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Content Marketing Konzept erstellen: So geht es

Viele Unternehmen haben längst erkannt, dass mit einem durchdachten Content Marketing große Erfolge erzielt werden können. Da dies ein oftmals komplett neuer Themenbereich ist, fällt der Einstieg jedoch alles andere als einfach. Fakt ist: Ein Content Marketing Konzept sollte heutzutage in keinem Unternehmen fehlen. Im Folgenden erklären wir, warum dieses von Bedeutung ist und wie sich ein solches Konzept erstellen lässt.

Content Marketing Konzept: Was ist das und warum ist es wichtig?

Das Content Marketing Konzept lässt sich als Teil der Marketing-Strategie bezeichnen. Dabei handelt es sich um den Teil der Marketing-Strategie, mit dem festgelegte Ziele durch die Unterstützung von Content erreicht werden sollen. Beim Content kann es sich um Inhalte unterschiedlicher Art handeln. Neben klassischen Texten gehören hierzu auch Videos oder Postings in sozialen Netzwerken. Das Konzept umfasst dabei zum einen genaue Zielbeschreibung, geht gleichzeitig aber auch auf die Ressourcen- und Maßnahmenplanung sowie die Analyse der Ausgangslage ein.

Damit all die Vorteile, die eine optimal eingestellte Facebook Custom Audience bietet, jedoch genutzt werden können, ist es natürlich wichtig, einige Punkte zu beachten. Zudem gilt, dass sich die Zielgruppe eines Unternehmens natürlich im Laufe der Zeit verändern kann. Daher ist es sinnvoll, hier ab und an einen prüfenden Blick auf die Einstellungen zu werfen. Wer hierauf keine Lust hat, kann selbstverständlich eine Marketing-Agentur mit allen Aufgaben rund um Facebook Custom Audience betrauen. Bei Bedarf kann hier auch eine individuelle Zielgruppenanalyse durchgeführt werden.

Content Marketing Manager (DIM)

Content Marketing Manager (DIM)

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So ist ein Content Marketing Konzept aufgebaut

Ein Content Marketing Konzept besteht in der Regel aus unterschiedlichen Phasen. Den Anfang macht dabei die Ausgangsanalyse, in deren Zuge der Ist-Zustand ermittelt wird. Es kann aber zum Beispiel auch eine generelle Kontrolle der Marktlage oder Konkurrenz stattfinden. Anschließend werden die Marketingziele des Unternehmens definiert. Wichtig ist hier, möglichst konkrete Ziele zu definieren. Dabei können Sie die SMART-Methode anwenden, nach der die Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein sollten.

Im weiteren Verlauf folgt dann die Strategie-Phase, in der die einzelnen Schritte für die praktische Umsetzung festgelegt werden. Je konkreter Sie hier vorgehen, desto präziser werden Sie das Konzept am Ende umsetzen können. Im letzten Schritt erfolgt schließlich die Umsetzung der Maßnahmen. Es empfiehlt sich, hierfür auf einen Redaktionsplan bzw. Content-Plan zu setzen. Hier können die Verantwortlichkeiten definiert, aber auch Themen und Keywords festgelegt werden. Zudem ermöglicht der Redaktionsplan laufend die Kontrolle und Erfassung von Deadlines.

  • Ausgangsanalyse
  • Zieldefinition
  • Strategie-Festlegung
  • Umsetzung der Maßnahmen

Vorteile im Überblick

Das Content Marketing Konzept ist in den vergangenen Jahren rund um die Marketing-Strategie immer bedeutsamer geworden. Das liegt zum einen an der gesteigerten Nachfrage der Nutzer nach Informationen im Internet. Zum anderen an den Vorteilen des organisierten Vorgehens. Mit einem Content Marketing Konzept können Sie eine klare und strukturierte Aufgabenverteilung umsetzen. Wie bereits erwähnt, empfiehlt sich hierfür vor allem ein Redaktionsplan. Durch den hochwertigen und bestenfalls informativen Content erhalten Sie zudem eine effektive Unterstützung beim Erreichen Ihrer Marketingziele.

Durch das Konzept und die strukturierte Arbeitsweise haben Sie zudem jederzeit einen Überblick über Ihre Ressourcen und können diese somit einfacher planen. Auch eine Kontrolle der Milestones und Aktivitäten ist möglich, so dass mit dem Konzept auch eine langfristige Orientierung geschaffen werden kann.

  • Strukturierte und klare Aufgabenverteilung möglich
  • Effektive Unterstützung beim Erreichen von Marketingzielen
  • Planung der Ressourcen wird vereinfacht
  • Einfache Kontrolle der Milestones und Aktivitäten

Unsere passende Seminare zum Thema

Sie möchten die Grundlagen des Online Marketing kennenlernen? Dann besuchen Sie unser Online Marketing Seminar, das Ihnen in zwei Tagen die wichtigsten Maßnahmen vermittelt. Wenn Sie sich nach diesem Artikel mehr über das Thema Content Marketing erfahren wollen, ist unser Content Marketing Seminar genau richtig. Oder lernen Sie in unserem Social Media Seminar die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen kennen.

 

Ein eigenes Content Marketing Konzept erstellen: So gehen Sie vor

Das Erstellen eines eigenen Konzepts für das Content Marketing muss nicht übermäßig kompliziert sein. Wir haben im Folgenden die wichtigsten Schritte hierfür aufgeführt:

  • Unternehmenszweck (Purpose) ermitteln: Der übergeordnete Unternehmenszweck sollte beim öffentlichen Auftritt natürlich im Vordergrund stehen. Dieser wird auch als Purpose bezeichnet und kann in Form eines kurzen Statements beschrieben werden. Der Unternehmenszweck liefert zum einen eine gute Orientierung für die generelle Vorgehensweise. Gleichzeitig kann dieser auch immer wieder für neue Inspiration sorgen.
  • Festlegen und Operationalisieren der strategischen Ziele: Festlegen sollten Sie gleich zu Beginn der Konzepterstellung die strategischen Ziele. Dazu können zum Beispiel psychologische Ziele wie die Steigerung der Bekanntheit und Kundenzufriedenheit oder die Verbesserung des Images gehören. Aber auch ökonomische Ziele wie der Marktanteil, der Umsatz oder die Steigerung der Gewinne gehören natürlich dazu. Anschließend werden diese Ziele operationalisiert und damit auf die Content-Marketing-spezifischen Ziele heruntergebrochen.
  • Content-Kanäle bestimmen: Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist das Festlegen der Content-Kanäle. Hier sollten Sie vor allem auf Ihre jeweilige Zielgruppe achten, die im weiteren Verlauf noch genauer definiert wird. In den sozialen Medien können Sie zahlreiche Personen verschiedener Altersgruppen ansprechen. Je nach Netzwerk sollten Sie hier aber zum Beispiel auf die Präferenzen Ihrer Zielgruppe achten. Ratsam ist es, sich nicht zu breit aufzustellen, sondern gerade zu Beginn den Fokus erst einmal auf die Kanäle zu legen, die von großer Relevanz sind.
  • KPIs und Messfaktoren bestimmen: Unbedingt festlegen sollten Sie in Ihrem Konzept auch Meilensteine, KPIs und Messfaktoren. Beliebte KPIs sind zum Beispiel die Engagement-Rate der Nutzer, das Ranking bei wichtigen Suchbegriffen oder die Anzahl der Leads und Social Shares. Eine Definition passender Meilensteine hilft Ihnen dabei zu prüfen, ob Ihre Maßnahmen bisher erfolgreich waren.
  • Buyer Persona präzise ermitteln: Wie bereits erwähnt, sollten auch die Festlegung der Zielgruppe und die Definition einer Buyer Persona nicht in den Hintergrund rücken. Ratsam ist es, hier möglichst präzise vorzugehen und zu versuchen, die Zielgruppe so genau wie möglich zu beschreiben. Dadurch erhöhen Sie die Effektivität Ihrer Maßnahmen und vermeiden Streuverluste.
  • Einheitlichen Style Guide definieren: Ganz entscheidend für einen einheitlichen und ansprechenden Auftritt ist im Content Marketing der Style Guide. Dieser sollte sich nach der CI des Unternehmens richten und so zum Beispiel auf identische Farbkombinationen wie im Unternehmenslogo setzen. Auch die Ansprache der Zielgruppe oder die Art der Darstellung von Informationen sollten jeweils klar definiert werden. Idealerweise können Besucher so auf den ersten Blick erkennen, dass der Content von Ihrem Unternehmen stammt.
  • Audits und Reporting nicht vergessen: Die Audits und das Reporting sind nur indirekt ein Bestandteil des Content Marketing Konzeptes. Dennoch sollten Sie diese nicht vernachlässigen. Sie sollten regelmäßig Kontrollen der Fortschritte durchführen und natürlich auch die aktuelle Relevanz des Contents überprüfen. Basierend auf dem Reporting können Sie dann beispielsweise die bespielten Themen, die Darstellung des Contents oder die Zielgruppe anpassen.

Fazit: Mit Plan zum Erfolg

Das Content Marketing verleitet dazu, erst einmal einfach loszulegen. Genau das wäre jedoch schon der erste Schritt in die falsche Richtung. Ohne ein intensives und wohl durchdachtes Content Marketing Konzept werden sich die Erfolgschancen hier stark in Grenzen halten. Bei der Erstellung eines solchen Konzeptes sollten vor allem die Zielgruppe, die eigenen Produkte und die CI des Unternehmens im Vordergrund stehen. Durch ein genaues Konzept ist wiederum eine leichte Kontrolle der Fortschritte in der Praxis und eine übersichtliche Verteilung der Ressourcen möglich.

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#ContentMarketing #ContentMarketingKonzept #Strategie #OnlineMarketing

Marketing-Strategie entwickeln – So gehen Sie am besten vor

Eigentlich ist es ganz einfach: Für ein erfolgreiches Marketing ist eine passende Marketing-Strategie unerlässlich. Und dennoch wirkt es oftmals so, als würden Unternehmen oder Abteilungen nur wenig strukturiert bei ihren Marketingmaßnahmen vorgehen. Dadurch wird jedoch eine Menge Potenzial einfach verschenkt. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie Sie eine Marketing-Strategie entwickeln können und auf welche Feinheiten es dabei ankommt.

Marketing-Strategie

Definition: Was ist eine Marketing-Strategie?

Die Definition der Marketing-Strategie wird oftmals nicht ganz ernst genommen. Frei nach dem Motto: „Ich weiß schon, was das genau ist“, beschäftigen sich nur wenige Personen mit der wirklich genauen Definition. Stattdessen wird eine Marketing-Strategie einfach mit einem Plan für Werbemaßnahmen und den Verkauf gleichgesetzt. Das stimmt in Teilen, doch so wird lediglich ein kleiner Beitrag der Strategie abgebildet.

Eine Marketing-Strategie deckt zahlreiche unternehmerische Maßnahmen ab und verfolgt dabei den Plan, das Unternehmen und seine Produkte bei möglichen Käufern bekannt und interessant zu machen. Damit gibt die Marketing-Strategie einen „roten Faden“ für das Marketing vor und dient als Grundlage für die Entscheidungen dieser Abteilung. Wie so oft kommt es dabei auf die Feinheiten an. Eine gelungene Marketing-Strategie sollte nicht nur die möglichen Ziele aufzeigen, sondern genau skizzieren, wie diese erreicht werden können. Bezeichnet werden kann eine Marketing-Strategie deshalb auch als Teil oder Erweiterung der Unternehmensstrategie.

Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager/in (DIM)

Performance Marketing Manager DIM

Hier im Blog-Beitrag erhalten Sie die wichtigsten Tipps zur Erarbeitung einer Marketing-Strategie. Wie Sie Ihr Marketing ganzheitlich optimieren und dessen Leisten verbessern, lernen Sie im Online-Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager/in (DIM). Der flexible Online-Lehrgang bietet Ihnen in 15 Modulen umfassende Einblicke in die effiziente Arbeit mit Marketingaktivitäten und vermittelt Kenntnisse im Bereich Strategie-Entwicklung und Controlling. Dabei werden Online-Maßnahmen genau so thematisiert wie klassische Strategien, um Ihr Marketing gewinnbringender und vor allem kundenorientierter aufzustellen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich!

