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Was ist Online-Marketing? – Online-Marketing-Definition

Was ist Online-Marketing? – Online-Marketing-Definition
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Was ist eigentlich Online-Marketing?

Eine interessante Fragestellung, die sich jeder Einsteiger im Online-Marketing stellt. Online-Marketing ist aus dem Marketing-Mix moderner Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Die Kommunikation mit dem Kunden über herkömmliche Marketingkanäle reicht längst nicht mehr aus, um Kunden für das eigene Unternehmen zu begeistern und von seinen Produkten zu überzeugen. Gerade jüngere Zielgruppen sind nur noch selten über die traditionellen Kanäle zu erreichen, sondern eher online zu finden. Somit verlagert sich für viele Anbieter der Schwerpunkt des Marketing zunehmend in das Online-Marketing. In der Marketingwelt hat sich daher der Begriff „Online first“ eingebürgert.

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1. Online-Marketing – Definition

Was ist Online-Marketing? Diese Frage sollte zuallererst geklärt werden, da jeder ein anderes Verständnis von Online-Marketing hat. Das Deutsche Institut für Marketing definiert den Begriff Online-Marketing wie folgt:

"Online-Marketing umfasst die gezielten Aktivitäten sowie Prozesse aller Unternehmensbereiche, die mithilfe von Onlinemedien Leistungen entwickeln, kommunizieren und realisieren, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu erreichen."       

- Prof. Dr. Michael Bernecker, GF Deutsches Institut für Marketing

Betrachtet man die Definition des Online-Marketing genauer, dann wird deutlich, dass es das Ziel des Online-Marketing ist, Kontaktpunkte mit potenziellen Kunden zu knüpfen und Entscheidungen bzgl. des Angebotes einzuleiten. Das Instrument Online-Marketing ist jedoch nur ein Teilbereich des umfassenden Marketing Mixes.

2. Das Online Marketing Framework - Mit Struktur zum Erfolg

Eine Definition bzw. Begriffsklärung des Begriffes Online Marketing ist für praxisgetriebene Themen immer wichtig. Darauf aufbauend ist natürlich auch interessant, welche Aktivitäten, Instrumente und Vorgehensweisen dem Online Marketing zugeordnet sind.
Da dies in verschiedenen Kontexten und Umfeldern unterschiedlich interpretiert und ausgelebt wird, haben wir für die Abgrenzung des Online Marketing Mix ein Online Marketing Framework entwickelt. Dieser bildet die Rahmenfaktoren und die Grundstruktur des Online Marketing Mix ab. Wir haben den Begriff des Frameworks gewählt, da wir auf eine situative und demnach spezifische Anwendung der Online Marketing Instrumente Wert legen. Oder mit anderen Worten: Nicht alles macht überall Sinn.

Online Marketing Framework:

Online Marketing Framework

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Die Grundstruktur eines Online Marketing Konzeptes wird mit den Leitplanken (Ziele) Reichweite, Interaktion und Transaktion gebildet. Im Online Marketing lassen sich zahlreiche Instrumente einsetzen, um Kontakt zu den relevanten Zielgruppen zu erhalten. Diese gruppieren wir im Framework zur Kategorie Reichweite. Diese umfassen alle Instrumente (SEO, SEA, Display Advertising, Affiliate Marketing, E-Mail Marketing, Social Media Marketing...) im Online Marketing, welche Traffic auf den Webseite auslösen (Call-to-Actions). Generell gelten also darunter Online Marketing Instrumente, die mit Ziel eingesetzt werden, Kunden zu kontaktieren. Offline Marketing Instrumente können die Online Marketing Instrumente dabei noch ergänzen.

In Zeiten der Digitalisierung und des Smartphones spielt Mobile Marketing eine immer größer werdende Rolle im Online-Marketing. Mobile Marketing sollte somit ebenfalls Beachtung finden. Aufgrund dieses Bedeutungszuwachses werden auch QR-Codes, Location based Services und Augmented Reality immer mehr genutzt. Smartphone User sollen so permanent erreicht werden.

Der generierte Traffic wird entweder auf die eigene Webseite oder auf Plattformen und Marktplätze gesteuert, wo sich die relevanten Zielgruppen mit den Inhalten / Content / Angeboten des Anbieters auseinandersetzen (Interaktion).

Die eigene Webseite steht dabei in der Regel im Mittelpunkt der Online Marketing Aktivitäten, da sie die beste Kontrolle über die eigenen Marketingaktivitäten bietet. Domain, Content, Usability, Design und Tracking sind dabei wichtige Dimensionen der Webseite.

In den letzten Jahren hat sich der Begriff des Performance Marketing immer mehr etabliert. Mittelpunkt bei dieser Diskussion sind die finalen Wirkungsziele der Maßnahmen (Transaktion). Alle Online Marketing-Maßnahmen werden auf die finalen Wirkungsdimensionen direktes oder indirektes Geschäft ausgerichtet.
Direktes Geschäft bedeutet, dass ein Produkt sofort über einen Shop gekauft (e-Commerce) oder etwas bestellt wird (z.B. Dienstleistung).
Das indirekte Geschäft bezieht sich beispielweise auf die Leadgenerierung durch das Eintragen der persönlichen Daten in ein Kontaktformular oder durch eine Newsletteranmeldung. Indirekte Geschäfte stehen in der Regel bei Dienstleistern, die kein Produkt direkt vertreiben, im Mittelpunkt.

Die Gesamtstruktur des Online Marketing Framework stellen wir in unserem Erklärvideo ausführlich vor.

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3. Online-Marketing – Ziele

Im Online-Marketing ist es sehr wichtig sich Ziele zu setzen und ein Verständnis davon zu haben, was mit den Aktivitäten im Online-Marketing erreicht werden kann und möchte. Prinzipiell sollten die Ziele im Online-Marketing aus den allgemeinen Marketingzielen abgeleitet sein. Dies bedeutet, dass beispielsweise ein Produktmanager oder ein Category Manager unterschiedliche Ziele hat und diese dementsprechend in einem Online-Marketing-Konzept abgestimmt werden müssen. Üblicherweise unterscheidet man zwischen ökonomischen und nicht ökonomischen Zielen im Online-Marketing. Hilfreicher ist es jedoch das Suchverhalten von potenziellen Kunden näher zu betrachten und folglich die Ziele im Online-Marketing zu fixieren.

Entlang der Customer Journey können so Online-Marketing-Maßnahmen verschiedene Ziele bedienen. Der Erfolg dieser Maßnahmen kann mithilfe von Key Performance Indicators sinnvoll gemessen werden. Etabliert haben sich dabei die KPI-Ebenen: Reichweite, Interaktion und Transaktion.

Im DIM Marketing Canvas können diese drei Phasen der Customer Journey sehr gut abgebildet werden und bieten damit ein Tool, um Ziele zu identifizieren, transparent zu machen und umzusetzen.

1. Reichweitenziele im Online-Marketing

Online-Marketing-Maßnahmen können unter Positionierungsgesichtspunkten realisiert werden. Gerade die eigene Webseite bietet die Möglichkeit, die Markenpositionierung zu visualisieren und mithilfe der Inhalte sowie des gesamten Internetaufritts mit den potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Konkrete Zielformulierung gehen idealerweise auf die Erfolgsmessung ein, sodass KPIs wie Visitors oder Pageviews gemessen werden. Diese beiden rein quantitativen Kennzahlen lassen sich einfach erheben und geben eine kurzfristige, direkte Information darüber, welche Reichweite eine eigene Webseite erzielt. Dies lässt sich auch sehr leicht analog auf die Bannerwerbung oder SEO Maßnahmen übertragen und anwenden. Die Reichweite ist ein Indikator dafür, wie häufig der Kontakt mit der relevanten Zielgruppe generiert wurde.

2. Interaktionsziele im Online-Marketing

Interaktionsziele im Online-Marketing setzen sich mit der Aktivierung des Kunden auseinander. Die zuvor erwähnten Reichweitenziele zählen zu den rein quantitativen Kennzahlen, die Interaktionsziele hingegen zu den Qualitativen. Das Klicken auf einen Link oder auf ein Werbemittel ist zum Beispiel eine Interaktion. Sogenannte Call-to-Actions, die auf Webseiten oder bei Onlinewerbemitteln eingebaut werden, verfolgen häufig Interaktionsziele. Kunden werden so zu einem quantitativ messbaren Ziel geführt. Je nach finalem Ziel, können auch schon Downloads oder Kontaktformulare, in denen Kunden ihre Daten hinterlassen, ein Interaktionsziel sein.

3. Transaktionsziele im Online-Marketing

Im Online-Marketing wird zwischen zwei typischen Transaktionszielen unterschieden. Erstens, der Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung erfolgt direkt auf einer Webseite. Wenn die andere Strategie zu einem Onlineshop führt, dann sind beispielsweise Bestellungen, die zur Umsatzgenerierung beitragen, klassische Transaktionsziele. Im B2B-Umfeld und im Dienstleistungssektor werden Online-Marketing-Maßnahmen jedoch sehr häufig genutzt, um Leads zu generieren. Falls auf der Webseite keine direkte Transaktion erfolgt, sondern ein Kunde seine Daten preisgibt und eine konkrete Anfrage stellt, werden Leads pro Zeiteinheit gemessen bzw. die daran hängenden Auftragsvolumina und Angebotszahlen. Die Customer Journey startet in der Regel mit einer Suche, d. h. die Reichweite wird gemessen. Anschließend geht man über die Interaktionsziele zu den Transaktionszielen. Unternehmen und Entscheider gehen in ihrer Prioritätenliste genau andersherum hervor. Höchstes Ziel bei den Online-Marketing-Maßnahmen sind der generierte Umsatz oder die generierten Anfragen. Interaktionsziele wie Klicks oder Downloads sind Frühindikatoren, um den zu erzielenden Umsatz zu prognostizieren. Reichweitenziele bilden die Basis, um Interaktionen und Transaktionen auszulösen. Daher ist eine Zielsetzung auf allen drei Ebenen im Online-Marketing sinnvoll.

Online-Marketing SMART formuliert

Bei der Formulierung der Online Marketing Ziele ist darauf zu achten, dass diese SMART formuliert sind. Das bedeutet: Spezifisch, Messbar, Angemessen, Realistisch und Terminiert. Somit bleiben keine Fragen offen, welche Aspekte erfüllt sein müssen, damit ein Ziel erreicht ist.

  • Unter spezifisch versteht man, dass ein Ziel konkret und präzise formuliert sein sollte, um keinen Platz für Unklarheiten über den Inhalt des Ziels zu lassen.
  • Um ein Ziel messbar zu formulieren, sollte ein Erfolgskriterium festgelegt werden, anhand dessen das Erreichen des Ziels gemessen werden kann. Somit kann ein erfolgreicher Abschluss eines Ziels erreicht und auch erkannt werden.
  • Des Weiteren muss ein Ziel immer angemessen formuliert sein. Es sollte somit positiv formuliert sein, sodass es auch attraktiv für das Team wirkt, welches für die Erreichung des Ziels verantwortlich sein wird.
  • Ebenfalls spielt es eine große Rolle, dass das Ziel realistisch formuliert wird. Ziele sind dafür da, uns zu fordern, weshalb sie durchaus hoch gesteckt sein dürfen. Es darf jedoch nicht dazu kommen, dass sie das Team überfordern und als Folge dessen nicht umgesetzt werden können. Stellt sich ein Gefühl der Überforderung ein, wirkt sich dies negativ auf die Motivation des Teams aus und macht eine Erreichung des ohnehin zu hoch gesteckten Ziels unmöglich. Zu berücksichtigen sind dabei ebenfalls die zur Verfügung stehende Zeit und die vorhandenen Ressourcen.
  • Zuletzt ist es wichtig, sich einen konkreten Zeitpunkt zu setzen, bis wann das besagte Ziel erreicht sein sollte. Gibt es keinen konkreten Zeitrahmen, besteht die Gefahr, dass einzelne Aufgaben immer weiter vor sich her geschoben werden und somit die Erreichung des Ziels verzögern oder sogar gefährden.

Die Definition des Online Marketing zeigt also, dass das Online Marketing heutzutage eine wichtige Grundlage des Marketing bildet und die Ziele, die sich mit Online Marketing verfolgen lassen, sehr vielseitig sind. Es verspricht eine zielgruppengerechte Ansprache, wenn die Ziele im Vorlauf passend formuliert werden.

4. Online-Marketing – Die eigene Webseite

Unser Big Picture Online Marketing zeigt, dass die eigene Webseite oder der eigene Online-Shop ein wesentliches Element für die Online Marketing Aktivitäten ist. Je nach Einsatz hat die eigene Webseite im Online Marketing die Funktion einer Visitenkarte, einer Imagebroschüre oder die Verlängerung des physischen Geschäftes in die digitale Welt.

Bei der Implementierung und Realisierung einer Webseite müssen verschiedene Entscheidungsbereiche berücksichtigt werden.

Domain

Ausgangspunkt ist immer der Name der Webseite. Handelt es sich um einen Shop, eine integrierte Seite, eine Produktseite oder Landingpage innerhalb eines Webspaces? Es bestehen verschiedenste Optionen für die Realisierung.

Content

Ohne Inhalte funktioniert keine Website mehr. Es kann sich um Texte, Bilder, Daten oder Bewegtbild Content handelt. Je nach Ausrichtung der Webseite gibt es hier unterschiedliche Herausforderungen.

Design

Das Auge isst mit und die Webseite ist im Rahmen des Unternehmsauftrittes auch Bestandteil des Corporate Image und sollte visuell den Ansprüchen einer modernen Unternehmenskommunikation entsprechen.

Usability

Wie nutzen Besucher die Seite, welche Möglichkeiten der Nutzung werden angeboten und wie sorgen wir für Orientierung im Datendschungel? Webseiten müssen funktional sein. Sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Mobilgerät.

Tracking

Webseiten bieten die Möglichkeit einen direkten Zugang zu den Daten von Kunden zu erhalten. Kein Marketinginstrument lässt sich so gut Tracken und bieten so umfangreiche Möglichkeiten die eigenen Aktivitäten kontinuierlich zu optimieren.

 

Domain

Ohne eine gute Webseite ist Online-Marketing nicht möglich. Die Webseite bildet also die Basis für alle weiteren Aktivitäten. Grundlage für die eigene Webseite ist wiederrum die Domain, also die Adresse der Internetpräsenz. Der erste Schritt beim Aufbau einer eigenen Webseite sollte die Wahl eines zum Unternehmen passenden Domainnamens sein. Ein vollständiger Uniform Resource Locator (URL), also die Internetadresse, die in die Adresszeile des Browsers eingegeben wird, sieht wie folgt aus: http://www.domainname.tld.

Die Darstellung der URL ist mit und ohne „www“ möglich. Der Domainname (“Second Level Domain” oder nur Domain) sowie die “Top Level Domain” (tld) können frei ausgewählt werden. Die Top Level Domain gibt Auskunft über die Herkunft oder den Inhalt der Webseite. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen generischen Top Level Domains z.B. .com, .info oder.net und länderspezifischen Top Level Domains wie .de, .us oder .eu. Generische TLD bestehen aus mindestens zwei Buchstaben, länderspezifische TLDs immer nur aus zwei. Zukünftig treten vermehrt städtespezifische Domain wie beispielsweise .berlin auf.

