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Benchmarking – Über den Tellerrand schauen und lernen

Benchmarking – Über den Tellerrand schauen und lernen
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Benchmarking ist seit Mitte der 90er Jahre ein etabliertes Verfahren, um Marketingprozesse zu auditieren und die eigenen Maßnahmen kontinuierlich zu optimieren. Sind wir eigentlich gut? Wie gut sind wir wirklich? Nutzen wir unser Marketingbudget effektiv und effizient? Diese Fragen rücken in vielen Marketingabteilungen immer mehr in den Mittelpunkt der Rechtfertigungsdiskussion. Natürlich kann man immer antworten: Klar sind wir gut, wir machen das schon seit 20 Jahren so, wir sind gut ausgebildet!

Aber ist das wirklich so? Können wir nicht doch noch besser werden? Machen auch mal neue Wege und Ansätze Sinn? Mit Benchmarking kann eine Marketingabteilung Ihre Leistungen kontinuierlich optimieren.

Benchmarking

Benchmarking – Eine Definition für den Marketingalltag

„Benchmarking beschreibt einen ständigen Prozess des Strebens eines Unternehmens nach Verbesserung von Leistungen und Prozessen durch Orientierung an internen oder externen Bestleistungen.“

Ziel des Benchmarking ist es, nach Vergleichsgrößen und Richtwerten („Benchmarks“), z.B. bezüglich relevanter KPIs wie Kosten, Zeit, Qualität, Ergebnissen, Kundenzufriedenheit etc. zu suchen, die repräsentativ sind für die besten Verfahren und Methoden in einer Branche oder gegebenenfalls auch branchenübergreifend. Benchmarking dient in der Regel der Qualitätssicherung, aber auch der Wettbewerbsbeobachtung und Effizienzanalyse. Es gilt, Potenziale zu identifizieren und auszuschöpfen.

So können bspw. Marketingeinheiten systematisch entlang definierter Key Performance Indicators (KPIs) an die Top-Leistung („Best in Class“) herangeführt werden. Dabei können drei Ausprägungen von Benchmarking-Analysen unterschieden werden:

  • Internes Benchmarking
  • Wettbewerbs-Benchmarking (innerhalb einer Branche)
  • Branchenübergreifendes Benchmarking

Objekte des Benchmarking können Produkte, Dienstleistungen, Strategien, Prozesse, Organisationsstrukturen, Methoden, Vertriebseinheiten, Verfahren etc. sein. Dabei geht es nicht darum, andere Unternehmen zu kopieren, sondern Erkenntnisse zu erlangen, was andere Unternehmen besser machen und warum. Benchmarking kann somit als strukturierter Lernprozess bezeichnet werden.

Typische Fragestellungen im Rahmen des Benchmarking können zum Beispiel sein:

  • In welchen Bereichen ist unser Wettbewerber besonders stark?
  • Was machen andere besser als wir selber?
  • Wie gehen andere mit den aktuellen Trends um?
  • Mit welchen Maßnahmen können wir selbst besser werden?

Erfasst werden können zum einen quantitative Aspekte, wie die Umsatzrendite, Produktdeckungsbeiträge, der Marketing-/Vertriebsaufwand oder Recall-/Recognitionwerte, und zum anderen qualitative Aspekte, wie die Erhebung von Abläufen, Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Kapazitäten oder Tools.

Die folgende Tabelle zeigt mögliche Benchmarking-Parameter im Überblick.

Benchmarking

Benchmarking-Parameter: Am Anfang eines Projekts geht es darum, die passenden Parameter für das eigene Unternehmen zu definieren. Zur Auswahl stehen dafür zum einem die Benchmarking-Objekte. Bei diesen handelt es sich um die Ermittlung angemessener Bereiche, Prozesse oder Aktivitäten eines Unternehmens, welche wiederum mit denen eines anderen Unternehmens in Vergleich gesetzt werden sollen. Die Bestimmung geeigneter Benchmarking-Objekte ist äußerst wichtig, da bei diesen Objekten besonderes Potenzial für Verbesserungen vorhanden sein sollte. Es wäre demnach also sinnvoll, bspw. ein weniger gut laufendes Produkt aus dem eigenen Unternehmen mit einem vergleichbaren Produkt eines externen Unternehmens zu vergleichen, welches jedoch einen viel höheren Absatz verzeichnen kann. Auf diese Weise decken Sie im direkten Vergleich viel eher Leistungsunterscheide auf und können mit den richtigen Maßnahmen Ihr eigenes Produkt nach erfolgreichem Abschluss des Projektes gezielter optimieren. Hierfür werden sowohl interne als auch externe Informationen ausgewertet.
Prozess-Benchmarking kommt überall dort zum Einsatz, wo herausgefunden werden soll, ob ein Unternehmen die richtigen Maßnahmen umsetzt. Hierbei handelt es sich primär um Arbeitsprozesse, Betriebsabläufe oder Verfahren in der Produktion. Aber auch Führungskräfte und Mitarbeiter können Teil der Untersuchung sein. Werden weitgehende und langfristige Veränderungen bei der Unternehmensstruktur angestrebt, wird im Anschluss meistens noch ein sogenanntes Struktur-Benchmarking durchgeführt. Dabei geht es vor allem darum, die Unternehmensorganisation zu hinterleuchten.

Leistungsdimensionen: Ein wichtiger Bestandsteil sind zudem die Leistungsdimensionen. Diese werden bereits zu Anfang des Projekts festgelegt. Sie dienen später bei der Analyse- und Auswertungsphase als wichtige Vergleichsfaktoren für Ihr Unternehmen. In dieser Analysephase werden alle erforderlichen Informationen zusammengetragen und ausgewertet. Durch den Vergleich der daraus resultierenden Daten können mögliche Defizite bei den eigenen Produkten und Leistungen erkannt und identifiziert werden. Grafisch aufbereitet werden diese Daten üblicherweise in Netz- oder Z-Diagrammen. Diese Form der Diagramme eröffnen die Möglichkeit, Werte von mehreren vergleichbaren Kategorien zu visualisieren. Bei den Leistungsdimensionen handelt es sich in der Regel um die Kosten, den Faktor Zeit, die Qualität einer Leistung oder etwa der Kundenzufriedenheit.

Benchmarking-Partner: Bei den Benchmarking-Partnern unterscheidet man zwischen verschiedenen Gesichtspunkten. Einerseits spricht man vom internen Benchmarking, wenn man verschiedene Bereiche innerhalb des eigenen Unternehmens miteinander vergleichen möchte. Beim externen Benchmarking wiederum findet der Vergleich zwischen dem eigenen und einem anderen Unternehmen statt. Dabei ist zu unterscheiden, ob Sie das externe Benchmarking innerhalb der gleichen Branche durchführen, also mit einem Konkurrenten in Vergleich treten möchten, oder aber den Vergleich innerhalb einer fremden Branche beabsichtigen.

Kennzahlen: Um beim Benchmarking aussagekräftige Vergleichswerte zu generieren, müssen relevante Kennzahlen identifiziert und erhoben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass bei der Analyse der ermittelten Werte die tatsächlichen Ursachen für die Unterschiede der verglichenen Leistungen erkannt werden. Elementar für die Kennzahlen sind qualitative Erläuterungen der Kennzahlen. Auf diese Weise können die Kennzahlen richtig interpretiert werden, was vergleichbare und nachvollziehbare Daten zur Folge hat. Dadurch wird das Risiko von Fehleinschätzungen und daraus eventuell resultierenden Fehlentscheidungen auf ein Minimum reduziert.

Erhebung: Bei der Erhebung lassen sich mehrere Methodiken unterscheiden. Gerade zu Anfang bietet es sich an, Sekundärdaten über den Benchmarking-Partner in Erfahrung zu bringen. Hierfür eignen sich allerhand Quellen, wie etwa veröffentlichte Bilanzen, Daten von Wirtschaftsinstituten oder Beiträge in Zeitschriften. Bei der Primärdatenerhebung nehmen Sie direkten Kontakt zum Benchmarking-Partner auf, um die geeigneten Kennzahlen in Erfahrung zu bringen. Diese können mittels schriftlicher Erhebung, anhand von Fragebögen oder Kennzahlen-Formularen ermittelt werden. Eine Vertiefung der gewonnenen Kennzahlen findet über persönliche Gespräche mit den Mitarbeitern des Benchmarking-Partners statt. Gemeinsame Workshops runden die Primärdatenerhebung ab.

Report: Nach abgeschlossener Analyse und Auswertung der erhobenen Daten erstellen Sie einen Abschlussbericht für Ihr Unternehmen. Es bietet sich auch an, Feedbackgespräche oder einen Abschlussworkshop mit dem Benchmarking-Partner durchzuführen. Hierbei können die Interpretationen und Sichtweisen auf das Projekt und dessen Ergebnisse durchleuchtet und verglichen werden. In Ihrem abschließenden Bericht sollten die Leistungsunterschiede klar beschrieben und auf die Ursachen dieser Unterschiede eingegangen werden. Des Weiteren sollte der Bericht aufzeigen, mit welchen Maßnahmen an den erkannten Defiziten gearbeitet werden soll, um die Unterschiede auszugleichen und an seinen Partner und dessen Leistung anzuschließen.

Benchmarking Quellen

Die Informationen für das Benchmarking mit Wettbewerbern stammen meist aus Studien und Daten von Unternehmensberatungen, Kammern, Verbänden oder Forschungsinstitutionen sowie aus Firmenpublikationen und aus der Presse. Auch das Wissen von Mitarbeitern über Wettbewerber lässt sich sinnvoll nutzen. Sehr häufig werden Benchmarking-Analysen in der Praxis branchenübergreifend durchgeführt, um von Unternehmen lernen zu können, deren Existenz bspw. stärker von einem spezifischen Prozess abhängt als das eigene Unternehmen, weil zu vermuten ist, dass gerade diese Unternehmen bereits in Bezug auf innovative Ansätze und Instrumente weiter entwickelt sind.

Ein zielgerichtetes systematisches Benchmarking als Instrument im Performance Marketing kann ein sehr wirksames Management-Tool sein, vorausgesetzt es besteht ein Verständnis für das Geschäftsmodell des Unternehmens, für die Wertschöpfungshebel der Geschäftsbereiche sowie für die Erfolgstreiber im Einzelnen. Dabei gilt es, Akzeptanz für den systematischen Leistungs- und Potenzialvergleich zu schaffen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Gleiches mit Gleichem verglichen wird. Dies gelingt z.B., indem ähnliche Cluster (z.B. Gruppen von Marketingeinheiten) identifiziert werden, ein Benchmarking-Bericht entlang relevanter Steuerungsinformationen erarbeitet sowie eine systematische Vorgehensweise etabliert wird.

Der Benchmarking Prozess

Die wichtigsten Schritte zum Aufbau, zur Anwendung sowie zur Etablierung eines systematischen Benchmarking zeigt die nachfolgende Abbildung.

Benchmarking Prozess

Im ersten Schritt sind zunächst pragmatisch geeignete und akzeptierte Vergleichsgruppen zu identifizieren. Um etwa vergleichbare Marketingeinheiten zu bilden, sind geeignete Kriterien und Klassen zu bestimmen, nach denen die Marketingeinheiten „als vergleichbar“ eingestuft werden können (z.B. nach der Größe des Geschäftsfeldes). Diese vergleichbaren Marketingeinheiten werden im zweiten Schritt innerhalb ihrer Vergleichsgruppe anhand einer Vielzahl geschäftsrelevanter und zielorientierter KPIs den Referenzwerten (z.B. dem Durchschnitt der besten 20% des Clusters) im Benchmarking-Bericht gegenübergestellt. Daraus lassen sich im dritten Schritt Unterschiede entlang der gewählten KPIs erkennen, die Ansatzpunkte für Verbesserungen liefern. Im vierten Schritt müssen diese Verbesserungspotenziale interpretiert und eingeordnet sowie in Ziele und zu definierende Maßnahmen überführt werden. Die nachhaltige Verbesserung der Leistungsfähigkeit wird schließlich durch die Optimierung der Teileinheiten erreicht und durch ein geeignetes Maßnahmen-Controlling begleitet.

