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YouTube SEO – Die wichtigsten Ranking Faktoren

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YouTube SEO – „Was ist das denn?“, werden Sie vielleicht denken. YouTube ist nicht nur die größte Videoplattform der Welt, sondern gleichzeitig eine riesige Suchmaschine. Dass man auch hier Suchmaschinenoptimierung betreiben kann, ist daher logisch.

Für jedes Themenfeld findet man bei YouTube Interessenten und somit ergeben sich lukrative Möglichkeiten. Allerdings sind viele Nischen umkämpft und man muss sich gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen. Um hier erfolgreich sein zu können, muss man verstehen, nach welchen Kriterien YouTube die online gestellten Videos in eine Reihenfolge in den Suchergebnissen bringt. Hier eine gute Position zu bekommen, entscheidet maßgeblich über den Erfolg eines Videos.

Youtube SEO

YouTube SEO – Qualität setzt sich beim Ranking durch

Grundsätzlich ist zunächst zu sagen, dass YouTube ein großes Interesse daran hat, Videos von hoher Qualität gut in den Suchergebnissen zu positionieren. Sie müssen dem Zuschauer also genau das bieten, was dieser sich vor dem Klick versprochen hat.

Da YouTube keine Befragungen zu den Erwartungen der Nutzer durchführt, hat sich die Videoplattform dazu entschieden, die folgenden Metriken zu messen:

YouTube SEO – Rankingfaktor #1: Views / Videoaufrufe

Ein entscheidender YouTube SEO Faktor ist, wie viele Menschen sich das Video bereits angeschaut haben. Je mehr Aufrufe vorliegen, desto eher geht YouTube davon aus, dass das Video interessant ist.

Bringen Sie also so viele interessierte Augen auf Ihr Video, wie möglich. Teilen Sie es mit Freunden und Bekannten, schalten Sie Werbung, posten Sie es in Facebook-Gruppen, binden Sie es auf Ihrer Webseite ein und integrieren Sie den Video-Link in Ihrem Newsletter. Je mehr Menschen Sie erreichen, desto besser wird Ihr Video anschließend zu finden sein.

YouTube SEO – Rankingfaktor #2: Wie lange wird geschaut

Findigen Video-Marketern wurde schnell klar, dass die Views Einfluss auf die Rankings des Videos nehmen. Das führte dazu, dass durch vermehrte Klicks von unterschiedlichen Endgeräten Zuschauer simuliert wurden.

Um dieses Vorgehen zu erschweren, wertet YouTube nun auch aus, wie lange das Video angeschaut wird. Ein Faktor im YouTube SEO ist also die Abspieldauer. Je länger Nutzer zuschauen, desto interessanter scheint das Video zu sein. Wird ein Video jedoch bereits nach wenigen Sekunden weggeklickt, ist dies ein Anzeichen dafür, dass es irrelevant ist.

Zeigen Sie Ihr Video also nur Menschen, die auch grundsätzlich an dem Thema interessiert sind. Gestalten Sie das Video so, dass eine Spannungskurve aufgebaut wird. Verhindern Sie durch eine Vorschau, eine Inhaltsangabe, oder besonders gehaltvollen Content am Ende des Videos, dass Zuschauer vorzeitig abspringen.

YouTube SEO – Rankingfaktor #3: Interaktionen mit Ihrem Video

Ein weiterer YouTube SEO Faktor sind Interaktionen der Zuschauer. Wird das Video geteilt, geliked oder kommentiert, verbessert das die Auffindbarkeit in den Suchergebnissen von YouTube. Ist Ihr Video besonders gehaltvoll und einzigartig, wird das bewirken, dass es geteilt und geliked wird. Kontroverse Inhalte verleiten Zuschauer häufig zum Kommentieren.

Selbstverständlich sollten Sie ein gutes Video bereitstellen, um Interaktionen zu begünstigen. Es ist allerdings ebenso empfehlenswert, die Zuschauer explizit dazu aufzufordern. Geben Sie klare Anweisungen, was nach dem Anschauen getan werden soll. „Wenn Ihnen dieses Video gefallen hat, geben Sie uns einen Like und schreiben Sie einen Kommentar.“ Setzen Sie also einen Call to Action (CTA).

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YouTube SEO – Rankingfaktor #4: Abonnenten

Auch Ihr Kanal spielt bei der Platzierung Ihres Videos in den YouTube Suchergebnissen eine Rolle. Je mehr Abonnenten (engl. Subscriber) Sie haben, desto mehr Zuschauer werden Sie unmittelbar nach dem Upload Ihres Videos erreichen können. Da die Menschen Sie und Ihre Inhalte bereits kennen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Video Gefallen findet.

Arbeiten Sie aus diesem Grund aktiv daran, die Anzahl Ihrer Abonnenten stetig zu erhöhen. Fordern Sie am Ende jeden Videos die Leute dazu auf, Ihren Kanal zu abonnieren. So stellen Sie die Weichen für kommende Videos auf Erfolg.

YouTube SEO – Rankingfaktor #5: Woher kommen und wohin gehen die Besucher

YouTube ist keine gemeinnützige Organisation, sondern ein Unternehmen, welches Gewinne erwirtschaften will. Die Videoplattform finanziert sich über Werbeeinnahmen. Je mehr Traffic generiert wird und je länger die Besucher verweilen, desto höher fallen diese aus.
Aus diesem Grund ist YouTube sehr daran interessiert, Zuschauer auf anderen Webseiten zu akquirieren.

„Wenn Sie mit Ihrem Video dazu beitragen, Nutzer anderer Webseiten zu YouTube zu führen, wird dies Anerkennung finden.“

Konkret bedeutet das, dass es zum YouTube SEO dazugehört, Nutzer auf die Videoplattform zu führen – und dort zu halten. Empfehlenswert ist es etwa, beispielsweise über Facebook auf Ihr Video aufmerksam zu machen und Facebook-Nutzer so zu YouTube zu „locken“.

Ebenso wertet die Videoplattform aus, was der Zuschauer im Anschluss unternimmt. Verlässt er YouTube wieder oder schaut er sich ein weiteres Video an und erhöht somit die generierten Videoeinnahmen? Um die Verweildauer aktiv zu erhöhen, empfiehlt es sich, mehrere Videos zu verwandten Themen zu erstellen und auf diese hinzuweisen. So motivieren Sie Ihren Zuschauern dazu, weiteren Content auf YouTube zu konsumieren.

YouTube SEO – Rankingfaktor #6: Worüber Sie im Video reden

Spätestens seit der Möglichkeit, den gesprochenen Text in Form von Untertiteln einblenden zu lassen, achtet YouTube genau darauf, welche Wörter Sie wählen und aussprechen. Artikulieren Sie sich deutlich und nutzen Sie Keywords, zu denen Sie gefunden werden wollen, möglichst am Anfang und über die gesamte Länge verteilt. Das darf allerdings nicht seltsam anmuten. Bleiben Sie natürlich.

YouTube SEO – Das Einbinden von Keywords

Die alten Basics des YouTube SEO spielen nach wie vor eine große Rolle. Dazu gehört auch das Einbinden von Keywords. Zwar gewinnt das Nutzerverhalten immer mehr Stellenwert, doch die grundlegende Optimierung auf Keywords ist noch immer absolute Pflicht. Diese sollten an folgenden Stellen auftauchen:

  1. Video-Titel
  2. Beschreibung
  3. Dateiname
  4. Video-Tags

1. Der Titel

In dem Titel sollte unbedingt das Keyword, zu dem das Video in den Suchergebnissen angezeigt werden soll, enthalten sein. Es empfiehlt sich, es an den Anfang des Titels zu stellen. Das fördert zudem die Klickrate, da es dem Suchenden zeigt, dass sein gesuchtes Thema in dem Video behandelt wird.

2. Die Beschreibung

Auch in der Beschreibung des Videos sollte das Keyword eine dominante Rolle spielen. Empfehlenswert ist eine Textlänge von 500 Wörtern oder mehr, in denen das Keyword, gleichmäßig verteilt, mehrmals Verwendung findet.

3. Der Dateiname

Der Name der Videodatei spielt eine untergeordnete Rolle für den Besucher. Für YouTube SEO ist der Dateiname dennoch zu berücksichtigen. Denn YouTube kann über den Dateinamen ebenfalls mitgeteilt werden, worum es in dem Video geht. Binden Sie hier Ihr Keyword ein.

