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6 Tipps für ein modernes Internet-Marketing

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Wer seine Produkte und Leistungen online vermarkten will, muss sich Gehör verschaffen: Internet-Marketing, auch Online Marketing oder digitales Marketing genannt, umfasst alle Marketingstrategien und -instrumente, die im Web eingesetzt werden und Sie bei unterschiedlichen Zielsetzungen unterstützen. Während es einigen Unternehmen darum geht, möglichst viele Besucher auf den eigenen Content aufmerksam zu machen und das Engagement der Nutzer zu erhöhen, möchten andere eine digitale Marke aufbauen oder die Conversionrate steigern. Aber was genau macht Sie im Netz erfolgreich und auf welche Instrumente des modernen Internet-Marketing sollten Sie nicht verzichten? Wir verraten Ihnen 6 hilfreiche Tipps, um die eigene Online-Präsenz zu optimieren und sich erfolgreich bei Ihren Zielgruppen zu positionieren.

Internet-Marketing Tipps

Internet-Marketing Tipp #1: Grenzen Sie Ihre Zielgruppen ein

Die meisten Unternehmen, die sich mehr Sichtbarkeit im Web wünschen, möchten am liebsten gleich loslegen, um schnelle Resultate zu erzielen. Doch stattdessen sollten Sie langfristig denken und sich die Zeit nehmen, Ihre Zielgruppen genau zu definieren, damit alle zukünftigen Marketingmaßnahmen auf einer soliden Basis stehen. Jedes noch so raffinierte Internet-Marketing-Konzept läuft nämlich unweigerlich ins Leere, wenn Sie an potenziellen Käufern vorbeiplanen und die Interessen Ihrer Kunden nicht berücksichtigen. Erst, wenn Sie Ihre Wunschkunden in allen Facetten visualisiert haben, können Sie die gesamte Customer Journey nachvollziehen, geeignete Kommunikationskanäle festlegen und eine passende Zielgruppenansprache erarbeiten. Außerdem sparen Sie durch eine detaillierte Zielgruppenanalyse in Zukunft viel Zeit und finanzielle Ressourcen, die sonst in die Gewinnung irrelevanter Kundengruppen geflossen wären.

Profi-Tipp: Modernes Internet-Marketing lebt von einer individuellen Ansprache der User! Aber wie genau ticken Ihre Kunden eigentlich, welche Probleme haben sie und welche Leistungen wünschen sie sich? Nutzen Sie das Persona-Konzept, um ein besseres Verständnis für Ihre Zielgruppen zu entwickeln. In unserem praxisorientierten Workshop zur Persona-Entwicklung lernen Sie, unternehmens-spezifische Personas zu entwickeln und den Bedürfnissen Ihrer Kundschaft nachzuspüren.

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Internet-Marketing Tipp #2: Optimieren Sie Ihre Webseite für digitale Suchmaschinen (SEO)

Wenn es um effizientes Internet-Marketing geht, führt kein Weg an Google vorbei: Der Suchmaschinengigant ist und bleibt bei Nutzern aller Altersgruppen beliebt und ist dadurch für Unternehmen jeglicher Branchen von großem Interesse. Sie können noch so viel Herzblut in Ihre eigene Website gesteckt haben – all der Arbeitsaufwand nützt Ihnen letztendlich wenig, wenn Sie nicht auch im Netz zu relevanten Suchbegriffen gefunden werden. Nur wer Sie kennt, kann auch von Ihnen kaufen. Deshalb sind kontinuierliche Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Ihre Sichtbarkeit im Internet unerlässlich und halten enormes marktwirtschaftliches Potenzial bereit, auf das Sie nicht verzichten sollten. Insbesondere die ersten drei Suchmaschinenergebnisse stehen laut Eyetracking-Studien im Fokus der Nutzer – nach unten hin nimmt das Interesse an den dargebotenen Treffern immer weiter ab. Finden Sie die passenden Suchbegriffe für Ihr Unternehmen – das sind solche, nach denen Ihre Kunden suchen würden – und optimieren Sie Ihren Content pro Seite auf ein bis zwei dieser Keywords.

Profi-Tipp: Ohne eine aufwendige Keyword-Recherche ist erfolgreiches Internet-Marketing kaum denkbar. Diese erfordert neben einem hohen Maß an technischem Know-how zudem den Umgang mit zahlreichen, teils kostspieligen Analyseprogrammen. Die meisten Unternehmen vertrauen deshalb bei der Keyword-Analyse auf eine spezialisierte SEO-Agentur.

Internet-Marketing Tipp #3: Setzen Sie auf Content-Marketing

Im Internet-Marketing geht es darum, Nutzern einen Mehrwert zu bieten und sich dadurch von anderen Unternehmen abzugrenzen. Content-Marketing ist das ideale Instrument, um sich mit relevanten Inhalten an den Touchpoints Ihrer Zielgruppen zu präsentieren und die Customer Journey dadurch zu Ihren Gunsten zu beeinflussen. Ein regelmäßig gepflegter Blog mit gut recherchierten, professionell aufbereiteten Texten inklusive ausdrucksstarkem Bildmaterial wirkt sich nicht nur vorteilhaft auf Ihre Ranking-Position in den Suchmaschinen aus, sondern hilft Ihnen zusätzlich bei Markenaufbau und Kundenbindung. Wer sich regelmäßig bei Ihnen auf hohem Niveau zu einem bestimmten Themengebiet informieren kann, vertraut auf Ihre Expertise und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem loyalen Käufer.

Profi-Tipp: Machen Sie es Ihren Lesern so einfach wie möglich, Ihren Content zu konsumieren, indem Sie den Text in übersichtliche Zwischenabschnitte mit aussagekräftigen Überschriften gliedern und komplexe Sachverhalte durch Infografiken oder Videos erläutern. Wie sich durch raffinierte Inhalte qualitative Reichweite gewinnen lässt, zeigen Ihnen unsere erfahrenen Referenten im Workshop zum Content-Marketing.

Internet-Marketing Tipp #4: Nutzen Sie Social-Media-Kanäle

Eine weitere Möglichkeit, um erfolgreiches Internet-Marketing zu betreiben und Ihre Sichtbarkeit im Web zu erhöhen, sind die zahlreichen sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn oder Video-Portale wie YouTube. Finden Sie heraus, wo sich Ihre Zielgruppen bevorzugt aufhalten, und seien Sie dort präsent! Für einen gelungenen Auftritt in den sozialen Netzwerken sollten Sie im Voraus eine Social-Media-Marketing-Strategie erarbeiten, die Ihre unternehmensspezifischen Ziele definiert, einen Kommunikationsleitfaden enthält und festlegt, wie Sie als Marke wahrgenommen werden möchten und welche Botschaften dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Basics über sinnvolle Aktivitäten in den sozialen Medien lernen Sie in unserem Kompaktseminar Social Media Marketing (SMM).

Profi-Tipp: Eine Multichannel-Verwertung Ihrer redaktionellen Inhalte über die sozialen Medien ist sinnvoll, um mit bestehendem Content ein neues Publikum zu erreichen (Content-Seeding). Nutzen Sie darum stets alle zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle und denken Sie daran, Ihren Content an die Anforderungen des jeweiligen Mediums anzupassen.

Internet-Marketing Tipp #5: Führen Sie regelmäßige Erfolgsmessungen durch

Wie erfolgreich ist Ihr Internet-Marketing? Um herauszufinden, wie sich der Traffic auf Ihrer Website zusammensetzt, welche Besucher Sie über die sozialen Medien erreichen und wie die Performance Ihres Online-Shops ausfällt, benötigen Sie Instrumente zur Erfolgskontrolle aller Marketingaktivitäten. Für die Webanalyse bieten sich Online-Tools wie Google Analytics an, um das Verhalten Ihrer Kunden im Netz besser zu verstehen und daraus wertvolle Optimierungspotenziale abzuleiten.

Profi-Tipp: Wie lässt sich Effektivität im Internet-Marketing messbar machen? Dazu sollten Sie sogenannte Conversions, also Zielvorhaben wie einen Kaufabschluss oder eine Newsletter-Anmeldung, sowie Kennzahlen (Key Performance Indicators / KPIs) definieren, die Ihnen einen Überblick über Ihre Marketing-Ziele erlauben.

Internet-Marketing Tipp #6: Bleiben Sie neugierig und kreativ

Geniales Internet-Marketing lebt von Kreativität! Ihr Internet-Marketing sollte niemals zur Routine werden – bewahren Sie sich stattdessen die Freude daran, einen Mehrwert für Ihre Kunden zu schaffen und überlegen Sie sich immer neue Wege, um dieses Ziel zu erreichen. So können Sie zum Beispiel 404-Fehler zu einem Marketinginstrument umwandeln, indem Sie dort beliebte Produkte Ihres Online-Shops präsentieren oder die meistgelesenen Blogbeiträge verlinken. Verändern Sie die Frequenz Ihrer Postings, experimentieren Sie mit Inhalten und Titeln oder schauen Sie einmal, was die Konkurrenz so treibt und womit Ihre Wettbewerber besonders erfolgreich sind. Internet-Marketing ist kein statisches Projekt, sondern ein schnelllebiger, dynamischer Prozess: Der Trend von heute kann morgen bereits ein alter Hut sein.

Profi-Tipp: Wenn Sie das Beste aus Ihrem digitalen Marketing-Mix herausholen möchten, dann bleiben Sie unbedingt neugierig, testen Sie viel und wenden Sie neue Erkenntnisse direkt an, um Ihre Internetpräsenz laufend zu optimieren. Als Institut ist das DIM auf branchenübergreifende Marketing-Weiterbildungen spezialisiert, die überzeugende Ergebnisse liefern. Sie möchten sich ortsunabhängig und flexibel fortbilden? Dann sind unsere Zertifikatslehrgänge eine unkomplizierte Alternative, die Sie bequem online absolvieren können.

Digital Brand Manager (DIM)

Content Marketing – Definition & Strategie

Content Marketing – Definition & Strategie
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Ohne Content Marketing ist das Online-Marketing heute nicht mehr möglich. Alle Unternehmen, die Kunden begeistern und sich einen guten Ruf aufbauen wollen, müssen mit einem funktionellen Content Marketing arbeiten. Denn nur so gelingt es, sich von den zahlreichen Wettbewerbern abzuheben und Kunden von sich zu beeindrucken.

1. Was genau ist Content Marketing eigentlich?

Wer im Online-Marketing Akzente setzen und durch Inhalte überzeugen will, kommt nicht ohne Content Marketing aus. Streng genommen ist Content Marketing eine Technik, die einen beratenden und informellen, aber auch einen unterhaltenden Charakter hat. Content Marketing lässt sich folgendermaßen definieren:

„Content Marketing beschreibt die Nutzung von nachhaltigen, kundenrelevanten Informationen zur Erreichung und Aktivierung einer Zielgruppe mit dem Ziel, die Produkte und/oder das Unternehmen zu positionieren bzw. die Bereiche Marketing und Vertrieb zu unterstützen.“

Mithilfe von Content Marketing werden gezielt Kunden angesprochen und können als Stammkunden gewonnen werden. Zudem dient die Technik dazu, ein bestimmtes Produkt auf dem Markt bekannt zu machen.

Informieren

Um diese Ziele zu erreichen, können im Content Marketing verschiedene Instrumente zum Einsatz kommen:

  • Umfangreiche eBooks
  • Studien
  • Fundierte Ratgeber
  • Gezielte Umfragen
  • Unterhaltsame Spiele
  • Grafiken zur Information
  • Blogbeiträge
  • Personalisierte E-Mails

Zum Thema Content Marketing im Online-Bereich bestehen ganz unterschiedliche Meinungen. So setzen die einen auf die sozialen Netzwerke, andere erreichen ihre Ziele wiederum durch suchmaschinenoptimierte Texte. Auch der Aufbau von Links ist ein beliebtes und bewährtes Mittel, um durch Content Marketing ins Gespräch zu kommen und im Gedächtnis zu bleiben.

Content Marketing Seminar

Lernen Sie im Content Marketing Seminar, wie Sie Ihre Content Marketing Strategie ausarbeiten und konkret umsetzen. Unser Fachexperte zeigt Ihnen zudem hilfreiche Tools und zahlreiche Beispiele aus der Praxis. Informieren Sie sich hier über unser Seminar Content Marketing oder sichern SIe sich jetzt einen Platz für das zweitägige Content Marketing Seminar:

2. Welche Bedeutung hat Content Marketing?

Content Marketing ist kein Hype, der kurzzeitig für Aufsehen sorgt. Es bezeichnet vielmehr eine Wende, wenn es um Werbung und deren Inhalte im Internet geht. Content Marketing ist ein effektives Werbemittel geworden, um mit guten Inhalten überzeugen und die Zielgruppe gezielt ansprechen zu können. Ist Content Marketing eine Revolution oder eine Evolution? Vermutlich beides! Fest steht, dass diese Form der Werbung immer wieder neue Wege geht. Viele Menschen fühlen sich jedoch von Werbung überflutet und das nicht erst seit heute. Die Kritik an der übermäßigen Werbung begann schon in den 80er Jahren, als die privaten Fernsehsender Werbung in ihr Programm aufnahmen. Die zunehmende Nutzung des Internets brachte eine wahre Flut von Werbung mit sich – und zwar in allen möglichen Varianten. Ein Großteil der User fühlte sich belästigt und reagierte genervt und abweisend. Nun lag es an den Online-Händlern, Werbung wieder interessant und spannend für die jeweilige Zielgruppe zu gestalten und aus der Masse hervorzustechen. Das gelingt bis heute durch gut gemachtes Content Marketing. Die Bedeutung von Content Marketing ist gestiegen, denn nach wie vor ist das Internet das einzige Medium, um Millionen von potenziellen Kunden ständig zu erreichen. Umso wichtiger ist es, Content Marketing gezielt einzusetzen, denn wenn einmal aufs falsche Pferd gesetzt wird, kann das gravierende Folgen für Unternehmen haben. Wer das Potenzial des Online-Marketing unterschätzt, muss sich nicht wundern, wenn der angestrebte Erfolg und die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Allerdings ist es schwer, einen guten Mittelweg zwischen einer Werbeüberflutung und einer informativen Werbung zu finden.

3. Content Marketing Agentur – milaTEC bietet Ihnen professionellen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Content Marketing Strategien, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Content Marketing Konzept können Sie die die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen einbinden. Nutzen Sie dafür externes Content Marketing Know-how.

Ein Social Media Jahr dauert nur einen Monat! Content Marketing Agenturen können auf diese Veränderungen schnell reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Content Marketing Agentur schon seit Jahren Kundenbei ihren Content Marketing Aktivitäten:

  • Einrichtung und Betreuung neuer Kanäle
  • Management von Owned, Paid und Earned Content
  • Seeding von Content Marketing Kampagnen über Social Media Kanäle
  • Fortlaufende Betreuung von Content Marketing Maßnahmen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp, wir managen und begleiten Ihre Content Marketing Maßnahmen.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Content Marketing Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

Senden Sie uns Ihre Anfrage!

4. Bedeutung von Content Marketing für KMUs

Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich als Content-Kings beweisen, denn es kommt nicht immer auf die Größe an!

Klein, aber fein. Weniger ist mehr. Kleinvieh macht auch Mist. Jemanden um den kleinen Finger wickeln. Es gibt viele Redewendungen, die uns daran erinnern, die Kleinen nicht zu vergessen – und vor allem nicht zu unterschätzen. Die Markentrainer Werbeagentur haben uns ein paar wichtige Kleinigkeiten zum Thema Content-Marketing zusammen gestellt, die Ihr Unternehmen garantiert nicht mehr klein aussehen lassen. Zuerst einmal die Vorteile für KMUs: Warum sollte Ihr Unternehmen Content-Marketing betreiben und was springt dabei für Sie raus? Um mit gutem Content Aufmerksamkeit zu erzeugen, reicht auch Kleingeld. Man braucht einfach nur ein kleines bisschen Kreativität und etwas Kompetenz, um seinen Blog mit wertvollen Inhalten zu füllen. Ideal also für KMUs – Fachwissen kostet nichts (wenn Sie es sich selbst aneignen) und das niedrige Budget kann somit anderweitig investiert werden. Es lohnt sich vor allem auch, die sozialen Netzwerke zu nutzen, denn die stellen für Ihr Unternehmen eine Art kostenlose Werbeplattform dar. Hier haben Sie die Chance, dass Ihr Hochglanz-Content gelesen und verbreitet wird. Sie erreichen Ihre Kunden dort nicht nur einfacher und in größerer Reichweite, sondern auch in einer früheren Phase der Kaufentscheidung. Und noch ein kleiner Tipp: Smart ist sexy. Guter Content bietet dem Kunden im Optimalfall einen Mehrwert, und das macht Ihr Produkt bzw. Ihr Unternehmen attraktiv. Jetzt wissen Sie, dass Sie in Sachen Content nicht klein beigeben sollten. Hier sind ein paar Marketing-Ziele, die Sie mit qualitativ guten Inhalten auch als KMU erreichen können.

  • Die Besucherzahl auf Ihrer Website erhöhen: Dieser Punkt ist so gut wie selbsterklärend: Lesen Nutzer lieber Fachbeiträge oder Werbung?  Ist doch selbstverständlich, dass die Werbung den Kürzeren zieht. Guter Content bedeutet also glückliche Leser, die man wiedersieht.
  • Webseite optimieren: Nicht nur Kunden, sondern auch Suchmaschinen finden Content, der Kompetenz beweist, sehr anziehend. Mittlerweile sind hochwertige Inhalte auf Webseiten ein wichtiges Rankingkriterium für Google und Co.
  • Die Marke zum Promi machen: Abschreiben ist einfach. Einzigartig sein ist die Herausforderung. Liefern Sie Ihren Kunden etwas, das Ihre Marke ausmacht. Das Ziel ist, dass Ihre Marke einen gewissen Bekanntheitsgrad erhält und mit einem bestimmten Themengebiet in Verbindung gebracht wird.
  • Eine Fan-Community aufbauen: Sobald Ihr Unternehmen Alleinstellungsmerkmale entwickelt hat, können Sie mithilfe Ihrer Fans und Influencer eine Community aufbauen. Diese Community erweckt Ihre Marke zum Leben und gewinnt durch Teilen und Liken an Online-Aktivität.
  • Einen Expertenstatus aufbauen: Wie bereits erwähnt: User stehen auf Expertise. Wenn Sie intelligente Beiträge bringen, werden sie gelesen. Wenn sie gelesen werden, werden Sie bekannt und – je nach Qualität der Beiträge – auch geschätzt.
  • Leads gewinnen, Kunden gewinnen, Kunden binden: Damit sind wir sozusagen beim finalen Ziel angelangt. Der eigentliche Grund, warum Sie Content-Marketing betreiben sollten, ist es, Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu verkaufen. Das erreichen Sie aber nur über einen langfristigen Zeitraum. Geduld und Ehrgeiz machen sich also bezahlt.