Darum ist eine Marketing-Strategie unverzichtbar

Wie eingangs erwähnt, ist der Verzicht auf eine Marketing-Strategie eine schlechte Idee. Potenziale und Erfolgschancen werden so einfach ignoriert und bleiben wohlmöglich vollständig ungenutzt. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Vorteile:

  • Ansprache der richtigen Personen (Interessenten werden zu Käufern)
  • Hilfe bei der Planung der Investitionen für das Marketing
  • Einheitlicher und konsistenter Auftritt des Unternehmens
  • Klarer „roter Faden“ für die Marketingabteilung
  • Auswertungen und Analysen ermöglichen messbare Ergebnisse

So entwickeln Sie eine eigene Marketing-Strategie

Je nach Planung dient die Marketing-Strategie für einen langen Zeitraum als Vorgabe im Marketing. Umso wichtiger ist es, bei der Entwicklung der Strategie mit größtem Bedacht vorzugehen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Punkte Sie berücksichtigen und wie Sie hier am besten verfahren sollten:

  • Ziele grob definieren
  • Analysen durchführen
  • Den Kundenkreis kennen
  • Ressourcenplanung
  • Präzisierung und Umsetzungsplanung
  • Budgets festlegen
  • Marketingplan erstellen

 

Marketing-Strategie entwickeln

Zielsetzung

Keine Strategie ohne Ziel. Bei der Marketing-Strategie beginnt alles mit der groben Zielsetzung. Auf Basis dieser Ziele werden dann die weiteren Maßnahmen erarbeitet, die von der Abteilung umgesetzt werden sollen. Generell gilt, dass die Ziele im Marketing immer mit den Unternehmenszielen übereinstimmen sollten und diese nicht behindern dürfen. Keine Sorge: Hier dürfen die Formulierungen und Zielsetzungen noch etwas schwammig sein. Es reicht also erst einmal aus, als Ziel zum Beispiel die Gewinnung neuer Kunden oder die Steigerung des Umsatzes in einer bestimmten Region zu definieren. Im weiteren Verlauf der Planung wird das Ziel genauer definiert.

Marketinganalyse durchführen

Die Basis für eine erfolgreiche Marketing-Strategie bildet die Marketinganalyse. Hier beschäftigen Sie sich erst einmal damit, welche internen und externen Bedingungen Sie beachten müssen. Sie sollten also einen Überblick darüber gewinnen, wie die Bedürfnisse Ihres Zielmarktes ausfallen und wie sich dieser in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Darüber hinaus sollten Sie in der Marketinganalyse aber nicht nur auf die positiven Seiten eingehen. Auch mögliche Konkurrenten und Herausforderungen sollten hier genauestens analysiert werden.

Kennen Sie Ihren Kunden?

Bei einem Produkt und einem Service geht es letztendlich darum, die Bedürfnisse der Kunden besser zu befriedigen als die Konkurrenz. Unerlässlich ist es hierfür, sich erst einmal genau mit der jeweiligen Zielgruppe und dem eigenen Kernmarkt zu befassen. Die Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden ist in der Planungsphase im Marketing ein Kernbaustein und dient als Wegweiser für die weitere Ausrichtung.

Planung der Ressourcen

Konkreter wird es bei der Entwicklung der Strategie, wenn es an die Planung der benötigten Ressourcen geht. Dies ist nicht immer leicht einzuschätzen, weshalb ein detaillierter Blick auf das Produkt oder den Service notwendig ist. Vielfach genutzt wird dafür der Marketing-Mix mit den vier Bestandteilen der Produkt-, Preis-, Distributions- oder Kommunikationspolitik. Gehen Sie die vier Punkte also am besten Schritt für Schritt durch und überlegen Sie sich die richtigen Ansätze.

Im Rahmen der Kommunikationspolitik können Sie also beispielsweise ermitteln, wo und mit welcher Botschaft Sie für sich Werbung machen wollen. So gewinnen Sie bereits einen guten Überblick darüber, welche Ressourcen hierfür jeweils erforderlich sind.

Platzierung und Umsetzungsplanung

Nachdem die Ziele bereits zu Beginn der Planung grob definiert wurden, geht es nun an die Präzisierung und die Planung der Umsetzung. Hilfreich ist dabei die sogenannte SMART-Methode, mit der Ziele möglichst präzise formuliert werden können. Die Abkürzung SMART steht dabei für die Worte spezifisch, messbar, akzeptiert, relevant und terminiert. Ein solches Ziel könnte zum Beispiel mit der folgenden Formulierung gesetzt werden: „Steigerung der Neukunden in Deutschland bis zum vierten Quartal 2028 um 30 Prozent.“

Im weiteren Verlauf geht es dann an die konkrete Umsetzungsplanung. Hier fokussieren Sie sich also beispielsweise auf die Marketingkanäle oder Techniken, auf die Sie zurückgreifen wollen. Ebenso können Sie hier ermitteln, ob bestimmte Tools, Programme oder Ähnliches erforderlich sind.

Budgetierung

Die Budgetierung kann sowohl in der Marketing-Strategie als auch im sogenannten Marketingplan festgehalten werden. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass die Budgetplanung mit einbezogen wird. Sie sollten jederzeit einen genauen Überblick über die Budgets, Kosten und Ausgaben haben. Nur so können Sie auch ermitteln, welche Kosten bzw. Investitionen sich wirklich lohnen.

Erstellung eines Marketingplans

Zu einer Marketing-Strategie gehört auch das Erstellen eines Marketingplans. Dieser legt konkrete Maßnahmen sowie die genaue Zeitplanung fest. Generell enthält ein Marketingplan:

  • Inhaltliche Planung
  • Ziele der jeweiligen Kampagne
  • Zeitplan
  • Verantwortlichkeiten und Marketing-Aktivitäten
  • Budgetierung

Unsere passende Seminare zum Thema

Sie wollen Ihre eigene Marketing-Strategie erarbeiten oder optimieren? Dann empfiehlt sich eins unserer strategischen Seminare, in welchem wir Ihnen praxisnahes Wissen vermitteln und Handlungsempfehlungen weitergeben. Einen grundlegenden Einstieg in das Thema Marketing-Strategie und deren Konzeptionierung bietet das Seminar Strategisches Marketing. Fokus auf die Geschäftsfeld-Entwicklung sowie die Erarbeitung eines passenden USPs, welche unverzichtbar für eine Marketing-Strategie sind, ermöglicht Ihnen das Business Development Seminar. Wer sich spezifisch über das Thema Controlling im Marketing informieren will, ist im Seminar Marketing- und Vertriebscontrolling genau richtig.

Fazit

Eine Marketing-Strategie ist nicht nur „nice to have“, sondern unverzichtbar für eine erfolgreiche Arbeit im Marketing. Dementsprechend präzise sollten Sie bei der Entwicklung der Strategie vorgehen. Obwohl eine solche natürlich immer individuell für jedes Unternehmen angepasst werden muss, sind die Grundbausteine der Marketing-Strategien immer identisch. Unerlässlich ist dabei auch die stetige Auswertung der Ergebnisse. Diese ermöglicht nicht nur Anpassungen für die laufenden Kampagnen, sondern liefert möglicherweise auch Erfahrungswerte für künftige Projekte.

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#Marketingstrategie #Strategie #Strategieentwicklung #Marketingoptimierung

PR-Konzept: Sechs Schritte für eine erfolgreiche Kommunikation

Wer an den Bereich der Unternehmenskommunikation denkt, denkt oft auch – zu Recht – unweigerlich an ein PR-Konzept. Dieses bildet in gewisser Weise die Grundlage dafür, wie ein Unternehmen mit seiner Zielgruppe kommuniziert.

Auf der Basis eines PR-Konzeptes werden alle PR-Maßnahmen geplant, die im Idealfall für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen. Und auch, wenn jedes PR-Konzept natürlich individuell ist, gibt es einige Punkte, die weitestgehend standardisiert beachtet werden sollten. Damit genau das gelingen kann, ist es wichtig, einen neutralen Blick auf das eigene Business zu haben. So können Fragen wie „Was kann ich meinen Kunden bieten?“ und „Was erwartet meine Zielgruppe von mir?“ noch besser beantwortet werden.

Was ist ein PR-Konzept?

Es ist sicherlich nicht übertrieben, zu behaupten, dass ein individuelles PR-Konzept die Basis für eine effektive Unternehmenskommunikation schafft. Vereinfacht ausgedrückt, werden über das PR-Konzept die PR-Maßnahmen festgehalten, die das betreffende Unternehmen schlussendlich ausmachen sollen. Vor allem Worte, wie zum Beispiel „Wiedererkennungswert“ und „Unverwechselbarkeit“ spielen in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle. Eine wichtige Frage, die hier in gewisser Weise über allem schwebt, ist: „Was erwarte ich mir von meiner PR-Arbeit?“.

Basierend auf den jeweiligen Zielsetzungen kann dann das PR-Konzept erstellt werden. Von Zeit zu Zeit macht es Sinn, ein bestehendes PR-Konzept zu überdenken und gegebenenfalls neu auszurichten. Denn: Selbstverständlich verändert sich der Markt im Laufe der Zeit. Daher ist letztendlich auch der Bereich der Erfolgskontrolle unersetzlich. Mit Hilfe der entsprechenden Techniken kann dann herausgefunden werden, welche PR-Maßnahmen besonders gut funktioniert haben und welche nicht.

Ein PR-Konzept basiert auf mehreren Schritten

Es braucht ein wenig Zeit, um ein vollständiges PR-Konzept zu erstellen. Dies liegt unter anderem daran, dass das jeweilige Endergebnis auf mehreren Schritten basiert, die – falls möglich – in dieser Reihenfolge bearbeitet werden sollten:

Schritt Nr. 1: Die Analyse des Ist- und des Soll-Zustandes

Hier gilt es, den bereits erwähnten, realistischen Blick zu bewahren und sich zu fragen, wo beispielsweise die Stärken und die Schwächen des betreffenden Unternehmens liegen. Was läuft gut, was läuft weniger gut? Welche Produkte kommen gut an, wo ist noch „Luft nach oben“? Spätestens jetzt zeigt sich wahrscheinlich, dass nicht jeder Bereich des Unternehmens so weit entwickelt ist wie der andere. Doch keine Sorge! Es ist absolut normal, dass manche Produkte oder Dienstleistungen mehr überzeugen als andere. Mit Hilfe der Ist-Analyse, die die Grundlage für das PR-Konzept schafft, lassen sich derartige „Baustellen“ noch ein wenig besser erkennen.

Im Anschluss an die Ist-Analyse wird in der Regel der Soll-Zustand unter die Lupe genommen. Dieser Teil des PR-Konzeptes zielt darauf ab, zu beschreiben, wo sich das betreffende Unternehmen im Idealfall sieht und was es erreichen möchte. Selbstverständlich spielt auch hier das Wort „Realismus“ eine wichtige Rolle. Die Ziele, die hier gesteckt werden, sollten definitiv auch erreichbar bleiben. Ansonsten wirkt der Versuch, sie zu erreichen, eher deprimierend und demotivierend. Wurden besagte Ziele erfüllt, sollten sie natürlich bei Bedarf auch wieder angepasst werden, um weitere Verbesserungen zu erreichen.

Schritt Nr. 2: Ein genauerer Blick auf die Ziele

Ziele, die im Rahmen eines PR-Konzeptes festgelegt werden, können unterschiedlicher Natur sein. Nicht immer geht es hier direkt darum, Umsätze zu steigern. Vielen Unternehmen ist es im ersten Schritt wichtig, besser und langfristiger mit den Kunden zu kommunizieren und vor allem mehr Kunden anzusprechen. Eine weitere Frage, die beispielsweise mit dem Wunsch, mehr Menschen zu erreichen, verbunden sein kann, ist: „Was soll das Mehr an Kommunikation bringen?“. Geht es „nur“ darum, auf das Unternehmen aufmerksam zu machen? Oder vielleicht darum, ein etwas „angekratztes“ Image aufzupolieren? Viele Marken nutzen ein PR-Konzept auch dazu, um aktiv neue Produkte (oder Angebote) vorzustellen. Je nachdem, für welches Ziel sich die Verantwortlichen in diesem Zusammenhang entschieden haben, gilt es dann, sich zu überlegen, über welche Kanäle hier gearbeitet werden sollte. Ist die anberaumte Zielgruppe besonders gut über Social Media erreichbar? Oder vielleicht doch über Print?

Wer sich hier unsicher ist, sollte sich mit den Ergebnissen seiner Zielgruppenanalyse auseinandersetzen. Auch eine professionelle Marketingagentur kann dabei helfen, einzuschätzen, wie die betreffenden Kampagnen bei den jeweiligen Adressaten ankommen könnten. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch oft, einen Blick zurück zu wagen, um sich in Erinnerung zu rufen, welche Art von Kundenansprache bei den letzten Malen gut funktioniert hat.

Schritt Nr. 3: Der Abgleich der Ziele mit der Zielgruppe

Wer seine Zielgruppe zufriedenstellen möchte, sollte auch deren Erwartungen kennen. Daher ist es wichtig, sich über die Eigenschaften des betreffenden Kundenkreises klar zu werden. Fragen, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem: „Wie alt ist meine Zielgruppe?“, „Welche Einkommensklassen sind besonders oft vertreten?“ und „Möchte ich eher Männer oder Frauen ansprechen?“.

