Schlagwort-Archive: Branding

Domain-Name

Wer sich mit der Neugestaltung einer Webseite befasst, wird bereits früh vor eine wichtige Frage gestellt: Welchen Domain-Namen möchte und sollte ich wählen? Es ist sinnvoll, in diese Überlegung und Entscheidung ein wenig Zeit zu investieren. Immerhin handelt es sich bei der Domain um ein stets präsentes Merkmal, mit dem Internetnutzer mit als erstes konfrontiert werden.

Domain-Name

Darum ist der Domain-Name so wichtig

Keine Frage: es kann mitunter schwer sein, einen richtig guten Domain-Namen zu finden. Allein schon deswegen, weil viele eingängige Namen möglicherweise belegt sind oder schlicht nicht zum eigenen Unternehmen passen. Sich aber lediglich aufgrund der Einfachheit und einer möglichen Zeitersparnis für den erstbesten Domain-Namen zu entscheiden, ist definitiv der falsche Ansatz! Immerhin wird ein Unternehmen auch mit seiner gewählten Domain identifiziert. Die Gründe, weshalb ein Domain-Name wichtig ist, sind vielseitig. Die folgende Auflistung gibt einen kleinen Einblick:

  1. Domain-Namen sind auch mit Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung Daher lohnt es sich so gut wie immer, die jeweilige Branche über die Domain „anzuschneiden“. Auf diese Weise kommen beispielsweise potenzielle Kunden, die sich für Leistungen aus dem Bereich Handwerk interessieren, oft eher auf die eigene Seite, wenn „Handwerk“ auch in den Domain-Namen integriert wurde.
  2. Der Domain-Name kann zu einem erfolgreichen Branding und einem hohen Wiedererkennungswert beitragen. Dies gilt jedoch selbstverständlich nur dann, wenn auch auf weitere Bereiche, wie zum Beispiel eine überzeugende Corporate Identity und eine hohe Authentizität, Rücksicht genommen wurde.
  3. Weiterhin sollte nicht vernachlässigt werden, dass durch einen Domain-Namen die Außenwirkung bzw. das Image eines Unternehmens beeinflusst werden kann – sowohl positiv als auch negativ. Am deutlichsten wird das Ganze sicherlich, wenn man sich eine Domain mit einem Rechtschreibfehler vorstellt.
  4. Ein aussagekräftiger Domain-Name bietet dem potenziellen Kunden bzw. dem Webseitenbesucher ein hohes Maß an Sicherheit. Denn: oft reicht ein Blick auf die URL, um herauszufinden, in welchen Bereichen das Unternehmen bzw. der betreffende Online-Shop tätig ist. Viele Verbraucher wissen ein hohes Maß an Klarheit zu schätzen.

Wer sich – vielleicht im Brainstorming mit dem Team – ein wenig Zeit nimmt, um verschiedene Optionen durchzugehen, kann eine wunderbare Basis für einen wiedererkennbaren und nachhaltigen Domain-Namen schaffen. Fragen wie „Wofür steht mein Unternehmen?“, „Wie kann ich den Unternehmensnamen in der Domain darstellen, ohne dass die URL zu lang wird?“ und „Wie kann ich sicherstellen, dass meine Kunden sich meinen Domain-Namen gut merken können?“ können weiterhelfen, wenn es darum geht, die „perfekte“ Variante zu finden.

Bauen Sie Ihr Wissen in unseren Online Marketing Seminaren aus

Wirksame Strategien für Ihren eigenen Webauftritt lernen Sie in unseren Online Marketing Seminaren. Hilfreiche Tipps & Tricks für die perfekte Website und Domain erhalten Sie im Online Marketing kompakt Seminar. Wie Sie die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens in den Online-Medien deutlich verbessern, lernen Sie in unseren Seminar zum Thema Content Marketing und Social Media Marketing. Erweitern Sie jetzt Ihr Wissen!

Zusatztipp: Fällt es schwer, sich für einen bestimmten Domain-Namen zu entscheiden, kann es auch helfen, die eigenen Kunden mit in den Prozess einzubeziehen. Diese liefern mitunter weitere Inspirationen und sind immerhin auch diejenigen, die besonders häufig mit dem Domain-Namen konfrontiert werden.

Weitere Schritte – so findet man den passenden Domain-Namen

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einem Mix aus Brainstorming und Kundenbefragung um eine tolle Möglichkeit, verschiedene Varianten des möglichen Domain-Namens auszuschließen oder besonders stark in den Fokus zu rücken.

Oftmals steht am Ende dennoch mehr als eine Option zur Auswahl. Und nun? Glücklicherweise gibt es auch hier eine Lösung, die dabei hilft, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Diese besteht darin, die verschiedenen Domain-Namen einem letzten Check zu unterziehen und sie in Bezug auf die folgenden Punkte näher zu beleuchten:

  1. Wer die einzelnen Vorschläge einander gegenüberstellt, bemerkt sicherlich schnell, dass einige Domains unkomplizierter sind als andere. Als „Faustregel“ gilt es, sich für eine Variante zu entscheiden, die sich die Zielgruppe leicht merken kann.
  2. Viele Unternehmen wünschen sich von ihren Mitarbeitern, dass diese sich – gerade dann, wenn es sich um einen Online-Shop handelt – mit dem Domain-Namen am Telefon melden. Ob dies möglich ist, sollte im Vorfeld natürlich ebenfalls geprüft werden. Hier haben vor allem die Namen die Nase vorne, die kurz und prägnant, aber dennoch aussagekräftig, sind.
  3. Es gibt durchaus Domain-Namen, die gut klingen, aber Fragen hinterlassen. Eine Domain gilt dann als „perfekt“, wenn klare Rückschlüsse auf die betreffende Seite gezogen werden können.
  4. Viele Experten raten davon ab, zwei oder gar mehr Bindestriche in eine Domain zu integrieren. Wer in seiner Vorauswahl dennoch Varianten mit mehreren Bindestrichen aufgenommen hat, sollte überprüfen, ob sich diese nicht auch ohne realisieren lassen. Hierbei handelt es sich um kein No-Go, aber um einen Aspekt, der den Lesefluss stören kann.

