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Voice Search Optimization – Sprachsuche im Online Marketing

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Die Sprachsuche, oder auch Voice Search, hat sich in den vergangenen Jahren spürbar etablieren können. Wurde die Funktion lange Zeit nur im englischsprachigen Raum von Google angeboten, gehört diese mittlerweile auch auf deutschen Webseiten zum Alltag.

Voice Search ermöglicht Internet-Usern mit ihrer Stimme nach Informationen zu suchen, anstatt Text via Tastatur einzugeben. Voice Search steht damit für eine sprachbasierte Suchfunktion, die überwiegend über Sprachassistenten (zum Beispiel Siri, Alexa) oder direkt über das Mikrofon eines Smartphones aktiviert wird. Nach der eingesprochenen Frage beantwortet der Sprachassistent diese mit dem algorithmisch relevantesten Treffer in Form einer vorgelesenen Sprachantwort. Suchmaschinen lesen das relevanteste Ergebnis meist auch vor, geben jedoch darüber hinaus weitere mögliche Antworten als Ergebnisliste (SERPs) aus.

Viele Menschen nutzen die Vorzüge von Voice Search im Alltag, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Suchfunktion, die auf Sprache und eben nicht auf der Tastatur beruht, wird von den Fans der entsprechenden Technik als komfortabel und alltagstauglich empfunden. Immerhin haben sie so die Hände frei, um sich um andere Dinge zu kümmern, während sie nach wichtigen Infos stöbern.

Erfahren Sie hier, worin sich die Sprachsuche von der Textsuche unterscheidet, was bei SEO-Maßnahmen zu beachten ist, welche Auswirkungen die Sprachsuche auf das Marketing hat und welche Rolle KI dabei spielt.

Definition von Voice Search

Bei der Voice Search, die auf Deutsch auch als Sprachsuche bezeichnet wird, handelt es sich um eine Funktion zum Durchsuchen des Internets mit Hilfe der eigenen Stimme. Der Dienst soll weitaus bequemer für die Nutzer sein, als die Suchbegriffe händisch in eine Suchmaschine eingeben zu müssen. Die Technik wurde unter anderem bereits in Smartphones, aber auch in Smartspeakern verbaut und bietet den Nutzern ein hohes Maß an Flexibilität. Hierbei handelt es sich um eine Suchmaschine, die auf Worten basiert.

So können die Nutzer deutlich schneller eine Antwort erhalten, sich diese aber vor allem auch vorlesen lassen. Möglich macht die Voice Search somit die Suche im Internet ganz ohne Nutzung von Eingabebegriffen. Verwenden lässt sich die Voice Search sowohl auf Computern und Smartphones, als auch auf Tablets oder speziellen Smart Devices.

Damit genau das klappen kann, ist es natürlich wichtig, dass die betreffenden Geräte die technischen Voraussetzungen erfüllen. Das „Herzstück“ bildet in diesem Zusammenhang das NLP. Dieses ist dazu in der Lage, die Sprache zu verstehen, umzuwandeln und wieder auszugeben. Die betreffenden Geräte sind dazu in der Lage, durch ein „Auseinandernehmen“ der einzelnen Textteile zu verstehen, was der jeweilige Nutzer von ihnen möchte.

Die Informationen, die dann ausgegeben werden, stammen aus dem Internet – wie bei einer klassischen Suchmaschine auch. Der hohe Nutzerkomfort, der sich im Zusammenhang mit Voice Search bietet, wird unter anderem auch durch eine einfache Ansprache der jeweiligen Endgeräte sichergestellt. Entweder ein „Knopfdruck“ oder ein aktives Ansprechen reichen aus, um die Voice Search Aktion zu aktivieren… vollkommen unabhängig vom Standort, solange eine stabile Internetverbindung besteht.

Interessant zu wissen

Die Funktion der Sprachsuche ist keine ganz neue Anwendung. Bereits im Jahre 2011 hat Google seine Voice Search veröffentlicht. Diese war zunächst nur für .com-Ergebnisse im englischsprachigen Raum verfügbar, wurde jedoch nach und nach erweitert. 2013 erreichte die Funktion den deutschen Markt. Neben Google mischen zahlreiche weitere Konzerne mit. So bietet Apple mit seinem Dienst Siri eine Sprachsuche, ebenso wie Amazon mit Alexa oder Microsoft mit Cortana.

Heutzutage feilen die Unternehmen vor allem daran, die Funktion noch präziser und besser zu machen. Mit Hilfe von Cognitive Computing sollen die Systeme stetig dazulernen können und so den Nutzern immer bessere Ergebnisse liefern.

Search Engine Marketing Expert (DIM)

Natural Language Processing (NLP)

Technische Basis für eine funktionierende Voice Search ist u.a. das sogenannte „Natural Language Processing“ (NLP). Funktional betrachtet wird hierbei Sprache

 

  • zunächst in kürzere Bestandteile zerlegt (lexikalische Analyse).
  • Es folgen Untersuchungen in Bezug auf Grammatik (morphologische Analyse) und sog. kontextuelle Beziehungen (semantische Analyse),
  • um letztlich daraus Bedeutungen (Fragen, Aussagen, Anleitungen) zu erkennen.

 

Die Resultate werden dann zur Ausgabe wieder in verständliche Sprache umgewandelt. Im Ergebnis ermöglicht die auf diese Weise maschinell verarbeitete menschliche Sprache eine direkte Kommunikation zwischen Mensch und gewähltem Endgerät.

Einsatz Künstlicher Intelligenz

Natural Language Processing stellt dabei einen Teilbereich Künstlicher Intelligenz (KI) dar, welcher sich mit der Interpretation menschlicher Sprache beschäftigt. Die erfolgreichen Ergebnisse von Voice Search basieren letztlich auf einem sog. Natural Language Understanding (NLU). So kann menschliche Sprache von Computern verstanden und Fragen können sinnvoll beantwortet werden. Abseits der internetbasierten Suche findet sich diese Technologie bspw. schon seit längerer Zeit bei der Sprachsteuerung von Bedienungselementen in Autos.

Sprachassistenten: Siri, Alexa, Google Assistant

Zwischenzeitlich bieten alle Großkonzerne wie Amazon, Apple, Google oder Microsoft eigens entwickelte Sprachassistenten an. Geleitet von Trends und Entwicklungen wie „Smart Home“ und „Internet of Things (IoT)“ zielen sprachgesteuerte Befehle darauf ab, insbesondere die Kommunikation mit technischen Geräten wie Lichtquellen, Jalousien, Heizung oder TV-Geräten zu ermöglichen. Obgleich die Erfindung von Sprachassistenten auf Thomas Edison zurückgeht (sein „Ediphone“ war 1877 das erste rein mechanische Diktiergerät), war Siri von Apple erst 133 Jahre später, also 2010, das erste massentaugliche Sprachassistenzsystem. Kurze Zeit später folgten Alexa (von Amazon), Cortana (Microsoft), der Google Assistant und Bixby (Samsung).

All diese Sprachassistenten lassen sich per Wort aktivieren und um Antworten auf Fragen bitten. Im Hintergrund greifen sie jedoch teilweise auf andere Suchmaschinen zurück. Hier obliegt es dem persönlichen Geschmack des Nutzers, welche Variante er als die praktischste bzw. die komfortabelste empfindet. Laut einer Bitcom-Studie aus dem Jahr 2023 verwenden geräteunabhängig aktuell 57 Prozent aller Internetnutzerinnen und -nutzer ab 16 Jahren zumindest hin und wieder digitale Sprachassistenten. 95 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von Sprachassistenten verwenden dazu ihr Smartphone. Dabei greift der Google Assistant, aber seit einiger Zeit auch Siri, auf die Google-Suchmaschine zurück. Alexa, Bixby und Cortana verwenden für ihre Ergebnissuche die Suchmaschine Bing. Auch Sprachnachrichten über den Messenger Dienst WhatsApp werden immer beliebter: über 7 Milliarden Sprachnachrichten sollen laut des Portals „appgefahren“ täglich verschickt werden.

Aber wie unterscheiden sich die verschiedenen Voice Search Geräte voneinander?  

  • Siri gilt für viele als die „Mutter“ der Sprachassistenten. Damals war die Skepsis gegenüber den neuen Möglichkeiten noch weitaus größer als sie es heute ist. Klar: Die Voice Search war noch nicht perfekt. Und genau das veranlasste viele Kritiker dazu, sich über den Sprachassistenten lustig zu machen. Nach und nach wurde das System jedoch verbessert. Mittlerweile wurde die Sprachsteuerung in die unterschiedlichsten Apple Geräte integriert.  
  • Der Google Assistent richtet sich vor allem an die Freunde des Smarthomes. Er kann mit verschiedenen Überwachungskameras, aber auch mit Heimkino-Anlagen und Co. gekoppelt werden. „Ganz nebenbei“ beantwortet er natürlich auch – wie die anderen Sprachassistenten – Fragen… und schaut dafür bei Google nach.  
  • Amazons Alexa hat es vielleicht sogar noch ein wenig schneller geschafft, die Herzen der Smarthome Fans zu erobern. Ein Skill nach dem anderen sorgt dafür, dass mit ihr unter anderem eingekauft, gequizzt und Radio gehört werden kann.  
  • Microsoft Cortana geht in diesem Zusammenhang fast schon ein wenig unter. Auch wenn der Sprachassistent in Windows enthalten ist, führt er die Rangliste der beliebtesten Voice Search Lösungen definitiv nicht an.  