Die am häufigsten verwendete TLD ist .com, weil diese Endung vorrangig von amerikanischen bzw. internationalen Unternehmen verwendet wird. Anfangs bezeichnete .com „Company“ und war für US-Unternehmenswebseiten vorgemerkt. Heutzutage kann allerdings jeder eine TLD .com registrieren.

Registriert werden sollten immer mehr als nur eine Domain, d.h. nicht nur der Unternehmensname, sondern auch eigene Markennamen oder Produktbezeichnungen. Auch Anwendungen, Kombinationen und Vertipper sollten erworben werden. Wenn ein Domainname bereits registriert wurde, dann kann der Anspruch geltend gemacht werden, den Domainnamen herauszugeben. Bereits besetzte Domain können also manchmal auch noch erworben werden.

Generische Domainnamen bezeichnen Domains, die einen Suchbegriff enthalten. Beispiel dafür wäre eine Firma, die Notebooks verkauft und sich die Domain www.notebook.tld sichert. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass wirklich gute Domainnamen fast sofort gekauft werden und somit häufig nur noch zu hohen Preisen abgekauft werden können. Domainhandelsplattformen können bei dem Erwerb einer bereits registrierten Domain von Bedeutung sein.

Im Allgemeinen gilt:

  • Je kürzer die Domain, desto besser.
  • Ein Keyword im Domainname signalisiert sofort den Tätigkeitsbereich des Unternehmens.
  • .de und .com sollten bevorzugt werden.
  • Zwei-Wort-Domains mit Bindestrich schreiben.
  • Drei- und Mehrwort-Domains sowie Umlautdomains vermeiden.

 

Content

Content ist für den Erfolg der Webseite ausschlaggebend, da Kunden die Webseite vorrangig zu Informationszwecken besuchen. Überzeugende Inhalte kreiieren Sie mit der passenden Content Marketing Strategie und den richitgen Maßnahmen. Eine „Wir über uns“-Seite reicht heutzutage nicht mehr aus, denn die Webseite darf nicht nur wegen der Unternehmenspräsentation existieren, sondern muss auch dabei helfen das Unternehmen zu positionieren. Der Inhalt soll zudem aktuell, informativ und umfangreich sein. Eine Erfüllung dieser Kriterien ist für die Suchmaschinenoptimierung wichtig, aber auch für die Besuchergewinnung. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass der Text nicht Wort für Wort von einer anderen Seite kopiert werden darf. Denn einfaches Kopieren von Inhalten beeinflusst das Suchmaschinenranking bei Google negativ. Die beiden Internetseiten werden dann ggfs. von Google abgestraft. Gute Webseiten werden hingegen oft auch ohne Anzeigenschaltung besucht. Dies ähnelt der Mund-zu-Mund-Propaganda. Darüber hinaus ist eine gute und ausführliche Webseite auffälliger für die Presse. Wird über die eigene Webseite einmal auf anderen Kanälen berichtet, dann steigt die Besucheranzahl durch die Nachfolgeberichte meistens noch mehr.

Intelligenter Inhalt soll dem Kunden geboten werden und dieser benutzergerecht formuliert sein. Dies ist durch Texte, Audiodateien, Bilder, Videos, Anwendungen (wie z.B. Konfiguratoren, Rechner, etc.), Downloads, Gewinnspiele oder Umfragen möglich. Im Folgenden finden Sie spezifischere Vorschläge für Themen, die auf der Webseite aufgeführt werden können. Ideen für interessante Inhalte:

  • Tipps, Tricks, Anwendungsbeispiele, Rezepte zu eigenen Produkten
  • Video-Anleitungen, Video-Vorführungen
  • Studien, Fallstudien, White Papers
  • Virtuelle Unternehmensführungen
  • Vorstellung der Mitarbeiter in kurzen Videoclips (so erhält der Kunde einen Eindruck von dem Ansprechpartner, mit dem er in Kontakt steht)
  • Forum zum Austausch der Kunden
  • Aktuelle Entwicklungen in der Branche
  • Kostenlose Downloads (Probekapitel, Checklisten, Software, etc.)
  • Hintergrundinformationen zum Unternehmen und den Produkten
  • Bildergalerien, Entstehungsgeschichten etc.
  • Experteninterviews
  • Glossar oder Lexikon
  • Umfragen, Tests und sonstige interaktive Elemente

Bei der Erstellung dieser Dateien muss die Zielgruppe deutlich adressiert sein. Analysen sind dafür im Vorfeld empfehlenswert. Auch sollte die Customer Journey berücksichtigt und die relevanten Touchpoints sowohl online als auch offline identifiziert werden. Die folgenden Aspekte lassen die Texte übersichtlich wirken und beeinflussen die Suchmaschinenoptimierung positiv:

  • Kurze Abschnitte und Zeilen
  • Kurze Sätze mit klaren Aussagen
  • Kurze Zusammenfassungen vor dem eigentlichen Text
  • Aufzählungen
  • Eingerückte Passagen
  • Häufige Zwischenüberschriften
  • Wichtiges als Fettung formatieren
  • Ausreichende Schriftgröße
  • Zusammengehörendes muss zusammenstehen (Gesetz der Nähe)
  • Ausreichende Kontraste für die Lesefreundlichkeit
  • Bilder, Grafiken, Videos, etc. zur Verständnissteigerung.

 

Design

Grundsätzlich gibt es bei dem Design der eigenen Webseite verschiedene Regeln zu beachten. Mobile Optimierung spielt so beispielsweise eine wichtigere Rolle als die eigentliche Gestaltung der Webseite. Eine einfache Navigierbarkeit sollte ebenfalls vorhanden sein. Denn der Kunde besucht die Webseite ganz nach dem Motto: „Don’t make me think“.  Der User möchte also möglichst leicht und ohne viel nachzudenken alle für ihn relevanten Informationen erhalten. Relevant ist auch, dass die Userorientierung vorgeht. D.h. wenn das SEO nicht optimal, der User aber zufrieden ist, wird die Seite ohne Veränderungen beibehalten. Bewegte Inhalte sollen sparsam eingesetzt werden und es sollte kein Sound ohne Klick entstehen. Auch das Testing geht vor Gefallen, was bedeutet, dass Testergebnisse verfolgt werden sollen, auch wenn es den persönlichen Geschmack nicht trifft. Eine weitere Grundregel bei der Webseitengestaltung ist, dass die Navigation oben horizontal oder links vertikal sein sollte. Die Meta-Navigation, wie das Impressum oder der Datenschutz, sollten entweder ganz oben oder ganz unten eingebunden werden. Grundsätzlich sieht der Aufbau wie folgt aus: Header (meistens mit Logo und Navigation), Content, Footer (mit Impressum) und evtl. Sidebar. Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer müssen „above the fold“ sein, was bedeutet, dass alle Informationen ohne Scrollen sofort sichtbar sind.

Der Trend bei der Webseitengestaltung geht hin zum Flat Design und zum Infinite Scrolling. Flat Design bezeichnet dabei ein grafisch minimalistisches Gestaltungsdesign und das Infinite Scrolling das Webseitendesign, das unendlich gescrollt werden kann. So wird alles auf einer Seite dargestellt.

Über die Grundregeln hinaus, ist es ideal, wenn jede Seite eine eigene Aufgabe hat. Die Startseite vermittelt dem Besucher einen schnellen Überblick. Die Kategorieseiten geben dem User Orientierung und sollen das Interesse für die unterschiedlichen Teilbereiche wecken. Detailseiten geben dann tiefergehende Infos und verstärken im Idealfall das Interesse. Landingpages dienen dem Verkauf und der Leadgeneriung, Serviceseiten stellen beispielsweise Impressum, Kontakt oder AGBs dar. Alle Serviceseiten, bis auf die Kontaktseite, sollten bei Google ausgeblendet werden, da sie für den User nicht von Bedeutung sind.

Auch ein responsives Webdesign ist für den Traffic entscheidend. Responsiv bedeutet, dass die Webseite für mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets, optimiert ist und so eine automatische Anpassung an die Größe des mobilen Endgeräts erfolgt.

Trust-Signale wecken Vertrauen bei dem User und sollten ebenfalls auf der eigenen Webseite verwendet werden. Vertrauenssignale können Siegel, Zertifizierungen, Auszeichnungen oder gewonnene Preise sein. Auch der Satz: „Bekannt aus …“ steigert die Glaubwürdigkeit des Unternehmens.

Aktionen sollen ebenfalls von Kunden ausführbar sein. Interaktionsmöglichkeiten sind beispielsweise die Folgenden:

  • Anmeldung für einen Merkzettel
  • Vereinbarung von Beratungsterminen
  • Newsletter-Anmeldungen
  • Online Terminvereinbarungen
  • Download von Dateien.

 

Usability

Usability bedeutet Benutzerfreundlichkeit, Benutzbarkeit oder Ergonomie und beschreibt, in welchem Maße eine Webseite bzw. ein Webauftritt für die vorgesehene Aufgabe geeignet ist. Verbesserungen der Usability sind beispielsweise durch eine ordentliche Struktur der Kategorien möglich. Auch Suchfunktionen, die trotz Tippfehlern Ergebnisse liefern, erleichtern dem Kunden den Webseitenbesuch.

Beantwortet man die folgenden Fragen und setzt die daraus resultierenden Schritte erfolgreich um, dann steigt auch die Usability:

  • Gibt es Hindernisse?
  • Ist eine einfache Benutzerführung möglich?
  • Werden Wartezeiten vermieden?
  • Wurde die Seite fehlerfrei programmiert?
  • Gibt es eine schnelle Ladezeit der Webseite? Falls nein, lässt sich diese optimieren?
  • Wurden Fehlerseiten kundenfreundlich gestaltet?
  • Existieren „Broken Links“, weil Seiten umgezogen sind?
  • Gibt es benutzergerechte Texte auf der Webseite?
  • Sind die Links als solche auch erkennbar?
  • Wurden Downloads gekennzeichnet?

Tests können dabei helfen, die Usability zu erhöhen. Differenziert wird zwischen mehreren Testformen, wie beispielsweise dem Eye- und Mouse-Tracking. Bei dem Eyetracking wird die Augenbewegung des Users analysiert. Beobachtet wird, wie lange der User auf welche Objekte geschaut hat, sowie die Reihenfolge, in der er über die Webseite geschaut hat. Mouse-Tracking beschreibt hingegen, wie die Maus über die Webseite navigiert wird.

 

Tracking

Wurde nun die perfekte Webseite designt, dann folgt als nächster Schritt das Controlling. Denn Marketing ohne Controlling ist überflüssig! Eine kontinuierliche Optimierung der Anzeigen sollte prinzipiell erfolgen. Um zu überprüfen, welcher Anzeigentext am besten funktioniert, ist es ratsam, in den einzelnen Anzeigengruppen jeweils mehrere Texte zu erstellen. Variationen in den Überschriften und den URLs sind zielführend.

Google Analytics ist ein Online-Dienst, mithilfe dessen gemessen werden kann, wie die Webseitenbesucher auf die Seite gelangt sind und wie lange sie auf den einzelnen Unterseiten verweilen. Das Tool dient grundsätzlich dazu, den Erfolg der Webseite zu messen und die Webseiteninhalte sowie die Werbeanzeigen entsprechend anzupassen. Es ist kostenlos und stellt eine umfangreiche Controlling-Möglichkeit dar. Vorteil ist, dass sich das Analytics-Konto mit dem AdWords-Konto verbinden lässt. Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Werbeanzeigen können so leicht erkannt werden. Auch die Besucheranzahl sowie die Absprungrate lassen sich ermitteln. Das Tool liefert also ausreichend Potenzial für Optimierungsmaßnahmen.

Alle gesammelten Informationen durch das Tracking sind für die Marktforschung wichtig. Kunden können so besser charakterisiert und angesprochen werden.

5. Online-Marketing – Instrumente

SEO, SEA, Display Advertising, Affiliate Marketing, E-Mail-Marketing und Social Media zählen zu den Online-Marketing-Instrumenten. Mithilfe dieser Tools soll mehr Traffic auf der eigenen Webseite generiert werden, denn ohne Besucher nützt auch eine gute Webseite nichts!

SEO steht für Search Engine Optimization und bedeutet zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es bezeichnet die Maßnahmen, die das Ranking der eigenen Webseite in den Suchergebnissen verbessern. Texte können so optimiert werden, dass Suchmaschinen wie Google oder Bing diese als gute Informationsquelle erkennen und entsprechend auf der ersten Ergebnisseite platzieren. Google, der Marktführer unter den Suchmaschinen, berücksichtigt grundsätzlich Onpage- und Offpage-Faktoren bei der Entscheidung, ob eine Seite für den eingegebenen Suchbegriff relevant ist oder nicht. Generell gilt: Je besser das Keyword der Seite zum Suchbegriff des Users passt, desto höher ist das Ranking in den Suchmaschinen.

Durch die Beeinflussung der Ranking-Platzierungen möchten Unternehmen ihren Bekanntheitsgrad bzw. ihre Reichweite steigern. Auch mehr Interaktion soll ausgelöst, Transaktionen generiert und Kunden an das Unternehmen gebunden werden. Dass das eigene Unternehmen in den ersten Suchergebnissen erscheint, ist für Unternehmer von hohem Interesse. Denn für ausgespielte Anzeigen muss Geld gezahlt werden (Cost Per Click), für gute Rankings durch optimierte Texte nur die Lohnkosten.

Local SEO ist eine Unterkategorie des SEO und beschäftigt sich mit der Suchmaschinenoptimierung für lokale Suchergebnisse. Vor allem für stationäre Händler und Dienstleister ist das Local SEO bedeutsam. Diese müssen im Internet sofort auffindbar sein, um Neukunden zu gewinnen und folglich mehr Umsatz zu machen. Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer sind im Local SEO ausschlaggebend.

Google My Business ist ein Online-Dienst von Google und ermöglicht dem Unternehmen einen lokalen Brancheneintrag zu verfassen. Durch die Unternehmensprofile soll der Kunden bei der Suche in seiner Umgebung unterstützt werden.

Schritte im SEO-Prozess

  • Keyword-Recherche, um heraufzufinden wie die Kunden denken und was sie mit den Suchbegriffen in Verbindung bringen. SEO-Tools können bei der Keyword-Recherche helfen.
  • Konkurrenzanalyse. Ob eine Platzierung in den obersten Suchergebnissen möglich ist, hängt von der Stärke der Konkurrenz ab.
  • Optimierung der Onpage-Faktoren, da sie die Rangfolge in den Suchergebnissen beeinflussen. Onpage-Faktoren beziehen sich auf die eigene Webseitengestaltung und lassen sich somit leicht verändern. Zu den Faktoren zählen:
    • Aktualität der Domain
    • Fehlerfreie Programmierung
    • Keywords und verwandte Begriffe in den Meta-Tags
    • Keywords und verwandte Begriffe in den Title-Tags
    • Relevanter, einzigartiger ContentBeeinflussung der Offpage-Faktoren, was sich allerdings verglichen mit den Onpage-Faktoren schwieriger gestaltet.
  • Zu den Offpage-Faktoren gehören:
    • Verlinkungen von Webseiten der Kunden, Zulieferer und Partner (z.B. durch Linktausch)
    • Eintragung in Webkataloge und Verzeichnisse
    • Online-Pressemitteilungen versenden
    • Social Media
      • Verwendung verschiedener Social Media Kanäle
      • „Linkbait“ (Aufruf zur Verlinkung in Gewinnspielen)
  • Eigenes Webseitennetzwerk

SEO-Controlling wird benötigt, um die SEO-Maßnahmen zu bewerten und die Erreichung der Online-Marketing- und Kommunikationsziele zu unterstützen. Reichweiten-, Interaktions- und Transaktions-KPIs, geben Auskunft über die aktuelle Auffindbarkeit der Webseite.

