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Open Badges – Digitale Abzeichen für Ihre Kompetenzen

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Was steckt eigentlich hinter dem Begriff Open Badge?

Es handelt sich dabei um digitale Abzeichen einer Leistung, die ein Lernender erbracht hat. Dieses Abzeichen bestätigt seinem Empfänger nachvollziehbar dessen Lernerfolge, erworbene Fertigkeiten sowie Kompetenzen und sonstige erlangte persönliche Qualifikationen. Grundgedanke dahinter ist, eine sichtbare Bestätigung von Erlerntem zu ermöglichen, denn herkömmliche Zertifikate und dergleichen landen nur allzu oft in irgendwelchen Ordnern und kommen nie wieder zum Vorschein. Genau diesem Problem sollen die Open Badges entgegenwirken.

Sie unterstützen bei der Anerkennung von Erlerntem und sind dabei in vielen Bereichen umsetzbar, sei es nun für Arbeit, Schule oder Freizeit. Dabei ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass Open Badges keine herkömmlichen Zertifikate ersetzen, sondern lediglich als Ergänzung dienen sollen. Ursprüngliche Urkunden und Zertifikate bleiben in ihren bisherigen Formen nach wie vor bestehen.

Open Badges – Metadaten

Open Badges beinhalten integrierte Metadaten. Diese werden mittels der JavaScript Objektnotation JSON in die Open Badges integriert. Auf diese Weise verifizieren sich Open Badges als Gütesiegel und dienen als qualifizierbarer Nachweis über bestimmte Lernerfolge. Elementar für die Metadaten sind die Informationen über den Herausgeber der Badges und die Angaben über den Empfänger des Badges. Daneben müssen die Vergabekriterien für die Badges dargelegt werden, der Aussteller des Badges muss also darlegen, welche konkreten Leistungen erbracht oder Ziele erreicht wurden, die die Vergabe des Badges rechtfertigen. Ein Ausstelldatum rundet die Hintergrundinformationen ab.

 

Open Badges Prozessablauf

Open Badges – Was steckt genau dahinter?

Open Badges stellen einen Teilbereich der Open Education dar. Die Open Education zeichnet sich durch das bildungspolitische Anliegen aus, Bildung frei verfügbar zu machen und somit allen Menschen die Möglichkeit zu verschaffen, sich bilden und weiterbilden zu können. Die Mozilla Foundation sowie die MacArthur Foundation zeichnen sich verantwortlich für die Entwicklung der Open Badges. Am 15. September 2011 kamen sie offiziell auf den Markt und befinden sich mittlerweile im Eigentum der Mozilla Foundation. Da über die Metadaten Informationen über die erworbenen Kompetenzen sowie Informationen über den Herausgeber und Empfänger der Badges übermittelt werden, ist eine Sicherheit der Daten unabdingbar. Hierfür ist die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung, eine Verordnung der Europäischen Union) verantwortlich. Die Datensicherung unterliegt der europäischen Rechtsprechung und ist somit DSGVO-konform.

Der Mehrwert für Bildungseinrichtungen

Open Badges bieten zum einen eine innovative und kreative Möglichkeit, die erbrachten Leistungen von Lernenden auszuzeichnen. Weiterbildungseinrichtungen können zudem  Badges für Unterkategorien verteilen, sowie obergeordnete Badges, die mehrere kleinere Badges in sich vereinen. Mit dem Verdienen von Badges und dem Sammeln mehrerer Auszeichnungen geht auch ein spielerischer Ansatz einher. Somit schneiden Open Badges auch das Thema Gamification an. Das Erwerben und Sammeln aussagekräftiger und optisch ansprechender Abzeichen fördert die Motivation der Lernenden und trägt dazu bei, dass diese ihre Ziele tatsächlich erreichen und abschließen. Bedingt wird dies auch dadurch, dass der Lernende seinen Lernfortschritt verfolgen kann und einzelne Badges als Meilensteine zu einem größeren Ziel ansehen kann, welches schrittweise erreicht werden soll. Optimalerweise teilen Empfänger ihre erworbenen Badges in den sozialen Netzwerken. Dadurch erlangt das Unternehmen, welches die Badges vergeben hat, eine größere Reichweite bei den relevanten Zielgruppen.

