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Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form des Growth Marketing bzw. einen Teil des Performance Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg!

Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat zunächst einmal nichts mit klassischen Marketing im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist dies eine moderne agile Art der Optimierung der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten.

1.Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. Growth Hacking als Bestandteil des Growth Marketing schafft hier neue Lösungen. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht. Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Growth Marketing beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

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Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Growth Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers?

Ein Growth Hacker geht beim Growth Marketing taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Performance Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Performance Marketeer arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

3. Stellenwert des Growth Hacking / Growth Marketing

Folgt man Social Media intensiver, dann könnte man auf die Idee kommen, dass Growth Marketing in allen Unternehmen an der Tagesordnung sei. Spricht man konkret mit Unternehmen, dann scheint Wachstum hingegen nicht unbedingt im Fokus zu stehen. Eine Studie von GrowthmarketingStage zeigt, dass im kleineren Mittelstand und bei einem höheren Digitalisierungsgrad Growth Hacking auch an Bedeutung zunimmt. Jedoch setzt sich nur eine Minderheit (ca. 30%) real mit dem Thema auseinander. Diejenigen, die es machen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass sie damit einen positiven Impact auf das Geschäft auslösen (87%).
Die wesentlichen Herausforderungen bei der Implementierung von Growth Marketing sind:

  • Neue Prozesse zu strukturieren
  • Die richtigen KPIs und OKRs zu definieren
  • Die richtigen Mitarbeiter zu finden
  • Den richtigen Fokus für Aktivitäten finden

Nach der Implementierung von Growth Marketing kann man darauf zählen, dass:

  • Man bessere Conversions entlang der Customer Journey erzielt
  • Man ein schnelleres Kundenwachstum verzeichnet
  • Flexiblere und schnellere Anpassungen von Marketingaktivitäten ablaufen
  • Bessere Produkte entstehen

Mit der Implementierung werden in der Regel eine Umsatzsteigerung (Wachstum), die erhoffte Zunahme der Kundenanzahl und bessere Conversions angestrebt.

4. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten.

Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

5. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

5.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail-LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz "PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

5.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack-LogoSlack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

      • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
      • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
      • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

5.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
      • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
      • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
      • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als "Standard-Musik-Service" und Integration im Jahr 2011
      • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
      • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
      • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

5.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

5.5 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

      • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
      • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
      • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

      1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
      2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
      3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
      4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

6. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

Growth Hacking Tipps

  • Growth Hacking Tipp #1: E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber

    MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

    - Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

  • Growth Hacking Tipp #2: Mit Retargeting/Remarketing neue Kunden generieren

    Michael SchwabWussten Sie schon, dass Ihre Webseite ca. 98% der Besucher verliert? Die meisten Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie, ohne zurückzukommen. Dies bedeutet, dass von 10000 Besuchern 9800 einfach gehen. Sie verlieren also bares Geld und potentielle Kunden, die sehr wahrscheinlich bei Ihren Mitbewerbern landen. Zuerst einmal ist das nicht Ihr Fehler! Ihre Besucher wurden abgelenkt. Es klingelt beim Surfen das Telefon, das Baby schreit oder das nächste Meeting steht an etc. Es stellt sich also die Frage, wie Sie die abgesprungenen Besucher wieder dorthin bringen, wo diese abgesprungen sind. Wie können Sie nun einen Teil der 98% der abgesprungenen Besucher trotzdem zu Kunden machen? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es im Schnitt 7-15 Kontakte benötigt, bevor jemand kauft. Mit Retargeting/Remarketing erhalten Sie weitere Kontaktchancen, Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen. Beim Retargeting/Remarketing sprechen Sie die Leute an, welche Ihre Webseite besucht haben, ohne die gewünschte Aktion ausgeführt zu haben.

    Welche Vorteile bietet Retargeting/Remarketing nun unter anderem für Sie:

    • Die Interessenten- und Kauf-Konversionsrate wird gesteigert
    • Ermöglicht den Aufbau von Zielgruppenlisten
    • Ermöglicht eine effektive Zielgruppenansprache
    • Erhöhung des Kundenwerts
    • Stärkt die Marke, weil Sie überall präsent sind
    • Macht andere Online-Marketing Maßnahmen effizienter: PPC, Direct Ads, SEO, Affiliates, etc.

    Michael J. Schwab, Marketing-Manager bei homeway GmbH

  • Growth Hacking Tipp #3: Messen, Messen, Messen

    Tomislav TodorovicAls Growth-Hacker sind die Analyse Ihrer Webseite und die darauffolgenden Optimierungen Ihr täglich Brot. Mit dem Launch Ihrer Webseite müssen Sie ein Web-Analyse-Tool integriert haben. Hier bietet sich Google Analytics als das kostenlose und meistbenutzte Web-Analyse-Tool an. Es gibt auch Alternativen, besonders für Techies ist PIWIK als das Open-Source Analyse-Tool das Richtige. Beim Messen und Analysieren sollten Sie dann über die Basis hinausgehen. Traffic ist zwar wichtig, jedoch nicht das einzig Wahre. Google geht es z.B. vermehrt um die Interaktion des Users mit Ihrer Seite. Deshalb sind Absprungrate und Verweildauer wichtige Faktoren. Dazu kommt noch der Check, ob Ihre Ziele (z.B. Produktverkauf) auf den erstellten Seiten wirklich Früchte tragen. Darum sollten Sie sich die Demographie, mobile Nutzung, Zugriffskanäle, Zielseiten und Konvertierung immer wieder ansehen und Ihre Schlüsse ziehen. Legen Sie zwar Ihr Ziel fest, hören Sie jedoch auf Ihren Kunden und folgen Sie seinen Wünschen.

    – Tomislav Todorovic, Geschäftsführer / Partner der Online Marketing Factory AG

  • Growth Hacking Tipp #4: Nutzen Sie Slideshare

    Bastian FoersterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

    Growth Hacking Tipp: Slideshare- Bastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

  • Growth Hacking Tipp #5: Growth Hacking

    Christian FrankeUm Ihre Pressemitteilung oder Gastartikel erfolgreich in dem Newsbereich einer Zeitung, Webseite oder eines Branchen-Blogs zu platzieren, schreiben Sie dem entsprechenden Redakteur (dessen E-Mail Sie vorher recherchiert haben) eine Nachricht mit interessanter Betreffzeile und kurzer Ansprache.

    Tipp #1: Schreiben Sie mind. 10 Headlines auf und suchen Sie sich die beste aus. Nicht zu viel versprechen, sonst landet Ihre Nachricht im Spam.
    Tipp #2: Zahlen wirken interessant und führen zu höheren Öffnungsraten.
    Tipp #3: Je kürzer, desto besser.

    Neben der Headline braucht’s natürlich auch eine kurze und knackige Nachricht an den Journalisten. Hier gibt es verschiedene Techniken. Man kann entweder die Story als solches pitchen oder es so kurz wie möglich halten.

    Tipp #1: Sprechen Sie persönlich an, nehmen Sie Bezug auf die bisherige Arbeit oder die Expertise des Redakteurs oder die Publikation.
    Tipp #2: Seien Sie konkret und halten Sie die Nachricht so kurz es geht.
    Tipp #3: Anstatt Anhänge benutzen Sie Links zu Ihrem Dokument (Dropbox, Google Drive, Server, etc.)

    Christian Franke, Co-Founder & COO der YesBoss Group

  • Growth Hacking Tipp #6: Nutzen Sie Suchmaschinen

    Suchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

    - Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

  • Growth Hacking Tipp #7: Datenbasiertes Entscheiden

    Hendrik LennarzHeutige Tracking- und Webanalyse Technologien machen es möglich, wirklich jeden Schritt eines Kunden auf der Webseite, in einer App oder einem Kundenbackend zu erfassen. Growth Hacker lieben es, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern Daten entscheiden zu lassen.

    Ein beliebtes Framework, um die wichtigsten Growth Hacking KPIs zu definieren, sind die sogenannten „AARRR“-Metrics von Dave McClure, Gründer des Accelerators „500 Startups“ aus San Francisco. Dieses Framework orientiert sich vollständig am Customer Lifecycle, also an dem Weg des Kunden durch das gesamte Produkt. Die Abkürzung „AARRR“ steht dabei für die fünf Phasen des Customer Lifecycles, die von McClure folgendermaßen definiert werden:

    • Acquisition (Akquisition)
    • Activation (Aktivierung)
    • Retention (Loyalität)
    • Revenue (Umsatz)
    • Referral (Empfehlung)

    Jeder User kann sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einer dieser 5 Phasen befinden.
    Hier ein Beispiel:

    Man schaltet eine Facebook Anzeige und gewinnt dadurch 100 Besucher auf der Webseite. Die Webseite macht einen guten Job und konvertiert 25 Besucher, zum Beispiel durch eine kostenlose Registrierung, zu Kunden (Akquisition). Diese 25 Kunden haben leider so lange keinen Nutzen, wie sie nicht anfangen das Produkt auch zu nutzen. Dem User muss es demnach möglichst einfach gemacht werden, zum Beispiel, sich einzuloggen und mit der Produktnutzung zu starten und möglichst schnell einen Mehrwert zu erfahren (Aktivierung). Anschließend soll dieser Mehrwert natürlich möglichst oft spürbar sein. Bei den Social Networks wie Facebook oder Instagram sind das beispielsweise die Anzahl der Logins, Anzahl der Postings und Likes – also die Aktivität des Users, die nachhaltig den Mehrwert für den einzelnen Kunden bemessen (Loyalität). Ist ein User zufrieden, muss man ihn zu einem zahlenden Kunden machen. Man muss ihn also zum Upgrade bringen (Umsatz). Zufriedene Kunden empfehlen einen oftmals gern weiter, wenn man es ihnen möglichst einfach macht. Erfahrungsgemäß tut es jedoch niemand, wenn man ihn nicht darum bittet. Empfehlungen gelten immer noch als der wertigste Traffic-Kanal, werden leider immer wieder vernachlässigt (Empfehlung). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es beim Growth Hacking eben nicht nur darum geht möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern eben auch darum, diese glücklich zu machen, um letztendlich mit ihnen Geld zu verdienen.

    – Hendrik Lennarz, Product Manager & Growth Hacker für Startups und Unternehmen. Gründer der Growth Hacking Academy

  • Growth Hacking Tipp #8: Datenquellen kennen und nutzen

    Jan StranghönerDatengenerierung, Datensegmentierung und Data-Management sind DIE Schlüssel für effizientes Online Marketing. Sie bestimmen den Erfolg. Noch zu häufig bremst allerdings die Angst vor mangelndem „Datenschutz“ eine effiziente Nutzung. Dabei schließt Datenanalyse einen achtsamen Umgang mit Daten keineswegs aus. Es gibt Wege, Nutzerdaten anonymisiert und mit einem brauchbaren Ergebnis zu erfassen. Google und Facebook helfen dabei. Denn: Nur wer Deutungshoheit über die Daten bekommt, kann auf dem digitalen Markt skalieren und damit wachsen.