Wie man sieht, ist Content-Management etwas für Groß und Klein. Als KMU wird man aber nie an die finanziellen Möglichkeiten der großen Unternehmen rankommen. Aber Geld ist nicht immer das, was zählt. Content bedeutet eben auch, Charakter zu zeigen.

5. Content Marketing Strategien

In vielen Unternehmen stellt das Content Marketing immer noch eine Adhoc-Aufgabe dar und wird neben dem Tagesgeschäft nach Bedarf ausgeführt. Um die knappen Ressourcen systematisch zu nutzen und sie effektiver und effizienter einzusetzen, hilft ein strukturierter Prozess. Im Content Marketing ist es von zentraler Bedeutung, eine passende Strategie zu definieren. Woran orientiert sich eine gute Content Marketing Strategie?

  • An der eigenen Meinung
  • An den gesteckten Zielen
  • An den geplanten Inhalten
  • Am Geschmack der potenziellen Kunden

Bevor es daran geht, die richtige Strategie zu finden, müssen Unternehmen sich mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen:

  • Welche Zielgruppe soll durch das Content Marketing angesprochen werden?
  • Welches Medium ist besonders gut geeignet?
  • Wo soll das Unternehmen auf dem Markt seinen Platz finden?

Anschließend gilt es für Unternehmen, sich mit einem passenden Online-Konzept zu beschäftigen. Relevante Fragen sind beispielsweise:

  • Wie soll die Zielgruppe angesprochen werden?
  • Wie wird diese bestimmte Zielgruppe erreicht?
  • Ist es notwendig, aussagekräftige Inhalte zu haben?
  • Welche Rolle sollen Emotionen spielen?

Die Beantwortung dieser Fragen zeigt die Richtung einer Content Marketing Strategie an und entscheidet darüber, ob sich mit dem gewählten Content Marketing Erfolge realisieren lassen.

Damit eine gezielte und übersichtliche Content Marketing Strategie entstehen kann, hat das Deutsche Institut für Marketing die 6 DIMensionen des Content Marketing Prozesses entwickelt. Mit Hilfe dieses Kreislaufs haben Sie die Möglichkeit, Ihr Content Marketing einfach und übersichtlich in Ihren Unternehmensalltag zu implementieren.

6. Content Marketing Strategie - Zum Erfolg in 6 Schritten

Content Marketing Stategie

6.1 DIMension 1 – Positionierung und Zielsetzung

Vor der Implementierung einer Content Marketing Strategie in ein Unternehmen gilt es, Ziele für diese zu definieren. Für viele Unternehmen besteht an dieser Stelle schon die erste Hürde, da die anvisierten Ziele mit der Positionierung des Unternehmens übereinstimmen müssen. Um die eigene Position auf dem Markt zu bestimmen, können diese einfachen Fragen helfen:

  • Wofür stehen wir eigentlich?
  • Was macht uns besonders?
  • Was unterscheidet uns von der Konkurrenz?
  • Wie sehen uns die Kunden?

Nachdem diese Fragen beantwortet wurden, können Ziele entwickelt werden. Content Marketing soll ein bestimmtes Ziel erfüllen und dies sollte jedes Unternehmen ständig vor Augen haben. So ist es sinnvoll, zu gewissen Themenbereichen für die eigene Zielgruppe präsent zu sein. Benutzt ein Kunde beispielweise die Suchmaschine, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren, kann die direkte Positionierung als Anbieter für Inhalte zu diesem Thema den Kunden direkt binden. Eines sollte aber unbedingt beachtet werden - Content Marketing stellt keinen direkten vertrieblichen Ansatz dar! Es dient eben vielmehr der Unterstützung des sogenannten Branding Effekts. Das Ziel im Content Marketing sollte es also immer sein, die Position des Unternehmens mit dahingehend ausgerichteten Inhalten den Zielgruppen zu vermitteln. Doch nach welchen Begriffen sucht der potenzielle Kunde rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Eine Keyword-Recherche kann hier Licht ins Dunkel bringen. Durch die Sammlung potenzieller Suchbegriffe und die Abfrage des Suchvolumens stellt diese Methode schnell wichtige Themenbereiche heraus.

6.2 DIMension 2 – Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse

Neben der richtigen Positionierung und der passenden Zielsetzung bildet das Durchführen einer Kunden- bzw. Zielgruppenanalyse einen wichtigen Aspekt im Content Marketing. Grundlage für zielgerichteten Content ist die Erkenntnis über die Eigenschaften der eigenen Zielgruppe. Diese Analyse wird genutzt, um die typischen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu ermitteln. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf den Bestandskunden liegen, sondern auch auf potenziellen Neukunden. Weiterhin sollten Ihre Inhalte auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von B2B- und B2C-Kunden ausgerichtet sein. Hier unterscheiden sich die Bedürfnisse weitgehend. So verlangen B2B-Kunden häufig nach Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit, Risikominimierung oder Sicherheit, während B2C-Kunden Ihren Fokus auf Bequemlichkeit, Preise, Problemlösung oder Unterhaltung legen.

Oft ist es schwierig, sich so detailliert und auf wirklichen Fakten basiert mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Abhilfe schafft hier das vom Deutschen Institut für Marketing entwickelte Persona Profile. Es hilft dabei, die wesentlichen Elemente und Informationen einer Zielgruppenbeschreibung zusammenzutragen und übersichtlich darzustellen. Ist dieses Profil einmal ausführlich angelegt und kommuniziert worden, herrscht meist ein klares und verständliches Bild der Zielgruppe.

DIM Persona Profiler

6.3 DIMension 3 – Themenfindung / Agendasetting

Ausschlaggebend für die Themenfindung ist zum einen die eigene Positionierung, zum anderen aber auch das Interesse des Kunden. Nachdem diese Punkte in Schritt 1 und 2 behandelt wurden, geht es jetzt konkret an das Erstellen von Inhalten. Damit Content auch den gewünschten Erfolg erzielt, sollte dieser einige Eigenschaften aufweisen:

  • Unterhaltend
  • Außergewöhnlich
  • Inspirierend
  • Einzigartig
  • Glaubwürdig
  • Teilbar

Zusammenfassend sollte der Content von so guter Qualität sein, dass er von der gewünschten Zielgruppe gelesen und sogar geteilt wird. Inhalte können hierbei nicht nur in Form von Texten entstehen: Bilder, Videos, Umfragen, Präsentationen oder Case Studies können hier eine Alternative zu herkömmlichen Textwüsten darstellen.

6.4 DIMension 4 – Content-Produktion

Die Content-Produktion beinhaltet unter anderem die kontinuierliche Produktion von qualitativen Content. Für viele Unternehmen stellt dies eine große Herausforderung dar. Woher soll ein Unternehmen die vielen und verschiedenen Inhalte nehmen? Eine weitere wichtige Frage, die es zu beantworten gilt: Make or buy? Soll ein interner Verfasser für die Realisierung der Inhalte zuständig sein oder entscheiden Sie sich für einen externen Zulieferer wie z. B. einem freiberuflichen Texter oder Grafiker. Diese Abwägung sollte vor allem von den zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängen, aber auch von der Qualifizierung des eigenen Personals.

Eine sehr effektive Methode zur Produktion von gutem Content bieten persönliche Events. Weiterbildungskongresse dienen der Zielgruppe als gute Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und Netzwerke aufzubauen. Auch die schon angesprochenen Case Studies können genutzt werden. Bei der Erstellung von Case Studies bieten diese Leitfragen Ihnen eine Orientierung:

  • Welches Problem lag vor?
  • Wer hatte das Problem?
  • Wer hat das Problem gelöst?
  • Wie wurde es gelöst?
  • Was waren die Erfolge?
  • Was kann ich daraus lernen?

Beachten Sie aber, dass die Content Erstellung regelmäßig erfolgen muss. Nur so kann die Zielgruppe auch langfristig erreicht werden. Legen Sie Ihre Strategie also auf einen längeren Zeitraum an und handeln Sie nicht impulsartig.

Einen tieferen Einblick in Themen und Tools zur Cotent-Erstellung erhalten Sie im Content Marketing Seminar.

6.5 DIMension 5 – Content-Streuung

Da das Erreichen möglichst vieler Kunden ausschlaggebend für den Erfolg eines qualifizierten Contents ist, steht in dieser DIMension die Verbreitung im Vordergrund. Hierbei gilt es diverse online, aber auch offline Kanäle zu berücksichtigen. Dabei eignen sich die verschiedenen Arten des Contents ganz unterschiedlich für die spezifischen Kanäle. Case-Studies und textliche Inhalte sind vor allem für das Suchmaschinenmarketing interessant. Für Bilder und Videos eignen sich die sozialen Medien hervorragend. Vor allem für Videos ist es sinnvoll einen eigenen YouTube Kanal anzulegen.

Wichtig hierbei: Viel hilft viel! Sind Ihre Inhalte einmal erstellt, können Sie diese großflächig auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen verteilen. Ob Facebook, Twitter, YouTube oder LinkedIn - Jeder dieser Kanäle bringt seine eigenen Vor- und Nachteile für Ihre Zielgruppe mit. Testen Sie die unterschiedlichen Medien und entscheiden Sie für sich, welcher die größte Effizienz bewirkt.

6.6 DIMension 6 – Erfolgsmessung und Streuung

Erfolg muss gemessen werden! Die Erfolgsmessung und Steuerung bilden den letzten Schritt der sechs DIMensionen für ein erfolgreiches Content Marketing. Unterschiedliche Indikatoren ermöglichen die Messung des Erfolges: Website-Traffic, Shares in sozialen Netzwerken, Anzahl generierter Leads oder Ergebnisse einer Kundenzufriedenheitsbefragung. Meist stellen die Reportings jedoch einen etwas ungenauen Wert dar. Dies liegt daran, dass einige Seiten sich z.B.  nur auf die Beschaffung von Traffic durch Google beziehen, obwohl der eigentliche Content auch über andere Kanäle, wie Social Media, verbreitet wurde.

Implementieren Sie direkt zu Anfang Ihrer Content Marketing Strategie ein Webmastertool, wie beispielsweise Google Analytics oder etracker. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Besucher anhand der Quelle direkt zu identifizieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von wesentlichen umfangreicheren Tools wie Xovi oder Sistrix.Content Marketing Strategie

7. Content Marketing im B2B-Bereich

Im B2B-Bereich ist die wesentliche Herausforderung des Content Marketing die innere Einstellung der meisten Führungskräfte. Im B2B-Bereich dominiert im Vergleich zum B2C-Bereich der Vertrieb das Marketing. Denn in den meisten B2B-Unternehmen denkt man Abschluss- und vertriebsorientiert und weniger an Begriffe wie Positionierung und Markenaufbau. Der Umweg, über Content dem Kunden nichts mehr zu verkaufen, sondern ihn kaufen zu lassen, ist daher oftmals mit vielfältigen internen Diskussionen verbunden. Diese Diskussion ist meistens mit der Sinnfrage bzw. der Messbarkeit verbunden. So zum Beispiel die lapidare Frage, was bringt das denn? Oder wie viel Umsatz bzw. wie viele Abschlüsse machen wir damit? In aller Regel stellt dies den Haupteinwand gegen das Content Marketing dar. Um dies aufzubrechen muss die Zielfrage zunächst konkret geklärt werden. Mit Hilfe von gutem Content lässt sich Reichweite bei der relevante Zielgruppe erzeugen. Guter Content der ebenfalls sinnvoll gestreut wird, ermöglicht somit neue Kontaktpunkte mit den relevanten Zielgruppen. Dies kann natürlich gemessen werden, jedoch nicht mit der Zielgröße Umsatz sondern mit Kennzahlen wie Reichweite oder Kosten pro 1000 Kontakte. Diese Kenngrößen lassen damit einen Vergleich zu klassischen Vertriebsaktivitäten zu.

In einem weiteren Schritt kann beim Content Marketing die Frage gestellt werden, inwieweit eine nachhaltige Interaktion mit dem Interessenten bzw. potenziellen Kunden entsteht. D.h. wird von dem potenziellen Lead eine Interaktion in Form eines Vertriebsgespräches, Telefonanrufes oder Downloads ausgelöst. Zudem kann man natürlich entlang der Customer Journey zum Thema Umsatz und Aufträge gelangen. Langfristig betrachtet generiert Content Marketing mehr Kundenkontakte, Anfragen und Aufträge. Ob aus einem Lead aber ein realer Kunde wird, hängt dann oft nicht mehr vom Content ab, sondern wie gut der Vertrieb agiert. Schlechte Vertriebsmitarbeiter und schlechte Unternehmensleistungen sind natürlich der Tod von Content Marketing und nicht umgekehrt.

7.1. B2B Content Marketing Strategie

Content Marketing wird zumeist begonnen, weil man sich von der Viralität der Inhalte viel verspricht. Kostenlose Reichweite in den Sozialen Medien ist der wesentliche Treiber. Doch nachhaltig ist dies in aller Regel nicht. Ein witziges Video macht noch lange keine B2B-Marke aus. Diverse Studien zeigen, dass eine strategische Vorgehensweise auch im Content Marketing sehr wichtig ist.

Eine Content Marketing-Strategie umfasst alle geplanten Maßnahmen die das B2B-Unternehmen zur Erreichung seiner strategischen Content Ziele benötigt. Damit ist die Content Marketing-Strategie ein Element der Marketing- bzw. Kommunikationsstrategie. Nimmt man den strategischen und nachhaltigen Ansatz des Content Marketing ernst, dann muss sich eine Content Marketing-Strategie aus den Marketing- bzw. Markenzielen ableiten. So stellt sich zum Beispiel die Frage, wenn eine Marke in den digitalen Kanälen aktiv sein will, welche Themenlandschaften sie abbilden möchte. Hierzu ist eine ausdifferenzierende Gestaltung des oftmals fokussierten Markenbildes notwendig. Im Rahmen des Content Marketing kann so eine Interessenslandschaft des Kunden mit der Marke besetzt werden. In der strategischen Planung einer Content Marketing-Aktivität ist es also elementar, mit Hilfe einer Keywordanalyse das Umfeld der Marke zu analysieren, um so Hinweise für die notwendigen Content Elemente zu erhalten. Eine sinnvolle Content Marketing-Strategie im B2B-Bereich sollte gemäß der sechs DIMensionen erfolgen.

7.2. Ausgewählte B2B Content Marketing Maßnahmen

Die Umsetzung der strategischen Optionen kann über verschiedenen Content Marketing Maßnahmen erfolgen. Im B2B-Bereich haben sich in den letzten Monaten verschiedene Content Elemente etabliert. Interessanter Weise ist es jedoch so, dass in den meisten Unternehmen ein monoinstrumentaler Ansatz verfolgt wird.

Zu den Maßnahmen einer nachhaltigen Content Marketing-Strategie zählen verschiedenste Instrumente. Ein mögliches Instrument sind Infografiken, welche anschaulich Wissen vermitteln und den Nutzer dazu bringen, den Content zu teilen. Darüber hinaus stellt ein eigener Blog eine gute Möglichkeit dar, regelmäßig neue Inhalte auf Ihrer Website zu veröffentlichen. Dies sorgt dafür, dass die Unternehmens-Website für Besucher und Suchmaschinen attraktiver wird. Eine weitere, häufig eingesetzte Maßnahme, auch im B2B-Bereich, sind Gewinnspiele. Diese binden den Kunden aktiv ein und es ist durchaus möglich, über den viralen Effekt neue Zielgruppen zu erreichen und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Weitere Content Marketing Maßnahmen können auch Präsentationen / Slideshares, Online-Tools oder How To-Videos sein.

7.3. B2B Content Marketing mit Produktkonfiguratoren

Produktkonfiguratoren sind gerade im B2B-Marketing eine beliebte Option, um eine Interaktion mit Kunden auszulösen. Bekannt aus dem Automobilbereich, wo jeder große Hersteller einen Produktkonfigurator auf der Website hat, bietet sich dieses Tool auch im B2B-Bereich an. Der Interessent setzt sich mit den Leistungen auseinander, entdeckt vielleicht die passenden Features und lernt seinen Bedarf und die Lösung des Unternehmens gut kennen. Damit bereitet der Produktkonfigurator schon den weiteren vertrieblichen Schritt vor. Aus einem allgemeinen Interessenten wird ein qualifizierter Lead, da der Kunde sich selbst offenbart, seinen Bedarf mitteilt und damit einen Einstieg ins Vertriebsgespräch liefert.

7.4. Content Marketing im B2B mit Webinaren

Auch Webinare stellen eine gute und vor allem sehr moderne Möglichkeit dar, Content zu verbreiten. Sie bieten eine ideale Möglichkeit, das Informationsbedürfnis der Kunden zu stillen und eine Interaktion mit der Zielgruppe zu den Fachthemen zu ermöglichen. Webinare erreichen neben der hohen Reichweite bei der Durchführung ebenfalls eine Reichweite durch die Downloads des präsentierten Materials.

7.5. B2B Content Marketing mit Case Studies

Case Studies sind insbesondere im B2B-Umfeld beliebt. Mit einer Case Study kann der Beleg geführt werden, dass das angebotene Produkt bzw. die Lösung bereits erfolgreich implementiert wurde. Eine Case Study gliedert sich regelmäßig in die folgenden Punkte:

Was war das Problem?
Wie sah die Lösung aus?
Wie wurde die Lösung implementiert?
Was war der Erfolg?

Case Studies lassen sich sehr gut einsetzen, um Adressen zu sammeln und damit Interessenten zu generieren.

