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Transkreation – Kreativübersetzung für Ihr globales Marketing

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Transkreation liegt im internationalen Marketing schwer im Trend. Doch was steckt hinter dem Konzept? Handelt es sich um eine Top Dienstleistung oder viel Lärm um nichts? Und wie erfolgsversprechend ist diese Art der kreativen Übersetzung? Fragen, die jedenfalls ermutigen, sich ausführlicher mit dem Thema zu beschäftigen.

Transkreation

Was ist Transkreation?

Der Begriff Transkreation findet Anwendung in der Übersetzung von werbefähigen Texten in eine andere Sprache. Das Wortspiel aus Translation und Kreation beschreibt jedoch keine gewöhnliche Wort-für-Wort-Übersetzung von Werbematerial. Die Transkreation ist die kreative Übersetzung eines Werbetextes in eine andere Sprache, bei der sprachliche, kulturelle und geographische Gegebenheiten berücksichtigt werden. Deswegen spricht man hier auch von einer interkulturellen Adaption des Textes an das Zielland.

Die Adaption des Textes in den interkulturellen Kontext ist weitaus komplexer und kann vom Originaltext stark abweichen. In vielen Fällen wird auch das Bildmaterial angepasst. Eine Transkreation erfordert deshalb ein hohes Maß an Kreativität, interkulturelle und sprachliche Kompetenz sowie Erfahrung im Übersetzen und kreativen Werbetexten.

Welches Ziel verfolgt Transkreation?

Der Fokus bei der Transkreation liegt darauf, die Werbematerialien an die spezifischen Erwartungen und Bedürfnisse des Zielmarktes anzupassen. Um Kunden zu erreichen und zu begeistern, reicht eine Übersetzung nicht immer aus. Es soll ein Text mit einer wirksamen Werbebotschaft entstehen, die im Ausland die gleichen Effekte und Emotionen hervorruft, wie die ursprüngliche Kampagne.

Welche Bedeutung hat Transkreation für die interkulturelle Werbekommunikation?

Es gilt: eine erfolgreiche Werbekampagne im Heimatland ist nicht immer Garant für den Erfolg im Zielland. Transkreation ist demnach für jedes Unternehmen wichtig, das eine erfolgreiche Kampagne in ausländischen Absatzmärkten anstrebt. Damit die Botschaft Anklang bei den Kunden im Zielmarkt findet, müssen Unternehmen sich spezifischer nationaler Besonderheiten bewusst sein und darauf eingehen. Durch den wörtlichen Transfer der Werbebotschaft geht die Emotionalität und die Kreativität oft verloren. Die Transkreation des Werbematerials hilft, die Kernbotschaft der Werbemaßnahme wirksam zu transportieren und gleiche Assoziationen und Gefühle bei der Zielgruppe zu wecken. Die lokale Anpassung des Werbematerials führt zudem zu einer besseren Angebots- und Informationsbereitstellung für die Kunden.

Transkreation

Fazit

Transkreation ist der Schlüssel für erfolgreiche interkulturelle Werbekommunikation, um die Zielgruppe in jedem Absatzmarkt mit der richtigen Botschaft anzusprechen. Je nach Land oder Region werden Ausdrücke oder Formulierungen unterschiedlich wahrgenommen und rufen verschiedene Reaktionen hervor. Für eine optimale internationale Vermarktung der Marke und eine erfolgreiche Werbekampagne ist die Transkreation von Werbetexten daher unumgänglich.

Gated Content oder Ungated Content: Die Pros & Cons

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Content-Marketing ist sicher kein neues Phänomen, aber ein nach wie vor aktuelles. Eines der wichtigsten Ziele dieser Marketing-Form: Leads generieren, auf deren Basis die Beziehung zu einem Nutzer aufgebaut, gepflegt und intensiviert werden kann. Inhalte spielen eine wichtige Rolle, um einerseits die so wertvollen Daten potenzieller Kunden zu gewinnen und um andererseits relevante Informationen an diese weiterzugeben. Die Frage, die es dabei zu lösen gilt: Eignet sich hierfür Gated Content oder Ungated Content besser?

Gated Content oder Ungated Content
fotolia.com © reddeer_art

Der große Unterschied: Gated und Ungated Content

Content ist das zentrale Mittel der Kundenkommunikation. Ganz gleich, ob es um den Aufbau einer Marke geht, um die Verbreitung von Produktinformationen oder die Kundenbindung, mit Content lassen sich verschiedenste Marketingziele erreichen. Influencer Marketing, das Nutzen der Voice Search zur Platzierung von Werbung, alle Formen des immer wichtiger werdenden Mobile Marketings – sie alle funktionieren nur über Inhalte.

Als Ungated Content werden Inhalte bezeichnet, die frei zugänglich sind, von Blogbeiträgen über Videos und Infografiken bis hin zu Anleitungen. Das Netz ist gewissermaßen voll von Ungated Content. Umgekehrt gibt es aber auch zahlreiche Inhalte, die nicht so ohne weiteres frei und/oder kostenlos zur Verfügung stehen.

Gated Content wird dazu „geschützt“, etwa durch eine „Paywall“, wie sie bei vielen Online-Tageszeitungen üblich geworden ist, um bestimmte Beiträge zu verstecken – mit manchmal nicht überschaubaren Folgen, wie aus dem Reuters Digital News Report 2019 hervorgeht. Nicht unüblich ist auch die Verknüpfung von Content-Angeboten mit Formularen, die der Nutzer mit persönlichen Angaben ausfüllen muss, bevor er den gewünschten Inhalt nutzen kann.

Die Rolle von Lead Magneten

Diese Art Inhalt wird auch als Lead Magneten bezeichnet. Wie jede Form des Contents sollen sie Zielgruppen informieren und diese zu Kunden machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich ein Unternehmen im B2C- oder B2B-Bereich bewegt. Die „Darreichungsformen“ sind hier wie da ganz unterschiedlich.

Was ist ein Lead Magnet?

Die klassische Form mit der weitesten Verbreitung ist schriftlicher Content. Er kann vollkommen unterschiedlich aufbereitet werden:

  • Ratgeber,
  • Blogbeiträge,
  • Erfahrungsberichte,
  • Checklisten,
  • Whitepaper sowie
  • E-Books

sind nur einige Beispiele für schriftlichen Content, der sowohl Gated als auch Ungated präsentiert werden kann. Inzwischen sind multimediale und interaktive Inhalte ein Bestandteil des Content-Marketings, dessen Bedeutung in zunehmendem Maße größer wird.

Gleiches gilt für den Aufwand, den die Produktion solcher Inhalte – Podcasts, Videos, Online-Schulungen, Webinare etc. – mit sich bringt. Da sie üblicherweise gleichzeitig eine größere Relevanz und einen höheren Mehrwert für die Nutzer haben, sind sie häufiger Gated Content.

Eigenschaften von Lead Magneten
Abb. 1: Lead Magneten und ihre wichtigsten Eigenschaften

Funktionen des Lead Magnets

Lead Magneten erfüllen unterschiedliche Funktionen, die im Wesentlichen von zwei Faktoren abhängen:

  • An welchem Punkt entlang der Customer Journey befindet sich der Kunde?

Maßgebend sind dabei Awareness (Bewusstsein für ein Problem), Consideration (Suche nach Lösungsansätzen), Decision (Entscheidung für eine bestimmte Lösung) und Deployment (möglicher erneuter Einkauf).

  • Nach welchen Informationen sucht der Kunde gerade?

Hierbei gilt es, von der genauen Benennung möglicher Probleme, die für den Kunden relevant sind, bis hin zu Inhalten, die ihn langfristig an das Unternehmen binden können, gezielt den Content bereitzustellen, der dem Kunden in der jeweiligen Phase am meisten weiterhilft.

Genau hierin liegt die Herausforderung bei Gated Content. Wenn die Inhalte nicht frei zugänglich sind und mindestens verschiedene personenbezogene Daten als „Preis“ verlangen, muss die Qualität auch wirklich überzeugen. Das Content-Angebot im Netz ist gewaltig, die Wahrscheinlichkeit, einen potenziellen Kunden an einen Konkurrenten zu verlieren, dementsprechend hoch. Deswegen muss Customer Centricity eines der leitenden Prinzipien bei der Produktion von Gated Content sein.

Pros & Cons: Gated Content oder Ungated Content?

Zu beachten ist allerdings, dass selbst bei der Gewährleistung einer Ausrichtung auf den Kunden, immer noch verschiedene Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden müssen. Die entscheidende Frage, die sich Unternehmen beispielsweise frühzeitig stellen müssen und die vorläufig noch nichts von ihrer Aktualität verloren hat, lautet: Ist Gated Content oder Ungated Content die bessere Lösung?

Gated Content oder Ungated Content
Abb. 2: Entscheidungshilfe Gated oder Ungated Content

Beide Lösungen haben letztendlich ihre jeweils eigenen Stärken und Schwächen – und nicht für jeden Zweck sind sie gleich gut geeignet.

Die Vorteile von Ungated Content

Öffentlich zugänglicher Content hat einen nicht zu übersehenden Vorteil – mit ihm ist einfacher möglich, über alle Kanäle hinweg potenzielle Kunden anzusprechen. Der einzige Vorzug ist es nicht:

  • Ranking-Faktor: Frei zugängliche Inhalte werden von den Suchmaschinen indexiert und tragen so zu einem besseren Ranking bei.
  • Viraler Effekt: Social Media ist ein zentrales Thema im Marketing, deswegen muss die Möglichkeit, freie Inhalte über die sozialen Netze teilen zu lassen und einen viralen Effekt zu erzeugen, als wichtiger Pluspunkt betrachtet werden. Denn auf diese Weise wird die Reichweite der Inhalte mit vergleichsweise geringem Aufwand stark vergrößert.
  • Kürzerer Weg: Informationen sollen nicht nur helfen, sie sollen schnell helfen. Weswegen sie schnell gefunden werden müssen. Ist erst ein Download oder ein Kontaktformular zu erledigen, bevor die Informationen tatsächlich vorliegen, kann das auf die Nutzer abschreckend wirken. Ungated Content bietet somit also ein verbessertes Erlebnis für den Kunden – der mit größter Wahrscheinlichkeit frei zugängliche Informationen als Selbstverständlichkeit betrachtet.

Die Vorteile von Gated Content

Das sind Dinge, die Gated Content in dieser Form nicht leisten kann. Trotzdem kann es sinnvoll sein, den Einsatz in Erwägung zu ziehen:

  • Leadgenerierung: Wie die Bezeichnung von Gated Content als Lead Magneten ziemlich eindeutig nahelegt, zielen diese Inhalte darauf ab, Nutzer zu Kunden zu machen. Vor allem im B2B-Bereich ist das eine besondere Herausforderung, da hier das Fachwissen der möglichen Kunden berücksichtigt werden muss. Andererseits lassen sich so sehr viel leichter Kontaktinformationen sammeln, um daraus einen Lead zu generieren.
  • Leadqualifikation: Erfolgreiches Leadmanagement lebt allerdings nicht allein von den Kontaktdaten, sondern vielmehr davon, über die aktuellen Interessen der Nutzer/Kunden möglichst genau Bescheid zu wissen. Die Verbindung dieser Interessen mit einem bestimmten Kunden ist mit Gated Content
  • Wirkliches Interesse: Die Schnelllebigkeit des Content-Marketings sorgt für einen ebenso schnelllebigen Konsum der gebotenen Inhalte. Aber um die Hemmschwelle zu überwinden, etwas von sich für einen ganz bestimmten Inhalt preiszugeben, braucht es von Seiten des Kunden echtes Interesse – für Unternehmen kann schon dieses Wissen enorm wertvoll sein.

