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Adblocker & Marketing: Was Sie wissen und beachten müssen

Für viele Internetnutzer sind sie ein Segen. Das Leben des Online-Marketings haben die Adblocker jedoch spürbar verändert. Heutzutage ist das Blocken von Werbeanzeigen auf vielen Desktop-Geräten ein fester Bestandteil des Surfens. Werbetreibende müssen sich deshalb umorientieren und mögliche Strategien der vergangenen Jahre komplett überdenken. Das Ganze muss jedoch nicht aufwändiger sein als nötig. Genau deshalb zeigen wir Ihnen im Folgenden, was Adblocker sind, wie diese funktionieren und welche Alternativen Sie nutzen können.

Was sind Adblocker

Der Begriff Adblocker stammt aus dem Englischen, hat sich mittlerweile aber auch im deutschen Sprachgebrauch fest eingenistet. Der erste Teil hat seinen Ursprung im Wort „Ads“, welches als Abkürzung für „Advertisement“ dient. Zu Deutsch: Werbung. Was der Blocker tut, liegt auf der Hand. Ein Adblocker ist also dazu da, um Werbung zu blockieren. Der Adblocker schaltet sich zum Beispiel als Browser-Extension automatisch beim Besuch einer Webseite ein und blockiert störende Werbeanzeigen.

Gerade in den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Adblocker-Nutzer deutlich vergrößert. Speziell junge Menschen nutzen die Tools immer häufiger, ältere Internetnutzer sind hier noch in der Minderheit. Einen Unterschied gibt es allerdings auch zwischen dem Desktop und den Mobilgeräten. Auf dem Smartphone oder Tablet kommen deutlich weniger Adblocker zum Einsatz als auf dem Desktop. Für Werbetreibende, Marketingagenturen oder Publisher bleibt das Problem jedoch identisch: Ehemals effektive Werbemaßnahmen werden durch den Adblocker aus dem Spiel genommen.

Warum werden Adblocker verwendet

Die Gründe für den Einsatz der Adblocker sind vielseitig. Sicherlich der häufigste Grund dürfte auf Seiten der User sein, die störende oder aufdringliche Werbung nicht sehen zu müssen. Darüber hinaus möchten einige Nutzer aber auch das Tracking ihrer Daten verhindern oder schlichtweg effizienter und ablenkungsfreier online unterwegs sein. Eine kleine Auflistung verschiedener Gründe für den Einsatz der Adblocker haben wir hier aufgeführt. Diese sollten Sie sich ansehen, um die Motivation der User zu verstehen - und so mögliche Alternativen ausfindig zu machen.

  • Störende und aufdringliche Werbung soll ausgeblendet werden
  • Besserer Schutz vor Malware oder Viren
  • Verhindern des Daten-Trackings
  • Erhöhung der Browsergeschwindigkeit
  • Schutz vor Ablenkung durch die Werbung
  • Schutz vor Mehrausgaben durch mögliche Angebote
  • Durch zunehmende Prominenz „testen“ mehr Nutzer Adblocker
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Welche Anzeigen werden als störend empfunden?

Nicht jede Anzeige auf einer Webseite wird vom Adblocker als störend empfunden. Stattdessen kommt es immer darauf an, welchen Einfluss die Anzeige auf das Nutzerverhalten hat. Generell gilt, dass auffällig und große Anzeigen von den Nutzern kritisch angesehen werden. Diese sollten nicht den Zugang zu den eigentlich gewünschten Informationen blockieren. Eine kleine Übersicht mit möglichen Anzeigen, die als störend empfunden werden, sehen Sie hier:

  • blinkende Anzeigen
  • Pop-Ups
  • Videos mit automatisch abspielendem Ton
  • Bildschirmfüllende Werbung mit langem Countdown
  • Große, unbewegliche Banneram unteren oder oberen Rand

Welche Anzeigen werden akzeptiert?

Sicherlich interessant zu wissen ist, dass die steigende Nutzung von Adblockern nicht unbedingt als Statement der Werbung gegenüber betrachtet werden kann. Nutzer sind durchaus offen für Werbeanzeigen, wenn diese in einem gewissen Rahmen erfolgen. Der Anzeigetyp ist also entscheidend. Genau deshalb werden auch von den Adblockern verschiedene Anzeigen akzeptiert. Hierzu gehören zum Beispiel die statischen Banner oder die Bild-Werbung am seitlichen Rand. Bei Letzteren handelt es sich um in die Länge gezogene Anzeigen, die vor allem auch auf den mobilen Endgeräten zum Einsatz kommen. Ebenfalls akzeptiert werden zudem Anzeigen, die sich nach einem gewissen Zeitraum aktualisieren oder die statischen Inline-Banner.

  • Statische Banner
  • Bild-Werbung am seitlichen Rand
  • Werbebanner am oberen Rand
  • Sich aktualisierende Anzeigen
  • Statische Inline-Banner
Adblocker

Alternativen für Werbetreibende

Obwohl die Adblocker zweifelsohne einen großen Einfluss auf die Werbung haben, müssen Sie nicht in Panik geraten. Werbetreibende haben genügend Alternativen zur Hand, um ihr Marketing trotz aller Umstände effektiv und erfolgreich zu gestalten. Eine clevere und sofort offensichtliche Alternative ist es, die Anzeigentypen zu nutzen, die vom Adblocker nicht als störend empfunden werden. Statische Banner sind wunderbar geeignet, ebenso die Bild-Werbung am seitlichen Rand einer Webseite. Generell sollten sich Werbetreibende zudem darüber Gedanken machen, woran die Werbung ausgerichtet werden soll. In den letzten Jahren vor allem an den Daten der Nutzer. Künftig dürfte der Fokus hier jedoch stärker auf den Inhalten der jeweiligen Seite liegen. Die Werbung sollte zum Thema passen, denn in den meisten Fällen ist das Interesse auf User-Seite hieran ja vorhanden.

Um einige Inhalte zu schützen bzw. die Vermarktung aufrecht zu halten, können auch Paywalls oder Abo-Modelle zum Einsatz kommen. Gerade Zeitungen nutzen diese beiden Wege gerne, wenn Leser Beiträge ohne Werbeanzeigen studieren wollen. Nicht für jede Webseite kommt eine solche Paywall allerdings wirklich in Frage. Ebenfalls nur für eine gewisse Anzahl an Webseiten relevant sind die Counter-Blocker. Diese sorgen für eine Ausgabe der Werbeanzeigen auch bei Adblocker-Nutzern - allerdings weitaus weniger störend. Da die Counter-Blocker zum Teil mit hohen Kosten verbunden sind, kommen diese aber nur für ausgewählte Webseiten in Frage. Die beste Alternative für Werbetreibende ist jedoch, sich an den Wünschen der User zu orientieren. Die Werbung sollte dezent und nicht zu offensiv ausfallen. Dann haben Sie gute Chancen, mit ihrer Webseite auf der Whitelist zu landen.

Fazit: Adblocker sind nicht der Untergang des Marketings

Das Marketing ist es gewöhnt, sich ständig an Veränderungen und neue Richtungen anpassen zu müssen. In den letzten Jahren haben sich auch die Adblocker zu einer der größten Herausforderungen des Online-Marketings entwickelt. Speziell die jüngere Generation der Internet-Nutzer greift am Desktop gerne auf die Add-Ons zurück. Für Werbetreibende bleibt deshalb vor allem der Blick auf mögliche Alternativen. Erfreulicherweise kommen hier unterschiedliche Optionen in Frage. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sich der Schwierigkeitsgrad für viele Werbetreibende ein wenig erhöht hat. Die Adblocker sind jedoch keinesfalls der Untergang des erfolgreichen Online-Marketings.

 

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#AdBlocker #Ads #OnlineMarketing

Call-to-Action – Mehr Aktionen generieren

Verallgemeinernd ausgedrückt handelt es sich bei einer Call-to-Action um eine Aufforderung, die aus dem Marketingbereich kommt. Frei übersetzt könnte das Ganze mit „Aufruf zur Aktion“ übersetzt werden. Und allein an diesen drei Worten zeigt sich, wie vielseitig ein „CTA“ sein kann.

Definition

Wer eine Call-to-Action erstellt, richtet sich, beispielsweise auf seiner Homepage oder auf seinem Social Media Kanal an die Besucher der betreffenden Seite und möchte diese zu einer bestimmten Aktion anregen.

Hierbei kann es sich zum Beispiel um die folgenden Aufforderungen handeln:

  • Das Anmelden zum Newsletter
  • Das Anschauen eines Videos
  • Das Anmelden zu einem Kurs
  • Die Inanspruchnahme eines Sonderangebots
  • Das Registrieren auf einer Seite
  • Das Teilen von Content
Call-to-Action

Charakteristisch für die Call-to-Action ist hierbei, dass eine Art „vertraute Atmosphäre“ geschaffen wird. Oder anders: es geht nicht ausschließlich darum, das betreffende Angebot/ Unternehmen/ Leistungsangebot zu beschreiben, sondern vielmehr mit einer Aufforderung, die sich direkt an die Zielgruppe richtet, abzuschließen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass die CTA verstanden wird. Der Leser sollte keine Fragen hierzu haben und genau wissen, was zu tun ist. Um dies zu gewährleisten wird in der Regel auf kurze Sätze zurückgegriffen. Klassische Beispiele hierfür sind:

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Wo sollten Call-to-Actions eingesetzt werden?

Generell sollten Call-to-Actions natürlich dort eingesetzt werden, wo sie von den Adressaten nicht übersehen werden können. Vor allem am Ende eines Textes, jedoch auch am Ende eines Abschnitts, sind sie gut aufgehoben und (meist) effektiv platziert.
Selbstverständlich sollten die CTAs nicht für sich alleinstehen, sondern in einen Text bzw. weitere Informationen eingebettet werden. Ansonsten könnte es sein, dass der Zielgruppe wichtige Details fehlen und nicht klar ist, welche Optionen dem Kunden inwiefern helfen können.

Zusatztipp: wer die Call-to-Action als Eyecatcher platzieren möchte, kann sie auch farblich ein wenig hervorheben. Wichtig ist dabei, dass der entsprechende Bereich zwar auffällt, aber nicht so stark in den Fokus gerückt wird, dass er zum Mittelpunkt der Seite avanciert.
Ansonsten sind der Fantasie hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Call-to-Actions können sowohl auf Startseiten als auch auf Landingpages, in der Meta-Description oder im Bereich des Kontaktformulars genutzt werden. Wie so oft ist es auch wichtig, das richtige Maß zu finden. Werden zu viele CTAs eingeblendet, wirkt das Gesamtbild schnell unstimmig. Zudem könnte der Webseiten- oder Online Shop Besucher den Eindruck erhalten, die CTA würde „verzweifelt“ abgegeben. Stattdessen sollte immer der Nutzen für den Kunden im Fokus stehen. Mit einer passenden Call-to-Action wird er dort abgeholt, wo er sich befindet, und kann von hier aus weitere Schritte, zum Beispiel das Anmelden bei einem Newsletter oder das Kaufen eines bestimmten Produkts, in die Wege leiten.

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Worauf kommt es bei der Gestaltung von Call-to-Actions an?

Im Laufe der Zeit sind Call-to-Actions immer individueller geworden. Schon lange handelt es sich bei ihnen nicht mehr zwangsläufig nur um einen Button mit der Aufschrift „WEITERLESEN“. Vielmehr besteht eine moderne CTA aus drei Teilen.

  1. Die Einleitung: Hier wird dem Leser erklärt, welchen Sinn der Button unter ihr hat.
  2. Der Link/ der Button: Hierbei handelt es sich um das „Herz“ der Call-to-Action“, und um einen kurzen Satz bzw. ein Wort, der/ das die betreffende Aufforderung anzeigt
  3. Der „Lead-Out“: Dieser Teil befasst sich vor allem mit den Daten des Webseitenbesuchers und gibt an, wie diese verwertet werden. Gleichzeitig kann der Lead-Out parallel dazu auch verwendet werden, um noch einmal von den eigenen Leistungen zu überzeugen.

Spätestens jetzt zeigt sich, dass eine erfolgreiche Call-to-Action auch mit einem hohen Maß an Vertrauen verbunden ist. Fühlt sich der Webseitenbesucher nicht wohl, wird er der Aufforderung wahrscheinlich nicht Folge leisten.
Zu guter Letzt ist jedoch auch wichtig, dass die Gestaltung der CTA zur Seite passt. Um dieses zu gewährleisten, ist es möglich, unter anderem auf die bereits erwähnten Buttons, jedoch alternativ auch auf CTA-Texte oder verschiedene Bilder zu setzen. Die entsprechenden Verlinkungen werden dann einfach hinter den einzelnen Elementen platziert.

Kurz: die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Call-to-Actions zeigen, sind vielseitiger als es oft den Anschein haben mag. Wer möchte, kann seinen CTA Bereich somit auch an die eigene Corporate Identity anpassen, um so einen möglichst hohen Wiedererkennungswert beizubehalten.

CTA tracken – Erfolge nachvollziehen

Hier gelten dieselben „Regeln“ wie in anderen Bereichen des Marketings: wer den Erfolg einer Kampagne überprüfen möchte, sollte tracken und überprüfen, wie die Zielgruppe reagiert hat. Vielleicht lohnt es sich, die Position oder die Gestaltung der CTA zu verändern, um noch mehr Menschen anzusprechen?
Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, den Erfolg von Call-to-Actions zu überprüfen. Die Frage: „Wie viele User klicken auf meine CTA?“ ist im Laufe der letzten Jahre und im Zeitalter der wachsenden Konkurrenz immer wichtiger geworden.
Fest steht jedoch auch: wer nicht trackt, weiß nicht, ob seine CTAs effektiv sind oder möglicherweise überhaupt nicht angeklickt werden. Um mögliches Verbesserungspotenzial ausfindig zu machen, ist es daher umso wichtiger, hier entsprechend zu agieren und den Aufbau von Webseiten und Co. immer wieder zu überdenken. Immerhin tragen CTAs auch das Potenzial in sich, Verkaufs- und Umsatzzahlen zu beeinflussen.
Wer sich dieser Tragweite bewusst ist, erkennt schnell, wie wichtig es ist, gerade im Bereich des Marketings auch auf „Kleinigkeiten“ zu achten.

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Was ist Online-Marketing? – Online-Marketing-Definition

Was ist eigentlich Online-Marketing?

Eine interessante Fragestellung, die sich jeder Einsteiger im Online-Marketing stellt. Online-Marketing ist aus dem Marketing-Mix moderner Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Die Kommunikation mit dem Kunden über herkömmliche Marketingkanäle reicht längst nicht mehr aus, um Kunden für das eigene Unternehmen zu begeistern und von seinen Produkten zu überzeugen. Gerade jüngere Zielgruppen sind nur noch selten über die traditionellen Kanäle zu erreichen, sondern eher online zu finden. Somit verlagert sich für viele Anbieter der Schwerpunkt des Marketing zunehmend in das Online-Marketing. In der Marketingwelt hat sich daher der Begriff „Online first“ eingebürgert.

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1. Online-Marketing – Definition

Was ist Online-Marketing? Diese Frage sollte zuallererst geklärt werden, da jeder ein anderes Verständnis von Online-Marketing hat. Das Deutsche Institut für Marketing definiert den Begriff Online-Marketing wie folgt:

"Online-Marketing umfasst die gezielten Aktivitäten sowie Prozesse aller Unternehmensbereiche, die mithilfe von Onlinemedien Leistungen entwickeln, kommunizieren und realisieren, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu erreichen."       

- Prof. Dr. Michael Bernecker, GF Deutsches Institut für Marketing

Betrachtet man die Definition des Online-Marketing genauer, dann wird deutlich, dass es das Ziel des Online-Marketing ist, Kontaktpunkte mit potenziellen Kunden zu knüpfen und Entscheidungen bzgl. des Angebotes einzuleiten. Das Instrument Online-Marketing ist jedoch nur ein Teilbereich des umfassenden Marketing Mixes.

2. Das Online Marketing Framework - Mit Struktur zum Erfolg

Eine Definition bzw. Begriffsklärung des Begriffes Online Marketing ist für praxisgetriebene Themen immer wichtig. Darauf aufbauend ist natürlich auch interessant, welche Aktivitäten, Instrumente und Vorgehensweisen dem Online Marketing zugeordnet sind.
Da dies in verschiedenen Kontexten und Umfeldern unterschiedlich interpretiert und ausgelebt wird, haben wir für die Abgrenzung des Online Marketing Mix ein Online Marketing Framework entwickelt. Dieser bildet die Rahmenfaktoren und die Grundstruktur des Online Marketing Mix ab. Wir haben den Begriff des Frameworks gewählt, da wir auf eine situative und demnach spezifische Anwendung der Online Marketing Instrumente Wert legen. Oder mit anderen Worten: Nicht alles macht überall Sinn.

Online Marketing Framework:

Online Marketing Framework

Laden Sie sich hier das Online Marketing Framework als PDF herunterZum Download

Die Grundstruktur eines Online Marketing Konzeptes wird mit den Leitplanken (Ziele) Reichweite, Interaktion und Transaktion gebildet. Im Online Marketing lassen sich zahlreiche Instrumente einsetzen, um Kontakt zu den relevanten Zielgruppen zu erhalten. Diese gruppieren wir im Framework zur Kategorie Reichweite. Diese umfassen alle Instrumente (SEO, SEA, Display Advertising, Affiliate Marketing, E-Mail Marketing, Social Media Marketing...) im Online Marketing, welche Traffic auf den Webseite auslösen (Call-to-Actions). Generell gelten also darunter Online Marketing Instrumente, die mit Ziel eingesetzt werden, Kunden zu kontaktieren. Offline Marketing Instrumente können die Online Marketing Instrumente dabei noch ergänzen.

In Zeiten der Digitalisierung und des Smartphones spielt Mobile Marketing eine immer größer werdende Rolle im Online-Marketing. Mobile Marketing sollte somit ebenfalls Beachtung finden. Aufgrund dieses Bedeutungszuwachses werden auch QR-Codes, Location based Services und Augmented Reality immer mehr genutzt. Smartphone User sollen so permanent erreicht werden.

Der generierte Traffic wird entweder auf die eigene Webseite oder auf Plattformen und Marktplätze gesteuert, wo sich die relevanten Zielgruppen mit den Inhalten / Content / Angeboten des Anbieters auseinandersetzen (Interaktion).

Die eigene Webseite steht dabei in der Regel im Mittelpunkt der Online Marketing Aktivitäten, da sie die beste Kontrolle über die eigenen Marketingaktivitäten bietet. Domain, Content, Usability, Design und Tracking sind dabei wichtige Dimensionen der Webseite.

In den letzten Jahren hat sich der Begriff des Performance Marketing immer mehr etabliert. Mittelpunkt bei dieser Diskussion sind die finalen Wirkungsziele der Maßnahmen (Transaktion). Alle Online Marketing-Maßnahmen werden auf die finalen Wirkungsdimensionen direktes oder indirektes Geschäft ausgerichtet.
Direktes Geschäft bedeutet, dass ein Produkt sofort über einen Shop gekauft (e-Commerce) oder etwas bestellt wird (z.B. Dienstleistung).
Das indirekte Geschäft bezieht sich beispielweise auf die Leadgenerierung durch das Eintragen der persönlichen Daten in ein Kontaktformular oder durch eine Newsletteranmeldung. Indirekte Geschäfte stehen in der Regel bei Dienstleistern, die kein Produkt direkt vertreiben, im Mittelpunkt.

Die Gesamtstruktur des Online Marketing Framework stellen wir in unserem Erklärvideo ausführlich vor.

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3. Online-Marketing – Ziele

Im Online Marketing ist es sehr wichtig, sich Ziele zu setzen und ein Verständnis davon zu haben, was mit den Aktivitäten im Online Marketing erreicht werden kann und möchte. Prinzipiell sollten die Ziele im Online Marketing aus den allgemeinen Marketingzielen abgeleitet sein. Dies bedeutet, dass beispielsweise ein Produktmanager oder ein Category Manager unterschiedliche Ziele hat und diese dementsprechend in einem Online-Marketing-Konzept abgestimmt werden müssen. Üblicherweise unterscheidet man zwischen ökonomischen und nicht ökonomischen Zielen im Online Marketing. Hilfreicher ist es jedoch das Suchverhalten von potenziellen Kunden näher zu betrachten und folglich die Ziele im Online Marketing zu fixieren.

Entlang der Customer Journey können so Online-Marketing-Maßnahmen verschiedene Ziele bedienen. Der Erfolg dieser Maßnahmen kann mithilfe von Key Performance Indicators sinnvoll gemessen werden. Etabliert haben sich dabei die KPI-Ebenen: Reichweite, Interaktion und Transaktion.

Im DIM Marketing Canvas können diese drei Phasen der Customer Journey sehr gut abgebildet werden und bieten damit ein Tool, um Ziele zu identifizieren, transparent zu machen und umzusetzen.

1. Reichweitenziele im Online Marketing

Online-Marketing-Maßnahmen können unter Positionierungsgesichtspunkten realisiert werden. Gerade die eigene Webseite bietet die Möglichkeit, die Markenpositionierung zu visualisieren und mithilfe der Inhalte sowie des gesamten Internetaufritts mit den potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Konkrete Zielformulierung gehen idealerweise auf die Erfolgsmessung ein, sodass KPIs wie Visitors oder Pageviews gemessen werden. Diese beiden rein quantitativen Kennzahlen lassen sich einfach erheben und geben eine kurzfristige, direkte Information darüber, welche Reichweite eine eigene Webseite erzielt. Dies lässt sich auch sehr leicht analog auf die Bannerwerbung oder SEO Maßnahmen übertragen und anwenden. Die Reichweite ist ein Indikator dafür, wie häufig der Kontakt mit der relevanten Zielgruppe generiert wurde.

2. Interaktionsziele im Online Marketing

Interaktionsziele im Online Marketing setzen sich mit der Aktivierung des Kunden auseinander. Die zuvor erwähnten Reichweitenziele zählen zu den rein quantitativen Kennzahlen, die Interaktionsziele hingegen zu den Qualitativen. Das Klicken auf einen Link oder auf ein Werbemittel ist zum Beispiel eine Interaktion. Sogenannte Call-to-Actions, die auf Webseiten oder bei Onlinewerbemitteln eingebaut werden, verfolgen häufig Interaktionsziele. Kunden werden so zu einem quantitativ messbaren Ziel geführt. Je nach finalem Ziel, können auch schon Downloads oder Kontaktformulare, in denen Kunden ihre Daten hinterlassen, ein Interaktionsziel sein.