    Nützliche Tools dabei können sein:

    • Google Analytics
    • Google Search Console
    • Audience Insights

    Zum Beispiel lässt sich durch Audience Insights gut rekonstruieren, wie der Newsfeed meiner potentiellen Zielgruppe aussieht und mit welchen Inhalten sie sich täglich beschäftigt. Dadurch lassen sich wichtige Informationen in der Planung und Erstellung der Social-Media-Inhaltsstrategie erstellen.

    Jan Stranghöner, Blogger von SM-Nerds

  • Growth Hacking Tipp #9:

    Bekanntheit von Trends und Themen ausnutzen

    Tim CortinovisSie wollen rasantes Wachstum? Dann sollten Sie Ihre Bekanntheit rasant steigern. Der Growth Hacking Tipp dafür ist: Betreiben Sie Gravity Assist Marketing. Nur dank Jupiters Schwerkraft wurde Pioneer 10 zum schnellsten je von Menschen gebauten Objekt. Und genau das machen Sie auch. Suchen Sie sich einen Jupiter – das heißt ein Thema, das in Ihrem Bereich gerade an Bedeutung zunimmt oder auch schon hat. Und dann verknüpfen Sie Ihr Angebot mit diesem Thema, indem Sie etwa einen Blogbeitrag dazu schreiben und dann einen Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, der als eine der Quellen Ihren Blogbeitrag nennt. Oder Sie veröffentlichen ein Video auf YouTube, das die Stichwörter enthält, nach denen gerade viele Menschen suchen. Das war übrigens auch der Grund, warum plötzlich so viele unbekannte Musiker auf YouTube über Nacht erfolgreich wurden: Sie hatten Parodien von Titeln veröffentlicht, nach denen Millionen von Nutzern suchten. Natürlich können Sie auch ganz klassisch ein Buch zu dem Thema veröffentlichen. Die Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Ihr Angebot dann auch wirklich etwas mit diesem Thema zu tun hat und die Stichwörter für Ihre Kunden keine Mogelpackung anbieten.

    Tim Cortinovis - Vortragsredner / Trainer / Autor

  • Growth Hacking Tipp #10: Optimieren Sie Bestätigungsseiten

    TobiasLeider sind immer noch viele Bestätigungsseiten und Bestätigungsmails völlig lieblos gestaltet. Das ist ziemlich schade, da sehr viel Potenzial in ihnen steckt. Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Neukundenakquise um ein Vielfaches teurer ist als die Kundenbindung. Bestehende Kunden haben sich bereits für Sie entschieden, weswegen Sie weniger Überzeugungsarbeit leisten müssen. Scheuen Sie sich also nicht davor, Ihre Kunden auf der Bestätigungsseite auf ein weiteres Produkt von Ihnen hinzuweisen. Hat sich jemand für Ihren SEO-Newsletter angemeldet, können Sie ihm zum Beispiel in der Bestätigungsmail ein kostenloses SEO-Whitepaper vorschlagen, bei dem der Nutzer weitere Daten über sich preisgeben muss. Sie halten demnächst ein Webinar? Bedanken Sie sich auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung und bieten Sie dem Nutzer einen exklusiven Gutschein für Ihr Produkt an.

    Tobias Straka, Blogger von boozet, Online Marketing Manager bei Neue Mediengesellschaft Ulm

  • Growth Hacking Tipp #11: Tracking-Lösungen einsetzen

    Christian LeitzDas Zeitfenster, in dem sich Kunden für Waren und Dienstleistungen interessieren und diese dann auch kaufen, ist kurz und die Konkurrenz stark. Diesen Moment abzupassen, der bei bestimmten, vorrangig investitionsintensiven Gütern häufig erst Jahre später wieder kommt, ist für Unternehmen relevant. Wenn der Kunde Ihnen schon bis auf Ihre Website entgegengekommen ist, sollten Sie wissen, wer er ist und für was er sich interessiert. Im B2B-Bereich gibt es Tracking-Lösungen, die diese Informationen offenlegen und somit eine zielgerichtete Nacharbeit mit dem richtigen Angebot ermöglichen. Das Sales Team freut sich auf Akquise, bei der nicht erst das Interesse geweckt werden muss!

    Christian Leitz,  Leiter Marketing Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH

  • Growth Hacking Tipp #12: Optimierte Facebook Werbung

    Daniel MensingViele gerade kleine Unternehmen tun sich sehr schwer mit einem sinnvollen Einstieg in Facebook Werbung. Was ich immer wieder höre ist, dass man Facebook Ads nur nutze, "um Facebook Fans zu generieren". Dabei wissen die meisten Marketeer nicht, dass man ohne zusätzlich auch die eigenen Facebook Posts bezahlt zu verlängern, in der Regel nur ca. 3-5% aller Fans einen Beitrag zu sehen bekommen. Ich halte absolut gar nichts von Fan-Generierung der Fan-Generierung halber, ohne Intention auch die Facebook Posts stark zu verlängern. Steckt keine derartige Strategie dahinter, sollte man das gänzlich lassen. Das ist wie wenn man einen Email-Verteiler aufbaut, dann aber am Geld spart, um Email-Newsletter an die gesamte Liste zu versenden. Mein Tipp, schauen Sie sich in den Facebook Audience Insights genau an, wer Ihre tatsächlichen Fans sind (sofern diese "sauber" gesammelt wurden). Bauen Sie diese Audience sehr genau nach. Das geht am besten indem Sie den Facebook Pixel in ihre Website integrieren und hinterher über sogenannte Custom Audiences die Website Besucher in eine Liste wegspeichern. Auf diese Liste können Sie wiederum eine sogenannte Lookalike-Liste bilden, die aus statistischen Zwillingen ihrer Website Besucher besteht. Nehmen Sie dabei nur die 1%-Option, das bedeutet 1% aller z.B. deutschen Facebook Nutzer, die Ihren Website Besuchern am aller ähnlichsten sehen. Nehmen Sie mehr als 1% werden die Zielgruppen zu groß und ungenau. Um so mehr Website Besucher Sie auf Ihrer Seite haben, um so genauer die Lookalike-Zielgruppe. Zusätzlich können Sie sehr gute Zielgruppen über Interessen bilden. Nehmen Sie als Interesse beispielsweise ihre größten Wettbewerber, oder auch sogenannte "Brother & Sister Brands". Wenn Sie z.B. Mc Donalds sind, targeten Sie Fans von Burger Kind als Wettbewerber, oder aber von Coca-Cola als potentielle "Geschwistermarke" mit viel Schnittmenge in der Zielgruppe. Im Anschluss nutzen Sie diese Custom Audiences für die bezahlte Verlängerung ihrer Facebook Posts und selbstverständlich auch sonstiger Facebook Ads. Dabei reichen häufig ein paar Euro pro Facebook Post. Den Umweg über die Generierung von eigenen Facebook Fans könen Sie sich sparen und das Budget ist wesentlich besser investiert, nämlich direkt in sauber getargetete Reichweite.

    Daniel Mensing, Online Marketing bei F. O.

  • Growth Hacking Tipp #13: Leadpages / Landingpages

    Micahel BreuerMit Leadpages / Landingpages bietet man dem potentiellen Kunden etwas an, was er braucht, wenn der Besucher durch Ads kommt. Eine Leadpage / Landingpage ist die erste Seite, auf die ein potentieller Kunde geleitet wird, wenn er Werbung geklickt hat. Diese Seite muss darauf optimiert sein, dass der Besucher genau die Informationen angezeigt bekommt, die für das Produkt wichtig sind und dem Kunden das bieten, was er gesucht hat. Hier ist gutes SEO für kostenlosen Traffic aber auch gutes A/B Testing bei der Kampagnenerstellung wichtig, denn dann kann die Seite leicht optimiert werden, weil man weiß, wegen welchen Keywords der Besucher auf die Seite gekommen ist.

    Eine gute Leadpage / Landingpage sollte folgendes beinhalten:

    - Nicht zu viele, aber ausreichend viele CTAs
    - Ein Erklärvideo
    - Qualitativ hochwertigen Content
    - Das Produkt / Service
    - Free Ebook

    Leadpages / Landingpages dienten vor allem früher - aber oft immer noch - dazu, im einen Fall Emailadressen von Interessenten zu bekommen, im anderen Fall einen direkten Abschluss mit dem Kunden zu machen. Dies wird für digitale und nicht digitale Produkte verwendet. Jeder, der online etwas verkaufen will - vor allem digitale Produkte -, sollte sich eine Leadpage bauen.

    Michael Breuer, Geschäftsführer bei leadtodeal

  • Growth Hacking Tipp #14: Content- und Inbound-Marketing

    Torsten HerrmannContent-Erstellung ist aufwändig. Aber für erfolgreiches Content-Marketing oder Inbound-Marketing braucht man ein umfassendes Inhaltsangebot. Jede Fragestellung in Suchmaschinen will beantwortet und jede Stufe des Entscheidungsprozesses mit sinnvollen Inhalten begleitet werden. Noch dazu ist jeder Empfänger anders: Der eine liest gerne kurze Texte, der andere lange, der nächste bevorzugt Infografiken und wiederum andere sehen gerne Videos. Die Herausforderung liegt darin, für jeden Interessenten die passenden Inhalte bereitstellen.

    Wie bewältigen Sie diese Herausforderung am wirtschaftlichsten? Sie verwenden Ihre Inhalte mehrfach.

    Mein erster Tipp für Sie: Deklinieren Sie jeden Content, den Sie neu erstellen für alle passenden Medien und Kanäle durch. Überlegen Sie sich, welche Teile eines Whitepapers Sie zu Blogbeiträgen auskoppeln könnten. Oder umgekehrt: Fassen Sie fünf Blogbeiträgen zu einem Whitepaper zusammen. Auch denkbar: visualisieren Sie Ihr Whitepaper gleich als Präsentation für ein Webinar.

    Mein zweiter Tipp: Schauen Sie sich einmal an, was Sie jenseits des Marketings an Inhalten produzieren. Ich schreibe zum Beispiel gerade einen Blogbeitrag, der auf einem Angebot an einen Kunden basiert. Oder haben Sie ein Excel-Tool, das Sie auch an Interessenten herausgeben könnten? Gleiches gilt für Kundenpräsentationen: Sind diese auch in Teilen als Webinar verwendbar? Oder als Text verschriftbar?

    Bleiben Sie kreativ, aber nutzen Sie Ihre Kreativität nicht nur einmal.

