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Marketing Jobs der Zukunft

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Durch die Digitalisierung entstehen immer wieder neue Marketing Jobs, die spannende Tätigkeitsfelder eröffnen. Bereits seit Anbeginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert befindet sich die Arbeitswelt in einem stetigen Wandel. In der heutigen Zeit hat vor allem die Digitalisierung großen Einfluss auf die Berufswelt und ist in allen Lebensbereichen fest verankert. Die Industrialisierung 4.0 steht für die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie und bestimmt unser alltägliches Berufsleben. Auch Konsum und Produktion sind diesen neuen Strukturen ausgesetzt. Alte, traditionelle Berufsfelder verschwinden dadurch, während gleichzeitig neue, spannende Berufe entstehen. Doch welche Auswirkungen hat die Digitalisierung vor allem in Verbindung mit der aufkommenden Künstlichen Intelligenz auf das Marketing der Zukunft? Suchmaschinen, personalisierte Werbung, Onlineshopping, Sprachassistenten und Social Media sind heutzutage omnipräsent.  Im Folgenden präsentieren wir 15 zukunftsträchtige Marketing Jobs und zeigen, welche Aufgaben mit diesen Berufen einhergehen.

Marketing Akademie

Marketing Jobs der Zukunft #1: Produktmanager (Internet of Things)

Der Produktmanager ist zuständig für die Entwicklung von Produktstrategien, wie z.B. Internet-of-Things-Anwendungen. Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen bilden hierbei die Grundlage seiner Arbeit. Zudem begleitet er den Weg eines Produkts, dies reicht von der Planung über die Erstellung von Marketingkonzepten bis zur Markteinführung von neuen Produkten. Die Koordination und Organisation der verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens, die an einem Produkt arbeiten und die Betreuung rund um den Produktzyklus obliegen ebenso seinem Tätigkeitsfeld.

Sind Sie am Beruf des Produktmanagers interessiert? Dann besuchen Sie jetzt unseren Lehrgang „Zertifizierter Produktmanager“.

Marketing Jobs der Zukunft #2: SEO-Manager

Als Marktführer ist Google weltweit bekannt und liefert uns täglich Antworten auf unsere Fragen. Doch welche Jobmöglichkeiten offeriert eine Suchmaschine? SEO steht für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierer) und umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen einem Unternehmen mehr Präsenz in den Ergebnislisten der Suchmaschinen zu verschaffen. SEO-Manager sorgen dafür, dass Webseiten bzw. Suchergebnisse im Ranking oben landen und besser gefunden werden. Eine bessere Platzierung hat mehr Aufmerksamkeit zur Folge.

Marketing Jobs der Zukunft #3: Artificial Intelligence Engineer

Künstliche Intelligenz wird das Marketing der Zukunft prägen. Der Artificial Intelligence Engineer entwickelt Algorithmen, die es den Maschinen erlauben, Vorhersagen (zum Kundenverhalten o.ä.) zu treffen oder Prozesse zu automatisieren. Er stellt das Bindeglied zwischen Technik und Mensch dar. Beispielsweise programmiert er Chatbots, die den täglichen Kundendialog übernehmen und erstellt Smarter Ads, um noch präzisere Werbung schalten zu können. Ein spannender Marketing Job, der in der Zukunft von enormer Bedeutung sein wird.

Marketing Jobs

Marketing Jobs der Zukunft #4: Voice Search Optimizer

Sprachassistenten, wie beispielsweise Alexa, Siri oder Cortana sind derzeit in aller Munde und gewinnen stark an Popularität. Die Suche per Sprachassistent verläuft heutzutage noch parallel zu der gewöhnlichen Textsuche, jedoch müssen in Zukunft die vorhandenen Daten auf die Suchanfragen der Nutzer angepasst werden. Eine interessante Tätigkeit, welche dem Voice Search Optimizer vorbehalten ist. Er löst die Probleme mit dem Gerät und sorgt für eine mühlelose Suche via Sprachbefehl.

Alexa-Skills-Büro

Marketing Jobs der Zukunft #5: Display Marketing Manager

Der Display Marketing Manager kreiert und betreut PR-Kampagnen im Internet. Er ist verantwortlich für die Buchung von Werbeplätzen im Internet und entscheidet welche Bilder, Videos, und Animationen eingesetzt werden. Zudem legt er die Werbeform fest, wie z.B. Banner, Skyscraper, Pop-ups oder Layer Ads, die auf den Internetseiten angezeigt wird.

Marketing Jobs der Zukunft #6: SEA-Experte

Eine weitere Tätigkeit, die sich um die Welt der Suchmaschinen dreht. Im Gegensatz zur SEO ist SEA eine kostenpflichtige Maßnahme. Search Engine Advertising bzw. Suchmaschinenwerbung beschreibt alle Maßnahmen, die der Optimierung von Werbeanzeigen dienen und eine verbesserte Platzierung durch Bezahlung erreichen. Das Budget spielt hierbei eine große Rolle, da der SEA-Manager für Keywords bezahlt. Zudem erstellt er Reports, betreut Kampagnen rund um das Keyword Advertising und überwacht die Webseite. Dies bedeutet, dass der SEA-Manager Keywords Trends beobachtet oder Cost-per-Click der Internetseite anpasst. Die Durchführung erfolgt beispielsweise mithilfe von Google Adwords. Google ermöglicht es Unternehmen dadurch ihre gewünschte Seite mit einem Keyword zu verlinken.