7.6. B2B Content Marketing KPI's

Die Erfolgsmessung von Content Marketing steckt bei vielen B2B-Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Trotzdem sollten bei der Einführung von Content Marketing KPI's - also Key Performance Indikatoren - definiert werden. Für jedes Content Element lassen sich drei Arten von KPI's definieren:

  • Reichweitenorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Das Content Seeding führt zu Kontakten mit potenziellen Kunden. Kennzahlen die diese eher quantitative Leistung des Content Marketing abbilden sind daher Kennzahlen, wie Visits, Auflage oder Einblendungen. Diese Kennzahlen geben die Möglichkeit, dass die potenzielle Zielgruppe mit dem Content Element in Kontakt gekommen sein könnte.
  • Interaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing: Interaktionen des Kunden, also eine bewusste Auseinadersetzung mit dem Content Element, wie zum Beispiel das Lesen, Hören, Anschauen, Klicken führt zu einem Lehr- und Lerneffekt und ist die Vorrausetzung für die bewusste Verarbeitung des Kommunikationsimpulses. Nur, wenn der Nutzer sich mit dem Content wirklich auseinandersetzt, kann dieser auch einen Marketingeffekt erzeugen.  Kennzahlen wie die durchschnittliche Besuchszeit auf einer Seite, Klicks oder Abruf von Inhalten sind hier passendes KPI's.
  • Transaktionsorientierte KPI's im B2B Content Marketing:Transaktionsorientierte KPI's helfen den Abschluss bzw. die vertriebliche Leistung von Content Marketing abzubilden. Langfristig sorgt Content Marketing für Transaktionen. Dies können zum Beispiel die Anzahl der Bestellungen oder der Umsatz pro Content Element sein.

8. Content Marketing Trends

Content Marketing ist noch ein junges Trendthema im Bereich des Online Marketing. Dennoch entwickelte sich diese Disziplin genauso dynamisch wie Social Media Marketing und Online Marketing insgesamt. Daher macht es Sinn, sich die wichtigsten Trends und Entwicklungen im Bereich Content Marketing anzuschauen, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung für das eigene Unternehmen sicherzustellen.

Content Marketing Trend Nr. 1: Information Overload

Bedingt durch den kontinuierlichen Zuwachs an Social Media Plattformen steigt auch kontinuierlich der vorhandene Content an – Content, Content, Content überall. Die Zunahme des Contents „verstopft“ mittlerweile die Kommunikationskanäle der User. Einzelne Social Media Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, haben mittlerweile Feedcodes entwickelt, um Content zu filtern und den kontinuierlichen Content-Strom einzudämmen. Daher muss für Content Marketing im Jahr 2017 eine andere Strategie gewählt werden, als noch im Jahr 2010 oder 2015. Guter Content entlang der markenrelevanten Customer Journey funktioniert immer noch. Eine dezidierte Analyse über hochwertigen Content, um in der relevanten Zielgruppe mehr Reichweite, mehr Interaktionen und damit auch zwangsläufig mehr Transaktionen zu generieren, ist daher sehr wichtig. Fazit: Auch wenn die Content-Menge in allen Kanälen zunimmt, setzt sich qualitativer und passender Content immer noch durch.

Content Marketing Trend Nr. 2: Bewegtbild schlägt Text

Kunden schauen statt zu lesen. Zu einer modernen Content Marketing Strategie gehören heutzutage eben nicht nur Text und Bildmaterial, sondern auch Bewegtbilder, wie z.B. Videos. Videos erhalten in Social Media Plattformen deutlich mehr Reichweite. Unternehmen können mit Videos und Bildmaterial das Markenerlebnis für den digitalen Kunden abrunden.

Content Marketing Trend Nr. 3: Die richtigen Kanäle

Social Media Plattformen kommen und gehen. Eine Analyse der diversen Social Media Plattformen offenbart, dass es Trends und Emtwicklungen gibt, auch auf der Plattformebene. Nicht jede Plattform konnte dem anfänglichen Hype standhalten. Daher muss man im Rahmen einer Content Marketing Strategie die Streukanäle immer mal wieder aktualisieren und reflektieren. Ist Twitter noch der passende Kommunikationskanal? Macht Snapchat für unser Unternehmen tatsächlich Sinn? Sollte man in einem der stagnierenden Kanäle, wie XING oder Pinterest, noch aktiv sein? Auch MySpace war einmal eine führende Plattform, die den Charakter hatte, dass man dort unbedingt vertreten sein muss. Heute ist es eher eine Plattform, die, wenn überhaupt, für ein spezielles Segment sinnvoll ist. Hinzu kommt, dass einige Social Media Kanäle nur in bestimmten Ländern aktiv genutzt werden bzw. dort einen wesentlichen Stellenwert haben, wie z.B. WeChat in China oder vK.com in Russland.

Content Marketing Trend Nr. 4: Mobile Content

Seien Sie mobil! Der mobile Traffic im Internet hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Kaum ein Kommunikationsinstrument hat so einen Stellenwert erlangt wie das Smartphone. Immer weniger User nutzen das Internet über die klassischen stationären Desktop-PCs. Dafür sind Smartphones omnipräsent. Content sollte also im Rahmen der Content Marketing Strategie immer auch den mobilen Charakter berücksichtigen. Welchen Content benötigen Menschen, wenn Sie mobil unterwegs sind? Welches Content Element ist für einen Smartphone User wichtig? Diese Fragen sollte man explizit bei der Content Marketing Strategie berücksichtigen.

9. Beispiele für gelungenes Content Marketing

Beispiele für ein gutes Content Marketing gibt es viele, aber nicht alle Beispiele kommen auch für das eigene Unternehmen in Frage. Eine Möglichkeit ist es, sich mit relevanten Fragen zu beschäftigen. Ein Hersteller für Blumendünger stellt beispielsweise an seine Kunden die Frage: „Sollen Ihre Rosen wirklich so aussehen?“ und zeigt dazu ein Bild von Rosen, die die Köpfe hängen lassen oder die Blüten verlieren. Die Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, werden neugierig und wollen natürlich in Erfahrung bringen, welche Lösung der Hersteller anbietet. Ein gutes Beispiel für gelungenes Content Marketing sind Videos, die zeigen, wie ein bestimmtes Produkt gefertigt wird. Der User kann praktisch live miterleben, wie Produkte produziert werden. Mit passender Musik im Hintergrund, wird es nicht allzu schwer, dieses Produkt auch zu verkaufen. Immer wieder interessant ist der Vorher-Nachher-Effekt, der sich für viele Produkte anwenden lässt. Ein Hersteller für Farben kann diesen Effekt ebenso für sein Content Marketing nutzen, wie auch ein Shop für Raumausstattung und ein Kosmetikunternehmen. Soll eine junge, hippe Zielgruppe angesprochen werden, dann darf das Content Marketing unterhaltsam, bunt, schrill und mit der passenden Musik untermalt sein. Soll Content Marketing in erster Linie informativ sein, dann sind Bildergalerien, Grafiken, ein guter Text und auch Fragebögen interessante Elemente. Für einen Online-Shop, der Bekleidung anbietet, kommt ein Ratgeber wie auch eine eigene Kolumne oder ein Gewinnspiel in Frage. Beim Content Marketing ist es wichtig, die richtige Mischung zu finden und mehrere Elemente geschickt miteinander zu verknüpfen. Der User, der auf eine bestimmte Seite klickt, will informiert und unterhalten werden. Wenn beides gelingt – ohne aufdringlich zu wirken – dann hat Content Marketing sein Ziel erreicht. Weitere schöne Beispiele zum Content Marketing finden sich im Netz zuhauf. Hier sind einige Impulse, die auch für mittelständische Unternehmen gute Ideen liefern können:

1.Blendtec punktet schon seit Jahren mit Video Content Marketing

Wie zeigt man die technische Überlegenheit und Kernkompetenz seines Produktes? Eine Frage die sich viele Unternehmen stellen hat die Firma witzig und eloquent umgesetzt. Der CEO des Mixerherstellers zeigt regelmäßig, wie stabil und kraftvoll der Mixer ist, indem er iPhones, Ipads und andere technische Produkte in seinen Mixern zerkleinert. Der Lohn: Fast 1 Mio. Follower auf seinen Channel und angeblich 700% Umsatzplus innerhalb von 5 Jahren.

2.Liebherr: Mr. Torque

Den Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „B2B-Kommunikation“ hat Liebherr gewonnen. Liebherr hat zur Einführung des neuen Drehbohrgeräts LB 44 „Mr. Torque“ eine neue Kampagne raus gebracht. Der Lohn: 4.442.418 User insgesamt, 42.221 Likes und 23% Fan-Wachstum. Dank der Kampagne wurden mehrere LB-44 Drehbohrgeräte verkauft – jeder im Wert von ca. 2 Millionen Euro.

3.Hornbach – Herrenzimmer

Hornbach hat eine Online Tutorial-Serie für außergewöhnliche Bauprojekte gestartet. Dazu zählen Waldlaufsimulator, Bierbach, Anti-Spa, Angeloase und ein Hoversessel. In den Tutorials ist die Projekt- und Sortimentskompetenz von Hornbach zu erkennen und die Zielgruppe der Hobby-Handwerker wird deutlich angesprochen. Hornbach zeigt mit der Serie, dass sie selbst die extremsten Projekte umsetzen können.

4.Freeletics – Fintessvideos

Die Fitness-App von Freeletics bietet intensive Workouts und individuelle Trainingspläne an. Freeletics wirbt mit verschiedenen Erfolgsstorys von Nutzern der App. Das erste Video von Levent „15 Weeks Body Transformation“ hat über 8 Mio. Aufrufe. Das Video zeigt den Mehrwert des Programms. Dabei richtet sich die App an ein eher junges Publikum, deren Lebensmodell sich aus freier Arbeit und unbegrenzter Mobilität zusammensetzt. Die Bilder, Videos und Anleitungen in der App sprechen den inneren Schweinhund an und motivieren.

5.Schwarzkopf – Haarwaschmittel

Auf der Schwarzkopf-Webseite positioniert sich Schwarzkopf als Haarwaschmittel-Produzent und Haarpflege-Berater. Schwarzkopf bietet verschiedene Tutorials und Artikel zu den Themen Haarpflege, Styling und Trend-Looks an. Auf alle Fragen rund um das Thema Haare liefern die Schwarzkopf-Experten eine Antwort. Bei der Umsetzung hat sich Schwarzkopf stark an Inhalten und der Optik klassischer Fashion-Maganzine orientiert. Die Inhalte stehen hier im Vordergrund.

schwarzkopf

6.Social Media Marketing Studie

Social Media Marketing zeigt eine steigende Relevanz auf und ist ein wichtiger Bestandteil für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden. In unserer Social Media Marketing Studie aus dem April 2016 zeigen wir auf, welche Rolle Social Media Marketing im Unternehmen einnimmt, wie die Maßnahmen umgesetzt werden und was es für aktuelle Trends gibt. Dabei gehört das Content Marketing in vielen Unternehmen fest zum Aktivitäten-Portfolio im Rahmen des SMM. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (72,7 Prozent) nutzen Content Marketing im Rahmen ihrer SMM-Aktivitäten. Weitere Informationen können Sie in unserer Studie nachlesen. Hier kommen Sie zum kostenlosen Download! Die derzeitige Downloadzahl der Social Media Marketing Studie beträgt 466.

Content Marketing

Es gibt keine langweiligen Branchen, es gibt nur langweiliges Content Marketing!

10. Content Marketing – Ein Fazit

Das Content Marketing hat viele Unternehmen vor eine große Herausforderung gestellt. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sollten beteiligte Personen von Anfang an in diesen Prozess mit einbezogen werden. Ein interner Workshop hilft dabei, das Content Marketing konzeptionell aufzubereiten, eine Vision zu entwickeln und ein Commitment zwischen den Beteiligten zu schaffen. Somit ist die Vorgehensweise strukturiert geplant und der Content kann auch langfristig regelmäßig zur Verfügung gestellt werden.

11. Content Marketing Studien im Überblick - Kostenlose Erkenntnisse für Ihr Unternehmen!

⇒ Content Marketing Studie 2020

Content Marketing Platforms Markt Research Report

Der Report gibt Marketer einen umfassenden Überblick über Trends und Themen, die den Content Marketing Platform Markt antreiben und woraus zukunftsfähige strategische Handlungsfelder abgeleitet werden können. Der Prognosebericht bezieht sich auf den Zeitraum 2020-2024 und behinhaltet Insights die den Platform Markt bestimmen. Die Studie zeigt, dass die wichtigsten Hersteller, unter anderem zufrieden, Sprinklr, CoSchedule, Skyword und die Typen hauptsächlich Cloud-basiert und Web-basiert sind. Hier finden Sie weitere Informationen: Global Content Marketing Platform.

⇒ Content Marketing Studien 2017

Studie zum B2B-Content Marketing vom CMI und Smartbrief

Das Content Marketing Institute (CMI) und der Infodienst für Business-News Smartbrief haben eine Studie zum Content Marketing im Bereich B2B durchgeführt. Bei der Befragung von 1.200 Smartbrief-Abonnenten fanden sie heraus, dass sich 81 % der Einkäufer gründlich informieren, bevor sie mit dem Verkäufer in Kontakt treten. Die Content-Arten, die den Kaufprozess am meisten beeinflussen, sind Erfahrungsberichte von Branchenspezialisten, eigene Recherchen des Anbieters und Produktrezensionen. Die Mehrheit der Einkäufer (80%) gibt an, Informationen über Käufe per E-Mail mit Kollegen zu teilen. Content für B2B-Kunden sollte also fundierte Informationen enthalten und nicht nur über soziale Netzwerke, sondern auch per E-Mail geteilt werden können. Alle Ergebnisse der Studie gibt es unter: CMI Content Marketing Studie

Suxeedo Content Marketing Studie

Der Dinestleister Suxxedo hat Anfang 2017 Marketingverantwortliche zum Thema Content Marketing befragt. Die Studie zeigt die wesentlichen Content Formate, die 2017 eingesetzt werden. Interessanterweise schlägt das Video die Formate Fachbeiträge und Bilder/Infografiken. Zudem zeigt die Studie, dass KPI's auch im Content Marketing bei einigen Anwendern eine Rolle spielen, aber nicht bei allen. Content Marketing ist daher wohl noch in der Eprobungsphase und muss sich nicht immer mit harten KPI's messen lassen. Wenn KPI's im Einsatz sind, dann solche wie Lead-Generierung, Page Views oder CTR. Weitere Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen: Suxxedo Content Marketing Studie

⇒ Content Marketing Studien 2016

Im  Jahr 2016 sind die folgenden Studien veröffentlicht worden:

CMF-Basisstudie vom Schweizer Marktforschungsinstitut zehnvier

Die CMF-Basisstudie wurde vom Schweizer Marktforschungsinstitut zehnvier, im Auftrag des Content Marketing Forum, durchgeführt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) ein Viertel aller Marketingbudgets in Content Marketing investiert wird. Im Vergleich zu 2014 ist das ein Anstieg von fast 19 Prozent. Vom gesamten Marketingbudget von ca. 6,9 Milliarden werden 3,9 Milliarden Euro für den digitalen Bereich und drei Milliarden Euro für den Printbereich investiert. Im Vergleich zur Basisstudie IV, die im Jahr 2014 durchgeführt wurde, wird die Bedeutung von digitalen Unternehmensmedien deutlich: Insgesamt sind dafür die Investitionen um 26,7 Prozent gestiegen.
Weitere Informationen und Ergebnis erhalten Sie in der CMF-Basisstudie.
Hier geht es zur Studie: CMF-Basisstudie V

Content-Marketing Studie von TBN Public Relations GmbH

Die TBN Public Relations GmbH führte die Studie „Leadmanagement 2016“ durch, um zu ermitteln, ob und wie deutsche Unternehmen die Möglichkeit von Content Marketing einsetzen. Dabei wurde ersichtlich, dass Content-Formaten eine immer höhere Bedeutung zukommt. So stellen ca. 37 Prozent der Unternehmen Ihren Besuchern Case Studies zur Verfügung und ca. 25 Prozent nutzen einen eigenen Blog, um relevanten Content zu verbreiten. Beim Einsatz von Webinaren wird deutlich, dass die Beliebtheit im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen hat. Im Jahr 2016 liegt die Anzahl bei 23 Prozent, während 2014 gerade einmal 3,48 Prozent Webinare einsetzten. Die Studie zeigt auch, dass nur noch 11,7 Prozent der Unternehmen über digitale Kanäle Vertriebskontakte (Leads) generieren. Im Jahr 2014 waren es noch 17 Prozent.
Hier geht es zur Studie: www.content-marketing-studie.de

Studie von Acrolinx: Gut vs. sehr gut: Wie Sie die Wirkung Ihrer Content-Strategie verdoppeln

Acrolinx führte Anfang des Jahres 2016 eine Content-Studie mit dem Titel „Gut vs. Sehr gut: Wie Sie die Wirkung Ihrer Content-Strategie verdoppeln“ durch, um den Zusammenhang zwischen Geschäftsergebnissen und der Qualität von Content zu verdeutlichen. Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Durch die Erstellung von qualitativen Content können Unternehmen nicht nur die Content-Marketing-Programme maximieren, sondern auch den ROI (Return on Investment). Auch die Markenwahrnehmung, die Conversions und die Kaufabsicht erfahren eine deutliche Steigerung durch die Erstellung und Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten. Die Studie mit detaillierten Ergebnissen und weiteren Informationen können Sie hier herunterladen: http://www.acrolinx.de/publikationen/der-roi-von-hochwertigem-content/

Content Marketing – Studie von SCM und Kammann Rossi

Eine Studie zum Thema „Content Marketing in Deutschland: Was bringt es wirklich?“ wurde von Kammann Rossi und SCM durchgeführt, um die Erfolge von Content Marketing zu ermitteln. Dabei standen vor allem die Neukundengewinnung, der Absatz, das Image, die Meinungsführerschaft, die Gewinnung von Fans und die Leadgenerierung im Fokus. Insgesamt nahmen an der Online-Umfrage 101 Teilnehmer im September und Oktober 2015 teil. Das Ergebnis: Durch Content Marketing werden Erfolge im Hinblick auf Besucherzahlen auf Webseite und Blog, Followerzahlen in sozialen Netzwerken, Interaktionen sowie auf Leads und Kundenzahlen erzielt. Das Ergebnis ist also eindeutig: Content Marketing lohnt sich, wird aber von vielen Unternehmen nicht ausgeschöpft. Hier können Sie sich die Studie herunterladen: Content Marketing in Deutschland: Was bringt es wirklich?

Studie Native Advertising in Europe to 2020 von Yahoo

Yahoo stellt in seiner Studie eine Trendanalyse zum Thema Native Advertising vor. Demnach wird in den wesentlichen Online Werbemärkten D, UK, F das Format Native Advertising wesentlich wachsen. Die Studie geht davon aus, dass im Jahr 2020 native Advertising einen Marktanteil von 52% an der Digitalwerbung haben wird. Es handelt sich bei der Studie um eine Expertenbefragung unter Agenturmanagern. Durchgeführt von Yahoo. Hier stellt Yahoo weitere Informationen zur Verfügung: YAHOO

The Science of Engagement Studie 2016

Ganz aktuell veröffentlicht auch BBS StoryWorks eine Studie zum Thema Content Marketing, die in Zusammenarbeit mit CrowdEmotion unter 5.153 Internetnutzern durchgeführt wurde. Die Studie hatte zum Ziel, ein Verständis darüber zu bekommen, wie Unternehmen ihre Marken durch Content getriebenes Marketing nutzen können, um den Kunden zu begeistern und an die Marke zu binden. Die Kernergebnisse der Studie finden Sie hier: BBC Digital Content Marketing.

