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Call-to-Action – Mehr Aktionen generieren

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Verallgemeinernd ausgedrückt handelt es sich bei einer Call-to-Action um eine Aufforderung, die aus dem Marketingbereich kommt. Frei übersetzt könnte das Ganze mit „Aufruf zur Aktion“ übersetzt werden. Und allein an diesen drei Worten zeigt sich, wie vielseitig ein „CTA“ sein kann.

Definition

Wer eine Call-to-Action erstellt, richtet sich, beispielsweise auf seiner Homepage oder auf seinem Social Media Kanal an die Besucher der betreffenden Seite und möchte diese zu einer bestimmten Aktion anregen.

Hierbei kann es sich zum Beispiel um die folgenden Aufforderungen handeln:

  • Das Anmelden zum Newsletter
  • Das Anschauen eines Videos
  • Das Anmelden zu einem Kurs
  • Die Inanspruchnahme eines Sonderangebots
  • Das Registrieren auf einer Seite
  • Das Teilen von Content
Call-to-Action

Charakteristisch für die Call-to-Action ist hierbei, dass eine Art „vertraute Atmosphäre“ geschaffen wird. Oder anders: es geht nicht ausschließlich darum, das betreffende Angebot/ Unternehmen/ Leistungsangebot zu beschreiben, sondern vielmehr mit einer Aufforderung, die sich direkt an die Zielgruppe richtet, abzuschließen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass die CTA verstanden wird. Der Leser sollte keine Fragen hierzu haben und genau wissen, was zu tun ist. Um dies zu gewährleisten wird in der Regel auf kurze Sätze zurückgegriffen. Klassische Beispiele hierfür sind:

  • Rufen Sie uns an!
  • Jetzt anmelden
  • Weiterlesen.

Wo sollten Call-to-Actions eingesetzt werden?

Generell sollten Call-to-Actions natürlich dort eingesetzt werden, wo sie von den Adressaten nicht übersehen werden können. Vor allem am Ende eines Textes, jedoch auch am Ende eines Abschnitts, sind sie gut aufgehoben und (meist) effektiv platziert.
Selbstverständlich sollten die CTAs nicht für sich alleinstehen, sondern in einen Text bzw. weitere Informationen eingebettet werden. Ansonsten könnte es sein, dass der Zielgruppe wichtige Details fehlen und nicht klar ist, welche Optionen dem Kunden inwiefern helfen können.

Zusatztipp: wer die Call-to-Action als Eyecatcher platzieren möchte, kann sie auch farblich ein wenig hervorheben. Wichtig ist dabei, dass der entsprechende Bereich zwar auffällt, aber nicht so stark in den Fokus gerückt wird, dass er zum Mittelpunkt der Seite avanciert.
Ansonsten sind der Fantasie hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Call-to-Actions können sowohl auf Startseiten als auch auf Landingpages, in der Meta-Description oder im Bereich des Kontaktformulars genutzt werden. Wie so oft ist es auch wichtig, das richtige Maß zu finden. Werden zu viele CTAs eingeblendet, wirkt das Gesamtbild schnell unstimmig. Zudem könnte der Webseiten- oder Online Shop Besucher den Eindruck erhalten, die CTA würde „verzweifelt“ abgegeben. Stattdessen sollte immer der Nutzen für den Kunden im Fokus stehen. Mit einer passenden Call-to-Action wird er dort abgeholt, wo er sich befindet, und kann von hier aus weitere Schritte, zum Beispiel das Anmelden bei einem Newsletter oder das Kaufen eines bestimmten Produkts, in die Wege leiten.

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Worauf kommt es bei der Gestaltung von Call-to-Actions an?

Im Laufe der Zeit sind Call-to-Actions immer individueller geworden. Schon lange handelt es sich bei ihnen nicht mehr zwangsläufig nur um einen Button mit der Aufschrift „WEITERLESEN“. Vielmehr besteht eine moderne CTA aus drei Teilen.

