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Page Experience – Wichtige Faktoren und Optimierungsansätze

Dass Google es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, seinen Nutzern möglichst hochwertige, nutzerfreundliche und dementsprechend SEO optimierte Seiten auf den vorderen Rängen der Suchergebnisse anzubieten, ist nicht neu.

Ein „Detail“, das in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle spielt, ist die sogenannte Page Experience. Sie gehört seit einigen Monaten zur Liste der Ranking Faktoren dazu und ist in einigen Bereichen eng mit den Core Web Vitals verbunden. Unter ihr werden mehrere Metriken zusammengefasst. Sie sagt – verallgemeinernd ausgedrückt – aus, ob die Erfahrung, die ein Webseitenbesucher auf einer Internetpräsenz sammelt, positiv oder negativ ist.

Doch welche Aspekte sind in Bezug auf eine „perfekte“ Page Experience wichtig? Worauf sollte geachtet werden?

Die Page Experience als „neues Phänomen“?!

Die Page Experience wurde erst vor ein paar Monaten eingeführt und ist dementsprechend im Bereich der Bewertungsparameter vergleichsweise jung. Sie hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Platzierung in den Suchergebnissen und ist daher für SEO Experten und Online Marketing Fachkräfte von entscheidender Bedeutung. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es die einzelnen Parameter, die die Page Experience schlussendlich ausmachen, schon lange existent sind. Dass sie jedoch unter einem „Dach“ und somit unter einem Oberbegriff eingeführt werden, ist neu.

Um hier auf der sicheren Seite zu sein, ist es wichtig, die eigene Webseite an die verschiedenen Kriterien anzupassen. Damit genau das funktionieren kann, braucht es – wie so oft – den Blick aufs Detail. Was bedeutet es eigentlich, wenn eine „Page Experience“ als „nutzerfreundlich“ beschrieben wird?

Unter anderem gelten die folgenden Punkte als wichtige Faktoren:

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1. Eine kurze Ladezeit

Zu lange auf Inhalte warten zu müssen, kann die Nerven von Webseitenbesuchern strapazieren. Die Durchführung eines Pagespeed-Test ist daher ratsam. Eine kurze Ladezeit gilt daher für viele als die Basis einer überzeugenden Page Experience. Als Basis gilt hierbei der „Largest Contentful Paint“, kurz LCP. Dieser wird genutzt, um die Ladezeit zu nutzen, die benötigt wird, um den Haupt-Content zu laden. Ein Wert bis zur Grenze von 2,5 gilt hier als gut. Spätestens ab vier Sekunden muss nachgebessert werden.

2. Interaktive Inhalte

Webseiten, in die sich der Besucher einbringen kann, indem er beispielsweise Suchfelder ausfüllt, Buttons betätigt usw. gelten ebenfalls als besonders nutzerfreundlich. Sie bieten dem Nutzer die Möglichkeit, aktiv in das Surferlebnis einzugreifen und somit – im Idealfall – genau das zu finden, was er sucht.

Auch hier ist es natürlich wichtig, den Faktor „Geschwindigkeit“ nicht aus den Augen zu lassen. Oder anders: in diesem Bereich dreht sich alles um die Frage, wie lange es dauert, bis die Seite reagiert. Als Basis gilt die Spanne zwischen der ersten Aktion des Nutzers und der Reaktion des Browsers. Alles unter 100 Millisekunden wird von Google als „gut“ bewertet. Ab 300 Millisekunden sollte definitiv nachgearbeitet werden.

Page Experience

3.  Eine sichere Webseite

Damit einem sorglosen Surfen und Online Shoppen nichts im Wege steht, ist es natürlich auch wichtig, dass sich der User auf eine sichere Seite verlassen kann. Dies gilt nicht nur dann, wenn beispielsweise ein Online Shop integriert wurde, sondern generell. Hierzu gehört unter anderem auch eine HTTPS Verschlüsselung.

4. Eine Homepage im Responsive Design

Heutzutage werden viele Inhalte über mobile Endgeräte abgerufen. Damit die betreffenden Seiten optimal angezeigt werden, ist es wichtig, auf Responsive Designs zu setzen. Diese bewirken, dass sich der Content automatisch an den kleineren Bildschirm anpasst und der Nutzerkomfort nicht leidet.

5. Eine stabile Seite

Damit eine Seite mit Hinblick auf ihre Nutzerfreundlichkeit überzeugen kann, sollte sie in jedem Fall auch in Bezug auf ihre Stabilität überzeugen. Dies bewirkt, dass sich die Anzeige der Webpräsenz nicht spontan verändert und – im wahrsten Sinne des Wortes – alles an Ort und Stelle bleibt. Ein Layout, das sich immer wieder verändert, sorgt schnell für Frust beim User. Die Kennzahl, anhand derer die Stabilität einer Seite angegeben wird, wird als CLS („Cumulative Layout Shift“) bezeichnet. Liegt sie unter 0,1, müssen keine Verbesserungen in die Wege geleitet werden. Ab 0,25 ist es wichtig, sich auf Ursachensuche zu begeben.

