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Synergieeffekte im Digital Marketing – Ein Blick über den Tellerrand lohnt!

Synergieeffekte im Digital Marketing – Ein Blick über den Tellerrand lohnt!
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Für beinah jedes Thema im Bereich Digital Marketing gibt es Spezialisten: Experten zum Thema Suchmaschinenoptimierung, Fachleute für Storytelling und Native-Ads, Experten für Markenkommunikation, Profi-Werber für Facebook, XING oder Twitter. Diese Liste ließe sich noch eine Weile lang fortsetzen, denn unter dem Sammelbegriff Digital Marketing finden sich zahlreiche Disziplinen, auf deren Teilbereiche sich eine Vielzahl von Agenturen und Einzelpersonen eingeschossen hat. Das ist auch gut und richtig so, denn wer behauptet, er sei ganz allein „Experte“ für mehr als eine handvoll Themen, der kann nur der Selbstüberschätzung anheim gefallen sein. Das Team einer größeren Agentur kann dagegen mehrere Disziplinen beherrschen und sich in ihnen mit Fort- und Weiterbildungen up-to-date halten und verschiedene Bereiche effektiv abdecken.

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Eine vernetzende Strategie im gesamten Unternehmen

Natürlich kann man auch aus mehreren „Einzelkämpfern“ projektweise ein Team formen, doch dies ist für das Vorhaben, welches heute unser Thema sein soll, eine ziemlich ambitionierte Aufgabe. Denn dieses Vorhaben erfordert echtes und konzentriertes Teamworking, das deutlich über „Wir skypen dazu mal ne halbe Stunde“ hinausgeht. Es geht darum, die Disziplin der anderen Partizipienten zu durchdringen und abzuleiten, wie man daraus gegenseitig die bestmöglichen Effekte erreichen kann. Womit wir auch schon beim Kernthema wären, über das wir heute sprechen: Synergie. Dieses Wort wird in Netzwerken wie XING immer wieder gerne für Kontaktanfrage a la „Vielleicht ergeben sich ja Synergieeffekte“ missbraucht und hat damit einen etwas abgestumpften Klang, doch tatsächlich ist Synergie, also „Zusammenwirken“, etwas, mit dem im Digital Marketing noch viel zu selten und viel zu wenig gearbeitet wird. Warum dies so ist? Weil es eine große Menge Transferleistungen jedes Einzelnen voraussetzt und zudem einen Fokus auf „das große Ganze“, was nicht jedem Marktteilnehmer gelingt. Ich beginne meine Erklärung mit einer überaus nachvollziehbaren Forderung: Ein gutes Kommunikationskonzept sollte Hand in Hand gehen mit dem Marketingkonzept und sich mit diesem (sprichwörtlich) den Ball zuspielen. Klingt einleuchtend, finden Sie? Dann sagen Sie aber bitte auch einmal, bei wie vielen Firmen sich Unternehmenskommunikation/PR/Social Media und Marketing/Vertrieb wirklich die Bälle zuspielen und sich gekonnt austauschen. Natürlich, da wird es ein paar Beispiele geben, aber diese sind nicht die Norm. Entsprechend wollen wir die Forderung nun noch ein Stück erweitern: Das Kommunikationskonzept sollte weiterhin auch alle Voraussetzungen guter Suchmaschinenoptimierung (SEO) erfüllen und weiterhin in das Suchmaschinenadvertising (SEA) einfließen. Gleiches fordere ich zudem auch für das Marketing – Abgleich mit dem gesamten Komplex SEO/SEA.

 

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Interdisziplinäre Synergien als große Chance im Digital Marketing

Jetzt wird es langsam ein wenig aufwändig, meinen Sie? Dann schließen wir jetzt den Kreis: Alle Bereiche (Marketing, Kommunikation (inkl. Social Media) und SEO) sollten gegenseitig maximal aufeinander abgestimmt sein und die jeweiligen Vorteile ihrer Methode für den Gegenpart bestmöglich nutzen. Also ein SEO-relevantes Marketing, ein SEO-relevantes Kommunikationsverhalten, ein durch Marketing durchdrungenes (aber nicht überlagertes) Kommunikationskonzept und so weiter und so fort. Auch wenn sich diese Forderung auf den ersten Blick ein wenig radikal anhört, so sollten Sie den Nutzen bedenken: Welcher Spezialist für Markenkommunikation denkt wirklich an SEO? Welcher SEO-Experte hat wirklichen Einblick in die kommenden Postings des Social Media Teams? Welcher Marketeer baut seine Aktivitäten im Detail darauf auf, wie sie ideal zum Suchmaschinenranking der Website beitragen? Das mögen manche (guten!) Agenturen und Dienstleister in der ein oder anderen Ausprägung vielleicht gewährleisten, aber ich behaupte, dass die dadurch möglichen Synergieeffekte nur von einem Bruchteil der Szene wirklich optimal genutzt werden. Als Dienstleister sollten wir doch für unsere Kunden das Maximum aus dem herausholen, was wir für sie erreichen können – diesen Selbstanspruch haben wir als Marketeer! Warum lassen wir uns dann an so vielen Stellen Potential entgehen, bloß weil wir dafür über den eigenen Tellerrand blicken müssten?! Jeder Suchmaschinenoptimierer sollte in den Grundzügen wissen, wie das restliche Marketing funktioniert, jeder Social Media-Versierte muss erkennen, wie er dem SEO-Experten die Arbeit erleichtern kann. Es ist absolut wünschenswert, dass die innovationsstarken Agenturen hier noch viel mehr aus ihrem eh schon enormen Potential herausholen. Dies zu sehen, wäre eine große Freude.

 


So konnten wir auch den Autor dieses Artikels und Marketingleiter von versicherungsberatercheck Sebastian Heithoff überzeugen:

Das Deutsche Institut für Marketing (DIM) bietet im Rahmen seiner Dienstleistungen als Full-Service-Agentur, Marktforschungsinstitut und Seminaranbieter eine Vielzahl von Möglichkeiten, um auch aus Ihrem Business mehr herauszuholen. Vielleicht sollten Sie einmal nachfragen, ob nicht für Sie ein passendes Konzept mit Marketing, Kommunikation und SEO „aus einer Hand“ erstellt werden kann.

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#synergie #digital #marketing

Live-Webinar zum Thema „Online Marketing Trends 2017“ – Fr., 03. März, 10.00 Uhr

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Online Marketing Trends 2017

Mit welchen Online Marketing Trends und entsprechenden Veränderungen muss sich ein Marketingmanager im Rahmen der Onlinestrategie 2017 befassen? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, da ein Online Marketing Jahr lediglich drei Monate dauert. Zudem haben Trends die unvorteilhaften Eigenschaften, dass sie sehr schleichend kommen und am Anfang oftmals nicht richtig erkennbar sind. Daher bereiten wir die Online Marketing Trends 2017 für Sie auf und diskutieren diese mit Ihnen, um zu betrachten, ob und wie die Trends eine Auswirkung auf Ihr Geschäftsmodell haben werden.

 

Sie möchten mehr über die aktuellen Online Trends erfahren?

Das erwartet Sie:

In unserem Webinar mit dem Fachexperten Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, erfahren Sie, welche Trends Sie 2017 beachten sollten, warum diese Trends für Sie relevant sind und welche Chancen sich für Ihre Unternehmensaktivitäten ergeben, um sich gegenüber dem Wettbewerb abzusetzen.

Das Webinar findet am Fr, 03.03.2017 von 10:00 – 11:00 Uhr statt.

 

Hier geht es zum Webinar!

HINWEIS: Es können maximal 100 Teilnehmer an dem Webinar teilnehmen. Die Vergabe der Plätze erfolgt dabei nach dem „First come, first serve“-Prinzip.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Spaß!

#webinar #onlinemarketing #trends #2017

PageRank

PageRank
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Was ist eigentlich der PageRank, der in der Online Marketing Welt häufige Erwähnung findet? Einige Marketingexperten sind der Auffassung, dass der PageRank heutzutage kaum noch relevant sei, während andere ihm noch eine wichtige Rolle bei der Positionierung von Webseiten in Suchmaschinenanfragen zuordnen. Auch wenn mittlerweile viele andere Kriterien mit in den Suchalgorithmus von Google einfließen, leistet der PageRank-Algorithmus immer noch seinen Anteil am Endergebnis. Demfzufolge ist unumstritten, dass Ihnen als Online Marketing Experte der Begriff PageRank in jedem Falle bekannt sein sollte.

PageRank Definition

PageRank bezeichnet ein Verfahren zur Gewichtung von Webseiten im Internet. Als Kennzahl wird hier von einem programmierten Algorithmus untersucht, wie viele Links auf die jeweilige Seite verweisen. Je größer die Anzahl dieser sogenannten Backlinks auf einer Seite, desto höher fällt auch der PageRank aus. Die Backlinks werden als Vertrauensvorschuss an den Betreiber der Webseite angesehen. Diese Methode birgt jedoch die Gefahr, dass Webseitenbetreiber möglichst viele, aber unbrauchbare Backlinks generieren, um ihren PageRank zu erhöhen. Dadurch würde die Webseite bei Suchanfragen auf einer höheren Position angezeigt. Aufgrund der wirtschaftlichen Tragweite für Unternehmen, wurde in der Vergangenheit versucht, den PageRank durch sogenannte Linkfarmen gezielt zu manipulieren. Um das zu unterbinden wird, neben der Anzahl der Backlinks auch der PageRank der hinter den Backlinks befindlichen Webseiten gewichtet. Je höher der PageRank einer verweisenden Seite, desto größer ist der Effekt auf den PageRank der verlinkten Seite. Mittlerweile spielen neben den genannten noch viele weitere Kriterien eine Rolle, zu denen Google aber keine genauen Angaben mehr zur Verfügung stellt. Der PageRank-Algorithmus zielt darauf ab, Webseiten nach ihrer Popularität zu kategorisieren und die Wahrscheinlichkeit eines Internetnutzers darzustellen, der zufällig beim Surfen auf der Seite landet. Angegeben wird der PageRank auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 die schlechteste und 10 die maximal erreichbare Bewertung bzw. Einstufung darstellt. Zu beachten ist hierbei, dass der PageRank für jede Seite einzeln bestimmt wird und es somit passieren kann, dass eine Unterseite auf dem Webserver einen höheren Wert erreicht als die Homepage selbst.

 

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Herkunft des PageRank-Algorithmus

Man könnte denken, der Name PageRank leitet sich von „Homepage“ für Startseite und „Ranking“ für Rangliste ab. Ersteres ist jedoch falsch, da Page auf den Namen des Entwicklers Lawrence Page zurückgeht. 1996 entwickelte er zusammen mit Sergej Brin den Algorithmus an der Stanford University und wurde 1997 von dieser als Patent angemeldet. Der Algorithmus bildete die Grundlage für die Seitenauswertung der Suchmaschine Google, welche zu dem von Page und Brin gegründeten Unternehmen Google Inc. gehört. Seit Dezember 2013 wurde der Toolbar-PageRank, den Google bis dahin als Orientierungswert zur Verfügung gestellt hatte, nicht mehr aktualisiert. 2006 verkündete Google auch offiziell das Ende der Toolbar und stellte die Auslieferung entsprechender Daten ein, sodass Browser, Plugins und Toolbars keine Werte mehr bestimmen können.