  1. Die Einleitung: Hier wird dem Leser erklärt, welchen Sinn der Button unter ihr hat.
  2. Der Link/ der Button: Hierbei handelt es sich um das „Herz“ der Call-to-Action“, und um einen kurzen Satz bzw. ein Wort, der/ das die betreffende Aufforderung anzeigt
  3. Der „Lead-Out“: Dieser Teil befasst sich vor allem mit den Daten des Webseitenbesuchers und gibt an, wie diese verwertet werden. Gleichzeitig kann der Lead-Out parallel dazu auch verwendet werden, um noch einmal von den eigenen Leistungen zu überzeugen.

Spätestens jetzt zeigt sich, dass eine erfolgreiche Call-to-Action auch mit einem hohen Maß an Vertrauen verbunden ist. Fühlt sich der Webseitenbesucher nicht wohl, wird er der Aufforderung wahrscheinlich nicht Folge leisten.
Zu guter Letzt ist jedoch auch wichtig, dass die Gestaltung der CTA zur Seite passt. Um dieses zu gewährleisten, ist es möglich, unter anderem auf die bereits erwähnten Buttons, jedoch alternativ auch auf CTA-Texte oder verschiedene Bilder zu setzen. Die entsprechenden Verlinkungen werden dann einfach hinter den einzelnen Elementen platziert.

Kurz: die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Call-to-Actions zeigen, sind vielseitiger als es oft den Anschein haben mag. Wer möchte, kann seinen CTA Bereich somit auch an die eigene Corporate Identity anpassen, um so einen möglichst hohen Wiedererkennungswert beizubehalten.

CTA tracken – Erfolge nachvollziehen

Hier gelten dieselben „Regeln“ wie in anderen Bereichen des Marketings: wer den Erfolg einer Kampagne überprüfen möchte, sollte tracken und überprüfen, wie die Zielgruppe reagiert hat. Vielleicht lohnt es sich, die Position oder die Gestaltung der CTA zu verändern, um noch mehr Menschen anzusprechen?
Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, den Erfolg von Call-to-Actions zu überprüfen. Die Frage: „Wie viele User klicken auf meine CTA?“ ist im Laufe der letzten Jahre und im Zeitalter der wachsenden Konkurrenz immer wichtiger geworden.
Fest steht jedoch auch: wer nicht trackt, weiß nicht, ob seine CTAs effektiv sind oder möglicherweise überhaupt nicht angeklickt werden. Um mögliches Verbesserungspotenzial ausfindig zu machen, ist es daher umso wichtiger, hier entsprechend zu agieren und den Aufbau von Webseiten und Co. immer wieder zu überdenken. Immerhin tragen CTAs auch das Potenzial in sich, Verkaufs- und Umsatzzahlen zu beeinflussen.
Wer sich dieser Tragweite bewusst ist, erkennt schnell, wie wichtig es ist, gerade im Bereich des Marketings auch auf „Kleinigkeiten“ zu achten.

Benutzen Sie noch keine CTAs auf ihrer Landingpage oder wünschen sich eine effektivere Nutzung? Sprechen Sie uns an!

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Insta Story richtig nutzen – so funktioniert’s!

Ohne Insta Story kommt kein Social Media Manager mehr aus. Viele Unternehmen wissen, dass es in der heutigen Zeit schwer ist, Marketing ohne die Sozialen Netzwerke zu betreiben. Ein Instagram Account wird hier von einigen Werbe-Experten schon als „Must-have“ angesehen. Kein Wunder! Immerhin bieten sich hier zahlreiche Möglichkeiten, um auf die eigene Marke und die eigenen Produkte aufmerksam zu machen. Ein besonders beliebtes Mittel hierfür: die sogenannte Insta Story. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Was ist eine Instagram Story und weshalb handelt es sich hierbei um ein wichtiges Tool auf Instagram, mit dem es möglich ist, noch mehr Aufmerksamkeit auf ein Produkt bzw. eine Botschaft zu lenken? Die folgenden Abschnitte zeigen auf, was es mit Insta Stories auf sich hat und worauf Sie beim Erstellen achten sollten.

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Was ist eine Insta Story?