3. Transaktionsziele im Online-Marketing

Im Online Marketing wird zwischen zwei typischen Transaktionszielen unterschieden. Erstens, der Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung erfolgt direkt auf einer Webseite. Wenn die andere Strategie zu einem Onlineshop führt, dann sind beispielsweise Bestellungen, die zur Umsatzgenerierung beitragen, klassische Transaktionsziele. Im B2B-Umfeld und im Dienstleistungssektor werden Online-Marketing-Maßnahmen jedoch sehr häufig genutzt, um Leads zu generieren. Falls auf der Webseite keine direkte Transaktion erfolgt, sondern ein Kunde seine Daten preisgibt und eine konkrete Anfrage stellt, werden Leads pro Zeiteinheit gemessen bzw. die daran hängenden Auftragsvolumina und Angebotszahlen. Die Customer Journey startet in der Regel mit einer Suche, d. h. die Reichweite wird gemessen. Anschließend geht man über die Interaktionsziele zu den Transaktionszielen. Unternehmen und Entscheider gehen in ihrer Prioritätenliste genau andersherum hervor. Höchstes Ziel bei den Online-Marketing-Maßnahmen sind der generierte Umsatz oder die generierten Anfragen. Interaktionsziele wie Klicks oder Downloads sind Frühindikatoren, um den zu erzielenden Umsatz zu prognostizieren. Reichweitenziele bilden die Basis, um Interaktionen und Transaktionen auszulösen. Daher ist eine Zielsetzung auf allen drei Ebenen im Online-Marketing sinnvoll.

Online-Marketing SMART formuliert

Bei der Formulierung der Online Marketing Ziele ist darauf zu achten, dass diese SMART formuliert sind. Das bedeutet: Spezifisch, Messbar, Angemessen, Realistisch und Terminiert. Somit bleiben keine Fragen offen, welche Aspekte erfüllt sein müssen, damit ein Ziel erreicht ist.

  • Unter spezifisch versteht man, dass ein Ziel konkret und präzise formuliert sein sollte, um keinen Platz für Unklarheiten über den Inhalt des Ziels zu lassen.
  • Um ein Ziel messbar zu formulieren, sollte ein Erfolgskriterium festgelegt werden, anhand dessen das Erreichen des Ziels gemessen werden kann. Somit kann ein erfolgreicher Abschluss eines Ziels erreicht und auch erkannt werden.
  • Des Weiteren muss ein Ziel immer angemessen formuliert sein. Es sollte somit positiv formuliert sein, sodass es auch attraktiv für das Team wirkt, welches für die Erreichung des Ziels verantwortlich sein wird.
  • Ebenfalls spielt es eine große Rolle, dass das Ziel realistisch formuliert wird. Ziele sind dafür da, uns zu fordern, weshalb sie durchaus hoch gesteckt sein dürfen. Es darf jedoch nicht dazu kommen, dass sie das Team überfordern und als Folge dessen nicht umgesetzt werden können. Stellt sich ein Gefühl der Überforderung ein, wirkt sich dies negativ auf die Motivation des Teams aus und macht eine Erreichung des ohnehin zu hoch gesteckten Ziels unmöglich. Zu berücksichtigen sind dabei ebenfalls die zur Verfügung stehende Zeit und die vorhandenen Ressourcen.
  • Zuletzt ist es wichtig, sich einen konkreten Zeitpunkt zu setzen, bis wann das besagte Ziel erreicht sein sollte (Terminierung). Gibt es keinen konkreten Zeitrahmen, besteht die Gefahr, dass einzelne Aufgaben immer weiter vor sich her geschoben werden und somit die Erreichung des Ziels verzögern oder sogar gefährden.

Die Definition des Online Marketing zeigt also, dass das Online Marketing heutzutage eine wichtige Grundlage des Marketing bildet und die Ziele, die sich mit Online Marketing verfolgen lassen, sehr vielseitig sind. Es verspricht eine zielgruppengerechte Ansprache, wenn die Ziele im Vorlauf passend formuliert werden.

4. Online-Marketing – Die eigene Webseite

Unser Big Picture Online Marketing zeigt, dass die eigene Webseite oder der eigene Online-Shop ein wesentliches Element für die Online Marketing Aktivitäten ist. Je nach Einsatz hat die eigene Webseite im Online Marketing die Funktion einer Visitenkarte, einer Imagebroschüre oder die Verlängerung des physischen Geschäftes in die digitale Welt.

Bei der Implementierung und Realisierung einer Webseite müssen verschiedene Entscheidungsbereiche berücksichtigt werden.

Domain

Ausgangspunkt ist immer der Name der Webseite. Handelt es sich um einen Shop, eine integrierte Seite, eine Produktseite oder Landingpage innerhalb eines Webspaces? Es bestehen verschiedenste Optionen für die Realisierung.

Content

Ohne Inhalte funktioniert keine Website mehr. Es kann sich um Texte, Bilder, Daten oder Bewegtbild Content handelt. Je nach Ausrichtung der Webseite gibt es hier unterschiedliche Herausforderungen.

Design

Das Auge isst mit und die Webseite ist im Rahmen des Unternehmsauftrittes auch Bestandteil des Corporate Image und sollte visuell den Ansprüchen einer modernen Unternehmenskommunikation entsprechen.

Usability

Wie nutzen Besucher die Seite, welche Möglichkeiten der Nutzung werden angeboten und wie sorgen wir für Orientierung im Datendschungel? Webseiten müssen funktional sein. Sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Mobilgerät.

Tracking

Webseiten bieten die Möglichkeit einen direkten Zugang zu den Daten von Kunden zu erhalten. Kein Marketinginstrument lässt sich so gut Tracken und bieten so umfangreiche Möglichkeiten die eigenen Aktivitäten kontinuierlich zu optimieren.

 

Domain

Ohne eine gute Webseite ist Online-Marketing nicht möglich. Die Webseite bildet also die Basis für alle weiteren Aktivitäten. Grundlage für die eigene Webseite ist wiederrum die Domain, also die Adresse der Internetpräsenz. Der erste Schritt beim Aufbau einer eigenen Webseite sollte die Wahl eines zum Unternehmen passenden Domainnamens sein. Ein vollständiger Uniform Resource Locator (URL), also die Internetadresse, die in die Adresszeile des Browsers eingegeben wird, sieht wie folgt aus: http://www.domainname.tld.

Die Darstellung der URL ist mit und ohne „www“ möglich. Der Domainname (“Second Level Domain” oder nur Domain) sowie die “Top Level Domain” (tld) können frei ausgewählt werden. Die Top Level Domain gibt Auskunft über die Herkunft oder den Inhalt der Webseite. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen generischen Top Level Domains z.B. .com, .info oder.net und länderspezifischen Top Level Domains wie .de, .us oder .eu. Generische TLD bestehen aus mindestens zwei Buchstaben, länderspezifische TLDs immer nur aus zwei. Zukünftig treten vermehrt städtespezifische Domain wie beispielsweise .berlin auf.

Die am häufigsten verwendete TLD ist .com, weil diese Endung vorrangig von amerikanischen bzw. internationalen Unternehmen verwendet wird. Anfangs bezeichnete .com „Company“ und war für US-Unternehmenswebseiten vorgemerkt. Heutzutage kann allerdings jeder eine TLD .com registrieren.

Registriert werden sollten immer mehr als nur eine Domain, d.h. nicht nur der Unternehmensname, sondern auch eigene Markennamen oder Produktbezeichnungen. Auch Anwendungen, Kombinationen und Vertipper sollten erworben werden. Wenn ein Domainname bereits registriert wurde, dann kann der Anspruch geltend gemacht werden, den Domainnamen herauszugeben. Bereits besetzte Domain können also manchmal auch noch erworben werden.

Generische Domainnamen bezeichnen Domains, die einen Suchbegriff enthalten. Beispiel dafür wäre eine Firma, die Notebooks verkauft und sich die Domain www.notebook.tld sichert. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass wirklich gute Domainnamen fast sofort gekauft werden und somit häufig nur noch zu hohen Preisen abgekauft werden können. Domainhandelsplattformen können bei dem Erwerb einer bereits registrierten Domain von Bedeutung sein.

Im Allgemeinen gilt:

  • Je kürzer die Domain, desto besser.
  • Ein Keyword im Domainname signalisiert sofort den Tätigkeitsbereich des Unternehmens.
  • .de und .com sollten bevorzugt werden.
  • Zwei-Wort-Domains mit Bindestrich schreiben.
  • Drei- und Mehrwort-Domains sowie Umlautdomains vermeiden.

 

Content

Content ist für den Erfolg der Webseite ausschlaggebend, da Kunden die Webseite vorrangig zu Informationszwecken besuchen. Überzeugende Inhalte kreieren Sie mit der passenden Content Marketing Strategie und den richtigen Maßnahmen. Eine „Wir über uns“-Seite reicht heutzutage nicht mehr aus, denn die Webseite darf nicht nur wegen der Unternehmenspräsentation existieren, sondern muss auch dabei helfen das Unternehmen zu positionieren. Der Inhalt soll zudem aktuell, informativ und umfangreich sein. Eine Erfüllung dieser Kriterien ist für die Suchmaschinenoptimierung wichtig, aber auch für die Besuchergewinnung. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass der Text nicht Wort für Wort von einer anderen Seite kopiert werden darf. Denn einfaches Kopieren von Inhalten beeinflusst das Suchmaschinenranking bei Google negativ. Die beiden Internetseiten werden dann ggfs. von Google abgestraft. Gute Webseiten werden hingegen oft auch ohne Anzeigenschaltung besucht. Dies ähnelt der Mund-zu-Mund-Propaganda. Darüber hinaus ist eine gute und ausführliche Webseite auffälliger für die Presse. Wird über die eigene Webseite einmal auf anderen Kanälen berichtet, dann steigt die Besucheranzahl durch die Nachfolgeberichte meistens noch mehr.

Intelligenter Inhalt soll dem Kunden geboten werden und dieser benutzergerecht formuliert sein. Dies ist durch Texte, Audiodateien, Bilder, Videos, Anwendungen (wie z.B. Konfiguratoren, Rechner, etc.), Downloads, Gewinnspiele oder Umfragen möglich. Im Folgenden finden Sie spezifischere Vorschläge für Themen, die auf der Webseite aufgeführt werden können. Ideen für interessante Inhalte:

  • Tipps, Tricks, Anwendungsbeispiele, Rezepte zu eigenen Produkten
  • Video-Anleitungen, Video-Vorführungen
  • Studien, Fallstudien, White Papers
  • Virtuelle Unternehmensführungen
  • Vorstellung der Mitarbeiter in kurzen Videoclips (so erhält der Kunde einen Eindruck von dem Ansprechpartner, mit dem er in Kontakt steht)
  • Forum zum Austausch der Kunden
  • Aktuelle Entwicklungen in der Branche
  • Kostenlose Downloads (Probekapitel, Checklisten, Software, etc.)
  • Hintergrundinformationen zum Unternehmen und den Produkten
  • Bildergalerien, Entstehungsgeschichten etc.
  • Experteninterviews
  • Glossar oder Lexikon
  • Umfragen, Tests und sonstige interaktive Elemente

Bei der Erstellung dieser Dateien muss die Zielgruppe deutlich adressiert sein. Analysen sind dafür im Vorfeld empfehlenswert. Auch sollte die Customer Journey berücksichtigt und die relevanten Touchpoints sowohl online als auch offline identifiziert werden. Die folgenden Aspekte lassen die Texte übersichtlich wirken und beeinflussen die Suchmaschinenoptimierung positiv:

  • Kurze Abschnitte und Zeilen
  • Kurze Sätze mit klaren Aussagen
  • Kurze Zusammenfassungen vor dem eigentlichen Text
  • Aufzählungen
  • Eingerückte Passagen
  • Häufige Zwischenüberschriften
  • Wichtiges als Fettung formatieren
  • Ausreichende Schriftgröße
  • Zusammengehörendes muss zusammenstehen (Gesetz der Nähe)
  • Ausreichende Kontraste für die Lesefreundlichkeit
  • Bilder, Grafiken, Videos, etc. zur Verständnissteigerung.

 

Design

Grundsätzlich gibt es bei dem Design der eigenen Webseite verschiedene Regeln zu beachten. Mobile Optimierung spielt so beispielsweise eine wichtigere Rolle als die eigentliche Gestaltung der Webseite. Eine einfache Navigierbarkeit sollte ebenfalls vorhanden sein. Denn der Kunde besucht die Webseite ganz nach dem Motto: „Don’t make me think“.  Der User möchte also möglichst leicht und ohne viel nachzudenken alle für ihn relevanten Informationen erhalten. Relevant ist auch, dass die Userorientierung vorgeht. D.h. wenn das SEO nicht optimal, der User aber zufrieden ist, wird die Seite ohne Veränderungen beibehalten. Bewegte Inhalte sollen sparsam eingesetzt werden und es sollte kein Sound ohne Klick entstehen. Auch das Testing geht vor Gefallen, was bedeutet, dass Testergebnisse verfolgt werden sollen, auch wenn es den persönlichen Geschmack nicht trifft. Eine weitere Grundregel bei der Webseitengestaltung ist, dass die Navigation oben horizontal oder links vertikal sein sollte. Die Meta-Navigation, wie das Impressum oder der Datenschutz, sollten entweder ganz oben oder ganz unten eingebunden werden. Grundsätzlich sieht der Aufbau wie folgt aus: Header (meistens mit Logo und Navigation), Content, Footer (mit Impressum) und evtl. Sidebar. Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer müssen „above the fold“ sein, was bedeutet, dass alle Informationen ohne Scrollen sofort sichtbar sind.

Der Trend bei der Webseitengestaltung geht hin zum Flat Design und zum Infinite Scrolling. Flat Design bezeichnet dabei ein grafisch minimalistisches Gestaltungsdesign und das Infinite Scrolling das Webseitendesign, das unendlich gescrollt werden kann. So wird alles auf einer Seite dargestellt.

Über die Grundregeln hinaus, ist es ideal, wenn jede Seite eine eigene Aufgabe hat. Die Startseite vermittelt dem Besucher einen schnellen Überblick. Die Kategorieseiten geben dem User Orientierung und sollen das Interesse für die unterschiedlichen Teilbereiche wecken. Detailseiten geben dann tiefergehende Infos und verstärken im Idealfall das Interesse. Landingpages dienen dem Verkauf und der Leadgeneriung, Serviceseiten stellen beispielsweise Impressum, Kontakt oder AGBs dar. Alle Serviceseiten, bis auf die Kontaktseite, sollten bei Google ausgeblendet werden, da sie für den User nicht von Bedeutung sind.

Auch ein responsives Webdesign ist für den Traffic entscheidend. Responsiv bedeutet, dass die Webseite für mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets, optimiert ist und so eine automatische Anpassung an die Größe des mobilen Endgeräts erfolgt.

Trust-Signale wecken Vertrauen bei dem User und sollten ebenfalls auf der eigenen Webseite verwendet werden. Vertrauenssignale können Siegel, Zertifizierungen, Auszeichnungen oder gewonnene Preise sein. Auch der Satz: „Bekannt aus …“ steigert die Glaubwürdigkeit des Unternehmens.

Aktionen sollen ebenfalls von Kunden ausführbar sein. Interaktionsmöglichkeiten sind beispielsweise die Folgenden:

  • Anmeldung für einen Merkzettel
  • Vereinbarung von Beratungsterminen
  • Newsletter-Anmeldungen
  • Online Terminvereinbarungen
  • Download von Dateien.

 

Usability

Usability bedeutet Benutzerfreundlichkeit, Benutzbarkeit oder Ergonomie und beschreibt, in welchem Maße eine Webseite bzw. ein Webauftritt für die vorgesehene Aufgabe geeignet ist. Verbesserungen der Usability sind beispielsweise durch eine ordentliche Struktur der Kategorien möglich. Auch Suchfunktionen, die trotz Tippfehlern Ergebnisse liefern, erleichtern dem Kunden den Webseitenbesuch.

Beantwortet man die folgenden Fragen und setzt die daraus resultierenden Schritte erfolgreich um, dann steigt auch die Usability:

  • Gibt es Hindernisse?
  • Ist eine einfache Benutzerführung möglich?
  • Werden Wartezeiten vermieden?
  • Wurde die Seite fehlerfrei programmiert?
  • Gibt es eine schnelle Ladezeit der Webseite? Falls nein, lässt sich diese optimieren?
  • Wurden Fehlerseiten kundenfreundlich gestaltet?
  • Existieren „Broken Links“, weil Seiten umgezogen sind?
  • Gibt es benutzergerechte Texte auf der Webseite?
  • Sind die Links als solche auch erkennbar?
  • Wurden Downloads gekennzeichnet?

Tests können dabei helfen, die Usability zu erhöhen. Differenziert wird zwischen mehreren Testformen, wie beispielsweise dem Eye- und Mouse-Tracking. Bei dem Eyetracking wird die Augenbewegung des Users analysiert. Beobachtet wird, wie lange der User auf welche Objekte geschaut hat, sowie die Reihenfolge, in der er über die Webseite geschaut hat. Mouse-Tracking beschreibt hingegen, wie die Maus über die Webseite navigiert wird.

 

Tracking

Wurde nun die perfekte Webseite designt, dann folgt als nächster Schritt das Controlling. Denn Marketing ohne Controlling ist überflüssig! Eine kontinuierliche Optimierung der Anzeigen sollte prinzipiell erfolgen. Um zu überprüfen, welcher Anzeigentext am besten funktioniert, ist es ratsam, in den einzelnen Anzeigengruppen jeweils mehrere Texte zu erstellen. Variationen in den Überschriften und den URLs sind zielführend.

Google Analytics ist ein Online-Dienst, mithilfe dessen gemessen werden kann, wie die Webseitenbesucher auf die Seite gelangt sind und wie lange sie auf den einzelnen Unterseiten verweilen. Das Tool dient grundsätzlich dazu, den Erfolg der Webseite zu messen und die Webseiteninhalte sowie die Werbeanzeigen entsprechend anzupassen. Es ist kostenlos und stellt eine umfangreiche Controlling-Möglichkeit dar. Vorteil ist, dass sich das Analytics-Konto mit dem AdWords-Konto verbinden lässt. Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Werbeanzeigen können so leicht erkannt werden. Auch die Besucheranzahl sowie die Absprungrate lassen sich ermitteln. Das Tool liefert also ausreichend Potenzial für Optimierungsmaßnahmen.

Alle gesammelten Informationen durch das Tracking sind für die Marktforschung wichtig. Kunden können so besser charakterisiert und angesprochen werden.

5. Online-Marketing – Instrumente

SEO, SEA, Display Advertising, Affiliate Marketing, E-Mail-Marketing und Social Media zählen zu den Online-Marketing-Instrumenten. Mithilfe dieser Tools soll mehr Traffic auf der eigenen Webseite generiert werden, denn ohne Besucher nützt auch eine gute Webseite nichts!

SEO steht für Search Engine Optimization und bedeutet zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es bezeichnet die Maßnahmen, die das Ranking der eigenen Webseite in den Suchergebnissen verbessern. Texte können so optimiert werden, dass Suchmaschinen wie Google oder Bing diese als gute Informationsquelle erkennen und entsprechend auf der ersten Ergebnisseite platzieren. Google, der Marktführer unter den Suchmaschinen, berücksichtigt grundsätzlich Onpage- und Offpage-Faktoren bei der Entscheidung, ob eine Seite für den eingegebenen Suchbegriff relevant ist oder nicht. Generell gilt: Je besser das Keyword der Seite zum Suchbegriff des Users passt, desto höher ist das Ranking in den Suchmaschinen.

Durch die Beeinflussung der Ranking-Platzierungen möchten Unternehmen ihren Bekanntheitsgrad bzw. ihre Reichweite steigern. Auch mehr Interaktion soll ausgelöst, Transaktionen generiert und Kunden an das Unternehmen gebunden werden. Dass das eigene Unternehmen in den ersten Suchergebnissen erscheint, ist für Unternehmer von hohem Interesse. Denn für ausgespielte Anzeigen muss Geld gezahlt werden (Cost Per Click), für gute Rankings durch optimierte Texte nur die Lohnkosten.

Local SEO ist eine Unterkategorie des SEO und beschäftigt sich mit der Suchmaschinenoptimierung für lokale Suchergebnisse. Vor allem für stationäre Händler und Dienstleister ist das Local SEO bedeutsam. Diese müssen im Internet sofort auffindbar sein, um Neukunden zu gewinnen und folglich mehr Umsatz zu machen. Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer sind im Local SEO ausschlaggebend.

Google My Business ist ein Online-Dienst von Google und ermöglicht dem Unternehmen einen lokalen Brancheneintrag zu verfassen. Durch die Unternehmensprofile soll der Kunden bei der Suche in seiner Umgebung unterstützt werden.

Schritte im SEO-Prozess

  • Keyword-Recherche, um heraufzufinden wie die Kunden denken und was sie mit den Suchbegriffen in Verbindung bringen. SEO-Tools können bei der Keyword-Recherche helfen.
  • Konkurrenzanalyse. Ob eine Platzierung in den obersten Suchergebnissen möglich ist, hängt von der Stärke der Konkurrenz ab.
  • Optimierung der Onpage-Faktoren, da sie die Rangfolge in den Suchergebnissen beeinflussen. Onpage-Faktoren beziehen sich auf die eigene Webseitengestaltung und lassen sich somit leicht verändern. Zu den Faktoren zählen:
    • Aktualität der Domain
    • Fehlerfreie Programmierung
    • Keywords und verwandte Begriffe in den Meta-Tags
    • Keywords und verwandte Begriffe in den Title-Tags
    • Relevanter, einzigartiger ContentBeeinflussung der Offpage-Faktoren, was sich allerdings verglichen mit den Onpage-Faktoren schwieriger gestaltet.
  • Zu den Offpage-Faktoren gehören:
    • Verlinkungen von Webseiten der Kunden, Zulieferer und Partner (z.B. durch Linktausch)
    • Eintragung in Webkataloge und Verzeichnisse
    • Online-Pressemitteilungen versenden
    • Social Media
      • Verwendung verschiedener Social Media Kanäle
      • „Linkbait“ (Aufruf zur Verlinkung in Gewinnspielen)
  • Eigenes Webseitennetzwerk

SEO-Controlling wird benötigt, um die SEO-Maßnahmen zu bewerten und die Erreichung der Online-Marketing- und Kommunikationsziele zu unterstützen. Reichweiten-, Interaktions- und Transaktions-KPIs, geben Auskunft über die aktuelle Auffindbarkeit der Webseite.

Beispiele für SEO-bezogene Reichweiten-KPIs sind u.a.:

  • Anzahl der Rankings in den Top 10 der Google Suchergebnisse
  • Sichtbarkeit in Google, Bing und Yahoo
  • Suchvolumen der Rankings in den Top 10
  • Anzahl der Videoaufrufe

Für die Messung der Interaktion sind beispielsweise folgende KPIs nützlich:

  • Anzahl der Videoaufrufe auf der Landingpage
  • Anzahl der Wiedergaben eines Videos mit mehr als 20 Sekunden
  • Besuche der Webseite mit mehr als zwei Minuten Verweildauer

Transaktions-KPIs sind z.B.:

  • Anzahl der ausgelösten Buchungen
  • Generierter Umsatz und Anzahl der Anfragen im Verhältnis zum SEO-Budget

SEO nimmt starken Einfluss auf das Ranking in den Suchergebnissen und somit auch auf den Unternehmenserfolg.

