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Gender-Marketing – Rollenklischee oder geniales Marketing?

Gender-Marketing – Rollenklischee oder geniales Marketing?
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Was bedeutet Gender-Marketing?

Gender-Marketing (aus dem Englischen gender = Geschlecht) hat zwei Bedeutungen: Erstens „das biologische Geschlecht“ und zweitens „das soziale Geschlecht“. Es befasst sich mit den geschlechterspezifischen Verschiedenheiten zwischen Mädchen und Jungs sowie zwischen Männern und Frauen. Es beschreibt einen speziellen Ansatz, bei dem die verschiedenen Bedürfnisse von Männern und Frauen oder Mädchen und Jungs bei der Produktentwicklung, dem Vertrieb und vor allem im Marketing berücksichtigt werden. Gender-Marketing findet seinen Ursprung in den USA in den 1990er Jahren. In Europa und in Deutschland ist das Konzept erst seit wenigen Jahren als Spezialdisziplin innerhalb des Marketing bekannt. So fand erst 2006 der erste Gender-Marketing-Kongress in Berlin statt. Im Marketing erfolgt die Segmentierung von Märkten, Produkten und Dienstleistungen in weibliche und männliche Konsumenten. Dieser Ansatz, Märkte weiter zu differenzieren, dient dem Unternehmen letztendlich dazu, neue Marktnischen zu finden. Ziel von Gender-Marketing ist eine noch effizientere, zielgruppenspezifische Ansprache sowie das Erzielen höherer Preise. Diese geschlechterspezifische Abgrenzung wird oftmals auch als „SheCommerce“, Female Commerce“ oder „Marketing to Women“ bezeichnet. Ein entsprechender Ansatz für Männer wird nicht definiert.

Gender-Marketing grenzt sich vom sogenannten „LGBT-Marketing“ (LGBT = Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) ab. Es gibt zwar bei beiden Marketingzweigen Überschneidungen, das LGBT-Marketing existierte allerdings weit vor dem Gender-Marketing. Somit richtet sich Gender-Marketing vorrangig an heterosexuelle Männer und Frauen.

Rollenbilder im Gender Marketing

Gender Marketing basiert, wie schon dargestellt, auf der Vorstellung, dass sich das Konsumentenverhalten von Frauen und Männern soweit differenziert, dass eine geschlechtsspezifische Marktbearbeitung sinnvoll ist. Elementar ist dabei die Wahrnehmung der weiblichen und männlichen Rollenbilder. Dies ist sicherlich im gesellschaftlichen Kontext zu sehen. Eine explorative, anonyme Erhebung unter 25 Probanden zu den Fragen „Was ist männlich?“ und „Was ist weiblich?“ hat zu der folgenden Aussagen-Matrix geführt:

Was ist männlich?

Gender Marketing: Was ist männlich?Was ist weiblich?

Gender Marketing: Was ist weiblich?

Sicherlich sind solche Erhebungen oft mit Klischees verbunden. Sie bieten jedoch immer einen ersten Ansatz, um im Marketing Gender-spezifische Strategien zu diskutieren.

Ausprägungen im Gender-Marketing

Mit dem Begriff „Gender-Marketing" werden leider auch Vorurteile in Verbindung gebracht. Zu oft wurden und werden die Produkte für feminine Konsumenten von Männern entwickelt. Und das dann meist nach dem Prinzip "pink it and shrink it", zu Deutsch: "Mach es klein und mach es rosa". Pinke Smartphones, "Ladies Night" im Baumarkt oder Ü-Eier in Pink und mit Glitzer bestückt sollen gezielt Mädchen und Frauen ansprechen.

Gendermarketing - Frauenprodukte

Ein weiterer relativ neuer Effekt ist, dass Frauen für das gleiche oder ein ähnliches Produkt mehr bezahlen. Beim sogenannten „Gender-Pricing“ verkaufen Unternehmen Produkte für Frauen teurer als für Männer. Funktioniert es? Ja! Weil Frauen eher bereit sind, Geld für ihr Äußeres auszugeben als Männer. Und das nutzen die Unternehmen aus. Der Preisunterschied fällt gar nicht auf: In Drogeriemärkten existieren oft eigene Frauen- und Männerecken. Das heißt: Produkte für Männer sind in einem Regal, die (beinahe identischen) Produkte für Frauen in einem anderen, weit entfernten Regal. Dadurch vergleichen Männer und Frauen nur Produkte in "ihrem" Regal und sehen die andere Variante nicht. Ein Beispiel: Der Rasierschaum „Isana Men Sensitiv“ von Rossmann kostet – in Pinker Farbe – für Frauen 0,85 Euro (150 mL). Der Preis für das männliche Pendant mit 300 mL beträgt 0,89 Euro. „Female Commerce“ mit einem Preisaufschlag von mehr als 100 Prozent!

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Tipps für den praktischen Einsatz von Gender-Marketing

  1. Gehen Sie bei der Entwicklung Ihrer Marketingstrategie auf die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen von Männern und Frauen ein.
  2. Nutzen Sie die Marktforschung, um die tatsächlichen Bedürfnisse der jeweiligen Geschlechter zu ermitteln.
  3. Die Unterschiede in der Ansprache für Jungen/ Mädchen oder Männer/ Frauen sollten bereits bei der Entwicklung des Produktes berücksichtigt werden. Deshalb muss professionelles Gender-Marketing schon beim Produktdesign beginnen. Konzipieren Sie Produkte gleicher Art, die im Design an das jeweilige Geschlecht angepasst werden.
  4. Sprechen Sie jede Kommunikationsebene an: Produktname, Wortklang, Design und Material des Produkts sollten dem jeweiligen Geschlecht entsprechend konzipiert werden.
  5. Entwickeln Sie geschlechtsspezifische Werbekampagnen. Frauen mögen keine Klischees, dafür Humor, Inspiration und Realismus. Arbeiten Sie mit Emotionen, Kindern, Menschen, Familien, Tieren oder Vorbildern, wie Models, Geschäftsfrauen oder Müttern, als Eyecatcher. Männer mögen eher laute Musik, Wettbewerbssituationen, actionreiche Handlungen, und Führungspersönlichkeiten als Protagonisten.
  6. Auch die PoS-Gestaltung muss geschlechtsspezifisch erfolgen: Feminin bedeutet inspirierende Gestaltung, Anwendungsbeispiele, Übersichtlichkeit, Sortimentsvielfalt, helle Räume, emotionale Ansprache und ein Minimum an Technik. Maskuline Kriterien sind: Großzügige Warenpräsentation, Konzentration auf wenige Qualitätsprodukte, Test- und Vergleichsberichte, volle Räume, rationale Ansprache und technische Details.
  7. Speziell im Bereich technischer Produkte darf keine Entwicklung erfolgen nach dem Motto: „shrink it and pink it“!

Top oder Flop – Beispiele erfolgreicher und gescheiterter Gender-Marketing-Kampagnen

Nicht immer ist der Versuch, geschlechterspezifische Produkte einzuführen, ein Erfolg. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu analysieren und diese durch Produktgestaltung und -nutzen zu erfüllen. Wir zeigen einige gelungene und misslungene Beispiele:

Gender-Marketing – Top-Kampagnen

Coca Cola – Light und Zero:

Gendermarketing - Coca Cola

Quelle: Coca Cola Deutschland

  • Getrennte Produkteinführungen
  • Unterschiedliche Werbekampagnen
  • Humorvolle, zielgruppen-spezifische Kundenansprache
  • In Post-Tests wurde nachgewiesen, das sich die Frauen mit den Figuren aus der Kampagne identifizieren.

McDonalds – McCafé:

  • Eigens für die Zielgruppe „Frauen“ entwickelt.
  • Erfolgreich und mittlerweile auf breiter Basis eingeführt.
  • Frauen verweilen länger im Schnellrestaurant und geben mehr Geld aus durch das zusätzliche Angebot des McCafé.

Gillette-Rasierer:

Gendermarketing - Gillette

Quelle: Procter & Gamble Service GmbH

  • Keine zusätzliche Aufschrift „for Women“ und kein „pink“ für die Damen-Rasierer.
  • Stattdessen werden die Produkteigenschaften unterschiedlich kommuniziert:

Das "Venusgefühl" für die Frau:

  • seidenglatte Haut
  • Schutzkissen umgeben sanft die Haut
  • Der weiche Griff liegt gut in der Hand

"Frische-Kick für den Body" bei den Männern:

  • "Der erste Körperrasierer speziell für männliches Terrain"
  • Funktional: beweglicher Klingenkopf, Lubrastrips für optimales Gleiten, rutschfester Griff

Bosch Akkuschrauber:

  • 2003 hat Bosch einen Akkuschrauber speziell für Frauen entwickelt.
  • Dieser ist kleiner, leichter und einfacher zu bedienen.
  • So hat die Bohrmaschine, ausgerichtet für Männer, ein Maximum an Leistungsstärke und möglichst viele technische Funktionen, während die Bohrmaschine für Frauen mit einer guten Bedienbarkeit, geringem Gewicht und gutem Design punktet.
  • Der Akkuschrauber „Bosch IXO“ wurde laut Bosch fünfmal häufiger verkauft als die geschlechtsneutrale Variante.

Gender-Marketing – Flop-Kampagnen

Edeka Bratwurst:

Gendermarketing - Edeka Bratwurst

Quelle: Edeka

    • 2013 verkaufte Edeka Frauen- und Männer-Würste.
    • Die Packungsunterschiede wurden werblich in „halbnackter Adonis“ (für die Frauen) und „Teufelsweib“ (Männer-Variante) unterteilt .
    • Die Reaktionen im Internet: „Fleischgewordener Sexismus auf dem Grill“, „Dumpfer Sexismus“ und „Emanzipierte Frauen brauchen keine Frauen-Bratwurst“ führten dazu, dass die Produkte schnell eingestellt wurden.