Beispiele für SEO-bezogene Reichweiten-KPIs sind u.a.:

  • Anzahl der Rankings in den Top 10 der Google Suchergebnisse
  • Sichtbarkeit in Google, Bing und Yahoo
  • Suchvolumen der Rankings in den Top 10
  • Anzahl der Videoaufrufe

Für die Messung der Interaktion sind beispielsweise folgende KPIs nützlich:

  • Anzahl der Videoaufrufe auf der Landingpage
  • Anzahl der Wiedergaben eines Videos mit mehr als 20 Sekunden
  • Besuche der Webseite mit mehr als zwei Minuten Verweildauer

Transaktions-KPIs sind z.B.:

  • Anzahl der ausgelösten Buchungen
  • Generierter Umsatz und Anzahl der Anfragen im Verhältnis zum SEO-Budget

SEO nimmt starken Einfluss auf das Ranking in den Suchergebnissen und somit auch auf den Unternehmenserfolg.

SEA ist das Kürzel von Search Engine Advertising und steht für Suchmaschinenwerbung. SEO bildet zusammen mit SEA das Suchmaschinenmarketing (SEM). Die Suchmaschinenwerbung bezieht sich auf bezahlte Anzeigen, die hauptsächlich auf den Google-Ergebnisseiten angezeigt werden. Die Ausspielung der Anzeigen erfolgt anhand der Suchbegriffe und Eigenschaften der User. Kunden nutzen Google, um schnell und einfach Informationen zu erhalten. Deshalb klicken User oft nicht auf die zweite oder dritte Suchergebnisseite. Damit die Unternehmenswebseite trotzdem gefunden und auf der ersten Seite angezeigt wird, verwendet man das Suchmaschinenmarketing.

Um Anzeigen auszuspielen, registriert sich der Webseitenbetreiber in Werbe- und Anzeigennetzwerken. Diese Netzwerke legen die Preise für die Werbung fest und kümmern sich um die Gestaltung und Sichtbarkeit der Anzeigen. Genau wie auch bei dem SEO ist die Festlegung auf ein bestimmtes Keyword in dieser Werbeanzeige empfehlenswert. Auch eine passende Zielgruppenansprache soll erfolgen. Anzeigen werden daher nur bei der relevanten Zielgruppe dargestellt. Eine zielgruppenspezifische Ausspielung ist nur möglich, wenn die von Google gesammelten Nutzerdaten berücksichtig werden. Schlüsselwörter, die mit Anzeigen verknüpft werden, beeinflussen, bei welchen Suchbegriffen die Anzeige erscheint. Google veröffentlicht die Anzeigen entweder gut erkennbar oberhalb der organischen Suchergebnisse oder direkt daneben. Organische Suchergebnisse bezeichnen die Treffer, die nicht bezahlt sind.
Google AdWords ist ein Werbesystem von Google, mithilfe dessen kostenpflichtige Anzeigen geschaltet werden können. Google AdWords hat einen Marktanteil von 93 Prozent und ist somit das bekannteste Tool.

Display Advertising heißt übersetzt Bildschirm-Werbung und umfasst alle Arten von Onlinewerbung, bei der Videos, Animationen oder Grafiken eingebunden werden. SEO umfasst nur Textversion und lässt sich dadurch klar vom Display Advertising abgrenzen. Ziel des Display Advertising ist es, das Image des Unternehmens zu stärken.

Werbemittel des Display Advertising sind die Folgenden:

  • Banner
  • Sticky-Ads
  • Layer-Ads
  • Popups

Banner sind häufig Bilddateien mit einer bestimmten Größe. Diese ist abhängig von der Bannerart. Trotzdem existieren einheitliche und international anerkannte Größen für die verschiedenen Bannerarten. Die Grafik wird an der gewünschten Stelle auf einer Webseite eingefügt und das Bild mit der Zielseite verlinkt. Klickt der User nun auf das Foto, dann erfolgt eine automatische Weiterleitung auf die beworbene Webseite oder dem beworbenen Artikel. Bannerlink-Nummern und Codes helfen dabei die Besucheranzahl, die durch die Klicks generierte wurde, festzuhalten. Videoanzeigen bieten an dieser Stelle große Potenzial, weil sie meistens öfter angeklickt werden.

Sticky-Ads ist eine Art der Bannerwerbung, die dem User auf einer Webseite kontinuierlich angezeigt wird. Egal, ob er hoch- oder runterscrollt. Die Werbeanzeige „klebt“ quasi immer an der oberen Seitenkante fest. Durch die Penetration kann sich der User jedoch schnell gestört fühlen, sodass zukünftig Ad-Blocker verwendet werden.

Layer-Ads stellen eine weitere Werbeform des Display Advertising dar. Anzeigen schieben sich nach einer vorher definierten Zeitspanne oder gleich beim Laden über die eigentliche Seite und müssen durch einen Klick wieder geschlossen werden, um den eigentlichen Inhalt der Seite freizugeben. Teilweise wird die Anzeige auch über dem Schließen-Kreuz ausgespielt, was den User natürlich stört. Werbende Unternehmen müssen bei dieser Form aufpassen, dass sie nicht negativ auffallen.

Popups sind neue Internetfenster, die sich bei einer vorher festgelegten Aktion (z.B. beim Betreten der Startseite) selbstständig öffnen. Da diese Werbeform anfangs sehr oft verwendet wurde, haben heutzutage viele Personen einen Popup-Blocker.

Bannerblindheit stellt eine Herausforderung für werbende Unternehmen dar. Das heißt, dass häufig User die Anzeigen nicht mehr wahrnehmen, sondern diese unterbewusst ausblenden. Die Platzierung der Anzeigen wird deshalb oft verändert. Zu beachten ist auch, dass die Werbung auch im mobilen Bereich optimiert ausgespielt wird.

Die Abrechnung im Display Advertising erfolgt entweder nach Cost-per-Click-Verfahren (CPC) oder nach Tausender-Kontakt-Preis (TKP).

Affiliate Marketing bedeutet, mit Partnern zu kooperieren, die die eigene Dienstleistung bewerben oder verkaufen und dafür eine Provision erhalten. Der Affiliate (Partner) erhält von dem Anbieter (Merchant) Werbemittel, welche mit Codes markiert sind. Der Affiliate bindet eines oder mehrere Werbemittel auf seiner Webseite, in seine E-Mails etc. ein. Auch die Affiliates werden mit Codes gekennzeichnet. Diese Codes bewirken, dass jeder Besucher der Merchant-Seite eindeutig identifizierbar ist und dem Affiliate zugeordnet werden kann. Gelangt ein Besucher nun über die Affiliate-Seite auf die beworbene Webseite und der Besucher kauft ein Produkt oder schickt eine Kontaktanfrage, dann erhält der Affiliate eine Provision. Die Höhe dieser wird vorher festgelegt.

Affiliate-Netzwerke sind häufig zwischen dem Merchant und dem Affiliate geschaltet. Merchants stellen auf diesen Netzwerken ihre Produkte dar und können anschließend von potenziellen Affiliates beworben werden. Beispiele für ein Affiliate-Netzwerk sind affilinet, SuperClix, AmazonPartnerNet, zanox und TradeDoubler. Eine eigene Affiliate Software oder eine lizensierte Affiliate Software sind jedoch auch verwendbar.

Drei Möglichkeiten existieren, um Affiliate Marketing zu betreiben:

  1. Strategische Vertriebskooperationen können Unternehmen eingehen, d.h. dass sie auf Basis bilateraler Vereinbarungen zusammenarbeiten.
  2. Bei einem offenen Affiliate-Programm kooperiert der Händler mit bestehenden Affiliate-Netzen. Vorteile sind die hohe Reichweite, dass neue Affiliates relativ einfach gewonnen werden können und dass nur ein geringer technischer Aufwand betrieben werden muss.
  3. Ein eigenes Affiliate-Programm entwickeln und nutzen, bietet vorrangig für große Unternehmen Vorteile. Die Akquise von neuen Affiliates gestaltet sich doch recht schwierig. Allerdings fallen keine Gebühren an, die Flexibilität ist höher, direkte Backlinks sind möglich und verbessern somit das SEO.

Abgerechnet wird das Affiliate Marketing über vier Varianten:

  • Pay per View: Bezahlung pro 1000 Sichtkontakten/Einblendungen.
  • Pay per Click: Vergütet wird jeder Klick (z.B. bei Google AdSense).
  • Pay per Lead: Jede Kontaktgenerierung wird vergütet (häufig bei erklärungsbedürftigen Produkten).
  • Pay per Sale: Vergütung bei jedem Verkauf (z.B. Amazon).

Affiliate Marketing ist eine sehr populäre Online-Marketing-Maßnahme, bietet eine große Auswahl an Partnerprogrammen und hat hohes Optimierungspotenzial. Zielgenaue Kundenansprache ist ebenfalls möglich.

E-Mail-Marketing zählt zum Direktmarketing auf elektronischem Weg und ist eine Komponente des Online-Marketing-Mix. E-Mails bzw. Newsletter werden vorrangig dafür verwendet, mit Interessensgruppen des Unternehmens in Kontakt zu treten.

Im E-Mail-Marketing kann zwischen Primärzielen und sonstigen Zielen differenziert werden. Ziele im E-Mail-Marketing sind die Folgenden:

Primärziele

  • Kundenbindung
  • Steigerung der Abverkäufe
  • Cross-/Upselling
  • Informationsgewinnung
  • Brand Recognition (durch häufigen Kontakt mit der Marke)

Sonstige Ziele

  • Recruiting
  • Lead Nurturing (Nachfassen und Ausbauen der Kontakte)
  • Information
  • Event-Marketing
  • Vertriebsunterstützung (After Sales)

Zudem existieren unterschiedliche Formen des E-Mail-Marketings, wie beispielsweise Trigger-Mails, Transaktionsmails, After-Sales-Mails, Newsletter oder Standalone-Mailings.

Aufgebaut werden sollte eine Seite nach verschiedenen Kriterien. Der Absender sollte beispielsweise eindeutig erkennbar sein und die Firma angegeben werden. 33% der User entscheiden anhand der Betreffzeile der Mail, ob sie diese öffnen. Die richtige Gestaltung bei der Betreffzeile ist somit ausschlaggebend. Text in der Betreffzeile sollte man eher sachlich als werblich sowie kurz formulieren. In der Kopfzeile sollte darüber hinaus ein Logo platziert und der Nutzen sofort genannt werden. Allgemeine Anschreiben sollten nur wenige Sätze umfassen und eventuell ein Foto des Absenders beigefügt werden. In dem Newsletter selbst verlinkt man das Inhaltsverzeichnis mit den Überschriften. Der eigentliche Inhalt besteht aus kurzen Teasertexten mit weiterführenden Links auf die Unternehmenswebseite. Nach dem Inhalt folgen abschließende Worte, das Impressum, rechtliche Hinweise und ein Link zur An- oder Abmeldung vom Newsletter.

Achten Sie bei dem Versand von Newslettern und der Adressengenerierung unbedingt darauf, dass Kundendaten rechtlich korrekt gesammelt werden. Kunden müssen mit der Newsletteranmeldung einverstanden sein und dieser aktiv zustimmen. Double-Opt-in stellt die optimale Absicherung für den Versender dar und ist daher auch die empfehlenswerteste Variante. Im Ernstfall wird vor Gericht ein Nachweis dieser Anmeldung benötigt.

Tools wie SendinBlue können bei dem Newsletterversand helfen. Geachtet werden muss zudem auf Spamfilter. Diese lassen sich jedoch mit der richtigen Technik umgehen. Eine Erfolgskontrolle ist z.B. durch die Zustellrate, die Bounce-Rate, die Öffnungsrate, die Klickrate etc. duchführbar.

Grundsätzlich bietet das E-Mail-Marketing einige Vorteile:

  • E-Mails sind kostengünstig, effizient, schnell und flexibel
  • Hohe Skalierbarkeit bei minimalem Grenzaufwand
  • Hohe Lese- und Rücklauf-Quoten
  • Einfache Personalisierung, gute Interaktionsmöglichkeiten, Multimedia
  • Beitrag zum Unternehmenskapital durch Aufbau eigener Assets
  • Direkte und ausgeprägte Messbarkeit, gute Testmöglichkeiten

Neben den Vorteilen gibt es auch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen:

  • Strenge rechtliche Rahmenbedingungen
  • Überforderung der Empfänger durch stetig steigende Mailflut
  • Spamfilter/ Zustellbarkeit
  • Technische Hürden

Richtig dosiert und ansprechend gestaltet entfalten Newsletter ein großes Potenzial im Marketing!

Social Media wird ein immer mächtigerer Einflussfaktor auf die Unternehmenskommunikation. Unternehmen können deutlich mehr Umsatz erzielen, wenn sie Social Media mit in ihre Unternehmenskultur einbeziehen. Allerdings muss auch auf negatives Feedback professionell reagiert werden, was einen bestimmten Umgang voraussetzt. Doch was ist überhaupt Social Media? Social Media umfasst wesentlich mehr als nur Facebook. Auch Blogs, Microblogs, Foren o.ä. zählen dazu. Generell bezeichnet Social Media alle Medien, mithilfe derer sich die User miteinander in Verbindung setzen und Inhalte austauschen können.

Social Media Strategie – Laut Studie vom DIM aus dem Jahr 2016, verfügen darüber nur 21% befragten Unternehmen. Im Social Media gibt es somit noch deutlich mehr Potenzial auszuschöpfen, als in anderen Medien. Eine konsistente Strategie hilft dabei Aktionen zielführend auszurichten. Bei der Erarbeitung einer Social Media Strategie kann ein POST-Framework Abhilfe schaffen.

Ziel der Social Media Nutzung ist es letztendlich den Abverkauf des Unternehmens zu steigern. Neben diesem Hauptziel gilt es noch weitere Ziele zu erreichen.

Weitere wichtige Social Media Ziele sind:

  • Kundenbindung
  • Imagebildung und Markenkommunikation
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Personalmarketing
  • Produktentwicklung

Instrumente im Social Media Marketing sind Facebook Marketing, Blogs, Microblogs (z.B. Twitter), aber auch Videoplattformen (z.B. Youtube). Postings oder Videos in den sozialen Medien müssen kontinuierlich beobachtet und ausgewertet werden. Denn nur so ist eine effiziente Social Media Nutzung möglich und trägt zur Zielerreichung bei. Social Media Monitoring bezeichnet die Beobachtung der Social Media Aktivitäten. Über das Monitoring hinaus sind auch Kennzahlen zur Erfolgsmessung relevant.