Die Nachteile von Gated und Ungated Content

Kein Licht ohne Schatten und das gilt selbstverständlich auch für Gated Content und Ungated Content. Einige der Nachteile lassen sich bereits aus der Gegenüberstellung der jeweiligen Vorteile ableiten, trotzdem sei hier noch einmal expliziert an die zu berücksichtigenden Schwächen erinnert.

Die Nachteile von Ungated Content

Obwohl viele Aspekte – größere Reichweite, besseres Kundenerlebnis etc. – eindeutig für frei zugängliche Inhalte zu sprechen scheinen, kommen damit aber auch einige ebenso eindeutige Nachteile:

  • Weniger Leads: Guter Content führt im Idealfall zu mehr Besuchern. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, neue Kunden zu gewinnen. Eine hohe Conversion-Rate ist auch ein Verdienst der angebotenen Inhalte. Umgekehrt lassen sich Leads aber tatsächlich nur dann generieren, wenn ein Nutzer zum Kunden wird. Beim Rest der Besucher können Unternehmen nur hoffen, dass ihre Content-Bemühungen für eine Rückkehr ausreichen. Eine gezielte, im besten Fall personalisierte Bindung der Nutzer ist so nur in begrenztem Umfang möglich.

Die Nachteile von Gated Content

Die Konzentration auf das Generieren von Leads macht hingegen die Schwächen von Gated Content aus – im Grunde durch eine Umkehr der Vorteile, die sich durch Ungated Content ergeben:

  • Weniger Reichweite: Kontaktformulare und ähnliche „Barrieren“, die ein Nutzer auf seinem Weg zu den Inhalten überwinden muss, stellen hinsichtlich der Reichweite eine Art Selbstrestriktion von Unternehmensseite dar. Die Hemmschwelle kann auf mögliche Kunden abschreckend wirken, wodurch sich Reichweite wegen der geringeren Nutzerzahlen reduziert.
  • Weniger Ranking-Einfluss: Nicht-öffentliche Inhalte werden von den Suchmaschinen nicht berücksichtigt. Ganz gleich, wie hochwertig diese also sind, sei tragen nicht zum Ranking einer Seite bei – selbst dann nicht, wenn der Content fleißig genutzt wird.

Eine Frage der Balance: Wieso nicht beides?

Ein klarer Sieger lässt sich bei diesem Vergleich letztlich nicht ermitteln. Angesichts der durchaus sehr unterschiedlichen Zielsetzungen ist aber auch kaum zu erwarten: Sinnvoll scheint stattdessen, eine Balance zwischen beiden Ansätzen zu finden, um mit dem eigenen Content den größtmöglichen Effekt zu erzielen.

Unternehmen können theoretisch mehr Leads generieren, ohne dabei auf Reichweite und eine größere Brand-Awareness verzichten zu müssen. Das ist am Ende eine Frage des Content-Mixes, der den Nutzern bereitgestellt wird. Hinzu kommt das Geschäftsfeld, in dem ein Unternehmen tätig ist: Für den B2C-Bereich spielen Informationen, die sich sehr spezifisch um die jeweilige Branche drehen, oder Expertenwissen eine untergeordnete Rolle – die Kunden haben hier andere Ansprüche, als sie im B2B-Bereich zu erwarten sind.

Ungeachtet dessen verbindet Ungated Content und Gated Content schlussendlich die Notwendigkeit, den Kunden und dessen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren. Nur auf diese Weise können Reichweite und Leads in langfristige Kundenbeziehungen münden.

Online Marketing Trends

Online Marketing Trends
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Online Marketing ist ein sehr dynamischer und schnelllebiger Bereich. Fortlaufend gibt es aktuelle News, Entwicklungen und neue Online Marketing Trends. Marketeer müssen immer am Ball bleiben, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, aktuelle Entwicklungen abzubilden und erfolgreiches Online Marketing zu betreiben. Damit Sie immer auf dem aktuellsten Stand sind, haben wir Ihnen im Folgenden eine Übersicht über alle Online Marketing Trends erstellt, die wir kontinuierlich für Sie ergänzen und aktualisieren. So verpassen Sie keinen wichtigen Trend mehr und bleiben immer auf dem Laufenden! Jetzt die Online Marketing Trends für 2019 prüfen und für Ihr Unternehmen nutzen.

Online Marketing Trends 2019 – Das kommt auf uns zu

Das Rad der Zeit dreht sich und mal wieder ist ein Jahr vorbei. Als Online Marketer sollte man sich täglich auf die Liste der guten Vorsätze schreiben, dass man mit aktuellen Trends gehen möchte – sofern Sie für das eigene Unternehmen erfolgversprechend sind. Instagram, Snapchat & Co haben gezeigt, dass sich regelmäßig neue Märkte öffnen. Wer sich mit ihnen gut auskennt, kann ein riesiges Publikum erreichen. Die Überholspur ist für jene reserviert, die stets Up-to-Date sind.

Auch 2019 wird uns mit einigen interessanten und lukrativen Trends überraschen. Mal wieder wagen wir eine Prognose und versuchen in die Zukunft zu blicken. Dabei hilft es zu beobachten, was in der Online Marketing Landschaft anderer Länder geschieht und wie Werbetreibende und Nutzer ihr Verhalten an die aktuellen Gegebenheiten anpassen.

1. Online Marketing Trend 2019 – Artificial Intelligence auf dem Vormarsch

Künstliche Intelligenz (engl. artificial intelligence) gehörte bereits im letzten Jahr zu den wichtigsten Trends. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Einsatzgebiete im Online Marketing gezeigt und erleichtern den Marketern ihre Arbeit. Darum setzt sich der Trend fort.

Das Jahr 2019 wird zeigen, dass auch kleine und mittelständige Unternehmen künstliche Intelligenz für sich nutzen können. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür sind Chatbots, die eine Vielzahl von Kundenfragen in Echtzeit beantworten können.
Bei komplexen Fragestellungen helfen sie dem Kundendienst dabei, die Anfrage bereits einer Kategorie zuzuordnen, sodass diese an einen dafür zuständigen Mitarbeiter geleitet werden kann. Auf diese Weise wird der Kundendienst entlastet, was Kosten einspart und bei der Skalierung des Geschäfts hilft.

Künstliche Intelligenz wird außerdem zunehmend bei der Analyse des Kundenverhaltens eingesetzt. Via Facebook & Co sind Werbetreibende so in der Lage, ihre Zielgruppe genauer einzugrenzen und fortwährend zu optimieren, ohne selbst Hand anlegen zu müssen. Bereits im Einsatz sind solche intelligenten Algorithmen bei Native Advertising Plattformen wie Taboola und Outbrain. Hier muss keine Zielgruppe mehr ausgewählt werden. Die künstliche Intelligenz kümmert sich darum, dass die Inhalte an interessierte Besucher ausgespielt werden.

2. Online Marketing Trend 2019 – Werbung in der Sprachsuche

Immer mehr Haushalte nutzen smarte Sprachassistenten, wie beispielsweise Alexa. Sie erleichtern den Alltag und sind eine interessante, neue Technologie. Selbst trotz verschiedener Skandale sind Sprachassistenten von Amazon, Google und Co sehr beliebt und erfreuen sich eines riesigen Absatzes.

Online Marketer sollten sie vor allem unter die Lupe nehmen, da über diese Systeme Suchanfragen ausgeführt werden können. Das macht sie zu einer Trafficquelle. Während es im Jahre 2018 vornehmlich darum ging, in Google #0 zu erreichen und somit den eigenen Content dem Sprachsuchenden zu präsentieren, werden sich 2019 neue Möglichkeiten ergeben.

Wir rechnen damit, dass sich der Markt bald für Werbetreibende öffnen wird.

„Man wird also dafür bezahlen können, dass Sprachsuchende die eigenen Inhalte ausgespielt bekommen.“

Alexa und Konsorten werden somit zu monetarisierten Werbeplattformen. Besonders interessant ist das für Werbetreibende, da hier aktuell nur ein einziges Suchergebnis präsentiert wird.  Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass Nutzer die Werbung zunächst nicht als solche erkennen. Dieser Effekt tritt immer dann auf, wenn werbefreie Plattformen geöffnet werden.

3. Online Marketing Trend 2019 – Werbung in Whatsapp

Auf Whatsapp entfällt ein Großteil der geschriebenen, persönlichen Kommunikation. Schon jetzt nutzen findige Online Marketer die Chat-App für die Kundenkommunikation, da die Öffnungsraten annährend 100% betragen. Derzeit muss der Empfänger dazu jedoch sein Einverständnis geben.

WhatsApp für Unternehmen

Es ist damit zu rechnen, dass Whatsapp im Jahre 2019 monetarisiert wird. In einem ersten Schritt sollen in den Stories, ähnlich wie bei Instagram, Werbeinhalte präsentiert werden können. Auch hier wird es sich lohnen als Erster am Ball zu sein und die überraschten Nutzer zu bewerben. Wahrscheinlich wird es im Anschluss nicht lange dauern, bis Werbung auch per Direktnachricht versendet werden kann.

4. Online Marketing Trend 2019 – Influencer werden zur Kasse gebeten

Influencer Marketing war das Thema 2018. Ganze Marken haben auf diese Weise ihren Absatz generiert. Auch die Influencer haben gutes Geschäft gemacht und von der riesigen Reichweite auf Instagram profitiert.

Im Jahr 2019 wird die Plattform daran arbeiten, endlich ein Stück des Kuchens abzubekommen und die Reichweite nicht länger zu verschenken. In Zukunft werden Influencer einen Teil ihrer Einnahmen an Instagram abtreten müssen. Wahrscheinlich ist, dass sie in ihrer Reichweite beschnitten werden und diese anschließend entgeltlich verlängern müssen. Eine ähnliche Veränderung wurde auf Facebook beobachtet.

Bereits angekündigt wurde zudem, dass an einem hauseigenen Tool gearbeitet wird, über welches Werbetreibende Ads bei verschiedenen Influencern buchen können. Die generierten Einnahmen werden anschließend zu einem noch ungewissen Prozentsatz zwischen der Plattform und dem Influencer aufgeteilt.

5. Online Marketing Trends 2019 – Hochauflösende Ads

Die Internetabdeckung in Deutschland wird nahezu täglich in den Medien thematisiert. In den USA wird damit gerechnet, dass 2019 flächendeckend 5G ausgerollt wird. Das wird dazu führen, dass mehr Ads besonders hochauflösend aufgenommen und ausgestrahlt werden.

Viele Tablets und Smartphones sind schon jetzt in der Lage 4K-Videos aufzunehmen und abzuspielen. Durch schnelles mobiles Internet werden diese Funktionen häufiger genutzt werden. Auf einem 4K-Display ist der Unterschied schnell zu erkennen und die optisch hochwertigen sts werden mehr Aufmerksamkeit generieren.

6. Online Marketing Trends 2019 – Voice Search

Nachdem die bereits zuvor erwähnten Sprachassistenten, wie z.B. Alexa (Amazon) oder Cortana (Microsoft), im letzten Jahr einen regelrechten Hype erlebt haben, sind nun Unternehmen gefragt, die Möglichkeiten der Voice Search für sich zu nutzen. Einige Unternehmen haben damit begonnen, Voice Search in ihre Digitale Marketingstrategie mit einzubeziehen. So ermöglicht beispielsweise die internationale Restaurantkette Domino’s Pizza ihren Kunden, Bestellungen über Alexa zu tätigen.