B2B Content Marketing Studie 2016

Das amerikanische Content Marketing Institute hat mittlerweile die 6. Content Marketing Studie vorgelegt, die sich insbesondere mit Content Marketing im B2B-Bereich auseinandersetzt. Die Studie gibt gute Einblicke in Ziele, Vorgehensweisen nordamerikanischer B2B-Unternehmen. Die Ergebnisse scheinen sicherlich Parallelen zu deutschen Unternehmen zu bieten, exakt lassen sich die Daten jedoch nicht übertragen. Dennoch lohnt es sich, tiefer in die Studie hineinzuschauen. Die Präsentation finden Sie hier: B2B Content Marketing.

⇒ Content Marketing Studien 2015

Im Jahr 2015 wurden folgende Studien publiziert:

The Global Content Impact Index 2015

Im Mai 2015 hat der Tool-Anbieter Acrolinx eine internationale Content Marketing Studie veröffentlicht. Für die Studie wurden 150.000 Seiten von 340 verschiedenen Unternehmen mit Hilfe einer linguistischen Software auf Fehler und Lesbarkeit analysiert. Die Studie zeigt damit nochmals auf, wie wichtig es ist, fehlerfreien Content zu haben, und zeigt auf, dass es bei vielen Unternehmen dabei noch Nachholbedarf gibt. Die Studie kann hier angefordert werden: ACROLINX.

Yahoo Studie Return On Inspiration 2015

Im Jahr 2015 hat Yahoo 1.000 Endkunden in ganz Europa befragt und kommt zur Erkenntnis, dass Content Marketing eine hilfreiche Strategie ist, um Kunden zu begeistern. Guter Content steigert die Kaufbereitschaft. Die Studie ist nur als Kurzzusammenfassung verfügbar: Yahoo.

Content Marketing Studie 2015 von TBNPR 2015

Die PR Agentur TBN veröffentlichte Anfang 2015 die dritte Content Marketing Studie nach 2013 und 2014. Die Studie wurde unter 230 Unternehmen durchgeführt. Content Marketing scheint demnach ein zunehmend wichtigeres Thema zu sein. Nur ein Bruchteil der befragten Unternehmen nutzt Content Marketing jedoch zur Generierung von Leads. Detailliertere Informationen finden Sie im Berichtsband, der hier angefordert werden kann: TBNPR.

⇒ Content Marketing Studien 2014

Auch 2014 gab es schon diverse explorative Studien zum Content Marketing:

Content Marketing Studie 2014/2015 von NAMICS

Der Content Dienstleister Namics hat 2014 eine explorative Befragung von 59 Unternehmen in der DACH Region durchgeführt. Die Studie bildet unter anderem einen organisatorischen Reifegrad im Content Marketing eines Unternehmens ab. Die Studie kann gegen Herausgabe einer Adresse hier herunter geladen werden: NAMICS.

Corporate Publishing Basisstudie IV 2014

Im Frühjahr 2014 hat Corporate Publishing 310 Interviews durchführen lassen und Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern in der DACH Region zum Thema Corporate Publishing befragt. Dabei kam heraus, dass Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz jährlich mehr als 5,8 Milliarden Euro in inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation investieren. Ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zu 2012. Hier gibt es weitere Informationen: Corporate Publishing.

B2B Online-Monitor 2014

Der B2B Online-Montor erfasst verschiedene Experteninterviews und fasst diese zusammen. Die Studienergebnisse deuten auf eine positive Entwicklung des Themas Content Marketing auch im B2B-Bereich hin. Die Studienergebnisse können hier angefordert werden: B2B Online-Monitor.

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E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing
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E-Mail Marketing ist auch heute noch omnipräsent. Regelmäßig landen E-Mails in den Posteingängen von Kunden, die Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten möchten und zuvor den Newsletter eines Unternehmens abonniert haben. Insbesondere über Smartphones wird man heutzutage als Kunde schnell über neue Angebote oder Rabattaktionen informiert. Neben den firmeneigenen Webseiten gehören E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen. Durch den Versand von elektronischen Nachrichten können Kunden und Interessenten schnell, regelmäßig und kostengünstig erreicht werden.

Welche Herangehensweisen können beim E-Mail-Marketing unterschieden werden? Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten und welche Erfolgsfaktoren machen ein gewinnbringendes E-Mail-Marketing aus? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag rundum das Thema E-Mail-Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. E-Mail-Marketing Definition
  2. E-Mail-Marketing - Seminar
  3. E-Mail-Marketing - Vorgehensweisen
  4. Impulse für Ihr E-Mail-Marketing
  5. E-Mail-Marketing - Inhalte
  6. E-Mail-Marketing - Empfänger
  7. E-Mail-Marketing - Versand
  8. E-Mail-Marketing - Design
  9. E-Mailing vs. Newsletter
  10. E-Mail-Marketing Controlling
  11. Aktuelle E-Mail Marketing-Studien
  12. E-Mail-Marketing - Rechtliche Aspekte
  13. E-Mail-Marketing - Erfolgsfaktoren
  14. E-Mail-Marketing - Vorteile
  15. Fazit
  16. Tipps

E-Mail-Marketing – Definition

Das E-Mail-Markting nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Marketing ein und ist dabei Teil eines größeren Komplex von Marketing-Maßnahmen, die unter dem Begriff Online-Marketing zusammengefasst werden können. Innerhalb des Online-Marketing kann das E-Mail-Marketing dabei dem Direktmarketing zugeordnet werden.

E-Mail-Marketing ist eine Ausprägung des Direktmarketings auf elektronischem Weg. Als eine Komponente im Online-Marketing-Mix wird E-Mail-Marketing eingesetzt, um in Kontakt mit Interessensgruppen eines Unternehmens zu treten. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter.

Synonym finden auch die Begriffe Web-Marketing oder Internet-Marketing Verwendung. Mithilfe von Mails kann der direkte Dialog mit den Kunden oder neuen Interessenten hergestellt werden. Als eine Säule des Online-Marketing-Mix können Unternehmen mittels E-Mail-Marketing die eigene Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden generieren und bereits bestehende Kunden an das eigene Unternehmen binden.

E-Mail-Marketing – Seminar

Im E-Mail-Marketing gibt es ständig Veränderungen und neue Trends. Um Ihnen einen strukturierten und fundierten Überblick zu geben, bietet das Deutsche Institut für Marketing ein 1-tägiges Kompakt-Seminar und Coaching zum E-Mail-Marketing an.

In unserem E-Mail Marketing Seminar erhalten Sie qualifizierten Input von einem Trainer, der schon seit Jahren E-Mail Marketing professionell betreibt. Die Inhalte bieten Ihnen

  • E-Mail Marketing Basics
  • Die wichtigsten Rechtsvorschriften
  • E-Mail Verteiler aufbauen und pflegen
  • Gestaltung von professionellen E-Mail-Newslettern
  • Professioneller Versand mit E-Mail Marketing Lösungen
  • Conversion-Optimierung im E-Mail Marketing
  • Auswertung von E-Mail Kampagnen

Kurz, kompakt und schnell? Unsere e-Learning Kits helfen dabei weiter. Auch zum Thema E-Mail Marketing haben wir ein E-Learning Kit erstellt. Schauen Sie sich hier weitere Informationen an.  >> Infos zum E-Learning Kit E-MAIL Marketing <<

E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen

Unternehmen, die ihre Nachrichten an einzelne Personen richten, betreiben eine so genannte one-to-one-Kommunikation. In der one-to-one-Kommunikation stehen folglich die einzelnen Kundenbeziehungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mittels einer one-to-one-Kommunikation können Kunden mit relativ geringem Aufwand individuell angesprochen und die angebotenen Produkte auf sie abgestimmt werden. Werden E-Mails an beliebig viele Personen gerichtet, so spricht man von einer one-to-many-Kommunikation. Als Konsequenz ist bei der one-to-many-Kommunikation eine persönliche Ausrichtung des Inhalts an den Kunden nicht möglich. Somit können für die Kunden keine individuellen Angebote erstellt werden. Der Versand einer großen Anzahl an elektronischen Nachrichten kann nur mit entsprechenden Tools umgesetzt werden.

Impulse für Ihr E-Mail-Marketing

Der CRM Anbieter Salesforce hat einige Fakten zum E-Mail Marketing zusammengestellt. Hier ein paar Leitfragen für Ihre E-Mail-Marketing Strategie:

  1. Die Betreffzeile ist wichtig und kann die Öffnugnsrate positiv beeinflussen.
  2. Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt bei 50% der erhaltenen E-Mails.
  3. Eine kurze Betreffzeile und vor allem personalisierte Betreffzeilen erhöhen die Öffnungsrate deutlich
  4. Montags haben E-Mails die höchste Öffnungsrate.
  5. Animierte GIFs aktivieren stärker, aber werden nur selten eingesetzt.
  6. Leads, die durch E-Mail-Marketing generiert werden, scheinen insbeonsdere im B2B-Marketing qualitativer zu sein.
  7. Immer mehr Newsletterempfänger lesen Newsletter auf einem Mobilgerät.
  8. Die Budgets im E-Mail-Marketing steigen an.
  9. Grundlegende Vorraussetzung für modernes E-Mail-Marketing ist ein funktionales und gepflegtes CRM-System.

E-Mail-Marketing - Inhalte

Folgende sieben Kriterien sind für die Inhalt-Erstellung wichtig:

  1. Relevanz für die Empfänger deutlich machen: Konzentrieren Sie sich auf ein spezielles Thema und legen Sie dieses deutlich dar.
  2. Above-the-Fold-Space nutzen: Positionieren Sie die wichtigsten Bausteine direkt nach oben, sodass sie direkt auffallen.
  3. Passende Handlungsaufforderungen einfügen: Machen Sie dem Leser deutlich, was er tun soll und was er für sein Handeln bekommt.
  4. Bilder mit Datei-Namen versehen: Kennzeichnen Sie die Bilder mit einem entsprechenden Datei-Namen, damit der Leser den Inhalt des Bildes versteht, sollte das Bild nicht geladen werden.
  5. Spam-Begriffe vermeiden: Benutzen Sie keine Begriffe, die mit Geld oder Gewinn zutun haben, damit Ihr Newsletter auch im richtigen Posteingang landet und nicht als Spam gewertet wird.
  6. Social Media-Shares ermöglichen: Fügen Sie eine Funktion zum Teilen ein, damit der Leser die Möglichkeit hat, den Newsletter zu publizieren.
  7. Personalisiert schreiben: Der Empfänger fühlt sich sofort angesprochen, wenn er seinen Namen liest. Fügen sie daher in der Anrede den Namen des Empfängers ein.

 

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E-Mail-Marketing - Empfänger

Bei der Auswahl der Empfänger sind zwei relevant Aspekte zu beachten:

  1. Empfängerliste muss aktuell sein: Aktualisieren Sie regelmäßig die Empfängerliste, damit alle Daten und Änderungen dokumentiert sind und Sie abgemeldete Mitglieder nicht mehr kontaktieren.
  2. Empfänger nach Merkmalen gliedern: Bilden Sie verschiedene Empfängerlisten, damit der Newsletter mit passendem Inhalt an die richtige Zielgruppe versendet wird.

E-Mail-Marketing - Versand

Ein fehlerfreier Versand sollte fünf Aspekte beinhalten:

  1. Angemessener Betreff: Der Betreff sollte interessant sein und nicht mehr als 40-60 Zeichen betragen.
  2. Pre-Header nutzen: Wenn Sie Informationen unterbringen möchten, die nicht in die Betreff-Zeile passen, fügen Sie diese dem Pre-Header hinzu.
  3. Absender festlegen: Die Adresse und Namen des Absenders sollten korrekt und vertrauenswürdig sein.
  4. Newsletter vor dem Versand testen: Bevor Sie den Newsletter versenden, sollten Sie jede Funktion, die der Newsletter beinhaltet, prüfen.
  5. Versandzeitpunkt bestimmen: Versenden Sie Ihre Mail mit Berücksichtigung des Empfängers zu einem passenden Zeitpunkt.

E-Mail-Marketing - Design

Es gibt sieben Kriterien, die Sie bei der Gestaltung des Designs beachten sollten:

  1. Vorlage im Responsive Desgin verwenden: Indem Sie die Vorlage im Responsive Design erstellen, stellen Sie sicher, dass die E-Mail auf allen Endgeräten optimal dargstellt ist und zum Beispiel auch auf Mobilgeräten und Tabletts fehlerfrei angezigt wird.
  2. Breite festlegen: Berücksichtigen Sie, dass eineige E-Mail-Programme die Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px. anzeigen.
  3. Corporate Design einalten: Benutzen Sie kein neues Design, sondern richten Sie dieses an Ihrer Corporate Identity aus. So stellen Sie sicher, dass die Kunden Sie wieder erkennen.
  4. Richtigen Zeichensatz verwenden: Achten Sie auf die Darstellung der Sonderzeichen in der HTML-Version.
  5. Whitespace benutzen: Mit der Verwendung von Farbflächen, lenken Sie den Blick Ihrer Leser auf das Wesentliche.
  6. Webversion verlinken: Jedes E-Mail-Programm hat eine andere Darstellungsweise. Die Webseite hingegen wird immer universell dargestellt, daher sollte Ihre Webseit in dem Newsletter vorkommen.
  7. Textversion anbieten: Damit Sie sicher gehen können, dass alle Empfänger Ihren Newsletter optimiert erhalten, können Sie Textversionen anbieten.

E-Mailing vs. Newsletter

Unternehmen, die mit ihren Kunden in Kontakt stehen und eine moderne Kundenpflege betreiben möchten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei sind im Rahmen eines erfolgsorientierten E-Mail-Marketing verschiedene Herangehensweisen denkbar. Somit kann eine Unterscheidung zwischen dem Einsatz von E-Mails und dem klassischen Newsletter vorgenommen werden. E-Mailing bezeichnet dabei den unregelmäßigen Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Kunden und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn im Rahmen eines Produktlaunch die Aufmerksamkeit der Kunden gefragt ist.

Im Gegensatz zum E-Mailing erfolgt der Versand von Newslettern in regelmäßigen Abständen. Newsletter können dabei als elektronische Rundschreiben charakterisiert werden, die Informationen und Mitteilungen beinhalten und via Internet an die Adressaten versandt werden. Mithilfe von Newslettern haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Überblick über für sie relevante, aktuelle Geschehnisse oder bevorstehende Events zu verschaffen. Innerhalb einer Mailing-Kampagne werden die Kunden in der Regel zu konkreten Handlungen aufgefordert. Mithilfe von Call-to-Action Elementen können die Kunden beispielsweise mit dem Einsatz von Hyperlinks auf die firmeneigene Landing-Page weitergeleitet werden. Call-to-Action wird deshalb eingesetzt, weil der Kunde nach der Wahrnehmung einer Werbebotschaft somit die Möglichkeit hat, das umworbene Produkt zu kaufen oder sich in einer anderen Form mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 

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E-Mail-Marketing Controlling

E-Mail-Marketing gebietet, wie jede andere Form des Marketing, auch die Notwendigkeit des Controlling. Wahllos E-Mails zu verschicken in der Hoffnung auf eine gute Performance wird selten zum Erfolg führen. In Bezug auf das E-Mail-Marketing haben sich einige Kennzahlen (KPI's - Key Performace Indikatoren) eingebürgert. Diese Kennzahlen sind aus unserer Sicht am wichtigsten:

  • Responserate: Der Begriff der Responserate ist auch aus anderen Gebieten des Direktmarketing bekannt. Es handelt sich hierbei um die Quote der Antworten, Bestellungen, Kontaktaufnahmen usw. auf ein spezielles Mailing. Vor der Erstellung des Mailings muss daher geklärt werden, was als Response gewünscht wird.
  • Öffnungsrate: E-Mail-spezifisch ist dagegen die Öffnungsrate. Gelangt eine E-Mail in den Posteingang, sieht der Empfänger meist nur den Betreff und den Absender. Hier entscheidet er, ob er die E-Mail öffnet oder zumindest überfliegt. Die Öffnungsrate ist demnach das Verhältnis zwischen versendeten und geöffneten Nachrichten. Unterschieden wird zwischen der Brutto-Öffnungsrate, die sich auf das Verhältnis zwischen abgesendeten und geöffneten Mails bezieht und der Netto-Öffnungsrate, die nur die tatsächlich angekommenen Nachrichten in die Messung einbezieht. Die Messung der geöffneten E-Mail erfolgt dabei meist über die in der E-Mail integrierten Bilder. Wenn die E-Mail geöffnet wird, werden die Bilder heruntergeladen und im E-Mail-Controlling-Tool erfasst. So kann die Häufigkeit der heruntergeladenen Pixel gemessen werden. Öffnet ein Empfänger die E-Mail mehrmals, fließt dies in die Mehrfachöffnungsrate ein.
  • Klickrate: Befinden sich in der E-Mail weiterführende Links, muss die Rate der Klicks auf diese Links gemessen werden. Auch hier ist zwischen Brutto-Klickrate und Mehrfach-Klickrate zu unterscheiden. Befinden sich in der E-Mail mehrere Links und klickt ein Empfänger mehr als einen davon an, fließt das in die Mehrfach-Klickrate ein.
  • Bouncerate: In jedem Datenbestand befinden sich mehr oder weniger viele „tote“ E-Mail-Adressen, also Adressen, die nicht mehr existieren oder die nicht mehr abgerufen werden. Existiert eine Adresse nicht mehr, sendet der Server eine Fehlermeldung an den Absender. Gute E-Mail-Programme erkennen diese toten Adressen und löschen sie automatisch aus dem Verteiler. Dadurch wird der Datenbestand zwar optisch kleiner, dafür steigen aber die Qualität und die Klickraten. Es ist auch zu beachten, dass manche Provider bei Mailings mit vielen Fehlermeldungen misstrauisch werden und diese als Spam blockieren. Ein vernünftiges Bounce-Management zahlt sich daher für das Unternehmen aus.

Professionelle Mailing-Programme messen die wichtigsten Kennzahlen automatisch. Auch Google Analytics bietet die Option, Links auf Webseiten oder in E-Mails nachzuverfolgen.

