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Adblocker & Marketing: Was Sie wissen und beachten müssen

Für viele Internetnutzer sind sie ein Segen. Das Leben des Online-Marketings haben die Adblocker jedoch spürbar verändert. Heutzutage ist das Blocken von Werbeanzeigen auf vielen Desktop-Geräten ein fester Bestandteil des Surfens. Werbetreibende müssen sich deshalb umorientieren und mögliche Strategien der vergangenen Jahre komplett überdenken. Das Ganze muss jedoch nicht aufwändiger sein als nötig. Genau deshalb zeigen wir Ihnen im Folgenden, was Adblocker sind, wie diese funktionieren und welche Alternativen Sie nutzen können.

Was sind Adblocker

Der Begriff Adblocker stammt aus dem Englischen, hat sich mittlerweile aber auch im deutschen Sprachgebrauch fest eingenistet. Der erste Teil hat seinen Ursprung im Wort „Ads“, welches als Abkürzung für „Advertisement“ dient. Zu Deutsch: Werbung. Was der Blocker tut, liegt auf der Hand. Ein Adblocker ist also dazu da, um Werbung zu blockieren. Der Adblocker schaltet sich zum Beispiel als Browser-Extension automatisch beim Besuch einer Webseite ein und blockiert störende Werbeanzeigen.

Gerade in den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Adblocker-Nutzer deutlich vergrößert. Speziell junge Menschen nutzen die Tools immer häufiger, ältere Internetnutzer sind hier noch in der Minderheit. Einen Unterschied gibt es allerdings auch zwischen dem Desktop und den Mobilgeräten. Auf dem Smartphone oder Tablet kommen deutlich weniger Adblocker zum Einsatz als auf dem Desktop. Für Werbetreibende, Marketingagenturen oder Publisher bleibt das Problem jedoch identisch: Ehemals effektive Werbemaßnahmen werden durch den Adblocker aus dem Spiel genommen.

Warum werden Adblocker verwendet

Die Gründe für den Einsatz der Adblocker sind vielseitig. Sicherlich der häufigste Grund dürfte auf Seiten der User sein, die störende oder aufdringliche Werbung nicht sehen zu müssen. Darüber hinaus möchten einige Nutzer aber auch das Tracking ihrer Daten verhindern oder schlichtweg effizienter und ablenkungsfreier online unterwegs sein. Eine kleine Auflistung verschiedener Gründe für den Einsatz der Adblocker haben wir hier aufgeführt. Diese sollten Sie sich ansehen, um die Motivation der User zu verstehen - und so mögliche Alternativen ausfindig zu machen.

  • Störende und aufdringliche Werbung soll ausgeblendet werden
  • Besserer Schutz vor Malware oder Viren
  • Verhindern des Daten-Trackings
  • Erhöhung der Browsergeschwindigkeit
  • Schutz vor Ablenkung durch die Werbung
  • Schutz vor Mehrausgaben durch mögliche Angebote
  • Durch zunehmende Prominenz „testen“ mehr Nutzer Adblocker
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Welche Anzeigen werden als störend empfunden?

Nicht jede Anzeige auf einer Webseite wird vom Adblocker als störend empfunden. Stattdessen kommt es immer darauf an, welchen Einfluss die Anzeige auf das Nutzerverhalten hat. Generell gilt, dass auffällig und große Anzeigen von den Nutzern kritisch angesehen werden. Diese sollten nicht den Zugang zu den eigentlich gewünschten Informationen blockieren. Eine kleine Übersicht mit möglichen Anzeigen, die als störend empfunden werden, sehen Sie hier:

  • blinkende Anzeigen
  • Pop-Ups
  • Videos mit automatisch abspielendem Ton
  • Bildschirmfüllende Werbung mit langem Countdown
  • Große, unbewegliche Banneram unteren oder oberen Rand

Welche Anzeigen werden akzeptiert?

Sicherlich interessant zu wissen ist, dass die steigende Nutzung von Adblockern nicht unbedingt als Statement der Werbung gegenüber betrachtet werden kann. Nutzer sind durchaus offen für Werbeanzeigen, wenn diese in einem gewissen Rahmen erfolgen. Der Anzeigetyp ist also entscheidend. Genau deshalb werden auch von den Adblockern verschiedene Anzeigen akzeptiert. Hierzu gehören zum Beispiel die statischen Banner oder die Bild-Werbung am seitlichen Rand. Bei Letzteren handelt es sich um in die Länge gezogene Anzeigen, die vor allem auch auf den mobilen Endgeräten zum Einsatz kommen. Ebenfalls akzeptiert werden zudem Anzeigen, die sich nach einem gewissen Zeitraum aktualisieren oder die statischen Inline-Banner.

  • Statische Banner
  • Bild-Werbung am seitlichen Rand
  • Werbebanner am oberen Rand
  • Sich aktualisierende Anzeigen
  • Statische Inline-Banner
Adblocker

Alternativen für Werbetreibende

Obwohl die Adblocker zweifelsohne einen großen Einfluss auf die Werbung haben, müssen Sie nicht in Panik geraten. Werbetreibende haben genügend Alternativen zur Hand, um ihr Marketing trotz aller Umstände effektiv und erfolgreich zu gestalten. Eine clevere und sofort offensichtliche Alternative ist es, die Anzeigentypen zu nutzen, die vom Adblocker nicht als störend empfunden werden. Statische Banner sind wunderbar geeignet, ebenso die Bild-Werbung am seitlichen Rand einer Webseite. Generell sollten sich Werbetreibende zudem darüber Gedanken machen, woran die Werbung ausgerichtet werden soll. In den letzten Jahren vor allem an den Daten der Nutzer. Künftig dürfte der Fokus hier jedoch stärker auf den Inhalten der jeweiligen Seite liegen. Die Werbung sollte zum Thema passen, denn in den meisten Fällen ist das Interesse auf User-Seite hieran ja vorhanden.

Um einige Inhalte zu schützen bzw. die Vermarktung aufrecht zu halten, können auch Paywalls oder Abo-Modelle zum Einsatz kommen. Gerade Zeitungen nutzen diese beiden Wege gerne, wenn Leser Beiträge ohne Werbeanzeigen studieren wollen. Nicht für jede Webseite kommt eine solche Paywall allerdings wirklich in Frage. Ebenfalls nur für eine gewisse Anzahl an Webseiten relevant sind die Counter-Blocker. Diese sorgen für eine Ausgabe der Werbeanzeigen auch bei Adblocker-Nutzern - allerdings weitaus weniger störend. Da die Counter-Blocker zum Teil mit hohen Kosten verbunden sind, kommen diese aber nur für ausgewählte Webseiten in Frage. Die beste Alternative für Werbetreibende ist jedoch, sich an den Wünschen der User zu orientieren. Die Werbung sollte dezent und nicht zu offensiv ausfallen. Dann haben Sie gute Chancen, mit ihrer Webseite auf der Whitelist zu landen.

Fazit: Adblocker sind nicht der Untergang des Marketings

Das Marketing ist es gewöhnt, sich ständig an Veränderungen und neue Richtungen anpassen zu müssen. In den letzten Jahren haben sich auch die Adblocker zu einer der größten Herausforderungen des Online-Marketings entwickelt. Speziell die jüngere Generation der Internet-Nutzer greift am Desktop gerne auf die Add-Ons zurück. Für Werbetreibende bleibt deshalb vor allem der Blick auf mögliche Alternativen. Erfreulicherweise kommen hier unterschiedliche Optionen in Frage. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sich der Schwierigkeitsgrad für viele Werbetreibende ein wenig erhöht hat. Die Adblocker sind jedoch keinesfalls der Untergang des erfolgreichen Online-Marketings.

 

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#AdBlocker #Ads #OnlineMarketing

Call-to-Action – Mehr Aktionen generieren

Verallgemeinernd ausgedrückt handelt es sich bei einer Call-to-Action um eine Aufforderung, die aus dem Marketingbereich kommt. Frei übersetzt könnte das Ganze mit „Aufruf zur Aktion“ übersetzt werden. Und allein an diesen drei Worten zeigt sich, wie vielseitig ein „CTA“ sein kann.

Definition

Wer eine Call-to-Action erstellt, richtet sich, beispielsweise auf seiner Homepage oder auf seinem Social Media Kanal an die Besucher der betreffenden Seite und möchte diese zu einer bestimmten Aktion anregen.

Hierbei kann es sich zum Beispiel um die folgenden Aufforderungen handeln:

  • Das Anmelden zum Newsletter
  • Das Anschauen eines Videos
  • Das Anmelden zu einem Kurs
  • Die Inanspruchnahme eines Sonderangebots
  • Das Registrieren auf einer Seite
  • Das Teilen von Content
Call-to-Action

Charakteristisch für die Call-to-Action ist hierbei, dass eine Art „vertraute Atmosphäre“ geschaffen wird. Oder anders: es geht nicht ausschließlich darum, das betreffende Angebot/ Unternehmen/ Leistungsangebot zu beschreiben, sondern vielmehr mit einer Aufforderung, die sich direkt an die Zielgruppe richtet, abzuschließen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass die CTA verstanden wird. Der Leser sollte keine Fragen hierzu haben und genau wissen, was zu tun ist. Um dies zu gewährleisten wird in der Regel auf kurze Sätze zurückgegriffen. Klassische Beispiele hierfür sind:

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Wo sollten Call-to-Actions eingesetzt werden?

Generell sollten Call-to-Actions natürlich dort eingesetzt werden, wo sie von den Adressaten nicht übersehen werden können. Vor allem am Ende eines Textes, jedoch auch am Ende eines Abschnitts, sind sie gut aufgehoben und (meist) effektiv platziert.
Selbstverständlich sollten die CTAs nicht für sich alleinstehen, sondern in einen Text bzw. weitere Informationen eingebettet werden. Ansonsten könnte es sein, dass der Zielgruppe wichtige Details fehlen und nicht klar ist, welche Optionen dem Kunden inwiefern helfen können.

Zusatztipp: wer die Call-to-Action als Eyecatcher platzieren möchte, kann sie auch farblich ein wenig hervorheben. Wichtig ist dabei, dass der entsprechende Bereich zwar auffällt, aber nicht so stark in den Fokus gerückt wird, dass er zum Mittelpunkt der Seite avanciert.
Ansonsten sind der Fantasie hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Call-to-Actions können sowohl auf Startseiten als auch auf Landingpages, in der Meta-Description oder im Bereich des Kontaktformulars genutzt werden. Wie so oft ist es auch wichtig, das richtige Maß zu finden. Werden zu viele CTAs eingeblendet, wirkt das Gesamtbild schnell unstimmig. Zudem könnte der Webseiten- oder Online Shop Besucher den Eindruck erhalten, die CTA würde „verzweifelt“ abgegeben. Stattdessen sollte immer der Nutzen für den Kunden im Fokus stehen. Mit einer passenden Call-to-Action wird er dort abgeholt, wo er sich befindet, und kann von hier aus weitere Schritte, zum Beispiel das Anmelden bei einem Newsletter oder das Kaufen eines bestimmten Produkts, in die Wege leiten.

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Worauf kommt es bei der Gestaltung von Call-to-Actions an?

Im Laufe der Zeit sind Call-to-Actions immer individueller geworden. Schon lange handelt es sich bei ihnen nicht mehr zwangsläufig nur um einen Button mit der Aufschrift „WEITERLESEN“. Vielmehr besteht eine moderne CTA aus drei Teilen.

  1. Die Einleitung: Hier wird dem Leser erklärt, welchen Sinn der Button unter ihr hat.
  2. Der Link/ der Button: Hierbei handelt es sich um das „Herz“ der Call-to-Action“, und um einen kurzen Satz bzw. ein Wort, der/ das die betreffende Aufforderung anzeigt
  3. Der „Lead-Out“: Dieser Teil befasst sich vor allem mit den Daten des Webseitenbesuchers und gibt an, wie diese verwertet werden. Gleichzeitig kann der Lead-Out parallel dazu auch verwendet werden, um noch einmal von den eigenen Leistungen zu überzeugen.

Spätestens jetzt zeigt sich, dass eine erfolgreiche Call-to-Action auch mit einem hohen Maß an Vertrauen verbunden ist. Fühlt sich der Webseitenbesucher nicht wohl, wird er der Aufforderung wahrscheinlich nicht Folge leisten.
Zu guter Letzt ist jedoch auch wichtig, dass die Gestaltung der CTA zur Seite passt. Um dieses zu gewährleisten, ist es möglich, unter anderem auf die bereits erwähnten Buttons, jedoch alternativ auch auf CTA-Texte oder verschiedene Bilder zu setzen. Die entsprechenden Verlinkungen werden dann einfach hinter den einzelnen Elementen platziert.

