Markenpositionierung verändert, vor allem aber auch die Rahmenbedingungen für Werbung und für Marketeers. Doch diese Veränderungen bieten auch viele Möglichkeiten, fernab von klassischen Werbeträgern! Möglichkeiten, die nicht das Ziel verfolgen Werbeverbote zu umgehen, sondern Möglichkeiten, die neue Wege aufzeigen, mit dem potenziellen Konsument in Kontakt zu treten – und es auch zu bleiben!

  • Wo sehen Sie 2013 hierbei die größten Herausforderungen für die Marketingtreibenden?

Wir sehen in vielen unserer Nachbarländer, wie weitreichend und schnell sich die Rahmenbedingungen für die Bewerbung unserer Produkte verändern. Daher ist es für uns in Deutschland umso wichtiger, sich bereits heute mit der Zukunft auseinanderzusetzen und entsprechend vorbereitet zu sein.

  • Haben Sie für uns jetzt schon einen Tipp, den Sie verraten möchten?

Der Dialog mit dem potenziellen Konsumenten ist das Entscheidende. Bei der Flut an Werbebotschaften, die täglich auf uns einprasseln, muss sich auch ein vermeintlich generisches Konsumgut durch die Art der Ansprache unterscheiden.

  • Worauf am Kölner Marketingtag freuen Sie sich am meisten?

Da dies mein erster Besuch auf dem Kölner Marketingtag sein wird, bin ich in erster Linie gespannt, freue mich auf die Vorträge und wünsche mir einen regen Austausch mit den anderen Teilnehmern.

Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf Ihren Vortrag!

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann sichern Sie sich jetzt hier Ihr Ticket!