Immer wieder wird im E-Mail Marketing nach sogenannten KPI´s gefragt. Key Performance Indikatoren (KPIs) werden in verschiedenen Studien ausgewiesen und regelmäßig diskutiert.

Die wichtigsten KPI´s im E-Mail Marketing sind immer noch die Öffnungsrate und die Klickrate. Diese beiden Kennzahlen werden von vielen Online-Marketing Managern genutzt, um die Effizienz der eigenen E-Mail Marketing Kampagnen zu messen. Weitere KPI´s sind die Zustellrate, Conversion Rate, Abmelderate, Bouncerate und die Click-Through-Rate. Die wichtigsten Kennzahlen haben wir zuvor schon vorgestellt. Wenn man die KPI´s eines E-Mail Newsletters einmal richtig systematisiert, dann lassen sich drei Klassen von KPI´s unterscheiden:

Reichweiten-KPI:

Die Reichweite eines E-Mail Newsletters gibt prinzipiell einen Hinweis darüber, wie viele Kontakte mit der angesprochenen Zielgruppe (Empfänger) erreicht wurden. Dies ist grundsätzlich eine eher quantitative Größe, die noch keine Aussage über die wirkliche Auseinandersetzung mit den Inhalten zulässt. Doch wenn ich nur eine kleine Reichweite habe, dann kann ich auch keine großartigen Transaktion erwarten. Typische KPI´s sind hier:

  • Anzahl Newsletterempfänger / Abonnenten (Zustellrate)
  • Anzahl An- und Abmeldungen (An- und Abmelderate)
  • Bouncerate (Anzahl fehlgeschlagener Zustellungen)
  • Als relativer KPI: Kosten pro Empfänger

Interaktion-KPI:

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierten und damit hochwertigeren Auseinandersetzung mit den Inhalten des E-Mail Newsletters. Interaktionen sind das Ergebnis der Kommunikationsmaßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit der E-Mail auseinandergesetzt hat. Hier sind interessant:

  • Öffnungsrate
  • Click-Through-Rate der Inhalte
  • Als relativer Interaktions-KPI: Kosten pro gelesenem Newsletter

Transaktion-KPI:

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen die finale Wirkung des E-Mail Newlsetters zu identifizieren und zu messen.

  • Conversions (Anzahl Käufe, Anfragen, Anmeldungen etc.)
  • Als relative Kennzahl: Kosten pro Conversion

Es empfiehlt sich das Controlling möglichst einfach zu gestalten und damit auf jeder Ebene (Reichweite, Interaktion, Transaktion) nur eine Kennzahl zu erheben und den Prozess danach zu managen.

Aktuelle E-Mail-Marketing Studien

E-Mail Marketing wird seit Jahren durch unterschiedliche Studienbetreiber im Fokus gehalten. Damit stehen immer wieder aktualisierte Daten und Prognosen zur Verfügung. Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Studien:

Studie E-Mail für Dich - Insights zur privaten Kommunikation im DACH-Raum

Ein Studie von IUM unter jeweils 1.000 Befragten aus D,A,CH hat Insights zur digitalen Kommunikation im Jahr 2017 geliefert.

E-Mail sind immer noch der digitale Kommunikationsweg, auf den die Kunden am wenigsten verzichten können. Deutsche Konsumenten gehen zwar mit dem Kanal kritischer um als Kunden aus der Schweiz oder Österreich, aber trotzdem werden e-Mail sehr häufig gelesen und weiter geleitet. Was die e-Mail als Marketinginstrument wiederum sehr interessant macht.

Studie „Digitale Trends 2017“ von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben 14.000 Marketingverantwortliche zu den Digitalen Trends 2017 befragt. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Marketing-Budgets für dieses Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar 47 Prozent der Befragten ihr Budget im E-Mail-Marketing verringern wollen, 46 Prozent hingegen planen das Budget in diesem Bereich zu erhöhen. Ein klarer Trend für oder gegen das E-Mail-Marketing zeichnet sich demnach nicht ab. Alle Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen.

Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post 2016

Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post weist einige interessante Fakten zum eMail- Marketing aus:

E-Mail-Marketing bleibt das beliebteste Instrument unter den Onlinemedien und knackt dank der zahlreichen Neueinsteiger die 2-Mrd.- Euro-Marke (+ 8 Prozent). Damit landet es auf Platz 1 der digitalen Teilmärkte. Platz 2 teilen sich mit 1,6 Mrd. Euro das vergleichsweise teure Display- und Video-Advertising (+ 6 Prozent) sowie das Suchmaschinenmarketing (+ 12 Prozent), beide mit ebenfalls gestiegenen Nutzerzahlen und Budgets.

Im Bereich Crossmediale Kommunikation wird E-Mail-Marketing gerne mit Klassischen Anzeigen und Social Media Aktivitäten kombiniert

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot. Hier geht’s zur Studie.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Dabei gab es einige relevante Insights für das E-Mail-Marketing:

  • Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.
  • Die befragten Unternehmen wollen sowohl die Budgets für ihre Newsletter (33%) als auch für klassische Kampagnen-Werbemails (43%) erhöhen.
  • Die Hauptaktivitäten im E-Mail-Marketing zielen bei den meisten Unternehmen wie schon 2015 auf die Gewinnung von E-Mail-Abonnenten ab. Erst an zweiter Stelle liegt die Datenauswertung, um mehr über Kunden zu lernen.
  • Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen im Cross-Marketing. Also der Zusammenführung der Daten aus den verschiedenen Online-Kanälen. Das Motto lautet: E-Mail goes Social.
  • Die wichtigsten crossmedialen Themen für das E-Mail-Marketing sind Social Media, Landingpages und das Mobile Marketing.

Lesen Sie mehr in der Studie.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal E-Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Es geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. Zum Thema RoPo veröffentlicht übrigens Google unter www.full-value-of-search.de immer wieder Zahlen und Fakten. Je nach Branche beträgt der Anteil der RoPo-Kunden bis zu 23%.

Aber zurück zur E-Mail-Studie: 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet.

Diese Studie zeigt, welches Potenzial in einer vernünftigen Integration der verschiedenen Marketing-Kanäle liegt.

Quelle: iBusiness

Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016

Die Studie "Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016" von Mapp Digital zeigt die wichtige Bedeutung von E-Mails auf. Fast alle Befragten erheben E-Mail-Adressen (94%) und nutzen den Kanal extensiv (90%) in der Kommunikation mit Kunden. Responsive Design scheint im E-Mail-Marketing zum Standard geworden zu sein. 91% der Unternehmen setzen auf mobile optimierte E-Mails. Die Optimierung und Anpassung der E-Mail Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden scheint für viele Unternehmen nach wie vor ein großes Problem zu sein: 48 % der Unternehmen bieten personalisierte Inhalte auf ihrer Webseite, aber nur 23 % der Unternehmen personalisieren ihre E-Mails.

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Die Studie weist einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

  • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
  • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
  • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
  • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Die Gesamtstudie kann hier heruntergeladen werden.

E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte

Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen im Rahmen des Versands von Mailings oder Newslettern einige Richtlinien beachtet werden, da sonst Abmahnungen oder Strafen folgen können. Generell ist in Deutschland der Versand von E-Mails mit werblichem Inhalt nur innerhalb gewisser Einschränkungen erlaubt.

Werden E-Mails zu werblichen Zwecken unaufgefordert, dass heißt ohne Einwilligung, an die Empfänger verschickt, handelt es sich um so genannten Spam. Spam-Mails werden meist in Masse versendet, beinhalten Werbung und sollen dazu verleiten, eine Webseite zu öffnen oder einen Kauf zu tätigen. Laut Gesetzgebung werden Massen-Mails, die keine Abmeldemöglichkeit besitzen, deren Adresse oder Absender nicht klar erkennbar bzw. falsch ist, die eine irreführende Betreffzeile nutzen und die gestohlene E-Mail Adressen verwenden, als Spam aufgefasst. Werbliche E-Mails dürfen nur an diejenigen Empfänger versandt werden, die zuvor dem Erhalt zugestimmt haben.

Gerne wird auch vergessen, dass §5 TMG auch für e-Mail Newsletter eine Impressumspflicht vorsieht. Dies muss direkt angegeben oder verlinkt sein.

Eine solche Zustimmung erfolgt dabei in der Regel durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens erhalten Nutzer, die sich mit ihren E-Mail Adressen in einen Verteiler eingetragen haben, anschließend eine Bestätigungsmail. Eine solche Mail fordert die Nutzer anschließend auf, ihre Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der jeweiligen E-Mail Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adressen können mit Rechtssicherheit verwendet werden.

Gerade im E-Mail Marketing herrscht viel Unsicherheit über die rechtlich zulässigen Möglichkeiten. Daher lohnt es sich die einschlägigen Urteile hierzu regelmäßig zu verfolgen. Einige interessante Urteile aus den letzten Monaten finden Sie hier:

1,2 Mio Euro Bußgeld gemäß DSGVO gegen AOK

Im Juni 2020 wurde öffentlich, dass der Landesdatenschutzbeauftragte der AOK Baden-Württemberg ein Bußgeld in Höhe von 1,2 Mio Euro gegen die AOK Baden-Württemberg verhängt hat. Die AOK hatte 2015 und 2019 Gewinnspiele veranstaltet und neben den Kontaktdaten und auch die Krankenkassenzugehörigkeit erfasst. Die AOK hatte zugesagt, diese Daten nur dann zu verwenden, wenn die Teilnehmer diesem zugestimmt haben. Dies wurde aber nicht beachtet.

Auch wenn man aktuell das Gefühl hat, dass die Landesdatenschutzbeauftragten aus Publicity Gründen gerne unverhältnismäßig hohe Bußgelder verhängen, sollte man auf die DSGVO konforme Nutzung der Daten achten.

500,- Euro Streitwert bei einmaliger Zusendung werbender E-Mails

Der Streitwert für eine einzelne unaufgeforderte Werbung per E-Mail beträgt lediglich 500,- Euro. Das Interesse des Betroffenen, nicht mehr durch Werbung belästigt zu werden, ist jedenfalls dann nicht mit mehr als 500,00 Euro zu bewerten, wenn es um eine einzige E-Mail handelt deren Werbecharakter direkt zu erkennen ist. (LG München I vom 27.08.2019, Az.: 13 T 8878/19)

Streitwert bei E-Mail Werbung an Rechtsanwaltskanzlei = 1.000 Euro

Das Landgericht München hält einen Streitwert von 1.000,- Euro angemessen für eine einzelne E-Mail eines Seminaranbieters an eine Rechtsanwaltskanzlei. (LG München II vom 12.05.2017, Az. 6T1583/17)

Einwilligung in E-Mail Werbung verfällt nicht!

Das Amtsgericht Hamburg hat in einem Urteil geklärt, dass eine Einwilligung in E-Mail Werbung nicht verfällt, auch wenn diese schon einige Jahre zurückliegt und der Empfänger regelmäßig Werbe-E-Mails erhalten hat. (Urteil v. 24.8.2016 Az. 9C 106/16)  Az. 9C 106/16

Einwilligung verfällt wenn über einen längeren Zeitraum kein Werbemails versendet wurden!

Das Landgericht München hat in einem ähnlichen Fall entscheiden, dass wenn zwischen Einwilligung und erstmaligem Versenden der Werbemail ein längerer Zeitraum verstreicht, diese neu eingeholt werden muss. Hier ging es um einen Zeitraum von 18 Monaten. (Urteil vom 08.04.2010 17 HK O 138/10) HK O 138/10

Auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen muss eine Werbeeinwilligung vorliegen!

Immer häufiger wird nach dem Kauf in einem Online Shop anschließend noch eine Kundenzufriedenheitsabfrage per E-Mail durchgeführt. Dass OLG Dresden hat klar gestellt, dass auch hierfür eine Einverständniserklärung vorliegen muss. (Urt. v. 24.04.2016 – Az. 14 U 1773/13).

Unterlassungserklärungen im E-Mail-Marketing müssen auch eingehalten werden.

Eine einmal unterschriebene Unterlassungserklärung hat auch nach mehreren Jahren noch Bestand. Eine Werbeagentur hat im Jahre 2011 eine Unterlassungserklärung wegen unerwünschter E-Mail Werbung unterschrieben. Hier wurde eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro festgehalten. 2014 erhielt die Gegenseite eine weitere Werbemail. Anfang Januar 2017 veröffentlichte das OLG Hamm das dementsprechende Urteil. Die Beklagte musste die Vertragsstrafe zahlen. Daher ist es unabdingbar, dass man, falls man eine Unterlassungserklärung abgibt, diese auch penibel einhält. (Urt. v. 25.11.2016 - Az. 9 U 66/15)

Klären Sie Ihre Vorgehensweise, insbesondere das Einholen einer Einverständniserklärung, mit Ihrem Anwalt.

E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Mailing-Kampagne ist die Qualität des Verteilers, also der Adressdatenbank, auf die das Unternehmen beim Versand der E-Mails zurückgreift. Dafür ist eine erfolgreiche Akquise von E-Mail Adressen erforderlich, die durch das bereits zuvor beschriebene Double-Opt-In-Verfahren generiert werden können.

Die Voraussetzung, dass eine E-Mail oder ein Newsletter die aufgezeigte Wirkung auch entfaltet, ist, dass sie von den anvisierten Zielgruppen auch gelesen wird. Zunächst muss sie hierzu in das Postfach der Empfänger gelangen, was angesichts von Firewalls und Spam-Filtern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings stellt das Erreichen des Postfaches auch noch nicht den endgültigen Erfolgsfaktor dar.

Die Entscheidung, ob ein Empfänger eine eingehende E-Mail oder einen Newsletter auch liest, hängt ganz wesentlich von der Überschrift bzw. der Betreffzeile ab, die im E-Mail-Client sichtbar ist. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich durch gute Inhalte aus. Interessante Inhalte, die durch einen Mix aus Texten und Bildern bestehen, haben den Vorteil, dass sie bei den Empfängern Interesse wecken. E-Mails mit hochwertigen Inhalten verleiten nicht nur zum Öffnen der entsprechenden Mail, sondern auch zum Klick auf den darin enthaltenen Link. Folglich kann mit interessanten Inhalten die Klickrate auf die Landing-Page erhöht werden, was einen wesentlichen Erfolgsfaktor einer E-Mail-Marketing Kampagne darstellt. Da die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, also Smartphones oder Tablets, zunehmend steigt, sollten die im Rahmen von E-Mail-Marketing versandten Mails auch entsprechend kompatibel sein. Mithilfe einer geeigneten Software kann im Anschluss an die Mailing-Kampagne eine umfassende Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing – Vorteile

E-Mail-Marketing stellt bei vielen Unternehmen einen fixen Bestandteil des Marketing-Mix dar und das nicht ohne Grund. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing bietet E-Mail-Marketing zahlreiche Vorteile.

  • Der Versand von E-Mails ist kostengünstig, da nicht nur Portokosten gespart werden können sondern auch Materialkosten, die beim Direktmailing für Papier und Umschläge anfallen.
  • Darüber hinaus ist E-Mail-Marketing wesentlich schneller, da E-Mails im Gegensatz zu herkömmlichen Mailings binnen weniger Sekunden im Postfach des Empfängers landen. Demnach ist der Zeitaufwand deutlich geringer und das Handling wesentlich einfacher.
  • Professionelle E-Mail-Marketing-Tools machen darüber hinaus auch die anschließende Erfolgskontrolle deutlich einfacher. Fragen wie: Wie viele E-Mails wurden geöffnet, auf welche Links wurde geklickt und wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können mithilfe von geeigneten Software-Programmen beantwortet werden.
  • Auch können durch die Nutzung des Opt-In-Verfahrens Streuverluste vermieden werden, da nur Adressen von Personen genutzt werden, die dem Empfang von E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben. Dementsprechend ist auch die Aufmerksamkeit der Empfänger höher, was anschließend zu einer höheren Rücklaufquote führt.
  • Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zudem auch die Adressdatenbank einfacher auf aktuellem Stand gehalten werden, da die Nutzer von Mailings oder Newslettern ihre Daten über ein entsprechendes Formular selber berichtigen bzw. aktualisieren können.
  • E-Mail-Marketing stellt ein Kommunikationsinstrument dar, welches nicht nur zeitlich sondern auch thematisch sehr flexibel eingesetzt werden kann. E-Mails, vor allem HTML-E-Mails, sind sehr stark gestalt- und personalisierbar. So können nicht nur farbliche Hervorhebungen und Links, sondern auch Bilder und interaktive Elemente, wie Formulare oder Animationen, die E-Mail erweitern.

 

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Fazit

E-Mail-Marketing stellt eine Marketing-Maßnahme dar, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und umfassende Kundenbindung zu betreiben. Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen unterschieden werden. Während bei der one-to-one-Kommunikation einzelne Personen adressiert werden, sprechen Unternehmen, die eine one-to-many-Kommunikation betreiben, beliebig viele Personen an. Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zwischen dem Einsatz von E-Mails oder Newslettern unterschieden werden. Herkömmliche E-Mails werden unregelmäßig und insbesondere dann versandt, wenn das Unternehmen auf Neuheiten, wie die Einführung eines neuen Produktes, hinweisen möchten. Der Versand von Newslettern erfolgt jedoch in regelmäßigen Abständen und verfolgt das Ziel, die Kunden über aktuelle Geschehnisse oder Events zu informieren. Mailing-Kampagnen fordern die Empfänger meist zu konkreten Handlungen, wie beispielsweise das Öffnen eines Links, auf. In Deutschland ist der Versand von werblichen Inhalten nur dann erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt von entsprechenden Mails auch explizit zugestimmt hat. Dabei kommt zumeist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zum Einsatz. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines zielführenden E-Mail-Marketing ist eine hohe Qualität der verwendeten Adressen, da so Streuverluste vermieden werden können. Darüber hinaus wecken insbesondere interessante Inhalte das Interesse der Empfänger und tragen somit zu einer erhöhten Klickrate auf die E-Mail und entsprechende Links bei. Mithilfe geeigneter Kennzahlen kann anschließend ein Controlling der E-Mail-Marketing Kampagne vorgenommen werden. Mithilfe von E-Mail-Marketing können Kosten gespart, eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert und verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Somit zählen E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen für Unternehmen.

 

=> 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können:

Beim E-Mail Marketing ist ein wesentlicher Schritt, einen eigenen Verteiler aufzubauen. Da sich dies häufig schwieriger gestaltet als vorher vermutet, haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, wie Sie schneller E-Mail Listen anlegen können.