Alexa-Skills-Büro

Zudem setzt Google auf neue Technologien, die dem Nutzer das Lesen abnehmen, indem die Sprachassistenten einfache Textpassagen aus Artikeln vorlesen und somit mehr Zeit für andere Dinge übrig bleibt. Diese Innovationen bieten große Chancen, jedoch muss sich das Marketing bereithalten, um das veränderte Zusammenspiel zwischen Voice Search und Marken nicht zu versäumen.

7. Online Marketing Trends 2019 – Personalisierung

Jeder Internetnutzer hinterlässt heutzutage beim Stöbern, Arbeiten oder alltäglichen Surfen im Netz einen digitalen Fußabdruck. Große Unternehmen, wie beispielsweise Netflix oder Amazon, machen sich die Webaktivitäten zunutze, indem sie personalisierte Werbung oder Empfehlungen einbauen, die individuell auf die Person bzw. ihre Vorlieben und Aktivitäten zugeschnitten sind.

Dies geschieht meist durch Algorithmen oder mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Beispiele dafür sind die persönliche Anrede in E-Mails und Newslettern oder Kaufvorschläge und Empfehlungen an den Kunden. Eine persönliche und individuelle Ansprache weckt das Interesse der Nutzer und suggeriert Wertschätzung. Darüber hinaus hebt man sich als Unternehmen durch Personalisierung von der Masse an Werbung und Informationen ab. Personalisierte Kaufvorschläge aus Online Shops oder Serienempfehlungen erlauben es den Unternehmen außerdem, den Nutzer besser zu verstehen und maßgeschneiderte Werbung gezielter einzubringen.

Online Marketing Trends 2018

Reichweiteneinschränkung Facebook-Marketing

Mark Zuckerberg teilte am 12. Januar 2018 über seinen eigenen Facebook-Account mit, dass er die Menschen auf Facebook näher zusammenbringen möchte und öffentliche Posts, beispielsweise Nachrichtenseiten und Unternehmensposts, in letzter Zeit überhandgenommen hätten.

Diese Aussage lässt tief blicken: Facebook wird die Reichweite von Unternehmensbeiträgen weiter einschränken, sodass Beiträge von Freunden und Familien präsenter im Newsfeed sind. Reichweiteneinschränkung

 

 

 

 

 

 

 

Für das Facebook-Marketing bedeutet das, dass Unternehmen vermehrt auf kostenpflichtige Facebook-Werbung setzen müssen, um weiterhin eine akzeptable Reichweite zu erzielen. In manchen Ländern wie Guatemala, Bolivien oder der Slowakei spielt Facebook nicht beworbene Unternehmensinhalte sogar überhaupt nicht mehr im regulären News-Feed aus. Der sogenannte Entdecker-Feed von Facebook, welcher in die Desktop-Version implementiert wurde, zeigt „verpasste“ Beiträge, die nicht im Hauptnews-Feed angezeigt wurden. Laut Facebook handelt es sich in diesen Ländern um einen bloßen Test, es ist aber nicht auszuschließen, dass die Reichweite von Unternehmenspost in dieser Weise in Zukunft grundsätzlich verändert wird.

Sollte Facebook im regulären News-Feed tatsächlich nur noch Posts von Freunden enthalten, muss das Budget für Social Media Marketing signifikant erhöht werden, da nur noch kostenpflichtige Werbeanzeigen in den News-Feed durchdringen würden. Der Entdeckerfeed wird wahrscheinlich nur geringfügig genutzt werden und auch hier würde ein Unternehmenspost unter den Milliarden von anderen ausgeblendeten Beiträgen untergehen.

Die neue Datenschutzverordnung (DSGVO)

Ab dem 25.05.2018 wird die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in den EU-Mitgliedsstaaten die nationale Datenschutzverordnung ablösen. Das Gesetz trat vor zwei Jahren bereits in Kraft, den Institutionen wurde zur Umstellung eine zweijährige Übergangsphase eingeräumt, sodass das DGSVO dieses Jahr in der EU wirksam wird.

Das neue Gesetz gilt zum Beispiel für die Datenerhebung, -verarbeitung und -speicherung, erhöht Bußgelder und passt Meldepflichten des Unternehmens an. Konkret bedeutet dies beispielsweise, dass Kunden Ihres Unternehmens auf die Möglichkeit hingewiesen werden müssen, ihre Einwilligung zur Speicherung und Verarbeitung von Daten widerrufen zu können. Außerdem dürfen ab Ende Mai nur noch jene Daten in Eingabemasken erfragt werden, für die ein gerechtfertigtes Interesse besteht. Beispielsweise dürfen Unternehmen nicht nach der Telefonnummer des Users fragen, um den Zugang zu beschränktem Content zu erlangen.

Bei Verstößen gegen die neuen Regelungen droht ein saftiges Bußgeld von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes.

Bis zum 25.05.2018 haben Unternehmen noch Zeit, ihren Umgang mit dem Datenschutz anzupassen, um einem hohen Bußgeld aus dem Weg zu gehen. Insbesondere das Online Marketing, für welches Daten für Leadgenerierung und Erfolgsmessung Gold wert ist, wird durch das DSGVO beeinflusst.

Mobile First – Google

Ende 2016 kündigte Gooogle an, eine Anpassung seines Suchalgorithmus vorzunehmen, der zu Beginn des Jahres 2018 langsam ausgerollt wird. Die Änderung betrifft die Priorisierung von Webseiten, die eine gute mobile Seite besitzen, d.h. Google rankt diese höher als Webseiten mit ausschließlicher Desktop-Version. Diese Anpassung ist grundsätzlich nicht neu, weil Google schon häufiger darüber informiert hat, dass für Mobilgeräte angepasste Seiten höhere Rankings erzielen.

Die kürzliche Änderung bezieht sich auf das grundsätzliche Vorgehen des Google-Bots beim Crawlen des Internets nach zum Suchbegriff passenden Inhalten. Google wird zuallererst prüfen, inwiefern die mobile Seite wichtige Rankingfaktoren erfüllt. Ein zusätzlicher positiver Faktor ist dann die Verfügbarkeit einer Desktop-Version. Aktuell besitzt Google noch die Desktop-Sicht, aus welcher eine optimierte Desktop-Seite auch das Ranking der mobilen Seite beeinflusst.

„Mobile First“ führt dazu, dass eine übersichtliche und informative mobile Webseite Pflicht wird und genauso hochwertige Inhalte liefern muss wie die Desktop-Version. Webseitenbetreiber müssen zwingend Rankingfaktoren wie Ladezeit, Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit der mobilen Seite optimieren, um nach dem Update weiterhin gut zu ranken.

Künstliche Intelligenz: Voicesearch und Socialbots

Künstliche Intelligenz bezeichnet das selbstständige Lernen einer Software, die mit zunehmender Benutzungsdauer auf Basis von Eingabemustern und Interaktionen mit der Software „intelligenter“ wird. Künstliche Intelligenz wird zum Beispiel in digitalen Sprachassistenten eingesetzt, die durch die verbale Interaktion dem Benutzer individuell passendere Informationen zur Verfügung stellt. Künstliche Intelligenz soll in Zukunft außerdem die Servicequalität von Socialbots verbessern.

Voice Search und Socialbots sind nicht nur ernstzunehmende Trends, sie werden in Zukunft sogar Standard im Online Marketing werden.

Voice Search

Sprachassistenten sind vielleicht DER Trend 2018. Mit der zunehmenden Verbreitung und Akzeptanz stehen virtuelle Assistenten kurz vor dem Durchbruch als massentaugliches Produkt. Mithilfe eines Sprachassistenten, wie beispielsweise Amazons Echo oder Google Home, kann der Benutzer mithilfe einfacher Sprachkommandos sein vernetztes Haus (Smart Home) steuern, Informationen aus dem Internet abrufen oder über das Internet Produktbestellungen aufgeben. Die Fähigkeiten der Sprachassistenten hängen unter anderem von installierten Applikationen ab (im Falle von Amazons Geräten heißen sie Alexa-Skills).

Die Art und Weise wie Benutzer von digitalen Assistenten heute und in Zukunft Informationen suchen, ändert sich grundlegend. Die Spracheingabe ist komfortabler als die mechanische Eingabe per Tastatur, sodass viele die Google-Suche in derselben Art befragen, wie sie einen Freund fragen würden: nämlich in ganzen Sätzen! Die Suchmaschinenoptimierung wird dadurch maßgeblich beeinflusst. Sie müssen darauf achten, mitunter ganze Fragen der Suchenden in Ihrem Content zu beantworten.

Socialbots

Chat- und Socialbots haben in der jüngsten Vergangenheit stark an Bedeutung und Nutzungshäufigkeit zugenommen. Dieses Jahr werden weitere Unternehmen den Nutzen von Socialbots für sich entdecken.

Kein Wunder: Triviale Auskünfte, beispielsweise zu Öffnungszeiten oder zum Lieferstatus der Bestellung können Socialbots über Facebook und Website-Live-Chat bereits jetzt zuverlässig und in zufrieden stellender Qualität geben, wodurch Personalkosten für Unternehmen sinken. Ein Chatbot antwortet umgehend, sodass der Fragensteller sofort die relevanten Informationen erhält. Außerdem kann der Chat zu Terminkalendern verlinkt werden. Der Chatbot prüft freie Termine, storniert bestehende oder kümmert sich um Terminverschiebungen, sodass die Reservierung eines Tisches im Restaurant oder das Buchen eines Friseurtermins vollautomatisch und einfach vonstattengeht und Personalressourcen freigesetzt werden.

Bei Zalando wird der Kunde zum Beispiel bereits zu einem Beraterbot weitergeleitet, wenn alle menschlichen Kundenberater im Gespräch sind.

Die Herausforderung für die Chatbot-Technologie besteht darin, auch in Detailfragen den Kunden zufriedenstellend zu betreuen. Durch die rasante Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz kann der Chatbot der Zukunft auf Basis von Kundeninteraktionen selbstständig dazulernen und seinen Service verbessern. In Zukunft werden Socialbots auch detaillierte Beratungsleistungen übernehmen können. Gegenwärtig sind menschliche Kundenberater aber den Socialbots überlegen - insbesondere für selten auftretende und komplexe Probleme.

Microinfluencer

Einer der großen Marketing Trends 2017 war das Influencer Marketing, das mittlerweile zum Buzz-Word erwachsen ist. Influencer Marketing beschreibt eine Art von Werbeform, bei der Influencer, zu deutsch Meinungsmacher, dazu genutzt werden, die Produkte eines Unternehmens vorzustellen oder aktiv zu bewerben. Solche Meinungsmacher sind auf den relevanten Social Media Kanälen wie Instagram, Snapchat und Blogs aktiv und besitzen eine hohe Anzahl an Fans und Followern, welche der Meinung und Produktempfehlungen der von ihnen abonnierten Influencern vertrauen.

Durch das Vertrauen der Follower in die Social Media Stars wirkt das Produktversprechen der beworbenen Marke glaubwürdiger. Außerdem erfährt die Marke positive Ausstrahlungseffekte, wie beispielsweise eine positivere Beurteilung und eine höhere Markenbekanntheit.

Viele Unternehmen haben den Nutzen von Influencer Marketing für sich erkannt und dieses auch erfolgreich betrieben.

Der neueste Trend in diesem Jahr heißt jetzt Microinfluencer Marketing. Dieser ist schnell erklärt: Anstatt die Social Media Stars mit Millionen von Followern anzusprechen, werden Influencer mit weniger Reichweite (etwa 1.000 – 40.000 Fans) angesprochen. Microinfluencer zeichnen sich dadurch aus, dass sie trotz geringerer Reichweite als die Stars der Szene häufig treuere Fans besitzen, die intensiv durch Shares, Likes und Kommentaren intensiv mit ihm interagieren.

