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E-Commerce: Das sind die wichtigsten Faktoren für Seriosität

E-Commerce: Das sind die wichtigsten Faktoren für Seriosität
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E-Commerce

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Egal, ob es sich um einen Händler für das Equipment jugendlicher Skateboarder oder einen Modehändler für gestandene Führungskräfte handelt: Seriosität ist der Schlüssel zum Erfolg eines Online-Shops. Denn nur ein konsequent verfolgtes Konzept dazu sorgt dafür, dass die Zielgruppen einem Anbieter im E-Commerce ihre Käufergunst schenken. Dass sie diesen als seriös wahrnehmen und ihm somit vertrauen, ist also nicht der einzige Erfolgsfaktor, aber eine unverzichtbare Zutat im Erfolgsrezept. Damit ist Seriosität gleichermaßen ein zentraler Schlüssel in vielen Geschäftsbereichen, beispielsweise dem Marketing, der Neukundenakquise, dem Webdesign und vielen mehr. Letzteres lässt die Frage aufkommen, wie Seriosität auf der Shop-Seite dargestellt werden kann? Der folgende Beitrag liefert die Antworten.

Was Seriosität bedeutet – und was Vertrauen damit zu tun hat

Laut Definition handelt es sich bei der Seriosität um ein Attribut, welches ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit sowie Glaubwürdigkeit nach sich zieht. Seriosität kann eine Charaktereigenschaft sein, also bei Personen auftreten, aber eben auch bei juristischen Personen wie Unternehmen und ihren Angeboten.

Wird eine Marke aufgebaut und soll als seriös wahrgenommen werden, so geht die Zielgruppe davon aus,

  • dass sie aufrichtig handelt,
  • professionell ist,
  • ein gewisses Verantwortungsbewusstsein besitzt und
  • sich authentisch präsentiert.

Es ist also eine Kombination unterschiedlicher Faktoren, die dafür sorgen, dass ein Unternehmen (nicht nur) im E-Commerce Seriosität ausstrahlt. Mit dem Vertrauen ist aber das wichtigste Stichwort gefallen. Denn unter dem Strich geht es immer darum, auf die Zielgruppe vertrauenswürdig zu wirken.

Dass das Vertrauen und damit auch die Seriosität im E-Commerce eine so wichtige Rolle spielt, liegt an den Besonderheiten, welche diese Branche mit sich bringt. Denn hier können die Kunden die Produkte nicht vorher ansehen, in die Hand nehmen oder an- beziehungsweise ausprobieren, wie das in einem herkömmlichen Shop möglich ist. Es fehlt die Haptik und ebenso der persönliche Kontakt zum Verkäufer im Rahmen einer persönlichen Beratung.

Für die Zielgruppe bedeutet das weniger Möglichkeiten, um die Qualität, Passform und weitere Aspekte des Produktes vor dem Kauf zu überprüfen. Sie muss dem Händler daher einen gewissen Vertrauensvorschuss einräumen.

Seriosität in Zeiten der Internetkriminalität

Internetkriminalität

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Aber nicht nur die fehlende Haptik macht das Vertrauen im E-Commerce umso wichtiger, sondern auch die zunehmende Bedrohung durch Internetkriminalität. Dass der E-Commerce eine so rasant wachsende Branche ist, lockt schließlich immer mehr Betrüger an.

So existieren beispielsweise „Fake-Shops“, bei denen Kunden etwas bestellen und bezahlen – die Ware trifft jedoch niemals ein und das Geld ist trotzdem weg. Oder es ist beim Kauf notwendig, gewisse Daten anzugeben, die anschließend vom Händler missbraucht werden. Oder die Produkte werden zwar geliefert, haben aber eine minderwertige Qualität und weichen stark von der Beschreibung ab. Neben diesen Beispielen gibt es weitere Ansatzpunkte für Internetkriminalität im Bereich E-Commerce.

Für die Unternehmen besteht die Herausforderung deshalb darin, sich von unseriösen Anbietern abzuheben und die Kunden zu überzeugen, bei ihnen zu kaufen. Somit ist Seriosität ein wichtiger Grundpfeiler der Neukundenakquise. Hat sich ein Kunde tatsächlich zum ersten Kauf in einem Online-Shop überwunden, müssen natürlich auch die Produkte sowie der Service überzeugen, um anschließend die Kundenbindung zu meistern. Dabei spielt die Seriosität ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die grundlegenden Faktoren

Seriosität bedeutet für Online-Händler somit, vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen zu müssen. Das gilt nicht nur, aber eben auch für die konkrete Shopgestaltung. Die Optik, Inhalte und auch strukturelle oder technische Details entscheiden zu großen Teilen darüber, ob die Website als seriös wahrgenommen wird und die Kunden einen Kauf in Erwägung ziehen – oder eben nicht. Hierbei sind folgende Faktoren besonders relevant:

Domain bzw. URL

Damit ein potenzieller Kunde überhaupt auf die Shop-Seite gelangt, muss er entweder eine URL eingeben oder auf einen entsprechenden Link klicken. In jedem Fall wird er also in Kontakt mit der Domain kommen und bewusst oder unbewusst entscheiden, ob diese für ihn seriös klingt oder nicht.

  • Einerseits ist hierbei die Second-Level-Domain wichtig, sprich der Besucher wird darauf achten, wie der „Markenname“ klingt und ob dieser für ihn Seriosität ausstrahlt.
  • Andererseits verknüpfen die Internetuser auch die Top-Level-Domain unwillkürlich mit seriösen oder unseriösen Assoziationen. So werden beispielsweise URLs mit heimischer Länderkennung (.de) oder globale Webseiten (.com) als seriöser wahrgenommen, im Gegensatz zu ausländischen Domains oder den modernen Alternativen.

Den richtigen Namen auszuwählen, ist daher essentiell, um die Domain beziehungsweise URL von Vornherein seriöser wirken zu lassen.

Die Sprache der Zielgruppe

Nachdem ein User auf der Webseite gelandet ist, wird er sich die Inhalte genauer ansehen. Diese müssen die Zielgruppe ansprechen, denn es macht durchaus einen Unterschied, ob es sich etwa um eine jugendliche Person oder eine Führungskraft im mittleren Alter handelt. Bevor es also an die inhaltliche Gestaltung der Webseite geht, ist es wichtig, eine entsprechende Analyse durchzuführen. Hierbei gilt es, Fragen zu beantworten, wie:

  • Wer ist unsere Zielgruppe?
  • Wie spricht sie?
  • Wie erreichen wir sie?
  • Was sind „No-Gos“ für die Zielgruppe?
  • Welche typischen Wörter oder Redewendungen nutzt sie?
  • Wie wirkt die Sprache natürlich?

Letzterer Punkt bedeutet, dass das gesamte Auftreten des Online-Shops stimmig sein muss. Wer beispielsweise ein altmodisches Design wählt, aber mit „hipper“ Jugendsprache punkten möchte, hat kein authentisches Auftreten und wirkt somit eher abschreckend auf die Zielgruppe. Es geht darum, ein stimmiges Gesamtbild zu kreieren und hierbei eben auch die passende Sprache zu wählen.

Wichtig ist zudem, alle diese Fragen in regelmäßigen Abständen zu stellen, denn sowohl die Zielgruppe als auch ihr „Slang“ können sich ändern und daher müssen auch die Inhalte immer wieder angepasst werden. Ziel ist eine Kommunikation auf Augenhöhe und dabei macht es durchaus einen Unterschied, ob mit der Generation Y kommuniziert werden soll, mit den Babyboomers oder einer anderen Generation.

Aber nicht nur das Alter ist wichtig, sondern auch die Branche, die soziale Schicht und viele weitere Faktoren spielen eine grundlegende Rolle, wenn es um die Wahl der „richtigen“ Sprache geht.

Die Klarheit des Designs

Das Design muss dementsprechend ebenfalls zur Zielgruppe passen. Die Farben, die gewählten Grafiken und Bilder, sowie viele weitere Faktoren der Optik müssen ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Empfehlenswert ist, sich von einem professionellen Webdesigner eine individuelle Shop-Seite erstellen zu lassen, welche auf der Zielgruppenanalyse sowie dem Branding des Unternehmens basiert.

Ein austauschbares Design ohne persönliches Profil, kann hingegen einen weniger seriösen Eindruck bei den potenziellen Kunden hinterlassen und verringert somit die Chance, dass diese ihren ersten Kauf tätigen sowie zu Stammkunden werden. Das Design ist sozusagen das „Gesicht“ des Online Shops und deshalb darf hier nicht an der falschen Stelle gespart werden.

An diesem Punkt müssen also verschiedene Faktoren wie Zahnräder eines Uhrwerks ineinandergreifen. Neben dem Branding und der Anpassung an die Zielgruppe handelt es sich dabei auch um die sogenannte User Experience – kurz UX. Ziel ist, für die (potenziellen) Kunden ein hervorragendes Benutzererlebnis zu kreieren, sodass diese gerne auf der Website bleiben sowie zu dieser zurückkommen.

Der Shop muss übersichtlich sein und professionell wirken. Gleichzeitig können bewusst psychologische „Trigger“ eingesetzt werden, um die User zu einer gewissen Handlung zu ermutigen, beispielsweise einer Bestellung. Je besser die UX gestaltet ist, desto geringer ist die Absprungrate. Wichtig ist daher, ein User Interface Design zu kreieren, welches die Zielgruppe anspricht und in ihr Vertrauen weckt, also Seriosität ausstrahlt.

Virtual Assistent

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Angaben und Kontaktmöglichkeiten

Nicht jeder Kunde wirft vor einem Kauf einen Blick in das Impressum oder die Kontaktmöglichkeiten eines Webshops. Dennoch ist es wichtig, dass diese bei Bedarf auf dem Portal zu finden sind – und zwar auf den ersten Blick. Das ist beim Impressum sogar gesetzlich vorgeschrieben.

  • Bestenfalls handelt es sich hierbei um ein Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland, denn ein ausländisches Impressum weckt in vielen Usern eine gewisse Skepsis.
  • Zumindest aber sollte es Kontaktmöglichkeiten zu Ansprechpartnern in der eigenen Sprache geben.
  • Weiterhin sollte mehr als eine Option zur Kontaktaufnahme existieren und dabei auch möglichst unkomplizierte Varianten. Hierzu kann ein Kontaktformular, ein E-Mail-Support, eine Service-Hotline oder – ganz modern – der Kundensupport via Chat beziehungsweise Messenger gehören. Der Kunde muss das Gefühl haben, jederzeit bei Fragen oder Problemen einen kompetenten Ansprechpartner zu haben.
  • Auch die Qualität der Service-Leistungen muss im Fall der Fälle überzeugen. Der Kundenservice ist daher häufiger Bestandteil von Kundenbewertungen und einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, sich ein seriöses Image aufzubauen.

