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Strategieentwicklung – so bleibt Ihr Unternehmen erfolgreich auf Kurs

Strategieentwicklung ist elementare Grundvoraussetzung für unternehmerischen Erfolg. Mit ihr legen Sie den Kurs fest, auf dem Sie Ihr Unternehmen erfolgreich steuern möchten. Der Prozess der Strategieentwicklung sollte einerseits möglichst verbindlich und konkret Ihr geplantes zielorientiertes unternehmerisches Handeln abbilden. Anderseits aber auch ausreichend Optionen vorsehen, um flexibel reagieren zu können, wenn es zu Abweichungen vom Plan kommt.

Wozu dient eine Strategie?

Bevor Sie mit der Strategieentwicklung starten, differenzieren Sie, für welchen Bereich Sie eine Strategie festlegen möchten. Das klingt trivial. Jedoch lässt sich für das Erreichen jedes Ziels eine separate Strategie entwickeln. Eine Strategie umfasst letztlich einen umfangreichen Handlungsplan und stellt eine Art Kompass dar. Dieses Bild wird häufig und gerne von Strategieberatungen gewählt. Denn im Spiel unterschiedlich einwirkender Kräfte gilt es, erfolgreich auf Kurs zu bleiben. Aus dem Grund empfiehlt es sich, beim Prozess der Strategieentwicklung vorgelagert Zielbereiche und Zieldimensionen zu klären. Sie können bspw. unterscheiden zwischen einer:

  • Unternehmensstrategie
  • Produktstrategie
  • Preisstrategie
  • Finanzstrategie
  • Marketingstrategie
  • Digitalstrategie usw.

Idealerweise bauen die genannten sowie auch weitere mögliche Teil- bzw. Bereichsstrategien aufeinander auf und folgen ganzheitlich der Unternehmensstrategie. Diese sollte im Bild einer Strategiepyramide an oberster Stelle stehen und eine verbindliche Richtschnur für die strategische Ausrichtung anderer Unternehmensbereiche sein. Folgend fokussiert sich der Beitrag auf die Strategieentwicklung einer Unternehmensstrategie.

Inhalte einer Strategie

Strategieentwicklung verläuft nach einem gedanklichen Ablaufprozess, der sich zunächst unabhängig vom jeweiligen Bereich, weitestgehend identisch zeigt:

  • Vision und Mission (Das unternehmerische „Warum?“)
  • Festlegung möglichst „smarter“ Ziele
  • Analyse der Ausgangssituation (Umwelt und Unternehmen)
  • Entwicklung strategischer Optionen und deren Auswahl

In den folgenden entscheidenden Phasen der Umsetzung kommt es dann zur:

  • Ableitung von Handlungsoptionen und konkreter Maßnahmen
  • Realisierung
  • Erfolgskontrolle

Strategieseminare: Erfolgreiche Marketing- und Unternehmensstrategien entwickeln

Sie möchten Ihre Marketingaktivitäten strategisch ausrichten und sich erfolgreich am Markt positionieren? Dann ist unser strategisches Marketing Seminar die optimale Lösung für Sie! In dem Seminar lernen Sie die wesentlichen Aufgaben, Ziele und Methoden des strategischen Marketings kennen und gewinnen dabei ein tieferes Verständnis über die strategische Ausrichtung für Ihr Marketing.
Falls Sie erfahren wollen, wie sie neue Kunden gewinnen, Ihr Produktportfolio entwickeln sowie neue Märkte und Geschäftsmodelle angehen, ist hingegen unser Business Development Seminar das Richtige.

Wie lange ist eine Strategie gültig?

Sie können im Rahmen Ihrer Strategieentwicklung mit Bezug auf die zeitliche Dimension zwischen einer lang-, mittel- und kurzfristigen Planung unterscheiden.

  • Langfristig planen Sie über drei, fünf oder auch zehn Jahre.
  • Mittelfristige Planungen erstrecken sich meist über ein bis zwei Jahre.
  • Kurzfristig planen Sie i.d.R. in einem Horizont von wenigen Monaten.

Insbesondere anhand der genannten Planungshorizonte für die mittel- und langfristigen Zeiträume lässt sich leicht absehen, dass Sie bei der Strategieentwicklung ausreichend Handlungsoptionen erarbeiten sollten. In einer äußerst schnelllebigen Zeit erweisen sich bereits Jahresplanungen nicht selten nach wenigen Monaten schon als obsolet. Dennoch erhebt eine Strategie den Anspruch, gerade auch für einen längerfristigen Zeitraum Gültigkeit zu besitzen. Daher etablieren sich zunehmend agile Methoden, um im Zeitablauf schnell und anpassungsfähig handeln zu können.

Strategieentwicklung

Welche Methoden eignen sich zu Strategieentwicklung?

Zu einer Strategieentwicklung gehört das kritische Auseinandersetzen mit sich selbst, den eigenen Zielen, dem Wettbewerb sowie den darüber hinaus gegebenen Umweltbedingungen. Sie sollten daher zwischen Wunschzielen, realistischen Möglichkeiten und realen Bedingungen differenzieren. Nicht zu vergessen ist der kaum zu planende Parameter des Unvorhergesehen. Für das strukturierte Vorgehen bei einer Strategieentwicklung haben sich verschiedene Methoden und Modelle bewährt und etabliert. Dazu gehören u.a.:

  • Die STEP-Analyse zählt als englischsprachiges Akronym für “Sociological, Technological, Economic and Political Change” zu den Modellen der externen Umweltanalyse.
  • Die BCG (Boston Consulting Group) Portfolio-Matrix setzt den relativen Marktanteil und das Marktwachstum in Beziehung. Daraus ergeben sich in vier Quadranten die weiterstgehend bekannten „Question-Marks, Stars, Cash-Cows und Poor-Dogs“.
  • Bei der Branchenstrukturanalyse nach Porter handelt es sich um ein Analyse-Tool, die Kräfteverhältnisse innerhalb einer Branche zu betrachten. Daraus ergibt sich der Stellenwert und die Position des eigenen Unternehmens im engeren Wettbewerbsumfeld.
  • Wettbewerbsstrategien nach Porter unterscheiden sich in der Wahl nach Kostenführerschaft, Differenzierung von Leistung oder Qualität oder auch dem Ausfüllen einer Nische.
  • Die Produkt-/Marktmatrix von Ansoff formuliert sog. Normstrategien für neue bzw. bestehende Produkte in neuen bzw. bestehenden Märkten (Marktdurchdringung, Markterweiterung, Produkterweiterung, Diversifikation)
  • Die sog. „Mintzberg-Strategiebrücke“ vereint einige der genannten Modelle und Tools. Hierbei findet bspw. noch die SWOT-Analyse ihren berechtigten Platz. Sie setzt sich mit den Stärken, Schwächen, Risiken und Möglichkeiten auseinander. Grundsätzlich werden bei der „Mintzberg-Strategiebrücke“ sieben unterschiedliche Perspektiven eingenommen, um den Prozess der Strategieentwicklung erfolgreich vorantreiben zu können.
Business Development Manager (DIM)

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Sie möchten Ihr Wissen rund um Strategie und Strategieentwicklung vertiefen? In unserer Weiterbildung Business Development Manager werden Ihnen Strukturen und Überblicke vermittelt, die es möglich machen, in der Rolle des Business Development Manager Geschäftsfelder und Unternehmen mit zu gestalten. Zusatzmaterial und Transferaufgaben erleichtern Ihnen den Transfer in die Praxis. Steigen Sie jederzeit ein!

