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„Digital Brand Manager (DIM)“ – Neuer Zertifikatslehrgang ab September 2019

„Digital Brand Manager (DIM)“ – Neuer Zertifikatslehrgang ab September 2019
4.9, 15 Bewertungen

Der Digital Brand Manager ist die zentrale Person im Unternehmen, die für den Markenaufbau und die Markenpflege im Online-Umfeld verantwortlich ist. Er ist zuständig für die wirtschaftliche, operative und strategische Entwicklung der Marke. Seine Aufgabe ist es, sowohl klassische Marken in den Online-Kanälen weiterzuentwickeln als auch neue digitale Marken aufzubauen. Zudem ist er verantwortlich für die optimale digitale Positionierung der Marke im Web und er steuert die Markenkommunikation an den digitalen Touchpoints entlang der Customer Journey des (potenziellen) Kunden.

Um den Herausforderungen der digitalen Transformation des Markenmanagements und der Markenführung zu begegnen, wird der Beruf des Digital Brand Managers zunehmend attraktiver für Unternehmen – und das in jeder Branche.

Werden auch Sie zum Profi für die digitale Markenpflege und erweitern sie Ihre Kompetenzen mit unserem Lehrgang „Digital Brand Manager (DIM)"!

Digital Brand Manager DIM

Ablauf des Lehrgangs

Der Online-Lehrgang „Digital Brand Manager (DIM)“ umfasst zehn digitale Trainingseinheiten mit je ca. 1 Stunde Videotraining.  Erhalten Sie in unserem Lehrgang einen strukturierten Überblick über relevante Methoden und Tools, um erfolgreich als Digital Brand Manager tätig zu sein. Profitieren Sie von einem praxisnahen Lehrgang mit aktuellen Beispielen, die Ihnen den Transfer in die Praxis erleichtern.

Lernen Sie auf Ihre Art! Der Lehrgang enthält 10 Stunden Online-Videos, 10 ausführliche Präsentationen und 10 Transferhilfen mit Checklisten und nützlichen Zusatzinfos. Nach Ihrer Anmeldung können Sie direkt auf alle Materialien des Lehrgangs in unserem DIM Online-Campus zugreifen. Hier stehen Ihnen die 10 Online-Module zum Abruf zur Verfügung sowie die Präsentationen zum Download bereit.

Alle unsere Online-Lehrgänge bieten maximale Flexibilität und erfolgen orts- und zeitunabhängig. Entscheiden Sie in welchem Tempo und an welchem Ort Sie lernen wollen. Sie finden die Online-Module im DIM Online-Campus und können jederzeit von jedem internetfähigen Gerät darauf zugreifen.

Am Ende schließen Sie Ihren Lehrgang mit einem ca. 60-minütigen Online-Abschlusstest ab. Im Multiple-Choice-Format werden Ihnen dann Fragen zum Lehrstoff gestellt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie auf postalischem Weg Ihr Zertifikat zum „Digital Brand Manager (DIM)“.

Unser besonderer Service für Sie: Auch nach Abschluss Ihres Lehrgangs haben Sie weiterhin zeitlich unbegrenzten Zugriff auf den DIM Online-Campus. So profitieren Sie auch von allen Aktualisierungen des Lehrgangs in den kommenden Jahren!

Inhalte des Lehrgangs Digital Brand Manager (DIM)

  1. Digitale Markenführung - Status Quo und Ausblick
  2. Prozess des Digital Brandings und die wichtigsten Kanäle
  3. Customer Journey - Touchpoint Management
  4. Content Marketing - Storytelling in digitalen Kanälen
  5. Influencer Marketing - Kampagnen erfolgreich planen und umsetzen
  6. Agile Markenführung
  7. Reputation Management im Netz
  8. Integrierte digitale Markenkampagnen - 360-Grad-Kommunikation
  9. Image-Monitoring - Web-Analytics
  10. Aktuelle Trends, Tools und Fazit

Für eine ausführlichere Beschreibung des Digital Brand Manager (DIM) besuchen Sie gerne die Seite des Zertifikatslehrgangs.

Alle wichtigen Details im Überblick:

  • 10 Online-Module (Videos, Präsentationen, Transferhilfen)
  • Starttermin: Jederzeit
  • Transferhilfen pro Modul
  • Unbegrenzter Zugang zum DIM Online-Campus
  • Online-Abschlussprüfung im Multiple-Choice-Format
  • Anerkanntes Zertifikat
  • Durchschnittsdauer: 3 Monate - individuell anpassbar

 

Sie haben noch offene Fragen zum Lehrgang? Sprechen Sie uns an!

