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Omnichannel Marketing – Eine Strategie, viele Kanäle

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Wer sich für Marketing und die hiermit verbundenen Strategien interessiert, stößt aktuell vermehrt auf den Begriff „Omnichannel“. Aber worum handelt es sich hierbei eigentlich genau?

Wer sich diese Frage gegebenenfalls ein Stückweit selbst beantworten möchte, sollte sich ein wenig genauer mit dem Wortzusatz „Omni“ auseinandersetzen. Denn: Hier ist der Name Programm.

Omni“ weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine Marketingstrategie handelt, deren Ziel es ist, die Kunden auf unterschiedlichen Wegen beziehungsweise Kanälen zu erreichen. Auf diese Weise soll ein besonders umfangreiches Erlebnis geschaffen werden, das letztendlich dabei hilft, die Umsätze zu steigern und den Bekanntheitsgrad der Marke zu erhöhen.

Letztendlich geht es natürlich auch darum, für einen positiven Gesamteindruck zu sorgen. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich ein wenig genauer mit dem Thema und zeigen unter anderem auf, warum es sowohl für kleine als auch für große Unternehmen wichtig ist, heutzutage auf eine effektive Omnichannel Strategie zu setzen.

Omnichannel Marketing

Warum ist Omnichannel Marketing so wichtig?

Vielen Kunden ist es heutzutage – wenn auch unbewusst – wichtig, sich auch im Bereich Marketing auf eine gewisse Kontinuität verlassen zu können. Hierzu gehört es auch, auf kanalübergreifende Inhalte setzen zu können, die in sich ein „Großes Ganzes“ ergeben und mit einer klaren Botschaft daherkommen.

Aber Omnichannel-Marketing ist auch deswegen so wichtig, weil natürlich auch jeder andere Vorlieben hat, wenn es zum Beispiel darum geht, sich über neue Produkte einer Marke zu informieren. Manche bevorzugen es, die Sozialen Netzwerke zu durchforsten, andere lesen lieber Prospekte. Und wieder andere lieben es, sich beim Frühstücken über das Radio mit Angeboten berieseln zu lassen.

Selbstverständlich spielt in Bezug auf die Frage „Wie möchte ich Werbung konsumieren?“ unter anderem auch das Alter eine wichtige Rolle. Oft gilt: Etwas ältere Verbraucher bevorzugen klassische Medien, wie den Fernseher, das Radio und die Zeitung. Viele Mitglieder der Generation Z können sich auf der Suche nach neuen Angeboten und Marken eher für das Durchstöbern ihrer Timeline begeistern. Natürlich gibt es jedoch – wie so oft – auch Ausnahmen.

Genau an dieser Stelle setzt Omnichannel-Marketing an. Durch die breite Aufstellung der entsprechenden Werbemaßnahmen soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Menschen – unabhängig vom Alter und anderen Vorlieben – erreicht werden.

Unterschied zwischen Omnichannel und Multichannel Marketing

Multichannel- und Omnichannel-Marketing werden im Alltag oft miteinander verwechselt. Genaugenommen handelt es sich jedoch um zwei Vorgehensweisen, die eine hervorragende Ergänzung füreinander darstellen beziehungsweise auf denen aufgebaut werden kann. Dies wird vor allem dann ersichtlich, wenn man sich auch ein wenig genauer mit den Charakteristika auseinandersetzt, durch die sich das Multichannel Marketing auszeichnet.

Diese Art von Werbung umfasst mehrere Kanäle und soll die Kunden dazu animieren, sich zu engagieren und sich näher mit der jeweiligen Marke zu beschäftigen. Aufgrund der Tatsache, dass alle angesprochenen Kanäle miteinander verbunden sind, wird eine Brücke zum Kunden aufgebaut.

Ein typisches Beispiel: Ein Kunde war in einem Onlineshop unterwegs, hat sich umgeschaut, aber nichts gekauft. Hierauf wird ihm das Produkt, das ihn offenbar besonders interessiert hat, in der Time Line in den Sozialen Medien angezeigt. Er wird dementsprechend genau dort abgeholt, wo er sich befindet und an sein Shoppingerlebnis erinnert. Hierbei handelt es sich um eine Form von Marketing, die von vielen Menschen als vergleichsweise angenehm empfunden werden dürfte.

Omnichannel Marketing geht noch einen Schritt weiter. Hier werden tatsächlich alle (!) vorhandenen Kanäle in einem Erlebnis für den Kunden zusammengeführt. Diese Form von Werbung umfasst nicht nur das klassische Marketing, sondern auch die Zeit nach dem Kauf, in der der Kunde zum Beispiel die Möglichkeit hat, auf Beratungsangebote, Support und Ähnliches zu setzen.

Kernkomponenten einer Omnichannel-Strategie

So individuell Omnichannel-Strategien auch sein mögen: Im Kern haben sie vieles gemeinsam. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, einen Blick auf die Kernkomponenten zu werfen.

Vor allem die folgenden zwei Punkte spielen in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle:

  • Eine Analyse des Kundenverhaltens

Auf diese Weise lässt sich herausfinden, wie die Zielgruppe auf das Marketing reagiert und ob gegebenenfalls Optimierungsbedarf besteht.

  • Eine überzeugende Flexibilität

Wer als Verantwortlicher einer Omnichannel-Strategie für sich erkennt, dass die bestehenden Maßnahmen noch weiter verbessert werden könnten, sollte bei Bedarf (und natürlich in Abstimmung mit den anderen beteiligten Abteilungen) handeln. Auf diese Weise befindet sich die Marketingmaßnahme weiterhin in einem (hoffentlich) effektiven Fluss.

 

Die beiden genannten Kernkomponenten bilden die Basis für alle Omnichannel-Strategien – unabhängig davon, in welchen Abteilungen, Unternehmen und Branchen diese zur Anwendung kommen.

Technologie im Omnichannel-Marketing

Die Technologie und die mit ihr verbundenen Maßnahmen spielen im Omnichannel-Marketing eine besonders wichtige Rolle. Immerhin schaffen sie die Basis dafür, dass die entsprechenden Botschaften auch direkt und ohne Umwege beim Kunden ankommen können. Auch der Bereich KI ist hier im Laufe der Zeit immer wichtiger geworden. Die Künstliche Intelligenz lässt sich unter anderem hervorragend dafür verwenden, kanalübergreifende Kampagnen miteinander zu verbinden und noch weiter zu personalisieren.

Aufgrund der Tatsache, dass es auf diese Weise auch möglich ist, automatisierte Abläufe zu schaffen, lässt sich mit der passenden Technik auch viel Zeit sparen. Zu guter Letzt helfen technische Programme auch dabei, nachträgliche Analysen anzustellen und die Ergebnisse der jeweiligen Kampagne auszuwerten.

Umsetzung von Omnichannel-Strategien

Wer sich als Unternehmen dazu entschlossen hat, eine Omnichannel-Strategie zu fahren, sollte Schritt für Schritt vorgehen, um letztendlich maximal profitieren zu können. Die folgende „Anleitung“ kann dabei helfen, die Punkte, die in diesem Zusammenhang wichtig werden, noch ein wenig besser zu verstehen.

  1. Ein Blick auf die Zielgruppe

Wer seine Kunden erreichen möchte, muss diese natürlich auch verstehen. Fragen, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem:

  • Wie sieht die Customer Journey aus?
  • Welche Schnittstellen gibt es?
  • Wie können diese zusammenarbeiten?

 

Am einfachsten ist es, sich mit (sofern vorhanden) bisherigen Erfahrungen auseinanderzusetzen, um diese im Rahmen einer Analyse für die Zukunft nutzen zu können.

  1. Das Einteilen der Zielgruppe in unterschiedliche Typen

Jeder Verbraucher ist anders. Und genau das wird beim Aufteilen der Zielgruppe deutlich. Im Rahmen der in „1.“ erwähnten Analyse ist es sinnvoll, unterschiedliche Kauf- und Kundentypen und deren Charakteristika zusammenzutragen. Erstellen Sie Personas der Zielgruppe, um Ihre Käufer kennenzulernen und Ihnen so das bestmögliche Shoppingerlebnis zu bieten. Nutzen Sie Umfragen, Feedbackoptionen und die Auswertung bestehender Datenpools. So können Sie Ihr Omnichannel Marketing zielführend gestalten.

Bastian Foerster"Egal ob Sie Personas für Ihre Zielgruppen erstellen oder eine Umfrage zum Kundenerlebnis durchführen möchten - wir sind Ihr Ansprechpartner. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Marktforschung unterstützen wir Sie bei der Konzeption und Durchführung zielführender Projekte. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch!"

Bastian Foerster, Projektleiter am Deutschen Institut für Marketing

  1. Interne Verbindungen im Unternehmen schaffen

Damit mehrere Kanäle zusammengeleitet werden können, müssen auch zwangsläufig mehrere Abteilungen zusammenarbeiten. Dementsprechend gilt es, eine gute Basis für eine interne Zusammenarbeit zu schaffen. Hierzu gehört es auch, für die technischen Hilfsmittel zu sorgen.

  1. Die passenden Kanäle aussuchen

Im Zusammenhang mit Omnichannel-Marketing ist immer wieder von „mehreren“ beziehungsweise von „allen Kanälen“ die Rede. Welche Kanäle hier genau angesprochen werden, ist von individuellen Details abhängig. Besonders oft greifen unter anderem:

  • das Geschäft vor Ort
  • Social Media Kanäle
  • Online Werbung
  • Werbung in Print Magazinen
  • Radiowerbung
  • Apps und Newsletter
  • Messen

ineinander. Danach ist es auch schon an der Zeit, diese (oder andere) Kanäle mit Leben und den entsprechenden Inhalten zu füllen.

