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Weihnachtswerbung

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Weihnachten steht vor der Tür und so hält auch die Weihnachtswerbung wieder Einzug in unseren Alltag. In Deutschland werden Weihnachtskampagnen immer beliebter. Große Einzelhändler, wie Edeka, Kaufland, Penny und noch viele weitere sind bereits auf den Zug aufgesprungen und nutzen die emotionale Zeit, um jedes Jahr eine neue Weihnachtskampagne rauszubringen. Dagegen ist die Weihnachtswerbung in Amerika schon seit langer Zeit populär. Doch was ist eigentlich das Besondere an der Weihnachtswerbung? Weihnachten ist die Zeit der Nächstenliebe. Weihnachtskampagnen möchten die Menschen emotional berühren und nutzen dafür die Familien geprägte Zeit. In den Kampagnen sollen starke Gefühle erzeugt werden, die zu einer großen Wirkung führen. Wir stellen Ihnen unsere favorisierten nationalen und internationalen Kampagnen vor! Möchten Sie selber Werbung gestalten? Hier haben wir einige Tipps für Sie!

Weihnachten steht natürlich auch im Jahre 2022 wieder für Emotionen, Geschenke, Familie und Heimat. Wie in den letzten Jahren starten schon im November die ersten Spots, um uns auf Weihnachten einzustimmen. Die Ereignisse haben sich wieder überschlagen und die schönsten Emotionen wurden erneut aufgebaut! Unsere Auswahl in diesem Jahr:

Weihnachtswerbung 2022

Es ist wieder soweit! Die schönsten Weihnachtsspots des Jahres 2022 finden Sie hier!

1. Disney Weihnachtswerbung: "Familie ist das schönste Geschenk!"

Auch dieses Jahr greift Disney in seiner Weihnachtswerbung "Familie ist das schönste Geschenk" die Geschichte von Lolas Enkeltochter und ihrer Familie auf. Diesmal erwartet Sie ein ganz besonderes Geschenk: Ein neues Familienmitglied! Doch das bringt aus Herausforderungen mit sich. Der Spot zeigt auf emotionale Weise, wie wichtig Familie und Zusammenhalt ist.

2. Aldi Süd Weihnachtswerbung: "Macht es zu eurem Fest"

Aldi Süd zeigt im Weihnachts-Werbespot "Macht es zu eurem Fest", dass sie alles bieten, um Weihnachten perfekt zu machen. Verschiedene Personen zaubern zum Weihnachtsfest alle möglichen Produkte aus einer Aldi-Einkaufstüte - darunter auch verrückte Dinge wie einen leuchtenden Weihnachtsbaum oder eine dampfende Kelle mit Glühwein.

3. Coca Cola Weihnachtswerbung: "Weihnachten findet immer einen Weg"

Coca Cola baut im Weihnachtsspot "Weihnachten findet immer einen Weg" auf das Einfallsreichtum von Kindern. Aus Pappkartons und Lichterketten bauen Sie einen bunt leuchtenden Tunnel für Geschenke. Auf diesem Wege findet die Einladung zum Weihnachtsessen den Weg zu der einsamen Frau aus der Nachbarschaft. So können alle das Fest der Liebe gemeinsam verbringen.

4. Penny Weihnachtswerbung: "Der Riss"

Penny regt zum Nachdenken an. Die Weihnachtswerbung "Der Riss" zeigt negative Alltagsszenen zu aktuellen Themen wie die Coronapandemie, die Klimakrise, Krieg und Migration. Währenddessen entstehen starke Risse und das Mehrfamilienhaus zerfällt zunehmend. Doch am Ende finden zwei der zu Beginn streitenden Personen zueinander, um zu reden und die Risse aus der Welt zu schaffen.

5. Coop Weihnachtswerbung: "Füreinander da sein ist das schönste Geschenk"

Auch bei Coop wird es zu Weihnachten emotional. Menschen helfen sich untereinander durch kleine Gesten und durch diese Hilfsbereitschaft entsteht eine Verkettung von positiven Erlebnissen zu Weihnachten. Der Spot "Füreinander da sein ist das schönste Geschenk" zeigt, dass solche kleinen Aufmerksamkeiten oft die größte Freude bereiten können.

6. Lidl Weihnachtswerbung: "Einfach Weihnachten"

Lidl zeigt mit dem Weihnachtswerbespot "Einfach Weihnachten", dass die Weihnachtszeit nicht immer stressig sein muss und dass Lidl zu einer entspannten Weihnachtszeit beiträgt. Während um ihn herum der Weihnachtsstress ausbricht, bleibt der Protagonist entspannt - sogar beim Servieren des Weihnachtsessen für eine große Familie.

7. Edeka Weihnachtswerbung: "Zusammen wird's ein Fest. Fest versprochen."

In der Weihnachtswerbung von Edeka geht es darum, dass auch an Weihnachten Dinge anders laufen können, als gedacht. Eine Frau freut sich gemeinsam mit ihrer Tochter auf den Weihnachtsbesuch, der dann leider doch nicht kommen kann. Nach der ersten Enttäuschung machen Sie das beste aus der Situation und feiern am Ende zusammen mit der Feuerwehr, die sonst kein Weihnachtsessen gehabt hätte.

8. Otto Weihnachtswerbung: "Freude schenken kostet nicht viel"

Auch bei Otto geht es an Weihnachten um Familie und Beisammensein. Ein junger Mann kauft sich online bei Otto alles was er braucht, um am Weihnachtsfest seiner Familie ein Weihnachtsständchen auf der Gitarre vorzuspielen. Mit seinem Auftritt bereitet er allen eine Freude.

9. MIGROS Weihnachtswerbung: "Lassen wir uns von Kindern verzaubern"

Kinder erzählen die schöne Geschichte von einem Geist, vor dem alle Angst haben und der deshalb nirgendwo dabei sein darf. Bis er durch einen Zufall auf einer Party Zaubertricks zeigt und alle Gäste begeistert sind. Nun feiern Sie alle zusammen Weihnachten.

10. Märklin Weihnachtswerbung: "Familienzeit"

Die Weihnachtswerbung von Märklin beginnt zunächst traurig, denn ein Mann vermisst seinen Vater, mit dem er Modelleisenbahnen gebaut hat. Seiner Tochter lässt dies keine Ruhe und so kümmert sie sich mit viel Arbeit darum, dass sie am Weihnachtsfest ihrem Vater einer große Freude mit einer Modelleisenbahn machen kann.

11. Kaufland Weihnachtswerbung: "Der Zaun"

Bei Kaufland geht es in der herzerwärmenden Weihnachtswerbung um die Überwindung von Grenzen, dargestellt durch einen Zaun. Zwei Nachbarskinder haben eine tiefe Freundschaft. Als zwischen die Grundstücke ein großer Zaun errichtet wird, treffen sie sich trotzdem jeden Tag am Zaun - bis der Zaun wieder eingerissen wird und beide Familien gemeinsam das Weihnachtsessen genießen.

12. Hape Weihnachtswerbung: "Finde heraus, was in ihnen steckt"

Ein selbstgebastelter Weihnachtsengel liegt traurig auf dem Fußboden, da er von der Spitze des Weihnachtsbaums gefallen ist. Alle Spielzeuge kommen zusammen und finden gemeinsam einen Weg, den Engel wieder auf die Baumspitze zu bringen. Auch bei Hape geht es also um Zusammenhalt am Fest der Liebe.

13. Netto Weihnachtswerbung: "Weihnachten bei den Hartmanns"

Die Weihnachtswerbung von Netto ist kurz und knackig. Bei der Vorbereitung des Weihnachtsessens schauen die Kinder aus dem Fenster. Während ihre Mutter denkt, dass sie auf den Weihnachtsmann warten, gucken sie jedoch rüber zu den Nachbarn, die viele Köstlichkeiten auf Ihrer Weihnachtstisch haben. Die Hartmanns waren nämlich bei Netto einkaufen.

14. MANOR Weihnachtswerbung: "Die besten Geschenke des Universums gibt es bei Manor"

Im Weihnachtswerbespot von Manor geht es um einen Mann und eine Frau, die sich immer weiter überbieten wollen mit dem besten Weihnachtsgeschenk. Zum Schluss gewinnt die Frau durch ein Geschenk von Manor.

15. McDonald's Weihnachtswerbung: "Lieben Wir"

In der diesjährigen Weihnachtswerbung geht es um das McDonald's Monopoly. Der Spot ist ein Kooperationsprojekt mit der Influencerin und Rapperin Shirin David, die einen Song über McDonald's Monopoly in einem weihnachtlichen McDonald's Setting rappt.

16. Ferrero Weihnachtswerbung: "An Weihnachten sind wir doch alle Kinder"

Im Weihnachtswerbespot von Ferrero geht es um einen kleinen Jungen, der ungeduldig auf Schnee wartet. Um ihn aufzuheitern, schenkt sein Opa ihm Kinderschokolade von Ferrero und sie basteln gemeinsam an einem Weihnachts-Schlitten. Der Schlitten hat Rollen, sodass Sie am Ende auch ohne Schnee rodeln können.

17. Telekom Weihnachtswerbung: "Teacher"

Die Telekom-Weihnachtswerbung greift einen Tag in einer Schule mit alltäglichen Problemen auf. Ein Lehrer erkundigt sich bei jedem, wie es ihm oder ihr geht und kümmert sich um das Wohlbefinden seiner Schüler und Schülerinnen und seiner Mitmenschen. Eine Kollegin beobachtet ihn und ruft in schließlich an Weihnachten an, um sich zu erkundigen wie es ihm denn geht.

18. Rewe Weihnachtswerbung: "Mach die Welt ein bisschen feiner"

Rewe möchte in der Weihnachtswerbung darauf aufmerksam machen, dass man die Welt durch kleine Gesten im Alltag ein bisschen feiner machen kann. Im Werbespot sind dazu verschiedene Menschen in Alltagssituationen zu sehen, die sich gegenseitig mit Kleinigkeiten helfen und dadurch die Welt ein bisschen feiner machen.

19. Thomann Weihnachtswerbung: "Music. Always by your side."

Bei Thomann in der Weihnachtswerbung bekommt die kleine Emma von ihren Eltern ein Klavier zu Weihnachten und ihre Mutter fängt an, ihr das Klavierspielen beizubringen. Nun folgen mehrere Zeitsprünge zu verschiedenen Situationen in Emmas Leben. Immer spielt das Klavierspielen eine wichtige Rolle und am Ende bringt Sie es ihrem eigenen Sohn bei. Denn mit Musik an deiner Seite macht es das Leben ein bisschen einfacher.

20. Amazon Weihnachtswerbung: "Freude schenken"

Auch Amazon hat eine herzerwärmende Weihnachtswerbung. Ein Mädchen möchte in jeder Situation ihre kleine Weihnachts-Schneekugel dabei haben. Ihr Vater schüttelt zu Beginn noch den Kopf darüber, als ihm aber die Bedeutung der Schneekugel für seine Tochter bewusst wird, hat er eine Idee. Er baut in einem Gewächshaus die Schneekugel für seine Tochter in Lebensgröße nach. Die passenden Dinge dazu erhält er in Amazon-Paketen.

Weihnachtswerbung 2021

Auch in diesem Jahr sind einige herzerwärmende Werbespots zu sehen. Die schönsten Spots finden Sie hier!

1. Disney Weihnachtswerbung: „Neu in der Familie“

„Neu in der Familie“, so lautet der Titel des diesjährigen Weihnachtswerbespots von Disney, in dem die emotionale Geschichte von Lola und ihrer Enkelin aus 2020 weitererzählt wird. Auch in diesem Video wird deutlich, wie wichtig die Familie ist und dass zusammen alle Hindernisse überwunden werden können. Passend dazu wurde der Spot unter dem Hashtag #FamilieIstDasSchoensteGeschenk veröffentlicht.

2. Coop Weihnachtswerbung: „Der neue Mitbewohner“

Auch Coop ist in diesem Jahr mit dem herzerwärmenden Werbespot „Der neue Mitbewohner“ dabei. Nevi, das Schneemonster, lässt es in diesem Spot schön schneien, denn schließlich liebt doch jeder Schnee… oder? Das Eichhörnchen jedenfalls nicht, da durch den Schnee sein Häuschen zerstört wurde. Doch das Schneemonster Nevi steht dem Eichhörnchen zur Seite und nimmt ihn als neuen Mitbewohner auf. So konnte Nevi lernen, dass Bedürfnisse eben verschieden sind und was eine Freundschaft ausmacht. Durch diese emotionale Geschichte ist Coop ein gutes Storytelling gelungen.

3. OTTO Weihnachtswerbung: „Vorfreue dich auf Weihnachten“

Bei OTTO erhält man alles was das Herz begehrt. Vor allem zu Weihnachten! Dies wird auch im diesjährigen Werbespot „Vorfreue dich auf Weihnachten“ sehr deutlich, der den Zuschauern zeigt, dass sie ihre Weihnachtsgeschenke – vom Spielzeug über die Heckenschere bis zum Fahrrad – bei OTTO kaufen können.

4. Netto Weihnachtswerbung: „Die Geschichte vom wahren Weihnachtsmann“

Ho! Ho! Ho! Ein Werbespot, der dieses Jahr für große Emotionen sorgt, ist der vom Discounter Netto. In dem Video wird nämlich die Geschichte vom wahren Weihnachtsmann erzählt. Dabei merkt man direkt am Anfang, dass der Weihnachtsmann es nicht immer leicht hatte, da er aufgrund seines Aussehens ausgelacht wurde. Doch später trifft er auf einen wahren Freund – Rudolf, das Rentier – der ihn auf seine magische Reise begleitet. Zudem erkennt der heranwachsende Weihnachtsmann, wie glücklich es ihn macht, wenn er anderen Personen etwas schenkt und ihnen somit eine Freude macht.
Netto hat es somit geschafft, das aktuelle Problem „Mobbing“ aufzugreifen und erfolgreich mit Weihnachten zu verknüpfen sowie die ein oder andere Träne beim Zuschauer auszulösen.

5. MIGROS Weihnachtswerbung: „MIGROS: Robin, die Weihnachtsdrohne“

Weihnachten allein verbringen? Das findet Robin, die liebenswerte Weihnachtsdrohne, überhaupt nicht in Ordnung. Dies wird vor allem im diesjährigen Weihnachtsspot von MIGROS deutlich, als Robin während seiner Lieferungen an Heiligabend eine einsame Dame sieht und ihm direkt eine passende Idee einfällt, damit diese nicht einsam an Weihachten ist.
Das ist doch herzerwärmend, oder?

6. TK MAXX Weihnachtswerbung: „Christmas to the maxx!“

Der diesjährige TK Maxx Werbespot regt die Zuschauer zum Tanzen an, denn der kleine Laurie sorgt während eines Konzerts für feierliche Stimmung bei allen Gästen. Laurie begeistert zudem nicht nur mit seinen Piano-Skills, sondern auch mit seinen funkelnden TK Maxx- Schuhen, die er von seinen Eltern geschenkt bekommen hat. Somit ist es Maxx gelungen, ein Produkt erfolgreich in die Handlung einzubinden, sodass gewisse Assoziationen bei den Zuschauern bzw. Kunden ausgelöst werden.

