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Social Media Monitoring – Alles im Blick!

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Täglich werden unzählige Social Media Kanäle mit ebenso vielen neuen Beiträgen überschwemmt. Auf den ersten Blick nur eine wirre Flut an Beiträgen, auf den zweiten Blick eine Goldgrube für Unternehmen. Beim Social Media Monitoring geht es darum, einen Überblick zu erhalten – über Themen, Meinungen, Produkten, Dienstleistungen und zum Wettbewerb. Bestimmte Tools können dabei helfen, laufende Aktivitäten über bestimmte Schlüsselwörter zu verfolgen. Dadurch können sich Unternehmen einen Vorteil verschaffen und ihre eigene Strategie und die damit verbundenen Aktivitäten in sozialen Medien anpassen.

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Was ist Social Media Monitoring?

„Unter Social Media Monitoring versteht man die Identifikation, Beobachtung und Analyse von benutzergenerierten Inhalten in sozialen Netzwerken zu Marktforschungszwecken.“

Bedeutung von Social Media Monitoring

Weltweit benutzen zwei Drittel aller Internetuser Social Media Dienste. Alleine in Deutschland verwenden über 90% der 14-29 jährigen soziale Medien. 96% der deutschen Haushalte treffen eine Kaufentscheidung über das Internet. Erfahrungsberichte, Bewertungen, Meinungen und Diskussionen von anderen Käufern und Internetnutzern sind dabei ein ausschlaggebender Faktor. Diese Erfahrungsberichte, Bewertungen und Meinungen werden über Blogs, Videos, soziale Medien, Foren und Bewertungsportale veröffentlicht. Die Beiträge und Diskussionen schaffen einen riesigen Bezugsort von Informationen zu Marktforschungszwecken. Damit Unternehmen den Überblick nicht verlieren, stets auf dem aktuellen Stand bleiben und keinen Post oder Shitstorm verpassen, ist ein Social Media Monitoring mittlerweile zur alltäglichen Arbeit geworden. Insbesondere als Bestandteil des Marketing-Controlling sollten Unternehmen das Potenzial und den Nutzen des Monitorings nicht verkennen.

Gründe für Social Media Monitoring?

Viele Unternehmen haben mittlerweile das Potenzial des Social Media Monitoring erkannt und setzen dieses bereits um. Einige Vorteile die ein gutes Social Media Monitoring mit sich bringt sind:

  • Mitbewerber beobachten
    Mithilfe von Social Media Monitoring ist es natürlich auch möglich, die Wettberwerber im Blick zu halten und gegebenenfalls auf Aktivitäten dieser zu reagieren.
  • Nutzungsverhalten der Zielgruppe analysieren
    Sie können das Nutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe analysieren und neue Daten über Ihre Zielgruppe sammeln.
  • Optimierung der Strategie
    Mit den neu gewonnenen Informationen über Ihre Zielgruppe, können Sie Ihre Social Media Strategie anpassen und optimieren.
  • Influencer identifizieren
    Sie können relevante Multiplikatoren identifizieren, mit diesen Kontakt aufnehmen und diese mit Informationen versorgen, welche die Influencer über ihre Social Media Kanäle verbreiten sollen.
  • Häufige Erwähnungen
    Häufige Erwähnungen können sowohl aus Problemen oder einer erfolgreichen Kampagne resultieren. Wenn Sie also Social Media Monitoring betreiben, werden Sie auf jeden Fall über einen ungewöhnlichen Anstieg der Erwähnungen informiert.
  • Hot Spots finden
    Kanäle, Plattformen und Webseiten zu identifizieren, die gerade im Trend sind, ist vorteilhaft. Mithilfe von Social Media Monitoring ist es möglich, die sozialen Medien unter Beobachtung zu halten, um Trends zu erkennen und frühzeitig agieren und reagieren zu können.
  • Früherkennung kritischer Themen
    Eine Früherkennung kritischer Themen im Marken- und Marktumfeld sollte angestrebt werden, um zeitnah zu erkennen, wann und wo Probleme anfallen könnten.

Arten des Social Media Monitorings

Beim Social Media Monitoring gibt es verschiedene Arten und Vorgehensweisen. Im Folgenden wollen wir Ihnen diese vorstellen.

Realtime Monitoring

Realtime Monitoring ist die Echtzeiterfassung von Meldungen / Nennungen. Streams zu einem Hashtag, Produktnamen oder Mitbewerber können angelegt und beobachtet werden.

Netzwerk Monitoring / Social Media Platform Monitoring

Oft ist der Zugriff durch externe Tools in die Social Media Plattformen stark durch die Anbieter und deren APIs beschränkt, wodurch es hier oft zu Unterschieden und Herausforderungen kommt. Durch diese Art des Monitoring können nicht nur einzelne Nutzer analysiert werden, sondern deren gesamtes Netzwerk. Influencer lassen sich so einfacher identifizieren.

Location Based Monitoring

Hiermit ist die Beobachtung von Inhalten eines bestimmten geographischen Bereichs gemeint. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Event Monitoring. Es kann erkannt werden, ob es auf einem Event zu Problemen kommt oder wie die Künstler bei dem Publikum ankommen.

Sentiment Monitoring

Hierdurch werden Inhalte direkt mit einem Algorithmus und definierten Begrifflichkeiten bewertet. Positive, negative bzw. neutrale Kommentare helfen dabei, ein Stimmungsbild zu erzeugen. Die Ergebnisse sind jedoch nur als Tendenz zu verstehen, da die Auswertung eine Maschine übernimmt und bestimmte rhetorische Figuren nicht richtig deuten kann.

Social Media Listening

Das Social Listening ermöglicht es, dass Web und Social Media Plattformen zu bestimmten Themen zu beobachten und auszuwerten. Die Zielgruppen kann besser kennengelernt werden und kann somit noch effektiver angesprochen werden. Das Social Media Listening ist wichtig für die Bereiche Service, Feedbackfindung, Leadgenerierung und viele mehr.

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Welche Social Media Monitoring Tools gibt es?

Wir haben eine kleine Auswahl von Social Media Monitoring Tools zusammengestellt, die für Sie frei nutzbar sind. Bei einigen Tools gibt es natürlich die Möglichkeit, auf eine kostenpflichtige Variante umzusteigen und damit die Funktionen zu erweitern.

  1. Hootsuite

    hootsuite_screenshotAuf den ersten Blick sieht Hootsuite aus wie ein reines Analytics-Tool. Es scheint der Terminierung und Verteilung von Inhalten in den sozialen Netzwerken zu dienen und liefert zudem Statistiken über die Reichweite. Doch Hootsuite bietet viel mehr. Streams können individuell eingerichtet und zum Beispiel Twitter- oder Facebook-Mentions verfolgt werden, die dann über das Programm direkt beantwortet werden können. Hootsuite gibt es sowohl in einer kostenlosen als auch in einer kostenpflichtigen Version.

  1. Social Bro

    social_bro_screenshotSocial Bro beschränkt sich ausschließlich auf das Monitoring von Twitter. Das Tool bietet detailierte Analysen, Konkurrenzvergleiche und Echtzeit-Monitoring auf hohem Niveau. Follower können mithilfe von Kriterien unterteilt werden. Kriterien sind zum Beispiel die Anzahl der Follower, das Verhältnis von Followern und Freunden (wichtig, um beispielsweise Influencer zu indentifizieren) oder der Anzahl von Tweets in einem gewissen Zeitraum (wichtig, um tote Accounts aufzuspüren). Social Bro ist kostenlos erhältlich.

  1. Talkwalker

    talkwalker_screenshotTalkwalker ist ein beliebtes Social Monitoring Tool. Das Tool sammelt Inhalte aus einer großen Anzahl von Blogs, Foren und den wichtigsten Social Media Plattformen. Echtzeit-Analysen über neu enstehende Themen können mithilfe von Talkwalker durchgeführt werden. Das Tool gibt es in einer kostenlosen Free-Version und in verschiedenen Bezahlversionen.

  1. Buffer Respond

    buffer_respond_screenshotEin weiteres Social Media Monitoring Tool ist Buffer Respond. Das Tool beinhaltet das Planen und Verteilen von Inhalten im Social Web, das Beantworten von Nutzeranfragen, das Erstellen von Analysen und vieles mehr. Die Basis-Version steht kostenfrei zur Verfügung.

  1. Twazzup

    twazzup_screenshotTwazzup eignet sich hervorragend für Anfänger, die auf der Suche nach einem Social Media Monitoring Tool für Twitter sind. Sie geben den Namen des Twitterprofils ein, den Sie analysieren möchten und erhalten dann Echtzeit-Updates mit den aktivsten Top Influencern, Top geretweetede Fotos und Links. Am wichtigsten ist aber die Funktion, dass die Top 10 Keywörter, ähnlich zu Ihrer Suche angezeigt werden.

  1. Mention

    mention_screenshotMention ist in der Lage, Millionen von Quellen in 42 Sprachen zu untersuchen. Sie verpassen mit diesem Tool keine Markenerwähnung mehr. Erwähnungen können exportiert oder gefiltert werden. Die App informiert zusätzlich über Teamaktivitäten. Alerts können geteilt und Aufgaben zuteilen werden. Reportings zu erstellen ist eine weitere Funktion des Programms. Mention bietet einen kostenlosen Basisaccount, dieser enthält einen Alert, aber nur für einen Nutzer.

  1. Klout

    klout_screenshotKlout analysiert die sozialen Netzwerke und erstellt auf dieser Grundlage ein Rating von Nutzern. Es ist ein nahezu vollautomatischer elektronischer Dienst, der den Online-Einfluss (quantitativ, nicht qualitativ) von Personen misst.

  1. Google Alerts

    google_alerts_screenshotGoogle Alerts bietet die Möglickeit, das Web nach neuen Inhalten, Erwähnungen, etc.zu monitoren. Das Tool ist für Anfänger geeignet, da da man es sehr schnell und einfach aufsetzen kann. Ist ein Google Alert aufgesetzt, erhalten Sie immer dann eine Benachrichtigungen per Email, sobald Google ein neues Ergebnisse über ein Thema findet, an dem Sie interessiert sind.

#socialmediamonitoring #socialmediamarketing #smm

Online Marketing Studien im Überblick

Online Marketing Studien im Überblick
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Online-Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre potenziellen Kunden gezielt im Internet anzusprechen. Dabei sind Begriffe wie SEO, SEA und E-Mail-Marketing für die meisten Unternehmen keine Fremdwörter mehr. Um dennoch den Themenbereich etwas näher zu durchleuchten, sind in den letzten Monaten einige Online Marketing Studien erschienen. Die Studien liefern unter anderem wertvolle Hinweise über die wachstumsstärksten Kanäle, welche Besonderheiten im Hinblick auf den Einsatz von mobilen Endgeräten zu beachten sind und wie die Kunden entsprechende Online-Marketing-Maßnahmen bewerten.

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Wir haben Ihnen aktuelle Internet Marketing Studien zusammengetragen. So erhalten Sie einen schnellen Überblick und können die Studien als Anregung für Ihre Online Marketing Maßnahmen nutzen.