  1. Vernetzen Sie alle Kanäle miteinander

Die Grundvoraussetzung für Omnichannel Marketing ist die technische Verknüpfung der Kanäle untereinander. Dazu gehört auch, dass auf jedem Kanal auf die jeweils anderen verwiesen wird. Um einen Mehrwert zu erzielen, sollten die auf den Kanälen hinterlegten Daten überall zugänglich sein.

  1. Ergebnisse kritisch unter die Lupe nehmen

Bevor die Kunden ihre Customer Journey antreten, ist es sinnvoll, die Gegebenheiten als Unternehmen zunächst selbst zu testen. Die Verantwortlichen sollten vor allem ein Augenmerk auf die Frage legen, wie die einzelnen Kanäle ineinandergreifen. Auf diese Weise lässt sich oft etwaiger Optimierungsbedarf ausfindig machen.

  1. Werbung intensivieren

Das Grundgerüst steht? Wunderbar! Dann ist es nun an der Zeit, bei der jeweiligen Zielgruppe Aufmerksamkeit zu generieren. Dies kann unter anderem durch verstärkte Online Werbung geschehen. Die Customer Journey startet.

  1. Personalisieren Sie das Kundenerlebnis

Nutzen Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Verknüpfungen und Daten, um einen personalisierten Kaufprozess zu ermöglichen. So können Einstellungen und Präferenzen geräteübergreifend übernommen werden und der Kunde erlebt eine von ihm selbst gestaltete Personalisierung. Zudem ermöglicht der Überblick über frühere Einkäufe, den Kunden als solchen individuell anzusprechen.

  1. Gestalten Sie Ihre Kanäle einheitlich

Auch wenn Sie Ihren Kunden durch die Vielzahl an Kanälen Abwechslung bieten wollen, sollten diese eine Einheit bilden. Stellen Sie sicher, dass überall die gleichen Informationen zu finden sind. Egal ob in Bezug auf den Preis, Verfügbarkeiten oder Kontaktdaten. Diese Informationen sollten aber natürlich dennoch an die Oberfläche des jeweiligen Endgeräts angepasst werden. Wenn On- und Offline-Marketingabteilungen in Ihrem Unternehmen eng zusammenarbeiten, gelingt eine einheitliche Kommunikation.

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  1. Nutzen Sie ein CRM-Tool

Die Verknüpfung aller Kanäle setzt ein effektives Customer-Management voraus. Das ist kein Hexenwerk. Ein Customer-Management-Tool macht die zentrale Verwaltung von Informationen einfach. So können diese über alle Kanäle hinweg synchronisiert werden. Alle Geschäftsbereiche von Marketing über Vertrieb bis zum Kundenservice müssen dieses Tool einsehen und pflegen können.

  1. Ergebnisse analysieren

Unabhängig davon, ob es sich um die erste oder um die x-te Omnichannel-Strategie eines Unternehmens handelt: Wer sich kontinuierlich verbessern möchte, sollte seine Ergebnisse immer im Nachgang analysieren, um etwaige Fehler ausfindig zu machen. Holen Sie Kundenfeedback ein und passen Sie die Strategie mit neuen Ideen immer wieder an. Dabei können Sie unterschiedliche Möglichkeiten nutzen, um Ihre Zielgruppe an sich zu binden: Geo-Targeting, Promo-Codes, Gamification, Social-Media-Aktionen, Treue-Aktionen – hier sind keine Grenzen gesetzt. Grundsätzlich sollten Sie dem Käufer aber nichts aufzwängen. Der Kanalwechsel sowie jegliche Aktionen sollten optional sein.

Unsere nächsten Seminartermine

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Customer Experience - Eine erfolgreiche Omnichannel-Strategie verändert das Kundenerlebnis

Durch die Schaffung nahtloser, konsistenter Interaktionen über eine Vielzahl von Kanälen hinweg, bietet die Omnichannel-Strategie ein einzigartiges, personalisiertes Kundenerlebnis. Kunden genießen die Flexibilität, zwischen Online-Plattformen, mobilen Anwendungen und physischen Standorten zu wechseln, während sie eine durchgängig hohe Servicequalität erleben. Dies führt nicht nur zu einer verbesserten Kundenzufriedenheit und -bindung, sondern auch zu einem stärkeren Markenvertrauen und Loyalität. Ein reibungsloses, kohärentes Kundenerlebnis ist somit nicht nur ein Ziel, sondern ein wesentlicher Faktor für den Erfolg im Omnichannel-Marketing.

Praxisbeispiel: Omichannel Marketing bei Disney

Ein Paradebeispiel für gelungenes Omnichannel Marketing ist Disney. Über die Verknüpfung unterschiedlicher Kanäle und Angebote gelingt es den Parkbesuchern ein optimales Kundenerlebnis zu ermöglichen und zusätzlich zum Parkbesuch eine Vielzahl an Produkten zu verkaufen.

Die Customer Journey fängt zuhause am Computer oder Smartphone an. Neben der Buchung des Aufenthalts können auch direkt Zeitplänen erstellt werden, die später in der App abrufbar sind. Die App liefert zudem Lagepläne, aktuelle Wartezeiten sowie Attraktionen. Auch Tische in den Restaurants können so am Handy gebucht werden. Ein Armband bietet für die Besucher weitere Verknüpfungen und viele Extras: ob als Zahlungsmittel, Zimmerschlüssel oder als Empfänger der im Park geschossenen Fotos mit den Disney-Darstellern – das Band ist vielseitig einsetzbar. Überall wird zusätzlich um Feedback gebeten, um das Kundenerlebnis weiter zu optimieren.

Disney

Vor- und Nachteile

Das Fahren einer Omnichannel Strategie ist sowohl mit Vor- als auch mit Nachteilen verbunden. Unternehmen, die sich für diese Art des Werbens entscheiden, profitieren meist von den folgenden Vorzügen:

  • Auf der Basis einer Omnichannel-Strategie ist es oft möglich, die Erfahrungen, die Kunden mit einem Unternehmen machen, zu verbessern. Und genau das kann sich wiederum positiv auf den Bekanntheitsgrad der Marke, das Image und letztendlich auch auf die Verkaufszahlen auswirken.
  • Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Kundenbindung unter der Nutzung einer Omnichannel-Strategie verbessert, vergleichsweise hoch. Hieraus entsteht dann oft eine Art „Schneeballeffekt“, denn: Kunden, die zufrieden sind, empfehlen die entsprechenden Marken auch oft weiter.
  • Die jeweilige Zielgruppe wird genau dort abgeholt, wo sie sich befindet. Dementsprechend steigen die Chancen, verschiedene Personen mit den entsprechenden Werbemaßnahmen auf den unterschiedlichen Kanälen zu erreichen.
  • Omnichannel-Strategien wirken modern und zeigen, dass ein Unternehmen dazu bereit ist, mit der Zeit zu gehen.
  • Wurde einmal ein bestimmtes Grundkonstrukt eingerichtet, fällt es oft nicht schwer, basierend hierauf, neue Kampagnen auszuführen. Mit Hinblick auf das zur Verfügung stehende Budget überzeugt – je nach Planung und Umfang der Maßnahmen – oft auch das Preis-Leistungsverhältnis.
  • Auf der Basis von Omnichannel-Strategien ist es oft möglich, als Unternehmen noch effizienter zu arbeiten und die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal auszunutzen.
  • Omnichannel-Strategien lassen sich unter anderem auch für eine noch reibungslosere Kommunikation mit dem Kunden nutzen. Hieraus ergibt sich, dass sich viele Probleme schneller lösen lassen.

Parallel zu den erwähnten Vorteilen, gilt es jedoch auch, mögliche Nachteile beziehungsweise Herausforderungen zu berücksichtigen. Die folgende Auflistung geht ein wenig genauer auf dieses Thema ein:

  • Wer auf mehrere Kanäle setzt und dementsprechend Omnichannel Marketing betreiben möchte, sollte darauf achten, wirklich ein einheitliches Bild zu untermalen. Dies bezieht sich nicht nur auf die wiedergegebenen Inhalte, sondern auch auf deren Qualität. Im modernen Smartphone Zeitalter sollten Unternehmen zum Beispiel dafür sorgen, dass alle Inhalte auch auf dem kleinen Display der mobilen Endgeräte sauber wiedergegeben werden können.
  • Zudem ist es wichtig, für eine lückenlose Kontinuität zu sorgen. Wenn ein bestimmtes Produkt zu einem bestimmten Preis angeboten wird, müssen alle Kanäle die gleiche Information hierzu liefern.
  • Jeder Kunde sollte die Möglichkeit haben, wahlweise alle relevanten Informationen von einem Kanal zu beziehen. Wer switchen muss, fühlt sich als Verbraucher ansonsten oft bevormundet.

Fazit - Omnichannel Marketing

Egal, ob kleines oder großes Unternehmen: Wer sich auf der Suche nach modernen Marketingmaßnahmen befindet, kommt heutzutage eigentlich nicht mehr am Omnichannel Marketing vorbei.

Besonders praktisch ist hierbei vor allem der Umstand, dass es kein Problem darstellt, verschiedene Kanäle zu verbinden, um letztendlich möglichst viele Kunden auf unterschiedlichen Wegen zu erreichen. Dann ist es vollkommen unerheblich, ob sich ein Verbraucher lieber im Internet und in den Sozialen Netzwerken oder im Print über die neuesten Angebote seiner Lieblingsmarke informiert. Trotz all der Vorteile, die mit der modernen Omnichannel Strategie verbunden sind, gilt es jedoch auch, einige Punkte zu beachten. So ist es zum Beispiel unerlässlich, dass – trotz der vielen Kanäle und der mit ihnen verbundenen Botschaften – alles möglichst einheitlich bleibt.