Hinter der Bezeichnung Insta Story steckt mehr als nur ein Trend. Die Funktion, bei der kurze Videos oder Beiträge für einen begrenzten Zeitraum gepostet werden, haben sich fest etabliert. Mit ihrer Hilfe ist es unter anderem möglich, die potenzielle Zielgruppe noch besser abzuholen. Wer sich ein wenig genauer mit besagten Instagram Stories auseinandersetzt, fühlt sich möglicherweise ein wenig an Snapchat erinnert. Denn: auch hier ist es möglich, sowohl Videos als auch Fotos zuzufügen und diese für einen bestimmten Zeitraum (24 Stunden) präsent zu halten. Welche Inhalte hier genau gepostet werden, bleibt dem Instagram Nutzer überlassen. Neben Videos und Fotos kann unter andrem auch auf die Boomerang-Funktion und weitere Extras zurückgegriffen werden.

Im Unterschied zu Fotos und Videos, die auf klassische Weise als Beitrag gepostet werden, können die Stories nicht öffentlich kommentiert werden, Nutzer können allerdings mithilfe von Quick Reactions auf die Stories reagieren oder eine Direktnachricht senden.

Zudem sind die Stories gut sichtbar sind, da sie auf dem Startbildschirm von Instagram oben angezeigt werden. Direkt nach dem Öffnen der App erscheinen die neuesten Stories, so dass der Nutzer unmittelbar in die Stories einsteigen kann. Wer die Funktion für sein Instagram Marketing nutzt, kann unter anderem auch seine eigene Reichweite erhöhen – und letztendlich neue Kunden generieren.

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Wen erreicht man mit Instagram Stories?

Grundsätzlich gilt, dass die Instagram Stories all denjenigen angezeigt werden, die auch das betreffende Instagram Profil abonniert haben bzw. die sich auf die Suche nach einschlägigen Hashtags begeben – sofern diese in die Story integriert wurden.

Es gibt jedoch noch einige weitere Faktoren, die mit Hinblick auf das Erreichen einer bestimmten Zielgruppe eine wichtige Rolle spielen. Zunächst gilt es, die Zeit der Veröffentlichung zu beachten. Ebenso wie bei anderen Sozialen Netzwerken lässt sich so oft sicherstellen, dass mehr Leute auf die betreffenden Inhalte klicken. Denn für mehr Reichweite auf Basis der Insta Stories ist es unter anderem entscheidend, wann die eigene Zielgruppe online ist und wie genau die Posting-Zeiten hierauf abgestimmt werden.

Weiterhin ist es mittlerweile auch möglich, Hashtags und sogar Standorte zu einem Bestandteil der eigenen Insta Story werden zu lassen. Auf diese Weise lässt sich die Sichtbarkeit ebenfalls weiter erhöhen.

Vor allem dann, wenn die Reichweite einer Seite ohnehin schon hoch ist und die Abonnenten der betreffenden Seite gern aktiv werden, kann es sich unter anderem auch lohnen, eine Umfrage in die Story zu integrieren. Hier muss – je nach Fragestellung – nur „ja“ oder „nein“ angeklickt werden. Wenig Aufwand, aber eine hohe Aussagekraft und noch dazu die Chance, die Ergebnisse der besagten Umfrage möglicherweise auch für das eigene Produktportfolio zu nutzen.

Zu guter Letzt können natürlich auch spannende Inhalte dabei helfen, die Reichweite der eigenen Insta Story noch weiter zu steigern. Wer es beispielsweise von einem Unternehmen gewohnt ist, mit tollen News und aussagekräftigen Bildern unterhalten zu werden, klickt gern auch weitestgehend „blind“ auf die nächste Story. Am besten ist es, beim Posten von klassischen Beiträgen und Stories eine gewisse Regelmäßigkeit einzuführen. Viele Instagram Nutzer, die dann wissen, dass Ihr Unternehmen beispielsweise jeden Donnerstag eine Story postet, warten im Idealfall schon darauf, mit den neuesten Angeboten und/ oder Trends versorgt zu werden.

