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Shopware SEO Basics – Erste Schritte und Maßnahmen nachhaltiger Suchmaschinenoptimierung

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Ihr Onlineshop bietet alles was Kunden sich wünschen und das zu einem richtig guten Preis? Trotzdem verirrt sich kaum ein Besucher in Ihren Shop und Ihre Verkäufe sind nicht kostendeckend? Dieses Problem lässt sich mit Ihren Positionen auf Google und anderen Suchmaschinen erklären. Es ist schlicht und ergreifend so, dass Sie schlecht zu finden sind oder nicht von den richtigen Kunden gefunden werden. Mit effektiver Suchmaschinenoptimierung lässt sich dies ändern. Wir befassen uns speziell mit wirksamen SEO-Maßnahmen für Shopware Shops und erklären an einfachen Beispielen, was Sie für bessere Rankings unternehmen können.

Shopware SEO Basics

Das erste Haus am Platz

„Lage, Lage, Lage“ – das sind die drei wichtigsten Kriterien, nach denen Ladenbesitzer den Ort für Ihr Geschäft aussuchen sollten. Und in gewisser Weise gilt dies auch für Onlineshops. Die Fußgängerzone einer Stadt ist oftmals Ihre Einkaufsmeile. Hier gibt es ganz automatisch die meisten Besucher. Hier reiht sich Geschäft an Geschäft. Dank zahlreicher Parkplätze in der Umgebung, Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie Möglichkeiten zum Relaxen auf stressigen Einkaufstouren machen jene Geschäfte, die direkt an der Straße liegen, den meisten Umsatz – selbst ohne das beste Angebot, die beste Qualität, das beste Preis-Leistungsverhältnis. Um es konkret zu sagen: Eine Eisdiele, die drei Querstraßen der Fußgängerzone „versteckt“ ist, wird es schwer haben, wenn direkt neben all den attraktiven Geschäften in der Einkaufspassage drei andere Eisdielen um die Gunst der Kunden werben.

In der virtuellen Fußgängerzone der Welt

Kommen wir mit unserem Beispiel zurück zu Ihrem Onlineshop, dann lässt sich die Fußgängerzone mit der ersten Seite bei Google vergleichen. Die Top-Position bei dieser Suchmaschine, die in Deutschland über 90% aller Suchanfragen im Internet auf sich vereint, markieren das erste Haus am Platz. Die dritte Querstraße beginnt spätestens auf Seite Drei des Suchriesen. Wussten Sie, dass wiederum über 90% aller Suchenden bereits auf der ersten Google-Seite fündig werden? Dies ist also ganz klar Ihr „Place to be“. Auf diesen Seiten befinden sich die meisten Besucher. Hier wird eingekauft und hier wird Geld verdient. Das Gute: Mit sinnvoller Suchmaschinenoptimierung ziehen Sie mit Ihrem Shopware Shop auf die besten Plätze.

Wie Ihr Shopware Shop dort einzieht

Googles Fußgängerzone hat für jeden Suchbegriff in der Regel 10 Plätze. Diese sind heiß begehrt und hart umkämpft. Anders als offline geht es abseits von Google Ads allerdings nicht darum, die höchste Miete zu bezahlen, um eine gute Position zu besitzen. Online entscheiden die Optimierung, die Relevanz der Suchbegriffe, technische Faktoren, die Page Speed und zuletzt das Nutzerverhalten darüber, ob und wie lange Ihr Shopware Shop auf der ersten Seite bei Google und anderen Suchmaschinen für ein Keyword rankt.

Wie SEO Sie in die Fußgängerzone bringt

Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilbereich von Online-Marketing und bezieht sich auf viele Faktoren, die die Ergebnisse bei Google beeinflussen können. Die wichtigsten Bereiche professioneller Suchmaschinenoptimierung sind:

  • Onpage-Optimierung meint alles in Ihrem Shopware Shop selbst. Dazu zählen informierende Texte, interne Verlinkungen oder die Pflege der Meta-Daten
  • Offpage-Optimierung bezeichnet alles Externe. Hierzu zählen Backlinks oder Maßnahmen zu Kundenbindung.
  • Conversion-Optimierung kümmert sich um alles, was hilft, die Kauftätigkeit eines Kunden, der Ihre Seite bereits gefunden hat, auch zu einem guten Ende zu bringen. Da es hier aber um das Auffinden Ihres Shops gehen soll, befasst sich unser Ratgeber mit den erstgenannten Optimierungsfaktoren.

Die wichtigsten Tipps für Shopware-SEO

Seriöse Suchmaschinenoptimierung versteht sich als etwas Kontinuierliches, bei dem auch etwas Geduld gefragt ist. Strategien rund um Texte und Bilder müssen sich entwickeln, Links erst Ihre Wirkung entfalten. Doch ein funktionales Konzept zur Optimierung zahlt sich aus. Im Gegensatz zu Werbung mit Google Ads sind erreichte Suchbegriffe für alle nachhaltig, die stets am Ball bleiben. Top-Platzierungen sind nicht in Stein gemeißelt, doch wer vorne steht und weiter an seinem Shopware Shop arbeitet, hat wenig zu befürchten. Als ersten Anhaltspunkt haben wir die wichtigsten konkreten Maßnahmen zusammengefasst. Diese und viele andere Punkte sind im Zusammenspiel wesentlich für erfolgreiche Platzierungen.

Onlineshop SEO

Metadaten – Ihr Versprechen an potentielle Kunden

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und eben jener bildet sich bei Google-Nutzern innerhalb der ersten 5 Sekunden durch Erblicken der SERPS. Deswegen ist es essentiell, alles Wichtige zu Ihrem Angebot im Meta-Title (ca. 70 Zeichen) und in der Meta-Description (ca. 145 Zeichen) prägnant auf den Punkt gebracht zu formulieren. Viele verlassen sich dabei auf das Aida-Prinzip oder heben sich durch Sonderzeichen hervor.

Texte – einfaches Medium mit großer Wirkung

Texte in Ihrem Shopware Shop sind wichtig: Sie geben Kunden alle nötigen Informationen, können unterhaltsam sein und regen bestenfalls zum Einkauf an. Darüber hinaus zieht der Suchalgorithmus von Google jede Menge Daten aus Ihren Texten. Vergessen Sie nicht: Die Suchanfrage bei Google basiert auf Text. Diese mit Text zu beantworten erscheint da nur logisch und ist wesentlicher Teil jeder professionellen Suchmaschinenoptimierung. Mit Texten lassen sich ganze Universen an Keywords rund um Ihre Produkte bauen, die idealerweise dann alle die vorderen Plätze der Suchmaschine besiedeln. Entscheidend ist allerdings, dass die Texte wirklich sinnvoll sind, zu Ihnen passen, die Probleme der Kunden aufnehmen und weiterhelfen. Dazu sollten sie passende und gut strukturierte Inhalte bereitstellen. Sinnvoll dazu sind die Überschriften H1 bis H6 sowie Aufzählungen oder Nummerierungen. Ein Text beinhaltet außerdem Links zu internen Seiten, die ebenfalls einen Mehrwert für Kunden und Suchmaschine stiften können. Profis optimieren Textbeiträge nach dem WDF*IDF Prinzip.