7. John Lewis & Partners Weihnachtswerbung: „Unexpected Guest“

Im diesjährigen Weihnachtswerbespot von John Lewis & Partners taucht ein unerwarteter Gast auf. Während Nathan im Wald spazieren ist, sichtet er ein Raumschiff, welches er aus der Ferne beobachtet. Eine Außerirdische steht plötzlich hinter ihm, doch Nathan hat keine Angst vor ihr – im Gegenteil, er freundet sich direkt mit dem außerirdischen Mädchen an. Enthusiastisch zeigt er ihr, was Weihnachten ist und welche Bräuche es in dieser besonderen Zeit gibt.

8. dm Weihnachtswerbespot 2021

Da Weihachten fast vor der Tür steht, verzaubert uns auch die Drogeriemarktkette dm Österreich mit einem kurzen Weihnachts-Clip. Dabei erhalten wir nämlich einen Einblick in eine fiktive Weihnachtswelt, bei der insbesondere der Produktbereich „Beauty“ im Vordergrund steht.

9. Gebr. Märklin & Cie. GmbH Weihnachtswerbespot: „Endlich wieder klein sein“

Auch der Spielzeughersteller Gebr. Märklin & Cie. GmbH ist dieses Jahr mit einem nostalgischen Weihnachtsfilm dabei. In dem Clip zeigt Thomas seiner Tochter die Modellbahn, mit der er selbst viele Erinnerungen aus der Kindheit verbindet. Mit viel Freude und Neugier erkundet seine Tochter diese neue Welt. Der Werbespot löst dabei nicht nur bei den Kindern ein Wunsch nach diesen Produkten aus, sondern weckt auch bei den Eltern schöne Erinnerungen, die unterbewusst zum Kauf der Produkte motivieren.

10. Penny: „Der Wunsch“

Viele Menschen und darunter insbesondere die Jugendlichen mussten in dieser Zeit auf vieles verzichten.

In dem Weihnachtswerbespot spricht eine Mutter zu ihrem jugendlichen Sohn. Sie sagt ihm, wie sehr sie sich wünscht, dass er wieder seine Jugend zurückbekommt. Denn auch wenn in diesem Lebensabschnitt einige Fehler gemacht werden, passieren doch auch viele schöne und unvergessliche Ereignisse, die einen Menschen für immer prägen.

Zudem verpackt Penny in diesem emotionalen Video ganz geschickt ein passendes Gewinnspiel für Jugendliche: „5000 unvergessliche Erlebnisse“.

11. McDonalds: „DIE ZAUBERPOMMES“

Im diesjährigen Werbespot der Fastfoodkette McDonald‘s erweckt ein Mädchen im wahrsten Sinne des Wortes Weihnachten wieder zum Leben. Alles was sie dafür benötigt, ist eine besonders lange Pommes. Mit dieser Zauberpommes erhellt sie die Stadt und sorgt dort für eine weihnachtliche Stimmung. Der Weihnachtsclip zeigt, dass nicht viel nötig ist, um die Magie in der Weihnachtszeit zu erleben.

12. Coca-Cola: „Weihnachten ist magisch, wenn wir es gemeinsam verbringen“

Unter dem Hashtag „#ShareTheMagic“ veröffentlicht auch Coca-Cola einen Weihnachtswerbespot. Der kurze Clip zeigt die Geschichte eines Jungen, der für Weihnachten einen besonderen Plan hat. Er möchte einen magischen Moment schaffen, indem er versucht, Menschen zusammen zu bringen. Durch die Hilfe der anderen Bewohner ist ihm dies schließlich auch gelungen. Zum Ende des Werbespots sieht man, wie alle ein festliches Weihnachtsessen genießen. Eine Coke darf dabei natürlich nicht fehlen!

13. Aldi: „Endlich wieder Weihnachten, mit allem was dazugehört!“

„Endlich wieder Weihnachten“ heißt es dieses Jahr beim Discounter Aldi. In diesem Werbespot stehen dabei die Erlebnisse, die in der Weihnachtszeit anfallen, im Vordergrund. Man sieht dabei, dass nicht nur Kekse und Süßigkeiten zu Weihnachten gehören, sondern eben auch der Weihnachtsbaum, der täglich seine Nadeln verliert. Aber machen gerade diese Erlebnisse Weihnachten nicht auch so besonders?

14. Manor: „Das perfekte Geschenk“

Das Warenhaus Manor aus der Schweiz beschenkt uns dieses Jahr ebenfalls mit einem Weihnachtswerbespot. Der Clip zeigt eine Familie, für die es scheinbar einfacher ist, ein perfektes Geschenk zu haben, als dafür ein gutes Versteck zu finden. Dem Unternehmen ist es damit gelungen, bei den Zuschauern „ein perfektes Geschenk“ mit Manor in Verbindung zu bringen.

15. Neuroth: „Brief ans Christkind“

Auch das österreichische Hörakustikunternehmen hat es geschafft, das eigene Produkt erfolgreich in eine Weihnachtswerbung einzubinden. Im Video erzählt eine Tochter, wie sehr sie die alten Zeiten vermisst, da früher alles einfacher war. Daher wünscht sie sich von dem Christkind nur eins: Ein Hörtest für ihren Vater. Schließlich kann Weihnachten nur genossen werden, wenn es unseren liebsten gut geht.

16. Amazon Prime Video: „Eine ungewöhnliche Freundschaft“

Amazon Prime Video hat dieses Jahr den ersten Weihnachtswerbespot für Europa veröffentlicht und uns mit einer gefühlsvollen Geschichte beschenkt. Das Video zeigt die Entstehung einer ungewöhnlichen und fabelhaften Freundschaft zwischen einem Zoowächter und einer Hyäne. Die lustigen Einblicke in diese Freundschaft verdeutlichen, dass manchmal nur die Kraft des Lächelns ausreicht, um an den verschiedensten Dingen Spaß zu haben. Weihnachten bringt eben alle zusammen…

17. Fressnapf: „Fressnapf wünscht frohe Weihnachten für ALLE Tiere“

Pünktlich zu Weihnachten 2021 hat auch Fressnapf einen bewegenden Clip veröffentlicht. Im Videoclip wird ein aktuelles Problem thematisiert: Es sind Tiere zu sehen, die leider kein warmes und gemütliches Zuhause haben, sondern im Tierheim leben. Man sieht aber auch, dass mit etwas Hilfe Weihnachten für diese Tiere trotzdem schön sein kann. Mit diesem emotionalen Video möchte Fressnapf Personen dazu animieren, Tieren in dieser Situation zu helfen. Eine passende und sehr schöne Aktion zu Weihnachten!

18. Tchibo: „Vorfreue dich bei Tchibo“

Das Haus mit Lichtern und Weihnachtsdeko zu schmücken, gehört zu Weihnachten und sorgt für viel Freude und eine weihnachtliche Stimmung. Der kurze Werbespot von Tchibo liefert dabei zauberhaft-schöne Deko-Ideen und die passenden Produkte für die Vorweihnachtszeit. Wer nach Inspirationen für eine weihnachtliche Inneneinrichtung sucht, sollte daher unbedingt bei Tchibo vorbeischauen!

19. Samsung: „Samsung: Dein Fest. Dein Galaxy.“

Im diesjährigen Werbespot von Samsung steht das neue Samsung Galaxy-Smartphone im Vordergrund. Der Werbeclip zeigt uns die Geschichte einer jungen Frau, die sich beim Spazieren sofort in das Samsung Galaxy verliebt. Diese Begeisterung scheint dabei auf Gegenseitigkeit zu beruhen, da auch das Smartphone sie sofort registriert und wie durch Zauberhand auf allen Geräten im Geschäft ihr Gesicht erscheinen lässt. Zum Ende des Videos ist erneut das Mädchen zu sehen, welches zu Weihnachten ein ganz besonderes Geschenk erhält: Das Samsung Galaxy-Smartphone.
Da es so wirkt, als hätte sich das Smartphone in das Mädchen verliebt, hat es Samsung geschafft, dieses Produkt zu emotionalisieren und dadurch auch erfolgreich in die Geschichte einzubinden.

20. Milka: „Milka Weihnachten – Weil Zartes besser schmeckt“

Zu häufig werden Dinge für selbstverständlich betrachtet und nur wenig Dankbarkeit gezeigt. Dabei sind es gerade die kleinen Gesten, die den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Daher hat Milka an Weihnachten 2021 eine wichtigen Message für uns: Den Personen, die immer für uns da sind, einfach mal „Danke für alles“ sagen. Begleitet wird dies mit dem emotionalen Song „You’ve got the love“, der vom Milka Christmas Choir gesungen wird.

21. JACOBS: „JACOBS wünscht eine genussvolle Weihnachtszeit!“

Im kurzen Weihnachtsspot von JACOBS bringt der aromatische Kaffee-Duft selbst den Weihnachtsmann dieses Jahr dazu, seine Reise kurz zu pausieren, um eine warme Tasse JACOBS Kaffee zu genießen. Schließlich gehört ein wohlschmeckendes Heißgetränk auf jeden Fall auch zur Weihnachtszeit dazu.

Weihnachtswerbung 2020

Auch 2020 startet die Weihnachtssaison wieder Anfang November. Die bestens Spots finden Sie hier!

1. Penny Weihnachtswerbung 2020

Der Lebensmitteldiscounter Penny eröffnet die Weihnachtswerbesaison 2020 mit einem schönen Zeichentrickspot! Lassen Sie ihn wirken! #stelldirvoreswürdejedermachen

2. OTTO Weihnachtswerbung: „Weihnachten hat ein Zuhause“

Wir wissen alle, dass Weihnachten mit, die stressigste Zeit des Jahres ist. Der Weihnachtsspot von OTTO zeigt eine gestresste Mutter von drei Kindern, die mitten in den Vorbereitungen für Weihnachten steckt. Einer ihrer Söhne merkt wie gestresst seine Mutter ist und versucht, ihr unter die Arme zu greifen. Der Spot zeigt, wie wichtig es ist sich gegenseitig zu unterstützen, damit alle gleichermaßen und gemeinsam die Festtage genießen können. Der Spot wird unter dem #heimnachten veröffentlich.

3. ALDI Weihnachtswerbung: „Eine weihnachtliche Geschichte mit Kai Karotte“

In diesem Jahr erzählt uns ALDI, in Form eines humorvollen Gedichts, von Kai Karotte, der das Weihnachtsfest entdeckt. Kai Karotte hüpft vergnügt und freudig über den Tisch einer großen Familie, die ihr Festmahl genießt. Er entdeckt die Vielfalt des reich bedeckten Tisches und fühlt sich dabei Pudelwohl. Eine sehr schön kreierte Story rund um die Delikatessen, die Aldi zu Weihnachten anbietet.

4. Disney Weihnachtswerbung: „Familie ist das schönste Geschenk“

Disney zeigt uns im diesjährigen Weihnachtsspot eine Großmutter, die mit ihrer Enkelin dekorative Sterne für die Weihnachtszeit bastelt. Je älter das Mädchen wird, desto weniger bastelt sie mit ihrer Großmutter. Als das Mädchen sieht, wie traurig ihre Großmutter darüber war, dass sie nicht mehr mit ihr die Sterne bastelt, überrascht sie ihre Großmutter mit einem Wohnzimmer voller Sterne, die sie früher in der Weihnachtszeit, immer zusammen gebastelt hatten. Freuen Sie sich auf eine 3 Minuten lange emotionale und herzerwärmende Werbung!

5. Amazon Weihnachtswerbung: „The show must go on“

Weihnachten mit Abstand. Amazon zeigt uns ein Beispiel, wie wir trotz der Corona Pandemie, gemeinsam die Festtage genießen können.

Das Mädchen in dem Spot übt andauernd, für ihren großen Auftritt auf dem Winterfest ihrer Tanzschule, doch wegen der Corona Pandemie wird das Fest abgesagt. Die kleine Schwester des Mädchens sieht wie enttäuscht und niedergeschlagen ihre Schwester ist und fängt an Einladungen für einen Auftritt im Hof der Mehrfamilien Häuser zu basteln. Sie verteilt die Einladungen in ihrer Nachbarschaft und zuletzt an ihre große Schwester. Die ganze Nachbarschaft schaut dem Mädchen gemeinsam, begeistert und berührt zu.

6. Coca Cola Weihnachtswerbung: „Dieses Weihnachten bist du das größte Geschenk“

Bei dieser Weihnachtswerbung steht die gemeinsame Zeit im Fokus und dass das Miteinander das größte Geschenk ist.

Zu Beginn des Spots, als der Vater zu seiner Arbeit aufbricht, wird er von seiner Tochter gebeten an den Weihnachtsmann einen liebevoll geschriebenen Brief abzuschicken. Nach einem stressigen Arbeitstag, fällt dem Vater auf, dass er dies vergessen hat und setzt alles daran noch rechtzeitig den Brief an den Weihnachtsmann zu übergeben. Nach einer abenteuerlichen Reise zum Nordpol steht er vor verschlossener Tür. Ernüchternd fährt er nach Hause, dort angekommen, liest er den Brief seiner Tochter: Sie wünscht sich ein gemeinsames Weihnachtsfest mit ihrem Vater.

7. Migros Weihnachtswerbung: „Sturmfrei“

Migros setzt diesem Jahr nicht auf eine große Botschaft, sondern kreiert mehrere kleine Kurzspots, die die alltäglichen Facetten des vorweihnachtlichen Alltags beschreiben -dazu gehören auch die weniger schönen Momente. So beleuchtet zum Beispiel der Spot "Sturmfrei" die Situation eines alleinerziehende Vater, dessen Tochter sich entscheidet Weihnachten bei Ihrer besten Freundin zu verbringen. Statt jedoch in Einsamkeit und Traurigkeit zu versinken, sieht er es als Chance, mit selbstgerechten Essen Anderen ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Letztendlich realisiert auch die Tochter, dass das gemeinsame Weihnachten mit Ihrem Vater doch schöner ist.

8. Waitrose Weihnachtswerbung: „Give A Little Love"

In der Werbekampagne der britische Handelskette Waitrose & Partner geht es auch um Nächstenliebe und Solidarität. Unter dem Claim "Give A Little Love" beginnt der Spot mit einem Mädchen, das einem Jungen hilft seinen Ball, der im Baum hängt, mit ihrem herzförmigen Regenschirm runterzuholen. Damit beginnt der Prozess des Gebens und Füreinanderdaseins, der sich durch den gesamten Spot zieht. Die diversen Wechsel von Realfilm in animierte Zeichentrickstile machen die Werbung sehr sehenswert!

Weihnachtswerbung 2019

1. Galaxus Weihnachtswerbung: "Vorfreude ist die schönste Freude"

Galaxus ist der größte Online-Shop der Schweiz und führt ein wachsendes Sortiment für fast alle Bedürfnisse. In der diesjährigen Weihnachtswerbung finden wir uns in einer total harmonischen Studioaufnahme der Schweizer Musiker Stefanie Heinzmann, Carlos Leal, Fabienne Louves und Baschi wieder. Doch ganz harmonisch endet sie nicht! Aber sehen Sie selbst...

2. Aldi Süd Weihnachtswerbung: "Weihnachtsklassiker"

Wer kennt es nicht – in der Vorweihnachtszeit laufen die Weihnachtsklassiker Tatsächlich Liebe, Kevin allein zu Haus und Stirb Langsam nicht nur einmal im Fernsehprogramm. Aldi Süd nutzt nun diese Bekanntheit und schreibt die bekannten Filme einfach ein wenig um.

3. Migros Weihnachtswerbung: "Mimi die Eule lernt fliegen"

Für einander da sein – Das ist gerade in der Weihnachtszeit für viele Menschen wichtig. Der diesjährige Werbespot vom Detailhändler Migros zeigt genau das. Eine Werbung mit Gänsehaut-Garantie!

