Online Marketing Trends

Online Marketing Trends
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Online Marketing ist ein sehr dynamischer und schnelllebiger Bereich. Fortlaufend gibt es aktuelle News, Entwicklungen und neue Online Marketing Trends. Marketeer müssen immer am Ball bleiben, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, aktuelle Entwicklungen abzubilden und erfolgreiches Online Marketing zu betreiben. Damit Sie immer auf dem aktuellsten Stand sind, haben wir Ihnen im Folgenden eine Übersicht über alle Online Marketing Trends erstellt, die wir kontinuierlich für Sie ergänzen und aktualisieren. So verpassen Sie keinen wichtigen Trend mehr und bleiben immer auf dem Laufenden! Jetzt auch schon die Online Marketing Trends für 2017 prüfen und für das Unternehmen nutzen.

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Online Marketing Trends 2017

Chatbots

Wer sich heute nicht mit dem Thema Chatbots und der KI (künstliche Intelligenz) befasst, hat den Kampf um den Kunden verloren. Immer mehr Onlineshops experimentieren mit Chatbots, die verinnerlichen, was dem Kunden gefällt. Ist von Chatbots die Rede, lassen sich verschiedene Varianten unterscheiden: Chatbots, die per Text interagieren und Assistenten, die per Sprache interagieren. Dabei leitet sich das Wort Chatbot Folgendermaßen ab:

  • to chat: plaudern, sich unterhalten
  • bot: Roboter
  • Chatbot: Programm, mit dem man sich in natürlicher Sprache unterhalten kann

Chatten per Messenger

Das Chatten per Messenger funktioniert als Telefon-  oder Online-Variante. In beiden Fällen sind Bots dazu da, bestimmte Vorgänge zu vereinfachen. Häufig stößt die Bot-Technologie aber noch an ihre Grenzen, bspw. bei der Erkennung des Sinns hinter einer menschlichen Aussage. Verwendet man Aussagen, die der Bot nicht kennt oder aufgrund seiner Programmierung nicht korrekt einordnen kann, wird nicht das gewünschte Ergebnis ausgegeben.

Siri, Alexa, Cortana

Sprachassistenten werden über kurz oder lang das Suchverhalten von Nutzern ändern. Bislang gibt es allerdings nur wenige Möglichkeiten sich zu engagieren. Anstatt einer Liste von Suchergebnissen geben die Assistenten die Antwort. Amazon will allerdings bezahlte Suchanzeigen anbieten. Die Herausforderung besteht darin, Werbung und Nutzererlebnis zusammenbringen.

Online Marketing Trends

Virtual Reality

Virtual Reality, kurz VR, ist die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung. Unter Augmented Reality (deutsch: erweiterte Realität), kurz AR, wird die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung verstanden. Mit AR lassen sich alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, aber häufig wird unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung / Überlagerung.

In der Praxis findet Virtual Reality Anwendung in folgenden Bereichen:

  • Mit Virtual Reality können aufregend neue Markenerlebnisse entstehen
  • Werbung wird spielerischer werden
  • Virtuelle Events (NBA Spiele via VR ansehen)
  • Virtuelle Rundgänge (A380-Führung von Ethiad)
  • Virtuelles Shopping (Vorstufe dafür: IKEA App „VR Experience“)
  • Virtuelle Meetings (zum Beispiel Facebook VR mit eigenem Avatar, der sogar Mimik und Gestik nachahmt)
  • Gaming

Livestreaming

Immer mehr Plattformen haben die Live-Funktion eingeführt oder sind dabei sie einzuführen. Livestreaming auf Facebook dürfte mittlerweile bereits allen einen Begriff sein, spätestens seitdem viele Prominente ihren Alltag mit den Usern auf Facebook teilen oder Fragestunden einberufen. Twitter hat mit Periscope ein Pendant und Instagram ist erst vor kurzem ebenfalls auf diesen Zug aufgesprungen. Allerdings ist der Rollout noch nicht abgeschlossen – die Funktion ist noch nicht für jeden verfügbar und es dauert noch ein wenig, bis sich dies an die breite Masse verteilt hat.

Für Unternehmen bietet das Livestreaming eine gute Möglichkeit, kostenlose „Werbung“ an die Zielgruppe zu bringen. So wird die schon bestehende Fanbase erreicht, jedoch gibt es zusätzlich die Möglichkeit, neue User anzusprechen (Beispiel: 300 Millionen Nutzer täglich auf Instagram). Zu beachten ist die Wahl des richtigen Contents. Ist der Content interessant, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Viewer erneut zuschaltet.