Kurz: die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Call-to-Actions zeigen, sind vielseitiger als es oft den Anschein haben mag. Wer möchte, kann seinen CTA Bereich somit auch an die eigene Corporate Identity anpassen, um so einen möglichst hohen Wiedererkennungswert beizubehalten.

CTA tracken – Erfolge nachvollziehen

Hier gelten dieselben „Regeln“ wie in anderen Bereichen des Marketings: wer den Erfolg einer Kampagne überprüfen möchte, sollte tracken und überprüfen, wie die Zielgruppe reagiert hat. Vielleicht lohnt es sich, die Position oder die Gestaltung der CTA zu verändern, um noch mehr Menschen anzusprechen?
Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, den Erfolg von Call-to-Actions zu überprüfen. Die Frage: „Wie viele User klicken auf meine CTA?“ ist im Laufe der letzten Jahre und im Zeitalter der wachsenden Konkurrenz immer wichtiger geworden.
Fest steht jedoch auch: wer nicht trackt, weiß nicht, ob seine CTAs effektiv sind oder möglicherweise überhaupt nicht angeklickt werden. Um mögliches Verbesserungspotenzial ausfindig zu machen, ist es daher umso wichtiger, hier entsprechend zu agieren und den Aufbau von Webseiten und Co. immer wieder zu überdenken. Immerhin tragen CTAs auch das Potenzial in sich, Verkaufs- und Umsatzzahlen zu beeinflussen.
Wer sich dieser Tragweite bewusst ist, erkennt schnell, wie wichtig es ist, gerade im Bereich des Marketings auch auf „Kleinigkeiten“ zu achten.

Benutzen Sie noch keine CTAs auf ihrer Landingpage oder wünschen sich eine effektivere Nutzung? Sprechen Sie uns an!

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#CalltoAction #SocialMediaMarketing #ContentMarketing

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White Paper – Wie Sie ein White Paper nach vorne bringt

Ein White Paper kann Ihre Unternehmung beflügeln. Wie? Es ist essenziell, dass Sie sich im Internet positionieren. Tun Sie das nicht, werden Sie gegen die Konkurrenz nicht bestehen können. Glücklicherweise gibt es dazu zahlreiche Möglichkeiten. Eine von ihnen ist das Erstellen und Publizieren eines White Papers.

Was ist ein White Paper?

Ein White Paper (auch Whitepaper) ist ein Marketinginstrument (Content-Marketing), um insbesondere im B2B-Marketing, Kunden in der Informationsphase mit fachlichen Informationen überwiegend über das Internet zu versorgen. In einem White Paper können Lösungen für komplexe Fragestellung, Produkte oder generell innovative Themen aus der Unternehmensperspektive dargestellt werden. Ein Whitepaper wird häufig im Leadmanagement eingesetzt, um Kundendaten zu erhalten.

Inhalte eines White Papers

Ein White Paper wird in aller Regel in der Informationsphase eines (potenziellen) Kunden eingesetzt. Um nun den richtigen Inhalt eines White Papers zu bestimmen, macht es immer Sinn, sich in die Rolle des Kunden zu versetzen. Wir empfehlen, sich herfür eine Persona zu erstellen, damit Sie mehr Transparenz über die Zielgruppe des White Papers erhalten.

Klären Sie bei der Erstellung eines White Papers immer folgende Fragen:

  • Für wen soll das White Paper sein?
  • Ist der Leser ein Entscheider, Berater oder Anwender?
  • Welche Vorkenntnisse hat er?
  • In welcher Phase des Entscheidungsprozesses befindet er sich?
  • Welche Fragen hat er?
  • Welche Inhalte wollen wir ihm transportieren?
  • Um welche Art des Problems handelt es sich?
  • Was soll er mit dem White Paper machen?
  • Was soll er mit dem White Paper machen, nachdem er es gelesen hat?
  • Welche Lösung bieten wir dem Leser an?

Mit Hilfe dieser Fragen haben Sie die Möglichkeit, sich an die Inhalte und demnach auch an den Aufbau des White Papers heranzumachen.

Aufbau eines White Papers

Ein White Paper sollte immer den Kontext des Kunden berücksichtigen und einen roten Pfaden aufweisen. Ziel sollte es demnach sein, so exzellenten Content anzubieten, dass der (potenzielle) Kunde das White Paper gerne liest, weiterleitet und empfiehlt.

Eine mögliche Gliederung für ein White Paper kann so aussehen:

  1. Titel, Deckblatt etc.
  2. Management Summary
  3. Vorstellung Problem / Fragestellung / Hypothese
  4. Darlegung der Sachlage / Kontext / Besonderheiten
  5. Vorgehensweise und Problemlösung
  6. Fazit / Call-to-Action
  7. Anhang (Unternehmensbeschreibung, „Über den Autor“ etc.

Vorlage für ein White Paper

Viele suchen nach eine Vorlage für ein White Paper, um direkt mit der Erstellung beginnen zu können. Dies ist aus den oben geschilderten Gründen nicht ganz einfach. Es gibt grundlegend zwei Varianten für White Paper: Hochformat in Form eines Berichtes (z.B. Word-Dokument / PDF), oder in Form einer Präsentation (z.B. PowerPoint).Die Wahl des richtigen Formats bzw. der richtigen Vorlage hängt u.a. von der Zielgruppe und den zu vermittelnden Inhalten ab. Auch die Länge des White Papers sollte zur Zielgruppe passen und deren Informationsbedarf decken. In der Regel haben White Paper eine Länge von 10 bis 25 DIN A4 Seiten in der PDF-Berichtsvariante. Unsere Empfehlung: Erstellen Sie sich Ihre eigene Vorlage auf Basis der Thematik und der Zielgruppe und orientieren Sie sich an der oben genannten Beispielgliederung.

White Paper – Nutzen

Ein White Paper ist sehr vielseitig einsetzbar. Es dient der einseitigen Kommunikation mit Interessenten und kann online leichter als je zuvor verbreitet werden.

Michael Bernecker

„Mit einem White Paper kann ein Unternehmen seine Expertise für ein bestimmtes Fachgebiet demonstrieren. Es ist für das Branding deshalb anzuraten, White Paper in die Content Strategie zu integrieren.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Die Vorteile eins White Papers auf einen Blick:

  • Positionierung als Experte
  • Lead-Generierung
  • Content-Marketing
  • Branding
  • Qualifizierung von Kundenanfragen
  • Geringe Kosten, effiziente Verbreitung

Es bietet Ihnen die Möglichkeit, sich als Experte in einem Themengebiet zu positionieren. Denn Publikationen sind ein guter Weg, sich Ansehen und Gehör zu verschaffen.

Darüber hinaus können Sie mit Hilfe des White Papers ausgezeichnet die Kontaktdaten von Interessenten akquirieren. Stellen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vor und fordern Sie potenzielle Kunden dazu auf, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Dies kann manuell per E-Mail oder Telefon geschehen, aber auch über ein Kontaktformular oder einen E-Mailverteiler.

Auch kann das White Paper genutzt werden, um die Kundenanfragen im Vorfeld zu qualifizieren. Kommunizieren Sie dazu genau, für wen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung von Vorteil ist. Erwägen Sie auch, wer nicht zu Ihren Wunschkunden gehört. Auf diese Weise können Sie im Anschluss sehr effizient mit den generierten Leads arbeiten.

Ein White Paper kann zudem ein Element einer Content Marketing Strategie sein. Wenn es mit nützlichen Informationen gespickt ist, werden andere Webmaster es wiederum gerne ihren eigenen Lesern präsentieren. So bekommen Sie die Möglichkeit, externe Besucher zu generieren. Hier gibt es einige Schnittmengen mit einer professionellen Suchmaschinenoptimierung.

Zudem ist ein solches Vorgehen sehr zuträglich bei dem Aufbau und der Festigung einer Marke. Ihr White Paper sollten Sie deshalb mit großer Sorgfalt erstellen und unbedingt mit Ihrem Logo, sowie einem Link zu Ihrer Website versehen.

Ein weiterer Vorteil von White Papern ist, dass sie bereits mit geringem Aufwand und kleinem Budget erstellt und vermarktet werden können. Die Barrieren sind niedrig und der potenzielle Nutzen enorm. Als PDF vermarktet entfallen Kosten für Produktion und Versand vollkommen. Diese Kosten müssen Sie nicht länger auf Ihre Kunden umlegen, was die Reichweite nachhaltig erhöht.

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Sie möchten ansprechende Inhalte für Ihre Zielgruppe konzipieren und umsetzen? Im Seminar Content Marketing lernen Sie alles Wichtige für Ihre Content Strategie. Informieren Sie sich jetzt über Termine und Inhalte:

White Paper – 3 Beispiele für eine effiziente Verbreitung

Der erste Schritt muss immer die Definition eines konkreten Ziels sein. Was wollen Sie mit dem White Paper erreichen?

Hier einige Beispiele für relevante Messwerte:

  • Reichweite
  • Downloads
  • Opt-Ins
  • Anrufe
  • Neukunden
  • Verlinkungen
  • Klicks auf eingebaute Links

Machen Sie es dem Besucher so leicht wie möglich, Ihr White Paper lesen zu können. Wenn Sie es beispielsweise zur Lead-Generierung verwenden, sollten Sie bei der Eintragung in Ihre E-Mail Newsletter nicht zu viele Daten abfragen.

Vergessen Sie nicht, dass Sie es wahrscheinlich mit einem Interessenten zu tun haben, der Sie und Ihr Angebot nicht kennt. Die Frage nach der Anschrift ist beispielsweise ungewöhnlich und sollte vermieden werden, da sie die Eintragungsrate reduziert. Wenn es um die E-Mailadresse geht, sollten Sie nur diese und eventuell den Nachnamen erfragen.

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Im Idealfall entwerfen Sie eine Landing Page, die ausschließlich auf die Verbreitung des White Papers abzielt. Stellen Sie hier markant die Vorteile für den Besucher dar und geben Sie ihm möglichst keine Chance, sich durch andere Inhalte ablenken zu lassen.

  1. Den eigenen Traffic effektiv nutzen

    Mit Ihrer Webseite haben Sie bereits eine wertvolle Ressource geschaffen. Hier tummeln sich Menschen, die sich für Sie und Ihre Arbeit interessieren. Dies ist die perfekte Zielgruppe für Ihr White Paper. Hier werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine positive Resonanz erhalten, also beginnen Sie hier.

    Machen Sie sich Gedanken darüber, an welcher Stelle man Ihre Leser geschickt auf das White Paper hinweisen kann. Dies kann beispielsweise flächendeckend über ein Popup, oder in der Sidebar der Webseite passieren. Alternativ können Sie gezielte Hinweise in relevanten Textpassagen einbauen.

  2. Externen Traffic einkaufen

    Das Internet ist voller Menschen, die Ihr White Paper lesen wollen. Sie wissen jedoch nicht, dass es existiert. Zwei Plattformen die, je nach Zielgruppe, bestens geeignet sind um das zu ändern, sind Facebook und das Google Suchnetzwerk. Über das Schalten einer guten Werbeanzeige bekommen Sie viel Aufmerksamkeit und können kosteneffizient ein großes Publikum erreichen.

    Legen Sie hier jedoch ein Augenmerk darauf, dass Sie die Performance Ihrer Anzeige überwachen und ständig verbessern. Oft machen kleine Veränderungen den Unterschied zwischen einer profitablen und einer unprofitablen Kampagne aus.

  3. Content Marketing

    Sie sind ein Experte auf Ihrem Gebiet und haben sich bei der Erstellung des White Papers ins Zeug gelegt. In Ihrer Branche gibt es bereits viele Webseitenbetreiber, die zahlreiche Besucher anziehen. Nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil. Diese Menschen sind auf der Suche nach guten Inhalten für Ihre Leser und haben ein Interesse daran, sich mit Kollegen zu vernetzen.

    Erstellen Sie eine Liste aller interessanten Webseiten, auf denen sich potenzielle Interessenten tummeln. Recherchieren Sie die Kontaktdaten des Betreibers und melden Sie sich bei ihm. Entwerfen Sie eine individuelle E-Mail, oder greifen Sie direkt zum Telefon. In vielen Fällen finden Sie einen Weg, wie eine Win-Win Situation geschaffen werden kann.

Fazit White Paper – In vielen Branchen sehr effektiv

Mit einem White Paper können Sie eine skalierbare Werbekampagne für sich als Person, für Ihr Produkt, oder für Ihre Dienstleistung aufbauen. Einmal richtig geplant, entwerfen Sie so ein System, welches dauerhaft neue Interessenten zu Ihnen bringt.

Damit nichts dem Zufall überlassen wird, bieten wir Ihnen unsere Unterstützung an. Wir begleiten Sie bei der Planung, der Erstellung und der Vermarktung Ihres White Papers. Melden Sie sich jetzt und positionieren Sie sich als Experte in Ihrer Branche!

Content Marketing – Was man 2021 wissen sollte!