4. Bärenmarke Weihnachtswerbung: "Nichts geht über Frohe Weihnachten"

Eine Neuverfilmung des uralten, schwarz-weiß Weihnachtspots von Bärenmarke soll dieses Jahr wieder alte Emotionen wecken. Der vermeintliche Albtraum eines kleinen Mädchen wendet sich durch die kuschelige Werbefigur von Bärenmarke doch noch zum Guten. Am Ende kündigt Bärenmarke gemeinsam mit Steiff an 3.000 Kuschelbären an Kinder zu spenden.

5. Milka Weihnachtswerbung: "Gib denen die von Herzen geben!"

Danke sagen – Gerade denen, die uns jeden Tag unterstützen und helfen. In diesem herzzerreißenden Werbespot tut ein kleines Mädchen genau das. Ein tauber Hausmeister arbeitet rund um die Uhr, damit der Auftritt des Schulchors auch stattfinden kann. Als Dank bekommt der alte Mann einen Schokoladen-Weihnachtsmann von Milka und ein Dankeschön in Gebärdensprache.

6. Manor Weihnachtswerbung: "Manor Special Christmas"

Die Weihnachtselfen sind auf Tour, um zu kontrollieren, ob schon überall Geschenke angekommen sind. Mit Entsetzen müssen Sie feststellen, dass in einem Haus keinerlei Weihnachtsdeko aufgehangen wurde und der Weihnachtsbaum noch eingepackt ist. Da muss was dazwischen gekommen sein! Auf der Suche nach dem Grund hält sie ein Storch auf, der den Grund für den Zeitmangel in das Haus gebracht hat: Ein Baby. Um den Eltern die Dekoarbeit und das Geschenkekaufen abzunehmen, gehen die Elfen bei Manor einkaufen. Die erschöpften Eltern danken es den Elfen mit einem breiten Lächeln.

Weihnachtswerbung 2018

1. Penny Weihnachtswerbung: "Weihnachten braucht nicht viel. Nur Liebe."

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das drückt auch Penny in seinem emotionalen Werbespot aus. Im Mittelpunkt des Videoclips steht eine Mutter mit ihrem Sohn Emil. Er ist großer Fan der Antarktis und wünscht sich sehnlichst, dort einmal hinzukommen. Da die Mutter jedoch nicht viel Geld besitzt, kann sie ihrem Sohn nicht alles bieten, was er sich wünscht. Das macht ihn in manchen Situationen traurig. Zu Heiligabend hat die Mutter liebevoll einen Arktis-Spielplatz für ihren Sohn nachgebaut, über den er sich unglaublich freut. Damit appelliert Penny daran, dass Geld zum Fest der Liebe keine Rolle spielen sollte.

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2. Samsung Weihnachtswerbung: "Getrennt und doch zusammen"

Weihnachten, das Fest der Liebe. Die Zeit, zu der die ganze Familie zusammenkommt – normalerweise. Denn für einige ist es nicht möglich, das Weihnachtsfest mit den Liebsten zu verbringen, weil zum Beispiel die Tochter in einem anderen Land unterrichtet oder der Vater auf Expedition am Nordpol unterwegs ist. Samsung stellt sich in diesem Spot als Verbindung derer dar, die weit voneinander entfernt sind. So ist es nun für die Menschen, die Weihnachten nicht zu Hause verbringen, möglich, durch die Geräte von Samsung mit der Familie zu kommunizieren.

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3. Nordgreen Weihnachtswerbung: "It's About Time"

Nordgreen hat zum Dreh des Spots zwei unterschiedlichste Zweier-Paare zu einer Art Interview eingeladen: Mutter oder Vater mit Kind, zwei gute Freunde, Eheleute oder Pärchen. Sie werden getrennt gefragt, was das schönste Geschenk war, das sie je verschenkt haben, und das sie je geschenkt bekommen haben. Häufig denken sie, dass das beste Geschenk, was sie verschenkt haben, materielle Dinge waren, wie zum Beispiel ein iPad, Kopfhörer oder ein Fahrrad. Im Anschluss wird den Teilnehmern des Interviews ein Video gezeigt, in dem der jeweils andere des Duos das beste Geschenk benennt, was er je bekommen hat. In den Videos sprechen die Teilnehmer jedoch nicht von den materiellen Dingen, sondern von emotionalen Erlebnissen mit dem jeweils anderen. Somit will Nordgreen darauf aufmerksam machen, dass die wichtigsten, schönsten und persönlichsten Geschenke nicht käuflich sind. Nordgreen betont schon in dem Titel des Spots, dass das schönste Geschenk vielmehr die Zeit ist, die wir miteinander verbringen.

Weihnachtswerbung 2017

Weihnachtswerbung Nr. 1: Edeka – #heimkommen

In dem berührenden Weihnachtswerbespot geht es um einen Großvater, der Weihnachten Jahr für Jahr alleine verbringt. Erst, als er seinen Tod vortäuscht, machen sich seine Kinder und Enkel auf den Weg zu ihm. Als der Großvater sie dort in Empfang nimmt, ist die Freude riesig und alle feiern gemeinsam Weihnachten. Der Spot soll daran erinnern, sich Zeit für die Familie zu nehmen, weil diese Zeit kostbar und begrenzt ist.

Weihnachtswerbung Nr. 2: IKEA – Wo ist Opa? / Jesus / The Only One

Unter dem Motto “Auf alles eingerichtet” geht IKEA mit einer Kampagne dem Jahresende entgegen. "Wo ist Opa" und "Jesus" stellen die Hauptteile der Kampagne dar. Das Ziel der Kampagne soll sein, den Menschen Inspiration zu geben, neu über ihr Wohnzimmer nachzudenken und ihnen eine unkomplizierte und entspannte Weihnachtszeit zu bereiten. Bestandteil der Ikea-Weihnachtskampagne 2017 ist auch ein eigens produziertes Lied, das heruntergeladen werden kann.

Weihnachtswerbung Nr. 3: Penny – Weihnachten. Zeit, sich zu versöhnen.

Penny ruft in seiner emotionalen Weihnachtskampagne „Der Weg“ zur Versöhnung auf. Kern der Kampagne ist ein heftiger Streit zwischen Mutter und Tochter, der in der Zeit um Weihnachten beendet werden soll. Penny betont in seiner Weihnachtswerbung, wie weit und beschwerlich der Weg zur Versöhnung erscheinen kann, zeigt aber, dass sich die Überwindung lohnt. Penny appelliert damit an seine Kunden, das Weihnachtsfest zur Versöhnung mit seinen Liebsten zu nutzen. Teil der bewegenden Kampagne ist neben dem Film auch ein Gewinnspiel mit Versöhnungsanreiz.

Weihnachtswerbung Nr. 4: Amazon – Lächeln schenken

Nachdem ein Mädchen seiner Mutter mit einem Handyvideo von sich ein Lächeln schenkt, möchte auch die Mutter ihrer Tochter “Freude schenken”. Die bei Amazon bestellten, im Lager aufbewahrten und mit dem Amazon-Logo bedruckten großen und kleinen Pakete werden vermenschlicht und stimmen auf den Laufbändern den Klassiker „Give a little bit“ der britischen Band Supertramp an. Auf den verschiedenen Transportwegen durch die ganze Welt sorgen sie mit dem Hit für Stimmung. Mit der Übergabe des Geschenkpaketes an das kleine Mädchen durch den Boten gelingt es Amazon, dem Mädchen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern und ein Lächeln zu verschenken.

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Weihnachtswerbung Nr. 5: Ebay - Feiere Weihnachten wie kein anderer. Denn du bist wie kein anderer.

Auf Grundlage der neuen Markenplattform „Kauf bunter.“ startet eBay seine diesjährige Weihnachtskampagne. Mit „Feiere Weihnachten wie kein anderer. Denn du bist wie kein anderer.“ möchte eBay die Menschen motivieren und inspirieren, ihr persönliches Weihnachten so zu gestalten und zu feiern, wie sie es am liebsten mögen und wie es ihre persönliche Seite am besten zum Ausdruck bringt.

Weihnachtswerbung Nr. 6: M&S – Paddington and The Christmas Visitor

In der rührenden Werbung, die in den britischen Medien zu sehen ist, spielt der Bär Paddington die Hauptrolle. Der kleine Bär bemerkt in der Nacht einen Einbrecher auf dem Dach, der überall in der Stadt Weihnachtsgeschenke gestohlen hat – den er aber für den Weihnachtsmann hält. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um die Geschenke zurückzubringen. Als der Einbrecher sieht, wie sehr die Kinder sich über ihre Geschenke freuen, wird ihm bewusst, dass er einen Fehler gemacht hat und er erkennt die wahre Bedeutung von Weihnachten.

Weihnachtswerbung Nr. 7: Tesco UK

In Tescos Weihnachtsspot dreht sich alles um den Truthahn. Die chaotischen Szenen an Weihnachten kommen bestimmt vielen Familien bekannt vor. Es überrascht wohl weniger, dass die Botschaft des Supermarkt-Spots ist, dass das gemeinsame Essen wichtiger Bestandteil des Weihnachtsfestes ist. Egal, wie Kunden ihr Weihnachtsfest gestalten möchten, und was sie dazu alles benötigen, Tesco ist für sie alle da.

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Weihnachtswerbung Nr. 8: Toys “R” Us

Der lustige 30-Sekunden-Spot stellt die Giraffe Geoffrey, die einen eigenen Toys “R” Us Store betreibt, in den Fokus. Am Weihnachtsabend erwartet die Giraffe einen besonderen Gast: Den Weihnachtsmann, der nachdem er seinen Schlitten festgemacht hat, die Geschenke für die Kinder in Geoffreys Store besorgt. Als er den Laden verlässt, sind die Rentiere verschwunden, aber glücklicherweise ist Geoffrey zur Stelle.

Weihnachtswerbung Nr. 9: John Lewis

John Lewis' Werbung dreht sich um die Freundschaft zwischen dem Jungen Joe und dem imaginären Monster unter seinem Bett, Moz, das ihn nachts auf Trab hält. Als Moz bemerkt, dass die nächtlichen Aktionen Joe tagsüber müde machen, beschließt Moz ihm zu Weihnachten eine Nachtlampe zum besseren Einschlafen zu schenken. Aber mit dem Anknipsen der Lampe verschwindet auch Moz…

Weihnachtswerbung Nr. 10: Aldi

Der Weihnachtsspot von ALDI setzt auf die Vielfältigkeit seiner Kunden, Jung und Alt, Single oder Pärchen. Verschiedene Personen greifen in dem TV-Spot nach Produkten aus dem Kühlschrank: die Butter zum Backen, die Weihnachtsgans, den Schokoladenkuchen, Pralinen oder eine Flasche Champagner. Die Botschaft: ALDI bietet jeden Tag und auch zu Weihnachten für die vielfältigen Bedürfnisse der Kunden die passenden Produkte und hohe Qualität.

Weihnachtswerbung Nr. 11: Galeria Kaufhof - „,Von Herz zu Herz – Gemeinsam ein Fest“

Der Weihnachtswerbespot der Warenhauskette steht für den Geist der Weihnacht und die Magie des Festes, mit der sich Herzen öffnen lassen. Galeria Kaufhof öffnet dazu ein Weihnachtsbuch, in dem sich auf den jeweiligen Seiten winterliche Szenarien aufklappen und mit jeder neuen Seite Tiere sich streiten oder alleine durch die Landschaft ziehen. Nachdem der Bär aus Frust an alle Bewohner des Waldes Briefumschläge verteilt hat, machen sich alle gemeinsam auf eine Reise und feiern schließlich friedlich gemeinsam Weihnachten. Erst im Beisammensein mit anderen wird der Sinn von Weihnachten deutlich.

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Weihnachtswerbung Nr. 12: Coca-Cola

In der Weihnachtszeit kann es mit Baumschmücken, Backen und Geschenke verpacken schon mal stressig werden. Das hat auch der Junge in Coca-Colas Weihnachtswerbespot erkannt und stellt den beschäftigten Personen jeweils im Geheimen eine Cola-Flasche zur „Entspannung“ bereit und wartet auf deren Reaktionen. Als er sieht, wie überrascht sie sind und wie sehr sie sich über die Cola-Flasche freuen, zaubert es ihm ein Lächeln ins Gesicht.

Weihnachtswerbung Nr. 13: Kaufland – „Wer gut isst, streitet nicht“

Auch Kaufland setzt bei seinem Weihnachtswerbespot auf seine vielfältigen Kunden. Viele verschiedene Personen mit verschiedenem (sozialen) Hintergrund sitzen in der Weihnachtszeit gemeinsam an einer langen, reichhaltig gedeckten Tafel und essen gemeinsam. Trotz der unterschiedlichen Charaktere verstehen sich alle am Tisch, da sie alle zusammen gut essen.

Weihnachtswerbung Nr. 14: Deutsche Bahn – Menschen verbinden

Der Weihnachtswerbespot erzählt von dem Jungen Jonathan und seiner Weihnachtspost an den Weihnachtsmann. Auf seinem Weg zum Kindergarten trifft er täglich auf den Obdachlosen Anton, für den sich außer Jonathan keiner zu interessieren scheint. Als Weihnachten näher rückt, merkt Jonathan schnell, dass Anton das Weihnachtsfest ganz allein verbringen wird. Daher wünscht sich der Junge auf seinem Wunschzettel an den Weihnachtsmann ein schönes Weihnachtsfest für Anton. Als am Weihnachtsabend die ganze Familie zusammenkommt, fragt sich Jonathan, wie es Anton gerade geht und ob sein Wunsch an den Weihnachtsmann erfüllt werden konnte.

Weihnachtswerbung Nr. 15: Apple

Wir sehen in Apples Weihnachtsspot eine Besitzerin eines iPhones und von AirPods, die tanzend durch den Schnee in einer Innenstadt läuft. In der Musik versunken läuft sie dabei plötzlich einem Mann in die Arme, dem sie dann einen ihrer Ohrstöpsel übergibt und mit dem sie die Musik teilt. Durch die Ohrstöpsel verbunden tanzen sie gemeinsam durch den Schnee. Die Botschaft: An Weihnachten sollen wir einander bewegen.

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Weihnachtswerbung Nr. 16: Rewe - Die wichtigste Zutat für Weihnachten bist du

Im Fokus des Weihnachtswerbespots steht die Reise eines Sohnes nach Hause zu seinen Eltern, die sich gleichzeitig mitten in den Weihnachtsvorbereitungen befinden. Dabei werden beide Handlungsstränge durch eine Split-Screen-Mechanik verknüpft, sodass die Zubereitung des Weihnachtsessens mit den einzelnen Reiseetappen des Sohnes verbunden wird. Schließlich findet die Familie am reichlich gedeckten Festtagstisch zusammen. Der Spot soll das bekannte heimelige Weihnachtsgefühl von Wärme und Verbundenheit mit der Familie verdeutlichen und enthält gleichzeitig die Botschaft, dass der Kunde bei Rewe immer an erster Stelle steht.

Weihnachtswerbung 2016

1. #Zeitschenken - EDEKA Weihnachtswerbung

Der Weihnachtsspot #Zeitschenken knüpft inhaltlich an die Weihnachtswerbung #heimkommen vom letzten Jahr an. EDEKA zeigt in dem Video, wie wichtig es ist, sich Zeit für seine Familie und Freunde zu nehmen. Weil man Zeit nicht verpacken kann, ist der Appell der Werbung, Zeit zu verschenken.