Social Media Buy Buttons

Nutzer verbringen täglich mehrere Stunden in sozialen Medien, wodurch sich große Potenziale für Unternehmen ergeben. Kein Wunder also, dass Buy Buttons auf Social Media Plattformen immer häufiger vorkommen und auf dem Weg sind, alltäglich zu werden. Webseiten, wie Facebook und Tumblr verwenden detailliertere Formate, um Produkte zur Verfügung zu stellen, während Instagram und Pinterest eine visuellere Bereitstellung der beworbenen Produkte ermöglichen. Durch Buy Buttons und Lead Ads kann ein erhöhter Traffic auf Webseiten und Online-Shops generiert werden.

Online Marketing Trends

Lean Marketing

Das Lean Marketing ist ein Managementkonzept, das durch das Überdenken von Marketingstrukturen Stoßrichtungen für die Entwicklung von Unternehmenskonzepten aufzeigen will. Wie beim klassischen Marketing geht es im Lean Marketing darum, den möglichst perfekten „Fit“ zwischen Zielgruppe, Anzeige und Placement zu generieren. Dabei wird jedoch auf eine lange Vorabplanung verzichtet. Dieses Vorgehen wird häufig von Start-Ups verwendet, um Zeit und Kosten zu sparen. Das vorrangige Ziel ist es, schneller, besser und effizienter zu werden.

Das Vorgehen in Kürze:

  • Ziel definieren
  • Hypothese aufstellen
  • Test-Szenario anlegen
  • Test durchführen
  • So schnell wie möglich auswerten und Strategie anpassen

Lead Generierung

Lead Generierung ist ein Begriff aus dem Marketing und beschreibt die Erzeugung von zukünftiger Kunden- und Nutzernachfrage nach einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Dienstleitung. Leads können z.B. über die Anmeldung zu einem Newsletter, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder eine Neukundenregistrierung generiert werden. Dabei lassen sich unterschiedliche Arten der Lead Generierung ausmachen:

  • Telefon: Callcenter können Inbound Calls (deutsch: eingehende Anrufe) entgegennehmen und Interessenten für ein bestimmtes Thema gewinnen. Auch Outbound Calls (deutsch: ausgehende Anrufe) sind möglich. Zu beachten sind jedoch die gesetzlichen Regelungen zur Kaltakquise.
  • Outdoor: Messen, Promotionsstände, Verlosungen oder Kooperationen bei Events
  • Print: Anzeigen in Zeitschriften mit Rabattcoupons oder direkte Werbebriefe
  • Online: Webseiten, Emails, Newsletter, Whitepaper, Webinare, Landing Pages, Social Media, Blogs oder Online-Magazine können Leads erzeugen. Auch Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing sind zu erwähnen.

Mit der Entwicklung des E-Commerce verändern sich die Möglichkeiten der Lead Generierung. Der potenzielle Kunde kann zwar immer noch direkt angesprochen werden, aber vermehrt wird versucht, ihn durch indirekte Methoden als Interessenten zu gewinnen. Gerade im Bereich Social Media gibt es immer mehr Plattformen, die eine ausreichende Größe haben, um separat bespielt zu werden. Plattformen wie Facebook, Instagram, Snapchat etc., aber auch die vielen anderen Plattform sollten getestet und strategisch bespielt werden.

Online Marketing Trends 2016

 

 

Mobile Marketing – SoLoMo

SoLoMo steht für eine aktuelle Bewegung im Online Marketing hinter der sich die drei Dimensionen Social, Local und Mobile verbergen. Social steht für den Social Media Trend, d.h. die Nutzung von sozialen Netzwerken (Facebook, XING etc.), Blogs, Microblogging-Dienste (z.B. Twitter) sowie Foto- und Video-Sharing-Portale (z.B. Instagram oder YouTube). Ausschlaggebende Faktoren für diese Bewegung stellen die zunehmende Popularität und Technik des mobilen Internets dar. Der mobile Internetzugang ist alltäglich geworden und die Nutzer sind nahezu überall und jederzeit online. Dies zeigt sich auch an der wachsenden Zahl mobiler Internetnutzer. Mittlerweile nutzen weltweit 2,5 Milliarden Menschen das mobile Internet, und das fast täglich.