4. Die Tags

Es können insgesamt 500 Zeichen in Form von Tags beim Upload des Videos eingegeben werden. Auch hier sollten sich alle Keywords wiederfinden. Die Tags helfen YouTube zudem dabei, nach dem Anschauen des Videos themenverwandten Content zu empfehlen, sodass die Verweildauer Ihres Besuchers erhöht wird.

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YouTube SEO – Fazit: Ein gutes YouTube Video braucht eine gute Vermarktung

Das Erstellen eines guten Videos ist nur der erste Schritt im Videomarketing mit YouTube. Leider enden die Bemühungen der meisten Unternehmen hier. Doch auch YouTube SEO, also die Optimierung für die Suchergebnisse der Videoplattform, ist wichtig. Besonders die Verbreitung, die hierfür eine Rolle spielt, will gelernt sein und erfordert Hingabe und Fleiß. Erstellen Sie einen detaillierten Vermarktungsplan für Ihr Video und sorgen Sie so für einen durchschlagenden Erfolg. Denn genau wie bei geschriebenen Texten hilft die beste Qualität nicht, wenn sie niemand zu sehen bekommt.

Was ist Social Media Marketing?

Was ist Social Media Marketing?
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Social Media Marketing umfasst mehr als die Einrichtung einer Facebook Fanpage und die gelegentliche Veröffentlichung einiger Fotos bei Instagram. Erfolgreiche Social Media Manager gehen mit einer Strategie an die Auswahl und Bespielung der Social Media Kanäle heran und setzen auf die ständige Messung Ihrer Erfolge, um die zuvor gesteckten Ziele zu erreichen.

1. Was ist Social Media Marketing? – Die Definition

Für die Definition von Social Media Marketing muss erstmal ein Basiswissen über das Online Marketing vorhanden sein. Denn Social Media Marketing ist ein Teil des Online Marketing Mix. Basis im Online Marketing Mix bildet die eigene Webseite. Darüber hinaus werden die verschiedenen Instrumente, die Hauptziele und die vorgelagerten Ziele darin veranschaulicht. Online Marketing beschreibt die zielgerichteten Aktivitäten und Prozesse verschiedener Unternehmensbereiche, die online durchgeführt werden, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu liefern.

Doch was ist jetzt eigentlich Social Media Marketing?

Social Media Marketing beschreibt die Strategien und Taktiken, um die unterschiedlichen sozialen Netzwerke so einzusetzen, dass die Erreichung der Unternehmensziele möglich ist.

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2. Social Media Marketing – Strategie

Die Strategie im Social Media Marketing ist die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Eigene Umfragen haben gezeigt, dass es an dieser Stelle noch sehr viel Potenzial auszuschöpfen gibt: Nur 39,7 Prozent deutscher Unternehmen besitzen eine schriftlich ausgearbeitete Social Media Marketing Strategie.

Die Strategie dient dazu Aktionen zielführend auszuführen. POST-Framework ist ein bewährtes Modell zur Erarbeitung einer Social Media Strategie.

POST ist ein Akronym und steht für People, Objectives, Strategy und Technology. Die Begriffe umfassen:

  • People: Zielgruppenanalyse, Altersklassen, Demografie und Mediadaten
  • Objectives: Qualitative und quantitative Zieldefinition
  • Strategy: Grundlegende Strategie, Guidelines und Policies, Content, Redaktionsplan, Mitarbeiterintegration und Messung
  • Technology: Analysetools, Kanäle und Integration

Im ersten Schritt erfolgt eine Analyse der Zielgruppe. Wer soll mit den Maßnahmen angesprochen werden? Sind die Zielgruppen überhaupt in den sozialen Medien aktiv? Wie soll die Ansprache erfolgen? Der zweite Schritt besteht aus der Identifikation der passenden Ziele. Social Media Marketing kann unterschiedliche Ziele erreichen, auf die im folgenden Unterkapitel näher eingegangen wird. Wichtig ist aber, dass nur vorher festgelegte Ziele dabei helfen, den Grad der Zielerreichung zu messen. Ziele sollten daher klar definiert und mit Kennzahlen ausgedrückt werden können. Die konkrete Strategie wird im dritten Punkt erarbeitet. Wie will man vorgehen? Welche Inhalte können geboten werden? Wie soll der Auftritt gestaltet werden? Wie häufig können die sozialen Medien bespielt werden? Wer soll zuständig sein? Die Auswahl der Kanäle findet im letzten Schritt statt. Oft fällt die Entscheidung für Facebook, weil dies der bekannteste Online-Kanal ist. Bedenken Sie dabei jedoch, dass die Zielgruppe vielleicht nicht auf dieser Social Media Plattform anzutreffen ist.

3. Social Media Agentur – milaTEC bietet Ihnen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Social Media Marketing, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Social Media Konzept können die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen eingebunden werden. Nutzen Sie dafür externes Social Media Know-how!

Ein Social Media Jahr dauert einen Monat. Denn es gibt ständig neue Entwicklungen uns Trends. Social Media Agenturen sind näher dran und helfen Ihnen, darauf zu reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Social Media Agentur schon seit Jahren Kundenbei ihren Social Media Aktivitäten:

  • Einrichtung neuer Kanäle
  • Werbekampagnen über Social Media
  • Fortlaufende Betreuung von sozialen Kanälen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Social Media Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Social Media Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

4. Social Media Marketing – Ziele

Nur mit einer guten Zielformulierung kann das Unternehmen seine Aktivitäten entsprechend ausrichten. Ziele sind also für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend. Ziele im Social Media Marketing können unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Oft stehen „weichere“ Ziele, wie Bekanntheit, Imageverbesserung oder Kundenbindung im Vordergrund; direkt messbarer Abverkauf von Produkten stellt (noch) eher die Ausnahme dar.

 

 

Ziele Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

Gemäß der DIM Studie Social Media Marketing 2018 sind die Top-Ziele, die Unternehmen mit Social Media Marketing verfolgen:

  • Neukundengewinnung
  • Kundenbindung
  • Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit
  • Unterstützung der Online Marketing Ziele
  • Dialog mit Kunden
  • Verbessertes Marken- und Produktimage

5. Social Media Seminar

Offline war gestern! Lernen Sie in unserem Social Media Seminar die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen kennen und bringen Sie Ihre Social Media Aktivitäten auf den aktuellsten Stand! Informieren Sie sich jetzt:

Social Media Seminar
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6. Social Media Marketing – Instrumente

Bei der Auswahl der Social Media Marketing Instrumente gilt es, einige wichtige Fragen zu beantworten und die Aspekte anschließend entsprechend umzusetzen.

Welche Kanäle…

  • … passen zu den angestrebten Zielen?
  • … werden von den Zielgruppen in ausreichendem Maße genutzt?
  • … sind finanziell und technisch handhabbar?
  • … passen zu dem (gewünschten) Unternehmensimage?
  • … sind ausreichend etabliert, um größere Investitionen zu rechtfertigen?
  • … bieten ausreichende Rechtssicherheit?
  • … lassen sich dauerhaft von Ihnen bespielen?

 

Auswahl Social Media Marketing Instrumente

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

6.1. Facebook Marketing

Facebook ist wahrscheinlich das bekannteste Social Media Netzwerk. Die Facebook-Unternehmensseite steht im Mittelpunkt und kann dazu genutzt werden, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen. Das Unternehmen kann über die Facebook-Seite mit den Kunden in Kontakt treten, Umfragen erstellen, auf Nutzerbeiträge oder -fragen antworten, Bilder, Videos und Beiträge posten – alle diese Aktivitäten können Unternehmen über ihre Seite vornehmen.

Vorteil von Facebook ist, dass sowohl große und bekannte als auch kleine und eher unbekannte Marken ihre Aufmerksamkeit erhöhen können. Bestehende und potenzielle Kunden nutzen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Facebook. Auch der Wettbewerb könnte bereits bei Facebook vertreten sein, sodass eine Nichtnutzung dieses Social Media Netzwerks gegenüber der Konkurrenz einen Nachteil darstellt. Facebook Posts sollten die Zielgruppe ansprechen und möglichst einfach verfasst sein. Interessant gestaltete Beiträge enthalten zudem oft zusätzliche Medienformate wie Fotos oder Videos.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass 85,5% der Studienteilnehmer Facebook als Social Media Marketing Instrument nutzen.