PageRank prüfen

Wenn Sie einmal den PageRank der eigenen Webseite beispielsweise mit der Ihrer Mitbewerber vergleichen möchten, finden sich dazu mehrere Tools im Internet. Die zum Teil kostenlosen Tools können zwar nicht den exakten Google PageRank-Wert angeben, da Googles Toolbar-PageRank nicht mehr unterstützt wird. Jedoch haben die Seiten versucht, den alten Algorithmus nachzustellen und bieten einen guten Vergleichswert. Einige Tools enthalten außerdem nützliche Zusatzfunktionen zur Optimierung der eigenen Webseite.

1. PR Checker

PageRankUm den aktuellen PageRank einer Webseite zu erfahren, bietet das Tool PR Checker eine geeignete Lösung an. Hierzu müssen Sie nur den Link der Seite in die grün hinterlegte Zeile eingeben und auf Check PR klicken. Anschließend erhalten Sie einen PageRank von 0 bis 10. Das Tool bietet außerdem einen PageRank Button an, der in verschiedenen Größen auf der Webseite hinterlegt werden kann, sodass der aktuelle PageRank beim Aufruf der Seite direkt angezeigt wird.

2. Checkpagerank.net

PageRank

Auf der Seite checkpagerank.net haben Sie die Möglichkeit, neben dem PageRank eine Übersicht weiterer relevanter Kennzahlen der Webseite zu erhalten. Sie erhalten zusätzliche Informationen zur Anzahl der Backlinks, sowie eine Kategorisierung, ob die Seite z.B. im Bereich der Bildungsinstitute oder staatlicher Einrichtungen einzuordnen ist. Die Möglichkeit, einen PageRank-Button auf der eigenen Webseite zu hinterlegen, wird ebenfalls angeboten.

Möglichkeiten, um den PageRank zu erhöhen

Im Folgenden werden wir Ihnen einige Tipps geben, die dazu beitragen können, den PageRank Ihrer Seite zu erhöhen. Als erstes spielt natürlich die Qualität der auf der Webseite veröffentlichten Inhalte eine wichtige Rolle. Durch hochwertige Artikel werden andere Webseitenbetreiber ähnlicher Branchen auf Sie aufmerksam und platzieren eine Verlinkung auf der eigenen Webseite. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Links von anderen Webseiten zu erhalten. Sie sollten daher versuchen, durch hochwertigen Content, wie das Schreiben von Gastbeiträgen, Links von anderen Webseiten zu erhalten. Bei der Auswahl eines potenziellen Linkgebers sollten Sie darauf achten, dass die Webseite einem verwandten Themengebiet angehört. Auch beim Linktausch wird der PageRank häufig als Kriterium verwendet, um potenzielle Partnerseiten auszumachen. Von der Funktionsweise aufgebaut wie ein Telefonbuch, gibt es außerdem eine ähnliche Alternative für das Internet. Webverzeichnisse listen Adressen von Webseiten nach bestimmten Themen sortiert auf und bieten diese im Internet öffentlich an. Durch das Eintragen Ihrer Webseite in den zum Teil kostenlosen Webverzeichnissen ist es möglich, dauerhaft ihren PageRank zu erhöhen. Achten Sie bei der Auswahl von Webverzeichnissen aber zwingend darauf, dass Sie nur Verzeichnisse wählen, die einen hohen Trust aufweisen. Um diese zu identifizieren, kann zum Beispiel der TrustRank einer Seite herangezogen werden.

Hier finden Sie eine Übersicht von PR-Portalen und Blogverzeichnissen, bei denen Sie sich eintragen können.

 

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Beispiele für Webseiten mit PageRank 10

Auf Platz 1 der Webseiten, die den höchsten PageRank von 10 erreicht haben, befindet sich Google selbst. Danach folgen vor allem staatliche Einrichtungen, wie die offiziellen Webseiten der amerikanischen Regierung, des US-Gesundheitsministeriums und des Weißen Hauses. Einziger Softwarehersteller in den Top 10 der Webseiten mit dem höchsten PageRank ist Adobe mit seiner Downloadseite des Adobe Readers und Flash Players, dicht gefolgt vom größten sozialen Netzwerk Facebook.

#pagerank #seo

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing
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Regelmäßig landen E-Mails in den Posteingängen von Kunden, die Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten möchten und zuvor den Newsletter eines Unternehmens abonniert haben. Insbesondere über Smartphones wird man heutzutage als Kunde schnell über neue Angebote oder Rabattaktionen informiert. Neben den firmeneigenen Webseiten gehören E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen. Durch den Versand von elektronischen Nachrichten können Kunden und Interessenten schnell, regelmäßig und kostengünstig erreicht werden.

Welche Herangehensweisen können beim E-Mail-Marketing unterschieden werden? Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten und welche Erfolgsfaktoren machen ein gewinnbringendes E-Mail-Marketing aus? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag rundum das Thema E-Mail-Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. E-Mail-Marketing Definition
  2. E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen
  3. E-Mail-Marketing – Inhalte
  4. E-Mail-Marketing – Empfänger
  5. E-Mail-Marketing – Versand
  6. E-Mail-Marketing – Design
  7. E-Mailing vs. Newsletter
  8. E-Mail-Marketing Controlling
  9. Aktuelle E-Mail Marketing-Studien
  10. E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte
  11. E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren
  12. E-Mail-Marketing – Vorteile
  13. Fazit
  14. Tipps

E-Mail-Marketing – Definition

Das E-Mail-Markting nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Marketing ein und ist dabei Teil eines größeren Komplex von Marketing-Maßnahmen, die unter dem Begriff Online-Marketing zusammengefasst werden können. Innerhalb des Online-Marketing kann das E-Mail-Marketing dabei dem Direktmarketing zugeordnet werden.

E-Mail-Marketing ist eine Ausprägung des Direktmarketings auf elektronischem Weg. Als eine Komponente im Online-Marketing-Mix wird E-Mail-Marketing eingesetzt, um in Kontakt mit Interessensgruppen eines Unternehmens zu treten. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter.

Synonym finden auch die Begriffe Web-Marketing oder Internet-Marketing Verwendung. Mithilfe von Mails kann der direkte Dialog mit den Kunden oder neuen Interessenten hergestellt werden. Als eine Säule des Online-Marketing-Mix können Unternehmen mittels E-Mail-Marketing die eigene Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden generieren und bereits bestehende Kunden an das eigene Unternehmen binden.

E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen

Unternehmen, die ihre Nachrichten an einzelne Personen richten, betreiben eine so genannte one-to-one-Kommunikation. In der one-to-one-Kommunikation stehen folglich die einzelnen Kundenbeziehungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mittels einer one-to-one-Kommunikation können Kunden mit relativ geringem Aufwand individuell angesprochen und die angebotenen Produkte auf sie abgestimmt werden. Werden E-Mails an beliebig viele Personen gerichtet, so spricht man von einer one-to-many-Kommunikation. Als Konsequenz ist bei der one-to-many-Kommunikation eine persönliche Ausrichtung des Inhalts an den Kunden nicht möglich. Somit können für die Kunden keine individuellen Angebote erstellt werden. Der Versand einer großen Anzahl an elektronischen Nachrichten kann nur mit entsprechenden Tools umgesetzt werden.

E-Mail-Marketing – Inhalte

Folgende sieben Kriterien sind für die Inhalt-Erstellung wichtig:

  1. Relevanz für die Empfänger deutlich machen: Konzentrieren Sie sich auf ein spezielles Thema und legen Sie dieses deutlich dar.
  2. Above-the-Fold-Space nutzen: Positionieren Sie die wichtigsten Bausteine direkt nach oben, sodass sie direkt auffallen.
  3. Passende Handlungsaufforderungen einfügen: Machen Sie dem Leser deutlich, was er tun soll und was er für sein Handeln bekommt.
  4. Bilder mit Datei-Namen versehen: Kennzeichnen Sie die Bilder mit einem entsprechenden Datei-Namen, damit der Leser den Inhalt des Bildes versteht, sollte das Bild nicht geladen werden.
  5. Spam-Begriffe vermeiden: Benutzen Sie keine Begriffe, die mit Geld oder Gewinn zutun haben, damit Ihr Newsletter auch im richtigen Posteingang landet und nicht als Spam gewertet wird.
  6. Social Media-Shares ermöglichen: Fügen Sie eine Funktion zum Teilen ein, damit der Leser die Möglichkeit hat, den Newsletter zu publizieren.
  7. Personalisiert schreiben: Der Empfänger fühlt sich sofort angesprochen, wenn er seinen Namen liest. Fügen sie daher in der Anrede den Namen des Empfängers ein.

 

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E-Mail-Marketing – Empfänger

Bei der Auswahl der Empfänger sind zwei relevant Aspekte zu beachten:

  1. Empfängerliste muss aktuell sein: Aktualisieren Sie regelmäßig die Empfängerliste, damit alle Daten und Änderungen dokumentiert sind und Sie abgemeldete Mitglieder nicht mehr kontaktieren.
  2. Empfänger nach Merkmalen gliedern: Bilden Sie verschiedene Empfängerlisten, damit der Newsletter mit passendem Inhalt an die richtige Zielgruppe versendet wird.

E-Mail-Marketing – Versand

Ein fehlerfreier Versand sollte fünf Aspekte beinhalten:

  1. Angemessener Betreff: Der Betreff sollte interessant sein und nicht mehr als 40-60 Zeichen betragen.
  2. Pre-Header nutzen: Wenn Sie Informationen unterbringen möchten, die nicht in die Betreff-Zeile passen, fügen Sie diese dem Pre-Header hinzu.
  3. Absender festlegen: Die Adresse und Namen des Absenders sollten korrekt und vertrauenswürdig sein.
  4. Newsletter vor dem Versand testen: Bevor Sie den Newsletter versenden, sollten Sie jede Funktion, die der Newsletter beinhaltet, prüfen.
  5. Versandzeitpunkt bestimmen: Versenden Sie Ihre Mail mit Berücksichtigung des Empfängers zu einem passenden Zeitpunkt.