Weitere Ansätze zur Strategieentwicklung fokussieren auf die Ausgangslage und heben auf die Kraft der Visualisierung für eine erfolgreiche Implementierung der gewählten Strategie ab. Hier wären beispielhaft zu nennen:

  • Die Red bzw. Blue Ocean-Strategie unterscheidet inhaltlich danach, ob Strategien für bestehende oder neu zu erschließende Märkte gefunden werden sollen.
  • Mit dem Business Model „Canvas“ erarbeiten Sie eine strukturierte Darstellung aller relevanten Komponenten, die für ein (neues) Geschäftsmodell notwendig sind.
  • In die gleiche Richtung zielt die sog. „Strategy Map“. Sie vermittelt innerhalb der Strategieentwicklung einen strukturierten und umfassenden Rahmen zwecks verständlicher Strategiebeschreibung und anschließender Implementierung.
  • Die Balanced Scorcard (BSC) kommt bei der Strategieumsetzung zum Einsatz. Sie gibt anhand definierter Kennzahlen zeitnah darüber Aufschluss, ob die Umsetzung bzw. Implementierung der Strategie erfolgreich verläuft. Die BSC ist letztendlich ein mehrdimensionales Kennzahlensystem in deren Zusammenspiel Ursache-Wirkungs-Beziehungen dargestellt werden können.

Strategieentwicklung – Sechs Tipps für die Umsetzung

Strategieentwicklung ist in erster Linie Kopfarbeit und entsteht auf Basis zunächst theoretischer Annahmen, die zur Zielerreichung führen sollen. Nicht selten sind Entscheidungen unter Unsicherheit (Stacey Matrix) zu treffen. Dabei nützt die Strategie nur auf dem Papier wenig. Sie muss vor allem umsetzbar sein und sich in der Praxis als tauglich beweisen. Hier einige Tipps, wie Ihnen die Umsetzung erfolgreich gelingen kann:

  • Verlässliche Basis schaffen

Für Ihre Strategieentwicklung ist eine verlässliche Datenbasis das A und O. Meist sind die internen Daten noch sehr valide und verlässlich. Externe Daten hingegen können Sie nur mit Aufwand und aus gesicherten Quellen bzw. anhand geeigneter Erhebungsmethoden (z.B. Marktforschung) eruieren. Eine eigene exakte Überprüfung externer Daten ist häufig nur begrenzt möglich. Sie müssen demnach auf Statistiken, Berichte und Veröffentlichungen vertrauen und diese Erkenntnisse mit geeigneten Methoden und Tools für Ihre eigenen Zwecke auswerten und aufbereiten.

  • Zielsetzung: konkret, verständlich, verbindlich

Strategieentwicklung wird Ihnen besonders gut von der Hand gehen, wenn Sie Ihre Ziele möglichst konkret, verständlich und verbindlich formulieren. Nur so haben Sie klar vor Augen, wohin Sie möchten und können entsprechend Ihre strategische Ausrichtung erarbeiten. Es unterbindet außerdem die große Gefahr, sich bei der Entwicklung der Strategie zu verzetteln.

  • Keine Angst vor Unterstützung

Auch wenn die Strategieentwicklung in der Regel der obersten Managementebene obliegt, sollten Sie nicht auf erfahrene und professionelle Unterstützung verzichten. Häufig gibt es blinde Flecken und ein von außen angeregter Perspektivwechsel öffnet überraschende Horizonte.

Strategieentwicklung
  • Mitarbeiter mitnehmen und einbinden

Im Rahmen einer Strategieentwicklung ist es nicht üblich, die Mitarbeiter des Unternehmens unmittelbar und frühzeitig einzubeziehen. Bestenfalls wird ihnen am Ende des Strategieprozesses die neue Strategie präsentiert. Zu bedenken ist jedoch, dass genau diese Mitarbeiter für die Umsetzung und den Erfolg sorgen sollen. Deshalb empfiehlt es sich innerhalb der Strategieentwicklung, die Mitarbeiter in geeigneten und vorbereiteten Formaten mitzunehmen, einzubinden und Ihnen auch Verantwortung zu übertragen. Transparenz birgt einerseits sicher Risiko, schafft andererseits aber auch Motivation und Vertrauen. Hier hängt viel von der gelebten Unternehmenskultur ab.

  • Demut, Agilität, Flexibilität

Selbstbewusstsein und nach außen demonstrierte Stärke gehören sicher in jedem erfolgreichen Business dazu. Allerdings ist auch allen Beteiligten klar, dass nur mit Wasser gekocht wird und selten einer den heiligen Gral gefunden hat. Von daher ist gerade auch bei der Strategieentwicklung und den anvisierten Zielen ein gewisser Anteil an Demut zuträglich. Worauf Sie insbesondere bei der Umsetzung Ihrer Strategie nicht verzichten können, sind Agilität und Flexibilität. Denn Sie müssen zeitnah und flexibel auf Veränderungen reagieren können und dafür bereits Alternativen in der Hinterhand haben.

  • Organisation und Kontrolle

Die Strategieentwicklung selbst sowie die anschließende Umsetzung der erarbeiteten Strategie sollten Sie (schlank) organisieren und im Ablauf (exakt) kontrollieren. Denn die innovativste Strategie nützt Ihnen nichts, wenn Sie die Umsetzungs-PS nicht auf die Straße bekommen. Der Erfolg Ihrer Strategie wird sich im Wesentlichen daran bemessen, dass sie umsetzbar ist. Auf diesem Wege hilft eine zielführende Kontrolle, ob Sie weiterhin erfolgreich auf Kurs sind.

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Wir unterstützen Sie bei Ihren Herausforderungen und begleiten Sie als kompetenter Partner bei Ihren strategischen Entwicklungen.

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
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Marketingziele – So definieren Sie Ihre Ziele richtig

Wer bestimmte Ziele erreichen möchte, muss diese im Vorfeld selbstverständlich zunächst definieren. Dies gilt auch im Zusammenhang mit Marketingmaßnahmen. Unter Marketingzielen werden die Ergebnisse verstanden, die mit Hilfe von Werbeaktivitäten erreicht werden. In den allermeisten Fällen verfolgen Unternehmen – weitestgehend unabhängig von ihrer Größe – gleich mehrere Marketingziele. Diese können einander ergänzen, manchmal aber auch in Konkurrenz zueinander stehen. In diesem Fall ist es oft nötig, ein Ziel (zu Lasten des anderen) in den Fokus zu rücken und die Situation immer wieder neu individuell zu bewerten. Um grundsätzlich sicherzustellen, dass die gesteckten Ziele auch tatsächlich erreicht werden können, ist wichtig, dass sie realistisch und nachvollziehbar sind.

Definition

Zunächst gilt: das klassische, standardisierte Marketingziel gibt es nicht. Stattdessen wird hier in quantitative, qualitative und operative Marketingziele unterschieden.
Die Kategorisierung in die unterschiedlichen Bereiche kann dabei helfen, zu bewerten, ob das zur Verfügung stehende Potenzial auch wirklich optimal ausgenutzt wird.

Quantitative Marketingziele

Quantitative Marketingziele lassen sich – wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt – in Zahlen messen. Klassische Beispiele für quantitative Marketingzahlen sind unter anderem der Gewinn und der Umsatz. Der besondere Vorteil dieser Ziele ist, dass sie sich auf Basis der entsprechenden Werte gut messen und miteinander vergleichen lassen. Weiterhin kommt es in diesem Bereich zu keinen Diskussionen darüber, ob das betreffende Ziel erreicht wurde. Ein klassisches Beispiel: Entweder wurde das Umsatzziel von 100.000 Euro pro Monat erreicht oder nicht.

Qualitative Marketingziele

Im Gegensatz zu den quantitativen Marketingzielen lassen sich die qualitativen Marketingziele nicht in Zahlen messen. Typische qualitative Marketingziele können unter anderem eine Verbesserung des Images einer Marke oder ihre Bekanntheit bei einer bestimmten Zielgruppe sein. Ob die qualitativen Ziele dann schlussendlich erreicht wurden oder nicht, ist oft von der Beurteilung eines jeden Einzelnen abhängig. Dementsprechend können gerade die qualitativen Zielsetzungen innerhalb eines Unternehmens oft zu Diskussionen führen.

