Schlagwort-Archive: Marketing

MarTech – Tools, Tools, Tools für das Marketing

Marketingtechnologie (MarTech) dominiert immer mehr Diskussionen im Marketing. Die klassische kreative Ausrichtung einer Marketingabteilung rückt dabei immer mehr in den Hintergrund. Kaum noch eine Stellenausschreibung im Marketing kommt ohne die Nennung von MarTech Tools aus. War es vor 20 Jahren noch üblich, dass ein Marketingleiter einen kreativen Hintergrund hatte und über dementsprechende Skills verfügte, ist im Jahr 2020 an so etwas kaum noch zu denken. Die Digitalisierung hinterlässt auch im Marketing ihre Spuren.

Prof. Dr. Michael BerneckerUnter MarTech sind moderne Technologien im Marketing zu verstehen, um Marketingprozesse zu unterstützen und Marketingaktivtäten in Richtung Kunde und weitere Schnittstellen zu digitalisieren.

Prof. Dr. Michael Bernecker

Der Einsatz von Technologielösungen im Marketing ist jedoch nicht neu. Schon vor 30 Jahren wurden CAS (heute CRM) oder Multimedialösungen im Marketing diskutiert und eingesetzt. Mit der weiteren Digitalisierung der Gesellschaft und des Arbeitslebens (New Work) wurde der Einsatz von MarTech Lösungen im Unternehmen und in Richtung Markt und Kunde immer alltäglicher.

Der Einsatz von MarTech Lösungen hat dabei unterschiedlichste Bereiche durchdrungen.

Online Kundenbindung

MarTech Tools für Werbung & Media

Im Bereich Werbung und Media existieren vielfältige Lösungen im Mobile Marketing, Display Advertising und Programmatic Advertising, der Suchmaschinen Werbung und Social Media Werbung, Native Advertising sowie Content Marketing und Video Werbung. Auch im klassischen Kommunikationsbereich PR und Print stehen vielfältige technologische Lösungen zur Verfügung.

Typische Applikationen aus diesem Bereich sind zum einen die Tools der Plattformbetreiber, wie zum Beispiel LinkedIn, Facebook, Instagram, Twitter oder Google. Diese werden jedoch noch um spezifische Tools ergänzt, die den Einsatz dieser Plattformen noch effizienter macht. So wie zum Beispiel ADSPERT, Adstage oder Adthena.

Die Lösungen in dieser Kategorie vereinfachen die Planung, Steuerung, Schaltung und das Controlling des Mediaeinsatzes im Unternehmen.

MarTech – Content Marketing & Experience

In den Kategorien Content Marketing und Customer Experience existieren verschiedene Kategorien von MarTech Lösungen. Diese sind:

  • Suchmaschinenoptimierungs-Tools (SEO)
  • E-Mail Marketing
  • Content Marketing
  • Video Marketing
  • Interaktiver Content
  • Mobile Apps
  • Tools für Optimierung, Testing & Personalisieirung
  • Digital Asset Management & Marketing Resource Management
  • Marketing Automation & Kampagnenmanagement
  • Content Management & Webexperience

Diese vielfältigen MarTech Lösungen unterstützen Marketeers bei der Entwicklung und dem Management von digitalen Content Strategien.

MarTech – Social Media Tools

Mit der Entwicklung des Social Media Marketing sind natürlich auch ein Vielzahl von Social Media Tools in die Marketingabteilungen gewandert. Diese lassen sich in die folgenden Funktionen systematisieren:

  • Call Analytics
  • Events, Meetings und Webinare
  • Vertrieb & e-Commerce
  • Influencer Marketing
  • Customer Experience
  • Reputationsmanagement
  • Social Media Marketing & Monitoring

Natürlich fordert der Einsatz diverser Social Media Kanäle auch den Einsatz der jeweiligen Social Media Tools. Jedoch geht der Trend eindeutig hin zu übergreifenden Suits, die eine Vielzahl von Kanälen bündeln.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

MarTech – Tools für Marketing-Management

Tools für die Zusammenarbeit im Marketingteam, für Marketingprozesse und Colaborative Tools für Teamarbeit sind auf dem Vormarsch. Von Klassikern wie Office365 und Sharepoint über moderne Agile Marketing Tools reicht hier das das Spektrum.

  • Produktmanagement
  • Zusammenarbeit im Marketing-Team
  • Agil & Lean Management
  • Recruiting
  • Budgetierung & Finance

Die Auswahl einzelner MarTech Tools sollte nicht dem einfachen, schnellen Impuls des Momentes oder den Vertriebsaktivitäten des Vertriebs dieser Tools überlassen werden. Mit einer spezifischen Bedarfsanalyse, eines Testing der Tools sowie der Nutzung von User Cases, um die Leistungsfähigkeit und den Einsatz der Tools zu überprüfen, sollte die Auswahl getroffen werden.

Bedenken Sie immer:

A fool with a tool is still a fool!

Die Vielfalt an MarTech Lösungen ist schier unüberschaubar. Man kann einfach nicht alle Tools im Blick haben. Hier eine aktuelle Übersicht der MarTech Landschaft Deutschland:

MarTech Tools Deutschland
#MarTech #Marketingtechnologie #Marketingtools

Wie die KI-Technologie das digitale Marketing verändert

Mit künstlicher Intelligenz (KI) verbinden viele Menschen ein synthetisches Bewusstsein, das bei einigen Science-Fiction-Filmen die Kontrolle über die Menschheit übernimmt. Abgesehen vom Reich der Fantasie ist KI einfach ein System, das Aufgaben ausführen kann, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern. Dazu gehört das Lösen von Problemen, das Erkennen von Emotionen und sogar die Diagnose von Krankheiten. Die KI-Technologie prägt bereits das digitale Marketing und dürfte noch weiter an Bedeutung gewinnen.

Die möglichen Anwendungen für KI-Marketing

KI-Marketing ist eine Methode zur Nutzung von Technologie zur Verbesserung der Customer Journey. Big-Data-Analysen und das maschinelle Lernen ermöglichen den Return on Investment (ROI) von Marketingkampagnen nachhaltig zu steigern und effektivere Kundenkontaktpunkte zu schaffen. Egal, ob E-Mail-Marketing betrieben oder ein Kundensupport angeboten wird, KI eliminiert einen Großteil des Rätselratens bei Kundeninteraktionen. Im größeren Maßstab lassen sich damit Prozesse automatisieren, die einst vom Menschen abhängig waren. Content-Generierung, PPC-Anzeigen und sogar Webdesign sind mögliche Anwendungen für KI-Marketing.

Künstliche Intelligenz

Die aktuellen Grenzen von künstlicher Intelligenz

In der Welt des digitalen Marketings kann KI-Marketingkampagnen rationalisieren und optimieren. Auch ist die Technologie dazu geeignet, menschliche Fehler auszuschließen. Allerdings dürfte der menschliche Einfallsreichtum einer der entscheidenden Faktoren bleiben. Empathie, Mitgefühl und Storytelling sind Attribute, die Maschinen nicht nachahmen können, zumindest noch nicht. Es ist davon auszugehen, dass zum Beispiel die Stellenangebote in der Seestadt Bremerhaven unverändert Angebote für Marketing Campaign Manager, Online Marketing Manager und Trade Marketing Coordinator umfassen werden. Zu den vorherrschenden Industriezweigen Bremerhavens gehören die Windenergie, der Schiffbau, die Hafenwirtschaft mit dem Container-Terminal-Bremerhaven und die Lebensmittelverarbeitung. Sämtliche Bereiche setzen gezielte Marketingmaßnahmen ein, um die Bekanntheit zu erhöhen, den Umsatz zu steigern und die Marktposition zu sichern. Dabei stellen kreative Ideen, die bisher von einer KI nicht erbracht werden können, die Grundlage der Kampagnen dar. Bei der Ausführung kann die künstliche Intelligenz unterstützen und zeitnah auf die Veränderung von Kennzahlen, die den Erfolg einer Kampagne messen, entsprechend reagieren.

