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Influencer Marketing – Der Einfluss von Meinungsmachern

Influencer Marketing – Der Einfluss von Meinungsmachern
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Mit dem Wandel auf den Märkten und der Gesellschaft durch die Digitalisierung verändern sich auch die Maßnahmen im Marketing. Influencer Marketing ist eine neue Werbeform, die durch ihre hohe Effizienz sehr lukrativ für viele Unternehmen ist. Mithilfe des Einflusses und der Reichweite von Influencern, zu deutsch "Beeinflussern" oder "Meinungsmacher", soll die Marketing-Strategie ausgebaut und mehr Aufmerksamkeit generiert werden. Da zwischen den Influencern und ihren Followern eine hohe Vertrauensbasis besteht, gilt diese Marketingmaßnahme als eine mit hohem Potenzial.

1. Definition – Influencer Marketing

Influencer sind Meinungsmacher, die in sozialen Netzwerken aktiv sind und eine gewisse Anzahl an loyalen Followern haben. Sie sind gerade für Unternehmen interessant, da ihre Empfehlungen und Meinung von den eigenen Fans geschätzt und beachtet werden. Sie können ihre Follower beeinflussen. Glaubwürdigkeit wird vielen Influencern zugesprochen, wodurch sich ihr Einfluss auf Marken verstärkt. Wenn die Zielgruppe mit der des Unternehmens übereinstimmt, kann eine Zusammenarbeit erfolgreich werden. Gearbeitet wird anhand von Beurteilungen und Bewertungen gegenüber der Leistung der Unternehmen. Eine aktuelle Studie zum Influencer Marketing von Influry (siehe Kapitel 3) hat gezeigt, dass gerade bei Jugendlichen im Alter von 14 - 17 Jahren Produktpräsentationen durch Influencer eine hohe Glaubwürdigkeit haben. Noch wirksamer sind jedoch Empfehlungen von Freunden und Bekannten bzw. Kundenbewertungen auf Produktseiten.

Artverwandte Begriffe von Influencern sind zum einen Testimonials und zum anderen Markenbotschafter. Bei Ersteren handelt es sich um bekannte Persönlichkeiten, die sich für ein Produkt oder eine Marke gegen Bezahlung aussprechen und sie entsprechend vermarkten. Die entsprechenden Persönlichkeiten gelten dabei für einen festgelegten Zeitraum als „Gesicht der Marke“, sodass das auftragsgebende Unternehmen bzw. dessen Produkte mit der Werbe-Persönlichkeit assoziiert werden. Demzufolge ist es von besonderer Bedeutung, dass das Image des Unternehmens mit dem des Testimonials korrespondiert. Beispiele für Testimonials sind der Formel 1-Rennfahrer Nico Rosberg und der Sänger Iggy Pop, die in diversen Werbe-Kampagnen der Deutschen Bahn zu sehen sind.

Der Begriff Markenbotschafter hingegen bezieht sich auf (bekannte) Persönlichkeiten, die sich aus eigener Überzeugung und dabei ohne Bezahlung für ein Produkt oder eine Marke aussprechen. Somit können selbst Kunden oder Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens Markenbotschafter sein. Beispielsweise erhielt vor wenigen Jahren jeder Kunde, der ein Apple-Produkt kaufte, einen kostenfreien Sticker mit dem Apfel-Logo des Unternehmens dazu. Diesen klebten sich viele der damaligen Kunden an verschiedene Geräte und Gegenstände. Dadurch verbreiteten sie das Logo von Apple aus eigener Überzeugung, wodurch das Unternehmen weiter an Bekanntheit erlangte. Auch hier sollte das Image des Unternehmens mit dem des Markenbotschafters zusammenpassen, um eine begünstigende Wirkung für die Marke oder das vermarktete Produkt zu erzielen.

2. Arten von Influencern

Influencer lassen sich zum einen hinsichtlich ihrer Reichweite und zum anderen nach den drei „Digital Influence“-Dimensionen von Brian Solis in vier übergeordnete Klassen einteilen. Spricht man von Brian Solis „Digital Influence“-Dimensionen handelt es sich dabei um Reach, Relevance und Resonance.

Reach bezieht sich auf die qualitative und quantitative Reichweite eines Influencers. Anhänger, Follower  der Abonnenten dienen hierbei als qualitative Messgröße. Auf der anderen Seite dienen die  Glaubwürdigkeit und das Image des Influencers als quantitative Messgröße.

Geht es darum, inwieweit ein Fan / Follower den Aussagen eines Influencers Vertrauen schenkt und dem Grad der Autorität eines Influencers, spricht man von der Relevance.

Die dritte Dimension, die sogenannte Resonance, zeigt das Engagement eines Influencers. Das bedeutet, wie intensiv und häufig der Influencer mit seinen Followern interagiert und beispielsweise Kommentare entgegenbringt.

Nano-Influencer:

Nano-Influencer verfügen über eine eher geringe Reichweite, aber ein hohes Maß an Erfahrung  in Bezug auf das auserwählte Themengebiet. Mit 50 bis 10.000 Followern gehören sie zu jener Art von Influencern, die nur über eine kleine soziale Gruppe verfügen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre hohe Glaubwürdigkeit und Autorität aus und haben damit in einer engen Zielgruppe eine hohe Resonanz.

Micro-Influencer:

Micro-Influencer verfügen im Schnitt über 10.001 bis 25.000 Follower. Innerhalb dieser sozialen Gruppe befinden sich überwiegend sehr treue und themenaffine Anhänger. Es handelt sich hierbei um Experten einer speziellen Branche, Fragestellung oder Themengebiets, die oft als Blogger oder ‚Special Interest‘-Youtubern agieren. Ein Micro-Influencer weist einen hohen Grad an Interaktionen mit seinen Followern auf und versucht somit eine langfristige Beziehung aufzubauen.

Macro-Influencer:

Macro-Influencer verfügen über eine länder- und kontinentübergreifende Reichweite und dementsprechend über einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die hohe Frequenz an Postings, welche den Followern ein Gefühl von Aktualität vermitteln soll. Verfügt der Influencer über mehr als 100.000 Follower, handelt es sich hierbei um die Kategorie Macro-Influencer.

Mega-Influencer:

Mega-Influencer sind das Nonplusultra unter den Influencern, die eine Gefolgschaft von Followern im höheren siebenstelligen Bereich vermelden können. Meist handelt es sich hierbei um Stars, Schauspieler, Prominente oder Sportler, die durch ihre täglichen Medienauftritte auch in den sozialen Medien eine hohe Bekanntheit und viele Fans verbuchen können. Meist zeigen Mega-Influencer aber ein vergleichsweise gereinges Engagement im Vergleich zu den anderen  Arten der Influencer.

3. Warum Influencer Marketing wirkt

Eine Studie von G&J hat einige interessante Inisghts zum Influencer Marketing geliefert:

Influencer Marketing erzeugt Reichweite und Aufmerksamkeit:

Den Followern fällt auf, wenn ein Influencer eine Marke erwähnt, wobei sie die konkrete Botschaft der Influencer auch eindeutig der werbenden Marke zuordnen. Mit einem Zuwachs von 34,8 Prozent schaffen Influencer-Kampagnen damit in hohem Maße Aufmerksamkeit für eine Marke.

Influencer Marketing hilft scheinbar bei der Steigerung der Markenbekanntheit:

In der Folge wird die Brand Awareness um durchschnittlich 17,3 Prozent gesteigert, bei vorher eher unbekannten Marken kann die Bekanntheit sogar mehr als verdoppelt werden.

Influencer Marketing emotionalisiert und bietet Interaktionen:

Die Influencer-Kooperationen bauen eine starke Nähe zwischen Marke und Follower auf, sichtbar in deutlich gesteigerten Werten für Sympathie, Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Marke.

Influencer Marketing kann Impulse für den Vertrieb liefern:

Die Kaufbereitschaft für eine Marke wird durch Influencer-Kooperationen im Schnitt um 29 Prozent gesteigert, die Weiterempfehlungsbereitschaft sogar um 37 Prozent.

 

Einfluss von Influencern

4. Aktuelle Influencer Marketing-Studien

Da es sich bei Influencer Marketing um ein recht neues Konzept handelt, gibt es dazu bisher kaum Studien. Im Folgenden sind einige der wenigen Studienergebnisse prägnant zusammengefasst.

Studie „Bedeutung von Influencer Marketing in Deutschland 2017“

Die Studie, die im Auftrag vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und INFLURY GmbH im Jahre 2017 entstand, umfasst die Bedeutung, Nutzung und Wirkung von Influencer Marketing in Deutschland. Ziel dieser Studie war es, aus der Sicht des Online-Nutzers sowohl eine Übersicht zur Situation des Influencer Marketings in Deutschland zu erhalten, sowie die Werbewirkung, Akzeptanz und die Einschätzungen von Trends zu ermitteln. Bei der online-repräsentativen Primärdatenerhebung wurden insgesamt 1.604 Online-Nutzer über 14 Jahren befragt. Die Stichprobe wurde zudem in Social Media-affine Shopper und Influencer-affine Shopper unterteilt. Unter Social Media-affinen Shopper werden jene Nutzer verstanden, die angegeben haben, durch Social Media auf ein Produkt oder einen Service aufmerksam geworden zu sein. Die Influencer-affinen Shopper sind dagegen jene Nutzer, die angegeben haben, Produktempfehlungen von Influencern bewusst wahrzunehmen.

Ein wesentliches Ergebnis dieser Studie war, dass 68% der Befragten schon mal auf ein Produkt über Social Media aufmerksam geworden sind. Die wichtigsten Social-Media-Kanäle sind dabei Facebook (52%) und YouTube (37%). Instagram (15%) liegt hinter WhatsApp (22%) auf Platz 4.

Grundsätzlich wird laut der Studie deutlich, dass Influencer einen hohen Einfluss auf die Produktwahrnehmung der Nutzer haben. So gaben 38 Prozent der Social Media-affinen Nutzer (n = 1.103) an, dass sie das Produkt, welches sie online sahen, über einen Influencer präsentiert bekommen haben. 15% der Social Media-affinen suchen sogar aktiv bei Influencern nach Produktinformationen. Die Gründe, sich bei Influencern direkt zu informieren, sehen die Nutzer hauptsächlich in dem Gefühl der persönlichen Ansprache (29%) sowie in der guten Erklärung der Vor- und Nachteile des Produktes (28%). In Bezug auf die befragten Influencer-affinen Shopper (n = 422) ergab sich zudem, dass jeder sechste 14- bis 29-jährige Online-Nutzer später bewusst ein Produkt kauft, das von Influencern präsentiert wurde.

Den größten Einfluss haben Influencer allgemein auf die Bereiche Ernährung, Mode, Beauty sowie Technik. Die Ernährung ist dabei ein altersübergreifendes Thema.

Auch die Glaubwürdigkeit der Influencer wurde in der Studie erhoben. Fast ein Drittel der befragten Online-Nutzer gab an, dass Produktvorstellungen von Influencern und Experten im Internet besonders glaubwürdig sind. Noch glaubwürdiger sind laut den Usern nur Empfehlungen von Freunden und Bekannten (63%) sowie Bewertungen von Kunden auf Produktseiten (48%).

Studie „The Impact of Influencer Marketing on Perception and Experience of Unknown, Weak and Strong Brands”

Ziel dieser Studie vom Institut für Marken- und Kommunikationsforschung (IMK) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht war es, den Einfluss von Influencer Marketing auf die Wahrnehmung starker, schwacher und unbekannter Marken zu ermitteln. Im Rahmen dessen wurde Caro Daur repräsentativ als Influencer ausgewählt, Nivea als starke und Rival de Loop als schwache Marke. Durch die Befragung von insgesamt 127 Menschen wurde die Wahrnehmung der entsprechenden Marken sowohl vor als auch nach dem Sichten des Instagram Posts von Caro Daur mit dem Produkt ermittelt.

Die Studie hat ergeben, dass Influencer Marketing einen nachweisbaren Effekt auf die Wahrnehmung von sowohl starken als auch schwachen Marken hat. Im Vergleich zu ersteren ist der Effekt auf schwache Marken allerdings auffällig größer. Diese unterschiedliche Effektstärke resultiert daraus, dass das Wahrnehmungsbild von starken Marken bereits verfestigt und somit konsistent ist. Das bedeutet, dass die Konsumenten Produkte dieser starken Marke ohnehin kaufen würden, ganz gleich, ob sie über einen Influencer beworben wird oder nicht. Auf die Wahrnehmung einer schwachen Marke, von der Konsumenten noch nicht ganz überzeugt sind, hat das Influencer Marketing hingegen einen nachweislich stärkeren Effekt. Resultierend daraus nehmen die Konsumenten entsprechend beeinflusst wahr und verfestigen ihre Einstellung zur jeweiligen Marke bzw. dem Produkt. Ist die Marke unbekannt, hat dessen Vermarktung durch einen Influencer nur insofern einen Effekt, als dass dieser Marke die am stärksten wahrgenommenen Charakteristika des Influencers zugeschrieben werden. Demnach sollten die Aktivitäten des Influencers mit den Produkten der jeweiligen Marke vereinbar sein, um ein entsprechendes Wahrnehmungsbild in den Köpfen der Menschen zu (ver-)festigen.

Daten & Fakten zum Influencer Marketing von der American Marketing Association und dem Influencer Marketing Hub

  • 84% der Unternehmen, die Influencer Marketing betreiben, messen die Wirkung und somit den Erfolg der Produkt- oder Markenvermarktung durch den Influencer mithilfe der Engagement Rate (Erfassung von Likes, Shares und Comments, um Interaktion der Nutzer mit dem Influencer vor dem Hintergrund der Produktvermarktung nachzuvollziehen)
  • Für jeden Dollar, den die Unternehmen in Influencer Marketing investieren, erhalten sie im Durchschnitt $7.65 an Earned Media Value (Wert, der für das Unternehmen durch eine Werbeform erzielt und von den Nutzern der Medien über Transaktionen generiert wird. Dieser errechnet sich losgelöst von der offiziellen Kommunikation, wie z.B. via Influencer Marketing)
  • 2/3 der Marketingfachmänner von verschiedenen Unternehmen sagen, dass sie ihre Investition in Influencer Marketing in den nächsten 12 Monaten (Stand Anfang 2018) steigern werden
  • In 2015 gab es 3.6 Millionen gesponsorte Influencer Posts; Ende 2018 waren es bereits 24.2 Millionen Influencer Posts
  • 84% der Marketingexperten sagen, dass Influencer Marketing gewinnbringend für das Unternehmen ist
  • 55% sagen zudem, dass Influencer Marketing „bessere“ Kunden im Sinne von potenziell loyaleren und langfristig überzeugten Konsumenten bringt
  • In 2016 eröffneten 335 neue Influencer Marketing Plattformen und Agenturen; in 2017 öffneten 420 neue solcher Agenturen und Plattformen

Studie über die Glaubwürdigkeit von Influencern

Den meisten Social Media Nutzern sollte mittlerweile geläufig sein, dass Influencer mit Werbung Geld verdienen. Trotzdem genießen diese eine erstaunlich hohe Glaubwürdigkeit. Vor allem im Vergleich zu anderen Werbekanälen.

Grafik Influry Influencer Marketing

Studie Influry Influencer Marketing 2017. Welche Quellen sind für Internetnutzer, die Produktinfos suchen, besonders glaubwürdig, © Influry 2017

Laut einer Studie von Influry Influencer Marketing 2017 vertrauen Menschen am meisten den Produktempfehlungen von Freunden und Bekannten (63%), als zweitglaubwürdigste Quellen werden Kundenbewertungen auf Produktseiten eingeschätzt (48%), gefolgt von Produktempfehlungen von Influencern (29%). Damit wird Influencer Marketing als deutlich glaubwürdiger eingeschätzt, als Anzeigen in Zeitschriften (12%) oder Spots im TV (7%).

Wichtig beim Influencer Marketing ist allerdings, dass das angeworbene Produkt zu dem Influencer und seinen Themen passt. Ist dies nicht der Fall – so haben verschiedene Untersuchungen ergeben – verliert dieser an Glaubwürdigkeit.