Dies wird durch eine Studie von Makerly verdeutlicht, die herausgefunden hat, dass Microinfluencer, relativ zu ihrer Anzahl an Followern gesehen, die meisten Interaktionen generieren.

Microinfluencer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Voraussetzung, um als Microinfluencer zu gelten, ist also nicht allein die relativ geringe Anzahl an Followern, sondern die Intensität mit der die Fans sich mit dem Content des Microinfluencers auseinandersetzen.

Insbesondere Nischenthemen mit kleinerer Zielgruppe profitieren von einer intensiven Beziehung zwischen Influencer und Fan, weil das Influencer Marketing zielgruppengenau ausgerichtet werden kann, wodurch Streuverluste verringert werden. Zuletzt ist die Zusammenarbeit mit Microinfluencern schlichtweg günstiger als mit den Top-Stars der Social Media.

Kurzlebiger Content

Neben Microinfluencer Marketing ist kurzlebiger Content eine weitere Möglichkeit, die Authentizität von Marken und Unternehmen und das Engagement mit der Zielgruppe zu erhöhen. Kurzlebige Inhalte sind beispielsweise Facebook-Livestreams oder sogenannte Stories auf Instagram, Snapchat und Facebook, deren Inhalte nach 24-Stunden unwiderruflich verschwinden und besonders bei Millenialls sehr beliebt sind.

Livestreams in dem Sinne, dass sie nur zeitlich begrenzt live mitverfolgt werden und die zeitlich limitierte Verfügbarkeit von Instagram- / Snapchat-Stories lösen die sogenannte Fear Of Missing Out (FOMO) aus. Die Idee dahinter: Die Angst, etwas verpassen zu können, soll eine bestimmte Handlung schneller auslösen, im besten Fall sofort. Die Kaufhandlung kann beispielsweise durch in Stories eingebettete und exklusive Angebote, die nach 24 Stunden verschwinden, beschleunigt werden.

Kurzlebiger Content ist ein gutes Mittel, um in Zeiten von Informationsüberfluss an Werbebotschaften und Angeboten der rückläufigen Aufmerksamkeitsspanne entgegen zu kommen. Zeitlich begrenzte Inhalte sind authentisch, transparent und interessant. Passt der Inhalt zur Zielgruppe und ist er auf deren Interessen und Erwartungen ausgerichtet, erzeugen kurzlebige Inhalte mehr Interaktionen als herkömmliche Inhalte.

Online Marketing Trends 2017

Chatbots

Wer sich heute nicht mit dem Thema Chatbots und der KI (künstliche Intelligenz) befasst, hat den Kampf um den Kunden verloren. Immer mehr Onlineshops experimentieren mit Chatbots, die verinnerlichen, was dem Kunden gefällt. Ist von Chatbots die Rede, lassen sich verschiedene Varianten unterscheiden: Chatbots, die per Text interagieren und Assistenten, die per Sprache interagieren. Dabei leitet sich das Wort Chatbot Folgendermaßen ab:

  • to chat: plaudern, sich unterhalten
  • bot: Roboter
  • Chatbot: Programm, mit dem man sich in natürlicher Sprache unterhalten kann

Chatten per Messenger

Das Chatten per Messenger funktioniert als Telefon-  oder Online-Variante. In beiden Fällen sind Bots dazu da, bestimmte Vorgänge zu vereinfachen. Häufig stößt die Bot-Technologie aber noch an ihre Grenzen, bspw. bei der Erkennung des Sinns hinter einer menschlichen Aussage. Verwendet man Aussagen, die der Bot nicht kennt oder aufgrund seiner Programmierung nicht korrekt einordnen kann, wird nicht das gewünschte Ergebnis ausgegeben.

Siri, Alexa, Cortana

Sprachassistenten werden über kurz oder lang das Suchverhalten von Nutzern ändern. Bislang gibt es allerdings nur wenige Möglichkeiten sich zu engagieren. Anstatt einer Liste von Suchergebnissen geben die Assistenten die Antwort. Amazon will allerdings bezahlte Suchanzeigen anbieten. Die Herausforderung besteht darin, Werbung und Nutzererlebnis zusammenbringen.

Online Marketing Trends

Virtual Reality

Virtual Reality, kurz VR, ist die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung. Unter Augmented Reality (deutsch: erweiterte Realität), kurz AR, wird die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung verstanden. Mit AR lassen sich alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, aber häufig wird unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung / Überlagerung.

In der Praxis findet Virtual Reality Anwendung in folgenden Bereichen:

  • Mit Virtual Reality können aufregend neue Markenerlebnisse entstehen
  • Werbung wird spielerischer werden
  • Virtuelle Events (NBA Spiele via VR ansehen)
  • Virtuelle Rundgänge (A380-Führung von Ethiad)
  • Virtuelles Shopping (Vorstufe dafür: IKEA App „VR Experience“)
  • Virtuelle Meetings (zum Beispiel Facebook VR mit eigenem Avatar, der sogar Mimik und Gestik nachahmt)
  • Gaming
  • ...

Livestreaming

Immer mehr Plattformen haben die Live-Funktion eingeführt oder sind dabei sie einzuführen. Livestreaming auf Facebook dürfte mittlerweile bereits allen einen Begriff sein, spätestens seitdem viele Prominente ihren Alltag mit den Usern auf Facebook teilen oder Fragestunden einberufen. Twitter hat mit Periscope ein Pendant und Instagram ist erst vor kurzem ebenfalls auf diesen Zug aufgesprungen. Allerdings ist der Rollout noch nicht abgeschlossen – die Funktion ist noch nicht für jeden verfügbar und es dauert noch ein wenig, bis sich dies an die breite Masse verteilt hat.

Für Unternehmen bietet das Livestreaming eine gute Möglichkeit, kostenlose „Werbung“ an die Zielgruppe zu bringen. So wird die schon bestehende Fanbase erreicht, jedoch gibt es zusätzlich die Möglichkeit, neue User anzusprechen (Beispiel: 300 Millionen Nutzer täglich auf Instagram). Zu beachten ist die Wahl des richtigen Contents. Ist der Content interessant, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Viewer erneut zuschaltet.

Social Media Buy Buttons

Nutzer verbringen täglich mehrere Stunden in sozialen Medien, wodurch sich große Potenziale für Unternehmen ergeben. Kein Wunder also, dass Buy Buttons auf Social Media Plattformen immer häufiger vorkommen und auf dem Weg sind, alltäglich zu werden. Webseiten, wie Facebook und Tumblr verwenden detailliertere Formate, um Produkte zur Verfügung zu stellen, während Instagram und Pinterest eine visuellere Bereitstellung der beworbenen Produkte ermöglichen. Durch Buy Buttons und Lead Ads kann ein erhöhter Traffic auf Webseiten und Online-Shops generiert werden.

Online Marketing Trends

Lean Marketing

Das Lean Marketing ist ein Managementkonzept, das durch das Überdenken von Marketingstrukturen Stoßrichtungen für die Entwicklung von Unternehmenskonzepten aufzeigen will. Wie beim klassischen Marketing geht es im Lean Marketing darum, den möglichst perfekten „Fit“ zwischen Zielgruppe, Anzeige und Placement zu generieren. Dabei wird jedoch auf eine lange Vorabplanung verzichtet. Dieses Vorgehen wird häufig von Start-Ups verwendet, um Zeit und Kosten zu sparen. Das vorrangige Ziel ist es, schneller, besser und effizienter zu werden.

Das Vorgehen in Kürze:

  • Ziel definieren
  • Hypothese aufstellen
  • Test-Szenario anlegen
  • Test durchführen
  • So schnell wie möglich auswerten und Strategie anpassen

Lead Generierung

Lead Generierung ist ein Begriff aus dem Marketing und beschreibt die Erzeugung von zukünftiger Kunden- und Nutzernachfrage nach einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Dienstleitung. Leads können z.B. über die Anmeldung zu einem Newsletter, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder eine Neukundenregistrierung generiert werden. Dabei lassen sich unterschiedliche Arten der Lead Generierung ausmachen:

  • Telefon: Callcenter können Inbound Calls (deutsch: eingehende Anrufe) entgegennehmen und Interessenten für ein bestimmtes Thema gewinnen. Auch Outbound Calls (deutsch: ausgehende Anrufe) sind möglich. Zu beachten sind jedoch die gesetzlichen Regelungen zur Kaltakquise.
  • Outdoor: Messen, Promotionsstände, Verlosungen oder Kooperationen bei Events
  • Print: Anzeigen in Zeitschriften mit Rabattcoupons oder direkte Werbebriefe
  • Online: Webseiten, Emails, Newsletter, Whitepaper, Webinare, Landing Pages, Social Media, Blogs oder Online-Magazine können Leads erzeugen. Auch Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing sind zu erwähnen.

Mit der Entwicklung des E-Commerce verändern sich die Möglichkeiten der Lead Generierung. Der potenzielle Kunde kann zwar immer noch direkt angesprochen werden, aber vermehrt wird versucht, ihn durch indirekte Methoden als Interessenten zu gewinnen. Gerade im Bereich Social Media gibt es immer mehr Plattformen, die eine ausreichende Größe haben, um separat bespielt zu werden. Plattformen wie Facebook, Instagram, Snapchat etc., aber auch die vielen anderen Plattform sollten getestet und strategisch bespielt werden.

Online Marketing Trends

Online Marketing Trends 2016

 

 

Mobile Marketing - SoLoMo

SoLoMo steht für eine aktuelle Bewegung im Online Marketing hinter der sich die drei Dimensionen Social, Local und Mobile verbergen. Social steht für den Social Media Trend, d.h. die Nutzung von sozialen Netzwerken (Facebook, XING etc.), Blogs, Microblogging-Dienste (z.B. Twitter) sowie Foto- und Video-Sharing-Portale (z.B. Instagram oder YouTube). Ausschlaggebende Faktoren für diese Bewegung stellen die zunehmende Popularität und Technik des mobilen Internets dar. Der mobile Internetzugang ist alltäglich geworden und die Nutzer sind nahezu überall und jederzeit online. Dies zeigt sich auch an der wachsenden Zahl mobiler Internetnutzer. Mittlerweile nutzen weltweit 2,5 Milliarden Menschen das mobile Internet, und das fast täglich.

Online Marketing Trends

Durch die Zunahme der mobilen Internetnutzung steigt die Nachfrage an mobil nutzbaren Inhalten. Des Weiteren steigt das Angebot an Internetseiten, die speziell auf mobile Internetnutzer ausgerichtet wurden. Durch die neuen lokalen Funktionen mobiler Endgeräte rückt auch die geografische Umgebung der User immer mehr in den Fokus. Dafür wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue Dienste entwickelt. Mit den Smartphones und dem mobilen Internet können sich User problemlos in unbekannter Umgebung orientieren, Freunde über ihren aktuellen Standort informieren oder sich einen Überblick über das gastronomische Angebot in ihrer unmittelbaren Umgebung verschaffen. Grund für diesen Fortschritt ist auch das veränderte Suchverhalten der User, die immer häufiger lokale Suchanfragen senden. Bei SoLoMo an sich handelt es sich jedoch nicht um eine Neuheit, denn es hat bereits in der Offlinewelt immer existiert. Die neuen technischen Entwicklungen ermöglichen jedoch eine Verschmelzung dieser drei Komponenten und bilden das soziale, lokale und mobile Leben der User online ab. Auf der Unternehmensseite eröffnen sich durch die Kombination von Social Media, Location-based Services und dem mobilen Internet vielfältige neue Marketing-Möglichkeiten.

