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Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!
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Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form bzw. einen Teil des Online Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg! Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat aber nichts mit Werbung im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist diese neue Art der Werbung eine Konsequenz der fortgeschrittenen Technik unseres Zeitalters.

1. Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassiche Marketingaktivtäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. So zumindest das Credo der sogenannten Growth Hacker. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht.

Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Online Markting beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers

Ein Growth Hacker geht beim Growth Hacking taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Online Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept. Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Growth Hacker arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

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3. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten. Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

4. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

4.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz „PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

4.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

  • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
  • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
  • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

4.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

  • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
  • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
  • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
  • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als „Standard-Musik-Service“ und Integration im Jahr 2011
  • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

  • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
  • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
  • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

4.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

4.5 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

  • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
  • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
  • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

  1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
  2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
  3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
  4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

5. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

  • Digitales Empfehlungsmarketing
  • Content Marketing
  • Kunden/Produkt-Fit
  • A/B-Testing
  • Erzeugung eines WOW – Effektes
  • Identifikation kaufrelevanter Trigger
  • Social Media Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

 

Bei Fragen können Sie gerne unser DIM-Team kontaktieren!

6. Growth Hacking Tipps

Growth Hacking lebt von Tipps, Tricks und Praxishilfen, die das Leben leichter und die Sorgen kleiner machen können. Wir haben das Ziel, Ihnen jede Menge Arbeit und Nerven zu ersparen und möglichst viele Tipps und Tricks zum Growth Hacking zu sammeln und notfalls gemeinsam eine Hilfestellung zu finden. Hier finden Sie zahlreiche Anleitungen und Hilfestellungen zum Growth Hacking von Start-Ups und auch etablierten Unternehmen. Ganz unterschiedliche Tipps und Tricks zu Problemen, die uns im Alltag begegnen. Dabei ist es vollkommen gleich, ob es sich um SEO, Strategie, SEA, Social Media oder klassische Online Marketing Tipps handelt. Bei der Sammlung der Tipps und Tricks freuen wir uns natürlich über jeden Tipp und jeden Hinweis und haben gemeinsam mit vielen Growth Hackern das Thema angegangen. Nur so lässt sich gewährleisten, dass wir noch zahlreiche Hacks zusammenbekommen. Viel Spaß beim Lesen und natürlich freuen wir uns über jeden neuen Tipp. Testen Sie diese selber aus, denn nur so können Sie beurteilen, ob dies bei Ihnen funktioniert oder nicht:

6.1 Growth Hacking Tipp #1: Nutzen Sie Slideshare

Bastian FörsterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

Bastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

Growth Hacking Tipp: Slideshare

6.2 Growth Hacking Tipp #2: E-Mail-Marketing aufbauen

MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

6.3 Growth Hacking Tipp #3: Nutzen Sie Suchmaschinen

Katharina Silberbach DIMSuchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

Katharina Silberbach, Projektleiterin beim Deutschen Institut für Marketing

 

 

 

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#growthhacking #growthhacks #onlinemarketing

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Wie man zum Online Marketing Experten wird

Wie man zum Online Marketing Experten wird
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Herr oder Frau X ist unser Online Marketing Experte!

Diese oder ähnliche Formulierungen hört man immer wieder! Ein Experte, oder besser ein sogenannter Experte, erläutert anderen die neue Onlinewelt. Doch handelt es sich wirklich um einen Experten oder ist mal wieder mehr Schein als Sein vorhanden?

Woran erkennt man eigentlich einen echten Online Marketing Experten?

Expertenwissen kommt nicht von ungefähr. Durch das Lesen einiger Blogbeiträge oder Facebook News wird man noch nicht zum Online Marketing Experten. Wir stehen hier beim Deutschen Institut für Marketing auf dem Standpunkt, dass man sich Expertentum erarbeiten muss.

K. Anders Ericsson hat empirisch nachgewiesen, dass besonders talentierte Experten nicht geboren werden, sondern durch die Anzahl der Übungsstunden zum Experten werden. Und hier scheint eine „magische“ Schwelle von 10.000 Stunden zu existieren. Mit anderen Worten: Ein Mensch braucht die richtigen Rahmenbedingungen sowie viel Übung und Erfahrung, um zum Experten zu werden. Ein echter Experte unterscheidet sich von einem selbsternannten Experten durch einige wesentlichen Punkte:

1. Ein Online Marketing Experte hat eine fundierte Ausbildung

Eine gute Ausbildung ist ein gutes Fundament für eine Expertenpositionierung. Dabei muss diese Ausbildung nicht immer eine staatlich anerkannte formelle Ausbildung, zum Beispiel an einer Hochschule, sein. Gerade in den jungen, modernen Themen ist es gar nicht so einfach, eine qualifizierte Ausbildungsstätte zu finden. Aber wer eine fundamentale Marketing Ausbildung besitzt, hat zumindest die Chance, die neuen Entwicklungen und Trends, zum Beispiel im Online Marketing, auch einzuordnen und sich somit als Experte zu qualifizieren. Denn Expertentum erwirbt man sich über Einordnung, Verifizierung und Reflexion, nicht durch blindes und unreflektiertes Übernehmen von einfachen Meinungen. Es gibt immer noch den alten, aber passenden Satz: Wer den Tellerrand nicht kennt, kann nicht darüber hinausschauen. Natürlich ist es einfach, im Internet nach „Goldenen Regeln“, „Erfolgsgeheimnissen“ und „Tipps & Tricks“ zu suchen. Aber das macht Sie nicht zu einem Online Marketing Experten.

Fragen Sie bei Ihrem Experten doch einfach mal nach!

2. Ein Experte bildet sich kontinuierlich weiter

Wer sich in einem dynamischen Feld nicht weiterbildet, bleibt stehen und wird von anderen überholt. Kontinuierliche Weiterbildung gehört einfach dazu. Dabei sind die Quellen sehr unterschiedlich: Neben dem selbstgesteuerten Lernen haben sich Seminare, Lehrgänge, Kongresse und E-Learning Angebote etabliert. Auch der Besuch von Weiterbildungsangeboten der Wettbewerber macht nur schlauer und sicherlich nicht dümmer. Fragen Sie bei Ihren Experten mal nach. Was tun diese für ihre Weiterbildung?

 

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Seminare rund ums Online Marketing.

3. Ein Online Marketing Experte liest kontinuierlich

Experten sind immer auf der Höhe der Zeit. Sie kennen sich in ihrem Thema aus und haben einen Überblick über die wichtigste Fachliteratur. Natürlich findet man selbst in neuen Büchern nicht nur neue Dinge, denn Bücher sollen auch für Anfänger einen Mehrwert liefern. Dennoch findet sich in fast jedem Fachbuch noch Content, der einen weiterbringt. Warum haben professionelle Dienstleister eine Bibliothek? Weil sie dort ihr Wissen sammeln, sichtbar machen und auch nutzen. Im Zeitalter der Digitalisierung kann dieses Wissen natürlich auch in Form von Blogs, Newslettern oder Online Bibliotheken zur Verfügung gestellt und genutzt werden.

Lesen Sie unseren Blog und bilden Sie sich weiter!

4. Ein Experte tauscht sich aus

Expertenwissen verschimmelt oft in der Schublade und wird zu Standardwissen, wenn man sich nicht austauscht. Natürlich haben Experten Angst davor, dass sie selbst nichts davon haben, ihr Wissen mit anderen zu teilen. Oftmals hört man auch, dass man sein lange angeeignetes Wissen nicht so einfach weitergeben möchte, schon gar nicht kostenlos und ohne Gegenleistung. Das ist alles richtig. Aber: Ein Experte wird man nur, wenn man  sein Expertenwissen mit anderen Experten teilt und so kontinuierlich dazulernt. Der sogenannte Peer Review hat in der Wissenschaftswelt eine lange Tradition und das Urteil von Fachkollegen gibt eine recht genaue Standortbestimmung des eigenen Expertendaseins. Ein Austausch bei Verbänden, User Groups, ERFA Runden sollte ein Experte nutzen.

Genau dies ist einer der Gründe, warum wir Gründungsmitglied des Weiterbildungsverbandes eato sind. Hier tauschen sich Experten mit anderen Experten aus.

5. Ein Online Marketing Experte ist in der Branche sichtbar

Ein Experte den niemand kennt, der ist auch kein Experte. Ein gewisser Bekanntheitsgrad sorgt für mehr Aufmerksamkeit und damit auch für mehr Möglichkeiten, seinen Expertenstatus auszubauen. Experten, die sichtbar sind, haben eine höhere Auslastung, mehr Aufmerksamkeit und erhalten mehr Anfragen.

6. Experten kennen die relevanten Normen und Gesetze

Echte Experten kennen auch die notwendigen Normen und Gesetze, die das Fachgebiet Online Marketing betreffen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und die Arbeit als Experte unterliegt bestimmten Rahmenbedingungen. Das bedeutet auch, dass man die notwendigen Regeln kennt. Ein Online Marketing Experte hat demnach Erfahrungen und kennt sich mit Datenschutz, Urheberrechten,  Usability Normen, sowie den Webmaster Richtlinien von Google und Co aus.

7. Ein Online Marketing Experte hat Erfahrung

Zum Experten für Online Marketing wird man nicht von heute auf morgen. Nahezu alle Experten haben den gleichen Pfad genommen. Neben einem gewissen Talent und generell der Möglichkeit, sich mit Online Marketing Themen kontinuierlich auseinandersetzen zu können, haben sie sich fortwährend mit dem Online Marketing beschäftigt und in diesem Bereich gearbeitet.

8. Ein Experte gibt sein Wissen weiter

Echtes Expertentum führt dazu, dass man sein Wissen auch weitergibt. Experten sind in ihrem Netzwerk sichtbar und teilen ihr Wissen – Ob durch ein Buch, ein Experteninterview, Vorträge, Seminare oder Vorlesungen an einer Hochschule. Oft kombinieren Experten einige dieser Formate, je nach Neigung, und lassen damit andere an ihrem Wissen teilhaben.

Michael Bernecker Ich habe viele sogenannte Experten kommen und gehen sehen. Nur wenige waren echte Experten.“

– Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des DIM – Deutsches Institut für Marketing

 Fazit

Sich Experte nennen ist einfach, Experte sein nicht! In den letzten Jahren haben wir viele sogenannter Online Marketing Experten kommen und gehen sehen. Auch wir im Deutsche Institut für Markeinig haben einige Online Marketing Experten ausgebildet, trainiert und begleitet. Dabei haben wir gelernt, dass echte Experten sich weiterentwickeln und irgendwann selber einzigartiges Wissen produzieren.

Das hier Aufgeführte gilt natürlich auch für SEO Experten, Marketing Experten und sonstige Experten.

#OnlineMarketing #Marketingexperte #Marketingwissen

Content Marketing – Definition & Strategie

Content Marketing – Definition & Strategie
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Ohne Content Marketing ist das Online-Marketing heute nicht mehr möglich. Alle Unternehmen, die Kunden begeistern und sich einen guten Ruf aufbauen wollen, müssen mit einem funktionellen Content Marketing arbeiten. Denn nur so gelingt es, sich von den zahlreichen Wettbewerbern abzuheben und Kunden von sich zu beeindrucken.

1. Was genau ist Content Marketing eigentlich?

Wer im Online-Marketing Akzente setzen und durch Inhalte überzeugen will, kommt nicht ohne Content Marketing aus. Streng genommen ist Content Marketing eine Technik, die einen beratenden und informellen, aber auch einen unterhaltenden Charakter hat. Content Marketing lässt sich folgendermaßen definieren:

„Content Marketing beschreibt die Nutzung von nachhaltigen, kundenrelevanten Informationen zur Erreichung und Aktivierung einer Zielgruppe mit dem Ziel, die Produkte und/oder das Unternehmen zu positionieren bzw. die Bereiche Marketing und Vertrieb zu unterstützen.“

Mithilfe von Content Marketing werden gezielt Kunden angesprochen und können als Stammkunden gewonnen werden. Zudem dient die Technik dazu, ein bestimmtes Produkt auf dem Markt bekannt zu machen.