6.2. Blog Marketing

Neben Facebook stellen auch Blogs ein etabliertes Social Media Instrument dar. Hauptaufgabe des Blogs ist die regelmäßige Weitergabe von Informationen. Große Blogs, die häufig Beiträge posten, ziehen die Besucher immer wieder an.

Es gibt mehrere Arten von Blogs:

  • Corporate Blogs
  • Service Blogs
  • Knowledge Blogs
  • Themen-Blogs
  • Kampagnen-Blogs
  • Produkt- und Marken-Blogs

6.3. Microblogging

Twitter ist als Microblogging-Dienst eine Zwischenstufe zwischen Blog und Social Network. Die Webseite Twitter stellt nach Facebook und Google den drittgrößten Traffic-Lieferanten dar. Ein angemeldeter Nutzer kann kurze Nachrichten verfassen und abschicken. Nutzer können dann von anderen abonniert werden. Auch Anmeldungen und Interaktionen von Unternehmen sind möglich. Grundsätzlich sind die Tweets auf 280 Zeichen beschränkt. Der Microblogging-Dienst handelt so eher von der schnellen Information, als ausführliche Diskussionen.

Vorteil von Twitter ist u. a. die hohe Interaktion, aber auch die enorme Schnelligkeit. Aktuelle Ereignisse werden so immer häufiger zuerst auf Twitter veröffentlicht, als auf anderen Kanälen. Twitter lebt, wie auch alle anderen sozialen Netzwerke, von der Interaktivität. Nutzer nehmen so an Gesprächen teil, folgen anderen Nutzern und teilen interessante Inhalte. Die Funktion „ReTweet“ ist an dieser Stelle von besonderer Bedeutung.

6.4. Videoplattformen

YouTube lässt sich zu Google zählen und ist weltweitdie mit Abstand größte Video-Datenbank. Die Nutzung der Videoplattform ist kostenlos und es kann unbegrenzt Videomaterial hochgeladen werden. Hochgeladene Dateien sind dann von der Öffentlichkeit einsehbar. In der Regel müssen die hochgeladenen Videos noch extern, wie beispielsweise über Facebook oder Twitter, promotet werden. Über den „Embed“-Code können Videos auch in Blogbeiträge eingebunden werden.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass gut 70% der befragten Unternehmen planen, in Zukunkt häufiger Viedoinhalte zu publizieren. Damit sind Videos in Zukunft die Kommunikationsart Nummer 1 im Social Media Marketing.

Wenn die verschiedenen Social Media Kanäle miteinander verknüpft werden, entsteht hohes Potenzial. Trotz geringerem Aufwand durch die Verknüpfung ist eine höhere Reichweite möglich. Videos, die einen Mehrwert liefern, funktionieren am besten. Dabei kann es sich um einen Nutzwert handeln, aber auch einfach um lustige, kuriose oder aufregende Inhalte, die der reinen Unterhaltung bzw. Zeitvertreibung dienen.

6.5. Relevanz der Social Media Instrumente

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt mithilfe der Nutzungshäufigkeiten und Wichtigkeitsbeurteilungen auf, welche Social Media Instrumente heutzutage Pflicht sind und welche eher zur Kategorie "Kann" oder "Kür" zählen:
Pflicht-Instrumente: Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, XING, LinkedIn.
Kann-Instrumente: Google+, Instagram, Nutzer- und Diskussionsforen, eigene Communities,
Podcasts, Kununu, Slideshare, Live-Chat, WhatsApp, Pinterest, Wikis, Vimeo
Kür-Instrumente: Tumblr, Flickr, Yelp, Snapchat, Social Bookmarkings

Diese Einteilung zeigt auf, welche Instrumente unbedingt in das Portfolio mit aufgenommen
werden müssen, welche Instrumente durchaus Sinn machen können und welche nicht
unbedingt eine Rolle spielen, jedoch – in Abhängigkeit von der Zielgruppe – durchaus als
Abgrenzung zum Wettbewerb dienen können.

 

Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

7. Social Media Marketing – Monitoring

Täglich werden Facebook, Twitter und Co. mit unzähligen neuen Beiträgen überschwemmt. Social Media Monitoring kann dabei helfen, die laufenden Aktivitäten der eigenen Follower und Fans über bestimmte Schlüsselwörter zu verfolgen und so einen Überblick zu erhalten. Anhand der Ergebnisse aus dem Social Media Monitoring wird ersichtlich, wie sich die Unternehmensseite, die bisherigen Nutzerzahlen und die Interaktion entwickeln. Die Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigen, dass fast zwei Drittel aller Befragten ein Monitoring bzw. Controlling ihrer Social Media Marketing Aktivitäten durchführen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht dabei systematisch vor und nutzt zum Beispiel Kennzahlen zur Analyse der Aktivitäten.

Unterschieden wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Monitoring-Programmen. Auch gibt es interne Tools der Netzwerke wie:

  • Facebook Insights
  • YouTube Analytics
  • Twitter Analytics

Externe Tools sind:

  • Iconosquare
  • FanpageKarma
  • SocialBench
  • SocialBakers
  • SocialBros
  • Hootsuite

Google Alerts ist ebenfalls empfehlenswert. Das Programm schickt eine Benachrichtigung, sobald das vorher festgelegte Suchwort bei Google eingegeben wird. Der eigene Firmenname, der Name der Wettbewerber, Produktnamen, relevante Themen, die Namen entlassener Mitarbeiter etc. sollten für den Alert eingerichtet werden.

Weitere Monitoring Tools, wie Socialmention, durchsuchen in Echtzeit die Newsstreams verschiedener Social Media Kanäle und informieren den Beobachter kontinuierlich über alle Aktivitäten. Das Tool untersucht verschiedene Bereiche im Netz, wie Blogs und Microblogs oder Bookmarks.

Socialmention bietet neben dem breiten Suchspektrum auch die Möglichkeit komplexere Analysen durchzuführen. Untersucht werden so auch:

  • Stimmungslage
  • Reichweite
  • „Viralität“ des Begriffs
  • Die Häufigkeit, mit der der Begriff im Netz erwähnt wird

Das Tool Socialmention eignet sich für einen ersten kostenlosen Einstieg sehr gut. Entscheidend ist aber auch, dass immer nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit und kein vollständiges Bild dargestellt wird. Private Nutzerprofile bleiben nämlich verschlossen und werden somit nicht berücksichtigt.

8. Social Media Marketing – Kennzahlen

Um verwertbare Auswertungen zu erstellen und den Erfolg des Social Media Marketing messen zu können, helfen Kennzahlen.

Allgemeine Kennzahlen, die Ergebnisse über die Reichweite liefern, sollten in jedem Fall erhoben werden. Die Reichweite von Kommunikationsmaßnahmen informiert darüber, wie viele Personen der angesprochenen Zielgruppe erreicht wurden. Dazu zählen z. B..:

  • Anzahl Facebook-Fans
  • Anzahl Twitter-Follower
  • Anzahl Mitglieder in der XING-Gruppe
  • Anzahl Blog-Besucher
  • Anzahl YouTube-Views
  • Website-Traffic
  • Google-Ranking

Neben der Reichweitenkennzahl gibt es noch die Interaktionskennzahl, die angibt, welche Aktivität mit der Zielgruppe stattgefunden hat. Bei einer Interaktion hat sich der Kontakt bereits intensiver mit dem Kommunikationsmittel auseinandergesetzt. Beispiele für Interaktionskennzahlen sind:

  • Shares
  • Likes
  • Kommentare
  • Retweets /@-Erwähnungen
  • Anzahl neue Fans / Follower

Mithilfe von transaktionsbezogenen Kennzahlen kann schließlich die finale Wirkung der Kommunikationsmaßnahmen identifiziert und gemessen werden. Sie geben somit Rückschlüsse darüber, ob Ihre gewählte Social Media Strategie zielführend ist.

Zu diesen Kennzahlen zählen u. a.:

  • Conversion Rate
  • Cost-per-order (CPO)
  • Umsatz
  • Downloads
  • Backlinks

Problematisch ist, dass sich nicht alle Ziele in Kennzahlen ausdrücken lassen. Mit einigen Überlegungen können Unternehmen jedoch meist einen großen Teil der gewünschten Zielvorgaben abdecken.

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9. Social Media Marketing – Fazit

Die Social Media zählen heutzutage zum Lebensalltag der allermeisten Menschen und sind vorerst nicht mehr wegzudenken. Änderungen, die mit Social Media verbunden sind, gibt es ständig. Auch Trends entwickeln sich, sodass einige Social Media Plattformen gefragter sind als andere. Obwohl Social Media Marketing eine strategische Planung und ein hohes Maß an Know-how erfordert, bietet es zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen.