Rechtschreibung und Content-Qualität

Diese Grundregel für Seriosität ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: Eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik alleine sorgt zwar noch nicht dafür, dass der Online Shop seriös wirkt, doch sie ist hierfür eine unverzichtbare Grundlage. Wer in schlechtem Deutsch schreibt, wirkt sofort unseriös und somit ist die Hemmschwelle für potenzielle Interessenten sehr hoch, hier dennoch einen Kauf zu tätigen.

Zwar ist es durchaus auch als ausländische Plattform möglich, eine große Vertrauenswürdigkeit auszustrahlen. Vor allem global bekannte Marken können von ihrer Internationalität sogar profitieren. Allerdings sind dann eben eine korrekte Übersetzung sowie ein deutschsprachiger Support umso wichtiger, um die Skepsis der Nutzer abzubauen. Kundenbewertungen spielen hierbei ebenfalls eine essentielle Rolle – sei es auf der Webseite selbst, in Internetforen oder auf unabhängigen Testportalen.

Bewertungen und „Social Proof“

Das bedeutet aber nicht, dass dieser „Social Proof“, sei er durch Kundenbewertungen oder andere Maßnahmen, nicht auch bei inländischen Anbietern wichtig ist. Eine Bewertungsfunktion ist daher mittlerweile im E-Commerce auf den meisten Webseiten zu finden.

  • Dabei kann es sich entweder um eine Bewertung einzelner Produkte handeln, was aber nur sinnvoll ist, wenn das Sortiment wiederkehrende Angebote umfasst.
  • Oder die Bewertung bezieht sich auf den Online Shop im Allgemeinen. Gerne wird hierbei auf namhafte Partner gesetzt, die entsprechende Siegel sowie die Möglichkeit zur Abgabe und dem Einsehen von Bewertungen offerieren. Das erhöht zusätzlich die Seriosität.
  • Natürlich ist es aber auch möglich, eine eigene Funktion zu integrieren. Das bringt den Vorteil mit sich, auf negative Kommentare reagieren zu können.

Schlussendlich muss also jeder Online‑Händler abwägen, welche Variante im eigenen Fall sinnvoll ist. Auf den „Social Proof“ zu verzichten, stellt angesichts der großen Konkurrenz, die mittlerweile im E-Commerce herrscht, aber keine Option dar.

Siegel, Prüfzeichen und Co

Viele Nutzer halten gezielt Ausschau nach solchen Siegeln – vor allem, wenn sie das erste Mal bei einem Shop bestellen. Solche Prüfzeichen strahlen insofern Seriosität aus, als dass der Online-Shop durch einen unabhängigen Anbieter überprüft und für gut befunden wurde. Sie bescheinigen etwa eine sichere Datenübertragung, die Wahrung von Daten- oder Jugendschutzstandards, einen guten Kundenservice oder eine hohe Servicequalität. In einigen Fällen werden dazu Testkäufe von unabhängigen Instituten getätigt, um verschiedene Kriterien zu überprüfen. Zusätzlich können in vielen Fällen – wie erwähnt – auch Bewertungen von anderen Kunden oder Testberichte eingesehen werden.

Gerade für Shops, welche neu am Markt und somit als Marke noch nicht bekannt sind, können von der Bekanntheit solcher Siegel und Labels profitieren. Denn diese verfügen über eine hohe Vertrauenswürdigkeit, welche sozusagen auf die Webseite abfärbt, sobald sich hierauf ein entsprechendes Shopsiegel befindet. Es gehört somit zu den wichtigsten Instrumenten für (mehr) Seriosität im E‑Commerce.

Die Bezahlmöglichkeiten

Bezahlmöglichkeiten

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Vor dem Kauf wandert der Blick der potenziellen Kunden zudem fast immer auf die Bezahlarten. Ziel ist, ihnen auch hier ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, dass sie ihr Geld zurückbekommen, falls die Ware nicht eintrifft oder nicht gefällt. Aus diesem Grund erfreuen sich Zahlungsanbieter wie PayPal großer Beliebtheit, die einen zusätzlichen Käuferschutz bieten.

Weiterhin ist es wichtig, verschiedene Zahlungsarten zur Auswahl anzubieten. Neben der Vorauskasse oder Zahlung per Kreditkarte ist dabei auch jene auf Rechnung oder per Nachnahme zu empfehlen, denn diese Varianten erhöhen ebenfalls die Sicherheit für den Kunden und bauen somit Vertrauen auf.

Reklamationen und Rückversand

Mit den richtigen Bezahlarten wissen die Kunden also, dass ihre bestellten Produkte auch tatsächlich geliefert werden oder ansonsten zumindest ihr Geld nicht verloren ist. Dennoch möchten sie vor dem Kauf wissen, welche Möglichkeiten sie haben, wenn die Ware nicht ihren Vorstellungen entspricht, nicht passt, beschädigt ist oder aus anderen Gründen reklamiert werden soll.

Die Möglichkeit zu einem kostenlosen Rückversand spielt daher für viele Menschen eine wichtige Rolle bei ihren Kaufentscheidungen. Umso wichtiger ist es für jeden Shop, die Reklamationen sowie den Rückversand möglichst unkompliziert zu gestalten. Dieser Vorteil muss zudem auf dem Webportal richtig kommuniziert werden, beispielsweise direkt unter der Produktbeschreibung oder als Unterseite, die auf einen Blick auffindbar ist – ebenso wie das Impressum. Auch hier kommt also wieder die UX ins Spiel.

Produktfotos und -informationen

Die Produktbeschreibung leitet zum nächsten Punkt über: Da der Kunde die Ware vor dem Kauf nicht anfassen oder mit eigenen Augen sehen kann, möchte er möglichst genau wissen, wie die Produkte aussehen, welche Qualität sie haben, wie die Passform ist, etc. Es ist daher wichtig, ihm umfassende Informationen zum Produkt zur Verfügung zu stellen.

Die Produktfotos müssen professionell, aussagekräftig und natürlich sein, sprich sie dürfen die Farben, Passform oder Materialien nicht verfälschen. Gleichzeitig sollten sie zum Branding und der Zielgruppe passen. Besser als reine Produktfotos sind also solche, die ein Produkt im Einsatz zeigen.

Die Produktinformationen können schließlich weitergehende Details beinhalten, welche sich nur durch das Foto nicht erkennen lassen. Dazu gehören Informationen zu den Materialien oder eben der Passform. Je genauer der Kunde einschätzen kann, wie das Produkt (an ihm) aussehen wird, desto höher ist die Chance, dass er es kauft.

Für Waren wie Elektronik sind dabei natürlich andere Aspekte wichtig als für Kleidung oder immaterielle Güter wie Software. Jeder Online-Shop muss daher ein individuelles Konzept für seine Produktfotos sowie -informationen finden, das gleichermaßen informativ sowie zur Marke passend ist – und dieses konstant beibehalten.

Die korrekte Werbedosis

Zuletzt ist natürlich das Marketing wichtig – einerseits, um überhaupt Kunden auf die Webseite zu locken. Andererseits kann es aber auch der Vertrauensbildung dienen. Es ist daher wichtig, die Zielgruppe zu erreichen und richtig anzusprechen. Allerdings ist das richtige Maß gefragt. Denn wer zu viel Werbung betreibt, sozusagen „Guerilla-Marketing“, wirkt unseriös.

Selbiges gilt etwa für den Umgang mit einem Newsletter. Selbst, wenn sich der Empfänger freiwillig zu dessen Empfang angemeldet hat, sollte er nicht mit Informationen überflutet werden. Zudem wird der Newsletter als Spam wahrgenommen, wenn der Kunde ihn nach einem Kauf erhält, ohne ihn gezielt abonniert zu haben. Das ist zwar verboten, doch dieses Verbot wird häufig durch einen versteckten Haken während der Kaufabwicklung oder weitere Tricks umgangen. Bei der Werbung gilt daher das Motto: Qualität statt Quantität!

Zusammenfassung

Abschließend lässt sich also festhalten: Eine gute Shop-Seite ist immer auch eine seriöse Shop-Seite. Seriosität alleine reicht zwar für den Erfolg noch nicht aus, stellt aber die wichtigste Grundlage dar, um Neukunden gewinnen, Stammkunden binden und sich langfristig am Mart halten zu können.

Wichtig ist dann aber natürlich, dass auch die Kaufabwicklung, der Kundensupport sowie die Produkte selbst im weiteren Verlauf überzeugen. Das spiegelt sich in einer hohen Kundenzufriedenheit wider und daraufhin auch in positiven Bewertungen sowie einer größeren Markenbekanntheit. Diese sorgen wiederum dafür, dass der Shop mehr Seriosität ausstrahlt – und so beginnt eine Aufwärtsspirale zum Erfolg.

Wer also von Anfang an darauf achtet, dass alle genannten Aspekte des Online-Shops seriös wirken, und natürlich auch seriös ist, der genießt beste Perspektiven in der wachsenden E-Commerce-Branche.

Facebook Shops – Facebook startet seine Shopping-Plattform

Facebook Shops – Facebook startet seine Shopping-Plattform
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Mitte Mai 2020 hat Facebook bekannt gegeben, dass nun Facebook Shops und Instagram Shops ausrollen werden. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und der zwangsweisen Schließung stationärer Verkaufsflächen hat Facebook die Finalisierung der Facebook-Shopping-Funktionalität beschleunigt.

Auch in Deutschland ist der Roll-Out angeblich gestartet. Nun bietet Facebook allen Seitenbetreibern eine einfache Möglichkeit, einen Facebook Shop und einen Instagram Shop zu starten, mit einem Sortiment zu bestücken und dieses dann zu bewerben. Damit scheint Facebook sein Geschäftsmodell deutlich zu erweitern und geht in einen weiteren Wettbewerbsvergleich mit Amazon.

Werden Facebook Shops erfolgreich sein? Wenn man die aktuelle Reichweite und Bedeutung von Facebook weltweit betrachtet, dann kann man davon ausgehen, dass diese Funktionserweiterung gerade im Mobil-affinen Asien gut ankommen wird. Europa ist da wesentlich Facebook-kritischer, daher kann von einem ruhigeren Start dieser Portfolioerweiterung ausgegangen werden.