Fest steht: Auch die Tatsache, dass immer wieder Kritik an den Lösungen der einzelnen Anbieter aufkommt, weil beispielsweise Sicherheitslücken befürchtet werden, ist der Siegeszug der modernen Voice Search ungebrochen. Viele Fans befinden sich immer wieder auf der Suche nach neuen Skills, mit denen sie ihren Nutzerkomfort optimieren können. Und exakt an dieser Stelle sollten auch Unternehmen, die planen, im Internet erfolgreich zu sein, hellhörig werden. Denn: Wer sich in Erinnerung ruft, dass Voice Search letztendlich auf Recherchen im Internet beruht, sollte schnell erkennen, dass hier auch der Bereich SEO eine wichtige Rolle spielt.

Unterschied zwischen Sprachsuche und Textsuche

Die Unterschiede zwischen der Sprachsuche und der Textsuche über die Suchmaschinen sind gewaltig. Ein großer Vorteil für die Nutzer liegt darin, dass diese deutlich schneller zu einem Suchergebnis gelangen können. Der Weg dorthin sieht jedoch anders aus als im Falle der Textsuche.

Während Letztere in der Regel durch die Eingabe weniger Wörter erfolgt, greifen die Nutzer für die Sprachsuche im Normalfall auf komplette Sätze zurück. Deutliche Vorteile ergeben sich zudem vor allem für eingeschränkte Personen oder ältere Nutzer. Teilweise können diese keine Suchbegriffe eintippen oder haben Probleme mit dem Abrufen der einzelnen Ergebnisse.

Die Sprachsuche trägt hier einen Teil zur Barrierefreiheit bei, indem sie diesen Menschen die gezielte Suche im Netz ermöglicht. Durch das Vorlesen der Ergebnisse können zudem mögliche Probleme bei Übersetzungen und mit Fremdsprachen vermieden werden.

Voice Search

Voice Search Optimization im Suchmaschinenmarketing

Für Webseiten-Betreiber wichtig zu wissen ist, dass die Voice Search Auswirkungen auf die Platzierungen in den Suchergebnissen haben wird. Genau das bedeutet auch, dass die Sprachsuche in den eigenen SEO-Strategien berücksichtigt werden sollte.

Das in der Praxis eher seltener verwendete Kürzel SEM steht für „Search Engine Marketing“ und heißt übersetzt Suchmaschinenmarketing. Weitaus geläufiger sind im Alltag die Abkürzungen SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Suchmaschinenwerbung in Form bezahlter sog. Ads). Letztlich vereinen sich die drei Begriffe in der Formel SEM = SEO + SEA, was ihr essentielles Zusammenspiel für ein erfolgversprechendes Suchmaschinenmarketing verdeutlicht.

Voice Search SEO - Der Prozess

Onpage und OffPage-Maßnahmen

Die in Verbindung mit Suchmaschinenmarketing am häufigsten gestellte Frage lautet immer noch: Wie schaffe ich es bei Google auf die erste Seite? Denn Google vereint als klarer Marktführer weltweit rund 90% der internetbasierten Suchen auf sich. SEO ist eine Antwort auf diese Frage. Hierunter lassen sich alle Maßnahmen zusammenfassen, die für die Optimierung von textlichen Inhalten, Bildern, Audio und Video sowie der Navigation digitaler Präsenzen angewandt werden. Hinsichtlich der Maßnahmen, lässt sich zwischen der Onpage- und Offpage-Optimierung unterscheiden:

 

  • OnPage-Optimierung vereint Maßnahmen und SEO-Techniken, die von Seitenbetreibern selbst auf und an den Websites vorgenommen werden können. Ziel ist immer, das Ranking bzw. die digitale Sichtbarkeit zu verbessern. Hierbei geht es z.B. um technische Einstellungen (Grundlagen für Crawling und Indexierung), die Struktur der Website (Navigation) sowie um die Optimierung von Content (Formate, Text, Bild, Video, Audio) und verwendeten Keywords.

 

  • OffPage-Optimierung umfasst Aktivitäten, mit denen abseits der Websites gute Platzierungsergebnisse erzielt werden können. Hierzu zählen im Wesentlichen das sog. Linkbuilding (Verlinkungen von anderen Websites auf die eigene Website erzeugen, auch Backlinks genannt) oder ein wahrnehmbares Branding sowie relevantes Content-Marketing.

Ziel bei Voice Search: Position zero

Das vorrangigste SEO-Ziel lautet, mit den Ergebnissen auf eine Suchanfrage im relevanten oberen Sichtbereich der Trefferanzeigen positioniert zu werden. In Bezug auf Voice Search und Sprachassistenten bedeutet dies, sogar die sog. „Position zero“ zu erreichen. Denn nur diese wird als Ergebnis vom Sprachassistenten vorgelesen. Analysen von Sistrix (professionelles SEO-Tool) haben zudem gezeigt, dass zu etwa 75% nie die zweite Google-Trefferseite aufgerufen wird. Vielmehr entfallen 99,1 % aller Klicks auf ein Google-Suchergebnis der ersten Seite.

Voice Search braucht ein ausgezeichnetes SEO

Mit Voice Search ist kein völlig neues SEO entstanden. Lediglich die Art der Anfragen ändert sich. Wie bereits erwähnt beinhalten textbasierte Suchanfragen i.d.R. nur wenige Wörter, während gesprochene Suchanfragen oftmals aus vollständig ausformulierten Sätzen (Longtail Keywords) bestehen. Google beantwortet die Frage nach den wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein Ranking auf den vordersten Plätzen immer noch mit Inhalten, die am besten zu der intendierten Suchanfrage passen. Dieses Qualitätsversprechen hat mit der sprachbasierten Suche nichts an Aktualität und Bedeutung verloren.

Bedürfnisse und Interessen erkennen und verstehen

Suchmaschinen verfolgen generell das priorisierte Ziel, Interessen und Bedürfnisse der Nutzer und Nutzerinnen zu erkennen und für ihre Fragen die bestpassenden Inhalte zu finden. Unabhängig davon, ob Suchbegriffe mit einer Tastatur eingetippt oder mehr und mehr als Satzgebilde eingesprochen werden. Die neuartige Herausforderung bei Voice Search besteht nun darin, wie bereits erwähnt, die „Position zero“ zu erreichen. Denn nur das Ergebnis, das gemäß Algorithmus die höchste Relevanz besitzt, wird bei Sprachassistenten vorgelesen. Es gibt hier nicht wie bei der Textsuche die Möglichkeit, Ergebnisseiten nach zufriedenstellenden Antworten zu durchforsten. Wer insbesondere bei Sprachassistenten die Pool-Position einnehmen möchte, muss daher ein ausgezeichnetes SEO betreiben.

Qualitätsfaktoren im Suchmaschinenmarketing

Zum lukrativen Geschäftsmodell von Google gehört es, dass die Gewichtung und Auswirkungen einzelner SEO-Qualitätsfaktoren nicht öffentlich kommuniziert werden. Vielmehr wird der zugrundeliegende Algorithmus ständig modifiziert und verändert. Das bedeutet, sich stetig mit diesen Neuerungen auseinandersetzen zu müssen. Es gilt: testen, testen, testen. Auch Voice Search Optimization basiert auf den wesentlichen Faktoren für ein erfolgsversprechendes Suchmaschinenmarketing:

  • Kurze Ladezeiten (PageSpeed) der Website
  • Anpassung und Optimierung für mobile Endgeräte
  • Lokale Optimierung (kostenfrei: My Google Business)
  • Akzeptanz und Relevanz, gemessen mit Views, Klicks, Verweildauer, Absprungraten und Conversion
  • Technisch einwandfreie Pflege der strukturierten Inhalte im jeweiligen Content-Management-System, so dass diese von Suchmaschinen gut und schnell erfasst werden können (Crawling und Indexierung).

 

Empfehlenswert ist, bestimmte Inhalte auf den beliebten FAQ-Seiten zu stellen. Wegen Ihrer vorgegebenen Struktur aus Fragen und Antworten besitzen sie speziell im Bereich Voice Search eine hohe Relevanz.

Auf die richtigen Keywords kommt es an

Keywords besitzen im Suchmaschinenmarketing bekanntlich eine äußerst hohe Relevanz. Sie sind der Schlüssel für digitale Sichtbarkeit sowie den Zugang zu digitalen Präsenzen. Bei Voice Search kommt es dabei vermehrt auf zwei bedeutende Aspekte an. Zum einen gilt es, alltagssprachlich verwendete Keywords innerhalb von Satzstrukturen zu identifizieren. Zum anderen müssen diese in den Antworten auf entsprechende Fragen auch verwendet werden. Zudem sollten die Antworten (Inhalte) so formuliert werden, dass sie mühelos vorgelesen und verstanden werden können. Folgende Punkte helfen, geeignete und zielführende Keywords zu finden:

 

  • Welche Perspektive haben suchende potenzielle Kunden und Kundinnen? Mit welchen Begriffen, Begriffskombinationen oder Fragestellungen (text- und sprachbasiert) wird nach meinen Leistungsangeboten gesucht?
  • Professionelle Tools geben Aufschluss über das Suchvolumen ausgewählter Keywords und damit auch über deren Konkurrenzsituation und ihr Potenzial.
  • Bei der Keyword-Auswahl kommt es insbesondere in Verbindung mit Voice Search auf „Longtail Keywords“ an. Denn gesprochene Fragen umfassen in der Regel mehr Wörter als getippte Suchanfragen. Zudem sind Longtail Keywords meist (noch) weniger umkämpft und damit günstiger.