Informieren

Um diese Ziele zu erreichen, können im Content Marketing verschiedene Instrumente zum Einsatz kommen:

  • Umfangreiche eBooks
  • Studien
  • Fundierte Ratgeber
  • Gezielte Umfragen
  • Unterhaltsame Spiele
  • Grafiken zur Information
  • Blogbeiträge
  • Personalisierte E-Mails

Zum Thema Content Marketing im Online-Bereich bestehen ganz unterschiedliche Meinungen. So setzen die einen auf die sozialen Netzwerke, andere erreichen ihre Ziele wiederum durch suchmaschinenoptimierte Texte. Auch der Aufbau von Links ist ein beliebtes und bewährtes Mittel, um durch Content Marketing ins Gespräch zu kommen und im Gedächtnis zu bleiben.

2. Welche Bedeutung hat Content Marketing?

Content Marketing ist kein Hype, der kurzzeitig für Aufsehen sorgt. Es bezeichnet vielmehr eine Wende, wenn es um Werbung und deren Inhalte im Internet geht. Content Marketing ist ein effektives Werbemittel geworden, um mit guten Inhalten überzeugen und die Zielgruppe gezielt ansprechen zu können. Ist Content Marketing eine Revolution oder eine Evolution? Vermutlich beides! Fest steht, dass diese Form der Werbung immer wieder neue Wege geht. Viele Menschen fühlen sich jedoch von Werbung überflutet und das nicht erst seit heute. Die Kritik an der übermäßigen Werbung begann schon in den 80er Jahren, als die privaten Fernsehsender Werbung in ihr Programm aufnahmen. Die zunehmende Nutzung des Internets brachte eine wahre Flut von Werbung mit sich – und zwar in allen möglichen Varianten. Ein Großteil der User fühlte sich belästigt und reagierte genervt und abweisend. Nun lag es an den Online-Händlern, Werbung wieder interessant und spannend für die jeweilige Zielgruppe zu gestalten und aus der Masse hervorzustechen. Das gelingt bis heute durch gut gemachtes Content Marketing. Die Bedeutung von Content Marketing ist gestiegen, denn nach wie vor ist das Internet das einzige Medium, um Millionen von potenziellen Kunden ständig zu erreichen. Umso wichtiger ist es, Content Marketing gezielt einzusetzen, denn wenn einmal aufs falsche Pferd gesetzt wird, kann das gravierende Folgen für Unternehmen haben. Wer das Potenzial des Online-Marketing unterschätzt, muss sich nicht wundern, wenn der angestrebte Erfolg und die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Allerdings ist es schwer, einen guten Mittelweg zwischen einer Werbeüberflutung und einer informativen Werbung zu finden.

Praxiswissen

3. Bedeutung von Content Marketing für KMUs

Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich als Content-Kings beweisen, denn es kommt nicht immer auf die Größe an!

Klein, aber fein. Weniger ist mehr. Kleinvieh macht auch Mist. Jemanden um den kleinen Finger wickeln. Es gibt viele Redewendungen, die uns daran erinnern, die Kleinen nicht zu vergessen – und vor allem nicht zu unterschätzen. Die Markentrainer der Maxmedia Werbeagentur haben uns ein paar wichtige Kleinigkeiten zum Thema Content-Marketing zusammen gestellt, die Ihr Unternehmen garantiert nicht mehr klein aussehen lassen. Zuerst einmal die Vorteile für KMUs: Warum sollte Ihr Unternehmen Content-Marketing betreiben und was springt dabei für Sie raus? Um mit gutem Content Aufmerksamkeit zu erzeugen, reicht auch Kleingeld. Man braucht einfach nur ein kleines bisschen Kreativität und etwas Kompetenz, um seinen Blog mit wertvollen Inhalten zu füllen. Ideal also für KMUs – Fachwissen kostet nichts (wenn Sie es sich selbst aneignen) und das niedrige Budget kann somit anderweitig investiert werden. Es lohnt sich vor allem auch, die sozialen Netzwerke zu nutzen, denn die stellen für Ihr Unternehmen eine Art kostenlose Werbeplattform dar. Hier haben Sie die Chance, dass Ihr Hochglanz-Content gelesen und verbreitet wird. Sie erreichen Ihre Kunden dort nicht nur einfacher und in größerer Reichweite, sondern auch in einer früheren Phase der Kaufentscheidung. Und noch ein kleiner Tipp: Smart ist sexy. Guter Content bietet dem Kunden im Optimalfall einen Mehrwert, und das macht Ihr Produkt bzw. Ihr Unternehmen attraktiv. Jetzt wissen Sie, dass Sie in Sachen Content nicht klein beigeben sollten. Hier sind ein paar Marketing-Ziele, die Sie mit qualitativ guten Inhalten auch als KMU erreichen können.

  • Die Besucherzahl auf Ihrer Website erhöhen: Dieser Punkt ist so gut wie selbsterklärend: Lesen Nutzer lieber Fachbeiträge oder Werbung?  Ist doch selbstverständlich, dass die Werbung den Kürzeren zieht. Guter Content bedeutet also glückliche Leser, die man wiedersieht.
  • Webseite optimieren: Nicht nur Kunden, sondern auch Suchmaschinen finden Content, der Kompetenz beweist, sehr anziehend. Mittlerweile sind hochwertige Inhalte auf Webseiten ein wichtiges Rankingkriterium für Google und Co.
  • Die Marke zum Promi machen: Abschreiben ist einfach. Einzigartig sein ist die Herausforderung. Liefern Sie Ihren Kunden etwas, das Ihre Marke ausmacht. Das Ziel ist, dass Ihre Marke einen gewissen Bekanntheitsgrad erhält und mit einem bestimmten Themengebiet in Verbindung gebracht wird.
  • Eine Fan-Community aufbauen: Sobald Ihr Unternehmen Alleinstellungsmerkmale entwickelt hat, können Sie mithilfe Ihrer Fans und Influencer eine Community aufbauen. Diese Community erweckt Ihre Marke zum Leben und gewinnt durch Teilen und Liken an Online-Aktivität.
  • Einen Expertenstatus aufbauen: Wie bereits erwähnt: User stehen auf Expertise. Wenn Sie intelligente Beiträge bringen, werden sie gelesen. Wenn sie gelesen werden, werden Sie bekannt und – je nach Qualität der Beiträge – auch geschätzt.
  • Leads gewinnen, Kunden gewinnen, Kunden binden: Damit sind wir sozusagen beim finalen Ziel angelangt. Der eigentliche Grund, warum Sie Content-Marketing betreiben sollten, ist es, Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu verkaufen. Das erreichen Sie aber nur über einen langfristigen Zeitraum. Geduld und Ehrgeiz machen sich also bezahlt.

Wie man sieht, ist Content-Management etwas für Groß und Klein. Als KMU wird man aber nie an die finanziellen Möglichkeiten der großen Unternehmen rankommen. Aber Geld ist nicht immer das, was zählt. Content bedeutet eben auch, Charakter zu zeigen.

4. Content Marketing Strategien

In vielen Unternehmen stellt das Content Marketing immer noch eine Adhoc-Aufgabe dar und wird neben dem Tagesgeschäft nach Bedarf ausgeführt. Um die knappen Ressourcen systematisch zu nutzen und sie effektiver und effizienter einzusetzen, hilft ein strukturierter Prozess. Im Content Marketing ist es von zentraler Bedeutung, eine passende Strategie zu definieren. Woran orientiert sich eine gute Content Marketing Strategie?

  • An der eigenen Meinung
  • An den gesteckten Zielen
  • An den geplanten Inhalten
  • Am Geschmack der potenziellen Kunden

Bevor es daran geht, die richtige Strategie zu finden, müssen Unternehmen sich mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen:

  • Welche Zielgruppe soll durch das Content Marketing angesprochen werden?
  • Welches Medium ist besonders gut geeignet?
  • Wo soll das Unternehmen auf dem Markt seinen Platz finden?

Anschließend gilt es für Unternehmen, sich mit einem passenden Online-Konzept zu beschäftigen. Relevante Fragen sind beispielsweise:

  • Wie soll die Zielgruppe angesprochen werden?
  • Wie wird diese bestimmte Zielgruppe erreicht?
  • Ist es notwendig, aussagekräftige Inhalte zu haben?
  • Welche Rolle sollen Emotionen spielen?

Die Beantwortung dieser Fragen zeigt die Richtung einer Content Marketing Strategie an und entscheidet darüber, ob sich mit dem gewählten Content Marketing Erfolge realisieren lassen.

Damit eine gezielte und übersichtliche Content Marketing Strategie entstehen kann, hat das Deutsche Institut für Marketing die 6 DIMensionen des Content Marketing Prozesses entwickelt. Mit Hilfe dieses Kreislaufs haben Sie die Möglichkeit, Ihr Content Marketing einfach und übersichtlich in Ihren Unternehmensalltag zu implementieren.

5. Content Marketing Strategie – Zum Erfolg in 6 Schritten

Content Marketing Stategie

5.1 DIMension 1 – Positionierung und Zielsetzung

Vor der Implementierung einer Content Marketing Strategie in ein Unternehmen gilt es, Ziele für diese zu definieren. Für viele Unternehmen besteht an dieser Stelle schon die erste Hürde, da die anvisierten Ziele mit der Positionierung des Unternehmens übereinstimmen müssen. Um die eigene Position auf dem Markt zu bestimmen, können diese einfachen Fragen helfen:

  • Wofür stehen wir eigentlich?
  • Was macht uns besonders?
  • Was unterscheidet uns von der Konkurrenz?
  • Wie sehen uns die Kunden?

Nachdem diese Fragen beantwortet wurden, können Ziele entwickelt werden. Content Marketing soll ein bestimmtes Ziel erfüllen und dies sollte jedes Unternehmen ständig vor Augen haben. So ist es sinnvoll, zu gewissen Themenbereichen für die eigene Zielgruppe präsent zu sein. Benutzt ein Kunde beispielweise die Suchmaschine, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren, kann die direkte Positionierung als Anbieter für Inhalte zu diesem Thema den Kunden direkt binden. Eines sollte aber unbedingt beachtet werden – Content Marketing stellt keinen direkten vertrieblichen Ansatz dar! Es dient eben vielmehr der Unterstützung des sogenannten Branding Effekts. Das Ziel im Content Marketing sollte es also immer sein, die Position des Unternehmens mit dahingehend ausgerichteten Inhalten den Zielgruppen zu vermitteln. Doch nach welchen Begriffen sucht der potenzielle Kunde rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Eine Keyword-Recherche kann hier Licht ins Dunkel bringen. Durch die Sammlung potenzieller Suchbegriffe und die Abfrage des Suchvolumens stellt diese Methode schnell wichtige Themenbereiche heraus.

5.2 DIMension 2 – Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse

Neben der richtigen Positionierung und der passenden Zielsetzung bildet das Durchführen einer Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse einen wichtigen Aspekt im Content Marketing. Grundlage für zielgerichteten Content ist die Erkenntnis über die Eigenschaften der eigenen Zielgruppe. Diese Analyse wird genutzt, um die typischen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu ermitteln. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf den Bestandskunden liegen, sondern auch auf potenziellen Neukunden. Weiterhin sollten Ihre Inhalte auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von B2B– und B2C-Kunden ausgerichtet sein. Hier unterscheiden sich die Bedürfnisse weitgehend. So verlangen B2B-Kunden häufig nach Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit, Risikominimierung oder Sicherheit, während B2C-Kunden Ihren Fokus auf Bequemlichkeit, Preise, Problemlösung oder Unterhaltung legen.

Oft ist es schwierig, sich so detailliert und auf wirklichen Fakten basiert mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Abhilfe schafft hier das vom Deutschen Institut für Marketing entwickelte Persona Profile. Es hilft dabei, die wesentlichen Elemente und Informationen einer Zielgruppenbeschreibung zusammenzutragen und übersichtlich darzustellen. Ist dieses Profil einmal ausführlich angelegt und kommuniziert worden, herrscht meist ein klares und verständliches Bild der Zielgruppe.