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Die YouTube-Bundesliga – Eine etwas andere Tabelle

Die YouTube-Bundesliga – Eine etwas andere Tabelle
4.8, 61 Bewertungen

Morgen geht es wieder los – Millionen Fans freuen sich auf das Spiel Bayern München gegen Bayer Leverkusen, das die Bundesliga-Saison 2017/2018 einläutet. Den ganzen Sommer haben die Fans darauf gewartet, wieder mit dem Herzensverein mitzufiebern. Diese fußballfreie Zeit kann sich schon mal als Geduldsprobe herausstellen. Wettbewerbe wie der Confederations Cup oder verschiedene Freundschaftsspiele fesseln längst nicht so wie die Spiele in der Fußball-Bundesliga, wenn es um internationale Platzierungen, Abstiegskämpfe oder Derbies geht.

Die Bundesligavereine möchten ihren Fans aber auch in bundesligafreien Zeiten möglichst nahe stehen und die Fan-Liebe stärken. In der heutigen Zeit sind das probateste Mittel dafür die Social Media. Da viele Fußball-Fans nicht auf das audiovisuelle Erlebnis des Lieblingsvereins verzichten möchten, sind die YouTube-Kanäle beliebt, um über das Team und die Neuigkeiten aus dem Verein per Video informiert zu sein. Doch wie weit sind die einzelnen Bundesliga-Vereine, wenn es um YouTube geht? Wie sieht die Bundesliga-Tabelle für YouTube aus? Haben Teams wie der FC Bayern München, RB Leipzig oder Borussia Dortmund auch hier einen Vorsprung vor anderen, vermeintlich kleineren Teams? Wie viele Fans haben den jeweiligen Kanal abonniert und über wie viele Aufrufe verfügt der Kanal des jeweiligen Vereins?

Das Deutsche Institut für Marketing hat die YouTube-Kanäle der aktuellen Bundesliga-Vereine unter die Lupe genommen und die YouTube-Bundesliga-Tabelle zusammengestellt. In der Tabelle finden Sie die Anzahl der Abonnenten, die Gesamtzahl der Videoaufrufe, die Anzahl der Kommentare für den jeweiligen Kanal sowie die Anzahl der Videos, die auf einem Kanal veröffentlicht sind. Wo steht Ihr Verein?

KanalNameAbonnentenAufrufeKommentareVideos
IconFC Bayern München119491629684733203910
IconRasenballsport Leipzig382111239420273
IconBorussia Dortmund46332110897053502210
IconTSG Hoffenheim15803445444201436
Icon1. FC Köln49480135572250840
IconHertha BSC362588760290115
IconSC Freiburg1273845517540860
IconWerder Bremen908413042959201339
IconBorussia Mönchengladbach4341942488640359
IconFC Schalke 041172213521768302120
IconEintracht Frankfurt493031413336101162
Icon
IconFC Augsburg12667476151801355
IconHSV5595740813640364
Icon1. FSV Mainz 05903321938990580
IconVfL Wolfsburg20633515238401007
IconVfB Stuttgart3561240770200232
IconHANNOVER 96277381172333002291

Die Tabellenwertung der YouTube-Bundesliga

Ähnlich wie in der Bundesliga-Tabelle der letzten fünf Saisons führt der FC Bayern München auch die YouTube-Tabelle an. Der FC Bayern hat die meisten Aufrufe und Abonnenten, zudem weist der Rekordmeister auch die meisten Kommentare im Vergleich zu den anderen Bundesligavereinen auf.

Auffällig ist hingegen, dass Bayer 04 Leverkusen einen der unteren Plätze belegt. Betrachtet man die Anzahl der Kommentare, bildet Bayer 04 sogar das Schlusslicht der YouTube-Bundesliga. Mit nur 53 Videos bleibt der Bundesligist bei der Nutzung von YouTube weiter hinter den Möglichkeiten zurück. Selbst RB Leipzig, der die zweitwenigsten Videos auf seinem Kanal platziert hat, verfügt über knapp 100 Videos mehr.

Anders machen es etwa Hertha BSC oder Hannover 96. Die Vereine belegen im Vergleich der Video-Anzahl die Plätze 2 und 3. Da verwundert es nicht, dass beide Vereine auch bei den Abonnenten in den Top 10 der Tabelle liegen. Denn nur wer regelmäßig Videos veröffentlicht, gewinnt Abonnenten und kann diese auch halten.

Vergleicht man die Anzahl der Kommentare, zeigt sich deutlich, welcher Verein engagierte Fans besitzt. Auf den FC Bayern, der ja mit internationaler Bekanntheit punkten kann, folgt der 1. FC Köln. Beim FC wurde etwas mehr als doppelt so viel kommentiert, wie beim Drittplatzierten Werder Bremen. Viele Kommentare gehen auch auf den Kanälen von Schalke 04 (Platz 4), Borussia Mönchengladbach (Platz 5) und Borussia Dortmund (Platz 6) ein. Das beweist: Ein Verein, hinter dem eine passionierte Fangemeinde steht, kann auch über YouTube rege Interaktion erzeugen.

Welche Schlüsse lassen sich aus der Tabelle der YouTube-Bundesliga ziehen?

Unsere Tabelle der YouTube-Bundesliga verdeutlicht, dass eine aktive Bespielung der Videoplattform auch zu aktiver Interaktion mit den Fans führt. So stechen auch vergleichsweise kleine Vereine wie der 1. FC Köln oder Hertha BSC hervor, die ihre Kanäle professionell mit Playlists und Links zu weiteren Social Media Kanälen präsentieren. Außerdem wichtig: Auf Nutzerkommentare eingehen, damit ein Dialog mit den Fans zustande kommt. Ein fußballerisch erfolgreicher und großer Verein wie Bayer 04 Leverkusen (letzte Saison ausgenommen) gehört in Sachen YouTube hingegen zu den Absteigern, da der Kanal nicht professionell gepflegt und nur selten mit Inhalten bestückt wird.

Fazit: Wer seine Fans auch neben dem Platz und außerhalb der Saison begeistern will, sollte sich die Beliebtheit von YouTube zunutze machen und auch diesen Social Media-Kanal aktiv einsetzen.

Auch das Deutsche Institut für Marketing nutzt YouTube aktiv!

Auf unserem YouTube-Kanal erklären wir regelmäßig wichtige Begriffe und aktuelle Fragen aus der Marketing-Welt. Schauen Sie doch mal vorbei!

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen
4.8, 50 Bewertungen

Storytelling gilt als einer der vorherrschenden Trends im Marketing. Längst reicht es nicht mehr aus, dem Kunden lediglich Fakten durch die Marketing-Kampagnen zu vermitteln, denn die Anzahl der homogenen Produkte, die der Zielgruppe zur Verfügung stehen, wächst stetig an. Kunden müssen heutzutage begeistert werden, sowohl vom Produkt als auch von der Werbung für diese. Storytelling liefert hierzu einen optimalen Ansatz!

Storytelling - Bedeutung und Definition?

Unter Storytelling versteht man das Erzählen einer Geschichte rund um ein Produkt. Das Erfolgskonzept: Neben Text kommen auch Bilder und Videos zum Einsatz, die eine Geschichte erzählen, die die Kunden begeistern soll und die sie gerne weitererzählen. Spricht man dabei die Emotionen der Zielgruppe an, erhält man meist ohne Umschweife ihre vollständige Aufmerksamkeit. Je näher die Geschichten an realen Erlebnissen liegen, desto mehr Authentizität strahlen sie aus. Und wer sieht nicht gerne Geschichten in lebendigen Bildern, die einen berühren, zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen oder neugierig auf mehr machen? Storytelling ist ein Element im Content-Marketing.

Storytelling als Element des Content Marketing

Content, Content, Content! Mit der richtigen Story funktioniert auch Content Marketing hervorragend! Nutzen Sie unsere Kompetenzen im Seminar Content Marketing um Storytelling effektiv zu nutzen.