Kennzahlen, die auf jeden Fall erhoben werden sollten sind:

  • Anzahl der Fans bei Facebook
  • Anzahl der Follower bei Twitter
  • Anzahl der Mitglieder in der XING-Gruppe
  • Anzahl der Besucher auf meinem Blog
  • Anzahl der Aufrufe bei YouTube

Auf Basis dieser Kennzahlen wird die Interaktion gemessen. Überträgt man die Werte auf die Zielverfolgung, wird sichtbar, ob die Ziele durch die richtige Strategie erreichbar sind. Social Media beeinflusst somit den Unternehmenserfolg.

6. Online-Marketing – Ihre Weiterbildungsmöglichkeiten

Diese kurze Übersicht kann natürlich nur Details zum Online-Marketing anreißen. Sie möchten Sie ganzheitliche weiterbilden und qualifizieren lassen? Wenn Sie mehr wissen möchten , hat das Deutsche Institut für Marketing weitere Informationsprodukte für Sie:

Zertifikatslehrgang zum Online-Marketing-Manager (DIM)

Online Marketing Manager (DIM) Broschüre Geben Sie Ihrer Karriere einen richtigen Pusch. Unser Lehrgang zum Online Marketing Manager (DIM) vermittelt Ihnen in 23 Online-Modulen und drei Lehrbriefen inklusive Checklisten alles, was Sie als Marketing Manager im Berufsalltag brauchen. Der Einstieg in den Zertifikatslehrgang ist jederzeit möglich.

 

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Staatlich geprüfter und zugelassener Lehrgang von der ZFU
  • 100% Online: Berufsbegleitend sowie zeit - und ortsunabhängige lernen
  • Umfangreiche Lernmaterialien
  • Unbegrenzter Zugriff auf den DIM Online-Campus

Starten Sie jetzt!

Seminar Online-Marketing

Das Praxisseminar Online-Marketing macht Sie in nur 2 Tagen fit für den Alltag. Sie erhalten einen modernen und aktuellen Überblick zu den wichtigsten Instrumenten des Online-Marketing und Sie können so Ihre Online-Marketing-Aktivitäten sofort optimieren.  

Natürlich führen wir das Seminar auch online oder  bei Ihnen als individuelle Inhouse-Schulung durch! Rufen Sie uns einfach an: Tel. (0221) 99 555 100

Online Marketing studieren

Ein Online Marketing Studium bietet eine weitere Möglichkeit sich gezielt und umfassend fundierte Online-Marketing Kompetenzen anzueignen. Dies ist besonders für diejenigen interessant, die eine grundlegende Erstqualifizierung mit einem akademischen Abschluss anstreben.

Ein Online Marketing Studium hat das Ziel Professionals und Experten auf dem Gebiet des digitalen Marketings auszubilden. Hierzu gehört insbesondere die Befähigung digitale Marketingkonzepte zu entwickeln und umzusetzen und diese im betriebswirtschaftlichen Kontext einzuordnen.  Die vermittelten Inhalte des Studiums fokussieren sich im Kern auf die Fülle an digitalen Möglichkeiten und Maßnahmen des Online Marketing. Hinzu kommen betriebswirtschaftliche und rechtwissenschaftliche Themenbereiche sowie Kompetenzen aus dem Management Bereich. Die Studierenden beschäftigen sich unter anderem mit der Konzeption und Planung von digitalen Kommunikationsstrategien, Website-Erstellungen oder der Umsetzung von Social Media Kampagnen.

Das Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse in den Kompetenzfeldern Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung, Social Media Marketing, Content Marketing und darüber hinaus ein methodisches Verständnis von betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und Prozessen. Der Studiengang ist dabei trotz seiner Spezialisierung breitgefächert und ermöglicht Absolventinnen eine vielfältige und branchenunabhängige Karrierechancen.

Die meisten größeren Hochschulen bieten heutzutage die Option, Online Marketing zu studieren. Neben einem klassischen Präsenzstudium in Vollzeit, bieten auch immer mehr staatliche und private Hochschulen ein Fernstudium an. Dieses Angebot richtet sich vor allem an zeitlich stark eingebunden Berufstätige, die nebenberuflich sowie zeitlich- und ortunabhängig studieren möchten.

Mit voranschreitender Digitalisierung etablieren sich mehr und mehr reine Online-Fernstudienmodelle. So verfügen die meisten Anbieter über einen sogenannten Online-Campus, eine Lernplattform, worüber die gesamte Organisation des Studiums abläuft. Auf dem Online-Campus werden alle schriftlichen Lernmaterialien in digitaler Form sowie zusätzliche Lernhilfe in Form von Podcasts, Webinare u.ä. zur Verfügung gestellt. Außerdem haben Studierende die Möglichkeit mit Dozenten und Tutoren in Kontakt zu treten.

Fernstudium Online Marketing (B.A.)

Rein digitale Fernstudienmodelle bietet z.B. die SRH Fernhochschule - The Mobile University an, darunter auch den Studiengang Online Marketing (B.A.), der aus einer Bildungskooperation mit dem Deutschen Institut für Marketing entstanden ist. Das Fernstudium Online Marketing (B.A.) ist ein reines Online-Studium und richtet sich insbesondere an Berufstätige, die einen berufsqualifizierenden Studienabschluss im Online Marketing anstreben. In nur sechs Fachsemestern vermittelt der Studiengang grundsätzliche Theorien, Methoden und Instrumente des Online Marketing sowie nötige Grundlagen zu betriebswirtschaftlichen Ansätzen. Neben fachlichen Kompetenzen fördert er zudem soziale und managementorientierte Kompetenzen und Fertigkeiten. Kurz um: das Fernstudium Online Marketing (B.A.) bereitet Studierenden systematisch darauf vor, Schlüsselpositionen im Bereich Online Marketing zu besetzen und befähigt Sie Weiterentwicklungen im Bereich des digitalen Marketings in Unternehmen anzustoßen und voranzutreiben.  Als akademisch ausgebildete ExpertInnen auf dem Gebiet

Mit diesem Fernstudium werden Sie zum Online-Marketing Experten. Informieren Sie sich jetzt und fordern Sie Ihr persönliches Infomaterial an: Hier weitere Informationen anfordern.

Praxisbuch Online-Marketing

Online Marketing Handbuch

 

Unser Praxisbuch "Online-Marketing" fasst die wesentlichen Elemente des Online-Marketing zusammen und bietet kompakte und kompetente Hilfestellungen für Ihre Aktivitäten im Online-Marketing. Hier gibt es weitere Informationen.

Praxisbuch Online-Marketing für Bildungsanbieter

In unserem Praxisbuch "Online-Marketing für Bildungsanbieter" erhalten Bildungsanbieter einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Themen im Bereich Online-Marketing. Hier gibt es weitere Informationen.

7. Online-Marketing Agentur

onlinemarketing agenturSuchen Sie eine Online-Marketing-Agentur? Möchten Sie hierzu Unterstützung haben? Benötigen Sie tatkräftigen Support, um Ihre Webseite zu optimieren? Wir unterstützen Sie gerne! Tel. 0221-9955510-12

#was-ist-onlinemarketing #onlinemarketing #definitionOnlineMarketing #OnlineMarketingManager

Online Marketing Seminare

Finden Sie das passende Seminar für Ihre Weiterbildung im Online Marketing. Wir bieten eine  vielzahl an  Seminaren im Bereich Online Marketing. Bilden Sie sich z.B. weiter in unserem 2-tages Seminar Online-Marketing oder zu den Spezialthemen Content Marketing SEO, SEA oder E-Mail Marketing.

Natürlich führen wir das Seminar auch bei Ihnen durch! Rufen Sie uns einfach an: Tel. 0800 555 15.

Online Marketing Konzept – Ihr Leitfaden zum Erfolg!

Online Marketing Konzept – Ihr Leitfaden zum Erfolg!
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Um erfolgreich Online Marketing zu betreiben ist ein zielführendes Online Marketing Konzept essenziel. Dadurch können Richtlinien bestimmt werden, die regeln, wie sich das Unternehmen am besten hin nach außen präsentiert. Die Konzeption der Online Marketing Maßnahmen umfasst dabei mehrere Phasen, ausgehend von der Zielsetzung bis hin zur fertig formulierten Content Strategie. Dafür müssen auch der gegenwärtige Ist-Zustand, sowie die Aktivitäten der Wettbwerber analysiert werden. Um Ihnen die Erstellung eines Online Marketing Konzepts zu erleichtern, haben wir Ihnen mit diesem Blogbeitrag einen Leitfaden erstellt, der die unterschiedlichen Phasen beleuchtet.

Online Marketing Konzept

1. Zielsetzung

Überlegen Sie sich für Ihr Online Marketing Konzept zuerst: Was möchten Sie als Unternehmen genau mit Ihren Online-Marketing-Aktivitäten erreichen? Je nach Unternehmen können unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Für das größtmögliche positive Ergebnis sollten klare Ziele formuliert werden. Nur dann können die einzelnen Schritte eines Online Marketing Konzepts effektiv darauf aufgebaut werden.

Mögliche Ziele für Ihr Online Marketing Konzept:

Zur Formulierung der Zielsetzungen eignen sich verschiedene Methoden. Mithilfe der SWOT-Analyse wird der Status Quo des Unternehmens, einschließlich seiner Stärken und Schwächen, erfasst. Außerdem werden dadurch auch Chancen und Gefahren an Markt analysiert. Ebenfalls sinnvoll ist die Anwendung der SMART-Formel. SMART steht dabei für Spezifisch, Messbar, Angemessen, Realistisch und Terminiert. Dadurch vermeiden Sie vage Aussagen.

Seminar Online Marketing kompakt

Unser zweitägiges Online Marketing Seminar verschafft Ihnen einen umfassenden Überblick über die Instrumente des Online Marketing, wie SEO, SEA, Content Marketing und Social Media Marketing und vermittelt Ihnen die grundlgenden Aspekte, um eine erfolgreiche Online Marketing Strategie zu erarbeiten. Melden Sie sich jetzt an und erreichen Sie Ihre Ziele im Web:

2. Zielgruppenanalyse und –definition

Jedes Unternehmen sollte seine Zielgruppe gut kennen. Wie sieht Ihr Kundenstamm aus und wie richten Sie Ihre Kommunikationsstrategie danach aus? Dabei sollten für das Online Marketing Konzept auch stets die zuvor definierten Ziele berücksichtigt werden. Definieren Sie Ihre Zielgruppe nach eigenen Kriterien, die relevant für Ihre Zielsetzungen sind. Möchten Sie zum Beispiel die Brand Awareness bei der jüngeren Generation steigern, sollten Sie sich auf eine jüngere Zielgruppe konzentrieren. Potenzielle Zielgruppen können anhand der Wünsche und Probleme eines Kunden definiert werden. Demographische, sozioökonomische und psychographische Merkmale sind ebenfalls hilfreich für eine erfolgreiche Zielgruppendefinierung. Mithilfe von Personas werden Zielgruppen vermenschlicht. Personas stellen fiktive Personen dar, die einem typischen Kunden aus der Zielgruppe entsprechen. Daher sind sie ein hilfreiches Mittel, um sich als Unternehmer in den Kunden hineinzuversetzen. Sie entwickeln dadurch ein tieferes Verständnis für Ihre Zielgruppe und erhalten alle Erkenntnisse und Daten aus der Marktsegmentierung übersichtlich gebündelt. Erstellen Sie Ihre eigenen Personas mit dem DIM Persona Profiler. Es empfiehlt sich die Erstellung von 1-3 Personas für eine effektive Planung Ihrer Online Marketing Aktivitäten.

Seminar Persona-Entwicklung

Unser Seminar zu Personas erstellen Sie individuelle Personas und lernen, wie Zielgruppen bearbeitet werden.

3. Wettbewerbsanalyse und Positionierung

Beobachten Sie die Konkurrenz und erfahren Sie, wie Sie sich im Vergleich dazu positionieren. Dadurch können auch eigene Alleinstellungsmerkmale (USP) ausgearbeitet und weiterentwickelt werden. Vielleicht ist ein Kanal oder Trend von den Wettbewerbern noch unentdeckt geblieben. Dadurch könnten Sie im Wettbewerb einen Vorteil erhalten. Bei der Wettbewerbsanalyse werden je nach ausgehender Zielsetzung verschiedene Aspekte untersucht. Dies geht über den simplen Vergleich der Followerzahlen auf Social Media hinaus. Dies sind mögliche Aspekte im Online Marketing Bereich:

  • Social Media Marketing: Welchen Content produzieren die Wettbewerber und auf welchen Kanälen streuen sie es? Welche Kommunikationsstrategie wird verfolgt? Wie ist der angesprochene Ton und welcher Stil wird verfolgt?
  • Usability: Wie benutzerfreundlich ist die Webseite der Wettbewerber? Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Wie ranken Sie im Vergleich zur Konkurrenz bei Google? Welche Keywords werden besonders umkämpft?
  • Suchmaschinenanzeigen (SEA): Wo werden Anzeigen geschaltet und wie sind sie gestaltet?

Mithilfe einer Nutzwertanalyse können Sie die verschiedenen Aspekte gewichten und bewerten.

4. Customer Journey

Durch die Customer Journey werden die einzelnen Phasen des Kaufprozesses Ihrer Kunden erkennbar. Die „Reiseroute“ stellt die erste Berührung des Kunden mit Ihrem Unternehmen, bis hin zum Kauf Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung dar. Die Visualisierung einer Customer Journey Map hilft Ihnen bei der Optimierung Ihrer Marketingmaßnahmen. Die verschiedenen Berührungspunkte (Touchpoints) des Kunden auf der Customer Journey können die unterschiedlichsten Formen annehmen. Um Ihre Touchpoints zu identifizieren, sollten Sie sämtliche Inhalte (Assets) aufzählen, die Ihnen für Ihr Online Marketing Konzept zur Verfügung stehen. Eine Analyse der Assets mithilfe verschiedener Tools wie Google Analytics kann Ihnen Aufschluss zum Nutzerverhalten und dem Erfolg Ihrer Marketingmaßnahmen geben. Dabei ist es wichtig sich folgende Fragen zu stellen: Mit welchem Touchpoint kommt der Kunde als erstes in Kontakt? Welche Kanäle führen zu verkaufsrelevanten Touchpoints? Welche Assets sind von Bedeutung und überzeugen den Kunden zum Kauf?

Dabei spielt auch die zeitliche Reihenfolge der Touchpoints eine Rolle. Gehen Sie davon aus, dass Ihr Kunde bis zum finalen Kauf erst einmal verschiedenen Kanälen und unterschiedlichen Assets begegnet. Die zeitliche Reihenfolge kann natürlich je nach Kunde variieren. Dennoch kann die Erkenntnis eines möglichen Zusammenhangs hilfreich zur Optimierung der Marketingmaßahmen sein. Eine anschließende Messung der Kundenzufriedenheit, entlang der Customer Journey, an den einzelnen Touchpoints ermöglicht eine ganzheitliche Optimierung des Kundenerlebnisses. Die Messung der Kundenzufriedenheit kann mithilfe von qualitativen Interviews und quantitativen Befragungen durchgeführt werden.