Wer genau das im Hinterkopf behält, schafft eine hervorragende Basis dafür, maximal aus den Vorzügen des Omnichannel-Marketings profitieren zu können.

Diejenigen, die keine Lust darauf haben, sich selbst mit diesem Thema (und der Nachbereitung im Zuge der entsprechenden Analysen) auseinanderzusetzen, können die entsprechenden Aufgaben natürlich auch an eine professionelle Marketingagentur auslagern.

Sie möchten mit einer Umfrage Ihre Käufer besser kennenlernen und benötigen Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung?

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#Omnichannel #Marketing #OmnichannelMarketing #Vernetzung #Vertriebskanäle #UserExperience

UX Methoden – User Research Methoden für ein besseres Nutzererlebnis

Aus eigener Erfahrung können viele Menschen sagen, dass die sogenannte User Experience (UX) bei vielen Produkten auf der Strecke bleibt. In der Tat richtete sich der Fokus verschiedener Abteilungen in unzähligen Unternehmen in den letzten Jahren oftmals auf andere Dinge. Mittlerweile erfolgt jedoch ein Umdenken. Längst nicht nur digitale Unternehmen haben erkannt, wie wichtig die User Experience heutzutage ist. User Experience Research hilft dabei, Nutzern ein optimales Nutzererlebnis zu bieten.

Der Ratgeber im Folgenden klärt Sie über die Grundzüge von UX auf, macht Sie mit den bekanntesten UX Methoden vertraut und hilft bei der Auswahl der richtigen User Research Methode.

Was versteht man unter UX?

Die Abkürzung UX steht für die englische Bezeichnung User Experience. Übersetzt ins Deutsche bezeichnet man damit also das Nutzererlebnis bzw. die Nutzererfahrung. Gemeint sind damit sämtliche Eindrücke und Erlebnisse, die ein Nutzer rund um ein Produkt oder eine Dienstleistung sammelt. Eine große Rolle spielt die User Experience zum Beispiel in der Produkt- und Serviceentwicklung. Darüber hinaus ist dieser Prozess sowohl für digitale als auch für nicht-digitale Unternehmen von Bedeutung.

User Experience (UX) beschreibt die Gesamterfahrung eines Benutzers mit einem Produkt, einer Marke oder einer Dienstleistung entlang der Customer Journey. Dazu gehören alle Interaktionen, Emotionen und Wahrnehmungen, die ein Benutzer während der Nutzung eines Produkts hat. Eine gute User Experience sollte einfach, intuitiv und zufriedenstellend sein und es dem Benutzer ermöglichen, seine Ziele effizient und erfolgreich zu erreichen.

Im Kontext von Webseiten und Apps bezieht sich UX auf die Navigation, Übersichtlichkeit, Ladezeiten, Usability und Design. Unternehmen investieren oft in UX-Design, um die Nutzbarkeit ihrer Produkte zu verbessern und den Benutzern eine bessere Erfahrung zu bieten. Eine positive User Experience kann dazu beitragen, dass Benutzer länger auf einer Webseite bleiben, häufiger zurückkehren und das Produkt weiterempfehlen.

UX Methoden

UX Methoden im Überblick

Wie hoch die Nutzerfreundlichkeit eines Produktes oder einer Dienstleistung ausfällt, lässt sich allein durch die Betrachtung nicht herausfinden. Stattdessen kommen verschiedene UX Methoden zum Einsatz. Unterscheiden lässt sich dabei grundsätzlich zwischen den quantitativen UX Methoden und den qualitativen UX Methoden. Die quantitativen Methoden liefern Ihnen Daten, Fakten und Zahlen. Die qualitativen Methoden zeigen wiederum auf, warum welche Eindrücke gesammelt werden.

Um Ihnen einen kleinen Überblick zu ermöglichen, haben wir einige der bekanntesten UX Methoden und die entsprechende Anwendung hier für Sie aufgeführt:

Agiles UX Testing

Das Agile UX Testing ist vor allem dann wirkungsvoll, wenn schnelles Nutzerfeedback eingeholt werden soll. Diese Tests können also inmitten des Produktionsprozesses durchgeführt werden. Idealerweise ist das gesamte Team an der Durchführung sowie Auswertung beteiligt. So können die ermittelten Erkenntnisse direkt in den weiteren Arbeitsprozess mit einfließen.

Tiefeninterviews

Die Tiefeninterviews werden in Form von Einzelgesprächen durchgeführt. Aufgedeckt werden sollen durch diese Gespräche unter anderem die Bedenken, Bedürfnisse oder auch Motivationen der Nutzer. Entsprechende Schritte werden aus diesen Erkenntnissen abgeleitet.

Fokusgruppen

Eine weitere UX Methode sind die sogenannten Fokusgruppen. In diesem Fall werden moderierte Diskussionen im Rahmen einer Fokusgruppe durchgeführt. Optimal ist es, wenn bis zu zehn Teilnehmer an den Runden teilnehmen. Ermittelt werden soll so ein differenziertes Bild der Einschätzungen und Meinungen aller Nutzer.

Card Sorting

Beim Card Sorting nehmen die Probanden eine besondere Rolle ein. Dieses Verfahren wird genutzt, um Navigationsstrukturen zu verbessern. In diesem Fall erhalten die Probanden freie Hand bei der Bezeichnung der Navigationspunkte und können diese auch in zusammenhängende Gruppen legen. Ermittelt wird auf diesem Wege, wie die Navigation aus Sicht des Users besonders ansprechend und verständlich gestaltet werden sollte.

Feldstudien

Feldstudien sind nicht nur im Bereich der UX Methoden bekannt. Das Prinzip ist dabei immer identisch: Der jeweilige Researcher betrachtet, wie genau die Nutzer bzw. Kunden das Produkt unter realen Bedingungen verwenden. Bisher noch nicht ermittelte Potenziale, Fehler oder Ähnliches können so aufgedeckt werden.

Tagebuchstudien

Bei einer Tagebuchstudie handelt es sich um eine langfristige UX Methode. Die Probanden sollten hier im Idealfall täglich Tagebuch führen und ihre Meinungen, Gedanken oder Eindrücke rund um ein Produkt schriftlich fixieren. So gewinnen Sie die Chance, die Veränderungen der Zeit auf das Nutzerverhalten zu prüfen.

Online-Umfragen

Eine simple und weit verbreitete UX Methode sind die Online-Umfragen. Mit diesen können Sie sowohl Neukunden als auch bestehende Kunden zu Ihren persönlichen Eindrücken rund um ein Produkt befragen. Diese Umfragen liefern oftmals interessante Erkenntnisse und eignen sich gut dafür, Ihre Zielgruppe besser kennenzulernen.

Gepr. betrieblicher Marktforscher (DIM)

Gepr. betrieblicher Marktforscher

Benchmark-Test

Ein sogenannter Benchmark-Test wird durchgeführt, um den eigenen Status mit dem Status eines Mitbewerbers zu vergleichen. Idealerweise wird so aufgezeigt, wo das eigene Produkt bereits überzeugen kann und in welchen Bereichen noch Anpassungen erforderlich sind.

Tree-Testing

Beim Tree-Testing sind Gemeinsamkeiten mit dem Card Sorting erkennbar. Auch diese User Research Methode eignet sich dazu, herauszufinden, ob die Nutzer Inhalte schnell aufspüren können. So navigieren die User durch die Strukturen und Sie können ermitteln, wie zuverlässig diese zum Ziel führen.

Experten-Review

In einem Experten-Review setzen Sie auf die zusätzliche Unterstützung durch einen Experten. Sie lassen also einen UX Experten die Webseiten oder Apps unter die Lupe nehmen. Anhand klarer Prinzipien und Regeln kann dieser ermitteln, wo noch Potenzial für Verbesserungen vorhanden ist und wo die Leistung bereits überzeugt.

Labor-Usability-Test

Für einen Labor-Usability-Test befragen Sie die Nutzer, ob diese möglicherweise Probleme ausfindig machen konnten. Aus den Erkenntnissen der Usability-Tests lassen sich dann die weiteren Schritte ableiten, die Sie bei der Entwicklung zukünftiger Angebote einbeziehen können.

Eye-Tracking

Das Eye-Tracking dient dazu, den Verlauf des Blicks der Nutzer zu analysieren. So können Sie einfach herausfinden, welche Dinge den Usern sofort ins Auge stechen oder welche Aspekte bisher unter Umständen übersehen werden.

Online-Crowd-Test

Der Online-Crowd-Test wird von den Probanden oder Nutzern direkt in der eigenen Wohnung durchgeführt. Mit Hilfe verschiedener Tools können Sie den Bildschirm und die Stimmen der Nutzer verfolgen und gewinnen so Einblicke in deren Denkweise.

Web Analyse

Eine Web Analyse nutzt vorhandene objektive Daten zu den Besuchern. So können Sie zum Beispiel entdecken, welche Webseiten die Nutzer zum Weiterlesen anregen und welche Seiten für einen Absprung sorgen.

A/B-Test

Mit einem sogenannten A/B-Test können Sie verschiedene Methoden miteinander vergleichen. So können Sie zum Beispiel einen Button zunächst unten auf einer Webseite platzieren. Für den identischen Zeitraum platzieren Sie den Button anschließend im oberen Bereich. So können Sie ermitteln, an welcher Stelle dieser eine größere Wirkung erzielen konnte.