Marketingberater – Wann ist externe Beratung sinnvoll?

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Das Marketing ist in der Unternehmenswelt ein essenzieller Bereich, für den oft externe Marketingberater beschäftigt werden. Im Marketing wird vor allem die öffentlichkeitswirksame Arbeit in Unternehmen gesteuert, mit der zum Beispiel für steigende Umsätze gesorgt werden soll. Gleichzeitig gehört zum Marketing aber auch die Analyse der Kundenentwicklungen und -verhaltensweisen. Da diese Aufgaben entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen, haben viele Großkonzerne eine eigene Marketingabteilung. KMU stehen hierfür aber nicht immer die nötigen Ressourcen zur Verfügung, weshalb auf Marketingberater zurückgegriffen wird. Doch welche Aufgaben erfüllen diese genau und worauf sollte man bei der Wahl eines Marketingberaters achten?

Was ist ein Marketingberater?

Vereinfacht gesagt, beraten und unterstützen die Marketingberater zum Beispiel Unternehmen in allen Bereichen des Marketings, um deren Arbeitsweise zu optimieren. Konkret geht es hierbei um ein ganzheitliches und in der Regel auch längerfristiges Arrangement. Der Marketingberater bekommt vom Unternehmen zum Beispiel den Auftrag einer Komplettbetreuung, sodass neben den generellen Änderungen der Marktanforderungen auch die Kundenbedürfnisse eine Rolle bei den Analysen des Beraters spielen. Teilweise kann es sich aber auch um eine temporäre Beschäftigung für ein spezielles Projekt handeln. In beiden Fällen soll der Berater herausarbeiten, welche Chancen und Risiken sich für das Unternehmen ergeben. Gemeinsam mit dem Unternehmen werden hieraus dann weitere Schritte abgeleitet und die Marketingmaßnahmen daraufhin leicht oder grundlegend verändert.

Aufgaben eines Marketingberaters

Der Aufgabenbereich eines Marketingberaters ist, wie das Marketing selbst auch, sehr vielseitig. Eine ganz wesentliche Aufgabe liegt darin, die Märkte, Kunden und Wettbewerber zu analysieren und hieraus neue Verhaltensweisen für das jeweilige Unternehmen zu erarbeiten. Anhand der Analyse der Berater werden zum Beispiel neue Strategien zur Zielerreichung aufgestellt oder Marketingpläne verfasst. Wo genau der Marketingberater im Marketing eines Unternehmens aktiv wird, variiert von Fall zu Fall. In der Regel wird dabei vor allem zwischen folgenden Instrumenten unterschieden, um wirksame Änderungen herbeizuführen:

  • Produktpolitik
  • Preispolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Distributionspolitik

Aufgaben Marketingberater

In der Produktpolitik helfen die Marketingberater ihren Kunden bzw. einem Unternehmen dabei, die Produktmerkmale so zu definieren, dass diese die gewünschte Zielgruppe optimal ansprechen und die Absatzzahlen dementsprechend gesteigert werden können. Ebenso wird in der Preispolitik an der berühmten „Preisschraube“ gedreht. Hier gilt es allerdings erst einmal herauszufinden, welchen Preis der Verbraucher überhaupt bereit ist, für das jeweilige Produkt zu zahlen. Ebenso fällt in die Preispolitik die Korrektur und Änderungen bisheriger Strategien – zum Beispiel durch Rabatte oder Boni.

Im Zuge der Kommunikationspolitik analysiert der Berater, wie die gewünschte Zielgruppe am besten angesprochen werden kann und wie sich über die Kommunikation das Kaufverhalten der Zielgruppe verändern bzw. zu Gunsten des Unternehmens beeinflussen lässt. Das Instrument der Distributionspolitik lässt sich vereinfacht als Weg vom Unternehmen bis hin zum Verbraucher bezeichnen. Die Vertriebswege, Absatzkanäle und Marketingaktivitäten sollen natürlich möglichst effizient, kostenarm und zeitsparend erledigt werden. In der Regel liefert der Marketingberater in allen Fällen nur die Ansätze, umgesetzt werden diese dann auf Unternehmensebene.

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Marketingberater engagieren: In welchen Branchen ist das sinnvoll?

Generell lässt sich sagen, dass die Arbeit eines Marketingberaters auf keine Branche und kein Unternehmen begrenzt sein muss. Ganz im Gegenteil: Externe Marketingberater stehen oftmals im Dienst sehr unterschiedlicher Unternehmen. Im Vergleich zu den internen Beratern genießen diese auch einen wichtigen Vorteil: Sie haben oftmals einen ganz anderen Blick auf die Dinge, als dies bei einer internen Kraft der Fall ist. Ganz besonders empfehlenswert ist der Einsatz von Marketingberatern dort, wo besonders große Konkurrenz auf dem Markt vorhanden ist. Zum Beispiel in der Telekommunikationsbranche oder dem Einzelhandel. Durch die Hilfe des Marketingberaters können Unternehmen eine bessere Position als Mitstreiter erlangen, bzw. sich diese durch verbesserte Marketingmaßnahmen erarbeiten. Gerade dann, wenn es sich um prestigeträchtige, große Projekte handelt, greifen Unternehmen häufig auf Marketingberater zurück. Für KMU lohnt sich der Einsatz eines Marketingberaters vor allem, wenn im Unternehmen selbst die Expertise im Bereich Marketing fehlt. Denn zielgruppenorientiertes, professionelles Marketing ist trotzdem notwendig. Hier helfen das Wissen und die Erfahrung eines Marketingberaters entscheidend weiter.

Wie finde ich einen geeigneten Marketingberater?

Wie in allen anderen Branchen, gibt es auch bei der Marketingberatung ganz unterschiedliche Qualitäten auf dem Markt. Das bedeutet: Nicht jeder, der sich Marketingberater nennt, kann auch wirklich als Unterstützung für das eigene Unternehmen bezeichnet werden. Oftmals ist es im Vorfeld allerdings nicht einfach zu erkennen, was ein Berater wirklich „auf dem Kasten“ hat. Ratsam ist es daher immer zu prüfen, wie genau das Gerüst hinter dem Angebot aussieht. Handelt es sich um eine Einzelperson oder ein Unternehmen? Eine Einzelperson mag sich möglicherweise als Alleskönner verkaufen. Die Chancen, dass dies in der Praxis aber auch wirklich der Fall ist, stehen eher schlecht. Besser ist es also tendenziell, wenn ein Team oder zumindest ein Partner vorhanden ist. Diesen sollte aber dennoch ebenfalls nicht blind vertraut werden. Stattdessen ist es immer ratsam, sich einen Eindruck von der bisherigen Arbeit zu verschaffen. Im Zweifelsfall kann hier sogar Kontakt zu einem ehemaligen Kunden des Beraters aufgenommen werden, um sich über dessen Arbeitsweise zu informieren. Je gründlicher die Recherche zu Beginn abläuft, desto größer stehen die Aussichten auf eine Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Marketingberater.

In jedem Fall sollte im Vorfeld genau abgeklärt werden, was vom Berater erwartet wird. Soll dieser zum Beispiel für eine ganzheitliche Betreuung sorgen oder lediglich bei einem Projekt unterstützen? Je präziser hier die Wünsche formuliert werden, desto einfacher wird es für den Marketingberater letztendlich – und desto genauer kann dieser auch sein Angebot kalkulieren.

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Unsere Erfahrung und unsere Erfolge sprechen für sich: Seit über zehn Jahren beraten und unterstützen wir Unternehmen verschiedenster Branchen in Sachen Marketing. Sprechen Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch an:

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Wichtige Bausteine auf dem Weg zum Erfolg

Wer als Unternehmen einen oder mehrere starke Marketingberater vorweisen kann, kann sich gegenüber der Konkurrenz oftmals einen echten Vorteil erarbeiten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marketingberater in allen wichtigen Bereichen rund um das Marketing eingesetzt werden können. Diese analysieren die bisherigen Herangehensweisen, gleichzeitig aber auch die Entwicklungen auf dem Markt oder Veränderungen im Verhalten der Kunden. Nicht selten ergeben sich für den Berater hieraus zahlreiche Schritte, mit denen das Marketing noch einmal ganz neu angekurbelt werden kann. Unternehmen nutzen die externe Beratung in diesem Fall gerne, da so eine ganz andere Sicht auf die Dinge entsteht. Die allgemein bekannte „Betriebsblindheit“ kann also umgangen werden. Allerdings: Damit ein guter Marketingberater gefunden werden kann, ist in der Regel eine gute Recherche notwendig.

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Marketingtrends identifizieren und nutzen – so geht’s

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Es gibt viele Möglichkeiten, sein individuelles Marketing zu gestalten. Es sollte in erster Linie immer mit der Corporate Identity des Unternehmens vereinbar sein. Gleichzeitig gibt es diverse Marketingtrends und immer auch spezielle Online Marketing Trends – einige die neu, einmalig und meist kurzlebig sind, andere, die immer wiederkehren, und wieder andere, die dauerhaft oder über lange Zeit bestehen. So zum Beispiel der Umweltschutz und die Nachhaltigkeit. Seit Jahren bewegt dieses Thema Menschen in Deutschland. Inzwischen ist das Interesse so groß, dass viele Unternehmen darauf setzen. Ist ein Trend für die Zielgruppe relevant, wäre es ein Riesenfehler, diesen für die eigene Marke zu ignorieren.

Andererseits können Marketingtrends wie die Sommerhits des letzten Jahres sein: One-Hit-Wonder. Eines muss das Marketing immer: Das entsprechende Thema im richtigen Moment besetzen. Doch wie geht das eigentlich?

