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Mobile Webseite – 8 Tipps für zufriedene Besucher

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Eine Mobile Webseite braucht jeder Webseitenbetreiber. Kaum ein Mensch in Deutschland lebt noch ohne Smartphone. Die kleinen Helfer sind in beinahe jeder Hosentasche zu finden und begleiten uns rund um die Uhr. Sehr häufig werden sie benutzt um Webinhalte abzurufen. Eine Mobile Webseite zu haben, ist daher längst Pflicht, doch was heißt das und worauf muss man dabei achten?
Wir haben 8 Tipps aus der Praxis, die Sie in jedem Fall beachten sollten, wenn Sie Ihren Besuchern einen reibungslosen Ablauf bieten wollen.

Über 50 Millionen Menschen nutzen in Deutschland regelmäßig ein Smartphone zum Browsen. Je nach Branche kommen schon jetzt mehr Besucher über ein mobiles Endgerät auf eine Webseite, als mit einem Desktop Computer. Google ist das bewusst und die Mobiltauglichkeit einer Webseite ist längst ein Faktor für die Präsenz in den Suchergebnissen geworden.

Wer keine Mobile Webseite hat, verliert Tag für Tag Interessenten und sollte das schleunigst ändern.

Mobile Webseite Tipp #1: Responsives Webdesign ist besser als eine separate Seite

Einige Unternehmen haben die Herausforderung des mobilen Zeitalters erkannt. Ihre Reaktion war die Erstellung einer separaten Mobile Webseite. Kommt beispielsweise ein Besucher über das Smartphone auf die Webseite, wird er auf eine andere Seite umgeleitet, welche für Besucher mit Endgeräten mit kleinem Bildschirm entworfen wurde. Das ist umständlich, kann zu Nachteilen bei der Suchmaschinenoptimierung führen und bedeutet einen großen Aufwand.

Besser ist es, wenn die Webseite responsiv ist. Sie passt sich also automatisch an die Größe des Bildschirms des Endgerätes an. Bei den vielen verschiedenen Größen der Computer-Bildschirme, Tablets und Smartphones ist das ein enormer Vorteil.

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Mobile Webseite Tipp #2: Eine kurze Ladezeit

Wir stehen alle unter Stress und wollen zügig die gewünschten Informationen finden. Auch eine Mobile Webseite soll diese Anforderung erfüllen. Eine lange Ladezeit ist besonders am Smartphone nervig. Zudem ist leider die Verbindung oft nicht ideal, sodass Sie alle Register ziehen sollten, um die Ladezeit für die Mobile Webseite möglichst gering zu halten.

Mobile Webseite Tipp #3: Eine gut lesbare Schrift

Auf einem kleinen Smartphone ist es wichtig, dass die Schrift gut leserlich und groß angezeigt wird. Das schont die Augen und trägt zu einer besseren Auffassung des Inhaltes bei. Erschwerend kommt hinzu, dass Smartphonenutzer oft nicht im ruhigen Büro sind, sondern beispielsweise in der wackelnden Bahn sitzen und das Lesen so zusätzlich erschwert wird. Wer es Nutzern durch eine gut lesbare Schrift einfacher macht, die Inhalte zu konsumieren, erhöht die Nutzerfreundlichkeit und Verweildauer erheblich.

Mobile Webseite Tipp #4: Die richtige Bildgröße

Michael Bernecker„Bilder tragen ungemein zum Verständnis komplexer Sachverhalte bei. Auf einer Mobilen Webseite sollte man sie jedoch mit Bedacht einsetzen.“ - Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

 

Sind sie zu klein, können sie nur schwer erkannt werden. Sind sie groß, geht das in der Regel mit einer hohen Dateigröße einher. Diese verlängert die Ladezeit und schröpft das Datenvolumen der Besucher. Aus diesem Grund sollten Sie Bilder, die nicht unbedingt notwendig sind, lieber von der Mobilen Webseite entfernen.

Mobile Webseite Tipp #5: Den Content dem Nutzungskontext anpassen

Je nach Thema und Branche ist der Benutzungskontext sehr unterschiedlich. Dieser sollte unbedingt beachtet werden, wenn Sie Ihre Mobile Webseite erstellen.

Ein Unternehmen, welches Kochrezepte zur Verfügung stellt, muss beispielsweise damit rechnen, dass Besucher gerade im Supermarkt stehen und schnell wissen wollen, welche Zutaten sie einkaufen sollen. Die essentiellen Informationen sollten also auf den ersten Blick erkennbar sein. Große Bilder und lange Einleitungen sind hier fehl am Platz.

Mobile Webseite Tipp #6: Große klickbare Buttons

Wer mit dem Smartphone eine Mobile Webseite ansteuert, ärgert sich ungemein, wenn versehentlich Links angeklickt werden und Buttons zu klein für den Daumen sind. Achten Sie daher besonders darauf, dass alle Navigationselemente, Formulare und Links ausreichend groß und klar zu erkennen sind.