Letztendlich braucht es meistens viel Geduld, um den passenden Domain-Namen zu finden. Es wäre definitiv falsch, Entscheidungen hier übers Knie zu brechen. Immerhin handelt es sich bei einer Domain um ein „Detail“, das das betreffende Unternehmen in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach lange begleiten wird. Daher gilt: Brainstorming betreiben, gegebenenfalls Feedback beim Kunden einholen und ein anschließendes Auswahlverfahren durchführen. Auf diese Weise sollte sichergestellt sein, dass am Ende alle (auch die Suchmaschinen) zufrieden sind.

Domain-Namen finden
Online Marketing Manager (DIM)

Online Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager/ in (DIM)

Domain? Usability? Conversions? Landing Pages? Lernen Sie in diesem Online-Lehrgang die gesamte Klaviatur des Online Marketing kennen und speziell, was für eine optimierte Website wichtig ist. Ihr Einstieg ist jederzeit möglich. Dieser Lehrgang bietet Ihne eine flexible Lösung sich im Online Marketing zu spezialisieren.

So sichert man sich seine Domain

Die gute Nachricht: wurde die eigene Wunsch-Domain erst einmal gefunden, stellt es in der Regel keine große Herausforderung dar, sie sich auch zu sichern. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft weiter!

  1. Zunächst ist es wichtig, sich auf die Suche nach einem Domain-Anbieter zu machen. Hier gibt es teilweise deutliche Unterschiede. Daher ist es ratsam, die Preise und Konditionen miteinander zu vergleichen, um genau die Variante zu finden, die am besten zum eigenen Bedarf passt.
  2. Auf den Seiten der Anbieter kann dann ganz einfach geprüft werden, ob die jeweilige Wunsch-Domain noch frei oder schon besetzt ist. An dieser Stelle wird es noch einmal spannend. Hier sind diejenigen im Vorteil, die für den Notfall noch einen Plan B in petto haben.
  3. Wenn seitens des Domain-Anbieters grünes Licht gegeben wird, kann die Domain gekauft werden. (Achtung! Der Domain-Anbieter ist natürlich nicht verantwortlich, wenn mit der betreffenden Domain Markenrechte verletzt werden. Dies gilt es selbst – oft auch mit einem Marken- und Patentanwalt – zu überprüfen.)
  4. Wer Bedarf an mehreren Domains zum Beispiel mit .de und .com Endung hat, kann sich diese gleich mitsichern.
  5. Liegen alle Domain-Namen im Warenkorb, muss der Einkauf nur noch abgeschlossen werden. Hier unterscheidet sich das Domain-Shopping nicht vom herkömmlichen Online-Shopping. Alle wichtigen Daten, wie Name, Adresse usw. werden abgefragt. Dementsprechend müssen die betreffenden Felder lediglich ausgefüllt werden.
  6. Im letzten Schritt braucht es noch ein wenig Geduld. In den meisten Fällen gehören die Domain-Namen jedoch nach wenigen Stunden schon dem Käufer.

Wurde die Domain gesichert und freigeschaltet, kann es auch schon losgehen! Basierend auf den oben genannten Punkten steht nun die Basis für ein (hoffentlich) erfolgreiches Online-Business.

Sie möchten Ihre Website optimieren und digital ausbauen?

Unsere Experten unterstützen Sie bei Ihrer digital Strategie! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Katharina SilberbachKatharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
E-Mail senden

 

Digital Branding – Wichtiger Erfolgsfaktor im Markenaufbau

Das Branding dient dem Aufbau und der Verbreitung der eigenen Marke. Im Digital Branding werden hierfür die digitalen Kanäle genutzt. Weil die Digitalisierung fortschreitet, ist das Digital Branding für Unternehmen mittlerweile unumgänglich. Im Verlaufe der Digitalisierung wurde es so zum wichtigsten Erfolgsfaktor im Markenaufbau. Wie wird beim Digital Branding vorgegangen und was sind die kritischen Details zur erfolgreichen Umsetzung?

Vorgehensweise und zentrale Kriterien beim Digital Branding

Ein Paradebeispiel für ausgefeiltes Digital Branding sind die Arbeiten von Instyle Productions im Markenaufbau und der PR. Die Agentur agiert global und vollzieht seit Jahren Marketingmaßnahmen für Unternehmen. Erfolg und Popularität hat die Agentur klaren Konzepten zu verdanken, die im Branding genutzt werden. Zudem hat die Agentur erkannt, dass in heutigen Zeiten der Fokus im Markenaufbau auf die digitalen Kanäle gelegt werden muss. Unter dem Motto „Think Digital“ reagiert die Agentur auf die Veränderungen in der Wertschöpfungskette, die sich in den letzten Jahren stärker manifestieren und entwickelt zielgruppengerechte Designs für ideales Digital Branding.

An vorderster Stelle bei diesem Ablauf steht eine strategisch durchgeplante Markenentwicklung, die sich von dem herkömmlichen Offline-Branding kaum unterscheidet:

  1. Der Marke einen Namen zuordnen und die Marke visualisieren.
  2. Marke mit ihren Angeboten und Alleinstellungsmerkmalen positionieren.
  3. Strategie zur Verbreitung der Marke entwickeln.

Anschließend wird die Marke verbreitet. Angebote werden beworben, Flyer ausgehangen, Slogans platziert. In den Verbreitungswegen unterscheidet sich das Digital Branding vom analogen Branding jedoch erheblich. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten, der eigenen Zielgruppe ein individualisiertes Markenerlebnis zu offerieren. Zudem ist die Menge der Customer Touchpoints – Kontaktpunkte mit Kunden – beim Digital Branding wesentlich höher. Weil die Konkurrenz aufgrund der einfachen Unternehmensgründung über das Internet zahlreich ist, ist es notwendig, aus sämtlichen Kanälen zu schöpfen. Diese müssen im Digital Branding hochqualitativ, kreativ und einzigartig mit Inhalten bespielt werden.

Vertiefen Sie Ihr Wissen im Bereich Digital Branding!

Lassen Sie die Konkurrenz hinter sich und erweitern Sie Ihr Wissen mit einem Seminar. Mit unserem breitgefächerten Angebot, können Sie individuell entscheiden wo Ihr Weiterbildungsschwerpunkt liegen soll: Suchen Sie einen Einstieg in die Welt des Online Marketing oder Social Media Marketings? Dann besuchen Sie unsere Grundlagenseminare Online Marketing kompakt und Social Media Marketing und erhalten Sie einen kompakten Überblick. Oder fokussieren Sie sich auf einen Kanal und implementieren Sie effektive Strategien für Facebook, Instagram, LinkedIn uvm.
Eine Übersicht über alle Seminare finden Sie hier.