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Einen schnellen Einstig in die Grundlagen des Storytelling als Element des Content Marketing finden Sie hier:

Storytelling - Einsatz und Möglichkeiten im Marketing

Storytelling bedient sich der einfachen Tatsache, dass Kunden sich lieber Geschichten ansehen, erleben und weitererzählen, als einfach nur stumpfe Produktbilder zu betrachten. Es sorgt dafür, dass die Zuschauer nicht nur die Werbung um ein Produkt wahrnehmen, sondern vor allem die Emotionen des Spots und diese positiv mit der Marke verknüpfen. Wenn Sie Storytelling im Marketing richtig anwenden, lassen sich vier positive Effekte beobachten:

  • Storytelling hat eine aktivierende Wirkung:

Die Marketingkommunikation gewinnt durch das Storytelling an neuer Relevanz, denn plötzlich verbinden die Kunden die Marke mit einer bestimmten Bedeutung, bzw. die Produkte werden mit einem Sinngehalt verknüpft. Hierbei rückt auch die Tatsache in den Vordergrund, dass bei der heutigen Informationsflut eine Methode zum herkömmlichen Marketing hinzugezogen werden musste, die die Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft der (potenziellen) Kunden aktiviert. Das Erzählen von Geschichten sorgt des Weiteren dafür, dass die Zielgruppen in der Lage sind, Werbeinhalte einfacher aufzunehmen und sich ebenfalls leichter an diese zu erinnern.

  • Storytelling hat eine verbindende Wirkung:

Um eine langfristige Kundenbindung entstehen lassen zu können, muss die Beziehungen zwischen Mensch und Marke heutzutage im Vordergrund stehen. Die Geschichten, die im Zuge des Storytellings erzählt werden, liefern hierzu eine optimale Grundlage, denn das gemeinsame Erleben einer dieser Geschichten verbindet. Auch die Verbindung innerhalb der Kundengruppe wird gestärkt, indem in sozialen Netzwerken über die Geschichten gesprochen, diskutiert und diese vielleicht sogar weiterentwickelt werden. So kann eine emotionale Bindung des Kunden an die Marke erreicht werden.

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  • Storytelling hat eine interaktive Wirkung:

Das Fordern nach Mitbestimmung von seitens der Kunden ist in den vergangenen Jahren immer lauter geworden. Die Kunden wollen nicht nur die Geschichten erleben, sondern auch aktiv mit gestalten oder weiterentwickeln. Diesen Trend des interaktiven Marketings innerhalb des Storytellings haben bereits einige Unternehmen erfasst. Beispielsweise die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken, die ihre Zielgruppe aufforderte, selbst Werbespots zu ihren neusten Produkten zu drehen und einzusenden. Die Belohnung dafür war die Ausstrahlung der besten Spots zur besten Sendezeit landesweit. Und auch Mercedes setzte bereits auf interaktives Marketing, wenn auch zunächst innerhalb einer Print Kampagne, indem Kunden Fotos mit ihren Autos einschicken durften, von welchen anschließend eine Auswahl in US-Zeitschriften zu sehen war. Das Storytelling liefert also eine perfekte Grundlage zur Interaktion mit den Kunden.

  • Storytelling hat eine positive Wirkung für das gesamte Unternehmen

Storytelling wirkt sich auf die verschiedensten Bereiche eines Unternehmens positiv aus. Zum einen kann beispielsweise die Reichweiche der Kampagne durch Storytelling ungemein erhöht werden, denn Kunden sprechen gerne über Geschichten, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind oder die sie berührt haben. Zum anderen lassen sich auch Kosten einsparen, denn durch das Weitererzählen und gemeinsame Teilnehmen der Zielgruppe, ist es nicht nötig, Unmengen an Budget für die Verbreitung der Werbebotschaft auszugeben. Diese Aufgabe übernehmen die Kunden bestenfalls von ganz alleine – und zwar gerne. Gelingt es außerdem, die Produkte schlüssig in die erzählte Geschichte zu integrieren, wirkt sich das Storytelling zusätzlich positiv auf den Verkauf dieser aus.

Anhand dieser positiven Effekte lässt sich erkennen, dass Storytelling längst mehr als nur ein Trend ist. Es ist vielmehr die Möglichkeit, die eigene Unternehmenskommunikation auf ein ganz neues Level zu heben, um sich gegenüber der Konkurrenz abzuheben und die Kunden langfristig mit ihrem Vertrauen und ihren Emotionen an die Marke und bestenfalls ihre Produkte binden zu können. Denn Geschichten, die einmal erzählt wurden, können nicht mehr von der Konkurrenz kopiert werden.

Eine weitere gute Nachricht: Beim Storytelling handelt es sich um eine Technik – Es ist also (er-)lernbar!

 

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Mo, 09.09. - Di, 10.09.2019
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Checkliste Storytelling: Worauf gilt es zu achten?

Storytelling zeigt nur dann die gewünschte Wirkung beim Zuschauer, wenn es richtig gemacht wird. Wir haben für Sie eine Checkliste zum Thema Storytelling aufbereitet. Folgendes sollten Sie daher unbedingt beachten, um ein erfolgreiches Storytelling zu erreichen:

  1. Grund der Geschichte

    Bevor Sie beginnen, Ihre Geschichte zu erzählen, sollten Sie sich bewusst machen, aus welchem Grund Sie diese Geschichte erzählen wollen, also welche Botschaft dahinter steckt und was Sie Ihren Kunden mit auf den Weg geben wollen. Nur wenn Sie sich diese Aspekte bewusst machen, hat die Geschichte eine Chance mit dem richtigen Inhalt, der richtigen Handlung und der richtigen Absicht gefüllt zu werden. Relevante Informationen Informationen, die keinen direkten Zusammenhang zur Geschichte aufweisen oder diese nicht weiter voran treiben, sollten vermieden werden. Auch die Nennung der Marke oder das Einblenden des Markenlogos während der Geschichte unterbricht oftmals deren Lauf und die positiven Effekte könnten somit ausbleiben. Die Nennung der Marke erfolgt erst am Ende der Geschichte.

  2. Richtige Zielgruppenansprache

    Als ein weiterer Punkt ist die zielgerichtete Zielgruppenansprache von großer Bedeutung. Nicht jede Geschichte spricht gleichartig jeden Kunden an. Je nach Geschlecht, Herkunft oder Alter beispielsweise, müssen Unterschiede in der Ansprache gemacht werden. Man sollte sich also überlegen, welche Art der Emotionen und Geschichten zu der Zielgruppe des Produktes, welches vermarktet werden soll, oder der Marke an sich passen. Denn nur so kann das Storytelling seine gewünschte Wirkung bei der jeweiligen Zielgruppe erzielen.

  3. Authentizität

    Ein weiterer wichtiger Aspekt beinhaltet die Authentizität Ihrer Geschichte: Entwickeln Sie Geschichten, die Ihr Unternehmen widerspiegeln und zu Ihrer Marke, den Produkten und Ihren Werten passen. Je weiter Sie sich davon entfernen, desto aufgesetzter und unglaubwürdiger wird Ihr Storytelling mit der Zeit auf Ihre Kunden wirken. Außerdem hat die Authentizität auch einen positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden, denn je authentischer Ihre Geschichte erscheint, desto intensiver wird sich Ihre Zielgruppe damit befassen und bereit dazu sein, ihr ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse zu widmen. Insbesondere Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind, und somit auch das Leben Ihrer Kunden widerspiegeln könnten, verleiten sie dazu, sich in die Situation der Geschichte hinein zu versetzen und sich ihren Emotionen hinzugeben.

  4. Emotionale Ausgangssituation

    Bereits zu Beginn Ihrer Geschichte ist es wichtig, eine emotionale Ausgangssituation für den Zuschauer zu schaffen, um sich so in den ersten paar Sekunden seine Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft zu erarbeiten. Indem Sie bei den Kunden direkt zu Beginn beispielsweise Neugier, Spannung, Mitgefühl oder Belustigung wecken, können Sie davon ausgehen, dass sie Ihre Geschichte mit großer Aufmerksamkeit verfolgen werden. Genau an diesem Punkt müssen sie Ihre Zuschauer für die restliche Zeit der Geschichte abholen.

  5. Bezug der Emotionen

    Es gilt zu beachten, dass sich die hervorgerufenen Emotionen beim Kunden nicht nur auf den Gegenstand der Geschichte, beispielsweise ein süßer Welpe oder ein niedliches kleines Kind, beziehen sollten, sondern auf das Produkt der Marke, welches beworben werden soll. Erinnern sich die Menschen im Nachhinein nur an das niedliche Kätzchen, nicht aber an das Auto, in dem es saß, hat das Storytelling in diesem Fall seine Wirkung verfehlt.