E-Mail-Marketing – Design

Es gibt sieben Kriterien, die Sie bei der Gestaltung des Designs beachten sollten:

  1. Vorlage im Responsive Desgin verwenden: Indem Sie die Vorlage im Responsive Design erstellen, stellen Sie sicher, dass die E-Mail auf allen Endgeräten optimal dargstellt ist und zum Beispiel auch auf Mobilgeräten und Tabletts fehlerfrei angezigt wird.
  2. Breite festlegen: Berücksichtigen Sie, dass eineige E-Mail-Programme die Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px. anzeigen.
  3. Corporate Design einalten: Benutzen Sie kein neues Design, sondern richten Sie dieses an Ihrer Corporate Identity aus. So stellen Sie sicher, dass die Kunden Sie wieder erkennen.
  4. Richtigen Zeichensatz verwenden: Achten Sie auf die Darstellung der Sonderzeichen in der HTML-Version.
  5. Whitespace benutzen: Mit der Verwendung von Farbflächen, lenken Sie den Blick Ihrer Leser auf das Wesentliche.
  6. Webversion verlinken: Jedes E-Mail-Programm hat eine andere Darstellungsweise. Die Webseite hingegen wird immer universell dargestellt, daher sollte Ihre Webseit in dem Newsletter vorkommen.
  7. Textversion anbieten: Damit Sie sicher gehen können, dass alle Empfänger Ihren Newsletter optimiert erhalten, können Sie Textversionen anbieten.

E-Mailing vs. Newsletter

Unternehmen, die mit ihren Kunden in Kontakt stehen und eine moderne Kundenpflege betreiben möchten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei sind im Rahmen eines erfolgsorientierten E-Mail-Marketing verschiedene Herangehensweisen denkbar. Somit kann eine Unterscheidung zwischen dem Einsatz von E-Mails und dem klassischen Newsletter vorgenommen werden. E-Mailing bezeichnet dabei den unregelmäßigen Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Kunden und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn im Rahmen eines Produktlaunch die Aufmerksamkeit der Kunden gefragt ist.

Im Gegensatz zum E-Mailing erfolgt der Versand von Newslettern in regelmäßigen Abständen. Newsletter können dabei als elektronische Rundschreiben charakterisiert werden, die Informationen und Mitteilungen beinhalten und via Internet an die Adressaten versandt werden. Mithilfe von Newslettern haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Überblick über für sie relevante, aktuelle Geschehnisse oder bevorstehende Events zu verschaffen. Innerhalb einer Mailing-Kampagne werden die Kunden in der Regel zu konkreten Handlungen aufgefordert. Mithilfe von Call-to-Action Elementen können die Kunden beispielsweise mit dem Einsatz von Hyperlinks auf die firmeneigene Landing-Page weitergeleitet werden. Call-to-Action wird deshalb eingesetzt, weil der Kunde nach der Wahrnehmung einer Werbebotschaft somit die Möglichkeit hat, das umworbene Produkt zu kaufen oder sich in einer anderen Form mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 

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E-Mail-Marketing Controlling

E-Mail-Marketing gebietet, wie jede andere Form des Marketing, auch die Notwendigkeit des Controlling. Wahllos E-Mails zu verschicken in der Hoffnung auf eine gute Performance wird selten zum Erfolg führen. In Bezug auf das E-Mail-Marketing haben sich einige Kennzahlen eingebürgert, die im Folgenden erklärt werden:

  • Responserate: Der Begriff der Responserate ist auch aus anderen Gebieten des Direktmarketing bekannt. Es handelt sich hierbei um die Quote der Antworten, Bestellungen, Kontaktaufnahmen usw. auf ein spezielles Mailing. Vor der Erstellung des Mailings muss daher geklärt werden, was als Response gewünscht wird.
  • Öffnungsrate: E-Mail-spezifisch ist dagegen die Öffnungsrate. Gelangt eine E-Mail in den Posteingang, sieht der Empfänger meist nur den Betreff und den Absender. Hier entscheidet er, ob er die E-Mail öffnet oder zumindest überfliegt. Die Öffnungsrate ist demnach das Verhältnis zwischen versendeten und geöffneten Nachrichten. Unterschieden wird zwischen der Brutto-Öffnungsrate, die sich auf das Verhältnis zwischen abgesendeten und geöffneten Mails bezieht und der Netto-Öffnungsrate, die nur die tatsächlich angekommenen Nachrichten in die Messung einbezieht. Die Messung der geöffneten E-Mail erfolgt dabei meist über die in der E-Mail integrierten Bilder. Wenn die E-Mail geöffnet wird, werden die Bilder heruntergeladen und im E-Mail-Controlling-Tool erfasst. So kann die Häufigkeit der heruntergeladenen Pixel gemessen werden. Öffnet ein Empfänger die E-Mail mehrmals, fließt dies in die Mehrfachöffnungsrate ein.
  • Klickrate: Befinden sich in der E-Mail weiterführende Links, muss die Rate der Klicks auf diese Links gemessen werden. Auch hier ist zwischen Brutto-Klickrate und Mehrfach-Klickrate zu unterscheiden. Befinden sich in der E-Mail mehrere Links und klickt ein Empfänger mehr als einen davon an, fließt das in die Mehrfach-Klickrate ein.
  • Bouncerate: In jedem Datenbestand befinden sich mehr oder weniger viele „tote“ E-Mail-Adressen, also Adressen, die nicht mehr existieren oder die nicht mehr abgerufen werden. Existiert eine Adresse nicht mehr, sendet der Server eine Fehlermeldung an den Absender. Gute E-Mail-Programme erkennen diese toten Adressen und löschen sie automatisch aus dem Verteiler. Dadurch wird der Datenbestand zwar optisch kleiner, dafür steigen aber die Qualität und die Klickraten. Es ist auch zu beachten, dass manche Provider bei Mailings mit vielen Fehlermeldungen misstrauisch werden und diese als Spam blockieren. Ein vernünftiges Bounce-Management zahlt sich daher für das Unternehmen aus.

Professionelle Mailing-Programme messen die wichtigsten Kennzahlen automatisch. Auch Google Analytics bietet die Option, Links auf Webseiten oder in E-Mails nachzuverfolgen.

Immer wieder wird im E-Mail Marketing nach sogenannten KPI´s gefragt. Key Performance Indikatoren (KPIs) werden in verschiedenen Studien ausgewiesen und regelmäßig diskutiert.
Die wichtigsten KPI´s im E-Mail Marketing sind immer noch die Öffnungsrate und die Klickrate. Diese beiden Kennzahlen werden von vielen Online-Marketing Managern genutzt, um die Effizienz der eigenen E-Mail Marketing Kampagnen zu messen. Weitere KPI´s sind die Zustellrate, Conversion Rate, Abmelderate, Bouncerate und die Click-Through-Rate. Die wichtigsten Kennzahlen haben wir zuvor schon vorgestellt. Wenn man die KPI´s eines E-Mail Newsletters einmal richtig systematisiert, dann lassen sich drei Klassen von KPI´s unterscheiden:

Reichweiten-KPI:

Die Reichweite eines E-Mail Newsletters gibt prinzipiell einen Hinweis darüber, wie viele Kontakte mit der angesprochenen Zielgruppe (Empfänger) erreicht wurden. Dies ist grundsätzlich eine eher quantitative Größe, die noch keine Aussage über die wirkliche Auseinandersetzung mit den Inhalten zulässt. Doch wenn ich nur eine kleine Reichweite habe, dann kann ich auch keine großartigen Transaktion erwarten. Typische KPI´s sind hier:

  • Anzahl Newsletterempfänger / Abonnenten (Zustellrate)
  • Anzahl An- und Abmeldungen (An- und Abmelderate)
  • Bouncerate (Anzahl fehlgeschlagener Zustellungen)
  • Als relativer KPI: Kosten pro Empfänger

Interaktion-KPI:

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierten und damit hochwertigeren Auseinandersetzung mit den Inhalten des E-Mail Newsletters. Interaktionen sind das Ergebnis der Kommunikationsmaßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit der E-Mail auseinandergesetzt hat. Hier sind interessant:

  • Öffnungsrate
  • Click-Through-Rate der Inhalte
  • Als relativer Interaktions-KPI: Kosten pro gelesenem Newsletter

Transaktion-KPI:

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen die finale Wirkung des E-Mail Newlsetters zu identifizieren und zu messen.

  • Conversions (Anzahl Käufe, Anfragen, Anmeldungen etc.)
  • Als relative Kennzahl: Kosten pro Conversion

Es empfiehlt sich das Controlling möglichst einfach zu gestalten und damit auf jeder Ebene (Reichweite, Interaktion, Transaktion) nur eine Kennzahl zu erheben und den Prozess danach zu managen.

Aktuelle E-Mail-Marketing Studien

E-Mail Marketing wird seit Jahren durch unterschiedliche Studienbetreiber im Fokus gehalten. Damit stehen immer wieder aktualisierte Daten und Prognosen zur Verfügung. Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Studien:

Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post 2016

Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post weist einige interessante Fakten zum eMail- Marketing aus:

E-Mail-Marketing bleibt das beliebteste Instrument unter den Onlinemedien und knackt dank der zahlreichen Neueinsteiger die 2-Mrd.- Euro-Marke (+ 8 Prozent). Damit landet es auf Platz 1 der digitalen Teilmärkte. Platz 2 teilen sich mit 1,6 Mrd. Euro das vergleichsweise teure Display- und Video-Advertising (+ 6 Prozent) sowie das Suchmaschinenmarketing (+ 12 Prozent), beide mit ebenfalls gestiegenen Nutzerzahlen und Budgets.

Im Bereich Crossmediale Kommunikation wird eMail-Marketing gerne mit Klassischen Anzeigen und Social Media Aktivitäten kombiniert.

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Die Studie weist einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

  • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
  • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
  • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
  • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Die Gesamtstudie kann hier heruntergeladen werden.

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot. Hier geht’s zur Studie.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Dabei gab es einige relevante Insights für das E-Mail-Marketing:

  • Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.
  • Die befragten Unternehmen wollen sowohl die Budgets für ihre Newsletter (33%) als auch für klassische Kampagnen-Werbemails (43%) erhöhen.
  • Die Hauptaktivitäten im E-Mail-Marketing zielen bei den meisten Unternehmen wie schon 2015 auf die Gewinnung von E-Mail-Abonnenten ab. Erst an zweiter Stelle liegt die Datenauswertung, um mehr über Kunden zu lernen.
  • Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen im Cross-Marketing. Also der Zusammenführung der Daten aus den verschiedenen Online-Kanälen. Das Motto lautet: E-Mail goes Social.
  • Die wichtigsten crossmedialen Themen für das E-Mail-Marketing sind Social Media, Landingpages und das Mobile Marketing.

Lesen Sie mehr in der Studie.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal E-Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Es geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. Zum Thema RoPo veröffentlicht übrigens Google unter www.full-value-of-search.de immer wieder Zahlen und Fakten. Je nach Branche beträgt der Anteil der RoPo-Kunden bis zu 23%.

Aber zurück zur E-Mail-Studie: 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet.