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Mo, 21.10.2019
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Marketing Jobs der Zukunft #7: Affiliate Marketing Manager

Die Aufgabe des Affiliate Marketing Managers ist es Produkte reichweitenstark zu bewerben. Er verhandelt beispielsweise mit Vertriebspartnern wie Amazon, um online Partnerschaften aufzubauen und sich somit gegenseitig bei der Steigerung der Bekanntheit zu unterstützen. Da sich das Onlineshopping zunehmend großer Beliebtheit erfreut, wird auch dieser Marketing Job in Zukunft im Trend liegen.

Marketing Jobs der Zukunft #8: Social Media Manager

Der Social Media Manager befasst sich mit allen verfügbaren sozialen Medien und Kanälen, wie z.B. Facebook, Instagram und Twitter. Er analysiert die potenzielle Zielgruppe und entwickelt Kommunikationspläne für ein Unternehmen. Darüber hinaus ist er für die Kampagnenplanung eines Unternehmens, sowie für Reaktionen und Anfragen in sozialen Medien verantwortlich. Er begleitet und moderiert Diskussionen in Foren und anderen sozialen Netzwerken. Außerdem fällt die Erfolgsmessung von Kampagnen und des Kommunikationsmanagements in seinen Aufgabenbereich. Ein Mix aus Kommunikationsprofi und Datenverständnis stellt die ideale Grundlage für diese Tätigkeit.

Marketing Jobs der Zukunft #9: Conversion Manager

Nicht immer werden aus interessierten Webseiten-Besuchern sofort Kunden. Die Konversionsrate in Onlineshops gibt den Anteil der Website-Besucher an, die ein Produkt tatsächlich kaufen. Falls die Rate nicht der Vorstellung des Unternehmens entspricht, ist es demnach die Aufgabe des Conversion Managers diese Rate zu steigern. Um dies zu bewerkstelligen, operiert er mit Kennzahlen der Webseite. Mithilfe derer identifiziert er Schwachstellen in der Darstellung und Menüführung und leitet zugleich Optimierungsmaßnahmen ein. Da der Onlinehandel verstärkten Zulauf verzeichnen kann, ist es nicht unerheblich einen Conversion Manager zu beschäftigen.

Marketing Jobs der Zukunft #10: E-Commerce Manager

Das Internet hat sich bekanntlich als geeignete und populäre Verkaufsplattform bewährt. Laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) stieg der Brutto-Umsatz im vergangenen Jahr mit Waren im Onlinehandel auf 65,10 Milliarden Euro. Der Onlinehandel boomt, daher sind E-Commerce Manager gefragt. Sie sind die Experten für den gesamten Onlinehandel eines Unternehmens und sorgen für einen reibungslosen Ablauf zwischen den beteiligten Abteilungen. Zudem entwickeln E-Commerce Manager Strategien, legen das Sortiment fest und überwachen den Verkaufsprozess. Um im Onlinehandel erfolgreich zu sein, bedarf es einen E-Commerce Manager, der die Prozesse steuert.

Onlineshop SEO

Marketing Jobs der Zukunft #11: Category Manager

Der Category Manager ist eng mit dem E-Commerce Manager verbunden, da er die wirtschaftliche Strategie entwickelt. Dieser Strategieentwicklung geht eine Marktanalyse voraus, welche mit der dauerhaften Suche nach neuen Trends und Entwicklungen fortgeführt wird. Die Arbeit mit Online-Shopsystemen ist hierbei der Schwerpunkt. Innerhalb eines Unternehmens ist der Category Manager mit der Sortimentsauswahl vertraut und erstellt damit verkaufsfähige Konzepte.

Marketing Jobs der Zukunft #12: Content Marketing Manager

Die Konzeption und Entwicklung von Strategien, sowie die Erstellung und Verbreitung von Inhalten zählen zu den Aufgaben des Content Marketing Managers. Durch interessante und attraktive Inhalte versucht er die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen oder bereits bestehende Kunden für neue Inhalte zu begeistern. Die Verbreitung über relevante Kommunikationskanäle und die Planung von Kampagnen für ein bestimmtes Produkt tragen dazu bei, das Interesse für ein neues Produkt zu wecken. Die Beobachtung von Märkten und Trends, sowie die Analyse und Auswertung der vorgenommenen Maßnahmen ist ebenfalls Teil der Arbeit.

Sie wollen mehr über das Content Marketing erfahren? Dann besuchen Sie unser Seminar.

Marketing Jobs der Zukunft #13: Web-Designer/ Web-Analytics-Manager und Web-Controller

Die Gestaltung von Internetauftritten und Inhalten einer Webseite stellt die zentrale Tätigkeit eines Web-Designers da. Anhand verschiedener Kennzahlen, wie z.B. Traffic oder Nutzerverhalten, kann der Web-Analytics Manager Rückschlüsse über die Erfahrung der Webseite ziehen. Der Web-Controller hingegen befasst sich mit Verbesserungen und Kontrolle der Internetseite.

Marketing Jobs der Zukunft #14: User-Experience-Designer

Der User-Experience-Designer verknüpft Mensch und Anwendungen miteinander und kreiert ein positives Nutzererlebnis. Dies beinhaltet die Berücksichtigung aller Erfahrungen eines Nutzers in Bezug auf ein Produkt oder eines Dienstes. Die Ausarbeitung und Gestaltung von Webseiten und Anwendungen des Internets der Dinge (IoT) ist ein weiterer Bestandteil seiner Arbeit.