Bilder unterstützen Texte sinnvoll

Zu einem durchdachten Content-Konzept gehören selbstverständlich auch Bilder. Die Bilderkennung bei Google wird zwar ständig verbessert, manuell im Dateinamen zu beschreiben, was das Bild zeigt, ist für Shopware Shop-Besitzer mit Optimierungsansprüchen trotzdem unerlässlich. Zuletzt gehört zu den Bildern Ihres Shops ein Img-Tag, das diesen weitere, hilfreiche Attribute schenkt. Das Img-Tag wird wichtig, wenn ein Bild auf einem Endgerät des Benutzers nicht lädt oder Blinde sich das Tag vorlesen lassen. Zuletzt lassen sich auch hier Keywords unterbringen. Vergessen Sie außerdem nicht, Bilder so zu komprimieren, dass sie in Ihrem Shopware Shop scharf genug sind, um gut auszusehen, allerdings nicht zu große Dateien geladen werden müssen.

Google mag Sprechende URLs

Dass URLs sprechen müssen, ist ein SEO-Fakt. Wichtig ist, dass Shopware-Besitzer wissen, wie ihre Shopsoftware die URL automatisch generiert. Dies läuft nach dem Prinzip von Domain/Hauptkategorie/Unterkategorie/ Produktname ab. Noch sprechender wäre allerdings eine Aufforderung wie Domain/Produktname-günstig-kaufen. Keinesfalls sollten Ihre URLs scheinbar wahllose Produktnummern oder Buchstabensalat enthalten.

Crawling leicht gemacht – Wegweiser für den Google Bot

Wenn Ihr Shopware Shop das erste Mal von Google bewertet wird, macht sich der Google Bot für künftige Besuche eine kleine Karte, um sich dann schneller zurechtzufinden. Kehrt er aber zurück und bemerkt, dass seine Karte hoffnungslos veraltet ist, wird er das Ihrem Shop anlasten und Sie entsprechend weniger gut beurteilen, wenn es um die ersten Plätze bei Google geht. Was sich geändert hat, sollten Sie Ihm also vorab erklären. Nutzen Sie dazu 301-Weiterleitungen. Dadurch wird kein Crawling-Budget des Bots verschwendet, da direkt mitgeteilt wird, wenn sich URL-Pfade in Ihrem Shopware Shop geändert haben sollten.

Eine gute Crawlbarkeit sichert Ihnen außerdem eine Robots.txt. Sie bestimmt, welche Bereiche sich der Bot genau ansehen soll, da diese eventuell besonders nutzerrelevant sind. Zum Glück sind Shopware Shops standardmäßig mit einer optimierten Robots.txt ausgestattet. Diese gilt es im Sinne der Suchmaschinenoptimierung anzupassen. Schnelles und effizientes Erkunden kann der Google Bot zuletzt dank der Sitemap.xml. Im Idealfall verrät die Robots.txt, wo diese zu finden ist. Mit Hilfe der Sitemap lernt der Crawler die Struktur Ihres Shopware Shops kennen und kann ungeachtet von allem, was ablenkt Ihre Seite durchforsten und bewerten. Und der Google Bot honoriert es, wenn Sie ihm bei seiner Arbeit Effizienz ermöglichen. Auch die Sitemap.xml leistet Shopware standardisiert.

Responsive Design – responsive SEO

Die mobile Ausgabe Ihrer Shopware-Seiten wird immer wichtiger und fließt stark in die Bewertung von Google mit ein. Registriert der Suchriese auf mobilen Endgeräten also eine positive Nutzererfahrung, ist das für Ihre Platzierungen gut. Registriert die Suchmaschine Absprünge und negative Nutzererfahrungen, wirkt sich das auch nachteilig auf Ihre Suchergebnisse aus. Wer mit dem Smartphone Ihren Shopware Shop besucht, sollte also genauso einkaufen können, als säße er daheim vor dem Dektop-PC.

Professionelle Suchmaschinenoptimierung für Shopware Shops

Wer seinen Shopware Shop professionell optimieren möchte, der muss tatsächlich an zahlreiche Dinge denken und etliche Stellschrauben richtig bedienen können. Er befasst sich mit der Frage, wie er Duplicate Content und Keyword Kannibalismus vermeidet, gute Inhalte zur Verfügung stellt und hat die Ladezeiten seines Shops im Blick. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit mehreren Plugins, um Erfolge zu messen und Schwachstellen aufzuspüren, sowie zuletzt mit nachhaltigem Linkbuilding und der internen Verlinkung seines Shopware Shops. Natürlich bleibt da die Frage nicht aus, wann es Sinn macht, sein Shopware SEO in professionelle Hände zu legen, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Fakt ist: Effiziente Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, damit Ihr Shopware Shop in die Fußgängerzone des Internets einzieht und auf den vordersten Plätzen zu finden ist. Wann professionelle Suchmaschinenoptimierung Sinn macht, besprechen wir von der arboro GmbH gerne persönlich mit Ihnen. Unverbindlich steht Ihnen der Shopware zertifizierte Full-Service E-Commerce Partner gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Shopware SEO zur Verfügung.

Programmatic Advertising – Das sollten Werbetreibende wissen

Programmatic Advertising – Das sollten Werbetreibende wissen
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Beim Programmatic Advertising handelt es sich um eine Methode zum Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit. Bereits die Hälfte aller Online-Werbeflächen wird automatisch vergeben. Es ist abzusehen, dass dieser Anteil in Zukunft noch weiter steigen wird. Für Werbetreibende lohnt es sich daher, sich mit dem Prinzip des Programmatic Advertising auseinanderzusetzen.

Programmatic Advertising – Definition

Programmatic Advertising beschreibt den automatisierten Kauf und Verkauf von Werbeflächen, die individuell auf den Nutzer zugeschnitten sind. Auf diesen Werbeflächen können beispielsweise Textanzeigen, Werbebanner oder Videos angezeigt werden.

In den meisten Fällen werden die Werbeflächen in Echtzeit an den Höchstbietenden versteigert. Dabei spielen auch das Preisgebot, der Inhalt der Werbung, sowie das vergangene Verhalten des Besuchers in die Vergabe der Werbeflächen eine Rolle.

Bezahlt wird meist nach dem „Second-Price-Auction-Prinzip“. Das heißt, es muss nur ein Cent mehr gezahlt werden, als das zweithöchste Gebot. Es existieren aber auch Plattformen, auf denen Fixpreise, ausgehandelte Preise pro 1.000 Besucher (CPM) oder Mixmodelle genutzt werden.

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Die Vorgehensweise beim Programmatic Advertising

Webseitenbetreiber, sogenannte Publisher, stellen ihre verfügbaren Werbeplätze auf einer Sell-Side-Plattform (SSP) ein. Damit den Internetnutzern eine genau auf sie abgestimmte Werbung ausgespielt werden kann, werden mithilfe der Daten der Webseitenbesucher Nutzerprofile erstellt. Diese werden ebenfalls auf der SSP eingestellt.

Werbetreibende, also Advertiser, stellen nun über eine Demand-Side-Plattform (DSP) Werbemittel zur Verfügung und bestimmen die gewünschten Zielgruppen. Außerdem geben sie ihr maximales Gebot ein.

Kommt nun ein Besucher auf die Webseite des Publishers, wird ihm ein passender Werbeinhalt angezeigt. Welcher das ist, wird in einer Echtzeit-Auktion entschieden, bei der der Meistbietende den Zuschlag erhält. Da die Auktion automatisiert erfolgt, dauert sie nur den Bruchteil einer Sekunde und läuft für den Besucher unsichtbar im Hintergrund ab.

Programmatic Advertising

Vor- und Nachteile des Programmatic Advertising

Werbetreibende, die über den Einsatz von Programmatic Advertising nachdenken, sollten sich zunächst mit den Vor- und Nachteilen dieser Werbeform auseinandersetzen.

Nachteile des Programmatic Advertising

Programmatic Advertising fordert von den Werbetreibenden, dass sie ein Stück Kontrolle abgeben. Sie können nicht mehr selbst entscheiden, auf welchen Plattformen ihre Werbung wem angezeigt wird. Man muss also dem zugrundeliegenden Algorithmus vertrauen.