5. Themenfelder und Plattformen im Influencer Marketing

Influencer Marketing findet in vielen verschiedenen Themenbereichen statt. Es gibt einige große Gebiete, jedoch können auch Nischenbranchen interessant sein, da dort die Gefahr von Mitläufern und inaktiven Fans geringer ist. In folgenden Bereichen gibt es eine Vielzahl von Influencern:

  • Mode
  • Gaming
  • Ernährung
  • Beauty
  • Spaß
  • Musik
  • Fitness
  • Fußball

Die meistgenutzten Plattformen sind Instagram, Facebook und YouTube. Doch auch Twitter, Snapchat, Pinterest und eigene Blogs können Fans auf sich ziehen. Fast jeder Influencer nutzt mehrere Kanäle, um insgesamt mehr Reichweite zu erzielen.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten und den Einsatz von Influencern erfahren? In unserem Social Media Seminar finden Sie den notwendigen Input!

Social Media Marketing (SMM)
Di, 04.02.2020
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Mo, 27.04.2020
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Mi, 12.08.2020
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Do, 05.11.2020
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Legende:
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6. Influencer Marketing: Einteilung der Influencer nach Anzahl an Followern

Die Unterscheidung der Influencer anhand ihrer Reichweite ist vor allem für Influencer-Kampagnen (das heißt, sowohl für Influencer Relations als auch für Influencer Marketing) wichtig. Je nachdem, welche relevante Zielgruppe angesprochen werden soll, ist es nötig, die passenden Influencer auszusuchen. Nur dann kann eine Influencer-Marketing-Kampagne erfolgversprechend werden. Die Influencer lassen sich daher aufgrund ihrer Follower-Zahl in Gruppen unterteilen. Jede dieser Gruppen hat zudem einen unterschiedlichen „digitalen Einfluss“. Die Unterteilung sieht wie folgt aus:

Nano-Influencer:

Alle Influencer mit einer Follower-Zahl von 50 bis 10.000 gehören zu den Nano-Influencern. Ihnen wird von einer relativ kleinen sozialen Gruppe eine bedeutende Erfahrung in Bezug auf spezielle Themen zugeschrieben. Obwohl die Nano-Influencer eine eher geringe Reichweite besitzen, können sie einen hohen Einfluss auf ihre Follower haben. Die Glaubwürdigkeit der Nano-Influencer ist besonders hoch, da sie zum Teil viele ihrer Follower noch persönlich kennen. Für Unternehmen sind Nano-Influencer daher ziemlich interessant. Gerade in Bezug auf die Bezahlbarkeit, sind diese Influencer bedeutend rentabler, denn sie sind deutlich günstiger für Unternehmen, als Macro- oder Mega-Influencer. Auch die Interaktionsrate, die Posts von Nano-Influencern mit sich ziehen, ist meist größer, als die der Influencer mit höherer Follower-Zahl. Mit Hilfe dieser kleinen, aber feinen Influencer-Gruppe wird zwar ein vergleichsweise geringes, dafür allerdings besonders interessiertes Publikum angesprochen.

Micro-Influencer:

Micro-Influencer besitzen eine Follower-Zahl von 10.001 bis 25.000. Auch sie haben eine relativ große Nähe zu und dementsprechende Glaubwürdigkeit bei ihren Followern. Sie sind meist Experten auf ihrem Gebiet und verbreiten somit eine gewisse Authentizität. Die Interaktionsrate ist auch bei den Mirco-Influencern relativ groß. Sie beeinflussen, wie die Nano-Influencer, nicht global, sondern regional. Für Unternehmen ist es somit schwer, eine riesige Reichweite zu erreichen, wie es mit den Mega-Influencern möglich wäre. Doch ein sinnvoller Einsatz von Micro-Influencern kann Unternehmen helfen, den ROI zu steigern.

Mid-Level-Influencer:

Unter Mid-Level werden all jene Influencer verstanden, die eine Follower-Zahl von 25.001 bis 100.000 haben. Diese Kategorie von Influencern hat eine noch größere Reichweite und ist meist auf mehreren Social-Media-Kanälen bekannt. Mid-Level Influencer sind so gut wie immer Fachmänner in den Branchen, mit den Sie sich beschäftigen. Viele Unternehmen wie L`Oreal oder Daniel Wellington arbeiten mit solchen Influencern zusammen und nutzen diese als Werbeträger für ihre neuesten Produkte. Aufgrund des recht hohen Bekanntheitsgrades und der Reichweite in Sozialen Medien ist diese Methode sehr effizient.

Macro-Influencer:

Bei einem Influencer mit über 100.000 Followern redet man von sogenannten „Macro-Influencern“. Diese sind meist Länder- und auch Kontinent-übergreifend bekannt. Influencer aus diesem Bereich posten häufig mehrere Beiträge wöchentlich. Das Vertrauen der Zuhörer ist hoch und das spiegelt sich auch in den Likes und Kommentaren wider. Macro-Influencer beschäftigen sich im Gegensatz zu Micro-Influencern, die sich nur auf bestimmte kleinere Themen beziehen, mit breiten Themenfeldern wie Mode, Musik, Kosmetik oder ähnlichem. Neben der großen Reichweite ist für Unternehmen bei Macro-Influencern die hohe Professionalität von Vorteil.

Mega-Influencer:

Die Spitze des Eisbergs bilden die Mega-Influencer mit über 1 Millionen Followern. Diese begegnen uns täglich im Internet, in Zeitungen, auf Plakaten und jeglichen anderen Werbearten. Meist besitzen diese Mega-Influencer schon einen Prominenten- oder VIP-Status und sind weltweit bekannt. In den häufigsten Fällen sind es Sportler, wie ein Thomas Müller, oder Youtuber, wie zum Beispiel Bianca Heinicke mit ihrem Kanal „BibisBeautyPalace“, welche in ihren Gebieten Profis sind. Mega-Influencer posten fast täglich etwas auf Ihrem Account und machen dabei oft Werbung, die dadurch natürlich von einem großen Publikum gesehen wird. Wenn Sie mit einem Mega-Influencer eine Kooperation beabsichtigen, planen Sie ein großes Budget mit ein.

Influencer Marketing

7. Vergütungen und Werbeformen beim Influencer Marketing

Der Verdienst eines Influencers je Post hängt im Wesentlich von zwei verschiedenen Faktoren ab: der Reichweite sowie der Zielgruppe des jeweiligen Influencers. So lässt sich sagen, dass je höher die Reichweite ist, desto mehr verdient ein Influencer an einem Post. Lässt sich der Großteil der Follower dabei der Zielgruppe des Unternehmens zuordnen, hat dies ebenfalls einen begünstigenden Effekt auf die Bezahlung des Influencers. Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Authentizität sowie Kompetenz des Influencers und seines/ ihres Posts. Schließlich sollen diese mithilfe des Influencer Marketings nicht wie eine vom Unternehmen gesteuerte Werbung wirken, sondern eher wie eine persönliche Empfehlung bzw. eine Darstellung der eigenen Vorlieben sowie Überzeugen des Influencers. Gelingt dies, schlägt sich das Posting in einer entsprechenden Bezahlung nieder. Die folgende Darstellung zeigt, wie hoch die Bezahlung eines Influencers, bei gegebenen Bedingungen, je Anzahl der Follower ausfallen kann.

Quelle: thoughtcatalog

Es gibt nicht nur eine Methode, wie Influencer ihr Geld verdienen. Folgende Möglichkeiten bieten sich einem Influencer bzw. einem Unternehmen an:

  • Produktvorstellungen
  • Produktempfehlungen
  • Unboxing
  • Hashtag-Setzung
  • Produkte (Kleidung) "tragen"
  • Direktvertrieb (Affiliate Marketing)

8. Rechtlicher Rahmen

Generell gilt, dass eine kommerzielle Kommunikation stets als solche gekennzeichnet werden muss, um keine rechtswidrige Schleichwerbung darzustellen. Indizien für Schleichwerbung können beispielsweise sein, dass der Influencer Kaufempfehlungen ausspricht oder das Produkt ausschließlich positiv bewirbt. Wurde tatsächlich eine Schleichwerbung veröffentlicht, so drohen hohe Geldstrafen bis zu mehreren Tausend Euro und Abmahnungen. Um eine Vertragsstrafe zu verhindern, empfiehlt es sich als werbendes Unternehmen eine Kennzeichnungspflicht mit den jeweiligen Influencern vertraglich abzuregeln.

Die Werbekennzeichnung wird dann notwendig, wenn ein bestimmter Beitrag von Dritten wirtschaftlich motiviert wurde und dementsprechend keine Neutralität gegeben ist. Außerdem muss Content dann als Werbung gekennzeichnet werden, wenn eine Einflussnahme vorliegt oder ein Produkt zu kommerziellen Zwecken in den Fokus gerückt wird. Auch der Geldwert eines gestellten Produktes ist entscheidend. So muss ein Content, der ein gestelltes Produkt mit einem Wert von über Eintausend Euro beinhaltet, als Werbung gekennzeichnet werden.

9. Die erfolgreichsten Influencer in Deutschland (Stand: 12.06.2019)

Modeblogger: Pia Wurtzbach (Instagram: 8.569.067)

Pia Wurtzbach

Gaming: Gronkh (YouTube: 4.861.044)

Beauty: Bibis Beauty Palace (Instagram: 6.561.001)

bibisbeautypalace

Spaß: Lisa and Lena (Instagram: 14.706.748)

Lisa und Lena

Musik: Kontor.TV (YouTube: 5.089.333)

Fitness: Pamela Reif (Instagram: 4.247.008)

Pamela Reif

Fußball: Toni Kroos (Instagram: 20.948.015)

Sonstiges: Faktastisch (Instagram: 7.114.511)

10. Case: Influencer-Marketing-Kampagne "Kwitt"

Wie erfolgreich Influencer-Marketing-Kampagnen sein können, zeigt ein Projekt der Volksbanken Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit geno kom, Kontor Digital Media, Heimat und Lucky Shareman. Bei der im Jahr 2018 durchgeführten Kampagne war das vorrangige Ziel die Steigerung der Bekanntheit der Smartphone-Bezahllösung „Kwitt“. Zudem sollten die Kunden durch gezielte Maßnahmen dazu bewegt werden, Kwitt aktiv selbst zu nutzen. Für die Kampagne wurden Micro-, Mid-, Macro- und Mega-Influencer ausgewählt, die Reichweiten von bis zu 2,5 Millionen Followern besitzen. Die Maßnahmen der Influencer sahen wie folgt aus: Zuerst erklärten die Influencer auf ihrem Kanal die Kwitt-Funktionen und kündigten eine Challenge an. Um die Follower zu kleinen Geldspenden per Kwitt zu aktivieren, durfte die Community den Influencern Herausforderungen stellen. Umso höher die Spende ausfiel, desto schwieriger die Challenge. Die Challenges kamen bei der Community gut an, denn die Influencer wagten sich an die großen Herausforderungen und bewiesen dabei Mut und Humor (siehe z.B. rewinstagram, kobexmone oder auch 2Bough). Die Spenden gingen dafür zur Gänze an eine von insgesamt 80 Stiftungen und Organisationen, wie beispielsweise an die Kindernothilfe.

Insgesamt erreichten auf Instagram 110 Beiträge der Influencer über 11,2 Millionen Kontakte und um die 523.000 Interaktionen. Mit insgesamt 207 Instagram-Stories wurden sogar 27,4 Millionen Follower erreicht. Auf YouTube generierten die insgesamt 39 hochgeladenen Videos rund 22 Millionen Views und 289.000 Interaktionen. Durch die Emotionalität der Kampagne ergab sich ein positiver Effekt auf die Markenwahrnehmung des Dienstleistungsangebots „Kwitt“. Die gesamte Kampagne wurde somit zu einem viralen Hit. Tageszeitungen und Radiosender wurden auf die Influencer-Marketing-Kampagne mit dem Hashtag #daskannstdukwitten aufmerksam und trugen zu dem weitreichenden Erfolg maßgeblich bei. Aufgrund dieses Erfolgs konnte nach der Kampagne ein Anstieg der Neuregistrierungen für Kwitt im Vergleich zum Vorquartal von 21% registriert werden. Sechsmal so viele Nutzer ordneten nach der Kampagne die Kwitt-Funktionen den Volksbanken und Raiffeisenbanken zu.

11. Sechs Tipps für erfolgreiches Influencer Marketing

Tipp #1 für Ihr Influencer Marketing: Nicht übereilt ins Influencer Marketing starten

Unternehmen, die Influencer Marketing "einfach drauf los" betreiben, gehen ein großes Risiko ein. Unüberlegte Maßnahmen führen schnell zu einem Misserfolg und oft geht damit auch der Spott der Community einher.

Tipp #2 für Ihr Influencer Marketing: Eine Strategie ausarbeiten

Überlegen Sie genau, welche Influencer zu Ihrem Unternehmen und Ihren Marketingkampagnen passen. Wichtig ist auch zu prüfen, welche Themen die Influencer bedienen und welche Zielgruppe sie ansprechen.

Tipp #3 für Ihr Influencer Marketing: Den Effekt des Influencer Marketing abwägen

Prominente YouTuber und Blogger sind als Influencer begehrt, da sie viel Reichweite mitbringen und großen Einfluss auf das Markenbewusstsein ihrer Community haben. Der erzielte Effekt ist aber meist nur von kurzer Dauer. Überlegen Sie daher im Vorfeld, wie Sie das Meiste aus der Influencer Kampagne herausholen und die Effekte gezielt für nachfolgende Marketingmaßnahmen nutzen können.

Tipp #4 für Ihr Influencer Marketing: Micro-Influencer identifizieren

Einen nachhaltigeren Effekt kann die Zusammenarbeit mit Mikro-Influencern bringen. Diese haben im Vergleich zu den Stars zwar eine kleine, dafür aber klar umrissene Community, die sich oft intensiv mit den Beiträgen der Influencer auseinandersetzt. Die Chance, sie langfristig zu Kunden zu machen, ist dadurch größer.

Tipp #5 für Ihr Influencer Marketing: Influencer und Content Marketing verknüpfen

Influencer sollten fest in die Content Strategie Ihres Unternehmens integriert werden. Setzen Sie Influencer mittelfristig auf verschiedenen Kanälen ein, damit sie als Gesicht und Stimme Ihres Unternehmens wahrgenommen werden.

Tipp #6 für Ihr Influencer Marketing: Keine Schleichwerbung machen

Die Sorge, die Kennzeichnung gesponserter Beiträge könnte deren Wirkung verringern, ist unbegründet. Im Gegenteil: Ungekennzeichnete Influencer Beiträge kommen bei der Community nicht gut an. Schleichwerbung ist also nicht erfolgsversprechend.

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Content-Seeding: Eine Kampagne erfolgreich verbreiten

Content-Seeding: Eine Kampagne erfolgreich verbreiten
5, 12 Bewertungen

Beim Aufbau einer Seeding-Strategie ist es wichtig, dass die Inhalte einen Mehrwert bieten und dass das Präsentationsmedium passend ist. Im Fokus stehen bei allen Maßnahmen die Zielgruppe und der Nutzer. Viel wesentlicher ist es allerdings, die Inhalte an vielversprechende Linkgeber zu streuen.

Ein Kampagnenthema finden

Das Thema der Kampagne trägt maßgeblich zum Erfolg bei. Für das Sammeln von Ideen eignet sich vor allem die Kreativmethode Brainstorming. Dabei ist es essenziell, die Regeln des kreativen Denkens zu beachten:

  • Jeder Gedanke zählt.
  • Keine Kritik äußern.
  • Gesammelte Ideen nicht bewerten.
  • Tabus außer Acht lassen.
  • Ideen kurz und knapp formulieren.