Marketing-Trends

Auf langfristige Trends und Veränderungen im Marketing setzen

Trends können Eintagsfliegen sein oder sich über Jahre fortsetzen. Zwei Beispiele aus den zurückliegenden Jahren:

  • 2017 begeisterte ein kleines Spielzeug Deutschland. Die Rede ist vom Fidget Spinner. Einen Sommer lang waren die kleinen „Fingerkreisel“ auf Schulhöfen beinahe allgegenwärtig. Und auch Erwachsene haben sich von diesem Trend anstecken lassen. Kaum ein Jahr später ließ der Trend nach und unzählige der nachproduzierten Fidget Spinner wurden zu Ladenhütern.
  • Eher langfristig sind als Trend LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) und Nachhaltigkeit unterwegs. Hier geht es unter anderem darum, Produkte umweltfreundlich zu produzieren, mit kurzen Lieferketten den CO2-Fingerabdruck zu verkleinern und Arbeiter in Schwellenländern gerecht zu entlohnen. Dieser Trend hat mit der Anti-Atombewegung in den 1980er Jahren langsam an Fahrt aufgenommen, wurde lange belächelt und ist inzwischen fest in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Beide Trends sind letztlich Beispiele dafür, welcher Dynamik Trends folgen. Und wie schwierig es sein kann, diese in eine Marketingkonzept einzubinden.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz als Marketingtrend

Auf den ersten Blick passt dieser Trend nicht ins Marketing. Allerdings kann eine Marke sehr wohl auf diesen Aspekt setzen, um eine klare Markenbotschaft auszusenden: Umwelt und Klima sind uns wichtig. Die Herausforderung besteht darin, authentisch zu bleiben und geeignete Maßnahmen zu finden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Marketing als Greenwashing entlarvt wird. Ein GAU für jedes Unternehmen, der ein über Jahre gewachsenes Image auf einen Schlag zerstören kann. Was kann als Nachhaltigkeit im Marketing alles in Frage kommen?

  • Klimaschutz: Ein Industrieunternehmen stellt Prozesswärme als Heizenergie zur Verfügung. Diese versorgt umliegende Haushalte, für welche so keine zusätzliche Heizenergie bereitzustellen ist.
  • Naturschutz: Auf dem Betriebsgelände gibt es einige Freiflächen, die als natürliche Wiese begrünt werden. Parallel stellt das Unternehmen Bienenstöcke auf. Eine Maßnahme, die sich positiv für das Markenimage einsetzen lässt.
  • Müllvermeidung: Bisher hat das Unternehmen auf doppelte Kunststoffverpackungen gesetzt. Im Rahmen einer Produktumstellung wird die Verpackung überarbeitet: Es können in Zukunft biologisch abbaubare Verpackungen eingesetzt werden.
  • Werbegeschenke: Werbegeschenke aus Kunststoff sind Standard. Mittlerweile lassen sich auch ökologischere Alternativen verwenden. Ein sehr interessanter Benefit fürs Marketing sind Powerbanks auf Bambusbasis und auch USB-Sticks müssen heute nicht mehr in Plastik eingehüllt sein. Auf diesem Weg demonstriert ein Unternehmen, dass es Themen wie den Umweltschutz ernst nimmt und auch bei Kleinigkeiten darauf achtet.
Marketing-Trends

Familienfreundlichkeit: Für Kunden & Mitarbeiter

Viele Verbraucher wünschen sich Unternehmen, die nicht nur ein Auge für die Umwelt haben, sondern auch die Familie im Blick haben. Mittlerweile geht es hier für die Unternehmen nicht mehr nur um Marketing im eigentlichen Sinn. Mit einer familienfreundlichen Atmosphäre und der Möglichkeit, die Kinderbetreuung mit dem Job zu verknüpfen, bringen sich Unternehmen beim Werben um Fachkräfte in Position.

Dieser Aspekt lässt sich in den Bereich der Kinder- und Jugendförderung ausweiten. Letztlich entsteht hier eine Win-Win-Situation. Verbraucher sehen das Unternehmen als sozialen Partner. Beschäftigte entwickeln eine größere Bindung ans Unternehmen. Ins Marketing-Konzept richtig eingebaut, ergeben sich hierdurch positive Effekte.

Kurzzeitige Marketingtrends und Ereignisse

Das Beispiel Fidget Spinner zeigt, wie kurzlebig ein Trend sein kann. Große Sportereignisse, wie Olympia oder die Fußball-WM fallen ebenfalls in diese Kategorie. Für Unternehmen ergibt sich die Chance, den Trend ins Marketing einzubauen. Beispiel Fußball-WM: Klassischerweise findet die Weltmeisterschaft im Sommer statt. Der ideale Zeitpunkt, um das Event im Marketing für Outdoor-, Garten- und Foodprodukte einzusetzen.

Aber: Wo ein Unternehmen solche Großveranstaltungen einsetzen möchte, kann die eine oder andere Stolperfalle warten. Werbung mit Olympia oder der Fußball-WM ist aufgrund der Vermarktungsrechte mitunter heikel.

Auch saisonale Marketingtrends tauchen immer wieder auf. Das beste Beispiel hierfür ist die pünktlich zum Frühjahr auf allen Kanälen zu sehende Werbung für den Baumarktsektor. Diese besondere „Häufung“ hat natürlich ihren Grund. Laut BHB Branchenauswertung ist es gerade der April, welcher zu den umsatzstarken Monaten gehört.

Nie die Zielgruppe vergessen

Trends greifen Stimmungen auf. Dass im Marketing solche Entwicklungen eine Rolle spielen, liegt auf der Hand. Werbefachleute wollen schließlich Verbraucher erreichen. Und womit ginge dies besser als damit, Trends einzusetzen? Aber: Wer sich als Unternehmer wirklich mit dieser Idee trägt, darf eines nicht vergessen: die eigene Zielgruppe.

Einfach aktuelle Trends die Marketingabteilung zu einer Kampagne formen lassen schlägt fehl, wenn der Trend keinen Bezug zur eigentlichen Zielgruppe hat. Insofern ist es unerlässlich, nicht nur die Sommertrends im Auge zu behalten, sondern sich sehr genau in der Zielgruppe umzuhören.

Fazit: Marketingtrends verstehen – und damit werben

Jedes Jahr entstehen neue Marketingtrends. Und jedes Jahr machen sich Agenturen und Inhouse-Abteilungen Gedanke, wie sich diese Trends für das Marketing nutzen lassen. Teils entstehen hieraus sehr clevere Ideen, die selbst einen Hype auslösen. Manchmal passiert aber auch das Gegenteil – und die Werbung geht sprichwörtlich baden. Unternehmen, die Trends zielgerichtet einsetzen wollen, müssen nicht nur Trends erkennen. Viel wichtiger ist ein Verständnis für die Relevanz in Bezug auf die eigene Zielgruppe. Nur wer diese Zusammenhänge versteht, kann mit Trends am Ende erfolgreich eine Marketingstrategie aufbauen.

Digital Signage – Innovative Kundenerlebnisse schaffen

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In Zeiten des Information Overload ist der Konsument ständigen Reizüberflutungen ausgesetzt. Aus diesem Grund müssen Unternehmen durch externe Kommunikation auffallen und das Interesse der Konsumenten wecken. Die Digital Signage Methodik ist in diesem Rahmen besonders erfolgsversprechend. Doch was genau wird unter dem Begriff Digital Signage verstanden? Und wie wird Digital Signage am besten eingesetzt?

 

1. Digital Signage - Erklärung

Digital Signage – im Deutschen digitale Beschilderung – umfasst die Digitalisierung klassischer Werbemittel. Ein entscheidendes Merkmal digitaler Beschilderungen ist die Möglichkeit, individuelle Botschaften und Werbeinhalte über die digitalen Displays darzustellen. Sie werden im Marketing für Werbeinhalte oder zur Verkaufsförderung im stationären Handel eingesetzt. Zudem können die digitalen Displays zur Informationsvermittlung oder zur Unterhaltung dienen. Klassischerweise werden Digital Signage Lösungen an Flughäfen und Bahnhöfen eingesetzt, um Passagiere zeitpunktrelevant mit Fahr- und Flugplaninformationen zu informieren. Zur Überbrückung von Wartezeiten können auch unterhaltsame Inhalte abgespielt werden, denn dadurch können Wartezeiten mit der bewussten Wahrnehmung verkürzt werden. Infotainment und Digital Signage Lösungen können also auch an U-Bahnhöfen oder an der Kasse im Supermarkt nützlich sein. Werbebotschaften, die auf digitalen Displays zum richtigen Zeitpunkt am Point of Sale angezeigt werden, können das Konsumentenverhalten beeinflussen und einen erhöhten Verkauf erzielen.

Bei Digital Signage wird zwischen dem Innen- und Außenbereich, sowie zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Lösungen unterschieden. Bei der kommerziellen Form steht die Vermarktung eines Produktes oder einer Dienstleistung im Vordergrund. Weiterhin ist die Kommunikationsform eine Eigenschaft von Digital Signage. Man unterscheidet zwischen dem Eye-Catcher, dem Informationsmedium und dem Dialogmedium. Um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen, werden Eye-Catcher eingesetzt. Eye-Catcher im Rahmen von Digital Signage sollen möglichst viele Personen ansprechen, sodass ein Produkt möglichst häufig wahrgenommen wird und so die Produktbekanntheit steigt. Da es am Point of Sale vor allem um die Kenntnis eines Produktes geht, werden Eye-Catcher dort vermehrt eingesetzt. Bei den Informationsmedien werden vor allem kleine Personengruppen angesprochen, indem Emotionen transportiert und Sympathien geweckt werden. Dieses Medium wird vor allem im Abverkauf und in öffentlichen Bereichen zur Informationsvermittlung eingesetzt. Die dritte Kommunikationsform, Dialogmedien, ist eine Interaktion zwischen dem Medium und dem Rezipienten. Diese Kommunikationsform wird im folgenden Kapitel detaillierter erläutert.