    Torsten Herrmann, Inhaber chain relations, Inbound Marketing und Public Relations für B2B

  • Growth Hacking Tipp #15: Social-Media-Multiplikatoren

    lukas_paasGerade junge Unternehmen tun sich häufig sehr schwer damit, im ausreichenden Umfang neue Kunden zu werben. Oft fehlen die richtigen Kanäle und vor allem die nötige Kapitalkraft. Mit ein wenig Geschick und Recherche ist es allerdings in den sozialen Netzwerken möglich, nahezu kostenlos große Reichweiten und damit neue Fans zu generieren. Die richtigen Multiplikatoren machen es möglich! Schon zu Anfang haben wir uns sehr intensiv mit unserer Zielgruppe beschäftigt. Welche Interessen haben die Nutzer? Mit welchen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Social-Media-Kanäle nutzen sie und was gefällt ihnen dort? Nachdem wir diese Fragen recht genau beantworten konnten, haben wir in eben diesen Themenbereichen Kooperationen angestrebt. Gewinnspiele auf anderen Facebook-Seiten mit unserem Produkt, Blogbeiträge über unser Unternehmen, Postings von unseren Bildern auf Lifestyle-Seiten waren nur einige Erfolge, die wir mit Kooperationen erreichen können. Somit konnten wir ohne großen Kapitalaufwand exakt unsere Zielgruppe durch andere Facebook-Seiten erreichen. Es lohnt sich also, seine Zielgruppe zu kennen und die eigenen Inhalte dort zu platzieren, wo diese aktiv ist. Auch wenn man es nicht für möglich hält, sind die meisten Unternehmen und Facebook-Seiten-Betreiber kooperativer und offener für fremde Inhalte, als man zunächst annimmt.

    Lukas Paas, Geschäftsführer Rough & Loyal

Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Strategie zur Neukundengewinnung

Damit ein Unternehmen, unabhängig von der jeweiligen Branche, am Markt erfolgreich sein kann, braucht es in der Regel immer wieder Neukunden - und somit eine Strategie zur Neukundengewinnung. Immerhin kann nur so sichergestellt werden, dass Unternehmensziele auch dann erreicht werden können, wenn beispielsweise Bestandskunden zur Konkurrenz abwandern. Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang, auch schon aus rechtlichen Gründen, nicht „ins Blaue hinein“ zu akquirieren, sondern eine Strategie zu erstellen, auf der dann weiter verfahren wird.

Aber wie könnte bzw. sollte eine solche Strategie aussehen? Und was ist eigentlich ein Neukunde? Auch wenn es sich ein wenig akribisch anhören mag: Es ist durchaus sinnvoll, sich als Unternehmer immer wieder mit den Unterschieden zwischen Neu- und Stammkunden auseinanderzusetzen. Denn: Diese unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten oft deutlich voneinander.

Neukundengewinnung

Definition „Neukundengewinnung“

Wer eine Neukundengewinnung wünscht, sollte sich im ersten Schritt mit der Frage auseinandersetzen, was sich genau hinter diesem Begriff verbirgt. Per Definition handelt es sich hierbei – wie die Bezeichnung schon vermuten lässt – um einen Kunden, der in der Vergangenheit noch nicht bei dem betreffenden Unternehmen eingekauft (oder dessen Dienstleistungen in Anspruch genommen) hat. Charakteristisch ist es hierbei, dass das Unternehmen den Kunden nicht gut kennt – und umgekehrt. Dementsprechend ist es natürlich besonders wichtig, hier zu überzeugen. Gelingt dies nicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der betreffende Kunde kurzerhand doch noch zur Konkurrenz wechselt… einfach deswegen, weil die Geschäftsbeziehung noch nicht allzu intensiv ist.

Somit handelt es sich bei einem Neukunden um das Gegenteil eines Stammkunden. Diese verzeihen kleinere Fehler in Bezug auf Qualität und ähnliches oft eher. Zumindest dann, wenn es sich um eine Art „Ausrutscher“ handelt und eigentlich klar ist, dass das betreffende Unternehmen ansonsten immer überzeugen konnte.

Wer die Erwartungen seiner Neukunden schon von Beginn an noch besser verstehen möchte, sollte sich im ersten Schritt fragen, was besagte Kunden dazu gebracht hat, überhaupt zu wechseln. Denn: Erfahrungsgemäß kommen die meisten Neukunden von Unternehmen, die sich in direkter Konkurrenz befinden. Vielleicht, weil die Preise nicht mehr überzeugt haben? Oder die Leistungen? Oder beides? Unternehmen, die hier ein wenig nachforschen, finden oft noch besser heraus, wie sie ihre Alleinstellungsmerkmale unterstreichen können. Das Ergebnis: Die Neukundengewinnung wird (zumindest oft) erleichtert.

Unsere passenden Seminare zum Thema

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Strategien zur Neukundengewinnung erarbeiten

Eine Strategie zur Neukundengewinnung basiert in der Regel auf Standards. Somit soll sichergestellt werden, dass auch kein wichtiger Punkt vergessen wird. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um die folgenden Punkte auszuarbeiten, sorgt dafür, dass er auf dem Weg zur vollständigen Neukundengewinnungsstrategie nichts Wichtiges vergisst. Selbstverständlich ist es in diesem Zusammenhang auch möglich, sich von einer professionellen Marketingagentur unterstützen zu lassen und bestimmte Bereiche outzusourcen.

Die klassische Strategie zur Neukundengewinnung basiert auf insgesamt fünf Säulen, die wiederum von jedem Unternehmen individuell gestaltet werden können bzw. sollten.

1. Ziele definieren

„Was möchte ich genau erreichen?“ Hierbei handelt es sich um eine Frage, die im Zuge der Neukundengewinnung erörtert und nicht nur mit „Mehr Kunden!“ beantwortet werden sollte. Unter anderem geht es darum, festzulegen, wie viele Neukunden in einer bestimmten Zeit erreicht werden sollen. Achtung: Hier geht es im ersten Schritt tatsächlich nur um das WAS erreicht werden soll - und (noch) nicht um das WIE. Selbstverständlich ist es in diesem Zusammenhang auch immer wichtig, realistisch zu bleiben. Wer sich zu hohe Ziele steckt, macht oft die Erfahrung, dass es demotivierend wirkt, wenn diese wieder und wieder nicht erreicht werden. Es gilt also, einen gesunden Mittelweg zwischen „herausfordernd“ und „unmöglich“ zu finden. Werden die Ziele zu niedrig angesetzt, besteht die Gefahr, dass das vollständige Potenzial nicht optimal genutzt wird.

2. Potenzielle Zielgruppe eingrenzen

Wie auch im „normalen“ Geschäftsalltag geht es auch bei der Neukundengewinnung nicht darum, jeden, sondern lediglich „die Richtigen“ anzusprechen. Hierbei kann eine umfassende Marktanalyse helfen. Fragen wie:

  • Wer begeistert sich bereits für mein Produkt?
  • Wen könnte ich für mein Produkt begeistern?
  • Welche Hobbys/ welches Alter/ welches Geschlecht usw. hat meine Zielgruppe?
  • Gibt es ein Produkt, das sich meine Zielgruppe wünscht, das die Konkurrenz aber noch nicht in dieser Form bietet?

Je nach Geschäftsbereich kann es sein, dass die Zielgruppe kleiner oder größer ausfällt. Mit Hinblick auf hilfreiche Abgrenzungen kann auch hier eine Marketingagentur weiterhelfen. Je genauer die Zielgruppe festgelegt wurde, desto besser ist es möglich, Marketingmaßnahmen anzupassen, um noch effektiver zu werben. Selbstverständlich kann es auch sein, dass ein Unternehmen nicht nur eine, sondern mehrere Zielgruppen bedienen muss. Hierbei handelt es sich dann um eine besondere Herausforderung, die jedoch mit der passenden Neukundengewinnung-Strategie meist gut bewältigt werden kann.

3. Kanäle wählen

Hierbei handelt es sich um ein Detail, das durchaus eng mit Punkt Nr. 2 auf dieser Liste verbunden ist. Denn: Wer seine Zielgruppe kennt, weiß auch, wo diese in der Regel anzutreffen ist. Handelt es sich beispielsweise um Menschen, die ihre Zeit gern in den Sozialen Netzwerken verbringen? Oder vielleicht um potenzielle Kunden, die Print Medien bevorzugen?

Selbstverständlich gibt es auch Produkte und Unternehmen, in deren Zusammenhang es sich anbietet, sowohl On- als auch Offline zu werben. Ein Gespräch mit einem Mitarbeiter/ einer Mitarbeiterin einer Marketingagentur kann hier weiterhelfen. Generell gilt es aber immer, im Hinterkopf zu behalten, dass es sich durchaus lohnt, mehr über das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppe herauszufinden. Immerhin wäre es wenig wirtschaftlich, beispielsweise hohe Beträge in Werbung in den Sozialen Netzwerken zu investieren, wenn ein Großteil der Kunden eigentlich lieber Radio hört.

Ein Aspekt sollte in diesem Zusammenhang jedoch auch hier immer im Fokus stehen: Der – bereits erwähnte Unterschied – zwischen Neu- und Stammkunden. Anzeigen, die sich explizit an Neukunden richten, sollten im Prinzip auf den ersten Blick neugierig machen und überzeugen. Denn: Hier kann das Unternehmen keine Vorschusslorbeeren für sich verbuchen. Das Interesse von Stammkunden, die beispielsweise an einer Plakatwerbung vorbeifahren, wird oft schon durch das bekannte Logo einer Marke geweckt. Die Neukundengewinnung ist hier (auch im Online Bereich) mit etwas mehr Arbeit verbunden.

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4. Maßnahmen festlegen

Nachdem die Ziele, die Zielgruppe und die Kanäle festgelegt wurden, ist es nun an der Zeit, die Maßnahmen festzulegen. Oder anders: Wie sollen die potenziellen Neukunden davon überzeugt werden, dass das eigene Unternehmen „das beste“ ist? Zu den absoluten Klassikern aus diesem Bereichen gehören:

  • Telefonakquise
  • E-Mails und klassische Post
  • Networking
  • Werbung in Print Medien
  • Kampagnen auf Social Media
  • Kontaktaufnahme auf Messen

Oft lohnt es sich hier auch, gemeinsam – zum Beispiel in einer Art Brainstorming – mögliche Optionen zu erläutern. Frei nach dem Motto „Es gibt keine schlechten Ideen!“ kann hier alles zusammengetragen werden, was möglicherweise Sinn macht.

Aber Achtung! Im Zusammenhang mit vielen Werbemaßnahmen dieser Art ist es wichtig, dass der Adressat sein Einverständnis gegeben hat, kontaktiert zu werden. Beispielsweise ist es nicht erlaubt, „auf gut Glück“ Werbemails an fremde Mail Adressen zu versenden. Je nach Zielgruppendefinition und Produkt kann es auch sinnvoll sein, nicht nur auf eine, sondern auf zwei (oder mehr) Maßnahmen zu setzen, um die Adressaten noch besser zu erreichen bzw. individueller anzusprechen. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn die Zielgruppe ohnehin breitgefächert ist und sich dennoch für dasselbe Produkt interessiert.