Open Badges Musterbeispiel Grafik

Open Badges – Der Nutzen für Lernende

Die Hervorhebung der Fähigkeiten und Qualitäten stärkt das Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten. Die Kompetenzentwicklung ist klar nachvollziehbar und motiviert, sich immer weitere Abzeichen zu verdienen. Nach erfolgreicher Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme sind Open Badges sofort als Download verfügbar und dabei sowohl online als auch offline nutzbar. Die Badges sind einerseits in allen sozialen Netzwerken teilbar, andererseits aber auch auf Visitenkarten und Anschreiben druckbar. Lernenden sind bei der Anzahl der erwerbbaren Badges keine Grenzen gesetzt, jedoch unterliegen Open Badges einem Ablaufdatum von zehn Jahren. Nach dem Ablauf dieser Dekade ist aufgrund der DSGVO eine Löschung von Badges mitsamt der hinterlegten Daten vorgesehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dieser Löschung ausdrücklich zu widersprechen, sodass die Badges auch über die zehn Jahre hinaus aktiv bleiben können. Lernende haben über kostenlose Plattformen wie etwa badgr Backpack die Möglichkeit, ihre gesammelten Badges dort hochzuladen und an einem zentralen Ort zu hinterlegen. Von dort aus können die Badges ganz einfach auf sozialen Plattformen geteilt werden.

Open Badges erstellen

Bei der Erstellung von Open Badges sind der Kreativität im Grunde keine Grenzen gesetzt. Es sollte jedoch das Unternehmen kennzeichnen, welches das Badge vergeben hat. Ein Oberbegriff für die erworbene Lernkompetenz sollte ebenfalls Platz auf dem Open Badge finden, um auf den ersten Blick transparent aufzuzeigen, für welche Leistung das Badge vergeben worden ist.

 

Digital Brand Manager (DIM)

Open Badges gestalten

Für die Gestaltung der Open Badges bieten sich eine Reihe kostenloser Plattformen an, wie etwa Canva, Accredible oder Openbadges.me. Bei der Gestaltung sollte eine hohe Priorität auf die Designerstellung gelegt werden, weil das Badge als Kommunikationsmittel zur Außenwelt fungiert und das Unternehmen repräsentiert. Aus diesem Grund sollten die Badges auch einen hohen Wiedererkennungswert zur ausstellenden Bildungsorganisation aufweisen. Optisch ansprechende Badges motivieren den Lernenden, sich das Abzeichen auch wirklich verdienen zu wollen. Des Weiteren ist ein adäquates Design äußerst relevant dafür, wenn es auf sozialen Plattformen oder auf gedruckten Materialien Verwendung finden soll. Denn Lernende, die ihren Lernerfolg mit anderen teilen oder ihn bspw. auf Anschreiben platzieren möchten, erwarten auch eine optisch gelungene Umsetzung ihrer Abzeichen.

Fazit

In Zeiten der Digitalisierung und den ständig wachsenden Anforderungen in der Berufswelt erachten wir vom DIM die Idee der Open Badges als einen Mehrwert für unsere Bildungsteilnehmer. Aus diesem Grund arbeiten wir momentan an der Umsetzung und Eingliederung eigener Badges für unsere angebotenen Zertifikatslehrgänge und Seminare. Wir freuen uns, wenn wir unseren Weiterbildungsteilnehmern demnächst die ersten Badges zu unseren Leistungen präsentieren und vergeben dürfen.

Sie haben Fragen zum Thema Open Badges?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Bildungsurlaub – So gewinnen Sie 5 Tage für Ihre Weiterentwicklung

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Bildungsurlaub – für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber erst einmal ein Begriff für 5 extra Tage Urlaub im Jahr. 5 Tage Weiterbildung an einem anderen Ort, am Meer oder in der Sonne. Man macht ein bisschen Auszeit vom Alltag und lernt ganz nebenbei eine neue Sprache oder vertieft seine beruflichen Kenntnisse. Das alles nur für den Beruf versteht sich… So oder so ähnlich stellen sich viele im Jahr 5 wertvolle Tage als berufliche Weiterbildung vor. Doch genau das sollte vermieden werden!

Häufig wissen Unternehmen noch gar nichts von der Möglichkeit der Bildungsfreistellung. Jedem Vollzeitarbeitnehmer stehen diese Tage jedoch gesetzlich zu, selbst aus dem vergangenen Jahr können die Tage in das kommende Jahr mitgenommen werden. Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer schon 6 Monate Betriebsangehöriger ist.