⇒ Online Marketing Studien 2017

Global Digital Report 2017

Der Global Digital Report 2017 stellt die aktuelle Situation in den Bereichen Internet, Mobile, Social & Co vor und kommt zu der Erkenntnis, dass die digitale Welt in einem rasantem Tempo weiter wächst. Einige Fakten aus der Studie:

  • 50 % der weltweiten Bevölkerung haben Zugang zum Internet (3,77 Mrd. Internet Nutzer).
  • 66 % der weltweiten Bevölkerung sind Mobile Nutzer.
  • Es gibt 2,56 Milliarden Social Media Nutzer (34 % der Weltbevölkerung).
  • 41 % der Deutschen (33,0 Millionen Menschen) nutzen Social-Media-Plattformen mindestens einmal im Monat.
  • Die generelle Nutzung von Social Media ist in Deutschland etwas anders verteilt, als im internationalen Vergleich. An erster Stelle findet sich YouTube, das von 69 % genutzt wird, gefolgt von Facebook (61 %) und WhatsApp (55 %). Tumblr landet auf dem letzten Platz.
  • Monatlich wird Facebook in Deutschland von 33 Millionen Anwendern, also rund 40 % der Bevölkerung, mindestens einmal verwendet. Davon nutzen 64 % Facebook täglich und 85 Prozent mobil.

Alle Ergebnisse können Sie hier nachlesen: Global Digital Report 2017

Digitale Trends 2017 von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben im Rahmen der Studie „Digitale Trends 2017“ 14.000 Marketingverantwortliche in Unternehmen und Agenturen zu ihren Budgets und den größten Potenzialen im Digitalen Markt befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass 2017 die Budgets für Social Media Marketing, Content Marketing und die Personalisierung von Inhalten gesteigert werden. Dies steht im Einklang mit der Einschätzung, dass sich Unternehmen von ihrer Konkurrenz abheben, die das Kundenerlebnis verbessern und fesselnde Inhalte schaffen. Weniger investiert wird in die Bereiche Affiliate Marketing, Suchwerbung und Sales-Enablement.
Die ausführlichen Ergebnisse gibt es hier: Digitale Trends 2017 von Adobe.

⇒ Online Marketing Studien 2016

Digital-Marketing Trends 2016 von absolit

Im Rahmen der Studie von dem Beratungsunternehmen absolit wurden 172 Internet Marketing Verantwortliche von mittleren und großen Unternehmen aus den Branchen Handel, Tourismus, Versicherungen und B2B-Unternehmen befragt. Laut der Studienergebnisse sind E-Mails und Suchmaschinen wachstumsstärkste Kanäle im digitalen Marketing und erhalten die meisten Zusatzinvestitionen. Demnach planen 46 Prozent ihr Budget für E-Mail- und Suchmaschinenmarketing zu erhöhen. Insbesondere der Handel profitiert laut den Studienergebnissen von E-Mail-Marketing-Maßnahmen, da durch sie fast ein Viertel des Umsatzes generiert wird. Die Kurzversion der Studie finden Sie hier: Digital-Marketing-Trends 2016 von absolit.

Studie zum Thema Online-Marketing von der Hochschule Offenburg

Im Rahmen der Studie haben Prof. Dr. Christopher Zerres und Kai Israel von der Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg 162 kleine und mittelständische Unternehmen der Region Ortenau zu ihrer Nutzung von Online-Marketing-Maßnahmen befragt und entsprechende Faktoren aufgedeckt, die das Online-Marketing dieser Unternehmen erfolgreich macht. Die Studienergebnisse zeigen, dass im Bereich Online-Marketing viele Potenziale noch ungenutzt bleiben, obwohl die meisten Unternehmen die Bedeutung von Social Media und firmeneigenen Websites erkannt haben. Die von KMUs am meisten genutzten Online-Maßnahmen sind laut der Studie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und E-Mail-Werbung. Die Studie deckt zusätzlich suchmaschinenrelevante Faktoren auf, indem 2.138 Websites kleiner und mittelständischer Unternehmen durchleuchtet wurden.
Die vollständigen Studienergebnisse stehen hier zum kostenlosen Download bereit: Online-Marketing Studie Hochschule Offenburg.

 

Online Marketing Trends 2016 finden Sie hier!

Studie zum Thema Online-Marketing von Hotelmarken in Deutschland von DISCAVO

Die Hotelsuchmaschine DISCAVO hat die 20 größten Hotelketten Deutschlands zu ihren Online-Marketing-Aktivitäten (SEO, SEA, Social Media) befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass viele deutsche Hotelmarken im Hinblick auf das Thema Online-Marketing nur „mangelhaft“ aufgestellt sind und demnach viele Potenziale nicht nutzen. Laut Andri Fried, Head of Online Marketing von DISCAVO, machen nur die wenigsten Hotelketten von einer kanalübergreifenden Online-Marketing-Strategie Gebrauch.
Zu den ausführlichen Studienergebnissen gelangen Sie hier: Online-Marketing Studie von DISCAVO.

Studie „How do customers conduct searches on Google using a mobile device?” von Mediative

Im Rahmen der Eye-Tracking-Studie von dem Marketing- und Marktforschungsunternehmen Mediative wurde das Augen- und Sehverhalten von 49 Personen genauer unter die Lupe genommen. Die Studie untersucht das Verhalten der Konsumenten mit mobilen Endgeräten, indem die Augenbewegungen der Probanden auf dem Bildschirm während einer Google-Anfrage und den einzelnen Klicks getrackt wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Probanden auf mobilen Endgeräten im Schnitt 87 Sekunden länger brauchen, bis sie den ersten Klick tätigen. Die Studie führt dabei als Grund auf, dass der Knowledge Graph von Google in der mobilen Ansicht nicht am rechten Bildschirmrand erscheint, wie es bei der Desktop-Variante der Fall ist, sondern oberhalb der Suchergebnisse. Auch bei der Nutzung von mobilen Endgeräten bleibt das erste Suchergebnis das Wichtigste.

Die gesamten Studienergebnisse können Sie sich hier herunterladen: Eye-Tracking-Studie von Mediative.

Digital Consumer 2016 von Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research

In der Studie von der Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research wurden 1.100 Kunden in Deutschland im Rahmen eines Online-Fragebogens zu den Themen Online-Werbung, Mobile-Advertising und Omnichannel befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Kunden Retargeting, beispielsweise mithilfe von Cookies, eher kritisch gegenüber stehen und das so genannte CRM-Targeting, bei dem bereits vorhandene Kundendaten aus dem CRM-System verwendet werden, bevorzugen. Darüber hinaus hat die Bedeutung von Omnichannel-Ansätzen zugenommen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich 74 Prozent der Probanden online Produktinformationen einholen und anschließend den Kauf in einem stationären Geschäft tätigen. Auch Mobile Devices etablieren sich laut der Studie zunehmend als Kommunikationskanal, wobei die befragten Kunden Werbung auf mobilen Endgeräten eher kritisch bewerten.
Hier stehen Ihnen die ausführlichen Studienergebnisse zum Download bereit: Digital Customer von Cintellic Consulting Group.

„Digital Connections Whitepaper“ von Tradedoubler

Damit Online Marketeers erfolgreich Kaufabschlüsse im Internet generieren können, sollten Sie das Einkaufsverhalten der Konsumenten nachvollziehen können. Die Studie „Digital Connections“ aus dem Hause Tradedoubler untersucht eben dieses Kaufverhalten und stellt dieses in Schaubildern verständlich dar. Weiterhin werden auch die Sichtweisen von erwachsenen Konsumenten aus neun europäischen Ländern aufgezeigt. Im Rahmen dieser Umfrage zum Internet Marketing wurden 4.493 Konsumenten zwischen 16 bis 64 Jahren aus den Ländern Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden und der Schweiz befragt. Das Ergebnis dieser umfassenden Studie eröffnet einen sehr interessanten Blickwinkel auf die Costumer Journey.
Das Whitepaper hierzu erhalten Sie unter folgendem Link: „Digital Connections Whitepaper“ von Tradedoubler

Studie „Online Marketing bei deutschen Shops 2016“ von Aufgesang

Der Dienstleister Aufgesang veröffentlicht im August 2016 seine neue Studie zum Internet Marketing bei deutschen Online-Shops. Die Studie, die nun zum sechsten Mal durchgeführt wurde, hat 200 der größten Online-Shops bezüglich der eingesetzten Online Marketing Instrumente analysiert. Die Studie zeigt die folgenden Kernpunkte:

  • Die Google Suche ist der wichtigste Traffic-Kanal für die Online-Shops. 85,32 % des Traffics kommt aus den Suchmaschinen.
  • Der Traffic der Universal Search (u. a. Bilder, Video, Shopping etc.) ist leicht gesunken (ca. 9,64 %).
  • Der Traffic, der über AdWords generiert wird, liegt bei 5,03 % – Tendenz weiter sinkend.
  • Facebook ist ein relevanter Traffic-Lieferant geworden.
  • Pinterest ist erstmals mit einem Anteil von 0,53 % in der Studie vertreten. Der Traffic über Pinterest findet hauptsächlich in den Bereichen Möbel (5,54 %), Heimwerker (2,43 %), Büro (1,88 %) und Kleidung (1,16 %) statt.
  • Google+ hat insgesamt an Anteil verloren.

Weitere Studieninfos gibt es hier: E-Commerce Studie von Aufgesang

Online Marketing Studie im technischen Mittelstand 2016 von Saxoprint

Die Onlinedruckerei Saxoprint hat eine Studie unter 960 Marketingverantwortlichen von mittelständischen Unternehmen veröffentlicht. Dabei wurde ein weiterhin steigender Anteil der Online-Werbung im Kommunikations-Mix der Unternehmen festgestellt. Die klassischen Kanäle sind zwar immer noch stark vertreten, aber die Offline-Kanäle holen auf. Auch im Social Media Umfeld engagieren sich Unternehmen immer mehr. Dabei ist Facebook weiterhin die Plattform mit dem höchsten Nutzungsanteil.

Die komplette Studie finden Sie hier: Marketingstudie von Saxoprint


Sie kennen noch weitere Online Marketing Studien, die wir hier nicht mit aufgelistet haben? Dann kontaktieren Sie uns gerne und wir schauen uns Ihre Studie an!

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#onlinemarketing #onlinemarketingstudien #SEM

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Live-Webinar zum Thema „Suchmaschinenmarketing (SEA)“ – Fr., 07. April, 10.00 Uhr

Live-Webinar zum Thema „Suchmaschinenmarketing (SEA)“ – Fr., 07. April, 10.00 Uhr
5, 1 Bewertungen

Webinar Suchmaschinenmarketing am 07.04.2017

„Googeln“ steht im Duden, und das nicht umsonst. Schon lange gelten Suchmaschinen als beste Lösung, um schnell an Informationen zu gelangen. So nutzen auch bis zu 90% der (potenziellen) Kunden Google und Co., um sich vor einem Kauf zu informieren. Da eine Suche aber meist schnell gehen soll, klicken die wenigsten Nutzer auf Seite 2 der Ergebnisse weiter oder gar über die dritte Seite hinaus. Möchten Sie Suchmaschinen also für erfolgreiche Eigenwerbung nutzen, dann kommen Sie nicht drumrum, Ihren Auftritt auf der ersten Seite zu platzieren. Suchmaschinenmarketing über Google AdWords ist das Mittel der Wahl, wenn Sie unter den meistbeachteten Ergebnissen landen möchten. Haben Sie diese erreicht, bedeutet das mehr Traffic auf Ihrer beworbenen Seite, in Ihrem Shop oder sogar im Ladengeschäft.