Mit Hinblick auf eine effektive Strategie zur Neukundengewinnung ist es hilfreich, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass es für den ersten Eindruck nur noch selten eine zweite Chance gibt. Daher gilt es, zu werben, aber zu versuchen, nicht in den Bereich „klassische Marketing-Botschaft“ abzurutschen.

5. Budget eingrenzen

Klar: Neukundengewinnung kostet Geld. Wie viel Geld, entscheidet die individuelle Budgetplanung. Um hier sicherzustellen, dass nicht mehr ausgegeben wird als nötig und dass möglichst effektiv agiert werden kann, ist es wichtig, im Voraus zu planen und sich über die Kosten einzelner Maßnahmen zu informieren. Hier macht es Sinn, Preise einzelner Anbieter zu vergleichen - gerade dann, wenn beispielsweise auch auf Offline Marketing gesetzt werden soll.

Ein Aspekt, der am Ende einer Kampagne auf keinen Fall vergessen werden darf, ist die Erfolgsmessung. Oder anders: Wie viele Neukunden hat mir das eingesetzte Geld gebracht? Hier zeigt sich immer wieder, dass es – auch im Zuge einer akribischen Planung – durchaus oft Optimierungsbedarf gibt. Eine nachträgliche Analyse kann dabei helfen, in Zukunft noch effektiver zu werben. Das eingegrenzte Budget hilft dabei, die Kosten im Rahmen zu halten. Wer sich hier auf der Suche nach hilfreichen Tipps rund um Budgetplanung und Co. befindet, kann sich natürlich auch vertrauensvoll an eine professionelle Marketing Agentur wenden.

Neukundengewinnung: Goldene Regeln

Seit 20 Jahren arbeiten wir beim Deutschen Marketing Institut an neuen Kundenstrategien - mit Erfolg. Wir verfolgen einen strategischen Ansatz, mit dem wir kontinuierlich neue Kunden gewinnen.

Anbei einige goldene Regeln aus dieser Zeit:

  1. Unbedachte Spontanakquisition hinterlassen zu viel Flurschaden am Markt.
  2. (Große) Visionen sind glänzende Nährstoffe kraftvoller Akquisitionsmissionen.
  3. Durch dynamisch-flexible Planung bleibt man hellwach im Kundeneroberungsprozess.
  4. Schlagfertiges Taktieren im Gespräch wirkt „leer" ohne nutzenorientierte Strategie.
  5. Nur klare Ziele sind und wirken für den Kunden verbindlich.
  6. Durch die Qualifizierung des Adressmaterials vermeiden wir überflüssige Kontakte.
  7. Mit dem Trichter fahren wir sofort auf die Empfehlungsschiene.
  8. Einstufige Aktionen sind meist ihr Geld nicht wert.
  9. Gemeinsam - durch koordinierte Werbung - erreicht man mehr.
  10. Profis messen sich an den Kennzahlen der Besten und lernen dazu.

Fazit

Bei einer Strategie zur Neukundengewinnung handelt es sich um einen wichtigen Marketingbereich, der nicht unterschätzt werden sollte. Die besondere Herausforderung ist es hier, dass Neukunden eben noch nicht wissen, wodurch sich das betreffende Unternehmen auszeichnet. Oder anders: Sie müssen noch etwas umfangreicher überzeugt werden als ein Stammkunde, der die jeweilige Marke schon länger kennt.

Genau das kann sich jedoch auch als Vorteil erweisen. Immerhin handelt es sich bei einem potenziellen Neukunden meist um einen Menschen, der sich entweder unvoreingenommen informieren möchte oder der von einem Mitbewerber enttäuscht war und sich nun auf der Suche nach einer besseren Lösung befindet. Wer es dann schafft, genau diese Person zu überzeugen, hat einen Kunden mehr gewonnen.

Und übrigens: Bei der klassischen Neukundengewinnung handelt es sich um einen fortschreitenden Prozess, der nicht unterschätzt werden sollte. Auch dann, wenn „eigentlich gerade alles gut aussieht“ und ein Unternehmen einen festen Kundenstamm betreut, kann es immer sein, dass unvorhergesehene Ereignisse – wie zum Beispiel eine Neueröffnung eines anderen Unternehmens mit besonderen Angeboten – dafür sorgen, dass sich auch treue Stammkunden plötzlich umentscheiden.

Es gilt dementsprechend, am Ball zu bleiben und immer auch „für schlechte Zeiten“ vorzusorgen. Ansonsten ist das Risiko hoch, dass Umsätze einbrechen, obwohl dies eigentlich nicht wirklich ersichtlich war. Unternehmen, die ihre Leistungen auf der Basis von Abos verkaufen, haben hier den kleinen Vorteil, dass sie meist ein wenig mehr „Vorlaufzeit“ haben, bis ein Kunde eventuell nicht mehr bei ihnen einkauft bzw. die Leistungen nutzt. Ausnahmen gibt es jedoch auch hier. Daher gilt: Eine akribische Strategie zur Neukundengewinnung hilft dabei, in der Zukunft Umsätze zu generieren.

Sie möchten sich zur Neukundengewinnung beraten lassen? Kontaktieren Sie uns gerne!

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#Neukundengewinnung #Strategie #Neukunden #Neukundengewinnungsstrategie #Marketing #DIM #Weiterbildung

Scrum Retrospektive

Den Begriff der Retrospektive dürften die meisten Menschen kennen. Dieser bezeichnet einen Rückblick auf bereits geschehene Ereignisse. Die Scrum Retrospektive bildet dabei keine Ausnahme. Auch in diesem Fall wird noch einmal ein Rückblick auf zurückliegende Ereignisse geworfen. Welche Regeln dabei gelten und welche Ziele verfolgt werden, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Zudem werfen wir einen Blick auf die einzelnen Phasen der Scrum Retrospektive und geben ein paar nützliche Tipps. 

Scrum Retrospektive Definition 

Bei der Scrum Retrospektive handelt es sich um ein regelmäßiges Treffen des Scrum-Teams, bei welchem ein Rückblick auf die zurückliegenden Sprints geworfen wird. Das Treffen dient also vornehmlich dem Austausch der Beteiligten, die sich hier über die verschiedenen Prozesse, Herausforderungen, Werkzeuge oder Beziehungen austauschen. Der wohl wichtigste Bestandteil der Scrum Retrospektive ist jedoch die Reflexion der bisherigen Erfahrungen. 

Welche Beteiligten an der Scrum Retrospektive teilnehmen, ist nicht allgemein definiert. In der Regel sind die Entwickler und der Scrum-Master dabei. Oftmals nehmen aber zum Beispiel auch die Product Owner an den Meetings teil. Handelt es sich um eine Team Retrospektive, sind ausschließlich die Vertreter des Teams dabei. In diesem Fall wird also auf die Teilnahme des Scrum Masters und des Product Owners verzichtet. Bei einer sogenannten Overall Retrospektive wiederum, sind jeweils ein Vertreter des Teams, der Scrum Master, der Product Owner und die Manager der Linien mit dabei. 

Regeln

Ganz ohne feste Regeln geht es bei der Scrum Retrospektive nicht. Allerdings ist hier kein umfangreicher Regelkatalog erforderlich. Stattdessen sind vor allem zwei Regeln von großer Bedeutung: 

  • Die goldene Regel: Die goldene Regel der Scrum Retrospektive lautet, dass sich alle Teilnehmer mit Wertschätzung und Respekt begegnen sollten. Die Team-Arbeit steht im Vordergrund, so dass sich alle Teilnehmer mit ihrem besten Wissen und den besten Fähigkeiten in das Meeting einbringen sollten. Harsche Kritik oder Schuldzuweisungen sind nicht gewünscht. 
  • Die Vegas-Regel: Angelehnt an den berühmten Spruch: „Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas“, gilt auch bei der Scrum Retrospektive die Regel: Was hier gesprochen wird, bleibt ausschließlich bei den Teilnehmern des Meetings. Immerhin basiert der gesamte Ansatz der Scrum Retrospektive auf dem Grundsatz des Vertrauens. 

Ziele

Mit der Scrum Retrospektive werden unterschiedliche Ziele verfolgt. Grundsätzlich sind die Meetings dafür geeignet, um die Abläufe und Inhalte zu verbessern. Mögliche „Bottlenecks“ können identifiziert werden und deren Auswirkungen auf die weiteren Arbeiten thematisiert werden. Darüber hinaus liegt ein weiteres Ziel darin, die Kommunikation zwischen Scrum Master, den Entwicklern und dem Produkt Owner kontinuierlich zu verbessern. Zudem bietet jedes Meeting den Raum für Feedbacks im Team und liefert Platz zur Beseitigung von Missverständnissen. 

Phasen

Unterteilen lässt sich die Scrum Retrospektive generell in fünf allgemeine Phasen.:

1. Das Ankommen

Erschaffen werden sollte für das Meeting eine angenehme und angemessen Atmosphäre. Die Mitarbeiter sollten sich in der Atmosphäre wohlfühlen, zudem sollte sich jeder Teilnehmer gerne aktiv an der Diskussion beteiligen wollen. Hierfür ist es ratsam, zu Beginn eine kurze „Check-In-Frage“ zu stellen, bei der jeder Teilnehmer bereits zum ersten Mal etwas sagen kann. Während des Ankommens werden zudem auch die Ziele der Retrospektive definiert und vom Scrum Master die jeweilige Methode für den Austausch festgelegt. 

2. Das Sammeln von Informationen

Die zweite Phase ist das Sammeln von Informationen. Umgesetzt wird dies zum Beispiel mit Hilfe von verschiedenen Fragen, die sich auf die zurückliegenden Sprints beziehen. Ermittelt wird so unter anderem, was in den Sprints gut gelaufen ist und was eher weniger erfreulich verlief. 

3. Das Entwickeln von Erkenntnissen

Die dritte Phase baut auf dem Sammeln der Informationen aus der zweiten Phase auf. In dieser Phase geht es um das Entwickeln von Erkenntnissen. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass konkrete Ursachen ermittelt werden sollten und nicht nur Maßnahmen für mögliche Symptome. 

4. Das Festlegen von Maßnahmen

Nach dem Entwickeln der Erkenntnisse und den damit verbundenen Maßnahmen werden diese für die kommenden Sprints festgehalten und bestimmt. 

5. Der Abschluss

Der Abschluss der Retrospektive ist vor allem für den Moderator hilfreich. Besprochen wird hier, was beim jeweiligen Treffen gut lief und was beim nächsten Mal verbessert werden könnte. Der Moderator kann diese Anregungen nutzen und die Retrospektive für die Vorbereitung des nächsten Treffens berücksichtigen. 