Bildungsurlaub

Aber was ist eigentlich ein Bildungsurlaub?

Unter einem Bildungsurlaub versteht man die Freistellung von der eigentlichen Arbeit zum Zwecke der Bildung. In dem Rahmen können Seminare oder Sprachreisen gemacht werden, die neue Erkenntnisse für den Beruf bedeuten. Innerhalb von 5 Tagen besuchen die Teilnehmer pro Tag mindestens 6 Unterrichtsstunden und können neue Anreize mitnehmen. Währenddessen erhält der Arbeitnehmer weiterhin seine Lohnauszahlung, muss aber in vielen Fällen die Kosten für den Bildungsurlaub selbst tragen. Dabei profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.

Weiterbildungsseminare als Bildungsurlaub

Das Deutsche Institut für Marketing bietet solche Weiterbildungsseminare ebenfalls an. Bei uns vor Ort oder als Inhouse-Seminar für eine gezieltere Gruppenweiterbildung haben Sie die Möglichkeit, im Bereich Marketingberatung, Marktforschung und Marketingtrainings Ihr Wissen auszubauen. Für denjenigen, dem die Seminare zeitlich und räumlich unpassend sind, bieten wir außerdem Online-Lehrgänge an. Hierbei können Sie ganz frei nach Ihren Wünschen an dem Lehrgang teilnehmen und erhalten zum Abschluss ein Teilnahmezertifikat.

Unterschiedliche Regelungen für einen Bildungsurlaub

Wie so oft unterscheiden sich die gesetzlichen Regelungen von Bundesland zu Bundesland bezüglich des Bildungsurlaubes. In Bayern oder Sachsen gibt es beispielsweise überhaupt keinen Anspruch auf einen Bildungsurlaub. In den anderen Bundesländern müssen die Seminare offiziell anerkannt sein. Viele Bildungsanbieter sind aber auf die strengen Auflagen vorbereitet und schon ein kurzer Anruf reicht, um die nötigen Unterlagen zu erhalten. Die beliebtesten Bildungsurlaube sind natürlich Sprachreisen, da diese meistens mit einem Auslandsaufenthalt verbunden werden können. In NRW darf der Sprachbildungsurlaub jedoch nicht den Radius von 500 km überschreiten. Somit werden der Mittelmeerraum und andere Kontinente leider ausgeschlossen. Das Bundesland Bremen erkennt nur europäische Sprachen an, diese können aber weltweit gelernt werden.

Einen Überblick über die gesetzlichen Vorgaben in jedem einzelnen Bundesland sowie verschiedene Bildungsanbieter erhalten Sie kurz und knapp im Reisemagazin von HRS.

Wo-studieren.de stellt sich vor!

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Als angehender Student stellt man sich viele Fragen: Wo möchte ich studieren? Was möchte ich überhaupt studieren? Wo wird mein Wunsch-Studiengang angeboten? Und passt diese oder jene Stadt zu mir? Auf all diese Fragen hat wo-studieren.de eine Antwort.

Was ist wo-studieren.de?

Derzeit haben sich allein in Deutschland über 2,2 Millionen Menschen für ein Studium entschieden. Diese Studierende stehen vor einer Auswahl von 235 Hochschulstädten, rund 385 Hochschulen und über 16.000 Studienfächern und -gängen. Wie soll man als angehender Student da noch den Überblick behalten?

wo-studieren.de ist ein Informationsportal, das zukünftigen Studenten Informationen über eben diese Städte, ihre Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien und die einzelnen Studiengänge zur Verfügung stellt. Die Informationen über die einzelnen Bildungsstätten kommen dabei von diesen selbst. Somit wird Hochschulen die Möglichkeit geboten, sich den angehenden Studenten zu präsentieren und auf ihre Angebote und Studienfächer aufmerksam zu machen. Darüber hinaus bietet wo-studieren.de auch eine Übersicht an weiteren nützlichen Informationen, wie beispielsweise über Studiengebühren der jeweiligen Bundesländer, BAföG oder ein Bachelor-Fernstudium.

Warum sollten Sie als Student wo-studieren.de besuchen?