Marketing Jobs der Zukunft #15: Influencer Marketing Manager

Influencer gewinnen in der Marketingwelt zunehmend an Bedeutung. Ob in sozialen Netzwerken ­wie z.B. Instagram oder Videoplattformen wie YouTube. Viele Jugendliche vertrauen auf die Meinung und Empfehlungen von Influencern. Als Manager betreut er die Influencer und überwacht und analysiert ihre Aktivitäten. Er fungiert ebenso als Berater und sorgt für das Zusammenspiel zwischen Marke und Botschafter in den sozialen Netzwerken.

Marketing Jobs der Zukunft – Fazit

Viele dieser Marketing Jobs machen bereits heute einen beträchtlichen Teil der Arbeitswelt im Marketing aus. Durch den bevorstehenden Einfluss Künstlicher Intelligenz wird sich die Digitalisierung weiter stark ausbreiten und die Arbeit der Menschen erleichtern. Moderne Algorithmen werden Arbeitsprozesse vereinfachen und übernehmen. Um den Anschluss an den immer weiterwachsenden Onlinehandel nicht zu verlieren, wird eine professionellere Ausarbeitung und Pflege vonnöten sein, welche mithilfe von entsprechenden Berufsbildern, wie beispielsweise dem Affiliate Marketing Manager oder dem E-Commerce Manager abgedeckt sind. Die Arbeit mit Suchmaschinen und Sprachassistenten – als deren Pendant – wird ebenso neue Berufsmöglichkeiten eröffnen, da sich die Art der Suche verändern wird. Die bekannten sozialen Netzwerke spielen im Marketing ferner eine wichtige Rolle und damit einhergehend auch Influencer Marketing, welches über die sozialen Medien betrieben wird. Neue Berufsbilder wie der Influencer Marketing Manager oder der Conversion Manager werden in Zukunft davon profitieren.

Produktbilder im E-Commerce – So funktioniert professionelle Produktdarstellung

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Online-Shopping hat sich im Alltag fest etabliert. Produktbilder im E-Commerce nehmen dabei eine ähnliche Funktion ein, wie die Schaufenster der stationären Geschäfte. Interessierte Nutzer stöbern durch Online-Shops und lassen sich dabei zuallererst von der Optik der Produkte leiten. Erst wenn das Interesse geweckt ist, wird ein Produkt angeklickt und die Produktbeschreibung oder Kundenbewertungen gelesen. Eine professionelle und ansprechende Produktdarstellung durch Bilder ist also ein Muss für Shopbetreiber.

Produktbilder im E-Commerce

So sehen professionelle Produktbilder im E-Commerce aus

Bei Produktbildern steht Qualität ganz klar im Vordergrund. Die Bilder müssen hochauflösend und hochwertig sein. Es ist wichtig, dass sowohl das Produkt als Ganzes als auch Besonderheiten zur Geltung kommen. Zu einem Produkt sollte daher nicht nur eine Aufnahme erstellt, sondern Bilder aus verschiedenen Winkeln aufgenommen werden. Denn im Online-Shop hat der Kunde nicht die Möglichkeit, das Produkt selbst in die Hand zu nehmen und genau zu betrachten. Darum reicht eine frontale Aufnahme nicht aus. Die Produktbilder müssen dem Interessenten die Möglichkeit bieten, das Produkt von allen Seiten anschauen zu können. Farbechtheit spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Rolle. Verfälschte Farben auf Produktbildern steigern die Retouren-Quote, weil Käufer aufgrund der Abbildung etwas anderes erwartet haben. Professionelle Produktfotografen sorgen dafür, dass das Produkt real dargestellt wird und gleichzeitig im besten Licht dasteht.

Um die Produktbilder nicht nur im eigenen Online-Shop, sondern zum Beispiel auch bei Amazon oder eBay anzubieten, sollten die Bilder weboptimiert und in verschiedenen Formaten vorhanden sein. Bilder auf eigene Faust mit kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen zuzuschneiden geht aber leider oft auf Kosten der Auflösung. Besser ist es, das Skalieren einem Profi zu überlassen. Ein Dienstleister, der nicht nur professionelle Produktbilder für den E-Commerce aufnimmt, sondern auch bearbeitet, ist 3W Foto. Der Anbieter, der auf Produktfotografie spezialisiert ist, hat Erfahrung darin, unterschiedlichste Produkte in Szene zu setzen. Gerade für Online-Shops, die über ein begrenztes Budget verfügen oder keine Verwendung für einen Inhouse-Fotografen haben, ist 3W Foto ein zuverlässiger und günstiger Partner.

Produktbilder im E-Commerce – Selbermachen vs. Outsourcing

Jeder Shopbetreiber steht vor der Frage: Soll ich meine Produktbilder selbst aufnehmen oder einen Profi beauftragen? Eigenfotografie ist flexibel und kann schnell umgesetzt werden. Außerdem können die eigenen Ideen für die Produktdarstellung ohne großen Abstimmungsaufwand mit Dritten umgesetzt werden. Viele schätzen die Kosten außerdem als gering ein, da nur einmal das Foto-Equipment angeschafft werden muss. Allerdings sollte man bei dieser Kalkulation Vorsicht walten lassen. Denn für hochwertige Ergebnisse wird hochwertiges Equipment benötigt – und das ist teuer. Außerdem reichen Produktbilder aus Eigenproduktion trotz passendem Equipment und sorgfältiger Einarbeitung meist nicht an Fotos vom Profi heran. Auch für die Bildbearbeitung, inklusive freistellen und skalieren, fehlt häufig das nötige Know-how. Produktbilder im E-Commerce sind aber zu wichtig, um sich mit durchschnittlichen Ergebnissen zufrieden zu geben.