Unsere passende Seminare zum Thema

Sie möchten Ihr Marketingziele mit strategischen Maßnahmen erreichen? Dann nutzen Sie unser Strategisches Marekting Seminar um einen Überblick über die wichtigsten Marketing-Strategien und die zugehörigen Umsetzungsinstrumente zu erhalten. Einen fundierten Einstieg ins Marketing bietet Ihnen das Grundlagen Marketing Seminar. Wie Sie eine agile, schnelle und kundenfokussierte Umsetzung Ihrer Marketingziele erreichen, erfahren Sie im Seminar Agiles Marketing. Infomieren Sie sich hier über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Operative Marketingziele

Operative Marketingziele werden oft auch als „taktische Marketingziele“ bezeichnet. Sie sind auf eine kurzfristige Wirkung ausgelegt und orientieren sich zu einem hohen Maß an den strategischen Marketingzielen. Letztere sind meist eng mit der Zielsetzung eines Unternehmens verbunden und dementsprechend langfristig. Ein klassisches Beispiel für ein strategisches Marketingziel ist unter anderem die Ansprache einer neuen Zielgruppe. Operative Marketingziele beziehen sich hingegen oft auf einzelne, temporär begrenzte Kampagnen.

Allein anhand dieser Auflistung wird ersichtlich, wie vielseitig die Ziele sind, die für ein Unternehmen eine Rolle spielen können. Zudem erscheint es nun noch besser vorstellbar, dass sich einzelne Ziele in den unterschiedlichen Bereichen durchaus widersprechen können. Die gute Nachricht ist jedoch, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, derartigen Zielkonflikten vorzubeugen bzw. adäquat auf selbige zu reagieren.

Wie vermeidet man Zielkonflikte?

Grundsätzlich zeigt ein Blick auf verschiedene Marketingziele, dass diese in einem unterschiedlichen Verhältnis zueinander stehen können. Neben der Zielindifferenz (die Ziele beeinflussen sich nicht und können problemlos parallel zueinander verlaufen) und der Zielharmonie (die Ziele können sich gegenseitig dabei unterstützen, erreicht zu werden), kann es auch sein, dass ein Zielkonflikt entsteht.
Hiervon ist immer dann die Rede, wenn das Erreichen des einen Ziels unweigerlich das Erreichen des anderen erschwert – vielleicht sogar unmöglich macht.
Damit bestmöglich verfahren werden kann, ist es natürlich im ersten Schritt wichtig, die besagten Zielkonflikte zunächst ausfindig zu machen. Zeigt sich, dass ein Ziel das andere „nur“ behindert, kann es sinnvoll sein, kleinere Details zu verändern, um so eine möglichst unproblematische Harmonie zu schaffen. Zeigt sich jedoch, dass Ziel A auf keinen Fall mit Ziel B erreicht werden kann, kann es sinnvoll sein, sich auf Ursachensuche zu begeben und herauszufinden, wie es zu dieser Situation kommen konnte. So oder so: Viele Marketingexperten betonen in diesem Zusammenhang immer wieder, dass Mitarbeiter gerade dann, wenn es darum geht, Zielkonflikte zu vermeiden, kreativ werden und spezielle Lösungen finden.
Ein klassisches Beispiel: Ein Unternehmen möchte Werbekosten sparen, gleichzeitig aber mehr Umsatz machen. Eine mögliche Lösung wäre es nun, sich auf die Suche nach neuen Werbeoptionen zu begeben und damit so viele neue Kunden zu generieren, dass auch das Umsatzziel erreicht werden kann.

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Diese Tipps können bei der Vermeidung von Zielkonflikten helfen:

1. Ziele überdenken
In einigen Fällen zeigt sich, dass sich Ziele nur deswegen widersprechen, weil sie in sich nicht logisch sind. Wer es hier schafft, einen Schritt zurückzutreten und die Situation im Ganzen zu beleuchten, kann vielen Problemen dieser Art schon im Vorfeld vorbeugen.

2. Brainstormings
Das Definieren von Zielen und das Diskutieren über deren Erreichbarkeit kann die eigene Kreativität beflügeln. Daher laden Zielkonflikte geradezu dazu ein, sich mit den Kollegen an einen Tisch zu setzen und über etwaige Widersprüche und Lösungsansätze zu sprechen.

3. Alte Wege verlassen
Zielkonflikte werden oft nur als solche wahrgenommen, weil in alten Mustern gedacht wird. Frei nach dem Motto „Wir haben schon immer diese Werbeplattform genutzt!“ wird in diesem Zusammenhang oft vergessen, dass sich Ziele mit einer neuen Marketingstrategie möglicherweise noch besser erreichen lassen. Daher ist es so gut wie immer sinnvoll, hin und wieder einen Blick über den Tellerrand zu wagen.

4. Ziele nacheinander fokussieren
Manchmal ist es tatsächlich sinnvoll, ein Ziel – zumindest zeitweise – hinter das andere zu stellen. Wer beispielsweise auf längere Sicht seine Umsätze steigern möchte, kann tatsächlich gut beraten sein, zunächst über mehrere Wochen in Marketingmaßnahmen zu investieren, um dann umso mehr von einem gesteigerten Umsatz profitieren zu können. Hierbei handelt es sich jedoch nur um eines von mehreren Beispielen, die aufzeigen, dass es durchaus nicht immer nötig ist, möglichst viele Ziele gleichzeitig verfolgen zu wollen.

Eine Beratung bei einer professionellen Marketingagentur kann dabei helfen, hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, verschiedene Strategien gegeneinander abzuwägen und so eine Lösung zu finden, die ideal zum eigenen Unternehmen und der dazugehörigen Philosophie passt.

Marketingziele

Ziele richtig definieren mit der SMART-Formel

Wer sich mit dem Thema Zielerreichung auseinandersetzt, stößt oft unweigerlich auf die sogenannte SMART Formel. Sie kann nicht nur mit Hinblick auf das Erreichen von Marketingzielen, sondern auch in anderen Bereichen angewendet werden. Die fünf Buchstaben des Wortes „SMART“ stehen alle für besondere Attribute und beschreiben das „perfekte Ziel“.

S wie spezifisch

Ein Ziel sollte immer spezifisch formuliert werden, um allen Beteiligten gegenüber für ein hohes Maß an Transparenz zu sorgen. Es macht beispielsweise einen Unterschied, ob jemand sagt „Ich möchte mehr Umsatz machen!“ oder ob er erklärt „Ich möchte 10.000 Euro mehr Umsatz machen!“. Die letzte Formulierung ist keineswegs vage und bietet stattdessen eine tolle Möglichkeit der Orientierung. Ob das Ziel schlussendlich erreicht wurde, kann – am Beispiel des Umsatzes – dann gut nachgehalten werden.

M wie messbar

Ziele sollten im Idealfall auch messbar sein. Somit ist es möglich, einen besseren Einblick in die Materie zu erhalten. Ein Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob von „mehr direkter Kundenansprache“ oder von „10 Kunden mehr in der Stunde ansprechen“ die Rede ist.

A wie attraktiv

Damit Mitarbeiter Lust darauf haben, ein Ziel zu erreichen, sollte es auch attraktiv sein. Vorgesetzte sollten sich daher auch immer wieder die Frage stellen, wie sie ihrem Team näherbringen können, dass es von Vorteil ist, das besagte Ziel zu erreichen. Unter anderem kann in diesem Zusammenhang auch der Aspekt der Wertschätzung eine wichtige Rolle spielen. Mitarbeiter, die eine leitende Funktion innehaben, fühlen sich häufig motiviert, wenn – im positiven Sinne - auf ihre große Verantwortung hingewiesen wird. Wer sich wiederrum seiner Verantwortung bewusst ist, zeigt häufig mehr Engagement und ist eher gewillt, sich einzusetzen, dass die Ziele des Unternehmens auch erreicht werden.

R wie realistisch

Ziele sollten motivieren und nicht demotivieren. Dementsprechend ist es auch wichtig, dass sie realistisch sind. Regelmäßige Erfolgserlebnisse spornen weiter an.

