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Alleinstellungsmerkmal – aus der Masse herausstechen

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Wie Henry Ford bereits richtig sagte: „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind“. Darauf sollten Sie Ihr Produkt auch ausrichten – was ist denn im Moment gefragt? Es reicht nämlich nicht mehr aus, einfach nur ein gutes Produkt zu haben und dann zu erwarten, dass alles wie von selbst läuft. Ein Alleinstellungsmerkmal ist wichtig, um sich abzuheben. Dieses muss für Ihre Zielgruppe relevant sein und einen echten Mehrwert liefern. Das Besondere muss herausgearbeitet werden und Sie von der Konkurrenz sichtbar unterscheiden, um Ihnen im Wettbewerb einen Vorteil zu verschaffen. Realisieren Sie einen einzigartigen Verkaufswert! Wie Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal finden und dieses angemessen und zielführend kommunizieren, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Definition: Alleinstellungsmerkmal – was ist das eigentlich?

Ein Alleinstellungsmerkmal beschreibt das, was ein Produkt oder eine Leistung aus der Sicht des Kunden einzigartig macht und es von anderen (Wettbewerber-)Leistungen unterscheidet.

Im englischen Sprachraum bezeichnet man dieses Merkmal als Unique Selling Proposition oder auch Unique Selling Point, weshalb die Abkürzung USP allgemein als Synonym verwendet wird.
Kein Unternehmen möchte in der Vielzahl an Angeboten auf dem Markt untergehen – aber wie können Sie das vermeiden? Mithilfe des Alleinstellungsmerkmals wird ein Wettbewerbsvorteil geschaffen. So gelingt es, sich durch herausragende Produkte oder Leistungen von der Konkurrenz abzuheben.

Bedeutung des Alleinstellungsmerkmals – Vorsprung im Wettbewerb

In Zeiten der Digitalisierung fällt es oftmals schwer, den Überblick auf dem Markt zu behalten. Täglich begegnet uns Werbung in allen Medien sowie auch auf der Straße. Die Etablierung oder Vermarktung eines neuen Produktes bzw. Angebots erfordert demnach ein differenzierbares Leistungsmerkmal.

Unternehmen stehen in ständigem Vergleich und müssen immer up-to-date sein, um sich vor ihren Mitstreitern behaupten zu können. Das Erfolgsrezept lautet ganz einfach: Besser als die Konkurrenz sein. Dabei müssen Sie zusehen, dass niemand anderes mit Ihrem Alleinstellungsmerkmal wirbt. Andernfalls kann dem Kunden kein Mehrwert gegenüber bereits vorhandenen Leistungen geliefert werden.

Alleinstellungsmerkmal

Wodurch zeichnen Sie sich aus? – Erkennung eigener Stärken

Zur Findung Ihres individuellen USP‘s müssen Sie sich damit auseinandersetzen, was Sie besonders macht. Was kann Ihr Produkt, was andere nicht können?
Um das herauszufinden, muss zunächst etwas Vorarbeit geleistet und Recherche betrieben werden. Es reicht nicht aus, sich einfach nur von anderen zu differenzieren. Der Unterschied muss für den Kunden relevant sein und ihm einen Nutzen bieten. Weiterhin ist ein Alleinstellungsmerkmal nicht zielführend, wenn es für das Produkt oder die Leistung irrelevant ist. Beispielsweise wird selbst die beste Werbung für die größte Rasenfläche eines Minigolfplatzes wenig erfolgsversprechend sein. Für traditionelle Golfanlagen würde das hingegen ganz anders aussehen.

Zuerst sollte die Zielgruppe festgelegt  werden – Wen wollen Sie erreichen und was erwarten Ihre Kunden? Zur Beantwortung dieser Fragen ist eine ausführliche Zielgruppenanalyse notwendig. So können Kundenbedürfnisse genau ermittelt und bei der Findung des USP berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt es auch zwischen B2B und B2C Kunden große Unterschiede im Kaufverhalten.

