Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!
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Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form bzw. einen Teil des Online Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg! Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat aber nichts mit Werbung im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist diese neue Art der Werbung eine Konsequenz der fortgeschrittenen Technik unseres Zeitalters.

1. Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. So zumindest das Credo der sogenannten Growth Hacker. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht.

Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Online Markting beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers

Ein Growth Hacker geht beim Growth Hacking taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Online Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept. Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Growth Hacker arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

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3. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten. Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

4. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

4.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz „PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

4.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

  • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
  • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
  • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

4.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

  • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
  • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
  • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
  • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als „Standard-Musik-Service“ und Integration im Jahr 2011
  • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

  • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
  • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
  • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

4.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

4.5 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

  • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
  • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
  • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

  1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
  2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
  3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
  4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

5. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

 

Bei Fragen können Sie gerne unser DIM-Team kontaktieren!

6. Growth Hacking Tipps

Growth Hacking lebt von Tipps, Tricks und Praxishilfen, die das Leben leichter und die Sorgen kleiner machen können. Wir haben das Ziel, Ihnen jede Menge Arbeit und Nerven zu ersparen und möglichst viele Tipps und Tricks zum Growth Hacking zu sammeln und notfalls gemeinsam eine Hilfestellung zu finden. Hier finden Sie zahlreiche Anleitungen und Hilfestellungen zum Growth Hacking von Start-Ups und auch etablierten Unternehmen. Ganz unterschiedliche Tipps und Tricks zu Problemen, die uns im Alltag begegnen. Dabei ist es vollkommen gleich, ob es sich um SEO, Strategie, SEA, Social Media oder klassische Online Marketing Tipps handelt. Bei der Sammlung der Tipps und Tricks freuen wir uns natürlich über jeden Tipp und jeden Hinweis und haben gemeinsam mit vielen Growth Hackern das Thema angegangen. Nur so lässt sich gewährleisten, dass wir noch zahlreiche Hacks zusammenbekommen. Viel Spaß beim Lesen und natürlich freuen wir uns über jeden neuen Tipp. Testen Sie diese selber aus, denn nur so können Sie beurteilen, ob dies bei Ihnen funktioniert oder nicht:

Growth Hacking Tipp #1: E-Mail-Marketing aufbauen

MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

Growth Hacking Tipp #2: Mit Retargeting/Remarketing automatisch neue Kunden generieren und mehr Umsatz machen

Michael SchwabWussten Sie schon, dass Ihre Webseite ca. 98% der Besucher verliert? Die meisten Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie, ohne zurückzukommen. Dies bedeutet, dass von 10000 Besuchern 9800 einfach gehen. Sie verlieren also bares Geld und potentielle Kunden, die sehr wahrscheinlich bei Ihren Mitbewerbern landen. Zuerst einmal ist das nicht Ihr Fehler! Ihre Besucher wurden abgelenkt. Es klingelt beim Surfen das Telefon, das Baby schreit oder das nächste Meeting steht an etc. Es stellt sich also die Frage, wie Sie die abgesprungenen Besucher wieder dorthin bringen, wo diese abgesprungen sind. Wie können Sie nun einen Teil der 98% der abgesprungenen Besucher trotzdem zu Kunden machen? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es im Schnitt 7-15 Kontakte benötigt, bevor jemand kauft. Mit Retargeting/Remarketing erhalten Sie weitere Kontaktchancen, Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen. Beim Retargeting/Remarketing sprechen Sie die Leute an, welche Ihre Webseite besucht haben, ohne die gewünschte Aktion ausgeführt zu haben.

Welche Vorteile bietet Retargeting/Remarketing nun unter anderem für Sie:

  • Die Interessenten- und Kauf-Konversionsrate wird gesteigert
  • Ermöglicht den Aufbau von Zielgruppenlisten
  • Ermöglicht eine effektive Zielgruppenansprache
  • Erhöhung des Kundenwerts
  • Stärkt die Marke, weil Sie überall präsent sind
  • Macht andere Online-Marketing Maßnahmen effizienter: PPC, Direct Ads, SEO, Affiliates, etc.