T wie terminieren

Ziele sollten sich nach Möglichkeit immer auf ein fixes Datum bzw. einen spezifischen Zeitraum beziehen. Wer hier auf allzu schwammige Formulierungen setzt, ertappt sich hin und wieder dabei, dass er immer weiter aufschiebt. Die (logische) Folge: die betreffenden Ziele werden nie, oder wenn überhaupt sehr selten erreicht. Sollte sich zeigen, dass hier falsch kalkuliert wurde, spricht natürlich nichts dagegen, fair zu sein und das Ziel ein wenig nach hinten zu terminieren. Auf diese Weise lässt sich viel Stress vermeiden. Nachterminierungen sollten dennoch natürlich nicht zur Regel werden.

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Agile Prinzipien, die im Marketing auch funktionieren!

Agile Prinzipien, die auch für Marketingteams relevant sind, lassen sich in den verschiedenen agilen Frameworks (z.B. SCRUM) finden. Für die Implementierung eines Agilen Marketing- oder agilen Projektmanagements im Marketing, macht es Sinn sich mit diesen agilen Prinzipien auseinander zu setzen.
Grundlegende agile Prinzipien stammen aus dem agilen Manifest und beschäftigen sich mit der Entwicklung von Software. Um eine passende Implementierung im Marketing zu erreichen, muss hier natürlich eine Reflektion erfolgen. Eine einfache und simple Übertragung macht da nicht immer Sinn und ist oftmals auch kontraproduktiv.

Agile Prinzipien

Wesentliche agile Prinzipien gemäß dem Manifest lauten:

  • Unsere höchste Priorität ist es, den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software zufrieden zu stellen.
  • Schnelle Anforderungsänderungen sind selbst spät in der Entwicklung willkommen. Agile Prozesse nutzen Veränderungen zum Wettbewerbsvorteil der Kunden.
  • Liefere funktionierende Software regelmäßig innerhalb weniger Wochen oder Monate und bevorzuge dabei die kürzere Zeitspanne.
  • Fachexperten und Entwickler müssen während des Projektes täglich zusammenarbeiten.
  • Errichte Projekte rund um motivierte Individuen. Gib ihnen das Umfeld und die Unterstützung, die sie benötigen und vertraue darauf, dass sie die Aufgabe erledigen.
  • Die effizienteste und effektivste Methode, Informationen an und innerhalb eines Entwicklungsteams zu übermitteln, ist im Gespräch von Angesicht zu Angesicht.
  • Eine funktionierende Software ist das wichtigste Fortschrittsmaß.
  • Agile Prozesse fördern nachhaltige Entwicklung. Die Auftraggeber, Entwickler und Benutzer sollten ein gleichmäßiges Tempo auf unbegrenzte Zeit halten können.
  • Ständiges Augenmerk auf technische Exzellenz und gutes Design fördert Agilität.
  • Einfachheit - die Kunst, die Menge nicht getaner Arbeit zu maximieren - ist essenziell.
  • Die besten Architekturen, Anforderungen und Entwürfe entstehen durch selbstorganisierte Teams.
  • In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an.

Agile Prinzipien im Marketing und ihre Kernfragen

Ein Marketingleiter bzw. -verantwortlicher, der sich mit Agilem Marketing auseinandersetzt, sollte diese Grundprinzipen mit seinem Team diskutieren und folgende Kernfragen in den Vordergrund stellen:

  • Wie verstehen wir das?
  • Passt das zu uns?
  • Welche Erfahrungen haben wir damit?
  • Wie könnte es funktionieren?
  • Haben wir ein Commitment dazu?
  • Wie wollen wir das implentieren und zum Leben bringen?

Seminar Agiles Marketing - Methoden und Tools

Lernen Sie, wie Sie agiles Marketing kundenzentriert ausrichten können und bewusst auf die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen können.  Wir geben Ihnen im Seminar Agiles Marketing die nötigen Tools und Methoden an die Hand:

Implementierung der agilen Prinzipien

Dabei sollte eher ein Bezug zum Agilen Marketing Manifesto hergestellt werden. Dieses passt besser zu den Herausforderungen im Marketing-Umfeld.
Eine einfache erste Anpassung der agilen Prinzipien und Adaption für das Marketing sind:

  • Schenken Sie einer schnellen und kontinuierlichen Befriedigung der Kundenbedürfnisse oberste Priorität.
  • Heißen Sie Veränderungen willkommen. Das schnelle Reagieren auf Veränderungen verschafft Ihnen Wettbewerbsvorteile.
  • Entwickeln Sie fortlaufend Marketingprogramme – je kürzer die zeitlichen Frequenzen, desto besser.
  • Damit Sie erfolgreich Marketing betreiben können, bedarf es einer engen Abstimmung aller Beteiligten, insbesondere mit Produktentwicklung und Vertrieb.
  • Bauen Sie die Marketingpläne um motivierte Personen herum und geben Sie diesen die Unterstützung und das Umfeld, um diese Aufgaben bestmöglich zu erledigen.
  • Lernen Sie mittels der Feedbackschleife (Implementieren – Evaluieren – Lernen), um sich weiterzuentwickeln.
  • Für ein nachhaltiges Marketing müssen Sie konstant und regelmäßig wirksamen Content und wirksame Lösungen liefern.
  • Fürchten Sie sich nicht vor Fehlern, die Sie begehen. Nur sollten Ihnen die gleichen Fehler nicht zweimal unterlaufen.
  • Durch kontinuierliches Beachten der Marketinggrundlagen und guten Lösungen steigern Sie die Agilität.
  • Einfachheit ist wesentlich.
Agile Prinzipien im Marketing

Zertifikatslehrgang Business Development Manager (DIM)

Digitalisierung, Industrie 4.0 und die Märkte des 21. Jahrhunderts benötigen einen Begleiter und Gestalter im Unternehmen – den Business Development Manager. Unser Online-Zertifikatslehrgang Business Development Manager (DIM) verschafft Ihnen das nötige Rüstzeug und bietet Ihnen Struktur und Überblick, um in der Funktion des Business Development Managers Geschäftsfelder und Unternehmen mit zu gestalten. Bilden Sie sich flexibel von zu Hause aus weiter!

Business Development Manager DIM

Diese Einzelaussagen sind im Zweifel diskussionswürdig und sollten nicht „wortwörtlich“, sondern sinngemäß diskutiert werden. Die Auseinandersetzung mit diesen Prinzipen führt sehr schnell zu einer spannenden Diskussion in der Marketingabteilung, die über ein Reifegradmodell zu der Frage führt:

Wie agil ist unsere Marketingabteilung?

In den Diskussionen hierzu haben wir in den letzten Jahren immer wieder diese Herausforderungen festgestellt:

  • Oftmals fehlende Transparenz über die Leistungsanforderungen.
  • Fehlendes Verständnis über Customer Centricity.
  • Kaum einheitliches Verständnis zu Leistungen und Service Level Agreements.
  • Silo-Denken: Durch die Verteilung von Kompetenzen, Budgets und Aktivitäten auf verschiedene Bereich keine kundenorientierten und durchgängigen Prozesse.
  • Keine Selbstorganisation, sondern hierarchische Strukturen.
  • Keine Test- und Fehler-Kultur.
  • Meinungen und Bauchgefühl, anstelle von Fakten und Belegen dominieren den Arbeitsalltag.

Seminar Agiles Projektmanagement - Methoden und Techniken

In unserem Seminar Agiles Projektmanagement erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Techniken und Methoden des agilen Arbeitens innerhalb von Projekten. Sie lernen, wie Sie ihre Projekte einem dynamischen Umfeld anpassen können und flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren.

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Sie möchten die agilen Prinzipien des Marketings erlernen?

Unsere Marketingexperten wissen wie! Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Beratern helfen und kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Design Thinking – agil zum Ziel!

Design Thinking zählt zu den agilen Arbeitsmethoden, die ihren Ursprung oftmals im Bereich der Softwareentwicklung haben. Mit dieser Methode fokussieren Sie die Entwicklung von Lösungsansätzen komplexer Problemstellungen aus Sicht der Anwender oder Nutzer. Die methodische Herangehensweise zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass Sie bspw. bei der Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen von deren Bedürfnissen und Erwartungshaltungen ausgehen. Als strukturierte und prozessorientierte Methode können Sie diese auch in vielen anderen (nicht professionellen) Arbeits- und Lebensbereichen anwenden.