Für Studenten bietet wo-studieren.de einen vielseitigen Nutzen. Einer davon ist, dass die eigene, aufwendige Recherchearbeit wegfällt. Es muss nicht länger stundenlang in Suchmaschinen nach der passenden Universität mit dem gewünschten Studienfach gesucht werden. Auf wo-studieren.de finden Studenten eine gut strukturierte Übersicht, in der es sich bequem in der bevorzugten Stadt nach dem passenden Studienfach suchen lässt. Des Weiteren bietet wo-studieren.de neben detaillierten Informationen über Hochschulen auch Informationen rund um das Studentenleben in den Studienstädten. Egal ob Großstadt oder abgelegene Kleinstadt, wo-studieren.de gibt Studenten Auskunft über Einwohnerzahlen, Mietkosten, den Nahverkehr und vieles mehr. Auch Ausgehmöglichkeiten, Events, Shoppingmöglichkeiten und Ausflugsziele finden ihren Platz auf der Webseite. Außerdem bietet die Website die Möglichkeit, neue Studiengänge zu entdecken. Nicht immer verbinden Studenten mit einer Universität alle Studiengänge, die tatsächlich dort angeboten werden. Verfügt die jeweilige Bildungseinrichtung jedoch über ein Silber- oder vor allem Goldprofil, ist es den angehenden Studenten möglich, alle angebotenen Studiengänge zu erfassen und somit vielleicht auch neue Perspektiven zu entdecken.

Warum sollten Sie als Vertreter einer Universität oder Hochschule ein Profil anlegen lassen?

Ein Profil bei wo-studieren.de bietet auch den Hochschulen und Universitäten einen Nutzen. Zum einen ist es ihnen so möglich, ihre Sichtbarkeit im Web zu erhöhen. Durch ein Profil auf wo-studieren.de gelangen Personen auf die Website der Hochschulen, die nicht unbedingt spezifisch nach diesen gesucht haben, sondern nur nach Studienangeboten generell. Zum anderen erhöht sich der Traffic auf die Website der Universität selbst durch die Einbindung des Links zu dieser in ihrem wo-studieren.de-Profil. Somit erreicht die Website eine ganz neue Präsenz und kann einer zunehmenden Anzahl an angehenden Studenten ihre Angebote noch ausführlicher präsentieren. Ein weiterer Nutzen liegt außerdem in der steigenden Zahl an Anmeldungen und Bewerbungen für die Hochschulen und Universitäten. Durch die erhöhte Präsenz im Web und den vermehrten Traffic auf die eigene Website hat es zur Folge, dass auch mehr Studenten passende Angebote bei der entsprechenden Bildungseinrichtung für sich entdecken und wahrnehmen wollen. Dies wiederum bringt die Erhöhung der Anmeldungen und Bewerbungen mit sich.

Diese Profile bietet wo-studieren.de Hochschulen und Universitäten

Universitäten und Hochschulen stehen unterschiedliche Profilarten zur Auswahl, mit denen sie sich auf wo-studieren.de präsentieren können. Es wird dabei zwischen Bronze-, Silber- und Goldprofilen unterschieden. Je nach Wahl des Profils werden unterschiedlich detaillierte Informationen über die jeweilige Bildungseinrichtung präsentiert. Das Bronzeprofil ist das kostenlose Standardprofil und beinhaltet eine grobe Auswahl an Angaben, wie beispielsweise eine kurze Übersicht mit den wichtigsten Fakten (Studiengebühren, Anzahl der Studenten usw.), Kontaktdaten und einen Link zur eigenen Homepage. Eine immer anhaltende Aktualisierung dieser Daten ist in jedem Profil mit inbegriffen.

Hier ein Bronzeprofil als Beispiel:

Bronzeprofil wo-studieren.de

Das Silberprofil (kostenpflichtig) ist die nächste Stufe der Profilkategorien und beinhaltet, neben den Informationen, die auch im Bronzeprofil enthalten sind, eine Reihe an weiteren Angaben für Studenten. Darunter fallen:

  • ein ausführlicher Beschreibungstext über die Hochschule generell und ihre Leistungen und Angebote
  • ein Startbild
  • das Logo der Universität
  • eine farbliche Hervorhebung des Profils

Somit ist es Studenten möglich, sich deutlich genauer über Studienangebote an dieser Bildungseinrichtung zu informieren.