Michael J. Schwab, Marketing-Manager bei homeway GmbH

 

Growth Hacking Tipp #3: Messen, Messen, Messen

Tomislav TodorovicAls Growth-Hacker sind die Analyse Ihrer Webseite und die darauffolgenden Optimierungen Ihr täglich Brot. Mit dem Launch Ihrer Webseite müssen Sie ein Web-Analyse-Tool integriert haben. Hier bietet sich Google Analytics als das kostenlose und meistbenutzte Web-Analyse-Tool an. Es gibt auch Alternativen, besonders für Techies ist PIWIK als das Open-Source Analyse-Tool das Richtige. Beim Messen und Analysieren sollten Sie dann über die Basis hinausgehen. Traffic ist zwar wichtig, jedoch nicht das einzig Wahre. Google geht es z.B. vermehrt um die Interaktion des Users mit Ihrer Seite. Deshalb sind Absprungrate und Verweildauer wichtige Faktoren. Dazu kommt noch der Check, ob Ihre Ziele (z.B. Produktverkauf) auf den erstellten Seiten wirklich Früchte tragen. Darum sollten Sie sich die Demographie, mobile Nutzung, Zugriffskanäle, Zielseiten und Konvertierung immer wieder ansehen und Ihre Schlüsse ziehen. Legen Sie zwar Ihr Ziel fest, hören Sie jedoch auf Ihren Kunden und folgen Sie seinen Wünschen.

– Tomislav Todorovic, Geschäftsführer / Partner der Online Marketing Factory AG

 

Growth Hacking Tipp #4: Nutzen Sie Slideshare
Bastian FörsterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

Growth Hacking Tipp: SlideshareBastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

 

 Growth Hacking Tipp #5: PR Growth Hacking

Christian FrankeUm Ihre Pressemitteilung oder Gastartikel erfolgreich in dem Newsbereich einer Zeitung, Webseite oder eines Branchen-Blogs zu platzieren, schreiben Sie dem entsprechenden Redakteur (dessen E-Mail Sie vorher recherchiert haben) eine Nachricht mit interessanter Betreffzeile und kurzer Ansprache.

Tipp #1: Schreiben Sie mind. 10 Headlines auf und suchen Sie sich die beste aus. Nicht zu viel versprechen, sonst landet Ihre Nachricht im Spam.
Tipp #2: Zahlen wirken interessant und führen zu höheren Öffnungsraten.
Tipp #3: Je kürzer, desto besser.

Neben der Headline braucht’s natürlich auch eine kurze und knackige Nachricht an den Journalisten. Hier gibt es verschiedene Techniken. Man kann entweder die Story als solches pitchen oder es so kurz wie möglich halten.

Tipp #1: Sprechen Sie persönlich an, nehmen Sie Bezug auf die bisherige Arbeit oder die Expertise des Redakteurs oder die Publikation.
Tipp #2: Seien Sie konkret und halten Sie die Nachricht so kurz es geht.
Tipp #3: Anstatt Anhänge benutzen Sie Links zu Ihrem Dokument (Dropbox, Google Drive, Server, etc.)

Christian Franke, Co-Founder & COO der YesBoss Group

 

Growth Hacking Tipp #6: Nutzen Sie Suchmaschinen

Katharina Silberbach DIMSuchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

Katharina Silberbach, Projektleiterin beim Deutschen Institut für Marketing

 

 Growth Hacking Tipp #7: Datenbasiertes Entscheiden

Hendrik LennarzHeutige Tracking- und Webanalyse Technologien machen es möglich, wirklich jeden Schritt eines Kunden auf der Webseite, in einer App oder einem Kundenbackend zu erfassen. Growth Hacker lieben es, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern Daten entscheiden zu lassen.