Zusatztipp: Wem es schwerfällt, diese Regelmäßigkeit einzuhalten, kann unter anderem auch auf Tools setzen, mit deren Hilfe Social Media Inhalte geplant und – zur angegebenen Zeit – automatisch gepostet werden.

Wie gestaltet man Instagram Stories erfolgreich?

Zunächst gilt: eine erfolgreiche, ansprechende Insta Story ist kein Hexenwerk! Dennoch ist es sinnvoll, sich mit einigen Grundregeln auseinanderzusetzen. Neben den bereits erwähnten spannenden Inhalten und der Regelmäßigkeit ist es wichtig, die folgenden Tipps zu beachten:

  1. Insta Stories wirken immer dann harmonisch, wenn sie sich auf angenehme Weise in den Rest des Accounts einfügen. Besser gesagt: die Stories sollten die Bilder der Timeline ergänzen und – im Idealfall – mit dem gleichen Stil aufwarten.
  2. Nicht zu viele Extras verwenden. Auch wenn es verführerisch ist, Hashtags, Sticker, Filter und Co. einzusetzen: in einigen Fällen gilt hier „Weniger ist mehr“. Achten Sie auf einen stimmigen Gesamteindruck und überladen Sie Ihre Stories nicht. Mit ein wenig Übung werden Sie ein Gefühl für das richtige Maß entwickeln.
  3. Instagram Stories sollten abwechslungsreich und ansprechend bleiben. So stellt es immer eine angenehme Abwechslung dar, wenn zwischen Bildern und Videos variiert wird. Nutzen Sie Insta Stories außerdem, um sich nahbar zu zeigen: Ihre Mitarbeiter sind bei der Vorstellung neuer Produkte oder Leistungen gefragt.
  4. Wer Umfragen erstellt, sollte den Fokus nicht nur darauf legen, dass die potenziellen Kunden mit dem Unternehmen agieren, sondern sich auch mit den Ergebnissen beschäftigen. Möglicherweise verbergen sich hier spannende Inspirationen, die im Zusammenhang mit einem neuen Produkt beachtet werden können, oder die als Anregung für eine neue Promotion dienen. Beliebt sind zum Beispiel „This or that“-Stories, bei denen Nutzer zwischen zwei Bildern bzw. Produkten wählen. So erhalten Sie einen Einblick in die Beliebtheit Ihrer Produkte.
Insta Story Dos und Donts

Fazit

Mittlerweile haben viele Unternehmen erkannt, dass ein Verzicht auf Instagram Stories bedeuten würde, wertvolles Potenzial zu verschenken.

Die Vorteile der Insta Stories liegen auf der Hand:

  • Insta Stories bieten abwechslungsreiche Gestaltungsmöglichkeiten
  • Die Stories sind direkt sichtbar und erzielen hohe Reichweiten
  • Die Interaktion der Nutzer kann vergleichsweise einfach angeregt werden

Daher ist es für viele zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht nur die klassischen Postings, sondern auch die Stories für ihre Zwecke zu nutzen. Schon nach einer kurzen Übungsphase und nachdem Sie sich mit den entsprechenden Funktionen vertraut gemacht haben, können Sie Ihren Instagram Kanal so noch vielseitiger, frischer und moderner nutzen. Besondere Inhalte, spannende News und alles, was möglichst schnell vermittelt werden muss, gehört in die Insta Story!

Sie möchten mit professionellem Social Media Marketing durchstarten?

Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

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Dialogmarketing – Mittels Kundeninteraktion zur messbaren Reaktion

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Die Welt des Marketing verändert sich permanent und entwickelt sich immer weiter. Die Erkenntnis, dass personalisiertes Marketing mehr Erfolge erzielt und individuelle Ansprachen mehr Wirkung zeigen, existiert schon seit einiger Zeit. Deswegen entwickelte sich das Massenmarketing hin zum Direktmarketing. Kauf- sowie Kundenverhalten haben sich geändert und mit ihnen auch die Marketingmaßnahmen. So steht nun die Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen im Fokus des Dialogmarketing. Was Dialogmarketing auszeichnet und inwiefern es Teil des Direktmarketing ist, erfahren Sie hier.