Diese Studie zeigt, welches Potenzial in einer vernünftigen Integration der verschiedenen Marketing-Kanäle liegt.

Quelle: iBusiness

Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016

Die Studie „Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016“ von Mapp Digital zeigt die wichtige Bedeutung von E-Mails auf. Fast alle Befragten erheben E-Mail-Adressen (94%) und nutzen den Kanal extensiv (90%) in der Kommunikation mit Kunden. Responsive Design scheint im E-Mail-Marketing zum Standard geworden zu sein. 91% der Unternehmen setzen auf mobile optimierte E-Mails. Die Optimierung und Anpassung der E-Mail Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden scheint für viele Unternehmen nach wie vor ein großes Problem zu sein: 48 % der Unternehmen bieten personalisierte Inhalte auf ihrer Webseite, aber nur 23 % der Unternehmen personalisieren ihre E-Mails.

E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte

Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen im Rahmen des Versands von Mailings oder Newslettern einige Richtlinien beachtet werden, da sonst Abmahnungen oder Strafen folgen können. Generell ist in Deutschland der Versand von E-Mails mit werblichem Inhalt nur innerhalb gewisser Einschränkungen erlaubt.

Werden E-Mails zu werblichen Zwecken unaufgefordert, dass heißt ohne Einwilligung, an die Empfänger verschickt, handelt es sich um so genannten Spam. Spam-Mails werden meist in Masse versendet, beinhalten Werbung und sollen dazu verleiten, eine Webseite zu öffnen oder einen Kauf zu tätigen. Laut Gesetzgebung werden Massen-Mails, die keine Abmeldemöglichkeit besitzen, deren Adresse oder Absender nicht klar erkennbar bzw. falsch ist, die eine irreführende Betreffzeile nutzen und die gestohlene E-Mail Adressen verwenden, als Spam aufgefasst. Werbliche E-Mails dürfen nur an diejenigen Empfänger versandt werden, die zuvor dem Erhalt zugestimmt haben.

Gerne wird auch vergessen, dass §5 TMG auch für e-Mail Newsletter eine Impressumspflicht vorsieht. Dies muss direkt angegeben oder verlinkt sein.

Eine solche Zustimmung erfolgt dabei in der Regel durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens erhalten Nutzer, die sich mit ihren E-Mail Adressen in einen Verteiler eingetragen haben, anschließend eine Bestätigungsmail. Eine solche Mail fordert die Nutzer anschließend auf, ihre Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der jeweiligen E-Mail Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adressen können mit Rechtssicherheit verwendet werden.

Gerade im E-Mail Marketing herrscht viel Unsicherheit über die rechtlich zulässigen Möglichkeiten. Daher lohnt es sich die einschlägigen Urteile hierzu regelmäßig zu verfolgen. Einige interessante Urteile aus den letzten Monaten finden Sie hier:

Einwilligung in E-Mail Werbung verfällt nicht!
Das Amtsgericht Hamburg hat in einem Urteil geklärt, dass eine Einwilligung in E-Mail Werbung nicht verfällt, auch wenn diese schon einige Jahre zurückliegt und der Empfänger regelmäßig Werbe-E-Mails erhalten hat. (Urteil v. 24.8.2016 Az. 9C 106/16)  Az. 9C 106/16

Einwilligung verfällt wenn über einen längeren Zeitraum kein Werbemails versendet wurden!
Das Landgericht München hat in einem ähnlichen Fall entscheiden, dass wenn zwischen Einwilligung und erstmaligem Versenden der Werbemail ein längerer Zeitraum verstreicht, diese neu eingeholt werden muss. Hier ging es um einen Zeitraum von 18 Monaten. (Urteil vom 08.04.2010 17 HK O 138/10) HK O 138/10

Auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen muss eine Werbeeinwilligung vorliegen!
Immer häufiger wird nach dem Kauf in einem Online Shop anschließend noch eine Kundenzufriedenheitsabfrage per E-Mail durchgeführt. Dass OLG Dresden hat klar gestellt, dass auch hierfür eine Einverständniserklärung vorliegen muss. (Urt. v. 24.04.2016 – Az. 14 U 1773/13).

Unterlassungserklärungen im E-Mail-Marketing müssen auch eingehalten werden.
Eine einmal unterschriebene Unterlassungserklärung hat auch nach mehreren Jahren noch Bestand. Eine Werbeagentur hat im Jahre 2011 eine Unterlassungserklärung wegen unerwünschter E-Mail Werbung unterschrieben. Hier wurde eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro festgehalten. 2014 erhielt die Gegenseite eine weitere Werbemail. Anfang Januar 2017 veröffentlichte das OLG Hamm das dementsprechende Urteil. Die Beklagte musste die Vertragsstrafe zahlen. Daher ist es unabdingbar, dass man, falls man eine Unterlassungserklärung abgibt, diese auch penibel einhält. (Urt. v. 25.11.2016 – Az. 9 U 66/15)

Klären Sie Ihre Vorgehensweise, insbesondere das Einholen einer Einverständniserklärung, mit Ihrem Anwalt.

E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Mailing-Kampagne ist die Qualität des Verteilers, also der Adressdatenbank, auf die das Unternehmen beim Versand der E-Mails zurückgreift. Dafür ist eine erfolgreiche Akquise von E-Mail Adressen erforderlich, die durch das bereits zuvor beschriebene Double-Opt-In-Verfahren generiert werden können.

Die Voraussetzung, dass eine E-Mail oder ein Newsletter die aufgezeigte Wirkung auch entfaltet, ist, dass sie von den anvisierten Zielgruppen auch gelesen wird. Zunächst muss sie hierzu in das Postfach der Empfänger gelangen, was angesichts von Firewalls und Spam-Filtern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings stellt das Erreichen des Postfaches auch noch nicht den endgültigen Erfolgsfaktor dar.

Die Entscheidung, ob ein Empfänger eine eingehende E-Mail oder einen Newsletter auch liest, hängt ganz wesentlich von der Überschrift bzw. der Betreffzeile ab, die im E-Mail-Client sichtbar ist. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich durch gute Inhalte aus. Interessante Inhalte, die durch einen Mix aus Texten und Bildern bestehen, haben den Vorteil, dass sie bei den Empfängern Interesse wecken. E-Mails mit hochwertigen Inhalten verleiten nicht nur zum Öffnen der entsprechenden Mail, sondern auch zum Klick auf den darin enthaltenen Link. Folglich kann mit interessanten Inhalten die Klickrate auf die Landing-Page erhöht werden, was einen wesentlichen Erfolgsfaktor einer E-Mail-Marketing Kampagne darstellt. Da die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, also Smartphones oder Tablets, zunehmend steigt, sollten die im Rahmen von E-Mail-Marketing versandten Mails auch entsprechend kompatibel sein. Mithilfe einer geeigneten Software kann im Anschluss an die Mailing-Kampagne eine umfassende Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing – Vorteile

E-Mail-Marketing stellt bei vielen Unternehmen einen fixen Bestandteil des Marketing-Mix dar und das nicht ohne Grund. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing bietet E-Mail-Marketing zahlreiche Vorteile.

  • Der Versand von E-Mails ist kostengünstig, da nicht nur Portokosten gespart werden können sondern auch Materialkosten, die beim Direktmailing für Papier und Umschläge anfallen.
  • Darüber hinaus ist E-Mail-Marketing wesentlich schneller, da E-Mails im Gegensatz zu herkömmlichen Mailings binnen weniger Sekunden im Postfach des Empfängers landen. Demnach ist der Zeitaufwand deutlich geringer und das Handling wesentlich einfacher.
  • Professionelle E-Mail-Marketing-Tools machen darüber hinaus auch die anschließende Erfolgskontrolle deutlich einfacher. Fragen wie: Wie viele E-Mails wurden geöffnet, auf welche Links wurde geklickt und wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können mithilfe von geeigneten Software-Programmen beantwortet werden.
  • Auch können durch die Nutzung des Opt-In-Verfahrens Streuverluste vermieden werden, da nur Adressen von Personen genutzt werden, die dem Empfang von E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben. Dementsprechend ist auch die Aufmerksamkeit der Empfänger höher, was anschließend zu einer höheren Rücklaufquote führt.
  • Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zudem auch die Adressdatenbank einfacher auf aktuellem Stand gehalten werden, da die Nutzer von Mailings oder Newslettern ihre Daten über ein entsprechendes Formular selber berichtigen bzw. aktualisieren können.
  • E-Mail-Marketing stellt ein Kommunikationsinstrument dar, welches nicht nur zeitlich sondern auch thematisch sehr flexibel eingesetzt werden kann. E-Mails, vor allem HTML-E-Mails, sind sehr stark gestalt- und personalisierbar. So können nicht nur farbliche Hervorhebungen und Links, sondern auch Bilder und interaktive Elemente, wie Formulare oder Animationen, die E-Mail erweitern.

 

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Fazit

E-Mail-Marketing stellt eine Marketing-Maßnahme dar, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und umfassende Kundenbindung zu betreiben. Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen unterschieden werden. Während bei der one-to-one-Kommunikation einzelne Personen adressiert werden, sprechen Unternehmen, die eine one-to-many-Kommunikation betreiben, beliebig viele Personen an. Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zwischen dem Einsatz von E-Mails oder Newslettern unterschieden werden. Herkömmliche E-Mails werden unregelmäßig und insbesondere dann versandt, wenn das Unternehmen auf Neuheiten, wie die Einführung eines neuen Produktes, hinweisen möchten. Der Versand von Newslettern erfolgt jedoch in regelmäßigen Abständen und verfolgt das Ziel, die Kunden über aktuelle Geschehnisse oder Events zu informieren. Mailing-Kampagnen fordern die Empfänger meist zu konkreten Handlungen, wie beispielsweise das Öffnen eines Links, auf. In Deutschland ist der Versand von werblichen Inhalten nur dann erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt von entsprechenden Mails auch explizit zugestimmt hat. Dabei kommt zumeist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zum Einsatz. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines zielführenden E-Mail-Marketing ist eine hohe Qualität der verwendeten Adressen, da so Streuverluste vermieden werden können. Darüber hinaus wecken insbesondere interessante Inhalte das Interesse der Empfänger und tragen somit zu einer erhöhten Klickrate auf die E-Mail und entsprechende Links bei. Mithilfe geeigneter Kennzahlen kann anschließend ein Controlling der E-Mail-Marketing Kampagne vorgenommen werden. Mithilfe von E-Mail-Marketing können Kosten gespart, eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert und verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Somit zählen E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen für Unternehmen.

 

=> 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können:

Beim E-Mail Marketing ist ein wesentlicher Schritt, einen eigenen Verteiler aufzubauen. Da sich dies häufig schwieriger gestaltet als vorher vermutet, haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, wie Sie schneller E-Mail Listen anlegen können.