Verbreitungskanäle im Digital Marketing

Digital Marketing
Neben der Website als Grundstein sind die Sozialen Netzwerke und das Newsletter-Marketing zwei relevante Verbreitungskanäle. Pixabay.com © geralt

Die Website dient als Visitenkarte eines Unternehmens. Bereits hier bestehen Möglichkeiten, die offline nicht gegeben sind. Verkauft ein Unternehmen mehrere Produkte oder Dienstleistungen, bei denen die Zielgruppen variieren, ist entsprechend der jeweiligen Zielgruppe und des Produkts ein individueller Aufbau der Web-Kategorien möglich: Farben, Logo-Gestaltung und Ansprache der Zielgruppe sind verschieden gestaltbar.

Neben der Website sind die Sozialen Medien im Digital Branding gefragt:

Diese und weitere Soziale Netzwerke erlauben aufgrund der vielen aktiven Nutzer ein reichweitenstarkes Marketing. Der Vorteil, dass Nutzer durch die Verwendung der Sozialen Netzwerke viele Daten über und von sich preisgeben, stellt hohe Datenmengen zur Verfügung. Aufgrund dieser sogenannten „Big Data“ haben Unternehmen ein Fundament, auf dem sie Werbekampagnen mit höherer Präzision schalten. Doch nicht nur für Werbungen sollten Unternehmen die Sozialen Netzwerke nutzen: Soziale Medien sind in erster Linie ein Kommunikationsmedium für Freunde und Bekannte untereinander. Unternehmen, die diesem Konzept folgen, indem sie z. B. interne Einblicke gewähren und ihre Ideale und Wertvorstellungen an die Masse herantragen, gewinnen in den Sozialen Medien an Sympathie. Soziale Netzwerke sind also erst in zweiter oder dritter Linie ein Instrument zur Ausspielung bezahlter Werbeanzeigen. In erster Instanz sind sie für den organischen Markenaufbau durch regelmäßige Posts, Stories und andere Beitragsarten sinnvoll.

Ein weiterer Verbreitungskanal im Digital Branding ist das Newsletter Marketing. Kunden, die sich in den Mail-Verteiler eines Unternehmens eintragen, erhalten Newsletter zugespielt. Durch E-Mail-Marketing-Tools lassen sich die Newsletter individualisieren. Tagging als Funktion erlaubt es, den Nutzern Interessen zuzuteilen, um interessenbasierte Newsletter auszuspielen. Auf analogem Verbreitungsweg wäre das nicht realisierbar. Hat ein Kunde ein Magazin abonniert und bekommt es zugeschickt, dann erhält er dasselbe Magazin wie alle anderen Kunden. Schließlich kann nicht jedes Magazin im Druck individualisiert werden. Bei Newslettern ist es allerdings anders: Durch den digitalen Verbreitungsweg werden nur Newsletter gestaltet und versandt, die zu den Interessen der Kunden passen.

Weitere Verbreitungskanäle im Digital Branding erschließen sich im Zuge der lokalen Suchmaschinenoptimierung (Local SEO) durch die Business-Einträge in den Suchmaschinen. Hier kann in Form eines Reputationsmanagements positiv zum Markenaufbau beigetragen werden. Zusätzliche Werbemöglichkeiten bieten Gastbeiträge und Kooperationen mit anderen Unternehmen.

Digital Brand Manager

Online Zertifikatslehrgang Digital Brand Manager (DIM)

Werden Sie aktiv und bilden Sie sich weiter zum/r Digital Brand Manager/in. In nur 10 Online-Modulen lernen Sie, wie Sie eine wirksame und effektive Digital Branding Strategie aufbauen und Ihre Marke digital vermarkten und über alle Touchpoints hinweg kommuniziern. Starten Sie jederzeit!

Qualität ist im Digital Branding entscheidend

Weil die Konkurrenz durch die Digitalisierung branchenintern und branchenübergreifend für sämtliche Unternehmen zunimmt, ist Qualität im Digital Branding eine zentrale Anforderung. Sämtliche Marketing-Maßnahmen müssen konsistent auf allen passenden Kanälen wiedergegeben werden. Dies ist eine Herausforderung, denn bei der Nutzung von bis zu acht Kanälen kann es in der Vermittlung der Werbebotschaften zu Widersprüchen kommen. Ein inhaltlich sinnvolles Marketing ist an allen Customer Touchpoints essenziell, damit das Digital Branding widerspruchslos und wirkungsvoll verläuft.

Im weiteren Verlauf stellt sich die Frage, ob das Unternehmen die Bereitschaft zeigt, in eine technisch hochqualitative Ausführung des Marketings zu investieren. Die Website muss responsiv programmiert sein und neueste Technologien wie HTML 5 und CSS 3 zum Einsatz kommen. Eine zusätzliche Entwicklung von Apps für Mobiltelefone ist ein Entgegenkommen für die Nutzer, das ebenfalls zu einer größeren Reichweite beiträgt. Zum verbesserten Markenaufbau ist regelmäßig von Visualisierungen Gebrauch zu machen – ob in Form von Illustrationen oder Videos. Auf der Höhe der Zeit sind aktuell Animationsfilme, weil sie Sachverhalte einfach veranschaulichen.

Ein weiteres populäres Thema für Unternehmen im Digital Branding ist das Influencer Marketing. Dabei können prominente Personen eingebunden werden, um Werbung für eine Marke zu machen. Die Reichweite ist enorm, aber die Konversions lassen hier häufig zu wünschen übrig, weil Prominente und Stars eine breite Zielgruppe haben. Gezielter lässt sich die Marke durch Micro Influencer aufbauen. Ein Micro-Influencer, der spezialisiert auf Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens ist oder verwandte Themen behandelt, könnte Werbung im Namen des Unternehmens machen. Ferner existiert eine dritte Art von Influencern, von der heutzutage selten Gebrauch gemacht wird: Die Corporate Influencer. Hierbei handelt es sich um Mitarbeiter, die vom Unternehmen als Influencer aufgebaut werden, um mit fachlicher Expertise maximal glaubwürdig die Marke zu vertreten.