 

Sie möchten mehr über das Thema SEA erfahren?

Das erwartet Sie:

  • Einstieg und Überblick
  • Keyword-Recherche
  • Anlegen einer Kampagne
  • Gute Anzeigen erstellen
  • Auswertung und Optimierung
  • Ausblick und Fazit

In unserem Live-Webinar erklärt Ihnen Lukas Paas, Projektleiter und Fachexperte für Online Marketing am Deutschen Institut für Marketing in Köln, die essentiellen Basics des Suchmaschinenmarketings. Sie erfahren, wie Google AdWords funktionert und welche Einflüsse es Ihnen bietet, um Ihren Internetauftritt an der Spitze von Seite 1 zu platzieren.

Das Webinar findet am Fr., 07.04.2017 von 10:00 – 11:00 Uhr statt.

 

Hier geht es zum Webinar!

HINWEIS: Es können maximal 100 Teilnehmer an dem Webinar teilnehmen. Die Vergabe der Plätze erfolgt dabei nach dem „First come, first serve“-Prinzip.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Spaß!

#webinar #suchmaschinenmarketing #sea #adwords #elearning

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen
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Storytelling gilt als einer der vorherrschenden Trends im Marketing. Längst reicht es nicht mehr aus, dem Kunden lediglich Fakten durch die Marketing-Kampagnen zu vermitteln, denn die Anzahl der homogenen Produkte, die der Zielgruppe zur Verfügung stehen, wächst stetig an. Kunden müssen heutzutage begeistert werden, sowohl vom Produkt als auch von der Werbung für diese. Storytelling liefert hierzu einen optimalen Ansatz!

Storytelling – Bedeutung und Definition?

Unter Storytelling versteht man das Erzählen einer Geschichte rund um ein Produkt. Das Erfolgskonzept: Neben Text kommen auch Bilder und Videos zum Einsatz, die eine Geschichte erzählen, die die Kunden begeistern soll und die sie gerne weitererzählen. Spricht man dabei die Emotionen der Zielgruppe an, erhält man meist ohne Umschweife ihre vollständige Aufmerksamkeit. Je näher die Geschichten an realen Erlebnissen liegen, desto mehr Authentizität strahlen sie aus. Und wer sieht nicht gerne Geschichten in lebendigen Bildern, die einen berühren, zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen oder neugierig auf mehr machen? Storytelling ist ein Element im Content-Marketing.

Storytelling als Element des Content Marketing

Content, Content, Content! Mit der richtigen Story funktioniert auch Content Marketing hervorragend! Nutzen Sie unsere Kompetenzen im Seminar Content Marketing um Storytelling effektiv zu nutzen.

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Storytelling – Einsatz und Möglichkeiten im Marketing

Storytelling bedient sich der einfachen Tatsache, dass Kunden sich lieber Geschichten ansehen, erleben und weitererzählen, als einfach nur stumpfe Produktbilder zu betrachten. Es sorgt dafür, dass die Zuschauer nicht nur die Werbung um ein Produkt wahrnehmen, sondern vor allem die Emotionen des Spots und diese positiv mit der Marke verknüpfen. Wenn Sie Storytelling im Marketing richtig anwenden, lassen sich vier positive Effekte beobachten:

  • Storytelling hat eine aktivierende Wirkung:

Die Marketingkommunikation gewinnt durch das Storytelling an neuer Relevanz, denn plötzlich verbinden die Kunden die Marke mit einer bestimmten Bedeutung, bzw. die Produkte werden mit einem Sinngehalt verknüpft. Hierbei rückt auch die Tatsache in den Vordergrund, dass bei der heutigen Informationsflut eine Methode zum herkömmlichen Marketing hinzugezogen werden musste, die die Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft der (potenziellen) Kunden aktiviert. Das Erzählen von Geschichten sorgt des Weiteren dafür, dass die Zielgruppen in der Lage sind, Werbeinhalte einfacher aufzunehmen und sich ebenfalls leichter an diese zu erinnern.

  • Storytelling hat eine verbindende Wirkung:

Um eine langfristige Kundenbindung entstehen lassen zu können, muss die Beziehungen zwischen Mensch und Marke heutzutage im Vordergrund stehen. Die Geschichten, die im Zuge des Storytellings erzählt werden, liefern hierzu eine optimale Grundlage, denn das gemeinsame Erleben einer dieser Geschichten verbindet. Auch die Verbindung innerhalb der Kundengruppe wird gestärkt, indem in sozialen Netzwerken über die Geschichten gesprochen, diskutiert und diese vielleicht sogar weiterentwickelt werden. So kann eine emotionale Bindung des Kunden an die Marke erreicht werden.

  • Storytelling hat eine interaktive Wirkung:

Das Fordern nach Mitbestimmung von seitens der Kunden ist in den vergangenen Jahren immer lauter geworden. Die Kunden wollen nicht nur die Geschichten erleben, sondern auch aktiv mit gestalten oder weiterentwickeln. Diesen Trend des interaktiven Marketings innerhalb des Storytellings haben bereits einige Unternehmen erfasst. Beispielsweise die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken, die ihre Zielgruppe aufforderte, selbst Werbespots zu ihren neusten Produkten zu drehen und einzusenden. Die Belohnung dafür war die Ausstrahlung der besten Spots zur besten Sendezeit landesweit. Und auch Mercedes setzte bereits auf interaktives Marketing, wenn auch zunächst innerhalb einer Print Kampagne, indem Kunden Fotos mit ihren Autos einschicken durften, von welchen anschließend eine Auswahl in US-Zeitschriften zu sehen war. Das Storytelling liefert also eine perfekte Grundlage zur Interaktion mit den Kunden.

  • Storytelling hat eine positive Wirkung  für das gesamte Unternehmen

Storytelling wirkt sich auf die verschiedensten Bereiche eines Unternehmens positiv aus. Zum einen kann beispielsweise die Reichweiche der Kampagne durch Storytelling ungemein erhöht werden, denn Kunden sprechen gerne über Geschichten, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind oder die sie berührt haben. Zum anderen lassen sich auch Kosten einsparen, denn durch das Weitererzählen und gemeinsame Teilnehmen der Zielgruppe, ist es nicht nötig, Unmengen an Budget für die Verbreitung der Werbebotschaft auszugeben. Diese Aufgabe übernehmen die Kunden bestenfalls von ganz alleine – und zwar gerne. Gelingt es außerdem, die Produkte schlüssig in die erzählte Geschichte zu integrieren, wirkt sich das Storytelling zusätzlich positiv auf den Verkauf dieser aus.

Anhand dieser positiven Effekte lässt sich erkennen, dass Storytelling längst mehr als nur ein Trend ist. Es ist vielmehr die Möglichkeit, die eigene Unternehmenskommunikation auf ein ganz neues Level zu heben, um sich gegenüber der Konkurrenz abzuheben und die Kunden langfristig mit ihrem Vertrauen und ihren Emotionen an die Marke und bestenfalls ihre Produkte binden zu können. Denn Geschichten, die einmal erzählt wurden, können nicht mehr von der Konkurrenz kopiert werden.

Eine weitere gute Nachricht: Beim Storytelling handelt es sich um eine Technik – Es ist also (er-)lernbar!

 

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Checkliste Storytelling: Worauf gilt es zu achten?

Storytelling zeigt nur dann die gewünschte Wirkung beim Zuschauer, wenn es richtig gemacht wird. Wir haben für Sie eine Checkliste zum Thema Storytelling aufbereitet. Folgendes sollten Sie daher unbedingt beachten, um ein erfolgreiches Storytelling zu erreichen:

  1. Grund der Geschichte
    Bevor Sie beginnen, Ihre Geschichte zu erzählen, sollten Sie sich bewusst machen, aus welchem Grund Sie diese Geschichte erzählen wollen, also welche Botschaft dahinter steckt und was Sie Ihren Kunden mit auf den Weg geben wollen. Nur wenn Sie sich diese Aspekte bewusst machen, hat die Geschichte eine Chance mit dem richtigen Inhalt, der richtigen Handlung und der richtigen Absicht gefüllt zu werden. Relevante Informationen Informationen, die keinen direkten Zusammenhang zur Geschichte aufweisen oder diese nicht weiter voran treiben, sollten vermieden werden. Auch die Nennung der Marke oder das Einblenden des Markenlogos während der Geschichte unterbricht oftmals deren Lauf und die positiven Effekte könnten somit ausbleiben. Die Nennung der Marke erfolgt erst am Ende der Geschichte.
  2. Richtige Zielgruppenansprache
    Als ein weiterer Punkt ist die zielgerichtete Zielgruppenansprache von großer Bedeutung. Nicht jede Geschichte spricht gleichartig jeden Kunden an. Je nach Geschlecht, Herkunft oder Alter beispielsweise, müssen Unterschiede in der Ansprache gemacht werden. Man sollte sich also überlegen, welche Art der Emotionen und Geschichten zu der Zielgruppe des Produktes, welches vermarktet werden soll, oder der Marke an sich passen. Denn nur so kann das Storytelling seine gewünschte Wirkung bei der jeweiligen Zielgruppe erzielen.
  3. Authentizität
    Ein weiterer wichtiger Aspekt beinhaltet die Authentizität Ihrer Geschichte: Entwickeln Sie Geschichten, die Ihr Unternehmen widerspiegeln und zu Ihrer Marke, den Produkten und Ihren Werten passen. Je weiter Sie sich davon entfernen, desto aufgesetzter und unglaubwürdiger wird Ihr Storytelling mit der Zeit auf Ihre Kunden wirken. Außerdem hat die Authentizität auch einen positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden, denn je authentischer Ihre Geschichte erscheint, desto intensiver wird sich Ihre Zielgruppe damit befassen und bereit dazu sein, ihr ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse zu widmen. Insbesondere Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind, und somit auch das Leben Ihrer Kunden widerspiegeln könnten, verleiten sie dazu, sich in die Situation der Geschichte hinein zu versetzen und sich ihren Emotionen hinzugeben.
  4. Emotionale Ausgangssituation
    Bereits zu Beginn Ihrer Geschichte ist es wichtig, eine emotionale Ausgangssituation für den Zuschauer zu schaffen, um sich so in den ersten paar Sekunden seine Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft zu erarbeiten. Indem Sie bei den Kunden direkt zu Beginn beispielsweise Neugier, Spannung, Mitgefühl oder Belustigung wecken, können Sie davon ausgehen, dass sie Ihre Geschichte mit großer Aufmerksamkeit verfolgen werden. Genau an diesem Punkt müssen sie Ihre Zuschauer für die restliche Zeit der Geschichte abholen.
  5. Bezug der Emotionen
    Es gilt zu beachten, dass sich die hervorgerufenen Emotionen beim Kunden nicht nur auf den Gegenstand der Geschichte, beispielsweise ein süßer Welpe oder ein niedliches kleines Kind, beziehen sollten, sondern auf das Produkt der Marke, welches beworben werden soll. Erinnern sich die Menschen im Nachhinein nur an das niedliche Kätzchen, nicht aber an das Auto, in dem es saß, hat das Storytelling in diesem Fall seine Wirkung verfehlt.
  6. Die Hauptfigur der Geschichte
    Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle, dass die Geschichte eine Hauptfigur enthält, die sympathisch auf die jeweilige Zielgruppe wirkt. So nehmen die Kunden gerne an seiner oder ihrer Geschichte teil, fiebern mit der Hauptfigur mit, leiden mit ihr, freuen sich mit ihr oder lachen auch über sie im positiven Sinne. Durch eine Hauptfigur, die nicht den Sympathievorstellungen der Kunden entspricht, geht schnell deren Aufmerksamkeit verloren und sie werden sich kaum mit dieser Figur identifizieren können oder sich mit ihr verbunden fühlen.
  7. Der Held der Geschichte
    Lassen Sie in Ihrer Geschichte nicht die eigene Marke den Helden spielen. Solche übertriebene Selbstdarstellung kommt meist bei den Kunden sehr negativ an und die Emotionen, die normalerweise mit der Geschichte erreicht werden könnten, gehen verloren. Lassen Sie Ihre Marke und Ihr Produkt innerhalb der Geschichte außen vor oder überlassen Sie ihr höchstens eine kleine und dezente Nebenrolle.
  8. Über die Handlung hinaus
    Es reicht nicht aus, dem Kunden einfach irgendeine Handlung zu zeigen. Die Handlung muss auch mit einem gewissen Inhalt, Sinn und Verlauf gefüllt sein. Wichtig ist hierbei, dass sie Handlung einen gewissen Sinn ergibt, ein Ziel verfolgt und mit Details, aber ohne unnötige Informationen ausgeschmückt wird.
  9. Verlauf der Geschichte
    Eine erkennbare Entwicklung ist ebenfalls wichtig für eine gute Geschichte, denn Geschichten ohne Entwicklung, also beispielsweise ohne vorher-nachher Effekt, lassen die Gedanken Ihrer Kunden schnell wieder von Ihrer Geschichte abweichen. Ist jedoch erkennbar, dass sich für die Hauptfigur eine gewisse Entwicklung ergibt, die auch im Sinne der Kunden ist, verfolgen diese die Geschichte mit Spannung und nehmen bis zum Ende daran teil, wo der bereits genannte vorher-nachher Effekt beispielsweise erkennbar wird.
  10. Hindernisse und Konflikte
    Ein weiterer Punkt, der sich positiv auf die Wirkung Ihres Storytellings auswirkt, betrifft ebenfalls den Verlauf der Geschichte. Hindernisse und Konflikte, die Ihre Hauptfigur überwinden und durchleben muss, fesseln den Zuschauer noch mehr an den Verlauf der Handlung. Ein Storytelling, bei dem der Hauptfigur keine Steine in den Weg gelegt werden oder es keine Hindernisse zu überwinden gibt, wird schnell langweilig und ist somit nicht mehr interessant für Ihre Kunden. Hindernisse müssen dabei nicht unbedingt andere Figuren oder Streit sein, sondern können beispielsweise auch Aspekte wie die Zeit oder innere Überwindung betreffen.
  11. Höhepunkt der Geschichte
    Was ebenfalls unter keinen Umständen bei einem erfolgreichen Storytelling fehlen darf, ist der Höhepunkt der Geschichte. Der Moment, der alles auflöst, der die Moral der Geschichte bildet und ein Fazit der Kunden für sich selbst zulässt. Aufgebaut werden kann dieser Höhepunkt auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Form ist es, dass sich Rätsel, die sich während der Geschichte für den Zuschauer aufgetan haben, langsam aufgelöst werden, sodass sich am Ende ein stimmiges Bild für einen stimmigen Abschluss der Geschichte ergibt. Eine weitere Form besteht darin, dass Emotionen, die im Verlauf der Geschichte immer mehr herausgestellt werden, beispielsweise zwischen der Hauptfigur und einer weiteren Person, am Höhepunkt der Geschichte auch ihren Höhepunkt erreichen. Zu den wirkungsvollsten Emotionen zählen an dieser Stelle Freude und Liebe, da es den Zuschauern ein gutes Gefühl gibt, am Ende der Geschichte an der Freude der Figuren teilzuhaben. Der Höhepunkt Ihrer Geschichte kann ebenfalls durch den Triumph Ihrer Hauptfigur gebildet werden. Triumphiert die Hauptfigur am Ende der Geschichte, nachdem sie Konflikte lösen, Widerstände überwinden und Intrigen überstehen musste, stellt sich das gleiche Gefühl auch bei Ihrer Zielgruppe ein. Dies sorgt für einen zufriedenstellenden Ausgang der Geschichte für Ihre Kunden.
  12. Gelungenes Ende
    Was am Schluss eines erfolgreichen Storytellings nicht fehlen darf, ist die Einhaltung des Versprechens, dass Sie Ihren Kunden zu Beginn Ihrer Geschichte geben. Für Zuschauer ist es wichtig, dass am Ende der Geschichte eine gewisse Auflösung erfolgt. Steigern Sie beispielweise immer weiter ihre Neugier, dann muss am Ende der Geschichte ein Aha-Effekt vorhanden sein, der diese Neugier befriedigt. Nur so können Sie bei Ihren Kunden das Gefühl vermeiden, ihre Zeit vergeudet zu haben. Stellt sich bei Ihrer Zielgruppe erst einmal dieses Gefühl ein, werden sie sowohl bei diesem als auch bei Ihrem zukünftigen Storytelling nicht mehr ihre volle Aufmerksamkeit für Sie verschwenden wollen.

Um sich die wertvollsten Tipps noch einmal vor Augen führen zu können, haben wir eine Checkliste zum Thema Storytelling für Sie zusammengestellt, die Sie kostenlos als PDF downloaden können.

 

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Inspirierende Beispiele – Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Im Folgenden haben wir die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen für Sie zusammengestellt. Auch wenn die Geschichten sich größtenteils inhaltlich voneinander unterscheiden, sind sie doch alle auf ihre Art sehr gut umgesetzt.

1. Storytelling bei Redbull

Red Bull: World Record Freefall

Es gibt wohl kaum einen Spot, der inhaltlich mehr Aufsehen erzeugen könnte. Zudem gibt es kaum eine effektivere Art des Storytellings als diese, wo eine so spannende, reale und ursprünglich live mitgefilmte Geschichte verwendet wird. Ohne auch nur die Marke namentlich zu erwähnen, verknüpft jeder den unglaublichen Moment, in dem Felix Baumgartner der Erde entgegen fällt, unweigerlich mit der Marke Red Bull. Obwohl es sich nicht einmal um einen richtigen Werbespot in dem Sinne handelt, wo klassisch ein Produkt oder eine Marke direkt beworben wird, könnte die Aufmerksamkeit und auch die Reichweite für diesen Spot kaum größer sein.

2. Storytelling bei WestJet

WestJet: Christmas Miracle

WestJet kreierte 2013 ein Storytelling, welches die Menschen in der Weihnachtszeit kaum mehr berühren und emotional ansprechen könnte. Eine wahre Geschichte, in der völlig ahnungslose Passagiere einer WestJet Maschine mit ihren größten Wünschen zu Weihnachten überrascht werden. Dass es dabei um Werbung für WestJet selbst geht, gerät für den Betrachter völlig in den Hintergrund, nur die überraschten, glücklichen und vor Freude weinenden Menschen zählen. Dieses Storytelling, mit über 40 Millionen Klicks allein auf Youtube, rückt das Image von WestJet für die Menschen zumindest vorübergehend in ein durchweg positives Licht.

3. Storytelling bei Budweiser

Budweiser USA: „Puppy Love”

Eine Geschichte, wie sie nicht schöner erzählt werden könnte: Ein kleiner niedlicher Welpe und ein großes starkes Pferd schließen eine Freundschaft, die ihresgleichen sucht. Kein Weg ist ihnen zu weit, kein Hindernis zu groß, um zusammen sein zu können. Dieses Gefühl der Freundschaft zwischen den beiden überträgt sich unvermeidbar auf den Zuschauer und lässt ihn mit den Tieren hoffen, dass sie einen Weg finden, zusammen zu bleiben. Das es sich bei diesem Storytelling um eine Bierwerbung handelt, rückt völlig in den Hintergrund, denn am Ende zählt nur, dass die Freundschaft zwischen Hund und Pferd gewinnt.

4. Storytelling bei der Telekom

Telekom: „Besondere Geschichten verdienen das beste Netz“

Mit diesem TV-Spot berührte die Telekom nicht nur ihre Kunden. Die rührende Geschichte von Bob und Linda spricht Emotionen wie Mitgefühl, Anteilnahme aber auch Freude für die beiden direkt an und lässt uns vergessen, worum es in diesem Werbespot eigentlich geht. Erst am Ende der Geschichte werden wir an die Telekom mit dem Satz „Besondere Geschichten verdienen das beste Netz“ erinnert. Somit verknüpfen sich unsere Emotionen, die durch die Geschichte entstehen, unweigerlich mit dem Unternehmen Telekom, was auch dafür sorgt, dass wir gerne mit anderen Menschen über diese Geschichte sprechen.

5.  Storytelling bei Kia

Kia: Kia Optima Superbowl Commercial

Dieser Spot der Marke Kia zielt auf den Humor ihrer Kunden ab, indem viele Klischees des
amerikanischen Lebens bedient werden. Besonders der männliche Teil der Bevölkerung rückt dabei durch den Einsatz von schnellen Autos, leicht bekleideten Frauen und Wrestling in den Vordergrund. Dabei bleibt jedoch sehr lange die Frage offen, welches Produkt und welche Marke genau überhaupt beworben werden und erst durch die abschließende Einblendung des Satzes „A dream car. For real life.“ wird dem Kunden bewusst, wo der Zusammenhang zwischen all den Elementen dieses Spots besteht. Ein gelungenes Storytelling, welches sowohl die Neugier als auch den Humor der Zuschauer weckt.