Das Deutsche Institut für Marketing hat im Rahmen verschiedener Positionierungsprojekte spezifische Tools entwickelt, die es ermöglichen, aus der Kundenperspektive Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln.

b2b Werteelemente

Aber um Ihren Kunden einen Zusatznutzen liefern zu können, müssen Sie sich auch mit Ihren Mitstreitern befassen. Die Wettbewerbsanalyse dient der Schaffung eines Überblicks darüber, was es bereits auf dem Markt gibt und mit welchen Leistungen andere Unternehmen werben. Hier lohnt sich auch ein Blick in diverse Internetforen und Rezensionen der Kunden der Konkurrenz. Kritik und Empfehlungen liefern wichtige Insights darüber, was Sie besser machen können.

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Was ist Ihr persönliches Alleinstellungsmerkmal?

Bei exklusiven und einzigartigen Innovationen ist die Findung und Vermarktung eines USP oft nicht sehr schwer. Anders sieht es allerdings bei Produkten aus, von denen es bereits viele gleichwertige Angebote gibt. Auf der Grundlage der Ergebnisse einer abgeschlossenen Marktanalyse sollten Ideen und Konzepte für das perfekte Alleinstellungsmerkmal gesammelt werden. Der Mehrwert für den Kunden ist dabei ausschlaggebend und determiniert die Kaufentscheidung.

Bastian Foerster

„Gerade im Zeitalter der Digitalisierung können sich Kunden vor Angeboten und Werbung für neue Produkte kaum retten. Genau deshalb ist es für Unternehmen notwendig, sich von der Konkurrenz abzuheben und durch eine außerordentliche Leistung bzw. ein herausragendes Merkmal auf sich aufmerksam zu machen.“ 

– Bastian Foerster, Projektleiter des Deutschen Instituts für Marketing

 

Differenzierbare Merkmale - Points of Difference (POD) - stellen das Erfolgskriterium dar. Aber auch die sogenannten Points of Parity (POP) müssen berücksichtigt werden. Points of parity sind die Werte, die jeder Kunde von einem bestimmten Produkt erwartet. Die Erfüllung dieser Pflichtmerkmale muss gewährleistet sein, da sonst auch ein noch so perfektes Alleinstellungsmerkmal nicht zum gewünschten Erfolg führt.

Beispiele bewährter Alleinstellungsmerkmale und Konzepte

Bei der Merkmalsdefinition der Leistungen existieren vielfältige Möglichkeiten. Im Folgenden werden einige Komponenten am Beispiel bekannter Konzepte dargestellt:

  1. Preis
    Die Fluggesellschaft Ryanair wirbt mit besonders günstigen Preisen. Da das Fliegen generell schon sehr teuer ist, kann die Airline mit ihren günstigen Preisen einen echten Mehrwert für Kunden leisten, die sparen müssen. Prinzipiell ist der Preis als Alleinstellungsmerkmal jedoch oft zu allgemein und verändert sich sehr schnell. Es lohnt sich also nicht immer, das Augenmerk auf den Preis zu setzen.
  2. Auswahl
    „Einmal hin, alles drin“ – diesen Slogan kennen Sie wahrscheinlich alle. Real wirbt mit einer vielfältigen Produktauswahl.
  3. Flexibilität und Selbstgestaltung
    Das Fitnessstudio McFit wirbt mit 24 Stunden Öffnungszeiten, sodass jeder Kunde seine Trainingszeit selbst gestalten kann. Durch mehrere Standorte in fast allen Städten soll Flexibilität geschaffen werden.
  4. Einzigartigkeit und Exklusivität
    Getränkehersteller wie Red Bull oder Coca Cola werben mit einem einzigartigen Geschmack und einem patentierten Geheimrezept. So kann sich Red Bull mit seinem Energy Getränk trotz des vergleichbar sehr hohen Preises auf dem Markt halten.
  5. Sicherheit
    Der Online-Bezahldienst PayPal ist für seinen Käufer- und Verkäuferschutz bekannt und wird weltweit genutzt.
  6. Lieferzeiten
    Der erfolgreiche Onlineversandhändler Amazon verspricht schnelle Lieferzeiten. Durch eine Prime Mitgliedschaft können Kunden Expresslieferungen am nächsten Tag erhalten.
Weitere Alleinstellungsmerkmale beziehen sich häufig auch auf folgende Eigenschaften:
  • Innovation – Neuheiten, die noch nicht auf dem Markt sind
  • Kundenservice – besonders hilfreiche oder freundliche Beratung
  • Besondere Rücktrittsrechte – „100% zufrieden oder Geld zurück“
  • Qualität – hochwertige Verarbeitung
  • Netzwerk – Club Mitgliedschaften, freier Zugang zu anderen Organisationen
  • Prestige – soziales Ansehen durch Statussymbol
  • Ökonomie – besonders umweltfreundlich
  • Modernität – Nutzung digitaler Möglichkeiten