Customer Journey

Seminar Customer Journey – Entwicklung und Gestaltung der Kundenreise

In unserem Seminar zur Customer Journey lernen Sie interaktiv und praxisorientiert, wie Sie eine erfolgreiche Customer Journey für Ihr Angebot entwickeln. Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von erpobtem Fachwissen:

5. Priorisierung

Im Hinblick auf Ihre Zielgruppe sollten Sie bestimmte Kanäle priorisieren. Welche Kanäle sind besonders beliebt bei Ihrer Zielgruppe? Multichannel Marketing bringt bestimmte Vorteile, kann aber bei begrenzten Ressourcen auch nachteilig sein. Denn hinter jedem Kanal sollte eine zielgerichtete Strategie stehen. Dies kann pro Kanal viel Zeit in Anspruch nehmen. Daher ist es besser bestimmte Kanäle und / oder Marketingformen zu priorisieren. Für die Kanalauswahl lohnt sich auch ein genauerer Blick auf Ihre Assets. Je nach Asset, eignen sich Kanäle unterschiedlich, um den Traffic zu steigern. So eignen sich Blogs für ausführliches Textmaterial, während Instagram die Nummer 1 für Bildmaterial ist.
Benutzen Sie Push oder Pull Marketing, um auf Ihre Produkte und/oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Zum Teil können auch Push- und Pullmarketingmaßnahmen kombiniert werden.

  • Push Marketing: Damit werden alle Marketingaktivitäten verstanden, bei denen das Unternehmen aktiv auf ihre Zielgruppe einwirkt. Dies geschieht im Online Marketing vor allem durch Display Marketing. Damit ist die Platzierung von Webebannern auf Webseiten oder Social Media Kanälen gemeint. Eine andere beliebte Variante des Push Marketings im Online Bereich ist die Verwendung von plötzlichen Pop-Ups beim Surfen im Internet. Ziel ist es beim Push-Marketing den Kunden so häufig wie möglich in Kontakt mit dem angebietenem Produkt zu bringen, in der Hoffnung, dass er irgendwann nicht mehr widerstehen kann.
  • Pull Marketing: Dabei nutzt das Unternehmen ein bereits vorhandenes Interesse der Kunden und liefert dazu den passenden Inhalt. Durch kreatives und kundenorientiertes Content Marketing wird das Interesse des Kunden noch einmal bestärkt. Als Werbeform eignet sich da auch zum Beispiel Google Ads, da jemand auf der Suche nach einem Friseur, wahrscheinlich als Erstes auf Google sucht.

Online Marketing Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang

Der Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM) unterrichtet Sie in 23 Online-Modulen und 3 Lehrbriefen zu allen wichtigen Gebieten des Online Marketings. Sie können jederzeit anfangen, sowie zeit- und ortsunabhängig lernen. Informieren Sie sich jetzt über unser Angebot:

Online Marketing Manager DIM

6. Content Strategie

Jedes Online Marketing Konzept muss eine ausgefeilte Content Strategie enthalten. Sie ist die Zusammenführung aller vorherigen Schritte. Ihr Content muss zielgruppenspezifisch und kanalspezifisch sein. Der Content soll außerdem eine klare Botschaft aussenden, die an Ihre Zielsetzung anknüpft. Dabei ist es, besonders im heutigen Zeitalter von Social Awareness, wichtig sich als Unternehmen zu positionieren. Wofür steht unsere Marke? Welche Werte sind uns wichtig? Dies bildet die Grundlage für erfolgreiches Content Marketing und effektives Storytelling.

Zur Content Strategie gehört auch die Einplanung von nötigen Ressourcen. Dazu gehören die Mitarbeiter, als auch externe Dienstleiter und Tools. Für eine durchdachte Content Planung hilft die Erstellung eines Redaktionsplans. Dort können alle festgelegten Themen mit ihren passenden Inhalten (Texte, Videos, Bilder...) vorab angelegt werden. Auch die Postingfrequenz gerät dadurch nicht in Vergessenheit. Nutzen Sie gerne den unten beigefügten Content Strategie Canvas des DIM, um die Übersicht zu behalten. Für eine gute Content Strategie steht auch ein Mix der drei Werbetypen Owned, Paid und Earned Media, die alle eigene Vorteile und Nachteile besitzen. Paid Media bezeichnet die klassische Werbung für dessen Veröffentlichung das Unternehmen zahlt. Owned Media wird von Unternehmen selbst hergestellt und auf den eigenen Plattformen verbreitet. Earned Media kennzeichnet sich durch Beiträge von Externen aus. Beispielweise sind das Journalisten, die über das Produkt berichten. Wichtig ist auch die Nutzung von Remarketing bei Online-Anzeigen. Im Remarketing verwenden Sie das Nutzerverhalten Ihrer Kunden und bewegen Sie dadurch auch außerhalb Ihrer eigenen Webseite zum Kauf Ihres Produkts. Abschließend lässt sich sagen, dass die Content Strategie stets mithilfe von KPIs analysiert und somit durchgängig optimiert werden sollte. Dadurch stellen Sie den Erfolg Ihres Online Marketing Konzepts sicher!

Seminar Content Marketing

In unserem Content Marketing Seminar lernen Sie praxisorientiert und anhand zahlreicher Beispiele, wie Sie eine Content Strategie erarbeiten und zielführenden Content kreiren, um Ihre Zielgruppe zu beigeistern! Profitieren Sie von erpobtem Expertenwissen!

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Katharina SilberbachUnsere Marketingexperten von der milaTEC Digitalagentur unterstützen Sie dabei! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#OnlineMarketingKonzept #Zielgruppenanalyse #Wettbewerbsanalyse #CustomerJourney #Content Strategie #OnlineMarketing

Wie man zum Online Marketing Experte wird

Wie man zum Online Marketing Experte wird
4.4, 10 Bewertungen

Herr oder Frau X ist unser Online Marketing Experte!

Diese oder ähnliche Formulierungen hört man immer wieder! Ein Experte, oder besser ein sogenannter Experte, erläutert anderen die neue Onlinewelt. Doch handelt es sich wirklich um einen Experten oder ist mal wieder mehr Schein als Sein vorhanden?

Woran erkennt man eigentlich einen echten Online Marketing Experten?

Expertenwissen kommt nicht von ungefähr. Durch das Lesen einiger Blogbeiträge oder Facebook News wird man noch nicht zum Online Marketing Experten. Wir stehen hier beim Deutschen Institut für Marketing auf dem Standpunkt, dass man sich Expertentum erarbeiten muss.

K. Anders Ericsson hat empirisch nachgewiesen, dass besonders talentierte Experten nicht geboren werden, sondern durch die Anzahl der Übungsstunden zum Experten werden. Und hier scheint eine "magische" Schwelle von 10.000 Stunden zu existieren. Mit anderen Worten: Ein Mensch braucht die richtigen Rahmenbedingungen sowie viel Übung und Erfahrung, um zum Experten zu werden. Ein echter Experte unterscheidet sich von einem selbsternannten Experten durch einige wesentlichen Punkte:

Michael Bernecker Ich habe viele sogenannte Online Marketing Experten kommen und gehen sehen. Nur wenige waren echte Experten.“

- Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des DIM - Deutsches Institut für Marketing

 

1. Ein Online Marketing Experte hat eine fundierte Ausbildung

Eine gute Ausbildung ist ein gutes Fundament für eine Expertenpositionierung. Dabei muss diese Ausbildung nicht immer eine staatlich anerkannte formelle Ausbildung, zum Beispiel an einer Hochschule, sein. Gerade in den jungen, modernen Themen ist es gar nicht so einfach, eine qualifizierte Ausbildungsstätte zu finden. Aber wer eine fundamentale Marketing Ausbildung besitzt, hat zumindest die Chance, die neuen Entwicklungen und Trends, zum Beispiel im Online Marketing, auch einzuordnen und sich somit als Experte zu qualifizieren. Denn Expertentum erwirbt man sich über Einordnung, Verifizierung und Reflexion, nicht durch blindes und unreflektiertes Übernehmen von einfachen Meinungen. Es gibt immer noch den alten, aber passenden Satz: Wer den Tellerrand nicht kennt, kann nicht darüber hinausschauen. Natürlich ist es einfach, im Internet nach „Goldenen Regeln“, „Erfolgsgeheimnissen“ und „Tipps & Tricks“ zu suchen. Aber das macht Sie nicht zu einem Online Marketing Experten.

Fragen Sie bei Ihrem Experten doch einfach mal nach!

2. Ein Experte bildet sich kontinuierlich weiter

Wer sich in einem dynamischen Feld nicht weiterbildet, bleibt stehen und wird von anderen überholt. Kontinuierliche Weiterbildung im Online Marketing gehört einfach dazu. Dabei sind die Quellen sehr unterschiedlich: Neben dem selbstgesteuerten Lernen haben sich Seminare, Lehrgänge, Kongresse und E-Learning Angebote etabliert. Auch der Besuch von Weiterbildungsangeboten der Wettbewerber macht nur schlauer und sicherlich nicht dümmer. Fragen Sie bei Ihren Experten mal nach. Was tun diese für ihre Weiterbildung?

Das Deutsche Institut für Marketing bietet eine Reihe von modernen Weiterbildungsmöglichkeiten in dem Bereich Online Marketing an.

Seminar Online Marketing kompakt

Sie möchten einen umfassenden Überblick über relevante Themen und Instrumente im Online Marketing erhalten? Dann ist unser Seminar Online Marketing kompakt das Richtige für Sie! Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte:

Online Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM)

Bleiben Sie flexibel und unabhängig. Mit unserem Online Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM) bilden Sie sich in 23 Online-Module kompakt und umfassend im Online Marketing weiter und lernen die wichtigsten Aspekte im Online Marketing kennen und anwenden.

Online Marketing Manager DIM

3. Ein Online Marketing Experte liest kontinuierlich

Experten sind immer auf der Höhe der Zeit. Sie kennen sich in ihrem Thema aus und haben einen Überblick über die wichtigste Fachliteratur. Natürlich findet man selbst in neuen Büchern nicht nur neue Dinge, denn Bücher sollen auch für Anfänger einen Mehrwert liefern. Dennoch findet sich in fast jedem Fachbuch noch Content, der einen weiterbringt. Warum haben professionelle Dienstleister eine Bibliothek? Weil sie dort ihr Wissen sammeln, sichtbar machen und auch nutzen. Im Zeitalter der Digitalisierung kann dieses Wissen natürlich auch in Form von Blogs, Newslettern oder Online Bibliotheken zur Verfügung gestellt und genutzt werden.

Lesen Sie unseren Blog und bilden Sie sich weiter!

4. Ein Experte tauscht sich aus

Expertenwissen verschimmelt oft in der Schublade und wird zu Standardwissen, wenn man sich nicht austauscht. Natürlich haben Experten Angst davor, dass sie selbst nichts davon haben, ihr Wissen mit anderen zu teilen. Oftmals hört man auch, dass man sein lange angeeignetes Wissen nicht so einfach weitergeben möchte, schon gar nicht kostenlos und ohne Gegenleistung. Das ist alles richtig. Aber: Ein Experte wird man nur, wenn man  sein Expertenwissen mit anderen Experten teilt und so kontinuierlich dazulernt. Der sogenannte Peer Review hat in der Wissenschaftswelt eine lange Tradition und das Urteil von Fachkollegen gibt eine recht genaue Standortbestimmung des eigenen Expertendaseins. Ein Austausch bei Verbänden, User Groups, ERFA Runden sollte ein Experte nutzen.

Genau dies ist einer der Gründe, warum wir Gründungsmitglied des Weiterbildungsverbandes eato sind. Hier tauschen sich Experten mit anderen Experten aus.

5. Ein Online Marketing Experte ist in der Branche sichtbar

Ein Experte den niemand kennt, der ist auch kein Experte. Ein gewisser Bekanntheitsgrad sorgt für mehr Aufmerksamkeit und damit auch für mehr Möglichkeiten, seinen Expertenstatus auszubauen. Experten, die sichtbar sind, haben eine höhere Auslastung, mehr Aufmerksamkeit und erhalten mehr Anfragen.

6. Experten kennen die relevanten Normen und Gesetze

Echte Experten kennen auch die notwendigen Normen und Gesetze, die das Fachgebiet Online Marketing betreffen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und die Arbeit als Experte unterliegt bestimmten Rahmenbedingungen. Das bedeutet auch, dass man die notwendigen Regeln kennt. Ein Online Marketing Experte hat demnach Erfahrungen und kennt sich mit Datenschutz, Urheberrechten,  Usability Normen, sowie den Webmaster Richtlinien von Google und Co aus.

7. Ein Online Marketing Experte hat Erfahrung

Zum Experten für Online Marketing wird man nicht von heute auf morgen. Nahezu alle Experten haben den gleichen Pfad genommen. Neben einem gewissen Talent und generell der Möglichkeit, sich mit Online Marketing Themen kontinuierlich auseinandersetzen zu können, haben sie sich fortwährend mit dem Online Marketing beschäftigt und in diesem Bereich gearbeitet.

8. Ein Experte gibt sein Wissen weiter

Echtes Expertentum führt dazu, dass man sein Wissen auch weitergibt. Experten sind in ihrem Netzwerk sichtbar und teilen ihr Wissen – Ob durch ein Buch, ein Experteninterview, Vorträge, Seminare oder Vorlesungen an einer Hochschule. Oft kombinieren Experten einige dieser Formate, je nach Neigung, und lassen damit andere an ihrem Wissen teilhaben.

Weiterbildungen im digitalen Marketing

Das Deutsche Institut für Marketing bietet auch Weiterbildung zu speziellen Themenbereichen im Online Marketing an.

 

 Fazit

Sich Experte nennen ist einfach, Experte sein nicht! In den letzten Jahren haben wir viele sogenannter Online Marketing Experten kommen und gehen sehen. Auch wir im Deutsche Institut für Markeinig haben einige Online Marketing Experten ausgebildet, trainiert und begleitet. Dabei haben wir gelernt, dass echte Experten sich weiterentwickeln und irgendwann selber einzigartiges Wissen produzieren.

Das hier Aufgeführte gilt natürlich auch für SEO Experten, Marketing Experten und sonstige Experten.

#OnlineMarketing #Marketingexperte #Marketingwissen

Sie benötigen Unterstützung bei Ihren Online Marketing Aktivitäten?

Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 54
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Online Marketing lernen mit dem DIM

Online Marketing lernen mit dem DIM
4.9, 7 Bewertungen

Online Marketing lernen ist eine Passion des Deutschen Instituts für Marketing.
Wir bieten ausgezeichnete Weiterbildung!

Bereits 2005 haben wir als einer der ersten Anbieter überhaupt Online Marketing Seminare angeboten. Unsere Angebote und unsere Lerninhalte gibt es in vielfältigen Formen und Kompetenzstufen. Wenn Sie Marketing und insbesondere Online Marketing lernen möchten, dann haben wir bestimmt eine Lösung für Sie!
Unser vielfältiges Angebot, um Marketing und insbesondere Online Marketing zu lernen, finden Sie hier. Gerne beraten wir Sie zu Ihren passenden Weiterbildungslösungen.