 

Für den Erfolg von Suchmaschinenmarketing mit SEO kommt es in erster Linie auf das Zusammenspiel der richtigen Keywords mit dem, in Bezug auf die Fragestellung passenden und relevanten Content an. Werden Suchanfragen künftig vermehrt eingesprochen, müssen nicht nur Antworten auf Texteingaben wie bspw. „schuhe männer schwarz“, sondern auch auf eine via Voice Search gestellte Frage “Wo gibt es preiswerte schwarze Schuhe für Männer?“ gefunden werden. Bei einem Selbsttest zeigten sich hier durchaus unterschiedliche Ausspielungen von Ergebnissen. Demnach optimieren noch nicht alle Unternehmen ausreichend auf Voice Search und sind noch nicht entsprechend vorbereitet.

Relevanz von lokalen und persönlichen Suchanfragen steigt

Mit der zunehmenden Nutzung der Sprachsuche werden auch die Ergebnisse aus der lokalen Suche bei Google immer relevanter. So wird die Voice Search besonders häufig bei Suchanfragen auf lokaler Ebene häufig verwendet. Gleichzeitig fließen die ausgespielten Ergebnisse dann auch mögliche persönliche Interessen der Nutzer ein. Sucht beispielsweise eine männliche Stimme nach einem Kleidungsstück, werden Suchmaschinen bevorzugt Anbieter für Herrenmode präsentieren.

Vorteile von Voice Search

Obgleich es zunächst noch eine Gewöhnungssache sein mag, lassen sich die Vorteile von Voice Search leicht aufzählen:

  • Die Bedienung der Touchscreen-Tastatur eines Smartphones ist nicht in jeder Situation einfach. Falsche, weil zu schnell eingegebene Wörter, oder eine missverständliche Autokorrektur liefern nicht die gewünschten Ergebnisse. Voice Search ermöglicht auch in hektischen Situationen zielgenaue Antworten.
  • Vor allem ältere Menschen und Menschen mit einer Lese-Rechtschreibschwäche, die mit einer textbasierten Suche Schwierigkeiten haben, können von Voice Search profitieren.
  • Spracheingaben vereinfachen generell die Kommunikation. Umständliches Eintippen von Anfragen und Begriffen in Suchmaschinen entfällt und Ergebnisse werden vorgelesen.
  • Voice Search ist schneller, unterstützt im Alltag und macht uns das Leben etwas leichter. Ob beim Kochen, bei der Musikauswahl, beim Autofahren oder auch in einer Notfallsituation.

Nachteile von Voice Search

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Als Nachteile von Voice Search lassen sich drei Aspekte nennen, die sich jedoch mehr auf die Anbieter- als auf Anwender- bzw. Kundenseite beziehen:

 

  • Sprachergebnisse von Voice Search erzeugen keine Impressions, Views und Klicks. Das schwächt die Performance von Websites.
  • Geschaltete Werbeanzeigen (Ads) bleiben bei Voice Search unberücksichtigt.
  • Mit Voice Search werden kaum Conversions erzielt (z.B. Anmeldung Newsletter). In der Regel beschränken sich die Ergebnisse auf kurze Textschnipsel (Featured Snippets), die bei der Sprachausgabe vorgelesen werden. Mit Sprachassistenten wie Alexa von Amazon können jedoch Käufe bereits per Spracheingabe getätigt werden (Voice Commerce).

Tipps für Voice SEO

Tipp Nr. 1: Die Mobile User Experience optimieren

Die meisten User nutzen Voice Search auf einem mobilen Endgerät. Dementsprechend sollte die betreffende Seite auch auf die mobile Nutzung optimiert sein. Auch eine schnelle Ladezeit der Seite kann dafür sorgen, dass sich die Position innerhalb der Suchergebnisse verbessert.

Tipp Nr. 2: Hochwertiger Content auf der Basis natürlicher Sprache

Hochwertiger Content spielt natürlich auch mit Hinblick auf das Thema Voice Search eine wichtige Rolle. Gleichzeitig gilt es, immer im Hinterkopf zu behalten, dass die Inhalte eben nicht gelesen, sondern Vorgelesen werden. Daher ist es umso wichtiger, auf eine natürliche Sprache zu achten. Kurze Sätze, die mit Fragen durchzogen werden, eignen sich erfahrungsgemäß besonders gut.

Tipp Nr. 3: Auf Markups setzen

Markups sorgen dafür, dass eine Webseite einheitlich strukturiert ist und einen gewissen Standard einhält. Genau das wirkt nicht nur klar, sondern hilft auch dabei, dass die Suchmaschine dazu in der Lage ist, die betreffenden Infos gut zu verarbeiten. Oder anders: Es geht darum, der Suchmaschine zu vermitteln, welche Inhalte sich auf der betreffenden Seite befinden. Je besser sie genau das versteht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite innerhalb der Suchergebnisse gut rankt.

Tipp Nr. 4: Die Longtail Keyword Optimierung

Um zu verstehen, weshalb es sich lohnt, sich mit der Optimierung der Longtail Keywords auseinanderzusetzen, ist es wichtig, sich im ersten Schritt mit dem Suchverhalten von Usern zu befassen. Hierbei wird schnell deutlich: Wer am PC und mit der Tastatur sucht, gibt weitaus weniger Wörter ein, als wenn er mit einem Sprachassistenten spricht und die Voice Search bemüht. Hier wird meist in ganzen Sätzen bzw. Fragen gesprochen. Und exakt an dieser Stelle setzt die Longtail-Keyword Optimierung an. Daher lohnt es sich, auch gerade mit Hinblick auf das Ziel eines gesteigerten Erfolgs, im Zusammenhang mit Voice Search eine Keyword Recherche durchzuführen.

Tipp Nr. 5: Antworten auf „W-Fragen“ liefern

Inhalte sollten gezielt Antworten auf häufige Fragewörter wie wann, wer, wie, wo oder was bieten. Fragen in H2-Überschriften und FAQ-Seiten sind hierbei besonders wirkungsvoll.

Tipp Nr. 6: Einnehmen der Zielkundenperspektive

Es ist essenziell, die Bedürfnisse und Interessen der Zielkunden sowie die von ihnen verwendeten Keywords zu verstehen, um ein Top-Ranking bei Suchergebnissen zu erzielen.

Tipp Nr. 7: Lokale Such-Optimierung

Da viele Suchanfragen lokale Bezüge haben (z.B. Wetter, Restaurants), ist die lokale Optimierung wichtig. Ein vollständiges Google My Business Verzeichnis ist hierfür unerlässlich.

Tipp Nr. 8: Content und Kontext in Einklang bringen

Inhalte sollten nicht nur relevant sein, sondern auch im richtigen Kontext stehen, um die "Position zero" zu erreichen, da bei Voice Searches oft nur das Top-Ergebnis vorgelesen wird.

Tipp Nr. 9: Inhalte auf komplexe Fragestellungen ausrichten

Inhalte sollten komplexere Fragestellungen adressieren und in einer natürlichen, leicht verständlichen Sprache formuliert sein.

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Voice Search im Marketing und in der Werbung

Insbesondere im Content Marketing stellt die Voice Search die Marketer vor einige neue Herausforderungen. Texte und Inhalte müssen noch stärker als bisher für die Nutzer und deren Anliegen optimiert werden. Vermeiden Sie die Anwendung von Metaphern. Insbesondere im Marketing werden diese gerne genutzt, können jedoch bisher von Google noch nicht fehlerfrei als solche erkannt werden.

Mit Blick auf die digitale Werbung sollten Sie zudem daran denken, sich mit den Kampagnen- und Anzeigemöglichkeiten für die Voice Search zu befassen. Fokussieren Sie sich hierbei vor allem auf die mobile Anzeigengruppe, denn die Sprachsuche wird insbesondere von mobilen Geräten gestartet.

Voice Search für sich nutzen – so geht’s!

Wer im Bereich der Sprachassistenten unterwegs sein möchte, sollte das Potenzial, das Voice Search bietet, definitiv nicht unterschätzen. Immerhin bietet sich hier eine wunderbare Möglichkeit, um beispielsweise Produkte bekannt zu machen und Aktionen zu pushen. Hinzu kommt, dass die entsprechenden Botschaften, allein schon deswegen, weil sie gesprochen werden, die Zielgruppe meist auf einer noch persönlicheren Ebene erreichen. Da vor allem Videos und Bilder jedoch in der Regel wegfallen, ist es wichtig, gerade im Audiobereich umso mehr zu überzeugen.  

Details, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem die folgenden Punkte.