Je besser die Zielgruppe und das PR-Konzept aufeinander abgestimmt wurden, desto besser stehen die Chancen, dass die betreffenden Botschaften positiv aufgenommen werden. Dementsprechend erklärt es sich von selbst, weshalb eine umfassende Zielgruppenanalyse die Basis für ein zu erstellendes PR-Konzept bildet.

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Schritt Nr. 4: Der Inhalt

Ein PR-Konzept befasst sich mit der Kommunikation, die von einem Unternehmen ausgeht. Aber: Was soll eigentlich vermittelt werden? Welche Botschaften stehen im Fokus? Um sich hier ein hohes Maß an Authentizität zu bewahren, ist es wichtig, sich darüber eingehend Gedanken zu machen. Immerhin soll nicht „irgendetwas“ veröffentlicht werden. Meist gilt hier das Motto „Qualität geht vor Quantität!“.

Hier kann es helfen, zum Beispiel monatsweise im Voraus zu planen und sich zu fragen, was die jeweilige Zielgruppe (s. o.) besonders interessieren könnte. Gibt es zum Beispiel neue Angebote? Oder „Geheimnisse“ und Hintergrundwissen rund um die Marke? Genau diese und weitere Details können Interessenten, zum Beispiel über einen Blog, zugänglich gemacht werden.

Ein wichtiger Teil des PR-Konzeptes kann sich unter anderem auch auf den Bereich Social Media beziehen. Ein klassisches Beispiel: Im Rahmen eines Redaktionsplans wird immer etwa einen Monat im Voraus festgelegt, welche Inhalte an welchen Tagen um wieviel Uhr gepostet werden sollen.

Schritt Nr. 5: Die zeitliche Einteilung

Auch hier macht es Sinn, ein wenig im Vorfeld zu planen. Klar: Hin und wieder können Zwischenfälle oder spontane Aktionen dafür sorgen, dass ein bereits festgelegter Zeitplan noch einmal überarbeitet werden muss. Aber: Ein Grundgerüst hilft dabei, mehr Struktur in das PR-Konzept zu bringen.

Viele Experten raten in diesem Zusammenhang dazu, vor allem auf eine gewisse Regelmäßigkeit zu setzen. Immerhin wissen es zahlreiche Verbraucher zu schätzen, wenn sie genau wissen, wann News zu einem bestimmten Thema verbreitet werden. Je nach Unternehmen und Business kann es möglich sein, durchaus langfristig zu planen. Inwieweit dies möglich ist, ist oft zu einem Großteil von weiteren Marketingfaktoren, aber auch von der jeweiligen Branche, abhängig.

 

Schritt Nr. 6: Das Planen der Instrumente und Maßnahmen

Die Botschaft steht? Die Termine auch? Dann ist es nun an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie die Neuigkeiten an die Zielgruppe übermittelt werden sollen. Die folgenden Beispiele gelten als besonders beliebt:

  • PR-Mitteilungen, die zum Beispiel an Zeitungen oder Online-Redaktionen geschickt werden
  • Ein Gastartikel in einem Blog, dessen Zielgruppe zur Zielgruppe des betreffenden Unternehmens passt
  • Ein Interview mit einem Mitarbeiter, der sich gerade einem besonders spannenden Thema widmet

Gerade hier ist es jedoch auch wichtig, auf eine gewisse Anschaulichkeit zu achten. Wer an dieser Stelle des PR-Konzeptes angekommen ist, sollte sich daher auch Gedanken darüber machen, wie er die betreffenden Aussagen am besten durch Bilder und Co. untermalen kann, um so noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Unabhängig davon, auf welche Arten von Instrumenten letztendlich die Wahl fällt: Das Gesamtkonzept muss stimmen. Nur dann lassen sich gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass die betreffende Zielgruppe die Botschaft auch bis zum Ende liest.

Wer sich über die Instrumente seines PR-Konzeptes klargeworden ist, sollte sich im nächsten Schritt mit den dazu passenden Maßnahmen befassen. Auch hier kann eine professionelle Marketingagentur natürlich weiterhelfen. Sie kann zum Beispiel aufzeigen, ob es eher Sinn macht, direkt eine Pressekonferenz zu veranstalten oder ob es ratsam ist, „nur“ eine Pressemeldung zu verschicken. Zu den bekanntesten Maßnahmen rund um ein erfolgreiches PR-Konzept gehören die folgenden Möglichkeiten:

  • Besondere Veranstaltungen, die sich explizit an den Endkunden richten, wie zum Beispiel Messeauftritte oder ein „Tag der Offenen Tür“
  • E-Mail-Marketing, zum Beispiel in Form eines Newsletters
  • Blogs, in denen auf aktuelle Unternehmensentwicklungen, aber auch auf neue Produkte usw. hingewiesen wird

Es gibt selbstverständlich noch weitere Möglichkeiten, die verschiedenen Markenbotschaften der eigenen Zielgruppe näherzubringen. Ein Gespräch mit den Mitarbeitern einer Marketingagentur kann hier weiterhelfen, die eigenen Optionen noch besser einzuschätzen.

PR Konzept

Das PR-Konzept und die Sache mit dem Budget

Wer sich mit der Erstellung eines PR-Konzeptes auseinandersetzt, sollte sich selbstverständlich auch mit der dazugehörigen Kostenfrage befassen. Denn die Frage „Was kann ich mir leisten und was nicht?“ spielt selbstverständlich auch in diesem Bereich des Marketings eine wichtige Rolle. Und wie so oft gibt es auch mit Hinblick auf PR-Konzepte günstige und weniger günstige Maßnahmen.

Diejenigen, die hierbei möglichst übersichtlich arbeiten möchten, sollten die verschiedenen Bereiche in jedem Fall auch mit Hinblick auf das zur Verfügung stehende Budget unterteilen. Klassische Kostenpunkte sind in diesem Zusammenhang unter anderem „Blogger“, „Instagram“, „Influencer“ und „Media“.

Je nach Unternehmenslage ist es im Laufe der Zeit gegebenenfalls dann auch möglich, das Budget, das für das PR-Konzept eingeplant wird, anzupassen und eventuell nach oben zu schrauben, um so eine noch größere Zielgruppe zu erreichen.

Die Realisierung des PR-Konzeptes: Es kann losgehen!

Nachdem die Grundpfeiler des PR-Konzeptes geschaffen wurden und wenn alles passt, ist es an der Zeit, das besagte Konzept zu realisieren. Ob spätestens in diesem Zusammenhang auf eine Kooperation mit einer Marketingagentur gesetzt wird, ist von mehreren Faktoren, unter anderem natürlich auch von der Mitarbeiterauslastung des Unternehmens abhängig.

Generell gilt: Jeder, der an der Umsetzung des PR-Konzeptes arbeitet, sollte Zugang zu der – bereits in „Schritt Nr. 5“ erwähnten – zeitlichen Einteilung haben. Nur, wenn transparent gearbeitet wird, ist es letztendlich möglich, an einem Strang zu ziehen. Viele Unternehmen setzen in diesem Zusammenhang auf Tools, mit deren Hilfe die Kommunikation untereinander erleichtert werden kann.

Letztendlich sollte aber auch jedes Unternehmen flexibel genug sein, um im Notfall spontan auf etwaige Änderungen am Markt reagieren zu können. Sollte sich beispielsweise zeigen, dass sich gerade ein Trend entwickelt, kann es sinnvoll sein, über die zeitliche Struktur nachzudenken oder sich gegebenenfalls auch anderer Kanäle zu bedienen. In der Regel schafft ein fundiertes und mehrfach überprüftes PR-Konzept jedoch eine wunderbare Basis dafür, auf überzeugende und authentische Weise mit der Zielgruppe zu kommunizieren.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Sie möchten Ihre Kompetenzen im Bereich Marketing und Kommunikation ausbauen, um Ihr PR-Konzept zu optimieren? Dann werfen Sie doch Mal einen Blick auf unsere Seminare! Das Seminar Grundlagen Marketing vermittelt umfangreiches Basiswissen und zeigt Ihnen anhand von zahlreichen Beispielen, wie erfolgreiches Marketing gestaltet werden kann. In unserem Seminar B2B Marketing erlernen Sie die notwendigen Kenntnisse und Methoden, um wichtige Entscheidungsträger in Unternehmen zu akquirieren und für sich und Ihre Produkte zu begeistern und das Seminar Erfolgreiches Markenmanagement vermittelt Ihnen praxisorientiert, wie Sie starke Marken entwickeln, aufbauen und führen –online und offline!

Eine wichtige Frage: War das PR-Konzept erfolgreich?

Auch wenn viel Zeit in die Erstellung eines PR-Konzeptes gesteckt wurde: Eine 100%ige Garantie dafür, dass alles perfekt laufen wird, gibt es nicht. Daher ist es im letzten Schritt immer wichtig, einen Blick zurück zu wagen und sich zu fragen, was gut, und was weniger gut gelaufen ist. Gerade dann, wenn beispielsweise Pressemitteilungen nicht oder nur wenig von Zeitungen und Online-Medien veröffentlicht wurden, kann es sein, dass der Inhalt schlicht nicht mitreißend bzw. überzeugend genug war.

Hier kann es sich lohnen, gezielt nachzufragen (und auch keine Angst vor Kritik zu haben). Nur so ist es auf lange Sicht möglich, sich zu verbessern und sein PR-Konzept beim nächsten Mal zu optimieren. Zudem kann es auch sein, dass nur wenige Mitglieder der Zielgruppe mit dem Unternehmen interagiert haben, nachdem ein Social-Media-Posting veröffentlicht wurde. Auch hierfür kann es eine Erklärung geben. Vielleicht waren Bild und / oder Text nicht aussagekräftig genug? Vielleicht wurde auch zur falschen Zeit gepostet?

Fazit

PR-Konzepte bzw. die Kommunikation eines Unternehmens mit seiner Zielgruppe (oder mit den Medien) sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Hierbei ist es natürlich ratsam, nicht „aus dem Bauch heraus“ zu entscheiden, sondern einem klaren Konzept zu folgen. Besteht hierbei ein Mangel an Kontinuität, kann es sein, dass das Gesamtimage des Unternehmens leidet, weil die Botschaften, die versendet werden, widersprüchlich sind.

Das Erstellen und das Nachbearbeiten eines PR-Konzeptes können durchaus Zeit in Anspruch nehmen. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass regelmäßige Erfolgskontrollen dabei helfen können, die Unternehmenskommunikation auch auf lange Sicht zu verbessern.

Unternehmen, die keine Zeit haben, sich mit dem Erstellen, dem Bearbeiten und dem Nachhalten von PR-Konzepten auseinanderzusetzen, können die entsprechenden Aufgabenbereiche auch auslagern.

Sie benötigen Hilfe bei Ihrem PR-Konzept?

Bastian Foerster

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#PR #Konzept #PRKonzept #Strategie #PublicRelations #Marketing #Kommunikation #DIM

Markenkonzept – Die Identitätsgrundlage eines jeden Unternehmens

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 Jede Marke sollte sich auch auf ein Markenkonzept verlassen können. Aber worum handelt es sich hierbei eigentlich genau? Und warum ist es so wichtig, dass das besagte Konzept über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt 

Fest steht: Ein optimales Markenkonzept spricht eine große Zielgruppe an, ist eingängig und unterstreicht letztendlich auch die Authentizität einer Marke. Was sich sehr emotional anhört, ist es auch. Dennoch ist es unerlässlich, beim Kreieren der entsprechenden Konzepte auf einige „harte Fakten“ zu achten.

Was versteht man eigentlich unter einem Markenkonzept? 

Wer sich mit dem Erschaffen eines Markenkonzeptes auseinandersetzt, sollte sich im ersten Schritt die Frage stellen, welche Emotionen durch die betreffende Marke vermittelt werden sollen. Steht zum Beispiel eher der Spaß im Fokus? Oder geht es darum, der betreffenden Zielgruppe ein hohes Maß an Seriosität zu zeigen? Das Markenkonzept schafft somit in gewisser Weise eine Art Basis für weitere Überlegungen, die zum Beispiel mit der Strategie, der Gestaltung von Werbekampagnen usw. zu tun haben.  

Der Markt (und nicht nur die großen Unternehmen, die hier aktiv sind) bietet mittlerweile viele wunderbare Beispiele für gut funktionierende Markenkonzepte. Manchmal muss beim Treffen mit Freunden nur der Name eines Unternehmens oder einer Marke erwähnt werden, um die ersten Bilder im Kopf zu erzeugen und Emotionen zu schaffen. Wenn dies gelingt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Markenkonzept funktioniert. Natürlich sollte das entwickelte Konzept auch zur jeweiligen Zielgruppe passen. 