Sie möchten Ihre Marke digital etablieren und stärken?

Unsere Experten der Digitalagentur milaTEC helfen Ihnen gerne bei der Konzeption und Umsetzung einer Digital Branding Strategie! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
E-Mail senden

 

#DigitalBranding #DigitalBrand #digitaleMarkenentwicklung

Branding – Wenn ein Unternehmen für seine Philosophie bekannt ist

Unter Branding versteht man den gezielten und aktiven Aufbau einer Marke. Die Zielsetzung, die sich hinter einem erfolgreichen Branding verbirgt, ist einfach: es geht darum, die besagte Marke durch bestimmte Charakteristika von den Mitbewerbern abzuheben und Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln. Im besten Fall werden somit mit einem Unternehmen positive Assoziationen verbunden.
Ein Aspekt, der hierbei oft in Vergessenheit gerät, ist die Tatsache, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, ein Branding für eine neue (oder eine bereits bestehende Marke) zu realisieren. Zudem sollten einige Tipps berücksichtigt werden, damit auch wirklich sichergestellt ist, dass das betreffende Unternehmen im vollen Umfang profitieren kann.

Welche Arten von Branding gibt es?

Wie bereits in den ersten Abschnitten angedeutet: das „klassische Branding“ gibt es mittlerweile nicht mehr. Vielmehr haben Unternehmen verschiedene Möglichkeiten, wenn es darum geht, sich selbst möglichst positiv „zu branden“.

Die Markenentwicklung

Bei der Markenentwicklung geht es – wie die Bezeichnung schon sagt – tatsächlich darum, eine Marke grundsätzlich zu entwickeln. Gerade Start Up Unternehmen fragen sich häufig, wie sie von ihrer eigenen Zielgruppe gern gesehen werden und welche Botschaften sie vermitteln möchten. Wer hier von Vornherein seinen Fokus richtig setzt, kann in vielfacher Hinsicht profitieren. Je nach Unternehmensgröße hilft oft ein Brainstorming weiter. Fragen wie: „Welches Gefühl wollen wir transportieren?“ oder „Wo stehen wir?“ können schon dabei helfen, eine grobe Strategie zu entwickeln.
Die Bezeichnungen „MarkenENTWICKLUNG“ zeigt jedoch auch auf, dass es sich bei einem einmal aufgebauten Image um kein festes Konstrukt handeln muss. Es gibt viele äußere und interne Einflüsse, die dafür sorgen können, dass eine Marke neu ausgerichtet (und dementsprechend „gebranded“) werden muss.

Ein Impulsgeber für die Markenentwicklung bildet eine Markenworkshop.

Das Digital Branding

Viele Unternehmen bzw. Marken sind mit ihren Angeboten im Internet vertreten. Hieraus ergibt sich, dass ein Branding auch immer in digitaler Hinsicht erfolgen sollte. Besonders unkompliziert gestaltet sich dieses Vorhaben über Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken und das Erstellen einer eigenen Homepage. Sobald die Zielgruppe mit der betreffenden Marke im Internet in Berührung kommt, sollte ein klarer Wiedererkennungswert dafür sorgen, dass hier keine Fragen offenbleiben. Auch die Firmenphilosophie, für die das betreffende Unternehmen „im echten Leben“ bekannt ist, sollte in der virtuellen Welt weiter transportiert werden. Ein hoher Qualitätsanspruch ist definitiv hilfreich, wenn es unter anderem darum geht, im www neue Kunden zu akquirieren. Ein klassisches Beispiel: eine Homepage im Responsive Design ist heutzutage so gut wie Pflicht.

Digital Brand Manager

Online-Zertifikatslehrgang: Digital Brand Manager/in

In unserem Online-Zertifikatslehrgang Digital Brand Manger/in (DIM) machen wir Sie fit für starken Marken. Sie lernen alles rund um den Aufbau und die Positionierung einer Marke im digitalen Raum. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Vertrauen Ihrer Kunden durch gezieltes Touchpoint-Management in Ihrer Online Customer Journey gewinnen und wie Sie den Wiedererkennungswert Ihrer Marke auch im Netz hochhalten. Alle Lerninhalte des Online-Zertifikatslehrgangs stehen Ihnen online zur Verfügung, wodurch Sie sich flexibel von zu Hause oder unterwegs weiterbilden können.

Das Corporate Branding

Beim Corporate Branding handelt es sich – vereinfacht ausgedrückt – um mehr als lediglich produktbezogene Markenführung. Für Unternehmen geht es hier vielmehr darum, Vertrauen bei der betreffenden Zielgruppe zu schaffen. Oder anders: die Marke, die sich mit den Herausforderungen rund um Corporate Branding auseinandersetzt, arbeitet nicht „nur“ an ihrem Image, sondern auch direkt an der Bindung zum Kunden. Die Strategie geht damit über die Produktebene hinaus und hat es sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen als ganzheitliches Konstrukt in den Köpfen der Menschen zu manifestieren.

Das Local Branding

Local Branding arbeitet auf lokaler Ebene. Es geht darum, Produkte und Dienstleistungen in einem vergleichsweise regionalen Rahmen an den Kunden weiterzugeben. Ein Bestandteil, der in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt, sind die Absatzpartner vor Ort. Bei ihnen handelt es sich um wichtige Schnittstellen, mit denen unter anderem auch große Unternehmen ihre Verbundenheit zu einer bestimmten Region betonen und so ihre Zielgruppe noch weiter ausbauen können.

Das Personal Branding

Im Zeitalter von Influencern und Co. sollte auch der Bereich des Personal Brandings nicht vernachlässigt werden. Hierbei macht sich eine Person, zum Beispiel ein Prominenter, selbst zu einer Marke. Der Vorteil: Fans haben ohnehin bereits ein gewisses „Grundinteresse“ an dem betreffenden Menschen und interessieren sich dementsprechend wahrscheinlich auch für dessen Produkte. Eine Erfolgsgarantie gibt es hier – wie auch in anderen Bereichen – jedoch nicht. Wenn die Artikel nicht überzeugen, kann sich dies auch negativ auf das Image der jeweiligen Person auswirken.

