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Live-Webinar „Online Marketing für Versicherungsvermittler“

Live-Webinar „Online Marketing für Versicherungsvermittler“
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Webinar Online Marketing VersicherungsvermittlerSie sind Versicherungsvermittler und wollen wissen, wie Sie Ihren Internetauftritt optimieren können?

Dann nehmen Sie am Live-Webinar von www.versicherungsvermittlercheck.de teil:

  • Thema: Online Marketing für Versicherungsvermittler
  • Datum: Donnerstag, 19.10.2017 von 10:00 – 11:00 Uhr
  • Referent: Prof. Dr. Michael Bernecker (Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing)

Die Relevanz des Marketing für Versicherungsvermittler

Als selbstständiger Vermittler ist die Selbstvermarktung unverzichtbar, weil das Versicherungsgeschäft mit der 1:1 Kundeninteraktion steht und fällt. Speziell im Online Marketing aber gibt es für viele Vermittler noch enormes Optimierungspotential, welches genutzt werden muss, um in diesem momentan dynamischen Umfeld aus der Konkurrenz hervorzustechen.

Digitalisierung ist nicht optional

Die Versicherungsbranche wandelt sich. Immer öfter kommt der Vermittler mit dem Tablet in der Hand zum Kundentermin und erstellt daraufhin ein virtuelles Angebot, welches dieser gegebenenfalls per Stylus digital unterschreiben kann. Auch bei der Schadensmeldung und der Rundumbetreuung erwarten Kunden mittlerweile eine reibungslose Abwicklung – 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche. Die meisten Versicherungen sind zudem auf Social Media unterwegs und haben sich eine hochwertige Webseite aufgebaut, welche als eine der wichtigsten Informationsquellen fungiert. So bevorzugen laut einer Bain-Studie beispielsweise 60 % der Versicherten das Internet als Interaktionskanal.

Umso wichtiger, dass nicht nur die Versicherungsgesellschaft, sondern auch der Versicherungsvermittler selbst die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt. Mithilfe dieses Webinars kommen Sie einer effektiven Online Marketing Strategie einen großen Schritt näher!

In diesem speziellen Online Marketing für Versicherungsvermittler Webinar lernen Sie,

  • wie Sie mit einfachen Online-Tools Ihre Reichweite erhöhen.
  • Social Media effektiv zu nutzen.
  • eine aussagekräftige Webpräsenz zu erstellen.
  • angemessen mit online Kundenfeedback umzugehen.

Vertrauen Sie auf unsere Kompetenz aus 10 Jahren Seminaren, Workshops und Weiterbildungsangeboten zum Thema Online Marketing und nehmen Sie an unserem Live-Webinar „Online Marketing für Versicherungsvermittler“ mit dem Online-Experten Prof. Dr. Michael Bernecker teil.

Das Webinar findet am Do. 19.10.2017 von 10:00 – 11:00 Uhr statt.
Die Teilnahme ist für Inhaber eines kostenpflichten Profils auf versicherungsvermittlercheck.de ist kostenlos!

 

Hier geht es zum Webinar!

HINWEIS: Es können maximal 100 Teilnehmer an dem Webinar teilnehmen. Die Vergabe der Plätze erfolgt dabei nach dem „First come, first serve“-Prinzip.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Spaß!

#versicherungsvermittlercheck #onlinemarketing #webinar

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing
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Regelmäßig landen E-Mails in den Posteingängen von Kunden, die Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten möchten und zuvor den Newsletter eines Unternehmens abonniert haben. Insbesondere über Smartphones wird man heutzutage als Kunde schnell über neue Angebote oder Rabattaktionen informiert. Neben den firmeneigenen Webseiten gehören E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen. Durch den Versand von elektronischen Nachrichten können Kunden und Interessenten schnell, regelmäßig und kostengünstig erreicht werden.

Welche Herangehensweisen können beim E-Mail-Marketing unterschieden werden? Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten und welche Erfolgsfaktoren machen ein gewinnbringendes E-Mail-Marketing aus? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag rundum das Thema E-Mail-Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. E-Mail-Marketing Definition
  2. E-Mail-Marketing – Seminar
  3. E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen
  4. Impulse für Ihr E-Mail-Marketing
  5. E-Mail-Marketing – Inhalte
  6. E-Mail-Marketing – Empfänger
  7. E-Mail-Marketing – Versand
  8. E-Mail-Marketing – Design
  9. E-Mailing vs. Newsletter
  10. E-Mail-Marketing Controlling
  11. Aktuelle E-Mail Marketing-Studien
  12. E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte
  13. E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren
  14. E-Mail-Marketing – Vorteile
  15. Fazit
  16. Tipps

E-Mail-Marketing – Definition

Das E-Mail-Markting nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Marketing ein und ist dabei Teil eines größeren Komplex von Marketing-Maßnahmen, die unter dem Begriff Online-Marketing zusammengefasst werden können. Innerhalb des Online-Marketing kann das E-Mail-Marketing dabei dem Direktmarketing zugeordnet werden.

E-Mail-Marketing ist eine Ausprägung des Direktmarketings auf elektronischem Weg. Als eine Komponente im Online-Marketing-Mix wird E-Mail-Marketing eingesetzt, um in Kontakt mit Interessensgruppen eines Unternehmens zu treten. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter.

Synonym finden auch die Begriffe Web-Marketing oder Internet-Marketing Verwendung. Mithilfe von Mails kann der direkte Dialog mit den Kunden oder neuen Interessenten hergestellt werden. Als eine Säule des Online-Marketing-Mix können Unternehmen mittels E-Mail-Marketing die eigene Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden generieren und bereits bestehende Kunden an das eigene Unternehmen binden.

E-Mail-Marketing – Seminar

Im E-Mail-Marketing gibt es ständig Veränderungen und neue Trends. Um Ihnen einen strukturierten und fundierten Überblick zu geben, bietet das Deutsche Institut für Marketing ein 1-tägiges Kompakt-Seminar und Coaching zum E-Mail-Marketing an.

E-Mail Marketing Seminar

Fr, 01.12.2017
Köln
Fr, 02.03.2018
Köln
Mo, 06.08.2018
Köln
Mo, 08.10.2018
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Kurz, kompakt und schnell? Unsere e-Learning Kits helfen dabei weiter. Auch zum Thema E-Mail Marketing haben wir ein E-Learning Kit erstellt. Schauen Sie sich hier weitere Informationen an.  >> Infos zum E-Learning Kit E-MAIL Marketing <<

E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen

Unternehmen, die ihre Nachrichten an einzelne Personen richten, betreiben eine so genannte one-to-one-Kommunikation. In der one-to-one-Kommunikation stehen folglich die einzelnen Kundenbeziehungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mittels einer one-to-one-Kommunikation können Kunden mit relativ geringem Aufwand individuell angesprochen und die angebotenen Produkte auf sie abgestimmt werden. Werden E-Mails an beliebig viele Personen gerichtet, so spricht man von einer one-to-many-Kommunikation. Als Konsequenz ist bei der one-to-many-Kommunikation eine persönliche Ausrichtung des Inhalts an den Kunden nicht möglich. Somit können für die Kunden keine individuellen Angebote erstellt werden. Der Versand einer großen Anzahl an elektronischen Nachrichten kann nur mit entsprechenden Tools umgesetzt werden.

Impulse für Ihr E-Mail-Marketing

Der CRM Anbieter Salesforce hat einige Fakten zum E-Mail Marketing zusammengestellt. Hier ein paar Leitfragen für ihre E-Mail-Marketing Strategie:

  1. Die Betreffzeile ist wichtig und kann die Öffnugnsrate positiv beeinflussen.
  2. Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt bei 50% der erhaltenen E-Mails.
  3. Eine kurze Betreffzeile und vor allem personalisierte Betreffzeilen erhöhen die Öffnungsrate deutlich
  4. Montags haben E-Mails die höchste Öffnungsrate.
  5. Animierte GIFs aktivieren stärker, aber werden nur selten eingesetzt.
  6. Leads, die durch E-Mail-Marketing generiert werden, scheinen insbeonsdere im B2B-Marketing qualitativer zu sein.
  7. Immer mehr Newsletterempfänger lesen Newsletter auf einem Mobilgerät.
  8. Die Budgets im E-Mail-Marketing steigen an.
  9. Grundlegende Vorraussetzung für modernes E-Mail-Marketing ist ein funktionales und gepflegtes CRM-System.

E-Mail-Marketing – Inhalte

Folgende sieben Kriterien sind für die Inhalt-Erstellung wichtig:

  1. Relevanz für die Empfänger deutlich machen: Konzentrieren Sie sich auf ein spezielles Thema und legen Sie dieses deutlich dar.
  2. Above-the-Fold-Space nutzen: Positionieren Sie die wichtigsten Bausteine direkt nach oben, sodass sie direkt auffallen.
  3. Passende Handlungsaufforderungen einfügen: Machen Sie dem Leser deutlich, was er tun soll und was er für sein Handeln bekommt.
  4. Bilder mit Datei-Namen versehen: Kennzeichnen Sie die Bilder mit einem entsprechenden Datei-Namen, damit der Leser den Inhalt des Bildes versteht, sollte das Bild nicht geladen werden.
  5. Spam-Begriffe vermeiden: Benutzen Sie keine Begriffe, die mit Geld oder Gewinn zutun haben, damit Ihr Newsletter auch im richtigen Posteingang landet und nicht als Spam gewertet wird.
  6. Social Media-Shares ermöglichen: Fügen Sie eine Funktion zum Teilen ein, damit der Leser die Möglichkeit hat, den Newsletter zu publizieren.
  7. Personalisiert schreiben: Der Empfänger fühlt sich sofort angesprochen, wenn er seinen Namen liest. Fügen sie daher in der Anrede den Namen des Empfängers ein.

 

>>> Hier finden Sie alle Infos zu unserem Seminar E-Mail Marketing!

E-Mail-Marketing – Empfänger

Bei der Auswahl der Empfänger sind zwei relevant Aspekte zu beachten:

  1. Empfängerliste muss aktuell sein: Aktualisieren Sie regelmäßig die Empfängerliste, damit alle Daten und Änderungen dokumentiert sind und Sie abgemeldete Mitglieder nicht mehr kontaktieren.
  2. Empfänger nach Merkmalen gliedern: Bilden Sie verschiedene Empfängerlisten, damit der Newsletter mit passendem Inhalt an die richtige Zielgruppe versendet wird.

E-Mail-Marketing – Versand

Ein fehlerfreier Versand sollte fünf Aspekte beinhalten:

  1. Angemessener Betreff: Der Betreff sollte interessant sein und nicht mehr als 40-60 Zeichen betragen.
  2. Pre-Header nutzen: Wenn Sie Informationen unterbringen möchten, die nicht in die Betreff-Zeile passen, fügen Sie diese dem Pre-Header hinzu.
  3. Absender festlegen: Die Adresse und Namen des Absenders sollten korrekt und vertrauenswürdig sein.
  4. Newsletter vor dem Versand testen: Bevor Sie den Newsletter versenden, sollten Sie jede Funktion, die der Newsletter beinhaltet, prüfen.
  5. Versandzeitpunkt bestimmen: Versenden Sie Ihre Mail mit Berücksichtigung des Empfängers zu einem passenden Zeitpunkt.