1) Marke und Audiobotschaft müssen zusammenpassen

Hierbei handelt es sich um ein Detail, dessen Tragweite nicht unterschätzt werden sollte. Wenn Botschaft, Audio und Marke nicht zusammenpassen, wird dies von der jeweiligen Zielgruppe oft unterschwellig wahrgenommen. Umso wichtiger ist es, sich mit Fragen wie „Welche Stimme passt zu meiner Botschaft?“ oder „Will ich das Ganze mit Musik unterlegen?“ usw. zu befassen. Es geht somit darum, nicht nur zu sprechen, sondern sich vom Rest der Mitbewerber abzuheben.  

2) Wünsche der potenziellen Kunden berücksichtigen

Auch im Zusammenhang mit Voice Search ist es natürlich wichtig, der jeweiligen Zielgruppe das zu bieten, was sie erwartet. Hier kann es sich lohnen, Marktforschung zu betreiben, aber auch ein wenig in die Glaskugel zu blicken und sich zu fragen, welche Infos die Kunden interessieren. Auf diese Weise kann das Konzept noch besser ausgearbeitet werden.

3) Das Potenzial von Voice Search auch im E-Commerce Bereich nutzen

Voice Search kann nicht nur zum Übermitteln von grundlegenden Informationen, sondern auch im Zusammenhang mit E-Commerce genutzt werden. Unter anderem zeigen Sprachassistenten, wie zum Beispiel Amazon Alexa, wie einfach es stattdessen ist, die Sprachsuche und Einkaufen miteinander zu verbinden. Wer diesen Effekt noch ein wenig unterstützen möchte, sollte sich unter anderem über das Platzieren von Werbung in diesem Bereich informieren. Auf diese Weise ist es oft möglich, neue Produkte noch bekannter zu machen. Oder anders: Voice Search stellt oft eine gute Ergänzung dar, um die Customer Journey – auch im Internet – noch ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten.  

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich auch immer wieder stellt, ist, wie die Suchmaschinenoptimierung im Hinblick auf Voice Search noch weiter unterstützt werden kann. Besonders praktisch ist es natürlich, dass hier „altbekannte SEO Tools, wie zu Beispiel SISTRIX, genutzt werden können. Wie bereits weiter oben erwähnt, sollte der Fokus hier jedoch eher auf dem Longtail Keyword Bereich liegen.

Statistiken und Trends zur Verwendung von Voice Search

Rund um die Nutzung der Voice Search gibt es einige interessante Statistiken und Trends. So ermittelte Statista im Jahre 2019 einen stark wachsenden Markt für sprachgesteuerte digitale Assistenten. Von damals rund 3,25 Milliarden solcher Assistenten soll die Anzahl bis 2024 auf rund 8,4 Milliarden steigen.

Google selbst hat sich ebenfalls mit der Sprachausgabe befasst und ermittelt, dass schon 2017 rund 20% aller mobilen Suchen in den USA mittels dieser Funktion durchgeführt wurden. Zudem fand der Suchmaschinenriese heraus, dass mehr als 70% der Nutzer die Sprachassistenten vor allem für alltägliche Aufgaben nutzen würden.

Gartner ermittelte zudem, dass in 2020 bereits 30% der gesamten Internetnutzung ohne einen Bildschirm erfolgte.

Fazit zu Voice Search

Voice Search revolutioniert zwar nicht grundsätzlich die SEO-Praktiken, setzt aber höhere Anforderungen an die Optimierung für Suchmaschinen und Sprachassistenten. Während in den USA Voice Search schon weit verbreitet ist, wird sie in Deutschland vorwiegend von jüngeren Menschen genutzt. Diese steigende Nutzung deutet darauf hin, dass Voice Search zunehmend wichtiger wird. Voice Search kann Internetrecherchen effektiver, schneller und genauer machen, bringt aber für Marketer spezifische Herausforderungen mit sich. Für effektives Voice Search Marketing müssen Webinhalte relevanter denn je in Bezug auf Suchanfragen sein und speziell für gesprochene Suchanfragen optimiert werden. Zudem wird der Einfluss von KI, wie bei Dialogsystemen wie ChatGPT, auch die sprachbasierte Suche verändern und möglicherweise Inhalte aus bestehendem Content neu generieren, was die Optimierung erschwert.

Für viele Nutzer von Sprachassistenten ist Voice Search bereits Standard und bietet durch ihre Bequemlichkeit und Effektivität viele Vorteile. Dahinter steht jedoch die klassische Internetrecherche, weshalb zielgerichtetes Marketing essentiell ist.

Jedoch ist zu bedenken, dass sich der Bereich der Suchmaschinenoptimierung, insbesondere im Kontext von Voice Search, kontinuierlich weiterentwickelt. Daher ist es wichtig, Ergebnisse regelmäßig zu analysieren und Aspekte wie Longtail Keywords stets zu überprüfen und anzupassen, besonders bei Änderungen der Webseiteninhalte, um das Voice Search Marketing aktuell zu halten.

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Katharina SilberbachKatharina Bayer

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PIM Systeme – Produktinformationsmanagement im e-Commerce

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Ein PIM System (Product Information Management System) ist ein Softwaretool, das dazu dient, Informationen über Produkte effizient zu organisieren, zu verwalten und zu aktualisieren. Es bietet eine zentrale Plattform, um alle technischen und vermarktenden Daten eines Produktes zu speichern und zu pflegen.

Hauptfunktionen und Merkmale eines PIM Systems

  • Zentralisierung der Produktinformationen: PIM Systeme sammeln umfangreich Informationen aus verschiedenen Quellen und bieten einen einzigen Speicherort für alle Produktdaten. Dadurch wird die Konsistenz und Genauigkeit der Informationen verbessert. Damit kann eine effektivere Kundenkommunikation erreicht werden und die Produkte effizienter verwaltet werden.
  • Datenintegration und -bereinigung: PIM Systeme können Daten aus verschiedenen Quellen importieren und in einem einheitlichen Format zusammenführen. Sie verfügen oft über Tools zur Datenbereinigung, um doppelte oder inkorrekte Einträge zu identifizieren und zu korrigieren. Dies steigert die Effizienz und verbessert die Datenqualität.
  • Kollaboration und Workflow-Management: Viele PIM Systeme unterstützen Arbeitsabläufe, die es verschiedenen Benutzern ermöglichen, Daten zu bearbeiten oder zu genehmigen. So kann beispielsweise ein Produktmanager eine Produktbeschreibung eingeben, die dann von einem Lektor überprüft wird. Somit kann der Workflow optimiert werden .
  • Mehrsprachige Unterstützung: Für Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind, bieten PIM Systeme oft Unterstützung für mehrere Sprachen. Sie können Informationen in mehrere Sprachen übersetzen und speichern, sodass sie für verschiedene Märkte geeignet sind. Die Anpassung von Produktdaten für verschiedene Märkte kann somit ermöglicht werden.
  • Multichannel-Marketing: PIM Systeme können Unternehmen dabei helfen Produktdaten für verschiedene Vertriebskanäle, einschließlich Websites, mobile Apps, Druckkataloge und mehr, anzupassen und zu veröffentlichen. So können Kundeninteraktion und Reichweite erhöht werden.
  • Kompatibilität und Skalierbarkeit: PIM Systeme können mit anderen Unternehmenssystemen, wie ERP (Enterprise Resource Planning) oder CRM (Customer Relationship Management), integriert werden. Sie sind auch skalierbar, um mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt zu halten.

Der Hauptvorteil eines PIM Systems besteht darin, dass es die Effizienz und Genauigkeit der Produktinformationen verbessert, was zu einer verbesserten Kundenexperience, höherer Produktivität und letztendlich zu höheren Verkaufszahlen führen kann.

Zertifizierter Produktmanager (DIM)

Zertifizierter Produktmanager

Ziele beim Einsatz eines PIM Systems

  • Verbesserung der Datenqualität und -konsistenz: Ein PIM System stellt sicher, dass alle Produktinformationen korrekt, aktuell und konsistent sind, unabhängig davon, wo und wie sie angezeigt werden. Unrichtige oder inkonsistente Produktinformationen können zu Kundendissatisfaction und verlorenen Verkäufen führen.
  • Effiziente Datenverwaltung: Ein PIM System rationalisiert und automatisiert die Produktinformationsmanagementprozesse, was zu Zeit- und Kosteneinsparungen führt. Dies ermöglicht es den Teams, sich auf andere wichtige Aufgaben zu konzentrieren.
  • Beschleunigung der Markteinführung: Mit einem PIM System können Unternehmen ihre Produkte schneller auf den Markt bringen, da die Produktinformationsprozesse beschleunigt werden. Dies kann einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellen.
  • Multichannel-Vertriebsunterstützung: PIM Systeme unterstützen die Pflege und Verbreitung von Produktinformationen über eine Vielzahl von Kanälen, von E-Commerce-Websites und mobilen Apps bis hin zu Printkatalogen und Einzelhandelsgeschäften.
  • Verbesserung der Kundenerfahrung: Wenn Kunden Zugang zu genauen, detaillierten und konsistenten Produktinformationen haben, verbessert dies ihr Einkaufserlebnis und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Kauf tätigen.
  • Skalierbarkeit: PIM Systeme können mit dem Unternehmen wachsen. Sie können problemlos mehr Produkte, neue Märkte und zusätzliche Vertriebskanäle aufnehmen.
  • Compliance und Risikominderung: Ein zentralisiertes PIM System erleichtert die Einhaltung von Industriestandards und Regulierungen, indem es die Rückverfolgbarkeit und das Management von Produktinformationen verbessert.
  • Verbesserung der Zusammenarbeit: Ein PIM System verbessert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams und Abteilungen, da alle auf die gleichen, konsistenten Informationen zugreifen können.