  6. Die Hauptfigur der Geschichte

    Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle, dass die Geschichte eine Hauptfigur enthält, die sympathisch auf die jeweilige Zielgruppe wirkt. So nehmen die Kunden gerne an seiner oder ihrer Geschichte teil, fiebern mit der Hauptfigur mit, leiden mit ihr, freuen sich mit ihr oder lachen auch über sie im positiven Sinne. Durch eine Hauptfigur, die nicht den Sympathievorstellungen der Kunden entspricht, geht schnell deren Aufmerksamkeit verloren und sie werden sich kaum mit dieser Figur identifizieren können oder sich mit ihr verbunden fühlen.

  7. Der Held der Geschichte

    Lassen Sie in Ihrer Geschichte nicht die eigene Marke den Helden spielen. Solche übertriebene Selbstdarstellung kommt meist bei den Kunden sehr negativ an und die Emotionen, die normalerweise mit der Geschichte erreicht werden könnten, gehen verloren. Lassen Sie Ihre Marke und Ihr Produkt innerhalb der Geschichte außen vor oder überlassen Sie ihr höchstens eine kleine und dezente Nebenrolle.

  8. Über die Handlung hinaus

    Es reicht nicht aus, dem Kunden einfach irgendeine Handlung zu zeigen. Die Handlung muss auch mit einem gewissen Inhalt, Sinn und Verlauf gefüllt sein. Wichtig ist hierbei, dass sie Handlung einen gewissen Sinn ergibt, ein Ziel verfolgt und mit Details, aber ohne unnötige Informationen ausgeschmückt wird.

  9. Verlauf der Geschichte

    Eine erkennbare Entwicklung ist ebenfalls wichtig für eine gute Geschichte, denn Geschichten ohne Entwicklung, also beispielsweise ohne vorher-nachher Effekt, lassen die Gedanken Ihrer Kunden schnell wieder von Ihrer Geschichte abweichen. Ist jedoch erkennbar, dass sich für die Hauptfigur eine gewisse Entwicklung ergibt, die auch im Sinne der Kunden ist, verfolgen diese die Geschichte mit Spannung und nehmen bis zum Ende daran teil, wo der bereits genannte vorher-nachher Effekt beispielsweise erkennbar wird.

  10. Hindernisse und Konflikte

    Ein weiterer Punkt, der sich positiv auf die Wirkung Ihres Storytellings auswirkt, betrifft ebenfalls den Verlauf der Geschichte. Hindernisse und Konflikte, die Ihre Hauptfigur überwinden und durchleben muss, fesseln den Zuschauer noch mehr an den Verlauf der Handlung. Ein Storytelling, bei dem der Hauptfigur keine Steine in den Weg gelegt werden oder es keine Hindernisse zu überwinden gibt, wird schnell langweilig und ist somit nicht mehr interessant für Ihre Kunden. Hindernisse müssen dabei nicht unbedingt andere Figuren oder Streit sein, sondern können beispielsweise auch Aspekte wie die Zeit oder innere Überwindung betreffen.

  11. Höhepunkt der Geschichte

    Was ebenfalls unter keinen Umständen bei einem erfolgreichen Storytelling fehlen darf, ist der Höhepunkt der Geschichte. Der Moment, der alles auflöst, der die Moral der Geschichte bildet und ein Fazit der Kunden für sich selbst zulässt. Aufgebaut werden kann dieser Höhepunkt auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Form ist es, dass sich Rätsel, die sich während der Geschichte für den Zuschauer aufgetan haben, langsam aufgelöst werden, sodass sich am Ende ein stimmiges Bild für einen stimmigen Abschluss der Geschichte ergibt. Eine weitere Form besteht darin, dass Emotionen, die im Verlauf der Geschichte immer mehr herausgestellt werden, beispielsweise zwischen der Hauptfigur und einer weiteren Person, am Höhepunkt der Geschichte auch ihren Höhepunkt erreichen. Zu den wirkungsvollsten Emotionen zählen an dieser Stelle Freude und Liebe, da es den Zuschauern ein gutes Gefühl gibt, am Ende der Geschichte an der Freude der Figuren teilzuhaben. Der Höhepunkt Ihrer Geschichte kann ebenfalls durch den Triumph Ihrer Hauptfigur gebildet werden. Triumphiert die Hauptfigur am Ende der Geschichte, nachdem sie Konflikte lösen, Widerstände überwinden und Intrigen überstehen musste, stellt sich das gleiche Gefühl auch bei Ihrer Zielgruppe ein. Dies sorgt für einen zufriedenstellenden Ausgang der Geschichte für Ihre Kunden.

  12. Gelungenes Ende

    Was am Schluss eines erfolgreichen Storytellings nicht fehlen darf, ist die Einhaltung des Versprechens, dass Sie Ihren Kunden zu Beginn Ihrer Geschichte geben. Für Zuschauer ist es wichtig, dass am Ende der Geschichte eine gewisse Auflösung erfolgt. Steigern Sie beispielweise immer weiter ihre Neugier, dann muss am Ende der Geschichte ein Aha-Effekt vorhanden sein, der diese Neugier befriedigt. Nur so können Sie bei Ihren Kunden das Gefühl vermeiden, ihre Zeit vergeudet zu haben. Stellt sich bei Ihrer Zielgruppe erst einmal dieses Gefühl ein, werden sie sowohl bei diesem als auch bei Ihrem zukünftigen Storytelling nicht mehr ihre volle Aufmerksamkeit für Sie verschwenden wollen.

Um sich die wertvollsten Tipps noch einmal vor Augen führen zu können, haben wir eine Checkliste zum Thema Storytelling für Sie zusammengestellt, die Sie kostenlos als PDF downloaden können.

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Inspirierende Beispiele – Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Im Folgenden haben wir die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen für Sie zusammengestellt. Auch wenn die Geschichten sich größtenteils inhaltlich voneinander unterscheiden, sind sie doch alle auf ihre Art sehr gut umgesetzt.

1. Storytelling bei Redbull

Red Bull: World Record Freefall

Es gibt wohl kaum einen Spot, der inhaltlich mehr Aufsehen erzeugen könnte. Zudem gibt es kaum eine effektivere Art des Storytellings als diese, wo eine so spannende, reale und ursprünglich live mitgefilmte Geschichte verwendet wird. Ohne auch nur die Marke namentlich zu erwähnen, verknüpft jeder den unglaublichen Moment, in dem Felix Baumgartner der Erde entgegen fällt, unweigerlich mit der Marke Red Bull. Obwohl es sich nicht einmal um einen richtigen Werbespot in dem Sinne handelt, wo klassisch ein Produkt oder eine Marke direkt beworben wird, könnte die Aufmerksamkeit und auch die Reichweite für diesen Spot kaum größer sein.

2. Storytelling bei WestJet

WestJet: Christmas Miracle

WestJet kreierte 2013 ein Storytelling, welches die Menschen in der Weihnachtszeit kaum mehr berühren und emotional ansprechen könnte. Eine wahre Geschichte, in der völlig ahnungslose Passagiere einer WestJet Maschine mit ihren größten Wünschen zu Weihnachten überrascht werden. Dass es dabei um Werbung für WestJet selbst geht, gerät für den Betrachter völlig in den Hintergrund, nur die überraschten, glücklichen und vor Freude weinenden Menschen zählen. Dieses Storytelling, mit über 40 Millionen Klicks allein auf Youtube, rückt das Image von WestJet für die Menschen zumindest vorübergehend in ein durchweg positives Licht.

3. Storytelling bei Budweiser

Budweiser USA: „Puppy Love”

Eine Geschichte, wie sie nicht schöner erzählt werden könnte: Ein kleiner niedlicher Welpe und ein großes starkes Pferd schließen eine Freundschaft, die ihresgleichen sucht. Kein Weg ist ihnen zu weit, kein Hindernis zu groß, um zusammen sein zu können. Dieses Gefühl der Freundschaft zwischen den beiden überträgt sich unvermeidbar auf den Zuschauer und lässt ihn mit den Tieren hoffen, dass sie einen Weg finden, zusammen zu bleiben. Das es sich bei diesem Storytelling um eine Bierwerbung handelt, rückt völlig in den Hintergrund, denn am Ende zählt nur, dass die Freundschaft zwischen Hund und Pferd gewinnt.