SEA ist das Kürzel von Search Engine Advertising und steht für Suchmaschinenwerbung. SEO bildet zusammen mit SEA das Suchmaschinenmarketing (SEM). Die Suchmaschinenwerbung bezieht sich auf bezahlte Anzeigen, die hauptsächlich auf den Google-Ergebnisseiten angezeigt werden. Die Ausspielung der Anzeigen erfolgt anhand der Suchbegriffe und Eigenschaften der User. Kunden nutzen Google, um schnell und einfach Informationen zu erhalten. Deshalb klicken User oft nicht auf die zweite oder dritte Suchergebnisseite. Damit die Unternehmenswebseite trotzdem gefunden und auf der ersten Seite angezeigt wird, verwendet man das Suchmaschinenmarketing.

Um Anzeigen auszuspielen, registriert sich der Webseitenbetreiber in Werbe- und Anzeigennetzwerken. Diese Netzwerke legen die Preise für die Werbung fest und kümmern sich um die Gestaltung und Sichtbarkeit der Anzeigen. Genau wie auch bei dem SEO ist die Festlegung auf ein bestimmtes Keyword in dieser Werbeanzeige empfehlenswert. Auch eine passende Zielgruppenansprache soll erfolgen. Anzeigen werden daher nur bei der relevanten Zielgruppe dargestellt. Eine zielgruppenspezifische Ausspielung ist nur möglich, wenn die von Google gesammelten Nutzerdaten berücksichtig werden. Schlüsselwörter, die mit Anzeigen verknüpft werden, beeinflussen, bei welchen Suchbegriffen die Anzeige erscheint. Google veröffentlicht die Anzeigen entweder gut erkennbar oberhalb der organischen Suchergebnisse oder direkt daneben. Organische Suchergebnisse bezeichnen die Treffer, die nicht bezahlt sind.
Google AdWords ist ein Werbesystem von Google, mithilfe dessen kostenpflichtige Anzeigen geschaltet werden können. Google AdWords hat einen Marktanteil von 93 Prozent und ist somit das bekannteste Tool.

Display Advertising heißt übersetzt Bildschirm-Werbung und umfasst alle Arten von Onlinewerbung, bei der Videos, Animationen oder Grafiken eingebunden werden. SEO umfasst nur Textversion und lässt sich dadurch klar vom Display Advertising abgrenzen. Ziel des Display Advertising ist es, das Image des Unternehmens zu stärken.

Werbemittel des Display Advertising sind die Folgenden:

  • Banner
  • Sticky-Ads
  • Layer-Ads
  • Popups

Banner sind häufig Bilddateien mit einer bestimmten Größe. Diese ist abhängig von der Bannerart. Trotzdem existieren einheitliche und international anerkannte Größen für die verschiedenen Bannerarten. Die Grafik wird an der gewünschten Stelle auf einer Webseite eingefügt und das Bild mit der Zielseite verlinkt. Klickt der User nun auf das Foto, dann erfolgt eine automatische Weiterleitung auf die beworbene Webseite oder dem beworbenen Artikel. Bannerlink-Nummern und Codes helfen dabei die Besucheranzahl, die durch die Klicks generierte wurde, festzuhalten. Videoanzeigen bieten an dieser Stelle große Potenzial, weil sie meistens öfter angeklickt werden.

Sticky-Ads ist eine Art der Bannerwerbung, die dem User auf einer Webseite kontinuierlich angezeigt wird. Egal, ob er hoch- oder runterscrollt. Die Werbeanzeige „klebt“ quasi immer an der oberen Seitenkante fest. Durch die Penetration kann sich der User jedoch schnell gestört fühlen, sodass zukünftig Ad-Blocker verwendet werden.

Layer-Ads stellen eine weitere Werbeform des Display Advertising dar. Anzeigen schieben sich nach einer vorher definierten Zeitspanne oder gleich beim Laden über die eigentliche Seite und müssen durch einen Klick wieder geschlossen werden, um den eigentlichen Inhalt der Seite freizugeben. Teilweise wird die Anzeige auch über dem Schließen-Kreuz ausgespielt, was den User natürlich stört. Werbende Unternehmen müssen bei dieser Form aufpassen, dass sie nicht negativ auffallen.

Popups sind neue Internetfenster, die sich bei einer vorher festgelegten Aktion (z.B. beim Betreten der Startseite) selbstständig öffnen. Da diese Werbeform anfangs sehr oft verwendet wurde, haben heutzutage viele Personen einen Popup-Blocker.

Bannerblindheit stellt eine Herausforderung für werbende Unternehmen dar. Das heißt, dass häufig User die Anzeigen nicht mehr wahrnehmen, sondern diese unterbewusst ausblenden. Die Platzierung der Anzeigen wird deshalb oft verändert. Zu beachten ist auch, dass die Werbung auch im mobilen Bereich optimiert ausgespielt wird.

Die Abrechnung im Display Advertising erfolgt entweder nach Cost-per-Click-Verfahren (CPC) oder nach Tausender-Kontakt-Preis (TKP).

Affiliate Marketing bedeutet, mit Partnern zu kooperieren, die die eigene Dienstleistung bewerben oder verkaufen und dafür eine Provision erhalten. Der Affiliate (Partner) erhält von dem Anbieter (Merchant) Werbemittel, welche mit Codes markiert sind. Der Affiliate bindet eines oder mehrere Werbemittel auf seiner Webseite, in seine E-Mails etc. ein. Auch die Affiliates werden mit Codes gekennzeichnet. Diese Codes bewirken, dass jeder Besucher der Merchant-Seite eindeutig identifizierbar ist und dem Affiliate zugeordnet werden kann. Gelangt ein Besucher nun über die Affiliate-Seite auf die beworbene Webseite und der Besucher kauft ein Produkt oder schickt eine Kontaktanfrage, dann erhält der Affiliate eine Provision. Die Höhe dieser wird vorher festgelegt.

Affiliate-Netzwerke sind häufig zwischen dem Merchant und dem Affiliate geschaltet. Merchants stellen auf diesen Netzwerken ihre Produkte dar und können anschließend von potenziellen Affiliates beworben werden. Beispiele für ein Affiliate-Netzwerk sind affilinet, SuperClix, AmazonPartnerNet, zanox und TradeDoubler. Eine eigene Affiliate Software oder eine lizensierte Affiliate Software sind jedoch auch verwendbar.

Drei Möglichkeiten existieren, um Affiliate Marketing zu betreiben:

  1. Strategische Vertriebskooperationen können Unternehmen eingehen, d.h. dass sie auf Basis bilateraler Vereinbarungen zusammenarbeiten.
  2. Bei einem offenen Affiliate-Programm kooperiert der Händler mit bestehenden Affiliate-Netzen. Vorteile sind die hohe Reichweite, dass neue Affiliates relativ einfach gewonnen werden können und dass nur ein geringer technischer Aufwand betrieben werden muss.
  3. Ein eigenes Affiliate-Programm entwickeln und nutzen, bietet vorrangig für große Unternehmen Vorteile. Die Akquise von neuen Affiliates gestaltet sich doch recht schwierig. Allerdings fallen keine Gebühren an, die Flexibilität ist höher, direkte Backlinks sind möglich und verbessern somit das SEO.

Abgerechnet wird das Affiliate Marketing über vier Varianten:

  • Pay per View: Bezahlung pro 1000 Sichtkontakten/Einblendungen.
  • Pay per Click: Vergütet wird jeder Klick (z.B. bei Google AdSense).
  • Pay per Lead: Jede Kontaktgenerierung wird vergütet (häufig bei erklärungsbedürftigen Produkten).
  • Pay per Sale: Vergütung bei jedem Verkauf (z.B. Amazon).

Affiliate Marketing ist eine sehr populäre Online-Marketing-Maßnahme, bietet eine große Auswahl an Partnerprogrammen und hat hohes Optimierungspotenzial. Zielgenaue Kundenansprache ist ebenfalls möglich.

E-Mail-Marketing zählt zum Direktmarketing auf elektronischem Weg und ist eine Komponente des Online-Marketing-Mix. E-Mails bzw. Newsletter werden vorrangig dafür verwendet, mit Interessensgruppen des Unternehmens in Kontakt zu treten.

Im E-Mail-Marketing kann zwischen Primärzielen und sonstigen Zielen differenziert werden. Ziele im E-Mail-Marketing sind die Folgenden:

Primärziele

  • Kundenbindung
  • Steigerung der Abverkäufe
  • Cross-/Upselling
  • Informationsgewinnung
  • Brand Recognition (durch häufigen Kontakt mit der Marke)

Sonstige Ziele

  • Recruiting
  • Lead Nurturing (Nachfassen und Ausbauen der Kontakte)
  • Information
  • Event-Marketing
  • Vertriebsunterstützung (After Sales)

Zudem existieren unterschiedliche Formen des E-Mail-Marketings, wie beispielsweise Trigger-Mails, Transaktionsmails, After-Sales-Mails, Newsletter oder Standalone-Mailings.

Aufgebaut werden sollte eine Seite nach verschiedenen Kriterien. Der Absender sollte beispielsweise eindeutig erkennbar sein und die Firma angegeben werden. 33% der User entscheiden anhand der Betreffzeile der Mail, ob sie diese öffnen. Die richtige Gestaltung bei der Betreffzeile ist somit ausschlaggebend. Text in der Betreffzeile sollte man eher sachlich als werblich sowie kurz formulieren. In der Kopfzeile sollte darüber hinaus ein Logo platziert und der Nutzen sofort genannt werden. Allgemeine Anschreiben sollten nur wenige Sätze umfassen und eventuell ein Foto des Absenders beigefügt werden. In dem Newsletter selbst verlinkt man das Inhaltsverzeichnis mit den Überschriften. Der eigentliche Inhalt besteht aus kurzen Teasertexten mit weiterführenden Links auf die Unternehmenswebseite. Nach dem Inhalt folgen abschließende Worte, das Impressum, rechtliche Hinweise und ein Link zur An- oder Abmeldung vom Newsletter.

Achten Sie bei dem Versand von Newslettern und der Adressengenerierung unbedingt darauf, dass Kundendaten rechtlich korrekt gesammelt werden. Kunden müssen mit der Newsletteranmeldung einverstanden sein und dieser aktiv zustimmen. Double-Opt-in stellt die optimale Absicherung für den Versender dar und ist daher auch die empfehlenswerteste Variante. Im Ernstfall wird vor Gericht ein Nachweis dieser Anmeldung benötigt.

Tools wie SendinBlue können bei dem Newsletterversand helfen. Geachtet werden muss zudem auf Spamfilter. Diese lassen sich jedoch mit der richtigen Technik umgehen. Eine Erfolgskontrolle ist z.B. durch die Zustellrate, die Bounce-Rate, die Öffnungsrate, die Klickrate etc. duchführbar.

Grundsätzlich bietet das E-Mail-Marketing einige Vorteile:

  • E-Mails sind kostengünstig, effizient, schnell und flexibel
  • Hohe Skalierbarkeit bei minimalem Grenzaufwand
  • Hohe Lese- und Rücklauf-Quoten
  • Einfache Personalisierung, gute Interaktionsmöglichkeiten, Multimedia
  • Beitrag zum Unternehmenskapital durch Aufbau eigener Assets
  • Direkte und ausgeprägte Messbarkeit, gute Testmöglichkeiten

Neben den Vorteilen gibt es auch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen:

  • Strenge rechtliche Rahmenbedingungen
  • Überforderung der Empfänger durch stetig steigende Mailflut
  • Spamfilter/ Zustellbarkeit
  • Technische Hürden

Richtig dosiert und ansprechend gestaltet entfalten Newsletter ein großes Potenzial im Marketing!

Social Media wird ein immer mächtigerer Einflussfaktor auf die Unternehmenskommunikation. Unternehmen können deutlich mehr Umsatz erzielen, wenn sie Social Media mit in ihre Unternehmenskultur einbeziehen. Allerdings muss auch auf negatives Feedback professionell reagiert werden, was einen bestimmten Umgang voraussetzt. Doch was ist überhaupt Social Media? Social Media umfasst wesentlich mehr als nur Facebook. Auch Blogs, Microblogs, Foren o.ä. zählen dazu. Generell bezeichnet Social Media alle Medien, mithilfe derer sich die User miteinander in Verbindung setzen und Inhalte austauschen können.

Social Media Strategie – Laut Studie vom DIM aus dem Jahr 2016, verfügen darüber nur 21% befragten Unternehmen. Im Social Media gibt es somit noch deutlich mehr Potenzial auszuschöpfen, als in anderen Medien. Eine konsistente Strategie hilft dabei Aktionen zielführend auszurichten. Bei der Erarbeitung einer Social Media Strategie kann ein POST-Framework Abhilfe schaffen.

Ziel der Social Media Nutzung ist es letztendlich den Abverkauf des Unternehmens zu steigern. Neben diesem Hauptziel gilt es noch weitere Ziele zu erreichen.

Weitere wichtige Social Media Ziele sind:

  • Kundenbindung
  • Imagebildung und Markenkommunikation
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Personalmarketing
  • Produktentwicklung

Instrumente im Social Media Marketing sind Facebook Marketing, Blogs, Microblogs (z.B. Twitter), aber auch Videoplattformen (z.B. Youtube). Postings oder Videos in den sozialen Medien müssen kontinuierlich beobachtet und ausgewertet werden. Denn nur so ist eine effiziente Social Media Nutzung möglich und trägt zur Zielerreichung bei. Social Media Monitoring bezeichnet die Beobachtung der Social Media Aktivitäten. Über das Monitoring hinaus sind auch Kennzahlen zur Erfolgsmessung relevant.

Kennzahlen, die auf jeden Fall erhoben werden sollten sind:

  • Anzahl der Fans bei Facebook
  • Anzahl der Follower bei Twitter
  • Anzahl der Mitglieder in der XING-Gruppe
  • Anzahl der Besucher auf meinem Blog
  • Anzahl der Aufrufe bei YouTube

Auf Basis dieser Kennzahlen wird die Interaktion gemessen. Überträgt man die Werte auf die Zielverfolgung, wird sichtbar, ob die Ziele durch die richtige Strategie erreichbar sind. Social Media beeinflusst somit den Unternehmenserfolg.

6. Online-Marketing – Ihre Weiterbildungsmöglichkeiten

Diese kurze Übersicht kann natürlich nur Details zum Online-Marketing anreißen. Sie möchten Sie ganzheitliche weiterbilden und qualifizieren lassen? Das DIM bietet Ihnen hierzu verschiedene Weiterbildungsangebote:

  • Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM)
  • Seminar "Online Marketing"
  • Fernstudium Online Marketing (B.A.)

 

Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM)

Online Marketing Manager (DIM) Broschüre Geben Sie Ihrer Karriere einen richtigen Pusch. Unser Lehrgang zum Online Marketing Manager (DIM) vermittelt Ihnen in 23 Online-Modulen und drei Lehrbriefen inklusive Checklisten alles, was Sie als Marketing Manager im Berufsalltag brauchen. Der Einstieg in den Zertifikatslehrgang ist jederzeit möglich.

 

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Staatlich geprüfter und zugelassener Lehrgang von der ZFU
  • 100% Online: Berufsbegleitend sowie zeit - und ortsunabhängige lernen
  • Umfangreiche Lernmaterialien
  • Unbegrenzter Zugriff auf den DIM Online-Campus

Starten Sie jetzt!

Seminar Online-Marketing

Das Praxisseminar Online-Marketing macht Sie in nur 2 Tagen fit für den Alltag. Sie erhalten einen modernen und aktuellen Überblick zu den wichtigsten Instrumenten des Online-Marketing und Sie können so Ihre Online-Marketing-Aktivitäten sofort optimieren.  

Natürlich führen wir das Seminar auch online oder  bei Ihnen als individuelle Inhouse-Schulung durch! Rufen Sie uns einfach an: Tel. (0221) 99 555 100

Online Marketing studieren

Ein Online Marketing Studium bietet eine weitere Möglichkeit sich gezielt und umfassend fundierte Online-Marketing Kompetenzen anzueignen. Dies ist besonders für diejenigen interessant, die eine grundlegende Erstqualifizierung mit einem akademischen Abschluss anstreben.

Ein Online Marketing Studium hat das Ziel Professionals und Experten auf dem Gebiet des digitalen Marketings auszubilden. Hierzu gehört insbesondere die Befähigung digitale Marketingkonzepte zu entwickeln und umzusetzen und diese im betriebswirtschaftlichen Kontext einzuordnen.  Die vermittelten Inhalte des Studiums fokussieren sich im Kern auf die Fülle an digitalen Möglichkeiten und Maßnahmen des Online Marketing. Hinzu kommen betriebswirtschaftliche und rechtwissenschaftliche Themenbereiche sowie Kompetenzen aus dem Management Bereich. Die Studierenden beschäftigen sich unter anderem mit der Konzeption und Planung von digitalen Kommunikationsstrategien, Website-Erstellungen oder der Umsetzung von Social Media Kampagnen.

Das Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse in den Kompetenzfeldern Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung, Social Media Marketing, Content Marketing und darüber hinaus ein methodisches Verständnis von betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und Prozessen. Der Studiengang ist dabei trotz seiner Spezialisierung breitgefächert und ermöglicht Absolventinnen eine vielfältige und branchenunabhängige Karrierechancen.

Die meisten größeren Hochschulen bieten heutzutage die Option, Online Marketing zu studieren. Neben einem klassischen Präsenzstudium in Vollzeit, bieten auch immer mehr staatliche und private Hochschulen ein Fernstudium an. Dieses Angebot richtet sich vor allem an zeitlich stark eingebunden Berufstätige, die nebenberuflich sowie zeitlich- und ortunabhängig studieren möchten.

Mit voranschreitender Digitalisierung etablieren sich mehr und mehr reine Online-Fernstudienmodelle. So verfügen die meisten Anbieter über einen sogenannten Online-Campus, eine Lernplattform, worüber die gesamte Organisation des Studiums abläuft. Auf dem Online-Campus werden alle schriftlichen Lernmaterialien in digitaler Form sowie zusätzliche Lernhilfe in Form von Podcasts, Webinare u.ä. zur Verfügung gestellt. Außerdem haben Studierende die Möglichkeit mit Dozenten und Tutoren in Kontakt zu treten.

Fernstudium Online Marketing (B.A.)

Rein digitale Fernstudienmodelle bietet z.B. die SRH Fernhochschule - The Mobile University an, darunter auch den Studiengang Online Marketing (B.A.), der aus einer Bildungskooperation mit dem Deutschen Institut für Marketing entstanden ist. Das Fernstudium Online Marketing (B.A.) ist ein reines Online-Studium und richtet sich insbesondere an Berufstätige, die einen berufsqualifizierenden Studienabschluss im Online Marketing anstreben. In nur sechs Fachsemestern vermittelt der Studiengang grundsätzliche Theorien, Methoden und Instrumente des Online Marketing sowie nötige Grundlagen zu betriebswirtschaftlichen Ansätzen. Neben fachlichen Kompetenzen fördert er zudem soziale und managementorientierte Kompetenzen und Fertigkeiten. Kurz um: das Fernstudium Online Marketing (B.A.) bereitet Studierenden systematisch darauf vor, Schlüsselpositionen im Bereich Online Marketing zu besetzen und befähigt Sie Weiterentwicklungen im Bereich des digitalen Marketings in Unternehmen anzustoßen und voranzutreiben.  Als akademisch ausgebildete ExpertInnen auf dem Gebiet

Mit diesem Fernstudium werden Sie zum Online-Marketing Experten. Informieren Sie sich jetzt und fordern Sie Ihr persönliches Infomaterial an: Hier weitere Informationen anfordern.

Praxisbuch Online Marketing

Unser Praxisbuch "Online-Marketing" fasst die wesentlichen Elemente des Online-Marketing zusammen und bietet kompakte und kompetente Hilfestellungen für Ihre Aktivitäten im Online-Marketing. Hier gibt es weitere Informationen.

Praxisbuch Online Marketing für Bildungsanbieter

In unserem Praxisbuch "Online-Marketing für Bildungsanbieter" erhalten Bildungsanbieter einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Themen im Bereich Online-Marketing. Hier gibt es weitere Informationen.

7. Online-Marketing Agentur

Sie suchen eine zuverlässige und professionelle Online-Marketing Agentur, die Sie bei der strategischen Planung und Umsetzung Ihrer Online-Marketing-Aktivitäten unterstützt? Unser Schwesterunternehmen milaTEC bringt Sie in den digitalen Kanälen nach vorne. Ob Website-Entwicklung, Content-Marketing, SEO, SEA oder Social Media Marketing - milaTEC liefert Ihrem Unternehmen mehr Sichtbarkeit, mehr Besucher und damit mehr relevante Kunden für Ihre Website. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

onlinemarketing agentur

Frau Katharina Silberbach

silberbach@milatec.de

Tel. 0221-9955510-50

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Online Marketing Seminare

Finden Sie das passende Seminar für Ihre Weiterbildung im Online Marketing. Wir bieten eine  vielzahl an  Seminaren im Bereich Online Marketing. Bilden Sie sich z.B. weiter in unserem 2-tages Seminar Online-Marketing oder zu den Spezialthemen Content Marketing SEO, SEA oder E-Mail Marketing.

Natürlich führen wir das Seminar auch bei Ihnen durch! Rufen Sie uns einfach an: Tel. 0800 555 15.

E-Mail-Marketing

E-Mail Marketing ist auch heute noch omnipräsent. Regelmäßig landen E-Mails in den Posteingängen von Kunden, die Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten möchten und zuvor den Newsletter eines Unternehmens abonniert haben. Insbesondere über Smartphones wird man heutzutage als Kunde schnell über neue Angebote oder Rabattaktionen informiert. Neben den firmeneigenen Webseiten gehören E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen. Durch den Versand von elektronischen Nachrichten können Kunden und Interessenten schnell, regelmäßig und kostengünstig erreicht werden.

Welche Herangehensweisen können beim E-Mail-Marketing unterschieden werden? Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten und welche Erfolgsfaktoren machen ein gewinnbringendes E-Mail-Marketing aus? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag rundum das Thema E-Mail-Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. E-Mail-Marketing Definition
  2. E-Mail-Marketing - Seminar
  3. E-Mail-Marketing - Vorgehensweisen
  4. Impulse für Ihr E-Mail-Marketing
  5. E-Mail-Marketing - Inhalte
  6. E-Mail-Marketing - Empfänger
  7. E-Mail-Marketing - Versand
  8. E-Mail-Marketing - Design
  9. E-Mailing vs. Newsletter
  10. E-Mail-Marketing Controlling
  11. Aktuelle E-Mail Marketing-Studien
  12. E-Mail-Marketing - Rechtliche Aspekte
  13. E-Mail-Marketing - Erfolgsfaktoren
  14. E-Mail-Marketing - Vorteile
  15. Fazit
  16. 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können

E-Mail-Marketing – Definition

Das E-Mail-Markting nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Marketing ein und ist dabei Teil eines größeren Komplex von Marketing-Maßnahmen, die unter dem Begriff Online-Marketing zusammengefasst werden können. Innerhalb des Online-Marketing kann das E-Mail-Marketing dabei dem Direktmarketing zugeordnet werden.

E-Mail-Marketing ist eine Ausprägung des Direktmarketings auf elektronischem Weg. Als eine Komponente im Online-Marketing-Mix wird E-Mail-Marketing eingesetzt, um in Kontakt mit Interessensgruppen eines Unternehmens zu treten. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter.