6. Weitere einschlägige Parameter, wie zum Beispiel der Quellcode einer Seite, die Darstellung von Werbung.

Aufgrund der vielen Bereiche, die über die Page Experience angesprochen werden, ergeben sich im Bezug auf SEO Maßnahmen große Herausforderungen. Dementsprechend wird es immer wichtiger, sich nicht nur mit dem reinen Content, sondern auch mit der Darstellung und den Punkten 1 bis 6 auseinanderzusetzen.

Wer hierauf keine Lust bzw. hierzu keine Zeit hat, hat selbstverständlich auch die Möglichkeit, eine professionelle Marketingagentur damit zu beauftragen.

Wie kann die Page Experience einer Seite verbessert werden?

 

Wer für sich erkannt hat, dass die Werte im Zusammenhang mit seiner Page Experience zu wünschen übrig lassen, stellt sich vergleichsweise schnell die Frage, wie er die entsprechenden Details optimieren kann.

Die gute Nachricht ist hierbei, dass es in der Regel nicht schwer ist, schnell gegenzusteuern.

Ein Nachbessern sollte zunächst vor allem in den folgenden Bereichen fokussiert werden:

  1. die Nutzerfreundlichkeit einer Seite – sowohl vom Desktop aus als auch mobil
  2. ein schnelles Laden
  3. klare, leicht zu bedienende Menüs
  4. ein konstantes, ansprechendes Layout.

Besonders wichtig ist es natürlich auch, die Werte, die mit Hinblick auf die Page Experience eine wichtige Rolle spielen, immer im Auge zu behalten und regelmäßig zu checken. Dies gilt vor allem dann, wenn sich die Seite bzw. der Online Shop zum Beispiel aufgrund neuer Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verändert.

Weiterhin lohnt es sich auch, einen Perspektivwechsel einzunehmen und sich die Frage zu stellen: Wie fühlt sich ein Nutzer, der zum ersten Mal meine Seite besucht?

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Auch Google hat sich im Laufe der Zeit stärker auf die Nutzer von Webseiten fokussiert und sich (offensichtlich) gefragt, welche „Kleinigkeiten“ dafür sorgen, dass sich die Besucher von Webpräsenzen wohlfühlen.

Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die entsprechenden Inhalte den die Menschen (und nicht vornehmlich an die Suchmaschinen) angepasst werden. Mit Hilfe der Page Experience soll es dann langfristig möglich sein, die Qualität von Webseiten nach und nach zu verbessern. Die Herausforderung, die hinter all dem steht, ist es, sich genau mit den Details, aus denen sich die Page Experience zusammensetzt, zu befassen und auch Rücksicht auf Veränderungen und etwaige Schwerpunkte zu nehmen.

#PageExperience #CoreWebVitals #GoogleRanking #CSL

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Usability – Darum ist Nutzerfreundlichkeit so wichtig

Im Zusammenhang mit zahlreichen Webseiten und den dazugehörigen Ratgebern ist immer wieder von der sogenannten Usability die Rede. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Und wie kann eine überzeugende Usability dabei helfen, die eigene Seite möglicherweise noch ein wenig weiter nach vorne zu bringen? 

Definition 

Usability“ bedeutet „Nutzerfreundlichkeit“. Bezogen auf die Gestaltung einer Webseite bezeichnet der Begriff also zusammengefasst alles, was mit einer komfortablen Bedienung zu tun hat. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, hier genauer hinzuschauen, erkennt schnell, dass Usability nicht nur mit einer möglichst selbsterklärenden Menüführung einhergeht.  

Vielmehr ist es das Gesamtkonzept, das entscheidet, ob eine Homepage (oder ein Online Shop) nutzerfreundlich ist oder nicht. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Gegensätze zwischen Usability und User Experience und die Überschneidungen mit dem SEO Bereich. Auf beides wird in den folgenden Abschnitten eingegangen.

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Usability und ihre Bedeutung für SEO

Eine überzeugende Usability soll unter anderem auch sicherstellen, dass Webseitenbesucher/-innen auch tatsächlich das Produkt finden, das sie ursprünglich gesucht haben. Immerhin möchte niemand seine potenziellen Kunden mit den Inhalten auf seiner Seite frustrieren, indem er beispielsweise über die Suchmaschinen Content vortäuscht, den er auf den entsprechenden Seiten nicht liefert. Exakt an dieser Stelle kommt der Bereich „SEO“ ins Spiel.

Tippt der Interessent/ die Interessentin zum Beispiel „Schuhe günstig“ in das Suchfeld ein, besteht eigentlich kein Zweifel daran, welche Produkte er/ sie gerne kaufen würde. Aber: Wortkombinationen wie „Schuhe günstig“ lassen sich vergleichsweise schwer in einen Fließtext einbauen, ohne den Lesefluss zu stören. Genau dessen ist sich auch Google bewusst. Schon seit einiger Zeit legt die Suchmaschine deutlich mehr Wert auf die Usability und die Leserfreundlichkeit einer Seite als auf eine möglichst hohe Anzahl an Keywords. Letztere sollten – gerade mit Hinblick auf einen besucherfreundlichen Nutzerkomfort – stattdessen „gut verteilt“ werden. Ein Beispiel: mehrere Zwischenüberschriften mit den besagten Keywords können den Besuchern/ Besucherinnen einer Seite dabei helfen, sich auch im Zusammenhang mit längeren Texten besser zu orientieren und schneller das zu finden, was sie suchen.