Influencer Marketing Seminar

sie wollen mehr über Influencer-Marketing wissen? Unser Seminare Influencer Marketing bringt Ihr Wissen auf den neuesten Stand und befähigt Sie starke Marken mit der Hilfe von Influencern aufzubauen. Sie lernen, wie Sie das Thema strategisch angehen und welche Tools Ihnen bei der Wahl des passenden Influencers helfen können. Unsere nächsten Seminartermine finden Sie hier:

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Was macht erfolgreiches Branding aus?

Damit ein Branding funktionieren kann, ist es wichtig, dass mehrere Voraussetzungen erfüllt werden. Doch was bedeutet dies eigentlich im Detail?
Im ersten Schritt sollte das Selbstbild der Marke mit dem jeweiligen Fremdbild übereinstimmen. Vor allem der Faktor der Authentizität spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Ein Beispiel: es bringt nicht viel, wenn ein Unternehmen nicht müde wird, sich selbst als positiv und vertrauenswürdig darzustellen, diese Botschaft von der Zielgruppe jedoch nicht angenommen wird.
Die folgenden Punkte können dabei helfen, erfolgreiches Branding zu unterstützen:

  1. Kontinuität
    Selbstverständlich kann es sein, dass es nötig wird, sich als Marke neu zu erfinden. Dennoch sollte nach Möglichkeit ein möglichst einheitlicher Kurs gehalten werden. Werden Produktbezeichnungen, Logos usw. immer wieder neu kreiert, wirkt dies verwirrend auf die Zielgruppe. Der Wiedererkennungswert ist so nicht mehr gegeben.
  2. Stimmigkeit
    Logo, Slogan, Homepage, Außendarstellung und Co. sollten zum Unternehmen passen und ineinander greifen. Nur dann, wenn alle Details zusammenpassen, ergibt sich ein stimmiges Bild.
  3. Unverwechselbarkeit
    Ein erfolgreiches Branding sollte keine Zweifel offenlassen. Ein Logo, das an das Logo eines anderen Unternehmens erinnert, kann nicht nur verwirren, sondern auch strafbar sein. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich bei Fragen und Unsicherheiten mit den Vorgaben des Marken- und Patentamtes auseinandersetzen und/ oder einen Marken- und Patentanwalt zu Rate ziehen.
  4. Flexibilität
    Auch das beste Branding ist nicht in Stein gemeißelt. Wer bemerkt, dass ein ehemaliges Branding nicht mehr zur aktuellen Marke passt, sollte nicht zögern, entsprechend nachzujustieren.
Erfolgreiches Branding

Welche Branding Merkmale gibt es?

Spätestens dann, wenn es darum geht, ein Branding zu kreieren, fällt auf, auf wie vielen Ebenen hier gearbeitet werden muss. Die folgende Liste verschafft einen kleinen Überblick darüber, welche Details hier festgelegt werden müssen.

  • Markenwert
    Die Frage „Wie viel ist meine Marke wert?“ ist auf unterschiedlichen Ebenen interessant. Soll das betreffende Unternehmen beispielsweise besonders exklusiv sein oder sich an eine breite Zielgruppe richten? Antworten auf diese Fragen sind auch mit weiteren Überlegungen, zum Beispiel rund um die Preisgestaltung, verbunden.
  • Markenimage
    „Mit welchen Attributen soll meine Marke verbunden werden?“ – Auch hierbei handelt es sich um eine Überlegung, die mit Hinblick auf den schlussendlichen Unternehmenserfolg eine Rolle spielen kann. Denn: aus der Antwort auf diese Frage ergibt sich – zumindest zu einem großen Teil – die Zielgruppe.
  • Logo, Farben, Slogan
    Ein weiterer Bestandteil, der direkt mit dem Branding einer Marke verbunden wird, ist der Mix aus Logo, Farben und Slogan. Bei diesen Bestandteilen handelt es sich um die Details, die oft als erstes in den Fokus rücken und anhand derer entschieden wird, ob überhaupt ein grundlegendes Interesse daran besteht, sich weiter mit den betreffenden Produkten oder Dienstleistungen zu befassen. Daher erklärt es sich von selbst, weshalb das Motto „Der erste Eindruck zählt!“ gerade in diesem Bereich nicht vernachlässigt werden sollte.

Neben den erwähnten Merkmalen gibt es noch weitere Details, aus denen sich ein Branding zusammensetzt. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich in jedem Fall von einer professionellen Marketingagentur beraten lassen. Somit kann sichergestellt werden, dass alle wichtigen Punkte auf dem Weg ins Geschäftsleben und bei der Durchsetzung gegen Mitbewerber berücksichtigt werden.

Wir begleiten Ihre digitale Markenführung und begleiten Sie auf dem Weg mit einem maßgeschneiderten Brandingprozess. Sprechen Sie uns an!

Wie kommuniziert man das Branding an die Zielgruppe?

Gerade im Zeitalter des Internets ist es nicht schwer, ein kreiertes Branding an die jeweilige Zielgruppe zu kommunizieren. Wichtig ist jedoch, dass genau diese Kommunikation – beispielsweise über die Sozialen Netzwerke oder über die Homepage – einheitlich verläuft. Wer es hier schafft, kontinuierlich zu arbeiten, stellt sicher, dass seitens der Kunden in spe keine Fragen zu Image, Markenbotschaft und Co. offenbleiben.

Bei allen Vorteilen, die das Internet jedoch mit sich bringt, ist es auch wichtig, das Branding auch „im echten Leben“ an die Zielgruppe zu transportieren. Bereiche, in denen genau das besonders unkompliziert möglich ist, sind Messen, Firmenfeiern, Umfragen in Fußgängerzonen, besondere Aktionen für Neu- und Bestandskunden usw. .

Eine Marke hat sich als „besonders hip“ gebrandet? In diesem Fall sollten Mitarbeiter, die mit der Zielgruppe in Kontakt kommen, entsprechend locker auftreten, Kunden gegebenenfalls duzen usw. Wer es hier schafft, sich ein Alleinstellungsmerkmal aufzubauen, wird oft nicht nur für seine Produkte und Dienstleistungen, sondern auch für sein allgemeines Image bekannt. Ein Aspekt, der in einer Branche voller Mitbewerber nur von Vorteil sein kann.

Passendes Seminarangebot für Sie!