1. Fragen, Fragen, Fragen

Fragen Sie einfach Ihre Kunden. So kann ein Einzelhändler zum Beispiel an der Kasse jeden einzelnen Kunden nach seiner E-Mail Adresse fragen und diese erfassen. Dann noch eine Bestätigungsmail (Opt-In) senden und schon ist dies auch rechtssicher. So kann ein täglicher Nachschub kontinuierlich gesichert werden.

2. Listen auslegen für Ihr E-Mail Marketing

Viele Unternehmen führen Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen durch. Mit Hilfe einer einfachen Liste: „Wenn Sie von uns regelmäßig Informationen wünschen, dann tragen Sie sich einfach in diese Liste ein und wir nehmen Sie in unseren Newsletter auf“. Kunden und Interessenten werden dies, wenn sie Interesse haben, auch tun. Sammeln Sie jedoch diese Listen, damit Sie später nachweisen können, dass der Kunde sich selbst in die Liste eingetragen hat. Die Bestätigungsmail nicht vergessen und schon können Sie regelmäßig neue E-Mail Adressen sammeln.

3. Kontakte und Visitenkarten nutzen

Haben Sie regelmäßig geschäftlichen Kontakt auf Messen, bei Vertriebsterminen oder Veranstaltungen? Dann nutzen Sie diese Kontakte! Viele sammeln die Visitenkarten einfach nur und warten darauf, dass sie eine Kontaktaufnahme erhalten. Senden Sie einfach dem Kontakt, der Ihnen eine Visitenkarte gegeben hat, eine E-Mail. Bedanken Sie sich für das Gespräch und informieren Sie ihn darüber, dass sie ihn nun regelmäßig über die Entwicklungen bei Ihnen und Ihrem Unternehmen informieren und in den Newsletter aufnehmen. So wird aus einem einfachen ersten Kontakt ein kontinuierlicher Newsletter Empfänger. Sollte Ihr Kontakt dies nicht wollen, dann war der Termin wohl nichts!

4. Guten Content nutzen, um mit einem In-Page Formular Adressen zu sammeln

Haben Sie auf Ihrer Webseite interessante Inhalte? Guter Content interessiert die Menschen. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Leser und bauen Sie ein E-Mail Feld direkt in die Blogbeiträge mit ein. Eine einfache Aufforderung „Möchten Sie regelmäßig solche interessanten Informationen haben, dann registrieren Sie sich in unserem Newsletter!“ als Call-to-Action hilft. So konvertieren Sie mit Content Marketing Ihre Besucher in langfristige Interessenten Ihres Newsletters.

5. Nutzen Sie ein Checkout Pop-up für Ihr E-Mail Marketing

Nutzen Sie die Besucher Ihrer Webseite, um an neue E-Mail Adressen zu kommen. Natürlich werden Sie vielleicht einen Menüpunkt „Newsletter“ auf Ihrer Webseite haben, doch wie viele Menschen tragen sich dort ein? Seien sie etwas mutiger. Wenn sich ein Besucher mit den Inhalten Ihrer Webseite intensiv auseinander gesetzt hat und dann die Seite verlässt, hilft ein Pop-Up Fenster, um ihn für den Newsletter zu aktivieren. So sammeln Sie ohne Belästigung kontinuierlich E-Mail Adressen.

E-Mail Marketing

6. Remarketing-Kampagnen zur Sammlung von E-Mail Adressen

Viele Besucher Ihrer Webseite suchen im Anschluss noch zusätzliche Informationen zu Ihren Leistungen und besuchen ebenfalls weitere Webseiten. Was halten Sie davon, wenn Sie in diesem Suchprozess weiter präsent sind? Mit einer Remarketing Kampagne ist dies einfach möglich. Mit Hilfe eines Cookies kann der Besucher Ihrer Webseite im Anschluss auf anderen Webseiten identifiziert werden und Ihr Werbebanner wird eingeblendet. Das Beste daran ist, nur wenn der Besucher auf diesen Banner klickt, entstehen Kosten und der Besucher wird auf das Registrierungsformular Ihres Newsletters weitergeleitet. Somit bietet dieses Instrument eine schöne Möglichkeit, Ihre Besucher auch noch nachträglich zu aktivieren.

7. In fremde Newsletter einbuchen

Auch fremde themenverwandte Newsletter sind eine gute Möglichkeit, weitere Abonnenten zu gewinnen. Buchen Sie sich zum Beispiel in einen Newsletter eines Fachmagazins Ihrer Branche ein und bieten Sie Mehrwertinformationen an, um Downloads und E-Mail Adressen zu generieren. Gerade im B2B-Marketing ist dies eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Email-Adressen zu sammeln und einmalige Werbekontakte zu kontinuierlichen Interessenten zu machen. Zudem erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die Kommunikation mit potenziellen Kunden.

8. XING für die Sammlung von E-Mail Adressen nutzen

Auch wenn es immer wieder negiert wird. Auch Nutzer von Social Media Kanälen haben E-mail Adressen und lesen E-Mail Newsletter. Kontaktieren Sie Ihre XING Kontakte und stellen Sie Ihren E-Mail Newsletter vor. Dies kann auch schon geschehen, wenn Sie zur Kontaktaufnahme aufgefordert werden. Sie sollten Ihre Kontakte jedoch nicht ohne Rückmeldung einfach in Ihren Newsletter Verteiler aufnehmen. Dies ist von vielen Nutzern nicht erwünscht. Senden Sie Ihren Kontakten einfach eine kurze Erläuterung, was in Ihrem Newsletter passiert, warum es sich lohnt diesen zu abbonieren und stellen Sie einen Anmeldelink zur Verfügung. Dies ist ausreichend und in diesem Kanal angemessen. Hier finden Sie übrigens unser XING-Profil.

9. LinkedIn als E-Mail Lieferant

LinkedIn ist mittlerweile das größte businessorientierte Social Network der Welt. Auch hier können Sie Ihre Kontakte auffordern, Downloads ankündigen, in verschiedenen Gruppen Ihren Newsletter vorstellen und damit weitere E-Mail Adressen sammeln.

10. Slideshare als Leadgenerierung

Slideshare ist für alle Powerpoint Junkies eine Offenbarung. Sie können dort e-Books, Präsentationen und Dokumente hochladen. Slideshare bietet hierzu einen Leadgenerierungsdienst an. Wer die Präsentation herunterladen möchte, wird zur Abgabe seiner Daten aufgefordert. So können sachbezogene Informationen und weitere E-Mail Adressen gesammelt werden. Hier finden Sie unseren Slideshare-Kanal.

11. Bounces und Abmeldungen managen

Bei der Gewinnung von Newsletter Abbonenten sollte man auch nicht vergessen, die Fedbacks aus den Versendungen zu bearbeiten. Nur wenn man den Newsletterverteiler regelmäßig pflegt, kann dieser auch sinnvoll weiter entwickelt werden.

Wenn sich jemand bei Ihrem Newsletter abmelden möchte, dann fragen Sie nach den Gründen dafür. Dies ist durchaus legitim, darf aber keinesfalls eine verpflichtende Angabe sein. Eine umfassende Auswahl an Abmeldegründen sollte bereits vorgegeben sein, ein Freifeld werden die wenigsten ausfüllen. Um den Kontakt trotz Abmeldung zu halten, kann versucht werden, ihn in einen anderen Kanal zu überführen – man spricht dabei von Opt-Over Hinweise auf Profile in sozialen Netzwerken sind hierbei normal.

Überprüfen Sie auch Bounces. Warum konnte der Newsletter nciht zugesetllt werden? Existiert die eMail Adresse noch? Wenn nicht, kann sie vielleicht aktualsiert werden.

 

Sie möchten sich umfangreich über das Thema Online Marketing beraten lassen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Achten Sie beim Sammeln der E-Mail Adressen immer darauf, dass dies rechtskonform geschieht. Wir hier im Deutschen Institut für Marketing haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Aber wir gehen auch seriös damit um. Dann funktioniert E-Mail-Marketing auch!

 

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Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!
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Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form bzw. einen Teil des Online Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg! Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat aber nichts mit Werbung im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist diese neue Art der Werbung eine Konsequenz der fortgeschrittenen Technik unseres Zeitalters.

1. Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. So zumindest das Credo der sogenannten Growth Hacker. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht.

Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Online Markting beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers

Ein Growth Hacker geht beim Growth Hacking taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Online Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept. Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Growth Hacker arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

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3. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten. Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

4. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

4.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz „PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

4.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

  • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
  • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
  • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

4.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

  • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
  • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
  • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
  • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als „Standard-Musik-Service“ und Integration im Jahr 2011
  • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

  • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
  • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
  • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

4.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

4.5 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

  • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
  • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
  • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

  1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
  2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
  3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
  4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

5. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

  • Digitales Empfehlungsmarketing
  • Content Marketing
  • Kunden/Produkt-Fit
  • A/B-Testing
  • Erzeugung eines WOW – Effektes
  • Identifikation kaufrelevanter Trigger
  • Social Media Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

 

Bei Fragen können Sie gerne unser DIM-Team kontaktieren!

6. Growth Hacking Tipps

Growth Hacking lebt von Tipps, Tricks und Praxishilfen, die das Leben leichter und die Sorgen kleiner machen können. Wir haben das Ziel, Ihnen jede Menge Arbeit und Nerven zu ersparen und möglichst viele Tipps und Tricks zum Growth Hacking zu sammeln und notfalls gemeinsam eine Hilfestellung zu finden. Hier finden Sie zahlreiche Anleitungen und Hilfestellungen zum Growth Hacking von Start-Ups und auch etablierten Unternehmen. Ganz unterschiedliche Tipps und Tricks zu Problemen, die uns im Alltag begegnen. Dabei ist es vollkommen gleich, ob es sich um SEO, Strategie, SEA, Social Media oder klassische Online Marketing Tipps handelt. Bei der Sammlung der Tipps und Tricks freuen wir uns natürlich über jeden Tipp und jeden Hinweis und haben gemeinsam mit vielen Growth Hackern das Thema angegangen. Nur so lässt sich gewährleisten, dass wir noch zahlreiche Hacks zusammenbekommen. Viel Spaß beim Lesen und natürlich freuen wir uns über jeden neuen Tipp. Testen Sie diese selber aus, denn nur so können Sie beurteilen, ob dies bei Ihnen funktioniert oder nicht:

Growth Hacking Tipp #1: E-Mail-Marketing aufbauen

MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

Growth Hacking Tipp #2: Mit Retargeting/Remarketing automatisch neue Kunden generieren und mehr Umsatz machen

Michael SchwabWussten Sie schon, dass Ihre Webseite ca. 98% der Besucher verliert? Die meisten Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie, ohne zurückzukommen. Dies bedeutet, dass von 10000 Besuchern 9800 einfach gehen. Sie verlieren also bares Geld und potentielle Kunden, die sehr wahrscheinlich bei Ihren Mitbewerbern landen. Zuerst einmal ist das nicht Ihr Fehler! Ihre Besucher wurden abgelenkt. Es klingelt beim Surfen das Telefon, das Baby schreit oder das nächste Meeting steht an etc. Es stellt sich also die Frage, wie Sie die abgesprungenen Besucher wieder dorthin bringen, wo diese abgesprungen sind. Wie können Sie nun einen Teil der 98% der abgesprungenen Besucher trotzdem zu Kunden machen? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es im Schnitt 7-15 Kontakte benötigt, bevor jemand kauft. Mit Retargeting/Remarketing erhalten Sie weitere Kontaktchancen, Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen. Beim Retargeting/Remarketing sprechen Sie die Leute an, welche Ihre Webseite besucht haben, ohne die gewünschte Aktion ausgeführt zu haben.