Definition Dialogmarketing – was ist das eigentlich?

Dialogmarketing ist der neue Oberbegriff des modernen Marketing. Es umfasst alle interaktiven Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Dialogmarketing ist nicht von Direktmarketing abzugrenzen, sondern stellt eine Weiterentwicklung beziehungsweise einen Teilaspekt davon dar. Beides geschieht personalisiert und ist auf das Interesse des Kunden ausgerichtet. Der Kunde wird direkt, zum Beispiel mithilfe personenbezogener Angebote wie Geburtstagsmails, angesprochen.

Dialogmarketing geht einen Schritt weiter und zeichnet sich durch die Interaktion aus. Es findet also ein Dialog zwischen Ihnen als Unternehmen und Ihrem Kunden statt. Ziel ist es, eine Reaktion des Kunden zu generieren, die zudem messbar ist. Response-Elemente und Call-to-Actions (CTA) verhelfen Ihnen zu einem wechselseitigen Austausch. Das kann in Form von Rückrufen, dem Scannen von QR-Codes, der Anmeldung zu einem Newsletter oder durch das einfache Klicken auf eine Werbeanzeige passieren. Verschiedene Rabattaktionen und andere finanzielle oder emotionale Anreize können Ihnen außerdem helfen, Kunden zu einer sogenannten Response zu bewegen.

Dialogmarketing

Kernaspekt des Dialogmarketing ist also die Absicht, eine interaktive Beziehung zwischen Ihnen und dem Kunden zu entwickeln und messbare Reaktionen hervorzurufen. Zwar liegt der Ursprung des Dialogmarketing in der immer größer werdenden Digitalisierung, aber neben den Online-Möglichkeiten ist auch der ganz klassische Dialog face-to-face oder via Telefon ein Teil davon.

Prof. Dr. Michael Bernecker"Der Vorteil von Dialogmarketing besteht vor allem darin, dass Marketingmaßnahmen durch die Kundenantwort oder Reaktion direkt messbar werden. Dadurch können Sie personenbezogene Daten auswerten sowie analysieren und mithilfe dieser Kennzahlen Optimierungspotenziale schnell sichten! So ist die heutige Erfolgskontrolle Ihrer Marketingaktivitäten noch einfacher!"

– Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Ziele des Dialogmarketing

Aus diesem Grund muss Dialogmarketing immer darauf ausgerichtet sein, eine messbare Response zu generieren. Dadurch können Sie unter anderem die Kundenbindung und -beziehung stärken. Sammeln Sie Adressen und gewinnen so Neukunden. Durch die Schaffung verschiedener Touchpoints soll die Leadgenerierung verbessert werden. Das oberste Ziel ist es, eine interaktive Kundenbeziehung aufzubauen und somit erfolgreiches Leadmanagement zu betreiben. Weiterhin kann Dialogmarketing Ihnen dabei helfen, die Markenbekanntheit Ihres Unternehmens zu erhöhen. Es geht darum, dass Sie positiv von Ihren Kunden wahrgenommen werden und somit Ihr Image durch eine starke Kundenbeziehung fördern.

Akquise 4.0 – Modernes Lead Management B2B

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Formen des Dialogmarketing

Dialogmarketing kann über klassisches Marketing genauso gut wie über Online Marketing betrieben werden, solange die Möglichkeit einer Antwort seitens des Kunden besteht.

Im Folgenden werden verschiedene Formen und Möglichkeiten des Dialogmarketing aufgezeigt:

Techniken des Dialogmarketing

Eine Möglichkeit ist beispielsweise das E-Mail-Marketing. Darunter fallen allgemeine Mailings sowie auch Newsletter. Auf Ihrer Unternehmenswebsite können Sie, beispielsweise mit Hilfe verschiedener Call-to-Action-Elemente auf Ihrem Blog oder auch einer Chatbot-Funktion, Responses generieren. Auch die klassische Printwerbung kann durch die Platzierung von QR-Codes als Kanal des Direktmarketing eingesetzt werden. Selbst die einfache postalische Antwort des Kunden gehört dazu, auch wenn dieser hier selbst sehr aktiv werden muss.