2. Interaktivität bei Digital Signage

Beim interaktiven Digital Signage geht es um die Einbindung der Nutzer. Die Kunden sollen auf die Inhalte reagieren können und so Teil des Digital Signage werden. Dadurch bleibt der Inhalt bzw. der Prozess im Gedächtnis der Nutzer. Häufig werden Touch-Displays angewendet, um die Interaktion einzubinden. Dabei können Kunden über die berührungsempfindliche Oberfläche Einfluss auf die dargestellten Inhalte nehmen. Digital Signage mit Touch-Display werden bereits häufig in Hotels oder Banken eingesetzt. In Hotels dienen sie zum Beispiel der Informationsvermittlung, wobei der Nutzer mithilfe des Touch-Displays die benötigten Informationen abrufen kann. Neben den Touch-Displays kann auch das Smartphone als Interaktionsmedium dienen. Mithilfe des Smartphones können Nutzer an weitere Informationen gelangen, oder die Inhalte auf einem Präsentationsgerät sogar steuern. Zur methodischen Vorgehensweise werden QR-Codes, iBeacons (eine Art kleiner Netzwerksender, mit dem Smartphones identifiziert und verfolgt werden können) und NFC (eine drahtlose Nahbereichstechnologie, die eine einfache und sichere Kommunikation zwischen elektronischen Geräten ermöglicht) verwendet, damit Nutzer beim Digital Signage reagieren und interagieren können. Mithilfe des QR-Codes können dem Rezipienten weitere, bestimmte Inhalte schnell präsentiert werden. Der QR-Code kann auf Internetadressen führen, sodass der Interessent zum Beispiel direkt auf die Online Webseite des Unternehmens gelangt. Durch die Kombination von iBeacons oder NFC mit Digital Signage Lösungen können Daten von Smartphone Nutzern übertragen werden. Somit können dem Rezipienten individuell angepasste Botschaften übermittelt werden. Dabei nehmen Informationen zu Kauf- und Suchhistorien oder die Besuchsfrequenz im Geschäft Einfluss.

Interaktive Digital Signage Lösungen, also Dialogmedien, zielen darauf ab, das Interesse der Nutzer am Produkt zu wecken, Orientierungshilfe zu geben oder Daten der Nutzer aufzunehmen. Interaktive Digital Signage werden oft auf Messen, Flughäfen oder in Einkaufszentren eingesetzt, und dienen dort der Orientierungshilfe.

3. Erfolgversprechendes Digital Signage

Die Anwendung von Digital Signage Technologien ist ein entscheidender Schritt, um Kundenerlebnisse innovativ zu gestalten und eine erfolgreiche Kundenkommunikation aufzubauen. Jedoch müssen einige Aspekte beachtet werden, damit das maximale Erfolgspotential mit Digital Signage ausgeschöpft wird und Enttäuschungen vermieden werden können. Zudem zeigen die Vorteile dieser Methodik warum sich der Aufwand lohnt, Digital Signage überhaupt zu implementieren. 

3.1 Tipps für die Anwendung

Für erfolgreiches Digital Signage sollen die folgenden Schritte bei der Implementierung und der Durchführung einer Kampagne über digitale Beschilderung unterstützen. Zunächst sollten drei allgemeine Aspekte beachtet werden: die Platzierung, das Branding und die Botschaft. Eine optimale Platzierung des Digital Signage führt zu einer Gewinnmaximierung. Dabei ist die Art der Nutzung der digitalen Beschilderung zu beachten. Denn bei der Implementierung von Sensoren oder QR-Codes ist eine andere Platzierung erfolgreicher, als bei einer nicht interaktiven digitalen Beschilderung. Digital Signage Maßnahmen sollten das Markenimage stärken. Dazu ist es wichtig, die eigene Marke zu kennen, um entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Im Rahmen des Branding ist die Botschaft der Digital Signage Maßnahme wichtig. Die besten Inhalte wecken nicht nur das Interesse des Publikums, sondern bringen es zudem zum Handeln. Die folgenden Schritte zeigen konkret, welche Fragen zur Erstellung, Umsetzung und Untersuchung der bereits genannten Aspekte – die richtige Platzierung, das geeignete Branding und die passende Botschaft – beachtet werden sollen:

Ziele definieren: Was ist das Ziel der Digital Signage Maßnahme? Was soll  erreicht werden? Wieso soll dieses Ziel erreicht werden?

Zielgruppe kennen: Wer ist meine Zielgruppe? Was sind die demographischen, psychographischen und kaufverhaltensbezogenen Merkmale der Zielgruppe? Was sind die Bedürfnisse der Zielgruppe? Welche Erwartungen hat meine Zielgruppe an das Unternehmen / die Marke?

Inhalt bestimmen: Was ist die zentrale Botschaft? Wie kann diese kreativ, zielgruppengerecht und markenorientiert gestaltet werden? Welche Kommunikationsform soll dazu verwendet werden (Dialogorientiert oder Interaktiv)?

Call-to-action: Zu welcher Handlung soll das Publikum aufgefordert werden (z.B.  „Folge uns auf Facebook“)?  Welche Handlungsaufforderung passt zur Botschaft?

Standorte wählen: Welche Kommunikationsform soll das Digital Signage bieten? Soll die digitale Beschilderung das Interesse wecken? Soll das Publikum reagieren und interagieren? Wo halten sich die Kunden am längsten auf? Welcher Standort ist zur Zielerreichung am sinnvollsten?

Feedback annehmen: Haben Kollegen Verbesserungsvorschläge? Können andere Wege die Botschaft effektiver vermarkten? Was sind die Rückmeldungen des Publikums? Werden die Handlungsaufforderungen umgesetzt?

Erfolg messen: Welche Methoden können zur Messung des zu Beginn festgelegten Ziels verwendet werden? Wie können alle drei KPI-Dimensionen Reichweite, Interaktion und Transaktion – gemessen werden?

3.2 Vorteile zur Verwendung von Digital Signage

Neben Digital Signage Lösungen gibt es zahlreiche andere Methoden, um Werbebotschaften zu vermitteln. Im Folgenden werden jedoch aussagekräftige Gründe aufgeführt, die für die Verwendung von digitaler Beschilderung sprechen.

Anpassung in Echtzeit

Die digitale Übertragung ermöglicht einen schnellen Wechsel des Inhalts und damit auch die Anpassung an aktuelle Ereignisse. Mit Digital Signage können also Reaktionen oder Botschaften an aktuelle Informationen angepasst und geschaltet werden.

Zielgruppenorientierte Kundenansprache

Mit der Option, die Kunden zielgruppengerecht anzusprechen, können unterschiedliche Kundenwünsche erfüllt werden. Zudem präsentieren sich Unternehmen, die Digital Signage nutzen, modern und kundenfreundlich. Digital Signage schafft außerdem eine angenehme Atmosphäre.

Neukundengewinnung

Durch eine kundengerechte Erklärung komplizierter Geräte oder Dienstleistungen werden neue Kunden angelockt. Diesbezüglich schafft auch die Kombination aus Informationsvermittlung und Werbung bzw. Unterhaltung eine hohe Akzeptanz beim Kunden.

Günstige Methode

Digital Signage ist, abgesehen von relativ hohen Anschaffungskosten, im Gegensatz zu anderen Marketingmaßnahmen, günstig. Trotz hoher Zielgruppengenauigkeit werden vergleichsweise geringe Kosten verursacht. Zudem fallen keine Druckkosten an und Digital Signage bietet mehr Werbefläche.

Nutzung der Schaufensterflächen

Mit Anwendung von Digital Signage bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit, Schaufenster-flächen auch außerhalb der Öffnungszeiten zu nutzen.

 

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Mo, 20.01. - Di, 21.01.2020
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Mo, 02.11. - Di, 03.11.2020
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4. Digital Signage Trends 2019

Das klassische Digital Signage ist mittlerweile eine oft eingesetzte und weit verbreitete Marketingmaßnahme. Doch nun wird das klassische bzw. auch das interaktive Digital Signage immer stärker mit innovativen Technologien kombiniert, sodass sich auch für die digitale Beschilderung immer wieder neue Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten ergeben. So gibt es nun „intelligente“ Digital Signage – sie werden mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet. Im Folgenden werden vier Trends für 2019 beleuchtet, die neben der innovativen Technik auch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Digital Signage zeigen.

4.1 Touchscreens

Digital Signage, die mit Multitouch-Technologie ausgestattet sind, ermöglichen eine professionelle Kundenkommunikation. Durch bekannte Gesten können interaktive Anwendungen bedient werden. Der Trend zeigt im nächsten Schritt interaktive Self-Service Lösungen. Diese können zur Produktpräsentation oder zur Kundenberatung am Point of Sale umgesetzt werden. Virtuelle Regale können das Sortiment vor Ort erweitern, und es zudem auch außerhalb der Öffnungszeiten, als interaktive Schaufenster, verfügbar machen.

4.2 Deep Analytics

Vor allem bei der Außenwerbung mit Digital Signage ist die Erfolgsmessung schwierig. Dabei soll zumeist ein grober Schätzwert die Wahrnehmung der Werbung beim Publikum darstellen. Mit dem Einsatz von innovativer Technologie ist es nun jedoch möglich, genau zu messen, wie viele Personen ihre Aufmerksamkeit auf die Werbung der digitalen Beschilderung lenken. Näherungs-Sensoren, wie zum Beispiel Kameras mit Gesichtserkennung, ermöglichen eine detaillierte Erfolgsmessung. Mithilfe dieser Methodik kann genau gemessen werden, ob eine Person sich in Reichweite befindet und ob sie auf das Zielmedium schaut. Zudem kann anhand der Mimik das Geschlecht, das Alter und die Stimmung der Person mithilfe von Algorithmen gemessen werden.