Jedoch erkennt wahrscheinlich Google auch, wenn die Usability aufgrund klassischer SEO Fehler leidet. Seiten, in deren Zusammenhang beispielsweise auf zu kleine Schrift, zu viel Werbung und einen „unnatürlichen Satzbau“ gesetzt wird, werden im Ranking in der Regel meist schlechter bewertet.

Wer es hier schafft, Keyword-Regeln, SEO Richtlinien und Usability miteinander zu kombinieren, kann in vielerlei Hinsicht profitieren. Oder anders: eine gute Usability wirkt sich auf die SEO Bewertung seitens Google aus.

Usability vs User Experience

Usability und der Unterschied zur User Experience

Im Alltag werden die beiden Begriffe Usability und User Experience immer wieder miteinander verwechselt. Dabei gibt es zwischen diesen Bereichen per Definition klare Unterschiede.

So beschreibt die Usability die Nutzerfreundlichkeit digitaler Produkte. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Homepages und Online Shops, sondern auch Apps näher beschreiben. Vor allem die Frage „Was erwartet die jeweilige Zielgruppe?“ steht hier klar im Fokus. Vor allem der Faktor der Effektivität spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Denn: das Ziel einer verlässlichen Usability sollte es immer sein, dass der Nutzer/ die Nutzerin die benötigten Informationen schnell erhält und nicht lange suchen muss. Mit einer überzeugenden Usability geht für viele Menschen damit eine weitestgehend selbsterklärende Menüführung einher.

Die folgenden Punkte sollten zudem ebenfalls berücksichtigt werden:

  • Auf allzu große, störende Pop-Ups verzichten.
  • Klare, aussagekräftige Darstellungen wählen.
  • Sinnvolle Weiterleitungen setzen, die den Webseitenbesucher/ die Webseitenbesucherin dahin führen, wo er/ sie die entsprechenden Infos findet.

Diese und weitere Punkte können dabei helfen, die Nutzerfreundlichkeit bzw. die Usability zu unterstützen.

Die User Experience geht hier noch einen kleinen Schritt weiter. Denn: sie umfasst tatsächlich alle Reaktionen, die sich mit der Nutzung eines bestimmten Produkts verbinden lassen. Auch der psychologische Aspekt sollte in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden. So können unter anderem helle, freundliche Farben zu einer Verbesserung der Stimmung beitragen. Gleichzeitig sollte mit Hinblick auf die User Experience natürlich auch immer bedacht werden, dass es sich bei den erwähnten Emotionen um subjektive Empfindungen handelt. Daher ist es umso wichtiger, die Seite an die jeweilige Zielgruppe anzupassen, um möglichst erfolgreich zu sein. Punkte, die mit Hinblick auf die Nutzererfahrung eine Rolle spielen, sind die folgenden Punkte:

  • Ein „sicherer“ Eindruck der Webseite, unter anderem auch im Zusammenhang mit den zur Verfügung stehenden Bezahlfunktionen.
  • Die Verbundenheit mit einer Marke.
  • Der Bekanntheitsgrad eines Labels.
  • Das Image und die Kompetenz eines Unternehmens.

Kurz: während sich die Usability vor allem mit der Nutzerfreundlichkeit einer Seite auseinandersetzt, ist die User Experience deutlich breiter gefächert und basiert vor allem auf den Emotionen, die durch die jeweilige Internetpräsenz hervorgerufen werden.

Kriterien für eine überzeugende Webseiten Usability

Wer eine Webseite erstellt hat und sich fragt, inwieweit diese „usable“ ist, sollte sich im ersten Schritt mit einschlägigen Fragen und den dazugehörigen Details befassen. Eine Webseiten-Analyse bringt Aufschluss.

Eine Webseite mit einer besucherfreundlichen Usability überzeugt vor allem durch die folgenden Charakteristika:

  • Schnelle Ladezeiten
  • Eine gute Lesbarkeit der jeweiligen Inhalte
  • Ein ansprechendes Design (passend zur jeweiligen Corporate Identity)
  • Barrierefreiheit
  • Eine logische Struktur und eine nachvollziehbare Menüführung
  • Responsive Webdesign, so dass die entsprechenden Inhalte auch ganz leicht auf mobilen Endgeräten angezeigt werden können.

Doch keine Sorge! Auch wenn sich im Rahmen eines ersten Checks noch Fehler zeigen, lassen sich diese in den allermeisten Fällen schnell beheben!