Wenn die Produkte nicht selbst hergestellt werden, sondern über den Shop nur weiterverkauft, gibt es noch die Möglichkeit, auf Herstellerfotos zurückzugreifen. Die haben meist eine hohe Qualität und verursachen für den Betreiber des Online-Shops weder Arbeit noch Equipmentkosten. Allerdings können diese Bilder nicht individualisiert werden. Dabei sind einzigartige Produktbilder ein wichtiger USP für den Online-Shop.

Es ist daher ratsam, mit einem Dienstleister zusammenzuarbeiten. Für die Profifotografie muss zwar etwas Zeit für die Abstimmung und den Versand einkalkuliert werden, unterm Strich geht der Prozess für den Shopbetreiber so aber schneller. Denn dank der Erfahrung laufen Fotoshooting und Bildbearbeitung schneller ab, als beim Laien. Das Ergebnis sind nicht nur hochprofessionelle, sondern auch besondere Aufnahmen, die jedes Produkt gekonnt in Szene setzen und die Neugier der Kunden auf das Produkt wecken.

E-Commerce – Wie geht es richtig?

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Mit funktionierendem E-Commerce können Unternehmen zunehmend Kunden gewinnen und diese langfristig an sich binden, denn Onlineshops gehören zum Alltag der Konsumenten. Doch nicht alle Unternehmen besitzen das nötige Know-how im Bereich der Webentwicklung. Eine Shopware-Agentur kann hier Abhilfe schaffen und Ihr Unternehmen bei der Entwicklung und Pflege des Onlineshops unterstützen. Professionelle Agenturen fokussieren sich besonders auf ein Responsive-Webdesign und eine gute User-Experience. Erfahren Sie, welche Faktoren es bei der Etablierung eines Onlineshops zu beachten gilt.

Webseite kaufen

Wichtige Aspekte im E-Commerce

Hat ein Unternehmen die Entscheidung getroffen, E-Commerce in sein Geschäftsmodell aufzunehmen, steht es vor der Entscheidung entweder einen eigenen Onlineshop zu erstellen oder die Produkte über einen Marktplatz, wie Ebay zu vertreiben. Vorteile des eigenen Onlineshops sind die flexible Handhabung und die Einbindung in die Unternehmensmarke. Damit der Onlineshop erfolgreich und von den Konsumenten angenommen wird steigern Zertifikate oder Gütesiegel und geben so potenziellen Kunden ein sicheres Gefühl. Dies ist besonders bei der Möglichkeit von online Bezahlmethoden wichtig.

Bei der Erstellung eines Onlineshops muss zudem die Usability beachtet werden. Ein intuitives und auf die Bedürfnisse des Kunden angepasstes Handling verleitet den Kunden eher zum Kauf. Eine einfache Navigation, eindeutige Menüpunkte und ein leicht auffindbarer Warenkorb unterstützen den Kunden zusätzlich bei der Kaufentscheidung.

Steigende Bedeutung von mobilen Anwendungen im E-Commerce

Da die Kunden immer mehr mobil unterwegs sind und auch mobil Onlineshops auf ihrem Smartphone nutzen, ist eine mobile Anwendung erforderlich.
96% aller Nutzer verlassen sich bei der Suche nach Antworten oder Informationen auf ihr Smartphone. Dies gilt auch bei der Suche nach Produkten. Die Kunden informieren sich bei der Produktsuche unterwegs und entscheiden sich auf Grundlage der mobil erreichbaren Informationen für oder gegen den Kauf. Umfragen zeigen, dass fast alle Nutzer (92%) das gesuchte Produkt im Anschluss auch kaufen. Hierdurch wird die hohe Bedeutung von einem nutzerfreundlichen Onlineshop deutlich. Eine geräte-, kanal- und formatübergreifend Bereitstellung von Informationen ist unentbehrlich, um potenzielle Kunden schnell und ohne Verzögerungen zu erreichen.

Einbindung des E-Commerce in die Wertschöpfungskette

Um passende Distributionswege des Unternehmens bestimmen zu können, muss die Wertschöpfungskette des Unternehmens analysiert werden. Mit Hilfe der Analyse wird sichergestellt, dass der E-Commerce in die Struktur des Unternehmens integrierbar ist. Passt ein Onlineshop überhaupt zu dem Image des Unternehmens? Ist eine Multichannel-Lösung das Richtige? Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie bei der Analyse der Wertschöpfungskette vorgehen.