Design Thinking – So läuft es ab

Design Thinking fußt auf einer zunächst bewertungsfreien Grundhaltung. Gemäß des aus der Antike bekannten und Sokrates zugewiesenen Ausspruchs „Ich weiß, dass ich nicht(s) weiß“, starten Sie quasi ohne Vorurteilswissen. Darüber hinaus profitiert diese Methode von kollaborativer Zusammenarbeit, Offenheit für Feedback und der fokussierten Kunden- bzw. Anwenderperspektive. Design Thinking durchläuft sechs Prozessschleifen:

  • Problem verstehen
  • Beobachten
  • Standpunkt festlegen
  • Ideen kreieren
  • Prototyp entwickeln
  • Testen

Insbesondere wiederholen sich die letzten beiden Phasen häufiger. Generell folgt Design Thinking einem iterativen Prozess – es können sich demnach theoretisch alle Phasen (mehrmals) wiederholen, bis eine finale Lösung gefunden ist.

Design Thinking Prozess

Design Thinking: Was ist das Problem?

Starten Sie den Prozess damit, zunächst genau das Problem zu verstehen. Entwickeln Sie dazu im Team ein gemeinsames Verständnis. Einfache Fragen helfen, den Kern der angestrebten Lösung herauszuarbeiten:

  • Um was geht es?
  • Wer hat den Nutzen bzw. wer profitiert von der Lösung?
  • Welche Rahmenbedingungen existieren?
  • Was soll die Lösung am Ende bewirken?

Design Thinking beginnt mit dem berühmten unbeschriebenen, weißen Blatt Papier. Schieben Sie Ihre Vorannahmen und Vorurteile beiseite und starten Sie wirklich bei Null. Der Prozess verläuft umso erfolgsversprechender, je weniger Sie zum Start eine (Vor-)Ahnung von dem haben, was am Ende herauskommen soll.

Design Thinking: Beobachten Sie genau

Erfolgreiches Design Thinking braucht eine solide Entscheidungsbasis. Beobachten Sie deshalb genau und tauchen Sie in die Welt Ihrer Kunden ein. Stellen Sie relevante Daten zusammen, die zu dem im ersten Schritt erarbeiteten Problemverständnis passen (könnten).

  • Um welchen Markt geht es und wie tickt er?
  • Mit wem stehen Sie im Wettbewerb und wie geht die Konkurrenz vor?
  • Recherchieren Sie (nicht nur im Internet).
  • Hören Sie sich als Inspirationshilfe themenrelevante Vorträge an.
  • Fragen Sie Kunden, Partner, Stakeholder, Lieferanten oder andere Menschen, die etwas zu dem Thema beitragen können.
  • Beobachten Sie intensiv das Verhalten Ihrer Kunden. Erkennen Sie Muster (Frequenz/ Intensität/Zeiten), Vorlieben oder andere Nutzungskriterien?

Tragen Sie alle Erkenntnisse sorgfältig zusammen und verdichten Sie die Informationen.

Empfehlung: Nutzen Sie (agile) Techniken zur Strukturierung und Visualisierung. So erkennen Sie leichter die Zusammenhänge. Für die ersten beiden Phasen im Design Thinking bietet sich methodisch zum Beispiel der Ansatz von „Jobs-to-be-done“ an.

Design Thinking Intensivworkshop

Im Design Thinking Intensivworkshop lernen Sie, wie die agile Methode genau funktioniert und wie Sie damit effektive Lösungen zu komplexen Problemen ermitteln. Hier finden die nächsten Termine:

Legende:
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Design Thinking: Ihr Standpunkt

Design Thinking ist Teamwork. Bringen Sie deshalb Ihr Team auf einen gemeinsamen Wissensstand. Entwickeln Sie mit Hilfe von Hypothesen ein tiefergehendes Verständnis für den Kunden und sein zu lösendes Problem. Nehmen Sie einen Standpunkt ein, von dem aus Sie zusammen einen klaren Kundenblick auf mögliche Lösungsansätze werfen können. Als Hilfskonstrukt erstellen Sie bspw. eine Persona. Dahinter steckt die facettenreiche und möglichst konkrete Beschreibung (Einstellungen, Motive, Verhalten) eines möglichen Kunden. Wichtig: an der Stelle wird keine Zielgruppe definiert! Allerdings steht die Persona für eine repräsentative Person aus Ihrer Zielgruppe. Finden Sie die Antwort auf die beiden wichtigen Fragen:

  • Welches Problem Ihres Kunden lösen Sie?
  • Und wie möchten Sie es lösen?

Beim Design Thinking geht darum, sich tief und empathisch in den Kunden hineinzudenken und hineinzufühlen. Entdecken Sie daher ganzheitlich seine wirklichen Bedürfnisse, Wünsche, aber auch Sorgen.

Design Thinking: Ideen finden

In der nächsten Phase von Design Thinking spüren Sie nun mögliche Lösungen auf. Auf den erarbeiteten Grundlagen generieren Sie viele Ideen, verwerfen viele davon und wählen letztlich nur wenige Ideen aus. Nutzen Sie auch hier weitere unterstützende Techniken und Tools, die Ihre Kreativität fördern. Der vielleicht schwierigste Part dieser Phase: Sie dürfen sich für den anstehenden Schritt nur auf eine einzige Idee (ohne Varianten) festlegen.

Design Thinking: Prototypen bauen

In der vorletzten Phase von Design Thinking bauen Sie auf Basis Ihrer (einen) ausgewählten Idee einen Prototyp. Dieser hat nicht den Anspruch, perfekt zu sein. Er kann relativ simpel gestaltet werden und soll lediglich einen ersten Eindruck seines Könnens vermitteln. Die wichtigen Rückmeldungen Ihres Kunden nutzen Sie, die Lösung weiterzuentwickeln. Bei einer Softwarelösung, einem einfachen Produkt oder einer Dienstleistung kann so ein Prototyp leichter umzusetzen sein, als bspw. bei der Entwicklung eines wasserstoffgetriebenen Raketenflugzeugs. Letztlich ist entscheidend, gemeinsam mit den Erfahrungen des Kunden herauszufinden, wie eine funktionale Lösung aussehen könnte. Vom einfach skizzierten Workflow über programmierte Dummies bis hin zum Modellbau ist hier alles denkbar.

Produktmanager

Design Thinking: Testen, testen, testen

Dem Testen kommt beim Design Thinking eine äußerst wichtige Bedeutung zu. Denn mit den vom Kunden erhaltenen Rückmeldungen gehen Sie nochmals an den Prototyp heran. So treiben Sie die Entwicklung weiter und nähern sich Schritt für Schritt der finalen Problemlösung. Vielleicht müssen Sie auch nochmal eine ganz andere Idee entwickeln. Oder es stellt sich heraus, dass das Verständnis der Problemstellung nicht richtig entwickelt wurde. Dann sind ggf. auch die Schritte zwei, drei oder vier zu wiederholen. Schlimmstenfalls starten Sie wieder bei Null.