App-Indexierung

Durch den Anstieg mobiler Suchanfragen, die die Anzahl der Anfragen über Desktop-Geräte mittlerweile übersteigen, beginnt ein neuer Abschnitt im Mobile Marketing. Daher gehört die App-Indexierung für uns zu den Online Marketing Trends 2016. Google hat im April 2015 offiziell die Mobilfreundlichkeit einer Webseite als Rankingfaktor bekannt gegeben. Dies hat zufolge, dass mobile Webseiten und Apps bei der Optimierung der eigenen Webseite eine entscheidende Rolle spielen. Bei den Suchergebnissen werden nun häufig Apps angezeigt, da Google die Inhalte der Apps liest und diese in das Ranking einbezieht. Unternehmen können also Apps in ihre Google AdWords-Anzeigen einbinden und bewerben.

Online Marketing Trends

Die Veränderung bei Google eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten. Zum einen kann die Sichtbarkeit auf mobilen Endgeräten erhöht werden und Unternehmen können sich auf eigene Apps konzentrieren. Google unterscheidet App Packs und App-Deep-Links als zwei unterschiedliche Kategorien beim App-Ranking. App-Packs sind sozusagen die eigenen Suchergebnisse nur für Apps. Klickt der User auf die App, wird er direkt zum jeweiligen App-Store weitergeleitet. Rankingfaktoren sind dabei die App-Description und die Bewertungen (Sternchen-Bewertungen und Kommentare). Ob dem User jedoch das App-Packs ausgespielt wird, hängt stark von der Intention der Suchanfrage ab. Dem User werden also nur dann Apps angezeigt, wenn Google in der Suchanfrage eine Interaktion mit einer App impliziert. Im Vergleich dazu wird der User beim Klicken auf einen App-Deep-Link direkt in eine bereits auf dem Gerät installierte App weitergeleitet. Der Nutzer kann hier zwischen der mobilen Webseite und der App entscheiden. Aktuell gibt es verschiedene grafische Varianten der Deep-Links. Die am häufigsten eingesetzte Anzeigemöglichkeit unterscheidet sich jedoch kaum von den normalen Suchergebnissen. Es wird lediglich ein kleines Icon der App angezeigt. Die Indexierung von App-Inhalten beeinflusst die SEO-Strategie daher immer deutlicher. Der Wettbewerbskampf um die Top-Plätze im Ranking hat sich durch den Einbezug von Apps erhöht und Unternehmen müssen einen weiteren Faktor bei ihrer SEO-Strategie berücksichtigen.

 

Digitale Customer Journey

Die Customer Journey ist auch im Online Marketing ein bekannter Begriff und beschreibt den Weg des Users vom Erstkontakt bis hin zum Kauf in einem Onlineshop. Marketeer müssen sich zunehmend auf alle Kontaktpunkte des Users im Web konzentrieren. Dabei gilt es alle Touchpoints, Social-Media-Plattformen und traditionelle Marketing-Maßnahmen inbegriffen, zu optimieren und bisher ungenutzte Potenziale aufzudecken. Da die Customer Journey sehr individuell ist, muss der Weg des Users im Internet genau analysiert werden, damit zielgerichtet die optimalen Marketingmaßnahmen eingesetzt werden können.

 

Content Marketing

Einen weiteren Trend für das Jahr 2016 bildet die Kommunikationsstrategie Content Marketing zur Gewinnung von Neukunden. Entscheidend beim Content Marketing ist, dass diese Art von Werbung nicht wie Werbung aussieht, sondern viel mehr informierend, inspirierend und unterhaltend sein soll. Das Ziel des Content Marketing ist das Verbessern der Reichweite, das Erstellen von Interaktionen zwischen Verkäufern und potenziellen Neukunden und die anschließende Transaktion der Ware. Die Frage, die sich hieraus ableitet, lautet: Welcher Content passt zum Unternehmen und den dazugehörigen Produkten bzw. Dienstleistungen?

Online Marketing Trends

Beim Verfassen eines geeigneten Contents gilt es, unterschiedliche Aspekte zu beachten. Dazu gehören unter anderem die Customer Journey (Woher stammt der Kunde?) und das Buying Center (Welche Personen sind an der Kaufentscheidung beteiligt?). Darüber hinaus gelten Webinare als eine innovative Lösung im Content Marketing. Sie verbessern vor allem die Reichweite und stillen das Informationsbedürfnis durch Interaktionen zu unterschiedlichen Fachthemen. Zudem eignen sie sich zur Lead-Generierung.

 

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Real-Time-Content

Bedingt durch die sozialen Medien hat sich in den Köpfen der User die Einstellung entwickelt, zu jeder Zeit aktuelle Informationen online zu erhalten. Aus diesem Grund bieten sich genau hier neue Möglichkeiten für das Content Marketing. Das Real-Time-Content im Social Media Bereich beschreibt die Verwertung von Echtzeitinformationen für eine marketingorientierte, digitale Aktivität. „Trending Topics“ können genutzt werden, um eine Interaktion mit der Community auszulösen. Durch kreative Inhalte, die sich auf ein aktuelles Thema beziehen, kann das Interesse der Follower geweckt und ein Überraschungseffekt ausgelöst werden. Der Einsatz von Real-Time-Content wirkt bei den Usern nicht wie eine klassische Marketingmaßnahme, sondern wird meist als eine Bereicherung im Newsfeed wahrgenommen. Auch die Bereitschaft zum Teilen solcher Inhalte ist höher. Um passende aktuelle Themen für die eigene Marke / das eigene Unternehmen zu identifizieren, können Social Media Monitoring Tools wie Brandwatch helfen.
Es gibt aber auch einige Punkte, die Sie beim Real-Time-Content beachtet sollten:

  • Der geplante Real-Time-Content sollte sich mit Ihrer Unternehmensstrategie vereinen lassen.
  • Sie sollten unbedingt im Voraus ein Kommunikationsziel definieren (Soll der Content humorvoll oder seriös wirken? Soll durch diese Maßnahme kurzfristig eine Awareness erreicht oder nachhaltig das Unternehmensimage gesteigert werden?).
  • Sie sollten sich zuvor die Frage stellen, ob die Message des Contents eine Relevanz für Ihre Follower hat. Aus diesem Grund sollte es im Fokus stehen, dem User einen Mehrwert durch den bereitgestellten Content zu liefern.

 

Digitales Employer Branding

Employer Branding wächst durch die Nutzung sozialer Medien auch im Web zu einem immer wichtigeren Thema heran. Wie auch schon 2015 gehört das digitale Employer Branding auch im Jahr 2016 zu den Online Marketing Trends. Hinter dem Begriff „Digitales Employer Branding“ verbirgt sich die Darstellung einer attraktiven Arbeitgebermarke durch den Einbezug von sozialen Medien, um neue Mitarbeiter zu finden und bestehende an das Unternehmen zu binden. Das Unternehmen kann durch diese Maßnahmen einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Ein besonderer Vorteil der Nutzung sozialer Medien ist, dass die Zielgruppe heutzutage am besten über diesen Kanal erreichbar ist und somit eine hohe Reichweite erzielt werden kann. Aber wie wird das digitale Bild der Arbeitgebermarke überhaupt richtig in den neuen Medien kommuniziert? Hiermit sollte sich jedes Unternehmen vorab ausführlich auseinandersetzen und eine entsprechende HR-Strategie für die sozialen Kanäle entwickeln. Die wohl wichtigste und vor allem am besten steuerbare Plattform zur Präsentation der Arbeitgebermarke ist die eigene Karriere-Webseite. Die am häufigsten für das Employer Branding eingesetzten Social Media Kanäle sind Facebook, XING, Linked-In, Twitter und YouTube. Dort haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Vorteile als Arbeitgeber der Zielgruppe zu präsentieren. Bei der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber werden als Informationsquelle auch häufig Arbeitgeber-Bewertungsplattformen genutzt. Diese kann das Unternehmen jedoch nicht direkt steuern. Durch den gezielten Einsatz von digitalen Medien kann das Erleben die Employer Brand der Zielgruppe vermittelt und ein langfristiger Erfolg angestrebt werden.

 

Chatbot

In und außerhalb von Chatrooms finden sich vermehrt sogenannte Chatbots. Ein Chatbot besteht aus zwei Masken, der Texteingabe und der -ausgabe. Das System reagiert bzw. antwortet zum Beispiel auf Fragen, die der Nutzer in die Maske eintippt. Ein Chatbot verarbeitet also Texte und lässt sich mit einer Volltextsuche vergleichen. Einige Chatbots sind so programmiert, dass der Eindruck entsteht, man kommuniziere mit einer natürlichen Person. Andere Chatbots können nur eine bestimmte, begrenzte Anzahl von Befehlen bearbeiten. Üblicherweise basieren die Antworten eines Chatbots auf speziellen Datenbanken. Um die Fragestellung zu erkennen, betrachtet der Chatbot die einzelnen Wörter des Textes und entschlüsselt die Frage nach dem programmierten Erkennungsmuster.

Chatbot

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/facebook-f8-chatbots-als-interface-der-zukunft-a-1086765.html

Conversational Commerce

Conversational Commerce beschreibt den Dialog zwischen Unternehmen und Kunden. Vielfach wird dazu ein Chatbot verwendet. Unternehmen können intelligente Chatbots einsetzten, die für einen festgelegten Bereich autonom handeln und reagieren. Chatbots sind eine günstige Alternative zu Servicetelefonen, sind leicht zu bedienen und antworten schnell und kompetent. Allerdings möchten Nutzer insbesondere bei Problemen einen konkreten Ansprechpartner haben, der ihnen weiterhilft. Deshalb schätzen Nutzer das persönliche Gespräch mit Unternehmensvertretern über Messenger wie Facebook oder WhatsApp. Denn im Gespräch können sie nicht nur Fragen stellen sondern erhalten auch Empfehlungen.

 

Artificial Intelligence

Nicht nur in Filmen, spielt Artificial Intelligence eine Rolle. Auch das Online Marketing bedient sich selbstlernender Systeme, vor allem für die Analyse von Big Data. Das System lernt durch gesammelte Erfahrungswerte, auf deren Basis es Prognosen erstellt und Muster entwickelt. Marketingmaßnahmen, zum Beispiel in Form von Werbung, richten sich mithilfe von Künstlicher Intelligenz zielgenauer an Kunden. Sie sind individuell auf seine Person abgestimmt. Im Rahmen des Display Advertising liefert sogenanntes Programmatic Buying eine einfache und schnelle Lösung, um in kürzester Zeit zu ermitteln, welche Werbefläche für welche Anzeige die profitabelste ist. Des Weiteren setzt unter anderem Google selbstlernende Programme ein, die den Such-Algorithmus stetig weiterentwickeln. Daneben gibt es Systeme der Bild- sowie Spracherkennung oder Recommendation Engines.

 

Programmatic

Im Online Marketing erleichtert Programmtic Advertising die Zuteilung von freien Werbeflächen auf Websites. Auf Grundlage von Themengebieten und Nutzerdaten entscheidet das System in jedem Einzelfall und in Echtzeit, welcher Banner der effizienteste ist und den größten Nutzen stiftet, sowohl für den Nutzer als auch für die Werbetreibenden. Auf diese Weise sind Banner individuell auf den Nutzer abgestimmt. Im Rahmen der Auktion, die auch „Real Time Bidding“ genannt wird, wird das höchste Gebot ermittelt. Programmatische Werbung geht über reines Real Time Bidding hinaus. Es beschreibt auch Automated Guaranteed Modelle oder private Geschäfte zwischen dem Werbenden und dem Veröffentlicher des Banners. Im Vergleich zu direkten Verhandlungen reduziert Programmatic Advertising menschliche Fehler, die Zeit bis zur Entscheidung sowie die anfallenden Kosten. Insgesamt wird die Kampagne erfolgreicher sein, weil nahezu ausschließlich die Zielgruppe angesprochen wird und somit wenige Streuverluste entstehen.