Hinzu kommt, dass Programmatic Advertising nur mit einem größeren Budget zielführend ist. Der Algorithmus sammelt im Laufe der Zeit immer mehr Daten über die Webseitenbesucher, deren Verhalten und die Bestellrate. Wenn die Menge an Daten zu klein ist, sind die daraus zu gewinnenden Rückschlüsse fragwürdig.

Man muss sich zudem im Klaren darüber sein, dass die Auswertung einer Programmatic Advertising Kampagne zeitintensiv ist und ein gewisses Know-how erfordert.

Zusammengefasst sind die größten Nachteile des Programmatic Advertising:

  • Wenig Kontrolle
  • Großes Budget erforderlich
  • Umfangreiche Auswertungsarbeit

Vorteile des Programmatic Advertising

Trotz der genannten Nachteile hat Programmatic Advertising die Online Marketing Welt nachhaltig verändert und nimmt einen hohen Stellenwert bei der Online-Werbung ein. Das liegt vor allem an den vielen Vorteilen.

Die Vorteile des Programmatic Advertising auf einen Blick:

  • Zeitersparnis beim Einkauf
  • Zeitersparnis bei der Kommunikation
  • Meist keine Preisverhandlungen
  • Algorithmus wählt die Zielgruppe aus
  • Die Kampagne wird mit der Zeit schlauer und effektiver
  • Einfache Skalierungsmöglichkeiten

Ein wesentlicher Vorteil ist die Zeitersparnis beim Einkauf der Werbeflächen. Diese müssen nicht mehr mühevoll einzeln analysiert und ausgewählt werden. Auch die Kommunikation mit den Inhabern der Werbeflächen entfällt. So haben Advertiser mehr Zeit, sich mit der Gestaltung der Werbemittel oder der Konzeption mehrerer Werbekampagnen zu widmen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich auf keine Preisverhandlung mehr einlassen muss. Die meisten Netzwerke setzen auf das Auktionsmodell, sodass die Preise der Werbeflächen nach Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Das kommt auch unerfahrenen Advertisern zugute. Sowohl bei der Preisverhandlung als auch bei der Zielgruppenauswahl werden Fehler minimiert, denn hier entscheidet der Algorithmus, wem die Werbung angezeigt wird.

Je mehr Daten gesammelt werden, desto präziser arbeitet der Algorithmus. Es ist also davon auszugehen, dass eine geschaltete Werbekampagne immer effektiver wird und dank Programmatic Advertising eine automatisierte Lernkurve erreicht.

Zudem können die Effekte dank großer Netzwerke stark skaliert werden. Durch ein simples Erhöhen des Werbebudgets kann innerhalb kürzester Zeit die Reichweite gesteigert werden. Wer eine profitable Kampagne erstellt hat, kann so seine Werbebotschaft zügig in die Welt hinaustragen.

Bekannte Programmatic Advertising Plattformen

Das System und die Algorithmen des Programmatic Advertisings entwickeln sich ständig weiter. Die meisten großen Werbenetzwerke fallen mittlerweile in diese Kategorie. Das größte und wohl bekannteste ist Google Ads. Hier kann entweder die Werbefläche in den Suchergebnissen von Google oder auf Webseiten von Werbepartnern ersteigert werden. Werbepartner kann hier nahezu jeder werden, der echte Besucher auf der Website verzeichnen kann.

Weitere Programmatic Advertising Plattformen, auf denen Werbeplätze zum Verkauf angeboten werden, sind Rubicon, Openx, Improve Digital oder Yieldlab. Werbetreibende, die Werbeplätze ersteigern möchten, können sich neben Google auch bei Anbietern wie The Trade Desk, Amazon  Media Math oder Active Agent anmelden.

Auch Facebook ist mit Einschränkung als Programmatic Advertising Netzwerk zu bezeichnen. Die Social Media Plattform bietet Werbetreibenden die Möglichkeit, Werbebotschaften automatisiert an potentielle Interessenten ausspielen zu lassen. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, die Zielgruppe selbst zu definieren und auf diesem Wege den Algorithmus auszuschalten.

Programmatic Advertising – Fazit

Programmatic Advertising weist für Werbetreibende ein großes Potenzial auf, da die Ausspielung der Werbeanzeigen automatisiert erfolgt. Das verschafft Advertisern eine große Zeitersparnis und ermöglicht eine sehr effektive Anzeigenschaltung. Allerdings ist diese Form des Marketings nicht automatisch für jedes Unternehmen geeignet, da ein gewisses Budget erforderlich ist. Zudem ist für die Auswertung und Optimierung der Programmatic Advertising Kampagnen Know-how gefragt.

Google Webmaster Tools: Funktionen & Einrichtung im Überblick

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Google Webmaster Tools – Was verbirgt sich dahinter? Sehen und gesehen werden, darum geht es bei der Suchmaschine Google. Wer mit seiner Webseite von anderen Usern gefunden werden möchte, muss eine gute Platzierung in den Suchergebnissen erzielen. Und genau dabei sind die Google Webmaster Tools behilflich, die mittlerweile als Google Search Console bezeichnet werden. Darin finden sich unterschiedliche Tools, mit denen der eigene Auftritt im Web Stück für Stück optimiert werden kann.

Google Webmaster Tools

Wie funktioniert die Einrichtung der Google Webmaster Tools?

Warum Google überhaupt eine derartige Hilfe zur Verfügung stellt, dürfte auf der Hand liegen. Natürlich hat das Unternehmen größtes Interesse daran, dass die Nutzer ausschließlich die Ergebnisse finden, nach denen sie auch gesucht haben und die einen Mehrwert bieten. Gleichzeitig stellt Google bekanntlich auch Dienste wie Google Ads zur Verfügung, welche ebenfalls von hochwertigen Webseiten profitieren. Dementsprechend streng ist Google mit Blick auf die Voraussetzungen für die Nutzung der Google Webmaster Tools.

Wer die Search Console nutzen möchte, muss ein gültiges Google-Konto verwenden und kann seine Seite dann anmelden. Dies geht allerdings nur, wenn nachgewiesen wurde, dass die Person auch wirklich der Eigentümer der jeweiligen Seite ist. Insgesamt sollte die Einrichtung aber problemlos von der Hand gehen und innerhalb kürzester Zeit erledigt sein.

Analytische Funktionen von Google Webmaster Tools im Check

Gefüllt ist die Google Search Console mit zahlreichen unterschiedlichen Funktionen, die bei der Verbesserung der eigenen Performance helfen. Zunächst einmal interessant dürften dabei vor allem die verschiedenen Statistik-Tools sein. Diese dienen zur Auswertung verschiedener Daten, ehe dann anschließend mit den weiteren Tools Änderungen bzw. Anpassungen vorgenommen werden können. Welche Funktionen und Bereiche in diesem Zusammenhang besonders wichtig sind, erfahren Sie im Folgenden:

Dashboard

Das Dashboard dient als Überblick für die Webmaster. Angezeigt werden hier nach einem Login verschiedene Informationen zu den einzelnen Unterbereichen, so dass beispielsweise sofort ein Blick auf die Suchanfragen oder mögliche Fehler geworfen werden kann.

Suchanfragen

Nutzer von Google Analytics werden im Bereich der Suchanfragen einige bekannte Dinge wiederentdecken können. So lassen sich hier zum Beispiel Details über die Suchanfragen oder die Verweildauer der User herausfinden. Darüber hinaus zeigt dieses Tool auch an, wie hoch oder niedrig die Click-Through-Rate (CTR) ausfällt und wie einzelne Keywords ranken. Besonders nützlich für kontinuierliches Monitoring und regelmäßige Analysen: Die Statistiken lassen sich herunterladen.