Online Marketing lernen

Online Marketing lernen mit Seminaren

Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Seminarangebot an, um kompetent, kompakt und trainergeleitet Online Marketing zu lernen. Alle unsere Seminare finden als hybride Seminare statt. Das heißt Sie können wählen, ob Sie zu uns kommen, oder ob Sie an dem Seminar mit Zoom oder Teams teilnehmen möchten. Informieren Sie sich hier über unseren Qualitätsanspruch und erfahren Sie, was Sie von uns erwarten können.

Anbei finden Sie die nächsten Seminartermine für unsere offenen Workshops:


Wir bieten unsere Seminare in Köln, Frankfurt, Berlin, Stuttgart und München an. Fehlt Ihnen ein Thema? Sprechen Sie uns an, unsere Fachexperten werden Ihnen eine Lösung aufweisen.

 

Online Marketing lernen mit Online-Lehrgängen

Möchten Sie einen fundierten Input haben und Online Marketing von der Pike auf richtig kennen lernen? Dann sind vielleicht unsere Online Lehrgänge genau das Richtige für Sie. Wir bieten Ihnen ein ideales Angebot für Ihre individuelle Weiterbildung. Unsere Lehrgänge bieten Ihnen modernes, umfangreiches Wissen auf eine moderne und interaktive Art. Dafür wurden wir auch vom STERN in den Kategorien „Beste Fernschulen“ und „berufliche Weiterbildung“ ausgezeichnet und erhielten zusätzlich eine Sonderauszeichnung für unser E-Learning Angebot.

Online Marketing Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang

Unser Zertifikatslehrgang “Online Marketing Manager (DIM)” deckt die wesentlichen Themen des Online Marketing ab und bietet alle relevanten Aspekte für den Kontext im Unternehmen. Sie können jederzeit einsteigen und selbst zum erfahrenen Online Marketing Manager werden. Dabei können Sie flexibel bestimmen, wann und wo Sie lernen möchten!

Der Online Marketing Manager Lehrgang kann auch mit einem Bildungsgutschein zu 100% gefördert werden.

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Social Media Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang

Der Zertifikatslehrgang „Social Media Manager (DIM)“ vermittelt die nötige Kompetenz, verschiedene Kanäle erfolgreich sowie effizient zu bespielen, um Kunden gezielt mit treffenden Inhalten anzusprechen. Sie können diesen Online-Lehrgang völlig flexibel und in Ihrem individuellen Tempo absolvieren.

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Content Marketing Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang

Im Zertifikatslehrgang "Content Marketing Manager (DIM)", erlernen Sie von unseren Fachexperten aus der Praxis, wie Sie mit Content Marketing hochwertige Inhalte entwickeln und diese sinnvoll für Ihre Zielgruppe streuen können. Diese Weiterbildung findet gänzlich online statt - lernen Sie sicher, felxibel und zuu 100% digital!

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Performance Marketing Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang

In unserem Online-Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager (DIM) erhalten Sie die notwendigen Skills, um Ihre digitalen Marketingmaßnahmen anhand wichtiger KPI’s effektiv zu steuern und zu optimieren. Steigen Sie jederzeit ein und lernen Sie flexibel sowie zeit- und ortsunabhängig!

Performance Marketing Manager

Unsere Lehrgänge bieten Ihnen eine moderne Variante des Lernens an. Fordern Sie hier Ihr Infopaket an.

Online Marketing lernen mit Inhouse Seminaren

Durch unsere firmeninternen Weiterbildungsmaßnahmen profitieren Sie und Ihr Team von maßgeschneiderten Inhouse Seminaren. Unsere Experten schulen Sie effektiv vor Ort und führen Ihnen praxisnah unternehmensspezifischen Situationen und Lösungsansätze vor. Im Angesicht des digitalen Wandels sind auch neue Herausforderungen und Arbeitsmethoden entstanden, die mit neuwertigen Prozessen, Umstrukturierungen oder der Erschließung neuer Geschäftsfelder einhergehen. Schon aus diesem Grund würde sich ein Inhouse Seminar für Ihr Unternehmen lohnen.

Online Marketing lernen mit einer eigenen Marketing Akademie

Seit mehreren Jahren stellen wir für größere Unternehmen und Verbände / Genossenschaften unser Marketing Know-how in Form von Marketing Akademien zur Verfügung. Sie möchten einen kontinuierlichen Input und kontinuierliche Schulungen in verschiedenen Formen haben? Kein Problem! Wir bieten bereits seit mehreren Jahren komplette Programme für Inhouse Akademien an. Seminare, interaktive Workshops, Online Content oder Town Hall Meetings sind alle mit einem integrierten Konzept realisierbar.

Jonas Gran„Unsere langjährige Erfahrung in der Weiterbildung, insbesondere im Bereich Online Marketing, führte uns vor Augen welche, Lernansätze den Teilnehmern den größten Gewinn bringen. Außerdem wissen wir als aktive Marketingberater genau, welche Themen und Qualifikationen für die Berufswelt entscheidend sind.“

Jonas Gran - Bereichsleiter Weiterbildung am Deutschen Institut für Marketing

Online Marketing lernen mit unserem Blog

Werden Sie Teil unserer Community. Über 100.000 Menschen informieren sich jeden Monat auf unserer Webseite über die neuesten Trends im Marketing. Für viele ist der Blog auch ihr Zugang zu unseren Seminaren und Lehrgängen. Schauen Sie sich gerne um.
Hier geht es zu unseren neuesten Beiträgen >> https://www.marketinginstitut.biz/blog/

Online Marketing lernen mit individuellem Coaching

Sie sind bereits Experte, benötigen Antworten auf individuelle Fragen oder möchten Ihr Know-How und Wissen auf den neusten Stand bringen? Dann können wir Ihnen auch ein Experten-Coaching anbieten. Je nach Kontext stellen wir Ihnen Fachexperten mit umfangreichen Transferwissen und Coaching Know-How zur Seite. Sprechen Sie mit uns über Ihren Bedarf!

Online Marketing Studium

Ausgezeichnete Weiterbildung trifft auf den Qualitätsführer in der Fernlehre. Seit Anfang 2021 bieten wir gemeinsam mit der Mobile University – SRH Fernhochschule einen Bachelorstudiengang Online Marketing B.A. an. Sie studieren flexibel, wo sie wollen, wann sie wollen und qualifizieren sich für die Arbeit im Online Marketing.

Sie haben noch offene Fragen zu unserer Weiterbildung? Sprechen Sie uns an!

Jonas GranHerr Jonas Gran

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Conversion Optimierung – Stellschrauben für Ihren digitalen Erfolg

Conversion Optimierung – Stellschrauben für Ihren digitalen Erfolg
5, 8 Bewertungen

Conversion Optimierung gehört zu den wichtigen Maßnahmen im Bereich des Performance Marketing. Conversion bedeutet zunächst nichts anderes als „(Um)wandlung“ und kann sich allgemein betrachtet auf unterschiedliche Parameter beziehen. Im Kern geht es darum, sowohl Ihre Webseite als auch bestimmte Prozesse (z.B. Customer Journeys, Wege zu Registrierungen, Downloads oder Shop-Käufen) optimal zu gestalten, sodass vorher festgelegte Ziele (KPIs) erreicht und optimiert werden. Dieser exakten Zieldefinition kommt bei der Conversion Optimierung eine besondere Bedeutung zu. Denn abhängig von den zu optimierenden Zielgrößen ergeben sich die Stellschrauben, an denen Sie drehen müssen.

Conversion Optimierung: Auf die Ziele kommt es an

Conversion Optimierung verfolgt als übergeordnetes Ziel die Maximierung betriebswirtschaftlicher Größen wie Gewinn, Umsatz oder ROI (Return of Investment). Diese Ziele gilt es herunterzubrechen und mittels Hypothesen und geeigneter Kennzahlen zu operationalisieren. Somit wird u.a. abhängig vom Geschäftsmodell Ihre Conversion Optimierung auf unterschiedliche Ziele fokussieren. Solche Ziele können sein:

  • Website-Besucher zu aktiven Käufern machen
  • Abbrecher von Warenkörben reaktivieren
  • Registrierungen für Newsletter, Ausfüllen eines Kontaktformulars
  • Download eines Whitepapers oder eines kostenfreien E-Books
  • Anmeldungen zu Veranstaltungen (Messen, Info-Abend etc.)
  • Terminierung von Vertreterbesuchen, Probefahrten, Produkt-Demos

Vertreiben Sie Produkte beispielsweise ausschließlich über Ihren Online-Shop, werden Sie sich bei Ihrer Conversion Optimierung auf diesen Bereich konzentrieren. Bei erklärungsbedürftigen Produkten mit längeren Entscheidungsprozessen (B2B) stehen wohlmöglich vorgelagerte Ziele (Whitepaper, Newsletter, Messetermine) im Vordergrund.

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Conversion Optimierung: Ein kontinuierlicher Kreislauf

Die Ansätze für Conversion Optimierung sind so vielfältig wie die Ziele, die Sie mit Ihrer Internetpräsenz und Ihren Online-Marketing Maßnahmen (bspw. SEO, SEA, E-Mail-Marketing, Display-Werbung) erreichen wollen. Als Orientierung hilft, folgenden fünfstufigen Kreislauf zu verinnerlichen:

  • Zielkategorien, konkrete Ziele und Maßnahmen eindeutig festlegen
  • Hypothesen aufstellen
  • Testen (Hypothesen verifizieren oder falsifizieren)
  • Optimieren
  • Analysieren

Den Erfolg Ihrer Conversion Optimierung messen Sie anhand der Veränderung sog. Conversion Rates (CR). Diese gilt es dann zu optimieren (CRO = Conversion Rate Optimization). Das bedeutet, Sie setzen als Ausgangspunkt Größen in Beziehung, um daraus eine zu optimierende Conversion Rate zu bilden.

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So bilden Sie Conversion Rates

Ein einfaches Beispiel einer Conversion Optimierung: Sie haben im Monat 8.000 Besucher auf Ihrer Website, davon finden 3.000 den Weg in Ihren Shop und davon wiederum kaufen im Schnitt 240 User ein. Das ergibt je nach Blickrichtung verschiedene Conversion Rates von 3.000/8.000 = 0,375 bzw. 240/8.000 = 0,03 bzw. 240/3.000 = 0,08. Nun können Sie dazu Hypothesen aufstellen, Maßnahmen zur Conversion Optimierung ergreifen, testen und analysieren, ob sich die CR durch die Umsetzung der Maßnahmen steigern lassen.

Maßnahmen zur Conversion Optimierung

Conversion Optimierung braucht einen langen Atem. Einerseits, weil es sich um einen kontinuierlichen und nicht endlichen Prozess handelt. Andererseits, weil es Zeit braucht, Maßnahmen zu analysieren und Optimierungen nachhaltig herbeizuführen. Veränderungen im Markt (Konkurrenz, Angebote, Preise, Relevanz und Suchverhalten) können Ihre Optimierungen auch schnell wieder zunichtemachen. Maßnahmen zur Conversion Optimierung können Sie in folgende fünf wesentliche Kategorien einteilen:

  • Technik
  • Architektur und Struktur
  • Design und Layout
  • Content und Angebot
  • Kommunikation
Conversion Optimierung Maßnahmen

Technik

Technische Aspekte als Grundlage zur Conversion Optimierung beziehen sich im Wesentlichen auf das „technisch saubere“ Aufsetzen Ihrer Webseite. Sorgen Sie bspw. dafür, dass alle Seiten Ihrer Internetpräsenz von Google vollständig indexiert werden können. Haben Sie dabei die Ladezeiten (Bilder, Videos) im Blick und vergessen Sie keinesfalls, dass Ihre Internetseite auch responsive funktioniert, also mobile-optimiert ist.

Architektur und Struktur

Eine intelligente Seitenarchitektur trägt zur Conversion Optimierung bei. Schaffen Sie deshalb eine Struktur, die den Usern Orientierung gibt. Egal, ob Startseite, Landingpage oder Online-Shop: Wenn Nutzer wissen, wo sie sich gerade aufhalten und wie sie von dort zum gewünschten Ziel gelangen, hat das positive Auswirkungen auf Ihre Conversion Rates.

Design und Layout

„Das Auge isst mit“ gilt auch bei einer Webseite und das hat positive Effekte auf die Conversion Optimierung. Ansprechend designte Webseiten mit einem gefälligen Layout verleiten Nutzer dazu, sich länger auf der Seite aufzuhalten und ggf. auch Aktionen (Registrierungen, Downloads, Käufe etc.) durchzuführen.

Content und Angebot

Bei der Conversion Optimierung kommt vor allem dem Inhalt Ihrer Internetseite große Bedeutung zu. Denn abgesehen davon, dass Sie Ihre Kunden mit relevanten Angeboten überzeugen möchten, so verfolgt auch Google das Ziel, bestmögliche Ergebnisse zur jeweiligen Suchanfrage zu liefern. Daher optimieren Sie Ihre Inhalte, indem Sie z.B. Keywords verwenden, mit denen Ihre potenziellen Kunden nach Problem-Lösungen suchen, die Sie anbieten.

Kommunikation

In Bezug auf die Conversion Optimierung besitzt Ihre zielgenaue Kommunikation eine erhebliche Hebelfunktion. Die bisher genannten Maßnahmen sind der sog. OnPage-Optimierung zuzuschreiben. Dahingegen beeinflusst die mehr kommunikativ getriebene OffPage-Optimierung Ihre (digitale) Sichtbarkeit. Backlinks, Public Relations, Social Signals, digitale, aber auch analoge Werbung inkl. der Verwendung passgenauer Keywords sind wichtige Bestandteile Ihrer Außendarstellung. Kommunizieren Sie klar, ansprechend und lösungsbezogen, das wird sich in den Conversion Rates widerspiegeln.

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Conversion Optimierung: Tipps für ein gutes Gelingen

Damit Sie Ihre Conversion Optimierung erfolgreich gestalten können, finden Sie folgend einige Tipps und Beispiele. Grundsätzlich sollten Sie bei der Vorgehensweise folgende drei Punkte beachten:

  • Um herauszubekommen, welche Maßnahme welche Veränderung bewirkt hat, gehen Sie bei Ihrem Testing sukzessiv vor. Verändern Sie nicht gleich mehrere Parameter auf einmal, sondern nacheinander. Das dauert zwar länger, liefert aber exaktere Ergebnisse.
  • Formulieren Sie möglichst exakt Ihre Annahmen, mit denen Sie Wirkungszusammenhänge vermuten. Definieren Sie dazu Zielgrößen und legen Sie geeignete Kennzahlen fest. So können Sie Messergebnisse zielgenau analysieren.
  • Überprüfen Sie kontinuierlich und in regelmäßigen Abständen sowohl Ihre Hypothesen als auch die Performance Ihrer Webseite(n). Neben den Veränderungen von Märkten und Kundenerwartungen erfährt auch der Google-Algorithmus ständig Neuerungen.