Oft kann es sich hierbei auch lohnen, sich direkt mit den Kunden/ Kundinnen über deren Erwartungen zu unterhalten. Oder anders: nur, weil der-/diejenige, der/ die eine Seite aufgebaut hat, sich hier problemlos zurechtfindet, bedeutet dies nicht, dass dies auch einem Erstbesucher/ einer Erstbesucherin gelingen würde. Daher gilt es, den Aufbau und die Inhalte der eignen Seite immer wieder zu hinterfragen, um den Besuchern und Besucherinnen ein möglichst umfassendes Nutzererlebnis zu bieten.

Unsere passenden Seminare zum Thema

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Fazit

Die Usability einer Webseite kann den Erfolg eines Unternehmens mitunter stark beeinflussen. Immerhin ist es auf ihrer Basis möglich, den Kunden und Kundinnen genau das zu bieten, was diese erwarten.

Schon lange sind es nicht mehr ausschließlich die Preise, die entscheiden, ob ein Einkauf auf einer Seite getätigt wird oder nicht. Vielmehr entscheiden oft auch das berühmte Bauchgefühl und der Aufbau darüber, ob der gesamte Shop einen guten Eindruck macht. Ein klassisches Beispiel: wer möchte schon lange nach einem „In den Warenkorb legen“-Button suchen, nachdem er das Produkt seiner Wahl gefunden hat?

Eine Homepage bzw. ein Online Shop mit einer nicht optimierten Usability sorgt dafür, dass das betreffende Unternehmen sein Potenzial nicht in vollem Umfang nutzen kann und letztendlich meist auch weniger Umsatz generiert als es eigentlich der Fall sein könnte.

Gleichzeitig wäre es jedoch auch falsch, den Fokus ausschließlich auf die Usability und nicht auf andere Kriterien, wie zum Beispiel SEO oder User Experience, zu legen. All diese Faktoren können schlussendlich dazu beitragen, dass sich die Besucher auf einer Seite wohlfühlen, die Internetpräsenz sichtbarer – und damit letztendlich auch oft erfolgreicher – ist.

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#Usability #Nutzerfreundlichkeit #UserExperience

Webseiten-Analyse: Was dazu gehört und ihre Vorteile

Eine Webseiten-Analyse ist enorm wichtig für Ihre Sichtbarkeit und gibt Antworten auf folgende Fragen:  Wie wohl fühlt sich eigentlich ein Besucher auf einer Webseite? Wie wird eine Seite von den Suchmaschinen bewertet? Und schöpft ein Online Shop eigentlich sein volles Potenzial aus? Hier werden die unterschiedlichsten Bereiche – von Nutzerkomfort bis hin zu SEO-relevanten Themen – eingehend untersucht, so dass sich schnell zeigt, ob und inwieweit Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Leider begehen viele Unternehmen den Fehler, einmal eine Seite aufzubauen und diese nicht entsprechend zu pflegen. Dabei spielt ein Mix aus einer überzeugenden Usability und einem suchmaschinenfreundlichen Aufbau heutzutage eine immer wichtigere Rolle. Erfahren Sie, auf welche Teilbereiche sich eine Webseiten-Analyse erstreckt und mit welchen Vorteilen ein entsprechendes Vorgehen verbunden sein kann.

Webseiten-Analyse

Barrierefreiheit – was bedeutet das eigentlich?

Wer grundlegend an Barrierefreiheit denkt, denkt oft an Menschen mit Einschränkungen, denen es beispielsweise ermöglicht werden soll, eine bestimmte Etage mit dem Fahrstuhl zu erreichen. Hierbei handelt es sich um eine klassische Situation aus dem Alltag, die aufzeigt, wie wichtig es ist, Barrierefreiheit zu realisieren, um für möglichst viele Menschen Zugang zu bestimmten Angeboten schaffen zu können.

Jedoch: auch Internetseiten können (und sollten) barrierefrei sein. Das Prinzip, das sich hierhinter verbirgt, ist ähnlich: eine barrierefreie Seite ermöglicht einen unkomplizierten Zugriff – sowohl für potenzielle Seitenbesucher als auch für Suchmaschinen, die die jeweilige Webpräsenz scrollen.

Beliebte Hilfsmittel sind in diesem Zusammenhang unter anderem:

  • mitlaufende bzw. immer sichtbare Navigationsleisten
  • Alt- und Titeltexte für Bilder
  • eine responsive Version der Webseite, die sich automatisch an die Darstellung auf dem Smartphone oder Tablet anpasst
  • ein kontrastreiches Design, das unter anderem auch von Menschen mit Sehbehinderung gut gelesen werden kann
  • Untertitel in Videos für gehörlose Menschen.

Auch von Menschen ohne Einschränkungen werden barrierefreie Seiten oft als besonders angenehm und nutzerfreundlich empfunden. Hieraus resultiert oft eine längere Verweildauer, die wiederum ein positives Signal an Suchmaschinen sendet und sich positiv auf Ihr Ranking auswirkt.