Synonym finden auch die Begriffe Web-Marketing oder Internet-Marketing Verwendung. Mithilfe von Mails kann der direkte Dialog mit den Kunden oder neuen Interessenten hergestellt werden. Als eine Säule des Online-Marketing-Mix können Unternehmen mittels E-Mail-Marketing die eigene Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden generieren und bereits bestehende Kunden an das eigene Unternehmen binden.

E-Mail-Marketing – Seminar

Im E-Mail-Marketing gibt es ständig Veränderungen und neue Trends. Um Ihnen einen strukturierten und fundierten Überblick zu geben, bietet das Deutsche Institut für Marketing ein 1-tägiges Kompakt-Seminar und Coaching zum E-Mail-Marketing an.

In unserem E-Mail Marketing Seminar erhalten Sie qualifizierten Input von einem Trainer, der schon seit Jahren E-Mail Marketing professionell betreibt. Die Inhalte bieten Ihnen

  • E-Mail Marketing Basics
  • Die wichtigsten Rechtsvorschriften
  • E-Mail Verteiler aufbauen und pflegen
  • Gestaltung von professionellen E-Mail-Newslettern
  • Professioneller Versand mit E-Mail Marketing Lösungen
  • Conversion-Optimierung im E-Mail Marketing
  • Auswertung von E-Mail Kampagnen

Kurz, kompakt und schnell? Unsere e-Learning Kits helfen dabei weiter. Auch zum Thema E-Mail Marketing haben wir ein E-Learning Kit erstellt. Schauen Sie sich hier weitere Informationen an.  >> Infos zum E-Learning Kit E-MAIL Marketing <<

E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen

Unternehmen, die ihre Nachrichten an einzelne Personen richten, betreiben eine so genannte one-to-one-Kommunikation. In der one-to-one-Kommunikation stehen folglich die einzelnen Kundenbeziehungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mittels einer one-to-one-Kommunikation können Kunden mit relativ geringem Aufwand individuell angesprochen und die angebotenen Produkte auf sie abgestimmt werden. Werden E-Mails an beliebig viele Personen gerichtet, so spricht man von einer one-to-many-Kommunikation. Als Konsequenz ist bei der one-to-many-Kommunikation eine persönliche Ausrichtung des Inhalts an den Kunden nicht möglich. Somit können für die Kunden keine individuellen Angebote erstellt werden. Der Versand einer großen Anzahl an elektronischen Nachrichten kann nur mit entsprechenden Tools umgesetzt werden.

Impulse für Ihr E-Mail-Marketing

Der CRM Anbieter Salesforce hat einige Fakten zum E-Mail Marketing zusammengestellt. Hier ein paar Leitfragen für Ihre E-Mail-Marketing Strategie:

  1. Die Betreffzeile ist wichtig und kann die Öffnugnsrate positiv beeinflussen.
  2. Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt bei 50% der erhaltenen E-Mails.
  3. Eine kurze Betreffzeile und vor allem personalisierte Betreffzeilen erhöhen die Öffnungsrate deutlich
  4. Montags haben E-Mails die höchste Öffnungsrate.
  5. Animierte GIFs aktivieren stärker, aber werden nur selten eingesetzt.
  6. Leads, die durch E-Mail-Marketing generiert werden, scheinen insbeonsdere im B2B-Marketing qualitativer zu sein.
  7. Immer mehr Newsletterempfänger lesen Newsletter auf einem Mobilgerät.
  8. Die Budgets im E-Mail-Marketing steigen an.
  9. Grundlegende Vorraussetzung für modernes E-Mail-Marketing ist ein funktionales und gepflegtes CRM-System.

E-Mail-Marketing - Inhalte

Folgende sieben Kriterien sind für die Inhalt-Erstellung wichtig:

  1. Relevanz für die Empfänger deutlich machen: Konzentrieren Sie sich auf ein spezielles Thema und legen Sie dieses deutlich dar.
  2. Above-the-Fold-Space nutzen: Positionieren Sie die wichtigsten Bausteine direkt nach oben, sodass sie direkt auffallen.
  3. Passende Handlungsaufforderungen einfügen: Machen Sie dem Leser deutlich, was er tun soll und was er für sein Handeln bekommt.
  4. Bilder mit Datei-Namen versehen: Kennzeichnen Sie die Bilder mit einem entsprechenden Datei-Namen, damit der Leser den Inhalt des Bildes versteht, sollte das Bild nicht geladen werden.
  5. Spam-Begriffe vermeiden: Benutzen Sie keine Begriffe, die mit Geld oder Gewinn zutun haben, damit Ihr Newsletter auch im richtigen Posteingang landet und nicht als Spam gewertet wird.
  6. Social Media-Shares ermöglichen: Fügen Sie eine Funktion zum Teilen ein, damit der Leser die Möglichkeit hat, den Newsletter zu publizieren.
  7. Personalisiert schreiben: Der Empfänger fühlt sich sofort angesprochen, wenn er seinen Namen liest. Fügen sie daher in der Anrede den Namen des Empfängers ein.

 

>>> Hier finden Sie alle Infos zu unserem Seminar E-Mail Marketing!

E-Mail-Marketing - Empfänger

Bei der Auswahl der Empfänger sind zwei relevant Aspekte zu beachten:

  1. Empfängerliste muss aktuell sein: Aktualisieren Sie regelmäßig die Empfängerliste, damit alle Daten und Änderungen dokumentiert sind und Sie abgemeldete Mitglieder nicht mehr kontaktieren.
  2. Empfänger nach Merkmalen gliedern: Bilden Sie verschiedene Empfängerlisten, damit der Newsletter mit passendem Inhalt an die richtige Zielgruppe versendet wird.

E-Mail-Marketing - Versand

Ein fehlerfreier Versand sollte fünf Aspekte beinhalten:

  1. Angemessener Betreff: Der Betreff sollte interessant sein und nicht mehr als 40-60 Zeichen betragen.
  2. Pre-Header nutzen: Wenn Sie Informationen unterbringen möchten, die nicht in die Betreff-Zeile passen, fügen Sie diese dem Pre-Header hinzu.
  3. Absender festlegen: Die Adresse und Namen des Absenders sollten korrekt und vertrauenswürdig sein.
  4. Newsletter vor dem Versand testen: Bevor Sie den Newsletter versenden, sollten Sie jede Funktion, die der Newsletter beinhaltet, prüfen.
  5. Versandzeitpunkt bestimmen: Versenden Sie Ihre Mail mit Berücksichtigung des Empfängers zu einem passenden Zeitpunkt.

E-Mail-Marketing - Design

Es gibt sieben Kriterien, die Sie bei der Gestaltung des Designs beachten sollten:

  1. Vorlage im Responsive Desgin verwenden: Indem Sie die Vorlage im Responsive Design erstellen, stellen Sie sicher, dass die E-Mail auf allen Endgeräten optimal dargstellt ist und zum Beispiel auch auf Mobilgeräten und Tabletts fehlerfrei angezigt wird.
  2. Breite festlegen: Berücksichtigen Sie, dass eineige E-Mail-Programme die Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px. anzeigen.
  3. Corporate Design einalten: Benutzen Sie kein neues Design, sondern richten Sie dieses an Ihrer Corporate Identity aus. So stellen Sie sicher, dass die Kunden Sie wieder erkennen.
  4. Richtigen Zeichensatz verwenden: Achten Sie auf die Darstellung der Sonderzeichen in der HTML-Version.
  5. Whitespace benutzen: Mit der Verwendung von Farbflächen, lenken Sie den Blick Ihrer Leser auf das Wesentliche.
  6. Webversion verlinken: Jedes E-Mail-Programm hat eine andere Darstellungsweise. Die Webseite hingegen wird immer universell dargestellt, daher sollte Ihre Webseit in dem Newsletter vorkommen.
  7. Textversion anbieten: Damit Sie sicher gehen können, dass alle Empfänger Ihren Newsletter optimiert erhalten, können Sie Textversionen anbieten.

E-Mailing vs. Newsletter

Unternehmen, die mit ihren Kunden in Kontakt stehen und eine moderne Kundenpflege betreiben möchten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei sind im Rahmen eines erfolgsorientierten E-Mail-Marketing verschiedene Herangehensweisen denkbar. Somit kann eine Unterscheidung zwischen dem Einsatz von E-Mails und dem klassischen Newsletter vorgenommen werden. E-Mailing bezeichnet dabei den unregelmäßigen Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Kunden und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn im Rahmen eines Produktlaunch die Aufmerksamkeit der Kunden gefragt ist.

Im Gegensatz zum E-Mailing erfolgt der Versand von Newslettern in regelmäßigen Abständen. Newsletter können dabei als elektronische Rundschreiben charakterisiert werden, die Informationen und Mitteilungen beinhalten und via Internet an die Adressaten versandt werden. Mithilfe von Newslettern haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Überblick über für sie relevante, aktuelle Geschehnisse oder bevorstehende Events zu verschaffen. Innerhalb einer Mailing-Kampagne werden die Kunden in der Regel zu konkreten Handlungen aufgefordert. Mithilfe von Call-to-Action Elementen können die Kunden beispielsweise mit dem Einsatz von Hyperlinks auf die firmeneigene Landing-Page weitergeleitet werden. Call-to-Action wird deshalb eingesetzt, weil der Kunde nach der Wahrnehmung einer Werbebotschaft somit die Möglichkeit hat, das umworbene Produkt zu kaufen oder sich in einer anderen Form mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 

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E-Mail-Marketing Controlling

E-Mail-Marketing gebietet, wie jede andere Form des Marketing, auch die Notwendigkeit des Controlling. Wahllos E-Mails zu verschicken in der Hoffnung auf eine gute Performance wird selten zum Erfolg führen. In Bezug auf das E-Mail-Marketing haben sich einige Kennzahlen (KPI's - Key Performace Indikatoren) eingebürgert. Diese Kennzahlen sind aus unserer Sicht am wichtigsten:

  • Responserate: Der Begriff der Responserate ist auch aus anderen Gebieten des Direktmarketing bekannt. Es handelt sich hierbei um die Quote der Antworten, Bestellungen, Kontaktaufnahmen usw. auf ein spezielles Mailing. Vor der Erstellung des Mailings muss daher geklärt werden, was als Response gewünscht wird.
  • Öffnungsrate: E-Mail-spezifisch ist dagegen die Öffnungsrate. Gelangt eine E-Mail in den Posteingang, sieht der Empfänger meist nur den Betreff und den Absender. Hier entscheidet er, ob er die E-Mail öffnet oder zumindest überfliegt. Die Öffnungsrate ist demnach das Verhältnis zwischen versendeten und geöffneten Nachrichten. Unterschieden wird zwischen der Brutto-Öffnungsrate, die sich auf das Verhältnis zwischen abgesendeten und geöffneten Mails bezieht und der Netto-Öffnungsrate, die nur die tatsächlich angekommenen Nachrichten in die Messung einbezieht. Die Messung der geöffneten E-Mail erfolgt dabei meist über die in der E-Mail integrierten Bilder. Wenn die E-Mail geöffnet wird, werden die Bilder heruntergeladen und im E-Mail-Controlling-Tool erfasst. So kann die Häufigkeit der heruntergeladenen Pixel gemessen werden. Öffnet ein Empfänger die E-Mail mehrmals, fließt dies in die Mehrfachöffnungsrate ein.
  • Klickrate: Befinden sich in der E-Mail weiterführende Links, muss die Rate der Klicks auf diese Links gemessen werden. Auch hier ist zwischen Brutto-Klickrate und Mehrfach-Klickrate zu unterscheiden. Befinden sich in der E-Mail mehrere Links und klickt ein Empfänger mehr als einen davon an, fließt das in die Mehrfach-Klickrate ein.
  • Bouncerate: In jedem Datenbestand befinden sich mehr oder weniger viele „tote“ E-Mail-Adressen, also Adressen, die nicht mehr existieren oder die nicht mehr abgerufen werden. Existiert eine Adresse nicht mehr, sendet der Server eine Fehlermeldung an den Absender. Gute E-Mail-Programme erkennen diese toten Adressen und löschen sie automatisch aus dem Verteiler. Dadurch wird der Datenbestand zwar optisch kleiner, dafür steigen aber die Qualität und die Klickraten. Es ist auch zu beachten, dass manche Provider bei Mailings mit vielen Fehlermeldungen misstrauisch werden und diese als Spam blockieren. Ein vernünftiges Bounce-Management zahlt sich daher für das Unternehmen aus.

Professionelle Mailing-Programme messen die wichtigsten Kennzahlen automatisch. Auch Google Analytics bietet die Option, Links auf Webseiten oder in E-Mails nachzuverfolgen.

Immer wieder wird im E-Mail Marketing nach sogenannten KPI´s gefragt. Key Performance Indikatoren (KPIs) werden in verschiedenen Studien ausgewiesen und regelmäßig diskutiert.
Die wichtigsten KPI´s im E-Mail Marketing sind immer noch die Öffnungsrate und die Klickrate. Diese beiden Kennzahlen werden von vielen Online-Marketing Managern genutzt, um die Effizienz der eigenen E-Mail Marketing Kampagnen zu messen. Weitere KPI´s sind die Zustellrate, Conversion Rate, Abmelderate, Bouncerate und die Click-Through-Rate. Die wichtigsten Kennzahlen haben wir zuvor schon vorgestellt. Wenn man die KPI´s eines E-Mail Newsletters einmal richtig systematisiert, dann lassen sich drei Klassen von KPI´s unterscheiden:

Reichweiten-KPI:

Die Reichweite eines E-Mail Newsletters gibt prinzipiell einen Hinweis darüber, wie viele Kontakte mit der angesprochenen Zielgruppe (Empfänger) erreicht wurden. Dies ist grundsätzlich eine eher quantitative Größe, die noch keine Aussage über die wirkliche Auseinandersetzung mit den Inhalten zulässt. Doch wenn ich nur eine kleine Reichweite habe, dann kann ich auch keine großartigen Transaktion erwarten. Typische KPI´s sind hier:

  • Anzahl Newsletterempfänger / Abonnenten (Zustellrate)
  • Anzahl An- und Abmeldungen (An- und Abmelderate)
  • Bouncerate (Anzahl fehlgeschlagener Zustellungen)
  • Als relativer KPI: Kosten pro Empfänger

Interaktion-KPI:

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierten und damit hochwertigeren Auseinandersetzung mit den Inhalten des E-Mail Newsletters. Interaktionen sind das Ergebnis der Kommunikationsmaßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit der E-Mail auseinandergesetzt hat. Hier sind interessant:

  • Öffnungsrate
  • Click-Through-Rate der Inhalte
  • Als relativer Interaktions-KPI: Kosten pro gelesenem Newsletter

Transaktion-KPI:

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen die finale Wirkung des E-Mail Newlsetters zu identifizieren und zu messen.

  • Conversions (Anzahl Käufe, Anfragen, Anmeldungen etc.)
  • Als relative Kennzahl: Kosten pro Conversion

Es empfiehlt sich das Controlling möglichst einfach zu gestalten und damit auf jeder Ebene (Reichweite, Interaktion, Transaktion) nur eine Kennzahl zu erheben und den Prozess danach zu managen.

Aktuelle E-Mail-Marketing Studien

E-Mail Marketing wird seit Jahren durch unterschiedliche Studienbetreiber im Fokus gehalten. Damit stehen immer wieder aktualisierte Daten und Prognosen zur Verfügung. Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Studien:

Studie E-Mail Marketing Benchmarks 2021

Immer mehr Unternehmen nutzen das Potenzial von E-Mail Marketing zu dessen Marketingzwecken. Dies bestätigt auch die neueste Studie „E-Mail Marketing Benchmarks 2021“ des Deutschen Dialogmarketing Verbands (DDV) in Zusammenarbeit mit der Absolit Dr. Schwarz Consulting, in der die 5000 wichtigsten Unternehmen in der DACH-Region untersucht wurden.

Das Ergebnis: E-Mail Marketing wird von 98 % der untersuchten Unternehmen genutzt. Weitere 91 % setzen einen Newsletter ein und 71 % erreichen Ihre Kunden über einen professionellen E-Mail Service Provider. Insbesondere zur aktiven Leadgenerierung und Gewinnung neuer Interessenten wird das Marketinginstrument eingesetzt.

Studie E-Mail für Dich - Insights zur privaten Kommunikation im DACH-Raum

Ein Studie von IUM unter jeweils 1.000 Befragten aus D,A,CH hat Insights zur digitalen Kommunikation im Jahr 2017 geliefert.

E-Mail sind immer noch der digitale Kommunikationsweg, auf den die Kunden am wenigsten verzichten können. Deutsche Konsumenten gehen zwar mit dem Kanal kritischer um als Kunden aus der Schweiz oder Österreich, aber trotzdem werden e-Mail sehr häufig gelesen und weiter geleitet. Was die e-Mail als Marketinginstrument wiederum sehr interessant macht.

Studie „Digitale Trends 2017“ von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben 14.000 Marketingverantwortliche zu den Digitalen Trends 2017 befragt. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Marketing-Budgets für dieses Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar 47 Prozent der Befragten ihr Budget im E-Mail-Marketing verringern wollen, 46 Prozent hingegen planen das Budget in diesem Bereich zu erhöhen. Ein klarer Trend für oder gegen das E-Mail-Marketing zeichnet sich demnach nicht ab. Alle Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen.

Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post 2016

Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post weist einige interessante Fakten zum eMail- Marketing aus:

E-Mail-Marketing bleibt das beliebteste Instrument unter den Onlinemedien und knackt dank der zahlreichen Neueinsteiger die 2-Mrd.- Euro-Marke (+ 8 Prozent). Damit landet es auf Platz 1 der digitalen Teilmärkte. Platz 2 teilen sich mit 1,6 Mrd. Euro das vergleichsweise teure Display- und Video-Advertising (+ 6 Prozent) sowie das Suchmaschinenmarketing (+ 12 Prozent), beide mit ebenfalls gestiegenen Nutzerzahlen und Budgets.

Im Bereich Crossmediale Kommunikation wird E-Mail-Marketing gerne mit Klassischen Anzeigen und Social Media Aktivitäten kombiniert

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot. Hier geht’s zur Studie.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Dabei gab es einige relevante Insights für das E-Mail-Marketing:

  • Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.
  • Die befragten Unternehmen wollen sowohl die Budgets für ihre Newsletter (33%) als auch für klassische Kampagnen-Werbemails (43%) erhöhen.
  • Die Hauptaktivitäten im E-Mail-Marketing zielen bei den meisten Unternehmen wie schon 2015 auf die Gewinnung von E-Mail-Abonnenten ab. Erst an zweiter Stelle liegt die Datenauswertung, um mehr über Kunden zu lernen.
  • Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen im Cross-Marketing. Also der Zusammenführung der Daten aus den verschiedenen Online-Kanälen. Das Motto lautet: E-Mail goes Social.
  • Die wichtigsten crossmedialen Themen für das E-Mail-Marketing sind Social Media, Landingpages und das Mobile Marketing.

Lesen Sie mehr in der Studie.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal E-Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Es geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. Zum Thema RoPo veröffentlicht übrigens Google unter www.full-value-of-search.de immer wieder Zahlen und Fakten. Je nach Branche beträgt der Anteil der RoPo-Kunden bis zu 23%.

Aber zurück zur E-Mail-Studie: 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet.

Diese Studie zeigt, welches Potenzial in einer vernünftigen Integration der verschiedenen Marketing-Kanäle liegt.

Quelle: iBusiness

Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016

Die Studie "Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016" von Mapp Digital zeigt die wichtige Bedeutung von E-Mails auf. Fast alle Befragten erheben E-Mail-Adressen (94%) und nutzen den Kanal extensiv (90%) in der Kommunikation mit Kunden. Responsive Design scheint im E-Mail-Marketing zum Standard geworden zu sein. 91% der Unternehmen setzen auf mobile optimierte E-Mails. Die Optimierung und Anpassung der E-Mail Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden scheint für viele Unternehmen nach wie vor ein großes Problem zu sein: 48 % der Unternehmen bieten personalisierte Inhalte auf ihrer Webseite, aber nur 23 % der Unternehmen personalisieren ihre E-Mails.

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Die Studie weist einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

  • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
  • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
  • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
  • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Die Gesamtstudie kann hier heruntergeladen werden.

E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte

Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen im Rahmen des Versands von Mailings oder Newslettern einige Richtlinien beachtet werden, da sonst Abmahnungen oder Strafen folgen können. Generell ist in Deutschland der Versand von E-Mails mit werblichem Inhalt nur innerhalb gewisser Einschränkungen erlaubt.

Werden E-Mails zu werblichen Zwecken unaufgefordert, dass heißt ohne Einwilligung, an die Empfänger verschickt, handelt es sich um so genannten Spam. Spam-Mails werden meist in Masse versendet, beinhalten Werbung und sollen dazu verleiten, eine Webseite zu öffnen oder einen Kauf zu tätigen. Laut Gesetzgebung werden Massen-Mails, die keine Abmeldemöglichkeit besitzen, deren Adresse oder Absender nicht klar erkennbar bzw. falsch ist, die eine irreführende Betreffzeile nutzen und die gestohlene E-Mail Adressen verwenden, als Spam aufgefasst. Werbliche E-Mails dürfen nur an diejenigen Empfänger versandt werden, die zuvor dem Erhalt zugestimmt haben.

Gerne wird auch vergessen, dass §5 TMG auch für e-Mail Newsletter eine Impressumspflicht vorsieht. Dies muss direkt angegeben oder verlinkt sein.

Eine solche Zustimmung erfolgt dabei in der Regel durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens erhalten Nutzer, die sich mit ihren E-Mail Adressen in einen Verteiler eingetragen haben, anschließend eine Bestätigungsmail. Eine solche Mail fordert die Nutzer anschließend auf, ihre Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der jeweiligen E-Mail Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adressen können mit Rechtssicherheit verwendet werden.

Gerade im E-Mail Marketing herrscht viel Unsicherheit über die rechtlich zulässigen Möglichkeiten. Daher lohnt es sich die einschlägigen Urteile hierzu regelmäßig zu verfolgen. Einige interessante Urteile aus den letzten Monaten finden Sie hier:

1,2 Mio Euro Bußgeld gemäß DSGVO gegen AOK

Im Juni 2020 wurde öffentlich, dass der Landesdatenschutzbeauftragte der AOK Baden-Württemberg ein Bußgeld in Höhe von 1,2 Mio Euro gegen die AOK Baden-Württemberg verhängt hat. Die AOK hatte 2015 und 2019 Gewinnspiele veranstaltet und neben den Kontaktdaten und auch die Krankenkassenzugehörigkeit erfasst. Die AOK hatte zugesagt, diese Daten nur dann zu verwenden, wenn die Teilnehmer diesem zugestimmt haben. Dies wurde aber nicht beachtet.

Auch wenn man aktuell das Gefühl hat, dass die Landesdatenschutzbeauftragten aus Publicity Gründen gerne unverhältnismäßig hohe Bußgelder verhängen, sollte man auf die DSGVO konforme Nutzung der Daten achten.