Das exponentielle Wachstum mit neuen Möglichkeiten

Letztendlich ist KI nicht an menschliche Grenzen gebunden. Wenn das Moore'sche Gesetz noch für eine Weile gilt, ist nicht abzusehen, was KI in naher Zukunft leisten kann. Das Moore'sche Gesetz besagt, dass etwa alle zwei Jahre eine Verdoppelung der Mikrochiptransistoren erfolgt, während sich in dem gleichen Zeitraum die Kosten für einen Computer halbieren. Der Mitbegründer von Intel, Gordon E. Moore, machte bereits im Jahre 1965 diese Beobachtungen und schuf damit die Basis für die bisher gültigen Grundsätze. Immer mehr Unternehmen stellen Fachkräfte wie Data Scientists und Programmierer für ihre Marketingabteilungen ein. Denn ihre Fähigkeiten werden bald das Rückgrat der meisten Marketingkampagnen sein. Das Internet ist wie ein gigantisches verhaltenswissenschaftliches Labor, aber es gibt so viele Datensätze mit zahlreichen Informationen, dass der Mensch allein unmöglich hoffen kann, sie wirklich alle zu analysieren. An dieser Stelle kommt KI ins Spiel. Durch maschinelles Lernen und Big-Data-Analyse kann KI-Unternehmen tiefe Einblicke in ihre Kunden geben. Anzeigen können von der KI automatisch gekauft und von dieser in einem großen Umfang personalisiert werden. Viele Werbetreibende nutzen diese Technologie bereits. Unternehmen werden künftig allerdings nicht nur in der Lage sein, Interaktionen zu personalisieren, sondern sie werden das Kundenverhalten basierend auf den gesammelten Daten vorhersagen und damit zum Zeitpunkt des Bedarfs direkt das entsprechende Produkt anbieten können.

Produktmarketing erfolgreich gestalten!

Das Produktmarketing ist in vielen Unternehmen ein spezifischer Zugang zum Marketing. Mit dem konkreten Anknüpfungspunkt, ein Produkt oder eine Dienstleistung vermarkten zu wollen, starten viele Überlegungen im Produktmanagement. Daher lohnt es sich darüber nachzudenken, welche Aktivtäten man im Rahmen des bewussten und aktiven Produktmarketing anwenden sollte.

1. Definition Produktmarketing

„Produktmarketing umfasst alle gezielten Aktivitäten unternehmerischer Teilbereiche sowie Prozesse um Produkte zu entwickeln, zu kommunizieren und zu realisieren, die einen Mehrwert für Kunden, Mitarbeiter und das Unternehmen haben.“

Produktmarketing fasst damit alle Aktivitäten zusammen, die sich im theoretisch fundierten Begriff der Produktpolitik verstecken und ist zugleich ein, wenn auch wesentlicher, Teilbereich des Produktmanagement.
Als Erfinder des modernen Produktmarketing für Konsumgüter gilt das Unternehmen Procter und Gamble (P&G), die für ihr Produkt Camay erstmalig die Position eines Produktmanagers eingerichtet haben, der die Aufgabe hatte, die Marketingaktivitäten des Unternehmens für die Vermarktung dieses Produktes - einer Seife - zu bündeln. Dieser Ansatz war so erfolgreich, dass für viele Konsumgüterhersteller die organisatorische Einordnung des Marketing auf Produkteben zum Standard wurde und über die Jahre auch im b2b-Marketing Einzug hielt.

Die Verantwortung für das Produktmarketing hat in aller Regel der Produktmanager, der häufig gemeinsam mit Kommunikationskollegen die Vermarktungsaktivitäten für einzelne oder mehrere Produkte plant, konzeptioniert und umsetzt. In jedem Fall trägt der Produktmanager die Verantwortung für die Aktivitäten über die gesamte Lebensdauer eines Produktes.
Daher hat sich der Produktlebenszyklus als wesentliches Denkmodell und Ansatzpunkt für die Strukturierung von Marketingaktivtäten durchgesetzt.

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2. Ausgangspunkte für ein modernes Produktmarketing

Aus dem Modell des Lebenszyklus ergibt sich damit verschiedene Ansatzpunkte, wie und wann sich der Produktmarketingverantwortliche mit welchen Marketingaktivitäten auseinandersetzen sollte.

Lebenszyklus Produktmarketing

3. Marketing zur Produkteinführung

Der Lebenszyklus eines Produktes beginnt immer mit der Markteinführung des Produktes. Das Produkt ist für den Markt und natürlich für das Unternehmen noch neu. Die Intensität des Marktwiderstandes hängt ebenso wie die Länge dieser ersten Phase vor allem vom Innovationsgrad des Produktes ab. Aus diesem Grund lassen sich zu Beginn nur geringe Umsätze erzielen.
Den ersten niedrigen Umsätzen stehen jedoch größerer Kapitelbedarf gegenüber. Ein neues Produkt muss zunächst im Markt intensiv kommuniziert werden. Kunden und Vertriebspartner müssen zunächst über das Produkt Kenntnis erlangen. Daher müssen Marketingaktivitäten angegangen werden, die für die notwendige Reichweite in der Zielgruppe sorgen. Bei der Markteinführung sind normalerweise intensive Kommunikationsmaßnahmen notwendig (Werbung, Verkaufsförderungsmaßnahmen etc.) und die Kosten für den Innovationsprozess sind noch zu decken. Die Marketingaktivitäten konzentrieren sich in dieser Phase auf Aktivitäten, um eine möglichst hohe Reichweite zu erlangen und damit Erstkäufe zu provozieren.
In aller Regel erfasst man die Produktmarketing Aktivitäten zur Produkteinführung in einem Product Launch Package. Dieses umfasst den konzeptionellen Ansatz und die relevanten Einführungsaktivitäten, um ein einzuführendes Produkt am Markt zu platzieren. Ein Product Launch Package beinhaltet demnach gut strukturiert alle wichtigen Informationen zu dem Produkt und zu dem Markt, insbesondere zu den Wettbewerbern und den Kunden. Darüber hinaus sind Verkaufsargumente und Vermarktungsstrategie sowie die einzusetzenden kommunikativen Maßnahmen wesentliche Elemente des Product Launch Package.
Das Produktmarketing für ein neues Produkt ist die Königsdisziplin für Start-Ups und wachsende Unternehmen. Insbesondere die Phase der Produkteinführung bekommt eine ausschlaggebende Bedeutung für den Markterfolg des neuen Produktes. Größtes Problem ist dabei die mangelhafte Vorbereitung der Unternehmen. Oft konzentrieren sich gerade Start-Ups zu sehr auf die Entwicklung und Herstellung eines neuen Produkts und verschieben die Marktvorbereitung, bis es zu spät ist.

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4. Produktmarketing in wachsenden Märkten

Die nächste Herausforderung des Produktmarketing stellt sich in wachsenden Märkten. Vordergründig wirkt es wie ein leichtes Spiel, in einem wachsenden Umfeld erfolgreich zu sein. Nahezu problemlos lassen sich steigende Umsatzzahlen realisieren. Genau dies ist die trügerische Gefahr in einem wachsenden Umfeld. In stark wachsenden und somit sehr attraktiven Märkten muss sich ein Unternehmen auf zunehmenden Wettbewerbsdruck einstellen. Überproportionales Wachstum und die Steigerung eigener Marktanteile sollte im Fokus der Bemühungen liegen, um auch langfristig den maximalen Erfolg zu erzielen. Kundenbindung, Produkt- und Preisdifferenzierung usw. können das Marketing in dieser Phase prägen. Das frühzeitige Erkennen dieser Situation und präzise Beobachtung des Verhaltens von Kunden, Wettbewerbern und sonstigen Marktpartnern sind wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Produktmarketing.

5. Relaunch eines Produktes

Unter Betrachtung des Lebenszyklus eines Produktes stellen Reife- und Sättigungsphase die nächsten charakteristischen Abschnitte dar. Kennzeichnend sind sinkende bis hin zu stagnierenden Umsatzzuwachsraten und zurückgehende Umsatzrentabilität und Gewinne. Der Wettbewerbsdruck nimmt erneut deutlich zu. Steigende Anzahl von alternativen Produkten im Markt zeigt deutlich, dass Produktpolitik in Form von Produktvariation, Differenzierung und Qualitätswettbewerb an Bedeutung gewinnt. Hohe Preiselastizität der Nachfrage ist ein ebenso typisches Merkmal in diesen Phasen und bewirkt Verdrängungs- und Kampfpreisstrategien der Anbieter. Die Maßnahmen in Preis- und Produktpolitik können die Dauer der Sättigungsphase erheblich verlängern.
Der Relaunch eines im Wesentlichen bereits länger unverändert am Markt befindlichen Produktes ist ein häufig erfolgversprechendes Konzept. Dem Produkt quasi ein neues Leben einzuhauchen, es wieder modern und in die Zeit passend zu verändern, sind hier die Leitgedanken. Entscheidend ist es dabei, genau zu wissen, in welche Richtung das Produkt sich verändern sollte. Ausgangspunkt ist auch hier wieder die Gewinnung relevanter Marktinformationen. Besonders die Kommunikation verbunden mit einem neuen Image übernimmt dabei vorrangige Aufgaben bei der Umsetzung eines Relaunches.