Beispiel Absprungrate

Häufig steht die Absprungrate (Bounce-Rate) im Vordergrund. Eine hohe Absprungrate könnte an einer mangelhaften Usability (Design, Struktur, Technik) oder an Ihrem Content liegen. Ihre Conversion Optimierung könnte nun (sukzessiv) darauf abzielen, Websitebesucher länger auf Ihrer Webseite zu halten (die Bounce-Rate zu senken). Damit stiege einerseits die Wahrscheinlichkeit, dass User im Verlauf der „Website-Journey“ gewünschte Aktionen ausführen. Andererseits bewirkt eine niedrigere Absprungrate positive Effekte auf das SEO-Ranking Ihrer Webseite.

Beispiel Online-Shop

Die Conversion Optimierung unmittelbar im Online-Shop kann vergleichsweise schnell Aufschlüsse bringen. Viele User im Shop, die aber nur wenig kaufen, das könnte z.B. der Hinweis auf eine unzureichende Handlungsaufforderung (Call-to-Action) sein. Vielleicht hapert es aber auch an den Produktbeschreibungen oder den Produktabbildungen. Probieren Sie hier ein A/B-Testing. Liegt Ihr Fokus auf den Warenkorb-Abbrechern, prüfen Sie die angebotenen Bezahlmöglichkeiten. Fügen Sie ggf. ein „Trust-Signet“ hinzu oder schauen Sie, wie übersichtlich der Bestellvorgang (bestellte Produkte, Preise, Lieferbedingungen etc.) abgebildet wird.

Conversion Optimierung: Der Weg ist das Ziel

Nehmen Sie die Conversion Optimierung in Angriff, bedenken Sie abschließend folgende Punkte:

  • Es gibt eine Vielzahl an Gründen für zu wenig Traffic, zu wenig Umsatz oder zu wenig Website-Aktionen.
  • Abhängig von Branche oder Geschäftsmodell sind Conversion Rates von zwei Prozent schon sehr gut. In anderen Branchen hat eine CR von 8 Prozent ggf. noch deutlich Luft nach oben.
  • Erkennen und analysieren Sie die am besten konvertierenden Segmente. Legen Sie (zunächst) darauf Ihren Fokus und holen Sie hier das Maximum aus Ihren passgenauen Webseitenbesuchern heraus.
  • Hinterfragen Sie auch, ob Ihr Geschäftsmodell, so wie es aktuell aufgestellt ist, funktioniert. Sind Ihre Angebote und Produkte konkurrenzfähig? Passt das Sortiment und stimmt die Produkt-Qualität? Lösen Sie (wirklich) die Probleme Ihre Zielgruppe?

Investieren Sie planvoll in Ihre Conversion Optimierung. Gehen Sie strukturiert, methodisch und geduldig vor. Die Wirkungszusammenhänge sind mitunter komplex. Daher lohnt sich ein langer Atem.

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Content Strategie: So begeistern Sie mit Ihrem Content

Content Strategie: So begeistern Sie mit Ihrem Content
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Die Content Strategie entscheidet über den Erfolg einer Webseite. Das gilt nicht nur für das World Wide Web insgesamt, sondern auch und besonders für die sozialen Netzwerke. Hier ergeben sich zahlreiche wunderbare Geschäftsmöglichkeiten, wenn Sie als Unternehmer Ihr Potenzial voll ausnutzen. Eine Content Strategie ist genau dabei behilflich. Mit dieser definieren Sie zunächst eine genaue Ausrichtung Ihres Contents, ehe Sie maßgeschneiderte Inhalte an die passende Zielgruppe ausliefern. Im Anschluss steht dann die genaue Auswertung, die auch gleich wichtige Fakten für alle späteren Kampagnen liefert. Warum eine gute Content Strategie wichtig ist und wie Sie diese entwickeln können, erfahren Sie im Folgenden.

Warum ist eine gute Content Strategie wichtig? 

Es gibt viele gute Gründe dafür, eine Content Strategie für die sozialen Netzwerke und die Webseite zu erarbeiten. In den sozialen Netzwerken „tummeln“ sich viele potenzielle Kunden und Auftraggeber - genau die möchten Sie erreichen. Allerdings ist die Konkurrenz groß und natürlich ebenfalls in den sozialen Netzwerken vertreten. Mit gutem Content können Sie sich von diesen Mitbewerbern aber deutlich abheben und profitieren dabei von den erstaunlichen Verbreitungsmöglichkeiten der sozialen Netzwerke. Abgesehen davon bieten Ihnen Facebook und Co. als echte Marketingriesen mittlerweile zahlreiche interessante Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre eigene Strategie problemlos ausrichten können.   

Auch für die Webseite ist es wichtig, eine strukturierte Content-Strategie zu erarbeiten. Denn Ihre Webseite ist der Dreh- und Angelpunkt aller Online-Marketing-Maßnahmen. Daher sollten Sie die Inhalte auf Ihrer Webseite regelmäßig aktualisieren und relevante Themen durch hochwertigen Content abdecken.  

Das übergeordnete Ziel einer Content Strategie besteht immer darin, guten Content zu schaffen, der die User begeistert. Das führt wiederum im besten Fall zu dauerhaften bzw. wiederkehrenden Lesern, Abonnenten und Kunden

So erarbeiten Sie die perfekte Content Strategie 

Um die perfekte Content Strategie zu erarbeiten, sollten Sie verschiedene Aspekte beachten. Diese beginnen bereits weit vor der Umsetzung in die Praxis. Schon bei den Vorbereitungen sollten Sie genau vorgehen und zum Beispiel detailliert festlegen, welche Ressourcen Sie für die jeweilige Content Strategie benötigen. Nachfolgend sehen Sie, welche Aspekte unbedingt beachtet werden sollten: 

  • Festlegen der Ziele und Zielgruppen 
  • Einplanen der benötigten Ressourcen 
  • Festlegen der Themen und (Kern-)Inhalte 
  • Festlegen der Formate für die Content Strategie 
  • Bestimmen von Ansprache / Tonalität und festlegen von Richtlinien (Guidelines) 
  • Bestimmen der unterschiedlichen Kanäle 
  • Analyse und Monitoring/Erfolgsmessung 
Content Strategie Canvas

Definieren Sie die Ziele und Zielgruppen 

 Im ersten Schritt einer jeden Content Strategie werden die Ziele und die Zielgruppen definiert. Sie sollten möglichst exakt festlegen, welche konkreten Ziele Sie mit Ihrem Content auf den verschiedenen Kanälen, wie der Webseite und den sozialen Netzwerken, erreichen wollen. Je genauer Sie die Ziele festlegen, desto leichter wird im weiteren Verlauf die Analyse bzw. Erfolgsmessung fallen. Wichtig: Setzen Sie sich unbedingt realistische Ziele. Andernfalls könnte die Unzufriedenheit am Ende groß ausfallen. Ebenfalls definieren müssen Sie zudem die genaue Zielgruppe oder die genauen Zielgruppen. Auf die spätere Ausrichtung der Content Strategie hat dies einen großen Einfluss. Je nach Zielgruppe müssen Sie schließlich unterschiedliche Themen ansprechen oder weitere Faktoren wie die Tonalität und Ansprache beachten. 

Planen Sie Ihre Ressourcen konkret ein 

 Der Erfolg Ihrer Content Strategie steht und fällt auch mit den benötigen Ressourcen. Im Idealfall sollte Ihr Content natürlich einen gewissen Ertrag liefern. Sei es in Form von Webseitenbesuchern oder in Form von Kaufabschlüssen. In diesem Zusammenhang ist es natürlich notwendig, dass Sie das zur Verfügung stehende Budget möglichst detailliert festlegen. Darüber hinaus sollten Sie prüfen, wie viele Mitarbeiter oder Teams in die Strategie eingebunden werden sollen. Möglicherweise soll auch ein externer Dienstleister hinzugezogen werden. Oftmals übersehen werden zudem weitere Ressourcen wie etwa notwendige Tools für das Monitoring der Maßnahmen. Auch bei der Planung der Ressourcen gilt also: Gehen Sie möglichst detailliert vor. 

Bestimmen Sie die Themen und Inhalte Ihres Contents 

 Ein ganz wesentlicher Punkt Ihrer Content Strategie sollte zudem das Bestimmen der Themen und Inhalte Ihres Contents sein. Im Fokus sollten hier verschiedene Kernthemen stehen - genau die müssen Sie im Vorfeld klar bestimmen. Ihre Produkte oder Dienstleistungen bilden die Basis für Ihre Inhalte, schließlich möchten Sie für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte oder Leistungen Aufmerksamkeit erzeugen und deren Vorteile kommunizieren. Damit Ihr Content überzeugt, sollten Sie aber auch die Sichtweise der Zielgruppe einnehmen und aktuelle Themen aufgreifen, die Ihre Zielgruppe bewegen 

Welche Formate eignen sich am besten? 

 Genau definieren sollten Sie in Ihrer Content Strategie auch, welche Formate am besten für die Umsetzung geeignet sind. Die jeweiligen Zielgruppen und Kanäle spielen in diesem Fall eine wichtige Rolle. So sollten Sie zum Beispiel bei einer jungen Zielgruppe auf interaktive Inhalte setzen. Eine ältere Zielgruppe dürfte sich hingegen eher von faktenbasierten Aussagen überzeugen lassen und weniger Wert auf die eigene Interaktion mit den Inhalten legen. Gerade in den sozialen Netzwerken sollten Sie zudem die Bedeutung von Hashtags oder Verlinkungen zu schätzen wissen. 

 

Ansprache und Tonalität nach der Zielgruppe richten  

Je nach Zielgruppe sollten Sie auch die Ansprache und Tonalität Ihres Contents ausrichten. Bei einer jüngeren Zielgruppe eignet sich in der Regel eine direkte Ansprache. Je nach Thema können Sie bei der Tonalität auch etwas Witz und Humor einbauen. Bei anderen Zielgruppen muss dieser Weg aber nicht erfolgsführend sein. Umso wichtiger, dass Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. 

 Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang übrigens, wenn Sie gewisse Guidelines ins Leben rufen. Auch wenn Sie auf unterschiedliche Autoren oder Content-Creators setzen, können Sie so immer ein wenig Einheitlichkeit bewahren. 

 

Kanalwahl für Ihre Content Strategie 

 Unbedingt definieren müssen Sie für Ihre Content Strategie natürlich die jeweiligen Kanäle, auf denen Sie Ihre Inhalte veröffentlichen wollen. In Frage kommen unter anderem Facebook, Instagram, YouTube, TikTok, Twitter, Pinterest und viele weitere soziale Plattformen. Wie genau Ihr Content gestaltet werden kann und wie die Erfolgsformel aussieht, hängt auch stark von den jeweiligen Kanälen ab. Auf TikTok etwa sind die Videos das einzige Mittel zum Erfolg. Auf Facebook stehen Ihnen wiederum ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung, und auf Pinterest wird noch einmal ein anderer Weg eingeschlagen. Abseits der sozialen Netzwerke können Sie Ihren Content auf der eigenen Webseite beispielsweise in einem Blog- oder Magazinbereich veröffentlichen, einen Newsletter aufsetzen oder auch Pressemitteilungen verfassen, die Sie (Online-)Redaktionen und Presseportalen anbieten. Die Wahl der richtigen Kanäle geht mit dem Erfolg der Content Strategie Hand in Hand. 

Social Media Manager

Analyse und Auswertung 

 Der vielleicht wichtigste Punkt Ihrer Content Strategie ist die Analyse und Auswertung. Hier prüfen Sie, wie erfolgreich Ihr Content wirklich gewesen ist. Die Erfolgsmessung klärt dabei nicht nur über die Performance des Contents auf, sondern gibt Ihnen möglicherweise auch Hinweise für kommende Content Strategien. Getreu nach dem Motto: „Aus Fehlern lernt man.“ Je genauer Sie also in der Auswertung und Analyse vorgehen, desto leichter wird Ihnen das Erstellen einer neuen Content Strategie vermutlich fallen. 

Fazit 

Eine Content Strategie setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, die gemeinsam für den nachhaltigen Erfolg der Content-Marketing-Maßnahmen sorgen. Indem Sie Ihre Zielgruppe genau analysieren, die vorhandenen Ressourcen konkret einschätzen und die Inhalte sowie deren Erstellung und Auswertung planen, sichern Sie sich einen strukturierten Fahrplan für die Umsetzung. Denken Sie aber daran, Ihre Strategie unter Umständen anzupassen, wenn das Monitoring Optimierungspotenziale offenbart.  

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Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Weinmarketing! Wie man Wein oder ein Weingut modern vermarktet

Weinmarketing! Wie man Wein oder ein Weingut modern vermarktet
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Sie beschäftigen sich gerade mit der Vermarktung von Wein oder möchten das Marketing für Ihr Weingut anfassen? Dann sind Sie hier bei uns genau richtig. Wir begleiten und unterstützen Sie bei der Konzeption und Realisierung Ihrer Marketingaktivitäten.

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrem Marketing? Wir unterstützen Sie als Agentur, Beratung, Seminare und Vorträge! Sprechen Sie uns an: Tel. 0221-99555100

Mit einem strukturierten Marketingansatz kann man den Ertrag eines Weingutes deutlich steigern. Kurz- und langfristig bietet die richtige Vermarktung den Ausweg aus der Vergleichbarkeit und steigert so die Reputation und Reichweite Ihres Unternehmens sowie das Interesse potenzieller Kunden an Ihrem Sortiment.

Digital Brand Manager (DIM)

Strategie & Positionierung Ihres Weingutes

Ausgangspunkt eines jeden Marketingansatzes ist sicherlich nicht die Frage nach der schönsten Anzeige oder dem schönsten Etikett, sondern eher die Frage, welche Ressourcen man hat, welche Kompetenzen und wie man den Markt und die Kunden systematisch bearbeiten möchte. Entwickeln Sie mit uns Ihre eigene Marketingstrategie!

Seminar Strategisches Marketing

In unserem Seminar Strategisches Marketing lernen Sie die grundlegenden Aufgaben, Zielen und Methoden des Strategischen Marketings kennen. Das ermöglicht Ihnen die eigenen Marketing-Aktivitäten zukunftsweisend zu konzeptionieren und mit geeigneten Instrumenten Erfolgspotenziale im Marketing zu identifizieren. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte!

„Ein Tagesworkshop auf Ihrem Weingut identifiziert Ihre Strategischen Optionen! Ein Tag zum nachdenken, entwickeln und hinterfragen. Mit einem externen Moderator und Counterpart bekommen Sie neue Ideen, neue Impulse und können mit einem Fachmann Ihre aktuelle Vorgehensweise reflektieren! Rufen Sie uns für ein unverbindlichen Angebot an!„

Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer beim Deutschen Institut für Marketing

Kommunikationskonzept als Baustein im Weinmarketing

Was ich nicht kenne, das kann ich auch nicht trinken! Der Weinmarkt ist für einen potenziellen Kunden sehr unüberschaubar. Da kann das richtige Kommunikationskonzept Abhilfe schaffen. Mit dem richtigen Mix an Kommunikationsinstrumenten online & offline erzeugen Sie mehr Reichweite in Ihrer potenziellen Zielgruppe, sorgen für Interkation und Austausch und beeinflussen die Vermarktung Ihres Sortimentes positiv.