Design Thinking: Erfolgsfaktoren

Damit Design Thinking gelingt, beachten Sie die folgenden sechs wichtigen Erfolgsfaktoren:

  • Ihr Team vereint möglichst viele verschiedene Erfahrungshorizonte. Völlig neue Ideen entstehen am ehesten, wenn verschiedene Disziplinen zusammenkommen und aus unterschiedlichen Perspektiven die Herausforderung beleuchten.
  • Das Team durchlebt alle Phasen des Projekts selbst. Einzelne Aufgaben werden nicht extern delegiert. Design Thinking lebt davon, das Projekt gemeinsam zum Erfolg zu führen. So sind alle Teammitglieder involviert und übernehmen Verantwortung.
  • Insbesondere in der kreativen Innovationsphase sollten Sie unbedingt auch „verrückte“ Ideen zulassen. Lösen Sie voreilige Ideenbremsen. Die Methode lädt gerade dazu ein, die potenzielle Kraft ausgefallener Einfälle nicht gleich mit negativen Bewertungen im Keim zu ersticken.
  • Show don´t tell: Diese provozierende Aufforderung sorgt für die schnelle Umsetzung neuer Ideen. So kommen Innovation und Kreativität möglichst rasch in die Kraft und können realisiert werden. „Besser unperfekt gestartet als perfekt gezögert“.
  • Die beste Idee gewinnt: Der Prozess gelingt nur mit Kollaboration auf Augenhöhe. Die Bewertung einer Idee erfolgt nicht hierarchisch. Es gewinnt die Idee, die für alle am meisten Erfolg verspricht – selbst wenn sie vom frisch eingestellten Junior kommt.
  • Keine Angst vor Rückschritten: Scheuen Sie sich nicht, wenn nötig auch nochmals weiter zurückzugehen. Ihre beste Idee nützt nichts, wenn Sie nicht wirklich das Problem verstanden haben.

Design Thinking schafft die Basis für Ihre Positionierung

Design Thinking ist ein agiler Ansatz, der bei der Entwicklung von Lösungen die Kundenperspektive ins Zentrum Ihrer Überlegungen stellt. Über sich wiederholende Feedbackschleifen nähern Sie sich mit der Methode so schrittweise der besten Lösung an. Die drei wesentlichen Vorteile von Design Thinking sind:

  • Die Basis eines gemeinsamen und soliden Problemverständnisses aus Kundenperspektive verringert die Gefahr, an der erwarteten Lösung vorbei zu entwickeln.
  • Regelmäßige Feedbackschleifen und die iterative Vorgehensweise sorgen dafür, dass innerhalb des Design Thinking Prozesses jeweils neue Erkenntnisse bis hin zur finalen Lösung berücksichtigt werden können.
  • Sich vor der Erstellung des Prototyps auf eine einzige Idee festzulegen, diszipliniert und schützt davor, sich zu verzetteln.

Nach dem erfolgreichen Durchleben aller Phasen, sollten Sie ein Ergebnis erarbeitet haben, mit dem Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden erfüllen. Zugleich schaffen Sie damit die Basis, sowohl Ihre Positionierung als auch Ihre Kommunikation stringent und effizient zu gestalten.

Seminar Agiles Projektmanagement

Im Seminar Agiles Projektmanagement erarbeien Sie sich die Methoden, das Mindset und die Techniken, um Agilität in Ihre Projektarbeiten zu integrieren und nachhaltig zu festigen. Hier finden Sie die nächsten Termine :

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Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Implementierung agiler Methoden.

Unsere erfahrenen Marketingspezialisten und Marktforschungsexperten helfen Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch!

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#DesignThinking #Positionierung #Persona #AgilesMarketing #Produktmanager

Agile Methoden im Marketing: Definition, Nutzen, Empfehlungen

Agile Methoden im Marketing haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie ihre Daseinsberechtigung haben. Ursprünglich stammt der Gedanke hinter einer agilen Arbeitsweise aus dem Bereich der Software-Entwicklung. Heutzutage ist die Agilität jedoch auch im Marketing oftmals ein großer Erfolgsfaktor. Besser also, wenn Sie mit der Begrifflichkeit etwas anfangen können, die Vorteile und Nutzen des agilen Marketings kennen und wissen, auf welche Software Sie zurückgreifen sollten. Alles, was Sie über agile Methoden im Marketing wissen müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Definition von Agilität

Agilität ist ein Begriff, den viele Menschen vor allem mit dem Sport oder körperlicher Bewegung in Verbindung bringen. Tatsächlich ist die Agilität aber auch im Marketing ein wichtiger Begriff. Gleichzusetzen ist die Agilität in diesem Fall durchaus mit der Beweglichkeit. Nur ist nicht die körperliche Beweglichkeit, sondern die Beweglichkeit eines Unternehmens gemeint. Sie müssen also schnell handeln können. Oder anders gesagt: Agil bleiben. Doch was bedeutet das genau? Der Fokus liegt hier in erster Linie natürlich auf der Schnelligkeit. Sie sollten mit Ihren Marketingkampagnen schnell auf Geschehnisse reagieren können und Ihre Strategien dementsprechend ausrechnen.

Ein einfaches Beispiel für das leichtere Verständnis ist die Senkung der Mehrwertsteuer im Jahr 2020. Hat Ihr Unternehmen auf diese Entwicklung reagiert und vielleicht schon wenig später passende Kampagnen starten können, haben Sie die agile Handlungsweise bereits unter Beweis gestellt. Kurz und knapp: Die Agilität beschreibt im Marketing die Fähigkeit, auf kurzfristige Entwicklungen schnell reagieren zu können.

Seminar Agiles Marketing

Nutzen Sie agile Methoden für Ihr Marketing, um langfristig den Erfolg Ihrer Marketingmaßnahmen zu steigern. Im Seminar Agiles Marketing lernen Sie die wichtigsten Tools und Methoden kennen. Infomieren Sie sich hier über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Vorteile und Nutzen von agilen Methoden im Marketing

Agile Methoden im Marketing Vortelile

Mit Ihrem agilen Marketing sollten Sie immer das Ziel verfolgen, Ihrem Kunden oder Interessenten den richtigen Content zum richtigen Zeitpunkt präsentieren zu können. Zusätzlich dazu profitieren Sie von einigen Vorteilen, wenn Sie Ihre Strategien agil ausrichten und planen. Einige dieser Vorteile haben wir hier für Sie aufgeführt:

  • Kurze und transparente Prozesse
  • Einfache Überprüfung von Ergebnissen
  • Schnelles Feedback durch Kunden möglich
  • Intensivere Zusammenarbeit der einzelnen Teams und Mitarbeiter
  • Bessere Einbringung einzelner Arbeitskräfte und Ideen
  • Ungeahnte Herausforderungen können frühzeitig erkannt werden
  • Optimal auf individuelle Kunden zugeschnittene Kampagnen

Mit Hilfe von agilen Methoden im Marketing können Sie die jeweiligen Prozesse zum Beispiel deutlich abkürzen. Zusätzlich überprüfen Sie im besten Fall mehrfach die Zwischenergebnisse und Zwischenziele, anstatt erst am Ende einer Kampagne die Ergebnisse zu überprüfen. Mit den kürzeren Prozessen geht zudem auch ein schnelleres Feedback durch den Kunden einher. Dieses ermöglicht Ihnen wiederum, Ihre Prozesse künftig noch einfacher optimieren zu können. So ergeben sich Kampagnen, die optimal auf die Bedürfnisse einzelner Kunden und Auftraggeber zugeschnitten werden können.

Darüber hinaus sorgen agile Methoden im Marketing dafür, dass die Teams und Mitarbeiter intensiver miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. So können Sie das Leistungspotenzial einzelner Mitarbeiter deutlich fördern. Eine wichtige Grundvoraussetzung für den Erfolg mit den agilen Methoden im Marketing sind die passende Software oder Applikationen. In Frage kommen hier vor allem Scrum und Kanban Board.

Scrum

Das Agile Marketing Tool Scrum ist eines der bekanntesten und beliebtesten Tools in diesem Segment. Mit Hilfe des Tools können Sie Ihre Teammitglieder miteinander in Verbindung bringen. Diese arbeiten eigenverantwortlich nach vorher festgelegten Regeln zusammen und konzentrieren sich so auf eine schnelle Umsetzung der Prozesse. Ein weiterer Vorteil: Die oftmals komplexen Prozesse können in Einzelteile zerlegt werden. Gearbeitet wird in jedem Scrum-Team mit den unterschiedlichen Rollen für Product Owner, das Entwicklungsteam oder den Scrum Master. Zusätzlich werden die Aufgaben und Teilaufgaben in sogenannte Sprints eingeordnet, um innerhalb der Teams für größtmögliche Transparenz zu sorgen. Geeignet ist Scrum insbesondere für Unternehmen, die innovativ arbeiten und ihre Arbeitsprozesse nach getaner Arbeit gründlich analysieren möchten.