Ein beliebtes Framework, um die wichtigsten Growth Hacking KPIs zu definieren, sind die sogenannten „AARRR“-Metrics von Dave McClure, Gründer des Accelerators „500 Startups“ aus San Francisco. Dieses Framework orientiert sich vollständig am Customer Lifecycle, also an dem Weg des Kunden durch das gesamte Produkt. Die Abkürzung „AARRR“ steht dabei für die fünf Phasen des Customer Lifecycles, die von McClure folgendermaßen definiert werden:

  • Acquisition (Akquisition)
  • Activation (Aktivierung)
  • Retention (Loyalität)
  • Revenue (Umsatz)
  • Referral (Empfehlung)

Jeder User kann sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einer dieser 5 Phasen befinden.
Hier ein Beispiel:

Man schaltet eine Facebook Anzeige und gewinnt dadurch 100 Besucher auf der Webseite. Die Webseite macht einen guten Job und konvertiert 25 Besucher, zum Beispiel durch eine kostenlose Registrierung, zu Kunden (Akquisition). Diese 25 Kunden haben leider so lange keinen Nutzen, wie sie nicht anfangen das Produkt auch zu nutzen. Dem User muss es demnach möglichst einfach gemacht werden, zum Beispiel, sich einzuloggen und mit der Produktnutzung zu starten und möglichst schnell einen Mehrwert zu erfahren (Aktivierung). Anschließend soll dieser Mehrwert natürlich möglichst oft spürbar sein. Bei den Social Networks wie Facebook oder Instagram sind das beispielsweise die Anzahl der Logins, Anzahl der Postings und Likes – also die Aktivität des Users, die nachhaltig den Mehrwert für den einzelnen Kunden bemessen (Loyalität). Ist ein User zufrieden, muss man ihn zu einem zahlenden Kunden machen. Man muss ihn also zum Upgrade bringen (Umsatz). Zufriedene Kunden empfehlen einen oftmals gern weiter, wenn man es ihnen möglichst einfach macht. Erfahrungsgemäß tut es jedoch niemand, wenn man ihn nicht darum bittet. Empfehlungen gelten immer noch als der wertigste Traffic-Kanal, werden leider immer wieder vernachlässigt (Empfehlung). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es beim Growth Hacking eben nicht nur darum geht möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern eben auch darum, diese glücklich zu machen, um letztendlich mit ihnen Geld zu verdienen.

– Hendrik Lennarz, Product Manager & Growth Hacker für Startups und Unternehmen. Gründer der Growth Hacking Academy

 

Growth Hacking Tipp #8: Datenquellen kennen und nutzen

Jan StranghönerDatengenerierung, Datensegmentierung und Data-Management sind DIE Schlüssel für effizientes Online Marketing. Sie bestimmen den Erfolg. Noch zu häufig bremst allerdings die Angst vor mangelndem „Datenschutz“ eine effiziente Nutzung. Dabei schließt Datenanalyse einen achtsamen Umgang mit Daten keineswegs aus. Es gibt Wege, Nutzerdaten anonymisiert und mit einem brauchbaren Ergebnis zu erfassen. Google und Facebook helfen dabei. Denn: Nur wer Deutungshoheit über die Daten bekommt, kann auf dem digitalen Markt skalieren und damit wachsen.

Nützliche Tools dabei können sein:

  • Google Analytics
  • Google Search Console
  • Audience Insights

Zum Beispiel lässt sich durch Audience Insights gut rekonstruieren, wie der Newsfeed meiner potentiellen Zielgruppe aussieht und mit welchen Inhalten sie sich täglich beschäftigt. Dadurch lassen sich wichtige Informationen in der Planung und Erstellung der Social-Media-Inhaltsstrategie erstellen.

Jan Stranghöner, Blogger von SM-Nerds

 

Growth Hacking Tipp #9: Bekanntheit von Trends und Themen ausnutzen

Tim CortinovisSie wollen rasantes Wachstum? Dann sollten Sie Ihre Bekanntheit rasant steigern. Der Growth Hacking Tipp dafür ist: Betreiben Sie Gravity Assist Marketing. Nur dank Jupiters Schwerkraft wurde Pioneer 10 zum schnellsten je von Menschen gebauten Objekt. Und genau das machen Sie auch. Suchen Sie sich einen Jupiter – das heißt ein Thema, das in Ihrem Bereich gerade an Bedeutung zunimmt oder auch schon hat. Und dann verknüpfen Sie Ihr Angebot mit diesem Thema, indem Sie etwa einen Blogbeitrag dazu schreiben und dann einen Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, der als eine der Quellen Ihren Blogbeitrag nennt. Oder Sie veröffentlichen ein Video auf YouTube, das die Stichwörter enthält, nach denen gerade viele Menschen suchen. Das war übrigens auch der Grund, warum plötzlich so viele unbekannte Musiker auf YouTube über Nacht erfolgreich wurden: Sie hatten Parodien von Titeln veröffentlicht, nach denen Millionen von Nutzern suchten. Natürlich können Sie auch ganz klassisch ein Buch zu dem Thema veröffentlichen. Die Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Ihr Angebot dann auch wirklich etwas mit diesem Thema zu tun hat und die Stichwörter für Ihre Kunden keine Mogelpackung anbieten.

Tim Cortinovis – Vortragsredner / Trainer / Autor

 

Growth Hacking Tipp #10: Optimieren Sie Bestätigungsseiten

TobiasLeider sind immer noch viele Bestätigungsseiten und Bestätigungsmails völlig lieblos gestaltet. Das ist ziemlich schade, da sehr viel Potenzial in ihnen steckt. Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Neukundenakquise um ein Vielfaches teurer ist als die Kundenbindung. Bestehende Kunden haben sich bereits für Sie entschieden, weswegen Sie weniger Überzeugungsarbeit leisten müssen. Scheuen Sie sich also nicht davor, Ihre Kunden auf der Bestätigungsseite auf ein weiteres Produkt von Ihnen hinzuweisen. Hat sich jemand für Ihren SEO-Newsletter angemeldet, können Sie ihm zum Beispiel in der Bestätigungsmail ein kostenloses SEO-Whitepaper vorschlagen, bei dem der Nutzer weitere Daten über sich preisgeben muss. Sie halten demnächst ein Webinar? Bedanken Sie sich auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung und bieten Sie dem Nutzer einen exklusiven Gutschein für Ihr Produkt an.

Tobias Straka, Blogger von boozet, Online Marketing Manager bei Neue Mediengesellschaft Ulm

 

Growth Hacking Tipp #11: Tracking-Lösungen einsetzen

Christian LeitzDas Zeitfenster, in dem sich Kunden für Waren und Dienstleistungen interessieren und diese dann auch kaufen, ist kurz und die Konkurrenz stark. Diesen Moment abzupassen, der bei bestimmten, vorrangig investitionsintensiven Gütern häufig erst Jahre später wieder kommt, ist für Unternehmen relevant. Wenn der Kunde Ihnen schon bis auf Ihre Website entgegengekommen ist, sollten Sie wissen, wer er ist und für was er sich interessiert. Im B2B-Bereich gibt es Tracking-Lösungen, die diese Informationen offenlegen und somit eine zielgerichtete Nacharbeit mit dem richtigen Angebot ermöglichen. Das Sales Team freut sich auf Akquise, bei der nicht erst das Interesse geweckt werden muss!

Christian Leitz,  Leiter Marketing Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH

 

Growth Hacking Tipp #12: Optimierte Facebook Werbung

Daniel MensingViele gerade kleine Unternehmen tun sich sehr schwer mit einem sinnvollen Einstieg in Facebook Werbung. Was ich immer wieder höre ist, dass man Facebook Ads nur nutze, „um Facebook Fans zu generieren“. Dabei wissen die meisten Marketeer nicht, dass man ohne zusätzlich auch die eigenen Facebook Posts bezahlt zu verlängern, in der Regel nur ca. 3-5% aller Fans einen Beitrag zu sehen bekommen. Ich halte absolut gar nichts von Fan-Generierung der Fan-Generierung halber, ohne Intention auch die Facebook Posts stark zu verlängern. Steckt keine derartige Strategie dahinter, sollte man das gänzlich lassen. Das ist wie wenn man einen Email-Verteiler aufbaut, dann aber am Geld spart, um Email-Newsletter an die gesamte Liste zu versenden. Mein Tipp, schauen Sie sich in den Facebook Audience Insights genau an, wer Ihre tatsächlichen Fans sind (sofern diese „sauber“ gesammelt wurden). Bauen Sie diese Audience sehr genau nach. Das geht am besten indem Sie den Facebook Pixel in ihre Website integrieren und hinterher über sogenannte Custom Audiences die Website Besucher in eine Liste wegspeichern. Auf diese Liste können Sie wiederum eine sogenannte Lookalike-Liste bilden, die aus statistischen Zwillingen ihrer Website Besucher besteht. Nehmen Sie dabei nur die 1%-Option, das bedeutet 1% aller z.B. deutschen Facebook Nutzer, die Ihren Website Besuchern am aller ähnlichsten sehen. Nehmen Sie mehr als 1% werden die Zielgruppen zu groß und ungenau. Um so mehr Website Besucher Sie auf Ihrer Seite haben, um so genauer die Lookalike-Zielgruppe. Zusätzlich können Sie sehr gute Zielgruppen über Interessen bilden. Nehmen Sie als Interesse beispielsweise ihre größten Wettbewerber, oder auch sogenannte „Brother & Sister Brands“. Wenn Sie z.B. Mc Donalds sind, targeten Sie Fans von Burger Kind als Wettbewerber, oder aber von Coca-Cola als potentielle „Geschwistermarke“ mit viel Schnittmenge in der Zielgruppe. Im Anschluss nutzen Sie diese Custom Audiences für die bezahlte Verlängerung ihrer Facebook Posts und selbstverständlich auch sonstiger Facebook Ads. Dabei reichen häufig ein paar Euro pro Facebook Post. Den Umweg über die Generierung von eigenen Facebook Fans könen Sie sich sparen und das Budget ist wesentlich besser investiert, nämlich direkt in sauber getargetete Reichweite.

Daniel Mensing, Online Marketing bei F. O. BAGS GmbH

 

Growth Hacking Tipp #13: Leadpages / Landingpages

Micahel BreuerMit Leadpages / Landingpages bietet man dem potentiellen Kunden etwas an, was er braucht, wenn der Besucher durch Ads kommt. Eine Leadpage / Landingpage ist die erste Seite, auf die ein potentieller Kunde geleitet wird, wenn er Werbung geklickt hat. Diese Seite muss darauf optimiert sein, dass der Besucher genau die Informationen angezeigt bekommt, die für das Produkt wichtig sind und dem Kunden das bieten, was er gesucht hat. Hier ist gutes SEO für kostenlosen Traffic aber auch gutes A/B Testing bei der Kampagnenerstellung wichtig, denn dann kann die Seite leicht optimiert werden, weil man weiß, wegen welchen Keywords der Besucher auf die Seite gekommen ist.

Eine gute Leadpage / Landingpage sollte folgendes beinhalten:

– Nicht zu viele, aber ausreichend viele CTAs
– Ein Erklärvideo
– Qualitativ hochwertigen Content
– Das Produkt / Service
– Free Ebook

Leadpages / Landingpages dienten vor allem früher – aber oft immer noch – dazu, im einen Fall Emailadressen von Interessenten zu bekommen, im anderen Fall einen direkten Abschluss mit dem Kunden zu machen. Dies wird für digitale und nicht digitale Produkte verwendet. Jeder, der online etwas verkaufen will – vor allem digitale Produkte -, sollte sich eine Leadpage bauen.

Michael Breuer, Geschäftsführer bei leadtodeal

 

Growth Hacking Tipp #14: Content- und Inbound-Marketing

Torsten HerrmannContent-Erstellung ist aufwändig. Aber für erfolgreiches Content-Marketing oder Inbound-Marketing braucht man ein umfassendes Inhaltsangebot. Jede Fragestellung in Suchmaschinen will beantwortet und jede Stufe des Entscheidungsprozesses mit sinnvollen Inhalten begleitet werden. Noch dazu ist jeder Empfänger anders: Der eine liest gerne kurze Texte, der andere lange, der nächste bevorzugt Infografiken und wiederum andere sehen gerne Videos. Die Herausforderung liegt darin, für jeden Interessenten die passenden Inhalte bereitstellen.

Wie bewältigen Sie diese Herausforderung am wirtschaftlichsten? Sie verwenden Ihre Inhalte mehrfach.

Mein erster Tipp für Sie: Deklinieren Sie jeden Content, den Sie neu erstellen für alle passenden Medien und Kanäle durch. Überlegen Sie sich, welche Teile eines Whitepapers Sie zu Blogbeiträgen auskoppeln könnten. Oder umgekehrt: Fassen Sie fünf Blogbeiträgen zu einem Whitepaper zusammen. Auch denkbar: visualisieren Sie Ihr Whitepaper gleich als Präsentation für ein Webinar.

Mein zweiter Tipp: Schauen Sie sich einmal an, was Sie jenseits des Marketings an Inhalten produzieren. Ich schreibe zum Beispiel gerade einen Blogbeitrag, der auf einem Angebot an einen Kunden basiert. Oder haben Sie ein Excel-Tool, das Sie auch an Interessenten herausgeben könnten? Gleiches gilt für Kundenpräsentationen: Sind diese auch in Teilen als Webinar verwendbar? Oder als Text verschriftbar?

Bleiben Sie kreativ, aber nutzen Sie Ihre Kreativität nicht nur einmal.

Torsten Herrmann, Inhaber chain relations, Inbound Marketing und Public Relations für B2B

 

Growth Hacking Tipp #15: Social-Media-Multiplikatoren

lukas_paasGerade junge Unternehmen tun sich häufig sehr schwer damit, im ausreichenden Umfang neue Kunden zu werben. Oft fehlen die richtigen Kanäle und vor allem die nötige Kapitalkraft. Mit ein wenig Geschick und Recherche ist es allerdings in den sozialen Netzwerken möglich, nahezu kostenlos große Reichweiten und damit neue Fans zu generieren. Die richtigen Multiplikatoren machen es möglich! Schon zu Anfang haben wir uns sehr intensiv mit unserer Zielgruppe beschäftigt. Welche Interessen haben die Nutzer? Mit welchen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Social-Media-Kanäle nutzen sie und was gefällt ihnen dort? Nachdem wir diese Fragen recht genau beantworten konnten, haben wir in eben diesen Themenbereichen Kooperationen angestrebt. Gewinnspiele auf anderen Facebook-Seiten mit unserem Produkt, Blogbeiträge über unser Unternehmen, Postings von unseren Bildern auf Lifestyle-Seiten waren nur einige Erfolge, die wir mit Kooperationen erreichen können. Somit konnten wir ohne großen Kapitalaufwand exakt unsere Zielgruppe durch andere Facebook-Seiten erreichen. Es lohnt sich also, seine Zielgruppe zu kennen und die eigenen Inhalte dort zu platzieren, wo diese aktiv ist. Auch wenn man es nicht für möglich hält, sind die meisten Unternehmen und Facebook-Seiten-Betreiber kooperativer und offener für fremde Inhalte, als man zunächst annimmt.

Lukas Paas, Geschäftsführer Rough & Loyal

 

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#growthhacking #growthhacks #onlinemarketing

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