Jonas GranHerr Jonas Gran

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#digitalbrandmanager #dimdbm #digitalbranding #markenführung #lehrgang

Brand Management – Neue Blickwinkel durch Digitalisierung

Brand Management – Neue Blickwinkel durch Digitalisierung
4.7, 15 Bewertungen

Mithilfe von Brand Management steuern Unternehmen das Markenimage. Wie die Marke kommuniziert wird, hat sich stark verändert: Von der klassischen Kommunikation mit dem Kunden, wo nur das Unternehmen beteiligt war, zur digitalen Interaktionen, wo beide Parteien sich gegenseitig austauschen. Bei der neuen Kommunikationsart verläuft vieles über die sozialen Netzwerke, in denen sich zahlreiche Herausforderungen und Chancen bieten. Brand Management ist umfangreich, weshalb es unausweichlich ist, sich mit dem Thema detailliert auseinanderzusetzen.

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Brand Management – Definitionen

Im Folgendem werden wichtige Begriffe rund um Brand Management definiert. Dies dient dazu, einen ersten Einblick in die Thematik zu bekommen und die Bedeutung der Schlüsselwörter zu verstehen. Dabei werden die Begriffe "Marke", "Markenidentität" und "Markenimage" erläutert.

 

Marke

Markenidentität

Markenimage

Der Kunde hat ein Bild in seinem Kopf, mit dem er das Produkt oder die Leistung von anderen Wettbewerbern unterscheiden kann. Diese bildliche Vorstellung ist die Marke. Ziel ist es, positive Erlebnisse zu schaffen, die mit der Marke verbunden werden und so die Kundenbindung zu intensivieren. Außerdem soll das Bild einzigartig sein und sich durch ein Alleinstellungsmerkmal von Konkurrenten abgrenzen. Daneben soll es zu Wiederholungskäufen anregen.Die Markenidentität ist das Selbstbild des Markenbesitzers von der eigenen Marke. Mit effizientem Brand Management kann das Selbstbild von Unternehmen gesteuert werden. Die Lenkung der Marke erfolgt im Markt über Marketingkampagnen und/oder Positionierungen. Dabei bestimmt der Markenbesitzer selbst, wie die Identität gesteuert wird.

Das Markenimage ist das Gegenteil von der Markenidentität. Es ist das vom Konsumenten wahrgenommene Fremdbild über die Marke. Die Kundschaft hat Erwartungen, die mit der Marke verknüpft sind. Diese können sowohl positiv als auch negativ sein, was Einfluss auf die Weiterempfehlung bzw. Mundpropaganda hat, welches das Markenimage bestimmt. Ziel des Prozesses ist, dass der Kunde die Marke wiedererkennt und sich mit dieser verbunden fühlt.
Lehrgang Produktmanager

Klassisches vs. digitales Brand Management

Brand Management hat einen Wandel hinter sich. Von der klassischen Handhabung der Markenführung setzt sich der Weg nun auf der digitalen Ebene fort. Die Veränderung vom klassischen zum digitalen Brand Management ist groß und Unternehmen, denen das Image der eigenen Marke wichtig ist, stehen neuen Herausforderungen gegenüber.

Klassisches Brand Management

Klassische Markenführung ist ein Managementprozess, sprich, es erfordert ausreichend Planung, Koordination und Kontrolle. Es handelt sich bei dem Begriff um eine einseitige Kommunikation vom Markenbesitzer aus, der die Nachricht und deren Inhalt bestimmt, die der Kunde erhalten soll. Das Markenimage bildet sich hierbei so, wie das Unternehmen es bereitstellt. Der Konsument ist in diesem Fall lediglich der Empfänger der Botschaft und kann weder darauf reagieren, noch mit dem Absender interagieren. Auch auf seine Bedürfnisse wird nicht eingegangen. Wichtigstes Ziel seitens der Unternehmen ist die Steigerung des ökonomischen Nutzens einer Marke.

Eine ausschlaggebende Kennzahl ist der Wert der Marke, weil sie über die Konkurrenzfähigkeit, den Umsatz und den psychologischen Aspekt Auskunft gibt. Mit dem psychologischen Aspekt ist die Auswirkung auf die Kauf- und Auswahlentscheidung gemeint. Neben dieser Kennziffer gibt es noch eine Weitere, und zwar die Markenstärke. Diese wird bestimmt durch die Bekanntheit, Vertrauenswürdigkeit, Reichweite und den Wiedererkennungswert. Umso größer die Markenstärke, desto höher ist der Wert der Marke.

Sie wollen Ihre Marke ausbauen? Wir helfen Ihnen!

Markenaufbau, Markenführung, Markenausbau: Wir sind Ihr kompetenter Berater für Ihre Fragen!

Jonas Gran DIMTel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
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Digitales Brand Management

Agil, digital und interaktiv: Das sind die Schlüsselwörter im digitalem Brand Management. Vieles hat sich durch die Digitalisierung verändert. Es entstanden neue, digitale Vertriebs- und Kommunikationswege, wodurch die Marke anders verkauft und aufgebaut wird. Doch genauso wurden Unternehmen mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Agilität ist Pflicht, da das schnelle Reagieren auf den Kunden und Trends unausweichlich ist. Nebenbei darf auch die Flexibilität nicht vernachlässigt werden, da der Markt inzwischen sehr dynamisch geworden ist. Die Bedürfnisse der Konsumenten, Trends, technische Innovationen, Wandel auf den Märkten und dazu kurze Planungszyklen sorgen dafür, dass Unternehmen sich mit den Veränderungen weiterentwickeln müssen, um auf dem Markt nicht von der Konkurrenz überholt zu werden. Die Produkte und Leistungen der Markenbesitzer richten sich nur noch auf die Bedürfnisse ihrer Kunden.