Ein Fokus auf den Bereich der Usability

Die Usability ist oft eng mit der Barrierefreiheit verbunden, geht jedoch noch einen Schritt weiter. Frei übersetzt handelt es sich hierbei um den Nutzerkomfort. Doch wie kann dieser eigentlich gesteigert werden? In der Vergangenheit haben sich viele Experten mit genau dieser Frage auseinandergesetzt. Sie kamen unter anderem zu dem Ergebnis, dass folgende Aspekte die Usability deutlich erhöhen:

  • eine übersichtliche Struktur mit höchstens sieben Hauptmenüpunkten
  • eine logische Navigation
  • eine leichte Auffindbarkeit des Kontaktformulars
  • der Klick auf das Logo leitet weiter auf die Startseite
  • eine schnelle Ladezeit
  • eine praktische Suchfunktion (meist oben rechts)

Der Seitenbesucher profitiert hierbei immer von dem guten Gefühl, die Struktur der Seite nachvollziehen zu können und genau zu wissen, wo er welche Inhalte finden kann.

SEO als Hilfe für eine gute Position in den Suchmaschinenergebnissen

Wer die Reichweite seiner Seite steigern und die Position innerhalb der Suchmaschinenergebnisse verbessern möchte, sollte sich unbedingt mit dem Faktor SEO auseinandersetzen. Hier geht es jedoch nicht nur darum, die passenden Keywords in der entsprechenden Menge einfließen zu lassen. SEO spielt sich auf zahlreichen weiteren Ebenen ab und ist damit so vielseitig, dass sich viele Unternehmen mittlerweile dazu entschlossen haben, mit ausgewiesenen SEO Experten zusammenzuarbeiten.

Diese kümmern sich dann unter anderem um:

  • eine Optimierung der Meta-Daten
  • sprechende URLs
  • Backlinks auf die betreffenden Seiten
  • eine allgemeine Verbesserung des Rankings.

Eine überzeugende SEO Arbeit gilt in der heutigen Zeit für eine erfolgreiche Homepage fast schon als unverzichtbar. Sie spielt sich – im Vergleich zum nächsten Abschnitt weitestgehend im Hintergrund ab, schafft jedoch die Basis für mehr Erfolg im Netz.

SEO Lehrgang

Inhalt und Aussehen der Seite

Ein weiterer, wichtiger Fokus einer umfassenden Webseiten-Analyse liegt auf dem Inhalt und der allgemeinen Gestaltung der Seite.

Hierzu gehören unter anderem:

  • die verwendeten Texte
  • Bilder und Videos.

Wie so oft gilt auch hier der Leitspruch: „Das Auge isst mit!“. Daher ist es wichtig, dass Inhalt, allgemeines Design und Darstellung gut miteinander harmonieren. Ein klassisches Beispiel: ein besonders langer Text lässt sich leicht durch Fotos ein wenig auflockern. Dasselbe gilt natürlich auch für Videos, Grafiken und ähnliches. Die entsprechenden Elemente sollten sorgfältig ausgewählt werden, so dass der Leser nicht nur von einem ansprechenden optischen Erscheinungsbild, sondern auch von logischen Zusammenhängen profitieren kann.

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Welche Faktoren werden bei einer Webseiten-Analyse noch berücksichtigt?

Im Rahmen einer Webseiten-Analyse wird zu guter Letzt auch immer wieder besonders viel Wert auf die Details gelegt. Um hier ein überzeugendes Ergebnis zu erreichen, ist es sinnvoll, sich immer wieder mit der Frage „Was erwarten die Nutzer von mir?“ auseinanderzusetzen. Manchmal lohnt es sich in diesem Zusammenhang, sich sogar in die Position des Seitenbesuchers zu versetzen und zu überlegen, mit welcher Intention dieser navigieren würde.

Wer hier für einen noch überzeugenderen Nutzerkomfort sorgen möchte, sollte unter anderem überlegen:

  • ob es sinnvoll sein könnte, eine Unterseite für eine Teamvorstellung aufzubauen
  • welche Social Media Kanäle verlinkt werden sollten
  • in welchem Bereich der Seite Infos zur Anfahrt hinterlegt werden könnten (dies gilt natürlich nur für Unternehmen mit direktem Kundenkontakt)
  • ob etwaige Partnerunternehmen bzw. Kooperationspartner aufgeführt werden sollten, um die eigene Kompetenz zusätzlich zu untermauern.

Faktoren wie diese kommen in der Regel sehr vielseitig daher und können dabei helfen, die individuellen Faktoren einer Seite noch weiter zu unterstreichen. Manchmal ergeben sich die entsprechenden Möglichkeiten auch erst im Laufe der Zeit. Gerade dann, wenn wichtige Kooperationen mit namhaften Unternehmen erst einige Jahre nach der Gründung realisiert werden, lohnt es sich so gut wie immer, eine entsprechende Unterseite ins Leben zu rufen und diese immer wieder zu überarbeiten und auszubauen.

Fazit

Egal, ob eine Seite gerade erst entstanden ist oder ob eine Webpräsenz schon seit mehreren Jahren besteht: es ist immer sinnvoll, in regelmäßigen Abständen eine Webseiten-Analyse durchzuführen – und hierbei alle oben aufgeführten Bereiche zu berücksichtigen.