E-Mail-Marketing – Design

Es gibt sieben Kriterien, die Sie bei der Gestaltung des Designs beachten sollten:

  1. Vorlage im Responsive Desgin verwenden: Indem Sie die Vorlage im Responsive Design erstellen, stellen Sie sicher, dass die E-Mail auf allen Endgeräten optimal dargstellt ist und zum Beispiel auch auf Mobilgeräten und Tabletts fehlerfrei angezigt wird.
  2. Breite festlegen: Berücksichtigen Sie, dass eineige E-Mail-Programme die Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px. anzeigen.
  3. Corporate Design einalten: Benutzen Sie kein neues Design, sondern richten Sie dieses an Ihrer Corporate Identity aus. So stellen Sie sicher, dass die Kunden Sie wieder erkennen.
  4. Richtigen Zeichensatz verwenden: Achten Sie auf die Darstellung der Sonderzeichen in der HTML-Version.
  5. Whitespace benutzen: Mit der Verwendung von Farbflächen, lenken Sie den Blick Ihrer Leser auf das Wesentliche.
  6. Webversion verlinken: Jedes E-Mail-Programm hat eine andere Darstellungsweise. Die Webseite hingegen wird immer universell dargestellt, daher sollte Ihre Webseit in dem Newsletter vorkommen.
  7. Textversion anbieten: Damit Sie sicher gehen können, dass alle Empfänger Ihren Newsletter optimiert erhalten, können Sie Textversionen anbieten.

E-Mailing vs. Newsletter

Unternehmen, die mit ihren Kunden in Kontakt stehen und eine moderne Kundenpflege betreiben möchten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei sind im Rahmen eines erfolgsorientierten E-Mail-Marketing verschiedene Herangehensweisen denkbar. Somit kann eine Unterscheidung zwischen dem Einsatz von E-Mails und dem klassischen Newsletter vorgenommen werden. E-Mailing bezeichnet dabei den unregelmäßigen Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Kunden und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn im Rahmen eines Produktlaunch die Aufmerksamkeit der Kunden gefragt ist.

Im Gegensatz zum E-Mailing erfolgt der Versand von Newslettern in regelmäßigen Abständen. Newsletter können dabei als elektronische Rundschreiben charakterisiert werden, die Informationen und Mitteilungen beinhalten und via Internet an die Adressaten versandt werden. Mithilfe von Newslettern haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Überblick über für sie relevante, aktuelle Geschehnisse oder bevorstehende Events zu verschaffen. Innerhalb einer Mailing-Kampagne werden die Kunden in der Regel zu konkreten Handlungen aufgefordert. Mithilfe von Call-to-Action Elementen können die Kunden beispielsweise mit dem Einsatz von Hyperlinks auf die firmeneigene Landing-Page weitergeleitet werden. Call-to-Action wird deshalb eingesetzt, weil der Kunde nach der Wahrnehmung einer Werbebotschaft somit die Möglichkeit hat, das umworbene Produkt zu kaufen oder sich in einer anderen Form mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 

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E-Mail-Marketing Controlling

E-Mail-Marketing gebietet, wie jede andere Form des Marketing, auch die Notwendigkeit des Controlling. Wahllos E-Mails zu verschicken in der Hoffnung auf eine gute Performance wird selten zum Erfolg führen. In Bezug auf das E-Mail-Marketing haben sich einige Kennzahlen (KPI’s – Key Performace Indikatoren) eingebürgert. Diese Kennzahlen sind aus unserer Sicht am wichtigsten:

  • Responserate: Der Begriff der Responserate ist auch aus anderen Gebieten des Direktmarketing bekannt. Es handelt sich hierbei um die Quote der Antworten, Bestellungen, Kontaktaufnahmen usw. auf ein spezielles Mailing. Vor der Erstellung des Mailings muss daher geklärt werden, was als Response gewünscht wird.
  • Öffnungsrate: E-Mail-spezifisch ist dagegen die Öffnungsrate. Gelangt eine E-Mail in den Posteingang, sieht der Empfänger meist nur den Betreff und den Absender. Hier entscheidet er, ob er die E-Mail öffnet oder zumindest überfliegt. Die Öffnungsrate ist demnach das Verhältnis zwischen versendeten und geöffneten Nachrichten. Unterschieden wird zwischen der Brutto-Öffnungsrate, die sich auf das Verhältnis zwischen abgesendeten und geöffneten Mails bezieht und der Netto-Öffnungsrate, die nur die tatsächlich angekommenen Nachrichten in die Messung einbezieht. Die Messung der geöffneten E-Mail erfolgt dabei meist über die in der E-Mail integrierten Bilder. Wenn die E-Mail geöffnet wird, werden die Bilder heruntergeladen und im E-Mail-Controlling-Tool erfasst. So kann die Häufigkeit der heruntergeladenen Pixel gemessen werden. Öffnet ein Empfänger die E-Mail mehrmals, fließt dies in die Mehrfachöffnungsrate ein.
  • Klickrate: Befinden sich in der E-Mail weiterführende Links, muss die Rate der Klicks auf diese Links gemessen werden. Auch hier ist zwischen Brutto-Klickrate und Mehrfach-Klickrate zu unterscheiden. Befinden sich in der E-Mail mehrere Links und klickt ein Empfänger mehr als einen davon an, fließt das in die Mehrfach-Klickrate ein.
  • Bouncerate: In jedem Datenbestand befinden sich mehr oder weniger viele „tote“ E-Mail-Adressen, also Adressen, die nicht mehr existieren oder die nicht mehr abgerufen werden. Existiert eine Adresse nicht mehr, sendet der Server eine Fehlermeldung an den Absender. Gute E-Mail-Programme erkennen diese toten Adressen und löschen sie automatisch aus dem Verteiler. Dadurch wird der Datenbestand zwar optisch kleiner, dafür steigen aber die Qualität und die Klickraten. Es ist auch zu beachten, dass manche Provider bei Mailings mit vielen Fehlermeldungen misstrauisch werden und diese als Spam blockieren. Ein vernünftiges Bounce-Management zahlt sich daher für das Unternehmen aus.

Professionelle Mailing-Programme messen die wichtigsten Kennzahlen automatisch. Auch Google Analytics bietet die Option, Links auf Webseiten oder in E-Mails nachzuverfolgen.

Immer wieder wird im E-Mail Marketing nach sogenannten KPI´s gefragt. Key Performance Indikatoren (KPIs) werden in verschiedenen Studien ausgewiesen und regelmäßig diskutiert.
Die wichtigsten KPI´s im E-Mail Marketing sind immer noch die Öffnungsrate und die Klickrate. Diese beiden Kennzahlen werden von vielen Online-Marketing Managern genutzt, um die Effizienz der eigenen E-Mail Marketing Kampagnen zu messen. Weitere KPI´s sind die Zustellrate, Conversion Rate, Abmelderate, Bouncerate und die Click-Through-Rate. Die wichtigsten Kennzahlen haben wir zuvor schon vorgestellt. Wenn man die KPI´s eines E-Mail Newsletters einmal richtig systematisiert, dann lassen sich drei Klassen von KPI´s unterscheiden:

Reichweiten-KPI:

Die Reichweite eines E-Mail Newsletters gibt prinzipiell einen Hinweis darüber, wie viele Kontakte mit der angesprochenen Zielgruppe (Empfänger) erreicht wurden. Dies ist grundsätzlich eine eher quantitative Größe, die noch keine Aussage über die wirkliche Auseinandersetzung mit den Inhalten zulässt. Doch wenn ich nur eine kleine Reichweite habe, dann kann ich auch keine großartigen Transaktion erwarten. Typische KPI´s sind hier:

  • Anzahl Newsletterempfänger / Abonnenten (Zustellrate)
  • Anzahl An- und Abmeldungen (An- und Abmelderate)
  • Bouncerate (Anzahl fehlgeschlagener Zustellungen)
  • Als relativer KPI: Kosten pro Empfänger

Interaktion-KPI:

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierten und damit hochwertigeren Auseinandersetzung mit den Inhalten des E-Mail Newsletters. Interaktionen sind das Ergebnis der Kommunikationsmaßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit der E-Mail auseinandergesetzt hat. Hier sind interessant:

  • Öffnungsrate
  • Click-Through-Rate der Inhalte
  • Als relativer Interaktions-KPI: Kosten pro gelesenem Newsletter

Transaktion-KPI:

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen die finale Wirkung des E-Mail Newlsetters zu identifizieren und zu messen.

  • Conversions (Anzahl Käufe, Anfragen, Anmeldungen etc.)
  • Als relative Kennzahl: Kosten pro Conversion

Es empfiehlt sich das Controlling möglichst einfach zu gestalten und damit auf jeder Ebene (Reichweite, Interaktion, Transaktion) nur eine Kennzahl zu erheben und den Prozess danach zu managen.

Aktuelle E-Mail-Marketing Studien

E-Mail Marketing wird seit Jahren durch unterschiedliche Studienbetreiber im Fokus gehalten. Damit stehen immer wieder aktualisierte Daten und Prognosen zur Verfügung. Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Studien:

Studie E-Mail für Dich – Insights zur privaten Kommunikation im DACH-Raum

Ein Studie von IUM unter jeweils 1.000 Befragten aus D,A,CH hat Insights zur digitalen Kommunikation im Jahr 2017 geliefert.

E-Mail sind immer noch der digitale Kommunikationsweg, auf den die Kunden am wenigsten verzichten können. Deutsche Konsumenten gehen zwar mit dem Kanal kritischer um als Kunden aus der Schweiz oder Österreich, aber trotzdem werden e-Mail sehr häufig gelesen und weiter geleitet. Was die e-Mail als Marketinginstrument wiederum sehr interessant macht.

Studie „Digitale Trends 2017“ von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben 14.000 Marketingverantwortliche zu den Digitalen Trends 2017 befragt. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Marketing-Budgets für dieses Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar 47 Prozent der Befragten ihr Budget im E-Mail-Marketing verringern wollen, 46 Prozent hingegen planen das Budget in diesem Bereich zu erhöhen. Ein klarer Trend für oder gegen das E-Mail-Marketing zeichnet sich demnach nicht ab. Alle Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen.

Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post 2016

Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post weist einige interessante Fakten zum eMail- Marketing aus:

E-Mail-Marketing bleibt das beliebteste Instrument unter den Onlinemedien und knackt dank der zahlreichen Neueinsteiger die 2-Mrd.- Euro-Marke (+ 8 Prozent). Damit landet es auf Platz 1 der digitalen Teilmärkte. Platz 2 teilen sich mit 1,6 Mrd. Euro das vergleichsweise teure Display- und Video-Advertising (+ 6 Prozent) sowie das Suchmaschinenmarketing (+ 12 Prozent), beide mit ebenfalls gestiegenen Nutzerzahlen und Budgets.

Im Bereich Crossmediale Kommunikation wird E-Mail-Marketing gerne mit Klassischen Anzeigen und Social Media Aktivitäten kombiniert

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot. Hier geht’s zur Studie.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Dabei gab es einige relevante Insights für das E-Mail-Marketing:

  • Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.
  • Die befragten Unternehmen wollen sowohl die Budgets für ihre Newsletter (33%) als auch für klassische Kampagnen-Werbemails (43%) erhöhen.
  • Die Hauptaktivitäten im E-Mail-Marketing zielen bei den meisten Unternehmen wie schon 2015 auf die Gewinnung von E-Mail-Abonnenten ab. Erst an zweiter Stelle liegt die Datenauswertung, um mehr über Kunden zu lernen.
  • Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen im Cross-Marketing. Also der Zusammenführung der Daten aus den verschiedenen Online-Kanälen. Das Motto lautet: E-Mail goes Social.
  • Die wichtigsten crossmedialen Themen für das E-Mail-Marketing sind Social Media, Landingpages und das Mobile Marketing.

Lesen Sie mehr in der Studie.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal E-Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Es geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. Zum Thema RoPo veröffentlicht übrigens Google unter www.full-value-of-search.de immer wieder Zahlen und Fakten. Je nach Branche beträgt der Anteil der RoPo-Kunden bis zu 23%.

Aber zurück zur E-Mail-Studie: 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet.

Diese Studie zeigt, welches Potenzial in einer vernünftigen Integration der verschiedenen Marketing-Kanäle liegt.