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Fazit

Der große Vorteil von Benchmarking-Analysen besteht in der Möglichkeit, praxiserprobte Kostensenkungs- und Produktivitätssteigerungspotenziale unmittelbar abzuleiten. Darüber hinaus sind eine schnelle Umsetzbarkeit, ein besseres Verständnis der eigenen Prozesse/Abläufe sowie eine bessere Information bzw. Motivation der Mitarbeiter erreichbar.

Risiken bestehen bei der Informationsbeschaffung, insbesondere von Primärdaten, und der selten gegebenen, aber häufig unberücksichtigten Vergleichbarkeit der Benchmarking-Objekte bzw. Leistungswerte und der sich daran unter Umständen anschließenden undifferenzierten Übernahme von Problemlösungen der Vergleichspartner.

Weihnachtswerbung

Weihnachtswerbung
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Weihnachten steht vor der Tür und so hält auch die Weihnachtswerbung wieder Einzug in unseren Alltag. In Deutschland werden Weihnachtskampagnen immer beliebter. Große Einzelhändler, wie Edeka, Kaufland, Penny und noch viele weitere sind bereits auf den Zug aufgesprungen und nutzen die emotionale Zeit, um jedes Jahr eine neue Weihnachtskampagne rauszubringen. Dagegen ist die Weihnachtswerbung in Amerika schon seit langer Zeit populär. Doch was ist eigentlich das Besondere an der Weihnachtswerbung? Weihnachten ist die Zeit der Nächstenliebe. Weihnachtskampagnen möchten die Menschen emotional berühren und nutzen dafür die Familien geprägte Zeit. In den Kampagnen sollen starke Gefühle erzeugt werden, die zu einer großen Wirkung führen. Wir stellen Ihnen unsere favorisierten nationalen und internationalen Kampagnen vor! Möchten Sie selber Werbung gestalten? Hier haben wir einige Tipps für Sie!

Weihnachten steht natürlich auch im Jahre 2019 wieder für Emotionen, Geschenke, Familie und Heimat. Wie in den letzten Jahren starten schon im November die ersten Spots, um uns auf Weihnachten einzustimmen. Die Ereignisse haben sich wieder überschlagen und die schönsten Emotionen wurden erneut aufgebaut! Unsere Auswahl in diesem Jahr:

Weihnachtswerbung 2019

1. Galaxus Weihnachtswerbung: "Vorfreude ist die schönste Freude"

Galaxus ist der größte Online-Shop der Schweiz und führt ein wachsendes Sortiment für fast alle Bedürfnisse. In der diesjährigen Weihnachtswerbung finden wir uns in einer total harmonischen Studioaufnahme der Schweizer Musiker Stefanie Heinzmann, Carlos Leal, Fabienne Louves und Baschi wieder. Doch ganz harmonisch endet sie nicht! Aber sehen Sie selbst...

2. Kaufland Weihnachtswerbung: "Das Gute in Dir"

Am 18. Dezember kommt der 9. Teil der Star Wars Saga in die Kinos. Passend dazu appelliert Kaufland an die gute Seite der Menschen – gerade an Weihnachten.

3. Aldi Süd Weihnachtswerbung: "Weihnachtsklassiker"

Wer kennt es nicht – in der Vorweihnachtszeit laufen die Weihnachtsklassiker Tatsächlich Liebe, Kevin allein zu Haus und Stirb Langsam nicht nur einmal im Fernsehprogramm. Aldi Süd nutzt nun diese Bekanntheit und schreibt die bekannten Filme einfach ein wenig um.

4. Migros Weihnachtswerbung: "Mimi die Eule lernt fliegen"

Für einander da sein – Das ist gerade in der Weihnachtszeit für viele Menschen wichtig. Der diesjährige Werbespot vom Detailhändler Migros zeigt genau das. Eine Werbung mit Gänsehaut-Garantie!

5. Bärenmarke Weihnachtswerbung: "Nichts geht über Frohe Weihnachten"

Eine Neuverfilmung des uralten, schwarz-weiß Weihnachtspots von Bärenmarke soll dieses Jahr wieder alte Emotionen wecken. Der vermeintliche Albtraum eines kleinen Mädchen wendet sich durch die kuschelige Werbefigur von Bärenmarke doch noch zum Guten. Am Ende kündigt Bärenmarke gemeinsam mit Steiff an 3.000 Kuschelbären an Kinder zu spenden.

6. Milka Weihnachtswerbung: "Gib denen die von Herzen geben!"

Danke sagen – Gerade denen, die uns jeden Tag unterstützen und helfen. In diesem herzzerreißenden Werbespot tut ein kleines Mädchen genau das. Ein tauber Hausmeister arbeitet rund um die Uhr, damit der Auftritt des Schulchors auch stattfinden kann. Als Dank bekommt der alte Mann einen Schokoladen-Weihnachtsmann von Milka und ein Dankeschön in Gebärdensprache.

7. Manor Weihnachtswerbung: "Manor Special Christmas"

Die Weihnachtselfen sind auf Tour, um zu kontrollieren, ob schon überall Geschenke angekommen sind. Mit Entsetzen müssen Sie feststellen, dass in einem Haus keinerlei Weihnachtsdeko aufgehangen wurde und der Weihnachtsbaum noch eingepackt ist. Da muss was dazwischen gekommen sein! Auf der Suche nach dem Grund hält sie ein Storch auf, der den Grund für den Zeitmangel in das Haus gebracht hat: Ein Baby. Um den Eltern die Dekoarbeit und das Geschenkekaufen abzunehmen, gehen die Elfen bei Manor einkaufen. Die erschöpften Eltern danken es den Elfen mit einem breiten Lächeln.

Weihnachtswerbung 2018

1. ALDI Weihnachtswerbung: "Weihnachtsbeleuchtung"

ALDI hat Anfang November einen kurzen TV-Spot zur Weihnachtsbeleuchtung veröffentlicht. Darin regt sich ein aufgebrachter Nachbar über das Auto auf, das seine EInfahrt blockiert, wird aber von der schönen Weihnachtsbeleuchtung am Haus überrascht. Der Werbeslogan in dem TV-Spot lautet dazu: "Einfach Weihnachtsstimmung anknipsen."

2. Penny Weihnachtswerbung: "Weihnachten braucht nicht viel. Nur Liebe."

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das drückt auch Penny in seinem emotionalen Werbespot aus. Im Mittelpunkt des Videoclips steht eine Mutter mit ihrem Sohn Emil. Er ist großer Fan der Antarktis und wünscht sich sehnlichst, dort einmal hinzukommen. Da die Mutter jedoch nicht viel Geld besitzt, kann sie ihrem Sohn nicht alles bieten, was er sich wünscht. Das macht ihn in manchen Situationen traurig. Zu Heiligabend hat die Mutter liebevoll einen Arktis-Spielplatz für ihren Sohn nachgebaut, über den er sich unglaublich freut. Damit appelliert Penny daran, dass Geld zum Fest der Liebe keine Rolle spielen sollte.

3. Amazon Weihnachtswerbung: "Can you feel it?"

Die singenden Amazon-Pakete sind wieder da und kündigen lautstark das Weihnachtsfest an. „When you look around, the whole world is coming together now – can you feel it?” heißt es dabei. Übersetzt bedeutet dies also, dass sich die ganze Welt zu Weihnachten vereint. Auf der ganzen Welt sind die singenden Pakete unterwegs und verbreiten Weihnachtsstimmung. Das zeigt auch, wie wichtig Amazon als internationaler Versandhandel ist.

4. Kaufland Weihnachtswerbung: "Wir sind offizieller Ausstatter des Weihnachtsmannes"

Kaufland bewirbt in diesem Weihnachtswerbespot seine Zuverlässigkeit und große Auswahl. Der Weihnachtsmann hat allmählich Feierabend, doch bei der Frage seiner Frau, ob er an die Einkäufe gedacht hat, wird er hektisch. Schnell steigt er in seinen Schlitten und fährt zu Kaufland, wo er nicht nur Lebensmittel, sondern auch Geschenke kaufen kann. Auffällig in diesem Clip ist, dass der Weihnachtsmann mit seiner Familie sehr modern lebt. Er fliegt einen Hightech-Schlitten und besitzt sogar ein Smartphone. Dadurch kann sich der Zuschauer besser mit dem Weihnachtsmann identifizieren.

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Kampagnenmanagement
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5. Toys"R"Us Weihnachtswerbung: "Artig sein lohnt sich wieder"

In diesem Clip wirbt Toys“R“Us für seinen diesjährigen Weihnachtskatalog. Eine Familie mit drei Kindern sitzt gemeinsam am Esstisch. Plötzlich verkündet der älteste Sohn, die Spülmaschine einräumen zu wollen. Die Tochter steht daraufhin auf, um ihr Zimmer aufzuräumen. Als der jüngste Sohn fragt, ob er noch Gemüse haben dürfe, ist die Verwunderung der Eltern komplett. Die Erklärung für das Verhalten der Kinder folgt sogleich: Der neue Weihnachtskatalog von Toys"R"Us ist da. Damit ihre Wünsche daraus erfüllt werden, wollen die Kinder besonders artig sein.

6. OTTO Weihnachtswerbung: "Weihnachten ist alles drin"

Die Weihnachtsspots von OTTO zeigt verschiedene kleine Pannen, die rund um Weihnachten passieren können. Angebranntes Weihnachtsessen, ein zu großer Tannenbaum, ein Kurzschluss durch die viele Weihnachtsbeleuchtung... Gleichzeitig gibt es aber auch schöne Momente, wie das gemeinsame Familienessen oder einen weihnachtlichen Campingausflus. OTTO will damit verdeutlichen, dass es die kleinen, unkonventionellen und unperfekten Weihnachtsmomente sind, die die Festtage so einzigartig machen.

7. Samsung Weihnachtswerbung: "Getrennt und doch zusammen"

Weihnachten, das Fest der Liebe. Die Zeit, zu der die ganze Familie zusammenkommt – normalerweise. Denn für einige ist es nicht möglich, das Weihnachtsfest mit den Liebsten zu verbringen, weil zum Beispiel die Tochter in einem anderen Land unterrichtet oder der Vater auf Expedition am Nordpol unterwegs ist. Samsung stellt sich in diesem Spot als Verbindung derer dar, die weit voneinander entfernt sind. So ist es nun für die Menschen, die Weihnachten nicht zu Hause verbringen, möglich, durch die Geräte von Samsung mit der Familie zu kommunizieren.

8. Lidl Weihnachtswerbung: "Kids Gone"

Der Weihnachtsabend ist gekommen und zu Beginn des Weihnachtsspots von Lidl werden mehrere verschiedene Szenen gezeigt, in denen unterschiedliche Streitsituationen zu sehen sind. Zwei Personen streiten sich über eine Autopanne, ein Pärchen streitet sich am Essenstisch, Menschen streiken. Dabei werden immer wieder die Reaktionen von Kindern gezeigt. Denn sie müssen das Ganze mit ansehen und sind offensichtlich traurig darüber, wie sich zum Beispiel ihre Eltern gegenseitig anschreien – dies wird auch durch den Song, der im Hintergrund des Werbespots läuft, untermalt. Umgeben von Hass und Wut schauen die Kinder in den Himmel und sehen eine schwebende Insel und machen sich wie hypnotisiert auf den Weg zu ihr. Dort angekommen bauen die Kinder eine Brücke aus Geschenken, die zu der sorgenfreien Insel führt. Diese zerfällt allerdings sobald die aufgebrachten Eltern dort ankommen, die nach ihren Kindern gesucht hatten. Der Spot soll zeigen, dass es an Weihnachten um Liebe und Familie geht und nicht um Hass, Empörung oder Geschenke.

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9. Nordgreen Weihnachtswerbung: "It's About Time"

Nordgreen hat zum Dreh des Spots zwei unterschiedlichste Zweier-Paare zu einer Art Interview eingeladen: Mutter oder Vater mit Kind, zwei gute Freunde, Eheleute oder Pärchen. Sie werden getrennt gefragt, was das schönste Geschenk war, das sie je verschenkt haben, und das sie je geschenkt bekommen haben. Häufig denken sie, dass das beste Geschenk, was sie verschenkt haben, materielle Dinge waren, wie zum Beispiel ein iPad, Kopfhörer oder ein Fahrrad. Im Anschluss wird den Teilnehmern des Interviews ein Video gezeigt, in dem der jeweils andere des Duos das beste Geschenk benennt, was er je bekommen hat. In den Videos sprechen die Teilnehmer jedoch nicht von den materiellen Dingen, sondern von emotionalen Erlebnissen mit dem jeweils anderen. Somit will Nordgreen darauf aufmerksam machen, dass die wichtigsten, schönsten und persönlichsten Geschenke nicht käuflich sind. Nordgreen betont schon in dem Titel des Spots, dass das schönste Geschenk vielmehr die Zeit ist, die wir miteinander verbringen.

