Videokurs – Was ist das und wo wird er eingesetzt?

Ein Videokurs hat das Ziel, seinen Zuschauern bestimmte Inhalte näher zu bringen und dadurch eine Erklärung oder Anleitung zu geben. Dies geschieht, indem sich der Referent bei der Umsetzung, Erklärung oder dem Ausführen von Tätigkeiten, der zu lehrenden Inhalte filmt. Bei einem Videokurs kann grundsätzlich zwischen zwei Varianten unterschieden werden: Dem Screencast und dem Video mit Besetzung.

Videokurs

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Videokurs: Der Screencast

Bei einem Screencast handelt es sich um ein Video, bei dem nur der Inhalt des Bildschirms, z.B. am Laptop, aufgenommen wird. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Videokurs über eine bestimmte Software aufgezeichnet wird, wie Excel oder Photoshop. Zusätzlich kann das Video dann noch besprochen werden, indem die im Video gezeigten Aspekte erläutert werden. Dies kann gleichzeitig, während des Videodrehs erfolgen oder das Video kann im Nachhinein besprochen werden. Ebenso ist es möglich eine Präsentation zu erstellen und die Themen der Präsentation in einem Videokurs wiederzugeben. Es gibt diverse kostenlose Programme, die dabei helfen, einen Screencast aufzuzeichnen. Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Programme, welche meist eine breitere Auswahl an Funktionen bieten.

Inhalte die überwiegend über Screencasts transportiert werden:

  • Installationsvorgänge
  • Bedienung einer Software
  • Neue Eigenschaften einer Software darstellen
  • Darstellen von Softwarebugs, wodurch es Entwicklern möglich ist, diese zu beheben
  • Im Marketing zur Vorstellung von Neuheiten

Screencasts sind kurze, meist 5 bis 10 Minuten lange Videos, die kleine Teilaspekte eines Produkts oder aber Software wiedergeben. Ein Videokurs dieser Art kann häufig als Werbemaßnahme genutzt werden. Heutzutage hört man im Internet häufig den Begriff: Let’s Play. Dies ist auch eine Form des Screencast, bei dem zum Beispiel Videoinhalte dargestellt werden. Dies dient aber überwiegend der Unterhaltung und stellt keinen Kurs dar.

Ein Screencast kann zum Beispiel eine kurze Sequenz zur Durchführung einer Keyword-Analyse sein.

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Kosten eines Screencasts

Die Kosten für die Herstellung eines Videokurses in Form eines Screencasts sind sehr gering. Meist belaufen sich diese auf einmalige Anschaffungskosten, für z.B. ein Mikrofon. Mikrofone gibt es in verschiedenen Preiskategorien, je nach Qualität und Zubehör. Höhere Investitionen finden sich bei der Videobearbeitungssoftware. Hier gibt es viele verschiedene Programme, auf die zurückgegriffen werden kann. Eine Investition lohnt sich aber meist, da zusätzliche und bessere Funktionen zur Bearbeitung des Videokurses vorhanden sind. Zudem kann es vorkommen, dass bei kostenlosen Videobearbeitungsprogrammen das Video nur eine bestimmte Dauer haben darf, zum Beispiel eine maximale Videolänge von 5 Minuten.

Videokurs: Video mit Besetzung

Bei einem Video mit Besetzung steht eine Person selber vor der Kamera. Diese Form des Videokurses lohnt immer dann, wenn etwas gezeigt werden soll, was allein über die Stimme oder über den Bildschirm nicht ausreichend dargestellt oder erklärt werden kann. Zum Beispiel Erklärvideos ,wie Fitnesskurse oder Nähanleitungen. Um solche Videokurse aufzunehmen, ist eine Kamera Voraussetzung. Die Anschaffung eines guten Mikrofons empfiehlt sich, da die internen Mikrofone häufig einen minderwertigen Klang haben. Ein externes, hochwertiges Mikrofon kann den Klang deutlich verbessern und dem Videokurs eine höhere Qualität geben. Wenn es noch professioneller sein soll, können ebenso Studioleuchten zum Einsatz kommen, um eine gute Beleuchtung zu gewährleisten. Auch hier kann zuerst das Video aufgenommen und dann der Ton dazu eingesprochen werden. Alternativ lässt sich dies auch direkt während der Aufnahme umsetzen. Eine weitere verbreitete Form dieser Videokurse sind sogenannte „Vlog’s“ die zum Beispiel Unternehmungen oder den Alltag von Personen zeigen. Vlogs dienen allerdings, wie „Let’s Plays“ überwiegend der Unterhaltung.

Beispiel Erklärvideo

Kosten eines Videos mit Besetzung

Die Kosten der Herstellung eines Videos dieser Variante, hängen wie bei dem Screencast von der Qualität und dem Ziel des Videokurses ab. Allerdings sind hier höhere Anschaffungskosten in Form einer Kamera und eines Stativs notwendig. Des Weiteren kann ein externes Mikrofon gekauft werden, um die Tonqualität des Videokurses zu verbessern. Auch Studioleuchten können als zusätzliches Equipment gekauft werden. Kameras gibt es in jeglichen Preiskategorien. Brauchbare Kameras starten ca. bei 100,00 € und haben preislich fast keine Grenze. Kamerastative gibt es schon ab 10,00 €. Bei externen Mikrofonen kann man zwischen Mikrofonen unterscheiden, die an der Kamera angebracht werden können oder die am PC angeschlossen werden, falls das Video im Nachhinein besprochen wird. Aber auch hier gibt es billigere Varianten und sehr teure. Studioleuchten sind verhältnismäßig nicht ganz billig. Gute, brauchbare Studioleuchten starten bei ca. 50,00 €. Sollen die Videokurse professionell aussehen, sollte man auch bei der Videosoftware nicht sparen.

Natürlich kann es auch eine Kombination der beiden Varianten geben. Zum einen wird der Bildschirminhalt übertragen und zum anderen gleichzeitig die erklärende Person gezeigt, die Kommentare und Erklärungen sprachlich hinzufügt. Dies kann zum Beispiel in Form eines Webinars passieren. Hierbei besteht sogar die Möglichkeit, das Webinar in Echtzeit, also live, zu übertragen.

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