Um Produkte erfolgreich über die eigene Website zu verkaufen, empfiehlt es sich für mittelständische Unternehmen, Vorgehensweisen zu folgen, die sich in regelmäßigen, gründlichen Tests als wirkungsvoll herausgestellt haben. Die folgenden Tipps stammen aus der Praxis:

  1. Über den Preis verkaufen. (Normalerweise lassen sich größere Stückzahlen absetzen, wenn der Preis niedrig ist)
  2. Die richtigen Schlagwörter wählen. (z.B. können folgende Kurzaussagen auf der Website verwendet werden: „Neu“, „Jetzt erhältlich“ oder „Offizielle Website“)
  3. Das Kaufen vereinfachen. (Gut sichtbare Schaltflächen „Kaufen“ bzw. „In den Warenkorb“ auf der Website platzieren)
  4. Handlungen anregen. (Klar dargestellte Handlungsanweisungen erleichtern es, potentielle Käufer zum gewünschten Kaufabschluss anzuregen, beispielsweise „Jetzt downloaden“)
  5. So einfach wie möglich. (Klare, intuitiv bedienbare Navigationselemente)
  6. Weniger ist mehr. (Einfaches Design, sparsamer Einsatz von Elementen wie Flash-Animationen)
  7. Die Anzahl der Klicks reduzieren.
  8. Global denken, lokal agieren. (Berücksichtigung regionaler Unterschiede wie Sprache oder Zahlungsmethoden)

Wichtige Marketingmaßnahmen im E-Commerce

Wie die aktuellen Umfragen zeigen, nutzen die Kunden vor der Kaufentscheidung intensiv die Online-Suche, um sich über die Produkte zu informieren. Das ist ein großer Vorteil für die Unternehmen, da sie die Kunden schon vor dem eigentlichen Kaufprozess mit Informationen versorgen können und so eine höhere Kundenbindung erzeugen. Allerdings ist ein Onlineshop alleine nicht erfolgreich. Eine Umsatzsteigerung im E-Commerce wird nur durch passende Marketingaktivitäten erzielt. Die Werbemaßnahmen sprechen gezielt die Zielgruppe des Unternehmens an und sind an ihre Bedürfnisse bzw. Verhaltensgewohnheiten angepasst. E-Commerce funktioniert nur in Kombination mit Online-Marketing erfolgsversprechend. Um eine Auffindbarkeit des Onlineshops für die potenziellen Kunden gewährleisten zu können, gehört die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu einer der wichtigsten Marketingmaßnahmen. Passende Google AdWords und damit auch SEA gehören ebenfalls zu Maßnahmen, welche helfen den Onlineshop für die Kunden sichtbar zu machen.
Jegliche Marketingmaßnahmen, auch abseits des Onlineshops, gehören miteinander verknüpft. So entsteht ein einheitliches und für den Kunden ansprechendes Unternehmensbild, welches die Erhöhung der Kundenbindung zur Folge hat. Sind Webseite, Social Media Kanäle und der Onlineshop miteinander verbunden, steigert dies zudem die Auffindbarkeit der Produkte und des Unternehmens.

Webanalyse: Erfolg im E-Commerce messen

Der große Vorteil von E-Commerce und Online Marketing Aktivitäten ist die direkte Messbarkeit der Erfolge. Verschiedene Analyse Tools ermöglichen einen direkten Abgleich zwischen eingesetzten Maßnahmen und dem Erfolg bzw. der Reaktionen der Nutzer. Die stetige Analyse der Daten ermöglicht Rückschlüsse auf den Erfolg oder auch Misserfolg der einzelnen Maßnahmen. So kann eine direkte Anpassung und Verbesserung der Maßnahmen erfolgen. Stetige Kontrolle und Anpassung ist im Online Marketing zwingend notwendig.

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung und Kontrolle von Online Marketing Aktivitäten? Dann besuchen Sie doch unser Online Marketing Seminar und erfahren Sie mehr über Möglichkeiten und Tools, die Ihren Unternehmenserfolg steigern!

Online Shop gestalten – 7 Tipps für die Umsetzung

Online Shop gestalten – 7 Tipps für die Umsetzung
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Sicherlich wollten Sie schon einmal etwas in einem Online Shop bestellen, haben die Seite aber kurz nach dem Aufruf wieder verlassen, da Sie sich darauf nicht zurechtgefunden haben. Sei es wegen zu vieler Elemente, Pop-Ups oder ähnlichem. Damit es Kunden in Ihrem Online Shop nicht genauso machen, gibt es einiges zu berücksichtigen. Welche Aspekte Sie beachten sollten, wenn Sie einen ansprechenden Online Shop gestalten möchten und wie Sie diese am besten umsetzen, haben wir Ihnen in unseren Tipps zusammengestellt.

Online Shop gestalten – Tipp 1: Responsives Design integrieren

Die Mehrheit der Internetnutzer ist täglich über Mobilgeräte online. Aus diesem Grund ist es unbedingt ratsam, Ihren Online Shop mit einem responsiven Design zu optimieren. Kunden können so auch von unterwegs, zum Beispiel über ihr Smartphone, Produkte in Ihrem Online Shop bestellen. Sowohl inhaltlich als auch strukturell wird eine Webseite oder ein Online Shop durch ein responsives Design angepasst.

Online Shop gestalten – Tipp 2: Keyword in jedem Seitentitel

Um von (potenziellen) Kunden bei Google oder Bing gefunden zu werden, sollten Sie Ihren Content für Suchmaschinen optimieren. Dazu sollten Sie zunächst wichtige Keywords identifizieren, für die Sie bei Google ranken möchten. Wichtig ist, dass diese Keywords in den Seitentiteln enthalten sind und sich auf die jeweiligen Produkte beziehen. So weiß Google, dass Ihr Online Shop zu dem ausgewählten Keyword passt. Folglich verbessert sich Ihr Ranking in den Suchergebnissen von Google und Co. und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Interessenten auf Sie aufmerksam werden und Ihren Online Shop besuchen.