Ohne Content Marketing ist das Online-Marketing heute nicht mehr möglich. Alle Unternehmen, die Kunden begeistern und sich einen guten Ruf aufbauen wollen, müssen mit einem funktionellen Content Marketing arbeiten. Denn nur so gelingt es, sich von den zahlreichen Wettbewerbern abzuheben und Kunden von sich zu beeindrucken.

1. Was genau ist Content Marketing eigentlich?

Wer im Online-Marketing Akzente setzen und durch Inhalte überzeugen will, kommt nicht ohne Content Marketing aus. Streng genommen ist Content Marketing eine Technik, die einen beratenden und informellen, aber auch einen unterhaltenden Charakter hat. Content Marketing lässt sich folgendermaßen definieren:

„Content Marketing beschreibt die Nutzung von nachhaltigen, kundenrelevanten Informationen zur Erreichung und Aktivierung einer Zielgruppe mit dem Ziel, die Produkte und/oder das Unternehmen zu positionieren bzw. die Bereiche Marketing und Vertrieb zu unterstützen.“

Mithilfe von Content Marketing werden gezielt Kunden angesprochen und können als Stammkunden gewonnen werden. Zudem dient die Technik dazu, ein bestimmtes Produkt auf dem Markt bekannt zu machen.

Informieren

Um diese Ziele zu erreichen, können im Content Marketing verschiedene Instrumente zum Einsatz kommen:

  • Umfangreiche eBooks
  • Studien
  • Fundierte Ratgeber
  • Gezielte Umfragen
  • Unterhaltsame Spiele
  • Grafiken zur Information
  • Blogbeiträge
  • Personalisierte E-Mails

Zum Thema Content Marketing im Online-Bereich bestehen ganz unterschiedliche Meinungen. So setzen die einen auf die sozialen Netzwerke, andere erreichen ihre Ziele wiederum durch suchmaschinenoptimierte Texte. Auch der Aufbau von Links ist ein beliebtes und bewährtes Mittel, um durch Content Marketing ins Gespräch zu kommen und im Gedächtnis zu bleiben.

Content Marketing Seminar

Lernen Sie im Content Marketing Seminar, wie Sie Ihre Content Marketing Strategie ausarbeiten und konkret umsetzen. Unser Fachexperte zeigt Ihnen zudem hilfreiche Tools und zahlreiche Beispiele aus der Praxis. Informieren Sie sich hier über unser Seminar Content Marketing oder sichern SIe sich jetzt einen Platz für das zweitägige Content Marketing Seminar:

2. Welche Bedeutung hat Content Marketing?

Content Marketing ist kein Hype, der kurzzeitig für Aufsehen sorgt. Es bezeichnet vielmehr eine Wende, wenn es um Werbung und deren Inhalte im Internet geht. Content Marketing ist ein effektives Werbemittel geworden, um mit guten Inhalten überzeugen und die Zielgruppe gezielt ansprechen zu können. Ist Content Marketing eine Revolution oder eine Evolution? Vermutlich beides! Fest steht, dass diese Form der Werbung immer wieder neue Wege geht. Viele Menschen fühlen sich jedoch von Werbung überflutet und das nicht erst seit heute. Die Kritik an der übermäßigen Werbung begann schon in den 80er Jahren, als die privaten Fernsehsender Werbung in ihr Programm aufnahmen. Die zunehmende Nutzung des Internets brachte eine wahre Flut von Werbung mit sich – und zwar in allen möglichen Varianten. Ein Großteil der User fühlte sich belästigt und reagierte genervt und abweisend. Nun lag es an den Online-Händlern, Werbung wieder interessant und spannend für die jeweilige Zielgruppe zu gestalten und aus der Masse hervorzustechen. Das gelingt bis heute durch gut gemachtes Content Marketing. Die Bedeutung von Content Marketing ist gestiegen, denn nach wie vor ist das Internet das einzige Medium, um Millionen von potenziellen Kunden ständig zu erreichen. Umso wichtiger ist es, Content Marketing gezielt einzusetzen, denn wenn einmal aufs falsche Pferd gesetzt wird, kann das gravierende Folgen für Unternehmen haben. Wer das Potenzial des Online-Marketing unterschätzt, muss sich nicht wundern, wenn der angestrebte Erfolg und die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Allerdings ist es schwer, einen guten Mittelweg zwischen einer Werbeüberflutung und einer informativen Werbung zu finden.

3. Content Marketing Agentur – milaTEC bietet Ihnen professionellen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Content Marketing Strategien, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Content Marketing Konzept können Sie die die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen einbinden. Nutzen Sie dafür externes Content Marketing Know-how.

Ein Social Media Jahr dauert nur einen Monat! Content Marketing Agenturen können auf diese Veränderungen schnell reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Content Marketing Agentur schon seit Jahren Kundenbei ihren Content Marketing Aktivitäten:

  • Einrichtung und Betreuung neuer Kanäle
  • Management von Owned, Paid und Earned Content
  • Seeding von Content Marketing Kampagnen über Social Media Kanäle
  • Fortlaufende Betreuung von Content Marketing Maßnahmen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp, wir managen und begleiten Ihre Content Marketing Maßnahmen.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Content Marketing Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

Senden Sie uns Ihre Anfrage!

4. Bedeutung von Content Marketing für KMUs

Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich als Content-Kings beweisen, denn es kommt nicht immer auf die Größe an!

Klein, aber fein. Weniger ist mehr. Kleinvieh macht auch Mist. Jemanden um den kleinen Finger wickeln. Es gibt viele Redewendungen, die uns daran erinnern, die Kleinen nicht zu vergessen – und vor allem nicht zu unterschätzen. Die Markentrainer Werbeagentur haben uns ein paar wichtige Kleinigkeiten zum Thema Content-Marketing zusammen gestellt, die Ihr Unternehmen garantiert nicht mehr klein aussehen lassen. Zuerst einmal die Vorteile für KMUs: Warum sollte Ihr Unternehmen Content-Marketing betreiben und was springt dabei für Sie raus? Um mit gutem Content Aufmerksamkeit zu erzeugen, reicht auch Kleingeld. Man braucht einfach nur ein kleines bisschen Kreativität und etwas Kompetenz, um seinen Blog mit wertvollen Inhalten zu füllen. Ideal also für KMUs – Fachwissen kostet nichts (wenn Sie es sich selbst aneignen) und das niedrige Budget kann somit anderweitig investiert werden. Es lohnt sich vor allem auch, die sozialen Netzwerke zu nutzen, denn die stellen für Ihr Unternehmen eine Art kostenlose Werbeplattform dar. Hier haben Sie die Chance, dass Ihr Hochglanz-Content gelesen und verbreitet wird. Sie erreichen Ihre Kunden dort nicht nur einfacher und in größerer Reichweite, sondern auch in einer früheren Phase der Kaufentscheidung. Und noch ein kleiner Tipp: Smart ist sexy. Guter Content bietet dem Kunden im Optimalfall einen Mehrwert, und das macht Ihr Produkt bzw. Ihr Unternehmen attraktiv. Jetzt wissen Sie, dass Sie in Sachen Content nicht klein beigeben sollten. Hier sind ein paar Marketing-Ziele, die Sie mit qualitativ guten Inhalten auch als KMU erreichen können.

  • Die Besucherzahl auf Ihrer Website erhöhen: Dieser Punkt ist so gut wie selbsterklärend: Lesen Nutzer lieber Fachbeiträge oder Werbung?  Ist doch selbstverständlich, dass die Werbung den Kürzeren zieht. Guter Content bedeutet also glückliche Leser, die man wiedersieht.
  • Webseite optimieren: Nicht nur Kunden, sondern auch Suchmaschinen finden Content, der Kompetenz beweist, sehr anziehend. Mittlerweile sind hochwertige Inhalte auf Webseiten ein wichtiges Rankingkriterium für Google und Co.
  • Die Marke zum Promi machen: Abschreiben ist einfach. Einzigartig sein ist die Herausforderung. Liefern Sie Ihren Kunden etwas, das Ihre Marke ausmacht. Das Ziel ist, dass Ihre Marke einen gewissen Bekanntheitsgrad erhält und mit einem bestimmten Themengebiet in Verbindung gebracht wird.
  • Eine Fan-Community aufbauen: Sobald Ihr Unternehmen Alleinstellungsmerkmale entwickelt hat, können Sie mithilfe Ihrer Fans und Influencer eine Community aufbauen. Diese Community erweckt Ihre Marke zum Leben und gewinnt durch Teilen und Liken an Online-Aktivität.
  • Einen Expertenstatus aufbauen: Wie bereits erwähnt: User stehen auf Expertise. Wenn Sie intelligente Beiträge bringen, werden sie gelesen. Wenn sie gelesen werden, werden Sie bekannt und – je nach Qualität der Beiträge – auch geschätzt.
  • Leads gewinnen, Kunden gewinnen, Kunden binden: Damit sind wir sozusagen beim finalen Ziel angelangt. Der eigentliche Grund, warum Sie Content-Marketing betreiben sollten, ist es, Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu verkaufen. Das erreichen Sie aber nur über einen langfristigen Zeitraum. Geduld und Ehrgeiz machen sich also bezahlt.

Wie man sieht, ist Content-Management etwas für Groß und Klein. Als KMU wird man aber nie an die finanziellen Möglichkeiten der großen Unternehmen rankommen. Aber Geld ist nicht immer das, was zählt. Content bedeutet eben auch, Charakter zu zeigen.

5. Content Marketing Strategien

In vielen Unternehmen stellt das Content Marketing immer noch eine Adhoc-Aufgabe dar und wird neben dem Tagesgeschäft nach Bedarf ausgeführt. Um die knappen Ressourcen systematisch zu nutzen und sie effektiver und effizienter einzusetzen, hilft ein strukturierter Prozess. Im Content Marketing ist es von zentraler Bedeutung, eine passende Strategie zu definieren. Woran orientiert sich eine gute Content Marketing Strategie?

  • An der eigenen Meinung
  • An den gesteckten Zielen
  • An den geplanten Inhalten
  • Am Geschmack der potenziellen Kunden

Bevor es daran geht, die richtige Strategie zu finden, müssen Unternehmen sich mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen:

  • Welche Zielgruppe soll durch das Content Marketing angesprochen werden?
  • Welches Medium ist besonders gut geeignet?
  • Wo soll das Unternehmen auf dem Markt seinen Platz finden?

Anschließend gilt es für Unternehmen, sich mit einem passenden Online-Konzept zu beschäftigen. Relevante Fragen sind beispielsweise:

  • Wie soll die Zielgruppe angesprochen werden?
  • Wie wird diese bestimmte Zielgruppe erreicht?
  • Ist es notwendig, aussagekräftige Inhalte zu haben?
  • Welche Rolle sollen Emotionen spielen?

Die Beantwortung dieser Fragen zeigt die Richtung einer Content Marketing Strategie an und entscheidet darüber, ob sich mit dem gewählten Content Marketing Erfolge realisieren lassen.

Damit eine gezielte und übersichtliche Content Marketing Strategie entstehen kann, hat das Deutsche Institut für Marketing die 6 DIMensionen des Content Marketing Prozesses entwickelt. Mit Hilfe dieses Kreislaufs haben Sie die Möglichkeit, Ihr Content Marketing einfach und übersichtlich in Ihren Unternehmensalltag zu implementieren.

6. Content Marketing Strategie - Zum Erfolg in 6 Schritten

Content Marketing Stategie

6.1 DIMension 1 – Positionierung und Zielsetzung

Vor der Implementierung einer Content Marketing Strategie in ein Unternehmen gilt es, Ziele für diese zu definieren. Für viele Unternehmen besteht an dieser Stelle schon die erste Hürde, da die anvisierten Ziele mit der Positionierung des Unternehmens übereinstimmen müssen. Um die eigene Position auf dem Markt zu bestimmen, können diese einfachen Fragen helfen:

  • Wofür stehen wir eigentlich?
  • Was macht uns besonders?
  • Was unterscheidet uns von der Konkurrenz?
  • Wie sehen uns die Kunden?

Nachdem diese Fragen beantwortet wurden, können Ziele entwickelt werden. Content Marketing soll ein bestimmtes Ziel erfüllen und dies sollte jedes Unternehmen ständig vor Augen haben. So ist es sinnvoll, zu gewissen Themenbereichen für die eigene Zielgruppe präsent zu sein. Benutzt ein Kunde beispielweise die Suchmaschine, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren, kann die direkte Positionierung als Anbieter für Inhalte zu diesem Thema den Kunden direkt binden. Eines sollte aber unbedingt beachtet werden - Content Marketing stellt keinen direkten vertrieblichen Ansatz dar! Es dient eben vielmehr der Unterstützung des sogenannten Branding Effekts. Das Ziel im Content Marketing sollte es also immer sein, die Position des Unternehmens mit dahingehend ausgerichteten Inhalten den Zielgruppen zu vermitteln. Doch nach welchen Begriffen sucht der potenzielle Kunde rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Eine Keyword-Recherche kann hier Licht ins Dunkel bringen. Durch die Sammlung potenzieller Suchbegriffe und die Abfrage des Suchvolumens stellt diese Methode schnell wichtige Themenbereiche heraus.