Erst nach dem Brainstorming erfolgt die Bewertung der Ideen. Mögliche Kriterien dafür sind:

  • Bietet das Thema genügend Inhalte?
  • Ergibt sich ein Mehrwert für den Nutzer?
  • Ist das Thema neu oder bereits vorhanden?
  • Ist zudem eine interessante und informative Aufbereitung möglich?

Anhand dieser und auf Wunsch weiterer Punkte wird ein Thema ausgewählt.

Kooperationspartner für eine Linkmarketingkampagne finden und diese begeistern

Wurde ein Kampagnenthema festgelegt, steht die Recherche möglicher Kooperationspartner für die Content-Erstellung an. Diese erhöhen die Glaubwürdigkeit und bringen sowohl Fachwissen als auch eine neue Perspektive ein. Partner sind zum Beispiel Unternehmen, Organisationen, Vereine oder Einzelpersonen. Voraussetzung ist, dass sie zum gewählten Thema folgende Eigenschaften besitzen:

  • Jahrelange Erfahrung haben.
  • Gute Qualifikationen vorweisen.
  • Nach außen sympathisch wirken.
  • Themenautorität aufweisen.
  • Hohe Bekanntheit besitzen.
  • Ein positives Image innehaben.

Beispielsweise sind ein Tierarzt, die PETA oder ein Hundetrainer mögliche Experten für einen Giftköder-Ratgeber.

Ist der geeignete Experte identifiziert, gilt es, diesen von der Kooperation zu überzeugen. Im Vorfeld steht eine detaillierte Überlegung von Argumenten. Mögliche Gründe können sein:

Content Seeding
Abbildung 1: Argumente, um potenzielle Partner zu überzeugen; Quelle: eology

Sobald die Argumentation vorbereitet wurde, folgt die Ermittlung des passenden Zuständigen für das Anliegen. Ohne den richtigen Ansprechpartner wird vor allem bei großen Organisationen der Erfolg ausbleiben. Ist die richtige Person bekannt, muss diese mit den vorbereiteten Gründen für die Kooperation begeistert werden. Ist dies passiert, wird im Anschluss daran der Content in Abstimmung mit dem Partner erstellt.

Mit einem Pre-Outreach erste Linkgeber sammeln

Beim Pre-Outreach geht es darum, die Kampagne schon vor der Fertigstellung in Stichpunkten bei redaktionellen Entscheidern vorzustellen. Das erleichtert die spätere Verbreitung des Contents und steigert schon im Vorfeld die Bekanntheit. Der Pre-Outreach beginnt mit der Recherche von geeigneten Linkgebern. Das können Magazine, Zeitungen, Blogs, Zeitschriften oder themenspezifische Portale sein. Darauf folgt die Kampagnenvorstellung mittels einer E-Mail. Diese sollte folgende Punkte beinhalten:

  • Kampagnenthema
  • Publikationsformat (bspw. E-Book, Online-Tool, Grafik)
  • Mehrwert der Kampagne
  • Argumente für das Unterstützen der Kampagne
  • Kampagnenstart
  • Angebot: Nach Veröffentlichung der Kampagne erneute Zusendung des Contents

Nach Erhalt der E-Mail ist der Ansprechpartner einer Website über das Kampagnenthema informiert. Er kann bereits im Vorfeld Überlegungen zu einer möglichen Kampagneneinbindung anstellen und gegebenenfalls Rückfragen stellen. Ein Pre-Outreach ist aber nur dann sinnvoll, wenn vor dem Kampagnenstart genügend Zeit vorhanden ist.

Potentielle Linkgeber kontaktieren

Findet kein Pre-Ourtreach statt, entfällt die E-Mail mit den Vorabinformationen. Dennoch ist es sinnvoll, sich Gründe zu überlegen, warum Kooperationspartner die Kampagne unterstützen sollten. Eine durchdachte Argumentationsgrundlage erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kooperation mit dem potentiellen Linkgeber zustande kommt. Im nächsten Schritt gilt: Persönlicher Kontakt bricht das Eis schneller. Die telefonische Kontaktaufnahme zum Linkgeber ist vor allem bei großen Verlagen, Portalen und Zeitschriften sinnvoll. Denn eine E-Mail an eine allgemeine Adresse geht meistens unter. Auch bei Artikelergänzungen ist ein Telefonat zielführend, da die Relevanz der Kampagne für den Artikel genau erläutert werden kann.

Artikelergänzung:
Bei einer Artikelergänzung wird ein Link zur Kampagne in einem bereits bestehenden, aktuellen und thematisch passenden Artikel untergebracht. Angelehnt an oben genanntes Beispiel berichtet und warnt eine Tageszeitung über ausgelegte Giftköder. Hier kann ein ergänzender Link zu einem Giftköder-Ratgeber gesetzt werden.

Freundlichkeit ist am Telefon zentral, egal wie der Gegenüber reagiert. Bei einem „Nein“ hilft es nachzufragen, was die Gründe für eine Absage sind. Im Gespräch können Unklarheiten beseitigt und eventuell doch eine Zusammenarbeit vereinbart werden. Eine E-Mail im Nachgang des Telefonats fasst das Besprochene zusammen.

Mit Influencer-Marketing die Reichweite erhöhen

Mittlerweile sind nicht nur Links auf eine Webseite wichtig, auch der Traffic über soziale Medien gewinnt an Bedeutung. Indikatoren hierfür sind die Social Signals - also Likes, Shares und Kommentare. Offiziell hat Google diese noch nicht als Rankingfaktor bestätigt. Allerdings zeigen Studien, dass gut rankende Seiten überdurchschnittlich hohe Social Signals aufweisen. Interessante Inhalte über Soziale Netzwerke zu verbreiten, erhöht die Reichweite einer Linkmarketing-Kampagne. Hier hilft das Influencer-Marketing, denn Influencer erreichen viele Menschen. Außerdem sind deren Follower durch das bestehende Vertrauensverhältnis eher bereit, Inhalte weiter zu verbreiten. Auch ohne eigene Profile pusht das Influencer-Marketing die Reichweite in Sozialen Netzwerken.

Den passenden Influencer auswählen

Die Auswahl des passenden Influencers ist essenziell für den Erfolg einer Influencer-Kooperation. Er muss eine Persönlichkeit haben, authentisch kommunizieren sowie zum Unternehmen, zur Kampagne und zur Zielgruppe passen. Die Facebookseite „Perlen des Influencer Marketings“ zeigt Beispiele, die genau das nicht beachten. Beliebte Branchen für das Influencer-Marketing sind:

  • Mode
  • Beauty & Make-up
  • Food
  • Computerspiele & Konsolen
  • Gesundheit & Fitness
  • Reisen

Die Reichweite des Influencers ist kein ausschlaggebendes Kriterium. Followerzahlen, -verhalten sowie die Engagement-Rate lassen sich leicht fälschen. Außerdem geht bei steigender Followerzahl oft die Authentizität des Influencer verloren. Sogenannte Micro-Influencer mit etwa 1.000 - 25.000 hingegen genießen hohes Vertrauen bei den Followern. Die Kontaktaufnahme zum Influencer läuft ähnlich ab wie bei anderen Linkgebern. Wichtig ist eine individuelle Ansprache, also kein Massenbrief. Ob dies über Telefon, E-Mail oder die Sozialen Netzwerke geschieht, ist zweitrangig, solange der Influencer selbst keine Präferenzen angibt.

Fazit

Mit einer im Vorfeld festgelegten Seeding-Strategie stellen sich nachhaltig Erfolge ein. Die Zusammenarbeit bei der Content-Erstellung mit Experten erhöht die Glaubwürdigkeit und die Reichweite. Außerdem helfen sie, die Inhalte von einer anderen Seite zu beleuchten. Bei einem aktuellen Thema bietet es sich an, noch während der Erstellungsphase einen Pre-Outreach zu machen. Eine Liste mit den Kontaktdaten der Ansprechpartner und dem aktuellen Stand der Kontaktaufnahme hilft, den Überblick zu bewahren. Alternativ dazu gibt es Tools wie Contentbird, die den Linkmarketing-Workflow vereinfachen. Bei der Kontaktaufnahme zu möglichen Linkgebern gilt: Wer den persönlichen Kontakt nicht scheut, wird erfolgreicher sein. Weiterhin lohnt es sich, mit Influencern zu kooperieren. Hier ist jedoch die Auswahl des passenden Influencers wesentlich.

Tiefergehende Informationen zum Thema Linkmarketing bietet das Whitepaper „Modernes Linkmarketing für Ihren SEO-Erfolg“ der eology GmbH. Es zeigt anschaulich den Aufbau einer Linkmarketing-Kampagne, gibt Einblick in Praxisbeispiele sowie in die Grundzüge des klassischen Linkmarketings.

Ann-Kathrin Grottke

Autorin

Ann-Kathrin Grottke hat Medienmanagement studiert und ist Teil des eology Marketing Teams. Sie kümmert sich um die Verbreitung des gesammelten eology Wissens und teilt ihr Knowhow in Magazinen und Blogs.

Online Marketing Trends

Online Marketing Trends
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Online Marketing ist ein sehr dynamischer und schnelllebiger Bereich. Fortlaufend gibt es aktuelle News, Entwicklungen und neue Online Marketing Trends. Marketeer müssen immer am Ball bleiben, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, aktuelle Entwicklungen abzubilden und erfolgreiches Online Marketing zu betreiben. Damit Sie immer auf dem aktuellsten Stand sind, haben wir Ihnen im Folgenden eine Übersicht über alle Online Marketing Trends erstellt, die wir kontinuierlich für Sie ergänzen und aktualisieren. So verpassen Sie keinen wichtigen Trend mehr und bleiben immer auf dem Laufenden! Jetzt die Online Marketing Trends für 2019 prüfen und für Ihr Unternehmen nutzen.

Online Marketing Trends 2019 – Das kommt auf uns zu

Das Rad der Zeit dreht sich und mal wieder ist ein Jahr vorbei. Als Online Marketer sollte man sich täglich auf die Liste der guten Vorsätze schreiben, dass man mit aktuellen Trends gehen möchte – sofern Sie für das eigene Unternehmen erfolgversprechend sind. Instagram, Snapchat & Co haben gezeigt, dass sich regelmäßig neue Märkte öffnen. Wer sich mit ihnen gut auskennt, kann ein riesiges Publikum erreichen. Die Überholspur ist für jene reserviert, die stets Up-to-Date sind.

Auch 2019 wird uns mit einigen interessanten und lukrativen Trends überraschen. Mal wieder wagen wir eine Prognose und versuchen in die Zukunft zu blicken. Dabei hilft es zu beobachten, was in der Online Marketing Landschaft anderer Länder geschieht und wie Werbetreibende und Nutzer ihr Verhalten an die aktuellen Gegebenheiten anpassen.

1. Online Marketing Trend 2019 – Artificial Intelligence auf dem Vormarsch

Künstliche Intelligenz (engl. artificial intelligence) gehörte bereits im letzten Jahr zu den wichtigsten Trends. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Einsatzgebiete im Online Marketing gezeigt und erleichtern den Marketern ihre Arbeit. Darum setzt sich der Trend fort.

Das Jahr 2019 wird zeigen, dass auch kleine und mittelständige Unternehmen künstliche Intelligenz für sich nutzen können. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür sind Chatbots, die eine Vielzahl von Kundenfragen in Echtzeit beantworten können.
Bei komplexen Fragestellungen helfen sie dem Kundendienst dabei, die Anfrage bereits einer Kategorie zuzuordnen, sodass diese an einen dafür zuständigen Mitarbeiter geleitet werden kann. Auf diese Weise wird der Kundendienst entlastet, was Kosten einspart und bei der Skalierung des Geschäfts hilft.

Künstliche Intelligenz wird außerdem zunehmend bei der Analyse des Kundenverhaltens eingesetzt. Via Facebook & Co sind Werbetreibende so in der Lage, ihre Zielgruppe genauer einzugrenzen und fortwährend zu optimieren, ohne selbst Hand anlegen zu müssen. Bereits im Einsatz sind solche intelligenten Algorithmen bei Native Advertising Plattformen wie Taboola und Outbrain. Hier muss keine Zielgruppe mehr ausgewählt werden. Die künstliche Intelligenz kümmert sich darum, dass die Inhalte an interessierte Besucher ausgespielt werden.

2. Online Marketing Trend 2019 – Werbung in der Sprachsuche

Immer mehr Haushalte nutzen smarte Sprachassistenten, wie beispielsweise Alexa. Sie erleichtern den Alltag und sind eine interessante, neue Technologie. Selbst trotz verschiedener Skandale sind Sprachassistenten von Amazon, Google und Co sehr beliebt und erfreuen sich eines riesigen Absatzes.

Online Marketer sollten sie vor allem unter die Lupe nehmen, da über diese Systeme Suchanfragen ausgeführt werden können. Das macht sie zu einer Trafficquelle. Während es im Jahre 2018 vornehmlich darum ging, in Google #0 zu erreichen und somit den eigenen Content dem Sprachsuchenden zu präsentieren, werden sich 2019 neue Möglichkeiten ergeben.

Wir rechnen damit, dass sich der Markt bald für Werbetreibende öffnen wird.

„Man wird also dafür bezahlen können, dass Sprachsuchende die eigenen Inhalte ausgespielt bekommen.“

Alexa und Konsorten werden somit zu monetarisierten Werbeplattformen. Besonders interessant ist das für Werbetreibende, da hier aktuell nur ein einziges Suchergebnis präsentiert wird.  Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass Nutzer die Werbung zunächst nicht als solche erkennen. Dieser Effekt tritt immer dann auf, wenn werbefreie Plattformen geöffnet werden.

3. Online Marketing Trend 2019 – Werbung in Whatsapp

Auf Whatsapp entfällt ein Großteil der geschriebenen, persönlichen Kommunikation. Schon jetzt nutzen findige Online Marketer die Chat-App für die Kundenkommunikation, da die Öffnungsraten annährend 100% betragen. Derzeit muss der Empfänger dazu jedoch sein Einverständnis geben.

WhatsApp für Unternehmen

Es ist damit zu rechnen, dass Whatsapp im Jahre 2019 monetarisiert wird. In einem ersten Schritt sollen in den Stories, ähnlich wie bei Instagram, Werbeinhalte präsentiert werden können. Auch hier wird es sich lohnen als Erster am Ball zu sein und die überraschten Nutzer zu bewerben. Wahrscheinlich wird es im Anschluss nicht lange dauern, bis Werbung auch per Direktnachricht versendet werden kann.

4. Online Marketing Trend 2019 – Influencer werden zur Kasse gebeten

Influencer Marketing war das Thema 2018. Ganze Marken haben auf diese Weise ihren Absatz generiert. Auch die Influencer haben gutes Geschäft gemacht und von der riesigen Reichweite auf Instagram profitiert.

Im Jahr 2019 wird die Plattform daran arbeiten, endlich ein Stück des Kuchens abzubekommen und die Reichweite nicht länger zu verschenken. In Zukunft werden Influencer einen Teil ihrer Einnahmen an Instagram abtreten müssen. Wahrscheinlich ist, dass sie in ihrer Reichweite beschnitten werden und diese anschließend entgeltlich verlängern müssen. Eine ähnliche Veränderung wurde auf Facebook beobachtet.

Bereits angekündigt wurde zudem, dass an einem hauseigenen Tool gearbeitet wird, über welches Werbetreibende Ads bei verschiedenen Influencern buchen können. Die generierten Einnahmen werden anschließend zu einem noch ungewissen Prozentsatz zwischen der Plattform und dem Influencer aufgeteilt.

5. Online Marketing Trends 2019 – Hochauflösende Ads

Die Internetabdeckung in Deutschland wird nahezu täglich in den Medien thematisiert. In den USA wird damit gerechnet, dass 2019 flächendeckend 5G ausgerollt wird. Das wird dazu führen, dass mehr Ads besonders hochauflösend aufgenommen und ausgestrahlt werden.

Viele Tablets und Smartphones sind schon jetzt in der Lage 4K-Videos aufzunehmen und abzuspielen. Durch schnelles mobiles Internet werden diese Funktionen häufiger genutzt werden. Auf einem 4K-Display ist der Unterschied schnell zu erkennen und die optisch hochwertigen sts werden mehr Aufmerksamkeit generieren.