Auch wenn die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sehr umfangreich sind, ist es auch möglich, dass „Zwischenfälle“, wie zum Beispiel Skandale, dafür sorgen, dass der Ruf einer Marke beschädigt wird. Klassische Beispiele hierfür sind Berichte über schlimme Zustände in Schlachtbetrieben oder Lebensmittelskandale. Viele Unternehmen brauchen lange, um sich hiervon zu erholen. Das bedeutet: Auch ein funktionierendes Markenkonzept schützt nicht vor einem etwaigen Imageverlust. 

Business Development Manager (DIM)

Der Zertifikatslehrgang Business Development Manager/in (DIM) stellt Ihnen die nötigen Werkzeuge vor, um in der Funktion des Business Development Managers Geschäftsfelder und Unternehmen mit zu gestalten. Der Business Development Manager (DIM) ist ein reiner Online-Lehrgang und damit sehr flexibel. Wir bieten Ihnen zeitliche und räumliche Unabhängigkeit, denn die Online-Module können Sie von jedem Ort mit Internetanschluss über den DIM Online-Campus abrufen.

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Markenkonzept, einem Marketingkonzept und einer Markenstrategie? 

Hierbei handelt es sich um drei verschiedene Bereiche, die im Alltag immer wieder miteinander vermischt werden: das Markenkonzept, das Marketingkonzept und die Markenstrategie. Am ähnlichsten sind sich hier noch das Markenkonzept und die Markenstrategie. Denn: Über diese beiden Bereiche wird – vereinfacht ausgedrückt – festgehalten, was dann über die Marketingstrategie vermittelt werden soll. Sie stellen dementsprechend in gewisser Weise die Basis für die Corporate Identity dar.  

Auf Basis einer individuellen Marketingstrategie können die hier festgelegten Werte dann – zum Beispiel über Social Media – verbreitet werden. Das bedeutet: Wo geworben wird, wird über das Marketing beantwortet. Aber: Welche Botschaften es inhaltlich zu vermitteln gilt, ist ein wichtiger Teil des Markenkonzepts und der Marketingstrategie.

Glaubwürdigkeit als Basis für ein funktionierendes Markenkonzept 

In einer Zeit, in der es viele Unternehmen gibt, die Produkte aus derselben Kategorie verkaufen, spielt Authentizität für den Verbraucher eine immer wichtigere Rolle. Das berühmte „Bauchgefühl“ der Kunden in spe sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Viele bemerken es sofort, wenn eine Marke nicht zum Markenkonzept bzw. die Produkte nicht zur Unternehmensphilosophie passen.  

Um die Glaubwürdigkeit der eigenen Marke zu unterstreichen, ist es im ersten Schritt wichtig, die Zielgruppe kennenzulernen und sich zu fragen, was diesen Menschen wichtig ist. Was wünschen sie sich von dem betreffenden Produkt? Und was erwarten sie von einer Marke, der sie ihr Vertrauen schenken?  

Ein Markenkonzept in mehreren Schritten entwickeln – so geht’s! 

Unternehmen sind gut beraten, sich für die Entwicklung ihres Markenkonzeptes ausreichend Zeit zu nehmen. Denn: Wurde einmal ein Konzept etabliert, würde es die Kunden verwirren (und auch an der bereits erwähnten Authentizität des Unternehmens kratzen), wenn dieses wieder umfassend überarbeitet werden würde.  

Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt auf, wie ein Markenkonzept entwickelt werden kann. Wer hier unsicher ist und dementsprechend Unterstützung braucht, kann sich auch vertrauensvoll an eine professionelle Marketingagentur wenden. Diese hat meist viele Inspirationen parat, auf deren Basis alle weiteren Schritte geplant werden können. 

Markenkonzept

Schritt Nr. 1: Die „Selbstanalyse“ 

So banal es klingen mag: Im ersten Schritt ist es wichtig, sich als Unternehmen bzw. als Marke selbst zu analysieren und sich die Frage zu stellen „Wer bin ich eigentlich?“ bzw. „Was unterscheidet mich von meinen Mitbewerbern?“. Somit ist der erste Schritt in Richtung Authentizität getan. Falsch wäre es, hierbei nicht nach links und rechts zu schauen und sich nur mit der eigenen Marke zu beschäftigen.  

Es lohnt sich durchaus, sich mit Mitbewerbern zu vergleichen und sich zu fragen, weshalb sich Interessenten für die eigenen Produkte interessieren sollten. Achtung! Bei Schritt Nr. 1 geht es ausschließlich darum, besagte Alleinstellungsmerkmale herauszufinden. Wie diese dann an den Kunden übermittelt werden sollen, kann und sollte zu einem späteren Zeitpunkt geklärt werden.  

Schritt Nr. 2: Die Analyse der Zielgruppe 

Viele Unternehmen kennen ihre Zielgruppe ganz genau. Einige von ihnen haben sogar umfangreiche Markt- und Zielgruppenanalysen durchgeführt. Andere handeln zu einem großen Teil „aus dem Bauch“ heraus. Fest steht jedoch: Wer ein optimales Markenkonzept erstellen möchte, sollte wissen, was seine jeweilige Zielgruppe von ihm erwartet. So können spätere Kampagnen so gestaltet werden, dass sie die entsprechenden Erwartungen erfüllen. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel besonders umweltfreundlich produziert und weiß, dass genau das auch seiner Zielgruppe wichtig ist, macht es Sinn, darauf hinzuweisen. Auch eine Zusammenarbeit mit prominenten Testimonials kann den Kontakt zur eigenen Zielgruppe intensivieren – zumindest dann, wenn sich die prominente Persönlichkeit aktuell einer großen Beliebtheit erfreut. 

Schritt Nr. 3: Die eigentliche Entwicklung 

Wer Daten zu Zielgruppe und Selbstbild zusammengetragen hat, kann nun damit beginnen, das eigentliche Markenkonzept zu entwickeln. Dieses setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Im ersten Schritt geht es darum, das Ziel der Marke festzulegen. Dieses sollte während der kompletten Erstellung des Markenkonzeptes übergeordnet sein. Somit kann unter anderem sichergestellt werden, dass die bereits erwähnte Authentizität nicht verlorengeht. Wer zum Beispiel besonders bequeme Kleidung produziert und gleichzeitig sogar noch Wert auf eine nachhaltige Herstellung derselben legt, könnte genau das in seinen Kampagnen immer wieder in den Fokus rücken. Das Motto könnte sinngemäß lauten: „Du willst dir selbst etwas Gutes tun und gleichzeitig die Umwelt schützen?“.  

Im zweiten Schritt braucht es selbstverständlich noch einen Markennamen. Dieser sollte leicht zu merken sein und aus der Masse der Mitbewerber herausstechen. Vielleicht gibt er auch schon einen Hinweis auf die Alleinstellungsmerkmale der Produkte des Unternehmens?  

Letztendlich sollte im Zusammenhang mit einem Markenkonzept auch die akustische Note nicht vernachlässigt werden. Denn: Gerade dann, wenn zum Beispiel im Radio oder im TV geworben wird, braucht es einen überzeugenden Wiedererkennungswert. Je nachdem, ob die Stimme, die hier zum Einsatz kommt, zum Beispiel zu einem älteren oder einem jüngeren Menschen gehört, lassen sich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Dabei spielt vor allem die psychologische Komponente eine wichtige Rolle. Oft reagieren Personen, die sich für ein bestimmtes Produkt interessieren, auf die Stimmen von etwa Gleichaltrigen besonders gut.  

Es gibt jedoch noch weitere Details, die das Markenkonzept eines Unternehmens abrunden. Hierzu gehören ein passender Slogan, der eingängig und aussagekräftig sein sollte, und das passende Design. Eine Marke, die beispielsweise Freude und Leichtigkeit vermitteln möchte, sollte hier auf helle, fröhliche Farben setzen. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit lassen sich hingegen wunderbar mit Grüntönen, gerne auch in verschiedenen Nuancen, unterstreichen.  

Unsere passenden Seminare für Sie

Möchten Sie neue Kunden gewinnen, Ihr Produktportfolio entwickeln, neue Märkte und Geschäftsmodelle angehen? Dann ist unser Business Development Seminar genau das Richtige für Sie, denn es bietet Ihnen neue Impulse und Ansätze für die Unternehmensentwicklung. Auch unser Seminar Kampagnenmanagement bietet spannende Inhalte: Mit Trainerinput und interaktiven Übungen erhalten Sie ein umfassendes Know-How, um schließlich Kampagnen im eigenen Unternehmen einsetzen zu können.

Hilfreiche Tipps rund um das „perfekte“ Markenkonzept 

Wie bereits erwähnt, macht es beim Erstellen eines Markenkonzeptes durchaus Sinn, seinen Blick nach links und rechts schweifen zu lassen. Doch was bedeutet dies eigentlich genau? Und welche weiteren Tipps sollten in diesem Zusammenhang noch berücksichtigt werden?  

Tipp Nr. 1: Ein Blick auf den Markt 

Wer neu in einen Markt einsteigen möchte, sollte diesen natürlich im besten Fall kennen. Fragen wie „Welche Mitbewerber gibt es?“ und „Was macht meine Konkurrenz aus?“ helfen dabei, die aktuelle Situation ein wenig besser einzuschätzen. Generell ist es sinnvoll, besagten Markt jedoch auch in regelmäßigen Abständen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn: Erfahrungsgemäß gibt es hier immer wieder Entwicklungen, die dafür sorgen können, dass sich auch die Erwartungen der Kunden verändern.  

Tipp Nr. 2: Trends beobachten 

Tipp Nr. 2 ist eng mit Tipp Nr. 1 verbunden. Bei aufkommenden Trends handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, um das Potenzial, das sich hinter einem Markenkonzept verbirgt, noch ein wenig besser zu nutzen. Aber: Niemand sollte sich auf dem Erfolg, den ein Trend mit sich bringt, ausruhen. Es gibt sowohl Trends, die über Jahre hinweg anhalten als auch solche, die schon nach einigen Wochen wieder vorbei sind. Hier ist es wichtig, einen realistischen Blick zu bewahren, um auch langfristig planen zu können.  

Tipp Nr. 3: Ein Blick auf die aktuelle Gesetzgebung 

Zugegeben: Hierbei handelt es sich um weitaus mehr als nur einen Tipp. Selbstverständlich muss beim Erstellen eines Markenkonzeptes auch immer auf die aktuelle Gesetzgebung Rücksicht genommen werden. Fragen, die hier eine bedeutende Rolle spielen, sind unter anderem „Mit welchen Aussagen darf geworben werden?“ und „Welche Vorgaben muss ich mit Hinblick auf Verpackung, Beschreibung und Co. beachten?“.  

Tipp Nr. 4: Das Positionieren der eigenen Marke 

Wer für sich selbst festgelegt hat, was er mit seiner Marke aussagen möchte, muss sich nun noch am Markt positionieren. Als Newcomer zwischen vielen „alten Hasen“ mag dies vergleichsweise schwerfallen. Daher ist es wichtig, sich Schritt für Schritt vorzutasten und sich zum Beispiel zu fragen, welche Nische abgedeckt werden soll und auf welchen Wegen die individuelle Markenbotschaft am besten transportiert werden kann. 

Tipp Nr. 5: Die „Kleinigkeiten“ nicht vergessen! 

Es gibt einige Punkte, die beim Erstellen eines Markenkonzeptes leider immer wieder vergessen werden und oft erst dann auffallen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Die folgenden Punkte gelten hierbei als besonders charakteristisch. 

  • Der Markenname steht, aber man hat sich noch nicht einheitlich darauf festgelegt, wie dieser geschrieben werden soll. (Groß? Klein? Zusammen? Auseinander?) 
  • Die Kunden sollen und dürfen direkt angesprochen werden. Aber wie? Bestehen keine Vorgaben mit Hinblick auf „du“, „Sie“ usw. entsteht – zum Beispiel auf der Homepage – schnell ein verwirrendes Gesamtkonstrukt. 
  • Im Vorfeld wurde vergessen, sich darüber Gedanken zu machen, in welcher Tonalität der Kunde angesprochen werden soll. Von „locker“ bis hin zu „formell“ ist hier so gut wie alles möglich. 

Anhand dieser drei Punkte zeigt sich einmal mehr, wie eng Markenkonzept und Zielgruppenanalyse miteinander verwoben sind. Daher macht es durchaus Sinn, beides miteinander zu verbinden und gezielt aufeinander aufzubauen. Wer möchte schon seine Kunden, die eigentlich ein etwas distanziertes, formelles „Sie“ erwarten, negativ mit einem „du“ überraschen? 