Facebook Shops und die aktuelle Shop-Einbindung

Auf einer Facebook-Seite lassen sich aktuell bereits Produkte bewerben und eine Shop-Funktionalität einbinden. Dies ist jedoch lediglich eine Kommunikationslösung. Der wirkliche Kauf und die Abwicklung erfolgen dann auf einem externen Shop außerhalb der Facebook-Welt. Dies wird nun in Zukunft anders sein. Vermutlich wird man die aktuelle Shop-Funktion aufrüsten und so das bestehende Angebot in die neue Welt transferieren. Eine Warenkorbfunktion sowie Bezahloptionen ermöglichen dann in Facebook Shops innerhalb der App Produkte zu bewerben und zu kaufen.

News Facebook Shops

Was kann man über Facebook Shops verkaufen?

Zurzeit scheint es so zu sein, dass es möglich sein wird, physische Produkte über den Shop zu verkaufen. Digitale Produkte scheinen aktuell ausgeschlossen zu sein. Demnach vermuten alle Experten, dass zunächst die Social-Media-affinen Zielgruppen in den Genuss der Shoppingfunktion kommen, da hier genügend Anbieter mit Endkundenprodukten in den Startlöchern stehen.

Durch den großen Datenbestand und sehr fein austarierte Nutzerprofile wird ein zielgruppengenaues Shop-Sortiment sehr gut zu steuern sein. Facebook bietet modernen Händler so eine sehr gute Performance. Spezifische Userdaten kombiniert mit einer Kommunikations- und Bezahllösung wird die Conversion im eigenen Facebook Shop sicherlich sehr positiv beeinflussen.

Live-Shopping mit Facebook Shops

Facebook hat bereits angekündigt, dass in den nächsten Monaten auch ein Live-Shopping möglich sein wird. Das heißt, wenn Influencer oder auch einfache Shops auf Facebook live gehen, dann kann während des Livestreams schon die Shopfunktion genutzt werden. Facebook attackiert mit dieser Funktion die klassischen Verkaufssender, wie QVC oder HSE24. In Zukunft kann man sich sogar vorstellen, dass Shops Verkaufsshows live streamen und dann direkt den Warenkorb in Facebook nutzen.

Social Shopping

Social Shopping wird mit der neuen Funktionalität zum echten Gamechanger. Die Facebook-affinen Kunden werden die Möglichkeit haben, ihre Freundlnnen zum Shoppen über Facebook Party mitzunehmen. Auch das Teilen von gekauften Produkten wird sicherlich in den nächsten Monaten weiteren Traffic für WhatsApp oder Facebook generieren.

Prof. Dr. Michael BerneckerMit dieser sinnvollen Erweiterung pusht Facebook das eigene Geschäftsmodell und wird seine Bedeutung und seinen Unternehmenswert signifikant weiterentwickeln! Dies zeigt: Facebook ist noch lange nicht tot!

– Prof. Dr. Michael Bernecker, GF Deutsches Institut für Marketing

Service über Facebook Shops

Mit Hilfe der Einbindung von Messengern besteht die Möglichkeit, direkten Kundenservice via Messenger, WhatsApp oder Instagram anzubieten. Beratung bei Rückfragen oder Problemen beim Kauf sind dann kein Problem mehr, da dies alles über die integrierte Plattform funktionieren wird.

Facebook Shops und die Anbindung an die Warenwirtschaft

Angeblich ist Facebook auch in Kontakt mit den diversen e-Commerce Plattformen, um vermutlich einen Connector und eine einfache Schnittstelle zu bieten. Aktuell werden kleine Händler adressiert, vermutlich weil dort eher der Wunsch besteht, einzelne Produkte über die händische Variante in Facebook einzuspielen. Natürlich sollte für eine effiziente und zukunftsfähige Nutzung die Möglichkeit gegeben sein, die eigene Warenwirtschaft mit Facebook Shops zu verknüpfen.

Zahlungssystem Facebook Pay

Vermutlich werden die Facebook Shops auch das eigene Bezahlsystem Facebook Pay weiter pushen. Aktuell ist Facebook Pay nur in einigen wenigen Ländern in Südamerika und Asien nutzbar. Der Vorteil liegt auf der Hand: Über die eigenen Apps können Produkte angeboten, beworben und dann auch bezahlt werden.

Facebook Shops bieten damit eine einfache Schnittstelle für das Einrichten eines eigenen Shops inklusive Check-out- und Billing-Funktion. Spannend bleibt die Frage, wie diese neue Funktion ankommt. Wir werden kontinuierlich für Sie darüber berichten.

Facebook Marketing Seminar

Sie möchten Facebook nutzen, um Ihre Bekanntheit zu steigern und Kunden zu begeistern? Lernen Sie im Facebook Marketing Seminar, wie Sie die Social Media Plattform effektiv für Ihr Unternhemen einsetzen. Informieren Sie sich über die Inhalte und Termine:

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E-Commerce – Wie geht es richtig?

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Mit funktionierendem E-Commerce können Unternehmen zunehmend Kunden gewinnen und diese langfristig an sich binden, denn Onlineshops gehören zum Alltag der Konsumenten. Doch nicht alle Unternehmen besitzen das nötige Know-how im Bereich der Webentwicklung. Eine Shopware-Agentur kann hier Abhilfe schaffen und Ihr Unternehmen bei der Entwicklung und Pflege des Onlineshops unterstützen. Professionelle Agenturen fokussieren sich besonders auf ein Responsive-Webdesign und eine gute User-Experience. Erfahren Sie, welche Faktoren es bei der Etablierung eines Onlineshops zu beachten gilt.

Webseite kaufen

Wichtige Aspekte im E-Commerce

Hat ein Unternehmen die Entscheidung getroffen, E-Commerce in sein Geschäftsmodell aufzunehmen, steht es vor der Entscheidung entweder einen eigenen Onlineshop zu erstellen oder die Produkte über einen Marktplatz, wie Ebay zu vertreiben. Vorteile des eigenen Onlineshops sind die flexible Handhabung und die Einbindung in die Unternehmensmarke. Damit der Onlineshop erfolgreich und von den Konsumenten angenommen wird steigern Zertifikate oder Gütesiegel und geben so potenziellen Kunden ein sicheres Gefühl. Dies ist besonders bei der Möglichkeit von online Bezahlmethoden wichtig.

Bei der Erstellung eines Onlineshops muss zudem die Usability beachtet werden. Ein intuitives und auf die Bedürfnisse des Kunden angepasstes Handling verleitet den Kunden eher zum Kauf. Eine einfache Navigation, eindeutige Menüpunkte und ein leicht auffindbarer Warenkorb unterstützen den Kunden zusätzlich bei der Kaufentscheidung.

Steigende Bedeutung von mobilen Anwendungen im E-Commerce

Da die Kunden immer mehr mobil unterwegs sind und auch mobil Onlineshops auf ihrem Smartphone nutzen, ist eine mobile Anwendung erforderlich.
96% aller Nutzer verlassen sich bei der Suche nach Antworten oder Informationen auf ihr Smartphone. Dies gilt auch bei der Suche nach Produkten. Die Kunden informieren sich bei der Produktsuche unterwegs und entscheiden sich auf Grundlage der mobil erreichbaren Informationen für oder gegen den Kauf. Umfragen zeigen, dass fast alle Nutzer (92%) das gesuchte Produkt im Anschluss auch kaufen. Hierdurch wird die hohe Bedeutung von einem nutzerfreundlichen Onlineshop deutlich. Eine geräte-, kanal- und formatübergreifend Bereitstellung von Informationen ist unentbehrlich, um potenzielle Kunden schnell und ohne Verzögerungen zu erreichen.

Einbindung des E-Commerce in die Wertschöpfungskette

Um passende Distributionswege des Unternehmens bestimmen zu können, muss die Wertschöpfungskette des Unternehmens analysiert werden. Mit Hilfe der Analyse wird sichergestellt, dass der E-Commerce in die Struktur des Unternehmens integrierbar ist. Passt ein Onlineshop überhaupt zu dem Image des Unternehmens? Ist eine Multichannel-Lösung das Richtige? Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie bei der Analyse der Wertschöpfungskette vorgehen.

Um Produkte erfolgreich über die eigene Website zu verkaufen, empfiehlt es sich für mittelständische Unternehmen, Vorgehensweisen zu folgen, die sich in regelmäßigen, gründlichen Tests als wirkungsvoll herausgestellt haben. Die folgenden Tipps stammen aus der Praxis:

  1. Über den Preis verkaufen. (Normalerweise lassen sich größere Stückzahlen absetzen, wenn der Preis niedrig ist)
  2. Die richtigen Schlagwörter wählen. (z.B. können folgende Kurzaussagen auf der Website verwendet werden: "Neu", "Jetzt erhältlich" oder "Offizielle Website")
  3. Das Kaufen vereinfachen. (Gut sichtbare Schaltflächen "Kaufen" bzw. "In den Warenkorb" auf der Website platzieren)
  4. Handlungen anregen. (Klar dargestellte Handlungsanweisungen erleichtern es, potentielle Käufer zum gewünschten Kaufabschluss anzuregen, beispielsweise "Jetzt downloaden")
  5. So einfach wie möglich. (Klare, intuitiv bedienbare Navigationselemente)
  6. Weniger ist mehr. (Einfaches Design, sparsamer Einsatz von Elementen wie Flash-Animationen)
  7. Die Anzahl der Klicks reduzieren.
  8. Global denken, lokal agieren. (Berücksichtigung regionaler Unterschiede wie Sprache oder Zahlungsmethoden)

Wichtige Marketingmaßnahmen im E-Commerce

Wie die aktuellen Umfragen zeigen, nutzen die Kunden vor der Kaufentscheidung intensiv die Online-Suche, um sich über die Produkte zu informieren. Das ist ein großer Vorteil für die Unternehmen, da sie die Kunden schon vor dem eigentlichen Kaufprozess mit Informationen versorgen können und so eine höhere Kundenbindung erzeugen. Allerdings ist ein Onlineshop alleine nicht erfolgreich. Eine Umsatzsteigerung im E-Commerce wird nur durch passende Marketingaktivitäten erzielt. Die Werbemaßnahmen sprechen gezielt die Zielgruppe des Unternehmens an und sind an ihre Bedürfnisse bzw. Verhaltensgewohnheiten angepasst. E-Commerce funktioniert nur in Kombination mit Online-Marketing erfolgsversprechend. Um eine Auffindbarkeit des Onlineshops für die potenziellen Kunden gewährleisten zu können, gehört die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu einer der wichtigsten Marketingmaßnahmen. Passende Google AdWords und damit auch SEA gehören ebenfalls zu Maßnahmen, welche helfen den Onlineshop für die Kunden sichtbar zu machen.
Jegliche Marketingmaßnahmen, auch abseits des Onlineshops, gehören miteinander verknüpft. So entsteht ein einheitliches und für den Kunden ansprechendes Unternehmensbild, welches die Erhöhung der Kundenbindung zur Folge hat. Sind Webseite, Social Media Kanäle und der Onlineshop miteinander verbunden, steigert dies zudem die Auffindbarkeit der Produkte und des Unternehmens.