6.2 DIMension 2 – Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse

Neben der richtigen Positionierung und der passenden Zielsetzung bildet das Durchführen einer Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse einen wichtigen Aspekt im Content Marketing. Grundlage für zielgerichteten Content ist die Erkenntnis über die Eigenschaften der eigenen Zielgruppe. Diese Analyse wird genutzt, um die typischen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu ermitteln. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf den Bestandskunden liegen, sondern auch auf potenziellen Neukunden. Weiterhin sollten Ihre Inhalte auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von B2B- und B2C-Kunden ausgerichtet sein. Hier unterscheiden sich die Bedürfnisse weitgehend. So verlangen B2B-Kunden häufig nach Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit, Risikominimierung oder Sicherheit, während B2C-Kunden Ihren Fokus auf Bequemlichkeit, Preise, Problemlösung oder Unterhaltung legen.

Oft ist es schwierig, sich so detailliert und auf wirklichen Fakten basiert mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Abhilfe schafft hier das vom Deutschen Institut für Marketing entwickelte Persona Profile. Es hilft dabei, die wesentlichen Elemente und Informationen einer Zielgruppenbeschreibung zusammenzutragen und übersichtlich darzustellen. Ist dieses Profil einmal ausführlich angelegt und kommuniziert worden, herrscht meist ein klares und verständliches Bild der Zielgruppe.

DIM Persona Profiler

6.3 DIMension 3 – Themenfindung / Agendasetting

Ausschlaggebend für die Themenfindung ist zum einen die eigene Positionierung, zum anderen aber auch das Interesse des Kunden. Nachdem diese Punkte in Schritt 1 und 2 behandelt wurden, geht es jetzt konkret an das Erstellen von Inhalten. Damit Content auch den gewünschten Erfolg erzielt, sollte dieser einige Eigenschaften aufweisen:

  • Unterhaltend
  • Außergewöhnlich
  • Inspirierend
  • Einzigartig
  • Glaubwürdig
  • Teilbar

Zusammenfassend sollte der Content von so guter Qualität sein, dass er von der gewünschten Zielgruppe gelesen und sogar geteilt wird. Inhalte können hierbei nicht nur in Form von Texten entstehen: Bilder, Videos, Umfragen, Präsentationen oder Case Studies können hier eine Alternative zu herkömmlichen Textwüsten darstellen.

6.4 DIMension 4 – Content-Produktion

Die Content-Produktion beinhaltet unter anderem die kontinuierliche Produktion von qualitativen Content. Für viele Unternehmen stellt dies eine große Herausforderung dar. Woher soll ein Unternehmen die vielen und verschiedenen Inhalte nehmen? Eine weitere wichtige Frage, die es zu beantworten gilt: Make or buy? Soll ein interner Verfasser für die Realisierung der Inhalte zuständig sein oder entscheiden Sie sich für einen externen Zulieferer wie z. B. einem freiberuflichen Texter oder Grafiker. Diese Abwägung sollte vor allem von den zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängen, aber auch von der Qualifizierung des eigenen Personals.

Eine sehr effektive Methode zur Produktion von gutem Content bieten persönliche Events. Weiterbildungskongresse dienen der Zielgruppe als gute Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und Netzwerke aufzubauen. Auch die schon angesprochenen Case Studies können genutzt werden. Bei der Erstellung von Case Studies bieten diese Leitfragen Ihnen eine Orientierung:

  • Welches Problem lag vor?
  • Wer hatte das Problem?
  • Wer hat das Problem gelöst?
  • Wie wurde es gelöst?
  • Was waren die Erfolge?
  • Was kann ich daraus lernen?

Beachten Sie aber, dass die Content Erstellung regelmäßig erfolgen muss. Nur so kann die Zielgruppe auch langfristig erreicht werden. Legen Sie Ihre Strategie also auf einen längeren Zeitraum an und handeln Sie nicht impulsartig.

Einen tieferen Einblick in Themen und Tools zur Cotent-Erstellung erhalten Sie im Content Marketing Seminar.

6.5 DIMension 5 – Content-Streuung

Da das Erreichen möglichst vieler Kunden ausschlaggebend für den Erfolg eines qualifizierten Contents ist, steht in dieser DIMension die Verbreitung im Vordergrund. Hierbei gilt es diverse online, aber auch offline Kanäle zu berücksichtigen. Dabei eignen sich die verschiedenen Arten des Contents ganz unterschiedlich für die spezifischen Kanäle. Case-Studies und textliche Inhalte sind vor allem für das Suchmaschinenmarketing interessant. Für Bilder und Videos eignen sich die sozialen Medien hervorragend. Vor allem für Videos ist es sinnvoll einen eigenen YouTube Kanal anzulegen.

Wichtig hierbei: Viel hilft viel! Sind Ihre Inhalte einmal erstellt, können Sie diese großflächig auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen verteilen. Ob Facebook, Twitter, YouTube oder LinkedIn - Jeder dieser Kanäle bringt seine eigenen Vor- und Nachteile für Ihre Zielgruppe mit. Testen Sie die unterschiedlichen Medien und entscheiden Sie für sich, welcher die größte Effizienz bewirkt.

6.6 DIMension 6 – Erfolgsmessung und Streuung

Erfolg muss gemessen werden! Die Erfolgsmessung und Steuerung bilden den letzten Schritt der sechs DIMensionen für ein erfolgreiches Content Marketing. Unterschiedliche Indikatoren ermöglichen die Messung des Erfolges: Website-Traffic, Shares in sozialen Netzwerken, Anzahl generierter Leads oder Ergebnisse einer Kundenzufriedenheitsbefragung. Meist stellen die Reportings jedoch einen etwas ungenauen Wert dar. Dies liegt daran, dass einige Seiten sich z.B.  nur auf die Beschaffung von Traffic durch Google beziehen, obwohl der eigentliche Content auch über andere Kanäle, wie Social Media, verbreitet wurde.

Implementieren Sie direkt zu Anfang Ihrer Content Marketing Strategie ein Webmastertool, wie beispielsweise Google Analytics oder etracker. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Besucher anhand der Quelle direkt zu identifizieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von wesentlichen umfangreicheren Tools wie Xovi oder Sistrix.Content Marketing Strategie

7. Content Marketing im B2B-Bereich

Im B2B-Bereich ist die wesentliche Herausforderung des Content Marketing die innere Einstellung der meisten Führungskräfte. Im B2B-Bereich dominiert im Vergleich zum B2C-Bereich der Vertrieb das Marketing. Denn in den meisten B2B-Unternehmen denkt man Abschluss- und vertriebsorientiert und weniger an Begriffe wie Positionierung und Markenaufbau. Der Umweg, über Content dem Kunden nichts mehr zu verkaufen, sondern ihn kaufen zu lassen, ist daher oftmals mit vielfältigen internen Diskussionen verbunden. Diese Diskussion ist meistens mit der Sinnfrage bzw. der Messbarkeit verbunden. So zum Beispiel die lapidare Frage, was bringt das denn? Oder wie viel Umsatz bzw. wie viele Abschlüsse machen wir damit? In aller Regel stellt dies den Haupteinwand gegen das Content Marketing dar. Um dies aufzubrechen muss die Zielfrage zunächst konkret geklärt werden. Mit Hilfe von gutem Content lässt sich Reichweite bei der relevante Zielgruppe erzeugen. Guter Content der ebenfalls sinnvoll gestreut wird, ermöglicht somit neue Kontaktpunkte mit den relevanten Zielgruppen. Dies kann natürlich gemessen werden, jedoch nicht mit der Zielgröße Umsatz sondern mit Kennzahlen wie Reichweite oder Kosten pro 1000 Kontakte. Diese Kenngrößen lassen damit einen Vergleich zu klassischen Vertriebsaktivitäten zu.

In einem weiteren Schritt kann beim Content Marketing die Frage gestellt werden, inwieweit eine nachhaltige Interaktion mit dem Interessenten bzw. potenziellen Kunden entsteht. D.h. wird von dem potenziellen Lead eine Interaktion in Form eines Vertriebsgespräches, Telefonanrufes oder Downloads ausgelöst. Zudem kann man natürlich entlang der Customer Journey zum Thema Umsatz und Aufträge gelangen. Langfristig betrachtet generiert Content Marketing mehr Kundenkontakte, Anfragen und Aufträge. Ob aus einem Lead aber ein realer Kunde wird, hängt dann oft nicht mehr vom Content ab, sondern wie gut der Vertrieb agiert. Schlechte Vertriebsmitarbeiter und schlechte Unternehmensleistungen sind natürlich der Tod von Content Marketing und nicht umgekehrt.

7.1. B2B Content Marketing Strategie

Content Marketing wird zumeist begonnen, weil man sich von der Viralität der Inhalte viel verspricht. Kostenlose Reichweite in den Sozialen Medien ist der wesentliche Treiber. Doch nachhaltig ist dies in aller Regel nicht. Ein witziges Video macht noch lange keine B2B-Marke aus. Diverse Studien zeigen, dass eine strategische Vorgehensweise auch im Content Marketing sehr wichtig ist.

Eine Content Marketing-Strategie umfasst alle geplanten Maßnahmen die das B2B-Unternehmen zur Erreichung seiner strategischen Content Ziele benötigt. Damit ist die Content Marketing-Strategie ein Element der Marketing- bzw. Kommunikationsstrategie. Nimmt man den strategischen und nachhaltigen Ansatz des Content Marketing ernst, dann muss sich eine Content Marketing-Strategie aus den Marketing- bzw. Markenzielen ableiten. So stellt sich zum Beispiel die Frage, wenn eine Marke in den digitalen Kanälen aktiv sein will, welche Themenlandschaften sie abbilden möchte. Hierzu ist eine ausdifferenzierende Gestaltung des oftmals fokussierten Markenbildes notwendig. Im Rahmen des Content Marketing kann so eine Interessenslandschaft des Kunden mit der Marke besetzt werden. In der strategischen Planung einer Content Marketing-Aktivität ist es also elementar, mit Hilfe einer Keywordanalyse das Umfeld der Marke zu analysieren, um so Hinweise für die notwendigen Content Elemente zu erhalten. Eine sinnvolle Content Marketing-Strategie im B2B-Bereich sollte gemäß der sechs DIMensionen erfolgen.

7.2. Ausgewählte B2B Content Marketing Maßnahmen

Die Umsetzung der strategischen Optionen kann über verschiedenen Content Marketing Maßnahmen erfolgen. Im B2B-Bereich haben sich in den letzten Monaten verschiedene Content Elemente etabliert. Interessanter Weise ist es jedoch so, dass in den meisten Unternehmen ein monoinstrumentaler Ansatz verfolgt wird.

Zu den Maßnahmen einer nachhaltigen Content Marketing-Strategie zählen verschiedenste Instrumente. Ein mögliches Instrument sind Infografiken, welche anschaulich Wissen vermitteln und den Nutzer dazu bringen, den Content zu teilen. Darüber hinaus stellt ein eigener Blog eine gute Möglichkeit dar, regelmäßig neue Inhalte auf Ihrer Website zu veröffentlichen. Dies sorgt dafür, dass die Unternehmens-Website für Besucher und Suchmaschinen attraktiver wird. Eine weitere, häufig eingesetzte Maßnahme, auch im B2B-Bereich, sind Gewinnspiele. Diese binden den Kunden aktiv ein und es ist durchaus möglich, über den viralen Effekt neue Zielgruppen zu erreichen und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Weitere Content Marketing Maßnahmen können auch Präsentationen / Slideshares, Online-Tools oder How To-Videos sein.

7.3. B2B Content Marketing mit Produktkonfiguratoren

Produktkonfiguratoren sind gerade im B2B-Marketing eine beliebte Option, um eine Interaktion mit Kunden auszulösen. Bekannt aus dem Automobilbereich, wo jeder große Hersteller einen Produktkonfigurator auf der Website hat, bietet sich dieses Tool auch im B2B-Bereich an. Der Interessent setzt sich mit den Leistungen auseinander, entdeckt vielleicht die passenden Features und lernt seinen Bedarf und die Lösung des Unternehmens gut kennen. Damit bereitet der Produktkonfigurator schon den weiteren vertrieblichen Schritt vor. Aus einem allgemeinen Interessenten wird ein qualifizierter Lead, da der Kunde sich selbst offenbart, seinen Bedarf mitteilt und damit einen Einstieg ins Vertriebsgespräch liefert.