Die Kommunikation ist durch das Internet zweidimensional geworden. Unternehmen und Konsument interagieren miteinander und lernen sich kennen, wodurch die Leistungen besser auf die Kundenbedürfnisse angepasst werden können. So entstehen stetig Produktverbesserungen. Die Kommunikation befindet sich auf der lateralen Ebene, da sich die Kunden durch Social Media untereinander austauschen können. Sie werden immer häufiger in den Prozess einbezogen und können mitentscheiden und mitmachen: Der Konsument arbeitet mit. Wichtig im digitalen Brand Management sind die Schaffung eines einheitlichen Erscheinungsbildes und die Berücksichtigung des Kunden, sogar bei der Wahl des Absatzkanals. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von neuen Vertriebswegen, die selektiert und bewertet werden müssen.

Digital Brand Manager

Vergleich: Klassisches vs. digitales Brand Management

Neben den bereits genannten Punkten, wie der Kommunikation und Interaktion zwischen dem Markenbesitzer und dem Konsumenten, gibt es noch weitere Punkte, in denen sich klassisches und digitales Brand Management voneinander unterscheiden:

Klassisch

Digital

  • Werbekanäle: PR, Empfehlungen, Plakate, Anzeigen

  • Geringe Komplexität

  • Wenige Kanäle

  • Geringe Reichweite

  • Langwieriger Prozess

  • Hohe Marktforschungskosten

  • Kontrolle des Markenimages

  • Werbekanäle: E-Mail, Suchmaschinen, Soziale Netzwerke

  • Hohe Komplexität

  • Vielzahl an verschiedenen Kanälen

  • Hohe Reichweite

  • Kurzweiliger Prozess

  • Geringe Marktforschungskosten

  • Möglichkeit des Kontrollverlusts des Markenimages

Die Nutzung der Kanäle variiert im Brand Management. Während in der klassischen Markenführung PR, Empfehlungen, Plakate und Anzeigen die am häufigsten genutzten Werbemittel waren, so hat sich dies auf E-Mail, Suchmaschinen und soziale Netzwerke verlagert. Die Vielzahl an verschiedenen Kanälen führt dazu, dass digitales Brand Management komplexer geworden ist. Digitale Kanäle bieten größere Reichweiten als traditionelle Methoden an. Die Dauer, bis die Marke an Bekanntheit gewinnt, hat sich ebenfalls stark verkürzt. Früher war der Aufbau ein langjähriger Prozess, wohingegen heute sowohl positive als auch negative Erfahrungen mit der Marke schneller von einen Konsumenten an viele weitere Konsumenten gelangen. Marktforschungskosten sind mit dem Wandel geringer geworden, weil man durch die Interaktion mit dem Kunden bereits nebenbei Marktforschung betreibt. Die Kontrolle des Markenimages geht hierbei schnell verloren, da sich die Kunden auch untereinander austauschen.

Wie funktioniert erfolgreiches Markenmanagement? Wir zeigen es Ihnen!

Customer Journey und Customer Centricity im Brand Management

Die Reise des Kunden vom ersten Klick bis zum Kauf: Auch die Customer Journey hat Auswirkungen auf das Brand Management. Auf digitalen Plattformen wird die Aufmerksamkeit der Kunden gewonnen, die heutzutage online und offline unterwegs sind. Deswegen sollten Unternehmen beiden Berührungspunkten Beachtung schenken. Der Weg verläuft von der Informationsbeschaffung zur Abwägung und endet mit der Kaufentscheidung.

Customer Centricity ist ein Vertriebs- und Marketingkonzept, in dem der Kunde stets im Mittelpunkt steht. In den Augen der Unternehmen sorgt er nämlich für mehr Gewinne und eine bessere Position auf dem Markt. Wichtig ist vor allem die Differenzierung durch die Qualität und/oder den Preis. Daraus ergeben sich zufriedene Kunden, die sich langfristig mit der Marke binden und diese dann ihrem Umfeld positiv weiterempfehlen.

Rolle von Social Media im Brand Management

Dass sich Brand Management durch die Digitalisierung und Social Media verändert hat, ist nicht abzustreiten. Unternehmen stehen durch soziale Netzwerke vielen neuen Herausforderungen gegenüber, wie der direkten Kommunikation oder Diskussion mit dem Kunden. Das kann aber dazu beitragen, die Kundenbedürfnisse zu verstehen und dadurch die eigenen Leistungen zu verbessern. Inwiefern soziale Plattformen, wie Facebook oder Twitter, Einfluss auf die Markenführung genommen haben, wird im Folgenden erläutert.

