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Die aktuellsten Trends in der Marktforschung 2024!

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Die Zukunft der Marktforschung wird von neuen Methoden und Technologien geprägt sein, die Unternehmen dabei helfen werden, wertvolle Insights zu gewinnen und ihre Kunden besser zu verstehen. Von der Nutzung von Social Media und Online-Research bis hin zur Verbesserung der Customer Experience und dem Kontaktmanagement – die kommenden Jahre versprechen spannende Entwicklungen in der Marktforschung. 

Die wichtigsten Trends in der Marktforschung 

In der heutigen Welt, in der Veränderungen schnell und stetig voranschreiten, ist es für Unternehmen wichtig, auf dem neuesten Stand der Trends in der Marktforschung zu bleiben. Die Nutzung von neuen Methoden und Technologien kann dazu beitragen, wertvolle Insights über Kunden und Märkte zu gewinnen. In diesem Artikel werden die wichtigsten Trends in der Marktforschung vorgestellt, die Unternehmen im Jahr 2024 erwarten können. Künstliche Intelligenz und Automatisierung haben bereits begonnen, einen großen Einfluss auf die Marktforschung zu haben und werden auch zukünftig ein wichtiger Trend bleiben. Mobile Marktforschung und die Nutzung von Big Data ermöglichen es Unternehmen, eine bessere Customer Experience zu schaffen und gezielte Marketing-Strategien umzusetzen. Online Video- und Tiefeninterviews erlauben es Forschern, Kundenkontakt herzustellen sowie qualitative Daten für ihre Studien zu sammeln. Social Listening wird immer wichtiger als Instrument zur Überwachung von Online-Kommunikation über Produkte oder Dienstleistungen sein. Last but not least: Nachhaltigkeitstrends bei der Produktforschung sind ein weiterer bedeutender Trend innerhalb der Marktforschung für 2024! 

Trend 1: Künstliche Intelligenz und Automatisierung in der Marktforschung 

Ein wichtiger Trend in der Marktforschung, der sich bis 2024 fortsetzen wird, ist die Verwendung von künstlicher Intelligenz und Automatisierung. Unternehmen nutzen diese Technologien, um Daten schneller und effizienter zu sammeln und auszuwerten. KI-gesteuerte Methoden ermöglichen es Forschern, tiefere Einblicke in das Kundenverhalten zu gewinnen und ein besseres Verständnis für ihre Bedürfnisse und Wünsche zu erlangen. Darüber hinaus können Unternehmen mithilfe von Automatisierungstools den Kontakt mit ihren Kunden verbessern und eine personalisierte Customer Experience schaffen. Die neuen Methoden in der Marktforschung bieten somit einen großen Mehrwert für Unternehmen, die sich auf dem Markt behaupten wollen. 

Grüner Banner zu Gepr. betrieblicher Marketingleiter

Trend 2: Mobile Marktforschung und Nutzung von Big Data 

Mobile Marktforschung und die Nutzung von Big Data sind zwei Trends, die in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Die Verwendung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets hat sich bereits zu einer festen Größe in der Marktforschungsbranche entwickelt. Durch diese neuen Methoden können Unternehmen schnell und einfach Kontakt mit ihren Kunden aufnehmen, um wertvolle Daten und Insights zu gewinnen. Mit Hilfe von Big Data-Analysen können Unternehmen auch vorhandene Datenquellen nutzen, um relevante Informationen über ihre Zielgruppen zu sammeln. Diese Erkenntnisse helfen den Unternehmen dabei, ihre Marketing- und Managementstrategien anzupassen und so eine bessere Customer Experience zu schaffen. Insgesamt wird die mobile Marktforschung in Kombination mit Big Data-Analysen einen großen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Branche haben. 

Trend 3: Online Video- und Tiefeninterviews 

Ein Trend, der in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird, ist die Verwendung von Online-Video- und Tiefeninterviews in der Marktforschung. Diese Methode bietet Unternehmen eine wertvolle Möglichkeit, Kunden-Insights zu gewinnen und ihre Marketingstrategien entsprechend anzupassen. Durch die persönliche Interaktion mit den Kunden können Unternehmen wertvolle Daten über deren Erfahrungen und Bedürfnisse sammeln. Besonders in Zeiten des Social Distancing kann diese Methode dazu beitragen, den Kontakt zu Kunden aufrechtzuerhalten und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Studien erfolgreich durchgeführt werden können. Die Nutzung von Online-Videos eröffnet auch neue Möglichkeiten für Unternehmen, um Informationen im Rahmen von Newslettern oder anderen Marketing-Kampagnen zu teilen. Insgesamt ist dieser Trend ein wichtiger Schritt hin zur Zukunft der Marktforschung und bietet Unternehmen viele Vorteile bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. 

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Trend 4: Social Listening 

Ein Trend, der in der Marktforschung immer wichtiger wird, ist Social Listening. Durch die wachsende Bedeutung von sozialen Medien und der steigenden Anzahl an Kundenkontakten über diese Kanäle gewinnen Unternehmen immer mehr Einblicke in die Meinungen und Wünsche ihrer Kunden. Mit Hilfe von speziellen Tools können sie die relevanten Daten auswerten und wertvolle Insights gewinnen. Dabei geht es nicht nur um das Management von Marketing- und Kundendaten, sondern auch um eine bessere Customer Experience. Denn durch Social Listening kann man schnell auf Feedback reagieren und die Zufriedenheit der Kunden erhöhen. Auch für die zukünftige Produktforschung sind diese Erkenntnisse unverzichtbar. Neue Methoden wie Online-Studien oder Newsletter ergänzen dabei klassische Marktforschungsansätze wie Tiefeninterviews oder Studien zur Analyse von Trends in der Marktforschung. Insgesamt bietet Social Listening somit eine vielversprechende Möglichkeit für Unternehmen, ihre Marktforschungsstrategie zu optimieren und sich erfolgreich auf kommende Trends vorzubereiten. 

Trend 5 : Nachhaltigkeitstrends bei der Produktforschung 

Ein weiterer Trend in der Marktforschung ist die verstärkte Ausrichtung auf Nachhaltigkeitstrends bei der Produktforschung. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass nachhaltige Produkte nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Kunden entsprechen. Durch gezielte Forschung und Analyse von Daten können Unternehmen wertvolle Insights gewinnen, um nachhaltige Produkte zu entwickeln, die das Kundenerlebnis verbessern und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Neue Methoden wie Social Listening oder Online-Studien ermöglichen es Marktforschern, sich noch besser mit Kunden in Kontakt zu setzen und ihre Bedürfnisse zu verstehen. In Zukunft wird Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spielen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Management von Marketing-Strategien für Unternehmen jeder Größe. 

Fazit 

Unternehmen sollten sich auf die zukünftigen Trends in der Marktforschung vorbereiten und diese für sich nutzen. Durch die weiter voranschreitende Digitalisierung und die dadurch entstehenden Möglichkeiten lassen sich immer präzisere Ableitungen für die Marketingstrategie treffen. Es bleibt spannend, welche zukünftigen Trends in der Marktforschung noch auf uns zukommen. Sicher ist aber, dass die Möglichkeiten weiter zunehmen und Unternehmen die Trends für siech adaptieren sollten, um langfristig erfolgreich zu sein.

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B2B Marketing Trends 2023

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Die B2B Marketing Trends unterlagen auch im Jahr 2023 einem starken digitalen Wandel. Für Unternehmen ist es umso wichtiger, gerade in diesen wechselhaften Zeiten jederzeit sichtbar und erreichbar zu bleiben. Damit Ihnen dies gelingt, haben wir im Folgenden die wichtigsten B2B Marketing Trends 2023 zusammengefasst.

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Wichtigkeit von B2B Marketingtrends für den Unternehmenserfolg

Mit Blick auf die Marketingtrends waren viele Unternehmen im Business-to-Business-Geschäft in den vergangenen Jahren im Vergleich zum B2C-Bereich behäbig unterwegs. Anders als im Verkauf an die Endkunden, haben sich neue Trends hier oftmals nicht allzu schnell durchsetzen können. Oft wurde an Bewährtem festgehalten - und so der eine oder andere wichtige Trend verpasst. Mittlerweile hat die Industrie jedoch gelernt. Immer öfter greifen auch die B2B-Unternehmen auf verschiedene Marketingtrends zurück, um erfolgreiches Marketing zu betreiben und den Unternehmenserfolg zu steigern. Das nicht ohne Grund.

In nahezu jeder Branche haben Globalisierung und Digitalisierung sowohl Chancen als auch Herausforderungen geschaffen. Mit Hilfe der Marketingtrends können Sie dafür sorgen, dass Ihr Angebot besser wahrgenommen wird als das der Konkurrenz. Gleichzeitig kann es Ihnen gelingen, einen potenziellen Kunden anzusprechen, der bislang noch nichts von Ihren Dienstleistungen gehört hat. Da die Entwicklung in diesem Bereich weiter voranschreitet und so die Konkurrenz global zunehmen wird, ist die Orientierung an Marketingtrends auch im B2B-Segment unverzichtbar.

B2B Marketing Trends 2023

Kurzlebiger Trend oder doch langfristiger Begleiter? Nicht alle B2B Marketing Trends sind gleichermaßen relevant und von Dauer. Wir haben für Sie einige der wichtigsten Trends des Jahres hier übersichtlich zusammengefasst.

B2B Marketing Trends

Personalisierung und Hyperpersonalisierung

Der wichtigste Marketingtrend des Jahres 2023, die Personalisierung, unterstreicht die zunehmende Bedeutung, Marketingstrategien individueller zu gestalten. B2B-Unternehmen erkennen, dass die Personalisierung entscheidend ist, um eine deutlich bessere Kundenbindung zu erreichen. Es genügt nicht mehr, Mailings oder Newsletter nur grob oder gar nicht auf Kunden zuzuschneiden. Kunden verlangen nach individuellen und relevanten Produkten sowie Informationen, was auf die Notwendigkeit von personalisiertem Marketing hinweist.

Die wichtigste Grundlage für die Personalisierung stellen Datenbanken und deren Pflege dar. Zudem ist ein genaues Verständnis der jeweiligen Customer Journey entscheidend. Mit Hilfe verschiedener Tools können Sie die Personalisierung automatisieren und so zur Hyperpersonalisierung übergehen. In der heutigen digitalen Landschaft ist es wichtiger denn je, Kunden auf persönlicher Ebene anzusprechen und ihre Bedürfnisse präzise zu verstehen.

Kundensegmentierung und Zielgruppenansprache

Im Jahr 2023 setzt sich der Trend zur Kundensegmentierung und Zielgruppenansprache weiter fort, und die Rolle von Leadgenerierung wird noch prominenter. Dieser Trend knüpft nahtlos an die Customer Journey Ihrer Kunden an. Zu Beginn ist es entscheidend, die Kunden präzise zu segmentieren und ein Verständnis dafür zu entwickeln, wer genau Ihre Kunden sind.

Auf dieser Grundlage sollten Sie die Zielgruppenansprache ausrichten und dabei die Leadgenerierung als Schlüsselelement berücksichtigen. Abhängig vom Produkt und der Zielgruppe kann beispielsweise eine informationsgetriebene oder emotionale Botschaft den Erfolg beeinflussen. Ebenso wichtig ist, dass Sie an allen relevanten Touchpoints Ihrer Zielgruppe präsent sind, um effektive Leads zu generieren.

Dynamische Inhalte und individualisierte Ansprache

Eng mit den genannten Trends verbunden ist die Entwicklung zu dynamischen Inhalten und einer individualisierten Ansprache. Dies bezieht sich zum Beispiel auf Ihre Unternehmenswebseite. Inhalte können mittlerweile dynamisch an die Bedürfnisse und Buyer Persona angepasst werden. Genau das Gleiche gilt für die Ansprache.

Ist ein Besucher erstmalig auf Ihrer Webseite aktiv, gestaltet sich der Conversion-Prozess spürbar anders als bei einem bereits erfahrenen User. Genau darauf können Sie mit den dynamischen Inhalten reagieren. Sie werden es jedoch ahnen: Auch hier bildet die Sammlung passender Daten die Grundlage für den Erfolg.

Künstliche Intelligenz und E-Commerce

Die künstliche Intelligenz (KI) hat sich in vielen Geschäftsbereichen als nützlich erwiesen, und auch im E-Commerce-Business spielt sie eine entscheidende Rolle. Diese fortschrittliche Technologie simuliert nicht nur menschliches Verhalten, sondern unterstützt auch maßgeblich bei der Verständnisbildung für die Kaufentscheidung der Kunden. Die KI ermöglicht beispielsweise eine präzise Auswertung der Customer Journey, ermittelt Marketingbudgets entsprechend und prognostiziert das Kaufverhalten der Kunden. Darüber hinaus trägt die Technologie dazu bei, Trends frühzeitig zu erkennen und sich vor allem auf hochwertige Kunden zu fokussieren.

Predictive Analytics für bessere Entscheidungen

Mit dem Voranschreiten der Big-Data-Systeme hat sich auch der Trend der Predictive Analytics verstärkt. Die Unternehmen sind in der Lage, immer mehr und immer größere Datenmengen zu sammeln. Aus diesen lassen sich nicht nur Erkenntnisse über die aktuelle Ausgangslage gewinnen, sondern auch Voraussagen für die Zukunft treffen.

Diese sogenannten prädikativen Erkenntnisse basieren sowohl auf historischen als auch auf neuen Daten. Diese beziehen unter anderem das Verhalten, Aktivitäten oder mögliche Trends mit ein. Verschiedene Variablen werden miteinander kombiniert und ein Vorhersagemodell entwickelt. Unterstützt wird diese Entwicklung noch einmal durch das maschinelle Lernen (ML). Dieses ermöglicht es Systemen, ohne vorprogrammierte Abläufe eine Arbeit zu erledigen und stellt die Basis für die künstliche Intelligenz dar.

Automatisierung von Marketingprozessen

Viele Prozesse des Marketing im B2B sind auf den ersten Blick von geringer Größe, jedoch nicht selten mit einem horrenden Mehraufwand verbunden. So werden E-Mail-Kampagnen und Co. zwar zügig versandt. Im Vorfeld findet jedoch meist eine Menge Arbeit statt. Genau hier kann die Automatisierung unterstützen, und sie ist ein Schlüsselelement der aktuellen B2B Online Marketing Trends. Derartige Prozesse können automatisch übernommen werden, was insbesondere bei einem großen Kundenkreis eine echte Erleichterung darstellt.

Video-Marketing

Im B2C-Bereich ist das Video-Marketing bereits seit vielen Jahren fest etabliert. Im B2B-Geschäft sieht dies noch etwas anders aus. Auch hier war im Jahr 2023 jedoch ein klarer Trend in Richtung einer Steigerung erkennbar. Das ist nicht überraschend. Insbesondere im B2B-Bereich werden oftmals komplexe Produkte und Dienstleistungen angeboten. Das Video-Marketing kann dabei helfen, diese für Kunden verständlicher und greifbarer zu machen. Je nach Kundenkreis und Produkt sollten Sie bedenken, auch hier auf die richtige Ansprache, Emotionalität und Menge an Informationen zu achten.

Influencer-Marketing

Die Influencer sind für werbetreibende Unternehmen heutzutage ein wichtiger Partner. Was lange vor allem für den B2C-Bereich galt, trifft mittlerweile auch auf das B2B-Geschäft zu. Influencer-Marketing kann auch hier sehr gut funktionieren und den Dialog mit Ihren Kunden deutlich verbessern. Gleichzeitig haben auch Führungskräfte, Einkäufer und Entscheider ein Leben außerhalb des Berufs. Mit einer starken Präsenz in den sozialen Medien können Sie sicherstellen, auch dort Einfluss zu erlangen.

Social Selling

Ein vermeintlich kostengünstiger Trend des Jahres 2023 war im Marketing das Social Selling im B2B-Bereich. Gemeint ist damit ein intensiver Austausch mit den potenziellen Kunden über die verschiedenen sozialen Netzwerke. Durch diesen können Sie ein intensives Netzwerk bilden und so vergleichsweise günstig ein großes Publikum erreichen. Zeitaufwändig ist aber auch dieser Weg definitiv, immerhin sollten Sie stets für Ihre Kunden greifbar sein.

Account Based Marketing (ABM): Gezielte Ansprache für nachhaltigen Erfolg

Eine weitere bedeutende Entwicklung im B2B-Marketing, die im Jahr 2023 an Bedeutung gewonnen hat, ist das Account Based Marketing (ABM). Anders als bei traditionellen Marketingansätzen, die auf breite Zielgruppen abzielen, setzt ABM auf die gezielte Ansprache spezifischer Zielunternehmen oder Kunden, den sogenannten "Accounts". Diese strategische Marketingmethode ermöglicht es Unternehmen, ihre Ressourcen effektiver zu nutzen und eine persönlichere Verbindung zu den vielversprechendsten Geschäftspartnern herzustellen.

Mit ABM wird der Fokus auf die Zusammenarbeit von Vertrieb und Marketing gelegt. Gemeinsam identifizieren sie Schlüsselunternehmen, entwickeln personalisierte Kommunikationsstrategien und verfolgen klare Geschäftsziele. Diese Methode, gepaart mit einer zielgerichteten Ansprache und personalisierten Inhalten, hebt sich als effiziente Antwort auf die Herausforderungen des modernen B2B-Marketings hervor.

Crossmedialer Content im B2B

Der wesentliche Fokus der B2B-Unternehmen richtet sich im Marketing noch immer auf das Content Marketing. Die Konkurrenz legt in diesem Bereich jedoch stets zu, weshalb Sie mit Ihrem Content besonders herausstechen müssen. Gleichzeitig sollten Sie sich nicht allein auf textbasierte Inhalte fokussieren. Crossmedialer Content kann Ihnen dabei helfen, die Verbindung zu Ihren Kunden deutlich zu intensivieren.

So sollten Sie auf die angesprochenen Videos zurückgreifen, Gifs oder Animationen verwenden oder sogar Interaktionsmöglichkeiten anbieten. Welche besonders gut geeignet sind, richtet sich nach Ihrer Zielgruppe und dem jeweiligen Produktangebot.

Digitale Customer Journey im B2B

Die digitale Customer Journey im B2B-Bereich hat sich im Jahr 2023 deutlich verändert und zeichnet sich durch eine zunehmende Individualität aus, auf die Unternehmen zwingend reagieren sollten. Es ist an der Zeit, sich von der traditionellen Vorstellung einer geradlinigen Customer Journey zu verabschieden. In der heutigen Zeit ist es entscheidend, an jedem Touchpoint mit relevanten und individuellen Informationen präsent zu sein, unabhängig von der vermeintlichen Phase, in der sich der Kunde befindet. Hierbei ist Sensibilität gefragt, denn es existiert ein schmaler Grat zwischen einer gesteigerten Präsenz und einer als penetrant empfundenen Belästigung. Eine wirksame Strategie hierbei ist die Integration von Customer Journey Analytics, um präzise Einblicke in das Kundenverhalten zu erhalten und maßgeschneiderte Informationen bereitzustellen.

Diversität und Umweltschutz im B2B-Marketing

Die Diversität und Nachhaltigkeit sind auch im Jahr 2023 einer der wichtigsten Bereiche für Unternehmen geblieben. Dies sogar gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen hilft der klare Umgang mit diesen Themen oftmals bei der Gewinnung von Fachkräften. Zum anderen achten auch die Business-Kunden genau darauf, welche möglichen Schatten die Partnerschaft auf diese sensiblen Themen werfen kann.

Metaverse im B2B-Marketing

Weiter steigen konnte 2023 der Einfluss des Metaverse im B2B Marketing. Viele Unternehmen nutzen dieses als „verlängerten Arm“ im Bereich des HR oder Employer-Branding. Darüber hinaus setzen sich auch Trends wie digitale Messen durch. Ihre potenziellen Kunden können im Metaverse an Ständen vorbeischauen, sich über Produkte informieren oder sogar an Schulungen teilnehmen. Insbesondere mit Blick auf die immer individuellere Customer Journey ist das Metaverse so ein interessanter Türöffner für Marketer.

SEO-Optimierung im B2B-Content-Marketing

Im Zeitalter digitaler Informationsbeschaffung ist die Auffindbarkeit Ihres Unternehmens entscheidend. SEO-Optimierung im B2B-Content-Marketing sollte daher nicht unterschätzt werden. Durch hochwertige, relevante Inhalte, die nicht nur auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe abgestimmt sind, sondern auch auf relevante Suchbegriffe, können Sie die organische Sichtbarkeit Ihrer Marke erheblich steigern. Eine strategische Nutzung von Keywords, strukturierte Daten und technische SEO-Aspekte sollten dabei in Ihrer Content-Strategie nicht fehlen. So gewährleisten Sie, dass Ihr Unternehmen online leicht gefunden wird, wenn potenzielle Kunden nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen.

Datenschutz und Trackingmöglichkeiten

Wenig überraschend wurde das Jahr 2023 auch vom Thema Datenschutz und den damit verbundenen Maßnahmen dominiert. Für Unternehmen bleibt es weiterhin eine Herausforderung, den rechtlichen Anforderungen im Datenschutz und beim Tracking gerecht zu werden. In diesem Kontext gewinnt das Prinzip "privacy by design und privacy by default" zunehmend an Bedeutung. Hierbei handelt es sich um Ansätze, bei denen Datenschutz bereits in die Entwicklung von Produkten und Systemen integriert wird ("privacy by design"), und standardmäßig hohe Datenschutzstandards eingehalten werden ("privacy by default"). Unternehmen erkennen, dass dies nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern auch das Vertrauen der Kunden stärkt.

Klar erkennbar ist in vielen Branchen der Trend zur First Party Data. Unternehmen sind oftmals nicht mehr allzu stark daran interessiert, die Daten ihrer Kunden anderen Konzernen zu übergeben. Stattdessen werden diese immer öfter ausschließlich für die eigenen Zwecke genutzt und analysiert. Dies spiegelt nicht nur den gesetzlichen Rahmen wider, sondern entspricht auch dem wachsenden Bewusstsein der Kunden für den Schutz ihrer Daten. Unternehmen, die Datenschutz als integralen Bestandteil ihrer Strategie betrachten und im eigenen Interesse mit der Datenerhebung umgehen, setzen nicht nur auf rechtliche Konformität, sondern positionieren sich auch positiv im Wettbewerbsumfeld.

Unsere nächsten Seminartermine

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Fazit

Das Jahr 2023 war geprägt von einigen spannenden Entwicklungen im Bereich des Marketings. Viele Marketingtrends der jüngeren Vergangenheit wurden in diesem Jahr noch einmal verschärft und intensiviert, darunter die Bemühungen rund um die First Party Data oder die Personalisierung von Inhalten und Nutzeransprachen. In der Tat geht auch im B2B-Bereich der Trend mehr und mehr zu einer verstärkten Individualisierung. Die fortschreitende Entwicklung von Datensammlung und Visualisierung könnte diesen Trend in den kommenden Jahren weiter verstärken. Insbesondere hebt sich die Marketing Automation als Schlüsselelement hervor, das Unternehmen dabei unterstützt, effizient mit den aktuellen und kommenden B2B Marketing Trends umzugehen. Jedes Unternehmen tut folglich gut daran, sich mit diesen und kommenden B2B Marketing Trends intensiv zu befassen.

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Die SWOT-Analyse

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Die SWOT-Analyse ist im Rahmen von Business Development Projekten unverzichtbar. Daher wird sie auch in nahezu jedem strategischen Kontext als Instumente empfohlen. Die SWOT Matrix ist das damit wohl bekannteste Tool im Bereich des Strategischen Marketing-Managements. Die SWOT-Analyse ist eine interne Stärken-Schwächen-Analyse und eine externe Chancen-Risiken-Analyse. SWOT ist ein englisches Akronym und die Anfangsbuchstaben stehen für:

  • Stärken = Strengths (S) 
  • Schwächen = Weaknesses (W)
  • Chancen = Opportunities (O)
  • Risiken = Threats (T)

 

1. SWOT-Analyse: Was ist das?

Unter einer SWOT-Analyse versteht man eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse. Interne Stärken und Schwächen (Strengths – Weaknesses), sowie externe Chancen und Risiken (Opportunities – Threats), können anhand dieser ermittelt werden, um Strategien und Maßnahmen eines Unternehmens gezielter und effizienter auszurichten. Eine Gefahr für die Unternehmens-Strategie stellen dabei die analysierten externen Risiken dar. Im Business Development ist die SWOT-Analyse eines der bekanntesten und gängigsten Instrumente. Die Analyse bietet jedoch nur einen effektiven Mehrwert, wenn sie gewissenhaft und ausführlich durchgeführt wird. Die SWOT-Analyse hilft bei der Beantwortung der  wichtigsten Fragestellungen:

  • Wie sieht die unternehmensinterne Ausgangssituation aus? Worin liegen die Stärken und Schwächen des Unternehmens?
  • Welche Herausforderungen stellt der Markt bzw. die Unternehmensumwelt?
  • Welche strategischen Optionen bieten sich aufgrund der momentanen und der zukünftigen Lage?
  • Wie sollen die Stärken richtig eingesetzt werden?
  • Was wollen wir tun, um unsere Schwächen zu kompensieren?

2. SWOT-Analyse: Durchführung

Um eine SWOT-Analyse angemessen durchzuführen, sollte man sich mit dem Aufbau und der Anwendung dieses Analyse-Instruments vertraut machen. Wie Sie eine optimale SWOT-Matrix erhalten, erfahren Sie im Folgenden:

  • Aufbau der SWOT-Analyse
  • Teilschritte um eine SWOT-Matrix aufzubauen
  • Fragen mit denen man eine Stärken-/Schwächen-Analyse aufbaut
  • Der Umgang mit Chancen & Risiken (bzw. den Gefahren)
  • Von der SWOT-Analyse zu einem SWOT-Portfolio
SWOT-Analyse Bestandteile

2.1. Ablauf einer SWOT-Analyse

Die Erstellung einer SWOT-Analyse sollte strukturiert und systematisch erfolgen. Die folgende Vorgehensweise hat sich etabliert:

Die aus der internen Analyse gewonnenen Informationen, aus Untersuchungen von Kundenbeziehungen, Kernkompetenzen, Serviceleistungen, Partnerschaften etc. sind für die SWOT-Analyse ebenso wichtig, wie die Daten aus der externen Analyse, die das Umfeld des Unternehmens und den relevanten Marktes beschreiben. Beispiele für externe Einflussfaktoren sind: Gesellschaftliche Trends, wirtschaftliche Entwicklungen, Politik, Technologie, etc. Alle gesammelten Daten werden am Ende summiert und bilden so ein anschauliches SWOT-Portfolio. Das SWOT-Portfolio ist ein wichtiger Impulsgeber für Business Development Projekte.

Das Bild zeigt den Prozess der idealtypischen Vorgehensweise bei der SWOT-Analyse

2.2. Interne Stärken und Schwächen (SW-Analyse)

Merkmale durch die sich Unternehmen positiv von der Konkurrenz abgrenzen können, werden als Stärken bezeichnet. Unternehmen müssen für sich herausfiltern, welche Merkmale den Unternehmenserfolg am meisten fördern und gleichzeitig der unternehmerischen Zielsetzung entsprechen, damit auf diese ein Fokus gelegt werden kann. Merkmale durch die sich Unternehmen negativ von der Konkurrenz abgrenzen, bzw. Bereiche die Defizite aufweisen, werden dementsprechend als Schwächen angesehen. Faktoren, die für Misserfolge oder Fehlkalkulationen zuständig sind, sollten in diesem Schritt ermittelt und zukünftig ausgemerzt werden.

Hilfreiche Fragestellungen für die Stärken-Schwächen-Analyse:

  • Welche Stärken haben wir?
  • Welche Schwächen haben wir?
  • Wo liegen wir in den relevanten Erfolgsfaktoren im Vergleich zu unseren Wettbewerben?
  • Welche nennswerten Erfolge können wir verzeichnen?
  • Welche Aufträge verlieren wir an die Konkurrenz?
  • In welchen Bereichen sind wir im Wettbewerb am schlechtesten?

Im Rahmen der Stärken-Schwächen-Analyse ist die Vergleichswert zu dem die Analyse der Faktoren erfolgt elementar. Aus dem Benchmarking sind drei verschiedene Vergleichsdimensionen üblich.

  • Vergleich der eigenen Fähigkeiten mit anderen Gesellschaftsteilen zum Beispiel mit verschiedenen Standorten oder Tochtergesellschaften
  • Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche
  • Vergleich mit weltweiten Benchmarks unabhängig von der Branche.

Diese Sichtweise führt sicherlich zu verschiedenen Bewertungsdimensionen und damit zu unterschiedlichen Aussagen über die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

2.3.  Externe Chancen und Risiken-Analyse (OT)

Externe Einflussgrößen sollten in der SWOT-Analyse eine große Beachtung finden, da sie mit verantwortlich für den Erfolg eines Unternehmens sind. Entwicklungen am Markt und im Umfeld eines Unternehmens, die ein gewisses positives Potenzial aufweisen, bezeichnet man als Chancen. Dazu Zählen Trends, soziodemografische Veränderungen, verändertes Kundenverhalten, etc. Entwicklungen im Umfeld eines Unternehmens, die in eine negative Richtung gehen und eine Bedrohung für den Unternehmenserfolg darstellen, gelten als Risiken. Beispiele für Risiken sind; gesetzliche Veränderungen, neue Konkurrenten, Wirtschaftskrisen, etc.

Hilfreiche Fragestellungen für die Identifikation von Chancen und Risiken:

  • Welche unternehmensexternen Faktoren beeinflussen uns?
  • Welche langfristigen Trends sollten Beachtung finden?
  • Wie entwickeln sich unsere relevanten Märkte und Branchen?
  • Wie können wir die momentanen Entwicklungen für unseren Unternehmenserfolg nutzen?

2.4. Bildung eines SWOT-Portfolios

Interessanter Weise war in der deutschen Fachliteratur in den 80er und 90er Jahren nach der internen (SW) und der externen Analyse (OT) die SWOT-Analyse beendet. In der Amerikanische Literatur war jedoch die Frage: Wie gehen wir mit den Ergebnissen um? Immer ein wichtiger Schritt in der Analyse. Diese Sicht hat sich mittlerweile flächendeckend etabliert. Hierfür wird ein SWOT-Portfolio erstellt.

In einem nächsten Schritt werden die gesammelten Daten in die Feldern des SWOT-Portoflio eingeordnet. Durch die Kombination verschiedener Faktoren der SWOT-Analyse werden Stoßrichtungen für zukünftige Strategien und Maßnahmen ersichtlich.

S-O-Strategie: Stärken nutzen die zu den Chancen des Unternehmens passen

  • Welche Stärken passen zu potenziellen Chancen?
  • Können neue Produkte oder Geschäftsfelder erschlossen werden?
  • Kann die Chance nur kurzfristig oder auch langfristig genutzt werden?

W-O-Strategie: Schwächen eliminieren um Chancen zu nutzen

  • Können aus gewissen "Schwächen" Chancen entstehen?
  • Aus welchen Schwächen können Stärken entwickelt werden?
  • Müssen gewisse Produkte oder Geschäftsfelder verbessert werden?

 S-T-Strategie: Stärken nutzen um Risiken zu minimieren

  • Welche Stärken sind durch Risiken gefährdet?
  • Durch welche Stärken können Risiken abgewehrt werden?
  • Welche Produkte oder Geschäftsbereiche sollte man vor Risiken besser schützen?

W-T-Strategie: Schwächen reduzieren, damit sie sich nicht zu Risiken entwickeln

  • In welchen Bereichen treffen interne Schwächen auf externe Risiken?
  • Welche Gefahren entstehen für das Unternehmen?
  • Wie kann ich den Schaden so gering wie möglich halten?
  • Welche Produkte oder Geschäftsfelder müssen eventuell eliminiert werden?

2.5. Normstrategien aus dem SWOT-Portfolio ableiten

Aus dem erstellten SWOT-Portfolio lassen sich in einem nächsten Schritt Normstrategien ableiten, die dazu dienen gegen die internen Schwächen und externen Risiken eines Unternehmens anzugehen. Für eine optimale Vorgehensweise im Business Development müssen diese Normstategien jedoch immer noch auf das jeweilige Unternehmen angepasst werden. Eine Bewertung und Beurteilung der Relevanz der einzelnen Felder des SWOT-Portfolios sollte durchgeführt werden, damit Ressourcen und finanzielle Mittel effizient eingesetzt werden können.

3. SWOT-Analyse: Informationsquellen

Oftmals stellt sich die Frage, woher man die Informationen für die SWOT-Analyse erhält. Viele Informationen liegen im Unternehmen eigentlich schon vor. Es lohnt sich also zunächst einmal zu überprüfen, welche dieser Studien und Analysen schon im Unternehmen durchgeführt wurden. Einige Analysen sind eher Standardauswertungen aus dem ERP-System, ABC-Analyse, Lebenszyklusanalyse, Erfahrungskurvenanalyse, Kostenstrukturanalyse, Zufriedenheitsanalyse, Unternehmenskulturanalyse, Kernkompetenzanalyse, 7-S-Modell, Wertkettenanalyse, Marktwachstums-/Marktanteils-Portfolioanalyse und Branchenattraktivitäts-/ Wettbewerbsstärken-Portfolioanalyse. Informationen und Fakten für Chancen und Risiken-Analyse, also die externe Analyse, finden Sie unter anderem durch folgenden Analysetools: Umweltanalyse, Zielgruppenanalyse, Konkurrenzanalyse, Substitutionsanalyse, Stakeholder-Analyse, Benchmarking und Branchenstrukturanalyse.

4. SWOT-Analyse: Einsatz im Marketing

Die SWOT-Matrix kann als flexibles Managementtool in verschiedenen Konstellationen im Marketing eingesetzt werden. Interessant sind die Anwendungen in folgenden Bereichen:

  • SWOT-Analyse für eine Business Unit
  • Analyse der Fähigkeiten einer Marketingabteilung im Rahmen eines Marketing-Audit
  • SWOT-Analyse eines Businessplans / Business Case
  • SWOT-Analyse einer Kommunikationsstrategie
  • SWOT-Analyse im Rahmen der Wettbewerbsanalyse für ein Produkt

Diese exemplarischen Anwendungsfälle zeigen wie flexibel die SWOT-Analyse eingesetzt werden kann. Von elementarer Bedeutung ist die Frage nach dem Ziel der SWOT-Analyse. Es gibt keine wertneutrale und situationsunabhängige SWOT-Analyse. Die SWOT-Matrix ist daher immer das Ergebnis zu einer spezifischen Marketingfragestellung und einem konkreten Zeitpunkt.

SWOT-Analyse: Präsentation und Kritische Würdigung

Wir haben auch eine ausführliche Präsentation aus dem SWOT-Webinar für Sie aufbereitet. Folgende Punkte werden in der Präsentation behandelt:

  1. SWOT-Analyse – Basics
  2. Stärken – Schwächen – Analyse
  3. Chancen – Risiken – Analyse
  4. SWOT–Portfolio
  5. Kritische Würdigung der SWOT-Matrix
Hier finden Sie die SWOT-Präsentation, die während des Webinars am 04.04.2013 von Prof. Dr. Bernecker verwendet wurde:

 

Mittlerweile werden auch diverse KI Tools bei der Erstellung einer SWOT-Analyse eingesetzt. Neben klassischen Grafik KI Tools wie zum Beispiel Canva gibt es aber auch spezialisierte Tools die bei der Erstellung einer SWOT Analyse hilfreich sind. Ein Beispiel dazu ist das KI SWOT Tool SWOT-Bot AI.

5. SWOT Analyse Video

Die SWOT-Analyse einfach erklärt mit unserem YouTube Video zur SWOT-Matrix:

6. SWOT-Analyse: Kritik

Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Unternehmenspraxis ist die SWOT-Analyse in den letzten Jahren diskutiert und kritisiert worden. Die wesentlichen Punkte in der Diskussion sind dabei:

1. Subjektives Managerverfahren

Die SWOT-Analyse suggeriert eine gewisse Objektivität und Neutralität. Diese ist trotz strukturierter Vorgehensweise nicht gegeben. Sowohl die Auswahl der Auswertungsdimensionen, als auch die Einschätzung ob etwas eine Stärke/Schwäche bzw. ein(e) Chance/Risiko ist, erfolgt auf einer subjektiven Basis. Die Subjektivität kann etwas abgeschwächt werden, wenn in der Ermittlungsphase der Stärken und Schwächen mehrere Personen involviert sind und die Kriterien im Sinne eines Benchmarking mit anderen Referenzwerten verglichen werden. In der Subjektivität liegt gleichzeitig aber auch der Vorteil des Verfahrens. Die SWOT-Analyse ist in jedem Unternehmenskontext anwendbar und damit sehr flexibel und lösungsorientiert.

2. Zeitliche Divergenz in der SWOT-Analyse

Im Rahmen des SWOT-Portfolios werden Chancen/Risiken und Stärken/Schwächen gegenübergestellt. Im Rahmen der Analyse wird oftmals nicht berücksichtigt, dass die Stärken und Schwächen-Analyse auf den Werten der Vergangenheit basiert. Die Stärken und Schwächen sind das Ergebnis der Entscheidungen der Vergangenheit. Die Chancen und Risiken sind jedoch Aggregatzustände der Zukunft. Die Kompatibilität ist somit oft nicht gegeben. Viele Manager reflektieren die Chancen und Risiken im Hier und Jetzt und blenden die Entwicklung der Trends in vielen Fällen aus.

Die 3 häufigsten Fehler bei einer SWOT-Analyse

  1. Ein in der Praxis sehr häufig vorkommender Fall ist die Unterlassung eines zuvor festgelegten Ziels für die Durchführung einer SWOT-Analyse. Das zuvor definierte Ziel ist jedoch bei der SWOT-Analyse ein entscheidender Faktor, denn die Ergebnisse sind ansonsten zu schwammig und können nicht weiter genutzt werden.
  2. Ein weiterer oft auftretender Fehler ist die Vermischung von internen und externen Faktoren. Es gilt eine strikte Trennung der eigenen Stärken und Schwächen (interne Analyse) und der Chancen und Risiken (externe Analyse), welche durchaus nicht ganz einfach ist aber ausschlaggebend für eine gute SWOT-Analyse.
  3. Häufig wird davon ausgegangen, dass die SWOT-Analyse nach der Zusammentragung der internen und externen Faktoren abgeschlossen ist. Aber auch hier verbirgt sich ein Fehler: denn danach geht es erst richtig los! Im Rahmen der Analyse sollten mit den gesammelten Faktoren sämtliche Szenarien durchgespielt werden, auf deren Basis strategische Maßnahmen entwickelt werden können.

7. SWOT-Analyse mit einer Checkliste erstellen

Die Erstellung einer SWOT-Analyse sollte mithilfe einer strukturierten Vorgehensweise gesteuert werden. Eine Checkliste hilft dabei, die wesentlichen Punkte abzubilden und sich nicht ausschließlich auf Dinge zu fokussieren, die einem schnell und leicht einfallen, und eventuell nur als Stärken und Chancen beurteilt werden können. Eine SWOT-Analyse wird immer in einem bestimmten Kontext erstellt, d. h. sie ist niemals wertfrei, sondern für einen bestimmten Zweck zu erstellen. Dementsprechend ist der Umfang der zu analysierenden Stärken und Schwächen bzw. Chancen und Risiken auf den Zweck auszurichten. In einem ersten Schritt werden die internen Stärken und Schwächen identifiziert. Dabei ist zu beachten, dass eine Analyse zunächst nur eine wertfreie Dokumentation des aktuellen Status quo der Fähigkeiten eines Unternehmens bzw. Unternehmensbereiches darstellt. Erst die anschließende Bewertung und der Vergleich im Sinne eines Benchmarkings machen aus einer Fähigkeit der Ressourcen eine Stärke oder eine Schwäche. Daher empfiehlt es sich, bei der SWOT-Analyse auch auf externen Sachverstand zurückzugreifen, um eine sinnvolle Einordnung zu realisieren. Eine umfangreiche SWOT-Analyse umfasst natürlich auch eine externe Analyse, also die Chancen und Risiken, die sich aus dem Markt für das Unternehmen ergeben. Hierfür macht es Sinn, eine Marktanalyse durchzuführen, um diese mit einer Trendanalyse zu ergänzen. Wichtig ist hierbei zudem, dass eine Marktentwicklung zunächst einmal ein neutral zu beobachtender Zustand ist. Erst durch die Reflexion im Unternehmen und der subjektiven Einschätzung des Managements wird aus einer Marktentwicklung eine Chance oder ein Risiko. Auch hier hilft es, mit einer Checkliste die allgemein relevanten Megatrends zu erfassen und dann die Relevanz für die Situation, in der sich das Unternehmen befindet, einzuschätzen, und zu reflektieren, inwieweit dieser Trend nun eine Chance oder ein Risiko für das Unternehmen darstellt.

7.1 Checkliste für die Analyse der relevanten Stärken und Schwächen

Bei der Analyse der Stärken und Schwächen kommt es drauf an, dass man die Stärken und Schwächen identifiziert, die für das Geschäftsmodell relevant sind. Es empfehlen sich bspw. die folgenden Punkte:

Kunden:

  • Anzahl, Verteilung
  • Sozio-ökonomische Merkmale (Beruf, Einkommen, Ausbildung)
  • Kaufkraft
  • Zahlungsbereitschaft
  • Bedürfnislage (Nutzenstiftung)
  • Einstellungen
  • Kundentypen
  • Kauf- & Konsumgewohnheiten
  • Innovationsbereitschaft
  • Verhaltensorientierte Merkmale (Marken- und Einkaufsstättenwahl, Produktwahl)

Konkurrenz:

  • Anzahl Wettbewerber
  • Wettbewerbsstärke
  • Bedeutung der einzelnen Anbieter im Markt (Marktanteil)
  • Positionierung der Wettbewerber
  • Zielgruppen der Konkurrenz
  • Differenzierungsgrad
  • Stärken und Schwächen der Konkurrenten
  • Potenzielle neue Konkurrenten

Lieferanten:

  • Anzahl, Verteilung
  • Leistungsportfolio
  • Kompetenzen
  • Produkt- und Programmorientierung
  • Angebotsstärke
  • Preise
  • Machtverhältnisse
  • Verhältnis zum Wettbewerb

Kundenschnittstellen:

  • Abwanderungsquote der Kunden
  • Gut segmentierte Kundenbasis
  • Effiziente Neukundengewinnung
  • Effektive und effiziente Vertriebskanäle und deren Reichweite
  • Verbundeffekte durch Vertriebskanäle
  • Abstimmung der Vertriebskanäle auf die Kundensegmente
  • Starke Kundenbeziehungen
  • Stärke der Marke des Unternehmens

Positionierung:

  • Positionierung des Unternehmens mit den Kundenanforderungen abgestimmt
  • Kundenzufriedenheit
  • Wettbewerbsvorteil durch Positionierung
  • Starke Synergien im Produktportfolio

Kosten- / Umsatzeinschätzungen:

  • Erzielung hoher Margen
  • Prognostizierbare Umsätze und häufige Nachkäufe
  • Breit gefächerte Umsätze
  • Auslagen werden erst gemacht, nachdem Umsätze des Unternehmens sicher
  • Kostenstruktur passend zum Geschäftsmodell
  • Kosteneffiziente Geschäftstätigkeiten
  • Positive Skalenerträge

Unternehmensinfrastruktur:

  • Hauptressourcen zu schwierig zu kopieren
  • Vorhersehbarer Ressourcenbedarf und zeitgenaue Beschaffung von Ressourcen
  • Effiziente und schwierig zu imitierende Ausführung der Kernleistungen
  • Hohe Qualität der Abläufe
  • Balance zwischen inhouse und outgesourcten Abläufen
  • Koordination mit Partnern (bei Bedarf)
  • Harmonische Geschäftsbeziehungen zu den Hauptpartnern

7.2 Checkliste zur Analyse der Chancen und Risiken eines Unternehmens

Bei der Analyse der Chancen und Risiken sollten folgende Punkte mit beachtet und untersucht werden:

Ökonomische Faktoren:

  • Gesamtwirtschaftliche Entwicklung: Bruttosozialprodukt, verfügbare Einkommen
  • Geldwertentwicklung: Konsumentenpreise, Großhandelspreise, Rohstoff- und Erzeugerpreise
  • Außenhandelsentwicklung
  • Konjunkturelle Entwicklungen
  • Saisonale Schwankungen
  • ...

Sozio-kulturelle Faktoren:

  • Werthaltungen & Wertewandel
  • Konsumgewohnheiten
  • Einfluss von Ethik und Religion
  • Freizeitverhalten: Bedeutung von Unterhaltung, Sport und Erholung
  • Arbeitsmentalität, Mobilität, Sparneigung
  • Lebensgewohnheit
  • Gesellschaftliche Strukturen
  • Länderspezifische kulturelle Besonderheiten
  • ...

Ökologische Faktoren:

  • Klima
  • Infrastruktur
  • Verfügbarkeit von ökologischen Ressourcen: Boden, Wasser, Luft, Licht
  • Verfügbarkeit von Energie: Erdöl, Gas, Strom, Kohle, andere Energiequellen
  • Umweltverschmutzung
  • Abfallsituation
  • Energieversorgung
  • Erneuerbare Energien
  • ...

Technologische Faktoren:

  • Entwicklung der Energie- und Rohstofftechnologien
  • Staatliche und private Entwicklungsinvestitionen
  • Produktionstechnologien: Automation, Verfahrenstechnologien
  • Entwicklung von Schlüsseltechnologien
  • Substitutionstechnologien
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • ...

Politisch-rechtliche Faktoren:

  • Globale politische Entwicklungen: lokale oder internationale Konflikte
  • Stabilität des politischen Systems
  • Regierungsform in relevanten Ländern
  • Wirtschaftspolitik
  • Entwicklungen des internationalen Handels
  • Wirtschaftsgesetzgebung (Patent-, Arbeits- und Wettbewerbsrecht, Verbraucherschutz)
  • Steuerpolitik
  • Regulation/Deregulation
  • ...

Demografische Faktoren:

  • Bevölkerungsentwicklung
  • Bevölkerungsstruktur: Familiengründungen, Sterberate
  • Altersstruktur
  • Anzahl und Größe der Haushalte
  • Struktur der Haushalte: Ein- vs. Mehrpersonenhaushalte
  • Bildungsgrad
  • Regionale Verteilung der Bevölkerung
  • Einkommensverteilung
  • ...

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Marketing Trends 2022: Das sind die Trend-Themen im neuen Jahr

Wenn ein neues Jahr im Marketing anbricht, ist das auch immer der Türöffner für neue Trends. Im Jahr 2022 bahnen sich erneut zahlreiche neue Marketing Trends ihren Weg auf die große Bühne. Einige davon sind in Ansätzen bereits bekannt, andere dürften Marketer vor ganz neue Herausforderungen stellen. Im Folgenden haben wir die größten Marketing Trends 2022 einmal näher aufgeführt und erläutert.

Marketingtrends 2022

Im Überblick: Das sind die Marketing Trends 2022

Das Jahr 2022 dürfte für Marketer wieder einige neue Trends bereithalten. Im Fokus steht zum Beispiel das Cookie Tracking, welches in den vergangenen Monaten von Google bereits stark unter Beschuss genommen wurde. Darüber hinaus werden auch Reels und Video-Content, insbesondere in den sozialen Netzwerken, ihre Bedeutung spürbar erhöhen. Ganz neue Trends dürften sich zudem im Zusammenhang mit Metaverse und der bereits schon bekannten Augmented Reality ergeben. Ebenfalls zunehmen dürfte in den kommenden Monaten zudem die Bedeutung des Shoppable Content.

  • Cookie Tracking
  • Reels und Video-Content
  • Metaverse und Augmented Reality
  • Shoppable Content

Cookie Tracking

Schwer unter Druck steht seit einigen Monaten das Cookie Tracking. Nachdem Google bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte, keine Third-Party-Cookies mehr unterstützen zu wollen, dürfte es 2022 noch enger für diese Technik werden. Google wird das Cookie-Tracking komplett einstellen - und damit auch die hiermit verbundenen Werbe- und Marketingmaßnahmen. Für Marketer und Unternehmen wird es künftig nicht mehr möglich sein, einzelne Profile der Nutzer anzulegen und maßgeschneiderte Werbung an diese auszuspielen.

Aber: Es gibt bereits eine Alternativ. Die „Privacy Sandbox“. Google hat hierfür einen anderen Ansatz gewählt und wird das Targeting für die personalisierte Werbung direkt im Browser durchführen. Dadurch sind keine einzelnen Nutzerprofile mehr verfügbar, die User können aber auf Basis ihres Nutzerverhaltens in einzelne Gruppen einsortiert werden. Laut Google soll dieses Vorgehen ähnlich vielversprechend sein wie der bisherige Weg. Das dürfte sich jedoch erst im Verlauf der kommenden Monate zeigen.

Reels und Video-Content auf Social-Media

Bereits in den letzten Monaten hat sich das Nutzerverhalten in den sozialen Netzwerken deutlich verändert. Immer größer wird das Interesse am Video-Content und den sogenannten Reels. Ein Trend, der sich auch im Jahr 2022 weiter so fortsetzen dürfte. Die Reels sind vor allem durch die Plattform TikTok bekannt geworden, werden mittlerweile aber zum Beispiel auch von Instagram genutzt. Diese kurzen Videos sind meist nicht länger als 15 oder 30 Sekunden und bieten den Nutzern zahlreiche Möglichkeiten.

Als Überbegriff für Reels, Kurzvideos oder auch klassische Instagram-Videos kann der Begriff Video-Content genannt werden. Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook kommt Video-Content mittlerweile vermehrt zum Einsatz. Nicht ohne Grund: User reagieren deutlich positiver auf ein ausgespieltes Video als auf reine Textwüsten oder Foto-Beiträge. Der Video-Content bietet somit nicht nur für die Producer selbst viele Möglichkeiten, sondern auch für Unternehmen und ihre Marketing-Abteilungen.

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Metaverse und Augmented Reality

Gerade in den letzten Monaten des Jahres 2021 hat sich mit dem Begriff Metaverse ein neuer Begriff im Marketing festgesetzt. Ganz so neu ist dieser Begriff in Wahrheit aber nicht. Schon seit vielen Jahren arbeiten Unternehmen an Produkten, Konzepten und Dienstleistungen, um das virtuelle Leben auf eine neue Stufe heben zu können. Wie jüngst bekannt wurde, wird auch der US-Riese Facebook dies tun und benannte sich zu diesem Zwecke sogar jüngst in Meta Plattform Inc. um. Das allein zeigt bereits, welches Potenzial Facebook-CEO Mark Zuckerberg in der virtuellen Welt sieht. Und da ist der Macher von Facebook längst nicht der Einzige. So hat etwa der US-Sportartikelhersteller Nike eine ganze Reihe von Markenanmeldungen vorgenommen, die künftig beim virtuellen Verkauf zum Einsatz kommen sollen. Coca-Cola veröffentliche erst vor einiger Zeit einzigartige NFTs und der Luxus-Konzern Gucci bietet mit dem „Gucci Garden“ sogar bereits einen kleinen virtuellen Verkaufsraum.

Hand in Hand mit Metaverse geht auch die Augmented Reality. Gemeint ist damit das Abtauchen in halbvirtuelle Welten, das künftig ganz einfach über das Smartphone passieren soll. AR bietet für Marken und Unternehmen große Möglichkeiten. Ein ganz neues Shopping-Erlebnis kann in der halbvirtuellen Welt erschaffen werden, zudem öffnen sich viele neue Möglichkeiten für die Präsentation der eigenen Produkte. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie dürfte sich der Weg zu diesen Trends ein wenig verkürzt haben.

Shoppable Content - produktbezogener Content

Großes Potenzial hat in den letzten Monaten der Shoppable Content offenbart. Also der produktbezogene Content, der als direkte Verbindung zum Einkauf bezeichnet werden kann. Marketer können hier den Vorteil nutzen, dass die Zeitspanne vom „Aha“-Moment bis zum Kauf enorm verkürzt werden kann. Nur einer oder zwei Klicks sollten notwendig sein, um den User vom ersten Betrachten zum Kauf zu lotsen. Instagram hat in den letzten Monaten bereits sehr erfolgreich mit dem Shoppable Content gearbeitet. Nutzer sehen etwa einen stylischen Sportschuh auf dem Foto eines Influencers und werden nach einem Klick auf diesen direkt zum Kauf in den Shop weitergeleitet.

Online Marketing Manager (DIM)

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Um erfolgreiches Marketing betreiben zu können, ist es wichtig die aktuellen Trends zu kennen, sodass mit der Konkurrenz mitgehalten werden kann. Da im Hinblick auf die neusten Trends Online Marketing immer bedeutender wird, kann eine Weiterbildung im Online Marketing Bereich durchaus sinnvoll sein. Der Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM) vermittelt Ihnen dabei die wichtigsten Inhalte zum Thema Online Marketing. Informieren Sie sich jetzt!

Auch das könnte 2022 spannend werden

Die genannten Marketing Trends für 2022 dürften maßgeblich im Fokus stehen. Selbstverständlich sollten Sie die Aufmerksamkeit aber noch auf weitere Themenbereiche richten. Auch spannend dürfte künftig die Thematik des Social Audios werden, mit der immer mehr Unternehmen experimentieren. Eine Vielzahl von Beitragsformaten basiert mittlerweile ausschließlich auf Audios. Darunter Live-Chaträume oder die Sprach-Tweets von Twitter. Möchten Sie mit Ihrer Marke direkt an Kunden verkaufen, sollten Sie sich zudem mit den Shopping-Livestreams beschäftigen. Mit diesen können Kunden per Livestream direkt am Smartphone angesprochen und zu Käufen animiert werden.

Fazit: Viele Trends warten

Das Jahr 2022 wird für Marketer wieder einmal viele Aufgaben und Herausforderungen bereithalten. Einige der Marketing Trends 2022 haben sich bereits über die letzten Monate hinweg schleichend angekündigt. Hier dürfte es vielen Marketern nicht allzu schwer fallen, sich in der kommenden Zeit noch weiter zu etablieren. Anders sieht es jedoch mit einigen anderen Trends aus, die vollkommen neue Anforderungen mit sich bringen. Insgesamt wird es auch im Jahr 2022 für Marketer wieder einmal wichtig sein, Tag für Tag nach möglichen Entwicklungen zu schauen. Nicht erst die letzten Monate haben gezeigt, dass sich im Marketing viele Dinge innerhalb kürzester Zeit verändern können.

#MarketingTrends2022 #Marketing #Trends #2022 #CookieTracking #Reels #VideoContent #Metaverse #AugmentedReality #ShoppableContent

Sie möchten die aktuellen Trends aufgreifen und benötigen Unterstützung bei der Umsetzung?

Unsere Experti:innen von der Digital-Agentur milaTEC unterstützen Sie gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Kostenloses Live-Webinar: Marketing Trends 2020 – Freitag, 31.01.2020, 14.00 Uhr

Was wird das Jahr 2020 für das Marketing bringen? Mit welchen Themen sollte man sich in einer modernen Marketingabteilung auseinandersetzen? Von welchen Top-Trends werden wir etwas hören und wie können wir diese einordnen?

Diese und weitere Fragen beantworten wir am Freitag, den 31. Januar 2020 ab 14.00 Uhr in unserem kostenlosen Live-Webinar „Marketing Trends 2020“.

 

[wpi_designer_button text='Kostenloses Webinar Marketing Trends 2020 - Jetzt anmelden! ' link='https://www.marketinginstitut.biz/shop/Webinare/Marketing_Trends_2020_Webinar.html' style_id='469827' target='blank']

Unser Livestream bietet ihnen einen kompakten, interaktiven und einfachen Zugang zu den Marketing Trends 2020!

Das erwartet Sie:

  • Sie erfahren, welche Trends im Jahr 2020 die Marketinglandschaft prägen werden.
  • Sie bekommen frische Impulse für Ihre Marketingarbeit 2020.
  • Sie erhalten einen strukturierten Überblick über die neuesten Trends des Marketing.
  • Fakten und Denkanstöße zu den brandaktuellen Entwicklungen des Marketing.

Ihr Moderator:

Prof. Dr. Michael Bernecker, GF vom Deutschen Institut für Marketing, begleitet die Marketingszene bereits seit mehr als 20 Jahren und bietet Insights, Know-How und einen wirksamen und professionellen Überblick zu innovativen Marketinglösungen. Über eine Chatfunktion können Sie auch direkt live im Webinar Ihre Fragen an Prof. Bernecker stellen.

Nutzen Sie Ihre Chance und seien Sie dabei!

 

[wpi_designer_button text='Hier geht es zur Webinaranmeldung!' link='https://www.marketinginstitut.biz/shop/Webinare/Marketing_Trends_2020_Webinar.html' style_id='469827' target='blank']

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

 


Fernstudientag 2020

Mit dem Webinar Marketing Trends 2020 nehmen wir am diesjährigen bundesweiten Fernstudientag des Fachverbands für Fernlernen und Lernmedien am 31. Januar 2020 teil!

 

#newmarketing #agilelearning #webinar #trends2020

Live-Webinar zum Thema „Marketing Trends 2018“

4.8/5 - (42 votes)

Webinar Marketing Trends 2018

Mit welchen Marketing Trends und den entsprechenden Herausforderungen und Veränderungen müssen sich Marketingmanager im Jahr 2018 befassen? Wir bereiten für Sie die Marketing Trends 2018 auf. Welche Auswirkungen haben diese Trends auf Sie und Ihr Unternehmen? Diskutieren Sie diese und weitere Fragen mit unserem Fachexperten im Live-Webinar. Seien Sie dabei!

 

[wpi_designer_button text='Lernen Sie die Marketing Trends 2018 kennen!' link='https://www.marketinginstitut.biz/shop/Webinare/Marketing_Trends_2018_Webinar.html' style_id='469827' target='_blank']

Das erwartet Sie:

  • Sie erfahren, welche (Online-)Trends das Jahr 2018 prägen werden.
  • Sie sehen, wie Sie auch im Jahr 2018 mit Ihrem Marketing vorne dabei sein können.
  • Sie erhalten einen strukturierten Überblick über die neuesten Trends des Online Marketing.
  • Sie bekommen Belege, Fakten und Denkanstöße zu den Entwicklungen des Marketing.

In unserem Webinar mit unserem Fachexperten Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer beim beim Deutschen Institut für Marketing, erfahren Sie, warum die Berücksichtigung der vorgestellten Trends für Ihr Unternehmen wichtig ist und wie Sie auch 2018 in der Erfolgspur bleiben können..

Das Webinar findet am 16. Februar 2018 um 11.00 Uhr statt.

 

[wpi_designer_button text='Hier geht es zum Webinar!' link='https://www.marketinginstitut.biz/shop/Webinare/Marketing_Trends_2018_Webinar.html' style_id='469827' target='_blank']

HINWEIS: Es können maximal 100 Teilnehmer an dem Webinar teilnehmen. Die Vergabe der Plätze erfolgt dabei nach dem „First come, first serve“-Prinzip.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Spaß!

#onlinemarketing #trends2018 #elearning

Sportsponsoring – Das Marketingtool für sportaffine Unternehmen

4.1/5 - (1349 votes)

Sportsponsoring ist im Alltag zahlreicher Marketingabteilungen angekommen. Sponsoring ist heutzutage in allen Bereichen zu finden, sei es im Sozial-, Kultur-, Umwelt- oder Sportbereich. Sponsoring im Sport ist dabei der Bereich, der sich in den letzten Jahrzehnten am stärksten entwickelt hat. Wie es zu dieser rasanten Entwicklung kam, warum Sponsoren Sport anderen Bereichen vorziehen, welche Möglichkeiten Sportsponsoring bietet, und welche Bedeutung dieses Marketingtool hat, haben wir für Sie erarbeitet.

Definition: Sportsponsoring

Sportsponsoring ist eine gegenseitige Vereinbarung zwischen einem Sponsor und einem Gesponserten im sportlichen Bereich. Der Sponsor ist eine Privatperson, eine Organisation oder ein Unternehmen, das durch Geld-, Sach- oder Dienstleistungen den Gesponserten fördert. Der Gesponserte kann dabei eine Person, ein Verein, eine Mannschaft oder eine andere Organisation sein. Beim Sportsponsoring erwartet der Sponsor von dem Gesponserten in der Regel eine Gegenleistung, die in vielfältiger positiver Weise zur Unterstützung und Erreichung von Zielen der Kommunikationspolitik des Sponsors beitragen soll, insbesondere zu erhöhter Reichweite. Sportsponsoring

1. Entwicklung des Sportsponsoring

Sportsponsoring begann in den 60er- und 70er-Jahren und war nur in wenigen Sportarten präsent. Der Grund dafür war, dass die Medien eine ablehnende Haltung gegenüber dem Sportsponsoring hatten und es sogar als "Schleichwerbung" bezeichneten. Die negative Einstellung der Medien gegenüber dem Sponsoring im Sport beeinflusste die Bevölkerung und die Gesponserten in solchem Maße, dass sie sich weitgehend davon distanzierten. Sportsponsoring wurde in den 80er-Jahren von werbetreibenden Unternehmen in ausgewählten Sportarten systematisch ausgebaut. Die Professionalisierung des Sponsoring im Sport führte dazu, dass die privaten Medien ihre Meinung gegenüber der Sportwerbung änderten und sich damit auch die Meinung der Bevölkerung besserte. Das Sportsponsoring ist seit den 90er-Jahren in den meisten Sportarten vertreten und entwickelte sich zu einem lukrativen Werbeinstrument der Unternehmen. Die Gesponserten begannen zudem langsam damit, die Professionalisierung des Sponsoring zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. In der Entwicklung des Sportsponsoring ist seit dem Jahr 2000 ein Zustand der Sättigung eingetreten, da sich der Sport weitgehend von Sponsoren abhängig gemacht hat. Der Staat versucht nun mit Regeln und Schutzmaßnahmen den Einfluss der Unternehmen auf den Sport zu reduzieren, damit diese nicht die vollständige Kontrolle übernehmen.

2. Sportsponsoring als Kommunikationsinstrument im Marketing

Sportsponsoring ist für Unternehmen so attraktiv, da Sport in der Gesellschaft ein hohes Ansehen und einen hohen Stellenwert besitzt. Unternehmen möchten daher Sportler sponsern, damit ihre Marke oder ihr Produkt über klassische Online Marketing und Werbe-Maßnahmen hinaus an Bekanntheit gewinnt und mit dem Gesponserten assoziiert wird. Wenn sich zum Beispiel ein Unternehmen wie Telekom entscheidet, mit dem Fußball-Bundesliga-Verein FC Bayern München eine Partnerschaft im Rahmen von Sportsponsoring einzugehen, wollen sie damit erreichen, dass Fußballfans auf das Unternehmenslogo aufmerksam werden, und dass das Unternehmen mit der Gewinnermentalität des Fußballclubs in Verbindung gebracht wird. Die Gesponserten wiederum erhalten von den Sponsoren finanzielle oder materielle Leistungen, welche den Anreiz einer solchen Sponsoring-Vereinbarung darstellen. Sportsponsoring

Die Mediaagentur MEC Deutschland hat in einer Studie die Werbewirksamkeit von Sport als Umfeld verglichen mit anderen Bereichen untersucht. Dabei kam heraus, dass das Sportumfeld insbesondere für Leistung, Stärke, Erfolg und Spaß steht. Unternehmen und Marken, die diese Assoziationen und Eindrücke ebenfalls kommunizieren und einen progressiven, aber gleichzeitig humorvollen und emotionalen Kommunikationsstil führen, sind für das Sportumfeld besonders gut geeignet. Weiterhin wurde untersucht, welche Charakteristika die Zuschauer mit bestimmten Sportarten in Verbindung bringen. Boxkämpfe eignen sich durch die Assoziation mit Stärke, Macht und Aggression vor allem gut für Finanzinstitute. Denn besonders im Finanzsektor geht es darum, sich Vorteile zu verschaffen und mächtiger und stärker als die Konkurrenz zu sein – ähnlich wie im Boxring.

3. Sportsponsoring – Möglichkeiten bei der Umsetzung

Die am häufigsten gesponserte Sportart im Sportsponsoring ist Fußball. Vorteile des Sponsoring im Fußball sind vor allem die hohe Medienpräsenz und damit einhergehend die hohe Reichweite, die mit Sponsoring in dieser Sportart erreicht werden kann. Gerade im Fußball gibt es zahlreiche Spieler, die großes Potenzial zur Identifikation bieten. Wichtig beim erfolgreichen Sportsponsoring ist es, die Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene anzusprechen. Durch die hohe gesellschaftliche Relevanz des Fußballs besteht durch Sponsoring in dieser Sportart großes Potenzial zur Steigerung der Bekanntheit und zur Verbesserung des Images. Der Einsatzbereich des Sportsponsoring kann prinzipiell unterteilt werden in das Sponsoring von Einzelsportlern, von Sportmannschaften und Vereins- oder Verbandsmannschaften, von Sportveranstaltungen und in das Sponsoring von Breiten- bzw. Freizeitsport.

3.1 Sportsponsoring von Einzelsportlern

Beim Sportsponsoring von Einzelsportlern handelt es sich meistens um aktuelle oder ehemalige Spitzensportler ihrer Sportart, die einen hohen Bekanntheitsgrad und Sympathiewert in der Bevölkerung haben, wie zum Beispiel Boris Becker oder Michael Schumacher. Diese Sportler treten entweder als Produktpräsentatoren auf oder dulden passiv Werbemaßnahmen mit ihrer Person. Bei dieser Erscheinungsform des Sportsponsoring ist die sogenannte „Mannwerbung“ typisch. Das Unternehmenslogo des Sponsors wird auf der Kleidung des gesponserten Sportlers platziert. Die Sportler können aber auch in Mediawerbungen eingesetzt werden, wie zum Beispiel Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski in der Werbung von Funny Frisch. SportsponsoringDas Sponsoring von Einzelsportlern kann für Unternehmen jedoch auch mit Risiken verbunden sein. Wenn zum Beispiel ein Spitzensportler keine hohen Leistungen mehr erbringt oder gar negativ in der Öffentlichkeit auffällt, schadet dies automatisch auch dem Sponsor. Das Unternehmen entscheidet dann, ob die Fortführung der Partnerschaft mit Sponsoring mit dem Sportler sinnvoll ist.

3.2 Sportsponsoring von Sportmannschaften / Sportvereinen

Unter Sponsoring von Sportmannschaften versteht man meistens

  • Trikotwerbung am einzelnen Mannschaftsmitglied, inklusive Trainer und Sportdirektor
  • Ausstattung der Mannschaft mit Sportbekleidung und Geräten
  • Einsatz der Mannschaft im Rahmen der Mediawerbung
  • Verkaufsförderung mit der gesamten Mannschaft.

Oftmals ist auch ein Mix von Kommunikationsmaßnahmen zu beobachten. Kein Verein im Fußball kommt heutzutage mehr ohne Trikotsponsor aus und auch Bandenwerbung steht bei an Sportsponsoring interessierten Unternehmen hoch im Kurs. Lautsprecherdurchsagen während des Spiels, Werbung in Programm- oder Vereinsheften sowie Werbung auf Eintrittskarten sind im Sportsponsoring ebenfalls beliebt. Auch die Nutzung von VIP-Räumen im Stadion, die Durchführung von Pausenaktionen oder die Gestaltung des Mannschaftsbusses können weitere Maßnahmen im Sportsponsoring sein. Sowohl National- oder Verbandsmannschaften als auch lokale Vereinsmannschaften können gesponsert werden.

Sportsponsoring

Facebook Post TV Refrath - 27. November 2017

Regionale Unternehmen haben die Möglichkeit, mit Sponsoring lokale Vereinsmannschaften zu unterstützen, da die Förderung von Spitzenclubs für mittelständische Unternehmen oft sehr kostspielig ist. Eine mittel- bis langfristige Bindung durch Sponsoring kann beiden Seiten dauerhafte Vorteile sichern, sowohl in finanzieller als auch in kommunikativer Hinsicht. Für Sportsponsoring im lokalen Bereich ist die Förderung des Tischtennisvereins TV Refrath durch das Kölner Unternehmen YouMagnus AG ein sehr gutes Beispiel. Von den Topleistungen der Spieler profitiert nicht nur der Sportverein. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der YouMagnus AG, Prof. Dr. Michael Bernecker, sieht die Kooperation als Chance, die Bekanntheit des Unternehmens und die Qualität des Vereins durch die guten Leistungen beider Seiten zu steigern: „Besonders im Jugendbereich ist der Verein super aufgestellt. Mit den tollen Leistungen der jungen Spieler wachsen auch wir gleichzeitig mit.“

3.3 Sportsponsoring von Sportveranstaltungen

Das Sponsoring von Sportveranstaltungen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Gründe dafür sind zum einen die wachsende Nachfrage, zum anderen die hohen Kosten der Organisation und Durchführung von (inter-)nationalen Meisterschaften, Turnieren und Olympiaden. Die Zuschauereinnahmen und Übertragungsgebühren reichen nicht mehr aus, um solche Großveranstaltungen zu finanzieren. Manche Veranstalter müssen sogar fast ausschließlich auf Gelder durch Sponsoring zurückgreifen, wie zum Beispiel die jeweiligen Veranstalter der Olympischen Spiele. Die Möglichkeiten für Sponsoring und Werbung bei Sportveranstaltungen sind vielseitig und schließen zunächst an die Maßnahmen des Sponsoring von Mannschaften an. Hinzu kommt die Benennung einer Veranstaltung nach dem Sponsor bzw. die Nutzung offizieller Titel, die Nutzung von Lizenzen im Zusammenhang mit der Veranstaltung, Werbung an Gebäuden und Fahnen oder Werbung am Zuschauer der Sportveranstaltung zum Beispiel durch Fähnchen oder Sonnenschirme. Das Sponsoring von Sportveranstaltungen gewinnt im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten im Sponsoring immer mehr an Attraktivität, weil es geringere Risiken gibt, die einen negativen Imageeffekt herbeiführen könnten. Die schlechte Leistung oder das Fehlverhalten eines Sportlers oder einer Mannschaft wird nicht mit der gesamten Veranstaltung in Verbindung gebracht und somit auch nicht mit den Sponsoren. Sportsponsoring

3.4 Sportsponsoring im Breiten- bzw. Freizeitsport

Die Aktivitäten von Sportsponsoring im Breitensport sind nicht wie bei den anderen Erscheinungsformen auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet, sondern auf die breite Masse. Im Vordergrund steht dabei die sogenannte „Corporate Social Responsibility“, nicht die Umsatzsteigerung des Unternehmens. Hier können sich Unternehmen ein besonderes Image aufbauen, wenn sie sich etwa um die Nachwuchsförderung einer Sportart kümmern. Die Commerzbank vergibt im Rahmen von Sponsoring beispielsweise zur Förderung des Sportnachwuchses und des Breitensports in fast allen Sportarten Preise an Sportvereine. Jährlich wird dabei für jede Sportart ein Verein für ausgezeichnete Nachwuchsarbeit mit einem Geldpreis prämiert. Diese Aktion wird mittels Anzeigen beworben und die Preisverleihung selbst mit intensiver Pressearbeit begleitet.

4. Trends im Sportsponsoring

Zu den aktuellen und wichtigsten Trends im Sportsponsoring zählen vor allem die Internationalisierung und Digitalisierung. Großen Stellenwert nehmen dabei auch Social Media Channels als relevantes Tool für Aktivitäten im Sponsoring innerhalb der Kommunikationspolitik ein. In den letzten 20 Jahren konnten durch technologische Weiterentwicklungen wie digitale Anzeigetafeln oder technische Ausschilderungen in Sportstätten bemerkenswerte Fortschritte im Sportsponsoring erreicht werden. Interessant ist, dass etwa jeder zweite Sponsor im Sport Social Media-Rechte des gesponserten Vereins, Sportlers oder Verbands besitzt. Dabei werden meist die Rechte für Facebook-Aktivitäten vergeben, aber auch das Interesse an Rechten für Aktivitäten auf der Plattform Instagram nimmt zu. Das Hauptziel der Aktivitäten im Sportsponsoring in den Sozialen Medien ist vor allem, Aufmerksamkeit zu erzeugen und mit der Zielgruppe zu interagieren.

Wie das Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports ermittelt hat, ist das Sponsoring von E-Gaming im Kommen. Damit kann vor allem eine junge, online-begeisterte Zielgruppe angesprochen werden. Zu den bekanntesten Unternehmen, die Sponsoring im E-Sport-Bereich betreiben, zählen unter anderem Coca-Cola und Red Bull, wobei Letzterer auch in den klassischen Sportarten im Sportsponsoring stark engagiert ist. Auch der Automobilhersteller Mercedes-Benz ist seit Neuestem als Partner im Sponsoring von E-Sport aktiv. Um die Vorteile von Sportsponsoring ausschöpfen zu können, muss ein Unternehmen einem ausgearbeiteten Konzept fürs Sponsoring folgen. Nur so ist es möglich, die Strategie im Sponsoring und die Ziele, die durch das Sportsponsoring erreicht werden sollen, erfolgreich umzusetzen.

Nicht nur im mit Sponsoring im Marketingbereich von Unternehmen, auch im Privatbereich lassen sich die Deutschen Sport einiges kosten. Aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research geht hervor, dass etwa 15 Mio. Deutsche in einem Fitnessstudio angemeldet sind und dort etwa 3,5 Mrd. Euro pro Jahr lassen. Dabei ist Kraftsport im Fitnessstudio nicht einmal der Favorit der Sport treibenden Deutschen, sondern Joggen.

Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung bei Marketing-Aktivitäten Ihres Unternehmens? Rufen Sie uns an!

Prof. Dr. Michael Bernecker DIM Deutsches Institut für Marketing GmbH Hohenstaufenring 43-45 D-50674 Köln Tel.: +49 (0)221 - 99 55 510 - 0 Fax: +49 (0)221 - 99 55 510 - 77 E-Mail: info@marketinginstitut.biz