Absatzmarkt – Waren und Dienstleistungen verkaufen!

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Wenn üblicherweise von einem Markt gesprochen wird, dann ist in aller Regel der Absatzmarkt gemeint. Der Absatzmarkt ist in der Logik der Wertschöpfungskette eines Unternehmens der Produktion nachgelagert. Auf dem Absatzmarkt werden Produkte und Dienstleistungen, die zuvor produziert wurden, angeboten und von Unternehmen verkauft. Auf dem Absatzmarkt treffen sich Anbieter und Nachfrager und tauschen dort Waren gegen Geld. Zudem können Absatzmärkte unterschiedlich differenziert werden.

 

Räumliche Unterscheidung von Absatzmärkten

Absatzmärkte werden nach ihrem geografischen Gebiet unterschieden und können einen regionalen, nationalen, internationalen und globalen Charakter haben.

  • Regionale Absatzmärkte werden zum Beispiel von einzelnen Einzelhändlern bedient. Der Autohändler vor Ort verkauft in der Region Autos einer bestimmten Marke.
  • Nationale Absatzmärkte liegen vor, wenn ein Anbieter seine Waren und Dienstleistungen in ganz Deutschland anbietet.
  • Von einem internationalem Absatzmarkt spricht man, wenn ein Unternehmen seien Waren und Dienstleistungen in mehrere Länder verkauft. Dies ist oft im Investitionsgütermarkt der Fall.
  • Ein globaler Absatzmarkt liegt vor, wenn ein Unternehmen seine Produkte und Dienstleistungen weltweit in allen Ländern der Welt anbietet.

Absatzmärkte nach Anzahl der Anbieter

Aus der Volkswirtschaftslehre her ist die Einteilung von Absatzmärkten nach der Anzahl der Anbieter bekannt. Dies sind im Einzelnen:

  • Monopol – Wird ein Gut nur von einem Anbieter auf dem Absatzmarkt angeboten, dann spricht man von einem Monopol. Die Deutsche Bundesbahn ist auf vielen Strecken zum Beispiel ein Monopolist.
  • Duopol – Wir in einem Absatzmarkt eine Dienstleistung nur von zwei Anbietern angeboten spricht man von einem Duopol. Wenn in einer Region vielleicht nur zwei Tankstellen existieren, dann bilden diese ein Duopol.
  • Oligopol – Ein Absatzmarkt auf dem nur einige wenige Anbieter auftreten, wird als Oligopol bezeichnet.
  • Das Polypol liegt vor, wenn es viele Anbieter im Markt gibt. Dieser Absatzmarkt ist in der sozialen Marktwirtschaft der Idealmarkt.

Absatzmärkte auf der Grundlage des Angebotes

Je nach angebotenem Gut werden Märkte in Konsumgütermärkte, Investionsgütermärkte, Dienstleistungsmärkte und Industriegütermärkte eingeteilt.

  • Im Allgemeinen Verständnis ist der Konsumgütermarkt der klassische Absatzmarkt. Auf einem Konsumgütermarkt werden von Unternehmen Produkte angeboten, die von Endkunden für den eigenen Ge- und Verbrauch erworben werden.
  • Ein Investitionsgütermarkt liegt vor, wenn zum Beispiel Maschinen und Anlagen von Unternehmen für andere Unternehmen angeboten werden.
  • Von einem Industriegütermarkt spricht man, wenn das angebotene Gut ein typischen Verschleißgut (Schrauben, Verbrauchsmaterial, Büromaterial,…) ist, welches regelmäßig benötigt wird und dass Unternehmen an Unternehmen verkaufen.
  • Sollten die Produkte immaterieller Natur sein, dann handelt es sich um einen Dienstleistungsmarkt. Dies können zum Beispiel Friseurleistungen, Bankleistungen oder auch Beratungs- & Schulungsleistungen sein.

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