Grundsätzlich kann ein Unternehmen einfach einige dieser Punkte übernehmen und sie als Alleinstellungsmerkmal ausbauen. Spannend ist in diesem Zusammenhang jedoch die Frage, was zum Beispiel Innovation oder Qualität zum Alleinstelungsmerkmal macht. Ein Alleinstellungsmerkmal wird erst dann zum wirklichen Alleinstellungsmerkmal, wenn es für die Kunden relevant ist und vom Wettbewerb nicht abgedeckt wird.

USP

Marketing – Alleinstellungsmerkmal richtig kommunizieren

Nachdem Sie nun Ihren Unique Selling Point gefunden haben, muss dieser auch richtig strategisch kommuniziert und vermarktet werden.

Nun ist es an der Zeit, Überzeugungsarbeit zu leisten – Warum sollte man sich für Ihr Produkt entscheiden? Diese Frage steht hinter allen Entscheidungen rund um das Thema Alleinstellungsmerkmal und sollte deshalb auch bei allen Marketingaktivitäten im Hinterkopf behalten werden. Versuchen Sie, kurz und knapp eine Antwort auf diese Frage zu liefern. Stellen Sie den Mehrwert für Kunden heraus, denn das ist Ihr Verkaufsargument! Das USP kann und wird auch sehr oft mit der gesamten Marke verknüpft, um eine Markenidentität aufzubauen oder zu erhalten.

Verschiedene Komponenten müssen bei der Markenkommunikation beachtet werden. Das Leistungsmerkmal sollte beispielsweise nicht zu allgemein formuliert werden, ansonsten trägt es wahrscheinlich wenig zum Erfolg bei. Ein Fitnessstudio, dass mit guten Fitnessgeräten wirbt, wird sich wahrscheinlich schlecht von seiner Konkurrenz differenzieren können.

Sicherung langfristiger Kunden durch Ihr persönliches Alleinstellungsmerkmal

Alleinstellungsmerkmale haben oft eine kurze Lebensdauer, denn es kommen immer wieder neue Produkte auf den Markt.  Oft nutzt die Konkurrenz dann auch denselben USP und verbessert diesen. Beispielsweise ist der Preis dann noch günstiger oder die Lieferzeiten sind noch schneller als Ihre. Das heißt, eine Anpassung oder Neudefinierung ist von Zeit zu Zeit zwingend notwendig.

Generell gilt es, keine leeren Versprechen zu kommunizieren. Das Leistungsmerkmal ist Ihr Verkaufsversprechen und führt bei Nichteinhaltung zu Enttäuschungen der Kunden bis hin zu Klagen im schlimmsten Fall. Also denken Sie daran, „Ehrlich währt am längsten“ – und sichert Ihnen langfristig zufriedene Kunden.

Aus verschiedensten Projekten im Bereich der Markenberatung und Positionierung hat das DIM verschiedene Erfolgsfaktoren für ein gutes Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet:

  • „Das Gute liegt so nah!“

Das Alleinstellungsmerkmal ist die Frage nach dem Naheliegenden. Machen Sie es nicht so kompliziert.

  • "In der Gegenwart wird das Geschäft gemacht.“

Ein Alleinstellungsmerkmal muss im hier und heute funktionieren. Positionieren Sie Ihr Produkt nicht für zukünftige Trends, sondern für den Kunden von heute.