1. Fragen, Fragen, Fragen

Fragen Sie einfach Ihre Kunden. So kann ein Einzelhändler zum Beispiel an der Kasse jeden einzelnen Kunden nach seiner E-Mail Adresse fragen und diese erfassen. Dann noch eine Bestätigungsmail (Opt-In) senden und schon ist dies auch rechtssicher. So kann ein täglicher Nachschub kontinuierlich gesichert werden.

2. Listen auslegen für Ihr E-Mail Marketing

Viele Unternehmen führen Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen durch. Mit Hilfe einer einfachen Liste: „Wenn Sie von uns regelmäßig Informationen wünschen, dann tragen Sie sich einfach in diese Liste ein und wir nehmen Sie in unseren Newsletter auf“. Kunden und Interessenten werden dies, wenn sie Interesse haben, auch tun. Sammeln Sie jedoch diese Listen, damit Sie später nachweisen können, dass der Kunde sich selbst in die Liste eingetragen hat. Die Bestätigungsmail nicht vergessen und schon können Sie regelmäßig neue E-Mail Adressen sammeln.

3. Kontakte und Visitenkarten nutzen

Haben Sie regelmäßig geschäftlichen Kontakt auf Messen, bei Vertriebsterminen oder Veranstaltungen? Dann nutzen Sie diese Kontakte! Viele sammeln die Visitenkarten einfach nur und warten darauf, dass sie eine Kontaktaufnahme erhalten. Senden Sie einfach dem Kontakt, der Ihnen eine Visitenkarte gegeben hat, eine E-Mail. Bedanken Sie sich für das Gespräch und informieren Sie ihn darüber, dass sie ihn nun regelmäßig über die Entwicklungen bei Ihnen und Ihrem Unternehmen informieren und in den Newsletter aufnehmen. So wird aus einem einfachen ersten Kontakt ein kontinuierlicher Newsletter Empfänger. Sollte Ihr Kontakt dies nicht wollen, dann war der Termin wohl nichts!

4. Guten Content nutzen, um mit einem In-Page Formular Adressen zu sammeln

Haben Sie auf Ihrer Webseite interessante Inhalte? Guter Content interessiert die Menschen. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Leser und bauen Sie ein E-Mail Feld direkt in die Blogbeiträge mit ein. Eine einfache Aufforderung „Möchten Sie regelmäßig solche interessanten Informationen haben, dann registrieren Sie sich in unserem Newsletter!“ als Call-to-Action hilft. So konvertieren Sie mit Content Marketing Ihre Besucher in langfristige Interessenten Ihres Newsletters.

5. Nutzen Sie ein Checkout Pop-up für Ihr E-Mail Marketing

Nutzen Sie die Besucher Ihrer Webseite, um an neue E-Mail Adressen zu kommen. Natürlich werden Sie vielleicht einen Menüpunkt „Newsletter“ auf Ihrer Webseite haben, doch wie viele Menschen tragen sich dort ein? Seien sie etwas mutiger. Wenn sich ein Besucher mit den Inhalten Ihrer Webseite intensiv auseinander gesetzt hat und dann die Seite verlässt, hilft ein Pop-Up Fenster, um ihn für den Newsletter zu aktivieren. So sammeln Sie ohne Belästigung kontinuierlich E-Mail Adressen.

E-Mail Marketing

6. Remarketing-Kampagnen zur Sammlung von E-Mail Adressen

Viele Besucher Ihrer Webseite suchen im Anschluss noch zusätzliche Informationen zu Ihren Leistungen und besuchen ebenfalls weitere Webseiten. Was halten Sie davon, wenn Sie in diesem Suchprozess weiter präsent sind? Mit einer Remarketing Kampagne ist dies einfach möglich. Mit Hilfe eines Cookies kann der Besucher Ihrer Webseite im Anschluss auf anderen Webseiten identifiziert werden und Ihr Werbebanner wird eingeblendet. Das Beste daran ist, nur wenn der Besucher auf diesen Banner klickt, entstehen Kosten und der Besucher wird auf das Registrierungsformular Ihres Newsletters weitergeleitet. Somit bietet dieses Instrument eine schöne Möglichkeit, Ihre Besucher auch noch nachträglich zu aktivieren.

7. In fremde Newsletter einbuchen

Auch fremde themenverwandte Newsletter sind eine gute Möglichkeit, weitere Abonnenten zu gewinnen. Buchen Sie sich zum Beispiel in einen Newsletter eines Fachmagazins Ihrer Branche ein und bieten Sie Mehrwertinformationen an, um Downloads und E-Mail Adressen zu generieren. Gerade im B2B-Marketing ist dies eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Email-Adressen zu sammeln und einmalige Werbekontakte zu kontinuierlichen Interessenten zu machen. Zudem erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die Kommunikation mit potenziellen Kunden.

8. XING für die Sammlung von E-Mail Adressen nutzen

Auch wenn es immer wieder negiert wird. Auch Nutzer von Social Media Kanälen haben E-mail Adressen und lesen E-Mail Newsletter. Kontaktieren Sie Ihre XING Kontakte und stellen Sie Ihren E-Mail Newsletter vor. Dies kann auch schon geschehen, wenn Sie zur Kontaktaufnahme aufgefordert werden. Sie sollten Ihre Kontakte jedoch nicht ohne Rückmeldung einfach in Ihren Newsletter Verteiler aufnehmen. Dies ist von vielen Nutzern nicht erwünscht. Senden Sie Ihren Kontakten einfach eine kurze Erläuterung, was in Ihrem Newsletter passiert, warum es sich lohnt diesen zu abbonieren und stellen Sie einen Anmeldelink zur Verfügung. Dies ist ausreichend und in diesem Kanal angemessen. Hier finden Sie übrigens unser XING-Profil.

9. LinkedIn als E-Mail Lieferant

LinkedIn ist mittlerweile das größte businessorientierte Social Network der Welt. Auch hier können Sie Ihre Kontakte auffordern, Downloads ankündigen, in verschiedenen Gruppen Ihren Newsletter vorstellen und damit weitere E-Mail Adressen sammeln.

10. Slideshare als Leadgenerierung

Slideshare ist für alle Powerpoint Junkies eine Offenbarung. Sie können dort e-Books, Präsentationen und Dokumente hochladen. Slideshare bietet hierzu einen Leadgenerierungsdienst an. Wer die Präsentation herunterladen möchte, wird zur Abgabe seiner Daten aufgefordert. So können sachbezogene Informationen und weitere E-Mail Adressen gesammelt werden. Hier finden Sie unseren Slideshare-Kanal.

11. Bounces und Abmeldungen managen

Bei der Gewinnung von Newsletter Abbonenten sollte man auch nicht vergessen, die Fedbacks aus den Versendungen zu bearbeiten. Nur wenn man den Newsletterverteiler regelmäßig pflegt, kann dieser auch sinnvoll weiter entwickelt werden.

Wenn sich jemand bei Ihrem Newsletter abmelden möchte, dann fragen Sie nach den Gründen dafür. Dies ist durchaus legitim, darf aber keinesfalls eine verpflichtende Angabe sein. Eine umfassende Auswahl an Abmeldegründen sollte bereits vorgegeben sein, ein Freifeld werden die wenigsten ausfüllen. Um den Kontakt trotz Abmeldung zu halten, kann versucht werden, ihn in einen anderen Kanal zu überführen – man spricht dabei von Opt-Over Hinweise auf Profile in sozialen Netzwerken sind hierbei normal.

Überprüfen Sie auch Bounces. Warum konnte der Newsletter nciht zugesetllt werden? Existiert die eMail Adresse noch? Wenn nicht, kann sie vielleicht aktualsiert werden.

 

Sie möchten sich umfangreich über das Thema Online Marketing beraten lassen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Achten Sie beim Sammeln der E-Mail Adressen immer darauf, dass dies rechtskonform geschieht. Wir hier im Deutschen Institut für Marketing haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Aber wir gehen auch seriös damit um. Dann funktioniert E-Mail-Marketing auch!

 

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#emailmarketing #newsletter #emailmarketingverteiler #onlinemarketing #om

Google Webmaster Tools: Funktionen & Einrichtung im Überblick

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Google Webmaster Tools – Was verbirgt sich dahinter? Sehen und von der gewünschten Zielgruppe gesehen werden, darum geht es bei der Suchmaschine Google. Wer auf seiner Website Inhalte für bestimmte Suchbegriffe optimiert und von anderen Usern gefunden werden möchte, profitiert von einer guten Platzierung in den Suchergebnissen. Genau dabei sind die kostenlosen Google Webmaster Tools behilflich, die mittlerweile in Google Search Console umbenannt wurden. Die Search Console stellt Webmastern und Unternehmern eine Reihe unterschiedlicher Tools zur Verfügung und liefert wertvolle Hinweise darauf, wie sich der eigene Auftritt im Web Stück für Stück optimieren lässt. Nutzen auch Sie SEO als einen der attraktivsten Werbekanäle für Ihr Unternehmen!

Google Webmaster Tools

Wie funktioniert die Einrichtung der Google Webmaster Tools?

Warum Google eine derartige Hilfe überhaupt zur Verfügung stellt, dürfte auf der Hand liegen. Natürlich hat das Unternehmen größtes Interesse daran, dass die Nutzer ausschließlich die Ergebnisse finden, nach denen sie auch gesucht haben und die einen Mehrwert bieten. Gleichzeitig stellt Google bekanntlich auch Dienste wie Google Ads zur Verfügung, welche ebenfalls von hochwertigen Webseiten profitieren. Dementsprechend streng ist Google mit Blick auf die Voraussetzungen für die Nutzung der Webmaster Tools. Wer die Search Console nutzen möchte, kann seine Domain nur über ein gültiges Google-Konto anmelden. Die Bestätigung der Inhaberschaft ist erforderlich, weil die Google Webmaster Tools sensible Daten über Ihre Website bereitstellen, die nicht in die Hände von Dritten gehören.

Grundsätzlich sollte Ihnen die Einrichtung problemlos von der Hand gehen und innerhalb kürzester Zeit erledigt sein. Loggen Sie sich hierfür in Ihr bestehendes Google-Profil ein (oder registrieren Sie sich, falls Sie noch keins besitzen), und tragen Sie über die Schaltfläche „Website hinzufügen“ die Adresse Ihrer Domain ein. Anschließend schlägt Google Ihnen verschiedene Methoden zur Bestätigung der Inhaberschaft vor:

  • Hochladen einer HTML-Datei auf Ihrer Webseite
  • Integration eines Meta-Tags auf Ihrer Webseite
  • Einfügen des Bestätigungsschlüssels in den DNS-Eintrag Ihrer Domain
  • Authentifizierung mit Hilfe von Google Analytics

In der Regel stellt der Upload einer HTML-Datei die einfachste und schnellste Möglichkeit dar, um Ihre Webseite zu bestätigen. Diese Datei müssen Sie im Root-Verzeichnis Ihres Webservers ablegen, damit Google Zugriff darauf erhält. Nachdem Sie sich erfolgreich als Besitzer Ihrer Webseite ausgewiesen haben, sehen Sie spätestens nach 48 Stunden erste Daten über Ihre Domain, denn Google sammelt diese kontinuierlich und stellt sie maximal für die letzten 90 Tage zur Verfügung. Auf diese Weise können Sie mit Hilfe der Webmaster Tools interessante Einblicke in Ihre Webseitenhistorie erhalten.

Marketingleiter

Analytische Funktionen von Google Webmaster Tools im Check

Gefüllt ist die Google Search Console mit zahlreichen unterschiedlichen Funktionen, die bei der Verbesserung der eigenen Performance helfen. Vor allem die verschiedenen Statistik-Tools dürften für ambitionierte Webmaster von größtem Interesse sein. Diese dienen zur Auswertung verschiedener Daten, ehe Sie dank der Analyseergebnisse mit den weiteren Tools Änderungen bzw. Anpassungen vornehmen können.

Dashboard

Das Dashboard bietet Webmastern einen umfassenden Überblick über die einzelnen Bereiche der Search Console. Sie möchten sofort einen Blick auf die aktuellen Suchanfragen werfen oder möglichen Fehlern so schnell wie möglich auf die Spur kommen? Mit dem Dashboard sind Sie bestens organisiert und können die verschiedensten Informationen über Ihre Domain nach Bedarf einsehen. Ein Klick auf Bericht öffnen erlaubt es Ihnen, mehr Details über die angezeigten Daten zu erhalten. Alternativ lässt sich hierfür auch die Navigation auf der linken Seite nutzen.

Suchanfragen

Der Suchanfragenbericht zählt zweifellos zu den wichtigsten Funktionen der Webmaster Tools, um die eigene Performance im Web zu analysieren und wertvolle Rückschlüsse auf Verbesserungspotenziale zu ziehen. Nutzer von Google Analytics werden im Bereich der Suchanfragen einige bekannte Dinge wiederentdecken. So lassen sich hier unter anderem hilfreiche Details über die Suchanfragen oder die Verweildauer der User herausfinden. Anhand eines Diagramms können Sie leicht nachvollziehen, wie sich Ihre Webseite in der Google-Suche innerhalb der letzten 30 Tage entwickelt hat und welche Inhalte besonders gut abschneiden – den Zeitraum können Sie flexibel anpassen und beispielsweise auch die Daten der letzten 3 Monate anzeigen lassen.

Zusätzlich stehen Ihnen Filterfunktionen zur Auswahl, mit denen Sie die hinterlegten Daten segmentieren können, um sich zum Beispiel über die mobilen Aufrufe Ihrer Webseite, den Standort der User oder die Zugriffszahlen zu informieren. Darüber hinaus zeigt Ihnen dieses Tool, wie hoch oder niedrig die Click-Through-Rate (CTR) ausfällt und wie die einzelnen Keywords ranken. Besonders nützlich für kontinuierliches Monitoring und regelmäßige Analysen: Die Statistiken lassen sich herunterladen und abspeichern. Diese Möglichkeit sollten Sie in Anspruch nehmen, da Sie in der Search Console immer nur Zugriff auf die letzten 90 Tage haben.

Verlinkungsstruktur

Interne sowie externe Links spielen bei der Optimierung der eigenen Webseite eine übergeordnete Rolle und sollten keinesfalls außer Acht gelassen werden, wenn Sie Ihre Sichtbarkeit im Internet verbessern möchten. Je mehr qualitativ hochwertige Backlinks es zu einer URL gibt, desto höher wird sie in der Regel von Google bewertet. Die Google Webmaster Tools liefern Ihnen detaillierte Informationen über die Verlinkungsstruktur Ihrer Webseite. So zeigt Ihnen die Search Console bis zu 1.000 beliebte Domains, die auf Ihre Webseite verlinken, inklusive Linkziel (Ihr verlinkter Content) und Ankertext (klickbarer Text der jeweiligen Verlinkung). Die Ankertexte sollten möglichst knapp und prägnant formuliert sein, damit Suchmaschinen und Nutzer auf einen Blick verstehen, welche Inhalte sie auf Ihrer Webseite erwarten können. Achten Sie darauf, dass hier möglichst viele themenrelevante Seiten auftauchen, die neben einem positiven Rankingeinfluss auch für hochwertigen Traffic auf Ihrer Webseite sorgen.

Eine Analyse der internen Verlinkungen Ihrer Webseite lohnt sich ebenfalls! Im Idealfall sind die im Hinblick auf Suchvolumen und Conversions wichtigsten Unterseiten mit den meisten internen Links versehen. Ist dies nicht der Fall, sehen Sie hier auf einen Blick, an welcher Stelle noch nachgebessert werden sollte.

Indexierungsstatus

Mit Hilfe der Webmaster Tools lässt sich erkennen, welche Seiten von Google indexiert wurden und welche Seiten nicht. Der Indexierungsstatus zeigt Ihnen genau an, wie die jeweilige URL indexiert wurde. So sehen Sie als Webmaster direkt, ob es Unterseiten gibt, deren Status Sie anpassen müssen. Überprüfen Sie unbedingt, ob die Anzahl an indexierten Seiten dem von Ihnen erwarteten Wert entspricht. Sowohl Abweichungen nach oben als auch nach unten können auf ein Problem hinweisen, das Sie schnellstmöglich beheben sollten.

Sind weniger URLs als erwartet indexiert, haben Sie einige Seiten möglicherweise auf „Noindex“ gesetzt, sodass sie nicht über Google gefunden werden können. Werden hingegen weitaus mehr URLs ausgegeben, als Sie auf Ihrem Webauftritt veröffentlicht haben, könnte ein Problem mit Duplicate Content dafür verantwortlich sein. Doppelte Inhalte erschweren das Crawling, verschwenden Speicherplatz und verändern die Verlinkungsstruktur Ihrer Webseite. Dadurch werden Sie beim Ranking in den Suchergebnissen abgestraft, weshalb Sie sich im Voraus darum bemühen sollten, Google nur einzigartige Inhalte zu präsentieren, die Ihren Usern einen echten Mehrwert liefern und in dieser Form nur einmal auf Ihrer Seite auftauchen. Die Webmaster Tools können Sie zur Identifizierung von Duplicate Content nutzen, indem Sie unter dem Menüpunkt „Optimierung“ die HTML-Verbesserungen anwählen und nachsehen, ob es verschiedene URLs mit identischem Seitentitel gibt. Da jede Unterseite ein eigenes Thema abbildet, sollte Sie auch einen einzigartigen Seitentitel bekommen. Selbiges gilt für die Meta-Descriptions, die Sie im Snippet hinterlegen.

Crawling-Fehler

Hin und wieder schleichen sich auf der eigenen Webseite 404-Fehler ein, die sich negativ auf das Ranking in den Suchmaschinen auswirken und Ihre User unweigerlich frustrieren. Sicherlich möchten Sie Ihren Nutzern hochwertigen Content präsentieren und keine unbequemen Fehlerseiten: Im ungünstigsten Fall führen diese nämlich dazu, dass einfach genervt weitergeklickt wird und Ihre Absprungrate in die Höhe schießt. Unzufriedene User sind heutzutage schneller weg, als einem lieb ist, denn angesichts des Überangebots an Webseiten und Informationen ist der nächste Anbieter nur einen Klick weit entfernt.

Verwenden Sie die Search Console, um diesem Szenario vorzubeugen, Crawling-Fehler rasch aufzuspüren und diese effektiv zu beseitigen. Je weniger Fehler Sie auf Ihrer Webseite haben, umso besser fällt Ihre Usability aus, und das sorgt für eine reibungslose Customer Experience und User, die gerne wieder auf Sie zurückkommen. Bestehende Crawling-Fehler können Sie unter dem Menüpunkt „Status“ einsehen. Beachten Sie, dass Ihnen pro Kategorie maximal 1.000 Fehler aufgelistet werden, bei größeren Webseiten sind möglicherweise sogar noch mehr vorhanden.