7.4. Content Marketing im B2B mit Webinaren

Auch Webinare stellen eine gute und vor allem sehr moderne Möglichkeit dar, Content zu verbreiten. Sie bieten eine ideale Möglichkeit, das Informationsbedürfnis der Kunden zu stillen und eine Interaktion mit der Zielgruppe zu den Fachthemen zu ermöglichen. Webinare erreichen neben der hohen Reichweite bei der Durchführung ebenfalls eine Reichweite durch die Downloads des präsentierten Materials.

7.5. B2B Content Marketing mit Case Studies

Case Studies sind insbesondere im B2B-Umfeld beliebt. Mit einer Case Study kann der Beleg geführt werden, dass das angebotene Produkt bzw. die Lösung bereits erfolgreich implementiert wurde. Eine Case Study gliedert sich regelmäßig in die folgenden Punkte:

Was war das Problem?
Wie sah die Lösung aus?
Wie wurde die Lösung implementiert?
Was war der Erfolg?

Case Studies lassen sich sehr gut einsetzen, um Adressen zu sammeln und damit Interessenten zu generieren.

7.6. B2B Content Marketing KPI's

Die Erfolgsmessung von Content Marketing steckt bei vielen B2B-Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Trotzdem sollten bei der Einführung von Content Marketing KPI's - also Key Performance Indikatoren - definiert werden. Für jedes Content Element lassen sich drei Arten von KPI's definieren:

  • Reichweitenorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Das Content Seeding führt zu Kontakten mit potenziellen Kunden. Kennzahlen die diese eher quantitative Leistung des Content Marketing abbilden sind daher Kennzahlen, wie Visits, Auflage oder Einblendungen. Diese Kennzahlen geben die Möglichkeit, dass die potenzielle Zielgruppe mit dem Content Element in Kontakt gekommen sein könnte.
  • Interaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Interaktionen des Kunden, also eine bewusste Auseinadersetzung mit dem Content Element, wie zum Beispiel das Lesen, Hören, Anschauen, Klicken führt zu einem Lehr- und Lerneffekt und ist die Vorrausetzung für die bewusste Verarbeitung des Kommunikationsimpulses. Nur, wenn der Nutzer sich mit dem Content wirklich auseinandersetzt, kann dieser auch einen Marketingeffekt erzeugen.  Kennzahlen wie die durchschnittliche Besuchszeit auf einer Seite, Klicks oder Abruf von Inhalten sind hier passendes KPI's.
  • Transaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing:Transaktionsorientierte KPI's helfen den Abschluss bzw. die vertriebliche Leistung von Content Marketing abzubilden. Langfristig sorgt Content Marketing für Transaktionen. Dies können zum Beispiel die Anzahl der Bestellungen oder der Umsatz pro Content Element sein.

8. Content Marketing Trends

Content Marketing ist noch ein junges Trendthema im Bereich des Online Marketing. Dennoch entwickelte sich diese Disziplin genauso dynamisch wie Social Media Marketing und Online Marketing insgesamt. Daher macht es Sinn, sich die wichtigsten Trends und Entwicklungen im Bereich Content Marketing anzuschauen, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung für das eigene Unternehmen sicherzustellen.

Content Marketing Trend Nr. 1: Information Overload

Bedingt durch den kontinuierlichen Zuwachs an Social Media Plattformen steigt auch kontinuierlich der vorhandene Content an – Content, Content, Content überall. Die Zunahme des Contents „verstopft“ mittlerweile die Kommunikationskanäle der User. Einzelne Social Media Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, haben mittlerweile Feedcodes entwickelt, um Content zu filtern und den kontinuierlichen Content-Strom einzudämmen. Daher muss für Content Marketing im Jahr 2017 eine andere Strategie gewählt werden, als noch im Jahr 2010 oder 2015. Guter Content entlang der markenrelevanten Customer Journey funktioniert immer noch. Eine dezidierte Analyse über hochwertigen Content, um in der relevanten Zielgruppe mehr Reichweite, mehr Interaktionen und damit auch zwangsläufig mehr Transaktionen zu generieren, ist daher sehr wichtig. Fazit: Auch wenn die Content-Menge in allen Kanälen zunimmt, setzt sich qualitativer und passender Content immer noch durch.

Content Marketing Trend Nr. 2: Bewegtbild schlägt Text

Kunden schauen statt zu lesen. Zu einer modernen Content Marketing Strategie gehören heutzutage eben nicht nur Text und Bildmaterial, sondern auch Bewegtbilder, wie z.B. Videos. Videos erhalten in Social Media Plattformen deutlich mehr Reichweite. Unternehmen können mit Videos und Bildmaterial das Markenerlebnis für den digitalen Kunden abrunden.

Content Marketing Trend Nr. 3: Die richtigen Kanäle

Social Media Plattformen kommen und gehen. Eine Analyse der diversen Social Media Plattformen offenbart, dass es Trends und Emtwicklungen gibt, auch auf der Plattformebene. Nicht jede Plattform konnte dem anfänglichen Hype standhalten. Daher muss man im Rahmen einer Content Marketing Strategie die Streukanäle immer mal wieder aktualisieren und reflektieren. Ist Twitter noch der passende Kommunikationskanal? Macht Snapchat für unser Unternehmen tatsächlich Sinn? Sollte man in einem der stagnierenden Kanäle, wie XING oder Pinterest, noch aktiv sein? Auch MySpace war einmal eine führende Plattform, die den Charakter hatte, dass man dort unbedingt vertreten sein muss. Heute ist es eher eine Plattform, die, wenn überhaupt, für ein spezielles Segment sinnvoll ist. Hinzu kommt, dass einige Social Media Kanäle nur in bestimmten Ländern aktiv genutzt werden bzw. dort einen wesentlichen Stellenwert haben, wie z.B. WeChat in China oder vK.com in Russland.

Content Marketing Trend Nr. 4: Mobile Content

Seien Sie mobil! Der mobile Traffic im Internet hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Kaum ein Kommunikationsinstrument hat so einen Stellenwert erlangt wie das Smartphone. Immer weniger User nutzen das Internet über die klassischen stationären Desktop-PCs. Dafür sind Smartphones omnipräsent. Content sollte also im Rahmen der Content Marketing Strategie immer auch den mobilen Charakter berücksichtigen. Welchen Content benötigen Menschen, wenn Sie mobil unterwegs sind? Welches Content Element ist für einen Smartphone User wichtig? Diese Fragen sollte man explizit bei der Content Marketing Strategie berücksichtigen.

9. Beispiele für gelungenes Content Marketing

Beispiele für ein gutes Content Marketing gibt es viele, aber nicht alle Beispiele kommen auch für das eigene Unternehmen in Frage. Eine Möglichkeit ist es, sich mit relevanten Fragen zu beschäftigen. Ein Hersteller für Blumendünger stellt beispielsweise an seine Kunden die Frage: „Sollen Ihre Rosen wirklich so aussehen?“ und zeigt dazu ein Bild von Rosen, die die Köpfe hängen lassen oder die Blüten verlieren. Die Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, werden neugierig und wollen natürlich in Erfahrung bringen, welche Lösung der Hersteller anbietet. Ein gutes Beispiel für gelungenes Content Marketing sind Videos, die zeigen, wie ein bestimmtes Produkt gefertigt wird. Der User kann praktisch live miterleben, wie Produkte produziert werden. Mit passender Musik im Hintergrund, wird es nicht allzu schwer, dieses Produkt auch zu verkaufen. Immer wieder interessant ist der Vorher-Nachher-Effekt, der sich für viele Produkte anwenden lässt. Ein Hersteller für Farben kann diesen Effekt ebenso für sein Content Marketing nutzen, wie auch ein Shop für Raumausstattung und ein Kosmetikunternehmen. Soll eine junge, hippe Zielgruppe angesprochen werden, dann darf das Content Marketing unterhaltsam, bunt, schrill und mit der passenden Musik untermalt sein. Soll Content Marketing in erster Linie informativ sein, dann sind Bildergalerien, Grafiken, ein guter Text und auch Fragebögen interessante Elemente. Für einen Online-Shop, der Bekleidung anbietet, kommt ein Ratgeber wie auch eine eigene Kolumne oder ein Gewinnspiel in Frage. Beim Content Marketing ist es wichtig, die richtige Mischung zu finden und mehrere Elemente geschickt miteinander zu verknüpfen. Der User, der auf eine bestimmte Seite klickt, will informiert und unterhalten werden. Wenn beides gelingt – ohne aufdringlich zu wirken – dann hat Content Marketing sein Ziel erreicht. Weitere schöne Beispiele zum Content Marketing finden sich im Netz zuhauf. Hier sind einige Impulse, die auch für mittelständische Unternehmen gute Ideen liefern können:

1.Blendtec punktet schon seit Jahren mit Video Content Marketing

Wie zeigt man die technische Überlegenheit und Kernkompetenz seines Produktes? Eine Frage die sich viele Unternehmen stellen hat die Firma witzig und eloquent umgesetzt. Der CEO des Mixerherstellers zeigt regelmäßig, wie stabil und kraftvoll der Mixer ist, indem er iPhones, Ipads und andere technische Produkte in seinen Mixern zerkleinert. Der Lohn: Fast 1 Mio. Follower auf seinen Channel und angeblich 700% Umsatzplus innerhalb von 5 Jahren.

2.Liebherr: Mr. Torque

Den Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „B2B-Kommunikation“ hat Liebherr gewonnen. Liebherr hat zur Einführung des neuen Drehbohrgeräts LB 44 „Mr. Torque“ eine neue Kampagne raus gebracht. Der Lohn: 4.442.418 User insgesamt, 42.221 Likes und 23% Fan-Wachstum. Dank der Kampagne wurden mehrere LB-44 Drehbohrgeräte verkauft – jeder im Wert von ca. 2 Millionen Euro.

3.Hornbach – Herrenzimmer

Hornbach hat eine Online Tutorial-Serie für außergewöhnliche Bauprojekte gestartet. Dazu zählen Waldlaufsimulator, Bierbach, Anti-Spa, Angeloase und ein Hoversessel. In den Tutorials ist die Projekt- und Sortimentskompetenz von Hornbach zu erkennen und die Zielgruppe der Hobby-Handwerker wird deutlich angesprochen. Hornbach zeigt mit der Serie, dass sie selbst die extremsten Projekte umsetzen können.

4.Freeletics – Fintessvideos

Die Fitness-App von Freeletics bietet intensive Workouts und individuelle Trainingspläne an. Freeletics wirbt mit verschiedenen Erfolgsstorys von Nutzern der App. Das erste Video von Levent „15 Weeks Body Transformation“ hat über 8 Mio. Aufrufe. Das Video zeigt den Mehrwert des Programms. Dabei richtet sich die App an ein eher junges Publikum, deren Lebensmodell sich aus freier Arbeit und unbegrenzter Mobilität zusammensetzt. Die Bilder, Videos und Anleitungen in der App sprechen den inneren Schweinhund an und motivieren.

5.Schwarzkopf – Haarwaschmittel

Auf der Schwarzkopf-Webseite positioniert sich Schwarzkopf als Haarwaschmittel-Produzent und Haarpflege-Berater. Schwarzkopf bietet verschiedene Tutorials und Artikel zu den Themen Haarpflege, Styling und Trend-Looks an. Auf alle Fragen rund um das Thema Haare liefern die Schwarzkopf-Experten eine Antwort. Bei der Umsetzung hat sich Schwarzkopf stark an Inhalten und der Optik klassischer Fashion-Maganzine orientiert. Die Inhalte stehen hier im Vordergrund.

schwarzkopf

6.Social Media Marketing Studie

Social Media Marketing zeigt eine steigende Relevanz auf und ist ein wichtiger Bestandteil für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden. In unserer Social Media Marketing Studie aus dem April 2016 zeigen wir auf, welche Rolle Social Media Marketing im Unternehmen einnimmt, wie die Maßnahmen umgesetzt werden und was es für aktuelle Trends gibt. Dabei gehört das Content Marketing in vielen Unternehmen fest zum Aktivitäten-Portfolio im Rahmen des SMM. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (72,7 Prozent) nutzen Content Marketing im Rahmen ihrer SMM-Aktivitäten. Weitere Informationen können Sie in unserer Studie nachlesen. Hier kommen Sie zum kostenlosen Download! Die derzeitige Downloadzahl der Social Media Marketing Studie beträgt 466.

Content Marketing

Es gibt keine langweiligen Branchen, es gibt nur langweiliges Content Marketing!

10. Content Marketing – Ein Fazit

Das Content Marketing hat viele Unternehmen vor eine große Herausforderung gestellt. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sollten beteiligte Personen von Anfang an in diesen Prozess mit einbezogen werden. Ein interner Workshop hilft dabei, das Content Marketing konzeptionell aufzubereiten, eine Vision zu entwickeln und ein Commitment zwischen den Beteiligten zu schaffen. Somit ist die Vorgehensweise strukturiert geplant und der Content kann auch langfristig regelmäßig zur Verfügung gestellt werden.