Sollte man ein Markenkonzept grundlegend verändern? 

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die sicherlich viele mit „Nein!“ beantworten würden. Gerade dann, wenn ein Markenkonzept, das sich eigentlich bereits etabliert hat, grundlegend verändert wird, ist die Gefahr groß, dass genau das die Zielgruppe verwirrt. Dies bedeutet natürlich nicht, dass ein einmal ins Leben gerufenes Markenkonzept grundsätzlich in Stein gemeißelt wäre. Eine gewisse Kontinuität sollte dennoch gegeben sein. Ein klassisches Beispiel: Ein Unternehmen, das Fleischwaren verkauft, setzt seinen Fokus auf die Bereiche Familie und gemütliches Beisammensein am Frühstückstisch. Nun beschließt das Unternehmen, seine Produktpalette um vegane Speisen zu erweitern. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um kein Problem, solange der Wiedererkennungswert seitens der Zielgruppe (gemütliches Beisammensein, Familie) gewahrt wird. 

Aufgrund der Tatsache, dass es gerade dann wichtig ist, mit Bedacht vorzugehen, wenn Markenkonzepte grundlegend verändert werden sollen, betonen viele Marketingexperten immer wieder, wie wichtig es ist, mit einer Marke erst dann an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn das besagte „Grundkonzept“ steht. Kleinere Anpassungen können selbstverständlich auch immer in Zusammenarbeit mit einer Marketingagentur vorgenommen werden. 

Ein Markenkonzept entsteht nicht „von heute auf morgen“ 

Wer ein Markenkonzept entwickeln möchte, sollte hierfür unbedingt ausreichend Zeit einplanen und nichts überstürzen. Immerhin bildet dieses Konzept die Grundlage für die Identität eines Unternehmens und die Botschaften, die mit ihm verbunden werden.  

Viele Konzepte dieser Art sind das Ergebnis von klassischen Brainstormings, Umfragen und Analysen. Dennoch sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass das Erstellen eines Markenkonzeptes aufwendig sein kann. Gerade dann, wenn sich ein Unternehmen noch in der Gründung befindet, kann es schwer sein, sich vollends auf dieses wichtige Thema zu fokussieren.  

Wahlweise kann die Erstellung eines Markenkonzeptes daher auch ausgelagert werden. Viele Marketingagenturen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Botschaften, die ein Unternehmen vermitteln möchte, aufzugreifen und so darzustellen, dass sie optimal bei der jeweiligen Zielgruppe ankommen.

Sie benötigen Unterstützung bei der Erstellung eines Markenkonzepts? Wir helfen gerne weiter!

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#Markenkonzept #DIM #Marketing #Markenstrategie

Das DIM als Markenagentur

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Eine starke Marke schafft Wert. Starke Markenprodukte werden oft als innovative und qualitativ hochwertige Produkte mit einer einzigartigen Positionierung in den Köpfen der Verbraucher angesehen. Eine Marke ist insbesondere dann ein monetärer Wert, wenn die Konsumenten allein aufgrund ihrer Existenz bereit sind, mehr für ein gekennzeichnetes Produkt zu bezahlen als für ein No-Name-Produkt. Es gibt also genügend Gründe, sich intensiv um den Aufbau und die Pflege der eigenen Marke zu kümmern. Hier kommt das DIM als Markenagentur ins Spiel: Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Marke (weiter) zu entwickeln und zu vermarkten.

Was das DIM als Markenagentur bietet

Das DIM als Markenagentur unterstützt Sie bei der Formulierung und Umsetzung Ihrer Markenstrategien. Wir betreuen unsere Kunden professionell und umfassend, um Ihre Marke dauerhaft mit den gewünschten Einstellungen und Erwartungen zu verknüpfen. Das DIM als Markenagentur vermittelt Ihnen Wissen und Know-how im Rahmen einer strategischen Markenberatung, um gemeinsam mit Ihnen eine unverwechselbare Markenpositionierung zu entwickeln.  Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der strategischen Positionierung von Unternehmens- und Produktmarken können Sie sich auf unser Fachwissen verlassen. Zudem bieten wir Ihnen zertifizierte TOP-Qualität auf 5-Sterne Niveau.

Digital-Brand-Manager DIM

 

In der Weiterbildung zum Digital Brand Manager lernen Sie, wie Sie Ihre Markenbotschaft am besten über verschiedene digitale Kanäle kommunizieren, um die Markenwahrnehmung potenzieller Kunden positiv zu beeinflussen. Nutzen Sie das Wissen unserer Expert:innen, um ein(e) erfolgreiche(r) Digital Brand Manager:in zu werden.

Für wen sich das DIM als Markenagentur eignet

Das DIM als Markenagentur eignet sich für alle Fach- und Führungskräfte aus Bereichen wie Brand Management, Markenführung und Produktmanagement, die moderne Markenarbeit umsetzen und dabei professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchten.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Gerade in der heutigen digitalisierten und schnelllebigen Zeit, in der Konsumenten mit einer täglich wachsenden Informationsflut konfrontiert werden, nehmen starke Marken einen immer höheren Stellenwert ein. Ziel unseres Seminars Erfolgreiches Markenmanagement ist es, Ihnen das nötige Werkzeug an die Hand zu geben, um einen hohen Markenwert im digitalen Wandel zu schaffen. Zudem bietet unser Seminar Strategisches Marketing einen umfassenden Einblick in die mittel- bis langfristige Marketingarbeit. Zahlreiche Experten-Tipps aus der Praxis und viele bewährte Tools runden unser Angebot ab.

Vorteile mit dem DIM als Partner

Das DIM als Markenagentur hat sich unter anderem auf die Markenberatung spezialisiert und in der Vergangenheit bereits viele Unternehmen bei dem Aufbau der eigenen Marke unterstützt. Dementsprechend zeichnen sich unsere Berater:innen durch ein hohes Maß an Expertise aus und können weitreichende Erfahrungen auf diesem Gebiet vorweisen. Das DIM als Markenagentur hilft Ihnen dabei, das Maximum aus Ihrer Markenpositionierung herauszuholen und den Markenwert zu maximieren – sowohl für große Unternehmen als auch für Start-Ups. Wir garantieren Ihnen eine Rundumbetreuung. SERVICE wird bei uns groß geschrieben.

Leistungsangebot des DIM als Markenagentur

Die Kernelemente des Markenmanagements sind Markenidentität und Markenimage. Die Markenidentität stellt das Fundament der Marke dar, das durch Ziele, Visionen, Missionen und Werte geprägt ist. Das Markenimage beschreibt hingegen die Markenerwartung und das Markenerlebnis der Konsumenten und ist maßgebend für den Erfolg des Unternehmens.

Das DIM als Markenagentur hilft Ihnen, diese Kernelemente zu optimieren, indem es Ihnen im Rahmen einer strategischen Markenberatung zur Seite steht. Dabei verfolgt das DIM einen sechsphasigen Ansatz. Dieser definiert die Markenpositionierung als eine systematische Abfolge von logisch angeordneten Projektschritten. Die Markenpositionierung ist ein Schlüsselfaktor für den Marketingerfolg. Wenn es Ihnen gelingt, die Marke dauerhaft mit den gewünschten Einstellungen und Erwartungen zu verknüpfen, steigern Sie langfristig Ihren Markenwert und damit den Wert Ihres gesamten Unternehmens. Wir stellen Ihnen unsere Expertise aus zahlreichen Markenberatungen zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Markenpositionierung zu entwickeln.

Ein in der Vergangenheit bewährtes Modell ist der in sich geschlossene Regelkreis. Das DIM als Markenagentur versteht sich als zentraler Dienstleister für alle Phasen zur Erreichung einer starken Markenpositionierung: Von der Markenanalyse und -vision bis hin zur Messung des Markenimage.

Markenpositionierung

Markenanalyse

Wir starten mit einer gründlichen Markenanalyse. Wie wird die Marke von den Kunden wahrgenommen (Markenimage)? Welche Positionierung strebt die Marke an? Welche Zielgruppen werden mit der Marke angesprochen und wie zufrieden sind die Konsumenten mit den Leistungen? Diese Fragen bilden das Fundament für die weiteren Schritte und sollten im Rahmen einer Marktforschung untersucht werden.

Markenvision

Die Visionsphase konzentriert sich auf zuvor erworbene Erkenntnisse und die daraus resultierenden Konsequenzen. Der Abgleich von Selbst- und Fremdbild kann zur Entwicklung einer neuen Markenphilosophie führen. Das Ziel dieser Phase ist die Ermittlung der (neuen) Kernwerte der betrachteten Produktmarke, woraus sich die Bestimmung einer "neuen" bzw. angepassten Markenidentität ergibt. Diese Phase ist besonders wichtig, da dieser Projektschritt ein klares Bild von den Erwartungen des Kunden schafft.

Markenkonzept

Basiert Ihre Marke auf einer klaren Markenstrategie? Markenziele lassen sich nur mit einem klaren Konzept und einer definierten Strategie erreichen. Das DIM als Markenagentur unterstützt Sie bei der Entwicklung Ihrer Markenstrategie und der Erstellung Ihres Markenkonzepts. Das Markenkonzept wird Ihr Leitfaden für all Ihre Marketingaktivitäten. Für eine erfolgreiche und wirksame Umsetzung müssen Richtlinien und Indikatoren festgelegt werden. Dabei sind folgende Fragen zu klären: Welche Instrumente des Marketing-Mix sollen eingesetzt werden und welche Kommunikationsstrategien garantieren ein stimmiges Gesamtkonzept? Auch Aspekte wie die kreative Umsetzung einer neuen Corporate Identity und das Schaffen von internen und externen Commitments müssen artikuliert werden.

Messung des Markenimages

Das Markenimage ist subjektiv und entspricht der persönlichen Wahrnehmung der Marke aus Verbrauchersicht. Daher ist es wichtig herauszufinden, wie einzelne Variablen, z.B. die Markenbekanntheit und das Markenvertrauen von potenziellen Kunden wahrgenommen werden. Marken können aufgrund von Ereignissen jederzeit Umbrüche erleben, sei es durch die Einführung eines Konkurrenzprodukts auf den Markt oder durch die Aufdeckung eines Skandals im Management. Das DIM als Markenagentur setzt umfassende Analyse- und Messmethoden ein, um Entscheidungsträgern relevante und qualitativ hochwertige Daten leicht verständlich zur Verfügung zu stellen. Aus Unternehmenssicht ist die Markentreue ein wichtiger Indikator für das zukünftige Kaufverhalten: Je stärker die Kundenbindung an eine Marke, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Wiederholungskaufs.

Projektbeispiele mit dem DIM als Markenagentur

Kunde: DiQualis

Branche: Qualitätsmanagement & Compliance

Projektdauer: 6 Monate

Thema: Entwicklung einer Marke aus zwei bestehenden Unternehmen(smarken) mit übergreifendem Fokus

Projektinhalte: Entwicklung des Markenkerns; Definition von Vision, Mission und Werten; Entwicklung des Logos und Corporate Designs; Erstellung der Website; Begleitung der Marketingaktivitäten und Umsetzung von Off- und Online-Maßnahmen

waves

Kunde: Waves

Branche: Nachhaltigkeit / Software

Projektdauer: 5 Monate

Thema: Positionierung und Markenentwicklung

Projektinhalte: Entwicklung einer Marken und Marketingstrategie und Roadmap; Erarbeitung des Markenkerns; Erstellung des Logos und Corporate Designs; Entwicklung der Website; Begleitung der Marketingaktivitäten

Sie suchen nach einer professionellen Markenagentur? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

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Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

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Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form des Growth Marketing bzw. einen Teil des Performance Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg!

Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat zunächst einmal nichts mit klassischen Marketing im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist dies eine moderne agile Art der Optimierung der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten.

1.Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. Growth Hacking als Bestandteil des Growth Marketing schafft hier neue Lösungen. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht. Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Growth Marketing beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Erfahren Sie in unserem Growth Hacking Seminar, wie Sie mit modernen, agilen, flexiblen und kostengünstigen Optimierungen Ihre Marketing- und Kommunikationsaktivitäten optimieren können. Lernen Sie außerdem in unserem 1-tägigen Seminar alles rund um das Thema Performance Marketing. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte:

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Growth Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers?