Content Marketing Strategie

5.3 DIMension 3 – Themenfindung / Agendasetting

Ausschlaggebend für die Themenfindung ist zum einen die eigene Positionierung, zum anderen aber auch das Interesse des Kunden. Nachdem diese Punkte in Schritt 1 und 2 behandelt wurden, geht es jetzt konkret an das Erstellen von Inhalten. Damit Content auch den gewünschten Erfolg erzielt, sollte dieser einige Eigenschaften aufweisen:

  • Unterhaltend
  • Außergewöhnlich
  • Inspirierend
  • Einzigartig
  • Glaubwürdig
  • Teilbar

Zusammenfassend sollte der Content von so guter Qualität sein, dass er von der gewünschten Zielgruppe gelesen und sogar geteilt wird. Inhalte können hierbei nicht nur in Form von Texten entstehen: Bilder, Videos, Umfragen, Präsentationen oder Case Studies können hier eine Alternative zu herkömmlichen Textwüsten darstellen.

5.4 DIMension 4 – Content-Produktion

Die Content-Produktion beinhaltet unter anderem die kontinuierliche Produktion von qualitativen Content. Für viele Unternehmen stellt dies eine große Herausforderung dar. Woher soll ein Unternehmen die vielen und verschiedenen Inhalte nehmen? Eine weitere wichtige Frage, die es zu beantworten gilt: Make or buy? Soll ein interner Verfasser für die Realisierung der Inhalte zuständig sein oder entscheiden Sie sich für einen externen Zulieferer wie z. B. einem freiberuflichen Texter oder Grafiker. Diese Abwägung sollte vor allem von den zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängen, aber auch von der Qualifizierung des eigenen Personals.

Eine sehr effektive Methode zur Produktion von gutem Content bieten persönliche Events. Weiterbildungskongresse dienen der Zielgruppe als gute Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und Netzwerke aufzubauen. Auch die schon angesprochenen Case Studies können genutzt werden. Bei der Erstellung von Case Studies bieten diese Leitfragen Ihnen eine Orientierung:

  • Welches Problem lag vor?
  • Wer hatte das Problem?
  • Wer hat das Problem gelöst?
  • Wie wurde es gelöst?
  • Was waren die Erfolge?
  • Was kann ich daraus lernen?

Beachten Sie aber, dass die Content Erstellung regelmäßig erfolgen muss. Nur so kann die Zielgruppe auch langfristig erreicht werden. Legen Sie Ihre Strategie also auf einen längeren Zeitraum an und handeln Sie nicht impulsartig.

 

Einen tieferen Einblick in das Thema "Content Marketing" erhalten Sie in unserem Seminar!

5.5 DIMension 5 – Content-Streuung

Da das Erreichen möglichst vieler Kunden ausschlaggebend für den Erfolg eines qualifizierten Contents ist, steht in dieser DIMension die Verbreitung im Vordergrund. Hierbei gilt es diverse online, aber auch offline Kanäle zu berücksichtigen. Dabei eignen sich die verschiedenen Arten des Contents ganz unterschiedlich für die spezifischen Kanäle. Case-Studies und textliche Inhalte sind vor allem für das Suchmaschinenmarketing interessant. Für Bilder und Videos eignen sich die sozialen Medien hervorragend. Vor allem für Videos ist es sinnvoll einen eigenen YouTube Kanal anzulegen.

Wichtig hierbei: Viel hilft viel! Sind Ihre Inhalte einmal erstellt, können Sie diese großflächig auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen verteilen. Ob Facebook, Twitter, YouTube oder LinkedIn – Jeder dieser Kanäle bringt seine eigenen Vor- und Nachteile für Ihre Zielgruppe mit. Testen Sie die unterschiedlichen Medien und entscheiden Sie für sich, welcher die größte Effizienz bewirkt.

5.6 DIMension 6 – Erfolgsmessung und Streuung

Erfolg muss gemessen werden! Die Erfolgsmessung und Steuerung bilden den letzten Schritt der sechs DIMensionen für ein erfolgreiches Content Marketing. Unterschiedliche Indikatoren ermöglichen die Messung des Erfolges: Website-Traffic, Shares in sozialen Netzwerken, Anzahl generierter Leads oder Ergebnisse einer Kundenzufriedenheitsbefragung. Meist stellen die Reportings jedoch einen etwas ungenauen Wert dar. Dies liegt daran, dass einige Seiten sich z.B.  nur auf die Beschaffung von Traffic durch Google beziehen, obwohl der eigentliche Content auch über andere Kanäle, wie Social Media, verbreitet wurde.

Implementieren Sie direkt zu Anfang Ihrer Content Marketing Strategie ein Webmastertool, wie beispielsweise Google Analytics oder etracker. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Besucher anhand der Quelle direkt zu identifizieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von wesentlichen umfangreicheren Tools wie Xovi oder Sistrix.

  Content Marketing Strategie6. Beispiele für gelungenes Content Marketing

Beispiele für ein gutes Content Marketing gibt es viele, aber nicht alle Beispiele kommen auch für das eigene Unternehmen in Frage. Eine Möglichkeit ist es, sich mit relevanten Fragen zu beschäftigen. Ein Hersteller für Blumendünger stellt beispielsweise an seine Kunden die Frage: „Sollen Ihre Rosen wirklich so aussehen?“ und zeigt dazu ein Bild von Rosen, die die Köpfe hängen lassen oder die Blüten verlieren. Die Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, werden neugierig und wollen natürlich in Erfahrung bringen, welche Lösung der Hersteller anbietet. Ein gutes Beispiel für gelungenes Content Marketing sind Videos, die zeigen, wie ein bestimmtes Produkt gefertigt wird. Der User kann praktisch live miterleben, wie Produkte produziert werden. Mit passender Musik im Hintergrund, wird es nicht allzu schwer, dieses Produkt auch zu verkaufen. Immer wieder interessant ist der Vorher-Nachher-Effekt, der sich für viele Produkte anwenden lässt. Ein Hersteller für Farben kann diesen Effekt ebenso für sein Content Marketing nutzen, wie auch ein Shop für Raumausstattung und ein Kosmetikunternehmen. Soll eine junge, hippe Zielgruppe angesprochen werden, dann darf das Content Marketing unterhaltsam, bunt, schrill und mit der passenden Musik untermalt sein. Soll Content Marketing in erster Linie informativ sein, dann sind Bildergalerien, Grafiken, ein guter Text und auch Fragebögen interessante Elemente. Für einen Online-Shop, der Bekleidung anbietet, kommt ein Ratgeber wie auch eine eigene Kolumne oder ein Gewinnspiel in Frage. Beim Content Marketing ist es wichtig, die richtige Mischung zu finden und mehrere Elemente geschickt miteinander zu verknüpfen. Der User, der auf eine bestimmte Seite klickt, will informiert und unterhalten werden. Wenn beides gelingt – ohne aufdringlich zu wirken – dann hat Content Marketing sein Ziel erreicht. Weitere schöne Beispiele zum Content Marketing finden sich im Netz zuhauf. Hier sind einige Impulse, die auch für mittelständische Unternehmen gute Ideen liefern können:

1.Blendtec punktet schon seit Jahren mit Video Content Marketing

Wie zeigt man die technische Überlegenheit und Kernkompetenz seines Produktes? Eine Frage die sich viele Unternehmen stellen hat die Firma witzig und eloquent umgesetzt. Der CEO des Mixerherstellers zeigt regelmäßig, wie stabil und kraftvoll der Mixer ist, indem er iPhones, Ipads und andere technische Produkte in seinen Mixern zerkleinert. Der Lohn: Fast 1 Mio. Follower auf seinen Channel und angeblich 700% Umsatzplus innerhalb von 5 Jahren.

2.Liebherr: Mr. Torque

Den Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „B2B-Kommunikation“ hat Liebherr gewonnen. Liebherr hat zur Einführung des neuen Drehbohrgeräts LB 44 „Mr. Torque“ eine neue Kampagne raus gebracht. Der Lohn: 4.442.418 User insgesamt, 42.221 Likes und 23% Fan-Wachstum. Dank der Kampagne wurden mehrere LB-44 Drehbohrgeräte verkauft – jeder im Wert von ca. 2 Millionen Euro.

3.Hornbach – Herrenzimmer

Hornbach hat eine Online Tutorial-Serie für außergewöhnliche Bauprojekte gestartet. Dazu zählen Waldlaufsimulator, Bierbach, Anti-Spa, Angeloase und ein Hoversessel. In den Tutorials ist die Projekt- und Sortimentskompetenz von Hornbach zu erkennen und die Zielgruppe der Hobby-Handwerker wird deutlich angesprochen. Hornbach zeigt mit der Serie, dass sie selbst die extremsten Projekte umsetzen können.

4.Freeletics – Fintessvideos

Die Fitness-App von Freeletics bietet intensive Workouts und individuelle Trainingspläne an. Freeletics wirbt mit verschiedenen Erfolgsstorys von Nutzern der App. Das erste Video von Levent „15 Weeks Body Transformation“ hat über 8 Mio. Aufrufe. Das Video zeigt den Mehrwert des Programms. Dabei richtet sich die App an ein eher junges Publikum, deren Lebensmodell sich aus freier Arbeit und unbegrenzter Mobilität zusammensetzt. Die Bilder, Videos und Anleitungen in der App sprechen den inneren Schweinhund an und motivieren.

5.Schwarzkopf – Haarwaschmittel

Auf der Schwarzkopf-Webseite positioniert sich Schwarzkopf als Haarwaschmittel-Produzent und Haarpflege-Berater. Schwarzkopf bietet verschiedene Tutorials und Artikel zu den Themen Haarpflege, Styling und Trend-Looks an. Auf alle Fragen rund um das Thema Haare liefern die Schwarzkopf-Experten eine Antwort. Bei der Umsetzung hat sich Schwarzkopf stark an Inhalten und der Optik klassischer Fashion-Maganzine orientiert. Die Inhalte stehen hier im Vordergrund.

schwarzkopf

6.Social Media Marketing Studie

Social Media Marketing zeigt eine steigende Relevanz auf und ist ein wichtiger Bestandteil für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden. In unserer Social Media Marketing Studie aus dem April 2016 zeigen wir auf, welche Rolle Social Media Marketing im Unternehmen einnimmt, wie die Maßnahmen umgesetzt werden und was es für aktuelle Trends gibt. Dabei gehört das Content Marketing in vielen Unternehmen fest zum Aktivitäten-Portfolio im Rahmen des SMM. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (72,7 Prozent) nutzen Content Marketing im Rahmen ihrer SMM-Aktivitäten. Weitere Informationen können Sie in unserer Studie nachlesen. Hier kommen Sie zum kostenlosen Download! Die derzeitige Downloadzahl der Social Media Marketing Studie beträgt 466.

Content Marketing

Es gibt keine langweiligen Branchen, es gibt nur langweiliges Content Marketing!

7. Content Marketing – Ein Fazit

Das Content Marketing hat viele Unternehmen vor eine große Herausforderung gestellt. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sollten beteiligte Personen von Anfang an in diesen Prozess mit einbezogen werden. Ein interner Workshop hilft dabei, das Content Marketing konzeptionell aufzubereiten, eine Vision zu entwickeln und ein Commitment zwischen den Beteiligten zu schaffen. Somit ist die Vorgehensweise strukturiert geplant und der Content kann auch langfristig regelmäßig zur Verfügung gestellt werden.

 

Erfahren Sie in unserem Jobprofil mehr über den Beruf als "Content Marketing Manager"!

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Nützliche SEO-Tools

Nützliche SEO-Tools
5, 4 Bewertungen

SEO-Tools für die Arbeit als SEO

Suchmachschinenoptimierung (SEO) ohne hilfreiche Tools ist eine sehr mühselige Arbeit. Das Netz ist jedoch voll mit kostenlosen oder kostenpflichtigen Tools für Ihre SEO-Arbeit. Egal ob SEO-Profi oder Gelegenheitsnutzer unsere SEO-Tools können Ihnen weiterhelfen. Doch jeder erfahrene SEO kann sicherlich bestätigen, dass ein Tool alleine Sie nicht glücklich machen wird. Daher empfehlen wir immer auch eine qualifizierte Weiterbildung im SEO Bereich. Nur so werden Sie mit den Ergebnissen auch sinnvolle Arbeit verrichten können.