Scrum

Seminar Kundenfokussierte Strategien im agilen Umfeld

Sie möchten mehr über agiles Marketing und Kundenorientierung erfahren? In unserem Seminar Kundenfokussierte Strategien im agilen Umfeld lernen Sie einen modernen Ansatz der Strategieentwicklung, die sogenannte Wardley Map kennen. Lernen Sie, wie Sie kundenfokussierte Strategien im dynamischen Marktumfeld einsetzen können. Infomieren Sie sich hier über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

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Kanban Board

Kanban Board

Das Kanban Board ist ein echter Allrounder im Bereich des agilen Marketings und des Projektmanagers. Hinter der Kanban-Entwicklungsmethode verbirgt sich eine Methode zur Steuerung von Produktionsprozessen. In vielen Unternehmen wurde jahrelang auf Whiteboards oder Ähnliches zurückgegriffen, wenn die Kanban-Entwicklungsmethode verfolgt wurde. Mit dem Kanban Board ist nun eine Möglichkeit vorhanden, auch digital die Prozesse effizienter gestalten zu können. Der Grundgedanke hinter dem Kanban Board ist dabei denkbar einfach: Unterschiedliche Spalten klären über den aktuellen Fortschritt bzw. Status im Projekt auf. Hierzu gehören zum Beispiel Spalten für die Formulierung der Aufgabe, für die Bearbeitung, die Prüfung oder die abgeschlossene Aufgabe. Das strukturierte Arbeiten in den einzelnen Teams wird also wesentlich leichter. Einsetzbar ist das Kanban Board für Unternehmen aus zahlreichen Bereichen. Nicht nur im Content Marketing oder der Projektplanung, sondern zum Beispiel auch im Vertrieb. Diese Umstände sorgen dafür, dass das Kanban Board speziell in den letzten Jahren massiv an Beliebtheit gewonnen hat.

Digital Brand Manager

Fazit: Agil bleiben, Erfolg haben

Die Agilität ist im Marketing heutzutage wichtiger denn je. Nutzer können durch das Internet und die sozialen Medien alle wichtigen Ereignisse binnen weniger Augenblicke verfolgen. Insgesamt wird die Welt zudem immer schnelllebiger. Auch im Marketing gilt: Wer im Trend ist, ist in. Genau deshalb sollten Sie zu den agilen Methoden im Marketing greifen, um Ihren Kunden die möglichst aktuellsten Kampagnen zu bieten. Erforderlich ist hierfür immer auch eine genaue Analyse. Dabei sollten Sie sowohl den Ist-Zustand als auch die Ziele (erreicht oder nicht) mehrfach überprüfen. Hilfreiche Tools wie Scrum oder Kanban Board können Ihnen bei der Planung und Verwirklichung Ihrer agilen Prozesse behilflich sein.

Sie benötigen Hilfe bei der Konzeption und Strategieentwicklung Ihres Marketing?

Unsere erfahrenen Marketingspezialisten und Marktforschungsexperten helfen Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch!

Bastian FoersterBastian Foerster

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#AgileMethodenimMarketing #AgilesMarketing #Scrum #KanbanBoard #Agil

Nureva Wall & Nureva Span Workspace – Agile Methoden mit einer digitalen Wand realisiert!

Agile Methoden und kollaborative Ansätze sind immer wieder mit Post-Its, White Walls und Moderationskarten verbunden. Irgendwie seltsam: moderne Tools für die Zusammenarbeit werden mit altmodischen Methoden realisiert. Dabei geht es auch anders, wie die Nureva Wall und die zugehörige Software, Nureva Span Workspace, zeigen!

Die Nureva Wall – das interaktive Smartboard

Die Nureva Wall ist eine Kombination aus einem interaktiven Smartboard und einer Virtualisierungs- und Kollaborations-Software. Die Nureva Wall bietet alle Funktionen, die auch von einem klassischen interaktiven Whiteboard bekannt sind. Man kann auf der Wall interaktiv arbeiten und vorbereitete Bildmaterialien oder Canvases sowie Präsentationen zeigen. Zusätzlich ermöglicht der Nureva Span Workspace die interaktive Zusammenarbeit mit Smartphones, Tablets und Rechnern von Teilnehmern bei Meetings oder Seminaren.

Die Nureva Wall bietet somit den Vorteil, die Zusammenarbeit in agilen Teams zu digitalisieren und die gemeinsam bearbeiteten Inhalte direkt teilen zu können.

Nureva ist ein im Jahr 2014 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Calgary, Canada. Nureva entwickelt Soft- & Hardwarelösungen für die effektive Zusammenarbeit von Teams. Die Kernprodukte von Nureva sind die Nureva Wall und der Nureva Span Workspace.

Nureva Wall

Ein innovativer Teamraum bietet eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Großformatige, interaktive Arbeitsflächen im Besprechungsraum
  • Fördert den interaktiven Austausch
  • Ein PC kann mit mehreren Projektoren zu einer großen digitalen Wand verbunden werden
  • Einsetzbar mit verschiedenen Endgeräten, wie interaktiven Displays, interaktiven Projektoren, interaktiven Whiteboards oder auch mobilen Endgeräten, wie Tablets oder iPads

Der Nureva Span Workspace

Mit Hilfe des Nureva Span Workspace wird die Zusammenarbeit von Personen über verschiedene Devices gesteuert. So können gemeinsam Content erzeugt, Aktivitäten von Gruppenarbeiten organisiert und die Zusammenarbeit im Team effizient und digital gesteuert werden.

Nureva Span Workspace im Einsatz

So erleichtert die Nureva Lösung Team-Meetings, Brainstorming Sessions, Projektbesprechungen, SPRINT Meetings, Schulungen und Seminar.

Hier eine Anwendung mit der Nureva Wall:

Nureva im AgileLAB entdecken

Wenn Sie mehr über den Einsatz von Nureva Walls und Nureva Span erfahren möchten, dann schauen Sie mal in unserem neuen AgileLab vorbei! Das AgileLab haben wir in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen intiki in Köln gegründet. Dort testen und trainieren wir hybride Meetings und agile Collaboration, die wir kontinuierlich weiterentwickeln.

Möchten Sie weitere Informationen über die Produkte von Nureva haben? Kontaktieren Sie uns gerne!

Das agile Marketing-Meeting – 10 Tipps für mehr Effizienz in Meetings!

Jetzt mal ganz ehrlich, wie viele Stunden haben Sie schon in Meetings verbracht und haben sich anschließend gedacht: was für eine Verschwendung! Was mach ich hier eigentlich? Musste das sein?

Fast jedem ergeht es so und trotzdem sind wir auf Meetings angewiesen. Das muss nicht so sein! Und was ist der Schlüssel zu einer produktiven Besprechung statt Zeitverschwendung? Organisation. Mit einer effizienten Gestaltung eines Marketing-Meetings lässt sich die Anzahl der Besprechungen, die unproduktiv sind und kein Mehrwert liefern, reduzieren. Denn die Optimierung Ihrer Besprechung wirkt sich nicht nur positiv auf Teams aus, sondern sogar auf die gesamte Organisation.

Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um den Wert der von uns veranstalteten Marketing-Meetings zu verbessern. Wir haben für Sie 10 einfache, aber effiziente Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, Ihre nächstes agile Meeting zu planen und erfolgreicher zu gestalten. Hier sind unsere 10 Lieblingstipps.

Meeting-Tipp Nr. 1: Warum muss das Meeting eigentlich sein

Fragen Sie sich, warum Sie das Meeting abhalten. Liegt es daran, dass Sie es immer haben? Ist es notwendig oder hat es seinen Nutzen oder Zweck überlebt? Eine abgesagte Besprechung ist viel besser als eine, bei der alle Zeit verlieren. Nur wenn Sie ein wirkliches Ziel haben, können Sie ihr Marketing-Meeting auch effizient gestalten. Mit unserem Workshop Canvas planen wir zumindest besondere Workshops & Marketing-Meetings.