500,- Euro Streitwert bei einmaliger Zusendung werbender E-Mails

Der Streitwert für eine einzelne unaufgeforderte Werbung per E-Mail beträgt lediglich 500,- Euro. Das Interesse des Betroffenen, nicht mehr durch Werbung belästigt zu werden, ist jedenfalls dann nicht mit mehr als 500,00 Euro zu bewerten, wenn es um eine einzige E-Mail handelt deren Werbecharakter direkt zu erkennen ist. (LG München I vom 27.08.2019, Az.: 13 T 8878/19)

Streitwert bei E-Mail Werbung an Rechtsanwaltskanzlei = 1.000 Euro
Das Landgericht München hält einen Streitwert von 1.000,- Euro angemessen für eine einzelne E-Mail eines Seminaranbieters an eine Rechtsanwaltskanzlei. (LG München II vom 12.05.2017, Az. 6T1583/17)

Einwilligung in E-Mail Werbung verfällt nicht!
Das Amtsgericht Hamburg hat in einem Urteil geklärt, dass eine Einwilligung in E-Mail Werbung nicht verfällt, auch wenn diese schon einige Jahre zurückliegt und der Empfänger regelmäßig Werbe-E-Mails erhalten hat. (Urteil v. 24.8.2016 Az. 9C 106/16)  Az. 9C 106/16

Einwilligung verfällt wenn über einen längeren Zeitraum kein Werbemails versendet wurden!
Das Landgericht München hat in einem ähnlichen Fall entscheiden, dass wenn zwischen Einwilligung und erstmaligem Versenden der Werbemail ein längerer Zeitraum verstreicht, diese neu eingeholt werden muss. Hier ging es um einen Zeitraum von 18 Monaten. (Urteil vom 08.04.2010 17 HK O 138/10) HK O 138/10

Auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen muss eine Werbeeinwilligung vorliegen!
Immer häufiger wird nach dem Kauf in einem Online Shop anschließend noch eine Kundenzufriedenheitsabfrage per E-Mail durchgeführt. Dass OLG Dresden hat klar gestellt, dass auch hierfür eine Einverständniserklärung vorliegen muss. (Urt. v. 24.04.2016 – Az. 14 U 1773/13).

Unterlassungserklärungen im E-Mail-Marketing müssen auch eingehalten werden.
Eine einmal unterschriebene Unterlassungserklärung hat auch nach mehreren Jahren noch Bestand. Eine Werbeagentur hat im Jahre 2011 eine Unterlassungserklärung wegen unerwünschter E-Mail Werbung unterschrieben. Hier wurde eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro festgehalten. 2014 erhielt die Gegenseite eine weitere Werbemail. Anfang Januar 2017 veröffentlichte das OLG Hamm das dementsprechende Urteil. Die Beklagte musste die Vertragsstrafe zahlen. Daher ist es unabdingbar, dass man, falls man eine Unterlassungserklärung abgibt, diese auch penibel einhält. (Urt. v. 25.11.2016 - Az. 9 U 66/15)

Klären Sie Ihre Vorgehensweise, insbesondere das Einholen einer Einverständniserklärung, mit Ihrem Anwalt.

E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Mailing-Kampagne ist die Qualität des Verteilers, also der Adressdatenbank, auf die das Unternehmen beim Versand der E-Mails zurückgreift. Dafür ist eine erfolgreiche Akquise von E-Mail Adressen erforderlich, die durch das bereits zuvor beschriebene Double-Opt-In-Verfahren generiert werden können.

Die Voraussetzung, dass eine E-Mail oder ein Newsletter die aufgezeigte Wirkung auch entfaltet, ist, dass sie von den anvisierten Zielgruppen auch gelesen wird. Zunächst muss sie hierzu in das Postfach der Empfänger gelangen, was angesichts von Firewalls und Spam-Filtern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings stellt das Erreichen des Postfaches auch noch nicht den endgültigen Erfolgsfaktor dar.

Die Entscheidung, ob ein Empfänger eine eingehende E-Mail oder einen Newsletter auch liest, hängt ganz wesentlich von der Überschrift bzw. der Betreffzeile ab, die im E-Mail-Client sichtbar ist. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich durch gute Inhalte aus. Interessante Inhalte, die durch einen Mix aus Texten und Bildern bestehen, haben den Vorteil, dass sie bei den Empfängern Interesse wecken. E-Mails mit hochwertigen Inhalten verleiten nicht nur zum Öffnen der entsprechenden Mail, sondern auch zum Klick auf den darin enthaltenen Link. Folglich kann mit interessanten Inhalten die Klickrate auf die Landing-Page erhöht werden, was einen wesentlichen Erfolgsfaktor einer E-Mail-Marketing Kampagne darstellt. Da die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, also Smartphones oder Tablets, zunehmend steigt, sollten die im Rahmen von E-Mail-Marketing versandten Mails auch entsprechend kompatibel sein. Mithilfe einer geeigneten Software kann im Anschluss an die Mailing-Kampagne eine umfassende Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing – Vorteile

E-Mail-Marketing stellt bei vielen Unternehmen einen fixen Bestandteil des Marketing-Mix dar und das nicht ohne Grund. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing bietet E-Mail-Marketing zahlreiche Vorteile.

  • Der Versand von E-Mails ist kostengünstig, da nicht nur Portokosten gespart werden können sondern auch Materialkosten, die beim Direktmailing für Papier und Umschläge anfallen.
  • Darüber hinaus ist E-Mail-Marketing wesentlich schneller, da E-Mails im Gegensatz zu herkömmlichen Mailings binnen weniger Sekunden im Postfach des Empfängers landen. Demnach ist der Zeitaufwand deutlich geringer und das Handling wesentlich einfacher.
  • Professionelle E-Mail-Marketing-Tools machen darüber hinaus auch die anschließende Erfolgskontrolle deutlich einfacher. Fragen wie: Wie viele E-Mails wurden geöffnet, auf welche Links wurde geklickt und wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können mithilfe von geeigneten Software-Programmen beantwortet werden.
  • Auch können durch die Nutzung des Opt-In-Verfahrens Streuverluste vermieden werden, da nur Adressen von Personen genutzt werden, die dem Empfang von E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben. Dementsprechend ist auch die Aufmerksamkeit der Empfänger höher, was anschließend zu einer höheren Rücklaufquote führt.
  • Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zudem auch die Adressdatenbank einfacher auf aktuellem Stand gehalten werden, da die Nutzer von Mailings oder Newslettern ihre Daten über ein entsprechendes Formular selber berichtigen bzw. aktualisieren können.
  • E-Mail-Marketing stellt ein Kommunikationsinstrument dar, welches nicht nur zeitlich sondern auch thematisch sehr flexibel eingesetzt werden kann. E-Mails, vor allem HTML-E-Mails, sind sehr stark gestalt- und personalisierbar. So können nicht nur farbliche Hervorhebungen und Links, sondern auch Bilder und interaktive Elemente, wie Formulare oder Animationen, die E-Mail erweitern.

 

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Fazit

E-Mail-Marketing stellt eine Marketing-Maßnahme dar, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und umfassende Kundenbindung zu betreiben. Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen unterschieden werden. Während bei der one-to-one-Kommunikation einzelne Personen adressiert werden, sprechen Unternehmen, die eine one-to-many-Kommunikation betreiben, beliebig viele Personen an. Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zwischen dem Einsatz von E-Mails oder Newslettern unterschieden werden. Herkömmliche E-Mails werden unregelmäßig und insbesondere dann versandt, wenn das Unternehmen auf Neuheiten, wie die Einführung eines neuen Produktes, hinweisen möchten. Der Versand von Newslettern erfolgt jedoch in regelmäßigen Abständen und verfolgt das Ziel, die Kunden über aktuelle Geschehnisse oder Events zu informieren. Mailing-Kampagnen fordern die Empfänger meist zu konkreten Handlungen, wie beispielsweise das Öffnen eines Links, auf. In Deutschland ist der Versand von werblichen Inhalten nur dann erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt von entsprechenden Mails auch explizit zugestimmt hat. Dabei kommt zumeist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zum Einsatz. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines zielführenden E-Mail-Marketing ist eine hohe Qualität der verwendeten Adressen, da so Streuverluste vermieden werden können. Darüber hinaus wecken insbesondere interessante Inhalte das Interesse der Empfänger und tragen somit zu einer erhöhten Klickrate auf die E-Mail und entsprechende Links bei. Mithilfe geeigneter Kennzahlen kann anschließend ein Controlling der E-Mail-Marketing Kampagne vorgenommen werden. Mithilfe von E-Mail-Marketing können Kosten gespart, eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert und verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Somit zählen E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen für Unternehmen.

 

=> 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können:

Beim E-Mail Marketing ist ein wesentlicher Schritt, einen eigenen Verteiler aufzubauen. Da sich dies häufig schwieriger gestaltet als vorher vermutet, haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, wie Sie schneller E-Mail Listen anlegen können.

1. Fragen, Fragen, Fragen

Fragen Sie einfach Ihre Kunden. So kann ein Einzelhändler zum Beispiel an der Kasse jeden einzelnen Kunden nach seiner E-Mail Adresse fragen und diese erfassen. Dann noch eine Bestätigungsmail (Opt-In) senden und schon ist dies auch rechtssicher. So kann ein täglicher Nachschub kontinuierlich gesichert werden.

2. Listen auslegen für Ihr E-Mail Marketing

Viele Unternehmen führen Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen durch. Mit Hilfe einer einfachen Liste: „Wenn Sie von uns regelmäßig Informationen wünschen, dann tragen Sie sich einfach in diese Liste ein und wir nehmen Sie in unseren Newsletter auf“. Kunden und Interessenten werden dies, wenn sie Interesse haben, auch tun. Sammeln Sie jedoch diese Listen, damit Sie später nachweisen können, dass der Kunde sich selbst in die Liste eingetragen hat. Die Bestätigungsmail nicht vergessen und schon können Sie regelmäßig neue E-Mail Adressen sammeln.

3. Kontakte und Visitenkarten nutzen

Haben Sie regelmäßig geschäftlichen Kontakt auf Messen, bei Vertriebsterminen oder Veranstaltungen? Dann nutzen Sie diese Kontakte! Viele sammeln die Visitenkarten einfach nur und warten darauf, dass sie eine Kontaktaufnahme erhalten. Senden Sie einfach dem Kontakt, der Ihnen eine Visitenkarte gegeben hat, eine E-Mail. Bedanken Sie sich für das Gespräch und informieren Sie ihn darüber, dass sie ihn nun regelmäßig über die Entwicklungen bei Ihnen und Ihrem Unternehmen informieren und in den Newsletter aufnehmen. So wird aus einem einfachen ersten Kontakt ein kontinuierlicher Newsletter Empfänger. Sollte Ihr Kontakt dies nicht wollen, dann war der Termin wohl nichts!

4. Guten Content nutzen, um mit einem In-Page Formular Adressen zu sammeln

Haben Sie auf Ihrer Webseite interessante Inhalte? Guter Content interessiert die Menschen. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Leser und bauen Sie ein E-Mail Feld direkt in die Blogbeiträge mit ein. Eine einfache Aufforderung „Möchten Sie regelmäßig solche interessanten Informationen haben, dann registrieren Sie sich in unserem Newsletter!“ als Call-to-Action hilft. So konvertieren Sie mit Content Marketing Ihre Besucher in langfristige Interessenten Ihres Newsletters.

5. Nutzen Sie ein Checkout Pop-up für Ihr E-Mail Marketing

Nutzen Sie die Besucher Ihrer Webseite, um an neue E-Mail Adressen zu kommen. Natürlich werden Sie vielleicht einen Menüpunkt „Newsletter“ auf Ihrer Webseite haben, doch wie viele Menschen tragen sich dort ein? Seien sie etwas mutiger. Wenn sich ein Besucher mit den Inhalten Ihrer Webseite intensiv auseinander gesetzt hat und dann die Seite verlässt, hilft ein Pop-Up Fenster, um ihn für den Newsletter zu aktivieren. So sammeln Sie ohne Belästigung kontinuierlich E-Mail Adressen.

E-Mail Marketing

6. Remarketing-Kampagnen zur Sammlung von E-Mail Adressen

Viele Besucher Ihrer Webseite suchen im Anschluss noch zusätzliche Informationen zu Ihren Leistungen und besuchen ebenfalls weitere Webseiten. Was halten Sie davon, wenn Sie in diesem Suchprozess weiter präsent sind? Mit einer Remarketing Kampagne ist dies einfach möglich. Mit Hilfe eines Cookies kann der Besucher Ihrer Webseite im Anschluss auf anderen Webseiten identifiziert werden und Ihr Werbebanner wird eingeblendet. Das Beste daran ist, nur wenn der Besucher auf diesen Banner klickt, entstehen Kosten und der Besucher wird auf das Registrierungsformular Ihres Newsletters weitergeleitet. Somit bietet dieses Instrument eine schöne Möglichkeit, Ihre Besucher auch noch nachträglich zu aktivieren.

7. In fremde Newsletter einbuchen

Auch fremde themenverwandte Newsletter sind eine gute Möglichkeit, weitere Abonnenten zu gewinnen. Buchen Sie sich zum Beispiel in einen Newsletter eines Fachmagazins Ihrer Branche ein und bieten Sie Mehrwertinformationen an, um Downloads und E-Mail Adressen zu generieren. Gerade im B2B-Marketing ist dies eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Email-Adressen zu sammeln und einmalige Werbekontakte zu kontinuierlichen Interessenten zu machen. Zudem erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die Kommunikation mit potenziellen Kunden.

8. XING für die Sammlung von E-Mail Adressen nutzen

Auch wenn es immer wieder negiert wird. Auch Nutzer von Social Media Kanälen haben E-Mail Adressen und lesen E-Mail Newsletter. Kontaktieren Sie Ihre XING Kontakte und stellen Sie Ihren E-Mail Newsletter vor. Dies kann auch schon geschehen, wenn Sie zur Kontaktaufnahme aufgefordert werden. Sie sollten Ihre Kontakte jedoch nicht ohne Rückmeldung einfach in Ihren Newsletter Verteiler aufnehmen. Dies ist von vielen Nutzern nicht erwünscht. Senden Sie Ihren Kontakten einfach eine kurze Erläuterung, was in Ihrem Newsletter passiert, warum es sich lohnt diesen zu abonnieren und stellen Sie einen Anmeldelink zur Verfügung. Dies ist ausreichend und in diesem Kanal angemessen. Hier finden Sie übrigens unser XING-Profil.

9. LinkedIn als E-Mail Lieferant

LinkedIn ist mittlerweile das größte businessorientierte Social Network der Welt. Auch hier können Sie Ihre Kontakte auffordern, Downloads ankündigen, in verschiedenen Gruppen Ihren Newsletter vorstellen und damit weitere E-Mail Adressen sammeln.

10. Slideshare als Leadgenerierung

Slideshare ist für alle Powerpoint Junkies eine Offenbarung. Sie können dort e-Books, Präsentationen und Dokumente hochladen. Slideshare bietet hierzu einen Leadgenerierungsdienst an. Wer die Präsentation herunterladen möchte, wird zur Abgabe seiner Daten aufgefordert. So können sachbezogene Informationen und weitere E-Mail Adressen gesammelt werden. Hier finden Sie unseren Slideshare-Kanal.

11. Bounces und Abmeldungen managen

Bei der Gewinnung von Newsletter Abonnenten sollte man auch nicht vergessen, die Feedbacks aus den Versendungen zu bearbeiten. Nur wenn man den Newsletterverteiler regelmäßig pflegt, kann dieser auch sinnvoll weiter entwickelt werden.

Wenn sich jemand bei Ihrem Newsletter abmelden möchte, dann fragen Sie nach den Gründen dafür. Dies ist durchaus legitim, darf aber keinesfalls eine verpflichtende Angabe sein. Eine umfassende Auswahl an Abmeldegründen sollte bereits vorgegeben sein, ein Freifeld werden die wenigsten ausfüllen. Um den Kontakt trotz Abmeldung zu halten, kann versucht werden, ihn in einen anderen Kanal zu überführen – man spricht dabei von Opt-Over Hinweise auf Profile in sozialen Netzwerken sind hierbei normal.

Überprüfen Sie auch Bounces. Warum konnte der Newsletter nicht zugestellt werden? Existiert die E-Mail Adresse noch? Wenn nicht, kann sie vielleicht aktualisiert werden.

 

Sie möchten sich umfangreich über das Thema Online Marketing beraten lassen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Achten Sie beim Sammeln der E-Mail Adressen immer darauf, dass dies rechtskonform geschieht. Wir hier im Deutschen Institut für Marketing haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Aber wir gehen auch seriös damit um. Dann funktioniert E-Mail-Marketing auch!

 

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Das Internet ist aus der Kundenbetreuung nicht mehr wegzudenken. Verlängern Sie Ihren Weinberg in die digitale Welt. Bauen Sie Kundenkontakte auf, erzeugen Sie Reichweite und nutzen Sie Online Kommunikation, um mehr Interkationen und auch Transaktionen auszulösen. Ihre Webseite ist dabei Dreh- & Angelpunkt und Social Media- und E-Mail-Marketing sind die Verstärker für Ihre Aktivitäten.

Online Marketing Manager

Katharina Silberbach„Im Bereich Online Kommunikation sind wir Ihr Ansprechpartner. Mit unserer umfangreichen Erfahrung setzen wir nicht nur wirksame Webseiten um, die mehr Aufmerksamkeit und mehr Anfragen generieren. Auch bei der Optimierung Ihrer Social Media Performance begleiten wir Sie gerne. So gelingt es die Interaktion mit den Kunden zielgerichtet auszubauen. Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne!"

Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

Praxistipps für Ihr Marketing

Neue Ideen kann jeder gebrauchen. In loser Folge stellen wir hier Tipps zum Weinmarketing vor. Möchten Sie als Experte auch einen Tipp beisteuern? Melden Sie sich gerne bei uns!

Weinmarketing Tipp 1: Weinetiketten

Das Weinetikett ist ein wesentliches Entscheidungskriterium für den durchschnittlichen Wein Kunden. Gerade Kunden, die ihren Wein im Supermarkt kaufen, haben oftmals keine weiteren Unterstützungmöglichkeiten für die Entscheidung. Ein gutes Weinflaschenettiket erzeugt die Aufmerksamkeit des Käufers, differenziert eindeutig vom Wettbewerb und transportiert die notwendigen und vorgeschriebenen Informationen.

Weinmarketing

Weinmarketing Tipp 2: Setzen Sie QR-Codes ein!

QR-Codes sind in Deutschland nicht sonderlich verbreitet. Dennoch findet man QR-Codes an vielen Stellen. Auch auf der Weinflasche kann ein QR-Code Sinn machen. Mit dem Handy abfotografiert kommt der User so auf ihre Webseite und erhält zum Beispiel weitere Informationen zum Wein.

QR-Code Weinetikett

Weinmarketing Tipp 3: Die eigene Webseite ist der Dreh- & Angelpunkt

Die eigene Webseite ist der Dreh- und Angelpunkt im modernen Weinmarketing. Sie ist nicht nur die Visitenkarte im Netz, sondern virtualisiert Ihr Weingut und verlängert den Weinberg in die virtuelle Welt. Pflegen Sie Ihre Webseite, genauso wie Ihren Weinkeller, denn dort haben viele Weininteressierte den ersten Kontakt mit Ihnen. Nutzen Sie Ihren Internetauftritt nicht nur als Imagebroschüre. Er sollte mehr sein: Informationspunkt, Austauschmöglichkeit und Möglichkeit mit Ihnen in Kontakt zu treten sowie natürlich auch zu kaufen. Eine moderne Webseite funktioniert natürlich auch auf Mobilgeräten, ist rechtskonform und bietet den Besuchern Informationen, Einblicke und Einkaufserlebnisse. Wie alt ist Ihre Webseite? Wussten Sie, dass ein Online-Jahr nur drei Monate dauert? Sind Sie mit der Besucherzahl und den Bestellungen zufrieden? Sprechen Sie mit uns!

Weinmarketing Tipp 4: Kennen Sie Ihre Weinkunden

Weinkunde ist nicht gleich Weinkunde. Kümmern Sie sich um Ihre Kunden. Wer kauft gerade bei Ihnen? Wer interessiert sich für Ihre Weine? Ihre Webseite liefert Ihnen mit den richtigen Tools Informationen zu Ihrer Weinzielgruppe. Auch Ihre Social Media Kanäle liefern Ihnen hilfreiche Informationen. Pflegen Sie Ihre Kundendatenbank, denn wer seine Kunden kennt, kann mit Ihnen auch aktiv arbeiten und erhält so eine echte Chance mehr Geschäft auf sichere Beine zu stellen. Versuchen Sie kontinuierlich mit Ihren Weinkunden zu kommunizieren. Wein ist ein tolles Produkt und Ihre Kunden entdecken gerne immer mal wieder etwas Neues. Warum nicht bei Ihnen?

Weinmarketing Tipp 5: Individuelle Weinetiketten

Individuelle Weinetiketten sind ein nettes Konzept, um Ihren Kunden ein individuelles Weingeschenk zu bieten. Warum nicht? Gestalten Sie ein Weinetikett, das Sie für Ihre Kunden mit dem Namen oder der Firma individualisieren können. Damit werden Weinetiketten zu einem echten Highlight! Das Geschenk für Ihre Kunden, die schon alles haben. Gestalten Sie damit Sondereditionen für Ihre Kunden. Kleine oder größere Kontingente werden so zu einem hochwertigen Absatzmittel. Hier bei Amazon finden Sie einige Alternativen. Testen Sie einfach mal!

Weinetikettten

 

 

Weinmarketing Tipp 6: Sind Sie ein junger Winzer?

Sind wir in unserem Herzen nicht alle jung? Junge Winzer ist nicht nur eine Vermarktungsaktion von Lidl, sondern für neue, frische und eben junge Weine. Schauen Sie sich ruhig einmal um. Auch bei Amazon gibt es in der Kategorie Junge Winzer einiges zu entdecken. Haben Sie neues vor? Möchten Sie experimentierfreudige Kundensegmente ansprechen oder neue Zielgruppen ansprechen? Mit dem Konzept der Jungen Winzer haben Sie vielleicht eine Klammer. Frische junge Weine, moderne Etiketten und alternative Vertriebskonzepte. Innovationen brauchen eine Namen. Seien Sie doch einfach auch mal jung. Eine Sonderedition oder sogenannte Capsule Collections kann neue Impulse setzen.

Weinmarketing Tipp 7: Das Testpaket richtig nutzen

Nahezu jeder etablierte Winzer hat sogenannte Testpakete im Angebot. So können neue Kunden eigne Weine einmal testen und probieren. Bei vielen Online-Händlern sind dies zudem auch die umsatzstärksten Produkte.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1.  Man kann neue Kunden für die eigene Kundenkartei gewinnen.
  2. Man kann ein attraktives Bundle schaffen, dass den Reiz des Besonderen hat.
  3. Das Probierpaket bietet die Möglichkeit die Breite des Sortiments zu zeigen.

Auch für die den Kunden bietet ein Probierpaket viele Vorteile:

  • Ein Überblick über die Weine eines Gutes, oder Sortimentes / Rebe,…
  •  In der Regel ein attraktiver Preis aufgrund der Bündelung.
  • Die Möglichkeit verschiedenen Weine zu trinken ohne große Mengen kaufen zu müsse
  • Neue Möglichkeiten erkunden.