Das Goldprofil (kostenpflichtig) stellt den größten Nutzen sowohl für Studenten als auch für die Hochschule an sich dar. Hierbei werden Informationen präsentiert, die noch über die Bandbreite des Silberprofils hinaus gehen. Neben den dort bereits genannten Auskünften, wird den Universitäten im Zuge des Goldprofils folgendes geboten:

  • eine Bilder-Galerie für zusätzliche Fotos der Hochschule (sechs Bilder)
  • eine Darstellung des Standorts durch die Einbindung von Google Maps
  • die Einbindung von Multimediaelementen (z.B. ein Video)
  • eine Auflistung (inkl. der Verlinkung) der einzelnen Studienfächer
  • der Verweis auf die Social Media Kanäle der Hochschulen/Universitäten
  • eine Premium Platzierung in der Suche nach den Hochschulen/Universitäten auf wo-studieren.de

Hier ein Beispiel eines Goldprofils:

Goldprofil wo-studieren.de

Ihre Hochschule/Universität ist noch nicht dabei? Dann kontaktieren Sie uns!

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Strategisches Bildungsmarketing – Vortrag von Prof. Dr. Bernecker

Strategisches Bildungsmarketing – Vortrag von Prof. Dr. Bernecker
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Der Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, hält gerade einen Vortrag zum Thema "Strategisches Bildungsmarketing und Geschäftstypen im Bildungsmarkt" auf der 7. wbv-Fachtagung in Bielefeld. In seinem Vortrag stellt er ein Modell vor, um das Geschäftsmodell eines Bildungsanbieters schnell analysieren kann - auch das eigene.

Interview mit W. Arndt Bertelsmann, Geschäftsführer des wbv Fachverlags

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Am 27. und 28. Oktober findet die 7. wbv-Fachtagung in Bielefeld statt. Das Deutsche Institut für Marketing wird dort vertreten sein. Prof. Dr. Bernecker wird als Keynote Speaker zu seinem Spezialthema Bildungsmarketing einen spannenden Vortrag halten.

Dazu passend hat sich der Geschäftsführer des Verlags, Herr W. Arndt Bertelsmann, für ein Interview zur Verfügung gestellt. Wir danken herzlich dafür und freuen uns, unseren Lesern die interessanten Antworten vorstellen zu dürfen.

1. Herr Bertelsmann, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben. Bitte stellen Sie doch unseren Lesern den W. Bertelsmann Verlag (wbv) kurz vor.

Der wbv ist einer der führenden Fachverlage für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Wissenschaftler, Institutionen und Organisationen vertrauen uns ihre Inhalte an, weil wir wissen, was ihre Zielgruppen wünschen. Unser Know-how

und unsere langjährige Erfahrung garantieren eine kompetente Beratung und professionelle Begleitung ihrer Publikationen.

Aber der wbv ist mehr als ein Fachverlag. Wir bieten ein großes Spektrum an Dienstleistungen für die Herstellung und den Vertrieb von gedruckten und interaktiven Medien.

2. Am 27. und 28. Oktober findet in Bielefeld die 7. wbv-Fachtagung statt. Warum haben Sie dieses Mal den Schwerpunkt "Perspektive Bildungsmarketing" gewählt?

Die Diskussion über Bildung dreht sich oft um Strukturen, Finanzierung, Unterrichtsgestaltung, ist also eher politisch oder wissenschaftlich. Aber wie lassen sich Bildungsbedarf und Bildungsangebot zusammenführen? Vor dieser Frage stehen praktisch alle Bildungsanbieter. Da Bildung keine Ware, aber eine ganz besondere Dienstleistung ist, passen gewöhnliche Marketing- oder Werbemaßnahmen nicht so recht. Daher unser spezifisches Angebot für das Bildungsmarketing.

3. Was erwartet die Besucher der wbv-Fachtagung in diesem Jahr alles?

Wir bieten den Teilnehmern ein breites Spektrum von Grundlagenvorträgen bis hin zu Beispielen aus der Praxis. Schwerpunkt sind die Workshops und Foren, in denen die Teilnehmer spezielle Themen mit den Referenten bearbeiten können. Entscheidend sind die verschiedenen Perspektiven zu diesem Thema, die sicherlich viele Anregungen geben werden.