10. Edeka Weihnachtswerbung: "Wie viel Weihnachten darf es sein?"

Der Weihnachtsspot von Edeka ist sehr unterhaltsam, fröhlich und humorvoll gestaltet. Zunächst wirkt es so, als wäre es ein ganz normaler Tag in einer Edeka-Filiale. Doch plötzlich leuchtet ein Schild auf mit der Aufschrift: „Wie viel Weinachten darf es sein?“. Unter dem Schild steht ein Schalthebel, der von einer Skala von 0-100% reicht. Der erste Kunde traut sich und setzt den Hebel auf 50%. Aus dem Nichts verwandelt sich der Einkaufsladen in ein riesiges Theater. Die Regale fangen an sich zu bewegen, Elfen laufen durch den Laden, Engel erscheinen aus den Wänden und Lebkuchenmänner fahren durch die Gegend. Als der nächste Kunde den Hebel auf 80% setzt, kommt der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten aus der Wand gefahren. Als dann noch ein Kunde den Hebel auf 100% setzt, ist der Laden nicht mehr zu erkennen. Es schneit in der ganzen Edeka-Filiale und Nussknacker performen zu dem Lied, welches ein großer Chor singt.

11. Aldi Süd Weihnachtswerbung: "Weihnachtsbeleuchtung"

Der Weihnachtsspot von Aldi ist mal etwas anders als die meisten Werbespots. Während des Werbefilms ist die Kamera lediglich auf ein Gebäude gerichtet, welches durch viele bunte Lichterketten und Figuren im Takt eines elektronischen Songs beleuchtet wird. Dabei nimmt die Intensität der Beleuchtung immer mehr zu, bis am Ende des Spots zu erkennen ist, dass das beleuchtete Gebäude eine Aldi Filiale ist.

12. Coca-Cola Weihnachtswerbung: "Teilt eure Weihnachtsfreude!"

Coca-Cola stimmt auch dieses Jahr das Weihnachtsfest wieder mit dem Coke Weihnachtsklassiker „Holidays are coming“ an. Dabei wechseln die Szenen ständig zwischen der Aufnahme, in der „The Kingdom Choir“ den Song singt, und dem Weihnachtsmann, der an seinem Schreibtisch sitzt mit einem aufgeschlagenen, dicken Buch vor sich eine Cola trinkt und gerade die Coca-Cola Weihnachtstrucks losgeschickt hat, um die Menschen zu bescheren. Coca-Cola ruft dazu auf, bei dieser Besinnlichkeit die Weihnachtsfreude mit allen zu teilen.

13. Zalando Weihnachtswerbung: "Weihnachten. Immer in mode."

Zu Anfang des Weihnachtsspots wird ein Baby gezeigt und ein Text wird eingeblendet, in dem steht, dass es sein erstes Weihnachtsfest ist. Dann beginnt ein Chor „Stille Nacht Heilige Nacht“, eines der wohl bekanntesten Weihnachtslieder, zu singen. Zunächst singt eine Gruppe junger Menschen den Anfang des Liedes. Auch hier wird wieder der Text eingeblendet, in dem steht, wie viele Weihnachten der Hauptsänger der Gruppe schon erlebt hat. Danach setzt eine etwas ältere Gruppe ein und setzt den Song fort. Dieses System wird so immer fortgeführt und auch die Sprachen, in der das Lied gesungen wird, wechseln. Dabei fällt besonders die Kleidung auf, die die Menschen der verschiedenen Altersgruppen tragen, durch die verschiedenen bunten Farben und Variationen der Kleidung. Dadurch möchte Zalando darauf aufmerksam machen, dass ihr Sortiment für jede Altersgruppe ansprechend ist. Das Lied wird von einem 107-jährigen Mann zu Ende gesungen, der das Baby auf dem Arm hält.

Weihnachtswerbung 2017

Weihnachtswerbung Nr. 1: Edeka – #heimkommen

In dem berührenden Weihnachtswerbespot geht es um einen Großvater, der Weihnachten Jahr für Jahr alleine verbringt. Erst, als er seinen Tod vortäuscht, machen sich seine Kinder und Enkel auf den Weg zu ihm. Als der Großvater sie dort in Empfang nimmt, ist die Freude riesig und alle feiern gemeinsam Weihnachten. Der Spot soll daran erinnern, sich Zeit für die Familie zu nehmen, weil diese Zeit kostbar und begrenzt ist.

Weihnachtswerbung Nr. 2: IKEA – Wo ist Opa? / Jesus / The Only One

Unter dem Motto “Auf alles eingerichtet” geht IKEA mit einer Kampagne dem Jahresende entgegen. "Wo ist Opa" und "Jesus" stellen die Hauptteile der Kampagne dar. Das Ziel der Kampagne soll sein, den Menschen Inspiration zu geben, neu über ihr Wohnzimmer nachzudenken und ihnen eine unkomplizierte und entspannte Weihnachtszeit zu bereiten. Bestandteil der Ikea-Weihnachtskampagne 2017 ist auch ein eigens produziertes Lied, das heruntergeladen werden kann.

Weihnachtswerbung Nr. 3: Penny – Weihnachten. Zeit, sich zu versöhnen.

Penny ruft in seiner emotionalen Weihnachtskampagne „Der Weg“ zur Versöhnung auf. Kern der Kampagne ist ein heftiger Streit zwischen Mutter und Tochter, der in der Zeit um Weihnachten beendet werden soll. Penny betont in seiner Weihnachtswerbung, wie weit und beschwerlich der Weg zur Versöhnung erscheinen kann, zeigt aber, dass sich die Überwindung lohnt. Penny appelliert damit an seine Kunden, das Weihnachtsfest zur Versöhnung mit seinen Liebsten zu nutzen. Teil der bewegenden Kampagne ist neben dem Film auch ein Gewinnspiel mit Versöhnungsanreiz.

Weihnachtswerbung Nr. 4: Amazon – Lächeln schenken

Nachdem ein Mädchen seiner Mutter mit einem Handyvideo von sich ein Lächeln schenkt, möchte auch die Mutter ihrer Tochter “Freude schenken”. Die bei Amazon bestellten, im Lager aufbewahrten und mit dem Amazon-Logo bedruckten großen und kleinen Pakete werden vermenschlicht und stimmen auf den Laufbändern den Klassiker „Give a little bit“ der britischen Band Supertramp an. Auf den verschiedenen Transportwegen durch die ganze Welt sorgen sie mit dem Hit für Stimmung. Mit der Übergabe des Geschenkpaketes an das kleine Mädchen durch den Boten gelingt es Amazon, dem Mädchen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern und ein Lächeln zu verschenken.

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Weihnachtswerbung Nr. 5: Ebay - Feiere Weihnachten wie kein anderer. Denn du bist wie kein anderer.

Auf Grundlage der neuen Markenplattform „Kauf bunter.“ startet eBay seine diesjährige Weihnachtskampagne. Mit „Feiere Weihnachten wie kein anderer. Denn du bist wie kein anderer.“ möchte eBay die Menschen motivieren und inspirieren, ihr persönliches Weihnachten so zu gestalten und zu feiern, wie sie es am liebsten mögen und wie es ihre persönliche Seite am besten zum Ausdruck bringt.

Weihnachtswerbung Nr. 6: M&S – Paddington and The Christmas Visitor

In der rührenden Werbung, die in den britischen Medien zu sehen ist, spielt der Bär Paddington die Hauptrolle. Der kleine Bär bemerkt in der Nacht einen Einbrecher auf dem Dach, der überall in der Stadt Weihnachtsgeschenke gestohlen hat – den er aber für den Weihnachtsmann hält. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um die Geschenke zurückzubringen. Als der Einbrecher sieht, wie sehr die Kinder sich über ihre Geschenke freuen, wird ihm bewusst, dass er einen Fehler gemacht hat und er erkennt die wahre Bedeutung von Weihnachten.

Weihnachtswerbung Nr. 7: Aldi UK– Kevin The Carrot

Im Nachfolgerspot der Vorjahreskampagne ist Kevin The Carrot zurück und auf der Suche nach der Liebe. Dort, wo die Kampagne letztes Jahr aufgehört hat, findet der diesjährige Spot Anschluss, in einem luxuriösen Speisewagen. Am Ende der Festtagstafel im Speisewagen liegt Karotte Katie, aber um an sie heranzukommen, hat Kevin einen holprigen Weg über Gabeln, Champagnerkorken und herumfliegenden Erbsen zu bestreiten. Der süße Weihnachtsspot lässt den Zuschauer zum Fest der Liebe schmunzeln.

Weihnachtswerbung Nr. 8: Tesco UK

In Tescos Weihnachtsspot dreht sich alles um den Truthahn. Die chaotischen Szenen an Weihnachten kommen bestimmt vielen Familien bekannt vor. Es überrascht wohl weniger, dass die Botschaft des Supermarkt-Spots ist, dass das gemeinsame Essen wichtiger Bestandteil des Weihnachtsfestes ist. Egal, wie Kunden ihr Weihnachtsfest gestalten möchten, und was sie dazu alles benötigen, Tesco ist für sie alle da.

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Weihnachtswerbung Nr. 9: Toys “R” Us

Der lustige 30-Sekunden-Spot stellt die Giraffe Geoffrey, die einen eigenen Toys “R” Us Store betreibt, in den Fokus. Am Weihnachtsabend erwartet die Giraffe einen besonderen Gast: Den Weihnachtsmann, der nachdem er seinen Schlitten festgemacht hat, die Geschenke für die Kinder in Geoffreys Store besorgt. Als er den Laden verlässt, sind die Rentiere verschwunden, aber glücklicherweise ist Geoffrey zur Stelle.

Weihnachtswerbung Nr. 10: John Lewis

John Lewis' Werbung dreht sich um die Freundschaft zwischen dem Jungen Joe und dem imaginären Monster unter seinem Bett, Moz, das ihn nachts auf Trab hält. Als Moz bemerkt, dass die nächtlichen Aktionen Joe tagsüber müde machen, beschließt Moz ihm zu Weihnachten eine Nachtlampe zum besseren Einschlafen zu schenken. Aber mit dem Anknipsen der Lampe verschwindet auch Moz…

Weihnachtswerbung Nr. 11: Aldi

Der Weihnachtsspot von ALDI setzt auf die Vielfältigkeit seiner Kunden, Jung und Alt, Single oder Pärchen. Verschiedene Personen greifen in dem TV-Spot nach Produkten aus dem Kühlschrank: die Butter zum Backen, die Weihnachtsgans, den Schokoladenkuchen, Pralinen oder eine Flasche Champagner. Die Botschaft: ALDI bietet jeden Tag und auch zu Weihnachten für die vielfältigen Bedürfnisse der Kunden die passenden Produkte und hohe Qualität.

Weihnachtswerbung Nr. 12: Galeria Kaufhof - „,Von Herz zu Herz – Gemeinsam ein Fest“

Der Weihnachtswerbespot der Warenhauskette steht für den Geist der Weihnacht und die Magie des Festes, mit der sich Herzen öffnen lassen. Galeria Kaufhof öffnet dazu ein Weihnachtsbuch, in dem sich auf den jeweiligen Seiten winterliche Szenarien aufklappen und mit jeder neuen Seite Tiere sich streiten oder alleine durch die Landschaft ziehen. Nachdem der Bär aus Frust an alle Bewohner des Waldes Briefumschläge verteilt hat, machen sich alle gemeinsam auf eine Reise und feiern schließlich friedlich gemeinsam Weihnachten. Erst im Beisammensein mit anderen wird der Sinn von Weihnachten deutlich.