Online Shop gestalten – Tipp 3: Call-to-Actions einsetzen

Mit Call-to-Action-Elementen fordern Sie die Nutzer Ihres Online Shops konkret zu einer Handlung auf. Call-to-Action-Buttons können Sie ganz leicht in Ihren Online Shop integrieren und Nutzer damit zur Interaktion in Ihrem Online Shop animieren, um sie schließlich in Richtung eines Kaufes zu führen. Call-to-Actions können dabei verschiedene Ziele haben:

  • Download, zum Beispiel von Produktkatalogen
  • Kontaktaufnahme
  • Registrierung, zum Beispiel für einen Newsletter
  • (Test-)Kauf

Online Shop gestalten – Tipp 4: Usability beachten

Um einen Online Shop ansprechend zu gestalten, sollten Sie großen Wert auf die Usability Ihres Shops legen. Das bedeutet, dass Ihr Online Shop leicht zu bedienen und übersichtlich gestaltet sein sollte. Auch zu viele Punkte in der Navigationsleiste können dazu führen, dass Nutzer den Überblick verlieren, nicht schnell genug finden, was sie suchen und den Online Shop daraufhin verlassen. Nehmen Sie die Rolle des Nutzers ein und überlegen Sie sich, wie Sie Ihren Online Shop am besten gestalten, um den (potenziellen) Kunden in Ihrem Online Shop zu halten. Hier erfahren Sie mehr über optimierte Usability und die User Experience auf Webseiten.

Online Shop gestalten – Tipp 5: Bilder mit Menschen einsetzen

Ein wichtiger Tipp für Ihren Online Shop: Menschen sprechen Menschen an. Achten Sie daher bei der Gestaltung Ihres Online Shops darauf, nicht nur freigestellte Produktbilder zu verwenden, sondern Bilder und Videos mit Menschen einzufügen. Ein sympathisches Gesicht lenkt den Blick des Nutzers auf sich und spricht diesen direkt an. Damit lassen Sie Ihren Online Shop und gleichzeitig Ihr Unternehmen ansprechend und vertrauensvoll erscheinen.

Online Shop gestalten – Tipp 6: Integrieren Sie Trust Signale

Damit Nutzer in einem Online Shop bestellen, benötigen sie ein gewisses Maß an Vertrauen gegenüber dem Online Shop und dem Unternehmen, das dahintersteht. Mit dem Einsatz von Trust Signalen, wie Zertifikaten oder Gütesiegeln, steigern Sie das Vertrauen Ihrer (potenziellen) Kunden in Ihren Online Shop. Gleichzeitig führt die sichtbare Platzierung von Trust Symbols in Ihrem Online Shop zu vermehrten Produktkäufen.

Online Shop gestalten – Tipp 7: Einbauen von Social Media Share Buttons

Im Idealfall sind Ihre Webseite, Ihr Online Shop und Ihre Social Media-Kanäle stark miteinander verknüpft. So gelangen Social Media-Nutzer schnell auf Ihre Homepage oder umgekehrt. Indem Sie Social Share Buttons auf Ihrer Webseite und in Ihrem Online Shop einbauen, erzeugen Sie ganz leicht Aufmerksamkeit auf verschiedenen Kanälen. Sie können die Share-Funktion auch einfach am Rand Ihres Online Shops mitlaufen lassen oder aber an einer Stelle im oberen Teil der Seite einbinden, wo die Buttons gut sichtbar sind.

Ein kompetenter und erfahrener Dienstleister in der Gestaltung von Online Shops ist die 3W FUTURE – Webagentur aus Leipzig. Neben Online-Marketing-Maßnahmen ist sie Experte für die Gestaltung und Einbindung von Online Shops, für Produktfotografie und Bildbearbeitung.

Wenn Sie nicht nur über einen professionellen Online Shop Ihre Produkte verkaufen möchten, sondern auch die Instrumente der Verkaufsförderung besser kennenlernen und für sich nutzen möchten, melden Sie sich zu unserem Trade Marketing Seminar an!

Trade Marketing - Verkaufsfrderung aktuell
Mi, 15.05. - Do, 16.05.2019
Köln
Mi, 25.09. - Do, 26.09.2019
Köln
Legende:
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Die Höhle der Löwen – Das beliebte TV-Format auf dem Marketing-Prüfstand

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Gestern Abend lief die vierte Folge von „Die Höhle der Löwen“ auf VOX. Es ist bereits die dritte Staffel des TV-Formats, das erstmals 2014 in Deutschland ausgestrahlt wurde. Die Idee zu der Sendung kommt ursprünglich aus Japan, erfolgreiche Ableger finden sich überall, beispielsweise in den USA oder Großbritannien.
„Die Höhle der Löwen“ läuft nach einem einfachen Prinzip ab: Der oder die Gründer eines Unternehmens stellen ein Produkt vor mit dem Ziel, die „Löwen“ als Investoren für sich zu gewinnen. Eine Situation, wie im klassischen Elevator Pitch also, nur eben medientauglich inszeniert. Wer mit seinem Produkt nicht überzeugen kann, verlässt das TV-Studio ohne Deal – konnte aber wenigstens Werbung für sich machen.

Die Höhle der Löwen Karstadt-Prospekt

Quelle: Karstadt-Prospekt

Die Höhle der Löwen – Viel Gebrüll um nichts?