 

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6. Produktnutzen und USP im Fokus des Produktmarketing

Das Produktmarketing hat zur Aufgabe kundenorientiert Produkte zu entwickeln, diese erfolgreich am Markt zu positionieren und den Produktlebenszyklus optimal zu gestalten. Entscheidend sind dabei nicht die objektiven Eigenschaften und Merkmale der angebotenen Leistung, sondern die von den Kunden wahrgenommenen Nutzen dieser Leistung.

Produktnutzen Produktmarketing

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass viele Produkte im Kern immer ähnlicher werden und somit eine klare Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb immer schwieriger wird, treten Zusatznutzen und das erweiterte Produkt mehr und mehr in den Vordergrund. Diese können sich im äußeren Bereich des Produktes verankern, also beim Design, der Qualität, der Funktionalitäten, der Verpackung oder Markenstrategie. Darüber hinaus bietet das sogenannte erweiterte Produkt zusätzliche Möglichkeiten der Differenzierung in Form der Konditionenpolitik oder ergänzender Dienstleistungen rund um das eigentliche Produkt.

Traditionell verkaufsorientierte Geschäftsmodelle werden zunehmend um innovative Dienstleistungskonzepte erweitert. Der Kunde kauft nicht mehr das Produkt, sondern die Nutzung der Leistung.
Offensichtlich ist es hier erforderlich, den Produktnutzen hinreichend zu analysieren. Eine Nutzenwertanalyse oder entsprechendes Scoring-Modell können als Instrumente zur Produktnutzenanalyse herangezogen werden. Bei der Analyse des Produktnutzens aus Sicht des Kunden sind sowohl rational messbare als auch emotionale Faktoren (z.B. Image oder Dokumentation einer Gruppenzugehörigkeit) zu berücksichtigen. Diese Nutzendimensionen sind nicht zu unterschätzen und spielen insbesondere bei Luxusgütern (z.B. Automobilen und Sportaccessoires) eine bedeutsame Rolle.

Die Unique Selling Proposition (USP) bezeichnet ein Verkaufsversprechen der besonderen Art, ein Alleinstellungsmerkmal. Es wird benötigt, um die Positionierung einer Leistung auf dem Markt positiv zu beeinflussen. Dieses einzigartige Verkaufsversprechen hebt besondere Nutzen hervor und grenzt das Produkt von anderen auf dem Markt ab. Im Vordergrund einer USP-Strategie steht die schlüssige kommunikative Darlegung des Verkaufsversprechens.
Das Konzept der USP eignet sich besonders gut während der Einführungs- und Wachstumsphase des Produktlebenszyklus. Es funktioniert hingegen nur eingeschränkt In der Sättigungs- und Reifephase, denn viele Wettbewerber bringen Leistungen mit ähnlichen Nutzen heraus, was die Differenzierung erschwert.
Alleinstellungsmerkmale müssen, um erfolgreich in der USP-Strategie umgesetzt zu werden, einige Anforderungen erfüllen.

AlleinstellungsmerkmaleWenn diese Merkmale für den USP zutreffend sind, lässt sich dies Strategie erfolgreich umsetzen.

7. Rahmenbedingungen für ein Produktmarketing

Um zielgerichtet und effektiv Produktmarketing umzusetzen muss gewährleistet sein, dass das betreffende Produkt gegenüber anderen Leistungen im Produktprogramm sehr eigenständig eine Marktaufgabe erfüllt. Sofern es sich nicht um ein Ein-Produkt-Unternehmen handelt sind also klare Abgrenzungen erforderlich. Deutlich wird dies bei der Verfolgung einer Mehrmarkenstrategie. Die Positionierung darf unbeeinflusst von den Strategien der anderen Produkte des Unternehmens gewählt und umgesetzt werden.
Eine so ausgeprägte Eigenständigkeit innerhalb eines Unternehmens erfordert gleichzeitig eine entsprechende organisatorische Verankerung von Befugnissen und notwendigen Prozessen. Konsequentes Produktmarketing erfordert nicht selten entsprechende organisatorische Verankerung eines Produktmanagements.

8. Strategische und operative Aufgaben im Produktmarketing

Strategisches Produktmarketing betrifft die langfristige Planung des Weges zur Erreichung der Unternehmens- und Marketingziele. Es müssen hierzu die produktpolitischen Ziele klar definiert und die Situation hinsichtlich der strategisch relevanten Faktoren hinreichend analysiert werden. Zur notwendigen strategischen Analyse können verschiedene Instrumente, wie z.B. die SWOT-Analyse, das Produktpositionierungsmodell oder die Portfolioanalyse herangezogen werden. Auf Basis definierter Ziele und strategischer Analysen sind geeignete Produktstrategien zu formulieren. Dies kann sich z.B. an Marktsegmentierungs-, Wachstumsstrategien oder Marktstimulierungsstrategien orientieren.
Da der Einführung von Neuprodukten eine herausragende Aufgabenstellung im Rahmen des Produktmanagements und damit auch Produktmarketing zukommt, müssen Innovationen in ausreichendem Ausmaß gefördert werden. Ein Innovationsmanagement und die damit verbundene Verbesserung der Innovationsfähigkeit stellt einen wichtigen Erfolgsfaktor dar.

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Auf operativer Ebene lassen sich die Aufgaben im Produktmarketing klassisch in die Bereiche Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik einordnen.Die Produktpolitik betrifft die konkrete Gestaltung des Produktes, angefangen von technisch-funktionalen oder ästhetischen und sozialen Eigenschaften des Produktes bis hin zur Verpackung, ebenso wie Entscheidungen über Produktinnovation, -variation, -differenzierung und -elimination. Neben der eher strategischen Entscheidung über eine Hochpreis- oder Niedrigpreispolitik stehen auf operativer Ebene dynamische Preisanpassungen im Fokus der Preispolitik. Basis bildet auch hier wieder eine zeitnahe Beobachtung des Marktes und der Veränderungen z.B. in Form von Preisaktionen der Wettbewerber. Neben den Aktivitäten im Absatzkanal im Rahmen der Distributionspolitik spielen die Entscheidungen in der Kommunikationspolitik eine besondere Rolle. Die produktbezogene Kommunikation erlaubt es, den Fokus auf das einzelne Produkt legen zu können. Eine wachsende Bedeutung gerade im operativen und kurzfristigen Bereich kommt hier dem Online-Marketing zu.

9. Aktuelle Trends im Produktmarketing

Mehrere aktuelle Trends im Marketing begründen den häufig zitierten Hyperwettbewerb auf nahezu allen Märkten und haben eine starke Auswirkung auf das Produktmarketing.

Trends Produktmarketing

  • Durch das kontinuierliche Zusammenwachsen der Weltwirtschaft, der sogenannten Globalisierung, sind für die Unternehmen Global Sourcing und Global Marketing die aktuellen Herausforderungen.
  • Mit Beschleunigung wird das Phänomen umschrieben, dass Marktprozesse immer schneller ablaufen. Waren vor wenigen Jahren noch Marktzyklen von beispielsweise fünf bis acht Jahren üblich, so haben sich viele Märkte zu sogenannten SPOT-Märkten gewandelt, auf denen nur noch aktuelle Sonderposten gehandelt werden.
  • Im Zuge der technischen Entwicklung, insbesondere der Digitalisierung, werden Geschäftsprozesse wie die Distribution oder Kommunikation zunehmend digital abgebildet.
  • Bedingt durch strukturelle Veränderungen in vielen gesättigten Märkten brechen zunehmend branchenfremde Anbieter in Teilsegmente ein und verändern immer häufiger die etablierten Spielregeln in diesen Märkten nachhaltig. Es entwickeln sich dadurch dynamische Wettbewerbsstrukturen.
  • Eine weitere aktuelle Herausforderung für das Produktmanagement und damit für das Produktmarketing stellt das sogenannte Mass Customization (kundenindividuelle Massenproduktion) dar. Es umschreibt die Produktion von Gütern für einen großen Absatzmarkt, wobei explizit individuelle Kundenwünsche berücksichtigt werden, ohne dass dabei der Preis erheblich über dem eines standardisierten Produktes liegen darf.

Alle diese Trends bewirken eine zunehmende Komplexität der Aufgaben und damit auch wachsende Herausforderungen für das Management und das Produktmarketing.