Direkter Austausch und Content Marketing

Eine direkte Kommunikationen mit dem Kunden ist nicht für alle Unternehmen durchführbar. Ein Kundendialog benötigt ausreichend Ressourcen, wozu auch Mitarbeiter zählen, die sich auf den Dialog konzentrieren und schnell reagieren. Soziale Netzwerke sind zielgerichterter und haben eine hohe Reichweite sowie im Vergleich zu klassischen Werbemitteln, wie TV-Spots oder Werbeplakaten, nur geringe Kosten. Ziel ist, dass das Gespräch reibungslos und in Echtzeit abläuft, denn dadurch fühlt sich der Kunde wertgeschätzt und ernst genommen. Ebenso ist dem Kunden Transparenz gegenüber der Marke bedeutsam. Sie wollen sich schnell und einfach über alles rund um die Marke und das Unternehmen informieren. Dabei darf aber nicht die Authenzität der Marke verloren gehen und das Unternehmen darf nicht Botschaften verfälschen oder ändern. Der Markenkern soll gleich bleiben, dennoch sollte man sich relevanter Trends bedienen.

Content Marketing ist eine neue Anforderung an die Unternehmen. Die Inhalte müssen dem Konsumenten einen Mehrwert liefern und ihm einen Grund geben, sich weiterhin mit der Marke zu beschäftigen. Das Best Case Szenario ist ein Kunde, der durch die Customer Journey mit der Marke verbunden wird. Sofern möglich, sollte jeder Touchpoint individuell auf den Kunden ausgerichtet sein und ihm ein Erlebnis bieten. Auf der Seite eines sozialen Netzwerkes befinden sich die Kunden meistens wegen der Suche nach Informationen, gefolgt von der Sympathie gegenüber der Marke. Manche erhoffen sich auch Unterhaltung oder Rabatte und andere Vorteile. Wenige, aber immer noch ein relativ großer Anteil, sind auf den Fanpages, da sie sich mit der Marke identifizieren.

Die Nutzung von sozialen Netzwerken ist Pflicht für eine starke Marke. Die Kommunikation zwischen Konsumenten und Unternehmen war noch nie einfacher. Oft ist es auch so, dass sich der Kunde selbst die Informationen aus dem Internet sucht. Doch er besitzt die Kaufmacht und entscheidet mit bei den Maßnahmen des Unternehmens in Bezug auf die Markenführung. Ein zufriedener Kunde wird mit der Zeit ein begeisterter Fan, eines der Hauptziele im Brand Management.

Risiken durch Social Media

  • Verlust der Kontrolle über das Markenbild (Sowohl positiv als auch negativ)
  • Öffentlicher Ärger der Kunden
  • Gefahr durch Shitstorm

Um den Risiken der sozialen Netzwerke zu entgehen, empfehlen sich konstruktive Diskussionen und sich dem Problem zu stellen, da dadurch Anerkennung und Loyalität gewonnen wird. Vermeiden sollte man das Ignorieren von Beiträgen und unprofessionelles Antworten.

Seminar Markenmanagement

Die Rolle von Mash-Up

Mash-Ups sind eine weitere Form von Kontrollverlust auf sozialen Plattformen. Der Begriff bezeichnet im Brand Management weder geplante noch autorisierte Communities, die stark mit der Marke verbunden sind. Die Regel: Es ist alles erlaubt, was dem Kunden gefällt. Die Marke ist in diesem Fall nur ein stummer Nebendarsteller. Mash-Ups besitzen ein hohes Potenzial in der Markenführung und umso besser Unternehmen damit umgehen können, desto höher kann der Markenwert ausfallen.

Für einen erfolgreichen Aufbau einer Marke ist eine Community essentiell. Die Mitglieder einer Community verbreiten Botschaften, sind schnell und wirkungsvoll. Darüber hinaus erfährt das Unternehmen mehr über die Wünsche und Ängste seiner Kunden und kann die Kommunikation und seine Leistungen danach ausrichten.

Influencer Marketing im Brand Management

Influencer bzw. Meinungsmacher sind auf sozialen Netzwerken auch für Unternehmen interessant. Sie sind aktiv in Social Media und haben viele loyale Follower. Deshalb werden Empfehlungen von ihnen von den Fans geschätzt und beachtet. Influencer besitzen Glaubwürdigkeit und verstärken den Einfluss der Marke. Eine Kooperation kann sinnvoll sein, wenn es mit der Zielgruppe vereinbar ist.

Fazit – Brand Management

Brand Management ist ein vielfältiges Thema. Durch den Wandel von der klassischen zur digitalen Markenführung hat sich vieles verändert und Unternehmen stehen größeren Herausforderungen, Chancen und Risiken gegenüber. Vor allem wird heute dem Kunden mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Mit eine der effizientesten Maßnahmen im Brand Management ist, neben der Customer Journey und Customer Centricity, die Nutzung von Social Media. Wichtig ist hierbei, dass Unternehmen individuell agieren und sich den Veränderungen anpassen, den Markenkern und den Kontrollverlust aber nicht aus den Augen verlieren sollten. Die Möglichkeiten scheinen grenzlos, wenn man die Regeln der neuen Markenführung beachtet.