  • „Werden Sie konkret.“

Der Kunde kauft keine unkonkreten Dinge. Er möchte konkrete Lösungen für real existierende Probleme.

  • „Gut Ding will Weile haben.“

Die Realisierung eines Alleinstellungsmerkmales im Markt braucht Zeit. Wenn Sie versuchen, eine Positionierungsstrategie kurzfristig in Marketing-ROls zu messen, dann werden Sie keinen Erfolg haben. Eine Positionierung entsteht im Kopf der Kunden. Wie lange brauchen Sie, um „alle“ Kunden zu erreichen?

  • „Ein Alleinstellungsmerkmal muss sich rechnen.“

Das Ergebnis einer erfolgreichen Positionierungsstrategie kann und muss mit Hilfe einer Renditeberechnung controllt werden. Eine erfolgreiche Positionierung führt dazu, dass die Rendite ihrer Marketingaktivitäten positiv ist.

  • „Konsequenz ist alles.“

Warum wollen Sie gute Dinge permanent ändern? Wenn Ihr Alleinstellungsmerkmal gut funktioniert, dann läuft es auch mehrmals. Jede Veränderung verändert den Erfolg!

Das DIM als Ihr Partner bei der Findung & Vermarktung Ihres Leistungsmerkmals

Den perfekten USP zu finden und richtig zu vermarkten ist oft nicht einfach, gerade wenn es schon viele vergleichbare Produkte oder Leistungen gibt. Wir vom Deutschen Institut für Marketing helfen Ihnen dabei, Ihren Marktwert herausfinden. Wir bieten wir Ihnen professionelle Kunden- und Marktanalysen. Unsere Marketingexperten entwickeln gemeinsam mit Ihnen neue Ideen und Konzepte. Wir begleiten Sie bei der Findung und Vermarktung Ihres individuellen Alleinstellungsmerkmals.

Warum das DIM?

  • Unsere Marketingberater spiegeln professionell Ihr Leistungsmerkmal
  • Feedback von Fachexperten
  • Unsere Marketingberater haben Erfahrungen in den notwendigen Prozessschritten und sind auf die zu erreichenden Ziele fokussiert

Sie möchten von unserer Expertise profitieren und ein geeignetes Alleinstellungsmerkmal definieren?

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Bastian FoersterBastian Foerster

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Sweet-Spot-Methode – Kundenorientierte Selbstreflexion in der Markenpositionierung

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Bei der Entwicklung und Vermarktung eigener Produkte oder Dienstleistungen ist es wichtig eine fundierte Strategie zu haben und diese immer wieder zu reflektieren. Dabei gilt es den Markt und die eigenen Kunden im Blick zu behalten und das eigene Portfolio neu zu überdenken. Die Sweet-Spot-Methode liefert dafür einen besonders agilen und effektiven Ansatz, der Fakten aufdeckt und Denkanstöße zur eigenen Positionierung im Markt gibt.

Digital Brand Manager (DIM)

Sweet-Spot-Methode: Was ist das?

Der sogenannte Sweet-Spot bezeichnet eine Art effektive Zone, in der eine optimale Wirkung erzielt werden kann. Die gleichnamige Methode nach Martin J. Eppler zielt genau darauf ab. Sie dient der Analyse der eigenen Position im Markt, um diese optimieren zu können. Das dafür verwendete Modell besteht aus drei sich überschneidenden Kreisen. Sie symbolisieren zum einen den Kunden, die Konkurrenz und das eigene Angebot. Dabei werden die Eigenschaften aller Marktteilnehmer erfasst und Schnittstellen identifiziert. Diese sollen deutlich machen, welche Alleinstellungsmerkmale das eigene Unternehmen dem Kunden gegenüber den Wettbewerbern bieten kann.