Mobile Webseite Tipp #7: Animierte Inhalte testen

Videos und animierte Inhalte können auf einer Mobile Webseite zum Problem werden. Gelegentlich werden sie in der falschen Größe, oder gar nicht angezeigt. Falls Sie solche Inhalte verwenden, sollten Sie in jedem Fall von verschiedenen Endgeräten testen, ob diese angezeigt und sauber abgespielt werden können.

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Mo, 20.01. - Di, 21.01.2020
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Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Mobile Webseite Tipp #8: Die geringe Displayfläche sinnvoll nutzen

Der Bildschirm eines Smartphones ist klein. Sie sollten dafür Sorge tragen, dass die vorhandene Fläche optimal genutzt werden kann. Vermeiden Sie deshalb nervige Popups und große Werbeblöcke, die den gesamten Bildschirm bedecken. Langfristig wird das Ihrer Marke schaden und die Besucher von Ihrer Webseite vergraulen.

Fazit

Das Zeitalter des Smartphones stellt Unternehmer vor neue Herausforderungen. Jedoch bietet es auch viele tolle Möglichkeiten, den Kontakt zum potentiellen Kunden herzustellen. Wer sich hier richtig positioniert, wird große Vorteile der Konkurrenz gegenüber haben und leichter Neukunden gewinnen können.

Ihre potentiellen Kunden haben den ganzen Tag ihr Smartphone in der Hosentasche. Mit einer Mobile Webseite eröffnen Sie ihnen die Möglichkeit, Sie zu besuchen! Seien Sie mutig, wagen Sie Veränderung und gehen Sie mit der Zeit. Falls Sie auf Ihrem Weg Unterstützung benötigen, freuen wir uns sehr über eine Kontaktaufnahme.

Der UX Score – Eine Vorstellung des GfK-Tools zur Messung der Nutzererfahrung

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Für jedes Unternehmen ist es essenziell, dass die Produkte und Services genau auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Je schneller und intuitiver ein Nutzer mit einem Produkt oder einer Dienstleistung zurechtkommt und je stärker er sich emotional damit identifizieren kann, desto positiver ist das Nutzererlebnis (User Experience), was wiederum steigende Verkaufszahlen und hohe Markenloyalität hervorruft. Vor diesem Hintergrund sollte die User Experience bei der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung im Fokus stehen. Untersuchungen zur Nutzererfahrung werden aus diesen Gründen immer umfang- und detailreicher. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, hat die GfK ein Tool entwickelt, das Entscheidern bei der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung maßgeblich unterstützen soll: Der UX Score. Dieses Tool wird im folgenden kurz vorgestellt.

UX Score - Das Tool

Mit dem UX Score der GfK werden drei Dimensionen der Nutzererfahrung erhoben, um einen ganzheitlichen Betrachtungsansatz zu garantieren.

UX Score GfK

Das Grundgerüst des UX Scores sind die nutzungsbezogenen Aspekte, wozu Erlernbarkeit und Bedienbarkeit zählen, also typische Usability-Aspekte. Daneben werden nutzerbezogene Aspekte in den Score mit aufgenommen, d.h. inwieweit kann sich der Nutzer z.B. mit dem Produkt identifizieren. Als dritte Komponente werden die ästhetischen Aspekte betrachtet – dem „Look & Feel“ des Produktes. Die Komponenten werden im Rahmen einer zehn Fragen umfassenden Fragebatterie abgefragt und anschließend im UX Score zusammengefasst. Dieser Messwert erlaubt Vergleichbarkeit zu ähnlichen Produkten, wodurch Benchmarking möglich wird.

Ein Beispiel des UX Scores: Apple iPad 4 vs. Samsung Galaxy Note 10.1

Um den UX Score zu veranschaulichen, soll an dieser Stelle ein Vergleich zwischen dem Apple iPad 4 und dem Samsung Galaxy Note 10.1 gezeigt werden, den die GfK mit je 100 Probanden u.a. in Deutschland und den USA durchgeführt hat. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft die UX Scores mit den jeweiligen Unterscores für diese beiden Nationen.

UX Score Beispiel

Die UX Scores zeigen, dass das iPad in Deutschland und das Galaxy Note in den USA besser abschneidet. Bei den Einzelaspekten vergeben die deutschen Probanden beim iPad durchgängig positivere Bewertungen. In den USA gewinnt das iPad nur in den Kategorien Erlernbarkeit sowie Look & Feel.

Die UX Scores zeigen hierbei nicht nur auf, an welchen Stellen noch Optimierungsbedarf besteht, sondern sie zeigen auch, dass es durchaus internationale Unterschiede gibt. Somit lassen sich Produkteigenschaften auf spezielle Zielgruppen anpassen, um typischen Anforderungen in vollem Maße gerecht zu werden.