Personas

entwickelt werden. Sie stellen eine Typisierung der Benutzer dar, die das Produkt nutzen werden. Die Idee dahinter ist, dass es einfacher ist, Entscheidungen über die Funktionalität und das Design eines Produkts zu treffen, wenn man ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Verhaltensmuster einer klar definierten Gruppe von Benutzern hat.

Unsere passenden Seminare

Sie möchten Ihrer Zielgruppe nutzerfreundlichen Content bieten? Unsere Seminare geben Ihnen interessanten Input rund ums Online Marketing! Informieren Sie sich hier über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Auswahl der richtigen UX Methoden

Die verschiedenen UX Methoden spielen ihre vollen Stärken nur dann aus, wenn diese zum richtigen Zeitpunkt eines Projektes zum Einsatz kommen. Einige Methoden sind also weitaus besser für die Planung oder die Produktentwicklung geeignet, während andere Methoden Ihnen ganz andere Erkenntnisse liefern können.

Um die geeignete UX Methode zu finden, sollten Sie also erst einmal Ihre jeweilige Phase im Produktentwicklungsprozess ermitteln. So können Sie einige der Methoden bereits ausschließen oder in den Fokus rücken. Im weiteren Verlauf sollten Sie sich verdeutlichen, was genau Sie mit Ihrer Methode herausfinden möchten. Je konkreter die Fragestellung, desto leichter wird Ihnen das Ermitteln passender UX Methoden fallen.

Beschäftigen sollten Sie sich zudem damit, welche Art und Masse von Informationen bzw. Erkenntnissen Sie benötigen. Zudem ist es ratsam zu klären, welche Methoden Ihnen im jeweiligen Projekt die besten Einsichten liefern.

Fazit zu UX Methoden

Die Benutzerfreundlichkeit ist ein Faktor, der heutzutage bei keinem Projekt, Produkt oder Dienstleistung übersehen werden sollte. Nur wenn sich die Nutzer auf ein ansprechendes Erlebnis verlassen können, werden diese erneut den Weg zu Ihnen finden. Mit Hilfe der verschiedenen UX Methoden können Sie Schwachstellen und Optimierungspotenziale zuverlässig ermitteln. Wenn Sie die Erkenntnisse der einzelnen Methoden in die Entwicklungsprozesse einbinden und den Nutzungskontext Ihrer Angebote berücksichtigen, können Sie Ihren Kunden in Zukunft eine User Journey mit einem optimierten Nutzungserlebnis bieten!

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#UXMethoden #UserExperience #UserResearch #UX

Page Experience – Wichtige Faktoren und Optimierungsansätze

Dass Google es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, seinen Nutzern möglichst hochwertige, nutzerfreundliche und dementsprechend SEO optimierte Seiten auf den vorderen Rängen der Suchergebnisse anzubieten, ist nicht neu.

Ein „Detail“, das in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle spielt, ist die sogenannte Page Experience. Sie gehört seit einigen Monaten zur Liste der Ranking Faktoren dazu und ist in einigen Bereichen eng mit den Core Web Vitals verbunden. Unter ihr werden mehrere Metriken zusammengefasst. Sie sagt – verallgemeinernd ausgedrückt – aus, ob die Erfahrung, die ein Webseitenbesucher auf einer Internetpräsenz sammelt, positiv oder negativ ist.

Doch welche Aspekte sind in Bezug auf eine „perfekte“ Page Experience wichtig? Worauf sollte geachtet werden?

Die Page Experience als „neues Phänomen“?!

Die Page Experience wurde erst vor ein paar Monaten eingeführt und ist dementsprechend im Bereich der Bewertungsparameter vergleichsweise jung. Sie hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Platzierung in den Suchergebnissen und ist daher für SEO Experten und Online Marketing Fachkräfte von entscheidender Bedeutung. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es die einzelnen Parameter, die die Page Experience schlussendlich ausmachen, schon lange existent sind. Dass sie jedoch unter einem „Dach“ und somit unter einem Oberbegriff eingeführt werden, ist neu.

Um hier auf der sicheren Seite zu sein, ist es wichtig, die eigene Webseite an die verschiedenen Kriterien anzupassen. Damit genau das funktionieren kann, braucht es – wie so oft – den Blick aufs Detail. Was bedeutet es eigentlich, wenn eine „Page Experience“ als „nutzerfreundlich“ beschrieben wird?

Unter anderem gelten die folgenden Punkte als wichtige Faktoren:

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Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM)

Der Online-Lehrgang Online Marketing Manager (DIM) macht Sie mit den wichtigsten Elementen des Online Marketing vertraut: SEO, SEA, Social Media Marketing und uvm. Ihr Einstieg ist jederzeit möglich und Sie können flexibel entscheiden, wann und wo Sie lernen wollen. Informieren Sie sich jetzt!

1. Eine kurze Ladezeit

Zu lange auf Inhalte warten zu müssen, kann die Nerven von Webseitenbesuchern strapazieren. Die Durchführung eines Pagespeed-Test ist daher ratsam. Eine kurze Ladezeit gilt daher für viele als die Basis einer überzeugenden Page Experience. Als Basis gilt hierbei der „Largest Contentful Paint“, kurz LCP. Dieser wird genutzt, um die Ladezeit zu nutzen, die benötigt wird, um den Haupt-Content zu laden. Ein Wert bis zur Grenze von 2,5 gilt hier als gut. Spätestens ab vier Sekunden muss nachgebessert werden.

2. Interaktive Inhalte

Webseiten, in die sich der Besucher einbringen kann, indem er beispielsweise Suchfelder ausfüllt, Buttons betätigt usw. gelten ebenfalls als besonders nutzerfreundlich. Sie bieten dem Nutzer die Möglichkeit, aktiv in das Surferlebnis einzugreifen und somit – im Idealfall – genau das zu finden, was er sucht.

Auch hier ist es natürlich wichtig, den Faktor „Geschwindigkeit“ nicht aus den Augen zu lassen. Oder anders: in diesem Bereich dreht sich alles um die Frage, wie lange es dauert, bis die Seite reagiert. Als Basis gilt die Spanne zwischen der ersten Aktion des Nutzers und der Reaktion des Browsers. Alles unter 100 Millisekunden wird von Google als „gut“ bewertet. Ab 300 Millisekunden sollte definitiv nachgearbeitet werden.

Page Experience

3.  Eine sichere Webseite

Damit einem sorglosen Surfen und Online Shoppen nichts im Wege steht, ist es natürlich auch wichtig, dass sich der User auf eine sichere Seite verlassen kann. Dies gilt nicht nur dann, wenn beispielsweise ein Online Shop integriert wurde, sondern generell. Hierzu gehört unter anderem auch eine HTTPS Verschlüsselung.

4. Eine Homepage im Responsive Design

Heutzutage werden viele Inhalte über mobile Endgeräte abgerufen. Damit die betreffenden Seiten optimal angezeigt werden, ist es wichtig, auf Responsive Designs zu setzen. Diese bewirken, dass sich der Content automatisch an den kleineren Bildschirm anpasst und der Nutzerkomfort nicht leidet.

5. Eine stabile Seite

Damit eine Seite mit Hinblick auf ihre Nutzerfreundlichkeit überzeugen kann, sollte sie in jedem Fall auch in Bezug auf ihre Stabilität überzeugen. Dies bewirkt, dass sich die Anzeige der Webpräsenz nicht spontan verändert und – im wahrsten Sinne des Wortes – alles an Ort und Stelle bleibt. Ein Layout, das sich immer wieder verändert, sorgt schnell für Frust beim User. Die Kennzahl, anhand derer die Stabilität einer Seite angegeben wird, wird als CLS („Cumulative Layout Shift“) bezeichnet. Liegt sie unter 0,1, müssen keine Verbesserungen in die Wege geleitet werden. Ab 0,25 ist es wichtig, sich auf Ursachensuche zu begeben.

6. Weitere einschlägige Parameter, wie zum Beispiel der Quellcode einer Seite, die Darstellung von Werbung.

Aufgrund der vielen Bereiche, die über die Page Experience angesprochen werden, ergeben sich im Bezug auf SEO Maßnahmen große Herausforderungen. Dementsprechend wird es immer wichtiger, sich nicht nur mit dem reinen Content, sondern auch mit der Darstellung und den Punkten 1 bis 6 auseinanderzusetzen.

Wer hierauf keine Lust bzw. hierzu keine Zeit hat, hat selbstverständlich auch die Möglichkeit, eine professionelle Marketingagentur damit zu beauftragen.

Wie kann die Page Experience einer Seite verbessert werden?

 

Wer für sich erkannt hat, dass die Werte im Zusammenhang mit seiner Page Experience zu wünschen übrig lassen, stellt sich vergleichsweise schnell die Frage, wie er die entsprechenden Details optimieren kann.

Die gute Nachricht ist hierbei, dass es in der Regel nicht schwer ist, schnell gegenzusteuern.

Ein Nachbessern sollte zunächst vor allem in den folgenden Bereichen fokussiert werden:

  1. die Nutzerfreundlichkeit einer Seite – sowohl vom Desktop aus als auch mobil
  2. ein schnelles Laden
  3. klare, leicht zu bedienende Menüs
  4. ein konstantes, ansprechendes Layout.

Besonders wichtig ist es natürlich auch, die Werte, die mit Hinblick auf die Page Experience eine wichtige Rolle spielen, immer im Auge zu behalten und regelmäßig zu checken. Dies gilt vor allem dann, wenn sich die Seite bzw. der Online Shop zum Beispiel aufgrund neuer Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verändert.

Weiterhin lohnt es sich auch, einen Perspektivwechsel einzunehmen und sich die Frage zu stellen: Wie fühlt sich ein Nutzer, der zum ersten Mal meine Seite besucht?

Unsere passenden Seminare zum Thema

Sie möchten die Usability oder Sichtbarkeit Ihrer Website oder Landingpage verbessern? Dann sind unsere Seminare Customer Centricity & Experience oder Content Marketing  genau die Richtigen. Einen umfassenden Einstieg bietet Ihnen das Online Marketing kompakt Seminar. Infomieren Sie sich hier über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Auch Google hat sich im Laufe der Zeit stärker auf die Nutzer von Webseiten fokussiert und sich (offensichtlich) gefragt, welche „Kleinigkeiten“ dafür sorgen, dass sich die Besucher von Webpräsenzen wohlfühlen.

Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die entsprechenden Inhalte den die Menschen (und nicht vornehmlich an die Suchmaschinen) angepasst werden. Mit Hilfe der Page Experience soll es dann langfristig möglich sein, die Qualität von Webseiten nach und nach zu verbessern. Die Herausforderung, die hinter all dem steht, ist es, sich genau mit den Details, aus denen sich die Page Experience zusammensetzt, zu befassen und auch Rücksicht auf Veränderungen und etwaige Schwerpunkte zu nehmen.

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Sie möchten Ihre Page Experience optimieren und Ihr Ranking verbessern?

Unsere Experten unterstützen Sie gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Usability – Darum ist Nutzerfreundlichkeit so wichtig

Im Zusammenhang mit zahlreichen Webseiten und den dazugehörigen Ratgebern ist immer wieder von der sogenannten Usability die Rede. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Und wie kann eine überzeugende Usability dabei helfen, die eigene Seite möglicherweise noch ein wenig weiter nach vorne zu bringen? 

Definition 

Usability“ bedeutet „Nutzerfreundlichkeit“. Bezogen auf die Gestaltung einer Webseite bezeichnet der Begriff also zusammengefasst alles, was mit einer komfortablen Bedienung zu tun hat. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, hier genauer hinzuschauen, erkennt schnell, dass Usability nicht nur mit einer möglichst selbsterklärenden Menüführung einhergeht.  

Vielmehr ist es das Gesamtkonzept, das entscheidet, ob eine Homepage (oder ein Online Shop) nutzerfreundlich ist oder nicht. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Gegensätze zwischen Usability und User Experience und die Überschneidungen mit dem SEO Bereich. Auf beides wird in den folgenden Abschnitten eingegangen.

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Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM)

Der Online-Lehrgang Online Marketing Manager (DIM) macht Sie mit den wichtigsten Elementen des Online Marketing vertraut: SEO, SEA, Social Media Marketig und uvm. Ihr Einstieg ist jederzeit möglich und Sie können flexibel entscheiden, wann und wo Sie lernen wollen. Informieren Sie sich jetzt!

Usability und ihre Bedeutung für SEO

Eine überzeugende Usability soll unter anderem auch sicherstellen, dass Webseitenbesucher/-innen auch tatsächlich das Produkt finden, das sie ursprünglich gesucht haben. Immerhin möchte niemand seine potenziellen Kunden mit den Inhalten auf seiner Seite frustrieren, indem er beispielsweise über die Suchmaschinen Content vortäuscht, den er auf den entsprechenden Seiten nicht liefert. Exakt an dieser Stelle kommt der Bereich „SEO“ ins Spiel.

Tippt der Interessent/ die Interessentin zum Beispiel „Schuhe günstig“ in das Suchfeld ein, besteht eigentlich kein Zweifel daran, welche Produkte er/ sie gerne kaufen würde. Aber: Wortkombinationen wie „Schuhe günstig“ lassen sich vergleichsweise schwer in einen Fließtext einbauen, ohne den Lesefluss zu stören. Genau dessen ist sich auch Google bewusst. Schon seit einiger Zeit legt die Suchmaschine deutlich mehr Wert auf die Usability und die Leserfreundlichkeit einer Seite als auf eine möglichst hohe Anzahl an Keywords. Letztere sollten – gerade mit Hinblick auf einen besucherfreundlichen Nutzerkomfort – stattdessen „gut verteilt“ werden. Ein Beispiel: mehrere Zwischenüberschriften mit den besagten Keywords können den Besuchern/ Besucherinnen einer Seite dabei helfen, sich auch im Zusammenhang mit längeren Texten besser zu orientieren und schneller das zu finden, was sie suchen.

Jedoch erkennt wahrscheinlich Google auch, wenn die Usability aufgrund klassischer SEO Fehler leidet. Seiten, in deren Zusammenhang beispielsweise auf zu kleine Schrift, zu viel Werbung und einen „unnatürlichen Satzbau“ gesetzt wird, werden im Ranking in der Regel meist schlechter bewertet.

Wer es hier schafft, Keyword-Regeln, SEO Richtlinien und Usability miteinander zu kombinieren, kann in vielerlei Hinsicht profitieren. Oder anders: eine gute Usability wirkt sich auf die SEO Bewertung seitens Google aus.

Usability vs User Experience

Usability und der Unterschied zur User Experience

Im Alltag werden die beiden Begriffe Usability und User Experience immer wieder miteinander verwechselt. Dabei gibt es zwischen diesen Bereichen per Definition klare Unterschiede.

So beschreibt die Usability die Nutzerfreundlichkeit digitaler Produkte. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Homepages und Online Shops, sondern auch Apps näher beschreiben. Vor allem die Frage „Was erwartet die jeweilige Zielgruppe?“ steht hier klar im Fokus. Vor allem der Faktor der Effektivität spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Denn: das Ziel einer verlässlichen Usability sollte es immer sein, dass der Nutzer/ die Nutzerin die benötigten Informationen schnell erhält und nicht lange suchen muss. Mit einer überzeugenden Usability geht für viele Menschen damit eine weitestgehend selbsterklärende Menüführung einher.

Die folgenden Punkte sollten zudem ebenfalls berücksichtigt werden:

  • Auf allzu große, störende Pop-Ups verzichten.
  • Klare, aussagekräftige Darstellungen wählen.
  • Sinnvolle Weiterleitungen setzen, die den Webseitenbesucher/ die Webseitenbesucherin dahin führen, wo er/ sie die entsprechenden Infos findet.

Diese und weitere Punkte können dabei helfen, die Nutzerfreundlichkeit bzw. die Usability zu unterstützen.

Die User Experience geht hier noch einen kleinen Schritt weiter. Denn: sie umfasst tatsächlich alle Reaktionen, die sich mit der Nutzung eines bestimmten Produkts verbinden lassen. Auch der psychologische Aspekt sollte in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden. So können unter anderem helle, freundliche Farben zu einer Verbesserung der Stimmung beitragen. Gleichzeitig sollte mit Hinblick auf die User Experience natürlich auch immer bedacht werden, dass es sich bei den erwähnten Emotionen um subjektive Empfindungen handelt. Daher ist es umso wichtiger, die Seite an die jeweilige Zielgruppe anzupassen, um möglichst erfolgreich zu sein. Punkte, die mit Hinblick auf die Nutzererfahrung eine Rolle spielen, sind die folgenden Punkte:

  • Ein „sicherer“ Eindruck der Webseite, unter anderem auch im Zusammenhang mit den zur Verfügung stehenden Bezahlfunktionen.
  • Die Verbundenheit mit einer Marke.
  • Der Bekanntheitsgrad eines Labels.
  • Das Image und die Kompetenz eines Unternehmens.

Kurz: während sich die Usability vor allem mit der Nutzerfreundlichkeit einer Seite auseinandersetzt, ist die User Experience deutlich breiter gefächert und basiert vor allem auf den Emotionen, die durch die jeweilige Internetpräsenz hervorgerufen werden.

Kriterien für eine überzeugende Webseiten Usability

Wer eine Webseite erstellt hat und sich fragt, inwieweit diese „usable“ ist, sollte sich im ersten Schritt mit einschlägigen Fragen und den dazugehörigen Details befassen. Eine Webseiten-Analyse bringt Aufschluss.

Eine Webseite mit einer besucherfreundlichen Usability überzeugt vor allem durch die folgenden Charakteristika:

  • Schnelle Ladezeiten
  • Eine gute Lesbarkeit der jeweiligen Inhalte
  • Ein ansprechendes Design (passend zur jeweiligen Corporate Identity)
  • Barrierefreiheit
  • Eine logische Struktur und eine nachvollziehbare Menüführung
  • Responsive Webdesign, so dass die entsprechenden Inhalte auch ganz leicht auf mobilen Endgeräten angezeigt werden können.

Doch keine Sorge! Auch wenn sich im Rahmen eines ersten Checks noch Fehler zeigen, lassen sich diese in den allermeisten Fällen schnell beheben!

Oft kann es sich hierbei auch lohnen, sich direkt mit den Kunden/ Kundinnen über deren Erwartungen zu unterhalten. Oder anders: nur, weil der-/diejenige, der/ die eine Seite aufgebaut hat, sich hier problemlos zurechtfindet, bedeutet dies nicht, dass dies auch einem Erstbesucher/ einer Erstbesucherin gelingen würde. Daher gilt es, den Aufbau und die Inhalte der eignen Seite immer wieder zu hinterfragen, um den Besuchern und Besucherinnen ein möglichst umfassendes Nutzererlebnis zu bieten.

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Fazit

Die Usability einer Webseite kann den Erfolg eines Unternehmens mitunter stark beeinflussen. Immerhin ist es auf ihrer Basis möglich, den Kunden und Kundinnen genau das zu bieten, was diese erwarten.

Schon lange sind es nicht mehr ausschließlich die Preise, die entscheiden, ob ein Einkauf auf einer Seite getätigt wird oder nicht. Vielmehr entscheiden oft auch das berühmte Bauchgefühl und der Aufbau darüber, ob der gesamte Shop einen guten Eindruck macht. Ein klassisches Beispiel: wer möchte schon lange nach einem „In den Warenkorb legen“-Button suchen, nachdem er das Produkt seiner Wahl gefunden hat?

Eine Homepage bzw. ein Online Shop mit einer nicht optimierten Usability sorgt dafür, dass das betreffende Unternehmen sein Potenzial nicht in vollem Umfang nutzen kann und letztendlich meist auch weniger Umsatz generiert als es eigentlich der Fall sein könnte.

Gleichzeitig wäre es jedoch auch falsch, den Fokus ausschließlich auf die Usability und nicht auf andere Kriterien, wie zum Beispiel SEO oder User Experience, zu legen. All diese Faktoren können schlussendlich dazu beitragen, dass sich die Besucher auf einer Seite wohlfühlen, die Internetpräsenz sichtbarer – und damit letztendlich auch oft erfolgreicher – ist.

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#Usability #Nutzerfreundlichkeit #UserExperience

User Experience – ein positives Nutzererlebnis schaffen

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Der Begriff User Experience kann am ehesten mit Nutzererfahrung oder Nutzererlebnis übersetzt werden. Hierbei handelt es sich – vereinfacht ausgedrückt – um die Erfahrung, die ein Nutzer beispielsweise bei der Benutzung einer App oder beim Besuch einer Webseite macht. Dementsprechend basiert eine positive (bzw. negative) User Experience immer auf zahlreichen Faktoren. Wer es hier schafft, die entsprechenden Details zu berücksichtigen, darf sich oft über längere Verweildauern und geringere Absprungraten freuen. Die folgenden Abschnitte zeigen auf, wie Sie die User Experience einer Webseite messen und positiv beeinflussen.

Welche Komponenten gehören zur User Experience?

User Experience

Der Bereich der User Experience lässt sich in vier verschiedene Unterbereiche einteilen. Wer seine Seite optimieren möchte, sollte sich im ersten Schritt mit dem visuellen Design bzw. dem Grafikdesign auseinandersetzen. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich hierbei um den allgemeinen „Look“ der Seite. Unter anderem spielt dabei auch der berühmte erste Eindruck eine wichtige Rolle. Fragen, die sich der Seitenbetreiber hier stellen sollte, sind:

  • Passen die verwendeten Farben zusammen?
  • Wie fügen sich die grafischen Elemente in das Gesamtkonzept ein?
  • Wirkt der Schriftstil ansprechend? usw.

Auch wenn hier sicherlich immer zusätzlich der individuelle Geschmack eine wichtige Stellung einnimmt, gibt es auch einige Standardregeln, deren Berücksichtigung zu einer besseren User Experience führen kann. Insgesamt sollte das Design übersichtlich und nicht zu überladen sein. Die Kontraste auf der Webseite sollten das Lesen der Texte vereinfachen und Farben nicht zu grell gewählt werden.

Ein weiterer Punkt: die Informationsstruktur. Diese sorgt im Idealfall dafür, dass der Besucher einer Seite möglichst rasch das findet, was er sucht. Selbsterklärende Menüs und Suchfelder können hier dabei helfen, dass sich auch die Neukunden eines Online-Shops leicht zurechtfinden. Generell gilt es, gerade im Hinblick auf die Informationsstruktur die Geduld des Nutzers nicht zu überreizen. Wer eine gefühlte Ewigkeit nach Inhalten suchen muss, springt vergleichsweise schnell ab.

Das Interaktionsdesign geht hier noch einen Schritt weiter. Es soll den Nutzer dazu ermutigen, mit der Seite zu interagieren, beispielsweise ein Produkt zu bestellen, einen Newsletter zu abonnieren usw. Hier gilt fast immer die Grundregel: je einfacher, desto besser.

Der letzte Punkt, der einen maßgeblichen Einfluss auf die User Experience hat, ist die Usability der Seite. Dabei können Fragen wie „Wie oft muss der User klicken, um ein Produkt zu bestellen?“ und „Wie leicht ist es, gegebenenfalls Zusatzinfos abzurufen?“ eine Rolle spielen.

Wer seine User Experience checken bzw. von Grund auf optimal aufbauen möchte, sollte daher möglichst alle der genannten Punkte berücksichtigen. Zudem ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass die „perfekte“ Nutzererfahrung natürlich auch Schritt für Schritt geschaffen werden kann.

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Wie lässt sich die User Experience messen?

Um einschätzen zu können, ob die User Experience einer Seite zufriedenstellend ist oder nicht, ist es am einfachsten, die Nutzer selbst zu befragen. Umfragen zum Nutzerverhalten, den Erwartungen zu einer Seite und den (subjektiv empfundenen) Vor- und Nachteilen können sehr aufschlussreich sein. Im Idealfall nehmen möglichst viele Kunden an der Umfrage teil. Um hier einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, kann es sich lohnen, auf kleine „Geschenke“ zu setzen. Ein Beispiel: unter allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen wird ein Gutschein für den Online-Shop verlost.

Weiterhin können die folgenden Tipps beim Messen der User Experience durch Umfragen helfen:

  1. Keine zu langen Umfragen ins Leben rufen: Zu ausführliche Fragebögen bergen die Gefahr in sich, dass der Nutzer / die Nutzerin abspringt. Viele Umfrageteilnehmer wissen es auch zu schätzen, schon im Vorfeld darüber informiert zu werden, wie viel Zeit sie einplanen sollen.
  2. Direkt und zielgerichtet fragen: Ansonsten besteht die Gefahr, dass Missverständnisse zu nicht aussagekräftigen Antworten führen.
  3. Umfragen dieser Art sollten dem Nutzer natürlich auch einen hohen Komfortfaktor bieten. Daher macht es auch hier Sinn, auf die Vorzüge von Responsive Design zu setzen. Auf diese Weise kann der Fragebogen auch unterwegs, von einem mobilen Endgerät aus, ausgefüllt werden.
  4. Im Idealfall werden User-Experience-Umfragen nicht nur einmal, sondern regelmäßig – zum Beispiel nach Veränderungen auf der Seite – durchgeführt. Auf diese Weise kann schnell in Erfahrung gebracht werden, ob sich beispielsweise das neue Seitendesign gelohnt hat.

Parallel zur Umfrage ist es unter anderem auch möglich, auf eine weitere Vorgehensweise, das Eyetracking, zu setzen. Hierbei handelt es sich um eine Art Test, um in Erfahrung zu bringen, wie sich die Augen des Nutzers beim Besuch der Seite bewegen. Auf diese Weise kann herausgefunden werden, welche Bereiche besonders auffällig in Erscheinung treten und nach welchen Buttons gegebenenfalls länger gesucht wird.

Tipps für eine gute User Experience

Eine überzeugende User Experience muss kein Hexenwerk sein. Mit einigen Tipps ist es oft möglich, eine Seite auf ein neues Level zu heben. Gleichzeitig helfen die folgenden Ratschläge dabei, die User Experience der eigenen Seite ein wenig besser einzuschätzen.

Tipp Nr. 1: Klare Designs sorgen für mehr Übersichtlichkeit

Auch wenn liebevolle Details durchaus ansprechend aussehen mögen: im Hinblick auf eine überzeugende User Experience können sie von Nachteil sein. Stattdessen helfen klare Linien und prägnante Inhalte dabei, dass der Nutzer – auch beim ersten Besuch – im Idealfall schnell das findet, was er sucht.

Tipp Nr. 2: Responsive Design für mehr Komfort unterwegs

Viele Menschen lieben es, unterwegs vom Smartphone aus zu surfen. Umso besser, wenn sich die betreffenden Seiten automatisch an das Display anpassen. Ein Responsive Design wird von den meisten Entwicklern und Nutzern als Pflicht angesehen.

Tipp Nr. 3: Nicht zu viele Pop-Ups

Generell sind Pop-Ups nicht verboten, sie sollten aber mit Vorsicht eingesetzt werden. Immerhin ist die Gefahr groß, dass durch sie der Nutzerkomfort merklich getrübt wird. Viele Nutzer empfinden Pop-ups nämlich als störende Elemente.

Tipp Nr. 4: Eine nachvollziehbare Menüführung

Die Menüstruktur einer Seite sollte immer logisch aufgebaut sein und einem nachvollziehbaren Schema folgen. Haupt- und Unterkategorien sorgen hier für die nötige Struktur. Überladen Sie das Menü nicht, um es für den Nutzer so einfach wie möglich zu machen.

Tipp Nr. 5: Ein harmonisches Design

An dieser Stelle kommt der berühmte erste Eindruck ins Spiel. Passen Farben, Schriftarten und Bilder einer Seite zusammen, fühlt sich der Besucher gleich viel wohler.

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Fazit

Auch wenn es sich bei einer „perfekten“ User Experience auch immer ein wenig um eine Frage des individuellen Geschmacks handelt, gilt es, einige Grundregeln zu beachten. Diese beziehen sich auf die unterschiedlichsten Bereiche und haben alle ein Ziel: eine höhere Nutzerzufriedenheit, ein längeres Verweilen und letztendlich auch eine Umsatzsteigerung. Wer keine Lust hat, sich selbst mit diesem weitreichenden Thema auseinanderzusetzen, kann sich an eine professionelle Agentur wenden. Die Experten kennen die Ansprüche, die Nutzer an eine gute Webseite stellen, und können Ihnen helfen, diesen gerecht zu werden. So schaffen Sie ein positives Nutzererlebnis und können sich über den gesteigerten Erfolg Ihrer Webseite freuen.

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#UserExperience #Nutzererlebnis #User #UXDesign #Website #OnlineMarketing

User Journey: so fühlt sich der User auf einer Webseite wohl

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Von der User Journey ist im Zusammenhang mit der Optimierung von Webseiten häufig die Rede. Doch worum handelt es sich hierbei eigentlich genau? Und wie kann eine verbesserte User Journey dafür sorgen, dass eine Seite bei einem potenziellen Kunden besser ankommt? Fest steht, dass es mit Hilfe von Optimierungen in diesem Bereich möglich ist, unter anderem die Verweildauer der Nutzer und letztendlich auch die eigenen Umsätze positiv zu beeinflussen. Grund genug, sich ein wenig genauer mit den Vorteilen einer optimierten User Journey auseinanderzusetzen.

Was ist eine User Journey?

Verallgemeinernd ausgedrückt, handelt es sich bei der User Journey um die „Reise“, die der Nutzer bzw. Interessent auf der betreffenden Homepage durchlebt, ehe er sich – im Idealfall – dazu entschließt, ein Produkt zu kaufen oder eine bestimmte Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

Im Rahmen einer perfekten User Journey fühlt sich der Kunde, beispielsweise durch eine schnellladende Homepage oder aussagekräftige Produktbeschreibungen, optimal „betreut“. Wer hier ein wenig Zeit investiert, um an bestimmten Punkten anzuknüpfen, kann dafür sorgen das Risiko zu reduzieren, dass ein Nutzer abspringt. Hierfür kann z.B. die Methodik des User Story Mapping dienen. Eine gelungene User Journey lenkt die Handlungen des Webseitenbesuchers geschickt, ohne aufdringlich zu wirken. Die folgenden Tipps können dabei helfen, die User Journey eines Interessenten zu optimieren.

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User Journey

Tipp Nr. 1: Den allgemeinen Eindruck der Seite angenehm gestalten

Wie im klassischen Alltag gibt es auch beim Besuch einer Webseite den berühmten „ersten Eindruck“. Dieser sollte nach Möglichkeit überzeugen und dazu einladen, beispielsweise weiter in einem Online Shop zu stöbern. Wer hier überzeugen möchte, sollte unter anderem:

  • auf eine möglichst schnelle Ladezeit setzen
  • auf blinkende Inhalte verzichten
  • die Navigation der Seite übersichtlich gestalten.

Hier kann es helfen, sich in den Erstbesucher einer Seite hineinzuversetzen und sich zu fragen, was dieser erwarten würde. Niemand hat Lust, beispielsweise auf der Suche nach einem bestimmten Produkt lange zu suchen und sich durch zig Unterseiten zu klicken. Aussagekräftige Kategorien und Suchfelder helfen dabei, möglichst schnell das Ziel zu erreichen.

Der Geduldsfaden von Internetnutzern ist dabei oft kürzer als gedacht. Am besten ist es, alle wichtigen Punkte zugänglich zu machen und in den Fokus zu rücken, so dass der User sich ab der ersten Sekunde wohlfühlt. Pop Ups, blinkende Elemente und allzu großflächige Werbeeinblendungen können schnell für Frust sorgen und zum Absprung von der Webseite führen.

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Tipp Nr. 2: Einen Wiedererkennungswert schaffen

Viele Kunden wissen es zu schätzen, wenn sie eine Marke mit einem bestimmten Design identifizieren können. Um dies zu gewährleisten, sollte der Webauftritt Ihre persönliche „Handschrift“ tragen. Achten Sie darauf, dass die Farben dem Corporate Design entsprechen und Ihr Logo oben auf der Webseite stets sichtbar ist. Durch die farbliche Gestaltung schaffen Sie nicht nur einen Wiedererkennungswert, sondern können auch die Handlungen der User lenken, etwa durch farblich hervorgehobene Call-to-Action-Elemente.

Denken Sie daran, auch die Online Marketing Maßnahmen und Social Media Aktivitäten mithilfe einer Social Media Strategie aufeinander abzustimmen. Hier hilft es unter anderem, die Bilder, die in den sozialen Netzwerken gepostet werden, mit dem entsprechenden Logo und (gegebenenfalls) einem Produktlink zu versehen. So fühlen sich vor allem die Fans der Marke optimal abgeholt und gelangen vom jeweiligen Social Media Kanal zur Webseite.

Tipp Nr. 3: Zusätzliche Infos in Form von Videos und Co. liefern

Einige Produkte sind erklärungsbedürftiger als andere. Viele Internetnutzer wissen es zu schätzen, hier keine langen Texte lesen zu müssen, sondern stattdessen ein Video anschauen zu können. Wer seine User Journey in diesem Zusammenhang verbessern möchte, sollte dem Trend folgen und – zum Beispiel auf einem eigenen YouTube Kanal – Erklärvideos zu den entsprechenden Artikeln posten. Diese können problemlos auf der Webseite eingebunden werden. Der Vorteil: die Interessenten befassen sich meist noch eingehender mit den jeweiligen Produkten und das Interesse daran wächst.

Wenn Ihnen die Videoproduktion zu aufwendig ist, können Sie auch auf Nutzerberichte als Alternative setzen. Diese Art der Bewertung wird in der Regel als besonders authentisch angesehen. Positive Berichte können die Qualität eines Produktes noch weiter untermalen. Negative Nutzererfahrungen sollten auf keinen Fall unkommentiert gelassen werden. Hier kann es zur positiven User Journey beitragen, wenn das betreffende Unternehmen sich für die Kritik bedankt und sich um die Klärung des Sachverhalts bemüht.

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Tipp Nr. 4: Kontaktmöglichkeiten optimal präsentieren

Egal, wie aussagekräftig eine Produktbeschreibung ist: es gibt beinahe immer noch offene Fragen. Kunden, die sich entsprechend informieren möchten, sollten nicht lange nach den Kontaktoptionen eines Unternehmens suchen müssen. Daher kann eine User Journey unter anderem auch mit Chatbots, auffällig platzierten Telefonnummern und E-Mail-Adressen optimiert werden. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Webseitenbesucher die Seite oder den Online Shop verlässt, um bei der Konkurrenz zu bestellen.

Wer hier noch einen Schritt weitergehen möchte, sollte die entsprechenden Kontaktinfos auch mit Details zur Erreichbarkeit versehen. Ein Chatbot kann dabei helfen, auch außerhalb der Bürozeiten „erreichbar“ zu sein. Die entsprechenden Systeme sind meist mit Antworten aus den FAQs bestückt und helfen dem Nutzer so beispielsweise auch an Feiertagen und an Wochenenden weiter. Die Folge: die User Journey wird verbessert, ohne dass aktives Zutun nötig wäre.

Tipp Nr. 5: Remarketing

Beim Remarketing handelt es sich um einen praktischen Trick, mit dessen Hilfe ein abgesprungener User, der sich im ersten Schritt nicht für das betreffende Produkt entschieden hat, auf einer anderen Seite erneut mit genau diesem Produkt konfrontiert wird. Da das Grundinteresse an dem jeweiligen Artikel vorhanden zu sein scheint, wird Remarketing oft nicht als klassische Werbung empfunden. Im Rahmen einer gelungenen User Journey handelt es sich hierbei eher um eine Art „Erinnerung“, die dazu ermutigen kann, den Online Shop ein zweites Mal zu besuchen und dann den Bestellvorgang abzuschließen.

Diese Art des Marketings ist weitaus effektiver als viele glauben. Häufig handelt es sich bei den entsprechenden Einblendungen, zum Beispiel in den Sozialen Netzwerken, um genau das Detail, das es zur letztendlichen Kaufentscheidung ein paar Tage später brauchte.

Fazit

Während eine überzeugende User Journey vor einiger Zeit noch ein wenig unterschätzt wurde, setzen viele Marketing-Experten heutzutage genau hier an, wenn es darum geht, die Verweildauer von Internetnutzern auf einer Seite zu optimieren. Das Ziel: die Besucher der Homepages und Online Shops sollen sich wohlfühlen und – im besten Fall – wiederkehren. Wer positive Erfahrungen mit einer Webseite oder einem Webshop gemacht hat, ist in der Regel eher dazu bereit, dort erneut Produkte einzukaufen oder Dienstleistungen zu buchen. Nicht nur der Preis, sondern das allgemeine Einkaufserlebnis sind – unter anderem auch aufgrund der Fülle an unterschiedlichen Online Shops – heutzutage wichtiger denn je.

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#UserJourney #UserExperience #Webseitengestaltung #OnlineMarketing #CustomerJourney #ContentMarketing #UXDesign #UserStory

User-Story-Mapping – Kundengeschichten zielgerichtet nutzen

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Im Kern des Verständnisses für Marketing steht von Beginn an die grundsätzliche Orientierung am Markt und am Kunden. Was will der Kunde? Was ist ihm wirklich wichtig? Welche Eigenschaften meiner Leistung werden vom Markt honoriert? In besonderem Maße bei Neu- oder Weiterentwicklung von Produkten und Marktleistungen muss die Orientierung an den Wünschen und Forderungen der Nachfrager hinreichend berücksichtigt werden.

Die Wirtschaft ist übersäht mit Beispielen des Misserfolgs, weil der Anbieter sein Produkt „am Markt vorbei“ entwickelt. Den Blickwinkel aus Sicht des Kunden einzunehmen ist häufig der entscheidende Ansatz führen, um einen Flop zu vermeiden. Als Beispiel kann die gern kolportierte Marketinggeschichte dienen, wie die Bullaugen in die Frontlader Waschmaschinen gelangten. Die ersten vollautomatischen elektrischen Waschautomaten kamen Mitte letzten Jahrhunderts massentauglich auf den Markt. Doch die Nutzer dieser Maschine vertrauten diesen zunächst nicht. Wäsche repräsentierte damals auch viel größere Werte, als dies heut im Allgemeinen der Fall ist. Das Bullauge letztendlich erlaubte es dem Kunden, sich jederzeit visuell von der ordnungsgemäßen Funktion des Waschens zu überzeugen. Sie wollten eine Möglichkeit haben, dass man den Waschvorgang beobachten kann.

Was ist eine User Story Map?

Eine User Story Map skizziert die Reise, welche der Kunde mit der jeweilig angebotenen Leistung unternimmt. Im digitalen Kontext, insbesondere auf Webseiten, wird auch von User Journey gesprochen. Dies umschließt auch alle Tätigkeiten und Aufgaben, die dabei anfallen und erledigt werden müssen. Die User Story Map dient dem Verständnis für den Kunden und deren gewünschten Ergebnissen aller am Entwicklungsprozess Beteiligten gemeinsamen. Dieses Story Mapping ordnet die User Stories in ein strukturiertes Modell, wodurch die Funktionalität der Leistung verständlicher wird und weitere Entwicklungen ganzheitlich leichter geplant werden können.

„User Story Map ist ein Instrument, um einzelne Anwendergeschichten zu einem zweckdienlichen Modell zusammenzufassen, Anforderung-Leistung-Lücken zu identifizieren und Produktentwicklungen ganzheitlich zu planen, um einen Mehrwert zu generieren.“

Selbst bei vermeintlich simplen Prozessabläufen entsteht dabei schnell ein komplexes Gesamtbild mit vielzähligen Details und Varianten.

Vorgehensweise beim Story Mapping

Beim Story Mapping werden Anforderung gemäß dem Top-Down-Ansatz erfasst und in einer Art Baumdiagramm erfasst. Als Ursprung des Story Mapping in einer allumfassenden Übersicht stehen die Ziele, welche durch die Durchführung von Aktivitäten erreicht werden. Um diese wiederum zu vervollständigen, müssen die Nutzer Aufgaben bewerkstelligen. Diese Aufgaben zerlegen die Aktivitäten, auch Backbone genannt. Im Rahmen des Story Mappings werden diese Aufgaben in anschauliche und plakative User Stories umgewandelt.

Vorgehensweise User Story

Zur Entwicklung einer User Story Map empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

  • Bilden Sie eine Gruppe von Personen, die sowohl das Produkt als auch die Interessen und Wünsche der Zielgruppe gut verstehen, und organisieren Sie mit diesen eine User Story Mapping Workshop.
  • Erfassen Sie die Hauptaufgaben bzw. den Zweck, den die Nutzer der Leistung oder Anwendung verfolgen.
  • Jede Person der Gruppe benennt konkrete auch mehrere Aktivitäten, entlang der Aufgabenerfüllung, was insbesondere in der Softwareentwicklung auch als Walking Skeleton (laufendes Skelett) der Map bezeichnet wird.
  • In der Gruppe werden dann die einzelnen Aktivitäten respektive Notizzettel zu ähnlichen Aktivitäten gruppiert, bzw. sehr unterschiedliche Aktivitäten weiter entfernt positioniert.
  • Die so gebildeten Gruppen werden benannt und Oberkategorien gebildet.
  • Die Aktivitätsgruppen werden hinsichtlich ihrer typischen zeitlichen Abfolge geordnet. Diese User Tasks bilden das Gerüst der Map.
  • Detaillierte User Stories werden nun unterhalb dieser Aufgaben hinzugefügt und hinsichtlich der Priorität geordnet.
  • Die User Stories werden in Releases oder Sprints aufgeteilt.

Hilfreich zur Visualisierung ist klassisch die Nutzung von verschiedenfarbigen Notizkarten (Post-it‘s) auf einer größeren Freifläche oder entsprechende technische Lösungen über großdimensionierte Touchscreens für Präsenz-Workshops bzw. Online-Tools und kollaborative Plattformen mit Whiteboard Lösungen.

Beispiel Onlineshop Bestellabwicklung:

User-Story-Mapping

Der illustrierte Zusammenhang durch eine User Story Map ermöglicht es einem Entwicklungsteam, die Gesamtsicht besser im Auge zu behalten. Dadurch gelingt eine bessere Abstimmung der relevanten Erfolgsfaktoren in der Weiterentwicklung der Leistung. Deutlich kommen noch offene Arbeiten und fehlenden Lösungen zutage, die zu Aufgaben und Anforderungen – sogenannte Backlogs – führen. Mittels User Story Map erreichtes besseres Verständnis ermöglicht einfachere Entscheidungsfindung und somit bessere Resultate.

Customer Journey Workshop

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User Story Mapping – die perfekte Methode zur Definition von Anforderungen?

Vorteile von User Story Mapping

User Story Mapping birgt vielfältige Vorteile in sich, die in der Praxis schnell deutlich werden.

  • Story Mapping gestattet den Gesamtzusammenhang.
  • Es erleichtert die Entscheidungsfindung bezüglich anstehender Aufgaben und Priorisierungen können leichter vorgenommen werden.
  • User Story Mapping fördert die Kreativität und generiert eine gemeinschaftliche Herangehensweise.
  • Alle Beteiligten erlangen ein gemeinsames Verständnis des Entwicklungspotentialen und der weiteren Planung.
  • Story Mapping kann wiederholt und fortlaufend genutzt werden.
  • User Story Mapping stellt sich als eine gute visuelle Alternative zu traditionellen Projektplanungen.
  • Funktionsbereiche lassen sich leichter diskutieren und aufeinander abstimmen.
  • Auch über einen längeren Planungshorizont bleiben einzelnen Anforderungen im Blick.
  • Abstimmungen zwischen unterschiedlichen Stellen und Verantwortlichkeiten werden erleichtert.
  • Durch physische und visuelle Darstellung werden Zusammenarbeit, Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis gefördert.
  • Die Visualisierung der Backlogs bringt alle Interessensvertreter auf gleichen Stand.
  • Neue Mitarbeiter oder Teammitglieder lassen sich schneller und effizienter integrieren.

Nachteile von User Story Mapping

Demgegenüber sind auch einige Nachteile bzw. die daraus erwachsenen Anforderungen an die Durchführung eines User Story Mappings zu beachten:

  • Ohne reale Interaktion mir oder Einbindung des Kunden bleiben viele Elemente auf einer spekulativen Ebene. User Story Mapping ersetzt nicht die direkte Auseinandersetzung und Kommunikation mit der Zielgruppe, kann diese aber unterstützen und verbessern.
  • User Story Mapping führt nicht zu einem Abschluss oder Schlussergebnis. Wiederkehrende Anpassungen und laufende Überprüfungen müssen eingeplant werden.
  • User Story lassen sich hinsichtlich Priorität und zeitliche Reihenfolge ordnen, aber Wechselwirkungen und gegenseitige Abhängigkeiten sind in diesem Konzept schwierig darstellbar. Sie müssen dennoch Berücksichtigung finden.
  • Die Qualität von User Story Maps basiert auf tiefgreifendem Verständnis sämtlicher technischer oder fachlicher Aspekte die Leistung betreffend. Je komplexer diese ist, umso größer die Anforderungen an das Team.
  • Besonders komplexe Projekte machen eine Aufteilung in mehrere Story Maps erforderlich, was wiederum der Übersichtlichkeit schadet. Bis zu welchem Komplexitätsgrad die Anwendbarkeit von User Story Maps zweckdienlich gegeben ist, kann nur subjektiv fallweise entschieden werden.

User Story Mapping – ein knappes Fazit

Die User Story Map ist zweifelsfrei ein hilfreiches Instrument, um schnell und tief in die Vielzahl der zu beachtenden Aspekte rund um eine Marktleistung zu ergründen. Dadurch lassen sich leichter Features, die lediglich eine Nice-To-Have-Wertschätzung erfahren, entsprechend zu priorisieren, und somit erfolgsentscheidende Eigenschaften, welche die Wertschätzung und den Nutzen deutlich steigern, in den Vordergrund zu rücken. Die Erwartungen der Kunden lassen sich zielgerecht umsetzen.
Die visuelle und graphische Aufbereitung trägt entscheidend dazu bei, dass einzelne Stories leichter einzuordnen und zu bewerten sind. Mittels der Struktur im Story Map können leicht die Anforderungen in Releases aufgeteilt werden. Die Aufteilung und Umwandlung in Backlogs der Marktleistung kann relativ direkt aus dem Story Maps erfolgen. Story Mapping ist ein effektives Tool, um von Beginn an einen visuell strukturierten Produkt Backlog zu erstellen und Lücken in diesem zu identifizieren. Außerdem hilft es bei der Aufteilung und der Release geplanter Aktivitäten.
Das User Story Mapping zeichnet sich durch konsequente Fokussierung auf die User Experience und die Erwartungen der jeweiligen Stakeholder aus. Diese zukunftsorientierte Perspektive ist für die Workshop-Teilnehmer leicht zu beherrschen und umzusetzen.
Auch wenn User Story Mapping allein kein Patentrezept ist, so liefert es ein gemeinsames Verständnis für die Marktleistung und den Kunden bei allen Teammitgliedern. Es ist ein exzellentes Werkzeug für agile Teams. Lösung lassen sich klar umreißen bei klarer Konzentration auf die Produktentwicklung.

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Bastian FoersterBastian Foerster

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