Scrum Retrospektive

Unsere passenden Seminare zum Thema

Sie möchten Ihre Kompetenzen im Projektmanagement ausbauen und Praxistipps erlernen? Unser Business Development Seminar bietet Ihnen neue Impulse und Ansätze für die Unternehmensentwicklung. Liegt Ihr Schwerpunkt auf dem Marketing im Spezifischen, dann könnte unser Methoden-Workshop Agiles Marketing oder auch unser Seminar Strategisches Marketing das Richtige für Sie sein.

Tipps

Damit die Scrum Retrospektive wirklich den gewünschten Erfolg bringt, sollten neben den Regeln und Zielen weitere Dinge beachtet werden. Im Folgenden haben wir ein paar Tipps formuliert, die bei der Durchführung der Meetings helfen können:

  • Neutralen Moderator bestimmen

Der Moderator der Scrum Retrospektive ist maßgeblich für den Erfolg und den Nutzen dieser Meetings verantwortlich. Der Moderator sollte neutral sein und so zum Beispiel auch ausgeglichene Redezeiten ermöglichen. Sämtliche eigenen Empfindungen und Meinungen dürfen den Moderator bei der Moderation der Meetings nicht beeinflussen.

  • Die Themen sind variabel

Es ist nicht ratsam, für die Scrum Retrospektive einen vorgefertigten „Fahrplan“ zu nutzen. Vielmehr geht es darum, aktuelle und relevante Themen abzuarbeiten. Was wirklich wichtig ist, wird in der Scrum Retrospektive nahezu automatisch thematisiert werden. Es ist nicht erforderlich, sich einen Katalog mit mehreren Themen und Gesprächspunkten vorzubereiten.

  • Konstruktive Reflexion

Überprüft werden sollten in jeder Retrospektive auch die Maßnahmen der vorherigen Meetings. Macht es noch Sinn, diese weiter anzuwenden oder sollten diese möglichst wieder überarbeitet werden? Generell gilt, dass der Nutzen der Retrospektiven für jeden Teilnehmer klar ersichtlich sein sollte. Ist er dies nicht, sollte für die weiteren Meetings etwas verändert werden.

  • Feste Zeiten nutzen

Während die Themen variabel sind, gilt dies in der Scrum Retrospektive nicht für die Zeiten. Jedes Team sollte einen festen Zeitraum nutzen können. Ratsam ist es, hier zunächst einen Zeitraum von beispielsweise zehn Minuten einzuräumen. Anschließend kann der Moderator fragen, ob der Zeitraum um zwei, drei oder fünf Minuten verlängert werden soll.

Fazit

Die Scrum Retrospektive ist eine optimale Ergänzung zum Scrum Board oder einer „stillen Teamarbeit“. Die Meetings werden zu einem festen Termin veranstaltet und dienen dazu, die letzten Sprints noch einmal Revue passieren zu lassen. Charakterisiert sind diese Meetings vor allem durch einen überschaubaren Kreis der Teilnehmer. Zudem müssen mit der goldenen Regel und der sogenannten Vegas-Regel nur zwei wirkliche Regeln beachtet werden. Deren Einhaltung ist allerdings elementar und grundlegend für den Erfolg der Retrospektiven verantwortlich. Achten Sie zudem darauf, auch jede der Retrospektiven für die Verbesserung zu nutzen und so spätere Retrospektiven noch etwas effizienter zu gestalten. 

Hey! Ich bin eine Überschrift, bitte ändere mich

Bastian Foerster

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#Scrum #ScrumRetrospektive #ScrumBoard #DIM #Projektmanagement #Marketing

Agile Strategieentwicklung – flexibel und handlungsschnell zum Ziel

Agile Strategieentwicklung orientiert und bezieht sich in ihrer Vorgehensweise an den Prinzipien des agilen Arbeitens. Diese stammen ursprünglich aus dem Bereich der Softwareentwicklung und gehen auf das sog. „Agile Manifest“ von 2001 zurück. Es wurde im Original zunächst mit nur wenigen Worten sowie mit der Aufstellung von vier (agilen) Werten verfasst. Diese Werte wurden darüber hinaus mit 12 Prinzipien des agilen Arbeitens erweitert und ausführlicher beschrieben. Um sie beispielsweise für agile Strategieentwicklung zu nutzen, und auf andere Bereiche übertragen zu können, bedarf es einer Reflexion, Interpretation und Transformation. Eine einfache 1:1 Übertragung wird selten gelingen und ist mitunter wenig sinnvoll.

Wirkungsrichtung von Strategien

Mit einer Strategie legen Sie grundsätzlich den Kurs fest, auf dem Sie Ihr Unternehmen erfolgreich steuern möchten. Im Zuge einer (agilen) Strategieentwicklung suchen Sie nach geeigneten Lösungsoptionen für die Bewältigung bestehender und definiter Herausforderungen. Somit stellt eine Strategie eine elementare Grundvoraussetzung für unternehmerischen Erfolg dar. Sie wirkt dabei auf verschiedenen Ebenen:

  • Auf organisatorischer Ebene verschafft eine Strategie sowohl nach innen als auch nach außen Orientierung, Richtung und gibt den Akteuren im Unternehmen einen zielfokussierten Handlungsrahmen an die Hand.
  • Eine Strategie spiegelt zugleich auch das Selbstverständnis des Unternehmens wider. Sie sollte daher Antworten auf die beiden wichtigen Fragen „Warum?“ und „Wozu?“ geben können und sich damit in Vision und Mission des Unternehmens wiederfinden.

Agile Strategieentwicklung – Mitarbeiter, Produkte, Organisation

Wenn Sie agile Strategieentwicklung als richtungsweisendes Instrumentarium etablieren möchten, brauchen Sie Klarheit und Einsicht darüber, dass diese (agile) Art der Strategie Einfluss auf Ihre:

  • Mitarbeiter (Haltung, Verhalten und Arbeitsweisen)
  • Produkte und Dienstleistungen (Entwicklung und Fertigstellung)
  • gesamte Organisation (Prozesse)

haben wird. Agile Werte und Prinzipien sowie agile Praktiken und Methoden (z.B. Scrum, Design Thinking oder Jobs-to-be-done), die der Umsetzung dienen, bilden die Basis für Ihre agile Strategieentwicklung. Sie sind untrennbar miteinander verbunden und damit als ein ganzheitlicher Ansatz zu verstehen.

Agile Strategieentwicklung vs. klassische Strategieentwicklung

Agile Strategieentwicklung unterscheidet sich vom klassischen Weg der Strategieentwicklung im Wesentlichen durch das sog. „Agile Mindset“, also eine agil geprägte Haltung und Perspektive, sowie durch ein grundlegend verschieden handlungsaktives methodisches Vorgehen.

Im Duden werden dem Wort „agil“ Eigenschaften „von großer Beweglichkeit, regsam und wendig“ zugeschrieben. Im übertragenden Sinne zeichnet sich demnach eine agile Grundhaltung insbesondere durch Einstellungen und Fähigkeiten aus, die Faktoren wie Ungewissheit, Unsicherheit und Veränderungen akzeptieren und diesen situativ wie konstruktiv begegnen. Somit fokussiert sich agile Strategieentwicklung insbesondere darauf, bei einer grundlegenden und richtungsweisenden Orientierung dennoch ausreichend anpassungsfähig zu bleiben und vor allem handlungsschnell agieren zu können.

Zertifikatslehrgang Produktmanager/in

Die Produktmanagerin oder der Produktmanager kann als zentrale Anlaufstelle für das operative Marketing angesehen werden. Ihre bzw. seine Arbeit legt den Grundstein für den Erfolg eines bestimmten Produkts oder einer Produktgruppe. Bilden Sie sich mit dem Lehrgang „Zertifizierte/r Produktmanager/in (DIM)“ zum erfolgreichen Produktmanager weiter. Erfahren Sie im Rahmen unserer Weiterbildung die wichtigsten Fachkenntnisse für Ihre Arbeit als Produktmanager:innen!

Digitalisierung und Globalisierung als Treiber

Agile Strategieentwicklung steht besonders deshalb hoch im Kurs, weil auf dem breiten ökonomischen Spielfeld sowohl Konkurrenz, Komplexität als auch Geschwindigkeit kontinuierlich zunehmen. Digitalisierung und Globalisierung sind wesentliche Treiber dafür, dass zunehmend neue Geschäftsfelder und Wertschöpfungsketten entstehen, welche die bisher Etablierten teils disruptiv verdrängen und ersetzen. Agile Strategieentwicklung unterstützt vor diesem vermehrt ungewissen Hintergrund, sich permanent, vorausschauend und damit frühzeitig, auf neue mögliche Situationen einzustellen und geeignete Handlungsoptionen zu entwickeln.

Unterschied und Verbindung von agilen Werten, Prinzipien, Praktiken und Methoden

Agile Prinzipien gelten allgemeingültig und sind nicht verhandelbar. Sie folgen Leitlinien (Werten) und legen Spielregeln (Prozesse, Praktiken, Methoden) für die gemeinsame Arbeit fest. Agile Strategieentwicklung kann mit der grundlegenden Frage überschrieben werden: In welcher Form und nach welchen Regeln möchten wir als (agiles) Team und als (agile) Organisation gemeinsam erfolgreich arbeiten?

Hierbei besteht ein Unterschied und gleichzeitig eine Verbindung zwischen den agilen Werten, Prinzipien, Praktiken und Methoden. Während ein agiler Wert eine gewünschte Leitvorstellung beschreibt (z.B. Transparenz), legt das korrespondierende agile Prinzip die dazu konkrete Handlungsanweisung fest (regelmäßiger Austausch und offene Kommunikation). Die dazu passende Praktik (kurze tägliche Reports mit Aus- und Rückblick auf den jeweils aktuellen Projektstand) ist wiederum Bestandteil einer Methode (z.B. Scrum).