Indem sie diese Ziele erreichen, ermöglichen PIM Systeme Unternehmen, ihre Effizienz zu steigern, ihre Kunden besser zu bedienen und ihre Geschäftsergebnisse zu verbessern.

Der mehrstufige Prozess eines PIM Systems

Ein PIM System funktioniert durch Sammlung, Verwaltung, Verfeinerung und Verteilung von Produktinformationen über mehrere Kanäle hinweg. Der allgemeine Prozess kann in mehrere Schritte unterteilt werden:

  1. Datensammlung: Das PIM System sammelt Produktdaten aus verschiedenen Quellen. Diese können aus internen Systemen wie ERP (Enterprise Resource Planning) und CRM (Customer Relationship Management) stammen, oder von Lieferanten, Partnern oder anderen externen Quellen.
  2. Datenintegration: Die gesammelten Daten werden in das PIM System importiert und in einem einheitlichen Format konsolidiert. Dies kann durch verschiedene Mechanismen erfolgen, einschließlich Datenimport-Tools, APIs (Application Programming Interfaces) und andere Methoden.
  3. Datenbereinigung und -verbesserung: Nachdem die Daten in das PIM System importiert wurden, werden sie bereinigt und verbessert. Dies kann das Entfernen von Duplikaten, die Korrektur von Fehlern, die Ergänzung fehlender Informationen und die Verbesserung der Datenqualität durch Anreicherung oder Übersetzung umfassen.
  4. Datenmanagement: Im PIM System können Benutzer die Produktinformationen bearbeiten, verwalten und organisieren. Dies kann das Hinzufügen von neuen Produkten, die Aktualisierung bestehender Produktinformationen, die Kategorisierung von Produkten und die Verwaltung von Produktbeziehungen umfassen.
  5. Workflow- und Zusammenarbeitstools: Viele PIM-Systeme enthalten Workflow-Tools, die es ermöglichen, verschiedene Aufgaben zu verwalten und zu delegieren. Zum Beispiel kann ein Produktmanager eine Aufgabe erstellen, um eine neue Produktbeschreibung hinzuzufügen, die dann von einem Texter ausgeführt und von einem Lektor überprüft wird.
  6. Multichannel-Veröffentlichung: Sobald die Produktinformationen bereinigt, organisiert und genehmigt sind, können sie auf verschiedene Kanäle verteilt werden. Dies kann Webseiten, mobile Apps, E-Commerce-Plattformen, Druckkataloge, POS-Systeme (Point of Sale) und mehr umfassen.
  7. Leistungsverfolgung und Berichterstattung: PIM Systeme können auch Tools zur Verfolgung und Berichterstattung der Leistung enthalten. Diese können beispielsweise die Nutzung der Produktinformationen, die Verkaufszahlen oder die Effizienz des Datenmanagementprozesses messen.

Die spezifischen Funktionen und der genaue Ablauf können je nach dem spezifischen PIM System und den Anforderungen des Unternehmens variieren. Aber grundsätzlich dient ein PIM System dazu, Produktinformationen effizient zu verwalten und die Genauigkeit, Konsistenz und Zugänglichkeit dieser Informationen zu verbessern.

Für wen ist ein PIM System sinnvoll?

Ein Product Information Management (PIM) System kann für eine Vielzahl von Unternehmen nützlich sein, insbesondere für solche, die eine große Anzahl von Produkten verwalten oder ihre Produkte über mehrere Kanäle vertreiben. Hier sind einige Beispiele für Unternehmen, für die ein PIM System besonders sinnvoll sein könnte:

  • Einzelhandelsunternehmen: Diese Unternehmen verwalten in der Regel eine große Anzahl von Produkten und müssen ihre Produktinformationen auf verschiedenen Kanälen konsistent halten, wie z.B. auf ihrer Website, in mobilen Apps, in physischen Geschäften und auf Marktplätzen von Drittanbietern.
  • Hersteller: Hersteller, die eine breite Palette von Produkten produzieren, können von einem PIM System profitieren, um technische Spezifikationen, Produktbeschreibungen, Bilder und andere relevante Informationen effizient zu verwalten und zu verteilen.
  • Großhandelsunternehmen: Diese Unternehmen verwalten oft eine große Menge an Produktinformationen von verschiedenen Lieferanten. Ein PIM System trägt dazu bei, diese Informationen zu konsolidieren und den Prozess der Weitergabe von Produktinformationen an Kunden zu rationalisieren.
  • E-Commerce-Unternehmen: Ein PIM System kann einem E-Commerce-Unternehmen helfen, genaue und aktuelle Produktinformationen über mehrere Plattformen und Märkte hinweg bereitzustellen.
  • Unternehmen, die in mehreren Ländern oder Regionen tätig sind: Diese Unternehmen müssen oft Produktinformationen in verschiedenen Sprachen und für verschiedene Märkte verwalten. Ein PIM System kann dabei helfen, den Prozess der Übersetzung und Anpassung von Produktinformationen zu rationalisieren.

Im Allgemeinen ist ein PIM System für jedes Unternehmen sinnvoll, das die Effizienz seiner Produktinformationsprozesse verbessern, die Genauigkeit und Konsistenz seiner Produktinformationen sicherstellen und ein besseres Kundenerlebnis bieten möchte. Es ist besonders nützlich für Unternehmen, die eine große Anzahl von Produkten verwalten oder die eine Omnichannel-Strategie verfolgen.

Die Bedeutung von PIM Systemen in der Unternehmenswelt

PIM Systeme sind in der heutigen Geschäftswelt von großer Bedeutung, insbesondere in Anbetracht des wachsenden Omnichannel-Vertriebs und der digitalen Transformation. Hier sind einige Gründe, warum PIM Systeme für Unternehmen heute wichtig sind:

  • Verbesserung der Datenqualität: PIM Systeme helfen dabei, die Genauigkeit, Konsistenz und Vollständigkeit der Produktinformationen sicherzustellen. Dies kann dazu beitragen, Kundenzufriedenheit und Vertrauen zu verbessern und möglicherweise die Verkaufszahlen zu erhöhen.
  • Effiziente Datenverwaltung: PIM Systeme automatisieren und rationalisieren die Verwaltung von Produktinformationen, was zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen führen kann.
  • Unterstützung für Omnichannel-Vertrieb: Da die Verbraucher heute über eine Vielzahl von Kanälen einkaufen, ist es wichtig, konsistente und genaue Produktinformationen über alle diese Kanäle hinweg bereitzustellen. PIM Systeme erleichtern dies durch die zentrale Speicherung und Verteilung von Produktinformationen.
  • Schnellere Markteinführung: Mit einem PIM System können Unternehmen ihre Produkte schneller auf den Markt bringen, indem sie den Prozess der Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung von Produktinformationen beschleunigen.
  • Globale Expansion: PIM Systeme können mehrsprachige und mehrregionale Produktinformationen unterstützen, was für Unternehmen, die in mehreren Ländern oder Regionen tätig sind, von entscheidender Bedeutung ist.
  • Compliance und Risikominderung: Ein zentralisiertes PIM System erleichtert die Einhaltung von Industriestandards und gesetzlichen Vorschriften, indem es eine genaue Nachverfolgung und Verwaltung der Produktinformationen ermöglicht.

Angesichts der zunehmenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung von Daten im Geschäftsumfeld wird die Rolle von PIM Systemen in Unternehmen wahrscheinlich weiter zunehmen. Sie ermöglichen Unternehmen, sich in einem immer komplexeren und wettbewerbsintensiveren Marktumfeld besser zu positionieren.

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Auswahl eines Systems

Die Auswahl des richtigen PIM Systems kann eine anspruchsvolle Aufgabe sein, da es auf die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen Ihres Unternehmens abgestimmt sein muss. Hier sind einige wichtige Aspekte, die Sie bei der Auswahl eines PIM Systems berücksichtigen sollten:

  • Funktionalität: Stellen Sie sicher, dass das PIM System die Funktionen bietet, die Sie benötigen. Dazu könnte die Fähigkeit gehören, Daten aus verschiedenen Quellen zu integrieren, Daten in verschiedenen Formaten zu verarbeiten, und Werkzeuge zur Datenbereinigung und -qualität.
  • Benutzerfreundlichkeit: Ein gutes PIM System sollte einfach zu bedienen sein. Dies umfasst eine intuitive Benutzeroberfläche, einfache Datenimport- und -export Tools und effektive Such- und Filteroptionen.
  • Integration: Das PIM System sollte in der Lage sein, sich nahtlos in andere Systeme, die Sie bereits verwenden, wie ERP (Enterprise Resource Planning), CRM (Customer Relationship Management), E-Commerce-Plattformen usw., zu integrieren.
  • Skalierbarkeit: Wählen Sie ein PIM System, das mit Ihrem Unternehmen wachsen kann. Es sollte in der Lage sein, eine steigende Anzahl von Produkten, Nutzern und Datenquellen zu verarbeiten.
  • Multichannel-Unterstützung: Wenn Sie Produkte über mehrere Kanäle vertreiben, benötigen Sie ein PIM System, das die Veröffentlichung von Daten auf all diesen Kanälen unterstützt.
  • Mehrsprachige Unterstützung: Wenn Sie in mehreren Ländern tätig sind, benötigen Sie ein PIM System, das mehrere Sprachen und möglicherweise auch regionale Unterschiede unterstützt.
  • Kundensupport und Schulung: Ein gutes PIM System sollte von einem Anbieter mit starkem Kundensupport und Schulungsressourcen kommen, um sicherzustellen, dass Sie das Beste aus Ihrer Investition herausholen.
  • Kosten: Berücksichtigen Sie sowohl die anfänglichen Implementierungskosten als auch die laufenden Kosten für Dinge wie Wartung, Support und Upgrades.