1. Umfassende SEO-Suits

In den letzten Jahren sind einige professionelle Softwarelösungen und SEO-Tools entstanden, die sich an professionellen Agenturen und größere Inhouse-SEO-Abteilungen richten. Diese SEO-Suits sind in aller Regel kostenpflichtig und werden von Profis eingesetzt, da sie viele verschiedene Funktionen und Tools umfassen. Wichtig ist bei diesen Anwendungen, dass es ohne eine spezifische Einweisung und Schulung in aller Regel nicht getan ist. Das bedeutet, dass diese Softwarelösungen eher für Profis und weniger für Anfänger gedacht sind.

1.1 Sistrix

SEO-Tools

Die Sistrix Toolbox gehört zu den Marktführern in der Tool-Landschaft und beinhaltet zahlreiche Funktionalitäten. Recht bekannt ist der Sistrix Sichtbarkeitsindex, der auf einen Blick die Entwicklung der Webseite im Suchindex anzeigt. Die Sistrix Lösung ist gut geeignet für die Analyse und kontinuierliche Betreuung von großen Seiten und Mainstream-Themen. Bei Nischenseiten und eher exotischen Randthemen ist das Tool nur bedingt geeignet.

1.2 XOVI

SEO-Tools

Die SEO-Tool XOVI umfasst vielfältige Einzeltools, die bei der SEO-Betreuung eines Projektes hilfreich sind. Sehr gut geeignet ist das Tool, um die Entwicklung der Seite in den Suchmaschinen zu begleiten (Rankings / Keywords). Auch Linkbuilding, Onpage-Optimierungen, SEA und Social Analytics gehören mittlerweile zu den integrierten Tools. XOVI ist geeignet für Agenturen und Inhouse-SEOs. Unerfahrene Anwender sind mit der Fülle der Informationen oft überfordert.

1.3 Searchmetrics Essentials

SEO-Tools

Searchmetrics Essentials ist eine Webseiten-Analyse, die Ihnen verschiedene Optimierungsmöglichkeiten bietet. Die Hauptfunktionen im Überblick: Keyword-Analyse und Keyword-Vorschläge, Wettbewerb-Ranking, Analyse der Social-Media-Aktivitäten, Überprüfung und Optimierung der Backlinks sowie Datenanalyse und Verbesserung der Webseite.

1.4 Onpage.org

SEO-Tools

Die Software untersucht Ihre Webseite und zeigt Schwachpunkte, Fehler und Optimierungspotenziale auf. Neben der kostenlosen Version, die auf 100 URL’s limitiert ist, gibt es eine kostenpflichtige Version zum Erwerb von 99,00 € monatlich.

1.5 SEOlytics

SEO-Tools

SEOlytics bietet professionelle Funktionen in den Kategorien SEO Research, realtime Keyword Recherche, SEO Monitoring, Backlinks, Linkbuilding, SEA und Reports. Insbesondere liefert die tagesaktuelle Analyse wertvolle Informationen bei einem Website-Relaunch oder bei Google Updates. Zugriff auf zusätzliche Backlinkdaten gibt die Partnerschaft mit MajesticSEO.

 

 

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E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing
4.73, 11 Bewertungen

Regelmäßig landen E-Mails in den Posteingängen von Kunden, die Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten möchten und zuvor den Newsletter eines Unternehmens abonniert haben. Insbesondere über Smartphones wird man heutzutage als Kunde schnell über neue Angebote oder Rabattaktionen informiert. Neben den firmeneigenen Webseiten gehören E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen. Durch den Versand von elektronischen Nachrichten können Kunden und Interessenten schnell, regelmäßig und kostengünstig erreicht werden.

Welche Herangehensweisen können beim E-Mail-Marketing unterschieden werden? Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten und welche Erfolgsfaktoren machen ein gewinnbringendes E-Mail-Marketing aus? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag rundum das Thema E-Mail-Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. E-Mail-Marketing Definition
  2. E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen
  3. E-Mail-Marketing – Inhalte
  4. E-Mail-Marketing – Empfänger
  5. E-Mail-Marketing – Versand
  6. E-Mail-Marketing – Design
  7. E-Mailing vs. Newsletter
  8. E-Mail-Marketing Controlling
  9. Aktuelle E-Mail Marketing-Studien
  10. E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte
  11. E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren
  12. E-Mail-Marketing – Vorteile
  13. Fazit
  14. Tipps

E-Mail-Marketing – Definition

Das E-Mail-Markting nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Marketing ein und ist dabei Teil eines größeren Komplex von Marketing-Maßnahmen, die unter dem Begriff Online-Marketing zusammengefasst werden können. Innerhalb des Online-Marketing kann das E-Mail-Marketing dabei dem Direktmarketing zugeordnet werden.

E-Mail-Marketing ist eine Ausprägung des Direktmarketings auf elektronischem Weg. Als eine Komponente im Online-Marketing-Mix wird E-Mail-Marketing eingesetzt, um in Kontakt mit Interessensgruppen eines Unternehmens zu treten. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter.

Synonym finden auch die Begriffe Web-Marketing oder Internet-Marketing Verwendung. Mithilfe von Mails kann der direkte Dialog mit den Kunden oder neuen Interessenten hergestellt werden. Als eine Säule des Online-Marketing-Mix können Unternehmen mittels E-Mail-Marketing die eigene Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden generieren und bereits bestehende Kunden an das eigene Unternehmen binden.

E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen

Unternehmen, die ihre Nachrichten an einzelne Personen richten, betreiben eine so genannte one-to-one-Kommunikation. In der one-to-one-Kommunikation stehen folglich die einzelnen Kundenbeziehungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mittels einer one-to-one-Kommunikation können Kunden mit relativ geringem Aufwand individuell angesprochen und die angebotenen Produkte auf sie abgestimmt werden. Werden E-Mails an beliebig viele Personen gerichtet, so spricht man von einer one-to-many-Kommunikation. Als Konsequenz ist bei der one-to-many-Kommunikation eine persönliche Ausrichtung des Inhalts an den Kunden nicht möglich. Somit können für die Kunden keine individuellen Angebote erstellt werden. Der Versand einer großen Anzahl an elektronischen Nachrichten kann nur mit entsprechenden Tools umgesetzt werden.

E-Mail-Marketing – Inhalte

Folgende sieben Kriterien sind für die Inhalt-Erstellung wichtig:

  1. Relevanz für die Empfänger deutlich machen: Konzentrieren Sie sich auf ein spezielles Thema und legen Sie dieses deutlich dar.
  2. Above-the-Fold-Space nutzen: Positionieren Sie die wichtigsten Bausteine direkt nach oben, sodass sie direkt auffallen.
  3. Passende Handlungsaufforderungen einfügen: Machen Sie dem Leser deutlich, was er tun soll und was er für sein Handeln bekommt.
  4. Bilder mit Datei-Namen versehen: Kennzeichnen Sie die Bilder mit einem entsprechenden Datei-Namen, damit der Leser den Inhalt des Bildes versteht, sollte das Bild nicht geladen werden.
  5. Spam-Begriffe vermeiden: Benutzen Sie keine Begriffe, die mit Geld oder Gewinn zutun haben, damit Ihr Newsletter auch im richtigen Posteingang landet und nicht als Spam gewertet wird.
  6. Social Media-Shares ermöglichen: Fügen Sie eine Funktion zum Teilen ein, damit der Leser die Möglichkeit hat, den Newsletter zu publizieren.
  7. Personalisiert schreiben: Der Empfänger fühlt sich sofort angesprochen, wenn er seinen Namen liest. Fügen sie daher in der Anrede den Namen des Empfängers ein.

 

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E-Mail-Marketing – Empfänger

Bei der Auswahl der Empfänger sind zwei relevant Aspekte zu beachten:

  1. Empfängerliste muss aktuell sein: Aktualisieren Sie regelmäßig die Empfängerliste, damit alle Daten und Änderungen dokumentiert sind und Sie abgemeldete Mitglieder nicht mehr kontaktieren.
  2. Empfänger nach Merkmalen gliedern: Bilden Sie verschiedene Empfängerlisten, damit der Newsletter mit passendem Inhalt an die richtige Zielgruppe versendet wird.

E-Mail-Marketing – Versand

Ein fehlerfreier Versand sollte fünf Aspekte beinhalten:

  1. Angemessener Betreff: Der Betreff sollte interessant sein und nicht mehr als 40-60 Zeichen betragen.
  2. Pre-Header nutzen: Wenn Sie Informationen unterbringen möchten, die nicht in die Betreff-Zeile passen, fügen Sie diese dem Pre-Header hinzu.
  3. Absender festlegen: Die Adresse und Namen des Absenders sollten korrekt und vertrauenswürdig sein.
  4. Newsletter vor dem Versand testen: Bevor Sie den Newsletter versenden, sollten Sie jede Funktion, die der Newsletter beinhaltet, prüfen.
  5. Versandzeitpunkt bestimmen: Versenden Sie Ihre Mail mit Berücksichtigung des Empfängers zu einem passenden Zeitpunkt.

E-Mail-Marketing – Design

Es gibt sieben Kriterien, die Sie bei der Gestaltung des Designs beachten sollten:

  1. Vorlage im Responsive Desgin verwenden: Indem Sie die Vorlage im Responsive Design erstellen, stellen Sie sicher, dass die E-Mail auf allen Endgeräten optimal dargstellt ist und zum Beispiel auch auf Mobilgeräten und Tabletts fehlerfrei angezigt wird.
  2. Breite festlegen: Berücksichtigen Sie, dass eineige E-Mail-Programme die Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px. anzeigen.
  3. Corporate Design einalten: Benutzen Sie kein neues Design, sondern richten Sie dieses an Ihrer Corporate Identity aus. So stellen Sie sicher, dass die Kunden Sie wieder erkennen.
  4. Richtigen Zeichensatz verwenden: Achten Sie auf die Darstellung der Sonderzeichen in der HTML-Version.
  5. Whitespace benutzen: Mit der Verwendung von Farbflächen, lenken Sie den Blick Ihrer Leser auf das Wesentliche.
  6. Webversion verlinken: Jedes E-Mail-Programm hat eine andere Darstellungsweise. Die Webseite hingegen wird immer universell dargestellt, daher sollte Ihre Webseit in dem Newsletter vorkommen.
  7. Textversion anbieten: Damit Sie sicher gehen können, dass alle Empfänger Ihren Newsletter optimiert erhalten, können Sie Textversionen anbieten.

E-Mailing vs. Newsletter

Unternehmen, die mit ihren Kunden in Kontakt stehen und eine moderne Kundenpflege betreiben möchten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei sind im Rahmen eines erfolgsorientierten E-Mail-Marketing verschiedene Herangehensweisen denkbar. Somit kann eine Unterscheidung zwischen dem Einsatz von E-Mails und dem klassischen Newsletter vorgenommen werden. E-Mailing bezeichnet dabei den unregelmäßigen Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Kunden und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn im Rahmen eines Produktlaunch die Aufmerksamkeit der Kunden gefragt ist.