Webanalyse: Erfolg im E-Commerce messen

Der große Vorteil von E-Commerce und Online Marketing Aktivitäten ist die direkte Messbarkeit der Erfolge. Verschiedene Analyse Tools ermöglichen einen direkten Abgleich zwischen eingesetzten Maßnahmen und dem Erfolg bzw. der Reaktionen der Nutzer. Die stetige Analyse der Daten ermöglicht Rückschlüsse auf den Erfolg oder auch Misserfolg der einzelnen Maßnahmen. So kann eine direkte Anpassung und Verbesserung der Maßnahmen erfolgen. Stetige Kontrolle und Anpassung ist im Online Marketing zwingend notwendig.

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung und Kontrolle von Online Marketing Aktivitäten? Dann besuchen Sie doch unser Online Marketing Seminar und erfahren Sie mehr über Möglichkeiten und Tools, die Ihren Unternehmenserfolg steigern!

Lebenslanges Lernen: Warum dieses Motto so wichtig ist

Lebenslanges Lernen: Warum dieses Motto so wichtig ist
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Ein Grundsatz, den Experten schon lange predigen, wird aktuell in Wirtschaft und Gesellschaft immer offenbarer: Ohne lebenslanges Lernen geht es an vielen Punkten einer Arbeitslaufbahn nicht mehr weiter. Doch was macht das Dazulernen so wichtig und was bedeutet diese Anforderung für Berufstätige?

Ausbildung, Job und Rente – ein Auslaufmodell

Weiterbildung Lebenslanges Lernen

In der Nachkriegsgeneration gehörten Lebensläufe wie dieser zur Normalität: Man machte eine Ausbildung, stieg in die dazugehörige Branche ein und arbeitete dort bis zur Rente. In der Regel fanden diese „Kaminkarrieren“ sogar in ein und demselben Unternehmen statt, in dem der Arbeitnehmer klein anfing und die Gehaltsstufen sukzessive hinaufkletterte.

Doch derartige Berufsbiografien bilden zunehmend exotische Ausnahmen – nicht, weil Arbeitnehmer nicht mehr Willens wären, sich langfristig zu binden, sondern in erster Linie, weil sich das wirtschaftliche Umfeld der Unternehmen verändert. Es fordert ständig neue Fähigkeiten und Kompetenzen vom einzelnen Berufstätigen – nur wer durch Weiterbildungen laufend „am Ball bleibt“ erklimmt die nächste Karrierestufe und ist vor einem Jobverlust geschützt.

Selbstständige sind hier noch mehr gefordert als Angestellte, da sie sich in Eigenregie in einem wechselhaften Markt positionieren müssen.

Beispiele für rasante Entwicklungen

Als maßgeblicher Faktor hat die Entwicklung des Internets in den vergangenen Jahrzehnten die Strukturen vieler Branchen nachhaltig verändert und tut es fortlaufend. Zwei der größten Veränderungsprozesse durchliefen dabei die folgenden Felder:

1. Online-Handel

Während der Umsatz im E-Commerce im Jahre 2000 in Deutschland nur 1,3 Milliarden Euro betrug, erreicht er 19 Jahre später beeindruckende 57,8 Milliarden. Konsequenterweise sind Online-Shops, die zu Jahrtausendwende für viele Unternehmen kaum eine Bedeutung besaßen, aktuell entscheidend für den Umsatz vieler Firmen. Derzeit gehören Bekleidung, Telekommunikation und Elektronikartikel zu den umsatzstärksten Produktgruppen im deutschen Online-Handel. Die Modebranche, die vor 20 Jahren beinahe ausschließlich auf den lokalen Handel als Vertriebsweg setzte, macht heute 25 Prozent der über das Internet gehandelten Waren hierzulande aus.

Eine derartige Veränderung in relativ kurzer Zeit fordert auch von den Beschäftigten höchste Flexibilität. Doch das Potenzial für den Wandel ist noch lange nicht erschöpft: Nur zehn Prozent des Gesamthandels findet aktuell online statt, damit ist das Steigerungspotenzial sehr groß.

2. Marketing

TV, Radio und Plakate – diese Medien galten lange Zeit als Hauptkanäle für ein effektives Marketing. Doch die Digitalisierung und das Internet etablierten innerhalb kürzester Zeit völlig neue Strukturen, die große Möglichkeiten für die Messbarkeit von Werbung mitbringen. Hier regieren Suchmaschinenmarketing und Social Media Marketing – Felder, die altgediente Marketeer völlig neu erlernen mussten. Wo früher kreative Konzepte im Fokus standen, kommt es aktuell auf Technik und Analyse an.

Und der Erfolg wird honoriert: In der absolit Studie „Digital Marketing Trends 2018“ gaben 44 Prozent der Marketingverantwortlich in deutschen Unternehmen an, ihr Budget für Social Media Werbung deutlich steigern zu wollen. Auch Suchmaschinen-Marketing wollten 43 Prozent der Umfrageteilnehmer mit einem größeren Budget ankurbeln. Print-Mailings setzen hingegen fast 50 Prozent der Befragten nicht ein oder kürzen deutlich die Ausgaben dafür. Auch das Event-Marketing wird von einem Drittel der Firmen entweder nicht genutzt oder im Budget beschränkt.

Online Marketing Seminar

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Kein Status quo ist in Stein gemeißelt

So wirkungsvoll die aktuellen Lösungen in E-Commerce und Online-Marketing auch sind – mit hoher Wahrscheinlichkeit gelten sie in fünf bis zehn Jahren bereits als überholt. Dieses rasante Tempo fordert auch von Unternehmen und ihren Mitarbeitern eine fortlaufende Anpassung an die wechselnden Bedingungen des Marktes. Wer hier ausgetretene Pfade nicht verlassen will, verliert zwangsläufig den Anschluss und kann seine Karriere nicht vorantreiben. Gute Beispiele in diesem Zusammenhang sind:

  • Weiterentwicklung von Suchmaschinen: Die Algorithmen der Suchmaschinen werden immer intelligenter und zielgerichteter. Dementsprechend muss die Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf die neuen Herausforderungen ausgerichtet sein. Auch die rasante Entwicklung des Marktplatzes Amazon sollte dabei eine wichtige Rolle spielen.
  • Messenger-Werbung: Die Messenger aus sozialen Netzwerken oder auch für das Smartphone sind mittlerweile ebenfalls Kanäle für Werbung. Diese neue Entwicklung ist für Unternehmen durchaus wichtig und sollte im eigenen Marketing-Mix je nach persönlichen Anforderungen ebenfalls eine Rolle spielen.

Lebenslanges Lernen: Strategien für Aufsteiger

Weiterbildung Strategie

Survival of the fittest“ – nach diesem evolutionären Prinzip funktioniert auch die Arbeitswelt. Dabei meint „fit“ nicht „ausdauernd“, sondern die optimale Anpassung an eine Umwelt durch entsprechende Eigenschaften und Fähigkeiten. Wichtige Hard- und Soft Skills erlangen Arbeitnehmer idealerweise durch das lebenslange Lernen. Doch welche Möglichkeiten bestehen dafür?

Weiterbildung und Fortbildung – sind die Konzepte identisch?

Obwohl die Begriffe häufig austauschbar benutzt werden, bezeichnen sie unterschiedliche Programme. Denn eine Fortbildung hat das Ziel, den Arbeitnehmer für seine bestehende Anstellung weiter zu qualifizieren, damit er neue Aufgaben übernehmen kann und die nächste Stufe auf der Karriereleiter erringt.

Eine Weiterbildung wiederum setzt Prioritäten im Erlangen neuer Wissensinhalte und Fähigkeiten, ohne dass sie einem konkreten Zweck für den Betrieb dienen muss. Hier steht das persönliche Qualifikationsprofil des Einzelnen im Mittelpunkt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen?

Über öffentliche Bildungseinrichtungen, durch private Seminare oder online – die Wege, auf denen Berufstätige neue Schlüsselqualifikationen erreichen können, sind vielfältig. Die gängigsten sind hierzulande diese:

1. Online-Training: Von E-books und Kursen

Digitales Lernen bzw. das sogenannte e-Learning revolutionierte die klassische Didaktik – immerhin können hier aktuelle Fachinhalte orts- und zeitunabhängig abgerufen werden. Der Lernende profitiert davon, dass er seine Weiterbildung selbst koordinieren und den individuellen Belangen von Arbeits- und Privatleben anpassen kann. Auf den Austausch mit anderen muss man beim Online-Lernen nicht verzichten: Chats oder Mail-Kontakt mit Mentoren und anderen Kursteilnehmern bieten ausreichend Gelegenheit dazu.

Auch Universitäten bieten Lerninhalte online an; häufig als MOOC (massive open online course). Dabei bestehen keine Zugangsvoraussetzungen und es fallen keine Kosten an. Die Privatwirtschaft fördert ebenfalls Fachleute mit speziellen E-Learning-Programmen: Mit eigenen Online-Trainings zu Technik und Produkten, etwa im Bereich Elektrotechnik, fördern Unternehmen gezielt den Wissenserwerb und sprechen Azubis oder Fachleute an. Sie ermöglichen, auch bei Neuerungen und Innovationen der Branche, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

2. Weiterbildung per Fernstudium

Ein Fernstudium bringt ähnliche Vorteile mit wie ein Online-Kurs: Der Lernende ist zeitlich flexibel und kann die Inhalte in seinem eigenen Tempo abarbeiten. Das größte Argument für ein Fernstudium ist natürlich die offizielle Qualifikation als Bachelor oder Master, die leicht weitere Türen in der Berufswelt öffnet. Die beliebtesten Fernstudiengänge beziehen sich daher einerseits auf Zukunftsbranchen und andererseits auf Evergreens wie BWL und Informatik. Doch auch Studiengänge im Bereich des sich umgestaltenden Gesundheitswesens wie Gesundheitsmanagement sind besonders gut frequentiert. Wer nicht gleich ein komplettes Studium absolvieren will, hat an Universitäten und Fernhochschulen die Möglichkeit, einen akademischen Zertifikatskurs zu besuchen.