4. Welche Fehler machen Bildungsanbieter im Marketing aus Ihrer Sicht am häufigsten und wie kann man es besser machen?

Vermutlich macht jeder andere Fehler, aber viele erschöpfen sich in den klassischen Werbemaßnahmen, die in manchen Fällen nur unregelmäßig betrieben werden. Zum (Bildungs-) Marketing gehört mehr und ich will nur Stichworte nennen: Zielgruppen, Teilnehmerpotenzial, Wettbewerbsanalyse, Markenbildung, Programmgestaltung, Direktwerbung, Public Relations, Qualitätsmanagement, Corporate Design, Kundenbeziehungsmanagement und vieles mehr. Die Reihenfolge ist keine Rangfolge. Erfolgreich ist der umfassende, kontinuierliche, aber auch leistbare Ansatz.

Vielen Dank für das Interview! Wir freuen uns auf die Fachtagung.

Die Bedeutung des Bildungsmarketing betont auch der Referent Prof. Dr. Bernecker immer wieder. Der wbv-Fachtagung kommt dabei eine besondere Stellung zu: "Veranstaltungen wie die wbv-Fachtagung sind für die Bildungsbranche wichtiger denn je. Wenn Budgets knapper werden und die Nachfrager stärker selektieren, wird professionelles Bildungsmarketing zum entscheidenden Erfolgsfaktor" sagt der Referent und Autor eines Standardwerkes zum Bildungsmarketing.

Das GABAL Symposium steht vor der Tür

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Am 30. und 31. Oktober 2010 findet in Herne das GABAL Symposium 2010 statt. Thema dieses Jahr "Gesundheit & Weiterbildung - Fitness für Körper, Seele, Geist!".

Unter diesem Motto referieren zahlreiche Speaker darüber, wie sich ganzheitliche Gesundheit heute umsetzen lässt. Auf dem Plan stehen unter anderem:

  • Erik Händeler "Gesundheit wird zum knappen Gut"
  • Dr. Regina Mahlmann "Heilende Metaphern"
  • Barbara Brugger "Gesunde Augen am PC"
  • Dr. Jörg Schröder "Ist Burnout ein Symptom eines kranken Unternehmens"
  • Dieter Bollmann "Wege zur seelischen Gesundheit"
  • Gregor Staub "Fit im Kopf"
  • sowie weitere, interessante Vorträge.

Der Tagungsort ist die Akademie Mont-Cenis, eine architektonisch beeindruckende Location.

Wir freuen uns schon, den einen oder anderen von Ihnen beim GABAL Symposium 2010 begrüßen zu dürfen!

 

Studie Weiterbildungsmarkt 2008

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In den Jahren 2003 und 2005 hat das Deutsche Institut für Marketing bereits sehr erfolgreich eine Studie zum Thema ,,Marketing für Trainer, Berater, Coachs" durchgeführt. Aufgrund des ständigen Wandels und neuer Herausforderungen im Bildungsbereich startete vor Kurzem eine weitere Befragung über den (Weiter-)Bildungsbereich, um die aktuellen Marktbedürfnisse zu erforschen.

Ziel der Studie, die in Kooperation mit Speakers Excellence, Trainer Treffen und dem Gabal Verlag durchgeführt wird, ist es zum einen, Herausforderungen zu erkennen und erfolgreiche Vermarktungsstrategien von Trainern und Referenten zu identifizieren: Welche Vermittlungstechniken setzen Trainer überwiegend ein? Welche Inhalte bieten sie an? Welche Marketinginstrumente setzen sie ein und wie zufrieden sind sie damit?

Im zweiten Teil der Befragung wird an Personalentwickler und (Firmen-)Kunden herangetreten, um ihre Erfahrungen und Beobachtungen mit Weiterbildungsangeboten zu analysieren und mit den Wahrnehmungen der Trainer und Referenten zu vergleichen. Erstmalig im deutschen Bildungsbereich erhalten wir so eine Studie, die den Gesamtmarkt abdeckt: Sowohl Bildungsanbieter als auch -nachfrager.

Noch bis Mittwoch, den 30. April können Sie sich an der Studie beteiligen. Über Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr.

Alle wichtigen Informationen rund um die Studie und die Fragebögen für die Trainer bzw. Referenten und Personalentwickler erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.bildungsmarketing.biz