Ein Growth Hacker geht beim Growth Marketing taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Performance Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Performance Marketeer arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

3. Stellenwert des Growth Hacking / Growth Marketing

Folgt man Social Media intensiver, dann könnte man auf die Idee kommen, dass Growth Marketing in allen Unternehmen an der Tagesordnung sei. Spricht man konkret mit Unternehmen, dann scheint Wachstum hingegen nicht unbedingt im Fokus zu stehen. Eine Studie von GrowthmarketingStage zeigt, dass im kleineren Mittelstand und bei einem höheren Digitalisierungsgrad Growth Hacking auch an Bedeutung zunimmt. Jedoch setzt sich nur eine Minderheit (ca. 30%) real mit dem Thema auseinander. Diejenigen, die es machen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass sie damit einen positiven Impact auf das Geschäft auslösen (87%).
Die wesentlichen Herausforderungen bei der Implementierung von Growth Marketing sind:

  • Neue Prozesse zu strukturieren
  • Die richtigen KPIs und OKRs zu definieren
  • Die richtigen Mitarbeiter zu finden
  • Den richtigen Fokus für Aktivitäten finden

Nach der Implementierung von Growth Marketing kann man darauf zählen, dass:

  • Man bessere Conversions entlang der Customer Journey erzielt
  • Man ein schnelleres Kundenwachstum verzeichnet
  • Flexiblere und schnellere Anpassungen von Marketingaktivitäten ablaufen
  • Bessere Produkte entstehen

Mit der Implementierung werden in der Regel eine Umsatzsteigerung (Wachstum), die erhoffte Zunahme der Kundenanzahl und bessere Conversions angestrebt.

4. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten.

Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

5. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

5.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail-LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz "PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

5.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack-LogoSlack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

      • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
      • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
      • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

5.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
      • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
      • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
      • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als "Standard-Musik-Service" und Integration im Jahr 2011
      • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
      • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
      • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

5.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

5.5 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

      • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
      • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
      • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

      1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
      2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
      3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
      4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

6. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

Growth Hacking Tipps

  • Growth Hacking Tipp #1: E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber

    MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

    - Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

  • Growth Hacking Tipp #2: Mit Retargeting/Remarketing neue Kunden generieren

    Michael SchwabWussten Sie schon, dass Ihre Webseite ca. 98% der Besucher verliert? Die meisten Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie, ohne zurückzukommen. Dies bedeutet, dass von 10000 Besuchern 9800 einfach gehen. Sie verlieren also bares Geld und potentielle Kunden, die sehr wahrscheinlich bei Ihren Mitbewerbern landen. Zuerst einmal ist das nicht Ihr Fehler! Ihre Besucher wurden abgelenkt. Es klingelt beim Surfen das Telefon, das Baby schreit oder das nächste Meeting steht an etc. Es stellt sich also die Frage, wie Sie die abgesprungenen Besucher wieder dorthin bringen, wo diese abgesprungen sind. Wie können Sie nun einen Teil der 98% der abgesprungenen Besucher trotzdem zu Kunden machen? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es im Schnitt 7-15 Kontakte benötigt, bevor jemand kauft. Mit Retargeting/Remarketing erhalten Sie weitere Kontaktchancen, Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen. Beim Retargeting/Remarketing sprechen Sie die Leute an, welche Ihre Webseite besucht haben, ohne die gewünschte Aktion ausgeführt zu haben.

    Welche Vorteile bietet Retargeting/Remarketing nun unter anderem für Sie:

    • Die Interessenten- und Kauf-Konversionsrate wird gesteigert
    • Ermöglicht den Aufbau von Zielgruppenlisten
    • Ermöglicht eine effektive Zielgruppenansprache
    • Erhöhung des Kundenwerts
    • Stärkt die Marke, weil Sie überall präsent sind
    • Macht andere Online-Marketing Maßnahmen effizienter: PPC, Direct Ads, SEO, Affiliates, etc.

    Michael J. Schwab, Marketing-Manager bei homeway GmbH

  • Growth Hacking Tipp #3: Messen, Messen, Messen

    Tomislav TodorovicAls Growth-Hacker sind die Analyse Ihrer Webseite und die darauffolgenden Optimierungen Ihr täglich Brot. Mit dem Launch Ihrer Webseite müssen Sie ein Web-Analyse-Tool integriert haben. Hier bietet sich Google Analytics als das kostenlose und meistbenutzte Web-Analyse-Tool an. Es gibt auch Alternativen, besonders für Techies ist PIWIK als das Open-Source Analyse-Tool das Richtige. Beim Messen und Analysieren sollten Sie dann über die Basis hinausgehen. Traffic ist zwar wichtig, jedoch nicht das einzig Wahre. Google geht es z.B. vermehrt um die Interaktion des Users mit Ihrer Seite. Deshalb sind Absprungrate und Verweildauer wichtige Faktoren. Dazu kommt noch der Check, ob Ihre Ziele (z.B. Produktverkauf) auf den erstellten Seiten wirklich Früchte tragen. Darum sollten Sie sich die Demographie, mobile Nutzung, Zugriffskanäle, Zielseiten und Konvertierung immer wieder ansehen und Ihre Schlüsse ziehen. Legen Sie zwar Ihr Ziel fest, hören Sie jedoch auf Ihren Kunden und folgen Sie seinen Wünschen.

    – Tomislav Todorovic, Geschäftsführer / Partner der Online Marketing Factory AG

  • Growth Hacking Tipp #4: Nutzen Sie Slideshare

    Bastian FoersterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

    Growth Hacking Tipp: Slideshare- Bastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

  • Growth Hacking Tipp #5: Growth Hacking

    Christian FrankeUm Ihre Pressemitteilung oder Gastartikel erfolgreich in dem Newsbereich einer Zeitung, Webseite oder eines Branchen-Blogs zu platzieren, schreiben Sie dem entsprechenden Redakteur (dessen E-Mail Sie vorher recherchiert haben) eine Nachricht mit interessanter Betreffzeile und kurzer Ansprache.

    Tipp #1: Schreiben Sie mind. 10 Headlines auf und suchen Sie sich die beste aus. Nicht zu viel versprechen, sonst landet Ihre Nachricht im Spam.
    Tipp #2: Zahlen wirken interessant und führen zu höheren Öffnungsraten.
    Tipp #3: Je kürzer, desto besser.

    Neben der Headline braucht’s natürlich auch eine kurze und knackige Nachricht an den Journalisten. Hier gibt es verschiedene Techniken. Man kann entweder die Story als solches pitchen oder es so kurz wie möglich halten.

    Tipp #1: Sprechen Sie persönlich an, nehmen Sie Bezug auf die bisherige Arbeit oder die Expertise des Redakteurs oder die Publikation.
    Tipp #2: Seien Sie konkret und halten Sie die Nachricht so kurz es geht.
    Tipp #3: Anstatt Anhänge benutzen Sie Links zu Ihrem Dokument (Dropbox, Google Drive, Server, etc.)

    Christian Franke, Co-Founder & COO der YesBoss Group

  • Growth Hacking Tipp #6: Nutzen Sie Suchmaschinen

    Suchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

    - Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

  • Growth Hacking Tipp #7: Datenbasiertes Entscheiden

    Hendrik LennarzHeutige Tracking- und Webanalyse Technologien machen es möglich, wirklich jeden Schritt eines Kunden auf der Webseite, in einer App oder einem Kundenbackend zu erfassen. Growth Hacker lieben es, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern Daten entscheiden zu lassen.

    Ein beliebtes Framework, um die wichtigsten Growth Hacking KPIs zu definieren, sind die sogenannten „AARRR“-Metrics von Dave McClure, Gründer des Accelerators „500 Startups“ aus San Francisco. Dieses Framework orientiert sich vollständig am Customer Lifecycle, also an dem Weg des Kunden durch das gesamte Produkt. Die Abkürzung „AARRR“ steht dabei für die fünf Phasen des Customer Lifecycles, die von McClure folgendermaßen definiert werden:

    • Acquisition (Akquisition)
    • Activation (Aktivierung)
    • Retention (Loyalität)
    • Revenue (Umsatz)
    • Referral (Empfehlung)

    Jeder User kann sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einer dieser 5 Phasen befinden.
    Hier ein Beispiel:

    Man schaltet eine Facebook Anzeige und gewinnt dadurch 100 Besucher auf der Webseite. Die Webseite macht einen guten Job und konvertiert 25 Besucher, zum Beispiel durch eine kostenlose Registrierung, zu Kunden (Akquisition). Diese 25 Kunden haben leider so lange keinen Nutzen, wie sie nicht anfangen das Produkt auch zu nutzen. Dem User muss es demnach möglichst einfach gemacht werden, zum Beispiel, sich einzuloggen und mit der Produktnutzung zu starten und möglichst schnell einen Mehrwert zu erfahren (Aktivierung). Anschließend soll dieser Mehrwert natürlich möglichst oft spürbar sein. Bei den Social Networks wie Facebook oder Instagram sind das beispielsweise die Anzahl der Logins, Anzahl der Postings und Likes – also die Aktivität des Users, die nachhaltig den Mehrwert für den einzelnen Kunden bemessen (Loyalität). Ist ein User zufrieden, muss man ihn zu einem zahlenden Kunden machen. Man muss ihn also zum Upgrade bringen (Umsatz). Zufriedene Kunden empfehlen einen oftmals gern weiter, wenn man es ihnen möglichst einfach macht. Erfahrungsgemäß tut es jedoch niemand, wenn man ihn nicht darum bittet. Empfehlungen gelten immer noch als der wertigste Traffic-Kanal, werden leider immer wieder vernachlässigt (Empfehlung). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es beim Growth Hacking eben nicht nur darum geht möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern eben auch darum, diese glücklich zu machen, um letztendlich mit ihnen Geld zu verdienen.

    – Hendrik Lennarz, Product Manager & Growth Hacker für Startups und Unternehmen. Gründer der Growth Hacking Academy

  • Growth Hacking Tipp #8: Datenquellen kennen und nutzen

    Jan StranghönerDatengenerierung, Datensegmentierung und Data-Management sind DIE Schlüssel für effizientes Online Marketing. Sie bestimmen den Erfolg. Noch zu häufig bremst allerdings die Angst vor mangelndem „Datenschutz“ eine effiziente Nutzung. Dabei schließt Datenanalyse einen achtsamen Umgang mit Daten keineswegs aus. Es gibt Wege, Nutzerdaten anonymisiert und mit einem brauchbaren Ergebnis zu erfassen. Google und Facebook helfen dabei. Denn: Nur wer Deutungshoheit über die Daten bekommt, kann auf dem digitalen Markt skalieren und damit wachsen.

    Nützliche Tools dabei können sein:

    • Google Analytics
    • Google Search Console
    • Audience Insights

    Zum Beispiel lässt sich durch Audience Insights gut rekonstruieren, wie der Newsfeed meiner potentiellen Zielgruppe aussieht und mit welchen Inhalten sie sich täglich beschäftigt. Dadurch lassen sich wichtige Informationen in der Planung und Erstellung der Social-Media-Inhaltsstrategie erstellen.

    Jan Stranghöner, Blogger von SM-Nerds

  • Growth Hacking Tipp #9:

    Bekanntheit von Trends und Themen ausnutzen

    Tim CortinovisSie wollen rasantes Wachstum? Dann sollten Sie Ihre Bekanntheit rasant steigern. Der Growth Hacking Tipp dafür ist: Betreiben Sie Gravity Assist Marketing. Nur dank Jupiters Schwerkraft wurde Pioneer 10 zum schnellsten je von Menschen gebauten Objekt. Und genau das machen Sie auch. Suchen Sie sich einen Jupiter – das heißt ein Thema, das in Ihrem Bereich gerade an Bedeutung zunimmt oder auch schon hat. Und dann verknüpfen Sie Ihr Angebot mit diesem Thema, indem Sie etwa einen Blogbeitrag dazu schreiben und dann einen Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, der als eine der Quellen Ihren Blogbeitrag nennt. Oder Sie veröffentlichen ein Video auf YouTube, das die Stichwörter enthält, nach denen gerade viele Menschen suchen. Das war übrigens auch der Grund, warum plötzlich so viele unbekannte Musiker auf YouTube über Nacht erfolgreich wurden: Sie hatten Parodien von Titeln veröffentlicht, nach denen Millionen von Nutzern suchten. Natürlich können Sie auch ganz klassisch ein Buch zu dem Thema veröffentlichen. Die Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Ihr Angebot dann auch wirklich etwas mit diesem Thema zu tun hat und die Stichwörter für Ihre Kunden keine Mogelpackung anbieten.

    Tim Cortinovis - Vortragsredner / Trainer / Autor

  • Growth Hacking Tipp #10: Optimieren Sie Bestätigungsseiten

    TobiasLeider sind immer noch viele Bestätigungsseiten und Bestätigungsmails völlig lieblos gestaltet. Das ist ziemlich schade, da sehr viel Potenzial in ihnen steckt. Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Neukundenakquise um ein Vielfaches teurer ist als die Kundenbindung. Bestehende Kunden haben sich bereits für Sie entschieden, weswegen Sie weniger Überzeugungsarbeit leisten müssen. Scheuen Sie sich also nicht davor, Ihre Kunden auf der Bestätigungsseite auf ein weiteres Produkt von Ihnen hinzuweisen. Hat sich jemand für Ihren SEO-Newsletter angemeldet, können Sie ihm zum Beispiel in der Bestätigungsmail ein kostenloses SEO-Whitepaper vorschlagen, bei dem der Nutzer weitere Daten über sich preisgeben muss. Sie halten demnächst ein Webinar? Bedanken Sie sich auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung und bieten Sie dem Nutzer einen exklusiven Gutschein für Ihr Produkt an.