Schließlich könnte es hilfreich sein, eine Testversion des PIM Systems zu verwenden oder eine Demo anzusehen, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, zu beurteilen, wie gut das System Ihren Anforderungen entspricht und wie einfach es zu bedienen ist.

Worauf sollte man bei der Implementierung eines PIM Systems achten?

Die Implementierung eines PIM Systems ist ein bedeutender Schritt, der sorgfältig geplant und durchgeführt werden muss, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Hier sind einige Dinge, auf die Sie bei der Implementierung eines PIM Systems achten sollten:

  • Projektleitung und Teamzusammenstellung: Eine klare Projektleitung und ein engagiertes Team sind entscheidend für den Erfolg der Implementierung. Das Team sollte eine Mischung aus IT-Fachleuten und Anwendern aus den relevanten Geschäftsbereichen sein, die das System nutzen werden.
  • Datenmigration und -bereinigung: Bevor die Daten in das neue PIM System übertragen werden, sollten sie bereinigt und geordnet werden. Dies könnte das Entfernen von Duplikaten, das Korrigieren von Fehlern und das Hinzufügen fehlender Informationen beinhalten.
  • Integration mit anderen Systemen: Ein PIM System muss in der Regel mit anderen bestehenden Systemen in Ihrem Unternehmen integriert werden, wie zum Beispiel ERP (Enterprise Resource Planning) und CRM (Customer Relationship Management). Dies erfordert eine sorgfältige Planung und Testen, um sicherzustellen, dass die Integration reibungslos verläuft.
  • Schulung und Support: Damit die Benutzer das neue PIM System effektiv nutzen können, ist eine ausführliche Schulung erforderlich. Es sollte auch ein Support-System eingerichtet werden, um bei Problemen zu helfen.
  • Testen und Validierung: Bevor das PIM System vollständig live geht, sollte es gründlich getestet werden, um sicherzustellen, dass es wie erwartet funktioniert. Dies könnte das Testen von Datenimporten und -exporten, das Überprüfen der Datenqualität und das Testen der Integration mit anderen Systemen beinhalten.
  • Rollout-Planung: Die Einführung des neuen PIM Systems sollte sorgfältig geplant werden, um Störungen zu minimieren. Dies könnte die schrittweise Einführung des Systems für verschiedene Teams oder Abteilungen beinhalten.
  • Kontinuierliche Verbesserung und Wartung: Nach der Implementierung ist es wichtig, das PIM System kontinuierlich zu überwachen und zu verbessern. Dies könnte das Sammeln von Benutzerfeedback, das Durchführen regelmäßiger Datenqualitätsprüfungen und das Aktualisieren des Systems mit neuen Funktionen und Verbesserungen beinhalten.

Ein PIM System kann einen großen Einfluss auf die Effizienz und Effektivität Ihrer Produktinformationsprozesse haben, aber eine erfolgreiche Implementierung erfordert sorgfältige Planung und Durchführung.

Fazit zum Product Information Management und dem verwalten von Produktdaten

PIM Systeme sind unverzichtbar, um effizient Produktinformationen zu organisieren und verwalten. Sie verbessern die Datenqualität, ermöglichen eine effiziente Datenverwaltung und unterstützen den Omnichannel-Vertrieb. Für Einzelhandel, Hersteller, Großhändler und E-Commerce-Unternehmen sind sie von großer Relevanz. Bei der Auswahl eines PIM Systems sollten Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Integration, Skalierbarkeit und Unterstützung berücksichtigt werden.

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Bastian FoersterBastian Foerster

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#PIMSystem #ProductInformationManagement

Amazon SEO – Die besten Tipps für Ihr Amazon Ranking

Amazon SEO ist ein leistungsstarkes Tool, das Ihnen hilft, Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und mehr Verkäufe über den weltweit größten Online Versandhändler Amazon zu generieren. Durch die Optimierung Ihrer Amazon-Angebote können Sie Ihr Ranking in der Amazon-Suchmaschine verbessern, mehr Besucher auf Ihre Produkte lenken und Ihre Umsätze steigern. Wenn es um Amazon SEO geht, müssen Sie die Grundlagen verstehen. Es ist wichtig zu wissen, wie die Amazon-Suchmaschine funktioniert, welche Schlüsselwörter für Ihr Produkt am relevantesten sind und wie Sie Ihr Angebot auf Amazon für maximale Sichtbarkeit optimieren können.

Was ist Amazon SEO?

Amazon SEO ist die Suchmaschinenoptimierung auf der Online Verkaufsplattform Amazon. Es ist der Prozess der Optimierung von Produktangeboten, um mehr organischen Verkehr zu einem Produkt auf Amazon zu lenken. Dazu gehört die Optimierung Ihrer Produktbeschreibungen, Titel, Bilder, Keywords, Kundenrezensionen und anderer Elemente Ihrer Produktseiten, um in den Amazon Suchmaschinenergebnissen höher zu ranken. Durch eine strukturierte, zielgerichtete Amazon SEO Strategie ist es möglich, Ihre angebotenen Produkte oben in den Suchergebnissen zu platzieren und so die Kaufwahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Wie funktioniert das Ranking bei Amazon?

Wenn jemand auf Amazon nach einem Produkt sucht, stuft die Suchmaschine die Angebote auf der Grundlage von Relevanz, Produktpopularität und anderen Faktoren ein, um festzustellen, welche Produkte am relevantesten und begehrtesten sind und am besten zur Suchintention des Users passen.

Der Suchmaschinen Algorithmus auf dem A9 Algorithmus von Amazon. Die Behauptung, dass die Programmierer von Amazon den Algorithmus ständig kontrollieren, ist umstritten. In Wirklichkeit nutzt der A9 Algorithmus maschinelles Lernen, um sich autonom zu verbessern, während die Richtung und das Ziel von Amazon vorgegeben werden. Dennoch wird die Entwicklung des Algorithmus von Amazon geleitet, entsprechend der Vision des Unternehmens. Somit kann der Algorithmus als ein introspektives System betrachtet werden, das ohne großen Einfluss der Programmierer auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitet. Das Ziel des A9 Algorithmus ist es, dem Kunden auf der Grundlage der Suchanfrage das relevanteste Produkt mit der höchsten Kaufwahrscheinlichkeit zu präsentieren.

Indem Sie durch Amazon SEO Ihre Produktangebote so optimieren, dass sie mit den Suchanfragen der Kunden übereinstimmen und Ihre Relevanz erhöhen, können Sie Ihre Sichtbarkeit auf Amazon verbessern und mehr organischen Traffic auf Ihre Produkte lenken.

Suchmaschinenoptimierung (DIM)

Suchmaschinenoptimierung Online-Zertifikatslehrgang

Amazon SEO und Google SEO im Vergleich

In seinen Grundfunktionen funktioniert Amazon SEO genauso wie die Suchmaschinenoptimierung bei Google. Die Suchmaschine identifiziert aufgrund verschiedener Faktoren das Ergebnis, was am besten zu der Suchintention des Nutzers oder der Nutzerin passt und spielt die Suchergebnisse anhand dessen aus. Doch auch wenn das Ziel von SEO dasselbe ist - die Sichtbarkeit, das Ranking und den Traffic zu erhöhen - sind die Strategien von Amazon und Google unterschiedlich.

Google SEO konzentriert sich auf die Optimierung von Inhalten für die Google-Suchmaschine und verwendet wichtige Keywords, Backlinks und andere Taktiken, um in den Google-Suchergebnissen höher zu ranken. Amazon SEO hingegen ist eine spezialisiertere Form von SEO, bei der der Schwerpunkt darauf liegt, Produkte in den Suchmaschinenergebnissen von Amazon höher zu platzieren um den Verkauf zu fördern.

Bei der Suchintention liegt aber auch bereits er erste Unterschied. Bei Google können die Suchintentionen sehr unterschiedlich ausfallen, während es bei Amazon aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Verkaufsplattform handelt, nur eine einzige, eindeutige Suchintention gibt: Nutzerinnen und Nutzer möchten ein bestimmtes Produkt finden, dass am besten zu Ihren Vorstellungen passt.

Vorteile von Amazon SEO

Amazon SEO bietet zahlreiche Vorteile für den Verkauf von Produkten auf dem Amazon Marktplace. Die wichtigen vier haben wir hier hervorgehoben:

Vorteil 1 - Erhöhte Sichtbarkeit

Einer der größten Vorteile von Amazon SEO ist die erhöhte Sichtbarkeit Ihrer Produkte. Durch die Optimierung Ihres Produktangebots können Sie sicherstellen, dass Ihre Produkte in den Suchergebnissen auftauchen, wenn Kunden nach ihnen suchen. Dies führt zu mehr Klicks und Verkäufen, da die Kunden Ihre Produkte leichter finden können.