Sie möchten Ihr Wissen im Bereich Branding und einen starken Markenaufbau erweitern? Entdecken Sie unser Auswahl an praxisnahen Seminaren. Mehr Wissen im Bereich Online-Marketing und digitale Strategien erhalten Sie im Seminar Online Marketing kompakt. Wie Sie passgenau und systematisch Content für Ihre Zielgruppe schaffen und dabei deren Interesse wecken, erfahren Sie im Seminar Content Marketing. Oder wollen Sie Ihre Marke weiterentwickeln? Dann ist unser Markenmanagement Seminar für Sie das richtige. Weiter Informationen finden Sie hier:

#Branding #Markenentwicklung #Markenaufbau

Wir unterstützen Sie mit einem strategischen Brandingprozess!

Wir unterstützen Sie bei Ihren Herausforderungen und strategischen Markenentwicklung.

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
E-Mail senden

Local Branding – effizientes Marketing auf lokaler Basis

Einer der Begriffe, die im Bereich Marketing eine immer bedeutendere Rolle spielen, ist der des Local Branding. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim klassischen Local Branding um lokale Markenführung. Es geht dabei im Wesentlichen um die Vermarktung einer Marke über lokale Absatzpartner vor Ort.

Werden die entsprechenden Möglichkeiten hierbei optimal genutzt, profitiert sowohl die Marke als auch der dazugehörige Absatzpartner. Wichtig ist es jedoch auch, gewisse „Regeln“ zu beachten. Nur so ist sichergestellt, dass mit Hilfe von Local Branding jeder Beteiligte nachhaltig Erfolge verbuchen kann.

Local Branding

Online Zertifikatslehrgang Digital Brand Manager (DIM)

Unser Online-Zertifikatslehrgang Digital Brand Manager (DIM) vermittelt Ihnen in 10 praxisnahen Online-Modulen, wie Sie Ihre Marke online aufbauen und lokal positionieren. Start des Lehrgangs ist jederzeit!

Digital Brand Manager

Was ist Local Branding eigentlich?

Um noch besser verstehen zu können, was genau hinter dem Begriff Local Branding steckt, ist es wichtig, die beiden Wortbestandteile dieser besonderen Markenstrategie zunächst getrennt voneinander zu analysieren.

Der Zusatz „Local“ beschreibt hierbei, dass das am Prozess beteiligte Unternehmen seine Produkte regional vertreibt und vermarktet. Manchmal handelt es sich entsprechend um regionstypische Produkte und Dienstleistungen, die nicht selten einen besonderen Bezug zu einer Region oder Stadt haben. Local Branding wird jedoch auch von großen Unternehmen betrieben, die die entsprechenden Werbekampagnen ihrer Produkte dann gezielt zum Beispiel auf eine bestimmte Stadt zuschneiden. Der Vorteil: Für die Unternehmen ist es somit leichter möglich, ihre Produkte und Dienstleistungen in den jeweils ausgesuchten Gegenden bekannter zu machen und ihre Zielgruppe dadurch zu erweitern.

Das Ziel, das mit Hilfe des Local Branding erreicht werden soll, steckt im Begriff „Branding“ selbst. Der Fokus dieser Art der Markenführung liegt darauf, besondere Charakteristika des jeweiligen Produkts zu unterstreichen und gegebenenfalls zu einem Alleinstellungsmerkmal zu verarbeiten. Kurz: der Kunde soll das Produkt mit der Marke identifizieren.

Wie profitiert ein Unternehmen vom Local Branding?

Einer der wesentlichen Vorteile des Local Brandings ist die Tatsache, dass es vollkommen individuell sowohl für Großstädte als auch für kleinere Dörfer eingesetzt werden kann. Somit kann unter anderem auch auf die besonderen Charakteristika einer bestimmten Region eingegangen werden. Das Resultat: Die Zielgruppe fühlt sich noch besser angesprochen und die Marke wirkt je nach Kampagne vertrauenswürdiger und authentischer.

Nach einiger Zeit ist oft auch das Phänomen zu beobachten, dass der Beliebtheitsgrad der Marke vor Ort steigt und entsprechend mehr Umsatz generiert wird. Hiervon profitieren dann nicht nur die Marke, sondern auch die jeweiligen Unternehmen vor Ort, die die Produkte der Marke schlussendlich vertreiben.

Greifen alle Faktoren ineinander, macht sich dies unter anderem oft vergleichsweise früh anhand einer Umsatzsteigerung bemerkbar.

Ihre passende Weiterbildung

Möchten Sie lernen, wie Sie Ihre Marke strategisch aufbauen und den Markenwert steigern? Erfahren Sie im zweitägigen Seminar Markenmanagement mehr über Strategien und Methoden für eine erfolgreiche Markenführung.  Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte:

Local Branding als wichtiges Marketingkonzept

Eine Besonderheit des Local Brandings ist es zweifelsohne, dass es sich hierbei um eine Möglichkeit handelt, sowohl Marke als auch lokalen Absatzpartner zu unterstützen bzw. in seiner Position zu stärken. Eine bedeutende Rolle spielen in diesem Zusammenhang vor allem die entsprechenden Kampagnen, die besonders erfolgsversprechend sind, sofern sie individuell ausgearbeitet wurden. Hierbei greifen gleich mehrere Faktoren ineinander. Die betreffenden Unternehmen profitieren unter anderem von:

  • einer Bekanntheitssteigerung der Marke auf globaler und lokaler Ebene
  • der Möglichkeit, das Image der Marke noch weiter zu definieren
  • einer direkteren und persönlicheren Kundenansprache.

Obwohl das Local Branding selbstverständlich ein hohes Maß an Marken- und Kundenverständnis erfordert, so zeigt sich dennoch oft vergleichsweise schnell, dass sich die Mühen auszahlen und in einem überzeugenden Verhältnis zum möglichen Erfolgsfaktor stehen.

Local Brand

Was ist beim Local Branding zu beachten?

Auch, wenn das Prinzip des Local Brandings durchaus leicht nachzuvollziehen ist, braucht es eine akribische Vorbereitung und Planung. So sollten die entsprechenden Werbemaßnahmen nicht nur wirtschaftlich und authentisch, sondern auch stimmig sein. „Stimmig“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass auch die individuellsten Marketing-Maßnahmen dem jeweiligen Corporate Design entsprechen sollten. Nur so ist sichergestellt, dass die Marke adäquat am (regionalen) Markt vertreten und gleichzeitig der überregionale Wiedererkennungswert gewährleistet wird.