Interne Links

Interne Links spielen bei der Optimierung der eigenen Webseite ebenfalls eine übergeordnete Rolle und sollten keinesfalls außer Acht gelassen werden. Die Google Webmaster Tools zeigen detailliert an, wie viele interne Links von den jeweiligen Unterseiten gesetzt werden. Eine schnelle Hilfe also, um herauszufinden, wo noch ein wenig nachoptimiert werden kann.

Indizierungsstatus

Mit Hilfe des Indizierungsstatus lässt sich erkennen, welche Seiten von Google indexiert wurden und welche Seiten nicht. Darüber hinaus zeigt dieses Tool auch genau an, wie die jeweiligen Seiten indexiert wurden. So sieht der Webmaster direkt, ob es Unterseiten gibt, deren Status er anpassen sollte.

Crawling-Fehler

Hin und wieder schleichen sich auf der eigenen Webseite 404-Fehler ein. Diese sind weder für das Ranking in den Suchmaschinen noch für den Nutzer positiv. Mit dem Tool für Crawling-Fehler können die Fehlerseiten ausfindig gemacht werden und lassen sich anschließend beseitigen.

Aktive Funktionen von Google Webmaster Tools

Neben den Statistik-Tools, welche eher als passive Tools bezeichnet werden können, stehen in der Google Search Console auch aktive Google Webmaster Tools zur Verfügung, mit denen Veränderungen vorgenommen werden können. Auch hier sind einige Tools besonders relevant:

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist speziell dann hilfreich, wenn es sich um besonders große und umfangreiche Webseiten handelt. Mit diesem Tool können alle URLs der Unterseiten an Google übermittelt werden. Dadurch fällt es der Suchmaschine einfacher, diese im Anschluss zu indexieren.

Website-Einstellungen

In diesem Bereich können unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden. Festlegen lässt sich zum Beispiel, ob die Domain mit oder ohne www. aufgerufen werden oder wie hoch die Crawl-Geschwindigkeit ausfallen soll.

Data Highlighter

Sollte es sich bei der eigenen Webseite zum Beispiel um die Webseite eines Shops oder eines Restaurants handeln, können mit dem Data Highlighter Daten wie Öffnungszeiten oder ähnliches erfasst werden. Diese werden im besten Fall dann direkt in der Suchmaschine angezeigt. Übrigens: Mit einem Tool zur Erstellung strukturierter Daten ermöglicht Google in den Webmaster Tools auch gleich einen passenden Ansatz zum Erstellen dieser Daten. Getestet werden können diese mit dem Tool ebenfalls.

Mobilgerätefreundlichkeit

Immer mehr User nutzen bekanntlich ihr Smartphone oder Tablet, um auf die Inhalte im Web zuzugreifen. Aus diesem Grund spielt die Mobilgerätefreundlichkeit eine immer größere Rolle bei der Optimierung von Webseiten. In den Google Webmaster Tools findet sich mit dieser Hilfe ein nützliches Feature, welches anzeigt, wie gut die Webseite für mobile Endgeräte geeignet ist.

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Zusätzliche Google Webmaster Tools

Abgesehen von den genannten Tools lassen sich mit der Search Console aber noch weitere Tools nutzen. Google kommt den Webmastern zum Beispiel auch mit einem Nachrichten-System entgegen, welches über Probleme beim Crawling oder generelle Server-Probleme informiert. Darüber hinaus können sich die Nutzer auch dann informieren lassen, wenn das CMS ein Software-Update durchgeführt hat. Weitere Unterstützung finden die Webmaster zudem rund um die Berichte zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen, womit sich diese ebenfalls optimieren lassen.

Inwiefern hilft Ihnen die Google Search Console?

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Google Webmaster Tools eine sehr hilfreiche Unterstützung bieten. Der Suchmaschinen-Riese stellt nicht nur eine übersichtliche Analysemöglichkeit mit den verschiedenen Tools zur Verfügung, sondern hilft praktischerweise auch gleich bei der Umsetzung der Verbesserungen. Ergänzend zu anderen Google Tools, wie Google Analytics, kann die Search Console also zusätzliche Hilfen bereitstellen, wodurch selbst unerfahrene Webmaster ihre Homepage recht einfach optimieren können.

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Google Webmaster Tools – Fazit: Nützliche Hilfsmittel für jeden Webmaster

Die Google Webmaster Tools können unterm Strich als nützliche Hilfe für jeden Webmaster bezeichnet werden. Sowohl unerfahrene Betreiber einer Webseite finden hier Hilfe als auch erfahrene Webmaster. So können zum Beispiel simple Daten, wie Suchanfragen oder CTRs, untersucht werden, gleichzeitig lassen sich mit der XML-Sitemap oder den robots.txt auch deutlich komplexere Umstände lösen. Interessant ist die Search Console aber auch deshalb, weil sie einen kleinen Eindruck darüber vermittelt, wie bei Google gearbeitet wird bzw. worauf beim Suchmaschinen-Giganten besonders viel Wert gelegt wird. Sämtliche Informationen und Tools dienen also wunderbar dazu, um die Performance der eigenen Webseite dauerhaft auf einfache Art und Weise zu optimieren.

Content für den Online Shop

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Content für den Online Shop braucht jeder Shopbetreiber. Um seine Produkte bzw. Dienstleistungen über das Internet zu verkaufen, braucht es einen Online Shop, der sich aus der Masse der Mitbewerber abhebt. Nur dann, wenn die hohen Ansprüche der Kunden erfüllt werden, verweilen diese auch länger auf der betreffenden Seite – und kaufen dort ein.

Die Frage, die es in diesem Zusammenhang jedoch natürlich auch zu beantworten gilt, ist die, wann Content für den Online Shop als „gelungen“ angesehen werden kann. Was braucht es, damit es den Kunden Spaß macht, im Sortiment zu stöbern?

Im Folgenden soll auf die wesentlichen Charakteristika eingegangen werden, die einen hochwertigen Online Shop ausmachen. Denn: so gut das Angebot auch sein mag – wenn es keinen Spaß macht, einen virtuellen Shop zu besuchen, ist die Absprungrate, auch in Richtung Konkurrenz, hoch.

Content Online Shop

Woraus besteht eigentlich Content für den Online Shop?

„Content“ lässt sich mit dem Begriff „Inhalt“ übersetzen. Content für den Online Shop bedeutet jedoch mehr als lediglich das Aufführen der wichtigsten Kriterien eines Produkts. Wer heute im Internet einkauft, möchte nicht nur Marken kennenlernen, sondern auch ein umfassendes Shoppinggefühl auf der Basis mehrerer Ebenen erleben.

„Nur“ Text reicht in diesem Zusammenhang schon lange nicht mehr aus, um einen potenziellen Kunden zu erreichen.

Vielmehr besteht hochwertiger Content für den Online Shop im Wesentlichen aus mehreren verschiedenen Faktoren.

Content für den Online Shop #1: Die Produktbilder

Produktbilder spielen mit Hinblick auf Content für den Online Shop eine maßgebliche Rolle. Mittlerweile wurde dies von den meisten Unternehmen erkannt, so dass vor allem größere Shops auf Produktfotografen zurückgreifen, die es verstehen, ihre entsprechenden Artikel gekonnt in Szene zu setzen. Nicht zuletzt wissen Marketingexperten seit Instagram und Co. von der Macht der Bilder und perfektionieren ihre Kampagnen in der entsprechenden Richtung.