    Tobias Straka, Blogger von boozet, Online Marketing Manager bei Neue Mediengesellschaft Ulm

  • Growth Hacking Tipp #11: Tracking-Lösungen einsetzen

    Christian LeitzDas Zeitfenster, in dem sich Kunden für Waren und Dienstleistungen interessieren und diese dann auch kaufen, ist kurz und die Konkurrenz stark. Diesen Moment abzupassen, der bei bestimmten, vorrangig investitionsintensiven Gütern häufig erst Jahre später wieder kommt, ist für Unternehmen relevant. Wenn der Kunde Ihnen schon bis auf Ihre Website entgegengekommen ist, sollten Sie wissen, wer er ist und für was er sich interessiert. Im B2B-Bereich gibt es Tracking-Lösungen, die diese Informationen offenlegen und somit eine zielgerichtete Nacharbeit mit dem richtigen Angebot ermöglichen. Das Sales Team freut sich auf Akquise, bei der nicht erst das Interesse geweckt werden muss!

    Christian Leitz,  Leiter Marketing Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH

  • Growth Hacking Tipp #12: Optimierte Facebook Werbung

    Daniel MensingViele gerade kleine Unternehmen tun sich sehr schwer mit einem sinnvollen Einstieg in Facebook Werbung. Was ich immer wieder höre ist, dass man Facebook Ads nur nutze, "um Facebook Fans zu generieren". Dabei wissen die meisten Marketeer nicht, dass man ohne zusätzlich auch die eigenen Facebook Posts bezahlt zu verlängern, in der Regel nur ca. 3-5% aller Fans einen Beitrag zu sehen bekommen. Ich halte absolut gar nichts von Fan-Generierung der Fan-Generierung halber, ohne Intention auch die Facebook Posts stark zu verlängern. Steckt keine derartige Strategie dahinter, sollte man das gänzlich lassen. Das ist wie wenn man einen Email-Verteiler aufbaut, dann aber am Geld spart, um Email-Newsletter an die gesamte Liste zu versenden. Mein Tipp, schauen Sie sich in den Facebook Audience Insights genau an, wer Ihre tatsächlichen Fans sind (sofern diese "sauber" gesammelt wurden). Bauen Sie diese Audience sehr genau nach. Das geht am besten indem Sie den Facebook Pixel in ihre Website integrieren und hinterher über sogenannte Custom Audiences die Website Besucher in eine Liste wegspeichern. Auf diese Liste können Sie wiederum eine sogenannte Lookalike-Liste bilden, die aus statistischen Zwillingen ihrer Website Besucher besteht. Nehmen Sie dabei nur die 1%-Option, das bedeutet 1% aller z.B. deutschen Facebook Nutzer, die Ihren Website Besuchern am aller ähnlichsten sehen. Nehmen Sie mehr als 1% werden die Zielgruppen zu groß und ungenau. Um so mehr Website Besucher Sie auf Ihrer Seite haben, um so genauer die Lookalike-Zielgruppe. Zusätzlich können Sie sehr gute Zielgruppen über Interessen bilden. Nehmen Sie als Interesse beispielsweise ihre größten Wettbewerber, oder auch sogenannte "Brother & Sister Brands". Wenn Sie z.B. Mc Donalds sind, targeten Sie Fans von Burger Kind als Wettbewerber, oder aber von Coca-Cola als potentielle "Geschwistermarke" mit viel Schnittmenge in der Zielgruppe. Im Anschluss nutzen Sie diese Custom Audiences für die bezahlte Verlängerung ihrer Facebook Posts und selbstverständlich auch sonstiger Facebook Ads. Dabei reichen häufig ein paar Euro pro Facebook Post. Den Umweg über die Generierung von eigenen Facebook Fans könen Sie sich sparen und das Budget ist wesentlich besser investiert, nämlich direkt in sauber getargetete Reichweite.

    Daniel Mensing, Online Marketing bei F. O.

  • Growth Hacking Tipp #13: Leadpages / Landingpages

    Micahel BreuerMit Leadpages / Landingpages bietet man dem potentiellen Kunden etwas an, was er braucht, wenn der Besucher durch Ads kommt. Eine Leadpage / Landingpage ist die erste Seite, auf die ein potentieller Kunde geleitet wird, wenn er Werbung geklickt hat. Diese Seite muss darauf optimiert sein, dass der Besucher genau die Informationen angezeigt bekommt, die für das Produkt wichtig sind und dem Kunden das bieten, was er gesucht hat. Hier ist gutes SEO für kostenlosen Traffic aber auch gutes A/B Testing bei der Kampagnenerstellung wichtig, denn dann kann die Seite leicht optimiert werden, weil man weiß, wegen welchen Keywords der Besucher auf die Seite gekommen ist.

    Eine gute Leadpage / Landingpage sollte folgendes beinhalten:

    - Nicht zu viele, aber ausreichend viele CTAs
    - Ein Erklärvideo
    - Qualitativ hochwertigen Content
    - Das Produkt / Service
    - Free Ebook

    Leadpages / Landingpages dienten vor allem früher - aber oft immer noch - dazu, im einen Fall Emailadressen von Interessenten zu bekommen, im anderen Fall einen direkten Abschluss mit dem Kunden zu machen. Dies wird für digitale und nicht digitale Produkte verwendet. Jeder, der online etwas verkaufen will - vor allem digitale Produkte -, sollte sich eine Leadpage bauen.

    Michael Breuer, Geschäftsführer bei leadtodeal

  • Growth Hacking Tipp #14: Content- und Inbound-Marketing

    Torsten HerrmannContent-Erstellung ist aufwändig. Aber für erfolgreiches Content-Marketing oder Inbound-Marketing braucht man ein umfassendes Inhaltsangebot. Jede Fragestellung in Suchmaschinen will beantwortet und jede Stufe des Entscheidungsprozesses mit sinnvollen Inhalten begleitet werden. Noch dazu ist jeder Empfänger anders: Der eine liest gerne kurze Texte, der andere lange, der nächste bevorzugt Infografiken und wiederum andere sehen gerne Videos. Die Herausforderung liegt darin, für jeden Interessenten die passenden Inhalte bereitstellen.

    Wie bewältigen Sie diese Herausforderung am wirtschaftlichsten? Sie verwenden Ihre Inhalte mehrfach.

    Mein erster Tipp für Sie: Deklinieren Sie jeden Content, den Sie neu erstellen für alle passenden Medien und Kanäle durch. Überlegen Sie sich, welche Teile eines Whitepapers Sie zu Blogbeiträgen auskoppeln könnten. Oder umgekehrt: Fassen Sie fünf Blogbeiträgen zu einem Whitepaper zusammen. Auch denkbar: visualisieren Sie Ihr Whitepaper gleich als Präsentation für ein Webinar.

    Mein zweiter Tipp: Schauen Sie sich einmal an, was Sie jenseits des Marketings an Inhalten produzieren. Ich schreibe zum Beispiel gerade einen Blogbeitrag, der auf einem Angebot an einen Kunden basiert. Oder haben Sie ein Excel-Tool, das Sie auch an Interessenten herausgeben könnten? Gleiches gilt für Kundenpräsentationen: Sind diese auch in Teilen als Webinar verwendbar? Oder als Text verschriftbar?

    Bleiben Sie kreativ, aber nutzen Sie Ihre Kreativität nicht nur einmal.

    Torsten Herrmann, Inhaber chain relations, Inbound Marketing und Public Relations für B2B

  • Growth Hacking Tipp #15: Social-Media-Multiplikatoren

    lukas_paasGerade junge Unternehmen tun sich häufig sehr schwer damit, im ausreichenden Umfang neue Kunden zu werben. Oft fehlen die richtigen Kanäle und vor allem die nötige Kapitalkraft. Mit ein wenig Geschick und Recherche ist es allerdings in den sozialen Netzwerken möglich, nahezu kostenlos große Reichweiten und damit neue Fans zu generieren. Die richtigen Multiplikatoren machen es möglich! Schon zu Anfang haben wir uns sehr intensiv mit unserer Zielgruppe beschäftigt. Welche Interessen haben die Nutzer? Mit welchen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Social-Media-Kanäle nutzen sie und was gefällt ihnen dort? Nachdem wir diese Fragen recht genau beantworten konnten, haben wir in eben diesen Themenbereichen Kooperationen angestrebt. Gewinnspiele auf anderen Facebook-Seiten mit unserem Produkt, Blogbeiträge über unser Unternehmen, Postings von unseren Bildern auf Lifestyle-Seiten waren nur einige Erfolge, die wir mit Kooperationen erreichen können. Somit konnten wir ohne großen Kapitalaufwand exakt unsere Zielgruppe durch andere Facebook-Seiten erreichen. Es lohnt sich also, seine Zielgruppe zu kennen und die eigenen Inhalte dort zu platzieren, wo diese aktiv ist. Auch wenn man es nicht für möglich hält, sind die meisten Unternehmen und Facebook-Seiten-Betreiber kooperativer und offener für fremde Inhalte, als man zunächst annimmt.

    Lukas Paas, Geschäftsführer Rough & Loyal

Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#GrowthHacking #DIM #Marketing

Strategie zur Neukundengewinnung

Damit ein Unternehmen, unabhängig von der jeweiligen Branche, am Markt erfolgreich sein kann, braucht es in der Regel immer wieder Neukunden - und somit eine Strategie zur Neukundengewinnung. Immerhin kann nur so sichergestellt werden, dass Unternehmensziele auch dann erreicht werden können, wenn beispielsweise Bestandskunden zur Konkurrenz abwandern. Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang, auch schon aus rechtlichen Gründen, nicht „ins Blaue hinein“ zu akquirieren, sondern eine Strategie zu erstellen, auf der dann weiter verfahren wird.

Aber wie könnte bzw. sollte eine solche Strategie aussehen? Und was ist eigentlich ein Neukunde? Auch wenn es sich ein wenig akribisch anhören mag: Es ist durchaus sinnvoll, sich als Unternehmer immer wieder mit den Unterschieden zwischen Neu- und Stammkunden auseinanderzusetzen. Denn: Diese unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten oft deutlich voneinander.

Neukundengewinnung

Definition „Neukundengewinnung“

Wer eine Neukundengewinnung wünscht, sollte sich im ersten Schritt mit der Frage auseinandersetzen, was sich genau hinter diesem Begriff verbirgt. Per Definition handelt es sich hierbei – wie die Bezeichnung schon vermuten lässt – um einen Kunden, der in der Vergangenheit noch nicht bei dem betreffenden Unternehmen eingekauft (oder dessen Dienstleistungen in Anspruch genommen) hat. Charakteristisch ist es hierbei, dass das Unternehmen den Kunden nicht gut kennt – und umgekehrt. Dementsprechend ist es natürlich besonders wichtig, hier zu überzeugen. Gelingt dies nicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der betreffende Kunde kurzerhand doch noch zur Konkurrenz wechselt… einfach deswegen, weil die Geschäftsbeziehung noch nicht allzu intensiv ist.

Somit handelt es sich bei einem Neukunden um das Gegenteil eines Stammkunden. Diese verzeihen kleinere Fehler in Bezug auf Qualität und ähnliches oft eher. Zumindest dann, wenn es sich um eine Art „Ausrutscher“ handelt und eigentlich klar ist, dass das betreffende Unternehmen ansonsten immer überzeugen konnte.