Welche Vorteile bietet Retargeting/Remarketing nun unter anderem für Sie:

  • Die Interessenten- und Kauf-Konversionsrate wird gesteigert
  • Ermöglicht den Aufbau von Zielgruppenlisten
  • Ermöglicht eine effektive Zielgruppenansprache
  • Erhöhung des Kundenwerts
  • Stärkt die Marke, weil Sie überall präsent sind
  • Macht andere Online-Marketing Maßnahmen effizienter: PPC, Direct Ads, SEO, Affiliates, etc.

Michael J. Schwab, Marketing-Manager bei homeway GmbH

 

Growth Hacking Tipp #3: Messen, Messen, Messen

Tomislav TodorovicAls Growth-Hacker sind die Analyse Ihrer Webseite und die darauffolgenden Optimierungen Ihr täglich Brot. Mit dem Launch Ihrer Webseite müssen Sie ein Web-Analyse-Tool integriert haben. Hier bietet sich Google Analytics als das kostenlose und meistbenutzte Web-Analyse-Tool an. Es gibt auch Alternativen, besonders für Techies ist PIWIK als das Open-Source Analyse-Tool das Richtige. Beim Messen und Analysieren sollten Sie dann über die Basis hinausgehen. Traffic ist zwar wichtig, jedoch nicht das einzig Wahre. Google geht es z.B. vermehrt um die Interaktion des Users mit Ihrer Seite. Deshalb sind Absprungrate und Verweildauer wichtige Faktoren. Dazu kommt noch der Check, ob Ihre Ziele (z.B. Produktverkauf) auf den erstellten Seiten wirklich Früchte tragen. Darum sollten Sie sich die Demographie, mobile Nutzung, Zugriffskanäle, Zielseiten und Konvertierung immer wieder ansehen und Ihre Schlüsse ziehen. Legen Sie zwar Ihr Ziel fest, hören Sie jedoch auf Ihren Kunden und folgen Sie seinen Wünschen.

Tomislav Todorovic, Geschäftsführer / Partner der Online Marketing Factory AG

 

Growth Hacking Tipp #4: Nutzen Sie Slideshare
Bastian FörsterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

Growth Hacking Tipp: SlideshareBastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

 

 Growth Hacking Tipp #5: PR Growth Hacking

Christian FrankeUm Ihre Pressemitteilung oder Gastartikel erfolgreich in dem Newsbereich einer Zeitung, Webseite oder eines Branchen-Blogs zu platzieren, schreiben Sie dem entsprechenden Redakteur (dessen E-Mail Sie vorher recherchiert haben) eine Nachricht mit interessanter Betreffzeile und kurzer Ansprache.

Tipp #1: Schreiben Sie mind. 10 Headlines auf und suchen Sie sich die beste aus. Nicht zu viel versprechen, sonst landet Ihre Nachricht im Spam.
Tipp #2: Zahlen wirken interessant und führen zu höheren Öffnungsraten.
Tipp #3: Je kürzer, desto besser.

Neben der Headline braucht’s natürlich auch eine kurze und knackige Nachricht an den Journalisten. Hier gibt es verschiedene Techniken. Man kann entweder die Story als solches pitchen oder es so kurz wie möglich halten.

Tipp #1: Sprechen Sie persönlich an, nehmen Sie Bezug auf die bisherige Arbeit oder die Expertise des Redakteurs oder die Publikation.
Tipp #2: Seien Sie konkret und halten Sie die Nachricht so kurz es geht.
Tipp #3: Anstatt Anhänge benutzen Sie Links zu Ihrem Dokument (Dropbox, Google Drive, Server, etc.)

Christian Franke, Co-Founder & COO der YesBoss Group

 

Growth Hacking Tipp #6: Nutzen Sie Suchmaschinen

Katharina Silberbach DIMSuchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

Katharina Silberbach, Projektleiterin beim Deutschen Institut für Marketing

 

 Growth Hacking Tipp #7: Datenbasiertes Entscheiden

Hendrik LennarzHeutige Tracking- und Webanalyse Technologien machen es möglich, wirklich jeden Schritt eines Kunden auf der Webseite, in einer App oder einem Kundenbackend zu erfassen. Growth Hacker lieben es, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern Daten entscheiden zu lassen.

Ein beliebtes Framework, um die wichtigsten Growth Hacking KPIs zu definieren, sind die sogenannten „AARRR“-Metrics von Dave McClure, Gründer des Accelerators „500 Startups“ aus San Francisco. Dieses Framework orientiert sich vollständig am Customer Lifecycle, also an dem Weg des Kunden durch das gesamte Produkt. Die Abkürzung „AARRR“ steht dabei für die fünf Phasen des Customer Lifecycles, die von McClure folgendermaßen definiert werden:

  • Acquisition (Akquisition)
  • Activation (Aktivierung)
  • Retention (Loyalität)
  • Revenue (Umsatz)
  • Referral (Empfehlung)

Jeder User kann sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einer dieser 5 Phasen befinden.
Hier ein Beispiel:

Man schaltet eine Facebook Anzeige und gewinnt dadurch 100 Besucher auf der Webseite. Die Webseite macht einen guten Job und konvertiert 25 Besucher, zum Beispiel durch eine kostenlose Registrierung, zu Kunden (Akquisition). Diese 25 Kunden haben leider so lange keinen Nutzen, wie sie nicht anfangen das Produkt auch zu nutzen. Dem User muss es demnach möglichst einfach gemacht werden, zum Beispiel, sich einzuloggen und mit der Produktnutzung zu starten und möglichst schnell einen Mehrwert zu erfahren (Aktivierung). Anschließend soll dieser Mehrwert natürlich möglichst oft spürbar sein. Bei den Social Networks wie Facebook oder Instagram sind das beispielsweise die Anzahl der Logins, Anzahl der Postings und Likes – also die Aktivität des Users, die nachhaltig den Mehrwert für den einzelnen Kunden bemessen (Loyalität). Ist ein User zufrieden, muss man ihn zu einem zahlenden Kunden machen. Man muss ihn also zum Upgrade bringen (Umsatz). Zufriedene Kunden empfehlen einen oftmals gern weiter, wenn man es ihnen möglichst einfach macht. Erfahrungsgemäß tut es jedoch niemand, wenn man ihn nicht darum bittet. Empfehlungen gelten immer noch als der wertigste Traffic-Kanal, werden leider immer wieder vernachlässigt (Empfehlung). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es beim Growth Hacking eben nicht nur darum geht möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern eben auch darum, diese glücklich zu machen, um letztendlich mit ihnen Geld zu verdienen.

– Hendrik Lennarz, Product Manager & Growth Hacker für Startups und Unternehmen. Gründer der Growth Hacking Academy

 

Growth Hacking Tipp #8: Datenquellen kennen und nutzen

Jan StranghönerDatengenerierung, Datensegmentierung und Data-Management sind DIE Schlüssel für effizientes Online Marketing. Sie bestimmen den Erfolg. Noch zu häufig bremst allerdings die Angst vor mangelndem „Datenschutz“ eine effiziente Nutzung. Dabei schließt Datenanalyse einen achtsamen Umgang mit Daten keineswegs aus. Es gibt Wege, Nutzerdaten anonymisiert und mit einem brauchbaren Ergebnis zu erfassen. Google und Facebook helfen dabei. Denn: Nur wer Deutungshoheit über die Daten bekommt, kann auf dem digitalen Markt skalieren und damit wachsen.

Nützliche Tools dabei können sein:

  • Google Analytics
  • Google Search Console
  • Audience Insights

Zum Beispiel lässt sich durch Audience Insights gut rekonstruieren, wie der Newsfeed meiner potentiellen Zielgruppe aussieht und mit welchen Inhalten sie sich täglich beschäftigt. Dadurch lassen sich wichtige Informationen in der Planung und Erstellung der Social-Media-Inhaltsstrategie erstellen.

Jan Stranghöner, Blogger von SM-Nerds

 

Growth Hacking Tipp #9: Bekanntheit von Trends und Themen ausnutzen

Tim CortinovisSie wollen rasantes Wachstum? Dann sollten Sie Ihre Bekanntheit rasant steigern. Der Growth Hacking Tipp dafür ist: Betreiben Sie Gravity Assist Marketing. Nur dank Jupiters Schwerkraft wurde Pioneer 10 zum schnellsten je von Menschen gebauten Objekt. Und genau das machen Sie auch. Suchen Sie sich einen Jupiter – das heißt ein Thema, das in Ihrem Bereich gerade an Bedeutung zunimmt oder auch schon hat. Und dann verknüpfen Sie Ihr Angebot mit diesem Thema, indem Sie etwa einen Blogbeitrag dazu schreiben und dann einen Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, der als eine der Quellen Ihren Blogbeitrag nennt. Oder Sie veröffentlichen ein Video auf YouTube, das die Stichwörter enthält, nach denen gerade viele Menschen suchen. Das war übrigens auch der Grund, warum plötzlich so viele unbekannte Musiker auf YouTube über Nacht erfolgreich wurden: Sie hatten Parodien von Titeln veröffentlicht, nach denen Millionen von Nutzern suchten. Natürlich können Sie auch ganz klassisch ein Buch zu dem Thema veröffentlichen. Die Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Ihr Angebot dann auch wirklich etwas mit diesem Thema zu tun hat und die Stichwörter für Ihre Kunden keine Mogelpackung anbieten.

Tim Cortinovis – Vortragsredner / Trainer / Autor

 

Growth Hacking Tipp #10: Optimieren Sie Bestätigungsseiten

TobiasLeider sind immer noch viele Bestätigungsseiten und Bestätigungsmails völlig lieblos gestaltet. Das ist ziemlich schade, da sehr viel Potenzial in ihnen steckt. Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Neukundenakquise um ein Vielfaches teurer ist als die Kundenbindung. Bestehende Kunden haben sich bereits für Sie entschieden, weswegen Sie weniger Überzeugungsarbeit leisten müssen. Scheuen Sie sich also nicht davor, Ihre Kunden auf der Bestätigungsseite auf ein weiteres Produkt von Ihnen hinzuweisen. Hat sich jemand für Ihren SEO-Newsletter angemeldet, können Sie ihm zum Beispiel in der Bestätigungsmail ein kostenloses SEO-Whitepaper vorschlagen, bei dem der Nutzer weitere Daten über sich preisgeben muss. Sie halten demnächst ein Webinar? Bedanken Sie sich auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung und bieten Sie dem Nutzer einen exklusiven Gutschein für Ihr Produkt an.