Kurz: Ziel sollte es sein, den Kunden sprichwörtlich auf den ersten Blick zu erreichen. Bilder werden oft früher wahrgenommen als Text. Binnen Sekunden entscheiden wir, was uns interessiert und was nicht.

Ein schwammiges, schlecht belichtetes Bild sorgt nur dafür, dass das Interesse am Produkt schwindet, da unweigerlich Rückschlüsse auf dessen Qualität gezogen werden. Daher: Nutzen Sie lediglich hochwertige Produktbilder in Ihrem Shop und setzen Sie diese ruhig auch auf anderen Plattformen bzw. sozialen Netzwerken, um bei den Fans Ihrer Marke gegebenenfalls einen Wiedererkennungswert zu erzeugen.

 

Produktbild
Quelle: www.zalando.de

Content für den Online Shop #2: Produktvideos im Online Shop

Nicht für alle, aber für manche Produktarten bietet es sich durchaus an, in den Content für den Online Shop auch Videos zu integrieren.

Dies gilt vor allem dann, wenn mit den bewegten Bildern gezeigt werden kann, wie ein bestimmter Artikel verwendet wird. Besonders wichtig ist es auch hier wieder, auf ein hohes Maß an Qualität (vor allem im Zusammenhang mit Bild UND Ton) zu achten.

Wer plant, auch langfristig auf die Vorteile von Videos bzw. Filmen zu setzen, hat zudem die Möglichkeit, beispielsweise seinen YouTube Kanal mit dem entsprechenden Online Shop zu verbinden und so ganz nebenbei sein Netzwerk zu erweitern.

Mit Hinblick auf die Auswahl der Videothemen bieten sich jedoch durchaus noch mehr Bereiche als die grundlegenden Infos zu den jeweiligen Produkten an. Vielleicht gibt es Fragen, die seitens Ihrer Kunden immer wieder zu einem bestimmten Artikel gestellt werden? Greifen Sie genau diese Fragen auf, beantworten Sie sie in einem kurzen Film und passen Sie den Content für den Online Shop noch besser an Ihre Zielgruppe an!

Produktvideo
Quelle: www.zalando.de

Content für den Online Shop #3: Produktbeschreibungen im Shop

Wer sich einmal selbst beim Shoppen im Internet beobachtet hat, weiß, dass Produktbeschreibungen in der Regel nur bis zu einem bestimmten Punkt gelesen werden. Oder anders: die meisten Nutzer überfliegen die Beschreibungen zu Produkten häufig. Sollte dieser Content für den Online Shop also tendenziell weniger beachtet werden? Nein! Denn: Er bietet nicht nur eine hervorragende Grundlage, sich von den Mitbewerbern abzuheben, sondern auch ein enorm hohes Potenzial, wenn es um das Ranking in den Suchmaschinenseiten geht.

Experten wissen: wer hier auf die „richtige“ Länge und die passenden Keywords zurückgreift, kann es schaffen, in Zukunft besser gerankt zu werden.

Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang vor allem, zu wissen, wonach die potenzielle Zielgruppe auf der Suche ist bzw. wie sie nach den eigenen Produkten sucht.

Für die „perfekte“ Produktbeschreibung im Online Shop gilt daher:

  • Geben Sie Ihrem Kunden nie das Gefühl, ein Text sei nur für die Suchmaschine geschrieben worden.
  • Arbeiten Sie mit Aufzählungen, um den Textfluss ein wenig aufzulockern.
  • Bleiben Sie authentisch.
  • Führen die die Hauptvorteile des Produkts auf, ohne sich in einem allzu langen Fließtext zu verlieren.
Lehrgang Produktmanager

Content für den Online Shop #4: der Chatbot

Viele Unternehmen bieten ihren Nutzern aktuell bereits so genannte Chatbots an. Diese eignen sich vor allem dann, wenn es darum geht, möglichst schnell den Weg zu einem bestimmten Produkt zu finden oder eine Frage vergleichsweise rasch beantwortet zu bekommen.

Chatbots öffnen sich oft automatisch in der unteren rechten Ecke des Bildschirmrands, können jedoch auch so installiert werden, dass sie erst aktiv aufgerufen werden müssen, zum Beispiel durch ein Klicken auf die Schaltfläche „Chat“.

Hier hat der Nutzer die Möglichkeit, eine direkte Frage zu stellen, die dann entweder ausschließlich vom Bot oder nach einer kurzen Begrüßung von einem echten Mitarbeiter beantwortet wird. Aufgrund der Tatsache, dass nicht jeder virtuelle Einkäufer es bevorzugt, binnen der ersten Sekunden mit einem „Wie kann ich Ihnen helfen?“ begrüßt zu werden, kann es sinnvoll sein, den Bot erst starten zu lassen, wenn dies der Kunde via Mausklick wünscht. Ansonsten läuft der Online Shop Gefahr, dass die Seite vergleichsweise früh wieder verlassen wird.

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Last but not least: Content für den Online Shop darstellen

Immer mehr Menschen shoppen im Internet über mobile Endgeräte. Smartphones und Tablets sind so beliebt wie nie, wenn es darum geht, die virtuellen Warenhäuser zu stürmen. Ein besonderer Fokus sollte daher immer auch auf der Darstellung des Contents liegen. Niemand möchte sich beim Einkaufen über zu groß (oder zu klein) geratene Bilder und abgeschnittene Zeilen ärgern.

Achten Sie daher immer darauf, dass die Ansicht Ihres Online Shops auch an die mobilen Endgeräte angepasst bzw. optimiert wurde.

So schaffen Sie die perfekte Grundlage dafür, dass sich Ihr Kunde ab dem ersten Besuch wohlfühlt und Lust darauf hat, Ihr Sortiment und Ihre Marke kennenzulernen.

Buzz Marketing – Mit Werbebotschaftern für Aufmerksamkeit sorgen

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Ist Buzz Marketing nur eine moderne Bezeichnung für die altbekannte Mund-zu-Mund-Propaganda? Oder steckt dahinter die Antwort auf die Übersättigung, die die Werbungsflut auslöst? Werbung umgibt uns überall. Mit der Zeit haben wir daher gelernt, sie auszublenden. Auf klassische Werbeformate reagieren zunehmend weniger Menschen. Buzz Marketing soll dabei helfen, wieder mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Doch wie funktioniert es, worauf muss geachtet werden und wie können Sie mit dieser Marketing Methode mehr Umsatz erzielen?

Customer Engagement

Buzz Marketing – Was ist das eigentlich?

Unter Buzz Marketing fallen alle Werbemethoden, die dazu führen, dass potenzielle Kunden auf ein Produkt oder eine Dienstleistung, hingewiesen werden und im Anschluss darüber sprechen. Buzz Marketing soll die moderne Mund-zu-Mund Propaganda fördern und beleben.

Eine Werbenachricht soll sich schnell verbreiten. Als Verbreitungsinstrument werden allerdings keine herkömmlichen Kanäle, wie beispielsweise das Fernsehen verwendet. Vielmehr wird darauf gesetzt, dass die Verbraucher selbst die Nachricht weitertragen. Die Werbebotschaft soll nicht von einem Vertreter des Unternehmens, sondern von einem externen Werbebotschafter verbreitet werden. Auf diese Weise gewinnt man an Authentizität und durchbricht die Werbeblindheit der Konsumenten.

Zurzeit ist vor allem Instagram ein beliebter Kanal geworden, um den Ball des Buzz Marketings ins Rollen zu bringen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass bezahlte Reichweite immer teurer wird. Schafft man es jedoch, dass die Empfänger die Reichweite kostenfrei steigern, indem sie über ein Produkt oder eine Dienstleistung berichten, so kann Traffic sehr günstig gewonnen werden.