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Weihnachtswerbung Nr. 13: Coca-Cola

In der Weihnachtszeit kann es mit Baumschmücken, Backen und Geschenke verpacken schon mal stressig werden. Das hat auch der Junge in Coca-Colas Weihnachtswerbespot erkannt und stellt den beschäftigten Personen jeweils im Geheimen eine Cola-Flasche zur „Entspannung“ bereit und wartet auf deren Reaktionen. Als er sieht, wie überrascht sie sind und wie sehr sie sich über die Cola-Flasche freuen, zaubert es ihm ein Lächeln ins Gesicht.

Weihnachtswerbung Nr. 14: Kaufland – „Wer gut isst, streitet nicht“

Auch Kaufland setzt bei seinem Weihnachtswerbespot auf seine vielfältigen Kunden. Viele verschiedene Personen mit verschiedenem (sozialen) Hintergrund sitzen in der Weihnachtszeit gemeinsam an einer langen, reichhaltig gedeckten Tafel und essen gemeinsam. Trotz der unterschiedlichen Charaktere verstehen sich alle am Tisch, da sie alle zusammen gut essen.

Weihnachtswerbung Nr. 15: Deutsche Bahn – Menschen verbinden

Der Weihnachtswerbespot erzählt von dem Jungen Jonathan und seiner Weihnachtspost an den Weihnachtsmann. Auf seinem Weg zum Kindergarten trifft er täglich auf den Obdachlosen Anton, für den sich außer Jonathan keiner zu interessieren scheint. Als Weihnachten näher rückt, merkt Jonathan schnell, dass Anton das Weihnachtsfest ganz allein verbringen wird. Daher wünscht sich der Junge auf seinem Wunschzettel an den Weihnachtsmann ein schönes Weihnachtsfest für Anton. Als am Weihnachtsabend die ganze Familie zusammenkommt, fragt sich Jonathan, wie es Anton gerade geht und ob sein Wunsch an den Weihnachtsmann erfüllt werden konnte.

Weihnachtswerbung Nr. 16: Apple

Wir sehen in Apples Weihnachtsspot eine Besitzerin eines iPhones und von AirPods, die tanzend durch den Schnee in einer Innenstadt läuft. In der Musik versunken läuft sie dabei plötzlich einem Mann in die Arme, dem sie dann einen ihrer Ohrstöpsel übergibt und mit dem sie die Musik teilt. Durch die Ohrstöpsel verbunden tanzen sie gemeinsam durch den Schnee. Die Botschaft: An Weihnachten sollen wir einander bewegen.

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Mi, 05.02. - Do, 06.02.2020
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Weihnachtswerbung Nr. 17: Rewe - Die wichtigste Zutat für Weihnachten bist du

Im Fokus des Weihnachtswerbespots steht die Reise eines Sohnes nach Hause zu seinen Eltern, die sich gleichzeitig mitten in den Weihnachtsvorbereitungen befinden. Dabei werden beide Handlungsstränge durch eine Split-Screen-Mechanik verknüpft, sodass die Zubereitung des Weihnachtsessens mit den einzelnen Reiseetappen des Sohnes verbunden wird. Schließlich findet die Familie am reichlich gedeckten Festtagstisch zusammen. Der Spot soll das bekannte heimelige Weihnachtsgefühl von Wärme und Verbundenheit mit der Familie verdeutlichen und enthält gleichzeitig die Botschaft, dass der Kunde bei Rewe immer an erster Stelle steht.

Weihnachtswerbung 2016

1. #Zeitschenken - EDEKA Weihnachtswerbung

Der Weihnachtsspot #Zeitschenken knüpft inhaltlich an die Weihnachtswerbung #heimkommen vom letzten Jahr an. EDEKA zeigt in dem Video, wie wichtig es ist, sich Zeit für seine Familie und Freunde zu nehmen. Weil man Zeit nicht verpacken kann, ist der Appell der Werbung, Zeit zu verschenken.

2. Coca Cola Weihnachtswerbung 2016 - Holidays are coming

Coca Cola startet auch dieses Jahr wieder seine traditionelle Weihnachtskampagne mit dem Kult-Testimonial Santa Claus. Zum 20. Mal schickt Coca Cola Trucks auf die Reise. Der Appell von Coca Cola ist, seine persönlichen Weihnachtshelden zu ehren und an alle zu denken, die das Weihnachtsfest zu dem machen, was es ist.

3. M&S 2016 Christmas Ad - Christmas with love from Mrs Claus

Der Weihnachtsspot erzählt von einem kleinen Jungen, der für seine Schwester zu Weihnachten etwas besonderes machen möchte und schreibt Mrs Claus. Mrs Claus unterstützt Santa in letzter Minute vor Weihnachten. Mrs Claus präsentiert Wärme, Einfühlungsvermögen und Humor auf eine zeitgemäße Weise. Sie repräsentiert die Anstrengungen, die die Kunden aufwenden, um die Weihnachtszeit außergewöhnlich zu machen. Weiterhin symbolisiert sie die Liebe und das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches die Kunden an Weihnachten erleben möchten.

4. John Lewis Christmas Advert 2016 - BusterTheBox

In dieser Weihnachtswerbung bekommt ein Mädchen ein Trampolin zu Weihnachten geschenkt. Doch sie ist nicht die Einzige, die das Weihnachtsgeschenk liebt. Es geht in dem Video um Geschenke, die alle lieben und die verbinden. Die Freude über ein tolles Geschenk steht im Fokus.

5. Waitrose Christmas TV ad 2016 - #HomeForChristmas

Dieser Werbespot zeigt ein Vögelchen, welches jedes Jahr eine Reise unternimmt. Ein kleines Mädchen wartet jährlich an Weihnachten auf die Rückkehr des Vogels. Das Video zeigt wie schön es ist, an Weihnachten zu Hause zu sein und Zeit mit den Liebsten zu verbringen.

6. Jeder Moment ein Fest - Kaufland

In dem Werbespot wird ein kleines Mädchen gezeigt, welches einen besonderen Plan hat, die Familie an Weihnachten zu überraschen. Der Appell von Kaufland in dem Video ist, jeden Moment und das gemütliche Beisammensein der Familie zu genießen.

7. PENNY macht Weihnachtswunder wahr - Familie Hellmann

In dem Weihnachtsspot von PENNY leben die beiden Kinder eines älteren Paars im Ausland. Zu Weihnachten werden sie von ihren Kindern und Enkelkindern überrascht. Der Appell des Videos ist, dass das Schönste an Weihnachten das Zusammensein mit den Liebsten ist und man diese Zeit genießen soll. In diesem Zusammenhang verschenkt PENNY 100 Gutscheine, damit Familien das Weihnachtsfest zusammen verbingen können.

8. Heathrow Airport Christmas Ad 2016 #ComingHome

Das Video zeigt zwei Bären, die von ihrer Reise zu Weihnachten nach Hause kommen. In der Ankunftshalle verwandeln sich die Bären in Menschen und werden von ihren Enkeln begrüßt. Die Werbekampagne symbolisiert durch die Bären, wie schön es ist, an Weihnachten nach Hause zu kommen.

9. Mercedes Benz 4MATIC - Snow Date

In der Weihnachtswebrung von Mercedes Benz hat ein junges Pärchen ein Kinodate. Die Wetterbedingungen machen das Treffen fast unmöglich. Doch mit dem 4MATIC bringt der Vater seinen Sohn sicher und schnell zu dem Kino. Der Appell des Videos ist, dass das Auto einem alles ermöglicht, was man nicht verpassen darf.

10. Come together - H&M

In der Weihnachtswerbung von H&M verkündet der Schaffner eines Zuges mit Schlafwagen am Morgen des 25. Dezembers, dass der Zug eine Verspätung von über elf Stunden hätte. Der Schaffner lädt die Gäste zu einem Weihnachtsbrunch ein. Dafür wird alles weihnachtlich dekoriert und die Reisenden kommen sich näher. Die Aussage des Videos ist, dass an Weihnachten alle zusammen kommen sollen.

11. Apple Christmas Ad 2016 Frankie's Holiday

Der Werbesport von Apple zeigt Frankie, der an den Weihnachtstagen einsam ist. Er möchte das Weihnachtsfest lieber mit anderen verbringen und macht sich auf den Weg in ein Dorf. Mit Unterstützung seines iPhones möchte er ein Weihnachtsständchen vortragen. Mit seiner blassen Haut und den Schrauben am Hals, an denen er Glühbirnen anschließt, schreckt er die Leute ab. Als ihm eine seiner Lampen ausgeht, hilft ihm ein kleines Mädchen die Lampe wieder zum Leuchten zu bringen und animiert die anderen mitzusingen. Der Appell des Videos ist, dass man sein Herz für jeden öffnen soll. Welche Weihnachtskampagne gefällt Ihnen am besten? Kennen Sie noch weitere Kampagnen?   >>> Hier finden Sie unseren Blogbeitrag über das Storytelling mit EDEKA, DB und IKEA aus 2015. #Weihnachtswerbung #Weihnachtskampagnen #Weihnachten

Marketing studieren – Vielfältige Karrieremöglichkeiten für Absolventen

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Viele Studienanfänger möchten Marketing studieren. Kein Wunder, denn Marketing spielt in fast jedem Unternehmen eine wichtige Rolle, um den Unternehmenserfolg zu sichern. Marketing ist vor allem eins: vielfältig und ständig neuen Trends unterworfen. Studierende in diesem Bereich haben also gute Aussichten auf einen anspruchsvollen und spannenden Job. Innerhalb des Marketing-Studiums gibt es durch eine große Auswahl unterschiedlicher Studienrichtungen vielfältige Möglichkeiten, sich je nach Interessenlage auf einen bestimmten Marketing-Bereich zu spezialisieren. Vor allem das Online-Marketing nimmt angesichts der mit der Digitalisierung entstandenen, neuen Kommunikationskanäle eine zentrale Rolle im Marketing ein.

Marketing studieren Gute Gründe

Marketing studieren – Das spricht dafür

Marketing zu studieren lohnt sich, denn gutes und konsequentes Marketing ist für den Erfolg eines Unternehmens unentbehrlich. Durch gezieltes Marketing können Unternehmen ihre Kommunikation an die Bedürfnisse potenzieller Kunden anpassen sowie deren Interesse an neuen Produkten wecken. Unternehmen können dem Kunden über verschiedene Medien und Kanäle vermitteln, welchen Nutzen ein Produkt für ihn hat und was das Produkt von der Konkurrenz unterscheidet, sodass die Möglichkeit besteht, Kunden langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens kann durch Marketing-Maßnahmen gesichert werden. Marketing ist demnach eine zentrale Funktion der Unternehmensführung und wichtiger Bestandteil der Betriebswirtschaft. Genau deshalb ist es spannend, sich beruflich mit Marketing zu beschäftigen, denn dieser Bereich ist mit vielversprechenden Zukunftsaussichten verbunden. Um das nötige Wissen zu erlangen, ist es ratsam, Marketing zu studieren, beispielsweise an einer Hochschule oder Fachhochschule. Zudem bietet vor allem ein Master-Studiengang die Möglichkeit, sich auf einem bestimmten Gebiet zu spezialisieren und sich für eine Position im Marketing Management zu qualifizieren.

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Unser Online Marketing Seminar eignet sich für alle Marketingleiter und -mitarbeiter, die die modernen Möglichkeiten des Internets nutzen möchten. Im Seminar erfahren Sie, wie Sie mehr Traffic auf Ihrer Webseite generieren können, neue Kunden gewinnen und mehr Umsatz erzielen.

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Mo, 20.01. - Di, 21.01.2020
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Di, 19.05. - Mi, 20.05.2020
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Welche Studienarten gibt es?

Wer Marketing studieren möchte, kann aus einer Fülle unterschiedlicher Studiengänge wählen. Ein Marketing-Studium kann im Bachelor oder im Master absolviert werden und erlaubt den Studierenden die Festlegung auf einen Schwerpunkt, der den persönlichen Interessen entspricht. So können Studierende ihr Studium im Bereich Marketing beispielsweise mit BWL oder Management kombinieren, sich für eine internationale Ausrichtung des Studiums entscheiden oder ein duales Studium wählen, das einen hohen Praxisbezug garantiert. Gerade ein BWL-Studium mit Marketing-Schwerpunkt kann sich für diejenigen lohnen, die sich noch nicht sicher sind, ob sie später im Marketing Fuß fassen möchten und beruflich lieber flexibel bleiben. Die Regelstudienzeit beträgt für ein Marketing-Studium im Bachelor etwa sechs Semester.