Workshop Canvas

Meeting-Tipp Nr. 2: Laden Sie die richtigen Personen zum Meeting ein

Weniger ist mehr, wenn es um Meetings geht: Sie müssen nicht jeden einladen. Meetings sind teuer und blockieren oftmals produktive Ressourcen. Je mehr Teilnehmer ein Meeting hat, um so unproduktiver wird es. Fragen Sie sich, warum jeder Mensch da ist und welche Rolle er spielt. Wenn sie keine Rolle haben oder wenn ihre Rolle von einer besser geeigneten Person wahrgenommen wird, laden Sie sie nicht ein (wahrscheinlich werden sie sich bei Ihnen bedanken). Laden Sie sich selber auch nicht zu jedem Meeting ein. Es sei denn Sie wollen eine aktive Rolle spielen und sich einbringen. Wenn wichtige Entscheidungsträger oder Stakeholder es nicht zu Ihrer Besprechung schaffen, sollten Sie eine Verschiebung in Betracht ziehen. Es hat keinen Sinn, eine Besprechung abzuhalten, um sie erneut durchzuführen, wenn alle verfügbar sind.

Meeting-Tipp Nr. 3: Geben Sie an, welche Art von Besprechung Sie haben

Es gibt unterschiedliche Arten von Besprechungen. Klären Sie vorher um welche Art von Meeting es sich handelt. Dann ist der Ablauf auch klar und Beteiligte können sich darauf optimal vorbereiten.

Prinzipiell gibt es folgende Besprechungen:

  • Regelmäßige Besprechungen mit kleiner Teilnehmeranzahl
  • Formelle Meetings mit einer großen Teilnehmerzahl
  • Ad-hoc Besprechungen mit kleiner Teilnehmerzahl

Man kann natürlich auch noch Check-in / Check-up Mettings, Projekt-Status-Meetings, Steuerungs-Meetings und Strategie-Meetings unterscheiden. Egal welche Terminologie Sie haben, machen Sie nur allen Teilnehmern vorher transparent, um was für ein Meeting es sich handelt.

Meeting-Tipp Nr. 4: Fügen Sie der Besprechungseinladung eine Tagesordnung hinzu

Eine Agenda ermöglicht es den Menschen, sich auf das Meeting vorzubereiten, anstatt erst im Meeting sich auf das Thema einzulassen. Die meisten Menschen bevorzugen eine klare Struktur in Meetings. Dabei sollte natürlich auch die TIME-BOX, also die Meetingdauer klar sein.

Wir finden diese Strukturabbildung sehr hilfreich. Statten Sie alle Meetingräume damit aus. Dann geht es einfacher!

Team

PS: Danke an das Team von YouMagnus  für die Abbildung.

Meeting-Tipp Nr. 5: Machen Sie sich gemeinsam Notizen

Wenn jeder seine eigenen Notizen macht, kann dies zu Verwirrung führen, da jeder Teilnehmer möglicherweise andere Dinge hört und für wichtig erachtet. Machen Sie sich stattdessen gemeinsam Notizen. Wir arbeiten zum Beispiel mit Collaborationslösungen wie Nureva SPAN, Microsoft OneNote und Microsoft Tasks in den verschiedenen Meetingsituationen. Damit stellen wir sicher, dass jeder im Meeting direkt sieht was notiert wird und jeder erhält direkt ein (digitalbasiertes) Protokoll. Damit sind

(I) Informationen,

(E) Entscheidungen und

(A) Aufgaben für jeden transparent.

Für wiederkehrende Besprechungen (z.B. Daily SCRUM Meeting) benutzen wir dasselbe Dokument. So kann man immer wieder auf die Besprechungsinfos der Vergangenheit zugreifen. Die neuesten Inhalte werden immer an den Anfang des Dokumentes gesetzt.

Kleiner Tipp: Oft wird die Rolle des Protokollschreibens an Frauen delegiert. Das ist ein No-Go! Lassen sie die Protokollschreiber-Rolle rotieren. Das Aufnehmen von Notizen sollte eine gemeinsame Verantwortung sein.

Meeting-Tipp Nr. 6: Beginnen und enden Sie pünktlich (Timeboxing)

Es gibt unzählige Gründe, warum Meetings zu spät beginnen, aber es kommt viel zu oft vor. Verspätete Besprechungen in den frühen Morgenstunden können zu einem Kaskadeneffekt führen, der sich auf den Zeitplan aller Teilnehmer für den Rest des Tages auswirkt. Respektieren Sie Ihre Kollegen, indem Sie pünktlich beginnen und pünktlich enden.

Meeting-Tipp Nr. 7: Beenden Sie das Meeting mit einem Zeitfenster, um den Maßnahmenplan zu klären

Beenden Sie ein Meeting nicht, ohne zuvor Aktionselemente festgelegt zu haben. Wenn Sie am Ende des Meetings Zeit haben, um Aktionen festzulegen und Verantwortungen zuzuweisen, dann haben Sie ein direktes Commitment von den Teilnehmern. Der Microsoft Planner ist sehr gut geeignet, um direkt die Aufgaben transparent zuzuordnen, mit Prioritäten und Zuständigkeiten auszustatten.

Meeting-Tipp Nr. 8: Schalten Sie die Kameras standardmäßig ein, einschließlich der Personen, die sich mit Ihnen im Raum befinden

Hybride Meetings sind immer häufiger an der Tagesordnung und bieten Vorteile. Zeitersparnisse, weniger Reisezeiten und Reisekosten und im Zeitalter von standortübergreifenden Teams ein echte Alternative. Nutzen Sie moderne Tools wie Zooms oder Microsoft Teams und schalten Sie immer die Kameras ein. So sind die Teilnehmer auch immer mit dabei und niemand kann sich „ausklinken“.

Meeting-Tipp Nr. 9: Wirkung statt Output

Wenn Sie regelmäßige Besprechungen mit demselben Team führen, finden Sie heraus, wie Sie gemeinsam mehr Wirkung entfalten. Es geht nicht darum möglichst viele Aktivitäten in einem Meeting zu produzieren. Es sollten sich auf die reduziert und fokussiert werden, die auch eine Wirkung produzieren.

Wir finden den Mobius Loop hier ganz hilfreich.

Meeting-Tipp Nr.10: Überprüfen Sie den Wert des Meetings und suchen Sie nach Verbesserungsmöglichkeiten

Die gesamten Tipps helfen nur, wenn Sie auch richtig umgesetzt werden. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Meetings im Marketing und Vertrieb. Macht das Sinn? Sind die Meetings wertvoll? Sind wir alle mit dem Outcome zufrieden?

Ein einfaches Feedback erhalten wir durch eine Stimmungsabfrage. Wie geht es den einzelnen, was ist für ihn/ Sie gut und was können wir tun, um die Situation zu verbessern.

Sie möchten sich oder Ihre Mitarbeiter im Bereich Marketing und Vertrieb weiterbilden? Nehmen Sie Kontakt mit unserem Weiterbildungsexperten auf!

Jonas Gran

Herr Jonas Gran

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Seminar Agiles Marketing - Methoden und Tools

Sie möchten in Ihrem Unternehmen agile Marketingmethoden erfolgreich umsetzen? Dann ist unser Seminar Agiles Marketing - Methoden und Tools das richtige für Sie! Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte:

Fazit

Schlechte Marketing-Meetings kosten Zeit, sind ineffizient und haben negative Auswirkungen auf das Arbeitsklima. Trotzdem bleiben Besprechungen fester Bestandteil des Arbeitsalltags und sind wichtig für interne Abstimmungen, Ideenkreation sowie Aufgabenverteilungen und sollten daher gut organisiert und strukturiert sein.

Wie? Schon 10 Tipps fertig? Wir könnten noch weitere nennen. Doch welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was wäre Ihr Lieblingstipp für bessere Meetings? Nutzen Sie doch das Kommentarfeld für mehr Tipps, um auch im Jahr 2020 mehr Perfomance hinzubekommen.

#meeting #arbeitssorganisation #produktivität #effizienz