2. Coca Cola Weihnachtswerbung 2016 - Holidays are coming

Coca Cola startet auch dieses Jahr wieder seine traditionelle Weihnachtskampagne mit dem Kult-Testimonial Santa Claus. Zum 20. Mal schickt Coca Cola Trucks auf die Reise. Der Appell von Coca Cola ist, seine persönlichen Weihnachtshelden zu ehren und an alle zu denken, die das Weihnachtsfest zu dem machen, was es ist.

3. M&S 2016 Christmas Ad - Christmas with love from Mrs Claus

Der Weihnachtsspot erzählt von einem kleinen Jungen, der für seine Schwester zu Weihnachten etwas besonderes machen möchte und schreibt Mrs Claus. Mrs Claus unterstützt Santa in letzter Minute vor Weihnachten. Mrs Claus präsentiert Wärme, Einfühlungsvermögen und Humor auf eine zeitgemäße Weise. Sie repräsentiert die Anstrengungen, die die Kunden aufwenden, um die Weihnachtszeit außergewöhnlich zu machen. Weiterhin symbolisiert sie die Liebe und das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches die Kunden an Weihnachten erleben möchten.

4. Waitrose Christmas TV ad 2016 - #HomeForChristmas

Dieser Werbespot zeigt ein Vögelchen, welches jedes Jahr eine Reise unternimmt. Ein kleines Mädchen wartet jährlich an Weihnachten auf die Rückkehr des Vogels. Das Video zeigt wie schön es ist, an Weihnachten zu Hause zu sein und Zeit mit den Liebsten zu verbringen.

5. Jeder Moment ein Fest - Kaufland

In dem Werbespot wird ein kleines Mädchen gezeigt, welches einen besonderen Plan hat, die Familie an Weihnachten zu überraschen. Der Appell von Kaufland in dem Video ist, jeden Moment und das gemütliche Beisammensein der Familie zu genießen.

6. PENNY macht Weihnachtswunder wahr - Familie Hellmann

In dem Weihnachtsspot von PENNY leben die beiden Kinder eines älteren Paars im Ausland. Zu Weihnachten werden sie von ihren Kindern und Enkelkindern überrascht. Der Appell des Videos ist, dass das Schönste an Weihnachten das Zusammensein mit den Liebsten ist und man diese Zeit genießen soll. In diesem Zusammenhang verschenkt PENNY 100 Gutscheine, damit Familien das Weihnachtsfest zusammen verbingen können.

7. Heathrow Airport Christmas Ad 2016 #ComingHome

Das Video zeigt zwei Bären, die von ihrer Reise zu Weihnachten nach Hause kommen. In der Ankunftshalle verwandeln sich die Bären in Menschen und werden von ihren Enkeln begrüßt. Die Werbekampagne symbolisiert durch die Bären, wie schön es ist, an Weihnachten nach Hause zu kommen.

8. Come together - H&M

In der Weihnachtswerbung von H&M verkündet der Schaffner eines Zuges mit Schlafwagen am Morgen des 25. Dezembers, dass der Zug eine Verspätung von über elf Stunden hätte. Der Schaffner lädt die Gäste zu einem Weihnachtsbrunch ein. Dafür wird alles weihnachtlich dekoriert und die Reisenden kommen sich näher. Die Aussage des Videos ist, dass an Weihnachten alle zusammen kommen sollen.

Welche Weihnachtskampagne gefällt Ihnen am besten? Kennen Sie noch weitere Kampagnen?   >>> Hier finden Sie unseren Blogbeitrag über das Storytelling mit EDEKA, DB und IKEA aus 2015.

#Weihnachtswerbung #Weihnachtskampagnen #Weihnachten

Marketing und Vertrieb – gemeinsam gelingt es besser

Marketing und Vertrieb – jeder würde wohl gerne ohne den anderen, kann es aber nicht. Klischees, dass das Marketing nur Versprechungen macht und bunte Bildchen zeigt, während der Vertrieb zusehen muss, alles an den Mann und die Frau zu bekommen, halten sich hartnäckig. Daher besteht zwischen Marketing und Vertrieb in Unternehmen sowas wie eine traditionelle und oftmals auch gepflegte Hassliebe. Aber warum ist das so? Was trennt sie und was eint sie?

Verständnis und Definition von Marketing

Sucht man zunächst nach Definitionen für Marketing, dann finden sich selten einheitliche, sondern eher vielfältige Formulierungen. Das ist abhängig von der Perspektive und dem jeweilig präferierten Fokus. Manche sehen im Marketing eine eigenständige Disziplin, die attraktive Produkte und Einkaufserlebnisse für kundenindividuelle Bedürfnisse schafft. Andere subsummieren unter Marketing unterschiedliche Begrifflichkeiten und setzen beispielsweise Marketing mit Kommunikation und Werbung gleich. Wieder andere sehen im Marketing eine ganzheitliche Unternehmensstrategie, der alles untergeordnet wird.

In der klassischen Marketinglehre herrscht mit den sogenannten 4P jedoch Einigkeit. Aus dem englischen abgeleitet, bilden die Bereiche

  • Product (Produktpolitik)
  • Price (Preispolitik)
  • Place (Distributionspolitik) und
  • Promotion (Kommunikationspolitik)

das Gerüst für den Marketing-Mix. Aus dieser Perspektive wird deutlich, dass Marketing einem Managementprozess folgt, der sich aus Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle zusammensetzt. Ausgehend vom Angebotssortiment werden Analysen zu Kunden- und Kaufverhalten angestrengt, die als Basis für weitere umsetzungsorientierte Planungen (Strategien, Konzepte, Maßnahmen) dienen. Ein möglichst zeitnahes und kontinuierliches Controlling zeigt schnell auf, ob man sich hinsichtlich des zuvor gesetzten Zielrahmens auf dem richtigen Pfad befindet.

Damit fallen die einseitigen Sichtweisen einer isolierten Betrachtung von Marketing weg. Vielmehr kristallisiert sich heraus, dass es sich bei Marketing um einen durchaus komplexen und ganzheitlichen Ansatz handelt, dessen Ziel es ist, Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, diese mittels einer deckungsbeitragsorientierten Preispolitik und einer geeigneten Kommunikation auf den relevanten Märkten abzusetzen.

Social Media Manager (DIM)

Social Media Manager

Erweiterung des 4P-Modells

In dem Zusammenhang sei nur kurz erwähnt, dass in Erweiterung der 4P mit dem Fokus auf Dienstleistungen, noch drei weitere P hinzuzuzählen sind. Diese lauten:

  • people (Personal)
  • process management (Prozesse) und
  • physical evidence (Ausstattung).

Dieser Weiterführung liegt der Gedanke zugrunde, dass qualifiziertes (Fach-)Personal einen immer bedeutenderen Faktor darstellt, dass (skalierbare) Prozesse das Wertschöpfungspotenzial erhöhen und auch das Umfeld, in dem das Kauferlebnis stattfindet, einen hohen Stellenwert beim Kunden genießt – und seine Kaufentscheidung positiv wie negativ beeinflusst.

Marketing und Vertrieb – zwei Seiten einer Medaille

Vor diesem Hintergrund dürfte sich die Frage „Marketing oder Vertrieb?“ eigentlich gar nicht stellen. Denn Vertrieb gehört zu einer der vier genannten Marketingbereiche und fokussiert sich dabei auf die absatzpolitischen Fragestellungen. Hier werden die Entscheidungen getroffen, wie und auf welchen Wegen Produkte und Dienstleistungen zum Kunden kommen. Geschieht dies z.B. direkt (nur) über einen Online-Shop oder über ein eigenes Filialnetz mit Geschäften in Innenstadtlagen? Oder erfolgt die Distribution an die Endverbraucher über

Absatzmittler (zum Beispiel Großhandel, Einzelhandel oder Ketten) oder über einen eigenen Direktvertrieb?

Die Antworten auf diese Fragen ergeben sich jedoch nicht losgelöst von den Bereichen Produkt, Preis und Kommunikation. Im Gegenteil. Ein Produkt, das im Hochpreissegment positioniert und platziert werden soll (Produkt, Preis und Kommunikation), wird über entsprechend andere Vertriebswege zum Kunden gelangen (Edelboutique) als billige Massenware (Discounter).

AIDA und Customer Journey

Selbst wenn das seit 1898 bestehende Werbewirkungsmodell von Elmo Lewis und die damit verbundene AIDA-Formel etwas Staub angesetzt haben dürfte, so lassen sich damit auch heute noch die entscheidenden Phasen der Kaufentscheidungsprozesse (Customer Journey) beschreiben. AIDA steht dabei für die vier Phasen:

  • Attention
  • Interest
  • Desire und
  • Action

Wahrnehmung ist die Basis für Interesse. Schafft man dieses Interesse in Wunsch und noch besser in Begierde zu wandeln, stehen am Ende die Kaufentscheidung und der Kaufakt. Bezogen auf Marketing und Vertrieb, ist ersteres für Attention, Interest und Desire verantwortlich. Vertrieb kommt beim finalen Kaufabschluss (der Action)  ins Spiel.

Übrigens gibt es auch hier eine kleine, nicht ganz unbedeutende Formelerweiterung. Bei ADIA-L steht das L für Loyalty und räumt der treuen Kundenbeziehung einen wichtigen Stellenwert ein. Denn bekannt ist, dass es deutlich aufwendiger und teurer ist, neue Kunden zu gewinnen, als Bestandskunden zu halten. Leider wird das häufig sowohl in der Angebots- und Preispolitik, als auch im Service und der Kommunikation immer noch vergessen.

Marketing und Vertrieb

Unterschiede zwischen Marketing und Vertrieb

Unterschiede zwischen Marketing und Vertrieb lassen sich trotz Interdependenzen aus der jeweiligen Position im Verlauf der Customer Journey ableiten. Marketing hat ein eher breites und gesamtheitliches Blickfeld. Auf Basis von Analysen (Kunden, Wettbewerber), Planungen und Strategien gilt es, Produkte zu entwickeln (Produktpolitik), zu vermarkten (Preis- und Kommunikationspolitik) und letztlich zu verkaufen (Distribution).

Marketing hat in Bezug auf das Angebotssortiment immer die (potenziellen) Zielgruppen (Personas) im Blick. Somit nimmt Marketing entscheidenden Einfluss auf die Produktentwicklung. Der Grund, warum Marketing häufig mit Kommunikation und Werbung gleichgesetzt wird, mag daran liegen, dass insbesondere die Außenwirkung als relevanter Wahrnehmungsfaktor von Marketing im Fokus steht. Emotionale Kampagnen mit aufmerksamkeitsstarken Motiven, TV-Spots oder viralen Videos bleiben den Konsumenten (durch geschickte Penetration) im Gedächtnis. Dass dafür hinter den Kulissen viel analysiert und geplant wurde, bleibt hingegen unsichtbar.

Im Marketing geht es ebenfalls darum, ein Interesse, eine Nachfrage und einen Kaufwunsch zu erzeugen. Der Vertrieb hat unter anderem das Ziel, das fertig umgesetzte Produkt über verschiedene Strategien und Maßnahmen die Kunden zu verkaufen. Die Abteilung Sales agiert mit ihren Vertriebsmitarbeitenden deshalb an der vordersten Verkaufslinie. Die Vertriebsziele geben dabei vor, welche Absatz- und Umsatzmengen die Verkaufenden erreichen müssen.

Gemeinsamkeiten von Marketing und Vertrieb

Die für den Unternehmenserfolg wichtigste Gemeinsamkeit von Marketing und Vertrieb ist die beiderseitige Haltung, dass der Kunde im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht (Customer Centricity). Zwar erfolgt der Blick auf den Kunden aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, doch am Ende sollen und müssen die Zielgruppen mit dem Angebotssortiment gut erreicht, zufriedengestellt und idealerweise auch an das Unternehmen gebunden werden.

Sowohl das Marketing als auch der Vertrieb sind auf einen gegenseitigen transparenten Informationsfluss angewiesen. Nur im Zusammenspiel gelingt es, die jeweils angestrebten Ziele zu erreichen. Während das Marketing klassische Ziele verfolgt, wie beispielsweise diese:

  • Erhöhung der Markenbekanntheit, der Marktdurchdringung und des Marktanteils
  • Steigerung des Neukundenanteils
  • Verbesserung des Images.
  • Stärkung der Kundenbindung,

liegt der Fokus bei den Vertriebszielen bei der:

  • Steigerung des Absatzvolumens, des Umsatzes und Gewinns
  • Anzahl der Kundenbesuche und getätigte Abschlüsse
  • Optimierung der Sales Pipeline (Effizienz von Input und Output)
  • Erhöhung der Anzahl an Neukunden, Pflege der Bestandskunden und Reaktivierung von verlorenen Altkunden.

Beide Abteilungen, Marketing und Vertrieb, sollten daher miteinander statt gegeneinander agieren. Üblicherweise werden in Unternehmen immer noch häufig starre Marketing- und Vertriebsabteilungen separat gegeneinander aufgestellt. Damit aber das ganze Unternehmen von Marketing und Vertrieb profitiert, verspricht ein integrativer Ansatz mehr Erfolg.

Unsere passende Seminare

Möchten Sie mehr über die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb erfahren? Dann sind unsere Seminare optimal für Sie geeignet! Sichern Sie sich schnell noch einen Platz:

Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb

Grundsätzlich gelingt Zusammenarbeit zwischen Organisationseinheiten und den darin tätigen Menschen immer besser, wenn ein gemeinsames Verständnis in Bezug auf Ziele, Strategien und die daraus folgende Aufgabenverteilung besteht. Es ist daher Leitungsaufgabe, z.B. durchaus unterschiedliche KPIs (Key Performance Indicators) in einen Zusammenhang zustellen, der aufzeigt, in welcher interdependenten Beziehung Marketing und Vertrieb zueinanderstehen. Darauf aufbauend ist es dann wesentlich, die Arbeitsprozesse von Marketing und Vertrieb integrierend auszugestalten.

Wie bereits skizziert, leistet das Marketing eine grundlegende Vorarbeit für den Vertrieb, indem es mit der Weitsichtbrille u.a. auf die Gestaltung des Angebotssortiments, die relevanten Zielgruppen und die Art der Kommunikation schaut. Hierin aber keine Wertung zu sehen, sondern vielmehr eine hilfreiche Unterstützung für das Vertriebsteam, ist der erste Schlüssel für die Integration von Marketing und Vertrieb.

Darüber hinaus schafft die gemeinsame Nutzung einer digitalen Informationsplattform (z.B. ein CRM-System) Transparenz und sorgt für einen schnellen Austausch über die Entwicklung relevanter Kennzahlen. Eine intensive Vernetzung mit Produktion, IT und Controlling bildet die Grundlagen für einen einheitlichen Informationsstand. Eine agile Arbeitsweise ermöglicht ein zeitnahes sowohl Agieren als auch Reagieren.

Fazit

Marketing und Vertrieb sind gleichberechtigte Unternehmensbereiche, die gemeinsam auf den Erfolg des Unternehmens einzahlen. Wenngleich sich die Perspektiven und Aufgaben innerhalb einer Customer Journey unterscheiden, so erhöht ein integriertes Miteinander die Chancen auf Erfolg.

Wenn sich die Gleichberechtigung zwischen Marketing und Vertrieb in der Organisationsstruktur des Unternehmens wiederfindet, durch miteinander genutzte agile Methoden unterstützt und vielleicht sogar durch rotierende Arbeitsprozesse gefördert wird, dann sind damit bereits einige Fallstricke beseitigt. Letztlich kann sich der Erfolg im Unternehmen nur einstellen, wenn Marketing und Vertrieb ihren Job gemeinsam erfolgreich gestalten.