3. Betriebliche Weiterbildung über Seminare

Eine Weiterbildung, die durch den eigenen Betrieb organisiert wird, sehen viele Arbeitgeber besonders gern: Schließlich beschäftigen sich die Inhouse-Seminare zumeist mit Qualifikationen, die auf die Abläufe des jeweiligen Unternehmens ausgerichtet sind und sich direkt für den Arbeitsalltag auszahlen. Insbesondere für Arbeitnehmer, die eine lange Karriere im Unternehmen planen, stellen diese Weiterbildungen eine gute Investition dar. Steht jedoch ein Jobwechsel bevor, sollten Arbeitnehmer den Nutzen betrieblicher Weiterbildungen gut abwägen, da andere Unternehmen die errungenen Zertifikate eventuell nicht honorieren.

Neben Inhouse-Seminaren wird in vielen Betrieben auch das „Training on the job“ durchgeführt, bei dem der Lernende kein Seminar besucht, sondern von einem erfahrenen Kollegen oder einem Coach am Arbeitsplatz angeleitet wird. So findet der Wissenstransfer beim Arbeiten statt, ohne dass der Lernende die Ergebnisse als Weiterbildung nachweisen oder seinen Lebenslauf damit bereichern kann.

4. Weiterbildung durch Seminare der IHK

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) bieten zahlreiche Weiterbildungen an, die deutschlandweit Akzeptanz und Anerkennung in Unternehmen erfahren. Speziell technische und handwerkliche Branchen würdigen die Lerninhalte, da sie sich auf die konkrete Praxis beziehen und erlauben, dass Absolventen das neue Wissen direkt anwenden können. Dabei passen sich die Themen den konkret entstehenden Bedürfnissen an, wie z.B. Seminare zu Solartechnik, energieeffizienter Dämmung und Smart Home Technik. Welche Weiterbildung sich für den Einzelnen anbietet, können Interessenten persönlich in einer IHK-Beratungsstelle vor Ort klären.

5. Weiterbildungs-Seminare der Berufsverbände

Wer sich für eine branchenspezifische Weiterbildung interessiert, kann sich auf der Website des jeweiligen Berufsverbandes über aktuelle Angebote informieren. Branchen wie Pflege, Erziehungswissenschaften, Ökotrophologie und Orthoptik bieten dort Einsicht in die laufenden Programme und bieten bereits Einsicht in die konkrete Modulstruktur der Veranstaltungen.

6. Angebote der Agentur für Arbeit

Auch Menschen, die bereits berufstätig sind, erhalten vom Arbeitsamt Unterstützung, wenn es um eine Weiterbildung geht. Hier stehen unterschiedliche Förderprogramme zur Auswahl, über die sich Arbeitnehmer und Selbstständige in der zuständigen Arbeitsagentur am Wohnort oder am Firmensitz informieren können. Schnellen Einblick in das Angebot erhalten Interessierte im Portal KURSNET, in dem sich per Suchbegriff Angebote zum jeweiligen Beruf oder Ort finden lassen.

7. Autodidaktische Weiterbildung

Mithilfe von Fachliteratur, Foren und persönlichen Kontakten lassen sich viele Gebiete heutzutage auch autodidaktisch erschließen. Der Nachteil daran: Ein derartiger Lernzugewinn lässt sich kaum belegen und für einen Karrieresprung nutzen. Eine Ausnahme bildet die gute Beziehung zu renommierten Mentoren. Falls Lernwillige über Vorträge, Messen und schriftliche Kanäle einen engen Kontakt zu einem Experten aufbauen können und mit seiner Hilfe ihr Wissen erweitern, wird der Mentor höchstwahrscheinlich gern eine Empfehlung aussprechen. Diese wiegt innerhalb einer Bewerbung umso schwerer, je größer das Ansehen des jeweiligen Experten auf seinem Gebiet ist.

Gute Weiterbildungsangebote erkennen

In der Flut von Angeboten fällt es Weiterbildungs-Anwärtern häufig schwer, qualitätvolle Angebote zu erkennen. In der Regel zeichnen sich diese durch die folgenden Merkmale aus:

  • Adäquate Preise: Zweifelsohne gibt es kostenlose MOOCs auf dem Markt, die brauchbares Wissen vermitteln. In der Regel haben qualitätvolle Weiterbildungsprogramme jedoch ihren Preis – schließlich werden sie aufwändig erarbeitet und lassen teilweise renommierte Dozenten zu Wort kommen.
  • Referenzen: In der Regel verweisen Weiterbildungsanbieter gern auf die Beurteilungen durch ehemalige Teilnehmer und Absolventen.
  • Seriöse Unterlagen: Kostenpflichte Weiterbildungsprogramme sollten mit didaktisch gut aufbereiteten Materialien arbeiten. Rechtschreibfehler und Lehrvideos von schlechter Bildqualität kennzeichnen dagegen kostenlose und unseriöse Angebote.
  • Gute Vorabinformation: Lehrpläne und einen Teil der Lernunterlagen sollten Interessierte bei seriösen Weiterbildungsanbietern bereits vor Buchung des Programmes zur Entscheidungshilfe einsehen dürfen. Hier wird auch deutlich, welchem Konzept das Programm folgt und wieviel vermittelter Inhalt der erhobenen Gebühr gegenübersteht.
  • Keine Erfolgsgarantie: Vertrauenswürdige Programme stellen vorab heraus, dass der Teilnehmer zum Erreichen der definierten Ziele aktiv mitwirken muss. Von Angeboten, die eine Erfolgsgarantie geben und suggerieren, dass dafür keine Initiative nötig sein, sollten Weiterbildungsinteressenten absehen.

Wie wirkt sich eine Weiterbildung auf die Karriere aus?

Fragt man Personaler nach ihrer Einschätzung zum Effekt einer Weiterbildung, fällt das Urteil klar aus: 90 Prozent sind der Meinung, dass sie den beruflichen Aufstieg fördere und 80 Prozent sehen in einer Weiterbildung die Basis für eine Gehaltserhöhung bei Angestellten. Dass dies im konkreten Fall tatsächlich mehr Geld bringt, konstatierten Forscher des ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung).

Laut Studienergebnis erhalten Arbeitnehmer für eine Weiterbildung, die ihre allgemeinen beruflichen Fähigkeiten erweitert, im Mittel sechs Prozent mehr Gehalt. Im Wesentlichen bezieht sich der Gehaltssprung dabei auf ein höheres Gehalt bei anschließendem Jobwechsel. Auch zwei Drittel aller Absolventen der IHK-Weiterbildungskurse erklärten, im Anschluss eine höhere Position zu bekleiden und mehr zu verdienen.

Entscheidend ist die Eigeninitiative

Weiterbildung

Ordnet der Vorgesetzte eine Weiterbildungsmaßnahme an, bildet diese nicht unbedingt den zündenden Funken für einen Karriere-Boost. Wesentlich besser kommt es im Unternehmen an, wenn Mitarbeiter auf ihren Arbeitgeber zugehen und initiativ eine Weiterbildung vorschlagen. Dabei sollten sie nicht ausschließlich ihre Perspektiven im jeweiligen Unternehmen im Auge behalten, sondern darauf achten, dass die Inhalte auch der Förderung persönlicher Kompetenzen dienen, die nicht unternehmensspezifisch sind. In diesem Fall kann eine Weiterbildung den Absolventen über kurzfristige berufliche Chancen hinaus weiterbringen und die Grundlage für einen Job- oder Branchenwechsel bieten.

Die persönlichen Lernziele definieren

Fakt ist: Weiterbildungen, die über den Horizont der aktuellen Stellung hinausgehen, bringen bei Jobwechsel bares Geld – Trainings für den bestehenden Arbeitsplatz werden zumeist nicht honoriert. Da liegt die Verantwortung für die Wahl der passenden Lerninhalte völlig beim Einzelnen. Doch wie können Weiterbildungsinteressierte bestimmen, welche Programme ihnen langfristig einen Vorteil verschaffen?

1. Berufliche Ziele definieren

Hier sollten Interessierte für sich klären, wo sie am Ende eines 3-, 5- oder 10-Jahres-Zeitplans im Beruf stehen wollen. Definiert werden soll ein optimaler Verantwortungsbereich, auf den man sich hinbewegen will. Formulierungen, nach denen eine Weiterbildung ermöglichen soll, die aktuelle Stellung schnell zu verlassen, sind hingegen wenig nützlich. Das Lernen sollte ein konkretes Ziel anstreben und nicht nur dazu dienen, aus einer ungeliebten Stellung zu fliehen.

2. Bestehende Qualifikationen bewusstmachen

Innerhalb einer Bestandsaufnahme sollte der Betreffende seine schulischen, akademischen und beruflichen Qualifikationen auflisten. Doch damit ist die Inventur nicht abgeschlossen: Auch Fähigkeiten außerhalb des aktuellen Berufs und individuelle Talente gehören zum persönlichen Portfolio. Dabei geht es nicht allein um technische und fachspezifische Kompetenzen, sondern auch um psychologische und soziale Stärken.

3. Kompetenz-Lücken erkennen

Anschließend lässt sich das definierte Ziel mit der Qualifikations-Aufstellung abgleichen. Hier liegt die entscheidende Erkenntnis: Welche Fähigkeiten fehlen, um als Anwärter für die angestrebte Zielposition in Betracht zu kommen? Oder, im Falle einer selbstständigen Tätigkeit: Welche Qualifikationsmängel verhindern, die Unternehmung in geplanter Weise zum Zukunfts-Ziel zu führen?

Auf exakt diese Punkte sollten sich die Weiterbildungsbestrebungen des Betreffenden konzentrieren. Wählt man seine Lerninhalte hingegen nach Lust und Laune, lassen die errungenen Zertifikate anschließend einen potenziellen Arbeitgeber keinen roten Faden erkennen. Falls mehrere Kompetenz-Mängel behoben werden müssen, sollte zunächst die Priorität auf den gelegt werden, der am wahrscheinlichsten den nächsten beruflichen Schritt ermöglicht.