6. Storytelling bei Mercedes-Benz

Mercedes-Benz: „The Journey”

Mercedes Benz verwendet in diesem Werbespot die Art von Storytelling, die direkt die Emotionen der Zuschauer ansprechen soll. Völlig ahnungslos, wohin der kleine Jungs mit seinem Teddy gehen will, verfolgen wird ihn mit einer Mischung aus Beschützerinstinkt und Spannung bis zu den Türen des Polizeipräsidiums. Worauf der Spot abzielt, wird erst ganz zum Schluss gelüftet, wo man sein Herz längst an den kleinen Jungen und seinen niedlichen Teddy verloren hat. Das Gefühl von Zufriedenheit und Gemütlichkeit, welches der Junge ausstrahlt, sobald er in dem Auto sitzt, wird so abschließend mit der Marke Mercedes Benz und ihren Autos verknüpft. Ein schönes Storytelling, welches unsere Gefühle gegenüber diesen Autos sofort in einen positiven Bereich fließen lässt.

7. Storytelling bei Hornbach

HORNBACH HAMMER aus echtem Panzerstahl – Die Dokumentation

Das es irgendwie um das Thema Handwerk geht, wird einem beim Anschauen dieses Werbespots recht schnell klar. Durch die Einblendung des älteren Herren, der gar nicht mit dem Verlauf dieser Geschichte einverstanden ist, wird auch der Humor nicht völlig außer Acht gelassen. Wozu die ganze Aufwendige Herstellung dient, deckt Hornbach erst ganz am Ende auf. So vollzieht sich ein gewisser Spannungsbogen für den Betrachter, der die Reise und Veränderung des Panzers mitverfolgt. Eine gelungene Art des Storytellings, die den Spannungsbogen bis zu guter Letzt aufrecht erhält und den Zuschauern durch den extremen Wandel vom Panzer zum Hammer im Gedächtnis bleibt.

 

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8.  Storytelling bei Coca Cola

Coca Cola mit Manuel Neuer

Tausende Menschen sahen, kommentierten und parodierten diesen Werbespot von Coca
Cola im Netz, wodurch er zu einem großen Erfolg für die Marke wurde. Besonders in der
jüngeren Generation gibt es fast niemanden mehr, der den Wortlaut „ Vielleicht bin ich
gar nicht deine Freundin, sondern Manuel Neuer“ nicht kennt. Das Erfolgsrezept hierbei
ist relativ einfach: Ein Held der Fußball WM 2015 gaukelt einem jungen Mann vor, dass
er mit Coke Zero nahezu alles erreichen kann. Eine irreale Geschichte, die aber grade
durch diese Irrealität im Gedächtnis bleibt und Lacher hervorruft.

9.   Storytelling bei NIVEA

NIVEA: „Danke Mama“

Dieses gelungene Storytelling von NIVEA zielt bewusst auf die Beziehung zwischen Kindern und ihren Müttern ab und erreicht somit vor allem deren Emotionen. An diese Gefühle knüpft NIVEA an. Die mit einer Kinderstimme in Worte gefassten Gedanken des kleinen Kindes berühren und regen vielleicht selber zum Nachdenken an, wofür man alles dankbar sein sollte. Wieder eine Art des Storytellings, wo die beworbene Marke nur indirekt beworben wird, indem eine Verbindung zwischen den Erzeugten Emotionen und dem Produkt vom Zuschauer hergestellt werden soll.

10. Storytelling bei Toyota

Toyota: Corolla

Toyota setzt in diesem Werbespot auf den Humor und die Neugier ihrer (potenziellen) Kunden. Eine Katze, die sich freiwillig immer wieder verletzt? Der Sinn, der hinter dem Verhalten der Katze steckt, wird dem Zuschauer erst mit der Zeit bewusst. Die unterschiedlichen Aktionen der Katze regen außerdem zum Schmunzeln an und auch wenn irgendwann deutlich wird, worauf diese Geschichte abzielt, wird sie doch nicht als stumpfe Werbemaßnahme wahrgenommen, sondern als witzige Geschichte über eine sehr eigenwillige Katze.

11. Storytelling bei Edeka

EDEKA: Eatkarus

Der Titel des Videos setzt sich aus dem englischen Wort „eat“ (=essen) und dem Namen Ikarus zusammen. Der Name entstammt der griechischen Sage von Ikarus und Daidalos, in der Vater und Sohn sich Flügel bauen, um aus dem Labyrinth des Daidalos zu entkommen. Edeka greift die Idee der Sage auf. Der Protagonist des Werbespots ist ein kleiner dicker Junge, der in einer Stadt lebt, die nur von dicken Menschen bewohnt wird. Der Junge „Eatkarus“ sehnt sich danach, frei zu sein, wie die Krähe vor seinem Fenster. Die ersten Versuche scheitern kläglich, bis er einen wesentlichen Unterschied zwischen sich und seinem Vorbild feststellt: Die Ernährung. Durch diese Erkenntnis erreicht „Eatkarus“ schlussendlich sein Ziel. Die Message: „Iss wie der, der du sein willst.“

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E-Learning Kit „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“

E-Learning Kit „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“
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Kunden recherchieren online Informationen zu Unternehmen und deren Produkten oder Dienstleistungen, vergleichen Preise und lesen Bewertungen anderer Kunden. Bis zu 90% der Kunden nutzen dazu vor einem Kauf bekannte Suchmaschinen wie Google und Co. Von den Besucherströmen der Suchmaschinen profitieren nur die am besten optimierten Seiten, während die anderen faktisch nicht existieren. Unser E-Learning Kit „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“ vermittelt Ihnen die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Erhalten Sie einen Einblick in die Funktionsweise der großen Suchmaschinen und die Techniken, um Ihre Rankingpositionen in den Suchergebnissen bei Google zu verbessern. So trägt Suchmaschinenoptimierung wesentlich zum Erfolg Ihres Online Marketing Mix bei.

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Aus dem Inhalt / Lehrplan

A) 5 Videolektionen (insgesamt 54 Minuten)

  1. Allgemeine Einführung (7:10 Min)
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E-Learning Kit „Basiswissen Online Marketing“

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E-Learning_Kit_Basiswissen-Online-MarketingWieso ist Online Marketing mittlerweile unverzichtbar? Diese Frage ist schnell beantwortet: Weil das Internet eine zentrale Rolle im Kaufprozess spielt. Kunden informieren sich zunächst online über Unternehmen und deren Produkte oder Dienstleistungen, vergleichen Preise und lesen Bewertungen anderer Kunden. Erst dann folgt der Kauf. Selbst Kunden, die lieber stationär einkaufen, nutzen die Unternehmenswebseite als Informationsquelle, um beispielsweise die Öffnungszeiten oder die Anfahrtsmöglichkeiten herauszufinden. Die Frage, was Online Marketing umfasst, ist komplexer. In unserem E-Learning Kit „Basiswissen Online Marketing“ erklären wir die wichtigsten Faktoren im Online Marketing!

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Aus dem Inhalt / Lehrplan

A) 7 Videolektionen (insgesamt 56 Minuten)

  1. Einführung (3:18)
  2. Überblick (17:09)
  3. Die aktuelle Bedeutung von Online Marketing in Unternehmen (4:27)
  4. Fundament – Die eigene Webseite (9:06)
  5. Ausgewählte Online Marketing Aktivitäten (11:36)
  6. Mobile Marketing (2:47)
  7. Integriertes Online Marketing (8:31)

B) Alle Inhalte als eBook (PDF, 41 Folien)

 


In unseren Videos mit dem Fachexperten Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, erhalten Sie einen Überblick über das Themengebiet Online Marketing, u. a. welche Kanäle es gibt und was das Online Marketing vom klassischen Marketing unterscheidet. Wir zeigen Ihnen die aktuellen Zahlen und Fakten aus der Online-Welt.

 

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E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing
4.75, 12 Bewertungen

Regelmäßig landen E-Mails in den Posteingängen von Kunden, die Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten möchten und zuvor den Newsletter eines Unternehmens abonniert haben. Insbesondere über Smartphones wird man heutzutage als Kunde schnell über neue Angebote oder Rabattaktionen informiert. Neben den firmeneigenen Webseiten gehören E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen. Durch den Versand von elektronischen Nachrichten können Kunden und Interessenten schnell, regelmäßig und kostengünstig erreicht werden.

Welche Herangehensweisen können beim E-Mail-Marketing unterschieden werden? Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten und welche Erfolgsfaktoren machen ein gewinnbringendes E-Mail-Marketing aus? Diese und weitere Fragen klären wir im folgenden Blogbeitrag rundum das Thema E-Mail-Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. E-Mail-Marketing Definition
  2. E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen
  3. E-Mail-Marketing – Inhalte
  4. E-Mail-Marketing – Empfänger
  5. E-Mail-Marketing – Versand
  6. E-Mail-Marketing – Design
  7. E-Mailing vs. Newsletter
  8. E-Mail-Marketing Controlling
  9. Aktuelle E-Mail Marketing-Studien
  10. E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte
  11. E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren
  12. E-Mail-Marketing – Vorteile
  13. Fazit
  14. Tipps

E-Mail-Marketing – Definition

Das E-Mail-Markting nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Marketing ein und ist dabei Teil eines größeren Komplex von Marketing-Maßnahmen, die unter dem Begriff Online-Marketing zusammengefasst werden können. Innerhalb des Online-Marketing kann das E-Mail-Marketing dabei dem Direktmarketing zugeordnet werden.

E-Mail-Marketing ist eine Ausprägung des Direktmarketings auf elektronischem Weg. Als eine Komponente im Online-Marketing-Mix wird E-Mail-Marketing eingesetzt, um in Kontakt mit Interessensgruppen eines Unternehmens zu treten. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter.

Synonym finden auch die Begriffe Web-Marketing oder Internet-Marketing Verwendung. Mithilfe von Mails kann der direkte Dialog mit den Kunden oder neuen Interessenten hergestellt werden. Als eine Säule des Online-Marketing-Mix können Unternehmen mittels E-Mail-Marketing die eigene Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden generieren und bereits bestehende Kunden an das eigene Unternehmen binden.

E-Mail-Marketing – Vorgehensweisen

Unternehmen, die ihre Nachrichten an einzelne Personen richten, betreiben eine so genannte one-to-one-Kommunikation. In der one-to-one-Kommunikation stehen folglich die einzelnen Kundenbeziehungen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mittels einer one-to-one-Kommunikation können Kunden mit relativ geringem Aufwand individuell angesprochen und die angebotenen Produkte auf sie abgestimmt werden. Werden E-Mails an beliebig viele Personen gerichtet, so spricht man von einer one-to-many-Kommunikation. Als Konsequenz ist bei der one-to-many-Kommunikation eine persönliche Ausrichtung des Inhalts an den Kunden nicht möglich. Somit können für die Kunden keine individuellen Angebote erstellt werden. Der Versand einer großen Anzahl an elektronischen Nachrichten kann nur mit entsprechenden Tools umgesetzt werden.