Vorteil 2 - Verbesserte Rankings

Ein weiterer Vorteil von Amazon SEO sind die besseren Platzierungen, die es Ihren Produkten bringen kann. Amazons Suchmaschine verwendet Schlüsselwörter und Phrasen, um zu bestimmen, wie relevant Ihr Produktangebot für die Suche eines Kunden ist. Durch die Optimierung Ihres Produktangebots mit den richtigen Schlüsselwörtern können Sie das Ranking Ihrer Produkte verbessern, so dass sie mit größerer Wahrscheinlichkeit in den Top-Suchergebnissen auftauchen.

Vorteil 3 - Leichter zu verwalten

Die Verwendung von Amazon SEO kann auch die Verwaltung Ihrer Produktangebote erleichtern. Während Sie an der Optimierung Ihrer Angebote arbeiten, können Sie Änderungen in den Rankings verfolgen und notwendige Anpassungen vornehmen, um sicherzustellen, dass Ihre Produkte immer sichtbar sind.

Vorteil 4 - Gesteigerte Verkäufe

Einer der größten Vorteile von Amazon SEO ist die Steigerung des Umsatzes, den Sie mit Ihren Produkten erzielen können. Indem Sie es den Kunden leichter machen, Ihre Produkte zu finden, können Sie die Anzahl der Klicks und Verkäufe Ihrer Angebote erhöhen.

Schlüsselfaktoren von Amazon SEO

Es gibt mehrere wichtige Faktoren, die bei der Optimierung Ihrer Amazon-Produktlisten für SEO zu berücksichtigen sind. Zunächst sollten Sie relevante, schlüsselwortreiche Produkttitel und -beschreibungen verwenden, die Ihr Produkt genau darstellen und die Keywords enthalten, die bei Kundensuchen am wahrscheinlichsten verwendet werden. Darüber hinaus sollten Sie hochwertige Produktbilder, genaue Kundenrezensionen und andere hilfreiche Informationen auf Ihrer Produktseite einfügen, um Kunden zum Kauf Ihres Produkts zu bewegen.

  • Keywords: Das wichtigste Element von Amazon SEO ist die Verwendung von Keywords. Keywords sind die Suchbegriffe, die Kunden verwenden, um Ihre Produkte zu finden. Es ist wichtig, das richtige Keyword in Ihren Produkttiteln, Beschreibungen und anderen Teilen des Angebots zu verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Produkte von den Kunden gesehen werden. Außerdem ist es wichtig, relevante Schlüsselwörter zu verwenden, die Ihre Produkte genau beschreiben. Es gibt verschiedene SEO Tools, die neben Google auch eine passende Recherche für Keywords auf Amazon anbieten.
  • Beschreibende Produkttitel: Der Produkttitel ist das erste, was die Kunden sehen, wenn sie auf Amazon nach einem Produkt suchen. Es ist wichtig, einen Titel zu verwenden, der das Produkt genau beschreibt und die richtigen Keywords enthält. Dies hilft den Kunden, Ihr Produkt schnell zu identifizieren und erhöht Ihre Verkaufschancen.
  • Überzeugende Produktbeschreibungen: Produktbeschreibungen sind ein weiteres wichtiges Element von Amazon SEO. Es ist wichtig, dass sie alle Informationen enthalten, die Kunden benötigen, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Die Produktbeschreibung sollte detailliert und informativ sein und die richtigen Keywords enthalten, um sicherzustellen, dass Ihr Produkt gesehen wird.
  • Qualitativ hochwertige Produktbilder: Produktbilder sind ein Schlüsselfaktor für Amazon SEO. Kunden wollen sehen, was sie kaufen, und Bilder sind der beste Weg, um dies zu erreichen. Stellen Sie sicher, dass Sie qualitativ hochwertige Bilder verwenden, die das Produkt genau darstellen. Kunden kaufen eher ein Produkt mit guten Bildern als eines mit schlechten Bildern.
  • Produktbewertungen: Auch die Produktbewertungen und Rezensionen von anderen Kunden sind ein wesentlicher Faktor für Amazon SEO. Kunden verlassen sich auf Bewertungen, um zu entscheiden, ob ein Produkt kaufenswert ist oder nicht. Es ist wichtig, Kunden zu ermutigen, Bewertungen zu hinterlassen, um Ihr Ranking zu verbessern und Verkäufe zu fördern.

Es ist wichtig zu verstehen, wie jedes Element zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass Ihre Produkte von den richtigen Kunden gesehen und gekauft werden. Mit den richtigen Schlüsselwörtern, aussagekräftigen Titeln, überzeugenden Beschreibungen, hochwertigen Bildern und Produktbewertungen sind Ihre Produkte auf dem besten Weg zum Erfolg auf Amazon.

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Fazit zum Amazon SEO

Amazon SEO ist ein wichtiger Bestandteil jeder eCommerce-Strategie und sollte ein integraler Bestandteil Ihrer Amazon-Verkaufsstrategie sein. Es ist wichtig, Ihre Listings zu optimieren, um mehr Traffic und Rankings in den Suchmaschinen zu erhalten. Dazu gehören die Verwendung der richtigen Keywords, die Erstellung eines ansprechenden Titels und Beschreibung, sowie die Optimierung Ihrer Produktbilder und -beschreibungen. Darüber hinaus sollten Sie auch die Bewertungen Ihres Produkts verfolgen, um ein positives Image auf Amazon aufzubauen. Durch die Optimierung Ihrer Produktangebote für SEO und die Umsetzung der oben beschriebenen Strategien können Sie mehr organischen Traffic auf Ihre Produktseiten lenken und Ihre Sichtbarkeit auf dem Amazon-Marktplatz verbessern. Langfristig werden Sie such gutes Amazon SEO zu einem erfolgreichen Verkäufer auf Amazon.

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Studie „Stationärer Handel 2020“: Sickel und Team führt Studie in Kooperation mit DIM durch

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„Der stationäre Handel ist in Not!“ – so oder so ähnlich lauten heutzutage die Schlagzeilen, wenn es um die Verkaufszahlen im stationären Handel geht. Während die E-Commerce-Umsätze in den meisten Warengruppen noch immer steigende Tendenzen aufweisen, beklagen sich immer mehr stationäre Händler über rückläufige Verkaufszahlen. Es tut sich hierbei jedoch der Verdacht auf, dass sich die stationären Händler häufig „ergeben“, jedoch nicht die Vorteile des Kaufs vor Ort entsprechend umsetzen, um so neue Kunden zu gewinnen bzw. bestehende Kunden zu binden. Sehr wohl kaufen die Kunden auch noch vor Ort, jedoch erwarten diese auch mehr als beim Online-Shopping, insbesondere eine kompetente Beratung.

Studie Stationärer Handel 2020

Die Verkaufsprofis von Sickel und Team aus Köln führen in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Marketing derzeit eine Studie "Stationärer Handel 2020" durch, um den Status quo im stationären Handel aus Anbietersicht zu beleuchten. Dabei soll identifiziert werden, wie sich der stationäre Handel strukturiert, welche Leistungen dem Kunden geboten werden und wo eventuell noch Handlungsbedarf besteht, um die Kundenwünsche noch besser zu erfüllen und somit das Umsatzpotenzial auszuschöpfen. Neben Entscheidern aus stationären Handelsunternehmen werden parallel auch Endkunden am Point of Sale befragt. Hierdurch soll identifiziert werden, welche Erwartungen die Kunden haben und welche Erfahrungen Sie beim Kauf am Point of Sale gemacht haben. Die Studie soll vor diesem Hintergrund hervorbringen, welche Maßnahmen der stationäre Handel realisieren muss, um die Kunden zu überzeugen und somit den Umsatz zu vergrößern.

Christian Sickel

„Wir haben in den letzten Jahren häufig die Erfahrung gemacht, dass stationäre Händler nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen und viele Maßnahmen entweder gar nicht erst angestoßen oder nicht zu Ende gedacht werden. Wir gehen fest davon aus, dass mit der richtigen Lösung und Kompetenz ein Kundenerlebnis geschaffen werden kann, das mehr Erfolg hervorbringt. Die Vorteile des stationären Handels gegenüber dem E-Commerce müssen nur sinnvoll und ausschöpfend genutzt werden.“

– Christian Sickel, Geschäftsführer Sickel und Team

Die ersten Ergebnisse der Studie "Stationärer Handel 2020" werden voraussichtlich Anfang 2020 über Sickel und Team veröffentlicht.

#StudieStationärerHandel #StationärerHandel #Studie #PointofSale

Der Amazon Dash Button – Ein innovatives Instrument zur Kundenbindung

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Der Amazon Dash Button ist nun auch in Deutschland verfügbar. Seit 2015 ist er schon in Amerika im Einsatz und seit dem 01.09.2016 nun auch in Deutschland verfügbar. Doch was macht Amazon da? Wofür ist der Dash Button gut?Dash Button von Amazon

Nachdem sich in den ersten Tagen diverse Verbraucherschützer mal wieder mit schwarzmalerischen Verschwörungstheorien gemeldet haben, macht es Sinn, sich einmal faktisch und rational mit diesem innovativen Tool von Amazon auseinander zu setzen.