Zusätzlich zur Reichweiten-Messung können bei interaktivem Digital Signage, genauer bei Digital Signage mit Touchdisplay, die Berührungen der Personen gemessen werden. Dadurch lässt sich genau messen, welche Inhalte wie lange angesehen wurden. Durch die Kombination aus der Technologie des Touchdisplays und der Gesichtserkennung kann außerdem gemessen werden, wie viele Personen auf welche Inhalte reagieren. Somit lässt sich basierend auf konkreten Messungen eine zielgerichtete Kampagne erstellen, die dauerhaft optimiert werden kann.

4.3 Produkterkennung

Ein weiterer Trend für 2019 ist die interaktive Produkterkennung im stationären Handel durch Digital Signage. Dabei kann der Kunde selbst ein beliebiges Produkt scannen. Ihm werden dann die Produktinformationen auf dem Display angezeigt. Das Display kann damit die genaue Position des Produktes direkt auf dem Bildschirm angeben und der Kunde kann durch ein Touchdisplay weiter mit dem Digital Signage interagieren und sich relevante Informationen anzeigen lassen. Verschiedene Technologien, wie zum Beispiel QR-Codes oder RFID-Chips, können zur Erkennung des Produktes angewendet werden.

5. Praxisbeispiele

Die folgenden drei Unternehmensbeispiele stellen die erfolgreiche Anwendung von Digital Signage im B2C Kontext dar.

5.1 Sephora

Die Kosmetikkette Sephora zeigt, wie man Digital Signage in Kombination mit innovativer Technologie im Innenbereich effektiv anwendet. Mithilfe eines virtuellen Simulators können Kunden die Kosmetik digital testen. Die Kunden können zum Beispiel eine Lidschattenfarbe auf dem Touchscreen auswählen und sehen dann die Farbe auf den Augenlidern im Display. Das Display fungiert somit als Spiegel. Das Bild bewegt sich perfekt mit den Bewegungen des Kunden und passt sich dem Licht an. Dadurch erhöht sich die Kundenzufriedenheit und die Wahrscheinlichkeit von Produktrückgaben verringert sich.

5.2 British Airways

Mit der Verwendung von Digital Signage schaltete British Airways eine erfolgreiche Kampagne: Die digitale Beschilderung wurde mit den Fluginformationen des Unternehmens verknüpft, sodass das abgebildete Kind zu den Flugzeugen hoch zeigte, als sie vorbeiflogen. Zudem zeigte das Digital Signage die Flugnummer und die Destination des Fluges an. Diese Maßnahme verdeutlicht die perfekte Kombination von Unterhaltung (Entertainment) und Informationsvermittlung – Infotainment.

5.3 Hjärtat

Auch die schwedische Apotheke Hjärtat erstellte ein Digital Signage im Außenbereich. Die digitale Beschilderung wurde mit einem eingebauten Rauchmelder in Einkaufsstraßen aufgestellt. Bei vorbeilaufenden Rauchern löste der Rauchmelder das Husten der auf der Werbetafel abgebildeten Person aus. Danach wurden einige Produkte, die helfen sollen mit dem Rauchen aufzuhören, auf der Werbetafel dargestellt.

6. Empfehlung zur Nutzung von Digital Signage

Die optimale Nutzung von Digital Signage gelingt durch das nahtlose Einfügen der Digital Signage Methodik in die Content- und Marketingstrategie. Dabei soll für den Einsatz von Digital Signage keine neue Strategie erstellt werden, sondern der Erweiterung dieser Strategie dienen. Aufgrund vermehrter Touchpoints mit dem Kunden ermöglicht die Digital Signage Lösung innovative Kundenkommunikation und -erlebnisse. Hierzu tragen vor allem technologische Innovationen bei. Der Einsatz von interaktiven Digital Signage Lösungen ist eine Art, Kundenerlebnisse zu schaffen und Kunden letztendlich zu binden. Zudem bietet die Kombination aus KI-Technologie und Digital Signage vielfältige Möglichkeiten zur Schaffung von unvergesslichen Kundenerlebnissen.

Zusammenfassend lassen sich mit der Nutzung von Digital Signage mehr Kunden gewinnen, indem ein effektives und unterhaltsames Medium bereitgestellt wird. Außerdem begeistert Digital Signage das Publikum, indem es relevante und aktuelle Informationen sendet, die Zeit sparen und Fehler minimieren. Aus diesem Grund gilt Digital Signage, gerade in Zeiten der ständigen Reizüberflutung der Konsumenten, als zielführende Lösung.

LinkedIn Marketing – Wie Sie in wenigen Schritten Ihr Karrierenetzwerk aufbauen

LinkedIn Marketing – Wie Sie in wenigen Schritten Ihr Karrierenetzwerk aufbauen
4.7, 44 Bewertungen

Mit LinkedIn Marketing können Sie ganz einfach Ihr Unternehmensimage pflegen und sich sowohl mit Geschäftspartnern als auch Mitarbeitern vernetzen. Mit rund 562 Millionen Usern weltweit ist LinkedIn mittlerweile eines der etabliertesten Netzwerke, um das Networking eines Unternehmens auf das nächste Level zu bringen. Hochwertige Inhalte und vor allem zielgruppenorientierte Werbeanzeigen helfen Ihnen, die Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen zu steigern.

1. Definition und Bausteine von LinkedIn Marketing

LinkedIn ist ein US-amerikanisches soziales Netzwerk für Unternehmen und Privatpersonen, das Vertriebszwecken und dem Karriereaufbau dient. Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, sich auf dem Portal von LinkedIn ein Unternehmensprofil anzulegen, sich dort mit seinen Mitarbeitern zu verbinden und somit als geschlossenes Team aufzutreten. Auf LinkedIn ist es für Unternehmen ebenfalls möglich, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Außerdem stellt LinkedIn die Option bereit, Stellenausschreibungen für offene Arbeitsplätze zu veröffentlichen. Durch das stetig wachsende Netzwerk ist es somit einfach, zielgerichtet Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen.

LinkedIn bietet mit der kostenfreien Version eine gute Grundlage, Ihr Unternehmensprofil zu erstellen und aufzubauen. Mit einem Upgrade auf ein Premium Profil ist es für Unternehmer möglich, noch mehr Informationen zum Unternehmen einzustellen, Mitarbeiter Kommentare schreiben zu lassen und visuelle Eindrücke, wie Grafiken und verlinkte Videos, einzubauen.

LinkedIn Marketing Grafik

2. Eine Unternehmensseite für das LinkedIn Marketing aufbauen

Auf einer LinkedIn Unternehmensseite finden Besucher wichtige Informationen über ein Unternehmen übersichtlich dargestellt. Es ist wichtig, Ihre Seite zu optimieren und immer up-to-date zu halten. So gehen Sie bei der Erstellung Ihrer Unternehmensseite vor:

Schritt 1:

Rufen Sie die Seite für LinkedIn Marketing Solutions auf und klicken Sie auf „Create your Page“. Nun geben Sie Ihren offiziellen Unternehmensnamen ein und Ihre zugehörige gewünschte URL, unter der man später Ihr Unternehmensprofil finden soll.

Schritt 2:

Fügen Sie im nächsten Schritt Ihr Unternehmenslogo ein. Durch das Firmenlogo wirkt die LinkedIn-Seite ansprechender und erhöht den Wiedererkennungswert. Achten Sie darauf, dass das Logo der richtigen Größe entspricht, damit es optimal dargestellt wird.

Schritt 3:

Im dritten Schritt verfassen Sie eine Beschreibung zu Ihrem Unternehmen. Überlegen Sie sich sorgfältig, welche Aspekte Sie in der Unternehmensbeschreibung aufnehmen und beachten Sie dabei, dass die ersten 156 von 2.000 verfügbaren Zeichen später für das Snippet in Google genutzt werden.

Schritt 4:

Im folgenden Schritt tragen Sie die restlichen Unternehmensinformationen ein, wie Unternehmensgröße, Gründungsdatum, Standort und Spezialgebiete. Diese Informationen sollten stets aktuell sein, damit Geschäftspartner und potenzielle Bewerber immer auf dem neuesten Stand sind.

Schritt 5:

Im finalen Schritt können Sie überprüfen, wie Ihr Unternehmensprofil für Besucher und Kunden aussieht, indem Sie auf den „Go to member view“ Button klicken. Wenn Sie damit zufrieden sind, können Sie mit dem „Publish“ Button Ihre eigne Seite veröffentlichen.

LinkedIn Marketing Profil Deutshes Institut für Marketing

3. Tipps für Ihr LinkedIn Marketing

LinkedIn Marketing Tipp #1:

Verbinden Sie sich mit Ihren Mitarbeitern. Durch diese erhält Ihr Unternehmen mehr Aufmerksamkeit von neuen Kontakten. Außerdem sind Ihre Mitarbeiter die wichtigsten Befürworter für Ihr Unternehmen.

LinkedIn Marketing Tipp #2:

Um auf LinkedIn ein möglichst großes Publikum zu erreichen und Ihre Follower-Zahlen wachsen zu lassen, sollten Sie regelmäßig Beiträge veröffentlichen. Teilen Sie zum Beispiel Blogbeiträge, Firmennews oder Produktneuheiten auf LinkedIn.

LinkedIn Marketing Tipp #3:

Nutzen Sie auch visuelle Darstellungsmittel, wie Bilder und Videos, um sich von der Masse abzuheben. Besonders Videos generieren viele Aufrufe und steigern dadurch die Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen.