Doch wie kann man das Potenzial eines Probierpakets richtig nutzen?

  • Man kann den Kunden in seine Newsletter Datenbank aufnehmen und so regelmäßig mit Informationen versorgen
  • Ein telefonisches Nachfassen kann Cross-Selling Potenziale bieten.
  • Man kann weiter Angebote zusenden
  • Man kann diese Kunden zu Live Weinproben einladen
  • Man kann mit dem Testpaket eine virtuelle Weinprobe durchführen
  • Verschiedene Testpakete für verschiedene Anlässe
  • Verschiedene Testpakete für verscheide Rebsorten oder Preislagen

Seminar Customer Insights

Sie möchten selbst mehr Informationen über Ihre Kunden und die eigene Zielgruppe einholen? Dann besuchen Sie unser Seminar Customer Insights - Moderne Marktforschung. In dem zweitägigen Seminar lernen Sie die Grundlagen, Methoden und Arbeitstechniken der modernen Marktforschung kennen. Wir machen Sie fit, ein eigenes Marktforschungsprojekt durchzuführen. So können Sie Ihre Maßnahmen auf eigene Daten stützen und kundenorientiert ausrichten. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte!

Hier erhalten Sie in Zukunft weitere effektive Tipps für Ihr Weinmarketing!

Weinmarketing Tipp 8: Die virtuelle Weinprobe

Einige Winzer nutzen die Corona Krise kreativ und probieren neue Wege. Eine virtuelle Weinprobe über moderne Toole wie Zoom, Teams oder Skype kann eine interessante Variante sein. Online-Weinproben werden von Online-Shops, Großhändlern, Weingütern oder auch klassischen Weinhändlern angeboten. Sie können die Online Weinprobe gut verbinden mit Testpaketen, sodass Ihre Zuschauer, zugleich Kunden, mit Ihnen den Wein gemeinsam probieren können. Nutzen Sie die Social Media Kanäle zur Ankündigung und bauen Sie sich so eine treue Testgemeinde auf.

Hier finden Sie Aufnahmen von einer virtuellen Weinprobe des WeingroOnline Weinprobeßhändlers Klaus Rüsing.

 

 

 

Weinmarketing Tipp 10: Die Gelben Seiten sind tot! Es lebe Google MyBusiness

Die Gelben Seiten sind tot. Waren sie früher in jedem Haushalt zu finden, so existieren sie fast nur noch als Online Dienst. Doch es gibt eine bessere Alternative und das beste dazu: Diese ist kostenlos. Google bietet mit GoogleMyBusiness eine Lösung für moderne Weingüter und Weinhändler. Mit einem kostenlosen MyBusiness Unternehmensprofil kann man seinen Standort anlegen, Informationen wie Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten registrieren und das Profil mit Bildern, Produktkategorien und Produkten ergänzen. Google verifiziert den Eintrag und ergänzt ihn mit Kundenbewertungen und Traffic Daten. Eine runde Sache!

DIM Google MyBusiness

Weinmarketing Tipp 11: Lassen Sie Ihre E-Mail Werbung machen

Die E-Mail gehört in der modernen Kundenkommunikation einfach dazu. Achten Sie mal darauf. Haben alle Ihre Mitarbeiter und Kollegen in Ihrer Signatur den Hinweis auf die nächste Veranstaltung, das aktuellste Angebot oder einen umwerfenden Service?

Wenn nicht: Warum nicht? Schauen Sie sich einfach mal die E-Mails von anderen Unternehmen an – und schauen Sie sich die guten Dinge ab.

Weinmarketing Tipp 12: Gestalten Sie eine Facebook Seite

Nein! Facebook ist immer noch nicht tot! Gerade als Weingut oder Weinhändler haben Sie vielfältige Möglichkeiten in Facebook! Vielleicht nutzen Sie Facebook bereits privat? Das ist gut, da sie dann den Umgang mit Facebook schon einmal gelernt haben. Doch eine Facebook Seite bietet ihnen noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Sie können über Ihre Arbeit berichten, Ihr Angebot präsentieren und bieten eine Anlaufstelle für ihre Kunden und ihr Netzwerk!

Benötigen Sie weitere Insights? Dann kann ihnen unser Facebook Seminar vielleicht weiter helfen. Natürlich kommen wir auch zu Ihnen und machen Ihre Facebook Aktivitäten fit!

Weinmarketing Tipp 13: Konstante Kommunikation: Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Kunden

Wer einmal kauft, kauft auch ein zweitesmal!

Pflegen Sie Ihre Kunden. Nur wer regelmäßig beim Kunden präsent ist, kann auch auf Wiederkäufe hoffen. Erfassen Sie die Daten Ihrer Kunden in einem zentralen System (Kundendatenbank) und strukturieren Sie einen Kommunikationsplan. Jedes Weingut und jeder Weinhändler kann genügend Kommunikationsanlässe schaffen. Schreiben Sie Ihre Kunden regelmäßig an:  ob per Post, oder E-Mail oder sogar Email Newsletter. Auch die klassische Postkarte wird noch gerne gesehen.

Was halten Sie von Kommunikation für:

  • Die neue Ernte?
  • Frühjahrsweine?
  • Weihnachtspaket?
  • Sommeredition?
  • Einladung zur Weinverkostung?

Möglichkeiten gibt es genug! Nicht umsonst senden sehr aktive Weinhändler nahezu wöchentlich News an Ihre Kunden.

Wenn nicht: Warum nicht? Schauen Sie sich einfach mal die E-Mails von anderen Unternehmen an – und schauen Sie sich die guten Dinge ab.

Weinmarketing Tipp 14: Sonderabfüllungen

Man muss seinen Wein nicht immer nur als Standardware verkaufen. Warum bieten Sie Ihren Fachkunden keine Sonderabfüllungen an? 500, 600 oder 1.000 Flaschen mit einem Sonderetikett als Edition oder Wunschabfüllung? So kann sich Ihr Fachhändler oder Großkunde differenzieren und der Caterer ist nicht mehr im direkten Preisvergleich und kann noch sein Eigenmarketing stärken.

Wein Edition

Weinmarketing Tipp 15: Weinpräsente

Weihnachten steht vor der Tür, oder das Grillfest, oder vielleicht doch das Firmenjubiläum, oder die Jahreshauptversammlung bei der ein Ehrenamtler gewürdigt wird! Mit anderen Worten, es gibt immer wieder Möglichkeiten ein nettes Weinpräsent zu überreichen. Sprechen Sie Ihre Kunden doch gezielt an, bieten Sie Lösungen und kombinieren Sie Ihren Wein mit anderen Produkten, einer netten Verpackung und vielleicht sogar noch einem Versandservice. Die großen Weinhändler und -versender haben hierzu sogar Google Adwords Kampagnen laufen, um hier Aufmerksamkeit zu bekommen. Warum nutzen Sie nicht Ihr Kundenpotezial auch für so etwas?

Weinpräsente

Weinmarketing Tipp 16: Nutzen Sie Pinterest für Ihr Weingut

Pinterest ist in den letzten Jahren auch in Deutschland immer beliebter geworden! Auch als Weinhändler kann man Pinterest sinnvoll nutzen. Als Ergänzung zur Social Media Strategie mit Facebook und Instagram sind die Möglichkeiten mit dieser Plattform sehr interessant. Pinterest hat, im Vergleich zu Instagram und Facebook, einen elementaren Vorteil. Man teilt seine Bilder von der Webseite auf dieser Plattform einmalig und muss nicht kontinuierlich neuen Content produzieren. Der Aufwand ist daher sehr überschaubar. Ein guter Zeitpunkt also, um sich mit Pinterest näher zu beschäftigen.

Pinterest

Legen sie sich einen Account an und posten Sie Bilder von Ihrem Weingut, Weinberg oder von Ihren Weinen in Pinterest, so werden Sie sichtbar. Informieren Sie sich hier über den Einsatz von Pinterest im Marketing.

Weinmarketing Tipp 17: Storytelling auch für Sie

Mit Geschichten erreichen Sie Menschen! Kunden möchten nicht nur eine billige Flasche Wein trinken!!?? Äh! STOP! Natürlich gibt es diese Kunden auch. Viele Kunden der Discounter und zahlreichen Online-Shops sind preisgetrieben. Das Preiseinstiegssegment hat auch ein erhebliches Volumen. ABER! Die Kunst des Marketing besteht darin, sich in der Vorstellungswelt des Kunden zu positionieren. Mein Weingut, mein Wein, mein Weinhändler oder gar MEIN WINZER differenziert Sie vom Discount!In dem Moment, in dem ein Kunde aus Wein seinen Wein macht, ist er emotional an Sie, die Marke oder das Produkt gebunden. Markenführung basiert genau auf diesem Mechanismus. Geschichten sind genau der emotionale Anker für diesen Effekt. Nutzen Sie dies. Erzählen Sie Geschichten über Ihr Weingut, die Arbeit, die Weine und Ihre Ideen. Lassen Sie Kunden zu Wort kommen und emotionalisieren Sie so Ihr Produkt. Was macht Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Produkte aus? Was können Sie über sich (Weingut, Handel, Mensch,…) oder Ihre Arbeit (wie gehen Sie vor….) und über das Ergebnis Ihrer Arbeit (Produkte, Lösungen, Kundenerlebnisse) berichten? Transportieren Sie Ihre Geschichten über Ihre eigenen Ressourcen (Webseite, Blog, Mailings, Katalog) oder verschiedene Medien (Zeitschriften, Zeitungen, Redaktionsdienste,…). Ein schönes Beispiel stellt das Kundenmagazin des Kölner Weinkeller dar. Hier werden nicht nur Weine, sondern auch Weingüter vorgestellt.

Weinmarketing Storytelling

Unsere Seminare zum Thema Storytelling und Positionierung

Besuchen Sie unsere passenden Seminare zur Thematik und lernen Sie, wie effektives Storytelling betreiben oder Ihren USP herausfinden und kommunizieren. Alle Informationen zu den Inhalten und zur Buchung finden Sie hier:

Legende:
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Nur noch wenige Plätze frei!
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Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
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Content Marketing – Was man 2021 wissen sollte!

Ohne Content Marketing ist das Online-Marketing heute nicht mehr möglich. Alle Unternehmen, die Kunden begeistern und sich einen guten Ruf aufbauen wollen, müssen mit einem funktionellen Content Marketing arbeiten. Denn nur so gelingt es, sich von den zahlreichen Wettbewerbern abzuheben und Kunden von sich zu beeindrucken.

1. Was genau ist Content Marketing eigentlich?

Wer im Online-Marketing Akzente setzen und durch Inhalte überzeugen will, kommt nicht ohne Content Marketing aus. Streng genommen ist Content Marketing eine Technik, die einen beratenden und informellen, aber auch einen unterhaltenden Charakter hat. Content Marketing lässt sich folgendermaßen definieren:

„Content Marketing beschreibt die Nutzung von nachhaltigen, kundenrelevanten Informationen zur Erreichung und Aktivierung einer Zielgruppe mit dem Ziel, die Produkte und/oder das Unternehmen zu positionieren bzw. die Bereiche Marketing und Vertrieb zu unterstützen.“

Mithilfe von Content Marketing werden gezielt Kunden angesprochen und können als Stammkunden gewonnen werden. Zudem dient die Technik dazu, ein bestimmtes Produkt auf dem Markt bekannt zu machen.

Informieren

Um diese Ziele zu erreichen, können im Content Marketing verschiedene Instrumente zum Einsatz kommen:

  • Umfangreiche eBooks
  • Studien
  • Fundierte Ratgeber
  • Gezielte Umfragen
  • Unterhaltsame Spiele
  • Grafiken zur Information
  • Blogbeiträge
  • Personalisierte E-Mails

Zum Thema Content Marketing im Online-Bereich bestehen ganz unterschiedliche Meinungen. So setzen die einen auf die sozialen Netzwerke, andere erreichen ihre Ziele wiederum durch suchmaschinenoptimierte Texte. Auch der Aufbau von Links ist ein beliebtes und bewährtes Mittel, um durch Content Marketing ins Gespräch zu kommen und im Gedächtnis zu bleiben.

Content Marketing Seminar

Lernen Sie im Content Marketing Seminar, wie Sie Ihre Content Marketing Strategie ausarbeiten und konkret umsetzen. Unser Fachexperte zeigt Ihnen zudem hilfreiche Tools und zahlreiche Beispiele aus der Praxis. Informieren Sie sich hier über unser Seminar Content Marketing oder sichern SIe sich jetzt einen Platz für das zweitägige Content Marketing Seminar:

2. Welche Bedeutung hat Content Marketing?

Content Marketing ist kein Hype, der kurzzeitig für Aufsehen sorgt. Es bezeichnet vielmehr eine Wende, wenn es um Werbung und deren Inhalte im Internet geht. Content Marketing ist ein effektives Werbemittel geworden, um mit guten Inhalten überzeugen und die Zielgruppe gezielt ansprechen zu können. Ist Content Marketing eine Revolution oder eine Evolution? Vermutlich beides! Fest steht, dass diese Form der Werbung immer wieder neue Wege geht. Viele Menschen fühlen sich jedoch von Werbung überflutet und das nicht erst seit heute. Die Kritik an der übermäßigen Werbung begann schon in den 80er Jahren, als die privaten Fernsehsender Werbung in ihr Programm aufnahmen. Die zunehmende Nutzung des Internets brachte eine wahre Flut von Werbung mit sich – und zwar in allen möglichen Varianten. Ein Großteil der User fühlte sich belästigt und reagierte genervt und abweisend. Nun lag es an den Online-Händlern, Werbung wieder interessant und spannend für die jeweilige Zielgruppe zu gestalten und aus der Masse hervorzustechen. Das gelingt bis heute durch gut gemachtes Content Marketing. Die Bedeutung von Content Marketing ist gestiegen, denn nach wie vor ist das Internet das einzige Medium, um Millionen von potenziellen Kunden ständig zu erreichen. Umso wichtiger ist es, Content Marketing gezielt einzusetzen, denn wenn einmal aufs falsche Pferd gesetzt wird, kann das gravierende Folgen für Unternehmen haben. Wer das Potenzial des Online-Marketing unterschätzt, muss sich nicht wundern, wenn der angestrebte Erfolg und die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Allerdings ist es schwer, einen guten Mittelweg zwischen einer Werbeüberflutung und einer informativen Werbung zu finden.

3. Content Marketing Agentur – milaTEC bietet Ihnen professionellen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Content Marketing Strategien, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Content Marketing Konzept können Sie die die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen einbinden. Nutzen Sie dafür externes Content Marketing Know-how.

Ein Social Media Jahr dauert nur einen Monat! Content Marketing Agenturen können auf diese Veränderungen schnell reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Content Marketing Agentur schon seit Jahren Kundenbei ihren Content Marketing Aktivitäten:

  • Einrichtung und Betreuung neuer Kanäle
  • Management von Owned, Paid und Earned Content
  • Seeding von Content Marketing Kampagnen über Social Media Kanäle
  • Fortlaufende Betreuung von Content Marketing Maßnahmen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp, wir managen und begleiten Ihre Content Marketing Maßnahmen.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Content Marketing Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

Senden Sie uns Ihre Anfrage!

4. Bedeutung von Content Marketing für KMUs

Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich als Content-Kings beweisen, denn es kommt nicht immer auf die Größe an!

Klein, aber fein. Weniger ist mehr. Kleinvieh macht auch Mist. Jemanden um den kleinen Finger wickeln. Es gibt viele Redewendungen, die uns daran erinnern, die Kleinen nicht zu vergessen – und vor allem nicht zu unterschätzen. Die Markentrainer Werbeagentur haben uns ein paar wichtige Kleinigkeiten zum Thema Content-Marketing zusammen gestellt, die Ihr Unternehmen garantiert nicht mehr klein aussehen lassen. Zuerst einmal die Vorteile für KMUs: Warum sollte Ihr Unternehmen Content-Marketing betreiben und was springt dabei für Sie raus? Um mit gutem Content Aufmerksamkeit zu erzeugen, reicht auch Kleingeld. Man braucht einfach nur ein kleines bisschen Kreativität und etwas Kompetenz, um seinen Blog mit wertvollen Inhalten zu füllen. Ideal also für KMUs – Fachwissen kostet nichts (wenn Sie es sich selbst aneignen) und das niedrige Budget kann somit anderweitig investiert werden. Es lohnt sich vor allem auch, die sozialen Netzwerke zu nutzen, denn die stellen für Ihr Unternehmen eine Art kostenlose Werbeplattform dar. Hier haben Sie die Chance, dass Ihr Hochglanz-Content gelesen und verbreitet wird. Sie erreichen Ihre Kunden dort nicht nur einfacher und in größerer Reichweite, sondern auch in einer früheren Phase der Kaufentscheidung. Und noch ein kleiner Tipp: Smart ist sexy. Guter Content bietet dem Kunden im Optimalfall einen Mehrwert, und das macht Ihr Produkt bzw. Ihr Unternehmen attraktiv. Jetzt wissen Sie, dass Sie in Sachen Content nicht klein beigeben sollten. Hier sind ein paar Marketing-Ziele, die Sie mit qualitativ guten Inhalten auch als KMU erreichen können.

  • Die Besucherzahl auf Ihrer Website erhöhen: Dieser Punkt ist so gut wie selbsterklärend: Lesen Nutzer lieber Fachbeiträge oder Werbung?  Ist doch selbstverständlich, dass die Werbung den Kürzeren zieht. Guter Content bedeutet also glückliche Leser, die man wiedersieht.
  • Webseite optimieren: Nicht nur Kunden, sondern auch Suchmaschinen finden Content, der Kompetenz beweist, sehr anziehend. Mittlerweile sind hochwertige Inhalte auf Webseiten ein wichtiges Rankingkriterium für Google und Co.
  • Die Marke zum Promi machen: Abschreiben ist einfach. Einzigartig sein ist die Herausforderung. Liefern Sie Ihren Kunden etwas, das Ihre Marke ausmacht. Das Ziel ist, dass Ihre Marke einen gewissen Bekanntheitsgrad erhält und mit einem bestimmten Themengebiet in Verbindung gebracht wird.
  • Eine Fan-Community aufbauen: Sobald Ihr Unternehmen Alleinstellungsmerkmale entwickelt hat, können Sie mithilfe Ihrer Fans und Influencer eine Community aufbauen. Diese Community erweckt Ihre Marke zum Leben und gewinnt durch Teilen und Liken an Online-Aktivität.
  • Einen Expertenstatus aufbauen: Wie bereits erwähnt: User stehen auf Expertise. Wenn Sie intelligente Beiträge bringen, werden sie gelesen. Wenn sie gelesen werden, werden Sie bekannt und – je nach Qualität der Beiträge – auch geschätzt.
  • Leads gewinnen, Kunden gewinnen, Kunden binden: Damit sind wir sozusagen beim finalen Ziel angelangt. Der eigentliche Grund, warum Sie Content-Marketing betreiben sollten, ist es, Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu verkaufen. Das erreichen Sie aber nur über einen langfristigen Zeitraum. Geduld und Ehrgeiz machen sich also bezahlt.

Wie man sieht, ist Content-Management etwas für Groß und Klein. Als KMU wird man aber nie an die finanziellen Möglichkeiten der großen Unternehmen rankommen. Aber Geld ist nicht immer das, was zählt. Content bedeutet eben auch, Charakter zu zeigen.

5. Content Marketing Strategien

In vielen Unternehmen stellt das Content Marketing immer noch eine Adhoc-Aufgabe dar und wird neben dem Tagesgeschäft nach Bedarf ausgeführt. Um die knappen Ressourcen systematisch zu nutzen und sie effektiver und effizienter einzusetzen, hilft ein strukturierter Prozess. Im Content Marketing ist es von zentraler Bedeutung, eine passende Strategie zu definieren. Woran orientiert sich eine gute Content Marketing Strategie?

  • An der eigenen Meinung
  • An den gesteckten Zielen
  • An den geplanten Inhalten
  • Am Geschmack der potenziellen Kunden

Bevor es daran geht, die richtige Strategie zu finden, müssen Unternehmen sich mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen:

  • Welche Zielgruppe soll durch das Content Marketing angesprochen werden?
  • Welches Medium ist besonders gut geeignet?
  • Wo soll das Unternehmen auf dem Markt seinen Platz finden?

Anschließend gilt es für Unternehmen, sich mit einem passenden Online-Konzept zu beschäftigen. Relevante Fragen sind beispielsweise:

  • Wie soll die Zielgruppe angesprochen werden?
  • Wie wird diese bestimmte Zielgruppe erreicht?
  • Ist es notwendig, aussagekräftige Inhalte zu haben?
  • Welche Rolle sollen Emotionen spielen?

Die Beantwortung dieser Fragen zeigt die Richtung einer Content Marketing Strategie an und entscheidet darüber, ob sich mit dem gewählten Content Marketing Erfolge realisieren lassen.

Damit eine gezielte und übersichtliche Content Marketing Strategie entstehen kann, hat das Deutsche Institut für Marketing die 6 DIMensionen des Content Marketing Prozesses entwickelt. Mit Hilfe dieses Kreislaufs haben Sie die Möglichkeit, Ihr Content Marketing einfach und übersichtlich in Ihren Unternehmensalltag zu implementieren.

6. Content Marketing Strategie - Zum Erfolg in 6 Schritten

Content Marketing Stategie

6.1 DIMension 1 – Positionierung und Zielsetzung

Vor der Implementierung einer Content Marketing Strategie in ein Unternehmen gilt es, Ziele für diese zu definieren. Für viele Unternehmen besteht an dieser Stelle schon die erste Hürde, da die anvisierten Ziele mit der Positionierung des Unternehmens übereinstimmen müssen. Um die eigene Position auf dem Markt zu bestimmen, können diese einfachen Fragen helfen:

  • Wofür stehen wir eigentlich?
  • Was macht uns besonders?
  • Was unterscheidet uns von der Konkurrenz?
  • Wie sehen uns die Kunden?

Nachdem diese Fragen beantwortet wurden, können Ziele entwickelt werden. Content Marketing soll ein bestimmtes Ziel erfüllen und dies sollte jedes Unternehmen ständig vor Augen haben. So ist es sinnvoll, zu gewissen Themenbereichen für die eigene Zielgruppe präsent zu sein. Benutzt ein Kunde beispielweise die Suchmaschine, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren, kann die direkte Positionierung als Anbieter für Inhalte zu diesem Thema den Kunden direkt binden. Eines sollte aber unbedingt beachtet werden - Content Marketing stellt keinen direkten vertrieblichen Ansatz dar! Es dient eben vielmehr der Unterstützung des sogenannten Branding Effekts. Das Ziel im Content Marketing sollte es also immer sein, die Position des Unternehmens mit dahingehend ausgerichteten Inhalten den Zielgruppen zu vermitteln. Doch nach welchen Begriffen sucht der potenzielle Kunde rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Eine Keyword-Recherche kann hier Licht ins Dunkel bringen. Durch die Sammlung potenzieller Suchbegriffe und die Abfrage des Suchvolumens stellt diese Methode schnell wichtige Themenbereiche heraus.