 

Internet of Things

Intelligente Systeme verdrängen immer mehr den klassischen Computer. Das Internet der Dinge oder Internet of Things (IoT) umfasst die Themengebiete „Wearables“ über „connected Cars“ bis hin zu „Smart Homes/ Cities“. Beispielsweise unterstützen kleine, mit dem Internet vernetzte Gegenstände (Wearables) den Träger im alltäglichen Leben. Teilweise sind diese Geräte und Sensoren unmittelbar in Kleidung eingenäht und fallen somit nicht ins Auge. Die Funktionen von Wearables sind vielfältig, entweder messen und erheben sie Daten, geben Warnzeichen und Notfallsignale oder sind für eine automatische Bestellung zuständig. Bestes Beispiel hierfür ist der Amazon Dashbutton.
Amazon Dash Button

 

Wearables

Sogenannte Wearables sind kleine Geräte mit Sensoren, die oftmals körpernah getragen werden und mit dem Internet verbunden sind. Zu den bekanntesten Wearables zählt die Apple Watch. Die Anzahl der Nutzer von Wearables nimmt stetig zu. Wearables sollen unser Leben erleichtern und lassen sich bislang in folgende Kategorien einteilen: bargeldloses Bezahlen, Sport sowie Gesundheit. In Deutschland steht man intelligenten Zahlungssystemen noch kritisch gegenüber, Datenschutz ist in diesem Zusammenhang ein umstrittenes Thema. Währenddessen sind Wearables in den USA längst im Alltag angekommen. Nutzer von Wearables legen vor allem Wert auf Selbst-Erkenntnis und Selbst-Optimierung durch Werte, die die Geräte während des Tragens messen. Sie möchten von intelligenten Systemen profitieren, die bestimmte Aufgaben für sie wahrnehmen. In der Medizin werden Wearables in den Körper implantiert, um durchgehend Daten zu erheben, die wertvolle Informationen zur Früherkennung von Krankheiten liefern.

Wearables

Quelle: http://www.wareable.com/

 

Virtual Reality

VR-Brillen erzeugen eine künstliche Realität, die Virtual Reality. Es gibt von mehreren Anbietern verschiedene Ausführungen der VR-Brille, einige benötigen ein Smartphone, andere sind über einen Computer oder Laptop mit dem Internet verbunden. Auf Messen wie der Gamescom oder der CeBIT, sind VR-Brillen das neue Spielzeug, das getestet werden will. Auch wenn gegenwärtig Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Bildqualität besteht ist die Faszination der VR-Brille und der Wunsch, eine VR-Brille zu besitzen, ungebrochen. Der Preis der VR-Brillen, die derzeit am Markt erhältlich sind, lässt Verbraucher zögern, diese lediglich für den privaten Bedarf zu erwerben. Die Funktionalität von Virtual Reality geht weit über reines Gaming hinaus. Virtual Reality ist ein zusätzlicher Kanal, den das Marketing verwendet, um Kunden zu erreichen - ihr Vorteil ist das Eintauchen in eine künstlich erzeugte, virtuelle Welt - das Eintauchen in ein 360 Grad Erlebnis. Vorstellbar ist, dass im Zuge des Marketing beispielsweise Wohnungsmakler virtuelle Rundgänge anbieten, die die Wohnungssuche wesentlich vereinfachen, effizienter und weniger zeitintensiv machen. Analog kann die Hotelbranche VR-Brillen einsetzen. Denkbar sind ebenfalls virtuelle Simulationen, wie Testfahrten mit einem neuen Auto, und Animationen, die die Kunden begeistern. Es geht dabei vor allem um das Erlebnis.

Virtual Reality

Quelle: http://img.welt.de/img/videos/mobile145696968/7480714993-ci16x9-w1050/title.jpg

 

Bewegtbild

Was haben YouTube, Facebook, Instagram und Twitter gemeinsam? Sie alle bieten eine Plattform, um Bewegtbilder zu verbreiten. Doch wieso sind Videos in den Sozialen Netzwerken so viel beliebter als schlichte Fotos? Es gibt einige Vorteile, die nur Bewegtbilder bieten. Sie kombinieren Bild, Text bzw. Ton mit Inhalten, teils sogar Geschichten. Auf diese Weise lösen sie beim Zuschauer Gefühle aus und übermitteln eine Botschaft, zum Beispiel eine Werbebotschaft eines Unternehmens. Sie wecken bestimmte Emotionen, die den Nutzer sehr stark in ihren Bann ziehen. Diese Gefühle und Assoziationen werden dann beim Nutzer wieder hervorgerufen, sobald er erneut in Kontakt mit dem Unternehmen oder der Marke kommt. Nutzer können sich an Bewegtbilder im Allgemeinen besser erinnern, da mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen werden. Deshalb ist der Effekt des Werbens mit Bewegtbildern sehr nachhaltig. Insbesondere werden Tutorials, Image- sowie Produktvideos oder auch Unboxings geteilt. Sie ersparen dem Nutzer zum Beispiel das Lesen und Verstehen langer, unter Umständen schwieriger Anleitungen. Die Videos veranschaulichen direkt und eingängig, wie etwas funktioniert. Zudem besteht die Möglichkeit, Video-Advertising und Banner zeitgleich zum Bewegtbild im Video oder daneben einzublenden.

 

Cross-Channel

Cross-Channel beschreibt den Trend mehrere Kanäle mit harmonisierten Werbebotschaften zu bespielen und Kaufvorgänge über jeden der Kanäle abschließen zu können. Der Nutzer kann sogar problemlos von einem zum anderen Kanal wechseln, um sich weiterführende Informationen einzuholen oder den Kauf fortzusetzen. Es besteht eine Konsistenz der Inhalte, die über die verschiedenen Kanäle vermittelt werden. Zu den Vorteilen des Cross-Channels zählen der Aufbau des Kundenstamms, vor allem durch Generierung von Neukunden sowie eine höhere Konvertierungsrate. Letzere erklärt sich daraus, dass der Nutzer genau dort und dann abgeholt wird, wo er Informationen sucht und zwar auf die Weise, die er präferiert.

Cross Channel

 

Mobile Marketing Trend - Mobile First

Der Mobile Marketing Trend scheint sich auch im Jahr 2016 fortzusetzen. Googel hat angekündigt in Zukunft in den Suchergebnissen Mobile Ergebnisse und Desktop Ergebnisse zu trennen. Das Google Mobile Update wurde im April 2015 ausgerollt und hat sich mitterweile etabliert. Damit ist klar, dass sich jedes Unternehmen Gedanken machen muss, wie die eigene Webseite in den verschiedenen Kanälen und Verwendungsrichtungen aussieht und dargestellt wird. Google misst dem Mobilen Trend eine hohe Bedeutung zu, da man davon ausgehen kann, dass der Internet Traffic sich zugunsten der Mobilgeräte verschoben hat. Gerade im Konsumgüterbereich kann man davon ausgehen, dass mehr Traffic durch Mobile Endgeräte anfällt als durch Desktop Geräte.

 

Mobiler Traffic

 

Influencer Marketing

Kaum ein Marketingbegriff wird im Jahr 2016 so oft strapaziert wie der Begriff Influencer Marketing. Alternativ wird das Thema auch als Blogger Relations bezeichnet. Für viele Marketingabteilungen sind die Kontakte zu Bloggern und Youtube Stars mittlerwiele an der Tagesordnung. Social Media Stars haben oftmals eine hohe Reichweite und eine gute Reputation bei der Zielgruppe. Damit sind sie interessant, Passgenauigkeit vorausgesetzt, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen vorzustellen oder zu präsentieren. Influencer Marketing steht zwar unter dem Verdacht der Schleichwerbung, aber dieser Trend ist nicht zu unterschätzen. Auch viele Amazon Händler arbeiten mit der Ansatz, Produkttestern ihre Produkte zu senden, um damit Bewertungen zu generieren. Für viele Blogger ist dieser Trend die Möglichkeit, ihre Arbeit zu kommerzialisieren. Für Unternehmen bieten diese Kanäle glaubwürdige und reichweitenstarke Kommunikation.

 

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Online Marketing Trends 2015

  1. Mobile Marketing
  2. Statische und bewegte Bilder
  3. Technisches SEO
  4. Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits
  5. Digitales Employer Branding

 

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Mobile Marketing

Der Begriff Mobile Marketing sollte den meisten Unternehmen bereits bekannt sein. Da bereits 20 – 40 % aller Zugriffe auf Webseiten mobil erfolgen, liegt der Trend im Jahr 2015 ganz klar bei der Optimierung von Webseiten für mobile Endgeräte (responsive Design). Wichtig hierbei ist, dass eine „mobile friendly“ Gestaltung der Webseite nicht nur einen Teil der Umsatzgenerierung darstellt, sondern viel mehr ein bedeutsamer Rankingsfaktor innerhalb mobiler Suchergebnisseiten ist. Zudem bietet es eine große Chance zur Verbesserung der Konversionsrate. Im Jahr 2015 wurde bereits ein Umsatz von 7,9 Mrd. Euro allein durch das mobile Internet generiert; die Tendenz für die kommenden Jahre ist steigend.

Online Marketing Trends

Mithilfe unterschiedlicher Tools, wie z.B. Google Analytics, lassen sich Daten überprüfen und anschließend verbessern. Unternehmen sollten bei der Optimierung insbesondere darauf achten, dass sich die ausgewählte Webseite ohne Probleme öffnen und anzeigen lässt. Alle Bestandteile sollten in einer anschaulichen Art und Weise dargestellt werden. Ein weiterer Anhaltspunkt im Bereich Mobile Marketing bietet die mobile Display-Werbung. Hierbei ist z.B. an Facebook als Reichweitenkanal zu denken. Auch E-Mail Newsletter, die immer häufiger mobil geöffnet werden, sollten bei dem Thema Mobile Marketing nicht vergessen werden. Hier spielt vor allem ein responsives E-Mail Template eine entscheidende Rolle.

 

Statische und bewegte Bilder

Plattformen wie YouTube und Instagram sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Doch was macht sie eigentlich zu einem der Online Marketing Trends? Die Antwort auf diese Frage liefern die Bilder und Videos, die täglich auf die unterschiedlichen Kanäle online gestellt werden. Für viele Menschen sind Bilder leichter zu verstehen als lange anspruchsvolle Texte. Das liegt vor allem daran, dass Bilder meist auf den ersten Blick zu erschließen sind. Darüber hinaus bieten Bilder (statisch und bewegt) auf Instagram oder YouTube häufig Einblicke in das Privatleben der Blogger und Youtuber, mit denen sich viele User identifizieren können. Einige Unternehmen haben bereits reagiert und arbeiten mit den YouTubern oder Instagrammern zusammen, um die gewünschte Zielgruppe direkter zu erreichen. Die YouTuber und Blogger fungieren in diesen Fällen als Leader einer Community und Werbegesicht.

 

Sie haben Fragen rundum das Thema Online Marketing? Dann nehmen Sie Kontakt auf!