Im Gegensatz zum E-Mailing erfolgt der Versand von Newslettern in regelmäßigen Abständen. Newsletter können dabei als elektronische Rundschreiben charakterisiert werden, die Informationen und Mitteilungen beinhalten und via Internet an die Adressaten versandt werden. Mithilfe von Newslettern haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Überblick über für sie relevante, aktuelle Geschehnisse oder bevorstehende Events zu verschaffen. Innerhalb einer Mailing-Kampagne werden die Kunden in der Regel zu konkreten Handlungen aufgefordert. Mithilfe von Call-to-Action Elementen können die Kunden beispielsweise mit dem Einsatz von Hyperlinks auf die firmeneigene Landing-Page weitergeleitet werden. Call-to-Action wird deshalb eingesetzt, weil der Kunde nach der Wahrnehmung einer Werbebotschaft somit die Möglichkeit hat, das umworbene Produkt zu kaufen oder sich in einer anderen Form mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 

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E-Mail-Marketing Controlling

E-Mail-Marketing gebietet, wie jede andere Form des Marketing, auch die Notwendigkeit des Controlling. Wahllos E-Mails zu verschicken in der Hoffnung auf eine gute Performance wird selten zum Erfolg führen. In Bezug auf das E-Mail-Marketing haben sich einige Kennzahlen eingebürgert, die im Folgenden erklärt werden:

  • Responserate: Der Begriff der Responserate ist auch aus anderen Gebieten des Direktmarketing bekannt. Es handelt sich hierbei um die Quote der Antworten, Bestellungen, Kontaktaufnahmen usw. auf ein spezielles Mailing. Vor der Erstellung des Mailings muss daher geklärt werden, was als Response gewünscht wird.
  • Öffnungsrate: E-Mail-spezifisch ist dagegen die Öffnungsrate. Gelangt eine E-Mail in den Posteingang, sieht der Empfänger meist nur den Betreff und den Absender. Hier entscheidet er, ob er die E-Mail öffnet oder zumindest überfliegt. Die Öffnungsrate ist demnach das Verhältnis zwischen versendeten und geöffneten Nachrichten. Unterschieden wird zwischen der Brutto-Öffnungsrate, die sich auf das Verhältnis zwischen abgesendeten und geöffneten Mails bezieht und der Netto-Öffnungsrate, die nur die tatsächlich angekommenen Nachrichten in die Messung einbezieht. Die Messung der geöffneten E-Mail erfolgt dabei meist über die in der E-Mail integrierten Bilder. Wenn die E-Mail geöffnet wird, werden die Bilder heruntergeladen und im E-Mail-Controlling-Tool erfasst. So kann die Häufigkeit der heruntergeladenen Pixel gemessen werden. Öffnet ein Empfänger die E-Mail mehrmals, fließt dies in die Mehrfachöffnungsrate ein.
  • Klickrate: Befinden sich in der E-Mail weiterführende Links, muss die Rate der Klicks auf diese Links gemessen werden. Auch hier ist zwischen Brutto-Klickrate und Mehrfach-Klickrate zu unterscheiden. Befinden sich in der E-Mail mehrere Links und klickt ein Empfänger mehr als einen davon an, fließt das in die Mehrfach-Klickrate ein.
  • Bouncerate: In jedem Datenbestand befinden sich mehr oder weniger viele „tote“ E-Mail-Adressen, also Adressen, die nicht mehr existieren oder die nicht mehr abgerufen werden. Existiert eine Adresse nicht mehr, sendet der Server eine Fehlermeldung an den Absender. Gute E-Mail-Programme erkennen diese toten Adressen und löschen sie automatisch aus dem Verteiler. Dadurch wird der Datenbestand zwar optisch kleiner, dafür steigen aber die Qualität und die Klickraten. Es ist auch zu beachten, dass manche Provider bei Mailings mit vielen Fehlermeldungen misstrauisch werden und diese als Spam blockieren. Ein vernünftiges Bounce-Management zahlt sich daher für das Unternehmen aus.

Professionelle Mailing-Programme messen die wichtigsten Kennzahlen automatisch. Auch Google Analytics bietet die Option, Links auf Webseiten oder in E-Mails nachzuverfolgen.

Immer wieder wird im E-Mail Marketing nach sogenannten KPI´s gefragt. Key Performance Indikatoren (KPIs) werden in verschiedenen Studien ausgewiesen und regelmäßig diskutiert.
Die wichtigsten KPI´s im E-Mail Marketing sind immer noch die Öffnungsrate und die Klickrate. Diese beiden Kennzahlen werden von vielen Online-Marketing Managern genutzt, um die Effizienz der eigenen E-Mail Marketing Kampagnen zu messen. Weitere KPI´s sind die Zustellrate, Conversion Rate, Abmelderate, Bouncerate und die Click-Through-Rate. Die wichtigsten Kennzahlen haben wir zuvor schon vorgestellt. Wenn man die KPI´s eines E-Mail Newsletters einmal richtig systematisiert, dann lassen sich drei Klassen von KPI´s unterscheiden:

Reichweiten-KPI:

Die Reichweite eines E-Mail Newsletters gibt prinzipiell einen Hinweis darüber, wie viele Kontakte mit der angesprochenen Zielgruppe (Empfänger) erreicht wurden. Dies ist grundsätzlich eine eher quantitative Größe, die noch keine Aussage über die wirkliche Auseinandersetzung mit den Inhalten zulässt. Doch wenn ich nur eine kleine Reichweite habe, dann kann ich auch keine großartigen Transaktion erwarten. Typische KPI´s sind hier:

  • Anzahl Newsletterempfänger / Abonnenten (Zustellrate)
  • Anzahl An- und Abmeldungen (An- und Abmelderate)
  • Bouncerate (Anzahl fehlgeschlagener Zustellungen)
  • Als relativer KPI: Kosten pro Empfänger

Interaktion-KPI:

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierten und damit hochwertigeren Auseinandersetzung mit den Inhalten des E-Mail Newsletters. Interaktionen sind das Ergebnis der Kommunikationsmaßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit der E-Mail auseinandergesetzt hat. Hier sind interessant:

  • Öffnungsrate
  • Click-Through-Rate der Inhalte
  • Als relativer Interaktions-KPI: Kosten pro gelesenem Newsletter

Transaktion-KPI:

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen die finale Wirkung des E-Mail Newlsetters zu identifizieren und zu messen.

  • Conversions (Anzahl Käufe, Anfragen, Anmeldungen etc.)
  • Als relative Kennzahl: Kosten pro Conversion

Es empfiehlt sich das Controlling möglichst einfach zu gestalten und damit auf jeder Ebene (Reichweite, Interaktion, Transaktion) nur eine Kennzahl zu erheben und den Prozess danach zu managen.

Aktuelle E-Mail-Marketing Studien

E-Mail Marketing wird seit Jahren durch unterschiedliche Studienbetreiber im Fokus gehalten. Damit stehen immer wieder aktualisierte Daten und Prognosen zur Verfügung. Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Studien:

Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post 2016

Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post weist einige interessante Fakten zum eMail- Marketing aus:

E-Mail-Marketing bleibt das beliebteste Instrument unter den Onlinemedien und knackt dank der zahlreichen Neueinsteiger die 2-Mrd.- Euro-Marke (+ 8 Prozent). Damit landet es auf Platz 1 der digitalen Teilmärkte. Platz 2 teilen sich mit 1,6 Mrd. Euro das vergleichsweise teure Display- und Video-Advertising (+ 6 Prozent) sowie das Suchmaschinenmarketing (+ 12 Prozent), beide mit ebenfalls gestiegenen Nutzerzahlen und Budgets.

Im Bereich Crossmediale Kommunikation wird eMail-Marketing gerne mit Klassischen Anzeigen und Social Media Aktivitäten kombiniert.

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Die Studie weist einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

  • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
  • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
  • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
  • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Die Gesamtstudie kann hier heruntergeladen werden.

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot. Hier geht’s zur Studie.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Dabei gab es einige relevante Insights für das E-Mail-Marketing:

  • Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.
  • Die befragten Unternehmen wollen sowohl die Budgets für ihre Newsletter (33%) als auch für klassische Kampagnen-Werbemails (43%) erhöhen.
  • Die Hauptaktivitäten im E-Mail-Marketing zielen bei den meisten Unternehmen wie schon 2015 auf die Gewinnung von E-Mail-Abonnenten ab. Erst an zweiter Stelle liegt die Datenauswertung, um mehr über Kunden zu lernen.
  • Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen im Cross-Marketing. Also der Zusammenführung der Daten aus den verschiedenen Online-Kanälen. Das Motto lautet: E-Mail goes Social.
  • Die wichtigsten crossmedialen Themen für das E-Mail-Marketing sind Social Media, Landingpages und das Mobile Marketing.

Lesen Sie mehr in der Studie.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal E-Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Es geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. Zum Thema RoPo veröffentlicht übrigens Google unter www.full-value-of-search.de immer wieder Zahlen und Fakten. Je nach Branche beträgt der Anteil der RoPo-Kunden bis zu 23%.

Aber zurück zur E-Mail-Studie: 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet.

Diese Studie zeigt, welches Potenzial in einer vernünftigen Integration der verschiedenen Marketing-Kanäle liegt.

Quelle: iBusiness

Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016

Die Studie „Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016“ von Mapp Digital zeigt die wichtige Bedeutung von E-Mails auf. Fast alle Befragten erheben E-Mail-Adressen (94%) und nutzen den Kanal extensiv (90%) in der Kommunikation mit Kunden. Responsive Design scheint im E-Mail-Marketing zum Standard geworden zu sein. 91% der Unternehmen setzen auf mobile optimierte E-Mails. Die Optimierung und Anpassung der E-Mail Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden scheint für viele Unternehmen nach wie vor ein großes Problem zu sein: 48 % der Unternehmen bieten personalisierte Inhalte auf ihrer Webseite, aber nur 23 % der Unternehmen personalisieren ihre E-Mails.

E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte

Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen im Rahmen des Versands von Mailings oder Newslettern einige Richtlinien beachtet werden, da sonst Abmahnungen oder Strafen folgen können. Generell ist in Deutschland der Versand von E-Mails mit werblichem Inhalt nur innerhalb gewisser Einschränkungen erlaubt.

Werden E-Mails zu werblichen Zwecken unaufgefordert, dass heißt ohne Einwilligung, an die Empfänger verschickt, handelt es sich um so genannten Spam. Spam-Mails werden meist in Masse versendet, beinhalten Werbung und sollen dazu verleiten, eine Webseite zu öffnen oder einen Kauf zu tätigen. Laut Gesetzgebung werden Massen-Mails, die keine Abmeldemöglichkeit besitzen, deren Adresse oder Absender nicht klar erkennbar bzw. falsch ist, die eine irreführende Betreffzeile nutzen und die gestohlene E-Mail Adressen verwenden, als Spam aufgefasst. Werbliche E-Mails dürfen nur an diejenigen Empfänger versandt werden, die zuvor dem Erhalt zugestimmt haben.

Gerne wird auch vergessen, dass §5 TMG auch für e-Mail Newsletter eine Impressumspflicht vorsieht. Dies muss direkt angegeben oder verlinkt sein.

Eine solche Zustimmung erfolgt dabei in der Regel durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens erhalten Nutzer, die sich mit ihren E-Mail Adressen in einen Verteiler eingetragen haben, anschließend eine Bestätigungsmail. Eine solche Mail fordert die Nutzer anschließend auf, ihre Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der jeweiligen E-Mail Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adressen können mit Rechtssicherheit verwendet werden.

Gerade im E-Mail Marketing herrscht viel Unsicherheit über die rechtlich zulässigen Möglichkeiten. Daher lohnt es sich die einschlägigen Urteile hierzu regelmäßig zu verfolgen. Einige interessante Urteile aus den letzten Monaten finden Sie hier:

Einwilligung in E-Mail Werbung verfällt nicht!
Das Amtsgericht Hamburg hat in einem Urteil geklärt, dass eine Einwilligung in E-Mail Werbung nicht verfällt, auch wenn diese schon einige Jahre zurückliegt und der Empfänger regelmäßig Werbe-E-Mails erhalten hat. (Urteil v. 24.8.2016 Az. 9C 106/16)  Az. 9C 106/16

Einwilligung verfällt wenn über einen längeren Zeitraum kein Werbemails versendet wurden!
Das Landgericht München hat in einem ähnlichen Fall entscheiden, dass wenn zwischen Einwilligung und erstmaligem Versenden der Werbemail ein längerer Zeitraum verstreicht, diese neu eingeholt werden muss. Hier ging es um einen Zeitraum von 18 Monaten. (Urteil vom 08.04.2010 17 HK O 138/10) HK O 138/10

Auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen muss eine Werbeeinwilligung vorliegen!
Immer häufiger wird nach dem Kauf in einem Online Shop anschließend noch eine Kundenzufriedenheitsabfrage per E-Mail durchgeführt. Dass OLG Dresden hat klar gestellt, dass auch hierfür eine Einverständniserklärung vorliegen muss. (Urt. v. 24.04.2016 – Az. 14 U 1773/13).