6.2 DIMension 2 – Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse

Neben der richtigen Positionierung und der passenden Zielsetzung bildet das Durchführen einer Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse einen wichtigen Aspekt im Content Marketing. Grundlage für zielgerichteten Content ist die Erkenntnis über die Eigenschaften der eigenen Zielgruppe. Diese Analyse wird genutzt, um die typischen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu ermitteln. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf den Bestandskunden liegen, sondern auch auf potenziellen Neukunden. Weiterhin sollten Ihre Inhalte auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von B2B- und B2C-Kunden ausgerichtet sein. Hier unterscheiden sich die Bedürfnisse weitgehend. So verlangen B2B-Kunden häufig nach Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit, Risikominimierung oder Sicherheit, während B2C-Kunden Ihren Fokus auf Bequemlichkeit, Preise, Problemlösung oder Unterhaltung legen.

Oft ist es schwierig, sich so detailliert und auf wirklichen Fakten basiert mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Abhilfe schafft hier das vom Deutschen Institut für Marketing entwickelte Persona Profile. Es hilft dabei, die wesentlichen Elemente und Informationen einer Zielgruppenbeschreibung zusammenzutragen und übersichtlich darzustellen. Ist dieses Profil einmal ausführlich angelegt und kommuniziert worden, herrscht meist ein klares und verständliches Bild der Zielgruppe.

DIM Persona Profiler

6.3 DIMension 3 – Themenfindung / Agendasetting

Ausschlaggebend für die Themenfindung ist zum einen die eigene Positionierung, zum anderen aber auch das Interesse des Kunden. Nachdem diese Punkte in Schritt 1 und 2 behandelt wurden, geht es jetzt konkret an das Erstellen von Inhalten. Damit Content auch den gewünschten Erfolg erzielt, sollte dieser einige Eigenschaften aufweisen:

  • Unterhaltend
  • Außergewöhnlich
  • Inspirierend
  • Einzigartig
  • Glaubwürdig
  • Teilbar

Zusammenfassend sollte der Content von so guter Qualität sein, dass er von der gewünschten Zielgruppe gelesen und sogar geteilt wird. Inhalte können hierbei nicht nur in Form von Texten entstehen: Bilder, Videos, Umfragen, Präsentationen oder Case Studies können hier eine Alternative zu herkömmlichen Textwüsten darstellen.

6.4 DIMension 4 – Content-Produktion

Die Content-Produktion beinhaltet unter anderem die kontinuierliche Produktion von qualitativen Content. Für viele Unternehmen stellt dies eine große Herausforderung dar. Woher soll ein Unternehmen die vielen und verschiedenen Inhalte nehmen? Eine weitere wichtige Frage, die es zu beantworten gilt: Make or buy? Soll ein interner Verfasser für die Realisierung der Inhalte zuständig sein oder entscheiden Sie sich für einen externen Zulieferer wie z. B. einem freiberuflichen Texter oder Grafiker. Diese Abwägung sollte vor allem von den zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängen, aber auch von der Qualifizierung des eigenen Personals.

Eine sehr effektive Methode zur Produktion von gutem Content bieten persönliche Events. Weiterbildungskongresse dienen der Zielgruppe als gute Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und Netzwerke aufzubauen. Auch die schon angesprochenen Case Studies können genutzt werden. Bei der Erstellung von Case Studies bieten diese Leitfragen Ihnen eine Orientierung:

  • Welches Problem lag vor?
  • Wer hatte das Problem?
  • Wer hat das Problem gelöst?
  • Wie wurde es gelöst?
  • Was waren die Erfolge?
  • Was kann ich daraus lernen?

Beachten Sie aber, dass die Content Erstellung regelmäßig erfolgen muss. Nur so kann die Zielgruppe auch langfristig erreicht werden. Legen Sie Ihre Strategie also auf einen längeren Zeitraum an und handeln Sie nicht impulsartig.

Einen tieferen Einblick in Themen und Tools zur Cotent-Erstellung erhalten Sie im Content Marketing Seminar.

6.5 DIMension 5 – Content-Streuung

Da das Erreichen möglichst vieler Kunden ausschlaggebend für den Erfolg eines qualifizierten Contents ist, steht in dieser DIMension die Verbreitung im Vordergrund. Hierbei gilt es diverse online, aber auch offline Kanäle zu berücksichtigen. Dabei eignen sich die verschiedenen Arten des Contents ganz unterschiedlich für die spezifischen Kanäle. Case-Studies und textliche Inhalte sind vor allem für das Suchmaschinenmarketing interessant. Für Bilder und Videos eignen sich die sozialen Medien hervorragend. Vor allem für Videos ist es sinnvoll einen eigenen YouTube Kanal anzulegen.

Wichtig hierbei: Viel hilft viel! Sind Ihre Inhalte einmal erstellt, können Sie diese großflächig auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen verteilen. Ob Facebook, Twitter, YouTube oder LinkedIn - Jeder dieser Kanäle bringt seine eigenen Vor- und Nachteile für Ihre Zielgruppe mit. Testen Sie die unterschiedlichen Medien und entscheiden Sie für sich, welcher die größte Effizienz bewirkt.

6.6 DIMension 6 – Erfolgsmessung und Streuung

Erfolg muss gemessen werden! Die Erfolgsmessung und Steuerung bilden den letzten Schritt der sechs DIMensionen für ein erfolgreiches Content Marketing. Unterschiedliche Indikatoren ermöglichen die Messung des Erfolges: Website-Traffic, Shares in sozialen Netzwerken, Anzahl generierter Leads oder Ergebnisse einer Kundenzufriedenheitsbefragung. Meist stellen die Reportings jedoch einen etwas ungenauen Wert dar. Dies liegt daran, dass einige Seiten sich z.B.  nur auf die Beschaffung von Traffic durch Google beziehen, obwohl der eigentliche Content auch über andere Kanäle, wie Social Media, verbreitet wurde.

Implementieren Sie direkt zu Anfang Ihrer Content Marketing Strategie ein Webmastertool, wie beispielsweise Google Analytics oder etracker. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Besucher anhand der Quelle direkt zu identifizieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von wesentlichen umfangreicheren Tools wie Xovi oder Sistrix.Content Marketing Strategie

7. Content Marketing im B2B-Bereich

Im B2B-Bereich ist die wesentliche Herausforderung des Content Marketing die innere Einstellung der meisten Führungskräfte. Im B2B-Bereich dominiert im Vergleich zum B2C-Bereich der Vertrieb das Marketing. Denn in den meisten B2B-Unternehmen denkt man Abschluss- und vertriebsorientiert und weniger an Begriffe wie Positionierung und Markenaufbau. Der Umweg, über Content dem Kunden nichts mehr zu verkaufen, sondern ihn kaufen zu lassen, ist daher oftmals mit vielfältigen internen Diskussionen verbunden. Diese Diskussion ist meistens mit der Sinnfrage bzw. der Messbarkeit verbunden. So zum Beispiel die lapidare Frage, was bringt das denn? Oder wie viel Umsatz bzw. wie viele Abschlüsse machen wir damit? In aller Regel stellt dies den Haupteinwand gegen das Content Marketing dar. Um dies aufzubrechen muss die Zielfrage zunächst konkret geklärt werden. Mit Hilfe von gutem Content lässt sich Reichweite bei der relevante Zielgruppe erzeugen. Guter Content der ebenfalls sinnvoll gestreut wird, ermöglicht somit neue Kontaktpunkte mit den relevanten Zielgruppen. Dies kann natürlich gemessen werden, jedoch nicht mit der Zielgröße Umsatz sondern mit Kennzahlen wie Reichweite oder Kosten pro 1000 Kontakte. Diese Kenngrößen lassen damit einen Vergleich zu klassischen Vertriebsaktivitäten zu.

In einem weiteren Schritt kann beim Content Marketing die Frage gestellt werden, inwieweit eine nachhaltige Interaktion mit dem Interessenten bzw. potenziellen Kunden entsteht. D.h. wird von dem potenziellen Lead eine Interaktion in Form eines Vertriebsgespräches, Telefonanrufes oder Downloads ausgelöst. Zudem kann man natürlich entlang der Customer Journey zum Thema Umsatz und Aufträge gelangen. Langfristig betrachtet generiert Content Marketing mehr Kundenkontakte, Anfragen und Aufträge. Ob aus einem Lead aber ein realer Kunde wird, hängt dann oft nicht mehr vom Content ab, sondern wie gut der Vertrieb agiert. Schlechte Vertriebsmitarbeiter und schlechte Unternehmensleistungen sind natürlich der Tod von Content Marketing und nicht umgekehrt.

7.1. B2B Content Marketing Strategie

Content Marketing wird zumeist begonnen, weil man sich von der Viralität der Inhalte viel verspricht. Kostenlose Reichweite in den Sozialen Medien ist der wesentliche Treiber. Doch nachhaltig ist dies in aller Regel nicht. Ein witziges Video macht noch lange keine B2B-Marke aus. Diverse Studien zeigen, dass eine strategische Vorgehensweise auch im Content Marketing sehr wichtig ist.

Eine Content Marketing-Strategie umfasst alle geplanten Maßnahmen die das B2B-Unternehmen zur Erreichung seiner strategischen Content Ziele benötigt. Damit ist die Content Marketing-Strategie ein Element der Marketing- bzw. Kommunikationsstrategie. Nimmt man den strategischen und nachhaltigen Ansatz des Content Marketing ernst, dann muss sich eine Content Marketing-Strategie aus den Marketing- bzw. Markenzielen ableiten. So stellt sich zum Beispiel die Frage, wenn eine Marke in den digitalen Kanälen aktiv sein will, welche Themenlandschaften sie abbilden möchte. Hierzu ist eine ausdifferenzierende Gestaltung des oftmals fokussierten Markenbildes notwendig. Im Rahmen des Content Marketing kann so eine Interessenslandschaft des Kunden mit der Marke besetzt werden. In der strategischen Planung einer Content Marketing-Aktivität ist es also elementar, mit Hilfe einer Keywordanalyse das Umfeld der Marke zu analysieren, um so Hinweise für die notwendigen Content Elemente zu erhalten. Eine sinnvolle Content Marketing-Strategie im B2B-Bereich sollte gemäß der sechs DIMensionen erfolgen.

7.2. Ausgewählte B2B Content Marketing Maßnahmen

Die Umsetzung der strategischen Optionen kann über verschiedenen Content Marketing Maßnahmen erfolgen. Im B2B-Bereich haben sich in den letzten Monaten verschiedene Content Elemente etabliert. Interessanter Weise ist es jedoch so, dass in den meisten Unternehmen ein monoinstrumentaler Ansatz verfolgt wird.

Zu den Maßnahmen einer nachhaltigen Content Marketing-Strategie zählen verschiedenste Instrumente. Ein mögliches Instrument sind Infografiken, welche anschaulich Wissen vermitteln und den Nutzer dazu bringen, den Content zu teilen. Darüber hinaus stellt ein eigener Blog eine gute Möglichkeit dar, regelmäßig neue Inhalte auf Ihrer Website zu veröffentlichen. Dies sorgt dafür, dass die Unternehmens-Website für Besucher und Suchmaschinen attraktiver wird. Eine weitere, häufig eingesetzte Maßnahme, auch im B2B-Bereich, sind Gewinnspiele. Diese binden den Kunden aktiv ein und es ist durchaus möglich, über den viralen Effekt neue Zielgruppen zu erreichen und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Weitere Content Marketing Maßnahmen können auch Präsentationen / Slideshares, Online-Tools oder How To-Videos sein.

7.3. B2B Content Marketing mit Produktkonfiguratoren

Produktkonfiguratoren sind gerade im B2B-Marketing eine beliebte Option, um eine Interaktion mit Kunden auszulösen. Bekannt aus dem Automobilbereich, wo jeder große Hersteller einen Produktkonfigurator auf der Website hat, bietet sich dieses Tool auch im B2B-Bereich an. Der Interessent setzt sich mit den Leistungen auseinander, entdeckt vielleicht die passenden Features und lernt seinen Bedarf und die Lösung des Unternehmens gut kennen. Damit bereitet der Produktkonfigurator schon den weiteren vertrieblichen Schritt vor. Aus einem allgemeinen Interessenten wird ein qualifizierter Lead, da der Kunde sich selbst offenbart, seinen Bedarf mitteilt und damit einen Einstieg ins Vertriebsgespräch liefert.

7.4. Content Marketing im B2B mit Webinaren

Auch Webinare stellen eine gute und vor allem sehr moderne Möglichkeit dar, Content zu verbreiten. Sie bieten eine ideale Möglichkeit, das Informationsbedürfnis der Kunden zu stillen und eine Interaktion mit der Zielgruppe zu den Fachthemen zu ermöglichen. Webinare erreichen neben der hohen Reichweite bei der Durchführung ebenfalls eine Reichweite durch die Downloads des präsentierten Materials.

7.5. B2B Content Marketing mit Case Studies

Case Studies sind insbesondere im B2B-Umfeld beliebt. Mit einer Case Study kann der Beleg geführt werden, dass das angebotene Produkt bzw. die Lösung bereits erfolgreich implementiert wurde. Eine Case Study gliedert sich regelmäßig in die folgenden Punkte:

Was war das Problem?
Wie sah die Lösung aus?
Wie wurde die Lösung implementiert?
Was war der Erfolg?

Case Studies lassen sich sehr gut einsetzen, um Adressen zu sammeln und damit Interessenten zu generieren.

7.6. B2B Content Marketing KPI's

Die Erfolgsmessung von Content Marketing steckt bei vielen B2B-Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Trotzdem sollten bei der Einführung von Content Marketing KPI's - also Key Performance Indikatoren - definiert werden. Für jedes Content Element lassen sich drei Arten von KPI's definieren:

  • Reichweitenorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Das Content Seeding führt zu Kontakten mit potenziellen Kunden. Kennzahlen die diese eher quantitative Leistung des Content Marketing abbilden sind daher Kennzahlen, wie Visits, Auflage oder Einblendungen. Diese Kennzahlen geben die Möglichkeit, dass die potenzielle Zielgruppe mit dem Content Element in Kontakt gekommen sein könnte.
  • Interaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Interaktionen des Kunden, also eine bewusste Auseinadersetzung mit dem Content Element, wie zum Beispiel das Lesen, Hören, Anschauen, Klicken führt zu einem Lehr- und Lerneffekt und ist die Vorrausetzung für die bewusste Verarbeitung des Kommunikationsimpulses. Nur, wenn der Nutzer sich mit dem Content wirklich auseinandersetzt, kann dieser auch einen Marketingeffekt erzeugen.  Kennzahlen wie die durchschnittliche Besuchszeit auf einer Seite, Klicks oder Abruf von Inhalten sind hier passendes KPI's.
  • Transaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing:Transaktionsorientierte KPI's helfen den Abschluss bzw. die vertriebliche Leistung von Content Marketing abzubilden. Langfristig sorgt Content Marketing für Transaktionen. Dies können zum Beispiel die Anzahl der Bestellungen oder der Umsatz pro Content Element sein.

8. Content Marketing Trends

Content Marketing ist noch ein junges Trendthema im Bereich des Online Marketing. Dennoch entwickelte sich diese Disziplin genauso dynamisch wie Social Media Marketing und Online Marketing insgesamt. Daher macht es Sinn, sich die wichtigsten Trends und Entwicklungen im Bereich Content Marketing anzuschauen, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung für das eigene Unternehmen sicherzustellen.

Content Marketing Trend Nr. 1: Information Overload

Bedingt durch den kontinuierlichen Zuwachs an Social Media Plattformen steigt auch kontinuierlich der vorhandene Content an – Content, Content, Content überall. Die Zunahme des Contents „verstopft“ mittlerweile die Kommunikationskanäle der User. Einzelne Social Media Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, haben mittlerweile Feedcodes entwickelt, um Content zu filtern und den kontinuierlichen Content-Strom einzudämmen. Daher muss für Content Marketing im Jahr 2017 eine andere Strategie gewählt werden, als noch im Jahr 2010 oder 2015. Guter Content entlang der markenrelevanten Customer Journey funktioniert immer noch. Eine dezidierte Analyse über hochwertigen Content, um in der relevanten Zielgruppe mehr Reichweite, mehr Interaktionen und damit auch zwangsläufig mehr Transaktionen zu generieren, ist daher sehr wichtig. Fazit: Auch wenn die Content-Menge in allen Kanälen zunimmt, setzt sich qualitativer und passender Content immer noch durch.

Content Marketing Trend Nr. 2: Bewegtbild schlägt Text

Kunden schauen statt zu lesen. Zu einer modernen Content Marketing Strategie gehören heutzutage eben nicht nur Text und Bildmaterial, sondern auch Bewegtbilder, wie z.B. Videos. Videos erhalten in Social Media Plattformen deutlich mehr Reichweite. Unternehmen können mit Videos und Bildmaterial das Markenerlebnis für den digitalen Kunden abrunden.

Content Marketing Trend Nr. 3: Die richtigen Kanäle

Social Media Plattformen kommen und gehen. Eine Analyse der diversen Social Media Plattformen offenbart, dass es Trends und Emtwicklungen gibt, auch auf der Plattformebene. Nicht jede Plattform konnte dem anfänglichen Hype standhalten. Daher muss man im Rahmen einer Content Marketing Strategie die Streukanäle immer mal wieder aktualisieren und reflektieren. Ist Twitter noch der passende Kommunikationskanal? Macht Snapchat für unser Unternehmen tatsächlich Sinn? Sollte man in einem der stagnierenden Kanäle, wie XING oder Pinterest, noch aktiv sein? Auch MySpace war einmal eine führende Plattform, die den Charakter hatte, dass man dort unbedingt vertreten sein muss. Heute ist es eher eine Plattform, die, wenn überhaupt, für ein spezielles Segment sinnvoll ist. Hinzu kommt, dass einige Social Media Kanäle nur in bestimmten Ländern aktiv genutzt werden bzw. dort einen wesentlichen Stellenwert haben, wie z.B. WeChat in China oder vK.com in Russland.

Content Marketing Trend Nr. 4: Mobile Content

Seien Sie mobil! Der mobile Traffic im Internet hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Kaum ein Kommunikationsinstrument hat so einen Stellenwert erlangt wie das Smartphone. Immer weniger User nutzen das Internet über die klassischen stationären Desktop-PCs. Dafür sind Smartphones omnipräsent. Content sollte also im Rahmen der Content Marketing Strategie immer auch den mobilen Charakter berücksichtigen. Welchen Content benötigen Menschen, wenn Sie mobil unterwegs sind? Welches Content Element ist für einen Smartphone User wichtig? Diese Fragen sollte man explizit bei der Content Marketing Strategie berücksichtigen.

9. Beispiele für gelungenes Content Marketing

Beispiele für ein gutes Content Marketing gibt es viele, aber nicht alle Beispiele kommen auch für das eigene Unternehmen in Frage. Eine Möglichkeit ist es, sich mit relevanten Fragen zu beschäftigen. Ein Hersteller für Blumendünger stellt beispielsweise an seine Kunden die Frage: „Sollen Ihre Rosen wirklich so aussehen?“ und zeigt dazu ein Bild von Rosen, die die Köpfe hängen lassen oder die Blüten verlieren. Die Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, werden neugierig und wollen natürlich in Erfahrung bringen, welche Lösung der Hersteller anbietet. Ein gutes Beispiel für gelungenes Content Marketing sind Videos, die zeigen, wie ein bestimmtes Produkt gefertigt wird. Der User kann praktisch live miterleben, wie Produkte produziert werden. Mit passender Musik im Hintergrund, wird es nicht allzu schwer, dieses Produkt auch zu verkaufen. Immer wieder interessant ist der Vorher-Nachher-Effekt, der sich für viele Produkte anwenden lässt. Ein Hersteller für Farben kann diesen Effekt ebenso für sein Content Marketing nutzen, wie auch ein Shop für Raumausstattung und ein Kosmetikunternehmen. Soll eine junge, hippe Zielgruppe angesprochen werden, dann darf das Content Marketing unterhaltsam, bunt, schrill und mit der passenden Musik untermalt sein. Soll Content Marketing in erster Linie informativ sein, dann sind Bildergalerien, Grafiken, ein guter Text und auch Fragebögen interessante Elemente. Für einen Online-Shop, der Bekleidung anbietet, kommt ein Ratgeber wie auch eine eigene Kolumne oder ein Gewinnspiel in Frage. Beim Content Marketing ist es wichtig, die richtige Mischung zu finden und mehrere Elemente geschickt miteinander zu verknüpfen. Der User, der auf eine bestimmte Seite klickt, will informiert und unterhalten werden. Wenn beides gelingt – ohne aufdringlich zu wirken – dann hat Content Marketing sein Ziel erreicht. Weitere schöne Beispiele zum Content Marketing finden sich im Netz zuhauf. Hier sind einige Impulse, die auch für mittelständische Unternehmen gute Ideen liefern können:

1.Blendtec punktet schon seit Jahren mit Video Content Marketing

Wie zeigt man die technische Überlegenheit und Kernkompetenz seines Produktes? Eine Frage die sich viele Unternehmen stellen hat die Firma witzig und eloquent umgesetzt. Der CEO des Mixerherstellers zeigt regelmäßig, wie stabil und kraftvoll der Mixer ist, indem er iPhones, Ipads und andere technische Produkte in seinen Mixern zerkleinert. Der Lohn: Fast 1 Mio. Follower auf seinen Channel und angeblich 700% Umsatzplus innerhalb von 5 Jahren.

2.Liebherr: Mr. Torque

Den Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „B2B-Kommunikation“ hat Liebherr gewonnen. Liebherr hat zur Einführung des neuen Drehbohrgeräts LB 44 „Mr. Torque“ eine neue Kampagne raus gebracht. Der Lohn: 4.442.418 User insgesamt, 42.221 Likes und 23% Fan-Wachstum. Dank der Kampagne wurden mehrere LB-44 Drehbohrgeräte verkauft – jeder im Wert von ca. 2 Millionen Euro.

3.Hornbach – Herrenzimmer

Hornbach hat eine Online Tutorial-Serie für außergewöhnliche Bauprojekte gestartet. Dazu zählen Waldlaufsimulator, Bierbach, Anti-Spa, Angeloase und ein Hoversessel. In den Tutorials ist die Projekt- und Sortimentskompetenz von Hornbach zu erkennen und die Zielgruppe der Hobby-Handwerker wird deutlich angesprochen. Hornbach zeigt mit der Serie, dass sie selbst die extremsten Projekte umsetzen können.

4.Freeletics – Fintessvideos

Die Fitness-App von Freeletics bietet intensive Workouts und individuelle Trainingspläne an. Freeletics wirbt mit verschiedenen Erfolgsstorys von Nutzern der App. Das erste Video von Levent „15 Weeks Body Transformation“ hat über 8 Mio. Aufrufe. Das Video zeigt den Mehrwert des Programms. Dabei richtet sich die App an ein eher junges Publikum, deren Lebensmodell sich aus freier Arbeit und unbegrenzter Mobilität zusammensetzt. Die Bilder, Videos und Anleitungen in der App sprechen den inneren Schweinhund an und motivieren.