Tobias Straka, Blogger von boozet, Online Marketing Manager bei Neue Mediengesellschaft Ulm

 

Growth Hacking Tipp #11: Tracking-Lösungen einsetzen

Christian LeitzDas Zeitfenster, in dem sich Kunden für Waren und Dienstleistungen interessieren und diese dann auch kaufen, ist kurz und die Konkurrenz stark. Diesen Moment abzupassen, der bei bestimmten, vorrangig investitionsintensiven Gütern häufig erst Jahre später wieder kommt, ist für Unternehmen relevant. Wenn der Kunde Ihnen schon bis auf Ihre Website entgegengekommen ist, sollten Sie wissen, wer er ist und für was er sich interessiert. Im B2B-Bereich gibt es Tracking-Lösungen, die diese Informationen offenlegen und somit eine zielgerichtete Nacharbeit mit dem richtigen Angebot ermöglichen. Das Sales Team freut sich auf Akquise, bei der nicht erst das Interesse geweckt werden muss!

Christian Leitz,  Leiter Marketing Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH

 

Growth Hacking Tipp #12: Optimierte Facebook Werbung

Daniel MensingViele gerade kleine Unternehmen tun sich sehr schwer mit einem sinnvollen Einstieg in Facebook Werbung. Was ich immer wieder höre ist, dass man Facebook Ads nur nutze, „um Facebook Fans zu generieren“. Dabei wissen die meisten Marketeer nicht, dass man ohne zusätzlich auch die eigenen Facebook Posts bezahlt zu verlängern, in der Regel nur ca. 3-5% aller Fans einen Beitrag zu sehen bekommen. Ich halte absolut gar nichts von Fan-Generierung der Fan-Generierung halber, ohne Intention auch die Facebook Posts stark zu verlängern. Steckt keine derartige Strategie dahinter, sollte man das gänzlich lassen. Das ist wie wenn man einen Email-Verteiler aufbaut, dann aber am Geld spart, um Email-Newsletter an die gesamte Liste zu versenden. Mein Tipp, schauen Sie sich in den Facebook Audience Insights genau an, wer Ihre tatsächlichen Fans sind (sofern diese „sauber“ gesammelt wurden). Bauen Sie diese Audience sehr genau nach. Das geht am besten indem Sie den Facebook Pixel in ihre Website integrieren und hinterher über sogenannte Custom Audiences die Website Besucher in eine Liste wegspeichern. Auf diese Liste können Sie wiederum eine sogenannte Lookalike-Liste bilden, die aus statistischen Zwillingen ihrer Website Besucher besteht. Nehmen Sie dabei nur die 1%-Option, das bedeutet 1% aller z.B. deutschen Facebook Nutzer, die Ihren Website Besuchern am aller ähnlichsten sehen. Nehmen Sie mehr als 1% werden die Zielgruppen zu groß und ungenau. Um so mehr Website Besucher Sie auf Ihrer Seite haben, um so genauer die Lookalike-Zielgruppe. Zusätzlich können Sie sehr gute Zielgruppen über Interessen bilden. Nehmen Sie als Interesse beispielsweise ihre größten Wettbewerber, oder auch sogenannte „Brother & Sister Brands“. Wenn Sie z.B. Mc Donalds sind, targeten Sie Fans von Burger Kind als Wettbewerber, oder aber von Coca-Cola als potentielle „Geschwistermarke“ mit viel Schnittmenge in der Zielgruppe. Im Anschluss nutzen Sie diese Custom Audiences für die bezahlte Verlängerung ihrer Facebook Posts und selbstverständlich auch sonstiger Facebook Ads. Dabei reichen häufig ein paar Euro pro Facebook Post. Den Umweg über die Generierung von eigenen Facebook Fans könen Sie sich sparen und das Budget ist wesentlich besser investiert, nämlich direkt in sauber getargetete Reichweite.

Daniel Mensing, Online Marketing bei F. O. BAGS GmbH

 

Growth Hacking Tipp #13: Leadpages / Landingpages

Micahel BreuerMit Leadpages / Landingpages bietet man dem potentiellen Kunden etwas an, was er braucht, wenn der Besucher durch Ads kommt. Eine Leadpage / Landingpage ist die erste Seite, auf die ein potentieller Kunde geleitet wird, wenn er Werbung geklickt hat. Diese Seite muss darauf optimiert sein, dass der Besucher genau die Informationen angezeigt bekommt, die für das Produkt wichtig sind und dem Kunden das bieten, was er gesucht hat. Hier ist gutes SEO für kostenlosen Traffic aber auch gutes A/B Testing bei der Kampagnenerstellung wichtig, denn dann kann die Seite leicht optimiert werden, weil man weiß, wegen welchen Keywords der Besucher auf die Seite gekommen ist.

Eine gute Leadpage / Landingpage sollte folgendes beinhalten:

– Nicht zu viele, aber ausreichend viele CTAs
– Ein Erklärvideo
– Qualitativ hochwertigen Content
– Das Produkt / Service
– Free Ebook

Leadpages / Landingpages dienten vor allem früher – aber oft immer noch – dazu, im einen Fall Emailadressen von Interessenten zu bekommen, im anderen Fall einen direkten Abschluss mit dem Kunden zu machen. Dies wird für digitale und nicht digitale Produkte verwendet. Jeder, der online etwas verkaufen will – vor allem digitale Produkte -, sollte sich eine Leadpage bauen.

Michael Breuer, Geschäftsführer bei leadtodeal

 

Growth Hacking Tipp #14: Content- und Inbound-Marketing

Torsten HerrmannContent-Erstellung ist aufwändig. Aber für erfolgreiches Content-Marketing oder Inbound-Marketing braucht man ein umfassendes Inhaltsangebot. Jede Fragestellung in Suchmaschinen will beantwortet und jede Stufe des Entscheidungsprozesses mit sinnvollen Inhalten begleitet werden. Noch dazu ist jeder Empfänger anders: Der eine liest gerne kurze Texte, der andere lange, der nächste bevorzugt Infografiken und wiederum andere sehen gerne Videos. Die Herausforderung liegt darin, für jeden Interessenten die passenden Inhalte bereitstellen.

Wie bewältigen Sie diese Herausforderung am wirtschaftlichsten? Sie verwenden Ihre Inhalte mehrfach.

Mein erster Tipp für Sie: Deklinieren Sie jeden Content, den Sie neu erstellen für alle passenden Medien und Kanäle durch. Überlegen Sie sich, welche Teile eines Whitepapers Sie zu Blogbeiträgen auskoppeln könnten. Oder umgekehrt: Fassen Sie fünf Blogbeiträgen zu einem Whitepaper zusammen. Auch denkbar: visualisieren Sie Ihr Whitepaper gleich als Präsentation für ein Webinar.

Mein zweiter Tipp: Schauen Sie sich einmal an, was Sie jenseits des Marketings an Inhalten produzieren. Ich schreibe zum Beispiel gerade einen Blogbeitrag, der auf einem Angebot an einen Kunden basiert. Oder haben Sie ein Excel-Tool, das Sie auch an Interessenten herausgeben könnten? Gleiches gilt für Kundenpräsentationen: Sind diese auch in Teilen als Webinar verwendbar? Oder als Text verschriftbar?

Bleiben Sie kreativ, aber nutzen Sie Ihre Kreativität nicht nur einmal.

Torsten Herrmann, Inhaber chain relations, Inbound Marketing und Public Relations für B2B

 

Growth Hacking Tipp #15: Social-Media-Multiplikatoren

lukas_paasGerade junge Unternehmen tun sich häufig sehr schwer damit, im ausreichenden Umfang neue Kunden zu werben. Oft fehlen die richtigen Kanäle und vor allem die nötige Kapitalkraft. Mit ein wenig Geschick und Recherche ist es allerdings in den sozialen Netzwerken möglich, nahezu kostenlos große Reichweiten und damit neue Fans zu generieren. Die richtigen Multiplikatoren machen es möglich! Schon zu Anfang haben wir uns sehr intensiv mit unserer Zielgruppe beschäftigt. Welche Interessen haben die Nutzer? Mit welchen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Social-Media-Kanäle nutzen sie und was gefällt ihnen dort? Nachdem wir diese Fragen recht genau beantworten konnten, haben wir in eben diesen Themenbereichen Kooperationen angestrebt. Gewinnspiele auf anderen Facebook-Seiten mit unserem Produkt, Blogbeiträge über unser Unternehmen, Postings von unseren Bildern auf Lifestyle-Seiten waren nur einige Erfolge, die wir mit Kooperationen erreichen können. Somit konnten wir ohne großen Kapitalaufwand exakt unsere Zielgruppe durch andere Facebook-Seiten erreichen. Es lohnt sich also, seine Zielgruppe zu kennen und die eigenen Inhalte dort zu platzieren, wo diese aktiv ist. Auch wenn man es nicht für möglich hält, sind die meisten Unternehmen und Facebook-Seiten-Betreiber kooperativer und offener für fremde Inhalte, als man zunächst annimmt.

Lukas Paas, Geschäftsführer Rough & Loyal

 

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#growthhacking #growthhacks #onlinemarketing

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Live-Webinare Digitales Marketing 1. Halbjahr 2017

Live-Webinare Digitales Marketing 1. Halbjahr 2017
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Sie sind auf der Suche nach professionellem und kompaktem Input für Ihr Marketingteam? Erhalten Sie innerhalb von 60 Minuten einen schnellen Einblick in einzelne Themen, die in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen werden! Das Deutsche Institut für Marketing bietet Ihnen für die kommenden Monate eine abwechslungsreiche Auswahl an Live-Webinaren, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. Ein Fachexperte verschafft Ihnen innerhalb dieser Stunde einen gründlichen Überblick über die jeweilige Thematik. Unser Themenfokus liegt im ersten Halbjahr auf dem Bereich Digitales Marketing. Erleben Sie aktuelle und praxisnahe Einblicke in die folgenden Fachgebiete.

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Weitere Informationen zu den aktuellen Live-Webinaren finden Sie hier!

 

1. Online Marketing Trends 2017 – Freitag, 03. März 2017, 10.00 Uhr

Webinar Online Marketing Trends 2017

Mit welchen Online Marketing Trends und entsprechenden Veränderungen muss sich ein Marketingmanager im Rahmen der Onlinestrategie 2017 befassen? Wir bereiten die Trends 2017 für Sie auf und diskutieren diese mit Ihnen, um zu betrachten, ob und wie die Trends eine Auswirkung auf Ihr Geschäftsmodell haben werden.