Klären Sie ihre Vorgehensweise, insbesondere das Einholen einer Einverständniserklärung mit Ihrem Anwalt.

E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Mailing-Kampagne ist die Qualität des Verteilers, also der Adressdatenbank, auf die das Unternehmen beim Versand der E-Mails zurückgreift. Dafür ist eine erfolgreiche Akquise von E-Mail Adressen erforderlich, die durch das bereits zuvor beschriebene Double-Opt-In-Verfahren generiert werden können.

Die Voraussetzung, dass eine E-Mail oder ein Newsletter die aufgezeigte Wirkung auch entfaltet, ist, dass sie von den anvisierten Zielgruppen auch gelesen wird. Zunächst muss sie hierzu in das Postfach der Empfänger gelangen, was angesichts von Firewalls und Spam-Filtern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings stellt das Erreichen des Postfaches auch noch nicht den endgültigen Erfolgsfaktor dar.

Die Entscheidung, ob ein Empfänger eine eingehende E-Mail oder einen Newsletter auch liest, hängt ganz wesentlich von der Überschrift bzw. der Betreffzeile ab, die im E-Mail-Client sichtbar ist. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich durch gute Inhalte aus. Interessante Inhalte, die durch einen Mix aus Texten und Bildern bestehen, haben den Vorteil, dass sie bei den Empfängern Interesse wecken. E-Mails mit hochwertigen Inhalten verleiten nicht nur zum Öffnen der entsprechenden Mail, sondern auch zum Klick auf den darin enthaltenen Link. Folglich kann mit interessanten Inhalten die Klickrate auf die Landing-Page erhöht werden, was einen wesentlichen Erfolgsfaktor einer E-Mail-Marketing Kampagne darstellt. Da die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, also Smartphones oder Tablets, zunehmend steigt, sollten die im Rahmen von E-Mail-Marketing versandten Mails auch entsprechend kompatibel sein. Mithilfe einer geeigneten Software kann im Anschluss an die Mailing-Kampagne eine umfassende Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing – Vorteile

E-Mail-Marketing stellt bei vielen Unternehmen einen fixen Bestandteil des Marketing-Mix dar und das nicht ohne Grund. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing bietet E-Mail-Marketing zahlreiche Vorteile.

  • Der Versand von E-Mails ist kostengünstig, da nicht nur Portokosten gespart werden können sondern auch Materialkosten, die beim Direktmailing für Papier und Umschläge anfallen.
  • Darüber hinaus ist E-Mail-Marketing wesentlich schneller, da E-Mails im Gegensatz zu herkömmlichen Mailings binnen weniger Sekunden im Postfach des Empfängers landen. Demnach ist der Zeitaufwand deutlich geringer und das Handling wesentlich einfacher.
  • Professionelle E-Mail-Marketing-Tools machen darüber hinaus auch die anschließende Erfolgskontrolle deutlich einfacher. Fragen wie: Wie viele E-Mails wurden geöffnet, auf welche Links wurde geklickt und wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können mithilfe von geeigneten Software-Programmen beantwortet werden.
  • Auch können durch die Nutzung des Opt-In-Verfahrens Streuverluste vermieden werden, da nur Adressen von Personen genutzt werden, die dem Empfang von E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben. Dementsprechend ist auch die Aufmerksamkeit der Empfänger höher, was anschließend zu einer höheren Rücklaufquote führt.
  • Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zudem auch die Adressdatenbank einfacher auf aktuellem Stand gehalten werden, da die Nutzer von Mailings oder Newslettern ihre Daten über ein entsprechendes Formular selber berichtigen bzw. aktualisieren können.
  • E-Mail-Marketing stellt ein Kommunikationsinstrument dar, welches nicht nur zeitlich sondern auch thematisch sehr flexibel eingesetzt werden kann. E-Mails, vor allem HTML-E-Mails, sind sehr stark gestalt- und personalisierbar. So können nicht nur farbliche Hervorhebungen und Links, sondern auch Bilder und interaktive Elemente, wie Formulare oder Animationen, die E-Mail erweitern.

 

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Fazit

E-Mail-Marketing stellt eine Marketing-Maßnahme dar, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und umfassende Kundenbindung zu betreiben. Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen unterschieden werden. Während bei der one-to-one-Kommunikation einzelne Personen adressiert werden, sprechen Unternehmen, die eine one-to-many-Kommunikation betreiben, beliebig viele Personen an. Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zwischen dem Einsatz von E-Mails oder Newslettern unterschieden werden. Herkömmliche E-Mails werden unregelmäßig und insbesondere dann versandt, wenn das Unternehmen auf Neuheiten, wie die Einführung eines neuen Produktes, hinweisen möchten. Der Versand von Newslettern erfolgt jedoch in regelmäßigen Abständen und verfolgt das Ziel, die Kunden über aktuelle Geschehnisse oder Events zu informieren. Mailing-Kampagnen fordern die Empfänger meist zu konkreten Handlungen, wie beispielsweise das Öffnen eines Links, auf. In Deutschland ist der Versand von werblichen Inhalten nur dann erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt von entsprechenden Mails auch explizit zugestimmt hat. Dabei kommt zumeist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zum Einsatz. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines zielführenden E-Mail-Marketing ist eine hohe Qualität der verwendeten Adressen, da so Streuverluste vermieden werden können. Darüber hinaus wecken insbesondere interessante Inhalte das Interesse der Empfänger und tragen somit zu einer erhöhten Klickrate auf die E-Mail und entsprechende Links bei. Mithilfe geeigneter Kennzahlen kann anschließend ein Controlling der E-Mail-Marketing Kampagne vorgenommen werden. Mithilfe von E-Mail-Marketing können Kosten gespart, eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert und verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Somit zählen E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen für Unternehmen.

 

=> 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können:

Beim E-Mail Marketing ist ein wesentlicher Schritt, einen eigenen Verteiler aufzubauen. Da sich dies häufig schwieriger gestaltet als vorher vermutet, haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, wie Sie schneller E-Mail Listen anlegen können.

1. Fragen, Fragen, Fragen

Fragen Sie einfach Ihre Kunden. So kann ein Einzelhändler zum Beispiel an der Kasse jeden einzelnen Kunden nach seiner E-Mail Adresse fragen und diese erfassen. Dann noch eine Bestätigungsmail (Opt-In) senden und schon ist dies auch rechtssicher. So kann ein täglicher Nachschub kontinuierlich gesichert werden.

2. Listen auslegen für Ihr E-Mail Marketing

Viele Unternehmen führen Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen durch. Mit Hilfe einer einfachen Liste: „Wenn Sie von uns regelmäßig Informationen wünschen, dann tragen Sie sich einfach in diese Liste ein und wir nehmen Sie in unseren Newsletter auf“. Kunden und Interessenten werden dies, wenn sie Interesse haben, auch tun. Sammeln Sie jedoch diese Listen, damit Sie später nachweisen können, dass der Kunde sich selbst in die Liste eingetragen hat. Die Bestätigungsmail nicht vergessen und schon können Sie regelmäßig neue E-Mail Adressen sammeln.

3. Kontakte und Visitenkarten nutzen

Haben Sie regelmäßig geschäftlichen Kontakt auf Messen, bei Vertriebsterminen oder Veranstaltungen? Dann nutzen Sie diese Kontakte! Viele sammeln die Visitenkarten einfach nur und warten darauf, dass sie eine Kontaktaufnahme erhalten. Senden Sie einfach dem Kontakt, der Ihnen eine Visitenkarte gegeben hat, eine E-Mail. Bedanken Sie sich für das Gespräch und informieren Sie ihn darüber, dass sie ihn nun regelmäßig über die Entwicklungen bei Ihnen und Ihrem Unternehmen informieren und in den Newsletter aufnehmen. So wird aus einem einfachen ersten Kontakt ein kontinuierlicher Newsletter Empfänger. Sollte Ihr Kontakt dies nicht wollen, dann war der Termin wohl nichts!

4. Guten Content nutzen, um mit einem In-Page Formular Adressen zu sammeln

Haben Sie auf Ihrer Webseite interessante Inhalte? Guter Content interessiert die Menschen. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Leser und bauen Sie ein E-Mail Feld direkt in die Blogbeiträge mit ein. Eine einfache Aufforderung „Möchten Sie regelmäßig solche interessanten Informationen haben, dann registrieren Sie sich in unserem Newsletter!“ als Call-to-Action hilft. So konvertieren Sie mit Content Marketing Ihre Besucher in langfristige Interessenten Ihres Newsletters.

5. Nutzen Sie ein Checkout Pop-up für Ihr E-Mail Marketing

Nutzen Sie die Besucher Ihrer Webseite, um an neue E-Mail Adressen zu kommen. Natürlich werden Sie vielleicht einen Menüpunkt „Newsletter“ auf Ihrer Webseite haben, doch wie viele Menschen tragen sich dort ein? Seien sie etwas mutiger. Wenn sich ein Besucher mit den Inhalten Ihrer Webseite intensiv auseinander gesetzt hat und dann die Seite verlässt, hilft ein Pop-Up Fenster, um ihn für den Newsletter zu aktivieren. So sammeln Sie ohne Belästigung kontinuierlich E-Mail Adressen.

E-Mail Marketing

6. Remarketing-Kampagnen zur Sammlung von E-Mail Adressen

Viele Besucher Ihrer Webseite suchen im Anschluss noch zusätzliche Informationen zu Ihren Leistungen und besuchen ebenfalls weitere Webseiten. Was halten Sie davon, wenn Sie in diesem Suchprozess weiter präsent sind? Mit einer Remarketing Kampagne ist dies einfach möglich. Mit Hilfe eines Cookies kann der Besucher Ihrer Webseite im Anschluss auf anderen Webseiten identifiziert werden und Ihr Werbebanner wird eingeblendet. Das Beste daran ist, nur wenn der Besucher auf diesen Banner klickt, entstehen Kosten und der Besucher wird auf das Registrierungsformular Ihres Newsletters weitergeleitet. Somit bietet dieses Instrument eine schöne Möglichkeit, Ihre Besucher auch noch nachträglich zu aktivieren.

7. In fremde Newsletter einbuchen

Auch fremde themenverwandte Newsletter sind eine gute Möglichkeit, weitere Abonnenten zu gewinnen. Buchen Sie sich zum Beispiel in einen Newsletter eines Fachmagazins Ihrer Branche ein und bieten Sie Mehrwertinformationen an, um Downloads und E-Mail Adressen zu generieren. Gerade im B2B-Marketing ist dies eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Email-Adressen zu sammeln und einmalige Werbekontakte zu kontinuierlichen Interessenten zu machen. Zudem erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die Kommunikation mit potenziellen Kunden.

8. XING für die Sammlung von E-Mail Adressen nutzen

Auch wenn es immer wieder negiert wird. Auch Nutzer von Social Media Kanälen haben E-mail Adressen und lesen E-Mail Newsletter. Kontaktieren Sie Ihre XING Kontakte und stellen Sie Ihren E-Mail Newsletter vor. Dies kann auch schon geschehen, wenn Sie zur Kontaktaufnahme aufgefordert werden. Sie sollten Ihre Kontakte jedoch nicht ohne Rückmeldung einfach in Ihren Newsletter Verteiler aufnehmen. Dies ist von vielen Nutzern nicht erwünscht. Senden Sie Ihren Kontakten einfach eine kurze Erläuterung, was in Ihrem Newsletter passiert, warum es sich lohnt diesen zu abbonieren und stellen Sie einen Anmeldelink zur Verfügung. Dies ist ausreichend und in diesem Kanal angemessen. Hier finden Sie übrigens unser XING-Profil.