6. Online Marketing Trends 2019 – Voice Search

Nachdem die bereits zuvor erwähnten Sprachassistenten, wie z.B. Alexa (Amazon) oder Cortana (Microsoft), im letzten Jahr einen regelrechten Hype erlebt haben, sind nun Unternehmen gefragt, die Möglichkeiten der Voice Search für sich zu nutzen. Einige Unternehmen haben damit begonnen, Voice Search in ihre Digitale Marketingstrategie mit einzubeziehen. So ermöglicht beispielsweise die internationale Restaurantkette Domino’s Pizza ihren Kunden, Bestellungen über Alexa zu tätigen.

Alexa-Skills-Büro

Zudem setzt Google auf neue Technologien, die dem Nutzer das Lesen abnehmen, indem die Sprachassistenten einfache Textpassagen aus Artikeln vorlesen und somit mehr Zeit für andere Dinge übrig bleibt. Diese Innovationen bieten große Chancen, jedoch muss sich das Marketing bereithalten, um das veränderte Zusammenspiel zwischen Voice Search und Marken nicht zu versäumen.

7. Online Marketing Trends 2019 – Personalisierung

Jeder Internetnutzer hinterlässt heutzutage beim Stöbern, Arbeiten oder alltäglichen Surfen im Netz einen digitalen Fußabdruck. Große Unternehmen, wie beispielsweise Netflix oder Amazon, machen sich die Webaktivitäten zunutze, indem sie personalisierte Werbung oder Empfehlungen einbauen, die individuell auf die Person bzw. ihre Vorlieben und Aktivitäten zugeschnitten sind.

Dies geschieht meist durch Algorithmen oder mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Beispiele dafür sind die persönliche Anrede in E-Mails und Newslettern oder Kaufvorschläge und Empfehlungen an den Kunden. Eine persönliche und individuelle Ansprache weckt das Interesse der Nutzer und suggeriert Wertschätzung. Darüber hinaus hebt man sich als Unternehmen durch Personalisierung von der Masse an Werbung und Informationen ab. Personalisierte Kaufvorschläge aus Online Shops oder Serienempfehlungen erlauben es den Unternehmen außerdem, den Nutzer besser zu verstehen und maßgeschneiderte Werbung gezielter einzubringen.

Online Marketing Trends 2018

Reichweiteneinschränkung Facebook-Marketing

Mark Zuckerberg teilte am 12. Januar 2018 über seinen eigenen Facebook-Account mit, dass er die Menschen auf Facebook näher zusammenbringen möchte und öffentliche Posts, beispielsweise Nachrichtenseiten und Unternehmensposts, in letzter Zeit überhandgenommen hätten.

Diese Aussage lässt tief blicken: Facebook wird die Reichweite von Unternehmensbeiträgen weiter einschränken, sodass Beiträge von Freunden und Familien präsenter im Newsfeed sind. Reichweiteneinschränkung

 

 

 

 

 

 

 

Für das Facebook-Marketing bedeutet das, dass Unternehmen vermehrt auf kostenpflichtige Facebook-Werbung setzen müssen, um weiterhin eine akzeptable Reichweite zu erzielen. In manchen Ländern wie Guatemala, Bolivien oder der Slowakei spielt Facebook nicht beworbene Unternehmensinhalte sogar überhaupt nicht mehr im regulären News-Feed aus. Der sogenannte Entdecker-Feed von Facebook, welcher in die Desktop-Version implementiert wurde, zeigt „verpasste“ Beiträge, die nicht im Hauptnews-Feed angezeigt wurden. Laut Facebook handelt es sich in diesen Ländern um einen bloßen Test, es ist aber nicht auszuschließen, dass die Reichweite von Unternehmenspost in dieser Weise in Zukunft grundsätzlich verändert wird.

Sollte Facebook im regulären News-Feed tatsächlich nur noch Posts von Freunden enthalten, muss das Budget für Social Media Marketing signifikant erhöht werden, da nur noch kostenpflichtige Werbeanzeigen in den News-Feed durchdringen würden. Der Entdeckerfeed wird wahrscheinlich nur geringfügig genutzt werden und auch hier würde ein Unternehmenspost unter den Milliarden von anderen ausgeblendeten Beiträgen untergehen.

Die neue Datenschutzverordnung (DSGVO)

Ab dem 25.05.2018 wird die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in den EU-Mitgliedsstaaten die nationale Datenschutzverordnung ablösen. Das Gesetz trat vor zwei Jahren bereits in Kraft, den Institutionen wurde zur Umstellung eine zweijährige Übergangsphase eingeräumt, sodass das DGSVO dieses Jahr in der EU wirksam wird.

Das neue Gesetz gilt zum Beispiel für die Datenerhebung, -verarbeitung und -speicherung, erhöht Bußgelder und passt Meldepflichten des Unternehmens an. Konkret bedeutet dies beispielsweise, dass Kunden Ihres Unternehmens auf die Möglichkeit hingewiesen werden müssen, ihre Einwilligung zur Speicherung und Verarbeitung von Daten widerrufen zu können. Außerdem dürfen ab Ende Mai nur noch jene Daten in Eingabemasken erfragt werden, für die ein gerechtfertigtes Interesse besteht. Beispielsweise dürfen Unternehmen nicht nach der Telefonnummer des Users fragen, um den Zugang zu beschränktem Content zu erlangen.

Bei Verstößen gegen die neuen Regelungen droht ein saftiges Bußgeld von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes.

Bis zum 25.05.2018 haben Unternehmen noch Zeit, ihren Umgang mit dem Datenschutz anzupassen, um einem hohen Bußgeld aus dem Weg zu gehen. Insbesondere das Online Marketing, für welches Daten für Leadgenerierung und Erfolgsmessung Gold wert ist, wird durch das DSGVO beeinflusst.

Mobile First – Google

Ende 2016 kündigte Gooogle an, eine Anpassung seines Suchalgorithmus vorzunehmen, der zu Beginn des Jahres 2018 langsam ausgerollt wird. Die Änderung betrifft die Priorisierung von Webseiten, die eine gute mobile Seite besitzen, d.h. Google rankt diese höher als Webseiten mit ausschließlicher Desktop-Version. Diese Anpassung ist grundsätzlich nicht neu, weil Google schon häufiger darüber informiert hat, dass für Mobilgeräte angepasste Seiten höhere Rankings erzielen.

Die kürzliche Änderung bezieht sich auf das grundsätzliche Vorgehen des Google-Bots beim Crawlen des Internets nach zum Suchbegriff passenden Inhalten. Google wird zuallererst prüfen, inwiefern die mobile Seite wichtige Rankingfaktoren erfüllt. Ein zusätzlicher positiver Faktor ist dann die Verfügbarkeit einer Desktop-Version. Aktuell besitzt Google noch die Desktop-Sicht, aus welcher eine optimierte Desktop-Seite auch das Ranking der mobilen Seite beeinflusst.

„Mobile First“ führt dazu, dass eine übersichtliche und informative mobile Webseite Pflicht wird und genauso hochwertige Inhalte liefern muss wie die Desktop-Version. Webseitenbetreiber müssen zwingend Rankingfaktoren wie Ladezeit, Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit der mobilen Seite optimieren, um nach dem Update weiterhin gut zu ranken.

Künstliche Intelligenz: Voicesearch und Socialbots

Künstliche Intelligenz bezeichnet das selbstständige Lernen einer Software, die mit zunehmender Benutzungsdauer auf Basis von Eingabemustern und Interaktionen mit der Software „intelligenter“ wird. Künstliche Intelligenz wird zum Beispiel in digitalen Sprachassistenten eingesetzt, die durch die verbale Interaktion dem Benutzer individuell passendere Informationen zur Verfügung stellt. Künstliche Intelligenz soll in Zukunft außerdem die Servicequalität von Socialbots verbessern.

Voice Search und Socialbots sind nicht nur ernstzunehmende Trends, sie werden in Zukunft sogar Standard im Online Marketing werden.

Voice Search

Sprachassistenten sind vielleicht DER Trend 2018. Mit der zunehmenden Verbreitung und Akzeptanz stehen virtuelle Assistenten kurz vor dem Durchbruch als massentaugliches Produkt. Mithilfe eines Sprachassistenten, wie beispielsweise Amazons Echo oder Google Home, kann der Benutzer mithilfe einfacher Sprachkommandos sein vernetztes Haus (Smart Home) steuern, Informationen aus dem Internet abrufen oder über das Internet Produktbestellungen aufgeben. Die Fähigkeiten der Sprachassistenten hängen unter anderem von installierten Applikationen ab (im Falle von Amazons Geräten heißen sie Alexa-Skills).

Die Art und Weise wie Benutzer von digitalen Assistenten heute und in Zukunft Informationen suchen, ändert sich grundlegend. Die Spracheingabe ist komfortabler als die mechanische Eingabe per Tastatur, sodass viele die Google-Suche in derselben Art befragen, wie sie einen Freund fragen würden: nämlich in ganzen Sätzen! Die Suchmaschinenoptimierung wird dadurch maßgeblich beeinflusst. Sie müssen darauf achten, mitunter ganze Fragen der Suchenden in Ihrem Content zu beantworten.

Socialbots

Chat- und Socialbots haben in der jüngsten Vergangenheit stark an Bedeutung und Nutzungshäufigkeit zugenommen. Dieses Jahr werden weitere Unternehmen den Nutzen von Socialbots für sich entdecken.

Kein Wunder: Triviale Auskünfte, beispielsweise zu Öffnungszeiten oder zum Lieferstatus der Bestellung können Socialbots über Facebook und Website-Live-Chat bereits jetzt zuverlässig und in zufrieden stellender Qualität geben, wodurch Personalkosten für Unternehmen sinken. Ein Chatbot antwortet umgehend, sodass der Fragensteller sofort die relevanten Informationen erhält. Außerdem kann der Chat zu Terminkalendern verlinkt werden. Der Chatbot prüft freie Termine, storniert bestehende oder kümmert sich um Terminverschiebungen, sodass die Reservierung eines Tisches im Restaurant oder das Buchen eines Friseurtermins vollautomatisch und einfach vonstattengeht und Personalressourcen freigesetzt werden.

Bei Zalando wird der Kunde zum Beispiel bereits zu einem Beraterbot weitergeleitet, wenn alle menschlichen Kundenberater im Gespräch sind.

Die Herausforderung für die Chatbot-Technologie besteht darin, auch in Detailfragen den Kunden zufriedenstellend zu betreuen. Durch die rasante Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz kann der Chatbot der Zukunft auf Basis von Kundeninteraktionen selbstständig dazulernen und seinen Service verbessern. In Zukunft werden Socialbots auch detaillierte Beratungsleistungen übernehmen können. Gegenwärtig sind menschliche Kundenberater aber den Socialbots überlegen - insbesondere für selten auftretende und komplexe Probleme.

Microinfluencer

Einer der großen Marketing Trends 2017 war das Influencer Marketing, das mittlerweile zum Buzz-Word erwachsen ist. Influencer Marketing beschreibt eine Art von Werbeform, bei der Influencer, zu deutsch Meinungsmacher, dazu genutzt werden, die Produkte eines Unternehmens vorzustellen oder aktiv zu bewerben. Solche Meinungsmacher sind auf den relevanten Social Media Kanälen wie Instagram, Snapchat und Blogs aktiv und besitzen eine hohe Anzahl an Fans und Followern, welche der Meinung und Produktempfehlungen der von ihnen abonnierten Influencern vertrauen.

Durch das Vertrauen der Follower in die Social Media Stars wirkt das Produktversprechen der beworbenen Marke glaubwürdiger. Außerdem erfährt die Marke positive Ausstrahlungseffekte, wie beispielsweise eine positivere Beurteilung und eine höhere Markenbekanntheit.

Viele Unternehmen haben den Nutzen von Influencer Marketing für sich erkannt und dieses auch erfolgreich betrieben.

Der neueste Trend in diesem Jahr heißt jetzt Microinfluencer Marketing. Dieser ist schnell erklärt: Anstatt die Social Media Stars mit Millionen von Followern anzusprechen, werden Influencer mit weniger Reichweite (etwa 1.000 – 40.000 Fans) angesprochen. Microinfluencer zeichnen sich dadurch aus, dass sie trotz geringerer Reichweite als die Stars der Szene häufig treuere Fans besitzen, die intensiv durch Shares, Likes und Kommentaren intensiv mit ihm interagieren.

Dies wird durch eine Studie von Makerly verdeutlicht, die herausgefunden hat, dass Microinfluencer, relativ zu ihrer Anzahl an Followern gesehen, die meisten Interaktionen generieren.

Microinfluencer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Voraussetzung, um als Microinfluencer zu gelten, ist also nicht allein die relativ geringe Anzahl an Followern, sondern die Intensität mit der die Fans sich mit dem Content des Microinfluencers auseinandersetzen.

Insbesondere Nischenthemen mit kleinerer Zielgruppe profitieren von einer intensiven Beziehung zwischen Influencer und Fan, weil das Influencer Marketing zielgruppengenau ausgerichtet werden kann, wodurch Streuverluste verringert werden. Zuletzt ist die Zusammenarbeit mit Microinfluencern schlichtweg günstiger als mit den Top-Stars der Social Media.

Kurzlebiger Content

Neben Microinfluencer Marketing ist kurzlebiger Content eine weitere Möglichkeit, die Authentizität von Marken und Unternehmen und das Engagement mit der Zielgruppe zu erhöhen. Kurzlebige Inhalte sind beispielsweise Facebook-Livestreams oder sogenannte Stories auf Instagram, Snapchat und Facebook, deren Inhalte nach 24-Stunden unwiderruflich verschwinden und besonders bei Millenialls sehr beliebt sind.

Livestreams in dem Sinne, dass sie nur zeitlich begrenzt live mitverfolgt werden und die zeitlich limitierte Verfügbarkeit von Instagram- / Snapchat-Stories lösen die sogenannte Fear Of Missing Out (FOMO) aus. Die Idee dahinter: Die Angst, etwas verpassen zu können, soll eine bestimmte Handlung schneller auslösen, im besten Fall sofort. Die Kaufhandlung kann beispielsweise durch in Stories eingebettete und exklusive Angebote, die nach 24 Stunden verschwinden, beschleunigt werden.

Kurzlebiger Content ist ein gutes Mittel, um in Zeiten von Informationsüberfluss an Werbebotschaften und Angeboten der rückläufigen Aufmerksamkeitsspanne entgegen zu kommen. Zeitlich begrenzte Inhalte sind authentisch, transparent und interessant. Passt der Inhalt zur Zielgruppe und ist er auf deren Interessen und Erwartungen ausgerichtet, erzeugen kurzlebige Inhalte mehr Interaktionen als herkömmliche Inhalte.

Online Marketing Trends 2017

Chatbots

Wer sich heute nicht mit dem Thema Chatbots und der KI (künstliche Intelligenz) befasst, hat den Kampf um den Kunden verloren. Immer mehr Onlineshops experimentieren mit Chatbots, die verinnerlichen, was dem Kunden gefällt. Ist von Chatbots die Rede, lassen sich verschiedene Varianten unterscheiden: Chatbots, die per Text interagieren und Assistenten, die per Sprache interagieren. Dabei leitet sich das Wort Chatbot Folgendermaßen ab:

  • to chat: plaudern, sich unterhalten
  • bot: Roboter
  • Chatbot: Programm, mit dem man sich in natürlicher Sprache unterhalten kann

Chatten per Messenger

Das Chatten per Messenger funktioniert als Telefon-  oder Online-Variante. In beiden Fällen sind Bots dazu da, bestimmte Vorgänge zu vereinfachen. Häufig stößt die Bot-Technologie aber noch an ihre Grenzen, bspw. bei der Erkennung des Sinns hinter einer menschlichen Aussage. Verwendet man Aussagen, die der Bot nicht kennt oder aufgrund seiner Programmierung nicht korrekt einordnen kann, wird nicht das gewünschte Ergebnis ausgegeben.