 

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Marketing studieren – Vielfältige Karrieremöglichkeiten für Absolventen

Viele Studienanfänger möchten Marketing studieren. Kein Wunder, denn Marketing spielt in fast jedem Unternehmen eine wichtige Rolle, um den Unternehmenserfolg zu sichern. Marketing ist vor allem eins: vielfältig und ständig neuen Trends unterworfen. Studierende in diesem Bereich haben also gute Aussichten auf einen anspruchsvollen und spannenden Job. Innerhalb des Marketing-Studiums gibt es durch eine große Auswahl unterschiedlicher Studienrichtungen vielfältige Möglichkeiten, sich je nach Interessenlage auf einen bestimmten Marketing-Bereich zu spezialisieren. Vor allem das Online-Marketing nimmt angesichts der mit der Digitalisierung entstandenen, neuen Kommunikationskanäle eine zentrale Rolle im Marketing ein.

Marketing studieren Gute Gründe

Marketing studieren – Das spricht dafür

Marketing zu studieren lohnt sich, denn gutes und konsequentes Marketing ist für den Erfolg eines Unternehmens unentbehrlich. Durch gezieltes Marketing können Unternehmen ihre Kommunikation an die Bedürfnisse potenzieller Kunden anpassen sowie deren Interesse an neuen Produkten wecken. Unternehmen können dem Kunden über verschiedene Medien und Kanäle vermitteln, welchen Nutzen ein Produkt für ihn hat und was das Produkt von der Konkurrenz unterscheidet, sodass die Möglichkeit besteht, Kunden langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens kann durch Marketing-Maßnahmen gesichert werden. Marketing ist demnach eine zentrale Funktion der Unternehmensführung und wichtiger Bestandteil der Betriebswirtschaft. Genau deshalb ist es spannend, sich beruflich mit Marketing zu beschäftigen, denn dieser Bereich ist mit vielversprechenden Zukunftsaussichten verbunden. Um das nötige Wissen zu erlangen, ist es ratsam, Marketing zu studieren, beispielsweise an einer Hochschule oder Fachhochschule. Zudem bietet vor allem ein Master-Studiengang die Möglichkeit, sich auf einem bestimmten Gebiet zu spezialisieren und sich für eine Position im Marketing Management zu qualifizieren.

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Welche Studienarten gibt es?

Wer Marketing studieren möchte, kann aus einer Fülle unterschiedlicher Studiengänge wählen. Ein Marketing-Studium kann im Bachelor oder im Master absolviert werden und erlaubt den Studierenden die Festlegung auf einen Schwerpunkt, der den persönlichen Interessen entspricht. So können Studierende ihr Studium im Bereich Marketing beispielsweise mit BWL oder Management kombinieren, sich für eine internationale Ausrichtung des Studiums entscheiden oder ein duales Studium wählen, das einen hohen Praxisbezug garantiert. Gerade ein BWL-Studium mit Marketing-Schwerpunkt kann sich für diejenigen lohnen, die sich noch nicht sicher sind, ob sie später im Marketing Fuß fassen möchten und beruflich lieber flexibel bleiben. Die Regelstudienzeit beträgt für ein Marketing-Studium im Bachelor etwa sechs Semester.

Neben dem klassischen Vollzeit-Studium an einer Hochschule oder Universität, bei dem sich Studierende voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können, gibt es auch flexible Modelle, wie berufsbegleitende oder duale Studiengänge. Diese sind insbesondere für Berufstätige empfehlenswert, die Job und Studium unter einen Hut bringen möchten. Hierbei wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, Studierende können das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. Doch auch ein Fernstudium ist eine gute Möglichkeit für Berufstätige, sich online weiterzubilden oder in einem neuen Bereich Fuß zu fassen. Auch für Phasen der Umorientierung ist ein Fernstudium bestens geeignet. Ein Fernstudium geht häufig mit höheren Kosten einher. Darum ist es gut zu wissen, dass es auch für Fernstudierende unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist, finanzielle Unterstützung und BAföG zu beziehen.

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Online-Lehrgänge im Bereich Marketing

Mittlerweile gibt es neben der großen Auswahl an Marketing-Studiengängen, die von Hochschulen angeboten werden, auch die Option unterschiedlicher Online-Lehrgänge wahrzunehmen, um Marketing zu studieren, beispielsweise die flexiblen Zertifikatslehrgänge des DIM. Der Zertifikatslehrgang Marketingmanager eignet sich für ambitionierte Studierende oder Berufstätige, die Marketing studieren wollen, um sich gezielt auf Führungsaufgaben vorzubereiten und kann bequem online absolviert werden. Nach Abschluss des Lehrgangs haben Absolventen einen guten Überblick über die im schnelllebigen Marketingalltag anfallenden Aufgaben und können sich und ihr Team als Manager effektiv und effizient durch das Marketing-Tagesgeschäft geleiten.

Online Marketing Manager DIM

Da eine gelungene Internetpräsenz und die Vermarktung über Online-Kanäle unumgänglichen für den Unternehmenserfolg geworden sind, stellt der Zertifikatslehrgang Online-Marketing-Manager das Online-Marketing in den Fokus. Der Lehrgang Online-Marketing-Manager bietet fundiertes Wissen in allen Disziplinen des Online-Marketings und ist daher die perfekte Wahl für Studieninteressierte, die das gesamte Instrumentarium des digitalen Marketings beherrschen wollen.

Welche Berufsaussichten haben Marketing-Absolventen?

Marketing studieren Berufsaussichten

Marketing zu studieren qualifiziert Absolventen für vielfältige Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen und bietet Berufsanfängern spannende Perspektiven. Typische Berufsbereiche sind beispielsweise das Marken- und Produktmanagement, das Medienmanagement, das Online- und Social-Media-Marketing, die Unternehmenskommunikation, der Bereich Customer-Relationship-Management und die Werbebranche. Doch auch in der Marktforschung, im Vertrieb, im Event-Management, in Consulting-Unternehmen oder bei Verbänden und Non-Profit-Organisationen gibt es gute Möglichkeiten für Berufsanfänger, in den Job einzusteigen. Weiterhin werden Absolventen des Marketing als Kundenberater, als PR-Berater, als Manager oder in der Personalwirtschaft tätig.

Marketing-Studium: Die Abschlussarbeit meistern

Wer sich dazu entschieden hat, Marketing zu studieren, beendet sein Marketing-Studium üblicherweise in Form einer Abschlussprüfung. Je nach Studiengang ist das Anfertigen einer Bachelor- oder Masterarbeit erforderlich, die für Studierende mit einem erheblichen Zeitaufwand einhergeht und eine sorgfältige Planung erfordert. Nicht nur, dass die Literaturrecherche viel Zeit kostet, auch die Durchführung von Befragungen und die schriftliche Umsetzung sollten im Vorhinein im zeitlichen Budget mit einkalkuliert werden. Zudem bereitet die Gefahr des Plagiats vielen Studierenden Kopfschmerzen. Bei der Plagiatsprüfung sowie dem Lektorat kann es daher sinnvoll sein, nicht nur auf Kommilitonen zu vertrauen, sondern professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Das passende Lehrbuch zum Marketing Studium!

Natürlich kann man im Studum ohne Bücher zurecht kommen. Aber ganz ehrlich, das hat nicht viel mit studieren zu tun. Auf der Seite marketing-buch.com  haben wir einigen Fachbücher zusammengestellt. Wir empfehlen das Einsteigerbuch  von Prof. Dr Michael Bernecker.

Fazit

Marketing zu studieren ist heutzutage sehr gefragt. Ein Marketing-Studium qualifiziert für eine Karriere in einem besonders schnelllebigen Berufsumfeld, das ständigen Veränderungen unterliegt. Vor allem durch die Digitalisierung nimmt das Online- und Social-Media-Marketing einen besonderen Stellenwert ein, denn mit den Online-Medien entstehen immer mehr Marketingmöglichkeiten. Mit dem Marketing-Studium bieten sich für Berufsanfänger vielfältige Berufsaussichten und gute Karrierechancen. Welcher Studiengang für wen geeignet ist, muss jeder anhand persönlicher Präferenzen und Karriereziele selbst entscheiden. Ein duales Studium punktet mit einem hohen Praxisanteil, während ein Fernstudium oder Online-Lehrgänge flexibel in Eigenregie absolviert werden können und auch für Berufstätige geeignet sind. Wichtig ist für alle Studiengänge und Marketingbereiche gleichermaßen, dass Marketing-Studierende idealerweise noch während des Studiums praktische Erfahrungen in der Berufswelt sammeln sollten, um erfolgreich durchstarten und das theoretische Wissen direkt in die Praxis transferieren zu können.