11. Content Marketing Studien im Überblick - Kostenlose Erkenntnisse für Ihr Unternehmen!

⇒ Content Marketing Studie 2020

Content Marketing Platforms Markt Research Report

Der Report gibt Marketer einen umfassenden Überblick über Trends und Themen, die den Content Marketing Platform Markt antreiben und woraus zukunftsfähige strategische Handlungsfelder abgeleitet werden können. Der Prognosebericht bezieht sich auf den Zeitraum 2020-2024 und behinhaltet Insights die den Platform Markt bestimmen. Die Studie zeigt, dass die wichtigsten Hersteller, unter anderem zufrieden, Sprinklr, CoSchedule, Skyword und die Typen hauptsächlich Cloud-basiert und Web-basiert sind. Hier finden Sie weitere Informationen: Global Content Marketing Platform.

⇒ Content Marketing Studien 2017

Studie zum B2B-Content Marketing vom CMI und Smartbrief

Das Content Marketing Institute (CMI) und der Infodienst für Business-News Smartbrief haben eine Studie zum Content Marketing im Bereich B2B durchgeführt. Bei der Befragung von 1.200 Smartbrief-Abonnenten fanden sie heraus, dass sich 81 % der Einkäufer gründlich informieren, bevor sie mit dem Verkäufer in Kontakt treten. Die Content-Arten, die den Kaufprozess am meisten beeinflussen, sind Erfahrungsberichte von Branchenspezialisten, eigene Recherchen des Anbieters und Produktrezensionen. Die Mehrheit der Einkäufer (80%) gibt an, Informationen über Käufe per E-Mail mit Kollegen zu teilen. Content für B2B-Kunden sollte also fundierte Informationen enthalten und nicht nur über soziale Netzwerke, sondern auch per E-Mail geteilt werden können. Alle Ergebnisse der Studie gibt es unter: CMI Content Marketing Studie

Suxeedo Content Marketing Studie

Der Dinestleister Suxxedo hat Anfang 2017 Marketingverantwortliche zum Thema Content Marketing befragt. Die Studie zeigt die wesentlichen Content Formate, die 2017 eingesetzt werden. Interessanterweise schlägt das Video die Formate Fachbeiträge und Bilder/Infografiken. Zudem zeigt die Studie, dass KPI's auch im Content Marketing bei einigen Anwendern eine Rolle spielen, aber nicht bei allen. Content Marketing ist daher wohl noch in der Eprobungsphase und muss sich nicht immer mit harten KPI's messen lassen. Wenn KPI's im Einsatz sind, dann solche wie Lead-Generierung, Page Views oder CTR. Weitere Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen: Suxxedo Content Marketing Studie

⇒ Content Marketing Studien 2016

Im  Jahr 2016 sind die folgenden Studien veröffentlicht worden:

CMF-Basisstudie vom Schweizer Marktforschungsinstitut zehnvier

Die CMF-Basisstudie wurde vom Schweizer Marktforschungsinstitut zehnvier, im Auftrag des Content Marketing Forum, durchgeführt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) ein Viertel aller Marketingbudgets in Content Marketing investiert wird. Im Vergleich zu 2014 ist das ein Anstieg von fast 19 Prozent. Vom gesamten Marketingbudget von ca. 6,9 Milliarden werden 3,9 Milliarden Euro für den digitalen Bereich und drei Milliarden Euro für den Printbereich investiert. Im Vergleich zur Basisstudie IV, die im Jahr 2014 durchgeführt wurde, wird die Bedeutung von digitalen Unternehmensmedien deutlich: Insgesamt sind dafür die Investitionen um 26,7 Prozent gestiegen.
Weitere Informationen und Ergebnis erhalten Sie in der CMF-Basisstudie.
Hier geht es zur Studie: CMF-Basisstudie V

Content-Marketing Studie von TBN Public Relations GmbH

Die TBN Public Relations GmbH führte die Studie „Leadmanagement 2016“ durch, um zu ermitteln, ob und wie deutsche Unternehmen die Möglichkeit von Content Marketing einsetzen. Dabei wurde ersichtlich, dass Content-Formaten eine immer höhere Bedeutung zukommt. So stellen ca. 37 Prozent der Unternehmen Ihren Besuchern Case Studies zur Verfügung und ca. 25 Prozent nutzen einen eigenen Blog, um relevanten Content zu verbreiten. Beim Einsatz von Webinaren wird deutlich, dass die Beliebtheit im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen hat. Im Jahr 2016 liegt die Anzahl bei 23 Prozent, während 2014 gerade einmal 3,48 Prozent Webinare einsetzten. Die Studie zeigt auch, dass nur noch 11,7 Prozent der Unternehmen über digitale Kanäle Vertriebskontakte (Leads) generieren. Im Jahr 2014 waren es noch 17 Prozent.
Hier geht es zur Studie: www.content-marketing-studie.de

Studie von Acrolinx: Gut vs. sehr gut: Wie Sie die Wirkung Ihrer Content-Strategie verdoppeln

Acrolinx führte Anfang des Jahres 2016 eine Content-Studie mit dem Titel „Gut vs. Sehr gut: Wie Sie die Wirkung Ihrer Content-Strategie verdoppeln“ durch, um den Zusammenhang zwischen Geschäftsergebnissen und der Qualität von Content zu verdeutlichen. Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Durch die Erstellung von qualitativen Content können Unternehmen nicht nur die Content-Marketing-Programme maximieren, sondern auch den ROI (Return on Investment). Auch die Markenwahrnehmung, die Conversions und die Kaufabsicht erfahren eine deutliche Steigerung durch die Erstellung und Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten. Die Studie mit detaillierten Ergebnissen und weiteren Informationen können Sie hier herunterladen: http://www.acrolinx.de/publikationen/der-roi-von-hochwertigem-content/

Content Marketing – Studie von SCM und Kammann Rossi

Eine Studie zum Thema „Content Marketing in Deutschland: Was bringt es wirklich?“ wurde von Kammann Rossi und SCM durchgeführt, um die Erfolge von Content Marketing zu ermitteln. Dabei standen vor allem die Neukundengewinnung, der Absatz, das Image, die Meinungsführerschaft, die Gewinnung von Fans und die Leadgenerierung im Fokus. Insgesamt nahmen an der Online-Umfrage 101 Teilnehmer im September und Oktober 2015 teil. Das Ergebnis: Durch Content Marketing werden Erfolge im Hinblick auf Besucherzahlen auf Webseite und Blog, Followerzahlen in sozialen Netzwerken, Interaktionen sowie auf Leads und Kundenzahlen erzielt. Das Ergebnis ist also eindeutig: Content Marketing lohnt sich, wird aber von vielen Unternehmen nicht ausgeschöpft. Hier können Sie sich die Studie herunterladen: Content Marketing in Deutschland: Was bringt es wirklich?

Studie Native Advertising in Europe to 2020 von Yahoo

Yahoo stellt in seiner Studie eine Trendanalyse zum Thema Native Advertising vor. Demnach wird in den wesentlichen Online Werbemärkten D, UK, F das Format Native Advertising wesentlich wachsen. Die Studie geht davon aus, dass im Jahr 2020 native Advertising einen Marktanteil von 52% an der Digitalwerbung haben wird. Es handelt sich bei der Studie um eine Expertenbefragung unter Agenturmanagern. Durchgeführt von Yahoo. Hier stellt Yahoo weitere Informationen zur Verfügung: YAHOO

The Science of Engagement Studie 2016

Ganz aktuell veröffentlicht auch BBS StoryWorks eine Studie zum Thema Content Marketing, die in Zusammenarbeit mit CrowdEmotion unter 5.153 Internetnutzern durchgeführt wurde. Die Studie hatte zum Ziel, ein Verständis darüber zu bekommen, wie Unternehmen ihre Marken durch Content getriebenes Marketing nutzen können, um den Kunden zu begeistern und an die Marke zu binden. Die Kernergebnisse der Studie finden Sie hier: BBC Digital Content Marketing.

B2B Content Marketing Studie 2016

Das amerikanische Content Marketing Institute hat mittlerweile die 6. Content Marketing Studie vorgelegt, die sich insbesondere mit Content Marketing im B2B-Bereich auseinandersetzt. Die Studie gibt gute Einblicke in Ziele, Vorgehensweisen nordamerikanischer B2B-Unternehmen. Die Ergebnisse scheinen sicherlich Parallelen zu deutschen Unternehmen zu bieten, exakt lassen sich die Daten jedoch nicht übertragen. Dennoch lohnt es sich, tiefer in die Studie hineinzuschauen. Die Präsentation finden Sie hier: B2B Content Marketing.

⇒ Content Marketing Studien 2015

Im Jahr 2015 wurden folgende Studien publiziert:

The Global Content Impact Index 2015

Im Mai 2015 hat der Tool-Anbieter Acrolinx eine internationale Content Marketing Studie veröffentlicht. Für die Studie wurden 150.000 Seiten von 340 verschiedenen Unternehmen mit Hilfe einer linguistischen Software auf Fehler und Lesbarkeit analysiert. Die Studie zeigt damit nochmals auf, wie wichtig es ist, fehlerfreien Content zu haben, und zeigt auf, dass es bei vielen Unternehmen dabei noch Nachholbedarf gibt. Die Studie kann hier angefordert werden: ACROLINX.

Yahoo Studie Return On Inspiration 2015

Im Jahr 2015 hat Yahoo 1.000 Endkunden in ganz Europa befragt und kommt zur Erkenntnis, dass Content Marketing eine hilfreiche Strategie ist, um Kunden zu begeistern. Guter Content steigert die Kaufbereitschaft. Die Studie ist nur als Kurzzusammenfassung verfügbar: Yahoo.

Content Marketing Studie 2015 von TBNPR 2015

Die PR Agentur TBN veröffentlichte Anfang 2015 die dritte Content Marketing Studie nach 2013 und 2014. Die Studie wurde unter 230 Unternehmen durchgeführt. Content Marketing scheint demnach ein zunehmend wichtigeres Thema zu sein. Nur ein Bruchteil der befragten Unternehmen nutzt Content Marketing jedoch zur Generierung von Leads. Detailliertere Informationen finden Sie im Berichtsband, der hier angefordert werden kann: TBNPR.

⇒ Content Marketing Studien 2014

Auch 2014 gab es schon diverse explorative Studien zum Content Marketing:

Content Marketing Studie 2014/2015 von NAMICS

Der Content Dienstleister Namics hat 2014 eine explorative Befragung von 59 Unternehmen in der DACH Region durchgeführt. Die Studie bildet unter anderem einen organisatorischen Reifegrad im Content Marketing eines Unternehmens ab. Die Studie kann gegen Herausgabe einer Adresse hier herunter geladen werden: NAMICS.

Corporate Publishing Basisstudie IV 2014

Im Frühjahr 2014 hat Corporate Publishing 310 Interviews durchführen lassen und Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern in der DACH Region zum Thema Corporate Publishing befragt. Dabei kam heraus, dass Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz jährlich mehr als 5,8 Milliarden Euro in inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation investieren. Ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zu 2012. Hier gibt es weitere Informationen: Corporate Publishing.

B2B Online-Monitor 2014

Der B2B Online-Montor erfasst verschiedene Experteninterviews und fasst diese zusammen. Die Studienergebnisse deuten auf eine positive Entwicklung des Themas Content Marketing auch im B2B-Bereich hin. Die Studienergebnisse können hier angefordert werden: B2B Online-Monitor.

Erfahren Sie in unserem Jobprofil mehr über den Beruf als "Content Marketing Manager"!

#contentmarketing #contentmarketingstrategie #contentmarketingprozess

Inbound Marketing: Definition, Anwendung, Möglichkeiten

Das Inbound Marketing ist eine der vielen Disziplinen des Marketings. In der Online Marketing Szene wird der Begriff seit einigen Jahren verstärkt propagiert. Doch was umfasst diese Disziplin eigentlich und wie funktioniert Inbound Marketing? Sollte sich eine durchschnittliche Marketingabteilung mit dem Thema auseinandersetzen? Den Vorteil dieser Marketingform sehen viele Unternehmen in der subtilen Kundenansprache mithilfe hochwertiger Inhalte anstelle von plakativen Werbebotschaften. Im Folgenden wollen wir uns das Inbound Marketing einmal detailliert ansehen und dabei auch prüfen, welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt und welche Erfolgsfaktoren es zu beachten gilt.

Definition: Darum geht es beim Inbound Marketing

"Das Inbound Marketing verfolgt generell den Ansatz, dass die User und WebseiteProf. Dr. Michael Berneckernbesucher durch mehrwertige Inhalte in Kunden umgewandelt werden bzw. ein Produkt oder Angebot überhaupt erst einmal entdecken können."