Social Media Seminar

Sie möchten LinkedIn und andere Social Media Plattformen für Ihr Unternehmen nutzen? Lernen Sie in unserem Social Media Seminar, wie es geht! Informieren Sie sich über die Termine und genauen Inhalte:

Social Media Seminar
Mi, 08.01.2020
Köln
Mo, 27.04.2020
Köln
Do, 05.11.2020
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

4. LinkedIn Marketing mit Werbeanzeigen

Im LinkedIn Marketing spielen Werbeanzeigen eine wichtige Rolle, um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen und neue Kunden zu gewinnen. Verschiedene Anzeigenformate ermöglichen es Ihnen, Ihre LinkedIn Werbung ansprechend und abwechslungsreich zu gestalten. Es ist ratsam, die einzelnen Werbeformate strategisch zu kombinieren, um deren Effektivität zu steigern.

Das einfachste Format sind Text Ads. Es handelt sich um Textanzeigen, die oben rechts in der Desktopansicht erscheinen und ein kleines Bild sowie einen kurzen Text beinhalten.

LinkedIn Marketing Text Ads

Ein Format für eine optisch noch ansprechendere Werbeanzeige sind die Display Ads. Diese grafischen Banner sind sehr auffällig und aufmerksamkeitsstark. Die Display Ads werden ebenfalls in der rechten Seitenleiste der Desktopansicht angezeigt.

Ein weiteres und das wohl stärkste Anzeigenformat sind die Dynamic Ads. Für diese dynamischen Anzeigen werden Informationen des LinkedIn Benutzers verwendet, um eine personalisierte Botschaft zu generieren.

Zwei weitere nützliche Formate LinkedIn Werbeanzeigen sind zum einen die Sponsored InMails. Hierbei handelt es sich um private personalisierte Mails, welche direkt im Postfach des Benutzers landen. Zum anderen gibt es die Option der Sponsored Content Werbung. Bei diesem Format werden Ihre gesponserten Beiträge direkt im Feed des LinkedIn Benutzers angezeigt.

LinkedIn Marketing Sponsored Content

Außerdem gibt es noch die Carousel Image Ads. Hierbei handelt es sich um ein Karusell-Format bei dem bis zu 10 Bilder oder Videos in einer einzigen Werbeanzeige vorgeführt werden können. Diese Bilder und Videos können dann zusätzlich mit Links verknüpft werden.

Relativ neu ist die Variante der Follower Ads. Bei diesem Format wird das Bild des LinkedIn-Nutzers neben dem Logo des werbetreibenden Unternehmens angezeigt mit dem Aufruf, der Seite zu folgen.

Zudem gibt es noch die Spotlight Ads. Auch hier wird das Bild des Nutzers neben dem Firmenlogo angezeigt und es gibt den Aufruf, eine bestimmte Handlung auszuführen. Der Button führt den Nutzer auf die Webseite, wo er sich für den Newsletter anmelden soll oder ähnliches.

5. Targeting im LinkedIn Marketing

LinkedIn Marketing bietet einem Unternehmen die Möglichkeit, Nutzer gezielt anzusprechen. Für die Ausrichtung auf eine Zielgruppe können verschiedene Kriterien festgelegt werden. Dazu gehört zunächst die Region oder die Profilsprache des Nutzers. So können zum Beispiel ausschließlich Personen im Umkreis Ihres Unternehmens angesprochen werden oder bewusst Menschen außerhalb Ihres Einzugsgebietes targetiert werden. Eine weitere Option ist die Ausrichtung basierend auf dem Arbeitgeber. Hier können Sie Personen je nach Unternehmensgröße oder Branche ansprechen oder die Follower Ihres Unternehmens auswählen und so gezielt Kontakte erreichen.

Eine weitere Möglichkeit, Werbeanzeigen zu platzieren, bezieht sich auf die Rolle im Unternehmen. Sie können bestimmte Tätigkeitsbereiche und Karrierestufen für Ihre Zielgruppe auswählen. So ist es möglich, beispielsweise nur Entscheider in Unternehmen anzusprechen oder nur Berufseinsteiger.

Darüber hinaus können Sie in den Zielgruppeneinstellungen auch persönliche Informationen der Nutzer berücksichtigen. Hierzu zählen das Alter, die Ausbildung, Interessen und Kenntnisse. All diese Auswahlkriterien helfen Ihnen, Ihre Zielgruppe sehr genau zu bestimmen und Ihre Werbeanzeigen genau an die gewünschten Personen auszuspielen.

LinkedIn Marketing Ads Zielgruppe

Die neusten Features

Im April hat LinkedIn zwei weitere Möglichkeiten des Targetings eingeführt. Hierzu zählen die sogenannten „Lookalike Audiences“ und die „Audience Templates“. Bei den Lookalike Audiences analysiert LinkedIn an, mit wem Sie sich verknüpft haben und wer Ihre Kunden sind. Anhand dieser Informationen werden dann ähnliche Zielgruppen identifiziert, welche daraufhin Ihre Werbeanzeigen sehen. Durch diese Alternative zum demografischen Targeting werden die Streuverluste verringert und die Conversions steigen.

Die zweite Alternative sind die Audience Templates. Gerade für Neulinge und Einsteiger im LinkedIn Marketing sind diese sehr praktisch, da es dort bereits über 20 vordefinierte Zielgruppen gibt, unter denen man wählen kann. Dies spart vor allem Zeit und Neueinsteiger sammeln erste Erfahrungen. Die vordefinierten Zielgruppen sind unterschiedlich nach Alter, Beruf, Erfahrung, Interessen und anderen Kriterien unterteilt.

Ebenfalls noch sehr neu bei LinkedIn ist der Kampagnen-Manager bzw. Werbeanzeigenmanager. Dieser soll dabei helfen eine zielorientierte Kampagne zu erstellen, auf Basis der Marketingziele. Anhand der gewünschten Marketingziele die Sie eingeben, wie z.B. die Generierung von neuen Leads, zeigt LinkedIn Ihnen an, welche Werbeformate (z.B. Dynamic Ads oder Text Ads) Sie am besten nutzen sollten, damit Ihre Kampagne auf LinkedIn eine hohe Reichweite hat und den gewünschten Effekt erzielt. Derzeit bietet LinkedIn diese Funktion für die Unterziele: Webseitenbesucher, Engagement, Videoaufrufe und Lead Generierung an. Weitere Unterziele sind noch in Planung.

LinkedIn Marketing Ads Zielsetzung

6. Fazit LinkedInMarketing

LinkedIn Marketing ist eine wertvolle Quelle für heutige Unternehmen, um ihr Karrierenetzwerk im Internet zu vergrößern. Für potenzielle Bewerber ist LinkedIn ein praktisches Netzwerk, um Eindrücke und Informationen über Unternehmen zu sammeln. Doch auch Geschäftskunden sind verstärkt auf LinkedIn aktiv und nutzen die Möglichkeit zum Austausch.

Super Bowl Werbung – Die besten TV-Spots

Super Bowl Werbung – Die besten TV-Spots
5, 11 Bewertungen

Die Vorbereitungen aller American Football Fans weltweit sind schon in vollem Gange, denn am 03. Februar ist es endlich wieder soweit: Beim 53. Super Bowl stehen sich in diesem Jahr die New England Patriots und die Los Angeles Rams gegenüber. Das Spiel beginnt um 22:45 Uhr MEZ und wird dieses Jahr im im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta, Georgia ausgetragen. Jedes Jahr konkurrieren renommierte amerikanische und internationale Unternehmen um den inoffiziellen Titel "Beste Super Bowl Werbung".

Super Bowl Werbung in Zahlen

Der Superbowl ist in den USA eines der wichtigsten und patriotischsten Sportereignisse, das durchschnittlich 111 Millionen Amerikaner live vor ihren Fernsehern mitverfolgen. Da weltweit sogar über 800 Millionen Fernsehzuschauer erwartet werden, nutzen auch in diesem Jahr wieder namhafte Unternehmen verschiedenster Branchen das Event, um dem Riesenpublikum möglichst kreative Werbespots zu präsentieren. Die Möglichkeit, Millionen von Menschen durch Super Bowl Werbung zu erreichen, lassen sich Unternehmen circa 5 Millionen Euro pro 30-sekündigen Werbespot kosten.

Kurz vor, während und Tage nach dem Super Bowl diskutieren Millionen von Amerikanern, welcher Werbespot wie gut war.
Es gibt jedes Jahr einen regelrechten Wettbewerb darum, welches Unternehmen den aufwändigsten, auffälligsten oder kritischsten Werbespot produziert hat, um das größtmögliche Stück vom Aufmerksamkeits-Kuchen zu erhalten. Besonders emotionale Spots erzählen meist eine ausgeklügelte Geschichte (Storytelling), die hochwertig inszeniert wird.

Wir stellen Ihnen eine Auswahl der besten Werbespots vor!

Sie benötigen Unterstützung bei der Konzeption von Kampagnen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Prof. Dr. Michael Bernecker

Wir bringen Sie mit effektiven Marketing-Maßnahmen nach vorne! Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung:

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Super Bowl Werbung 2019

1. Pepsi - More Than OK

Coca Cola oder Pepsi Cola? Darüber welche der beiden Erfrischungsgetränke besser schmeckt, gibt es keine einheitliche Meinung. Trotzdem ist die Bezeichnung "Coke" als Gattungsbegriff für Cola etabliert. Mit dem diesjährigen Spot versucht Pepsi diesen Gedankengang zu brechen und sie von Coca-Cola zu differenzieren. Um dieses Ziel zu erreichen ist nach Meinung der Protagonisten Pepsi mehr als nur OK. Bei der Wahl der Testimonials sparte Pepsi nicht mit ihrem Budget und engagierte gleich drei Hochkaräter. Neben den Musikern Lil Jon und Cardi B tritt noch der Schauspieler und Komiker Steve Carell auf. Viel Humor, gute Musik und gute Akteure machen diesen Werbespot besonders.