Fazit

 Der UX Score hebt sich mit seinem mehrdimensionalen Ansatz teilweise deutlich von anderen Usability-Messinstrumenten ab. Dadurch erfahren Entwickler nicht nur, ob ein Produkt oder ein Service eine gute Usability besitzt, sondern beispielsweise auch, inwieweit sich Anwender hiermit identifizieren können. Dadurch gewinnt man weitergehende Informationen, die für die Produktentwicklung und dem damit verbundenen zukünftigen Erfolg sehr wichtig sind.

Weitere Informationen Rund um das Thema Marktforschung finden Sie hier!

Die vier Todsünden der Webseitengestaltung

Die vier Todsünden der Webseitengestaltung
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Das Erstellen von eigenen Webseiten wird immer unkomplizierter. Oft lassen sie sich sogar innerhalb weniger Minuten direkt online kreieren. Dennoch sollte, insbesondere bei der Einrichtung eines gewerblichen Internetauftritts, diese Arbeit nicht auf die Schnelle erledigt werden. Es gibt eine Vielzahl von "Todsünden", die den Besuch einer Webseite zu allem anderen als einem Vergnügen werden lassen.

Schriftarten als „Wolf im Schafspelz“

Webpage

Zugegebenermaßen wird eine besondere und nicht alltägliche Schriftart schnell zum Blickfang. Dennoch sollte hier von der Verwendung allzu exotischer Fonts Abstand genommen werden. Wird eine Schriftart für die Seite verwendet, die der Leser selbst nicht auf seinem Computer installiert hat, wird diese durch eine vorhandene ersetzt. Dadurch ändern sich möglicherweise der gesamte Aufbau der Seite sowie der Abstand zu Objekten wie Bildern oder Videos.

Die Optik einer Seite wird damit im Nu zerstört. Benutzen Sie vor allem für Ihren Fließtext traditionelle Fonts wie Arial oder Verdana, dann können Sie recht sicher sein, dass der Rezipient die Seite auch so zu sehen bekommt, wie Sie sie gestaltet haben.

webagenturMöchten Sie Fehler bei der Webseitengestaltung vermeiden? Die Onlineagentur MilaTEC aus dem Verbund des Deutschen Institut für Marketing setzt seit Jahren erfolgreiche Webprojekte um und gestaltet auch für Sie eine neue oder überarbeitete Webseite. Sprechen Sie mit uns! Tel. (0221) 9955510-12

 

Ungewollte Bewegung auf der Seite

Es gab mal eine Zeit, in der Webseitenbetreiber ihre Internetauftritte mit blinkenden und ständig rotierenden Gif-Animationen versahen. Diese einstige Mode hat sich jedoch längst verflüchtigt und wirkt auf heutige User eher störend und unästhetisch. Wer einen Text und andere Inhalte einer Seite studieren will, fühlt sich schon nach kurzer Zeit durch unentwegt blinkende Smileys und Emoticons genervt und wird den Besuch der Seite vermutlich schnell beenden.

Hochauflösende Grafiken – schön, aber groß?

Wer DSL mit einer hohen Geschwindigkeit besitzt, wird zwar weniger mit langen Ladezeiten zu tun haben, doch sollte die Seitengröße bei der Webseitenerstellung unbedingt bedacht werden. Es ist immer noch so, dass auch heute noch nicht alle Nutzer die schnellsten Leitungen besitzen oder aber mit dem Smartphone surfen und daher teilweise mehrere Minuten auf das Laden eines einzigen Fotos warten müssen. Bilder sollten immer auf ein Minimum komprimiert werden – jedoch eine möglichst hochwertige Optik behalten. Hier gilt es ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Unübersichtlicher Seitenaufbau

Es gibt Webseiten, die ihre eigentliche Botschaft regelrecht in Unterseiten verstecken. Der Besucher, der möglicherweise über einen Werbelink auf Ihre Seite gelangt ist, muss sich erst durch das halbe Inhaltsverzeichnis klicken, bis er endlich das gefunden hat, wofür woanders geworben wurde. Dass eine solche virtuelle Odyssee taktisch sehr unklug ist, dürfte klar sein, und die meisten Besucher werden die Prozedur gar nicht bis zum Ende durchführen. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass der wichtigste Inhalt mit maximal drei Klicks erreicht werden kann und auch logisch auffindbar ist.

So simpel und selbstverständlich diese Tipps auch klingen – der Arbeitsalltag zeigt immer wieder, dass viele Websitebetreiber sich diese wichtigen Grundlagen nicht zu Herzen nehmen.

webagenturSuchen Sie eine Internetagentur? Möchten Sie hierzu Unterstützung haben? Benötigen Sie tatkräftigen Support, um Ihre Webseite zu optimieren? Wir unterstützen Sie gerne! Tel. 0221-9955510-12