4. Das konkrete Programm wählen und den Zeitplan organisieren

Welches Weiterbildungsangebot passt, bestimmen Interessierte anhand ihrer persönlichen Lebensumstände. Manche Menschen sind aufgrund eines unplanbaren beruflichen Alltags auf höchste Flexibilität angewiesen, die sie nur in Online-Kursen oder Fernstudiengängen erhalten. Andere brauchen, um ihre Disziplin aufrecht zu erhalten, feste Termine, Anwesenheitspflicht und Fristen. Hier besteht unter Umständen die Möglichkeit eines Bildungsurlaubes, in dem der Arbeitgeber den Betreffenden für den Zeitraum der Weiterbildung bezahlt freistellt.

5. Finanzierung sichern

Schließlich stellt sich die Frage nach Kostenaufwand und Finanzierung. Hier beteiligen sich manche Arbeitgeber, wenn ihnen der direkte Nutzen für ihr Unternehmen vorab schlüssig dargelegt wird. Aus öffentlicher Hand erhalten Weiterbildungswillige diverse Förderungen wie den Bildungsgutschein oder das Aufstiegs-BAFÖG. Muss der Betreffende dennoch sämtliche Kosten oder einen Teil davon selbst tragen, wirkt sich die Weiterbildung immerhin steuermindernd aus. Denn alle berufsbezogenen Bildungsprogramme können Teilnehmer vor dem Finanzamt als Werbungskosten geltend machen.

Weiterbildung lebenslanges Lernen

Hinweis: Wer aus dem diffusen Wunsch nach Weiterbildung keinen konkreten Plan ableiten kann, kann sich für einen ersten Überblick an die Weiterbildungsberatung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wenden. Am Infotelefon unterstützen Berater den Anrufer beim Finden einer passenden Weiterbildung. Darüber hinaus werden persönliche Ansprechpartner vor Ort vermittelt und Fragen zu Finanzierung und öffentlichen Förderungen beantwortet.

Fazit: Lebenslanges Lernen wird heute immer wichtiger

Dass die Berufswelt aktuell einem schnell getakteten Wandel unterliegt, macht das lebenslange Lernen unerlässlich. Doch nie zuvor waren auch die Weiterbildungsangebote derart vielfältig und flexibel. Mit Übung darin, die geeigneten Inhalte zu definieren, erwächst das Lernen in jedem Lebensalter zur Bereicherung und Erweiterung der eigenen Persönlichkeit. So bleiben Weiterbildungsinteressierte stets up-to-date und können entsprechende Karrierechancen auch langfristig wahrnehmen.

Stolperfallen im Wachstum – durch Erfolg im E-Commerce entstehende Herausforderungen

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Ein Unternehmen im E-Commerce zu gründen ist nur der erste Schritt – größere, geschäftliche Herausforderungen warten, wenn Online-Händler erstmalig Erfolge feiern und mit Reinvestitionen die Unternehmung vergrößern.

E-Commerce als großer Wachstumsmarkt

Die gesamte E-Commerce-Branche ist Schritt für Schritt immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Laut vieler Erhebungen kommt eine große Zahl der am schnellsten wachsenden Unternehmen aus diesem Sektor. Laut einer Studie der Financial Times gehört eine deutsche Startup-Agentur, namentlich die Strategisten von „best it“, zu den 500 wachstumsstärksten Unternehmen der Welt im letzten Wirtschaftsjahr.

Ebenso ist der gesamte Markt an sich ein riesiger Wachstumssektor. Die Umsätze in Deutschland sind alleine im B2C-Bereich in den letzten acht Jahren um über 100 Prozent gestiegen. Insbesondere, wo leicht verfügbare Technologien und unkomplizierte Geschäftsmodelle wie Dropshipping den Einstieg erleichtern, ist der E-Commerce ein attraktiver Sektor für Unternehmer geworden.

Zwar ist speziell für Gründer das Thema Wachstum ein Hauptfokus und einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg – doch ein automatischer Zusammenhang besteht nicht. Denn insbesondere mit einem exponentiellen Wachstum gehen Risiken einher.

Da eine schnelle Wachstumsrate große Herausforderungen für die Geschäftsführung – und insbesondere bei Start-ups für die gesamte Belegschaft – entstehen lässt, ist der richtige Umgang mit der Expansion essentiell. Ein überproportionales Wachstum ist also sowohl erfreulich, als auch potentiell gefährlich, wenn nicht richtig reagiert wird. Dabei gibt es verschiedene Stolperfallen, die sorgfältig abgewogen sein wollen.

E-Commerce Onlinekauf

Mögliche Expansionspotentiale finden

Grundsätzlich lautet die Faustregel für die ersten schwarzen Zahlen: Reinvestition, wenn das organische Wachstum vom Unternehmen getragen werden soll. Doch wenn nicht nur eine potentiell kurzlebige Welle des Erfolges entstehen soll, ist es auch wichtig, weiter nach neuen Potentialen zu suchen, mit denen man das Angebot breiter aufstellen kann.

Speziell im E-Commerce ist dies natürlich eine besondere Herausforderung, da sich erste Erfolge häufig auf einige wenige, bestimmte Alleinstellungsmerkmale auf einem Nischenmarkt zurückführen lassen.

Daher ist es eine große Herausforderung, für eine Erweiterung des Tätigkeitsfeldes die richtigen Potentiale zu erkennen. Ein vollständiger Pivot ist hierbei die risikoreichste Entscheidung und ist meistens eher der Retter in der Not. Doch auch neue Angebote, die sich nur leicht vom ersten Erfolgsmodell unterscheiden, können fehlschlagen.

Des Weiteren haben Betriebe insbesondere im Dienstleistungssektor häufig gerade deshalb Erfolg, weil sie sich sehr zeitnah und direkt um die Wünsche der Kunden kümmern können. Bei einem schlagartigen Wachstum oder der Erweiterung des Angebotes könnte dieser qualitative Geschäftsvorteil an Priorität oder Durchführbarkeit leiden.

Gerade diese Flexibilität wird immer schwieriger, wenn der Betrieb wächst. Entscheidungswege werden länger, Kommunikation verlangsamt sich und Befugnisse von Mitarbeitern, die im direkten Kundenkontakt stehen, nehmen ab.

Online Marketing Manager

Früh mit den Operationen beginnen

Wenn sich Erfolg am Horizont abzeichnet und erste Kennzahlen bestätigen, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet, ist ein entscheidender Faktor die Zeit, die man verstreichen lässt, bevor es zu den ersten Schritten der Anpassung kommt. Reagiert man zu spät, kommt es zu einer Anhäufung von Baustellen. Dieser wirtschaftliche Sanierungsstau macht es dann deutlich schwerer, den neuen Anforderungen zu entsprechen. Optimal ist natürlich, von Anfang an einen Plan zu haben, mit dem man auf eine Ausweitung der Unternehmung vorbereitet ist.

Da jeder einzelne Bereich im Unternehmen bei einem starken Wachstumsschub mehr, neue oder größere Aufgaben bewältigen muss, wird keine Abteilung von den Veränderungen verschont. Je nach Größe des Unternehmens fällt die Komplexität der Anpassungen also individuell unterschiedlich aus.

Das Ziel aller Anstrengungen sollte sein, organisches Wachstum zu garantieren. Alle Bereiche des Unternehmens sollten also gleichmäßig und nachhaltig mitwachsen.

Rechtlich sicher aufgestellt sein – und bleiben

Rechtliche E-Commerce HerausforderungenDie Impressumspflicht und die grundlegenden Informationen, die jedes auf E-Commerce spezialisierte Portal dort angeben muss, sollten allgemein bekannt sein. Doch dadurch ergibt sich eine typische Stolperfalle, in die Unternehmer treten können: Wenn das Impressum nach Veränderungen in der Unternehmensstruktur nicht entsprechend angepasst wird, fehlen im schlimmsten Fall genauso Informationen, wie bei einem von vornherein nicht wasserdicht geprüftem Impressum.

Ein Beispielfall wäre, wenn ein Unternehmen nach einem erfolgreichen Start aus Expansionszwecken eine Beteiligung an einem anderen Betrieb eingeht. Diesbezüglich besteht nämlich ebenfalls Kennzeichnungspflicht im Impressum, denn sonst besteht das Risiko, dass eine unangenehme Überraschung in Form einer Abmahnung ins Haus flattert. Derartige Faktoren, die einen guten Überblick für das Ganze erfordern, können im Rahmen eines guten Businessplans beispielsweise periodisch oder auf bestimmte Auslöser hin überprüft werden.

Dieser Plan ist besonders wichtig und sollte auch bei chaotischen Wachstumsphasen, bei denen schnelle Reaktionen gefragt sind, nicht vernachlässigt werden. Eine ordnungsgemäße Prüfung auf alle rechtlichen Aspekte ist bei jedem Schritt empfehlenswert. Wichtige Bereiche, in denen eine rechtlich einwandfreie Position sichergestellt werden sollte, sind:

  • Urheber- und Markenrecht: Durch den hohen Innovationsdruck auf Wachstumsmärkten darf hier kein Fehler gemacht werden.
  • Datenschutz entsprechend der DSGVO: Wenn Geschäftsprozesse wachsen oder ausgelagert werden, kann ein sicherer Umgang mit den Daten plötzlich Lücken haben.
  • Kundenkontakt (Impressum, AGBs): Siehe oben – auch bei Angebotserweiterungen stets erneut prüfen, ob rechtliche Voraussetzungen noch entsprechend eingehalten werden.
  • NDAs und Arbeitsverträge: Wenn in einem umkämpften Sektor Erfolge erzielt werden, möchten andere Marktteilnehmer oft ein Stück vom Know-how-Kuchen haben oder werben sogar gezielt Mitarbeiter ab. Dagegen kann man sich beispielsweise mit einer Wettbewerbsklausel absichern.

Multichannel als Chance oder Risiko

Für eine möglichst umfassende Marktabdeckung, auch nach einem auf Online-Vertrieb ausgerichteten Einstieg in den Sektor, fällt aktuell häufig das Stichwort Multi- oder Omnichannel. Wenn sich ein Unternehmen am Markt mit einem bestimmten Produkt etabliert hat und als Marke in den Köpfen von Konsumenten präsent ist, kann eine Ausweitung der angebotenen Vertriebswege durchaus die richtige Entscheidung sein. Vermehrt ist dieser Schritt für Betriebe interessant, die vom Einzel- oder Fachhandel den Schritt zum Online-Shop wagen – im Zuge der Digitalisierung stehen zahlreiche konventionelle Geschäfte vor dieser Herausforderung.