E-Mail-Marketing – Inhalte

Folgende sieben Kriterien sind für die Inhalt-Erstellung wichtig:

  1. Relevanz für die Empfänger deutlich machen: Konzentrieren Sie sich auf ein spezielles Thema und legen Sie dieses deutlich dar.
  2. Above-the-Fold-Space nutzen: Positionieren Sie die wichtigsten Bausteine direkt nach oben, sodass sie direkt auffallen.
  3. Passende Handlungsaufforderungen einfügen: Machen Sie dem Leser deutlich, was er tun soll und was er für sein Handeln bekommt.
  4. Bilder mit Datei-Namen versehen: Kennzeichnen Sie die Bilder mit einem entsprechenden Datei-Namen, damit der Leser den Inhalt des Bildes versteht, sollte das Bild nicht geladen werden.
  5. Spam-Begriffe vermeiden: Benutzen Sie keine Begriffe, die mit Geld oder Gewinn zutun haben, damit Ihr Newsletter auch im richtigen Posteingang landet und nicht als Spam gewertet wird.
  6. Social Media-Shares ermöglichen: Fügen Sie eine Funktion zum Teilen ein, damit der Leser die Möglichkeit hat, den Newsletter zu publizieren.
  7. Personalisiert schreiben: Der Empfänger fühlt sich sofort angesprochen, wenn er seinen Namen liest. Fügen sie daher in der Anrede den Namen des Empfängers ein.

 

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E-Mail-Marketing – Empfänger

Bei der Auswahl der Empfänger sind zwei relevant Aspekte zu beachten:

  1. Empfängerliste muss aktuell sein: Aktualisieren Sie regelmäßig die Empfängerliste, damit alle Daten und Änderungen dokumentiert sind und Sie abgemeldete Mitglieder nicht mehr kontaktieren.
  2. Empfänger nach Merkmalen gliedern: Bilden Sie verschiedene Empfängerlisten, damit der Newsletter mit passendem Inhalt an die richtige Zielgruppe versendet wird.

E-Mail-Marketing – Versand

Ein fehlerfreier Versand sollte fünf Aspekte beinhalten:

  1. Angemessener Betreff: Der Betreff sollte interessant sein und nicht mehr als 40-60 Zeichen betragen.
  2. Pre-Header nutzen: Wenn Sie Informationen unterbringen möchten, die nicht in die Betreff-Zeile passen, fügen Sie diese dem Pre-Header hinzu.
  3. Absender festlegen: Die Adresse und Namen des Absenders sollten korrekt und vertrauenswürdig sein.
  4. Newsletter vor dem Versand testen: Bevor Sie den Newsletter versenden, sollten Sie jede Funktion, die der Newsletter beinhaltet, prüfen.
  5. Versandzeitpunkt bestimmen: Versenden Sie Ihre Mail mit Berücksichtigung des Empfängers zu einem passenden Zeitpunkt.

E-Mail-Marketing – Design

Es gibt sieben Kriterien, die Sie bei der Gestaltung des Designs beachten sollten:

  1. Vorlage im Responsive Desgin verwenden: Indem Sie die Vorlage im Responsive Design erstellen, stellen Sie sicher, dass die E-Mail auf allen Endgeräten optimal dargstellt ist und zum Beispiel auch auf Mobilgeräten und Tabletts fehlerfrei angezigt wird.
  2. Breite festlegen: Berücksichtigen Sie, dass eineige E-Mail-Programme die Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px. anzeigen.
  3. Corporate Design einalten: Benutzen Sie kein neues Design, sondern richten Sie dieses an Ihrer Corporate Identity aus. So stellen Sie sicher, dass die Kunden Sie wieder erkennen.
  4. Richtigen Zeichensatz verwenden: Achten Sie auf die Darstellung der Sonderzeichen in der HTML-Version.
  5. Whitespace benutzen: Mit der Verwendung von Farbflächen, lenken Sie den Blick Ihrer Leser auf das Wesentliche.
  6. Webversion verlinken: Jedes E-Mail-Programm hat eine andere Darstellungsweise. Die Webseite hingegen wird immer universell dargestellt, daher sollte Ihre Webseit in dem Newsletter vorkommen.
  7. Textversion anbieten: Damit Sie sicher gehen können, dass alle Empfänger Ihren Newsletter optimiert erhalten, können Sie Textversionen anbieten.

E-Mailing vs. Newsletter

Unternehmen, die mit ihren Kunden in Kontakt stehen und eine moderne Kundenpflege betreiben möchten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei sind im Rahmen eines erfolgsorientierten E-Mail-Marketing verschiedene Herangehensweisen denkbar. Somit kann eine Unterscheidung zwischen dem Einsatz von E-Mails und dem klassischen Newsletter vorgenommen werden. E-Mailing bezeichnet dabei den unregelmäßigen Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Kunden und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn im Rahmen eines Produktlaunch die Aufmerksamkeit der Kunden gefragt ist.

Im Gegensatz zum E-Mailing erfolgt der Versand von Newslettern in regelmäßigen Abständen. Newsletter können dabei als elektronische Rundschreiben charakterisiert werden, die Informationen und Mitteilungen beinhalten und via Internet an die Adressaten versandt werden. Mithilfe von Newslettern haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Überblick über für sie relevante, aktuelle Geschehnisse oder bevorstehende Events zu verschaffen. Innerhalb einer Mailing-Kampagne werden die Kunden in der Regel zu konkreten Handlungen aufgefordert. Mithilfe von Call-to-Action Elementen können die Kunden beispielsweise mit dem Einsatz von Hyperlinks auf die firmeneigene Landing-Page weitergeleitet werden. Call-to-Action wird deshalb eingesetzt, weil der Kunde nach der Wahrnehmung einer Werbebotschaft somit die Möglichkeit hat, das umworbene Produkt zu kaufen oder sich in einer anderen Form mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 

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E-Mail-Marketing Controlling

E-Mail-Marketing gebietet, wie jede andere Form des Marketing, auch die Notwendigkeit des Controlling. Wahllos E-Mails zu verschicken in der Hoffnung auf eine gute Performance wird selten zum Erfolg führen. In Bezug auf das E-Mail-Marketing haben sich einige Kennzahlen (KPI’s – Key Performace Indikatoren) eingebürgert. Diese Kennzahlen sind aus unserer Sicht am wichtigsten:

  • Responserate: Der Begriff der Responserate ist auch aus anderen Gebieten des Direktmarketing bekannt. Es handelt sich hierbei um die Quote der Antworten, Bestellungen, Kontaktaufnahmen usw. auf ein spezielles Mailing. Vor der Erstellung des Mailings muss daher geklärt werden, was als Response gewünscht wird.
  • Öffnungsrate: E-Mail-spezifisch ist dagegen die Öffnungsrate. Gelangt eine E-Mail in den Posteingang, sieht der Empfänger meist nur den Betreff und den Absender. Hier entscheidet er, ob er die E-Mail öffnet oder zumindest überfliegt. Die Öffnungsrate ist demnach das Verhältnis zwischen versendeten und geöffneten Nachrichten. Unterschieden wird zwischen der Brutto-Öffnungsrate, die sich auf das Verhältnis zwischen abgesendeten und geöffneten Mails bezieht und der Netto-Öffnungsrate, die nur die tatsächlich angekommenen Nachrichten in die Messung einbezieht. Die Messung der geöffneten E-Mail erfolgt dabei meist über die in der E-Mail integrierten Bilder. Wenn die E-Mail geöffnet wird, werden die Bilder heruntergeladen und im E-Mail-Controlling-Tool erfasst. So kann die Häufigkeit der heruntergeladenen Pixel gemessen werden. Öffnet ein Empfänger die E-Mail mehrmals, fließt dies in die Mehrfachöffnungsrate ein.
  • Klickrate: Befinden sich in der E-Mail weiterführende Links, muss die Rate der Klicks auf diese Links gemessen werden. Auch hier ist zwischen Brutto-Klickrate und Mehrfach-Klickrate zu unterscheiden. Befinden sich in der E-Mail mehrere Links und klickt ein Empfänger mehr als einen davon an, fließt das in die Mehrfach-Klickrate ein.
  • Bouncerate: In jedem Datenbestand befinden sich mehr oder weniger viele „tote“ E-Mail-Adressen, also Adressen, die nicht mehr existieren oder die nicht mehr abgerufen werden. Existiert eine Adresse nicht mehr, sendet der Server eine Fehlermeldung an den Absender. Gute E-Mail-Programme erkennen diese toten Adressen und löschen sie automatisch aus dem Verteiler. Dadurch wird der Datenbestand zwar optisch kleiner, dafür steigen aber die Qualität und die Klickraten. Es ist auch zu beachten, dass manche Provider bei Mailings mit vielen Fehlermeldungen misstrauisch werden und diese als Spam blockieren. Ein vernünftiges Bounce-Management zahlt sich daher für das Unternehmen aus.

Professionelle Mailing-Programme messen die wichtigsten Kennzahlen automatisch. Auch Google Analytics bietet die Option, Links auf Webseiten oder in E-Mails nachzuverfolgen.

Immer wieder wird im E-Mail Marketing nach sogenannten KPI´s gefragt. Key Performance Indikatoren (KPIs) werden in verschiedenen Studien ausgewiesen und regelmäßig diskutiert.
Die wichtigsten KPI´s im E-Mail Marketing sind immer noch die Öffnungsrate und die Klickrate. Diese beiden Kennzahlen werden von vielen Online-Marketing Managern genutzt, um die Effizienz der eigenen E-Mail Marketing Kampagnen zu messen. Weitere KPI´s sind die Zustellrate, Conversion Rate, Abmelderate, Bouncerate und die Click-Through-Rate. Die wichtigsten Kennzahlen haben wir zuvor schon vorgestellt. Wenn man die KPI´s eines E-Mail Newsletters einmal richtig systematisiert, dann lassen sich drei Klassen von KPI´s unterscheiden:

Reichweiten-KPI:

Die Reichweite eines E-Mail Newsletters gibt prinzipiell einen Hinweis darüber, wie viele Kontakte mit der angesprochenen Zielgruppe (Empfänger) erreicht wurden. Dies ist grundsätzlich eine eher quantitative Größe, die noch keine Aussage über die wirkliche Auseinandersetzung mit den Inhalten zulässt. Doch wenn ich nur eine kleine Reichweite habe, dann kann ich auch keine großartigen Transaktion erwarten. Typische KPI´s sind hier:

  • Anzahl Newsletterempfänger / Abonnenten (Zustellrate)
  • Anzahl An- und Abmeldungen (An- und Abmelderate)
  • Bouncerate (Anzahl fehlgeschlagener Zustellungen)
  • Als relativer KPI: Kosten pro Empfänger

Interaktion-KPI:

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierten und damit hochwertigeren Auseinandersetzung mit den Inhalten des E-Mail Newsletters. Interaktionen sind das Ergebnis der Kommunikationsmaßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit der E-Mail auseinandergesetzt hat. Hier sind interessant:

  • Öffnungsrate
  • Click-Through-Rate der Inhalte
  • Als relativer Interaktions-KPI: Kosten pro gelesenem Newsletter

Transaktion-KPI:

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen die finale Wirkung des E-Mail Newlsetters zu identifizieren und zu messen.

  • Conversions (Anzahl Käufe, Anfragen, Anmeldungen etc.)
  • Als relative Kennzahl: Kosten pro Conversion

Es empfiehlt sich das Controlling möglichst einfach zu gestalten und damit auf jeder Ebene (Reichweite, Interaktion, Transaktion) nur eine Kennzahl zu erheben und den Prozess danach zu managen.