#Marketingstudieren #MarketingStudium #WeiterbildungMarketing #Studium #Marketing

Marketing-Mix – Der Klassiker des operativen Marketing!

Der Marketing-Mix wurde zum ersten Mal in den 50er Jahren vom Amerikaner Neil H. Borden vorgestellt und gilt bis heute als das am häufigsten genutzte Marketingtool. Die Idee hinter dem Konzept: Mit Hilfe des Marketing-Mix sollen Marketing-Manager Aktivitäten gegliedert und ergebnisreich durchführen. Dafür liefert der Marketing-Mix den Marketing Akteuren eine nützliche Kombination von Instrumenten. Der Begriff „Marketinginstrumente“ bezeichnet Parameter, die Unternehmen nutzen, um festgelegte Ziele und daraus abgeleitete Strategien umzusetzen. Dadurch wird eine direkte Antwort auf Veränderungen ermöglicht.

Definition des Marketing-Mix

Nach der heutigen Auffassung versteht man unter dem Begriff Marketing-Mix:

Prof. Dr. Michael Bernecker

Kombination aller gezielten und strategisch abgeleiteten unternehmerischen Instrumente und Aktivitäten, die mit Ziel umgesetzt werden, spezifischen Interessensgruppen einen Nutzen zu generieren."

Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

In unserem Videobeitrag erklären wir die Grundlagen des Marketing-Mix:

Die 4 P's des Marketing-Mix

4P - Marketing-MixIn den 60er Jahren stellte McCarthy die 4P’s:

  • Product
  • Place
  • Promotion
  • Price

vor, die nun als Leitinstrumente im Marketing dienen. Der Ansatz von McCarthy und Borden war hier auf die Effizienz von Marketinginsturmenten im Konsumgütermarketing ausgerichtet. Die deutsche Übersetzung der 4P’s im Marketing-Mix erfolgte durch Heribert Meffert:

In der heutigen Unternehmenspraxis haben sich jedoch die Begriffe: Produkt- bzw. Leistungspolitik, Vertrieb, Kommunikation und Pricing durchgesetzt. Diese vier Bereiche können durch folgende Leitfragen erläutert werden:

  • Welche Güter bzw. Dienstleistungen bieten wir unseren Kunden an? (Produkt- bzw. Leistungspolitik)
  • Wo bzw. über welche Wege werden wir unsere Leistungen verkaufen? (Distributionspolitik bzw. Vertrieb)
  • Wie machen wir auf unser Produkt / unsere Leistung aufmerksam? (Kommunikationspolitik)
  • Welchen Preis können wir verlangen? (Preispolitik)

1. Product – Produkt- oder Leistungspolitik

Eines der 4P's im Marketing Mix bildet die Produkt- bzw. Leistungpolitik. Im unternehmerischen Alltag beschäftigt sich insbesondere das Produktmanagement um diesen Aspekt des Marketing Mix. Hierbei geht es nicht nur um die Erfüllung der rein technischen Aufgabe eines Produktes, sondern vielmehr um die Marke. Daher besteht die Hauptaufgabe eines Produktmanagers, neben dem Entwerfen eines Produktes, vor allem in der Herausarbeitung eines USP und einer konkreten Positionierung. Die Leistung bzw. Performance eines Produktes spielt neben dem Entwurft auch eine ausschlaggebende Rolle. Je gewinnbringender ein Produkt oder eine Dienstleistung performed, desto stärker kann sich ein Unternehmen von der Konkurrenz absetzen. Daher wird die Leistungspolitik oftmals als "Herz des Marketing" verstanden.

2. Place – Distributionspolitik

Der Begriff Distributionspolitik beinhaltet alle Aktivitäten rund um den Weg des Produktes vom Hersteller zum Endkonsumenten. Zudem gilt es zwei Tätigkeitsgebiete zu unterscheiden: Die akquisitorische Distribution und die physische Distribution. Bei der akquisitorischen Distribution geht es um den Auf- und Ausbau des Distributionsnetzes, wie z.B. der Wahl der optimalen Vertriebsbestandteile, Formen der Hersteller-Händler-Beziehung, sowie die Planung des direkten Verkaufs. Bei der physischen Distribution hingegen steht die Warenverteilung, die Wahl des richtigen Verkaufpunktes, Transportmittel- und Transportwegewahl und die Auswahl der verschiedenen Lagerarten im Vordergrund. Um erfolgreich Produkte vertreiben zu können ist die Erarbeitung und Verschriftlichung eines Vertriebskonzeptes unerlässlich. In diesem Konzept werden alle Marketing-Aktivitäten rund um den Vertrieb festgehalten und umfassen die Planung, Kontrolle und Steuerung aller Maßnahmen. Grundlegend für ein erfolgreiches Vertriebskonzept sind vor allem eine umfassende Zielgruppendefinition, Marktforschung sowie die Bestimmung des Kundennutzens und eine starke Positionierung.

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3. Promotion – Kommunikationspolitik

Aus Sicht der Kunden bildet die Kommunikationspolitik den wohl populärsten Teil des Marketing-Mix. Das dritte P ist nicht nur die „klassische Werbung“ für ein Produkt oder eine Dienstleistung, sondern stellt die Maßnahme dar mit der ein Verkäufer Produkte und Leistungen präsentiert. Zudem entsteht auf grund dessen meist der erste Kontakt zwischen Anbieter und Nachfrager. Der häufig genutzte Begriff „Werbung“ äußert unter anderem die erste Antwort auf die Frage: „Was verstehen Sie unter Marketing?“. Doch das trifft den Begriff nur unzureichend, da der Inhalt des Marketing sehr viel breiter gefächert ist. Hinter dem Offensichtlichen, steht auch die Wichtigkeit der Kommunikationspolitik für den unternehmerischen Erfolg. Faktoren, wie der steigende Konkurrenzdruck und der immer geringer werdende Unterschied diverser Marktleistungen, führen zu einem verstärkten Kommunikationswettbewerb der Unternehmen. Hinzu kommt, dass die Kommunikationsmöglichkeiten der Unternehmen in Richtung Partner und Kunden stark sinken und eine Einschränkung des Abgrenzungspotenzials vorliegt.

Im Wandel der letzten Jahren hat das Internet und damit das Online-Marketing eine immer bedeutender Rolle erhalten. Heutzutage kann beim Online-Marketing aufgrund seiner Komplexität von einem eigenen Teilbereich des Marketings gesprochen werden. Der Endkunde verbringt einen großen Teil des Tages im Internet, weshalb sich Suchmaschinen und Soziale Medien zu Werberäumen entwickelt haben. Mit der wichtiger werdende Rolle des Internets verschiebt sich auch die Kommunikations von Unternehmen in den Online-Bereich, wodurch Kampagnen neu gedacht und strukturiert werden müssen. Einen Überblick über Tools und Elemente des Online-Marketings bietet das Online-Marketing-Framework:

Online Marketing Framework

Das Online Marketing Framework.

Obgleich die Internetpräsenz von Unternehmen kontinuierlich steigt, verlieren die klassischen Werbeinstrumente, wie Out-of-Home oder TV-Werbung nicht gänzlich an Bedeutung. Viele Branchen setzen in ihrem Marketing-Mix auf eine Variation aus online und offline Werbung und sind so überall für ihre Kunden präsent. Zu den wichtigsten Instrumenten der klassischen Werbung zählen:

  • Verkaufsförderung
  • Public Relations
  • Persönliche Kommunikation

Online Marketing Manager
Sie wollen mehr über das Thema Online-Marketing erfahren? Werden Sie mit uns zum Online Marketing Manager.In 23 Modulen lernen Sie alle relevante Elemente und Tools des Online-Marketings kennen. Machen Sie sich fit in den Bereichen SEO, SEA, Social Media Management und E-Mail Marketing.
Online Marketing Manager DIM

4. Price – Preis- und Konditionenpolitik

Die Preis- und Konditionenpolitik beinhaltet die Festlegung der Preisstrategie sowie die Bestimmung und Ausgestaltung der Preise und Konditionen, welche die Kunden für das jeweilige Produkt zu zahlen haben.