Siri, Alexa, Cortana

Sprachassistenten werden über kurz oder lang das Suchverhalten von Nutzern ändern. Bislang gibt es allerdings nur wenige Möglichkeiten sich zu engagieren. Anstatt einer Liste von Suchergebnissen geben die Assistenten die Antwort. Amazon will allerdings bezahlte Suchanzeigen anbieten. Die Herausforderung besteht darin, Werbung und Nutzererlebnis zusammenbringen.

Online Marketing Trends

Virtual Reality

Virtual Reality, kurz VR, ist die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung. Unter Augmented Reality (deutsch: erweiterte Realität), kurz AR, wird die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung verstanden. Mit AR lassen sich alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, aber häufig wird unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung / Überlagerung.

In der Praxis findet Virtual Reality Anwendung in folgenden Bereichen:

  • Mit Virtual Reality können aufregend neue Markenerlebnisse entstehen
  • Werbung wird spielerischer werden
  • Virtuelle Events (NBA Spiele via VR ansehen)
  • Virtuelle Rundgänge (A380-Führung von Ethiad)
  • Virtuelles Shopping (Vorstufe dafür: IKEA App „VR Experience“)
  • Virtuelle Meetings (zum Beispiel Facebook VR mit eigenem Avatar, der sogar Mimik und Gestik nachahmt)
  • Gaming
  • ...

Livestreaming

Immer mehr Plattformen haben die Live-Funktion eingeführt oder sind dabei sie einzuführen. Livestreaming auf Facebook dürfte mittlerweile bereits allen einen Begriff sein, spätestens seitdem viele Prominente ihren Alltag mit den Usern auf Facebook teilen oder Fragestunden einberufen. Twitter hat mit Periscope ein Pendant und Instagram ist erst vor kurzem ebenfalls auf diesen Zug aufgesprungen. Allerdings ist der Rollout noch nicht abgeschlossen – die Funktion ist noch nicht für jeden verfügbar und es dauert noch ein wenig, bis sich dies an die breite Masse verteilt hat.

Für Unternehmen bietet das Livestreaming eine gute Möglichkeit, kostenlose „Werbung“ an die Zielgruppe zu bringen. So wird die schon bestehende Fanbase erreicht, jedoch gibt es zusätzlich die Möglichkeit, neue User anzusprechen (Beispiel: 300 Millionen Nutzer täglich auf Instagram). Zu beachten ist die Wahl des richtigen Contents. Ist der Content interessant, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Viewer erneut zuschaltet.

Social Media Buy Buttons

Nutzer verbringen täglich mehrere Stunden in sozialen Medien, wodurch sich große Potenziale für Unternehmen ergeben. Kein Wunder also, dass Buy Buttons auf Social Media Plattformen immer häufiger vorkommen und auf dem Weg sind, alltäglich zu werden. Webseiten, wie Facebook und Tumblr verwenden detailliertere Formate, um Produkte zur Verfügung zu stellen, während Instagram und Pinterest eine visuellere Bereitstellung der beworbenen Produkte ermöglichen. Durch Buy Buttons und Lead Ads kann ein erhöhter Traffic auf Webseiten und Online-Shops generiert werden.

Online Marketing Trends

Lean Marketing

Das Lean Marketing ist ein Managementkonzept, das durch das Überdenken von Marketingstrukturen Stoßrichtungen für die Entwicklung von Unternehmenskonzepten aufzeigen will. Wie beim klassischen Marketing geht es im Lean Marketing darum, den möglichst perfekten „Fit“ zwischen Zielgruppe, Anzeige und Placement zu generieren. Dabei wird jedoch auf eine lange Vorabplanung verzichtet. Dieses Vorgehen wird häufig von Start-Ups verwendet, um Zeit und Kosten zu sparen. Das vorrangige Ziel ist es, schneller, besser und effizienter zu werden.

Das Vorgehen in Kürze:

  • Ziel definieren
  • Hypothese aufstellen
  • Test-Szenario anlegen
  • Test durchführen
  • So schnell wie möglich auswerten und Strategie anpassen

Lead Generierung

Lead Generierung ist ein Begriff aus dem Marketing und beschreibt die Erzeugung von zukünftiger Kunden- und Nutzernachfrage nach einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Dienstleitung. Leads können z.B. über die Anmeldung zu einem Newsletter, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder eine Neukundenregistrierung generiert werden. Dabei lassen sich unterschiedliche Arten der Lead Generierung ausmachen:

  • Telefon: Callcenter können Inbound Calls (deutsch: eingehende Anrufe) entgegennehmen und Interessenten für ein bestimmtes Thema gewinnen. Auch Outbound Calls (deutsch: ausgehende Anrufe) sind möglich. Zu beachten sind jedoch die gesetzlichen Regelungen zur Kaltakquise.
  • Outdoor: Messen, Promotionsstände, Verlosungen oder Kooperationen bei Events
  • Print: Anzeigen in Zeitschriften mit Rabattcoupons oder direkte Werbebriefe
  • Online: Webseiten, Emails, Newsletter, Whitepaper, Webinare, Landing Pages, Social Media, Blogs oder Online-Magazine können Leads erzeugen. Auch Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing sind zu erwähnen.

Mit der Entwicklung des E-Commerce verändern sich die Möglichkeiten der Lead Generierung. Der potenzielle Kunde kann zwar immer noch direkt angesprochen werden, aber vermehrt wird versucht, ihn durch indirekte Methoden als Interessenten zu gewinnen. Gerade im Bereich Social Media gibt es immer mehr Plattformen, die eine ausreichende Größe haben, um separat bespielt zu werden. Plattformen wie Facebook, Instagram, Snapchat etc., aber auch die vielen anderen Plattform sollten getestet und strategisch bespielt werden.

Online Marketing Trends

Online Marketing Trends 2016

 

 

Mobile Marketing - SoLoMo

SoLoMo steht für eine aktuelle Bewegung im Online Marketing hinter der sich die drei Dimensionen Social, Local und Mobile verbergen. Social steht für den Social Media Trend, d.h. die Nutzung von sozialen Netzwerken (Facebook, XING etc.), Blogs, Microblogging-Dienste (z.B. Twitter) sowie Foto- und Video-Sharing-Portale (z.B. Instagram oder YouTube). Ausschlaggebende Faktoren für diese Bewegung stellen die zunehmende Popularität und Technik des mobilen Internets dar. Der mobile Internetzugang ist alltäglich geworden und die Nutzer sind nahezu überall und jederzeit online. Dies zeigt sich auch an der wachsenden Zahl mobiler Internetnutzer. Mittlerweile nutzen weltweit 2,5 Milliarden Menschen das mobile Internet, und das fast täglich.

Online Marketing Trends

Durch die Zunahme der mobilen Internetnutzung steigt die Nachfrage an mobil nutzbaren Inhalten. Des Weiteren steigt das Angebot an Internetseiten, die speziell auf mobile Internetnutzer ausgerichtet wurden. Durch die neuen lokalen Funktionen mobiler Endgeräte rückt auch die geografische Umgebung der User immer mehr in den Fokus. Dafür wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue Dienste entwickelt. Mit den Smartphones und dem mobilen Internet können sich User problemlos in unbekannter Umgebung orientieren, Freunde über ihren aktuellen Standort informieren oder sich einen Überblick über das gastronomische Angebot in ihrer unmittelbaren Umgebung verschaffen. Grund für diesen Fortschritt ist auch das veränderte Suchverhalten der User, die immer häufiger lokale Suchanfragen senden. Bei SoLoMo an sich handelt es sich jedoch nicht um eine Neuheit, denn es hat bereits in der Offlinewelt immer existiert. Die neuen technischen Entwicklungen ermöglichen jedoch eine Verschmelzung dieser drei Komponenten und bilden das soziale, lokale und mobile Leben der User online ab. Auf der Unternehmensseite eröffnen sich durch die Kombination von Social Media, Location-based Services und dem mobilen Internet vielfältige neue Marketing-Möglichkeiten.

App-Indexierung

Durch den Anstieg mobiler Suchanfragen, die die Anzahl der Anfragen über Desktop-Geräte mittlerweile übersteigen, beginnt ein neuer Abschnitt im Mobile Marketing. Daher gehört die App-Indexierung für uns zu den Online Marketing Trends 2016. Google hat im April 2015 offiziell die Mobilfreundlichkeit einer Webseite als Rankingfaktor bekannt gegeben. Dies hat zufolge, dass mobile Webseiten und Apps bei der Optimierung der eigenen Webseite eine entscheidende Rolle spielen. Bei den Suchergebnissen werden nun häufig Apps angezeigt, da Google die Inhalte der Apps liest und diese in das Ranking einbezieht. Unternehmen können also Apps in ihre Google AdWords-Anzeigen einbinden und bewerben.

Online Marketing Trends

Die Veränderung bei Google eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten. Zum einen kann die Sichtbarkeit auf mobilen Endgeräten erhöht werden und Unternehmen können sich auf eigene Apps konzentrieren. Google unterscheidet App Packs und App-Deep-Links als zwei unterschiedliche Kategorien beim App-Ranking. App-Packs sind sozusagen die eigenen Suchergebnisse nur für Apps. Klickt der User auf die App, wird er direkt zum jeweiligen App-Store weitergeleitet. Rankingfaktoren sind dabei die App-Description und die Bewertungen (Sternchen-Bewertungen und Kommentare). Ob dem User jedoch das App-Packs ausgespielt wird, hängt stark von der Intention der Suchanfrage ab. Dem User werden also nur dann Apps angezeigt, wenn Google in der Suchanfrage eine Interaktion mit einer App impliziert. Im Vergleich dazu wird der User beim Klicken auf einen App-Deep-Link direkt in eine bereits auf dem Gerät installierte App weitergeleitet. Der Nutzer kann hier zwischen der mobilen Webseite und der App entscheiden. Aktuell gibt es verschiedene grafische Varianten der Deep-Links. Die am häufigsten eingesetzte Anzeigemöglichkeit unterscheidet sich jedoch kaum von den normalen Suchergebnissen. Es wird lediglich ein kleines Icon der App angezeigt. Die Indexierung von App-Inhalten beeinflusst die SEO-Strategie daher immer deutlicher. Der Wettbewerbskampf um die Top-Plätze im Ranking hat sich durch den Einbezug von Apps erhöht und Unternehmen müssen einen weiteren Faktor bei ihrer SEO-Strategie berücksichtigen.

 

Digitale Customer Journey

Die Customer Journey ist auch im Online Marketing ein bekannter Begriff und beschreibt den Weg des Users vom Erstkontakt bis hin zum Kauf in einem Onlineshop. Marketeer müssen sich zunehmend auf alle Kontaktpunkte des Users im Web konzentrieren. Dabei gilt es alle Touchpoints, Social-Media-Plattformen und traditionelle Marketing-Maßnahmen inbegriffen, zu optimieren und bisher ungenutzte Potenziale aufzudecken. Da die Customer Journey sehr individuell ist, muss der Weg des Users im Internet genau analysiert werden, damit zielgerichtet die optimalen Marketingmaßnahmen eingesetzt werden können.

 

Content Marketing

Einen weiteren Trend für das Jahr 2016 bildet die Kommunikationsstrategie Content Marketing zur Gewinnung von Neukunden. Entscheidend beim Content Marketing ist, dass diese Art von Werbung nicht wie Werbung aussieht, sondern viel mehr informierend, inspirierend und unterhaltend sein soll. Das Ziel des Content Marketing ist das Verbessern der Reichweite, das Erstellen von Interaktionen zwischen Verkäufern und potenziellen Neukunden und die anschließende Transaktion der Ware. Die Frage, die sich hieraus ableitet, lautet: Welcher Content passt zum Unternehmen und den dazugehörigen Produkten bzw. Dienstleistungen?

Online Marketing Trends

Beim Verfassen eines geeigneten Contents gilt es, unterschiedliche Aspekte zu beachten. Dazu gehören unter anderem die Customer Journey (Woher stammt der Kunde?) und das Buying Center (Welche Personen sind an der Kaufentscheidung beteiligt?). Darüber hinaus gelten Webinare als eine innovative Lösung im Content Marketing. Sie verbessern vor allem die Reichweite und stillen das Informationsbedürfnis durch Interaktionen zu unterschiedlichen Fachthemen. Zudem eignen sie sich zur Lead-Generierung.

 

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Real-Time-Content

Bedingt durch die sozialen Medien hat sich in den Köpfen der User die Einstellung entwickelt, zu jeder Zeit aktuelle Informationen online zu erhalten. Aus diesem Grund bieten sich genau hier neue Möglichkeiten für das Content Marketing. Das Real-Time-Content im Social Media Bereich beschreibt die Verwertung von Echtzeitinformationen für eine marketingorientierte, digitale Aktivität. „Trending Topics“ können genutzt werden, um eine Interaktion mit der Community auszulösen. Durch kreative Inhalte, die sich auf ein aktuelles Thema beziehen, kann das Interesse der Follower geweckt und ein Überraschungseffekt ausgelöst werden. Der Einsatz von Real-Time-Content wirkt bei den Usern nicht wie eine klassische Marketingmaßnahme, sondern wird meist als eine Bereicherung im Newsfeed wahrgenommen. Auch die Bereitschaft zum Teilen solcher Inhalte ist höher. Um passende aktuelle Themen für die eigene Marke / das eigene Unternehmen zu identifizieren, können Social Media Monitoring Tools wie Brandwatch helfen.
Es gibt aber auch einige Punkte, die Sie beim Real-Time-Content beachtet sollten:

  • Der geplante Real-Time-Content sollte sich mit Ihrer Unternehmensstrategie vereinen lassen.
  • Sie sollten unbedingt im Voraus ein Kommunikationsziel definieren (Soll der Content humorvoll oder seriös wirken? Soll durch diese Maßnahme kurzfristig eine Awareness erreicht oder nachhaltig das Unternehmensimage gesteigert werden?).
  • Sie sollten sich zuvor die Frage stellen, ob die Message des Contents eine Relevanz für Ihre Follower hat. Aus diesem Grund sollte es im Fokus stehen, dem User einen Mehrwert durch den bereitgestellten Content zu liefern.

 

Digitales Employer Branding

Employer Branding wächst durch die Nutzung sozialer Medien auch im Web zu einem immer wichtigeren Thema heran. Wie auch schon 2015 gehört das digitale Employer Branding auch im Jahr 2016 zu den Online Marketing Trends. Hinter dem Begriff „Digitales Employer Branding“ verbirgt sich die Darstellung einer attraktiven Arbeitgebermarke durch den Einbezug von sozialen Medien, um neue Mitarbeiter zu finden und bestehende an das Unternehmen zu binden. Das Unternehmen kann durch diese Maßnahmen einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Ein besonderer Vorteil der Nutzung sozialer Medien ist, dass die Zielgruppe heutzutage am besten über diesen Kanal erreichbar ist und somit eine hohe Reichweite erzielt werden kann. Aber wie wird das digitale Bild der Arbeitgebermarke überhaupt richtig in den neuen Medien kommuniziert? Hiermit sollte sich jedes Unternehmen vorab ausführlich auseinandersetzen und eine entsprechende HR-Strategie für die sozialen Kanäle entwickeln. Die wohl wichtigste und vor allem am besten steuerbare Plattform zur Präsentation der Arbeitgebermarke ist die eigene Karriere-Webseite. Die am häufigsten für das Employer Branding eingesetzten Social Media Kanäle sind Facebook, XING, Linked-In, Twitter und YouTube. Dort haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Vorteile als Arbeitgeber der Zielgruppe zu präsentieren. Bei der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber werden als Informationsquelle auch häufig Arbeitgeber-Bewertungsplattformen genutzt. Diese kann das Unternehmen jedoch nicht direkt steuern. Durch den gezielten Einsatz von digitalen Medien kann das Erleben die Employer Brand der Zielgruppe vermittelt und ein langfristiger Erfolg angestrebt werden.