Prinzipien einer agilen Strategie

Folgende fünf agilen Werte sind beispielhaft Scrum entnommen, einer sehr verbreiteten und häufig verwendeten agilen Projektmanagementmethode zur Umsetzung agiler Strategien:

  • Offenheit/Transparenz
  • Mut
  • Respekt
  • Fokussierung
  • Verbindlichkeit

Die den Werten entsprechenden Prinzipien konkretisieren, in welcher Art und Weise der jeweilige Wert beim arbeitsteiligen Miteinander mit Leben erfüllt werden soll. Bezogen auf die fünf genannten Werte können die Prinzipien so formuliert werden:

  • Offenheit/Transparenz: Persönliche Interaktion und Kommunikation in Form eines gemeinsamen, regelmäßigen Austauschs bilden Grundlage für ein gemeinsames Verständnis – sowohl im Team als auch in Diskussionen mit Kunden und weiteren Stakeholdern.
  • Mut: Autonom arbeitende und entsprechend bevollmächtigte Teams sind ermächtigt, sich selbst zu organisieren und eigene Entscheidungen zu treffen. Eine konstruktive Fehler- und Lernkultur versteht sich dabei als Ausgangspunkt für die Ermutigung, Fehler machen zu dürfen, um daraus zu lernen.
  • Respekt: Die sich selbstorganisierenden Teams sind respektierte Experten und wissen am besten, mit welchen Werkzeugen und Methoden sie ihre Zusammenarbeit gestalten, optimieren und erfolgreich zum Ziel zu führen. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang gilt dabei als Fundament für ein konstruktives Miteinander.
  • Fokussierung: Dies bedeutet im Kern, Prioritäten zu setzen. Durch die Priorisierung sollen sowohl die Teams als auch die gesamte Organisation zur richtigen Zeit an den richtigen Aufgaben arbeiten. Im Prozessverlauf gilt es immer wieder zu entscheiden, welche Aufgaben in welcher Reihenfolge, wie oder auch gar nicht angegangen werden.
  • Verbindlichkeit: Als eigenverantwortlicher Teil eines Teams bzw. der gesamten Organisation gilt es, termingerecht handfeste Arbeitsergebnisse zu produzieren. Darunter sind relevante und funktionierende Lösungen zu verstehen, statt bloßer Auflistungen ausgeführter Aktivitäten.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Das Seminar Business Development liefert spannende Inhalte: Im zweitägigen Seminar werden Handlungsempfehlungen, Methoden und Tipps und Tricks für Ihre Projekte diskutiert, die Sie im Rahmen des Business Development unterstützen. Ebenfalls spannende Inhalte bietet das Seminar Agiles Marketing, wenn Sie Unterstützung bei der Implementierung von agilen Methoden benötigen!

Vorteile agiler Strategieentwicklung

Agile Strategieentwicklung besitzt gegenüber der klassischen Vorgehensweise einige offensichtliche Vorteile. Diese beziehen sich durchweg auf eine höhere Flexibilität sowie verbesserter Effektivität und Effizienz im Zuge der Bewältigung zunehmend komplexer unternehmerischer Herausforderungen. Während bspw. bei der klassischen Variante zum Projektstart ein relativ statisch abzuarbeitendes Pflichtenheft erstellt wird, dem umfassende Dokumentationen folgen, schafft agile Strategieentwicklung Voraussetzungen, schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Damit reduziert sich bspw. das Risiko, dass ein (Teil-) Projekt scheitert. 

Insbesondere schaffen agile Prinzipien einen allgemeingültigen Handlungsrahmen für alle Beteiligten. Gemeinsame Ziele, autonomes, eigenverantwortliches und fokussiertes Arbeiten erhöhen Motivation, Ressourceneffizienz und Verbindlichkeit. Ein kontinuierlicher Austausch mit lösungsorientiertem Feedback führt letztlich dazu, flexibel und schnell zum Ziel zu gelangen. Agile Strategieentwicklung setzt demnach stärker auf Geschwindigkeit, notwendige Anpassungen und Flexibilität. Weniger auf das Streben nach einer einzig, vermeintlich besten Lösung.   

Agile Strategieentwicklung - Tipps für die Umsetzung

Agile Strategieentwicklung im Unternehmen einzuführen und dauerhaft fortzuführen stellt hohe Anforderungen an Führungsetage, Mitarbeiter, Kunden und Prozesse. Agiles arbeiten setzt sowohl eine bestimmte Haltung als auch bestimmte Fähigkeiten voraus. Die Bereitschaft, sich immer wieder auf veränderte Situationen neu einzulassen, alte Muster loszulassen und über Bord zu werfen, erfordert ein funktionierendes Change Management.  

Agile Strategieentwicklung bedeutet daher letztlich auch einen Kulturwandel. Folgende Tipps in Form der „3K“ (Klarheit, Kompetenz und Konsequenz) können Ihnen bei der Einführung und Umsetzung helfen: 

  • Klarheit

Bevor Sie agile Strategieentwicklung in die Umsetzung bringen, beantworten Sie sich selbst einige Leitfragen: Warum? Warum jetzt? Wozu? Was soll anders werden? Welche Werte sind wichtig und passen zu Unternehmen und Mitarbeiter*innen? Wodurch wird die aktuelle Unternehmenskultur geprägt? Wie ist Ihre Vorstellung davon, wie Veränderung im Unternehmen dauerhaft gelingen kann?  

  • Kompetenz

Lassen Sie sich bei dem Prozess extern von erfahrenen Experten unterstützen. Holen Sie sich selbst, Ihre Mitarbeiter*innen und ggf. auch andere Stakeholder (Kunden, Lieferanten, Investoren etc.) dort ab, wo sie aktuell stehen. Planen Sie für die angestrebte Transformation ausreichend Zeit und weitere (personelle und finanzielle) Ressourcen ein. Agile Strategieentwicklung bedeutet, dauerhaft Veränderungen zu etablieren. Sie laufen einen Marathon. Im Sprint ist es nicht zu schaffen.  

  • Konsequenz

Agile Strategieentwicklung umzusetzen heißt, beharrlich und konsequent zu sein. Dazu gehören Forderung und Förderung. Kreieren Sie deshalb eine breit akzeptierte Lern- und Fehlerkultur. Alte Muster haben einen großen Zeitvorsprung. Um hier nicht vorschnell wieder in vergangene und nicht mehr gewünschte Denkweisen und Abläufe zu verfallen, müssen alle Beteiligten Wunsch, Willen und Überzeugung mitbringen, mit den neuen (agilen) Prinzipien und Regeln gemeinsam zum Ziel kommen zu wollen.   

Agile Strategieentwicklung

Fazit 

Agile Strategieentwicklung ist kein Tool, das man mal eben so einsetzt. Es bedarf einer entsprechend agilen Grundhaltung und dem offenen Verständnis gegenüber einer stetigen Veränderungsbereitschaft. Agile Werte, Prinzipien, Praktiken und Methoden bilden das Handwerkszeug, mit dem Teams offen, mutig respektvoll, fokussiert und verbindlich an die anstehenden Aufgaben herantreten. Agile Strategieentwicklung funktioniert nur dann, wenn die agilen Prinzipien verinnerlicht und konsequent gelebt werden. Fundament bildet eine Unternehmenskultur, die dazu ermutigt, aus Fehlern lernen zu dürfen. Führungskräfte müssen loslassen können und Mitarbeiten müssen ihre Arbeit verbindlich, eigenverantwortlich und lösungsorientiert zum Ziel führen. Agile Strategieentwicklung wird damit immer noch nicht zu einem Selbstläufer. Sie besitzen damit jedoch gute Voraussetzungen, so dass ihre Umsetzung gelingen kann.  

Sie haben noch Fragen zur agilen Strategieentwicklung? Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren!

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#AgileStrategieentwicklung #Flexibilität #AgilePrinzipien #DIM #Marketing

Marketing-Hacks: Die besten Tipps für effektives Marketing

Es kommt immer wieder vor, dass Online-Unternehmen ein starkes Produkt bieten, jedoch nicht ausreichend auf sich aufmerksam machen können. Genau dann kommen die Marketing-Hacks ins Spiel. Vergleichsweise kleine Anpassungen, mit denen oftmals beeindruckende Erfolge erzielt werden können. Doch welche Marketing-Hacks gibt es und wie funktionieren diese genau? Der folgende Ratgeber klärt auf!

Definition: Was sind Marketing-Hacks?

Die Bezeichnung der Marketing-Hacks klingt zugegeben etwas radikal. Mit einem Hack im klassischen Sinne hat dieser Prozess natürlich nichts zu tun. Stattdessen handelt es sich um kleinere Anpassungen im eigenen Online-Shop oder auf der eigenen Webseite. Diese Anpassungen zielen darauf ab, die Prominenz der eigenen Homepage spürbar zu erhöhen. Das Gute: Für die Marketing-Hacks ist kein besonders großer Aufwand notwendig. Die Optimierungen können aber dennoch zu einem großen Erfolg führen und für mehr Besucher, mehr Kunden und somit mehr Umsätze sorgen.

Gute Nachricht Nummer zwei: Für die Marketing-Hacks ist es ganz unerheblich, ob es sich bei Ihrem Unternehmen um einen großen Konzern oder ein kleines Business handelt. Für Suchmaschinen wie Google spielt das keine Rolle. Stattdessen können Sie auch als kleines Unternehmen mit starken Inhalten für eine bessere Position in den Suchergebnissen sorgen und damit Ihren Traffic deutlich erhöhen.

  • Marketing-Hacks sind kleine Optimierungen an der Webseite und können oftmals ohne großen Aufwand umgesetzt werden
  • Anwenden können die Marketing Hacks sowohl kleine Unternehmen als auch große Konzerne
  • Das Ziel der Anpassungen liegt in der Erhöhung des Traffics und damit in der Steigerung von Umsätzen und Verkäufen.

 

Hack #1: 404-Seite nutzen

Als Webmaster sind Sie mit der Problematik rund um die 404-Seiten möglicherweise bereits vertraut. Es kommt immer wieder vor, dass Seiten gelöscht oder verschoben werden müssen. Das kann dazu führen, dass Besucher eine Seite Ihrer Domain aufrufen möchten, diese jedoch nicht mehr erreichen können. Stattdessen landen die Besucher auf einer 404-Seite. Diese zeigt den Kunden an, dass keine Inhalte verfügbar sind. Mit der Folge, dass der Besucher die Webseite verlassen wird. Das muss nicht sein.

Auch die 404-Seiten können effektiv genutzt werden. So können Sie diese „leeren“ Seiten zum Beispiel verwenden, um zu den verschiedenen Produktkategorien Ihres Online-Shops zu verlinken. Alternativ können Sie hier auch die meistgelesenen Beiträge aus dem Blog präsentieren oder die beliebtesten Produkte der Kunden aufführen. In jedem Fall sollten Sie versuchen, auch die Besucher der 404-Seite länger auf Ihrer Page oder im Shop zu halten. Nur so haben Sie schließlich die Chance, dass diese auch Umsätze generieren.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Im Seminar Online-Marketing kompakt erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Aspekte des Online Marketing, von der Strategie über Online-Werbung bis hin zum Controlling. Wie Sie Ihr Suchmaschinen-Marketing optimieren, erfahren Sie im Seminar Suchmaschinenmarketing (SEO). Das Seminar Social Media vermittelt Ihnen konkrete Einblicke in die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen.

Hack #2: Content auf- und wiederverwerten

Es ist vollkommen normal, dass mit zunehmender Erfahrung im Online-Business auch das Wissen und die Fähigkeiten gesteigert werden. Das führt nicht selten dazu, dass alter Content überarbeitet werden muss. Wer vorhandenen Content optimiert, kann auf diesem Wege aber noch einmal ein eigentlich bereits bekanntes Thema oder Produkt vorstellen. Insbesondere über die sozialen Netzwerke können die überarbeiteten Inhalte bestens an die möglichen Kunden übermittelt werden. Es macht also Sinn, alten Content zu überarbeiten und diesen anschließend in den sozialen Netzwerken erneut zu teilen.