9. LinkedIn als E-Mail Lieferant

LinkedIn ist mittlerweile das größte businessorientierte Social Network der Welt. Auch hier können Sie Ihre Kontakte auffordern, Downloads ankündigen, in verschiedenen Gruppen Ihren Newsletter vorstellen und damit weitere E-Mail Adressen sammeln.

10. Slideshare als Leadgenerierung

Slideshare ist für alle Powerpoint Junkies eine Offenbarung. Sie können dort e-Books, Präsentationen und Dokumente hochladen. Slideshare bietet hierzu einen Leadgenerierungsdienst an. Wer die Präsentation herunterladen möchte, wird zur Abgabe seiner Daten aufgefordert. So können sachbezogene Informationen und weitere E-Mail Adressen gesammelt werden. Hier finden Sie unseren Slideshare-Kanal.

11. Bounces und Abmeldungen managen

Bei der Gewinnung von Newsletter Abbonenten sollte man auch nicht vergessen, die Fedbacks aus den Versendungen zu bearbeiten. Nur wenn man den Newsletterverteiler regelmäßig pflegt, kann dieser auch sinnvoll weiter entwickelt werden.

Wenn sich jemand bei Ihrem Newsletter abmelden möchte, dann fragen Sie nach den Gründen dafür. Dies ist durchaus legitim, darf aber keinesfalls eine verpflichtende Angabe sein. Eine umfassende Auswahl an Abmeldegründen sollte bereits vorgegeben sein, ein Freifeld werden die wenigsten ausfüllen. Um den Kontakt trotz Abmeldung zu halten, kann versucht werden, ihn in einen anderen Kanal zu überführen – man spricht dabei von Opt-Over Hinweise auf Profile in sozialen Netzwerken sind hierbei normal.

Überprüfen Sie auch Bounces. Warum konnte der Newsletter nciht zugesetllt werden? Existiert die eMail Adresse noch? Wenn nicht, kann sie vielleicht aktualsiert werden.

 

Sie möchten sich umfangreich über das Thema Online Marketing beraten lassen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Achten Sie beim Sammeln der E-Mail Adressen immer darauf, dass dies rechtskonform geschieht. Wir hier im Deutschen Institut für Marketing haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Aber wir gehen auch seriös damit um. Dann funktioniert E-Mail-Marketing auch!

 

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Instagram Marketing – Tipps zur Nutzung als Marketing-Kanal

Instagram Marketing – Tipps zur Nutzung als Marketing-Kanal
5, 1 Bewertungen

Instagram ist DIE Foto-Plattform schlechthin und eines der wichtigsten sozialen Netzwerke überhaupt. Und Instagram ist nicht bloß ein Zeitvertreib für die Freizeit. Auch zu Marketingzwecken eignet sich Instagram – wenn man es richtig einsetzt. Instagram ist eine kostenlose mobile Plattform zum Teilen von Fotos und Videos und bietet auch für das Marketing vielfältige Möglichkeiten. Instagram hat knapp 400 Millionen Nutzer. Dabei gibt es rund 9 Millionen aktive Nutzer in Deutschland und pro Tag werden mehr als 3 Milliarden Likes vergeben. Insgesamt kommt 98 % des Traffics von mobilen Endgeräten und pro Tag werden 80 Millionen Bilder veröffentlicht. Grundsätzlich funktioniert Instagram nur mit Smartphones. Damit bietet dieses soziale Medium eine nicht unerhebliche Reichweite, sodass Instagram Marketing für viele Unternehmen immer mehr in den Fokus rückt. Innerhalb der Instagram-App können die Nutzer Inhalte kommentieren und liken. Die geposteten Fotos ergeben ein Profil des Nutzers. Das Profil zeigt die Wünsche, Vorlieben, Geschmack und Hobbies des Nutzers. Gepostete Links in den Kommentaren lassen sich nicht anklicken, da Instagram die Nutzer auf der Plattform behalten möchte. Auch Kurzvideos können im Rahmen der Neuerung: Instagram Stories gepostet werden. Bilder und Videos lassen sich mit einer Haltbarkeit von 24 Stunden aneinanderreihen. Somit ist Vorproduktion kaum möglich und daher ist die Neuerung für das Image sehr interessant. Mittlerweile werben über 500.000 Unternehmen auf Instagram. Das sind doppelt so viele, wie noch vor einem halben Jahr.

Der Unterschied von Instagram zu anderen Plattformen ist, dass Instagram ausschließlich dem Austausch von Fotos und Videos dient. Weiterhin ist die Teilen-Funktion im Gegensatz zu anderen Social Media Netzwerken nicht vorhanden. Die Herausforderung ist das Visual Storytelling. Der Vorteil von Instagram gegenüber anderen Plattformen ist, dass die Inhalte nicht durch einen Algorithmus gefiltert werden. Alle Bilder werden chronologisch im Newsfeed des Users angezeigt.

Welche Möglichkeiten bietet Instagram Marketing?

Unternehmen können mit Instagram mehr Bekanntheit sowie eine höhere Reichweite erzielen. Bei Instagram werden bereits viele Unternehmen und Produkte erwähnt. Durch die Nutzung von Hashtags (#) werden alle Bilder zu einem Unternehmen und einem Produkt gefunden. Bei Instagram geht es um eine große Followerbase. Hashtags unterstützen die Erzeugung von Reichweite. Dadurch erhöht ein Unternehmen seine Follower-Anzahl, die Interaktionsrate und die Erwähnungen über verschiedene Produkte und Leistungen.

Grundregeln für das Profil

Am besten eignet sich das öffentliche Profil für Unternehmen. Dadurch sind alle Posts für die Nutzer sichtbar und die Reichweite wird durch die Nutzung von Hashtags erhöht. Instagram-Nutzer können einem öffentlichen Profil direkt folgen, ohne jegliche Anfragen zu verschicken. Für den Anfang ist es von Vorteil das eigene Profil auf „privat“ umzustellen. Unternehmen können in dem privaten Modus bleiben, bis sie ihr komplettes Profil angelegt haben. Innerhalb eines Unternehmensprofils soll es einen eigenen Admin-Bereich mit zukünftigen neuen Statistiken geben.

1. Profilbild

Mit dem Profilbild wird das Unternehmen und die Marke repräsentiert. Vergleichbar ist das Profilbild mit einem Logo. Das Bild sollte für die Nutzer einen hohen Wiedererkennungswert haben.

2. Biografie

In der Kurzbeschreibung sollten Sie einige kurze und interessante Sätze über Ihr Unternehmen schreiben. Machen Sie die Nutzer neugierig und sprechen Sie diese direkt an. Kontaktdetails zu Ihrem Unternehmen können Sie in der Kontaktfunktion strukturiert hinterlegen.

3. Verlinkung

Fügen Sie den Link zu Ihrer Webseite mit in Ihre Profilbeschreibung hinzu. Interessierte Nutzer finden so den direkten Weg zu weiteren Informationen oder zu Ihrem Unternehmen.

==> Tipps für Ihr erfolgreiches Instagram Marketing

Tipp 1: Verwenden Sie Hashtags

Ihre Bilder werden durch die Verwendung von Hashtags von anderen Instagram-Nutzern gefunden und somit erhöht sich die Interaktion mit dem Bild. Achten Sie darauf, nur relevante Hashtags zu benutzen und die Nutzer nicht durch 20 und noch mehr Hashtags abzuschrecken. Hashtags müssen einen thematischen Bezug aufweisen. Bilder und Videos mit kürzeren Beschreibungstexten und relevanten Hashtags werden generell mehr gelikded. Auch das Kommentieren und Liken von anderen Bildern erhöht die eigene Bekanntheit und erzeugt eine höhere Reichweite.

Tipp 2: Auf die richtigen Inhalte achten

Wichtig ist, dass Sie regelmäßig posten und dabei Ihrer Strategie treu bleiben. Posten Sie nicht wahllos Bilder, sondern finden Sie Ihren Stil und ziehen diesen durch. Erzeugen Sie Interesse bei den Nutzern und achten Sie auf das Kommunikationsziel der Marke. Kreativität, Provokation, bekannte Gesichter und Spaß ist dafür besonders wichtig. Produktbilder, Bilder von Events oder der Einsatz von Influencer sind für Instagram sehr gut geeignet. Für eine große Followerbase ist eine hohe Qualität von Bildern wichtig. Verwenden Sie dazu das Tool „Ausrichtung“ und nutzen nach Möglichkeit immer die gleichen Filter. Instagram bedeutet Lifestyle. Posten Sie daher keine Schnappschüsse. Finden Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Zielgruppe. Testen Sie zu Beginn möglichst oft unterschiedliche Uhrzeiten. Zeigen Sie Bilder von zufriedenen Kunden für mehr Realität auf Instagram. Bleiben Sie sich im Laufe der Zeit treu und ganz wichtig: Lernen Sie aus Ihren Postings.

Tipp 3: Vier Haupttypen von erfolgreichen Posts

Für ein erfolgreiches Marketing mit Instagram, können Sie sich an verschiedenen Haupttypen von erfolgreichen Posts orientieren. Lassen Sie sich inspirieren und seien Sie kreativ. Fragen Sie sich bei jedem Post, ob es zu den bisherigen passt.

  • Storytelling
  • Bilder mit markenorientiertem Inhalt
  • Bilder, die einen Blick hinter die Kulissen geben
  • Motivierende und inspirirende Zitate

Tipp 4: Multiplikatoren nutzen

Um längerfristig mehr Follower und eine größere Reichweite zu erzielen, können Multiplikatoren von Unternehmen eingesetzt werden. Insbesondere bei Produkten zeigt sich dieses Prinzip schon häufig bei Bloggern oder Prominenten, die von Firmen „sponsored Posts“ veröffentlichen und die Produkte testen und dafür werben. Aber auch bei Dienstleistungen oder Events können solche Kooperationen eingegangen werden. Das Unternehmen zahlt dem Multiplikator einen gewissen Betrag oder verschenkt das beworbene Produkt als Gegenleistung. Um solche Kooperationen einzugehen und den passenden „Partner“ zu finden, bieten mittlerweile viele Agenturen diesen Vermittlungsservice an.

Tipp 5: Controlling

Um die Performance Ihres Accounts nachzuvollziehen, bieten sich verschiedene Analyse-Tools an. Wir haben für Sie hier zahlreiche Tools zusammengestellt.

Tipp 6: Allgemeines

Kommunizieren Sie überall Ihren Instagram Account, um Reichweite aufzubauen. Publizieren Sie Ihren Account auf der Website, Flyern/Geschäftsbriefen, auf weiteren Social Media Kanälen, auf Werbeträgern und auf Produktverpackungen. Unternehmen erstellen jede Menge Content, um Interaktionen zu erzielen und Verbraucher zu erreichen. In diesem Zusammenhang wird Content oftmals mit Marketing gleich gesetzt. Laut einer Orcale-Studie: Die Zukunft des Content Marketings soll das Budget für Content Marketing um 77 % aufgestockt werden. Die Basis für gutes Content Marketing ist, dass dieses datengesteuert erfolgt. Content muss zielgruppenspezifisch und maßgeschneidert sein. Hier gibt es großes Potenzial für den Einsatz von Instagram Marketing.

Ziehen Sie Ihre eigene Instagram Strategie so gut es geht durch und testen Sie vorsichtig neue Dinge. Nutzen Sie dabei wenn möglich Multiplikatoren und werten Sie Ihren Kanal aus. Achten Sie immer auf Neuerungen und Updates. Ganz wichtig: Trennen Sie Instagram inhaltlich von anderen Kanälen.

Weiterbildung Instagram Marketing: E-Learning Kit

Instagram-Marketing Wir zeigen Ihnen im Rahmen unseres E-Learning Kits, worauf es beim Auftritt Ihres Unternehmens auf Instagram ankommt und welche Faktoren Sie bei der Nutzung beachten sollten, um mithilfe von Instagram Ihr Social Media Marketing noch erfolgreicher zu gestalten.

Buchen Sie das Kit für nur 24,89 € inkl. MwSt.

 

Was bringt Ihnen das E-Learning Kit „Instagram Marketing“?