 

Chatbot

In und außerhalb von Chatrooms finden sich vermehrt sogenannte Chatbots. Ein Chatbot besteht aus zwei Masken, der Texteingabe und der -ausgabe. Das System reagiert bzw. antwortet zum Beispiel auf Fragen, die der Nutzer in die Maske eintippt. Ein Chatbot verarbeitet also Texte und lässt sich mit einer Volltextsuche vergleichen. Einige Chatbots sind so programmiert, dass der Eindruck entsteht, man kommuniziere mit einer natürlichen Person. Andere Chatbots können nur eine bestimmte, begrenzte Anzahl von Befehlen bearbeiten. Üblicherweise basieren die Antworten eines Chatbots auf speziellen Datenbanken. Um die Fragestellung zu erkennen, betrachtet der Chatbot die einzelnen Wörter des Textes und entschlüsselt die Frage nach dem programmierten Erkennungsmuster.

Chatbot

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/facebook-f8-chatbots-als-interface-der-zukunft-a-1086765.html

Conversational Commerce

Conversational Commerce beschreibt den Dialog zwischen Unternehmen und Kunden. Vielfach wird dazu ein Chatbot verwendet. Unternehmen können intelligente Chatbots einsetzten, die für einen festgelegten Bereich autonom handeln und reagieren. Chatbots sind eine günstige Alternative zu Servicetelefonen, sind leicht zu bedienen und antworten schnell und kompetent. Allerdings möchten Nutzer insbesondere bei Problemen einen konkreten Ansprechpartner haben, der ihnen weiterhilft. Deshalb schätzen Nutzer das persönliche Gespräch mit Unternehmensvertretern über Messenger wie Facebook oder WhatsApp. Denn im Gespräch können sie nicht nur Fragen stellen sondern erhalten auch Empfehlungen.

 

Artificial Intelligence

Nicht nur in Filmen, spielt Artificial Intelligence eine Rolle. Auch das Online Marketing bedient sich selbstlernender Systeme, vor allem für die Analyse von Big Data. Das System lernt durch gesammelte Erfahrungswerte, auf deren Basis es Prognosen erstellt und Muster entwickelt. Marketingmaßnahmen, zum Beispiel in Form von Werbung, richten sich mithilfe von Künstlicher Intelligenz zielgenauer an Kunden. Sie sind individuell auf seine Person abgestimmt. Im Rahmen des Display Advertising liefert sogenanntes Programmatic Buying eine einfache und schnelle Lösung, um in kürzester Zeit zu ermitteln, welche Werbefläche für welche Anzeige die profitabelste ist. Des Weiteren setzt unter anderem Google selbstlernende Programme ein, die den Such-Algorithmus stetig weiterentwickeln. Daneben gibt es Systeme der Bild- sowie Spracherkennung oder Recommendation Engines.

 

Programmatic

Im Online Marketing erleichtert Programmtic Advertising die Zuteilung von freien Werbeflächen auf Websites. Auf Grundlage von Themengebieten und Nutzerdaten entscheidet das System in jedem Einzelfall und in Echtzeit, welcher Banner der effizienteste ist und den größten Nutzen stiftet, sowohl für den Nutzer als auch für die Werbetreibenden. Auf diese Weise sind Banner individuell auf den Nutzer abgestimmt. Im Rahmen der Auktion, die auch „Real Time Bidding“ genannt wird, wird das höchste Gebot ermittelt. Programmatische Werbung geht über reines Real Time Bidding hinaus. Es beschreibt auch Automated Guaranteed Modelle oder private Geschäfte zwischen dem Werbenden und dem Veröffentlicher des Banners. Im Vergleich zu direkten Verhandlungen reduziert Programmatic Advertising menschliche Fehler, die Zeit bis zur Entscheidung sowie die anfallenden Kosten. Insgesamt wird die Kampagne erfolgreicher sein, weil nahezu ausschließlich die Zielgruppe angesprochen wird und somit wenige Streuverluste entstehen.

 

Internet of Things

Intelligente Systeme verdrängen immer mehr den klassischen Computer. Das Internet der Dinge oder Internet of Things (IoT) umfasst die Themengebiete „Wearables“ über „connected Cars“ bis hin zu „Smart Homes/ Cities“. Beispielsweise unterstützen kleine, mit dem Internet vernetzte Gegenstände (Wearables) den Träger im alltäglichen Leben. Teilweise sind diese Geräte und Sensoren unmittelbar in Kleidung eingenäht und fallen somit nicht ins Auge. Die Funktionen von Wearables sind vielfältig, entweder messen und erheben sie Daten, geben Warnzeichen und Notfallsignale oder sind für eine automatische Bestellung zuständig. Bestes Beispiel hierfür ist der Amazon Dashbutton.
Amazon Dash Button

 

Wearables

Sogenannte Wearables sind kleine Geräte mit Sensoren, die oftmals körpernah getragen werden und mit dem Internet verbunden sind. Zu den bekanntesten Wearables zählt die Apple Watch. Die Anzahl der Nutzer von Wearables nimmt stetig zu. Wearables sollen unser Leben erleichtern und lassen sich bislang in folgende Kategorien einteilen: bargeldloses Bezahlen, Sport sowie Gesundheit. In Deutschland steht man intelligenten Zahlungssystemen noch kritisch gegenüber, Datenschutz ist in diesem Zusammenhang ein umstrittenes Thema. Währenddessen sind Wearables in den USA längst im Alltag angekommen. Nutzer von Wearables legen vor allem Wert auf Selbst-Erkenntnis und Selbst-Optimierung durch Werte, die die Geräte während des Tragens messen. Sie möchten von intelligenten Systemen profitieren, die bestimmte Aufgaben für sie wahrnehmen. In der Medizin werden Wearables in den Körper implantiert, um durchgehend Daten zu erheben, die wertvolle Informationen zur Früherkennung von Krankheiten liefern.

Wearables

Quelle: http://www.wareable.com/

 

Virtual Reality

VR-Brillen erzeugen eine künstliche Realität, die Virtual Reality. Es gibt von mehreren Anbietern verschiedene Ausführungen der VR-Brille, einige benötigen ein Smartphone, andere sind über einen Computer oder Laptop mit dem Internet verbunden. Auf Messen wie der Gamescom oder der CeBIT, sind VR-Brillen das neue Spielzeug, das getestet werden will. Auch wenn gegenwärtig Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Bildqualität besteht ist die Faszination der VR-Brille und der Wunsch, eine VR-Brille zu besitzen, ungebrochen. Der Preis der VR-Brillen, die derzeit am Markt erhältlich sind, lässt Verbraucher zögern, diese lediglich für den privaten Bedarf zu erwerben. Die Funktionalität von Virtual Reality geht weit über reines Gaming hinaus. Virtual Reality ist ein zusätzlicher Kanal, den das Marketing verwendet, um Kunden zu erreichen - ihr Vorteil ist das Eintauchen in eine künstlich erzeugte, virtuelle Welt - das Eintauchen in ein 360 Grad Erlebnis. Vorstellbar ist, dass im Zuge des Marketing beispielsweise Wohnungsmakler virtuelle Rundgänge anbieten, die die Wohnungssuche wesentlich vereinfachen, effizienter und weniger zeitintensiv machen. Analog kann die Hotelbranche VR-Brillen einsetzen. Denkbar sind ebenfalls virtuelle Simulationen, wie Testfahrten mit einem neuen Auto, und Animationen, die die Kunden begeistern. Es geht dabei vor allem um das Erlebnis.

Virtual Reality

Quelle: http://img.welt.de/img/videos/mobile145696968/7480714993-ci16x9-w1050/title.jpg

 

Bewegtbild

Was haben YouTube, Facebook, Instagram und Twitter gemeinsam? Sie alle bieten eine Plattform, um Bewegtbilder zu verbreiten. Doch wieso sind Videos in den Sozialen Netzwerken so viel beliebter als schlichte Fotos? Es gibt einige Vorteile, die nur Bewegtbilder bieten. Sie kombinieren Bild, Text bzw. Ton mit Inhalten, teils sogar Geschichten. Auf diese Weise lösen sie beim Zuschauer Gefühle aus und übermitteln eine Botschaft, zum Beispiel eine Werbebotschaft eines Unternehmens. Sie wecken bestimmte Emotionen, die den Nutzer sehr stark in ihren Bann ziehen. Diese Gefühle und Assoziationen werden dann beim Nutzer wieder hervorgerufen, sobald er erneut in Kontakt mit dem Unternehmen oder der Marke kommt. Nutzer können sich an Bewegtbilder im Allgemeinen besser erinnern, da mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen werden. Deshalb ist der Effekt des Werbens mit Bewegtbildern sehr nachhaltig. Insbesondere werden Tutorials, Image- sowie Produktvideos oder auch Unboxings geteilt. Sie ersparen dem Nutzer zum Beispiel das Lesen und Verstehen langer, unter Umständen schwieriger Anleitungen. Die Videos veranschaulichen direkt und eingängig, wie etwas funktioniert. Zudem besteht die Möglichkeit, Video-Advertising und Banner zeitgleich zum Bewegtbild im Video oder daneben einzublenden.

 

Cross-Channel

Cross-Channel beschreibt den Trend mehrere Kanäle mit harmonisierten Werbebotschaften zu bespielen und Kaufvorgänge über jeden der Kanäle abschließen zu können. Der Nutzer kann sogar problemlos von einem zum anderen Kanal wechseln, um sich weiterführende Informationen einzuholen oder den Kauf fortzusetzen. Es besteht eine Konsistenz der Inhalte, die über die verschiedenen Kanäle vermittelt werden. Zu den Vorteilen des Cross-Channels zählen der Aufbau des Kundenstamms, vor allem durch Generierung von Neukunden sowie eine höhere Konvertierungsrate. Letzere erklärt sich daraus, dass der Nutzer genau dort und dann abgeholt wird, wo er Informationen sucht und zwar auf die Weise, die er präferiert.

Cross Channel

 

Mobile Marketing Trend - Mobile First

Der Mobile Marketing Trend scheint sich auch im Jahr 2016 fortzusetzen. Googel hat angekündigt in Zukunft in den Suchergebnissen Mobile Ergebnisse und Desktop Ergebnisse zu trennen. Das Google Mobile Update wurde im April 2015 ausgerollt und hat sich mitterweile etabliert. Damit ist klar, dass sich jedes Unternehmen Gedanken machen muss, wie die eigene Webseite in den verschiedenen Kanälen und Verwendungsrichtungen aussieht und dargestellt wird. Google misst dem Mobilen Trend eine hohe Bedeutung zu, da man davon ausgehen kann, dass der Internet Traffic sich zugunsten der Mobilgeräte verschoben hat. Gerade im Konsumgüterbereich kann man davon ausgehen, dass mehr Traffic durch Mobile Endgeräte anfällt als durch Desktop Geräte.

 

Mobiler Traffic

 

Influencer Marketing

Kaum ein Marketingbegriff wird im Jahr 2016 so oft strapaziert wie der Begriff Influencer Marketing. Alternativ wird das Thema auch als Blogger Relations bezeichnet. Für viele Marketingabteilungen sind die Kontakte zu Bloggern und Youtube Stars mittlerwiele an der Tagesordnung. Social Media Stars haben oftmals eine hohe Reichweite und eine gute Reputation bei der Zielgruppe. Damit sind sie interessant, Passgenauigkeit vorausgesetzt, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen vorzustellen oder zu präsentieren. Influencer Marketing steht zwar unter dem Verdacht der Schleichwerbung, aber dieser Trend ist nicht zu unterschätzen. Auch viele Amazon Händler arbeiten mit der Ansatz, Produkttestern ihre Produkte zu senden, um damit Bewertungen zu generieren. Für viele Blogger ist dieser Trend die Möglichkeit, ihre Arbeit zu kommerzialisieren. Für Unternehmen bieten diese Kanäle glaubwürdige und reichweitenstarke Kommunikation.

 

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Online Marketing Trends 2015

  1. Mobile Marketing
  2. Statische und bewegte Bilder
  3. Technisches SEO
  4. Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits
  5. Digitales Employer Branding

 

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Mobile Marketing

Der Begriff Mobile Marketing sollte den meisten Unternehmen bereits bekannt sein. Da bereits 20 – 40 % aller Zugriffe auf Webseiten mobil erfolgen, liegt der Trend im Jahr 2015 ganz klar bei der Optimierung von Webseiten für mobile Endgeräte (responsive Design). Wichtig hierbei ist, dass eine „mobile friendly“ Gestaltung der Webseite nicht nur einen Teil der Umsatzgenerierung darstellt, sondern viel mehr ein bedeutsamer Rankingsfaktor innerhalb mobiler Suchergebnisseiten ist. Zudem bietet es eine große Chance zur Verbesserung der Konversionsrate. Im Jahr 2015 wurde bereits ein Umsatz von 7,9 Mrd. Euro allein durch das mobile Internet generiert; die Tendenz für die kommenden Jahre ist steigend.

Online Marketing Trends

Mithilfe unterschiedlicher Tools, wie z.B. Google Analytics, lassen sich Daten überprüfen und anschließend verbessern. Unternehmen sollten bei der Optimierung insbesondere darauf achten, dass sich die ausgewählte Webseite ohne Probleme öffnen und anzeigen lässt. Alle Bestandteile sollten in einer anschaulichen Art und Weise dargestellt werden. Ein weiterer Anhaltspunkt im Bereich Mobile Marketing bietet die mobile Display-Werbung. Hierbei ist z.B. an Facebook als Reichweitenkanal zu denken. Auch E-Mail Newsletter, die immer häufiger mobil geöffnet werden, sollten bei dem Thema Mobile Marketing nicht vergessen werden. Hier spielt vor allem ein responsives E-Mail Template eine entscheidende Rolle.

 

Statische und bewegte Bilder

Plattformen wie YouTube und Instagram sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Doch was macht sie eigentlich zu einem der Online Marketing Trends? Die Antwort auf diese Frage liefern die Bilder und Videos, die täglich auf die unterschiedlichen Kanäle online gestellt werden. Für viele Menschen sind Bilder leichter zu verstehen als lange anspruchsvolle Texte. Das liegt vor allem daran, dass Bilder meist auf den ersten Blick zu erschließen sind. Darüber hinaus bieten Bilder (statisch und bewegt) auf Instagram oder YouTube häufig Einblicke in das Privatleben der Blogger und Youtuber, mit denen sich viele User identifizieren können. Einige Unternehmen haben bereits reagiert und arbeiten mit den YouTubern oder Instagrammern zusammen, um die gewünschte Zielgruppe direkter zu erreichen. Die YouTuber und Blogger fungieren in diesen Fällen als Leader einer Community und Werbegesicht.

 

Sie haben Fragen rundum das Thema Online Marketing? Dann nehmen Sie Kontakt auf!

Technisches SEO

Das technische SEO bildet einen weiteren Aspekt der Online Marketing Trends 2015. Zwar ist es schon seit mehreren Jahren aus dem Online Marketing nicht mehr wegzudenken, sollte aber nunmehr noch intensiver und vor allem fokussierter bearbeitet werden. Es ist mittlerweile eine eigenständige Disziplin geworden und sollte in den Marketing-Mix integriert werden, d.h. SEO muss wie Marketing denken und Marketing, PR & Vertrieb müssen wie SEO denken. Zudem gibt es unterschiedliche Faktoren, die bei der Ausarbeitung eine Rolle spielen:

Online Marketing Trends

 

Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits

Fast jedes Unternehmen sowie fast jeder Mitarbeiter verfügt mittlerweile über ein eigenes Profil in diversen sozialen Netzwerken wie Facebook, XING usw. Damit die unterschiedlichen Komponenten sich gegenseitig integrieren und ergänzen können ist es wichtig, dass ein regelmäßiger Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens erfolgt. Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits ermöglichen Unternehmen und Kunden sich an Echtzeit-Marketing-Kampagnen zu beteiligen sowie Prozesse zu verwalten. Das Enterprise Marketing Management (EMM) besteht unter anderem aus Marketing-Software-Kategorien, wie Web Analytics, Kampagnenmanagement, Digital Asset Management, Web Content Management, Marketing Resource Management, Marketing Dashboards, Lead Management, Event-Driven Marketing, Predictive Modeling etc. Das Ziel besteht darin, Marketing effizienter zu gestalten und durch Automatisierungen die dazugehörigen Kosten zu reduzieren.