5.Schwarzkopf – Haarwaschmittel

Auf der Schwarzkopf-Webseite positioniert sich Schwarzkopf als Haarwaschmittel-Produzent und Haarpflege-Berater. Schwarzkopf bietet verschiedene Tutorials und Artikel zu den Themen Haarpflege, Styling und Trend-Looks an. Auf alle Fragen rund um das Thema Haare liefern die Schwarzkopf-Experten eine Antwort. Bei der Umsetzung hat sich Schwarzkopf stark an Inhalten und der Optik klassischer Fashion-Maganzine orientiert. Die Inhalte stehen hier im Vordergrund.

schwarzkopf

6.Social Media Marketing Studie

Social Media Marketing zeigt eine steigende Relevanz auf und ist ein wichtiger Bestandteil für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden. In unserer Social Media Marketing Studie aus dem April 2016 zeigen wir auf, welche Rolle Social Media Marketing im Unternehmen einnimmt, wie die Maßnahmen umgesetzt werden und was es für aktuelle Trends gibt. Dabei gehört das Content Marketing in vielen Unternehmen fest zum Aktivitäten-Portfolio im Rahmen des SMM. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (72,7 Prozent) nutzen Content Marketing im Rahmen ihrer SMM-Aktivitäten. Weitere Informationen können Sie in unserer Studie nachlesen. Hier kommen Sie zum kostenlosen Download! Die derzeitige Downloadzahl der Social Media Marketing Studie beträgt 466.

Content Marketing

Es gibt keine langweiligen Branchen, es gibt nur langweiliges Content Marketing!

10. Content Marketing – Ein Fazit

Das Content Marketing hat viele Unternehmen vor eine große Herausforderung gestellt. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sollten beteiligte Personen von Anfang an in diesen Prozess mit einbezogen werden. Ein interner Workshop hilft dabei, das Content Marketing konzeptionell aufzubereiten, eine Vision zu entwickeln und ein Commitment zwischen den Beteiligten zu schaffen. Somit ist die Vorgehensweise strukturiert geplant und der Content kann auch langfristig regelmäßig zur Verfügung gestellt werden.

11. Content Marketing Studien im Überblick - Kostenlose Erkenntnisse für Ihr Unternehmen!

⇒ Content Marketing Studie 2020

Content Marketing Platforms Markt Research Report

Der Report gibt Marketer einen umfassenden Überblick über Trends und Themen, die den Content Marketing Platform Markt antreiben und woraus zukunftsfähige strategische Handlungsfelder abgeleitet werden können. Der Prognosebericht bezieht sich auf den Zeitraum 2020-2024 und behinhaltet Insights die den Platform Markt bestimmen. Die Studie zeigt, dass die wichtigsten Hersteller, unter anderem zufrieden, Sprinklr, CoSchedule, Skyword und die Typen hauptsächlich Cloud-basiert und Web-basiert sind. Hier finden Sie weitere Informationen: Global Content Marketing Platform.

⇒ Content Marketing Studien 2017

Studie zum B2B-Content Marketing vom CMI und Smartbrief

Das Content Marketing Institute (CMI) und der Infodienst für Business-News Smartbrief haben eine Studie zum Content Marketing im Bereich B2B durchgeführt. Bei der Befragung von 1.200 Smartbrief-Abonnenten fanden sie heraus, dass sich 81 % der Einkäufer gründlich informieren, bevor sie mit dem Verkäufer in Kontakt treten. Die Content-Arten, die den Kaufprozess am meisten beeinflussen, sind Erfahrungsberichte von Branchenspezialisten, eigene Recherchen des Anbieters und Produktrezensionen. Die Mehrheit der Einkäufer (80%) gibt an, Informationen über Käufe per E-Mail mit Kollegen zu teilen. Content für B2B-Kunden sollte also fundierte Informationen enthalten und nicht nur über soziale Netzwerke, sondern auch per E-Mail geteilt werden können. Alle Ergebnisse der Studie gibt es unter: CMI Content Marketing Studie

Suxeedo Content Marketing Studie

Der Dinestleister Suxxedo hat Anfang 2017 Marketingverantwortliche zum Thema Content Marketing befragt. Die Studie zeigt die wesentlichen Content Formate, die 2017 eingesetzt werden. Interessanterweise schlägt das Video die Formate Fachbeiträge und Bilder/Infografiken. Zudem zeigt die Studie, dass KPI's auch im Content Marketing bei einigen Anwendern eine Rolle spielen, aber nicht bei allen. Content Marketing ist daher wohl noch in der Eprobungsphase und muss sich nicht immer mit harten KPI's messen lassen. Wenn KPI's im Einsatz sind, dann solche wie Lead-Generierung, Page Views oder CTR. Weitere Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen: Suxxedo Content Marketing Studie

⇒ Content Marketing Studien 2016

Im  Jahr 2016 sind die folgenden Studien veröffentlicht worden:

CMF-Basisstudie vom Schweizer Marktforschungsinstitut zehnvier

Die CMF-Basisstudie wurde vom Schweizer Marktforschungsinstitut zehnvier, im Auftrag des Content Marketing Forum, durchgeführt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) ein Viertel aller Marketingbudgets in Content Marketing investiert wird. Im Vergleich zu 2014 ist das ein Anstieg von fast 19 Prozent. Vom gesamten Marketingbudget von ca. 6,9 Milliarden werden 3,9 Milliarden Euro für den digitalen Bereich und drei Milliarden Euro für den Printbereich investiert. Im Vergleich zur Basisstudie IV, die im Jahr 2014 durchgeführt wurde, wird die Bedeutung von digitalen Unternehmensmedien deutlich: Insgesamt sind dafür die Investitionen um 26,7 Prozent gestiegen.
Weitere Informationen und Ergebnis erhalten Sie in der CMF-Basisstudie.
Hier geht es zur Studie: CMF-Basisstudie V

Content-Marketing Studie von TBN Public Relations GmbH

Die TBN Public Relations GmbH führte die Studie „Leadmanagement 2016“ durch, um zu ermitteln, ob und wie deutsche Unternehmen die Möglichkeit von Content Marketing einsetzen. Dabei wurde ersichtlich, dass Content-Formaten eine immer höhere Bedeutung zukommt. So stellen ca. 37 Prozent der Unternehmen Ihren Besuchern Case Studies zur Verfügung und ca. 25 Prozent nutzen einen eigenen Blog, um relevanten Content zu verbreiten. Beim Einsatz von Webinaren wird deutlich, dass die Beliebtheit im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen hat. Im Jahr 2016 liegt die Anzahl bei 23 Prozent, während 2014 gerade einmal 3,48 Prozent Webinare einsetzten. Die Studie zeigt auch, dass nur noch 11,7 Prozent der Unternehmen über digitale Kanäle Vertriebskontakte (Leads) generieren. Im Jahr 2014 waren es noch 17 Prozent.
Hier geht es zur Studie: www.content-marketing-studie.de

Studie von Acrolinx: Gut vs. sehr gut: Wie Sie die Wirkung Ihrer Content-Strategie verdoppeln

Acrolinx führte Anfang des Jahres 2016 eine Content-Studie mit dem Titel „Gut vs. Sehr gut: Wie Sie die Wirkung Ihrer Content-Strategie verdoppeln“ durch, um den Zusammenhang zwischen Geschäftsergebnissen und der Qualität von Content zu verdeutlichen. Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Durch die Erstellung von qualitativen Content können Unternehmen nicht nur die Content-Marketing-Programme maximieren, sondern auch den ROI (Return on Investment). Auch die Markenwahrnehmung, die Conversions und die Kaufabsicht erfahren eine deutliche Steigerung durch die Erstellung und Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten. Die Studie mit detaillierten Ergebnissen und weiteren Informationen können Sie hier herunterladen: http://www.acrolinx.de/publikationen/der-roi-von-hochwertigem-content/

Content Marketing – Studie von SCM und Kammann Rossi

Eine Studie zum Thema „Content Marketing in Deutschland: Was bringt es wirklich?“ wurde von Kammann Rossi und SCM durchgeführt, um die Erfolge von Content Marketing zu ermitteln. Dabei standen vor allem die Neukundengewinnung, der Absatz, das Image, die Meinungsführerschaft, die Gewinnung von Fans und die Leadgenerierung im Fokus. Insgesamt nahmen an der Online-Umfrage 101 Teilnehmer im September und Oktober 2015 teil. Das Ergebnis: Durch Content Marketing werden Erfolge im Hinblick auf Besucherzahlen auf Webseite und Blog, Followerzahlen in sozialen Netzwerken, Interaktionen sowie auf Leads und Kundenzahlen erzielt. Das Ergebnis ist also eindeutig: Content Marketing lohnt sich, wird aber von vielen Unternehmen nicht ausgeschöpft. Hier können Sie sich die Studie herunterladen: Content Marketing in Deutschland: Was bringt es wirklich?

Studie Native Advertising in Europe to 2020 von Yahoo

Yahoo stellt in seiner Studie eine Trendanalyse zum Thema Native Advertising vor. Demnach wird in den wesentlichen Online Werbemärkten D, UK, F das Format Native Advertising wesentlich wachsen. Die Studie geht davon aus, dass im Jahr 2020 native Advertising einen Marktanteil von 52% an der Digitalwerbung haben wird. Es handelt sich bei der Studie um eine Expertenbefragung unter Agenturmanagern. Durchgeführt von Yahoo. Hier stellt Yahoo weitere Informationen zur Verfügung: YAHOO

The Science of Engagement Studie 2016

Ganz aktuell veröffentlicht auch BBS StoryWorks eine Studie zum Thema Content Marketing, die in Zusammenarbeit mit CrowdEmotion unter 5.153 Internetnutzern durchgeführt wurde. Die Studie hatte zum Ziel, ein Verständis darüber zu bekommen, wie Unternehmen ihre Marken durch Content getriebenes Marketing nutzen können, um den Kunden zu begeistern und an die Marke zu binden. Die Kernergebnisse der Studie finden Sie hier: BBC Digital Content Marketing.

B2B Content Marketing Studie 2016

Das amerikanische Content Marketing Institute hat mittlerweile die 6. Content Marketing Studie vorgelegt, die sich insbesondere mit Content Marketing im B2B-Bereich auseinandersetzt. Die Studie gibt gute Einblicke in Ziele, Vorgehensweisen nordamerikanischer B2B-Unternehmen. Die Ergebnisse scheinen sicherlich Parallelen zu deutschen Unternehmen zu bieten, exakt lassen sich die Daten jedoch nicht übertragen. Dennoch lohnt es sich, tiefer in die Studie hineinzuschauen. Die Präsentation finden Sie hier: B2B Content Marketing.

⇒ Content Marketing Studien 2015

Im Jahr 2015 wurden folgende Studien publiziert:

The Global Content Impact Index 2015

Im Mai 2015 hat der Tool-Anbieter Acrolinx eine internationale Content Marketing Studie veröffentlicht. Für die Studie wurden 150.000 Seiten von 340 verschiedenen Unternehmen mit Hilfe einer linguistischen Software auf Fehler und Lesbarkeit analysiert. Die Studie zeigt damit nochmals auf, wie wichtig es ist, fehlerfreien Content zu haben, und zeigt auf, dass es bei vielen Unternehmen dabei noch Nachholbedarf gibt. Die Studie kann hier angefordert werden: ACROLINX.

Yahoo Studie Return On Inspiration 2015

Im Jahr 2015 hat Yahoo 1.000 Endkunden in ganz Europa befragt und kommt zur Erkenntnis, dass Content Marketing eine hilfreiche Strategie ist, um Kunden zu begeistern. Guter Content steigert die Kaufbereitschaft. Die Studie ist nur als Kurzzusammenfassung verfügbar: Yahoo.

Content Marketing Studie 2015 von TBNPR 2015

Die PR Agentur TBN veröffentlichte Anfang 2015 die dritte Content Marketing Studie nach 2013 und 2014. Die Studie wurde unter 230 Unternehmen durchgeführt. Content Marketing scheint demnach ein zunehmend wichtigeres Thema zu sein. Nur ein Bruchteil der befragten Unternehmen nutzt Content Marketing jedoch zur Generierung von Leads. Detailliertere Informationen finden Sie im Berichtsband, der hier angefordert werden kann: TBNPR.

⇒ Content Marketing Studien 2014

Auch 2014 gab es schon diverse explorative Studien zum Content Marketing:

Content Marketing Studie 2014/2015 von NAMICS

Der Content Dienstleister Namics hat 2014 eine explorative Befragung von 59 Unternehmen in der DACH Region durchgeführt. Die Studie bildet unter anderem einen organisatorischen Reifegrad im Content Marketing eines Unternehmens ab. Die Studie kann gegen Herausgabe einer Adresse hier herunter geladen werden: NAMICS.

Corporate Publishing Basisstudie IV 2014

Im Frühjahr 2014 hat Corporate Publishing 310 Interviews durchführen lassen und Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern in der DACH Region zum Thema Corporate Publishing befragt. Dabei kam heraus, dass Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz jährlich mehr als 5,8 Milliarden Euro in inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation investieren. Ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zu 2012. Hier gibt es weitere Informationen: Corporate Publishing.

B2B Online-Monitor 2014

Der B2B Online-Montor erfasst verschiedene Experteninterviews und fasst diese zusammen. Die Studienergebnisse deuten auf eine positive Entwicklung des Themas Content Marketing auch im B2B-Bereich hin. Die Studienergebnisse können hier angefordert werden: B2B Online-Monitor.

Erfahren Sie in unserem Jobprofil mehr über den Beruf als "Content Marketing Manager"!

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Keyword-Analyse – relevante Keywords identifizieren

Haben Sie schon eine Keyword-Analyse für Ihre Webseite durchgeführt? Das ist bereits bei der Erstellung der Webseite empfehlenswert, spätestens aber dann relevant, wenn Sie die Inhalte für Ihren Webauftritt optimieren möchten. Blogposts oder Produktbeschreibungen „einfach so“ zu schreiben, wird sich später bei den Suchmaschinenrankings rächen. Mit einer Keyword-Analyse hingegen wissen Sie genau, auf welche Keywords Sie achten sollten und können Ihre SEO-Maßnahmen gezielt darauf ausrichten.

Warum ist eine Keyword-Analyse wichtig?

So gut wie jedes Unternehmen verfügt in der heutigen Zeit über eine Online-Präsenz. Das bedeutet: wer potenzielle Kunden von sich überzeugen möchte, muss sich aus der Masse der Mitbewerber abheben können. Dies geschieht im ersten Schritt durch eine möglichst gute Position in den Suchmaschinenergebnissen. Google und Co. legen verstärkt Wert auf hochwertige Ergebnisse, die den Nutzern das bieten, was sie suchen. Und wie suchen Nutzer? Mit Keywords!

Bei einer professionellen Keyword-Analyse geht es darum, die Begriffe zu identifizieren, die potenzielle Kunden in die Suchmaschine eingeben. Passen Suche und genutzte Keywords zusammen, steigt die Chance darauf, in den Ergebnissen weiter oben zu stehen.

Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass viele Internetnutzer in der heutigen Zeit sehr ungeduldig sind. Nur wenige schauen sich die Ergebnisse, die beispielsweise auf den Seiten 3 und 4 in Google angezeigt werden, überhaupt noch an. Daher ist es umso wichtiger, von Vornherein die Keywords zu finden, die für die eigene Online-Präsenz wichtig sind, und sie in der passenden Menge und an den richtigen Stellen auf der Webseite einzubringen.

Keyword-Analyse

Welche Faktoren spielen bei der Keyword-Analyse eine Rolle?

Allein die Überschrift lässt (zurecht) vermuten, dass eine vollständige Keyword-Analyse ein wenig Zeit in Anspruch nehmen kann. Und tatsächlich: eine solche Analyse setzt sich aus mehreren Details zusammen. Daher entscheiden sich in der heutigen Zeit viele Unternehmen dazu, die Keyword-Analyse ihrer Seite outzusourcen. Der Vorteil: Sie haben die Möglichkeit, sich auf Ihr Tagesgeschäft zu fokussieren, während eine Agentur den Rest für Sie übernimmt. Eine Keyword-Analyse setzt sich aus den folgenden Punkten zusammen:

Das Suchvolumen

Nicht jedes Keyword wird gleich häufig von Usern genutzt, um ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Information zu finden. Daher werden im Zuge der Keyword-Analyse eine Vielzahl von Begriffen gesammelt und deren Suchvolumen abgerufen. Das ist zum Beispiel über den Keyword-Planer von Google Ads möglich. Das Suchvolumen gibt an, wie häufig ein Keyword pro Monat durchschnittlich in der Google Suche verwendet wird. Für Ihre Optimierung sollen Sie Keywords wählen, die oft genutzt werden, doch zu hoch sollte das Suchvolumen wiederum nicht sein. Natürlich ist es toll, wenn viele Nutzer nach einem Keyword suchen und dabei Ihre Webseite finden. Je höher das Suchvolumen ist, desto größer ist meist aber auch der Wettbewerb. Damit sinken die Chancen, eine gute Rankingplatzierung zu erzielen. Im Mittelfeld hingegen erreichen Sie noch immer viele Nutzer und haben zudem größere Chancen, durch Ihre Optimierungen gut zu ranken.

Die Relevanz für das Unternehmen

Je nach Branche und Sortiment sind manche Begriffe bzw. Keywords für das Unternehmen wichtiger als andere. Ein Beispiel verdeutlicht dies: ein Online-Shop hat sich auf Sportschuhe fokussiert, bietet jedoch nebenbei auch Hausschuhe an. Letztere machen jedoch einen deutlich kleineren Teil des Angebots aus. Keywords wie „Hausschuhe kaufen“ oder „Hausschuhe günstig kaufen“ sollten daher nicht komplett vernachlässigt werden, stehen jedoch an zweiter Stelle. Wichtiger sind Begriffe rund um Sportschuhe, da es zunächst darum geht, die Hauptzielgruppe (= die Kunden, die sich für Sportschuhe interessieren) anzusprechen. Daher sollte bei der Keyword-Analyse auch immer die jeweilige Ausrichtung des betreffenden Unternehmens berücksichtigt werden.

Seminar Online Marketing kompakt

Das Seminar Online Marketing kompakt vermittelt Ihnen alle wichtigen Maßnahmen, Strategien und Online-Tools des Online Marketing. Infomieren Sie sich hier über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Das Ziel einer hohen Conversion Rate

Die Conversion Rate zeigt – vereinfacht ausgedrückt - auf, wie viele Besucher eines Online-Shops aktiv werden. Hiermit ist nicht immer der klassische Kauf gemeint. Als Conversion können auch das Abonnieren des Newsletters oder das Speichern von Produkten auf dem Merkzettel definiert werden.

Eine hohe Conversion Rate zeigt jedoch immer auf, dass die Seite offensichtlich überzeugen konnte. Damit dieser Wert positiv beeinflusst werden kann, ist es ebenfalls wichtig, auf die passende Keyword-Analyse zu setzen. Wer sich als Schuh-Online-Shop beispielsweise ausschließlich auf „Sportschuhe“ fokussiert, tritt unweigerlich unter anderem auch mit Seiten in Konkurrenz, die vielleicht überhaupt keine Schuhe zum Verkauf anbieten, sondern lediglich über die Geschichte einzelner Marken u. ä. berichten. Hier macht es weitaus mehr Sinn, ein wenig umfangreicher zu brainstormen und die „Sportschuhe“ um Begriffe wie „kaufen“ oder „online kaufen“ zu ergänzen. Diese Keywords werden vor allem bei Suchanfragen mit einer Kaufintention genutzt und steigern die Chancen, dass die Webseiten- bzw. Online-Shop-Besucher auf Ihrer Webseite tatsächlich eine Conversion generieren.

Geringe Konkurrenz

Je mehr Konkurrenz, desto schwerer wird es, die eigene Seite weit oben in den Suchergebnissen zu platzieren. Bei der Keyword-Analyse sollten Sie daher nicht nur auf das Suchvolumen achten. Ein Keyword, das im Monat 800-mal gesucht wird und einen geringen Wettbewerb aufweist, kann zum Beispiel vielversprechender sein als ein Keyword, dass zwar 2.000-mal gesucht wird, aber einen hohen Wettbewerb hat. Sofern beide Begriffe eine gleichwertige Relevanz haben, also gut zum Sortiment passen, können Sie mit dem weniger umkämpften Keyword mehr erreichen.

Wie findet man die richtigen Keywords?

Auf der Suche nach den richtigen Keywords kann es im ersten Schritt helfen, sich selbst zu fragen, nach welchen Begriffe man suchen würde, wenn man die eigene Homepage sucht. Oder anders: Was würde die Zielgruppe in die Suchmaschine eingeben? Ein entsprechendes Vorgehen zeigt, dass die Möglichkeiten hier oft vielseitiger sind, als es im ersten Moment den Anschein haben mag. Daher gibt es in der Regel nie nur ein Keyword, sondern eine ganze Sammlung an Begriffen, die für eine Seite eine Rolle spielen.

Mittlerweile gibt es natürlich auch verschiedene Tools, die dabei helfen können, die Keyword-Analyse weiter zu vereinfachen. Hier reicht es dann oft aus, beispielsweise „Sportschuhe“ in das betreffende Feld einzugeben, um sich im zweiten Schritt eine komplette Keywordliste anzeigen zu lassen. Diese ist dann – je nach Tool – nach Relevanz geordnet und zeigt dementsprechend an, welche Begriffe besonders wichtig sind und welche gegebenenfalls eher vernachlässigt werden können. Wer überhaupt keine Lust darauf hat, sich mit Keyword-Analyse und Tools zu befassen, kann den kompletten Bereich auch outsourcen.

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Der Zertifikatslehrgang Suchmaschinenoptimierung (DIM) vom Deutschen Institut für Marketing vermittelt Ihnen das nötige Know-how, um erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Lernen Sie, wie Sie erfolgreich Keyword-Recherchen sowie On - und Off-Page-Optimierungen durchführen. Jetzt informieren und durchstarten!

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Fazit

Eine Keyword-Analyse stellt in der Regel die Basis für eine optimale Auffindbarkeit der eigenen Seite im Internet dar. Daher ist es umso wichtiger, diesen wichtigen Bereich nicht zu vernachlässigen. Wer seine Seite ohne Analyse erstellt hat, sollte die bestehenden Inhalte im Nachhinein analysieren bzw. analysieren lassen und so feststellen, wo noch Optimierungspotenzial vorhanden ist.

Da die großen Suchmaschinen bestrebt sind, dass der typische Internetnutzer das, wonach er sucht, möglichst schnell findet, spielt eine moderne Keyword-Analyse in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Wer sich daher schon immer gefragt hat, ob er das Potenzial, das ihm zur Verfügung steht, auch in vollem Umfang nutzt, ist gut beraten, sich mit diesem wichtigen Bereich der Suchmaschinenoptimierung auseinanderzusetzen. Immerhin reicht es nicht aus, die besten Angebote zu veröffentlichen – es braucht auch Menschen, die sie sehen. Genau hierfür kann eine fundierte Keyword-Analyse die passenden Voraussetzungen schaffen.

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Unsere Experten von der Digitalagentur milaTEC helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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