Es bestehen unterschiedliche Möglichkeiten für die Festlegung der Preise. Hierbei wird unterschieden in:

  • Festlegung der Preise
  • Preisanpassungen
  • Einmalige Anlässe

Die Preisgestaltung sollte systematisch in Unternehmen verankert sein, um größtmögliche Gewinne zu erwirtschaften. Zu einer strategischen Preisgestaltung gehören drei Dimensionen: die Nachfrage & der Kundennutzen, die Wettbewerber und die Kosten. Kundenorientiertes-Pricing orientiert sich an der Frage, was der der Kunde bereit ist für ein bestimmtes Produkt zu zahlen und welchen Nutzen er aus diesem Produkt zieht. Das Kosten-Plus-Pricing setzt sich simpel aus den Kosten für ein Unternehmen und einem bestimmten Auflag zusammen. Zuletzt kann man den Preis für ein Produkt auch an den Wettbewerbern ausrichten. Hierraus ergibt sich die Möglichkeit das Preissegment der Wettbewerber zu übernehmen oder sich preislich mit einem höheren oder niedrigeren Preis von ihnen abzusetzen.

In unserer Präsentation zum Marketing-Mix finden Sie noch weitere Erläuterungen zu den 4P´s.

Reflektion der 4P’s

Seit einiger Zeit wird der Marketing-Mix auf die Entscheidungsfelder der 4 P’s eingegrenzt. Dies beschreibt jedoch nur einen Teil des Marketing-Mix. Die grundlegende Bedeutung für den Marketing-Manager besteht seit jeher darin, eine ausgeglichene Verbindung der Instrumente zu erstellen. Die Kombination diverser Aktivitäten soll eine sinnvolle Marktbearbeitung ermöglichen, ohne sie nur auf die 4 P’s zu reduzieren. Zudem gilt die Berücksichtigung des Marktes und der betroffenen Anspruchsgruppen als ein wichtiger Faktor bei der Ausarbeitung des Marketing-Mix. Borden hat dabei folgende vier Marktkräfte festgelegt:

      1. Das Kaufverhalten der Konsumenten
      2. Vorgehensweise der Verkäufer im Handel
      3. Verhalten und Stellenwert der Konkurrenz
      4. Eingrenzungen des Staates

Der häufigste Kritikpunkt, dass beim Marketing-Mix nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse des Konsumenten eingegangen wird, ist daher nicht korrekt.

Sie brauchen Hilfe bei der Umsetzung Ihres Marketings? Wir unterstützen Sie gerne!

Prof. Dr. Michael BerneckerWir bringen Sie mit effektiven Marketing-Maßnahmen nach vorne! Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung:

Tel.: +49 (0)221 – 99 555 10 0 Fax: +49 (0)221 – 99 555 10 77 E-Mail: info@Marketinginstitut.BIZ

Die 7 P’s des Marketing-Mix

Aufgrund der Nutzung des Marketing-Mix im Bereich der Dienstleistungen, wurden die folgenden drei Marketinginstrumente in den 90er Jahren ergänzt:

  • People
  • Process Management
  • Physical Facilities

5. People – Mitarbeiter

Im Dienstleistungsmarketing hat der Entscheidungsbereich People (Perosnal) einen besonderen Stellenwert. Durch die Interaktion des Unternehmens mit dem externen Faktor (Kunde) besteht ein besonderes Interaktionsverhältnis zwischen den Kunden und den Mitarbeitern eines Unternehmens. Für einen Dienstleistungsanbieter ist der Erfolg des Marketings sehr eng mit der Selektion, Weiterentwicklung, Motivation und dem Management der Mitarbeiter verbunden. Der Ansatz unterstellt, dass Mitarbeiter ein wichtiger Baustein im Leistungsportfolio eines Unternehmens sind und einen zusätzlichen Wert beim Kunden erzeugen können – und daher nicht nur als Kostenfaktor definiert werden sollten. Betrachtet man die Bedeutung der Mitarbeiter für das Marketing, fällt regelmäßig auf, dass durch Qualifizierung und Motivation auch der Mitarbeiter, der nicht zu den Kernmitarbeitern zählt (zumeist das Lehrpersonal), die Kundenzufriedenheit deutlich steigert.

6. Process – Kundenorientierte Prozesse

Durch die Integration des externen Faktors (Kunden, Objekt) in den Leistungsprozess ergeben sich für Unternehmen weitere Herausforderungen. Beispielsweise muss ein Hersteller von Sachleistungen auch den Produktionsprozess kundenorientiert gestalten. Im Bereich Prozesse setzt man sich mit der Frage auseinander, welche Geschäftsprozesse kundenorientiert zu gestalten sind und wie die individuellen Touchpoint im Zusammenhang mit dem Customer Experience Management zu gestalten sind.

7. Physical Facilities – Standort- und Ausstattungspolitik

Im Rahmen der Ausstattungspolitik des Unternehmens geht es um alle Entscheidungen, welche die Gestaltung der sichtbaren Faktoren der Dienstleistungsinfrastruktur betreffen (Gebäude, Standort, Fahrzeuge, Räumlichkeiten etc.). Der Standort ist der geografische Ort, an dem der Anbieter seine Leistungsfaktoren für die Leistungserstellung bereithält. Die Entscheidung über den Standort des Anbieters ist als strategische Entscheidung bei der Unternehmensgründung zu treffen, lediglich bei Franchise- oder Filialsystemen handelt es sich um eine wiederholbare Entscheidung. Die Bedeutung dieses Entscheidungsfelds ist von der strategischen Ausprägung des Unternehmens abhängig. Verfolgt das Unternehmen eine regionale Abdeckungsstrategie, dann sind die Standorte von wesentlicher Bedeutung. Bietet der Dienstleister Leistungen an, die er räumlich unabhängig oder beim Kunden durchführt, dann ist die Standortentscheidung wesentlich unbedeutender. Diese Marketinginstrumente finden sich, neben dem Dienstleistungssektor, auch im B2B-Bereich wieder. Die Kombination der vier bzw. sieben Marketinginstrumente und der dazugehörigen Subinstrumente bildet die Hauptaufgabe eines Marketingleiters in einem Unternehmen.

Der Marketing-Mix in der Praxis

Im Anschluss an den Einsatz diverser Analysen, wie z.B. der SWOT-Analyse oder der klassischen Kundenbefragung, erfolgt die Anwendung des Marketing-Mix. Hier ein passendes Beispiel der sieben P’s für Sie:

  • Was?              Um welches Produkt handelt es sich?
  • Wieso?           Wofür wird es benötigt?
  • Wann?            Zu welchem Zeitpunkt wird das Produkt verwendet?
  • Wie?               Wie wird es genutzt?
  • Wie viel?         Was ist der Preis des Produktes?
  • Wer?               Wer wird es verwenden?

Das Marketingkonzept

Der Marketing-Mix bildet den Grundbaustein des Marketingkonzepts. Der Marketing-Mix wird mit Hilfe der strategischen Analysen sowie dem strategischen Konzept des Unternehmens erstellt, wobei die Strategien auf die Marketinginstrumente zurückzuführen sind. Unterschiedliche Studien belegen, dass gewinnbringende Marketingabteilungen schriftliche Konzepte bzw. Marketingpläne vorweisen können.

 

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Marketing Funnel – so macht man aus Leads Kunden

Der Marketing Funnel beschreibt die Phasen bis zur Kaufentscheidung eines Kunden. Bevor sich Kunden tatsächlich für den Kauf eines Produktes entscheiden, sind sie erst einmal Interessenten. Genau an dieser Stelle wartet eine der größten Herausforderungen. Denn längst nicht jeder Interessent wird auch wirklich zu einem Kunden. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, die Phasen des Marketing Funnel gezielt zu steuern und das Kaufverhalten positiv zu beeinflussen. Welche Phasen gibt es? Und welchen Nutzen können Sie als Unternehmer aus dem Marketing Funnel ziehen? Exakt das erfahren Sie im Folgenden.

Definition: Was ist der Marketing Funnel?

Der Marketing Funnel ist eines der bekanntesten Marketing-Tools überhaupt. Entworfen wurde der Ansatz bereits im Jahre 1898 vom US-Amerikaner Elias St. Elmo Lewis. Bis heute setzen zahlreiche Unternehmen, Agenturen und Marketing-Experten auf dieses Basismodell. Bezeichnet wird der Marketing Funnel oftmals auch als Sales Funnel, Conversion Funnel oder Marketing Trichter. Gemeint ist dabei immer das Gleiche. Unterteilt wird der Marketing Funnel in verschiedene Phasen. Im Folgenden sehen Sie, wie die einzelnen Phasen definiert werden:

  • Awareness: Die Awareness bezieht sich auf das Bewusstsein für Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen. In dieser ersten Phase geht es also darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Interest: Haben Sie die Aufmerksamkeit gewonnen, folgt mit dem Interest die zweite Phase. In dieser sorgen Sie dafür, dass Sie das Interesse der potenziellen Kunden wecken.
  • Consideration: Etwas präziser geht es nun in die nächste Phase, der Consideration. In dieser Phase festigt sich das Interesse und der Kunde hat bereits bestimmte Produkte im Hinterkopf, für die er sich stark interessiert.
  • Intent: Einen Schritt weiter ist der Marketing Funnel in der Intent-Phase. Hier entsteht die Kaufabsicht Ihres Kunden. Aus dem bloßen Interesse für die Produkte wird also der Entschluss, eines oder mehrere davon zu erwerben.
  • Evaluation: Kurz vor dem eigentlichen Kaufabschluss steht die Evaluation. Hier geht es um die detaillierte Auseinandersetzung des Kunden mit den Produkten. Dieser vergleicht und bewertet, welches Produkt den eigenen Vorstellungen entspricht.
  • Purchase: Die finale Phase im Marketing Funnel ist die Purchase-Phase. Also die Phase, in der letztendlich der Kaufabschluss des Kunden erfolgt.
Marketing Funnel

Welche Marketing-Maßnahmen werden in welcher Phase eingesetzt?

