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POS-Material im Frühjahr

POS-Material im Frühjahr
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Am 20. März ist Frühlingsanfang für den Einzelhandel ein wichtiges Datum. Wenn sich die ersten warmen Sonnenstrahlen zeigen und die Tage länger werden, steigt bei den Verbrauchern die Kauflust. Die Innenstädte locken mit attraktiven Frühlings-Angeboten und neuen Kollektionen passend zur Jahreszeit. Umso wichtiger ist es für Unternehmer, im Frühjahr mit saisonbezogener Werbung auf den eigenen Point of Sale aufmerksam zu machen. Der Point of Sale ist der Verkaufspunkt für Ihre Produkte oder Dienstleistungen und somit der Ort, den Sie durch gezieltes Marketing bewerben möchten.

Den Außenbereichen kommt dabei eine besondere Rolle zu. Durch gezielte Kaufanreize lenken Sie das Interesse auf Ihren Point of Sale, kurbeln den Verkauf an und grenzen sich von der Konkurrenz ab. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Ihre Marketingkommunikation mit POS Material verbessern und welche Werbemittel im Außenbereich eine hohe Wirkung erzielen.

POS Material im Frühjahr

Mit POS-Material im Außenbereich werben

Ob Ladengeschäft, Apotheke oder Gastronomie: Die Außenwerbung bildet die Basis für eine erfolgreiche Verkaufsförderung. Mit attraktiv gestalteten Außenbereichen machen Sie Passanten aufmerksam und regen Spontankäufe an. Ziel der Außenwerbung ist es, die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen und Ihr Unternehmen langfristig in Erinnerung zu rufen.

POS-Material dient dabei als werbewirksamer Blickfänger. Der Begriff POS-Material bezeichnet Werbeträger zur Verkaufsförderung am Point of Sale. In den Außenbereichen sind das zum Beispiel Kundenstopper, Schaukästen und Kreidetafeln. Ihr Vorteil: Sie sind flexibel einsetzbar und lassen sich passend zur Jahreszeit individuell gestalten.

Wichtig ist bei der Außenwerbung immer der vermittelte Gesamteindruck. Es sollte ein harmonisches Bild entstehen, das Ihr Sortiment und Gesamtkonzept gut repräsentiert. So wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe und machen Lust auf mehr.

Das richtige POS-Material im Frühjahr

Die ersten warmen Sonnenstrahlen können Sie gezielt nutzen, um Ihre Außenwerbung stark in Szene zu setzen. Das helle Licht hebt Strukturen hervor und lässt die Farben leuchten. Die ideale Grundlage also, um Ihre Produkte effektiv zu bewerben.

Im Frühjahr bieten sich dazu umweltfreundliche, naturbelassene Materialien wie Holz an. Plakatrahmen oder Kreidetafeln mit Holzrahmen eignen sich besonders für Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Marktstände. Das Naturmaterial Holz zeugt von handgemachter Qualität und Regionalität. Somit vermitteln Sie ein gastfreundliches, einladendes Bild von Ihrem Betrieb.

Ideal zum Werben und Informieren im Frühjahr ist auch POS-Material aus Acrylglas. Das transparente, lichtdurchlässige Material lässt Ihre Werbung wortwörtlich im besten Licht erstrahlen. Das UV-stabile, bruchsichere Material eignet sich auch für wechselhaftes Wetter.

Mit POS-Material aus Aluminium unterstreichen Sie wiederum Ihren Qualitätsanspruch. Die strahlende Optik zeugt von Hochwertigkeit und Qualität. Ein weiterer Vorteil: POS Material aus Aluminium ist wetterfest und lässt sich durch das geringe Eigengewicht einfach transportieren.

Welches POS-Material für welchen Standort?

Mit gut gewähltem POS-Material schaffen Sie einen attraktiven Rahmen für Ihre Werbebotschaft. Sie erhöhen die Reichweite Ihrer Werbung und vermitteln den Kunden einen authentischen Eindruck von Ihrem Angebot. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Werbemittel für Außenbereiche vor.

  • Kundenstopper: Diese klappbaren Gehwegaufsteller haben einen hohen Aufmerksamkeitswert für potenzielle Kunden. Ein schneller Plakatwechsel ist durch das praktische Klapprahmensystem jederzeit möglich. An wechselhaften Frühjahrstagen sind Ihre Plakate mit wetterfesten Kundenstoppern optimal geschützt.
  • Kreidetafelaufsteller: Kreidetafeln sind mittels Kreidemarker individuell beschriftbar und zeugen von handgemachter Qualität. Sie bieten ein Höchstmaß an Flexibilität und eignen sich insbesondere für Hotellerie und Gastronomie. Vor allem Modelle mit Holzrahmen vermitteln ein einladendes, gastfreundliches Erscheinungsbild.
  • Prospekthalter mit Deckel: Diese praktischen Acrylglas-Halterungen schützen Prospekte und Broschüren vor Feuchtigkeit und Schmutz. Nutzen Sie Prospekthalter, um Ihr POS-Material auch außerhalb der Geschäftszeiten zur Verfügung zu stellen. Durch Platzierung in Griffhöhe motivieren Sie Ihre Kunden zum Zugreifen.
  • Schaukästen: Diese verschließbaren Infokästen sind ein hervorragendes Mittel zum Werben und Informieren im Außenbereich. Nutzen Sie den Schaukasten zur Präsentation von Informationen, aktuellen Angeboten und Speisekarten. Ein integriertes Schloss bietet Schutz vor unbefugtem Zugriff.
  • Fahrradständer mit Werbung: Fahrradständer werden von Einzelhändlern als POS-Material häufig vergessen – dabei bieten sie dem Kunden einen konkreten Nutzen und werden somit gern angenommen. Bei steigenden Temperaturen im Frühjahr wird das Fahrrad wieder vermehrt genutzt, sodass Fahrradständer mit individuell bedruckter Werbefläche eine hohe Werbewirkung erzielen.

Gezielte Verkaufsförderung mit POS-Material

Mit einer durchdachten Außenwerbung bewerben Sie im Frühjahr erfolgreich Ihren Point of Sale. Nutzen Sie die ersten Sonnenstrahlen und die positive Stimmung aus, um den Umsatz anzukurbeln. Ob dekorativer Klapprahmen, rustikale Kreidetafel oder großflächig bedruckter Fahrradständer: Mit gezielt eingesetztem POS-Material ist Ihnen die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden sicher.

POS (Point of Sale) gestalten – So schaffen Sie ein positives Einkaufserlebnis

POS (Point of Sale) gestalten – So schaffen Sie ein positives Einkaufserlebnis
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Den POS (Point of Sale) gestalten – Diese Aufgabe ist für den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen entscheidend. Da es fast keine Produkte oder Dienstleistungen mehr gibt, die nicht schon von irgendeinem Unternehmen angeboten werden, ist die richtige Präsentation der Produkte und Dienstleistungen am POS (Point of Sale = Verkaufsort) heute von größter Bedeutung. Wer dem Kunden etwas präsentieren möchte, muss dies in einer Form tun, die ihm einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Wie kann man also den POS (Point of Sale) gestalten, ohne den Werbemaßnahmen der Mitbewerber zu ähnlich zu sein?

Point of Sale

POS (Point of Sale) gestalten: Klassische und moderne Gestaltung mischen

Obwohl immer mehr Konsumenten dazu neigen, im Internet einzukaufen, verfügen Ladengeschäfte bis heute über Attraktivität und Anziehungskraft. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Unternehmen selbst ein stetig wachsendes Budget verordnen, mit dem sie ihre Ladengeschäfte durch digitale Präsentationsformen „aufrüsten“ und so vor allem jüngeres Publikum in ihre Geschäfte locken. Damit begegnen sie dem immer beliebter werdenden Trend, vom heimischen Sofa aus einzukaufen und sich gar nicht mehr auf den Weg in die Einkaufsstraßen dieser Welt zu machen.

Im Idealfall schafft es ein Unternehmen, eine so ausgewogene Mischung zwischen klassischen und elektronischen Präsentationsformen zu finden, dass Konsumenten jeden Alters ein positives Einkaufserlebnis haben.

Was bei der Gestaltung des POS nicht geschehen darf, ist ein zu großes Übergewicht einer dieser Präsentationsarten. Beispielsweise arbeiten viele Modelabels mit Musik in ihren Verkaufsläden. Diese wird allerdings hauptsächlich von älterem Publikum oft als zu laut empfunden und verleitet diese Klientel dazu, dem Geschäft fernzubleiben. Zwar ist die Zielgruppe solcher Ladengeschäfte selbstverständlich eher jünger, aber eventuell würden etwas geringere Dezibel auch reifere Kunden in solche Läden locken.

POS (Point of Sale) gestalten: Ladengeschäft

Natürlich gibt es neben den von vielen Kunden immer noch bevorzugten Straßenläden eine zunehmende Zahl von Online-Shops. Auch die Betreiber eines E-Commerce sind sich bewusst, dass sie ihren Kunden etwas bieten müssen, um die Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.  Den POS (Point of Sale) gestalten heißt deshalb nichts anderes, als eine möglichst eindrucksvolle Inszenierung für das zu kreieren, was man verkaufen möchte.

Bei der Gestaltung des POS im Ladengeschäft haben die Betreiber hauptsächlich über ihre Schaufenster und Verkaufsfläche die Möglichkeit, den Kunden anzusprechen und zum Kauf zu animieren. Diese Ziele erreichen sie beispielsweise mit folgenden Maßnahmen beziehungsweise Elementen im Bereich des Visual-Merchandisings:

  • Deckenanhänger,
  • Bodenaufkleber,
  • Werbeschilder (inklusive Digital Signage),
  • Aussteller,
  • Preisschilder,
  • Etiketten.

Fast alle Unternehmen, unabhängig davon, ob die Produkte im Internet oder in einem Ladengeschäft angeboten werden, legen sich eine eigene Corporate Identity sowie ein Corporate Design zu. Auch diese beiden Aspekte müssen beim Gestalten des POS durchgängig Berücksichtigung finden, denn sie gehören zu den Wiedererkennungs- und Alleinstellungsmerkmalen eines jeden Unternehmens. Die Unternehmensphilosophie und auch das eigens entwickelte Erscheinungsbild sollten sich also bei der Produktpräsentation wiederfinden.

Ein überaus mächtiges Element beim Gestalten des POS ist der richtige Platz für die Präsentation. Die Verkaufspsychologie postuliert, dass der Kunde sich einen Point of Sale wünscht, den er rasch überblickt und der logisch aufgebaut ist. Es gibt kein abschreckenderes Ladengeschäft für potenzielle Kunden als eines, in dem er sich auch nach längerer Zeit nicht zurechtfindet.

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POS (Point of Sale) gestalten: Online-Shop

Im Internet einen POS (Point of Sale) gestalten bedeutet hingegen, dem Kunden einen unkomplizierten Rundgang durch den Online-Shop zu ermöglichen. Dabei sollte die jeweilige Webseite immer so geschaffen sein, dass sie für alle möglichen Endgeräte konfiguriert ist, also für:

  • Personal Computer,
  • Laptop,
  • Tablet-PC,
  • Smartphone.

Jedes dieser elektronischen Geräte benötigt eine speziell konfigurierte Benutzeroberfläche, die sicherstellt, dass der Kunde den Shop auf seinem jeweils verwendeten Endgerät im richtigen Format sieht. Gerade auf kleinen Geräten wie Smartphones ist es notwendig, dass der Kunde schnell und unkompliziert durch das Menü geleitet wird und das findet, was er sucht. Muss er nämlich zu lange scrollen oder kommt mit der Oberfläche nicht zurecht, wird er sich schnell eine andere Webseite suchen, die ihm ein positives Einkaufserlebnis garantiert.

POS (Point of Sale) gestalten: Klassischer POS mit digitaler Aufwertung

Eine immer stärker genutzte Möglichkeit sind elektronische Hilfsmittel im Ladengeschäft. Hier fließen sozusagen zwei unterschiedliche Stile, den POS (Point of Sale) zu gestalten, ineinander. Viele Geschäfte locken mit freiem W-LAN, Fotokabinen für spontane Bilder oder QR-Codes für zusätzliche Produktinformationen. Ein sehr gutes Beispiel ist hier ein bekanntes Unternehmen im Bereich Laufsport. Dort kommen Tablet-PCs in den Ladengeschäften zum Einsatz. Über diese erhält der Kunde Zugriff auf ein zusätzliches Sortiment, aus dem er ebenfalls auswählen kann. Wie eine Statistik des Unternehmens zeigt, nutzen die Kunden vor allem dann diese Portfolioerweiterung, wenn ihnen ein Verkäufer zur Hand geht und für sie den Tablet-PC bedient.

Auch filialbasierte Optiker arbeiten inzwischen bewusst mit sehr spärlich ausgestatteten Auslagen im Geschäft und bieten dafür an, dass der Kunde sich am Tablet-PC die Brille aussucht, die er ausprobieren möchte. Dabei nutzt das Unternehmen zielgerichtete Suchfunktionen, wie etwa:

  • Marke,
  • Form des Rahmens,
  • Brillengröße,
  • Preis.

So gelangt der Kunde schnell zu den Modellen, die er zur Probe aufsetzen möchte und später eventuell kaufen wird. Manche Unternehmen kommen aufgrund der elektronischen Möglichkeiten mit extrem wenig Verkaufsfläche aus. Sie nutzen sogenannte Touch-Tables oder ganze Display-Wände, mit deren Hilfe sich die Kunden beispielsweise ein neues Fahrrad nach bestimmten Anforderungen zusammenzusetzen können. Dabei wird das Rad nicht einfach nur gezeigt, sondern fast wie ein Kunstwerk präsentiert. Dazu wird es etwa mit Hintergrundbildern aus der Natur versehen oder in eine bewegte Videosequenz eingebettet. Auf diese Weise erhält der Kunde einen Eindruck davon, wie viel Freude es machen würde, das selbst zusammengestellte Fahrrad zu benutzen. Solche Maßnahmen steigern die Kauflust meist ungemein.

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POS (Point of Sale) gestalten: Modernes Entertainment für den Kunden

Wir leben in einer Erlebniskultur, die noch vor einigen Jahrzehnten nicht vorstellbar war. Von diesen Trends möchten auch Unternehmen profitieren und gestalten ihre Points of Sale so, dass diese den Kunden ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht einfach kommentarlos vorstellen. Sie machen aus der Produktpräsentation am Verkaufsort eine echte Inszenierung, die den potenziellen Käufern vor allem folgendes bietet:

  • Übersicht über das Produkt im Allgemeinen,
  • Details zu den Leistungen/Spezifikationen der Dienstleistung,
  • Zusatzinformationen (über die Standardinformationen hinaus),
  • Möglichkeit einer großen Auswahl,
  • Möglichkeit der eigenen Zusammenstellung eines Produkts,
  • Probieren eines Produkts (z. B. die Anprobe einer Brille am Tablet-PC mithilfe eines Porträtfotos).

Das alles wird in immer mehr Fällen in ein Gesamtkonzept verpackt, das den Konsumenten in kurzweiliger Form unterhält. Das ist notwendig, da gelangweilte Kunden schnell weitergehen. Einen POS (Point of Sale) gestalten heißt daher, eine Form von Entertainment zu entwickeln, das in sich alle wichtigen Infos zum Produkt enthält und so aufgebaut ist, dass es gleichzeitig Spaß macht.

Verpackungsmarketing – Nette Sachen schön verpacken

Verpackungsmarketing – Nette Sachen schön verpacken
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Die Verpackung eines Produktes ist mehr als nur ein praktischer Schutz. Besonders in der Konsumgüterindustrie kann die Änderung der Verpackung wahre Wunder bewirken und so enorme Umsatzsteigerungen erzielen. Bei der Vermarktung eines Produktes kommt es nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf das Verpackungsmarketing und den passenden Marketing-Mix an.

Gründe hierfür sind:

  • Die zunehmende Bedeutung von Markenartikeln als ein Instrument zur Kommunikation und Imageunterstützung.
  • Die Veränderung der Konsum- und Kaufgewohnheiten, z.B. nachlassende Bevorratung an Lebensmitteln in Haushalten und steigende Anzahl von Single-Haushalten.
  • Der fortlaufende Trend von der Fremd- zur Selbstbedienung.
  • Der wachsende Wettbewerbsdruck.
  • Das Potential an Kosteneinsparung und Rationalisierung im Bereich Transport und Lagerung von Produkten.

Was ist eigentlich Marketing-Mix?

Die Verpackung wird als Sammelbezeichnung für jegliche Art von Umhüllung eines oder mehrerer Produkte verstanden, unabhängig davon, welche Funktionen sie erfüllen soll. Der verwandte Begriff „Packung“ wird hingegen als Umhüllung nur eines Produktes gesehen.

Verpackungsarten lassen sich unterscheiden hinsichtlich:

  • Inhalt: Einzel- oder Sammelverpackung
  • Aufgabe: Verkaufs-, Transport- oder Umverpackung
  • Verwendungshäufigkeit: Ein- oder Mehrwegverpackung

Die Verpackung hat somit eine Vielzahl von Funktionen zu erfüllen. Technisch-funktional soll sie Schutz und Sicherung auf den verschiedenen Transportwegen bieten, damit die Produkte nicht beschädigt werden oder frühzeitig verderben. Für den Verkaufsakt muss die Verpackung eine Dimensionierung gemäß Kundenvorstellung sowie eine Selbstpräsentation am Point of Sales (POS) darstellen. Hier setzt das Verpackungsmarketing an.

Verpackungsmarketing

Es wird unterteilt in Transport-, Um- sowie Verkaufsverpackungen. Die Ausgestaltung der Verpackung wird im Wesentlichen vom Produkt selber, vom Konsumenten und dessen Kaufgewohnheiten, der Absatzpolitik und -technik sowie der Umwelt beeinflusst.

Ferner soll die Verpackung insbesondere für den Endverwender eine Ge- und Verbrauchserleichterung ermöglichen, sodass zum Beispiel bei Verschlusstechniken für Milch- und Saftprodukte noch viel experimentiert wird. Auch Zusatzfunktionen, die nicht in direkter Beziehung zu dem eigentlichen Produkt stehen, kann die Verpackung erfüllen, wie zum Beispiel die Weiterwendung von Senfgläsern als Trinkgläser.

Beim Verpackungsmarketing sind viele Einflussfaktoren zu beachten:

  • Naheliegend sind es die Produkteigenschaften, die ganz wesentlich die Möglichkeiten der Gestaltung einschränken und bedingen.
  • Umweltfaktoren und ökologische Gesichtspunkte wirken ebenso auf die Möglichkeiten der verwendeten Verpackungsmaterialien ein wie gesetzliche Bestimmungen.
  • Die Anforderungen und Wünsche der Nachfrager stellen gerade unter Aspekten der Kundenorientierung eine wichtige Orientierung für die Gestaltung der Verpackung dar.
  • Selbstverständlich stellt die Verpackung auch ein wichtiges Kommuni­kationsinstrument im Marketing dar und somit wird die Gestaltung durch die Ziele des Herstellers bestimmt.
  • Nicht zuletzt bietet auch die Verpackungsgestaltung der Wettbewer­ber eine wichtige Orientierung, sei es unter dem Aspekt, die eigene Verpackung deutlich zu differenzieren oder nachahmend die gestalterische Nähe zu den Konkurrenzprodukten zu suchen.

Wichtige Verpackungsarten im Überblick

Glasverpackungen

Unter dem Begriff Glasverpackungen werden alle Hohlglaswaren zusammengefasst, die zur Verpackung, Aufbewahrung, Konservierung und zum Transport dienen. Glasverpackungen, wie Glasflaschen, Konservengläser oder auch medizinische und kosmetische Verpackungen, können die unterschiedlichsten Flüssigkeiten zum Beispiel Getränke, Parfum oder pharmazeutische Stoffe, aber auch Lebensmittel, wie Saucen, eingelegtes Obst und Gemüse enthalten.

GlasflaschenGlas ist aufgrund der vielfältigen Form- und Gestaltbarkeiten ein sehr beliebtes Verpackungsmaterial und besticht besonders durch die mögliche Erzeugung von firmen- oder markentypischen Formen. Diese Eigenschaften sind ideal für das Verpackungsmarketing. Konsumenten verbinden die markentypische Form automatisch mit dem darin abgefüllten Produkt. Diese Verbindung zwischen Verpackung und Produkt erhöht den Wiedererkennungswert der Marke. Zusätzlich zu den gestalterischen Möglichkeiten von Glas, bieten die Grundeigenschaften des Werkstoffes viele Vorteile als Verpackungsmaterial. Da Glas transparent, leicht zu reinigen, geruchslos und damit absolut geschmacksneutral ist, gibt es keine Inhaltsstoffe ab und nimmt auch keine Aroma- und Wirkstoffe auf. Diese Eigenschaften sind besonders bei sensiblen Produkten wie Babykost und Arzneimitteln, aber auch bei kohlensäurehaltigen Getränken von großer Bedeutung.

Aufgrund der Verträglichkeit von sehr hohen Temperaturen und der Formstabilität bis zu 500°C, eignet sich Glas für alle üblichen Abfüllverfahren, wie Kalt-, Heiß-, Steril-, aseptische Abfüllung oder Pasteurisierung. Vorteilhaft ist das insbesondere für Glas-Mehrwegflaschen, die sich wegen der möglichen hohen Spültemperaturen hygienisch einwandfrei reinigen lassen und so ein mehrmaliger Gebrauch unbedenklich ist. Einziger großer Nachteil von Glasverpackungen ist das verhältnismäßig hohe Gewicht im Vergleich zu anderen Verpackungsarten. Durch die kontinuierlichen Anstrengungen der Glasindustrie, das Gewicht der Glasverpackungen zu reduzieren, konnte bereits eine Gewichtseinsparung um ca. 20 – 25% erreicht werden.

Kunststoffverpackungen

Kunststoffverpackungen

Kunststoffe erfüllen die steigenden Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit, Qualität und einfache Handhabbarkeit von Verpackungsmaterialien und sind darüber hinaus kostengünstig und leicht.

Kunststoffverpackungen geraten aufgrund von Schadstoffen und einer schwierigen Entsorgung immer öfter in Verruf. Daher wird seit 1990 intensiv an kompostierbaren und entsorgbaren Kunststoffen geforscht. Eine Form der Kunststoffverpackung ist PET, welches vor allem als Material für Ein- und Mehrwegflaschen, aber auch als Unterlage, offene Umverpackungen für Getränkedosen, Becher für Fertiggerichte und frisches Obst und Gemüse verwendet wird.

PET wird vielfältig eingesetzt, da es beständig gegen Öle, Fette und Alkohole ist und zusätzlich mit anderen Kunststoffen oder Aluminium beschichtet werden kann. Vorteil der PET Flaschen ist das besonders leichte Gewicht, allerdings ist PET im Gegensatz zu Glas nicht gasdicht. Eindringender Sauerstoff führt zu Geschmacksveränderungen und fördert gegebenenfalls das Verderben des Inhalts.

Mit rund 30% ist Polyethylen, ein thermoplastischer Kunststoff, der meist verwendete Kunststoff, da er besonders aufgrund der Beständigkeit gegen Säuren, Laugen, Öle und Fette für viele unterschiedliche Substanzen, auch im Non-Food-Bereich verwendet werden kann.

Kunststoffverpackungen sind in vielen Bereichen der Kosmetik und Lebensmittelindustrie zu finden, obwohl Folien und Kunststoffverpackungen schädliche Auswirkungen auf den Menschen haben können. Sogenannte Weichmacher werden durch das Fett in Lebensmitteln, wie in Käse, gelöst und so auf die Lebensmittel übertragen. Weichmacher stehen unter anderem unter Verdacht, Diabetes und Unfruchtbarkeit zu begünstigen. Die Industrie verwendet Kunststoffverpackungen vor allem aufgrund des geringen Preises und der guten Anpassungsmöglichkeiten auf individuelle Formen und Größen.

Verpackungen aus Pappe oder Karton

DIM Faltschachteln

Zu den am häufigsten verwendeten Verpackungsmaterialien gehören Papier, Pappe und Karton, die zunehmend aus recyceltem Papier oder Karton hergestellt werden. Papier und Karton werden frisch aus Cellulosefasern des Rohstoffes Holz produziert. Papier, Karton und Pappe eignen sich nur für trockene Füllgüter wie Nudeln oder Mehl, sind aber im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien sehr preiswert. Werden nicht-trockene oder fetthaltige Lebensmittel, wie Milch oder Pizza, in Karton verpackt, so werden die Kartonagen mit einer zusätzlichen Innenbeschichtung aus Polyolefinen oder Aluminium beschichtet. Nachteil von Karton und Pappe als Verpackungsmaterial ist, dass unbeschichtet keine Barriere gegenüber Feuchtigkeit oder Sauerstoff besteht.

Über 70 Prozent des Papiers wird sowohl aus Umwelt- als auch aus Kostengründen recycelt. Das führt dazu, dass 90 Prozent aller Kartonagen unter Zusatz von Altpapier, unter anderem auch Lebensmittelpackungen, produziert werden. Allerdings enthalten recycelte Kartonagen meist unerwünschte Stoffe, die aus den Druckfarben, Klebstoffen oder Produktionshilfsmitteln in den Papierkreislauf gelangen. Untersuchungen haben festgestellt, dass Lebensmittel aus Recycling-Kartons am Ende ihres Mindesthaltbarkeitsdatums deutlich mit Mineralölkohlenwasserstoffen, Weichmachern und Druckfarbbestandteilen belastet sind. Die Verpackungsindustrie arbeitet daher an einer Kunststoffbarriere als Innenverpackung oder einer Beschichtung des Kartons, um die Migration von Schadstoffen auf Lebensmittel zu reduzieren.

Produktmanagement Seminar - Der erfolgreiche Produktmanager

Aufgabe des Produktmanagers ist die Entwicklung von Produktstrategien. Produktinnovationen in Verbindung mit passendem Verpackungsmarketing sind dabei meist der Schlüssel zum Erfolg. Erfahren und lernen Sie mehr in unserem "Produktmanagement Seminar - Der erfolgreiche Produktmanager":

Produktmanagement Seminar - Der erfolgreiche Produktmanager
Mi, 05.02. - Do, 06.02.2020
Köln
Mo, 04.05. - Di, 05.05.2020
Köln
Do, 08.10. - Fr, 09.10.2020
Köln
Legende:
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Bedeutung des Verpackungsmarketings

Verpackungen dienen sowohl zum Schutz der Produkte, als auch als Kommunikationsweg für die Unternehmen. Über die Verpackung können die Kunden nicht nur die Inhaltsstoffe, Nährwerte und Zutaten des Produktes erfahren. Das Verpackungsmarketing positioniert das Produkt auf dem Markt und macht die Kunden auf das Produkt aufmerksam. Wichtig ist eine zielgruppenorientierte Präsentation der Ware, vor allem bei Impulsartikeln, die nicht auf dem Einkaufzettel stehen.

Für den Erfolg eines Produktes darf das Verpackungsmarketing nicht vernachlässigt werden, da es einen großen Anteil am Verkauf und somit am Umsatz des Produktes hat.

Lehrgang Produktmanager

Point of Sale (POS) – oder: Wo kaufen Sie denn?

Point of Sale (POS) – oder: Wo kaufen Sie denn?
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Der Point of Sale (POS) ist der Ort, an dem ein Produkt real gekauft wird. Je nach Betrachtung spricht man vom Kauf- oder Verkaufsort eines Produktes oder einer Dienstleistung. Klassicherweise stellt man sich dabei einen Kiosk, Supermarkt oder ein Fachgeschäft vor. Der POS ist für Produkte des täglichen Bedarfs, sogenannte low involvement Produkte, interessant. Das dort stattfindende POS Marketing erzeugt mehr Aufmerksamkeit und damit auch mehr Käufe für ein spezifisches Produkt. POS Marketing ist damit ein Teilelement der Verkaufsförderung bzw. des Trade Marketing.

Point of Sale - POS MarketingAber nicht nur physische Verkaufspunkte, also der stationäre Einzelhandel, sondern auch der e-Commerce stellt sich als Point of Sale dar. Von vielen Unternehmen werden die spezifischen Besonderheiten des e-Commerce als POS nicht beachtet. Der POS Internet oder sogar Social Media Kanäle als Verkaufspunkte haben spezifische Anforderungen an Produkthersteller. Wer als Multichannel Anbieter den POS offline und online bespielen möchte, muss dies in seinen Trade Marketing bedienen.

Im Rahmen des POS-Marketing spielen diese Leitfragen eine besondere Rolle:

  • Wo kaufen unsere Kunden?
  • Wie bekommen wir unsere Kunden dorthin?
  • Wie bekommen wir mehr Aufmerksamkeit am POS?
  • Welche spezifischen Anforderungen stellt der Kunde an den jeweiligen POS?
  • Wie konvertieren wie die Aufmerksamkeit zu mehr Käufen?

Gestaltungsmittel im POS Marketing

Im Zuge des POS Marketing können Sie zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. Als Erstes kommen Plakate, Aufsteller und die Verpackung als Instrumente zur Kundenansprache in den Sinn. Aber auch Bodenaufkleber, Deckenhänger und Regalstopper eignen sich, um den Verkaufsort zu gestalten. Weitere Maßnahmen im POS Marketing können Coupons, Kostproben der Produkte und Werbung in Einkaufskörben oder an Einkaufswagen sein. Um auf besondere Angebote hinzuweisen, können Sie Lautsprecherdurchsagen nutzen. Nicht zu vergessen: Auch die Hintergrundmusik ist Teil Ihres Point of Sale und nimmt Einfluss auf das Verhalten der Kunden. Beliebt sind außerdem Instore-TVs, über die der Kunde beispielsweise zusätzliche Informationen zu einem Produkt oder Erklärungen zur richtigen Anwendung erhält.

 

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