Prof. Dr. Michael Bernecker - Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing

Dabei geht Inbound Marketing davon aus, dass auf Seiten des Kunden ohnehin Interesse für ein bestimmtes Produkt besteht. Und genau diese Lücke zwischen Interesse und dem Auffinden des Produktes wird durch das Inbound Marketing geschlossen. Ist der Kunde auf der Suche nach einem bestimmten Produkt, können Sie sich mit Ihrem Angebot durch ein gelungenes Inbound Marketing einen klaren Vorteil verschaffen.

Der Toolanbieter Hubspot, der sich im Kern als Content Marketing Plattform für Webseiten etabliert hat, pusht seit einigen Jahren den Begriff des Inbound Marketing. Hubspot selbst definiert den Begriff als Technik, die zum Ziel hat, vom Kunden gefunden zu werden und eben nicht, dass Marketingaktivitäten in Richtung Kunde strukturiert werden, um diese zu aktivieren (Outbound Marketing).

Doch ist das wirklich so revolutionär neu? Im Marketing unterscheiden wir im Rahmen der Ansprache des Kunden grundsätzlich verschiedene Wirkungsphasen. Klassische Werbung zielt darauf ab, den Kunden zu aktivieren, Bekanntheit auszulösen und damit Kunden zu Handlungen zu aktivieren, wie zum Beispiel informieren oder kaufen. Im Gegensatz dazu sprechen wir von Vertrieb, wenn wir gezielt Kunden ansprechen.

In den letzten Jahren ist das Inbound Marketing zunehmend beliebter geworden, was vor allem durch den „unterschwelligen“ Charakter begründet werden kann. Während zum Beispiel das E-Mail-Marketing  oder das Vertriebsmarketing aktiv auf den Kunden oder User zugehen, ist es beim Inbound Marketing anders. Hier bringt der User bereits das notwendige Interesse mit und muss von Ihnen nur noch mit hochwertigen und nützlichen Inhalten versorgt werden. Im Vergleich zu den genannten Formen des Outbound Marketing besteht damit beim Inbound Marketing eine größere Aussicht auf Erfolg.

Content Marketing Manager

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Inbound Marketing vs. Leadmanagement

Im Callcenter Kontext unterscheidet man die Begriffe Inbound Calls und Outbound Calls. Inbound Kampagnen oder Maßnahmen basieren auf der Idee, dass der Kunde sich meldet und die Kampagne aktiviert, während bei Outbound Kampagnen der Kunde aktiv angesprochen wird. Die Besetzung des Begriffes Inbound Marketing ist also nicht wirklich neu. Wenn man es genau nimmt, ist der oben beschriebene Ansatz von Hubspot eigentlich auch gar kein Marketingsansatz, sondern ein Kommunikationsansatz, d. h. Hubspot reduziert das Marketing sehr stark auf Online-Kommunikation über eine Website. Üblicherweise ist das aber genau unser grundsätzliches Verständnis von Online Marketing, also alle Aktivitäten eines Unternehmens entlang der Wirkungskette Aktivierung, Information, Transaktion über digitale Medien.

Im Kern hat Hubspot einen neuen Begriff zum Thema Leadmanagement etabliert. Da in Hubspot ein einfaches CRM-System etabliert ist, kann man hier auch den Kontext sehr einfach herstellen: Leads werden über verschiedenen Maßnahmen generiert, mit Hilfe von Hubspot auf der Webseite weiter qualifizert und stehen dann für die weitere Bearbeitung zur Verfügung. Daher ist der Inbound Marketing Begriff nach Hubspot also eher mit dem Begriff des Leadmanagement (Lead-Generierung, Lead Nurturing, Lead Qualifizierung) gleichzusetzen. Damit ist Inbound Marketing ein Teilbereich des Performance Marketing.

Inbound Marketing: Wie lässt es sich umsetzen und was ist zu beachten?

Der wesentliche Schlüssel zum Erfolg ist beim Inbound Marketing der Content. Nur durch einen qualitativ hochwertigen Inhalt können die Besucher so weit an die Hand genommen werden, dass sie anschließend einen Kauf durchführen. Mehrwert können die Texte und Inhalte zum Beispiel dadurch bekommen, dass Bilder, Tabellen oder Info-Grafiken integriert werden. Je mehr interessante Informationen der User schon auf einen Blick erhält, desto besser stehen die Chancen darauf, dass er tiefer in den Text einsteigt – der erste wichtige Schritt zum Lead. Darüber hinaus zielt das Inbound Marketing aber auch darauf ab, möglichst viele Besucher zum eigenen Thema zu lotsen. Hierfür liegt der Grund auf der Hand: Je mehr Besucher den Weg zu Ihrem Content finden, desto größer sind Ihre Chancen auf einen Verkauf. Es macht also durchaus Sinn, das Inbound Marketing mit den sozialen Netzwerken zu kombinieren.

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Reichweite für das Inbound Marketing durch Social Media steigern

Die sozialen Netzwerke sind nicht nur ein Treffpunkt für nahezu alle Menschen, sondern vor allem eine riesige Marketing-Maschine. Jeder Seitenbetreiber kann seine Reichweite durch die sozialen Netzwerke in der Regel sehr gut steigern, wenn er sich an die richtigen Vorgaben und Ansätze hält. Im Zusammenhang mit dem Inbound Marketing kann der Ansatz der mehrwertigen Inhalte für die sozialen Netzwerke ganz einfach übernommen werden. Info-Grafiken und Co. bieten sich gerade hier oftmals an, da mit diesen im News-Feed der User schnell Aufmerksamkeit generiert werden kann.

Gleichzeitig sollten Sie aber auch bedenken, dass mehrwertiger Content in einer Suchmaschine normalerweise nicht mit mehrwertigem Content in einem sozialen Netzwerk zu vergleichen ist. Sie sollten dafür sorgen, dass ihr Artikel „viral“ geht und von möglichst vielen Menschen gelesen wird. Ein paar trockene Fakten zu diesem oder jenem Produkt werden dabei kaum behilflich sein. Stattdessen sollten Sie unterhaltsamen Content bieten, den die Menschen gerne mit ihren Freunden teilen möchten. Werden diese Ansätze korrekt in die Tat umgesetzt, kann die Kombination aus Inbound Marketing und sozialen Netzwerken für einen sprunghaften Anstieg bei den Verkäufen und Leads sorgen.

Bedenken Sie jedoch: Das Social Media Marketing ist kein Kinderspiel, sondern durchaus zeitintensiv. Immerhin geht es nicht darum, einfach nur Inhalte in die Welt hinauszuschreien. Vielmehr bedarf es der strategischen Planung und kontinuierlichen Umsetzung. Außerdem sollte eine Art Community gebildet werden, was wiederum nahezu täglichen Kontakt mit den Usern erfordert.

Mehrwertiger Content für Inbound Marketing: Wie mache ich es?

Bei einem Blick auf die Anforderungen für den mehrwertigen Content im Inbound Marketing fällt auf, dass diese ziemlich stark mit den Vorgaben im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) übereinstimmen. Das hat einen recht simplen Grund, denn auch SEO zielt natürlich in gewisser Hinsicht auf einen qualitativ hochwertigen Content mit Mehrwert ab. Hilfreich ist es beim Inbound Marketing zum Beispiel, wenn für die Produktbilder und andere Grafiken Alt-Tags gesetzt werden. Diese ermöglichen es, dass sich die Grafiken auch über die Bildersuche der Suchmaschine finden lassen. Darüber hinaus sollte unbedingt auf die Meta-Daten des Artikels geachtet werden. Diese kurzen Snippets sind in der Suchmaschine zu sehen und spielen beim Anlocken der Besucher eine große Rolle. Ein interessantes Snippet zielt darauf ab, den Usern kurze und prägnante Stichpunkte zu präsentieren, mit denen seine Neugierde geweckt wird.

Darüber hinaus lässt sich hochwertiger Content zum Beispiel auch an einer übersichtlichen Struktur erkennen. Gerade bei längeren Artikeln sollte beispielsweise darauf geachtet werden, diesen mit Überschriften oder Absätzen zu unterteilen. Ansonsten entsteht schnell eine „Textwüste“, durch die sich vermutlich nur die wenigsten User kämpfen wollen. Das Gute: Der Selbsttest ist in diesem Fall einfach, denn als Betreiber haben Sie auf derartige Textriesen wahrscheinlich ebenfalls keine Lust.

Fazit: Mit dem Inbound Marketing clever zum Erfolg kommen

Inbound Marketing wird oftmals als sehr elegante Form des Marketings bezeichnet. Das gilt vor allem deshalb, weil diese Form des Marketings nicht auf den Kunden zugeht – sondern vielmehr darauf wartet, dass der Kunde eine eigene Suche startet. Genau an dieser Stelle setzt das Inbound Marketing an. Den Usern und zukünftigen Kunden werden möglichst viele interessante und wichtige Fakten präsentiert, durch die er im besten Fall aktiv wird und das jeweilige Produkt erwirbt. Was einfach klingt, ist im Hintergrund mit einer ganzen Menge Arbeit verbunden. Sie müssen dafür sorgen, dass Sie immer aktuelle Inhalte präsentieren, mit denen Besucher auf Ihre Seite gelockt werden. Darüber hinaus sollten Sie an die Suchmaschinenoptimierung und die Macht der sozialen Medien denken. Berücksichtigen Sie alle wichtigen Aspekte, kann das Inbound Marketing aber ein sehr cleverer Weg zum Erfolg sein.

#InboundMarketing #ContentMarketing #Kundenansprache #Leadmanagement #Hubspot

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Osterwerbung – Das Osterfest als Kampagnenanker

Ostern ist im Christentum der höchste Feiertag und trennt die Fastenzeit von der Osterzeit bzw. Freudenzeit. Auch wenn im deutschsprachigen Raum das Osterfest nicht mehr das ganz große Familienfest ist, so ist es doch immer noch eine Zeit, in der die Familie zusammenkommt und gemeinsam feiert. Google Trends zeigt das Interesse an Osterwerbung und Weihnachtswerbung recht deutlich.

Nachdem sich in den letzten Jahren der Trend durchgesetzt hat, über Weihnachten größere Kampagnen zu starten, scheint auch die Osterwerbung an Bedeutung zu gewinnen. Wir haben einige Kampagnen für Sie zusammengestellt.

Osterwerbung 2021

Auch im diesen Jahr läuten viele Unternehmen mit TV Spots, Produktkampagnen und Promotions das Osterfest ein. Zentrales Motiv ist auch in diesem Jahr der Zusammenhalt und das füreinander da sein. Wir stellen Ihnen einige Spots vor:

1. Milka | Lasst uns Ostern zarter machen

Milka wirbt mit einem ganz besonderen und emotionalen Spot. Unter dem Claim "Lasst uns Ostern zarter machen" zeigt Milka die Ostersuche diesmal aus der Perspektive eines sehbehinderten Jungen. Zwei Kinder wollen diesem Jungen ein ganz besonderen Ostermorgen bescheren und spannen im gesamten Garten eine Schnur, an der sich der Junge orientieren kann und schließlich alle Verstecke findet. Zentrales Motiv sind die kleinen zarten Gesten der Aufmerksamkeit und das diese Großes bewirken sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.

2. Lindt | Kleiner Wunsch - Goldhase

Schon seit Jahren ist der goldenen Hase mit den roten Band und dem Glöckchen vom Schweizer Schokoladenhersteller Lindt das Symbol zu Ostern. In diesem Jahr ist das Klingeln des Glöckchens mit etwas "ganz Besonderem" verbunden und sorgt für Überraschungen.

3. Migros | Osterstorys "Einfach gut leben"

Jeder feiert Ostern ein bisschen anders. DIese Vielfalt greift Migros auf und hat dazu mehrere kurze Osterstorys produziert. Darunter zum Beispiel das Thema Suchen, das für die Eltern Zeit für sich und die Familie bedeutet.

4. Cadbury | An Easter Homecoming Story

Der britische Süßwarenhersteller Cadbury erzählt eine Geschichte zwischen einem Vater und seiner Tochter, die Anfangs als Kind kaum darauf warten konnte mit einer selbstgemachten Schatzkarte, die versteckten Ostereier zu finden. Doch mit den Jahren wird die Tochter immer älter und verliert schließlich die Lust an der Ostersuche. Einige Jahre später findet der Vater eine Osterkarte und sucht mit vollem Enthusiasmus. Als Überraschung steht sein Enkel hinter dem Vorhang und auch seine Tochter ist zum Osterfest nach Hause gekommen.

Osterwerbung 2020

In den Kampagnen aus dem Jahr 2020 steht der Humor und die heitere Zeit mit der Familie zu Ostern im Vordergrund. Dabei wird auch Bezug genommen auf Situationen, mit denen man sich identifizieren kann oder die mit Ostern verbunden werden – sei es das Essen mit der Familie und Freunden, die gemeinsame Freude am Fest oder die Schwierigkeit zu Ostern alle Vorlieben unter einen Hut zu bringen.