Für nativ digitale Unternehmen, die von Anfang an im E-Commerce angesiedelt sind, ist ein Hinzufügen nicht virtueller Vertriebswege nicht immer notwendig. Aber nicht zuletzt die erfolgreiche Expansion von Marktführern wie Amazon in die physische Point of Sale Ebene zeigt, dass es durchaus eine Möglichkeit ist, die eigene Marke auszuweiten.

Doch es bestehen auch Risiken: Die Komplexität, beispielsweise im Bereich Logistik, steigt enorm an, wenn ein weiterer Absatzkanal hinzugefügt wird. Das erhöht die Kosten für die Steuerung und Verwaltung des gesamten Vertriebs – eine Sicherheit, ob durch die Ausweitung auf weitere Kanäle auch zu mehr Umsätzen führt, die diese Kosten ausgleichen, ist nicht gegeben. Auch sollte man bei initialen Erfolgen nicht unüberlegt reagieren: Wenn mit mangelndem Know-how nur aus Gründen der Eile der Einstieg in den Point-of-Sale-Vertrieb misslingt, kann sich dies negativ auf die Marke oder das gesamte Unternehmen auswirken.

Reine E-Commerce-Betriebe sind häufig in dieser Sphäre zu Hause und haben ein Angebot, das darauf zugeschnitten ist. Das Know-how für eine erfolgreiche Etablierung weiterer Kanäle ist nicht immer automatisch vorhanden und muss daher mit großem Aufwand Schritt für Schritt gelernt oder teuer hinzugekauft werden.

Das Risiko der Kannibalisierung, also, dass der neu hinzugefügte Absatzkanal den bisherigen nahezu vollständig ablöst, ist nur selten ein Problem, wenn vom Onlinehandel ausgegangen wird. Je nach Art des Produktes oder der Dienstleistung ist jedoch eine Marktanalyse empfehlenswert, bevor mit der Einführung von Multichannel-Vertrieb Fehler gemacht werden.

Skalierbarkeit bewahren

Im Prinzip fallen alle genannten Punkte zumindest teilweise auch in den Bereich der Skalierbarkeit. Bei jeder wirtschaftlichen Entscheidung, insbesondere unter organisatorischen Gesichtspunkten, sollte geprüft werden, welchen Einfluss die geplante Maßnahme auf die Skalierbarkeit des Unternehmens haben kann.

Das Hinzufügen einer neuen Abteilung beispielsweise kann zu Beginn einer Unternehmung noch einen recht trivialen Schritt darstellen. Aber sobald ein großes Wachstum registriert wird, muss man als Unternehmer darauf reagieren und beispielsweise mehr Manpower hinzufügen. Je breiter das Team dann aufgestellt ist, desto teurer und komplexer wird dieser Vorgang.

Da junge Unternehmen immer auf derartige Wachstumsphasen vorbereitet sein sollten, muss bei jeder Änderung in der Unternehmensstruktur die Skalierbarkeit im Hinterkopf behalten werden. Selbst bei größerem Marktvolumen sollte die Effizienz der Prozesse beibehalten werden können.

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Marketing Jobs der Zukunft

Marketing Jobs der Zukunft
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Durch die Digitalisierung entstehen immer wieder neue Marketing Jobs, die spannende Tätigkeitsfelder eröffnen. Bereits seit Anbeginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert befindet sich die Arbeitswelt in einem stetigen Wandel. In der heutigen Zeit hat vor allem die Digitalisierung großen Einfluss auf die Berufswelt und ist in allen Lebensbereichen fest verankert. Die Industrialisierung 4.0 steht für die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie und bestimmt unser alltägliches Berufsleben. Auch Konsum und Produktion sind diesen neuen Strukturen ausgesetzt. Alte, traditionelle Berufsfelder verschwinden dadurch, während gleichzeitig neue, spannende Berufe entstehen. Doch welche Auswirkungen hat die Digitalisierung vor allem in Verbindung mit der aufkommenden Künstlichen Intelligenz auf das Marketing der Zukunft? Suchmaschinen, personalisierte Werbung, Onlineshopping, Sprachassistenten und Social Media sind heutzutage omnipräsent.  Im Folgenden präsentieren wir 15 zukunftsträchtige Marketing Jobs und zeigen, welche Aufgaben mit diesen Berufen einhergehen.

Marketing Akademie

Marketing Jobs der Zukunft #1: Produktmanager (Internet of Things)

Der Produktmanager ist zuständig für die Entwicklung von Produktstrategien, wie z.B. Internet-of-Things-Anwendungen. Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen bilden hierbei die Grundlage seiner Arbeit. Zudem begleitet er den Weg eines Produkts, dies reicht von der Planung über die Erstellung von Marketingkonzepten bis zur Markteinführung von neuen Produkten. Die Koordination und Organisation der verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens, die an einem Produkt arbeiten und die Betreuung rund um den Produktzyklus obliegen ebenso seinem Tätigkeitsfeld.

Sind Sie am Beruf des Produktmanagers interessiert? Dann besuchen Sie jetzt unseren Lehrgang "Zertifizierter Produktmanager".

Marketing Jobs der Zukunft #2: SEO-Manager

Als Marktführer ist Google weltweit bekannt und liefert uns täglich Antworten auf unsere Fragen. Doch welche Jobmöglichkeiten offeriert eine Suchmaschine? SEO steht für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierer) und umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen einem Unternehmen mehr Präsenz in den Ergebnislisten der Suchmaschinen zu verschaffen. SEO-Manager sorgen dafür, dass Webseiten bzw. Suchergebnisse im Ranking oben landen und besser gefunden werden. Eine bessere Platzierung hat mehr Aufmerksamkeit zur Folge.

Marketing Jobs der Zukunft #3: Artificial Intelligence Engineer

Künstliche Intelligenz wird das Marketing der Zukunft prägen. Der Artificial Intelligence Engineer entwickelt Algorithmen, die es den Maschinen erlauben, Vorhersagen (zum Kundenverhalten o.ä.) zu treffen oder Prozesse zu automatisieren. Er stellt das Bindeglied zwischen Technik und Mensch dar. Beispielsweise programmiert er Chatbots, die den täglichen Kundendialog übernehmen und erstellt Smarter Ads, um noch präzisere Werbung schalten zu können. Ein spannender Marketing Job, der in der Zukunft von enormer Bedeutung sein wird.

Marketing Jobs

Marketing Jobs der Zukunft #4: Voice Search Optimizer

Sprachassistenten, wie beispielsweise Alexa, Siri oder Cortana sind derzeit in aller Munde und gewinnen stark an Popularität. Die Suche per Sprachassistent verläuft heutzutage noch parallel zu der gewöhnlichen Textsuche, jedoch müssen in Zukunft die vorhandenen Daten auf die Suchanfragen der Nutzer angepasst werden. Eine interessante Tätigkeit, welche dem Voice Search Optimizer vorbehalten ist. Er löst die Probleme mit dem Gerät und sorgt für eine mühlelose Suche via Sprachbefehl.

Alexa-Skills-Büro

Marketing Jobs der Zukunft #5: Display Marketing Manager

Der Display Marketing Manager kreiert und betreut PR-Kampagnen im Internet. Er ist verantwortlich für die Buchung von Werbeplätzen im Internet und entscheidet welche Bilder, Videos, und Animationen eingesetzt werden. Zudem legt er die Werbeform fest, wie z.B. Banner, Skyscraper, Pop-ups oder Layer Ads, die auf den Internetseiten angezeigt wird.

Marketing Jobs der Zukunft #6: SEA-Experte

Eine weitere Tätigkeit, die sich um die Welt der Suchmaschinen dreht. Im Gegensatz zur SEO ist SEA eine kostenpflichtige Maßnahme. Search Engine Advertising bzw. Suchmaschinenwerbung beschreibt alle Maßnahmen, die der Optimierung von Werbeanzeigen dienen und eine verbesserte Platzierung durch Bezahlung erreichen. Das Budget spielt hierbei eine große Rolle, da der SEA-Manager für Keywords bezahlt. Zudem erstellt er Reports, betreut Kampagnen rund um das Keyword Advertising und überwacht die Webseite. Dies bedeutet, dass der SEA-Manager Keywords Trends beobachtet oder Cost-per-Click der Internetseite anpasst. Die Durchführung erfolgt beispielsweise mithilfe von Google Adwords. Google ermöglicht es Unternehmen dadurch ihre gewünschte Seite mit einem Keyword zu verlinken.

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Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Marketing Jobs der Zukunft #7: Affiliate Marketing Manager

Die Aufgabe des Affiliate Marketing Managers ist es Produkte reichweitenstark zu bewerben. Er verhandelt beispielsweise mit Vertriebspartnern wie Amazon, um online Partnerschaften aufzubauen und sich somit gegenseitig bei der Steigerung der Bekanntheit zu unterstützen. Da sich das Onlineshopping zunehmend großer Beliebtheit erfreut, wird auch dieser Marketing Job in Zukunft im Trend liegen.

Marketing Jobs der Zukunft #8: Social Media Manager

Der Social Media Manager befasst sich mit allen verfügbaren sozialen Medien und Kanälen, wie z.B. Facebook, Instagram und Twitter. Er analysiert die potenzielle Zielgruppe und entwickelt Kommunikationspläne für ein Unternehmen. Darüber hinaus ist er für die Kampagnenplanung eines Unternehmens, sowie für Reaktionen und Anfragen in sozialen Medien verantwortlich. Er begleitet und moderiert Diskussionen in Foren und anderen sozialen Netzwerken. Außerdem fällt die Erfolgsmessung von Kampagnen und des Kommunikationsmanagements in seinen Aufgabenbereich. Ein Mix aus Kommunikationsprofi und Datenverständnis stellt die ideale Grundlage für diese Tätigkeit.