Online Marketing Trends

Durch die Zunahme der mobilen Internetnutzung steigt die Nachfrage an mobil nutzbaren Inhalten. Des Weiteren steigt das Angebot an Internetseiten, die speziell auf mobile Internetnutzer ausgerichtet wurden. Durch die neuen lokalen Funktionen mobiler Endgeräte rückt auch die geografische Umgebung der User immer mehr in den Fokus. Dafür wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue Dienste entwickelt. Mit den Smartphones und dem mobilen Internet können sich User problemlos in unbekannter Umgebung orientieren, Freunde über ihren aktuellen Standort informieren oder sich einen Überblick über das gastronomische Angebot in ihrer unmittelbaren Umgebung verschaffen. Grund für diesen Fortschritt ist auch das veränderte Suchverhalten der User, die immer häufiger lokale Suchanfragen senden. Bei SoLoMo an sich handelt es sich jedoch nicht um eine Neuheit, denn es hat bereits in der Offlinewelt immer existiert. Die neuen technischen Entwicklungen ermöglichen jedoch eine Verschmelzung dieser drei Komponenten und bilden das soziale, lokale und mobile Leben der User online ab. Auf der Unternehmensseite eröffnen sich durch die Kombination von Social Media, Location-based Services und dem mobilen Internet vielfältige neue Marketing-Möglichkeiten.

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App-Indexierung

Durch den Anstieg mobiler Suchanfragen, die die Anzahl der Anfragen über Desktop-Geräte mittlerweile übersteigen, beginnt ein neuer Abschnitt im Mobile Marketing. Daher gehört die App-Indexierung für uns zu den Online Marketing Trends 2016. Google hat im April 2015 offiziell die Mobilfreundlichkeit einer Webseite als Rankingfaktor bekannt gegeben. Dies hat zufolge, dass mobile Webseiten und Apps bei der Optimierung der eigenen Webseite eine entscheidende Rolle spielen. Bei den Suchergebnissen werden nun häufig Apps angezeigt, da Google die Inhalte der Apps liest und diese in das Ranking einbezieht. Unternehmen können also Apps in ihre Google AdWords-Anzeigen einbinden und bewerben.

Online Marketing Trends

Die Veränderung bei Google eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten. Zum einen kann die Sichtbarkeit auf mobilen Endgeräten erhöht werden und Unternehmen können sich auf eigene Apps konzentrieren. Google unterscheidet App Packs und App-Deep-Links als zwei unterschiedliche Kategorien beim App-Ranking. App-Packs sind sozusagen die eigenen Suchergebnisse nur für Apps. Klickt der User auf die App, wird er direkt zum jeweiligen App-Store weitergeleitet. Rankingfaktoren sind dabei die App-Description und die Bewertungen (Sternchen-Bewertungen und Kommentare). Ob dem User jedoch das App-Packs ausgespielt wird, hängt stark von der Intention der Suchanfrage ab. Dem User werden also nur dann Apps angezeigt, wenn Google in der Suchanfrage eine Interaktion mit einer App impliziert. Im Vergleich dazu wird der User beim Klicken auf einen App-Deep-Link direkt in eine bereits auf dem Gerät installierte App weitergeleitet. Der Nutzer kann hier zwischen der mobilen Webseite und der App entscheiden. Aktuell gibt es verschiedene grafische Varianten der Deep-Links. Die am häufigsten eingesetzte Anzeigemöglichkeit unterscheidet sich jedoch kaum von den normalen Suchergebnissen. Es wird lediglich ein kleines Icon der App angezeigt. Die Indexierung von App-Inhalten beeinflusst die SEO-Strategie daher immer deutlicher. Der Wettbewerbskampf um die Top-Plätze im Ranking hat sich durch den Einbezug von Apps erhöht und Unternehmen müssen einen weiteren Faktor bei ihrer SEO-Strategie berücksichtigen.

 

Digitale Customer Journey

Die Customer Journey ist auch im Online Marketing ein bekannter Begriff und beschreibt den Weg des Users vom Erstkontakt bis hin zum Kauf in einem Onlineshop. Marketeer müssen sich zunehmend auf alle Kontaktpunkte des Users im Web konzentrieren. Dabei gilt es alle Touchpoints, Social-Media-Plattformen und traditionelle Marketing-Maßnahmen inbegriffen, zu optimieren und bisher ungenutzte Potenziale aufzudecken. Da die Customer Journey sehr individuell ist, muss der Weg des Users im Internet genau analysiert werden, damit zielgerichtet die optimalen Marketingmaßnahmen eingesetzt werden können.