Der Amazon Dash Button ist eine physische Verlängerung der Amazon Welt in den Haushalt bzw. das Büro der Kunden. Gerade bei low involvement Produkten und Produkten des täglichen und insbesondere wiederholten Bedarfs ein interessantes Instrument zur Kundenbindung.

Was ist der Button genau?

Der Dash Button ist 4,5 x 2 cm groß und lässt sich einfach im Haushalt zum Beispiel im Küchenschrank, an der Waschmaschine oder im Büro im Vorratsschrank mit einem Haken oder Klebeband anbringen. Der Button wird auf einen Hersteller bzw. eine Marke ausgerichtet und ermöglicht so die Bestellung von diesem einen Markenartikel. Im Zweifelsfall hat man 160 Dash Buttons im Haushalt.

So funktioniert der Button

Der Button muss nach Lieferung zunächst initialisiert werden. Dies gelingt nur mit einem WLAN Zugang und der Amazon App. Ganz einfach den Button 5 Sekunden drücken, die Amazon App öffnen und den WLAN Code parat halten. Nach einigen Minuten ist der Button im WLAN registriert und kann für die notwendigen Produkte eingerichtet werden. Drückt man nun auf den Button, erscheint ein grünes Licht, wenn der Button die Bestellung ausgelöst hat und ein rotes wenn dies nicht der Fall ist. Also relativ einfach zu handhaben.

Dies sind die Marken, für die es den Button gibt

Der Dash Button wird für einzelne Produkte initialisiert. In Amerika gibt es mittlerweile 160 verschiedene Varianten. In Deutschland sind aktuell 30 angekündigt, gestartet sind bisher

nur vier und lieferbar ist aktuell (09.09.2016) nur noch einer. Der Dash Button ist auch nur für Amazon Prime Kunden verfügbar. Der Dash Button existiert für verschiedene Produktkategorien: Haushalt und Büro, Lebensmittel und Getränke, Drogerie und Körperpflege, Beauty, Haustiere und Kinder.

 

Ein gutes Instrument zur Kundenbindung!

Der Dash Button ist ein innovatives Produkt zur Kundenbindung der Prime Kunden. Grundsätzlich ist es so, dass Prime Kunden mehr Umsatz mit Amazon tätigen als ein Durchschnittskunde.

Man spricht von 17 Millionen Prime Kunden in Deutschland. 9% dieser Kunden bestellen mehrfach die Woche, 67% mehrfach im Monat und 26% mehrfach im Jahr. Das heißt, diese Kunden sind stark gebundene Kunden von Amazon.

Durch den Dash Button kann Amazon gerade bei Gütern des täglichen Bedarfs bzw. low involvment den Lieferanteil in der jeweiligen Produktgattung erhöhen. Wer kennt das nicht: Man hat morgens gesehen, dass das Katzenfutter oder die Zahnpasta-Tube leer ist. Man muss dann noch am gleichen Tag im Supermarkt vorbei und diese Produkte nachkaufen. Mit dem Dash Button drückt man einfach auf den Knopf und die Lieferung wird direkt ausgelöst. Und das vielleicht nicht erst wenn die letzte Packung leer ist, sondern wenn man die letzte Packung anbricht.

Amazon schafft mit dem Dash Button eine engere Bindung zum Kunden und erhöht insbesondere im Segment der Heave User bzw. Fans und Stammkunden einen höheren Lieferanteil und noch bessere Kundenbindung. Die Flexibilisierung des Abomodells entspricht damit dem wesentlichen Erfolgsfaktor des Buttons. Für die auf dem Dash Button registrierte Marke entsteht nun noch ein neuer POS. Der POS "Haushalt". Das eigene Markenprodukt ist im Haushalt präsent und kann direkt gekauft werden. Der stationäre Einzelhandel wird damit langfristig unter noch mehr Druck geraten.

Datenschutzproblem beim Dash Button?

In den letzten Tagen wurde von Datenschützern bemängelt, dass man sich in eine Abhängigkeit zu Amazon und einzelnen Produkten bringen würde. Dies ist natürlich bei allen Abomodellen der Fall und Amazon sammelt weiter Daten über das Konsumverhalten der Kunden. Bei Amazon Prime Kunden ist das jedoch bereits jetzt der Fall. Nicht umsonst erhält man die diversen E-Mails von Amazon: "Wollen Sie dies nicht kaufen?", "Sie haben dies gekauft, dann kaufen Sie auch das.", oder "Diese Artikel werden gerne zusammen gekauft". Amazon Prime Kunden sollten das eigentlich wissen und wenn nicht, dann scheint es sie auch nicht zu interessieren.

Der große Wurf? Die Zukunft des Dash Buttons

Die ersten Erfahrungen aus Amerika zeigen, dass beim Dash Button scheinbar noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist und man kann sich sicherlich noch mehr vorstellen.

So gibt es zum Beispiel schon GPS Module in Getränkeautomaten, die sich selber melden, wenn sie leer sind oder der Füllstand unter eine kritische Menge sinkt. Man muss also noch nicht einmal mehr drücken. Zudem wären eine größere Auswahl und mehr Optionen bei einer Bestellung ganz interessant.

Der Dash Button ist also ein erster Wurf und zeigt, wo die Reise hingeht. Wir sind mal gespannt was noch folgt. Auf jeden Fall hat Amazon gezeigt, dass sie nicht umsonst der Benchmark für den digitalen und auch für den stationären Handel sind.

 

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E-Commerce Trends: Wie Sie diese für sich nutzen können

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Pünktlich zum Ende des Sommers haben viele Verbände ihre Verbraucherbefragungen veröffentlicht, unter anderem hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) seine Befragung bezüglich „Einkaufspräferenzen im Online und Versandhandel sowie klassischen Einzelhandel“ veröffentlicht, die er zusammen mit der Creditform Boniversum durchführte.

Das Ergebnis zeigt deutlich, dass 37,3 Prozent aller Bürger den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel vorziehen, was einem Anstieg von über 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei stachen besonders die technik- und unterhaltungsaffinen Warengruppen hervor.

Doch auch der Online Modemarkt zeigt einen Anstieg, denn laut dem Institut für Handelsforschung Köln (IFH) stieg dieser um rund 17 Prozent, das entspricht einem Umsatzanstieg von über 8 Milliarden Euro. Der gesamte Anteil des Mode Einzelhandels stieg damit auf gute 16,8 Prozent.

 

Die Frage die sich nun stellt lautet: Wie können E-Commercer diesen Anstieg für sich nutzen und weiter voran treiben?

Bitkom veröffentlichte ebenfalls seine Studie über „Trends im E-Commerce - Konsumverhalten beim Online-Shopping“ und zeigt damit, welche Trends bei den Konsumenten beliebt sind und welche nicht.

Als Bezahlmöglichkeit ist PayPal immer noch sehr beliebt (52%), trotzdem kaufen etwa die Hälfte der Deutschen lieber auf Rechnung ein, dies geht aus dieser Studie deutlich hervor. Nur ein Drittel tätigt Kreditkartenkäufe, welches mit der Sorge um den Missbrauch der persönlichen Daten von 59 Prozent der Befragten begründet wurde. Deshalb sollten Sie neben Ihren angebotenen Bezahlmöglichkeiten auch „auf Rechnung kaufen“ in Betracht ziehen, denn ganze 23 Prozent der befragten User bestätigten, dass sie, wenn ihre bevorzugte Bezahlmöglichkeit nicht vorhanden ist, den Online Händler wechseln.

Wichtig ist auch die mobile Anpassung Ihres Shops, denn ganze 62 Prozent der Tablet Nutzer kaufen mit ihren Geräten online ein, bei Smartphone Nutzern sind es ganze 51 Prozent. Hier dominiert besonders die jüngere Zielgruppe. Doch nicht nur bei dem Kauf über mobile Geräte dominieren die 14-29 jährigen, sondern auch bei der Teilnahme an Rabattaktionen mit genau 30 Prozent, wogegen die 30-49 jährigen mit nur 15 Prozent von den Aktionen Gebrauch machen. Deshalb sollten Sie eventuelle Anbieter, welche solche Aktionen anbieten, ebenfalls in Betracht ziehen.

 

Auch die Bewertungsfunktionen bei Online Shops erfreuen sich an Beliebtheit, denn die Studie von Bitkom zeigt auch hier deutlich, dass fast drei Viertel aller Internetnutzer die Bewertungen anderer Kunden zu einem Produkt vor dem Kauf lesen und gut ein Drittel dieser gibt selber Bewertungen ab. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, dass auch in Ihrem Online Shop eine Bewertungsfunktion existiert. Wichtig ist hierbei auch die Reaktion auf negative Bewertungen, deshalb zögern Sie nicht Kontakt zu den Kunden aufzunehmen und öffentlich auf eine schlechte Bewertung zu reagieren. Eine einfache Frage, warum genau die Bewertung schlecht ausfiel oder eine Entschuldigung zeigt anderen Kunden auch Ihr Bemühen um die Kundenzufriedenheit. Löschen Sie jedoch nicht einfach schlechte Bewertungen, dies schürt nur die Unzufriedenheit und erregt das Misstrauen potentieller Kunden, wenn diese nur positive Bewertungen lesen.

Quelle: Bitkom.de