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Herr Bastian Förster

Tel.: +49 (0)800 - 99 555 15

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#Marketing #Vertrieb #MarketingundVertrieb #Zusammenarbeit

Der Endowment-Effekt: Die Wirkung von Besitz

Was ist eigentlich der Endowment-Effekt und wie können wir mit dem Endowment-Effekt im Marketing umgehen? In unserem heutigen Blogbeitrag möchten wir Ihnen mit dem Endowment-Effekt einen psychologischen Effekt vorstellen, der dazu führen kann, dass Kunden sich in ihrer Kaufentscheidung irrational verhalten und vielleicht nicht das kaufen, was Sie ihnen verkaufen möchten. Damit Sie auf diese Herausforderung vorbereitet sind, erklären wir Ihnen im Folgenden, welche spannenden Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie hinter dem Endowment-Effekt stecken und wie Sie diese im Marketing berücksichtigen können.

Was genau ist der Endowment-Effekt und woher kommt er?

Der Endowment-Effekt, auch Besitztumseffekt genannt, beschreibt das psychologische Phänomen, dass Menschen dem, was sie besitzen, einen höheren Wert zuschreiben als dem, was sie nicht besitzen. Das heißt, die Produkte, die ein Kunde bereits gekauft hat, sind für ihn wertvoller als Produkte, die er noch nicht gekauft hat oder noch kaufen möchte.

Endowment-Effekt

Diese Beurteilung entsteht durch den emotionalen Wert, den die Person einem Produkt zuschreibt. Je häufiger und länger sie sich mit dem Produkt auseinandersetzt, desto höher fällt der sentimentale Wert aus. Diese kognitive Verzerrung entsteht unterbewusst, weshalb vielen Menschen ihre irrationale Bewertung nicht bewusst ist.

Der Endowment-Effekt stammt aus der Verhaltensökonomie und steht in Verbindung mit den Namen Thaler und Kahneman. Der Ökonom Richard Thaler benannte den psychologischen Effekt 1980 erstmalig in seinem Artikel Toward a Positive Theory of Consumer Choice. Dazu griff er die Erkenntnisse des Psychologen Daniel Kahneman auf, der in der sogenannten Prospect-Theorie den Effekt beschreibt, dass Menschen Verluste tendenziell höher gewichten als Gewinne. Wenn ein Mensch also etwas verliert, was er besitzt, stuft er die dadurch entstehende Verschlechterung höher ein als die Verbesserung durch etwas, was er neu hinzugewinnt. Dieser psychologische Effekt führt dazu, dass dem eigenen Besitz ein hoher Wert zugeschrieben wird.

Zertifizierter Produktmanager (DIM)

Zertifizierter Produktmanager

Beispiele für den Endowment-Effekt

Besonders häufig lässt sich der Endowment-Effekt bei Start-Ups und Produkteinführungen beobachten. Oft entsteht die Situation, dass der Kunde das neue Produkt nicht kauft, obwohl es sich dabei um eine Verbesserung gegenüber den bisherigen Alternativen handelt.

Wir schauen uns dies an dem einfachen Beispiel eines Kugelschreibers an: Der Kunde besitzt einen Kugelschreiber, den er sich irgendwann einmal gekauft hat. Ihm gefällt der Kugelschreiber, da er aus seiner Sicht schön aussieht, gut schreibt und angenehm in der Hand liegt. Je länger und intensiver er sich mit seinem Kugelschreiber beschäftigt, desto besser fällt seine Bewertung aus. Außerdem neigt er dazu, die in der Vergangenheit getroffene Kaufentscheidung als richtige Entscheidung zu betrachten. Kommt nun ein neuer Kugelschreiber auf den Markt, der objektiv betrachtet eleganter aussieht, durch seine ergonomische Form noch besser in der Hand liegt und beim Schreiben absolut schmierfrei ist, bewertet der Kunde den Kugelschreiber in seinem Besitz trotzdem erstmal besser, da dieser einen emotionalen Wert für ihn hat. Deshalb wird er den neuen Kugelschreiber voraussichtlich erstmal nicht kaufen.

Ein weiteres Beispiel, in dem der Endowment-Effekt starken Einfluss auf die Bewertung hat, ist der Immobilienverkauf. Für einen Immobilienbesitzer, der in seinem Haus dreißig Jahre gelebt hat, ist dieses Haus emotional aufgeladen. Deswegen neigt er dazu, den Wert seines Hauses zu überschätzen, indem er seine Immobilie höher bewertet als ein potenzieller Käufer.  Dieser verbindet noch nichts mit dem Haus und beurteilt den Wert der Immobilie rational anhand von Fakten wie Lage, Baujahr und Ausstattung. Es entsteht eine Differenz in der Preisvorstellung beider Parteien. Die Verkaufsbereitschaft des Besitzers ist an einen höheren Preis geknüpft, als der mögliche Käufer zu zahlen bereit ist. In diesem Beispiel kann es sinnvoll sein, einen unabhängigen Gutachter zur Ermittlung des tatsächlichen Immobilienwertes einzusetzen.

Alle Infos rund um den Endowment-Effekt sind auch im folgenden Video anschaulich dargestellt:

Bedeutung des Endowment-Effekts im Marketing

Die gerade beschriebenen Beispiele machen deutlich, dass der Endowment-Effekt im Marketing eine Herausforderung darstellt. Dadurch, dass potenzielle Kunden durch den emotionalen Bezug die Produkte in ihrem Besitz als wertiger beurteilen als neue Produkte, ist die Überzeugung allein anhand von Fakten schwieriger.

Wenn Sie einem Kunden Ihr neues Produkt verkaufen möchten, sollten Sie sich zu Beginn immer die folgenden Fragen stellen:

  • Wie sieht die aktuelle Situation des Kunden aus?
  • Was hat er?
  • Wie sieht die Alternative aus?

Dabei müssen Sie sich darauf einstellen, dass die Alternative des Kunden in seiner Wahrnehmung immer besser ist, auch wenn Ihr Produkt mindestens genauso gut ist.

Das bedeutet, dass es nicht ausreicht, nur eine etwas höhere Qualität, einen etwas geringeren Preis oder eine etwas bessere Ausstattung anzubieten. In dieser Situation müssen Sie damit umgehen, mit einer deutlich höheren Qualität, attraktiveren Preisgestaltung oder besseren Funktionalität zu argumentieren. Entscheidend für Ihren Erfolg ist die Kunst, zu erkennen, welchen Wert ein Produkt für den Kunden hat und wie dem Kunden durch Ihr Produkt ein höherer Wert geboten werden kann. Berücksichtigen Sie dabei die unterschiedlichen Ausgangssituationen Ihrer Kunden und versuchen Sie herauszufinden, was Ihr Kunde mit seinem Besitz verbindet. Dies sollten Sie als Basis für Ihre Argumentation nutzen.

Um in Ihrer spezifischen Produktsituation herauszufinden, welchen Einfluss der Endowment-Effekt auf die Bewertung und Kaufentscheidung potenzieller Kunden hat, empfehlen wir Ihnen, diesen zu testen. Das können Sie durch eine Marktforschung mit einem A/B-Testing tun. Hier werden beide Situationen abgebildet und durchgetestet, wodurch Sie den prozentualen Unterschied feststellen können, wie viel mehr ein Produkt einem Kunden wert ist, wenn er es besitzt.

Unsere passende Seminare zum Thema

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Fazit

Die psychologischen Hintergründe des Endowment-Effekts können die Produktbewertung und Kaufentscheidung von Kunden erheblich beeinflussen. Wenn Menschen das physische Produkt in den Händen halten, kann dies bereits reichen, um den Besitztumseffekt auszulösen. Dies macht deutlich, wie wichtig es ist, den Endowment-Effekt bei Ihrer Marketing- und Verkaufsstrategie zu berücksichtigen. Das Wissen um diesen Effekt und die Berücksichtigung unserer Tipps aus diesem Beitrag bringen Sie einen großen Schritt weiter im Umgang mit dem Endowment-Effekt im Marketing.

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#EndowmentEffekt #Besitztumseffekt #Verhaltensoekonomie

Content Marketing Konzept erstellen: So geht es

Viele Unternehmen haben längst erkannt, dass mit einem durchdachten Content Marketing große Erfolge erzielt werden können. Da dies ein oftmals komplett neuer Themenbereich ist, fällt der Einstieg jedoch alles andere als einfach. Fakt ist: Ein Content Marketing Konzept sollte heutzutage in keinem Unternehmen fehlen. Im Folgenden erklären wir, warum dieses von Bedeutung ist und wie sich ein solches Konzept erstellen lässt.

Content Marketing Konzept: Was ist das und warum ist es wichtig?

Das Content Marketing Konzept lässt sich als Teil der Marketing-Strategie bezeichnen. Dabei handelt es sich um den Teil der Marketing-Strategie, mit dem festgelegte Ziele durch die Unterstützung von Content erreicht werden sollen. Beim Content kann es sich um Inhalte unterschiedlicher Art handeln. Neben klassischen Texten gehören hierzu auch Videos oder Postings in sozialen Netzwerken. Das Konzept umfasst dabei zum einen genaue Zielbeschreibung, geht gleichzeitig aber auch auf die Ressourcen- und Maßnahmenplanung sowie die Analyse der Ausgangslage ein.

Damit all die Vorteile, die eine optimal eingestellte Facebook Custom Audience bietet, jedoch genutzt werden können, ist es natürlich wichtig, einige Punkte zu beachten. Zudem gilt, dass sich die Zielgruppe eines Unternehmens natürlich im Laufe der Zeit verändern kann. Daher ist es sinnvoll, hier ab und an einen prüfenden Blick auf die Einstellungen zu werfen. Wer hierauf keine Lust hat, kann selbstverständlich eine Marketing-Agentur mit allen Aufgaben rund um Facebook Custom Audience betrauen. Bei Bedarf kann hier auch eine individuelle Zielgruppenanalyse durchgeführt werden.

Content Marketing Manager (DIM)

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Lernen Sie in unserem Online-Zertifikatslehrgang Content Marketing Manager (DIM), wie Sie durch das Content Marketing ihre Online Präsenz auf das nächste Level bringen. Erfahren Sie außerdem, wie Sie anhand von Blogposts, Social Media Aktivitäten, Newsletter etc. Interaktionen mit der gewünschten Zielgruppe auslösen.

So ist ein Content Marketing Konzept aufgebaut

Ein Content Marketing Konzept besteht in der Regel aus unterschiedlichen Phasen. Den Anfang macht dabei die Ausgangsanalyse, in deren Zuge der Ist-Zustand ermittelt wird. Es kann aber zum Beispiel auch eine generelle Kontrolle der Marktlage oder Konkurrenz stattfinden. Anschließend werden die Marketingziele des Unternehmens definiert. Wichtig ist hier, möglichst konkrete Ziele zu definieren. Dabei können Sie die SMART-Methode anwenden, nach der die Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein sollten.

Im weiteren Verlauf folgt dann die Strategie-Phase, in der die einzelnen Schritte für die praktische Umsetzung festgelegt werden. Je konkreter Sie hier vorgehen, desto präziser werden Sie das Konzept am Ende umsetzen können. Im letzten Schritt erfolgt schließlich die Umsetzung der Maßnahmen. Es empfiehlt sich, hierfür auf einen Redaktionsplan bzw. Content-Plan zu setzen. Hier können die Verantwortlichkeiten definiert, aber auch Themen und Keywords festgelegt werden. Zudem ermöglicht der Redaktionsplan laufend die Kontrolle und Erfassung von Deadlines.

  • Ausgangsanalyse
  • Zieldefinition
  • Strategie-Festlegung
  • Umsetzung der Maßnahmen

Vorteile im Überblick

Das Content Marketing Konzept ist in den vergangenen Jahren rund um die Marketing-Strategie immer bedeutsamer geworden. Das liegt zum einen an der gesteigerten Nachfrage der Nutzer nach Informationen im Internet. Zum anderen an den Vorteilen des organisierten Vorgehens. Mit einem Content Marketing Konzept können Sie eine klare und strukturierte Aufgabenverteilung umsetzen. Wie bereits erwähnt, empfiehlt sich hierfür vor allem ein Redaktionsplan. Durch den hochwertigen und bestenfalls informativen Content erhalten Sie zudem eine effektive Unterstützung beim Erreichen Ihrer Marketingziele.

Durch das Konzept und die strukturierte Arbeitsweise haben Sie zudem jederzeit einen Überblick über Ihre Ressourcen und können diese somit einfacher planen. Auch eine Kontrolle der Milestones und Aktivitäten ist möglich, so dass mit dem Konzept auch eine langfristige Orientierung geschaffen werden kann.

  • Strukturierte und klare Aufgabenverteilung möglich
  • Effektive Unterstützung beim Erreichen von Marketingzielen
  • Planung der Ressourcen wird vereinfacht
  • Einfache Kontrolle der Milestones und Aktivitäten

Unsere passende Seminare zum Thema

Sie möchten die Grundlagen des Online Marketing kennenlernen? Dann besuchen Sie unser Online Marketing Seminar, das Ihnen in zwei Tagen die wichtigsten Maßnahmen vermittelt. Wenn Sie sich nach diesem Artikel mehr über das Thema Content Marketing erfahren wollen, ist unser Content Marketing Seminar genau richtig. Oder lernen Sie in unserem Social Media Seminar die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen kennen.

 

Ein eigenes Content Marketing Konzept erstellen: So gehen Sie vor

Das Erstellen eines eigenen Konzepts für das Content Marketing muss nicht übermäßig kompliziert sein. Wir haben im Folgenden die wichtigsten Schritte hierfür aufgeführt:

  • Unternehmenszweck (Purpose) ermitteln: Der übergeordnete Unternehmenszweck sollte beim öffentlichen Auftritt natürlich im Vordergrund stehen. Dieser wird auch als Purpose bezeichnet und kann in Form eines kurzen Statements beschrieben werden. Der Unternehmenszweck liefert zum einen eine gute Orientierung für die generelle Vorgehensweise. Gleichzeitig kann dieser auch immer wieder für neue Inspiration sorgen.
  • Festlegen und Operationalisieren der strategischen Ziele: Festlegen sollten Sie gleich zu Beginn der Konzepterstellung die strategischen Ziele. Dazu können zum Beispiel psychologische Ziele wie die Steigerung der Bekanntheit und Kundenzufriedenheit oder die Verbesserung des Images gehören. Aber auch ökonomische Ziele wie der Marktanteil, der Umsatz oder die Steigerung der Gewinne gehören natürlich dazu. Anschließend werden diese Ziele operationalisiert und damit auf die Content-Marketing-spezifischen Ziele heruntergebrochen.
  • Content-Kanäle bestimmen: Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist das Festlegen der Content-Kanäle. Hier sollten Sie vor allem auf Ihre jeweilige Zielgruppe achten, die im weiteren Verlauf noch genauer definiert wird. In den sozialen Medien können Sie zahlreiche Personen verschiedener Altersgruppen ansprechen. Je nach Netzwerk sollten Sie hier aber zum Beispiel auf die Präferenzen Ihrer Zielgruppe achten. Ratsam ist es, sich nicht zu breit aufzustellen, sondern gerade zu Beginn den Fokus erst einmal auf die Kanäle zu legen, die von großer Relevanz sind.
  • KPIs und Messfaktoren bestimmen: Unbedingt festlegen sollten Sie in Ihrem Konzept auch Meilensteine, KPIs und Messfaktoren. Beliebte KPIs sind zum Beispiel die Engagement-Rate der Nutzer, das Ranking bei wichtigen Suchbegriffen oder die Anzahl der Leads und Social Shares. Eine Definition passender Meilensteine hilft Ihnen dabei zu prüfen, ob Ihre Maßnahmen bisher erfolgreich waren.
  • Buyer Persona präzise ermitteln: Wie bereits erwähnt, sollten auch die Festlegung der Zielgruppe und die Definition einer Buyer Persona nicht in den Hintergrund rücken. Ratsam ist es, hier möglichst präzise vorzugehen und zu versuchen, die Zielgruppe so genau wie möglich zu beschreiben. Dadurch erhöhen Sie die Effektivität Ihrer Maßnahmen und vermeiden Streuverluste.
  • Einheitlichen Style Guide definieren: Ganz entscheidend für einen einheitlichen und ansprechenden Auftritt ist im Content Marketing der Style Guide. Dieser sollte sich nach der CI des Unternehmens richten und so zum Beispiel auf identische Farbkombinationen wie im Unternehmenslogo setzen. Auch die Ansprache der Zielgruppe oder die Art der Darstellung von Informationen sollten jeweils klar definiert werden. Idealerweise können Besucher so auf den ersten Blick erkennen, dass der Content von Ihrem Unternehmen stammt.
  • Audits und Reporting nicht vergessen: Die Audits und das Reporting sind nur indirekt ein Bestandteil des Content Marketing Konzeptes. Dennoch sollten Sie diese nicht vernachlässigen. Sie sollten regelmäßig Kontrollen der Fortschritte durchführen und natürlich auch die aktuelle Relevanz des Contents überprüfen. Basierend auf dem Reporting können Sie dann beispielsweise die bespielten Themen, die Darstellung des Contents oder die Zielgruppe anpassen.