Lehrgang Produktmanager

B2B Markenführung – Die wichtigsten Trends

B2B Markenführung – Die wichtigsten Trends
4.8, 5 Bewertungen

Auch 2016 müssen sich B2B-Marketingleiter den prägenden Trends in den Märkten stellen und ihre Marken weiter entwickeln. In vielfältigen Gesprächen mit Brand Managern haben wir die wichtigsten B2B Markenführung Trends für 2016 identifiziert:

Trend 1: Digitalisierung der Marke

Industrie 4.0, Digitalisierung, digitale Markenführung. Es gibt in den verschiedenen Bereichen vielfältige Synonyme für die gleiche Aufgabe. Die B2B-Marke muss in der digitalen Welt relevanter werden. Ein verändertes Nachfrageverhalten und der andere Umgang mit den Informationsmedien bei der Generation X, die zur Zeit die Babyboomer als Entscheider ablösen, bricht die klassischen Netzwerke auf und zwingt auch die B2B-Marken in die digitale Welt. Zugleich treiben die Wachstumsmärkte China und Indien den Trend der Digitalisierung in die Marketingabteilungen. Europa ist bei der digitalen Markenführung eher noch ein Entwicklungsland. Auch in Nordamerika gehören Social Media Kanäle wie Twitter, Slideshare und YouTube zum Standardrepertoire der B2B Marketeer. Die wesentliche Barriere für diesen Trend sind dann immer noch die internen Diskussionen, ob dies denn auch wirklich effizient ist, sich rechnen lässt und wann der große Durchbruch kommt. Daher ist zum Thema digitale Markenführung auch B2B-Umfeld noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

 

Erfahren Sie hier alles zum Thema digitale Markenführung

Trend 2: Emotionalisierung des Markenkerns in der B2B Markenführung

Marken müssen differenzieren, relevant sein und mehr als faktischen Mehrwert leisten. Sie müssen auch im B2B-Kontext emotional begeistern. Ein rein faktischer Markennutzen der im Wesentlichen rationale und gewissenhafte Kunden anspricht, berührt nur eine Minderheit der Kunden und vor allen Dingen ein Kundensegment, welches oftmals rein preisgetrieben ist. Ein Wettbewerber der ähnliche Leistungen bietet und etwas günstiger ist kann so in diesem Kundensegment sehr schnell Marktanteile erobern. Der Markeneffekt (Markenbindung, Markendifferenzierung, Preispremium) kommt so nicht zum Tragen. Viele Marken haben daher keinen Markencharakter sondern sind nur Labels. Eine emotionale Differenzierung schafft Gestaltungsspielräume für ein Preispremium, einfachere Kommunikation und mehr Relevanz im evoked set der Kunden. Insbesondere die Frage, wie viel echte Interaktionen die Marke bei den relevanten Kunden auslöst, ist hier ein guter Maßstab. Die meisten B2B-Marken schaffen es einfach nicht, in den sozialen Medien eine echte Interaktion mit den Followern aufzubauen, da sie die spezifischen Spielregeln (emotionale) nicht mit ihrer Marke verbunden bekommen. Content Marketing bleibt so ein reines Aufzählen von Fakten. Die Emotionalisierung der B2B-Marke schafft hier Gestaltungsspielräume!

Trend 3: Mehr Relevanz als Arbeitgebermarke

Der Kampf um Talente, Fachkräftemangel und die demografischen Entwicklungen in Deutschland zwingen insbesondere B2B-Marken zu einem Umdenken. Die Zeit, in der auf eine offene Stelle 100 Bewerbungen kamen, ist schon lange vorbei. Insbesondere mittelständische B2B-Marken mit Sitz im ländlichen Raum haben hier die größten Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen diverse Studien, dass insbesondere bei Berufseinsteigern und hoch qualifizierten Fachkräften der Markeneffekt ein wesentliches Asset ist. Daher müssen B2B-Marken hier eine Rolle spielen und für diese Zielgruppen relevant werden. Employer Branding schafft zugleich neue Ansatzpunkte, um die Marke auch in Richtung Kunden zu emotionalisieren und die digitalen Kanäle besser zu gestalten. Employer Branding ist für viele B2B-Unternehmen ein Ansatzpunkt um die Trends zwei und drei zu gestalten.

Das DIM hat ein kostenloses Online-Tool entwickelt, um besonders diesen dritten Trend zu reflektieren und Optimierungspotenziale herauszuarbeiten. Mit Hilfe des E-Recruiting Analyzers lassen sich die Optimierungspotenziale des eigenen Markenauftritts für die Arbeitgebermarke identifizieren. Zusätzlich erhalten Sie direkte Handlungsempfehlungen für Ihr Unternehmen.