Technisches SEO

Das technische SEO bildet einen weiteren Aspekt der Online Marketing Trends 2015. Zwar ist es schon seit mehreren Jahren aus dem Online Marketing nicht mehr wegzudenken, sollte aber nunmehr noch intensiver und vor allem fokussierter bearbeitet werden. Es ist mittlerweile eine eigenständige Disziplin geworden und sollte in den Marketing-Mix integriert werden, d.h. SEO muss wie Marketing denken und Marketing, PR & Vertrieb müssen wie SEO denken. Zudem gibt es unterschiedliche Faktoren, die bei der Ausarbeitung eine Rolle spielen:

Online Marketing Trends

 

Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits

Fast jedes Unternehmen sowie fast jeder Mitarbeiter verfügt mittlerweile über ein eigenes Profil in diversen sozialen Netzwerken wie Facebook, XING usw. Damit die unterschiedlichen Komponenten sich gegenseitig integrieren und ergänzen können ist es wichtig, dass ein regelmäßiger Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens erfolgt. Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits ermöglichen Unternehmen und Kunden sich an Echtzeit-Marketing-Kampagnen zu beteiligen sowie Prozesse zu verwalten. Das Enterprise Marketing Management (EMM) besteht unter anderem aus Marketing-Software-Kategorien, wie Web Analytics, Kampagnenmanagement, Digital Asset Management, Web Content Management, Marketing Resource Management, Marketing Dashboards, Lead Management, Event-Driven Marketing, Predictive Modeling etc. Das Ziel besteht darin, Marketing effizienter zu gestalten und durch Automatisierungen die dazugehörigen Kosten zu reduzieren.

Online Marketing Trends

 

Digitales Employer Branding

Den letzten Aspekt der Online Marketing Trends (2015) bildet das digitale Employer Branding. Beim digitalen Employer Branding geht es hauptsächlich um das Finden und Binden neuer Mitarbeiter über das Medium Internet. Karriereportale sind dabei keine Seltenheit mehr. Sie bieten Unternehmen und Arbeitsuchenden die Möglichkeit, diverse Hintergrundinformationen abzurufen, zielgruppenorientiert zu suchen und spezifische Bewerbungstipps zu erhalten. Zudem steigern sie die Auffindbarkeit (SEO). Innerhalb des digitalen Employer Brandings gibt es drei Optionen für das Online Marketing, die über den weiteren Bewerbungsprozess entscheiden:

  1. Minimalstrategie: Kein SEO, kein Text, kein Formular = keine Bewerber
  2. Online: Zielgruppenorientiertes Portal mit Texten, Videobotschaften und Interaktionsmöglichkeiten
  3. Social: Nutzung der sozialen Plattformen, um neue Ziele zu erreichen (Facebook, Whatsapp…)

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#onlinemarketingtrends #onlinemarketing #om

 

 

 

 

Content Marketing in der Praxis von Claudia Hilker – Buchrezension

Content Marketing in der Praxis von Claudia Hilker – Buchrezension
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Content Marketing nimmt in Marketingabteilungen einen immer größeren Stellenwert ein und nahezu jeder Online Marketeer muss sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Ein passendes Lehrbuch hat die Autorin Frau Prof. Dr. Claudia Hilker geschrieben: "Content Marketing in der Praxis".

Auf knapp 250 Seiten stellt die Autorin das Thema Content Marketing ausführlich vor. Den Leser erwartet zunächst ein strukturierter Zugang zum Thema Content Marketing mit Definitionen, Zielen und Wirkungsmechanismen. Die strategischen Schritte rund um das Content Marketing klärt die Autorin mithilfe eines Roadmap Modells zur Entwicklung einer erfolgversprechenden Strategie. Darauf aufbauend wird das operative Content Marketing in den Fokus genommen. Hierbei stellt ein ausführliches Kapitel den klassischen Prozess des Content Marketings vor, klärt die Organisation, die Content-Produktion und die Content-Distribution. Sehr ausführlich werden Content-Marketing-Tools vorgestellt, um die technische Sichtweise abzudecken.

Inhaltlich deckt die Autorin damit die wesentlichen Spielfelder in der praktischen Umsetzung von Content Marketing ab. Systematisch ergänzt durch zahlreiche Beispiele und Abbildungen ist die inhaltliche Struktur gut nachvollziehbar. Mit Hilfe von Interviews hat die Autorin den Inhalt außerdem etwas aufgelockert und verschiedene Fachleute in Form von Gastbeiträgen integriert. Dadurch schwankt naturgemäß die Qualität an der ein oder anderen Stelle etwas.

Das Buch eignet sich für alle Leser, die sich strukturiert mit dem Thema Content Marketing auseinandersetzen möchten. Es gibt einen guten Überblick insbesondere über strukturelle Themen und die Umsetzung von Content Elementen. Wer einen rein praktischen Leitfaden erwartet, wird ein wenig enttäuscht, da der ein oder andere Aspekt sehr kurz abgebildet wird. Geeignet ist das Werk für all diejenigen, die sich in Hochschulen mit dem Thema auseinandersetzen möchten und in Unternehmen Content Marketing strukturiert angehen möchten.

Das Buch "Content Marketing in der Praxis" können Sie hier bestellen.

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Gastartikel im Blog-Marketing einsetzen – So gewinnen Sie neue Leser

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Gastartikel erfüllen im Blog-Marketing verschiedene Funktionen – sowohl für den Gastautor als auch für den Blog, der den Gastbeitrag veröffentlicht. Viele Blogbetreiber sind anfangs skeptisch, ob sie Artikel von anderen Autoren zulassen sollen. Denn die eigene Leserschaft entwickelt mit der Zeit gewisse Erwartungen an die Themen und die Qualität der Blogbeiträge. Gastartikel stellen jedoch eine große Chance dar, neue Leser für den eigenen Blog zu gewinnen, und sollten daher nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Mit einigen Tipps gelingt der effektive Einsatz von Gastartikeln im Blog-Marketing.

Gastartikel im Blog-Marketing

Gastartikel im eigenen Blog – Die Vorteile

Gastartikel im Unternehmensblog zu veröffentlichen, bringt nicht nur dem Gastautor Vorteile, sondern auch dem Blogbetreiber. Natürlich nimmt der Unternehmensblog eine wichtige Stellung im Marketing-Mix des Unternehmens ein. Gerade im Bereich Content Marketing stellt der Blog den Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten dar. Gastartikel sollten hier als Chance gesehen werden, durch die Kooperation mit einem Gastautor die Vermarktung des Blogs voranzutreiben. Denn sicher pflegt auch der Gastautor eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account oder versendet Newsletter. Über diese Kanäle kann er seine Fans und Follower auf den Gastartikel aufmerksam machen. So entsteht zusätzlicher Traffic auf Ihrem Blog. Noch dazu besteht das Potenzial, dass es sich um eine neue Zielgruppe handelt, die durch den Gastbeitrag zum ersten Mal auf den Blog aufmerksam wird.

Dieser Effekt wird besonders erzielt, wenn der Gastartikel ein neues Thema oder einen neuen Themenbereich aufgreift, den der eigene Blog bisher nicht oder nur wenig bedient hat. Mithilfe eines Experten kann also ein (neues) Themengebiet etabliert und eine daran interessierte Zielgruppe erschlossen werden.

Nicht zu vergessen ist auch der Vorteil, dass man durch Gastartikel zusätzlichen Content mit wenig Aufwand generiert. Einen Blog zu pflegen, ist arbeits- und zeitintensiv, vor allem bei hochwertigen Inhalten. Ein Gastbeitrag stellt hier eine einfache Möglichkeit dar, den Content im Blog zu ergänzen.

Gastartikel im eigenen Blog – Die Auswahl der Autoren

Um das hohe Niveau des eigenen Unternehmensblogs beizubehalten und auch die eigene Leserschaft zufrieden zu stellen, ist die sorgfältige Auswahl der Gastautoren wichtig. Dabei spielen folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Expertenstatus des Gastautors
  • Bekanntheit des Gastautors, seines Blogs und seiner Social Media Kanäle
  • Zielgruppe des Gastautors

Informieren Sie sich über potenzielle Gastautoren, über deren berufliche Laufbahn und fachliche Expertise. Schauen Sie sich auch die Social Media Kanäle der Gastautoren und deren Blogs an. Wer hochwertige Beiträge auf dem Blog sowie bei Facebook und Co. veröffentlicht, eignet sich als Gastautor. Betrachten Sie aber auch die Zielgruppe des Gastautors. Ist es für Sie interessant, diese Zielgruppe für Ihren eigenen Bog zu begeistern? Dann lohnt sich eine Kooperation.

Mittlerweile gibt es auch Portale, die die Suche nach geeigneten Autoren für einen Gastartikel und den Austausch von Beiträgen erleichtern. Die oben genannten Kriterien sind auch hier bei der Beurteilung der Angebote wichtig und hilfreich. Denn Gastartikel sollen zu Ihrem Blog passen, um ihn zu bereichern.

Gastartikel schreiben – So werden Sie selbst als Gastautor aktiv

Gastartikel bringen auch für den Autor positive Effekte mit sich. Zum einen kann man als Gastautor sein Expertenwissen unter Beweis stellen. Hierfür empfiehlt es sich, mehreren Blogs Gastartikel zum gleichen Thema anzubieten. So sammeln Sie zu Ihrem Spezialgebiet nach und nach eine Fülle von Gastbeiträgen – das bringt Ihnen Expertenstatus ein. Zum anderen macht ein Gastartikel eine neue Zielgruppe auf die eigenen Kompetenzen aufmerksam. Sprechen Sie also nicht nur Blogs mit einer ähnlichen Zielgruppe an, sondern auch solche, für die Ihre Themen noch recht unbekannt, aber interessant und relevant sind. Nicht zuletzt liefert ein Gastbeitrag Input für die eigenen Social Media Kanäle oder den Newsletter. So sehen auch die eigenen Abonnenten und Follower, dass Sie als Experte gefragt sind.

Content Marketing Manager (DIM)

Gastartikel schreiben – Tipps für Ihren Erfolg:

1. Blog sorgfältig aussuchen

Suchen Sie die Blogs, denen Sie einen Gastartikel anbieten, sorgfältig aus. Wählen Sie Blogs, deren Zielgruppe sich für Ihr Thema interessiert oder die Sie für Ihre Kompetenzen begeistern möchten. Fragen Sie auch Ihre Kunden, welche Blogs diese lesen und fragen Sie dort für eine Kooperation an.

2. Klein anfangen

Wenn Sie noch keine Erfahrung im Schreiben von Gastartikeln haben, empfiehlt es sich, klein anzufangen. Schreiben Sie nicht direkt die größten Blogs an, sondern starten Sie bei kleinen und mittleren Blogs. So erarbeiten Sie sich einige Referenzen, die Sie dann für die Anfrage bei großen Blogs nutzen können. Außerdem sollten Sie nicht zwanzig Blogs auf einmal anschreiben. Denn was, wenn dann alle gleichzeitig einen Gastartikel in Auftrag geben? Arbeiten Sie die Liste der potenziellen Blogs lieber nach und nach ab. Dann geraten Sie beim Schreiben der Artikel nicht unter Druck.

3. Anforderungen genau befolgen

Blogbetreiber, die Gastartikel auf ihrem Blog erlauben, haben meist sehr genaue Vorstellungen davon, welche Voraussetzungen ein Gastautor erfüllen muss. Auch für die Gastartikel an sich gibt es häufig festgelegte Anforderungen an Aufbau, Tonalität etc. Informieren Sie sich auf der Webseite oder direkt beim Blogbetreiber über die Kriterien und befolgen Sie diese.

4. Zielgruppe berücksichtigen

Bei einem Gastartikel schreiben Sie nicht für Ihre übliche Zielgruppe. Machen Sie sich damit vertraut, wie die Beiträge im Gastblog meistens strukturiert sind und wie die Zielgruppe angesprochen wird. Herrscht eher ein lockerer Ton und werden die Leser geduzt? Oder handelt es sich um einen eher wissenschaftlichen Blog mit einem sachlichen Stil? Eine angepasste Ansprache sorgt dafür, dass Ihr Artikel bei der neuen Zielgruppe gut ankommt.