Fazit: Mit Plan zum Erfolg

Das Content Marketing verleitet dazu, erst einmal einfach loszulegen. Genau das wäre jedoch schon der erste Schritt in die falsche Richtung. Ohne ein intensives und wohl durchdachtes Content Marketing Konzept werden sich die Erfolgschancen hier stark in Grenzen halten. Bei der Erstellung eines solchen Konzeptes sollten vor allem die Zielgruppe, die eigenen Produkte und die CI des Unternehmens im Vordergrund stehen. Durch ein genaues Konzept ist wiederum eine leichte Kontrolle der Fortschritte in der Praxis und eine übersichtliche Verteilung der Ressourcen möglich.

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Unser Experte für Inhouse-Schulungen hilft Ihnen gerne weiter!Jonas Gran

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Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#ContentMarketing #ContentMarketingKonzept #Strategie #OnlineMarketing

Marketing-Strategie entwickeln – So gehen Sie am besten vor

Eigentlich ist es ganz einfach: Für ein erfolgreiches Marketing ist eine passende Marketing-Strategie unerlässlich. Und dennoch wirkt es oftmals so, als würden Unternehmen oder Abteilungen nur wenig strukturiert bei ihren Marketingmaßnahmen vorgehen. Dadurch wird jedoch eine Menge Potenzial einfach verschenkt. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie Sie eine Marketing-Strategie entwickeln können und auf welche Feinheiten es dabei ankommt.

Marketing-Strategie

Definition: Was ist eine Marketing-Strategie?

Die Definition der Marketing-Strategie wird oftmals nicht ganz ernst genommen. Frei nach dem Motto: „Ich weiß schon, was das genau ist“, beschäftigen sich nur wenige Personen mit der wirklich genauen Definition. Stattdessen wird eine Marketing-Strategie einfach mit einem Plan für Werbemaßnahmen und den Verkauf gleichgesetzt. Das stimmt in Teilen, doch so wird lediglich ein kleiner Beitrag der Strategie abgebildet.

Eine Marketing-Strategie deckt zahlreiche unternehmerische Maßnahmen ab und verfolgt dabei den Plan, das Unternehmen und seine Produkte bei möglichen Käufern bekannt und interessant zu machen. Damit gibt die Marketing-Strategie einen „roten Faden“ für das Marketing vor und dient als Grundlage für die Entscheidungen dieser Abteilung. Wie so oft kommt es dabei auf die Feinheiten an. Eine gelungene Marketing-Strategie sollte nicht nur die möglichen Ziele aufzeigen, sondern genau skizzieren, wie diese erreicht werden können. Bezeichnet werden kann eine Marketing-Strategie deshalb auch als Teil oder Erweiterung der Unternehmensstrategie.

Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager/in (DIM)

Performance Marketing Manager DIM

Hier im Blog-Beitrag erhalten Sie die wichtigsten Tipps zur Erarbeitung einer Marketing-Strategie. Wie Sie Ihr Marketing ganzheitlich optimieren und dessen Leisten verbessern, lernen Sie im Online-Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager/in (DIM). Der flexible Online-Lehrgang bietet Ihnen in 15 Modulen umfassende Einblicke in die effiziente Arbeit mit Marketingaktivitäten und vermittelt Kenntnisse im Bereich Strategie-Entwicklung und Controlling. Dabei werden Online-Maßnahmen genau so thematisiert wie klassische Strategien, um Ihr Marketing gewinnbringender und vor allem kundenorientierter aufzustellen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich!

Darum ist eine Marketing-Strategie unverzichtbar

Wie eingangs erwähnt, ist der Verzicht auf eine Marketing-Strategie eine schlechte Idee. Potenziale und Erfolgschancen werden so einfach ignoriert und bleiben wohlmöglich vollständig ungenutzt. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Vorteile:

  • Ansprache der richtigen Personen (Interessenten werden zu Käufern)
  • Hilfe bei der Planung der Investitionen für das Marketing
  • Einheitlicher und konsistenter Auftritt des Unternehmens
  • Klarer „roter Faden“ für die Marketingabteilung
  • Auswertungen und Analysen ermöglichen messbare Ergebnisse

So entwickeln Sie eine eigene Marketing-Strategie

Je nach Planung dient die Marketing-Strategie für einen langen Zeitraum als Vorgabe im Marketing. Umso wichtiger ist es, bei der Entwicklung der Strategie mit größtem Bedacht vorzugehen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Punkte Sie berücksichtigen und wie Sie hier am besten verfahren sollten:

  • Ziele grob definieren
  • Analysen durchführen
  • Den Kundenkreis kennen
  • Ressourcenplanung
  • Präzisierung und Umsetzungsplanung
  • Budgets festlegen
  • Marketingplan erstellen

 

Marketing-Strategie entwickeln

Zielsetzung

Keine Strategie ohne Ziel. Bei der Marketing-Strategie beginnt alles mit der groben Zielsetzung. Auf Basis dieser Ziele werden dann die weiteren Maßnahmen erarbeitet, die von der Abteilung umgesetzt werden sollen. Generell gilt, dass die Ziele im Marketing immer mit den Unternehmenszielen übereinstimmen sollten und diese nicht behindern dürfen. Keine Sorge: Hier dürfen die Formulierungen und Zielsetzungen noch etwas schwammig sein. Es reicht also erst einmal aus, als Ziel zum Beispiel die Gewinnung neuer Kunden oder die Steigerung des Umsatzes in einer bestimmten Region zu definieren. Im weiteren Verlauf der Planung wird das Ziel genauer definiert.

Marketinganalyse durchführen

Die Basis für eine erfolgreiche Marketing-Strategie bildet die Marketinganalyse. Hier beschäftigen Sie sich erst einmal damit, welche internen und externen Bedingungen Sie beachten müssen. Sie sollten also einen Überblick darüber gewinnen, wie die Bedürfnisse Ihres Zielmarktes ausfallen und wie sich dieser in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Darüber hinaus sollten Sie in der Marketinganalyse aber nicht nur auf die positiven Seiten eingehen. Auch mögliche Konkurrenten und Herausforderungen sollten hier genauestens analysiert werden.

Kennen Sie Ihren Kunden?

Bei einem Produkt und einem Service geht es letztendlich darum, die Bedürfnisse der Kunden besser zu befriedigen als die Konkurrenz. Unerlässlich ist es hierfür, sich erst einmal genau mit der jeweiligen Zielgruppe und dem eigenen Kernmarkt zu befassen. Die Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden ist in der Planungsphase im Marketing ein Kernbaustein und dient als Wegweiser für die weitere Ausrichtung.

Planung der Ressourcen

Konkreter wird es bei der Entwicklung der Strategie, wenn es an die Planung der benötigten Ressourcen geht. Dies ist nicht immer leicht einzuschätzen, weshalb ein detaillierter Blick auf das Produkt oder den Service notwendig ist. Vielfach genutzt wird dafür der Marketing-Mix mit den vier Bestandteilen der Produkt-, Preis-, Distributions- oder Kommunikationspolitik. Gehen Sie die vier Punkte also am besten Schritt für Schritt durch und überlegen Sie sich die richtigen Ansätze.

Im Rahmen der Kommunikationspolitik können Sie also beispielsweise ermitteln, wo und mit welcher Botschaft Sie für sich Werbung machen wollen. So gewinnen Sie bereits einen guten Überblick darüber, welche Ressourcen hierfür jeweils erforderlich sind.

Platzierung und Umsetzungsplanung

Nachdem die Ziele bereits zu Beginn der Planung grob definiert wurden, geht es nun an die Präzisierung und die Planung der Umsetzung. Hilfreich ist dabei die sogenannte SMART-Methode, mit der Ziele möglichst präzise formuliert werden können. Die Abkürzung SMART steht dabei für die Worte spezifisch, messbar, akzeptiert, relevant und terminiert. Ein solches Ziel könnte zum Beispiel mit der folgenden Formulierung gesetzt werden: „Steigerung der Neukunden in Deutschland bis zum vierten Quartal 2028 um 30 Prozent.“

Im weiteren Verlauf geht es dann an die konkrete Umsetzungsplanung. Hier fokussieren Sie sich also beispielsweise auf die Marketingkanäle oder Techniken, auf die Sie zurückgreifen wollen. Ebenso können Sie hier ermitteln, ob bestimmte Tools, Programme oder Ähnliches erforderlich sind.

Budgetierung

Die Budgetierung kann sowohl in der Marketing-Strategie als auch im sogenannten Marketingplan festgehalten werden. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass die Budgetplanung mit einbezogen wird. Sie sollten jederzeit einen genauen Überblick über die Budgets, Kosten und Ausgaben haben. Nur so können Sie auch ermitteln, welche Kosten bzw. Investitionen sich wirklich lohnen.

Erstellung eines Marketingplans

Zu einer Marketing-Strategie gehört auch das Erstellen eines Marketingplans. Dieser legt konkrete Maßnahmen sowie die genaue Zeitplanung fest. Generell enthält ein Marketingplan:

  • Inhaltliche Planung
  • Ziele der jeweiligen Kampagne
  • Zeitplan
  • Verantwortlichkeiten und Marketing-Aktivitäten
  • Budgetierung

Unsere passende Seminare zum Thema

Sie wollen Ihre eigene Marketing-Strategie erarbeiten oder optimieren? Dann empfiehlt sich eins unserer strategischen Seminare, in welchem wir Ihnen praxisnahes Wissen vermitteln und Handlungsempfehlungen weitergeben. Einen grundlegenden Einstieg in das Thema Marketing-Strategie und deren Konzeptionierung bietet das Seminar Strategisches Marketing. Fokus auf die Geschäftsfeld-Entwicklung sowie die Erarbeitung eines passenden USPs, welche unverzichtbar für eine Marketing-Strategie sind, ermöglicht Ihnen das Business Development Seminar. Wer sich spezifisch über das Thema Controlling im Marketing informieren will, ist im Seminar Marketing- und Vertriebscontrolling genau richtig.

Fazit

Eine Marketing-Strategie ist nicht nur „nice to have“, sondern unverzichtbar für eine erfolgreiche Arbeit im Marketing. Dementsprechend präzise sollten Sie bei der Entwicklung der Strategie vorgehen. Obwohl eine solche natürlich immer individuell für jedes Unternehmen angepasst werden muss, sind die Grundbausteine der Marketing-Strategien immer identisch. Unerlässlich ist dabei auch die stetige Auswertung der Ergebnisse. Diese ermöglicht nicht nur Anpassungen für die laufenden Kampagnen, sondern liefert möglicherweise auch Erfahrungswerte für künftige Projekte.

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Unser Experte für Inhouse-Schulungen hilft Ihnen gerne weiter!Jonas Gran

Herr Jonas Gran

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#Marketingstrategie #Strategie #Strategieentwicklung #Marketingoptimierung

PR-Konzept: Sechs Schritte für eine erfolgreiche Kommunikation

Wer an den Bereich der Unternehmenskommunikation denkt, denkt oft auch – zu Recht – unweigerlich an ein PR-Konzept. Dieses bildet in gewisser Weise die Grundlage dafür, wie ein Unternehmen mit seiner Zielgruppe kommuniziert.

Auf der Basis eines PR-Konzeptes werden alle PR-Maßnahmen geplant, die im Idealfall für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen. Und auch, wenn jedes PR-Konzept natürlich individuell ist, gibt es einige Punkte, die weitestgehend standardisiert beachtet werden sollten. Damit genau das gelingen kann, ist es wichtig, einen neutralen Blick auf das eigene Business zu haben. So können Fragen wie „Was kann ich meinen Kunden bieten?“ und „Was erwartet meine Zielgruppe von mir?“ noch besser beantwortet werden.

Was ist ein PR-Konzept?

Es ist sicherlich nicht übertrieben, zu behaupten, dass ein individuelles PR-Konzept die Basis für eine effektive Unternehmenskommunikation schafft. Vereinfacht ausgedrückt, werden über das PR-Konzept die PR-Maßnahmen festgehalten, die das betreffende Unternehmen schlussendlich ausmachen sollen. Vor allem Worte, wie zum Beispiel „Wiedererkennungswert“ und „Unverwechselbarkeit“ spielen in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle. Eine wichtige Frage, die hier in gewisser Weise über allem schwebt, ist: „Was erwarte ich mir von meiner PR-Arbeit?“.

Basierend auf den jeweiligen Zielsetzungen kann dann das PR-Konzept erstellt werden. Von Zeit zu Zeit macht es Sinn, ein bestehendes PR-Konzept zu überdenken und gegebenenfalls neu auszurichten. Denn: Selbstverständlich verändert sich der Markt im Laufe der Zeit. Daher ist letztendlich auch der Bereich der Erfolgskontrolle unersetzlich. Mit Hilfe der entsprechenden Techniken kann dann herausgefunden werden, welche PR-Maßnahmen besonders gut funktioniert haben und welche nicht.

Ein PR-Konzept basiert auf mehreren Schritten

Es braucht ein wenig Zeit, um ein vollständiges PR-Konzept zu erstellen. Dies liegt unter anderem daran, dass das jeweilige Endergebnis auf mehreren Schritten basiert, die – falls möglich – in dieser Reihenfolge bearbeitet werden sollten:

Schritt Nr. 1: Die Analyse des Ist- und des Soll-Zustandes

Hier gilt es, den bereits erwähnten, realistischen Blick zu bewahren und sich zu fragen, wo beispielsweise die Stärken und die Schwächen des betreffenden Unternehmens liegen. Was läuft gut, was läuft weniger gut? Welche Produkte kommen gut an, wo ist noch „Luft nach oben“? Spätestens jetzt zeigt sich wahrscheinlich, dass nicht jeder Bereich des Unternehmens so weit entwickelt ist wie der andere. Doch keine Sorge! Es ist absolut normal, dass manche Produkte oder Dienstleistungen mehr überzeugen als andere. Mit Hilfe der Ist-Analyse, die die Grundlage für das PR-Konzept schafft, lassen sich derartige „Baustellen“ noch ein wenig besser erkennen.