Somit kann sichergestellt werden, dass keine Wünsche in den wichtigsten Bereichen offenbleiben:

  • schnelle Ladezeiten
  • Nutzerkomfort
  • Navigation
  • Responsive Design
  • Barrierefreiheit

Ob die Webseiten-Analyse dann schlussendlich von externen Experten vorgenommen oder beispielsweise von Mitarbeitern intern vorbereitet wird, ist von den vorherrschenden Kompetenzen und den eigenen Ressourcen abhängig. Fest steht jedoch, dass eine ausgiebige Webseiten-Analyse – sofern sie umfassend und regelmäßig vorgenommen wird – dabei helfen kann, das volle Potenzial aus einer Seite zu ziehen.

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#WebseitenAnalyse #Barrierefreiheit #Usability #SEO #Content #Webdesign #UXDesign

Mobile Webseite – 8 Tipps für zufriedene Besucher

Eine Mobile Webseite braucht jeder Webseitenbetreiber. Kaum ein Mensch in Deutschland lebt noch ohne Smartphone. Die kleinen Helfer sind in beinahe jeder Hosentasche zu finden und begleiten uns rund um die Uhr. Sehr häufig werden sie benutzt um Webinhalte abzurufen. Eine Mobile Webseite zu haben, ist daher längst Pflicht, doch was heißt das und worauf muss man dabei achten?
Wir haben 8 Tipps aus der Praxis, die Sie in jedem Fall beachten sollten, wenn Sie Ihren Besuchern einen reibungslosen Ablauf bieten wollen.

Über 50 Millionen Menschen nutzen in Deutschland regelmäßig ein Smartphone zum Browsen. Je nach Branche kommen schon jetzt mehr Besucher über ein mobiles Endgerät auf eine Webseite, als mit einem Desktop Computer. Google ist das bewusst und die Mobiltauglichkeit einer Webseite ist längst ein Faktor für die Präsenz in den Suchergebnissen geworden.

Wer keine Mobile Webseite hat, verliert Tag für Tag Interessenten und sollte das schleunigst ändern.

Mobile Webseite Tipp #1: Responsives Webdesign ist besser als eine separate Seite

Einige Unternehmen haben die Herausforderung des mobilen Zeitalters erkannt. Ihre Reaktion war die Erstellung einer separaten Mobile Webseite. Kommt beispielsweise ein Besucher über das Smartphone auf die Webseite, wird er auf eine andere Seite umgeleitet, welche für Besucher mit Endgeräten mit kleinem Bildschirm entworfen wurde. Das ist umständlich, kann zu Nachteilen bei der Suchmaschinenoptimierung führen und bedeutet einen großen Aufwand.

Besser ist es, wenn die Webseite responsiv ist. Sie passt sich also automatisch an die Größe des Bildschirms des Endgerätes an. Bei den vielen verschiedenen Größen der Computer-Bildschirme, Tablets und Smartphones ist das ein enormer Vorteil.

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Mobile Webseite Tipp #2: Eine kurze Ladezeit

Wir stehen alle unter Stress und wollen zügig die gewünschten Informationen finden. Auch eine Mobile Webseite soll diese Anforderung erfüllen. Eine lange Ladezeit ist besonders am Smartphone nervig. Zudem ist leider die Verbindung oft nicht ideal, sodass Sie alle Register ziehen sollten, um die Ladezeit für die Mobile Webseite möglichst gering zu halten.

Mobile Webseite Tipp #3: Eine gut lesbare Schrift

Auf einem kleinen Smartphone ist es wichtig, dass die Schrift gut leserlich und groß angezeigt wird. Das schont die Augen und trägt zu einer besseren Auffassung des Inhaltes bei. Erschwerend kommt hinzu, dass Smartphonenutzer oft nicht im ruhigen Büro sind, sondern beispielsweise in der wackelnden Bahn sitzen und das Lesen so zusätzlich erschwert wird. Wer es Nutzern durch eine gut lesbare Schrift einfacher macht, die Inhalte zu konsumieren, erhöht die Nutzerfreundlichkeit und Verweildauer erheblich.

Mobile Webseite Tipp #4: Die richtige Bildgröße

Michael Bernecker„Bilder tragen ungemein zum Verständnis komplexer Sachverhalte bei. Auf einer Mobilen Webseite sollte man sie jedoch mit Bedacht einsetzen.“ - Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

 

Sind sie zu klein, können sie nur schwer erkannt werden. Sind sie groß, geht das in der Regel mit einer hohen Dateigröße einher. Diese verlängert die Ladezeit und schröpft das Datenvolumen der Besucher. Aus diesem Grund sollten Sie Bilder, die nicht unbedingt notwendig sind, lieber von der Mobilen Webseite entfernen.