 

Content Marketing

Einen weiteren Trend für das Jahr 2016 bildet die Kommunikationsstrategie Content Marketing zur Gewinnung von Neukunden. Entscheidend beim Content Marketing ist, dass diese Art von Werbung nicht wie Werbung aussieht, sondern viel mehr informierend, inspirierend und unterhaltend sein soll. Das Ziel des Content Marketing ist das Verbessern der Reichweite, das Erstellen von Interaktionen zwischen Verkäufern und potenziellen Neukunden und die anschließende Transaktion der Ware. Die Frage, die sich hieraus ableitet, lautet: Welcher Content passt zum Unternehmen und den dazugehörigen Produkten bzw. Dienstleistungen?

Online Marketing Trends

Beim Verfassen eines geeigneten Contents gilt es, unterschiedliche Aspekte zu beachten. Dazu gehören unter anderem die Customer Journey (Woher stammt der Kunde?) und das Buying Center (Welche Personen sind an der Kaufentscheidung beteiligt?). Darüber hinaus gelten Webinare als eine innovative Lösung im Content Marketing. Sie verbessern vor allem die Reichweite und stillen das Informationsbedürfnis durch Interaktionen zu unterschiedlichen Fachthemen. Zudem eignen sie sich zur Lead-Generierung.

 

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Real-Time-Content

Bedingt durch die sozialen Medien hat sich in den Köpfen der User die Einstellung entwickelt, zu jeder Zeit aktuelle Informationen online zu erhalten. Aus diesem Grund bieten sich genau hier neue Möglichkeiten für das Content Marketing. Das Real-Time-Content im Social Media Bereich beschreibt die Verwertung von Echtzeitinformationen für eine marketingorientierte, digitale Aktivität. „Trending Topics“ können genutzt werden, um eine Interaktion mit der Community auszulösen. Durch kreative Inhalte, die sich auf ein aktuelles Thema beziehen, kann das Interesse der Follower geweckt und ein Überraschungseffekt ausgelöst werden. Der Einsatz von Real-Time-Content wirkt bei den Usern nicht wie eine klassische Marketingmaßnahme, sondern wird meist als eine Bereicherung im Newsfeed wahrgenommen. Auch die Bereitschaft zum Teilen solcher Inhalte ist höher. Um passende aktuelle Themen für die eigene Marke / das eigene Unternehmen zu identifizieren, können Social Media Monitoring Tools wie Brandwatch helfen.
Es gibt aber auch einige Punkte, die Sie beim Real-Time-Content beachtet sollten:

  • Der geplante Real-Time-Content sollte sich mit Ihrer Unternehmensstrategie vereinen lassen.
  • Sie sollten unbedingt im Voraus ein Kommunikationsziel definieren (Soll der Content humorvoll oder seriös wirken? Soll durch diese Maßnahme kurzfristig eine Awareness erreicht oder nachhaltig das Unternehmensimage gesteigert werden?).
  • Sie sollten sich zuvor die Frage stellen, ob die Message des Contents eine Relevanz für Ihre Follower hat. Aus diesem Grund sollte es im Fokus stehen, dem User einen Mehrwert durch den bereitgestellten Content zu liefern.

 

Digitales Employer Branding

Employer Branding wächst durch die Nutzung sozialer Medien auch im Web zu einem immer wichtigeren Thema heran. Wie auch schon 2015 gehört das digitale Employer Branding auch im Jahr 2016 zu den Online Marketing Trends. Hinter dem Begriff „Digitales Employer Branding“ verbirgt sich die Darstellung einer attraktiven Arbeitgebermarke durch den Einbezug von sozialen Medien, um neue Mitarbeiter zu finden und bestehende an das Unternehmen zu binden. Das Unternehmen kann durch diese Maßnahmen einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Ein besonderer Vorteil der Nutzung sozialer Medien ist, dass die Zielgruppe heutzutage am besten über diesen Kanal erreichbar ist und somit eine hohe Reichweite erzielt werden kann. Aber wie wird das digitale Bild der Arbeitgebermarke überhaupt richtig in den neuen Medien kommuniziert? Hiermit sollte sich jedes Unternehmen vorab ausführlich auseinandersetzen und eine entsprechende HR-Strategie für die sozialen Kanäle entwickeln. Die wohl wichtigste und vor allem am besten steuerbare Plattform zur Präsentation der Arbeitgebermarke ist die eigene Karriere-Webseite. Die am häufigsten für das Employer Branding eingesetzten Social Media Kanäle sind Facebook, XING, Linked-In, Twitter und YouTube. Dort haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Vorteile als Arbeitgeber der Zielgruppe zu präsentieren. Bei der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber werden als Informationsquelle auch häufig Arbeitgeber-Bewertungsplattformen genutzt. Diese kann das Unternehmen jedoch nicht direkt steuern. Durch den gezielten Einsatz von digitalen Medien kann das Erleben die Employer Brand der Zielgruppe vermittelt und ein langfristiger Erfolg angestrebt werden.