Aktuelle E-Mail-Marketing Studien

E-Mail Marketing wird seit Jahren durch unterschiedliche Studienbetreiber im Fokus gehalten. Damit stehen immer wieder aktualisierte Daten und Prognosen zur Verfügung. Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Studien:

Studie „Digitale Trends 2017“ von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben 14.000 Marketingverantwortliche zu den Digitalen Trends 2017 befragt. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Marketing-Budgets für dieses Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar 47 Prozent der Befragten ihr Budget im E-Mail-Marketing verringern wollen, 46 Prozent hingegen planen das Budget in diesem Bereich zu erhöhen. Ein klarer Trend für oder gegen das E-Mail-Marketing zeichnet sich demnach nicht ab. Alle Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen.

Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post 2016

Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post weist einige interessante Fakten zum eMail- Marketing aus:

E-Mail-Marketing bleibt das beliebteste Instrument unter den Onlinemedien und knackt dank der zahlreichen Neueinsteiger die 2-Mrd.- Euro-Marke (+ 8 Prozent). Damit landet es auf Platz 1 der digitalen Teilmärkte. Platz 2 teilen sich mit 1,6 Mrd. Euro das vergleichsweise teure Display- und Video-Advertising (+ 6 Prozent) sowie das Suchmaschinenmarketing (+ 12 Prozent), beide mit ebenfalls gestiegenen Nutzerzahlen und Budgets.

Im Bereich Crossmediale Kommunikation wird E-Mail-Marketing gerne mit Klassischen Anzeigen und Social Media Aktivitäten kombiniert

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot. Hier geht’s zur Studie.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Dabei gab es einige relevante Insights für das E-Mail-Marketing:

  • Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.
  • Die befragten Unternehmen wollen sowohl die Budgets für ihre Newsletter (33%) als auch für klassische Kampagnen-Werbemails (43%) erhöhen.
  • Die Hauptaktivitäten im E-Mail-Marketing zielen bei den meisten Unternehmen wie schon 2015 auf die Gewinnung von E-Mail-Abonnenten ab. Erst an zweiter Stelle liegt die Datenauswertung, um mehr über Kunden zu lernen.
  • Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen im Cross-Marketing. Also der Zusammenführung der Daten aus den verschiedenen Online-Kanälen. Das Motto lautet: E-Mail goes Social.
  • Die wichtigsten crossmedialen Themen für das E-Mail-Marketing sind Social Media, Landingpages und das Mobile Marketing.

Lesen Sie mehr in der Studie.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal E-Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Es geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. Zum Thema RoPo veröffentlicht übrigens Google unter www.full-value-of-search.de immer wieder Zahlen und Fakten. Je nach Branche beträgt der Anteil der RoPo-Kunden bis zu 23%.

Aber zurück zur E-Mail-Studie: 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet.

Diese Studie zeigt, welches Potenzial in einer vernünftigen Integration der verschiedenen Marketing-Kanäle liegt.

Quelle: iBusiness

Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016

Die Studie „Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016“ von Mapp Digital zeigt die wichtige Bedeutung von E-Mails auf. Fast alle Befragten erheben E-Mail-Adressen (94%) und nutzen den Kanal extensiv (90%) in der Kommunikation mit Kunden. Responsive Design scheint im E-Mail-Marketing zum Standard geworden zu sein. 91% der Unternehmen setzen auf mobile optimierte E-Mails. Die Optimierung und Anpassung der E-Mail Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden scheint für viele Unternehmen nach wie vor ein großes Problem zu sein: 48 % der Unternehmen bieten personalisierte Inhalte auf ihrer Webseite, aber nur 23 % der Unternehmen personalisieren ihre E-Mails.

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Die Studie weist einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

  • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
  • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
  • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
  • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Die Gesamtstudie kann hier heruntergeladen werden.

E-Mail-Marketing – Rechtliche Aspekte

Unter rechtlichen Gesichtspunkten müssen im Rahmen des Versands von Mailings oder Newslettern einige Richtlinien beachtet werden, da sonst Abmahnungen oder Strafen folgen können. Generell ist in Deutschland der Versand von E-Mails mit werblichem Inhalt nur innerhalb gewisser Einschränkungen erlaubt.

Werden E-Mails zu werblichen Zwecken unaufgefordert, dass heißt ohne Einwilligung, an die Empfänger verschickt, handelt es sich um so genannten Spam. Spam-Mails werden meist in Masse versendet, beinhalten Werbung und sollen dazu verleiten, eine Webseite zu öffnen oder einen Kauf zu tätigen. Laut Gesetzgebung werden Massen-Mails, die keine Abmeldemöglichkeit besitzen, deren Adresse oder Absender nicht klar erkennbar bzw. falsch ist, die eine irreführende Betreffzeile nutzen und die gestohlene E-Mail Adressen verwenden, als Spam aufgefasst. Werbliche E-Mails dürfen nur an diejenigen Empfänger versandt werden, die zuvor dem Erhalt zugestimmt haben.

Gerne wird auch vergessen, dass §5 TMG auch für e-Mail Newsletter eine Impressumspflicht vorsieht. Dies muss direkt angegeben oder verlinkt sein.

Eine solche Zustimmung erfolgt dabei in der Regel durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens erhalten Nutzer, die sich mit ihren E-Mail Adressen in einen Verteiler eingetragen haben, anschließend eine Bestätigungsmail. Eine solche Mail fordert die Nutzer anschließend auf, ihre Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der jeweiligen E-Mail Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adressen können mit Rechtssicherheit verwendet werden.

Gerade im E-Mail Marketing herrscht viel Unsicherheit über die rechtlich zulässigen Möglichkeiten. Daher lohnt es sich die einschlägigen Urteile hierzu regelmäßig zu verfolgen. Einige interessante Urteile aus den letzten Monaten finden Sie hier:

Einwilligung in E-Mail Werbung verfällt nicht!
Das Amtsgericht Hamburg hat in einem Urteil geklärt, dass eine Einwilligung in E-Mail Werbung nicht verfällt, auch wenn diese schon einige Jahre zurückliegt und der Empfänger regelmäßig Werbe-E-Mails erhalten hat. (Urteil v. 24.8.2016 Az. 9C 106/16)  Az. 9C 106/16

Einwilligung verfällt wenn über einen längeren Zeitraum kein Werbemails versendet wurden!
Das Landgericht München hat in einem ähnlichen Fall entscheiden, dass wenn zwischen Einwilligung und erstmaligem Versenden der Werbemail ein längerer Zeitraum verstreicht, diese neu eingeholt werden muss. Hier ging es um einen Zeitraum von 18 Monaten. (Urteil vom 08.04.2010 17 HK O 138/10) HK O 138/10

Auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen muss eine Werbeeinwilligung vorliegen!
Immer häufiger wird nach dem Kauf in einem Online Shop anschließend noch eine Kundenzufriedenheitsabfrage per E-Mail durchgeführt. Dass OLG Dresden hat klar gestellt, dass auch hierfür eine Einverständniserklärung vorliegen muss. (Urt. v. 24.04.2016 – Az. 14 U 1773/13).

Unterlassungserklärungen im E-Mail-Marketing müssen auch eingehalten werden.
Eine einmal unterschriebene Unterlassungserklärung hat auch nach mehreren Jahren noch Bestand. Eine Werbeagentur hat im Jahre 2011 eine Unterlassungserklärung wegen unerwünschter E-Mail Werbung unterschrieben. Hier wurde eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro festgehalten. 2014 erhielt die Gegenseite eine weitere Werbemail. Anfang Januar 2017 veröffentlichte das OLG Hamm das dementsprechende Urteil. Die Beklagte musste die Vertragsstrafe zahlen. Daher ist es unabdingbar, dass man, falls man eine Unterlassungserklärung abgibt, diese auch penibel einhält. (Urt. v. 25.11.2016 – Az. 9 U 66/15)

Klären Sie Ihre Vorgehensweise, insbesondere das Einholen einer Einverständniserklärung, mit Ihrem Anwalt.

E-Mail-Marketing – Erfolgsfaktoren

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Mailing-Kampagne ist die Qualität des Verteilers, also der Adressdatenbank, auf die das Unternehmen beim Versand der E-Mails zurückgreift. Dafür ist eine erfolgreiche Akquise von E-Mail Adressen erforderlich, die durch das bereits zuvor beschriebene Double-Opt-In-Verfahren generiert werden können.

Die Voraussetzung, dass eine E-Mail oder ein Newsletter die aufgezeigte Wirkung auch entfaltet, ist, dass sie von den anvisierten Zielgruppen auch gelesen wird. Zunächst muss sie hierzu in das Postfach der Empfänger gelangen, was angesichts von Firewalls und Spam-Filtern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings stellt das Erreichen des Postfaches auch noch nicht den endgültigen Erfolgsfaktor dar.

Die Entscheidung, ob ein Empfänger eine eingehende E-Mail oder einen Newsletter auch liest, hängt ganz wesentlich von der Überschrift bzw. der Betreffzeile ab, die im E-Mail-Client sichtbar ist. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich durch gute Inhalte aus. Interessante Inhalte, die durch einen Mix aus Texten und Bildern bestehen, haben den Vorteil, dass sie bei den Empfängern Interesse wecken. E-Mails mit hochwertigen Inhalten verleiten nicht nur zum Öffnen der entsprechenden Mail, sondern auch zum Klick auf den darin enthaltenen Link. Folglich kann mit interessanten Inhalten die Klickrate auf die Landing-Page erhöht werden, was einen wesentlichen Erfolgsfaktor einer E-Mail-Marketing Kampagne darstellt. Da die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten, also Smartphones oder Tablets, zunehmend steigt, sollten die im Rahmen von E-Mail-Marketing versandten Mails auch entsprechend kompatibel sein. Mithilfe einer geeigneten Software kann im Anschluss an die Mailing-Kampagne eine umfassende Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

E-Mail-Marketing – Vorteile

E-Mail-Marketing stellt bei vielen Unternehmen einen fixen Bestandteil des Marketing-Mix dar und das nicht ohne Grund. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing bietet E-Mail-Marketing zahlreiche Vorteile.

  • Der Versand von E-Mails ist kostengünstig, da nicht nur Portokosten gespart werden können sondern auch Materialkosten, die beim Direktmailing für Papier und Umschläge anfallen.
  • Darüber hinaus ist E-Mail-Marketing wesentlich schneller, da E-Mails im Gegensatz zu herkömmlichen Mailings binnen weniger Sekunden im Postfach des Empfängers landen. Demnach ist der Zeitaufwand deutlich geringer und das Handling wesentlich einfacher.
  • Professionelle E-Mail-Marketing-Tools machen darüber hinaus auch die anschließende Erfolgskontrolle deutlich einfacher. Fragen wie: Wie viele E-Mails wurden geöffnet, auf welche Links wurde geklickt und wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können mithilfe von geeigneten Software-Programmen beantwortet werden.
  • Auch können durch die Nutzung des Opt-In-Verfahrens Streuverluste vermieden werden, da nur Adressen von Personen genutzt werden, die dem Empfang von E-Mails ausdrücklich zugestimmt haben. Dementsprechend ist auch die Aufmerksamkeit der Empfänger höher, was anschließend zu einer höheren Rücklaufquote führt.
  • Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zudem auch die Adressdatenbank einfacher auf aktuellem Stand gehalten werden, da die Nutzer von Mailings oder Newslettern ihre Daten über ein entsprechendes Formular selber berichtigen bzw. aktualisieren können.
  • E-Mail-Marketing stellt ein Kommunikationsinstrument dar, welches nicht nur zeitlich sondern auch thematisch sehr flexibel eingesetzt werden kann. E-Mails, vor allem HTML-E-Mails, sind sehr stark gestalt- und personalisierbar. So können nicht nur farbliche Hervorhebungen und Links, sondern auch Bilder und interaktive Elemente, wie Formulare oder Animationen, die E-Mail erweitern.