Letztendlich gibt es eine Unmenge an Möglichkeiten, um Reaktionen im Dialogmarketing hervorzurufen. Sie sollten sich jedoch nicht nur für eine dieser Möglichkeiten entscheiden – die Kombination ist der Schlüssel zum Erfolg! Setzen Sie auf verschiedene Kanäle und verbinden Sie diese miteinander. Schaffen Sie mehrere Response-Möglichkeiten und Touchpoints, um es Ihren Kunden so einfach wie möglich zu machen, mit Ihnen zu interagieren!

Marketingleiter

Sechs Tipps für ein professionelles Dialogmarketing

1. Zielgruppendefinition und Personalisierung

Für eine individuelle Ansprache reicht es nicht, den Kunden, beispielsweise in Mailings, lediglich mit dem Namen anzusprechen und schon ist die Massenmail personalisiert. Sie müssen Ihre Zielgruppe sowie deren Wünsche und Bedürfnisse kennen, um sie richtig ansprechen zu können. Geben Sie Ihren Kunden einen echten Mehrwert!

2. Einfache Kontaktmöglichkeiten

Wie bereits erwähnt, ist es sinnvoll, verschiedene Berührungspunkte zu schaffen und dabei mehrere Kanäle zu nutzen. Wichtig ist jedoch bei all diesen Kanälen, dass sie eine einfache Reaktion und Antwort ermöglichen – beispielsweise durch einen einfachen Klick oder das Scannen des QR-Codes. Leiten Sie Ihre Kunden nicht unnötig durch eine komplizierte und lange Abfrage diverser Daten.

4. Permanenter Prozess im Leadmanagement

Das Kundenbeziehungsmanagement hört nie auf! Sie wollen Ihre Kunden bei sich behalten? – dann kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Maßnahmen und bleiben Sie dran!

5. Zieldefinition

Überlegen Sie sich vorher, was Sie erreichen möchten. Möchten Sie beispielsweise neue Kunden gewinnen oder vor allem die Kundenbindung stärken? Legen Sie im Vorfeld fest, wie Sie das messen können! Die Datenqualität ist von großer Wichtigkeit – erheben Sie nicht einfach alles, sondern die richtigen Daten, um Ihre Ziele zu messen!

6. Rechtliche Rahmenbedingungen kennen!

Kennen Sie die rechtlichen Bedingungen der Datenerhebung! Achten Sie beispielsweise bei der Sammlung von E-Mail-Adressen auf die Einwilligung und Bestätigung des Kunden. Die DSGVO hat hier eindeutige Richtlinien aufgestellt, an die Sie sich halten sollten!

Erfolgskontrolle im Dialogmarketing

Durch Dialogmarketing ist das Controlling Ihrer Marketingmaßnahmen einfacher als früher! Dabei können Sie auf diverse Tools wie Google Analytics, Piwik, Adobe oder auch comScore zurückgreifen. Legen Sie Ihre KPIs im Vorfeld fest und werten Sie die verschiedenen Kennzahlen aus. So können Sie Ihre Marketingarbeit analysieren und spiegeln. Kennzahlen können beispielsweise die Öffnungsraten von E-Mails, die Klickraten bei Bannern und Ads, die Absprungraten auf Ihrer Website und viele weitere sein. Betreiben Sie erfolgreiches Tracking – wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Marketingziele von Beginn an so formulieren, dass sie auch messbar sind.

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Sie möchten Ihr Controlling erfolgreich umsetzen? In unserem Seminar Performance Marketing befassen Sie sich mit dem Grundkonzept der Performance Messung. Sie lernen verschiedene Methoden kennen, um den Erfolg also die Performance Ihrer Marketingmaßnahmen zu messen sowie zu verbessern. Informieren Sie sich hier über die genauen Inhalte und aktuelle Termine:

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