B2B MarkenführungSuchen Sie Unterstützung bei der Entwicklung Ihrer B2B-Marke? Unser Brand Team freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten!

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Markenwert-Ranking 2015: Die wertvollsten digitalen Marken der Welt

Markenwert-Ranking 2015: Die wertvollsten digitalen Marken der Welt
4.7, 3 Bewertungen

Digitale Markenführung ist in der heutigen Zeit zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden. Während klassische Offline-Marken immer häufiger digital positioniert werden, ist dies für digitale Marken die einzige Möglichkeit der Positionierung: Digitale Marken bieten ihren Kunden keine physischen Produkte oder Kontaktpunkte. Was eine rein digitale Marke ausmacht, ist die Tatsache, dass die Produkte und Leistungen lediglich digital positioniert, kommuniziert oder mit Usern entwickelt wurden. Eine rein digitale Markenführung für digitale Marken scheint in der heutigen Zeit jedoch sehr erfolgversprechend. Wir stellen Ihnen im Folgenden das Markenwert-Ranking aus dem Jahr 2015 vor.

Die wertvollsten Digitalen Marken 2015 - Markenwert-Ranking

Denn in den Top 100 der weltweit wertvollsten Marken, die die Unternehmensberatung Interbrand am Montag veröffentlichte, befinden sich insgesamt sieben dieser Marken.

Markenwert-Ranking Digitale Marken 2015

Facebook als Gewinner des Best Global Brands Ranking 2015

Google ist die weltweit wertvollste digitale Marke mit einem Markenwert von 120,31 Mrd. US $ und belegt in den Top 100 aller Branchen sogar den zweiten Platz. Google bildet einen großen Vorreiter für das Zeitalter der Individuen „The Age of You“ und wächst stetig weiter. Auch Amazon konnte seinen Markenwert im Vergleich zum Vorjahr um 29% steigern und rückt damit zum ersten Mal unter die Top 10 aller Marken. Der Markenwert von Microsoft und Adobe hat gegenüber dem Vorjahr ebenfalls eine positive Bilanz zu verzeichnen. Von den digitalen Marken konnte jedoch Facebook die größte Markenwertsteigerung erzielen: Im Vergleich zu 2014 stieg der Markenwert in diesem Jahr um 54% auf einen aktuellen Markenwert von 22,03 Mrd. US $. Keine andere Marke konnte einen so großen Sprung machen, weshalb Facebook der eindeutige „digitale“ Gewinner des Best Global Brands Ranking 2015 ist. Ebay hat als einzige digitale Marke 3% an Markenwert verloren. Ein Neueinsteiger in die Top 100 der weltweit wertvollsten Marken ist Paypal mit einem derzeitigen Markenwert von 4,25 Mrd. US $.

 

Besuchen Sie auch unser Seminar zum Thema "Erfolgreiches Markenmanagament"

Fazit - Was digitale Marken lernen können

Bedingt durch den Trend der Digitalisierung und dem veränderten Nutzerverhalten konnten sich digitale Marken in unserer Gesellschaft zunehmend durchsetzen und werden immer erfolgreicher. Digitale Markenführung ist aber nicht nur für rein digitale Marken relevant. Der Erfolg der digitalen Markenführung für rein digitale Marken beeinflusst auch klassische Offline-Marken, die vermehrt auf eine Positionierung im digitalen Umfeld setzen. Um weiterhin erfolgreich agieren zu können, kann prognostiziert werden, dass auch klassische Offline-Marken ihre digitale Positionierung ausbauen müssen. Digitale Markenführung wird zukünftig zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.

 

Informieren Sie sich über unsere Dienstleistungen im Bereich Markenführung!

 

Digitale Markenführung

Digitale Markenführung
4.7, 19 Bewertungen

Digitale Markenführung wird aufgrund des veränderten Nutzerverhaltens immer wichtiger. Bei einer nahezu lückenlosen Abdeckung der deutschen Bevölkerung mit der Möglichkeit, über einen Internetzugang zu verfügen und mithilfe von Mobilen Devices das Internet zu nutzen, sollten auch Marken in dieser Kommunikations- und Informations- und Transaktionskanälen verfügbar sein. Daher nimmt auch die Verlagerung der Kommunikationsbudgets in die digitalen Kanäle immer mehr zu. Der ZAW weist in seiner aktuellen Nettoumsatzentwicklung der Werbeträger ein weiterhin stark steigendes Volumen für die Online-Werbung 2014 auf.

Digitale Markenführung Ausgangslage

Digitalisierung ist aktuell der globale Trend schlechthin. Kaum ein Megatrend hat in den Marketingabteilungen einen so großen Zuspruch erhalten wie die Digitalisierung. Doch wie soll man diese Entwicklung aufnehmen? Welche Konsequenzen hat die Digitalisierung für die eigene Marke? Nahezu in jeder Markenabteilung muss diese Frage diskutiert werden.

Digitale Markenführung begegnet diesem Trend und bietet konkrete Ansatzpunkte.

 

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Grundverständnis Digitale Markenführung

Digitale Markenführung ist agil, digital und interaktiv. Mit modernen Methoden werden digitale Marken aufgebaut und klassische Marken in der digitalen Welt weiterentwickelt. Auf der Basis einer digitalen Markenpositionierung wird die Markenkommunikation in offline und online Medien gestaltet und gesteuert. Digitale Nutzer werden in den Markenaufbau und die Markenkommunikation integriert, machen mit, interpretieren die Marke und erwarten ein Gesicht zur Marke. Digitale Marken "menscheln", sind emotionalisiert und eher Partner der User.

Digitale Markenführung für rein digitale Marken

Digitale Markenführung ist relevant für alle digitalen Marken. Amazon, Facebook, Twitter und Co. haben ohne physische Produkte oder physische Kontaktpunkte relevante Markenwerte aufgebaut. Digitale Produkte und Leistungen wurden digital positioniert, kommuniziert und mithilfe von digitalen Usern entwickelt.

Ranking digitale Markenführung

Digitale Markenführung für klassische Marken

Auch klassische Offline-Marken haben ihre Positionierung im digitalen Umfeld gefunden. Die statische Markenpositionierung wurde oftmals zunächst um digitale Vertriebswege (Otto, Bonprix, Kaufhof,...) oder eigene digitale Kommunikationswege (Website, Social Media,...) ergänzt. Eine Markenrecherche hilft hier, um ein konkretes Bild zu erhalten.

 

Besuchen Sie jetzt unser Seminar erfolgreiches Markenmanagement!

Der Weg von Printmedien hin zu Online-Medien in der Kommunikation war dabei für viele ein schleichender Prozess. Wenn Unternehmen digitale Markenführung ernst nehmen, dann wandelt sich diese Sichtweise zu dem Ansatz "digital first". Das Leitmedium für die Kommunikation ist dann nicht mehr die Printwelt, sondern die digitale Welt. Neue Kommunikationskanäle werden dann getestet, hinzugefügt und spezifisch bespielt. Denn Instagram funktioniert anders als Facebook oder die eigene Webseite. Dies wird berücksichtigt und in der Markenkommunikation adaptiert.

Digitale Markenführung ist agil

Agilität hat sich, ausgehend von der Produktentwicklung und dem Projektmanagement, auch im Marketing langsam etabliert. Agiles Marketing ist schnell, flexibel und reagierend anstelle von geplant, strukturiert und statisch. Man versucht, mithilfe von agilen Markenprojekten, Marken im digitalen Raum zu positionieren und sichtbar zu machen. Gelegentlich stoßen dabei Welten aufeinander. Im Rahmen der klassischen Markenführung versuchen Markenmanager die typischen Markenelemente wie Slogan, Bild, Kernaussage und Markenkommunikation genau und exakt zu definieren und unter Kontrolle zu halten. Notfalls mit juristischen Mitteln. In der digitalen Welt scheitern sie immer häufiger damit. Denn digitale Medien haben ihre eigenen Gesetze und sind dynamisch, schnell und interaktiv. Digitale User kommentieren und verändern Inhalte. "Mitmachenlassen statt  sich anschreien zu lassen" ist das Grundprinzip der digitalen Markenführung. Dass dies nicht immer gut geht, zeigen Beispiele wie Nestle und Pril. Aber auch auf diese Risiken muss man sich einlassen.

Digitale Markenführung wird wichtiger

Aufgrund dieser Entwicklung hat auch die einfache Transformation der Digitalisierung eine neue Stufe erreicht. Während in den letzten Jahren einfach nur bestehende Geschäftsmodelle um digitale Möglichkeiten ergänzt wurden, so entstehen nun ganz neue digitale Geschäftsmodelle und damit auch Marken. Gerade in den letzten Monaten sind immer mehr rein digitale Geschäftsmodelle im Markt etabliert worden, die von Analysten und Investoren mit zukunftsträchtigen Investments ausgestattet wurden. Diese sogenannten Unicorns, Unternehmen mit einer Unternehmensbewertung von > 1 Mrd. Dollar, sind fast ausschließlich digitale Marken. Digitale Marken wie Uber, Airbnb, Snapchat, Pinterest, Dropbox oder Snapdeal zeigen das Potenzial.

Digitale Markenführung professionalisieren

Elementare Herausforderung in der digitalen Markenführung ist die Integration des Online Marketing in den Markenentwicklungsprozess. Eine digitale Marke hat mehr Druck, in den digitalen Kanälen präsent zu sein, als eine offline Marke. Neue Kanäle und Plattformen sollten daher früher genutzt werden, als bei reinen offline Marken. Eine digitale Marke sollte daher in allen relevanten Online-Kanälen präsent und aktiv sein. Digitales Marketing ersetzt dort häufig das "normale" Marketing.

Digital Brand ManagerDas Deutsche Institut für Marketing hat für die Messung des Grades der Digitalisierung den ORI-Reichweiten-Index entwickelt.

Der ORI macht die Online Aktivitäten einer digitalen Marke messbar! Gerade bei der großen Auswahl an verschiedenen Online Plattformen ist dies eine Herausforderung. Es gibt bereits einige Tools, mit denen man verschiedene Kennzahlen über die Performance auf einzelnen Kanälen herausfinden kann. Dennoch stellt sich häufig die Frage, wie diese zu bewerten sind und welchen Beitrag sie zur gesamten Reichweite der Marke in den digitalen Kanälen liefern.

Der Online-Reichweiten-Index (ORI) des Deutschen Institut für Marketing bietet hierzu Anhaltspunkte. Er bezieht die verschiedenen relevanten Onlinekanäle wie: Website, Facebook, Twitter, Google+ und Youtube mit ein, und gewichtet diese nach Ihrer Relevanz für die Marke.

Der Online-Reichweiten-Index – Oder: Wie gut sind Sie wirklich?

Den Dreh- und Angelpunkt des digitalen Marketing stellt optimalerweise die Website und die dazugehören Online Marketing Aktivitäten dar. Doch auch ein Auftritt und die Kommunikation auf den großen Social Media Plattformen ist ab einer gewissen Größenordnung der Markenreichweite obligatorisch. Weiterhin wird neben der reinen Anzahl der Besucher/ Follower/ Fans auch die Markeninteraktionen auf den einzelnen Kanälen berücksichtigt. Denn das Teilen und Kommentieren der Inhalte durch die User erhöht die potentielle Reichweite im Internet. Gerade hier stellt sich bei vielen Marken heraus, dass diese nicht richtig auf die digitalen Kanäle ausgerichtet werden. Die Einbahnstraße Markenkommunikation ist noch nicht zur beidseitig befahrenen Autobahn geworden. Der Online-Reichweiten-Index (ORI) liefert somit wichtige Information für die Digitale Markenführung.

Wie funktioniert erfolgreiches Markenmanagement? Wir zeigen es Ihnen!

Erfolgsfaktoren in der Digitalen Markenführung

Im Rahmen der Digitalen Markenführung haben sich einige Erfolgsfaktoren herauskristallisiert, um eine Marke in den digitalen Kanälen zu etablieren:

Vielfalt - Eine digitale Marke muss in den verschiedenen Online Kanälen konsistent, aber vielfältig kommunizieren. Die gleiche Botschaft soll auf allen Kanälen kommuniziert werden, muss aber dem Medium angepasst sein.

Innovation - Ein Onlinejahr dauert drei Monate, ein Social Media Jahr dauert sogar nur einen Monat. Digitale Markenführung findet in einer anderen Geschwindigkeit statt, als in der trägen Printwelt. Wer da nicht permanent up to date bleibt und kontinuierlich neue Kommunikationswege nutzt, wird an Reichweite und Relevanz verlieren. Neue digitale Kommunikationswege müssen direkt gestestet werden, um dabei zu sein. Auch wenn man nach einiger Zeit vielleicht feststellt, dass sich der Kanal nicht so entwickelt hat, wie es geplant war. Der Friedhof ist voll von Social Media Plattformen.

Fehlertoleranz - Kommunikation ist nicht fehlerfrei. Gerade in der digitalen Kommunikation enstehen vielfältige Kommunikationsstörungen. Der alte Satz von Konrad Lorenz "Gedacht ist nicht gesag, gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden" ist in der digitalen Markenführung noch relevanter geworden, da hier bei Fehlern direkte Rückmeldungen enstehen, die in der Printwelt nicht zum Sender durchgedrungen sind.

Zuhören können - Die meisten Brandmanger haben verlernt, zuzuhören. Natürlich ist es einfacher, eine nette Anzeigenkampagne oder Fernsehspot zu entwicklen und das dann zu senden als sich im Social Web mit den Reaktionen der Online Community auseinander zu setzen. Zusätzlich sind diese Rückmeldungen häufig ungefiltert und manchmal im Ton unpassend, trotzdem sind sie Rückmeldungen von Kunden, mit denen man sich auseinanderzusetzen sollte.

Dialogorientierung - Social Media Kanäle nur mit Pressemiteilungen zu bespielen, ist nicht der richtige Weg. Das Social Net wird nicht umsonst als "Mitmachnetz" bezeichnet. Eine direkte Kommunikation mit Usern ist möglich. Und diese wollen auch den glaubhaften Dialog und nicht nur medial angeschrien werden, "Dialog statt Monolog".

Loslassen können - Viele Social Media Manager beklagen in ihren Unternehmen eine rigide und vergangenheitsorientierte Freigabepolitik. Digitale Marken lassen sich so nicht führen. Ein Geschäftsführer kann unmöglich jeden Facebookpost und jeden Social Media Dialog freiegeben. Wer nicht bereit ist, seinen eigenen Mitarbeitern und seinen Dienstleistern zu vertrauen, wird es nicht schaffen, seine Marke digital relevant zu gestalten.

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