Im Buzz Marketing werden häufig Buzzwords genutzt. Es handelt sich dabei um Begriffe, die einen komplexen Sachverhalten vereinfachen sollen. Zudem werden Buzzwords häufig emotionalisiert.

Buzz Marketing in der Praxis: Wonderwaffle macht es vor

Ein gutes Beispiel für ausgezeichnetes Buzz Marketing bietet das Unternehmen Wonderwaffle. Das Unternehmen, das üppig belegte Waffeln verkauft, stand vor der Herausforderung, sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die Marketingabteilung kam auf die Idee, dass der Name jedes Kunden mit Schokoladensauce auf seinen Teller geschrieben werden sollte.

Das hatte den Effekt, dass eine Vielzahl von Kunden ihren Namen fotografierten und anschließend auf Instagram zur Show stellten. Der Buzz war gigantisch und Wonderwaffle erlangte rasend schnell Bekanntheit.

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Beliebte Buzz Marketing Strategien

Wer mit Buzz Marketing Erfolg haben will, muss vor allem darauf setzen, dass die Werbebotschaft von einer glaubwürdigen und authentischen Quelle verbreitet wird. Im Idealfall steht diese in keinerlei Verbindung zu dem werbetreibenden Unternehmen.
Die Buzz Marketing Bemühungen sollten außerdem sehr spitz auf die entsprechende Zielgruppe zugeschnitten sein.

„Echte Verbraucher, die das Produkt erwähnen und loben, erzeugen einen Buzz!“

Foren, sowie Frage & Antwort Portale sind eine gute Möglichkeit, Reichweite aufzubauen und das Interesse der Leser zu wecken. Taucht in einem Fitness-Forum beispielsweise immer wieder eine Diskussion um ein neues Nahrungsergänzungsmittel auf, wird das für Aufmerksamkeit sorgen. Findet man nun in dem jeweiligen Thread ein prominentes Mitglied des Forums, welches sich positiv über das Produkt äußert, wird ein Buzz erzeugt.

Ähnlich verhält es sich auf Instagram. Seit ein paar Jahren ist Influencer Marketing in aller Munde. Das liegt vor allem daran, dass Unternehmen die Glaubwürdigkeit und Reichweite der Influencer für ihre Zwecke nutzen wollen. Buzz Marketing betreibt man jedoch nur dann, wenn man es schafft, dass die Follower des Influencers die Werbebotschaft weiter in ihr persönliches Netzwerk tragen.

Auch eher klassische Kanäle, wie beispielsweise Nachrichtenportale, sind für Buzz Marketing Strategien geeignet. Werden Newseinträge von Lesern mit ihren Freunden geteilt, so handelt es sich um gelebte Mund-zu-Mund Propaganda, welche für einen Buzz sorgt.

5 Tipps für erfolgreiches Buzz Marketing

Um erfolgreiches Buzz Marketing zu betreiben, müssen die fundamentalen Regeln der Mund-zu-Mund-Propaganda befolgt werden.

1. Ein wirklich gutes Produkt

Ist Ihr Produkt nicht hilfreich oder interessant, werden Sie mit einer Buzz Marketing Kampagne keinen nachhaltigen Erfolg erzielen. Wenn die Verbraucher enttäuscht sind, werden sie das mit ihren Mitmenschen teilen und Ihre Marketingkampagne verläuft im Sand.

2. Geben Sie den Menschen einen Grund über Ihr Produkt zu reden

Versetzen Sie sich in die Situation des Verbrauchers. Damit er mit seinem Netzwerk über Ihr Produkt spricht, muss es triftige Gründe geben. Gestalten und kommunizieren Sie diese Gründe transparent und offen.

3. Schaffen Sie Social Proof

Der Mensch braucht stets Bestätigung aus seinem Umfeld. Wir alle haben Personen um uns herum, denen wir vertrauen und deren Meinung uns wichtig ist. Genau diese Menschen müssen Sie dazu bringen, Ihre Werbebotschaft zu verbreiten und aktive Mund-zu-Mund-Propaganda für Sie zu betreiben. Je nach Branche kann die Strategie hierzu sehr unterschiedlich ausfallen. Treten Sie mit den Influencern in Kontakt und gewinnen Sie diese für sich.

4. Schaffen Sie beste Voraussetzungen um Inhalte teilen zu können

Buzz Marketing läuft in erster Linie online ab. Es lebt davon, dass Inhalte in sozialen Netzwerken geteilt und verbreitet werden. Gestalten Sie jeglichen Content so, dass er mit einem Klick geteilt werden kann und ermutigen Sie die Nutzer aktiv dazu. Schaffen Sie Anreize, die Ihnen die Reichweite Ihrer Kunden und Interessenten einbringen.

5. Schaffen Sie mehrmaligen Kontakt zum Interessenten

Wenn Sie Aufmerksamkeit erreichen wollen, reicht ein einmaliger Kontakt in der heutigen, schnelllebigen Zeit oft nicht mehr aus. Sorgen Sie dafür, dass potenzielle Kunden an mehreren Orten von Ihnen und Ihrem Produkt hören. Wenn man in einem Forum über Sie liest, anschließend auf dem täglich besuchten Nachrichtenportal einen Artikel findet und im Anschluss auf Instagram Ihr Name auftaucht, haben Sie die ungeteilte Aufmerksamkeit der Menschen gewonnen.

Content Marketing Seminar

Sie möchten die wichtigsten Content Marketing Strategien kennenlernen und Ihre Kompetenzen zielgerichtet ausbauen? Dann informieren Sie sich jetzt über unser Content Marketing Seminar.

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Mo, 09.09. - Di, 10.09.2019
Köln
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Buzz Marketing muss sorgfältig geplant sein

Bei einer Buzz Marketing Kampagne muss jeder Schritt geplant und vorher ausgerollt werden. Das erfordert Know-how und Erfahrung. Wer halbherzig an das Thema herantritt, läuft Gefahr, dass die Bemühungen im Nichts verlaufen.

Online Kundenbindung – wie Sie Ihre Kunden erfolgreich über das Internet binden

Online Kundenbindung – wie Sie Ihre Kunden erfolgreich über das Internet binden
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Online Kundenbindung spielt heutzutage eine tragende Rolle, unabhängig davon, auf welche Branche das Augenmerk gerichtet wird. Charakteristisch ist hierbei vor allem auch die Tatsache, dass es DIE klassische Strategie nicht gibt. Vielmehr zeichnet sich eine moderne Online Kundenbindung durch mehrere Faktoren, unter anderem durch ihre Individualität aus.

Doch welche Formen von Marketing auf Internet-Basis stehen hierbei eigentlich zur Verfügung? Wie kann es gelingen, einen bestehenden Kunden immer wieder aufs Neue vom eigenen Angebot zu überzeugen? Und welche Vorteile bietet die Online Kundenbindung im Detail? Zuerst gilt es, sich als Unternehmen zu fragen, wie das Interesse der Adressaten auf moderne und zielgerichtete Weise geweckt werden kann. Denn: auch Online Kundenbindung und die entsprechenden Marketingmaßnahmen kosten natürlich Geld. Umso wichtiger ist es, die Aktivitäten optimal an die eigene Zielgruppe anzupassen.

Online Kundenbindung

Online Kundenbindung mit Hilfe von Bonusprogrammen und Rabattaktionen

Besonders Unternehmen, deren Produkte am Markt schon vergleichsweise bekannt sind und die über eine größere Anzahl an Stammkunden verfügen, haben die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Online Kundenbindung weiter zu etablieren. Das wohl klassischste Beispiel hierfür sind Bonusprogramme sowie Rabattaktionen. Mit deren Hilfe können Kunden im Rahmen ihrer Bestellungen zusätzlich belohnt und zu Folgekäufen angeregt werden.