Quelle: iBusiness

Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016

Die Studie „Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016“ von Mapp Digital zeigt die wichtige Bedeutung von E-Mails auf. Fast alle Befragten erheben E-Mail-Adressen (94%) und nutzen den Kanal extensiv (90%) in der Kommunikation mit Kunden. Responsive Design scheint im E-Mail-Marketing zum Standard geworden zu sein. 91% der Unternehmen setzen auf mobile optimierte E-Mails. Die Optimierung und Anpassung der E-Mail Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden scheint für viele Unternehmen nach wie vor ein großes Problem zu sein: 48 % der Unternehmen bieten personalisierte Inhalte auf ihrer Webseite, aber nur 23 % der Unternehmen personalisieren ihre E-Mails.

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Die Studie weist einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

  • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
  • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
  • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
  • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Die Gesamtstudie kann hier heruntergeladen werden.

E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte

Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen im Rahmen des Versands von Mailings oder Newslettern einige Richtlinien beachtet werden, da sonst Abmahnungen oder Strafen folgen können. Generell ist in Deutschland der Versand von E-Mails mit werblichem Inhalt nur innerhalb gewisser Einschränkungen erlaubt.

Werden E-Mails zu werblichen Zwecken unaufgefordert, dass heißt ohne Einwilligung, an die Empfänger verschickt, handelt es sich um so genannten Spam. Spam-Mails werden meist in Masse versendet, beinhalten Werbung und sollen dazu verleiten, eine Webseite zu öffnen oder einen Kauf zu tätigen. Laut Gesetzgebung werden Massen-Mails, die keine Abmeldemöglichkeit besitzen, deren Adresse oder Absender nicht klar erkennbar bzw. falsch ist, die eine irreführende Betreffzeile nutzen und die gestohlene E-Mail Adressen verwenden, als Spam aufgefasst. Werbliche E-Mails dürfen nur an diejenigen Empfänger versandt werden, die zuvor dem Erhalt zugestimmt haben.

Gerne wird auch vergessen, dass §5 TMG auch für e-Mail Newsletter eine Impressumspflicht vorsieht. Dies muss direkt angegeben oder verlinkt sein.

Eine solche Zustimmung erfolgt dabei in der Regel durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens erhalten Nutzer, die sich mit ihren E-Mail Adressen in einen Verteiler eingetragen haben, anschließend eine Bestätigungsmail. Eine solche Mail fordert die Nutzer anschließend auf, ihre Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der jeweiligen E-Mail Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adressen können mit Rechtssicherheit verwendet werden.

Gerade im E-Mail Marketing herrscht viel Unsicherheit über die rechtlich zulässigen Möglichkeiten. Daher lohnt es sich die einschlägigen Urteile hierzu regelmäßig zu verfolgen. Einige interessante Urteile aus den letzten Monaten finden Sie hier:

 

Streitwert bei E-Mail Werbung an Rechtsanwaltskanzlei = 1.000 Euro
Das Landgericht München hält einen Streitwert von 1.000,- Euro angemessen für eine einzelne E-Mail eines Seminaranbieters an eine Rechtsanwaltskanzlei. (LG München II vom 12.05.2017, Az. 6T1583/17)

Einwilligung in E-Mail Werbung verfällt nicht!
Das Amtsgericht Hamburg hat in einem Urteil geklärt, dass eine Einwilligung in E-Mail Werbung nicht verfällt, auch wenn diese schon einige Jahre zurückliegt und der Empfänger regelmäßig Werbe-E-Mails erhalten hat. (Urteil v. 24.8.2016 Az. 9C 106/16)  Az. 9C 106/16

Einwilligung verfällt wenn über einen längeren Zeitraum kein Werbemails versendet wurden!
Das Landgericht München hat in einem ähnlichen Fall entscheiden, dass wenn zwischen Einwilligung und erstmaligem Versenden der Werbemail ein längerer Zeitraum verstreicht, diese neu eingeholt werden muss. Hier ging es um einen Zeitraum von 18 Monaten. (Urteil vom 08.04.2010 17 HK O 138/10) HK O 138/10

Auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen muss eine Werbeeinwilligung vorliegen!
Immer häufiger wird nach dem Kauf in einem Online Shop anschließend noch eine Kundenzufriedenheitsabfrage per E-Mail durchgeführt. Dass OLG Dresden hat klar gestellt, dass auch hierfür eine Einverständniserklärung vorliegen muss. (Urt. v. 24.04.2016 – Az. 14 U 1773/13).

Unterlassungserklärungen im E-Mail-Marketing müssen auch eingehalten werden.
Eine einmal unterschriebene Unterlassungserklärung hat auch nach mehreren Jahren noch Bestand. Eine Werbeagentur hat im Jahre 2011 eine Unterlassungserklärung wegen unerwünschter E-Mail Werbung unterschrieben. Hier wurde eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro festgehalten. 2014 erhielt die Gegenseite eine weitere Werbemail. Anfang Januar 2017 veröffentlichte das OLG Hamm das dementsprechende Urteil. Die Beklagte musste die Vertragsstrafe zahlen. Daher ist es unabdingbar, dass man, falls man eine Unterlassungserklärung abgibt, diese auch penibel einhält. (Urt. v. 25.11.2016 – Az. 9 U 66/15)

Klären Sie Ihre Vorgehensweise, insbesondere das Einholen einer Einverständniserklärung, mit Ihrem Anwalt.

E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Mailing-Kampagne ist die Qualität des Verteilers, also der Adressdatenbank, auf die das Unternehmen beim Versand der E-Mails zurückgreift. Dafür ist eine erfolgreiche Akquise von E-Mail Adressen erforderlich, die durch das bereits zuvor beschriebene Double-Opt-In-Verfahren generiert werden können.

Die Voraussetzung, dass eine E-Mail oder ein Newsletter die aufgezeigte Wirkung auch entfaltet, ist, dass sie von den anvisierten Zielgruppen auch gelesen wird. Zunächst muss sie hierzu in das Postfach der Empfänger gelangen, was angesichts von Firewalls und Spam-Filtern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings stellt das Erreichen des Postfaches auch noch nicht den endgültigen Erfolgsfaktor dar.

Die Entscheidung, ob ein Empfänger eine eingehende E-Mail oder einen Newsletter auch liest, hängt ganz wesentlich von der Überschrift bzw. der Betreffzeile ab, die im E-Mail-Client sichtbar ist. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich durch gute Inhalte aus. Interessante Inhalte, die durch einen Mix aus Texten und Bildern bestehen, haben den Vorteil, dass sie bei den Empfängern Interesse wecken. E-Mails mit hochwertigen Inhalten verleiten nicht nur zum Öffnen der entsprechenden Mail, sondern auch zum Klick auf den darin enthaltenen Link. Folglich kann mit interessanten Inhalten die Klickrate auf die Landing-Page erhöht werden, was einen wesentlichen Erfolgsfaktor einer E-Mail-Marketing Kampagne darstellt. Da die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, also Smartphones oder Tablets, zunehmend steigt, sollten die im Rahmen von E-Mail-Marketing versandten Mails auch entsprechend kompatibel sein. Mithilfe einer geeigneten Software kann im Anschluss an die Mailing-Kampagne eine umfassende Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing – Vorteile

E-Mail-Marketing stellt bei vielen Unternehmen einen fixen Bestandteil des Marketing-Mix dar und das nicht ohne Grund. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing bietet E-Mail-Marketing zahlreiche Vorteile.

  • Der Versand von E-Mails ist kostengünstig, da nicht nur Portokosten gespart werden können sondern auch Materialkosten, die beim Direktmailing für Papier und Umschläge anfallen.
  • Darüber hinaus ist E-Mail-Marketing wesentlich schneller, da E-Mails im Gegensatz zu herkömmlichen Mailings binnen weniger Sekunden im Postfach des Empfängers landen. Demnach ist der Zeitaufwand deutlich geringer und das Handling wesentlich einfacher.
  • Professionelle E-Mail-Marketing-Tools machen darüber hinaus auch die anschließende Erfolgskontrolle deutlich einfacher. Fragen wie: Wie viele E-Mails wurden geöffnet, auf welche Links wurde geklickt und wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können mithilfe von geeigneten Software-Programmen beantwortet werden.
  • Auch können durch die Nutzung des Opt-In-Verfahrens Streuverluste vermieden werden, da nur Adressen von Personen genutzt werden, die dem Empfang von E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben. Dementsprechend ist auch die Aufmerksamkeit der Empfänger höher, was anschließend zu einer höheren Rücklaufquote führt.
  • Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zudem auch die Adressdatenbank einfacher auf aktuellem Stand gehalten werden, da die Nutzer von Mailings oder Newslettern ihre Daten über ein entsprechendes Formular selber berichtigen bzw. aktualisieren können.
  • E-Mail-Marketing stellt ein Kommunikationsinstrument dar, welches nicht nur zeitlich sondern auch thematisch sehr flexibel eingesetzt werden kann. E-Mails, vor allem HTML-E-Mails, sind sehr stark gestalt- und personalisierbar. So können nicht nur farbliche Hervorhebungen und Links, sondern auch Bilder und interaktive Elemente, wie Formulare oder Animationen, die E-Mail erweitern.

 

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Fazit

E-Mail-Marketing stellt eine Marketing-Maßnahme dar, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und umfassende Kundenbindung zu betreiben. Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen unterschieden werden. Während bei der one-to-one-Kommunikation einzelne Personen adressiert werden, sprechen Unternehmen, die eine one-to-many-Kommunikation betreiben, beliebig viele Personen an. Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zwischen dem Einsatz von E-Mails oder Newslettern unterschieden werden. Herkömmliche E-Mails werden unregelmäßig und insbesondere dann versandt, wenn das Unternehmen auf Neuheiten, wie die Einführung eines neuen Produktes, hinweisen möchten. Der Versand von Newslettern erfolgt jedoch in regelmäßigen Abständen und verfolgt das Ziel, die Kunden über aktuelle Geschehnisse oder Events zu informieren. Mailing-Kampagnen fordern die Empfänger meist zu konkreten Handlungen, wie beispielsweise das Öffnen eines Links, auf. In Deutschland ist der Versand von werblichen Inhalten nur dann erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt von entsprechenden Mails auch explizit zugestimmt hat. Dabei kommt zumeist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zum Einsatz. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines zielführenden E-Mail-Marketing ist eine hohe Qualität der verwendeten Adressen, da so Streuverluste vermieden werden können. Darüber hinaus wecken insbesondere interessante Inhalte das Interesse der Empfänger und tragen somit zu einer erhöhten Klickrate auf die E-Mail und entsprechende Links bei. Mithilfe geeigneter Kennzahlen kann anschließend ein Controlling der E-Mail-Marketing Kampagne vorgenommen werden. Mithilfe von E-Mail-Marketing können Kosten gespart, eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert und verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Somit zählen E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen für Unternehmen.

 

=> 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können:

Beim E-Mail Marketing ist ein wesentlicher Schritt, einen eigenen Verteiler aufzubauen. Da sich dies häufig schwieriger gestaltet als vorher vermutet, haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, wie Sie schneller E-Mail Listen anlegen können.

1. Fragen, Fragen, Fragen

Fragen Sie einfach Ihre Kunden. So kann ein Einzelhändler zum Beispiel an der Kasse jeden einzelnen Kunden nach seiner E-Mail Adresse fragen und diese erfassen. Dann noch eine Bestätigungsmail (Opt-In) senden und schon ist dies auch rechtssicher. So kann ein täglicher Nachschub kontinuierlich gesichert werden.

2. Listen auslegen für Ihr E-Mail Marketing

Viele Unternehmen führen Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen durch. Mit Hilfe einer einfachen Liste: „Wenn Sie von uns regelmäßig Informationen wünschen, dann tragen Sie sich einfach in diese Liste ein und wir nehmen Sie in unseren Newsletter auf“. Kunden und Interessenten werden dies, wenn sie Interesse haben, auch tun. Sammeln Sie jedoch diese Listen, damit Sie später nachweisen können, dass der Kunde sich selbst in die Liste eingetragen hat. Die Bestätigungsmail nicht vergessen und schon können Sie regelmäßig neue E-Mail Adressen sammeln.