Marketinghacks

Hack #3: Backlinks aufspüren

Ein enorm wichtiges Ranking-Kriterium bei der Suchmaschine Google ist die Qualität einer Webseite. Verlinken andere Domains auf Ihre Homepage, ist dies für Google also ein Signal dafür, dass auf Ihrer Webseite hochwertiger Content zu finden ist. Mit der Folge, dass die Homepage künftig verbessert in den Suchergebnissen dargestellt wird. Bezeichnet werden derartige Links, die von anderen Domains auf die eigene Webseite linken, als Backlinks.

Einer der Marketing-Hacks ist folgender: Um Ihre Webseite mit passenden Backlinks stärken zu können, sollten Sie ein wenig bei der Konkurrenz „spionieren“. Es ist ratsam, die Backlinks der Wettbewerber zu prüfen, um so potenziell passende Backlinks für die eigene Domain aufspüren zu können. In den meisten Fällen bieten sich hier zum Beispiel Foren oder Magazine an. Aber Achtung: Nicht jeder Backlink führt automatisch dazu, dass Ihre Webseite besser von Google bewertet wird. Backlinks können auch einen negativen Einfluss haben, wenn diese von einer „schlechten“ Webseite kommen. Achten Sie also darauf, dass die Link-Partner selbst auch hochwertige Inhalte bieten. Zudem sollten diese zumindest in irgendeiner Weise zum jeweiligen Produkt oder Ihrem Shop passen. Thematisch vollkommen fremde Backlinks werden von Google ebenfalls abgestraft.

Hack #4: Für mehr Aufmerksamkeit sorgen

Wenn Sie sich die Suchergebnisse bei Google genau ansehen, dürften Ihnen sofort die kurzen Ausschnitte der Homepages auffallen. Genutzt werden von Google hierfür zum Teil Bausteine der Webseite, oftmals aber auch der sogenannte SEO-Title und die Meta-Description. Diese können Sie also nutzen, um in den Ergebnissen der Suchmaschine besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In den letzten Jahren wurden hierfür vor allem Symbole wie das Pluszeichen oder Und-Zeichen verwendet. Mittlerweile ist Ihre Auswahl deutlich größer. 

Zurückgreifen können und sollten Sie auf bunte und auffällige Emojis. Mit diesen können Sie oftmals sofort ins Auge der Google-Nutzer stechen. Im besten Fall mit der Folge, dass die Nutzer Ihre Webseite bevorzugt ansteuern. Achten Sie jedoch darauf, nur Emojis zu verwenden, die Google auch ausspielen kann. 

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Hack #5: Nutzen Sie Video-Content

Hand aufs Herz: Es macht nur wenig Spaß, sich als interessierter Besucher einer Webseite durch eine Textwüste zu wühlen. In den vergangenen Jahren wurden diese oftmals mit Bildern und Ähnlichem aufgelockert. Das klappt noch immer. Zusätzlich sollten Sie aber auch auf Video-Content zurückgreifen. Dieser wird immer beliebter, was nicht zuletzt mit der zunehmenden Nutzung von Smartphones zu tun hat. Darüber hinaus bringt der Video-Content gleich mehrere Vorteile. 

Zum einen können Sie diesen wunderbar in den sozialen Medien teilen und dort für Aufmerksamkeit sorgen. Zum anderen können Sie mit dem Video-Content die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Webseite erhöhen. Das ist nicht nur generell ein guter Weg, sondern auch ein positives Signal für Google. 

Fazit 

Schon mit ein paar wenigen „Handgriffen“ können die Marketing Hacks die Zahlen von Webprojekten deutlich verbessern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen kleinen Online Shop oder ein großes Unternehmen handelt. Die Marketing-Hacks können in jedem Fall behilflich sein und lassen sich innerhalb kürzester Zeit umsetzen. Wir empfehlen, vor und nach den Optimierungen die Zahlen erneut auszuwerten. So erfahren Sie auch, an welchen Stellen möglicherweise ein weiteres Mal nachgebessert werden sollte. 

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Bastian Foerster

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Virtuelle Events – die Erfolgsfaktoren

Virtuelle Events sind voll im Kommen. Haben die meisten Experten eigentlich erst für die kommenden Jahre mit einem Anstieg dieser Events gerechnet, wurde dieser durch die Corona-Pandemie deutlich vorgezogen. Unternehmen schickten ihre Mitarbeiter ins Home-Office, Meetings wurden fortan nur noch virtuell abgehalten. Selbst Produktvorstellungen oder Jubiläen werden mittlerweile zum Teil als rein virtuelle Events angeboten. In vielen Fällen zeigt sich, dass einige Unternehmen hierfür offenbar noch nicht ganz bereit sind. Damit das nicht auch auf Sie zutrifft, haben wir im Folgenden einen Leitfaden für die Organisation von virtuellen Events zusammengestellt.

Definition: Was sind virtuelle Events?

Bei einem virtuellen Event handelt es sich um Veranstaltungen, die vollständig im digitalen Raum stattfinden. Die einzelnen Teilnehmer dieser Events stehen also in keiner physischen bzw. greifbaren Verbindung zueinander. Stattdessen fokussieren sich virtuelle Events ausschließlich auf die Sinne des Hörens und Sehens. Die Teilnahme an solchen Events kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Zum Teil werden hierfür spezielle Umgebungen eingerichtet, die dann mit Devices wie VR-Brillen erkundet werden können. Möglich ist die Teilnahme aber auch per Desktop oder über mobile Endgeräte wie Tabletts und Smartphones.

Unbedingt zu unterschieden sind von den virtuellen Events natürlich die analogen Events. Eine weitere Unterteilung lässt sich zwischen den virtuellen Events und den hybriden Events machen. Letztere sind gewissermaßen eine Kombination aus rein virtuellen und rein analogen Events.

Virtuelle Meetings

Anlässe für virtuelle Events

Anlässe für virtuelle Events gibt es im Prinzip unbegrenzt. Je nach Unternehmen sind zum Beispiel Messen oder Produktvorstellungen passende Anlässe. Darüber hinaus können aber zum Beispiel auch klassische Meetings oder digitale Seminare in virtuelle Events verwandelt werden. Ein paar beliebte und typische Formen der Events haben wir im Folgenden aufgeführt. Je nach Anlass kann die passende Form für das virtuelle Event gewählt werden.

  • Kamingespräch: Ein echter Klassiker der virtuellen Events ist das sogenannte Kamingespräch. Dieses wird auch als Fireside Chat bezeichnet und soll in einer entspannten und lockeren Atmosphäre vor allem informativ sein. Wie der Name bereits verrät, bietet sich als Hintergrund zum Beispiel ein Kaminfeuer an. In der Regel sind bei einem solchen Kamingespräch nur wenige ausgewählte Teilnehmer dabei.
  • Breakout Session: Die Breakout Sessions oder Workshops sind ein wenig umfangreicher als das Kamingespräch. Für diese virtuellen Events ist deshalb etwas mehr Vorbereitung notwendig. Bestenfalls sollte hier aber dennoch auf möglichst kleine Gruppen geachtet werden, in denen sich alle Teilnehmer auch aktiv am Gespräch beteiligen.
  • World Café: Bei einem virtuellen World Café handelt es sich um Events mit wechselnden Plätzen. In diesem Fall unterhalten sich zwei oder mehrere Personen an einzelnen Tischen, die Besetzung wechselt jedoch.
  • FishBowl: Das Prinzip der FishBowl oder Podiumsdiskussion lässt sich ebenfalls in die virtuelle Welt übertragen. In diesem Fall sollte ein aktiver Platz für ein Mitglied freigehalten werden, welches sich aktiv in die Debatte einbringen möchte. Dieses Mitglied nimmt virtuell auf dem Platz seinen Platz ein und erhält dann eine gewisse Redezeit.
  • Table Session: Das Prinzip der Table Session ähnelt dem Prinzip des World Cafés. In diesem Fall werden an jeden Tisch verschiedene Teilnehmer platziert. Der jeweilige Moderator legt klare Regeln für die Kommunikation fest.

Erfolgsfaktoren

Ob die virtuellen Events zu einem Erfolg oder einer „Luftnummer“ werden, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Einer der wichtigsten Faktoren ist sicherlich die jeweilige Zielgruppe. Ist diese nicht passend, wird selbst das beste virtuelle Event keinen Erfolg bringen. Darüber hinaus finden sich weitere Erfolgsfaktoren zum Beispiel in den Inhalten und der Darstellung. Die Inhalte sollten relevant und natürlich zielgruppenorientiert sein. Darüber hinaus sollten Sie auf die passende Darstellung achten. Eine pauschale Lösung gibt es in diesem Fall nicht. Stattdessen sollte die Darstellung auf die Zielgruppe, die jeweilige Marke oder das jeweilige Produkt abgestimmt sein.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist es, dauerhaft die Aufmerksamkeit der Zielgruppe halten zu können. Dies gelingt durch ein entsprechendes Design (Look & Feel), welches zum Beispiel auch virtuelle Rundgänge oder Ähnliches ermöglicht. Für die direkte Ansprache der Zielgruppe ist es wiederum geeignet, verschiedene Interaktionsmöglichkeiten in die Events mit einzubauen. Schlussendlich ist natürlich auch die Technik ein wichtiger Erfolgsfaktor. Jedes virtuelle Event wird nur so gut sein wie die technischen Rahmenbedingungen. Es sollte also eine leistungsstarke Hard- und Softwarelösung gewählt werden, die bestenfalls mehrfach erprobt wurde.