Die Vorteile:

  • Der Kunde bzw. Interessent fühlt sich wohl und wertgeschätzt (immerhin wird er für seine Bestellung bzw. die Inanspruchnahme der betreffenden Leistung mit einem Bonus bzw. Rabatt belohnt).
  • Sie wissen, dass sich der Kunde für Ihr Produkt interessiert und dementsprechend Interesse an einschlägigen Angeboten hat.
  • Es handelt sich um eine weitestgehend kostengünstige Online Werbemaßnahme, die sich je nach Produkt auch schnell in den sozialen Netzwerken verbreiten kann.

Der größte Vorteil von Bonusprogrammen ist, dass diese in der Regel auf kontinuierlich stattfindenden Bestellungen basieren, in deren Zusammenhang beispielsweise Punkte oder Ähnliches gesammelt werden. Mit Aussicht auf eine Belohnung in Form eines solchen Bonusprogramms wird sich ihr Kunde damit tendenziell häufiger für Ihre Produkte anstatt für das Angebot der Konkurrenz entscheiden.
Übrigens: Verbraucher lieben es bekanntermaßen, von Rabatten und Aktionen zu profitieren. Wie wäre es, im Rahmen der Online Kundenbindung genau diesen Faktor auszunutzen und eine Werbeanzeige zu schalten, die auf Rabatte oder das Bonusprogramm für treue Kunden hinweist?

Online Kundenbindung durch Online Kundenservice

Auch im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter des Internets, möchten sich Kunden oft zu ihren auftretenden Fragen beraten lassen. Besonders große Unternehmen mit einem breitgefächerten Kundenstamm erkennen jedoch schnell, dass das Vorhaben einer guten Erreichbarkeit auch in personaltechnischer Hinsicht eine große Herausforderung darstellt.
Online Kundenbindung bedeutet daher unter anderem auch, auf Faktoren wie die Bereitstellung von FAQs, einen Chatbot auf der Homepage oder den Messenger bei Facebook zu setzen.
Diese Optionen bilden die Möglichkeit für den Kunden, seine etwaigen Fragen schnell und gezielt beantwortet zu bekommen, ohne lange in Telefonwarteschleifen ausharren zu müssen. Gleichzeitig stellen Chatbots und Co. ein insofern wichtiges Mittel zur Online Kundenbindung dar, als dass sie die Mitarbeiter eines Unternehmens entlasten.

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Online Kundenbindung mithilfe eines Newsletters

Selbstverständlich müssen Ihre Kunden ihre Einwilligung dazu geben, von Ihnen regelmäßig mit einem Newsletter bedacht zu werden. So will es der Datenschutz laut DSGVO. Dennoch handelt es sich hierbei um die wohl klassischste Form der Online Kundenbindung.
Wer Newsletter in regelmäßigen Abständen verschickt, bleibt seinen Adressaten nicht nur im Kopf, sondern hat auch die Möglichkeit, individuelle Angebote, Rabatt-Codes und ähnliches auf unkompliziertem Wege zu verbreiten.
Mit Hinblick auf den Newsletter gilt übrigens weitestgehend dasselbe, wie im Zusammenhang mit Gratisproben: die Menschen, die sich zu Ihrem Newsletter anmelden, verfügen bereits über ein grundlegendes Interesse, Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte besser kennenzulernen. Der Grundstein für eine lange Kundenbeziehung ist also gelegt.

Online Kundenbindung in den Sozialen Netzwerken

Im Bereich Marketing sind die sozialen Netzwerke durchaus zu wahren „Wunderwaffen“ geworden, wenn es darum geht, sein Unternehmen auch langjährigen Stammkunden wieder ins Gedächtnis zu rufen und Online Kundenbindung zu betreiben. Besonders charakteristisch hierbei ist, dass es oftmals keine großen Rabattaktionen braucht, um für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu sorgen. Oft reicht es aus, seine Kunden mit Bildern des Teams oder Postings zu Produkten und erfolgreich abgeschlossenen Projekten an die eigene Kompetenz zu erinnern.
Wird Ihr Posting geliked, wird dies wiederrum im Idealfall und je nach individueller Einstellung den Freunden Ihrer Kunden in der Timeline angezeigt und Ihr Bekanntheitsgrad erhöht sich, während Sie gleichzeitig im Bereich der Online Kundenbindung arbeiten.

Social Media Seminar

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Mo, 07.10.2019
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Welche Form von Online Kundenbindung ist nun die beste Option?

Wie eingangs bereits erwähnt, ist es in der Regel am sinnvollsten, die verschiedenen Maßnahmen zur Online Kundenbindung kreativ miteinander zu kombinieren. Achten Sie hierbei am besten immer darauf:

  • in angenehmen zeitlichen Abständen zu agieren (fast niemand mag es, jeden Tag mit einer Flut an Newslettern bedacht zu werden).
  • nicht nur kurzzeitige Rabatte, sondern langfristige Bonusprogramme anzubieten.
  • alle Inhalte – egal, ob in den Sozialen Netzwerken, im Newsletter oder auf Ihrer Homepage – in ansprechender Form darzustellen.

Online Kundenbindung bedeutet im Wesentlichen auch immer, sich nicht darauf zu verlassen, dass der Kunde von sich aus dem Produkt oder dem Unternehmen treu bleibt. Stattdessen müssen Unternehmen aktiv auf die Verbraucher zugehen und die Bindung an das Unternehmen für den Kunden attraktiv und lohnenswert gestalten.

OMT2018 Recap

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Das Online Marketing Team des DIM auf dem OMT2018 in Wiesbaden

Wiesbaden, 8:30 Uhr, die Türen des Pentahotels Wiesbaden öffneten sich für den OMT2018. Während einige noch ihre Morgenzigarette hinter sich brachten, wuselte der Rest am Kaffeebuffet herum. Nach einer kurzen Begrüßung durch Mario Jung, Gründer des OMT, starteten die Vorträge.

DIM-Team OMT2018

Unser Weg auf dem OMT2018: Part I

Als ersten Vortrag des Tages besuchten wir den Vortrag von Thomas Hutter zum Thema „Facebook Dynamic Ads“. Als Topspezialist für den strategischen Einsatz von Facebook Marketing erklärte er, wie Facebook Dynamic Ads für die automatische Skalierung von Ads Schaltungen eingesetzt werden können. Ein sehr aktuelles und für unsere Kunden ebenfalls interessantes Thema, da diese Facebook Dynamic Ads geräte- und kanalübergreifend funktionieren und nur einmalig eingerichtet werden müssen. Über dieses Anzeigenformat werden Produkte automatisch für Personen hervorgehoben, die bereits Interesse an dem Unternehmen oder der Produktgruppe signalisiert haben. Die Anzeige arbeitet dynamisch, das heißt es werden automatisch aus einem zuvor hochgeladenen Produktkatalog passende Produkte zu der Zielgruppe ausgespielt. In die Anzeige können ebenfalls der Preis und die Verfügbarkeit hinzugefügt werden.

Unser Tag auf dem OMT2018

OMT2018 Ablauf

Für uns besonders interessant war, dass Facebook es erlaubt, die vorgefertigten Vorlagen, z.B. zum Thema Immobilien, sinngemäß auf andere Branchen zu übertragen. So ergeben sich für eine Vielzahl von Kunden neue Möglichkeiten, bereits interessierte oder neue Zielgruppen über Facebook Dynamic Ads zu erreichen.