2. Budweiser - Wind Never Felt Better

Letztes Jahr spielte noch Stella Artois einen Werbespot bei dem sie auf die Wichtigkeit für Umweltschutz aufmerksam machte. Dieses Jahr versucht Budweiser mit seinem Werbespot auf den selben Zug aufzuspringen. Dabei verliert Budweiser nicht viele Worte, sondern lässt die Kulisse für sich sprechen. Ein süßer Hund, dessen Ohren im Wind hin und her flattern, formt einen schlichten, aber runden Werbespot.

3. Avocados From Mexico - Chorus

Der Avocado-Importeur Avocados from Mexico brilliert mit einem witzigen Spot. In nur 15 Sekunden zaubern sie jedem Zuschauer ein Lächeln auf die Lippen. Stargast des Spots ist Kristin Chenoweth. Die US-amerikanische Musicaldarstellerin und Schauspielerin singt drei Hunden in selbstironischer Weise den Jingle des Unternehmens vor. Die drei bekommen das sicher genau so gut hin!

4. Kia - The Great Unknowns

Weder Humor noch Storytelling sind dieses Jahr Teil des Kia Werbespots. Ein Auto ist auch überhaupt nicht zu sehen. Das triste Bild aus alten Fernsehbildschirmen betont optimal die Worte eines Kindes. Der Junge stellt sich die Frage, was denn passieren würde, wenn die millionenschweren Gehaltschecks der Stars in den Super Bowl Werbespots an normale Menschen gezahlt werden würde. Gute Frage!

5. Olay - Killer Skin

Dieser Werbespot ist keinesfalls für die ganze Familie oder zum alleine Anschauen. Die Hautcrememarke findet eine klasse Mischung aus Grusel und Humor. Die Schauspielerin Sarah Michelle Gellar spielt dabei die Hauptrolle, die vorallem durch Gruselfilme bekannt geworden ist. Ob es die Creme von Olay schafft den Mörder abzuwehren, können Sie im Spot sehen.

6. DEVOUR Frozen Food - Uncensored

Dieser etwas längere Werbespot kommt von dem Fertiggerichtehersteller Devour. Wie in vielen Werbespots setzt auch hier die Marke auf Humor. Sehr ironisch werden die Devour Produkte in den Vordergrund gehoben. Einer Sucht zu entkommen ist wohl nur sehr schwer möglich.

7. Bubly - Michael Bublé wants a Bubly

Dieser Teaser auf den kompletten Werbespot lässt nur Gutes erhoffen. Michael Bublé ist Stargast dieser Super Bowl Werbung. Der vierfache Grammy-Preisträger mit über 41,7 Millionen verkauften Tonträgern schaut in diesem Werbespot etwas bedröppelt aus der Wäsche. Wie ein motziges Kind versucht er alle Bubly-Dosen mit einem Filtzstift in Bublé-Dosen zu verwandeln. Abwarten, wie der vollständige Werbespot ablaufen wird, doch es ist zu vermuten, dass er trotz dieser Mamuthaufgabe nicht aufgeben wird.

8. Jaguar Land Rover - #FresnoProud

Der Grund für diese Super Bowl Werbung ist die Kooperation von Jaguar und Land Rover. Die Werbung steht ganz im Zeichen der neuen Produktionsstätte dieser Zusammenarbeit. Hochhäuser, das historisches Stadtschild, sowie die idylische Natur rund herum zeigt die Vorteile der Stadt. Wer möchte ab jetzt nicht mehr dort arbeiten?

9. Stella Artois - The Dude

Zu Beginn dieser Super Bowl Werbung fühlt man sich zurückversetzt in die Sex In The City Filme. Sarah Jessica Parker tritt mit der Filmmusik in ein Restaurant ein. Dass die Dame dann statt des gewohnten Cocktails ein Stella Artois bestellt, bringt das ganze Restaurant durcheinander. Später tritt noch Jeff Bridges ein, der die selbe ungewohnte Bestellung tätigt. Mit dem letzten Satz “Changing can do a little good” bezieht sich Jeff Bridges den Werbespot vom letzten Jahr, als es darum ging auf die Umwelt zu achten. Alles in allem ist Stella Artois eine amüsante Werbung gelungen.

Super Bowl Werbung 2018

Die meisten Unternehmen setzen auf den Überraschungseffekt und veröffentlichen Ihren Werbespot erst kurz vor dem Tag des Super Bowls, häufig sogar erst während der Live-Übertragung. Dennoch veröffentlichen viele Unternehmen schon kurze Teasers ihrer Super Bowl Werbung oder kündigen sie zumindest an, um im besten Fall schon einmal etwas Buzz zu erzeugen. Stella Artois war dieses Jahr das erste Unternehmen, welches den kompletten Spot seiner diesjährigen Super Bowl Werbung schon vorzeitig veröffentlicht hat.

1. Stella Artois

Das Brauereiunternehmen Stella Artois, Teil der weltgrößten Brauereigruppe Anheuser-Busch, nutzt die Reichweite der Super Bowl Werbung dieses Jahr für einen guten Zweck. Der Werbespot mit Schauspieler Matt Damon als Werbefigur kontrastiert die Selbstverständlichkeit, mit der Menschen aus Industrieländern jeden Tag dutzende von Litern Wasser verbrauchen, mit dem Wassermangel, der in ärmeren Ländern vorherrscht. Stella Artois bewirbt Biergläser in limitierter Auflage, für die bei jedem Kauf 3$ an water.org gespendet wird. Die Hilfsorganisation water.org verspricht im Gegenzug, einer in einem Entwicklungsland lebenden Person  frisches Wasser für fünf Jahre zur Verfügung zu stellen. Man sollte aber natürlich nicht vergessen, dass die limitierten Biergläser stolze 13$ kosten. Der Verkauf lohnt sich zusätzlich zum lobenswerten Grundgedanken der Kooperation also auch finanziell für die Brauerei.

2. Mountain Dew und Doritos

Die Tortillachips-Marke Doritos und das Softgetränk Mountain Dew, beide Subbrands von PepsiCo, liefern sich im gemeinsamen Werbespot ein verbales Duell, welcher Artikel der bessere wäre. Die Marken werden von jeweils prominenten Befürwortern vertreten: Peter Dinklage steigt für Doritos in den Ring, während Morgan Freeman für Mountain Dew verteidigen wird. In einem Rapduell zwischen Feuer und Eis liefern sich die beiden einen harten Schlagabtausch. Sehen Sie selbst!

3. Budweiser

Auch in diesem Jahr fährt Budweiser, wie Stella Artois eine Marke von Arnheuser-Busch, mit einer emotionalen Super Bowl Werbung auf, die die Biermarke als Freund des amerikanischen Volkes inszenieren soll. Der Spot zeigt, wie der Budweiser extra früh morgens seine Abfüllanlage umstellt, um in die fast fertigen Bierdosen Wasser statt Bier einzufüllen. Diese werden dann landesweit an bedürftige Städte in Amerika verschickt, die beispielsweise von dem im Spot erwähnten Sturm von der Außenwelt abgeschnitten sind.

4. Peta

Was passiert wenn ein hochdotierter Manager der Fleischindustrie auf dem Beichstuhl eines Priesters Platz nimmt? PETA nutzt die Plattform des Super Bowls dieses Jahr für ein politisches Statement und fordert dazu auf, auf Fleischkonsum zu verzichten. Ein zugegebenermaßen kontroverser Spot, der qualitativ auf Spielfilm-Niveau ist.

5. Pringles

Pringles, eine Marke von Kellogg, setzt auf einen humorvollen Spot, in welchem ein Team eines Filmstudios in der Pause eine neue Verwendungsmöglichkeiten für die Stapelchips entdeckt: Sie stapeln unterschiedliche Pringles-Sorten und staunen verwundert über die Kombinationsmöglichkeiten der Stapelchips.

6. M&Ms

M&Ms, eine bekannte Marke von Mars Inc, holte sich für ihren Werbespot prominente Unterstützung ins Boot. Danny De Vito schlüpft in die Rolle eines roten M&M, welcher sich darüber beklagt, heute bereits dreimal von einem Menschen gegessen werden zu wollen. Auf seinen Wunsch hin, ein Mensch zu werden, verwandelt sich der rote M&M in den 1,47m kleinen Schauspieler Danny DeVito. Dieser freut sich darüber, dass ihn kein Mensch mehr verspeisen möchte, wird dann aber im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Sie interessieren sich für das Seminar Kampagnenmanagement? Hier finden Sie die Termine für 2019:

Kampagnenmanagement
Mi, 04.12. - Do, 05.12.2019
Köln
Mi, 29.01. - Do, 30.01.2020
Köln
Mi, 29.04. - Do, 30.04.2020
Köln
Mi, 02.09. - Do, 03.09.2020
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Super Bowl Werbung 2017

Wir haben die Top 10 der besten Werbespots zum Super Bowl 2017 für Sie zusammengestellt. Schauen Sie sich alle zehn Spots in unserer Playlist an:

1. Intel Super Bowl-Spot – Brady Everyday

Intel zeigt die Funktionsweise seiner 360° Wiederholungstechnik, die erstmalig im vergangenen Jahr beim Super Bowl eingesetzt wurde. Die neue Videotechnik zeigt, wie selbst die morgendliche Routine von Tom Brady, Quarterback der New England Patriots, zu einem spektakulären Ereignis werden kann.

2. Mercedes AMG GT Roadster Super Bowl Commercial – Easy Driver

Mit einer Neuauflage des Filmklassikers „Easy Rider“ aus dem Jahr 1969 präsentiert Mercedes seinen neuen Sportwagen AMG GT Roadster dem amerikanischen Publikum als neues Statussymbol des American Dream. Die Subbrand AMG feiert in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum und konnte sogar Peter Fonda, der auch Hauptdarsteller im Originalfilm war, für den Werbespot gewinnen. Wir finden: Großes Kino mit Starbesetzung und viel Humor!