Wer das Local Branding für sich nutzen möchte, sollte die folgenden Tipps beachten:

  1. Vertrauen Sie auf die Macht der regionalen Marken! Gerade in kleineren Städten identifizieren sich die Menschen gerne mit „ihrem“ Produkt. Genau dieses Phänomen sollte im Bereich Marketing niemals unterschätzt werden.
  2. Denken Sie individuell! Je besser Local Branding auf die Bedürfnisse der entsprechenden Zielgruppe abgestimmt ist, umso besser.
  3. Achten Sie auf die Einhaltung der Richtlinien zum Corporate Design! Der „Ursprung“ des betreffenden Produkts bzw. der Marke sollte immer klar ersichtlich sein. Hierbei lohnt es sich immer, auf den klassischen Wiedererkennungswert zu setzen, um die Kunden „abzuholen“.

Wer sollte Local Branding betreiben?

Vor allem kleinere Unternehmen stellen sich immer wieder die Frage, wie sinnvoll Maßnahmen im Bereich Local Branding für sie sein können. Gibt es eine bestimmte Unternehmensgröße oder Markenbekanntheit in deren Zusammenhang sich Local Branding besonders lohnt? Die Antwort lautet: nein! Vielmehr handelt es sich beim Local Branding um eine Strategie, die auch gerade von kleineren Unternehmen zielführend genutzt werden kann. Denn wer auf eine Zusammenarbeit bzw. auf Marketingkooperationen mit den regionalen Unternehmen vor Ort verzichtet, nimmt oft stillschweigend Umsetzeinbußen in Kauf bzw. schöpft nicht sein maximal mögliches Potenzial aus.

#LocalBranding #LocalBrand #Markenimage

Sie brauchen Unterstützung bei Ihrer lokalen Marketingkonzeption?

Wir unterstützen Sie bei Ihren Herausforderungen und strategischen Marketingkonzept.

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
E-Mail senden

Markenentwicklung – wie professionelles Branding Sie ganz nach vorne bringt

Die Bildung einer Marke und deren erfolgreiche Etablierung beinhaltet eine Vielfalt an verschiedenen Marketingaktivitäten. Um eine Marke aufzubauen, braucht es Geduld. Die Markentwicklung ist ein umfangreicher Prozess, bei dem viele Komponenten berücksichtigt werden müssen. Sie möchten ja sicherlich nicht irgendeine Marke entwickeln, die dann schnell zwischen den Unmengen an Angeboten auf dem Markt untergeht. Sie möchten diese eine Marke auf den Markt bringen, die man sofort wiedererkennt und die eine starke Markenidentität besitzt.

Was versteht man unter Markenentwicklung?

Markenentwicklung oder auch Markenbildung beschreibt den Prozess der Etablierung einer Marke. Diese Marke kann für ein Produkt oder auch eine Dienstleistung stehen. Bei einer Markenentwicklung müssen zahlreiche Schritte getätigt werden. Aus diesem Grund erstreckt sich der Prozess des Brandings nicht selten über mehrere Jahre.

Bevor man mit seiner Marke wirbt, muss dahinter also bereits ein raffinierter und ausgefeilter Plan stehen. Marketingstrategien müssen entwickelt und ständig an aktuelle Trends und Veränderungen angepasst werden. Markenbildung endet im Prinzip nie. Denn selbst wenn Ihre Markenpositionierung erfolgreich stattgefunden hat, müssen SIe Ihre Marke ständig weiterentwickeln. Sie bleiben nur an der Spitze, wenn Sie es schaffen, sich auch immer wieder neu zu erfinden.

Markenentwicklung

Teilaspekte der Markenentwicklung

Was gehört nun alles zur Markenentwicklung dazu? Den Prozess der Markenbildung kann man ganz allgemein in 4 Stufen unterteilen. Auf diese werden wir im Folgenden näher eingehen:

1. Markenpositionierung

Welche einzigartigen Eigenschaften hat Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Wettbewerbern? Die Basis der Markenentwicklung ist die optimale Positionierung Ihrer Marke. Finden Sie Ihren USP oder Ihr Alleinstellungsmerkmal und stellen Sie es in den Mittelpunkt Ihrer Markenkommunikation. Was soll der Kunde automatisch mit Ihnen verbinden? Überlegen Sie sich, wofür Ihre Marke steht und wie Sie das kurz und prägnant kommunizieren können.

2. Strategie

Hinter einer erfolgreichen Markenentwicklung oder Markenbildung steht immer auch eine komplexe Marketingstrategie. Entwickeln Sie ein strategisches Marketingkonzept, um optimale Marketingmaßnahmen einzuleiten und zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Durch verschiedene Kommunikationsstrategien können Sie Ihre Kunden von sich überzeugen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie auch halten, was Sie versprechen. So bleiben Sie glaubwürdig und binden Ihre Kunden langfristig an sich. Markenbildung ist ein komplexer Prozess, weshalb eine ausgeklügelte Marketingstrategie einen elementaren Bestandteil darstellt.

Seminar Strategisches Marketing

Möchten Sie mehr über Strategisches Marketing lernen? In unserem Seminar Strategisches Marketing eignen Sie sich die Grundlagen praxisorientiert an! Sie lernen eine strategische Perspektive in Bezug auf Ihr Marketing zu entwickeln. Weitere Informationen und Seminartermine finden Sie hier:

3. Markenname und Logo

Natürlich gehört zur Markenentwicklung auch die Erschaffung eines Markenzeichens und die Findung eines geeigneten Markennamens. Sie möchten für Ihre Marke eine starke Markenidentität erschaffen? Dann darf ein passendes Logo natürlich nicht fehlen! Durch dieses Logo können Kunden Ihre Marke schnell wiedererkennen. So werden die mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung verbundenen Eigenschaften bei den Kunden schnell ins Gedächtnis gerufen.

Verankern Sie sich mit einem anspruchsvollen Design und Markennamen mit positiven Gefühlen im Gedächtnis Ihrer Kunden!