Vorgehen und Anwendung

Wichtig ist es, bereits ein gewisses Verständnis von der Zielgruppe und Informationen über die Interessen und Bedürfnisse des Kunden zu haben. Hier bietet sich beispielsweise auch die Erstellung einer Persona an. Diese Informationen werden dann in das Kreismodell eingetragen. Hinzu kommen die Eigenschaften und die wichtigsten Aspekte des eigenen Produkts oder Angebots sowie die Produkteigenschaften der Konkurrenz im Markt. Überschneidungen von Angebotseigenschaften beider Seiten mit den Bedürfnissen der Kunden bilden die Schnittmengen der Kreise. Der gesuchte „Sweet-Spot“ stellt dann die Schnittmenge zwischen dem eigenen Angebot und den Kundeninteressen dar und enthält alle Produkteigenschaften, die die Konkurrenz dem Kunden nicht bietet. Werden allerdings Produkteigenschaften identifiziert, die von der Konkurrenz exklusiv angeboten und von dem Kunden als wichtig erachtet werden, spricht man von dem „Sour-Spot“.

Sweet-Spot-Methode

Sweet-Spot-Methode

Welche Vorteile bringt die Sweet-Spot-Methode?

  • Selbstreflexion
  • Denk- und Arbeitsweise mit Kundenfokus
  • Herausarbeitung von Stärken und Schwächen des eigenen Produktportfolios
  • Identifikation und Weiterentwicklung von Alleinstellungsmerkmalen
  • Identifikation von potenziellen oder überflüssigen Angebotsaspekten

Umsetzung durch die richtigen Schlüsse

Wichtig ist auch, aus der Analyse die richtigen Schlüsse zu ziehen und mögliche Schritte in der Markenpositionierung oder der Kommunikation einzuleiten. Beispielsweise kann es wichtig sein zu hinterfragen, ob es Aspekte im Angebot gibt, die den Nutzen für den Kunden nicht ausreichend steigern. Bieten Wettbewerber Aspekte an, die in das eigene Portfolio aufgenommen werden sollten? Was macht uns aus? Welche Produkteigenschaften sind für den Kunden auf dem Markt möglicherweise noch gar nicht erhältlich? Gelingt es diese Fragen zu beantworten, so können ungenutzte Möglichkeiten im Markt erkannt und das eigene Angebot optimiert werden. Hier bietet auch die Blue Ocean Strategie einen passenden Ansatz, bei der es nicht darum geht sich in einem Konkurrenzkampf zu positionieren, sondern einen ganz eigenen Markt zu erschließen.

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Fazit

Die Sweet-Spot-Methode ist also eine hilfreiche Analysemethode, um die eigenen Möglichkeiten im Markt aufdecken und optimieren zu können. Dabei ist es notwendig, Informationen über Kunden und Konkurrenz heranzuziehen, um die Realität abzubilden und relevante Ergebnisse zu erhalten. Gelingt dies, so kann die Sweet-Spot-Methode Stärken und Schwächen im Produktportfolio eines Anbieters identifizieren und Anstoß zu erfolgreicher Weiterentwicklung liefern.

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Positionierung erarbeiten: So kommen Sie zu einer professionellen Markenpositionierung

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Die Markenpositionierung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein erfolgreiches und wirksames Marketing. Das Internet und die Literatur sind voll von Erfolgsgeschichten und Reports über erfolgreiche Marken und deren Positionierungskonzept. Doch wie genau können Sie eine Positionierung erarbeiten? Wie positioniert man ein Unternehmen, Produkte oder auch Menschen in den relevanten Märkten?

Positionierung erarbeiten

Seit nunmehr 20 Jahren begleitet das Deutsche Institut für Marketing Unternehmen bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Marken. Dabei haben wir mit unterschiedlichen Fragestellungen in der Markenpositionierung zu tun. Typische Fragestellungen sind zum Beispiel:

  • Wie kann man eine Marke neu positionieren?
  • Wie können wir unsere Marke schärfen und besser positionieren?
  • Wie können wir ein wirksames Markenprofil entwickeln?
  • Wie können wir uns in einem überbesetzten Markt sinnvoll differenzieren?
  • Wie können wir unsere Marke besser kommunizieren?

Diese verschiedenen Fragestellungen drehen sich im Kern um die gleiche Herausforderung:
Wie kann man eine Positionierung strukturiert und sinnvoll erarbeiten?