 

Chatbot

In und außerhalb von Chatrooms finden sich vermehrt sogenannte Chatbots. Ein Chatbot besteht aus zwei Masken, der Texteingabe und der -ausgabe. Das System reagiert bzw. antwortet zum Beispiel auf Fragen, die der Nutzer in die Maske eintippt. Ein Chatbot verarbeitet also Texte und lässt sich mit einer Volltextsuche vergleichen. Einige Chatbots sind so programmiert, dass der Eindruck entsteht, man kommuniziere mit einer natürlichen Person. Andere Chatbots können nur eine bestimmte, begrenzte Anzahl von Befehlen bearbeiten. Üblicherweise basieren die Antworten eines Chatbots auf speziellen Datenbanken. Um die Fragestellung zu erkennen, betrachtet der Chatbot die einzelnen Wörter des Textes und entschlüsselt die Frage nach dem programmierten Erkennungsmuster.

Chatbot

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/facebook-f8-chatbots-als-interface-der-zukunft-a-1086765.html

Conversational Commerce

Conversational Commerce beschreibt den Dialog zwischen Unternehmen und Kunden. Vielfach wird dazu ein Chatbot verwendet. Unternehmen können intelligente Chatbots einsetzten, die für einen festgelegten Bereich autonom handeln und reagieren. Chatbots sind eine günstige Alternative zu Servicetelefonen, sind leicht zu bedienen und antworten schnell und kompetent. Allerdings möchten Nutzer insbesondere bei Problemen einen konkreten Ansprechpartner haben, der ihnen weiterhilft. Deshalb schätzen Nutzer das persönliche Gespräch mit Unternehmensvertretern über Messenger wie Facebook oder WhatsApp. Denn im Gespräch können sie nicht nur Fragen stellen sondern erhalten auch Empfehlungen.

 

Artificial Intelligence

Nicht nur in Filmen, spielt Artificial Intelligence eine Rolle. Auch das Online Marketing bedient sich selbstlernender Systeme, vor allem für die Analyse von Big Data. Das System lernt durch gesammelte Erfahrungswerte, auf deren Basis es Prognosen erstellt und Muster entwickelt. Marketingmaßnahmen, zum Beispiel in Form von Werbung, richten sich mithilfe von Künstlicher Intelligenz zielgenauer an Kunden. Sie sind individuell auf seine Person abgestimmt. Im Rahmen des Display Advertising liefert sogenanntes Programmatic Buying eine einfache und schnelle Lösung, um in kürzester Zeit zu ermitteln, welche Werbefläche für welche Anzeige die profitabelste ist. Des Weiteren setzt unter anderem Google selbstlernende Programme ein, die den Such-Algorithmus stetig weiterentwickeln. Daneben gibt es Systeme der Bild- sowie Spracherkennung oder Recommendation Engines.

 

Programmatic

Im Online Marketing erleichtert Programmtic Advertising die Zuteilung von freien Werbeflächen auf Websites. Auf Grundlage von Themengebieten und Nutzerdaten entscheidet das System in jedem Einzelfall und in Echtzeit, welcher Banner der effizienteste ist und den größten Nutzen stiftet, sowohl für den Nutzer als auch für die Werbetreibenden. Auf diese Weise sind Banner individuell auf den Nutzer abgestimmt. Im Rahmen der Auktion, die auch „Real Time Bidding“ genannt wird, wird das höchste Gebot ermittelt. Programmatische Werbung geht über reines Real Time Bidding hinaus. Es beschreibt auch Automated Guaranteed Modelle oder private Geschäfte zwischen dem Werbenden und dem Veröffentlicher des Banners. Im Vergleich zu direkten Verhandlungen reduziert Programmatic Advertising menschliche Fehler, die Zeit bis zur Entscheidung sowie die anfallenden Kosten. Insgesamt wird die Kampagne erfolgreicher sein, weil nahezu ausschließlich die Zielgruppe angesprochen wird und somit wenige Streuverluste entstehen.