Bastian Foerster"Eine auf Ihre Kunden abgestimmte Kommunikation ist unerlässlich, um im Wettbewerb bestehen zu können. Zielgerichtete Maßnahmen sollten dabei stets auf fundierten Informationen zu Ihrer Zielgruppe und dem jeweiligen Informations- und Kaufverhalten basieren. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Marktforschung stehen wir Ihnen bei der Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes zur Seite."

Bastian Foerster, Projektleiter am Deutschen Institut für Marketing

Ihre Online Kommunikation

Das Internet ist aus der Kundenbetreuung nicht mehr wegzudenken. Verlängern Sie Ihren Weinberg in die digitale Welt. Bauen Sie Kundenkontakte auf, erzeugen Sie Reichweite und nutzen Sie Online Kommunikation, um mehr Interkationen und auch Transaktionen auszulösen. Ihre Webseite ist dabei Dreh- & Angelpunkt und Social Media- und E-Mail-Marketing sind die Verstärker für Ihre Aktivitäten.

Online Marketing Manager

Katharina Silberbach„Im Bereich Online Kommunikation sind wir Ihr Ansprechpartner. Mit unserer umfangreichen Erfahrung setzen wir nicht nur wirksame Webseiten um, die mehr Aufmerksamkeit und mehr Anfragen generieren. Auch bei der Optimierung Ihrer Social Media Performance begleiten wir Sie gerne. So gelingt es die Interaktion mit den Kunden zielgerichtet auszubauen. Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne!"

Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

Praxistipps für Ihr Marketing

Neue Ideen kann jeder gebrauchen. In loser Folge stellen wir hier Tipps zum Weinmarketing vor. Möchten Sie als Experte auch einen Tipp beisteuern? Melden Sie sich gerne bei uns!

Weinmarketing Tipp 1: Weinetiketten

Das Weinetikett ist ein wesentliches Entscheidungskriterium für den durchschnittlichen Wein Kunden. Gerade Kunden, die ihren Wein im Supermarkt kaufen, haben oftmals keine weiteren Unterstützungmöglichkeiten für die Entscheidung. Ein gutes Weinflaschenettiket erzeugt die Aufmerksamkeit des Käufers, differenziert eindeutig vom Wettbewerb und transportiert die notwendigen und vorgeschriebenen Informationen.

Weinmarketing

Weinmarketing Tipp 2: Setzen Sie QR-Codes ein!

QR-Codes sind in Deutschland nicht sonderlich verbreitet. Dennoch findet man QR-Codes an vielen Stellen. Auch auf der Weinflasche kann ein QR-Code Sinn machen. Mit dem Handy abfotografiert kommt der User so auf ihre Webseite und erhält zum Beispiel weitere Informationen zum Wein.

QR-Code Weinetikett

Weinmarketing Tipp 3: Die eigene Webseite ist der Dreh- & Angelpunkt

Die eigene Webseite ist der Dreh- und Angelpunkt im modernen Weinmarketing. Sie ist nicht nur die Visitenkarte im Netz, sondern virtualisiert Ihr Weingut und verlängert den Weinberg in die virtuelle Welt. Pflegen Sie Ihre Webseite, genauso wie Ihren Weinkeller, denn dort haben viele Weininteressierte den ersten Kontakt mit Ihnen. Nutzen Sie Ihren Internetauftritt nicht nur als Imagebroschüre. Er sollte mehr sein: Informationspunkt, Austauschmöglichkeit und Möglichkeit mit Ihnen in Kontakt zu treten sowie natürlich auch zu kaufen. Eine moderne Webseite funktioniert natürlich auch auf Mobilgeräten, ist rechtskonform und bietet den Besuchern Informationen, Einblicke und Einkaufserlebnisse. Wie alt ist Ihre Webseite? Wussten Sie, dass ein Online-Jahr nur drei Monate dauert? Sind Sie mit der Besucherzahl und den Bestellungen zufrieden? Sprechen Sie mit uns!

Weinmarketing Tipp 4: Kennen Sie Ihre Weinkunden

Weinkunde ist nicht gleich Weinkunde. Kümmern Sie sich um Ihre Kunden. Wer kauft gerade bei Ihnen? Wer interessiert sich für Ihre Weine? Ihre Webseite liefert Ihnen mit den richtigen Tools Informationen zu Ihrer Weinzielgruppe. Auch Ihre Social Media Kanäle liefern Ihnen hilfreiche Informationen. Pflegen Sie Ihre Kundendatenbank, denn wer seine Kunden kennt, kann mit Ihnen auch aktiv arbeiten und erhält so eine echte Chance mehr Geschäft auf sichere Beine zu stellen. Versuchen Sie kontinuierlich mit Ihren Weinkunden zu kommunizieren. Wein ist ein tolles Produkt und Ihre Kunden entdecken gerne immer mal wieder etwas Neues. Warum nicht bei Ihnen?

Weinmarketing Tipp 5: Individuelle Weinetiketten

Individuelle Weinetiketten sind ein nettes Konzept, um Ihren Kunden ein individuelles Weingeschenk zu bieten. Warum nicht? Gestalten Sie ein Weinetikett, das Sie für Ihre Kunden mit dem Namen oder der Firma individualisieren können. Damit werden Weinetiketten zu einem echten Highlight! Das Geschenk für Ihre Kunden, die schon alles haben. Gestalten Sie damit Sondereditionen für Ihre Kunden. Kleine oder größere Kontingente werden so zu einem hochwertigen Absatzmittel. Hier bei Amazon finden Sie einige Alternativen. Testen Sie einfach mal!

Weinetikettten

 

 

Weinmarketing Tipp 6: Sind Sie ein junger Winzer?

Sind wir in unserem Herzen nicht alle jung? Junge Winzer ist nicht nur eine Vermarktungsaktion von Lidl, sondern für neue, frische und eben junge Weine. Schauen Sie sich ruhig einmal um. Auch bei Amazon gibt es in der Kategorie Junge Winzer einiges zu entdecken. Haben Sie neues vor? Möchten Sie experimentierfreudige Kundensegmente ansprechen oder neue Zielgruppen ansprechen? Mit dem Konzept der Jungen Winzer haben Sie vielleicht eine Klammer. Frische junge Weine, moderne Etiketten und alternative Vertriebskonzepte. Innovationen brauchen eine Namen. Seien Sie doch einfach auch mal jung. Eine Sonderedition oder sogenannte Capsule Collections kann neue Impulse setzen.

Weinmarketing Tipp 7: Das Testpaket richtig nutzen

Nahezu jeder etablierte Winzer hat sogenannte Testpakete im Angebot. So können neue Kunden eigne Weine einmal testen und probieren. Bei vielen Online-Händlern sind dies zudem auch die umsatzstärksten Produkte.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1.  Man kann neue Kunden für die eigene Kundenkartei gewinnen.
  2. Man kann ein attraktives Bundle schaffen, dass den Reiz des Besonderen hat.
  3. Das Probierpaket bietet die Möglichkeit die Breite des Sortiments zu zeigen.

Auch für die den Kunden bietet ein Probierpaket viele Vorteile:

  • Ein Überblick über die Weine eines Gutes, oder Sortimentes / Rebe,…
  •  In der Regel ein attraktiver Preis aufgrund der Bündelung.
  • Die Möglichkeit verschiedenen Weine zu trinken ohne große Mengen kaufen zu müsse
  • Neue Möglichkeiten erkunden.

Doch wie kann man das Potenzial eines Probierpakets richtig nutzen?

  • Man kann den Kunden in seine Newsletter Datenbank aufnehmen und so regelmäßig mit Informationen versorgen
  • Ein telefonisches Nachfassen kann Cross-Selling Potenziale bieten.
  • Man kann weiter Angebote zusenden
  • Man kann diese Kunden zu Live Weinproben einladen
  • Man kann mit dem Testpaket eine virtuelle Weinprobe durchführen
  • Verschiedene Testpakete für verschiedene Anlässe
  • Verschiedene Testpakete für verscheide Rebsorten oder Preislagen

Seminar Customer Insights

Sie möchten selbst mehr Informationen über Ihre Kunden und die eigene Zielgruppe einholen? Dann besuchen Sie unser Seminar Customer Insights - Moderne Marktforschung. In dem zweitägigen Seminar lernen Sie die Grundlagen, Methoden und Arbeitstechniken der modernen Marktforschung kennen. Wir machen Sie fit, ein eigenes Marktforschungsprojekt durchzuführen. So können Sie Ihre Maßnahmen auf eigene Daten stützen und kundenorientiert ausrichten. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte!

Hier erhalten Sie in Zukunft weitere effektive Tipps für Ihr Weinmarketing!

Weinmarketing Tipp 8: Die virtuelle Weinprobe

Einige Winzer nutzen die Corona Krise kreativ und probieren neue Wege. Eine virtuelle Weinprobe über moderne Toole wie Zoom, Teams oder Skype kann eine interessante Variante sein. Online-Weinproben werden von Online-Shops, Großhändlern, Weingütern oder auch klassischen Weinhändlern angeboten. Sie können die Online Weinprobe gut verbinden mit Testpaketen, sodass Ihre Zuschauer, zugleich Kunden, mit Ihnen den Wein gemeinsam probieren können. Nutzen Sie die Social Media Kanäle zur Ankündigung und bauen Sie sich so eine treue Testgemeinde auf.

Hier finden Sie Aufnahmen von einer virtuellen Weinprobe des WeingroOnline Weinprobeßhändlers Klaus Rüsing.

 

 

 

Weinmarketing Tipp 10: Die Gelben Seiten sind tot! Es lebe Google MyBusiness

Die Gelben Seiten sind tot. Waren sie früher in jedem Haushalt zu finden, so existieren sie fast nur noch als Online Dienst. Doch es gibt eine bessere Alternative und das beste dazu: Diese ist kostenlos. Google bietet mit GoogleMyBusiness eine Lösung für moderne Weingüter und Weinhändler. Mit einem kostenlosen MyBusiness Unternehmensprofil kann man seinen Standort anlegen, Informationen wie Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten registrieren und das Profil mit Bildern, Produktkategorien und Produkten ergänzen. Google verifiziert den Eintrag und ergänzt ihn mit Kundenbewertungen und Traffic Daten. Eine runde Sache!

DIM Google MyBusiness

Weinmarketing Tipp 11: Lassen Sie Ihre E-Mail Werbung machen

Die E-Mail gehört in der modernen Kundenkommunikation einfach dazu. Achten Sie mal darauf. Haben alle Ihre Mitarbeiter und Kollegen in Ihrer Signatur den Hinweis auf die nächste Veranstaltung, das aktuellste Angebot oder einen umwerfenden Service?

Wenn nicht: Warum nicht? Schauen Sie sich einfach mal die E-Mails von anderen Unternehmen an – und schauen Sie sich die guten Dinge ab.

Weinmarketing Tipp 12: Gestalten Sie eine Facebook Seite

Nein! Facebook ist immer noch nicht tot! Gerade als Weingut oder Weinhändler haben Sie vielfältige Möglichkeiten in Facebook! Vielleicht nutzen Sie Facebook bereits privat? Das ist gut, da sie dann den Umgang mit Facebook schon einmal gelernt haben. Doch eine Facebook Seite bietet ihnen noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Sie können über Ihre Arbeit berichten, Ihr Angebot präsentieren und bieten eine Anlaufstelle für ihre Kunden und ihr Netzwerk!

Benötigen Sie weitere Insights? Dann kann ihnen unser Facebook Seminar vielleicht weiter helfen. Natürlich kommen wir auch zu Ihnen und machen Ihre Facebook Aktivitäten fit!

Weinmarketing Tipp 13: Konstante Kommunikation: Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Kunden

Wer einmal kauft, kauft auch ein zweitesmal!

Pflegen Sie Ihre Kunden. Nur wer regelmäßig beim Kunden präsent ist, kann auch auf Wiederkäufe hoffen. Erfassen Sie die Daten Ihrer Kunden in einem zentralen System (Kundendatenbank) und strukturieren Sie einen Kommunikationsplan. Jedes Weingut und jeder Weinhändler kann genügend Kommunikationsanlässe schaffen. Schreiben Sie Ihre Kunden regelmäßig an:  ob per Post, oder E-Mail oder sogar Email Newsletter. Auch die klassische Postkarte wird noch gerne gesehen.

Was halten Sie von Kommunikation für:

  • Die neue Ernte?
  • Frühjahrsweine?
  • Weihnachtspaket?
  • Sommeredition?
  • Einladung zur Weinverkostung?

Möglichkeiten gibt es genug! Nicht umsonst senden sehr aktive Weinhändler nahezu wöchentlich News an Ihre Kunden.

Wenn nicht: Warum nicht? Schauen Sie sich einfach mal die E-Mails von anderen Unternehmen an – und schauen Sie sich die guten Dinge ab.

Weinmarketing Tipp 14: Sonderabfüllungen

Man muss seinen Wein nicht immer nur als Standardware verkaufen. Warum bieten Sie Ihren Fachkunden keine Sonderabfüllungen an? 500, 600 oder 1.000 Flaschen mit einem Sonderetikett als Edition oder Wunschabfüllung? So kann sich Ihr Fachhändler oder Großkunde differenzieren und der Caterer ist nicht mehr im direkten Preisvergleich und kann noch sein Eigenmarketing stärken.

Wein Edition

Weinmarketing Tipp 15: Weinpräsente

Weihnachten steht vor der Tür, oder das Grillfest, oder vielleicht doch das Firmenjubiläum, oder die Jahreshauptversammlung bei der ein Ehrenamtler gewürdigt wird! Mit anderen Worten, es gibt immer wieder Möglichkeiten ein nettes Weinpräsent zu überreichen. Sprechen Sie Ihre Kunden doch gezielt an, bieten Sie Lösungen und kombinieren Sie Ihren Wein mit anderen Produkten, einer netten Verpackung und vielleicht sogar noch einem Versandservice. Die großen Weinhändler und -versender haben hierzu sogar Google Adwords Kampagnen laufen, um hier Aufmerksamkeit zu bekommen. Warum nutzen Sie nicht Ihr Kundenpotezial auch für so etwas?

Weinpräsente

Weinmarketing Tipp 16: Nutzen Sie Pinterest für Ihr Weingut

Pinterest ist in den letzten Jahren auch in Deutschland immer beliebter geworden! Auch als Weinhändler kann man Pinterest sinnvoll nutzen. Als Ergänzung zur Social Media Strategie mit Facebook und Instagram sind die Möglichkeiten mit dieser Plattform sehr interessant. Pinterest hat, im Vergleich zu Instagram und Facebook, einen elementaren Vorteil. Man teilt seine Bilder von der Webseite auf dieser Plattform einmalig und muss nicht kontinuierlich neuen Content produzieren. Der Aufwand ist daher sehr überschaubar. Ein guter Zeitpunkt also, um sich mit Pinterest näher zu beschäftigen.

Pinterest

Legen sie sich einen Account an und posten Sie Bilder von Ihrem Weingut, Weinberg oder von Ihren Weinen in Pinterest, so werden Sie sichtbar. Informieren Sie sich hier über den Einsatz von Pinterest im Marketing.

Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung effektiver Maßnahmen zur Vermarktung Ihres Weins oder Weinguts?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

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