Im Anschluss an die Ist-Analyse wird in der Regel der Soll-Zustand unter die Lupe genommen. Dieser Teil des PR-Konzeptes zielt darauf ab, zu beschreiben, wo sich das betreffende Unternehmen im Idealfall sieht und was es erreichen möchte. Selbstverständlich spielt auch hier das Wort „Realismus“ eine wichtige Rolle. Die Ziele, die hier gesteckt werden, sollten definitiv auch erreichbar bleiben. Ansonsten wirkt der Versuch, sie zu erreichen, eher deprimierend und demotivierend. Wurden besagte Ziele erfüllt, sollten sie natürlich bei Bedarf auch wieder angepasst werden, um weitere Verbesserungen zu erreichen.

Schritt Nr. 2: Ein genauerer Blick auf die Ziele

Ziele, die im Rahmen eines PR-Konzeptes festgelegt werden, können unterschiedlicher Natur sein. Nicht immer geht es hier direkt darum, Umsätze zu steigern. Vielen Unternehmen ist es im ersten Schritt wichtig, besser und langfristiger mit den Kunden zu kommunizieren und vor allem mehr Kunden anzusprechen. Eine weitere Frage, die beispielsweise mit dem Wunsch, mehr Menschen zu erreichen, verbunden sein kann, ist: „Was soll das Mehr an Kommunikation bringen?“. Geht es „nur“ darum, auf das Unternehmen aufmerksam zu machen? Oder vielleicht darum, ein etwas „angekratztes“ Image aufzupolieren? Viele Marken nutzen ein PR-Konzept auch dazu, um aktiv neue Produkte (oder Angebote) vorzustellen. Je nachdem, für welches Ziel sich die Verantwortlichen in diesem Zusammenhang entschieden haben, gilt es dann, sich zu überlegen, über welche Kanäle hier gearbeitet werden sollte. Ist die anberaumte Zielgruppe besonders gut über Social Media erreichbar? Oder vielleicht doch über Print?

Wer sich hier unsicher ist, sollte sich mit den Ergebnissen seiner Zielgruppenanalyse auseinandersetzen. Auch eine professionelle Marketingagentur kann dabei helfen, einzuschätzen, wie die betreffenden Kampagnen bei den jeweiligen Adressaten ankommen könnten. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch oft, einen Blick zurück zu wagen, um sich in Erinnerung zu rufen, welche Art von Kundenansprache bei den letzten Malen gut funktioniert hat.

Schritt Nr. 3: Der Abgleich der Ziele mit der Zielgruppe

Wer seine Zielgruppe zufriedenstellen möchte, sollte auch deren Erwartungen kennen. Daher ist es wichtig, sich über die Eigenschaften des betreffenden Kundenkreises klar zu werden. Fragen, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem: „Wie alt ist meine Zielgruppe?“, „Welche Einkommensklassen sind besonders oft vertreten?“ und „Möchte ich eher Männer oder Frauen ansprechen?“.

Je besser die Zielgruppe und das PR-Konzept aufeinander abgestimmt wurden, desto besser stehen die Chancen, dass die betreffenden Botschaften positiv aufgenommen werden. Dementsprechend erklärt es sich von selbst, weshalb eine umfassende Zielgruppenanalyse die Basis für ein zu erstellendes PR-Konzept bildet.

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Schritt Nr. 4: Der Inhalt

Ein PR-Konzept befasst sich mit der Kommunikation, die von einem Unternehmen ausgeht. Aber: Was soll eigentlich vermittelt werden? Welche Botschaften stehen im Fokus? Um sich hier ein hohes Maß an Authentizität zu bewahren, ist es wichtig, sich darüber eingehend Gedanken zu machen. Immerhin soll nicht „irgendetwas“ veröffentlicht werden. Meist gilt hier das Motto „Qualität geht vor Quantität!“.

Hier kann es helfen, zum Beispiel monatsweise im Voraus zu planen und sich zu fragen, was die jeweilige Zielgruppe (s. o.) besonders interessieren könnte. Gibt es zum Beispiel neue Angebote? Oder „Geheimnisse“ und Hintergrundwissen rund um die Marke? Genau diese und weitere Details können Interessenten, zum Beispiel über einen Blog, zugänglich gemacht werden.

Ein wichtiger Teil des PR-Konzeptes kann sich unter anderem auch auf den Bereich Social Media beziehen. Ein klassisches Beispiel: Im Rahmen eines Redaktionsplans wird immer etwa einen Monat im Voraus festgelegt, welche Inhalte an welchen Tagen um wieviel Uhr gepostet werden sollen.

Schritt Nr. 5: Die zeitliche Einteilung

Auch hier macht es Sinn, ein wenig im Vorfeld zu planen. Klar: Hin und wieder können Zwischenfälle oder spontane Aktionen dafür sorgen, dass ein bereits festgelegter Zeitplan noch einmal überarbeitet werden muss. Aber: Ein Grundgerüst hilft dabei, mehr Struktur in das PR-Konzept zu bringen.

Viele Experten raten in diesem Zusammenhang dazu, vor allem auf eine gewisse Regelmäßigkeit zu setzen. Immerhin wissen es zahlreiche Verbraucher zu schätzen, wenn sie genau wissen, wann News zu einem bestimmten Thema verbreitet werden. Je nach Unternehmen und Business kann es möglich sein, durchaus langfristig zu planen. Inwieweit dies möglich ist, ist oft zu einem Großteil von weiteren Marketingfaktoren, aber auch von der jeweiligen Branche, abhängig.

 

Schritt Nr. 6: Das Planen der Instrumente und Maßnahmen

Die Botschaft steht? Die Termine auch? Dann ist es nun an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie die Neuigkeiten an die Zielgruppe übermittelt werden sollen. Die folgenden Beispiele gelten als besonders beliebt:

  • PR-Mitteilungen, die zum Beispiel an Zeitungen oder Online-Redaktionen geschickt werden
  • Ein Gastartikel in einem Blog, dessen Zielgruppe zur Zielgruppe des betreffenden Unternehmens passt
  • Ein Interview mit einem Mitarbeiter, der sich gerade einem besonders spannenden Thema widmet

Gerade hier ist es jedoch auch wichtig, auf eine gewisse Anschaulichkeit zu achten. Wer an dieser Stelle des PR-Konzeptes angekommen ist, sollte sich daher auch Gedanken darüber machen, wie er die betreffenden Aussagen am besten durch Bilder und Co. untermalen kann, um so noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Unabhängig davon, auf welche Arten von Instrumenten letztendlich die Wahl fällt: Das Gesamtkonzept muss stimmen. Nur dann lassen sich gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass die betreffende Zielgruppe die Botschaft auch bis zum Ende liest.

Wer sich über die Instrumente seines PR-Konzeptes klargeworden ist, sollte sich im nächsten Schritt mit den dazu passenden Maßnahmen befassen. Auch hier kann eine professionelle Marketingagentur natürlich weiterhelfen. Sie kann zum Beispiel aufzeigen, ob es eher Sinn macht, direkt eine Pressekonferenz zu veranstalten oder ob es ratsam ist, „nur“ eine Pressemeldung zu verschicken. Zu den bekanntesten Maßnahmen rund um ein erfolgreiches PR-Konzept gehören die folgenden Möglichkeiten:

  • Besondere Veranstaltungen, die sich explizit an den Endkunden richten, wie zum Beispiel Messeauftritte oder ein „Tag der Offenen Tür“
  • E-Mail-Marketing, zum Beispiel in Form eines Newsletters
  • Blogs, in denen auf aktuelle Unternehmensentwicklungen, aber auch auf neue Produkte usw. hingewiesen wird

Es gibt selbstverständlich noch weitere Möglichkeiten, die verschiedenen Markenbotschaften der eigenen Zielgruppe näherzubringen. Ein Gespräch mit den Mitarbeitern einer Marketingagentur kann hier weiterhelfen, die eigenen Optionen noch besser einzuschätzen.

PR Konzept

Das PR-Konzept und die Sache mit dem Budget

Wer sich mit der Erstellung eines PR-Konzeptes auseinandersetzt, sollte sich selbstverständlich auch mit der dazugehörigen Kostenfrage befassen. Denn die Frage „Was kann ich mir leisten und was nicht?“ spielt selbstverständlich auch in diesem Bereich des Marketings eine wichtige Rolle. Und wie so oft gibt es auch mit Hinblick auf PR-Konzepte günstige und weniger günstige Maßnahmen.

Diejenigen, die hierbei möglichst übersichtlich arbeiten möchten, sollten die verschiedenen Bereiche in jedem Fall auch mit Hinblick auf das zur Verfügung stehende Budget unterteilen. Klassische Kostenpunkte sind in diesem Zusammenhang unter anderem „Blogger“, „Instagram“, „Influencer“ und „Media“.

Je nach Unternehmenslage ist es im Laufe der Zeit gegebenenfalls dann auch möglich, das Budget, das für das PR-Konzept eingeplant wird, anzupassen und eventuell nach oben zu schrauben, um so eine noch größere Zielgruppe zu erreichen.

Die Realisierung des PR-Konzeptes: Es kann losgehen!

Nachdem die Grundpfeiler des PR-Konzeptes geschaffen wurden und wenn alles passt, ist es an der Zeit, das besagte Konzept zu realisieren. Ob spätestens in diesem Zusammenhang auf eine Kooperation mit einer Marketingagentur gesetzt wird, ist von mehreren Faktoren, unter anderem natürlich auch von der Mitarbeiterauslastung des Unternehmens abhängig.

Generell gilt: Jeder, der an der Umsetzung des PR-Konzeptes arbeitet, sollte Zugang zu der – bereits in „Schritt Nr. 5“ erwähnten – zeitlichen Einteilung haben. Nur, wenn transparent gearbeitet wird, ist es letztendlich möglich, an einem Strang zu ziehen. Viele Unternehmen setzen in diesem Zusammenhang auf Tools, mit deren Hilfe die Kommunikation untereinander erleichtert werden kann.

Letztendlich sollte aber auch jedes Unternehmen flexibel genug sein, um im Notfall spontan auf etwaige Änderungen am Markt reagieren zu können. Sollte sich beispielsweise zeigen, dass sich gerade ein Trend entwickelt, kann es sinnvoll sein, über die zeitliche Struktur nachzudenken oder sich gegebenenfalls auch anderer Kanäle zu bedienen. In der Regel schafft ein fundiertes und mehrfach überprüftes PR-Konzept jedoch eine wunderbare Basis dafür, auf überzeugende und authentische Weise mit der Zielgruppe zu kommunizieren.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Sie möchten Ihre Kompetenzen im Bereich Marketing und Kommunikation ausbauen, um Ihr PR-Konzept zu optimieren? Dann werfen Sie doch Mal einen Blick auf unsere Seminare! Das Seminar Grundlagen Marketing vermittelt umfangreiches Basiswissen und zeigt Ihnen anhand von zahlreichen Beispielen, wie erfolgreiches Marketing gestaltet werden kann. In unserem Seminar B2B Marketing erlernen Sie die notwendigen Kenntnisse und Methoden, um wichtige Entscheidungsträger in Unternehmen zu akquirieren und für sich und Ihre Produkte zu begeistern und das Seminar Erfolgreiches Markenmanagement vermittelt Ihnen praxisorientiert, wie Sie starke Marken entwickeln, aufbauen und führen –online und offline!

Eine wichtige Frage: War das PR-Konzept erfolgreich?

Auch wenn viel Zeit in die Erstellung eines PR-Konzeptes gesteckt wurde: Eine 100%ige Garantie dafür, dass alles perfekt laufen wird, gibt es nicht. Daher ist es im letzten Schritt immer wichtig, einen Blick zurück zu wagen und sich zu fragen, was gut, und was weniger gut gelaufen ist. Gerade dann, wenn beispielsweise Pressemitteilungen nicht oder nur wenig von Zeitungen und Online-Medien veröffentlicht wurden, kann es sein, dass der Inhalt schlicht nicht mitreißend bzw. überzeugend genug war.

Hier kann es sich lohnen, gezielt nachzufragen (und auch keine Angst vor Kritik zu haben). Nur so ist es auf lange Sicht möglich, sich zu verbessern und sein PR-Konzept beim nächsten Mal zu optimieren. Zudem kann es auch sein, dass nur wenige Mitglieder der Zielgruppe mit dem Unternehmen interagiert haben, nachdem ein Social-Media-Posting veröffentlicht wurde. Auch hierfür kann es eine Erklärung geben. Vielleicht waren Bild und / oder Text nicht aussagekräftig genug? Vielleicht wurde auch zur falschen Zeit gepostet?

Fazit

PR-Konzepte bzw. die Kommunikation eines Unternehmens mit seiner Zielgruppe (oder mit den Medien) sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Hierbei ist es natürlich ratsam, nicht „aus dem Bauch heraus“ zu entscheiden, sondern einem klaren Konzept zu folgen. Besteht hierbei ein Mangel an Kontinuität, kann es sein, dass das Gesamtimage des Unternehmens leidet, weil die Botschaften, die versendet werden, widersprüchlich sind.

Das Erstellen und das Nachbearbeiten eines PR-Konzeptes können durchaus Zeit in Anspruch nehmen. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass regelmäßige Erfolgskontrollen dabei helfen können, die Unternehmenskommunikation auch auf lange Sicht zu verbessern.

Unternehmen, die keine Zeit haben, sich mit dem Erstellen, dem Bearbeiten und dem Nachhalten von PR-Konzepten auseinanderzusetzen, können die entsprechenden Aufgabenbereiche auch auslagern.

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Bastian Foerster

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#PR #Konzept #PRKonzept #Strategie #PublicRelations #Marketing #Kommunikation #DIM

Markenkonzept – Die Identitätsgrundlage eines jeden Unternehmens

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 Jede Marke sollte sich auch auf ein Markenkonzept verlassen können. Aber worum handelt es sich hierbei eigentlich genau? Und warum ist es so wichtig, dass das besagte Konzept über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt 

Fest steht: Ein optimales Markenkonzept spricht eine große Zielgruppe an, ist eingängig und unterstreicht letztendlich auch die Authentizität einer Marke. Was sich sehr emotional anhört, ist es auch. Dennoch ist es unerlässlich, beim Kreieren der entsprechenden Konzepte auf einige „harte Fakten“ zu achten.

Was versteht man eigentlich unter einem Markenkonzept? 

Wer sich mit dem Erschaffen eines Markenkonzeptes auseinandersetzt, sollte sich im ersten Schritt die Frage stellen, welche Emotionen durch die betreffende Marke vermittelt werden sollen. Steht zum Beispiel eher der Spaß im Fokus? Oder geht es darum, der betreffenden Zielgruppe ein hohes Maß an Seriosität zu zeigen? Das Markenkonzept schafft somit in gewisser Weise eine Art Basis für weitere Überlegungen, die zum Beispiel mit der Strategie, der Gestaltung von Werbekampagnen usw. zu tun haben.  