3. Kontakte und Visitenkarten nutzen

Haben Sie regelmäßig geschäftlichen Kontakt auf Messen, bei Vertriebsterminen oder Veranstaltungen? Dann nutzen Sie diese Kontakte! Viele sammeln die Visitenkarten einfach nur und warten darauf, dass sie eine Kontaktaufnahme erhalten. Senden Sie einfach dem Kontakt, der Ihnen eine Visitenkarte gegeben hat, eine E-Mail. Bedanken Sie sich für das Gespräch und informieren Sie ihn darüber, dass sie ihn nun regelmäßig über die Entwicklungen bei Ihnen und Ihrem Unternehmen informieren und in den Newsletter aufnehmen. So wird aus einem einfachen ersten Kontakt ein kontinuierlicher Newsletter Empfänger. Sollte Ihr Kontakt dies nicht wollen, dann war der Termin wohl nichts!

4. Guten Content nutzen, um mit einem In-Page Formular Adressen zu sammeln

Haben Sie auf Ihrer Webseite interessante Inhalte? Guter Content interessiert die Menschen. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Leser und bauen Sie ein E-Mail Feld direkt in die Blogbeiträge mit ein. Eine einfache Aufforderung „Möchten Sie regelmäßig solche interessanten Informationen haben, dann registrieren Sie sich in unserem Newsletter!“ als Call-to-Action hilft. So konvertieren Sie mit Content Marketing Ihre Besucher in langfristige Interessenten Ihres Newsletters.

5. Nutzen Sie ein Checkout Pop-up für Ihr E-Mail Marketing

Nutzen Sie die Besucher Ihrer Webseite, um an neue E-Mail Adressen zu kommen. Natürlich werden Sie vielleicht einen Menüpunkt „Newsletter“ auf Ihrer Webseite haben, doch wie viele Menschen tragen sich dort ein? Seien sie etwas mutiger. Wenn sich ein Besucher mit den Inhalten Ihrer Webseite intensiv auseinander gesetzt hat und dann die Seite verlässt, hilft ein Pop-Up Fenster, um ihn für den Newsletter zu aktivieren. So sammeln Sie ohne Belästigung kontinuierlich E-Mail Adressen.

E-Mail Marketing

6. Remarketing-Kampagnen zur Sammlung von E-Mail Adressen

Viele Besucher Ihrer Webseite suchen im Anschluss noch zusätzliche Informationen zu Ihren Leistungen und besuchen ebenfalls weitere Webseiten. Was halten Sie davon, wenn Sie in diesem Suchprozess weiter präsent sind? Mit einer Remarketing Kampagne ist dies einfach möglich. Mit Hilfe eines Cookies kann der Besucher Ihrer Webseite im Anschluss auf anderen Webseiten identifiziert werden und Ihr Werbebanner wird eingeblendet. Das Beste daran ist, nur wenn der Besucher auf diesen Banner klickt, entstehen Kosten und der Besucher wird auf das Registrierungsformular Ihres Newsletters weitergeleitet. Somit bietet dieses Instrument eine schöne Möglichkeit, Ihre Besucher auch noch nachträglich zu aktivieren.

7. In fremde Newsletter einbuchen

Auch fremde themenverwandte Newsletter sind eine gute Möglichkeit, weitere Abonnenten zu gewinnen. Buchen Sie sich zum Beispiel in einen Newsletter eines Fachmagazins Ihrer Branche ein und bieten Sie Mehrwertinformationen an, um Downloads und E-Mail Adressen zu generieren. Gerade im B2B-Marketing ist dies eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Email-Adressen zu sammeln und einmalige Werbekontakte zu kontinuierlichen Interessenten zu machen. Zudem erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die Kommunikation mit potenziellen Kunden.

8. XING für die Sammlung von E-Mail Adressen nutzen

Auch wenn es immer wieder negiert wird. Auch Nutzer von Social Media Kanälen haben E-mail Adressen und lesen E-Mail Newsletter. Kontaktieren Sie Ihre XING Kontakte und stellen Sie Ihren E-Mail Newsletter vor. Dies kann auch schon geschehen, wenn Sie zur Kontaktaufnahme aufgefordert werden. Sie sollten Ihre Kontakte jedoch nicht ohne Rückmeldung einfach in Ihren Newsletter Verteiler aufnehmen. Dies ist von vielen Nutzern nicht erwünscht. Senden Sie Ihren Kontakten einfach eine kurze Erläuterung, was in Ihrem Newsletter passiert, warum es sich lohnt diesen zu abbonieren und stellen Sie einen Anmeldelink zur Verfügung. Dies ist ausreichend und in diesem Kanal angemessen. Hier finden Sie übrigens unser XING-Profil.

9. LinkedIn als E-Mail Lieferant

LinkedIn ist mittlerweile das größte businessorientierte Social Network der Welt. Auch hier können Sie Ihre Kontakte auffordern, Downloads ankündigen, in verschiedenen Gruppen Ihren Newsletter vorstellen und damit weitere E-Mail Adressen sammeln.

10. Slideshare als Leadgenerierung

Slideshare ist für alle Powerpoint Junkies eine Offenbarung. Sie können dort e-Books, Präsentationen und Dokumente hochladen. Slideshare bietet hierzu einen Leadgenerierungsdienst an. Wer die Präsentation herunterladen möchte, wird zur Abgabe seiner Daten aufgefordert. So können sachbezogene Informationen und weitere E-Mail Adressen gesammelt werden. Hier finden Sie unseren Slideshare-Kanal.

11. Bounces und Abmeldungen managen

Bei der Gewinnung von Newsletter Abbonenten sollte man auch nicht vergessen, die Fedbacks aus den Versendungen zu bearbeiten. Nur wenn man den Newsletterverteiler regelmäßig pflegt, kann dieser auch sinnvoll weiter entwickelt werden.

Wenn sich jemand bei Ihrem Newsletter abmelden möchte, dann fragen Sie nach den Gründen dafür. Dies ist durchaus legitim, darf aber keinesfalls eine verpflichtende Angabe sein. Eine umfassende Auswahl an Abmeldegründen sollte bereits vorgegeben sein, ein Freifeld werden die wenigsten ausfüllen. Um den Kontakt trotz Abmeldung zu halten, kann versucht werden, ihn in einen anderen Kanal zu überführen – man spricht dabei von Opt-Over Hinweise auf Profile in sozialen Netzwerken sind hierbei normal.

Überprüfen Sie auch Bounces. Warum konnte der Newsletter nciht zugesetllt werden? Existiert die eMail Adresse noch? Wenn nicht, kann sie vielleicht aktualsiert werden.

 

Sie möchten sich umfangreich über das Thema Online Marketing beraten lassen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Achten Sie beim Sammeln der E-Mail Adressen immer darauf, dass dies rechtskonform geschieht. Wir hier im Deutschen Institut für Marketing haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Aber wir gehen auch seriös damit um. Dann funktioniert E-Mail-Marketing auch!

 

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Pressemitteilungen verfassen und verteilen – Worauf ist zu achten?

Pressemitteilungen verfassen und verteilen – Worauf ist zu achten?
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Sind Pressemitteilungen in Zeiten von Social Media noch effektiv? Die Antwort lautet eindeutig: Ja! Denn während im Internet und in Sozialen Netzwerken Massen an Meldungen und Nachrichten kursieren, deren Quelle und Wahrheitsgehalt oft fragwürdig sind, stellen Pressemitteilungen eine willkommene Abwechslung dar. Viele Unternehmen, Blogger und Redaktionen wissen Pressemitteilungen heute nach wie vor als zuverlässige Informationsquelle zu schätzen. Und auch Internetnutzer erkennen besonders nach Schlagzeilen um Fake News den Wert von offiziellen Unternehmensmitteilungen.

Wie sieht eine gute Pressemitteilung aus?

Beim Erstellen einer Pressemitteilung sind einige einfache Grundregeln zu beachten. Die Pressemitteilung besteht aus einer Überschrift, einer Einleitung (Lead), dem Haupttext der Meldung und – nicht zu vergessen – den Kontaktdaten des Unternehmens.

Die Überschrift muss den Leser packen und zum Weiterlesen motivieren, und ist damit einer der wichtigsten Aspekte der Pressemitteilung. Eine Unterüberschrift ist nicht üblich, kann aber auf einigen Presseportalen eingesetzt werden. Wichtiger ist die Einleitung (auch Lead genannt). Darin werden die wichtigsten Fragen des Lesers knapp beantwortet, damit sofort eindeutig ist, worum es in der Meldung geht. Eingeleitet wird der Lead stets von der Ortsangabe und dem Datum. Das ist für Leser wichtig, um die Aktualität der Mitteilung nachvollziehen zu können.

Im Meldungstext werden vertiefende Informationen geliefert und hier sollte auch immer ein Link eingebaut werden, der beispielsweise zu der Unternehmenswebseite, einem bestimmten Blogbeitrag oder einem Video führt. Ist kein Link eingebunden, verschenkt man das Potenzial, über die Pressemitteilung einen Backlink sowie Webseitenbesucher und sogar Leads zu generieren.

Zu beachten ist bei der Erstellung der Pressemitteilung außerdem, dass bestimmte Schlüsselwörter im Text auftauchen. Zum einen gehört dazu der Firmenname, zum anderen Begriffe, die als Suchanfragen in Google relevant sind. Indem Sie relevante Keywords aufnehmen, erhöhen Sie die Chance, dass die Pressemitteilung in den Google-Suchergebnissen ein gutes Ranking erzielt – und von noch mehr Nutzern gelesen wird.

Aufdringliche Werbebotschaften sind hingegen ein No-Go in Pressemitteilungen. Zwar geht es in der Meldung um das eigene Unternehmen, allerdings sollte eine Pressemitteilung Informationen beinhalten, die eine Berichterstattung durch Blogger, Redaktionen und News-Seiten wert sind. Die Eröffnung eines neuen Geschäftsfeldes, ein Markenrelaunch oder ein Unternehmensjubiläum eignen sich beispielsweise gut für eine Pressemitteilung.

An das Ende jeder Pressemitteilung gehören die Kontaktdaten des Unternehmens. Die vollständigen Daten umfassen einen Ansprechpartner, eine E-Mailadresse, Telefon- und Faxnummer sowie Link zur Homepage.

Veröffentlichen von Pressemitteilungen

Damit Pressemitteilungen ihr volles Potenzial entfalten können, ist die professionelle Veröffentlichung essentiell. Denn wenn die Pressemitteilung viele Nutzer ansprechen soll, muss sie zunächst reichweitenstarke Redakteure und News-Portale erreichen. Um Pressemitteilungen zu streuen, empfiehlt es sich daher, auf professionelle Presseportale zurückzugreifen, die die Meldung automatisch an verschiedene Online-Zeitschriften und News-Portale verteilen. Dank des Verteilers, der Nutzern zur Verfügung gestellt wird, kann man gleich in die Pressearbeit starten, ohne im Vorfeld mühsam einen Verteiler aufbauen zu müssen. Natürlich empfiehlt es sich, zusätzlich über einen eigenen Verteiler zu verfügen, der unter anderem die Kundenkontakte enthält, für die wichtige Mitteilungen aus dem Unternehmen von Interesse sein könnten. Einige Dienstleister bieten neben der Veröffentlichung auch den Service, dass sie eine Pressemitteilung schreiben. So sparen Unternehmen noch mehr Zeit und erhalten auch ohne Erfahrung in Sachen Pressearbeit ansprechende Meldungen.

Pressemitteilungen schreiben und veröffentlichen – so geht’s:

Wieso sich Pressemitteilungen lohnen

Ist Facebook nicht der viel effektivere Kommunikationskanal? Das denken viele Unternehmer, ohne Aufwand und Ertrag gegenüberzustellen. Es reicht zwar nicht aus, einmal im Jahr eine Pressemitteilung zu versenden, weil Sie dann nicht im Gedächtnis der Redakteure und News-Seitenbetreiber hängen bleiben. Doch man darf nicht vergessen, dass Facebook einen noch viel größeren Aufwand bedeutet, wenn man daraus nennenswerte Erfolge ziehen möchte. Denn täglich einen kreativen, neuartigen Beitrag zu erstellen – inklusive hochwertigem Foto- oder Videomaterial – nimmt noch mehr Zeit und Kosten in Anspruch.