 

4.  Storytelling bei Kia

Kia: Kia Optima Superbowl Commercial

Dieser Spot der Marke Kia zielt auf den Humor ihrer Kunden ab, indem viele Klischees des

amerikanischen Lebens bedient werden. Besonders der männliche Teil der Bevölkerung rückt dabei durch den Einsatz von schnellen Autos, leicht bekleideten Frauen und Wrestling in den Vordergrund. Dabei bleibt jedoch sehr lange die Frage offen, welches Produkt und welche Marke genau überhaupt beworben werden und erst durch die abschließende Einblendung des Satzes „A dream car. For real life.“ wird dem Kunden bewusst, wo der Zusammenhang zwischen all den Elementen dieses Spots besteht. Ein gelungenes Storytelling, welches sowohl die Neugier als auch den Humor der Zuschauer weckt.

5. Storytelling bei Mercedes-Benz

Mercedes-Benz: „The Journey”

Mercedes Benz verwendet in diesem Werbespot die Art von Storytelling, die direkt die Emotionen der Zuschauer ansprechen soll. Völlig ahnungslos, wohin der kleine Jungs mit seinem Teddy gehen will, verfolgen wird ihn mit einer Mischung aus Beschützerinstinkt und Spannung bis zu den Türen des Polizeipräsidiums. Worauf der Spot abzielt, wird erst ganz zum Schluss gelüftet, wo man sein Herz längst an den kleinen Jungen und seinen niedlichen Teddy verloren hat. Das Gefühl von Zufriedenheit und Gemütlichkeit, welches der Junge ausstrahlt, sobald er in dem Auto sitzt, wird so abschließend mit der Marke Mercedes Benz und ihren Autos verknüpft. Ein schönes Storytelling, welches unsere Gefühle gegenüber diesen Autos sofort in einen positiven Bereich fließen lässt.

6. Storytelling bei Hornbach

HORNBACH HAMMER aus echtem Panzerstahl – Die Dokumentation

Dass es irgendwie um das Thema Handwerk geht, wird einem beim Anschauen dieses Werbespots recht schnell klar. Durch die Einblendung des älteren Herren, der gar nicht mit dem Verlauf dieser Geschichte einverstanden ist, wird auch der Humor nicht völlig außer Acht gelassen. Wozu die ganze Aufwendige Herstellung dient, deckt Hornbach erst ganz am Ende auf. So vollzieht sich ein gewisser Spannungsbogen für den Betrachter, der die Reise und Veränderung des Panzers mitverfolgt. Eine gelungene Art des Storytellings, die den Spannungsbogen bis zu guter Letzt aufrecht erhält und den Zuschauern durch den extremen Wandel vom Panzer zum Hammer im Gedächtnis bleibt.

 

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7.  Storytelling bei Coca Cola

Coca Cola mit Manuel Neuer

Tausende Menschen sahen, kommentierten und parodierten diesen Werbespot von Coca

Cola im Netz, wodurch er zu einem großen Erfolg für die Marke wurde. Besonders in der

jüngeren Generation gibt es fast niemanden mehr, der den Wortlaut „ Vielleicht bin ich

gar nicht deine Freundin, sondern Manuel Neuer“ nicht kennt. Das Erfolgsrezept hierbei

ist relativ einfach: Ein Held der Fußball WM 2015 gaukelt einem jungen Mann vor, dass

er mit Coke Zero nahezu alles erreichen kann. Eine irreale Geschichte, die aber grade

durch diese Irrealität im Gedächtnis bleibt und Lacher hervorruft.

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8.   Storytelling bei NIVEA

NIVEA: „Danke Mama“

Dieses gelungene Storytelling von NIVEA zielt bewusst auf die Beziehung zwischen Kindern und ihren Müttern ab und erreicht somit vor allem deren Emotionen. An diese Gefühle knüpft NIVEA an. Die mit einer Kinderstimme in Worte gefassten Gedanken des kleinen Kindes berühren und regen vielleicht selber zum Nachdenken an, wofür man alles dankbar sein sollte. Wieder eine Art des Storytellings, wo die beworbene Marke nur indirekt beworben wird, indem eine Verbindung zwischen den Erzeugten Emotionen und dem Produkt vom Zuschauer hergestellt werden soll.

9. Storytelling bei Toyota

Toyota: Corolla

Toyota setzt in diesem Werbespot auf den Humor und die Neugier ihrer (potenziellen) Kunden. Eine Katze, die sich freiwillig immer wieder verletzt? Der Sinn, der hinter dem Verhalten der Katze steckt, wird dem Zuschauer erst mit der Zeit bewusst. Die unterschiedlichen Aktionen der Katze regen außerdem zum Schmunzeln an und auch wenn irgendwann deutlich wird, worauf diese Geschichte abzielt, wird sie doch nicht als stumpfe Werbemaßnahme wahrgenommen, sondern als witzige Geschichte über eine sehr eigenwillige Katze.

10. Storytelling bei Edeka: #issso

EDEKA: Eatkarus

Der Titel des Videos setzt sich aus dem englischen Wort "eat" (=essen) und dem Namen Ikarus zusammen. Der Name entstammt der griechischen Sage von Ikarus und Daidalos, in der Vater und Sohn sich Flügel bauen, um aus dem Labyrinth des Daidalos zu entkommen. Edeka greift die Idee der Sage auf. Der Protagonist des Werbespots ist ein kleiner dicker Junge, der in einer Stadt lebt, die nur von dicken Menschen bewohnt wird. Der Junge "Eatkarus" sehnt sich danach, frei zu sein, wie die Krähe vor seinem Fenster. Die ersten Versuche scheitern kläglich, bis er einen wesentlichen Unterschied zwischen sich und seinem Vorbild feststellt: Die Ernährung. Durch diese Erkenntnis erreicht "Eatkarus" schlussendlich sein Ziel. Die Message: "Iss wie der, der du sein willst."

11. Storytelling bei Edeka: #HerrenDesFeuers

Edeka startet in die Grillsaison 2017 mit einem schönen und hochwertig produzierten Spot. Die Werbung zeigt einen älteren Herren, der die Geschichte des Feuers erzählt und schließlich in der heutigen Zeit bei einem Grillfest ankommt. #HerrenDesFeuers macht Lust aufs Grillen und natürlich auch auf Fleisch von Edeka. Episch!

12. Storytelling bei Apple: The Rock + Siri Dominiere den Tag

Apple setzt in seinem neuen Werbespot für das iPhone 7 auf eine Kooperation mit Filmstar Dwayne "The Rock" Johnson. Der Spot zeigt, wie Siri "The Rock" dabei hilft, eine ganze Reihe actionreicher Aufgaben an einem Tag zu erledigen, ganz nach dem Motto "Dominiere den Tag". Durch die aktionsgeladene Werbung mit dem beliebten Schauspieler wird das coole Image des iPhone gekonnt in Szene gesetzt. Und wer möchte seinen Tag nicht so lässig meistern, wie "The Rock"?!

 

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#storytelling #contentmarketing

YouTube Marketing Tools – Alle Tools, die Sie kennen müssen!

YouTube Marketing Tools – Alle Tools, die Sie kennen müssen!
4.8, 6 Bewertungen

YouTube ist aus den meisten Content Marketing Konzepten nicht mehr wegzudenken. Bei YouTube handelt es sich um die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, welche von Unternehmen häufig als Reichweiten- und Kommunikationskanal genutzt wird. Für die konkrete Umsetzung gibt es einige Tools, die die Arbeit mit YouTube eindeutig erleichtern. Wir haben die wichtigsten YouTube Marketing Tools für Sie gesammelt.

Die effektivsten YouTube Marketing Tools:

YouTube Autosuggest

Auch YouTube hat einen eigenen Suchschlitz mit dem sich, ähnlich wie bei Google, Begriffe suchen lassen. Um Begriffe für das eigene Online Marketing ausfindig zu machen, bietet sich hier die Autosuggest-Funktion, als Tool bei der Keyword-Recherche, an. Diese fügt artverwandte Begriffe und Suchterms an das eingegebene Keyword an. Diese neuen Ideen können Sie dann bequem in Ihren Online-Marketing-Mix integrieren.

Suggest

YouTube Suggest

YouTube Keyword-Tool-Dominator

Eine weitere Möglichkeit um Keywords für YouTube zu finden, ist die Nutzung des externen Dienst Keyword-Tool-Dominator. Mit diesem Tool ist es möglich, ganz ohne Registrierung kostenlos zwei Analysen pro Tag durchzuführen. Das Keyword-Tool liefert eine Liste von Keyword-Alternativen, die explizit zum Auffinden von Nischen (Longtail) gedacht sind. Dieses Tool ist leider nur in einer englischsprachigen Version verfügbar.