Wer die Erwartungen seiner Neukunden schon von Beginn an noch besser verstehen möchte, sollte sich im ersten Schritt fragen, was besagte Kunden dazu gebracht hat, überhaupt zu wechseln. Denn: Erfahrungsgemäß kommen die meisten Neukunden von Unternehmen, die sich in direkter Konkurrenz befinden. Vielleicht, weil die Preise nicht mehr überzeugt haben? Oder die Leistungen? Oder beides? Unternehmen, die hier ein wenig nachforschen, finden oft noch besser heraus, wie sie ihre Alleinstellungsmerkmale unterstreichen können. Das Ergebnis: Die Neukundengewinnung wird (zumindest oft) erleichtert.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Möchten Sie neue Kunden gewinnen? Ihre Kundengespräche professioneller und überzeugender gestalten? Mit dem Kunden eine langfristige Partnerschaft aufbauen? Raus kommen aus der ständigen Preisspirale? Dann hilft Ihnen unser Vertriebsseminar! Auch unser Seminar Akquise 4.0 – Modernes Lead Management umfasst ein spannendes Thema: Wir zeigen Ihnen strukturiert Möglichkeiten auf, um ein Lead Management in Ihrem Unternehmen aufzubauen, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Lernen Sie außerdem in unserem eintägigen Social Media Seminar alles über Social Media Marketing und die aktuellen Trends. Hier erfahren Sie auch, welchen Einfluss Social Media Plattformen auf Ihr Unternehmen bzw. Ihre Marke haben und wie Sie Ihr Image verbessern können. Wenn es spezifischer werden soll, gibt unser LinkedIn Seminar einen fundierten Einblick in die Funktionen und Methoden dieser Plattform. Nutzen Sie diese Chance, um Ihre Produkte und Dienstleistungen zu promoten. Sichern Sie sich noch heute Ihren Platz!

Strategien zur Neukundengewinnung erarbeiten

Eine Strategie zur Neukundengewinnung basiert in der Regel auf Standards. Somit soll sichergestellt werden, dass auch kein wichtiger Punkt vergessen wird. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um die folgenden Punkte auszuarbeiten, sorgt dafür, dass er auf dem Weg zur vollständigen Neukundengewinnungsstrategie nichts Wichtiges vergisst. Selbstverständlich ist es in diesem Zusammenhang auch möglich, sich von einer professionellen Marketingagentur unterstützen zu lassen und bestimmte Bereiche outzusourcen.

Die klassische Strategie zur Neukundengewinnung basiert auf insgesamt fünf Säulen, die wiederum von jedem Unternehmen individuell gestaltet werden können bzw. sollten.

1. Ziele definieren

„Was möchte ich genau erreichen?“ Hierbei handelt es sich um eine Frage, die im Zuge der Neukundengewinnung erörtert und nicht nur mit „Mehr Kunden!“ beantwortet werden sollte. Unter anderem geht es darum, festzulegen, wie viele Neukunden in einer bestimmten Zeit erreicht werden sollen. Achtung: Hier geht es im ersten Schritt tatsächlich nur um das WAS erreicht werden soll - und (noch) nicht um das WIE. Selbstverständlich ist es in diesem Zusammenhang auch immer wichtig, realistisch zu bleiben. Wer sich zu hohe Ziele steckt, macht oft die Erfahrung, dass es demotivierend wirkt, wenn diese wieder und wieder nicht erreicht werden. Es gilt also, einen gesunden Mittelweg zwischen „herausfordernd“ und „unmöglich“ zu finden. Werden die Ziele zu niedrig angesetzt, besteht die Gefahr, dass das vollständige Potenzial nicht optimal genutzt wird.

2. Potenzielle Zielgruppe eingrenzen

Wie auch im „normalen“ Geschäftsalltag geht es auch bei der Neukundengewinnung nicht darum, jeden, sondern lediglich „die Richtigen“ anzusprechen. Hierbei kann eine umfassende Marktanalyse helfen. Fragen wie:

  • Wer begeistert sich bereits für mein Produkt?
  • Wen könnte ich für mein Produkt begeistern?
  • Welche Hobbys/ welches Alter/ welches Geschlecht usw. hat meine Zielgruppe?
  • Gibt es ein Produkt, das sich meine Zielgruppe wünscht, das die Konkurrenz aber noch nicht in dieser Form bietet?

Je nach Geschäftsbereich kann es sein, dass die Zielgruppe kleiner oder größer ausfällt. Mit Hinblick auf hilfreiche Abgrenzungen kann auch hier eine Marketingagentur weiterhelfen. Je genauer die Zielgruppe festgelegt wurde, desto besser ist es möglich, Marketingmaßnahmen anzupassen, um noch effektiver zu werben. Selbstverständlich kann es auch sein, dass ein Unternehmen nicht nur eine, sondern mehrere Zielgruppen bedienen muss. Hierbei handelt es sich dann um eine besondere Herausforderung, die jedoch mit der passenden Neukundengewinnung-Strategie meist gut bewältigt werden kann.

3. Kanäle wählen

Hierbei handelt es sich um ein Detail, das durchaus eng mit Punkt Nr. 2 auf dieser Liste verbunden ist. Denn: Wer seine Zielgruppe kennt, weiß auch, wo diese in der Regel anzutreffen ist. Handelt es sich beispielsweise um Menschen, die ihre Zeit gern in den Sozialen Netzwerken verbringen? Oder vielleicht um potenzielle Kunden, die Print Medien bevorzugen?

Selbstverständlich gibt es auch Produkte und Unternehmen, in deren Zusammenhang es sich anbietet, sowohl On- als auch Offline zu werben. Ein Gespräch mit einem Mitarbeiter/ einer Mitarbeiterin einer Marketingagentur kann hier weiterhelfen. Generell gilt es aber immer, im Hinterkopf zu behalten, dass es sich durchaus lohnt, mehr über das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppe herauszufinden. Immerhin wäre es wenig wirtschaftlich, beispielsweise hohe Beträge in Werbung in den Sozialen Netzwerken zu investieren, wenn ein Großteil der Kunden eigentlich lieber Radio hört.

Ein Aspekt sollte in diesem Zusammenhang jedoch auch hier immer im Fokus stehen: Der – bereits erwähnte Unterschied – zwischen Neu- und Stammkunden. Anzeigen, die sich explizit an Neukunden richten, sollten im Prinzip auf den ersten Blick neugierig machen und überzeugen. Denn: Hier kann das Unternehmen keine Vorschusslorbeeren für sich verbuchen. Das Interesse von Stammkunden, die beispielsweise an einer Plakatwerbung vorbeifahren, wird oft schon durch das bekannte Logo einer Marke geweckt. Die Neukundengewinnung ist hier (auch im Online Bereich) mit etwas mehr Arbeit verbunden.

Marketingleiter

In unserem Online-Zertifikatslehrgang Marketingleiter/in lernen Sie, Marketingaktivitäten im Unternehmen strategisch und erfolgreich durchzuführen sowie abteilungsübergreifend als Schnittstelle zu agieren. Wir machen Sie fit für den Erfolg!

4. Maßnahmen festlegen

Nachdem die Ziele, die Zielgruppe und die Kanäle festgelegt wurden, ist es nun an der Zeit, die Maßnahmen festzulegen. Oder anders: Wie sollen die potenziellen Neukunden davon überzeugt werden, dass das eigene Unternehmen „das beste“ ist? Zu den absoluten Klassikern aus diesem Bereichen gehören:

  • Telefonakquise
  • E-Mails und klassische Post
  • Networking
  • Werbung in Print Medien
  • Kampagnen auf Social Media
  • Kontaktaufnahme auf Messen

Oft lohnt es sich hier auch, gemeinsam – zum Beispiel in einer Art Brainstorming – mögliche Optionen zu erläutern. Frei nach dem Motto „Es gibt keine schlechten Ideen!“ kann hier alles zusammengetragen werden, was möglicherweise Sinn macht.

Aber Achtung! Im Zusammenhang mit vielen Werbemaßnahmen dieser Art ist es wichtig, dass der Adressat sein Einverständnis gegeben hat, kontaktiert zu werden. Beispielsweise ist es nicht erlaubt, „auf gut Glück“ Werbemails an fremde Mail Adressen zu versenden. Je nach Zielgruppendefinition und Produkt kann es auch sinnvoll sein, nicht nur auf eine, sondern auf zwei (oder mehr) Maßnahmen zu setzen, um die Adressaten noch besser zu erreichen bzw. individueller anzusprechen. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn die Zielgruppe ohnehin breitgefächert ist und sich dennoch für dasselbe Produkt interessiert.

Mit Hinblick auf eine effektive Strategie zur Neukundengewinnung ist es hilfreich, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass es für den ersten Eindruck nur noch selten eine zweite Chance gibt. Daher gilt es, zu werben, aber zu versuchen, nicht in den Bereich „klassische Marketing-Botschaft“ abzurutschen.

5. Budget eingrenzen

Klar: Neukundengewinnung kostet Geld. Wie viel Geld, entscheidet die individuelle Budgetplanung. Um hier sicherzustellen, dass nicht mehr ausgegeben wird als nötig und dass möglichst effektiv agiert werden kann, ist es wichtig, im Voraus zu planen und sich über die Kosten einzelner Maßnahmen zu informieren. Hier macht es Sinn, Preise einzelner Anbieter zu vergleichen - gerade dann, wenn beispielsweise auch auf Offline Marketing gesetzt werden soll.

Ein Aspekt, der am Ende einer Kampagne auf keinen Fall vergessen werden darf, ist die Erfolgsmessung. Oder anders: Wie viele Neukunden hat mir das eingesetzte Geld gebracht? Hier zeigt sich immer wieder, dass es – auch im Zuge einer akribischen Planung – durchaus oft Optimierungsbedarf gibt. Eine nachträgliche Analyse kann dabei helfen, in Zukunft noch effektiver zu werben. Das eingegrenzte Budget hilft dabei, die Kosten im Rahmen zu halten. Wer sich hier auf der Suche nach hilfreichen Tipps rund um Budgetplanung und Co. befindet, kann sich natürlich auch vertrauensvoll an eine professionelle Marketing Agentur wenden.

Neukundengewinnung: Goldene Regeln

Seit 20 Jahren arbeiten wir beim Deutschen Marketing Institut an neuen Kundenstrategien - mit Erfolg. Wir verfolgen einen strategischen Ansatz, mit dem wir kontinuierlich neue Kunden gewinnen.

Anbei einige goldene Regeln aus dieser Zeit:

  1. Unbedachte Spontanakquisition hinterlassen zu viel Flurschaden am Markt.
  2. (Große) Visionen sind glänzende Nährstoffe kraftvoller Akquisitionsmissionen.
  3. Durch dynamisch-flexible Planung bleibt man hellwach im Kundeneroberungsprozess.
  4. Schlagfertiges Taktieren im Gespräch wirkt „leer" ohne nutzenorientierte Strategie.
  5. Nur klare Ziele sind und wirken für den Kunden verbindlich.
  6. Durch die Qualifizierung des Adressmaterials vermeiden wir überflüssige Kontakte.
  7. Mit dem Trichter fahren wir sofort auf die Empfehlungsschiene.
  8. Einstufige Aktionen sind meist ihr Geld nicht wert.
  9. Gemeinsam - durch koordinierte Werbung - erreicht man mehr.
  10. Profis messen sich an den Kennzahlen der Besten und lernen dazu.

Fazit

Bei einer Strategie zur Neukundengewinnung handelt es sich um einen wichtigen Marketingbereich, der nicht unterschätzt werden sollte. Die besondere Herausforderung ist es hier, dass Neukunden eben noch nicht wissen, wodurch sich das betreffende Unternehmen auszeichnet. Oder anders: Sie müssen noch etwas umfangreicher überzeugt werden als ein Stammkunde, der die jeweilige Marke schon länger kennt.

Genau das kann sich jedoch auch als Vorteil erweisen. Immerhin handelt es sich bei einem potenziellen Neukunden meist um einen Menschen, der sich entweder unvoreingenommen informieren möchte oder der von einem Mitbewerber enttäuscht war und sich nun auf der Suche nach einer besseren Lösung befindet. Wer es dann schafft, genau diese Person zu überzeugen, hat einen Kunden mehr gewonnen.

Und übrigens: Bei der klassischen Neukundengewinnung handelt es sich um einen fortschreitenden Prozess, der nicht unterschätzt werden sollte. Auch dann, wenn „eigentlich gerade alles gut aussieht“ und ein Unternehmen einen festen Kundenstamm betreut, kann es immer sein, dass unvorhergesehene Ereignisse – wie zum Beispiel eine Neueröffnung eines anderen Unternehmens mit besonderen Angeboten – dafür sorgen, dass sich auch treue Stammkunden plötzlich umentscheiden.

Es gilt dementsprechend, am Ball zu bleiben und immer auch „für schlechte Zeiten“ vorzusorgen. Ansonsten ist das Risiko hoch, dass Umsätze einbrechen, obwohl dies eigentlich nicht wirklich ersichtlich war. Unternehmen, die ihre Leistungen auf der Basis von Abos verkaufen, haben hier den kleinen Vorteil, dass sie meist ein wenig mehr „Vorlaufzeit“ haben, bis ein Kunde eventuell nicht mehr bei ihnen einkauft bzw. die Leistungen nutzt. Ausnahmen gibt es jedoch auch hier. Daher gilt: Eine akribische Strategie zur Neukundengewinnung hilft dabei, in der Zukunft Umsätze zu generieren.

Sie möchten sich zur Neukundengewinnung beraten lassen? Kontaktieren Sie uns gerne!

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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