Jede einzelne Phase im Marketing Funnel verfolgt ihren ganz eigenen „Auftrag“. Entweder soll sie das Interesse des Kunden wecken, diesen genauer informieren oder eben für den Kaufabschluss sorgen. Die große Kunst liegt darin, in den richtigen Phasen des Funnels auf die passenden (Online-)Marketing-Maßnahmen zu setzen. Im Folgenden sehen Sie, welche Herangehensweisen geeignet sind. Übrigens: Alle Maßnahmen in den unterschiedlichen Phasen haben eines gemeinsam. Sie sollten diese immer passend zu Ihrer Zielgruppe nutzen.

Awareness- und Interest-Phase

In der Awareness- und Interest-Phase kommen identische Maßnahmen zum Einsatz. Dabei sind Sie allerdings nicht auf einige wenige Maßnahmen beschränkt. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Denken Sie daran: Sie wollen in dieser Phase Aufmerksamkeit erzeugen und gleichzeitig das Interesse der potenziellen Kunden auf sich ziehen. Gut geeignet sein können für diese Ziele zum Beispiel Außenwerbungen in Städten oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Darüber hinaus können Sie aber auch eigene (Online-)Events veranstalten, mit Newslettern auf sich aufmerksam machen oder Werbung in sozialen Medien schalten. Auch Fernsehwerbung, Werbung in Printmedien, Newsletter oder Videos bieten sich an – alles, was Aufmerksamkeit und Interesse erzeugt, ist hier erlaubt.

Consideration- & Intent-Phase

Entscheidend sind die Consideration- und Intent-Phase. Auch hier kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. Diese unterscheiden sich jedoch von den Maßnahmen aus der Awareness- und Interest-Phase. Nachdem der potenzielle Kunde auf Ihr Produkt aufmerksam geworden ist, soll es in seinem Mindset verankert werden, sodass der Interessent Ihr Produkt im Hinterkopf behält und bei seiner Kaufabsicht berücksichtigt. Consideration können Sie beispielsweise durch Remarketing-Kampagnen oder produktbezogenen Content in Social Media steigern. Den Intent fördern Sie zum Beispiel durch besondere Angebote für die jeweiligen Produkte. Aber auch eBooks und Webinare zum Produkt oder einem produktbezogenen Themenbereich können hier hilfreich sein, um die Kaufabsicht zu festigen.

Evaluation- & Purchase-Phase

In der Evaluation- und Purchase-Phase befindet sich der Kunde gewissermaßen auf der Zielgeraden. Hier geht es darum, die letzten Fragen aus dem Weg zu räumen oder vielleicht sogar einen Test vor dem Kauf zu ermöglichen. Gut geeignet sind hierfür zum Beispiel Demonstrationen der Produkte. Hierfür können Sie eigene Workshops oder Events durchführen, in denen die Kunden schon vor dem Kauf mit Ihren Produkten „in Berührung“ kommen. Auch Artikel oder Posts von Influencern oder Mitarbeitern, die das Produkt testen, bieten sich in dieser Phase an. Etwas weniger aufwendig sind zum Beispiel Product-Sheets mit allen Fakten zu den einzelnen Produkten oder FAQs, die alle gängigen Fragen abdecken, damit dem Kauf nichts mehr im Wege steht. Denken Sie für eine reibungslose Purchase-Phase daran, den Kauf- bzw. Bestellvorgang so nutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Ansonsten kann es auch in dieser Phase noch zum Abbruch des Kaufabschlusses kommen.

Vertriebsseminar

Im Seminar "Basistraining Vertrieb" geht es darum, Ihnen das Verständnis und die Fähigkeiten zur Anwendung von Methoden im strategischen Vertrieb zu vermitteln. Sie und Ihre Mitarbeiter sollen so den Vertrieb individuell, kreativ und erfolgreich gestalten können. Informieren Sie sich hier über die Termine:

Nutzen des Marketing Funnel

Der Marketing Funnel bringt Unternehmern und Marketing-Profis einen großen Nutzen im Arbeitsalltag. Abgebildet wird durch den Funnel der idealtypische Ablauf eines Kaufprozesses. Marketeer können dadurch passende Marketingmaßnahmen für die einzelnen Phasen identifizieren und eine sinnvolle Verknüpfung der Maßnahmen herstellen, um den Erfolg über den gesamten Kaufprozess hinweg zu maximieren. So steuern Sie den Kaufprozess gezielt und werden zum optimalen Begleiter für Interessenten bis hin zum Abschluss.

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Fazit: Nutzen Sie die Möglichkeiten des Marketing Funnels

Obwohl schon viele, viele Jahre alt, ist der Marketing Funnel noch immer ein nützliches Tool. Auch heute werden Sie mühelos zahlreiche Unternehmen finden, in denen genau dieser Ansatz noch zum Einsatz kommt. Möglicherweise werden verschiedene Phasen angepasst oder leicht verändert. Die Basis des Marketing Funnels ist aber grundsätzlich immer identisch. Natürlich nicht ohne Grund! Dieses Tool bietet Ihnen einige Möglichkeiten und ist ein hilfreicher Begleiter im Marketing. Sie können effektiv in den verschiedenen Phasen auf Ihre Kunden einwirken. So begleiten Sie diese bis zur Kaufentscheidung, indem Sie alle Informationen zum Produkt bereitstellen und Fragen aus dem Weg räumen. Für die einzelnen Phasen stehen Ihnen jeweils unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung. Ihrer Kreativität ist in den meisten Fällen keine Grenze gesetzt. Im Gegenteil: Speziell in den ersten Phasen können Sie mit besonders kreativen Einfällen oftmals stark punkten.

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Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
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SEO Marketing – Warum SEO in den modernen Marketing-Mix gehört!

Ist SEO im modernen Marketing sinnvoll? Diese Frage wird uns regelmäßig gestellt und wir haben schon oft diese Diskussion mit unseren Kunden geführt. Was macht mehr Sinn: weiter in Anzeigenwerbung zu investieren oder ein Budget für SEO Marketing zur Verfügung zu stellen?

Um die Vorteile von SEO Marketing zu erläutern, muss man zunächst einmal klären, was SEO Marketing überhaupt ist, wofür es eingesetzt werden kann und wie man bei einem erfolgreichen SEO Marketing vorgeht.

Seminar Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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Was ist SEO Marketing eigentlich?

Das Kürzel SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization). SEO beschäftigt sich also mit der Frage, wie eine Webseite so optimiert werden kann, dass sie in Suchmaschinen wie Google oder Bing gefunden wird und entsprechend Webseitenbesucher erhält. Marketing dagegen beschäftigt sich mit der Frage, wie die Aktivitäten des Unternehmens in Richtung verschiedener externer und interner Zielgruppen ihre Wirkung entfalten kann, um so einen Mehrwert für das Unternehmen, die Kunden und die weiteren Zielgruppen zu entwickeln. Damit scheint klar zu sein, was man unter SEO Marketing versteht.

Michael BerneckerSEO Marketing setzt sich mit der Optimierung von Webseiten auseinander. Zentrales Ziel ist es, dass die unternehmensrelevanten Ziele und Aktivitäten ihre gewünschte Wirkung (Reichweite) mit Hilfe von Suchmaschinen in der gewünschten Zielgruppe erreichen.