Online Marketing Trends

 

Digitales Employer Branding

Den letzten Aspekt der Online Marketing Trends (2015) bildet das digitale Employer Branding. Beim digitalen Employer Branding geht es hauptsächlich um das Finden und Binden neuer Mitarbeiter über das Medium Internet. Karriereportale sind dabei keine Seltenheit mehr. Sie bieten Unternehmen und Arbeitsuchenden die Möglichkeit, diverse Hintergrundinformationen abzurufen, zielgruppenorientiert zu suchen und spezifische Bewerbungstipps zu erhalten. Zudem steigern sie die Auffindbarkeit (SEO). Innerhalb des digitalen Employer Brandings gibt es drei Optionen für das Online Marketing, die über den weiteren Bewerbungsprozess entscheiden:

  1. Minimalstrategie: Kein SEO, kein Text, kein Formular = keine Bewerber
  2. Online: Zielgruppenorientiertes Portal mit Texten, Videobotschaften und Interaktionsmöglichkeiten
  3. Social: Nutzung der sozialen Plattformen, um neue Ziele zu erreichen (Facebook, Whatsapp…)

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#onlinemarketingtrends #onlinemarketing #om

 

 

 

 

Personal Branding – sich selbst zur Marke machen

Personal Branding – sich selbst zur Marke machen
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Promis wie Sängerin Christina Aguilera, Model Heidi Klum oder Ex-Fußballer David Beckham haben eines gemeinsam: Wiedererkennungswert. Sie haben es verstanden, sich selbst zu gefragten Influencern zu machen und zu einer Marke zu erheben, die sofort erkennbar und unverwechselbar ist. Genau dieser Effekt ist mit Personal Branding gemeint. Nicht nur Produkte können einen starken Namen führen (z. B. Apple, Coca-Cola oder Ferrari), sondern auch Menschen. Durch das Personal Branding wird darauf hingearbeitet, in der Öffentlichkeit über ein positives Image sowie über eine hohe Reputation zu verfügen.

Definition: Was ist Personal Branding?

Beim Personal Branding geht es darum, eine Personen-Marke zu etablieren. Es steht also statt eines Unternehmens und seiner Produkte ein Mensch im Vordergrund, der vermarktet werden soll.  Durch das Auftreten sowie Marketing- und Content-Kampagnen soll die Person auf eine bestimmte Art und Weise wahrgenommen werden, beispielsweise als Experte für ein Fachgebiet. Die Marke und ihre Werte sind dementsprechend eng mit der Persönlichkeit, den Kompetenzen und der Reputation der Person verknüpft.

Ziele und Zielgruppen von Personal Branding

Warum betreibt jemand eigentlich diesen Aufwand bezüglich des Personal Brandings? Als Hauptziele werden von vielen vor allem der Aufbau eines positiven Images sowie die Verbesserung der eigenen Reputation genannt. Wer sich selbst zur Marke erheben möchte, dem geht es darum:

  • die eigenen Erfolge sowie seine Qualifikation und Kompetenz nach außen hin bekannt zu machen;
  • die eigene Positionierung deutlich zu machen (beispielsweise zur Verbesserung der beruflichen Möglichkeiten);
  • eine bewusste Inszenierung/Darstellung der eigenen Person zum Zweck der Selbstvermarktung durchzuführen;
  • die Erarbeitung eines Expertenstatus zu einem ganz speziellen Themenbereich;
  • das Erringen der Meinungsführerschaft (z. B. als Influencer).

Die Zielgruppen sind von der Person abhängig, die Personal Branding verwendet. Das können die eigenen Follower sein, die man dank eines starken Namens erreicht und die man mit Details aus dem eigenen Leben oder auch mit ganz bestimmten Informationen zum eigenen Thema versorgen kann. Die Zielgruppe können aber auch potenzielle Kunden sein, denen man über seine Kanäle bestimmte Produkte schmackhaft macht. Nicht selten verschwimmen die Zielgruppen. Follower tendieren schnell dazu, ein Produkt zu kaufen, das ihnen im Video oder auf einem Bild ihres Idols vorgestellt wurde.

Wie funktioniert Personal Branding?

Das wichtigste Stichwort im Bereich Personal Branding ist die Selbstvermarktung. Um nichts anderes geht es, wenn man sich dazu entschließt, diesen Weg zu gehen. Allerdings gelingt das nur, wenn man:

  • zu einem ganz speziellen Thema hohe Fachkompetenz besitzt;
  • in der Lage ist, sich selbst zu präsentieren;
  • hohe Verbindlichkeit vermittelt;
  • gewillt ist, auch für Werte einzustehen;
  • mit dem eigenen Namen für etwas einstehen möchte;
  • eine große Fangemeinde besitzt bzw. sich diese erarbeiten kann;
  • über eine gute Vernetzung verfügt (auch zu den Medien).

All diese Eigenschaften finden sich bei den oben genannten Persönlichkeiten und versetzen sie in die Lage, als Influencer ganz eigene Visionen, Ideen und Werte an andere weiterzugeben. Sie nutzen ihr Personal Branding also dazu, die Follower an ihren Gedanken, Zielen und auch an ihrem Geschmack teilhaben zu lassen.Am ehesten führt die Selbstvermarktung zum Erfolg, wenn die Person ein optimales Gleichgewicht zwischen Fachkompetenz, Charakter und Kommunikationsfähigkeit besitzt.

Es geht beim Personal Branding prinzipiell darum, die eigenen Follower und damit potenzielle Kunden mithilfe des eigenen Wesens und Wissens von einem Produkt oder einer Meinung zu überzeugen. Dabei muss es sich nicht um Produkte handeln, sondern beispielsweise auch darum, sich verstärkt für etwas einzusetzen (z. B. Umwelt- und Tierschutz). Gerade in diesem Bereich sind viele Persönlichkeiten des öffentlichen oder kulturellen Lebens engagiert und setzen ihren Namen gezielt ein. Als Beispiel kann etwa der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore gelten. Al Gore wurde nach seiner Amtszeit zu einem bekannten Vorkämpfer für den Umweltschutz.

Seminar Erfolgreiches Markenmanagement

Wenn Sie mehr über die professionelle Präsentation und Gestaltung Ihrer Marke erfahren möchten, informieren Sie sich über unser Seminar "Erfolgreiches Markenmanagement":

Erfolgreiches Markenmanagement
Mo, 10.02. - Di, 11.02.2020
Köln
Mi, 17.06. - Do, 18.06.2020
Köln
Mi, 28.10. - Do, 29.10.2020
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Personal Branding - Selbstvermarktungsstrategie für Unternehmen und Personen

Die Grundfrage beim Personal Branding lautet, warum sich Kunden dazu entschließen, ein Produkt bei einer bestimmten Firma zu kaufen, zu einem Fachmediziner zu gehen oder die Dienste eines Fachhandwerkers in Anspruch zu nehmen. Sie handeln so, weil sie demjenigen vertrauen, um seine Fähigkeiten wissen oder ihn gar persönlich kennen. Die entsprechenden Personen oder Unternehmen haben also in der Öffentlichkeit ein bestimmtes Standing, einen guten Ruf und damit ein ganz spezielles Personal Branding.

Schon lange ist zudem bekannt, dass sich mit bekannten Persönlichkeiten gutes Geld verdienen lässt. Deshalb arbeiten immer mehr Unternehmen inzwischen nicht nur an der Optimierung ihres eigenen Markennamens, sondern nutzen darüber hinaus das Personal Branding bekannter Persönlichkeiten, um so für ihre Produkte zu werben. Meist geschieht dies heute über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube oder Instagram. Und der Erfolg spricht für die Methode. Was Stars für Modetrends setzen, als Pflege- oder Nahrungsmittel verwenden oder in Form von Produkten anpreisen, wird als gut empfunden. Also werden diese Dinge auch von den Followern gekauft.

4 Tipps, wie man sich ein Personal Branding erarbeitet

Man wird nicht über Nacht und schon gar nicht ohne gezielte Maßnahmen zu einer eigenen Marke. Damit man irgendwann ein Personal Branding besitzt, sind einige Dinge zu beachten. Es gibt verschiedene Tipps, wie sich Personal Branding umsetzen lässt, um damit erfolgreich zu werden. Die hier genannten Vorschläge bilden die Grundlagen:

  1. Sich selbst finden: Wer ist man? Was möchte man erreichen? Was sind die eigenen Fähigkeiten?
  2. Positionierung: Welche Motive und Wünsche haben die Kunden oder Follower? Welche Probleme können für Kunden bzw. Follower gelöst werden?
  3. Selbstvermarktung: Werbung auf allen digitalen Kanälen, Linksetzung, Fachdiskussionen, etc.
  4. Pflege der eigenen Marke: Weiterentwicklung, Kontaktpflege, Reagieren auf Feedback.

Die Vor- und Nachteile von Personal Branding

Ein Vorteil des Personal Brandings ist, dass man auf diese Weise zu einem erfolgreichen Werbeträger werden kann. Unternehmen suchen stets nach bekannten Gesichtern und sind daher bereit, hohe Summen für deren Dienste zu zahlen. Hat man als eigene Marke erst einmal einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreicht, kann man sich häufig aussuchen, mit welchen Unternehmen man zusammenarbeiten möchte und ist dementsprechend in der Lage, finanzielle Forderungen zu stellen. Hinzu kommt, dass solch eine Persönlichkeit tatsächlich über ein großes Maß an Einfluss verfügt. Immerhin haben wichtige Personen viele Millionen Follower und diese sind beeinflussbar.

Aber auch die Nachteile des Personal Brandings sollten nicht unberücksichtigt bleiben. Wer es einmal geschafft hat, sich durch kluge Selbstvermarktung zu einer eigenen Marke zu machen, der muss dafür sorgen, dass er im Gespräch bleibt und seine Fans bzw. Follower täglich neu mit interessanten Inhalten versorgt. Dieser Umstand kann einen unglaublichen Leistungsdruck erzeugen. Wer durch seinen Namen in der Öffentlichkeit steht und ständig präsent ist, der muss oft ein sehr eingeschränktes Privatleben in Kauf nehmen. Ein unrühmliches und tragisches Beispiel hierfür ist Lady Diana, die letztlich auch ihrer medialen Präsenz zum Opfer fiel. Deshalb gilt es, ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen und dafür zu sorgen, dass man sich trotz großem Bekanntheitsgrad Freiräume für Privates offenhält.

Ebenfalls von Nachteil ist es, dass durch die extreme Vernetzung jeder noch so kleine Fehltritt sofort geahndet wird. Jüngstes Beispiel könnte die bekannte US-Schauspielerin Roseanne Barr sein. Sie hat durch einen einzigen Post in den sozialen Netzwerken ihren bis dahin guten Namen fast vollständig eingebüßt. Als Inhaber eines Personal Brandings kann man nicht mehr vollkommen frei agieren, sondern muss jede Geste, jedes Wort und jeden Schritt auf die Goldwaage legen. Ein guter Ruf und das damit verbundene Personal Branding sind unglaublich schnell verspielt.

#PersonalBranding #Influencer #Werbeträger

Virales Marketing – Wann Werbung infiziert und welche Vorteile das mit sich bringt

Virales Marketing – Wann Werbung infiziert und welche Vorteile das mit sich bringt
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Virales Marketing ist wahrscheinlich die Königsdisziplin des Online Marketings. Jeder zielstrebige Marketeer möchte zumindest einmal im Leben eine Werbekampagne auf die Beine stellen, die sich so rasend schnell von selbst verbreitet, wie der Virus der diesjährigen Grippesaison. Was bei den großen Marken so einfach aussieht, erfordert viel Kreativität und harte Arbeit. Denn virale Hits sind keine Selbstläufer und schon gar keine Zufälle, sondern das Ergebnis fundierter Markt- und Zielgruppenkenntnisse sowie weitreichender Planungen.

Definition: Was ist virales Marketing?

Beim viralen Marketing steht eine außergewöhnliche Werbebotschaft im Mittelpunkt, die für so große Begeisterung oder Identifikation sorgt, dass die Werbung von der Zielgruppe selbstständig und in Windeseile verbreitet wird. Virales Marketing weist somit Parallelen zur klassischen Mundpropaganda auf, findet allerdings vorwiegend im Internet statt. Durch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter wird eine einfache und schnelle Verbreitung begünstigt.

Prof. Dr. Michael Bernecker"Damit sich die virale Welle in Bewegung setzen kann, muss der Virus die Zielgruppe infizieren. Das tut er vor allem dann, wenn er den Nerv der Zeit trifft, Emotionen weckt, polarisiert oder witzig ist." – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Anders als die massenhafte Alltagswerbung eben, für die weite Teile der Bevölkerung längst unempfänglich sind. Wenn Werbung Spaß macht und unterhält, hat sie gute Chancen, zu einem viralen Hit zu werden, weil sich ihr Wirkungskreis durch wiederholtes Teilen, Empfehlen und Diskutieren deutlich erweitert.

Virales Marketing Beispiele

Eins der jüngsten Beispiele für virales Marketing in Deutschland ist der Edeka-Weihnachtsclip aus dem Jahr 2015, der mit einer rührenden Geschichte fast 60 Millionen Aufrufe erzielte. Im Mittelpunkt des Spots steht ein verwitweter alter Mann, der Weihnachten schon wieder einsam und allein verbringen muss, weil seine Kinder keine Zeit für ihn haben. Am Ende weiß der Großvater sich nicht anders zu helfen, als seinen Tod vorzutäuschen, damit sich fürs Happy End doch noch alle Familienmitglieder um die festliche Tafel versammeln.

Bei diesem Beispiel handelt es sich wie so oft beim viralen Marketing um ein Viral Video, das die Botschaft transportiert. Videos eigenen sich dafür einfach am besten, zumal sie mit YouTube auf einer Plattform verbreitet werden können, die weltweit bekannt, akzeptiert und stark frequentiert ist, sowie ein einfaches Teilen und Einbetten ermöglicht. Und nicht zu vergessen: YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine nach Google.

Das Kampagnengut, das quasi als Köder fungiert, muss aber nicht zwangsläufig ein Video sein. Mit "Moorhuhn" brachte die schottische Whisky-Marke Johnnie Walker 1999 ein kostenloses Computerspiel auf den Markt, das sich binnen kürzester Zeit enormer Popularität erfreute. Die Folge war eine intensive mediale Berichterstattung, die die virale Kampagne natürlich zusätzlich befeuerte. Dieses Beispiel aus einer Zeit vor Facebook, Twitter und Co. zeigt, dass virales Marketing nicht nur über Social Media funktioniert, auch wenn diese Disziplin des Online Marketings heute häufig dem Social Media Marketing zugesprochen wird.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

Virales Marketing Voraussetzungen: Kreative Ideen und aktives Seeding

Um einen viralen Erfolg zu erzielen, reicht eine zündende Idee allein nicht aus. Sie muss zur Zielgruppe passen und so aufbereitet werden, dass diese dafür empfänglich wird und bereit ist, sie freiwillig weiterzuverbreiten. Um eine marketingrelevante Epidemie auszulösen, sollten die Verantwortlichen nicht nur auf eine Infizierung der Zielgruppe hoffen, sondern den Virus mit aktivem Seeding gezielt in Umlauf bringen.

Die strategische Platzierung der viralen Botschaft kann über verschiedene Wege erfolgen. Im Sinne einer möglichst selbstständigen Weiterverbreitung haben sich Influencer oder Opinion Leader als sehr hilfreich erwiesen. Indem man aktiv auf diese Meinungsführer zugeht und sie von der Kampagne überzeugt oder für eine Verbreitung bezahlt, kann man der Werbekampagne einen ordentlichen Anschub verpassen. Influencer genießen bei ihren Anhängern Ansehen, Autorität und Vertrauen. Sie gelten als authentisch und haben großen Einfluss auf ihren Interessenskreis. Vor allem aber verfügen sie über eine Fülle an Followern, von denen ein beachtlicher Teil die Botschaft teilen wird. Influencer und Opinion Leader stellen deshalb kosteneffiziente Verbreiter da, die nicht selten auch dafür sorgen, dass die Medien hellhörig werden. Sie sind Türöffner für das werbende Unternehmen.