Marketing Jobs der Zukunft #9: Conversion Manager

Nicht immer werden aus interessierten Webseiten-Besuchern sofort Kunden. Die Konversionsrate in Onlineshops gibt den Anteil der Website-Besucher an, die ein Produkt tatsächlich kaufen. Falls die Rate nicht der Vorstellung des Unternehmens entspricht, ist es demnach die Aufgabe des Conversion Managers diese Rate zu steigern. Um dies zu bewerkstelligen, operiert er mit Kennzahlen der Webseite. Mithilfe derer identifiziert er Schwachstellen in der Darstellung und Menüführung und leitet zugleich Optimierungsmaßnahmen ein. Da der Onlinehandel verstärkten Zulauf verzeichnen kann, ist es nicht unerheblich einen Conversion Manager zu beschäftigen.

Marketing Jobs der Zukunft #10: E-Commerce Manager

Das Internet hat sich bekanntlich als geeignete und populäre Verkaufsplattform bewährt. Laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) stieg der Brutto-Umsatz im vergangenen Jahr mit Waren im Onlinehandel auf 65,10 Milliarden Euro. Der Onlinehandel boomt, daher sind E-Commerce Manager gefragt. Sie sind die Experten für den gesamten Onlinehandel eines Unternehmens und sorgen für einen reibungslosen Ablauf zwischen den beteiligten Abteilungen. Zudem entwickeln E-Commerce Manager Strategien, legen das Sortiment fest und überwachen den Verkaufsprozess. Um im Onlinehandel erfolgreich zu sein, bedarf es einen E-Commerce Manager, der die Prozesse steuert.

Onlineshop SEO

Marketing Jobs der Zukunft #11: Category Manager

Der Category Manager ist eng mit dem E-Commerce Manager verbunden, da er die wirtschaftliche Strategie entwickelt. Dieser Strategieentwicklung geht eine Marktanalyse voraus, welche mit der dauerhaften Suche nach neuen Trends und Entwicklungen fortgeführt wird. Die Arbeit mit Online-Shopsystemen ist hierbei der Schwerpunkt. Innerhalb eines Unternehmens ist der Category Manager mit der Sortimentsauswahl vertraut und erstellt damit verkaufsfähige Konzepte.

Marketing Jobs der Zukunft #12: Content Marketing Manager

Die Konzeption und Entwicklung von Strategien, sowie die Erstellung und Verbreitung von Inhalten zählen zu den Aufgaben des Content Marketing Managers. Durch interessante und attraktive Inhalte versucht er die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen oder bereits bestehende Kunden für neue Inhalte zu begeistern. Die Verbreitung über relevante Kommunikationskanäle und die Planung von Kampagnen für ein bestimmtes Produkt tragen dazu bei, das Interesse für ein neues Produkt zu wecken. Die Beobachtung von Märkten und Trends, sowie die Analyse und Auswertung der vorgenommenen Maßnahmen ist ebenfalls Teil der Arbeit.

Sie wollen mehr über das Content Marketing erfahren? Dann besuchen Sie unser Seminar.

Marketing Jobs der Zukunft #13: Web-Designer/ Web-Analytics-Manager und Web-Controller

Die Gestaltung von Internetauftritten und Inhalten einer Webseite stellt die zentrale Tätigkeit eines Web-Designers da. Anhand verschiedener Kennzahlen, wie z.B. Traffic oder Nutzerverhalten, kann der Web-Analytics Manager Rückschlüsse über die Erfahrung der Webseite ziehen. Der Web-Controller hingegen befasst sich mit Verbesserungen und Kontrolle der Internetseite.

Marketing Jobs der Zukunft #14: User-Experience-Designer

Der User-Experience-Designer verknüpft Mensch und Anwendungen miteinander und kreiert ein positives Nutzererlebnis. Dies beinhaltet die Berücksichtigung aller Erfahrungen eines Nutzers in Bezug auf ein Produkt oder eines Dienstes. Die Ausarbeitung und Gestaltung von Webseiten und Anwendungen des Internets der Dinge (IoT) ist ein weiterer Bestandteil seiner Arbeit.

Marketing Jobs der Zukunft #15: Influencer Marketing Manager

Influencer gewinnen in der Marketingwelt zunehmend an Bedeutung. Ob in sozialen Netzwerken ­wie z.B. Instagram oder Videoplattformen wie YouTube. Viele Jugendliche vertrauen auf die Meinung und Empfehlungen von Influencern. Als Manager betreut er die Influencer und überwacht und analysiert ihre Aktivitäten. Er fungiert ebenso als Berater und sorgt für das Zusammenspiel zwischen Marke und Botschafter in den sozialen Netzwerken.

Marketing Jobs der Zukunft – Fazit

Viele dieser Marketing Jobs machen bereits heute einen beträchtlichen Teil der Arbeitswelt im Marketing aus. Durch den bevorstehenden Einfluss Künstlicher Intelligenz wird sich die Digitalisierung weiter stark ausbreiten und die Arbeit der Menschen erleichtern. Moderne Algorithmen werden Arbeitsprozesse vereinfachen und übernehmen. Um den Anschluss an den immer weiterwachsenden Onlinehandel nicht zu verlieren, wird eine professionellere Ausarbeitung und Pflege vonnöten sein, welche mithilfe von entsprechenden Berufsbildern, wie beispielsweise dem Affiliate Marketing Manager oder dem E-Commerce Manager abgedeckt sind. Die Arbeit mit Suchmaschinen und Sprachassistenten – als deren Pendant – wird ebenso neue Berufsmöglichkeiten eröffnen, da sich die Art der Suche verändern wird. Die bekannten sozialen Netzwerke spielen im Marketing ferner eine wichtige Rolle und damit einhergehend auch Influencer Marketing, welches über die sozialen Medien betrieben wird. Neue Berufsbilder wie der Influencer Marketing Manager oder der Conversion Manager werden in Zukunft davon profitieren.

Produktbilder im E-Commerce – So funktioniert professionelle Produktdarstellung

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Online-Shopping hat sich im Alltag fest etabliert. Produktbilder im E-Commerce nehmen dabei eine ähnliche Funktion ein, wie die Schaufenster der stationären Geschäfte. Interessierte Nutzer stöbern durch Online-Shops und lassen sich dabei zuallererst von der Optik der Produkte leiten. Erst wenn das Interesse geweckt ist, wird ein Produkt angeklickt und die Produktbeschreibung oder Kundenbewertungen gelesen. Eine professionelle und ansprechende Produktdarstellung durch Bilder ist also ein Muss für Shopbetreiber.

Produktbilder im E-Commerce

So sehen professionelle Produktbilder im E-Commerce aus

Bei Produktbildern steht Qualität ganz klar im Vordergrund. Die Bilder müssen hochauflösend und hochwertig sein. Es ist wichtig, dass sowohl das Produkt als Ganzes als auch Besonderheiten zur Geltung kommen. Zu einem Produkt sollte daher nicht nur eine Aufnahme erstellt, sondern Bilder aus verschiedenen Winkeln aufgenommen werden. Denn im Online-Shop hat der Kunde nicht die Möglichkeit, das Produkt selbst in die Hand zu nehmen und genau zu betrachten. Darum reicht eine frontale Aufnahme nicht aus. Die Produktbilder müssen dem Interessenten die Möglichkeit bieten, das Produkt von allen Seiten anschauen zu können. Farbechtheit spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Rolle. Verfälschte Farben auf Produktbildern steigern die Retouren-Quote, weil Käufer aufgrund der Abbildung etwas anderes erwartet haben. Professionelle Produktfotografen sorgen dafür, dass das Produkt real dargestellt wird und gleichzeitig im besten Licht dasteht.

Um die Produktbilder nicht nur im eigenen Online-Shop, sondern zum Beispiel auch bei Amazon oder eBay anzubieten, sollten die Bilder weboptimiert und in verschiedenen Formaten vorhanden sein. Bilder auf eigene Faust mit kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen zuzuschneiden geht aber leider oft auf Kosten der Auflösung. Besser ist es, das Skalieren einem Profi zu überlassen. Ein Dienstleister, der nicht nur professionelle Produktbilder für den E-Commerce aufnimmt, sondern auch bearbeitet, ist 3W Foto. Der Anbieter, der auf Produktfotografie spezialisiert ist, hat Erfahrung darin, unterschiedlichste Produkte in Szene zu setzen. Gerade für Online-Shops, die über ein begrenztes Budget verfügen oder keine Verwendung für einen Inhouse-Fotografen haben, ist 3W Foto ein zuverlässiger und günstiger Partner.

Produktbilder im E-Commerce – Selbermachen vs. Outsourcing

Jeder Shopbetreiber steht vor der Frage: Soll ich meine Produktbilder selbst aufnehmen oder einen Profi beauftragen? Eigenfotografie ist flexibel und kann schnell umgesetzt werden. Außerdem können die eigenen Ideen für die Produktdarstellung ohne großen Abstimmungsaufwand mit Dritten umgesetzt werden. Viele schätzen die Kosten außerdem als gering ein, da nur einmal das Foto-Equipment angeschafft werden muss. Allerdings sollte man bei dieser Kalkulation Vorsicht walten lassen. Denn für hochwertige Ergebnisse wird hochwertiges Equipment benötigt – und das ist teuer. Außerdem reichen Produktbilder aus Eigenproduktion trotz passendem Equipment und sorgfältiger Einarbeitung meist nicht an Fotos vom Profi heran. Auch für die Bildbearbeitung, inklusive freistellen und skalieren, fehlt häufig das nötige Know-how. Produktbilder im E-Commerce sind aber zu wichtig, um sich mit durchschnittlichen Ergebnissen zufrieden zu geben.

Wenn die Produkte nicht selbst hergestellt werden, sondern über den Shop nur weiterverkauft, gibt es noch die Möglichkeit, auf Herstellerfotos zurückzugreifen. Die haben meist eine hohe Qualität und verursachen für den Betreiber des Online-Shops weder Arbeit noch Equipmentkosten. Allerdings können diese Bilder nicht individualisiert werden. Dabei sind einzigartige Produktbilder ein wichtiger USP für den Online-Shop.

Es ist daher ratsam, mit einem Dienstleister zusammenzuarbeiten. Für die Profifotografie muss zwar etwas Zeit für die Abstimmung und den Versand einkalkuliert werden, unterm Strich geht der Prozess für den Shopbetreiber so aber schneller. Denn dank der Erfahrung laufen Fotoshooting und Bildbearbeitung schneller ab, als beim Laien. Das Ergebnis sind nicht nur hochprofessionelle, sondern auch besondere Aufnahmen, die jedes Produkt gekonnt in Szene setzen und die Neugier der Kunden auf das Produkt wecken.