5. Autorenprofil nicht vergessen

Üblicherweise wird dem Autor eines Gastartikels die Möglichkeit geboten, sich kurz vorzustellen. Nutzen Sie diese Fläche, um Ihre Kompetenzen zu benennen und auf Ihr Unternehmen zu verlinken. Aber Vorsicht: Ein Autorenprofil ist keine Dauerwerbesendung. Nutzen Sie keine plakativen Werbebotschaften, sondern fokussieren Sie sich auf die knappe Beschreibung Ihrer Expertise.

Gastartikel – Fazit

Gastartikel bringen Abwechslung in den Unternehmensblog und können helfen, neue Themenbereiche sowie neue Zielgruppen zu erschließen. Auch als Gastautor profitiert man von positiven Effekten, wie der Positionierung als Experte oder dem Kontakt mit einer neuen Zielgruppe.

Inbound Marketing: Definition, Anwendung, Möglichkeiten

Inbound Marketing: Definition, Anwendung, Möglichkeiten
4.4, 7 Bewertungen

Das Inbound Marketing ist eine der vielen Disziplinen des Marketings. Den Vorteil dieser Marketingform sehen viele Unternehmen in der subtilen Kundenansprache mithilfe hochwertiger Inhalte anstelle von plakativen Werbebotschaften. Im Folgenden wollen wir uns das Inbound Marketing einmal detailliert ansehen und dabei auch prüfen, welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt und welche Erfolgsfaktoren es zu beachten gilt.

Definition: Darum geht es beim Inbound Marketing

"Das Inbound Marketing verfolgt generell den Ansatz, dass die User und WebseiteProf. Dr. Michael Berneckernbesucher durch mehrwertige Inhalte in Kunden umgewandelt werden bzw. ein Produkt oder Angebot überhaupt erst einmal entdecken können."

Prof. Dr. Michael Bernecker - Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing

Dabei geht Inbound Marketing davon aus, dass auf Seiten des Kunden ohnehin Interesse für ein bestimmtes Produkt besteht. Und genau diese Lücke zwischen Interesse und dem Auffinden des Produktes wird durch das Inbound Marketing geschlossen. Ist der Kunde auf der Suche nach einem bestimmten Produkt, können Sie sich mit Ihrem Angebot durch ein gelungenes Inbound Marketing einen klaren Vorteil verschaffen.

In den letzten Jahren ist das Inbound Marketing zunehmend beliebter geworden, was vor allem durch den „unterschwelligen“ Charakter begründet werden kann. Während zum Beispiel das E-Mail-Marketing  oder das Vertriebsmarketing aktiv auf den Kunden oder User zugehen, ist es beim Inbound Marketing anders. Hier bringt der User bereits das notwendige Interesse mit und muss von Ihnen nur noch mit hochwertigen und nützlichen Inhalten versorgt werden. Im Vergleich zu den genannten Formen des Outbound Marketing besteht damit beim Inbound Marketing eine größere Aussicht auf Erfolg.

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Inbound Marketing: Wie lässt es sich umsetzen und was ist zu beachten?

Der wesentliche Schlüssel zum Erfolg ist beim Inbound Marketing der Content. Nur durch einen qualitativ hochwertigen Inhalt können die Besucher so weit an die Hand genommen werden, dass sie anschließend einen Kauf durchführen. Mehrwert können die Texte und Inhalte zum Beispiel dadurch bekommen, dass Bilder, Tabellen oder Info-Grafiken integriert werden. Je mehr interessante Informationen der User schon auf einen Blick erhält, desto besser stehen die Chancen darauf, dass er tiefer in den Text einsteigt – der erste wichtige Schritt zum Lead. Darüber hinaus zielt das Inbound Marketing aber auch darauf ab, möglichst viele Besucher zum eigenen Thema zu lotsen. Hierfür liegt der Grund auf der Hand: Je mehr Besucher den Weg zu Ihrem Content finden, desto größer sind Ihre Chancen auf einen Verkauf. Es macht also durchaus Sinn, das Inbound Marketing mit den sozialen Netzwerken zu kombinieren.

Reichweite für das Inbound Marketing durch Social Media steigern

Die sozialen Netzwerke sind nicht nur ein Treffpunkt für nahezu alle Menschen, sondern vor allem eine riesige Marketing-Maschine. Jeder Seitenbetreiber kann seine Reichweite durch die sozialen Netzwerke in der Regel sehr gut steigern, wenn er sich an die richtigen Vorgaben und Ansätze hält. Im Zusammenhang mit dem Inbound Marketing kann der Ansatz der mehrwertigen Inhalte für die sozialen Netzwerke ganz einfach übernommen werden. Info-Grafiken und Co. bieten sich gerade hier oftmals an, da mit diesen im News-Feed der User schnell Aufmerksamkeit generiert werden kann.

Gleichzeitig sollten Sie aber auch bedenken, dass mehrwertiger Content in einer Suchmaschine normalerweise nicht mit mehrwertigem Content in einem sozialen Netzwerk zu vergleichen ist. Sie sollten dafür sorgen, dass ihr Artikel „viral“ geht und von möglichst vielen Menschen gelesen wird. Ein paar trockene Fakten zu diesem oder jenem Produkt werden dabei kaum behilflich sein. Stattdessen sollten Sie unterhaltsamen Content bieten, den die Menschen gerne mit ihren Freunden teilen möchten. Werden diese Ansätze korrekt in die Tat umgesetzt, kann die Kombination aus Inbound Marketing und sozialen Netzwerken für einen sprunghaften Anstieg bei den Verkäufen und Leads sorgen.

Bedenken Sie jedoch: Das Social Media Marketing ist kein Kinderspiel, sondern durchaus zeitintensiv. Immerhin geht es nicht darum, einfach nur Inhalte in die Welt hinauszuschreien. Vielmehr bedarf es der strategischen Planung und kontinuierlichen Umsetzung. Außerdem sollte eine Art Community gebildet werden, was wiederum nahezu täglichen Kontakt mit den Usern erfordert.

Mehrwertiger Content für Inbound Marketing: Wie mache ich es?

Bei einem Blick auf die Anforderungen für den mehrwertigen Content im Inbound Marketing fällt auf, dass diese ziemlich stark mit den Vorgaben im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) übereinstimmen. Das hat einen recht simplen Grund, denn auch SEO zielt natürlich in gewisser Hinsicht auf einen qualitativ hochwertigen Content mit Mehrwert ab. Hilfreich ist es beim Inbound Marketing zum Beispiel, wenn für die Produktbilder und andere Grafiken Alt-Tags gesetzt werden. Diese ermöglichen es, dass sich die Grafiken auch über die Bildersuche der Suchmaschine finden lassen. Darüber hinaus sollte unbedingt auf die Meta-Daten des Artikels geachtet werden. Diese kurzen Snippets sind in der Suchmaschine zu sehen und spielen beim Anlocken der Besucher eine große Rolle. Ein interessantes Snippet zielt darauf ab, den Usern kurze und prägnante Stichpunkte zu präsentieren, mit denen seine Neugierde geweckt wird.

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Darüber hinaus lässt sich hochwertiger Content zum Beispiel auch an einer übersichtlichen Struktur erkennen. Gerade bei längeren Artikeln sollte beispielsweise darauf geachtet werden, diesen mit Überschriften oder Absätzen zu unterteilen. Ansonsten entsteht schnell eine „Textwüste“, durch die sich vermutlich nur die wenigsten User kämpfen wollen. Das Gute: Der Selbsttest ist in diesem Fall einfach, denn als Betreiber haben Sie auf derartige Textriesen wahrscheinlich ebenfalls keine Lust.

Fazit: Mit dem Inbound Marketing clever zum Erfolg kommen

Inbound Marketing wird oftmals als sehr elegante Form des Marketings bezeichnet. Das gilt vor allem deshalb, weil diese Form des Marketings nicht auf den Kunden zugeht – sondern vielmehr darauf wartet, dass der Kunde eine eigene Suche startet. Genau an dieser Stelle setzt das Inbound Marketing an. Den Usern und zukünftigen Kunden werden möglichst viele interessante und wichtige Fakten präsentiert, durch die er im besten Fall aktiv wird und das jeweilige Produkt erwirbt. Was einfach klingt, ist im Hintergrund mit einer ganzen Menge Arbeit verbunden. Sie müssen dafür sorgen, dass Sie immer aktuelle Inhalte präsentieren, mit denen Besucher auf Ihre Seite gelockt werden. Darüber hinaus sollten Sie an die Suchmaschinenoptimierung und die Macht der sozialen Medien denken. Berücksichtigen Sie alle wichtigen Aspekte, kann das Inbound Marketing aber ein sehr cleverer Weg zum Erfolg sein.

#InboundMarketing #ContentMarketing #Kundenansprache

Trendthema: Native Advertising

Trendthema: Native Advertising
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Das Marketing der Zukunft ist transparent, ehrlich und schafft Vertrauen. Vor diesem Hintergrund ist Native Advertising das perfekte Instrument für Marketeers. Es wird definiert als eine Form der bezahlten (Internet-)Werbung, bei der sich die Anzeige harmonisch in das Gesamtbild des Werbemediums einfügt. Mit anderen Worten: Die Botschaft steht im Vordergrund, nicht die Werbung. Eine Erscheinungsform des Native Advertising ist das sogenannte Advertorial (advertisement (Anzeige) / editorial (Leitartikel)). Andere Anzeigen wiederum sind weniger informativ und versuchen den Betrachter emotional anzusprechen.

Native Advertising - Die Vorteile

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Anzeige erscheint weniger aufdringlich und erreicht bei passendem Kontext eine höhere Aufmerksamkeit. Nach einer Studie des IPG Media Lab aus dem letzten Jahr wird eine entsprechende Anzeige beispielsweise 25% öfter angeschaut als ein klassisches Banner und zudem auch oft über soziale Netzwerke geteilt. Allerdings funktioniert Native Advertising nur, wenn die Inhalte hochwertig und relevant für den Konsumenten sind. Austauschbare Werbeclaims gehören bei dieser Werbeform deshalb der Vergangenheit an. Kritisch anzumerken ist, dass der Betrachter eventuell verärgert ist, wenn er nach einiger Zeit doch eine Werbeintention"entlarvt". Die Anzeige muss deshalb immer als solche gekennzeichnet sein. Wenn die Inhalte überzeugen, spielt es keine Rolle, dass diese bezahlt sind.

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Native Advertising - So geht es

Um Native Advertising erfolgreich anzuwenden, sollten Unternehmen die folgenden Standards erfüllen:

  • Informative und/oder emotionale Inhalte, die den Kunden ansprechen
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Anzeigen (Sprachstil, Layoutanpassung etc.)
  • Controlling der Anzeigen (z. B. durch Google Analytics)

Native Advertising - Beispiele

Nachfolgend einige (emotionale) Erfolgsbeispiele aus der Praxis:

  • Buzzfeed.com: Das US-Unternehmen integriert Inhalte von Unternehmen in Text-, Bild- oder Videoform in den "Newsfeed" auf seiner Webseite. Die Werbungtreibenden werden mit "Featured Partner" gekennzeichnet. Besonders erfolgreich waren dabei beispielsweise Pepsi Next (über 1.000.000 Interaktionen) und Virgin Mobile (über 720.000 Interaktionen).
  • Um den Film "Ich - Einfach unverbesserlich 2" zu promoten, veröffentlichten die Universal Studios über Tumblr ein animiertes GIF eines kleinen gelben Minions ohne jeglichen Werbetext. In den ersten 24 Stunden war diese Anzeige die beliebteste Tumblr-Anzeige des ganzen Jahres.

Wie Sie diese Form der bezahlten (Internet-)Werbung richtig einsetzen können, können Sie in unserem Online Marketing Seminar lernen:

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