Virtuelle Events

Technische Voraussetzungen

Die technischen Voraussetzungen sind bei den virtuellen Events natürlich nicht zu vernachlässigen. Immerhin bildet die Technologie überhaupt die Basis für die virtuelle Zusammenkunft. Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, richtet sich jeweils nach der Art des Events. Bei firmeninternen Events ist der Aufwand oftmals deutlich geringer als bei Produktvorstellungen oder Ähnlichem. Im Folgenden haben wir ein paar technische Hilfsmittel und Voraussetzungen aufgeführt, die Sie bei der Planung der virtuellen Events berücksichtigen sollten:

  • Eventwebseite zur Vermarktung des Events
  • Registrierung der Teilnehmer
  • Unterstützungsmaßnahmen wie E-Mail-Marketing
  • Feedback einholen (zum Beispiel mit Hilfe von Tools)
Digital-Brand-Manager DIM

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Tipps

Virtuelle Events zu planen, kann richtig Spaß machen. Vor allem dann, wenn sich die Planung und das Event im weiteren Verlauf als Erfolg entpuppen. Damit das bestenfalls auch Ihnen gelingt, haben wir im Folgenden ein paar simple, aber effektive Tipps aufgeführt:

  • Nutzen Sie eine klare Struktur: Was ist das Ziel der jeweiligen Veranstaltung und was möchten Sie darüber hinaus erreichen? Diese Fragen sollten Sie für die Strukturierung der virtuellen Events nutzen. Dazu gehören nicht nur die inhaltlichen Strukturen, sondern zum Beispiel auch die Veranstaltungszeit oder die genaue Auswahl der Teilnehmer.
  • Kreativ sein: Bei den virtuellen Events handelt es sich nicht um Events, die einfach aus der „analogen Welt“ ins Digitale kopiert werden können. Hier ist Kreativität gefragt, um mit interessanten und aufsehenerregenden Events punkten zu können.
  • Motivation der Teilnehmer: Auch wenn es schwer fällt, lohnt es sich, die Teilnehmer dauerhaft zum Mitmachen zu motivieren. Alle Teilnehmer werden sich deutlich besser an die Inhalte der virtuellen Events erinnern können, wenn sie aktiv ein Teil dieser waren. Sollten die Teilnehmer hingegen nur mit Informationen „überflutet“ werden, sorgt dies für einen deutlich geringeren Erinnerungseffekt.

Fazit

Virtuelle Events sind keinesfalls mit den analogen Events gleichzusetzen. Was analog funktioniert, muss digital noch längst keine Garantie für einen Erfolg sein. Umso wichtiger ist es, möglichst mit einer klaren Struktur und Zielsetzung an die Sache heranzugehen. Zudem sollten Sie Ihre Kreativität unter Beweis stellen und die Möglichkeiten der Technologie nutzen. Dieser sind fast keine Grenzen gesetzt. Achten Sie jedoch auch auf die jeweilige Zielgruppe und ihre Bedürfnisse. Werden diese nicht von Beginn an korrekt eingeordnet, kann selbst das bestgeplante virtuelle Event niemals zu einem echten Volltreffer werden.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten von virtuellen Events erfahren?

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Scrum Board – das Must-Have im modernen Marketing

Eine treffende Organisation und eine genaue Übersicht sind im Marketing von größter Bedeutung. Genau aus diesen Gründen erfreuen sich die Scrum Boards im Marketing größter Beliebtheit. Vereinfacht gesagt bietet Ihnen dieses die Möglichkeit, den Status eines oder mehrerer Projekte zu überwachen. Daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile. Was ein Scrum Board genau ist, welchen Nutzen es mit sich bringt und welche Elemente vorhanden sein müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Definition: Was ist ein Scrum Board?

Ein Scrum Board ist eine Unterstützung, die heutzutage aus den meisten Marketingabteilungen nicht mehr wegzudenken ist. Mit Hilfe eines solchen Boards lassen sich eines oder mehrere Projekte überprüfen und der Status einsehen. Darüber hinaus unterstützt das Scrum Board dabei, allen am Projekt Beteiligten den gleichen Wissensstand zu vermitteln. In der Regel kommt ein Scrum Board vor allem zum Einsatz, um sogenannte Sprintplanungen für die jeweiligen Projekt-Teams aufzustellen. Damit unterscheidet sich das Scrum Board von seinem nahen Verwandten, dem Kanban Board. Letzteres dient vor allem dazu, aktuell laufende Arbeiten zu verwalten und zu managen. 

Wie ein Scrum Board genau aufgebaut wird, ist grundsätzlich jedem Ersteller selbst überlassen. In aller Regel werden farbliche Kennzeichnungen wie unterschiedliche Karten oder Farben genutzt. Aber auch funktionale Kennzeichen sind möglich. Wie umfangreich das Scrum Board dabei gestaltet wird, ist ebenfalls variabel. Viele Marketingexperten schwören darauf, das Scrum Board so übersichtlich wie möglich zu halten und dieses demnach auf nur wenige Punkte zu reduzieren. Unterschiede gibt es zudem in der allgemeinen Darstellung: Während viele Marketingexperten ein Scrum Board am Computer bzw. digital einrichten, muss in anderen Fällen das klassische Whiteboard herhalten.

Marketingleiter

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Elemente eines Scrum Boards

Die Elemente eines Scrum Boards sind nicht fest vorgegeben, sondern sollten bestenfalls individuell für die Projekte und Projektmitglieder bestimmt werden. Generell gilt dabei, dass die Struktur so übersichtlich wie möglich gehalten werden sollte. Die simpelste Form eines Scrum Boards ist auf drei Elemente reduziert: Zum einen Arbeiten, die erledigt werden müssen. Zum anderen Arbeiten, die bereits erledigt wurden oder erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Mit Hilfe der verschiedenen Aufgabenkarten können diese einfach dem jeweiligen Status zugeordnet werden. 

Die Aufgabenkarte enthält ebenfalls unterschiedliche Elemente. In der Regel ist hier ein Titel oder eine Aufgabenbeschreibung zu finden. Darüber hinaus sollten auch die Priorität und der mögliche Aufwand formuliert werden. Hilfreich ist es zudem, mögliche Abhängigkeiten darzustellen. So ist immer ersichtlich, wenn eine Aufgabe aufgrund einer nicht beendeten vorherigen Aufgabe noch nicht bearbeitet werden kann. Zur besseren Übersicht haben wir die möglichen Elemente des Scrum Boards hier einmal aufgelistet: 

  • User-Stories: Die Spalte für die User-Stories sollte eine Kurzbeschreibung der jeweiligen Aufgabe enthalten. 
  • To Do: In diese Spalte werden Aufgaben einsortiert, die noch erledigt werden müssen. Aufgaben mit höherer Priorität sollten oben in der Spalte stehen. 
  • Doing (WIP): In der Spalte Doing sind die Aufgaben einsortiert, die gerade bearbeitet werden (Work in Progress). 
  • Test: Die Test-Spalte wird genutzt, um Projekte vor dem Launch oder der Veröffentlichung in einer Testumgebung zu prüfen und dies hier darzustellen. 
  • Done: Die Spalte für erledigte Aufgaben bildet die letzte Kategorie-Spalte des Scrum Boards. Ziel ist es, alle Aufgaben früher oder später in die Done-Spalte verschieben zu können.
Scrum Board

Nutzen eines Scrum Boards

Klar: Der wohl größte Nutzen der Scrum Boards liegt darin, den Status eines oder mehrerer Projekte sofort überprüfen zu können. Das ist jedoch längst nicht der einzige Vorteil. Überprüfen lässt sich anhand der verschiedenen Prioritäten und Aufgaben auch, ob das Team derzeit an den richtigen Dingen arbeitet oder seinen Fokus lieber anderweitig ausrichten sollte. Wesentlich erforderlich ist hierfür ein dauerhaft nachvollziehbarer Aufbau im Scrum Board. Die wichtigste User Story und die dazugehörigen Aufgaben sollten ganz oben stehen. Sind hier dann langfristig keine Fortschritte zu erkennen, für untere Aufgaben aber schon, deutet dies auf eine verschobene Priorisierung hin. 

Einen großen Nutzen bieten die Scrum Boards im Marketing zudem bei der Kontrolle der Zusammenarbeit. Da die einzelnen Teammitglieder auf Aufgaben verteilt werden, lässt sich deren Bearbeitung leicht nachvollziehen. So ergibt sich oftmals ein genauer Blick darauf, ob die Zusammenarbeit im Team gut läuft oder hier mehrere Einzelkämpfer nebeneinander arbeiten. In diesem Zusammenhang lässt sich zudem die mögliche Unterstützung von Teammitgliedern durch andere Teammitglieder nennen. Klemmt ein Projekt an einer Stelle, weil der Mitarbeiter nicht weiterkommt, können die anderen Teammitglieder dies mit dem Scrum Board nachvollziehen und Unterstützung leisten.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Sie möchten Ihre Fähigkeiten im Marketing ausbauen? Dann werfen Sie doch Mal einen Blick auf unsere Seminare - diese decken sämtliche hierfür relevanten Bereiche ab. Im Seminar Kampagnenmanagement beispielsweise lernen Sie verschiedenste Techniken kennen, um eine gesamte Marketingkampagnen erfolgreich zu gestalten. Erfolgreiches Markenmanagement konzentriert sich auf die Markenführung und bietet Ihnen einen strukturierten Zugang zu modernen und effizienten Ansätzen. Auch mit dem Seminar Strategisches Marketing gestalten Sie Ihr Marketing dynamisch und zukunftsorientiert. Dabei bieten wir einen starken Praxisbezug, der es Ihnen ermöglicht, sich aktiv einzubringen und theoretisches Wissen im Arbeitsalltag zu integrieren.

 

Tipps zur Umsetzung

Das Scrum Board kann ein mächtiges Werkzeug sein. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass dieses auch effektiv umgesetzt wird. Genau aus diesem Grund wollen wir Ihnen zusätzlich noch ein paar Tipps für die Umsetzung mit an die Hand geben. Es kann zum Beispiel hilfreich sein, durch kurze und effektive Meetings das Scrum Board zu unterstützen. Alle Mitarbeiter werden auf den aktuellen Stand gebracht und mögliche Problemstellen identifiziert. Darüber hinaus sollte ein Scrum-Board-Admin bestimmt werden, der möglichst als einziger Beteiligter die vollen Zugriffsrechte für das jeweilige Board erhält. 

Darüber hinaus sollte die Aufgabe natürlich möglichst detailliert erstellt werden. Je mehr Informationen für die Mitglieder bereitstehen, desto effektiver wird sich die Aufgabe meistern lassen. Die dafür notwendigen Ressourcen sollten möglichst realistisch eingeschätzt und zugeordnet werden, um hier keine Komplikationen zu fördern. Generell gilt zudem, dass das Scrum Board so umfangreich wie nötig, aber so übersichtlich wie möglich gestaltet werden sollte. 

  • Ergänzende Kommunikation durch kurze, effektive Meetings 
  • Bestimmen Sie einen Scrum-Board-Admin 
  • Aufgaben möglichst detailliert erstellen 
  • Ressourcen realistisch einschätzen und zuordnen 
  • So umfangreich wie nötig, so übersichtlich wie möglich

Fazit

Für ein agiles Marketing ist das Scrum Board eigentlich unverzichtbar. Dieses liefert stetig einen aktuellen Überblick über die Projekte und deren Status. Darüber hinaus können mögliche Schwachstellen identifiziert und beseitigt werden. Wichtig für die effektive Nutzung eines Scrum Boards ist der strukturierte Aufbau, der so übersichtlich wie möglich, aber auch so umfangreich wie nötig gestaltet werden sollte. Hilfreich kann es zudem sein, die Kommunikation rund um das Projekt mit kurzen und prägnanten Meetings zu unterstützen.

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