Im Online Marketing lohnt es sich daher, in gute Pressearbeit zu investieren. Mit etwas Erfahrung und Unterstützung durch den passenden Dienstleister erweisen sich Pressemitteilungen als einfaches Mittel, um Content zu streuen und die Bekanntheit des eigenen Unternehmens maßgeblich zu steigern. Man bedenke auch: Durch die Einbindung eines Links in den Meldungstext wird bei der Veröffentlichung auf News-Seiten oder Blogs ein Backlink generiert. Pressearbeit hat also auch auf die Suchmaschinenoptimierung direkte positive Auswirkungen.

Mit guten Pressemitteilungen können Sie hunderte, manchmal tausende Leser erreichen. Im Gegensatz zu Facebook, wo unterhaltende Inhalte überwiegen, erreichen Sie mit einer Pressemitteilung die Zielgruppe, die sich für offizielle Unternehmensmeldungen interessiert.

Die YouTube-Bundesliga – Eine etwas andere Tabelle

Die YouTube-Bundesliga – Eine etwas andere Tabelle
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Morgen geht es wieder los – Millionen Fans freuen sich auf das Spiel Bayern München gegen Bayer Leverkusen, das die Bundesliga-Saison 2017/2018 einläutet. Den ganzen Sommer haben die Fans darauf gewartet, wieder mit dem Herzensverein mitzufiebern. Diese fußballfreie Zeit kann sich schon mal als Geduldsprobe herausstellen. Wettbewerbe wie der Confederations Cup oder verschiedene Freundschaftsspiele fesseln längst nicht so wie die Spiele in der Fußball-Bundesliga, wenn es um internationale Platzierungen, Abstiegskämpfe oder Derbies geht.

Die Bundesligavereine möchten ihren Fans aber auch in bundesligafreien Zeiten möglichst nahe stehen und die Fan-Liebe stärken. In der heutigen Zeit sind das probateste Mittel dafür die Social Media. Da viele Fußball-Fans nicht auf das audiovisuelle Erlebnis des Lieblingsvereins verzichten möchten, sind die YouTube-Kanäle beliebt, um über das Team und die Neuigkeiten aus dem Verein per Video informiert zu sein. Doch wie weit sind die einzelnen Bundesliga-Vereine, wenn es um YouTube geht? Wie sieht die Bundesliga-Tabelle für YouTube aus? Haben Teams wie der FC Bayern München, RB Leipzig oder Borussia Dortmund auch hier einen Vorsprung vor anderen, vermeintlich kleineren Teams? Wie viele Fans haben den jeweiligen Kanal abonniert und über wie viele Aufrufe verfügt der Kanal des jeweiligen Vereins?

Das Deutsche Institut für Marketing hat die YouTube-Kanäle der aktuellen Bundesliga-Vereine unter die Lupe genommen und die YouTube-Bundesliga-Tabelle zusammengestellt. In der Tabelle finden Sie die Anzahl der Abonnenten, die Gesamtzahl der Videoaufrufe, die Anzahl der Kommentare für den jeweiligen Kanal sowie die Anzahl der Videos, die auf einem Kanal veröffentlicht sind. Wo steht Ihr Verein?

KanalNameAbonnentenAufrufeKommentareVideos
IconFC Bayern München77777816464318669563101
IconRasenballsport Leipzig250071184515164
IconBorussia Dortmund252659500531665331666
IconTSG Hoffenheim9430264415810933
Icon1. FC Köln34399109543051194733
IconHertha BSC27368136689462082447
IconSC Freiburg11215426875221801
IconWerder Bremen54448175841365801069
IconBorussia Mönchengladbach297277658718549922
IconFC Schalke 0475365217804235561596
IconEintracht Frankfurt1904746428747503
IconBayer 04 Leverkusen Fussball4983167898057
IconFC Augsburg836633297763920
IconHSV3815310207232546822
Icon1. FSV Mainz 0550109411260394
IconVfL Wolfsburg8694110245439355
IconVfB Stuttgart2261342207248324
IconHANNOVER 962072281730031441715

Die Tabellenwertung der YouTube-Bundesliga

Ähnlich wie in der Bundesliga-Tabelle der letzten fünf Saisons führt der FC Bayern München auch die YouTube-Tabelle an. Der FC Bayern hat die meisten Aufrufe und Abonnenten, zudem weist der Rekordmeister auch die meisten Kommentare im Vergleich zu den anderen Bundesligavereinen auf.

Auffällig ist hingegen, dass Bayer 04 Leverkusen einen der unteren Plätze belegt. Betrachtet man die Anzahl der Kommentare, bildet Bayer 04 sogar das Schlusslicht der YouTube-Bundesliga. Mit nur 53 Videos bleibt der Bundesligist bei der Nutzung von YouTube weiter hinter den Möglichkeiten zurück. Selbst RB Leipzig, der die zweitwenigsten Videos auf seinem Kanal platziert hat, verfügt über knapp 100 Videos mehr.

Anders machen es etwa Hertha BSC oder Hannover 96. Die Vereine belegen im Vergleich der Video-Anzahl die Plätze 2 und 3. Da verwundert es nicht, dass beide Vereine auch bei den Abonnenten in den Top 10 der Tabelle liegen. Denn nur wer regelmäßig Videos veröffentlicht, gewinnt Abonnenten und kann diese auch halten.

Vergleicht man die Anzahl der Kommentare, zeigt sich deutlich, welcher Verein engagierte Fans besitzt. Auf den FC Bayern, der ja mit internationaler Bekanntheit punkten kann, folgt der 1. FC Köln. Beim FC wurde etwas mehr als doppelt so viel kommentiert, wie beim Drittplatzierten Werder Bremen. Viele Kommentare gehen auch auf den Kanälen von Schalke 04 (Platz 4), Borussia Mönchengladbach (Platz 5) und Borussia Dortmund (Platz 6) ein. Das beweist: Ein Verein, hinter dem eine passionierte Fangemeinde steht, kann auch über YouTube rege Interaktion erzeugen.

Welche Schlüsse lassen sich aus der Tabelle der YouTube-Bundesliga ziehen?

Unsere Tabelle der YouTube-Bundesliga verdeutlicht, dass eine aktive Bespielung der Videoplattform auch zu aktiver Interaktion mit den Fans führt. So stechen auch vergleichsweise kleine Vereine wie der 1. FC Köln oder Hertha BSC hervor, die ihre Kanäle professionell mit Playlists und Links zu weiteren Social Media Kanälen präsentieren. Außerdem wichtig: Auf Nutzerkommentare eingehen, damit ein Dialog mit den Fans zustande kommt. Ein fußballerisch erfolgreicher und großer Verein wie Bayer 04 Leverkusen (letzte Saison ausgenommen) gehört in Sachen YouTube hingegen zu den Absteigern, da der Kanal nicht professionell gepflegt und nur selten mit Inhalten bestückt wird.

Fazit: Wer seine Fans auch neben dem Platz und außerhalb der Saison begeistern will, sollte sich die Beliebtheit von YouTube zunutze machen und auch diesen Social Media-Kanal aktiv einsetzen.

Auch das Deutsche Institut für Marketing nutzt YouTube aktiv!

Auf unserem YouTube-Kanal erklären wir regelmäßig wichtige Begriffe und aktuelle Fragen aus der Marketing-Welt. Schauen Sie doch mal vorbei!

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen
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Storytelling gilt als einer der vorherrschenden Trends im Marketing. Längst reicht es nicht mehr aus, dem Kunden lediglich Fakten durch die Marketing-Kampagnen zu vermitteln, denn die Anzahl der homogenen Produkte, die der Zielgruppe zur Verfügung stehen, wächst stetig an. Kunden müssen heutzutage begeistert werden, sowohl vom Produkt als auch von der Werbung für diese. Storytelling liefert hierzu einen optimalen Ansatz!

Storytelling – Bedeutung und Definition?

Unter Storytelling versteht man das Erzählen einer Geschichte rund um ein Produkt. Das Erfolgskonzept: Neben Text kommen auch Bilder und Videos zum Einsatz, die eine Geschichte erzählen, die die Kunden begeistern soll und die sie gerne weitererzählen. Spricht man dabei die Emotionen der Zielgruppe an, erhält man meist ohne Umschweife ihre vollständige Aufmerksamkeit. Je näher die Geschichten an realen Erlebnissen liegen, desto mehr Authentizität strahlen sie aus. Und wer sieht nicht gerne Geschichten in lebendigen Bildern, die einen berühren, zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen oder neugierig auf mehr machen? Storytelling ist ein Element im Content-Marketing.

Storytelling als Element des Content Marketing

Content, Content, Content! Mit der richtigen Story funktioniert auch Content Marketing hervorragend! Nutzen Sie unsere Kompetenzen im Seminar Content Marketing um Storytelling effektiv zu nutzen.

Seminar Content Marketing – 2 Tage Kompetenz tanken!

Einen schnellen Einstig in die Grundlagen des Storytelling als Element des Content Marketing finden Sie hier:

Storytelling – Einsatz und Möglichkeiten im Marketing

Storytelling bedient sich der einfachen Tatsache, dass Kunden sich lieber Geschichten ansehen, erleben und weitererzählen, als einfach nur stumpfe Produktbilder zu betrachten. Es sorgt dafür, dass die Zuschauer nicht nur die Werbung um ein Produkt wahrnehmen, sondern vor allem die Emotionen des Spots und diese positiv mit der Marke verknüpfen. Wenn Sie Storytelling im Marketing richtig anwenden, lassen sich vier positive Effekte beobachten:

  • Storytelling hat eine aktivierende Wirkung:

Die Marketingkommunikation gewinnt durch das Storytelling an neuer Relevanz, denn plötzlich verbinden die Kunden die Marke mit einer bestimmten Bedeutung, bzw. die Produkte werden mit einem Sinngehalt verknüpft. Hierbei rückt auch die Tatsache in den Vordergrund, dass bei der heutigen Informationsflut eine Methode zum herkömmlichen Marketing hinzugezogen werden musste, die die Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft der (potenziellen) Kunden aktiviert. Das Erzählen von Geschichten sorgt des Weiteren dafür, dass die Zielgruppen in der Lage sind, Werbeinhalte einfacher aufzunehmen und sich ebenfalls leichter an diese zu erinnern.

  • Storytelling hat eine verbindende Wirkung:

Um eine langfristige Kundenbindung entstehen lassen zu können, muss die Beziehungen zwischen Mensch und Marke heutzutage im Vordergrund stehen. Die Geschichten, die im Zuge des Storytellings erzählt werden, liefern hierzu eine optimale Grundlage, denn das gemeinsame Erleben einer dieser Geschichten verbindet. Auch die Verbindung innerhalb der Kundengruppe wird gestärkt, indem in sozialen Netzwerken über die Geschichten gesprochen, diskutiert und diese vielleicht sogar weiterentwickelt werden. So kann eine emotionale Bindung des Kunden an die Marke erreicht werden.

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  • Storytelling hat eine interaktive Wirkung:

Das Fordern nach Mitbestimmung von seitens der Kunden ist in den vergangenen Jahren immer lauter geworden. Die Kunden wollen nicht nur die Geschichten erleben, sondern auch aktiv mit gestalten oder weiterentwickeln. Diesen Trend des interaktiven Marketings innerhalb des Storytellings haben bereits einige Unternehmen erfasst. Beispielsweise die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken, die ihre Zielgruppe aufforderte, selbst Werbespots zu ihren neusten Produkten zu drehen und einzusenden. Die Belohnung dafür war die Ausstrahlung der besten Spots zur besten Sendezeit landesweit. Und auch Mercedes setzte bereits auf interaktives Marketing, wenn auch zunächst innerhalb einer Print Kampagne, indem Kunden Fotos mit ihren Autos einschicken durften, von welchen anschließend eine Auswahl in US-Zeitschriften zu sehen war. Das Storytelling liefert also eine perfekte Grundlage zur Interaktion mit den Kunden.