SEO Seminar

Sie möchten erfahren, wie Sie Ihre Webseite in Google nach vorne bringen? Dann besuchen Sie unser SEO Seminar. Lernen Sie Methoden sowie Tipps und Tricks vom Experten kennen.

Google Webmaster Tools – Diese aktiven Funktionen können Sie nutzen

Neben den Statistik-Tools zur effizienten Analyse von Optimierungspotenzialen haben Sie in der Google Search Console auch Zugriff auf aktive Webmaster Tools, mit denen Sie sinnvolle Veränderungen gleich selbst vornehmen können. Auch hier sind einige Tools besonders relevant:

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist speziell dann hilfreich, wenn es sich um besonders große und umfangreiche Webseiten handelt. Mit diesem Tool können Sie alle URLs der Unterseiten an Google übermitteln, um die Aufnahme in den Index zu beschleunigen. Nur Adressen, die dort aufgenommen wurden, lassen sich anschließend über die Websuche finden. Zudem müssen Sie Ihre XML-Sitemap einreichen, damit Google Ihnen Statistiken ausspielen kann. Sofern vorhanden, können Sie hier URLs einsehen, die Sie bereits eingereicht haben, die aber noch nicht im Index auftauchen. Außerdem zeigt Google Ihnen fehlerhafte Adressen an, die nicht erfolgreich aufgerufen werden konnten und korrigiert werden müssen.

Website-Einstellungen

In diesem Bereich können Sie Ihre Website mittels unterschiedlicher Einstellungen konfigurieren. Hier können Sie unter anderem einen Domainwechsel anmelden, die bevorzugte Domainvariante angeben (mit oder ohne www.) oder weiteren Nutzern den Zugriff auf Ihre Website erlauben. Auch die Crawling-Frequenz lässt sich hier festlegen. Je nachdem, wie groß Ihre Website ist, sollten Sie die Maximalfrequenz gleich zu Beginn Ihrer Anmeldung in der Search Console manuell einstellen.

Data Highlighter

Sollte es sich bei der eigenen Webseite zum Beispiel um die Webseite eines Shops oder eines Restaurants handeln, können mit dem Data Highlighter Daten wie Öffnungszeiten oder ähnliches erfasst werden. Diese werden im besten Fall dann direkt in der Suchmaschine angezeigt. Übrigens: Mit einem Tool zur Erstellung strukturierter Daten ermöglicht die Google Search Console auch gleich einen passenden Ansatz zum Erstellen dieser Daten. Testen können Sie diese mit dem Tool ebenfalls.

Mobilgerätefreundlichkeit

Immer mehr User nutzen bekanntlich ihr Smartphone oder Tablet, um auf die Inhalte im Web zuzugreifen. Aus diesem Grund stellt die Mobilgerätefreundlichkeit ein entscheidendes Qualitätskriterium für Google dar und spielt daher eine immer größere Rolle bei der Optimierung von Webseiten. In den Google Webmaster Tools findet sich ein nützliches Feature, welches anzeigt, wie gut Ihre Webseite für mobile Endgeräte geeignet ist. Google prüft kontinuierlich, ob Ihr Content auf Mobilgeräten optimal dargestellt werden kann und führt zu diesem Zweck automatisierte Ad-hoc-Tests durch. Im dazugehörigen Bericht lässt sich einsehen, ob aktuell Darstellungsprobleme vorliegen und welche Links davon betroffen sind. Haben Sie etwaige Fehler beseitigt, können Sie Google mit einem Klick auf Fehlerbehebung überprüfen zu einer Revalidierung der entsprechenden Seiten auffordern.

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Zusätzliche Funktionen

Abgesehen von den vorgestellten Funktionen lassen sich in der Search Console noch weitere Möglichkeiten nutzen, mit denen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Webseite analysieren und für Suchmaschinen optimieren können. Google kommt Nutzern zum Beispiel mit einem praktischen Nachrichten-System entgegen, welches über Probleme beim Crawling, Malware oder generelle Server-Probleme informiert. Darüber hinaus können sich Nutzer auch dann informieren lassen, wenn das CMS ein Software-Update durchgeführt hat. Weitere Unterstützung finden interessierte Webmaster zudem rund um die Berichte zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen, womit sich diese ebenfalls verbessern lassen. Machen Sie sich mit allen zur Verfügung stehenden Tools vertraut und schauen Sie regelmäßig in die Search Console, damit Sie immer up-to-date sind was Ihre Webseite angeht.

Inwiefern hilft Ihnen die Google Search Console?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Webmaster Tools allen Website-Betreibern viele Funktionen bieten, die für die Suchmaschinenoptimierung unerlässlich sind. Der Suchmaschinen-Riese stellt mit der Search Console nicht nur eine übersichtliche Analysemöglichkeit für das Monitoring zur Verfügung, sondern hilft praktischerweise auch gleich bei der Umsetzung von Verbesserungen. Mit der Search Console können Sie:

  • Keywords ermitteln, zu denen Ihre Webseite gefunden wird
  • Den Indexierungsstatus Ihrer Webseite überprüfen
  • Ihre Verlinkungsstruktur einsehen und optimieren
  • Sich über Crawling-Fehler informieren und diese beseitigen
  • Ihre Website-Einstellungen anpassen
  • Zentrale Daten wie Öffnungszeiten organisieren
  • Die Usability Ihrer Webseite verbessern

Ergänzend zu anderen Google Tools, wie Google Analytics, kann die Search Console also zusätzliche Hilfen bereitstellen, wodurch selbst unerfahrene Webmaster ihre Homepage recht einfach bearbeiten und sinnvolle SEO-Arbeit betreiben können.

Google Webmaster Tools – Nützliche Hilfsmittel für jeden Webmaster

Die Google Webmaster Tools können unterm Strich als unverzichtbares Instrument für jeden Webmaster bezeichnet werden, der nachhaltige Sichtbarkeit im Internet erzeugen möchte. Sowohl unerfahrene Betreiber als auch erfahrene Webmaster finden hier wertvolle Hinweise auf Aspekte, die noch nicht rund laufen und verbessert werden können. Über statistische Auswertungen von Suchanfragen oder CTRs bis hin zur XML-Sitemap oder den robots.txt, mit denen sich auch deutlich komplexere Umstände lösen lassen, steht Ihnen eine breite Palette an nützlichen Tools zur Verfügung. Interessant ist die Search Console aber auch deshalb, weil sie einen kleinen Eindruck darüber vermittelt, wie bei Google gearbeitet wird bzw. worauf der Suchmaschinen-Gigant besonders viel Wert legt. Sämtliche Informationen und Tools sind wunderbar dazu geeignet, um die Performance der eigenen Webseite kontinuierlich auf einfache Art und Weise zu optimieren.

Die Bedeutung des Marketing!

Die Bedeutung des Marketing!
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Marketing ist tot! Mal wieder? Aber immer dann, wenn Themen totgesagt werden, leben sie umso länger. Aber welche Bedeutung hat das Marketing für ein Unternehmen oder für einen Mitarbeiter?

Marketing ist zunächst einmal immer mit einer Funktion und einem Ziel verbunden. Daher hat das Marketing immer dann eine Bedeutung für ein Unternehmen und deren Mitarbeiter, wenn das Ziel, welches es mit dem Marketing zu verfolgen gilt, ein sinnhaftes Ziel ist und sich mit Marketingmaßnahmen auch realisieren lässt.

Marketing

 

Was versteht man unter Marketing?

Marketing lässt sich kurz und knapp als marktorientierte Unternehmensführung verstehen. Ausführlicher zeigt unser Video, was die aktuelle wissenschaftlich intendierte Definition des Begriffes Marketing zeigt.

Marketing ist ein vielschichtiger Begriff, dessen Bedeutung sich in den letzten 50 Jahren zudem noch deutlich verändert hat. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts verstand man Marketing als reine Absatz- und Vertriebsfunktion, d. h. alles, was mit Verkaufen zu tun hat, ist auch gleich Marketing. Das aktuelle Verständnis geht jedoch viel weiter!

Das Deutsche Institut für Marketing definiert den Marketingbegriff (in Anlehnung an die American Marketing Association 2007) wie folgt:

„Marketing umfasst alle Aktivitäten, Institutionen und Prozesse um Leistungen zu entwickeln, zu kommunizieren, zu transportieren und anzubieten, die einen Wert für Kunden, Partner und allgemeine Öffentlichkeit haben.“

 

Für die Bedeutung des Marketing sind folgende Aspekte wichtig:

• Marketing ist notwendig, um ein Unternehmen nach außen darzustellen und den Bekanntheitsgrad aufzubauen.

• Die Marktbearbeitung eines Unternehmens erfolgt über vier Marketinginstrumente (Leistungen, Kommunikation, Preis, Vertrieb).

Um die Bedeutung für Unternehmen allgemein zu beschrieben, kann man sich über die folgenden Kernaussagen nähern:

Marketing ist

• die bewusste Kundenorientierung aller Leistungen und Tätigkeiten,

• die konkrete Auseinandersetzung mit Kunden und anderen Multiplikatoren,

• die bewusste Absatz- und Kundenorientierung aller Unternehmensbereiche,

• die Erfassung, Beobachtung und Analyse der Verhaltensmuster aller für das Unternehmen relevanten Personengruppen,

• die planmäßige Erforschung des Marktes als Voraussetzung für kundengerechtes Verhalten,

• die Festlegung marktorientierter Unternehmensziele und langfristiger Verhaltenspläne,

• die planmäßige Gestaltung des Marktes durch den zielgerichteten Einsatz aller Marketinginstrumente,

• die Einordnung der Marketingentscheidung in ein größeres soziales System (Sozialaspekt).

Die Bedeutung für ein Unternehmen ergibt sich aus den Zielen, die sich mit Hilfe von Marketingmaßnahmen ableiten lassen. D.h. immer dann wenn marktorientierte Ziele im Unternehmen eine Rolle spielen, kann Marketing seine Bedeutung entfalten.

Marketing ist immer mehr als Werbung oder nur Verkauf. Ein modernes Marketingverständnis gehört in einem zukunftsorientierten Unternehmen einfach dazu. Ohne Marketing und den dazugehörigen Vertrieb und natürlich auch die zielgerichtet Kommunikation wird es schwierig sein,  um im stark verändernden Marktumfeld zu bestehen.

Für viele Unternehmen ob Start-Ups, Kleinunternehmen oder mitteständische Unternehmen im B2B-Umfeld ist Marketing zwar keine Kernaufgabe, aber doch unverzichtbar geworden, da ein modernes und agiles Marketingverständnis  für mehr Reichweite, mehr Interaktionen und dementsprechend auch mehr Kunden, Aufträge und Umsätze sorgt.

Das Deutsche Institut für Marketing bietet umfangreiche Weiterbildungsangebote, Zertifikatslehrgänge Beratungslösungen sowie Umsetzungshilfen im Marketing an.

Erfahren Sie hier alles über unsere Marketingberatung!

Die Bedeutung des Marketing für Start-Ups

Start-Ups, also Jungunternehmen, etablieren in aller Regel mit Hilfe von Investitionstätigkeiten ein Geschäftsmodell. Wenn dieses Geschäftsmodell vorsieht, dass das Erlösmodell (die Einnahmen) von Kunden stammen soll und nicht aus Subventionen oder sonstigen Geldquellen, müssen mit Hilfe von Marketingaktivitäten die potenziellen Kunden zu einer Interaktion und schlussendlich zu einer Transaktion bewegt werden. Ohne Marketingmaßnahmen ist dies kaum möglich. Daher ist auch in der Aufbauphase eines Unternehmens die Positionierung in den Köpfen der potenziellen Kunden und damit die Umsetzung der wichtigsten Marketingmaßnahmen, überlebenswichtig. Ein Großteil aller Insolvenzen ist auf mangelhafte Kundenorientierung und damit mangelhaftes Marketing zurückzuführen. Marketing löst unternehmerisches Wachstum aus und beeinflusst den ROI positiv.

Seminar Grundlagen Marketing

In unserem Seminar Grundlagen Marketing lernen Sie,  wie Se erfolgreiches Marketing in Unternehmen konzeptionieren, strukturieren und gestalten. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte!

Die Bedeutung im B2B-Marketing

Die Bedeutung des Marketing für Konsumgüter scheint unbestritten zu sein. Große Marken wie Nike, Adidas, Coca Cola oder BMW weisen überdurchschnittliche Marketingbudgets aus und geben diese als Quelle für Ihr Wachstum an. Doch wie sieht es mit Industrieunternehmen (B2B) insbesondere in Deutschland aus. Hier scheint man gelegentlich auf die Aussage zu treffen, dass Marketing einen geringeren Stellenwert hat, und dafür eher der Vertrieb dominiert. Wenn man sich einmal von den reinen Begrifflichkeiten und den unternehmensinternen häufig machtbezogenen Abgrenzungen trennt, dann kommt sehr schnell die Erkenntnis, dass auch hier das Marketing einen höheren Stellenwert und damit eine große Bedeutung hat, als vordergründig angenommen. Marketing wird im B2B-Umfeld häufig mit Werbung gleichgesetzt. Dies ist jedoch nicht korrekt, da Werbung nur ein Instrument im Rahmen der Unternehmenskommunikation ist und diese ein Teil des Marketing-Mix. Nicht umsonst wird der Marketing-Mix als elementares Instrumentarium des Marketing etabliert. Auch im B2B-Bereich zeigen Studien die zunehmende Wichtigkeit von Marketing-Tools. Unsere aktuelle Studie zum Business Development zeigt zum Beispiel, dass viele Instrumente des Marketing in Unternehmen in anderen Funktionsbereichen angesiedelt sind. Auch in klassischen Industrieunternehmen sind diese Funktionen in den Bereichen Business Development, Marketing, Unternehmenskommunikation, Produktmanagement und dem Vertrieb angesiedelt.

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Daher lohnt es sich, die wichtigsten Marketinginstrumente im B2B-Marketing einmal zu reflektieren.

Die Bedeutung des Marketing in der Online-Welt

Marketing ist auch im Online-Marketing wichtig. Auch wenn sogenannte SEO´s, Online Freaks und Growth Hacker was anderes behaupten. Nur wenn Unternehmen sich konsequent auf Kundenbedürfnisse und den Markt ausrichten, werden sie in den digitalen Kanälen langfristig Erfolg haben. Da reicht es nicht, dass man sein Geschäftsmodell mit einer Webseite ergänzt, ein paar Links draufsetzt und mit kurzfristigen Maßnahmen versucht Traffic zu generieren. Marketing funktioniert ohne Online. Aber Online funktioniert nicht ohne Marketing. Die grundlegenden Fragen sind tatsächlich gleich geblieben, was sich geändert hat sind die Instrumente und die einzelnen Methoden. Daher ist Marketing auch heute im Zeitalter der Digitalen Markenführung noch wichtiger geworden.

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Weitere Antworten auf die Frage "Welche Bedeutung hat das Marketing" liefert Ihnen unser Blogbeitrag Grundlagen Marketing oder unser Seminar Basiswissen Marketing.

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Ihre Marketing Weiterbildung im Sommer: Die DIM SUMMER SCHOOL 2020

Ihre Marketing Weiterbildung im Sommer: Die DIM SUMMER SCHOOL 2020
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Fällt Ihr Sommer aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie auch anders aus als geplant?

Vielleicht haben Sie aufgrund der bestehenden Einschränkungen sogar mehr Zeit als sonst? Dann absolvieren Sie eine Marketing Weiterbildung beim Deutschen Institut für Marketing! Nutzen Sie den Sommer, um in Ihre berufliche Karriere zu investieren und bereiten Sie sich mit neuem Wissen für die Zeit nach Corona vor. Erstmals bietet das Deutsche Institut für Marketing, neben den regulären Seminarterminen, Sondertermine für ausgewählte Marketing Seminare in den Sommermonaten Juli und August an! Erfahren Sie mehr über unser Sommerprogramm 2020.

Frühbucher-Rabatt: Wenn Sie bis zum 25.06.2020 ein Seminar aus dem Sommerprogramm buchen, erhalten Sie 20% Rabatt auf den Seminarpreis!

Marketing Weiterbildung im Sommer

Im Rahmen der DIM SUMMER SCHOOL 2020 erwartet Sie ein kompaktes Seminarangebot mit Fokus auf den Bereichen Online Marketing und NEW Marketing.
Zum Bereich Online Marketing bieten wir Intensivseminare zu den top-aktuellen Themen

Zum Themenbereich NEW Marketing bieten wir

Termine und Preise im Überblick:

Termine und Preise

Bis zum 25.06.2020 erhalten Sie einen Frühbucher-Rabatt von 20% auf die Seminarpreise!

  • Facebook Marketing: 06.07.2020 statt 735,-€  nur 588,-€ zzgl. MwSt.
  • LinkedIn Marketing: 07.07.2020 statt 655,-€  nur 524,-€ zzgl. MwSt.
  • Suchmaschinenoptimierung: 13.07.2020 statt 690,-€  nur 552,-€ zzgl. MwSt.
  • Instagram Marketing: 11.08.2020 statt 675,-€  nur 540,-€ zzgl. MwSt.
  • Social Media Marketing : 12.08.2020 statt 695,-€  nur 556,-€ zzgl. MwSt.

 


  • Performance Marketing: 26.06.2020 statt 715,-€  nur 572,-€ zzgl. MwSt.
  • Agiles Marketing: 28.07.2020 statt 640,-€  nur 512,-€ zzgl. MwSt.
  • Persona-Entwicklung: 30.07.2020 statt 750,-€  nur 600,-€ zzgl. MwSt.

 

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Termine der kommenden Seminare:

Alle unsere Seminare finden als sogenannte „Hybrid-Seminare“ statt: Online oder an unserem Seminarstandort in Köln. Das bedeutet, dass Sie entscheiden können, ob Sie virtuell an der Marketing Weiterbildung teilnehmen oder in unseren Räumlichkeiten in Köln im Rahmen einer klassischen Präsenzveranstaltung.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier in unserem Corona-Update.

Unsere Seminare sind praxisrelevant, innovativ und interaktiv. Außerdem unterliegt die Konzeption, Durchführung und Nachbereitung einer permanenten internen und externen Qualitätskontrolle. Vor diesem Hintergrund bieten wir Ihnen Weiterbildungen höchster Qualität für Ihren Weiterbildungserfolg.