Der Markt (und nicht nur die großen Unternehmen, die hier aktiv sind) bietet mittlerweile viele wunderbare Beispiele für gut funktionierende Markenkonzepte. Manchmal muss beim Treffen mit Freunden nur der Name eines Unternehmens oder einer Marke erwähnt werden, um die ersten Bilder im Kopf zu erzeugen und Emotionen zu schaffen. Wenn dies gelingt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Markenkonzept funktioniert. Natürlich sollte das entwickelte Konzept auch zur jeweiligen Zielgruppe passen. 

Auch wenn die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sehr umfangreich sind, ist es auch möglich, dass „Zwischenfälle“, wie zum Beispiel Skandale, dafür sorgen, dass der Ruf einer Marke beschädigt wird. Klassische Beispiele hierfür sind Berichte über schlimme Zustände in Schlachtbetrieben oder Lebensmittelskandale. Viele Unternehmen brauchen lange, um sich hiervon zu erholen. Das bedeutet: Auch ein funktionierendes Markenkonzept schützt nicht vor einem etwaigen Imageverlust. 

Business Development Manager (DIM)

Der Zertifikatslehrgang Business Development Manager/in (DIM) stellt Ihnen die nötigen Werkzeuge vor, um in der Funktion des Business Development Managers Geschäftsfelder und Unternehmen mit zu gestalten. Der Business Development Manager (DIM) ist ein reiner Online-Lehrgang und damit sehr flexibel. Wir bieten Ihnen zeitliche und räumliche Unabhängigkeit, denn die Online-Module können Sie von jedem Ort mit Internetanschluss über den DIM Online-Campus abrufen.

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Markenkonzept, einem Marketingkonzept und einer Markenstrategie? 

Hierbei handelt es sich um drei verschiedene Bereiche, die im Alltag immer wieder miteinander vermischt werden: das Markenkonzept, das Marketingkonzept und die Markenstrategie. Am ähnlichsten sind sich hier noch das Markenkonzept und die Markenstrategie. Denn: Über diese beiden Bereiche wird – vereinfacht ausgedrückt – festgehalten, was dann über die Marketingstrategie vermittelt werden soll. Sie stellen dementsprechend in gewisser Weise die Basis für die Corporate Identity dar.  

Auf Basis einer individuellen Marketingstrategie können die hier festgelegten Werte dann – zum Beispiel über Social Media – verbreitet werden. Das bedeutet: Wo geworben wird, wird über das Marketing beantwortet. Aber: Welche Botschaften es inhaltlich zu vermitteln gilt, ist ein wichtiger Teil des Markenkonzepts und der Marketingstrategie.

Glaubwürdigkeit als Basis für ein funktionierendes Markenkonzept 

In einer Zeit, in der es viele Unternehmen gibt, die Produkte aus derselben Kategorie verkaufen, spielt Authentizität für den Verbraucher eine immer wichtigere Rolle. Das berühmte „Bauchgefühl“ der Kunden in spe sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Viele bemerken es sofort, wenn eine Marke nicht zum Markenkonzept bzw. die Produkte nicht zur Unternehmensphilosophie passen.  

Um die Glaubwürdigkeit der eigenen Marke zu unterstreichen, ist es im ersten Schritt wichtig, die Zielgruppe kennenzulernen und sich zu fragen, was diesen Menschen wichtig ist. Was wünschen sie sich von dem betreffenden Produkt? Und was erwarten sie von einer Marke, der sie ihr Vertrauen schenken?  

Ein Markenkonzept in mehreren Schritten entwickeln – so geht’s! 

Unternehmen sind gut beraten, sich für die Entwicklung ihres Markenkonzeptes ausreichend Zeit zu nehmen. Denn: Wurde einmal ein Konzept etabliert, würde es die Kunden verwirren (und auch an der bereits erwähnten Authentizität des Unternehmens kratzen), wenn dieses wieder umfassend überarbeitet werden würde.  

Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt auf, wie ein Markenkonzept entwickelt werden kann. Wer hier unsicher ist und dementsprechend Unterstützung braucht, kann sich auch vertrauensvoll an eine professionelle Marketingagentur wenden. Diese hat meist viele Inspirationen parat, auf deren Basis alle weiteren Schritte geplant werden können. 

Markenkonzept

Schritt Nr. 1: Die „Selbstanalyse“ 

So banal es klingen mag: Im ersten Schritt ist es wichtig, sich als Unternehmen bzw. als Marke selbst zu analysieren und sich die Frage zu stellen „Wer bin ich eigentlich?“ bzw. „Was unterscheidet mich von meinen Mitbewerbern?“. Somit ist der erste Schritt in Richtung Authentizität getan. Falsch wäre es, hierbei nicht nach links und rechts zu schauen und sich nur mit der eigenen Marke zu beschäftigen.  

Es lohnt sich durchaus, sich mit Mitbewerbern zu vergleichen und sich zu fragen, weshalb sich Interessenten für die eigenen Produkte interessieren sollten. Achtung! Bei Schritt Nr. 1 geht es ausschließlich darum, besagte Alleinstellungsmerkmale herauszufinden. Wie diese dann an den Kunden übermittelt werden sollen, kann und sollte zu einem späteren Zeitpunkt geklärt werden.  

Schritt Nr. 2: Die Analyse der Zielgruppe 

Viele Unternehmen kennen ihre Zielgruppe ganz genau. Einige von ihnen haben sogar umfangreiche Markt- und Zielgruppenanalysen durchgeführt. Andere handeln zu einem großen Teil „aus dem Bauch“ heraus. Fest steht jedoch: Wer ein optimales Markenkonzept erstellen möchte, sollte wissen, was seine jeweilige Zielgruppe von ihm erwartet. So können spätere Kampagnen so gestaltet werden, dass sie die entsprechenden Erwartungen erfüllen. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel besonders umweltfreundlich produziert und weiß, dass genau das auch seiner Zielgruppe wichtig ist, macht es Sinn, darauf hinzuweisen. Auch eine Zusammenarbeit mit prominenten Testimonials kann den Kontakt zur eigenen Zielgruppe intensivieren – zumindest dann, wenn sich die prominente Persönlichkeit aktuell einer großen Beliebtheit erfreut. 

Schritt Nr. 3: Die eigentliche Entwicklung 

Wer Daten zu Zielgruppe und Selbstbild zusammengetragen hat, kann nun damit beginnen, das eigentliche Markenkonzept zu entwickeln. Dieses setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Im ersten Schritt geht es darum, das Ziel der Marke festzulegen. Dieses sollte während der kompletten Erstellung des Markenkonzeptes übergeordnet sein. Somit kann unter anderem sichergestellt werden, dass die bereits erwähnte Authentizität nicht verlorengeht. Wer zum Beispiel besonders bequeme Kleidung produziert und gleichzeitig sogar noch Wert auf eine nachhaltige Herstellung derselben legt, könnte genau das in seinen Kampagnen immer wieder in den Fokus rücken. Das Motto könnte sinngemäß lauten: „Du willst dir selbst etwas Gutes tun und gleichzeitig die Umwelt schützen?“.  

Im zweiten Schritt braucht es selbstverständlich noch einen Markennamen. Dieser sollte leicht zu merken sein und aus der Masse der Mitbewerber herausstechen. Vielleicht gibt er auch schon einen Hinweis auf die Alleinstellungsmerkmale der Produkte des Unternehmens?  

Letztendlich sollte im Zusammenhang mit einem Markenkonzept auch die akustische Note nicht vernachlässigt werden. Denn: Gerade dann, wenn zum Beispiel im Radio oder im TV geworben wird, braucht es einen überzeugenden Wiedererkennungswert. Je nachdem, ob die Stimme, die hier zum Einsatz kommt, zum Beispiel zu einem älteren oder einem jüngeren Menschen gehört, lassen sich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Dabei spielt vor allem die psychologische Komponente eine wichtige Rolle. Oft reagieren Personen, die sich für ein bestimmtes Produkt interessieren, auf die Stimmen von etwa Gleichaltrigen besonders gut.  

Es gibt jedoch noch weitere Details, die das Markenkonzept eines Unternehmens abrunden. Hierzu gehören ein passender Slogan, der eingängig und aussagekräftig sein sollte, und das passende Design. Eine Marke, die beispielsweise Freude und Leichtigkeit vermitteln möchte, sollte hier auf helle, fröhliche Farben setzen. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit lassen sich hingegen wunderbar mit Grüntönen, gerne auch in verschiedenen Nuancen, unterstreichen.  

Unsere passenden Seminare für Sie

Möchten Sie neue Kunden gewinnen, Ihr Produktportfolio entwickeln, neue Märkte und Geschäftsmodelle angehen? Dann ist unser Business Development Seminar genau das Richtige für Sie, denn es bietet Ihnen neue Impulse und Ansätze für die Unternehmensentwicklung. Auch unser Seminar Kampagnenmanagement bietet spannende Inhalte: Mit Trainerinput und interaktiven Übungen erhalten Sie ein umfassendes Know-How, um schließlich Kampagnen im eigenen Unternehmen einsetzen zu können.

Hilfreiche Tipps rund um das „perfekte“ Markenkonzept 

Wie bereits erwähnt, macht es beim Erstellen eines Markenkonzeptes durchaus Sinn, seinen Blick nach links und rechts schweifen zu lassen. Doch was bedeutet dies eigentlich genau? Und welche weiteren Tipps sollten in diesem Zusammenhang noch berücksichtigt werden?  

Tipp Nr. 1: Ein Blick auf den Markt 

Wer neu in einen Markt einsteigen möchte, sollte diesen natürlich im besten Fall kennen. Fragen wie „Welche Mitbewerber gibt es?“ und „Was macht meine Konkurrenz aus?“ helfen dabei, die aktuelle Situation ein wenig besser einzuschätzen. Generell ist es sinnvoll, besagten Markt jedoch auch in regelmäßigen Abständen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn: Erfahrungsgemäß gibt es hier immer wieder Entwicklungen, die dafür sorgen können, dass sich auch die Erwartungen der Kunden verändern.  

Tipp Nr. 2: Trends beobachten 

Tipp Nr. 2 ist eng mit Tipp Nr. 1 verbunden. Bei aufkommenden Trends handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, um das Potenzial, das sich hinter einem Markenkonzept verbirgt, noch ein wenig besser zu nutzen. Aber: Niemand sollte sich auf dem Erfolg, den ein Trend mit sich bringt, ausruhen. Es gibt sowohl Trends, die über Jahre hinweg anhalten als auch solche, die schon nach einigen Wochen wieder vorbei sind. Hier ist es wichtig, einen realistischen Blick zu bewahren, um auch langfristig planen zu können.  

Tipp Nr. 3: Ein Blick auf die aktuelle Gesetzgebung 

Zugegeben: Hierbei handelt es sich um weitaus mehr als nur einen Tipp. Selbstverständlich muss beim Erstellen eines Markenkonzeptes auch immer auf die aktuelle Gesetzgebung Rücksicht genommen werden. Fragen, die hier eine bedeutende Rolle spielen, sind unter anderem „Mit welchen Aussagen darf geworben werden?“ und „Welche Vorgaben muss ich mit Hinblick auf Verpackung, Beschreibung und Co. beachten?“.  

Tipp Nr. 4: Das Positionieren der eigenen Marke 

Wer für sich selbst festgelegt hat, was er mit seiner Marke aussagen möchte, muss sich nun noch am Markt positionieren. Als Newcomer zwischen vielen „alten Hasen“ mag dies vergleichsweise schwerfallen. Daher ist es wichtig, sich Schritt für Schritt vorzutasten und sich zum Beispiel zu fragen, welche Nische abgedeckt werden soll und auf welchen Wegen die individuelle Markenbotschaft am besten transportiert werden kann. 

Tipp Nr. 5: Die „Kleinigkeiten“ nicht vergessen! 

Es gibt einige Punkte, die beim Erstellen eines Markenkonzeptes leider immer wieder vergessen werden und oft erst dann auffallen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Die folgenden Punkte gelten hierbei als besonders charakteristisch. 

  • Der Markenname steht, aber man hat sich noch nicht einheitlich darauf festgelegt, wie dieser geschrieben werden soll. (Groß? Klein? Zusammen? Auseinander?) 
  • Die Kunden sollen und dürfen direkt angesprochen werden. Aber wie? Bestehen keine Vorgaben mit Hinblick auf „du“, „Sie“ usw. entsteht – zum Beispiel auf der Homepage – schnell ein verwirrendes Gesamtkonstrukt. 
  • Im Vorfeld wurde vergessen, sich darüber Gedanken zu machen, in welcher Tonalität der Kunde angesprochen werden soll. Von „locker“ bis hin zu „formell“ ist hier so gut wie alles möglich. 

Anhand dieser drei Punkte zeigt sich einmal mehr, wie eng Markenkonzept und Zielgruppenanalyse miteinander verwoben sind. Daher macht es durchaus Sinn, beides miteinander zu verbinden und gezielt aufeinander aufzubauen. Wer möchte schon seine Kunden, die eigentlich ein etwas distanziertes, formelles „Sie“ erwarten, negativ mit einem „du“ überraschen? 

Sollte man ein Markenkonzept grundlegend verändern? 

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die sicherlich viele mit „Nein!“ beantworten würden. Gerade dann, wenn ein Markenkonzept, das sich eigentlich bereits etabliert hat, grundlegend verändert wird, ist die Gefahr groß, dass genau das die Zielgruppe verwirrt. Dies bedeutet natürlich nicht, dass ein einmal ins Leben gerufenes Markenkonzept grundsätzlich in Stein gemeißelt wäre. Eine gewisse Kontinuität sollte dennoch gegeben sein. Ein klassisches Beispiel: Ein Unternehmen, das Fleischwaren verkauft, setzt seinen Fokus auf die Bereiche Familie und gemütliches Beisammensein am Frühstückstisch. Nun beschließt das Unternehmen, seine Produktpalette um vegane Speisen zu erweitern. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um kein Problem, solange der Wiedererkennungswert seitens der Zielgruppe (gemütliches Beisammensein, Familie) gewahrt wird. 

Aufgrund der Tatsache, dass es gerade dann wichtig ist, mit Bedacht vorzugehen, wenn Markenkonzepte grundlegend verändert werden sollen, betonen viele Marketingexperten immer wieder, wie wichtig es ist, mit einer Marke erst dann an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn das besagte „Grundkonzept“ steht. Kleinere Anpassungen können selbstverständlich auch immer in Zusammenarbeit mit einer Marketingagentur vorgenommen werden. 

Ein Markenkonzept entsteht nicht „von heute auf morgen“ 

Wer ein Markenkonzept entwickeln möchte, sollte hierfür unbedingt ausreichend Zeit einplanen und nichts überstürzen. Immerhin bildet dieses Konzept die Grundlage für die Identität eines Unternehmens und die Botschaften, die mit ihm verbunden werden.  

Viele Konzepte dieser Art sind das Ergebnis von klassischen Brainstormings, Umfragen und Analysen. Dennoch sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass das Erstellen eines Markenkonzeptes aufwendig sein kann. Gerade dann, wenn sich ein Unternehmen noch in der Gründung befindet, kann es schwer sein, sich vollends auf dieses wichtige Thema zu fokussieren.  

Wahlweise kann die Erstellung eines Markenkonzeptes daher auch ausgelagert werden. Viele Marketingagenturen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Botschaften, die ein Unternehmen vermitteln möchte, aufzugreifen und so darzustellen, dass sie optimal bei der jeweiligen Zielgruppe ankommen.

Sie benötigen Unterstützung bei der Erstellung eines Markenkonzepts? Wir helfen gerne weiter!

Bastian Foerster

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