  • Storytelling hat eine positive Wirkung für das gesamte Unternehmen

Storytelling wirkt sich auf die verschiedensten Bereiche eines Unternehmens positiv aus. Zum einen kann beispielsweise die Reichweiche der Kampagne durch Storytelling ungemein erhöht werden, denn Kunden sprechen gerne über Geschichten, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind oder die sie berührt haben. Zum anderen lassen sich auch Kosten einsparen, denn durch das Weitererzählen und gemeinsame Teilnehmen der Zielgruppe, ist es nicht nötig, Unmengen an Budget für die Verbreitung der Werbebotschaft auszugeben. Diese Aufgabe übernehmen die Kunden bestenfalls von ganz alleine – und zwar gerne. Gelingt es außerdem, die Produkte schlüssig in die erzählte Geschichte zu integrieren, wirkt sich das Storytelling zusätzlich positiv auf den Verkauf dieser aus.

Anhand dieser positiven Effekte lässt sich erkennen, dass Storytelling längst mehr als nur ein Trend ist. Es ist vielmehr die Möglichkeit, die eigene Unternehmenskommunikation auf ein ganz neues Level zu heben, um sich gegenüber der Konkurrenz abzuheben und die Kunden langfristig mit ihrem Vertrauen und ihren Emotionen an die Marke und bestenfalls ihre Produkte binden zu können. Denn Geschichten, die einmal erzählt wurden, können nicht mehr von der Konkurrenz kopiert werden.

Eine weitere gute Nachricht: Beim Storytelling handelt es sich um eine Technik – Es ist also (er-)lernbar!

 

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Checkliste Storytelling: Worauf gilt es zu achten?

Storytelling zeigt nur dann die gewünschte Wirkung beim Zuschauer, wenn es richtig gemacht wird. Wir haben für Sie eine Checkliste zum Thema Storytelling aufbereitet. Folgendes sollten Sie daher unbedingt beachten, um ein erfolgreiches Storytelling zu erreichen:

  1. Grund der Geschichte
    Bevor Sie beginnen, Ihre Geschichte zu erzählen, sollten Sie sich bewusst machen, aus welchem Grund Sie diese Geschichte erzählen wollen, also welche Botschaft dahinter steckt und was Sie Ihren Kunden mit auf den Weg geben wollen. Nur wenn Sie sich diese Aspekte bewusst machen, hat die Geschichte eine Chance mit dem richtigen Inhalt, der richtigen Handlung und der richtigen Absicht gefüllt zu werden. Relevante Informationen Informationen, die keinen direkten Zusammenhang zur Geschichte aufweisen oder diese nicht weiter voran treiben, sollten vermieden werden. Auch die Nennung der Marke oder das Einblenden des Markenlogos während der Geschichte unterbricht oftmals deren Lauf und die positiven Effekte könnten somit ausbleiben. Die Nennung der Marke erfolgt erst am Ende der Geschichte.
  2. Richtige Zielgruppenansprache
    Als ein weiterer Punkt ist die zielgerichtete Zielgruppenansprache von großer Bedeutung. Nicht jede Geschichte spricht gleichartig jeden Kunden an. Je nach Geschlecht, Herkunft oder Alter beispielsweise, müssen Unterschiede in der Ansprache gemacht werden. Man sollte sich also überlegen, welche Art der Emotionen und Geschichten zu der Zielgruppe des Produktes, welches vermarktet werden soll, oder der Marke an sich passen. Denn nur so kann das Storytelling seine gewünschte Wirkung bei der jeweiligen Zielgruppe erzielen.
  3. Authentizität
    Ein weiterer wichtiger Aspekt beinhaltet die Authentizität Ihrer Geschichte: Entwickeln Sie Geschichten, die Ihr Unternehmen widerspiegeln und zu Ihrer Marke, den Produkten und Ihren Werten passen. Je weiter Sie sich davon entfernen, desto aufgesetzter und unglaubwürdiger wird Ihr Storytelling mit der Zeit auf Ihre Kunden wirken. Außerdem hat die Authentizität auch einen positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden, denn je authentischer Ihre Geschichte erscheint, desto intensiver wird sich Ihre Zielgruppe damit befassen und bereit dazu sein, ihr ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse zu widmen. Insbesondere Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind, und somit auch das Leben Ihrer Kunden widerspiegeln könnten, verleiten sie dazu, sich in die Situation der Geschichte hinein zu versetzen und sich ihren Emotionen hinzugeben.
  4. Emotionale Ausgangssituation
    Bereits zu Beginn Ihrer Geschichte ist es wichtig, eine emotionale Ausgangssituation für den Zuschauer zu schaffen, um sich so in den ersten paar Sekunden seine Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft zu erarbeiten. Indem Sie bei den Kunden direkt zu Beginn beispielsweise Neugier, Spannung, Mitgefühl oder Belustigung wecken, können Sie davon ausgehen, dass sie Ihre Geschichte mit großer Aufmerksamkeit verfolgen werden. Genau an diesem Punkt müssen sie Ihre Zuschauer für die restliche Zeit der Geschichte abholen.
  5. Bezug der Emotionen
    Es gilt zu beachten, dass sich die hervorgerufenen Emotionen beim Kunden nicht nur auf den Gegenstand der Geschichte, beispielsweise ein süßer Welpe oder ein niedliches kleines Kind, beziehen sollten, sondern auf das Produkt der Marke, welches beworben werden soll. Erinnern sich die Menschen im Nachhinein nur an das niedliche Kätzchen, nicht aber an das Auto, in dem es saß, hat das Storytelling in diesem Fall seine Wirkung verfehlt.
  6. Die Hauptfigur der Geschichte
    Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle, dass die Geschichte eine Hauptfigur enthält, die sympathisch auf die jeweilige Zielgruppe wirkt. So nehmen die Kunden gerne an seiner oder ihrer Geschichte teil, fiebern mit der Hauptfigur mit, leiden mit ihr, freuen sich mit ihr oder lachen auch über sie im positiven Sinne. Durch eine Hauptfigur, die nicht den Sympathievorstellungen der Kunden entspricht, geht schnell deren Aufmerksamkeit verloren und sie werden sich kaum mit dieser Figur identifizieren können oder sich mit ihr verbunden fühlen.
  7. Der Held der Geschichte
    Lassen Sie in Ihrer Geschichte nicht die eigene Marke den Helden spielen. Solche übertriebene Selbstdarstellung kommt meist bei den Kunden sehr negativ an und die Emotionen, die normalerweise mit der Geschichte erreicht werden könnten, gehen verloren. Lassen Sie Ihre Marke und Ihr Produkt innerhalb der Geschichte außen vor oder überlassen Sie ihr höchstens eine kleine und dezente Nebenrolle.
  8. Über die Handlung hinaus
    Es reicht nicht aus, dem Kunden einfach irgendeine Handlung zu zeigen. Die Handlung muss auch mit einem gewissen Inhalt, Sinn und Verlauf gefüllt sein. Wichtig ist hierbei, dass sie Handlung einen gewissen Sinn ergibt, ein Ziel verfolgt und mit Details, aber ohne unnötige Informationen ausgeschmückt wird.
  9. Verlauf der Geschichte
    Eine erkennbare Entwicklung ist ebenfalls wichtig für eine gute Geschichte, denn Geschichten ohne Entwicklung, also beispielsweise ohne vorher-nachher Effekt, lassen die Gedanken Ihrer Kunden schnell wieder von Ihrer Geschichte abweichen. Ist jedoch erkennbar, dass sich für die Hauptfigur eine gewisse Entwicklung ergibt, die auch im Sinne der Kunden ist, verfolgen diese die Geschichte mit Spannung und nehmen bis zum Ende daran teil, wo der bereits genannte vorher-nachher Effekt beispielsweise erkennbar wird.
  10. Hindernisse und Konflikte
    Ein weiterer Punkt, der sich positiv auf die Wirkung Ihres Storytellings auswirkt, betrifft ebenfalls den Verlauf der Geschichte. Hindernisse und Konflikte, die Ihre Hauptfigur überwinden und durchleben muss, fesseln den Zuschauer noch mehr an den Verlauf der Handlung. Ein Storytelling, bei dem der Hauptfigur keine Steine in den Weg gelegt werden oder es keine Hindernisse zu überwinden gibt, wird schnell langweilig und ist somit nicht mehr interessant für Ihre Kunden. Hindernisse müssen dabei nicht unbedingt andere Figuren oder Streit sein, sondern können beispielsweise auch Aspekte wie die Zeit oder innere Überwindung betreffen.
  11. Höhepunkt der Geschichte
    Was ebenfalls unter keinen Umständen bei einem erfolgreichen Storytelling fehlen darf, ist der Höhepunkt der Geschichte. Der Moment, der alles auflöst, der die Moral der Geschichte bildet und ein Fazit der Kunden für sich selbst zulässt. Aufgebaut werden kann dieser Höhepunkt auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Form ist es, dass sich Rätsel, die sich während der Geschichte für den Zuschauer aufgetan haben, langsam aufgelöst werden, sodass sich am Ende ein stimmiges Bild für einen stimmigen Abschluss der Geschichte ergibt. Eine weitere Form besteht darin, dass Emotionen, die im Verlauf der Geschichte immer mehr herausgestellt werden, beispielsweise zwischen der Hauptfigur und einer weiteren Person, am Höhepunkt der Geschichte auch ihren Höhepunkt erreichen. Zu den wirkungsvollsten Emotionen zählen an dieser Stelle Freude und Liebe, da es den Zuschauern ein gutes Gefühl gibt, am Ende der Geschichte an der Freude der Figuren teilzuhaben. Der Höhepunkt Ihrer Geschichte kann ebenfalls durch den Triumph Ihrer Hauptfigur gebildet werden. Triumphiert die Hauptfigur am Ende der Geschichte, nachdem sie Konflikte lösen, Widerstände überwinden und Intrigen überstehen musste, stellt sich das gleiche Gefühl auch bei Ihrer Zielgruppe ein. Dies sorgt für einen zufriedenstellenden Ausgang der Geschichte für Ihre Kunden.
  12. Gelungenes Ende
    Was am Schluss eines erfolgreichen Storytellings nicht fehlen darf, ist die Einhaltung des Versprechens, dass Sie Ihren Kunden zu Beginn Ihrer Geschichte geben. Für Zuschauer ist es wichtig, dass am Ende der Geschichte eine gewisse Auflösung erfolgt. Steigern Sie beispielweise immer weiter ihre Neugier, dann muss am Ende der Geschichte ein Aha-Effekt vorhanden sein, der diese Neugier befriedigt. Nur so können Sie bei Ihren Kunden das Gefühl vermeiden, ihre Zeit vergeudet zu haben. Stellt sich bei Ihrer Zielgruppe erst einmal dieses Gefühl ein, werden sie sowohl bei diesem als auch bei Ihrem zukünftigen Storytelling nicht mehr ihre volle Aufmerksamkeit für Sie verschwenden wollen.

Um sich die wertvollsten Tipps noch einmal vor Augen führen zu können, haben wir eine Checkliste zum Thema Storytelling für Sie zusammengestellt, die Sie kostenlos als PDF downloaden können.

 

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Inspirierende Beispiele – Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Im Folgenden haben wir die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen für Sie zusammengestellt. Auch wenn die Geschichten sich größtenteils inhaltlich voneinander unterscheiden, sind sie doch alle auf ihre Art sehr gut umgesetzt.