Konnte ein Gründer mit seiner Produktpräsentation überzeugen und einen Deal mit einem oder mehreren der Jurymitglieder ergattern, scheint das Ziel geschafft. Man fällt sich freudestrahlend in die Arme, die Inszenierung ist gelungen. Für den Fernsehzuschauer klingen auch die Summen, die geboten werden, toll: 200.000 €, 500.000 € … Doch was wird nach der Sendung aus den Deals? Oftmals leider – nichts. Nicht alle Deals, die vor der Kamera geschlossen werden, kommen auch zustande. Die Teilnahme an der Show kann sich für Unternehmen trotzdem – wenn auch kurzfristig – lohnen. Denn die Marketing-Maschine läuft bereits seit der Aufzeichnung der Sendung in vollem Gange. Zwischen der Aufzeichnung und der Ausstrahlung liegen vier Monate. In dieser Zeit wird das E-Commerce vorbereitet, damit gleich nach der Ausstrahlung einer Sendung, mithilfe der Reichweite aus dem Fernsehen, alle Maßnahmen reibungslos laufen: Die Produkte sind sofort in Online-Shops erhältlich, Newsletter mit Rabatt-Aktionen werden umgehend verschickt, am nächsten Morgen prangt die Überschrift „Der neue Top-Artikel aus der VOX Gründer-Show“ auf dem Prospekt des Versandhändlers. Die Besucherzahlen auf der Webseite und die Bestellungen schießen in die Höhe – bis in der nächsten Sendung ein neues Produkt die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der Produktlebenszyklus ist also viel kürzer, als gewöhnlich. Nach der Produkteinführung durch die Sendung liegt ein rasantes Wachstum vor, allerdings treten die Sättigung des Marktes und die Degeneration auch viel schneller ein. Damit stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, Nachfolgeprodukte parat zu haben, um große Verluste zu vermeiden. Auch das ein Kritikpunkt an der „Höhle der Löwen“: Ein Produkt macht noch kein Unternehmen. Um sich am Markt langfristig etablieren und gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können, muss ein Produktportfolio mehr als nur ein einziges Produkt bieten. Auch Apple oder Microsoft bieten nicht nur ein Produkt, sondern eine ganze Palette an.

Die Höhle der Löwen – Oder doch alte Hasen?

Was dem Zuschauer möglicherweise auch nicht immer klar ist: Ein Gründer ist nicht zwangsläufig ein Neu-Unternehmer. Das heißt, dass nicht ausschließlich Start-ups in der Sendung auftreten. In dieser Staffel waren etwa die Unternehmen Limberry, das bereits 2010 gegründet wurde, und SugarShape, das immerhin schon seit vier Jahren existiert, dabei. Das bestätigt: Bei „Die Höhle der Löwen“ werden nicht brandneue Unternehmen gepitcht, sondern ein einzelnes Produkt. Dabei handelt es sich selten um spektakuläre Neuheiten. In der gestrigen Sendung ging einer der Deals an einen Brotaufstrich, in der letzten Sendung war zum Beispiel eine Bügelhilfe dabei. Oft überzeugt mehr der Gründer selbst, nicht die Besonderheit des Produkts. Denn auch wenn die vorgestellten Produkte ein neues oder tolles Merkmal aufweisen – weder bei einem Brotaufstrich, noch einem Laubbläser oder Unterwäsche handelt es sich um noch nie dagewesene Produkte. Das zeigt zwar, dass auch die Abwandlung eines bereits bestehenden Produkts eine gute Geschäftsidee sein kann, kreative Innovationen sucht man in „Die Höhle der Löwen“ aber vergeblich. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Auf Kickstarter.com findet man kreative Projekte, die gerade erst in den Startlöchern stecken.

Die Höhle der Löwen Bügel Clou

Sollte man sich in „Die Höhle der Löwen“ trauen?

Lohnt sich die Teilnahme an dem TV-Format nun? Langfristig gesehen sind die Auswirkungen der Sendung auf den Erfolg eines Unternehmens eher gering. Dafür sind die investierten Summen zu gering und die nach der Ausstrahlung erzielte Reichweite von zu kurzer Dauer. Nach der rasanten Zunahme der Bestellungen, nimmt das Interesse schnell ab und das Produkt aus der Sendung hat seinen Lebenszyklus durchlaufen. Einen unmittelbaren Schub gibt die Sendung dennoch – sowie ein wenig kostenlose Eigen-PR. Als Unternehmer empfiehlt es sich daher, nicht nur auf das eine Produkt zu setzen, sondern sich eine Marken- und Produktstrategie zurecht zu legen, um Kunden über den kurzweiligen Erfolg hinaus an das Unternehmen zu binden.

 

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#HöhlederLöwen #Produktlebenszyklus #Produktmarketing

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„Der Kunde ist König“ – Immer mehr Onlineshops passen ihr Zahlungsportfolio den Kundenwünschen an

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Heute kann man Produkte ganz schnell und einfach im Internet kaufen. Ob iPhone, Schuhe oder ein Sofa – für jeden findet sich immer ein geeignetes Angebot.