3. Audi Super Bowl Ad 2017 – Daughter

Ein weiterer deutscher Auto-Hersteller hat ebenfalls keine Mühen gescheut und setzt unter dem Motto „Fortschritt ist für jeden da“ ein Zeichen für gleiche Löhne bei Männern und Frauen. In dem Spot begleitet ein Vater seine Tochter zum Seifenkistenrennen. Während Sie ihre männlichen Konkurrenten einen nach dem anderen hinter sich lässt, hört man wie sich ihr Vater Gedanken über die ungleiche Behandlung von Frauen in der Gesellschaft macht. Laut einer aktuellen Studie erhalten Frauen in den USA immer noch 21% weniger Gehalt als Männer.

4. Budweiser verweist auf seine deutschen Wurzeln – Born The Hard Way

Budweiser sendet mit seinem Werbespot ein klares Zeichen in Richtung Präsident Donald Trump zur Debatte über die Einwanderungspolitik. Der Spot erzählt die Geschichte von Mitgründer Adolphus Busch und seiner Überfahrt von Hessen über den Atlanktik nach Amerika. Dort ist man nicht sehr erfreut über seine Ankunft. Doch er schlägt sich bis nach St. Louis durch – dem heutigen Hauptsitz der Anheuser-Busch Brauerei. Ein sehr interessanter Spot mit historischem Hintergrund.

5. Mr. Clean Super Bowl Ad – Cleaner Of Your Dreams

In der Super Bowl Werbung sorgt Mr. Clean für Gefühlschaos bei den weiblichen Zuschauern. Ganz in weiß wird Mr. Clean als perfekter Ehemann vorgestellt, der durch seine Hilfe im Haushalt Putzen zu einem Erlebnis macht… Aber überzeugen Sie sich selbst!

6. Wix.com Super Bowl Commercial – Big Game First Spot

Wix.com bietet ein cloudbasiertes Baukastensystem für die Erstellung von Websites an, das dem Kunden eine flexible Anpassung der Website ermöglicht. Der Restaurantbesitzer im Clip braucht nach einem kurzen aber actiongeladenen Besuch von Jason Statham („The Transporter“) und Gal Gadot („Fast & Furious“) definitiv ein neues Lokal und eine neue Website! Wir würden ihm empfehlen, die beiden in Zukunft nicht mehr zu bedienen.

7. Mc Donald’s: Super Bowl LI – There’s a BigMac For That

McDonald’s ist offizieller Partner des Super Bowl und stellt in dem musikalisch unterstrichenen Video den neuen BigMac in drei verschiedenen Größen vor. Je nach Appetit ist der BigMac nun für kurze Zeit in der passenden Größe erhältlich. Für welchen würden Sie sich entscheiden?

8. Airbnb setzt politisches Statement – We Accept

Airbnb nutzt das spektakuläre Event, um ein politisches Statement zu setzen. Das Video zeigt Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Alter und Geschlecht gefolgt von dem Slogan „We Accept“. Auf Twitter kündigte Airbnb-Gründer Brian Chesky außerdem an, in den nächsten 5 Jahren 100.000 Übergangswohnungen für Bedürftige anzubieten. Im Spot distanziert sich Airbnb klar von der aktuellen Einwanderungspolitik der USA.

9. Kritik an Donald Trumps Haarpracht – It’s A 10 Hair Care Super Bowl Commercial

Die Frisur des US-Präsidenten Donald Trump musste schon einige Kritik vor allem in sozialen Netzwerken aushalten. Nun nutzt der Hersteller von Haarpflegeprodukten die Aufmerksamkeit für Werbung in eigener Sache. Ganz nach dem Motto „Du hast die Haare schön!“ werden die Zuschauer dazu aufgerufen Trumps schreckliche Frisur durch eine eigene schöne Haarpracht auszugleichen.

10. 2017 Kia Niro – Hero’s Journey

In dem Werbespot mit Schauspielerin Melissa McCarthey zeigt Kia wie schwer (bzw. leicht) es sein kann, die Umwelt zu schützen. Der neue Kia Niro mit effizientem Hybridantrieb soll es nun ermöglichen, Umweltschutz zu betreiben ohne an nervenaufreibenden Protestaktionen teilnehmen zu müssen.

Welche Super Bowl Kampagne gefällt Ihnen am besten? Kennen Sie noch weitere Kampagnen?

#nfl #superbowl #werbung

Marketing Studium – Vielfältige Karrieremöglichkeiten für Absolventen

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Ein Marketing Studium ist bei vielen Studienanfängern beliebt. Kein Wunder, denn Marketing spielt in fast jedem Unternehmen eine wichtige Rolle, um den Unternehmenserfolg zu sichern. Studierende in diesem Bereich haben also gute Aussichten auf einen anspruchsvollen und spannenden Job. Auch innerhalb des Studiums gibt es, je nach Interessenslage, vielfältige Möglichkeiten, sich auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren. Vor allem der Bereich Online Marketing gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Marketing Studium

Marketing Studium – Das spricht dafür

Gutes Marketing ist für ein Unternehmen unentbehrlich. Durch gezieltes Marketing können Unternehmen die Kommunikation an die Bedürfnisse der Kunden anpassen sowie deren Interesse an neuen Produkten wecken. Unternehmen können dem Kunden vermitteln, welchen Nutzen ein Produkt für ihn hat und was das Produkt von der Konkurrenz unterscheidet, sodass für Unternehmen die Möglichkeit besteht, Kunden langfristig an sich zu binden. Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens kann dadurch gesichert werden. Genau deshalb ist es spannend, sich beruflich mit Marketing zu beschäftigen, da dieser Bereich mit guten Zukunftsaussichten verbunden ist. Um das nötige Wissen zu erlangen, ist ein Marketing Studium ratsam. Zudem bietet vor allem ein Master Studiengang die Möglichkeit, sich auf einem bestimmten Gebiet zu spezialisieren.

Welche Studiengänge gibt es?

Im Rahmen des Marketings gibt es mehrere Studiengänge, die entweder sehr allgemein gehalten oder auf spezielle Bereiche ausgerichtet sind:

Marketing: Dieser Studiengang vermittelt ein fundiertes Kompaktwissen.

Marketingmanagement: Hier werden sowohl Marketing- als auch Managementaspekte tiefergehend behandelt.

BWL mit Marketing: Dieser Studiengang bietet den Vorteil, dass sowohl der Bereich Marketing behandelt wird als auch betriebswirtschaftliche Zusammenhänge.

Online Marketing: Hier bezieht sich das Marketing nur auf den digitalen Bereich.

Werbung: Wer in der Werbebranche Fuß fassen will, ist in diesem Studiengang bestens aufgehoben.

Kommunikation/PR: Dieser Studiengang ist etwas breiter gefächert, als ein reines Marketing Studium und bietet Einblicke in die Unternehmenskommunikation, ins Marketing und in die Werbung.

Internationales Marketing: Bei diesem Studiengang wird nicht nur das klassische Marketingwissen vermittelt, sondern auch interkulturelle Kompetenzen. Für Studienanfänger, die eher für internationale Unternehmen arbeiten wollen, ist dieser Studiengang also die richtige Wahl.

Eventmarketing: Im Rahmen dieses Studiengangs beschäftigen sich Studierende ausschließlich damit, wie sie durch Veranstaltungen Kunden gewinnen und an das Unternehmen binden können.

Marketing & Sales: Dieser Studiengang verbindet Marketingwissen mit Vertriebsabläufen und -kompetenzen.

Welche Studienarten gibt es?

Es gibt unterschiedliche Wege, um einen Bachelor-/Master-Abschluss im Marketing zu erlangen. Neben dem klassischen Vollzeit Studium, bei dem sich Studierende voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können, sind auch Modelle, wie berufsbegleitende oder duale Studiengänge empfehlenswert. Hierbei wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, Studierende können das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. Doch auch ein Fernstudium ist eine gute Möglichkeit für Berufstätige, sich weiterzubilden oder in einem neuen Bereich Fuß zu fassen.

Welche Berufsaussichten haben Marketing-Absolventen?

Es gibt vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Marketing-Absolventen. Typische Berufsbereiche sind das Marken- und Produktmanagement, das Medienmanagement, das Online- und Social-Media-Marketing, die Unternehmenskommunikation und die Werbebranche. Doch auch in Bereichen wie der Marktforschung, im Vertrieb, im Event-Management, in Consulting Unternehmen oder auch bei Verbänden und Non-Profit Organisationen gibt es gute Möglichkeiten für Berufsanfänger in den Job einzusteigen.

Die Abschlussarbeit

Am Ende jedes Studiums müssen Studierende eine Abschlussarbeit anfertigen. Dies kostet Studierende meist viel Zeit und Nerven. Nicht nur, dass es viel Aufwand erfordert, nach passender Literatur zu suchen, Befragungen durchzuführen und alles schriftlich umzusetzen. Auch die Gefahr des Plagiats bereitet vielen Studierenden Kopfschmerzen. Bei der Plagiatsprüfung sowie dem Lektorat kann es sinnvoll sein, nicht auf Kommilitonen zu vertrauen, sondern professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Fazit

Ein Studium im Bereich Marketing ist heutzutage sehr gefragt. Vor allem durch die Digitalisierung wird das Online- und Social-Media-Marketing immer bedeutender. Mit dem Marketing Studium bieten sich für Berufsanfänger viele Berufsaussichten. Welche Studienart für wen geeignet ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist jedoch, dass Marketing Studierende ebenfalls praktische Erfahrungen während des Studiums sammeln sollten, um erfolgreich im Beruf durchzustarten.