 

Buchen Sie das Live-Webinar „Online Marketing Trends 2017“ hier

 

2. Basiswissen Online Marketing – Donnerstag, 09. März 2017, 16.00 Uhr

Webinar Basiswissen Online Marketing

In unserem Live-Webinar erhalten Sie einen Überblick über das Themengebiet Online Marketing, u. a. welche Kanäle es gibt und was das Online Marketing vom klassischen Marketing unterscheidet. Wir zeigen Ihnen aktuelle Zahlen und Fakten aus der Online-Welt.

 

Buchen Sie das Live-Webinar „Basiswissen Online Marketing“ hier

 

3. Suchmaschinenoptimierung (SEO) – Freitag, 17. März 2017, 10.00 Uhr

Webinar Suchmaschinenoptimierung

Damit Ihre Seite bei Google & Co schnell gefunden wird, sollten Sie effektives SEO betreiben! Wir zeigen Ihnen, was genau Sie bei der Optimierung Ihres Internetauftritts berücksichtigen sollten, um mit mehr Sichtbarkeit Ihre bestehenden Kunden und potenziellen Kunden noch besser zu erreichen!

 

Buchen Sie das Live-Webinar „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“ hier

 

4. Suchmaschinenmarketing (SEA) – Freitag, 07. April 2017, 10.00 Uhr

Webinar Basiswissen Suchmaschinenmarketing

Werbeanzeigen mittels SEA haben das Potential zu einem starken Traffic-Lieferanten bei Google zu werden. Bekommen Sie durch das Live-Webinar einen Einblick in die Funktionsweise des entsprechenden Tools Google AdWords und lernen Sie, welche Faktoren dabei wichtig sind!

 

Buchen Sie das Live-Webinar „Suchmaschinenmarketing (SEA)“ hier

 

5. Local Online Marketing – Freitag, 28. April 2017, 10.00 Uhr

Webinar Local Online Marketing

Der Trend ist klar definiert: Suchanfragen beziehen sich zunehmend auf lokale Ergebnisse. Unser Fachexperte erklärt Ihnen, wie Sie die Zielgruppe(n) in Ihrer direkten Umgebung online erreichen. Wie nutzen Sie Branchenbücher, Bewertungsportale und Google Maps zu Ihrem Vorteil? Wir zeigen es Ihnen!

 

Buchen Sie das Live-Webinar „Local Online Marketing“ hier

 

6. Facebook Marketing – Freitag, 12. Mai 2017, 10.00 Uhr

Webinar Facebook Marketing

Facebook ist und bleibt der wichtigste Social Media Kanal. Facebook bietet verschiedene Tools und Funktionen, um die Wertschöpfung für das Unternehmen zu maximieren. Lernen Sie in unserem Live-Webinar, wie eine innovative Facebook Strategie für Ihr Unternehmen die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe fördert sowie Ihre Reichweite und Bekanntheit steigert!

 

Buchen Sie das Live-Webinar „Facebook Marketing“ hier

Wie man zum Online Marketing Experten wird

Wie man zum Online Marketing Experten wird
5, 2 Bewertungen

Herr oder Frau X ist unser Online Marketing Experte!

Diese oder ähnliche Formulierungen hört man immer wieder! Ein Experte, oder besser ein sogenannter Experte, erläutert anderen die neue Onlinewelt. Doch handelt es sich wirklich um einen Experten oder ist mal wieder mehr Schein als Sein vorhanden?

Woran erkennt man eigentlich einen echten Online Marketing Experten?

Expertenwissen kommt nicht von ungefähr. Durch das Lesen einiger Blogbeiträge oder Facebook News wird man noch nicht zum Online Marketing Experten. Wir stehen hier beim Deutschen Institut für Marketing auf dem Standpunkt, dass man sich Expertentum erarbeiten muss.

K. Anders Ericsson hat empirisch nachgewiesen, dass besonders talentierte Experten nicht geboren werden, sondern durch die Anzahl der Übungsstunden zum Experten werden. Und hier scheint eine „magische“ Schwelle von 10.000 Stunden zu existieren. Mit anderen Worten: Ein Mensch braucht die richtigen Rahmenbedingungen sowie viel Übung und Erfahrung, um zum Experten zu werden. Ein echter Experte unterscheidet sich von einem selbsternannten Experten durch einige wesentlichen Punkte:

1. Ein Online Marketing Experte hat eine fundierte Ausbildung

Eine gute Ausbildung ist ein gutes Fundament für eine Expertenpositionierung. Dabei muss diese Ausbildung nicht immer eine staatlich anerkannte formelle Ausbildung, zum Beispiel an einer Hochschule, sein. Gerade in den jungen, modernen Themen ist es gar nicht so einfach, eine qualifizierte Ausbildungsstätte zu finden. Aber wer eine fundamentale Marketing Ausbildung besitzt, hat zumindest die Chance, die neuen Entwicklungen und Trends, zum Beispiel im Online Marketing, auch einzuordnen und sich somit als Experte zu qualifizieren. Denn Expertentum erwirbt man sich über Einordnung, Verifizierung und Reflexion, nicht durch blindes und unreflektiertes Übernehmen von einfachen Meinungen. Es gibt immer noch den alten, aber passenden Satz: Wer den Tellerrand nicht kennt, kann nicht darüber hinausschauen. Natürlich ist es einfach, im Internet nach „Goldenen Regeln“, „Erfolgsgeheimnissen“ und „Tipps & Tricks“ zu suchen. Aber das macht Sie nicht zu einem Online Marketing Experten.

Fragen Sie bei Ihrem Experten doch einfach mal nach!

2. Ein Experte bildet sich kontinuierlich weiter

Wer sich in einem dynamischen Feld nicht weiterbildet, bleibt stehen und wird von anderen überholt. Kontinuierliche Weiterbildung gehört einfach dazu. Dabei sind die Quellen sehr unterschiedlich: Neben dem selbstgesteuerten Lernen haben sich Seminare, Lehrgänge, Kongresse und E-Learning Angebote etabliert. Auch der Besuch von Weiterbildungsangeboten der Wettbewerber macht nur schlauer und sicherlich nicht dümmer. Fragen Sie bei Ihren Experten mal nach. Was tun diese für ihre Weiterbildung?

 

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Seminare rund ums Online Marketing.

3. Ein Online Marketing Experte liest kontinuierlich

Experten sind immer auf der Höhe der Zeit. Sie kennen sich in ihrem Thema aus und haben einen Überblick über die wichtigste Fachliteratur. Natürlich findet man selbst in neuen Büchern nicht nur neue Dinge, denn Bücher sollen auch für Anfänger einen Mehrwert liefern. Dennoch findet sich in fast jedem Fachbuch noch Content, der einen weiterbringt. Warum haben professionelle Dienstleister eine Bibliothek? Weil sie dort ihr Wissen sammeln, sichtbar machen und auch nutzen. Im Zeitalter der Digitalisierung kann dieses Wissen natürlich auch in Form von Blogs, Newslettern oder Online Bibliotheken zur Verfügung gestellt und genutzt werden.

Lesen Sie unseren Blog und bilden Sie sich weiter!

4. Ein Experte tauscht sich aus

Expertenwissen verschimmelt oft in der Schublade und wird zu Standardwissen, wenn man sich nicht austauscht. Natürlich haben Experten Angst davor, dass sie selbst nichts davon haben, ihr Wissen mit anderen zu teilen. Oftmals hört man auch, dass man sein lange angeeignetes Wissen nicht so einfach weitergeben möchte, schon gar nicht kostenlos und ohne Gegenleistung. Das ist alles richtig. Aber: Ein Experte wird man nur, wenn man  sein Expertenwissen mit anderen Experten teilt und so kontinuierlich dazulernt. Der sogenannte Peer Review hat in der Wissenschaftswelt eine lange Tradition und das Urteil von Fachkollegen gibt eine recht genaue Standortbestimmung des eigenen Expertendaseins. Ein Austausch bei Verbänden, User Groups, ERFA Runden sollte ein Experte nutzen.

Genau dies ist einer der Gründe, warum wir Gründungsmitglied des Weiterbildungsverbandes eato sind. Hier tauschen sich Experten mit anderen Experten aus.

5. Ein Online Marketing Experte ist in der Branche sichtbar

Ein Experte den niemand kennt, der ist auch kein Experte. Ein gewisser Bekanntheitsgrad sorgt für mehr Aufmerksamkeit und damit auch für mehr Möglichkeiten, seinen Expertenstatus auszubauen. Experten, die sichtbar sind, haben eine höhere Auslastung, mehr Aufmerksamkeit und erhalten mehr Anfragen.

6. Experten kennen die relevanten Normen und Gesetze

Echte Experten kennen auch die notwendigen Normen und Gesetze, die das Fachgebiet Online Marketing betreffen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und die Arbeit als Experte unterliegt bestimmten Rahmenbedingungen. Das bedeutet auch, dass man die notwendigen Regeln kennt. Ein Online Marketing Experte hat demnach Erfahrungen und kennt sich mit Datenschutz, Urheberrechten,  Usability Normen, sowie den Webmaster Richtlinien von Google und Co aus.

7. Ein Online Marketing Experte hat Erfahrung

Zum Experten für Online Marketing wird man nicht von heute auf morgen. Nahezu alle Experten haben den gleichen Pfad genommen. Neben einem gewissen Talent und generell der Möglichkeit, sich mit Online Marketing Themen kontinuierlich auseinandersetzen zu können, haben sie sich fortwährend mit dem Online Marketing beschäftigt und in diesem Bereich gearbeitet.

8. Ein Experte gibt sein Wissen weiter

Echtes Expertentum führt dazu, dass man sein Wissen auch weitergibt. Experten sind in ihrem Netzwerk sichtbar und teilen ihr Wissen – Ob durch ein Buch, ein Experteninterview, Vorträge, Seminare oder Vorlesungen an einer Hochschule. Oft kombinieren Experten einige dieser Formate, je nach Neigung, und lassen damit andere an ihrem Wissen teilhaben.

Michael Bernecker Ich habe viele sogenannte Experten kommen und gehen sehen. Nur wenige waren echte Experten.“

– Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des DIM – Deutsches Institut für Marketing

 Fazit

Sich Experte nennen ist einfach, Experte sein nicht! In den letzten Jahren haben wir viele sogenannter Online Marketing Experten kommen und gehen sehen. Auch wir im Deutsche Institut für Markeinig haben einige Online Marketing Experten ausgebildet, trainiert und begleitet. Dabei haben wir gelernt, dass echte Experten sich weiterentwickeln und irgendwann selber einzigartiges Wissen produzieren.

Das hier Aufgeführte gilt natürlich auch für SEO Experten, Marketing Experten und sonstige Experten.

#OnlineMarketing #Marketingexperte #Marketingwissen