Prof. Dr. Michael Bernecker

Alle Maßnahmen, die nun dazu dienen, die Webseite eines Unternehmens in den sogenannten generischen Suchergebnissen von Google für die unternehmensrelevanten Keywords nach oben zu bringen, stellen die Aktivitätsseite des SEO Marketing dar. Typische Maßnahmen des SEO Marketing sind:

1. Strategisches SEO Marketing
Zu strategischen SEO Marketing Fragestellungen, die sich aus dem Marketingmix ableiten lassen, ist insbesondere die Frage relevant, für welche Themen, Problemstellungen und Produkte man bei der relevanten Zielgruppe präsent sein möchte. Aus dieser Frage leitet sich in der Regel eine Keywordrecherche ab, um damit zu klären, zu welchen Suchbegriffen des Kunden man relevant sein möchte. Darauf aufbauend stellt sich die Frage, mit welchem Content man eine Webseite bestücken und in welchem Rahmen der Webseite man sich bewegen möchte, damit die Suchmaschine diese Inhalte sauber indiziert und ausspielt, wenn der relevante Kunde nach den zuvor festgelegten Keywords sucht.

2. Onpage Optimierung
Ein weiteres SEO Betätigungsfeld sind die Onpage Optimierungen der Webseite. Suchmaschinen wie Google & Co haben sehr spezifische Anforderungen an eine Webseite, damit sie diese indizieren und in den eigenen Algorithmus integrieren können. Alle Optimierungen, die auf der Webseite selber stattfinden, helfen im SEO Marketing dabei, die Webseite in den generischen Ergebnissen besser zu platzieren. Zu solchen Onpage Optimierungen gehören z.B. technische, inhaltliche oder Strukturthemen der Webseite.

3. Offpage Optimierung
Ein weiterer wichtiger Punkt im SEO Marketing sind die sogenannten Offpage Optimierungen, die außerhalb der eigentlichen Webseite ablaufen. Google berücksichtigt beim Ranking von Inhalten auch die Relevanz des Inhaltes in der Web-Welt. Ein Messkriterium für die Relevanz ist die Frage, wie viele Links auf eine Webseite eingehen und ausgehen und wie die Webseite mit der Web-Welt verknüpft ist. Ziel der Offpage Optimierungen sind somit die Generierung von Verlinkungen sowie eine kontinuierlich bessere Verknüpfung.

Diese prinzipiellen SEO Maßnahmen gehören als Instrumente zum SEO Marketing. Die detaillierten Vorgehensweisen und Einzelaktivitäten verändern sich und werden regelmäßig angepasst. Daher ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung des SEO Marketing unabdingbar und auch erfahrene SEOs bilden sich kontinuierlich weiter.

 

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Was kann man mit SEO Marketing erreichen?

Mit SEO Marketing lassen sich über Suchmaschinen mehr Reichweite, mehr Interaktion und damit langfristig mehr Kunden und Transaktionen generieren.

Suchmaschinen wie Google und Bing werden täglich genutzt, um Informationen zu suchen. Nach Eingabe der Suche werden die relevanten Seiten zu dem eingegebenen Suchbegriff auf der Suchergebnis-Seite dargestellt. Das Suchergebnis einer Suchmaschine besteht aus anzeigenrelevanten Informationen und dem generischen Suchergebnis. Für die ausgespielten Anzeigen zahlt man kontinuierlich klickbasiert an Google. Für generische Ergebnisse und dem damit erzeugten Traffic nichts. Daher sind viele Unternehmen sehr daran interessant, in den relevanten Suchergebnissen aufzutauchen und so im Kontext des Kunden vorhanden zu sein. Ein potenzieller Kunde, der sich dann für weitere Informationen interessiert, kann auf der Webseite konvertiert werden -  in einen Lead oder direkten Umsatz. Mit SEO Marketing kann sich das Unternehmen damit in der relevanten Zielgruppe positionieren, kann Interaktionen auslösen und das führt langfristig zu Buchungen und Umsatz. Dadurch, dass SEO Marketing sehr nachhaltig ist und sich gut an die Unternehmensgröße und Strategie anpassen lässt, ist diese Disziplin insbesondere für junge Unternehmen interessant, die sich im Markt etablieren möchten. Aber auch Unternehmen, die stets auf Neukunden angewiesen sind, sollten SEO Marketing betreiben. SEO Marketing ist im Rahmen des Online Marketing eine relevante Größe mehr Umsatz zu erzeugen.

Für wen ist SEO Marketing sinnvoll?

SEO Marketing ist für alle Unternehmen hilfreich, deren Kern-Zielgruppe im Rahmen der Customer Journey für die Informations- oder Kaufphase Suchmaschinen nutzen. Somit ist SEO Marketing sicherlich für alle E-Commerce Anbieter relevant, da langfristig Traffic, der über SEO Marketing zustande kommt, günstiger ist als Traffic, der über Suchmaschinenwerbung (SEA) Maßnahmen generiert wird.

SEO Marketing ist auch für Freiberufler oder Fachspezialisten interessant, die sich positionieren und ein Themenfeld sauber besetzen müssen. Mithilfe von SEO Marketing und einer spezifischen Fachexpertise können so Interessenten aufmerksam gemacht werden.

Auch im B2B Marketing spielt SEO eine große Rolle, da auch im Businessumfeld Suchmaschinen intensiv genutzt werden, um sich über Lösungen zu informieren, Anbieter zu identifizieren und Anfragen auszulösen.

SEO Marketing ist für Unternehmen weniger sinnvoll, wenn diese keine spezifische Zielgruppe haben, das Suchvolumen zu den relevanten Themen und Produkten bei Google sehr gering ist und/oder die anvisierte Zielgruppe heterogen und wenig internetaffin ist.

Braucht man für SEO Marketing eine Agentur?

Eine sehr spannende Frage ist, ob man für SEO Marketing eine Agentur benötigt. Um hier eine passende Antwort zu geben, sollte man die Situation abwägen, in der sich das Unternehmen befindet. In größeren Organisationen, die sich zum Beispiel auf E-Commerce ausgerichtet haben,  macht es vermutlich Sinn, sich intern SEO Marketing Know-how anzueignen und die notwendigen Aktivitäten mit eigenem, fest angestelltem Personal umzusetzen. In den meisten Fällen ist dies jedoch ineffizient, da SEO Marketing lediglich ein Bestandteil im Online Marketing ist und die Rüstkosten bzw. die Lernkurve so lang ist, das im Zweifelsfalle eine SEO Marketing Agentur zur günstigeren Alternative wird. Hinzu kommt die Fragestellung, ob man am Arbeitsmarkt überhaupt einen kompetenten SEO Manager bekommt. Was sicherlich eine gute Lösung ist, ist die interne Existenz eines SEO Verantwortlichen, der je nach Bedeutung mit einer externen SEO Marketing Agentur zusammenarbeitet und als Schnittstelle „auf Augenhöhe“ fungiert. Dies bietet eine gute Konstruktion, da damit die relevanten Fachkenntnisse im Unternehmen vorhanden und die Agentur gut gesteuert werden kann. Hierfür ist es jedoch unabdingbar, dass der interne Mitarbeiter sich auch kontinuierlich in SEO Marketing weiterbildet.

 

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Die Zukunft des SEO Marketing

Das SEO Marketing hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. In den ersten Jahren war es noch sehr einfach und schnell, mit SEO Maßnahmen erfolgreich zu sein. Mittlerweile verlagert sich der Schwerpunkt jedoch auf den zweiten Bestandteil des Wortes – die Marketingaktivitäten. im Mittelpunkt von SEO Maßnahmen stehen heute klassische Fragestellungen aus dem Marketing: Welche Zielgruppe möchten wir ansprechen? Wie möchten wir uns positionieren? Mit welchen Problemen ist unser Kunde konfrontiert? Wie aktivieren wir Ihn, in einen Kaufprozess einzusteigen? Diese Fragestellungen werden interessanterweise auch heute noch von vielen SEO Agenturen nicht bedient. In vielen Fällen geht es bei vielen SEO Agenturen immer noch ausschließlich um Linkbuilding und Maßnahmen, wie man mit geringen Kosten und schnell / kurzfristig auf die erste Seite bei Google kommt. Da mittlerweile in nahezu jeder Kategorie viele Anbieter das SEO Marketing für sich erkannt haben, kommt es nun darauf an, die Maßnahmen konkreter auf die Aktivitäten auszurichten und SEO als einen Bestandteil des gesamten Online Marketing zu betrachten. Die Suchmaschinenoptimierung ist immer noch ein guter Bestandteil, um Traffic für eine Webseite zu generieren, sollte aber nur eine Art der Linkquelle sein. SEO wird auch in den nächsten Jahren noch eine große Bedeutung haben, auch wenn es als Spezialdisziplin besser in die Marketingaktivitäten eingebunden sein muss.

SEO Weiterbildung mit dem DIM Lehrgang

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Bastian FoersterHerr Bastian Foerster

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