Prof. Dr. Michael Bernecker

„Die Entwicklung und Schärfung einer Positionierung ist Chefaufgabe und benötigt einen internen und externen Blickwinkel. Mit einer professionellen und erfahrenen Begleitung gelingt dies!“

Prof. Dr. Michael Bernecker (Geschäftsführer Deutsches Institut für Marketing)

 

Positionierung erarbeiten: Der DIM-Prozess der Markenpositionierung

Unser interaktiver Hands-On Markenworkshop liefert ihnen konkrete Anleitungen, Hinweise und Impulse, um ihre Marke erfolgreich zu positionieren und gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren.

So gehen wir vor, um eine Positionierung zu erarbeiten:

Positionierung erarbeiten - Prozess

Positionierung erarbeiten - Schritt 1: Geschäftsfeldanalyse

Natürlich möchte das Management immer eine schnelle Lösung haben und eine ausführliche Analyse vermeiden. Doch unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass Quick Hits im Rahmen der Positionierung einfach nicht zielführend und von langfristiger Dauer sind. Daher ist eine Geschäftsfeldanalyse ein passendes Tool, um eine zukunftsfähige Markenpositionierung auf eine sinnvolle Basis zu fußen. Die Geschäftsfeldanalyse zeigt auf, wie sich das Unternehmen im relevanten Umfeld von Kunden, Markenprodukten, Wettbewerbern etc. bewegt. Über Produktkategorien, Nutzenwelten und Bedürfnisansätze erhält man für die Entwicklung einer Positionierung neue Insights. Auf dieser Basis lassen sich dann Positionierungsoptionen im Rahmen eines Workshops diskutieren und entwickeln.

Seminar Business Development

Sie möchten Ihr Unternehmen strategisch weiterentwicklen und sich langfristig gegenüber dem Wettbewerb differenzieren? Dann ist unser 2-tägiges Seminar Business Development das richtige für Sie! Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte:

Positionierung erarbeiten - Schritt 2: Interner Positionierungsworkshop

Auf Basis der Geschäftsfeldanalyse und den damit gewonnenen Erkenntnissen bietet ein extern moderierter Positionierungsworkshop mit der Geschäftsführung und den Führungskräften einen Raum für notwendige Diskussionen rund um Positionierungsansätze und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Marke. Innerhalb des internen Positionierungsworkshops lassen sich aktuelle und zukünftige Optionen sinnvoll zusammenführen. Ein interaktiver Prozess zur Markenpositionierung bietet dabei vielfältige Vorteile. Das DIM hat hierzu spezifische Tools und Methoden entwickelt, um zu einer wirksamen Positionierung zu gelangen.

Positionierung erarbeiten - Schritt 3: Externer Positionierungsworkshop

Eine wirksame Positionierung kann man nur erarbeiten, wenn es auch ein spezifisches Kundenfeedback gibt. Mit einem Kundenworkshop bzw. externen Positionierungsworkshop erhalten Sie Einblicke in die Erwartungshaltungen und Herausforderungen, mit denen sich Kunden in ihrem relevanten Umfeld auseinandersetzen. Mit einem extern moderierten Kundenworkshop erhalten sie spezifische Insights und eine klare Überprüfung Ihrer (angestrebten) Positionierung.

Seminar Strategisches Marketing

Sie möchten Ihr Marketing strategischer und zukunftsorientierter gestalten? Dann ist unser 2-tägiges Seminar Strategisches Marketing das richtige für Sie! Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte:

 

Positionierung erarbeiten - Schritt 4: Positionierung entwickeln

Mit Hilfe der gesammelten Insights entwickelt das Team vom DIM mit Ihnen eine passgenaue und wirksame Positionierung. Der Positionierungscanvas und die Expertendatenbank liefern hier das passende Instrumentarium für eine umsetzbare und kommunizierbare Positionierung.