1. Ostern mit Schwiegermutti – Depot

Bei Depot ist Ostern die Zeit, in der die Familie zusammenkommt und in der man sich auf seine Gäste vorbereiten muss. In dem Werbespot wird humorvoll auf die Schwierigkeiten durch unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben von Familie und Freunden eingegangen, die mit der Einrichtung und Deko von Depot zufriedengestellt werden sollen. Ein Mitarbeiter bei Depot reagiert schnell auf alle Einwände der Kunden und stellt einen für das Osterfest gedeckten Tisch zusammen.

2. Alles für Ostern, Ostern für alle – MIGROS

Die Supermarktkette Migros zeigt in ihrem Werbespot einen Zusammenschnitt verschiedener Familien und Haushalte, deren Tische für Ostern reichlich gedeckt sind. Freche Musik und eine fröhliche Atmosphäre zeigen, wie schön die Zeit mit Freunden und Familie ist. Geworben wird damit, dass es bei MIGROS dabei über Eier und Schokolade „alles für Ostern“ für ein „Ostern für alle“ gibt.

3. Überraschungen bei McDonald’s – Der große Ostercountdown

Ostern wird bei McDonald’s mit einem Überraschungscountdown in Form von 35 Überraschungen in der McDonald’s App eingeläutet. Die Gutscheine können einfach über die App in einer Filiale der Fast-Food-Kette eingelöst werden. Das Erscheinen in Osterverkleidung ist dafür natürlich nicht nötig. Hier wird Ostern zwar als Anlass der Aktion genommen, die Bedeutung des Osterfestes und der Zeit spielen dabei aber keine Rolle.

4. Ostern 2020: Im Herzen zart - Milka

Milka legt den Fokus auf das Zusammensein und das Miteinander. Zu Beginn des Spots suchen die Kinder nach den Ostereiern und andere Leckerein, wohlgemerkt jeder für sich. Dann entdecken drei Kinder im Wald nur noch einen Milka-Osterhase, den natürlich jeder für sich beanspruchen möchte. Der Milka-Osterhase fällt einen Abhang hinunter bleibt jedoch an einem Zweig hängen. Die Kinder tun sich zusammen und gemeinsam mit einem Igelchen "retten" sie den Osterhasen.

Osterwerbung 2017

Wie auch zu Weihnachten dominieren die großen Discounter die Osterkampagnen. Interessant ist auch der Ductus der Kampagnen. Hat zu Weihnachten noch das gesellschaftliche Interesse dominiert, sind Osterkampagnen eher heiter und lustig, nehmen dabei aber auch die Bedeutung des Osterfestes auf.

1. Ostern ganz besonders genießen – Kaufland

Im Werbespot von Kaufland kümmert sich eine Enkelin um das Liebesglück ihres Opas. Mit ihrem selbstgebackenen Osterhasen und selbstgebastelten Osternest lässt das Mädchen ihren Opa vor einer Tür in der Nachbarschaft stehen – und mit der älteren Dame, die die Tür öffnet.

2. #DerWahreOsterhase – Netto

Netto geht in seinem Osterspot der Herkunft des Osterhasen auf den Grund. Der animierte Werbespot zeigt untermalt von emotionaler Musik, wie der kleine Osterhase von den anderen Tieren dafür ausgelacht wird, dass er bunte Ostereier legt und daraufhin wegläuft. Es gibt aber – natürlich – ein Happy End, als der Osterhase zu seinen Eltern zurückkehrt.

3. Ostern 2017 – ALDI Suisse

Der Spot von Aldi Suisse setzt auf fröhliche Musik und schnelle Bildabfolgen. Hier ist Ostern eine bunte, lustige Zeit. Verschiedene Menschen und sogar ein Hund werden gezeigt, gefolgt von den Produkten, die sie zu Ostern haben möchten.

4. Das große Flaschenüberraschen – Coca Cola

Coca Cola schaltet zu Ostern eine Kampagne, nimmt darin allerdings keinen Bezug zum Osterfest selbst. Stattdessen geht es um eine Gewinnspiel-Aktion unter dem Titel "Flaschenüberraschen". Im Werbespot werden die Preise vorgestellt, die man bei der Aktion gewinnen kann.

5. Ostern wird Jöö – Migros

Im Osterspot der Supermarktkette Migros wird ein Mitarbeiter auf die Schippe genommen. Eine alte Dame und sogar ein junger Mann lächeln den Mitarbeiter mit dem Kommentar "Jöö", also süß, an. Dann kommt eine Frau auf ihn zu, die der Mitarbeiter seinerseits erwartungsvoll anlächelt. Allerdings geht sie an ihm vorbei – zu den Osterartikeln und dem Hasen mit den Kulleraugen genau hinter ihm. Der Leitspruch "Ostern wird Jöö".

Welche Osterwerbung gefällt Ihnen am besten? Kennen Sie weitere Oster-Werbespots?

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WDF*IDF: So holen Sie das Maximum aus Ihrem Content heraus

WDF*IDF ist für Content Manager eine wichtige Formel. Der Leitspruch „Content is king“ ist unter Webseitenbetreibern wieder aktueller denn je, doch die Bewertungskriterien vom Suchmaschinenriesen Google sind mittlerweile differenzierter geworden. Statt Content mit möglichst vielen Keywords stark ranken zu lassen, unterscheidet die Suchmaschine mittlerweile auch stark zwischen den Inhalten der Webseiten. Bedeutet für Sie: Um weiterhin auf den relevanten Plätzen bei Google zu bleiben, müssen Sie noch feiner optimieren. Früher oder später dürften Sie so auf die WDF*IDF-Analyse stoßen. Doch was hat es mit dieser genau auf sich, warum sind WDF*IDF-Analysen überhaupt wichtig und wie nutzen Sie diese für Ihre eigenen Projekte? Wir erklären im Folgenden die wichtigsten Punkte.

Definition: Was ist eine WDF*IDF-Analyse?

In Kurzform lässt sich WDF*IDF als Formel zur Berechnung von Verhältnissen bezeichnen. Gemeint ist damit die Relevanz des eigenen Contents auf Ihrer Webseite im Verhältnissen zu anderen Webseiten im World Wide Web. Die Abkürzung WDF steht dabei für „Within Document Frequency“. Analysiert wird in diesem Fall, wie häufig das jeweilige Keyword auf der Webseite enthalten ist, wie lang der jeweilige Text ausfällt und wie häufig artverwandte Terme im Text auftreten.

IDF wiederum steht für „Inverse Document Frequency“. Mit diesem Wert wird bezeichnet, wie stark die Gewichtung eines Wortes im Dokument für die Indexierung in der Suchmaschine ausfällt. Analysieren lässt sich so, wie das Verhältnis des Keywords bei ähnlichen Webseiten aussieht, wie lang die Texte der Konkurrenz ausfallen oder wie häufig die jeweiligen Nennungen in den Texten vorkommen:

  • WDF (= Within Document Frequency): Bemisst die Häufigkeit aller Worte im Text und wertet diese nach der Relevanz für den Inhalt
  • IDF (= Inverse Document Frequency): Bezeichnet die Relevanz/Gewichtung eines Wortes für die Suchmaschinenindexierung

Die WDF*IDF-Analyse dient also dazu, zu bestimmen, wie das Verhältnis verschiedener Wörter innerhalb des Textes zueinander gerichtet wird oder wie diese im Verhältnis zur gesamten Webseite stehen.

WDF*IDF-Analyse

Darum sind WDF*IDF-Analysen wichtig

Vorteile bringen die WDF*IDF Analysen für Sie gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen können Sie wichtige Begriffe in Ihre Texte einbauen, die Sie möglicherweise nicht sofort auf dem Schirm hatten. Die WDF*IDF-Analyse kann also bei der Findung von Begriffen und somit bei der Findung von neuen Themen behilflich sein. Zusätzlich dazu können Sie mit der WDF*IDF-Analyse herausfinden, welche Wörter im Text erhalten sein sollten, damit Ihr Content als „unique“, also einzigartig, bewertet wird. Speziell dieser Punkt spielt im Bereich der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Google und andere Suchmaschinen können den semantischen Kontext von Webseiten immer besser analysieren. Mit einzigartigen und semantisch optimierten Texten haben Sie also bessere Chancen, als wenn Sie lediglich möglichst viele Keywords in Ihren Content einbauen.

Wie nutzt man WDF*IDF-Analysen richtig?

Die WDF*IDF-Analysen sind bei der Contenterstellung noch immer ein mächtiges Tool. Webmaster sollten sich jedoch nicht allein auf diese Analysen verlassen. Richtig nutzen können Sie diese also vor allem im Gesamtkontext einer umfangreichen Analyse. Denn: Selbst der beste Text kann nicht alle anderen Rankingfaktoren bei Google außer Kraft setzen. Deshalb sollten Sie sich nicht nur auf die korrekte WDF*IDF-Analyse fokussieren, sondern auch auf die zahlreichen weiteren Aspekte der Onpage-Optimierung. Eine wichtige Rolle spielen heutzutage zum Beispiel die mobile Verfügbarkeit einer Webseite oder die Interaktionsraten der Nutzer. Auch die Bounce-Rate, also die Absprungrate, ist ein wichtiger Faktor für Google. Sollten Ihre Nutzer also kaum interagieren und die Webseite bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen, führt das nicht zu einer positiven Bewertung durch Google.

Bedenken sollten Sie zudem, dass die WDF*IDF-Analyse im Prinzip lediglich auf mathematischen Berechnungen basiert. Wie in den meisten mathematischen Rechenmodellen, können auch hier nicht alle Faktoren eingerechnet werden, die für eine erfolgreiche Platzierung bei Google notwendig sind. Die Analyse selbst bringt zudem die Schwäche mit sich, dass etwa keine Mehrdeutigkeit von Wörtern erkannt werden kann und so möglicherweise auch Inhalte als optimiert bewertet werden, die eigentlich keinen wirklichen Sinn ergeben.

Content Marketing Seminar

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Das sollten Sie zusätzlich bei der Optimierung von Inhalten beachten

Wie schon erwähnt, spielen bei der Optimierung von Inhalten weitere Faktoren eine Rolle. Sie werden einzig und allein durch einen WDF*IDF-optimierten Text noch keine Top-Platzierung in einer Suchmaschine erreichen können. Wichtige weitere Faktoren bei der Optimierung Ihrer Inhalte sind zum Beispiel die folgenden Punkte:

  • Ansprechende Titles & Meta-Angaben
  • Attraktive, hochwertige Bilder und Grafiken
  • Präzise Alt-Tags
  • Tonalität der Texte
  • Klar strukturierte Inhalte

Das übergeordnete Ziel Ihrer Optimierung sollte immer darin liegen, Ihren Besuchern echten Mehrwert zu bieten. Um direkt in der Suchmaschine auf sich aufmerksam zu machen, sollten Sie aussagekräftige Title- & Meta-Tags nutzen. Diese werden in den Suchergebnissen angezeigt und können dafür sorgen, dass User eher auf Ihre Seite als auf die Webseite eines Mitbewerbers klicken. Zusätzlich dazu sollten Sie auf die „einfachen Grundlagen“ rund um die Texterstellung achten. Texte können und sollten Sie durch hochwertige Grafiken oder Bilder auflockern. Hier sollten Sie an die Alt-Tags der einzelnen Grafiken denken.

Ebenso sollten Sie Ihre Texte immer klar strukturieren. Hierzu nutzen Sie unterschiedliche Überschriften (H2, H3, etc.) und bauen Listen oder Aufzählungen in Ihre Texte ein. Darüber hinaus sollten Sie auf die Tonalität in Ihren Texten achten. Auch diese kann darüber entscheiden, ob ein User gerne auf Ihrer Seite bleibt und zurückkehrt, oder sich frühzeitig für einen Absprung entscheidet.

SEO Lehrgang

Fazit: Ein Tool kann nicht alles

Mit der WDF*IDF-Analyse sollten Sie sich als Webmaster oder Content-Creator in jeden Fall beschäftigen. Heutzutage ist die Bedeutung dieser Analyse als Tool für die Suchmaschinenoptimierung wieder deutlich in die Höhe gestiegen. Trotz alledem kann die WDF*IDF-Analyse aber nicht alles leisten. Auch die besten und lückenlos optimiertesten Texte können ohne Rücksicht auf weitere wichtige Faktoren kein gutes Ranking erzielen. Im Vordergrund steht für Google mehr denn je der Mehrwert Ihrer Texte für die Nutzer. Liefern Sie gute Ergebnisse und das, was die User sehen wollen, dürfte das gute Ranking in der Suchmaschine also automatisch die Folge sein. Mit Hilfe von WDF*IDF können Sie sich selbst aber bereits auf einen guten Weg dahin bringen.

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Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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