 

Internet of Things

Intelligente Systeme verdrängen immer mehr den klassischen Computer. Das Internet der Dinge oder Internet of Things (IoT) umfasst die Themengebiete „Wearables“ über „connected Cars“ bis hin zu „Smart Homes/ Cities“. Beispielsweise unterstützen kleine, mit dem Internet vernetzte Gegenstände (Wearables) den Träger im alltäglichen Leben. Teilweise sind diese Geräte und Sensoren unmittelbar in Kleidung eingenäht und fallen somit nicht ins Auge. Die Funktionen von Wearables sind vielfältig, entweder messen und erheben sie Daten, geben Warnzeichen und Notfallsignale oder sind für eine automatische Bestellung zuständig. Bestes Beispiel hierfür ist der Amazon Dashbutton.
Amazon Dash Button

 

Wearables

Sogenannte Wearables sind kleine Geräte mit Sensoren, die oftmals körpernah getragen werden und mit dem Internet verbunden sind. Zu den bekanntesten Wearables zählt die Apple Watch. Die Anzahl der Nutzer von Wearables nimmt stetig zu. Wearables sollen unser Leben erleichtern und lassen sich bislang in folgende Kategorien einteilen: bargeldloses Bezahlen, Sport sowie Gesundheit. In Deutschland steht man intelligenten Zahlungssystemen noch kritisch gegenüber, Datenschutz ist in diesem Zusammenhang ein umstrittenes Thema. Währenddessen sind Wearables in den USA längst im Alltag angekommen. Nutzer von Wearables legen vor allem Wert auf Selbst-Erkenntnis und Selbst-Optimierung durch Werte, die die Geräte während des Tragens messen. Sie möchten von intelligenten Systemen profitieren, die bestimmte Aufgaben für sie wahrnehmen. In der Medizin werden Wearables in den Körper implantiert, um durchgehend Daten zu erheben, die wertvolle Informationen zur Früherkennung von Krankheiten liefern.

Wearables

Quelle: http://www.wareable.com/

 

Virtual Reality

VR-Brillen erzeugen eine künstliche Realität, die Virtual Reality. Es gibt von mehreren Anbietern verschiedene Ausführungen der VR-Brille, einige benötigen ein Smartphone, andere sind über einen Computer oder Laptop mit dem Internet verbunden. Auf Messen wie der Gamescom oder der CeBIT, sind VR-Brillen das neue Spielzeug, das getestet werden will. Auch wenn gegenwärtig Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Bildqualität besteht ist die Faszination der VR-Brille und der Wunsch, eine VR-Brille zu besitzen, ungebrochen. Der Preis der VR-Brillen, die derzeit am Markt erhältlich sind, lässt Verbraucher zögern, diese lediglich für den privaten Bedarf zu erwerben. Die Funktionalität von Virtual Reality geht weit über reines Gaming hinaus. Virtual Reality ist ein zusätzlicher Kanal, den das Marketing verwendet, um Kunden zu erreichen – ihr Vorteil ist das Eintauchen in eine künstlich erzeugte, virtuelle Welt – das Eintauchen in ein 360 Grad Erlebnis. Vorstellbar ist, dass im Zuge des Marketing beispielsweise Wohnungsmakler virtuelle Rundgänge anbieten, die die Wohnungssuche wesentlich vereinfachen, effizienter und weniger zeitintensiv machen. Analog kann die Hotelbranche VR-Brillen einsetzen. Denkbar sind ebenfalls virtuelle Simulationen, wie Testfahrten mit einem neuen Auto, und Animationen, die die Kunden begeistern. Es geht dabei vor allem um das Erlebnis.

Virtual Reality

Quelle: http://img.welt.de/img/videos/mobile145696968/7480714993-ci16x9-w1050/title.jpg

 

Bewegtbild

Was haben YouTube, Facebook, Instagram und Twitter gemeinsam? Sie alle bieten eine Plattform, um Bewegtbilder zu verbreiten. Doch wieso sind Videos in den Sozialen Netzwerken so viel beliebter als schlichte Fotos? Es gibt einige Vorteile, die nur Bewegtbilder bieten. Sie kombinieren Bild, Text bzw. Ton mit Inhalten, teils sogar Geschichten. Auf diese Weise lösen sie beim Zuschauer Gefühle aus und übermitteln eine Botschaft, zum Beispiel eine Werbebotschaft eines Unternehmens. Sie wecken bestimmte Emotionen, die den Nutzer sehr stark in ihren Bann ziehen. Diese Gefühle und Assoziationen werden dann beim Nutzer wieder hervorgerufen, sobald er erneut in Kontakt mit dem Unternehmen oder der Marke kommt. Nutzer können sich an Bewegtbilder im Allgemeinen besser erinnern, da mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen werden. Deshalb ist der Effekt des Werbens mit Bewegtbildern sehr nachhaltig. Insbesondere werden Tutorials, Image- sowie Produktvideos oder auch Unboxings geteilt. Sie ersparen dem Nutzer zum Beispiel das Lesen und Verstehen langer, unter Umständen schwieriger Anleitungen. Die Videos veranschaulichen direkt und eingängig, wie etwas funktioniert. Zudem besteht die Möglichkeit, Video-Advertising und Banner zeitgleich zum Bewegtbild im Video oder daneben einzublenden.