Doch es ist gar nicht so einfach, einen guten Markennamen und ein passendes Logo zu finden. Viele Eigenschaften müssen beachtet werden, damit Sie nicht zu einem echten Marken-Flop werden. Schaffen Sie hier Verantwortlichkeiten! Solche Verantwortlichkeiten gehören zur Aufgabe eines Digital Brand Managers und seines Teams.

Digital Brand Manager (DIM)

4. Registrierung

Nachdem Sie Ihren Markennamen und Ihr Logo gefunden haben, sollten Sie sich Ihre Marke auch sichern - Sie wollen ja nicht, dass Ihnen jemand Ihre Idee wegschnappt. Dazu müssen Sie sich beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen. Vergessen Sie jedoch nicht, auch Ihr Logo zu sichern!

Ziele der Markenentwicklung: Was Sie mit erfolgreichem Branding alles erreichen können

Markenbildung ist ein dauerhafter Prozess. Es entwickeln sich ständig neue Trends und es kommen immer wieder neue Angebote auf den Markt, die Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung ähneln werden. Genau aus diesem Grund ist professionelles Branding so wichtig.

Eine erfolgreiche Markenentwicklung und die richtige Positionierung verschaffen Ihnen große Wettbewerbsvorteile. Das Ziel ist es, eine breite Markenbekanntheit mit einem hohen Wiedererkennungswert für Ihre eigenen Marke zu generieren. Im Idealfall werden schon allein durch den Anblick Ihres Logos beim Kunden automatisch bestimmte Assoziationen zu Ihrem Angebot ausgelöst. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, der an einer strategischen Planung aller Marketingmaßnahmen und einem überzeugenden USP nicht vorbeiführt.

Sie möchten von unserer Expertise profitieren und bei der Entwicklung Ihrer Marke unterstützt werden?

Unsere erfahrenen Berater helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
E-Mail senden

#Markenentwicklung #Markenbildung #Branding #Markenpositionierung #USP #Marketingstrategie

Rezension: Understanding Branding

Finden wir das Buch gut? Ja. Nein. Vielleicht.

Um es vorweg zu nehmen: es besteht große Uneinigkeit innerhalb des Büros bezüglich des Titels Understanding Branding. Eine Fraktion vertritt die Meinung, das Buch wäre ein guter Ansatz für Designer, sich mit den Thema "Markenbildung" auch vor der Designerstellung zu beschäftigen. Die Gegner vertreten die Position, dass dieses Buch zu viel auf einmal will und dem Thema Markenstrategie und Branding in seiner Gänze nicht gerecht wird. Diese Uneinigkeit liegt bei Betrachtung des Vorwortes in den Zielgruppen begründet. Die Autorin Prof. Daniela Hensel möchte sowohl Designer als auch Markenverantwortliche ansprechen. Darin liegt der Reiz, aber auch das Problem des Buches. Aber der Reihe nach.

Understanding Branding

Ansprechendes Buchdesign: Gelernt ist gelernt

Understanding Branding besticht durch eine klare Typografie und Farbgebung. Das verwendete Türkis mag nicht jedermanns Sache sein, doch wurden hier in der Gestaltung keine Fehler gemacht. Was auch nicht weiter wundert bei einer Autorin, die eine Professur in Corporate Design und Designmanagement besitzt.

Bewertung:

Struktur des Buches: Der Marken(re)launch

Wie erwähnt, nutzt das Buch einen Marken(re)launch als roten Faden. Dies macht insofern Sinn, da sich das Buch an Praktiker wendet, die sich gerade in einer Phase der Markenentwicklung befinden. Die Kapitel sind klar voneinander abgegrenzt und bilden Phasen ab, die auch wir so in der Praxis empfehlen könnten. Die vor dem Prozess stattfindende Betrachtung der Markenbedeutung und der Prozessakteure ist ebenfalls richtig und sinnvoll. Die abschließenden Case Studies runden die Struktur von Understanding Branding ab.

Bewertung:

Buchinhalte: Von Designern für Designer

Dem Anspruch, ein Buch für Marketingverantwortliche zu sein, kann das Werk leider nicht gerecht werden. Dies liegt vor allem daran, dass einen das Gefühl beschleicht, die Marketingverantwortlichen hätten bei der Prozessgestaltung und -durchführung im Branding nur die Rolle des Auftraggebers, der von einer Agentur durch den Prozess geleitet wird. In manchen Fällen mag dies zutreffen, in anderen Fällen, in denen das interne Marketingwissen ausgeprägter vorhanden ist, passt dieses Bild nicht mehr. Der Mehrwert für ausgewiesene Marketeers findet sich eher in der Beschreibung des ganzen Prozesses. Das Buch verdeutlicht hier schön den tatsächlichen Umfang der Markenentwicklung.

Für die Zielgruppe der Designer dürfte das Werk der richtige Start in die strategische Ausrichtung von Marken sein. Das Buch führt hier sehr schön die einzelnen Schritte auf und überfordert den Leser nicht mit abgehobener Marketingsprache. Sehr gut gefallen die Fragen, die Designern helfen sollen, die ermittelbaren Fakten, wie Zielgruppen oder das Marktumfeld, zu definieren. Dabei versteht es die Autorin von Understanding Branding, nicht zu tief in die Materie einzudringen, um so den Lesefluss zu erhalten. Diese fehlende Tiefe mögen sich wirklich an Strategie interessierte Designer in anderer Fachliteratur aneignen. Ein klares Plus sind die Case Studies am Ende des Buches. Die Visualisierung der Abläufe und Zwischenergebnisse machen das Erlesene greifbar.

Bewertung Marketeers:

Bewertung Designer:

Fazit: Ein sehr gutes Buch für Designer, aber...

Insgesamt gibt es an "Understanding Branding" nicht viel auszusetzen. Es ist gut gemacht, liest sich ansprechend und die Inhalte sind sehr praxisbezogen wenngleich auch teilweise nur angerissen. Für Designer, die in die Markenstrategie eintauchen möchten, ein wirklich nützliches Buch. Für Marketingverantwortliche mit geringerem Marketingwissen bietet das Buch ebenfalls hilfreiche Einblicke in den Prozess des Marken(re)launches. Für echte Marketeers bietet das Buch leider zu wenig Neues und besitzt nicht genügend Tiefe.

Abschließende Bewertung: