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Die SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse
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Die SWOT-Analyse ist im Rahmen von Business Development Projekten unverzichtbar. Daher wird sie auch in nahezu jedem strategischen Kontext als Instumente empfohlen. Die SWOT Matrix ist das damit wohl bekannteste Tool im Bereich des Strategischen Marketing-Managements. Die SWOT-Analyse ist eine interne Stärken-Schwächen-Analyse und eine externe Chancen-Risiken-Analyse. SWOT ist ein englisches Akronym und die Anfangsbuchstaben stehen für:

  • Stärken = Strengths (S) 
  • Schwächen = Weaknesses (W)
  • Chancen = Opportunities (O)
  • Risiken = Threats (T)

 

1. SWOT-Analyse: Was ist das?

Unter einer SWOT-Analyse versteht man eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse. Interne Stärken und Schwächen (Strengths – Weaknesses), sowie externe Chancen und Risiken (Opportunities – Threats), können anhand dieser ermittelt werden, um Strategien und Maßnahmen eines Unternehmens gezielter und effizienter auszurichten. Eine Gefahr für die Unternehmens-Strategie stellen dabei die analysierten externen Risiken dar. Im Business Development ist die SWOT-Analyse eines der bekanntesten und gängigsten Instrumente. Die Analyse bietet jedoch nur einen effektiven Mehrwert, wenn sie gewissenhaft und ausführlich durchgeführt wird. Die SWOT-Analyse hilft bei der Beantwortung der  wichtigsten Fragestellungen:

  • Wie sieht die unternehmensinterne Ausgangssituation aus? Worin liegen die Stärken und Schwächen des Unternehmens?
  • Welche Herausforderungen stellt der Markt bzw. die Unternehmensumwelt?
  • Welche strategischen Optionen bieten sich aufgrund der momentanen und der zukünftigen Lage?
  • Wie sollen die Stärken richtig eingesetzt werden?
  • Was wollen wir tun, um unsere Schwächen zu kompensieren?

2. SWOT-Analyse: Durchführung

Um eine SWOT-Analyse angemessen durchzuführen, sollte man sich mit dem Aufbau und der Anwendung dieses Analyse-Instruments vertraut machen. Wie Sie eine optimale SWOT-Matrix erhalten, erfahren Sie im Folgenden:

  • Aufbau der SWOT-Analyse
  • Teilschritte um eine SWOT-Matrix aufzubauen
  • Fragen mit denen man eine Stärken-/Schwächen-Analyse aufbaut
  • Der Umgang mit Chancen & Risiken (bzw. den Gefahren)
  • Von der SWOT-Analyse zu einem SWOT-Portfolio
SWOT-Analyse Bestandteile

2.1. Ablauf einer SWOT-Analyse

Die Erstellung einer SWOT-Analyse sollte strukturiert und systematisch erfolgen. Die folgende Vorgehensweise hat sich etabliert:

Die aus der internen Analyse gewonnenen Informationen, aus Untersuchungen von Kundenbeziehungen, Kernkompetenzen, Serviceleistungen, Partnerschaften etc. sind für die SWOT-Analyse ebenso wichtig, wie die Daten aus der externen Analyse, die das Umfeld des Unternehmens und den relevanten Marktes beschreiben. Beispiele für externe Einflussfaktoren sind: Gesellschaftliche Trends, wirtschaftliche Entwicklungen, Politik, Technologie, etc. Alle gesammelten Daten werden am Ende summiert und bilden so ein anschauliches SWOT-Portfolio. Das SWOT-Portfolio ist ein wichtiger Impulsgeber für Business Development Projekte.

Das Bild zeigt den Prozess der idealtypischen Vorgehensweise bei der SWOT-Analyse

2.2. Interne Stärken und Schwächen (SW-Analyse)

Merkmale durch die sich Unternehmen positiv von der Konkurrenz abgrenzen können, werden als Stärken bezeichnet. Unternehmen müssen für sich herausfiltern, welche Merkmale den Unternehmenserfolg am meisten fördern und gleichzeitig der unternehmerischen Zielsetzung entsprechen, damit auf diese ein Fokus gelegt werden kann. Merkmale durch die sich Unternehmen negativ von der Konkurrenz abgrenzen, bzw. Bereiche die Defizite aufweisen, werden dementsprechend als Schwächen angesehen. Faktoren, die für Misserfolge oder Fehlkalkulationen zuständig sind, sollten in diesem Schritt ermittelt und zukünftig ausgemerzt werden.

Hilfreiche Fragestellungen für die Stärken-Schwächen-Analyse:

  • Welche Stärken haben wir?
  • Welche Schwächen haben wir?
  • Wo liegen wir in den relevanten Erfolgsfaktoren im Vergleich zu unseren Wettbewerben?
  • Welche nennswerten Erfolge können wir verzeichnen?
  • Welche Aufträge verlieren wir an die Konkurrenz?
  • In welchen Bereichen sind wir im Wettbewerb am schlechtesten?

Im Rahmen der Stärken-Schwächen-Analyse ist die Vergleichswert zu dem die Analyse der Faktoren erfolgt elementar. Aus dem Benchmarking sind drei verschiedene Vergleichsdimensionen üblich.

  • Vergleich der eigenen Fähigkeiten mit anderen Gesellschaftsteilen zum Beispiel mit verschiedenen Standorten oder Tochtergesellschaften
  • Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche
  • Vergleich mit weltweiten Benchmarks unabhängig von der Branche.

Diese Sichtweise führt sicherlich zu verschiedenen Bewertungsdimensionen und damit zu unterschiedlichen Aussagen über die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

2.3.  Externe Chancen und Risiken-Analyse (OT)

Externe Einflussgrößen sollten in der SWOT-Analyse eine große Beachtung finden, da sie mit verantwortlich für den Erfolg eines Unternehmens sind. Entwicklungen am Markt und im Umfeld eines Unternehmens, die ein gewisses positives Potenzial aufweisen, bezeichnet man als Chancen. Dazu Zählen Trends, soziodemografische Veränderungen, verändertes Kundenverhalten, etc. Entwicklungen im Umfeld eines Unternehmens, die in eine negative Richtung gehen und eine Bedrohung für den Unternehmenserfolg darstellen, gelten als Risiken. Beispiele für Risiken sind; gesetzliche Veränderungen, neue Konkurrenten, Wirtschaftskrisen, etc.

Hilfreiche Fragestellungen für die Identifikation von Chancen und Risiken:

  • Welche unternehmensexternen Faktoren beeinflussen uns?
  • Welche langfristigen Trends sollten Beachtung finden?
  • Wie entwickeln sich unsere relevanten Märkte und Branchen?
  • Wie können wir die momentanen Entwicklungen für unseren Unternehmenserfolg nutzen?

2.4. Bildung eines SWOT-Portfolios

Interessanter Weise war in der deutschen Fachliteratur in den 80er und 90er Jahren nach der internen (SW) und der externen Analyse (OT) die SWOT-Analyse beendet. In der Amerikanische Literatur war jedoch die Frage: Wie gehen wir mit den Ergebnissen um? Immer ein wichtiger Schritt in der Analyse. Diese Sicht hat sich mittlerweile flächendeckend etabliert. Hierfür wird ein SWOT-Portfolio erstellt.

In einem nächsten Schritt werden die gesammelten Daten in die Feldern des SWOT-Portoflio eingeordnet. Durch die Kombination verschiedener Faktoren der SWOT-Analyse werden Stoßrichtungen für zukünftige Strategien und Maßnahmen ersichtlich.

S-O-Strategie: Stärken nutzen die zu den Chancen des Unternehmens passen

  • Welche Stärken passen zu potenziellen Chancen?
  • Können neue Produkte oder Geschäftsfelder erschlossen werden?
  • Kann die Chance nur kurzfristig oder auch langfristig genutzt werden?

W-O-Strategie: Schwächen eliminieren um Chancen zu nutzen

  • Können aus gewissen „Schwächen“ Chancen entstehen?
  • Aus welchen Schwächen können Stärken entwickelt werden?
  • Müssen gewisse Produkte oder Geschäftsfelder verbessert werden?

 S-T-Strategie: Stärken nutzen um Risiken zu minimieren

  • Welche Stärken sind durch Risiken gefährdet?
  • Durch welche Stärken können Risiken abgewehrt werden?
  • Welche Produkte oder Geschäftsbereiche sollte man vor Risiken besser schützen?

W-T-Strategie: Schwächen reduzieren, damit sie sich nicht zu Risiken entwickeln

  • In welchen Bereichen treffen interne Schwächen auf externe Risiken?
  • Welche Gefahren entstehen für das Unternehmen?
  • Wie kann ich den Schaden so gering wie möglich halten?
  • Welche Produkte oder Geschäftsfelder müssen eventuell eliminiert werden?

2.5. Normstrategien aus dem SWOT-Portfolio ableiten

Aus dem erstellten SWOT-Portfolio lassen sich in einem nächsten Schritt Normstrategien ableiten, die dazu dienen gegen die internen Schwächen und externen Risiken eines Unternehmens anzugehen. Für eine optimale Vorgehensweise im Business Development müssen diese Normstategien jedoch immer noch auf das jeweilige Unternehmen angepasst werden. Eine Bewertung und Beurteilung der Relevanz der einzelnen Felder des SWOT-Portfolios sollte durchgeführt werden, damit Ressourcen und finanzielle Mittel effizient eingesetzt werden können.

3. SWOT-Analyse: Informationsquellen

Oftmals stellt sich die Frage, woher man die Informationen für die SWOT-Analyse erhält. Viele Informationen liegen im Unternehmen eigentlich schon vor. Es lohnt sich also zunächst einmal zu überprüfen, welche dieser Studien und Analysen schon im Unternehmen durchgeführt wurden. Einige Analysen sind eher Standardauswertungen aus dem ERP-System, ABC-Analyse, Lebenszyklusanalyse, Erfahrungskurvenanalyse, Kostenstrukturanalyse, Zufriedenheitsanalyse, Unternehmenskulturanalyse, Kernkompetenzanalyse, 7-S-Modell, Wertkettenanalyse, Marktwachstums-/Marktanteils-Portfolioanalyse und Branchenattraktivitäts-/ Wettbewerbsstärken-Portfolioanalyse. Informationen und Fakten für Chancen und Risiken-Analyse, also die externe Analyse, finden Sie unter anderem durch folgenden Analysetools: Umweltanalyse, Zielgruppenanalyse, Konkurrenzanalyse, Substitutionsanalyse, Stakeholder-Analyse, Benchmarking und Branchenstrukturanalyse.

4. SWOT-Analyse: Einsatz im Marketing

Die SWOT-Matrix kann als flexibles Managementtool in verschiedenen Konstellationen im Marketing eingesetzt werden. Interessant sind die Anwendungen in folgenden Bereichen:

  • SWOT-Analyse für eine Business Unit
  • Analyse der Fähigkeiten einer Marketingabteilung im Rahmen eines Marketing-Audit
  • SWOT-Analyse eines Businessplans / Business Case
  • SWOT-Analyse einer Kommunikationsstrategie
  • SWOT-Analyse im Rahmen der Wettbewerbsanalyse für ein Produkt

Diese exemplarischen Anwendungsfälle zeigen wie flexibel die SWOT-Analyse eingesetzt werden kann. Von elementarer Bedeutung ist die Frage nach dem Ziel der SWOT-Analyse. Es gibt keine wertneutrale und situationsunabhängige SWOT-Analyse. Die SWOT-Matrix ist daher immer das Ergebnis zu einer spezifischen Marketingfragestellung und einem konkreten Zeitpunkt.

SWOT-Analyse: Präsentation und Kritische Würdigung

Wir haben auch eine ausführliche Präsentation aus dem SWOT-Webinar für Sie aufbereitet. Folgende Punkte werden in der Präsentation behandelt:

  1. SWOT-Analyse – Basics
  2. Stärken – Schwächen – Analyse
  3. Chancen – Risiken – Analyse
  4. SWOT–Portfolio
  5. Kritische Würdigung der SWOT-Matrix
Hier finden Sie die SWOT-Präsentation, die während des Webinars am 04.04.2013 von Prof. Dr. Bernecker verwendet wurde:

5. SWOT Analyse Video

Die SWOT-Analyse einfach erklärt mit unserem YouTube Video zur SWOT-Matrix:

6. SWOT-Analyse: Kritik

Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Unternehmenspraxis ist die SWOT-Analyse in den letzten Jahren diskutiert und kritisiert worden. Die wesentlichen Punkte in der Diskussion sind dabei:

1. Subjektives Managerverfahren

Die SWOT-Analyse suggeriert eine gewisse Objektivität und Neutralität. Diese ist trotz strukturierter Vorgehensweise nicht gegeben. Sowohl die Auswahl der Auswertungsdimensionen, als auch die Einschätzung ob etwas eine Stärke/Schwäche bzw. ein(e) Chance/Risiko ist, erfolgt auf einer subjektiven Basis. Die Subjektivität kann etwas abgeschwächt werden, wenn in der Ermittlungsphase der Stärken und Schwächen mehrere Personen involviert sind und die Kriterien im Sinne eines Benchmarking mit anderen Referenzwerten verglichen werden. In der Subjektivität liegt gleichzeitig aber auch der Vorteil des Verfahrens. Die SWOT-Analyse ist in jedem Unternehmenskontext anwendbar und damit sehr flexibel und lösungsorientiert.

2. Zeitliche Divergenz in der SWOT-Analyse

Im Rahmen des SWOT-Portfolios werden Chancen/Risiken und Stärken/Schwächen gegenübergestellt. Im Rahmen der Analyse wird oftmals nicht berücksichtigt, dass die Stärken und Schwächen-Analyse auf den Werten der Vergangenheit basiert. Die Stärken und Schwächen sind das Ergebnis der Entscheidungen der Vergangenheit. Die Chancen und Risiken sind jedoch Aggregatzustände der Zukunft. Die Kompatibilität ist somit oft nicht gegeben. Viele Manager reflektieren die Chancen und Risiken im Hier und Jetzt und blenden die Entwicklung der Trends in vielen Fällen aus.

Die 3 häufigsten Fehler bei einer SWOT-Analyse

  1. Ein in der Praxis sehr häufig vorkommender Fall ist die Unterlassung eines zuvor festgelegten Ziels für die Durchführung einer SWOT-Analyse. Das zuvor definierte Ziel ist jedoch bei der SWOT-Analyse ein entscheidender Faktor, denn die Ergebnisse sind ansonsten zu schwammig und können nicht weiter genutzt werden.
  2. Ein weiterer oft auftretender Fehler ist die Vermischung von internen und externen Faktoren. Es gilt eine strikte Trennung der eigenen Stärken und Schwächen (interne Analyse) und der Chancen und Risiken (externe Analyse), welche durchaus nicht ganz einfach ist aber ausschlaggebend für eine gute SWOT-Analyse.
  3. Häufig wird davon ausgegangen, dass die SWOT-Analyse nach der Zusammentragung der internen und externen Faktoren abgeschlossen ist. Aber auch hier verbirgt sich ein Fehler: denn danach geht es erst richtig los! Im Rahmen der Analyse sollten mit den gesammelten Faktoren sämtliche Szenarien durchgespielt werden, auf deren Basis strategische Maßnahmen entwickelt werden können.

7. SWOT-Analyse mit einer Checkliste erstellen

Die Erstellung einer SWOT-Analyse sollte mithilfe einer strukturierten Vorgehensweise gesteuert werden. Eine Checkliste hilft dabei, die wesentlichen Punkte abzubilden und sich nicht ausschließlich auf Dinge zu fokussieren, die einem schnell und leicht einfallen, und eventuell nur als Stärken und Chancen beurteilt werden können. Eine SWOT-Analyse wird immer in einem bestimmten Kontext erstellt, d. h. sie ist niemals wertfrei, sondern für einen bestimmten Zweck zu erstellen. Dementsprechend ist der Umfang der zu analysierenden Stärken und Schwächen bzw. Chancen und Risiken auf den Zweck auszurichten. In einem ersten Schritt werden die internen Stärken und Schwächen identifiziert. Dabei ist zu beachten, dass eine Analyse zunächst nur eine wertfreie Dokumentation des aktuellen Status quo der Fähigkeiten eines Unternehmens bzw. Unternehmensbereiches darstellt. Erst die anschließende Bewertung und der Vergleich im Sinne eines Benchmarkings machen aus einer Fähigkeit der Ressourcen eine Stärke oder eine Schwäche. Daher empfiehlt es sich, bei der SWOT-Analyse auch auf externen Sachverstand zurückzugreifen, um eine sinnvolle Einordnung zu realisieren. Eine umfangreiche SWOT-Analyse umfasst natürlich auch eine externe Analyse, also die Chancen und Risiken, die sich aus dem Markt für das Unternehmen ergeben. Hierfür macht es Sinn, eine Marktanalyse durchzuführen, um diese mit einer Trendanalyse zu ergänzen. Wichtig ist hierbei zudem, dass eine Marktentwicklung zunächst einmal ein neutral zu beobachtender Zustand ist. Erst durch die Reflexion im Unternehmen und der subjektiven Einschätzung des Managements wird aus einer Marktentwicklung eine Chance oder ein Risiko. Auch hier hilft es, mit einer Checkliste die allgemein relevanten Megatrends zu erfassen und dann die Relevanz für die Situation, in der sich das Unternehmen befindet, einzuschätzen, und zu reflektieren, inwieweit dieser Trend nun eine Chance oder ein Risiko für das Unternehmen darstellt.

7.1 Checkliste für die Analyse der relevanten Stärken und Schwächen

Bei der Analyse der Stärken und Schwächen kommt es drauf an, dass man die Stärken und Schwächen identifiziert, die für das Geschäftsmodell relevant sind. Es empfehlen sich bspw. die folgenden Punkte:

Kunden:

  • Anzahl, Verteilung
  • Sozio-ökonomische Merkmale (Beruf, Einkommen, Ausbildung)
  • Kaufkraft
  • Zahlungsbereitschaft
  • Bedürfnislage (Nutzenstiftung)
  • Einstellungen
  • Kundentypen
  • Kauf- & Konsumgewohnheiten
  • Innovationsbereitschaft
  • Verhaltensorientierte Merkmale (Marken- und Einkaufsstättenwahl, Produktwahl)

Konkurrenz:

  • Anzahl Wettbewerber
  • Wettbewerbsstärke
  • Bedeutung der einzelnen Anbieter im Markt (Marktanteil)
  • Positionierung der Wettbewerber
  • Zielgruppen der Konkurrenz
  • Differenzierungsgrad
  • Stärken und Schwächen der Konkurrenten
  • Potenzielle neue Konkurrenten

Lieferanten:

  • Anzahl, Verteilung
  • Leistungsportfolio
  • Kompetenzen
  • Produkt- und Programmorientierung
  • Angebotsstärke
  • Preise
  • Machtverhältnisse
  • Verhältnis zum Wettbewerb

Kundenschnittstellen:

  • Abwanderungsquote der Kunden
  • Gut segmentierte Kundenbasis
  • Effiziente Neukundengewinnung
  • Effektive und effiziente Vertriebskanäle und deren Reichweite
  • Verbundeffekte durch Vertriebskanäle
  • Abstimmung der Vertriebskanäle auf die Kundensegmente
  • Starke Kundenbeziehungen
  • Stärke der Marke des Unternehmens

Positionierung:

  • Positionierung des Unternehmens mit den Kundenanforderungen abgestimmt
  • Kundenzufriedenheit
  • Wettbewerbsvorteil durch Positionierung
  • Starke Synergien im Produktportfolio

Kosten- / Umsatzeinschätzungen:

  • Erzielung hoher Margen
  • Prognostizierbare Umsätze und häufige Nachkäufe
  • Breit gefächerte Umsätze
  • Auslagen werden erst gemacht, nachdem Umsätze des Unternehmens sicher
  • Kostenstruktur passend zum Geschäftsmodell
  • Kosteneffiziente Geschäftstätigkeiten
  • Positive Skalenerträge

Unternehmensinfrastruktur:

  • Hauptressourcen zu schwierig zu kopieren
  • Vorhersehbarer Ressourcenbedarf und zeitgenaue Beschaffung von Ressourcen
  • Effiziente und schwierig zu imitierende Ausführung der Kernleistungen
  • Hohe Qualität der Abläufe
  • Balance zwischen inhouse und outgesourcten Abläufen
  • Koordination mit Partnern (bei Bedarf)
  • Harmonische Geschäftsbeziehungen zu den Hauptpartnern

7.2 Checkliste zur Analyse der Chancen und Risiken eines Unternehmens

Bei der Analyse der Chancen und Risiken sollten folgende Punkte mit beachtet und untersucht werden:

Ökonomische Faktoren:

  • Gesamtwirtschaftliche Entwicklung: Bruttosozialprodukt, verfügbare Einkommen
  • Geldwertentwicklung: Konsumentenpreise, Großhandelspreise, Rohstoff- und Erzeugerpreise
  • Außenhandelsentwicklung
  • Konjunkturelle Entwicklungen
  • Saisonale Schwankungen

Sozio-kulturelle Faktoren:

  • Werthaltungen & Wertewandel
  • Konsumgewohnheiten
  • Einfluss von Ethik und Religion
  • Freizeitverhalten: Bedeutung von Unterhaltung, Sport und Erholung
  • Arbeitsmentalität, Mobilität, Sparneigung
  • Lebensgewohnheit
  • Gesellschaftliche Strukturen
  • Länderspezifische kulturelle Besonderheiten

Ökologische Faktoren:

  • Klima
  • Infrastruktur
  • Verfügbarkeit von ökologischen Ressourcen: Boden, Wasser, Luft, Licht
  • Verfügbarkeit von Energie: Erdöl, Gas, Strom, Kohle, andere Energiequellen
  • Umweltverschmutzung
  • Abfallsituation
  • Energieversorgung
  • Erneuerbare Energien

Technologische Faktoren:

  • Entwicklung der Energie- und Rohstofftechnologien
  • Staatliche und private Entwicklungsinvestitionen
  • Produktionstechnologien: Automation, Verfahrenstechnologien
  • Entwicklung von Schlüsseltechnologien
  • Substitutionstechnologien
  • Informations- und Kommunikationstechnologien

Politisch-rechtliche Faktoren:

  • Globale politische Entwicklungen: lokale oder internationale Konflikte
  • Stabilität des politischen Systems
  • Regierungsform in relevanten Ländern
  • Wirtschaftspolitik
  • Entwicklungen des internationalen Handels
  • Wirtschaftsgesetzgebung (Patent-, Arbeits- und Wettbewerbsrecht, Verbraucherschutz)
  • Steuerpolitik
  • Regulation/Deregulation

Demografische Faktoren:

  • Bevölkerungsentwicklung
  • Bevölkerungsstruktur: Familiengründungen, Sterberate
  • Altersstruktur
  • Anzahl und Größe der Haushalte
  • Struktur der Haushalte: Ein- vs. Mehrpersonenhaushalte
  • Bildungsgrad
  • Regionale Verteilung der Bevölkerung
  • Einkommensverteilung

Sie suchen Unterstützung bei der Erstellung Ihrer SWOT-Analyse? Sprechen Sie uns an!

Wir unterstützen Sie mit unserem Expertenwissen bei der Durchführung Ihrer Unternehmensanalyse und der darauf folgenden strukturierten Umsetzung. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung. Tel.: +49 (0)221 – 99 555 100 Fax: +49 (0)221 – 99 555 10 77 E-Mail senden

Live-Webinar zum Thema „Marketing Trends 2018“

Live-Webinar zum Thema „Marketing Trends 2018“
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Das Webinar findet am 16. Februar 2018 um 11.00 Uhr statt.

 

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HINWEIS: Es können maximal 100 Teilnehmer an dem Webinar teilnehmen. Die Vergabe der Plätze erfolgt dabei nach dem „First come, first serve“-Prinzip.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Spaß!

#onlinemarketing #trends2018 #elearning

Sportsponsoring – Das Marketingtool für sportaffine Unternehmen

Sportsponsoring – Das Marketingtool für sportaffine Unternehmen
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Sportsponsoring ist im Alltag zahlreicher Marketingabteilungen angekommen. Sponsoring ist heutzutage in allen Bereichen zu finden, sei es im Sozial-, Kultur-, Umwelt- oder Sportbereich. Sponsoring im Sport ist dabei der Bereich, der sich in den letzten Jahrzehnten am stärksten entwickelt hat. Wie es zu dieser rasanten Entwicklung kam, warum Sponsoren Sport anderen Bereichen vorziehen, welche Möglichkeiten Sportsponsoring bietet, und welche Bedeutung dieses Marketingtool hat, haben wir für Sie erarbeitet.

Definition: Sportsponsoring

Sportsponsoring ist eine gegenseitige Vereinbarung zwischen einem Sponsor und einem Gesponserten im sportlichen Bereich. Der Sponsor ist eine Privatperson, eine Organisation oder ein Unternehmen, das durch Geld-, Sach- oder Dienstleistungen den Gesponserten fördert. Der Gesponserte kann dabei eine Person, ein Verein, eine Mannschaft oder eine andere Organisation sein. Beim Sportsponsoring erwartet der Sponsor von dem Gesponserten in der Regel eine Gegenleistung, die in vielfältiger positiver Weise zur Unterstützung und Erreichung von Zielen der Kommunikationspolitik des Sponsors beitragen soll, insbesondere zu erhöhter Reichweite. Sportsponsoring

1. Entwicklung des Sportsponsoring

Sportsponsoring begann in den 60er- und 70er-Jahren und war nur in wenigen Sportarten präsent. Der Grund dafür war, dass die Medien eine ablehnende Haltung gegenüber dem Sportsponsoring hatten und es sogar als „Schleichwerbung“ bezeichneten. Die negative Einstellung der Medien gegenüber dem Sponsoring im Sport beeinflusste die Bevölkerung und die Gesponserten in solchem Maße, dass sie sich weitgehend davon distanzierten. Sportsponsoring wurde in den 80er-Jahren von werbetreibenden Unternehmen in ausgewählten Sportarten systematisch ausgebaut. Die Professionalisierung des Sponsoring im Sport führte dazu, dass die privaten Medien ihre Meinung gegenüber der Sportwerbung änderten und sich damit auch die Meinung der Bevölkerung besserte. Das Sportsponsoring ist seit den 90er-Jahren in den meisten Sportarten vertreten und entwickelte sich zu einem lukrativen Werbeinstrument der Unternehmen. Die Gesponserten begannen zudem langsam damit, die Professionalisierung des Sponsoring zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. In der Entwicklung des Sportsponsoring ist seit dem Jahr 2000 ein Zustand der Sättigung eingetreten, da sich der Sport weitgehend von Sponsoren abhängig gemacht hat. Der Staat versucht nun mit Regeln und Schutzmaßnahmen den Einfluss der Unternehmen auf den Sport zu reduzieren, damit diese nicht die vollständige Kontrolle übernehmen.

2. Sportsponsoring als Kommunikationsinstrument im Marketing

Sportsponsoring ist für Unternehmen so attraktiv, da Sport in der Gesellschaft ein hohes Ansehen und einen hohen Stellenwert besitzt. Unternehmen möchten daher Sportler sponsern, damit ihre Marke oder ihr Produkt über klassische Online Marketing und Werbe-Maßnahmen hinaus an Bekanntheit gewinnt und mit dem Gesponserten assoziiert wird. Wenn sich zum Beispiel ein Unternehmen wie Telekom entscheidet, mit dem Fußball-Bundesliga-Verein FC Bayern München eine Partnerschaft im Rahmen von Sportsponsoring einzugehen, wollen sie damit erreichen, dass Fußballfans auf das Unternehmenslogo aufmerksam werden, und dass das Unternehmen mit der Gewinnermentalität des Fußballclubs in Verbindung gebracht wird. Die Gesponserten wiederum erhalten von den Sponsoren finanzielle oder materielle Leistungen, welche den Anreiz einer solchen Sponsoring-Vereinbarung darstellen. Sportsponsoring

Die Mediaagentur MEC Deutschland hat in einer Studie die Werbewirksamkeit von Sport als Umfeld verglichen mit anderen Bereichen untersucht. Dabei kam heraus, dass das Sportumfeld insbesondere für Leistung, Stärke, Erfolg und Spaß steht. Unternehmen und Marken, die diese Assoziationen und Eindrücke ebenfalls kommunizieren und einen progressiven, aber gleichzeitig humorvollen und emotionalen Kommunikationsstil führen, sind für das Sportumfeld besonders gut geeignet. Weiterhin wurde untersucht, welche Charakteristika die Zuschauer mit bestimmten Sportarten in Verbindung bringen. Boxkämpfe eignen sich durch die Assoziation mit Stärke, Macht und Aggression vor allem gut für Finanzinstitute. Denn besonders im Finanzsektor geht es darum, sich Vorteile zu verschaffen und mächtiger und stärker als die Konkurrenz zu sein – ähnlich wie im Boxring.

3. Sportsponsoring – Möglichkeiten bei der Umsetzung

Die am häufigsten gesponserte Sportart im Sportsponsoring ist Fußball. Vorteile des Sponsoring im Fußball sind vor allem die hohe Medienpräsenz und damit einhergehend die hohe Reichweite, die mit Sponsoring in dieser Sportart erreicht werden kann. Gerade im Fußball gibt es zahlreiche Spieler, die großes Potenzial zur Identifikation bieten. Wichtig beim erfolgreichen Sportsponsoring ist es, die Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene anzusprechen. Durch die hohe gesellschaftliche Relevanz des Fußballs besteht durch Sponsoring in dieser Sportart großes Potenzial zur Steigerung der Bekanntheit und zur Verbesserung des Images. Der Einsatzbereich des Sportsponsoring kann prinzipiell unterteilt werden in das Sponsoring von Einzelsportlern, von Sportmannschaften und Vereins- oder Verbandsmannschaften, von Sportveranstaltungen und in das Sponsoring von Breiten- bzw. Freizeitsport.

3.1 Sportsponsoring von Einzelsportlern

Beim Sportsponsoring von Einzelsportlern handelt es sich meistens um aktuelle oder ehemalige Spitzensportler ihrer Sportart, die einen hohen Bekanntheitsgrad und Sympathiewert in der Bevölkerung haben, wie zum Beispiel Boris Becker oder Michael Schumacher. Diese Sportler treten entweder als Produktpräsentatoren auf oder dulden passiv Werbemaßnahmen mit ihrer Person. Bei dieser Erscheinungsform des Sportsponsoring ist die sogenannte „Mannwerbung“ typisch. Das Unternehmenslogo des Sponsors wird auf der Kleidung des gesponserten Sportlers platziert. Die Sportler können aber auch in Mediawerbungen eingesetzt werden, wie zum Beispiel Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski in der Werbung von Funny Frisch. SportsponsoringDas Sponsoring von Einzelsportlern kann für Unternehmen jedoch auch mit Risiken verbunden sein. Wenn zum Beispiel ein Spitzensportler keine hohen Leistungen mehr erbringt oder gar negativ in der Öffentlichkeit auffällt, schadet dies automatisch auch dem Sponsor. Das Unternehmen entscheidet dann, ob die Fortführung der Partnerschaft mit Sponsoring mit dem Sportler sinnvoll ist.

3.2 Sportsponsoring von Sportmannschaften / Sportvereinen

Unter Sponsoring von Sportmannschaften versteht man meistens

  • Trikotwerbung am einzelnen Mannschaftsmitglied, inklusive Trainer und Sportdirektor
  • Ausstattung der Mannschaft mit Sportbekleidung und Geräten
  • Einsatz der Mannschaft im Rahmen der Mediawerbung
  • Verkaufsförderung mit der gesamten Mannschaft.

Oftmals ist auch ein Mix von Kommunikationsmaßnahmen zu beobachten. Kein Verein im Fußball kommt heutzutage mehr ohne Trikotsponsor aus und auch Bandenwerbung steht bei an Sportsponsoring interessierten Unternehmen hoch im Kurs. Lautsprecherdurchsagen während des Spiels, Werbung in Programm- oder Vereinsheften sowie Werbung auf Eintrittskarten sind im Sportsponsoring ebenfalls beliebt. Auch die Nutzung von VIP-Räumen im Stadion, die Durchführung von Pausenaktionen oder die Gestaltung des Mannschaftsbusses können weitere Maßnahmen im Sportsponsoring sein. Sowohl National- oder Verbandsmannschaften als auch lokale Vereinsmannschaften können gesponsert werden.

Sportsponsoring

Facebook Post TV Refrath – 27. November 2017

Regionale Unternehmen haben die Möglichkeit, mit Sponsoring lokale Vereinsmannschaften zu unterstützen, da die Förderung von Spitzenclubs für mittelständische Unternehmen oft sehr kostspielig ist. Eine mittel- bis langfristige Bindung durch Sponsoring kann beiden Seiten dauerhafte Vorteile sichern, sowohl in finanzieller als auch in kommunikativer Hinsicht. Für Sportsponsoring im lokalen Bereich ist die Förderung des Tischtennisvereins TV Refrath durch das Kölner Unternehmen YouMagnus AG ein sehr gutes Beispiel. Von den Topleistungen der Spieler profitiert nicht nur der Sportverein. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der YouMagnus AG, Prof. Dr. Michael Bernecker, sieht die Kooperation als Chance, die Bekanntheit des Unternehmens und die Qualität des Vereins durch die guten Leistungen beider Seiten zu steigern: „Besonders im Jugendbereich ist der Verein super aufgestellt. Mit den tollen Leistungen der jungen Spieler wachsen auch wir gleichzeitig mit.“

3.3 Sportsponsoring von Sportveranstaltungen

Das Sponsoring von Sportveranstaltungen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Gründe dafür sind zum einen die wachsende Nachfrage, zum anderen die hohen Kosten der Organisation und Durchführung von (inter-)nationalen Meisterschaften, Turnieren und Olympiaden. Die Zuschauereinnahmen und Übertragungsgebühren reichen nicht mehr aus, um solche Großveranstaltungen zu finanzieren. Manche Veranstalter müssen sogar fast ausschließlich auf Gelder durch Sponsoring zurückgreifen, wie zum Beispiel die jeweiligen Veranstalter der Olympischen Spiele. Die Möglichkeiten für Sponsoring und Werbung bei Sportveranstaltungen sind vielseitig und schließen zunächst an die Maßnahmen des Sponsoring von Mannschaften an. Hinzu kommt die Benennung einer Veranstaltung nach dem Sponsor bzw. die Nutzung offizieller Titel, die Nutzung von Lizenzen im Zusammenhang mit der Veranstaltung, Werbung an Gebäuden und Fahnen oder Werbung am Zuschauer der Sportveranstaltung zum Beispiel durch Fähnchen oder Sonnenschirme. Das Sponsoring von Sportveranstaltungen gewinnt im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten im Sponsoring immer mehr an Attraktivität, weil es geringere Risiken gibt, die einen negativen Imageeffekt herbeiführen könnten. Die schlechte Leistung oder das Fehlverhalten eines Sportlers oder einer Mannschaft wird nicht mit der gesamten Veranstaltung in Verbindung gebracht und somit auch nicht mit den Sponsoren. Sportsponsoring

3.4 Sportsponsoring im Breiten- bzw. Freizeitsport

Die Aktivitäten von Sportsponsoring im Breitensport sind nicht wie bei den anderen Erscheinungsformen auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet, sondern auf die breite Masse. Im Vordergrund steht dabei die sogenannte „Corporate Social Responsibility“, nicht die Umsatzsteigerung des Unternehmens. Hier können sich Unternehmen ein besonderes Image aufbauen, wenn sie sich etwa um die Nachwuchsförderung einer Sportart kümmern. Die Commerzbank vergibt im Rahmen von Sponsoring beispielsweise zur Förderung des Sportnachwuchses und des Breitensports in fast allen Sportarten Preise an Sportvereine. Jährlich wird dabei für jede Sportart ein Verein für ausgezeichnete Nachwuchsarbeit mit einem Geldpreis prämiert. Diese Aktion wird mittels Anzeigen beworben und die Preisverleihung selbst mit intensiver Pressearbeit begleitet.

4. Trends im Sportsponsoring

Zu den aktuellen und wichtigsten Trends im Sportsponsoring zählen vor allem die Internationalisierung und Digitalisierung. Großen Stellenwert nehmen dabei auch Social Media Channels als relevantes Tool für Aktivitäten im Sponsoring innerhalb der Kommunikationspolitik ein. In den letzten 20 Jahren konnten durch technologische Weiterentwicklungen wie digitale Anzeigetafeln oder technische Ausschilderungen in Sportstätten bemerkenswerte Fortschritte im Sportsponsoring erreicht werden. Interessant ist, dass etwa jeder zweite Sponsor im Sport Social Media-Rechte des gesponserten Vereins, Sportlers oder Verbands besitzt. Dabei werden meist die Rechte für Facebook-Aktivitäten vergeben, aber auch das Interesse an Rechten für Aktivitäten auf der Plattform Instagram nimmt zu. Das Hauptziel der Aktivitäten im Sportsponsoring in den Sozialen Medien ist vor allem, Aufmerksamkeit zu erzeugen und mit der Zielgruppe zu interagieren.

Wie das Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports ermittelt hat, ist das Sponsoring von E-Gaming im Kommen. Damit kann vor allem eine junge, online-begeisterte Zielgruppe angesprochen werden. Zu den bekanntesten Unternehmen, die Sponsoring im E-Sport-Bereich betreiben, zählen unter anderem Coca-Cola und Red Bull, wobei Letzterer auch in den klassischen Sportarten im Sportsponsoring stark engagiert ist. Auch der Automobilhersteller Mercedes-Benz ist seit Neuestem als Partner im Sponsoring von E-Sport aktiv. Um die Vorteile von Sportsponsoring ausschöpfen zu können, muss ein Unternehmen einem ausgearbeiteten Konzept fürs Sponsoring folgen. Nur so ist es möglich, die Strategie im Sponsoring und die Ziele, die durch das Sportsponsoring erreicht werden sollen, erfolgreich umzusetzen.

Nicht nur im mit Sponsoring im Marketingbereich von Unternehmen, auch im Privatbereich lassen sich die Deutschen Sport einiges kosten. Aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research geht hervor, dass etwa 15 Mio. Deutsche in einem Fitnessstudio angemeldet sind und dort etwa 3,5 Mrd. Euro pro Jahr lassen. Dabei ist Kraftsport im Fitnessstudio nicht einmal der Favorit der Sport treibenden Deutschen, sondern Joggen.

Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung bei Marketing-Aktivitäten Ihres Unternehmens? Rufen Sie uns an!

Prof. Dr. Michael Bernecker DIM Deutsches Institut für Marketing GmbH Hohenstaufenring 43-45 D-50674 Köln Tel.: +49 (0)221 – 99 55 510 – 0 Fax: +49 (0)221 – 99 55 510 – 77 E-Mail: info@marketinginstitut.biz

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E-Learning_Kit_Basiswissen-Online-MarketingWieso ist Online Marketing mittlerweile unverzichtbar? Diese Frage ist schnell beantwortet: Weil das Internet eine zentrale Rolle im Kaufprozess spielt. Kunden informieren sich zunächst online über Unternehmen und deren Produkte oder Dienstleistungen, vergleichen Preise und lesen Bewertungen anderer Kunden. Erst dann folgt der Kauf. Selbst Kunden, die lieber stationär einkaufen, nutzen die Unternehmenswebseite als Informationsquelle, um beispielsweise die Öffnungszeiten oder die Anfahrtsmöglichkeiten herauszufinden. Die Frage, was Online Marketing umfasst, ist komplexer. In unserem E-Learning Kit „Basiswissen Online Marketing“ erklären wir die wichtigsten Faktoren im Online Marketing!

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  • Sie erfahren, wie Best-Practice-Beispiele aussehen.

Unser E-Learning Kit ist für Sie genau richtig, wenn Sie:

  • Einen schnellen Überblick über die Grundlagen des Online Marketing bekommen möchten.
  • In Ihrem Unternehmen Online Marketing als Instrument etablieren oder ausbauen möchten.
  • Ihr Online Marketing reflektieren möchten und neue Impulse benötigen.
  • Auf die Erfahrung von über 10 Jahren Anwendung zugreifen möchten.

 

Sie möchten mehr über das Thema Online Marketing erfahren?

 


Aus dem Inhalt / Lehrplan

A) 7 Videolektionen (insgesamt 56 Minuten)

  1. Einführung (3:18)
  2. Überblick (17:09)
  3. Die aktuelle Bedeutung von Online Marketing in Unternehmen (4:27)
  4. Fundament – Die eigene Webseite (9:06)
  5. Ausgewählte Online Marketing Aktivitäten (11:36)
  6. Mobile Marketing (2:47)
  7. Integriertes Online Marketing (8:31)

B) Alle Inhalte als eBook (PDF, 41 Folien)

 


In unseren Videos mit dem Fachexperten Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, erhalten Sie einen Überblick über das Themengebiet Online Marketing, u. a. welche Kanäle es gibt und was das Online Marketing vom klassischen Marketing unterscheidet. Wir zeigen Ihnen die aktuellen Zahlen und Fakten aus der Online-Welt.

 

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E-Learning Kit „Online Marketing Trends 2017“

E-Learning Kit „Online Marketing Trends 2017“
5, 1 Bewertungen

banner_e-learning_kit_basiswissen-online-marketingMit welchen Online Marketing Trends und entsprechenden Veränderungen muss sich ein Marketingmanager im Rahmen der Onlinestrategie 2017 befassen? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, da ein Online Marketing Jahr lediglich drei Monate dauert. Zudem haben Trends die unvorteilhaften Eigenschaften, dass sie sehr schleichend kommen und am Anfang oftmals nicht richtig erkennbar sind. Daher bereiten wir die Online Marketing Trends 2017 für Sie auf und diskutieren diese mit Ihnen, um zu betrachten, ob und wie die Trends eine Auswirkung auf Ihr Geschäftsmodell haben werden.

Buchen Sie das Kit für nur 24,90 € inkl. MwSt.

Welchen Nutzen bietet Ihnen das E-Learning Kit „Online Marketing Trends 2017“?

  • Sie erfahren, wie Sie Trends identifizieren können.
  • Sie sehen, wie Sie im Jahr 2017 in Sachen Online Marketing vorne dabei sein können.
  • Sie erhalten einen strukturierten Überblick über die neuesten Trends des Online Marketing.
  • Sie bekommen Belege, Fakten und Denkanstöße zu den Entwicklungen des Online Marketing.

Unser E-Learning Kit ist für Sie genau richtig, wenn Sie:

  • Einen schnellen Überblick über die Online Marketing Trends des Jahres 2017 bekommen möchten.
  • In Ihrem Unternehmen auf dem neuesten Stand des Online Marketing sein möchten.
  • Neue Impulse für Ihr topaktuelles Online Marketing oder eine neue Richtung suchen.
  • Auf die Erfahrung von über 10 Jahren Anwendung zugreifen möchten.

 

Buchen Sie hier Ihr E-Learning Kit zu den Online Marketing Trends 2017!

 


Aus dem Inhalt / Lehrplan

A) 9 Videolektionen (insgesamt 63 Minuten)

  1. Einführung (3:56)
  2. Bedeutung von Trends (15:52)
  3. Chatbots (8:38)
  4. Virtual Reality (7:29)
  5. Livestreaming (4:04)
  6. Social Media Buy Buttons (8:39)
  7. Lean Marketing (5:56)
  8. Lead Generierung (7:38)
  9. Fazit (2:54)

B) Alle Inhalte als eBook (PDF, 47 Folien)

 


In unseren Videos mit dem Fachexperten Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, erfahren Sie, welche Trends Sie 2017 beachten sollten, warum diese Trends für Sie relevant sind und welche Chancen sich für Ihre Unternehmensaktivitäten ergeben, um sich gegenüber dem Wettbewerb abzusetzen.

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E-Commerce Trends: Wie Sie diese für sich nutzen können

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Pünktlich zum Ende des Sommers haben viele Verbände ihre Verbraucherbefragungen veröffentlicht, unter anderem hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) seine Befragung bezüglich „Einkaufspräferenzen im Online und Versandhandel sowie klassischen Einzelhandel“ veröffentlicht, die er zusammen mit der Creditform Boniversum durchführte.

Das Ergebnis zeigt deutlich, dass 37,3 Prozent aller Bürger den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel vorziehen, was einem Anstieg von über 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei stachen besonders die technik- und unterhaltungsaffinen Warengruppen hervor.

Doch auch der Online Modemarkt zeigt einen Anstieg, denn laut dem Institut für Handelsforschung Köln (IFH) stieg dieser um rund 17 Prozent, das entspricht einem Umsatzanstieg von über 8 Milliarden Euro. Der gesamte Anteil des Mode Einzelhandels stieg damit auf gute 16,8 Prozent.

 

Die Frage die sich nun stellt lautet: Wie können E-Commercer diesen Anstieg für sich nutzen und weiter voran treiben?

Bitkom veröffentlichte ebenfalls seine Studie über „Trends im E-Commerce – Konsumverhalten beim Online-Shopping“ und zeigt damit, welche Trends bei den Konsumenten beliebt sind und welche nicht.

Als Bezahlmöglichkeit ist PayPal immer noch sehr beliebt (52%), trotzdem kaufen etwa die Hälfte der Deutschen lieber auf Rechnung ein, dies geht aus dieser Studie deutlich hervor. Nur ein Drittel tätigt Kreditkartenkäufe, welches mit der Sorge um den Missbrauch der persönlichen Daten von 59 Prozent der Befragten begründet wurde. Deshalb sollten Sie neben Ihren angebotenen Bezahlmöglichkeiten auch „auf Rechnung kaufen“ in Betracht ziehen, denn ganze 23 Prozent der befragten User bestätigten, dass sie, wenn ihre bevorzugte Bezahlmöglichkeit nicht vorhanden ist, den Online Händler wechseln.

Wichtig ist auch die mobile Anpassung Ihres Shops, denn ganze 62 Prozent der Tablet Nutzer kaufen mit ihren Geräten online ein, bei Smartphone Nutzern sind es ganze 51 Prozent. Hier dominiert besonders die jüngere Zielgruppe. Doch nicht nur bei dem Kauf über mobile Geräte dominieren die 14-29 jährigen, sondern auch bei der Teilnahme an Rabattaktionen mit genau 30 Prozent, wogegen die 30-49 jährigen mit nur 15 Prozent von den Aktionen Gebrauch machen. Deshalb sollten Sie eventuelle Anbieter, welche solche Aktionen anbieten, ebenfalls in Betracht ziehen.

 

Auch die Bewertungsfunktionen bei Online Shops erfreuen sich an Beliebtheit, denn die Studie von Bitkom zeigt auch hier deutlich, dass fast drei Viertel aller Internetnutzer die Bewertungen anderer Kunden zu einem Produkt vor dem Kauf lesen und gut ein Drittel dieser gibt selber Bewertungen ab. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, dass auch in Ihrem Online Shop eine Bewertungsfunktion existiert. Wichtig ist hierbei auch die Reaktion auf negative Bewertungen, deshalb zögern Sie nicht Kontakt zu den Kunden aufzunehmen und öffentlich auf eine schlechte Bewertung zu reagieren. Eine einfache Frage, warum genau die Bewertung schlecht ausfiel oder eine Entschuldigung zeigt anderen Kunden auch Ihr Bemühen um die Kundenzufriedenheit. Löschen Sie jedoch nicht einfach schlechte Bewertungen, dies schürt nur die Unzufriedenheit und erregt das Misstrauen potentieller Kunden, wenn diese nur positive Bewertungen lesen.

Quelle: Bitkom.de

Marketing 2013 – Trends, Maßnahmen & Entwicklungen

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Das Jahr 2013 steht direkt vor der Tür. Das Deutsche Institut für Marketing hat in den letzten Monaten in seinem Expertenpanel „Marketingleiter“ die wichtigsten Trends & Entwicklungen für das Jahr 2013 erfasst. Diese Entwicklungen und Themen stellt Prof. Dr. Michael Bernecker in seinem Marketing Webtalk am Mittwoch, den 19.12.2012 um 12:00 Uhr vor.

Sie erhalten in 60 Minuten einen kompakten und kompetenten Überblick, über die Themen, mit denen sich Marketeers in den nächsten Monaten auseinander setzen. Trends wie Content Marketing, Trigger Based Marketing werden genauso vorgestellt, wie der bereits etablierte Trend Social Media Marketing. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Trends vor und geben Ihnen Anhaltspunkte, wie Sie beurteilen können, ob die Trends für Sie relevant sind, bzw. wie sie diese in Ihren Marketingalltag berücksichtigen.

Der Webtalk findet am Mittwoch, dem 19.12.2012 von 12:00 bis 13:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

ACHTUNG! Nur 100 Teilnehmer können an der Veranstaltung teilnehmen. Die Vergabe der Teilnahmeplätze erfolgt nach der Regel “First come, first serve”.

Loggen Sie sich zur Teilnahme am Webtalk mindestens 15 Minuten vorher hier ein: http://dmi.adobeconnect.com/marketing2013/

Bitte nutzen Sie die Option “Als Gast eintreten” und geben Sie Ihren Namen ein. Sie benötigen kein Passwort.

Wenn Sie noch nie an einem Adobe Connect-Meeting teilgenommen haben, testen Sie bitte zuvor Ihre Verbindung:

http://dmi.adobeconnect.com/common/help/de/support/meeting_test.htm

Hier finden Sie die Video-Aufzeichnung und Slideshow des Webtalks.