Mobile Webseite Tipp #5: Den Content dem Nutzungskontext anpassen

Je nach Thema und Branche ist der Benutzungskontext sehr unterschiedlich. Dieser sollte unbedingt beachtet werden, wenn Sie Ihre Mobile Webseite erstellen.

Ein Unternehmen, welches Kochrezepte zur Verfügung stellt, muss beispielsweise damit rechnen, dass Besucher gerade im Supermarkt stehen und schnell wissen wollen, welche Zutaten sie einkaufen sollen. Die essentiellen Informationen sollten also auf den ersten Blick erkennbar sein. Große Bilder und lange Einleitungen sind hier fehl am Platz.

Mobile Webseite Tipp #6: Große klickbare Buttons

Wer mit dem Smartphone eine Mobile Webseite ansteuert, ärgert sich ungemein, wenn versehentlich Links angeklickt werden und Buttons zu klein für den Daumen sind. Achten Sie daher besonders darauf, dass alle Navigationselemente, Formulare und Links ausreichend groß und klar zu erkennen sind.

Mobile Webseite Tipp #7: Animierte Inhalte testen

Videos und animierte Inhalte können auf einer Mobile Webseite zum Problem werden. Gelegentlich werden sie in der falschen Größe, oder gar nicht angezeigt. Falls Sie solche Inhalte verwenden, sollten Sie in jedem Fall von verschiedenen Endgeräten testen, ob diese angezeigt und sauber abgespielt werden können.

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Sie möchten auch über Ihre Webseite hinaus Ihre Marketingaktivitäten verbessern? Dann nehmen Sie an unserem Seminar teil und lernen Sie in 2 Tagen die wichtigsten Grundlagen. Mehr Infos gibt es hier: Online Marketing Seminar

Mobile Webseite Tipp #8: Die geringe Displayfläche sinnvoll nutzen

Der Bildschirm eines Smartphones ist klein. Sie sollten dafür Sorge tragen, dass die vorhandene Fläche optimal genutzt werden kann. Vermeiden Sie deshalb nervige Popups und große Werbeblöcke, die den gesamten Bildschirm bedecken. Langfristig wird das Ihrer Marke schaden und die Besucher von Ihrer Webseite vergraulen.

Fazit

Das Zeitalter des Smartphones stellt Unternehmer vor neue Herausforderungen. Jedoch bietet es auch viele tolle Möglichkeiten, den Kontakt zum potentiellen Kunden herzustellen. Wer sich hier richtig positioniert, wird große Vorteile der Konkurrenz gegenüber haben und leichter Neukunden gewinnen können.

Ihre potentiellen Kunden haben den ganzen Tag ihr Smartphone in der Hosentasche. Mit einer Mobile Webseite eröffnen Sie ihnen die Möglichkeit, Sie zu besuchen! Seien Sie mutig, wagen Sie Veränderung und gehen Sie mit der Zeit. Falls Sie auf Ihrem Weg Unterstützung benötigen, freuen wir uns sehr über eine Kontaktaufnahme.

Der UX Score – Eine Vorstellung des GfK-Tools zur Messung der Nutzererfahrung

Für jedes Unternehmen ist es essenziell, dass die Produkte und Services genau auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Je schneller und intuitiver ein Nutzer mit einem Produkt oder einer Dienstleistung zurechtkommt und je stärker er sich emotional damit identifizieren kann, desto positiver ist das Nutzererlebnis (User Experience), was wiederum steigende Verkaufszahlen und hohe Markenloyalität hervorruft. Vor diesem Hintergrund sollte die User Experience bei der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung im Fokus stehen. Untersuchungen zur Nutzererfahrung werden aus diesen Gründen immer umfang- und detailreicher. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, hat die GfK ein Tool entwickelt, das Entscheidern bei der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung maßgeblich unterstützen soll: Der UX Score. Dieses Tool wird im folgenden kurz vorgestellt.

UX Score - Das Tool

Mit dem UX Score der GfK werden drei Dimensionen der Nutzererfahrung erhoben, um einen ganzheitlichen Betrachtungsansatz zu garantieren.

UX Score GfK

Das Grundgerüst des UX Scores sind die nutzungsbezogenen Aspekte, wozu Erlernbarkeit und Bedienbarkeit zählen, also typische Usability-Aspekte. Daneben werden nutzerbezogene Aspekte in den Score mit aufgenommen, d.h. inwieweit kann sich der Nutzer z.B. mit dem Produkt identifizieren. Als dritte Komponente werden die ästhetischen Aspekte betrachtet – dem „Look & Feel“ des Produktes. Die Komponenten werden im Rahmen einer zehn Fragen umfassenden Fragebatterie abgefragt und anschließend im UX Score zusammengefasst. Dieser Messwert erlaubt Vergleichbarkeit zu ähnlichen Produkten, wodurch Benchmarking möglich wird.

Ein Beispiel des UX Scores: Apple iPad 4 vs. Samsung Galaxy Note 10.1

Um den UX Score zu veranschaulichen, soll an dieser Stelle ein Vergleich zwischen dem Apple iPad 4 und dem Samsung Galaxy Note 10.1 gezeigt werden, den die GfK mit je 100 Probanden u.a. in Deutschland und den USA durchgeführt hat. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft die UX Scores mit den jeweiligen Unterscores für diese beiden Nationen.