  • Sie erhalten eine Übersicht über die Einsatzmöglichkeiten von Instagram.
  • Sie bekommen Zahlen, Daten und Fakten zu Instagram.
  • Sie wissen mithilfe des E-Learning Kits, wofür und wie Sie Instagram einsetzen können.
  • Sie erfahren, wie Sie Hashtags richtig einsetzen und Ihren Erfolg kontrollieren.
  • Sie erhalten einige Best-Practice-Beispiele.

Inhalte des E-Learning Kits „Instagram Marketing“

Mit unserem E-Learning Kit erhalten Sie Fähigkeiten, um sich in Instagram direkt einzuarbeiten:

  • 6 Videos (insgesamt 68 Minuten Laufzeit)
  • 1 Präsentation als eBook (PDF, 41 Folien)
  • 1 Transferhilfe (PDF, 7 Seiten)

Aus dem Inhalt / Lehrplan

A) Videolektion

  1. Marketing mit Instagram – Einstieg und Überblick (22:33)
  2. Marketing mit Instagram – Welcher Inhalt gehört auf Instagram? (9:55)
  3. Marketing mit Instagram – Aufbau von Reichweite und Hashtags (13:18)
  4. Marketing mit Instagram – Controlling (4:56)
  5. Marketing mit Instagram – #5 Tipps für Ihr Instagram Marketing (7:58)
  6. Marketing mit Instagram – Ausblick und Fazit (8:59)

B) Alle Inhalte als eBook (PDF, 41 Folien)

C) Eine Transferhilfe, mit der Sie die Inhalte optimal in Ihrem Unternehmen umsetzen können! (PDF, 7 Seiten)

 

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In unserem E-Learning Kit mit unserem Fachexperten Lukas Paas, Projektleiter für Online Marketing beim Deutschen Institut für Marketing, erhalten Sie einen umfangreichen Überblick über die Möglichkeiten, die Ihnen Instagram Marketing bietet. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Unternehmensprofil auf Instagram ansprechend gestalten und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind. Mit Hilfe zahlreicher Beispiele erhalten Sie alles Notwendige an die Hand, um die Informationen selbst in der Praxis anwenden zu können.

Starten Sie mit diesem E-Learning Kit sofort in der Praxis! Lernen Sie von zu Hause oder wo immer Sie möchten – zeitlich unabhängig und in Ihrem Tempo!

 

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Snapchat Marketing – Den Trend für das Unternehmen nutzen!

Snapchat Marketing – Den Trend für das Unternehmen nutzen!
4.5, 2 Bewertungen

Snapchat Marketing ist zu einem neuen Bestandteil im Online Marketing geworden und bietet damit eine alternative Kommunikation zu Facebook und Instagram, die es auf ihre spezielle Weise möglich macht, seine Erlebnisse und Produkte mit anderen Usern zu teilen. Täglich wird Snapchat von 100 Millionen Nutzern verwendet, wobei 51 % der Nutzer zwischen 16 und 24 Jahre alt sind. Europaweit wird die App von 35 Millionen Usern genutzt und in Deutschland sind es 9 Millionen aktive User. Die Zahl der verschickten Snaps am Tag beträgt 6.000.000.000! Snapchat hat die drittgrößte Wachstumsrate unter allen Apps, ein weiterer Grund Snapchat Marketing zu nutzen. Snapchat erlaubt es Usern, Bilder und Videos an Handys oder Tablets von Freunden und Followern zu „snapen“. Die zugeschickten Bilder und Videos können von den Empfängern lediglich angeschaut werden, nicht geliket oder geteilt werden. Der größte Kick dabei ist allerdings, dass die Snaps nur eine sehr kurze Zeit erreichbar sind, bevor sie sich endgültig löschen.

Wie funktioniert Snapchat?

Anders als bei Facebook oder Instagram gibt es bei Snapchat kein Profil der User. Jedem User wird ein Snapchat-Code zugeteilt, mit dem er gefunden werden kann. Ebenso mit der Handynummer oder dem User-Namen. Die Bilder können mit Filtern, Texten, Emojis oder händischen Bemalungen versehen werden. Bevor ein Bild verschickt wird, kann die Sekundenzahl (1-10 Sekunden) für die Anzeigendauer des Bildes eingestellt werden. Nach dem Öffnen und Anschauen des Snaps ist das Bild wieder gelöscht. Durch die Differenzierung von Snapchat zu anderen Online Marketing-Strategien, wie Facebook oder Instagram, hebt sich Snapchat hervor und erreicht eine große Reichweite von Usern. Der Unterschied liegt in der Bild-Speicherung. Bei Snapchat wird das Speichern von Bildern kaum genutzt. Dies ist generell auch nur durch die Screenshot-Funktion möglich, bei der Urheber des Bildes auch noch benachrichtigt werden. Außerdem ähnelt die Verwendung der Bilder einem Live-Stream. Wurde das Bild einmal angeschaut, ist es weg. Das Duplizieren von Profilen auf Snapchat, sowie Referral-Traffic auf Ihrer Webseite ist nicht möglich. Durch Snapchat hat man die Möglichkeit, das Foto kreativ individuell zu gestalten: „visual Storytelling“ also. Der Vorteil von Snapchat ist, dass die Inhalte nicht durch einen Algorithmus gefiltert werden. Allerdings werden Bilder auch nur gesehen, wenn User danach suchen.

Sobald Snapchat gestartet wird, öffnet sich der Startscreen. Auf diesem befinden sich 7 Funktionen:

  1. Blitz
  2. Profil
  3. Frontkamera
  4. Inbox (Chat)
  5. Snap aufnehmen
  6. Snapchat Memorys
  7. Snapchat Storys

Wird das Profil geöffnet, erscheinen die Einstellungen, „Hat mich geaddet“, „Freunde adden“ und „Meine Freunde“.

Neben dem einfachen Verschicken von Bildern für wenige Sekunden, gibt es die Funktion „Snapchat Stories“. Snapchat Stories ist die Aneinanderreihung von Bildern und Videos, die  die Sichtbarkeit des Bildes und Videos für 24 Stunden ermöglicht. Mit der Anwendung von Filtern und Emojis wird die Story noch spannender. Aufgrund des Erfolgs der Funktion, hat Instagram die Funktion „Stories“ kopiert. Da kaum eine Vorproduktion möglich ist, ist diese Funktion für das Online Marketing sehr interessant. Snapchat startet mit dem Anlegen eines Accounts. Hierfür müssen die Kontaktdaten angebeben werden. Im nächsten Schritt, kann das Adressbuch mit Snapchat verknüpft werden. Dieser Schritt trägt dazu bei, Follower zu generieren.

 

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Snapchat Marketing: Inhalte auf Snapchat

Um Snapchat Marketing erfolgreich zu nutzen, gibt es Regeln, die Sie befolgen müssen. Zu der obersten Regel zählt, dass Ihre Postings einer Strategie folgen. Außerdem müssen die Bilder nicht schön aussehen, sondern auffallend. Setzen Sie Personen in den Fokus und verwenden Sie Kreativität, Provokation, bekannte Gesichter und Spaß. Gestellte Bilder sind auf Snapchat ein No-Go. Ebenso Verkaufspostings – die funktionieren nur selten. Ein Muss für das erfolgreiche Snapchat Marketing ist das Posten der Story, welche für Unternehmen unerlässlich ist und daher immer mit Sinn und Verstand befüllt werden soll. Damit Sie einen guten Inhalt Ihrer Stories haben, ist es wichtig, sich früh eine Strategie zu überlegen und ein Ziel zu setzen. Sollten Sie bemerken, dass Ihr Ziel nicht aufgeht, ändern Sie Ihre Strategie.

Aufbau von Reichweite – ein erfolgreiches Snapchat Marketing

Das Ziel jedes Unternehmens, das Snapchat Marketing benutzt, ist die Erzielung einer großen Reichweite. Diese wird durch Publizieren des Accounts erreicht. Möglichkeiten, den Account zu publizieren finden Sie auf Ihrer Webseite, Flyern und Geschäftsbriefen, Werbeträgern, Produktverpackungen und weiteren Social Media Kanälen. Mit beispielsweise einer Verlinkung auf der Webseite oder Druck des Snapchat-Codes auf Flyern können Sie das Publizieren des Accounts umsetzen. Um eine große Reichweite zu erlangen, ist es wichtig, sich von anderen Snapchat Kanälen inhaltlich zu trennen und einen individuellen Content zu haben. Ein Beispiel für ein gutes Snapchat Marketing und eine durchdachte Strategie ist das Unternehmen Neckermann. Sie setzten Instagram Influencer auf Ihrem Kanal ein, die die User unterhalten und Inhalte von Reisen und Events verbreiten sollten.

Snapchat Marketing

==> 5 Tipps für Ihr Snapchat Marketing

1. Finden Sie Ihren roten Faden

Um den roten Leitfaden zu finden, sollten Sie nicht wahllos Bilder posten, sondern einen eigenen Stil finden, an dem Sie sich orientieren. Wenn Sie ein neues Bild posten, achten Sie darauf, dass es zu den vorherigen Bildern und zu Ihrem Stil passt. Durch die kontinuierliche Verwendung Ihres Stils, wissen Ihre Follower, was sie erwartet – aus diesem Grund folgen Sie Ihnen!

2. Stellen Sie neue Produkte vor

Die User wollen immer neue Inhalte sehen. Promoten Sie ein Ereignis auf Snapchat und stellen sie Ihr neues Produkt exklusiv dort vor. Kündigen Sie regelmäßig solche Events an. Durch die Ankündigung der Events, können Sie mehr User erwarten, die sich Ihre Story oder Ihren Kanal anschauen und verfolgen.

3. Gewinnspiele

Gewinnspiele sind für jeden User interessant. Verknüpfen Sie Ihre bestehenden Kanäle durch ein Gewinnspiel. Lassen Sie das Gewinnspiel nur auf Snapchat ablaufen, damit die Interessenten nicht die Möglichkeit haben, an dem Gewinnspiel durch ein anderes Social Media Portal teilzunehmen. Bewerben Sie Abverkäufe, um neue Follower zu generieren.

4. Nehmen Sie Ihre Follower einen Tag mit

Kündigen Sie einen Tag an, an dem Sie Ihren Followern den kompletten Tagesablauf zeigen. Um den Tag so spannend wie möglich zu gestalten, dokumentieren Sie den Tagesablauf mit möglichst vielen Aktivitäten. Damit Sie interessant bleiben, versuchen Sie auf die Bedürfnisse Ihrer User einzugehen, indem Sie sie nach Dingen fragen, die Sie gerne von Ihnen sehen würden.

5. Lassen Sie Snapchat kreisen!

Umso abwechslungsreicher Ihr Account, desto spannender ist er für Ihre Follower. Lassen Sie Ihren Account nicht nur von einer Person präsentieren, sondern geben Sie den Account weiter. Mitarbeiter, Kunden, Influencer oder sogar die Geschäftsführung können an dem Erfolg des Snapchat Marketing teilhaben. Denken Sie daran, diese Aktionen anzukünden. So erreichen Sie noch mehr User.

Snapchat Marketing – Ausblick und Fazit

Snapchat hat die drittgrößte Wachstumsrate aller Apps und wird immer weiter wachsen. Für das Online Marketing ist Snapchat allerdings noch eine Nischenanwendung. Nutzen Sie Ihren Account hauptsächlich für Aktionen, um weitere User auf Ihren Account aufmerksam zu machen und als neue Follower zu gewinnen. Verknüpfen Sie den Account mit anderen Social Media Kanälen, so erreichen Sie eine große Reichweite. Für die richtige Anwendung des Snapchat Marketing, müssen Sie auf einige Merkmale achten. Entwickeln Sie Ihre eigene Snapchat Strategie und halten Sie diese konsequent ein. Testen Sie mit Vorsicht neue Dinge und werten Sie aus, wie diese bei Ihren Followern ankommen. Achten Sie außerdem auf Neuerungen und Updates und nutzen Sie Multiplikatoren.

 

>>> Hier finden Sie alle Infos zu unserem E-Learningkit "Snapchat Marketing"

#SnapchatMarketing #Snapchat