Geförderte Weiterbildung

Das Deutsche Institut bietet verschiedene Fördermöglichkeiten und weitere Finanzierungshilfen, die Ihre Teilnahme an unseren geförderten Weiterbildungen erleichtern. Unsere Seminare sind unter anderem mit einem NRW-Bildungscheck oder einer Bildungsprämie förderfähig.

  • Bildungsscheck NRW

Der Bildungsscheck ist ein Förderprogramm vom Bundesland NRW, der sich sowohl an  Angestellte in Unternehmen als auch an Einzelpersonen richtet. Wenn eine Förderfähigkeit vorliegt, dann erhalten Sie für unsere Seminare einen Zuschuss von bis zu 50%, höchstens jedoch 500 Euro des Seminarpreises.

  • Bildungsprämie

Als bundesweit zugelassener Träger einer AZAV-Zertifizierung, akzeptieren wir auch die Bildungsprämie für unsere Weiterbildungen. Der finanzielle Zuschuss  beträgt auch hier 50% der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro. 

Damit Sie sich einen vollständigen und aktuellen Überblick über unsere Fördermöglichkeiten verschaffen können, besuchen Sie unsere Seite geförderte Weiterbildung.

#SummerSchool #Marketing #Seminar #Weiterbildung

Frühbucher-Rabatt: Wenn Sie bis zum 25.06.2020 ein Seminar aus dem Sommerprogramm buchen, erhalten Sie 20% auf den Seminarpreis!

Sprechen Sie mit uns über Ihren individuellen Weiterbildungsbedarf. Gerne unterstützen wir Sie!

Kontaktieren Sie uns:

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 100
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77

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Weinmarketing! Wie man Wein oder ein Weingut modern vermarktet

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Sie beschäftigen sich gerade mit der Vermarktung von Wein oder möchten das Marketing für Ihr Weingut anfassen? Dann sind Sie hier bei uns genau richtig. Wir begleiten und unterstützen Sie bei der Konzeption und Realisierung Ihrer Marketingaktivitäten.

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrem Marketing? Wir unterstützen Sie als Agentur, Beratung, Seminare und Vorträge! Sprechen Sie uns an: Tel. 0221-99555100

Mit einem strukturierten Marketingansatz kann man den Ertrag eines Weingutes deutlich steigern. Kurz- und langfristig bietet die richtige Vermarktung den Ausweg aus der Vergleichbarkeit und steigert so die Reputation und Reichweite Ihres Unternehmens sowie das Interesse potenzieller Kunden an Ihrem Sortiment.

Digital Brand Manager (DIM)

Strategie & Positionierung Ihres Weingutes

Ausgangspunkt eines jeden Marketingansatzes ist sicherlich nicht die Frage nach der schönsten Anzeige oder dem schönsten Etikett, sondern eher die Frage, welche Ressourcen man hat, welche Kompetenzen und wie man den Markt und die Kunden systematisch bearbeiten möchte. Entwickeln Sie mit uns Ihre eigene Marketingstrategie!

Seminar Strategisches Marketing

In unserem Seminar Strategisches Marketing lernen Sie die grundlegenden Aufgaben, Zielen und Methoden des Strategischen Marketings kennen. Das ermöglicht Ihnen die eigenen Marketing-Aktivitäten zukunftsweisend zu konzeptionieren und mit geeigneten Instrumenten Erfolgspotenziale im Marketing zu identifizieren. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte!

„Ein Tagesworkshop auf Ihrem Weingut identifiziert Ihre Strategischen Optionen! Ein Tag zum nachdenken, entwickeln und hinterfragen. Mit einem externen Moderator und Counterpart bekommen Sie neue Ideen, neue Impulse und können mit einem Fachmann Ihre aktuelle Vorgehensweise reflektieren! Rufen Sie uns für ein unverbindlichen Angebot an!„

Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer beim Deutschen Institut für Marketing

Kommunikationskonzept als Baustein im Weinmarketing

Was ich nicht kenne, das kann ich auch nicht trinken! Der Weinmarkt ist für einen potenziellen Kunden sehr unüberschaubar. Da kann das richtige Kommunikationskonzept Abhilfe schaffen. Mit dem richtigen Mix an Kommunikationsinstrumenten online & offline erzeugen Sie mehr Reichweite in Ihrer potenziellen Zielgruppe, sorgen für Interkation und Austausch und beeinflussen die Vermarktung Ihres Sortimentes positiv.

Bastian Foerster"Eine auf Ihre Kunden abgestimmte Kommunikation ist unerlässlich, um im Wettbewerb bestehen zu können. Zielgerichtete Maßnahmen sollten dabei stets auf fundierten Informationen zu Ihrer Zielgruppe und dem jeweiligen Informations- und Kaufverhalten basieren. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Marktforschung stehen wir Ihnen bei der Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes zur Seite."

Bastian Foerster, Projektleiter am Deutschen Institut für Marketing

Ihre Online Kommunikation

Das Internet ist aus der Kundenbetreuung nicht mehr wegzudenken. Verlängern Sie Ihren Weinberg in die digitale Welt. Bauen Sie Kundenkontakte auf, erzeugen Sie Reichweite und nutzen Sie Online Kommunikation, um mehr Interkationen und auch Transaktionen auszulösen. Ihre Webseite ist dabei Dreh- & Angelpunkt und Social Media- und E-Mail-Marketing sind die Verstärker für Ihre Aktivitäten.

Online Marketing Manager

Katharina Silberbach„Im Bereich Online Kommunikation sind wir Ihr Ansprechpartner. Mit unserer umfangreichen Erfahrung setzen wir nicht nur wirksame Webseiten um, die mehr Aufmerksamkeit und mehr Anfragen generieren. Auch bei der Optimierung Ihrer Social Media Performance begleiten wir Sie gerne. So gelingt es die Interaktion mit den Kunden zielgerichtet auszubauen. Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne!"

Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

Praxistipps für Ihr Marketing

Neue Ideen kann jeder gebrauchen. In loser Folge stellen wir hier Tipps zum Weinmarketing vor. Möchten Sie als Experte auch einen Tipp beisteuern? Melden Sie sich gerne bei uns!

Weinmarketing Tipp 1: Weinetiketten

Das Weinetikett ist ein wesentliches Entscheidungskriterium für den durchschnittlichen Wein Kunden. Gerade Kunden, die ihren Wein im Supermarkt kaufen, haben oftmals keine weiteren Unterstützungmöglichkeiten für die Entscheidung. Ein gutes Weinflaschenettiket erzeugt die Aufmerksamkeit des Käufers, differenziert eindeutig vom Wettbewerb und transportiert die notwendigen und vorgeschriebenen Informationen.

Weinmarketing

Weinmarketing Tipp 2: Setzen Sie QR-Codes ein!

QR-Codes sind in Deutschland nicht sonderlich verbreitet. Dennoch findet man QR-Codes an vielen Stellen. Auch auf der Weinflasche kann ein QR-Code Sinn machen. Mit dem Handy abfotografiert kommt der User so auf ihre Webseite und erhält zum Beispiel weitere Informationen zum Wein.

QR-Code Weinetikett

Weinmarketing Tipp 3: Die eigene Webseite ist der Dreh- & Angelpunkt

Die eigene Webseite ist der Dreh- und Angelpunkt im modernen Weinmarketing. Sie ist nicht nur die Visitenkarte im Netz, sondern virtualisiert Ihr Weingut und verlängert den Weinberg in die virtuelle Welt. Pflegen Sie Ihre Webseite, genauso wie Ihren Weinkeller, denn dort haben viele Weininteressierte den ersten Kontakt mit Ihnen. Nutzen Sie Ihren Internetauftritt nicht nur als Imagebroschüre. Er sollte mehr sein: Informationspunkt, Austauschmöglichkeit und Möglichkeit mit Ihnen in Kontakt zu treten sowie natürlich auch zu kaufen. Eine moderne Webseite funktioniert natürlich auch auf Mobilgeräten, ist rechtskonform und bietet den Besuchern Informationen, Einblicke und Einkaufserlebnisse. Wie alt ist Ihre Webseite? Wussten Sie, dass ein Online-Jahr nur drei Monate dauert? Sind Sie mit der Besucherzahl und den Bestellungen zufrieden? Sprechen Sie mit uns!

Weinmarketing Tipp 4: Kennen Sie Ihre Weinkunden

Weinkunde ist nicht gleich Weinkunde. Kümmern Sie sich um Ihre Kunden. Wer kauft gerade bei Ihnen? Wer interessiert sich für Ihre Weine? Ihre Webseite liefert Ihnen mit den richtigen Tools Informationen zu Ihrer Weinzielgruppe. Auch Ihre Social Media Kanäle liefern Ihnen hilfreiche Informationen. Pflegen Sie Ihre Kundendatenbank, denn wer seine Kunden kennt, kann mit Ihnen auch aktiv arbeiten und erhält so eine echte Chance mehr Geschäft auf sichere Beine zu stellen. Versuchen Sie kontinuierlich mit Ihren Weinkunden zu kommunizieren. Wein ist ein tolles Produkt und Ihre Kunden entdecken gerne immer mal wieder etwas Neues. Warum nicht bei Ihnen?

Weinmarketing Tipp 5: Individuelle Weinetiketten

Individuelle Weinetiketten sind ein nettes Konzept, um Ihren Kunden ein individuelles Weingeschenk zu bieten. Warum nicht? Gestalten Sie ein Weinetikett, das Sie für Ihre Kunden mit dem Namen oder der Firma individualisieren können. Damit werden Weinetiketten zu einem echten Highlight! Das Geschenk für Ihre Kunden, die schon alles haben. Gestalten Sie damit Sondereditionen für Ihre Kunden. Kleine oder größere Kontingente werden so zu einem hochwertigen Absatzmittel. Hier bei Amazon finden Sie einige Alternativen. Testen Sie einfach mal!

Weinetikettten

 

 

Weinmarketing Tipp 6: Sind Sie ein junger Winzer?

Sind wir in unserem Herzen nicht alle jung? Junge Winzer ist nicht nur eine Vermarktungsaktion von Lidl, sondern für neue, frische und eben junge Weine. Schauen Sie sich ruhig einmal um. Auch bei Amazon gibt es in der Kategorie Junge Winzer einiges zu entdecken. Haben Sie neues vor? Möchten Sie experimentierfreudige Kundensegmente ansprechen oder neue Zielgruppen ansprechen? Mit dem Konzept der Jungen Winzer haben Sie vielleicht eine Klammer. Frische junge Weine, moderne Etiketten und alternative Vertriebskonzepte. Innovationen brauchen eine Namen. Seien Sie doch einfach auch mal jung. Eine Sonderedition oder sogenannte Capsule Collections kann neue Impulse setzen.

Weinmarketing Tipp 7: Das Testpaket richtig nutzen

Nahezu jeder etablierte Winzer hat sogenannte Testpakete im Angebot. So können neue Kunden eigne Weine einmal testen und probieren. Bei vielen Online-Händlern sind dies zudem auch die umsatzstärksten Produkte.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1.  Man kann neue Kunden für die eigene Kundenkartei gewinnen.
  2. Man kann ein attraktives Bundle schaffen, dass den Reiz des Besonderen hat.
  3. Das Probierpaket bietet die Möglichkeit die Breite des Sortiments zu zeigen.

Auch für die den Kunden bietet ein Probierpaket viele Vorteile:

  • Ein Überblick über die Weine eines Gutes, oder Sortimentes / Rebe,…
  •  In der Regel ein attraktiver Preis aufgrund der Bündelung.
  • Die Möglichkeit verschiedenen Weine zu trinken ohne große Mengen kaufen zu müsse
  • Neue Möglichkeiten erkunden.

Doch wie kann man das Potenzial eines Probierpakets richtig nutzen?

  • Man kann den Kunden in seine Newsletter Datenbank aufnehmen und so regelmäßig mit Informationen versorgen
  • Ein telefonisches Nachfassen kann Cross-Selling Potenziale bieten.
  • Man kann weiter Angebote zusenden
  • Man kann diese Kunden zu Live Weinproben einladen
  • Man kann mit dem Testpaket eine virtuelle Weinprobe durchführen
  • Verschiedene Testpakete für verschiedene Anlässe
  • Verschiedene Testpakete für verscheide Rebsorten oder Preislagen

Seminar Customer Insights

Sie möchten selbst mehr Informationen über Ihre Kunden und die eigene Zielgruppe einholen? Dann besuchen Sie unser Seminar Customer Insights - Moderne Marktforschung. In dem zweitägigen Seminar lernen Sie die Grundlagen, Methoden und Arbeitstechniken der modernen Marktforschung kennen. Wir machen Sie fit, ein eigenes Marktforschungsprojekt durchzuführen. So können Sie Ihre Maßnahmen auf eigene Daten stützen und kundenorientiert ausrichten. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte!

Hier erhalten Sie in Zukunft weitere effektive Tipps für Ihr Weinmarketing!

Weinmarketing Tipp 8: Die virtuelle Weinprobe

Einige Winzer nutzen die Corona Krise kreativ und probieren neue Wege. Eine virtuelle Weinprobe über moderne Toole wie Zoom, Teams oder Skype kann eine interessante Variante sein. Online-Weinproben werden von Online-Shops, Großhändlern, Weingütern oder auch klassischen Weinhändlern angeboten. Sie können die Online Weinprobe gut verbinden mit Testpaketen, sodass Ihre Zuschauer, zugleich Kunden, mit Ihnen den Wein gemeinsam probieren können. Nutzen Sie die Social Media Kanäle zur Ankündigung und bauen Sie sich so eine treue Testgemeinde auf.

Hier finden Sie Aufnahmen von einer virtuellen Weinprobe des WeingroOnline Weinprobeßhändlers Klaus Rüsing.

 

 

 

Weinmarketing Tipp 10: Die Gelben Seiten sind tot! Es lebe Google MyBusiness

Die Gelben Seiten sind tot. Waren sie früher in jedem Haushalt zu finden, so existieren sie fast nur noch als Online Dienst. Doch es gibt eine bessere Alternative und das beste dazu: Diese ist kostenlos. Google bietet mit GoogleMyBusiness eine Lösung für moderne Weingüter und Weinhändler. Mit einem kostenlosen MyBusiness Unternehmensprofil kann man seinen Standort anlegen, Informationen wie Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten registrieren und das Profil mit Bildern, Produktkategorien und Produkten ergänzen. Google verifiziert den Eintrag und ergänzt ihn mit Kundenbewertungen und Traffic Daten. Eine runde Sache!

DIM Google MyBusiness

Weinmarketing Tipp 11: Lassen Sie Ihre E-Mail Werbung machen

Die E-Mail gehört in der modernen Kundenkommunikation einfach dazu. Achten Sie mal darauf. Haben alle Ihre Mitarbeiter und Kollegen in Ihrer Signatur den Hinweis auf die nächste Veranstaltung, das aktuellste Angebot oder einen umwerfenden Service?

Wenn nicht: Warum nicht? Schauen Sie sich einfach mal die E-Mails von anderen Unternehmen an – und schauen Sie sich die guten Dinge ab.

Weinmarketing Tipp 12: Gestalten Sie eine Facebook Seite

Nein! Facebook ist immer noch nicht tot! Gerade als Weingut oder Weinhändler haben Sie vielfältige Möglichkeiten in Facebook! Vielleicht nutzen Sie Facebook bereits privat? Das ist gut, da sie dann den Umgang mit Facebook schon einmal gelernt haben. Doch eine Facebook Seite bietet ihnen noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Sie können über Ihre Arbeit berichten, Ihr Angebot präsentieren und bieten eine Anlaufstelle für ihre Kunden und ihr Netzwerk!

Benötigen Sie weitere Insights? Dann kann ihnen unser Facebook Seminar vielleicht weiter helfen. Natürlich kommen wir auch zu Ihnen und machen Ihre Facebook Aktivitäten fit!

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Weinmarketing Tipp 13: Konstante Kommunikation: Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Kunden

Wer einmal kauft, kauft auch ein zweitesmal!

Pflegen Sie Ihre Kunden. Nur wer regelmäßig beim Kunden präsent ist, kann auch auf Wiederkäufe hoffen. Erfassen Sie die Daten Ihrer Kunden in einem zentralen System (Kundendatenbank) und strukturieren Sie einen Kommunikationsplan. Jedes Weingut und jeder Weinhändler kann genügend Kommunikationsanlässe schaffen. Schreiben Sie Ihre Kunden regelmäßig an:  ob per Post, oder E-Mail oder sogar Email Newsletter. Auch die klassische Postkarte wird noch gerne gesehen.

Was halten Sie von Kommunikation für:

  • Die neue Ernte?
  • Frühjahrsweine?
  • Weihnachtspaket?
  • Sommeredition?
  • Einladung zur Weinverkostung?

Möglichkeiten gibt es genug! Nicht umsonst senden sehr aktive Weinhändler nahezu wöchentlich News an Ihre Kunden.

Wenn nicht: Warum nicht? Schauen Sie sich einfach mal die E-Mails von anderen Unternehmen an – und schauen Sie sich die guten Dinge ab.

Weinmarketing Tipp 14: Sonderabfüllungen

Man muss seinen Wein nicht immer nur als Standardware verkaufen. Warum bieten Sie Ihren Fachkunden keine Sonderabfüllungen an? 500, 600 oder 1.000 Flaschen mit einem Sonderetikett als Edition oder Wunschabfüllung? So kann sich Ihr Fachhändler oder Großkunde differenzieren und der Caterer ist nicht mehr im direkten Preisvergleich und kann noch sein Eigenmarketing stärken.

Wein Edition

Weinmarketing Tipp 15: Weinpräsente

Weihnachten steht vor der Tür, oder das Grillfest, oder vielleicht doch das Firmenjubiläum, oder die Jahreshauptversammlung bei der ein Ehrenamtler gewürdigt wird! Mit anderen Worten, es gibt immer wieder Möglichkeiten ein nettes Weinpräsent zu überreichen. Sprechen Sie Ihre Kunden doch gezielt an, bieten Sie Lösungen und kombinieren Sie Ihren Wein mit anderen Produkten, einer netten Verpackung und vielleicht sogar noch einem Versandservice. Die großen Weinhändler und -versender haben hierzu sogar Google Adwords Kampagnen laufen, um hier Aufmerksamkeit zu bekommen. Warum nutzen Sie nicht Ihr Kundenpotezial auch für so etwas?

Weinpräsente

Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung effektiver Maßnahmen zur Vermarktung Ihres Weins oder Weinguts?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
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