 

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Fazit

E-Mail-Marketing stellt eine Marketing-Maßnahme dar, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und umfassende Kundenbindung zu betreiben. Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Herangehensweisen unterschieden werden. Während bei der one-to-one-Kommunikation einzelne Personen adressiert werden, sprechen Unternehmen, die eine one-to-many-Kommunikation betreiben, beliebig viele Personen an. Im Rahmen von E-Mail-Marketing kann zwischen dem Einsatz von E-Mails oder Newslettern unterschieden werden. Herkömmliche E-Mails werden unregelmäßig und insbesondere dann versandt, wenn das Unternehmen auf Neuheiten, wie die Einführung eines neuen Produktes, hinweisen möchten. Der Versand von Newslettern erfolgt jedoch in regelmäßigen Abständen und verfolgt das Ziel, die Kunden über aktuelle Geschehnisse oder Events zu informieren. Mailing-Kampagnen fordern die Empfänger meist zu konkreten Handlungen, wie beispielsweise das Öffnen eines Links, auf. In Deutschland ist der Versand von werblichen Inhalten nur dann erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt von entsprechenden Mails auch explizit zugestimmt hat. Dabei kommt zumeist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zum Einsatz. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines zielführenden E-Mail-Marketing ist eine hohe Qualität der verwendeten Adressen, da so Streuverluste vermieden werden können. Darüber hinaus wecken insbesondere interessante Inhalte das Interesse der Empfänger und tragen somit zu einer erhöhten Klickrate auf die E-Mail und entsprechende Links bei. Mithilfe geeigneter Kennzahlen kann anschließend ein Controlling der E-Mail-Marketing Kampagne vorgenommen werden. Mithilfe von E-Mail-Marketing können Kosten gespart, eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert und verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Somit zählen E-Mails, im Rahmen des Online-Marketing, zu den effektivsten Werbeformen für Unternehmen.

 

=> 10 + 1 Tipps, wie Sie mehr E-Mail Adressen generieren können:

Beim E-Mail Marketing ist ein wesentlicher Schritt, einen eigenen Verteiler aufzubauen. Da sich dies häufig schwieriger gestaltet als vorher vermutet, haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, wie Sie schneller E-Mail Listen anlegen können.

1. Fragen, Fragen, Fragen

Fragen Sie einfach Ihre Kunden. So kann ein Einzelhändler zum Beispiel an der Kasse jeden einzelnen Kunden nach seiner E-Mail Adresse fragen und diese erfassen. Dann noch eine Bestätigungsmail (Opt-In) senden und schon ist dies auch rechtssicher. So kann ein täglicher Nachschub kontinuierlich gesichert werden.

2. Listen auslegen für Ihr E-Mail Marketing

Viele Unternehmen führen Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen durch. Mit Hilfe einer einfachen Liste: „Wenn Sie von uns regelmäßig Informationen wünschen, dann tragen Sie sich einfach in diese Liste ein und wir nehmen Sie in unseren Newsletter auf“. Kunden und Interessenten werden dies, wenn sie Interesse haben, auch tun. Sammeln Sie jedoch diese Listen, damit Sie später nachweisen können, dass der Kunde sich selbst in die Liste eingetragen hat. Die Bestätigungsmail nicht vergessen und schon können Sie regelmäßig neue E-Mail Adressen sammeln.

3. Kontakte und Visitenkarten nutzen

Haben Sie regelmäßig geschäftlichen Kontakt auf Messen, bei Vertriebsterminen oder Veranstaltungen? Dann nutzen Sie diese Kontakte! Viele sammeln die Visitenkarten einfach nur und warten darauf, dass sie eine Kontaktaufnahme erhalten. Senden Sie einfach dem Kontakt, der Ihnen eine Visitenkarte gegeben hat, eine E-Mail. Bedanken Sie sich für das Gespräch und informieren Sie ihn darüber, dass sie ihn nun regelmäßig über die Entwicklungen bei Ihnen und Ihrem Unternehmen informieren und in den Newsletter aufnehmen. So wird aus einem einfachen ersten Kontakt ein kontinuierlicher Newsletter Empfänger. Sollte Ihr Kontakt dies nicht wollen, dann war der Termin wohl nichts!

4. Guten Content nutzen, um mit einem In-Page Formular Adressen zu sammeln

Haben Sie auf Ihrer Webseite interessante Inhalte? Guter Content interessiert die Menschen. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Leser und bauen Sie ein E-Mail Feld direkt in die Blogbeiträge mit ein. Eine einfache Aufforderung „Möchten Sie regelmäßig solche interessanten Informationen haben, dann registrieren Sie sich in unserem Newsletter!“ als Call-to-Action hilft. So konvertieren Sie mit Content Marketing Ihre Besucher in langfristige Interessenten Ihres Newsletters.

5. Nutzen Sie ein Checkout Pop-up für Ihr E-Mail Marketing

Nutzen Sie die Besucher Ihrer Webseite, um an neue E-Mail Adressen zu kommen. Natürlich werden Sie vielleicht einen Menüpunkt „Newsletter“ auf Ihrer Webseite haben, doch wie viele Menschen tragen sich dort ein? Seien sie etwas mutiger. Wenn sich ein Besucher mit den Inhalten Ihrer Webseite intensiv auseinander gesetzt hat und dann die Seite verlässt, hilft ein Pop-Up Fenster, um ihn für den Newsletter zu aktivieren. So sammeln Sie ohne Belästigung kontinuierlich E-Mail Adressen.

E-Mail Marketing

6. Remarketing-Kampagnen zur Sammlung von E-Mail Adressen

Viele Besucher Ihrer Webseite suchen im Anschluss noch zusätzliche Informationen zu Ihren Leistungen und besuchen ebenfalls weitere Webseiten. Was halten Sie davon, wenn Sie in diesem Suchprozess weiter präsent sind? Mit einer Remarketing Kampagne ist dies einfach möglich. Mit Hilfe eines Cookies kann der Besucher Ihrer Webseite im Anschluss auf anderen Webseiten identifiziert werden und Ihr Werbebanner wird eingeblendet. Das Beste daran ist, nur wenn der Besucher auf diesen Banner klickt, entstehen Kosten und der Besucher wird auf das Registrierungsformular Ihres Newsletters weitergeleitet. Somit bietet dieses Instrument eine schöne Möglichkeit, Ihre Besucher auch noch nachträglich zu aktivieren.

7. In fremde Newsletter einbuchen

Auch fremde themenverwandte Newsletter sind eine gute Möglichkeit, weitere Abonnenten zu gewinnen. Buchen Sie sich zum Beispiel in einen Newsletter eines Fachmagazins Ihrer Branche ein und bieten Sie Mehrwertinformationen an, um Downloads und E-Mail Adressen zu generieren. Gerade im B2B-Marketing ist dies eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Email-Adressen zu sammeln und einmalige Werbekontakte zu kontinuierlichen Interessenten zu machen. Zudem erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die Kommunikation mit potenziellen Kunden.

8. XING für die Sammlung von E-Mail Adressen nutzen

Auch wenn es immer wieder negiert wird. Auch Nutzer von Social Media Kanälen haben E-mail Adressen und lesen E-Mail Newsletter. Kontaktieren Sie Ihre XING Kontakte und stellen Sie Ihren E-Mail Newsletter vor. Dies kann auch schon geschehen, wenn Sie zur Kontaktaufnahme aufgefordert werden. Sie sollten Ihre Kontakte jedoch nicht ohne Rückmeldung einfach in Ihren Newsletter Verteiler aufnehmen. Dies ist von vielen Nutzern nicht erwünscht. Senden Sie Ihren Kontakten einfach eine kurze Erläuterung, was in Ihrem Newsletter passiert, warum es sich lohnt diesen zu abbonieren und stellen Sie einen Anmeldelink zur Verfügung. Dies ist ausreichend und in diesem Kanal angemessen. Hier finden Sie übrigens unser XING-Profil.

9. LinkedIn als E-Mail Lieferant

LinkedIn ist mittlerweile das größte businessorientierte Social Network der Welt. Auch hier können Sie Ihre Kontakte auffordern, Downloads ankündigen, in verschiedenen Gruppen Ihren Newsletter vorstellen und damit weitere E-Mail Adressen sammeln.

10. Slideshare als Leadgenerierung

Slideshare ist für alle Powerpoint Junkies eine Offenbarung. Sie können dort e-Books, Präsentationen und Dokumente hochladen. Slideshare bietet hierzu einen Leadgenerierungsdienst an. Wer die Präsentation herunterladen möchte, wird zur Abgabe seiner Daten aufgefordert. So können sachbezogene Informationen und weitere E-Mail Adressen gesammelt werden. Hier finden Sie unseren Slideshare-Kanal.

11. Bounces und Abmeldungen managen

Bei der Gewinnung von Newsletter Abbonenten sollte man auch nicht vergessen, die Fedbacks aus den Versendungen zu bearbeiten. Nur wenn man den Newsletterverteiler regelmäßig pflegt, kann dieser auch sinnvoll weiter entwickelt werden.

Wenn sich jemand bei Ihrem Newsletter abmelden möchte, dann fragen Sie nach den Gründen dafür. Dies ist durchaus legitim, darf aber keinesfalls eine verpflichtende Angabe sein. Eine umfassende Auswahl an Abmeldegründen sollte bereits vorgegeben sein, ein Freifeld werden die wenigsten ausfüllen. Um den Kontakt trotz Abmeldung zu halten, kann versucht werden, ihn in einen anderen Kanal zu überführen – man spricht dabei von Opt-Over Hinweise auf Profile in sozialen Netzwerken sind hierbei normal.

Überprüfen Sie auch Bounces. Warum konnte der Newsletter nciht zugesetllt werden? Existiert die eMail Adresse noch? Wenn nicht, kann sie vielleicht aktualsiert werden.

 

Sie möchten sich umfangreich über das Thema Online Marketing beraten lassen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Achten Sie beim Sammeln der E-Mail Adressen immer darauf, dass dies rechtskonform geschieht. Wir hier im Deutschen Institut für Marketing haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Aber wir gehen auch seriös damit um. Dann funktioniert E-Mail-Marketing auch!

 

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