 

Cross-Channel

Cross-Channel beschreibt den Trend mehrere Kanäle mit harmonisierten Werbebotschaften zu bespielen und Kaufvorgänge über jeden der Kanäle abschließen zu können. Der Nutzer kann sogar problemlos von einem zum anderen Kanal wechseln, um sich weiterführende Informationen einzuholen oder den Kauf fortzusetzen. Es besteht eine Konsistenz der Inhalte, die über die verschiedenen Kanäle vermittelt werden. Zu den Vorteilen des Cross-Channels zählen der Aufbau des Kundenstamms, vor allem durch Generierung von Neukunden sowie eine höhere Konvertierungsrate. Letzere erklärt sich daraus, dass der Nutzer genau dort und dann abgeholt wird, wo er Informationen sucht und zwar auf die Weise, die er präferiert.

Cross Channel

 

Mobile Marketing Trend – Mobile First

Der Mobile Marketing Trend scheint sich auch im Jahr 2016 fortzusetzen. Googel hat angekündigt in Zukunft in den Suchergebnissen Mobile Ergebnisse und Desktop Ergebnisse zu trennen. Das Google Mobile Update wurde im April 2015 ausgerollt und hat sich mitterweile etabliert. Damit ist klar, dass sich jedes Unternehmen Gedanken machen muss, wie die eigene Webseite in den verschiedenen Kanälen und Verwendungsrichtungen aussieht und dargestellt wird. Google misst dem Mobilen Trend eine hohe Bedeutung zu, da man davon ausgehen kann, dass der Internet Traffic sich zugunsten der Mobilgeräte verschoben hat. Gerade im Konsumgüterbereich kann man davon ausgehen, dass mehr Traffic durch Mobile Endgeräte anfällt als durch Desktop Geräte.

 

Mobiler Traffic

 

Influencer Marketing

Kaum ein Marketingbegriff wird im Jahr 2016 so oft strapaziert wie der Begriff Influencer Marketing. Alternativ wird das Thema auch als Blogger Relations bezeichnet. Für viele Marketingabteilungen sind die Kontakte zu Bloggern und Youtube Stars mittlerwiele an der Tagesordnung. Social Media Stars haben oftmals eine hohe Reichweite und eine gute Reputation bei der Zielgruppe. Damit sind sie interessant, Passgenauigkeit vorausgesetzt, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen vorzustellen oder zu präsentieren. Influencer Marketing steht zwar unter dem Verdacht der Schleichwerbung, aber dieser Trend ist nicht zu unterschätzen. Auch viele Amazon Händler arbeiten mit der Ansatz, Produkttestern ihre Produkte zu senden, um damit Bewertungen zu generieren. Für viele Blogger ist dieser Trend die Möglichkeit, ihre Arbeit zu kommerzialisieren. Für Unternehmen bieten diese Kanäle glaubwürdige und reichweitenstarke Kommunikation.

 

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Online Marketing Trends 2015

  1. Mobile Marketing
  2. Statische und bewegte Bilder
  3. Technisches SEO
  4. Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits
  5. Digitales Employer Branding

 

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Mobile Marketing

Der Begriff Mobile Marketing sollte den meisten Unternehmen bereits bekannt sein. Da bereits 20 – 40 % aller Zugriffe auf Webseiten mobil erfolgen, liegt der Trend im Jahr 2015 ganz klar bei der Optimierung von Webseiten für mobile Endgeräte (responsive Design). Wichtig hierbei ist, dass eine „mobile friendly“ Gestaltung der Webseite nicht nur einen Teil der Umsatzgenerierung darstellt, sondern viel mehr ein bedeutsamer Rankingsfaktor innerhalb mobiler Suchergebnisseiten ist. Zudem bietet es eine große Chance zur Verbesserung der Konversionsrate. Im Jahr 2015 wurde bereits ein Umsatz von 7,9 Mrd. Euro allein durch das mobile Internet generiert; die Tendenz für die kommenden Jahre ist steigend.