1. Storytelling bei Redbull

Red Bull: World Record Freefall

Es gibt wohl kaum einen Spot, der inhaltlich mehr Aufsehen erzeugen könnte. Zudem gibt es kaum eine effektivere Art des Storytellings als diese, wo eine so spannende, reale und ursprünglich live mitgefilmte Geschichte verwendet wird. Ohne auch nur die Marke namentlich zu erwähnen, verknüpft jeder den unglaublichen Moment, in dem Felix Baumgartner der Erde entgegen fällt, unweigerlich mit der Marke Red Bull. Obwohl es sich nicht einmal um einen richtigen Werbespot in dem Sinne handelt, wo klassisch ein Produkt oder eine Marke direkt beworben wird, könnte die Aufmerksamkeit und auch die Reichweite für diesen Spot kaum größer sein.

2. Storytelling bei WestJet

WestJet: Christmas Miracle

WestJet kreierte 2013 ein Storytelling, welches die Menschen in der Weihnachtszeit kaum mehr berühren und emotional ansprechen könnte. Eine wahre Geschichte, in der völlig ahnungslose Passagiere einer WestJet Maschine mit ihren größten Wünschen zu Weihnachten überrascht werden. Dass es dabei um Werbung für WestJet selbst geht, gerät für den Betrachter völlig in den Hintergrund, nur die überraschten, glücklichen und vor Freude weinenden Menschen zählen. Dieses Storytelling, mit über 40 Millionen Klicks allein auf Youtube, rückt das Image von WestJet für die Menschen zumindest vorübergehend in ein durchweg positives Licht.

3. Storytelling bei Budweiser

Budweiser USA: „Puppy Love”

Eine Geschichte, wie sie nicht schöner erzählt werden könnte: Ein kleiner niedlicher Welpe und ein großes starkes Pferd schließen eine Freundschaft, die ihresgleichen sucht. Kein Weg ist ihnen zu weit, kein Hindernis zu groß, um zusammen sein zu können. Dieses Gefühl der Freundschaft zwischen den beiden überträgt sich unvermeidbar auf den Zuschauer und lässt ihn mit den Tieren hoffen, dass sie einen Weg finden, zusammen zu bleiben. Das es sich bei diesem Storytelling um eine Bierwerbung handelt, rückt völlig in den Hintergrund, denn am Ende zählt nur, dass die Freundschaft zwischen Hund und Pferd gewinnt.

 

4.  Storytelling bei Kia

Kia: Kia Optima Superbowl Commercial

Dieser Spot der Marke Kia zielt auf den Humor ihrer Kunden ab, indem viele Klischees des
amerikanischen Lebens bedient werden. Besonders der männliche Teil der Bevölkerung rückt dabei durch den Einsatz von schnellen Autos, leicht bekleideten Frauen und Wrestling in den Vordergrund. Dabei bleibt jedoch sehr lange die Frage offen, welches Produkt und welche Marke genau überhaupt beworben werden und erst durch die abschließende Einblendung des Satzes „A dream car. For real life.“ wird dem Kunden bewusst, wo der Zusammenhang zwischen all den Elementen dieses Spots besteht. Ein gelungenes Storytelling, welches sowohl die Neugier als auch den Humor der Zuschauer weckt.

5. Storytelling bei Mercedes-Benz

Mercedes-Benz: „The Journey”

Mercedes Benz verwendet in diesem Werbespot die Art von Storytelling, die direkt die Emotionen der Zuschauer ansprechen soll. Völlig ahnungslos, wohin der kleine Jungs mit seinem Teddy gehen will, verfolgen wird ihn mit einer Mischung aus Beschützerinstinkt und Spannung bis zu den Türen des Polizeipräsidiums. Worauf der Spot abzielt, wird erst ganz zum Schluss gelüftet, wo man sein Herz längst an den kleinen Jungen und seinen niedlichen Teddy verloren hat. Das Gefühl von Zufriedenheit und Gemütlichkeit, welches der Junge ausstrahlt, sobald er in dem Auto sitzt, wird so abschließend mit der Marke Mercedes Benz und ihren Autos verknüpft. Ein schönes Storytelling, welches unsere Gefühle gegenüber diesen Autos sofort in einen positiven Bereich fließen lässt.

6. Storytelling bei Hornbach

HORNBACH HAMMER aus echtem Panzerstahl – Die Dokumentation

Das es irgendwie um das Thema Handwerk geht, wird einem beim Anschauen dieses Werbespots recht schnell klar. Durch die Einblendung des älteren Herren, der gar nicht mit dem Verlauf dieser Geschichte einverstanden ist, wird auch der Humor nicht völlig außer Acht gelassen. Wozu die ganze Aufwendige Herstellung dient, deckt Hornbach erst ganz am Ende auf. So vollzieht sich ein gewisser Spannungsbogen für den Betrachter, der die Reise und Veränderung des Panzers mitverfolgt. Eine gelungene Art des Storytellings, die den Spannungsbogen bis zu guter Letzt aufrecht erhält und den Zuschauern durch den extremen Wandel vom Panzer zum Hammer im Gedächtnis bleibt.

 

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7.  Storytelling bei Coca Cola

Coca Cola mit Manuel Neuer

Tausende Menschen sahen, kommentierten und parodierten diesen Werbespot von Coca
Cola im Netz, wodurch er zu einem großen Erfolg für die Marke wurde. Besonders in der
jüngeren Generation gibt es fast niemanden mehr, der den Wortlaut „ Vielleicht bin ich
gar nicht deine Freundin, sondern Manuel Neuer“ nicht kennt. Das Erfolgsrezept hierbei
ist relativ einfach: Ein Held der Fußball WM 2015 gaukelt einem jungen Mann vor, dass
er mit Coke Zero nahezu alles erreichen kann. Eine irreale Geschichte, die aber grade
durch diese Irrealität im Gedächtnis bleibt und Lacher hervorruft.

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8.   Storytelling bei NIVEA

NIVEA: „Danke Mama“

Dieses gelungene Storytelling von NIVEA zielt bewusst auf die Beziehung zwischen Kindern und ihren Müttern ab und erreicht somit vor allem deren Emotionen. An diese Gefühle knüpft NIVEA an. Die mit einer Kinderstimme in Worte gefassten Gedanken des kleinen Kindes berühren und regen vielleicht selber zum Nachdenken an, wofür man alles dankbar sein sollte. Wieder eine Art des Storytellings, wo die beworbene Marke nur indirekt beworben wird, indem eine Verbindung zwischen den Erzeugten Emotionen und dem Produkt vom Zuschauer hergestellt werden soll.

9. Storytelling bei Toyota

Toyota: Corolla

Toyota setzt in diesem Werbespot auf den Humor und die Neugier ihrer (potenziellen) Kunden. Eine Katze, die sich freiwillig immer wieder verletzt? Der Sinn, der hinter dem Verhalten der Katze steckt, wird dem Zuschauer erst mit der Zeit bewusst. Die unterschiedlichen Aktionen der Katze regen außerdem zum Schmunzeln an und auch wenn irgendwann deutlich wird, worauf diese Geschichte abzielt, wird sie doch nicht als stumpfe Werbemaßnahme wahrgenommen, sondern als witzige Geschichte über eine sehr eigenwillige Katze.

10. Storytelling bei Edeka: #issso

EDEKA: Eatkarus

Der Titel des Videos setzt sich aus dem englischen Wort „eat“ (=essen) und dem Namen Ikarus zusammen. Der Name entstammt der griechischen Sage von Ikarus und Daidalos, in der Vater und Sohn sich Flügel bauen, um aus dem Labyrinth des Daidalos zu entkommen. Edeka greift die Idee der Sage auf. Der Protagonist des Werbespots ist ein kleiner dicker Junge, der in einer Stadt lebt, die nur von dicken Menschen bewohnt wird. Der Junge „Eatkarus“ sehnt sich danach, frei zu sein, wie die Krähe vor seinem Fenster. Die ersten Versuche scheitern kläglich, bis er einen wesentlichen Unterschied zwischen sich und seinem Vorbild feststellt: Die Ernährung. Durch diese Erkenntnis erreicht „Eatkarus“ schlussendlich sein Ziel. Die Message: „Iss wie der, der du sein willst.“

11. Storytelling bei Edeka: #HerrenDesFeuers

Edeka startet in die Grillsaison 2017 mit einem schönen und hochwertig produzierten Spot. Die Werbung zeigt einen älteren Herren, der die Geschichte des Feuers erzählt und schließlich in der heutigen Zeit bei einem Grillfest ankommt. #HerrenDesFeuers macht Lust aufs Grillen und natürlich auch auf Fleisch von Edeka. Episch!

12. Storytelling bei Apple: The Rock + Siri Dominiere den Tag

Apple setzt in seinem neuen Werbespot für das iPhone 7 auf eine Kooperation mit Filmstar Dwayne „The Rock“ Johnson. Der Spot zeigt, wie Siri „The Rock“ dabei hilft, eine ganze Reihe actionreicher Aufgaben an einem Tag zu erledigen, ganz nach dem Motto „Dominiere den Tag“. Durch die aktionsgeladene Werbung mit dem beliebten Schauspieler wird das coole Image des iPhone gekonnt in Szene gesetzt. Und wer möchte seinen Tag nicht so lässig meistern, wie „The Rock“?!

 

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Was ist Online Marketing? – Online Marketing Definition

Was ist Online Marketing? – Online Marketing Definition
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Was ist eigentlich Online Marketing? Eine interessante Fragestellung, die sich jeder Einsteiger ins Online Marketing stellt.

Online Marketing ist aus dem Marketing-Mix moderner Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Die Kommunikation mit dem Kunden über herkömmliche Marketingkanäle reicht längst nicht mehr aus, um Kunden für das eigene Unternehmen zu begeistern und von seinen Produkten zu überzeugen. Gerade jüngere Zielgruppen sind nur noch selten über die traditionellen Kanäle zu erreichen und immer mehr online zu finden. Somit verlagert sich für viele Anbieter der Schwerpunkt des Marketing zunehmend in das Online Marketing. In der Marketingwelt hat sich daher der Begriff „Online first“ eingebürgert.

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Ein Online Jahr dauert 4 Monate. Bilden Sie sich weiter und nutzen Sie unser Online Marketing Seminar. 2 Tage mit dem Experten Felix Beilharz beim Deutschen Institut für Marketing. Folgende Termine haben wir geplant.

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Online Marketing Definition

Was ist Online Marketing? Diese Frage sollte man sich zuerst stellen, wenn man für sich entscheidet online tätig zu werden. Das Deutsche Institut für Marketing definiert den Begriff Online Marketing wie folgt:

„Online Marketing umfasst die gezielten Aktivitäten sowie Prozesse aller Unternehmensbereiche, die, mithilfe von Onlinemedien, Leistungen entwickeln, kommunizieren und realisieren, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu erreichen.“        Prof. Dr. Michael Bernecker

 

Schaut man sich einmal die Definition des Online Marketing genauer an, so ist es das Ziel, Kontaktpunkte mit potentiellen Kunden zu knüpfen und Entscheidungen bzgl. des Angebotes einzuleiten. Zu beachten ist, dass das Instrument Online Marketing lediglich einen Teil eines umfassenden Marketing Mix darstellt.

Online Marketing – Aufgaben und Instrumente

Nachdem nun geklärt wurde, was Online Marketing ist, kann man aus der Definition des Online Marketing auch einzelne Aufgaben ableiten. Die grundlegende Aufgabe des Online Marketing besteht darin, die Auffindbarkeit und Reichweite von Websites, Plattformen und anderer Online-Angebote eines Unternehmens zu gewährleisten, zielführend zu steigern und so die Konversationsraten am Markt zu erhöhen. Planung, Umsetzung und Optimierung von Kampagnen gehören ebenfalls zu den Kernaufgaben des Online Marketing.

Darüber hinaus ist die Entwicklung von Kommunikationskonzepten und Kommunikationsmaßnahmen des Social Webs ein wichtiger Baustein (Social Media Marketing). Mitarbeiter des Online Marketing sind auf das Verfolgen neuer Trends im Web 2.0 ausgerichtet. So werden Potenziale frühzeitig erkannt und für das Unternehmen nutzbar gemacht.