Virales Marketing Vorteile:

  • Verhältnismäßig geringer Kostenaufwand durch kostenlose Verbreitung durch die Zielgruppe.
  • Hohe Beschleunigung durch Multiplikation in den sozialen Medien.
  • Höhere Sichtbarkeit und höheres Vertrauen durch das Teilen und Empfehlen durch Freunde und Influencer.
  • Hat nicht nur positiven Einfluss auf den Umsatz, sondern vor allem auch auf das Image.
  • Nebeneffekte: Steigert die Zahl der Backlinks und Follower.

Virales Marketing Nachteile:

  • Ist nie komplett steuerbar, das Ruder wird zu einem gewissen Teil aus der Hand gegeben.
  • Risiko, dass sich das Blatt wendet und die Kampagne negativ wahrgenommen wird – Fehler verbreiten sich mind. genauso schnell wie gute Ideen.
  • Erfolgsmessung ist schwierig und oft nicht eindeutig zu beziffern.

Virales Marketing – Kosten: Großer Erfolg zum verhältnismäßig kleinen Preis

Eine weitere Möglichkeit, für virales Marketing die Zielgruppe mit ins Boot zu holen, stellt die Interaktivität dar. Vor allem im Bereich der Genuss- und Lebensmittel ist es aktuell sehr beliebt, die Kunden an der Entwicklung neuer Produkte teilhaben zu lassen. McDonald's lässt Burger zusammenstellen, Funny-Frisch stellt jedes Jahr eine neue Chipssorte zur Abstimmung und bei Ritter Sport kann man sich seine eigene Schokoladentafel kreieren. Diese Mitmachaktionen sind nicht nur Werbung, sondern gleichzeitig auch Marktforschung.

Vor allem, wenn diese Aktionen mit einem Wettbewerb verbunden sind, haben sie gute Chancen auf virale Verbreitung. Bei McDonald's müssen die "Burger-Bauer" auf Stimmenfang gehen, wenn sie ihren Lieblingsburger deutschlandweit in den Filialen genießen wollen. Das führt natürlich ganz unweigerlich dazu, dass die Kampagne skaliert, weil die Teilnehmer in den sozialen Medien ihre Freunde und Follower mobilisieren, von denen ein Teil wiederrum selbst zu Teilnehmern wird und folglich für sich selbst und natürlich immer auch für McDonald's wirbt.

Multiplikatoren sind also ein zentrales Element im viralen Marketing. Gelingt es beispielsweise mit Hilfe von Influencern eine skalierbare Verbreitung durch die Zielgruppe in Gang zu bringen, dann lassen sich auf diese Weise auch die hohen Verbreitungskosten einer Werbekampagne einsparen. Weder der Weihnachtsclip noch der "Supergeil"-Spot von Edeka wurden jemals im Fernsehen gezeigt, dort aber durchaus thematisiert.

Fazit: Viral Marketing bietet Chancen für große und kleine Unternehmen

Selbst wenn es gelingt, eine Welle der Begeisterung hervorzurufen, ist virales Marketing nicht unbedingt günstig. Zwar war die Verbreitung bei Edeka ein Selbstläufer, aber die Spots wurden aufwendig produziert. Mit Jung von Matt zeichnet sich eine der renommiertesten Werbeagenturen Deutschlands für beide Edeka-Filme verantwortlich und hat dem größten Lebensmittelkonzern Deutschlands dafür sicherlich auch ein angemessenes Sümmchen in Rechnung gestellt.

Gleichzeitig sind aber gerade Viral Marketing und Viral Sharing für Unternehmen mit kleinem Budget sehr interessant, weil hier die Idee viel mehr zählt als das verfügbare Werbebudget. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass Kreativität ganz klar Budget schlägt. Schließlich muss es nicht immer der bundesweite Erfolg sein. Wichtig ist, dass die Zielgruppe erreicht wird. Je definierter diese ist, desto einfacher fällt ein viraler Hit.

Seminar Kampagnenmanagement

Haben Ihre Werbekampagnen das Zeug zum viralen Hit? Lernen Sie im Seminar Kampagnenmanagement, wie Sie Ihre Botschaft entwickeln, die relevante Zielgruppe identifizieren und eine Kampagne erarbeiten. Informieren Sie sich jetzt:

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Mi, 05.02. - Do, 06.02.2020
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Influencer Videos für Ihr Content Marketing nutzen

Influencer Videos für Ihr Content Marketing nutzen
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Influencer Marketing ist ein wesentlicher Trend in der aktuellen Diskussion im Online Marketing. Influencer bieten über die von Ihnen kontrollierten und gemanagten Social-Media-Kanäle Reichweite, Interaktionspotenzial und Glaubwürdigkeit.

Youtube SEO

Gerade die gestiegene Reichweite von YouTube bietet hier neue Möglichkeiten. Neben den Top-Influencern mit Millionen-Reichweite existieren mittlerweile vielfältige Kanäle von sogenannten Mikro-Influencern. Diese haben zwar nicht so viel Reichweite wie einige Top-Influencer, bieten aber häufig durch ihre Positionierung und das Abdecken einer Nische eine noch höhere Glaubwürdigkeit und sind damit für viele Unternehmen sehr interessant.

Hier die Übersicht einiger Top-Influencer mit ihrer Reichweite bei YouTube:

  • Gronkh – 4.658.228 Abonnenten
  • Bibis BeautyPalace – 4.580.076 Abonnenten
  • TV – 4.394.961 Abonnenten
  • Julien Bam – 4.338.942 Abonnenten
  • Dagi Bee – 3.598.482 Abonnenten
  • Julienco – 3.202.507 Abonnenten

Der Einsatz von Influencer Videos bietet Ihnen mehr Reichweite, einen glaubwürdigen Kanal und nachhaltige Interaktionspotenziale für die eigenen Produkte oder Dienstleistungen. Influencer-Vidoes  sind damit eine ideale Ergänzung für Social-Media-Kampagnen und Blogmarketing im Zusammenhang mit Positionierung, Produkteinführung und Leadgenerierung. Zudem können sehr schnell hohe Reichweiten produziert werden, während sich die Kosten in einem überschaubaren Rahmen halten.

Um Influencer Videos richtig einzusetzen bietet sich der Content-Zyklus an:

Content Marketing 6 DIMensionen

Wir sprechen von den 6 DIMensionen des Content Marketing. Planen Sie Ihre Kampagnen strukturiert und systematisch.

DIMension 1 – Positionierung und Zielsetzung

Der erste Schritt für erfolgreiches Content Marketing ist die Festlegung der Ziele und der Kompetenzen, die durch den Content hervorgehoben und bekannt gemacht werden sollen. Um ertragsreiche Inhalte zu erstellen, spielen ausschließlich die Kernkompetenzen eine Rolle. Zudem sollten klare Ziele formuliert werden, um die Maßnahmen des Content Marketing entsprechend messen und optimieren zu können. Mögliche Ziele sind die Steigerung der Marken- oder Unternehmensbekanntheit, die Kundengewinnung- und Bindung oder die Generierung von Website-Traffic.

DIMension 2 – Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse

Damit der Content seine Wirkung entfalten kann, muss er die Zielgruppe(n) erreichen und diese ansprechen. Es ist daher wichtig, die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe zu kennen und diese in die Inhalte einfließen zu lassen. Auch die Analyse, welche Kanäle die Zielgruppe am häufigsten nutzt, ist für den Erfolg des Content Marketing unerlässlich.

DIMension 3 – Themenfindung und Agendasetting

In diesem Schritt werden konkrete Themen für den Content ausgewählt. Entscheidend ist hierbei, die Kompetenzen des Unternehmens mit den Wünschen der Zielgruppe in Einklang zu bringen, sodass Inhalte entstehen, die die Zielgruppe begeistern und das Unternehmen authentisch darstellen. Auch die Formate des Content sollten in dieser Phase bestimmt werden. Videos und texte, zum Beispiel Blogbeiträge, lassen sich natürlich gut miteinander verknüpfen.

DIMension 4 – Content-Produktion

Nach den Planungsphasen ist die Produktion des Content an der Reihe. Dies kann unternehmensintern oder in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern umgesetzt werden. Gerade, wenn hochwertiger Video-Content produziert werden soll, empfiehlt es sich, eine Agentur zu beauftragen. So entstehen professionelle Inhalte, die die Zielgruppe mit größerer Wahrscheinlichkeit ansprechen und begeistern.

DIMension 5 – Content-Streuung

Damit der zuvor erstellte Content möglichst viele (potenzielle) Kunden erreicht, müssen die Inhalte über relevante Kanäle gestreut werden. Aus der Zielgruppenanalyse geht hervor, welche Kommunikationswege am häufigsten genutzt werden und sich damit für die Content-Streuung eignen.

DIMension 6 – Erfolgsmessung und Steuerung

Kommt der Content bei der Zielgruppe an? Um das festzustellen, sollte eine regelmäßige Erfolgsmessung stattfinden. Orientierung für die Bewertung der Kennzahlen bieten die anfänglich definierten Ziele. Mögliche Indikatoren für den Erfolg des Content Marketing können Shares in sozialen Netzwerken, die Anzahl der Leads oder die Verweildauer auf der Webseite sein. Entsprechend der Ergebnisse können die Content-Maßnahmen dann optimiert werden.

Influencer in der Content Strategie berücksichtigen

In vielen Marketingabteilungen scheitern gute Content-Marketing-Maßnahmen an der Streuung der Inhalte. Dadurch erzielen die Inhalte zu wenig Reichweite und Interaktion, und entfalten ihre Wirkung nicht. Da hilft es, auf spezialisierte Dienstleister zum Influencer Marketing zu setzen. Diese helfen dabei, eine Vielzahl von Nutzern auf unterschiedlichen Kanälen zu erreichen, besonders auf Blogs und in sozialen Netzwerken, wie Facebook und Twitter. Außerdem wird so auch die Interaktionsbereitschaft der Communities, die sich die Influencer aufgebaut haben, genutzt.

Weitere Informationen bietet Ihnen unser Video zum Content Marketing:

Möchten Sie mehr zum Einsatz von Influencer Videos erfahren? Dann erhalten Sie in unserem Seminar Content Marketing weitere Informationen:

Content Marketing
Mi, 12.02. - Do, 13.02.2020
Köln
Mo, 17.08. - Di, 18.08.2020
Köln
Mo, 07.12. - Di, 08.12.2020
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Blogmarketing – Die Macht der Influencer nutzen

Blogmarketing – Die Macht der Influencer nutzen
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Kampagne ist nicht gleich Kampagne. Nicht umsonst lässt sich Online Marketing in viele Teilbereiche, wie Facebook Marketing oder Blogmarketing, unterteilen. Doch obwohl sich Kampagnen je nach Zielvorhaben und Kampagnengegenstand unterscheiden, ist das Vorgehen bei Blogmarketing-Kampagnen doch grundsätzlich immer gleich. Neben der Festlegung der Ziele und des zur Verfügung stehenden Budgets müssen auch das Produkt oder die Dienstleistung, als Zentrum der Kampagne, feststehen. Außerdem sind natürlich die Zielgruppe sowie die konkreten Maßnahmen für die Kampagne wichtig.

Blogmarketing

Bei der Umsetzung einer Kampagne sind Kommunikationskanäle ein essenzieller Bestandteil, den es richtig zu analysieren und zu nutzen gilt. Dabei ist die entscheidende Frage zu beantworten: Über welche Kanäle erreichen Sie Ihre Zielgruppe am effektivsten? Die Antwort darauf geben zu können, setzt eine Zielgruppenanalyse voraus. Zwar werden Social Media wegen ihrer hohen Reichweite und großen Beliebtheit gerne als Kommunikationskanal eingeplant, jedoch bietet sich die Kampagnenkommunikation über verschiedene Kanäle an. Denn Kunden informieren sich in der Aktivierungsphase der Customer Journey eher über Suchanfragen bei Google und Co. – und stoßen dabei oftmals auf Artikel und Blogbeiträge. Der Einsatz von Blogmarketing im Zuge der Kampagnenumsetzung verspricht daher einen großen Erfolg.

Was ist Blogmarketing?

Beim Blogmarketing werden externe Blogger und Publisher von einem Unternehmen damit beauftragt, zu einem bestimmten Thema, einem Produkt oder einer Dienstleistung einen Text zu verfassen, der anschließend auf dem Blog des Publishers veröffentlicht wird. Auf diese Weise kann hochwertiger und vor allem authentischer Content erzeugt werden. Der Aufbau der Texte sowie inhaltliche Aspekte werden im Vorfeld zwischen Publisher und Unternehmen abgesprochen, je nachdem, welche Anforderungen beide Seiten an die Kooperation stellen. Der Vorteil des Blogmarketing ist, dass die Mehrheit der Blogger auch mindestens einen Social Media-Kanal pflegen, über den der Artikel ebenfalls gestreut wird. So erreichen Unternehmen eine noch höhere Reichweite – und eine breitere Zielgruppe, da sie von der Community des Bloggers profitieren.

Umsetzung des Blogmarketings

Die Durchführung einer Blogmarketing-Kampagne gliedert sich in folgende Schritte:

  • Recherche relevanter Blogger und Publisher
  • Kontaktaufnahme mit den identifizierten Bloggern
  • Abstimmung der Gestaltung und / oder Inhalte
  • Contenterstellung durch den Blogger
  • Veröffentlichung des Beitrages
  • Controlling des Unternehmens

Besonders aufwändig für Unternehmen sind die Recherche relevanter Publisher und die anschließende Kontaktaufnahme. Zwar sind Blogger oft daran interessiert, zu einem spannenden Thema oder einem neuen Produkt einen Beitrag zu verfassen, das Handling nimmt allerdings Zeit in Anspruch, die in vielen Unternehmen fehlt. Auch das Controlling stellt Unternehmen häufig vor eine große Herausforderung. Neben zeitlichen Engpässen fehlen mitunter auch die Tools, um den Erfolg des Blogmarketings zu messen. Für Unternehmen lohnt es sich daher, mit einem Dienstleister zusammenzuarbeiten, der die gesamte Abwicklung der Blogmarketing-Kampagne übernimmt. Dazu werden zunächst die Ziele, Budgets und der genaue Ablauf der Kampagne besprochen, sodass nach der Recherche relevanter Blogger ein detailliertes Briefing stattfinden kann. Das Unternehmen spart sich also nicht nur die (zeit-)aufwändige Suche nach Publishern, sondern auch die zeitintensive Kommunikation. Letztlich profitiert das Unternehmen außerdem davon, dass ein fundiertes Reporting erstellt wird, das den Erfolg der Kampagne zeigt.

Besonderheit Produkttest-Kampagne

Eine Besonderheit im Blogmarketing stellen Produkttest-Kampagnen dar. Diese bieten sich bei einer Produkteinführung an, um noch mehr Aufmerksamkeit auf das neue Produkt zu lenken und durch authentische Erfahrungsberichte glaubwürdig und effektiv für das Produkt zu werben. Denn die Meinungen von Bloggern und Influencern spielen besonders für junge Zielgruppen eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Es ist daher wichtig, dass der Blogger frei über den Inhalt entscheiden kann, damit der Testbericht tatsächlich authentisch ist. Gewisse redaktionelle Vorgaben können dennoch mit dem Produkttester abgestimmt werden. So werden die klassischen Werbemaßnahmen unterstützt, indem der Bekanntheitsgrad der Marke im Allgemeinen und des Produktes im Speziellen gesteigert werden. Aufgrund der Streuung durch relevante Influencer kann zudem eine Absatzförderung erzielt werden.