Bastian Foerster

„Mit Hilfe dieses strukturierten Ansatzes haben wir in den vergangenen Jahren viel Erfahrung bei der zielgerichteten Erarbeitung von Positionierungen gesammelt. Mit Einsatz des DIM-Teams für Ihre Positionierungsfragen haben Sie einen erfahrenen und kompetenten Partner für wirksame Strategiearbeit an der Seite.“

Bastian Foerster (Projektleiter Deutsches Institut für Marketing)

Positionierung erarbeiten - Schritt 5: Positionierung entscheiden

Nur mit einer klaren und durch das gesamte Management getragenen Entscheidung gibt es auch ein Commitment für die richtungsweisende Implementierung. Gemeinsam moderieren wir mit ihnen den Commitment-Prozess in ihrem Team. Klar, Inspirierend und auf Dialog ausgerichtet kann so die richtige Entscheidung getroffen werden.

Positionierung erarbeiten - Schritt 6: Implementierungskonzept

Wenn Sie eine Positionierung erarbeiten, sollten Sie den Umsetzungs- und Realisierungspart nicht vergessen. Nur eine professionell implementierte Positionierung kann ihre volle Wirkung nachhaltig entfalten. „Miteinander statt gegeneinander“ ist der wesentliche Ansatz für ein erfolgreiches Implementierungskonzept. Mit Hilfe des OKR-Ansatzes geben wir vom DIM Ihnen den notwendigen Schwung, Struktur und setzen mit Ihnen gemeinsam ihre Positionierung in die Realität um.

Sie benötigen Unterstützung bei der Erarbeitung Ihrer Positionierung?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

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Festschrift als geeignetes Marketinginstrument

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Eine Festschrift, die anlässlich einer Jubiläumsfeier herausgegeben wird, kann als ideales Marketing- bzw. PR-Instrument eingesetzt werden.

Festschrift 150 Jahre Kölner Zoo

Festschrift 150 Jahre Kölner Zoo

Als gutes Beispiel dient hierzu die aktuelle Festschrift des Kölner Zoos: Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums im kommenden Jahr wurde ein attraktiv gestaltetes Buch namens "Ein Besuch im Zoo" herausgegeben. Das Werk beschreibt mit historischen Bildern, Tierfotografien und kleinen Anektoden die 150-jährige Geschichte des drittältesten und artenreichsten Zoos Deutschland.

So nutzt der Zoo die Festschrift als gute Repräsentationsmöglichkeit und veröffentlicht exklusive Informationen über das eigene traditionsreiche Unternehmen für mehrere, ausgewählte Zielgruppen wie gute Kunden und wichtige Geschäftspartner. Mit der Festschrift konnten direkt im Vorfeld 150 mit dem Zoo verbundene Unternehmen gewonnen werden, um diese in das Buch zu integrieren. Die Geschäftspartner wie Unternehmen, Karnevalsgesellschaften und Vereine gratulieren dem Zoo und präsentieren sich gleichzeitig selbst als Unternehmen.

150 Jahre Kölner Zoo, Blick in die Festschrift

150 Jahre Kölner Zoo, Blick in die Festschrift

Vor allem aber sind es potentielle Neukunden, Unternehmen, mit denen man durch eine Festschrift intensiver ins Geschäft kommen kann. Dies kann durch zwei wichtige Abgrenzungs- und Alleinstellungsmerkmale gelingen, die durch eine Festschrift vermittelt werden: Tradition und Geschichte. Heutzutage ist ein Unternehmen schnell gegründet. Aber es jahrzehntelang erfolgreich führen, das kann nicht jeder. Ein Unternehmen, das über 100 Jahre am Markt ist, kann Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Ertragskraft und Vertrauenswürdigkeit durch die Firmengeschichte belegen. Die Tradition wird als Basis für die Geschäfte der Zukunft interpretiert.

Auch das DIM präsentiert sich in der Festschrift des Zoos. In jüngster Zeit konnte in erfolgreicher Zusammenarbeit eine unabhängige Zufriedenheitsstudie durchgeführt werden. Hierbei hat das DIM von April bis Oktober 2009 insgesamt 750 persönliche Interviews mit den Zoobesuchern geführt. Die Schulnote von 1,8, die von den Befragten gegeben wurde, verdeutlicht das insgesamt sehr positive Gesamtergebnis: Insbesondere die Kinderfreundlichkeit sowie das Tierangebot wurden überwiegend gut bis sehr gut bewertet.