Online Marketing Trends

Mithilfe unterschiedlicher Tools, wie z.B. Google Analytics, lassen sich Daten überprüfen und anschließend verbessern. Unternehmen sollten bei der Optimierung insbesondere darauf achten, dass sich die ausgewählte Webseite ohne Probleme öffnen und anzeigen lässt. Alle Bestandteile sollten in einer anschaulichen Art und Weise dargestellt werden. Ein weiterer Anhaltspunkt im Bereich Mobile Marketing bietet die mobile Display-Werbung. Hierbei ist z.B. an Facebook als Reichweitenkanal zu denken. Auch E-Mail Newsletter, die immer häufiger mobil geöffnet werden, sollten bei dem Thema Mobile Marketing nicht vergessen werden. Hier spielt vor allem ein responsives E-Mail Template eine entscheidende Rolle.

 

Statische und bewegte Bilder

Plattformen wie YouTube und Instagram sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Doch was macht sie eigentlich zu einem der Online Marketing Trends? Die Antwort auf diese Frage liefern die Bilder und Videos, die täglich auf die unterschiedlichen Kanäle online gestellt werden. Für viele Menschen sind Bilder leichter zu verstehen als lange anspruchsvolle Texte. Das liegt vor allem daran, dass Bilder meist auf den ersten Blick zu erschließen sind. Darüber hinaus bieten Bilder (statisch und bewegt) auf Instagram oder YouTube häufig Einblicke in das Privatleben der Blogger und Youtuber, mit denen sich viele User identifizieren können. Einige Unternehmen haben bereits reagiert und arbeiten mit den YouTubern oder Instagrammern zusammen, um die gewünschte Zielgruppe direkter zu erreichen. Die YouTuber und Blogger fungieren in diesen Fällen als Leader einer Community und Werbegesicht.

 

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Technisches SEO

Das technische SEO bildet einen weiteren Aspekt der Online Marketing Trends 2015. Zwar ist es schon seit mehreren Jahren aus dem Online Marketing nicht mehr wegzudenken, sollte aber nunmehr noch intensiver und vor allem fokussierter bearbeitet werden. Es ist mittlerweile eine eigenständige Disziplin geworden und sollte in den Marketing-Mix integriert werden, d.h. SEO muss wie Marketing denken und Marketing, PR & Vertrieb müssen wie SEO denken. Zudem gibt es unterschiedliche Faktoren, die bei der Ausarbeitung eine Rolle spielen:

Online Marketing Trends

 

Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits

Fast jedes Unternehmen sowie fast jeder Mitarbeiter verfügt mittlerweile über ein eigenes Profil in diversen sozialen Netzwerken wie Facebook, XING usw. Damit die unterschiedlichen Komponenten sich gegenseitig integrieren und ergänzen können ist es wichtig, dass ein regelmäßiger Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens erfolgt. Enterprise Social Networks & Enterprise Marketing Suits ermöglichen Unternehmen und Kunden sich an Echtzeit-Marketing-Kampagnen zu beteiligen sowie Prozesse zu verwalten. Das Enterprise Marketing Management (EMM) besteht unter anderem aus Marketing-Software-Kategorien, wie Web Analytics, Kampagnenmanagement, Digital Asset Management, Web Content Management, Marketing Resource Management, Marketing Dashboards, Lead Management, Event-Driven Marketing, Predictive Modeling etc. Das Ziel besteht darin, Marketing effizienter zu gestalten und durch Automatisierungen die dazugehörigen Kosten zu reduzieren.

Online Marketing Trends

 

Digitales Employer Branding

Den letzten Aspekt der Online Marketing Trends (2015) bildet das digitale Employer Branding. Beim digitalen Employer Branding geht es hauptsächlich um das Finden und Binden neuer Mitarbeiter über das Medium Internet. Karriereportale sind dabei keine Seltenheit mehr. Sie bieten Unternehmen und Arbeitsuchenden die Möglichkeit, diverse Hintergrundinformationen abzurufen, zielgruppenorientiert zu suchen und spezifische Bewerbungstipps zu erhalten. Zudem steigern sie die Auffindbarkeit (SEO). Innerhalb des digitalen Employer Brandings gibt es drei Optionen für das Online Marketing, die über den weiteren Bewerbungsprozess entscheiden:

  1. Minimalstrategie: Kein SEO, kein Text, kein Formular = keine Bewerber
  2. Online: Zielgruppenorientiertes Portal mit Texten, Videobotschaften und Interaktionsmöglichkeiten
  3. Social: Nutzung der sozialen Plattformen, um neue Ziele zu erreichen (Facebook, Whatsapp…)

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