UX Score Beispiel

Die UX Scores zeigen, dass das iPad in Deutschland und das Galaxy Note in den USA besser abschneidet. Bei den Einzelaspekten vergeben die deutschen Probanden beim iPad durchgängig positivere Bewertungen. In den USA gewinnt das iPad nur in den Kategorien Erlernbarkeit sowie Look & Feel.

Die UX Scores zeigen hierbei nicht nur auf, an welchen Stellen noch Optimierungsbedarf besteht, sondern sie zeigen auch, dass es durchaus internationale Unterschiede gibt. Somit lassen sich Produkteigenschaften auf spezielle Zielgruppen anpassen, um typischen Anforderungen in vollem Maße gerecht zu werden.

Fazit

 Der UX Score hebt sich mit seinem mehrdimensionalen Ansatz teilweise deutlich von anderen Usability-Messinstrumenten ab. Dadurch erfahren Entwickler nicht nur, ob ein Produkt oder ein Service eine gute Usability besitzt, sondern beispielsweise auch, inwieweit sich Anwender hiermit identifizieren können. Dadurch gewinnt man weitergehende Informationen, die für die Produktentwicklung und dem damit verbundenen zukünftigen Erfolg sehr wichtig sind.

Weitere Informationen Rund um das Thema Marktforschung finden Sie hier!

Die vier Todsünden der Webseitengestaltung

Das Erstellen von eigenen Webseiten wird immer unkomplizierter. Oft lassen sie sich sogar innerhalb weniger Minuten direkt online kreieren. Dennoch sollte, insbesondere bei der Einrichtung eines gewerblichen Internetauftritts, diese Arbeit nicht auf die Schnelle erledigt werden. Es gibt eine Vielzahl von "Todsünden", die den Besuch einer Webseite zu allem anderen als einem Vergnügen werden lassen.

Schriftarten als „Wolf im Schafspelz“

Webpage

Zugegebenermaßen wird eine besondere und nicht alltägliche Schriftart schnell zum Blickfang. Dennoch sollte hier von der Verwendung allzu exotischer Fonts Abstand genommen werden. Wird eine Schriftart für die Seite verwendet, die der Leser selbst nicht auf seinem Computer installiert hat, wird diese durch eine vorhandene ersetzt. Dadurch ändern sich möglicherweise der gesamte Aufbau der Seite sowie der Abstand zu Objekten wie Bildern oder Videos.

Die Optik einer Seite wird damit im Nu zerstört. Benutzen Sie vor allem für Ihren Fließtext traditionelle Fonts wie Arial oder Verdana, dann können Sie recht sicher sein, dass der Rezipient die Seite auch so zu sehen bekommt, wie Sie sie gestaltet haben.

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Ungewollte Bewegung auf der Seite

Es gab mal eine Zeit, in der Webseitenbetreiber ihre Internetauftritte mit blinkenden und ständig rotierenden Gif-Animationen versahen. Diese einstige Mode hat sich jedoch längst verflüchtigt und wirkt auf heutige User eher störend und unästhetisch. Wer einen Text und andere Inhalte einer Seite studieren will, fühlt sich schon nach kurzer Zeit durch unentwegt blinkende Smileys und Emoticons genervt und wird den Besuch der Seite vermutlich schnell beenden.

Hochauflösende Grafiken – schön, aber groß?

Wer DSL mit einer hohen Geschwindigkeit besitzt, wird zwar weniger mit langen Ladezeiten zu tun haben, doch sollte die Seitengröße bei der Webseitenerstellung unbedingt bedacht werden. Es ist immer noch so, dass auch heute noch nicht alle Nutzer die schnellsten Leitungen besitzen oder aber mit dem Smartphone surfen und daher teilweise mehrere Minuten auf das Laden eines einzigen Fotos warten müssen. Bilder sollten immer auf ein Minimum komprimiert werden – jedoch eine möglichst hochwertige Optik behalten. Hier gilt es ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Unübersichtlicher Seitenaufbau

Es gibt Webseiten, die ihre eigentliche Botschaft regelrecht in Unterseiten verstecken. Der Besucher, der möglicherweise über einen Werbelink auf Ihre Seite gelangt ist, muss sich erst durch das halbe Inhaltsverzeichnis klicken, bis er endlich das gefunden hat, wofür woanders geworben wurde. Dass eine solche virtuelle Odyssee taktisch sehr unklug ist, dürfte klar sein, und die meisten Besucher werden die Prozedur gar nicht bis zum Ende durchführen. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass der wichtigste Inhalt mit maximal drei Klicks erreicht werden kann und auch logisch auffindbar ist.

So simpel und selbstverständlich diese Tipps auch klingen – der Arbeitsalltag zeigt immer wieder, dass viele Websitebetreiber sich diese wichtigen Grundlagen nicht zu Herzen nehmen.

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