Neben dem klassischen Vollzeit-Studium an einer Hochschule oder Universität, bei dem sich Studierende voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können, gibt es auch flexible Modelle, wie berufsbegleitende oder duale Studiengänge. Diese sind insbesondere für Berufstätige empfehlenswert, die Job und Studium unter einen Hut bringen möchten. Hierbei wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, Studierende können das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. Doch auch ein Fernstudium ist eine gute Möglichkeit für Berufstätige, sich online weiterzubilden oder in einem neuen Bereich Fuß zu fassen. Auch für Phasen der Umorientierung ist ein Fernstudium bestens geeignet. Ein Fernstudium geht häufig mit höheren Kosten einher. Darum ist es gut zu wissen, dass es auch für Fernstudierende unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist, finanzielle Unterstützung und BAföG zu beziehen.

Online-Lehrgänge im Bereich Marketing

Mittlerweile gibt es neben der großen Auswahl an Marketing-Studiengängen, die von Hochschulen angeboten werden, auch die Option unterschiedlicher Online-Lehrgänge wahrzunehmen, um Marketing zu studieren, beispielsweise die flexiblen Zertifikatslehrgänge des DIM. Der Zertifikatslehrgang Marketingmanager eignet sich für ambitionierte Studierende oder Berufstätige, die Marketing studieren wollen, um sich gezielt auf Führungsaufgaben vorzubereiten und kann bequem online absolviert werden. Nach Abschluss des Lehrgangs haben Absolventen einen guten Überblick über die im schnelllebigen Marketingalltag anfallenden Aufgaben und können sich und ihr Team als Manager effektiv und effizient durch das Marketing-Tagesgeschäft geleiten.

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Da eine gelungene Internetpräsenz und die Vermarktung über Online-Kanäle unumgänglichen für den Unternehmenserfolg geworden sind, stellt der Zertifikatslehrgang Online-Marketing-Manager das Online-Marketing in den Fokus. Der Lehrgang Online-Marketing-Manager bietet fundiertes Wissen in allen Disziplinen des Online-Marketings und ist daher die perfekte Wahl für Studieninteressierte, die das gesamte Instrumentarium des digitalen Marketings beherrschen wollen.

Welche Berufsaussichten haben Marketing-Absolventen?

Marketing studieren Berufsaussichten

Marketing zu studieren qualifiziert Absolventen für vielfältige Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen und bietet Berufsanfängern spannende Perspektiven. Typische Berufsbereiche sind beispielsweise das Marken- und Produktmanagement, das Medienmanagement, das Online- und Social-Media-Marketing, die Unternehmenskommunikation, der Bereich Customer-Relationship-Management und die Werbebranche. Doch auch in der Marktforschung, im Vertrieb, im Event-Management, in Consulting-Unternehmen oder bei Verbänden und Non-Profit-Organisationen gibt es gute Möglichkeiten für Berufsanfänger, in den Job einzusteigen. Weiterhin werden Absolventen des Marketing als Kundenberater, als PR-Berater, als Manager oder in der Personalwirtschaft tätig.

Marketing-Studium: Die Abschlussarbeit meistern

Wer sich dazu entschieden hat, Marketing zu studieren, beendet sein Marketing-Studium üblicherweise in Form einer Abschlussprüfung. Je nach Studiengang ist das Anfertigen einer Bachelor- oder Masterarbeit erforderlich, die für Studierende mit einem erheblichen Zeitaufwand einhergeht und eine sorgfältige Planung erfordert. Nicht nur, dass die Literaturrecherche viel Zeit kostet, auch die Durchführung von Befragungen und die schriftliche Umsetzung sollten im Vorhinein im zeitlichen Budget mit einkalkuliert werden. Zudem bereitet die Gefahr des Plagiats vielen Studierenden Kopfschmerzen. Bei der Plagiatsprüfung sowie dem Lektorat kann es daher sinnvoll sein, nicht nur auf Kommilitonen zu vertrauen, sondern professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Fazit

Marketing zu studieren ist heutzutage sehr gefragt. Ein Marketing-Studium qualifiziert für eine Karriere in einem besonders schnelllebigen Berufsumfeld, das ständigen Veränderungen unterliegt. Vor allem durch die Digitalisierung nimmt das Online- und Social-Media-Marketing einen besonderen Stellenwert ein, denn mit den Online-Medien entstehen immer mehr Marketingmöglichkeiten. Mit dem Marketing-Studium bieten sich für Berufsanfänger vielfältige Berufsaussichten und gute Karrierechancen. Welcher Studiengang für wen geeignet ist, muss jeder anhand persönlicher Präferenzen und Karriereziele selbst entscheiden. Ein duales Studium punktet mit einem hohen Praxisanteil, während ein Fernstudium oder Online-Lehrgänge flexibel in Eigenregie absolviert werden können und auch für Berufstätige geeignet sind. Wichtig ist für alle Studiengänge und Marketingbereiche gleichermaßen, dass Marketing-Studierende idealerweise noch während des Studiums praktische Erfahrungen in der Berufswelt sammeln sollten, um erfolgreich durchstarten und das theoretische Wissen direkt in die Praxis transferieren zu können.

#Marketingstudieren #MarketingStudium #WeiterbildungMarketing #Studium #Marketing

Gender-Marketing – Rollenklischee oder geniales Marketing?

Gender-Marketing – Rollenklischee oder geniales Marketing?
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Was bedeutet Gender-Marketing?

Gender-Marketing (aus dem Englischen gender = Geschlecht) hat zwei Bedeutungen: Erstens „das biologische Geschlecht“ und zweitens „das soziale Geschlecht“. Es befasst sich mit den geschlechterspezifischen Verschiedenheiten zwischen Mädchen und Jungs sowie zwischen Männern und Frauen. Es beschreibt einen speziellen Ansatz, bei dem die verschiedenen Bedürfnisse von Männern und Frauen oder Mädchen und Jungs bei der Produktentwicklung, dem Vertrieb und vor allem im Marketing berücksichtigt werden. Gender-Marketing findet seinen Ursprung in den USA in den 1990er Jahren. In Europa und in Deutschland ist das Konzept erst seit wenigen Jahren als Spezialdisziplin innerhalb des Marketing bekannt. So fand erst 2006 der erste Gender-Marketing-Kongress in Berlin statt. Im Marketing erfolgt die Segmentierung von Märkten, Produkten und Dienstleistungen in weibliche und männliche Konsumenten. Dieser Ansatz, Märkte weiter zu differenzieren, dient dem Unternehmen letztendlich dazu, neue Marktnischen zu finden. Ziel von Gender-Marketing ist eine noch effizientere, zielgruppenspezifische Ansprache sowie das Erzielen höherer Preise. Diese geschlechterspezifische Abgrenzung wird oftmals auch als „SheCommerce“, Female Commerce“ oder „Marketing to Women“ bezeichnet. Ein entsprechender Ansatz für Männer wird nicht definiert.

Gender-Marketing grenzt sich vom sogenannten „LGBT-Marketing“ (LGBT = Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) ab. Es gibt zwar bei beiden Marketingzweigen Überschneidungen, das LGBT-Marketing existierte allerdings weit vor dem Gender-Marketing. Somit richtet sich Gender-Marketing vorrangig an heterosexuelle Männer und Frauen.

Rollenbilder im Gender Marketing

Gender Marketing basiert, wie schon dargestellt, auf der Vorstellung, dass sich das Konsumentenverhalten von Frauen und Männern soweit differenziert, dass eine geschlechtsspezifische Marktbearbeitung sinnvoll ist. Elementar ist dabei die Wahrnehmung der weiblichen und männlichen Rollenbilder. Dies ist sicherlich im gesellschaftlichen Kontext zu sehen. Eine explorative, anonyme Erhebung unter 25 Probanden zu den Fragen „Was ist männlich?“ und „Was ist weiblich?“ hat zu der folgenden Aussagen-Matrix geführt:

Was ist männlich?

Gender Marketing: Was ist männlich?Was ist weiblich?

Gender Marketing: Was ist weiblich?

Sicherlich sind solche Erhebungen oft mit Klischees verbunden. Sie bieten jedoch immer einen ersten Ansatz, um im Marketing Gender-spezifische Strategien zu diskutieren.

Ausprägungen im Gender-Marketing

Mit dem Begriff „Gender-Marketing" werden leider auch Vorurteile in Verbindung gebracht. Zu oft wurden und werden die Produkte für feminine Konsumenten von Männern entwickelt. Und das dann meist nach dem Prinzip "pink it and shrink it", zu Deutsch: "Mach es klein und mach es rosa". Pinke Smartphones, "Ladies Night" im Baumarkt oder Ü-Eier in Pink und mit Glitzer bestückt sollen gezielt Mädchen und Frauen ansprechen.

Gendermarketing - Frauenprodukte

Ein weiterer relativ neuer Effekt ist, dass Frauen für das gleiche oder ein ähnliches Produkt mehr bezahlen. Beim sogenannten „Gender-Pricing“ verkaufen Unternehmen Produkte für Frauen teurer als für Männer. Funktioniert es? Ja! Weil Frauen eher bereit sind, Geld für ihr Äußeres auszugeben als Männer. Und das nutzen die Unternehmen aus. Der Preisunterschied fällt gar nicht auf: In Drogeriemärkten existieren oft eigene Frauen- und Männerecken. Das heißt: Produkte für Männer sind in einem Regal, die (beinahe identischen) Produkte für Frauen in einem anderen, weit entfernten Regal. Dadurch vergleichen Männer und Frauen nur Produkte in "ihrem" Regal und sehen die andere Variante nicht. Ein Beispiel: Der Rasierschaum „Isana Men Sensitiv“ von Rossmann kostet – in Pinker Farbe – für Frauen 0,85 Euro (150 mL). Der Preis für das männliche Pendant mit 300 mL beträgt 0,89 Euro. „Female Commerce“ mit einem Preisaufschlag von mehr als 100 Prozent!

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Tipps für den praktischen Einsatz von Gender-Marketing

  1. Gehen Sie bei der Entwicklung Ihrer Marketingstrategie auf die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen von Männern und Frauen ein.
  2. Nutzen Sie die Marktforschung, um die tatsächlichen Bedürfnisse der jeweiligen Geschlechter zu ermitteln.
  3. Die Unterschiede in der Ansprache für Jungen/ Mädchen oder Männer/ Frauen sollten bereits bei der Entwicklung des Produktes berücksichtigt werden. Deshalb muss professionelles Gender-Marketing schon beim Produktdesign beginnen. Konzipieren Sie Produkte gleicher Art, die im Design an das jeweilige Geschlecht angepasst werden.
  4. Sprechen Sie jede Kommunikationsebene an: Produktname, Wortklang, Design und Material des Produkts sollten dem jeweiligen Geschlecht entsprechend konzipiert werden.
  5. Entwickeln Sie geschlechtsspezifische Werbekampagnen. Frauen mögen keine Klischees, dafür Humor, Inspiration und Realismus. Arbeiten Sie mit Emotionen, Kindern, Menschen, Familien, Tieren oder Vorbildern, wie Models, Geschäftsfrauen oder Müttern, als Eyecatcher. Männer mögen eher laute Musik, Wettbewerbssituationen, actionreiche Handlungen, und Führungspersönlichkeiten als Protagonisten.
  6. Auch die PoS-Gestaltung muss geschlechtsspezifisch erfolgen: Feminin bedeutet inspirierende Gestaltung, Anwendungsbeispiele, Übersichtlichkeit, Sortimentsvielfalt, helle Räume, emotionale Ansprache und ein Minimum an Technik. Maskuline Kriterien sind: Großzügige Warenpräsentation, Konzentration auf wenige Qualitätsprodukte, Test- und Vergleichsberichte, volle Räume, rationale Ansprache und technische Details.
  7. Speziell im Bereich technischer Produkte darf keine Entwicklung erfolgen nach dem Motto: „shrink it and pink it“!

Top oder Flop – Beispiele erfolgreicher und gescheiterter Gender-Marketing-Kampagnen

Nicht immer ist der Versuch, geschlechterspezifische Produkte einzuführen, ein Erfolg. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu analysieren und diese durch Produktgestaltung und -nutzen zu erfüllen. Wir zeigen einige gelungene und misslungene Beispiele:

Gender-Marketing – Top-Kampagnen

Coca Cola – Light und Zero:

Gendermarketing - Coca Cola

Quelle: Coca Cola Deutschland

  • Getrennte Produkteinführungen
  • Unterschiedliche Werbekampagnen
  • Humorvolle, zielgruppen-spezifische Kundenansprache
  • In Post-Tests wurde nachgewiesen, das sich die Frauen mit den Figuren aus der Kampagne identifizieren.

McDonalds – McCafé:

  • Eigens für die Zielgruppe „Frauen“ entwickelt.
  • Erfolgreich und mittlerweile auf breiter Basis eingeführt.
  • Frauen verweilen länger im Schnellrestaurant und geben mehr Geld aus durch das zusätzliche Angebot des McCafé.

Gillette-Rasierer:

Gendermarketing - Gillette

Quelle: Procter & Gamble Service GmbH

  • Keine zusätzliche Aufschrift „for Women“ und kein „pink“ für die Damen-Rasierer.
  • Stattdessen werden die Produkteigenschaften unterschiedlich kommuniziert:

Das "Venusgefühl" für die Frau:

  • seidenglatte Haut
  • Schutzkissen umgeben sanft die Haut
  • Der weiche Griff liegt gut in der Hand

"Frische-Kick für den Body" bei den Männern:

  • "Der erste Körperrasierer speziell für männliches Terrain"
  • Funktional: beweglicher Klingenkopf, Lubrastrips für optimales Gleiten, rutschfester Griff

Bosch Akkuschrauber:

  • 2003 hat Bosch einen Akkuschrauber speziell für Frauen entwickelt.
  • Dieser ist kleiner, leichter und einfacher zu bedienen.
  • So hat die Bohrmaschine, ausgerichtet für Männer, ein Maximum an Leistungsstärke und möglichst viele technische Funktionen, während die Bohrmaschine für Frauen mit einer guten Bedienbarkeit, geringem Gewicht und gutem Design punktet.
  • Der Akkuschrauber „Bosch IXO“ wurde laut Bosch fünfmal häufiger verkauft als die geschlechtsneutrale Variante.

Gender-Marketing – Flop-Kampagnen

Edeka Bratwurst:

Gendermarketing - Edeka Bratwurst

Quelle: Edeka

    • 2013 verkaufte Edeka Frauen- und Männer-Würste.
    • Die Packungsunterschiede wurden werblich in „halbnackter Adonis“ (für die Frauen) und „Teufelsweib“ (Männer-Variante) unterteilt .
    • Die Reaktionen im Internet: „Fleischgewordener Sexismus auf dem Grill“, „Dumpfer Sexismus“ und „Emanzipierte Frauen brauchen keine Frauen-Bratwurst“ führten dazu, dass die Produkte schnell eingestellt wurden.

Marketingberater – Wann ist externe Beratung sinnvoll?

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Das Marketing ist in der Unternehmenswelt ein essenzieller Bereich, für den oft externe Marketingberater beschäftigt werden. Im Marketing wird vor allem die öffentlichkeitswirksame Arbeit in Unternehmen gesteuert, mit der zum Beispiel für steigende Umsätze gesorgt werden soll. Gleichzeitig gehört zum Marketing aber auch die Analyse der Kundenentwicklungen und -verhaltensweisen. Da diese Aufgaben entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen, haben viele Großkonzerne eine eigene Marketingabteilung. KMU stehen hierfür aber nicht immer die nötigen Ressourcen zur Verfügung, weshalb auf Marketingberater zurückgegriffen wird. Doch welche Aufgaben erfüllen diese genau und worauf sollte man bei der Wahl eines Marketingberaters achten?

Was ist ein Marketingberater?

Vereinfacht gesagt, beraten und unterstützen die Marketingberater zum Beispiel Unternehmen in allen Bereichen des Marketings, um deren Arbeitsweise zu optimieren. Konkret geht es hierbei um ein ganzheitliches und in der Regel auch längerfristiges Arrangement. Der Marketingberater bekommt vom Unternehmen zum Beispiel den Auftrag einer Komplettbetreuung, sodass neben den generellen Änderungen der Marktanforderungen auch die Kundenbedürfnisse eine Rolle bei den Analysen des Beraters spielen. Teilweise kann es sich aber auch um eine temporäre Beschäftigung für ein spezielles Projekt handeln. In beiden Fällen soll der Berater herausarbeiten, welche Chancen und Risiken sich für das Unternehmen ergeben. Gemeinsam mit dem Unternehmen werden hieraus dann weitere Schritte abgeleitet und die Marketingmaßnahmen daraufhin leicht oder grundlegend verändert.

Aufgaben eines Marketingberaters

Der Aufgabenbereich eines Marketingberaters ist, wie das Marketing selbst auch, sehr vielseitig. Eine ganz wesentliche Aufgabe liegt darin, die Märkte, Kunden und Wettbewerber zu analysieren und hieraus neue Verhaltensweisen für das jeweilige Unternehmen zu erarbeiten. Anhand der Analyse der Berater werden zum Beispiel neue Strategien zur Zielerreichung aufgestellt oder Marketingpläne verfasst. Wo genau der Marketingberater im Marketing eines Unternehmens aktiv wird, variiert von Fall zu Fall. In der Regel wird dabei vor allem zwischen folgenden Instrumenten unterschieden, um wirksame Änderungen herbeizuführen:

  • Produktpolitik
  • Preispolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Distributionspolitik

Aufgaben Marketingberater

In der Produktpolitik helfen die Marketingberater ihren Kunden bzw. einem Unternehmen dabei, die Produktmerkmale so zu definieren, dass diese die gewünschte Zielgruppe optimal ansprechen und die Absatzzahlen dementsprechend gesteigert werden können. Ebenso wird in der Preispolitik an der berühmten „Preisschraube“ gedreht. Hier gilt es allerdings erst einmal herauszufinden, welchen Preis der Verbraucher überhaupt bereit ist, für das jeweilige Produkt zu zahlen. Ebenso fällt in die Preispolitik die Korrektur und Änderungen bisheriger Strategien – zum Beispiel durch Rabatte oder Boni.

Im Zuge der Kommunikationspolitik analysiert der Berater, wie die gewünschte Zielgruppe am besten angesprochen werden kann und wie sich über die Kommunikation das Kaufverhalten der Zielgruppe verändern bzw. zu Gunsten des Unternehmens beeinflussen lässt. Das Instrument der Distributionspolitik lässt sich vereinfacht als Weg vom Unternehmen bis hin zum Verbraucher bezeichnen. Die Vertriebswege, Absatzkanäle und Marketingaktivitäten sollen natürlich möglichst effizient, kostenarm und zeitsparend erledigt werden. In der Regel liefert der Marketingberater in allen Fällen nur die Ansätze, umgesetzt werden diese dann auf Unternehmensebene.

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Mi, 18.03. - Fr, 20.03.2020
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Marketingberater engagieren: In welchen Branchen ist das sinnvoll?

Generell lässt sich sagen, dass die Arbeit eines Marketingberaters auf keine Branche und kein Unternehmen begrenzt sein muss. Ganz im Gegenteil: Externe Marketingberater stehen oftmals im Dienst sehr unterschiedlicher Unternehmen. Im Vergleich zu den internen Beratern genießen diese auch einen wichtigen Vorteil: Sie haben oftmals einen ganz anderen Blick auf die Dinge, als dies bei einer internen Kraft der Fall ist. Ganz besonders empfehlenswert ist der Einsatz von Marketingberatern dort, wo besonders große Konkurrenz auf dem Markt vorhanden ist. Zum Beispiel in der Telekommunikationsbranche oder dem Einzelhandel. Durch die Hilfe des Marketingberaters können Unternehmen eine bessere Position als Mitstreiter erlangen, bzw. sich diese durch verbesserte Marketingmaßnahmen erarbeiten. Gerade dann, wenn es sich um prestigeträchtige, große Projekte handelt, greifen Unternehmen häufig auf Marketingberater zurück. Für KMU lohnt sich der Einsatz eines Marketingberaters vor allem, wenn im Unternehmen selbst die Expertise im Bereich Marketing fehlt. Denn zielgruppenorientiertes, professionelles Marketing ist trotzdem notwendig. Hier helfen das Wissen und die Erfahrung eines Marketingberaters entscheidend weiter.

Wie finde ich einen geeigneten Marketingberater?

Wie in allen anderen Branchen, gibt es auch bei der Marketingberatung ganz unterschiedliche Qualitäten auf dem Markt. Das bedeutet: Nicht jeder, der sich Marketingberater nennt, kann auch wirklich als Unterstützung für das eigene Unternehmen bezeichnet werden. Oftmals ist es im Vorfeld allerdings nicht einfach zu erkennen, was ein Berater wirklich „auf dem Kasten“ hat. Ratsam ist es daher immer zu prüfen, wie genau das Gerüst hinter dem Angebot aussieht. Handelt es sich um eine Einzelperson oder ein Unternehmen? Eine Einzelperson mag sich möglicherweise als Alleskönner verkaufen. Die Chancen, dass dies in der Praxis aber auch wirklich der Fall ist, stehen eher schlecht. Besser ist es also tendenziell, wenn ein Team oder zumindest ein Partner vorhanden ist. Diesen sollte aber dennoch ebenfalls nicht blind vertraut werden. Stattdessen ist es immer ratsam, sich einen Eindruck von der bisherigen Arbeit zu verschaffen. Im Zweifelsfall kann hier sogar Kontakt zu einem ehemaligen Kunden des Beraters aufgenommen werden, um sich über dessen Arbeitsweise zu informieren. Je gründlicher die Recherche zu Beginn abläuft, desto größer stehen die Aussichten auf eine Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Marketingberater.

In jedem Fall sollte im Vorfeld genau abgeklärt werden, was vom Berater erwartet wird. Soll dieser zum Beispiel für eine ganzheitliche Betreuung sorgen oder lediglich bei einem Projekt unterstützen? Je präziser hier die Wünsche formuliert werden, desto einfacher wird es für den Marketingberater letztendlich – und desto genauer kann dieser auch sein Angebot kalkulieren.

Sie suchen einen Marketingberater? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Unsere Erfahrung und unsere Erfolge sprechen für sich: Seit über zehn Jahren beraten und unterstützen wir Unternehmen verschiedenster Branchen in Sachen Marketing. Sprechen Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch an:

Katharina SilberbachFrau Katharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Wichtige Bausteine auf dem Weg zum Erfolg

Wer als Unternehmen einen oder mehrere starke Marketingberater vorweisen kann, kann sich gegenüber der Konkurrenz oftmals einen echten Vorteil erarbeiten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marketingberater in allen wichtigen Bereichen rund um das Marketing eingesetzt werden können. Diese analysieren die bisherigen Herangehensweisen, gleichzeitig aber auch die Entwicklungen auf dem Markt oder Veränderungen im Verhalten der Kunden. Nicht selten ergeben sich für den Berater hieraus zahlreiche Schritte, mit denen das Marketing noch einmal ganz neu angekurbelt werden kann. Unternehmen nutzen die externe Beratung in diesem Fall gerne, da so eine ganz andere Sicht auf die Dinge entsteht. Die allgemein bekannte „Betriebsblindheit“ kann also umgangen werden. Allerdings: Damit ein guter Marketingberater gefunden werden kann, ist in der Regel eine gute Recherche notwendig.

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Marketingtrends identifizieren und nutzen – so geht’s

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Es gibt viele Möglichkeiten, sein individuelles Marketing zu gestalten. Es sollte in erster Linie immer mit der Corporate Identity des Unternehmens vereinbar sein. Gleichzeitig gibt es diverse Marketingtrends und immer auch spezielle Online Marketing Trends – einige die neu, einmalig und meist kurzlebig sind, andere, die immer wiederkehren, und wieder andere, die dauerhaft oder über lange Zeit bestehen. So zum Beispiel der Umweltschutz und die Nachhaltigkeit. Seit Jahren bewegt dieses Thema Menschen in Deutschland. Inzwischen ist das Interesse so groß, dass viele Unternehmen darauf setzen. Ist ein Trend für die Zielgruppe relevant, wäre es ein Riesenfehler, diesen für die eigene Marke zu ignorieren.

Andererseits können Marketingtrends wie die Sommerhits des letzten Jahres sein: One-Hit-Wonder. Eines muss das Marketing immer: Das entsprechende Thema im richtigen Moment besetzen. Doch wie geht das eigentlich?

Marketing-Trends

Auf langfristige Trends und Veränderungen im Marketing setzen

Trends können Eintagsfliegen sein oder sich über Jahre fortsetzen. Zwei Beispiele aus den zurückliegenden Jahren:

  • 2017 begeisterte ein kleines Spielzeug Deutschland. Die Rede ist vom Fidget Spinner. Einen Sommer lang waren die kleinen „Fingerkreisel“ auf Schulhöfen beinahe allgegenwärtig. Und auch Erwachsene haben sich von diesem Trend anstecken lassen. Kaum ein Jahr später ließ der Trend nach und unzählige der nachproduzierten Fidget Spinner wurden zu Ladenhütern.
  • Eher langfristig sind als Trend LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) und Nachhaltigkeit unterwegs. Hier geht es unter anderem darum, Produkte umweltfreundlich zu produzieren, mit kurzen Lieferketten den CO2-Fingerabdruck zu verkleinern und Arbeiter in Schwellenländern gerecht zu entlohnen. Dieser Trend hat mit der Anti-Atombewegung in den 1980er Jahren langsam an Fahrt aufgenommen, wurde lange belächelt und ist inzwischen fest in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Beide Trends sind letztlich Beispiele dafür, welcher Dynamik Trends folgen. Und wie schwierig es sein kann, diese in eine Marketingkonzept einzubinden.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz als Marketingtrend

Auf den ersten Blick passt dieser Trend nicht ins Marketing. Allerdings kann eine Marke sehr wohl auf diesen Aspekt setzen, um eine klare Markenbotschaft auszusenden: Umwelt und Klima sind uns wichtig. Die Herausforderung besteht darin, authentisch zu bleiben und geeignete Maßnahmen zu finden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Marketing als Greenwashing entlarvt wird. Ein GAU für jedes Unternehmen, der ein über Jahre gewachsenes Image auf einen Schlag zerstören kann. Was kann als Nachhaltigkeit im Marketing alles in Frage kommen?

  • Klimaschutz: Ein Industrieunternehmen stellt Prozesswärme als Heizenergie zur Verfügung. Diese versorgt umliegende Haushalte, für welche so keine zusätzliche Heizenergie bereitzustellen ist.
  • Naturschutz: Auf dem Betriebsgelände gibt es einige Freiflächen, die als natürliche Wiese begrünt werden. Parallel stellt das Unternehmen Bienenstöcke auf. Eine Maßnahme, die sich positiv für das Markenimage einsetzen lässt.
  • Müllvermeidung: Bisher hat das Unternehmen auf doppelte Kunststoffverpackungen gesetzt. Im Rahmen einer Produktumstellung wird die Verpackung überarbeitet: Es können in Zukunft biologisch abbaubare Verpackungen eingesetzt werden.
  • Werbegeschenke: Werbegeschenke aus Kunststoff sind Standard. Mittlerweile lassen sich auch ökologischere Alternativen verwenden. Ein sehr interessanter Benefit fürs Marketing sind Powerbanks auf Bambusbasis und auch USB-Sticks müssen heute nicht mehr in Plastik eingehüllt sein. Auf diesem Weg demonstriert ein Unternehmen, dass es Themen wie den Umweltschutz ernst nimmt und auch bei Kleinigkeiten darauf achtet.
Marketing-Trends

Familienfreundlichkeit: Für Kunden & Mitarbeiter

Viele Verbraucher wünschen sich Unternehmen, die nicht nur ein Auge für die Umwelt haben, sondern auch die Familie im Blick haben. Mittlerweile geht es hier für die Unternehmen nicht mehr nur um Marketing im eigentlichen Sinn. Mit einer familienfreundlichen Atmosphäre und der Möglichkeit, die Kinderbetreuung mit dem Job zu verknüpfen, bringen sich Unternehmen beim Werben um Fachkräfte in Position.

Dieser Aspekt lässt sich in den Bereich der Kinder- und Jugendförderung ausweiten. Letztlich entsteht hier eine Win-Win-Situation. Verbraucher sehen das Unternehmen als sozialen Partner. Beschäftigte entwickeln eine größere Bindung ans Unternehmen. Ins Marketing-Konzept richtig eingebaut, ergeben sich hierdurch positive Effekte.

Kurzzeitige Marketingtrends und Ereignisse

Das Beispiel Fidget Spinner zeigt, wie kurzlebig ein Trend sein kann. Große Sportereignisse, wie Olympia oder die Fußball-WM fallen ebenfalls in diese Kategorie. Für Unternehmen ergibt sich die Chance, den Trend ins Marketing einzubauen. Beispiel Fußball-WM: Klassischerweise findet die Weltmeisterschaft im Sommer statt. Der ideale Zeitpunkt, um das Event im Marketing für Outdoor-, Garten- und Foodprodukte einzusetzen.

Aber: Wo ein Unternehmen solche Großveranstaltungen einsetzen möchte, kann die eine oder andere Stolperfalle warten. Werbung mit Olympia oder der Fußball-WM ist aufgrund der Vermarktungsrechte mitunter heikel.

Auch saisonale Marketingtrends tauchen immer wieder auf. Das beste Beispiel hierfür ist die pünktlich zum Frühjahr auf allen Kanälen zu sehende Werbung für den Baumarktsektor. Diese besondere „Häufung“ hat natürlich ihren Grund. Laut BHB Branchenauswertung ist es gerade der April, welcher zu den umsatzstarken Monaten gehört.

Nie die Zielgruppe vergessen

Trends greifen Stimmungen auf. Dass im Marketing solche Entwicklungen eine Rolle spielen, liegt auf der Hand. Werbefachleute wollen schließlich Verbraucher erreichen. Und womit ginge dies besser als damit, Trends einzusetzen? Aber: Wer sich als Unternehmer wirklich mit dieser Idee trägt, darf eines nicht vergessen: die eigene Zielgruppe.

Einfach aktuelle Trends die Marketingabteilung zu einer Kampagne formen lassen schlägt fehl, wenn der Trend keinen Bezug zur eigentlichen Zielgruppe hat. Insofern ist es unerlässlich, nicht nur die Sommertrends im Auge zu behalten, sondern sich sehr genau in der Zielgruppe umzuhören.

Fazit: Marketingtrends verstehen – und damit werben

Jedes Jahr entstehen neue Marketingtrends. Und jedes Jahr machen sich Agenturen und Inhouse-Abteilungen Gedanke, wie sich diese Trends für das Marketing nutzen lassen. Teils entstehen hieraus sehr clevere Ideen, die selbst einen Hype auslösen. Manchmal passiert aber auch das Gegenteil – und die Werbung geht sprichwörtlich baden. Unternehmen, die Trends zielgerichtet einsetzen wollen, müssen nicht nur Trends erkennen. Viel wichtiger ist ein Verständnis für die Relevanz in Bezug auf die eigene Zielgruppe. Nur wer diese Zusammenhänge versteht, kann mit Trends am Ende erfolgreich eine Marketingstrategie aufbauen.

Digital Signage – Innovative Kundenerlebnisse schaffen

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In Zeiten des Information Overload ist der Konsument ständigen Reizüberflutungen ausgesetzt. Aus diesem Grund müssen Unternehmen durch externe Kommunikation auffallen und das Interesse der Konsumenten wecken. Die Digital Signage Methodik ist in diesem Rahmen besonders erfolgsversprechend. Doch was genau wird unter dem Begriff Digital Signage verstanden? Und wie wird Digital Signage am besten eingesetzt?

 

1. Digital Signage - Erklärung

Digital Signage – im Deutschen digitale Beschilderung – umfasst die Digitalisierung klassischer Werbemittel. Ein entscheidendes Merkmal digitaler Beschilderungen ist die Möglichkeit, individuelle Botschaften und Werbeinhalte über die digitalen Displays darzustellen. Sie werden im Marketing für Werbeinhalte oder zur Verkaufsförderung im stationären Handel eingesetzt. Zudem können die digitalen Displays zur Informationsvermittlung oder zur Unterhaltung dienen. Klassischerweise werden Digital Signage Lösungen an Flughäfen und Bahnhöfen eingesetzt, um Passagiere zeitpunktrelevant mit Fahr- und Flugplaninformationen zu informieren. Zur Überbrückung von Wartezeiten können auch unterhaltsame Inhalte abgespielt werden, denn dadurch können Wartezeiten mit der bewussten Wahrnehmung verkürzt werden. Infotainment und Digital Signage Lösungen können also auch an U-Bahnhöfen oder an der Kasse im Supermarkt nützlich sein. Werbebotschaften, die auf digitalen Displays zum richtigen Zeitpunkt am Point of Sale angezeigt werden, können das Konsumentenverhalten beeinflussen und einen erhöhten Verkauf erzielen.

Bei Digital Signage wird zwischen dem Innen- und Außenbereich, sowie zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Lösungen unterschieden. Bei der kommerziellen Form steht die Vermarktung eines Produktes oder einer Dienstleistung im Vordergrund. Weiterhin ist die Kommunikationsform eine Eigenschaft von Digital Signage. Man unterscheidet zwischen dem Eye-Catcher, dem Informationsmedium und dem Dialogmedium. Um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen, werden Eye-Catcher eingesetzt. Eye-Catcher im Rahmen von Digital Signage sollen möglichst viele Personen ansprechen, sodass ein Produkt möglichst häufig wahrgenommen wird und so die Produktbekanntheit steigt. Da es am Point of Sale vor allem um die Kenntnis eines Produktes geht, werden Eye-Catcher dort vermehrt eingesetzt. Bei den Informationsmedien werden vor allem kleine Personengruppen angesprochen, indem Emotionen transportiert und Sympathien geweckt werden. Dieses Medium wird vor allem im Abverkauf und in öffentlichen Bereichen zur Informationsvermittlung eingesetzt. Die dritte Kommunikationsform, Dialogmedien, ist eine Interaktion zwischen dem Medium und dem Rezipienten. Diese Kommunikationsform wird im folgenden Kapitel detaillierter erläutert.

2. Interaktivität bei Digital Signage

Beim interaktiven Digital Signage geht es um die Einbindung der Nutzer. Die Kunden sollen auf die Inhalte reagieren können und so Teil des Digital Signage werden. Dadurch bleibt der Inhalt bzw. der Prozess im Gedächtnis der Nutzer. Häufig werden Touch-Displays angewendet, um die Interaktion einzubinden. Dabei können Kunden über die berührungsempfindliche Oberfläche Einfluss auf die dargestellten Inhalte nehmen. Digital Signage mit Touch-Display werden bereits häufig in Hotels oder Banken eingesetzt. In Hotels dienen sie zum Beispiel der Informationsvermittlung, wobei der Nutzer mithilfe des Touch-Displays die benötigten Informationen abrufen kann. Neben den Touch-Displays kann auch das Smartphone als Interaktionsmedium dienen. Mithilfe des Smartphones können Nutzer an weitere Informationen gelangen, oder die Inhalte auf einem Präsentationsgerät sogar steuern. Zur methodischen Vorgehensweise werden QR-Codes, iBeacons (eine Art kleiner Netzwerksender, mit dem Smartphones identifiziert und verfolgt werden können) und NFC (eine drahtlose Nahbereichstechnologie, die eine einfache und sichere Kommunikation zwischen elektronischen Geräten ermöglicht) verwendet, damit Nutzer beim Digital Signage reagieren und interagieren können. Mithilfe des QR-Codes können dem Rezipienten weitere, bestimmte Inhalte schnell präsentiert werden. Der QR-Code kann auf Internetadressen führen, sodass der Interessent zum Beispiel direkt auf die Online Webseite des Unternehmens gelangt. Durch die Kombination von iBeacons oder NFC mit Digital Signage Lösungen können Daten von Smartphone Nutzern übertragen werden. Somit können dem Rezipienten individuell angepasste Botschaften übermittelt werden. Dabei nehmen Informationen zu Kauf- und Suchhistorien oder die Besuchsfrequenz im Geschäft Einfluss.

Interaktive Digital Signage Lösungen, also Dialogmedien, zielen darauf ab, das Interesse der Nutzer am Produkt zu wecken, Orientierungshilfe zu geben oder Daten der Nutzer aufzunehmen. Interaktive Digital Signage werden oft auf Messen, Flughäfen oder in Einkaufszentren eingesetzt, und dienen dort der Orientierungshilfe.

3. Erfolgversprechendes Digital Signage

Die Anwendung von Digital Signage Technologien ist ein entscheidender Schritt, um Kundenerlebnisse innovativ zu gestalten und eine erfolgreiche Kundenkommunikation aufzubauen. Jedoch müssen einige Aspekte beachtet werden, damit das maximale Erfolgspotential mit Digital Signage ausgeschöpft wird und Enttäuschungen vermieden werden können. Zudem zeigen die Vorteile dieser Methodik warum sich der Aufwand lohnt, Digital Signage überhaupt zu implementieren. 

3.1 Tipps für die Anwendung

Für erfolgreiches Digital Signage sollen die folgenden Schritte bei der Implementierung und der Durchführung einer Kampagne über digitale Beschilderung unterstützen. Zunächst sollten drei allgemeine Aspekte beachtet werden: die Platzierung, das Branding und die Botschaft. Eine optimale Platzierung des Digital Signage führt zu einer Gewinnmaximierung. Dabei ist die Art der Nutzung der digitalen Beschilderung zu beachten. Denn bei der Implementierung von Sensoren oder QR-Codes ist eine andere Platzierung erfolgreicher, als bei einer nicht interaktiven digitalen Beschilderung. Digital Signage Maßnahmen sollten das Markenimage stärken. Dazu ist es wichtig, die eigene Marke zu kennen, um entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Im Rahmen des Branding ist die Botschaft der Digital Signage Maßnahme wichtig. Die besten Inhalte wecken nicht nur das Interesse des Publikums, sondern bringen es zudem zum Handeln. Die folgenden Schritte zeigen konkret, welche Fragen zur Erstellung, Umsetzung und Untersuchung der bereits genannten Aspekte – die richtige Platzierung, das geeignete Branding und die passende Botschaft – beachtet werden sollen:

Ziele definieren: Was ist das Ziel der Digital Signage Maßnahme? Was soll  erreicht werden? Wieso soll dieses Ziel erreicht werden?

Zielgruppe kennen: Wer ist meine Zielgruppe? Was sind die demographischen, psychographischen und kaufverhaltensbezogenen Merkmale der Zielgruppe? Was sind die Bedürfnisse der Zielgruppe? Welche Erwartungen hat meine Zielgruppe an das Unternehmen / die Marke?

Inhalt bestimmen: Was ist die zentrale Botschaft? Wie kann diese kreativ, zielgruppengerecht und markenorientiert gestaltet werden? Welche Kommunikationsform soll dazu verwendet werden (Dialogorientiert oder Interaktiv)?

Call-to-action: Zu welcher Handlung soll das Publikum aufgefordert werden (z.B.  „Folge uns auf Facebook“)?  Welche Handlungsaufforderung passt zur Botschaft?

Standorte wählen: Welche Kommunikationsform soll das Digital Signage bieten? Soll die digitale Beschilderung das Interesse wecken? Soll das Publikum reagieren und interagieren? Wo halten sich die Kunden am längsten auf? Welcher Standort ist zur Zielerreichung am sinnvollsten?

Feedback annehmen: Haben Kollegen Verbesserungsvorschläge? Können andere Wege die Botschaft effektiver vermarkten? Was sind die Rückmeldungen des Publikums? Werden die Handlungsaufforderungen umgesetzt?

Erfolg messen: Welche Methoden können zur Messung des zu Beginn festgelegten Ziels verwendet werden? Wie können alle drei KPI-Dimensionen Reichweite, Interaktion und Transaktion – gemessen werden?

3.2 Vorteile zur Verwendung von Digital Signage

Neben Digital Signage Lösungen gibt es zahlreiche andere Methoden, um Werbebotschaften zu vermitteln. Im Folgenden werden jedoch aussagekräftige Gründe aufgeführt, die für die Verwendung von digitaler Beschilderung sprechen.

Anpassung in Echtzeit

Die digitale Übertragung ermöglicht einen schnellen Wechsel des Inhalts und damit auch die Anpassung an aktuelle Ereignisse. Mit Digital Signage können also Reaktionen oder Botschaften an aktuelle Informationen angepasst und geschaltet werden.

Zielgruppenorientierte Kundenansprache

Mit der Option, die Kunden zielgruppengerecht anzusprechen, können unterschiedliche Kundenwünsche erfüllt werden. Zudem präsentieren sich Unternehmen, die Digital Signage nutzen, modern und kundenfreundlich. Digital Signage schafft außerdem eine angenehme Atmosphäre.

Neukundengewinnung

Durch eine kundengerechte Erklärung komplizierter Geräte oder Dienstleistungen werden neue Kunden angelockt. Diesbezüglich schafft auch die Kombination aus Informationsvermittlung und Werbung bzw. Unterhaltung eine hohe Akzeptanz beim Kunden.

Günstige Methode

Digital Signage ist, abgesehen von relativ hohen Anschaffungskosten, im Gegensatz zu anderen Marketingmaßnahmen, günstig. Trotz hoher Zielgruppengenauigkeit werden vergleichsweise geringe Kosten verursacht. Zudem fallen keine Druckkosten an und Digital Signage bietet mehr Werbefläche.

Nutzung der Schaufensterflächen

Mit Anwendung von Digital Signage bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit, Schaufenster-flächen auch außerhalb der Öffnungszeiten zu nutzen.

 

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4. Digital Signage Trends 2019

Das klassische Digital Signage ist mittlerweile eine oft eingesetzte und weit verbreitete Marketingmaßnahme. Doch nun wird das klassische bzw. auch das interaktive Digital Signage immer stärker mit innovativen Technologien kombiniert, sodass sich auch für die digitale Beschilderung immer wieder neue Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten ergeben. So gibt es nun „intelligente“ Digital Signage – sie werden mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet. Im Folgenden werden vier Trends für 2019 beleuchtet, die neben der innovativen Technik auch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Digital Signage zeigen.

4.1 Touchscreens

Digital Signage, die mit Multitouch-Technologie ausgestattet sind, ermöglichen eine professionelle Kundenkommunikation. Durch bekannte Gesten können interaktive Anwendungen bedient werden. Der Trend zeigt im nächsten Schritt interaktive Self-Service Lösungen. Diese können zur Produktpräsentation oder zur Kundenberatung am Point of Sale umgesetzt werden. Virtuelle Regale können das Sortiment vor Ort erweitern, und es zudem auch außerhalb der Öffnungszeiten, als interaktive Schaufenster, verfügbar machen.

4.2 Deep Analytics

Vor allem bei der Außenwerbung mit Digital Signage ist die Erfolgsmessung schwierig. Dabei soll zumeist ein grober Schätzwert die Wahrnehmung der Werbung beim Publikum darstellen. Mit dem Einsatz von innovativer Technologie ist es nun jedoch möglich, genau zu messen, wie viele Personen ihre Aufmerksamkeit auf die Werbung der digitalen Beschilderung lenken. Näherungs-Sensoren, wie zum Beispiel Kameras mit Gesichtserkennung, ermöglichen eine detaillierte Erfolgsmessung. Mithilfe dieser Methodik kann genau gemessen werden, ob eine Person sich in Reichweite befindet und ob sie auf das Zielmedium schaut. Zudem kann anhand der Mimik das Geschlecht, das Alter und die Stimmung der Person mithilfe von Algorithmen gemessen werden.

Zusätzlich zur Reichweiten-Messung können bei interaktivem Digital Signage, genauer bei Digital Signage mit Touchdisplay, die Berührungen der Personen gemessen werden. Dadurch lässt sich genau messen, welche Inhalte wie lange angesehen wurden. Durch die Kombination aus der Technologie des Touchdisplays und der Gesichtserkennung kann außerdem gemessen werden, wie viele Personen auf welche Inhalte reagieren. Somit lässt sich basierend auf konkreten Messungen eine zielgerichtete Kampagne erstellen, die dauerhaft optimiert werden kann.

4.3 Produkterkennung

Ein weiterer Trend für 2019 ist die interaktive Produkterkennung im stationären Handel durch Digital Signage. Dabei kann der Kunde selbst ein beliebiges Produkt scannen. Ihm werden dann die Produktinformationen auf dem Display angezeigt. Das Display kann damit die genaue Position des Produktes direkt auf dem Bildschirm angeben und der Kunde kann durch ein Touchdisplay weiter mit dem Digital Signage interagieren und sich relevante Informationen anzeigen lassen. Verschiedene Technologien, wie zum Beispiel QR-Codes oder RFID-Chips, können zur Erkennung des Produktes angewendet werden.

5. Praxisbeispiele

Die folgenden drei Unternehmensbeispiele stellen die erfolgreiche Anwendung von Digital Signage im B2C Kontext dar.

5.1 Sephora

Die Kosmetikkette Sephora zeigt, wie man Digital Signage in Kombination mit innovativer Technologie im Innenbereich effektiv anwendet. Mithilfe eines virtuellen Simulators können Kunden die Kosmetik digital testen. Die Kunden können zum Beispiel eine Lidschattenfarbe auf dem Touchscreen auswählen und sehen dann die Farbe auf den Augenlidern im Display. Das Display fungiert somit als Spiegel. Das Bild bewegt sich perfekt mit den Bewegungen des Kunden und passt sich dem Licht an. Dadurch erhöht sich die Kundenzufriedenheit und die Wahrscheinlichkeit von Produktrückgaben verringert sich.

5.2 British Airways

Mit der Verwendung von Digital Signage schaltete British Airways eine erfolgreiche Kampagne: Die digitale Beschilderung wurde mit den Fluginformationen des Unternehmens verknüpft, sodass das abgebildete Kind zu den Flugzeugen hoch zeigte, als sie vorbeiflogen. Zudem zeigte das Digital Signage die Flugnummer und die Destination des Fluges an. Diese Maßnahme verdeutlicht die perfekte Kombination von Unterhaltung (Entertainment) und Informationsvermittlung – Infotainment.

5.3 Hjärtat

Auch die schwedische Apotheke Hjärtat erstellte ein Digital Signage im Außenbereich. Die digitale Beschilderung wurde mit einem eingebauten Rauchmelder in Einkaufsstraßen aufgestellt. Bei vorbeilaufenden Rauchern löste der Rauchmelder das Husten der auf der Werbetafel abgebildeten Person aus. Danach wurden einige Produkte, die helfen sollen mit dem Rauchen aufzuhören, auf der Werbetafel dargestellt.

6. Empfehlung zur Nutzung von Digital Signage

Die optimale Nutzung von Digital Signage gelingt durch das nahtlose Einfügen der Digital Signage Methodik in die Content- und Marketingstrategie. Dabei soll für den Einsatz von Digital Signage keine neue Strategie erstellt werden, sondern der Erweiterung dieser Strategie dienen. Aufgrund vermehrter Touchpoints mit dem Kunden ermöglicht die Digital Signage Lösung innovative Kundenkommunikation und -erlebnisse. Hierzu tragen vor allem technologische Innovationen bei. Der Einsatz von interaktiven Digital Signage Lösungen ist eine Art, Kundenerlebnisse zu schaffen und Kunden letztendlich zu binden. Zudem bietet die Kombination aus KI-Technologie und Digital Signage vielfältige Möglichkeiten zur Schaffung von unvergesslichen Kundenerlebnissen.

Zusammenfassend lassen sich mit der Nutzung von Digital Signage mehr Kunden gewinnen, indem ein effektives und unterhaltsames Medium bereitgestellt wird. Außerdem begeistert Digital Signage das Publikum, indem es relevante und aktuelle Informationen sendet, die Zeit sparen und Fehler minimieren. Aus diesem Grund gilt Digital Signage, gerade in Zeiten der ständigen Reizüberflutung der Konsumenten, als zielführende Lösung.