Keyword Tool Dominator

Keyword Dominator

Keyword-Tool-Dominator

Keywordtool IO

Eine Alternative zum Keyword-Tool-Dominator stellt das Keyword-Tool IO dar. Auch mithilfe dieses Tools können einige sehr gute alternative Begrifflichkeiten gefunden werden. Im Gegensatz zum Keyword Tool Dominator kann die Sprache selektiert werden und somit ist das Tool auch gut in Deutschland nutzbar.

Keywordtool IO

Keyword Tool

Keyword Tool IO

YouTube Channel Analyzer

Ein regelmäßiges Controlling des Youtube-Kanals hat sich das hauseigene Tool von Rockit-Internet zur Aufgabe gemacht. Der YouTube Channel Analyzer überprüft zum einen die vorhanden Informationen wie Beschreibung, Kanalbild, Trailer etc. auf Vollständigkeit, ermöglicht aber auch das Überwachen von Kennzahlen wie Aufrufe, neue Abonnenten etc..

YouTube Channel Analyzer

YouTube Reputation-Tool

Das YouTube Reputation-Tool bietet Ihnen eine einfache und übersichtliche Möglichkeit, um herauszufinden, welche Ergebnisse für Ihre Firmen-, Produkt- oder Brand-Bezeichnungen ausgespielt werden. So bietet es sich an, mit diesem Tool einmal nach Ihrer Domain oder auch Twitter Namen zu suchen. Sie können die angezeigten Videos sofort abspielen ohne die Seite zu verlassen.

YouTube Reputation-Tool

Reputation Tool

YouTube Reputation Tool

 

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#YouTube #SocialMedia #Tools

„Et bliev nix wie et wor“

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Online - und Social Media Marketing werden auch im Karneval ein wichtiges Instrument - Prof. Dr. Michael Bernecker stellt Ihnen seinen Vortrag beim Festkomitee Kölner Karneval hier bei uns im Blog zur Verfügung

Bald ist es wieder soweit. Am 11.11 startet der Karneval wieder durch und auf den Kölner Straßen kann man wieder nach den originellsten Kostümen der Jecken Ausschau halten. Um die Jecken effektiv zu erreichen ist heutzutage ein ordentlicher Internetauftritt unerlässlich. Deshalb wird es für Sie als Karnevalsgesellschaft immer wichtiger sein, sich mit dem Internet und den sozialen Internetplattformen auseinander zu setzten.

Internet - ein wichtiges Marketinginstrument

Wussten Sie, dass in Deutschland über 70% der Bevölkerung das Internet nutzen?

Insbesondere der Anteil der über 60 Jährigen ist gestiegen, was für die Karnevalsgesellschaften von Vorteil ist. Denn diese Altergruppe stellt einen beachtlichen Anteil an Sitzungsgästen dar.

Zudem setzt sich der Verkauf von Eintrittkarten im Internet immer mehr durch. 40% aller Internetnutzer kaufen heutzutage Eintrittskarten für diverse Veranstaltungen im Internet. Karnevalsgesellschaften sollten daher den Online-Kartenverkauf etablieren, um auch vor allem die jüngeren Altersgruppen für ihre Sitzungen zu begeistern.

 

Auswahl des richtigen Kanals

Um den Namen Ihrer Karnevalsgesellschaft populärer zu machen und damit den Kartenverkauf zu fördern, eignen sich Social Media Plattformen ideal.

Folgende Kanäle stehen Ihnen dabei zur Auswahl:

  • Facebook
  • Twitter
  • Blogs
  • Youtube
  • Google Places.

Hier müssen Sie als Karnevalsgesellschaft darauf achten, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen - Jugendliche, Erwachsene oder Senioren? Basierend auf dieser Analyse können Sie entscheiden, welchen Kanal Sie nutzen wollen.

Verwenden Sie für den Einstieg nicht zu viele Kanäle auf einmal, vor allem, wenn Sie mit Social Media noch nicht so vertraut sind. Tasten Sie sich nach und nach an die favorisierten Kanäle heran und füllen Sie diese nacheinander mit Informationen. Die einmalige Einrichtung ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, doch sein Sie sicher: Es lohnt sich!

 

Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe

Nun kommen wir zu dem wichtigsten Punkt des Social Media Marketing: Die Interaktion mit der Zielgruppe.

Nach der Auswahl und Gestaltung der Social Media Plattformen ist es wichtig mit den Gästen Kontakt zu halten und sie zu unterhalten. Wenn Sie nicht auf Kommentare reagieren, können sich ihre Fans missverstanden fühlen und wechseln schlimmstenfalls in den Fanclub eines anderen Vereins.

Um kontinuierlich zu kommunizieren können sie z. B.:

  • Bilder
  • Videos
  • Beiträge über Sitzungen, Senatsratsreisen, Sommer- bzw. Weihnachtsfesten oder über die Tanzgruppe publizieren
  • oder Umfragen erstellen.

Umso attraktiver ihre Seite gestaltet ist, umso mehr Interessierte werden diese aufsuchen, bleiben und gerne wieder kommen.

 

Fazit

Eine ansprechende Online Präsenz wird zunehmend unerlässlicher für Karnevalsvereine. Es ist darauf zu achten, die Seiten ansprechend zu gestalten. Übertragen Sie ihr Herz für den Karneval auf in die Online-Welt und ganz wichtig: Haben Sie Spaß bei dem was Sie tun!

Hier finden Sie die ausführliche Präsentation von Prof. Dr. Michael Bernecker:

Klicken Sie auf Pay with a Tweet or Facebook-Button, um sich die Präsentation herunterzuladen. Sie haben die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie einen Tweet abschicken oder die Seite bei Facebook sharen möchten. Nachdem Sie sich für eine Option entschieden haben, erhalten Sie den Link zu der Präsentation.

Kostenloses Webinar: YouTube für Trainer und Berater

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Das Deutsche Institut für Marketing veranstaltet morgen ein kostenloses Webinar zu Thema "YouTube für Trainer und Berater". Ziel dieses kostenlosen Webinars ist es den Zuschauern die Grundlagen des YouTube-Marketing zu vermitteln und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Inhalt:

  • Einführung: Welche Vorteile bietet YouTube als Marketinginstrument?

  • Setup: Erstellung und Befüllung des eigenen YouTube-Kanals.

  • Videos verbreiten: Stellschrauben zur Reichweitensteigerung.

  • Suchmaschinenoptimierung: Wie gelangen meine Videos bei Google in die Top10?

  • Traffic: Wie leite ich erfolgreich YouTube-Nutzer auf meine eigene Website?

  • Advertising: Welche Werbemöglichkeiten bietet YouTube?

  • Controlling: Tools und Kennzahlen zur Erfolgsmessung.

Moderator:

Der Moderator Daniel Heidinger ist Trainer und Berater im Deutschen Institut für Marketing. Als Fachexperte für Online Marketing berät und trainiert er vorwiegend Kunden in den Bereichen Social Media Marketing, Suchmaschinenmarketing und Newsletter-Marketing.

Zielgruppe:

Trainer, Berater, und Social Media-Interessierte

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich kostenlos unter folgendem Link an:

http://www.dim-projekte.de/gabal_120504

Sie erhalten bei erfolgreicher Anmeldung den Link zur Veranstaltung zugesendet. Bitte geben Sie den Link nicht weiter.

Zur Anmeldung im virtuellen Meetingraum nutzen Sie bitte den Gastzugang und geben Sie Ihren vollständigen Namen an. Fantasienamen und Fake-IDs erhalten keinen Zutritt.

Das Webinar ist auf 95 Teilnehmer beschränkt. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung.

Technik:

Für das Webinar benötigen Sie lediglich:

- einen Internetzugang mit ausreichender Bandbreite

- einen Internetbrowser mit Flash-Plugin (http://get.adobe.com/de/flashplayer/?promoid=COYSZ)

Klicken Sie zur angegebenen Uhrzeit einfach auf den zugesendeten Link und geben Sie Ihre vollständigen Namen im Gastzugang ein.

Daten:

Datum: 04.05.2012

Anfangszeit: 11:00 Uhr

Dauer: ca. 1 Stunde