Online Marketing Mix
Instrumente des Online Marketing

Wie in allen Aktivitäten rund um den Begriff Marketing sind auch im Online Marketing vielfältige Instrumente im Einsatz. Es stehen vielfältige Online Marketing Tools zur Verfügung, die analog zum „offline“ Marketing mehr Reichweite, Interaktionen und Abschlüsse auf der Webseite ermöglichen. Nach wie vor steht im Online Marketing die eigene Webseite im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Die verschiedenen Tools im Online-Marketing wie zum Beispiel SEO, SEA, Affiliate Marketing, Online PR und das E-Mail Marketing sind im vielfältigen Einsatz um mehr Besucher auf die Webseite zu lenken. Online Marketing ist im Trend.  So ist im Allgemeinen zu erwarten, dass die Ausgaben im Bereich des Online Marketing auch 2016 weiter steigen.

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In den letzten Jahren ist das Mobile Marketing ein wesentlicher Bestandteil im Online Marketing Mix geworden. Apps, Augmented Reality, QR-Codes und Location based Services werden genutzt, um die Smartphone User permanent zu erreichen.

Online Marketing – Ziele und Strategie

Online Marketing kommt bei der Fokussierung sehr unterschiedlicher Ziele zum Einsatz. Auch für B2B-Unternehmen bietet es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die unterschiedlichsten Ziele im Web umzusetzen.

Die wichtigsten Ziele im Bereich Online Marketing betreffen alles, was mit dem Kunden an sich zu tun hat. Darunter fallen die Kundenbindung, die Kundengewinnung und die Kundenempfehlungen. Das Online Marketing bietet hierfür eine perfekte Plattform, da es die Kommunikation mit dem Kunden ermöglicht und ihn ortsunabhängig ansprechen kann.

Ein weiteres Ziel ist die Digitale Markenführung. Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, ein Unternehmen über unterschiedliche Kanäle bei unterschiedlichen Zielgruppen bekannt zu machen. Außerdem lassen sich online leicht Informationen über das eigene Unternehmen darstellen und verbreiten, um somit dem potenziellen Kunden ausreichend Informationen zur Verfügung zu stellen, beispielsweise über neue Dienstleistungen und Angebote. Im Zuge dessen lassen sich so auch Informationen über die eigenen Kunden gewinnen.

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Ebenfalls eine Rolle spielt der Verkauf von Waren und Dienstleistungen, der weiter vorangetrieben werden soll. Für viele kleinere Unternehmen bedeutet dies beispielsweise, dass die Angebote dem Kunden nicht nur vorgestellt, sondern auch an ihn vermittelt werden müssen (Lead). Nimmt der Kunde ein Angebot eines Unternehmens in Anspruch, ist dieses Ziel erreicht. In vielen Bereichen des Online Marketing spielt dieses Ziel jedoch nur zweitrangig eine Rolle, vielmehr steht die Kommunikation mit dem Kunden im Vordergrund.

Grundsätzlich ist es wichtig, sich die eigenen Ziele vor dem Aufstellen einer Online Marketing Strategie vor Augen zu führen und auf dieser Grundlage zu formulieren, denn auf Grundlage dessen kann eine erfolgversprechende Strategie passend auf die vorher formulierten Ziele abgestimmt werden. Nur so kann ein Angbeot also auch passend für die angestrebte Zielgruppe platziert werden.

Online Marketing SMART formuliert

Bei der Formulierung der Online Marketing Ziele ist darauf zu achten, dass diese SMART formuliert sind. Das bedeutet: Spezifisch, Messbar, Angemessen, Realistisch und Terminiert. Somit bleiben keine Fragen offen, welche Aspekte erfüllt sein müssen, damit ein Ziel erreicht ist.

  • Unter spezifisch versteht man, dass ein Ziel konkret und präzise formuliert sein sollte, um keinen Platz für Unklarheiten über den Inhalt des Ziels zu lassen.
  • Um ein Ziel messbar zu formulieren, sollte ein Erfolgskriterium festgelegt werden, anhand dessen das Erreichen des Ziels gemessen werden kann. Somit kann ein erfolgreicher Abschluss eines Ziels erreicht und auch erkannt werden.
  • Des Weiteren muss ein Ziel immer angemessen formuliert sein. Es sollte somit positiv formuliert sein, sodass es auch attraktiv für das Team wirkt, welches für die Erreichung des Ziels verantwortlich sein wird.
  • Ebenfalls spielt es eine große Rolle, dass das Ziel realistisch formuliert wird. Ziele sind dafür da, uns zu fordern, weshalb sie durchaus hoch gesteckt sein dürfen. Es darf jedoch nicht dazu kommen, dass sie das Team überfordern und als Folge dessen nicht umgesetzt werden können. Stellt sich ein Gefühl der Überforderung ein, wirkt sich dies negativ auf die Motivation des Teams aus und macht eine Erreichung des ohnehin zu hoch gesteckten Ziels unmöglich. Zu berücksichtigen sind dabei ebenfalls die zur Verfügung stehende Zeit und die vorhandenen Ressourcen.
  • Zuletzt ist es wichtig, sich einen konkreten Zeitpunkt zu setzen, bis wann das besagte Ziel erreicht sein sollte. Gibt es keinen konkreten Zeitrahmen, besteht die Gefahr, dass einzelne Aufgaben immer weiter vor sich her geschoben werden und somit die Erreichung des Ziels verzögern oder sogar gefährden.

Die Definition des Online Marketing zeigt also, dass das Online Marketing heutzutage eine wichtige Grundlage des Marketing bildet und die Ziele, die sich mit Online Marketing verfolgen lassen, sehr vielseitig sind. Es verspricht eine zielgruppengerechte Ansprache, wenn die Ziele im Vorlauf passend formuliert werden.

Online Marketing – Weitere Informationen

Diese kurze Übersicht kann natürlich nur Details zum Online-Marketing anreißen. Wenn Sie mehr wissen möchten, hat das Deutsche Institut für Marketing weitere Informationsprodukte für Sie:

Lehrgang zum Online Marketing Manager (DIM)

Online Marketing Manager (DIM) Broschüre

Geben Sie Ihrer Karriere einen richtigen Pusch. Unser Lehrgang zum Online Marketing Manager (DIM) vermittelt Ihnen in 23 Online-Modulen und drei Lehrbriefen inklusive Checklisten alles, was Sie als Marketing Manager im Berufsalltag brauchen. Der Einstieg in den Zertifikatslehrgang ist jederzeit möglich. Starten Sie jetzt!

 

Seminar Online Marketing

Das Praxisseminar Online Marketing macht Sie in nur 2 Tagen fit für den Alltag. Sie erhalten einen modernen und aktuellen Überblick zu den wichtigsten Instrumenten des Online Marketing und Sie können so Ihre Online Marketing Aktivitäten sofort optimieren.

 

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Praxisbuch Online Marketing

Online Marketing HandbuchUnser Praxisbuch „Online Marketing“ fasst die wesentlichen Elemente des Online Marketing zusammen und bietet kompakte und kompetente Hilfestellungen für Ihre Aktivitäten im Online Marketing. Hier gibt es weitere Informationen.

 

 

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OnlineMarketing im Pott – Rückblick auf den ersten Zukunftskongress im Ruhrgebiet

OnlineMarketing im Pott – Rückblick auf den ersten Zukunftskongress im Ruhrgebiet
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Lange Zeit haben wir auf unseren Zukunftskongress „OnlineMarketing im Pott“ in Zusammenarbeit mit Westfunk hingearbeitet. Und jetzt war es soweit: Der Kongress hat letzte Woche Donnerstag stattgefunden und das DIM-Team blickt zurück auf einen erfolgreichen und besonderen Tag in Duisburg.

Schon vor Öffnung der Tore versammelten sich die ersten Frühaufsteher in der Sonne vor der besonderen Location, dem Theater am Marientor, und sie staunten nicht schlecht, wie es innen weiterging. Nach der ersten Begrüßung durch das Team aus DIM- und Westfunk-Mitarbeitern wurden die ca. 100 Teilnehmer auf der Bühne des Theaters offiziell willkommen geheißen. Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des DIM, und Britta Sippel, Marketingleiterin bei Westfunk, fanden dort die richtigen eröffnenden Worte. Denn OnlineMarketing im Pott war nicht nur als erster Zukunftskongress im Ruhrgebiet eine Besonderheit, sondern auch die Location trug einen wesentlichen Teil dazu bei. Alle Vorträge fanden auf der Bühne statt! Bei heruntergelassenem Vorhang entstand so eine ganz besondere Atmosphäre und der Gang durch den Backstage-Bereich sorgte sicherlich bei einigen für das Gefühl des großen Auftritts.
Der erste Vortrag von Prof. Dr. Michael Bernecker bot dann als Einstieg einen Überblick über aktuelles digitales Marketing. Das Teilnehmerfeedback zeigte, dass der Rundumschlag durchs Thema zum Anfang sehr willkommen war.

Eröffnung des Tages durch Prof. Dr. Michael Bernecker und Britta Sippel

Felix Beilharz sprach im Anschluss zu Online Marketing im Mittelstand und zeigte wieder einmal auf, wie wichtig Onlinepräsenz selbst für kleine lokale Handwerksbetriebe ist. Die Aha-Effekte waren groß und so schloss die Überraschung zur Eröffnung der Mittagspause perfekt an: Wie sich die Musical-Darsteller sonst dort auf der Bühne wohl fühlen, durften auch die Kongressteilnehmer und Referenten nachvollziehen – denn zur Pause wurde der Vorhang geöffnet und so der Blick in den Zuschauerraum preisgegeben. Kati Blumenrath vom Mitveranstalter Westfunk trifft den Nagel in Ihrem Blogbeitrag zum Zukunftskongress auf marketingimpott.de auf den Kopf: „Mit O’s und A’s ging es in die Mittagspause.

Blick in den Zuschauerraum

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit vielen anregenden Gesprächen folgte zunächst der Vortrag von Frank Bachér zum Thema „Reichweite und Innovationen im Werbegeschäft Audio„. Dieser bot einen interessanten Einblick in die Auswirkungen der Digitalisierung auf Audio Werbung.

Eins der Highlights des Tages war anschließend der Vortrag von Christian Solmecke zum Recht im Online Marketing mit Solmeckes Erfahrungen aus dem Online Marketing für die Kanzlei sowie wichtigen Tipps und Hinweisen zu rechtlichen Fragen und Fallstricken des Online Marketings. Hier war sicherlich für jeden etwas Neues dabei, denn es ist immer wieder erschreckend, welche rechtlichen Gefahren im Internet lauern.

Diesen durchaus auch amüsanten Schock konnten die Teilnehmer dann in einer ausgedehnten Kaffeepause beim Networking gemeinsam verarbeiten, bevor der anschauliche Abschlussvortrag von Lukas Paas den offiziellen Teil des Kongresses abrundete. Mit vielen Beispielen aus dem Social Media Marketing seines Start-Ups Rough and Loyal, das er neben seiner Trainer- und Referententätigkeit beim DIM führt, gestaltete er den letzten Vortrag sehr anwendungsbezogen und gab viele praktische Tipps mit auf den Weg.

Last but not Least gab es zum Abschluss einerseits den dann eröffneten Weg durch den Zuschauerraum ins Foyer und andererseits ein wohl verdientes Feierabendbier für alle Teilnehmer.

Wir freuen uns über einen weiteren gelungenen Kongress und sind ganz gespannt, wie es mit OnlineMarketing im Pott weitergeht!

Bis bald, liebes Ruhrgebiet?! – Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Lesen Sie auch den Blogbeitrag auf marketingimpott.de und schauen Sie mal unter #OMimPott vorbei! Dort haben sich auf Facebook ein paar weitere Eindrücke versammelt.