Zahlungsarten in Onlineshops

Kommt es jedoch zur Zahlung, scheuen sich viele Kunden vor einer Bestellung, da die Zahlung mit PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisungen nicht akzeptiert wird. Bis vor wenigen Jahren gaben sich die Kunden mit Vorkasse oder Nachnahme zufrieden.
Die Onlinekunden von heute sind jedoch anspruchsvoller geworden! Erwartet wird ein reibungsloser Zahlungsablauf, ohne dass irgendwelche Komplikationen auftreten. Aufgrund dieser Erwartungen haben in den letzten 24 Monaten 93% der Händler mehr Zahlungsarten hinzugefügt. Wurden vor einem Jahr im Durchschnitt nur 4,4 Zahlungsarten angeboten, sind es heutzutage schon durchschnittlich 5,5. Bieten die Onlinehändler ein solch breit gefächertes Portfolio nicht an, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Shopbetreiber ein Fünftel seiner Kunden verliert, sehr groß.

Vor allem PayPal spielt eine immer größere Rolle. 34% haben in den letzten 24 Monaten PayPal zu ihrem Zahlungsportfolio hinzugefügt. Dicht gefolgt von Sofortüberweisungen mit 26% und gesichertem Rechungskauf mit 24%. Der hohe Anteil des gesicherten Rechnungskaufs ist auf gute Zahlungsmoral der Deutschen zurückzuführen. Sie zahlen ihre Rechnung meist innerhalb eines Tages oder an dem darauffolgenden Tagen.

Zahlungsarten, die hinzugefügt wurden

 

Aber nicht nur Kunden profitieren von Bezahlverfahren wie z.B. PayPal, Sofortüberweisungen oder Kreditkarten, sondern auch die Händler. Zahlungsausfälle werden reduziert und somit geht für das Unternehmen wenig oder kein Geld verloren.

Betrachtet man das angebotene Zahlungsverfahren in den Top-1000-Shops, liegt PayPal überraschenderweise nur auf Platz 4. In dieser Auswertung sind auch Großunternehmen enthalten, die die Möglichkeit einer Risikominimierung haben. Da Kreditkarten- und Nachnahmezahlungen mit sehr viel Risiko, aufgrund von Zahlungsausfällen, verbunden sind, können die Großunternehmen diese Zahlungsverfahren besser anbieten. Zudem können sie Zahlungsarten wie z. B. Rechnung und Finanzierung kostengünstig einsetzen. Dennoch liegt PayPal im oberen Bereich und bestätigt somit auch die erste Grafik.

Blogbeitrag Zahlungsarten Onlineshop Bild 2

 

Multichannel-Handel im Non-Food-Bereich

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Dass Multichannel-Marketing heutzutage nicht nur für Online-Händler lebenswichtig ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Eine aktuelle Studie von accenture und der GfK zeigt den aktuellen Stand im Non-Food-Bereich auf und gibt Handlungsempfehlungen sowie einen Ausblick in die nächsten Jahre.

Der Online-Handel im Non-Food-Markt wächst seit Jahren auch in Deutschland enorm. Von 2003 bis 2009 haben sich die Umsätze fast verdreifacht (von 5,6 Mrd. Euro auf 15,5 Mrd. Euro). Hierbei ist jedoch zu beachten, dass häufig auch Online-Käufe im stationären Handel angebahnt werden. Auch umgekehrt funktioniert es: Offline-Handel wird oft durch Recherchen im Internet angeregt. Dieser Kanalwechsel stellt Händler vor eine große Herausforderung. Wie lässt sich verhindern, dass Kunden beim Wechseln der Kanäle auch gleichzeitig den Zulieferer wechseln?

Dies gelingt laut accenture/GfK durch eine Verbindung der einzelnen Kanäle zu einem nahtlosen Einkaufserlebnis. Kunden können entlang des gesamten Verkaufsprozesses den jeweils für sie passenden Kanal wählen (z.B. Katalog für einen ersten Überblick, Internet für die Überprüfung der Verfügbarkeit, Ausprobieren im Ladengeschäft und dann Bestellung im Online-Shop).

Das Multichannel-Einkaufsverhalten unterscheidet sich stark bei den einzelnen Altersgruppen bzw. „Lebenswelten“. Bei Studierenden und Azubis beträgt derer, die online und offline gemischt nutzen, 22%. Bei Rentnern und Alleinstehenden Älteren sind es nur noch ca. 3%. Hier ist der Anteil der reinen Offline-Käufer dagegen sehr hoch.

Auch bei den einzelnen Warengruppen sind klare Unterschiede zu erkennen. Bei Elektronik und Sportartikeln beträgt der Anteil der Multichannel-Verkäufe bis zu 24%, bei Textilien und Möbeln liegen die Prozentzahlen dagegen oft im niedrigen einstelligen Bereich.

Für die Zukunft prognostiziert die Studie einen Anstieg des reinen Online-Handels von aktuell 6,9% auf 10,2% (2015). Auch der Multichannel-Anteil soll stark zunehmen. Der rein stationäre Handel dagegen befindet sich im Sinkflug und wird um 143% abnehmen.

Wie können Unternehmen auf diese Herausforderungen reagieren?

Grundlegend bedarf es einer tragfähigen Strategie, um der Zunahme von Multichannel erfolgreich zu begegnen. Hierbei spielt Marktforschung eine elementare Rolle. Auch die Sortiments- und Preispolitik sowie der Service müssen auf die Multichannel-Kunden abgestimmt werden. Auch zum Thema „Kannibalisierung der Kanäle“ liefert die Studie wertvolle Hinweise.

Quelle: www.gfk.com