„Hot Shit der Psychologie für deine Website!“ mit Sarah Weitnauer wurde zu unserem zweiten Thema des Tages. Nach ein paar technischen Schwierigkeiten zeigte sie auf, wie man mit kleinen psychologischen Kniffen, die Besucher einer Website positiv lenken bzw. beeinflussen kann. Die psychologischen Tricks, wie das Priming, berufen sich auf die Theorie von Daniel Kahnemann und dem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“. Bei Ihren Tricks geht es hauptsächlich um die zielgerichtete Lenkung der Wahrnehmung und der Beeinflussung der Leser durch Priming. Als Beispiel für ein zielgerichtetes Priming nannte sie einen Metzger, welcher als Hintergrundbild seiner Homepage schemenhaft Kühe auf einer Weide zeigt und so ökologische Tierhaltung suggeriert.

Weiter ging es mit einer Kölner Kollegin, Maximiliane Mehnert, mit dem Thema „Content Optimierung – von der Keywordanalyse zur Texterstellung“. Sehr strukturiert zeigte sie den strategischen Ablauf der Content Optimierung auf, beginnend bei einer Keywordrecherche bis hin zur Textoptimierung. Für uns schön zu sehen, dass wir bei unseren Kunden die gleiche Strategie verfolgen. Allerdings nehmen wir aus Ihrem Vortrag mit, einige Tools, wie z.B. Screaming Frog, noch intensiver für die Analyse zu benutzen.

„Was soll ich nur posten?“ – Eine Frage, welche besonders bei der Erstellung von Redaktionsplänen auch uns in den Sinn kommt. Neele Hehemann präsentierte in ihrem lockeren Vortrag einige Tools und Anregungen, wie man sich selber bei leerem Kopf helfen kann. Tolle Hilfestellungen, wie man strategisch bei der Erstellung von Postings vorgehen kann, um auch die gewünschte Zielgruppe mit interessanten Themen anzusprechen. Besonders Pinterest wird häufig als Tool vernachlässigt und sollte zukünftig intensiver genutzt werden.

Nach diesem Vortrag ging es für uns erstmal in die Mittagspause. Ein vielseitiges und leckeres Buffet wartete auf uns. Service und Ambiente des Kongresses überzeugte uns auf ganzer Linie.

Unser Weg auf dem OMT2018: Part II

Im Anschluss an die entspannte Mittagspause ging es mit dem Buzzword des Jahres weiter. Hendrik Unger zeigt Chancen, Risiken und Potenziale von Videomarketing auf. Der Konsum von Videos in den sozialen Netzwerken steigt stetig, sodass Videocontent für die Unternehmen einen immer höheren Stellenwert erhält. Wichtig zu beachten ist hierbei allerdings, dass werblicher Content nicht angenommen wird, sondern Werbung in interessante und spannende Videos verpackt werden muss. Wir nehmen für uns mit, dass es wichtig ist, die Kampagne um ein Video auf einen Schlag zu veröffentlichen, um die maximale Reichweite erzielen zu können. So ist es besser, Video, Facebook Post, Blogbeitrag und Pressemitteilung gesammelt zu streuen, als alle Maßnahmen nur Stückchenweise. Zum Schluss des Vortrags wird klar, dass Videomarketing kein Hype ist, jedoch nur gut geplant und durchdachter Content auch Erfolg bringt.

Björn Tantau, ein renommierter Keynote Speaker und Blogger im Online Marketing (lediglich bei zwei Personen im Saal nicht bekannt), zeigte, wie man via Facebook Messenger und Whatsapp mehr Leads und Sales generieren kann. Über Messenger Marketing können potenzielle Kunden direkt erreicht werden. Über Push Nachrichten erhalten die Abonnenten Informationen. Eine besonders wertvolle Maßnahme, da diese weder durch Algorithmen gefiltert, noch derzeit im Spam-Ordner langen können. In 7 Schritten erklärte Björn Tantau, wie man es mittels Chatbots, schafft die Kunden zielgenau und mit interessantem Content, anzusprechen. Ein toller Vortrag mit viel Input für zukünftige Maßnahmen.

„Facebook-Advertising: 45 Tipps in 45 Minuten“: Der Titel versprach enorm viel Input in kurzer Zeit und so war es dann auch. Lars Budde brachte in den 45 Minuten so viele Tipps unter, dass man schon ganz den Überblick verlor. Hier freuen wir uns auf jeden Fall auf die Präsentationsunterlagen, um die Menge an Informationen nochmals in Ruhe durchsehen zu können.

Unser Weg auf dem OMT2018: Part III

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es mit der OMT Website Clinic weiter. Zuerst konnten wir uns unter diesem 1 ½ stündigen Slot nichts vorstellen, und wurden positiv überrascht. Aufgeteilt in 7 Kategorien wurde im Vorfeld eine komplette Website analysiert. Vor dem OMT2018 konnten sich Betreiber mit Ihrer Website für die OMT Website Clinic bewerben. Jeder Speaker hatte 8 Minuten Zeit seine Erkenntnisse und Tipps zur Website zu präsentieren. Betrachtet wurden alle Bereiche, angefangen von der Suchmaschinenoptimierung bis hin zu rechtlichen Fragen. Besonders Thomas Mindnich überzeugte mit seinem lebhaften und knallhart ehrlichen Vortrag zum Thema Content. Die Kritik war teilweise sehr deutlich, aber auch konstruktiv. Hier hatte der ganze Saal jedoch trotzdem etwas Mitleid mit dem verantwortlichen Online Redakteur des Unternehmens, welcher als Alleiniger Vertreter anwesend war. Insgesamt war es sehr spannend zu sehen, welche Knackpunkte bei einer auf den ersten Blick sehr ansehnlichen Website gefunden werden können.

OMT2018 Wiesbaden

Karl Kratz auf dem OMT2018

Highlight des Tages war für uns der Vortrag von Karl Kratz. Auch wenn es bereits recht spät am Tag war, schaffte er es von allen Teilnehmern nochmal die volle Aufmerksamkeit zu erlangen. Mit dem Thema „Die Kunst digitaler … Berührung.“ zeigt er auf, dass all die Strategie und Tipps, die wir den gesamten Tag über gesammelt haben, kaum Wirkung haben, wenn wir nicht langfristig mit unseren Inhalten überzeugen und unsere Zielgruppe begeistern. Das ganze Thema Begeisterung machte Karl Kratz durch die live Messung der Gehirnströme einer Probandin sichtbar. Ein sehr lebhafter Vortrag, der durch die lustigen Figuren in der Präsentation noch aufgewertet wurde. Insgesamt hat uns dieser Vortrag am meisten zum Nachdenken angeregt, da er deutlich darauf hinweist, dass ein gutes Ranking in den Suchergebnissen und eine dahingehend optimierte Seite noch lange kein Garant für Erfolg ist. Jedes Unternehmen hat sicherlich noch Verbesserungspotenzial in Punkto Einzigartigkeit und Begeisterung.

Unser Fazit zum OMT2018

Dies war unser erster Besuch des OMT und wir sind zufrieden mit viel Input von Wiesbaden zurück nach Köln gefahren. Wir haben versucht, die für uns spannendsten Themen rauszusuchen, freuen uns allerdings auch sehr darauf die restlichen Präsentationen durchzuschauen.

Die Organisation im Vorfeld und vor Ort war einwandfrei und das ganze OMT-Team immer freundlich und hilfsbereit. Als Kritikpunkt können wir nur die kleinen Probleme mit der Technik nennen. Dies war recht schade und führte zu kleineren Verzögerungen, machte jedoch dem insgesamt guten Eindruck keinen Abbruch.

Vielen Dank an das OMT-Team, vielleicht sieht man sich nächstes Jahr wieder.

#OMT2018